Nr. 35 | Oktober 2019
Gesellschaft. Kultur. Wirtschaft. Politik.
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AUSGABE 35 / OKTOBER 2019
Ist der Herbst das Ende, oder schon der Beginn des Neuen? Vergänglichkeit ist Thema in unserer Fotostrecke Herbstzeit-Los! Ab Seite 24 mit Bildern von Yves Alloinde. AUSGABE 35 / OKTOBER 2019
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INHALT
AUSGABE 35 | OKTOBER 2019
6 8 9 10 58 82 87 96 97 98
EDITORIAL. Arbeitslebensbalancierer. STADTGESPRÄCHE. Über Ehrwald, St. Tropez und den Rosengarten zu Kaeser. STADT IM BILD. Premiere der Jubiläumstorte. HOFBERICHT. Treffen in der Domäne. COBURGS BESTE. ERNST. VALEO. VERPA. KULTURTIPPS. Erstmal in die Fleischerei. IN EIGENER SACHE. Bilder einer Ausstellung. MONACO FRANKE. Quatro Semmeli. AUF EIN WORT. Sonneberger Blick. DAS LETZTE. Es gibt ein Leben vor dem Tod.
CHRIS WINTER
YVES ALLOINDE
WOLFRAM HEGEN
HELGA MARIA WOLF
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IM GESPRÄCH. Interview mit Wirtschaftsförderer Stephan Horn.
WAS HÄLT UNS ZUSAMMEN? 40 Sonderthema Tradition 42
WOLFRAM HEGEN SEBASTIAN BUFF
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STEPHANIE FRÖBA
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BRAUTZUG UND SAUERKRAUT. Über Karl-Ulrich Pachale.
MACHER. Prof. Johannes Kraft, Geriatrie Regiomed-Kliniken.
AUTOS SIND SEIN LEBEN. Ein Ur-Coburger in Bamberg.
FERNÖSTLICH SPORTELN. 92 Eine Zeitreise.
HEIDI SCHULZ-SCHEIDT
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DAVID WANKA
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LETZTE HILFE. Zuwendung am Ende des Lebens.
HERBSTZEIT. LOS! 24 Vergänglichkeiten im Detail.
GABI ARNOLD
ANNE KLOPP
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SAALBACH-HINTERGLEMM. Aus der Reihe „Kultouren“
GALERIE. People People People.
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People People People.
Fotografien des Neu-Coburgers David Wanka in der Galerie ab Seite 136.
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EDITORIAL
EDITORIAL WOLFRAM HEGEN Es waren wieder einmal sommerliche Reisen, die das Sichtfeld erweitert haben. Der oft schale Blick, mittig alltagsfokussiert auf Daseinserhalt und -vorsorge, wendet sich, von existenziellen Fesseln befreit und von Vorfreude aufgeputscht, neuen Erfahrungen und Erlebnissen zu. Ein Brandenburgischer See westlich von Berlin. Traumhaftes Herumgefaule. Endloses Herumgelese. Behäbiges Herumgeschwimme. Ehrgeiziges Rommegespiele (mit den Töchtern! Keine Gnade!). Also alles wunderbar. Aber auch die Erkenntnis, dass mangelnder Wettbewerb zwar noch nicht zu einem Versorgungsproblem führt, man aber schon größere Pizzen für weniger Geld vertilgt und zum Salat auch so etwas wie eine Dressingauswahl bekommen hat. Aber es gab halt nur ein Restaurant mit überdachter Terrasse (es regnete bisweilen, sehr entspannend), und das war ein Italiener. Dann Dänemark, Nordseestrand auf der einen, Fjord auf der anderen Seite. Was für ein Meer! Was für ein Fjord! Was für Strände! Traumhaftes Herumgefaule. Endloses Herumgelese. Tosendes Herumgewelle. Daher weniger ehrgeiziges Rommegespiele (Kraftverlust im wilden Meer). Also alles wunderbar. Aber auch die Erkenntnis, dass ein Berg oder wenigstens ein Hügel auch mal schön ist, weil er neue Horizonte eröffnet und dass - gut, es geht wieder ums Essen, aber wann, wenn nicht im Urlaub - wir zum Abschluss lecker aus waren … irgendwas mit Pommes. Und zu guter Letzt Kiefersfelden. Bergwandern. Bayreuther Hütte. Kufstein am Abend. Schön. Aber auch die Erkenntnis, dass Kiefersfelden selbst eher ein Ort zum Durchreisen ist, oder wie es die Wirtin wörtlich formulierte (Entschuldigung dafür): „Wennst vorna einifährst, fangsts Speim a, wennst hinten außafährst, hörst wieder auf “. Haupterkenntnis also: Coburg ist ein Paradies. Zwar ohne (richtigen) See, Meer, (richtige) Berge. Aber ein fast perfekter Ort zum Leben. „Coburg ist die Kirsche auf der Sahne von der Torte am Buffet“, beschrieb es einmal ein guter Freund. Selbstverständlich aber ist das nicht. Veste, Hofgarten, Schloss-, Alberts-, Markt-, Theaterplatz, das Stadtbild also, ist das eine. Das aber ist historisch gewachsen, aber eben kaum ein Verdienst von Lebenden (Sanierungen ausgeschlossen). Und schöne Architektur haben auch andere Städte, die aber alles andere als paradiesisch sind. Coburgs heutige Spitzenposition dagegen ist vor allem den Unternehmen vor Ort zu verdanken. Die aber bekommen Probleme. Nicht nur wegen mangelnder Fachkräfte, Handelskriegen, Strukturwandel, sondern auch wegen vieler „Arbeitslebensbalancierer“, die, verwöhnt von der wohligen Wärme von zehn Jahren Wirtschaftswachstum, ein passives, vielleicht ein bisschen langweiliges Leben, einem aktiven, manchmal anstrengenden, aber sicherlich spannenderen Leben vorziehen. Mut, Freude, Neugier, Kreativität, Risiko aber sind es, aus denen Wertschöpfung entsteht (und auch das beste Rezept in Sachen Umweltschutz – aus Angst, Gejammer und Miesmacherei baut man keine Zukunft). Was das alles mit diesem Magazin zu tun hat? So, jetzt sind Sie dran. P.S. PS darf man bald nicht mehr sagen.
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AUSGABE 35 / OKTOBER 2019
INHALT
14 LETZTE HILFE
Zuwendung am Ende des Lebens
36 PRINZ ALBERTS ANGESTELLTE 32 IM GESPRÄCH Ausstellung im Einzehandel
Stephan Horn
40 SONDERTHEMA „TRADITION“ 92 ZEITREISE Was hält uns zusammen?
Fernöstliche Sportarten
CoburgsBeste
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Ernst. Valeo. Verpa.
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STADTGESPRÄCH
STADTGESPRÄCH... GUTE FREUNDE Geht die Stadt Coburg eine Städtepartnerschaft mit Ehrwald in Tirol ein? Wenn es nach Mick Böhm vom Städtepartnerschaftsverein der Stadt Coburg geht, auf jeden Fall. Ehrwald habe das Potential, die erfolgreichste Städtepartnerschaft in der Geschichte Coburgs zu werden, so Böhm, da es eine Menge an Anknüpfungen und privaten Verbindungen gebe. „Jeder Coburger aus den Jahrgängen vor 1980 hat bestimmt einmal, die meisten viele Male, einen Urlaub in Ehrwald verbracht“, mutmaßt der ehemalige Koordinator Stadtmarketing, der heute unter anderem für das Quartiersmanagement der Stadt Bad Staffelstein verantwortlich zeichnet. „Ehrwald ist Treffpunkt für Coburger aus vielen sozialen Schichten und Altersgruppen“, so Böhm gegenüber dem COBURGER. Mit den Überlegungen für eine Partnerschaft mit Ehrwald ist der Städtepartnerschaftsverein nicht alleine. Auch der Coburger Alpenverein unterstütze die Bestrebungen, und Ehrwald sei einer Partnerschaft gegenüber ebenso sehr aufgeschlossen, habe er in persönlichen Gesprächen erfahren können, sagte Böhm.
KÜNSTLERISCHE ADER 1 Phillip Juri Antonius Kaeser aus der Kaeser Familie ist auf künstlerischen Wegen unterwegs. Das zeigt nicht nur sein Webauftritt für insgesamt über 50 000 Abonnenten unter www.facebook.com/PhilippJCaesar, auf dem sich nicht nur viele Musikclips finden, gerne auch mit Gesang und Gitarre, sondern auch sein Auftritt beim Festakt zum 100-jährigen Bestehen von Kaeser im Landestheater Coburg. Dort übernahm er die Moderation.
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STADTGESPRÄCH GUTE IDEE
KÜNSTLERISCHE ADER 2
Kaum im Amt, hat sich der Lautertaler Neu-Bürgermeister Karl Kolb zumindest im Stadtteil Neukirchen schon unsterblich gemacht: Nachdem er in seiner Rede zum 100-jährigen Bestehen der in Lautertal ansässigen HEIM Pharma Tropfsysteme GmbH Neukirchen als „St. Tropez vom Coburger Land“ bezeichnet hatte (siehe COBURGER 34 vom August 2019), prangt jetzt auch ein entsprechender Vermerk am offiziellen Ortsschild. Wer dafür verantwortlich ist, ist allerdings unbekannt.
Die Künstlerin Jolanta Groffik aus Coburg hatte den COBURGER-Bilderwettbewerb zum 200. Geburtstag von Prinz Albert gewonnen - mit einem Bild über Prinz Albert ohne Prinz Albert (siehe COBURGER 34 vom August 2019). Jetzt überbrachte der COBURGER noch die offiziellen Glückwünsche samt einem Prinz-Albert-Paket von der Buchhandlung Riemann und den Hauptpreis, eine Fotoausrüstung im Wert von 500 Euro. Der COBURGER wird die Künstlerin in einer der kommenden Ausgaben ausführlich portraitieren.
GUTES ENDE Zwar hat der Stadtrat in seiner Septembersitzung gegen öffentliche Grillplätze gestimmt, das aber dürfte kaum der Auslöser dafür gewesen sein, dass eine G(ue)rill(a)-Aktion der Wählergemeinschaft ProCoburg im Rosengarten die Polizei auf den Plan rief: Die nämlich tauchte in beträchtlicher Personalstärke mit Hundeverstärkung auf, um einer vermeintlich wilden Party am Sintflutbrunnen im Rosengarten ein Ende zu bereiten. Dabei hatte man doch nur gegrillt. Der Irrtum war schnell aufgeklärt, und Bratwürste gab es auch noch.
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STADTGESPRÄCH KEIN FASCHINGSSCHERZ
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COBURGER
Mü�enhandlun�
Dann bleiben wir doch beim Rosengarten: Ist er der ideale Ort für ein Kongresshotel? Oder nicht? Und benötigt Coburg noch ein Hotel? Oder nicht? Das alles soll Thema sein bei der neuen Ausgabe von „Auf den Punkt“, dem Regionentalk der Sparkasse Coburg -Lichtenfels von iTVCoburg in Kooperation mit Radio EINS und dem Coburger Tageblatt. Für das Podium hat sich auch Michael Stoschek angekündigt, der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Brose-Unternehmensgruppe, einer der Befürworter eines Hotelneubaus im Rosengarten statt wie ursprünglich vorgesehen auf der Fläche der ehemaligen Angerturnhalle. Die Sendung wird am Montag, den 11.11. im Saal von St. Augustin aufgezeichnet und ist danach bei iTVCoburg zu sehen. Auch Radio und Zeitung berichten über den sicherlich kurzweiligen Informationsaustausch.
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GUTES ENDE 2 Mit dem E-Bike von Coburg nach Gotha: Die Aktion vom Rotary-Club Coburg sorgte im Mai dieses Jahres für großes Aufsehen, weil sich der an Parkinson erkrankte Coburger Prinz Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha diese Fahrt vorgenommen hatte. Er wollte damit ein Zeichen setzen und Geld sammeln für Parkinson-Projekte. 40 000 Euro sind zusammengekommen – Grund genug, die Aktion noch einmal zu würdigen im Rahmen der Coburger Museumsnacht. Dort gab es im Vermessungsamt im Marstall viele Bilder und einen Film über die Aktion zu sehen. Und natürlich kam auch die Hauptperson vorbei: Prinz Andreas stellte sich den Fragen von Moderator Andreas Leopold Schadt. Mit ihm war auch Organisator Max Beyersdorf vor Ort.
Samstag 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Herrngasse 15 // 96450 Coburg // Tel. 09561 94 095 // www.muenzen-coburg.de
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STADT IM BILD
Premiere einer Torte: Ausgewählte Gäste durften im Cafe Feiler die ersten Stücke der Prinz-Albert-Torte testen ... Zum 200. Geburtstag hatten die Feilers auf Anregung des COBURGER diese Torte kreiert. Keine Geringeren als Prinz Albert und Queen Victoria persönlich begrüßten die Gäste, die bei einem Gewinnspiel eines der begehrten Premierentickets ergattert hatten. AUSGABE 35 / OKTOBER 2019
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DER HOFBERICHT
FOTOS: VAL THOERMER
HOFBERICHT Gefühlte Großstadt? Herzogtum? Nabel der Welt? Nein, das ist Coburg
gerne kleine und große Partys. Wir vom COBURGER natürlich auch.
sicher nicht, allen Behauptungen zum Trotz. Aber die Vestestadt ist
Wenn wir eingeladen sind. Und was, und vor allem wen wir dann
sicher ein einmaliger Mikrokosmos. Ein kleiner Hofstaat. Es gibt
sehen, zeigen wir Ihnen. In unserem Hofbericht. Dieses Mal vom
einen Prinzen und einen Statthalter und das Fußvolk. Und alle feiern
Demographiekongress von Oberfranken Offensiv in Sonnefeld.
Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz und Frank Ebert, Geschäftsführer Oberfranken Offensiv.
IHK-Präsident Friedrich Herdan (mit Armverletzung nach einem Sturz), Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg.
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DER HOFBERICHT
Roland Jahn und Rainer Kober, Vorsitzender von Kronach creativ e.V.
Ulf Felgenhauer, Oberfranken offensiv, Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg, Frank Herzog, Gründer Concept Laser.
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Von Christoph Winter
Letzte Hilfe
Zuwendung am Ende des Lebens 14
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DER LETZTE WEG
Der Herbst. Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Die Natur bäumt sich bunt und schillernd noch einmal auf, bevor sie für ein paar Monate ihr Kleid abwirft. Eine Metapher für das Leben und das Sterben. So fallen in den Herbst auch die Feiertage, die den Tod zum Thema haben. Tage, an denen man trauert, der verstorbenen Verwandten, Freunde, Kollegen gedenkt. In Schmerz, Dankbarkeit, stiller Einkehr. Tage, die den Blick auf das Sterben
lenken
und auf das, was am
Ende
aller
Tage wirklich wichtig ist.
Der letzte Erste-Hilfe-Kurs ist für viele Menschen der erste Erste-Hilfe-Kurs gewesen. In der Regel wurden die Handgriffe für eine stabile Seitenlage oder für das Anlegen eines Druckverbandes vor der Führerscheinprüfung geübt. Mit den Jahren sind die Kenntnisse der lebensrettenden Sofortmaßnahmen in Vergessenheit geraten. Der Anblick eines Unfallopfers macht hilflos. Zumal im Zeitalter des mobilen Telefonierens professionelle Hilfe sofort gerufen werden kann, so die weitverbreitete Ansicht. Erste Hilfe wird als „Maßnahme zur Hilfe bei akuter Verletzung und Erkrankung mit dem primären Ziel, das Überleben der Betroffenen zu sichern“ definiert. „Maßnahmen zur Hilfe bei lebensbedrohlichen Erkrankungen mit dem primären Ziel der Linderung von Leiden und der Erhaltung von Lebensqualität“ beschreibt dagegen prägnant einen Letzte-Hilfe-Kurs.
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LETZTE HILFE
Am Ende des Lebens einander beizustehen, entspringt also der gleichen humanen Haltung wie anderen Menschen bei Krankheit und Verletzungen zu helfen. Einen Kurs in Letzter Hilfe hat der Hospizverein Coburg jüngst veranstaltet. Früher vorhandenes, meist selbstverständliches Wissen zur Sterbebegleitung ist verloren gegangen. „Beim Thema ‚Tod‘, ‚Lebensende‘ und ‚Sterben‘ sind wir Menschen Verdrängungskünstler“, wissen Annette Hofbauer und Barbara Brüning-Wolter vom Hospizverein Coburg aus ihrer Tätigkeit. „Wir haben heute für den Trauernden keine gute Trauerkultur mehr“, sagt Martina Walz. Sie ist Trauertherapeutin und hält seit vielen Jahren auch Reden bei Trauerfeiern. Ein guter Abschied von einem Verstorbenen sei wichtig für die Hinterbliebenen. Ein gutes Dutzend Menschen hat den ersten Letzte-Hilfe-Kurs des Hospizvereins Coburg besucht. Vier Unterrichtsstunden stehen jeweils für eines der vier Module: „Sterben ist ein Teil des Lebens“, „Vorsorgen und Entscheiden“, „Leiden lindern“
und „Abschied nehmen vom Leben“. Aber einen allgemein gültigen Kurs mit stets zutreffenden Antworten, der alle Fragen und Aspekte zweifelsfrei erklärt, gibt es nicht. „Jeder Mensch, jeder Angehörige empfindet den Tod anders“, stellt Barbara Brüning-Wolter fest. Auch weil die Ursachen so unterschiedlich sind, die dem Leben ein Ende setzen. „Haben wir alles richtig gemacht, haben wir nichts unversucht gelassen?“ fragen sich die Angehörigen oft, wenn eine Krankheit dem Todesfall vorausgegangen ist, so Annette Hofbauer. Noch mehr und drängendere Fragen würden sich nach einer Selbsttötung aufwerfen. Mehr als 900.000 Menschen sind im vergangenen Jahr in Deutschland gestorben. Statistisch gesehen scheiden etwa zwei Prozent aus dem Leben, indem sie friedlich für immer einschlafen. Dabei wünschen sich so einen friedlichen Tod wohl die allermeisten. Sehr viel mehr sterben durch Unfälle und die meisten an Krankheiten. Allein deshalb müssen sich fast alle Menschen irgendwann mit dem manchmal quälenden Prozess des Sterbens und Abschiednehmens beschäftigen. Sei es, weil ein naher Angehöriger schwer krank wird oder ein guter Freund im Sterben liegt. Schwerkranken oder sterbenden Menschen kann auch ohne Medikamente und medizinisches Wissen geholfen werden. Das kann einfach nur Zuhören sein, wenn ein schwerkranker Mensch
Unsere beliebte, musikalische Veranstaltung findet am
22. Dezember 2019, um
Weihnachtsmärchen
14.00 Uhr und um 18.00 Uhr in der geschmückten Halle auf dem Friedhof Coburg statt. Organisiert vom
Eingehende Spenden werden wir wie jedes Jahr für die ambulante Palliativarbeit an Herrn Prof. Dr. Kraft übergeben. Eintrittstaler erhalten Sie ab 15. November 2019 von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr - 17:00 Uhr in der Ketschendorfer Straße 39, 96450 Coburg
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für alle Seelen mit Bojana Blohmann und ihrem Chor "Die Einfühlsamen"
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ZUWENDUNG AM ENDE DES LEBENS
noch gut ansprechbar ist. Dasein und Zuhören – vielen nimmt es einen Teil ihrer Last, wenn sie jemanden zum Reden haben. Viele Schwerkranke empfinden auch eine friedliche Umgebung als angenehm. Manch einer mag es, wenn der Raum abgedunkelt wird, andere entspannen sich bei ruhiger Musik oder Meditation. Angenehme Düfte können beruhigen. Eine sanfte Berührung, das Festhalten an der Schulter signalisieren Nähe und füreinander da zu sein. Bewegt sich jemand nur noch schwer von allein, kann es Linderung verschaffen, wenn man ihn in seinem Bett anders lagert. Es sind Kleinigkeiten, die darüber entscheiden können, wie wohl sich jemand fühlt, der an seinem Lebensende angekommen ist. „Für die Angehörigen ist ein guter Abschied wichtig“, weiß Martina Walz. Die Trauerrednerin und -therapeutin erfährt in ihrer Praxis oft, dass die Menschen unsicher sind angesichts des Ablebens eines Angehörigen oder Bekannten. Nach dem Tod eines nahen Menschen geht jeder Trauernde durch bestimmte Trauerphasen, aber sie sind natürlich individuell in ihrer Dauer und werden auch unterschiedlich wahrgenommen. Trauerphasen dauerten für jeden Menschen unterschiedlich lange. „Die Zeit zwischen dem Tod und der Trauerfeier ist sehr wichtig. Aber diese Tage, die eine Ausnahmesituation darstellen,
sind meist vollgepackt mit vielen organisatorischen Dingen.“ In der Trauerrede müsse der Verstorbene wiedererkannt werden können und die Familie sich sicher sein, „dem Toten hätte die Feier gefallen“. Martina Walz: „Es kann z.B durchaus Musik gespielt werden, die vordergründig nicht diesem speziellen Anlass angemessen scheint. Das kann auch mal ein wildes, fröhliches Lied sein, das der Verstorbene gerne hörte.“ Die Kunst einer guten Trauerrede sei es, „niemanden bloß zu stellen und trotzdem bei der Wahrheit zu bleiben“. Die Angehörigen müssten sich in dem Text gesehen fühlen, besonders wenn es negative Dinge oder schlechte Charakterzüge des Verstorbenen betrifft. Zuwendung ist, was wir alle am Ende des Lebens brauchen.
Es sind Kleinigkeiten, die darüber entscheiden können, wie wohl sich jemand fühlt, der an seinem Lebensende angekommen ist.
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LETZTE HILFE Bestattet in völliger Anonymität „Bestattungen von Amtswegen“ gibt es immer wieder. Nicht nur in der Anonymität der Großstadt. „Etwa 20-mal im Jahr veranlasst das Standesamt, dass ein Leichnam vom Friedhofsamt bestattet wird“, sagt Tobias Debudey, Abteilungsleiter des Coburger Friedhofs- und Bestattungswesens. In diesem Jahr waren es 13 solcher Fälle. Angehörige sind verpflichtet, die Bestattung eines Verstorbenen zu organisieren. Gibt es niemanden, so ordnet das Standesamt die Bestattung an. Das hat seine Ursachen im Bestattungsgesetz, wonach eine Sarg- oder Feuerbestattung maximal 96 Stunden nach Eintritt des Todes erfolgen muss. „Alleinlebende Menschen treffen oft Vorsorgen und Festlegungen, wie ihre Bestattung geregelt werden soll“, weiß Debudey. Oft werde Geld für die Auslagen bereitgelegt und schriftlich erklärt, ob es eine Sarg- oder Urnenbestattung geben soll. Wenn nichts dergleichen verfügt wurde, wählt die Friedhofsverwaltung die kostengünstigere Feuerbestattung. Bis zur Beisetzung vergehen dann drei bis vier Monate, „um vielleicht doch noch Angehörige zu finden, die möglicherweise ein Grab für den Verstorbenen haben möchten, oder auch um die Kosten zu übernehmen“. Findet sich niemand, wird die Urne auf dem Friedhof in aller Stille beigesetzt. „Das geschieht dann früh am Morgen, wenn wenig Besucher auf dem Friedhof sind. Es gibt keine Trauerfeier oder -rede und ein Geistlicher ist nicht anwesend. Die Stelle wird auch nicht gekennzeichnet.“
„Beim Thema ‚Tod‘, ‚Lebensende‘ und ‚Sterben‘ sind wir Menschen Verdrängungskünstler“
Letzte-Hilfe-Kurse Entwickelt wurden die Letzte-Hilfe-Kurse vor vier Jahren von Georg Bollig, einem Palliativmediziner und Notarzt aus Schleswig. Henry Dunant, Gründer der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung gab Bollig den Anstoß für die Letzten-Hilfe-Kurse. Im Sardinischen Krieg stand Dunant auf d e m Schlachtfeld von Solferino am 24. Juni 1859 den schwerverwundeten Soldaten des Kaisertums Österreich und des Kaisertums Sardinien zur Seite, die gegeneinander kämpften. Einige sollen Dunant regelrecht angefleht haben, bei ihnen zu bleiben, damit sie nicht alleine sterben müssen. „Auf diese Weise hat Dunant zugleich eine Art Erste Hilfe und Letzte Hilfe geleistet“, erzählt Georg Bollig. Der erste Kurs fand Anfang 2015 in Schleswig statt, mittlerweile gibt es die Kurse im ganzen Bundesgebiet.
Bestattungstradition seit fast 50 Jahren. Es ist egal, zu welchem Zeitpunkt man einen Menschen verliert, es ist immer zu früh und es tut immer weh. Wir sind für Sie da, wenn Sie unsere Hilfe brauchen. persönlich - begleitend - einzigartig
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NACHLASS
Den eigenen Tod regeln Wenn ein Angehöriger stirbt, bedeutet das für die Familie in der Regel einen schmerzlichen Verlust und Trauer. Dazu kommen die Bürokratie und die Organisation der Trauerfeier. Damit der Tod nicht auch noch unangenehme bürokratische oder rechtliche Konsequenzen nach sich zieht, sollte bereits zu Lebzeiten einiges beachtet werden. „Denn nur wer sich rechtzeitig mit dem eigenen Lebensende auseinandersetzt und sich mit unbeliebten Formalitäten wie Vollmachten und Patientenverfügungen beschäftigt, kann den Hinterbliebenen einen Teil der Last abnehmen,“ sagt Maren Feyler, Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht in der Anwaltskanzlei Hörnlein & Feyler in Coburg.
