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Hirsch Nachfolger Auktion 394

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HIRSCH-AUKTION 394

Prannerstr. 8 · D-80333 München, Germany Tel. +49 89 29 21 50 · Fax +49 89 228 36 75 www.coinhirsch.de · info@coinhirsch.de

ANTIKE KUNSTOBJEKTE

GERHARD HIRSCH Nachfolger, MÜNCHEN

HIRSCH AUKTION 394 am 10. Februar 2025

ANTIKE KUNSTOBJEKTE GERHARD HIRSCH Nachfolger, MÜNCHEN


ZEITPLAN AUKTION 394 Montag, ab 13.00 Uhr Kat.Nr. 1 – 625 10. Februar 2025 (Antike Kunstobjekte)

Besichtigung des Auktionsgutes in den eigenen Geschäftsräumen Prannerstraße 8, München Mittwoch, 5. Februar 2025

10.00–12.00 Uhr 13.00–17.00 Uhr

Donnerstag, 6. Februar 2025

10.00–12.00 Uhr 13.00–17.00 Uhr

Freitag, 7. Februar 2025

10.00–12.00 Uhr 13.00–17.00 Uhr

Montag, 10. Februar 2025

10.00–12.00 Uhr

oder nach Voranmeldung

Der Katalog im Internet www.coinhirsch.de

Voranzeige: Nächste Versteigerung 21.–26. September 2025


AUKTION 394

am 10. Februar 2025, 13.00 Uhr Ort der Versteigerung: München, Prannerstraße 8

ANTIKE KUNSTOBJEKTE Objekte aus Glas (Kat.Nr. 1 – 23)

Objekte aus Stein (Kat.Nr. 24 – 29)

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Objekte aus Holz (Kat.Nr. 30)

Objekte aus Ton (Kat.Nr. 31– 106)

Objekte aus Metall

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(Kat.Nr. 107 – 350)

Antiker Schmuck (Kat.Nr. 351 – 478)

Geschnittene Steine (Kat.Nr. 479 – 495)

Stempel und Siegel (Kat.Nr. 496 – 523)

Musikinstrumente (Kat.Nr. 524)

Idole – Amulette (Kat.Nr. 525 – 583)

Aegyptiaca

(Kat.Nr. 584 – 625)

Der Katalog im Internet www.coinhirsch.de GERHARD HIRSCH Nachfolger MÜNCHEN Prannerstraße 8 · 80333 München Telefon +49 89 29 21 50 · Telefax +49 89 228 36 75 E-Mail: info@coinhirsch.de www.coinhirsch.de


Gerhard Hirsch Nachfolger Über 125 Jahre Tradition in Kunst und Numismatik

Live Bieten – von Ihrem Computer zu Hause aus! Beteiligen Sie sich an der Hirsch Auktion bequem von zu Hause oder von Ihrem Büro aus, als wären Sie persönlich im Saal – live im Internet. Sie hören den Auktionator, Sie sehen die aufgerufenen Lose, Sie können in Echzeit bieten – schnell,einfach, komfortabel. Sie benötigen lediglich einen Computer und eine Internetverbindung und müssen sich vorher online registrieren. • Live bieten, genauso, als wären Sie selbst im Auktionssaal. • Live hören, die Stimme des Auktionators wird direkt übertragen. • Live sehen, verfolgen Sie die Steigerungen Los für Los.

Ihre Vorteile auf einen Blick: • Sie können jederzeit einsteigen und bieten. • Sie sind über Steigerungen und Zuschläge immer informiert. • Sie sehen die aktuellen Steigerungen in Euro und anderen Währungen. • Sie können jederzeit die Summe Ihrer Auktionskäufe einsehen. • Sie können dem Auktionator avisieren, bei welchen Losen Sie sich beteiligen möchten. • Nutzen Sie alle Vorteile eines Saalbieters und reagieren Sie individuell und unabhängig, um Ihre Wunschlose zu ersteigern.

So einfach beteiligen Sie sich als Internet-Bieter: • Besuchen Sie unsere Website www.coinhirsch.de • Registrieren Sie sich online und wählen Sie Ihren Benutzername und Ihr Passwort. • Simulator: Testen Sie mit dem Simulator das System und machen Sie sich mit der einfachen Handhabung des Internetbietens vertraut. • Nehmen Sie am Auktionstag live an unserer Versteigerung teil!


Gerhard Hirsch Nachfolger Over 125 years tradition in art and numismatic

Live Bidding – at home from your computer! Participate comfortably in the Hirsch auction from home or your office – live on the Internet. You hear the auctioneer, you see the current lots, you can bid in real time. It is fast, easy, comfortable. You just need a computer, an internet connection and to register on-line in advance. • Bid live, just as if you were in the auction room personally. • Listen live, the auctioneer’s voice is broadcasted in real-time. • See live, follow the increments lot by lot.

Your advantages at a glance: • You can log on and bid at any time. • You are always informed about increments and hammer prices. • You see the current increment in Euro and other currencies. • You can look at the total of your winning bids at any time. • You can inform the auctioneer (up to one lot before) of the lots you might bid on. • Take all advantages of an auction room bidder and react individually and independently to win your favorite lots.

Join us and bid live: • Visit our website at www.coinhirsch.de • Register on-line and choose your username and password. • Simulator: Try the simulator and get familiar with the easy handling of bidding on-line. • On the auction day join the auction and participate live!


Auktion 394 VERSTEIGERUNGSBEDINGUNGEN I.

Erfüllungsort, Gerichtsstand und anzuwendendes Recht 1. Erfüllungsort ist für beide Teile München. Es gilt ausschließlich deutsches Recht. Das UN-Übereinkommen über Verträge des internationalen Warenkaufs (CISG) findet keine Anwendung. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis zwischen dem Einlieferer/Ersteigerer und der Fa. Gerhard Hirsch Nachfolger ist München, sofern es sich bei dem Einlieferer/Ersteigerer um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt. Diese Regelung gilt nicht für Verträge mit Verbrauchern i.S.d. § 13 BGB. 2. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen und behördlichen Vorschriften für das Auktionswesen. Die Teilnehmer an der Auktion unterwerfen sich dem ebenso wie den vorstehenden besonderen Versteigerungsbedingungen. Die vorstehenden Bedingungen gelten auch für den Nach- und Freiverkauf. II.

Auktionsteilnahme Die Firma Gerhard Hirsch Nachfolger behält sich das Recht vor, Interessenten von der Beteiligung an der Auktion auszuschließen. 1. Die öffentlich zugänglichen Versteigerungen finden in den Geschäftsräumen in der Prannerstraße 8 in München statt. Anwesende Käufer können selbst bieten. 2. Schriftliche Teilnahme: Eine schriftliche Teilnahme an der Versteigerung ist nur nach vorheriger Akkreditierung möglich. Bitte senden Sie uns hierfür das ausgefüllte Auftragsformular, das dem Katalog beiliegt oder beim Auktionshaus angefordert werden kann. 3. Telefonische Teilnahme: Eine telefonische Teilnahme an der Versteigerung ist nur nach vorheriger Akkreditierung möglich. Bitte senden Sie uns hierfür das ausgefüllte Auftragsformular, das dem Katalog beiliegt oder beim Auktionshaus angefordert werden kann. Möglich sind Telefongebote erst ab einem Schätzpreis in Höhe von € 1.000,– pro Los. Sollte während der Versteigerung eine Telefonverbindung nicht herzustellen sein, wird – Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit ausgenommen – keine Haftung übernommen. Dies gilt ebenfalls nicht bei Verletzungen von Leben, Körper und Gesundheit. 4. Teilnahme im Internet: Nach einer Registrierung und Akkreditierung auf unserer Internetseite www.coinhirsch.de können Sie als Internetbieter über Live-Bidding am Auktionstag an der Versteigerung live teilnehmen. III.

Ablauf der Auktion und Vertragsschluss 1. Die Fa. Gerhard Hirsch Nachfolger (Kommissionär) versteigert durch einen von ihr bestimmten Auktionator im eigenen Namen und für Rechnung des Einlieferers (Kommittent). Ein Anspruch auf Benennung des Kommittenten besteht nicht. 2. Die Fa. Gerhard Hirsch Nachfolger behält sich das Recht vor, Interessenten von der Beteiligung an der Auktion auszuschließen. 3. Jeder Ersteigerer verpflichtet sich, für die durch ihn getätigte Erwerbung persönlich zu haften. Er kann nicht geltend machen, im Auftrag Dritter gehandelt zu haben. 4. Die im Katalog abgedruckten Schätzpreise binden die Fa. Gerhard Hirsch Nachfolger nicht; sie dienen lediglich der Orientierung. Gebote, die unter 80 % des Schätzpreises liegen, werden nicht berücksichtigt. 5. Bieterschritte: bis € 100,– € 5,–; bis € 200,– € 10,–; bis € 500,– € 20,–; bis € 750,– € 25,–; bis € 1.500,– € 50,–; bis € 2.000,– € 100,–; bis € 4.000,– € 200,–; bis € 7.500,– € 250,–; bis € 10.000,– € 500,–; bis € 20.000,– € 1.000,–; bis € 40.000,– € 2.000,–; bis € 100.000,– € 5.000,–; bis € 160.000,– € 10.000,–; bis € 300.000,– € 20.000,–; ca. 5 % ab € 300.000,– 6. Von mehreren schriftlichen, gleich hohen Geboten erhält das zuerst eingegangene den Vorzug. 7. Die Fa. Gerhard Hirsch Nachfolger ist berechtigt, Nummern zu vereinigen oder zu trennen, die Reihenfolge des Aufrufs zu verändern oder Nummern zurückzuziehen. Soweit die einzelnen Nummern beigedruckten (unverbindlichen) Schätzpreise den Zusatz ›zs.‹ tragen, wird die Nummer in der Regel als Ganzes aufgerufen. 8. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Ausruf des höchsten Gebotes und verpflichtet den Höchstbietenden zur Abnahme und Bezahlung. Die Fa. Gerhard Hirsch Nachfolger kann ein Gebot ablehnen. In diesem Fall bleibt das unmittelbar vorhergehende Gebot gültig und verbindlich. Bei Meinungsverschiedenheiten über den Zuschlag kann die Nummer nochmals ausgerufen werden. Die Fa. Gerhard Hirsch Nachfolger ist berechtigt, einen Zuschlag nur unter Vorbehalt zu erteilen. Erfolgt ein Zuschlag unter Vorbehalt, bleibt der Bieter auf die Dauer von drei Monaten an sein Gebot gebunden. Erhält er nicht innerhalb dieser Zeit den vorbehaltslosen Zuschlag, so ist der Bietende nicht mehr an sein Gebot gebunden. 9. Hinsichtlich der Gebotsabgabe über das Internet wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Nutzung dieses Angebots auf eigenes Risiko des Interessenten erfolgt. Der Versteigerer ist bemüht, eine sehr hohe Zuverlässigkeit des Web-Servers, über welchen die Angebotsabgabe über das Internet erfolgt, zu erreichen. Dennoch sind Ausfälle des Systems aufgrund von z. B. Netzstörungen, Wartungen, Hardwareausfällen oder auch Angriffen auf das System (Hackerangriff) nicht ausgeschlossen. Daher haftet der Versteigerer in keinem Fall für die Folgen technischer Mängel im Rahmen von Geboten über das Internet, insbesondere für die Folgen von Verbindungsproblemen im Internet und die Auswirkungen auf die Auktion und mögliche daraus resultierende Schäden, es sei denn, es liegt Vorsatz bzw. grobe Fahrlässigkeit vor oder es handelt sich um eine Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. IV.

Kaufpreis, Nebenkosten, Versand 1. Sofern vor der Auktion nichts anderes schriftlich vereinbart wurde, ist die Zahlung des Kaufpreises samt Aufgeld und Spesen mit dem Zuschlag in bar fällig; eine Stundung des Rechnungsbetrages ist ausgeschlossen. Gebote von der Fa. Gerhard Hirsch Nachfolger unbekannten Käufern können nur angenommen werden, wenn der Käufer ein ausreichendes Depot hinterlegt und nach Aufforderung durch die Fa. Gerhard Hirsch Nachfolger ausreichende Referenzen beigebracht hat. Die Fa. Gerhard Hirsch Nachfolger behält sich vor, Käufern die kein ausreichendes Depot hinterlegt haben, eine Vorauskasse-Rechnung zuzusenden. In diesem Fall wird die ersteigerte Ware nach Zahlungseingang an den Käufer versandt. Aufgrund der Zoll- und Exportbedingungen kann sich der Versand verzögern. Bei Barzahlung von Beträgen ab 2.000,00 € sind wir verpflichtet, eine Kopie des Ausweises des Käufers zu unseren Akten zu nehmen. Sollten Sie Barzahlung beabsichtigen, muss bei Akkreditierung eine Ausweiskopie des Vertragspartners und des Vertreters hinterlegt werden. 2. Neben den Zuschlagspreisen sind zu bezahlen: a)  für Lieferungen innerhalb der EU: ein Aufgeld von 25 %. In diesem Betrag ist die Differenzbesteuerung enthalten. Gegenstände der im Katalog abgedruckten Liste unterliegen der gesetzlichen Umsatzsteuer. Im Internet sind diese Lose gekennzeichnet. b) für Lieferungen außerhalb der EU: ein Aufgeld von 22 %. c)  ein zusätzliches Aufgeld von 2,5 % für Internetbieter. In diesem Betrag ist die Differenzbesteuerung, falls erforderlich, enthalten. 3. Mit dem Zuschlag, der auch die Besitzübergabe ersetzt, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der versteigerten Sache auf den Käufer über. Erfolgt der Zuschlag unter Vorbehalt, so gilt dies erst ab Wegfall des Vorbehalts. 4. Die Versendung ersteigerter Stücke erfolgt – auf Kosten und Risiko des Empfängers – in versicherten Sendungen auf Grundlage der Post- und Versicherungsbestimmungen. Der Versand der im Auftrag versteigerten Stücke erfolgt grundsätzlich in der Reihenfolge der Auftragseingänge, falls Auftraggeber aus zwingenden Gründen eine vorgezogene Abwicklung wünschen, ist dies unter Angabe der Gründe im Auftrag deutlich zu vermerken, bindet aber den Auktionator nicht. 5. Kunstobjekte und Bücher müssen innerhalb von vier Wochen nach der Auktion abgeholt werden, da sonst eine monatliche Lagergebühr von 30,– € pro Los erhoben wird. V.

Gewährleistung und Haftungsausschluss 1. Die Katalogangaben stellen weder eine vereinbarte Beschaffenheit noch eine Garantiezusage dar. Sie basieren auf den Angaben des Einlieferers und einer darauf aufbauenden sorgfältigen Prüfung des Versteigerers. Sollten sich einzelne oder alle Angaben als falsch erweisen, wird die Haftung des Versteigerers nach Maßgabe der folgenden Klauseln eingeschränkt. Maßgebend für die Beschreibung der Stücke sind ausschließlich die Textangaben (nicht Photo etc.) und zwar in erster Linie die Katalogangaben über Nominal- und Jahreszahl, und erst in zweiter Linie die angegebenen Zitate. Soweit aus der Katalogbeschreibung nichts anderes hervorgeht, ist das Metall der Stücke Silber. Für die Echtheit der Stücke wird gehaftet bis zur Höhe des Kaufpreises. Bei der Auktion anwesende und vertretene Käufer kaufen „wie besehen“. Beanstandungen nach Zuschlag werden nicht anerkannt. Beanstandungen des Erhaltungszustandes durch bei der Auktion nicht anwesende oder vertretene Käufer werden nur berücksichtigt, wenn sie spätestens am 14. Tag nach Absendung der Ware (Aufgabe zur Post) durch die Fa. Gerhard Hirsch Nachfolger bei dieser eingegangen sind. Keine Mängelansprüche bestehen bei Serien und Lots sowie Erhaltungsangaben geringer als „sehr schön“ und Stücken mit minimalen Randunebenheiten und dergleichen sowie bei Veränderungen, die der Käufer vorgenommen hat bzw. vornehmen hat lassen (Reinigung etc.). 2. Die verschuldensunabhängigen Gewährleistungsrechte (Nacherfüllung, Rücktritt und Minderung) des Ersteigerers werden ausgeschlossen. 3. Der Versteigerer haftet für die Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bei einer zumindest fahrlässigen Pflichtverletzung. Darüber hinaus haftet der Versteigerer, wenn er seine vertragswesentlichen Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner zuverlässig vertrauen darf. Dazu zählen insbesondere die sorgfältige Erstellung des Katalogs und die Prüfung der eingelieferten Gegenstände. Für Angaben des Einlieferers insbesondere hinsichtlich der Provenienz, haftet der Versteigerer nur bei Verletzung von vertragswesentlichen Pflichten. Telefonische Preisauskünfte werden ohne Gewähr erteilt. 4. Für sonstige Schäden haftet der Versteigerer nur bei einer zumindest grob fahrlässigen Pflichtverletzung. 5. Wir übernehmen keine Verantwortung dafür, dass die durch uns versteigerte Ware von den sogenannten Grading-Unternehmen/-Services angenommen oder die Erhaltungsqualität in einer ähnlichen Form eingeschätzt wird, wie durch uns. Reklamationen, die daraus resultieren, dass ein privates Grading-Unternehmen/-Institut zu einer abweichenden Qualitätsbewertung gekom­men ist, berechtigen nicht zu einer Rückabwicklung des Kaufes. Bei Stücken, die uns in den so­genannten „Slabs“, (Münzen sind eingeschweißt in Plastikholder, ausgegeben von den Grading-Unternehmen) eingeliefert werden, entfällt die unter Nummer V.1. gegebene Echtheitsgarantie. Für die als solche gekennzeichneten Angaben eines Grading-Unternehmens, die im Katalog zitiert werden, wird keine Haftung übernommen. Auch für versteckte Mängel, z.B. Randfehler, Henkelspuren, Schleifspuren, etc., die durch den Plastikholder verdeckt werden, übernehmen wir keine Mängelhaftung. 6. Macht der Kunde Ansprüche geltend, insbesondere die Unechtheit, ist er verpflichtet, die gekaufte Ware dem Verkäufer zur Ansicht auszuhändigen. Die Übersendung erfolgt bei Verbrauchern auf Kosten und Risiko des Verkäufers, in allen anderen Fällen auf Kosten des Käufers. Mängel bzw. Transportschäden sind unverzüglich zu reklamieren. VI.

Zahlungsverzug 1. Zahlt der Käufer bei Fälligkeit der Forderung nicht, wird ihm die Fa. Gerhard Hirsch Nachfolger eine angemessene Frist zur Zahlung setzen. Nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist, ist die Fa. Gerhard Hirsch Nachfolger berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, die unbezahlte Ware auf Kosten des Käufers bei gleichzeitigem Verlust seiner Rechte aus dem Zuschlag erneut zu versteigern oder freihändig zu verkaufen. Der Käufer ist verpflichtet, der Fa. Gerhard Hirsch Nachfolger den Schaden zu ersetzen, der dieser infolge der nochmaligen Versteigerung oder des Verkaufs entsteht (Erfüllungsinteresse). Solange die Ware nicht erneut versteigert oder verkauft worden ist, bleibt der Käufer der Fa. Gerhard Hirsch Nachfolger gegenüber zum Schadenersatz zumindest in Höhe des ursprünglichen Kaufpreises verpflichtet. 2. Bei Zahlungsverzug ist die Fa. Gerhard Hirsch Nachfolger berechtigt, aus der Rechnungssumme Zinsen in Höhe von jährlich 12 % zu verlangen. Verbrauchern ist der Nachweis gestattet, dass dem Versteigerer ein Schaden überhaupt nicht oder in geringerer Höhe entstanden ist.

VII. Aufrechnungsverbot Der Ersteigerer/Käufer hat ein Aufrechnungs- oder Zurückbehaltungsrecht nur wegen rechtskräftig festgestellter oder unbestrittener Gegenforderungen. VIII. Eigentumsvorbehalt Die versteigerten Stücke bleiben bis zur vollständigen Zahlung aller sich ergebenden Forderungen Eigentum des Einlieferers. Im Fall der Weiterveräußerung vor vollständiger Zahlung, tritt der Käufer seinen Anspruch gegen Dritte auf Zahlung des Kaufpreises bereits jetzt an uns ab. Der Käufer bleibt zum Einzug der Forderung berechtigt. MÜNZENHANDLUNG GERHARD HIRSCH NACHF. Dr. Francisca Bernheimer


Zur Beachtung: Wir bitten, für schriftliche Aufträge, das beiliegende Formular zu verwenden und uns zusätzlich eine Kopie Ihres Ausweises zuzusenden. Schriftliche Aufträge sowie die Anmeldung zum telefonischen Mitbieten müssen 24 Stunden vor der Auktion bei uns eingehen. Hinweise: 1. Münzen und Medaillen, mit Ausnahme von Reichsmünzen, Münzen in PP und Lots, stehen nach Möglichkeit bis 17 Tage vor dem ersten Versteigerungstag als Ansichtssendungen zur Verfügung. 2. Der Käufer beauftragt die Firma Gerhard Hirsch Nachfolger, den Versand zu organisieren oder den Kontakt zu einer entsprechenden Spedition herzustellen. 3. Neben den Zuschlagspreisen sind dann zu bezahlen: a) eine Mindest-Versandpauschale für Porto, Versicherung und Verpackung. •  für Inlandssendungen via DHL von € 15,– bis zu einem Zuschlagspreis von € 3.000,–, von € 20,– bis zu einem Zuschlagspreis in Höhe von € 10.000,– und von € 45,– ab einem Zuschlagspreis von € 10.000,– •  für Sendungen ins europäische Ausland und für Luftpostsendungen nach Übersee ab € 25, –. Die Kosten bei Versand per Luftpost nach Übersee können je nach Wert, Volumen und Gewicht der Stücke variieren. •  bei Sendungen, die auch Objekte beinhalten, kommen zur Mindestversandpauschale noch Kosten entsprechend Gewicht und Volumen hinzu. •  für Sendungen, die eine Exportbescheinigung benötigen, sind die entsprechenden Gebühren zu entrichten. Der Käufer bevollmächtigt bereits hiermit die Fa. Gerhard Hirsch Nachfolger, die erforderlichen Anträge zu stellen. •  für Sendungen von Objekten/Münzen via Fedex von € 75, –, •  Bei Goldmünzen richten sich die Kosten des Versands nach deren Wert. b)  sowie eine Pauschale in Höhe von € 10, – für Bank- und Postbankspesen bei Zahlungen aus dem Ausland. Gebühren jeder Art, die im Ausland erhoben werden, sind vom Käufer zu bezahlen. c) Im Ausland anfallende Steuern (z.B. Umsatzsteuern, Einfuhrumsatzsteuern o. ä.) und Zölle trägt in jedem Fall der Käufer. 4. Überschreiten die tatsächlichen Kosten (Porto, Versicherung und Verpackung) die Mindestpauschale, sind sie auf Anforderung und gegen Nachweis zu erstatten. 5. Alle Zahlungsverpflichtungen sind in Euro zu erfüllen. 6. Die Firma Gerhard Hirsch Nachfolger bietet einen Live-Bidding Service via Redpoint auction systems an. Die Firma Gerhard Hirsch Nachfolger übernimmt keine Verantwortung für die Ausführung von Internetgeboten, die nicht zustande kommen, sei es durch Unterbrechung der Verbindung von beiden Seiten, durch einen Zusammenbruch oder ein anderes Problem verursacht durch die Bidding-Software oder durch den Zusammenbruch der Internetverbindung am eigenen Computer. Alle Gebote, die durch Redpoint auction systems platziert werden, unterliegen den Allgemeinen Versteigerungsbedingungen der Firma Gerhard Hirsch Nachfolger. 7. Die Firma Gerhard Hirsch Nachfolger weist darauf hin, dass aufgrund der digitalen Fotografie Farbabweichungen im Druck technisch bedingt sein können. Important note for our US-Clients: It is guaranteed that in accordance with US Customs and Border Protection regulation (19 CFR Part 12) any „Italian Type“ coins have been outside of Italy prior to 19 January 2011 and any „Bulgarian Type“ coins have been outside of Bulgaria prior to 16 January 2014. US clients can legally purchase and import the coins into the US.

GERHARD HIRSCH Nachfolger MÜNCHEN Prannerstraße 8 · D-80333 München, Germany Telefon +49 89 29 21 50 · Fax +49 89 228 36 75 E-Mail: info@coinhirsch.de · www.coinhirsch.de

BANKVERBINDUNGEN – BANK DETAILS HYPO VEREINSBANK MÜNCHEN IBAN: DE66 7002 0270 0002 7286 30 · SWIFT: HYVEDEMMXXX POSTBANK MÜNCHEN IBAN: DE87 7001 0080 0083 1058 01 · SWIFT: PBNKDEFF700

Katalog-Schutzgebühr 13,– € (Deutschland) 16,– € (Europäische Union) 20,– € (Resteuropa und Übersee) Abonnement (4 Kataloge) 40,– € (Deutschland) 55,– € (Europäische Union) 70,– € (Resteuropa und Übersee) Digitale Fotos: Michael Girschick Satz, Montage, Layout, Druck: Meister-Druck, Kassel Experts in Numismatic Auctions

© Gerhard Hirsch Nachf. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere die der Übersetzung und der photomechanischen Wiedergabe. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Die Einspeisung der Daten in elektronische Archive bedarf der Genehmigung des Herausgebers.


„Gerhard Hirsch Nachfolger ist Klient des Art Loss Registers. Sämtliche Einzellose in diesem Katalog, sofern sie ­eindeutig identifizierbar sind, wurden vor der Versteigerung mit dem Datenbankbestand des Registers individuell abgeglichen.“


ANTIKE OBJEKTE OBJEKTE AUS GLAS

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1

Rundbodige Schale aus Millefioriglas. Die Mosaik­ glasscheibchen haben einen dunklen Punkt in weißlicher Masse, die wiederum von braunem durchsichtigem Glas eingeschlossen wird. Der ver­ dickte Rand ist aus blau-grün gestreiftem Glas auf­ gelegt. Römisch, 1. Jh. n. Chr. Dm. 11,3 cm. Intakt. 1000.– Von einem niederländischen Auktionshaus erworben, davor in niederländischer Sammlung.

2

Flasche. Grünliches Glas mit herrlichem Irismuster. Birnenförmiger Körper mit langem Hals und horizontaler Mündung. Römisch, 1./2. Jh. H. 12,5 cm. Restauriert. 425.–

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Aus deutschem Besitz.

1


3 Doppelhenklige Sprenklerflasche. Grünes Glas. Formgeblasen. Kugeligbirnenförmiger Körper mit Diagonal­ rippen, zylindrischer Hals und horizontale Mündung. Die drei­ förmigen Henkel mit Zierfäden ver­ laufen von der Schulter zur Mündung und setzen mittig am Hals an. Römisch, 2.–4. Jh. H. 13,6 cm. Zierfäden minimal bestoßen, sonst intakt. 875.– Aus deutschem Besitz.

3

4 Vielhenkeltopf aus farblosem, leicht gelblichem Glas. Gestaucht kugeliger Körper, kurzer Hals mit fast horizontaler Kragenmündung. Der wellen- bis zickzackförmig aufgelegte, freistehende Zierfaden bildet die Henkel. Römisch, östlicher Mittelmeerraum, 3./4. Jh. H. 6,8 cm. Restauriert. 1100.– Aus deutschem Besitz.

4

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5

5a

Flasche aus farblosem, leicht grünlichem Glas. Halbkugeliger Körper mit langem dünnem Hals und horizontaler Mündung mit verdickter Lippe. Römisch, 2./3. Jh. H. 19,3 cm. Restauriert, eine winzige Scherbe fehlt. 325.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

5a

Kleine Flasche aus farblosem, leicht grünlichem Glas, durch Iris großteils opak. Gestaucht kugeliger Körper und langer schlanker Hals mit verdickter Lippe. Römisch, 2./3. Jh. H. 12,2 cm. Fehlstellen in der Iris, sonst intakt. 275.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

6

Lentoide Flasche. Grünes Glas. Zylindrischer Hals mit Wulstring unterhalb der Mündung. Römisch, 2./3. Jh. H. 14,4 cm. Intakt. 600.–

6

Aus deutschem Besitz.

3


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7

Kleiner Topf aus farblosem, leicht grünlichem Glas. Gedrückt kugeliger Körper, kurzer Hals und Trichtermündung mit gestauchtem Kragen. Auf dem Körper spiralig und im Zickzackmuster aufgelegter grüner Zierfaden. Spätantik, östlicher Mittelmeer­ raum, 4./5. Jh. H. 8,7 cm. Intakt mit schöner Iris. Aus deutschem Besitz. 1100.–

8

Henkelflasche. Leicht grünliches Glas. Spindel­ förmiger Körper mit großen Vertikalrippen und kurzer Hals mit Trichtermündung. Unter der Mündung umlaufender Zierfaden. Spätantik, östlicher Mittelmeerraum, 4./5. Jh. H. 15,1 cm. Restauriert. 550.– Aus deutschem Besitz.

4


9

9

10

Sprenklerflasche mit Henkel. Grünes Glas. Bauchig-birnenförmiger Körper mit Vertikalrippen, zylindrischer Hals und Trichtermündung. Spätantik, 3.–5. Jh. H. 12,0 cm. Intakt. 850.– Aus deutschem Besitz.

10

Kleine Flasche aus leicht auberginefarbigem Glas. Birnenförmiger Körper mit betonter Schulter und Trichtermündung. An Schulter und Lippe setzt ein in mehreren Windungen freistehend applizierter Zier­ faden an, der eine Art Handhabe bildet. Östlicher Mittelmeerraum, 4./5. Jh. H. 10,2 cm. Restauriert, Zierfaden z.T. ergänzt. 550.– Ex Hirsch 325, 2017, Los Nr. 11. Von deutschem Sammler vor 1961 erworben.

11

Kleine Rippenflasche aus farblosem Glas. Formgeblasen. Spätantik-islamisch. H. 6,8 cm. Restauriert. 110.–

11

Ex Sammlung Peter Eichhorn.

5


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Kleine Flasche. Blaues Glas. Birnenförmiger Körper, zylindrischer Hals und ausbiegende Mündung. Römisch, 1. Jh. n. Chr. H. 5,1 cm. Intakt. 200.– Vor 2011 in Deutschland.

13

Töpfchen auf 3 Stummelfüßen. Braunes Glas. Steile Wandung mit einbiegendem Rand. Drei amorphe Zier­auf­lagen und 3 kleine Scheiben. Spätsassanidisch oder frühislamisch, 7.–9. Jh. H. 5,8 cm. Restauriert. 450.– Vor 2011 in Deutschland.

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14

6

Kleine Flasche aus farblosem, durch Belag und Iris großteils opakem Glas mit Resten von roter Bemalung. Formgeblasen. Wabenmuster. Scharfer Schulterknick und zylindrischer Hals. Islamisch, 8.–12. Jh. H. 9,0 cm. Intakt. Ex Sammlung Peter Eichhorn. 250.–


15

15

Doppelhenkelflasche aus farblosem Glas. Birnen­ förmig mit Wulstring unterhalb der Trichter­mündung. Schlanke hochgezogene Henkel. Islamisch, 9.–12. Jh. H. 11,1 cm. Etwas rissig. 700.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

16

Zylindrische Flasche aus grünem Glas. Form­ geblasen. Kurzer Trichterhals. Auf dem Körper Wabenmuster. Islamisch, 7.–10. Jh. H. 12,6 cm. Mündung fehlt. 275.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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17

Rippenflasche. Grünes Glas. Formgeblasen. Birnenförmig mit kurzem dünnem Hals und echinusförmiger Mündung. An der Schulter 2 applizierte Ösenhenkel. Islamisch, 12. Jh. H. 12,4 cm. Ein Henkel ergänzt. 250.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

18

Kleine Flasche aus blauem Glas. Formgeblasen. Volutenmuster. Scharfer Schulterknick und schlanker zylindrischer Hals. Islamisch, 8.–12. Jh. H. 7,5 cm. Intakt. 175.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

19

19 (2)

8

Lot von 2 kleinen Flaschen aus grünlichem Glas. Unguentaria. Römisch, 1./2. Jh. H. 11,1 und 9,4 cm. Intakt. 175.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.


ex 20

20

ex 20

Lot von 2 kleinen Flaschen aus farblosem und leicht grünlichem Glas, durch Belag großteils opak. Römisch, 1./2. Jh. H. 8,9 und 7,1 cm. Ein Exemplar mit kleinen Fehlstellen in der Iris, sonst intakt. 200.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

21

Lot aus 2 kleinen Flaschen, eine mit zylindrischem und eine mit quaderförmigem Körper. Grünes und farb­loses Glas. Trichterhals. Islamisch. H. 8,6 und 6,6 cm. Ein Exemplar restauriert, das andere minimal bestoßen. 200.–

Ex Sammlung Peter Eichhorn.

