Nr. 32 | April 2019
Gesellschaft. Kultur. Wirtschaft. Politik.
BLICKW INKEL & LICHTEINFA LL Bilder des Coburger Fotografen Christian Hesselbach. Ab Seite 120 in der Galerie.
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AUSGABE 32 / APRIL 2019
AUSGABE 32 / APRIL 2019
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INHALT
AUSGABE 32 | APRIL 2019
6 8 9 12 56 106 119 128 129 130
CHRIS WINTER
VAL THOERMER
WOLFRAM HEGEN
LISA BRAUNERSREUTHER ANJA HAMPEL VAL THOERMER
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EDITORIAL STADTGESPRÄCHE STADT IM BILD HOFBERICHT COBURGS BESTE KULTURTIPPS IN EIGENER SACHE MONACO FRANKE AUF EIN WORT DAS LETZTE
PRIVATE MOBILMACHUNG Der kleine Waffenschein
COBURG IM FRÜHLING 18 Schöne Bilder aus der Stadt 26
QUAL DER WAHL Große Umfrage | 1 Jahr vor den Kommunalwahlen
DIE VERGESSENE KULTUR 34 Über die Zerstörung der Landschaft 38
EIN LEBEN FÜR DIE KUNST Ballett am Landestheater
WOLFRAM HEGEN VAL THOERMER
MEHR EMOTIONEN WAGEN 44 Interview mit dem neuen Chef des Coburg Marketing
WOLFRAM HEGEN SEBASTIAN BUFF
MACHER 48 Dieses Mal Thomas Engel
GABI ARNOLD
50
GABI ARNOLD
83
WOLFRAM HEGEN YVES ALLOINDE
92
HEIDIE SCHULZ-SCHEIDT VAL THOERMER
100
CHRISTIAN HESSELBACH
120
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DER BERG RUFT Das Kletterpärchen Jana und Jan
MIT KOPF UND KRAFT Trendsport Bouldern
DER COMER SEE Aus der neuen Reihe „Kultouren“
HIER WOHNTEN … … Glaser und Weissgerber
GALERIE Bilder eines Coburger Fotografen
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Ausblicke – und Einblicke: Mit dem Coburger Kletterpärchen Jana und Jan auf Europatour. Die Bilder und die Geschichte ab Seite 50.
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EDITORIAL
EDITORIAL WOLFRAM HEGEN Es gibt Phasen, da rollt ein Thema wie eine Welle unserem gerade noch so idyllischen Strandleben entgegen, um sich dort vor einem aufzutürmen, den Blick auf den Horizont zu versperren, die Sonne zu verdunkeln, bevor es seine ganze Kraft entlädt, uns mit sich reißt und erst nach ein paar Luftschnappern wieder ausspuckt. Privates, Gesundheitliches, Berufliches: Oft genug trifft uns die Welle unerwartet, plötzlich, aus dem Nichts, während wir am Strand, die Augen geschlossen, ruhig vor uns hindösen. Schlimm genug. Aber eben Leben. Manchmal aber schweift unser Blick über den glitzernden Meeresspiegel, stellt fasziniert eine kleine Rolle am Horizont fest, staunt über ihr Anwachsen, ahnt aber die Gefahr dennoch erst, als es schon fast zu spät ist, um noch wegzulaufen oder sich mutig in die Welle zu stürzen, unter ihr hindurch zu tauchen, auf dass sie über einen hinwegrolle. Persönliche Befindlichkeiten sind so ein Thema: Genderfragen, Religion, sexuelle Prägungen, Aussehen, Kleidung, Ernährungsweisen, Charakter, Nationalität – Ausprägungen der eigenen Existenz fordern mehr und mehr ihren Respekt. Das ist zum einen gut und sinnvoll und diese Vielfalt ja auch ein Zeichen gelebter Demokratie. Wenn sich private Befindlichkeiten aber zur Maxime des allgemeinen Handelns erheben, wird es, sagen wir es mal so, „eher a weng schwierich.“ Wie nämlich soll das gehen? Es versteht ja schon jeder etwas anderes darunter, was Respekt eigentlich heißt: Ehrlich sein und seine Meinung sagen, weil man den anderen ernst nimmt? Oder lieber zurückhaltend und seine Meinung verschweigen, weil man den anderen nicht verletzten möchte? Heißt Rücksicht beim eigenen Handeln, immer den anderen mitzudenken, oder darf man dagegen eher vom anderen verlangen, Rücksicht auf die eigene Befindlichkeit zu nehmen? Hä? Geht’s noch? Bleiben wir doch lieber bei der erprobten und bewährten Grundlage des Zusammenlebens: der Toleranz. Heißt, sich zu ertragen, auch wenn man sich vom anderen genervt fühlt. Ganz einfach. Was das mit diesem COBURGER zu tun hat? Viel, weil der Umgang miteinander, der Umgang mit unserer Umwelt, weil unser Lebensstil, weil alles das unsere „Kultur“ ist und damit unser Sonderthema. Und weil Kultur so vielfältig ist, haben wir eben nicht nur eine Geschichte über die hohe Kunst des Balletts als Kunstform mit im Magazin, sondern direkt daneben auch eine über unsere Böden, Äcker und Wiesen, unsere „Landschaftskultur“ oder auch „Kulturlandschaft“. Und wir stellen Ihnen den neuen „Kulturmanager“ Coburgs vor, den Leiter des Coburg Marketing. Außerdem drehen sich viele Geschichten rund ums Klettern und Bouldern, das in Coburg so viele Fans hat wie in kaum einer anderen ähnlich großen Stadt: Wir portraitieren einen der Macher des Alpenvereins, haben uns mit an die Boulderwand im Kletterzentrum gewagt und staunen über das Kletterpärchen Jana und Jan, das mit einem VW-Bus quer durch Europa gefahren ist und tolle Geschichten und Fotos mitgebracht hat. Sonst noch was? Hm, ach ja: 2020 sind ja Kommunalwahlen. Und wir haben jetzt schon mal nach Stimmungen und Stimmen gefragt. Zu Themen. Und zu Personen. So, jetzt sind Sie dran. P.S. Gerne immer noch originelle Prinz-Albert-Fotos einreichen, bis Ende Juni ist das noch möglich. Mehr unter „In eigener Sache“.
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INHALT
26 QUAL DER WAHL
Große Umfrage zur Kommunalwahl
56 COBURGS BESTE
Innovation | Tradition | Ausbildung | Engagement
14 PRIVATE MOBILMACHUNG Der kleine Waffenschein
32 WIE LEBEN WIR Sonderthema Kultur
112 ZEITREISE ZUM KINDERGEBURTSTAG Angebote der Kunstsammlung
120 GALERIE
Christian Hesselbach
50 DER BERG RUFT
Das Coburger Kletterpärchen
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STADTGESPRÄCH
STADTGESPRÄCH... COBURG, MÜNCHEN, KREISSSAAL?
COBURG, KULMBACH, HITZFELD
Nachwuchs im Hause Busch? Nein, bei den beiden Babies in den Armen von ExLandrat und Neu-Landtagsabgeordneten Michael C. Busch und seiner neuen Lebensgefährtin Carmen Sommer auf Facebook handelte es sich ganz einfach um Silikon-Säuglinge. „Die beiden Schätze von Mellie Gebhardt (Designerin der Puppen … Anm. d. Red.) bringen jedes Sammler-Herz zum Schmelzen“ postet Carmen Sommer dazu.
Er ist im normalen Berufsleben Sport- und Nachrichtenredakteur sowie Chef vom Dienst beim Bayerischen Rundfunk in München: Wolfram Porr. Das wäre noch nicht weiter erwähnenswert, aber der gebürtige Kulmbacher ist außerdem von der Erstausgabe des COBURGER an Autor unserer Rubrik „Monaco Franke“ über die gespaltene Persönlichkeit eines Franken, der in München lebt und seine ganze eigene Sicht auf den Freistaat hat. Und jetzt ist Porr unter die Buchautoren gegangen: „Fussballverrückter. Mutmacher. Menschenfänger“ heißt sein 160-seitiges Portrait über Ottmar Hitzfeld, den „Mann der Rekorde“, der Borussia Dortmund und den FC Bayern auf den europäischen Thron geführt und mit seinen Mannschaften viele andere Titel gewonnen hat. Zweimal hat Wolfram Porr ihn in der Schweiz für längere Gespräche getroffen, herausgekommen ist ein sehr persönlicher Blick auf das Leben des heutigen „Fußballrentners“. Erschienen im Verlag „kurz & bündig“ und seit April im Handel.
COBURG, NEUSTADT, SONNEBERG Auch das ist neu: im Jahr 30 nach der Wende ein gemeinsames TV-Programm für die Region Coburg, Neustadt, Sonneberg. „Workflow“ heißt das neue Format rund um gemeinsame Wirtschaftsthemen diesseits und jenseits der ehemaligen deutschen Grenze, einer Co-Produktion der drei lokalen Sender iTVCoburg, NECTV und SRF, dem Südthüringer Regionalfernsehen.
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FOTO: YVES ALLOINDE
STADT IM BILD
Was von 15695 Tagen übrigblieb: Ein Haufen Schutt, Steine, Splitter, Stahl, Staub – das Ende der Angerhalle. Tote Materie – nur die Erinnerungen sind noch lebendig. AUSGABE 32 / APRIL 2019
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NATÜRLICHE BEHANDLUNG
L I C H T IS T LE BE N Neue Energie für unser Haar mit VitaHairLight bei Intercoiffure Julia Göring
Sie sind unser Aushängeschild, sie sind ein Stück weit Ausdruck unserer Persönlichkeit: Unsere Haare. Wir wollen uns mit ihnen wohlfühlen, sie gerne tragen, uns mit ihnen zeigen. Umso wichtiger sind glänzende, kraftvolle, gesunde Haare. Doch unsere Haarpracht ist der Umwelt ausgesetzt, Tag für Tag, Haare verblassen, verlieren im Laufe eines Lebens Spannung und Farbe. Um den entgegenzuwirken, gibt es bei Intercoiffure Julia Göring in der Kasernenstraße in Coburg jetzt VitaHairLight, eine Behandlung ganz ohne Chemie und Nebenwirkungen – schonend und gesundheitsfördernd für Haar und Kopfhaut. Neue Energie für das Haar, neue Energie für uns.
Bei VitaHairLight handelt es sich um eine natürliche Behandlung mit gefilterten, gebündelten und gleichgerichteten rotem Licht mit 650 nm. Dadurch wird vermehrt ATP (Adenosintriphosphat) gebildet, der Energieträger in unseren Zellen, der Stoffwechsel wird angeregt, Selbstheilungskräfte werden aktiviert. So werden Defizite durch Umweltbelastungen, Stress, Alter oder Ernährungsfehler ausgeglichen. Eine Studie bestätigt, dass wir heute das Vierfache an Energie benötigen als vor 50 Jahren. Dieser Energiemangel führt dazu, dass insbesondere die Haarzellen geschwächt werden. VitaHairLight gleicht diesen Energieverlust sehr schnell aus und ist damit ideal für brüchiges, glanzloses Haar und auch bei Haarausfall hochwirksam. Das Haar wird geschmeidiger, glänzender, widerstandsfähiger, kämm- und haltbarer. Und das schon nach wenigen Minuten. VitaHairLight wird auch bei Haarausfall und schütter werdenden Haar sehr erfolgreich eingesetzt, wie durch eine Studie aus dem Jahr 2016 bestätigt. Wirksame Behandlung bei Schuppen, fettiger oder geröteter Kopfhaut, Schuppenflechte, nach Haartransplantationen oder auch nach Chemotherapien. Die Anwendung von VitaHairLight ist vor, während und nach der Behandlung im nassen sowie im trockenen Haar möglich. Und das je nach Ziel der Behandlung schon ab 15 Minuten. Die Spezialisten von Intercoiffure Julia Göring erarbeiten je nach Anforderung den optimalen Behandlungsweg – vereinbaren Sie noch heute Ihren persönlichen Termin.
„Bei Julia Göring herrscht immer eine entspannte Atmosphäre und von dem Vitahairlight war ich tatsächlich überrascht: Meine widerspenstigen Haare waren hinterher weich und glänzend.“ Julia Göring Intercoiffure Coburg Kasernenstraße 15 | 96450 Coburg Telefon: 0 95 61 / 756 77 www.friseur-julia-goering.de
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Annette Hopfenmüller, Filmemacherin aus Coburg, schwört auf VitaHairLight.
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FOTO: VAL THOERMER
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DER HOFBERICHT
FOTOS: VAL THOERMER
HOFBERICHT Gefühlte Großstadt? Herzogtum? Nabel der Welt? Nein, das ist Coburg
kleine und große Partys. Wir vom COBURGER natürlich auch. Wenn wir
sicher nicht, allen Behauptungen zum Trotz. Aber die Vestestadt ist
eingeladen sind. Und was, und vor allem wen wir dann sehen, zeigen
sicher ein einmaliger Mikrokosmos. Ein kleiner Hofstaat. Es gibt einen
wir Ihnen. In unserem Hofbericht. Dieses Mal von den 1. Coburger
Prinzen und einen Statthalter und das Fußvolk. Und alle feiern gerne
Wirtschaftsjunioren-Konjunkturprognosen im März.
Josephine Dransfeld, Klaus Bruchmann, Christin Schneeberg, Christian Friedenstab und Rainer Landwehr
Christian Ott und Martin Kapp
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Matthias Kapp und Norbert Schug
Christiane Kapp, Michael Kapp, Sahra Klems und Matthias Kapp
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DER HOFBERICHT
Christian Friedenstab, Brigitte Glos und Philipp Steinberger
Michael Kapp und Oliver Schmidt
Landrat Sebastian Straubel und Stephan Horn (vorne rechts)
Linda Finzel, Christin Schneeberger und Inga Hertling
SERVICEZEITEN: DI - FR: 9.00 - 18.00 UHR SA: 9.00 - 14.00 UHR UND NACH ABSPRACHE
KasernenstraÃ&#x;e 15 96450 Coburg Tel.: 09561 - 75 677 www.friseur-julia-goering.de OB Norbert Tessmer
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Die Deutschen und der kleine Waffenschein Von Christoph Winter
Vor zehn Jahren, soeben volljährig geworden, beantragte Michael (Name geändert) beim Landratsamt Coburg einen sogenannten Kleinen Waffenschein. Der junge Coburger fühlte sich mit einem Schreckschuss-Revolver in der Tasche sicherer, wenn er abends unterwegs war. „Es war auch ein Teil jugendlicher Unbekümmertheit dabei“, räumt er heute unumwunden ein. Auch eine zweite Waffe dieser Art kaufte er. Zum ersten versilberten Revolver gesellte sich ein zweiter. Michael ist lange kein Einzelfall: Die Zahl der neu ausgestellten kleinen Waffenscheine steigt, das Interesse der Deutschen sich zu bewaffnen wächst weiter.
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Zum Stichtag 31. Dezember 2018 waren im Nationalen Waffenregister (NWR) mehr als 610.937 Inhaber des sogenannten Kleinen Waffenscheins gemeldet, wie das Bundesinnenministerium mitteilte. Das waren fast zehn Prozent oder 53.377 mehr als ein Jahr zuvor. Am Silvestertag des Jahres 2017 waren es 557.560. Weitere zwölf Monate früher, im Januar 2016, hatte sich die Zahl der Kleinen Waffenscheine noch auf 300.949 belaufen: In den vergangenen beiden Jahren also hat sich die Anzahl der Kleinen Waffenscheine mehr als verdoppelt. Als möglicher Grund für das gestiegene Interesse an der Erlaubnis zum „Führen von Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen“ war in den vergangenen Jahren immer wieder Verunsicherung und Angst genannt worden. Terroranschläge beförderten das Gefühl fehlender Sicherheit und damit den Drang, sich selbst schützen
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zu müssen. In der Stadt Coburg und im Landkreis entspricht der Trend den bundesdeutschen Zahlen. In den vergangenen fünf Jahren stellte das Ordnungsamt der Stadt im Jahr 2016 mit 78 Kleinen Waffenscheinen die höchste Zahl aus. Genauso die Situation im Landkreis Coburg, wo vor drei Jahren 236 dieser Dokumente erteilt wurden. Derzeit gebe es 852 gültige Kleine Waffenscheine im Landkreis Coburg, so Dieter Pillmann, geschäftsleitender Beamter in der Pressestelle des Landratsamtes Coburg. Die Motivationen, einen Kleinen Waffenschein zu beantragen und damit eine Schreckschuss-und Reizstoffwaffe bei sich tragen zu dürfen, sind nach den Angaben der Pressestelle der Stadt Coburg auch hier „Angst in der Öffentlichkeit“ und die eigene Sicherheit. Der Kleine Waffenschein kostet 75 Euro.
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DER KLEINE WAFFENSCHEIN „Der Anstieg 2016 wird den Silvesterereignissen in Köln zugeschrieben“, sagt Dieter Pillmann. Damals war es in der Umgebung des Hauptbahnhofes und des Kölner Doms zu zahlreichen sexuellen Übergriffen auf Frauen durch Gruppen junger Männer vornehmlich aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum gekommen. In vielen Fällen wurden sowohl Sexualdelikte als auch Eigentums- und Körperverletzungsdelikte verübt. Es wurden in der folgenden Zeit 1054 Strafanzeigen aufgenommen: dabei 454 Fälle von Sexualdelikten, darunter auch mindestens drei Anzeigen wegen Vergewaltigung. Aus weiteren deutschen und europäischen Städten wurden ähnliche Vorfälle berichtet. Die Übergriffe erfuhren große nationale und internationale Beachtung. Der Kleine Waffenschein wurde mit dem neuen Waffengesetz eingeführt, das am 1. April 2003 in Kraft trat. Er berechtigt den Inhaber zum Führen von Signal-, Reizstoff- und Schreckschuss-Waffen (SRS-Waffen) in der Öffentlichkeit. Im Behördendeutsch ist das „Führen“ dieser SRS-Waffen als „Ausübung der tatsächlichen Gewalt über eine erlaubnisfreie Waffe außerhalb der eigenen Wohnung, Geschäftsräume oder umfriedeten Besitztums“ beschrieben. Diese Waffen – in der Regel Pistole oder Revolver – müssen mit einem Prüfzeichen der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) versehen sein. Zum bloßen Erwerb einer Waffe mit PTB-Prüfzeichen und der zugehörigen Munition genügt in Deutschland die Volljährigkeit. Für den Kauf und Besitz bedarf es also keiner behördlichen Genehmigung. Ohne einen Kleinen Waffenschein müssen Schreckschuss- und Signalwaffen auf öffentlichen Straßen und Plätzen ungeladen sein und in einem verschlossenen Behältnis stecken. „Das Handschuhfach oder der Kofferraum gelten hier nicht als abschließbares Behältnis“, weiß Andreas Mai. Der Büchsenmachermeister, der in Coburg seit vielen Jahren ein Waffengeschäft betreibt, weist die Käufer von SRS-Waffen stets auf die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen hin und dass ein Kleiner Waffenschein nötig ist, um die Waffe zugriffsbereit in der Jackentasche bei sich zu tragen. „Diese Formulierungen kann ich schon im Schlaf aufsagen.“ Gleichwohl weiß er, dass manche Kunden nach dem Verlassen des Geschäfts die Waffe widerrechtlich auspacken und nicht warten, bis sie zu Hause sind. Verhindern kann Andreas Mai dies nicht.
auf. Ein aufgesetzter Schuss kann tödliche Folgen haben. Und auch Signalpatronen können schlimme und schwerste Verbrennungen verursachen. „Wenigstens dürfen Pfefferpatronen nicht mehr über den Versandhandel vertrieben werden“, zeigt sich Andreas Mai zufrieden. Neben dem Sicherheitsaspekt verweist der Büchsenmachermeister auf die Verwendung dieser Waffen in der Silvesternacht. Es krache genauso laut wie ein Böller, und die Signalpatronen ersetzten manche Silvesterrakete. „Und am Neujahrstag liegt nicht so viel Dreck auf der Straße. Obendrein ist man von der Witterung unabhängig. Es kann keine Zündschnur nass werden.“ Aus Sicht der Polizei vermitteln Schreckschuss-Revolver und Reizstoff-Pistole ein eher trügerisches Sicherheitsgefühl. Stefan Probst, Pressesprecher der Polizeiinspektion Coburg, sieht in diesen Waffen „mehr Nachteile als Vorteile“. Kritische Situationen würden eher eskalieren, wenn Schreckschuss-Waffen gezogen würden. Darüber hinaus könne sich der vorgebliche Schutz durch eine solche Waffe schnell zur Gefahr wandeln. „Nämlich dann, wenn bei der Polizei die Meldung eingeht, ‚Person mit Waffe‘“. Dann seien die Beamten schon wegen des Selbstschutzes alarmiert und gingen mit Schutzwesten und eventuell bereitgehaltenen Waffen in den Einsatz. Bei Personenkontrollen seien SRS-Waffen eher kontraproduktiv, auch wenn später ein Kleiner Waffenschein vorgezeigt werde. Michael (Name geändert) hat seine beiden Schreckschuss-Revolver noch nie gebraucht. Weder um sich vor einer Bedrohung zu schützen noch um angriffslustige Hunde zu vertreiben. Die Schießeisen liegen wohl verwahrt in den Transportkoffern. Die Schmauchspuren und Pulverrückstände stammen von früherer Silvester-Knallerei. „Früher hatte ich ab und zu ‘ne Kanone eingesteckt, aber seit vielen Jahren schon nicht mehr.“
Ungefährlich sind diese Waffen beileibe nicht. Immerhin tritt an der Mündung ein Druck von 500 bar Fo to
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In den deutschen Wohnstuben gibt es immer mehr Schreckschuss-Waffen. Die Zahl der erteilten Kleinen Waffenscheine hat sich in den vergangenen beiden Jahren in etwa verdoppelt. Für den Kleinen Waffenschein ist in Bayern ein
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Antrag bei den Ordnungsämtern der kreisfreien Städte oder der Landkreise nötig. SRS-Waffen und die dazu gehörige Munition sind in Deutschland für volljährige Personen frei verkäuflich.
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Advertorial
DIE PRIVATE MOBILMACHUNG
DER KLEINE WAFFENSCHEIN
In den USA ist es gang und gäbe: Bürger
bewaff-
nen sich. Aber
auch hierzulande scheinen immer mehr Menschen ein erhöhtes gefühltes Sicherheitsbedürfnis zu haben. Die Nachfrage nach dem sogenannten kleinen Waffenschein boomt. Doch wer darf überhaupt einen kleinen Waffenschein beantragen? Informationen dazu von Julia Gremmelmaier und Heidi Schüler, Rechtsanwältinnen bei der Rechtsanwaltskanzlei Hörnlein & Feyler in Coburg.
