Nr. 42 | Dezember 2020
Gesellschaft. Kultur. Wirtschaft. Politik.
Chronist eines Jahrhunderts
Herbert Werner Neitzel hat die Zeit des Wirtschaftswunders und Wiederaufbaus als Grafikdesigner und Art Director nicht nur miterlebt, sondern durch sein kreatives Schaffen wesentlich mitgeprägt. Grafiken und Motive des WahlCoburgers ab Seite 104 in der Galerie.
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INHALT
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EDITORIAL. Stille Zeit. STADTGESPRÄCHE. Ein Zelt fürs Freibad? KULTURTIPPS. Viel online oder TV. IN EIGENER SACHE. Annodazumal. IMPRESSUM. Die waren es. MONACO FRANKE. Mantel des Schweigens. AUF EIN WORT. Licht. DAS LETZTE. Zitate zum Jahreswechsel.
GABI ARNOLD GABI ARNOLD VAL THOERMER
14 2020. Fotostrecke Erfolgsgeschichten. SONDERTHEMA ÄSTHETIK.
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WOLFRAM HEGEN
EIN HAUS MIT VIELEN STOCKWERKEN. 24 Interview mit Prof. Dr. Michael Heinrich über Ästhetik.
GABI ARNOLD VAL THOERMER
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GABI ARNOLD VAL THOERMER
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JULIA KIRSTEN, MELANIE KREMPEL, NINA RENTH
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HEIDI SCHULZ-SCHEIDT VAL THOERMER HERBERT WERNER NEITZEL
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EINE HANDVOLL LEBEN. Wenn ein Kind zu fr üh zu Welt kommt.
WOLFRAM HEGEN
WOLFRAM HEGEN
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Was fi nden wir schön?
SCHÖN? SCHÖN. SCHÖN! Ein Selbsttest in Bildern.
WO EDLE UHREN TICKEN. Ein Jubiläum.
COBURGS BESTE. Frischecenter Wagner, Kapp Niles, Optik Müller
KULTOUREN. 76 Tallinn. HIER WOHNTE … 80 … einer der ersten Autofahrer Coburgs. GALERIE. 104 Ein Chronist Deutschlands.
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Sichere Fahrt. Entspannte Augen. Bei jedem Licht und Wetter. Nebel hängt über der Straße, Regen fällt auf die Windschutzscheibe, die Sonne steht tief, es wird früh dunkel … Bei diesen Bedingungen ist Autofahren eine Herausforderung für die Augen. Dabei ist es für die Fahrsicherheit besonders wichtig, vorausschauend zu fahren, die anderen Fahrzeuge im Blick zu behalten und rechtzeitig bremsen zu können. Mit ZEISS DriveSafe Brillengläsern speziell für Autofahrer sind Sie auch im Herbst und Winter entspannt unterwegs. Wechseln Sie jetzt zu DriveSafe: Denn je mehr Sie sehen und je früher Sie Hindernisse oder Gefahren erkennen,
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EDITORIAL
EDITORIAL WOLFRAM HEGEN Ein Jahr nicht zu beenden im glühweinsäuernden Miteinander eines Weihnachtsmarkts, nicht mit zwischen Heiterkeit und Peinlichkeit schlingernden Wichtelrunden, nicht mit völlernden und schädelnden Weihnachtsfeiern, nicht mit hochkomplexen Planungen der Feiertage, nicht mit dem üblich dampfendknallendpfeifenddonnernden Kehraus, ein unserer üblichen Gewohnheiten zu dieser Zeit also entwurzeltes Jahr zu beenden, wirft uns zurück auf das, was diese Zeit eigentlich ist: Die stille Zeit. Das Dunkel ist dunkler, die Kälte kälter, die Stille stiller – sicht- und hörbare Leerräume, die wir fühlen können, die wir füllen können. Mit einem Blick nach innen, getöse- und ablenkungsfrei. Ein freier Blick ins Ich, der wehtun kann, wenn sich ein Loch auftut, aber mit der Zeit neue Horizonte eröffnet, weil keine gewöhnliche Weihnachtszeitvernebelung die Sicht versperrt. Was und wer ist uns wirklich wichtig, was und wer ist uns etwas wert, was ist gut, echt und schön? In unserem Sonderthema „Ästhetik – was finden wir schön?“ haben wir uns mit Prof. Michael Heinrich von der Hochschule Coburg unterhalten, der sich seit frühester Jugend mit dieser Frage beschäftigt und in den letzten Jahren zu einem weit über Coburg hinaus gefragten Fachmann entwickelt hat. Ästhetik nämlich, wie also wir die Welt wahrnehmen, ist kein Selbstzweck: Die Welt entsteht ja durch unsere Wahrnehmung. Schön – finden wir – ist auch unsere Fotostrecke mit Erfolgsgeschichten aus diesem Jahr. Was eine Krise so alles möglich macht … Schön ist auch die ergreifende Geschichte des kleinen Fritz, der kurz vor Weihnachten 2019 mit nur 340 Gramm Gewicht auf die Welt kam, und ein Jahr später Weihnachten als ein munteres Baby feiern kann. Schön sind auch die Werbegrafiken und Zeichnungen des Wahl-Coburger Werner Neitzel, die auf ihre Weise eine Chronik sind der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Wir zeigen eine kleine Auswahl in unserer Galerie in diesem Magazin. Übrigens: Wir haben uns von ihm auch das Titelbild entliehen. Wir finden, es weckt irgendwie Erinnerungen an frühere Zeiten. Ein Bild wie ein Traum. Kindheit. So, und jetzt sind Sie dran!
P.S. Schöne Weihnachten P.P.S: TV-Tipp Heiligabend 16 Uhr auf iTVCoburg, NECTV, im SRF und zu hören auf Radio EINS: Die COBURGER WEIHNACHT P.P.S Einen guten Start ins Jahr 2021.
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INHALT
80 HIER WOHNTE …
38 EIN JUBILÄUM
… ein Autofahrer.
22 ÄSTHETIK 76 KULTOUREN
Wo edle Uhren ticken.
Was finden wir schön?
10 EINE HANDVOLL LEBEN
Tallinn.
Wenn ein Kind zu früh zur Welt kommt.
14 JAHR 2020
Erfolgsgeschichten.
Coburg
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Kronach
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Lichtenfels
Unser Geschenk für Sie: besseres Hören. Wir wünschen Ihnen Frohe Weihnachten! terzo Zentrum Coburg Mohrenstr. 18 96450 Coburg Tel. (0 95 61) 9 57 31 coburg@hoergeraete-geuter.de www.hoergeraete-geuter.de AUSGABE 42 / DEZEMBER 2020
facebook.com/hoergeraetegeuter COBURGER | DAS MAGAZIN
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STADTGESPRÄCH
STADTGESPRÄCH... EIN ZELT FÜRS SCHWIMMERBECKEN??!!?? Bevor wir das in diesem Jahr noch vergessen: Die Befürworter einer Traglufthalle über dem Freibad Coburg machen wieder mobil. Sie wollen, dass Mittel für das Projekt im kommenden Haushalt vorgesehen werden. Eine Traglufthalle würde das beliebte 50-Meter-Becken wintertauglich machen, so die Pläne. Eigentlich war das Projekt Ende 2019 schon von der Stadt abgelehnt worden. Das geht aus der Berichterstattung der westfälischen Nachrichten und der Münsterschen Zeitung hervor: Das Freibad Coburg nämlich ist das älteste Freibad der westfälischen Stadt Münster, erbaut 1927 vom damaligen DJK-Kreis Rhein-Weser. Ein COBURGER-Leser hat uns auf die große Fanbase des Bades aufmerksam gemacht. Mit eigenem Facebook-Auftritt und vielen Fanartikeln, einer Badekappe z.B., und zwar sogar noch in schwarz-gelb, den Farben der Stadt Coburg. Mit der hat das Münsteraner Freibad freilich nur relativ wenig zu tun, so unsere Recherche: Die „Coburg“, wie das Bad dort im Volksmund heißt, hat ihren Namen wohl von der benachbarten früheren Sommerwirtschaft „Koburg“ am „Koburgweg“, die ein Pastor namens Koberg angelegt hatte. Ähnlich aber sind die Themen, ob in Münster oder in Coburg: Es fehlt an Wasserflächen fürs Schwimmtraining. In Münster soll es vielleicht eine Traglufthalle über „der Coburg“ richten, in Coburg vielleicht eine neue Schwimmhalle, fordert der Sportverband.
UND DANN NOCH EIN BLICK IN DIE DIGITALE ZUKUNFT!!
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Bevor wir in diesem Jahr noch vergessen: Rehau, Hof und Kronach bilden eine Modellregion in Sachen autonomes Fahren. Schon jetzt sind in Kro nach testweise selbstfahrende Busse unterwegs, im Frühjahr 2021 soll dort auch der Masterstudiengang Autonomes Fahren starten. Knapp fünf Millionen Euro sollen für das Projekt auf dem neuen sogenannten Lucas-Cranach-Campus investiert werden. Nach Lichtenfels wiederum fließen vom Bund 11 Millionen Euro für das neue FADZ, ein Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien. Und in Bamberg surft jede Schule bereits seit letztem Jahr mit mindestens 500 Mbit/s. Die Stadt treibt dort den Glasfaseraufbau voran. In Coburg hat man den flächendeckenden Ausbau gestoppt, der vor über zehn Jahren in Beiersdorf, Creidlitz und einem innerstädtischen Gebiet begonnen hatte.
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WENN EIN K IND ZU FRÜH ZUR WELT KOM MT …
Eine l l o v d n a H Leben! „Er ist unser Wunderkind“, sagt Jennifer Backert und strahlt bei diesen Worten ihr Baby glücklich an. Der kleine Fritz liegt auf seiner Krabbeldecke, klappert mit dem Babyspielzeug, lacht lauthals und brabbelt fröhlich vor sich. Das grenzt tatsächlich an ein Wunder, denn Fritz kam mit nur 340 Gramm Geburtsgewicht im Klinikum Coburg auf die Welt und hatte kaum eine Überlebenschance.
Rückblick: Es ist 21. Dezember 2019. Jennifer Backert verspürt bei einer Weihnachtsfeier am Abend plötzlich Schmerzen im Oberbauch und ein Ziehen. Sie ist in der 24. Schwangerschaft swoche und erwartet ihr erstes Kind. Bisher ist die Schwangerschaft normal verlaufen, ohne Komplikationen. Deswegen nimmt sie die Symptome zunächst nicht so ernst. „Da habe ich mir nichts dabei gedacht, denn wenn man schwanger ist, da hat man halt manchmal Bauchziehen oder Drücken und so.“ In der Nacht nehmen die Schmerzen zu, auch im Rücken fängt es heft ig an zu ziehen. Jennifer Backert und ihr Partner Simon Hümmer fahren in das Krankenhaus nach Lichtenfels. Dort wird sofort Blut abgenommen und eine Ultraschall untersuchung veranlasst. „Dann haben sie gesagt, wir müssen jetzt sofort nach Coburg. Es ist wahrscheinlich eine Schwangerschaft svergift ung und dass das Kind halt geholt werden muss“, erinnert sich Jennifer. Die Vermutung bestätigt sich, mit einem NotKaiserschnitt wird das Kind entbunden; es wiegt nur 340 Gramm, gerade mal eine Handvoll Leben. Jennifer sieht ihr Kind erst einige Tage nach der Geburt zum ersten Mal. „Am Samstag ist er ja auf die Welt gekommen und Mitt woch habe ich dann erst einmal überhaupt realisiert, was passiert ist.“ Fritz befindet sich auf der Intensivstation im sogenannten „Perinatalzentrum Level 1“ im Regiomed Klinikum Coburg. Das Frühchen liegt in einem Inkubator, Kanülen und Kabel stecken in dem winzig kleinen Körper. Jennifer erinnert sich: „Man fühlt sich erst einmal wie im falschen Film. Man denkt sich, das kann doch jetzt nicht das Kind sein.“ Im Perinatalzentrum kämpft ein Team um das Leben des Jungen. „Sie haben auch gesagt, wir soll en uns nicht so viele Hoff nungen machen. Sie wussten ja nicht, ob er überhaupt lebensfähig ist und dann hat es geheißen, wenn er überlebt, dann habe er wahrscheinlich Behinderungen“, erzählt Jennifer. Tatsächlich sei Fritz, was das Gewicht betreff e, das kleinste Frühchen, das im Klinikum Coburg versorgt wurde, sagt Dr. Peter Dahlem, Kinderarzt und Neonatologe. „Wir bewegen uns da an der Grenze der Lebensfähigkeit, der Unreife, ja der extremen Unreife. Die Kinder sind ja nicht gemacht für das Leben und nur mit unserer Unterstützung und der sogenannten Neonatologie, das ist das Fachgebiet, können die Kinder überleben und hoff entlich ohne Behinderungen“, sagt Dr. Dahlem. All eine schon die Infusionskanülen, die in die kleinen Venen gelegt werden müssen, das sei eine Kunst.
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EINE HANDVOLL LEBEN Jennifer kann nach drei Wochen nachhause, ihr Kind besucht die 26-Jährige jeden Tag im Krankenhaus, um es zu baden, zu kuscheln, um vorzulesen und um zu „känguruhen“. Känguruhen bedeutet, dass das Baby für mehrere Stunden eng am Körper der Mutter oder des Vaters liegt. Es spürt die Haut, die Wärme, den Herzschlag und baut so eine Bindung auf. Abends, wenn Jennifer nach Hause geht, besucht Papa Simon nach der Arbeit seinen Sohn. „Das war eigentlich sehr schön, für die Situation. Die Schwestern waren wie eine Familie, weil man sie jeden Tag um sich hat, man verbringt ja Stunden mit denen. Wenn man dann auch acht, neun Stunden känguruht, sind sie ja immer für einen da“, sagt die junge Mutter. Im „Perinatal-Zentrum Level 1“ arbeiten Perinatologen, Neotologen und Fachkräfte aus der Frauen- und der Kinderheilkunde zusammen. Der Level 1 Standard bedeutet, dass sehr kleine Kinder unter einem Geburtsgewicht von 1250 Gramm auf höchstem Niveau medizinisch versorgt werden.
Zehn Prozent aller Kinder kommen zu früh auf die Welt Laut Statistik kommen zehn Prozent aller Kinder in Deutschland zu früh auf die Welt. Im Regiomed Klinikverbund sind das bei 2500 Geburten im Jahr 250 Kinder, die sich vor dem errechneten Geburtstermin auf den Weg machen. Die Anzeichen für eine Frühgeburt sind laut der Leitern des Perinatalzentrums, Dr. Hanna Philipp, Schmerzen und Druckgefühl nach unten, Schmerzen im Rücken, Flüssigkeitsabgang und Blutungen. „Bei diesen Symptomen sollte sich die Frau sofort in ein Krankenhaus begeben,“ sagt die Ärztin. Wenn der Geburtsverlauf unauffällig ist, können übrigens auch Frühgeburten auf normalem Weg zur Welt kommen. „Aber in vielen Fällen ist ein Kaiserschnitt notwendig, zum Beispiel, wenn das Kind so klein ist wie Fritz. Dann wird es zuerst in die Kinderklinik auf die Neonatologie gebracht und die Mutter bleibt bei uns auf der Wochenstation.“ Wie sich die Kinder tatsächlich entwickeln, hängt laut Dr. Dahlem von verschiedenen Faktoren ab. „Es braucht Ärzte und Pflegekräfte, aber auch Psychologen, die die Eltern betreuen, weiterhin High-Tech Medizin und es hängt auch ein bisschen vom Schicksal ab,“ sagt der Mediziner. Und es komme auch vor, dass frühgeborene Kinder nicht überleben. „Zum Glück ist das eine große Seltenheit und wir dürfen ein bisschen stolz sein, dass wir, was das betrifft, unter dem Bundesschnitt liegen, also sehr gut.“ Nach der Geburt und auch in den weiteren Lebensjahren werden die Familien unterstützt, das geschieht mit Nachkontrollen und Förderungen. In den ersten Wochen besuchen auf Wunsch Pflegekräfte und Psychologen die Familie zuhause. Spezialisierte Zentren wie das sozialpädiatrische Zentrum in Coburg kümmern sich um die Nachsorge und um Frühförderungen. Jennifer Backert und Simon Hümmer haben ihren Fritz am 15. Mai 2020 aus dem Krankenhaus abgeholt, einen Monat nach seinem errechneten Geburtstermin im April. Sein Geburtsgewicht hatte sich von 34O Gramm auf 3400 Gramm verzehnfacht. Der Alltag zuhause ohne Krankenschwestern und Ärzte war für die junge Mutter eine große Umstellung. „Am Anfang war es richtig schwierig, er hat ja für eine Flasche Milch mit 120 Milliliter eine Stunde gebraucht und auch mit dem Essen, das war echt schlimm, auch mit dem Schlafen hat es am Anfang überhaupt nicht hingehauen“, sagt Jennifer. Inzwischen hat sich das Leben mit dem Baby eingespielt, die Eltern sind überglücklich, vor allem auch weil sich Fritz gut entwickelt. Spaziergänge, krankengymnastische Übungen und viel Zeit stehen täglich auf dem Programm. Jennifer Backert und Simon Hümmer möchten mit ihrer Geschichte anderen Eltern Mut machen, auch die schwierigen Zeiten durchzustehen, vor allem auch dann, wenn die Prognosen ungünstig sind. Und was Simon angeht: Der ist sowieso ein Wunderkind, nicht nur für seine Eltern…
Beitrag von iTV-Coburg zum Weltfrühgeborenen-Tag
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WELTFRÜHGEBORENEN-TAG
Wenn Gebäude lila strahlen … … dann ist Weltfrühgeborenen-Tag! In Deutschland werden prägnante Gebäude im gesamten Bundesgebiet lila illuminiert. Mit den kunstvoll beleuchteten Gebäuden soll auf die Frühgeborenen, ihre Familie und auf ihre besondere Situation aufmerksam gemacht werden. Aber auch auf die hohe Kunst der Medizin. Auch in Coburg Stadt und Landkreis haben dieses Jahr am 17. November zahlreiche Gebäude lila in die Nacht geleuchtet, zum Beispiel auch die Veste Coburg. Dort haben sich Jennifer Backert, Simon Hümmer und Dr. Dahlem getroffen. Auch deshalb, weil es für den Arzt und die Familie ein Tag von besonderer Bedeutung ist.
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DAS JAHR
ERFOLGSGESCHICHTEN IM KRISENJAHR
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Geschlossene Türen, Stoffmasken vor dem Gesicht, Plexiglasscheiben, die uns von den Mitmenschen trennen. Abstand halten, Ausweichen anstelle von Umarmungen, Berührungen und Nähe. Was für ein Jahr! Viele Pläne, ob eine lang geplante Urlaubsreise oder ein Familienfest, konnten wir nicht realisieren. Das SARS-CoV-2-Virus wütet immer noch weltweit. Es weist uns in unsere Grenzen. Doch gibt es in dieser Krise auch viele kleine und große Erfolgsgeschichten. Wir haben uns mit Menschen getroffen, die kreativ auf die neue Situation reagiert haben, die anpacken und helfen. Beispielsweise freuen wir uns über unser Gespräch mit einer Seniorin, die die Corona-Infektion überlebt hat. Und wir zeigen, wie Coburg trotz der Corona-Pandemie voranschreitet. Der COBURGER stellt sechs Erfolgsgeschichten vor.
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Im Süden Coburgs entsteht ein Leuchtturmprojekt: Es ist nicht zu übersehen: Im Süden Coburgs, zwischen den Bahngleisen und der Itz, sind Bauarbeiten im vollen Gang. Dort entsteht ein architektonisches Highlight: Das Globe wird nach englischem Vorbild auf dem ehemaligen Güterbahnhofareal gebaut. Es wächst viergeschossig in die Höhe und ist momentan das größte Bauvorhaben der Stadt Coburg. Der Rundbau soll als Interimsspielstätte für das sanierungsbedürftige Landestheater genutzt werden. Das markante Bauwerk soll aber auch langfristig Coburgs Kulturszene bereichern und für Veranstaltungen genutzt werden. „Das Globe war von Anfang an und in vieler Hinsicht außergewöhnlich“, sagt Peter Cosack, Leiter des Hochbauamtes der Stadt Coburg. Auch deshalb, weil viele Beteiligte, wie die Globe Coburg GmbH, die Hochschule Coburg, das Designforum Oberfranken, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft
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der Stadt Coburg, die Stadtverwaltung Coburg mit dem Coburger Stadtrat und nicht zuletzt die vielen externen Fachplaner in die Maßnahme involviert seien. „Das Besondere ist aber auch, dass eine Studienarbeit zweier Studierenden der Hochschule Coburg aus dem Jahr 2016 Grundlage für das Globe war, die jetzt realisiert wird“, sagt Cosack. Die Idee ein Globe zu errichten, kam vor allem auch bei den drei Coburger Unternehmen Brose, Kaeser Kompressoren und HUKCoburg gut an. Die drei Unternehmen unterstützen die Maßnahme mit je einer Million Euro. Die Gesamtkosten für den Rundbau mit seinen drei Nebengebäuden und Außenanlagen belaufen sich auf 33 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern fördert das Projekt mit zehn Millionen Euro. Das Globe soll im Herbst 2022 fertig sein und das Herzstück von Coburgs neuen Süden bilden.
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Coburg bekommt einen Zukunftsbahnhof: Im Moment ist er noch eine Baustelle, aber das soll sich bald ändern. Der Bahnhof in Coburg wird saniert und soll nach Abschluss der Arbeiten zu einem Vorzeigeprojekt werden. Coburg wird einer von zwei Zukunftsbahnhöfen in Bayern. Insgesamt tragen dieses Label 16 Bahnhöfe bundesweit. Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert das Innendesign des Gebäudes und gestaltet die Unterführung zu den Bahnsteigen neu. Um den Charme des Bahnhofes zu bewahren und noch zu erhöhen, bleiben dabei die historischen Elemente erhalten. „Ziel ist eine deutlich verbesserte Aufenthaltsqualität für alle Reisenden und Besucher“, sagt Stefanie Ehlert, Projektleiterin Zukunftsbahnhöfe Bayern. Die Empfangshalle und der Durchgang zur Unterführung sollen bereits bis Ende 2020 fertiggestellt sein. Den Reisenden in Coburg stehe dann ein neuer Fußboden im historischen Schachbrettmuster sowie einladende Sitzlandschaften zur Verfügung. Die Arbeiten an der Unterführung dauern noch bis in 2021 an. Insgesamt investieren die DB und der Freistaat Bayern rund 1,8 Millionen Euro. Die Stadt Coburg ergänzt die Maßnahmen in ihrer Zuständigkeit mit Investitionen 16 C O Bvon U R Grund E R | 500.000 D A S M AEuro. G A Z I N
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Digitalisierung an Schulen nimmt endlich Fahrt auf: Homeschooling ist plötzlich ein Thema. Die Digitalisierung an den Schulen nimmt Fahrt auf. „Wir haben dazu gelernt, vieles was wir jetzt eingeführt haben, wird auch nach der CoronaPandemie bestehen bleiben“, sagt Klaus Reisenweber, Rektor der Realschule Coburg II. Die Schulen im gesamten Bundesgebiet, in Stadt und Landkreis Coburg mussten auf die neue Lage reagieren. In der Realschule Coburg II werden Turnhalle, Biologie-, Physik- und Chemieräume zusätzlich für den Unterricht genutzt. Dadurch sind neue Schulräume entstanden, die ausreichend Platz bieten. Es kann weitgehend auf den Wechselunterricht verzichtet werden, vor allem in den neunten und zehnten Klassen. Eine neue Form des Unterrichtes ist es, die Schüler einer Klasse auf zwei Klassenzimmer aufzuteilen. Der Lehrer befi ndet sich in einem Raum und die Schulstunde wird in das andere Klassenzimmer live übertragen. Homeschooling, also lernen von zu Hause aus, ist auch ein Thema in der „COII“, zum Beispiel auch dann, wenn sich eine Klasse in Quarantäne befi ndet. Pünktlich um acht Uhr morgens loggen sich die Schü-
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ler per Liveschaltung in die Schule ein. Muss ein Lehrer im Homeoffice bleiben, dann kann er sich ebenso in das Klassenzimmer schalten. Das Jahr 2020 hat die Schule verändert, aber nicht nur negativ. „Es ist schön zu sehen, dass die Schüler die Schule mehr zu schätzen wissen“, sagt Reisenweber. Die Schüler seien sehr vernünft ig und diszipliniert. Anna Mitzel, Greta Irowec und Isabel Wittmann aus einer zehnten Klasse der Realschule Coburg II haben sich auf die neue Situation eingestellt. „Es ist zwar ein komplett anderer Unterricht, aber die Schulen müssen ja Maßnahmen ergreifen“, sagt Anna. Homeschooling, so Greta, habe gut geklappt, obwohl sie den Unterricht in der Schule bevorzuge. Dem stimmt Isabel zu: „Zu Hause ist es schwerer sich motivieren als in der Klassengemeinschaft.“ Der Landkreis Coburg und der Freistaat Bayern haben der „CO II“ übrigens über 100 Tablets zur Verfügung gestellt. Die Digitalisierung schreitet in Schulen schrittweise voran, ob mit oder ohne Homeschooling.