21a Lot aus 2 kleinen Flaschen aus gelblich-grünlichem und grünem Glas. Beide mit schlankem Trichterhals. Islamisch. H. 8,8 und 7,3 cm. Ein Exemplar mit Rissen in der Wandung, bei dem anderen fehlt der Fuß. 250.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

ex 21

ex 21a

9


ex 22 (3)

22

Kleine Flasche aus durch weißlichen Belag fast opakem Glas. Bauchig-birnenförmig mit kurzem Hals und Trichtermündung mit verdickter Lippe. Römisch, kaiserzeitlich. Dazu eine kleine Flasche aus gelblichem Glas, islamisch, 9.–12. Jh., und 3 spät­antik-islamische Miniaturgefäße aus Glas. H. 7,9–1,7 cm. Teilweise intakt. Zusammen 5 Exemplare. Ex Sammlung Peter Eichhorn. 300.–

23 Lot: Gerippter Becher aus grünlichem Glas. Fast zylindrischer Körper mit 9 Rippen im unteren Bereich. Römisch, 3./4. Jh. H. 7,1 cm. Feiner Riß, sonst intakt. Dazu eine Öl­lampe mit Fuß, Griffschlaufe und hoher Einfüllöffnung. Brauner Ton mit groß­ teils erhaltener dunkelgrüner Glasur. Islamisch. L. 11,6 cm. Stärkere Bestoßungen. Zusammen 2 Exemplare. 150.– In den 1950er/60er Jahren aus dem deutschen Kunsthandel erworben, seitdem in Familienbesitz. ex 23

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OBJEKTE AUS STEIN

24 Frauenkopf. Statuettenfragment aus hellem Marmor. Das mittig gescheitelte Haar ist in welligen Strähnen angegeben, wobei es kappenartig von einem Haar­ band gehalten wird, unter dem es in 2 Wulsten von der Stirn zum Hinter­ kopf verläuft. Der Kopf mit den großen mandelförmigen Augen ist leicht nach l. geneigt, das rechte Ohr ist durchbohrt und war wohl mit einem separaten Ohrring geschmückt. Römisch, östliche Pro­vinzen oder parthisch nach griechischem Vor­ bild. H. 10,4 cm. Stellenweise bestoßen. 2250.– Aus Privatsammlung vor 2002. Vorbild waren wohl typologisch ähnliche Köpfe der Artemis oder Aphrodite. 24

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Vulcanbüste. Kalkstein. Der Gott der Schmiede hat das Gewand über die linke Schulter und Arm drapiert, die rechte Schulter bleibt unbedeckt. In der vor die Brust gelegten Linken hält er Hammer und Zange. Am Hals­ ansatz Zapfenloch. Die Rückseite ist kaum ausgearbeitet. Provinzialrömisch, 1.–3. Jh. B. 24,1 cm. Bestoßen, der wohl separat gearbeitete Kopf fehlt. 1100.– Aus deutscher Sammlung vor 2013.

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Kegelstumpfförmiges Reliefgefäß mit konvexem Boden. Dunkelgrauer Stein, wohl Chlorit oder Steatit mit Einlagen aus Muschel oder weißlichem Stein. 2 identische Szenen: Ein l. stehender Stier, der Kopf frontal dem Betrachter zugewandt, wird von einer Würgeschlange umwunden und attackiert. Die zahlreichen runden Bohrungen waren wohl ursprünglich ebenfalls mit Einlagen versehen. Vorder- oder Zentralasien, 3. Jt. v. Chr. Dm. 21,2 cm. Restauriert. 2500.– Vor 1980 in deutscher Sammlung. Vgl. Sumer-Assur-Babylon. 7000 Jahre Kunst und Kultur zwischen Euphrt und Tigris, Mainz 1978, Nr. 66.

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Profilierte massive Schale mit horizontalem Rand. Dunkler Stein. Umlaufende Rillenverzierung. Vorderasien, 2./1. Jt. Dm. 16,8 cm. Stellenweise bestoßen. 300.– Vor 2011 in Deutschland.

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Kleines rundbodiges Gefäß. Wohl Kalzitalabaster. Auf der Außenseite 2 vertikale kurze Bohrungen, wohl für eine Handhabe o.ä. Wohl Vorderasien oder Ägypten. H. 4,2 cm. Stark verwittert. 110.– Vor 1980 in deutscher Privatsammlung. Durch die Verwitterung ist die genaue Form und gegebenenfalls Verzierungen nicht mehr zu erkennen, was eine exakte Zuweisung und Datierung erschwert. Einfache rundbodige Alabastergefäße datieren bis ins 6. Jt. v. Chr.

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Fossil. Versteinerter Mammutzahn. B. 15,7 cm. Fehlstellen. Restauriert.

200.–

Aus Münchner Gelehrtensammlung vor 2001.

OBJEKTE AUS HOLZ

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Langgewandte, seitlich lagernde junge Frau. Statuette aus Holz mit heller Grundierung und polychromer Bemalung. Teilweise ist unter dem nachgedunkelten Firnis Goldfarbe zu sehen. Sie trägt eine schleierartige Kopfbedeckung und stützt sich auf ihren rechten Ellbogen. 16. Jh. L. 21,0 cm. Kleine Ausbrüche an der Basisplatte, sonst intakt. Auf textilüberzogener Holzbasis. 275.– Aus alter deutscher Sammlung.

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OBJEKTE AUS TON

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Halsamphore. Heller Ton. Kurzer profilierter Hals mit verdickter Lippe und kleinen kannelierten Henkeln. Ovoider, im unteren Bereich nach Wandungsknick konisch abfallender Körper mit Horizontalrillen. Runde Standfläche. Nordafrika. H. 95,5 cm. Stellenweise etwas bestoßen und Reste von Fundverkrustung. Aus alter deutscher Sammlung. 1000.– 14


32 Gefäß mit runder Standfläche, birnenförmigem Körper und weit ausbiegender Mündung. Heller Ton mit roter Engobe und schwar­ zer Bemalung. Geometrischer Dekor wie Rauten und Rechtecke mit Binnenmuster aus Wellen­ linien. Anatolien, 2. Jt. v. Chr. H. 57,1 cm. Größere Abplatzun­ gen in der Oberfläche, einzelne Randscherben fehlen. 1500.– Seit 35 Jahren in Münchner Sammlung. Ähnliche Gefäße stammen aus der Region des Van-Sees in Ostanatolien.

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33 Gefäß mit runder Standfläche, birnenförmigem Körper und weit ausbiegender Mündung. Heller Ton mit roter Engobe und schwarzer Bemalung. Geo­ metrischer Dekor wie Rauten und Rechtecke mit Binnenmuster aus Wellenlinien. Anatolien, 2. Jt. v. Chr. H. 49,8 cm. Wandungsriß, großflächige Abplatzungen in der Oberfläche, einzelne Randscherben fehlen. 1250.– Seit 35 Jahren in Münchner Sammlung. Ähnliche Gefäße stammen aus der Region des Van-Sees in Ostanatolien.

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Torso einer nach links gewendeten Frauenstatuette mit kurzem, unter der Brust gegürtetem Gewand. Rötlicher Ton. Römisch, kaiserzeitlich. H. ca. 11 cm. Auf Holzsockel montiert. 250.– Ex Sammlung Peter Eichhorn. Die Ansätze der Arme und Beine sind geglättet, Bruchstelle am Halsansatz.

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Bärtiger Männerkopf mit Perlendiadem. Halbplastisches Fragment aus hellem Ton. Westgriechisch, 6./5. Jh. H. 7,2 cm. Auf Plexigestell. 275.– Erworben ca. 2007.

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Frauenkopf mit Melonenfrisur. Schlanker Hals mit einem sog. Venusring. Fragment einer Statuette aus hellem Ton. Hellenistisch. H. 4,6 cm. Auf Plexisockel. 275.– Ex Sammlung Peter Eichhorn. Erworben auf der Basler Messe 1992.

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Frauenköpfchen mit Wollkranz. Statuettenfragment aus rötlichem Ton. Hellenistisch. H. 7,4 cm. Kranz bestoßen. Auf Holzsockel. 150.– Aus alter deutscher Sammlung.

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Theatermaske. Rötlicher Ton mit dunklen Schmauchspuren. Feistes Gesicht mit gelochten Pupillen und aufgerissenem Mund. Hellenistisch oder kaiserzeitlich. H. 10,7 cm. Bestoßen, der obere Abschluß fehlt. Aus Privatsammlung vor 2002. Die Maske diente möglicherweise als Applike. 775.–

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Zoomorphes Gefäß in Form eines lagernden Kamels. Heller Ton mit rötlicher Engobe, in 2-teiligem Model hergestellt. Das Fell ist aufwendig angegeben. Das Lasttier trägt ein Gestell mit 2 seitlichen Spitzamphoren, dazwischen auf dem Rücken ein großes und ein kleines Einfülloch. Vorderer Tüllenausguß an der Bodenplatte. Region Judaea, hellenistisch oder frühe Kaiserzeit. L. 13,3 cm. Ein Teil der Tülle fehlt, sonst bis auf winzige Bestoßungen intakt. 1500.– Ex Sammlung Shlomo Moussaieff 1948 – 2000. Ausgeführt mit der Genehmigung der israelischen Antikenbehörde.

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Kopf einer Löwin. Halbplastische Applike aus hellem Ton. Der Kopf entwickelt sich aus einer Blüte. Römisch, 1./2. Jh. B. 6,0 cm. Bruchstelle am Halsansatz. 150.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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Sitzende Katze. Statuette aus hellem Ton mit blauer Glasur. Islamisch. H. 9,1 cm. Intakt.

275.–

Aus deutschem Besitz.

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Rundbodige bikonische Flasche. Dunkler polierter Ton. Leicht faßförmiger Hals, über dem Wandungsknick Reliefleiste mit Volutenornamenten und Punkten. Westliches Vorderasien, 2. Hälfte 3. Jt. v. Chr. H. 13,2 cm. Restauriert. Erworben bei H. Mutschmann im Herbst 1983. 275.–

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Schnabelkanne. Rötlicher Ton mit heller Grundierung und brauner Bemalung. Geometrische Muster und stilisierte Tiere. Tordierter Griff mit Öse und aufgesetzten Voluten, der fast vertikale hohe Schnabelausguß ist ebenfalls mit appliziertem Dekor verziert. Vorderasien, 3./2. Jt. oder später. H. 26,2 cm. Restauriert. Ex Sammlung Peter Eichhorn. Zuweisung und Datierung nicht gesichert. 1400.– 18


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Bauchiger Topf. Heller Ton mit roter Grundierung und dunkler Bemalung. Deutlich abgesetzte und mittig stark einziehende Halszone, die auf der Außenseite ohne Grundierung blieb. Die beiden kleinen seit­ lichen Handhaben sind gelocht und dienen so als Schnurösen. Geometrische Muster und Ornamente sowie 2 Wasservögel. Vorderer Orient, 2. Jt. v. Chr. H. 12,5 cm. 2 Risse. 550.– 45

Erworben bei Kress in München vor 1975.

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Rundbodige Doppelhenkelflasche mit kugeligem Körper, konischem Hals und ausgeschnittener Trichter­mündung. Rotpolierter Ton. Am Halsansatz 2 kleine Buckel. Südeuropa, 1. Hälfte 1. Jt. v. Chr. H. 15,5 cm. Intakt. Aus deutscher Sammlung 1968 – 2002. 700.–

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Pyxides Alabastron mit 3 quergestellten Schulterhenkeln. Heller Ton mit rötlicher Bemalung. Zylindrischer Körper mit Schulterknick und kurzer Hals mit ausbiegender Mündung. Zierbänder und Netzmuster. Spät­­mino­isch, 14./13. Jh. Dm. 8,9 cm. Restauriert, wenige kleine Scherben fehlen. Der Deckel fehlt. 550.– Erworben bei Kress in München im September 1973.

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Lot: Schrägwandige Schale mit kleiner Standfläche. Rötlicher polierter Ton. An der Mündung kleine Henkelöse. Vorderasien, ca. Mitte 1. Jt. v. Chr. Dm. 12,6 cm. Dazu birnenförmige Öllampe mit runder Schnauze und Griff­ knubbe. Heller Ton. Auf der Schulter Kranz. Islamisch, 8./9. Jh. L. 7,7 cm. Intakt. Zusammen 2 Exemplare. Aus deutscher Sammlung der 1960er Jahre. Schale mit Echtheitszertifikat von J. Stieglitz, Tel-Aviv. 175.– 19


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Glockenkrater. Rotfigurig. Unter der Mündung Kranz. Auf dem Körper 2 Szenen, deren unterer Abschluß jeweils aus einem Mäanderornament mit Schachbrettelementen besteht. A: Unbekleideter bekränzter Jüngling sitzt r. auf seinem Mantel, dessen Ende zwischen seinen Beinen liegt. Er spielt eine Lyra, vor ihm steht Eros und berührt sein Knie. Die Szene wir von 2 kaum bekleideten Jünglingen flankiert, von denen der Rechte 2 Speere trägt. B: 2 sog. Manteljünglinge stehen r. und wenden sich einem dritten Manteljüngling mit Stab zu, der nach l. steht. Griechisch, spätes 5./4. Jh. H. 30,1 cm. Restauriert und z.T. ergänzt. 4000.– Aus Münchner Privatsammlung der 1990er Jahre.

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Kantharos mit ausbiegendem Rand und Bandhenkeln. Rötlicher Ton mit schwarzem Firnis. Griechisch, 4./3. Jh. H. 11,2 cm. Etwas bestoßen und feine Risse. 200.– Erworben im April 1978.

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Lot von 2 ähnlichen schlanken Bechern auf hohem Fuß. Rötlicher Ton mit dunklem, metallisch glänzendem Firnis. Hellenistisch. H. 11,6 und 10,8 cm. Ein Exemplar minimal, das andere stärker bestoßen. 175.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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Miniaturkelchkrater. Rötlicher Ton mit schwarzem Firnis. Griechisch, 4./3. Jh. H. 9,1 cm. Minimal bestoßen, sonst intakt. 150.– Erworben im April 1978.

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Flache Ringfußschale mit nach oben gebogenen Henkeln. Heller Ton mit teils rötlichem, teils schwarzem Firnis, wohl ein Fehlbrand. Griechisch, möglicherweise attisch, 5. Jh. v. Chr. L. 21,9 cm. Firnis berieben, Rand minimal bestoßen, sonst intakt. 175.– Ex Sammlung E.H. Seit den 1950er Jahren in Deutschland.

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Stark geschweifte Saugtasse. Rötlicher Ton mit teilweise dunkel geschmauchter Engobe. Dünne Saugtülle und ursprünglich seitlicher Henkel. Griechisch, 5.–3. Jh. L. 8,9 cm. Saugtülle restauriert, der Henkel fehlt. 110.– Erworben bei Kress in München vor 1975.

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Bauchiges Gefäß mit Tellermündung und hohem Bandhenkel. Heller Ton mit dunkler und rötlicher Bemalung. Zierbänder und geometrische Muster. Daunisch, 6.–4. Jh. H. 17,6 cm. 2 Scherben am Henkel fehlen. 250.– Ex Sammlung E.H. Seit den 1950er Jahren in Deutschland.

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Bauchiges Gefäß mit Tellermündung und hohem Bandhenkel. Brauner Ton mit dunkelbrauner Bemalung. Zierbänder und geometrische Muster. Daunisch, 6.–4. Jh. H. 18,6 cm. Minimal bestoßen. 250.– Ex Sammlung E.H. Seit den 1950er Jahren in Deutschland.

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Bauchiges Gefäß mit Tellermündung und hohem Bandhenkel. Heller Ton mit dunkler und rötlicher Bemalung. Zierbänder und geometrische Muster. Daunisch, 6.–4. Jh. H. 20,7 cm. Restauriert und wenig ergänzt. 250.– Ex Sammlung E.H. Seit den 1950er Jahren in Deutschland.

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Doppelhenkelschale. Heller Ton mit rötlich-dunkler Bemalung. Zierbänder und Strichmuster. Italisch, 4./3. Jh. Dm. ohne Henkel 12,7 cm. Minimal bestoßen, sonst intakt. 175.– Ex Sammlung E.H. Seit den 1950er Jahren in Deutschland.

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Doppelhenkelschale. Rötlicher Ton mit brauner Bemalung. Konzentrische Zierbänder. Italisch, 4./3. Jh. Dm. ohne Henkel 13,8 cm. Ein Henkel fehlt. 150.– Ex Sammlung E.H. Seit den 1950er Jahren in Deutschland.

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Doppelhenkelschale. Rötlicher Ton mit rötlich-dunkler Bemalung. Konzentrische Zierbänder. Italisch, 4./3. Jh. Dm. ohne Henkel 13,8 cm. Ein Henkel fehlt. 175.– Ex Sammlung E.H. Seit den 1950er Jahren in Deutschland.

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Bauchig-kugelige Olpe mit Bandhenkel. Heller Ton mit brauner Bemalung. Zier- und Wellenbänder. Daunisch, 5.–3. Jh. H. 16,2 cm. Restauriert, Bemalung stark berieben. 150.– Ex Sammlung E.H. Seit den 1950er Jahren in Deutschland.

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Teller mit Kragenrand. Rötlicher Ton mit roter-schwarzer Firnisbemalung. Auf der Innenseite konzentrische Zierbänder. 2 Befestigungslöcher. Italisch, 5./4. Jh. Dm. 23,8 cm. Fundverkrustung. Rand minimal bestoßen. Restauriert. Auf Gestell. 200.– Ex Sammlung E.H. Seit den 1950er Jahren in Deutschland.

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Einhenklige Schale. Heller Ton mit dunkler Bemalung. Konzentrische Zierbänder. Italisch, 4./3. Jh. Dm. ohne Henkel 10,6 cm. Intakt. 150.– Ex Sammlung E.H. Seit den 1950er Jahren in Deutschland.

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Lot von 2 einhenkligen Schalen. Ton mit Bemalung. Konzentrische Zierbänder und Strichmuster. Italisch, 5.–3. Jh. Dm. ohne Henkel 10,1 und 9,9 cm. Etwas bestoßen. 225.– Ex Sammlung E.H. Seit den 1950er Jahren in Deutschland.

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Kleine Schale. Heller Ton mit rötlicher und dunkler Bemalung. Konzentrische Kreise und Girlandenornament etc. Randlich 2 Befestigungslöcher. Daunisch, 5./4. Jh. Dm. 13,6 cm. Außenseite minimal bestoßen, sonst intakt. 125.– Ex Sammlung E.H. Seit den 1950er Jahren in Deutschland.

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Teller mit Kragenrand. Ton mit rötlicher Firnisbemalung. 2 Befestigungslöcher. Italisch, 5./4. Jh. Dm. 22,5 cm. Fundverkrustung. Rand minimal bestoßen, sonst intakt. 125.– Ex Sammlung E.H. Seit den 1950er Jahren in Deutschland.

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Teller. Gelblicher Ton. Auf der Innenseite Reste von rötlicher Bemalung. 2 Befestigungslöcher. Italisch, 5./4. Jh. Dm. 24,6 cm. Restauriert und teilweise ergänzt. Auf Gestell. 175.– Ex Sammlung E.H. Seit den 1950er Jahren in Deutschland.

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Flasche. Rötlicher Ton mit hellem Überzug. Linsenförmiger Körper mit hohem Trichterhals. Hellenistischkaiserzeitlich. H. 10,2 cm. Fehlstellen im Überzug, sonst nur minimal bestoßen. 175.– Vor 1980 in deutscher Privatsammlung.

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Stark geschweifte Olpe mit Bandhenkel. Heller Ton mit dunkelbrauner Bemalung. Zierbänder. Italisch, 6./5. Jh. H. 13,1 cm. Eine Mündungsscherbe fehlt. Dazu eine antike Schale auf hohem Fuß aus rötlichem Ton. Wohl separat gearbeiteter Gefäßfuß oder Räucherschale. Dm. 17,5 cm. Etwas bestoßen. Zusammen zwei Exemplare. 200.– Ex Sammlung E.H. Seit den 1950er Jahren in Deutschland.

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Schale einer Lekanis. Grauer Ton. Griechisch, 4. Jh. v. Chr. L. 20,4 cm. Restauriert, der Deckel fehlt. Dazu eine flache Schale auf Standring aus rötlichem, teils geschmauchtem Ton. Römisch, kaiserzeitlich. Dm. 17,0 cm. Etwas rissig. Zusammen 2 Exemplare, beide mit Fundverkrustung. 200.– Ex Sammlung E.H. Seit den 1950er Jahren in Deutschland.

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Architekturfragment(?). Konvex aus Ton oder Stuck aufgebaut, in den radial angeordneten Öffnungen rote und blaue Glasscherben, ebenso in der kleinen zentralen Öffnung. Auf der Innenseite Abdruck von Textil. Dm. ca. 18 cm. Kleines Loch in einer Glasscherbe. 300.– Vor 1980 in deutscher Sammlung. Kulturelle und zeitliche Zuordnung unklar. Möglicherweise eine Art Lichteinlaß.

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Birnenförmiges Gefäß mit 4 Henkeln. Heller Ton mit grüner Glasur. Kurzer Hals mit ausbiegender Mündung. die kleinen, kreuzförmig angeordneten Henkel setzen an Schulter und Hals an. Geripptes erhabenes Wellen­ band und 4 Nuppen. Islamisch. Persien, 7.–10. Jh. H. 36,7 cm. Restauriert. 1750.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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Glasierte Schale auf Standfuß. Rötlicher Ton mit grüner Innenglasur und Verzierung in Sgraffito-Technik. Kreisund Volutenornamente etc. Islamisch, 8./9. Jh. Dm. 16,8 cm. Etwas bestoßen. 325.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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Glasierte Schale auf Standfuß. Rötlicher Ton mit heller Grundierung und brauner Schrift auf der Innenseite. Islamisch, wohl 9./10. Jh. Dm. 11,1 cm. Größere Fehlstellen in der Glasur. 175.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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Glasierte Schale auf Standfuß. Heller Ton mit weißlicher Grundierung und grünlicher und brauner Bemalung. Auf der Innenseite Ornamente in konzentrischen Kreisen. Islamisch, wohl 9./10. Jh. Dm. 16,9 cm. Restauriert und wenig ergänzt. 350.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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Glasierte flache Schale auf Standfuß. Quarzkeramik mit türkisblauer Glasur und Rankenverzierung in SgraffitoTechnik. Islamisch, Persien, 12./13. Jh. Dm. 16,0 cm. 3 Fortsätze im Schaleninneren bestoßen, sonst intakt. Ex Sammlung Peter Eichhorn. 200.– 27


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Glasierte Schale auf Standfuß. Quarzkeramik mit heller Grundierung und dunkler Bemalung. Auf der Innenseite Floralornamentik, auf der Außenseite einfaches Bogenmuster. Islamisch, 12./13. Jh. Dm. 13,6 cm. Restauriert. Ex Sammlung Peter Eichhorn. 250.–

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Glasierte Schale auf Standfuß. Quarzkeramik mit heller Grundierung und blauer, grüner und schwarzer Bemalung. Auf der Innenseite Ornamente in 6 Segmenten, auf der Außenseite radiales Strichmuster. Islamisch, Persien, 13./14. Jh. Dm. 17,6 cm. Restauriert. 425.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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Glasierte Schale auf Standfuß. Ton oder Quarzkeramik mit heller Grundierung und polychromer Bemalung. Auf der Innen- und Außenseite Ornamente und Floraldekor. Islamisch, wohl osmanisch. Dm. 15,1 cm. Restauriert. Ex Sammlung Peter Eichhorn. 200.–

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Glasierte Schale auf Standfuß. Quarzkeramik mit heller Glasur und dunkler Zierbemalung. Islamisch, ca. 12.–14. Jh. Dm. 8,7 cm. Fuß leicht bestoßen, sonst intakt. 150.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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Kleiner Becher mit Standfuß und Trichtermündung. Quarzkeramik mit türkiser Glasur und dunkler Streifen­ bemalung. Islamisch. H. 6,7 cm. Minimal bestoßen. 150.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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Flasche mit Standfuß. Quarzkeramik mit türkiser Glasur. Kugeliger Körper und große Trichtermündung. Islamisch, wohl Persien, 12./13. Jh. H. 12,7 cm. Minimal bestoßen. 275.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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Flasche mit Standfuß. Ton mit türkiser Glasur. Kugeliger Körper mit langem Hals und Trichtermündung mit Nuppenrand. Islamisch, Persien, 10.–12. Jh. H. 18,2 cm. Restauriert, Fuß bestoßen. 175.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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Flasche. Ton mit türkisgrüner Glasur. Im Querschnitt polygonal mit Schulterknick und große, leicht aus­biegende Mündung. Islamisch. H. 11,6 cm. Etwas bestoßen, Glasur fehlt auf der Außenseite großflächig. 150.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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Birnenförmige Flasche. Glasierte Quarzkeramik mit blauer floraler Bemalung. Islamisch. Der obere Teil fehlt und wurde durch Gips mit Bemalung ersetzt. H. 12,2 cm. Der obere Teil der Gipsergänzung fehlt. 175.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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Lot von 2 Schalen aus Ton. Ein Exemplar mit außen roter und innen weißlicher Grundierung und rötlicher sowie dunkler Bemalung mit geometrischen Ornamenten. Islamisch, Anatolien, ca. 19. Jh. Dm. 18,9 cm. Restauriert. Dazu ein Exemplar mit 4 parallelen horizontalen Rillen, am äußeren Boden eingeritzte konzentrische Rauten. Antike Gebrauchskeramik. Dm. 10,5 cm. Kleines Loch, sonst intakt. Zusammen 2 Exemplare. 200.– Aus alter deutscher Sammlung.

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Quadratische Kachel. Heller Ton mit Glasur über weißlicher Grundierung und blauer Bemalung. Floraldekor in geometrischem Rahmen. Islamisch. Ca. 23,8 x 23,5 cm. Randlich bestoßen, Fehlstellen im Dekor. 350.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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Quadratische Kachel. Rötlicher Ton mit Glasur über weißlicher Grundierung und grün-blauer Bemalung. Floraldekor. Islamisch. Seitenlänge 15,3 cm. Etwas bestoßen. 275.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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Quadratische Kachel. Rötlicher Ton mit Glasur über weißlicher Grundierung und grün-blauer Bemalung. Floraldekor. Islamisch. Seitenlänge 15,4 cm. Etwas bestoßen. 275.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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Diskuslampe mit runder Volutenschnauze. Brauner Ton. Im Spiegel r. kniende Gestalt mit großem Korb. Römisch, 1. Jh. n. Chr. L. 9,8 cm. Kleiner Ausbruch am Einfüllloch. 200.– Aus alter französischer Sammlung.

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Diskuslampe mit kurzer runder Schnauze und Griff. Brauner Ton. Im Spiegel Erosknabe mit der übergroßen Keule des Hercules und einem Speer. Bodenmarke AVFFRON. Römisch, Nordafrika, 2. Jh. n. Chr. L. 10,3 cm. Intakt. 300.– Erworben 2009 auf der Numismata, davor in alter englischer Sammlung. Die Werkstatt des Aufidius Fronimus produzierte ca. 130–170 in Nordafrika.

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Diskuslampe mit kurzer runder Schnauze und Griff. Heller Ton mit großteils erhaltener rötlich-brauner Engobe. Im Spiegel Kybelepriester (sog. Gallos), der ein Tamburin schlagt. Bodenmarke CIVNALE. Römisch, Nord­afrika, 2. Jh. n. Chr. L. 10,9 cm. Minimal bestoßen. 300.– Von einem niederländischen Auktionshaus erworben, davor in einer belgischen Sammlung, erworben in den 1980/90er Jahren. Die Werkstatt des C. Iunius Alexius produzierte ca. 120-200 in Nordafrika.

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Diskuslampe mit kurzer runder Schnauze und Griff. Rötlicher Ton. Im Spiegel thronende Fortuna nach l. mit Steuerruder und Füllhorn. Römisch, 1./2. Jh. L. 12,1 cm. Restauriert. 175.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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Diskuslampe mit kurzer runder Schnauze und Griff. Heller Ton mit rötlich-brauner Engobe. Im Spiegel Lorbeerkranz. Bodenmarke CIVNDRAC. Römisch, Nordafrika, 2. Jh. n. Chr. L. 11,4 cm. Intakt. 200.– Erworben 2009 auf der Numismata, davor in alter englischer Sammlung. Die Werkstatt des C. Iunius Draco produzierte ca. 120–200 in Nordafrika.

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Diskuslampe mit kurzer runder Schnauze und Griff. Heller Ton mit teilweise erhaltener rötlich-brauner Engobe. Im Spiegel Frauenkopf mit Schleier in 3/4-Ansicht r. Römisch, 1./2. Jh. L. 9,0 cm. Leicht bestoßen. 250.– Erworben bei Agora in Wien, davor Wiener Sammlung.

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Diskuslampe mit kurzer runder Schnauze und Griff. Rötlicher Ton. Auf der Schulter Kranz, im Spiegel frontale Serapisbüste über einem Adler zwischen Stern und Mondsichel. Römisch, 2./3. Jh. L. 8,4 cm. Minimal bestoßen. Von einem niederländischen Auktionshaus erworben, davor in niederländischer Sammlung. 300.– 31


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Diskuslampe mit kurzer runder Schnauze und Griff. Heller Ton mit rötlich-brauner Engobe. Im Spiegel Mond­ sichel. Bodenmarke MVNTREPT. Römisch, 1./2. Jh. L. 8,3 cm. Feine Risse, sonst intakt. 200.– Von einem niederländischen Auktionshaus erworben, davor in der französischen Galerie H.T.Z. Die Werkstatt des L. Munatius Treptus produzierte ca. 70–140 und ist nicht sicher lokalisiert. Vorgeschlagen wurden Mittelitalien, Portugal und Nordafrika.

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Diskuslampe mit eckiger Schnauze und offenem Kanal. Hellgrau-brauner Ton. Auf der Schulter Eierstab­ ornament, im Spiegel Hangöse. Auf dem Boden eingeritzte Schrift. Römisch, ca. 2./3. Jh. L. 11,2 cm. Minimal bestoßen. Ex Hirsch 274, 2011, Los Nr. 979. 150.–

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Sog. „Afrikanische“ Lampe. Rötlicher Ton mit roter Engobe. Rand mit floralen Ornamenten verziert, im Spiegel Pferdekopf nach r. Nordafrika, 5./6. Jh. L. 13,2 cm. Intakt. 100.– Von einem Pariser Auktionshaus erworben, aus einer alten französischen Sammlung.

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Sog. „Afrikanische“ Lampe mit 2 seitlichen Ausbuchtungen. Rötlicher Ton mit roter Engobe. Rand mit Kreis­ ornamenten verziert, im Spiegel Kreis- und Kreuzornamente. Nordafrika, 5. Jh. n. Chr. L. 12,7 cm. Etwas bestoßen und rissig. Von einem Pariser Auktionshaus erworben, aus einer alten französischen Sammlung. 100.–

100 Sog. „Afrikanische“ Lampe. Rötlicher Ton mit roter Engobe. Rand mit Zweigdekor verziert, im Spiegel nach r. springender Hund. Nordafrika, 4./5. Jh. L. 12,2 cm. Minimal bestoßen. 150.– Von einem Pariser Auktionshaus erworben, aus einer alten französischen Sammlung.

101 Sog. „Afrikanische“ Lampe. Rötlicher Ton mit roter Engobe. Rand mit Rosetten verziert, im Spiegel Christogramm. Nordafrika, 5./6. Jh. L. 13,9 cm. Leicht bestoßen. 200.– Von einem niederländischen Auktionshaus erworben, davor in niederländischer Sammlung.

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102

103

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102 Sog. „Afrikanische“ Lampe. Rötlicher Ton mit roter Engobe und stark geschmauchtem Schnauzenbereich. Rand mit Ornamenten verziert, im Spiegel Christogramm. Nordafrika, 5./6. Jh. L. 14,1 cm. Leicht bestoßen und rissig. Von einem niederländischen Auktionshaus erworben, davor in niederländischer Sammlung. 250.– 103 Sog. „Afrikanische“ Lampe. Rötlicher Ton mit roter Engobe. Rand mit floralen Ornamenten verziert, im Spiegel Gladiator nach r. mit Speer, ein sog. Venator. Nordafrika, 5./6. Jh. L. 15,2 cm. Restauriert. 250.– Von einem niederländischen Auktionshaus erworben, davor in niederländischer Sammlung.

104 Figürliche Öllampe mit 2 gegenüberliegenden Schnauzen in der Form von 2 stilisierten Krokodilsköpfen. Dunkler Ton. Auf der Unterseite eingraviertes Kreuz und Volutenornamente. Wohl Ägypten, ca. 3.–5. Jh. Jh. L. 14,4 cm. Eine Hangöse gebrochen. 200.– Von einem Pariser Auktionshaus erworben, aus einer alten französischen Sammlung. Die Lampe erinnert in vielem an ägyptische sog. Froschlampen.