Der kleine Waffenschein wird für das Mitführen von sogenannten SRS-Waffen benötigt. Die Abkürzung SRS steht für Schreck-, Reizstoff- und Signalwaffen. SRS-Waffen sind an dem „PTB-Siegel“ der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt zu erkennen. Die Kennzeichnung wurde eingeführt, um die Differenzierung erlaubnispflichtiger und erlaubnisfreier Waffen transparent zu machen. Allein der Erwerb und der Besitz von PTB-Waffen sind nicht erlaubnispflichtig. Für das Mitführen solcher Waffen im öffentlichen Raum ist allerdings der kleine Waffenschein erforderlich. Der kleine Waffenschein kann je nach Bundesland bei der Polizei, dem Ordnungsamt, dem Landratsamt oder bei der Kreisverwaltung beantragt werden. In Bayern kann die Bewilligung bei der zuständigen Kreisverwaltungs- bzw. Stadtverwaltungsstelle oder bei dem Landratsamt beantragt werden. Grundvoraussetzung für die Bewilligung ist die Volljährigkeit des Antragstellers. Außerdem muss der Bewerber zum Führen einer Waffe geeignet und zuverlässig sein. Hierzu gleicht die Genehmigungsbehörde die persönlichen Angaben im Antragsformular mit Auskünften aus dem Bundeszentralregister, den polizeilichen Datenbanken und dem staatsanwaltlichen Verzeichnis ab. Als unzuverlässig sind grundsätzlich kriminelle Personen einzustufen. Eine rechtskräftige Verurteilung bzw. eine eventuelle Vorstrafe schließen die
Erteilung des kleinen Waffenscheines zwingend aus. „Die persönliche Eignung ist nicht gegeben, wenn eine Geschäftsunfähigkeit oder Alkoholabhängigkeit vorliegt“, erklären die Anwältinnen. Gleichzeitig mindert eine psychische Erkrankung die Eignung antragstellender Personen, so dass im Zweifel die Behörde von den jeweiligen Antragstellern auch ein entsprechendes ärztliches Zeugnis einfordern kann. Bei der Abgabe des Antrages ist zudem unbedingt ein gültiger Personalausweis oder Reisepass vorzulegen. Anders als bei der Beantragung des „großen Waffenscheines“ muss ein Sachkundenachweis nicht erbracht werden. Die Kosten für die Erteilung der Genehmigung liegen in Bayern zwischen 30,00 € und 150,00 €. Die SRS-Waffen dürfen in der Öffentlichkeit nicht sichtbar sein und müssen deshalb gut verdeckt mitgenommen werden. „Verstöße können als Ordnungswidrigkeit geahndet werden“, so Schüler. Das Mitführen von SRS-Waffen bei öffentlichen Veranstaltungen (z.B. Demonstrationen, Versammlungen, Sportereignissen, Theater-, Kino- oder Konzertbesuchen) ist grundsätzlich verboten. Neben einem Ausweisdokument muss der Besitzer der Kleinwaffen den kleinen Waffenschein mit sich führen und die Dokumente Polizeibeamten bei Verlangen auch vorzeigen. Der Einsatz ist nur im Notwehr-Fall erlaubt. Beim ungerechtfertigten Einsatz gegenüber Menschen drohen empfindliche Strafen.
Ob das Sicherheitsgefühl mit einer griffbereiten Waffe wirklich höher ist, oder ganz im Gegenteil eher das Risiko steigt, zu schnell zur Schreckschusswaffe zu greifen und damit eine Eskalation erst zu provozieren, das steht auf einem anderen, aber keinem juristischen Blatt.
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Coburg im Frühling Fotos von Val Thoermer
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GROSSE UMFRAGE
Von Wolfram Hegen
Qual Wahl Die
der
Teil 1 der großen Umfrage im Jahr vor den Kommunalwahlen 2020 wählt Coburg. Einen neuen Stadtrat, einen neuen oder einen neuen alten Oberbürgermeister. Im März 2020 wird es soweit sein. Bis dahin ist nicht mehr viel Zeit. Hinter den Kulissen hat der Wahlkampf längst begonnen. Die Politstrategen stecken die Köpfe zusammen. Welchen Themen sind entscheidend? Wo sind Freunde? Wo Feinde? Mit welcher Taktik geht man in den Ring? Und vor allem: Mit welchen Köpfen? Kommunalwahlen sind Persönlichkeitswahlen. Sympathie, Vertrauen, Bekanntheit entscheiden mehr denn je, weil die althergebrachte Parteienlandschaft, von Beben durchgeschüttelt, nicht mehr den festen Boden bietet wie noch vor zehn Jahren. Nicht nur auf Bundes- oder Landesebene, sondern auch in Coburg selbst: Fraktionen wie die Grünen haben sich gespalten, die Coburger SPD ist geschockt nach herben Klatschen ihrer Kandidaten für Landtag und Landkreis, die CSU nach Siegen auf beiden Ebenen obenauf, aber weit weg von früheren Allmachtsansprüchen auf Landesebene, ProCoburg rüstet mit vielen bekannten Köpfen auf. Nichts scheint sicher für den März 2020, nur dass es ein spannender Wahlkampf werden wird, weil viele Kandidaten und Listen in den Ring steigen wollen. Was aber ist die Ausgangslage? Welche Themen interessieren die Coburger? Welche Köpfe kennen Sie? Das wollten wir vom COBURGER wissen und haben gemeinsam mit iTVCOBURG die Universität Bamberg mit einer repräsentativen Umfrage beauftragt.
Die große Umfrage in Coburg – 300 Telefoninterviews, durchgeführt im Januar dieses Jahres. Die Ergebnisse ausführlich in dieser Ausgabe und in der Ausgabe 33 im Juni.
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GROSSE UMFRAGE
Der aktuelle Oberbürgermeister – Wie steht er da?
Wie bewerten Sie die bisher geleistete Arbeit des amtierenden OB Norbert Tessmer? 62 % Sehr gut oder gut 31,6 % Mittelmäßig 6,4 % Eher schlecht oder sehr schlecht Wie gut könnte der amtierende OB Norbert Tessmer die Zukunftsaufgaben Coburgs in den nächsten Jahren meistern? 52,7 % Sehr gut oder gut 30,9 % Mittelmäßig 16,4 % Eher schlecht oder sehr schlecht
Unsere Meinung: Norbert Tessmer, keine großen Verfehlungen, Amtsbonus, damit der richtige Mann im Rathaus – noch. Denn schon die Frage nach seiner Zukunftsfähigkeit spaltet die Coburger. Ein Warnsignal für ihn. Denn noch gibt es ja nicht einmal einen Gegenkandidaten.
Landestheater und Globe – wie wichtig ist Kultur?
Stimmen Sie dieser Aussage zu: „Das Landestheater sollte dauerhaft in den am Güterbahnhof neu zu errichtenden Globe umziehen?“ 9,8 % Voll und ganz 6,2 % Teilweise 84 % Eher nicht oder gar nicht Stimmen Sie dieser Aussage zu: „110 Millionen Euro wären gut angelegt für die komplette Erneuerung und Umgestaltung des Landestheaters.“ 66,3 % Voll und ganz 16,1 % Teilweise 17,6 % Eher nicht oder gar nicht
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KOMMUNALWAHLEN Stimmen Sie dieser Aussage zu: „Die Sanierung des Landestheaters sollte auf das Nötigste beschränkt werden?“ 27,3 % Voll und ganz 9,8 % Teilweise 62,9 % Eher nicht oder gar nicht Stimmen Sie dieser Aussage zu: „Das geplante Globe-Theater ist eine Bereicherung für Coburg?“ 77 % Voll und ganz 9,5 % Teilweise 13,5 % Eher nicht oder gar nicht
Wie oft haben Sie im letzten Jahr Veranstaltungen des Landestheaters Coburg besucht? 31,8 % 11,9 % 18,7 % 37,6 %
Keine Besuche Ein Besuch Zwei bis drei Besuche Vier oder mehr als vier Besuche
Unsere Meinung: Ein klares Bekenntnis zum Landestheater Coburg am bestehenden Standort inklusive einer anständigen Sanierung.
GROSSE UMFRAGE
Mein Zuhause – wie ist das mit dem Wohnen?
Stimmen Sie folgender Aussage zu: „Es gibt zu wenig bezahlbaren Wohnraum in Coburg?“ 58,8 % Voll und ganz 18,2 % Teilweise 23 % Eher nicht oder gar nicht Stimmen Sie folgender Aussage zu: „Die Stadt Coburg sollte mit einem Genossenschaftsmodell den Wohnungsmarkt beleben?“ 66,2 % Voll und ganz 15 % Teilweise 18,8 % Eher nicht oder gar nicht Stimmen Sie folgender Aussage zu: „Die städtische Wohnbau sollte alternative Wohnformen für junge und alte Menschen fördern?“ 91,6% Voll und ganz 4,6 % Teilweise
Unsere Meinung: Auf dem Wohnungsmarkt muss sich etwas tun, damit Coburg bezahlbar, vielfältig und damit zukunftsorientiert bleibt.
3,8 % Eher nicht oder gar nicht
Was uns sonst noch interessiert.
Wie oft haben Sie im letzten Jahr Veranstaltungen in der HUK-COBURG arena besucht? 58,2 % 14,4 %
Ein Besuch
10,1 %
Zwei bis drei Besuche
17,3 %
30
Keine Besuche
Vier oder mehr als vier Besuche
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Unsere Meinung: Die meisten Coburger kennen die arena nur von außen. Neue Ideen sind gefragt, damit sich das ändert. Nur Handball reicht nicht.
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KOMMUNALWAHLEN Bewerten Sie die Lebensqualität in Coburg als …? 64,1 % Ausgezeichnet oder sehr gut 34 % Eher gut oder mittelmäßig Unsere Meinung: Coburg steht super da. Jetzt nicht nachlassen.
1,9 % Eher schlecht oder sehr schlecht Wichtige Themen? – Die Top 5 42,3 % Verkehr / ÖPNV / Fahrrad 26,4 % Einkauf / Gastro 25,8 % Kultur / Landestheater 16,4 %
Sanierung / Stadtgestaltung
14,9 %
Unsere Meinung: Hallo alter oder neuer Oberbürgermeister: Bitte gut merken!
Wohnungsmarkt
Und natürlich: Die Sonntagsfrage Wenn am nächsten Sonntag die Kommunalwahl in Coburg stattfinden würde, welche Partei würden Sie dann wählen? 35,3 % CSU 27,5 % SPD 17,5 % Grüne 5,5 % Wählergemeinschaft ProCoburg 5,1 % AfD Unsere Meinung: Die alten großen Volksparteien haben Vorsprung. Wie gefährlich ihnen bei den Kommunalwahlen 2020 andere werden können, wird von den Namen abhängen, die sie für ihre Stadtratslisten gewinnen. Und vor allem von dem Namen, der für sie in den Ring steigt, um neuer OB zu werden.
4,4 % Die Linke 4,7 % Sonstige
A NMERKUN
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sse Basis aller Ergebni e tiv ist eine repräsenta r Telefonumfrage de rg Universität Bambe rn unter 300 Coburge im Januar 2019.
2020 wählt Coburg – die große Umfrage im Jahr vor den Kommunalwahlen. Teil 2 im COBURGER 33 im Juni dieses Jahres, dann u.a. zu den Themen Mobilität und Verkehr, auch mit interessanten Ergebnissen zu einer immer wieder diskutierten Schlossplatztiefgarage und zu den Konzepten kostenloser Busse. Ach ja: Und in diesem Magazin auf Seite 129 ein namentlicher Nachschlag - mit Namen und einer Rangliste anderer Coburger, die sich die Befragten als Oberbürgermeister vorstellen können ...
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SONDERTHEMA
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AUSGABE 32 / APRIL 2019
KULTUR
SONDERTHEMA
VON LISA BRAUNERSREUTHER
SONDERTHEMA KULTUR
Alles um uns Kultur ist alles und nichts – könnte man meinen. Kultur hat unendlich viele Facetten. Oft wird uns unsere eigene Kultur erst nach längerer Zeit im Ausland bewusst: Sie ist das, was wir vermissen. Manches können wir greifen, anderes nicht. Kulturellen Artefakten wie Kunst, Musik, Mode, Architektur und Essgewohnheiten sind wir uns am ehesten bewusst. Doch hat Kultur viele Dimensionen, die Teil unseres Lebensstils sind, sich aber nicht greifen lassen. Sie finden ihren Ausdruck in unseren Werten und in unserem Verhalten. Das Wort „Kultur“ leitet sich vom lateinischen Begriff „cultura“ ab, also Pflege, Bearbeitung und Ackerbau. Kultur meint damit alles, was der Mensch selbst hervorbringt und gestaltet. Kultur entsteht, wenn der Mensch aus Natur Dinge gestaltet und Neues erschafft. Kultur ist so etwas wie die Wurzel unserer Gesellschaft. Sie prägt bewusst und unterbewusst unser Zusammenleben. Der Überlieferung unserer Wurzeln kommt dabei eine große Bedeutung zu. Wir können besser verstehen, wer wir als Gesellschaft sind, wenn wir unsere Vergangenheit kennen. Deshalb wird Kultur erst durch Vermittlung lebendig, die kindliche Prägung durch die Eltern, die schulische Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und den Austausch mit anderen Menschen. Kultur wächst stetig, entwickelt sich fort, führt dabei aber kein Eigenleben: Sie wird von uns allen geprägt. Jeder Einzelne kann entscheiden, was er aus der Natur macht und was er weitergibt.
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SONDERTHEMA KULTUR
Ein Interview mit Dietrich Pax
ÜBER DIE ZERSTÖRUNG DER LANDSCHAFT
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ZERSTÖRUNG DER LANDSCHAFT
SONDERTHEMA
Landschaft beheimatet. Landschaft stiftet Identität. Sie ist ein Stück Kultur. Aber sie wird nicht so behandelt: Sie wird ausgenutzt, verplant, vergiftet. Doch mit dieser Zerstörung stirbt die Kulturlandschaft, stirbt auch das Wissen über deren Bedeutung für den Menschen. Bio-Landwirt und Gärtner Dietrich Pax kann diesen Prozess täglich beobachten. Er ist einer der wenigen Landwirte im Coburger Raum, die Tiere noch auf Weiden halten und damit Landschaft aktiv gestalten. Lisa Braunersreuther hat sich mit ihm unterhalten.
Man sieht immer weniger Menschen zwischen Wiesen und Feldern spazieren. Woran liegt das? Unsere historische Kulturlandschaft war artenreich und kleinstrukturiert. Damit hat sie die Bedürfnisse der Menschen nicht nur nach Nahrung, sondern auch nach Erholung, Wohlfühlen, Schönheit, Erdung, Geborgenheit, Ruhe, aber auch nach Bewegung und der Nähe zu Pflanzen und Tieren erfüllt. Es gab ein großes Wissen um die Natur, die Menschen sind gerne draußen gewesen und haben es genossen Tiere auf einer Wiese zu sehen und mit ihnen in Interaktion treten. Wenn wir unsere heutige Landschaft anschauen, ist sie keine Kulturlandschaft mehr, sondern eine durch die Landwirtschaft gestaltete Landschaft. Und das hat zur Folge, dass die Menschen dann zum Beispiel um den Goldbergsee spazieren gehen, weil dort noch eine Landschaft als Kulturlandschaft zu finden ist, die unsere Bedürfnisse erfüllt. Sie haben es schon angesprochen: Der Mensch sucht in der Landschaft auch den Kontakt zu Tieren. Weshalb gibt es immer weniger weidende Tiere? Tiere auf Weiden zu halten ist aufwendig und im Verhältnis zu den Preisen, die die Verbraucher bereit sind für das Fleisch zu zahlen, zu teuer geworden. Dabei haben weidende Tiere auf das Wohlbefinden der Menschen einen sehr großen Einfluss. Und das nicht nur, weil sich Menschen freuen, Tiere zu sehen, sondern auch, weil Wiederkäuer die Borreliose sehr stark in Schach halten. Auf Flächen, auf denen Wiederkäuer weiden, sinkt das Risiko an Borreliose zu erkranken auf ein Sechzigstel. Allein das wäre ein Grund, den Bauern zu vergüten, dass sie Tiere auf die Weide stellen. Weshalb halten Sie als einer der wenigen Landwirte im Coburger Kreis noch Tiere – in Ihrem Fall Schafe – auf Weiden? Wir wollen alte Kulturlandschaften wieder aufleben lassen, sie bewahren und entwickeln, denn sie prägen unsere Artenvielfalt und haben eine wichtige Wohlfahrtswirkung.
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SONDERTHEMA KULTUR
Was versteht man eigentlich unter Kulturlandschaft? Kulturlandschaft ist eine vom Menschen gestaltete Landschaft. Mal wird sie eher in ihrer natürlichen Erscheinung belassen, mal wird das Menschenwerk deutlicher. Die Landschaftskultur ist dabei das Zeugnis des gesellschaftlichen Bewusstseins über die Kulturlandschaft. In unserer Historie hatten Kulturlandschaften eine große Bedeutung: Im Mittelalter haben zum Beispiel die Mönche ganz viel daran gearbeitet, indem sie neue Kulturen entwickelt haben. So ist damals die Teichwirtschaft entstanden. Warum verstehen wir Landschaft heute weniger als Kulturgut, sondern haben viel mehr den Blick auf die Landwirtschaft? Wir haben uns als moderne Menschen angewöhnt, in allen Bereichen die Wirtschaft in den Mittelpunkt unseres Handels zu stellen und das Soziale und die Natur hinten anzustellen. Das passiert auch in Bezug auf unsere Landschaft: Wir haben den Fokus in der Landwirtschaft – wie es das Wort schon sagt – nahezu ausschließlich auf der Wirtschaft. Dabei haben wir heute dank Maschinen, Kunstdünger und Pestiziden eine Ressourcenausnutzung, die so hoch ist, dass wir diese Form der Landwirtschaft nicht weitere hundert Jahren betreiben können, da sie unsere Landschaft kaputt macht.
Wie kann man als Einzelner dazu beitragen, dass das möglich wird? Im Augenblick zahlt jeder Steuerbürger jährlich 114 Euro für die Landwirtschaft. In Coburg Stadt und Land sind das in Summe rund 9,6 Millionen Euro. Ich finde, für diese riesige Summe kann man auch anständige Bedingungen verlangen. Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ hat zumindest in Bayern gezeigt, dass viele Menschen dahingehend auch ein Unwohlsein haben. Das war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, aber eben auch nur einer. Wenn das nur ein Schritt war: Wie kann der zweite aussehen? Wir sollten uns alle bewusst machen, welche Produkte wir kaufen. Denn sicherlich ist die konventionelle Landwirtschaft einer der Verursacher für den Kummer.
Wie verändert unsere heutige Landwirtschaft den Erholungswert unserer Landschaft? Welchen Erholungswert? Wenn ich nicht gerade mit einem SUV mit 180 Stundenkilometern über die Autobahn brettere und mich daran freue, wie die Felder ihre Farben wechseln, hat sie keinen Erholungswert. Denn wenn man als Fußgänger unterwegs ist, ist eigentlich keine Erholung im Sinne unserer Bedürfnisse nach Geborgenheit, Schönheit und Kontakt mit Tieren mehr möglich. Zerstören wir also mit unserer Landschaftskultur unsere Kulturlandschaft? Man muss es so deutlich sagen: Wir haben keine Kulturlandschaft mehr, sondern wir haben eine Landwirtschaft, die unsere Kulturlandschaft zerstört. Die derzeitige Landwirtschaft ist der Grund, weshalb das Wort Kultur in dem Kontext der Landschaft gar nicht mehr vorkommt. Ehrlicherweise müssen wir aber auch sagen, dass wir da als Bevölkerung ganz stark dazu beitragen. Wir beschweren uns über die Landschaft, die wir täglich über unsere mickrigen Lebensmittelpreise erst notwendig machen. Was können wir tun, um unsere Landschaft zu erhalten oder so zu gestalten, dass sie wieder mehr Erholungswert bietet? Erhalten würde ich sie gar nicht wollen. Ich will, dass sie sich deutlich verändert. Sie soll artenreicher, kleinräumiger, und mehr gestaltetet werden. Alle Gänse marsch! Dietrich Pax auf seinem Hof
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ZERSTÖRUNG DER LANDSCHAFT
Das ist nie der einzelne Bauer. Sondern es geht um das System Landwirtschaft, das wir seit etwa 100 Jahren falsch bedienen. Aber wir haben mittlerweile auch fast zehn Prozent Biobauern, die schon ganz viel anders machen, um Landschaft als Kulturgut zu bewahren und zu verbessern. Heißt das, dass biologische Landwirtschaft mehr dafür tut, Landschaft als Kulturgut zu pflegen als konventionelle Landwirtschaft? Prinzipiell ja. Der Ökolandbau ist da sehr viel besser aufgestellt als der konventionelle Landbau, da er die Artenvielfalt wesentlich stärker fördert. Ein simples Beispiel: Im konventionellen Anbau wird für maximale Erträge das Getreide so eng gesät, dass die Lerchen nicht mehr landen und brüten können. Im Ökolandbau wird weiter gesät, so dass auch Lerchen auf dem Acker landen können. Heute werden diese Systemleistungen der Bio-Bauern allerdings nicht vergütet. Im Augenblick
SONDERTHEMA
bekomme ich als Biobauer nur Geld dafür, dass ich die Umwelt nicht so versaue wie die anderen, aber nicht dafür, dass ich eine Umweltleistung an Artenvielfalt erbringe. Es geht also um einen Minderertrag und nicht um einen Mehrwert. Das ist ein komplett falscher Ansatz. Kann man als Endverbraucher etwas tun, um die Landschaft als Kulturgut zu erhalten? Ja, man kann darauf achten, dass man biologische und regionale Produkte kauft. Denn das würde die Artenvielfalt erhöhen, die Pestizidbelastung auf null reduzieren und viele weitere Wohlfahrtswirkungen mit sich bringen. Aber wir brauchen noch etwas anderes. Das sind Antworten auf die Frage: In welcher Landschaft wollen wir leben? Da geht es um Kleinräumigkeit, um das Behaustsein und des Sich-Wohlfühlen. Das sind Extraleistungen, die Landwirte dann erbringen müssten und die natürlich auch bezahlt werden müssen. Übrigens könnten auch Unternehmen ganz viel für unsere Landschaft tun, indem sie in ihrer Kantine teilweise oder komplett auf regionale Biolebensmittel umsteigen. Warum reicht entweder Bio oder regional nicht aus? Beide Ansätze sind gut, aber für sich genommen decken beide jeweils nur einen Teilaspekt ab. Regional bedeutet konventionell regional. Das heißt: Hiermit unterstützt man, dass Pestizide und Düngemittel in unserer Region ausgebracht werden, die in unser Grundwasser gelangen können. Kaufe ich beispielsweise regionales Fleisch, fördere ich auch die Nitratbelastung in unseren Böden und unserem Wasser. Und über die Wertschöpfungskette sagt das Label regional übrigens auch nichts aus. Ein Beispiel: Bei einem „regionalen“ Kohlrabi könnte das Saatgut aus China kommen, die Jungpflanzen in Holland angebaut und in Franken gepflegt, geerntet und auf den Markt gefahren worden sein. Deshalb reicht regional allein nicht aus. Und Bio alleine sagt natürlich nicht aus, dass es keinen Sinn macht, für Heiligabend Bioerdbeeren aus Südafrika zu uns zu fliegen. Da hilft das Biolabel überhaupt nicht. Deshalb ist die Kombination aus Bio und regional die sinnvollste Lösung. Kann man prognostizieren, wie sich unsere Landschaft verändern würde, würden wir alle nur noch Bio und regional kaufen? Sie würde auf jeden Fall sehr viel artenreicher werden. Wir würden über die Jahre und Jahrzehnte die Düngebelastung im Grundwasser stark reduzieren können und wir hätten keine Pestizidbelastung mehr. Klar ist aber auch: Wir müssen jetzt erst einmal die letzten 50 Jahre voller Pesitizid- und Düngebelastung im Grundwasser leertrinken – so ist das eben. Aber es wäre langfristig eine tolle Lösung.
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SONDERTHEMA KULTUR
VON ANJA HAMPEL FOTOS: VAL THOERMER
Ein Leben für die bewegte (und bewegende) Kunst
Sie sind elegant und anmutig, tragen hautenge Kleidung in Rosa, Weiß, Creme. Sie schweben über die Bühne, vollführen tollkühne Sprünge. Männer heben zarte Partnerinnen scheinbar mühelos in die Luft. Setzen sie auf satinbezogenen Fußspitzen ab. Hinter der Leichtigkeit, der Ästhetik, dem Lächeln eines Balletts aber verbirgt sich harte Arbeit.
haben, trinken vielleicht einen Schluck Wasser, massieren ihre Füße, überprüfen ihre Haltung im Spiegel. Alles unter den strengen Blicken von Ballettdirektor Mark McClain und Ballettmeisterin Tara Yipp. Erst nach dem kompletten Durchlauf korrigieren sie ihre Tänzer und lassen sie einzelne Passagen wiederholen.