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Gesundheits- und Pflegepersonal hilft im Dauereinsatz: „Ich bin nicht mehr dieselbe, wie ich vor der Erkrankung war“, sagt Gudrun Stegner. Der 86-jährigen Neustadterin steckt der Schreck immer noch in den Knochen. Im Frühjahr 2020 wurde sie positiv auf Corona getestet und seitdem ist nichts mehr, wie es vorher war. „Ich habe geistig und körperlich stark abgebaut in kurzer Zeit“, sagt die Seniorin. Im Frühjahr bemerkte Gudrun Stegner, dass sie nichts mehr riechen und schmecken konnte. Sie hatte keinen Appetit mehr und verlor stark an Gewicht. Hinzu kamen Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen und ein psychischer und physischer Abbau, unter dem sie heute noch leitet. „Dass man so was bekommt, daran haben wir nicht gedacht“, sagt die Seniorin. Gudrun Stegner war wegen einer Operation im Krankenhaus, als sie dort positiv getestet wurde. Zwei Wochen musste sie auf der Isolierstation bleiben. Nach der stationären Behandlung war die Rentnerin noch weitere zwei Wochen in Quarantäne. Mit ihren Kindern konnte sie in dieser Zeit nur telefonieren. „Ich habe meine Mutter vier Wochen lang nicht gesehen, sie hat viel geweint“, sagt Tochter Ute Wildner. Gudrun Stegner versteht nicht, dass es Corona-Leugner gibt, die auf die Straße gehen und andere Menschen mutwillig gefährden. „Die Verordnungen der Regierung sind keine Schikane, sondern das sind Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz aller.“ Schließlich könne Corona jeden treffen, unabhängig vom Alter.
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Gemeinsam geht Coburg durch die Krise: Als der erste Lockdown im Frühjahr ausgerufen wurde, konnte die 93-jährige Georgeta Ehlers ihr Haus nicht mehr verlassen. Gut, dass es Menschen wie Lena Kropp gibt, die spontan geholfen haben. Die Pandemie hat die Studentin im Frühjahr in eine Zwangspause versetzt. Lena wollte helfen und stand Georgeta Ehlers zur Seite. Die Studentin kaufte ein, besorgte Medikamente in der Apotheke und hörte einfach zu. „Einmal ist es mir einfach ein Anliegen, so nach meinem besten Wissen, Gewissen und so, wie ich kann, eine Hilfe zu sein für die Leute, die jetzt eben nicht mehr einkaufen können oder auch stark gefährdet sind. Und dann bin ich auch ganz froh, was zu tun zu haben“, sagt Lena. Der Kontakt zu den Senioren entstand im AWO-Mehrgenerationshaus im Bürglassschlösschen in Coburg. Dort absolvierte Lena eine Ausbildung, um pflegende Angehörige zu entlasten. Zuhören, trösten, einkaufen und einfach da sein – manchmal sind es eben die kleinen Dinge, die Großes bewirken.
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Coburgs Betriebe reagieren kreativ und flexibel: Die Corona-Pandemie hat das Hotel- und Gastronomiegewerbe und die Kunst- und Kulturschaffenden besonders hart getroffen. Einfach nur die Türen schließen, war für viele keine Option, auch nicht für Louis Sommer, den Geschäftsführer des Lokals 1627 in Coburg. Zu Beginn der Pandemie, bei dem ersten Lockdown, wussten Louis Sommer und seine Partnerin Andrea Lindner noch nicht, wie es weitergehen sollte. „Wir hatten da noch nicht so große Bedenken, wir haben unseren Jahresputz gemacht, renoviert, restauriert und die Mitarbeiter haben Überstunden abgebaut.“ Doch dann wurde klar, dass ein neues Konzept erstellt werden
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musste. Das 1627 hat nicht nur auf das „To-go-Geschäft“ gesetzt, sondern auch das Restaurant in einen Kiosk umgestaltet. „Die Idee dahinter ist, dass auch tagsüber Leute in unser Haus kommen. Wir wollen keinen Stillstand, wir wollen weiter wahrgenommen werden“, sagt Louis Sommer. Im Kiosk werden ausgesuchte Produkte verkauft, die direkt vom Hersteller kommen, wie Spirituosen, Weine, kleine Geschenke oder auch selbst gemachte Spezialitäten. Ab 17 Uhr läuft das „To-go-Geschäft“ mit Speisen und Getränken für Zuhause. „Ich bin dankbar und zufrieden, dass das so funktioniert“, sagt Louis Sommer, und zufrieden ist er trotz der Pandemie.
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Von Wolfram Hegen
k i et h t Äs Was finde n w ir schön? Schönheit ist schön.
Ein schöner Baum. Ein schönes Bild. Eine schöne Melodie. Ein schöner Körper. Ein schönes Gesicht. Ein schöner Tag. Wir sehen, wir spüren, wir hören Schönheit. Wir empfinden Schönheit, jeder für sich ganz persönlich. Und doch alle zusammen. Wir sind uns einig, was wir als schön empfinden, obwohl sie doch nicht messbar ist, diese abstrakte „Schönheit“. Oder eben doch? Schönheit ist begehrenswert, ein gutes Geschäft. Das Haus, der Garten, die Möbel. Die Jacke, die Hose, die Schuhe. Das Gesicht, die Haare, die Haut. Schönheit ist Wohlgefühl, ein Streicheln für den Geist, Vollendung, Harmonie, Ein-Klang. Schönheit tut gut, manchmal sogar weh, so schön ist sie. Wer möchte sich nicht mit Schönem umgeben?
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k i et h t s Ä Haus I
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Ein mit vielen n e k er w k Stoc Was finde n w ir schön?
Warum wir etwas schön finden … oder eben nicht.
Interview mit Prof. Michael Heinrich
INTERVIEW
Liegt Schönheit im Auge des Betrachters? Kann man sie messen? Was finden wir schön und warum? Fragen, mit denen sich Prof. Dr. Michael Heinrich von der Hochschule Coburg beschäftigt. Erst im letzten Jahr ist sein Buch zu einer disziplinübergreifenden Ästhetik erschienen. Ob in München, Cambridge oder Washington, oder jetzt ganz neu im Rahmen eines Kooperationsprojektes der Hochschule Coburg mit dem Fraunhofer Institut IVI: Heinrichs Wort hat Gewicht in der Fachwelt. Der COBURGER hat sich mit dem gebürtigen Münchner und Wahl-Coburger unterhalten.
COBURGER: Seit wann beschäftigen Sie sich mit Fragen der Ästhetik? Prof. Dr. Michael Heinrich: Das ist eigentlich ein Lebensthema von mir. Das ging schon mit 15 Jahren los. Damals habe ich schon mit meinem Vater diskutiert, warum Menschen etwas schön finden oder eben nicht. Ich habe mich dann immer gefragt, wie ein Raum oder ein Kunstwerk beschaffen sein muss, um eine beabsichtigte Wirkung auszulösen. Ich wollte wissen, was genau ich als Gestalter denn eigentlich tue. Im Rahmen der wissenschaftlichen Beschäftigung damit wurde später schnell klar: Es gibt zu dieser Fragestellung viele Einzelaussagen; jede wissenschaftliche Disziplin kocht ihr eigenes Süppchen dazu, hat ihre eigenen Thesen und Theoriegebäude zum ästhetischen Erleben. Aber wo lassen sich am ehesten handfeste Beweise dafür finden, warum wir etwas auf eine gewisse Weise wahrnehmen und dann eben schön finden oder nicht? Ich wollte zunächst von unseren gemeinsamen Rahmenbedingungen als Menschen ausgehen, nämlich von unserem Körper, der Biologie und der Psyche, die ja Muster erzeugen, die auch den Geist prägen. Und wie wirken dann solche Muster mit Erfahrungen, Wissen und kulturellen Prägungen zusammen? Diese Fragen waren innerhalb der praktischen Gestaltungsarbeit immer eine Herausforderung für mich. Deshalb habe ich schließlich 2018 an der LMU zu psychologischer Ästhetik promoviert und im letzten Jahr ein Buch veröffentlicht, das Grundzüge einer übergeordneten Designtheorie entwickelt, über alle wissenschaftlichen Disziplinen hinweg. COBURGER: Wir verwenden ja oft mal den Begriff Ästhetik und meinen damit etwas Schönes, Harmonisches, Stilvolles, Ausgewogenes. Trifft das den Kern der Ästhetik? Prof. Dr. Michael Heinrich: Ja und Nein. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet man in der Regel etwas als ästhetisch, was man schön findet. In der Philosophie und später in der Psychologie betrifft Ästhetik seit dem 18. Jh. allerdings viel
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mehr, nämlich alles, was wir sinnlich wahrnehmen und erfahren können. Wir finden ja durchaus auch oft Dinge attraktiv, die man nicht als klassisch schön oder harmonisch bezeichnen würde. Manchmal mögen wir Computerspiele, die in düsteren kriegerischen Welten spielen, oder lieben den Kick, den uns Thriller oder Gruselfilme verschaffen. Eine ästhetische Theorie muss auch für solche vermeintlichen Widersprüche Erklärungen bieten, ebenso wie für den Umstand, dass wir als Menschen einerseits viele Vorlieben und Abneigungen teilen, aber auch häufig völlig individuelle ästhetische Bewertungen entwickeln. COBURGER: Warum ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit Ästhetik so wichtig? Prof. Dr. Michael Heinrich: Das hat ganz praktische Gründe. Vor uns liegen große gesellschaftliche Herausforderungen, und alle müssen auch ästhetisch gestaltet werden. Wie planen wir unsere Räume, Architekturen und Städte, wie designen wir Objekte und Prozesse? Es geht ja eben nicht nur um reine Nutzfunktionalität, sondern es soll ja ein Umfeld entstehen, das unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit, unsere Lebensqualität und damit auch unsere Leistungsfähigkeit ganzheitlich unterstützt. In der Realität werden jedoch in vielen Gestaltungsprozessen ästhetische Erkenntnisse komplett vernachlässigt, etwa zu sozialen oder atmosphärisch-emotionalen Aspekten von Gestaltung. Durch die Ergebnisse entsteht dann u.U. bei sehr vielen Menschen ästhetisches Unbehagen, etwa im Städtebau. Fortschritt kann auch darin bestehen, die Gestaltung unseres Umfelds tatsächlich an die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppen anzupassen. Angewandte, wissenschaftlich begründete Ästhetik kann einen riesengroßen Beitrag dazu leisten. Das hat manchmal durchaus mit Ressourcen und Investition zu tun, vor allem aber mit konzeptionellem Know-How. Apple ist deswegen Kult geworden, weil die Firma genau das begriffen hat. Es stecken weder Zufall, Glück oder Magie dahinter, sondern ästhetische Profile – die dann in uns Schönheit oder andere ästhetische Erlebnisse auslösen.
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SONDERTHEMA ÄSTHETIK
COBURGER: Menschen, Musik, Kunst, Literatur, Autos, Dinge, alles, was wir wahrnehmen können, können wir als schön empfinden – oder eben nicht. Für nicht wahrnehmbare Dinge gibt es also keine Ästhetik? Prof. Dr. Michael Heinrich: Es gibt auch nichtsinnliche mentale Strukturen, etwa gedankliche Schemata, und die folgen offensichtlich ebenfalls ästhetischen Prinzipien. Mathematiker können Formeln als schön empfinden, und eine Studie von letztem Jahr zeigt, dass die Schönheitskriterien etwa für mathematische Beweise und Gemälde sehr ähnlich sind, und zwar sowohl bei Laien als auch bei Fachleuten. Die Kriterien Eleganz, Tiefgang und Klarheit haben sich als besonders stabil herausgestellt. COBURGER: Wie bewerten wir als Menschen denn nun, was wir als schön oder eben nicht schön wahrnehmen? Prof. Dr. Michael Heinrich: Also das ist sehr komplex, ich erkläre das gerne mit meinem 3-Ebenen-Modell. Biologisch teilen wir Menschen ein gemeinsames Instrumentarium, mit dem wir Formen, Farben, Geräusche oder Gerüche wahrnehmen – unsere Körper und Nervensysteme sind ja bei uns allen erst einmal gleich angelegt, und das gilt auch für manche unmittelbare Wahrnehmungsreaktionen. Viele Reflexe, das Kindchenschema oder einige Muster des Sexualverhaltens etwa sind nicht nur bei Menschen gattungsübergreifend festzustellen, sondern auch bei anderen Säugetieren und Vögeln. Auch auf andere Schlüsselreize reagieren wir tendenziell gleich: Spitze Gegenstände oder laute Geräusche werden meist als bedrohlich wahrgenommen, fruchtbare Landschaften als harmonisch und schön. Auf der zweiten, der biografischen Ebene, machen wir im Laufe unseres Lebens ganz eigene Erfahrungen, verbinden gewisse Wahrnehmungen mit schönen oder eben nicht-schönen Gefühlen. Und dann werden diese Deutungsmuster auch noch durch eine sozio-kulturelle Ebene überformt: Welche ästhetischen Unterscheidungsmerkmale beschreiben in einer sozialen Gruppe oder in einem Milieu die Rollen einzelner Mitglieder innerhalb der Hierarchie, welche sind ein Zugehörigkeits- oder Erfolgszeichen? Was muss man schön finden, besitzen, zur Schau stellen, um dazuzugehören? COBURGER: Wo im Kopf entsteht denn innerhalb kürzester Zeit die Bewertung: „Das ist aber schön.“ Prof. Dr. Michael Heinrich: Vereinfacht gesagt finden wir ja etwas schön, was uns angenehme Gefühle bereitet. Und Gefühle sind funktional mit dem limbischen System verknüpft, das auch für die Ausschüttung von entsprechenden Botenstoffen sorgt, etwa Dopamin und Endorphin.
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Dort erfolgt zunächst eine erste spontane emotionale Reaktion auf einen Umweltreiz, einen Gegenstand oder einen Menschen. Dann werden Rückkopplungsschleifen zu biografischen und kulturellen Deutungsmustern in anderen Hirnbereichen hergestellt, die immer wieder zur Gefühlsebene zur Neubewertung zurückgeschickt werden. So rastet sehr schnell eine Bedeutungsmischung ein, die dann Verhaltensmöglichkeiten nahelegt. COBURGER: Also die Ästhetik, also was wir wie wahrnehmen und bewerten, ist kein statischer Prozess? Prof. Dr. Michael Heinrich: Nein, eigentlich kämpfen immer zwei oder drei Ebenen miteinander. Oder anders gesagt, das Haus der Ästhetik hat viele Stockwerke. Nehmen wir als Beispiel mal einen erfolgreichen Banker. In seinem Umfeld fahren viele Kollegen einen Porsche oder ein ähnliches Fahrzeug. Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch er einen Porsche schön findet, auch, weil er in seiner sozialen Gruppe dazugehören möchte. Das ist die kulturelle Prägung. Es kann aber sein, dass ihm dann seine Oma einfällt, die immer gesagt hat, Junge, immer bescheiden bleiben, nicht protzen. So ist er biografisch geprägt worden, und schon hat er einen inneren Widerspruch, nämlich dass er den Porsche einerseits attraktiv findet, sich aber nicht so richtig daran freuen kann. Nebenbei gesagt hat ein Porsche auch ein gutes biologisches Ästhetikpotential durch seine geschwungenen Formen und kohärenten Linienflüsse. COBURGER: Ist Ästhetik zeitlos, objektivierbar, messbar? Prof. Dr. Michael Heinrich: Also ich halte mit vielen anderen die biologische Ebene für relativ zeitlos, weil leiblichkeitsgebunden: Es gibt über Zeiten und Kulturen hinweg einen Sockel aus Konstanten dafür, was wir als schön empfinden. Durchschnittliche, symmetrische Gesichter gehören zum Beispiel dazu: Sie vermitteln Verlässlichkeit, Harmonie, vielleicht auch Gesundheit, wichtige Faktoren bei der Partnersuche. Und man kann diese Wahrnehmung auch messen. Mit der funktionellen Magnetresonanztomographie und anderen Verfahren können wir quasi in Gehirne schauen und beobachten, welche Prozess-Muster darin etwa beim Anblick eines Gesichts entstehen, aber auch, wie jemand affektiv reagiert. Interessant dabei ist eben, dass wir manchmal etwas Anderes sagen und bewusst wahrnehmen, als wir eigentlich empfinden. Häufig kommen sich alle Deutungsebenen – die biologische, die biografische und die kulturelle – ein wenig in die Quere, wenn etwa die kulturelle Ebene die beiden anderen Ebenen zensiert, und viele unserer verschiedenen, widersprüchlichen Bewertungen werden uns noch nicht einmal bewusst. Das
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INTERVIEW
COBURGER: Und schöne Menschen mit schönen Dingen in schönen Umgebungen haben doch auch einen persönlichen, fi nanziellen, sozialen Vorteil?
mehr Karrierevorteile haben und mehr verdienen können. Allerdings heißt das überhaupt nicht, dass nicht so perfekte Menschen nicht auch sehr erfolgreich sein können, manchmal sogar das Gegenteil. Denn Menschen, die sich nicht auf ihre äußere Schönheit verlassen können, entwickeln dafür häufig andere, viel nachhaltigere Fähigkeiten, um privat und berufl ich erfolgreich zu sein. Freundlichkeit, Lebendigkeit oder Empathie zum Beispiel sind wunderbare Eigenschaften, die einen Menschen in der Wahrnehmung „schön“ und sehr erfolgreich und glücklich machen können, die aber mit körperlicher Schönheit wenig zu tun haben. Man muss lernen, sich zunächst so zu akzeptieren, wie man ist, auch wenn der soziale Druck zum Bessersein, zum „Ideal“-Sein oft ungeheuer groß ist. Dann wird man auch sehr viele schöne Eigenschaften bei sich entdecken, die einen selbst und andere froh machen können. Der innere Einklang ist es nämlich auch, der besonders schön machen kann. Wenn man wirklich begriffen hat, dass das eigene Glück nicht am eigenen Aussehen liegt, dann wird man auch sagen können: Jetzt bin ich frei, mich der Welt zuzuwenden und nicht mehr vor dem inneren und äußeren Spiegel kleben zu müssen.
Prof. Dr. Michael Heinrich: Ja, es gibt Studien, die nahelegen, dass schöne Menschen zunächst
Die Fragen stellte Wolfram Hegen.
wäre wohl auch ziemlich anstrengend! Unser Gehirn präsentiert uns sozusagen meistens nur die Schlussrechnung. COBURGER: Ist dieser kulturelle Druck größer geworden? Prof. Dr. Michael Heinrich: Gerade in der heutigen Zeit entsteht durch die vielen Bilderwelten, die auf uns einprasseln, ein wahnsinniger Druck auf der kulturellen Ebene, gerade auf junge Menschen. Das hat eine Dynamik erreicht, die uns Menschen sehr weit von unserer Selbstwahrnehmung und Selbstakzeptanz forttreiben kann, im Streben nach dem, was gesellschaft lich als schön und begehrenswert gilt. Und wer dann zu wenig direkte Bezugspersonen im persönlichen Umfeld hat, die einen als Gesamtwesen annehmen und stärken, benötigt umso mehr Follower, Likes, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Bestätigung im Netz, in der oft vergeblichen Hoff nung, sich aufgehoben zu fühlen.
Zur Person
Prof. Dr. Michael Heinrich Studiendekan Fakultät Design Hochschule Coburg
1966
geboren in München; österreichischer Staatsbürger
1986 – 1992
Studium Bühnen-, Kostümbild Akademie Mozarteum; Diplom, Magister Artium
1989 – 1990
Production Design (bei Oscarpreisträger Rolf Zehetbauer, Bavaria Film)
seit 1993
11 Gesamtplanungen Bühnenbild; 30 gesamtverantwortliche Bühnenbildund Kostümausstattungen; Illustration, Grafi k, Messestand, Architektur, Innenarchitektur, Konzept
seit 2006
Professur auf Lebenszeit (Darstellen, Entwurf, Bühnenbild), Hochschule Coburg; Workshop-Leitungen Akademie der Bildenden Künste, München
2007 – 2009
Studiengangsleiter Innenarchitektur, Fakultät Design, Hochschule Coburg
2009 – 2014
Vizepräsident der Hochschule Coburg
seit 2016
Studiendekan der Fakultät Design, Hochschule Coburg
2018
Promotion „Psychologische Ästhetik“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Fakultät Medizin
seit 2018
Fachlicher Sprecher, Forum Kultur, Europäische Metropolregion Nürnberg
2019
Buchveröffentlichung „Metadisziplinäre Ästhetik“
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Von Gabi Arnold Bilder: Val Thoermer
? n ö h c S . n ö h c S ! n ö h c S F
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Wie jetzt? Was ist eigentlich schön?
Auf diese uralte Frage gibt es keine eindeutige Antwort. Schönheit liegt eben vor allem auch im Auge des Betrachters. Während dem einen das Herz vor Entzücken aufgeht, rümpft der andere vielleicht vor Entsetzen die Nase. Der eine erfreut sich an schlichter Eleganz, der andere liebt es opulent und üppig. Schönheit hat also viele Facetten. Wir begegnen ihr in der Architektur, in der Malerei, in der Musik, beim Anblick bestimmter Menschen. Und wir begegnen Schönheit auch, wenn wir mit wachen Augen spazieren laufen. Wir nehmen Sie mit auf einen Spaziergang durch Coburg und Umgebung. Aber Stopp. Ob Sie das, was Sie sehen, überhaupt als schön empfinden, das entscheiden natürlich Sie selbst!
ÄSTHETIK FOTOSTRECKE
Schön, oder kühl`?
Schön, oder kitschig? AUSGABE 42 / DEZEMBER 2020
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SONDERTHEMA ร STHETIK
Schรถn, oder nervig?
Schรถn, oder protzig? 30
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FOTOSTRECKE
& Schön, oder morbid?
Goldankauf in der Webergasse 27 in Coburg (neben Stempel Scheler)
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er n ö h c S n e n h o W SONDERTHEMA ÄSTHETIK
Interview mit Dieter Haimann von Engel & Völkers
Gefrag t w ie nie!
Wohnen gehört seit jeher zu den unverzichtbaren Grundbedürfnissen aller Menschen. Und das Eigenheim gewinnt gerade in den aktuellen Zeiten weiter an Wert. Immobilien bleiben eine stabile Investition in Lebensqualität, Altersvorsorge und Zukunftssicherheit. Der COBURGER hat sich dazu mit Dieter Haimann von Engel & Völkers unterhalten.