105 (2)

106 (2)

105 Lot von 2 ähnlichen Öllampen. Ton mit grüner Glasur. Kuppelförmige Körper und lange wannenartige Schnauzen. Islamisch, Persien, ca. 12. Jh. L. 18,1 und 18,0 cm. Ein Exemplar leicht, das andere stärker bestoßen. Ex Sammlung Peter Eichhorn. 175.– 106 Lot von 2 ähnlichen Öllampen. Ton mit grüner Glasur. Kuppelförmige Körper und lange wannenartige Schnauzen. Islamisch, Persien, ca. 12. Jh. L. 18,7 und 17,7 cm. Ein Exemplar etwas bestoßen, das andere restauriert. Ex Sammlung Peter Eichhorn. 200.– 33


OBJEKTE AUS METALL

107

107 Togatus capite velato. Bronzehohlguß. Der aufwendig ausgearbeitete Mantel ist faltenreich über Kopf und den linken Arm drapiert. Am angewinkelten rechten Arm ist noch der Ärmel der Tunica zu erkennen. Die rechte Hand ist nach vorne gestreckt, die Handfläche weist nach oben. In der Linken hält er einen Stab oder eine Buchrolle. Das Gesicht zeigt eine hohe Stirn, die Haare sind durch kurze gravierte Striche angegeben. Römisch, späte Republik oder frühe Kaiserzeit, 1. Jh. v.–1. Jh. n. Chr. H. 19,6 cm. Leicht restauriert. Auf Plexisockel montiert. 25000.– Ex Sammlung David Sharp, England, 1971/1972. Ex Hirsch 312, 2015, Los Nr.741.

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108

108 Herculesstatuette. Bronzevollguß. Der unbekleidete muskulöse Heros steht in betontem Kontrapost, das linke Spielbein ist leicht angewinkelt. Die sich daraus ergebende S-förmige Schwingung setzt sich über die Hüften und Oberkörper bis zu den Schultern fort. Der bekränzte bärtige Kopf ist leicht nach links gewendet, er hält in der Rechten die Keule und in der Linken 2 Hesperidenäpfel. Über dem linken Unterarm liegt das schön ausgearbeitete Löwenfell. Römisch, 1./2. Jh. H. 14,1 cm. Intakt. 3000.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

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109

109 Kopf einer Göttin mit polosartiger Hörnerkrone, möglicherweise Fragment einer Trägerfigur. Bronzevollguß. Vorderasien, 8.–6. Jh. H. 16,5 cm. Bruchstelle am Schulteransatz. 20000.– Seit 30 Jahren in deutschem Familienbesitz. Zum Stil und insbesondere zur Krone vgl. beispielsweise die kolossale Kalksteinstatue des Weisheitsgottes Nabu aus Nimrud.

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110

113

110 Statuette eines stehenden Gottes, wohl Jupiter. Bronzevollguß. Der bärtige unbekleidete Gott hält in der gesenkten Rechten eine Patera, mit der erhobenen Linke hielt er wohl den Blitz. Die Chlamys liegt über der linken Schulter. Provinzialrömisch. H. 10,0 cm. Der Gegenstand in der linken Hand fehlt, sonst intakt. In den 1990/2000er Jahren in Deutschland erworben. 250.– 113 Isis-Fortuna-Statuette auf separater runder Basis. Bronzehohlguß. Die langgewandte Göttin hält das Füllhorn und trägt den spezifischen Kopfschmuck mit Mondscheibe und Kuhgehörn. Details wie der reiche Faltenwurf etc. in nachträglicher Kaltarbeit ausgeführt. Römisch, 1.–3. Jh. H. gesamt 11,5 cm. Das Ruder in der Rechten und der obere Teil des Kopfschmucks fehlen. 1000.– Aus Privatsammlung vor 2002. Die Basis ist evtl. nicht original zugehörig.

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111

112

116

111 Statuette des sog. Thrakischen Reiterheros. Bronzevollguß. Die erhobene Rechte hält er im Gestus der „Benedictio latina“. Das separat gearbeitete Pferd ist nicht erhalten. Provinzialrömisch. H. 5,6 cm. Rechtes Bein und der linke Unterarm fehlen. 250.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

112 Gabenbringer. Bronzevollguß. Knabe in kurzem Gewand auf profiliertem hohlem Sockel hält die Gaben vor dem Bauch. Provinzialrömisch, 1.–3. Jh. H. 7,1 cm. Intakt. 350.– Ex Hirsch 254, 2008, Los Nr. 307.

116 Jünglingskopf. Fragment einer Bronzestatuette. Leicht nach l. geneigter Kopf mit bewegter Haarpracht. Römisch, 1.–3. Jh. H. 3,6 cm. Aus Privatsammlung vor 2002. 125.–

114

114 Balsamarium in Form einer Knabenbüste. Bronze. Auf der Kalotte war ursprünglich der Deckel mittels eines Scharniers angebracht. Das eng anliegende lockige Haar ist durch Gravur angegeben. Römisch, 1.–3. Jh. H. 6,0 cm. Der Boden und der Deckel fehlen. 800.– Aus alter deutscher Sammlung.

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115

117

115 Aufsatz in Form eines Dioskurenkopfes. Bronze. Unter dem verzierten Pilos quillt das lockige Haar hervor. Der Hals dient als Tülle, aus dem Pilos erhebt sich ein zapfenartiger Fortsatz. Römisch, 2./3. Jh. H. 6,0 cm. Restauriert, das Zapfenende fehlt. Aus Privatsammlung vor 2002. 775.– 117 Runde Reliefplakette. Bronze. Prachtvoller halbplastischer Medusenkopf mit wallendem Haar und Kopf­flügeln. Details in Kaltarbeit ausgeführt. Römisch, 2./3. Jh. Dm. 6,9 cm. Der obere Fortsatz fehlt, sonst leicht bestoßen. 1250.– Aus Privatsammlung vor 2002. Wohl Funktion als Applike. Medusa war die einzige Sterbliche unter den Gorgonen­schwestern und wurde von Perseus enthauptet. Die einst wunderschönen Frauen waren wegen ihrer Hybris von den Göttern zu häßlichen Monstern verwandelt worden, bei deren Anblick man zu Stein erstarrte. Der Medusenkopf war in der antiken Kunst ein sehr beliebtes Motiv, sprach man ihm doch eine apotropäische Wirkung zu.

118

118 Hohl gearbeitete Reliefapplike. Bronze. Prachtvoller halbplastischer Medusenkopf mit wallendem Haar und Kopfflügeln. Details in Kaltarbeit ausgeführt, die Augen sind in Silber eingelegt. Römisch, 2./3. Jh. B. 8,5 cm. 2 kleine Löcher am Haaransatz, sonst intakt. 1500.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

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119

120

122

119 Hohl gearbeiteter Beschlag mit halbplastischer Knabenbüste. Bronze. Rechteckige Grundplatte mit 4 Befestigungsösen. Provinzialrömisch. H. 8,2 cm. Eine Öse fehlt. 500.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

120 Figürliche Gefäßattasche für einen beweglichen Henkel. Bronze. Frontales halbplastisches Frauengesicht umgeben von Floraldekor. Darüber profilierte und gerippte Spule zur Aufnahme des Henkels. Römisch, 1./2. Jh. H. 5,7 cm. Intakt. 750.– Aus europäischer Sammlung der 1970/80er Jahre.

122 Attasche in Form einer lockigen Jünglingsbüste. Bronze. Am Kopf Öse. Hellenistisch oder kaiserzeitlich. H. 5,3 cm. Der untere Teil fehlt. 150.– Aus deutscher Sammlung 1975 – 2013.

121

123

121 Fragment einer Zierleiste mit Frauenkopf. Bronze. Römisch, 1.–3. Jh. L. 3,7 cm. Schöne grüne Patina. Ex Hirsch 248, 2007, Los Nr. 288. 150.– 123 Applike in Form eines Jünglingskopfes. Bronze. Augen gelocht. Römisch, 1.–3. Jh. H. 3,5 cm. Intakt. 175.– Aus Privatsammlung vor 2002. Die Frisur ähnelt Darstellungen des Bacchus oder des Pan.

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124

125

124 Pferd mit erhobenem linkem Vorderhuf auf mehrfach getrepptem separatem Podest. Bronze. Das Pferd trägt ein Löwenfell, wobei der Raubtierkopf vor der Brust liegt und die Pranken seitlich herabhängen. Das pyramidenstumpfförmige Podest steht auf 4 Füßchen. Römisch, 2./3. Jh. H. 11,0 cm. Schwanz fehlt, sonst intakt. Ex Hirsch 268, 2010, Los Nr. 1027. 1750.– 125 Stilisierter Pferdekopf mit langem, im Querschnitt rechteckigem Hals, möglicherweise ein Griff. Bronzevollguß. Wohl provinzialrömisch. H. 6,6 cm. Der untere Abschluß fehlt. 200.– Aus Privatsammlung vor 2002.

126 Sitzender Panther. Bronzehohlguß. Die schlanke Körpermitte ist hohl gearbeitet. Islamisch oder früher. L. 15,9 cm. Restauriert, die Schwanzspitze fehlt. 500.– Erworben bei Hirsch. Die eigentümliche Form legt nahe, daß die kleine Statuette eine spezifische Funktion hatte, möglicherweise als Zieraufsatz.

126

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127 129

127 Stehender Löwe mit erhobenem Schwanz. Bronzehohlguß. Byzantinisch-islamisch. L. 7,7 cm. Intakt. 150.– Erworben bei Hirsch.

129 Aufsatz in Form eines Löwen. Bronze über Tonkern. Vorder- und Hinterfüße stehen auf kleinen Podesten und bilden so einen Durchzug. Islamisch, ca. 12. Jh. L. 8,6 cm. Etwas bestoßen, Riß im Körper. 350.– Aus deutschem Besitz.

130 (2) 128

128 Zierbeschlag mit Vierfüßler auf zungenförmiger Basisplatte. Bronze. Sitzendes Tier mit langem Hals und offenem Maul. Seldschukisch. H. 4,3 cm. Der hintere Abschluß der Basisplatte fehlt. 500.– Aus Privatsammlung vor 2002.

130 Hund. Bronzevollguß. Das stehende Tier hat den Kopf nach l. gewendet. Dazu ein Löwenkopf aus Bronze, Fragment einer Statuette oder eines Reliefs. Römisch, kaiserzeitlich. 3,8 und 2,8 cm. Hund intakt. Zusammen 2 Exemplare. 200.– Erworben bei Hirsch.

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131 (2)

131 Lot von 2 Vogelanhängern. Bronze. Vorderer Orient, 10.–8. Jh. L. 5,7 cm. Kleine Bestoßungen. Ein Exemplar auf Holz­sockel. 400.– Vor 1980 in deutscher Sammlung.

132

132 Stehender Vogel auf rechteckiger Basisplatte. Bronzehohlguß. Er trägt ein Halsband und einen scheiben­ förmigen Kopfschmuck. Islamisch. L. 9,2 cm. Restauriert. 175.– Seit den 1970er Jahren in deutscher Privatsammlung.

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133 (Detail)

133 Libationsgefäß in Form einer Amphore. Silber. Verzierung in Treibarbeit und anschließender Gravur. Bauchiger gerippter Körper in Form einer stilisierten Blüte, am gerundeten Boden Rosette. Spulenförmiger Hals mit Trichtermündung. am Halsansatz umlaufendes Eierstab­ornament. Die Henkel setzen an den Schultern an und enden in 2 vollplastischen Raubkatzenköpfen, deren Mäuler den Gefäßrand aufnehmen. Am Boden 2 kurze kegelstumpfförmige Ausläufe. Achämenidisch, 6.–4. Jh. H. 18,7 cm. Wandung stellenweise eingedrückt. Restauriert. 20000.– Seit 1991 in Deutschland. Vgl. C.J. du Ry, Völker des Alten Orient, München 1986, S. 146 f. und 7000 Jahre Kunst in Iran, Essen 1962, Nr. 336. Gefäße dieser Art wurden wohl für Trankopfer verwendet, wobei die Ausflüsse mit der Handfläche zugehalten und beim Opfer freigegeben wurden. Siehe dazu auch ein Relief an der Osttreppe zur Apadana in Persepolis, wo ein Gabenbringer mit ähnlichen Gefäßen dargestellt ist, die er augenfällig nicht an den Henkeln sondern auf den Handflächen trägt.

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134

134 RS

134 Ringhenkelskyphos. Silber mit Darstellung in hohem Relief. Treibarbeit mit gravierten und gepunzten Details. Rennen zwischen 2 Eroten in Bigen nach r., dazwischen als Architekturangaben eine Säule, ein zweisäuliger Bogen und eine Meta (Wendesäule). Römisch, 3./4. Jh. Dm. ohne Henkel 10,0 cm. Etwas verbogen, ein Henkel lose beiliegend. 4200.– Ex Hermann Historica 68, 2014, Los Nr. 2214. Ringhenkelskyphoi wurden ähnlich wie Kantharoi hauptsächlich für den Genuß von Wein verwendet. Es scheint, daß die eine Biga von Pferden, die andere möglicherweise von Eseln gezogen wird.

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135

136

135 Kleine rundbodige Phiale mit kugeligem Körper, trichterförmigem Hals und breiter horizontaler Mündung mit verdickter Lippe von dreieckigem Querschnitt. Im Inneren an der Basis zentraler Buckel. Südosteuropa, 5.–3. Jh. H. 7,8 cm. Minimale Dellen, sonst intakt. 1250.– Aus Münchner Privatsammlung der 1980er Jahre. Vgl etwa zu einer sehr ähnlichen Phiale aus dem Schatzfund von Lukowit, Gold der Thraker, Mainz 1979, Nr. 336.

136 Bauchig-birnenförmige Flasche. Bronze. Der separat gearbeitete obere Teil ist in Treibarbeit als Rosette gestaltet. Hellenistisch oder kaiserzeitlich. H. 8,6 cm. Restauriert. 250.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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138

137 Öllampe. Bronze. Diskuslampe mit runder Schnauze. Lunulagriff mit Griffring. Die Lampe steht auf einer scheibenförmigen Basis mit Noppenkranz. Römisch, 1.–3. Jh. L. 9,4 cm. Restauriert. 500.– Aus Privatsammlung vor 2002.

138 Öllampe auf dreibeinigem Ständer. Bronze. Kleine Lampe mit geripptem Körper in Form einer stilisierten Knospe, kurzer peltenförmiger Schnauze und Griffring mit Daumenrast in Form eines Blattes. Ein geschwungener Stiel verbindet sie mit dem Ständer, dessen Beine in Raubtierpranken enden. Römisch, 1./2. Jh. L. 13,3 cm. Restauriert. 750.– Vor 1980 in deutscher Sammlung.

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140 Steilwandige Schale. Bronze. Die Außenseite ist mit reichem Floraldekor in versenktem Relief verziert, den Hintergrund bildet ein feines graviertes Rautenmuster. Islamisch. Dm. 14,5 cm. Restauriert. Ex Sammlung Peter Eichhorn. 175.–

140

139

141

139 Trifoliarkanne. Bronze. Steile, sich nach oben weitende Wandung mit scharfem Schulterknick und leicht konischem Hals. Spätantik-byzantinisch. H. 20,7 cm. Mündung verbogen, der separat gearbeitete Henkel fehlt. Ex Sammlung Peter Eichhorn. 200.– 141 Große Kanne mit Deckel auf durchbrochen gearbeitetem Fuß. Kupferblech mit teilweise erhaltener Verzinnung. Gravierte Schrift, Ornamente und Rankendekor in versenktem Relief eingraviert. Im Inneren verläuft vertikal eine Röhre, in die heiße Kohle zum Warmhalten des Inhaltes eingefüllt wurde. Kupferkette zum Aufhängen. Islamisch, wohl Kaschmir, ca. 19. Jh. H. 43,5 cm. Intakt. 550.– Aus alter deutscher Sammlung.

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142 Lot von 3 ähnlichen konischen Bechern. Versilberte Bronze mit fein graviertem Dekor. Architektur und Floralornamentik. Islamisch, 19. Jh. H. 17,0, 15,9 und 10,9 cm. Intakt. 150.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

142 (3)

143 Lot von 5 ähnlichen konischen Bechern, davon 2 mit kurzem Standfuß. Versilberte Bronze mit fein graviertem Dekor. Architektur, Floralornamentik, Tiere und arabische Schrift. Islamisch, 19. Jh. H. 17,3-14,8 cm. Intakt. 200.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

ex 143 (3)

145 Doppelaxtkopf mit rundem Schaftloch und leicht ausschwingenden, gebogenen Schneiden. Bronze. Griechisch, 2. Jt. v. Chr. L. 14,8 cm. Intakt. Auf Holzgestell. 700.– Aus deutscher Sammlung 1968 – 2002. Dieser minoisch-mykenische Axttyp war in ganz Südosteuropa verbreitet.

145

48


144 Illyrischer Helm vom Typ Pflug IIa. Getriebenes Bronzeblech. Rechteckiger Gesichtsausschnitt mit Randwulst und Rahmen aus Nietstiften. Die Buschbahn besteht aus 2 Leisten. Weit nach hinten ausschwingender Nackenschutz. Über der Stirn ein verbogener Zierfortsatz. Südost­ europa, 7./6. Jh. H. 23,9 cm. Fachmännisch restauriert, wenige Nieten fehlen. 8000.– Aus Münchner Privatsammlung der 1980er Jahre. Vgl. Antike Helme. Sammlung Lipperheide und andere Bestände des Antikenmuseums Belin, Mainz 1988, S. 48–52.

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146

148 (50)

146 Kleiner Hammerkopf. Bronze. Römisch, kaiserzeitlich. L. 2,9 cm. Intakt. Auf Plexiständer.

200.–

Ex Hirsch 312, 2015, Los Nr. 911a. Möglicherweise Werkzeug zur Schmuckbearbeitung oder Votivgabe.

148 Lot von 47 dreiflügeligen Pfeilspitzen und 3 pyramidalen Exemplaren. Bronze. Östlicher Mittelmeerraum, ca. 6.–3. Jh. L. 5,5–1,4 cm. Teilweise intakt. Zusammen 50 Exemplare. 300.– Aus Münchner Sammlung vor 2002.

149 (50)

151 (2)

149 Lot von 50 dreiflügeligen Pfeilspitzen. Bronze. Östlicher Mittelmeerraum, ca. 6.-3. Jh. L. 3,8–2,6 cm. Teilweise intakt. Aus Münchner Sammlung vor 2002. 600.– 151 Lot von 2 Tüllenmeiseln. Bronze. Mittel- oder Südeuropa, 2./1. Jt. L. 15,2 und 8,6 cm. Ein Exemplar intakt. Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung. 150.–

147

147 Dolch mit länglich ausgezogener Griffplatte und Mittelrippe. Bronze. Griffplatte mit 6 Löchern, darin noch Reste von 3 Nieten. Mittlere bis späte Bronzezeit. L. 19,3 cm. Etwas schartig. 150.– Vor 2011 in Deutschland.

50


150 (3)

150 Lot von 3 nordafrikanischen Klingenwaffen. Koummya aus Marokko mit verzierter Messingscheide, Armdolch der Tuareg mit Lederscheide und ein Messer mit gravierter Eisenklinge. 19./20. Jh. L. 39,3, 30,2, und 22,0 cm. Zusammen 3 Exemplare. 110.– Aus deutscher Sammlung. Erworben 1968 – 1998.

ex 152 (14)

152 Lot aus antiken Bronzeobjekten: 10 Ringe (keine Fingerringe), 6 Perlen, 3 Anhänger, 2 Pfeilspitzen, eine Gürtelschließe, 2 Beschläge von Gürtelschließen etc. Dazu ein vollständiger und ein halber Spielstein aus Glas. 6,8–1,3 cm. Zusammen 28 Exemplare. Teilweise intakt. 110.– Vom Sammler seit den 1970er Jahren in Deutschland erworben.

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ASIATICA

153

153 Dickwandige Ziervase aus grünlicher Jade. Vierkantige Form mit deutlich abgesetzter Fuß- und Halszone und 2 kleinen S-förmigen Henkeln unterhalb der Mündung. China, 18. Jh. H. 18,9 cm. Etwas rissig, kleine Scharte im Körper. 1000.– Aus alter deutscher Sammlung.

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154

156 (3)

154 Gerundet rechteckige Reliefplakette zum Aufnähen. Figürliche Schnitzarbeit aus Nephrit. Hirsch springt r., im Hintergrund Bäume. China, 1. Hälfte 20. Jh. H. 12,9 cm. Minimal bestoßen, sonst intakt. 200.– Aus alter Regensburger Sammlung bis 1970. Der Hirsch galt als Glückssymbol für langes Leben und Reichtum.

156 Lot von 3 quaderförmigen Siegeln aus sog. Siegelstein. Auf der Siegelfläche Schrift, auf den Seitenflächen eingravierte Schrift oder Darstellung von Pflanzen, Tieren oder Landschaftsansichten. China, frühes 20. Jh. H. 5,8, 5,7 und 5,3 cm. 2 Exemplare minimal bestoßen, sonst intakt. 250.– Aus alter Regensburger Sammlung bis 1970.

155 (10)

155 Lot von 10 Reliefplaketten zum Aufnähen. Figürliche Schnitzarbeiten aus Nephrit. Glückssymbole wie Mondhase, Fledermaus, Dickbauchbuddha etc. China, 1. Hälfte 20. Jh. H. 6,9–5,3 cm. Meist intakt, sonst nur minimal bestoßen. 400.– Aus alter Regensburger Sammlung bis 1970.

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157 (2)

157 Lot von 2 ähnlichen sog. Pinselwaschgefäßen. Rötlicher Speckstein mit schwarzen Einsprengseln. Gravierter Floraldekor, an der Basis freistehender Dekor mit Ranken und Vögeln etc. China, um 1900. L. 12,4 und 10,2 cm. Ein Exemplar mit leichten, das andere mit etwas stärkeren Beschädigungen. 250.– Aus alter Regensburger Sammlung bis 1970.

158

158 Große Schale auf 3 Füßen. Rötlicher Ton mit dicker grüner Glasur, sog. Seladonware. Füße in Form von stilisierten Fratzen. Unter der nach innen überkragenden Mündung auf der Außenseite plastische Rosetten, darunter Leisten und Rankendekor in Sgraffitotechnik. China, 15./16. Jh. Dm. 27,2 cm. Intakt. 1500.– Aus alter deutscher Sammlung.

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159 Lot von 2 ähnlichen stehenden Grabfiguren auf getreppter Basis. Glasierter, polychrom bemalter heller Ton. Langgewandte Männer mit Hut, der eine hält eine Mundorgel, der andere eine Klapper. China, Ming-Dynastie, 14.–17 Jh. H. 24,4 und 23,9 cm. Minimale Bestoßungen, sonst intakt. 850.– Aus alter deutscher Sammlung. Die Statuen sollen Teilnehmer des Trauerzuges darstellen.

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160 (2)

160 Lot von 2 Statuetten des Shou Lao. Porzellan mit polychromer Aufglasurbemalung. Dargestellt ist der Gott des langen Lebens mit seinen Symbolen Pfirsich und Schriftrolle. China, um 1930. H. 7,2 und 6,1 cm. Intakt. 150.– Aus alter Regensburger Sammlung bis 1970.

162

162 Spulenförmiges Gefäß mit mittiger Verdickung. Glasierter heller Ton mit blauer Bemalung auf der Außenseite. Stilisierte Dämonengesichter und Ornamente. An der Mündung Goldfarbe. China, 1. Drittel 20. Jh. H. 24,0 cm. Restauriert. Aus alter deutscher Sammlung. 350.–

164 Bauchig-birnenförmiges Gefäß mit Deckel. Glasierter heller Ton mit blauer Bemalung auf der Außen­ seite. Floraldekor. China, 1. Drittel 20. Jh. H. gesamt 18,7 cm. Intakt. 250.–

164

Aus alter deutscher Sammlung.

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ex 161 (4)

161 Lot von 6 figürlichen Wasserspendern für Malerei. Weißes Porzellan mit leichtem Unterglasurblau. Dargestellt sind die Glücksgötter Hotei, Ebisu, Daikokuten, Jorojin (2X) und Bishamonten. Japan, 1. Hälfte 20. Jh. H. 6,0–4,4 cm. Großteils intakt, sonst nur minimal bestoßen. 250.– Aus alter Regensburger Sammlung bis 1970.

163 (2)

163 Ein Paar sehr ähnlicher sog. Imari-Vasen. Glasierter heller Ton mit roter und blauer Bemalung sowie Gold­ farbe. Bauchig- birnenförmig mit Vertikalrippen und Trichtermündung. Floraldekor und Symbole. China, um die Mitte des 19. Jh. H. 16,1 und 15,9 cm. Ein Exemplar leicht bestoßen, bei dem anderen ist eine Absplitterung ergänzt. 425.– Aus alter deutscher Sammlung.

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165

165 Kleiner Teller. Glasierter heller Ton mit blauer Bemalung auf der Innenseite. 3 Vögel, wohl Pfauen. In der Mitte das Zeichen für Langlebigkeit. An der Mündung Goldfarbe. China, 2. Hälfte 19. Jh. Dm. 16,7 cm. Restauriert. Ex Zeller Int. Bodensee-Kunstauktion 129, 2016, Los Nr. 1114. 175.–

166

166 Fragment eines Tellers. Glasierter grauer Ton mit heller Grundierung und dunkler Bemalung. sog. Kawang-Salok-Keramik. Fisch. Siam, 14./15. Jh. L. 14,4 cm. 110.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

167 Annähernd zylindrischer Pinselbehälter. Zahnbein mit aufwendiger, hochfiligraner Schnitzarbeit. Durchbrochen gearbeitetes florales Hintergrund­ muster. Davor Gestalten, Architektur und Flora, wohl mythologische Szenen. Der Fußring ist separat gearbeitet und drehbar. China, Quing-Dynastie, um 1800. H. 10,5 cm. Minimale Bestoßungen. Auf verziertem Ständer aus dunklem Holz 700.–

167

Aus alter deutscher Sammlung.

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168

169

168 Schachfigur. Schnitzarbeit aus Zahnbein. Elephant mit reich verzierter Decke trägt einen leeren Prunk­baldachin. Vorne sitzt der Mahout. Alles auf floral verzierter Basis, die auf einem Holzpodest befestigt ist. Indien. H. der Schachfigur 9,6 cm. Intakt. 250.– Aus alter deutscher Sammlung.

169 Hotei (sog. Dickbauchbuddha). Schnitzarbeit aus Zahnbein. Fröhlich lachender dickbäuchiger Glücksgott, in der Rechten langer Stab. Auf dem Gewand fein gravierte Ornamente. Japan, um 1950. H. 8,5 cm. Restauriert. Aus alter Regensburger Sammlung bis 1970. 650.–

170 (2)

170 Ein Paar Löwen. Schnitzarbeit aus Zahnbein. Die Raubkatzen mit prächtigen Mähnen und aufgerissenem Rachen wenden sich einander zu. Ostasien, Ende 19.–Anfang 20. Jh. 7,2 und 7,0 cm. Intakt. 550.– Aus alter deutscher Sammlung.

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ex 172 (5) 171

171 Elefant. Beinschnitzarbeit. Vorder- oder Zentralasien. L. 9,6 cm. Rechtes Hinterbein fehlt. Auf Plexiplatte montiert. Ex Sammlung H.S. Ex Hirsch 222, 2002, Los Nr. 1140. 150.–

172 Lot von 6 figürlichen Schnitzarbeiten aus Hirschhorn, alle mit eingearbeitetem Loch, was möglicherweise für eine Verwendung als Räucherwerksuntersetzer spricht. 4 Löwen und eine Fledermaus mit Pfirsich. China, um 1900. L. 6,0–5,5 cm. Intakt. 250.– Aus Augsburger Sammlung. Löwe, Fledermaus und Pfirsich sind Glückssymbole ebenso wie der Hirsch, so daß wohl auch das Material bewußt gewählt war.

173 (3)

173 Lot von 3 Statuetten. Schnitzarbeiten aus Büffelhorn. Einmal der sitzende Glücksgott Hotei (sog. Dickbauchbuddha) und 2 gleichartige Lohan (Buddhaschüler), die als dürre, asketische, auf dem Boden kauernde Männer dargestellt sind. Japan, Anfang 20. Jh. H. 9,5, 8,4 und 8,3 cm. Ein Exemplar minimal bestoßen, eines etwas rissig, Hotei intakt. 300.– Aus alter Regensburger Sammlung bis 1970.

60


175

175 Buddhakopf. Bronze über Tonkern. Über dem Ushnisha erhebt sich die Flamme der Erkenntnis. Die Haare werden durch eine Vielzahl von Noppen angegeben. Die Augen sind als Zeichen der Entrücktheit halb geschlossen. Lange Ohr­ gehänge. Siam, ca. 18./19. Jh. H. ca. 15 cm. Die linke hintere Seite fehlt. An Holztafel montiert. Aus deutscher Sammlung vor 2013. 350.–

174 Statuette einer langgewandten Hofdame mit hohem Kopfschmuck. Beinschnitzarbeit auf Holzpodest. Aus 6 separat gearbeiteten Elementen zusammengesetzt. China, 19./20. Jh. H. 28,7 cm. Intakt. Aus deutscher Sammlung der 1970er Jahre. 150.–

174

61


176

177

176 Statuette eines Stifters oder Lehrmeisters. Bronzehohlguß mit polychromer Bemalung. In prunkvollem Gewand gekleidete Gestalt sitzt in Meditations­ haltung auf einem Lotospodest. Die Rechte hält er im Gestus der Abahayamudra (Furchtlosigkeit), in der Linken kleines Buch. Himalayaregion, wohl Bhutan, 19. Jh. H. 17,1 cm. Intakt. 350.– Aus alter Regensburger Sammlung bis 1970.

177 Statue eines langgekleideten Mannes mit Schale und Zepter, möglicherweise ein Schüler Buddhas. Etwas silberglänzende Legierung. Er steht auf einem Lotospodest. Bodenplatte aus Kupfer mit floraler Gravur. Das Zepter mit verziertem Kopf ist separat gearbeitet. Nepal oder Bhutan, 18./19. Jh. H. 17,9 cm. Etwas bestoßen, kleines Loch auf der Rückseite. 250.– Mindestens seit den 1940er Jahren in der Sammlung Prof. Julius Mayr, München.

178 Statuette des Glücksgottes Hotei (sog. Dickbauchbuddha). Bronzehohlguß. Er steht auf einem Podest und setzt seinen linken Fuß auf das Hinterteil eines kleinen Löwen. Japan, frühes 20. Jh. H. 13,4 cm. Intakt. 175.–

178

Aus deutscher Sammlung der 1970er Jahre.

62


179

180 (2)

179 Papiergewicht in Form einer Statuette des Bodhidharma. Bronzevollguß. Langgewandter kahl­ köpfiger Mann steht auf einem Zweig. die Rechte hält den geschulterten Stab mit Kürbis­flasche und Hut, in der Linken hält er einen Schuh. Japan, 1. Hälfte 20. Jh. H. 9,4 cm. Intakt. 175.–

180 Lot von 2 kleinen Hausaltären mit Buddhadar­ stellungen auf 4-füßigen Podesten. Bronzevollguß. China, 1. Hälfte 20. Jh. im Stil buddhistischer Hausaltäre des 6. Jh. H. 13,0 und 10,6 cm. Ein Exemplar mit kleinen Löchern, das andere intakt. 150.– Aus deutscher Sammlung der 1970er Jahre.

Aus deutscher Sammlung der 1970er Jahre. Bodhidharma gilt als der Begründer des Zen-Buddhismus.

181 Kleines Räuchergefäß in Form einer sog. Buddhahandfrucht. Messing. Auf 5-beinigem Holzständer. China, 20. Jh. L. 9,2 cm. Die Spitzen von 4 „Fingern“ fehlen, ein Bein des Ständers beschädigt. 450.– Aus deutscher Sammlung der 1970er Jahre.

181

63


182

182 Statuettengruppe. Bronzehohlguß. Vierbeiniges gekrümmtes Podest, darauf sitzen die vier­ armig dargestellten Götter Lakshmi, Ganesha und Saraswati mit ihren jeweiligen Attributen, dazu jeweils mit konischer Krone und gezackter Aureole. Indien, um 1920/30. B. 24,3 cm. Intakt. 350.– Aus deutscher Sammlung der 1970er Jahre.

184 Ganeshastatuette. Bronzehohlguß. Der vierarmige Gott mit konischer Krone und gezackter Aureole sitzt auf einem geschmückten Podest auf getreppter Basis und hält 2 Lotospflanzen. Indien, 19./20. Jh. H. 12,4 cm. Minmale Bestoßungen, die Glücksratte fehlt großteils. 175.–

184

Aus deutscher Sammlung der 1970er Jahre.