Gesponserter Beitrag
Informatio nen von der Ka nzlei Hörnlein & Feyler
Das beginnt damit, dass man seine Rechtsnachfolge und die Erbenstellung festlegt. Das kann durch ein eigenhändiges oder notarielles Testament oder auch durch einen notariellen Erbvertrag geschehen. Das eigenhändige Testament muss handschriftlich verfasst, mit Datum versehen und eigenhändig unterschrieben sein. Gegen eine relativ geringe Gebühr kann dieses Schriftstück beim Nachlassgericht hinterlegt werden und wird dann im Todesfall von dort eröffnet. Ein notarielles oder mit anwaltlicher Hilfe erstelltes Testament kostet zwar Geld, sichert dann aber ab, dass der letzte Wille auch rechtlich „wasserdicht“ formuliert wird. Wurde das Testament nicht beim Notar erstellt oder beim Nachlassgericht hinterlegt, muss sichergestellt sein, dass das Testament nach dem Tod auch gefunden wird. Ebenso wichtig ist es, dass alle anderen wichtigen Urkunden leicht aufzufinden sind. Es bietet sich die Erstellung einer Übersicht an, wo die Angehörigen welche Dokumente finden können oder zumindest die Aufbewahrung in einem Ordner. Die Vorsorgevollmacht schafft die Grundlage für eine Vertrauensperson, dann zu handeln, wenn der Betroffene hierzu selbst nicht mehr in der Lage ist. Diese kann zu Lebzeiten errichtet werden und Gültigkeit über den Tod hinaus haben, so dass sowohl im Falle einer möglichen Geschäftsunfähigkeit, als auch nach dem Tod in allen Bereichen, in denen es etwas zu regeln gibt wie gegenüber Behörden, Banken und Ärzten - gehandelt werden kann. Eine Betreuungsverfügung regelt, wer im Bedarfsfalle als Betreuer eingesetzt werden soll, damit keine fremde Person von Amts wegen eingesetzt wird. Die in diesem Zusammenhang als wichtig zu erwähnende Patientenverfügung für die Frage, ob und wenn ja welche lebenserhaltenden Maßnahmen gewünscht werden, ist ebenfalls sehr sinnvoll. Wichtig hierbei ist, dass möglichst präzise die Krankheitszustände und Maßnahmen beschrieben werden, deshalb sollte man sich für eine solche Patientenverfügung fachkundigen Rat einholen. Wenn Immobilieneigentum vorhanden ist, über welches vielleicht schon zu Lebzeiten verfügt werden müsste - um beispielsweise die Kosten für einen Heimplatz zu sichern -, ist eine notarielle Vollmacht erforderlich. Wer mit Hilfe einer solchen Vollmacht handelt, muss sich bewusst sein, dass er anderen Miterben oder Berechtigten später über seine Handlungen mithilfe der Vollmacht Rechenschaft zu erteilen hat. Sinnvoll ist auch das Erstellen einer Bankvollmacht, denn obwohl die Banken eine Generalvollmacht oder auch eine Vorsorgevollmacht zu akzeptieren haben, ist es in der Praxis oft leichter, mit einer frühzeitig bei der Hausbank selbst hinterlegten Vollmacht an Geld für die Bestattung oder für aufgelaufene Rechnungen des Krankenhauses oder eines Pflegeheimes zu kommen. Ohne Vollmacht droht eine Kontensperre, bis die Frage der Rechtsnachfolge durch das Nachlassgericht geklärt ist und ein zu beantragender Erbschein zum Nachweis der Erbfolge ausgestellt ist.
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M. BREHM
Stunden des Abschieds … sind mit Trauer und Schmerz verbunden. Hilfe finden die Hinterbliebenen im Bestattungsinstitut M. Brehm in Coburg. Das Institut ist das einzige im Stadt- und Landkreis Coburg mit einer privat geführten Trauerhalle, Kaffeezimmern, Verabschiedungsräumen und einer Ausstellung mit einer großen Auswahl an Särgen und Urnen.
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Im Bestattungsinstitut M. Brehm werden alle Angelegenheiten rund um den Trauerfall und die Bestattung aus einer Hand abgewickelt. Dazu gehören u. a. die Erledigung aller notwendigen Formalitäten mit Ämtern und Behörden, die Organisation der Trauerfeier wie beispielsweise Terminvereinbarungen mit Pfarr- und Friedhofsämtern, Bestellung des Blumenschmucks, Gestaltung von Trauerdrucken sowie die musikalische Ausgestaltung. Im „Haus des Abschieds“ kann die Zeremonie individuell gestaltet werden – und das liegt Inhaber Jochen Gleißner am Herzen. „Eine Trauerfeier ist etwas sehr Persönliches. Wir möchten den Menschen in dieser besonderen Lage helfen, sie unterstützen und ihnen einen Abschied von ihren Lieben nach ihren Wünschen ermöglichen“, sagt Jochen Gleißner. Ganz gleich ob die Abschiedsrede von einem Pfarrer, einem Trauerredner oder einem Familienangehörigen gehalten werden soll – alle Wünsche werden berücksichtigt. Beispielsweise können Erinnerungen an den Verstorbenen über eine Power-Point-Präsentation laufen, die Dekorationen auf das Leben des Verstorbenen abgestimmt werden, Solisten spielen oder Chöre singen, oder das Lieblingslied wird von CD abgespielt – auch bei der musikalischen Ausgestaltung bleiben keine Wünsche offen. Im Anschluss steht den
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NACHLASS
„Es freut mich, wenn die Angehörigen bei allem Schmerz mit einem Lächeln gehen.“ Jochen Gleißner, geprüfter Bestatter
Trauergästen auf Wunsch ein Kaffeeraum zur Verfügung, so kann der Abschied in Ruhe und ohne Zeitdruck ausklingen. Das Bestattungsinstitut M. Brehm bietet auf Wunsch der Angehörigen auch ein besonderes Andenken an den Verstorbenen an. So kann von einem Fingerabdruck ein Schmuckstück aus Silber oder Weißgold angefertigt werden, um die Erinnerung an den geliebten Menschen wachzuhalten. Wenn Sie bereits zu Lebzeiten alles rund um ihren eigenen Abschied planen möchten, gibt es im Bestattungsinstitut M. Brehm die Möglichkeit in einer Bestattungsvorsorge alle Rahmenbedingungen festzuhalten. Dies entlastet Ihre Angehörigen und sie haben den Kopf frei, für das was wirklich wichtig ist und ohnehin alle Gedanken überlagert: die Trauer.
Jochen Gleißner … … geprüfter Bestatter, 35 Jahre alt, aus Untersiemau/Scherneck. Er ist Vater zweier Kinder im Alter von sechs und drei Jahren. Das Bestattungsinstitut M. Brehm hat er, nach langjähriger Mitarbeit im Institut, im Jahr 2018 vom Firmengründer Manfred Brehm übernommen und führt es nun gemeinsam mit seiner Frau Stefanie in dessen Sinne weiter. Im Jahr 2012 suchte Manfred Brehm nach geeigneten Räumen für das „Haus des Abschieds“ und fand diese am Vorderen Floßanger 13 in Coburg.
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Trauerfall:
Kontakt:
Sollte ein Trauerfall eintreten, dann ist das Bestattungsinstitut M. Brehm rund um die Uhr für Sie erreichbar.
Bestattungsinstitut M. Brehm Vorderer Floßanger 13, 96450 Coburg | Telefon: 09561 – 20 04 10 Heldburger Straße 16, 96476 Bad Rodach | Telefon: 09564 – 80 91 11 Bahnhofstraße 20, 96484 Meeder | Telefon: 09566 – 80 81 36 www.bestattung-brehm.de
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RUHEWALD
Ruhe finden in der Natur Der Wald ist ein lebendiger und friedlicher Ort zugleich. Viele Menschen spüren hier ihre Verbundenheit zur Natur und finden in der harmonischen grünen Weite Ruhe vom Alltag. Der Ruhewald Schloss Tambach ist nicht nur Rückzugsraum für die Lebenden, sondern auch Ruhestätte für Verstorbene.
Foto: Sebastian Kolm
Foto: Stephanie Fröba
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SCHLOSS TAMBACH
Foto: Sebastian Kolm
Seit mehr als zehn Jahren kann man sich in dem rund sieben Hektar großen Waldgebiet nahe Weitramsdorf bei Coburg beisetzen lassen. Jeder – unabhängig von Glaube und Wohnort – hat die Möglichkeit, sich hier vorsorglich seinen eigenen Ruhebaum zu suchen. Aus aktuell 1000 Ruhebäumen wählt man gemäß der persönlichen Wünsche seinen letzten Ruheort aus, beispielsweise unter einer Lärche in Himmelsrichtung Süden. Auf viele wirkt diese mitten im Leben getroffene Entscheidung für eine Bestattung in der Natur beruhigend. Und auch die Angehörigen finden im Ruhewald Schloss Tambach später einen sanfteren Weg des Abschiedsnehmens und einen angenehmen Erinnerungsort. Die Trauerzeremonie ist frei gestaltbar. Christliche Bestattungen sind hier genauso gängig wie Beisetzungen ohne geistigen Beistand. Ein Andachtsraum mit Blick zwischen die Bäume steht zur Verfügung ebenso wie eine Andachtsplatz unter freiem Himmel. Am ausgewählten Ruhebaum wird auf Wunsch eine individualisierte Gedenktafel angebracht. Grabpflege durch die Angehörigen ist im Ruhewald Schloss Tambach nicht nötig. Hier überlässt man alles der Natur. Sich selbst und das, was daraus entsteht...
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FÜHRUNGEN Kostenloser Info-Spaziergang durch den Ruhewald. Jeden Mittwoch und Samstag, jeweils 14:00 Uhr. Treffpunkt an der Infotafel am Eingang. Oder nach Vereinbarung.
HINTERGRUND Der Ruhewald Schloss Tambach ist ein Mischwald mit rund 30 Baumarten, darunter auch einige seltene wie Wildbirne oder Elsbeere. Dank der Pflege als Naturfriedhof wird auch ein Stück heimischer Wald geschützt. Dieser Effekt war für den Besitzer Graf zu Ortenburg ein wichtiger Grund, sich für die Nutzung der Fläche als Ruhestätte zu entscheiden.
Alle Infos unter WWW.RUHEWALD.DE
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STEPHAN HORN
Ism Ge präch
120 000 Einwohner, 8000 Unternehmen, niedrige Arbeitslosigkeit, Wohlstand: Coburg ist eine wirtschaftlich starke Region. Doch weltwirtschaftliche Turbulenzen und die Chancen und die Risiken der Digitalisierung machen auch vor der Region nicht halt. Was aus seiner Sicht in der Region Coburg getan werden muss, um ein starker Standort zu bleiben, darüber hat sich der COBURGER in der letzten Ausgabe mit Martin Schmitz unterhalten, dem Leiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises Coburg. Dieses Mal hat der COBURGER Stephan Horn interviewt, den Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg mbH.
COBURGER: Wo sehen Sie aktuell die größten Risiken für den Standort Coburg? Horn: Wir stehen möglicherweise vor einer Welle wirtschaftsunfreundlicher Politik. Bei manchen Entscheidungen macht man sich in meinen Augen nicht ausreichend Gedanken über die Folgen für die Wirtschaft. Ein Beispiel ist die Klimapolitik: Hier darf man nicht so brachial gegen die Wirtschaft vorgehen, sondern muss mit ihr Hand in Hand arbeiten. Auch der Handelsstreit der USA mit China beschäftigt uns hier in Coburg, weil viele Unternehmen Geschäfte mit und in diesen Ländern tätigen. Und lokal kämpfen wir mit dem Mangel an Fachkräften. Vor allem das Handwerk hat da Probleme. Vor diesem Hintergrund ist zum Beispiel die Diskussion um die vorgesehene Schließung des Coburger Berufsbildungs- und Technologiezentrums BTZ der Handwerkskammer für Oberfranken schwierig. Es darf nicht geschlossen werden! Wir werden alles dafür tun, dass das BTZ in Coburg bleibt.
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INTERVIEW
Ism Ge präch
COBURGER: Eine Herausforderung ist auch die Digitalisierung. Sie sind nah an den Unternehmen dran, wie werden dort Risiken und Chancen wahrgenommen? Horn: Also ich glaube nicht, dass unsere Unternehmerinnen und Unternehmer die Digitalisierung als Risiko sehen, sondern eher als Herausforderung und auch als Chance. Ich will nicht einstimmen in die meines Erachtens falsche Darstellung, die Unternehmen hierzulande seien nicht weit genug. Ich sehe das ganz anders. Wir haben doch wegweisende digitale Innovationen bei großen und kleinen Unternehmen hier in Coburg. Beispiele sind die HUK mit ihrem Telematik-Tarif, Kaeser als Vorreiter für Industrie 4.0., Lasco mit den Möglichkeiten der Fernwartung und Brose natürlich mit seiner digitalen Transformation. Es ist schon viel auf einem sehr guten Weg! COBURGER: Um die Digitalisierung vorwärts zu bringen und Unternehmen auf diesem Weg zu begleiten, gibt es das Digitale Gründerzentrum. Die Stadt Coburg als Gesellschafter der Zukunft.Coburg.Digital GmbH ist mit ihrer Wirtschaftsförderungsgesellschaft einer der Treiber. Wie bewerten Sie die aktuelle Entwicklung des Gründerzentrums mit den zwei Standorten Schlachthof und dem neuen im ehemaligen Goebel-Gelände in Rödental? Horn: Insgesamt ist das Digitale Gründerzentrum auf einem guten Weg. Es ist von Zukunft.Coburg.Digital bereits viel umgesetzt worden. Allerdings waren wir ehrlicherweise schon etwas überrascht, als vor einem Jahr plötzlich der zweite Standort Rödental mit der geplanten digitalen Manufaktur ins Spiel gebracht wurde. Das hat zunächst zu Verwirrungen auf fachlicher und politischer Ebene geführt. Wir haben uns aber entschieden, dass wir dieses Projekt mittragen, haben mit Oberbürgermeister Norbert Tessmer, mit Landrat Sebastian Straubel und mit dem Rödentaler Bürgermeister Marco Steiner Gespräche geführt und gehen jetzt die Sache gemeinsam an. Das Gelände in Rödental ist ebenfalls historisch, man kann es super weiterentwickeln und es wird sich sicher eine sehr gute Kombination mit dem Schlachthof ergeben. COBURGER: Das ehemalige Schlachthofareal soll ja von der Stadt ertüchtigt werden, noch hat sich aber ja nicht viel Sichtbares getan. Wie geht’s weiter? Horn: Die Bauleitung ist aus steuerlichen und organisatorischen Gründen an das Hochbauamt der Stadt übergegangen und die Planungen für die ehemalige Kühlhalle sind nun vor dem Abschluss. Allerdings wird das Projekt wohl teurer als erwartet, unter anderem weil es Unwägbarkeiten wegen der Decke gibt. Letztlich muss der Stadtrat noch in diesem Jahr entscheiden, ob wir mehr als die gut fünf Millionen Euro ausgeben wollen, die eigentlich geplant waren. Das Ergebnis ist noch nicht vorauszusehen.
nicht, dass e b u a l g h c i Also und n e n n i r e m h e n unsere Unter sierung i l a t i g i D e i d Unternehmer eher als n r e d n o s , n e als Risiko seh uch als a d n u g n u r e Herausford Chance.“ 34
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STEPHAN HORN
COBURGER: Wie sieht es aus mit Gewerbeansiedlungen in der Stadt? Die Firma Buttonorder ist, um sich zu erweitern, nach Lautertal, markatus als größte Werbeagentur ins Goebel-Gelände nach Rödental. Warum hat man diese Unternehmen nicht halten können? Horn: Es gibt unter uns Wirtschaftsförderern ein „Gentleman agreement“, dass Stadt und Landkreis sich nicht gegenseitig Unternehmen abwerben. Das gilt sogar oberfrankenweit. Wenn aber Unternehmen das aus eigenem Antrieb tun wollen und sich verändern möchten, dann kann man da nichts dagegen sagen, auch wenn es manchmal natürlich wehtut. Aber oft entscheiden sich Unternehmen ja auch für den Standort Coburg. Die Firma ROS ist da ein positives Beispiel aus unserer Sicht. Die Firma hat hier einen eindrucksvollen Neubau hingestellt und damit auch ein klares Bekenntnis zur Stadt Coburg. Und wenn wir uns als gemeinsamen Wirtschaftsraum sehen, ist es mir auf jeden Fall lieber, ein Unternehmen bleibt hier in der Region – auch wenn das vielleicht mal in Ahorn oder Rödental ist – als dass es nach Tschechien oder China abwandert. COBURGER: Sie haben die Konkurrenzsituation von Stadt und Landkreis schon angesprochen. Da gibt es eben die Wirtschaftsförderung des Landkreises und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft von der Stadt Coburg. Braucht es für eine Region mit gut 120 000 Einwohnern zwei Wirtschaftsförderungseinrichtungen? Horn: Es gibt in Bayern keine kreisfreie Stadt, die mit dem Landkreis eine gemeinsame Wirtschaftsförderungsgesellschaft betreibt. Wir haben das Thema aber natürlich sehr wohl diskutiert. Langfristig kann das sicher ein Ziel sein. Aber aktuell gibt es einfach unterschiedliche Arbeitsweisen in einer kreisfreien Stadt und einem Landkreis. Und dann sind da die unterschiedlichen Interessen der zugehörigen Städte und Gemeinden. Das würde eine gemeinsame Gesellschaft sicher in schwierige Situationen bringen. Ich denke, es ist vorerst besser, projektbezogen zusammenzuarbeiten. Das kann erfolgreich ablaufen, wie zum Beispiel bei Zukunft.Coburg.Digital. Und auch so etwas wie eine gemeinsame Gewerbegebietsentwicklungsgesellschaft wäre bei entsprechender Ausstattung sinnvoll. COBURGER: Coburg wollte ja 5-G-Modellregion werden. Unterdessen überholen andere Kommunen die Stadt, obwohl Coburg die erste war, die das Thema bei der Bayerischen Staatsregierung ins Gespräch gebracht hat. Warum hat man diese Chance verpasst? Horn: Es gibt ja immer noch tolle Möglichkeiten, das Thema 5-G hier vor allem auch für die Unternehmen nutzbar zu machen. Wir sollten einfach als Region Coburg die Dinge selbst angehen und nicht nur auf mögliche Förderungen schielen. Wir hätten das auch alleine machen können und werden da sicherlich auch wieder aktiv werden. COBURGER: Und was liegt Ihnen persönlich noch am Herzen? Horn: Das Thema Bürokratie treibt mich sehr um. Wir erleben gerade eine Phase, in der immer wieder neue Regelungen aufgestellt werden. Alleine die Themen Beihilfe- und Subventionsrecht fressen uns regelrecht auf. Es gibt Wochen, da bin ich tageweise nur damit beschäftigt. Und das betrifft viele klein- und mittelständische Firmen auch, die vielleicht nicht die haus internen Möglichkeiten zur juristischen Bearbeitung wie wir haben. Wenn wir nicht aufpassen, blockieren wir uns in unserem Land noch selbst. Darin sehe ich eine echte Beeinträchtigung für Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Fragen stellte Wolfram Hegen. Fotos von Val Thoermer.
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Rudolph Löhlein | c. 1864 | Albumendruck | RCIN 2910267 | Royal Collection Trust / © Her Majesty Queen Elizabeth II 2019
AUSSTELLUNG
Von Michael Selzer
deutsche Angestellte Eine besondere Ausstellung im Coburger Einzelhandel Es ist in der Zwischenzeit fast zwei Jahre her, dass die beiden damaligen Stadtmarketingfachleute aus Coburg eine Führung durch das königliche Archiv und die Bibliothek in Schloss Windsor bekamen. Kein geringerer als der ehemalige königliche Bibliothekar Oliver Urquardt-Irvine führte Michael Böhm und Michael Selzer durch die ehrwürdigen Hallen, in denen noch immer Prinz Albert an unzähligen Stellen gegenwärtig ist. Er war es, der mit seinen Anschaffungen die Bibliothek deutlich vergrößerte und seine Angestellten ordneten neu, schufen neue Systematiken für Ablage und Kataloge und legten so den Grundstein dafür, dass die Bibliothek noch heute bestens genutzt werden kann.
genug – die Fotos, die während seiner Zeit als Prinzgemahl entstanden, zeigen eben nicht nur die damalige „High Society“. Nahezu der gesamte Hofstaat und teilweise auch die Familien der Angestellten sind noch heute auf den Bildern in Windsor zu finden.
Das wirklich beeindruckende für die beiden Coburger aber war das Fotoarchiv. Tausende Aufnahmen liegen hinter den dicken Mauern des Schlosses – und nicht wenige davon entstanden in der Zeit und im Auftrag von Prinz Albert. Obwohl schon mehr als 150 Jahre alt, sind die Aufnahmen noch heute von einer bestechenden Qualität – fast könnte man denken, die Abzüge wurden gestern erst gemacht.
Tatsächlich fand man auch den ein oder anderen Angestellten aus dem Coburger Land und viele, die Prinz Alberts Ruf nach England gefolgt waren und Deutschland hinter sich ließen. Einige Lebensgeschichten – wie beispielsweise die von Baron Christian Friedrich von Stockmar – sind bereits bestens erforscht. Aber wer kennt Prinz Alberts Kammerdiener Rudolf Löhlein?
Während man normalerweise erwarten könnte, dass sich auf den Fotos die Abbildungen der königlichen Familie, Mitglieder aus Adelsfamilien, hohe Politiker und Staatsgäste tummeln, gibt es auch hier eine Besonderheit. Prinz Albert – allem Modernen gegenüber äußerst aufgeschlossen, war sofort ein Fan der neuen Technologie des Fotografierens und ließ sowohl im Buckingham Palace wie auch in Windsor Castle ein Fotolabor einrichten. Damit aber nicht
Geboren in Niederfüllbach, als Sohn des dortigen Försters, war er später im Schatz- und Finanzamt Rodach tätig (damals noch ohne „Bad-Titel“) und wechselte später in die Dienste des herzoglichen Hauses Sachsen-Coburg. Durch eine Empfehlung von Baron Stockmar wurde Prinz Albert auf Löhlein aufmerksam und bot ihm eine Anstellung als Kammerdiener an.
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Es war schnell klar, dass man aus diesem Schatz etwas für das Jubiläumsjahr in Coburg machen musste und so wurde die Idee einer Ausstellung geboren. In Zusammenarbeit mit Jana Riedel, einer deutschen Studierenden, die gerade an der Londoner Queen Mary University ihre Doktorarbeit über die von Prinz Albert initiierte erste Weltausstellung 1851 schreibt, begann man zu recherchieren.
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PRINZ ALBERTS DEUTSCHE ANGESTELLTE
... habe ich bereits gesprochen. Er ist ein junger Mensch von sehr anständigem und angenehmem Äußeren, 20 Jahre alt. Allerdings befähigen ihn Erziehung, Manieren und eine gewisse Gymnasial Bildung zu persönlichen Diener für Eh. Hoheit oder den Prinzen von Wales auf geeignete Weise. Er selbst sagte mir daß er die in Aussicht gestellte Stelle gerne annehme und bereit sei, dem Rufe so bald zu folgen, als es Eh. Hoheit genehm sein werde ihn zu ertheilen.“ Baron von Stockmar in einem Brief vom 11. Mai 1847 an Prinz Albert
... des jungen Löhleins bin ich Ihnen sehr dankbar. Ich würde ihn gern Mitte nächsten Monats oder doch wenigstens in der zweiten Hälfte desselben hier haben. Es wird am besten sein, ihn auf ein Probejahr zu engagieren, sein Gehalt soll £150 sein, er natürlich in Wohnung und Essen freigehalten werden. Gefällt es ihm nach einem Jahre hier nicht oder sagt er mir nicht zu so will ich ihm auf 3 Jahre 300 fl. […] aussetzen während welcher er sich um eine andere Versorgung umthun kann. Doch ist mir nicht bange daß wir uns sehr gut conveniren werden nach dem was sie von ihm sagen.“ Prinz Alberts Antwort an von Stockmar zwei Wochen später
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AUSSTELLUNG
inoffizieller Diplomat war es von Stockmars Aufgabe, die Verbindung von Victoria und Albert vorzubereiten, noch bevor die beiden selbst davon wussten. Anfangs war von Stockmar zurückhaltend in der Beurteilung des jugendlichen Prinzen, den er nur wenig kannte. In Briefen an Leopold beschrieb er Albert als „schöner Jüngling “, der eine „frappante Ähnlichkeit“ mit seiner Mutter habe. Seine körperliche Konstitution schätzte er als „nicht kräftig“ ein und bemerkte: „Er wird im Ganzen stets bei Männern mehr Glück als bei Damen machen. Er ist bei diesen zu gleichgültig und zurückhaltend.“
Hughes & Mullins : Ryde, Isle of Wig Baron Christian Frie ht | nach Leonida Caldesi (1823–1891 drich Stockmar | Carbondruck | RCI c.1887, Kopie nach ) N 2906642 | Royal einem Original von Collection Trust / April 1857 © Her Majesty Que en Elizabeth II 201 9
Im Juni 1847 schließlich trat Löhlein seine neue Stelle als 2. Kammerdiener in London an. Als Isaac Cart, Alberts 1. Kammerdiener im Jahr 1858 starb, rückte er auf dessen Position nach und behielt sie bis zum Tod Alberts 1861. Drei Jahre nach seiner Ankunft im Palast heiratete Rudolf Löhlein Elizabeth Collins. Mit ihr hatte er sechs Kinder, die alle in England geblieben sind. Der wohl bekannteste Coburger, der seine Fußspuren eng verknüpft mit denen Alberts in England hinterlassen hat, ist Baron Christian Friedrich von Stockmar. Er war ein Mann ohne offizielles politisches Amt, der bei der Anbahnung der Hochzeit von Albert mit seiner Cousine Victoria im Hintergrund die Fäden zog. Albert und Victoria betrachteten ihn beide als ihren Freund und Mentor. Besonders für Albert wurde er fast eine Vaterfigur und Stockmar schrieb seinerseits über Albert: „Ich liebe ihn wie einen Sohn“.
Von Stockmar, der sein halbes Leben beratend zwischen den Höfen in London und Brüssel zugebracht hatte, starb 1863 in Coburg. Die vier regierenden Häuser aus England, Belgien, Preußen und Coburg, denen er besonders nahe stand, dankten ihm nach seinem Tod mit der Ausgestaltung der Familiengruft, die noch heute auf dem Coburger Friedhof am Glockenberg zu finden ist. Auf der Gedenktafel ist unter der Widmung der Satz zu lesen: „Ein treuer Freund liebet mehr und stehet fester bei denn ein Bruder“. Die Informationen und Bilder zu den beiden, aber natürlich auch zu weiteren Angestellten , die zusammen mit Prinz Albert aus Deutschland nach England gegangen sind, können Interessierte noch mindestens bis Ende des Jahres in den Schaufenstern einiger Coburger Einzelhändler finden. Auf großformatigen Plakaten sind die Rechercheergebnisse zusammengefasst und die über 150 Jahre alten Fotografien von Alberts Stallmeister, Pferdepfleger, Privatsekretär, Lehrer, Koch oder Bibliothekar zu sehen.
Hier sind die Tafel zu sehen: • Die Augenweide, Steingasse • Optik Busch, Steinweg • Buchhandlung Riemann, Markt • Frind Mode, Ketschengasse • Hörgeräte Geuter, Mohrenstraße
• Jasmin Franz, Markthalle • Spielwaren Schleier, Judengasse • Alexandra Skibbe Women, Kirchgasse
1787 in Coburg geboren, nahm er als Arzt an den napoleonischen Befreiungskriegen teil und bewohnte später, zusammen mit seiner Familie, ein Stadthaus in der Webergasse 21. Als er selbst nicht mehr reisen konnte, besuchten ihn dort nicht nur Albert und Victoria, auch Victorias Tochter Vicky und ihr Mann, der spätere Kaiser Friedrich III., waren dort zu Gast. Von Stockmar war das, was man treffend mit dem Begriff „Graue Eminenz“ umschreibt - einer, der im Hintergrund Verhandlungen führt, Verträge vorbereitet und Wege ebnet. Mit dem belgischen König Leopold, dessen Leibarzt von Stockmar war, verband ihn eine lebenslange Freundschaft. In Berichten und Briefen hielt der Baron fest, wie zielgerichtet dieser die Heirat Victorias und Alberts aus dem Hintergrund steuerte. Als Foto: Michael Selzer
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Traditionen
Was hält uns zusammen?