COBURGER: 2020 war geprägt von der Corona-Pandemie. Hat man die Auswirkungen auf dem Immobilienmarkt gespürt? Dieter Haimann: Insbesondere seit der Phase der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen von März bis Mai dieses Jahres ist die Wohnqualität noch stärker in den Fokus gerückt. Das merkt man an den Suchanfragen unserer Kunden. So wird viel häufiger als früher nach einem zusätzlichen Arbeitszimmer gefragt. Auch ein Balkon oder eine Terrasse darf es bei einer Stadtwohnung gerne sein. COBURGER: Man konnte ja auch weniger in den Urlaub fahren in diesem Jahr. Ist dafür Ihres Wissens nach mehr in die eigenen vier Wände investiert worden, in die Einrichtung, in einen gewissen Luxus? Dieter Haimann: Absolut. Früher war das vor allem Kunden aus dem sogenannten Premiumsegment vorbehalten, heute leisten sich viel mehr Menschen auch mal einen eigenen Fitnessraum, ein Heimkino, einen Pool, eine Sauna, ein Spa – oder auch mal eine Bibliothek. Dazu passt auch der Trend zum, ich will es mal so nennen, „schön machen“. Die Nachfrage nach Sanierungsobjekten ist enorm. Kein Wunder, wurden doch die besten Lagen oft mals schon vor langer Zeit bebaut. Die do-ityourself-Bewegung hat durch mehr Freizeit richtig Fahrt aufgenommen, mit viel Fantasie und neuen Design-Ideen werden alte Gemäuer zum individuellen, modernen Wohntraum.
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COBURGER: Beobachten Sie insgesamt einen Trend zum wertigen, schönen, qualitätvollen Wohnen? Dieter Haimann: Die Entwicklung hält ja schon eine Weile an. Durch die Corona-Pandemie hat sie noch einmal mehr Schwung bekommen. Junge Familien suchen nach Häusern mit großer Wohnfläche in grünen Lagen, wo es sich angenehm leben lässt. Flexible Arbeitszeitmodelle und der Trend zum Home-Office machen es leichter als früher, aus den Metropolen und Stadtzentren hinauszuziehen und das stickige Innenstadtbüro gegen einen mobilen Arbeitsplatz in Ferienregionen mit hoher Lebensqualität zu verlagern. Langfristig könnte diese Entwicklung zu einer Revitalisierung vieler Kleinstädte und zur weiteren Aufwertung von ländlichen Regionen im Umland führen. COBURGER: Was bedeutet das für die Preise auf dem Immobilienmarkt? Dieter Haimann: Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklung die Preise auch in ländlichen Lagen weiter steigen lässt und empfehlen unseren Kunden weiterhin in Immobilien zu vertrauen. Denn kaum eine andere Geldanlage bietet langfristig so viel Wertstabilität und Sicherheit wie Häuser und Wohnungen in gefragten Lagen. Durch den Mangel an Anlagealternativen und das niedrige Zinsniveau bleiben Immobilien auch künft ig eine lohnenswerte und krisensichere Kapitalanlage mit attraktiven Renditen.
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Advertorial
ENGEL & VÖLKERS
Engel & Völkers – Erfahrung seit über 40 Jahren Engel & Völkers steht für Tradition und hohe Dienstleistungsqualität in Sachen Immobilien. Seit über 40 Jahren ist das Unternehmen in der Vermittlung von Wohn- und Gewerbeimmobilien tätig. Engel & Völkers ist mittlerweile an 790 Standorten in 33 Ländern auf vier Kontinenten mit 12.890 Mitarbeitern vertreten – damit ist Engel & Völkers ein weltweit führendes Dienstleistungsunternehmen für private und institutionelle Kunden. Die Dienstleistungspalette umfasst die Beratung, die Vermietung, den Verkauf oder auch Bewertungen rund um Immobilien. Dieses Knowhow ist seit nun schon seit drei Jahren für die Region rund um Coburg verfügbar.
ENGEL & VÖLKERS Sonja und Dieter Haimann EV Oberfranken Immobilien e.K. Ketschengasse 41 | 96450 Coburg
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FINANZTIPP
n e t k a F & n e l h a Z Welche der folgenden Merkmale sind für die Schönheit einer Frau besonders wichtig? Weltweit
Deutschland 60 %
Humor
„Ästhetik“ in 95 Wörtern
Selbstvertrauen
Ästhetik war bis zum 19. Jahrhundert vor allem die Lehre von der Schönheit, von Gesetzmäßigkeiten und Harmonie in der Natur und Kunst. Ästhetik bedeutet wörtlich: Lehre von der Wahrnehmung bzw. vom sinnlichen Anschauen. Ästhetisch ist demnach alles, was unsere Sinne bewegt, wenn wir es betrachten: Schönes, Hässliches, Angenehmes und Unangenehmes. Eine Lehre, die sich nur mit schönen Dingen beschäftigt, heißt Kallistik. Alltagssprachlich wird der Ausdruck ästhetisch heute meist als Synonym für schön, geschmackvoll oder ansprechend verwendet. In der Wissenschaft bezeichnet der Begriff die gesamte Palette von Eigenschaften, die darüber entscheiden, wie Menschen wahrgenommene Gegenstände bewerten.
64 %
Würde
83,6 %
Beim Türsteher
62,3 %
Beruf
61,9 %
Freundlichkeit 46 %
Gesichtsbild
54 %
Reisen
27,3 %
Hotel
26,4 %
Fröhlichkeit 42 %
Hautbild
40 %
Krankenhaus / Arzt
13,6 %
Öffentliche Verkehrsmittel
12,6 %
Sonstige Bereiche Keine Vorteile
49 %
46 %
41 % 45 %
Stilgefühl
37 %
Frisur
44 %
41 % 40 %
Attraktivität 34 % 34 %
36 % 32 % 32 % 28 % 26 % 26 %
Kosmetika Religiöser Glaube
20,8 %
Amtswegen
Warteschlagen
71 %
52 %
17 %
30 %
23,4 %
Benotung Schule / Ausbildung
Supermarktkasse
65 %
55 % 53 %
Stärke
Finanzieller Erfolg
29,4 %
Restaurant
57 %
Weisheit
Beruflicher Erfolg
32,6 %
Verkehrskontrolle
71 %
60 %
Jugendlichkeit
44,7 %
Bedienung / Beratung
70 %
63 %
Gewicht & Form
Partnersuche
69 %
66 % 63 %
Intelligenz
In welchen Lebensbereichen haben gut aussehende Menschen Ihrer Meinung nach Vorteile?
65 %
Wie wichtig ist es Ihnen, sich mit schönen Dingen zu umgeben
11,4 %
31 %
8,6 % 10,0 %
22 %
5,4 %
18 %
Anzahl Schönheitsoperationen Laut der International Society of Plastic Surgery (ISAPS) gab es 2017 deutschlandweit 290.900 Schönheitsoperationen und damit rund 15 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Bundesrepublik gehört damit zu den Ländern mit den meisten ästhetisch-plastischen Eingriffen weltweit.
8%
11 %
1
Im Jahr 2019 war die Brustvergrößerung die beliebteste Schönheitsoperation in Deutschland – rund 8,3 Prozent aller ästhetisch-plastischer Eingriffe.
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Trifft überhaupt nicht zu
Quelle: Statista und Wikipedia
2
10 %
3
4
5
6 Trifft voll und ganz zu
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Jeder Mensch hat eine erste Chance verdient.
Viele Menschen in Paraguay haben keine Chance, ausreichend für ihre Familie zu sorgen. Es fehlt an Nahrung, Bildung und vielem mehr. Doch manchmal braucht es nur eine Kuh, um die Zukunft zu verbessern. So wie bei Petrona: brot-für-die-welt.de/chance
Barbara Kammerscheid
Thomas Engel
Dr. Brigitte Schäfer-Stöcklein Rolf Beyersdorf
Professor Johannes Kraft
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Nadja Kücker
Frank Carsten Herzog
Rainer AUSGABE 42 /Landwehr DEZEMBER 2020
KONZEPTION & FOTOS: SEBASTIAN BUFF
Es sind Menschen der Tat, Nimmermüde, Antreiber, Gestalter, Vorwärtsstrebende, Aktive. Es gibt sie auf der großen Bühne, seltener im Verborgenen, aber auch da. Sie stellen sich vor. Im COBURGER. In jeder Ausgabe einer oder eine – Männer und Frauen.
MACHER
Nach unserem ersten Rückblick im Dezember 2018 schauen wir auch jetzt wieder zurück auf die MACHER im COBURGER. Dieses Mal Macher der Jahre 2019 und 2020 ...
Melanie Feiler
Markus Rink
Und schon ein Blick ins nächste Jahr: Unser erster Macher im Jahr 2021 hat alle Coburger in den letzten beiden Jahren sehr stolz gemacht. Interview und Portrait mit ihm in der Ausgabe #43 Ende Januar 2021. AUSGABE 42 / DEZEMBER 2020
Alexander Schmidtke
COBURGER | DAS MAGAZIN
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Die nächste Generation: Steffi Stahl 38
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JUBILÄUM Von Gabi Arnold Fotos: Val Thoermer
Dort, wo edle Uhren ticken! Ein Blick in die Werkstatt von Juwelier Stahl erinnert ein wenig an eine Zeitreise. Neben alten
Handwerkszeugen wie Drehmaschine, Fräse,
kleinen Tiegeln, Pinzetten, Lupen und Zangen stehen hochmoderne Hightech-Maschinen. Dies
gewährleistet, dass sowohl sehr alte als auch
ganz moderne Uhren restauriert und repariert werden können. „Ich bin von jeder Uhr begeis-
tert, die hochwertig ist“, sagt Geschäftsinhaber Stefan Stahl. Seine Liebe für Uhren hat der Chef des Hauses vom Vater geerbt, dem ersten Uhr-
macher in der Familiengeschichte in Coburg. Der Senior, Hans Joachim Stahl, ist mittlerweile 84 Jahre alt und arbeitet noch immer im Geschäft mit. Mit geschultem Blick und ruhiger Hand werkelt er an dem filigranen Uhrwerk einer wertvollen Tischuhr. Stefan Stahl zeigt uns unterdessen die antiken Uhren, die in einer Nische an der Wand hängen. Es handelt sich um besondere Uhren, allesamt Unikate und sehr alt. Der Uhrmeister Stefan Stahl zeigt auf eine Bilderuhr aus dem 17. Jahrhundert, die er einmal ersteigert hat. In der Nähe tickt das Uhrwerk einer Schwarzwälder-Kuckucksuhr aus dem Jahr 1870. „Es handelt sich um einen Dachbodenfund. Die Uhr hat noch die original alten aus Holz geschnitzten Pfeifen“, schwärmt Stefan Stahl. Uhren wie diese sind bei Juwelier Stahl bestens aufgehoben, denn mit seinen Werkzeugen kann er nahezu jede Uhr zum Laufen bringen. Überhaupt: Hans Joachim und Stefan Stahl hauchen antiken Wand- und Tischuhren wieder neues Leben ein.
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125 JAHRE JUWELIER STAHL Uhren findet der Kunde in jeder Ausführung und Preislage bei Stahl. Wanduhren, Tischuhren, Turmuhren und Armbanduhren, jugendliche Modelle für den schmaleren Geldbeutel ebenso wie die exklusive Schiene. Das Unternehmen ist mit der „Zertifizierung drei“ für Omega Uhren ausgezeichnet. Werkstätten mit dieser Zertifizierung dürfen den höchstmöglichen Rundumservice für diese wertvollen Uhren anbieten.
„Man arbeitet mit edlen Metallen, mit Gold, Silber, eben mit allen Edelmetallen und Edelsteinen und das macht den Beruf so schön.“ Steffi Stahl, Goldschmiedemeisterin und Schmuckdesignerin
Aber das ist noch nicht alles: Seit dem Jahr 2009 wartet, repariert und konstruiert Stahl Turmuhren an Kirchen, Behörden, Schulen oder privaten Gebäuden. Zum Beispiel stammt die Uhr, die am alten Rathaus in Frohnlach die Zeit anzeigt, aus der Stahl’schen Werkstatt. Dies zeigt unter anderem das Facettenreichtum des Uhrmacherhandwerks. Stefan Stahl ist übrigens ein doppelter Meister, denn er hat auch den Goldschmiedemeisterbrief inne. Neben einem großen exklusiven Schmuck-Sortiment werden in der hauseigenen Werkstatt individuelle Schmuckstücke entworfen und gefertigt. Tochter Steffi Stahl setzt die Familientradition nun in der fünften Generation fort. „Ich habe beim Papa in der Werkstatt als Kind schon mit den Werkzeugen gespielt.“ Die 26-Jährige ist Goldschmiedemeisterin, sie studiert Schmuckdesign und hat bereits ihre eigene Steffi-Stahl Kollektion entworfen, die selbstverständlich bei Juwelier Stahl im Laden erhältlich ist. Am Hightech-Lasergerät verschweißt Steffi Stahl zwei Mini- Metallteile in tausendstel Sekunden bei 1000 Grad Hitze zusammen. Mit dieser modernsten Lasertechnik kann defekter Schmuck repariert oder umgearbeitet werden, der früher nicht mehr zu retten gewesen wäre. Zu den Techniken gehören Coloritbeschichtungen, CNC Grav Sandstrahlen, Goldplattieren und vieles mehr. Steffi Stahl möchte das Unternehmen, das in diesem Jahr 125-jähriges Jubiläum feiert, weiterführen. Die Nachfolge für dieses Coburger Traditionsgeschäft ist also gesichert.
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125 Jahre Juwelier Stahl in Coburg Eigentlich sollte in diesem Jahr das 125-jährige Bestehen des Coburger Traditionsunternehmens groß gefeiert werden. Die Vorbereitungen waren bereits getroffen, aber die Corona-Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung. Juwelier Stahl ist eines der wenigen Familienunternehmen, die über Jahrzehnte und Generationen in Coburg bestehen. Gegründet wurde das Unternehmen von Emil Stahl im Jahr 1895, damals als Gold- und Silberwarengeschäft im Steinweg 25. Im Jahr 1914 erfolgte die Ernennung zum Hoflieferanten. Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters übernahm Emil Stahl Junior 1926 gemeinsam mit seiner Mutter die Firma, die ein Jahr später in das Anwesen im Steinweg 32 umzog. Das 1933 erworbene Haus im Bereich der inneren Stadtmauer (Spitalgasse 26) war die Basis für die weitere erfolgreiche Entwicklung. Uhrmachermeister Hans Joachim Stahl, der ab 1965 die Firma in der dritten Generation führte, verlieh ihr 1977 durch umfangreiche Umbauten und Erweiterungen das heutige Aussehen und ließ die denkmalgeschützte Blechfassade aufwendig sanieren. Das aktuelle Erscheinungsbild des Ladens entstand im Jahr 2002. Verkauf, aber auch Anfertigung und Reparatur von Uhren, Schmuck und Tafelgeräten sind heute das Spezialgebiet von Juwelier Stahl.
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Spitalgasse 26 | 96450 Coburg AUSGABE 42 / DEZEMBER 2020
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Coburg, das Coburger Land und die angrenzenden Gebiete: Eine lebenswerte Region, mitten in Europa. Naturnah und doch urban, mit Sinn für Kultur, Platz für Freizeit, Raum für Bildung. Und vor allem ein idealer Ort zum Arbeiten. Das belegen viele erfolgreiche Unternehmen. Sie sind die Treiber der Region Coburg, tief verwurzelt in ihrer Heimat und weltoffen zugleich, verantwortungsbewusst, visionär. Sie sind …
CoburgsBeste COBURGS BESTE ist des LABEL des COBURGER für die besten Unternehmen seit Ende 2018. COBURGS BESTE nennen sich heute schon viele Unternehmen der Region Nordwestoberfranken und Südthüringen. 42
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Advertorial
COBURGS BESTE Der COBURGER wählt sie aus und stellt sie vor – Unternehmen, die sich durch die Kombination verschiedener Kriterien auszeichnen:
· · · ·
Innovation Tradition Ausbildung Engagement
Diese Unternehmen bekommen vom COBURGER die Chance, sich als COBURGS BESTE zu präsentieren. Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Handel oder Dienstleistung. In einem gemeinsamen Workshop erarbeitet der COBURGER den Wesenskern dieser Unternehmen heraus. Danach entwirft das COBURGER-Team – bestehend aus Redakteur, Designer und Marketingfachleuten – eine ganz individuelle vierseitige Präsentation: Was treibt das Unternehmen, wo sieht es sich in Zukunft, welche Visionen tragen es?
Das waren bisher
CoburgsBeste seit Dezember 2018:
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Und auch in dieses Mal tragen wieder drei Unternehmen mehr den Titel COBURGS BESTE:
Hat Ihr Unternehmen auch das Label „COBURGS BESTE“ verdient? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf: Melanie Krempel | mk@markatus.de und Anke Feuer | feuer@coburger-magazin.de
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CoburgsBeste
EDEKA-FRISCHECENTER WAGNER
Erfolg mit Frische und Genuss Das Edeka-Frischecenter Wagner auf der Lauterer Höhe zählt zu den renommiertesten Supermärkten der Republik. Produkte aus der Region erweitern dass umfangreiche internationale Sortiment. 16 Auszeichnungen in den letzten Jahren belegen die Qualität. Zufriedene Kunden sind das oberste Ziel. „Am Ende entscheidet der Kunde.“ Jörg Wagner, Inhaber des Edeka-Marktes auf der Lauterer Höhe weiß zwar anhand der vielen Auszeichnungen der vergangenen Jahre, dass sein Konzept aufgeht, aber volle Regale allein sichern nicht den Erfolg. Vielmehr ist es die Kombination aus einem reichhaltigen Sortiment, Erzeugnisse aus der Region, Frische und Qualität und besonders kompetente freundliche Mitarbeiter. In der zweiten Generation betreibt die Familie Wagner in Coburg einen Lebensmittel-Einzelhandel. Der Ursprung und Vorläufer des Frischecenters Wagners liegt im Jahr 1978. Damals gründet Holdemar Wagner in der Eisenacher Straße die erste EDEKA-Filiale in Coburg. Holdemar Wagner ist zuvor bei dem bekannten Lebensmittelgeschäft Alberti in der Passage beim Spitaltor als Kaffeeröster angestellt, übernimmt im Lauf der Jahre die Filialleitung, ehe er 1972 zur Coburger Fleisch- und Wurstwarenfabrik Großmann wechselt. „Das Geschäft mit 280 Quadratmetern Verkaufsfläche war damals eine Stufe über dem Tante-Emma-Laden“, erinnert sich Jörg Wagner an das Geschäft im Thüringer Viertel. Heute wird das Sortiment auf der Lauterer Höhe auf 2.400 Quadratmetern angeboten. „Um unseren Kunden noch mehr zu bieten, reicht dieser Platz aber nicht aus“, stellt der umtriebige Lebensmittel-Kaufmann fest. Erweiterung bestimmt die Entwicklung der Firma. Anfang der 1980er-Jahre wird ein Kiosk in Wüstenahorn übernommen, kurz darauf ein Markt in Weidhausen, bevor Edeka-Wagner für 22 Jahre im Heimatring ansässig ist. Jörg Wagner, Sohn des Gründers, übernimmt 1995 die Geschäfte. „Damals gab es noch einen Hauslieferservice.
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Oft musste die Lieferung in den zehnten Stock getragen werden, denn Aufzüge waren keine Selbstverständlichkeit“, erinnert er sich. Der Erfolg stellte sich ein, so dass 2007 ein neuer Supermarkt in Rödental eröffnet werden kann. In der Hochzeit gibt es neun Wagner-Filialen. Heute konzentriert sich das Familienunternehmen auf den einen Standort auf der Lauterer Höhe. Seit zehn Jahren ist das Edeka Frischecenter Wagner dort angesiedelt. In dieser Zeit hat der Markt eine steile Erfolgskurve genommen: Anfangs sind es 38 Mitarbeiter und der Jahresumsatz liegt bei knapp neun Millionen Euro, heute umfasst die Belegschaft 105 Kolleginnen und Kollegen, der Umsatz wird sich 2020 mehr als verdoppelt haben. „Frische, Auswahl und Genuss“ – so definiert Jörg Wagner den Anspruch seines Supermarktes. Die frischen Waren machen mehr als die Hälfte des Angebots aus. Die vielen regionalen und nationalen Wettbewerbserfolge der vergangenen acht Jahre zeigen, wie genau die Ansprüche der Kunden getroffen werden. Dreimal unter den besten Supermärkten Deutschlands, deutscher Fruchtpreis, „beste Obst- und Gemüseabteilung“, erfolgreich im Wettbewerb“ beste deutsche Fischtheke oder Deutschlands „bester Edeka-Markt“ – die Liste der Auszeichnung ist lang. Unter dem Motto „Bestes aus der Region“ versorgen rund 80 Lieferanten aus einem Umkreis von 50 Kilometern den Frischemarkt. Darunter viele mit biologisch erzeugten Produkten. Neben dem Edeka-Sortiment setzt Jörg Wagner den Fokus auf die Eigenmarken Wagner-Feinkost und Wagner-Gourmet.
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1978 Holdemar Wagner gründete die erste Filiale in der Eisenacher Straße.
55% FRISCHE LEBENSMITTEL
1985 Eröffnung Edeka-Markt am Heimatring, Jörg Wagner beginnt dort seine Lehre.
2007 Übernahme des Comet in Rödental, Jörg Wagner wird dort Geschäftsleiter.
2010 Übernahme des Marktes auf der Lauterer Höhe.
Auf rund 2.400 Quadratmetern stehen hier Produkte aus aller Welt, aber auch ganz gezielt regionale Waren unter dem Motto „Bestes aus der Region“, bereit.
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Erlebnisfaktor:
Verkostungen mit Wein und Käse, oder Speisen, die vor live Ort zubereitet, werden wie am Sushi Stand sorgen für ein Erlebnis aller Sinne.
Auszeichnung:
2020 verfügt das Frischecenter über 16 Auszeichnungen u. a. „Fischtheke des Jahres 2019“ oder auch die Käsetheke wurde zu einer der besten im Jahr 2019 gekürt.
Mitarbeitende:
Workshops, Weiterbildungsmaßnahmen, Schulungen oder auch Kochkurse, um den Teamgeist zu fördern, sorgen für die exzellente Arbeit des Teams.
Coburg
105
20 Mio.
Oberferanken
50 km
Über 80 Lieferanten stammen aus der Region: 50 km um Coburg.
38
8,9 Mio.
Bamberg
2010 2020
Mitarbeitende
2010 2020
Umsatz
COBURGS BESTE
Überschrift EINE GROSSE FAMILIE Die freundschaft liche und besonders die familiäre Atmosphäre überträgt sich – von der Inhaberfamilie auf die Mitarbeiter und schließlich auf die Kunden. Das Miteinander wird groß geschrieben im Einkaufsmarkt der Familie Wagner auf der Lauterer Höhe. Die Erfolge bei den verschiedenen Wettbewerben der vergangenen Jahre sind nur als Teamleistung möglich, weiß Inhaber Jörg Wagner. Bei Workshops werden Schwachstellen in den täglichen Abläufen ausgemacht und beseitigt. „Um beispielsweise Wartezeiten zu verkürzten sind mitunter nur wenige Dinge erforderlich“, erläutert Jörg Wagner. Das kann eine weitere Waage an einer Bedientheke sein, oder eine zusätzliche Kasse. „Wir wollen unsere Kunden begeistern und deren Sinne für das Erlebnis ‚Einkaufen’ ansprechen. Dafür lassen wir uns immer etwas Neues einfallen.“ Seit mehreren Jahren fi nden aus diesem Grund Schulungen und professionelle Befragungen der Mitarbeiter statt. Neben der täglichen Arbeit ist es aber auch die Geselligkeit, wenn nicht gerade ein Virus Beschränkungen auferlegt. Gemeinsame Feiern, ein Kloß-Workshop oder Kochkurse für die Mitarbeiter schaffen Verbundenheit. „Man weiß voneinander, man hilft sich“, sagt Jörg Wagner. „Der Chef steht hinter seinen Mitarbeitern und hat stets ein offenes Ohr für alle Probleme“, bestätigt Romy Yazar. „So ist die ganze Familie.“ Die Einzelhandelskauff rau arbeitet seit vier Jahren bei Edeka-Wagner.
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Seit 42 Jahren ist die Familie Wagner dem Lebensmittelhandel in Coburg verbunden Von links: Leonie und Jonas Wagner, das Ehepaar Diana und Jörg Wagner, Seniorchefin Heidrun Wagner und Jakob Wagner. Es ist noch viel Zeit für den nächsten Generationswechsel und noch nichts entschieden. Aber die Vorzeichen für Kontinuität der Familientradition sind positiv.