Schweiß, angespannte Muskeln und Sehnen, die vor Anstrengung hervortretenden Adern - hinter jedem Sprung steckt ein Kraftakt. Und bei jedem Schritt der Tänzerinnen klopfen die harten Sohlen und Kappen ihrer Spitzenschuhe auf den Boden. Im Trainingssaal des Landestheaters im Coburger Hahnweg proben die zehn Tänzerinnen und Tänzer das aktuelle Stück „Very British“. Egal, ob gerade nur einer sein Solo tanzt oder die ganze Gruppe dran ist – zu jeder Zeit sind alle hochkonzentriert, beobachten die anderen, wenn sie selbst eine kurze Pause
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Ballett ist Kunst und gleichzeitig Hochleistungssport, das wird bei der Probe schnell deutlich. Schmerzen gehören dazu, bestätigt auch Tara Yipp. Ohne Disziplin und bedingungslose Leidenschaft wird wohl auch der Talentierteste niemals zum Profitänzer. Gestartet als Kleinkind haben sie alle einen langen Weg hinter – aber keinen langen vor sich. Mit Mitte 30 ist Schluss. Wenn es gut läuft. Ausnahmetänzer schaffen es auch, bis sie 40 sind. Ein Dilemma, denn wenn der Körper besonders gut funktioniert, ist der Ausdruck der Tänzer oft noch nicht auf seinem Höhepunkt. Und wenn das der Fall ist, spielen eben die Knochen nicht mehr mit. In Kanada – der Heimat der Ballettmeisterin – hat die naturgemäß kurze Karriere vielen Tänzern das Leben gekostet, erzählt sie, viele Selbstmorde habe es in der Szene gegeben. Hilfe bietet seitdem das „Dancer Transition Resource Centre“ (DTSC), das Tänzer in allen Phasen ihrer Karriere berät, finanziell unterstützt und ihnen so auch den Übergang in ein neues Berufsleben erleichtern soll. Das DTSC rät allen, sich rechtzeitig auf ein Leben nach dem
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BALLETT AM LANDESTHEATER
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SONDERTHEMA
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SONDERTHEMA KULTUR
Tanz vorzubereiten und eine sinnvolle und erfüllende zweite Karriere anzustreben. Immerhin bringen Tänzer ein enormes Potenzial mit: Kreativität, Disziplin, Ehrgeiz, einen starken Willen. Ähnliche Programme oder Institutionen gibt es in den USA, in den Niederlanden, in Großbritannien – und auch in Deutschland. Die „Stiftung Tanz“ zum Beispiel unterstützt Tänzer nicht nur während ihrer Ausbildung und Karriere, sondern auch nach ihrer „aktiven tänzerischen Laufbahn und während des Übergangs in einen neuen Beruf ideell und materiell“ (www.stiftung-tanz.com). Auch McClain und Yipp kennen das Problem: der Umbruch kommt, ganz egal, ob Tänzer anschließend als Choreographen oder Trainer in ihrer gewohnten Welt bleiben oder nicht. „Man muss auf jeden Fall gut überlegen, wie man mit Geld umgeht,“ rät Ballettdirektor Mark McClain. Vom „Rentenalter“ sind die jungen Tänzer des Landestheaters noch weit entfernt. Viele von ihnen haben eine internationale Ausbildung hinter sich, sie stammen aus Italien, Japan, Taiwan, Spanien, Australien, Deutschland, Frankreich, Neuseeland. Die Umgangssprache ist Englisch. Obwohl sie sich immer wieder bemühen, auch Deutsch mit den Tänzern zu sprechen, wie McClain versichert. Er selbst stammt aus New York, Tara Yipp aus dem kanadischen Calgary. Diese Internationalität ist Standard in der Ballettwelt. Während ein üppiges Ge-
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BALLETT AM LANDESTHEATER
SONDERTHEMA
halt, geregelte Arbeitszeiten oder eine sichere Zukunft für andere Menschen gute Gründe sind, einen bestimmten Beruf zu ergreifen, treibt die Tänzer aus aller Welt etwas anderes an. „Man tut es, weil man es liebt,“ so Mark McClain. Tara Yipp bestätigt das. „Wir können uns nicht vorstellen, ohne zu leben.“ Sie selbst hat schon einmal aufgehört, um etwas anderes auszuprobieren – vergeblich. „Ich komme immer wieder zurück. Tanz gehört für mich dazu, zum Leben, zum Körper, zur Seele.“ Um es kurz zu machen: Es ist ihre Sprache. Egal ob es um den Ausdruck von Gefühlen geht, um die Interpretation von politischen oder gesellschaftlichen Themen – oder ganz einfach um reine Unterhaltung auf der Bühne. Für Tara Yipp und Mark McClain hat der Tanz keine Grenzen. Manchmal könne sie ernste Themen körperlich sogar besser körperlich ausdrücken als mit der Sprache, so Yipp. „Für uns ist das kein Thema.“ In den letzten Jahren habe es am Landestheater immer wieder Ballett mit ernstem Inhalt gegeben, „A Clockwork Orange“ nach der Vorlage von Anthony Burgess, „Gefährliche Liebschaften“ (Choderlos de Laclos), „Peer Gynt“ (Henrik Ibsen) oder Haruki Marukamis „After Dark“. Gerade in der zeitgenössischen Literatur gibt es aus Sicht der beiden viel Stoff, den man gut als Ballett umsetzen kann. Was diese ganz eigene Sprache des Körpers kann,
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BALLETT AM LANDESTHEATER hat auch die jüngste Inszenierung eines Klassikers gezeigt. Die drei Hexen in Shakespeares „Macbeth“ wurden von drei Tänzern verkörpert. Ihr Text wurde in einigen Szenen ganz gestrichen und tänzerisch umgesetzt. „So hat Macbeth eine ganz andere Ebene bekommen,“ freut sich Tara Yipp noch immer. Aber genau diese Ebene - das Körperliche, die fehlende Erklärung durch Worte - hält vielleicht den einen oder anderen davon ab, sich ein Ballett anzuschauen. Zu elitär, zu kompliziert, zu altmodisch – so die gängigen Vorurteile. Ballettdirektor McClain rät: „Nicht lange überlegen, einfach reingehen!“ Es sei wie Bilder anschauen: einfach Geschmackssache. Und Tara Yipp fügt hinzu, dass sich sogar ihre eigene Mutter manchmal noch Sorgen mache, dass sie ein Stück nicht verstehen könnte. „Egal,“ meint die Ballettmeisterin. Niemand muss eine Kritik über das Stück schreiben. Wichtig ist nur, ob das Ballett einen berührt oder nicht. Und sowieso geht es nicht immer darum, eine Geschichte zu erzählen. Manchmal steht ganz einfach die Ästhetik im Vordergrund. Das Zusammenspiel von Tanz, Musik, Kulissen und Kostümen.
A KT U E LL … läuft im Landestheater das Ballett „Very British“ A B DE M 20 . A PR I L … wird das Tanztheater „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“ gezeigt. A B DE M 1 5. J U N I … läuft Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ als Open-Air-Ballett im Hofgarten. Alle weiteren Informationen finden Sie online: www.landestheater-coburg.de
Im Zweifelsfall war der Ballettabend dann einfach nur schön. Schöne Menschen, die sich schön bewegen, sagt Mark McClain. „Es ist nichts Schwieriges dabei.“
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Advertorial
FINANZTIPP
SONDERTHEMA
Gemälde, Skulpturen, Uhren, Oldtimer: Begehrte Sammlerobjekte, auch in Coburg. Welche steuerlichen Konsequenzen sich dabei ergeben können, erläutert Rechtsanwalt und Steuerberater Thomas Bittorf von tb.legal im Gespräch mit dem COBURGER.
COBURGER: Müssen begeisterte Sammler wirklich Steuern im Blick haben? Thomas Bittorf: Wenn wirklich nur gesammelt wird, ohne etwas zu verkaufen, interessiert das niemanden beim Finanzamt. Relevant wird es allerdings, wenn in größerem Umfang auch Verkäufe oder Tauschgeschäfte stattfinden. Ein Tausch wird wie ein Verkauf behandelt, bei dem der Erlös durch den Wert des erhaltenen Gegenstands bestimmt wird. COBURGER: Gibt es hier bestimmte Regeln oder Grenzen? Thomas Bittorf: Wenn der gleiche Gegenstand innerhalb eines Jahres gekauft und wieder verkauft wird, ist der entstehende Gewinn in der Einkommensteuererklärung anzugeben, wenn er 600€ oder mehr beträgt. Es kommt dabei auf die Daten der Kaufverträge an und nicht auf die eigentlichen Übergaben. Findet der Verkauf später als ein Jahr nach der Anschaffung statt, ist ein eventueller Gewinn (oder Verlust) in der Regel steuerlich nicht relevant. Wenn allerdings mehrere Käufe und Verkäufe innerhalb eines überschaubaren Zeitraums stattfinden, kann es kritisch werden. Entscheidend ist, wann der Bereich der privaten Vermögensverwaltung verlassen wird und eine Art Händlereigenschaft mit Art eines Gewerbebetriebs entsteht. Dabei kommt es auf das Gesamtbild der Verhältnisse an: Ist man noch Sammler mit Gelegenheitsverkäufen oder schon Händler? Relevant ist für die Einstufung, ob es daneben noch eine Haupttätigkeit gibt, wie das Auftreten nach außen am Markt ist, und wie sich die Häufigkeit des Umschlags und die interne Organisation darstellt.
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COBURGER: Gibt es dafür eine Faustregel? Thomas Bittorf: Bei Grundstücken und Immobilien nimmt die Rechtsprechung eine Gewinnerzielungsabsicht und damit eine Gewerbe erst an, wenn mehr als 3 Objekte innerhalb von 5 Jahren gekauft und wieder verkauft werden. Man kann das sicherlich als einen Anhaltspunkt für teure Kunstwerke und hochpreisige Gegenstände wie Oldtimer oder Uhren heranziehen. Wenn mehr als 10 Jahre zwischen Anschaffung und Veräußerung liegen, ist ein Handel in der Regel ausgeschlossen.
COBURGER: Gilt das alles auch bei Schenkungen oder im Erbfall? Thomas Bittorf: Die Anschaffungen müssen grundsätzlich entgeltlich erfolgen. Erbt man etwas oder erhält man ein wertvolles Kunstwerk als Geschenk, so tritt man hinsichtlich der Fristen in die „Fußstapfen“ des Übertragenden ein. War bei diesem die 1-Jahres, 5- oder 10 Jahresfrist abgelaufen, kann der Empfänger in der Regel bedenkenlos verkaufen. COBURGER: Herzlichen Dank für das Gespräch!
COBURGER: Welche Konsequenzen hätte die Annahme eines Gewerbebetriebs? Thomas Bittorf: Neben der Einkommenssteuer wäre auch Gewerbesteuer zu bezahlen und darüber hinaus vor allem Umsatzsteuer. Nicht zu vernachlässigen sind auch die rückwirkend entstehenden Zinsen auf den Gewinn von immer noch 6 % pro Jahr seit dem ersten (!) Verkauf. COBURGER: Im Zweifel sollte man vorher einmal bei seinem Steuerberater nachfragen, oder? Thomas Bittorf: Das kann ich nur empfehlen. Auch wenn es in diesem Bereich wegen der vielen Einzelfallentscheidungen keine absolute Rechtssicherheit gibt, kann er die Sache sicherlich einigermaßen verlässlich einschätzen. Wichtig ist in jedem Fall auch die Dokumentation der An- und Verkäufe in schriftlicher Form, um ggf. Beweise zur Höhe der Kosten und der Erlöse nach vielen Jahren verfügbar zu haben.
Löwenstraße 27 | 96450 Coburg Telefon: 09561 79 42 400 | Fax: 09561 79 42 402 E-Mail: info@tb.legal | Internet: www.tb.legal
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Horst Graf, 56, der neue Leiter des neuen Eigenbetriebs Coburg Marketing und damit von den vier Abteilungen Kongresshaus Rosengarten, Stadtmarketing, Tourismus und City- und Eventmanagement.
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FOTOS: VAL THOERMER AUSGABE 32 / APRIL 2019
Advertorial
INTERVIEW
SONDERTHEMA
Steigerwald, Ostseebad Binz, Bad Wörishofen, Oberstdorf – das waren die bisherigen beruflichen Stationen von Horst Graf. Seit März ist der 56-jährige Tourismusfachmann der neue Leiter des Eigenbetriebs Coburg Marketing, der seit Anfang dieses Jahres die vier Abteilungen Kongresshaus Rosengarten, Stadtmarketing, Tourismus und City- und Eventmanagement bündelt. Gelegenheit für ein Gespräch mit dem COBURGER.
Fragen an Horst Graf, neuer Leiter Eigenbetrieb Coburg Marketing
COBURGER: Die Coburger jammern gerne: Die Innenstadt blute aus, das Kongresshaus könne man abreißen, und überhaupt fahre man lieber nach Erfurt oder Bamberg. Was sagen Sie zu dieser Stimmungslage als jemand, der schon viel gesehen hat und jetzt ein paar Wochen neu hier ist? Horst Graf: Mein erster Eindruck war, dass Coburg sehr belebt, sehr jung und sehr dynamisch ist. Und ich denke, ich kann das ganz gut beurteilen, ich habe viele ausgeblutete Städte gesehen. Coburg macht überhaupt nicht diesen Eindruck. Ganz im Gegenteil: Die Einzelhändler sind sehr einfallsreich, der Marktplatz ist belebt, es gibt zahlreiche Events, das Stadtbild ist einzigartig, ich glaube, man kann froh sein, dass es so ist wie es ist. Aber natürlich, und das ist unsere Aufgabe, ist nach oben hin immer noch Luft. COBURGER: Sie sind jetzt ein paar Wochen da, haben sich informiert, Gespräche geführt, wo sehen sie die Stärken Coburgs? Horst Graf: Die Stärken von Coburg liegen im breiten kulturellen Angebot, in einer ganzen Fülle an Veranstaltungen, und nicht zuletzt in der Lebensart der Menschen, in ihrer Freundlichkeit, ihrem Zuvorkommen. Das alles macht Coburg so vielfältig, dass man hier als Gast sehr gut mehrere Tage verbringen und dabei viel erleben kann. COBURGER: Wie wird Ihrer Meinung nach Coburg aktuell wahrgenommen? Horst Graf: Coburg gilt als Ort, der sehr lebenswert ist. Allerdings auch als sehr brav. Ich denke, wir müssen noch viel mehr als bisher mit Emotionen arbeiten, müssen Lust darauf machen, nach Coburg zu kommen, aus welchen Beweggründen auch immer. COBURGER: Wie soll sich Coburg in Zukunft positionieren? Horst Graf: Grundlage von einer Strategie ist grundsätzlich, dass man sich vorab ein analytisches Bild macht. Also Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken herausarbeitet. Das werden wir als nächstes anpacken. Auf dieser Basis wird dann eine gemeinsame Strategie entwickelt, nach der wir handeln. Gemeinsam heißt, die Politik, die Unternehmen, die Händler, die Beherbergungsbetriebe und Gastronomen, interessierte Menschen mitzunehmen auf dem neuen Weg.
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COBURGER: Coburg 2019, das ist vor allem das Jubiläumsjahr rund um den 200. Geburtstag des berühmtesten Sohnes der Stadt, Prinz Albert. Wie wichtig ist dieses Ereignis Ihrer Meinung nach für die Außendarstellung der Stadt? Horst Graf: Ein Ereignis von hoher Tragweite, insbesondere für das Image von Coburg. Immer noch ist es nicht ausreichend bekannt, dass Menschen aus Coburg die Weltgeschichte beeinflusst haben. Prinz Albert hat z.B. die erste Weltausstellung mit auf den Weg gebracht und sich im Rahmen der Industrialisierung um die Rechte der Arbeiter und deren Lebensverhältnisse besonders eingesetzt und verdient gemacht. Er wird heute in Großbritannien immer noch verehrt. Wie auch seine Frau, Queen Victoria, deren Mutter ja auch Coburgerin war. Also von unserer Stadt ging viel Gestaltungskraft aus, weit über die Grenzen des Herzogtums hinaus. COBURGER: Lassen Sie uns einen Blick auf die kommenden Jahre werfen. Was schwebt Ihnen vor für das Jahr 2024, dann wären Sie fünf Jahre da? Wie wird Coburg dann wahrgenommen? Horst Graf: Deutlicher. Sowohl auf dem nationalen Markt als auch international. Lebendig, voll mit Geschichten. Mit breiter Brust. Stolz auf neue Entwicklungen wie z.B. dem Globe und neue Übernachtungsmöglichkeiten. COBURGER: Haben Sie schon so etwas wie einen Lieblingsplatz für sich gefunden? Horst Graf: Im Hofgarten gibt es eine spezielle Bank, auf der man jeden Tag erleben kann, wie es Frühling wird. Ein wunderschöner Platz, mitten in der Stadt und doch ruhig, mein Lieblingsplatz.
Der zweite Neue an Bord: Oliver Hack ist seit 1. April in der Abteilung Tourismus beschäftigt, einer der vier Abteilungen des Eigenbetriebs Coburg Marketing. Aktuell macht er noch seinen Master in Geographie in Greifswald. Praktische Erfahrung sammelte er im Ostseebad Zingst. Er sagt: „Coburg hat mit seinen Sehenswürdigkeiten und seinen Veranstaltungen ein großes Potential als Kulturstadt.“
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r e g r u 31. Cobntage Desig
nhof Güterbgah Cobur
s i b i a M . 28 19 0 2 i n u J . 2 em Jahr ch in dies u a n e d n burg ge fi ofs in Co Designta terbahnh oburger ü G n e h c Die 31. C istoris rfranken nde des h rum Obe lä fo e n G ig s m e e er D auf d m Coburg staltung, ne für Ge entiert vo h s ü ä r B P r . e tt sta zu ein ndig und as Areal sign lebe elt sich d e d D n h a ic w s r e r v de ltur, auf n und Ku Innovatio ben lässt. svoll erle eindruck ps zum Worksho , e g rä rt o dV ungen un n Sie ein: e Ausstell iente lade b m A s Vielfältig e h einmalig enheit, sic en und ein die Geleg n e tz u Mitmach n r designehme d Untern ukte dem d n u ro r P e lt re ta ih Ges rlich und natü re Ideen ih t, en. s lb e s vorzustell ublikum P n e rt te begeis Ideen und l auf den a m s ie d t s lieg rs, Prinz erer Foku ftsfördere d a n h o c s e ts b ir Ein uf er W Sie sich a n Coburg des erste a. Freuen th o G d n Visionen u tal n-Coburg den Crys n Sachse rund um n e n o Albert vo ti senta eisende n und Prä ukunftsw z e n s o a ti d a ll in Insta licke eburtstag rtige Einb em 200. G ie einziga in d e , s e d c n la u a P en lbert geb n Prinz A Wirken vo t sind. gewidme karätige r als hoch h e m h c o Event von tet jed wird das thalle bie rt e e k h a ic P re ie e D B n Sie vationen: Besuche und Inno e-Musik. iv L d n Produkte u verbrinrbissen d Kultur, en Lecke n h u c n s o ri ti a a n nov kuli ns! Design, In tion bei u ll Inspira ecken Sie o v td n n e e d , s n n u Stu esondere in paar b gen Sie e Sie unter en finden n o ti a rm fo e Weitere In igntage.d rger-des u b o .c w w w
Veranstalter
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Förderer
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie AUSGABE 32 / APRIL 2019
ZAHLEN & FAKTEN
Bedeutung & Definition Gesamtheit der geistigen, künstlerischen, gestaltenden Leistungen einer Gemeinschaft als Ausdruck menschlicher Höherentwicklung Gesamtheit der von einer bestimmten Gemeinschaft auf einem bestimmten Gebiet während einer bestimmten Epoche geschaffenen, charakteristischen geistigen, künstlerischen, gestaltenden Leistungen Verfeinerung, Kultiviertheit einer menschlichen Betätigung, Äußerung, Hervorbringung
Kultur bezeichnet im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt – im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Der südafrikanische Medizinanthropologe Cecil Helman hat Kultur 1984 enger definiert: ein System von Regeln und Gewohnheiten, die das Zusammenleben und Verhalten von Menschen leiten. Nach der weitergefassten Definition sind Kulturleistungen alle formenden Umgestaltungen eines gegebenen Materials, wie in der Technik, der Landwirtschaft, der Essenszubereitung oder der bildenden Kunst, aber auch geistige Gebilde oder „Subkulturen“ wie Musik, Sprachen, Moral, Religion, Recht, Wirtschaft und Wissenschaften.
Kultiviertheit einer Person Der Begriff der Kultur kann sich auf eine Gruppe von Menschen beziehen, denen eine bestimmte Kultur zugesprochen wird, oder auf das, was allen Menschen zukommen soll.
Landwirtschaft oder Gartenbau Das Kultivieren des Bodens Biologie / Medizin auf geeigneten Nährböden in besonderen Gefäßen gezüchtete Gesamtheit von Mikroorganismen oder Gewebszellen
Aachener Dom Speyerer Dom Würzburger Residenz und Hofgarten Wallfahrtskirche "Die Wies" Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl Dom und Michaeliskirche in Hildesheim Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier Grenzen des Römischen Reiches Hansestadt Lübeck Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin Kloster Lorsch Bergwerk Rammelsberg Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft Klosteranlage Maulbronn Altstadt von Bamberg Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg Völklinger Hütte Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau Kölner Dom Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg Klassisches Weimar Museumsinsel Berlin Wartburg Gartenreich Dessau-Wörlitz Klosterinsel Reichenau Industriekomplex Zeche Zollverein in Essen Altstädte von Stralsund und Wismar Oberes Mittelrheintal Muskauer Park (Park Muzakowski) Rathaus und Roland in Bremen Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof Siedlungen der Berliner Moderne Fagus-Werk in Alfeld Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen Markgräfliches Opernhaus Bayreuth Bergpark Wilhelmshöhe Karolingisches Westwerk und Civitas Corvey Hamburger Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus Das architektonische Werk von Le Corbusier Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb Archäologischer Grenzkomplex Haithabu und Danewerk Naumburger Dom
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Besonders interessiert
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Lincoln College Bibliothek, England Stadtbibliothek Stuttgart, Deutschland George Peabody Bibliothek, USA Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Weimar The Oxford Union, England Livraria Lello, Portugal Klosterbibliothek Sankt Gallen, Schweiz
Die Menschen auf dem Land sprechen häufiger Dialekt als in der Stadt. Wiederum sind Dialektsprecher in allen sozialen Schichten zu finden, oder anders ausgedrückt: Dialekt sprechen ist an kein Bildungsniveau geknüpft.
Entwicklung der Anzahl Museen in Deutschland von 2007 bis 2017
Kaum oder gar nicht interessiert Mäßig interessiert
Die sieben schönsten Bibliotheken der Welt
… größere Dialektverbände zählt man heute innerhalb Deutschlands. Dazu gehören unter anderem Bayerisch, Alemannisch, Obersächsisch, Ostfränkisch, Rheinfränkisch, Westfälisch, Ostwestfälisch, Brandenburgisch und Nordniederdeutsch, die jeweils wiederum breite Übergangsgebiete haben.