TRADITIONEN
oder:
Wussten Sie, dass Halloweens Wurzeln in Europa liegen? Die Gründe für die Entstehung von Traditionen sind vielfältig. Meist kommen einige zusammen wie wirtschaftliche Notwendigkeiten, religiöse Gebote, ungeschriebene Gesetze oder psychologische Ursachen. Bräuche werden veränderten Gegebenheiten angepasst, einzelne Elemente verschwinden, verbinden sich mit anderen, es entsteht etwas Neues. Bräuche sind flexibel und hybrid. Die aktuelle Europäische Ethnologie sieht kulturelle Erscheinungen als Prozesse, die „ausgehandelt“ werden. Bräuche sind nicht „ewig“. Im Jahrhunderte dauernden Transformierungsprozess geht manches verloren, wenn die Grundlage wegfällt. Viele Bräuche hatten agrarischen Charakter und waren an hierarchische Strukturen gebunden. Andererseits sorg(t)en Innovationen für das Entstehen von ständig Neuem. Bräuche mit Eventcharakter gehorchen eigenen Gesetzmäßigkeiten und nehmen doch Elemente auf, die (fast) schon verschwunden waren … Im Zuge von Globalisierung und elektronischer Vernetzung spielen geographische Grenzen eine immer geringere Rolle. Unter den neuen Bräu-
chen sind oft auch solche, die aus anderen Kulturkreisen kommen oder Elemente aus anderen Kultkreisen aufgreifen. Doch manchmal scheint es nur so. Eine Wurzel des „amerikanischen“ Festes Halloween führt eindeutig zum europäischen Arme-Seelen-Glauben des Hochmittelalters. Das legen schon der Termin und die Ableitung von all hallows evening nahe, dazu braucht man nicht die Kelten zu bemühen. Allgemein fällt beim Vergleich von Bräuchen und Brauchelementen auf, dass sich, über Ländergrenzen hinweg, vieles ähnelt. Es zeigt sich, dass das weite Feld der Super stition – landläufig Aberglaube genannt – fließende Grenzen zum kirchlich vermittelten Glauben aufweist. Solche Vorstellungen, die oft in Bräuchen ihren Ausdruck finden, füllen Bände. Etliches klingt skurril. Längst sind Blitzableiter und Kunstdünger erfunden – was sollen da noch Wetterläuten und Feldersegen? Trotzdem ist es lohnend sich damit auseinanderzusetzen.
Auszüge aus dem Vorwort des Buches „Verschwundene Bräuche“ von Helga Maria Wolf, mit freundlicher Genehmigung des Verlag „Christian Brandstätter Verlag GmbH & Co KG“ Wien www.brandstaetterverlag.com.
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IM PORTRAIT
Traditionen VON GABI ARNOLD
Brautzug und Sauerkraut KARL-ULRICH PACHALE PFLEGT TRADITION UND BRAUCHTUM
Karl-Ulrich Pachale schneidet den Krautkopf in Stücke und hobelt ihn klein. Später wandern die Krautkopfstreifen unter Zugabe von Salz, Kümmel und Wacholderbeeren in einen großen Steintopf, in dem sie gestampft werden und einige Zeit lagern müssen. Pachale stellt Sauerkraut auf althergebrachte Weise her – so wie es in früheren Zeiten üblich war. Sauerkraut galt in der kalten Jahreszeit als wichtiger Lieferant von Nährstoffen, Mineralen und Vitamin C. Die Zeiten, in denen Menschen an einem Nährstoffmangel litten, sind längst vorbei. Aber das Wissen um altes Handwerk, Bräuche und Traditionen ist in der Region teilweise noch erhalten. Dafür sorgen auch Pachale und die Mitglieder des Arbeitskreises des Gerätemuseums der „Alten Schäferei“ in Ahorn. Einmal im Jahr am Museumsfest lassen Männer und Frauen die alten Traditionen lebendig werden. Einer der immer dabei ist, ist Karl–Ulrich Pachale.
Der Rentner, der früher einmal bei der Firma Waldrich in der Marketingabteilung gearbeitet hat, ist in Coburg geboren und aufgewachsen und hat sich für ein Leben auf dem Land entschieden. „Ich habe mir bewusst ein Haus in Brüx gekauft“, sagt er. In dem Neustadter Stadtteil lebt er seit vielen Jahren mit seiner Frau Lyane und pflegt alte Traditionen. Thema Traditionen? Da fällt Pachale die Kirchweih, oder wie in der Coburg Region üblich, die „Kerwa“ ein. Kirchweihfeste werden seit dem Mittelalter gefeiert und sind ein fester Bestandteil des Brauchtums im Coburger Land. Dazu gehören zum Auftakt ein Gottesdienst, das Aufstellen eines Kirchweihbaumes und der Kirchweihtanz. Ein unbedingtes Muss sind die fränkischen deftigen Spezialitäten wie Bratwürste oder Klöße mit Braten, die sich die Besucher schmecken lassen. Und in vielen Orten und Stadtteilen ziehen auch die Kirchweihmusikanten umher und spielen „Ständala“, als Lohn gibt es ein Schnäpschen oder Bares.
„Traditionen sind ja das, was uns zusammenhält und verbindet.“
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Karl-Ulrich Pachale pflegt alte Bräuche, beim Museumsfest in der Alten Schäferei in Ahorn zeigt wie in früheren Zeiten Sauerkraut hergestellt wurde. Foto: Gabi Arnold AUSGABE 35 / OKTOBER 2019
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BRAUTZUG UND SAUERKRAUT
„Die historische Gesellschaft kümmert sich um die geistigen Sachen, im Arbeitskreis geht es um das Praktische“
„Traditionen sind ja das, was uns zusammenhält und verbindet,“ sagt Pachale. Leider sei Vieles im Laufe der Zeit verloren gegangen, bedauert er. Damit das eben nicht so ist, gibt es den Arbeitskreis in der Alten Schäferei in Ahorn, dem Pachale seit 15 Jahren angehört. Länger schon, nämlich seit dem Jahr 1983, ist er Mitglied in der Historischen Gesellschaft in Coburg. Hier begegnete er Ernst Kienel, dem ehemaligen Kreisheimatpfleger. Durch diesen Kontakt kam Pachale zur Alten Schäferei. „Die Historische Gesellschaft kümmert sich um das Geistige, im Arbeitskreis geht es um das Praktische“, so Pachale. Das sei genau die Kombination, die ihm gefalle. Die Alte Schäferei in Ahorn mit ihrem Gerätemuseum und Festen sei genau der Ort, an dem Traditionen gelebt werden. „Wir zeigen altes handwerkliches Können wie das Dreschen und pflegen auch die Traditionen.“ Pachale hat sein Wissen von Gustav Fischer, der einst den Förderverein des Gerätemuseums mitgegründet hat, um das barocke Ensemble oberhalb der Gemeinde Ahorn zu erhalten. „Es wird von Generation zu Generation weitergegeben“, so Pachale. Und dazu gehört auch das Wissen um die Coburger beziehungsweise Südthüringer Tracht aus der Itzgründer Gegend, die bis um das Jahr 1850 das Bild in der Region prägte. Eine Besonderheit ist der Coburger Brautzug - eine Hochzeitgesellschaft aus dem Jahr 1840. „Braut und Bräutigam waren damals in dunkeln schwarzen Farben gekleidet“, so Pachale. Die festliche Kleidung aus dem 19. Jahrhundert wurde originalgetreu nachgeschneidert, bei besonderen Anlässen und Umzügen waren Pachale und seiner Frau Lyane dabei. Leider sei die Darstellung des Brautzuges seit einigen Jahren nicht mehr möglich, bedauert Pachale. Es fehle an Nachwuchs, vor allem an einem jungen Brautpaar. „Wir sind zu alt geworden, um als Brautpaar mitzumachen“, sagt er. Pachale bedauert das sehr, hofft aber auch, dass sich irgendwann wieder Jüngere finden, die in die alten Gewänder schlüpfen möchten und den Brautzug wieder zum Leben erwecken. Die Kleidung kann übrigens beliebig erweitert werden, so Pachale. Noch in den 1970er und 1980er Jahren galten Trachten als altbacken und bieder, heute sind sie längst wieder im Trend und erleben sogar einen richtigen Boom: Rock, Mieder und Lederhose sind wieder en vogue. Vor einigen Jahren erlebte auch die Coburger Tracht eine Erneuerung und wurde modisch und zeitgemäß aufgefrischt. Die Schorkendorfer Musikanten zum Beispiel spielen bei Festen in der original Coburger Tracht auf. Trachten ebenso wie alte Traditionen und Brauchtümer sind eben kein alter Hut, das zeigt sich auch beim Museumsfest in Ahorn. Dort sind alle Generationen vertreten und schauen Karl-Ulrich Pachale über die Schulter, wenn er Kraut hobelt und einstampft- mit viel Muskelkraft wie in alten Zeiten.
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EIN BEITRAG DER IHK ZU COBURG
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Traditionen
Tradition als Basis für Innovation & Stärke Unser Coburger Wirtschaftsraum verbindet in einzigartiger Weise Tradition und Moderne. Seit den Anfängen der Industrialisierung um die Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute haben die Betriebe ihren Aktionsradius und die Wirtschaftlichkeit ständig weiterentwickelt, Auf- und Abschwünge erlebt und Strukturbrüche gemeistert. Heute ist der IHK-Bezirk Coburg bayern- und deutschlandweit ein herausragend starker Wirtschaftsstandort, der insbesondere von Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik, Kunststoffverarbeitung sowie Möbelund Spielwarenerzeugung geprägt ist und Deutschlands größten Automobilversicherer beheimatet.
Historisch wie auch wirtschaftlich spielt das Automobil in unserem Raum eine besondere Rolle: Das weltweit erste Elektroauto wurde hier entwickelt und gebaut, die elektrische Fensterbetätigung ist eine Coburger Erfindung – und heute gibt es kaum ein Kfz-Teil, das nicht auch in unserer Region konstruiert, gefertigt oder weiter- und endbehandelt wird. Dank exzellenter Ingenieursleistung in Bedienungs-, Klima- und Antriebstechnik, Fahrgestell- und Steuerungskomponenten, Effizienz und Design ist unsere Automotive-Industrie international erfolgreich. Über die gesamte Wertschöpfungskette sichert das Automobil bei uns Beschäftigung, Wachstum und Innovationsdynamik. Zugleich steht unsere Automotive-Branche vor massiven Veränderungen – Ausgang offen. Der politisch getriebene Wandel zur Elektromobilität und immer strengere Abgasvorgaben setzen insbesondere die Produzenten im Bereich Antriebsstrang unter Druck, zusätzlich fordert verändertes Verhalten der Automobilnutzer neue, praxistaugliche Mobilitätslösungen und ganz nebenbei drängen bisher unbekannte Konkurrenten in den Markt. Die aktuellen Umwälzungen stellen ebenso unseren Maschinenbau, der in „traditionellen“ Produktionstechniken für die Automobilindustrie führend ist, vor große Herausforderungen. Um diese Führungsrolle nicht zu verlieren, gilt es, sich in neuen Technologiesegmenten durch Alleinstellungsmerkmale wettbewerbsfähig zu positionieren. Denn durch anstehende Veränderungen in Mobilität und Antriebstechnik werden in den kommenden Jahrzehnten wichtige Segmente eines riesigen Marktes neu besetzt. Unsere Coburger Wirtschaft verfügt über die Kompetenzen, um auch künftig ganz vorn dabei zu sein. Dazu bedarf es neben der traditionell ausgeprägten Innovationskraft unserer Unternehmen auch der Unterstützung durch vertrauensschaffende, zuverlässige Rahmenbedingungen einer realistisch vorausschauenden Wirtschaftspolitik.
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Traditionen VON WOLFRAM HEGEN FOTOS: VAL THOERMER
Ein gepflegter Irrsinn DR . HANS-HEINRICH EIDT ÜBER SEINE LEIDENSCHAFT, COBURGS TRADITIONELLE BAUSUBSTANZ ZU ERHALTEN
Herzensangelegenheit: Dr. Hans-Heinrich Eidt vor dem Haus Schützenstraße 1, das ab 2020 saniert werden soll.
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DR. HANS-HEINRICH EIDT Bürgerhäuser, prachtvolle Villen, Architektur quer durch viele Jahrhunderte: Coburgs baulicher Schatz ist groß, der Bedarf an Erhalt und Sanierung des historischen Erbes aber auch. Dabei hilft seit vielen Jahren die „Gemeinschaft Stadtbild Coburg e.V.“. Der Verein unterstützt mit Mitteln des Coburger Unternehmers Michael Stoschek und seiner Schwester Elisabeth Volkmann Sanierungsmaßnahmen in Coburg. Einige von Ihnen hat der COBURGER seit 2018 in der Rubrik „Hier wohnte“ vorgestellt. Treibende Kraft hinter diesen Sanierungen ist der Coburger Rechtsanwalt Dr. Hans-Heinrich Eidt, seit fast 45 Jahren Vorsitzender von Stadtbild Coburg. Pfarrgasse 1 – vor und nach der Sanierung
Die Wurzeln zu seinem großen Engagement für Coburg liegen in seiner Jugend: Während seines Studiums in Amerika habe er gesehen, „wie schauerlich dort damals manche Städte ausgesehen haben“, blickt er zurück. „Alles wurde autogerecht gebaut, Gebäude weggerissen, ohne Rücksicht.“ Und als der gebürtige Ostpreuße dann nach Coburg kam, habe er hier ähnliche Entwicklungen beobachtet. „Der Abriss des alten Alexandrinenbades war so ein Sündenfall, das war eines von dreien in Bayern. Außerdem sollte eine Osttangente über den Schlossplatz gebaut werden, da dachte ich, das kann doch alles nicht wahr sein.“ Eidt beschließt, sich zu engagieren für den Erhalt der historischen Bausubstanz. Er wird Mitglied beim Verein Stadtbild Coburg, der 1973 gegründet wird. Der passionierte Hobby-Architekt („eigentlich wollte ich ja auch Architektur studieren“) hat seither über 250 Objekte in Coburg im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme betreut, alleine 140 von ihnen, seit Michael Stoschek und seine Schwester Elisabeth Volkmann dem Verein im Jahr 2012 viele Millionen Euro zu Verfügung gestellt haben. „Das ist einfach meine Leidenschaft geworden“, beschreibt Eidt sein Engagement, auch wenn die Arbeit als Kümmerer „manchmal ein Fulltimejob“ sei oder scherzhaft „ein gepflegter Irrsinn“. Vor allem, seit er vor einigen Jahren die Kanzlei verlassen und dadurch noch mehr Zeit für seinen ehrenamtlichen Einsatz habe, sei der fast rund um die Uhr in Sachen Sanierung beschäftigt. „Ich freue mich einfach dran, durch die Stadt zu gehen und an vielen Stellen Spuren hinterlassen zu haben.“ Oder kleine Zeichen der Anerkennung wie kürzlich, als ein Herr auf ihn zugekommen sei, ihm die Hand gegeben und sich dafür bedankt habe, was er für die Stadt tue. Es sind die vielen Kleinigkeiten, die er mit großer Akribie nach vorne bringt: Die Anfragen von Eigentümern nach Unterstützung einer Sanierung bearbeiten oder selbst Objekte und der deren Besitzer ausfindig machen, Anträge stellen zum Beispiel beim Landesamt für Denkmalpflege oder der Oberfrankenstiftung, Baugenehmigungen und Angebote einholen oder die Sanierung auf der Baustelle überwachen. Und trotz seiner mittlerweile über 70 Lenze denkt er noch lange nicht ans Aufhören, zu viele Objekte gebe es noch, die saniert werden müssten. Ein großes Anliegen ist ihm zum Beispiel die Schützenstraße 1, direkt gegen dem Ketschenanger, ein „vergammeltes Anwesen, das Dach ist kaputt, es regnet rein.“ Dennoch hat Eidt jetzt einen Investor gefunden, „einen genauso positiv Verrückten“. Stadtbild Coburg wird die Sanierungskosten, die sich im siebenstelligen Bereich bewegen, unterstützen. Im nächsten Jahr soll es losgehen. „Bevor ich sterbe, möchte ich das renoviert sehen“, schmunzelt Eidt. Das Stadtbild von Coburg ist eben sein Leben.
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SPARKASSE
Traditionen VON GABI ARNOLD FOTOS: VAL THOERMER
Sparen früher und heute TRADITION WELTSPARTAG In der Woche ab 28. Oktober ist wieder Welt spartag bei der Sparkasse Coburg - Lichtenfels. Übrigens werden seit über 90 Jahren Ende Oktober die Spardosen geleert. Aber: Liegt Sparen überhaupt noch im Trend? Und wie hat sich das Sparen im Laufe der Jahre verändert? Der COBURGER hat sich mit Kunden und Mitarbeitern der Sparkasse Coburg Lichtenfels unterhalten.
Am 30. Dezember 1959 zahlte Dieter Langbein 55 DM auf sein Sparbuch bei der Vereinigte Coburger Sparkassen in Neustadt ein, damals eine stolze Summe für einen Schüler. Das Geld hatte sich der 10-jährige Junge dazu verdient und auf die Seite gelegt – gekauft wurde nämlich erst etwas, wenn das nötige Kleingeld vorhanden war. „Mit 13 Jahren habe ich von meinem Ersparten einen Fotoapparat gekauft“, erinnert sich der Rentner heute. Die Zeiten haben sich geändert und damit auch das Sparverhalten der Bankkunden. Die ältere Generation, zu der Dieter Langbein gehört, verbindet ihre ersten Erinnerungen an die Sparkasse häufig mit dem Weltspartag. Kinder sparten die Münzen das ganze Jahr über und brachten ihre vollen Spardosen am 31. Oktober zum Leeren in die Filialen. Als Lohn für das fleißige Sparen gab es kleine Geschenke mit auf den Nachhauseweg.
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WELTSPARTAG
„Der Weltspartag hatte früher vor allem für die Kinder eine große Bedeutung, heute zahlen eher die Großeltern für ihre Enkelkinder Geld auf die Konten ein,“ erinnert sich Ralph Wenzel, Individualkundenberater bei der Sparkasse Coburg - Lichtenfels. Wenzel kennt noch die Sparschränke, die in Wirtshäusern hinter dem Tresen standen, mit einem Fach für jeden Stammgast, das sich dann im Laufe des Jahres mit Kleingeld füllte. „Einmal im Jahr, meistens am Bußund Bettag wurden die Sparschränke dann geleert“, so Wenzel. Sparschränke oder auch die legendären Sparstrümpfe haben längst ausgedient, nicht aber das Sparen. Die 25-jährige Stefanie Tesar aus Bad Staffelstein hat zwar kein Sparbuch, aber Geld legt sie dennoch auf die Seite. „Ich spare zum Beispiel für meine private Rente, um mir im Rentenalter den Traum einer Weltreise zu erfüllen“, sagt die Kundin der Sparkasse Coburg - Lichtenfels. Und: Sollte mal die Waschmaschine ausfallen oder eine Reparatur am Auto anstehen, liege Geld auf einem seperaten Konto bereit. „Sparen liegt nach wie vor im Trend, es hat sich nur verändert“, bestätigt Sonja Schindelmann, Individual kundenberaterin bei der Sparkasse Coburg - Lichten fels. Wer heute sein Geld richtig und gewinnbringend anlegen möchte, der ist bei der Sparkasse Coburg Lichtenfels an der richtigen Adresse. „Wir erstellen ein umfassendes Konzept, das auf die persönlichen Bedürfnisse, Wünsche und Ziele zugeschnitten ist“, so Schindelmann. Das umfasse beispielweise fest verzinsliche Wertpapiere, Immobilien-, Aktien- oder Rentenfonds. Übrigens: Bei Dieter Langbein gibt es nach wie vor auch noch die gute alte Spardose. „Die Sparbüchse ist für die Enkelkinder – die werfen ihr Taschengeld ein, wenn sie bei uns zu Besuch sind,“ so Langbein. Kinder, sagt Langbein, sollten von klein auf mit Gefühl und Verstand an das Sparen herangeführt werden. „Wenn man mit Bedacht spart wird, wird man auf dem weiteren Lebensweg wenig Probleme haben“, so Langbein.
Und, nicht vergessen: 31. Oktober 2019 ist wieder Weltspartag bei der Sparkasse Coburg - Lichtenfels.
Sparen früher und heute – Der COBURGER hat sich mit Kunden und Mitarbeitern der Sparkasse Coburg - Lichtenfels getroffen.
Der erste Weltspartag wurde am 31. Oktober 1925 gefeiert. Ein Jahr zuvor hat das Weltinstitut der Sparkassen auf dem internationalen Sparkassenkongress in Mailand die Einführung des „World Thrift Day“ beschlossen. Das Ziel: Mit kleinen Beträgen über die Jahre ein Vermögen aufbauen und den Wert des Geldes schätzen lernen. Seitdem kommen jedes Jahr Kinder am letzten Tag im Oktober mit ihrem Sparschwein zur Sparkasse und zahlen ihr Erspartes ein. Als Belohnung bekommen sie Luftballons, eine neue Spardose oder Plüschtiere. Nur in wenigen Ländern sind die Sparer so eifrig wie in der Bundesrepublik. Die Spareinlangen privater Haushalte lagen Ende 2018 bei 585, 6 Milliarden Euro. Fast die Hälfte dieser Beträge liegt auf Sparbüchern.
Ein Relikt aus vergangenen Tagen: Dieter Langbein hat schon als Kind jeden Pfennig zur Seite gelegt und eingezahlt.
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SPARKASSE COBURG - LICHTENFELS
Ein Tag mit Tradition: Verschiedene Aktionen zum Weltspartag sollen Familien, Kindern und Jugendlichen auf einfache und unterhaltsame Weise die Bedeutung des Sparens näher bringen.
Dieter Langbein, Sparkassenkunde, hat sich von seinem ersten ersparten Geld einen Fotoapparat gekauft.
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Ralph Wenzel, Individualkundenberater bei der Sparkasse Coburg - Lichtenfels, kennt noch die Sparschränke, die in den Kneipen hinter dem Tresen standen.
Sonja Schindelmann, Individualkundenberaterin bei der Sparkasse Coburg - Lichtenfels, berät umfassend über die modernen Formen der Geldanlage.
Stefanie Tesar möchte sich mit dem Gesparten den Traum einer Weltreise erfüllen.
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KANZLEI HÖRNLEIN & FEYLER
Traditionen
25 Jahre
Wachstum Ein Vierteljahrhundert anwaltliche Kompetenz, die größte Kanzlei in Coburg Stadt und Land, eine der größeren in Oberfranken: Die Fachanwaltskanzlei Hörnlein & Feyler aus Coburg feiert ein stolzes Jubiläum.
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25 JAHRE
Wenn Maren Feyler und Wolfgang Hörnlein an die Anfänge ihrer Kanzlei zurückdenken, gehen die Blicke nach links, nach rechts, nach oben. Beide kramen in ihrem Gedächtnis, suchen nach Erinnerungen. Immerhin liegt die Gründung ihrer gemeinsamen Kanzlei schon ein Vierteljahrhundert zurück. Damals, Anfang Oktober 1994, ging es los. „25 Jahre, das ist ein rundes Jubiläum, aber irgendwie ist die Zeit wie im Flug vergangen“, erzählt Maren Feyler. Und Wolfgang Hörnlein hat den Teppichladen noch vor Augen, der im heutigen Sitz der Kanzlei in der Kasernenstraße 14 damals sein Zuhause hatte, in diesem Geschäftshaus aus der Gründerzeit (Glühlampen Jahn). „Seither haben wir hier unser Büro, das muss also damals die absolut richtige Entscheidung gewesen sein.“ Maren Feyler und Wolfgang Hörnlein nämlich hatten damals Großes vor, und die Räume boten mehr als genug Platz für ihre Visionen. Das Werbeverbot für Anwälte war Anfang der 1990er Jahre gefallen, immer mehr Anwälte boten offensiv anwaltliche Dienste an. „Wir wollten unsere Spezialisierung sichtbar machen,
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indem wir zeigen, wer und wo wir sind und was wir leisten können, und das ging seriöserweise nur mit einem gut organisierten, zertifizierten Büro und objektivierbaren Kriterien und dokumentiertem Fachwissen in Form von Fachanwaltschaften“, erläutert Hörnlein die damaligen strategischen Überlegungen. Über 400 Quadratmeter waren es bereits zu Beginn, am 1. Oktober 1994, an sich viel zu viel. Maren Feyler und Wolfgang Hörnlein waren die beiden Anwälte, dazu kamen 5 Mitarbeiter. Die Kanzlei entwickelte sich gut, war gefragt, „wir haben wahnsinnig viel gearbeitet“, erinnert sich Hörnlein, „und tun das ja bis heute“, sagt Maren lachend. Und so lassen die Erweiterungen nicht lange auf sich warten: 2001 wird um- und ausgebaut, dann wieder 2011, 2014 und zuletzt 2017. „Mittlerweile sind wir nicht mehr bei 400, sondern bei 800 Quadratmetern“. Mindestens 35 Beschäftigte arbeiten heute fest angestellt für Hörnlein und Feyler, darunter 12 Anwälte und 5 Rechtsfachwirte, dazu zahlreiche Rechtsanwaltsfachangestellte und Bürokräfte.
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KANZLEI HÖRNLEIN & FEYLER Und nicht nur in Personal hat man investiert, in deren Fortbildungen, in deren Qualität, sondern auch in modernste digitale Serviceleistungen. Die sogenannte WebAkte bietet Mandanten schon frühzeitig gesicherten Zugriff auf alle Akten eines Falles – per Internet, unter Sicherstellung der DSGVO-Kriterien. Die Coburger Kanzlei war eine der ersten in Deutschland, die im Rahmen eines Pilotprojektes diese neue Dimension der Rechtsberatung möglich machte und das bis heute tut. 24 Stunden am Tag kann sich auf diese Weise ein Mandant schnell, weltweit, ohne zusätzliche Software und sicher, einen Überblick über seinen Fall verschaffen. Die persönlichen Zugangsdaten kommen direkt von der Kanzlei. Darüber hinaus schützt ein umfangreiches Sicherheitspaket die Daten vor unberechtigten Zugriffen. Sie lagern sicher auf zertifizierten Hochsicherheitsservern. Und die Kanzlei ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert für anwaltliches Dienstleistungs- und Kanzleimanagement. Das Begutachtungsunternehmen DEKRA bescheinigt Hörnlein & Feyler eine dokumentierte Organisation aller Abläufe in der Kanzlei, die eine reibungslose Zusammenarbeit untereinander und mit Mandanten sicherstellt. So fühlt man sich in der Kasernenstraße auch gut aufgestellt für die nächsten 25 Jahre, „auch wenn sich dadurch Digitalisierung, Globalisierung und zusätzlichen Konkurrenzdruck zum Beispiel durch Legaltech einiges ändern wird.“ Maren Feyler und Wolfgang Hörnlein haben im ersten Vierteljahrhundert schon bewiesen, dass sie innovativ sind, dass sie auf Spezialisierung setzen, dass sie bereit sind zu expandieren, um in Sachen anwaltlicher Beratung in der Region auch in Zukunft ganz vorne zu bleiben.