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EDEKA-FRISCHECENTER WAGNER
Felix Müller (25) Vor acht Jahren fing Felix Müller als Aushilfe bei EDEKA-Wagner auf der Lauterer Höhe an. Nach zwei Jahren folgte die Berufsausbildung, heute ist er der stellvertretende Marktleiter. Nach der Lehre legte Felix Müller die Zusatzqualifikation zum „Frischespezialist“ ab. Die einjährige Weiterbildung zur Führungskraft schloss sich in Dinkelsbühl an. „Da bekommt man Einblicke in andere Märkte.“ Die Kühltheke, Fisch, Fleisch, Molkereiprodukte, Obst und Gemüse hat er als Frischespezialist im Blick. Jetzt steht der Ausbilderschein auf der Tagesordnung.
Jennifer Bloss (32) „Das Bewusstsein der Kunden für die Ware ist in den letzten Jahren gestiegen“, weiß die gelernte Einzelhandelskauffrau. Seit einem Jahrzehnt arbeitet die Neustadterin bei EDEKA-Wagner. An der Information und an einer der Kassen ist sie tätig, als junge Mutter aber nicht mehr in Vollzeit. Die Kunden seien wissbegierig über die Herkunft der Waren, andererseits sei wegen des umfangreichen und internationalen Sortiments der Beratungsbedarf gestiegen. „Meine Kollegen und ich stehen aber mit Rat und Tat zur Seite.“
Simone Kniesa (50) Seit mehr als drei Jahrzehnten ist Simone Kniesa bei Edeka-Wagner angestellt. Schon beim Vater von Marktinhaber Jörg Wagner im Markt im Heimatring war sie „an Bord“. „Meine Lehre habe ich ein Jahr vor dem Chef Jörg Wagner absolviert.“ Die familiäre Atmosphäre bei der Arbeit schätzt sie besonders. „Ich gehe gern auf meine Arbeit“ stellt sie fest. Im Frischemarkt steht sie hinter der Käse- und Fischtheke.
Marco Brückner (42) Die Herkunft der Waren aus der Region und das Qualitätsmerkmal „biologisch erzeugt“ nimmt bei den Kunden einen wachsenden Stellenwert ein. „Dafür haben wir Lieferanten im Umkreis von etwa 50 Kilometern, etwa in Hofheim oder Neustadt und im benachbarten Thüringen.“ Marco Brückner ist gelernter Fleischermeister und zugleich Abteilungsleiter der Frischetheke für Fleisch und Wurstwaren. „Immer mehr Kunden entscheiden sich für hochwertiges Fleisch und sie schätzen eine freundliche und aufgeschlossene Bedienung.“ Auch der Gedanke an das Tierwohl spielt bei der Kaufentscheidung eine Rolle. Seit fünf Jahren garantiert Marco Brückner Qualität im Frischecenter Wagner.
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KAPP NILES
Präzision, die bewegt Made in Coburg: Als Systemlieferant für die Bearbeitung von Zahnrädern, Getriebewellen und Schraubenrotoren spielt der Maschinenbauer KAPP NILES in der Premier League weltweit eine führende Rolle.
Kupplung treten, einen höheren Gang einlegen, schalten und weiterfahren. Eine Autofahrt ohne KAPP NILES wäre kaum möglich. Der Blick von der Veste Coburg auf die Höhenzüge der Umgebung und auf die Windräder ist ein augenfälliger Hinweis auf das Coburger Familienunternehmen: Ohne hochpräzise Zahnräder würden Getriebe nicht funktionieren, gäbe es keine Bewegung von Maschinen und Motoren. Hinter den Fassaden der Werksgebäude von KAPP NILES an der Callenberger Straße entstehen Anlagen für die Produktion und Bearbeitung von Zahnrädern, Wellen und Sonderprofilen. In der Automotive Industrie sind Maschinen aus dem Hause KAPP NILES die erste Wahl. Die Hersteller in der Luft- und Raumfahrtindustrie, sowie von Turbinen und Windrädern setzen ebenfalls auf die hohe und wirtschaftliche Fertigungspräzision der Maschinen und Werkzeuge aus Coburg. Die Firma hat sich als hoch spezialisierter Hersteller von Lösungen rund um die Feinbearbeitung von Verzahnungen und Profilen weltweit einen bedeutenden Ruf und eine führende Rolle in den vergangenen Jahrzehnten erarbeitet. KAPP NILES produziert in Deutschland in Coburg in der Callenberger Straße und in Berlin sowie in Großostheim. Neben den Maschinen werden im Coburger Stadtteil Cortendorf Abricht- und Schleifwerkzeuge produziert. Das Unternehmen agiert rund um den Globus, mit eigenen Niederlassungen in den USA, in Mexiko, Brasilien, China, Indien und Japan. Am Stammsitz im Coburger Stadtteil Neuses
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arbeiten rund 400 Mitarbeiter in zentralen Funktionen und an der Produktion der kleineren Schleifmaschinen. Etwa 150 Angestellte im Berliner Werk befassen sich mit der Entwicklung und Montage der großen Maschinen. Weltweit sind für das Coburger Familienunternehmen insgesamt 1.000 Mitarbeiter im Einsatz. Für qualifizierten Berufsnachwuchs sorgt KAPP NILES mit einer fundierten Ausbildung selbst. Drei Ausbilder am Standort Coburg nehmen sich den angehenden Zerspanungs- und Industriemechanikern sowie Elektronikern für Betriebstechnik an. Auch die Ausbildung mit einem dualen Studium fördert KAPP NILES. Ob Werkstücke mit einem Durchmesser von bis zu acht Metern oder nur wenigen Millimetern – KAPP NILES-Schleifmaschinen garantieren Genauigkeit im Bereich von einem tausendstel Millimeter. Präzision, die bewegt. Hergestellt werden die Anlagen stets nach kundenspezifischen Vorgaben und somit erst auf Bestellung. Sechs bis acht Monate nach Auftragseingang, je nach Größe und Komplexität, sind die Maschinen montiert, getestet und können im Fertigungsprozess eingesetzt werden. Service in der nachfolgenden Zeit während des gesamten Lebenszyklus wird bei KAPP NILES großgeschrieben: Inbetriebnahme, Automationsanbindung, Maschinenumzug, Prototypenbearbeitung, Ersatzteilversorgung und Schulungen der Mitarbeiter online und vor Ort garantieren gleichbleibend hohe Präzision. Hochgenaue Messtechnik vom Standort Großostheim sichert die geforderte Qualität.
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SCHL E IF M A SC HIN E N
W ER K ZEU G E
ME S S T E C H N I K
KAPP NILES stellt Schleifmaschinen für die Industrie her. Auf den Maschinen werden Werkstücke wie beispielsweise Zahnräder, Antriebswellen oder Schraubenrotoren auf das µm genau geschliffen.
Die Herstellung eigener Schleif- und Abrichtwerkzeuge gewährleistet immer höchste Präzision in der Herstellung komplexer Werkstücke.
D a n k d e r h o c h g e n a u e n M e sste c h n i k k ö n n e n We r k st ü c k e exa k t ü b e r p r ü f t we r d e n . D a m it g a ra nt i e r t KAPP NILES eine auf dem Markt einzigartige Ko m p ete n z i m B e r e i c h d e r Ve r za h n u n g ste c h n i k .
B R AN CH EN
5 5 0 MI TA R B E I T E N D E I N C O B U R G
WÄLZ-/PROFILSCHLEIFMASCHINEN ARTEN UND ANWENDUNGSBEREICHE
AUTOMATISIERUNG, ENERGIE UN D MOBILITÄT
MEHR ALS 1.000 WELTWEIT
G ETRI E BE W EL L E Getriebewellen finden u.a. Einsatz in Fahrzeugen mit Schaltgetriebe.
C O B UR G RUSSLA ND US A PLA NE TE NRAD
J A PA N
M EXIKO
INDIEN
Planetenräder finden u.a. Einsatz in Windrädern, in Fahrzeugen mit Automatikgetrieben oder bei Bau- und Landmaschinen.
BRA SILIEN SC H R AUBE NROTOR Schraubenrotoren sind die Grundlage für Vakuumtechnik und werden in Pumpsystemen wie Kompressoren eingesetzt.
CHINA
SÜDA FRIK A
CoburgsBeste
COBURGS BESTE
Junge Generation trägt Verantwortung Michael und Matthias Kapp werden beim Maschinenbauer KAPP NILES in den nächsten Jahren die Geschäfte führen. Sie setzen vermehrt auf neue Geschäftsfelder, wie Digitalisierung und halten bewusst am Bewährten fest.
Beim Coburger Maschinenbauer KAPP NILES steht ein Generationenwechsel an: Michael und Matthias Kapp setzen die Familientradition fort und rücken im nächsten Jahr in die Geschäftsführung der Werkzeugmaschinenfabrik auf. Die Brüder sind seit einigen Jahren im Unternehmen tätig und werden nun die Verantwortung von Vater Martin Kapp übernehmen. Matthias Kapp leitet bislang die Unternehmenskommunikation, das Marketing und das Produktmanagement. Michael Kapp verantwortet die Produktion. Die dritte Generation möchte aktuelle Geschäftsfelder beibehalten und ausbauen, wie z.B. die Luft- und Raumfahrttechnik sowie Windkraft und Turbinen. Verstärkt setzt man aber auch auf neue Geschäftsfelder wie Digitalisierung und E-Mobilität. Die Vernetzung und der ständige Datenaustausch der Anlagen ermöglichen ein perfektes Zusammenspiel der einzelnen Prozesse. Matthias und Michael Kapp haben beide Maschinenbau studiert, wie schon Martin Kapp und davor Firmengründer Bernhard Kapp. Bernhard Kapp, seit 1950 Gesellschafter und Geschäftsführer von Waldrich Coburg, gründete 1953 die Maschinenfabrik Kapp & Co. 1958 stieg das Unternehmen in den Bau von Werkzeugschleifmaschinen ein. Später wurden Hobel- und Stoßmaschinen und kurzfristig auch einmal Fräsmaschinen gebaut. 1977 schied Bernhard Kapp bei Waldrich aus und widmete seine berufliche Tätigkeit nur noch dem eigenen Unternehmen.
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1983 trat Martin Kapp in das väterliche Unternehmen ein und übernahm 1988 die Geschäftsführung. Schon zu diesem Zeitpunkt agierte die Gruppe international. In den 1980er Jahren wuchs die Unternehmensgruppe um drei Gesellschaften im In- und Ausland. 1997 übernahm KAPP die Niles Werkzeugmaschinen GmbH in Berlin mit 80 Mitarbeitern. Niles geht zurück auf eine 1898 erfolgte Unternehmensgründung des amerikanischen Werkzeugherstellers Niles Tool Works und hatte Schleifmaschinen für große Verzahnungen im Portfolio. Auch mit der neuen Geschäftsführung bleibt sich KAPP NILES treu: Das familiengeführte Unternehmen pflegt seit jeher eine offene Kommunikation zu den Mitarbeitern. Sicherheit und gegenseitige Wertschätzung gehören zu den moralischen Werten des Unternehmens. „Unser oberstes Ziel ist der langfristige Fortbestand unseres Unternehmens. Wir sind ein Familienunternehmen und wollen das auch in Zukunft bleiben. Deshalb legen wir höchsten Wert auf Stabilität, Unabhängigkeit und Zukunftssicherheit“ so Matthias Kapp. Die Kooperation mit der Hochschule Coburg beim Projekt CAT Racing sowie der Dr.Ing. E.h. Bernhard Kapp-Preis an Gymnasien und Berufsoberschulen in Coburg Stadt und Land und der Dr. Kapp-Vorbildpreis für ehrenamtliches Engagement sind weitere Konstanten.
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KAPP NILES
Von links nach rechts: Matthias, Martin und Michael Kapp
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OPTIK MÜLLER
Bestes Sehen und Verstehen Arbeit findet immer statt, immer öfter, immer länger. Die Öffnungszeiten im Einzelhandel und Dienstleistungsgewerbe sind in den letzten Jahren stets länger geworden. Ende Oktober hat Optik Müller in Coburg diese Entwicklung auf den Kopf gestellt: Am Mittwoch bleibt das Optiker- und Akustikergeschäft in der oberen Mohrenstraße geschlossen. An den anderen Tagen – außer Samstag – herrscht in der Zeit von 12 bis 12.30 Uhr Mittagspause. Eine halbe Stunde lang ruht das Geschäft. Damit geht Optik Müller nicht zur früher üblichen eng gefassten Öffnungszeiten vergangener Jahre und Jahrzehnte zurück. „Vielmehr tragen wir damit den vermehrten Anforderungen an die Mitarbeiter während der Corona-Pandemie Rechnung“, klärt Geschäftsführer Björn Hieber über die verringerten Geschäftszeiten auf. Für das Familienunternehmen, das im Jahr 2021 sein 125-jähriges Bestehen feiern kann, sind die verkürzten Ladenöffnungszeiten eine Folge von Belastungsausfällen unter den Mitarbeitern. „Als verantwortungsvoller Arbeitgeber steht bei uns seit jeher der Mensch im Mittelpunkt“, sagt der Geschäftsmann im Gespräch mit dem Coburger.
Und Seniorchef Werner Hieber ergänzt im Vorbeigehen spontan: „Die Familie ist in all den Jahrzehnten normal geblieben und hat sich um die Angestellten gekümmert.“ Die Geschäftsführung hat der Augenoptiker und Hörakustiker vor geraumer Zeit in die jüngeren Hände gelegt. Optik Müller ist der älteste Optiker und Akustiker in der Stadt und im Landkreis Coburg. Geschäftsführer Björn Hieber: „Niemand im Landkreis Coburg kümmert sich länger um bestes Sehen und Verstehen als wir. Und 2021 feiern wir unser 125-jähriges Jubiläum.“ In den drei Filialen in Coburg, Rödental und Bad Rodach gewährleisten 21 Mitarbeiter des inhabergeführten Meisterbetriebes gutes Sehen und Hören mit qualifizierten Leistungen und Produkten rund um Auge und Ohr. Dem Unternehmen ist einerseits die Nähe und Verbundenheit zu seinen Kunden mit drei Geschäften wichtig. Andererseits wird besonders als Familienunternehmen die Verantwortung als fürsorgender Arbeitgeber gelebt. „Diese Werte werden von Generation zu Generation weitergeben und belegen sich durch Betriebszugehörigkeiten von bis zu 50 Jahren“, stellt Björn Hieber nicht ohne Stolz fest.
„Niemand im Landkreis Coburg kümmert sich länger um bestes Sehen und Verstehen als wir.“ Björn Hieber
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1896 - 2021
125 Jahre
CoburgsBeste
OPTIK MÜLLER
Die Philosophie der Geschäftsführung aus Björn Hieber und der Prokuristin Sandra Brauer setzt nach wie vor auf Teamgeist und Harmonie, „woraus sich das Engagement für die Arbeit ergibt“. Wirtschaftlicher Erfolg stelle sich nicht durch internen Konkurrenzkampf ein, sondern sei immer die Leistung aller Mitarbeiter. „Es muss sich gut anfühlen, wenn man am Morgen aufsteht und zur Arbeit geht. Schließlich nimmt die Arbeitszeit einen großen Teil des Tages ein.“ Ziel und Vision ist es, ein glückliches Arbeitsleben zu erlangen, das jeder Mitarbeiter verantwortungsvoll mit gestaltet. Der Verzicht auf Umsatz zugunsten der Mitarbeiter zeigt sich bei Optik Müller seit vielen Jahren mit einem regelmäßigen Termin im Jahresablauf: Am Tag des alljährlichen Betriebsausfluges bleibt die Firma geschlossen. Für ein gutes Arbeitsklima bietet das Familienunternehmen eine Vielzahl von Leistungen für seine Mitarbeiter an. Bezahlte Weiterbildungen sind der Weg für Aufstiegsmöglichkeiten, durch die jährliche Teamprämie haben alle Mitarbeiter Anteil am Erfolg. Kostenfreie Parkplätze, Überstundenkonto und viele Freiheiten in der Gestaltung des Arbeitsalltages sowie eine betriebliche Altersvorsorge schaffen weiter eine Verbundenheit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. „Unsere ausgeprägte Loyalität untereinander zeigt sich auch darin, dass die Geschäftsführung jederzeit ansprechbar ist. Während wir unsere Kunden selbstverständlich mit ‚Sie‘ ansprechen ist das kollegiale ‚Du‘ Bestandteil der Arbeitswelt bei Optik Müller“, so Sandra Brauer. Ausgerichtet ist der Betrieb nach den fachlichen Interessen der Mitarbeiter innen und Mitarbeiter. Individu-
elle Talente werden gefördert, damit für jeden Bereich und jedes Kundenanliegen das entsprechende Wissen im Hause verfügbar ist. „Ellenbogen sind deshalb nichts für uns – wir vertrauen uns gegenseitig und arbeiten gerne Hand in Hand. Großes Vertrauen gibt es hier aber auch vom Arbeitgeber, der für Selbstständigkeit, Flexibilität und eine transparente Kommunikation im Arbeitsalltag einsteht.“ Die finanziellen Auswirkungen für die Mitarbeiter durch die Kurzarbeit in der Corona-Krise wurden bereits Mitte des Jahres vollständig in Form einer Prämie ausgeglichen. In den Geschäften in Coburg, Rödental und Bad Rodach sind moderne Ausstattung, Hightech-Geräte und eine kundenorientierte Atmosphäre vereint. Dazu gehören eine hauseigene Werkstatt und ansprechende Räumlichkeiten für die Betreuung der Kunden in den Bereichen Optik oder Akustik. In der Optometrie ergänzt Optik Müller mit einen spezialisierten Leistungsspektrum die reine Augenoptik. Während in der Augenoptik die optimale Sehhilfe bestimmen wird, dient die Optometrie der Vorbeugung und Analyse von Erkrankungen der Augen und deren Gesunderhaltung. Moderne Messtechnik und Prüfgeräte liefern hochpräzise Daten und garantieren zugleich komfortable Untersuchungsmethoden. Modernste Technik und Anpassmethoden bietet ebenfalls das Akustikstudio. Der beliebte Service: Ein unverbindliches und kostenloses Probetragen der Hörsysteme ist jederzeit möglich. Dass am Mittwoch vorerst das Geschäft in der Coburger Mohrenstraße geschlossen bleibt, ist ein Novum in der Geschichte von Optik Müller.
„Unser Ziel ist es, Anfang 2021 zu den regulären Öffnungszeiten zurückzukehren. Diesen Schritt werden wir aber erst machen, wenn sich die Situation für unsere Mitarbeiter entspannt hat.“ Sandra Brauer
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Optik Müller & Die Akustiker Mohrenstraße 31 96450 Coburg
Optik Müller & Die Akustiker Bürgerplatz 8 96472 Rödental
Die Akustiker (von Optik Müller) Markt 12 96476 Bad Rodach
Karriere bei Optik Müller Jobs für Meister, Gesellen und Auszubildende in Coburg, Rödental und Bad Rodach findet ihr auf:
www.optikmueller24.de/karriere Geschäft sführer des Familienunternehmens in 5. Generation Björn Hieber und Prokuristin Sandra Brauer
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Gesponserter Beitrag
FINANZTIPP
STEUER- UND RECHTSTIPPS ZU WEIHNACHTEN COBURGER: Viele haben dieses Jahr von zu Hause aus arbeiten müssen. Kann man die Kosten für das Homeoffice geltend machen? Thomas Bittorf: Bislang erkennt das Finanzamt ein häusliches Arbeitszimmer nur unter sehr engen Voraussetzungen an: Es muss sich u.a. um einen abtrennbaren Raum handeln, der quasi nur fürs Arbeiten genutzt wird. Die Koalition hat sich jetzt darauf geeinigt, allen Arbeitnehmern, die 2020 von zu Hause aus gearbeitet haben, eine Kostenpauschale von fünf Euro pro Tag zuzuerkennen, gedeckelt auf 600 Euro. Sie wird jedoch auf die allgemeine Werbungskostenpauschale von 1000 Euro angerechnet, so dass man nur davon profitiert, wenn man noch weitere Werbungskosten (wie z.B. mit der Pendlerpauschale) von über 400 Euro aufweisen kann. Insofern empfiehlt es sich, noch im Jahr 2020 Beträge für Fachliteratur, Fortbildungen, Smartphone, Schreibtisch oder Laptop zu investieren, um die Steuerlast zu senken. Für jedes benötigte Arbeitsmittel sollte dabei nach Möglichkeit nicht mehr als 800 Euro zzgl. aktueller Umsatzsteuer, somit 928 Euro brutto ausgegeben werden, damit der Betrag sich vollständig in 2020 geltend machen lässt. Wichtig ist – wie auch bei Handwerkerrechnungen – dass der Betrag tatsächlich noch in 2020 bezahlt wird und eine Rechnung vorgelegt werden kann. COBURGER: Thema Handwerker, die sind ja zurzeit schwer zu bekommen … Thomas Bittorf: Sicherlich, aber man kann auch schon in 2020 eine Abschlagszahlung für noch später zu erbringende Handwerkerleistungen bezahlen, um ggf. die Steuern zu senken. In Rechnung gestellt und steuerlich geltend gemacht können allerdings nur die anteiligen Lohnkosten, kein Material. Es können Kosten bis zu 6000 € angesetzt werden, z.B. für Renovierungsarbeiten, die Garten- oder Baderneuerung. Dadurch mindert sich die Einkommensteuer um bis zu 1200 €, und dies noch in 2020. COBURGER: Bleiben wir beim Thema Immobilien, da geht es ja oft um hohe Beträge. Was gibt es da Neues? Thomas Bittorf: Der Staat unterstützt seit diesem Jahr die energetische Sanierung von zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden bzw. bei Eigentumswohnungen, die älter als 10 Jahre sind. Die Steuerermäßigung beträgt 20% der maximal förderfähigen Aufwendungen von 200.000 Euro, somit je Objekt 40.000 Euro, verteilt über 3 Jahre. Nach dem Katalog in § 35 c EstG sind begünstigt die Erneuerung von Heizung, Fenstern, Lüftung, Außentüren und die Wärmedämmung von Decken, Wänden und Geschossdecken. Gefördert werden zusätzlich 50 % der Kosten eines zugelassenen Energieberaters. Die Maßnahmen müssen von Fachunternehmen durchgeführt werden. Erforderlich ist ein Nachweisverfahren, was relativ aufwendig ist. Aber diese Steuervergünstigungen sind auch hoch und betreffen ausschließlich ja die private Lebensführung. Eine positive Neuregelung gibt es auch für Vermieter, die ihre Wohnungen zu einem günstigen Preis an Angehörige
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Das ablaufende Jahr war geprägt wie keine anderes bislang durch Beschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens, die sich noch 2019 niemand hätte vorstellen können. Die Politik hat sich mit Maßnahmen zur Eindämmung und Bewältigung von Corona überschlagen: Stundungen von Darlehen und Mieten im privaten Bereich, Kündigungsverbote, staatliche verordnete Schließungen von Wirtschaftsbetrieben, teilweise Wiederöffnungen und immer wieder neue, wirtschaftliche Unterstützungsmaßnahmen. Der COBURGER hat mit RA/StB Thomas Bittorf von tb.legal gesprochen, welche persönlichen Steuer- und Rechtstipps er auf der Zielgeraden dieses ablaufenden Jahres für unsere Leser hat.
oder Fremde vermieten. Bislang können nur dann alle Ausgaben geltend gemacht werden, wenn die Miete mindestens 66 % der ortüblichen Miete beträgt. Wird weniger verlangt, müssen die Kosten aufgeteilt werden. Diese Grenze soll auf 50 % der ortsüblichen Miete sinken. Beträgt die Miete zwischen 50% und 66 %, soll künft ig allerdings zusätzlich geprüft werden, ob insgesamt mit der Vermietung ein Gewinn über die Lebenszeit der Wohnung erzielt werden kann. COBURGER: Beim Thema Vermietung gab es ja wegen Corona ja auch zahlreiche Unsicherheiten wegen der Mietzahlungen. Kann denn z.B. ein Restaurantbesitzer im Lockdown die Miete kürzen? Thomas Bittorf: Nach den ursprünglichen Vorstellungen des Gesetzgebers sollte grundsätzlich die Pfl icht zur fristgerechten Mietzahlung fortbestehen. Allerdings durfte wegen Zahlungsrückständen für den begrenzten April bis Juni 2020 nicht gekündigt werden, sondern erst in der Zukunft, nämlich wenn der Mieter oder Pächter die Zahlungsrückstände auch nach dem 30. Juni 2022 noch nicht beglichen hat. Dadurch sollte verhindert werden, dass infolge vorübergehender Einnahmeausfälle durch die Pandemie Wohnraummieter ihr Zuhause und Mieter oder Pächter gewerblicher Räume und von Grundstücken die Grundlage ihrer Erwerbstätigkeit verlieren. Umstritten ist nach wie vor, ob die staatlichen verordneten Schließungen bestimmte Geschäfte zur einer Mietminderung berechtigen. Das Landgericht München (Az. 3 O 4495/20) hat dies nun so gesehen. Nachdem aber wohl nur ein kleiner Teil der Gewerbevermieter seinen Mietern Erleichterungen in der Krise gewährt hat, soll jetzt gesetzlich klargestellt werden, dass eine solche staatlich verordnete Schließung von Geschäftsräumen eine Mietanpassung zur Folge haben kann. Dadurch sollen flexible Vertragsanpassungen durch Mieter und Vermieter ermöglicht werden. Das dürfte für viele gewerblichen Mieter eine gute Nachricht sein und ihre Verhandlungsposition stärken. COBURGER: Haben Sie vielen Dank für das Gespräch!