Interesse der Bevölkerung in Deutschland an der Kunst- und Kulturszene 2018 in Millionen 21,45
lateinisch cultura = Landbau; Pflege (des Körpers und Geistes), zu: cultum, Kult
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Kulturdenkmäler in Deutschland
42,17
Namensherkunft
2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007
6771 6712 6710 6372 6358 6355 6304 6281 6256 6190 6197 C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
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KONZEPTION & FOTO: SEBASTIAN BUFF
Es sind Menschen der Tat, Nimmermüde, Antreiber, Gestalter, Vorwärtsstrebende, Aktive. Es gibt sie auf der großen Bühne, seltener im Verborgenen, aber auch da. Sie stellen sich vor. Im COBURGER. In jeder Ausgabe einer oder eine – Männer und Frauen.
MACHER
Dieses Mal: Thomas Engel, Geschäftsführender Gesellschafter von LEISE Industrietechnik / Kraftfahrzeugteile und vielseitig gesellschaftlich engagiert, vor allem als 1. Vorsitzender des Deutschen Alpenvereins Sektion Coburg, der mittlerweile fast 4000 Mitglieder hat und damit der größte Verein in der Region ist.
Sind Sie ein Macher? Ich denke schon, dass ich ein Macher bin. Warum Sind sie ein Macher? Wenn ich etwas mache, dann ganz oder gar nicht. Mein Wahlspruch ist „Carpe Diem“, also „Nutze den Tag“. Daraus ergeben sich viele verschiedene Aktivitäten, die mir zum einen Spaß und Freude bereiten und die – und das ist ganz entscheidend – vor allem einen tieferen Sinn ergeben. Wahrscheinlich reicht (m)ein Leben nicht aus, um alle Vorhaben zu Ende zu führen. Wie ging es los mit dem Machen? Mein Bruder (Andreas Engel) und ich sind in einem Unternehmerhaushalt aufgewachsen. Wir waren es also gewohnt, dass man „selbst und ständig“ etwas machen muss, damit sich etwas bewegt. Wir haben von frühester Kindheit an gelernt, Verantwortung zu übernehmen. So sind wir dann auch in die Fußstapfen der Eltern getreten, die eine sehr gute Unternehmer- und Unternehmenskultur vorgelebt haben. Ich empfinde diese Prägung als absolut positiv – es ist eine absolute Bereicherung in meinem Leben. So kam irgendwann auch der Punkt, an dem ich von dem vielen Erhaltenen etwas weiter- bzw. zurückgeben wollte. Daher engagiere ich mich
vielfältig in unserer Gesellschaft, vor allem im Alpenverein. Mein Vater hat die Sektion Coburg ja auch schon geführt und das setze ich fort, auch aus einem Verantwortungsgefühl heraus, aber vor allem, weil es wahnsinnig viel Freude und Spaß bereitet – und eben einen tieferen Sinn macht. Was treibt sie an? Da ist zum einen der Wunsch, im Leben - in unserer Gesellschaft – echte Akzente zu setzen. Und das Zweite ist natürlich, dass man ja auch viel zurückbekommt – glückliche Momente, Anerkennung, Wertschätzung. Und der dritte ganz wichtige Motor ist das Umfeld, sind die Mit-Macher, die man um sich hat, ob nun im Alpenverein, bei den Rotariern oder auch im Unternehmen. Wenn Du ein gutes Team um dich hast, kann man zusammen eine kleine Welt bewegen. Das ist wahnsinnig motivierend. Ist die Region Coburg ein guter Standort zum Machen? Absolut. Coburg ist ein super Standort – so wie die ganze Region in der wir leben. Die Menschen hier sind freundlich und sehr begeisterungsfähig. Wenn sie etwas machen, dann zu 100 Prozent. Und ich versuche, Menschen zu begeistern für die Themen, die mich begeistern.
Die Fragen stellte Wolfram Hegen.
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Mit dem VW-Bus waren sie unterwegs, quer durch Europa: Die beiden Coburger Jana und Jan. Immer auf der Suche nach der nächsten Wand. Viele Felsen sind sie hochgeklettert, viel haben sie erlebt. Fazit ihrer Kletterreise: „Man braucht nicht viel um glücklich zu sein.“
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Von Gabi Arnold Fotos: Privat
… t f u r g r e B r e D Das Coburger Kletterpärchen Jana und Jan
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DER BERG RUFT … Jana und Jan sind ein sportbegeistertes Pärchen aus Coburg. Im November des vergangenen Jahres starteten sie in ihr bisher größtes Abenteuer. Die Ausrüstung: Ein alter VW-Bus. Im Gepäck nur Dinge, die dringend benötigt werden. Dazu Kletterzeug und zwei Rennräder. Klettern in den Wintermonaten mag zwar ungewöhnlich klingen, aber das war es gar nicht. „Wir hatten beide Zeit und wir hatten wunderbares spätherbstliches Wetter“, erzählt Jan: Nur drei Regentage, dafür viel Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Tagsüber verbrachten Jana und Jan an steilen Felswänden, abends im Bus oder davor. Solarpellets auf dem Dach sorgten für den nötigen Strom, Bücher und Spiele für Abwechslung. Und wenn die beiden mal nicht hoch hinauswollten, dann stiegen sie auf ihre Rennräder und erkundeten ebenerdig die Gegend. „Wir haben uns auch mal Ruhe gegönnt, aber wir werden halt schnell unruhig“, sagt Jana. Braungebrannt und erholt berichtet das Paar von der Reise, die dreieinhalb Monate gedauert hat. Die beiden haben in dieser Zeit gelernt, mit wenigen Dingen ausgekommen. „Man kann mit einem minimalistischen Lebensstil glücklich sein, “ resümiert Jan.
Das nördliche Frankenjura, eine klassische Kletterregion, war die erste Station der Tour. Eine Woche lang erklomm das Paar dort die Felswände, und das bei herrlichem Herbstwetter. Danach führte ihr Abenteuer weiter in Richtung Schweiz. Dort erkundeten die beiden das Berner Oberland, eine Bergwelt voll unberührter Natur. Bis zu fünf Stunden haben die kletterbegeisterten Coburger am Berg verbracht, sind Routenlinien geklettert und haben ihre eigenen Leistungsgrenzen ausgelotet. „Man ist sehr konzentriert, auf die eigene Wahrnehmung und das Körpergefühl“, beschreibt Jana die Faszination dieses Sports. Südfrankreich mit seinen Weinhängen und die Schlucht des Verdon, die auch der Grand Canyon der Provence bezeichnet wird, lagen auf der Route, ebenso wie die Felswände in Katalonien, Andalusien oder Granada.
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JANA & JAN Jana und Jan sind durch atemberaubende Landschaften gereist und haben Schmuckstücke besucht, zum Beispiel den Nationalpark Sierra Nevada in Andalusien. Sie haben faszinierende Sonnenuntergänge gesehen, Gleichgesinnte aus aller Welt getroffen und fernab der Touristenhochburgen die Mentalität der Menschen kennen gelernt. Ganz besonders beeindruckt erinnert sich das Paar an das vergangene Weihnachten. Das haben sie nämlich in einem kleinen spanischen Dorf verbracht, losgelöst von Konsum und Stress. „Wir feiern gern mit unseren Familien, aber es war auch schön, Weihnachten mal anders und freigekoppelt von Verpflichtungen zu genießen,“ sagt Jana. Und irgendwie habe sie die Vorweihnachtszeit dieses Mal viel schöner und intensiver erlebt. Doch beide sind auch froh, wieder zuhause in Franken zu sein. „Es natürlich schön einen Fixpunkt zu haben,“ sagt Jan. Schließlich gebe es auch in Franken tolle Klettergebiete, wie zum Beispiel das Kletterparadies Fränkische Schweiz.
Jana und Jana haben sich durch das Klettern auch kennen gelernt. Beide sind Mitglieder in der Sektion Coburg des Deutschen Alpenvereins. Jan hat im Jahr 2010 einen Ausgleich zum Krafttraining gesucht und diesen im Klettern gefunden. „Es ist die Kombination aus mehreren Faktoren, die diesen Sport so interessant macht,“ sagt er. Klettern, das sei eine sportliche und mentale Herausforderung, aber auch Bewegungsvielfalt und viel Zeit an der frischen Luft. In der Kletterhalle trifft man das Paar deshalb eher selten an, lieber bewegen sich Jana und Jan in der Natur. Vielleicht ja auch mal wieder an irgendeiner Wand irgendwo in Europa, wenn sie noch einmal mit ihrem VW-Bus auf Abenteuerreise gehen.
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Coburg, das Coburger Land und die angrenzenden Gebiete: Eine lebenswerte Region, mitten in Europa. Naturnah und doch urban, mit Sinn für Kultur, Platz für Freizeit, Raum für Bildung. Und vor allem ein idealer Ort zum Arbeiten. Das belegen viele erfolgreiche Unternehmen. Sie sind die Treiber der Region Coburg, tief verwurzelt in ihrer Heimat und weltoffen zugleich, verantwortungsbewusst, visionär. Sie sind …
CoburgsBeste COBURGS BESTE ist die neue Reihe im COBURGER – seit Ende 2018. COBURGS BESTE ist das Label für die besten Unternehmen der Region Nordwestoberfranken und Südthüringen. 56
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COBURGS BESTE
Der COBURGER wählt sie aus und stellt sie vor – Unternehmen, die sich durch die Kombination verschiedener Kriterien auszeichnen:
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Innovation Tradition Ausbildung Engagement
Quer über alle Branchen, ob Industrie, Handwerk, Handel oder Dienstleistung. Diese Unternehmen bekommen die Chance, sich im COBURGER als COBURGS BESTE zu präsentieren. In einem gemeinsamen Workshop erarbeitet der COBURGER mit einem Team bestehend aus Redakteur, Designer und Marketingfachleuten den Wesenskern dieser Unternehmen heraus. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Abbildung des gegenwärtigen Zustands, sondern die Antwort auf die Frage, was das Unternehmen treibt, wo es sich in der Zukunft sieht, welche Innovationen, welche Visionen es tragen.
Am Ende steht eine ganz andere Unternehmenspräsentation, vier Seiten individuell gestaltet, optisch, inhaltlich, emotional.
COBURGS BESTE in dieser COBURGER AUSGABE sind:
Und in den nächsten Ausgaben können Sie sich schon jetzt auf viele ganz besondere Geschichten ganz besonderer Unternehmen aus der Region freuen. Diese Firmen nämlich sind 2019 auf jeden Fall COBURGS BESTE:
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Und darüber hinaus viele weitere Topunternehmen. COBURGS BESTE. NUR IM COBURGER.
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RÖSLER
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Rösler - kaum vorstellbar FTS, AKL, Postprocessing für Additive Manufacturing, Rösler Academy, LMS, Lean Transformation, Mission & Vision, ... in Sachen innovativer Systeme ist die Firma Rösler aus Untermerzbach das fränkische Silicon Valley, das Unternehmen ein „hidden champion“.
Will man sich das breite Leistungsangebot, das geballte Know-how und den technologischen Fortschritt der Firma Rösler bildlich vorstellen, so muss man in den hohen Maßeinheiten unserer Wertesysteme fit sein. Das Unternehmen ist nicht nur Meister der Oberflächentechnik, sondern auch Vorreiter im Bereich Industrie 4.0, Unternehmensmanagement, Logistik und Bildung. Unter dem Motto „Mission und Vision“ hat sich das familiengeführte Unternehmen mit all seinen 1.760 Mitarbeitern in den letzten vier Jahren für die Zukunft gerüstet. In zahlreichen internen Workshops und mit bisher 537 Einzelprojekten wird täglich auf die Erfüllung der Vision von weltbester Qualität, optimalem Service und höchster Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit hingearbeitet. Eine LeanTransformation, welche die Mitarbeiter nicht wegrationalisiert, sondern in die Prozessoptimierung integriert. Dieser ganzheitliche Strukturwandel ist so erfolgreich gelungen, dass das wertvolle Wissen zum Thema Lean Management nun an der eigenen Academy an andere Firmen weitergegeben wird, neben den klassischen Schulungsthemen Gleitschliff- und Strahltechnik. Für Mitarbeiter steht mit dem Learning Management System (LMS) der Rösler Academy außerdem ein digitaler Aus- und Weiterbildungskatalog inklusive E-Learning, Seminaren und Workshops zur Verfügung. Im Juni 2019 wird der
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speziell hierfür errichtete, 1350 qm große Neubau als Schulungsgebäude eröffnet. In einem interaktiven Lernumfeld können die Seminarteilnehmer dann von insgesamt 17 zertifizierten Dozenten lernen. Auch die Abteilung der noch jungen Rösler Submarke AM Solutions wird in diesem Neubau Platz finden. Sie hat sich auf das brisante Thema der Nachund Oberflächenbearbeitung von 3D-Druckteilen spezialisiert. Als Spitzenreiter in diesem stark wachsenden Wirtschaftssektor bietet AM Solutions einen allumfassenden und kundenspezifischen Service entlang der gesamten Postprocessing Kette an. So kann die bisher sehr aufwändige, manuelle Nachbearbeitung von 3D-Druckteilen zeitlich um bis zu 80 % reduziert werden. Das Ziel ist es, 3D-Druckkomponenten somit auch für die Serienfertigung nutzbar zu machen. Der technologische Wandel wird bei Rösler auch im Bereich Logistik sichtbar. Hier transportieren fahrer lose Transportsysteme (FTS) täglich 200 Tonnen Material von A nach B. Hinter intelligenten Systemen verbergen sich intelligente Menschen – Rösler beschäftigt eigene Softwareentwickler, die diese hochkomplexe, logistische Infrastruktur pflegen. Durch fortgeschrittene Automatisierung z.B. der Kleinteillager (AKL) werden nicht Mitarbeiter, sondern unnötige Wege gespart. Jährlich sage und schreibe bis zu 39,5 Millionen Schritte. Das kommt in eineinhalb Jahren einer Erdumrundung gleich.
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Nachhaltigkeit vor Gewinnstreben Schon der Firmengründer Richard Stephan Rösler musste vorausgedacht haben, als er im Jahr 1948 ein Porzellanunternehmen in Tettau-Schauberg wiederaufbaute. Aus dem Bruch, der bei der Produktion von Bierflaschenverschlüssen, pharmazeutischem Porzellan und technischer Keramik entstanden war, fertigte er die ersten Schleifkörper. Seit über 80 Jahren ist die Rösler Gruppe im Bereich der Oberflächenbearbeitung mittels Gleitschliffund Strahltechnik tätig und bietet das weltweit umfassendste Portfolio an Anlagen, Verfahrensmittel und Dienstleistungen. Namhafte Unternehmen in den verschiedensten Industriesektoren vertrauen auf die Rösler-Produkte und Dienstleistungen. Die Ansicht der Rösler Academy Rösler Gruppe bietet mit ihren 15 Niederlassungen und über 150 Handelsvertretungen ein weltweit umfassendes Netzwerk, stets in Kundennähe. Weltweit sind 1760 Mitarbeiter beschäftigt, davon 1156 in Deutschland. Nach wie vor sind Nachhaltigkeit der Rösler Gruppe wichtiger als kurzfristiges Gewinnstreben.
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Stichprobe der Rösler-DNA
Adolf Deininger Der 52-jährige aus Baunach ist ein Urgestein bei Rösler. Seit fast 35 Jahren arbeitet er bei dem Unternehmen und hat dort Elektriker gelernt. Heute ist er zum einen in der Ausbildung junger Mitarbeiter tätig und zum anderen für die jährliche Prüfung aller ortsveränderlichen Maschinen im Unternehmen zuständig. Er kann sich keinen schöneren Job vorstellen, weil er seine Aufgabe völlig eigenverantwortlich und selbständig durchführen kann.
Sebastian Hoffer Der 27-jährige aus Michelau ist in der Lackiererei Abteilungsleiter für den Bereich Oberfläche. Seine Abteilung mit ihren 19 Mitarbeitern ist dafür zuständig, die Rösler-Maschinen vor der Auszulieferung zu strahlen und dann je nach Kundenwunsch zu lackieren. Vor sieben Jahren war er noch selbst Lackierer, über eine Weiterbildung zum Techniker wurde er bald Abteilungsleiter. Dass er so schnell aufsteigen konnte – für ihn ein klarer Pluspunkt bei Rösler.
Jessica Ebert Die 25-jährige kommt aus dem nahen Jesserndorf. Vor fast zehn Jahren hat sie bei Rösler mit der Ausbildung zur Industriekauffrau begonnen, heute arbeitet sie im Einkauf, kümmert sich um Beschaffung und die Disposition, überwacht Termine, damit die Produktion nicht ins Stocken gerät. Ihr hat es vor allem das gute Miteinander unter den Mitarbeitern angetan. Man kennt sich, man schätzt sich, man hat einen persönlichen Draht, trotz des starken Wachstums der letzten Jahre.
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BELAND
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Innovation trifft auf Tradition Die Firma Beland hat frühzeitig die Weichen gestellt und sich spezialisiert. Das Großheirather Unternehmen hat sich das Wissen um alte Techniken bewahrt und verbindet das mit dem Modernen.
Jens Beland, Geschäftsführer der Beland GmbH in Großheirath, bringt das Erfolgsrezept seines Unternehmens auf einen Nenner: „Wir haben über die Jahrzehnte hinweg altes Wissen bewahrt und weitergegeben.“ Neben herkömmlichen Maler-und Putzarbeiten bietet das Großheirather Unternehmen auch das Außergewöhnliche an: Der Meisterbetrieb ist seit vielen Jahren der Ansprechpartner, wenn es um Arbeiten an denkmalgeschützter und historischer Bausubstanz geht. Die Mitarbeiter sind speziell ausgebildet, beherrschen alte Techniken und vereinen Traditionelles mit modernen Standards. Bereits in der vierten Generation führt Beland das Traditionsgeschäft in Großheirath. „Wir sind uns immer treu geblieben“, so Beland. So haben Belands rechtzeitig die Weichen gestellt und sich frühzeitig spezialisiert. Alle Mitarbeiter beherrschen Techniken, die noch vor einigen Jahren aus der Mode waren; dazu gehört beispielsweise der Kalkputz aber auch spezielle Mal- oder Spachteltechniken, Wandmalereien oder Stuckarbeiten. „Wenn man dieses Wissen nicht hat, kann man vieles kaputt machen,“ weiß Beland. Auch der ökologische Gedanke steht im Fokus: So werden ausschließlich hochwertige Materialien verwendet, der Kalk wird selber gemischt und die Farben nach überlieferter Rezeptur angerührt. „Wir schaffen ein gesundes Wohlfühlklima“, so Beland. Das Angebot umfasst ein breites Spektrum, dazu gehören Altbau- und Restaurierungen-Häuser,
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Kirchen oder herzoglicher Häuser gehören dazu. Viele Gebäude in Coburg tragen Belands Handschrift, beispielsweise die Beletage im Schloss Callenberg. Bei Restaurierungen historischer Bauten sei Fingerspitzengefühl und Behutsamkeit gefragt, weiß Beland. Fassadensanierungen und die fachgerechte Dämmung und Innenausbau gehören weiterhin zu dem Angebot. Im Innenbereich bietet Beland neben dem Standard dekorative Wandgestaltungen an, mit Leinölfarben, Schablonenmalerei, Schriftenmalerei oder Vergoldungen mit hauchdünnem Blattgold. Aber Beland ist auch trendorientiert und aufgeschlossen für neue Facetten. „Wir trauen uns auch was Neues zu machen“, sagt er und nennt als Beispiel das Rosten. Beland ist die Nähe zum Kunden wichtig: Er kommt nachhause, berät kompetent und handelt. „Unsere Kundenzufriedenheit ist das oberste Gebot“, so Beland. Nicht nur seine Kunden liegen Beland am Herzen, sondern auch das Betriebsklima in seinem Betrieb, 25 Mitarbeiter, davon drei Auszubildende, in jedem Lehrjahr einer, arbeiten in dem Großheirather Maler-und Putzergeschäft. „Ich habe immer eine offene Bürotür, bei uns ist keiner eine Nummer“, betont der Chef. Ein familiäres Klima und der Teamcharakter sind für Beland selbstverständlich. Es ist das Gesamtpaket, dass das Großheirather Unternehmen auszeichnet. Die größte Freude macht es Beland übrigens, wenn aus einer Ruine ein Schatzkästchen wird. „Wir bringen Nachhaltigkeit und damit bleibende Freude, “ sagt Beland.
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Firmen-Philosophie:
Kompetent. Menschlich. Zuverlässig. Schnell. Der Großheirather Unternehmer engagiert sich auch im Ehrenamt, als Kreishandwerksmeister steht er mit Rat und Tat den Unternehmen zur Seite. Sein Appell gilt vor allem dem Nachwuchs, denn ehrenamtliches Engagement sei eine win-win-Situation. „Man gewinnt viel und bekommt aber auch viel zurück“, sagt der Fachmann.
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BELAND
Übrigens:
Der Satz „Handwerk hat goldenen Boden“ stimme heute mehr denn je, ist Beland überzeugt. Historie: Das Unternehmen feiert bald 100-jährigen Geburts tag. Es wurde am 01.05.1920 von Malermeister Johann Beland in Schottenstein gegründet. Am 01.04.1952 wurde das Geschäft von Karl Beland weitergeführt, der es am 01.02.1978 seinem Sohn Herrn Malermeister Günther Beland übergab. Ab 1980 wurde der Firmensitz in die Schulstraße 26 in Großheirath verlegt. Am 23.12.1992 wurde die Einzelfirma Günther Beland in die Kapitalgesellschaft Beland GmbH umfirmiert. Im Frühjahr 2000 ist Herr Malermeister, Restaurator i. H. und Betriebswirt BdH Jens Beland in die Geschäftsleitung der Beland GmbH berufen worden.
Das Leistungsspektrum umfasst:
Professionelle Beratung Für individuellen Lösungen bringt Beland seine gesamte Fach- und Sachkompetenz ein. Professionelle Beratung bedeutet für das Team: Zuhören, beraten, betreuen und gemeinsam die optimale Lösung finden – nicht einfach nur verkaufen.
Fach- & termingerechte Ausführung Die vereinbarten Termine werden eingehalten und garantieren die fachgerechte Ausführung unserer Arbeiten.
Hochwertige Markenprodukte Es werden ausschließlich Markenprodukte führender Hersteller verarbeitet. So können die optimalen Garantien für den Kunden erbracht werden.
Arbeitsqualität vom Fachhandwerker Die Arbeitsausführung ist ebenfalls hochwertigste Qualität. Sie garantiert ein Höchstmaß an Fachkompetenz.
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REICHENBACHER-HAMUEL
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ZusammenWachsen Sich mit herausragenden Fähigkeiten zu ergänzen und damit gemeinsam noch besser zu werden, das macht ein gutes Team aus. Um diese schon seit Jahren bestehende enge Zusammenarbeit nach außen hin noch deutlicher zu zeigen, schlossen sich Anfang 2019 drei Firmen zum offiziellen Unternehmensverbund Reichenbacher-Hamuel zusammen. Der Verbund ist an drei Standorten mit insgesamt 460 Mitarbeitern tätig und blickt sehr optimistisch den Herausforderungen der Zukunft entgegen. HAMUEL Maschinenbau GmbH & Co. KG wurde 1927 in Marktredwitz gegründet und kann damit auf über neun Jahrzehnte Erfahrung verweisen. Seit 1976 beziehungsweise 1998 produziert und fertigt die Firma an den Standorten Meeder und Plauen. Das im Jahr 1954 von Diplomingenieur Hermann Reichenbacher in Dörfles-Esbach gegründete Unternehmen, die heutige Reichenbacher Hamuel GmbH, blickt auf über 60 Jahre Firmengeschichte zurück und zählt als weltweit agierender Player zu den erfolgreichsten der CNC-Maschinenbranche.
verweisen: Dazu gehören hochkomplexe 5-Achs CNC-Fräsmaschinen für die Aluminium-, Holz-, Kunststoff- und Verbundwerkstoffbearbeitung für Handwerk und Industrie, genauso wie Anlagen für die Schwerzerspanung von Stahl, Gusswerkstoffen und Titan, die Mineralguss-Fertigung für OEMs und Lohnarbeiten auf dem Gebiet der Metallbearbeitung. Ziel ist immer, Kunden maßgeschneiderte Maschinen oder montagefertige High-End-Bauteile zu liefern, die in einem sehr breiten Branchenspektrum weltweit zum Einsatz kommen.