Seit der Kanzleigründung 1994 findet man den Bürokomplex in der Kasernenstraße 14 in Coburg – verkehrsgünstig nahe des Thüringer Kreuzes gelegen und umringt von zahlreichen, kostenlosen Parkmöglichkeiten. In den großzügig geschnittenen Räumen des Geschäftshauses aus der Gründerzeit arbeiten derzeit zwölf Rechtsanwälte sowie rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Hand in Hand mit modernster Technik auf zwei Etagen und über 800 Quadratmetern Grundfläche.
Diese Kanzlei ist nach
ISO 9001:2008 zertifiz
anwaltliches Dienstleis
und Kanzleimanageme
Die Anwaltskanzlei Hörnlein & Feyler ist Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. In der Umgebung befinden sich zahlreiche Parkmöglichkeiten. Um möglichst gut planen zu können, bitte Termine vorher telefonisch vereinbaren.
Anwaltskanzlei Hörnlein & Feyler Kasernenstraße 14 D-96450 Coburg Tel: (09561) 80 11 0 Fax: (09561) 80 11 20 info@hoernlein-feyler.de
&
Hörnlein Feyler
Fachanwälte
Die beiden Gründer der Kanzlei: Wolfgang Hörnlein und Maren Feyler
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Die Anwälte
DER RECHTSANWALTSKANZLEI HÖRNLEIN & FEYLER
Wolfgang Hörnlein
Maren Feyler
Dr. Thomas Kunze
Frank Sitte
Lutz Lindner
Heidi Schüler
Dr. Wolfgang Hacker
Karoline Rink
Eva Grabolus
Julia Gremmelmaier
Jürgen Hopf
Nadine Werner
Fachanwalt für Medizinrecht Fachanwalt für Versicherungsrecht Fachanwalt für Verkehrsrecht
Fachanwalt für Arbeitsrecht Fachanwalt für Verkehrsrecht
Fachanwältin für Familienrecht
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Fachanwältin für Familienrecht Fachanwältin für Erbrecht Mediatorin (univ.) Zert. Testamentsvollstreckerin
Fachanwältin für Verwaltungsrecht Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht
Strafrecht Ordnungswidrigkeitenrecht
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Vertrauensanwalt des MedizinrechtsBeratungsnetzes Master in Health and Medical Management
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Fachanwältin für Familienrecht
Allgemeines Zivilrecht Forderungseinzug
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Traditionen
SCHUMACHER PACKAGING
Verpackung mit Zukunft DER EBERSDORFER VERPACKUNGSSPEZIALIST SCHUMACHER PACKAGING
Die deutsche Wirtschaft verdankt ihre Leistungsfähigkeit nicht zuletzt ihrer mittelständischen Struktur. Sehr oft sind diese Mittelständler Familienunternehmen, die nicht nur Themen wie Innovation und Leistungsbereitschaft großschreiben, sondern auch Werte wie Tradition und Verantwortung. Die Inhaber dieser Unternehmen sind in ihrer Region verwurzelt, denken langfristig und handeln nachhaltig. Kein Vergleich zu börsennotierten Großkonzernen, die häufig von Aktionärserwartungen getrieben sind. Ein Beispiel dafür, wie Tradition und Innovation im deutschen Mittelstand ineinandergreifen, liefert Schumacher Packaging aus Ebersdorf. Der Spezialist für Verpackungen aus Voll- und Wellpappe hat seinen Stammsitz noch immer bei Coburg. Das Ebersdorfer Stammwerk ist heute sogar eines der leistungsfähigsten Wellpappenwerke weltweit. Gelenkt wird das Familienunternehmen von der inzwischen dritten Generation: von den Brüdern Björn und Hendrik Schumacher. Tradition und Innovation, Leistungsbereitschaft und Nachhaltigkeit – Schumacher Packaging ist einer dieser inhabergeführten Mittelständler, bei denen das Hand in Hand geht.
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DER VERPACKUNGSSPEZIALIST
Was gut war, kommt wieder Warum Wellpappe Ressourcen schont Das Thema Nachhaltigkeit ist Schumacher Packaging praktisch in die Wiege gelegt. Wer Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen aus der Natur fertigt, für den gehört Umweltbewusstsein sozusagen zur Unternehmens-DNA. Prinzipiell entsteht Papier aus Holz. Aber in Deutschland stammt der Löwenanteil des Materials für das Wellpappen-Rohpapier – 80 Prozent – heute schon aus dem Recycling. Weil Transportverpackungen aus Wellpappe sogenannte Einstoffverpackungen sind, lassen sie sich perfekt entsorgen und recyceln: Fast 100 Prozent der gebrauchten Verpackungen wandern einfach in die grüne Tonne und kommen in die Wiederverwertung. Das gilt für Privathaushalte genauso wie für Supermärkte. Auch da wird Wellpappe sortenrein gebündelt und geht zum Altpapierverwerter. Nachhaltig agiert Schumacher Packaging übrigens schon in der eigenen Produktion: Stanzabfälle, Verpackungsreste und Büropapier werden wieder zu Rohstoffen für die Wellpappenherstellung. Aus der Perspektive von Umweltschutz und Ressourcenschonung ist der geschlossene Rohstoffkreislauf der Wellpappe natürlich ideal.
Nachhaltigkeit mit Siegel FSC-zertifizierte Rohstoffe Nachhaltigkeit ist jetzt schon seit einiger Zeit in aller Munde – zu Recht. Der Begriff stammt aus der Forstwirtschaft, und die denkt langfristig. Im Wald geht es immer um Jahre und Jahrzehnte. FSC® (Forest Stewardship Council®) ist eine internationale Non-Profit-Organisation mit einer klaren Vorstellung in Sachen Wald. Das FSC will durch seine Zertifizierungen ein kontinuierliches Wachstum von nachhaltigen Waldflächen fördern. Der Anbau soll den sozialen, ökonomischen und ökologischen Rechten und Bedürfnissen von heute gerecht werden. Wellpappenrohpapiere entstehen in Deutschland zwar ganz überwiegend aus Recyclingmaterial, aber dennoch beträgt der Anteil an benötigten Frischfasern noch rund 20 Prozent. Und die stammen aus dem Bruchund Durchforstungsholz, das bei der nachhaltigen Waldbewirtschaftung anfällt. Schumacher Packaging unterstützt die Ziele des FSC und ist darum schon seit 2011 gruppenweit FSC-zertifiziert.
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SCHUMACHER PACKAGING
Pappe statt Plastik Die Schutzgasverpackung ohne Kunststoffschale Bio-Produkte in der Kunststoffschale kaufen – für viele Verbraucher passt das nicht zusammen. Nachhaltig und umweltgerecht wirkt eine Kunststoffverpackung fast nie. Ist sie auch nicht. Gut, dass die Industrie an Alternativen arbeitet. Bei Schumacher Packaging jedenfalls gibt es jetzt so etwas wie eine kleine Revolution, wenn es darum geht, leichtverderbliche Lebensmittel luftdicht zu verpacken. Statt der herkömmlichen Kunststoffschale verwendet Schumacher Packaging einen stabilen Pappkarton, der innen mit einer sehr dünnen, gasdichten Kunststofffolie ausgekleidet ist. So entsteht „Halopack“: eine moderne Schutzgasverpackung, die 70 bis 90 Prozent weniger Plastik braucht. Verbraucher können die Verpackung zuhause leicht entsorgen: Die dünne Folie geht in die gelbe Tonne und die Pappschale ins Altpapier, wo sie zu 100 Prozent recycelt wird. Mit seiner dünnen Folie schützt Halopack Lebensmittel sogar besser vor Umwelteinflüssen, als herkömmliche Kunststoffschalen das können. Die Folge: eine längere Haltbarkeit der Lebensmittel und weniger Verschwendung.
Schön und umweltfreundlich Pionier beim Mass-Volume-Digitaldruck Das stetige, organische Wachstum des Verpackungsspezialisten aus Ebersdorf hat viel mit seiner Innovationskraft zu tun. Ein Beispiel: Schumacher Packaging ist in der Branche der Pionier im schnellen Digitaldruck für Wellpappeverpackungen. Bei diesem sogenannten Mass-Volume-Digitaldruck lassen sich große Auflagen in beliebige Teilserien splitten, mit saisonalen, regionalen oder sogar personalisierten Druckmotiven. Schon aus Nachhaltigkeitsperspektive spricht viel für das neue Verfahren. Denn der Digitaldruck braucht weder Klischees wie der Flexodruck noch Druckplatten wie der Offsetdruck. Entsprechend gibt es für die Druckmotive auch keine Mindestmengen. So können Hersteller ihre Verpackungen immer in bedarfsgerechten Stückzahlen bestellen. Auch bei Aktionsverpackungen gibt es darum keine große Lagerhaltung mehr und viel weniger Abfall als früher. Anders als der Flexodruck zaubert der innovative Digitaldruck sogar auf Recyclingpapier attraktive, bunte Druckbilder – mit umweltgerechten, lebensmittelkonformen Farben. Und weil sich jede Verpackung individuell bedrucken lässt, vermeiden Hersteller sogar den Aufwand, ihre Verpackungen zu etikettieren. Stattdessen lässt sich ein fortlaufender Barcode oder QR-Code jetzt gleich auf die Verpackung drucken. Auch so schont der moderne Digitaldruck Ressourcen und reduziert Kosten. www.schumacher-packaging.com
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ZAHLEN & FAKTEN
Tradition in 124 Wörtern
Tradition (von lateinisch tradere „hinüber-geben“ oder traditio „Übergabe, Auslieferung, Überlieferung“) bezeichnet die Weitergabe von Handlungsmustern, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen u. a. oder das Weitergegebene selbst. Tradition geschieht innerhalb einer Gruppe oder zwischen Generationen und kann mündlich oder schriftlich über Erziehung, Vorbild oder spielerisches Nachahmen erfolgen. Die soziale Gruppe wird dadurch zur Kultur. Weiterzugeben sind jene Verhaltens- und Handlungsmuster, die im Unterschied zu Instinkten nicht angeboren sind. Dazu gehören einfache Handlungsmuster wie der Gebrauch von Werkzeugen oder komplexe wie die Sprache. Die Fähigkeit zur Tradition und damit die Grundlage für Kulturbildung beginnt bei Tieren, wie beispielsweise Krähen oder Schimpansen, und kann im Bereich der menschlichen Kulturbildung umfangreiche religiös-sittliche, politische, wissenschaftliche oder wirtschaftliche Systeme erreichen, die durch ein kompliziertes Bildungssystem weitergegeben wurden. Tradition kann ein Kulturgut sein.
Beliebte traditionelle Namen
Zahl&en Fakten
Almut Karla Amalia Berta Emma Mathilda Frederike Lotte Viktoria
TOP TEN Die traditionsreichsten Unternehmen der Welt
Maximilian Leopold Friedrich Georg Artur Kaspar Benno Wilhelm Karl
10
Old Bushmills Whiskey Brennerei gegründet 1608 9
So speisen Ost und West zum Fest 57%
Fabricca d’Armi Pietro Beretta gegründet 1526 6
The Shore Porters Society gegründet 1498 5 Frapin gegründet 1270
Alte Bundesländer
4
Neue Bundesländer
Bayrische Staatsbrauerei Weihenstephan gegründet 1040
3 Sean’s Bar Gegründet im Jahr 900 unter dem Namen Luain’s Inn besteht die Bar bis heute im irischen Athlone.
42%
17%
Würtchen & Kartoffelsalat
16%
13%
Geflügel
13%
9%
Fisch
8%
Raclette
12%
2 Stiftskeller St. Peter gegründet 803; Schon Könige, Präsidenten und Kardinäle sind im Restaurant in Salzburg bedient worden. 1 Nisiyama Onsen Keiukan gegründet 705; Seit über 52 Generationen befindet sich das japanische Hotel in Familienhand.
7%
Fondue
Traditionen bei der Hochzeit Bräutigam hat Kleid vorab nicht gesehen
48%
Tanzfläche mit Hochzeitswalzer eröffnet
48%
Brautstrauß geworfen
für Pflege von Kultur und Tradition
47%
Brautvater führt Braut zum Altar
36%
Braut trägt keinen Schleier
32%
Getrennte Nacht vor Hochzeitsnacht Braut über die Türschwelle tragen
Einsatz in der Freizeit
81%
Bräutigam wartet in der Kirche/Standesamt auf die Braut
60
Cambridge University Press gegründet 1534
8 7
Whitechapel Bell Foundry gegründet 1570
29%
Oft
3,1% Gelegentlich
15,3%
Nie 80,6%
17%
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CHR I S T IN HENKEL
BADEME I S T ER
JONA S GRE INER
D e r B e r l in e r St a n d - Up - C o m e d i a n b e g e i s t e r t r e g e l m ä ßi g i m Quat sch Comedy Club und bei Night wash
D i e L i e d e r m a c h e r in f a s z in i e r t m i t ih r e m M u s i k k a b a r e t t u n d t i e f s c hw a r z e m H u m o r
D e r S u p e r h e l d in k u r z e r H o s e, mit Plauze und Badelat schen redet, rock t und rappt
Die Nachwuchshof f nung der o s t d e u t s c h e n K a b a r e t t- u n d Comedyszene aus L auscha
NE
U T EN Z W NG E CK 5 E 1 N 1
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ROU
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BURG
TUNG
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CHEN F ÜR E I
T UT T Y T R AN
NEFIZ-VERA
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KONZEPTION & FOTO: SEBASTIAN BUFF
Es sind Menschen der Tat, Nimmermüde, Antreiber, Gestalter, Vorwärtsstrebende, Aktive. Es gibt sie auf der großen Bühne, seltener im Verborgenen, aber auch da. Sie stellen sich vor. Im COBURGER. In jeder Ausgabe einer oder eine – Männer und Frauen.
MACHER
Dieses Mal: Prof. Johannes Kraft, er hat die Fachklinik für Geriatrie und Rehabilitation am Klinikum Coburg zu einem deutschlandweiten Vorzeigemodell gemacht.
Sind Sie ein Macher? Ich glaube schon, ja. Warum sind Sie ein Macher? Arzt ist für mich ein absoluter Traumberuf, weil man aktiv Menschen hilft, weil man das gerne, und mit Freude tut. Ich möchte darüber hinaus aber auch Strukturen schaffen, damit das Helfen noch besser gelingen kann. Dazu muss man das richtige Umfeld haben, Menschen, die man von einer Idee überzeugen kann. Gemeinsam mit anderen Menschen helfen zu können: Das macht Freude und ist sinnvoll. Wie ging es los mit dem Machen? Zum einen war ich das älteste von fünf Kindern, da konnte ich schon früh Verantwortung übernehmen, zum anderen - wie in einer Großfamilie ja oft gar nicht anders möglich auch mein Studium zum Teil selbst verdienen, da wird man zielorientiert und macht viele zusätzliche Erfahrungen. Und als nach dem Studium zunächst alles auf eine Unikarriere hinauslief, habe ich zunächst lieber als Landarzt gearbeitet, ich wollte ja als Arzt etwas für die Menschen machen. Auch da bist Du für alles verantwortlich, vom Alltagswehwehchen bis zur Familientherapie, 24 Stunden 7 Tage lang. Also ich habe in verschiedenen Phasen meines Lebens gelernt, Verantwortung zu übernehmen, das hat mir auch immer viel Freude bereitet, das ist denke ich ganz wichtig, um etwas machen, etwas bewegen, vorwärtsbringen zu können. Und wie kam es zur Entwicklung der Geriatrie? In meiner Tätigkeit als Arzt am Klinikum Coburg wurde mir rasch klar, dass es zunehmend Menschen mit gleichzeitig vielen verschiedenen
Krankheitsbildern gab, darunter vor allem viele Ältere. Die treffen ja normalerweise auf ein hochspezialisiertes organkonzentriertes medizinisches System, das sich dann auf eine Krankheit fokussiert, brauchen aber auch jemanden, der sich ein gesamtes Bild macht, und dann priorisiert, welche Behandlung für den Betroffenen wirklich wichtig ist. Außerdem war schon vor vielen Jahrzehnten klar, dass es immer mehr ältere Menschen geben wird. Und so haben wir dann hier die Geriatrie angesiedelt. Jetzt machen wir das seit bald 25 Jahren und sind in der Branche das „Coburger Modell“. Wir hatten als erste in Deutschland eine stationäre geriatrische Rehabilitation an einem Großklinikum, dann die erste ambulante, die erste mobile ambulante, eine Gedächtnisambulanz und viele weitere Angebote. Über 2000 Patienten kommen mittlerweile jährlich zu uns, teilweise aus dem gesamten Bundesgebiet, drei von vier können wir gar nicht aufnehmen, weil wir an unserer Kapazitätsgrenze angelangt sind. Ist die Region Coburg ein guter Standort für Macher? Ich bin überzeugt, dass man in der Region Coburg manches schneller erreichen kann als in der Metropole, weil Strukturen kleinräumiger und gleichzeitig offener sind, man sich kennt, weil die Widerstände für Neues dadurch geringer sind, und weil die Stadt mit ihrem großartigen kulturellen Angebot, Ihrer Kreativität und den weltweit erfolgreichen Unternehmen und Unternehmern weltläufiger ist als ähnliche Städte dieser Größe. Letztlich sind zum Machen immer die Menschen das Wichtigste, ohne gute Leute kannst Du nichts erreichen.
Die Fragen stellte Wolfram Hegen.
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ANDRE GROSCH
Andre Grosch stammt aus einem Coburger Autohaus mit Tradition über die Generationen hinweg. Als Unternehmersohn des Citroën-Autohändlers Herbert Grosch lebt er mit der Erwartungshaltung, dass er irgendwann einmal den Familienbetrieb übernimmt. Nach fast 20-jähriger Mitarbeit im väterlichen Unternehmen erscheint dieser Schritt beinahe vorprogrammiert – wie eine automatische Folge. Doch Anfang des Jahres durchbricht Andre Grosch diesen Automatismus und entscheidet, Fahrt aufzunehmen und andere Wege zu gehen...
Von einem automatischen Werdegang und nicht-automatischen Wegen.
Seit März 2019 arbeitet er erfolgreich in Bamberg. Als Verkaufsleiter für MINI im neu aufgebauten Auto haus Sperber in der Ohmstraße nimmt er eine der leitenden Positionen innerhalb des rund 110-köpfigen Teams ein. Ende des Jahres kommt noch die Teamleitung für den BMW-Neuwagenverkauf dazu. „Für mich ist das ein echter Karrieresprung, ein ganz anderes Level. Die Strukturen innerhalb eines Autohauses dieser Größe bieten ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten“, erklärt Andre Grosch. Er sieht die berufliche Veränderung als persönliche Entwicklungschance und als ein „Weiter“ auf seinem autonomen Weg.
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Die Leidenschaft Auto wurde natürlich fast automatisch zu Hause entfacht. „Für mich war schon als Kind das elterliche Autohaus wie ein riesiger Spielplatz, auf dem es jeden Tag etwas neues zu entdecken gab“, erinnert sich der Coburger strahlend, „ich habe dort meine ersten eigenen Fahrversuche gemacht und mich mehr und mehr für Fahrzeuge aller Art begeistert.“ Heute ist Andre Groschs favorisiertes „Spielareal“ der Frankenwald. Er liebt es, sich am Wochenende ein BMW- oder MINI-Cabrio direkt von seinem neuen Arbeitsplatz im Autohaus Sperber mitzunehmen und zur Ködeltalsperre zu fahren oder einfach durch
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ANDRE GROSCH
„Genauso wichtig ist das Vertrauensverhältnis. Ich schaffe diese Basis, indem ich den Kunden seinen Bedürfnissen entsprechend berate. Manchmal bedeutet das auch, ihn davon abzuhalten, mehr Ausstattung zu kaufen als er wirklich braucht. Meine Überzeugung ist es, dass ein Kunde, der lang fristig mit seinem Wagen zufrieden ist, weil er genau zu ihm passt, immer wieder kommt. Und dann habe ich mehr erreicht als mit jedem emotional provozierten Auto-Kauf.“
Andre Grosch über das Vertrauen seiner Kunden
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VON WERDEGANG UND WEGEN
die Landschaft zu cruisen. „Das ist wirklich genau mein Ding!“ Die Begeisterung fürs Fahren und Ausprobieren der verschiedenen Auto-Modelle ist Teil des Erfolgsrezeptes von Andre Grosch. Es macht ihn als Verkäufer glaubhaft. Denn die Leidenschaft spürt man. Und er weiß, wovon er spricht, wenn er Kunden vom Kurvenverhalten des Mini Clubman berichtet oder von der Sportlichkeit des klassischen Minis. „Genauso wichtig“, weiß er aus seiner langen Erfahrung heraus, „ist das Vertrauensverhältnis. Ich schaffe diese Basis, indem ich den Kunden seinen Bedürfnissen entsprechend berate. Manchmal bedeutet das auch, ihn davon abzuhalten, mehr Ausstattung zu kaufen als er wirklich braucht. Meine Überzeugung ist es, dass ein Kunde, der langfristig mit seinem Wagen zufrieden ist, weil er genau zu ihm passt, immer wieder kommt. Und dann habe ich mehr erreicht als mit jedem emotional provozierten Auto-Kauf.“ Die Praxis gibt dem 39-Jährigen recht. Seine Kunden vertrauen ihm und bauen ein persönliches Verhältnis zu ihm auf. Im Coburger Autohaus kam beispielsweise ein Ehepaar aus Erfurt nach dem Wagenkauf regelmäßig zu Besuch, um Faschingskrapfen und Weihnachtsplätzchen zu bringen oder ihm mit einem Geburtstagskuchen eine Freude zu machen. Und auch in Bamberg gibt es bereits nach einem halben Jahr vergleichbare Geschichten: „Hier kam mal eine Frau, die beruflich unterwegs war, nach Feierabend mit einer Autopanne ins Haus geschneit. Da sie
Das Autohaus Sperber für Mini und BMW berät Kunden der gesamten Region Oberfranken. In den beiden Niederlassungen Bamberg und Lichtenfels ist das Team für Interessenten da.
noch am Abend einen wichtigen Termin in Nürnberg wahrnehmen musste, habe ich sie kurzentschlossen dorthin gefahren und am nächsten Tag, nachdem ihr Auto repariert war, wieder abgeholt. Das war damals keine Kundin unseres Hauses, aber seit der Aktion haben wir aufgrund ihrer Empfehlung mehrere Neukunden gewinnen können“, erzählt der Verkaufsleiter aus dem Autohaus Sperber. Dass der Job als PKW-Verkäufer eine Berufung ist, war Andre Grosch anfangs gar nicht bewusst. Nach der Schule wollte er eine Ausbildung außerhalb des elterlichen Unternehmens absolvieren. So entschied er sich zunächst für einen Weg als Steuerfachangestellter. Aber die Sache passte nicht. Es war nicht sein Weg. Deshalb packte er sein Wissen aus der Bilanzbuchhaltung ein und ging damit in den Familienbetrieb. Dort durchlief er von der Werkstatt übers Controlling bis hin in den Verkauf nahezu alle Bereiche im Autohaus und wurde zu dem, der er jetzt ist. Wie die nicht-automatische Entscheidung fürs Autohaus „zu Hause“ damals, ist auch die heutige Entscheidung weg davon richtig. Andre Grosch fühlt sich wohl im Bamberger Team des Autohauses Sperber. Er betont vor allem die Wertschätzung der verschiedenen Kompetenzen im Sperber-Kollegenkreis: „Hier hat von Anfang an die Chemie untereinander gestimmt. Man vertraut sich. Und das ist wirklich wertvoll.“
Autohaus Sperber Ohmstraße 10a 96050 Bamberg
Autohaus Sperber Grünewaldstraße 3A 96215 Lichtenfels
Telefon: 0951 - 9643330
Telefon: 09571 - 92300
Öffnungszeiten
Öffnungszeiten
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag
07:00–18:00 Uhr 07:00–18:00 Uhr 07:00–18:00 Uhr 07:00–18:00 Uhr 07:00–18:00 Uhr 09:00–13:00 Uhr
08:00–18:00 Uhr 08:00–18:00 Uhr 08:00–18:00 Uhr 08:00–18:00 Uhr 08:00–18:00 Uhr 08:00–13:00 Uhr
www.autohaus-sperber.de
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Coburg, das Coburger Land und die angrenzenden Gebiete: Eine lebenswerte Region, mitten in Europa. Naturnah und doch urban, mit Sinn für Kultur, Platz für Freizeit, Raum für Bildung. Und vor allem ein idealer Ort zum Arbeiten. Das belegen viele erfolgreiche Unternehmen. Sie sind die Treiber der Region Coburg, tief verwurzelt in ihrer Heimat und weltoffen zugleich, verantwortungsbewusst, visionär. Sie sind …
CoburgsBeste COBURGS BESTE ist des neue LABEL des COBURGER – seit Ende 2018. COBURGS BESTE steht als LABEL für die besten Unternehmen der Region Nordwestoberfranken und Südthüringen. 68
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COBURGS BESTE Der COBURGER wählt sie aus und stellt sie vor – Unternehmen, die sich durch die Kombination verschiedener Kriterien auszeichnen:
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Innovation Tradition Ausbildung Engagement
Quer über alle Branchen, ob Industrie, Handwerk, Handel oder Dienstleistung. Diese Unternehmen bekommen die Chance, sich im COBURGER als COBURGS BESTE zu präsentieren. In einem gemeinsamen Workshop erarbeitet der COBURGER mit einem Team bestehend aus Redakteur, Designer und Marketingfachleuten den Wesenskern dieser Unternehmen heraus. Im Mittelpunkt steht dabei die Antwort auf die Frage, was das Unternehmen treibt, wo es sich in der Zukunft sieht, welche Innovationen, welche Visionen es tragen. Am Ende steht eine individuelle Unternehmenspräsentation auf vier Seiten, optisch, inhaltlich, emotional aufbereitet.
Das waren bisher COBURGS BESTE seit Dezember 2018: Ausgabe 30: 12/2018
Ausgabe 31: 02/2019
Ausgabe 32: 04/2019
Ausgabe 33: 06/2019
Ausgabe 34: 08/2019
COBURGS BESTE in dieser Ausgabe sind:
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Und in den nächsten Ausgaben können Sie sich schon jetzt auf viele ganz besondere Geschichten ganz besonderer Unternehmen aus der Region freuen. Diese Firmen nämlich sind 2019 auf jeden Fall COBURGS BESTE:
Darüber hinaus viele weitere Topunternehmen. COBURGS BESTE. NUR IM COBURGER.