Löwenstraße 27 96450 Coburg Telefon: 09561 79 42 400 Fax: 09561 79 42 402 E-Mail: info@tb.legal Internet: www.tb.legal
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ZEITEN WIFร G
Von Wolfram Hegen Fotos: Val Thoermer
Coburger Wirtschaftsfรถrderer
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WENDE ZEITENWENDE
Advertorial
mit vorsichtigem Optimismus
Kümmern, vermitteln, entwickeln: Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg mbH ist Ansprechpartner an der Nahtstelle von Unternehmen zur Stadt Coburg. Sie ist ganz nah dran am wirtschaftlichen Pulsschlag. Als der in diesem besonderen Jahr aus dem Rhythmus gerät, sind sie als Ersthelfer gefragt, ohne den Blick fürs große Ganze aus den Augen zu verlieren. 2020 ist auch für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg ein Jahr, das so ganz anders läuft als geplant, das nach einem normalen Start plötzlich kippt. „Als im März der Anruf von OB und Landrat kam, dass ich jetzt Mitglied der Krisengruppe Wirtschaft bin, war mir klar: Jetzt wird es wirklich ernst“, so Geschäftsführer Stephan Horn. Er trommelt sein Team zusammen, ein Notfallplan wird erstellt. Dann der erste Lockdown. Das Telefon in den Räumlichkeiten an der Mauer steht nicht mehr still. „Wir hatten viele Anfragen, viele Unternehmer waren verunsichert, wir haben immer nach bestem Wissen und Gewissen geantwortet, geholfen, vermittelt“, so Wirtschaftsförderin Diana Schmitt, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Eric Rösner sehr viel Zeit am Telefon verbringt, jeden Tag der Woche, von ganz früh bis ganz spät. Es geht um die Vorschriften, die es einzuhalten gilt. „Gerade Handel, Gastronomie und Dienstleister hatten fast um die Uhr Fragen zu den Regeln“, so Stephan Horn. Und es gibt Verwirrung über die staatlichen Hilfen, über das Kurzarbeitergeld. „Das waren natürlich die wichtigsten Themen, aber es ging eben auch darum, dass Selbstständige, dass Unternehmer mal jemanden haben, bei dem sie –sagen wir es so wie es ist – Dampf ablassen konnten, das war
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WIFÖG
und ist ja eine extrem belastende Situation für viele.“ Parallel dazu stellt Lisa Presler jeweils die neuesten Informationen online, „wir haben immer die Veröffentlichung der aktuellen Richtlinien verfolgt, es hat sich ja jeden Tag was geändert.“ Und Britta Lohmann „am Frontend“ nimmt die Anfragen entgegen, sortiert, leitet weiter. Im Hintergrund stimmt sich die WiföG täglich mit IHK und HWK ab, mit Stadt und Landkreis, mit der Agentur für Arbeit und den verschiedensten Behörden. „Man kann in einem solchen Jahr nicht von Euphorie sprechen, aber ein großes Kompliment an alle Mitarbeiter, auch an die der Designwerkstatt, die alle zu dieser Zeit an Deck waren und viel geleistet haben. Und ein großer Dank an alle Ämter und sonstigen Partner für die gute Zusammenarbeit.“ Konkrete finanzielle Hilfe für Unternehmen ist der WiföG dagegen untersagt. „Als Kommune darfst Du das nicht, das geht gesetzlich nicht.“ Doch gemeinsam mit Partnern aus der Region richtet man einen innerstädtischen Lieferdienst für die Gastronomie und den Einzelhandel ein, „30-40 Ausfahrten täglich hat der im ersten Lockdown gemacht“, so Rolf Krebs, als Projektmanager unter anderem zuständig für den Einzelhandel. „Später haben Händler und Gastronomen dann eigene Systeme entwickelt, mit dem Lieferservice haben wir am Anfang einen Impuls gesetzt und geholfen.“ Und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft steigt in den Coburger Geschenkgutschein ein. „Vor allem mit der Job-Karte im Wert von 44 Euro, die können Unternehmen ihren Mitarbeitern schenken, das ist steuerfrei und kommt dem lokalen Gewerbe zugute.“
Stephan Horn Geschäftsführer
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Diana Schmitt Wirtschaftsförderin
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Für die WiföG ist aber auch in der Hochkrisenzeit im Frühjahr sofort klar: „Wir bleiben ohne Pause dran an den eigenen städtischen Projekten.“ Es muss nach vorne gehen, auch in dieser Phase. „Es war immer wichtig, nicht stillzustehen.“ Rolf Krebs und Julia Busch arbeiten weiter an den Zukunftsprojekten wie an der Entwicklung des Güterbahnhofsgeländes. „Da konnten wir trotz Corona in diesem Jahr mit der Sanierung der Kühlhalle beginnen.“ Dort soll später die digitale Manufaktur einziehen. Auch das Fachund Führungskräfteprogramm Option Coburg, die Karriereplattform der Stadt oder der dual-career-service werden weiter gepflegt und entwickelt. „Das ist in diesem Jahr nicht weniger geworden, Unternehmen haben natürlich auch 2020 neue Mitarbeiter angestellt, auch viele von außen, und dann haben wir den Lebenspartnern eben wenn möglich auch Jobs vermittelt“, so Diana Schmitt. Auch die Zahl der Existenzgründungen sei nicht rückläufig, ergänzt Eric Rösner. „Da konnten wir beobachten, dass die Krise auch kreativ gemacht hat, vor allem digitale Ideen sind umgesetzt worden.“ IOT – das Internet der Dinge oder auch Cloud Computing sind in diesem Jahr von neuen Firmen in Coburg stark vorangetrieben worden, berichtet er. „Das hat ganz neue Dimensionen angenommen.“ Probleme hätten allerdings Firmen, die kurz vor Corona gegründet worden sein. Diese fallen oft aus den Förderprogramm im Rahmen der staatlichen Hilfsprogramme heraus. „Das ist dann schon oft kritisch.“ Die größten Sorgen bereitet der Einzelhandel. „Das ist wirklich eine extrem schwierige Situation, so schwierig wie noch nie“, warnt Stephan Horn. Einige Schließungen in der attraktiven Spitalgasse, 1a-Lage mitten in
Eric Rösner Projektmanager
Rolf Krebs Projektmanager
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ZEITENWENDE
„Unser Fachhandel mit seiner individuellen persönlichen Beratung, mit den vielen Stammkunden, mit seinen Ideen hält in diesen Zeiten die Innenstadt am Leben, sagen wir es ehrlich.“
der Fußgängerzone, bereiten ihm Kopfschmerzen. „Aber auf die Entscheidung von Filialisten haben wir keinen Einfluss, das sind Konzernentscheidungen, die werden deutschlandweit durchgezogen, da hast Du als WiföG keine Chance.“ Und neue Mieter werden auf sich warten lassen. „Gerade zu Coronazeiten ist es extrem schwierig, überhaupt mit potentiellen Interessen persönlich in Kontakt zu treten.“ Keine Messen wie die Expo-Real in München, „da hast du ja in zwei Tagen gerade mit Filialisten viel Kontakt und kannst für Coburg Werbung machen“, so Rolf Krebs. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft setzt daher vor allem auf die nach wie vor vielen kleinen Fachhändler vor Ort. „Unser Fachhandel mit seiner individuellen persönlichen Beratung, mit den vielen Stammkunden, mit seinen Ideen hält in diesen Zeiten die Innenstadt am Leben, sagen wir es ehrlich“, so Stephan Horn. Und es zeige sich immer mehr, dass die Fachhändler, die internetaffin sind, schneller und unkomplizierter durch die CoronaZeit kämen als solche, die nur auf den stationären Handel setzen. „Der Kunde macht ja da fast keinen Unterschied mehr.“
Julia Busch Projektmanagerin
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Lisa Presler Projektmanagerin
Wie fällt nun ein Fazit eines solchen Jahres aus? Wie blicken Coburgs Wirtschaftsförderer in die Zukunft? Rolf Krebs meint, „die Ausstrahlungskraft Coburgs hat wegen Corona nicht gelitten, auch geplante Neuansiedlungen oder Baumaßnahmen kommen, sie verschieben sich nur etwas.“ Eric Rösner betont, man brauche schon einen langen Atem, um die Auswirkungen zu bewältigen, er sieht aber auch die positiven Seiten: „Viele Unternehmen haben jetzt ihren digitalen Stresstest hinter sich, und viele haben ihn gut überstanden, haben sich digital neu aufgestellt und sind jetzt leistungsfähiger als vorher.“ Und Geschäftsführer Stephan Horn verweist auf die gute disperse Wirtschaftsstruktur mit vielen verschiedenen Branchen und großen und kleinen Unternehmen. „Wir sehen zwar mit großer Besorgnis, dass wir den einen oder anderen Betrieb verlieren werden, das tut uns wahnsinnig weh, aber es werden keine ganzen Branchen verschwinden sowie an anderen Standorten. Insgesamt werden sich Stadt und Landkreis Coburg auch in den nächsten Jahren gut behaupten können.“
Britta Lohmann Backoffice
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Advertorial
Interview mit der neuen Geschäftsführerin des Regionalmanagements
Foto: Val Thoermer 62
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t f n u k u Z e i D sicher machen Das Coburger Land zukunftssicher machen: Das ist die Aufgabe der Coburg Stadt und Land aktiv GmbH, des Regionalmanagements von Stadt und Landkreis Coburg. Viele Projekte sind in den ersten 10 Jahren des Bestehens auf den Weg gebracht worden, Zeit für eine Zwischenbilanz und einen Blick nach vorne mit der neuen Geschäftsführerin Kristina Hofmann. Der COBURGER hat sich mit ihr unterhalten. COBURGER: Sie waren schon quer durch die Republik unterwegs – aus Bayreuth über den hohen Norden bis zuletzt ins benachbarte Unterfranken. Jetzt Coburg: Was war auf den ersten Blick das Besondere am Coburger Land? Kristina Hofmann: Was mir als gebürtige Bayreutherin gar nicht so bewusst war, ist die unglaubliche Vielfalt. Zum einen natürlich das, was der Begriff Genussregion zusammenfasst, die zahlreichen regionaltypischen Spezialitäten, dann die Landschaft mit ihren vielen Möglichkeiten, auf dem Rad oder zu Fuß unterwegs zu sein - ich selbst bin begeisterte Wanderin -, die Sehenswürdigkeiten, die reiche Kultur, und aus Sicht der Regionalmanagerin die besondere Kombination aus einem sehr starken Zentrum und einem sehr starken Landkreis mit vielen leistungsfähigen Gemeinden. COBURGER: Wird das Zusammenspiel von Stadt und Landkreis auch Ihre Arbeit prägen? Kristina Hofmann: Ja, das ist in der Tat eine Besonderheit in der Region. Regionalentwicklung ist oft im ländlichen Raum verhaftet, auf der anderen Seite ist die Stadt Coburg auch Gesellschafter. Zwischen Stadt und Land gibt es eine ganz natürliche Konkurrenzsituation. Es geht für uns als Regionalmanagement in diesem spannenden Umfeld jetzt darum, für beide Seiten Mehrwert zu erbringen und die Vorteile dieses gemeinsamen Managements klar herauszuarbeiten. In der großen Vielfalt liegt ja auch eine große Chance. COBURGER: „Coburg ist bunt“, Kinosommer, Hotel-Entdeckerwochenende, regionales Wanderwegemanagement, Energie-Monitoring, Genussregion, Willkommenskultur, viele Stichworte fallen einem zu den ersten 10 Jahren Regionalmanagement ein. Wo werden Sie denn Schwerpunkte setzen? Kristina Hofmann: Wir sind gerade dabei, eine Strategie für die nächsten Jahre vorzubereiten. Es
Die Coburg Stadt und Land aktiv GmbH hat sich als kommunales Unternehmen von Stadt und Landkreis Coburg seit 2010 zu einer breit aufgestellten Regionalentwicklungsagentur für das Coburger Land entwickelt. In gemeinsamer Verantwortung mit unterschiedlichsten Akteuren vor Ort baut sie die Stärken des Coburger Landes aus und erschließt unter bestmöglicher Nutzung von Fördermitteln weitere Potenziale. Hierzu setzt die GmbH nachhaltige Impulse, initiiert vielfältige Projekte, verstetigt Strukturen und geht neue Wege der Kooperation.
geht dabei darum, die vielen in den ersten 10 Jahren angestoßenen Themen zu bewerten und uns dann auf die wichtigsten zu konzentrieren. In dieser Phase sind wir gerade, da die aktuellen Projekte in der Förderung bis Mitte 2021 laufen. Im ersten Quartal 2021 sollen dann die Pflöcke eingeschlagen werden, ein klares Profi l, für das wir stehen, entsprechende Handlungsfelder, aus denen wir Projekte ableiten. Welche Handlungsfelder das sein werden, kann ich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen. Es gibt aber sicherlich Megatrends, die wir aufgreifen müssen, Mobilität könnte z.B. so ein Thema sein und natürlich die regionale Wertschöpfung, die Wertigkeit heimischer Produkte.
Die Coburg Stadt und Land aktiv GmbH ist dabei Träger von verschiedenen Projekten im Rahmen der Regionalmanagement- und LEADER-Förderung sowie in Aufgabenbereichen interkommunaler Kooperation tätig. Dabei ist der Blick auch über den Tellerrand gerichtet, was sich in Kooperationen mit Nachbarlandkreisen und Regionalinitiativen, wie im grenzübergreifenden Regionalmanagementprojekt „Netzwerk Willkommenskultur Coburg. Rennsteig“ oder im oberfrankenweiten LEADER-Kooperationsprojekt „Klimamacher“, äußert.
COBURGER: Was heißt für Sie Regionalmanagement?
Seit im Dezember 2010 der erste Förderbescheid unter dem Titel „Coburg – Die kreative Region“ an die Regionalmanagement Stadt und Landkreis Coburg GmbH (Umbenennung in „Coburg Stadt und Land aktiv GmbH“ im Jahr 2013) übergeben wurde, schlossen sich sechs weitere Regionalmanagementförderphasen an. So konnten unter Berücksichtigung der aktuell laufenden Phase rund 1,7 Millionen EUR für Impulse und Projekte aus den Bereichen Wohn- und Lebensraum, Bildung, Wirtschaft, Tourismus, Energie oder Siedlungsentwicklung in die Region geholt werden.
Kristina Hofmann: Regionalmanagement heißt für mich Ideengeber zu sein, Treiber, Initiator für die Zukunftsfestigkeit einer Region, und Dinge dann auch umzusetzen. Ein Stück weit geht es darum, die Lücke zu füllen, für die an anderer Stelle oft Zeit und Ressource fehlt, nämlich konzeptionell und strategisch an Themen der Zukunft zu arbeiten. COBURGER: Sie sorgen ja in Ihrer Funktion auch dafür, dass für verschiedene regionale Projekte Fördergelder in die Region fl ießen. An die 3 Millionen Euro waren das bisher. Glauben Sie angesichts der aktuellen Situation, dass diese so umfangreich zur Verfügung stehen wie vorher? Kristina Hofmann: Der Ursprung des Regionalmanagements ist ja, regionale Ungleichheiten auszugleichen, ländliche Räume zu stärken. Das wir in Zukunft noch wichtiger. Der Freistaat Bayern steht zu diesem Ansatz. Und 90% der zuwendungsfähigen Kosten kommen aus München. Unsere Aufgabe wird es sein, den Mehrwert des Regionalmanagements herauszuarbeiten, dann ist mir auch um die Zukunft nicht bange. Die Politik muss jeden Euro investieren aus Einsicht in den Nutzen. Die Fragen stellte Wolfram Hegen.
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10 Jahre Coburg Stadt und Land aktiv GmbH. 10 Jahre Regionalmanagement.
Die Coburg Stadt und Land aktiv GmbH setzt nicht nur selbst Projekte um, sondern unterstützt auch Kommunen, Vereine und Bürger durch Fördermittelakquise, Beratung und Abwicklung, z. B. über das LAG-Management und im Rahmen der LEADER-Region Coburger Land. Hier konnten seit 2015 rund 1,8 Mio. EUR an LEADER-Mitteln und ca. 1 Mio. EUR Co-Finanzierungsmittel an Stift ungsund weiteren Fördergeldern bereitgestellt werden. Über den Kleinprojektefonds der LEADER-Region werden kleinere bürgerschaft lich initiierte Maßnahmen lokaler Akteure unkompliziert unterstützt. COBURGER | DAS MAGAZIN
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Advertorial
Ab 2021 versorgt die nden SÜC ihre Privatku m aus nur noch mit Stro rkraft. Bayerischer Wasse nal. Nachhaltig. Regio Zuverlässig. damit Die Kunden sparen 0 Tonnen jährlich fast 70 00 CO2 ein – und auch noch Geld.
SÜC
r e g r Cobu en e d l e h a m i l KK
Die SÜC macht es einfach! Wasserkraft ist erneuerbare Energie, bewährt seit vielen Tausend Jahren, als schon unsere Vorfahren mit Schöpfrädern die Kraft des Wassers nutzten. Im Mittelalter trieben Wasserräder Eisenhämmer an und Mühlen machten sich die Wasserenergie zu Nutze. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts erzeugt der Mensch aus Wasserkraft Strom. Und heute ist Wasserkraft einer der Hoffnungsträger einer klimafreundlichen Gesellschaft. Wenn die Kraft des fließenden Wassers eine Turbine in Rotation versetzt, wenn so aus mechanischer Energie Strom gewonnen werden kann, dann passiert das sauber. Die Städtischen Werke Überlandwerke Coburg SÜC betreiben seit Anfang des 19. Jahrhunderts selbst drei Wasserkraftwerke am Main. Und ab Januar 2021 beginnt in der Region ein ganz neues Zeitalter: Alle Privat- und kleine Gewerbekunden der SÜC werden mit Bayerischem Wasserkraftstrom versorgt.
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SÜC Die Verwirrung war groß im Oktober und November: „Könnte, sollte, müsste“ hieß es im Radio und auf Plakaten. „Wir machen es einfach. Du auch?“ Aber was plante die SÜC? Was hatte man vor? Warum machte man es so spannend? Dann die Auflösung: Die SÜC versorgt Privatkunden ab 2021 nur noch mit klimaneutralem Strom aus bayerischer Wasserkraft. „Wir haben uns gedacht, nur mit Reden kommt man in Sachen Klimaschutz nicht weiter, also machen wir es jetzt einfach“, so Stefan Hafner, Hauptabteilungsleiter Vertrieb-Energiewirtschaft bei der SÜC. Ein echter Knalleffekt, ein echter Mehrwert für das Klima und für die vielen zehntausend Kunden der SÜC. „Damit sparen wir jährlich fast 70 000 Tonnen Co2 ein. Strom aus bayerischer Wasserkraft ist nachhaltig, regional und zuverlässig.“ So macht die SÜC aus ihren Kunden Klimahelden. Und die Umstellung auf Bayerischen Wasserkraftstrom passiert auch noch ohne Mehrkosten. „Mit den Herkunftsnachweisen wissen wir genau, woher unser Strom kommt – nämlich ausschließlich aus bayerischer Wasserkraft“, betont SÜC-Ge-
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schäftsführer Wilhelm Austen. Die Energie wird neben den eigenen in den Wasserkraftwerken Geisling an der Donau und Lechstaustufe 21 bei Prittriching am Lech produziert. „Strom aus bayerischer Wasserkraft ist eine Ausnahmeerscheinung auf dem deutschen Strommarkt. Der Großteil an Wasserkraftstrom, der bei uns verkauft wird, stammt aus dem Ausland. Daher sind wir durchaus stolz darauf, für unsere Kunden einen solchen ‚Fang‘ gemacht zu haben“, so Stefan Hafner. Wasserkraft ist die älteste Erzeugungstechnologie im deutschen Energiemix und in Zeiten der Energiewende moderner denn je. „Das ist ein Mosaikstein, um das Ziel ‚CO2 -Neutralität in Europa bis 2035‘ zu erreichen“, stellt Geschäftsführer Wilhelm Austen fest. Die drei Main-Wasserkraftwerke der SÜC – das Kraftwerk in Hausen und Oberwallenstadt sowie die Kirschbaummühle – produzieren jährlich etwa sechs Millionen Kilowattstunden sauberen Strom für etwa 2.300 Haushalte. Für den Erhalt und die Modernisierung der drei Anlagen sind in den letzten Jahren mehrere Millionen Euro aufgewandt worden.
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KLIMAHELDEN Strompreis sinkt Und eine weitere gute Nachricht: Trotz der Umstellung auf nachhaltigen regionalen Strom aus Wasserkraft wird ab dem 1. Januar 2021 weniger in Rechnung gestellt. „Im vergangenen Jahr konnten wir die Strompreise stabil halten“, resümiert Stefan Hafner, „im kommenden Jahr können wir sie nun sogar senken.“ Denn die SÜC konnte durch eine vorausschauende Einkaufspolitik sowie eine Verbesserung interner Prozesse Einsparungen erzielen. „Diese geben wir nun, zusammen mit den gesunkenen staatlichen Umlagen, Steuern und Abgaben, vollumfänglich an unsere Kunden weiter“, ergänzt Stefan Hafner. „Aber wir sehen das langfristig, und unsere Kunden nehmen und als fairen und vertrauensvollen Partner wahr.“
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Advertorial
Gute Geschichten. Gute Bilder. Gut erzählt. Dafür steht das Team von iTVCoburg seit vielen Jahren. Auch im Jahr 2020, das so ganz anders lief als geplant und dann doch besser als erwartet. „Wir haben uns schnell auf die Situation eingestellt und für und mit unseren Kunden gemeinsam neue Ideen und Konzepte entwickelt“, so Andreas Leopold Schadt, eines der bekannten Gesichter von iTVCoburg, „viele unserer Zuschauer und vor allem auch Geschäftskunden sind mit uns in diesem durch die Pandemie geprägten Jahr völlig neue Wege gegangen“, ergänzt Anke Feuer, zuständig für den Vertrieb, „also unter dem Strich sagen wir ganz einfach Danke bei allen, die unserem Team in diesem Jahr ihr Vertrauen geschenkt haben“ so Wolfram Hegen, Leiter von iTVCoburg, einem Geschäftsbereich der süc//dacor GmbH.