„Wir machen es möglich“ – das ist der Leitsatz aller drei im Verbund agierenden Firmen. So ist jedes der drei Unternehmen auf seinem jeweiligen Spezialgebiet eine Größe am Maschinenmarkt. Weil die Ansprüche der Kunden ständig steigen und man sich aufgrund der Konkurrenz dem auch nicht entziehen kann, bündeln die drei zur SCHERDEL Group gehörenden hochspezialisierten Unternehmen schon lange ihr Fachwissen. Wie in einem gut abgestimmten Getriebe werden nun durch diese Verzahnungen ganz neue Kräfte frei gesetzt.
An jedem der drei Standorte kommen spezifisches Fachwissen und jahrzehntelange Erfahrungen im Bereich der Nass- und Trockenzerspanung, der Schweiß- und Blechbearbeitung sowie der Herstellung von Maschinenkomponenten aus Mineralguss zum Tragen. Durch die enge Zusammenarbeit der Experten werden täglich einzigartige Innovationen für und mit den Kunden geschaffen.
Der Unternehmensverbund Reichenbacher-Hamuel kann auf eine beachtliche Angebotspalette
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Die Synergieeffekte, die aus dieser Zusammenarbeit entstehen, ermöglichen nicht nur eine höhere Wertschöpfungstiefe für bestehende Märkte, sondern sind auch Erfolgsgarant bei der Erschließung neuer Marktsegmente. Denn für den Kunden bedeutet
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das noch mehr Expertise unter einem Dach und optimierte Bearbeitungsprozesse bei gleichbleibender Qualität und Flexibilität. Das Resultat sind individuelle Branchenlösungen, beispielsweise für den Automobil-, Schienenfahrzeug- und Fassadenbau, für die Luft- und Raumfahrt oder für die Energiegewinnungsbranche. Die einzigartige Eigendynamik der drei Niederlassungen bleibt durch die strukturelle Verzahnung unangetastet. Für den einzelnen Mitarbeiter bringt der Wandel die wirtschaftliche und finanzielle Stabilität eines Großkonzerns mit allen Vorzügen des mittelständischen Miteinanders mit sich. Aus allen Blickwinkeln ist diese Zusammenführung also eine Win-win-Situation mit viel Potenzial für eine erfolgreiche Zukunft.
Im Mittelpunkt steht der Mensch Alle drei Firmen, die sich in diesem Jahr als Verbund zusammenschlossen und nun unter dem Markennamen Reichenbacher-Hamuel tätig sind, gehören als hochspezialisierte Tochterunternehmen zur weltweit agierenden SCHERDEL Group. Diese ist als inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen mit zentralem Firmensitz im oberfränkischen Marktredwitz
REICHENBACHER-HAMUEL
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weltweit an 32 Standorten tätig und beschäftigt über 6.000 Mitarbeiter. Der Erfolg kann sich sehen lassen, denn annähernd 4.000 CNC-Maschinen aus dem Unternehmensverbund Reichenbacher-Hamuel sind weltweit im Einsatz. Alle drei Unternehmen bieten nicht nur Spitzentechnologie par excellence, sondern überzeugen Kunden weltweit vor allem mit individuellen kostenoptimierten Angeboten und Konfigurationen. Im Mittelpunkt der Firmenphilosophie steht dabei immer die Beziehung zu Kunden, Lieferanten, Partnerfirmen und selbstverständlich den Mitarbeitern, die den Erfolg der Unternehmen überhaupt erst möglich machen. Hier tüfteln nicht nur Weltklasse-Ingenieure, Elektrotechniker und Programmierer im Team, sondern auch hochqualifizierte 3D-Konstrukteure, Anlagenbauer, Industriemechaniker und Mechatroniker. Wer eine solche Berufsgruppenbandbreite abdeckt, dem mangelt es auch nicht an Nachwuchs. 46 Azubis bildet Reichenbacher-Hamuel derzeit aus. Eine starke nächste Generation, für ein starkes Unternehmen.
Geschäftsführer: Thomas Czwielong und Andreas Leutheußer
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REICHENBACHER-HAMUEL
Persönlichkeiten bei Reichenbacher Nadine Kalb, 35
Stefan Fehn, 50
Als stellvertretende Konstruktionsleiterin betreut sie den Bereich der Servicekonstruktion. Sie kümmert sich um alles, wenn bei einer Maschine nach der Auslieferung etwas konstruktiv überarbeitet werden muss: Umbauten, Nachrüstungen oder Retrofits. Außerdem bildet sie die technischen Produktdesigner aus. Sie bezieht die Auszubildenden eng in ihre Arbeit ein – zwei von ihnen wurden schon von der Regierung Oberfranken für ihre Leistungen ausgezeichnet. Frau Kalb macht vor allem die große Abwechslung in ihrer Arbeit Spaß: Kaum eine Maschine ist wie die andere. Und sie lobt die positive Stimmung in dem jungen Konstruktionsteam.
Der Entwickler und stellvertretende Konstruktionsleiter erarbeitet spezielle Lösungen im Kundenauftrag. Seine Konstruktionen reichen vom individuellen Einzelstück bis hin zur Serienmaschine. Er entwickelt Bearbeitungszentren und Sondermaschinen zur Fertigung von Bauteilen aus Holz, Aluminium und Verbundwerkstoffen. Dabei erstreckt sich das Kundenportfolio vom kleinen Handwerksbetrieb bis hin zum global tätigen Industrieunternehmen. Ihm gefällt die große Vielfalt und Bandbreite der Aufgaben. Mit seinem Motto „Einfach kann jeder“ ist ihm keine Kundenanforderung zu komplex.
aus Sonneberg
Franziska Bender, 20 aus Niederfüllbach
Die Elektronikerin für Betriebstechnik hat bei Reichenbacher-Hamuel gelernt und ist nach ihrer Ausbildung übernommen worden. Heute installiert sie Maschinen und bereitet die Verkabelung von Klemmkästen und Schaltschränken vor. Sie sei in diesem klassischen Männerberuf hervorragend aufgenommen worden, schwärmt sie, das Arbeitsklima sei sehr angenehm. Gerne nutzt sie die zahlreichen Weiterbildungsangebote des Unternehmens, um immer auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein.
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aus Kronach
Thomas Neeß, 56 aus Rödental
Gemeinsam mit einem Kollegen leitet er den Service an den Standorten Dörfles-Esbach und Meeder. Er steht tagtäglich dafür ein, dass den Kunden in allen Belangen schnellstens geholfen wird. Mit seinem Serviceteam sorgt er dafür, dass alle Probleme von Kunden an die richtigen Stellen im Haus verteilt und abgearbeitet werden. Ihn begeistert, dass Reichenbacher-Hamuel so international agiert und er dadurch mit vielen anderen Menschen und Kulturen in Kontakt kommt. Er war schon bei Kunden in Russland, China, Indien, den USA und natürlich Europa zu Gast.
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GAUDLITZ
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Gemeinsam UND stark Fast 600 Mitarbeiter und dabei ein familiäres Firmenklima – eine Utopie? Nein, Realität: Ein Blick hinter die Kulissen des Spritzgussherstellers Gaudlitz zeigt, dass beides sehr gut miteinander vereinbar ist. Wenn man seine Mitarbeiter schätzt, wenn es ihnen gut geht, wenn man im besten Sinne zusammenhält.
Viele Hände helfen mit, viele schlaue Köpfe denken mit, alle sind motiviert. Qualität und Quantität sind gefragt, international, jede Stunde, jede Minute: Gaudlitz produziert täglich über 700.000 Kunststoffteile – Produkte für Automobilzulieferer aus der Region genauso wie eigene Entwicklungen für die Medizintechnik. Die Abteilungen spielen perfekt zusammen, viele Rädchen treiben das große Ganze an. Sie bewegen sich dabei in einer Atmosphäre zum Wohlfühlen. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Lieber ein Gespräch als zehn E-Mails. Lieber ein kurzer Weg zum Kollegen in der Abteilung – Gaudlitz lebt intensive Kommunikation auf allen Ebenen. Das Mitarbeitermagazin stellt neue Mitarbeiter vor, berichtet über
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herausragende Leistungen, kommuniziert Ziele und Visionen. Gaudlitz fördert Teamgeist – auch mit ungewöhnlichen Aktionen wie der „Water Grill Challenge“, bei der nicht am, sondern im See gegrillt wird. Gaudlitz unterstützt die Heimatregion auf vielfältige Art und Weise, soziale Projekte, Sporttalente. Darüber hinaus geht es dem Unternehmen natürlich auch um die Gesundheit der Mitarbeiter: Täglich frisches Obst, Förderungen von sportlichen Aktivitäten, wie Yoga oder die Mitgliedschaft im Fitnessclub gehören hier zur Grundausstattung. Das alles macht gemeinsam und stark.
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INTERNATIONALER WACHSTUMSKURS Firmengründer Oskar Gaudlitz hat im Jahr 1937 den Grundstein für eine über 80 jährige Erfolgsgeschichte gelegt. Das Traditionsunternehmen GAUDLITZ ist heute der Systemlieferant für hochpräzise, technische Kunststoffteile, Baugruppen und Systeme für die Bereiche Medizintechnik, Automotive und Industrietechnik. Seinen Kunden in aller Welt bietet GAUDLITZ individuelle Lösungen an. Das Unternehmen ist ein regionaler Arbeitgeber, der sich international auf Wachstumskurs befindet. An der Erfolgsbilanz haben die Mitarbeiter maßgeblich ihren Anteil. Deshalb belohnt GAUDLITZ Leistung, fördert die Entwicklung und schafft Freiräume. Das Unternehmen setzt auf eine konsequente Nachwuchsarbeit und bietet generationsübergreifende Perspektiven für Menschen und die Region. Auch wenn sich seit unserer Firmengründung vieles verändert hat, der Hang zur Präzision, die Leidenschaft für Kunststoff und der Pioniergeist sind ungebremst.
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Coburg, gelernter Industriekaufmann (zur Lehrzeit gab es noch keine Industriekauf frauen), heute Assistentin der Geschäftsleitung:
Marion Kreisel, 54 Meine Karriere bei der Firma GAUDLITZ begann im Jahre 1982 mit der Ausbildung zur Industriekauffrau. Nach fast 37 Jahre in verschiedenen Position bin ich stolz, noch immer aktiv am Firmenerfolg mitwirken zu dürfen. Nach meiner Ausbildung folgten spannende und prägende Jahre als Sachbearbeiterin in der Abteilung Einkauf. Nach kurzen Kinder-Pausen ging es halbtags weiter im Sekretariat und wechselte 2002 als Mitarbeiterin ins Marketing. Die Flexibilität meine Arbeitszeiten meiner jeweiligen Lebenssituation anpassen zu können, empfinde ich als außerordentlich positiv. Ich konnte mich stets weiterentwickeln, dazulernen und neue Erfahrungen innerhalb des Betriebs sammeln. Durch meine Qualifikationen, Kompetenzen und kommunikative Art hat sich im Jahr 2014 eine weitere Chance ergeben als Group CEO Assistant die Geschäftsleitung direkt in allen Firmenangelegenheiten zu unterstützen. Durch die verschiedenen Rollen, die ich bei GAUDLITZ einnehmen konnte, hatte ich die Möglichkeit die Firma von verschiedensten Perspektiven und Facetten kennenzulernen, welches mir besonders in meiner jetzigen Position von Vorteil ist.
Coburg, gelernter Kunststoffformgeber, heute Segmentleiter für Planung und Fertigung:
Mounah Awarke, 39 Ich kümmere mich in der Produktion darum, Lösungen finden. Sollten Probleme bei der Herstellung von Teilen auftauchen, erstelle ich Analysen und lenke den Produktionsprozess dann so, dass die Qualität der Produkte gewährleistet ist. Mein Aufgabenspektrum ist ungeheuer abwechslungsreich, es gibt immer neue Herausforderungen. Da sind eigene Ideen, da ist viel Verantwortung gefordert. Das gefällt mir. Wir haben ein super Team mit vielen jungen Leuten. Die Stimmung stimmt. Das und noch viel mehr sind Gründe, warum ich schon über zwei Jahrzehnte bei Gaudlitz bin.
Suhl, gelernte Elektronikerin, Studium der Prozessautomatisierung und Energietechnik, heute Vertrieb für Bereiche Medizin und Industrie:
Fränzi Stöckel, 35 Ich bin seit knapp zwei Jahren bei Gaudlitz, bin verantwortlich für die Akquise von Neukunden, bearbeite Angebote und kümmere mich um die Kommunikation zwischen Kunden und unserer Produktion. Daran merkt man schon, wie vielseitig meine Aufgaben sind. Kein Tag ist wie der andere. immer gibt es neue spannende Herausforderungen, das mag ich total. Die vielen kleinen Details, mit denen sich das Unternehmen um seine Mitarbeiter kümmert, sind eine super Sache. Jeden Montag ein Obstkorb für jede Abteilung, Zuschüsse für Fitnessprogramme, Zuschuss für die Kantinennutzung, also alles in allem bin ich sehr zufrieden, dass ich hier bin.
Coburg, gelernter Verfahrensmechaniker, heute Einrichter
Sascha Büchner, 42 Mein Aufgabe ist es, unsere Maschinen mit den Werkzeugen für die entsprechenden Artikel zu bestücken und während der Produktion die Qualität der Prozesse und Produkte zu überwachen. Das ist ungeheuer abwechslungsreich, weil wir verschiedene Branchen beliefern wie Automobilindustrie, Medizin oder andere. Und wir sind ja auch Vorreiter bei neuen Technologien, beschäftigen uns mit frühzeitig mit ihnen, das ist schon hochspannend. Außerdem bereite ich unsere Auszubildenden auf ihre Gesellenprüfung vor. Das ist eine anspruchsvolle und dankbare Aufgabe. Besonders freut es mich, dass ich meine Tätigkeit hier im Unternehmen hervorragend mit meinem Privatleben als Familienvater in Einklang bringen kann. Das gibt mir viel Sicherheit für meine Lebensplanung. Ein wichtiger Grund, warum ich schon seit 27 Jahren bei Gaudlitz bin.
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AUSBILDUNG
Advertorial
Sie sind die Fachkräfte der Zukunft – Lehrlinge, die in Deutschland einen von über 300 dualen Ausbildungsberufen erlernen können. Die Kombination aus schulischer und praktischer Ausbildung ist einmalig, die hohe fachliche Kompetenz qualifiziert ausgebildeter Fachkräfte einer der Gründe für den weltweiten Erfolg deutscher Unternehmen. LASCO, ein Coburger Maschinenbauunternehmen, hat sich in ganz besonderer Weise um die Ausbildungslandschaft verdient gemacht.
g n u d l i B Aus
t f n u k u Z d r i w
Zwei Wege zur Fachkraft bei LASCO Umformtechnik
Ausbilder Björn Bühling (links) mit den beiden Azubis Giwan Mardinli aus Syrien und Maximilian Gäbelein aus Lichtenfels: Zwei Welten treffen bei LASCO aufeinander, individuelle Wege führen beide zusammen und sorgen bei LASCO für die Fachkräfte der Zukunft.
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LASCO
Der 18jährige Maximilian Gäbelein und der 28jährige Giwan Mardinli stammen aus zwei völlig unterschiedlichen Welten. Max kommt aus Lichtenfels, Giwan dagegen aus Syrien. Ihr neues berufliches Zuhause aber verbindet sie – die LASCO Umformtechnik GmbH in Coburg. Max lernt dort seit 2017 den Beruf des Mechatronikers. Ein klassischer Ausbildungsberuf mit dreieinhalb Jahren Ausbildung, eine Kombination aus Industriemechaniker und Elektronik. „Das war schon immer mein Berufswunsch“, sagt Maximilian. Bei LASCO ist sein Wunsch in Erfüllung gegangen. So wie bei vielen anderen jungen Menschen aus der Region. Aktuell werden bei dem international agierenden Maschinenbauer LASCO 66 junge Menschen in gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen zu qualifizierten Fachkräften ausgebildet – im Rahmen des seit Jahrzehnten erfolgreichen dualen Modells. Dies beinhaltet auch 14 duale Studenten in den Verbundstudien Maschinenbau, Elektrotechnik, Automatisierungstechnik & Robotik und Betriebswirtschaft. Alleine 20 Schulabsolventen haben in diesem Jahr bei LASCO ihre Ausbildung begonnen. Entgegen dem allgemeinen Trend hat LASCO damit zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen, die alle qualifiziert besetzt werden konnten. Mit einer weit über dem Branchendurchschnitt liegenden Ausbildungsquote von 17 Prozent sieht sich LASCO bestens gerüstet, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. „Es macht uns stolz, so viele junge Nachwuchskräfte begrüßen zu dürfen. Sie finden bei uns eine hervorragende Chance für ihre berufliche Entwicklung. Wir brauchen kompetente Mitarbeiter, um die zukünftigen Herausforderungen meistern zu können“, so der Sprecher der Geschäftsführung Lothar Bauersachs. Wie ernst man es mit diesem Anspruch meint, zeigt das Beispiel von Giwan: Er hätte sich in der deutschen Ausbildungslandschaft früher schwergetan. Giwan war 2015 als Flüchtling nach Coburg gekommen. Zwar hatte er in seinem Heimatland drei Jahre lang Biologie studiert, die akademische Vergangenheit aber brachte ihm in Deutschland keine Zukunft, er suchte nach neuen Perspektiven. Damit traf er wie viele seiner geflüchteten Landsleute auf einen hohen Bedarf deutscher Unternehmen nach qualifizierten dual gebildeten Fachkräften. Die gute Konjunktur und schwache Geburtenjahrgänge hatten den Arbeitsmarkt leergefegt. Doch es gab ein Problem: die Sprache. „Sprache und Kultur sind die wichtigsten Kriterien, um sich hier gut einzufügen“, sagt Ausbilder Björn Bühling. Daher steht normalerweise vor der Ausbildung ein zweijähriger Integrations- und Sprachkurs - ein Bremsklotz für eine schnelle Einbindung junger Flüchtlinge in Unternehmen, die man doch so dringend brauchte.
„Es macht uns stolz, so viele junge Nachwuchskräfte begrüßen zu dürfen. Sie finden bei uns eine hervorragende Chance für ihre berufliche Entwicklung. Wir brauchen kompetente Mitarbeiter, um die zukünftigen Herausforderungen meistern zu können.“
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AUSBILDUNG WIRD ZUKUNFT
Advertorial
„Integration, sowohl kulturell als auch sprachlich, funktioniert doch am besten im Unternehmen, bei der Arbeit, im täglichen Umgang mit Kollegen“
Das brachte den Vorsitzenden der Geschäftsführung der LASCO Langenstein & Schemann, Holding, Friedrich Herdan, auf eine Idee, aus der das bundesweit einzigartige und mittlerweile ausgezeichnete Pilotmodell „1+3“ entstand: Dabei durchlaufen Flüchtlinge eine um ein Jahr verlängerte duale Lehre, die mit einem fachbezogenen Deutschunterricht kombiniert ist. Damit stehen diese Menschen Unternehmen als qualifizierte Fachkräfte früher zur Verfügung als im bisherigen System. „Integration, sowohl kulturell als auch sprachlich, funktioniert doch am besten im Unternehmen, bei der Arbeit, im täglichen Umgang mit Kollegen“, weiß Herdan aus jahrzehntelanger Erfahrung. Der Erfolg gibt ihm recht: Das Modell startete 2016, nicht nur bei LASCO, sondern vom Coburger Maschinenbauer ausgehend in zahlreichen Unternehmen mittlerweile über die Region hinaus in den Berufen Industrie-, Werkzeug- oder Verfahrensmechaniker oder Maschinenund Anlagenführer. Und seit September 2018 gibt es auch das Modell „1+2“ bei der Ausbildung zum Fachlageristen. So lernt Giwan heute bei LASCO den Beruf des Industriemechanikers, er habe sich gleich wohlgefühlt, komme mit den Kollegen sehr gut aus, erzählt er in gutem Deutsch, das eine Jahr mehr als sein Kollege Maximilian aus Lichtenfels hat sich schon jetzt bezahlt gemacht. Für beide Seiten. „Neben der normalen dualen Ausbildung und dem dualen Studium haben wir mit dem Modell 1+3 eine weitere Möglichkeit, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken“, sagt Ausbilder Björn Bühling. Und Giwan hat wieder eine Perspektive – für sich und seine kleine Familie. Im September nämlich wird er Papa.
Die vollautomatische Aluminium-Schmiedelinie: Einfach LASCO AR App herunterladen und Kamera des Smartphones oder Tablets darüberhalten. So erfahren Sie mehr über die Funktionsweise der Anlage. Oder den nächsten COBURGER im Juni lesen. Auch darin finden sich mehr Informationen über innovative Antworten und Lösungen aus dem Hause LASCO für die Herausforderungen und Aufgaben der Zukunft.
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DIE AKUSTIKER
Das weltweit erste Healthable-Hörsystem mit integrierten Sensoren und künstlicher Intelligenz.
Weit mehr als ein Hörsystem.
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Advertorial
EXPERTEN FÜR KOMMUNIKATION
Audibel stellt das weltweit erste Healthable-Hörsystem mit integrierten Sensoren und künstlicher Intelligenz vor
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„Das Hörsystem Via AI ist ideal. Es hilft bereits bei leichten Schwerhörigkeiten und bietet viele Zusatzfunktionen. Ich freue mich schon auf die erste Auslandsreise, bei dem es mich als Übersetzer begleiten wird.“
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TRENDSPORT BOULDERN
VON GABI ARNOLD FOTOS: VAL THOERMER
Trendsport Bouldern Verena Roos reibt sich die Hände gründlich mit einem weißen Pulver ein, bevor sie geschickt nach den Griffen fasst. Scheinbar mühelos zieht sich die 19-jährige an der Boulderwand empor, und zwar ohne Hilfsmittel und Sicherung. Denn im Gegensatz zum klassischen Klettern gibt es beim Bouldern weder Kletterseil noch Klettergurt. Verena verbringt fast jede freie Minute im Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins (DAV) Sektion Coburg: Ihre große Leidenschaft ist das Bouldern. Aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb sie sich in den Kletterhallen so wohl fühlt. „Die Gemeinschaft hier ist einfach gigantisch“, schwärmt die Studentin. Verena hat mit dem Bouldern in ihrem Wohnort Neustadt bei Coburg angefangen. Nach einem Jahr Training reichte ihr das Angebot dort nicht mehr aus. Verena suchte nach neuen Herausforderungen und fand diese im Coburger Kletterzentrum. Seit neun Jahren kommt sie nun regelmäßig in die Hallen und seit fünf Jahren betreibt sie das Bouldern als
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TRENDSPORT BOULDERN
Leistungssport. Fünf bis acht Stunden in der Woche erklimmt sie Boulderwände, steckt sich immer schwerere Ziele und lotet ihre Grenzen aus. „Man hat hier immer wieder einen neuen Ansporn,“ sagt sie. Im Kletterzentrum gibt es zwei Boulderhallen, hier liegen – anders als in der großen Kletterhalle – dicke weiche Matten auf dem Boden, die bei Fall abfedern und vor Verletzungen schützen. Beim Bouldern, erklärt Jugendtrainer Michael Janus, handele es sich um eine eigenständige Sportart, die ursprünglich aus dem Klettersport entstanden sei und sich vor vier bis fünf Jahren zur Trendsportart entwickelt habe. Und das mit gutem Grund: Während man beim Klettern immer eine zweite Person zum Sichern brauche, könne man bouldern ganz alleine. Boulderer brauchen demnach lediglich Kletterschuhe für den richtigen Tritt und Chalk - so nennt man das weiße Magnesiumspulver - für den optimalen Grip und schon könne es losgehen. „Man trainiert ohne Seil oder Hilfsmittel in Absprunghöhe“ erklärt Michael. Die Wände im Kletterzentrum sind mit vielen bunten Griffen bestückt. Die Farben, so der Trainer, zeigen die verschiedenen Schwierigkeitsstufen an. „Der höchste Griff befindet sich vier Meter über den Boden.“ Es gehe beim Bouldern in erster Linie nicht um die Höhe, sondern darum, ein Problem zu bewältigen. „Mich fasziniert die Kombination aus Kraftsport und Koordination“. Der 30-jährige hat vor zehn Jahren diese Sportart für sich als Ausgleichsport entdeckt und ist seitdem fasziniert. „Es ist ein ambitioniertes Hobby.“ Drei-bis viermal in der Woche erklimmt Michael die Kunststoffwand im Coburger Kletterzentrum und in der wärmeren Jahreszeit auch Felswände in der Natur. Bouldern könne man zum Beispiel im nördlichen Frankenjura, so Michael. Beim Outdoor-Bouldern sollten sich sogenannte Crash pads in der Ausrüstung befinden. Das sind Matten, die sich klein zusammenfalten und somit leicht transportieren lassen. Ausgebreitet sorgen die Matten für eine weiche Landung, falls der Sportler von der Wand abrutschen sollte.