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" Ich bin für Valeo auf der ganzen Welt unterwegs, oft auch längere Zeit, und trotzdem sind wir wie eine kleine Familie, sind immer miteinander verbunden, ich fühle mich einfach aufgehoben. " - Ibram Gerges, aus Ägypten
" Als ich 2015 nach Deutschland kam, war das echt ein Schock mit der neuen Sprache. Und jetzt? Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als hier mit den Kollegen zu kommunizieren, und vor allem weltweit. " - Nandina Naga-Sreeja, aus Indien
" Ich suche gerne die Herausforderung, den Wettbewerb. Das spornt mich an. Da bin ich hier genau richtig, bin nach vier Jahren schon befördert worden. Also ich bleibe bei Valeo, habe auch schon ein Haus gekauft für meine kleine Familie. "
" Ich bin seit fast 25 Jahren bei Valeo und es gibt keinen Tag, an dem ich nicht etwas Neues kennengelernt habe. Meine Arbeit ist so abwechslungsreich, spannend, so vielfältig, ich gehe jeden Tag mit einem Lachen in die Firma und mit einem Lachen wieder raus. " - Kathrin Weinmar, aus Sachsen
- Arnaud Koch, aus Frankreich
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Advertorial " Valeo ist mein Leben. Ich habe schon mit 14 bei der Firma angefangen, damals noch in Brasilien, wollte aber unbedingt nach Deutschland. Dann hat sich der Traum erfüllt. Valeo hat mir alles gegeben, mein ganzes Wissen, Anerkennung, eine Familie – und meine Frau habe ich auch durch Valeo getroffen. " " Ich bin so ein richtiges Valeo-Kind, bin hier ausgebildet worden, habe dann verschiedene Aufgaben übernommen, habe mich währenddessen weitergebildet. Dass ich hier in meiner Heimat bleiben kann, aber gleichzeitig international arbeite, ist für mich perfekt. "
- Lucas Micke, aus Brasilien
- Andreas Gatzer, aus Thüringen
" Ich bin seit 22 Jahren da, ich glaube, das sagt schon viel aus. Als Experte für Strömungssimulationen habe ich mir einen Status erarbeitet, der weltweit gefragt ist. Diese internationale Vernetztheit, die vielen guten freundschaftlichen Kontakte überall, das schätze ich sehr. " - Oliver Lauer, aus Franken
" Ich darf gerade im Rahmen meines Masterstudiums beweisen, dass ich ein komplexes Projekt hier bei Valeo führen kann. Diese Eigenverantwortung, diese Freiheit, genieße ich sehr. Ich will auf jeden Fall bei Valeo bleiben. "
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- Phillip Lauer, aus Franken
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VALEO
Gibt’s nicht gibt’s nicht Die Valeo Klimasysteme GmbH Bad Rodach Ein Besuch bei Valeo Klimasysteme Bad Rodach ist ein Erlebnis. Ein technisches Erlebnis ohnehin angesichts der hohen Entwicklungsund Produktionskompetenz des Unternehmens. Aber vor allem ist der Besuch ansteckend. Menschlich ansteckend. Bunt. Fröhlich. Lebendig. International. Menschen aus über 30 Ländern arbeiten in Bad Rodach. Nicht nur aus dem Mutterland des französischen Konzerns mit seinen insgesamt über 100.000 Mitarbeitern weltweit, sondern von allen Kontinenten. Europäer, Afrikaner, Latein- und Nordamerikaner, Asiaten. Ihr Zusammenspiel macht aus dem kleinen Ort „am Rand vom Rand der Welt“, wie ihn Produktmarketing & Kommunikations Manager Kathrin Weinmar liebevoll nennt, einen internationalen Platz.
Valeo Bad Rodach ist auf diese Weise trotz seiner 1.100 Mitglieder eine Familie, zu der man gerne zurückkehrt, zu der man sich verbunden fühlt. Viele Mitarbeiter sind oft in der Welt unterwegs, ihre Kompetenz ist gefragt bei den Kunden, namhaften Herstellern der Automobilindustrie, oder in anderen Niederlassungen des Konzerns. In Bad Rodach aber schlägt ihr Herz, hier sind ihre Familien, hier engagieren sich viele über die Arbeit hinaus, hier stehen ihnen viele Karrieremöglichkeiten offen.
„Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht etwas Neues kennengelernt habe“, sagt Weinmar, „alles, was man sich vorstellen und was man sich nicht vorstellen kann, habe ich erlebt, das ist wahnsinnig spannend … und oft auch sehr lustig.“
„Gibt’s nicht gibt’s nicht“ nennt Kathrin Weimar das lachend. Alles ist möglich bei Valeo Klimasysteme GmbH.
Gruppe • Automobilzulieferer für alle Hersteller weltweit • 19 Milliarden Euro Umsatz • 113.000 Mitarbeiter in 33 Ländern
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VALEO
Klimasysteme GmbH Bad Rodach • 1.100 Mitarbeiter aus 30 Nationen • Produktionsstätte und Entwicklungszentrum • Klimaanlagen und Klimasystem-Komponenten • Kompetenzzentrum für Spritzgießverfahren • Entwicklungsbereich für innovative Bedienelemente
www.valeo.de
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VERPA FOLIE WEIDHAUSEN
Folien und Umwelt sind kein Widerspruch Sie finden sich in vielen Bereichen und sind allgegenwärtig: Hauchdünne Folien, reißfeste Säcke, Inliner-Bags oder Abdeckhauben aus dem Hause Verpa sind nicht zu ersetzen. Sie werden im Tiefkühlbereich, in der Getränkeindustrie, bei Tierfutterverpackungen und vielem mehr eingesetzt. Sie halten Obst und Gemüse frisch, werden zu Schläuchen verarbeitet und sind selbst in der Polsterindustrie nicht wegzudenken. Verpa Folie Weidhausen, ein dynamisch wachsendes Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern, ist Marktführer in der Folienbranche und Pionier zugleich. Der Hauptsitz des Familienunternehmens ist Weidhausen, wo im eigenen Labor neue Produkte entwickelt und im Werk produziert werden. Mit über 35 Extrusionsanlagen stellt das Unternehmen an verschiedenen europäischen Standorten Mono- und Coexfolien in verschiedenen Breiten und Foliendicken her und bedruckt diese in hochmodernen Flexodruckanlagen mit bis zu 10-Farben. Die qualitätsvollen Ergebnisse reichen von der endlosen Rollenware bis zu kundenspezifisch maßgeschneiderten Konfektionsprodukten wie Folienbeutel und vielem mehr. Auf eines legt das Unternehmen größten Wert: „Wir arbeiten seit der Gründung umweltbewusst“,
sagt Geschäftsführer André Baumann. Das wird deutlich beim Markenprodukt Verpalin – dickenreduzierte PE-Folien, bei deren Herstellung jedes Jahr mehr als 40.000 Tonnen Grundstoffmaterial eingespart werden, ein messbarer Beitrag in Nachhaltigkeit – sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch. Mit seiner Linie „Verpalin Green life“ geht das Unternehmen einen weiteren Schritt in die Zukunft. Alle Produkte aus dem Hause Verpa sind zudem zu 100 Prozent recyclingfähig und werden somit wiederverwendet. „Kunststoff darf kein Müll sein, sondern ein Wertstoff für neue Verpackungen oder nutzbar zur Energierückgewinnung“, betont Baumann. Somit sei im geschlossenen Kreislauf das Benutzen, Sammeln, Recyceln und Wiederverwerten von Kunststoff ein kostbarer Beitrag zur ökologischen Entlastung.
„Kunststoff ist wie keine andere, die mit Abstand beste Verpackungsform um die Lebensmittelhaltbarkeit bis zu verzehnfachen und so die Nahrungsmittelverschwendungen wirksam zu senken.“ Verpa Folie Weidhausen
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CoburgsBeste Die Philosophie des Unternehmens: Begeistern. Dazu zeigt sich vor allem auch in der Mitarbeiterführung. Die Geschäftsleitung pflegt ein freundliches, kollegiales und ehrliches Miteinander auf allen Ebenen. „Jeder Einzelne im Unternehmen übernimmt Verantwortung und trägt somit zum Erfolg bei,“ freut sich Baumann. Verpa Folie Weidhausen bildet in verschiedenen Berufen auf hohem Niveau aus. Die „Azubis“ werden
Verpa Folie ist der Partner für die europäische und nordamerikanische Industrie im Bereich Polyethylen-Folie. An drei Standorten produzieren das Unternehmen PE-Folie in verschiedensten Breiten und Qualitäten.
VERPA FOLIE WEIDHAUSEN
Kunden begeistern mit begeisternden Produkten und begeisterten Mitarbeitern. Wir müssen immer besser werden um richtig gut zu sein! Firmenphilosophie Verpa Folie
während ihrer Ausbildung intensiv begleitet. Ideen, Verbesserungsvorschläge und konstruktive Kritik sind als positives Engagement willkommen. „Dabei steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Wir gehen mit unseren Azubis durch Höhen und Tiefen des täglichen Lebens“, betont Baumann. Den „Azubis“ bietet das Unternehmen tolle Aufstiegschancen, Führerscheinzuschuss, ein eigenes Auto nach der Lehre und vieles mehr.
Die Verpa Geschäftsleitung
Das Unternehmen Verpa Folie: • • • • • • •
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Innovationsführer für stärkenreduzierte & nachhaltige Folienlösungen international agierendes fränkisches Familienunternehmen seit 40 Jahren 3 Produktionsstandorte (Weidhausen, Gunzenhausen, Wroclaw/PL) mehr als 530 Mitarbeiter, 51 Auszubildende jährliche Produktionsmenge mehr als 65.000 Tonnen (alle Branchen) 35 Extrusionsanlagen, bis 3.600 mm breite, bis 6 µm, Wertstoff-Recycling-Anlage, 10 Farben-Flexodruck, Konfektions-Fertigung verantwortungsvolles solziales Engagement für Mitarbeiter und Region
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Was die Wenigsten wissen ...
Es ist nicht eine Frage der Alternative, sondern nach der Sinnhaftigkeit dieser. Jede Lรถsung da, wo sie am besten ist. AUSGABE 35 / OKTOBER 2019
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Es ist Ernst … Der Chef unkonventionell, der Service unkompliziert, das Klima familiär. Im Autohaus Willy Ernst passt einfach alles. Das Coburger Traditionsunternehmen in der Neustadter Straße 14 ist die Anlaufstelle für jeden, der sich und sein Auto in professionellen Händen wissen will.
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Advertorial
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AUTOHAUS WILLY ERNST
Joachim Ernst, Geschäftsführer
Das ist vor allem dem Chef des Unternehmens Joachim Ernst zu verdanken. Eigentlich hat der 50-jährige ja Radio- und Fernsehtechniker gelernt, aber seine Liebe zum Auto hat ihn an die Spitze des Familienunternehmens gebracht. „Ich bin in der Werkstatt aufgewachsen, ich liebe es, Öl zu riechen“, schwärmt der Geschäftsführer. Diese Liebe zeigt sich bei einer Besichtigung des Firmengeländes, einschließlich der Werkstätten und Aufenthaltsräume bis in das kleinste Detail. Das Thema Automobil spiegelt sich sogar in den sanitären Anlagen wider.
„Nur wenn der Kunde zufrieden ist und der Mitarbeiter lächelt, dann hast Du es richtig gemacht.“ Joachim Ernst, Geschäftsführer
Das Autohaus Ernst blickt auf eine lange Tradition zurück: Gegründet vor über 90 Jahren - im Jahr 1926 - von Willy Ernst, von Sohn Hubertus übernommen und mittlerweile in dritter Generation von Joachim Ernst geleitet. Im Laufe der Jahre wurde das Unternehmen kontinuierlich erweitert und ausgebaut. Heute beschäftigt der Betrieb rund 80 Mitarbeiter im Alter von 15 bis 66 Jahren in den verschiedenen Bereichen. Es ist ein Team, über das sich Joachim Ernst besonders freut. „Über die Jahre hinweg habe ich eine Truppe aufgebaut, die mich unheimlich stolz macht.“ Dazu musste er zunächst alte Strukturen aufbrechen- ein Prozess, der zwar
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einige Jahre gedauert, aber sich gelohnt habe, so Ernst. Denn zum Erfolg eines Unternehmens trage nicht zuletzt das Betriebsklima bei, ist Ernst überzeugt. „Die Leute müssen bei Dir arbeiten wollen“, sagt er. Als anerkannter Ausbildungsbetrieb bietet das Autohaus jedes Jahr zahlreiche Lehrstellen an: Vom Automobilkaufmann bis zum Fahrzeuglackierer. Außerdem haben die Mitarbeiter die Möglichkeit sich dauerhaft fort- und weiterzubilden und verschiedene Lehrgänge, Seminare und Schulungen zu besuchen. Im Mittelpunkt der Arbeit des gesamten Teams steht der Kunde. „Nur wenn der Kunde zufrieden ist und der Mitarbeiter lächelt, dann hast Du es richtig gemacht“, sagt Ernst. Ob im Verkauf, bei den Modellen, im Service oder im Umgang mit den Kunden – das Autohaus Ernst setzt auf höchste Qualität. Das Team legt besonderen Wert auf individuelle Beratung in Service, Vertrieb und Werkstatt. In mehreren Werkstätten inklusive eigener Lackiererei werden umfangreiche Serviceleistungen für jedes Fahrzeug angeboten. Das zahlt sich aus: Der Traditionsbetrieb hat Stammkunden, die kilometerweite Wege zurücklegen, um in das Autohaus ihres Vertrauens zu kommen.
„Unsere tägliche Mission lautet so einfach wie konsequent: Gute Arbeit.“ Joachim Ernst, Geschäftsführer
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AUTOHAUS WILLY ERNST
Joachim Ernst hat ein Faible für Autos. Vor allem schlägt sein Herz Fahrzeuge aus den 1980er Jahren, seine Lieblingsautos sind der VW Typ 181 Kübel und ein VW T3 Syncro. Da liegt es auf der Hand, dass Ernst offiziell „Classic Competence Center“ von Volkswagen ist. Als einer von ca. 60 Betrieben bundesweit ist das Autohaus Willy Ernst Experte für Old- und Youngtimer aus dem Hause Volkswagen, Audi und Porsche. Mit den richtigen Werkzeugen und dem alten Wissen wird bei Ernst repariert, was andere schon gar nicht mehr kennen. Dank der langjährigen Erfahrung kennt das Team alte VWs in und auswendig.
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Das ehemalige
Goebel-
Seit Oktober neues Zuhause von markatus, der führenden Werbeagentur aus der Region. Hier entsteht außerdem die digitale Manufaktur des Digitalen Gründerzentrums der Region Coburg. 82
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Gelände
in Rödental …
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ITV
iTV. Gute Geschichten. Gute Bilder. Gut erzählt.
Imagefilme. Werbespots. Eventmovies. Erklärfilme. Für Social Media. Kino. TV. Messe.
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Advertorial
GUTE BILDER Unsere Filme erzählen Geschichten von Menschen für Unternehmen und von Unternehmen für Menschen. Unterhaltend, informativ, emotional. Immer entlang der Ziele und des Leitbildes unserer Kunden - als Imagefilm, Werbespot, Erklärfilm, Produktvideo oder Eventmovie. Jeder Film ist ein Einzelstück, individuell entworfen und umgesetzt. Von der strategischen Beratung über die Konzeptionierung, die Dreharbeiten und die Postproduktion bis hin zur Präsentation oder Verbreitung: Wir kümmern uns um jeden Schritt einer Produktion, und vor allem um unsere Kunden: Viele von ihnen sind kleinund mittelständische Unternehmen aus unserer Heimatregion mitten in Deutschland. iTV ist ein erfahrener, kompetenter und kreativer Dienstleister für Film- und TV-Produktionen. Ein zehnköpfiges Netzwerk ausgebildeter und kreativer Redakteure, Autoren, PR-Fachleute, Kameraleute und Cutter steht für qualitativ hochwertige Bewegtbildkommunikation zu fairen Preisen. Über die Unternehmensmutter, die süc//dacor GmbH, greifen wir zudem auf große IT-Kompetenz und ein hauseigenes Rechenzentrum zurück.
So haben wir uns zu einem der führenden Produzenten von Bewegtbildinhalten in der Region Franken und Südthüringen entwickelt. Das belegen Auszeichnungen wie zwei Fernsehpreise der Bayerischen Landesanstalt für neue Medien, ein Coburger Medienpreis oder auch ein Deutscher Nachhaltigkeitspreis. Und vor allem die vielen Produktionen für zahlreiche Kunden aus dem Coburger Land und darüber hinaus. Unsere Werbeproduktionen laufen im klassischen Fernsehen genauso wie im Kino oder in den sozialen Medien. Immer im Dienste unserer Kunden, im Dienste ihres Erfolgs. Mit unserem hauseigenen regionalen TV-Sender iTVCoburg, dem zu seinen Anfangszeiten ersten lizenzierten bayerischen Regionalsender im Netz, verfügen wir zudem über ein eigenes Medium für insgesamt über 70 000 Kontakte. Und auch wenn die Medienbranche sich in einem schnellen Wandel befindet, die Anforderungen an erfolgreiche Film- und TV-Produktionen sind dieselben geblieben: Es geht darum, gute Geschichten mit guten Bildern gut zu erzählen.
Unsere Produktionen
Werbespot Frischecenter Wagner
Werbespot SÜC
Imagefilm Kongresshaus Rosengarten
Livetalk Sparkasse
Erklärfilm Energieversorger
Imagefilm Heinz Glas
Imagefilm Audio Logo
Eventfilm Gelder und Sorg
Eventfilm 200 Jahre Prinz Albert
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ITV
Unsere Kunden
Unsere Leistungen STRATEGIE
KONZEPT
DREH
Jeder Film ist Teil einer übergeordneten Strategie bei unseren Kunden. In einem Vorgespräch geht es daher darum, unseren Kunden, sein Unternehmen, seine Produkte kennenzulernen. Wir wollen gerne etwas erfahren über seine Ziele, seinen Markt, seinen Antrieb, bekommen gerne einen Einblick in seine Überlegungen.
Ob Imagefilm, Werbespot, Eventmovie oder Erklärfilm: Jeder Film hat eine Botschaft. Um diese zu transportieren, benötigt er eine Geschichte, eine Story mit Figuren, mit Orten, mit Handlungen. Wir entwerfen daher zunächst Ideen, was für eine Geschichte wir erzählen könnten. Ob emotional, informativ, unterhaltend, witzig oder alles zusammen. Aus einer der Ideen entwickeln wir ein Drehbuch.
Wir kümmern uns um die komplette Durchführung der Dreharbeiten, personell, technisch, organisatorisch. Das fängt bei der Drehplanung und der Suche nach geeigneten Locations an, geht über die Wahl geeigneter Darsteller und die Zusammenstellung der benötigten Technik bis hin zu den eigentlichen Dreharbeiten.
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POST
VERBREITUNG
Am Schnittplatz entsteht auf Basis des Drehbuchs und der gedrehten Sequenzen der fertige Film. Dort werden die Bilder montiert, mit Texten, Geräuschen, Effekten, Musik, Animationen und Grafiken kombiniert. Am Ende bekommt ein Film den letzten Schliff, wenn wir Farben und Sound designen.
Im Vorfeld der Produktion sind die späteren Verbreitungswege festgelegt worden. Ob TV, soziale Medien, Kino, Messe, andere Einsatzzwecke oder auch unser hauseigenes Regionalfernsehen iTVCoburg. Gerne kümmern wir uns auch um die strategische Mediaplanung.
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GUTE BILDER
Unser Team
Deborah Illing
Rebecca Klett
Wolfram Hegen Stephanie Fröba
Maria Zoll Gabi Arnold
Alex Mrazek Anne Klopp
Lars Friedmann Andreas Leopold Schadt
Timo Schmidt
Tobias Zwiener
Unsere Ansprechpartner
MEDIENBERATER WOLFRAM HEGEN Mobil: 01 71 / 690 52 84 Telefon: 0 95 61 / 976 21 - 51 E-Mail: wh@itv-coburg.de
MEDIENBERATERIN MARIA ZOLL Mobil: 0 174 / 3901 250 Telefon: 0 95 61 / 976 21 - 50 E-Mail: mz@itv-coburg.de
www.iTVBiz.de www.iTVCoburg.de
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Führung heute
Gesponserter Beitrag
CONNECT
Eine Formel für erfolgreiche Personalentwicklung Arbeitswelt heute: Die Arbeitswelt ist jeden Tag neu im Umbruch, Märkte ändern sich in einem rasanten Tempo, die Digitalisierung schreitet mit großem Schritt in allen Bereichen voran - Wo sieht sich das connect Projekt Team in diesem Prozess? Anne Tränkner: Unternehmen und ihre Führungskräfte sehen sich in einem neuen Tempo mit Veränderungen konfrontiert. Ein Tempo, das viele Verantwortliche unvorbereitet trifft. Der rationale, betriebswirtschaftliche Ansatz in der Wirtschaft stellt dabei das eine Handlungsfeld dar. Parallel dazu ist die Herausforderung, die Mitarbeiter bei den notwendigen Veränderungen mitzunehmen. Veränderungen machen oft Angst, insbesondere, wenn man nicht selbst bestimmt, was passiert. In dem einen oder anderen Bereich kennen wir das alle. Findet dieser Aspekt in der Führung zu wenig Beachtung, führt das zu Konflikten, Überforderung und auch Demotivation. Personalentwicklung und Führung sind hier keine Selbstläufer und das erkennen immer mehr Unternehmen. Wer ein guter Facharbeiter ist mit hoher fachlicher Expertise, ist nicht automatisch eine gute Führungskraft, wenn es um das Mitnehmen der Mitarbeiter, um den Umgang mit Veränderungen geht. Für den Erfolg unserer Unternehmen, braucht es Führungskräfte, die den Wandel positiv und aktiv mitgestalten und klare Orientierung für ihre Mitarbeiter geben. In einer Formel ausgedrückt ist Führung=(K)4 = Kraft*Kommunikation*Klarheit*Konsequenz Sabine Schmidt-Braunersreuther: Viele Führungskräfte stehen unter großem Druck. Von der Konzernspitze oder der Geschäftsführung kommen zu erfüllende Vorgaben, auf der anderen Seite klagen Mitarbeiter über zunehmende Belastungen. Die Krankenquote steigt, die Produktivität sinkt, notwendige neue Entwicklungsschritte bleiben auf der Strecke. Veränderungen führen auch auf diesem Weg zu Unsicherheit. Alte Denk- und Handlungsweisen verlieren jetzt ihre Wirkkraft. Hier kommt unser Ansatz - Führung=(K)4 ins Spiel. Wir arbeiten mit den Führungskräften und Teams daran, die aktuelle Situation jeweils in ihren verschiedenen Aufgabenfeldern zu erfassen, Probleme in Ziele zu verwandeln und die Vielfalt der Teams als Ressource für Lösungsansätze zu nutzen.
Führung = (K)4 Der COBURGER im Gespräch mit dem connect Coachingteam Anne Tränkner, Sabine Schmidt-Braunersreuther und Monika Liebermann
Wie gehen sie konkret vor? Monika Liebermann: connect hat genau dafür ein Kombinations-Tool entwickelt und erfolgreich erprobt. Mit den Analysetools Arbeitsbewältigungscoaching (ab-c®) und Lebensuhr Unternehmen holen wir Führungskräfte und ihre Mitarbeiter ins Boot und erfassen ihre Situation, Erfahrungen und Lösungsideen. Mit Unterstützung des connect Lebensphasenressourcenkonzepts und unserer langjährigen Beratungs- und Umsetzungserfahrung entstehen Impulse für eine Maßnahme-Matrix. Um die richtigen Maßnahmen gemeinsam mit Unternehmen und Mitarbeiter/innen zur richtigen Zeit umzusetzen, finden wir gemeinsam konkrete Antworten und praktische Lösungen: Wie funktioniert eine flexible Schichtplanung? Wie können Schichtteams sich eigenverantwortlich organisieren? Wie ist eine qualifizierte Integration von Teilzeitkräften in Schichten möglich? Wie wird ein strukturierter, wertschätzender Wissenstransfer im Tandem von älteren und nachkommenden, jüngeren Mitarbeitern erreicht? Was können On Boarding Programme leisten, um Mitarbeiter/innen auf Veränderungen gut vorzubereiten? Anne Tränkner: Wichtig ist, dass die Mannschaft dann auch kontinuierlich im Lösungsprozess am Ball bleibt. Jedes Auto wird regelmäßig gewartet: Unsere Mitarbeiter sollten uns dies erst recht wert sein! Unser connect Wartungsvertrag und Boxenstopp sichern die Weiterführung angestoßener Entwicklungen und die tatsächliche Umsetzung neuer Tools, Regeln und Verhaltensmuster. Das schafft Sicherheit und dann funktionieren diese Tools auch in stressigen Zeiten, in Krisen und Übergängen. Dies braucht kontinuierlich Raum und Zeit zur Sicherung des Erreichten, zur Reflektion und weiteren Entwicklung. Das Ziel ist Klarheit & Orientierung in der Führung und eine gemeinsame wertschätzende und produktive Arbeitsweise im Team. Dann stimmt auch das betriebswirtschaftliche Ergebnis.
connect plant 2020 ein ESF-gefördertes Personalentwicklungs-Projekt-WIN WIN, um Unternehmen zwei Jahre aktiv bei der Umsetzung wichtiger Themen zu unterstützen. Interessierte Unternehmen können sich gerne für eine Teilnahme am Projekt „WIN WIN“ bewerben.
Mehr Info zu diesen Themen: E-Mail an at@connect-neustadt.de oder Telefon: 0 95 68 / 896 71 14
connect Neustadt GmbH & Co.KG Arnoldplatz 2 96465 Neustadt b. Coburg Telefon: 09568 8967 114 Fax: 09568 8967 169 E-Mail: at@connect-neustadt.de Internet: www.connect-neustadt.de
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Advertorial
t h c i e l d n e Spielzum . . . n i e h c s r e Fuhr … denn ohne diesen dürfen Gabelstapler, Krane, Hub arbeitsbühnen, Teleskope oder Erdbaumaschinen nicht bedient werden. Die Unternehmen sind verpflichtet ihre Mitarbeiter entsprechend ausbilden und unterweisen zu lassen, bevor sie diese hinter den Lenker der Maschinen setzen dürfen. Unsere zertifizierten Ausbilder führen die Schulungen und Unterweisungen in modernen Räumlichkeiten in Sonneberg oder auch in Ihrem Hause durch. Die Ausbilder verstehen ihr Handwerk. Darauf geben wir Ihnen Brief und Siegel: Neben der Zertifizierung nach ISO 9001 verfügt die FVG mbH auch über das Zertifikat der B erufsgenossenschaft „ Zertifizierter Ausbilder von Flurförderzeugfahrern/-innen “ nach DGUV Grundsatz 308-001.
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Ein besonderer Service sind die Azubi-Tage. In der Woche vom 04.11. bis 07.11.2019 können Unternehmen für ihre Auszubildenden eine Grundausbildung für Gabelstapler, Kran und Hubarbeitsbühne zu einem fairen Preis buchen. Des Weiteren beraten wir Sie auch wenn es um die Themen Arbeitssicherheit, Brand-, oder Datenschutz geht.