GANZ EHRLICH DANKE! Rückblick auf ein ungewöhnliches Jahr in Bildern …
JAHRESRÜCKBLICK
Da schien die Welt noch in Ordnung: Auf den Punkt, der Regionentalk der Sparkasse Coburg – Lichtenfels in Kooperation mit dem Coburger Tageblatt und Radio EINS bringt die aussichtsreichsten Kandidaten für die OB-Wahlen im März und an die 1000 Menschen im Kongresshaus zusammen. Nur zwei Wochen später sitzen nur noch zwei Stichwahlkandidaten und der Moderator zum Talk vor der Stichwahl auf der Bühne im bis auf Kameraleute und Journalisten leeren Kongresshaus.
Stolze Preisträger: Gabi Arnold und Tobias Zwiener von iTVCoburg gewinnen einen Fernsehpreis der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien für ihren bewegenden Film mit Zeitzeugen, die vor über 80 Jahren den Beginn des 2. Weltkriegs erlebt hatten. Die Verleihung des mit 3000 Euro dotierten Preises findet in München statt. Das Publikum kann wie in diesem Jahr so oft nur online teilnehmen.
Große Ziele: Eine großes deutsches TV-Produktionsunternehmen bekundet Interesse an einer Serienverfilmung über das fiktive Leben der iTVCoburg-Kunstfigur Resa Scharf, gespielt von Andreas Leopold Schadt. Bis es soweit ist, macht der „fränkische Wiener“ seine Wahlheimat Coburg unsicher, belästigt seine Mitmenschen und hat sich mit einem Monatsrückblick mit dem Titel „Coburg, bist deppert“ in das iTV-Programm gemogelt.
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ITV
Kultur im Mittelpunkt: Gemeinsam mit Coburg Marketing entwickelt iTVCoburg das neue Format COltur, das regionalen Kulturschaffenden und ihrer Bedeutung für die Gesellschaft in der Zukunft mehr Öffentlichkeit verschaffen soll. Auslöser ist die coronabedingte monatelange Auszeit für viele Künstler. iTVCoburg produziert in der Pakethalle am Güterbahnhof über 30 Portraits der Kulturschaffenden und veröffentlicht sie auf www.coltur.de. Die Seite entwickelt sich zur gefragten Plattform, über die Auftraggeber sich einen Überblick verschaffen und mit den Künstlern in Kontakt kommen können. Ein deutschlandweit in seiner Art einmaliges Projekt.
Party online: Die Original Prinz Albertiner Blasmusik, kurz OPA, lädt auch 2020 zu ihrem schon traditionellen „OKTOPAFEST“ - und alle kommen. In diesem Jahr zwar nicht auf den Schlossplatz oder den Festplatz in Rödental, aber auf den Stream, den iTVCoburg zur Verfügung stellt. Produziert wird die zweieinhalbstündige Sause mit alten und neuen Gassenhauern in der Pakethalle. Und selbst die Genusstage der Genussregion kommen in diesem Jahr von dort, ebenfalls produziert von iTVCoburg.
Moderne Kommunikation: Die HUK-Coburg kommuniziert in diesem Jahr mit ihrem Mitarbeiten im Homeoffice viel über Video- und Liveproduktionen und setzt dabei oft auf die Kompetenzen von iTVCoburg. Sommer- und Herbstinterviews der Unternehmenskommunikation oder Tagungen einzelner Abteilungen mittels Livestream sind Beispiele dieser Zusammenarbeit. Und für die Kunden der HUK produziert iTVCoburg gesundheitliche und sportliche Tipps, die auf Youtube bereits viele Hunderttausend Zuschauer haben.
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JAHRESRÜCKBLICK
Neue Kunden und neue Konzepte: Für eine Werbekampagne mit dem Unternehmen Elektrobau Coburg steigt Andreas Leopold Schadt sogar aufs Pferd, für eine Kampagne mit der VR-Bank Coburg sucht und findet iTVCoburg junge Gesichter aus der Region, die Dreharbeiten für das 200-jährige Jubiläum der Sparkasse 2021 laufen schon 2020 auf Hochtouren, Leuwico und die Firmen Schink und der Coburger Handtuch- und Mattenservice setzen auf Produktionen von iTVCoburg. Nur einige von vielen Beispielen für Ideen und Produktionen.
Produktionen in einer Zeit ohne Zuschauer: Die Kooperation mit dem HSC 2000 Coburg wird auch in schwierigen Zeiten fortgesetzt: iTVCoburg produziert den Einlauftrailer, begleitet eine Teamchallenge und produziert mit einigen Folgen von „Klartext: der HSC-Talk“ ein neues Format über den HSC und die Menschen dahinter. g.de ww w.itv-cobur lkanal be Ka Zu sehen im burg und Co au nb oh W der Rödental, in der Stadtwerke Livestream als n, ge rin hü Südt cebook auf Fa f au auf Youtube, g.de und für ww w.itv-cobur . 150 000 ca t m insgesa Menschen.
Die Krönung: Trotz der coronabedingten Beschränkungen ein wenig Weihnachtsstimmung nach Hause in die Wohnzimmer transportieren, das hat sich iTVCoburg gemeinsam mit Coburg Marketing und Hauptsponsor HUK-Coburg für den Heiligabend vorgenommen. In den Wochen vor Weihnachten werden in der Morizkirche und in der HUK zahlreiche regionale Künstler mit weihnachtlichen Liedern und Texten aufgezeichnet. Daraus entsteht die Premiere der COBURGER WEIHNACHT, einer fast 90-minütigen Sendung von Coburgern aus Coburg für Coburger. Frohe Weihnachten. AUSGABE 42 / DEZEMBER 2020
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Advertorial Von Wolfram Hegen
HÖRNLEIN & FEYLER
GELD ALS WIEDERGUTMACHUNG Die Schadensersatz-Spezialisten der Fachanwaltskanzlei Hörnlein & Feyler
Es passiert plötzlich und unerwartet – und kann jeden jederzeit erwischen: Ein Autofahrer nimmt einem die Vorfahrt, es kracht, Glas splittert, Blech verbeult sich, der Airbag löst aus. Ein Hund reißt sich los, verbeißt sich in den Arm, bringt einen zu Fall. Eine Operation misslingt, ein Bein ist nicht mehr zu retten. Über 20 Millionen Schadensfälle landen jährlich in Deutschland auf den Schreibtischen von Anwälten und Versicherungen, Sachschäden, Personenschäden. Gut, dass es dann Fachleute gibt wie die Fachanwaltskanzlei Hörnlein & Feyler in Coburg. Einige der 13 Anwältinnen und Anwälte haben sich vor allem dem Schadensrecht verschrieben, kümmern sich im Namen ihrer Klienten darum, dass im Falle eines Schadens bestmögliche finanzielle Wiedergutmachung erfolgt. Der COBURGER stellt sie vor und hat sich mit ihnen unterhalten. Es sind die „Klassiker“, wie die Anwälte sie nennen, die fast jeden einmal im Leben erwischen: Ein gebrochener Arm nach einem Crash, ein eingedellter Kotflügel am Auto, eine zerbrochene Fensterscheibe. Und jemand, der Schuld hat an dieser „unerlaubten Handlung“, so der zivilrechtliche Oberbegriff. Dann ist er zum Ersatz des Schadens verpflichtet. „Wichtig dabei ist, ob der Schaden vorsätzlich oder fahrlässig entstand“, so Wolfgang Hörnlein, Fachanwalt für Medizin-, Versicherungs- und Verkehrsrecht, ob er also „aus Versehen“ passierte. Dann ist der Schaden ein Fall für die Haftpflichtversicherung des Verursachers. Wenn jemand mit Vorsatz handelt, aus Absicht, „also mit Wissen und Wollen“, so Dr. Wolfgang Hacker, Fachanwalt für Medizinrecht, verhält es sich anders. Die Unterscheidung ist manchmal nicht einfach, jedoch sehr wichtig, da bei Vorsatz die Versicherung nicht zahlt. „Unser Job ist es letztlich, einen Schaden in Geld abzubilden“, beschreibt Wolfgang Hörnlein die Aufgabe für die Anwälte. Das klingt einfacher als es ist: Wenn ein Auto oder eine Scheibe kaputt gehen, ist der finanzielle Schaden in der Regel gut festzustellen und auch anhand der Reparaturrechnung zu beziffern. Wenn aber der Körper geschädigt ist, Schmerzen bleiben, ein verunstaltetes Gesicht, ein Bein fehlt, weil der Crash so heftig war oder ein Arzt bei einer Operation einen Fehler gemacht hat, wenn also Geld den Schaden ohnehin nicht wirklich ersetzen kann, wieviel muss dann bezahlt werden? „Der Sachschaden wird leider immer noch besser verhandelt und reguliert als ein Personenschaden. Eigentlich stehen die Zahlungen für Personenschäden in keinem Verhältnis zu den Sachschäden“, bemängelt Lutz Lindner, Fachanwalt für Arbeits- und Verkehrsrecht. „Ein neues Auto kann ich mir bestellen, einen neuen Körper nicht“, ergänzt Dr. Hacker. In vielen Fällen ist das auch für die Juristen der Anwaltskanzlei Hörnlein & Feyler belastend. „Man kann sich vom Menschlichen ja
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nicht freimachen“, erzählt Hacker. Wenn ein Kind bei einer Geburt einen Schaden erlitten hat, der es lebenslang begleiten wird, dann „nimmt einen das Schicksal der Familien schon auch mit.“ Letztlich sei man immer auch ein wenig Psychologe, stehe den Betroffenen in einer schwierigen Situation zu Seite und schaffe wenigstens einen finanziellen Ausgleich. „Wir müssen ja professionell an diese Situationen herangehen, und die Menschen wissen das ja auch und erwarten das ja von uns“, so Lindner. „Manchen Geschädigten geht es auch einfach nur um eine Entschuldigung.“ Im Schadenfall sollte der Geschädigte Vorkehrungen treffen, um am Ende das Recht auf Schadenersatz auch belegen und damit erfolgreich durchsetzen zu können. Bei Blechschäden bedeutet dies vor allem Fotos machen, Zeugen ansprechen und namentlich notieren, Musterformular Unfallbericht ausfüllen, sagen die drei Anwälte. Dies umso mehr, als bei reinen Blechschäden regelmäßig keine polizeiliche Unfallaufnahme mehr erfolgt. Bei Personenschäden frühzeitig Arzt konsultieren und beispielsweise ein Schmerzprotokoll führen. Genauso vorrangig sollte der Geschädigte entscheiden, wem er die Schadenregulierung anvertrauen will um seine Ansprüche möglichst umfassend ersetzt zu bekommen. Keine gute Empfehlung ist dabei dies Dritten oder gar dem Haftpflichtversicherer des Schädigers zu überlassen, da dort mit Sicherheit nicht die Interessen des Geschädigten im Mittelpunkt stehen. Genau aus diesem Grunde sollte fachanwaltliche Hilfe möglichst umgehend nach Eintritt eines Schadensfalles in Anspruch genommen werden, da einzig der Anwalt ausschließlich den Interessen seines Mandanten verpflichtet ist. Absolut unabdingbar ist die Beauftragung eines Anwaltes im Falle eines Personenschadens, anderenfalls ein angemessenes Regulierungsergebnis regelmäßig nicht erzielbar ist, so die drei Rechtsanwälte mit langjähriger Erfahrung im Schadensersatzrecht.
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DIE SCHADENSERSATZ-SPEZIALISTEN
Lutz Lindner
Dr. Wolfgang Hacker
Wolfgang Hörnlein
Fachanwalt für Arbeitsrecht und Fachanwalt für Verkehrsrecht
Fachanwalt für Medizinrecht, Master in Health and Medical Management, Vertrauensanwalt des Medizinrechts-Beratungsnetzes
Fachanwalt für Medizinrecht, Fachanwalt für Versicherungsrecht, Fachanwalt für Verkehrsrecht
Lutz Lindner wurde 1967 in Coburg geboren. Nach dem Abitur 1986 studierte er in Bayreuth Rechtswissenschaften mit wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung. Das erste Juristische Staatsexamen legte Lutz Lindner 1993, das zweite Staatsexamen 1995 ab. Seit 1996 ist Lutz Lindner als Rechtsanwalt tätig.
Dr. Wolfgang Hacker wurde 1979 in Nürnberg geboren. Nach dem Abitur 1998 studierte er in Erlangen Rechtswissenschaften. Das erste juristische Staatsexamen legte Dr. Wolfgang Hacker 2004 mit Prädikat ab. Während des Referendariats arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Dem ebenfalls mit Prädikat abgeschlossenen zweiten juristischen Staatsexamen im Jahr 2006 folgte 2009 berufsbegleitend die Promotion zum „Dr. jur.“.
Wolfgang Hörnlein wurde 1960 in Coburg geboren. Nach dem Abitur 1979 studierte er in Würzburg Rechtswissenschaften. Das erste Juristische Staatsexamen legte Wolfgang Hörnlein 1986 mit Prädikat ab. Dem Referendariat in Coburg folgte 1989 das zweite Staatsexamen, ebenfalls mit Prädikat. 1994 gründete Wolfgang Hörnlein mit Maren Feyler die Anwaltskanzlei Hörnlein und Feyler, der er seither als Sozius angehört.
Foto: Val Thoermer
Tina Ludwig, Melanie Boese, Dr. Wolfgang Hacker, Lutz Lindner, Tatjana Schleidowetz, Yvonne Rottenbacher, Wolfgang Hörnlein
Das war Teil 2 einer Reihe über die Fachanwälte der Kanzlei Hörnlein & Feyler. Teil 1 im Frühjahr 2020 hatte schon den Bereich Familienrecht vorgestellt. Teil 3 folgt in einer der nächsten Ausgaben. AUSGABE 42 / DEZEMBER 2020
&Hörnlein Feyler
Fachanwälte
Anwaltskanzlei Hörnlein & Feyler info@hoernlein-feyler.de Kasernenstraße 14 Tel: (09561) 80 11 0 Fax: (09561) 80 11 20 www.hoernlein-feyler.de 96450 Coburg C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
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Advertorial
WANN IST DER BESTE ZEITPUNKT FÜR DEN IMMOBILIENVERKAUF?
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VON POLL IMMOBILIEN
Ihre Lebensumstände haben sich geändert und Sie spielen mit dem Gedanken Ihre Immobilie zu verkaufen? Allerdings warten Sie noch immer auf den richtigen Zeitpunkt? Aber wann genau ist der?
Um den richtigen Zeitpunkt zu fi nden, spielen vor allem die persönlichen Gründe des Eigentümers eine Rolle. Diese können durchaus vielfältig sein. Die wichtigsten Gründe sind aber meist der Umzug aus berufl ichen Gründen, die Scheidung, die Vergrößerung der Familie, das Alter, oder ein Erbfall. Der Grund entscheidet auch meist darüber, wie schnell der Eigentümer einen Verkauf wünscht.
Persönliche Gründe beeinflussen den Verkaufszeitpunkt Bei der Vergrößerung der Familie oder wenn die Immobilie für den eigenen Bedarf zu groß geworden sein sollte, nimmt sich der Eigentümer zunächst Zeit, um ein neues Zuhause zu suchen. Wenn es allerdings um eine Scheidung geht, besteht das Interesse des Eigentümers eher darin, die Immobilie so schnell wie möglich zu verkaufen. Anders sieht es aus, wenn die Immobilie als Kapitalanlage dient. Wenn die Spekulationsfrist abgelaufen ist, sehen viele Kapitalanleger den Zeitpunkt für gekommen, die Immobilie zu verkaufen. Hat man eine Immobilie erworben und bewohnt sie nicht selbst,
so sollte man 10 Jahre bis zum Verkauf warten, da man sonst den gezielten Gewinn versteuern muss. Eigentümer, die ihre Immobilie selbst bewohnt haben, sind von der Spekulationsfrist nicht betroffen.
Die wirtschaftliche Lage am Markt kennen Wer mit dem Gedanken spielt seine Immobile zu verkaufen, sollte aber vor allem die wirtschaft liche Lage am Markt kennen. Besonders niedrige Zinsen und eine gute wirtschaft liche Konjunktur sprechen für einen idealen Zeitpunkt für den Immobilienverkauf. Dann ist nämlich die Nachfrage groß und die Interessenten sind bereit zu investieren. Auch die Lage der Immobilie kann für den Zeitpunkt des Verkaufes entscheidend sein. Liegt sie nämlich in einem Stadtteil, der sich gerade zum Szeneviertel entwickelt, steigt auch automatisch der Preis. Bislang hat die Corona Pandemie keinen negativen Einfluss auf den Verkauf von Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern und Eigentumswohnungen genommen.
Sie spielen mit dem Gedanken Ihre Immobilie zu verkaufen? Wir helfen Ihnen dabei das optimale Exposé Ihrer Immobilie zu erstellen um Sie optimal am Markt zu präsentieren. Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne.
Shop Coburg Judengasse 18 96450 Coburg Telefon: 09561 79 53 83 0 Coburg@von-poll.com www.von-poll.com/coburg
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REISEN
Kultouren D E R C O B U R G E R AU F R E I S E N
TALLINN
VON WOLFRAM HEGEN Reisen alleine, zu zweit, als Familie mit Kindern, „die schon aus dem Gröbsten“ raus sind, mit Freunden. Regionen in Europa, die mit dem Auto, per Bahn, mit dem Bus (oder dem Flugzeug) in ein paar Stunden erreichbar sind. Ziele für Menschen, die etwas sehen und erleben wollen, die interessiert sind an Kultur, Land und Leuten, an Natur, Bergen, Seen, Flüssen und Meer, gerne verbunden mit Bewegung an der frischen Luft und manchmal auch mit ein bisschen kalkuliertem Abenteuer. Das sind unsere COBURGER-Kultouren. In jedem Magazin eine. Mit vielen Bildern, die Lust aufs Fortfahren machen, und mit ein paar wenigen persönlichen Eindrücken, wenn Sie dieser Lust erliegen. Unser Tipp: Selbst auf Entdeckungsreise gehen.
TALLINN
REISEN Der Jahreswechsel – Zeit des Rückblicks und der großen Vorhaben für das nächste Jahr. Konkrete Planungen kommen zwar über den Schatten der aktuellen Corona-bedingten Ungewissheiten nicht so richtig hinaus, aber man wird ja wenigstens ein wenig träumen dürfen, ein bisschen Fernweh, ein wenig Eskapismus raus aus dem Winteralltag, hin zu einem vielleicht ja wieder ungetrübten sommerleichten Urlaubsvergnügen, neuen Ländern, neuen Kult(o)uren, die unseren Blick weiten und uns erholt und angeregt zurückkommen lassen. So fliegen wir in dieser Ausgabe in den Nordosten Europas in die Hauptstadt von Estland, nach Tallinn. Das frühere Reval (bis 1918) am finnischen Meerbusen mit seinen heute über 400 000 Einwohnern spiegelt auf eindrucksvolle Art und Weise die wechselvolle europäische Geschichte wider zwischen Unabhängigkeit und Fremdherrschaft. Seit fast 30 Jahren nun ist Tallinn wieder Hauptstadt eines unabhängigen Landes. Am 20. August 2021 jährt sich dieser besondere Tag. Vielleicht ja mal Gelegenheit für eine Reise dorthin, lohnenswert allemal, nein, auf jeden Fall eine Reise mehr als wert.
DER DOMBERG Hoch über der Stadt trohnt der Domberg, die Wiege Tallins. Der Name Tallinn geht wohl auf die estnische Übersetzung von „Castrum Danorum“ (Dänenburg) zurück, nachdem die dort ursprünglich stehende hölzerne Festung von Dänen eingenommen, um- uns ausgebaut worden war. Die eindrucksvolle Burg Tallin ist heute das Zentrum der Oberstadt, die man zu Fuß erkundet, am besten über die schweißtreibende Patkulsche Treppe. Neben der Burg finden sich viele weitere Sehenswürdigkeiten auf dem Kalksteinhügel der oberen Stadt. Das Regierungsgebäude, Botschaften, eine russische Kathedrale, der Dom und viele Museen und Adelshäuser. Außerdem hat man von dieser exponierten Stelle auf dem Domberg auch einen hervorragenden Blick über ganz Tallinn. Vor allem die Plattform Kohtuosa eröffnet eine grandiose Sicht über das Häusermeer der Innenstadt bis hin zur Ostsee.
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TALLINN
DIE INNENSTADT Man sollte sich Zeit nehmen, um das historische, gemütliche, hervorragend erhaltene und sanierte Zentrum Tallins zu genießen. Der Zugang zur Altstadt erfolgt zum Beispiel über das Viru-Tor. Dann taucht man ein in eine traumhafte Welt aus prächtigen Bürgerhäusern, kleinen Läden, gemütlichen Cafés und Restaurants, schlendert entlang der Stadtmauer, die so gut erhalten ist wie in kaum einer anderen Stadt Europas, durch kleine Gassen hin zum prächtigen Rathausplatz, auf dem das Leben vibriert und pulsiert – immerhin ist Tallinn als alte Hansestadt vor allem geprägt worden durch jahrhundertelangen Handel mit ganz Europa und auch heute wieder eine der wirtschaft lich stärksten Städte entlang der Ostsee.
MIT MINI COBURGER ECKEN ENTDECKEN.
DAS ROTERMANN-VIERTEL Nicht nur Architekturstudenten kommen hier aus dem Staunen nicht mehr heraus. Was man in Tallinn aus dem bis vor wenigen Jahren noch heruntergekommenen ehemaligen Fabrikviertel gemacht hat, ist mehr als eindrucksvoll. An jeder Ecke ein neuer Blick, in jedem Winkel ein neues atemberaubendes Projekt. Im Rotermann Viertel hat man es geschafft, alte Bausubstanz zu erhalten und gleichzeitig mit fast futuristischen Bauten so zu erweitern, dass am Ende etwas völlig Neues entstanden ist. Spiegel, bunte Farben, Kuben, Rost, Glas und Stahl neben über hinter altem Backsteincharme. Ein perfektes Biotop für Kreative.
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DAS MEER Nach so vielen Eindrücken braucht das Auge etwas Ruhe und einen weiten Blick, die Meeresluft der Ostsee lässt einen wieder zu Atem kommen. Ein bisschen Bummeln und Flanieren entlang an alten Hafenanlagen und modernen Yachten bis hin zum Hafen mit vielen Kreuzfahrtschiffen, die hier zu normalen Zeiten anund ablegen. Moderne Restaurants gibt es am Meer auch, mit Blick hinüber in Richtung Finnland. So kann man den Tag ausklingen lassen, und die Tage sind lang, im Sommer in Estland.
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HIER WOHNTE …
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VON HEIDI SCHULZ-SCHEIDT FOTOS: VAL THOERMER
… EINER DER ERSTEN AUTOFAHRER COBURGS 52 Kraftfahrzeuge gab es im Jahr 1909 im Stadtgebiet der Residenzstadt Coburg. Darunter die Luxuswagen der Herzogin Marie und des Großfürsten Kyrill von Russland. Und das Auto mit dem Kennzeichen Nummer 34. Es gehörte dem Fabrikanten Richard Löwenherz aus der Seifartshofstraße 21.