64


185

185 Ganeshastatuette. Bronzehohlguß. Der vierarmige Gott mit konischer Krone und gezackter Aureole lagert auf einer geschmückten Liege. Er hält ein Seil, eine Axt und eine Schale mit süßen Laddus. Rechts neben ihm eine Glücksratte. Indien, 2. Hälfte 19. Jh. B. 11,9 cm. Stoßzähne fehlen, sonst intakt. 175.– Aus alter Regensburger Sammlung bis 1970.

183 Zierrelief mit Darstellung des Ganesha. Bronzehohlguß. Floraler Hintergrund über einem Lotospodest, das von einer Hand gehalten wird. Im Vordergrund Ganesha mit 4 Glücksratten. Indien, 2. Hälfte 19. Jh. H. 24,6 cm. Die Spitzen der Stoßzähne fehlen, sonst intakt. 350.–

183

Aus alter Regensburger Sammlung bis 1970.

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186 (2)

186 Lot von 2 Ganeshastatuetten. Bronzehohlguß. Der elephantenköpfige Gott wird thronend bzw. auf der Seite lagernd dargestellt. Indien, 19./frühes 20. Jh. 11,4 und 10,3 cm. Bei einem Exemplar fehlen die Stoßzähne, sonst intakt. Aus alter Regensburger Sammlung bis 1970. 250.–

186a (3)

186a Lot von 3 Statuetten. Bronze. Einmal ist Krishna mit einem Pfau und zweimal der affenköpfige Gott Hanuman dargestellt. Indien, 19./frühes 20. Jh. H. 11,1, 11,0 und 9,8 cm. 2 Exemplare intakt, das dritte mit minimalen Beschädigungen. 250.– Aus alter Regensburger Sammlung bis 1970.

66


187 Gefäß in Form eines Elephanten. Bronzeblech mit Reliefverzierung in Treibarbeit und Gravur. Gezäumter kniender Elephant mit erhobenem Kopf und zurückgeworfenem Rüssel. Die Schale bildet die Unterseite, der passgenaue Deckel die Oberseite des Tieres. Schöne Details und reicher Floraldekor. Südostasien, 19./20. Jh. L. 36,7 cm. Intakt. 375.– Aus deutscher Privatsammlung seit 40 Jahren.

187

188 Gefäß in Form einer Ente. Bronze. Halbovoide Schale auf 4 Füßen, der über 2 Scharniere klappbare Deckel ist als Ente gestaltet. Verschluß mit Klappriegel und Öse. Indien, 19. Jh. L. 25,5 cm. Intakt. 200.– Aus deutscher Sammlung der 1970er Jahre.

188

189 Ein Paar Abzeichen in Form von Ziersiegeln. Bronze. Quader, auf denen ein männlicher und auf dem anderen ein weiblicher Löwe steht, beide vollplastisch und schön ausgearbeitet. An der Seite jeweils 2 applizierte Chi-Drachen. Seitliche Inschriften, die Siegelschrift ist fein graviert und zum Siegeln ungeeignet, sie weist auf einen Kreismagistraten hin. China, datiert 1876. H. 6,4 cm. Minimale Bestoßungen. 150.– Aus alter Regensburger Sammlung bis 1970. 189 (2)

67


190

191

190 Schön ausgearbeiteter Minitursamuraihelm mit breitem Nackenschirm, möglicherweise ein Netsuke. Silber(?). Japan, um 1910/20. L. 4,5 cm. Intakt. 750.– Aus deutscher Sammlung der 1970er Jahre. Erworben bei Bonhams.

191 Diya-Lichtständer. Messing oder Bronze. Griff in stilisierter Tierform. Indien. L. 7,3 cm. Intakt.

150.–

Vor 1980 in deutscher Sammlung.

192

192 Caduceusähnliches Objekt mit profiliertem Griff. Bronze. Wohl Attribut einer Statuette. Möglicherweise Himalayaregion. L. 13,6 cm. Intakt. Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970. 100.–

193 (4)

193 Lot aus einem kreuzförmigen Doppelvajra und 3 Vajras, alle mit schönen Verzierungen. Bronze. Tibet oder Nepal, spätes 19./frühes 20. Jh. L. 11,6–6,9 cm. Ein Exemplar minimal bestoßen, sonst intakt. Zusammen 4 Exemplare. Aus Augsburger Sammlung. 200.– 68


194

194 Kapala (Schädelschale für Ritualzwecke). Menschliche Schädelkalotte, innen mit Silber ausgekleidet, auf der Außenseite applizierter Dekor aus Silberblech, v.a. Schädel und Floraldekor um radiales Ornament. Tibet, Silber 20. Jh., der Schädel ist älter. L. 17,2 cm. Eine Applike fehlt. 500.– Aus alter Regensburger Sammlung bis 1970.

195 Buddhakopf. Holz mit polychrom bemaltem Stucküberzug. Haare mit Ushnisha sind durch eine Vielzahl von kleinen Kegeln angegeben. Die Augen sind als Zeichen der Entrücktheit fast geschlossen. Südostasien, möglicherweise Thailand oder Malaysia. Auf einem separaten, durchbrochen gearbeiteten Podest aus dunklem Holz. China, 19./20. Jh. H. des Kopfes 16,6 cm. Kleine Fehlstellen im Stuck, sonst intakt. 700.–

195

Deutsche Sammlung, erworben 2001.

69


197 196

196 Zierbüchse im Stil eines Inro. Holzschnitzarbeit mit Reliefdekor. Auf der einen Seite Schriftfeld, auf der anderen Kraniche vor einer Kiefer auf einem Felsen, rechts fliegt eine Fledermaus. Auf dem Deckel eine Statuette des Glücksgottes Hotei (sog. Dickbauchbuddha). Japan, um 1900. H. 11,4 cm. Etwas rissig, aber intakt. 300.– Aus alter Regensburger Sammlung bis 1970. Die dar­ gestellten Tiere und Pflanze sind Glückssymbole.

197 Statuette eines sitzenden Lohan. Bambusschnitzarbeit. Der Buddhaschüler ist als kahlköpfiger langbärtiger Mann dargestellt. China, 1. Hälfte 20. Jh. H. 14,4 cm. Intakt. 200.– Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970.

198 Statuette des Shou Lao. Bambusschnitzarbeit. Der langbärtiger Gott des langen Lebens hält eine Stab mit Kürbisflasche und einen Pfirsich. Nordchina, um 1900. H. 12,7 cm. Leicht bestoßen. 200.–

198

Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970.

70


199

200

199 Statuette des Bodhidharma, der auf einem Elephanten reitet. Bambusschnitzarbeit. Der bärtige kahlköpfige Mann hat seinen Mantel schleier­ artig über den Kopf gezogen und scheint auf dem Rücken des Elephanten eingeschlafen zu sein. Japan, um 1900. H. 16,8 cm. Intakt. 200.– Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970. Seltene Dar­ stellung des Begründers des Zen-Buddhismus.

200 Statuette des Liu Hai. Bambusschnitzarbeit. Der fröhlich lächelnde Mann hält in der Rechten eine Schnur, die aus dem Maul einer dreibeinigen Kröte kommt. China, um 1900. H. 11,3 cm. Intakt. 200.– Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970. Die dreibeinige Mondkröte speit dem Mythos zufolge Münzen, weshalb sie eine Geldschnur im Maul hat. Die Darstellung gilt als Glückssymbol für Reichtum.

201 Statuettengruppe. Liu Hai reitet auf der drei­ beinigen Kröte. Bambusschnitzarbeit. In der erhobenen Rechten hält er eine Münze. China, um 1900. H. 12,3 cm. Kleiner Riß, aber intakt. Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970. 200.– 71

201


202

203

202 Statuette des Liu Hai. Bambusschnitzarbeit. Der fröhlich lächelnde Mann hält in der Linken eine Geldschnur, die aus dem Maul einer dreibeinigen Kröte kommt. China, Mitte 19. Jh. H. 15,3 cm. Minimale Bestoßungen, sonst intakt. 200.– Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970.

203 Statuette des Liu Hai. Bambusschnitzarbeit. Der fröhlich lächelnde Mann steht auf einem Felsen und hält mit beiden Händen eine Geldschnur, die aus dem Maul einer dreibeinigen Kröte kommt. China, um 1900. H. 14,7 cm. Intakt. 200.– Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970.

204 Statuette des Liu Hai. Holzschnitzarbeit. Er sitzt erhöht auf einem Felsen oder Baum und hält in der Linken eine Geldschnur, die aus dem Maul einer dreibeinigen Kröte kommt. China, 2. Hälfte 19. Jh. H. 18,2 cm. Etwas rissig, aber intakt. 200.–

204

Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970.

72


205

206

205 Statuette des Liu Hai. Holzschnitzarbeit. Der fröhlich lächelnde Mann steht auf einem floralen Podest und hält in der Rechten eine Kürbisflasche, in der Linken eine Geldschnur. Zu seinen Füßen die Kröte. China, 19. Jh. H. 27,6 cm. Intakt. 200.– Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970.

206 Statuettengruppe. Liu Hai reitet auf der drei­ beinigen Kröte. Bambusschnitzarbeit. In der Linken hält er die Geldschnur, die aus ihrem Maul kommt. Alles auf freistehendem Floraldekor. China, Mitte 19. Jh. H. 26,3 cm. Minimale Bestoßung, sonst intakt. 200.– Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970.

207 Statuette des Liu Hai. Bambusschnitzarbeit. Der fröhlich lächelnde Mann steht auf einem Felsen und hält eine Geldschnur. Unten am Felsen 2 dreibeinige Kröten. China, 19. Jh. H. 29,3 cm. Intakt. 200.– Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970.

207

73


208

209

208 Statuettengruppe. Liu Hai sitzt auf einem Felsen, der rechte Fuß ruht auf der dreibeinigen Kröte. Bambusschnitzarbeit. Er hält mit beiden Händen die Geldschnur, die aus ihrem Maul kommt. Alles auf freistehendem Floraldekor. China, Mitte 19. Jh. H. 24,5 cm. Minimale Bestoßung, sonst intakt. Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970. 200.–

209 Lohanstatuette. Bambusschnitzarbeit. Der rechte Fuß des nach vorne gebeugten Buddhaschülers ruht auf dem Kopf eines Löwen. China, 1. Hälfte 20. Jh. H. 29,7 cm. Etwas rissig und kleine Bestoßungen, sonst intakt. 200.– Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970.

210 Statuette eines ausruhenden Bauern. Bambusschnitzarbeit. Der sitzende Mann raucht eine Pfeife. China, Mitte 20. Jh. H. 19,8 cm. Etwas rissig, aber intakt. 200.– Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970. 210

74


211

212

211 Pinselbecher mit kannelierter Außenseite. Bambusschnitzarbeit. Regelmäßiges Muster aus je 2 kleinen Bögen. China, 19. Jh. H. 15,0 cm. Intakt. 200.– Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970.

212 Pinselbecher mit Reliefdekor. Bambusschnitzarbeit. Darstellung des lagernden Budai (sog. Dickbauchbuddha), auf der anderen Seite eingravierte Inschrift. China, datiert 1873. H. 13,4 cm. Intakt. 200.– Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970.

213 Zierschale mit Reliefdekor auf 3 Beinen in Form von Masken. Bambusschnitzarbeit. 2 Drachen und Ornamentbänder. China, 1. Hälfte 20. Jh. Dm. ca. 14 cm. Etwas rissig, aber intakt. 200.–

213

Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970. Die Schale imitiert Räuchergefäße.

75


214 Holzschnitzarbeit in fast vollplastischem Relief. Auf einem Bett unter einem geschmückten Baldachin ist ein Paar beim Liebesakt dargestellt, unter dem Bett liegt ein Mann, der sich selbst befriedigt. An der Oberseite ein Zapfen, unten 2 Zapfen. Indien, 17./18. Jh. oder früher. H. 30,1 cm. Etwas bestoßen. 350.– Aus alter Regensburger Sammlung bis 1970.

76


215

215 Teil einer ornamentalen Deckenverkleidung. Holzschnitzarbeit im durchbrochenen Hochrelief mit rotbrauner Grundierung und goldener Bemalung. 4 langgewandte Gestalten, Architektur und stilisierte Pflanzen. China, 19. Jh. B.19,1 cm. Intakt. In goldlackiertem Rahmen. 175.– Aus deutscher Privatsammlung seit 40 Jahren.

216

217

216 Teil einer ornamentalen Deckenverkleidung. Holzschnitzarbeit im durchbrochenen Hochrelief mit roter Grundierung und schwarzer und goldener Bemalung. 2 Gestalten einander zugewandt, die eine steht in einem Baum, die andere auf einer Treppe. 2 Assistenzfiguren, Architektur und Wald. China, 19. Jh. H. 24,2 cm. Intakt. In goldlackiertem Rahmen. 250.–

217 Schattenspielmarionette, sog. Wayangfigur. Polychrom und mit Goldfarbe bemaltes und in feiner Durchbruchsarbeit verziertes Leder an 3 Stäben aus Bein. Die Arme sind beweglich. Indonesien, 19./20 Jh. H. 69,5 cm. Fehlstellen in der Farbe, alte Reparatur am mittleren Stab. 250.– Ex Sammlung Peter Eichhorn. Erworben 1975.

Aus deutscher Privatsammlung seit 40 Jahren.

77


219

218

218 Schattenspielmarionette, sog. Wayangfigur. Polychrom und mit Goldfarbe bemaltes und in feiner Durchbruchsarbeit verziertes Leder an 3 schwarz lackierten Holzstäben. Die Arme sind beweglich. Indonesien, 19./20 Jh. H. 70,6 cm. Ein Gelenk beschädigt. 250.– Ex Sammlung Peter Eichhorn. Erworben 1975.

219 Schattenspielmarionette, sog. Wayangfigur. Polychrom und mit Goldfarbe bemaltes und in feiner Durchbruchsarbeit verziertes Leder an 3 Stäben aus Bein. Die Arme sind beweglich. Indonesien, 19./20 Jh. H. 52,1 cm. Kleine Fehlstellen in der Farbe. 275.– Ex Sammlung Peter Eichhorn. Erworben 1975.

220 (3)

78


221 (3)

221 Lot von 3 rechteckigen beidseitigen Gebetstafeln mit Sutrentexten. Rötlicher Lack und Goldfarbe auf Textil mit ornamentalen und floralen Zierbändern und schwarzer Lackschrift, ein Exemplar mit menschlichen Gestalten. Sri Lanka, 19./20. Jh. L. 60,5 cm. Befestigungslöcher, Ecken fehlen teilweise, sonst nur minimale Fehlstellen. Aus deutscher Sammlung seit ca. 1970. 150.–

222 Gerahmtes Bild hinter Glas. Polychrom bemaltes Papier. Kampfszene mit mehreren Beteiligten, im Hintergrund Reiter neben seinem Pferd. In schwarz lackiertem Holz­ rahmen. Persien. Sichtbare H. 22,3 cm, H. des Rahmens 36,9 cm. Intakt. 175.–

222

Ex Sammlung Peter Eichhorn.

220 Lot von 3 rechteckigen beidseitigen Gebetstafeln mit Sutrentexten. Rötlicher Lack und Goldfarbe auf Textil mit ornamentalen und floralen Zierbändern und schwarzer Lackschrift. Sri Lanka, 19./20. Jh. L. 58,7–58,3 cm. Befestigungslöcher, Ecken teilweise bestoßen, sonst nur minimale Fehlstellen. 175.– Aus deutscher Privatsammlung seit 40 Jahren.

79


WAAGEN UND GEWICHTE

223

223 Schnellwaage. Bronze. Pyramidales und bikonisches Balkenende. Keine Skalen erkennbar. 3 Drehpunkte, davon 2 mit Haken. Dazu 2 Ketten und 3 Haken zum Aufhängen des Wiegegutes. Kaiserzeitlich oder byzantinisch. Balkenlänge 32,2 cm. 2 Kettenglieder gebrochen, ein Drehpunkthaken fehlt. Zusammen 6 Einzelteile. Vor 2011 in Deutschland. 350.–

224

224 Schnellwaage. Bronze. Balken mit rautenförmigem Querschnitt, die Balkenenden sind als Medusenkopf und Löwenprotome kunstvoll gestaltet. 4 Drehpunkte mit beweglichen Haken, wobei 2 gebrochen sind und separat beiliegen. Dementsprechend 4 griechische eingelegte Skalen. Teil eines Laufgewichtes(?) mit Scharnier und Lastgeschirr mit 2 ursprünglich beweglichen Haken zum Aufhängen des Wiegegutes. Byzantinisch. Balkenlänge 19,5 cm. Restauriert. Zusammen 4 Teile. 1000.– Aus Privatsammlung vor 2002.

80


225

225 Waagebalken einer Kippmünzwaage. Bronze mit Punzdekor. Byzantinisch. L. 8,4 cm. Intakt.

227

150.-

228

226

226 Gewicht in Form einer Ente mit zurückgelegtem Kopf. Dunkelgrau-grünlicher Stein. Flügel durch Gravur angegeben, die Augenbohrungen sind mit Einlagen aus Kupfer versehen. Vorderasien, 2. Jt. v. Chr. L. 8,3 cm, 132,65 g. Minimal bestoßen, Einlagen nur teilweise erhalten. 1000.– Aus alter deutscher Sammlung. Das Gewicht entspricht etwa 1/4 babylonischen Mine bzw. 15 Schekel zu 8,6 g.

227 Gewicht in Form einer Ente mit zurückgelegtem Kopf. Hämatit. Vorderasien, 2. Jt. v. Chr. L. 2,7 cm. 9,33 g. Intakt. Aus alter deutscher Sammlung. 300.228 Gewicht in Form einer Ente mit zurückgelegtem Kopf. Chalcedon. Vorderasien, 2. Jt. v. Chr. L. 2,7 cm. 6,80 g. Intakt. Aus alter deutscher Sammlung. 200.-

230 Quadratisches Bronzegewicht zur einer Mine. Auf der Vs. Anker im Relief zwischen den Buchstaben M und NA. Auf der Rs. Rautenmuster. Wohl seleukidisch, 3.–1. Jh. Seitenlänge 8,6 cm, 555,74 g. Gelocht, eine Ecke bestoßen. 1250.– Aus Privatsammlung vor 2002. Der Anker ist als Symbol der Seleukiden von Münzen und auch von Gewichten mit gesicherter epigraphischer Zuweisung belegt.

230

81


229

231

232

229 Gewicht in Form eines Getreidekorns. Hämatit. 4 gravierte Striche deuten möglicherweise 4 Gewichtseinheiten an. Vorderasien, 2./frühes 1. Jt. L. 2,2 cm, 1,93 g. Leicht bestoßen. 150.Aus alter deutscher Sammlung.

231 Quaderförmiges Bronzegewicht zu 1/12-Mine. Im Relief Löwe nach l. sowie Delta und Omega (für Dodekaton = 1/12). Thrakien, Lysimacheia, spätes 4.–2. Jh. Seitenlänge 3,1 cm, 46,76 g. Intakt. 250.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

232 Quaderförmiges Bleigewicht zu 1/2-Mine. Im Relief Löwe nach l. sowie HMI. Thrakien, Lysimacheia, spätes 4.–2. Jh. Seitenlänge 4,9 cm, 225,97 g. Auf der Rs. Hiebspur. 350.-

233

234

236

233 Quaderförmiges Bleigewicht. Im Relief Löwe nach r. Hellenistisch. L. 4,2 cm, 125,58 g. Etwas bestoßen und Fundverkrustung. 200.– Aus alter deutscher Sammlung.

234 Annähernd quadratisches Gewicht zu 4 Unzen mit Zapfen. Blei. Im Relief OVNKAI und ein Delta (für die Zahl 4), Römisch, ca. 1.–3. Jh. H. 6,6 cm, 100,00 g. Etwas bestoßen. 300.– Aus alter deutscher Sammlung.

236 Trapezförmiges Hanggewicht mit Öse und erhabenem Kreuz. Blei. Byzantinisch. H. 5,2 cm, 112,41 g. Minimale Bestoßungen, sonst intakt. Aus alter deutscher Sammlung. 150.– 235 Annähernd quadratisches Gewicht zu einer Unze. Blei. Im Relief A (für 1). Römisch, ca. 1.–3. Jh. Seitenlänge 2,8 cm, 25,90 g. Intakt. Aus alter deutscher Sammlung. 175.– 82

235


237

239

238

237 Octagonales Gewicht zu 1/2 Ratl. Bronze mit einem eingeschlagenen Bronzestift, möglicherweise zur Justierung. Trapezförmiger Stempel mit 2 Kreisen und gravierte arabische Schrift. Islamisch. Dm. 3,8 cm, 159,55 g. Intakt. Aus alter deutscher Sammlung. 200.238 Doppelkegelstumpfförmiges facettiertes Gewicht. Bronze. Dm. 3,4 cm, 150,16 g. Leichte Schürfspur, sonst intakt. 200.– Aus alter deutscher Sammlung. Das Gewicht paßt nicht recht in das römisch-byzantinische Gewichtssystem. Möglicherweise islamisch oder ein unbestimmter lokaler Gewichtsfuß.

239 Kugelzonengewicht zu 3 Unzen. Bronze. Römisch-frühbyzantinisch. H. 2,1 cm, 81,71 g. Intakt.

150.-

Aus alter deutscher Sammlung.

240

241

242

240 Rundes Handelsgewicht. Bronze. Eingravierter Nennwert zu 6 Unzen und Kreuz. Früh- bis mittelbyzantinisch. Dm. 5,0 cm, 155,32 g. Bestoßen. Erworben am 07.08.1979. 250.– 241 Rundes Handelsgewicht. Bronze. Gepunzter Nennwert zu 3 Unzen. Ornamente. Früh- bis mittelbyzantinisch. 200.Dm. 3,9 cm, 80,43 g. Intakt. Aus alter deutscher Sammlung. 242 Rundes Handelsgewicht. Bronze. Gravierter und gepunzter Nennwert zu einer Unze, dazu Kreuz und Ornamente. Früh- bis mittelbyzantinisch. Dm. 2,7 cm, 26,39 g. Seitlich minimal bestoßen, sonst intakt. Aus alter deutscher Sammlung. 175.-

243 Rundes Handelsgewicht. Bronze. In konzentrischen Kreisen eingravierter Nennwert zu einer Unze. Auf der anderen Seite eingraviertes Kreuzmonogramm. Frühbyzantinisch. Dm. 2,6 cm, 25,66 g. Intakt. 150.–

243

Erworben am 1977 bei Weller.

83


244 Rundes Münzgewicht. Bronze. Eingravierter und gepunzter Nennwert zu 2 Nomismata und Kreuz. Früh- bis mittelbyzantinisch. Dm. 2,2 cm, 8,55 g. Minimal bestoßen, sonst intakt. 150.– Erworben beim Kölner Münzkabinett Tyll Kroha von 1994.

244

245

246

247

245 Quadratisches Handelsgewicht. Bronze. In konzentrischen Kreisen gepunzter Nennwert zu 3 Unzen und Ornamente. Auf der anderen Seite leerer Rahmen aus konzentrischen Kreisen. Früh- bis mittelbyzantinisch. Seitenlänge 3,4 cm, 80,16 g. Intakt. Aus alter deutscher Sammlung. 175.246 Quadratisches Handelsgewicht. Bronze. Gravierter und in Kupfer eingelegter Nennwert zu 3 Unzen und Kreuz. in den Ecken verzierte Winkel. Auf der anderen Seite gepunzte Buchstaben HIN. Früh- bis mittelbyzantinisch. Seitenlänge 3,3 cm, 78,91 g. Einlagen fehlen großteils, sonst intakt. 175.Aus alter deutscher Sammlung.

247 Quadratisches Handelsgewicht. Bronze. Eingravierter und in Kupfer eingelegter Nennwert zu 2 Unzen und Kreuz. Alles in Kranz. Früh- bis mittelbyzantinisch. Seitenlänge 3,1 cm, 53,20 g. Minimal bestoßen, Teile der Einlagen fehlen. Erworben am 20.12.1977. 200.–

248

249

250

248 Quadratisches Handelsgewicht. Bronze. Eingravierter Nennwert zu 2 Unzen und Kreuz. Alles in Kranz. Frühbis mittelbyzantinisch. Seitenlänge 3,4 cm, 51,90 g. Leicht bestoßen. 150.– Erworben am 21.12.1977.

249 Quadratisches Handelsgewicht. Bronze. Eingravierter Nennwert zu 2 Unzen und Kreuz. Alles in erhabenem Kreis. Früh- bis mittelbyzantinisch. Seitenlänge 2,8 cm, 52,46 g. Intakt. 200.Aus alter deutscher Sammlung.

250 Quadratisches Handelsgewicht. Bronze. Gravierter und in Kupfer eingelegter Nennwert zu 2 Unzen und Kreuz. Alles in Kranz. Früh- bis mittelbyzantinisch. Seitenlänge 3,0 cm, 52,85 g. Einlagen fehlen großteils, sonst intakt. Erworben am 16.01.1977. 200.– 84


251

252

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254

251 Quadratisches Münzgewicht. Bronze mit eingraviertem und in Silber eingelegtem Nennwert zu 3 Nomismata und Kreuz. Alles in gravierter Archivolte. Frühbyzantinisch. Seitenlänge 2,0 cm, 13,02 g. Intakt. 300.– Erworben am 20.12.1977.

252 Quadratisches Münzgewicht. Bronze mit eingraviertem Nennwert zu 3 Nomismata. Früh- bis mittelbyzantinisch. Seitenlänge 2,0 cm, 13,47 g. Intakt. 150.Aus alter deutscher Sammlung.

253 Quadratisches Münzgewicht. Bronze mit eingraviertem und in Kupfer eingelegtem Nennwert zu 3 Nomismata. Eingravierter Kranz und Kreuz. Früh- bis mittelbyzantinisch. Seitenlänge 2,0 cm, 13,91 g. Einlagen beschädigt, sonst intakt. 150.– Erworben am 27.04.1977 bei Weller.

254 Quadratisches Münzgewicht. Bronze. Auf erhabenem Rund eingravierter Nennwert zu 3 Nomismata und Kreuz. Alles in Kranz. Früh- bis mittelbyzantinisch. Seitenlänge 1,9 cm, 13,19 g. Intakt. 175.– Erworben beim Kölner Münzkabinett Tyll Kroha von 1994.

255

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255 Quadratisches Münzgewicht. Bronze mit eingraviertem und wohl ehemals in Kupfer eingelegtem Nennwert zu 4 Nomismata und Kreuz. Alles in Kranz. Früh- bis mittelbyzantinisch. Seitenlänge 2,3 cm, 17,48 g. Einlagen fehlen teilweise. 150.Aus alter deutscher Sammlung.

256 Exagium Solidi. Quadratisches Bronzegewicht mit graviertem und in Silber eingelegtem EX-Monogramm. Spätantik-frühbyzantinisch, 4./5. Jh. Seitenlänge 1,2 cm, 4,28 g. Intakt. 250.– Vgl. Leu VAuctions 31, 2024, Los Nr. 1634.

257 Quadratisches Handelsgewicht. Bronze. Eingravierter und in Silber eingelegter Nennwert zu 6 Grammata. Dazu 2 Silbereinlagen mit gravierten frontalen Gesichtern. Spätantik-frühbyzantinisch. Seitenlänge 1,6 cm, 5,97 g. Intakt. 350.Aus alter deutscher Sammlung.

258 Polyedrisches Gewicht. Bronze mit Anhaftungen aus Eisen. Jede Fläche ist mit einem gestempelten Sternsymbol verziert. Wohl islamisch. Seitenlänge 1,6 cm, 29,68 g. Im Bereich der Anhaftungen Stempelung nicht erkennbar. 150.Aus alter deutscher Sammlung.

85


259

260

261

262

259 Rundes Gewicht zu 2 Dirham. Farbloses Glas. In Randwulst arabische Schrift im Relief. Islamisch, ca. 7.–12. Jh. Dm. 2,6 cm, 6,05 g. Intakt. 150.– Erworben im Dezember 1977 bei Weller.

260 Rundes Gewicht zu 2 Dirham. Grünes Glas. In Randwulst arabische Schrift im Relief. Islamisch, ca. 7.–12. Jh. Dm. 2,6 cm, 5,90 g. Intakt. 175.Aus alter deutscher Sammlung.

261 Rundes Gewicht zu 2 Dirham. Dunkles, fast opakes Glas. In Randwulst arabische Schrift im Relief. Islamisch, ca. 7.-12. Jh. Dm. 2,6 cm, 5,97 g. Intakt. 150.– Erworben Ende 1976.

262 Rundes Gewicht zu 2 Dirham. Braunes Glas. In Randwulst arabische Schrift im Relief. Islamisch, ca. 7.–12. Jh. Dm. 2,6 cm, 6,04 g. Intakt. 150.– Erworben im Dezember 1977 bei Weller.

263 (4)

264 (5)

263 Lot von 4 runden Gewichten. Verschiedenfarbiges Glas. In Randwulst arabische Schrift im Relief. Islamisch, ca. 7.–12. Jh. Dm. 2,1–1,5 cm. Meist intakt. 200.– Erworben im Dezember 1977 bei Weller.

264 Lot von 5 polyedrischen Gewichten. Bronze, 3 Exemplare mit gepunzten konzentrischen Kreisen. Byzantinischislamisch. 1,5–1,0 cm. Intakt. 250.Aus alter deutscher Sammlung.

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265 (7)

265 Lot von 4 Kugelzonengewichten und 3 doppelkegelstumpfförmigen Gewichten. Bronze, ein Exemplar mit eingraviertem Nennwert zu 2 Unzen. Römisch-byzantinisch. 2,3–1,4 cm. Intakt. Zusammen 7 Exemplare. Aus alter deutscher Sammlung. 450.–

267 (6)

266 (4)

266 Lot aus einem octagonalen und 2 runden Gewichten. Bronze, 2 Exemplare mit eingraviertem bzw. gepunztem Nennwert zu 6 Nomismata und 2 Unzen. Dazu ein sog Protokontorniat mit aufgehämmertem Rand und kaum erkennbarer Darstellung (Kopf/Victoria bekränzt Tropaeum). Römisch-byzantinisch. Dm. 3,5–2,7 cm. Ein Exemplar leicht beschädigt. Zusammen 4 Exemplare. 300.– Aus alter deutscher Sammlung.

267 Lot aus 5 runden Münzgewichten. Bronze. Eingravierte bzw. gepunzte Nennwerte zu 2 und 3 Nomismata. Dazu ein weiteres rundes Bronzegewicht ohne Nennwert, möglicherweise 12 Grammata. Byzantinisch. Dm. 2,3–1,7 cm. Großteils intakt. Zusammen 6 Exemplare. 200.– Aus alter deutscher Sammlung.

268 (7)

268 Lot aus 6 quadratischen oder rechteckigen Gewichten. Bronze. Eingravierte Nennwerte der Münzgewichte zu einem Nomisma bzw. 8 Keratia. Dazu ein Exemplar mit unklarer Nennwertangabe und ein Exemplar mit B (=2?), das sich nicht auf das römisch-byzantinische Gewichtssystem bezieht. Münzgewichte byzantinisch. Seitenlänge 1,6–0,9 cm. Intakt. Zusammen 7 Exemplare. 175.– Aus alter deutscher Sammlung.

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269 (6)

270 (6)

269 Lot aus 6 quadratischen oder rechteckigen Gewichten. Bronze. Eingravierte Nennwerte zu einer Unze und 8 Keratia. Dazu ein Exemplar zu einem Nomisma mit verlorenen Einlagen, 2 mit Kreispunzen und eines mit arabischer Schrift. Byzantinisch-islamisch. Seitenlänge 2,7–0,9 cm. Großteils intakt. 175.– Aus alter deutscher Sammlung.

270 Lot aus 6 antik-islamischen Gewichten. 2 Kugelzonengewichte, 2 hexagonale und ein polyedrisches Gewicht aus Bronze. Dazu ein rundes Bleigewicht. 2 Exemplare mit Nennwertangaben 12 Grammata bzw. 3 Nomismata. 2,2–1,4 cm. Großteils intakt. 175.– Aus alter deutscher Sammlung.

271 (7)

271 Lot aus einem Würfel mit Punzdekor, einem Gewicht mit Nennwertangabe IB (=12), einem weiteren runden Gewicht und einer zum Gewicht umgeschliffenen arabo-byzantinischen Münze. Dazu eine zahnförmige gegossene AE-Münze, wohl Akragas und eine AE-Tetras aus Syrakus. Desweiteren ein Patrizenstempel mit unklarer Darstellung. Alles Bronze. Griechisch-islamisch. 1,8–1,4 cm. Großteils intakt. Zusammen 7 Exemplare. Aus alter deutscher Sammlung. 200.–

272 Lot aus 6 dreiflügeligen Pfeilspitzen aus Bronze, östlicher Mittelmeerraum oder Vorderasien, 1. Jt. v. Chr., L. 2,4–1,8 cm. Dazu ein Armreif mit Tierappliken, 3 Fingerringe und eine gravierte Ringplatte, Silber und Bronze. Desweiteren ein Laufgewicht für eine Schnellwaage aus Blei mit Bronzeöse. Römisch-byzantinisch. 8,6–1,6 cm. Zusammen 12 Exemplare. Teilweise intakt. 200.–

272 (12)

Aus Münchner Sammlung vor 1976.