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Alle Informationen h
FVG MBH An der Müß 15 | 96515 Sonneberg Telefon 03675 – 422 534 Fax 03675 – 422 535 E-Mail: lg@fvg-mbh.info Web: www.fvg-mbh.info
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Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft
TechCheck 2019. Erfolgsfaktor Mensch. Bayerns Zukunftstechnologien im Fokus. In diesem Jahr beschäftigt sich der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft mit den für Bayern wichtigsten technologischen Zukunftsfeldern und unterzieht sie einem Check : Wo stehen wir heute und was müssen wir tun, damit wir die Potenziale noch besser ausschöpfen können ? Die Innovationen, die aus den Zukunftstechnologien hervorgehen, werden die bayerische Wirtschaft und die Gesellschaft entscheidend prägen. Zentraler Erfolgsfaktor ist dabei die konsequente Ausrichtung auf den Menschen. Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten neuer Technologien und welche Bedeutung sie für den Menschen haben. Diskutieren Sie dazu aktiv mit bei „Frag den Rat“.
09. 12. 2019, 18:00 Uhr Energiepark Hirschaid Leimhüll 8, 96114 Hirschaid Weitere Informationen und Anmeldung unter www.vbw-bayern.de/VA96341 Die Teilnahme ist kostenlos.
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Pleuel
für höchste Belastung
gewalzt und geschmiedet
Moderne Motoren stellen höhere Anforderungen an Zylinderkomponenten als jemals zuvor. Nur mit innovativen Konzepten und Materialien in ganz neuer Leistungsstärke sowie optimal aufeinander abgestimmten Systemelementen können weitere Leistungsreserven mobilisiert werden.
LASCO entwickelt, konstruiert & produziert: Hydraulische Gesenkschmiedemaschinen
Hochleistungskomponenten, wie Pleuel, werden von international führenden Herstellern auf verketteten Aggregaten von LASCO zunächst gewalzt und dann ausgeschmiedet.
Hydraulische Pressen für die Massiv- und Blechumformung sowie die Pulvermetallurgie
LASCO — aus der Region in die Welt!
Querkeil- und Reckwalzen
Spindelpressen Stauchanlagen Sondermaschinen
lasco.com Hahnweg 139 - 96450 Coburg - Tel. 0 95 61/6 42-0
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Automatisierungen C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
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FERNÖSTLICHE SPORTARTEN Von Anne Klopp
E I N E
Z E I T R E I S E
Qi, Tai und Yoga
Auf den Spuren der fernöstlichen Sportarten Tief einatmen – und wieder ausatmen: Atemübungen, Entspannung, mit sich und seinem Körper im Einklang sein: Fernöstliche Techniken wie Yoga, Qigong oder Tai-Chi sind schon lange keine Exoten mehr bei uns in Deutschland.
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EINE ZEITREISE
d– sportl an ss, macht spa f it & gesund
fitness gesundheit sport bowling 68 015 TELEFON: 09561/ COBURG .DE DAN W W W. SP OR TL
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FERNÖSTLICHE SPORTARTEN
… über 2000 Jahre in die Vergangenheit. Damals wurde in Indien Yoga entwickelt. Ziel: Jede Person soll im Einklang mit sich selbst leben. Anfangs praktizierte man Yoga rein spirituell. Die Technik diente zur Vorbereitung auf die stundenlange Meditation. Das alte altindische Wort Yoga heißt wörtlich übersetzt „anschirren“ oder „anjochen“. So wie ein Reiter sein Pferd anschirrt, also das Geschirr des Pferdes mit der Kutsche verbindet, soll Yoga Körper und Geist zusammenbringen. In Deutschland steigt die Nachfrage danach seit den 1960-er Jahren. Laut einer Studie, die vom Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland 2014 in Auftrag gegeben wurde, praktizieren 2,7 Millionen Deutsche Yoga. Anbieter gibt es rund 6000. Für viele Menschen ist Yoga eine Lebensphilosophie. Wir verlassen Indien und reisen nach China. Qigong gehört nämlich zur „Traditionellen Chinesischen Medizin“. Vor zweieinhalbtausend Jahren ist die Sportart entstanden. Das Ziel ist ähnlich wie beim Yoga, Körperenergien zum Harmonieren zu bringen, die Energien in den Leitbahnen unseres Körpers fließen zu lassen. Das sogenannte Qi ist eine globale Lebensenergie, eine Kraft, die wir gemäß der „Traditionellen Chinesischen Medizin“ in uns haben, die aber auch in der Natur vorkommt. Wir können sie positiv zu unserem Wohl benutzen. Körperbewegungen und stille Übungen machen Qigong aus. Es gibt mehrere hunderte Techniken in drei Kategorien: Die medizinische Technik, die zur Erhaltung der Gesundheit und Heilung dient. Die kämpferische, um seinen Mut zu verbessern, und die religiöse, um geistige Erleuchtung zu erhalten.
Meine Zielgruppe sind Führungskräfte, Selbstständige, Unternehmer und Ärzte, die ihr Potenzial beruflich, privat und gesellschaftlich voll und effektiv ausschöpfen wollen. Personaltrainer/Fitnessfachwirt Frank Sperschneider
Trainingsstützpunkt
Bahnhofstrasse 14 | 96450 Coburg Tel. 09561 973 44 68 | Mobil. 0177 299 39 21 hallo@frank-sperschneider.de
www.frank-sperschneider.de AUSGABE 35 / OKTOBER 2019
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EINE ZEITREISE
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AUSGABE 35 / OKTOBER 2019
FERNÖSTLICHE SPORTARTEN
Wir bleiben in China. Wer kennt es nicht? Stress auf der Arbeit, vielleicht auch in der Familie. Alles steigt einem zu Kopf, man ist fertig mit der Welt. Ein Bewegungsausgleich kann hier den entscheidenden Unterschied machen. Eine Variante ist das Tai-Chi, eine Kampfkunst. Aus dem 17. Jahrhundert stammt der erste historische Nachweis der Sportart. Die Legende aber blickt tiefer in die Vergangenheit: Bereits im 13. Jahrhundert soll es einen Kampf zwischen einer Schlange und einem Kranich gegeben haben. Daraufhin soll der taoistische Mönch Zhang Sanfeng die Grundsätze des Tai-Chi entwickelt haben. Ob das so stimmt werden wir wohl nie erfahren. Fakt ist: Tai-Chi ist gesundheitsfördernd und dient der Persönlichkeitsentwicklung sowie der Meditation. Egal, ob junger Hüpfer oder doch schon etwas älter, Tai-Chi ist für alle Altersklassen und Fitnessgrade gedacht.
Be in Shape
Fazit unserer kleinen Zeitreise durch Asien: Fernöstlicher Sport zielt eher auf die Einheit von Körper und Geist, auf Gesundheit als auf den Wettkampf wie in der westlichen Tradition. Also immer daran denken:
Tief ein und ausatmen, das Qi finden und sich mit neuer Kraft neuen Herausforderungen stellen.
Yoga • Entstanden vor über 2000 Jahren in Indien • Wörtlich: „anschirren“ / „anjochen“ • Ziel: Im Einklang mit sich selber leben • Philosophie und Sport
Qigong • Entstanden vor circa 2500 Jahren in China • Gehört zur „Traditionellen Chinesischen Medizin“ • Ziel: Körperenergien zum Harmonieren bringen • Qi = globale Lebensenergie
Tai-Chi • Kampfkunst • Historischer Nachweis aus dem 17. Jahrhundert • Laut Legende auf das 13. Jahrhundert zurückzuführen • Für alle Altersklassen und Fitnessgrade
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REISEN
Kultouren D E R C O B U R G E R AU F R E I S E N
SAALBACH-HINTERGLEMM
VON HEIDI SCHULZ-SCHEIDT Reisen alleine, zu zweit, als Familie mit Kindern, „die schon aus dem Gröbsten“ raus sind, mit Freunden. Regionen in Europa, die mit dem Auto, per Bahn, mit dem Bus oder dem Flugzeug in ein paar Stunden erreichbar sind. Ziele für Menschen, die etwas sehen und erleben wollen, die interessiert sind an Kultur, Land und Leuten, an Natur, Bergen und Meer, gerne verbunden mit Bewegung an der frischen Luft und manchmal auch mit ein bisschen kalkuliertem Abenteuer. Das sind unsere COBURGER-Kultouren. In jedem Magazin eine. Mit vielen Bildern, die Lust aufs Fortfahren machen, und mit ein paar wenigen persönlichen Eindrücken, wenn Sie dieser Lust erliegen. Unser Tipp: Selbst auf Entdeckungsreise gehen.
SAALBACH-HINTERGLEMM
REISEN
WANDERBAR UND LÄSSIG Ja, das Motto unseres Urlaubszieles dieses Mal gefällt mir. Mit dem Slogan „Home of Lässig“ bewirbt die Region Saalbach-Hinterglemm ihr Wanderparadies in den Kitzbühler Alpen. Lässig, das ist wichtig, wenn man mit Kindern verreist, wer wüsste das nicht. Und so kommt es bei der ganzen Familie schon mal gut an, dass wir die ewig vollgestopfte A8 nach dem Chiemsee schon verlassen und über Inzell auf der Loferer Bundesstraße hineinfahren in die Berge, die bis in den Herbst hinein zu Wandertouren einladen. Wie oft fährt man an den schönsten Ausflugszielen einfach vorbei auf dem Weg in den Urlaub. Das kann man auch anders machen. Und so haben wir nach 4 Stunden Fahrtzeit das erste Etappenziel erreicht und steigen aus an einer der Naturgewalten des Salzburger Saalachtales.
EINE KLAMM ZUM STAUNEN Hier an den Ausläufern des Steinernen Meeres hat die Natur auf engstem Raum bizarre Felsen geformt und tobende Wasserfälle geschaffen. Der perfekte Ort für eine aktive Pause auf dem Weg in den Urlaub: Die Vorderkaserklamm. Am Ende der Eiszeit schliffen sich enorme Wassermassen unaufhaltsam ihren Weg in den Fels hinein. So entstand das Naturdenkmal. Mittlerweile ist die Klamm 400 Meter lang und 80 Meter tief und an ihrer engsten Stelle nur 80 Zentimeter breit. Über hölzerne Stege und hunderte von Stufen schaffen wir die knapp 200 Höhenmeter Version 1 Version 1 in einer halben Stunde und werden mit herrlichen Aussichten und laut tosenden Wasserfällen mitten im Fels belohnt. Wer noch ein bisschen links und rechts vom Weg schaut, entdeckt auf dem Orchideenweg eine Vielfalt einheimischer Pflanzen. Auf dem Rückweg kommt man an einem von Kiefern bewachsenen Naturbadesee mit Grillplätzen vorbei. Wir sind schon voll im Urlaubsfeeling!
BÄTZOLDT oHG // Plakat „70 Jahre” BÄTZOLDT oHG // Plakat „70 Jahre”
PLAKAT PLAKAT DIN A2 DIN A2
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HINAUF IN LUFTIGE HÖHEN
Version 1 Version 1
Die erste Bergtour in Saalbach-Hinterglemm führt uns mit dem Schattberg Xpress auf über 2000 Meter. Dank der Jokercard, die man vom Hotel oder dem Beherbergungsbetrieb für die Zeit des Urlaubs ausgestellt bekommt, im übrigen kostenlos. Ein ganz großer Pluspunkt, denn so eine Bergfahrt kostet für die ganze Familie schnell mal an die 40 Euro. Vom Ostgipfel auf den Westgipfel vorbei an kleinen Bergbächen, Speicherseen und einer lustigen Murmeltierfamilie. Die Sonne scheint, die Einkehr auf der Gipfelhütte lockt mit Kaiserschmarrn und Weizenbier. Den Rückweg trauen wir uns über einen ungesicherten schmalen Grat auf den Mittelgipfel und zurück über ein kleines Hochmoor. Die Aussicht vom Hausberg der Saalbacher ist beeindruckend: Großvenediger und Großglockner immer im Hintergrund.
Zweimal Technik – ein Team.
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© FRESH ART Konzept & Design I 4. Februar 2019
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© FRESH ART Konzept & Design I 4. Februar 2019
©©FRESH FRESHART ARTKonzept Konzept&&Design Design II 4. 4. Februar Februar 2019 2019
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GARTENTECHNIK
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LJUBLJANA
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SAALBACH-HINTERGLEMM
ZU WASSER, LAND UND LUFT Auch die Kinder fordern ihr Recht auf Erholung ein. Also heute mal nur eine kleine Tour, mäßig bergauf von Lengau auf die Lindlingalm. Hier im Talschluss des Glemmtales entspringt nicht nur die Saalach, die sich bis Bayern schlängelt. Hier ist das Zentrum für sportliche Aktivitäten aller Art und aller Altersklassen. Wer es ein bisschen extremer mag, ist beim Canyoning im Gebirgsfluss oder einem Flying fox Abenteuer in 80 Meter Höhe gut aufgehoben. Gemütlicher geht es zu, wen man den Baumzipfelweg mit allerlei Spiel- und Motorikstationen und die Golden Gate Bridge überschreitet, die den Talschluss überspannt. Hier kann man sich einen ganzen Tag aufhalten. Denn es lockt auch noch ein Jump and slide Park mit Riesenrutschen und Sprungtürmen, das Teufelswasser und der Hochseilgarten. Und wer am Ende des Tages zu kaputt ist, um zurückzuwandern zum Parkplatz, der nimmt einfach den Bummelzug. Kostenlos natürlich.
Wer dann irgendwann doch einmal Lust auf was anderes bekommt, dem sei Zell am See empfohlen. Hier kann man natürlich auch wandern, auf die Schmittenhöhe zum Beispiel. Es lockt eine Dampferfahrt mit der MS Sissi oder ein Sprung ins gar nicht so kühle Nass des Zeller Sees von einem der schön gelegenen Strandbäder aus. Am Dienstag, Donnerstag und Sonntag taucht der See an der Esplanade ab 22 Uhr mit einer gigantischen Wasser- und Lasershow in ein völlig anderes Licht. Wir genießen das Spektakel bei guter Musik und fahren anschließend wieder zurück ins Glemmtal.
Abb. zeigt Sonderausstattungen.
K U LT I V I E R T E S Z E L L A M S E E
Freude am Fahren
THE 3
DER BMW 3er ZU ATTRAKTIVEN KONDITIONEN. Pure Fahrfreude und sportliches Design – diesen Anspruch setzt auch die neueste Generation der ultimativen Sport‐ limousine konsequent fort: mit einer stilprägenden Design‐ sprache und einer Vielzahl an optionalen intelligenten Assistenten. Entscheiden Sie sich jetzt für den BMW 3er und profitieren Sie von attraktiven Konditionen.
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34.955,55 EUR 5.900,00 EUR 10.000 km 36 Monate 289,00 EUR 2,99 % 3,03 % 16.394,00 EUR
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REGIONALER BIERGENUSS
Biergenuss aus Oberfranken Große Auswahl beim Frischecenter Wagner
Das beste Bier der Welt kommt aus – Franken. Da sind sich wohl nicht nur die Einheimischen einig. Die jahrhundertealte handwerkliche Biertradition spiegelt sich in einer Fülle an kleinen unabhängigen Brauereien. Gerade Oberfranken ist in dieser Hinsicht weltweit einmalig. Auf Regionalität in seiner Produktauswahl baut seit jeher auch der Frischecenter Wagner auf der Lauterer Höhe in Coburg. Das Sortiment umfasst daher eine Vielzahl an Bieren aus der Heimat. Ob naturtrüb, leuchtend gelb oder alkoholfrei, ob Kellerbier, Pils oder Weizen, im Getränkemarkt des Frischecenter Wagner kommt der Biergourmet auf seine Kosten.
Antla Bier (Kronach) Brauerei Eller (Birkach am Forst) Brauerei Hartmann (Würgau) Brauerei Trunk (Bad Staffelstein) Braugasthof Grosch (Rödental) Brauhaus Altenkunstadt Ebensfelder Brauhaus Frauendorfer Bier (Bad Staffelstein) Gampertbräu (Weißenbrunn) Huppendorfer Bier Mahrs Bräu Bamberg Püls Bräu (Weismain) Schlossbrauerei Reckendorf Staffelberg-Bräu (Bad Staffelstein) Traditionsbrauerei Schleicher (Itzgrund-Kaltenbrunn)
Der Frischecenter Wagner bietet darüber hinaus natürlich auch Bierspezialitäten aus aller Welt und eine große Auswahl an Weinen und alkoholfreien Getränken.
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Advertorial
DIE ALTE WEIHNACHTSFABRIK
Großer Weihnachts-Schnäppchenmarkt bei der Alten Weihnachtsfabrik!
Eine Tradition in vielen Variationen
Die Glaskugel von INGE-GLAS®-MANUFAKTUR Keine Zeit im Jahresverlauf ist so besonders wie die Weihnachtszeit. Alles trifft sich, schmückt sich, bereitet sich vor auf das große Fest am 24. Dezember. Es ist die Zeit der romantischen Lichter und würzig-süßen Düfte – des Zusammenkommens und Schenkens. Und obwohl sich die meisten Menschen der Tradition anschließen, Weihnachten zu feiern, macht es jeder ein bisschen auf seine Weise… Das merkt man auch, wenn man die Alte Weih nachts fabrik der Inge‘s Christmas Decor GmbH in Neustadt bei Coburg betritt: Aus allen Ecken der 800 m² großen Verkaufsfläche glänzen und glitzern Kugeln und Christbaumschmuck in zahlreichen Variationen und vielen verschiedenen Farben. Jedes Jahr kreieren die Designer hier fünf neue Trendthemenwelten für die unterschiedlichen Ansprüche und Geschmäcker der Kunden. 2019 zeigen sich beispielsweise die Kugeln der Serie Rich and Glorious in opulenten Farben und üppigen Zierden, während die Serie Real and Calm mit den natürlichen Farbtönen Felsgrau, Schneeweiß, einem zarten Blau und warmen Beige eine ruhige, besinnliche Atmosphäre schafft. Man könnte einen ganzen Tag zwischen all den filigranen Kunstwerken von Inges Christmas Decor verbringen und sich noch nicht satt gesehen haben...
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Eines haben die in Neustadt gefertigten Linien der INGE-GLAS® MANUFAKTUR jedoch gemeinsam: Die Kugeln sind alle mundgeblasen und handbemalt. Besonderes Markenzeichen ist das Sternenkrönchen an der Fassung – es steht für echtes Meisterhandwerk und Qualität. Der Familienbetrieb schöpft seine Erfahrung aus 15 Generationen Glas macherhandwerksTradition. Die zauberhafte Welt der Alten Weihnachtsfabrik öffnet alljährlich im September ihre Türen. Bis kurz nach Neujahr wird den Besuchern einiges geboten: Das Weihnachtsmuseum lädt ein, die historischen Spuren der Weihnachtstradition zu verfolgen. An den Sonntagen ab Ende Oktober führen Glasbläser live ihr Handwerk vor. An mehreren Samstagen hat man außerdem die Gelegenheit, seine Weihnachtskugel mit einem persönlichen Gruß zu versehen. Wer sich auf Weihnachten einstimmen will, ist hier an der richtigen Adresse – und ebenso, wer sich den besonderen Glanz von Weihnachten nach Hause holen will.
Ausgefallen und besonders: Queen Victoria und Prinz Albert
WAS? Tolle Rabatte Eine Box Kugeln ab 1,50 Euro! WO? Sternenweg 2 | Neustadt bei Coburg ANN? Jeden Samstag W 26. Oktober bis 21. Dezember 2019 INFO? www.alteweihnachtsfabrik.de
Öffnungszeiten Weihnachtssaison 2019/2020 20. September 2019 bis 4. Januar 2020 Montag – Samstag 9.30 – 18.00 Uhr Sonntag bis einschließlich 22.12.2019 13.00 – 18.00 Uhr Heiligabend und Silvester 9.30 – 12.30 Uhr Weihnachtsfeiertage und Neujahr geschlossen
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Rainer und Birgit Bezold, Gesellschafter und Geschäftsführer, haben sich diese Maxime auf die Fahnen geschrieben. Rainer Bezold blickt auf eine langjährige Erfahrung in seiner Branche zurück: Bevor er vor zehn Jahren sein Unternehmen gründete, war er in zwei großen Unternehmen in der Schlafforschung und in der Produktentwicklung tätig; sein geballtes Knowhow fließt nun in sein in Grub an Forst ansässiges Unternehmen ein.
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RICHTIG SCHLAFEN
Bei RB fitialia nicht nur ein Slogan, sondern Geschäftsphilosophie
Das Besondere: In den zwei Firmengebäuden am Standort Grub am Forst wird nicht nur beraten und verwaltetet, sondern auch gefertigt - passgenau für jeden Bedarf. Bei RB fitialia finden die Kunden nicht nur die übliche Standardware, sondern vor allem auch Sonderanfertigungen sowohl für den gewerblichen Bereich als auch für den privaten. Mit viel Liebe zum Detail, aus hochwertigen und umweltfreundlichen Rohstoffen, und mit modernster Technologie wird in der eigenen Werkstatt produziert. Das garantiert eine hohe Qualität. „Diese Qualität gewährleistet einen Komfort über viele Jahre,“ weiß Bezold. Übrigens: Nach spätestens acht Jahren sollte eine Matratze gewechselt werden, rät der Fachmann.
fitalia-Matratz
en mindern schädliche U mwelteinflüs se und erhöhen damit die Lebensqualit ät.
Der Chef des Unternehmens übt seinen Beruf mit Leidenschaft aus. Es sei der Umgang mit den Materialen, den Stoffen und den Schnitten, die ihm Freude bereiten, verrät er. „Man kann sich einfach kreativ ausleben und Neues entwickeln.“ Ein Beispiel sind die energetischen Matratzen der Linie „fitalia engery“. Dabei handelt es sich um ein innovatives Produkt, das für einen gesunden und erholsamen Schlaf entwickelt wurde und auf Bestellung in Grub am Forst angefertigt wird. Die speziell entwickelte Kaltschaumma tratze soll einen positiven Einfluss auf das biologische Energiegleichgewicht und den Energiefluss haben. Schädliche Belastungen, die zum Beispiel durch geopathische Störfelder, Erdstrahlen oder Wasseradern entstehen können, werden demnach durch die Matratze gemindert. „Fließt die Energie positiv, dann trägt das zum Wohlbefinden bei und stärkt das Immunsystem,“ sagt Bezold. Und das wiederum wirke sich nachhaltig auf die Gesundheit aus und erhöhe somit auch die Lebensqualität, weiß er. Eine Störung des biologischen Gleichgewichtes hingegen könne die Gesundheit negativ beeinflussen und Beschwerden und Krankheiten begünstigen, angefangen von Kopfschmerzen über Schlafstörungen und Vergesslichkeit bis hin zu Depressionen. Natürlich gibt es zu allen Matratzen auch die passenden Lattenroste bei RB fitialia. Ein weiterer Bereich des Unternehmens sind passgenaue Polsterteile für Kindergärten. Kleine Sitzelemente, große Kuschelecken und vieles mehr sind bei RB Fitialia erhältlich – der online Katalog ist auf der Website abrufbar. Auch Flechtmaterial für den Großhandel und Behindertenwerkstätten bietet das Unternehmen an. Zu den Kunden gehören Kindergartenausstatter, Versandhäuser und Sportzubehörhändler, aber auch Privatkunden sind willkommen.
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fitalia Komfort – individuelle
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Polster u. Matratzen für Wohnmobile, Wohnwägen & Boote.
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ERÖFFNUNG
AUGEN
AUF
„Eyes + more“ jetzt auch in Coburg
IN DER SPITALGASSE 17 HAT „EYES + MORE“ NUN EINE FILIALE ERÖFFNET. DIE INTERN ATIONAL AGIERENDE HANDELSK ETTE VON AUGENOPTIKERFACH GESCHÄFTEN SETZT AUF EIN BESONDERES KONZEPT. „BEI UNS GIBT ES ALLES AUS EINER HAND“, SAGT STOREMANAGERIN GABRIELE JONES.
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EYES + MORE Das fängt bei dem Entwurf der Brille an, eigene Designer entwickeln alle vier Wochen eine neue Kollektion in Form und Farbe. Ob das elegante Modell für den Abend, die praktische Brille für den Sport oder die Sehhilfe für die Arbeit am Bildschirm – Kunden von „eyes + more“ sind immer „up to date“. „Wir kümmern uns um die klare Sicht unserer Kunden aber eben auch um die Mode,“ so Jones. Die hochwertigen Designermodelle gibt es inklusive Gläser zu günstigen Festpreisen, egal ob der Kunde eine Einstärkenbrille oder Gleitsichtbrille benötigt. Übrigens handelt es sich bei jeder zweiten Brille, die in den Stores der Handelskette verkauft wird, um eine Gleitsichtbrille. Hier setzt das Unternehmen ebenfalls auf allerhöchste Qualität und verwendet ausschließlich Essence Individual Gleitsichtgläser von ip lens.
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Das ermöglicht stufenlos scharfes Sehen in allen Distanzen. „Es handelt sich um den höchsten Standard am Markt“, so Jones. Selbstverständlich wird jede Brille auf die individuellen Bedürfnisse angepasst und somit hohe Verträglichkeit und Tragekomfort garantiert. Alle zusätzlichen Veredelungen wie Hartschicht, Superentspiegelung oder UV-Schutz sind im Preis enthalten. Zum Rundum-Paket gehört eine zweijährige Garantie auf alle Brillen. Eine Einstärkenbrille kostet regulär 111 Euro, eine Gleitsichtbrille 222 Euro. Je mehr Brillen ein Kunde kauft, um so günstiger wird der Preis. „Eyes + more“ hat 200 Läden in Europa, in Deutschland 150 Filialen und eine davon nun in Coburg.
Eyes + more Coburg Spitalgasse 17 | 96450 Coburg Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.30 Uhr – 18.30 Uhr Samstag von 8.30 Uhr – 16 Uhr Telefon: 0 95 61 / 7 94 15 60 E-Mail: coburg@eyesandmore.de Webseite: www.eyesandmore.com
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OPTIK MÜLLER
Jedes Detail sicher im Blick – auch bei Nässe, Nebel und Dämmerung. Nebel hängt über der Straße, Regen fällt auf die Windschutzscheibe, die Straßen sind nass, es wird früh dunkel … Bei diesen Bedingungen ist Autofahren eine Herausforderung für die Augen. Dabei ist es für die Fahrsicherheit besonders wichtig, vorausschauend zu fahren, die anderen Fahrzeuge im Blick zu behalten und rechtzeitig bremsen zu können. Mit ZEISS DriveSafe Brillengläsern speziell für Autofahrer sind Sie auch in der dunklen Jahreszeit entspannt unterwegs. Ganz nach dem Motto: Je mehr Sie sehen und je früher Sie Hindernisse oder Gefahren wie zum Beispiel Bremslichter im dichten Nebel erkennen, desto sicherer für Sie und die anderen Verkehrsteilnehmer.
Endlich ist Sehstress beim Autofahren kein Thema mehr: Mit ZEISS DriveSafe Brillengläsern sehen Sie klar – auch bei Nässe, Nebel und Dämmerung. Sie fühlen sich nachts weniger von entgegenkommenden Fahrzeugen geblendet und können Ihren Blick schnell und mühelos zwischen Straße, Navi und Rückspiegel hin und herwandern lassen. Und auch im Alltag sind die Brillengläser gute Begleiter. Erhältlich als Einstärken- oder Jedes Detail sicher im Blick – Gleitsichtgläser. auch bei Nässe, Nebel und Dämmerung.