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Verenas größter Erfolg war übrigens die Stadtmeisterschaft im vergangenen Jahr, bei der sie den ersten Platz holte. Bei dem diesjährigen BoulderCup der Sektion Coburg im März hat Verena den fünften Platz bei den Damen belegt, den ersten Platz holte Sophie Paulus ebenfalls von der Sektion Coburg.
„Bouldern ist eine eigenständige Sportart, die ursprünglich aus dem Klettersport entstanden ist und sich vor vier bis fünf Jahren zur Trendsportart entwickelt hat. (…) Während man beim Klettern immer eine zweite Person zum Sichern braucht, kann man bouldern ganz alleine.“
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Veranstalter: DAV Sektion Coburg, Dammweg 4
Was ist Bouldern? Bouldern kommt aus dem Englischen und leitet sich von dem englischen Wort boulder „Felsblock“ ab. Es ist das ein Klettern ohne Kletterseil und Klettergurt an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Kletterwänden in Absprunghöhe. Das heißt bis zu einer Höhe, aus der ohne Verletzungsgefahr von der Wand abgesprungen werden kann. Seit den 1970er Jahren ist das Bouldern eine eigene Disziplin des Sportkletterns und hat vor allem seit den 1990er Jahren eine rasante Entwicklung erlebt. Bei den Kletterweltmeisterschaften 2001 in Winterthur war die Disziplin erstmals bei einer Weltmeisterschaft präsent. Ab 2020 soll Bouldern auch eine olympische Disziplin sein.
DAV Deutscher Alpenverein Kletterzentrum Zentrum Coburg, Dammweg 4 Im Umkreis von circa 70 Kilometern ist die Halle die größte Indoor-Kletteranlage. Die Mitglieder haben die Zeichen der Zeit früh erkannt, das Kletterzentrum war 2001 eine der ersten Hallen in Nordbayern. 2010 folgte die Anpassung an den stark gestiegenen Bedarf durch eine umfangreiche Erweiterung. Dabei sind ein zusätzlicher Ausbildungssektor, eine attraktive Außenkletterwand und ein großzügiger, moderner Boulderbereich entstanden. Darüber hinaus wurde ein geräumiger Lagerraum geschaffen, der professionelle und kontinuierliche Arbeit am Routen- und Boulderangebot ermöglicht. Auch die Räume für Geschäftsstelle, Bücherei und Archiv wurden ausgebaut.
DAS KAR
Weitere Informationen unter: www.davcoburg.de
Quelle Wikipedia
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SEKTIONSMITTEILUNGEN | JAHRESHEFT
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INTERVIEW
AUFSTIEG JETZT
Advertorial
Klettern und Bouldern mit Intersport Wohlleben
Kraft, Ausdauer, Konzentration und dazu die besondere Herausforderung, eine steile Wand zu erobern, diese Kombination gewinnt immer mehr Anhänger: Der Klettersport boomt, Klettern ist nächstes Jahr olympisch, die Sektion Coburg des Deutschen Alpenvereins hat mittlerweile über 3000 Mitglieder und ist damit mit Abstand der größte Verein der Region, und einer der Hotspots für Kletterer ist die Fränkische Schweiz direkt vor den Türen der Vestestadt. Partner der Kletterer und Boulderer aus der Region ist Intersport Wohlleben aus Dörfles-Esbach. Wir haben uns mit Christopher Bracke von Intersport Wohlleben unterhalten. Er ist auch Klettertrainer C beim Deutschen Alpenverein Sektion Coburg. COBURGER: Ist Klettern ein Sport für Jedermann?
COBURGER: Ist Bouldern eine Alternative, wenn jemandem das Klettern zu viel ist?
Christopher Bracke: Also grundsätzlich kann von fünf bis 95 jeder mit dem Klettern anfangen. Natürlich ist Schwindelfreiheit von Vorteil, ansonsten aber gibt es kaum einen Grund, nicht zu klettern. Auch für Menschen mit Behinderung oder für blinde Menschen ist Klettern überhaupt kein Problem. Mit einer fachlichen Betreuung ist Klettern auch für gehandicapte Menschen ein toller Sport.
Christopher Bracke: Ja klar, Bouldern kann man immer machen, da geht es nicht so hoch hinaus, maximal drei Meter über dem Boden und dann ist man noch durch Matten unten gesichert. Das kann man auch ohne Kurs machen, man braucht nur ein paar geeigneter Schuhe, fertig.
COBURGER: Wie erklärst Du Dir den Kletterboom? Christopher Bracke: Klettern macht einfach richtig Spaß, fördert Koordination, Kraft, Ausdauer und Konzentration, ist familienfreundlich, und Hallenklettern ist außerdem extrem sicher. COBURGER: Was würdest Du Anfängern empfehlen? Christopher Bracke: Also wer Klettern möchte, muss zwar nicht, aber sollte einen Grundkurs machen, um die wichtigsten Techniken zu lernen und sicher an der Wand unterwegs zu sein. Dabei lernt man bei zwei bis vier Kurseinheiten das eigenständige Klettern und Sichern in einer Kletterhalle. Dadurch erwirbt man den Kletterschein, in der Regel bei einem Alpenverein, beispielsweise in Coburg oder auch in anderen Kletterhallen in Erlangen, Forchheim, Nürnberg oder Schweinfurt.
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Die Kletterwand bei Intersport Wohlleben. Auch das Coburger Kletterpärchen Jana und Jan (Portrait auf Seite 48) gehört zum Team Wohlleben.
COBURGER: Welche Ausrüstung benötigt man zum Klettern? Einen Klettergurt, Kletterschuhe, eine Sicherungsgerät, ein Seil. Das wird bei einem Kurs alles gestellt. Je anspruchsvoller man wird oder natürlich, wenn man in der Natur klettert, kann oder sollte man die Ausrüstung beliebig erweitern, mit einem Chalkbag für das Magnesium zum Beispiel, um bessere Griffigkeit zu haben, oder mit einem Helm gegen Steinschlag für draußen. COBURGER: Welches Angebot habt Ihr bei Intersport Wohlleben? Christopher Bracke: Wir haben alles da, was man an Ausrüstung fürs Klettern oder Bouldern braucht, und das von allen namhaften Herstellern. Und man kann das Equipment gleich hier vor Ort unter realistischen Bedingungen testen. Wir haben eine der Kletterhalle nachgebildete Kletterwand mit 8 Metern Höhe.
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Advertorial
Wohnmobile von Automobile Weberpals in Cortendorf
Christian Friedrich-Weberpals denkt besonders gerne an diesen Urlaub: Mit Freunden war er in Schweden zum Campen unterwegs. Zunächst wollte sich die Gruppe auf einem Campingplatz mit Strandband und Wohnmobilstellplatz niederlassen. Doch dann entdeckte der Chef der Automobile Weberpals GmbH einen abgelegenen Feldweg. Der Weg führte
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die Gruppe zu einem idyllischen Platz mit einer Bucht, einer Feuerstelle und einer Bank. „Es war wunderbar ruhig“, erinnert sich Friedrich-Weberpals. Genau das, sagt er, mache den Reiz des Campens aus, nämlich einfach losfahren und überall dort anhalten, wo es einem gefällt. Schweden ist übrigens das Lieblingsurlaubsland von Friedrich-Weberpals und seiner Familie.
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WOHNMOBILE VON AUTOMOBILE WEBERPALS IN CORTENDORF
Da der Unternehmer seine Begeisterung teilen möchte, bietet er nun auch seinen Kunden die „Freiheit auf vier Rädern“ an, und verkauft und vermietet Wohnmobile. Vor einem Jahr hat er sein Unternehmen, das die Marken Peugeot und Mazda führt, um diese Sparte ergänzt. Damit liegt er voll im Trend, die Nachfrage an Wohnmobilen steige bei allen Altersgruppen, so Friedrich-Weberpals.
preis sind Anschlusskabel, Keile, 20 Meter Wasserschlauch, 1 Flasche Toilettenmittel, Schaufel und Besen, Staubsauger und Feuerlöscher enthalten. Da Camper viel selber kochen, können auch sogenannte Optionspakete hinzu gebucht werden. Die Variante eins umfasst Töpfe, Pfannen, Schlüsseln, Gläser, Besteck, Teller und
Wer also in den Genuss der großen Freiheit kommen möchte und nicht sofort Geld in ein Wohnmobil investierten möchte, kann ein Fahrzeug mieten. Zwei Orangecamp Wohnmobile der Marke Peugeout stehen bei Weberpals in Cortendorf zur Verfügung. Der T 740 ist das kleinere Modell mit vier Schlafplätzen. Im größeren Modell, dem Alkoven A 750, können sechs Leute bequem schlafen. Im Miet-
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Advertorial
ZUM KAUFEN ODER MIETEN
Tassen. Bei Variante zwei können zusätzlich vier Stühle, ein großer und kleiner Tisch für den Außenbereich dazu gemietet werden. Ein Wohnmobil zur Miete kostet ab 749 Euro in der Woche (sieben Tage). Ist der Kunde auf dem Geschmack gekommen, dann kann er bei Automobile Weberpals ein Wohnmobil kaufen. Der Käufer hat die Auswahl zwischen drei Modellen mit 12 Grundrissen zum günstigen Einstiegspreis. Christian Friedrich-Weberpals oder auch geschultes Personal wie Janeck Escher beraten persönlich und finden garantiert das passende Wohnmobil. Wie ein Blick in das Innenleben eines Wohnmobils zeigt, sind die Fahrzeuge deutlich geräumiger als von außen vermutet. Ausgestattet mit Kühl-Gefrierkombinationen, Dusche, WC, Gasherd und gemütlichen
und bequemen Betten, muss der Camper auf keinerlei Komfort verzichten. Empfehlenswert, so Friedrich-Weberpals, sei als Sonnen-und Regenschutz eine Markise für den Außenbereich, eine Solaranlage auf dem Dach und ein Wechselrichter für den Strom. Die Familie Friedrich-Weberpals schätzt vor allem die Freiheit beim Campen und den Zusammenhalt. „Camper helfen einander, sind gesellig, aber wenn man Ruhe sucht, dann ist auch das möglich,“ so der Chef. Und: „Überall auf der Welt gibt es wunderschöne Plätze,“ fügt er hinzu. Wer mit Kindern unterwegs sei, findet Campingplätze, die spezielle Angebote für den Nachwuchs bereithielten, sodass im Urlaub keine Langeweile aufkomme.
Automobile Weberpals besteht bereits seit 70 Jahren. Christian Friedrich-Weberpals und seine Frau Carmen Friedrich-Weberpals führen das Familienunternehmen seit dem Jahr 2009 in der dritten Generation. Christian Friedrich-Weberpals hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt – vom KfZ-Mechaniker über den Techniker hin zum Meister und schließlich Unternehmer. Kollegialität und ein freundschaftliches Miteinander mit der Belegschaft sind bei Automobile Weberpals sind ein Baustein für den Erfolg. Freundlicher und kompetenter Service in der Werkstatt und im Büro sind selbstverständlich.
Ihr Autohaus in Coburg und Sonneberg
Automobile Weberpals GmbH Cortendorfer Str. 92 96450 Coburg Telefon: 09561-23939-0 www.automobile-weberpals.de
„Wer in ein Wohnmobil investiert, legt sein Geld gut an. Wohnmobile sind wertstabil und als Immobilie auf Rädern zu sehen.“
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REISEN
Kultouren D E R C O B U R G E R AU F R E I S E N
Reisen alleine, zu zweit, als Familie mit Kindern, „die schon aus dem Gröbsten“ raus sind, mit Freunden. Regionen in Europa, die mit dem Auto, per Bahn, mit dem Bus oder dem Flugzeug in ein paar Stunden erreichbar sind. Ziele für Menschen, die etwas sehen und erleben wollen, die interessiert sind an Kultur, Land und Leuten, an Natur, Bergen und Beer, gerne verbunden mit Bewegung an der frischen Luft und ein bisschen kalkuliertem Abenteuer. Das sind unsere COBURGER-Kultouren. In jedem Magazin eine. Mit vielen Bildern, die Lust aufs Fortfahren machen, und mit ein paar wenigen persönlichen Eindrücken, wenn Sie dieser Lust erliegen. Unser Tipp: Selbst auf Entdeckungsreise gehen.
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COMER SEE
VON WOLFRAM HEGEN FOTOS: YVES ALLOINDE
DER COMER SEE GANZ OBEN Unsere erste Kultour führt nach Norditalien, in die Lombardei, an die Nordostseite des Comer See. Die Anreise mit dem Auto führt über den Splügen-Pass, ein kleines Abenteuer durch eine atemberaubende Gebirgslandschaft, absolut zu empfehlen, für Wohnmobile und LKW aber gesperrt, kein Wunder, manchmal geht es ganz schön eng zu Sache (bequeme Anfahrten gibt’s natürlich auch, auch landschaftlich schön, aber anspruchslos). Nach gut 6 Stunden glitzert er, der Comer See, nach sieben Stunden sind wir in unserem Quartier in Bellano am Osterufer des drittgrößten Sees Italiens angekommen, der sich als umgekehrtes Ypsilon auf knapp 200 Meter über dem Meer an Berge anschmiegt, die bis auf über 2600 Meter hinaufragen. Mediterrane Luft schlägt uns an diesen späten Augusttagen entgegen, manch kleine Bucht entlang der Küstenstraße mit den vielen kleinen Ortschaften lädt zum (Sonnen-)Baden ein, wir aber wollen in vier Tagen ein paar Ziele in der Region erkunden.
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REISEN
C O D ERA Im Norden des Comer See liegt mitten in den Bergen das Dorf Codera. Einer der wenigen ganzjährig bewohnten Orte im Alpenraum, die nur zu Fuß zu erreichen sind, auch wenn er heute auch über einen Hubschrauberlandeplatz verfügt. Das raubt diesem Ziel aber nicht seine Faszination. Durch das Val Codera führt der gut zweistündige Fußweg von Novate Mezzola über Tausende von verwitterten Stufen gut gesichert an Schluchten entlang und später durch angelegte Galerien knapp 600 Höhenmeter hinauf in das kleine Bergdorf. Nein, er führt in eine andere Welt - die Wanderung wird zur Pilgerreise, der Aufenthalt bei einem Bier in einer der zwei Osterien mit Blick auf die grünen Steilhänge zur Meditation. Codera muss man besucht haben. Und wenn einem das nicht reicht, kann man auf der Trasse einer ehemaligen Schmalspurbahn und durch einen Tunnel hindurch spektakulär an den Ausgangsort der Wanderung zurücklaufen, nach Novate Mezzola.
TAG DER BÄTZOLDT oHG // Plakat „70 Jahre” BÄTZOLDT oHG // Plakat „70 Jahre”
PLAKAT PLAKAT DIN A2
OFFENENT
WERKSTAT n am 3. Mai vo hr U 0 :0 6 9:00 - 1
DIN A2
Version 1 Version 1
Meditativ: Die Abtei von Piona
Version 1 Version 1
Zweimal Technik – ein Team.
KFZ-WERKSTATT
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© FRESH ART Konzept & Design I 4. Februar 2019
BÄTZOLDT oHG Neustadter-Str. 10-12 | 96450 Coburg Tel.: 09561 5529-0 | Fax.:09561 5529-10 Mail: info@baetzoldt.com | www.baetzoldt.com
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Bätzoldt OHG OHG
Wir feiern
©©FRESH FRESHART ARTKonzept Konzept&&Design Design II 4. 4. Februar Februar 2019 2019
OHG OHG
GARTENTECHNIK
Tausende Stufen führen hinauf ins Bergdorf Codera
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COMER SEE
Codera, malerisches Bergdorf, das nur zu Fuß erreichbar ist.
V IL L A MON AST ERO Ein Ausflug für Botaniker, Ästheten und andere Schöngeister: In Varenna direkt am Ostufer des Comer Sees steht die Villa Monastero, deren Anfänge bis ins frühe 13. Jahrhundert zurückreichen. Wir aber interessieren uns für den botanischen Park der Villa, der auf gut einem Kilometer Länge Pflanzen aus der ganzen Welt mit ebenso vielfältigen architektonischen Elementen verschiedenster Epochen zu einem wahren Schauspiel zusammenführt, immer mit dem leichten Geplätscher und der schimmernden Wasseroberfläche des Comer Sees als Bühnenbild.
Tierische Erlebnisse beim Berwandern am Grignone
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Museum von Codera
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REISEN
AUF DI E HÖHEN Die Berge rund um den Comer See sind traumhafte Wander- und Kletterziele. Die Auswahl an Touren ist schier unendlich. Wir entscheiden uns für eine Hüttentour entlang des Grignone bei Esino Lario. Die letzte Anfahrt zum Parkplatz über eine Schotterpiste an einem Abhang entlang ist für teerstraßenverwöhnte Mitteleuropäer ungewohnt, lohnt sich aber auf jeden Fall. Dafür wird man mit Einsamkeit belohnt, viele Touristen begegnen uns auf den Höhenwegen nicht, es sind vor allem Einheimische, und wo die hingehen, soll es ja besonders schön sein – alles richtig gemacht. Die gemütliche Wanderung mit leichten Anstiegen lohnt sich wegen der eindrucksvollen Natur, Lärchenwäldern, schroffen Abhängen, bizarren Felsformationen, Bergziegen am Wegesrand, einer italienischen Brotzeit in der Sonne vor dem Rifugio Bogani und ab zu mit einem Blick hier von knapp 2000 Höhenmetern hinunter auf den Comer See.
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Nur vier von vielen Ideen für Ihre ganz persönliche Entdeckungsreise zum Comer See. Vielleicht sehen wir uns. Wir kommen nämlich auf jeden Fall wieder - der Comer See ist nicht nur eine COBURGER Kultour wert. Informationen gibt es ausführlich im Netz oder in gedruckten Reiseführern. Oder fragen Sie uns.
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COMER SEE
AB TEI VON P I O N A An der Ostseite des Comer Sees befindet sich auch die Halbinsel Olgiasca. Hier kann man nicht nur sehr herrschaftlich wohnen und urlauben, sondern auch in sich gehen. Ganz am Ende der Halbinsel nämlich befindet sich die Abtei von Piona, an der man zwar parken und sie besuchen kann, wir aber stellen das Auto am Ortsanfang ab und wandern über Pflastersteinstraßen entlang an eleganten Villen mit Blick auf den Comer See eine Stunde lang zu dieser uralten klösterlichen Gemeinschaft, deren Anfänge mindestens auf das 8. Jahrhundert zurückgehen. Die Stille der Kirche von Piona überwältigt uns mit ihrer Energie. Ein paar Schritte noch durch den kleinen Park der Abtei, Blicke auf den See, ein stilles Gebet an der kleinen Grotte. Erst ein Besuch des Verkaufsraumes mit Produkten des Klosters, Schnäpsen, Honig, Heilkräutern, bringt uns wieder zurück in das Hier und Jetzt. Kleinod am Comer See: Bellano am Ostufer
REISEN IN SEINER SCHÖNSTEN FORM DER NEUE GRAND CALIFORNIA Manche nennen es „Fernweh“. Andere „Abenteuerlust“. Doch eigentlich ist der Name ganz egal. Denn jeder Reisebegeisterte kennt das Gefühl: Die Sehnsucht nach unbekannten Orten. Der Widerwille, alles durchzuplanen. Der Drang, einfach loszufahren und dem Ruf der Welt zu folgen. Seit Jahrzehnten steht der California für genau diese Freiheit.
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SPARGELSAISON
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FRISCH AUF DEN TISCH Die Spargelsaison im EDEKA Frischecenter Wagner ist eröffnet: Ab sofort gibt es fränkischen Spargel – täglich frisch und butterzart. Das edle Königsgemüse kommt aus regionalem Anbau vom Bauern Reinhart aus Rauhenebrach im Steigerwald und landet frisch geerntet auf den Tisch. „Es sind kurze Wege, und die schmeckt man“, so Marktleiter Dieter Hümmer. Das Frischecenter Wagner in Coburg bietet seinen Kunden einen RundumService an: Mühe- und kostenlos kann das Gemüse gleich im Laden mittels einer Schälmaschine für die weitere Zubereitung vorbereitet werden. Für das perfekte Spargelmenü gibt es die passenden Zutaten, ob nun für klassische Gerichte in Kombination mit Spargelschinken, Kartoffeln und Soße Hollandaise und in raffinierten Varianten, auf dem Grill zubereitet oder im Backofen – die Mitarbeiter beraten gerne. Dazu gibt es im Frischecenter Wagner natürlich auch den passenden Wein aus Franken. Kombinieren lässt sich der Spargel übrigens wunderbar mit Erdbeeren zum Beispiel als Spargel-Erdbeersalat. Bauer Reinhart liefert die fränkischen Erdbeeren frisch gepflückt in den Laden. Aromatisch und zuckersüß schmecken die Früchte auf dem Tortenboden, als Dessert, pur und in außergewöhnlichen Rezepten. Ein fränkischer Prosecco rundet das Geschmackserlebnis ab.