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SCHLÖSSER UND SCHLÜSSEL

273 (13)

273 Bronzene Teile eines Holzkästchens, z.T. mit Anhaftungen aus Eisen. Beschlagplatte des Schlosses, Klapp­ riegel, Schubriegel, 2 große und 2 kleine Ringe, 2 Griffe mit langen Zapfen und 4 Nägel mit großen Zierköpfen. Römisch, kaiserzeitlich. 9,5–2,3 cm. Teilweise intakt. Zusammen 13 Exemplare. 350.– Vor 2011 in Deutschland.

274

275

274 Hälfte eines zoomorphen Schloßgehäuses. Bronze. Gepunzter Punktkreisdekor. Islamisch. L. 4,6 cm. Aus Privatsammlung vor 2002. 175.– 275 Zoomorphes Schloßgehäuse in Form eines Pfaues. Bronze. Islamisch. H. 5,2 cm. Mechanismus und eine Teil des Kopfputzes fehlen. 250.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

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KREUZE

276

277

276 Goldener Kreuzanhänger. Hohl gearbeitete kolbenförmige Kreuzarme an zentraler Dosenfassung für konvexen Granat. Gerippte, über einen profilierten Fortsatz starr verbundene Öse. Byzantinisch. 10,7 x 8,2 cm, 28,71g. Stellenweise etwas gedrückt. G O L D 4000.– Vor 2011 in Deutschland.

277 Goldener Kreuzanhänger. Hohl gearbeitet mit leicht geschweiften Kreuzarmen mit gerundeten Enden. Zentrale Fassung mit filigraner Spiraldrahtverzierung für halbkugeligen Granat. Byzantinisch. 6,9 x 4,8 cm, 14,75 g. Intakt. G O L D 1300.– Vor 2011 in Deutschland. Die Kreuzarmenden gehen auf den frühbyzantinischen Typus mit Medaillons zwischen gegabelten Kreuzarmen zurück, die hier zu einer Form verschmolzen sind.

278 Goldener Kreuzanhänger. Basisplatte mit drei­ eckigen Kreuzarmen und Randstegen. 5 Fassungen für einen zentralen runden und 4 tropfenförmige konvexe Granate sowie ein weiterer auf der Band­ öse. Reicher Granulationsdekor. Byzantinisch oder postbyzantinisch. 4,4 x 3,6 cm, 10,03 g. Intakt. G O L D 900.–

278

Vor 2011 in Deutschland.

90


279

280

281

279 Goldener Kreuzanhänger. Applizierte Globulikreuze auf den hohl gearbeiteten Kreuzarmen. Zentrale Fassung für einen Granat oder Karneol. Byzantinisch. 2,2 x 1,3 cm, 1,89 g. Intakt. G O L D 350.– Vor 2011 in Deutschland.

280 Hohl gearbeiteter, aus Silberdraht aufgebauter Kreuzanhänger mit zylindrischen Kreuzarmen, die in Globuli enden. Frühbyzantinisch. 3,8 x 1,9 cm. Intakt. 150.– Ex Hirsch 270, 2011, Los Nr. 673.

281 Kreuz. Silber mit teilweise erhaltener Vergoldung. Gravierte Figuren, auf der einen Seite der Gekreuzigte, auf der anderen die Gottesmutter. Unten Globulus. Byzantinisch. H. 4,2 cm. Verbogen und etwas rissig, die seitlichen Kreuzarmenden fehlen. 200.– Aus europäischer Sammlung der 1970/80er Jahre.

282

283

ex 284

282 Enkolpion. Bronze mit Reliefdekor. Auf der einen Seite der Gekreuzigte, auf der anderen die Gottesmutter im Gebetsgestus. Mittelbyzantinisch. H. 5,5 cm. Eine Scharnieröse gebrochen. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

283 Enkolpion. Bronze mit Reliefdekor. Auf der einen Seite der Gekreuzigte, auf der anderen die Gottesmutter im Gebetsgestus. Mittelbyzantinisch. H. 4,6 cm. Die Hangöse und der untere Scharnierstift fehlen. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

284 Lot aus einem silbernen Kreuzanhänger mit kolbenförmigen Armen und einem Kreuzanhänger aus Bein mit Punktkreisen, Einlage fehlt. Byzantinisch. H. 3,5 und 3,2 cm. Dazu ein Fragment eines kleinen Bleikreuzes. H. 1,3 cm. Zusammen 3 Exemplare. Ex Sammlung Peter Eichhorn. 200.– 91


285 Silberanhänger mit Ankhsymbol. Koptisch. H. 3,3 cm. Dazu ein silberner Anhänger mit in Kreuzform durchbrochen gearbeiteter Scheibe. Äthiopien, Neuzeit. H. 3,5 cm. Zusammen 2 Exemplare. Intakt. 200.– Ex Sammlung Peter Eichhorn. 285 (2)

PLAKETTEN

286

286 Zoroastrische Wandplakette. Rechteckiges Silberblech mit Reliefdarstellung in Treibarbeit. Im Zentrum Ahuramazda oder Faravahar nach l. einer thronenden Gestalt zugewendet, hinter der ein Diener steht. Hinter der Gottheit ein Gabenbringer und ein Bogenschütze. Florale Rahmenornamentik, der gesamte Hintergrund ist mit einem feinen Schuppenmuster ausgefüllt. 4 Befestigungslöcher. Persisch-indische Parsikultur. 12,6 x 4,0 cm. Winzige Risse, sonst intakt. Aus alter deutscher Sammlung. 1400.–

287 Fragment eines Zierbleches mit Darstellung in Treibarbeit. Silber. Victoria zwischen l. thronender Gottheit und einer Gestalt, die r. auf einem Felsen sitzt. Wohl römisch, kaiserzeitlich. B. 3,9 cm. Der obere Abschluß fehlt. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

287

92


288 Tonrelief. Matrizengeformt. Löwe r. Vorderasien, 2. Jt. v. Chr. B. 9,1 cm. Bestoßen. 150.– Ex Hirsch 262, 2009, Los Nr. 445.

288

SPIEGEL UND ANDERE KOSMETIKUTENSILIEN

289

290

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289 Unten spitz zulaufende Miniaturflasche mit einziehendem Hals und verdickter Lippe. Bergkristall. Vorderasien, 2. Jt. v. Chr. H. 6,1 cm. Intakt. 750.– Ex Hirsch 312, 2015, Los Nr. 999.

290 Zylindrische Kohelflasche aus Bein. Der Fuß ist mit Bronzeblech gefaßt, dadurch zum Teil grün verfärbt. Außenseite mit umlaufenden Rillen und Punktkreisen verziert. Spätantik-byzantinisch. H. 8,0 cm. Deckel fehlt. Rissig. Fußblech nur fragmentarisch erhalten. 150.– Ex Hirsch 262, 2009, Los Nr. 888.

291 Zylindrische Pyxis aus Bein. Durch Bodenlagerung in der Nähe von Bronze grün verfärbt. Außenseite mit umlaufenden Ornamentbändern verziert. Römisch, kaiserzeitlich. H. 3,8 cm. Restauriert, Deckel fehlt. Ex Hirsch 316, 2016, Los Nr. 384. 200.– 93


292

293

292 Kohelflasche auf 4 Füßen. Bronze. Kugeliger Körper, langer Hals und horizontale Mündung. Gravierte Floral­ ornamente. Islamisch, ca. 10.–13. Jh. H. 11,8 cm. Intakt. 400.– Vor 1980 in deutscher Sammlung.

293 Spiegelgriff. Bronze. Der flache Griff mit Tierkopfknauf endet in einer peltenförmigen Zwinge, in der noch Reste der Spiegelscheibe stecken. Gravierte Verzierung mit geometrischen Ornamenten. Vorderasien, möglicherweise Urartu, 1. Hälfte 1. Jt. v. Chr. H. 10,2 cm. Restauriert. 375.– Aus Privatsammlung vor 2002.

ex 294 (6)

294 Lot von 10 Bleispiegeln mit Reliefdekor. Römisch, kaiserzeitlich. 5,0–4,0 cm. Griffe, Spiegelscheiben etc. fehlen. Aus bayerischer Sammlung vor 2000. 150.–

ex 295 (6)

295 Lot von 20 runden Scheiben aus sog. Spiegelbronze mit jeweils einer polierten Seite. Wohl römisch, kaiserzeitlich. Dm. 3,1–2,2 cm. Korrosionsspuren, sonst großteils intakt. 500.– Aus Münchner Sammlung vor 2002. Die Bronzescheiben waren aufgrund ihrer geringen Größe als Alltagsspiegel ungeeignet. Entsprechende Exemplare dieser Größe waren stark konvex, um einen größeren Bereich zu spiegeln. Möglicherweise handelt es sich hier um Einlagen oder um Einsätze für Spiegel, die als Totenbeigabe oder Votivgabe gedacht waren.

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GÜRTELSCHLIESSEN

296

297

296 Gerundet rechteckiger Zierbeschlag. Bronzeblech. Randliche Lochreihe und reicher geometrischer gepunzter Buckeldekor. Zentral- oder Südeuropa, ca. 1. Hälfte 1. Jt. v. Chr. L. 10,9 cm. Ein Loch ausgerissen, sonst intakt. Aus Münchner Gelehrtensammlung vor 2001. 250.– 297 Zierbeschlag in Form einer Spitze. Bronzeblech mit umgeschlagenen Seiten. Reicher geometrischer gepunzter Buckeldekor, darunter Swastika in konzentrischen Kreisen. Zentral- oder Südeuropa, ca. 1. Hälfte 1. Jt. v. Chr. L. 15,3 cm. Kleines Loch und kleine Risse. 250.– Aus Münchner Gelehrtensammlung vor 2001.

298

299

300

298 Gürtelschnalle. Bronze. Flache Triangel, die in einen breiten Ring mit seitlicher Öse übergeht. Randlicher Kerbdekor. Südosteuropa, 8./7. Jh. L. 10,3 cm. Intakt. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

299 Gürtelschließe. Silber. Ovaler Bügel und einfacher Dorn. Die teilrunde Beschlagplatte mit tordierter Draht­auf­ lage und mittig gefaßtem konvexem Granat. Spätantik, 4./5. Jh. L. 5,2 cm. Druckstellen, die Nieten fehlen, sonst intakt. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

300 Silberner Zierbeschlag mit Durchbruchsarbeit. Dreiwirbel aus 3 Wildschweinen. Wohl gallo-römisch, 1.–3. Jh. H. 3,8 cm. Intakt. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung. Der Beschlag orientiert sich an keltischen Vorbildern.

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301 Lot aus einem 2-teiligen Haken-Ösen-Verschluß und einem Fingerring. Bronze mit floraler Reliefverzierung und Emaileinlagen. Islamisch. L. 3,9 und 3,8 cm, W. des Ringes 1,9 cm. Der Haken fehlt, Einlagen nur teilweise erhalten. Zusammen 3 Exemplare. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

301 (3)

302 (13)

302 Lot von 13 Beschlägen und ähnliches. Bronze, ein Exemplar versilbert. Ein Exemplar einer Gürtelschließe, sonst Zierbeschläge oder Riemenzungen etc. Meist römisch-Völkerwanderungszeit. 9,9–1,7 cm. Teilweise intakt. Aus Münchner Sammlung vor 2002. 175.–

ex 303 (5)

303 3-teilige Gürtelschließe mit zoomorphem Doppelhaken. Islamisch, wohl Persien, 14.–16. Jh. L. 9,0 cm. Dazu ein amphorenförmiges Zierelement mit Resten eines Scharniers sowie eine Applike und 2 Beschläge mit Durchbruchsdekor. Alles Bronze. Römisch, kaiserzeitlich. 9,5–5,2 cm. 3 Exemplare intakt. Zusammen 5 Exemplare in 7 Teilen. Aus österreichischer Sammlung 1970 – 2004. Mit Exportgenehmigung des BDA Österreich. 125.– 96


NADELN UND ÄHNLICHE INSTRUMENTE

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304 Löffel. Gold. Tropfenförmige Laffe mit volutenartigem Übergang zum profilierten Stiel. Das Griffende ziert ein vollplastischer Widderkopf mit Filigrandekor. Frühbyzantinisch. L. 11,5 cm, 7,87 g. Intakt. Vor 2011 in Deutschland. Vgl. Die Welt von Byzanz. Europas östliches Erbe, 2004, Nr. 362 f. G O L D 2200.– 305 Goldene Ziernadel. Die Nadel ist spiralig mit einem glatten Draht und einem Perldraht umwickelt, den Kopf bildet eine kleine geflügelte Knabenstatuette mit Füllhorn, stilisierter ägyptischer Krone und rückseitiger Öse. Hellenistisch oder frühe Kaiserzeit. L. 8,5 cm, 6,09 g. Die Spitze fehlt, sonst intakt. G O L D 1400.– Aus alter bayerischer Sammlung. Der Knabe vereint Elemente des Eros und des Harpokrates in seiner Darstellung.

306 Goldene Ziernadel. Hohl gearbeitet mit Filigran- und Granulationsdekor. Am Schaft und als Kopf je eine Granulationspyramide. Griechisch. L. 10,8 cm, 5,82 g. Kleine Fehlstellen im Dekor. G O L D 875.– Aus alter bayerischer Sammlung. Granulationspyramiden waren im 6.–4. Jh. ein beliebtes Dekorelement bei griechischem Schmuck.

307 Goldene Gewandnadel. Hohl aus Goldblech gearbeitet, im oberen Bereich mit filigraner Flecht- und Glattdrahtauflage, am Übergang Doppelöse aus Spiraldraht und Manschette aus einer Vielzahl von filigranen Ringchen. Der Kopf besteht aus einer kugeligen Glasperle, die von einer Granulationsrosette gehalten wird. Perle antik. L. 10,7 cm, 5,87 g. Wenige Granulationskügelchen fehlen. G O L D 1400.– Aus alter bayerischer Sammlung.

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308 Goldene Gewandnadel. Hohl aus Goldblech gearbeitet, im oberen Bereich mit filigraner Flecht- und Glattdrahtauflage, am Übergang Doppelöse aus Spiraldraht und Manschette aus einer Vielzahl von filigranen Ringchen. Der Kopf besteht aus einer kugeligen Korallenperle, die von einer Granulationsrosette gehalten wird. L. 11,2 cm, 9,00 g. Leicht verbogen. G O L D 1400.– Aus alter bayerischer Sammlung.

309 Goldener geflügelter Caduceus. Aus glattem Golddraht mit tordiertem Schaft geformt und mit 3 Fassungen sowie applizierten Flügeln aus Goldblech verziert. In 2 Fassungen grüner Stein oder Glas. Römisch, 1.–3. Jh. L. 7,4 cm, 3,37 g. Eine Fassung ist leer, ein Flügel fehlt. G O L D 350.– Aus alter bayerischer Sammlung.

310 Goldene Ziernadel. Sie endet in einer Scheibe mit geperltem Rand, den Kopf bildet eine hohl gearbeitete Melonenperle mit abschließendem Kugelknauf. Römisch, kaiserzeitlich. L. 6,3 cm, 4,01 g. Perle stark gedrückt. Aus alter bayerischer Sammlung. G O L D 550.– 311 Goldene Ziernadel. Sie endet in einer Scheibe mit geperltem Rand, den Kopf bildet eine hohl gearbeitete Melonenperle. Römisch, kaiserzeitlich. L. 6,0 cm, 3,51 g. Perle etwas rissig, der obere Abschluß fehlt. Aus alter bayerischer Sammlung. G O L D 550.– 98


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312 Haarnadel. Silber. Unterhalb des Kopfes gelocht, der profilierte Kopf endet in einer Rosette. Urartu, 8./7. Jh. L. 7,0 cm. Intakt. 375.– Aus Privatsammlung vor 2002.

313 Gewandnadel. Bronze. Der Kopf besteht aus einer rosettenartigen Basis, aus der sich ein vollplastischer Widderkopf entwickelt. Die Augen waren wohl ursprünglich mit Einlagen versehen. Profilierter Schaftansatz. Vorderer Orient, 10.–7. Jh. L. 10,5 cm. Einlagen fehlen, winziger Riß am Kopfansatz, sonst intakt. 375.– Aus Privatsammlung vor 2002.

314 Gewandnadel. Bronze. Der Kopf besteht aus einer androkephalen vierfüßigen Tierstatuette, die vom Schaft durch einen bikonischen Knopf abgesetzt ist. Vorderer Orient, 1. Hälfte 1. Jt. v. Chr. L. 9,5 cm. Nadelspitze fehlt. Aus Privatsammlung vor 2002. 300.– 315 Gewandnadel. Bronze. Der Kopf besteht aus einem lagernden androkephalen Phantasiewesen, dessen Kopf­ bedeckung mit 2 kleinen Tierfiguren geschmückt ist. Profilierter und im unteren Bereich gelochter Schaft­ansatz. Urartu, 8./7. Jh. L. 12,0 cm. Nadelspitze fehlt. 250.– Aus Privatsammlung vor 2002.

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316 Haarnadel. Bronze. Unterhalb des Kopfes gelocht, der profilierte Kopf endet in einem vollplastischen Ibex. Urartu, 8./7. Jh. L. 9,1 cm. Intakt. 200.– Aus Privatsammlung vor 2002.

317 Gewandnadel. Bronze. Der Kopf besteht aus einer rosettenartigen Basis, auf der nebeneinander 2 stilisierte gehörnte Vierfüßler stehen. Profilierter Schaftansatz. Vorderer Orient, 10.–7. Jh. L. 10,4 cm. Intakt, 250.– Aus Privatsammlung vor 2002.

318 Gewandnadel. Bronze. Der Kopf besteht aus einer rosettenartigen Basis, aus der sich ein vollplastischer Widderkopf entwickelt. Profilierter Schaftansatz. Vorderer Orient, 10.–7. Jh. L. 10,5 cm. Die Nadelspitze fehlt. Aus Privatsammlung vor 2002. 250.– 319 Haar- oder Gewandnadel. Bronze. Der Kopf besteht aus einer rosettenartigen Basis, aus der sich 2 stilisierte Widderprotomen entwickeln. Profilierter Schaftansatz. Vorderer Orient, 10.–7. Jh. L. 8,2 cm. Die Nadelspitze fehlt. Aus Privatsammlung vor 2002. 125.– 100


320

320 Haarnadel. Bronze. Unterhalb des Kopfes gelocht, der profilierte Kopf endet in einer Rosette. Urartu, 8./7. Jh. L. 7,6 cm. Minimal verbogen. 250.– Aus Privatsammlung vor 2002.

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322 (10)

321 Applike oder Nadelkopf in Form eines Tierkopfes. Bronze. Das Maul als Öse quer gelocht. Rückseitiger Zapfen. Keltisch oder provinzialrömisch. L. 3,3 cm. Intakt. 125.– Aus Privatsammlung vor 2002.

322 Lot von Ziernadeln, Pfriemen und medizinisch-kosmetischen Instrumenten. Bronze. Römisch-byzantinisch. L. 14,4–6,3 cm. Einige Spitzen fehlen. Zusammen 10 Exemplare. 250.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

323 (6)

323 Lot von 5 medizinisch-kosmetischen Instrumenten sowie einer Pinzette oder Dochtzange. Bronze. Römischbyzantinisch. L. 19,2–9,8 cm. Meist intakt oder minimal beschädigt. Zusammen 6 Exemplare. 850.– Vor 2011 in Deutschland.

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324 (15)

ex 325

324 Lot aus 15 Nadeln, Schminkstäben, Gerätegriffen etc. Bein. Römisch-byzantinisch. L. 11,8–5,4 cm. Meist fehlen die Spitzen, ein Exemplar intakt. 175.– Aus Münchner Sammlung vor 2002.

325 Antikes Zierelement, wohl ein Anhänger oder ein Nadelkopf. Silber. Platte in Form von 2 gegenständigen stilisierten Pferdeköpfen mit Punzdekor endet unten in einem profilierten Fortsatz. H. 4,1 cm. Der obere Abschluß fehlt. Dazu eine antike Karneolgemme mit unklarer Darstellung, es könnte sich um einen Zweig oder einen stilisierten Fisch handeln. L. 0,9 cm. Rückseite leicht bestoßen, Bildseite intakt. Zusammen 2 Exemplare. Aus Privatsammlung vor 2002. 250.–

FIBELN

326

327 (2)

326 Sanguisugafibel mit zweifacher Spirale. Silber. Bügelknick und langgezogener Fibelfuß mit profiliertem Schlußknopf. Etruskisch, 8./7. Jh. L. 10,1 cm. Kleine Risse und Knick im Nadelhalter. 550.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

327 Ein Paar Bogenfibeln mit einfacher Spirale und je 4 kleinen Zierscheiben. Silber. Ritz- und Punzverzierung. Nordgriechisch, 6.–4. Jh. L. 1,6 cm. Intakt. 1000.– Aus Privatsammlung vor 2002.

102


328 (4)

328 Lot von 3 gleichen Bügelfibeln und einem vierten sehr ähnlichen Exemplar. Alle mit mehrflügeliger Manschetten­ zier, sog. Windradfibeln. Silber. Die Nadel war zwischen 2 blattförmigen dünnen Platten beweglich mittels eines Niets befestigt. Nadelhalter mit hoher applizierter Verzierung aus Hohlkugeln, Globuli und tordiertem Draht etc. Nordgriechisch, 4. Jh. v. Chr. L. 7,4–6,7 cm. Nadeln fehlen, ein Exemplar wohl mit antiker Reparatur. Zusammen 4 Exemplare. 1250.– Aus Privatsammlung vor 2002.

329

330

329 Axtfibel. Silber. Scharnierkonstruktion. Römisch, 1./2. Jh. L. 3,7 cm. Minimal bestoßen, sonst intakt. 250.– Aus Privatsammlung vor 2002.

330 Löwenfibel. Silber. Scharnierkonstruktion. Römisch, kaiserzeitlich. L. 2,7 cm. Restauriert, die Nadel ist ergänzt. Aus Privatsammlung vor 2002. 200.– 103


331

332

331 Figürliche Plattenfibel. Silber. Scharnierkonstruktion. Stilisierte Frontalbüste, die Arme entwickeln sich zu Delphinen. Provinzialrömisch, 1./2. Jh. L. 2,8 cm. Nadelhalter minimal bestoßen, sonst intakt. 150.– Aus Privatsammlung vor 2002.

332 Figürliche Plattenfibel. Silber mit dunklen Emaileinlagen. 2 Scheiben sind über 3 Stege mit einem Dreiecks­ ornament verbunden. Römisch, 2./3. Jh. L. 3,1 cm. Konstruktion und Nadel fehlen. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

332a

333

332a Omegafibel aus Silber. 5 Manschetten aus Goldblechstreifen. Römisch, kaiserzeitlich. L. 2,7 cm. Nadel fehlt, Manschetten locker. 250.– Aus Privatsammlung vor 2002.

333 Dreiecksfibel mit profiliertem Bügel und Spiral­ konstruktion. Bronze. Nadelhalter in Form einer Hand. Vorderasien, 8./7. Jh. L. 10,3 cm. Intakt. 300.– Aus Münchner Privatsammlung der 1980er Jahre.

334 Dreiecksfibel mit profiliertem Bügel und Spiral­ konstruktion. Bronze. Nadelhalter in Form einer Hand. Vorderasien, 8./7. Jh. L. 9,2 cm. Intakt. Seit über 25 Jahren in Deutschland. 150.–

334

104


335

336

335 Dreiecksfibel mit profiliertem Bügel und Spiralkonstruktion. Bronze. Nadelhalter in Form einer Hand. Vorderasien, 8./7. Jh. L. 7,9 cm. Intakt. 200.– Aus Münchner Privatsammlung der 1980er Jahre.

336 Bogenfibel mit segmentiertem Bügel und Spiralkonstruktion. Bronze. Ritz- und Punzdekor. Vorderasien, 8./7. Jh. L. 4,4 cm. Nadel wohl ergänzt. 150.– Aus Münchner Privatsammlung der 1980er Jahre.

337

338

337 Bogenfibel mit einseitiger Spirale. Bronze. Bügel mit zentraler Kugel und 2 Ringen. Südosteuropa, 8.–6. Jh. L. 3,7 cm. Intakt. Aus europäischer Sammlung der 1970/80er Jahre. 150.– 338 Bügelfibel mit Manschettenzier und 2 applizierten Stieren. Bronze. Die einfache Spirale entwickelt sich aus dem Maul eines Löwenkopfes, der Nadelhalter ist durch Gravur verziert. Vorderasien, 8./7. Jh. L. 5,8 cm. Unterer Teil des Nadelhalters und Großteil der Nadel fehlen. Aus Privatsammlung vor 2002. 375.–

339 Kräftig profilierte Spiralfibel. Bronze mit Eisenan­ haftungen. Römisch, 1./2. Jh. L. 4,9 cm. Restauriert. Seit über 25 Jahren in Deutschland. 100.–

339

105


340

341

340 Scharnierfibel mit rechtwinklig abknickendem Bügel. Bronze. Römisch, 2./3. Jh. L. 4,8 cm. Restauriert. Seit über 25 Jahren in Deutschland. 125.– 341 Zwiebelknopffibel mit durchbrochen gearbeitetem Bügelkamm. Bronze. Römisch, 4. Jh. n. Chr. L. 5,6 cm. Nadelhalter etwas beschädigt, sonst intakt. 100.– Seit über 25 Jahren in Deutschland.

342

343 (2)

342 Vorderer Teil einer Zwiebelknopffibel. Bronze mit Resten von Vergoldung. Römisch, 4. Jh. n. Chr. B. 3,6 cm. Ohne Achse, Knöpfe und Nadel etc. 100.– Aus bayerischer Sammlung vor 2000.

343 Lot von 2 Zwiebelknopffibeln. Bronze. Römisch, 4. Jh. n. Chr. L. 8,7 und 7,9 cm. Restauriert.

150.–

Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

344 Lot von 2 Kniefibeln mit Spiralkonstruktion. Bronze. Halbrunde und dreieckige Kopfplatte. Römisch, 2./3. Jh. L. 4,3 und 3,5 cm. Ein Exemplar intakt, das andere nur leicht beschädigt. 100.– Seit über 25 Jahren in Deutschland.

344 (2)

106


345 (4)

346 (4)

345 Lot von 4 Spiralfibeln. Bronze, z.T. mit Eisenachsen. Römisch, 1./2. Jh. L. 6,4–4,9 cm. Teilweise intakt. Seit über 25 Jahren in Deutschland. 100.– 346 Lot von 2 Spiralfibeln mit runder Kopfplatte und 2 mit trompetenförmigem Kopf. Bronze. Römisch, kaiserzeitlich und frühbyzantinisch. L. 5,8–3,6 cm. Restauriert, ein Exemplar wohl zusammengefügt. Zusammen 4 Exemplare. Seit über 25 Jahren in Deutschland. 100.–

347 (3)

348 (6)

347 Lot aus einer Bogenfibel mit Spiralkonstruktion, Vorderasien, 8./7. Jh., einer Taubenfibel, römisch, 3. Jh. n. Chr. und einer Spiralfibel mit umgeschlagenem Fibelfuß, spätantik, 4./5. Jh. Bronze. L. 7,5–3,6 cm. Restauriert, eine Nadel fehlt. Zusammen 3 Exemplare. Aus Privatsammlung vor 2002. 175.– 348 Ein Paar Pfeilerfibeln in Form eines facettierten Halbzylinders. Scharnierkonstruktion. Dazu 4 gleicharmige Bügelfibeln. Alles Bronze. Römisch-Völkerwanderungszeit. L. 5,3–2,7 cm. Ein Exemplar intakt. Zusammen 6 Exemplare. Aus deutscher Sammlung vor 1974. 150.– 349 Lot aus 2 Fingerringen, 4 unvollständig erhaltenen Fingerringen, dem Deckel einer Siegelkapsel mit Resten von Emaileinlagen und 3 Fibeln, davon eine mit Nadel. Bronze. Dazu eine intakte Votivamphora aus Blei mit Reliefdekor. Römisch-islamisch. 6,1–1,6 cm. Zusammen 11 Exemplare. 150.– Seit den 1970er Jahren in deutscher Privatsammlung.

350 Lot: Gleichseitige Plattenfibel. Bronze mit Verzinnung und Resten von Emaileinlagen. Römisch, 2./3. Jh. Dazu ein stilisierter Vogelanhänger aus Bronze. Südeuropa, 8./7. Jh. und ein Paar Silber­ ohrringe mit Pilzkopf und konischer Verdickung. östlicher Mittelmeerraum, 8.–6. Jh. 4,4–3,3 cm. Ohrringe intakt. Zusammen 4 Exemplare. 150.– Aus österreichischer Sammlung 1970 – 2004. Mit Exportgenehmigung des BDA Österreich.

107

349 (2)

350 (2)


ANTIKER SCHMUCK

351

351 Giebeldiadem. Goldblech mit Treibarbeit. Palmette und Rankendekor. 2 seitliche Befestigungslöcher. Griechisch, 4. Jh. v. Chr. L. 31,8 cm, 17,47 g. Winzige Risse, sonst intakt. G O L D 1400.– Aus alter bayerischer Sammlung.

352

352 Diadem. Goldblech mit Durchbruchs- und Treibarbeit. Stilisierter floraler Kranz, aus dem sich zu beiden Seiten eine Reihe von zusammenhängenden Voluten entwickelt. In der Mitte ein sog. Heraklesknoten. 2 seitliche Befestigungslöcher. Hellenistisch oder kaiserzeitlich. L. 23,3 cm, 16,01 g. Minimaler Riss, sonst G O L D 1750.– intakt. Aus alter bayerischer Sammlung. 108


353

353 Mondsichelförmiges Ziergehänge, möglicherweise ein Pektoral. Silber mit polychromen Emaileinlagen im Zellenschmelzverfahren. Durchbrochen gearbeitet, an den Enden Haken in Form von Schwanenköpfen. Zentrales Kreuz in einem Kranz, flankiert von 2 Vögeln, wohl Pfauen, die sich das Gefieder putzen zu scheinen. Byzantinisch. B. 13,9 cm. Email teilweise ausgebrochen, sonst intakt. 450.– Vor 2011 in Deutschland.

354 (53)

354 Lot von 53 kleinen runden Aufnähplättchen aus Goldblech mit Treibarbeit. 35 Rosetten und 18 mit frontaler Frauenbüste, wohl Medusa. Großteils mit Noppenrahmen. Griechisch, 4./3. Jh. Dm. 1,1–0,7 cm, zusammen 2,29 g. Großteils intakt. G O L D 1750.– Aus alter bayerischer Sammlung. Solche Aufnähplättchen waren vor allem in der Schwarzmeerregion beliebt.

109


355 Lot von 9 halbkugeligen Zierknöpfen mit kleiner muldiger Eintiefung im Zentrum und 3 umlaufenden Leisten aus Granulationskügelchen. Griechisch. Dm. 1,6 cm, zusammen 16,87 g. Meist etwas gedrückt, sonst großteils intakt. G O L D 1100.– Aus alter bayerischer Sammlung. Vergleichbarer Granulationsdekor war im 6.–4. Jh. im griechischen Kulturkreis bis in die Kaukasusregion weit verbreitet.

355 (9)

356

356 Kette aus Gold- und Silberperlen. Kugelig-ovoide Goldperlen mit filigranem Spiraldraht- und Granulations­dekor im Wechsel mit glatten kugeligen Silberperlen. In der Mitte flankieren 8 gerundet-würfelförmige Türkisperlen einen goldenen Traubenanhänger aus Hohlkugeln mit Granulationsdekor und Einlage aus grünem Glas(?). Anhänger römisch, 2./3. Jh., die anderen Perlen später. L. ca. 38 cm. Anhänger etwas gedrückt. Verschluß G O L D 5000.– und Fädelung modern. Seit 30 Jahren in deutschem Familienbesitz. 110


357

357 Kette aus bikonischen, nach der Größe gestaffelten Amethystperlen im Wechsel mit spindelförmigen goldenen Hohlperlen. Amethystperlen hellenistisch, Gold möglicherweise älter. L. ca. 63 cm. Verschluß und Fädelung G O L D 2600.– modern. Vor 2011 in Deutschland.

358

358 Kette aus antiken Perlen. Lapislazuliperlen verschiedener Form (Kissen, Kugel, Zylinder) und kleine zylin­drische Perlen aus teils gebändertem Chalcedon, dazu gerippte Goldperlen und -schieber. Kopfperle ist ein Lentoid aus Lapislazuli. L. ca. 46 cm. Gold teilweise beschädigt, Perlen großteils intakt. Fädelung modern. G O L D 500.– Seit 30 Jahren in deutschem Familienbesitz.