Nässe
Nebel hängt über der Straße, Regen fällt Endlich ist Sehstress beim Autofahren kein auf die Windschutzscheibe, die Straßen Thema mehr: sind nass, es wird früh dunkel … Mit ZEISS DriveSafe Brillengläsern sehen Sie Bei diesen Bedingungen ist Autofahren eine klar – auch bei Nässe, Nebel und Dämmerung. Herausforderung für die Augen. Dabei ist es Sie fühlen sich nachts weniger von entgegenfür die Fahrsicherheit besonders wichtig, vor- kommenden Fahrzeugen geblendet und könausschauend zu fahren, die anderen Fahr- nen Ihren Blick schnell und mühelos zwischen zeuge im Blick zu behalten und rechtzeitig Straße, Navi und Rückspiegel hin und herbremsen zu können. wandern lassen. Und auch im Alltag sind die Brillengläser gute Begleiter. Erhältlich als EinMit ZEISS DriveSafe Brillengläsern speziell stärken- oder Gleitsichtgläser. für Autofahrer sind Sie auch in der dunklen Jahreszeit entspannt unterwegs. Mehr über ZEISS DriveSafe Brillengläser erfahren Sie bei Ihrem ZEISS Augenoptiker: Ganz nach dem Motto: Je mehr Sie sehen und je früher Sie Hindernisse oder Gefahren Augenoptik Musterstadt in der wie zum Beispiel Bremslichter im dichten Musterstraße 12. Nebel erkennen, desto sicherer für Sie und die anderen Verkehrsteilnehmer. www.optik-mustermann.de
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HIER WOHNTE …
HIER WOHNTE…
VON HEIDI SCHULZ-SCHEIDT FOTOS: VAL THOERMER
… HERZOG CARL EDUARD Das war eine gelungene Gemeinschaftsaktion, als das Großherzogtum SachsenWeimar-Eisenach und die Herzogtümer Sachsen-Coburg und Gotha sowie Sachsen in einem Staatsvertrag 1856 beschlossen, eine Eisenbahnstrecke von Eisenach nach Coburg zu bauen. Bereits zwei Jahre später konnte die 130 Kilometer lange Strecke feierlich eingeweiht werden. Eine bemerkenswert schnelle Bauzeit. Schließlich entstanden neben der eingleisigen Strecke auch zahlreiche Lokschuppen, Betriebsgebäude, Brücken sowie Überund Unterführungen. Und in Coburg sogar ein fürstlicher Wartesaal.
Den Mitgliedern des Herzogshauses und auch deren Verwandten aus dem europäischen Hochadel konnte - so die Überzeugung damals - das gemeinsame Warten mit dem normalen Bürger unmöglich zugemutet werden. Also wurde zwischen 1911 und 1915 begonnen, ein neues Empfangsgebäude mit Anbau nur für die Herzogsfamilie zu errichten. Zwischenzeitlich kamen die Bauarbeiten aufgrund des 1.Weltkriegs allerdings komplett zum Erliegen. Erst im Jahre 1923 wurde das Stationsgebäude so, wie es heute noch steht, fertig gestellt. Der Südflügel, der sogenannte Fürstenbahnhof, war zu dieser Zeit aber schon seiner eigentlichen Funktion beraubt. Denn der letzte Coburger Herzog Carl Eduard hatte bereits 1918 abgedankt. So war der Fürstenbahnhof, den die Coburger kurz „Fürstenbau“ nennen, nur kurze Zeit in Betrieb. Ein bisschen Stolz mag bei seinen Untertanen dennoch mitgeschwungen haben, wenn Carl Eduard mit seinem von der Gothaer Waggonfabrik gelieferten Salonwagen in den Coburger Bahnhof einfuhr. Er war mit der neuesten Technik ausgestattet, hatte zwei Schlafzimmer, einen Salon und drei Toiletten. Damit ließe es sich auch heute noch komfortabel vorwärtskommen. Die zwei Löwen über dem Eingang des Fürstenbahnhofes erinnern an diese Zeit: Die Tiere halten bis heute das Wappen des Herzogshauses fest in ihren Tatzen. Vieles hat sich seitdem verändert. Wo man im Jahre 2019 Bücher und Zeitungen kaufen kann oder sich einen Kaffee to go im Vorbeigehen mitnimmt, gab es früher eine Bahnhofsgaststätte und Wartebereiche für die 1. und 2. Klasse. Also sonderte sich nicht nur der Adel von den Bürgern ab, sondern selbst die Bürger untereinander. Selbst ein Gepäcklager mit Münzwaage zur Kontrolle des Gepäcks beherbergte das Gebäude. Beim Ausbau der Stadtautobahn verschwanden etliche Bauwerke der Bahn. Bei Ed’s Bräustüble etwa ein Stellwerk, eine Bahnmeisterei an der Adamistraße und ein Wohnhaus für Bahnarbeiter im Rummental. Und im Fürstenbahnhof? Da herrscht bis heute noch viel Verkehr. Kundenverkehr. Denn seit 1992 kümmert sich das Team um Heidi Scheler gemeinsam um die Haare ihrer Kunden. Hier wird geschnitten, gefärbt, gewellt und geglättet. Aber auch die neuesten Neuigkeiten ausgetauscht bei einer schönen Tasse Kaffee. Wie sich das so gehört auf einem Bahnhof.
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… HERZOG CARL EDUARD
Sie möchten Ihre Immobilie verkaufen oder neu vermieten und benötigen einen Energieausweis?
Die SÜC ist Ihr kompetenter Ansprechpartner, wenn es um die Ausstellung eines Energieausweises für Ihr Objekt geht – sprechen Sie uns gerne darauf an.
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BOTSCHAFTER DER REGION
Advertorial
Dieter und Sonja Haimann vom Immobilienbüro Engel & Völkers
Wenn die Haimanns reden, glänzen ihre Augen. Sie sind begeistert von Landschaft, Möglichkeiten, Veranstaltungen, Unternehmen, die es im Raum Coburg und Lichtenfels und in umliegenden Städten wie Kulmbach oder Kronach gibt. „Gerade das Kulturprogramm hier braucht sich doch auch international nicht zu verstecken“, schwärmt Dieter Haimann, und seine Frau und Geschäftspartnerin Sonja Haimann legt noch einen drauf: „Wir lieben das Leben hier.“ So sehr, dass sie in diesem Jahr kaum Urlaub gemacht haben. „Warum sollten wir denn weg? Es gibt doch hier wahnsinnig viel zu entdecken.“
Die beiden versprühen einen Enthusiasmus, den man bei ihrem Berufsstand – ehrlicherweise - nicht gleich erwartet: Dieter aus Forchheim und Sonja aus Nordrhein-Westfalen sind seit zwei Jahren Lizenznehmer des international renommierten Immobilienbüros „Engel & Völkers“, sie leiten das Coburger Büro in der Ketschengasse 41. Immobilien - da geht es um Objekte, um Lage, Quadratmeter, Baujahr, Preis, um knallharte Fakten also, um das Geschäft eben. Aber doch nicht um Leidenschaft? „Doch, natürlich“, lacht Dieter Haimann, „wir brennen für außergewöhnliche Immobilien und diese Region.“
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BOTSCHAFTER DER REGION Landschaft, Freizeit, Kultur, tolle Unternehmen, eine gute Verkehrsanbindung, wenig Kriminalität, wirtschaftliche Entwicklung. „Veranstaltungen in der Region wie den Firmenlauf in Bad Rodach, das Altstadtfest in Seßlach unterstützen wir, sind Sponsor des HSC Coburg, Heimspiele lassen wir uns nicht entgehen.“ Das alles hat es den Haimanns angetan. „Es ist doch eine pure Freude, hier leben zu dürfen. Und mit dieser Lebensqualität werben wir für die Region.“ Grundstücke, Einfamilienhäuser, Wohnungen sind gefragt. „Wir bekommen viele Anfragen über unser Netzwerk aus München oder Berlin – der ganzen Republik.“ Menschen, die das Leben in einer Metropole satthaben, die ländliche Lebensqualität suchen und dennoch nicht auf ein breites kulturelles und urbanes Angebot verzichten wollen, Anleger, die Oberfrankens Mietobjekte für sich entdeckt haben, weil hier niedrige Kaufkosten auf ordentliche Mieten treffen. „Kapitalanleger bekommen hier eine attraktive Rendite bei einem guten und fairen Mietniveau.“
Um die 25 Objekte hat man bei Engel & Völkers in Coburg immer parallel im Angebot. „Einige Immobilien aber kommen überhaupt nicht in die öffentliche Vermarktung“, erklärt Dieter Haimann. Die eigene Kartei nämlich umfasst über 1.200 Kunden, die aktiv nach Immobilien suchen. Das Engel & Völkers Netzwerk mit weltweit ca. 800 Standorten steht darüber hinaus zur Verfügung, dann ein Newsletter, und erst, wenn sich dann immer noch kein Interessent gefunden haben sollte, wird das Haus, Grundstück oder die Wohnung öffentlich angeboten. „Davor geht das alles vertraulich über die Bühne, keine Öffentlichkeit, kein Nachbar bekommt mit, dass ein Objekt verkauft wird.“
Immobilienverkauf ist eben Vertrauenssache – und ganz viel Leidenschaft.
Das Preis-Leistungsverhältnis also passt. Der Standort boomt. Das wäre die ganz nüchterne Analyse. Aber die Haimanns wären nicht die Haimanns, wenn sie es dabei belassen würden: „Wer sich mal auf Entdeckungsreise im Coburger Land oder im Maintal oder in Richtung Frankenwald macht, der stößt auch immer wieder auf ganz besondere Immobilien.“ Dieter und Sonja erzählen vom Luxus-Bungalow mit Pool, „den sich in Metropolen kaum einer leisten kann, hier aber schon“, vom Wohnen auf fast 600 Quadratmetern in historischen Klostergemäuern, von der Senioren-Wohngemeinschaft im sanierten Schulhaus bei Kronach, „ein echtes Modell für die Zukunft, weil jeder sein eigener Herr bleibt in seinem Eigentum, wichtige Dienstleistungen und Alltagshilfe aber zentral angeboten werden.“
n e b e l r e i h , e d u e r F e r u p „Es ist doch eine t ta i l a u q s n e b e L r e s e i d zu durfen. Und mit .“ on i g e R e i d r fu r i w werben 120
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ENGEL & VÖLKERS
Das Team von Engel & Völkers Coburg: Nina Scherbel, Jan Luca Erichreineke, Sonja und Dieter Haimann, Romina Leicht und Florian Diezmann
Erfahrung seit über 40 Jahren Engel & Völkers steht für Tradition und hohe Dienstleistungsqualität in Sachen Immobilien. Seit über 40 Jahren ist das Unternehmen in der Vermittlung hochwertiger und besonderer Immobilien tätig. Engel & Völkers ist mittlerweile an über 800 Standorten in 33 Ländern auf vier Kontinenten mit mehr als 12.200 Mitarbeitern vertreten – damit ist Engel & Völkers ein weltweit führendes Dienstleistungsunternehmen für private und institutionelle Kunden. Die Dienstleistungspalette umfasst die Beratung, die Vermietung, den Verkauf oder auch Bewertungen rund um Immobilien. Dieses Know-How ist seit zwei Jahren auch für die Region rund um Coburg verfügbar.
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Engel & Völkers Coburg Ketschengasse 41 • 96450 Coburg Tel.: +49 (0)9561 795 2400 • coburg@engelvoelkers.com www.engelvoelkers.com/coburg • Immobilienmakler
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DRUCKEREI & COPYSHOP
GRÖSSER SCHÖNER BESSER Ein Standort, das heißt effizienteres Arbeiten, das heißt ein starkes Team, das heißt ein Lager. Diese Vorteile gibt DCT an alle Kunden weiter: Kopieraufträge oder Bestellungen von Drucksachen stehen durch die Zusammenlegung jetzt noch schneller und günstiger zur Verfügung. Außerdem finden sich direkt vor dem DCT Copyshop in der Nicolaus-Zech Straße in Coburg auch viel mehr Parkplätze als bisher in der Innenstadt.
DCT Copyshop und Druckerei ab sofort unter einem Dach in Coburg-Scheuerfeld Alle Kunden erwartet dort das kompetente Kundencenter der DCT mit den bekannten Ansprechpartnern. Auch die gesamte Leistungspalette des bisherigen Copyshops von DCT steht weiterhin zur Verfügung: Klassisches Kopieren Farbkopieren Posterdruck Fotodruck
Laminieren Scannen Textildruck Buchbindung
Die Frage, ob kopieren oder drucken, stellt sich durch die Zusammenlegung ab sofort auch nicht mehr: Neben den Mitarbeitern des Copyshops stehen für spezielle Fragen auch die Experten aus der Druckerei zur Verfügung. Das bedeutet eine größere Auswahl an Produkten, mehr Kreativität und vor allem eine beeindruckende Flexibilität.
Die DCT GmbH ist eine der modernsten mittelständischen Druckereien im süddeutschen Raum. 1983 gegründet, tritt das heute 85-köpfige Team für innovative Drucklösungen und ein Höchstmaß an Qualität in den Spezialbereichen Druckveredelung, Offset-, Digital- und Großformat-Druck an. DCT GmbH Nicolaus-Zech-Straße 64 – 68 96450 Coburg – Scheuerfeld Telefon: 09561 8345-0 E-Mail: info@dct.de
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Öffnungszeiten Montag bis Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr
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KULTURTIPPS
KULTUR Veranstaltungen, Konzerte, Theater, Ausstellungen, Lebensart und alles, was Freude macht. Zusammengestellt von Anja Hampel.
Foto: wikipedia.de
THEATER
THEATRE & MUSIC IN THE SLAUGHTERHOUSE
JUGEND OHNE GOTT
Vom prachtvollen Großen Haus des Landestheaters in die ehemalige Schlachterei Schlick im Steinweg - Schon zum zweiten Mal tauscht das Ensemble des Landestheaters Coburg diese beiden ungleichen Locations. Die Abende „Theatre & Music“ entstanden in Kooperation mit der Wohnbau und Stadtentwicklungsgesellschaft Coburg GmbH. An sechs Donnerstagen dürfen sich Kunst- und Kulturinteressierte zwischen Kacheln und Fleischtheke in der alten Metzgerei auf kleine, feine, experimentelle, performative, musikalische und cineastische Abende aller Sparten freuen.
Die Zeit des aufkeimenden Faschismus im Jahr 1936 steht im Zentrum des Stücks nach dem gleichnamigen Roman von Ödön von Horváth. Die junge Generation wird ohne Individualität, ohne eigenes Urteilsvermögen und ohne humanitäre Werte wie Empathie großgezogen. Dass seine Schüler die propagierte Weltsicht so unreflektiert übernehmen, stört den Lehrer im Stück. Allerdings will er seinen Ruhestand nicht gefährden und schaut weg. Auch, als er einen folgenschweren Fehler macht: Heimlich öffnet er ein Kästchen, um das Tagebuch des Schülers Z zu lesen. Dieser verdächtigt Mitschüler N, der kurz darauf erschlagen im Wald gefunden wird. Der Lehrer schweigt. Erst als Z vor Gericht landet, macht der Lehrer reinen Tisch. In der Spielfassung von Kristo Šagor zeigt „Jugend ohne Gott“, wie schnell die demokratische Grundordnung aus der Balance geraten kann.
Wann? 10. Oktober um 19 Uhr (weitere Termine bis 4. Juni 2020) Wo? Schlick 29, Steinweg 29, Coburg Weitere Infos? www.landestheater-coburg.de
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Wann? Premiere am 6. Dezember um 20 Uhr (weitere Termine bis April 2020) Wo? Reithalle des Landestheaters Coburg Weitere Informationen? www.landestheater-coburg.de
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KULTURTIPPS
David Sheppy the man behind our Best English Somerset
Foto: glasmuseum.kunstsammlungen-coburg.de
MUSIKALISCHES
Cider
DIE HISTORISCHE GLASHARFE BIS HEUTE – EINE KLANGBEGEGNUNG Die originale Glasharfe von Erich Nauwerck ist eine echte Rarität. In Rödental erklingt sie zum ersten Mal seit 100 Jahren. Die Musikerin Susanne Würmell hat das außergewöhnliche Instrument für sich entdeckt und versetzt die 43 handgefertigten Kristallgläser mit zehn Fingern und ein bisschen Wasser in Schwingung. Die Volkshochschule Coburg und das Europäische Museum für Modernes Glas laden gemeinsam zu dem
außergewöhnlichen Konzert ein. Susanne Würmell spielt dabei u.a. Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart, Bruno Hoffmann, Johann Abraham Peter und anderen. Ihre Musik begeisterte schon im ausgezeichneten Kurzfilm „Kristall“ bei den 59. Filmfestspielen in Cannes. Auch in der Berliner Philharmonie wurde die Glasharfenistin schon gefeiert.
Wann? 21. November um 19.30 Uhr Wo? Europäisches Museum für Modernes Glas, Rödental Weitere Informationen? glasmuseum.kunstsammlungen-coburg.de
David Sheppy Master of Cider
Seit über 200 Jahren ist SHEPPY‘S für die Herstellung feinster Cider bekannt. Master of Cider David Sheppy führt die Firma in der sechsten Generation. Wir führen 9 Sheppy‘s Cidersorten.
SEIT ÜBER15 JAHREN
STREICHSALAT – KINDERKONZERT Was braucht es, um ein Konzert so richtig zu verkorksen? Wenn der Dirigierstab fehlt, das Musikstück noch gar nicht fertig ist und die Musiker nicht genug geübt haben, stehen die Chancen für ein Fiasko nicht schlecht. Zum Glück können die kleinen Zuhörer helfen! Beim Kinderkonzert
„Streichsalat“ des Landestheaters versuchen Herr Taktstock (Frederik Leberle) und die Musiker des Philharmonischen Orchesters, das Beste daraus zu machen – natürlich mit Hilfe ihres Publikums! Das kann sich auf kurze Stücke von Mozart bis Vivaldi freuen.
Wann? 17. Oktober um 10 Uhr und 9. November um 11 Uhr Wo? Landestheater Coburg, Spiegelsaal im Großen Haus Weitere Informationen: www.landestheater-coburg.de
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BEST ENGLISH CIDER
Ernstfarm Coburg, Kürengrund 80, Mobil 0171 9234203 . Öffnungszeiten: Di.,Do.,Fr.:15-18 Uhr, Sa:14-18 Uhr
www.ciderhof.de C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
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KULTURTIPPS ALTE BEKANNTE – „WIR SIND DA!“ Sie kommen ohne Klavier, Gitarre, Bass oder Drums aus. Ihre Instrumente sind ihre Stimmen. Die fünfköpfige A-Capella-Band Alte Bekannte geben auf der Bühne des Kongresshauses Popmusik mit deutschen Texten zum Besten – emotional, mitreißend, bissig und humorvoll.
Foto: altebekannte.band
Wann? 11. Oktober um 20 Uhr Wo? Kongresshaus Rosengarten, Coburg Weitere Informationen? www.kongress-coburg.de
Ludwig Richter Schöne heile Welt
20.10.2019 – 19.01.2020
Di bis 20 Uhr Mi bis So 10 – 17 Uhr museumgeorgschaefer.de
Ludwig Richter: Frau mit Kindern an der Quelle / Am Brunnen, 1868 © Museum Georg Schäfer, Schweinfurt
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KULTURTIPPS
Mein erstes Mal im Kongresshaus Foto: www.martin-tingvall.com
Rosengarten? „War vor über 60 Jahren. Seither genieße ich die besondere Atmosphäre.“
MARTIN TINGVALL – PIANO-JAZZ-SOLO Dem schwedischen Pianisten Martin Tingvall ist gelungen, was in der Jazz-Szene eher selten ist: Er ist nicht nur unter Kritikern und Jazz-Enthusiasten beliebt, sondern auch im Mainstream angekommen. Tingvall landete mit seinem TingvallTrio auf Platz eins in den Jazz-Charts, in den deutschen Pop-Charts und hat diverse Auszeichnungen, darunter mehrere ECHOS, eingeheimst. Außerdem schreibt Tingvall Musik für andere Künstler, für Theater- und Filmproduktionen. Mit seinem neuen Album „The Rocket“ kommt er jetzt solo nach Coburg.
Ingrid Scholz
Foto: www.landestheater-coburg.de
Wann? 17. November um 18 Uhr Wo? Leise am Markt, Coburg Weitere Informationen? www.leise-am-markt.de
WUNDERLAND Drei Sänger und vier Instrumente entführen die Zuhörer tief in den Kaninchenbau und in eine wundersame Welt. Angelehnt an Lewis Carrolls Romanklassiker „Alice im Wunderland“ zeigt der Songzyklus in Kooperation mit der Oper Dortmund, dass im Wunderland eben alles möglich ist – vom Nichtgeburtstag bis hin zu Antworten, für die es keine Fragen gibt. In „Wunderland“ trifft das Publikum die Kultfiguren aus dem Buch wieder: den verrückten Hutmacher, das weiße Kaninchen und natürlich Alice, die durch das bunt-skurrile Wunderland spaziert. Die Musik ist genauso bunt und reicht von Jazz und Folk über Blues-Rock bis hin zum Zwölfton-Kontrapunkt. Wann? 23., 25., 27. und 29. Oktober um jeweils 11 Uhr Wo? Reithalle, Landestheater Coburg Weitere Informationen: www.landestheater-coburg.de
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Kongresshaus Rosengarten. Der Ort für besondere Momente.
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KULTURTIPPS
KABARETT
Foto: www.hagenrether.de
Foto: www.landestheater-coburg.de
TANZ
BALLET ROCKS!
HAGEN RETHER – LIEBE
Mit einer getanzten Rockrevue bringt Ballettdirektor Mark McClain mit seinem Ensemble das besondere Lebensgefühl des Rock auf die Bühne – wild, freiheitsliebend, rebellisch, aber auch sexy und romantisch. Auf einer rasanten Reise durch die Musikwelt erlebt das Publikum harte E-Gitarren-Riffs, charismatische Stimmen und treibende Beats gepaart mit der Ästhetik des Tanzes - Rockklassiker von den Beatles und Elvis über die Rolling Stones, U2 und Guns n´ Roses bis hin zu Bon Jovi und den Imagine Dragons inklusive.
Am Ende des Abends hat sein Publikum einen anderen Blick auf die Welt, auf die Zukunft und teilweise sogar auf sich selbst. Hagen Rether schafft es scheinbar mühelos, sein Publikum mit Klavier und Stimme zu einem Perspektivwechsel zu verführen.
Wann? Premiere am 26. Oktober um 19.30 Uhr (weitere Termine bis 22. 02.2020.) Wo? Großes Haus, Landestheater Coburg Weitere Informationen? Am 17. Oktober findet um 18.30 Uhr ein kostenloses Werkstattgespräch zum Stück statt Alle Informationen: www.landestheater-coburg.de
Wann? 8. November um 20 Uhr Wo? Kongresshaus Rosengarten, Coburg Weitere Informationen und Tickets? www.kongress-coburg.de
KONGRESSHAUS-HIGHLIGHTS HERBST Unsere Veranstaltungen imIM Herbst
19.10. 21.10. 29.10. 31.10. 02.11. 04.11. 07.11. 08.11.
Unsere Veranstaltungen im Herbst 09.11. 26. Bürger- und Polizeiball
Faisal Kawusi – „Anarchie“ Lazarus String Quartett – Konzert SIXX PAXX – „followme Tour“ Barclay James Harvest RetrospectiveTour 2019 YAKARI Figurentheater für Kinder Pater Anselm Grün - Vortrag Urban Priol – „Im Fluss“ Hagen Rether – „Liebe“
14.11. VIVA VOCE – „Es lebe die Stimme“ 16.11. Frankenmasters 2019 Tanzsportgarde Coburger Mohr 23.11. Rolf Miller – „Obacht Miller“ 24.11. Bastel- und Kunsthandwerkermarkt 30.11. Xmas Con Anime-Manga-Weihnachtsconvention 02.12. Moskauer Jölkafest Russisches Kindertheater
Weitere www.coburg-kongress.de WeitereInformationen Informationen unter: unter: www.coburg-kongress.de
Berliner Platz 1 96450 Coburg Tel.: 09561 89-830 Fax: 09561 89-8384 info@kongress.coburg.de www.coburg-kongress.de Berliner Platz 1 96450 Coburg Tel.: 09561 89-830 Fax: 09561 89-8384 info@kongress.coburg.de www.coburg-kongress.de
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KULTURTIPPS
FESTE UND MÄRKTE
Foto: coburger-weihnachtsland.de
HEIMSPIELE DES HSC 2000 COBURG
COBURGER WEIHNACHTSMARKT Nicht nur die Coburger halten diesen Weihnachtsmarkt für den schönsten. Wie sich die Buden rund um die Prinz-Albert-Statue drängen. Wie sich die klammen Finger unter dem Sternenhimmel am ersten, dritten oder vielleicht sogar vierten Glühwein festklammern. Wie jeder Exil-Coburger in der Vorweihnachtszeit in die Stadt zurückkehrt – und natürlich auch dem Weihnachtsmarkt einen Besuch abstattet. Spezialitäten, Kunsthandwerk, Feuerzangenbowle für einen guten Zweck und sogar Spezialitäten und Schönes aus den Coburger Partnerstädten Oudenaarde und Isle of Wight – all das gibt es auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Wann? Vom 29. November bis 23. Dezember von 11 Uhr bis 21.30 Uhr Wo? Marktplatz, Coburg Weitere Informationen? www.coburg.de
VORTRÄGE
HSC COBURG HA
ND
BALL SEIT 20
00
HSC 2000 COBURG – ASV HAMM-WESTFALEN Samstag, 02.11.2019 | Anwurf: 19:30 Uhr
HSC 2000 COBURG – THSV EISENACH Samstag, 16.11.2019 | Anwurf: 19:30 Uhr
HSC 2000 COBURG – HANDBALL SPORT VEREIN HAMBURG Samstag, 30.11.2019 | Anwurf: 19:30 Uhr
PATER ANSELM GRÜN Der Benediktinerpater lebt nicht zurückgezogen von der Welt, sondern zieht wie ein Popstar die Massen an – ganz unabhängig von Konfession und Weltanschauung. Seine Bücher sind Bestseller, weltweit hat Pater Anselm Grün über 14 Millionen Exemplare verkauft. Seine Anhänger suchen bei ihm Hilfe in schwierigen Lebenslagen und Anregungen zu Psychologie, Glauben und Spiritualität. Sein Thema im Kongresshaus sind die verschiedenen Aspekte der Zufriedenheit. Wann? 4. November um 20 Uhr Wo? Kongresshaus Rosengarten, Coburg Weitere Informationen? www.coburg-kongress.de
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HSC 2000 COBURG – DJK RIMPAR WÖLFE Samstag, 14.12.2019 | Anwurf: 19:30 Uhr
in der
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KULTURTIPPS
Advertorial
DAS KONGRESSHAUS ROSENGARTEN ÄSTHETISCH UND VIELSEITIG Inmitten der Stadt und dennoch im Grünen liegt das Kongresshaus Rosengarten. Für Coburger und Besucher der Vestestadt ist das architektonisch interessante Gebäude die Adresse, wenn es um gesellschaftliche, wirtschaftliche oder kulturelle Veranstaltungen geht.