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HIER WOHNTEN …
HIER WOHNTEN…
VON HEIDI SCHULZ-SCHEIDT FOTOS: VAL THOERMER
… GLASER & WEISSGERBER Wasser hat in diesem Teil der Stadt schon immer eine Rolle gespielt. Direkt am Ufer des Hahnflusses, der sich damals durch die ganze Stadt schlängelte, konnte Horst Carl mit seinen Freunden spielen, wenn er hinunter in den Hof ging. So manches Schiffchen wurde zu Wasser gelassen. So manches Hochwasser hat man erlebt. Bis dieser Seitenarm der Itz Anfang der siebziger Jahre verrohrt wurde. Dann war es auf einmal weg, das Wasser in der Mühlgasse. Mit der Verrohrung des Hahnflusses fehlte auch den restlichen Stadtmühlen das notwendige Wasser. Somit stellte die letzte in der Badergasse im Jahre 1970 ihre Arbeit ein. Gerade die Mühlgasse und die direkt angrenzende Walkmühlgasse blicken auf eine bewegte Geschichte zurück. Denn vom 15. bis ins 19.Jahrhundert hinein bearbeiteten hier Handwerksleute mit Hilfe der Mühlen ihre Stoffe. Das Haus mit der Nummer 15 war so eine Walkmühle und diente der Verdichtung von Stoffen, um daraus feines Tuch herzustellen. Sieht man genauer hin, erkennt man den quer stehenden Mühlenanbau gegenüber dem Fischgeschäft auch heute noch. Diese erste Mechanisierung ersetzte das viel aufwändigere Walken mit den Füßen. Auch die Weißgerber nahmen zur Bearbeitung ihrer Tierhäute die Mühlenkraft in Anspruch. Durch das Bleichen mit Alaun und Kochsalz entstanden aus den Schafs- und Kalbsfellen vor allem feine Lederwaren wie Damenhandschuhe, Beutel und Etuis. 1868 war Schluss mit der Mahlmühle und das Gebäude wurde zur Schleifmühle für Werkzeuge umgebaut. 50 Jahre ist es etwa her, seit der Hahnfluss hier verrohrt wurde und das Wasser unterirdisch abläuft, wie Horst Carl sich erinnert. Wie viele Coburger machte auch die Familie Carl an Weihnachten 1967 Bekanntschaft mit viel zu viel Wasser in der Innenstadt. Als im Dezember nach langanhaltenden Schneefällen ein Wärmeeinbruch kam und die Temperaturen anstiegen, schmolz in Thüringen der Schnee und die ließ die Flüsse anschwellen. Hochwasserschutz gab es noch keinen und so waren die Gewässer in der Stadt nicht imstande, die Unmengen abzuführen, die die Schneeschmelze mit sich brachte. Und so kam es, dass auch
in der Mühlgasse 8 am Weihnachtsmorgen das Wasser bis in der Hofeinfahrt stand. Horst Carl erinnert sich noch, wie sein Nachbar von gegenüber in sein Paddelboot stieg und einen kleinen Ausflug durch die Löwenstraße bis zum Bahnhof machte – mit dem Paddelboot. Dieses Weihnachtshochwasser, so erkannte man im Nachhinein, brach alle Wasserstandsrekorde. In der Raststraße stand es bis zu einem Meter hoch. Bemerkenswert. Auch der Strom fiel für viele Stunden aus und so mancher betagte Coburger ließ sich damals vom Bundesgrenzschutz in einem Panzerspähwagen aus lauter Angst evakuieren. Dabei hatten die Menschen in der Mühlgasse noch Glück im Unglück. Das entstehende HUK Parkhaus in Bahnhofsnähe war zu diesem Zeitpunkt nur eine riesige Baugrube und nahm eine große Menge des Wassers auf natürliche Weise auf. Die Werkstatt der Glaserei Carl wurde damals nicht in Mitleidenschaft gezogen. Jahrzehnte lang noch fertigten hier bis zu fünf Angestellte Fenster, Verglasungen und Bildereinrahmungen. Jeder an seiner eigenen Hobelbank. Erst im Alter von 72 Jahren ging Horst Carl 2015 in den Ruhestand. Heute dient die alte Werkstatt dem neuen Besitzer Mathias Wichtrey als Lager für seine Firma. Der Inneneinrichter hat in Eigenregie in der Mühlgasse 8 ein hübsches Wohnhaus mitten in der Stadt geschaffen. Auf drei Stockwerken wird hier gewohnt. Auch die Eltern des Besitzers fanden ein neues Zuhause und genießen die zentrale Lage und – als neueste Errungenschaft – eine Holzterrasse zwischen der ehemaligen Hofeinfahrt. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang lässt es sich hier wunderbar ruhig sitzen. Mitten in der Stadt.
Häuser, die mit Unterstützung der Gemeinschaft Stadtbild Coburg e.V. saniert worden sind – der COBURGER stellt sie vor: 2018 in jeder Ausgabe des COBURGER eines in unserer Reihe „Hier wohnte“.
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… GLASER & WEISSGERBER
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KULTURTIPPS
KULTUR Veranstaltungen, Konzerte, Theater, Ausstellungen, Lebensart und alles, was Freude macht. Zusammengestellt von Lisa Braunersreuther
DEMNÄCHST IM LANDESTHEATER DER VETTER AUS DINGSDA
CARMEN
Amüsement verspricht diese Operette mit ihrer Verwechslungsgeschichte. Bis jeder Topf am Ende seinen passenden Deckel findet, wird zu schmissigen Foxtrott-, Tango- und Walzerrhythmen und schwelgerischen Melodien gefoppt, geneckt, geschwindelt und geliebt. Dabei dreht sich alles um die junge und schöne Julia de Weert. Ausgerechnet ihr Vormund, der gefräßige Onkel Josef, ist mit seiner Frau Wilhelmine zu Besuch, um ihr seinen Neffen August Kuhbrot als Ehemann schmackhaft zu machen – und um sicherzugehen, dass ihr Vermögen damit „in der Familie“ bleibt. Aber Julia liebt nur einen: ihren Vetter Roderich. Der ist allerdings vor sieben Jahren nach „Dingsda“, einer Stadt im Indischen Ozean, aufgebrochen und hat seither nichts mehr von sich hören lassen. Just da tauchen gleich zwei Fremde auf, die behaupten, Roderich zu sein. Wer ist nun der Richtige?
Die Uraufführung dieser Oper im Jahr 1875 wurde ein Skandal: Als exotische Femme Fatale ist Carmen die ideale Projektionsfläche sinnlicher Lust, doch sie schockierte durch einen Liebes- und Freiheitsanspruch, der bis dato Männern vorbehalten war. Nichtsdestotrotz fasziniert die wohl begehrteste Frauenfigur der Operngeschichte das Publikum bis heute: Carmen gehört zu den meistgespielten Opern aller Zeiten.
Der Regisseur dieser Verwechslungskomödie ist Jörg Behr. Er arbeitete bereits an Häusern wie dem Staatstheater Oldenburg, der Semperoper Dresden, dem Theater Augsburg, der Staatsoper Stuttgart und inszeniert regelmäßig am Theater Freiburg.
Erzählt wird die Geschichte des Mörders Don José, der im Gefängnis auf seine Hinrichtung wartet. In Rückblenden erinnert er sich an die schicksalshafte Begegnung mit der Zigeunerin Carmen, die anders als er die Freiheit der Liebe über alle Konventionen stellt. „Die Liebe ist ein wilder Vogel, den niemand zähmen kann“, singt sie in ihrer berühmten Habanera. Auch Don José gelingt es nicht, sie zu zähmen – als Carmen ihn für den Stierkämpfer Escamillo verlässt, tötet er seine Geliebte aus Eifersucht. Regisseur Alexander Müller-Elmau erzählt den (Stier-)Kampf der Liebe aus der Perspektive Don Josés und entwickelt ein psychologischalbtraumhaftes Inszenierungskonzept jenseits aller Zigeunerromantik und Spanienklischees.
Die Premiere findet am 5. Mai statt. Weitere Vorstellungen gibt es am 9., 10., 17., 19., 29., 30. Mai und am 5., 10., 12., 18. und 23. Juni.
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Die Premiere findet am 2. Juni statt. Weitere Vorstellungen gibt es am 9., 13., 16., 28. Juni und am 3. und 10. Juli.
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KULTURTIPPS
VORGEMERKT
Sonderausstellung
BIOGRAPHIE VON TINA TURNER MUSIKALISCH INSZENIERT
17. März bis 29. September 2019
Zum 80. Geburtstag auf großer Tour: Das Erfolgsmusical um die Rock-Ikone Tina Turner gastiert im kommenden Jahr auch in unserer Nähe. Die musikalische Biographie über die legendäre Tina Turner erzählt das bewegte Leben der Rock-Ikone: Von den Anfangserfolgen, der harten Zeit mit einem drogensüchtigen und gewalttätigen Ehemann, dem Scheitern einer großen Liebe und dem Neuanfang und Aufstieg in den 80ern bis hin zur Filmmusik von „James Bond 007 - Goldeneye“ Mitte der 90er Jahre. Das Musical „Simply The Best“ bringt den einzigartigen Tina-Turner-Sound live auf die Bühne.
Auf den Spuren von
Queen Victoria und Prinz Albert in England und
Bild: www.facebook.com/TinaTheMusical
Schottland
Wann: 3. Januar 2020 um 20.00 Uhr Wo: Congress Centrum Suhl Weitere Infos: www.eventim.de
KULINARISCHES BARBECUE WIRD IM SMOKER GEZAUBERT Da brutzelt und duftet es: Beim Smokerabend werden besondere Leckerbissen in einem vier Meter langen Smoker-Grill zubereitet und den Gästen am Buffet kredenzt. Saftiges Beef Brisket, vollfleischige Rippchen und das berühmte Pulled Pork – genau das Richtige für Fleischliebhaber. Ergänzt wird diese „Dreifaltigkeit“ des Barbecues um weitere Spezialitäten wie Freiland-Hühnchen, Schweinebauch, Fisch von der Holzplanke, Bratwürste und vielem mehr. Um telefonische Reservierung wird gebeten.
Park 6 • 96450 Coburg • Öffnungszeiten: täglich 9 –17 Uhr www.naturkunde-museum-coburg.de www.facebook.com/Naturkunde-Museum-Coburg
Wann: 26. April um 18:30 Uhr Wo: Restaurant Froschgrundsee Weitere Infos: www.restaurant-froschgrundsee.de/event/smoker-buffet-3/
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In Kooperation mit: Tourismus und Stadtmarketing/ Citymanagement Coburg
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KULTURTIPPS
MEHRGENERATIONENMUSICAL WIDMET SICH DEM GLÜCK Ein großes Projekt hat sich die evangelische Kirchengemeinde Dörfles-Esbach vorgenommen. 60 Mitwirkende haben sich zusammengefunden, um das Musical „Dem Glück auf der Spur“ unter der Leitung von Pfarrerin Gabriele Töpfer und der Gesangslehrerin Bojana Blohmann auf die Bühne zu bringen. Schüler, Erwachsene und Ältere gehen in der Geschichte rund um die beiden Protagonisten Hanna und Alfred der Frage nach: Wie kann man auch in Zeiten der Krise weiterleben und vielleicht sogar das Glück finden? Eine extra für das Musical zusammengestellte Band, ein Kinder- und ein Projektchor wirken zusammen an dem großen Laienprojekt mit. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Bild: Wikimedia Commons
HotelentdeckerWochenende Coburg.Rennsteig
Entdecken Sie Ihre Heimat aus einer neuen Perspektive bei einer Übernachtung mit Frühstück und Drei-Gänge-Menü in einem der teilnehmenden Hotels sowie einer Entdeckertour mit Blick hinter die Kulissen der Urlaubsregion Coburg.Rennsteig! Neu in diesem Jahr: Erstmals als Sommertermin und mit der Möglichkeit einer Zusatznacht!
www.zu-gast-in-der-heimat.de
15. - 16.06.2019
Mehr Information unter
MUSIKALISCHES
Wann: 26.,27., 28. April 2019 und 10.,11.,12. Mai 2019 um 18:00 Uhr Wo: Evangelische Kirche Dörfles-Esbach Weitere Infos: Pfarramt Dörfles-Esbach
in der
Zu Gast
Heimat
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Erstm a ls und m im Somme it p r o Zusatz tionaler nacht
Bild: www.projecti.de
Die Region Coburg.Rennsteig neu erleben
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Für 2 Personen ab
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Wann: 3. Juni um 11:30 Uhr Wo: Am Güterbahnhof in Coburg Weitere Infos: www.coburger-designtage.de
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KULTURTIPPS
FÜHRUNGEN UND VORTRÄGE
Mein erstes Mal
VIERZEHNHEILIGENS GESCHICHTE KENNENLERNEN
im Kongresshaus
Die Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen ist eine der bekanntesten Wallfahrtsorte und Ziel vieler Gäste aus Nah und Fern. Um die Geschichte der Basilika zu erfahren, gibt es einmal in der Woche Führungen. Wussten Sie beispielweise, dass Vierzehnheiligen nach Plänen des berühmten Baumeisters Balthasar Neumann erbaut wurde und zu den bedeutendsten Barockbauten Bayerns gehört? Oder dass dort, wo heute der Gnadenaltar steht, im Jahr 1446 dem Schäfer des Klosters Langheim, Hermann Leicht, das Jesuskind im Kreis von 14 Kindern – den Nothelfern – erschienen sein soll?
Rosengarten? „Die Moderation einer Charity-Gala vor ausverkauftem Saal.“
Bild: www.bad-staffelstein.de
Christian Limpert
Wann: Jeden Dienstag außer an Feiertagen um 14.30 Uhr. Wo: Gnadenaltar in der Basilika Weitere Infos: www.bad-staffelstein.de/de/tourismus/freizeit/ fuehrungen/vierzehnheiligen.php
LESEREISE FÜHRT IN DIE DDR-GRENZZONE Kati Naumann verbrachte einen Großteil ihrer Kindheit in Sonneberg. Sie ging mit ihren Großeltern im Sperrgebiet spazieren, auch wenn sie dort regelmäßig kontrolliert wurden. In ihrem Roman erzählt Kati Naumann nun das bewegende Schicksal zweier Frauen vor dem Hintergrund deutschdeutscher Geschichte und der Kulisse des Rennsteigs im Thüringer Wald. Aus ihrem Buch liest sie in der Buchhandlung Riemann. Ein Vorgeschmack: „Hier verlief die Grenze?“, fragte Milla. „Noch nicht. Hier stand der Zaun für den 500-Meter-Schutzstreifen. Dressels Forst war dahinter. Zwischen den Welten. Nicht im Westen, aber auch nicht richtig im Osten.“ Wann: 23. Mai um 20.00 Uhr Wo: Buchhandlung Riemann Weitere Infos: shop.riemann.de/shop/ magazine/131416/veranstaltungen.html
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Bild: Clementine Künzel
Kongresshaus Rosengarten. Der Ort für besondere Momente.
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KULTURTIPPS
FESTE UND MÄRKTE ALTE SCHÄFEREI LÄDT ZU BUNTEM MARKTTREIBEN
Das Dorffest am Vatertag in Moggenbrunn hat Tradition. An keinem anderen Tag im Jahr ist so viel los in dem kleinen Örtchen der Gemeinde Meeder. Im Ambiente des Wasserschlosses und der alten Kastanienallee mit der Schutzengelkapelle gibt es allerlei Schmankerl: Steaks, Bratwürsten, belegten Laugenstangen, Schmalzund Käsebrote. Es gibt auch warmes Mittagessen aus dem Dorfbackofen. Auf die jüngsten Besucher wartet nicht nur eine Hüpfburg.
Zu einem Bummel entlang farbenfroher Marktstände mit allerlei handwerklicher Kunst lädt die alte Schäferei in Ahorn ein. Im idyllisch gelegenen barocken Ensemble des Gerätemuseums präsentieren Töpfer, Handwerker und Kunsthandwerker ihre Produkte. Das Marktangebot reicht von individueller Töpferware über Lederartikel bis hin zu Flechtwerk, Glaskunst und Webwaren. Einige der Aussteller lassen sich an ihren liebevoll gestalteten Ständen bei der Arbeit über die Schulter schauen und gewähren einen Einblick in die traditionellen Herstellungsweisen ihrer Waren. Selbstverständlich gibt es auch das passende Essen für solch einen Markt: Käse- und Wurstspezialitäten aus hofeigener Produktion, Bratwürste frisch vom Rost und Köstlichkeiten direkt aus dem Museumsbackofen.
Bild: Dr. Chris Loos
MOGGENBRUNN BIETET DORFFEST AM VATERTAG
Wann: 30. Mai ganztätig Wo: Dorfplatz Moggenbrunn Weitere Infos: www.gemeinde-meeder.de
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Wann: 9. und 10. Juni, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr Wo: Gerätemuseum Ahorn Weitere Infos: www.geraetemuseum-ahorn.de/de/besuch/veranstaltungen/ 9.-und-10.-juni-handwerker--und-toepfermarkt
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KULTURTIPPS
AUSSTELLUNG WIE VICTORIA UND ALBERT ALS KULTURVERMITTLER WIRKTEN Ab dem internationalen Museumstag läuft die Ausstellung „Typisch British, very deutsch. Victoria & Albert als Kulturvermittler“ im Coburger Puppenmuseum. Sie ist Teil der Feierlichkeiten rund um das 200. Geburtsjubiläum von Queen Victoria und Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha. Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen. Wann: Ab 19. Mai um 11.00 Uhr (Ausstellungseröffnung) Wo: Puppenmuseum Coburg Weitere Infos: veranstaltungen.coburg.de/details/veranstaltung/ typisch-british-very-deutsch-victoria-albert-2.html
10. Mai
20:00 Uhr
25. Mai Bild: www.wikipedia.de
19:30 Uhr
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FOTOS: VAL THOERMER 112
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KULTURTIPPS
ZEITREISE ZUM KINDERGEBURTSTAG NEUE ANGEBOTE DER KUNSTSAMMLUNGEN AUF DER VESTE COBURG
Ein ganzes langes Jahr hat die Prinzessin auf ihren Geburtstag gewartet. Jetzt ist es endlich soweit. Zusammen mit ihren Freundinnen und Freunden geht sie in der Veste Coburg auf Entdeckungstour. Auf dem Weg entdecken sie die Kleider von echten Prinzessinnen und Prinzen, sehen eine fein gedeckte Tafel und können nachspüren, wie es eigentlich so war, auf einem Schloss oder einer Burg zu leben: Interaktive Erlebnistouren sind ein neues Angebot der Kunstsammlungen auf der Veste Coburg für Kindergeburtstage.
Mit dem neuen Konzept gehen die Kunstsammlungen einen zeitgemäßen Weg, Interesse an Kultur zu wecken, Wissen zu vermitteln, die eigenen Ausstellungen einem jungen Publikum zugänglich zu machen. Die Kindergeburtstage sind damit neu gedachte Museumspädagogik. „Wir haben uns überlegt, was wir machen können, um junge Menschen für uns begeistern zu können“, sagt Cornelia Stegner von den Kunstsammlungen der Veste Coburg , die das Konzept zusammen mit dem museumspädagogischen Team entwickelt hat. Der Ansatz habe noch mehr Eventcharakter, sei spielerisch. Die Kinder sollen und dürfen nach diesem Konzept viel selbst machen: So schlüpft das Geburtstagskind in die Rolle einer Prinzessin und versammelt ihren Hofstaat um sich, oder der Ritter lässt sich von seinen Knappen die Rüstung anlegen. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt: Höfische Musik in der Hofstube, Tänze von annodazumal, Schreiten in historischen Gewändern. Das macht alles Spaß und Freude, und bei der Gelegenheit lässt sich gut vermitteln, warum das Blech damals so wichtig war in der längst vergangenen Zeit des Mittelalters, warum Damen am
Hofe Handschuhe getragen haben, wie es sich in Coburg vor 500 Jahren gelebt hat, oder auch ganz einfach warum Objekte im Museum in die Vitrine müssen oder man ein Schwert nicht mit bloßen Händen anfassen darf. Und zum Abschluss wird etwas zum Mitnachhausenehmen gebastelt, ein Tamburin zum Beispiel. Alle Sinne werden angesprochen. Ein Kindergeburtstag in den Kunstsammlungen der Veste Coburg bleibt im Gedächtnis haften. Für Cornelia Stegner ist dies der beste Weg, um historische Themen zu vermitteln: „Da kann auch keine Digitalisierung mithalten“, sagt sie, auch wenn man natürlich auch in den Kunstsammlungen Wissen digital und multimedial vermittle, zum Beispiel auf Screens das Erlebte ergänze. „Aber es steht immer das Original an erster Stelle“, vor allem natürlich bei den neuen Angeboten für Kinder. „Das Museum ist ein ganz wichtiger Ort, um zu lernen, wie komplex die Welt ist“. Das bisherige Feedback gibt den Verantwortlichen der Kunstsammlungen recht: „Wir hören sehr viel Positives, sowohl von den Kindern, als auch von den Eltern, und auch unserem Team macht das neue Konzept viel Freude.“
K I N DE RG E BU RTSTAG I N DEN KU N STS A M M LU N G E N D E R V ESTE CO BU R G Dauer: ca. 75 – 90 Minuten Preise: 99,00 € zuzüglich Eintritt (2,00 € für Kinder ab 6 Jahren) Das Geburtstagskind und zwei erwachsene Begleitpersonen haben freien Eintritt. Für Kinder ab 5 Jahren, max. 12 Personen. Im Preis ist keine Verpflegung enthalten. Ein mitgebrachter Geburtstagskuchen und Getränke dürfen in der Cafeteria zum Ritterschmaus oder Prinzessinnen-Kaffeeklatsch bereitgestellt werden. Info & Buchung Telefon: 09561/87948 Fax: 09561/87966 E-Mail: fuehrungen@kunstsammlungen-coburg.de
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KULTURTIPPS
BUCHEMPFEHLUNG MARTIN VÖGELE, BUCHHANDLUNG RIEMANN: Ein fesselndes Kaleidoskop der Wahrheit(en) Das zentrale Ereignis in Eugene Chirovicis raffiniertem Spannungsroman ist ein mutmaßliches Verbrechen, das vor Jahrzehnten in einem Hotel in Paris stattgefunden hat. Wie schon sein vorheriges Buch, „Das Buch der Spiegel“, ist auch „Das Echo der Wahrheit“ ein literarischer Genuss mit psychologischem Tiefgang. Der Psychiater James Cobb lässt sich auf eine Bitte des todkranken Multimillionärs Joshua Fleischer ein. Da dieser Teile seiner Erinnerung verloren hat, soll Cobb mittels Hypnose herausfinden, ob Fleischer in das Verschwinden seiner Freundin im Paris der 1970er Jahre verwickelt war. Fleischer hat sich Cobb ganz gezielt ausgesucht, da dieser nicht nur ein hervorragender Fachmann ist, sondern selbst Zweifel hegt, ob er am Tod einer ehemaligen Patientin Schuld trägt. Das Ergebnis der Sitzungen ist nicht eindeutig und so beschließt Cobb nach Fleischers Tod, eigene Recherchen anzustellen. Diese führen ihn nicht nur zu den Ereignissen jener Nacht, sondern auch dazu, sich dem düstersten Kapitel seiner eigenen Vergangenheit zu stellen.
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten: ISBN: 978-3-442-31450-8 20,00 Euro
Gekonnt verwebt Eugene Chirovici die verschiedenen Handlungsstränge seiner Protagonisten und lässt uns Leser Zeugen eines raffinierten Puzzlespieles werden, das am Ende des Buches in einer überraschenden Auflösung gipfelt. Das „Warum“ der Ereignisse ist dabei viel interessanter als die Frage des „Wer“, wobei auch diese Frage schließlich eindeutig beantwortet wird. Erneut ein ganz starkes Buch von Eugene Chirovici, das mit der Wahrheit spielt und unterschiedliche Erinnerungen an ein dramatisches Ereignis und seine Folgen beleuchtet.
INHALTSANGABE
EUGENE CHIROVICI
Eines Tages macht der New Yorker Psychiater Dr. James Cobb die unerwartete Bekanntschaft des Multimillionärs Joshua Fleischer. Fleischer leidet an einer unheilbaren Krankheit und bittet Cobb eindringlich, für einige Tage zu ihm nach Maine zu kommen. Als Cobb dort eintrifft, erfährt er, dass der vom Tod gezeichnete Mann eine schwere Last mit sich trägt: Er hat Angst, in den Mord an einer jungen Frau verwickelt zu sein, mit der er vor vielen Jahren einen Abend in einem Pariser Hotelzimmer verbracht hat. Seine Erinnerungen sind aber bruchstückhaft, und deshalb soll Cobb ihm helfen, endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen. Noch kann Cobb allerdings nicht ahnen, dass damit die verdrängten Dämonen seiner eigenen Vergangenheit zum Leben wiedererwachen …
… stammt aus einer rumänisch-ungarisch-deutschen Familie aus Transsilvanien und wohnt heute mit seiner Frau in Brüssel. In Rumänien hat er sehr erfolgreiche Romane veröffentlicht. Sein erster Roman in englischer Sprache, »Das Buch der Spiegel«, hat für eine internationale Sensation gesorgt und wurde in 38 Länder verkauft.