Die eigentlich aus dem westfälischen Höxter stammende Familie gründete in Eisfeld ein Dampfsägewerk mit einer Holzwarenfabrik. Weil die thüringische Kleinstadt aber nicht allzu viel kulturelles Leben zu bieten hatte, siedelte die Familie kurzerhand nach Coburg um. Die oberfränkische Residenzstadt zog zu Anfang des 20. Jahrhunderts viele gut situierte Menschen an. Es gab ein Theater, zahlreiche Vereine und das ein bisschen Glanz und Gloria verströmende Herzogshaus. Das Holz brachte David Löwenherz und seine Frau Clara zusammen. Schwiegervater Backhaus handelte im thüringischen Eisenach mit Holz, ebenso die Firma Löwenherz in Eisfeld. Die Schwellen der Werra-Bahn stammten aus dem Betrieb. Aber nicht nur geschäftstüchtig war die Familie. Sie engagierte sich auch auf sozialer Ebene. Während des Ersten Weltkrieges stellte David Löwenherz seine Fabrikräume für die Unterbringung von verwundeten Soldaten zur Verfügung. Eine Würdigung vonseiten der Stadt blieb nicht aus. Ihm wurde der Titel des Kommerzienrates verliehen. Die Herzogin von Meiningen überreichte dem Eisfelder Fabrikanten die Medaille für Kunst und Wissenschaft erster Klasse. Nach dem frühen Tode seines Vetters im Jahre 1918 führte Richard Löwenherz die Geschäfte weiter und erweiterte sie noch um eine zweite Möbelfabrik im Hahnweg. Irgendwann wurden die Räumlichkeiten in der Seifartshofstraße zu klein und der Fabrikant kaufte eine prächtige Villa in der Alexandrinenstraße. Seine Liebe zu Kraftfahrzeugen machte sich auch hier bemerkbar, denn er erweiterte die Villa als einer der ersten Autobesitzer Coburgs durch den Anbau einer Garage. Mit der Weltwirtschaftskrise 1929 und dem zunehmenden Aufstieg der Nazis – die Familie Löwenherz war jüdischen Glaubens, lebte diesen aber nicht – verließ Richard 1933 die Vestestadt in Richtung Neustadt. Von hier aus versuchte er noch, die Firma zu retten. Als dies jedoch miss-
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lingt, emigriert das Ehepaar nach Jugoslawien. In bescheidenen Verhältnissen stirbt der ehemalige Fabrikant 1940 in Zagreb. Eine wechselvolle Geschichte erlebte das Gebäude über die vielen Jahrzehnte hinweg. Und immer wieder wurde für die Zwecke seiner neuen Besitzer angebaut, umgebaut, abgerissen. Einst errichtet als Tauboldsche Internatsschule 1890 wurde das dreigeschossige Haus im Jahre 1913 zur Nebenstelle der Reichsbank. Ein Kassenraum im Erdgeschoss kam dazu, in den Keller wurde ein Tresor eingebaut. Der kam im Übrigen bei der letzten Sanierung wieder zum Vorschein. Jahre lang erblickten hier später viele Coburger das Licht der Welt, zwischen 1960 und 1983 war das Gebäude eine Frauenklinik. Davon erzählte bis zur letzten Sanierung ein nachträglich eingebauter Essensaufzug, Zeitzeuge vergangener Nutzung. Manch einer wird sich auch noch erinnern an die güldenen Lettern des Coburger Tageblattes, die dann seit 1983 an der roten Ziegelfassade prangten. Heute beherbergt das Gebäudeunter anderem den Radiosender RadioEINS und die Geschäftsstelle des HSC 2000 Coburg. Aufwändige Sanierungsarbeiten des neuen Eigentümers Dr. Thomas Kräußlein lassen es nun innen und außen in neuem Glanz erstrahlen. Die Garage konnte zwar nicht erhalten werden, das hätte dem Autoliebhaber Richard Löwenherz wahrscheinlich nicht gefallen. Aber schon ein Blick Häuser, die mit Unterstützung der in das behutsam unter denkmalGemeinschaft Stadtbild Coburg e.V. pflegerischen Aspekten sanierte saniert worden sind. Treppenhaus hätte ihn sicher besänftigt. So glanzvoll hat die SeiDer COBURGER stellt sie vor: 2020 fartshofstraße 21 nämlich schon in jeder Ausgabe des COBURGER lange nicht mehr ausgesehen. eines in unserer Reihe „Hier wohnte“.
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KULTURTIPPS
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KULTURTIPPS
VIRTUELLES VIKTORIANISCHER ABEND (ONLINE) Prinz Albert, aufgeklärter Monarch und Visionär Der Verein „MakingCulture e.V.“ präsentiert in der Vorweihnachtszeit eine virtuelle Veranstaltung für das Coburger Publikum und alle Interessierten in einer Neuauflage des vor einem Jahr im Rathaussaal aufgeführten „Viktorianischen Abends“. Der Fokus liegt dieses Mal auf Prinz Alberts Bedeutung als aufgeklärter Monarch und Visionär in der viktorianischen Gesellschaft. Passagen aus Werken von Charles Dickens, Alfred Lord Tennyson und Charlotte Brontë, dargeboten von Anja Barth und Frederik Leberle, zeichnen die Lebensumstände im 19. Jahrhundert auf. Tagebuch- und Briefauszüge von Queen Viktoria und Prinz Albert nehmen dazu Stellung, ebenso wie Auszüge aus Reden des Prinzen, eingebettet in historische Ausführungen von Franziska Bartl. Untermalt werden diese Textbeiträge von musikalischen Klängen eines Georg Friedrich Händel und Felix Mendelssohn Bartholdy, vorgetragen von Anja Seitz und Arno Seifert, ergänzt durch Bildpräsentationen aus der Zeit. Das Video ist circa 90 Minuten lang.
Wann? Vom 29.11.bis 27.12.2020 Wo? Abrufbar von der Internetseite von MakingCulture e. V. www.makingculture.de
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KULTURTIPPS DER ADVENTSKALENDER GEHT ONLINE Landestheater Coburg Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landestheaters Coburg möchten ihre Gäste durch die Adventszeit begleiten und in vorweihnachtliche Stimmung versetzen. Dafür haben sie einen Adventskalender im neuen Format entwickelt. Hinter jedem Türchen verbirgt sich ein Videobeitrag, in dem Angehörige aus unterschiedlichen Abteilungen und Sparten des Landestheaters mitwirken. Besondere Höhepunkte werden Ausschnitte aus dem beliebten Ballettmärchen „Der Nussknacker“ von Ballettdirektor Mark McClain jeden Sonntag sein. Kerstin Hänel, Mitglied des Schauspielensembles, wird montags die Wünsche von Kindern erfüllen und deren Lieblingsgeschichten vorlesen. Mit musikalischen Lesungen, konzertanten Beiträgen sowie Blicken hinter die Kulissen des Theaterbetriebs präsentiert der Adventskalender die Vielseitigkeit des Landestheaters. Das Landestheater Coburg setzt damit seine Tradition des Adventskalenders fort, der aufgrund der aktuellen Lage und Sonderverordnungen in Bayern dieses Jahr nicht wie gewohnt im Spiegelsaal stattfi nden kann. Durch die Online-Variante haben alle Interessierten die Möglichkeit dieses Angebot wahrzunehmen. Wann? 01.12.20 bis 24.12.20 täglich um 17.00 Uhr Wo? Auf den Kanälen des Landestheaters: Website, YouTube und den sozialen Medien Weitere Informationen: www.landestheater-coburg.de
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KULTURTIPPS
Für den stationären Handel und Dienstleister vor Ort – die neue Markatus Location Marketing Cloud. BODO W. KLÖS TRIFFT HEIKE UND KLAUS METZ Ausstellung bis 23. Januar 2021 in der Galerie Späth Bodo W. Klös ist eine feste Größe in der Galerie Späth. Seine sinnlichen Grafiken haben seit Langem ihre Liebhaber in Coburg. Poesie, Humor und den Blick für das Besondere im Alltäglichen teilt er mit dem Bildhauer Ehepaar Heike und Klaus Metz, das spontan der Einladung zur Teilnahme an dieser Ausstellung folgt. Kunstfreunde und Sammler dürfen sich auf eine spannende Begegnung von Graphik und Skulptur freuen. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zu sehen, es werden Videos von den Künstlern und ihren Werken gezeigt. Bei der Finissage setzt die Glaserei Späth auf ein bewährtes Hygienekonzept. Im Außenbereich der Galerie werden bis 20.30 Uhr fortlaufend Videos über die Künstler und ihre Werke gezeigt. Die Ausstellungsräume mit den Exponaten sind von außen gut einsehbar und werden abwechslungsreich für jeweils zehn Gäste mit Mund-Nasenschutz zugänglich sein. Auch Künstler werden bei der Finissage anwesend sein. Wann? Finissage: Donnerstag, 21.01.2021, ab 18.30 Uhr Wo? Glaserei Späth, Wiesenstraße 22, 96450 Coburg Öffnungszeiten? Montag bis Freitag: 10 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr. Samstag 10 bis 13 Uhr.
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DIE COBURGER WEIHNACHT Eine Sendung gemacht von Coburger Kulturschaffenden in Coburg für Coburg Stadt und Land. Weihnachten ohne besinnliche Stimmung, das soll nicht sein, hat sich das Team von iTVCoburg gedacht und die Coburger Weihnacht aus der Taufe gehoben. 90 wunderbare Minuten lang bringen Künstler aus der Region Weihnachtsstimmung in die Wohnzimmer. Der musikalische Bogen spannt sich von Brahms über weihnachtliche Volkslieder bis hin zu festlichen Pop- und Jazzklängen. Mit dabei sind zum Beispiel der Bachchor und der Chor Ungehört, wenn auch in kleinerer Besetzung. Ein Bläserensemble der Original Prinz Albertiner wird ebenso weihnachtliche Gefühle aufkommen lassen, wie die Harfinistin Melanie Alban vom Landestheater Coburg oder der Organist der Moritzkirche Peter Stenglein. Der Kinderbuchautor Christian Seltmann und ein Kinderchor vom Kinderhaus Coburg, die Sängerinnen Susan Karadah, Maike Engel, Kristina Jakob, Gruppen wie Birdelay oder One Day Off und viele mehr bereichern den Abend. Durch das Programm führen Wolfram Hegen und Laura Mann, Musicaldarstellerin, Schauspielerin und Sängerin aus Rödental. Aufgezeichnet wird die Weihnachtssendung in der Morizkirche und in der HUK-Coburg. Die HUK-Coburg ist der Hauptsponsor der Coburger Weihnacht.
Wann und wo? Erstausstrahlung am Heiligabend um 16 Uhr auf www.itv-coburg.de und in Haushalten mit Kabel der Wohnbau Coburg und der Stadtwerke Rödental, auf nectv in Neustadt bei Coburg, auf SRF in Südthüringen sowie als Hörfunkversion auf Radio EINS für Coburg, Kronach und Lichtenfels, danach in der Mediathek auf www.itv-coburg.de verfügbar.
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KULTURTIPPS
Wenn Veranstaltungen abgesagt werden, wenn Türen geschlossen bleiben, müssen wir selbst aktiv werden!
DER HOFGARTEN IN COBURG
DER E.T.A. HOFFMANN KANALDECKELWEG IN BAMBERG
Er ist mehr als eine grüne Oase: Der Park hält auch jede Menge Kultur bereit. Bei einem Spaziergang treffen wir zum Beispiel auf den westlichen und östlichen Gartenpavillon, beide barocke Gebäude, die im 18. Jahrhundert errichtet wurden. Zwischen den Pavillons befindet sich der Herzog-Alfred-Brunnen aus dem Jahr 1903, er soll an den drei Jahre zuvor verstorbenen Herzog Alfred erinnern. Die beiden Delfin Skulpturen stammen von Carl Oehrlein, die weibliche Bronzefigur „Idylle“ ist ein Werk von August Sommer und die männliche Figur „Schreck“ ist von dem Bildhauer Christoph Franz Peter. Skulpturen von kultureller und geschichtlicher Bedeutung begegnen uns überall bei einem Spaziergang durch den Hofgarten.
Ein Geheimtipp ist der E.T.A. Hoffmann Kanaldeckelweg in Bamberg. Der Namen klingt ungewöhnlich und das ist er auch. Im Hain Park an der Seite der Wolfsschlucht, am Unteren Leinritt beginnt der E.T.A.Hoffmann Kanaldeckelweg. Er führt am Ufer der Regnitz entlang der Jugendherberge Wolfsschlucht bis zur Villa Concordia. Seit dem Jahr 2008 ist dieser Weg künstlerisch aufgewertet. Die Bamberger Künstlerin Lore Götz hat 13 Kanaldeckel mit Figuren aus den Werken von E.T.A. Hoffmann geschaffen. Wir treffen auf Kater Murr, auf das Apfelweibele oder auf die Meerkatze.
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KULTURTIPPS
ZEIT DER WUNDER Zum Jubiläum 30 Jahre Deutsche Einheit hat iTVCoburg in das Meininger Staatstheater geblickt, das sich nach der Wende zu einem der erfolgreichsten in der Bundesrepublik entwickelt hat. Inspiriert von dem Buch „Zeit der Wunder“ von Siggi Seuß ist eine Reportage mit Theatermenschen von damals entstanden. Einige Auszüge aus den Geschichten von Siggi Seuß liest der Schauspieler Thomas Straus auch im Podcast. Die Geschichten zeigen spannende Lebenswege von Theaterschaffenden von damals. Dabei begegnet man auch einen guten Bekannten: Jörg Hartmann, der heute als Kommissar Peter Faber aus dem Dortmunder Tatort einem Millionenpublikum bekannt ist, hatte sein Debüt auf der Meininger Bühne. Buch
Reportage auf iTV
Podcast
KNIFFEL Unser Tipp für lange Abende! Sie benötigen einen Würfelbecker und fünf Würfel. Jeder Spieler hat einen kleinen Zettel, auf dem er seine Ergebnisse eintragen muss. Gewinner ist, wer am Ende die höchste Summe auf seinem Zettel erzielen kann. Gespielt wird mit fünf Würfeln. Es wird reihum gewürfelt. In jeder Runde darf man bis zu drei Mal hintereinander würfeln. Dabei darf man „passende“ Würfel zur Seite legen und mit den verbleibenden weiterwürfeln. Spätestens nach dem dritten Wurf muss man sich für ein freies Feld auf dem Spielzettel entscheiden, welches nun mit dem Ergebnis dieses Wurfes bewertet wird.
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KULTURTIPPS
DREHARBEITEN IN MORIZKIRCHE UND HUK COLTUR-JAHR ENDET MIT PREMIERE
ERSTAUSGABE DER COBURGER WEIHNACHT AN HEILIGABEND Ende Juni fanden die ersten Dreharbeiten für das neue Internet-Portal coltur.de in der Pakethalle auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände statt. Das Coburger Stadtmarketing und iTVCoburg hatten die Idee geboren, diese Plattform zu schaffen, auf der sich die Kultur aus Stadt und Landkreis Coburg präsentieren kann. Gerade die Kulturszene war und ist von der Corona-Pandemie besonders betroffen, gelten doch nach wie vor Auft rittsverbote. Das neue Angebot coltur.de setzt dem ein starkes Statement für Kultur entgegen. Außerdem bietet die neue Seite einen Überblick über viele Angebote – und die Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu den Kulturschaffenden. Mittlerweile präsentieren sich über 30 Künstlerinnen und Künstler mit Musik, Interviews und Informationen auf der Seite. Die Qualität und die Bandbreite der verschiedenen Darbietungen ist absolut beeindruckend und reicht von klassischer Musik, Lyrik, Prosa, Instrumentalkünstlern, Malerei bis hin zu Coverbands, Kinderliedern oder Heavy Metal.
KULTURTIPPS Aus diesem Angebot und aus dem nach wie vor andauernden Auftrittsverbot heraus ist zur Weihnachtszeit eine weitere Idee entstanden: die erste Ausgabe der COBURGER WEIHNACHT. Anfang Dezember ist die Ausgabe dieser Fernsehsendung abgedreht worden. In der festlich geschmückten Morizkirche und im Foyer der HUK Coburg spielten, sangen und lasen fast 20 Einzelkünstler oder Gruppen aus dem Coburger Land Weihnachtliches. Von kirchlicher Seite steuerten Dekan Stefan Kirchberger und Pfarrvikar Andreas Stahl Gedanken bei zur in diesem Jahr ganz besonderen Weihnacht. Hauptsponsor der COBURGER WEIHNACHT ist die HUK-COBURG. Die Premiere der rund 90-minütigen COBURGER WEIHNACHT ist am Heiligabend um 16 Uhr online zu sehen auf www.itv-coburg.de sowie im Kabelkanal von iTVCoburg im Netz der Stadtwerke Rödental und der Wohnbau Coburg, auf nectv in Neustadt bei Coburg, im Südthüringer Regionalfernsehen, sowie als Radioversion auf Radio EINS. Zudem steht die Sendung nach der Erstausstrahlung bei allen Medienpartnern als streamingvideo zur Verfügung.
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Von Gabi Arnold | Fotos: Val Thoermer
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Advertorial
GOLDENES KREUZ
Markus Zimmer ist Wirt aus Leidenschaft. Von der Pike auf lernte er seinen Beruf in der gehobenen Gastronomie, seitdem hat er in Top-Häusern gekocht. Seit fünf Jahren verwöhnt der 42-Jährige die Gäste des Gasthauses „Goldenes Kreuz“ in Coburg mit Köstlichkeiten. Traditionelle Gerichte und internationale Speisen, die er raffiniert in der fränkischen Küche interpretiert, stehen auf der Speisekarte des Lokals. „Unsere Speisekarte ist hauptsächlich fränkisch & regional, aber mit Pfiff.“
Traditionell? Zurzeit sind die Türen wegen der Coronapandemie noch geschlossen, umso mehr freuen sich Markus Zimmer und seine Frau Janet darauf, wieder Gäste begrüßen zu dürfen, denn Platz ist in dem Gasthaus reichlich vorhanden. Im „Goldenen Kreuz“, das älteste Gasthaus Coburgs, wurden bereits im Jahr 1508 Gäste bewirtet. Die besondere Atmosphäre und der Charme des Hauses sind über Jahrhunderte hinweg erhalten geblieben. Bis in das kleinste Detail ist jeder Winkel des Gasthauses geschmackvoll eingerichtet. Das Konzept stimmt in allen Räumen, ob im Saal, im Wirtshaus, im überdachten Innenhof oder im Biergarten. Da wundert es nicht, dass das „Goldene Kreuz“ zu den schönsten Gasthäusern Deutschlands zählt. Für Feiern, sei es ein Firmenjubiläum oder ein Familienfest, bietet der Saal ein unverwechselbares Ambiente mit Blick auf den historischen Coburger Marktplatz. Bis zu 50 Gäste können sich unter normalen Bedingungen in jedem Raum aufhalten. Für Feiern arrangiert Markus Zimmer ein individuelles Menü und berät seine Gäste. „Wir erfüllen alle Wünsche, auch wenn sie außergewöhnlich sind“, schmunzelt er. Da kann es vorkommen, dass sich Gäste als Vorspeise Sushi und zum Hauptgang Schäufele wünschen. Auch dieser asiatisch-fränkischen Menükombination steht der Küchenchef offen gegenüber. In der Regel stellt Zimmer mit dem Gast ein harmonisches Menü zusammen – nach oben sind keine Grenzen gesetzt, ob vegan, vegetarisch, fränkisch oder im gehobenen Gourmetbereich. Es versteht sich fast von selbst, dass nur beste regionale und saisonale Zutaten im Kochtopf und auf dem Teller landen. Wer im Gasthaus speisen möchte, sollte vorher reservieren, rät der Chef. Täglich ist das Wirtshaus – unter normalen Bedingungen – von Montag bis Sonntag von 11.30 Uhr bis 14 Uhr geöffnet und von Montag bis Samstag von 17.30 Uhr bis 22 Uhr. Auf der Speisekarte stehen zum Beispiel Sauerbraten, Schäufele oder Bauernente. Ergänzt wird die Standardkarte durch eine besondere Empfehlung, die Speisen wie Carpaccio, Rinderfilet „Wellington“ oder Saltimbocca vom Hirschrücken offeriert. …und natürlich gehören die traditionellen, samtig weichen Coburger Klöße dazu. „Es gibt Schüler, die kommen nach dem Unterricht, um Kloß’ mit Soß’ zu essen“, sagt Zimmer. Auch Wirtshauskultur, so wie es früher einmal üblich war, wird im „Goldenen Kreuz“ gepflegt. Man trifft sich zum Essen, zum Plauschen und zum Kartenspielen. Markus Zimmer und sein Team können es kaum erwarten endlich wieder Absprachen für Feste zu halten, Tafeln einzudecken, köstliche Speisen zu kochen und Ihre Gäste mit einem freundlichen „Grüß Gott“ zu empfangen.
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KULTURTIPPS
BUCHEMPFEHLUNG MARTIN VÖGELE VON DER BUCHHANDLUNG RIEMANN „Es war, als hätte meine Gegenwart im Weißen Haus eine tief verwurzelte Angst geweckt, als glaubten meine Gegner, die natürliche Ordnung der Dinge löse sich auf.“ Dieser Satz aus Barack Obamas Erinnerungen bringt vermutlich am treffendsten auf den Punkt, weshalb dieser außergewöhnliche Politiker, der antrat, um sein Land zu einen, letztlich viele seiner ambitionierten Ziele nicht erreicht hat. Zur Erinnerung: Im Jahr 2008 befanden sich die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten in militärischen Konflikten in Afghanistan und im Irak. Die Welt sehnte sich nach Frieden und Versöhnung. Gleichzeitig waren die Bedrohungen durch den islamistischen Terror nicht gebannt, Osama bin Laden war der meistgesuchte Mann der Welt. Zudem drohte die Weltwirtschaft in eine Krise unbekannten Ausmaßes zu stürzen. Die Zeit war reif für einen Mann, der wie kein anderer seit John F. Kennedy die Menschen begeisterte. Der für Wandel und Aufbruch, für die Hoffnung auf Versöhnung und die Überwindung gesellschaftlicher Gräben stand. Der sich vorgenommen hatte, Truppen aus dem Irak abzuziehen und das Gefangenenlager in Guantanamo zu schließen. Und der mit seiner Vision einer aufrichtigen und auf Zusammenarbeit basierenden Politik für eine unglaubliche Aufbruchstimmung nicht nur im eigenen Land sorgte.
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Obama übte eine Faszination aus, die weit über die Grenzen der USA hinaus strahlte. Auch in Deutschland ruhten großen Hoffnungen auf dem demokratischen Kandidaten, der sich vorgenommen hatte, den Politikstil im Weißen Haus nachhaltig zu verändern. Als er am 24. Juli 2008 an der Berliner Siegessäule eine viel beachtete Grundsatzrede zur Weltpolitik hielt, – wohlgemerkt nicht als Präsident, sondern als Präsidentschaftskandidat – begeisterte er über 200.000 Menschen. Doch wie kam es, dass er – gemessen an seinen eigenen Zielen und Visionen – so vieles schuldig blieb? Weshalb konnte er seinen amerikanischen Traum nicht vollends verwirklichen? Warum wählten die Amerikaner nach ihm ausgerechnet Donald Trump ins Weiße Haus, einen Mann, der ausnahmslos allen Werten fundamental entgegensteht, für die er eintritt? Eine Antwort darauf steht einleitend oben auf dieser Seite, weitere finden sich in „Ein verheißenes Land“, Barack Obamas erstem Teil seiner Erinnerungen, die kürzlich erschienen sind. Das Buch umfasst sein politisches Erwachen als junger Mann, seine frühen Wahlkämpfe für den Senat in Illinois und Washington, seine Präsidentschaftskandidatur sowie seine ersten zweieinhalb Amtsjahre. Es endet mit der Liquidierung Osama bin Ladens im Jahr 2011. Ich habe dieses Buch mit großem Genuss gelesen. Obama gewährt faszinierende Einblicke sowohl in sein politisches als auch privates Leben, analysiert messerscharf und reflektiert offen auch seine Schwächen. Er nimmt uns mit ins Oval Office, wo wir Zeugen wichtiger Entscheidungen werden, skizziert treffsicher seine Weggefährten, politischen Partner und Gegner und beeindruckt mit dem feinen Humor, der Würde und Eloquenz, die ich in den letzten Jahren so schmerzlich vermisst habe.
INHALTSANGABE
BARACK OBAMA
In diesem mit Spannung erwarteten ersten Band seiner Präsidentschaftserinnerungen erzählt Barack Obama die Geschichte seiner unwahrscheinlichen Odyssee vom jungen Mann auf der Suche nach seiner Identität bis hin zum führenden Politiker der freien Welt.
… wurde 1961 in Honolulu, Hawaii, geboren. Er war von 2009 bis 2017 der 44. Präsident der Vereinigten Staaten.
In erstaunlich persönlichen Worten beschreibt er seinen politischen Werde gang wie auch die wegweisenden Momente der ersten Amtszeit seiner historischen Präsidentschaft – einer Zeit dramatischer Veränderungen und Turbulenzen. Eine fesselnder und zutiefst persönlicher Bericht darüber, wie Geschichte geschrieben wird – von dem US-Präsidenten, der uns inspirierte, an die Kraft der Demokratie zu glauben.