111


359

359 Kette aus kleinen goldenen Rippenperlen im Wechsel mit kugeligen und scheibenförmigen Lapislazuliperlen, die zur Mitte hin aufsteigend nach der Größe gestaffelt sind. Vorderasien, 2./1. Jt. L. ca. 48 cm. Verschluß und Fädelung modern. G O L D 1200.– Vor 2011 in Deutschland.

360

360 Goldener Fuchsschwanzkette. Gerippte Schlußhülsen und Haken-Ösen-Verschluß, wobei der Haken figürlich als Kopf und Hals eines Schwanes gestaltet ist. Antikisierend, wohl nach hellenistischem Vorbild. L. ca. 50 cm, 78,04 g. Intakt. G O L D 7500.– Seit 30 Jahren in deutschem Familienbesitz. Fuchsschwanzketten wurden schon in Mesopotamien seit dem 3. Jt. v. Chr. gefertigt und waren bis in römische Zeit beliebt. Vgl. Sammlung Marie-Luise und Dr. Thomas Dexel, München 2003, Nr. 25.

112


361

361 Halskette aus Gold und Silber. Silberne Fuchsschwanzkette mit goldenem Haken-Ösen-Verschluß und einem offenen Hohlreif, der einen Silberstater aus Korinth umschließt. Pegasos nach l./Athenakopf mit korinthischem Helm nach l. Beizeichen geschmückter Thyrsos (Slg. BCD 109). Stater 4. Jh. v. Chr., Kette antikisierend. L. ca. 40 cm. Intakt. G O L D 2000.– Mindestens seit den 1950er Jahren in Familienbesitz in Deutschland.

362

362 Doppelkette aus bikonischen Hämatitperlen. Die krallenförmige Kopfperle aus Hämatit ist durch eine goldene Rippenperle und eine kleine Goldperle abgesetzt. Vorderasien, 2./1. Jt. L. ca. 34 und 43 cm. Verschluß und Fädelung modern. G O L D 1000.– Seit 2006 in bayerischem Besitz.

113


363

363 Kette aus Goldglasperlen verschiedener Form, meist kugelig oder zylindrisch, dazu Perlen aus gelbem Glas. Römisch, kaiserzeitlich. L. ca. 48 cm. Perlen teilweise bestoßen, Verschluß und Fädelung modern. 700.– Vor 2011 in Deutschland.

364

364 Kette aus gelben Glasschiebern im Wechsel mit bikonischen Perlen aus türkisgrünem opakem Glas, dazwischen jeweils kleine Perle aus dunklem opakem Glas. Meist römisch, kaiserzeitlich. L. ca. 61 cm. Verschluß und Fädelung modern. Vor 2011 in Deutschland. 250.–

365

365 Kette aus antiken Karneolperlen, meist polyedrisch oder kugelig. L. ca. 44 cm. Verschluß und Fädelung modern. 350.– Vor 2011 in Deutschland.

114


366

366 Kette aus grünen Glaserlen verschiedener Form, meist kugelig und zylindrisch, dazu im Kopfbereich Melonenperlen. Römisch, kaiserzeitlich. L. ca. 56 cm. Perlen großteils intakt, Verschluß und Fädelung modern. Vor 2011 in Deutschland. 300.–

367

367 Kette aus antik-islamischen opaken Glasperlen, die größeren mit weißlichen Zierfäden. Meist spindel- und tropfenförmig. L. ca. 50 cm. Teilweise bestoßen, Verschluß und Fädelung modern. 400.– Vor 2011 in Deutschland.

368

368 Kette aus antiken Perlen. Spindelförmige gerillte Lapislazuliperlen im Wechsel mit je einer schwarzen zwischen 2 weißen Steinperlen. L. ca. 56 cm. Verschluß und Fädelung modern. 450.– Vor 2011 in Deutschland.

115


369

369 Kette aus meist kugeligen opaken Glasperlen, teils mit Zierfäden. Dazu Perlen aus grauem Stein und Bergkristall(?). Dazwischen lentoide Perlen aus Muschel oder Bein. Antik-islamisch. L. ca. 53 cm. Perlen großteils intakt. Fädelung modern. Aus alter deutscher Sammlung. 250.-

370

370 Kette aus meist kugeligen und zylindrischen opaken Glasperlen mit Zierfäden und wenigen glasierten Fayenceperlen. Dazwischen lentoide Perlen aus Muschel oder Bein. Antik-islamisch. L. ca. 35 cm. Perlen teilweise bestoßen. Fädelung modern. Aus alter deutscher Sammlung. 200.-

371

371 Kette aus verschiedenen antiken Perlen unterschiedlicher Form aus Karneol, glasierter Fayence, hellem Stein und glasiertem Bein oder Steatit. 8 Amulette aus glasierter Fayence. 2 Knospen, 2 Reliefmedaillons mit Büsten und 4 gleichartige Statuetten. Fayence teilweise parthisch. L. ca. 39 cm. Verschluß und Fädelung modern. Eine Statuette restauriert. Aus deutschem Besitz. 350.– 116


373 (2)

372

375

372 Amphorenanhänger. Hohl aus Goldblech gearbeitet mit kugeligem Körper, der mit gravierten Blattzungen, Strichband und Punktkreisen verziert ist. In der Mündung konischer Granat. Hellenistisch. H. 2,5 cm, 6,43 g. Kleine Löcher. G O L D 700.– Aus alter bayerischer Sammlung.

373 Lot aus einem römischen Ohrring und einer Zierscheibe. Filigran- und Granulationsdekor. 2,7 und 1,7 cm, zusammen 3,51 g. Ohrring verbogen und mit leerer Fassung. Ausbruch an der Zierscheibe. Zusammen 2 Exem­plare. G O L D 300.– Aus Privatsammlung vor 2002.

375 Goldener Anhänger. Schmuckfassung mit Globulus und Perldrahtrahmen für Niccologemme. Adler steht r. mit umgewendetem Kopf. Römisch, 2./3. Jh. H. 1,4 cm. Öse fehlt. G O L D 375.– Aus Privatsammlung vor 2002.

374

376 (3)

374 Ein Paar goldener blattförmiger Anhänger mit einem Kranz aus filigranen Ösen und Fassungen für ungravierte Chalcedone. Starr verbundener Fortsatz mit Kunstperlen. Römisch, kaiserzeitlich oder später. L. 2,3 cm. Restauriert, einige Ösen gebrochen oder fehlen, Perlen ersetzt. G O L D 550.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

376 Lot von 3 goldenen Anhängern. 2 Hohlkugeln mit Öse und ein Ohrringpendel. Tropfenförmige Fassung für Karneol, mit Perldraht belegt und an der Spitze Zierkugel. Oben Öse. Römisch, kaiserzeitlich. H. 1,6, 1,0 und 0,8 cm, zusammen 1,47 g. Ein Exemplar intakt, eines mit verbogener Öse, das dritte minimal beschädigt. Pendel ex Hirsch 216, 2001, Los Nr. 765. G O L D 350.–

378 Zierelement in Form eines goldenen Herakles­knotens mit reichem Granulationsdekor. Hellenistisch oder kaiserzeitlich. L. 1,9 cm. 1,27 g. Etwas verbogen, Bruchstelle am Fortsatz. G O L D 375.– Aus Privatsammlung vor 2002.

378

117


383

379

379 Schmuckelement. Gezackte Fassung mit Perldrahtdekor für grünes konvexes Glas, an der Rs. 2 Ösen. Römisch-byzantinisch. Dm. 0,9 cm, 0,66 g. 2 Zackenspitzen fehlen, eine Öse beschädigt. G O L D 150.Aus alter bayerischer Sammlung.

383 Miniaturstatuette des Erosknaben. Silbervollguß. Hellenistisch. H. 1,1 cm. Restauriert, das linke Bein fehlt teilweise. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

377 Anhänger. Gravierte Bronzetafel in granulations­ verziertem Goldrahmen, der über ein Scharnier mit einer leicht gebogenen granulationsverzierten Röhre verbunden ist, die als Zieröse dient. Raubvogel in doppeltem Linienrahmen umgeben von Punkt­ kreisen. Wohl byzantinisch. H. 5,5 cm. Bronze etwas rissig, sonst intakt. G O L D 1000.–

377

Seit 30 Jahren in deutschem Familienbesitz.

380

381

382

380 Goldener Anhänger mit Öse und Ringchen, darin gefasst eine hochovale Karneolgemme. Fides steht r. mit einem Früchteteller in der erhobenen Rechten, in der Linken Ähren. Zu ihren Füßen entflammter Altar. Gemme römisch, 1./2. Jh., Anhänger antikisierend. H. 1,7 cm. Intakt. G O L D 500.– Mindestens seit den 1950er Jahren in Familienbesitz in Deutschland.

381 Goldener Anhänger mit Öse und Ringchen, darin gefasst eine hochovale Karneolgemme. Merkur steht r. mit Chlamys, Caduceus und Geldbörse, zu seinen Füßen Widder. Gemme römisch, 1./2. Jh., Anhänger antikisierend. H. 1,5 cm. Gemme etwas bestoßen, sonst intakt. G O L D 500.– Mindestens seit den 1950er Jahren in Familienbesitz in Deutschland.

382 Scheibenförmiger Anhänger. Goldene Grundplatte mit Rahmen aus 18 spiraldrahtgefassten konvexen dunklen Glaseinlagen. Darin filigrane Pflanzen aus Gold mit Glasperlen und -einlagen. Neuzeitlich. H. 4,3 cm, 9,63 g. Pflanzen z.T. verbogen, eine Perle fehlt. Die Öse ist nicht original zugehörig und nachträglich befestigt. Aus alter deutscher Sammlung. 175.118


384 (2)

385

384 Lot von 2 Adleranhängern. Silber. Römisch-byzantinisch. H. 1,7 und 1,4 cm. Ein Exemplar intakt.

386

150.–

Aus bayerischem Besitz seit 2006.

385 Silberanhänger in Form eines liegenden Tieres. Provinzialrömisch. L. 1,4 cm. Bestoßen.

150.–

Ex Hirsch 246, 2006, Los Nr. 1568.

386 Silberanhänger, wohl von einem Ohrring. Applizierter Perldraht und Granulationsdreiecke auf köcherförmigem, ausgeschnittenem und oben offenem Hohlkörper. Östlicher Mittelmeerraum, 3.–1. Jh. H. 3,4 cm. Etwas gedrückt. Ex Hirsch 207, 2001, Los Nr. 649. 75.–

387 (2)

389

390

387 Ein Paar birnenförmiger Anhänger. Hohl aus Silberdraht aufgebaut und mit je 6 Ösen versehen. Byzantinisch oder islamisch. H. 2,7 und 2,5 cm. Eine Öse fehlt. Aus Privatsammlung vor 2002. 250.– 389 Anhänger in Form eines bärtigen Kopfes mit tordiertem Haarband. Polychromes opakes Glas über einem Stab geformt. Östlicher Mittelmeerraum, 5.–3. Jh. H. 2,4 cm. Restauriert. Vor 2011 in Deutschland. 650.– 390 Faßförmige Perle aus opakem dunklem Glas mit roten und weißlichen Zierfäden. Federmuster. Sassanidisch oder islamisch, ca. 6.–10. Jh. H. 1,9 cm. Kleine Ausbrüche. 150.– Ex Hirsch 302, 2014, Los Nr. 1565. Vgl. Slg. Borowski VA-10.

388 Lot von 2 Anhängern in Form von Miniaturkannen. Bronze. Südosteuropa, 7./6. Jh. H. 3,5 und 3,3 cm. Intakt. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung. 388 (2)

119


391

392

393

394

391 Schichtaugenperle. Dunkles und weißliches opakes Glas. Wohl Vorderasien, ca. 2. Hälfte 1. Jt. v. Chr. Dm. 1,9 cm. Restauriert. 150.Aus alter deutscher Sammlung.

392 Leicht faßförmige Perle aus fast opakem türkisem Glas mit hellem Zierfaden. Antik-islamisch. Dm. 2,2 cm. Minimal bestoßen. 150.Aus alter deutscher Sammlung.

393 Mosaikglasperle. Viermal gekreuzter weißlicher Zierfaden in dunkler opaker Masse, in jedem der vier Felder weißlich-schwarzes Auge in rot-weiß gestricheltem Rahmen. Wohl östlicher Mittelmeerraum, 1. Hälfte 1. Jt. n. Chr. Dm. 1,7 cm. Ein Ausbruch. 150.Aus alter deutscher Sammlung.

394 Perle aus opakem Glas. Dunkle Masse mit grünen und orangen Zierstreifen, in der Mitte und an den Kanalenden schwarz-orange tordierte Fadenauflage. Islamisch. Dm. 2,6 cm. Stellenweise ausgebrochen. 200.Aus alter deutscher Sammlung.

395

396

397

398 (2)

395 Antike Perle aus opakem Glas. Aus schwarz-weißem, in 3 Schlaufen gelegten Strang aufgebaut. Möglicherweise ägyptisch. Dm. 1,6 cm. Minimal bestoßen. 150.– Aus alter deutscher Sammlung. Vgl. Sammlung A. Wolkenberg (Christies London 09/07/1991) Nr. 163 ff.

396 Antike Perle aus schwarzem opakem Glas mit 2 Kanälen. Aus 2 kissenartigen Elementen mit je 2 Noppen­ reihen aufgebaut. Römisch, 1./2. Jh. B. 2,7 cm. Intakt. 150.– Aus alter deutscher Sammlung. Vgl. Slg. Borowski GR-37.

397 Flache ovale Maskenperle aus polychromem opakem Mosaikglas. Römisch, möglicherweise Ägypten, 1. Jh. n. Chr. H. 1,6 cm. Minimale Bestoßungen, sonst intakt. 300.Aus alter deutscher Sammlung.

398 Lot aus einer Schichtaugenperle aus blau-weißlichem Glas und einer ringartigen Perle aus dunklem opakem Glas mit weißlichen Punkten. Wohl Vorderasien, ca. 2. Hälfte 1. Jt. v. Chr. Dm. 1,8 und 1,7 cm. Ein Exemplar bestoßen, das andere intakt. 150.Aus alter deutscher Sammlung.

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399 (2)

400 (2)

401 (2)

399 Lot aus einer flachen ovalen Maskenperle aus polychromem opakem Mosaikglas und einer zylindrischen Perle aus opakem Millefioriglas. Späthellenistisch oder frühkaiserzeitlich, möglicherweise Ägypten, 1. Jh. v.–1. Jh. n. Chr. H. 2,9 und 1,0 cm. Maskenperle bestoßen und restauriert, ein Ende des anderen Exemplars fehlt. Zusammen 2 Exemplare. Aus alter deutscher Sammlung. 200.400 Ein Paar längliche Glasperlen (Schieber) mit hexagonalem Querschnitt. Opakes Millefioriglas. Mosaikglasscheiben in grüner Masse mit roten Enden. Späthellenistisch oder frühe Kaiserzeit, 1. Jh. v.–1. Jh. n. Chr. L. 4,1 und 3,7 cm. Restauriert. Vor 2011 in Deutschland. 150.– 401 Ein Paar längliche Glasperlen (Schieber) mit hexagonalem Querschnitt. Opakes Millefioriglas. Mosaikglasscheiben in dunkler Masse mit roten Enden. Späthellenistisch oder frühe Kaiserzeit, 1. Jh. v.–1. Jh. n. Chr. L. 3,8 und 3,5 cm. Restauriert. Vor 2011 in Deutschland. 150.–

402 (2)

403 (2)

402 Lot von 2 zylindrischen Perlen aus opakem Glas. Dunkle Masse mit weißlichem und gelblichem Federmuster. Möglicherweise römisch. L. 2,8 und 2,5 cm. Ein Exemplar bestoßen. 150.– Aus alter deutscher Sammlung. B. Deppert-Lippitz ordnete ähnliche Perlen unter Vorbehalt der römischen Kaiserzeit zu, vgl. NAAG 7, 1991, Los Nr. 218.

403 Lot von 2 Anhängern in Form von Gewichtsenten mit zurückgelegtem Kopf. Dunkel-rötlich gestreiftes opakes Glas. Wohl Vorderasien, 1. Jt. v. Chr. L. 2,0 und 1,8 cm. Bestoßen. 200.Aus alter deutscher Sammlung.

405 Antike quaderförmige Perle. Schwarz-weißlich gebänderter Stein. L. 1,6 cm. Intakt. 125.Aus alter bayerischer Sammlung.

405

121


407 404 (2)

404 Lot aus einer Miniaturkanne und einem gerippten Anhänger. Dunkles opakes Glas. Kanne östlicher Mittelmeerraum, 4./5. Jh. H. 3,0 und 2,1 cm. Teile der Zierfäden bei der Kanne fehlen, sonst intakt. Zusammen 2 Exemplare. 200.Aus alter deutscher Sammlung.

407 Amulett oder Anhänger in Form einer Fliege oder Zikade. Grünlicher Stein. Auch die Unterseite ist ausgestaltet. Vorder- oder Zentralasien, 3./2. Jt. L. 3,2 cm. Intakt. 150.– Vor 2011 in Deutschland. Vgl. Sammlung L. Mildenberg III, 5.

406

408 (2)

406 Anhänger in Form einer Gewichtsente mit zurückgelegtem Kopf. Weißlich-grau gebänderter Stein. Quer durchbohrt. Vorderasien, 2. Jt. v. Chr. L. 2,1 cm. Minimal bestoßen. 200.Aus alter deutscher Sammlung.

408 Offener Silberarmreif. In Niello eingelegte Ornamente und arabische Schrift. Islamisch. W. 4,8 cm. Einlagen fehlen teilweise, sonst intakt. Dazu ein Amphorenamulett aus farblosem Glas, wohl ägyptische Römerzeit. H. 2,4 cm. Etwas bestoßen. Zusammen 2 Exemplare. 200.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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409

409 Goldener offener Armreif. Hohl gearbeiteter rundstabiger Reif, die Enden mit Filigrandekor und Perlen, die die Verbindung zu den abschließenden vollplastischen Kalbsköpfen bilden. Diese sind fein aus Goldblech in Treibarbeit gefertigt, der Hals ist mit Filigrandekor verziert. Hellenistisch, ca. 3. Jh. v. Chr. W. 7,1 cm, 29,01 g. Restauriert, die Perlen sind neu eingefügt, 3 Augeneinlagen fehlen. G O L D 8000.– Seit 30 Jahren in deutschem Familienbesitz. Die Kalbsköpfe waren wohl ursprünglich Elemente von Ohrringen, wie die erhaltene Öse an der Unterseite des einen Kopfes nahelegt.

410

410 Goldarmreif. Diagonal gerippter Hohlreif ist über 2 Scharniere mit einer hohl gearbeiteten Scheibe verbunden. Auf der Oberseite Kreuz mit geschweiften Armen und Punzdekor mit Punktmuster und weiteren Kreuzen. Reste von Glaseinlagen. Byzantinisch. W. 7,1 cm, 40,90 g. Bis auf die fehlenden Einlagen intakt. Vor 2011 in Deutschland. G O L D 3700.– 123


411

411 Offener rundstabiger Silberarmreif mit polyedrischen Enden. Verzierung mit appliziertem Spiral- und Perldraht. An den Enden kleine Fassungen für Türkis- und Glaseinlagen. Islamisch. W. 6,4 cm. Einlagen fehlen teilweise, ebenso eine Fassung und Teile des Zierdrahtes. 500.– Seit 30 Jahren in deutschem Familienbesitz.

412 (2)

412 Ein Paar Bronzearmreifen. Flache Armreifen mit Rand- und Mittelleiste, die sich verjüngenden Enden überlappen sich und haben einen rechtwinklig abknickenden Abschluß. Geometrischer Ritz- und Punzdekor. Südosteuropa, 8./7. Jh. W. 7,8 cm. Etwas korrodiert, sonst intakt. 1000.– Aus Münchner Privatsammlung der 1980er Jahre.

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413 (3)

414 (3)

413 Lot von 3 offenen Bronzearmreifen mit Tierkopfenden. Ein Exemplar mit gepunzter Keilschrift. Vorderasien, spätes 2./1. Jt. W. 6,6–4,7 cm. Teilweise korrodiert. 250.– Aus Privatsammlung vor 2002. Bei der Keilschrift könnte es sich um Trugschrift handeln.

414 Lot von 3 massiven Bronzearmreifen mit sich überlappenden, teils verzierten Enden. Mittel- bis Südeuropa, 2./1. Jt. W. 6,2, 5,3 und 4,2 cm. Ein Exemplar etwas bestoßen, sonst intakt. 500.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

415 (5)

416 (5)

415 Lot von 5 Glasarmreifen. 3 schwarze opake Exemplare mit gelbem Zierband, ein Exemplar mit polychromer Verzierung und ein grünes mit Facetten. Östlicher Mittelmeerraum, byzantinisch-islamisch. W. 7,2–6,9 cm. Minimal bestoßen oder intakt. 175.– Seit 2011 in bayerischem Besitz.

416 Lot von 5 Glasarmreifen. Ein schwarzes opakes Exemplar mit gelbem Zierband und 4 mit polychromer Verzierung. Östlicher Mittelmeerraum, byzantinisch-islamisch. W. 7,0–6,5 cm. Minimal bestoßen oder intakt. Seit 2011 in bayerischem Besitz. 175.– 125


417 (5)

418 (5)

417 Lot von 5 Glasarmreifen mit polychromer Verzierung. Östlicher Mittelmeerraum, byzantinisch-islamisch. W. 6,6–5,7 cm. Minimal bestoßen oder intakt. 175.– Seit 2011 in bayerischem Besitz.

418 Lot von 5 Glasarmreifen mit polychromer Verzierung. Östlicher Mittelmeerraum, byzantinisch-islamisch. W. 6,5–5,8 cm. 2 Exemplare mit Bruchstelle, sonst minimal bestoßen oder intakt. 175.– Seit 2011 in bayerischem Besitz.

419 (5)

420 (5)

419 Lot von 5 Glasarmreifen. Ein schwarzes opakes Exemplar mit gelbem Zierband und 4 mit polychromer Verzierung. Östlicher Mittelmeerraum, byzantinisch-islamisch. W. 7,0–6,7 cm. Ein Exemplar mit Bruchstelle, sonst minimal bestoßen oder intakt. 175.– Seit 2011 in bayerischem Besitz.

420 Lot von 5 Glasarmreifen. 3 Exemplare mit polychromer Verzierung und je ein rotes und blaues mit Facetten. Östlicher Mittelmeerraum, byzantinisch-islamisch. W. 6,7–6,0 cm. Ein Exemplar mit Bruchstelle, sonst minimal bestoßen oder intakt. 175.– Seit 2011 in bayerischem Besitz.

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421

421 Ein Paar großer goldener Ohrringe. Hohl aus Goldblech in Treibarbeit mit gewellter Rippenstruktur gefertigt und innen mit 2 Reihen von gravierten Efeublättern verziert. Offenes glattes Ende mit je 2 Ösen. Der ebenfalls hohl gearbeitete zylindrische Bügel endet jeweils in einer Öse und läßt sich so mittels von 2 Ziersplinten mit geperltem Scheibenkopf befestigen. Östlicher Mittelmeerraum oder achämenidisch, 5./4. Jh. Dm. 6,1 cm, 42,56 g. Jeweils ein Splint fehlt, sonst intakt. G O L D 2800.– Aus alter bayerischer Sammlung. Zu typologisch ähnlichen Ohrringen vgl. Christies NY 08/12/2005 Los Nr. 40 und 13/12/2013 Los Nr. 245–247.

422

422 Ein Paar goldener Bügelohrringe. Drahtbügel mit Haken-Ösen-Verschluß, der obere Teil mit Drahtumwicklung. Goldene Hohlperle mit Filigran- und Granulationsdekor zwischen 2 Hohlperlen mit granulierter Ober­fläche in Treibarbeit, getrennt von Granulationsringen. Die Abschlußperle bildet ein aus Goldblech getriebener vollplastischer Mänadenkopf mit Efeukranz und Granulationsband am Halsansatz. Hellenistisch, 2./1. Jh. H. ca. 4 cm, zusammen 18,91 g. Perlen locker und minimal gedrückt. G O L D 8750.– Aus alter bayerischer Sammlung. Vgl. B. Deppert-Lippitz, The Gift of the Gods, NY 1998, Nr. 56.

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423

423 Ein Paar goldener Ohrringe. Einfacher Drahtbügel mit filigranverzierter Fassung für eine Rosette mit Filigrandekor und zentralem Globulus. Hohl gearbeiteter und ebenfalls mit reichem Filigrandekor verzierter Taubenanhänger auf kleinem Podest, auf der Brust Rosette mit zentralem Globulus. Hellenistisch, 3./2. Jh. H. 5,6 und 5,4 cm, zusammen 8,54 g. Ein Exemplar mit kleinem Loch. G O L D 3500.– Aus alter bayerischer Sammlung. Vom Sammler am 02.04.1974 erworben. Vgl. B. Deppert-Lippitz, Griechischer Goldschmuck, Mainz 1985, Abb. 194.

424

424 Ein Paar goldener Ohrringe. Gerippter Drahtbügel mit filigranverziertem Kragen und Kopf eines gehörnten Löwengreifen in Treibarbeit. Zwischen den Hörnern leere Fassung. Unten Öse, durch die das Ende des Bügels läuft. Hellenistisch, 3./2. Jh. H. 3,1 und 2,8 cm, zusammen 4,29 g. Einlagen fehlen. G O L D 2500.– Aus alter bayerischer Sammlung.

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425

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425 Ein Paar goldener Ohrringe. Schlauchförmig hohl gearbeitet mit einfachem Drahtverschluß und reicher Applikation aus filigranem Draht und Globuli. Römisch, kaiserzeitlich. B. 2,7 und 2,6 cm, zusammen 4,02 g. G O L D 650.– Kleine Löcher und Druckstellen. Vor 2011 in Deutschland. 426 Ein Paar goldener Ohrringe. Tordierter Bügel mit filigranverzierter Rosette und Globulus mündet in kleine vollplastische Erosfigur. An den Füßen Öse, durch die das Ende des Bügels läuft. Hellenistisch. H. 1,4 cm, G O L D 1250.– zusammen 4,21 g. Intakt. Aus alter bayerischer Sammlung.

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427 Ein Paar goldener Ohrringe. Drahtbügel mit filigranverziertem Kragen und Antilopenkopf in Treibarbeit. Unten Öse, durch die das Ende des Bügels läuft. Hellenistisch, 3./2. Jh. H. 1,8 und 1,7 cm, zusammen 1,35 g. G O L D 1100.– Jedem Exemplar fehlt ein Ohr. Aus alter bayerischer Sammlung. 428 Ein Paar goldener Ohrringe. Kahnförmig aus Goldblech gearbeitet. Griechisch, 5./4. Jh. L. 2,0–1,9 cm, zusammen 3,90 g. Befestigung fehlt. G O L D 175.– Ex Hirsch 196, 1997, Los Nr. 1887.

429 Lot von 2 ähnlichen schlauchförmigen, hohl gearbeiteten Goldohrringen. Östlicher Mittelmeerraum, 7./6. Jh. H. 1,7 cm, zusammen 1,09 g. Ein Exemplar stark gedrückt, das andere kaum beschädigt. G O L D 125.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

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430 Ein Paar goldener Ohrringe. Schlauchförmiger Hohlbügel mit starrem Drahtfortsatz, an dem wohl ursprünglich eine Perle hing. Römisch, kaiserzeitlich. B. 1,6 cm, zusammen 1,86 g. Perlen fehlen. G O L D 450.– Vor 2011 in Deutschland.

431 Ein Paar goldener Ohrringe. Schlauchförmig aus Goldblech gearbeitet, die Drahtenden umwickeln sich wechselseitig. Starr verbundene Granulationspyramide, an der Vorderseite Fassung für konvexen Granat. Parthisch oder östliche Provinzen, 1./2. Jh. H. 1,8 cm, zusammen 1,02 g. Ein Exemplar intakt, das andere G O L D 400.– gedrückt. Aus der Sammlung Dr. Rudi Neumeister, erworben vor über 30 Jahren.

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432 Ein Paar goldener Ohrringe. Hakenbügel mit runder konvexer Scheibe. Verzierung mit filigranem Spiraldraht und Granulation sowie Fassung für konvexen Granat. Starr verbundener Traubenanhänger aus Hohlkugeln mit blattförmiger Zierfassung für weiterem Granat. Römisch, 2./3. Jh. H. 4,9 und 4,6 cm, zusammen 10,11 g. Stellenweise gedrückt und leicht verbogen. G O L D 1200.– Vor 2011 in Deutschland.

433 Ein Paar goldener Ohrringe. Hakenbügel mit spiraldraht- und granulationsverzierter blattförmiger Platte und Fassungen für je einen runden und einen tropfenförmigen konvexen Granat. Traubenanhänger aus Hohlkugeln mit Granulationsdekor und weiterem Granat. Römisch, 2./3. Jh. H. 7,0 cm, zusammen 13,22 g. Ein Granat G O L D 1200.– fehlt. Vor 2011 in Deutschland.

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434

434 Ein Paar halbmondförmiger Schläfenanhänger (sog. Kolty). Der Verschlußbügel war über ein Scharnier beweglich und wurde ursprünglich mit einem Splint fixiert. Die hohl aus Goldblech gearbeitete Scheibe ist mit einer Taube aus polychromem Email in filigraner Zellenschmelztechnik verziert. 5 randliche Ösen hielten einen Zierdraht, von dem noch Reste erhalten sind. Mittelbyzantinisch, ca. 11./12. Jh. L. 4,6 cm, zusammen 27,15 g. Das Ende eines Verschlußbügels fehlt. 10000.– Aus bayerischem Besitz, erworben aus dem englischen Kunsthandel im Jahr 2014. Schläfenanhänger waren bei Mitgliedern der byzantinischen Aristokratie beliebt. Sie wurden an einer Locke, Haarsträhne oder am Kopfschmuck angebracht, so daß sie im Bereich der Schläfe oder des Kinns pendelten.

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435 Goldohrring „a bauletto“. Zu einem 3/4-Rund gebogenes Goldblech, dessen Enden durch einen schmalen Bügel mittel 2 Scharnieren verbunden sind. Die äußere Rückseite ist durch 6 geperlte Leisten gegliedert, die Vorderseite reich mit einem Reliefblech mit 2 liegenden Sphingen und 9 Hohlkugeln mit feinster Granulation verziert. Die Kugeln werden durch Bänder aus Filigranschlaufen getrennt und gerahmt. Etruskisch, 6. Jh. v. Chr. G O L D 1400.– B. 1,4 cm, 3,52 g. Aus alter bayerischer Sammlung. 436 Goldohrring „a bauletto“. Zu einem 3/4-Rund gebogenes Goldblech, dessen Enden durch einen schmalen Bügel mittel 2 Scharnieren verbunden sind. Die äußere Rückseite ist durch 3 geperlte Leisten gegliedert, die Vorderseite reich mit einer Buckelleiste, 5 in runden Zierhülsen steckende Rosetten aus stehenden Drahtringen sowie 4 Schüsselornamenten in den Zwischenräumen verziert. Filigran- und Granulationsdekor. Etruskisch, 6. Jh. v. Chr. B. 1,6 cm, 2,67 g. Der Ohrring ist verbogen, so daß sich die Enden berühren. Aus alter bayerischer Sammlung. Vgl. Gli Etruschi, Austellungskat. Venedig 2000, Nr. 108. G O L D 3500.– 131


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437 Goldener Ohrring. Einfacher Hakenbügel mit rechteckiger Zierplatte. Aus Goldbändern aufgebaute Voluten­ ornamente, die zentrale Fassung für eine Perle ist leer. Zierleiste mit ursprünglich 3 Ösen, nur ein Anhänger mit kleinem Karneol ist erhalten. Römisch, 3. Jh. n. Chr. H. 3,5 cm, 1,57 g. Eine Öse und der Haken verbogen, eine Öse fehlt. G O L D 250.– Aus europäischer Sammlung der 1970/80er Jahre.

438 Goldener Ohrring. Einfacher geperlter Drahtbügel ohne Anhänger. Römisch, kaiserzeitlich. H. 1,9 cm, 0,90 g. Intakt. G O L D 150.– Aus europäischer Sammlung der 1970/80er Jahre.

439 Goldener Ohrring. Runder Drahtbügel mit 2 quergestellten Scheiben, dazwischen Drahtanhänger mit Drahtumwicklung und Granulationsring zwischen 2 Glasperlen. Parthisch-sassanidisch, 3./4. Jh. H. 2,9 cm, 1,41 g. Eine Verschlußöse gebrochen, sonst intakt. G O L D 250.– Aus der Sammlung Dr. Rudi Neumeister, erworben vor über 30 Jahren. Zur Zuweisung s. B. Musche, Vorderasiatischer Schmuck zur Zeit der Arsakiden und der Sasaniden, Leiden et. al. 1988, Taf. CIII.