©Privat
eBook: ISBN: 978-3-641-19505-2 15,99 Euro
Es beginnt also eine packende Reise durch die Erinnerungen aller direkt oder indirekt an der Tatnacht Beteiligten.. So bildet sich nach und nach ein klarer werdendes Bild der Ereignisse ab. Was „Das Echo der Wahrheit“ dabei so fesselnd und vielschichtig macht, ist die Tatsache, dass jede Person ihre ganz eigene Wahrnehmung von der „Wahrheit“ dieser schicksalshaften Nacht hat.
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START DER OPEN-AIR-SAISON
Es ist Open-Air-Time in der Region und zu Gast sind wieder musikalische Leckerbissen die die Seebühne in Bad Staffelstein und das Schloß in Eyrichshof zum Beben bringen werden. Jetzt heißt es packt eure Freunde ein und verbringt einmalige Momente mit toller Musik unterm Sternenhimmel.
CUBABOARISCH 2.0 – LEO MEIXNER ́S CUBAVARIA
STATUS QUO BACK! ON TOUR 2019
15. Juni | Seebühne Bad Staffelstein | 19 Uhr
23. Juli | Rösler Open Air Schloss Eyrichshof | 20 Uhr
Er hat es einfach im Blut: die flotten kubanischen Rhythmen ebenso wie die erdigen bayerischen. Ob Salsa, Son oder Landler - Leo Meixner, Sänger der inzwischen deutschlandweit gefeierten CubaBoarischen und jüngster Spross der Band ist zwar in Bayern daheim, aber durch seine vielen Reisen nach Kuba musikalisch auch dort groß geworden. Schon seit einiger Zeit bringt er nicht nur frischen Wind mit auf die Bühne sondern auch einen juvenilen Einfluss aus Pop und Rap. Jetzt ist die Zeit reif für einen neuen kreativen musikalischen Cocktail aus Rum, Pop und Bavaria. Leo Meixner präsentiert seine eigene Band mit sechs Musikern - sein Cubavaria. Mit der von den CubaBoarischen Fans inzwischen heiß geliebten Sängerin Yinet im Duo verschmilzt auf der Bühne die bayerische mit der kubanischen Seele. Welch ein Genuss für Ohren und Augen! In unserer globalisierten Welt vermählen sich Tradition und Moderne aus verschiedensten Kulturen herrlich miteinander.
Stimmungsgarant. Hitlieferant. Live-Attraktion. Dafür sind Status Quo seit 1967 der Inbegriff. All diese Trümpfe werden sie einmal mehr ausspielen, wenn das Quintett im Sommer 2019 für schweißtreibende Temperaturen in Deutschland sorgt. Zwischen dem 3. Juni und 16. August lädt die britische Boogierock-Institution in acht Städten zu einem fulminanten Gute-Laune-Event mit mitreißendem Song- Showdown. Seitdem das einzige verbliebende Gründungsmitglied Francis Rossi (Leadgitarre, Gesang) in Richie Malone einen jungen, energiegeladenen Rhythmusgitarristen an seiner Seite hat, strotzt die Band wieder vor Saft und Kraft, spielt Shows mit geballter Power. Beispielhaft dafür ist ihr jüngster LiveMitschnitt „Down Down & Dirty at Wacken“ (2018). Vor 75.000 Fans beim weltgrößten Metal-Festival feuern Quo voller zurückgekehrter Spielfreude ein eindrucksvolles Hit-Feuerwerk ab. Dass Status Quo nach ihrem Akustik-Ausflug erneut unter Strom stehen und sich ihrer alten Qualitäten besinnen, bietet beste Voraussetzungen für den Konzertgenuss bei ihnen Live 2019.
I AM FROM AUSTRIA – DIE GRÖSSTEN HITS AUS 50 JAHREN AUSTROPOP
ALBERT HAMMOND 24. August | Seebühne Bad Staffelstein | 19 Uhr
1. August | Seebühne Bad Staffelstein | 19 Uhr Wenn jubelnde Zuschauer von den Sitzen aufspringen und STS’ „Fürstenfeld“ mitsingen, bei Ambros’ „Skifoan“ die Arme in den Himmel recken oder bei Fendrichs „Macho Macho“ jede Zeile auswendig kennen, dann sind sie wohl gerade in einem der ausverkauften Konzerte von „I am from Austria“, der größten AustroPop-Show Europas. In dieser mitreißenden Revue feiert der österreichische Pop sein fulminantes Comeback: Als eine große Party mit einer „Überdosis G’fühl“, das dank aufwendigster Technik auch in der letzte Reihe noch zu spüren ist. Mit viel Humor, Spielfreude und Authentizität zünden die Musiker von „I am from Austria“ ein Hitfeuerwerk auf der Bühne, das 50 Jahre lang international Geschichte geschrieben hat. Und einmal mehr zeigt, welche brillanten Songschreiber und Künstler der Austro-Pop in all den Jahren hervorgebracht hat. „Da bin i her, da gehör i hin! – I am from Austria!“
Albert Hammond ist seit über 50 Jahren als Songwriter, Sänger und Entertainer im Musikgeschäft tätig. Aus seiner Feder stammen unter anderem Welthits wie „One moment in time“ (Whitney Houston), „Nothing’s gonna stop us now“ (Starship), und „When you tell me that you love me“ (Diana Ross). Auch unter seinem eigenen Namen veröffentlichte er unzählige Hits, darunter „The free electric band“, „Down by the river“, „It never rains in southern California“ und „I’m a train“. Über 360 Millionen Platten hat Albert Hammond im Laufe seiner Karriere verkauft, mehr als 50 seiner Hits schafften den Aufstieg in die Charts. Viele seiner beliebtesten Songs wurden durch diverse Neuinterpretationen zu Evergreens, die bis heute nichts an ihrer Ausdrucksstärke und Einprägsamkeit eingebüßt haben. Er ist ein Künstler, der es schafft Songs zu schreiben, die über Jahrzehnte präsent sind und der sich dennoch bescheiden präsentiert und eine einzigartige markante Ausstrahlung besitzt. Die Klangperlen seines umfangreichen Kompositionskataloges schweben über den Grenzen zwischen (Folk-)Pop, Rock, Country und R&B.
Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in allen gängigen Vorverkaufssystemen, telefonisch unter der Hotline 0951-23837, oder unter www.kartenkiosk-bamberg.de. AUSGABE 32 / APRIL 2019
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FÜHRUNG VOLLMONDFÜHRUNG IN TAMBACH Ruhe kehrt im Park ein. In den Abendstunden und nachts, wenn die Besucher sich aus dem Park zurückgezogen haben, werden viele Tiere aktiv. Insbesondere bei Vollmond können Tiere sich anders verhalten, eine ganz besondere Stimmung. Diese kann man bei einer der Vollmondführungen ganz besonders genießen, wenn man selbst zur Ruhe kommt und sich auf die Natur einlässt. Nach einem gemeinsamen Mahl - hausgemachte Gemüsesuppe mit oder ohne Bockwurst direkt am großen Hirschgehege, geht es mit einem fachkundigen Führer durch den Wildpark und den WaldErlebnispfad. Wenn dann der Vollmond leuchtet vielleicht erklingt dann auch das Heulen der Wölfe. Ein Tipp: Taschenlampe und Fernglas mitnehmen.
Termine 2019: April: Mai: Juni:
19.04. | 20.00 Uhr 18.05. | 20.00 Uhr 17.06. | 20.00 Uhr
Juli: 16.07. | 20.00 Uhr August: 16.08. | 20.00 Uhr
Dauer: mind. 2 1/2 bis 3 Stunden, Gruppenbegrenzung Preis: Erwachsene 27 € / Kinder 22 € Weitere Infos: www.wildpark-tambach.de/programm/veranstaltungen
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ZUKUNFTSFORUM
WÄHLERGEMEINSCHAFT PRO COBURG
„Wie sieht unser Coburg aus, in dem wir leben wollen? – Wir klären Fragen rund um das Wohnen der Zukunft.“
Die Zukunft des Wohnens wird vielfältig, flexibel und individuell. Zudem führt der Megatrend Individualisierung zu einer steigenden Vielfalt an Lebensstilen, Familienmodellen, Konsummustern – und auch Wohnformen. Wie könnten entsprechende Lösungen dafür aussehen? Welche Wohnkonzepte werden künftig gefragt sein? Egal ob jung oder alt – wir alle stellen uns die Frage: In welchen vier Wänden wir in Zukunft leben werden, und was das für Auswirkungen auf Coburg hat?
Wann: Ab 07. Mai um 19.30 Uhr (Ausstellungseröffnung) Wo: Leise am Markt Weitere Infos: www.procoburg.de
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DISKUSSIONSTEILNEHMER: Christian Meyer Wohnbau Coburg Andreas Hügerich Bürgermeister Lichtenfels Uli Müller Architekt Christoph Reichel Regierung von Oberfranken | Wohnungswesen Steffi Cestone Zentrum Coburg
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www.itv-coburg.de
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IN EIGENER SACHE
IMPRESSUM
COBURGER – Das Magazin Ausgabe 32 / April 2019 Sechster Jahrgang Auflage 4000 Stück www.coburger-magazin.de
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Noch ist Zeit bis Mitte Juli, dann aber wollen wir die besten Fotos und Bildideen rund um den berühmtesten Sohn Coburgs, Prinz Albert, auswählen, prämieren und präsentieren. Er hätte ja in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag gefeiert.
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Also schickt uns weiterhin originelle, kreative oder ungewöhnliche Bildideen. Wer also schon etwas fotografiert hat, was andere auch einmal sehen sollten, wer Prinz Albert optisch einmal inszeniert hat, wer ihn verfremdet, in andere Zusammenhänge gestellt oder karikiert hat, soll sich gerne aufgerufen fühlen, seine Kreationen einzuschicken unter: hegen@coburger-magazin.de.
Haben Sie auch Interesse? Infos unter www.coburger-magazin.de/premium-partner Schreiben Sie uns an hegen@coburger-magazin.de oder NEU auch an Anke Feuer feuer@coburger-magazin.de AUSGABE 32 / APRIL 2019
Die besten Bilder werden veröffentlicht. Und das Beste wird prämiert. Mit was? Das wird (immer) noch nicht verraten.
PODCAST COBURGER GESCHICHTEN AUCH AUFS OHR
Verlag: Markatus Branding | Marketing | Digital Mohrenstr. 31 96450 Coburg Telefon 0 95 61 / 973 45 00 www.markatus.de Herausgeber und Chefredakteur: Wolfram Hegen Telefon 01 71 / 690 52 84 hegen@coburger-magazin.de Gründungsherausgeber: Peter Einheuser Wolfram Hegen Redaktion/ Autoren dieser Ausgabe: Benedikt Dellert Wolfram Hegen Wolfram Porr Heidi Schulz-Scheidt Chris Winter Lisa Braunersreuther Gabi Arnold Anja Hampel Fotografen dieser Ausgabe: Sebastian Buff Val Thoermer Christian Hesselbach Yves Alloinde Layout/ Illustrationen: Axel Straubinger Lisa Obermüller Titel-Illustration: „Erdbeerzeit“ Grundlayout: Peter Einheuser
„Hören ist das neue Lesen“, heißt es in der Medienbranche. Viele neue Podcasts im Netz sind Ausdruck dieser Entwicklung. Informativ, unterhaltsam, und ganz einfach praktisch: Podcast downloaden oder streamen, Kopfhörer auf, fertig.
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Voraussetzung ist natürlich, dass ein Podcast auch etwas zu erzählen hat. Was gedruckt nix taugt, wird vom Hören auch nicht besser. Weil wir uns aber einbilden, den einen oder anderen interessanten Text im COBURGER zu haben, bieten wir einige davon ab sofort auch als Podcast an. Vom COBURGER 31 zum Beispiel den Monaco Franke, gelesen von Andreas Leopold Schadt, oder auch die Geschichte vom „Dorfschulmeisterlein“ in Neu-Neershof, gelesen von Wolfram Hegen.
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Und auch aus diesem Magazin haben wir einige Texte als Podcast aufbereitet. Einfach auf www.coburger-magazin.de unter dem Reiter „Podcast“ die gewünschte Geschichte auswählen. Oder auf die Hinweise bei den jeweiligen Artikeln achten. Die COBURGER-Podcast finden Sie außerdem bei zahlreichen Podcast-Anbietern.
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Druck: DCT GmbH www.dct.de Preis: kostenlos Vertrieb: über 200 Verteilstellen in Coburg Stadt und Land Bestellung: Online über www.coburger-magazin.de Preis inkl. Verpackung und Versand innerhalb Deutschlands 5 Euro inkl. MwSt.
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GALERIE
GALERIE CHRISTIAN
HESSELBACH
Eine Urlaubsreise antreten und mit nie da gewesenen Bildern zurückkehren. Nein danke. Die Ansprüche des Coburger Fotografen Christian Hesselbach sehen anders aus. Zuverlässig liefern. Den Erfolg eines Unternehmens mit einprägsamen Bildern untermauern und eine tragende Säule des CI schaffen, so der Fotograf und Inhaber der Werbeagentur Background. Nach einer Ausbildung zum Litho- und Reprofotografen arbeitete Christian Hesselbach zunächst in einer Werbeagentur in Ebern, seit 2000 führt er seine eigene Agentur in Coburg. Für seine Kunden ist er gerne Auftragsfotograf. Inzwischen kommen reine Bild-Anfragen auch von außerhalb der Landesgrenzen. Von Architekten oder Unternehmern, die Gebäude, Räumlichkeiten und Teams dargestellt haben wollen. Auch die Produkte der Auftraggeber könnten vielseitiger nicht sein. Von Bürostühlen über Einrichtungskonzepte, von Kunststoff-, Metall- und Technischen Keramikbauteilen bis hin zu Anlagen- und Maschinenbau. Wenn Christian Hesselbach die Kamera ausrichtet, stehen Blickwinkel und Lichteinfall im Einklang. www.fotografie-hesselbach.de www.fotografie-coburg.de
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MONACO FRANKE
DER MONACO FRANKE An‘ echt’n Franken bringt ja so schnell nix aus der Ruh‘! Oder anners g’soochd: Es muss scho richtig wos bassiern, bevor sich a Franke aufregt! Jetzt ist es ja keine ganz neue Erkenntnis, dass wir in unruhigen Zeiten leben. Die Politik macht’s einem nicht gerade einfach. In den sozialen Medien geben irgendwelche Internet-Trolle, bezahlt oder nicht bezahlt, ihren Senf zu diesem und jenem Thema dazu, das früher überhaupt nie so groß geworden wäre! Dabei ist das Niveau manchmal so niedrig, dass dagegen sogar die Witze von Mario Barth als intelligenter, feinsinniger Humor durchgehen. Klar könnte man sich über Thilo Sarrazin, nervige Comedians, notorische Mittelspurfahrer, die bevorstehende, gefühlte 128. deutsche Meisterschaft des FC Bayern und über so manchen Politiker (was der Monaco ja auch scho g’macht hat, gell Herr Scheuer!) echauffieren. Oba simmer amoll ehrlich: Des meiste dangiert uns ja doch ned, und bevor ich mich aufrech‘, kaaf i ma lieber a Seidla! In München sind die Leute dagegen gerade nicht so entspannt. Die Frustrationstoleranz sinkt und sinkt! Die Landeshauptstadt wächst schneller, als das gut und gesund sein kann. Offenbar eine Entwicklung, die niemand vorhergesehen hat (tschuldigung, ich hätt‘ gedocht, für so was hätt’s damols die Volkszählung gehm‘?!). Die Folgen sind nicht nur zum Teil unverschämt hohe Mieten und miese Feinstaubwerte. Was die Verkehrs-Infrastruktur angeht, hinkt die Stadt mächtig hinterher. Gerade der öffentliche Nahverkehr stößt immer häufiger an seine Grenzen: U- und S-Bahnen sind regelmäßig so überfüllt, dass mancherorts ein Einstieg gar nicht mehr möglich ist. „Zurückbleiben bitte“ – die obligatorische Durchsage der Fahrer, wenn sich die Türen schließen, bekommt da eine ganz neue Stoßrichtung! Unternommen wurde lange nichts –die Uhren der Stadtplaner sind anscheinend vor 15 Jahren stehen geblieben. An der Taktung im Personennahverkehr hat sich nichts geändert. Die Busse, die die Neubausiedlungen passieren, haben in Stoßzeiten höchstens mal ein Anhängerla hinten dran. Auch die Alternativen,
Auto oder Fahrrad, sind keine, denn der Autoverkehr stockt inzwischen nicht nur in der Rush-Hour, sondern auch in Randzeiten, und Fahrradwege sind teilweise so gefährlich, dass eine Fahrt quer durch die Stadt nur in Ganzkörperrüstung zu empfehlen ist. So diskutiert München nun über die zweite S-Bahnstammstrecke, die bereits im Bau ist, über neue U-Bahnlinien, eine zusätzliche Tram- „Circleline“ und sogar über eine Seilbahn, die die Menschen in luftiger Höhe von A nach B, also von der (überteuerten) Altbauwohnung ins Büro und dann wieder von der Arbeit in den Biergarten transportieren soll. Und so wundert sich der Monaco scho a weng, dass trotz allem immer mehr Menschen in die Landeshauptstadt ziehen und sich das freiwillig und sehenden Auges antun. In der Provinz, der gemütlichen Beschaulichkeit auf dem Land lässt es sich doch viel billiger und entspannter Leben als in der Großstadt, auch wenn – nein: gerade weil eben noch nicht an jeder Milchkanne das 5G-Netz (oder überhaupt WLAN) funktioniert, weil man nicht immer erreichbar und verfügbar ist und weil man viel schneller ans Ziel kommt. Eine Fahrt im Münchner Stadtgebiet von Pasing oder Untermenzing nach Waldtrudering mit dem Auto oder öffentlich (Letzteres mit mindestens dreimaligem Umsteigen und natürlich stehend, weil die Busse und Bahnen gestopft voll sind) dauert heutzutage länger als ein Trip von Coburg nach Nürnberg! Und da sind dann sogar schon die Parkplatzsuche und die ersten Drei im Weggla mit drin! So gesehen ist die Welt in Franken eben einfach noch in Ordnung. Okay, es gibt kaum mehr Landärzte, Schwimmbäder und Bibliotheken schließen und es gibt immer noch keinen Primark in der Stadt! Dafür drohen noch keine Fahrverbote für Dieselautos, man findet noch bezahlbaren Wohnraum, und wenn in Coburg der Bus mal nicht fährt, kann man die Strecke zur Not auch mal laufen! Wer nicht will, muss sich eigentlich über nichts wirklich aufregen! Vielleicht ist es ja deshalb so ruhig, ja fast zu ruhig. Manchmal würde man sich schon wünschen, dass die Leute für ihre Rechte öfter auf die Straße gehen, so wie das die Schüler gerade bei ihren „Fridays for Future“Demos tun oder zuletzt die Münchner für das Volksbegehren Artenvielfalt. Fast nichts lockt einen Franken hinter seinem Holzkohlegrill hervor. „Die Partei“ hat das begriffen und deshalb ein „Wahlkampfthema“ gesetzt, das das Potenzial zu einem echten lokalen Aufreger hat: Sie fordert die „Bratwurstpreisbremse“! Denn 2,30 Euro für eine Coburger Bratwurst (dafür kriegt man in München nicht mal einen halben Döner) sei zu viel und nicht mehr hinnehmbar. Echt woahr, wenn des ka Grund ist, sich amoll richtig aufzuregen! Schätzla, schau wie iech schau!
Für den COBURGER von Wolfram Porr
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AUF EIN WORT
In jedem COBU RGER laden wir an dieser Stelle Coburger oder Nicht-Coburger ein, ihre Meinung zu sagen.
NAMENTLICHER NACHSCHLAG Von Wolfram Hegen
„2020 wählt Coburg. Einen neuen Stadtrat und vor allem einen neuen oder einen neuen alten Oberbürgermeister. Im März 2020 wird es soweit sein.“ So schreiben wir in diesem COBURGER auf Seite 26 zu Beginn des ersten Teils der Ergebnisse unserer großen Umfrage. Auch mit einigen Ergebnissen zum aktuellen und vielleicht-oder-vielleicht-ja-auch-nicht-wieder-antretenden Oberbürgermeister Norbert Tessmer. Und wenn er nicht wieder antritt? Oder wenn er antritt, aber nicht gewählt wird? Wer soll den Job denn machen? Wen könnten sich die Coburger denn noch vorstellen? Wir haben gefragt. Oder besser: Wir haben in unserer Umfrage mögliche Namen abgefragt. Namen politisch aktiver Personen, Namen öffentlicher Personen, bekannte Namen. Wir wollten wissen: „Würden Sie folgenden Personen das Amt des Coburger Oberbürgermeisters zutrauen?“ Neun Namen, neun Ergebnisse, die TopNine: 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Birgit Weber, CSU Michael Stoschek Thomas Apfel, Pro Coburg Christian Müller, CSB Martina Benzel-Weyh, Grüne Michael Schulz, CSU Wolfgang Weiß, Grüne Jürgen Heeb, Pro Coburg Mick Böhm, Pro Coburg
34,4 % 26,8% 24,0% 21,6% 19,7% 18,6% 17,7% 11,9% 5,4%
Und dann wollten wir noch wissen: „Und wie sympathisch ist für Sie ….?“ Die Befragten konnten von 1 (überhaupt nicht sympathisch) bis 11 (äußerst sympathisch) abstimmen. Wir haben die Antworten der Bewertungen 9 bis 11 zusammengerechnet, also jeweils die Topbewertungen. Hier die Top Nine in Sachen Sympathie: 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Birgit Weber Michael Stoschek Thomas Apfel Wolfgang Weiß Martina Benzel-Weyh Michael Schulz Jürgen Heeb Christian Müller Mick Böhm
35,2% 33,5% 30,1% 24,5% 23,2% 16% 15,1% 11,7% 10,1%
Ein Stimmungsbild vom Anfang dieses Jahres unter 300 befragten Coburgern. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger. Ob der einer oder andere der abgefragten Personen überhaupt antreten würde, ist eine andere Frage. Oder ob sich ganz andere ins Gespräch bringen …. Die Antwort darauf wird es sicher in den nächsten Wochen oder Monaten geben.
AUSGABE 29 / OKTOBER 2018
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Coburger | Das Magazin erscheint wieder am 17. Juni 2019 Anzeigenschluss ist der 03. Juni 2019.
Zitate über die Menschheit sind dieses Mal … das Letzte „Die Menschheit kam immer noch einmal davon. Die Opfer nicht eingerechnet.“ Heinrich Wiesner
„Menschheit ist eine humoristische Rolle“ Novalis
„Echte Schriftsteller sind Gewissensbisse der Menschheit.“ Ludwig Feuerbach
„Die Menschheit ist ein Buch, das immer wieder von neuem aufgelegt wird, ohne die Aussicht, jemals ein Bestseller zu werden.“ William Faulkner
„Der Jammer mit der Menschheit ist, dass die Klugen feige, die Tapferen dumm und die Fähigen ungeduldig sind. Das ideal wäre der tapfere Kluge mit der nötigen Geduld.“ Truman Capote
„Das Weltall wird der Menschheit keine Träne nachweinen.“ Albert Einstein
„Die Menschheit ist zum Werkzeug ihrer Werkzeuge geworden.“ Henry David Thoreau
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AUSGABE 32 / APRIL 2019
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