Obama ist ein auf US-Verfassungsrecht spezialisierter Rechtsanwalt. Im Jahr 1992 schloss er sich der Demokratischen Partei an, für die er 1997 Mitglied im Senat von Illinois wurde. Bei der Präsidentschaftswahl des Jahres 2008 errang er die Kandidatur seiner Partei und setzte sich dann gegen den Republikaner John McCain durch. Mit seinem Einzug in das Weiße Haus im Januar 2009 bekleidete erstmals ein Afro amerikaner das Amt des Präsidenten. Am 10. Dezember 2009 erhielt Barack Obama den Friedensnobelpreis. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern Malia und Sasha in Washington, D.C. Foto Barack Obama ©Pari Dukovic
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FALLSTRICKE DES URHEBERRECHTS
DIE WEIHNACHTSGANS AUS DEM INTERNET Das Netz ist voll von Verlockungen. Hier ein kleiner Einkauf, da ein kurzer Film, dort ein neuer Kontakt. Dazu eine Fülle an Informationen, Texten, Bildern, vieles kostenlos. Doch auch das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Der COBURGER hat sich dazu mit Jürgen Hopf unterhalten. Er ist Fachanwalt bei der Rechtsanwaltskanzlei Hörnlein & Feyler in Coburg und unter anderem Spezialist für Vertragsrecht und gewerblichen Rechtsschutz.
Jürgen Hopf: Der Vorstand hätte das Bild nicht nutzen dürfen. Nur weil ein Foto in der Google-Suchmaschine zu finden ist und dieses sich auch kopieren lässt, bedeutet dies nicht, dass der Urheber, also derjenige, der das Foto gemacht hat, nicht seine Urheberrechte geltend machen kann. Das gilt auch, wenn es sich wie in diesem Fall um kein künstlerisches Werk, sondern nur um eine einfache Fotografie einer gebratenen Weihnachtsgans handelt. Rechtlich ist es nämlich so, dass nicht nur ein Lichtbildwerk mit Individualität und Gestaltungshöhe geschützt ist, sondern nach dem Urheberrechtsgesetz in entsprechender Anwendung der für Lichtbildwerke geltenden Vorschriften auch eine bloße handwerkliche Fotografie. Dem Urheber stehen nicht nur die Urheberpersönlichkeitsrechte zu, wie das Veröffentlichungsrecht und das Recht, eine Entstellung des Werkes zu verhindern, sondern auch die Verwertungsrechte, z.B. das Vervielfältigungsrecht.
COBURGER: Wenn ich im Internet etwas herunterlade, ein Text, ein Foto z.B., das frei verfügbar ist, darf ich das dann auch benutzen? Jürgen Hopf: In solchen Fällen ist immer Vorsicht geboten. Denn nicht alles, was man im Internet herunterladen kann, darf auch einfach kostenlos benutzt werden. Man sollte sich das vorher schon genehmigen lassen. COBURGER: Aber wenn ich jetzt z.B. ein Foto nur für einen privaten Zweck oder einen sozialen gemeinnützigen Zweck nutze, ohne damit Geld verdienen zu wollen, ist das nicht problemlos möglich? Jürgen Hopf: Nein, auch dann nicht. Da gibt es einen schönen Fall, der zur Jahreszeit passt. Ein Vereinsvorstand eines erfolgreichen Fußballvereins hatte auf einer Einladung zu einer Weihnachtsfeier das Bild einer kross gebratenen bayerischen Weihnachtsgans mit den obligatorischen Klößen verwendet. Das Bild hatte er über die Google-Bilder-Suchmaschine gefunden und heruntergeladen. Die Einladung hat er dann noch auf die Vereins-Webseite hochgeladen. Die Feier mit der Weihnachtsgans als Höhepunkt war sicherlich ein schöner Abend, dem Vorstand ist aber sicher ein paar Monate später rückwirkend noch der Bissen im Hals steckengeblieben. Da bekommt er nämlich ein Abmahnschreiben einer Anwaltskanzlei. Die macht dem Verein gegenüber unter Setzung einer sehr kurzen Frist die Unterlassung der Nutzung des Bildes, Auskunftsansprüche und Schadensersatz geltend.
COBURGER: Was hat das für rechtliche Konsequenzen?
COBURGER: Man liest ja immer wieder von Abmahnschreiben, wie verhält es sich in diesem Fall?
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Jürgen Hopf: Hat man ohne Zustimmung des Urhebers das Werk öffentlich auf einer Webseite zugänglich gemacht, dann steht dem Urheber ein Unterlassungsanspruch zu. War die Abmahnung berechtigt, dann kann der Urheber auch die Kosten seiner Anwälte erstattet verlangen. Bei Verbrauchern ergibt sich allerdings seit einer Neuregelung vor einigen Jahren unter bestimmten Voraussetzungen eine Deckelung dieser Anwaltsgebühren. Es soll verhindert werden, dass nur abgemahnt wird, um Gebühren und Vertragsstrafen zu generieren. Und der Urhe-
ber kann Schadensersatz geltend machen, auch wenn wie in diesem Fall bei der Weihnachtsfeier kein Gewinn mit dem Foto erzielt worden ist. Er kann im Rahmen der sogenannten Lizenzanalogie eine angemessene Lizenzgebühr verlangen, also das, was üblicherweise aufgewandt werden muss, wenn man ein entsprechendes Bild lizenziert. Über die Höhe des Schadensersatzes kann man dann trefflich streiten. COBURGER: Das war jetzt ein sehr konkretes Beispiel. Was raten Sie also beim Umgang mit solchen Werken aus dem Internet? Jürgen Hopf: Am besten nichts einfach so kostenlos nutzen, was man im Internet heruntergeladen hat, sondern vorher um Genehmigung bitten. Und wenn man dann doch mal eine Abmahnung erhält, empfiehlt es sich zu reagieren und erforderlichenfalls anwaltlichen Rat einzuholen. In vielen Fällen ist es ratsam eine so genannte modifizierte Unterlassungserklärung abzugeben, d.h. das Bild zu entfernen und sich ohne Anerkennung einer Rechtspflicht zu verpflichten, zukünftig das Bild nicht mehr zu verwenden. Für den Fall der Zuwiderhandlung muss eine angemessene Vertragsstrafe versprochen werden. Auf diese Weise lässt sich zumindest ein kostenintensiver Streit um den Unterlassungsanspruch vermeiden. Nach der Rechtsprechung muss aber nicht nur das Bild entfernt werden, sondern auch Google aufgefordert werden, etwaige Zwischenspeicherungen der Webseite (Google Cache) zu löschen. Versäumt man dies, ist eine empfindliche Vertragsstrafe fällig. Die juristischen Fallstricke sind also leider vielfältig.
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IN EIGENER SACHE
IMPRESSUM COBURGER – Das Magazin Ausgabe 42 / Dezember 2020 Sechster Jahrgang Auflage 3750 Stück www.coburger-magazin.de Verlag: MARKATUS Branding | Marketing | Digital Coburger Straße 7 96472 Rödental Telefon 0 95 61 / 973 45 00 www.markatus.de Herausgeber und Chefredakteur: Wolfram Hegen Telefon 01 71 / 690 52 84 hegen@coburger-magazin.de Gründungsherausgeber: Peter Einheuser Wolfram Hegen Redaktion / Autoren dieser Ausgabe: Wolfram Hegen Wolfram Porr Heidi Schulz-Scheidt Gabi Arnold Chris Winter Fotografen dieser Ausgabe: Sebastian Buff Val Thoermer Titelbild: „Winteridylle“ Projektleitung Coburgs Beste: Melanie Krempel
IN EIGENER SACHE ANNODAZUMAL 1
PREMIUM PARTNER 2020
Früher standen sie an jeder Straßenecke, dann verschwanden sie mehr und mehr aus dem Stadtbild, nur in größeren Städten kennt man sie noch: Zeitungsständer für den Straßenverkauf. Jetzt kehren sie in zeitgemäßem modernem Design nach Coburg zurück: Die Herbstausgabe des COBURGER nämlich gab es erstmalig wieder an einem Zeitungsständer zum Mitnehmen für zwei Euro – ein Testlauf im Eingangsbereich des Klinikum Coburg (danke für die Unterstützung an Regiomed). Und weil der positiv verlief, sollen in den nächsten Wochen und Monate weitere Standorte mit Zeitungsständern ausgestattet werden.
War es ein besonderes Jahr? Ja, das war es. Und dieses Jahr hat gezeigt, wie wichtig gute Partnerschaften sind, gute Begleiter, unsere PREMIUM-PARTNER. Ganz herzlichen Dank für die Zusammenarbeit in diesem Jahr, gerade bei denen, die von den Maßnahmen zur Eindämmung des Virus besonders betroffen waren. Wir freuen uns auf viele Ideen, Geschichten, Interviews 2021.
DER COBURGER ZEITUNGSSTÄNDER
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Layout / Illustrationen: Axel Straubinger Julia Kirsten Grundlayout: Peter Einheuser Anzeigengestaltung: MARKATUS Branding | Marketing | Digital Anzeigenvertrieb: Wolfram Hegen hegen@coburger-magazin.de
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. Kultur. Wirt schaft. Polit ik.
Anke Feuer feuer@coburger-magazin.de Es gilt die Anzeigenpreisliste 01/2020 Druck: DCT GmbH www.dct.de Preis: kostenlos Vertrieb: über 200 Verteilstellen in Coburg Stadt und Land Bestellung: Online über www.coburger-magazin.de Preis inkl. Verpackung und Versand innerhalb Deutschlands 5 Euro inkl. MwSt.
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. Wirtschaft. Politik Gesellschaft. Kultur.
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DER GESCHENKTIPP
Kurz vor Weihnachten noch einmal der ultimative Geschenktipp für Freunde, Familie, Exil-Coburger, oder … für sich selbst: den COBURGER bis vor die Haustüre liefern lassen. Das Abo mit sechs Ausgaben COBURGER jährlich gibt es für 30 Euro inkl. Versand. Bestellung online unter www.coburger-magazin.de/abo
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GUTE PARTNERSCHAFT
Anwaltskanzlei Hörnlein & Feyler Baugesellschaft Otto Hauch Bätzoldt oHG Bodystreet Coburg Heiligkreuz Buchhandlung Riemann Ciderhof Coburg Coburg Stadt und Land aktiv Dr. Radu & Partner Engel & Völkers Friseur Julia Göring Intercoiffure Goldenes Kreuz HSC 2000 Coburg iTVCoburg Kongresshaus Rosengarten Kunstsammlungen der Veste Coburg Lasco Umformtechnik Motorrad Reinhardt Optik Müller ROB – Roberto Bauer Herrenmoden Sparkasse Coburg – Lichtenfels Sportland Coburg Stadtbild Coburg e.V. SÜC süc//dacor Teppichhaus Bartel Thomas Bittorf tb.legal Tourismus & Stadtmarketing/ Citymanagement Coburg Vitadrom Von Poll Immobilien
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GALERIE
GALERIE HERBERT
WERNER NEITZEL
Herbert Werner Neitzel hat die Zeit des Wirtschaftswunders und Wiederaufbau als Grafikdesigner und Art Director nicht nur miterlebt, sondern durch sein kreatives Schaffen wesentlich mitgeprägt. Als Autodidakt gehörte H.W. Neitzel neben den Künstlern Grimm, Lawrence, Land und Fischer mit zu den damals fünf bekanntesten und gefragtesten Grafikdesignern in Deutschland. Die Liste seiner Kunden ist lang und prominent. Der heute über 90-jährige Wahl-Coburger wurde mit einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Coburg für sein kreatives kontinuierliches Schaffen als Grafiker, Illustrator, Fotograf und Trendsetter von den Jahren des Wiederaufbaus bis zum heutigen Tag geehrt. 2018 widmete ihm die Galerie Späth eine Ausstellung und einen Katalog. www.neitzel-intention.de
Übrigens: Auch runde Geschenkeboxen wurde mit seinen Grafik motiven gestaltet. Größe bzw. Durchmesser und Höhe der runden Box variieren auf Kundenwunsch nach individuellen Inhalten. Eine Idee und ein Produkt aus Coburg: www.putinbox.de.
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Traditionell.
Modern.
Fränkisch.
Unser Restaurant bietet Gästen fränkische Gemütlichkeit und Coburger Gastlichkeit in historischem Ambiente. Traditionelle Gerichte wie Braten mit Coburger Klößen, Bratwürste und fränkische Brotzeiten werden aus frischen Zutaten hergestellt, die von heimischen Lieferanten bezogen werden. Schon 1508 wurden hier – im ältesten Haus Coburgs – Gäste mit Speisen und Getränken bewirtet. Das Team des Goldenen Kreuz knüpft an die hundertjährige Tradition an und serviert Ihnen traditionelle Speisen und hauseigenen Kreuztrunk. Das “Goldene Kreuz” zählt zu einem der 40 schönsten Gasthäuser Deutschlands.
Goldenes Kreuz Herrngasse 1 | 96450 Coburg Telefon: +49 (0)9561 513407 Fax: +49 (0)9561 513408 E-Mail: info@goldenes-kreuz-coburg.de AUSGABE 42 / DEZEMBER 2020
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H.W. NEITZEL
Allen unseren KundInnen wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2021! Stefanie und Gernot Priesner und das Team der Hofapotheke
Sie suchen noch nach einer
Geschenkidee? Wie wäre es denn mit unserem Hof-Likör? Oder backen Sie doch einfach mal wieder Schmätzchen und Lebkuchen – mit den Gewürzen aus der Hof-Apotheke!
Das E-Rezept kommt Auch Ihre E-Rezepte können Sie wie bisher ganz einfach bei uns einlösen. Sollten Sie Fragen dazu haben, kommen Sie gerne auf uns zu.
Markt 15 · 96450 Coburg Tel.: 0 95 61 / 80 12 -0 www.hofapo.com
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MONACO FRANKE Für den COBURGER von Wolfram Porr
DER MONACO FRANKE Jeder Versuch, auf 2020 zurückzublicken, fällt im Vergleich zu den Vorjahren heuer zwangsläufig kurz aus. Im März kam das Coronavirus über uns. Über den Rest des Jahres würden wohl viele gerne den Mantel des Schweigens hängen. Distanz und Abstand waren das Gebot der Stunde, nicht wie sonst Nähe und Zusammensein. Okay, im Juli und August gab es ein paar Wochen, in denen mehr möglich war, als allein oder zu zweit mit einem Mund-Nasen-Schutz durch ausgestorbene Innenstädte zu flanieren, auch wenn alle großen Feste, Zusammenkünfte, Konzerte etc. bekanntlich ausfallen mussten. Vielleicht hatte der ein oder andere sogar das Glück, einen Sommerurlaub verleben zu dürfen, an den er – je nachdem ob ohne oder mit anschließender Quarantäne - mit Freude oder mit Grausen zurückdenkt. Nein. Nichts war wie sonst. Wer nicht gerade ein privates Highlight erlebt hat, für den dürfte das Aufregendste in den letzten neun Monaten ein Coronatest gewesen sein: Wenn einem a vermummter, ung‘lernter Helfershelfer vom Xundheitsamt so a Stäbla in den Rachen stochert, bis der Brechreiz einsetzt, des vergissd fei ned so schnell! Schlimmer geht’s tatsächlich nimmer, da zieht der Monaco ja sogar noch lieber einen Zahnarztbesuch vor, läuft im FC-Bayern-Trikot durch Giesing (des will fei was heißen!) oder trinkt freiwillig einen ganzen Kranz Kölsch, wenn er noch a scheens Seidla fränkisches Bier im Kühlschrank hat! In Coburg werden zumindest noch die OB-Wahl und der am Grünen Tisch zugesprochene Wiederaufstieg des HSC 2000 Coburg in die Handball-Bundesliga im Gedächtnis bleiben. Ach ja, und der Grundstein für das Globe ist gelegt – ganz wichtig für die kulturbeflissenen Cobuicher, die so stolz sind auf ihre Lebensart und ihre herzogliche Vergangenheit! In Zeiten, wo jedes Theater, jedes Kino und jede Konzerthalle geschlossen bleiben muss, stellt man hier der westoberfränkischen „Bohème“ für 33 Millionen Euro ein Kulturhaus für 550 Zuschauer hin? Kannst Du Dir nicht ausdenken. Klar werden wir uns später an ein besonderes Jahr zurückerinnern. Ganz sicher aber wird es bei den meisten als verlorenes Jahr in unsere Geschichte(n) eingehen. An eins ohne Tollwood und Samba, ohne Wiesn und Schlossplatzfest. Stattdessen Corona hier, Maskenpflicht da, Covid hinten, Kontaktbeschränkungen vorn. Es is scho so gloar wi Gloßbrüh, dass des ganze Gwerch mit der Hygiene und dem Virenschutz subbawichtig is. Oba ich kann’s trotzdem nimmer hören! Regelrecht dankbar
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saugt man 2020 deshalb alles auf, was einen mal von der Pandemie ablenkt. So wie die US-Wahl Anfang November. War das spannend! Vier Tage lang haben wir bei CNN oder den Sondersendungen der hiesigen Sender zugeschaut, wie in Georgia, Wisconsin, Nevada und Pennsylvania einfach nichts vorwärtsging! So wie bei einem Computer, der Updates aufspielen will und dann bei 96 oder 99 Prozent einfach stehenbleibt und auch am nächsten Tag noch nicht fertig ist, so dass man wieder einen Neustart machen und von vorne anfangen darf. Die armen Kommentatoren und Analysten konnten einem wirklich leidtun, weil sie immer und immer wieder das Gleiche erzählen mussten. Na ja, so hat der Monaco immerhin sein Englisch a weng aufgefrischt, auch wenn er immer noch nicht weiß, wie er „Sau-Ramml“ nun genau übersetzen soll, damit es die beleidichde Leberworschd Trump in seinem „Fake-News“- und „Stop-the-Count“-Wahn auch versteht!
Fremdsprachen lernen, das wäre überhaupt eine gute Möglichkeit, die jetzt neu gewonnene Zeit sinnvoll zu nutzen (was haaßd nuchamoll Vollbadscher auf Englisch?). Man könnte auch fußläufich oder auf dem Fahrrädla seine Heimat erkunden oder beim Riemann stöbern und einfach mal wieder ein gutes Buch lesen (hilft ohne bekannte Risiken und Nebenwirkungen oftmals sogar gegen fortgeschrittenen Trumpismus!). Bei den meisten läuft es dann aber doch auf ein Netflix-Abo oder Nichtstun (Neudeutsch: „dschillen“) raus. Ja, sogar dem Monaco ist in diesen Zeiten nix zu bleed, wenn er ned grad fleißig is und fürn Cobuicher schreibt, und schaut alles, was ihm so vor die Glotze kommt: Jede Serie, jedes Geisterspiel und jede „Tatort“-Wiederholung. Sogar Sendungen wie „Masked Singer“, in denen die schöne Werbung zwischendurch immer wieder brutalst von mehr oder weniger gelungenen Gesangsauftritten unterbrochen wird.
Einmal mitgeraten, wollte er nämlich schon wissen, wer sich hinter den Masken verbirgt, um hernach festzustellen, dass er die meisten der C-Promis unter den albernen Plüschkostümen gar nicht gekannt hat. Nicht falsch verstehen! Faulenzen ist in der Pandemie wirklich eine gute Idee. Sogar die Bundesregierung gibt uns das ja gerade mit ihren neuen „Coronahelden“-Spots zu verstehen. Nur sehen das Ärzte und Krankenkassen sicher anders, wobei es immer drauf ankommt, wieviel Chips, Gummibärchen oder M&Ms jeder pro Weltretter-Chilling-Session in sich reinschaufelt. Aber die haben ja momentan Wichtigeres zu tun … Auf jeden Fall haben wir verstanden! Bis endlich ein Impfstoff da und das Virus unter Kontrolle ist, müssen wir uns zammreißn. Wenn uns das gelingt, dürfen wir dann zur Belohnung ja wenigstens ein schönes Weihnachtsfest feiern, wie unser Ministerpräsident in wirklich jedem Interview wiederholt. Die „stade Zeit“, in der man sich für gewöhnlich besinnt und bei Feuerzangenbowle und Lumumba mal über alles in Ruhe nachdenkt, wird heuer irgendwie nur eine Verlängerung der schon viel zu lange dauernden viel zu ruhigen Zeit sein! Der Monaco jedenfalls hatte schon viele Monate Muße und Gelegenheit, in sich zu gehen und über alles Mögliche nachzudenken. Deshalb wäre jetzt eigentlich mal a wengla Äggdschn recht! Getümmel, gebrannte Mandeln, Glühwein - Halligalli halt! Wäre! Denn die Wirklichkeit sieht eben leider anders aus. Immerhin: Durch die Kontaktbeschränkungen bleibt uns in diesem Jahr vielleicht wenigstens der Besuch von Schwiegermutter und Tante Gertrud an den Feiertagen erspart. Bis dahin dürfen die ihrem Weihnachtsmarkt beraubten Franken neidisch nach Landshut schauen: Dort hat gerade ein „Drive-in-Christkindlmarkt“ mit Lichtern, Christbäumen, Kunstschnee, Würschdln und Weihnachtspunsch eröffnet. Kitschig, gloar – aber schee! Schau’n mer mal, welche Ideen die Coburcher dem noch entgegenzusetzen haben! Wie wär’s zum Beispiel mit einem Korso in weihnachtlich geschmückten Autos auf dem Marktplatz oder einem distanzierten Kultur-Schrottwichteln auf dem Globegelände? Erstens is‘ eh scho wurschd und zweitens hätten wir wenigstens noch was Schönes, woran wir uns später mal zurückerinnern können, wenn wir an 2020 denken. Schätzla, schau wie iech schau! AUSGABE 42 / DEZEMBER 2020
AUF EIN WORT
In jedem COBU RGER laden wir an dieser Stelle Coburger oder Nicht-Coburger ein, ihre Meinung zu sagen.
Dieses Mal ein Gedicht zum Jahreswechsel
LICHT Von Friedrich Rückert (1788-1866) Dichter, Orientalist, Wahl-Coburger
Nun ist das Licht im Steigen, Es geht ins neue Jahr. Laß deinen Muth nicht neigen, Es bleibt nicht wie es war. So schwer zu seyn, ist eigen Dem Anfang immerdar, Am Ende wird sichs zeigen, Wozu das Ganze war. Nicht zage gleich den Feigen Und klag‘ in der Gefahr! Schwing auf zum Sonnenreigen Dich schweigend wie der Aar! Und wenn du kannst nicht schweigen, So klage schön und klar!
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Coburger | Das Magazin erscheint wieder am 29. Januar 2021. Anzeigenschluss ist der der 15. Januar 2021.
Zitate
für den Jahreswechsel sind dieses Mal …
das Letzte
„Im neuen Jahre Glück und Heil, Auf Weh und Wunden gute Salbe! Auf groben Klotz ein grober Keil! Auf einen Schelmen anderthalbe!“ Johann Wolfgang von Goethe
„Wenn‘s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.“ Albert Einstein
„Es ist von grundlegender Bedeutung, jedes Jahr mehr zu lernen als im Jahr davor.“ Peter Ustinov
„Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“ Georg Christoph Lichtenberg
„Manche Menschen erwarten vom Neuen Jahr einen frischen Start für ihre alten Gewohnheiten“ Willy Meurer
„Ich hoffe, im neuen Jahr wieder mehr wollen zu können und weniger müssen zu müssen.“ Hans Klein
„Als Kind darf man am Silvesterabend lange aufbleiben, als Erwachsener muss man.“ Peter Schumacher
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DACOR ist ein Produkt der süc//dacor GmbH
wir wünschen allen Kunden und denen, die es noch werden wollen,
eine schöne Weihnachtszeit
Verfügbarkeitsabfrage unter
WWW.DACOR.DE süc//dacor GmbH | Schillerplatz 1 | 96450 Coburg Telefon: (09561) 97621-0 | E-Mail: vertrieb@dacor.de AUSGABE 42 / DEZEMBER 2020
Dacor | Einfach Geschwindigkeit ist ein Produkt von: süc//dacor, SÜC, NGN Fibernetwork und SWR
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