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441 Goldene Haarspirale. Rundstabige Golddrahtspirale in 5 Windungen, den Abschluß bilden jeweils kleine Pyramiden mit Schmuckkragen und granulierter Oberfläche. Südosteuropa, 5./4. Jh. L. 2,6 cm. 10,66 g. Intakt. Aus alter bayerischer Sammlung. G O L D 2400.– 132


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440 Goldener Schildchenohrring. Einfacher Drahtbügel mit fast halbkugeligem Schildchen. Römisch, 1.–3. Jh. B. 1,2 cm, 0,75 g. Intakt. G O L D 150.– Aus europäischer Sammlung der 1970/80er Jahre.

442 Ohr- oder Haarspirale mit kolbenförmigen profilierten Enden. Elektron. Griechisch, 6. Jh. v. Chr. L. 1,7 cm, E L E K T R O N 350.– 4,04 g. Intakt. Ex Hirsch 189, 1996, Los Nr. 1770.

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443 Goldring. Der einfache rundstabige Reif setzt an den Seiten des länglich-ovalen Ringkopfes mit überkragender gravierter Ringplatte an. Löwe und Sphinx einander gegenüber berühren mit den Vordertatzen möglicherweise einen stilisierten Lebensbaum. Sternsymbole. Zahnschnittrahmen. Etruskisch, 6. Jh. v. Chr. W. 1,7 cm, G O L D 1400.– 1,83 g. Restauriert. Aus alter bayerischer Sammlung. 444 Goldring. U-förmiger Reif mit ovaler gravierter Ringplatte. Geflügelte Gestalt kniet l. vor einem Kind. Griechisch, ca. 4. Jh. v. Chr. W. 1,9 cm, 3,52 g. Intakt. G O L D 1000.– Seit 30 Jahren in deutschem Familienbesitz.

445 Goldring. Hohlreif verbreitert sich zur Ringplatte, in die eine Niccologemme eingelassen ist. Darstellung eines geflügelten Knaben nach r. mit einer Fackel, davor die Buchstaben HM (für Hymenaios). Römisch, 2. Jh. n. Chr. W. 1,4 cm, 9,47 g. Intakt. G O L D 2800.– Vor 2011 in Deutschland. Hymenaios war der Gott der Hochzeit und des Eheglücks. Er wurde als erosähnlicher geflügelter Knabe mit Fackel dargestellt.

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446 Goldring. Massiver Reif mit Schulterknick verbreitert sich zur ovalen Ringplatte, in die eine ovale Jaspisgemme eingelassen ist. Monogramm. Römisch, 3. Jh. n. Chr. W. 1,6 cm, 14,85 g. Intakt. G O L D 2100.– Aus alter bayerischer Sammlung.

447 Goldring. Massiver Reif mit Schulterknick verbreitert sich zur länglichen Ringplatte, in die ein octagonaler ungravierter Karneol eingelassen ist. Römisch, 3. Jh. n. Chr. W. 1,6 cm, 8,66 g. Intakt. G O L D 1100.– Aus alter bayerischer Sammlung.

448 Goldring. Bandreif teilt sich zu den Ringplatten hin in 2 Reife, die durch einen tordierten Draht und filigrane Stege getrennt werden. Auf den beiden kleinen Ringplatten je eine Fassung für tropfenförmigen Granat ohne Gravur. Römisch, kaiserzeitlich. W. 2,1 cm, 6,01 g. Intakt. G O L D 1700.– Vor 2011 in Deutschland.

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449 Goldring. Hohlreif verbreitert sich zur Ringplatte, in die eine längsovale Karneolgemme eingelassen ist. Pantheistische geflügelte Göttin r. mit Helm, Mohn und Steuerruder. Römisch, 2./3. Jh. W. 1,6 cm. 4,44 g. Ring etwas gedrückt, aber intakt, Gemme leicht bestoßen. G O L D 1750.– Aus alter bayerischer Sammlung. Die Göttin ist mit Attributen der Victoria, Roma, Fortuna und Annona dargestellt.

450 Goldener Ohrring. Runder Drahtbügel mit offenem Ende. Im unteren Bereich facettiert und mit starrem Drahtfortsatz. Daran Noppenring und Perle. Frühbyzantinisch-Völkerwanderungszeit, die Perle ist neu ergänzt. G O L D 350.– H. 3,1 cm. Intakt. Aus alter bayerischer Sammlung.

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451 Goldring. Bandreif mit Perlstab- und Flechtbanddekor. Hoher Aufsatz, der aus 4 rechtwinklig stehenden Doppelvoluten aus Golddraht gebildet wird, die eine Halbkugel aus Goldblech tragen. Filigran- und Globulidekor. Islamisch. W. 1,9 cm, 4,20 g. Stellenweise etwas gedrückt, eine winzige Bruchstelle im Reif. Aus alter bayerischer Sammlung. G O L D 1750.– 452 Kleiner Goldring. Hohl gearbeiteter Reif mit hochgezogener Ringplatte, in die ein querovaler Onyxkameo eingelassen ist. Rind steht r. Hellenistisch oder frühe Kaiserzeit. W. 0,9 cm, 0,93 g. Etwas gedrückt und winziger Riß, sonst intakt. G O L D 600.– Aus Privatsammlung vor 2002.

453 Doppelring. Oben geteilter Bandreif mit 2 ovalen gravierten Ringplatten. Zweig- oder Ährenornamente. Hellenistisch oder frühe Kaiserzeit. W. 1,5 cm, 2,11 g. Intakt. G O L D 300.– Aus europäischer Sammlung der 1970/80er Jahre.

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454 Silberring. Reif mit Schulterknick, in die Ringplatte ist eine querovale Karneolgemme eingelassen. Salus und Aesculap stehen zu beiden Seiten eines entflammten Altars. Römisch, 3. Jh. n. Chr. W. 1,7 cm. Gemme minimal bestoßen, sonst intakt. 700.– Aus alter bayerischer Sammlung.

455 Silberring. Facettierter Reif mit Schulterknick, in die Ringplatte ist eine octagonale gelbe Jaspisgemme eingelassen. Griechische Schrift ([Besitz]des Heliados). Römisch, 3. Jh. n. Chr. W. 1,9 cm. Gemme etwas locker, sonst intakt. 700.– Aus alter bayerischer Sammlung.

456 Silberring mit aufgeklebter, leicht konischer Karneolgemme. Unklare Darstellung eines Vierfüßlers. Römisch, 2./3. Jh. W. 1,6 cm. Restauriert, Gemme randlich minimal bestoßen. 350.– Aus alter bayerischer Sammlung. Es ist nicht gesichert, daß Ring und Gemme original zusammen gehören.

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457 Silberring mit octagonaler, fein gravierter Gemme aus rotem Japis. 2 Hähne stehen nach l. Römisch, 2. Jh. n. Chr. W. 1,8 cm. Intakt. Aus alter bayerischer Sammlung. 550.– 458 Silberring. Breiter Bandreif mit Fassung für Karneolgemme. Handschlag. Römisch, 2./3. Jh. W. 1,7 cm. Riß in der Schiene, Fassung stellenweise ausgebrochen, Gemme eingeklebt. 350.– Aus alter bayerischer Sammlung.

459 Bronzering mit aufgeklebter flacher querovaler Karneolgemme. Hund springt l. Römisch, 2./3. Jh. W. 1,7 cm. Restauriert, Rs. der Gemme etwas bestoßen. 350.– Aus alter bayerischer Sammlung. Es ist nicht gesichert, daß Ring und Gemme original zusammen gehören.

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460 Bronzering mit octagonaler Karneolgemme. Sol in Quadriga l. Römisch, 3. Jh. n. Chr. W. 1,8 cm. Restauriert. Aus alter bayerischer Sammlung. 275.– 461 Silber- oder Bronzering mit Schulterknick und octagonaler Karneolgemme. Hund springt l. Römisch, 3. Jh. n. Chr. W. 1,9 cm. Korrodiert, sonst intakt. 350.– Aus alter bayerischer Sammlung. Der Ring ist fast vollständig mit Kupferkorrosion bedeckt, an kleinen Stellen kommt aber eine eher silbrige Oberfläche zum Vorschein. Möglicherweise Billon.

463 Eiserne Ringplatte mit Onyxkameo. Frauenkopf mit Schleier nach r. Römisch, 1. Jh. n. Chr. H. 2,8 cm. Gemme randlich minimal bestoßen. 900.– Vor 2011 in Deutschland.

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462 Silberring. Breiter Bandreif mit Fassung für Karneolgemme. Entflammter Altar. Römisch, 2./3. Jh. W. 1,5 cm. Ringschiene gebrochen, Gemme intakt. 350.– Aus alter bayerischer Sammlung.

464 Fragment eines Eisenringes mit eingelassener ovaler Karneolgemme. Stern und Mondsichel. Römisch, kaiserzeitlich. L. der Gemme 0,7 cm. Gemme intakt. 250.– Aus alter bayerischer Sammlung.

465 Bronzering mit gravierter ovaler Ringplatte. Stilisierte Darstellung eines Schiffs. Römisch, 1.–3. Jh. W. 1,7 cm. Intakt. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

466 Silberring mit geperltem Reif und gravierter ovaler Ringplatte. Christogramm zwischen Alpha und Omega. Alles in Kranz. Byzantinisch. W. 2,2 cm. Intakt. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

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467 Silberring. Bandreif mit hohem blütenartigem Aufsatz, in den ein Sternornament eingraviert ist. Voluten in Niello eingelegt. Islamisch. W. 1,7 cm. Intakt. 175.– Aus alter bayerischer Sammlung.

468 Bronzering mit ovaler gravierter Ringplatte. Fisch und weitere Wassertiere. Römisch, 1.–3. Jh. W. 1,9 cm. Intakt. Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

150.–

469 Lot von 2 ähnlichen Bronzeringen mit starkem Schulterknick und gravierter Ringplatte. Unklare Darstellungen, möglicherweise Tiere. Römisch, 3./4. Jh. W. 1,6 und 1,5 cm. Eine Platte beschädigt. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

470 Lot von 3 Bronzeringen, davon einer mit gravierter und einer mit gepunzter Ringplatte. Byzantinisch-islamisch. W. 1,8 und 1,7 cm. Ein Exemplar leicht bestoßen, sonst intakt. 150.– Aus Privatsammlung vor 2002. 470 (3)

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471 Ring aus schwarzem opakem Glas. Schulterknick und runde Ringplatte mit konzentrischen Kreisen. Römisch, 3. Jh. n. Chr. W. 1,6 cm. Intakt. 200.– Aus alter bayerischer Sammlung.

472 Lot von 3 kleinen antiken Glasringen mit abgeflachter ungravierter Oberseite. Auberginefarben, gelbbraun und schwarz-weiß opak. W. 1,4 und 1,3 cm. Intakt. 150.– Aus alter bayerischer Sammlung.

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473 Goldring. Massiver Reif verbreitert sich zur Ringplatte, in die ein Oval eingetieft ist, in das eine drapierte Merkurbüste mit geschultertem Caduceus eingraviert wurde. Antikisierend. W. 1,9 cm, 22,08 g. Intakt. Seit 30 Jahren in deutschem Familienbesitz. G O L D 2000.– 474 Silberring. teilweise vergoldet. Schmaler Reif mit unten offener, querstehender Fassung für Karneolgemme. Drapierte Männerbüste mit Diadem r. Gemme antikisierend nach hellenistischem Vorbild, Ring modern. W. 1,9 cm. Intakt. 550.– Aus alter bayerischer Sammlung.

475 Goldring. Bandreif mit ovaler gekrümmter Ringplatte, darin in blauem, grünem und weißlichem Email in Zellenschmelztechnik ein Phantasiewesen mit umgewendetem Kopf. Davor gepunztes Kreuz. Modern nach mittelalterlichem Vorbild. W. 2,4 cm, 10,32 g. Intakt. G O L D 1200.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

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476 Silberring. Reif mit betonten verzierten Schultern, in die volutenverzierte Ringplatte ist eine Karneolgemme eingelassen. Drapierte und belorbeerte Jupiterbüste l. Ring römisch, 3. Jh. n. Chr., Gemme antikisierend. W. 2,4 cm. Intakt. Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung. 1500.– 477 Ring. Beinschnitzarbeit. Auf der quer gestellten Ringplatte im Relief Halbfigur des Christus Pantokrator. Griechische Schrift. Byzantinisch. W. 1,6 cm. Die Ringschiene ist unten gebrochen. 350.– Aus alter bayerischer Sammlung.

478 Kleiner Goldring. Schmaler Bandreif verbreitert sich zur ovalen Ringplatte, die durch eine Kehle abgesetzt ist. In die Ringplatte ist ein ungravierter konvexer Granat eingelassen. Römisch, 1. Jh. v.–1. Jh. n. Chr. W. 1,2 cm. G O L D 350.– 2,27 g. Intakt. Aus alter bayerischer Sammlung.

KAMEEN

479

479 Dreischichtiger Onyx. Dunkelgrau-weißlich-hellgraubraun. Tierkampfszene. Nach r. aufrecht stehender Löwe reißt einen nach r. mit den Vorderbeinen eingeknickten Stier. Römisch, 1. Jh. n. Chr. nach griechischem Vorbild. B. 2,5 cm. Ausbrüche an der Rückseite, Bildseite minimal bestoßen. 7000.– Aus alter bayerischer Sammlung. Kampfszenen zwischen Löwe und Stier haben ihren Ursprung in Vorderasien und sind schon in sehr ähnlicher Ausgestaltung auf Zylindersiegeln aus dem 3. Jt. v. Chr. belegt. Während der archaischen Epoche wurden sie auch in Griechenland beliebt und zierten beispielsweise die Münzen der makedonischen Stadt Akanthos.

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480 Onyx. Drapierte Frauenbüste r. in hohem Relief. Die fein ausgearbeiteten Haarsträhnen bilden einen im Nacken umgeschlagenen Zopf. Römisch, 3. Jh. n. Chr., wohl severisch. H. 2,1 cm. Vs. leicht bestoßen, Rs. beschädigt. 1300.– Vor 2011 in Deutschland. Zu einem sehr ähnlichen Kameo vgl. L. Ruseva-Slokoska, Roman Jewellery, Sofia 1991, Nr. 130, Abb. S. 47. Die Haartracht erinnert an Münzdarstellungen der Julia Paula, der Gattin des Elagabal (218–222).

481 Dreischichtiger Sardonyx. Frauenbüste mit Schleier l. Römisch, 1./2. Jh. H. 1,5 cm. Restauriert.

650.–

Vor 2011 in Deutschland.

482 Goldanhänger. Medusenkopfkameo aus hellem Stein in goldener Schmuckfassung mit freistehendem filigranem Schlaufenrahmen und Bandöse. Römisch, 3. Jh. n. Chr. H. 2,4 cm. Intakt. G O L D 875.– Aus alter bayerischer Sammlung.

485 Goldblech. Runde Reliefplakette, gefertigt in Treibarbeit über mineralischem Material. Frontaler bartloser Kopf in Perlkreis. Römisch, 1. Jh. n. Chr. Dm. 2,0 cm. Rand minimal bestoßen, sonst intakt. G O L D 775.– Aus Privatsammlung vor 2002.

483

484

483 Weißlicher Chalcedon, wohl Fragment einer Applike oder eine Einlage. Frauenkopf mit Diadem und Halsschmuck. Römisch, 3. Jh. n. Chr. H. 2,8 cm. Rückseite beschädigt, Schauseite intakt. 300.– Vor 2011 in Deutschland.

484 Goldblech. Runde Reliefplakette zum Aufnähen, gefertigt in Treibarbeit. Frontaler Frauenkopf, möglicherweise Medusenkopf. Rahmen aus Punzen und applizierten Filigrandrähten, davon ein Perldraht. 4 Befestigungs­ löcher. Griechisch, 4.–2. Jh. Dm. 2,8 cm, 2,64 g. Winzige Risse und kleine Druckstellen. G O L D 1750.– Aus alter bayerischer Sammlung.

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486 Dunkelbraun-weißliches Schichtglas. Unbekleidete geflügelte Frau steht leicht nach l. gewendet, die Rechte auf eine kurze Säule gestützt. Römisch, 1.–3. Jh. Dm. 4,9 cm. Restauriert. 3000.– Aus Münchner Privatsammlung der 1980er Jahre. Geflügelte weibliche Gottheiten waren Victoria und Nemesis. Während Nemesis immer bekleidet dargestellt wird, erscheint Victoria gelegentlich mit entblößtem Ober­körper, gänzlich unbekleidet und ohne weitere Attribute wäre auch für sie ungewöhnlich. Denkbar wäre auch noch eine Darstellung der Psyche, die oft unbekleidet, aber in der Regel mit Schmetterlingsflügeln und in Begleitung von Amor abgebildet wird.

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INTAGLIEN

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487 Karneol, minimal konvex, queroval. Kuh steht l. und wendet den Kopf nach r. ihrem Kalb zu, das sie säugt. Hellenistisch oder frühe römische Kaiserzeit. B. 1,1 cm. Intakt. 350.– Aus alter bayerischer Sammlung. Mit Abdruck.

488 Karneol, flach, hochoval. Merkur steht r. mit Chlamys, Caduceus und Geldbörse. Römisch, 2./3. Jh. H. 1,0 cm. Randlich minimal bestoßen. 100.– Aus deutscher Sammlung 1975 – 2013.

489 Karneol, flach, hochoval. Krieger steht r. mit Speer, Schild und Schwert. Römisch, 2./3. Jh. H. 1,3 cm. Randlich minimal bestoßen, sonst intakt. 300.– Vor 2011 in Deutschland.

490 Karneol, flach, hochoval. Bärtiger Mann mit Stab sitzt r. unter einem Baum. Römisch, 1./2. Jh. H. 1,4 cm. Intakt. 350.– Vor 2011 in Deutschland.

491 Karneol, leicht konvex, hochoval. Minerva steht r. mit Schild, Speer und Patera, zu ihren Füßen entflammter Altar. Römisch, 2./3. Jh. H. 1,4 cm. Randlich leicht bestoßen, sonst intakt. 400.– Vor 2011 in Deutschland.

492 Sarder, flach, hochoval. Frauenkopf mit Diadem l. Mit großteils erhaltener Silberfassung. Römisch, 1. Jh. v. Chr. H. gesamt 1,2 cm. Gemme intakt. Vor 2011 in Deutschland. 300.– 141

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ex 495 (3)

493 Gelbbraunes Glas, konvex, hochoval. Victoria l. mit Kranz und Palmzweig. Römisch, 1./2. Jh. H. 1,4 cm. Intakt. Aus Privatsammlung vor 2002. 250.– 494 Chalcedon, flach, queroval. Griechische, wohl gnostische Inschrift. Römisch, 2.–4. Jh. B. 1,1 cm. Eine randliche Absplitterung. Sonst intakt. 175.– Aus alter bayerischer Sammlung.

495 Lot von Gemmen und Kameen aus Stein, Glas, Bronze und Silber. Römisch-Neuzeit. 2,2–1,2 cm. Zusammen 16 Exemplare, davon wenige intakt. 500.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

STEMPEL – SIEGEL

496

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496 Zylindersiegel. Hellbrauner Stein. Gestalt steht nach l. und holt mit einer Waffe zum Schlag gegen einen Capriden aus, den er am Vorderbein festhält. Dazwischen Zweig, über dem Tier Stern und Mondsichel. Vorderasien, 2. Jt. v. Chr. H. 4,7 cm. Restauriert. 550.– Aus alter bayerischer Sammlung.

497 Zylindersiegel. Schwarzer Stein, wohl Serpentin. 2 Gestalten mit Lanzen flankieren eine Standarte. Daneben 2 geflügelte Phantasiewesen. Vorderasien, frühes 2. Jt. v. Chr. H. 2,5 cm. Intakt. 550.– Aus alter bayerischer Sammlung.

498 Zylindersiegel. Schwarzer Stein. 2 langgewandte Gestalten sitzen sich gegenüber, dazwischen Baum. Die linke Gestalt hält einen Zweig, hinter der rechten ein Vogel und 3 kleine Gestalten. Vorderasien, 1. Hälfte 1. Jt. v. Chr. L. 2,6 cm. Intakt. 550.– Aus alter bayerischer Sammlung.

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499

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ex 502

499 Zylindersiegel. Graugrüner Stein. Geflügelter Dämon, Capride, Skorpion, bewaffnete Gestalt und weiteres Tier. Mitanni, 15./14. Jh. H. 2,1 cm. Randlich minimal bestoßen, sonst intakt. 300.– Aus Münchner Privatsammlung der 1980er Jahre.

500 Zylindersiegel. Hämatit. Gottheit thront r., davor 3 stehende und ebenfalls nach r. gewandte Gestalten, die mittlere mit Mondsichelstandarte. Vorderasien, 1. Hälfte 2. Jt. v. Chr. H. 1,8 cm. Intakt. 400.– Aus Münchner Privatsammlung der 1980er Jahre.

501 Zylindersiegel. Silber. 2 durch ein Zickzackband getrennte Register. Reiter und weitere menschliche Gestalten, Hirsch und weiterer Vierfüßler, Fisch und Vogel. Mitanni, 15./14. Jh. H. 1,6 cm. Intakt. 400.– Aus Münchner Privatsammlung der 1980er Jahre.

502 Zylindersiegel. Blaue Fritte. 2 Capriden mir umgewendetem Kopf flankieren einen Baum, dazu menschliche Gestalten und weitere Tiere. Mitanni, 2. Hälfte 2. Jt. v. Chr. H. 2,4 cm. Stellenweise Belag, sonst intakt. Dazu eine runde Karneolgemme mit arabischer Schrift. Islamisch. Dm. 1,8 cm. Minimal bestoßen. Zusammen 2 Exem­plare. Ex Sammlung Peter Eichhorn. 200.–

503 Tonscheibe mit beidseitigem erhabenen Ornamenten und Bronzerahmen, der an einem Bronzeständer befestigt ist. Auf der einen Seite Kreuz in Stern­ ornament, auf der anderen aus kleinen Dreiecken aufgebautes Kreuz. Beidseitig Rand mit Zickzackmustern und Punkten. Byzantinisch. Sichtbare Gesamthöhe 24,0 cm, die Ständerzapfen stecken in einer Holzbasis. Teile der Tonscheibe und ein bronzener Zierknopf fehlen. 700.– Ex Sammlung Peter Eichhorn. Es handelt sich möglicherweise um einen sog. Brotstempel.

503

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505

504

504 Länglicher Stempel mit Griffring. Bronze. VOTHTIA. Römisch-byzantinisch. L. 10,5 cm. Restauriert.

450.–

Vor 2011 in Deutschland.

505 Länglicher Stempel. Bronze. XEbWN. Byzantinisch. L. 7,8 cm. Griff fehlt.

200.–

Vor 2011 in Deutschland.

507 (2)

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506 Mondsichelförmiger Stempel mit Griffring. Bronze. Griechische Schrift. Römisch-byzantinisch. L. 6,8 cm. Intakt. Vor 2011 in Deutschland. 350.– 507 Lot von 2 runden, durchbrochen gearbeiteten Stempeln mit Grifföse. Bronze. Sog. Compartment-Siegel. Kreuzornament und Swastika. Iran-Baktrien, 3. Jt. v. Chr. Dm. 4,2 cm. Korrodiert, sonst intakt. 250.– Ex Sothebys 26/04/1996 Los Nr. 156.

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508

508 Zoomorpher Stempel. Vierfüßler auf Basisplatte. Quarzkeramik mit türkiser Glasur. Auf der Unterseite PunktStrichmuster und stilisierter Tierkopf. Islamisch, ca. 10.–14. Jh. L. 12,0 cm. Restauriert. 350.– Von deutschem Sammler vor 1961 erworben.

509

510

509 Ovales Stempelsiegel. Dunkler Stein. Vierfüßler nach l., darüber und darunter Zweigornament. Vorderasien, 4./3. Jt. L. 4,2 cm. Leicht bestoßen. 200.– Aus alter bayerischer Sammlung.

510 Giebelförmiges Stempelsiegel mit rechteckiger Siegelfläche. Dunkler Stein. Stilisiertes geflügeltes Phantasiewesen. Vorderasien, 3. Jt. v. Chr., L. 1,5 cm. Intakt. 175.-

511 Konoid. Karneol. Raubkatze nach r., Kopf frontal. Islamisch. H. 3,0 cm. Leicht bestoßen, Bildseite intakt. 200.– Aus alter bayerischer Sammlung.

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511a

511a Konoid. Chalcedon. Orant steht l. vor Altar mit Spaten und Doppelgriffel. Vorderasien, 9.–6. Jh. H. 2,6 cm. Im Kanal noch Reste eines Bronzedrahtes. Etwas bestoßen. 200.– Vor 2011 in Deutschland.

512 Amygdaloid aus Achat. 2 Thunfische schwimmen in entgegengesetzte Richtungen. Minoisch oder mykenisch, 2. Jt. v. Chr. L. 2,9 cm. Kleiner Ausbruch an einem Kanalende. 3000.– Aus Münchner Privatsammlung der 1980er Jahre. Vgl. J. Boardman, Greek Gems and Finger Rings, London 1970, Nr. 77 und Antike Gemmen in deutschen Sammlungen, München I, München 1968, Nr. 50.

513

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513 Stempel in Form einer Gewichtsente mit zurückgelegtem Kopf. Chalcedon. Vogel oder geflügelter Skorpionmensch. Vorderasien, 9.–6. Jh. L. 1,9 cm. Minimal bestoßen. Aus alter deutscher Sammlung. 150.514 Stempel in Form einer Gewichtsente mit zurückgelegtem Kopf. Chalcedon. Geflügelte Sonnenscheibe, darüber Stern. Vorderasien, 9.–6. Jh. L. 2,0 cm. Intakt. Aus alter deutscher Sammlung. 200.515 Stempel in Form einer Gewichtsente mit zurückgelegtem Kopf. Chalcedon. Stern, darunter wohl Opfertisch. Vorderasien, 9.-6. Jh. L. 2,2 cm. Schnabelspitze fehlt. Aus alter deutscher Sammlung. 150.-

516 Stempel in Form einer Gewichtsente mit zurückgelegtem Kopf. Rötlich-schwarz gefleckter Stein. Sternsymbol. Vorderasien, 9.–6. Jh. L. 1,5 cm. Intakt. Aus alter deutscher Sammlung. 150.-

516

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517 Skarabaeus. Hämatit. Gestalt mit spitzer Kopfbedeckung holt mit einer Waffe zum Schlag gegen einen vor ihm aufgerichteten Löwen aus. Füllornamente. Vorderasien, 2. Jt. v. Chr. L. 1,6 cm. Intakt. 350.– Aus alter bayerischer Sammlung. Im Kanal Reste eines Drahtes.

518 Sassanidensiegel. Hämatit. Bärtige Büste nach l. L. 1,2 cm. Minimal bestoßen.

125.–

Aus Privatsammlung vor 2002.

519 Skaraboid. Farbloses, leicht grünliches Glas. Hahn sitzt l. auf dem Rand eines Beckens. Hellenistisch. L. 3,4 cm. Bestoßen. Aus alter bayerischer Sammlung. 175.–

520

520 (Detail)

520 Stempelsiegel. Runde Goldscheibe mit Basisgravur. Stilisierter Mann greift einem Raubvogel an den Hals, der in seinen Fängen einen Fisch hält. Es handelt sich möglicherweise um einen Geier. Der Mann hält in seiner Linken ein Ankh-Symbol. Auf der Scheibe Fassung mit 2 Schnurösen, in der ein aus Muschel geschnitzter Frosch befestigt ist. Wohl Vorderasien, 2./1. Jt. Dm. 1,7 cm. Intakt. G O L D 2800.– Aus alter bayerischer Sammlung.

ex 521 (3)

521 Lot von 6 Stempelsiegeln aus Stein, darunter 3 konoide Exemplare. Menschen- und Tierdarstellungen. Vorderasien, 2./1. Jt. H. 3,7–1,7 cm. 3 Exemplare intakt. 150.– Aus deutscher Sammlung 1975 – 2013.

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ex 522 (2)

ex 523 (2)

522 Lot: Kette aus zylindrischen Glasperlen, z.T. Goldglas. Römisch, kaiserzeitlich, modern gefädelt. L. ca. 47 cm. Dazu ein bronzener Gerätefuß in Form einer Raubtierpranke aus der römischen Kaiserzeit, ein ägyptisches Amulett in Form einer thronenden Gottheit aus glasierter Fayence, ein rundbodiges Knickwandgefäß aus Ton, östlicher Mittelmeerraum, 3./2. Jt. und ein byzantinisches konoides Stempelsiegel aus Ton mit Sternsymbol. H. 7,0–1,6 cm. Teilweise intakt. Zusammen 5 Exemplare. 200.– Aus deutscher Sammlung 1975 – 2013.

523 Lot von 2 Gußformen. Vierfachform aus Sandstein, wohl für Beschläge. Dazu ein Fragment einer Gußform aus Schiefer für Medaillon mit Sterndekor. Wohl Völkerwanderungszeit. Dazu ein antikes Modelfragment aus Ton, möglicherweise für ein Antefix. Gorgoneion. 16,4, 9,5 und 5,3 cm. Zusammen 3 Exemplare. 100.– Aus österreichischer Sammlung. Mit Exportgenehmigung des BDA Österreich.

MUSIKINSTRUMENTE

524

524 Flöte aus Bein. 9 Grifflöcher und ein weiteres kleines Loch. L. 28,2 cm. Restauriert, Ausbrüche an den Enden. 1400.– Aus europäischer Sammlung. Flöten aus Tierknochen sind schon seit dem Paläolithikum in nahezu unveränderter Form bekannt. Die ältesten Exemplare sind ca. 40 000 Jahre alt. Da das vorliegende Exemplar ausweislich seiner grünen Verfärbung in der Nähe von Bronze oder Kupfer im Boden lag, datiert sie wohl frühestens ins Chalkolithikum.

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IDOLE – AMULETTE

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525 Idol mit flügelähnlichen Armen von Kiliya-Typus. Heller Stein. Der Schambereich ist auf beiden Seiten durch ein einfaches geritztes Dreieck angegeben. Vorderasien, ca. 2700 – 2300. H. 11,2 cm. Kopf und Fußende fehlen. 1750.– Ex Hirsch 292, 2013, Los Nr. 1674. Vgl. Kunst und Kultur der Kykladen, Karlsruhe 1976, Nr. 560 ff.

526 Idolkopf. Fragment eines Marmoridols der Spedos-Art. Oben ausladender lyraförmiger Kopf mit bogen­förmiger Nase und dünnem Hals. Frühkykladisch, 2700 – 2100. H. 6,6 cm. 1400.– Aus deutscher Sammlung 1968 – 2002. Vgl. Kunst und Kultur der Kykladen, Karlsruhe 1976, Nr. 207.

527 Augenidol aus grünlich-grauem Stein. Glockenförmiger Körper mit brillenähnlichem Aufsatz. Tell-Brak-Typus, 2. Hälfte 4. Jt. v. Chr. H. 5,8 cm. Intakt. Vor 2011 in Deutschland. 450.– 528 Brettidol. Grauer Stein. Aus dem flachen, gerundet quader­ förmigen Körper entspringt deutlich abgesetzt der Hals mit dem stilisierten Gesicht. Reicher Ritzdekor. Vorderasien, wohl Zypern, spätes 3.–frühes 2. Jt. H. 6,6 cm. Etwas bestoßen. 750.–

527

Vor 2011 in Deutschland. Die sehr ähnlichen zyprischen Brettidole sind gewöhnlich aus Ton, vgl. z.B. Idole. Frühe Götterbilder und Opfergaben, Mainz 1985, Nr. 23.

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529

529 Idol in Form einer sitzenden Frau, die ihre üppigen Brüste hält. Rötlicher Ton mit dunkler Bemalung. Tell-Halaf-Typus, ca. 5. Jt. v. Chr. H. 9,6 cm. Restauriert. 350.– Vor 2011 in Deutschland.

530 Weibliches Vogelkopfidol. Heller Ton. Flacher schmaler Körper mit ausladenden Schultern. Langer Hals, das Gesicht mit spitzer Nase und 2 separat aufgelegten runden Augen mit eingestochenen Pupillen und Irisringen. Einfacher Halsschmuck. Die Arme sind im Gebetsgestus vor die Brust gelegt. Vorderasien, 3. Jt. v. Chr. H. 32,3 cm. Restauriert. 750.– Aus Münchner Gelehrtensammlung vor 2001. Vgl. Idole. Frühe Götterbilder und Opfergaben, Mainz 1985, Nr. 42.

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531 Weibliches Vogelkopfidol. Heller Ton. Flacher schmaler Körper mit ausladenden Schultern. Langer Hals, das Gesicht mit spitzer Nase und 2 separat aufgelegten runden Augen mit eingestochenen Pupillen und Irisringen. Doppelter Halsschmuck. Die Arme sind im Gebetsgestus vor die Brust gelegt. Vorderasien, 3. Jt. v. Chr. H. 14,9 cm. Restauriert, der untere Teil ergänzt. 250.– Aus Münchner Gelehrtensammlung vor 2001. Vgl. Idole. Frühe Götterbilder und Opfergaben, Mainz 1985, Nr. 42.

532 Persischer Reiter. Rotbrauner Ton mit Resten von Bemalung. Bärtige Männergestalt mit Kopfbedeckung auf stilisiertem Pferd. 6.–4. Jh. H. 11,6 cm. Restauriert. 250.– Aus Münchner Gelehrtensammlung vor 2001. Für diese Votivfiguren wurden verschiedene Datierungen im 1. Jt. v. Chr. vor­ geschlagen. Vgl. Paradeisos. Frühe Tierbilder aus Persien aus der Slg. Elisabeth und Peter Suter-Dürstler, Basel 1992, Nr. 27.

535 Bärtiger Männerkopf mit großen Augen und Ohren. Relieffragment aus hellem Ton oder Kalkstein, stellenweise mit grauem Sinter. Vorderasien, 3./2. Jt. H. 5,1 cm. Auf Gestell. 250.– Aus deutscher Sammlung vor 2013.

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533

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533 Persischer Reiter. Hellbrauner Ton. Bärtige Männergestalt mit Kopfbedeckung auf stilisiertem Pferd. 6.–4. Jh. H. 11,7 cm. Restauriert. 200.– Aus deutscher Sammlung vor 2013.

534 Persischer Reiter. Grauer Ton. Bärtige Männergestalt mit Kopfbedeckung auf stilisiertem Pferd. 6.–4. Jh. H. 9,8 cm. Restauriert. 150.– Aus deutscher Sammlung vor 2013.

536 Kopfanhänger aus grau-grünlichem Stein. Die Kopfbedeckung ist durch geritzten Rautendekor verziert. In den Augen ursprünglich wohl Einlagen, die nicht erhalten sind. Vorderasien, ca. 2. Jt. v. Chr. H. 4,7 cm. Bestoßen, Bruchstelle am Halsansatz. Vor 2011 in Deutschland. 200.–

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537 Statuette einer langgewandten Göttin auf runder Basis. Beinschnitzarbeit. Sie trägt einen hohen Polos, mit beiden Händen hebt sie ihren Gewandsaum an und entblößt so ihr linkes Bein. Rechts neben ihr der untere Teil eines Stabes, möglicherweise ein Zepter, auf der linken Seite ein Cippus, über den das Ende des Gewandsaumes fällt. Römisch, 2./3. Jh. H. 10,1 cm. Rechter Unterarm und oberer Teil des Stabes fehlen, sonst nur minimal bestoßen. Fundverkrustung. 375.– Aus deutscher Sammlung 1975 – 2013.

538 Statuette einer langgewandten jungen Frau auf profilierter Basis. Beinschnitzarbeit. Sie hält mit beiden Händen einen länglichen Gegenstand, möglicherweise eine Flasche. Römisch, 1./2. Jh. H. 8,1 cm. Etwas bestoßen. Vor 2011 in Deutschland. 400.–

539 Kopf und Schultern eines Idols. Heller Ton. Östliches Mittelmeergebiet, 3./2. Jt. H. 4,5 cm. Der untere Teil fehlt. Auf Kunststoffsockel. Dazu separat gearbeiteter rechter Arm einer Merkurstatuette mit Geldbörse. Heller Marmor oder Alabaster. Römisch, kaiserzeitlich. L. 5,5 cm. Minimal bestoßen. Zusammen 2 Exemplare. Ex Sammlung Peter Eichhorn. 200.–

ex 539

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540

543

540 Männliches Idol. Bronze. Der Körper ist käfigartig aus Bronzebändern aufgebaut, die kurzen Beine und der stilisierte flache Kopf mit rückseitiger Öse sind massiv. Im Gürtel steckt ein Dolch. Vorderer Orient, wohl um 1000 v. Chr. H. 10,0 cm. Restauriert. An Plexigestell. 525.– Aus deutschem Besitz. Vgl. Idole. Frühe Götterbilder und Opfergaben, Mainz 1985, Nr. 57.

543 Standartenaufsatz. Bronze. 2 antithetische Capridenprotomen, zwischen deren Köpfen und Vorderbeinen ein menschliches Doppelgesicht liegt. Darunter 2 antithetische Tierhinterteile, getrennt von einer profilierten Mittelzone. Vorderer Orient, 9.–7. Jh. H. 11,5 cm. Die Hörner sind bestoßen oder fehlen, sonst nur leichte Bestoßungen. Aus deutscher Sammlung vor 2013. 275.– 544 Statuette. Silbervollguß. Der bärtige Mann ist mit Chiton und Himation bekleidet, er hält in der Rechten eine Patera, in der Linken eine Handgirlande mit Traube. Rechts neben ihm ein Adler. Römisch, 2./3. Jh. H. 4,5 cm. Restauriert. 500.– Ex Hirsch 259, 2009, Los Nr. 1238. Vieles würde für eine Identifikation als Zeus-Jupiter sprechen, aber die Girlande mit Traube wäre in diesem Zusammenhang doch sehr ungewöhnlich. Möglicherweise handelt es sich aber um einen stilisierten Blitz.

545 Miniaturstatuette eines lang­ gewandten Mannes auf plinthenförmiger Basis. Silbervollguß. Wohl römische Kopie nach klassischgriechischem Vorbild. H. 2,7 cm. Restauriert. 150.– 544

Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

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545


542

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541 2-teiliger Standartenaufsatz. Bronze. Der obere Teil besteht aus 2 antithetisch aufgerichteten Capriden, deren Vorder- und Hinterbeine jeweils durch einen Ring verbunden sind. Darunter flaschenförmiger separater Ständer mit Volutenmuster. Vorderer Orient, frühes 1. Jt. v. Chr. H. gesamt 25,0 cm. Ständer minimal bestoßen, sonst intakt. Auf Plexisockel mit Eisenstange. Aus deutschem Besitz. 1100.– 542 Standartenaufsatz. Bronze. Idolhaft dargestellter „Herr der Tiere“, bestehend aus einer zentralen Röhre, die oben in seinem Doppelgesicht endet. Unten 2 antithetische Tierhinterteile. Vorderer Orient, 8./7. Jh. H. 16,6 cm. Auf einer Seite ist noch ein Tierhals ohne Kopf und ein Ärmchen erhalten, auf der anderen Seite fehlen beide Elemente. 500.– Vor 1980 in deutscher Sammlung. Vgl. G. Zahlhaas, Luristan. Antike Bronzen aus dem Iran, München 2002, Nr. 236 ff.

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546 Ithyphallische Herme mit Frauenkopf. Bronze. Die Frau trägt einen niedrigen Polos, was sie mit hoher Wahrscheinlichkeit als eine Göttin aus dem Ostteil des Reiches ausweist. Römisch, 1.–3. Jh. H. 4,6 cm. Der untere Fortsatz fehlt. 600.– Aus Privatsammlung vor 2002. Hermen waren ursprünglich stilisierte pfeilerartige Kultbilder des Hermes. Später wurden auch andere Götter in dieser Form verehrt.

547 Figürlicher Griff oder Fuß. Bronzevollguß. Auf einer runden Bodenplatte eine dreifache stehende Frau mit doppelt gegürtetem Chiton, darüber erhebt sich ein polosartiger Abschluß, der in einer kleinen glatten Scheibe endet. Zwischen den Figuren auf Brusthöhe jeweils ein Zapfen. Wohl römisch, 1./2. Jh. nach griechischem Vorbild. H. 5,8 cm. Intakt. 500.– Aus Privatsammlung vor 2002.

548 Statuette auf runder Basis. Bronzevollguß. Stilisierte Darstellung des Merkur mit Flügelpetasus und Geld­börse. Provinzialrömisch. H. 3,4 cm. Rückseitiger Gußfehler, sonst intakt. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

550 Applike in Form einer drapierten und möglicherweise gepanzerten bartlosen Büste mit nach l. gewandtem Kopf. Bronze. Römisch, 2./3. Jh. H. 2,5 cm. Rückseitiger Zapfen gebrochen, sonst intakt. 150.– Seit den 1990er Jahren in süd­ deutscher Sammlung. An der rechten Schulter scheinen sich fein gravierte Pteryges abzuzeichnen.

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550

549 Statuette des sog. Thrakischen Reiterheros. Bronzevollguß. In der Linken hält er eine Patera. Das separat gearbeitete Pferd ist nicht erhalten. Provinzialrömisch. H. 4,6 cm. Der rechte Arm fehlt. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

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551 Gehäuse eines Maskenschlosses. Bronze. Römisch, kaiserzeitlich. B. 3,5 cm. Scharnierfortsatz der Bodenplatte und der Mechanismus fehlen. 250.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

552 Lot aus einem anthropomorphen Idol und einem Grifffragment mit Stierkopf. Bronze. Wohl Südeuropa, 1. Jt. v. Chr. H. 3,8 und 3,5 cm. Zusammen 2 Exemplare. 125.– Aus Privatsammlung vor 2002.

557 Kleine Statuette eines Widders. Bronzevollguß. Römisch, kaiserzeitlich. L. 3,3 cm. Leicht bestoßen.

150.–

Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

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553 Lot von 3 menschlichen Beinen und 2 Füßen. Statuettenfragmente aus Bronze. Meist römisch, kaiserzeitlich. 4,2–2,2 cm. Zusammen 5 Exemplare. 150.– Aus deutscher Sammlung vor 2013. Erworben bei Hirsch.

555 Zierbeschlag mit 2 Sphingen auf rechteckiger Basisplatte. Bronze. Byzantinisch oder islamisch. B. 3,3 cm. Intakt. 125.– Aus Privatsammlung vor 2002.

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554 Zoomorphe Perle in Form eines liegenden Löwen. Hohl aus Goldblech in Treibarbeit gefertigt, die Mähne ist aufwendig durch Gravur angegeben. Ein weiteres, randlich aufgebogenes bzw. an den Seiten aufgerolltes Goldblech verschließt die kleine Skulptur nach unten. Vertikal durchbohrt. Vorderasien, ca. 18. Jh. v. Chr. L. 2,5 cm, 5,33 g. Intakt. G O L D 3500.– Aus alter bayerischer Sammlung. Erworben im Juli 1972 aus der Sammlung Graf und Gräfin Pourtales.

558 Pferdestatuette. Bronzevollguß. Das Tier hat den rechten Vorderhuf erhoben. Provinzialrömisch, 2./3. Jh. L. 4,9 cm. Die Schwanzspitze fehlt. 300.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung. Sehr ähnliche separat gearbeitete Pferde tragen oft den Thrakischen Reiterheros.

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556 Massive quadratische Tafel mit vollplastischer Darstellung. Bronze. Ein kleiner gehörnter Vierfüßler (möglicherweise ein Elch) wird von hinten und von den Seiten von 3 größeren Raubtieren mit geöffneten Mäulern bedroht. Die intentionellen Löcher in den hohl gearbeiteten Raubtieren erwecken den Eindruck eines gefleckten Fells. Wohl eurasische Steppenkultur, 2. Hälfte 1. Jt. v. Chr. oder etwas später. Seitenlänge 4,8 cm. Intakt. 2000.– Aus Privatsammlung vor 2002. Vgl. Im Zeichen des Goldenen Greifen, München u. andere., 2007, S. 170 Abb. 17.

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559 Phurbu. Silber. Amulett in Form eines dolchähnlichen Ritualgegenstands mit verzierter Dreikantklinge und Griff in Form eines geflügelten Dämonen. Tibet oder Mongolei. L. 5,6 cm. Öse gebrochen. 500.– Aus Privatsammlung vor 2002.

560 Adler mit seitlich gewandtem Kopf und geschlossenen Schwingen. Bronzevollguß. Gefieder etc. detailreich in Kaltarbeit ausgeführt. Römisch, 1.–3. Jh. H. 4,4 cm. Die unteren Beine und Klauen fehlen. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

561 Zoomorpher Aufsatz. Bronze. Massive vierkantige Tülle, die oben in einem Stierkopf mit kubischer Form­gebung endet. Vorderasien, 1. Jt. v. Chr. H. 6,0 cm. Leicht bestoßen. 550.– Aus deutscher Sammlung vor 2013.

562

563 (2)

562 Aufsatz in Form eines Pantherkopfes. Bronze. Das Fell ist durch eine Vielzahl gravierter Striche angegeben. Römisch, kaiserzeitlich. L. 2,4 cm. Ausbruch an der rückseitigen Tülle. 125.– Aus Privatsammlung vor 2002.

563 Lot aus einer Capridenstatuette aus Blei und einem Anhänger in Form eines Schafs aus Bronze. Römisch, kaiserzeitlich. L. 3,3 und 2,9 cm. Schaf intakt. Zusammen 2 Exemplare. 150.– Erworben bei Hirsch.

159


564 (2)

564 Lot von 2 stilisierten Stierstatuetten. Bronze. Östlicher Mittelmeerraum oder Vorderer Orient, 2./1. Jt. L. 4,6 und 4,4 cm. Ein Exemplar leicht bestoßen, das andere etwas verbogen. 150.– Aus deutscher Sammlung vor 2013.

565 (2)

566 (2)

565 Ein Paar figürlicher Füße eines Geräts oder einer Cista. Bronze. Raubtierpranke mit Tierkopf. Hellenistisch. H. 3,0 cm. Bestoßen. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung. Vgl. S. Pfisterer-Haas, Die Bronzegefäße der Staatlichen Antikensammlung München, München 2019, Nr. 326.

566 Lot von 2 Appliken in Form eines Ziegenkopfes und eines Bukraniums. Bronze. Römisch, kaiserzeitlich. H. 4,3 und 3,2 cm. Intakt. 250.– Aus deutscher Sammlung vor 2013.

160


567 (2)

568 (5)

567 Anhänger und Applike in Form eines Frosches. Bronze. Römisch-Völkerwanderungszeit. L. 3,3 und 2,2 cm. Anhänger intakt. Zusammen 2 Exemplare. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

568 Lot von 4 antiken Einlagen aus Silberblech in Form von Tieren (2 Säugetiere, Vogel und Fisch) und einem Exem­plar in Blattform. 2,5-1,5 cm. Zusammen 5 Exemplare. 150.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

ex 569

570

569 Hund mit Halsband auf Standplatte. Antike Statuette in Bronzevollguß. An der Unterseite glockenförmige Tülle, die auf einem hohlen Pyramidenstumpf appliziert ist. H. 3,3 cm. Etwas bestoßen. Dazu eine unvollständig erhaltene byzantinisch-mittelalterliche Pilgerampulle aus Zinn-Blei-Legierung. H. 5,9 cm. Zusammen 2 Exemplare. 175.– Aus Privatsammlung vor 2002. Der Pyramidenstumpf bildete wohl nicht die ursprüngliche Basis und wurde erst später verbunden.

570 Kleine Froschstatuette. Gebänderter Chalcedon. Vorderasien, ca. 2. Jt. v. Chr. L. 4,9 cm. Intakt. Vor 2011 in Deutschland.

571 Anhänger in Form eines stilisierten Widderkopfes. Dunkler Stein. Vorderasien, möglicherweise Kaukasusgebiet, 2. Jt. v. Chr. H. 2,7 cm. Intakt. Aus alter bayerischer Sammlung. 150.–

571

161

300.–


573 576

572

572 Froschamulett. Karneol. Ägypten, 2. Zwischenzeit oder Neues Reich. H. 1,6 cm. Intakt.

275.–

Aus alter bayerischer Sammlung.

573 Amulett oder Anhänger in Form einer Fledermaus. Gebänderter Chalcedon. Wohl Vorderasien, 2./1. Jt. B. 3,7 cm. Eine Flügelspitze bestoßen. 200.– Vor 2011 in Deutschland. Zuweisung und Datierung unsicher.

576 Aedicula mit Relief. Chalcedon. Nimbierter Heiliger mit Kreuz unter Archivolte. Byzantinisch. H. 4,6 cm. Außenseite bestoßen, Relief intakt. 150.– Aus österreichischer Sammlung. Mit Exportgenehmigung des BDA Österreich.

574 Amulett oder Anhänger in Form einer Biene. Braunes Glas oder transluzenter Stein. Wohl hellenistisch oder kaiserzeitlich. B. 1,6 cm. Restauriert. 150.– Vor 2011 in Deutschland. Zuweisung und Datierung unsicher.

574

575 Goldene Zierscheibe mit floralem Filigrandekor und rück­seitiger Öse. Zentrale Spitzblattrosette und Ranken­ ornamentik in 2 durch filigranen Perldraht getrennten Kreisen. Griechisch, 4./3. Jh. Dm. 1,9 cm., 1,41 g. Intakt. G O L D 1400.– Aus alter bayerischer Sammlung.

575

577 (16)

577 Lot von 16 Spielwürfeln. Meist Bein, dazu wohl opakes Glas. Desweiteren eine Gemme aus opakem Glas mit Victoriadarstellung. Meist römisch, kaiserzeitlich. 1,4–0,6 cm. Teilweise intakt. Zusammen 17 Exemplare. Vor 2011 in Deutschland. 850.– 162


ex 578 (4) ex 579 (3)

578 Lot. Fingerring mit gravierter Platte. Fortuna steht r. mit Ruder und Füllhorn. Römisch, 1.–3. Jh. W. 1,8 cm. Dazu 3 kleinen antiken Reifen und ein Noppenring. Bronze. Dm. 4,3–2,8 cm. Intakt. Zusammen 5 Exemplare. 200.– Aus Privatsammlung vor 2002. Bei Reifen und Noppenring könnte es sich um keltisches Ringgeld handeln, vgl. Victoor Typ I und VII, 2c.

579 Lot aus einer Stierstatuette aus Ton, einem zoomorphen Anhänger aus dunklem Stein, einem Sassanidensiegel aus Bergkristall, einem Deckel eines römischen Maskenschlosses aus Bronze und einem wohl ägyptischen Löwenkopfanhänger aus Fayence mit grüner Glasur. 1,5–2,8 cm. Zusammen 5 Exemplare. Stein intakt. Aus deutscher Sammlung vor 2013. 200.–

ex 581

582

ex 583 (3)

581 Lot aus einem spätbyzantinisch-islamischen Bronzearmreif, W. 5,6 cm, einem römischen Bronzeschlüssel, L. 5,6 cm, und einem silbernen Zierelement. Platte in Form eines stark geschweiften Gefäßes mit rück­seitigem Fortsatz, der in einem Ring endet. Unten Knebel. Römisch, kaiserzeitlich. H. 3,1 cm. 2 Exemplare intakt. Zusammen 3 Exemplare. Aus Privatsammlung vor 2002. 250.– 582 Antike Zierapplike. Seitliche Zweigornamente und vierflügeliger Mittelteil. Möglicherweise Vulvasymbolik. Silber. L. 4,6 cm. Intakt. Aus Privatsammlung vor 2002. 175.– 583 Lot aus 8 Beschlägen und Attaschen mit Vulvasymbolik. Dazu ein floral verzierter Riemendurchzug. Bronze. Römisch, kaiserzeitlich. 7,4–3,0 cm. Teilweise intakt. Zusammen 9 Exemplare. 250.– Seit den 1990er Jahren in süddeutscher Sammlung.

580 Lot: Silberring mit gravierter Ringplatte. Gottheit steht l. auf dem R ­ ücken eines Stiers. Römisch, 1.–3. Jh. W. 1,6 cm. Leicht korrodiert, sonst intakt. Dazu eine Schildkröte aus grau-grünem Stein, längs durchlocht. Ägypten oder Vorderasien, 2./1. Jt. L. 1,3 cm. Intakt. Zusammen 2 Exem­plare. 200.– ex 580

Aus alter bayerischer Sammlung.

163


AEGYPTIACA

585

585 Bauchiges Kohelgefäß. Kalzitalabaster mit rötlichen Bändern. Schulterknick, kurzer Hals und ausladende horizontale Mündung. Mittleres Reich-Neues Reich. H. 6,9 cm. Bestoßen. 350.– Vor 1980 in deutscher Privatsammlung.

584

584 Ovoides Gefäß. Kalzitalabaster. Neues Reich. H. 16,2 cm. Minimal bestoßen, sonst intakt. Ex Sammlung Peter Eichhorn. Möglicherweise auch Vorderasien, 2. Jt. v. Chr.

164

1100.–


586

587

588

586 Birnenförmiges Gefäß, evtl. eine Miniaturkanope. Wohl Kalzitalabaster. Mittleres Reich–Spätzeit. H. 6,6 cm. Fuß bestoßen. 200.– Vor 1980 in deutscher Privatsammlung.

587 Annähernd zylindrisches Gefäß mit leicht einziehender Wandung und horizontaler Mündung. Wohl Kalzit­­­ala­baster. Mittleres Reich- Neues Reich. H. 8,5 cm. Rissig und etwas bestoßen. 200.– Vor 1980 in deutscher Privatsammlung.

588 Alabastron. Kalzitalabaster. Sackförmiger Körper mit kurzem Hals und horizontaler Mündung. 2 Griffknubben. Spätzeit. H. 9,9 cm. Restauriert. 1100.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

589 Unten offene Scheinflasche. Kalzitalabaster. Kugeliger Körper, langer und dünner, mittig einziehender Hals und Trichtermündung. 2. Zwischenzeit oder Neues Reich, möglicherweise auch Vorderasien. H. 10,9 cm. Leicht bestoßen. 525.– Vor 1980 in deutscher Privatsammlung. Ähnliche Gefäße, vor allem aus Ton, wurden in großer Zahl aus Zypern nach Ägypten exportiert und dort in verschiedenen Materialien nachgeahmt.

589

165


590

591

590 Kleine Schale. Kalzitalabaster. Kleine Standfläche und deutlich nach innen abgesetzte Mündung. Früh­dynastisch. Dm. 8,1 cm. Teile der Mündung fehlen. 150.– Vor 1980 in deutscher Privatsammlung.

591 Birnenförmiges Gefäß, evtl. eine Miniaturkanope. Wohl Kalzitalabaster. Mittleres Reich–Spätzeit. H. 3,4 cm. Etwas bestoßen. 150.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

592 (3)

593 (3)

592 Lot von 3 rundbodigen, dickwandigen Miniaturschalen. Rötlicher und grauer Stein. Vor- oder frühdynastisch. Dm. 2,6, 2,3 und 2,1 cm. Ein Exemplar intakt. 200.– Vor 1980 in deutscher Privatsammlung.

593 Lot von 3 rundbodigen, dickwandigen Miniaturschalen. Rötlicher Stein. Vor- oder frühdynastisch. Dm. 2,5-1,9 cm. Ein Exemplar intakt, sonst bestoßen. 275.– Vor 1980 in deutscher Privatsammlung.

166


594 (3)

595 (3)

594 Lot von 3 rundbodigen, dickwandigen Miniaturschalen. Heller Stein. Vor- oder frühdynastisch. Dm. 2,8 und 2,4 cm. Ein Exemplar intakt. 175.– Vor 1980 in deutscher Privatsammlung.

595 Lot von 2 Alabastra und einem kugeligen Gefäß mit 2 Henkelösen. Kalzitalabaster und grau-weißliche Brekzie. Vor- oder frühdynastisch bis Neues Reich. H. 13,7, 10,6 und 5,7 cm. Bestoßen, eine Öse gebrochen. Zusammen 3 Exemplare. 350.– Vor 1980 in deutscher Privatsammlung.

ex 596 (3)

597 (2)

596 Lot von 4 frühen ägyptischen Gefäßen aus Kalzitalabaster und Kalkstein, teilweise mit starker Versinterung. H. 9,3–4,5 cm. Bestoßen. 350.– Vor 1980 in deutscher Privatsammlung.

597 Annähernd quadratische Schminkplatte und Fragment eines Stabes mit tropfenförmigem Ende. Grauwacke und schwarzer Stein. Negade-Kultur. 8,9 und 5,8 cm. Eine Ecke der Platte fehlt, sonst wenig bestoßen, Schminkstab in 2 Teile gebrochen. 350.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

167


598

600

598 Randscherbe eines Tongefäßes mit polychromer Bemalung. Auf der Außenseite Hathorkopf im Relief. Spätzeit. B. 8,3 cm. Auf Kunststoffsockel. 550.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

600 Patäkenamulett. Fayence mit Resten von grüner Glasur. Spätzeit. H. 6,2 cm. Arme und Füße fehlen.

325.–

Ex Sammlung Peter Eichhorn.

599

599 Längliche Abschlußplatte eines Pektorals. Holz mit polychromen Stuckeinlagen. Floral- und Ornamentdekor. Spätzeit-ptolemäisch. L. 9,8 cm. Einlagen fehlen teilweise. 250.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

168


601

602

603

601 Patäkenamulett mit Halsschmuck. Fayence mit grüner Glasur. Spätzeit. H. 5,2 cm. Etwas bestoßen, die Öse fehlt. 250.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

602 Kleine Besstatuette auf quaderförmiger Basis. Fayence mit grüner Glasur. Der Gott trägt eine hohe Feder­ krone. Spätzeit. H. 6,6 cm. Intakt. 350.– Vor 2011 in Deutschland.

603 Janusartiges Besamulett. Fayence mit türkiser Glasur mit gelben Punkten. Ptolemäisch-Römerzeit. H. 3,8 cm. Intakt. 125.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

604

605 (3)

604 Nefertemamulett. Fayence mit grüner Glasur. Der Gott steht in Schrittstellung auf dem Rücken eines liegenden Löwen. Spätzeit. H. 5,1 cm. Der Kopfschmuck fehlt. Auf Kunststoffsockel. 350.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

605 Lot von 3 kleinen Uschebtis. Fayence mit grüner Glasur. Spätzeit-Römerzeit. H. 5,3, 5,1 und 4,3 cm. Der untere Teil eines Exemplars fehlt. 175.– Aus deutscher Sammlung vor 2013.

169


606 (2)

609 (2)

ex 610

606 Lot aus 2 Amuletten aus Fayence mit grüner Glasur. Isis und Papyruszepter. Spätzeit. H. 4,5 und 3,3 cm. Dazu ein zigarrenförmiges Bleiobjekt. L. 3,2 cm. Isis intakt, sonst minimal bestoßen. Zusammen 3 Exemplare. Ex Sammlung Peter Eichhorn. 200.–

609 Lot von 2 Miniatursitulen. Fayence mit grüner Glasur. Spätzeit. H. 3,5 und 2,8 cm. Intakt.

275.–

Ex Sammlung Peter Eichhorn. Die separat gearbeiteten Henkel sind nicht erhalten.

610 Amulett oder Perle in Gestalt einer falkenköpfigen Gottheit. Fayence mit roter Glasur. Vertikaler Kanal. Spätzeit. H. 3,9 cm. Intakt. Dazu eine Einlage in Form eines Dschetpfeilers aus rotem opakem Glas. Spätzeit-Römerzeit. H. 4,2 cm. Etwas bestoßen. Zusammen 2 Exemplare. 225.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

607 608

607 Amulett in Gestalt eines liegenden Löwen auf Basisplatte. Fayence ohne Glasur. Spätzeit -Römerzeit. L. 4,2 cm. Intakt. 275.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

608 Amulett in Gestalt eines stehenden Widders auf Basisplatte. Fayence mit Resten von grüner Glasur. 3. Zwischenzeit-Spätzeit. L. 3,4 cm. Restauriert. 250.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

170


ex 611 ex 614

ex 615 (2)

611 Rundes Beskopfamulett. Fayence mit dunkler Glasur. Dm. 3,8 cm. Leicht bestoßen. Dazu eine Einlage in Form einer Doppelfeder. Wohl Kalkstein. H. 3,5 cm. Spätzeit-Römerzeit. Bes leicht bestoßen, Feder intakt. Zusammen 2 Exemplare. 200.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

614 Lot von 3 kleinen Uschebtis. Rötlicher Ton mit hellem Überzug. Spätzeit-Römerzeit. Der untere Teil fehlt jeweils. Dazu Kopf und Oberkörper. Fragment eines Idols aus rötlichem Ton. Wohl Vorderasien, 3./2. Jt. H. 5,3–4,8 cm. Auf Gestell. Zusammen 4 Exemplare. Aus deutscher Sammlung vor 2013. 200.– 615 Lot von 3 Amuletten: Beskopf, Udschatauge und Krone von Unterägypten. Fayence mit Glasur. Spätzeit. H. 2,5, 2,4 und 1,3 cm. Dazu Pfeilspitze mit langem Schäftungsdorn. Bronze. Östlicher Mittelmeerraum oder Vorderasien, 2./1. Jt. L. 9,2 cm. Krone leicht bestoßen, sonst intakt. Zusammen 4 Exemplare. 150.– Ex Sammlung Günther Schlüter der 1960/70er Jahre.

ex 612 (9)

ex 613 (2)

612 Lot von 10 figürlichen Perlen und Anhängern etc. Glasierte Fayence oder opakes Glas. 2,0–0,9 cm. Großteils intakt. 150.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

613 Lot von 2 Einlagen in Form von Udschataugen. Weiß-blaues opakes Mosaikglas und blaues transluzentes Glas. L. 2,6 und 2,2 cm. Bestoßen. Dazu eine idolhafte koptische Beinschnitzarbeit. H. 5,9 cm. Intakt. Zusammen 3 Exemplare. 200.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

171


616 Goldring. Skarabaeus aus Steatit. Auf der Unter­seite Kartusche mit Men-cheper-re, dem Thron­namen von Thutmosis III. (1479 – 1426), Udschat­ auge und weitere Symbole. Mittels eines Golddrahtes beweglich an U-förmigem Goldreif befestigt, die Enden mit Drahtumwicklung. W. 1,6 cm. Ausbruch am Skarabaeus, Ring intakt. G O L D 1250.– Aus alter bayerischer Sammlung. Der Thronname von Thutmosis III. taucht noch lange nach seinem Tod auf Skarabaeen und Siegelamuletten auf.

616

617

618

619

620

617 Skarabaeus. Steatit. Auf der Unterseite stilisierte Gestalt zwischen 2 gehörnten Vierfüßlern. Wohl Palästina, spätes 2. Jt. v. Chr. L. 2,1 cm. Minimal bestoßen. Ex Sammlung Peter Eichhorn. 150.– 618 Skarabaeus. Steatit. Auf der Unterseite Skarabaeus, Ankh etc. in Volutenrahmen. 2. Zwischenzeit. L. 1,9 cm. Randlich leicht bestoßen, sonst intakt. 125.– Aus bayerischem Besitz, erworben aus dem englischen Kunsthandel im Jahr 2015.

619 Skarabaeus. Steatit. Auf der Unterseite Fische und Ornamente. 2. Zwischenzeit. L. 2,1 cm. Bestoßen. Im Kanal noch Bronzereste. Aus bayerischem Besitz, erworben aus dem englischen Kunsthandel im Jahr 2015. 150.– 620 Skarabaeus. Steatit. Auf der Unterseite Biene, Uraeus etc. 2. Zwischenzeit. L. 1,8 cm. Randlich minimal bestoßen, sonst intakt. Aus bayerischem Besitz, erworben aus dem englischen Kunsthandel im Jahr 2015. 125.–

621 Skarabaeus. Steatit. Auf der Unterseite Vogel und Symbole. Spätzeit. L. 1,8 cm. Randlich minimal bestoßen, sonst intakt. 100.– Aus deutscher Sammlung vor 1974.

622 Skarabaeus. Steatit. Auf der Unterseite stehende Gestalt und Uraeusschlange. Neues Reich. L. 1,5 cm. Intakt. 175.– Aus deutscher Sammlung 1960er Jahre.

621

622

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623

624

623 Skarabaeus. Steatit. Auf der Oberseite 3 Aussparungen für nicht erhaltene Einlagen. Auf der Unterseite symmetrisch aufgebaute Ornamentik mit dem zentralen Zeichen „Vereinigung der beiden Länder“ und 2 Ankh-Symbole. 2. Zwischenzeit. L. 1,7 cm. Randlich minimal bestoßen, sonst intakt. 100.– Aus bayerischem Besitz, erworben aus dem englischen Kunsthandel im Jahr 2015.

624 Skarabaeus aus braun-blau-grün geflecktem Stein, wohl Azur-Malachit. Unterseite glatt. L. 4,2 cm. Stark bestoßen, der Kopfteil fehlt. 400.– Datierung ohne Gravur und aufgrund des fehlenden Kopfteils nicht möglich. Ungravierte Skarabaeen mit vergleichbarem Hinterteil datieren in die Spätzeit.

625

625 Textilausschnitt mit brauner Bemalung. 2 Gestalten unter Archivolten, links und oben gerahmt von springenden Löwen. Koptisch. Ca. 22 x 18 cm. Hinter Glas gerahmt. 200.– Ex Sammlung Peter Eichhorn.

173


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