Im Festsaal haben bis zu 1100 Personen Platz. Die Bühnengröße lässt sich flexibel einstellen. Die Seminar- und Tagungsräume im Obergeschoss können durch Trennwände verkleinert oder vergrößert werden. Moderne Ausstattung in allen Räumen ist selbstverständlich.
Das Ambiente, die schlichte Eleganz und der Blick ins Grüne bieten den geeigneten Rahmen für Kongresse, Seminare und Bälle, ebenso wie für Auftritte von Künstlern oder Konzerte aller Art. „Unsere Kunden kommen immer wieder gerne nach Coburg“, freut sich die Leiterin des Kongresshauses, Karin Schlecht. Für Veranstaltungen stehen verschiedene klimatisierte Räume in unterschiedlichen Größen und Ausstattungen bereit.
Auch die großzügige Dachterrasse darf genutzt werden, sei es für Gespräche in lockerer Atmosphäre oder zum Entspannen in der Pause. Von der Terrasse haben die Besucher eine herrliche Aussicht ins Grüne: Direkt vor dem lichtdurchfluteten Haus liegt der Rosengarten. Die grüne und blühende Oase lädt zum Verweilen und Flanieren ein. Die Gestaltung ist dem Kongresshaus in der Formgebung angepasst. Die geschwungenen Wege des Rosengartens setzen die Rundungen des Gebäudes fort – Rosengarten und Kongresshaus mit seiner auffallenden Glasfassade fließen ineinander über. Zum Wohlfühlen trägt aber vor allem auch das Team des Kongresshauses bei, das bei allen Fragen rund um den Ablauf der Veranstaltungen oder dem Rahmenprogramm mit Rat und Tat weiterhilft. „Wir unterstützen unsere Kunden gerne und kompetent “, so Karin Schlecht. Überhaupt befindet sich nur wenige Gehminuten vom Kongresshaus entfernt das Zentrum mit dem historischen Marktplatz – übrigens einer der schönsten in ganz Deutschland. Auch Landestheater, Schloss Ehrenburg oder Hofgarten sind auf kurzem Weg zu erreichen. Vom Hofgarten gelangt man zu Fuß zur Veste Coburg, die mit ihren Kunst-, Glas- und Waffensammlungen von internationaler Bedeutung ist. Wer es bequemer haben möchte, erreicht die Veste auch mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Naherholungsgebiete und eine reiche kulturelle Vielfalt runden einen Besuch in Coburg ab. Das Ambiente des Kongresshauses Rosengarten und die Attraktivität der ehemaligen Residenzstadt mit ihrer Umgebung lassen jedes Event zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Und noch etwas: In unmittelbarer Nähe des Kongresshauses befinden sich auf dem Ketschenanger und in den Parkhäusern Zinkenwehr und Albertsplatz Parkplätze in ausreichender Zahl.
Das besondere Ambiente, Flexibilität und Know-how machen das Kongresshaus Rosengarten zu einem besonderen Ort der Begegnung.
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Advertorial
KULTURTIPPS
BUCHEMPFEHLUNG MARTIN VÖGELE VON DER BUCHHANDLUNG RIEMANN „Im Internet können die Armen jeden Tag beobachten, wie die Superreichen leben.“ Mit „#KillTheRich. Wer Neid sät, wird Hass ernten“ ist dem jungen Autor Lucas Fassnacht ein packender, hochaktueller und beklemmender Politthriller der Spitzenklasse gelungen. Seine Faszination zieht das Buch zum einen aus der Tatsache, dass es nicht großer Phantasie bedarf, sich das Geschilderte vorzustellen. Zum anderen sind die handelnden politischen Akteure real und die vorkommenden internationalen Institutionen ebenfalls. Neben bedeutenden Politiker*innen spielen auch die EU und die UN wichtige Rollen. Das beschriebene Szenario ist realitätsnah: Die Reichen und Mächtigen der Welt haben es zu weit getrieben. Täglich können die Zurückgelassenen, chancenlos und wütend, auf ihren Smartphones mit ansehen, wie es in der Hochglanz-Welt der Schönen und Reichen zugeht. Ein Panoptikum unfassbaren Reichtums tut sich auf ihren Bildschirmen auf, Hochmut, Hohn und Dekadenz werden live und ungefiltert übertragen. Die Perspektivlosen sind nicht länger bereit, den Preis für Machtmissbrauch, Korruption und Vetternwirtschaft zu bezahlen und begehren auf.
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 688 Seiten: ISBN: 978-3-7645-0675-9 22,00 Euro eBook: ISBN: 978-3-641-23159-0 14,99 Euro Hörbuch / MP3-CDs: ISBN: 978-3-8371-4793-3 22,00 Euro
Das Außergewöhnliche und Beklemmende an dem in #KillTheRich geschilderten Szenario ist, dass sich einer dieser zunächst lokal begrenzten Proteste - gespeist aus Frustration, Armut und Perspektivlosigkeit - wie ein Lauffeuer um den Globus verbreitet. Befeuert vom Internet geraten zunächst Brasilien, dann Russland, Asien, die USA und schließlich Europa aus den Fugen. Die Welt steht buchstäblich in Flammen. Zeitgleich recherchiert ein indischer Journalist in einem Fall mit unglaublicher Brisanz. Es geht um ein weltweites Netzwerk politischer Einflussnahme mit einer nie da gewesenen politischen Sprengkraft. Die Niederländerin Conrada van Pauli, die beim Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) tätig ist und sich zu einer zentralen Figur des Geschehens entwickelt, feilt an einem kühnen Plan, um die globalen Unruhen zu befrieden. Um die Vollversammlung der Vereinten Nationen von ihrer radikalen zu überzeugen, ist sie bereit, bis zum Äußersten zu gehen. Ob es ihr gelingt? Finden Sie es heraus. Sie werden die Lektüre nicht bereuen!
INHALTSANGABE
LUCAS FASSNACHT
Was, wenn unsere Welt vor einem globalen Bürgerkrieg steht – den nur zwei Personen verhindern können?
… wurde 1988 in Dieburg geboren; zurzeit wohnt er in Nürnberg, nachdem er in Erlangen Altgriechisch, Germanistik und Linguistik studiert hat. Neben seiner Arbeit als Autor gibt Fassnacht Workshops für Kreatives Schreiben. Er veranstaltet regelmäßig Literatur-Shows in Nürnberg und Erlangen. Von März bis November 2015 leitete er eine Poetry-Slam-Werkstatt mit Mittelschülerinnen und -schülern der Nürnberger Südstadt, welche mit der Kamera begleitet wurden. Der entstandene Dokumentarfilm Südstadthelden feiert Anfang Oktober 2019 Premiere im Rahmen des Internationalen Nürnberger Filmfestivals der Menschenrechte. »#KillTheRich. Wer Neid sät, wird Hass ernten« ist sein Debüt als Thrillerautor.
Ein achtloser Online-Post stürzt die ganze Welt ins Chaos: Die Armen erheben sich gegen die Reichen, der Zorn derer, die nichts haben, lodert hoch. Nur Tage später kommt es überall zu Unruhen, Demonstrationen und Anschlägen. Straßenschlachten und Polizeigewalt bestimmen das tägliche Leben – alles dokumentiert unter dem Hashtag „KillTheRich“. Und das ist erst der Anfang! Es gibt nur zwei Personen, die den globalen Bürgerkrieg noch verhindern können: die mutige niederländische Diplomatin Conrada van Pauli und der alternde indische Starjournalist Bimal Kapoor. Während Conrada nach Brasilien reist, um sich ein Bild der Lage zu machen, verfolgt Bimal eine Spur, die nach Frankreich führt. Doch beide haben sich mächtige Feinde gemacht, die vor nichts zurückschrecken werden ...
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©Frank Hanewacker
Ein komplexer Politthriller, der Sie mit auf eine atemberaubende Hetzjagd um die Welt nimmt – jung, frisch, klug und hervorragend recherchiert!
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AUSGEWÄHLTE EVENTS VOM VERANSTALTUNGSSERVICE BAMBERG
HERBSTFLIMMERN
Der Open-air-Sommer 2019 ist Geschichte – mit Rekordbesuch auf dem Coburger Schlossplatz und vielen anderen Konzerten unter freiem Himmel zum Beispiel auf Kloster Banz oder im Park von Schloss Eyrichshof. Schade. Aber auch im Herbst bietet der Veranstaltungsservice Bamberg ja tolle Konzerte andere Höhepunkt in der Region.
BARCLAY JAMES HARVEST FEAT. LES HOLROYD
HAGEN RETHER
31.10.2019 | 20 Uhr | Kongresshaus Coburg
07.11.2019 | 19 Uhr | Konzerthalle Bamberg 08.11.2019 | 20 Uhr | Kongresshaus Coburg Es ist kein klassisches Kabarett, was Hagen Rether seinem Publikum serviert, sondern eher ein assoziatives Spiel, ein Mitdenkangebot. Der Kabarettist verweigert die Verengung komplexer Zusammenhänge und gesellschaftlicher wie politischer Absurditäten auf bloße Pointen. In aller Ausführlichkeit verknüpft Rether Aktuelles mit Vergessenem, Nahes mit Fernem, stellt infrage, bestreitet, zweifelt. An zentralen Glaubenssätzen westlicher „Zivilisation“ rüttelt er gründlich, sogenannte Sachzwänge gibt er als kollektive Fiktionen dem Gelächter preis. Mit überraschenden Vergleichen verführt er das Publikum zum Perspektivwechsel – zu einem anderen Blick auf die Welt, in die Zukunft, in den Spiegel, auch unbequemer Wahrheit ins Auge. Und er ruft dazu auf, dass wir uns von unserer vielfach instrumentalisierten Angst und Wut befreien.
© Nussbaumer & Broell Fotografie
Vor 50 Jahren starteten Barclay James Harvest um Gründer Les Holroyd in Oldham/ Manchester ihre musikalische Reise. Auf ihrer „Retrospective Tour 2019“ wird die legendäre Band dieses Jubiläum weiterhin feiern. Die wohl subtilsten Vertreter des Klassik-Rock-Genres fanden 1967 zusammen und begeistern seitdem mit schwermütigem Classic-Rock und esoterischen Sphärenklängen. Seit ihrem Albumdebüt 1970 ist ihr Erfolg ungebrochen. Bandleader und Frontmann Les Holroyd ist heute wie damals für den unverwechselbaren Sound der Band verantwortlich und hat ihn entscheidend geprägt. Hits wie „Life Is For Living“, „Hymn“ und viele andere gehören längst zu den Klassikern der modernen Musikgeschichte.
CHIEMGAUER VOLKSTHEATER: BAUER SUCHT… 27.12.19 | 19 Uhr | Kongresshaus Coburg 28.12.19 | 19 Uhr | Konzerthalle Bamberg 02.02.20 | 18 Uhr | Amberger Congress Centrum In Benis Landgasthof treffen sich jeden Abend drei einsame Gäste: Der Pferdewirt Tom, der Landwirt Florian und der Forstanwärter Markus. Per Dating-Apps versuchen die „oaschichtigen“ Jungmänner die jeweils passende Braut zu finden und beschließen dafür ein eigenes Bewerbungsvideos zu drehen. Dazu stößt die Lokaljournalistin Kristina. Beim Videodreh präsentiert sich Tom gekonnt mit einem Bayern-Lied, Markus bringt seine stattliche Figur vorteilhaft ins Bild, nur Florian braucht hochprozentige Hilfe zur Bekämpfung seines Lampenfiebers, was wiederum zu massiven Haltungsproblemen führt. Mitten in die Dreharbeiten platzt der Filmproduzent Olaf und übernimmt sofort die Regie bei der ländlichen Brautschau: er präsentiert die drei Kandidaten mit einem zünftigen LederhosenStriptease. Unter fachkundigem Handanlegen des Meisters kommt es schließlich zur alles entscheidenden Frage: wie viel soll „Mann“ zeigen. Wirklich alles?
VIVA VOCE 14.11.2019 | 20:00 Uhr | Kongresshaus Coburg 05.01.2020 | 19:00 Uhr | Konzerthalle Bamberg VIVA VOCE wird 20 – und die Fans bekommen die Geschenke! Andere brauchen ein Schlagzeug, Soundeffekte oder gar ein ganzes Orchester, um richtig groß zu klingen. Bei VIVA VOCE ist das alles völlig überflüssig. Die fünf Sänger ersetzen mit ihren Stimmen ein ganzes Orchester. Sie sind die „Band ohne Instrumente“ und gleichzeitig die Pop-Stars der deutschsprachigen a cappella Szene. Modern, mitreißend, originell, witzig, charmant und hochmusikalisch: Das alles vereinen die Träger des Bayerischen Kulturpreises in ihrer beeindruckenden Bühnenperformance. Anlässlich des 20-jährigen Bandjubiläums lassen es die Stimmen-Künstler mit einem Best-Of-Programm wieder einmal so richtig krachen, wenn es heißt: 20 Jahre „Es lebe die Stimme!“ - Die Jubiläumsshow.
Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in allen gängigen Vorverkaufssystemen, telefonisch unter der Hotline 0951-23837, oder unter www.kartenkiosk-bamberg.de. AUSGABE 35 / OKTOBER 2019
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KULTURTIPPS
AUSSTELLUNGEN CORNELIUS VÖLKER IM KUNSTVEREIN KRONACH Ein Blick in den Nachbarlandkreis lohnt sich. Der vielfach ausgezeichnete Maler Cornelius Völker, selbst in Kronach geboren und mittlerweile in Düsseldorf lebend und schaffend, erlaubt dem Betrachter einen ungewöhnlichen Blick auf Alltagsszenen, Gegenstände, Menschen. Seine oft großformatigen Ölgemälde zeigen Ausschnitte von Körperteilen, Feinripp-Unterwäsche, Tassen und Obst ebenso wie Halbglatzen oder Personen, die sich umständlich ihre Pullover über den Kopf ziehen. Wann? Bis 3. November; Öffnungszeiten: Do. – So. 15 bis 18 Uhr Wo? Galerie im Kreiskulturraum, Siechenangerstraße 13, Kronach Weitere Informationen: www.kunstverein-kronach.de oder www.cornelius-voelker.de
DER BESONDERE TIPP
SYMPOSIUM ZUR VERABSCHIEDUNG VON DR. ALFRED GEIBIG Dr. Geibig leitete 30 Jahre lang die Abteilung für Historische Waffen in den Kunstsammlungen der Veste Coburg, hat sich durch Publikationen, Ausstellungen, Workshops und die ZEITREISE-Veranstaltungen auf der Veste international einen Namen gemacht. Bevor er in den Ruhestand geht, lässt Dr. Geibig alle Interessierten in einem Symposium an seiner Expertise teilhaben. Dabei werden auch weitere Fachleute zu Wort kommen. Es geht um die ergonomische Form frühmittelalterlicher Schwertgriffe, Saufedern und Bäreneisen, das Baseler Sturmfass und die Verwendung von Quecksilber in Artillerie und Feuerwerk – unter anderem. Neben waffenspezifischen Themen geht es auch um Reenactment, also die möglichst authentische Neuinszenierung historischer Ereignisse, und Living History - das Darstellen historischer Lebenswelten. Wann? 18. Oktober, 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr Wo? Veste Coburg Weitere Informationen? Anmeldung bis 11. Oktober unter sekretariat@kunstsammlungen-coburg.de. Auf www.kunstsammlungen-coburg.de gibt es auch das komplette Programm des Symposiums.
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CREAPOLIS REPAIR CAFÉ Reparieren statt Wegwerfen liegt im Trend. Warum nicht gemeinsam tüfteln und schrauben, kleben und löten? Ehrenamtliche helfen mit ihrem Know How, jeder soll aber so viel wie möglich selbst reparieren. Und wer keinen kaputten Toaster, keinen wackligen Stuhl und kein kaputtes Fahrrad oder Radio mitbringen kann, hilft einfach den anderen. Werkzeug ist vorhanden.
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AUSGABE 35 / OKTOBER 2019
IN EIGENER SACHE
IMPRESSUM COBURGER – Das Magazin Ausgabe 35 / Oktober 2019 Sechster Jahrgang Auflage 3750 Stück www.coburger-magazin.de Verlag: Markatus Branding | Marketing | Digital Coburger Straße 7 96472 Rödental Telefon 0 95 61 / 973 45 00 www.markatus.de
IN EIGENER SACHE AKTIV GEGEN PARKINSON
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FÜR DEN GUTEN ZWECK
… LIEGEN UNS AM HERZEN
Wir haben in diesem Jahr mehrfach von ihr berichtet – von der mehrtägigen Fahrradtour des an Parkinson erkrankten Prinz Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha von Coburg nach Gotha. Der gute Zweck stand im Mittelpunkt der Aktion des Rotary-Club Coburg – fast 40000 Euro für Parkinson-Projekte an der Geriatrie am Klinikum Coburg gingen ein – und natürlich sollte die Fahrt vor allem Mut machen, denen, die auch an Parkinson erkrankt sind, sich nicht zu verstecken. Eine lobenswerte Initiative, finden wir, und haben deswegen im Rahmen der Museumsnacht im Vermessungsamt viele Bilder der Tour gezeigt und die filmische Zusammenfassung von iTVCoburg. Zahlreiche Besucher würdigten die Aktion – und trafen dabei auch Prinz Andreas persönlich, der für einige Stunden selbst vor Ort war.
Haben Sie auch Interesse?
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Ein Partner, das ist jemand, auf den man sich verlassen kann - und der sich auf einen verlassen kann. So etwas sind unsere PREMIUM-PARTNER. Langfristige Bindungen geben Sicherheit – auf beiden Seiten. Auch in diesem Magazin sind wieder einige Geschichten von und mit unseren PREMIUM-PARTNERN. Danke fürs Vertrauen. Unsere PREMIUM-KUNDEN 2019: Anwaltskanzlei Hörnlein & Feyler Autohaus Willy Ernst Automobile Weberpals Baugesellschaft Otto Hauch Bätzoldt oHG Bodystreet Coburg Heiligkreuz Buchhandlung Riemann Ciderhof Coburg Coburg Stadt und Land aktiv Connect Telezentrum Engel & Völkers Frischecenter Wagner Friseur Julia Göring Intercoiffure FVG mbH Hörgeräte Geuter HSC 2000 Coburg IHK zu Coburg Intersport Wohlleben iTVCoburg Kongresshaus Rosengarten Kunstsammlungen der Veste Coburg Lasco Umformtechnik Optik Müller ROB – Roberto Bauer Herrenmoden Schumacher Packaging Sparkasse Coburg – Lichtenfels Sportland Coburg Stadtbild Coburg SÜC süc//dacor Thomas Bittorf tb.legal Tourismus & Stadtmarketing Citymanagement Coburg Veranstaltungsservice Bamberg Vitadrom Von Poll Immobilien
Herausgeber und Chefredakteur: Wolfram Hegen Telefon 01 71 / 690 52 84 hegen@coburger-magazin.de Gründungsherausgeber: Peter Einheuser Wolfram Hegen Redaktion/ Autoren dieser Ausgabe: Wolfram Hegen Wolfram Porr Heidi Schulz-Scheidt Chris Winter Gabi Arnold Anne Klopp Anja Hampel Fotografen dieser Ausgabe: Sebastian Buff Val Thoermer Yves Alloinde David Wanka Titelbild: „Blattsalat“ Projektleitung Coburgs Beste: Melanie Krempel Layout/ Illustrationen: Axel Straubinger Lisa Obermüller Grundlayout: Peter Einheuser Anzeigengestaltung: Markatus Branding | Marketing | Digital Anzeigenvertrieb: Wolfram Hegen hegen@coburger-magazin.de Anke Feuer feuer@coburger-magazin.de Es gilt die Anzeigenpreisliste 01/2019 Druck: DCT GmbH www.dct.de Preis: kostenlos Vertrieb: über 200 Verteilstellen in Coburg Stadt und Land Bestellung: Online über www.coburger-magazin.de Preis inkl. Verpackung und Versand innerhalb Deutschlands 5 Euro inkl. MwSt.
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GALERIE
GALERIE D A V I D
W A N K A
David Wanka, geboren im „grünen Herzen Deutschlands “, hat einen Gesellenbrief als Fotograf and studierte visuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität Weimar. Seit 2010 arbeitet er als freischaffender Fotograf in den Bereichen People -und Interieur und Art Director und ist seit März 2014 in Coburg ansässig. Er arbeitet für Werbe – und Promotionagenturen, Industrieunternehmen, Organisationen, Plattenlabels, Magazinen, Bands, Designern und Jedem mit einer guten Idee.
www.davewanka.com
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MONACO FRANKE
DER MONACO FRANKE Die Urlaubszeit ist vorbei. Schee wor’s! Alle sind endlich wieder dahaam. Gott sei Dank“ wird der eine oder andere sagen, und damit meint der Monaco jetzt nicht die Hoteliers und Campingplatzbesitzer auf Mallorca, an der Costa Blanca, der Adria oder am Gardasee. Zuhause ist es halt doch am schönsten, wenn man vielen Heimkehrern glauben darf. So eine Hymne auf Daheim hört sich sinngemäß in etwa so an: „Hier kenn ich mich aus, hier weiß ich, wos aufm Teller liegt, hier schmeckt ma mei Bier – weil bei dem ganzen Fischgewürm wird ma ganz annersch und vo‘ dem Sangria oder dem ‚rosso de la casa‘ kriech ich allweil Sodbrenna!“ Andererseits: ‚Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen‘ heißt es so schön. Und das muss ja nicht die haarklein detaillierte Beschreibung des Stuhlgangs sein, den ein italienisches Rote-Beete-Risotto, eine südfranzösische Bouillabaisse oder eine spanische Paellapfanne verursacht hat. Ist es nicht schön, mal den eigenen vier Wänden zu entfliehen und etwas Neues zu entdecken? Dolce vita zu genießen, am fernen Urlaubsort Land und Leute kennenzulernen und deren Alltag mitzuerleben. Andere Länder, andere Sitten! Das erweitert den Horizont und macht im Idealfall aus einem bornierten deutschen Stubenhocker einen weitgereisten, polyglotten und weltgewandten Globetrotter. So weit die Theorie. Denn in der Praxis sieht es doch meistens ein bisschen anders aus. Denn nichts liegt näher, als eine neue Entdeckung, welcher Art sie auch sein mag, mit den Verhältnissen daheim zu vergleichen. Das gilt nicht nur fürs Essen („also, die Salsiccia is ja ned schlecht. Kamma ned meckern. Oba es geht halt nix über scheene fränkische Brodworschd!”) genauso wie für Sehenswürdigkeiten („mir wor’n doch erschd in Vierzehnheiligen! Jetzt muss ich mir scho widder lauter Kerng o’schaua!“) oder Landschaften („a scheene Aussicht hob ich aa vom
Staffelberg. Dafür hätt‘ ma ned dausend Kilomeder foahrn müssen!“). Jetzt ist es scho a weng lachhaft, den Staffelberg mit dem Monte Baldo oder gar einem der Drei- oder Viertausender in den Alpen zu vergleichen. Und dass die
Eine Ausnahme? Vielleicht. Sicher bemühen sich viele unserer Landsleute im Ausland, sind wissbegierig und passen sich so gut wie möglich an. Die Tatsache, dass Deutsche u.a. in Spanien als unbeliebteste Touristen gelten, spricht aber dafür, dass es doch einige gibt, die das nicht schaffen, sondern sich irgendwie danebenbenehmen oder sich so verhalten, dass man sich fremdschämt - vom Tragen dieser unsäglichen, abgrundtief hässlichen Trackingsandalen an dieser Stelle mal ganz zu schweigen! So wurde der Monaco in seinem Italienurlaub Zeuge der folgenden Szene: So a schwäbischer Doldi, der beim Bäcker vor ihm in der Schlange stand, zeigte mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger eine „3“ an, um dann seine Bestellung aufzugeben: „Quatro Semmeli, per favore!“ Herrlich! Iech kumm ausm Lachen goar nimmer raus!
Oberbayern den Chiemsee als „bayerisches Meer“ rühmen, ist nichts weiter als ein heilloser Euphemismus, der nette Versuch, darüber hinwegzutäuschen, dass es in dem fraglos schönen Winkel unseres Bayernlandes eben keine Brandung, keinen echten Sandstrand und keinen Horizont gibt. Es würde doch auch niemand behaupten, dass der Kohlmannsee der fränkische Lago Maggiore ist. Und gegen den Dom in Florenz oder die La Sagrada Familia in Barcelona ist die Stadtpfarrkirche St. Augustin bestenfalls a Kapelln! Fast jeder kennt auch den Urlaubs-Siebmgscheid – der, wenn er nicht in der eigenen Familie zu finden ist, spätestens in der Taverne am Nebentisch sitzt und dabei so laut doziert, dass man ihm einfach zuhören MUSS. So erfährt man dann, dass am heimischen Hausberg Pflanzenarten wachsen, nach denen sich die Südandorraner die Finger lecken oder dass der Martin Luther in St. Moriz schon predigte, noch ehe der Bau überhaupt fertiggestellt war. „Des hod’s ned amoll in Rom gehm‘.“
Der gute Mann wird sicher froh sein, wenn er wieder seine Weckle oder seine Brezzle bestellen kann. Vielleicht ist er ja ein besserer Gastgeber. Gut möglich, denn immerhin nimmt die Zahl der Touristen in Coburg oder Bamberg von Jahr zu Jahr immer weiter zu. Und die würden ja nicht kommen, wenn alle garschdich zu ihnen wären und es ihnen hier nicht wenigstens ein bisschen gefallen würde, oder?! Veste, Marktplatz, Ehrenburg – alles nicht zu verachten. Erst ein wenig abseits der bekannten Touristenwege stellt sich die Frage, wieviel Seidla man ihnen wohl hinterrücks einflößen muss, bis sie alles supertoll finden. Ganz wie in dem Ballermann-Hit von Mickie Krause, der singt: „Geh mal Bier hol‘n/ Du wirst schon wieder hässlich/Ein, zwei Bier/und Du bist wieder schön“! Schätzla, schau wie iech schau!
Für den COBURGER von Wolfram Porr
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AUF EIN WORT
In jedem COBU RGER laden wir an dieser Stelle Coburger oder Nicht-Coburger ein, ihre Meinung zu sagen.
30 JAHRE SPÄTER Von Jörg Pasztori aus Sonneberg Es steht wieder mal ein rundes Jubiläum an, allerorten sind Geschichten zu lesen, zu hören und zu sehen, die die Tage im November 1989 und besonders den für die deutsche Nation im 20. Jahrhundert so schicksalhaften 9. des meist trüben Herbstmonats im Blick haben. Aber wie wichtig ist diese Erinnerung an den Tag, an dem hier bei uns Sperrzone, Signal -und Metallgitterzaun Löcher bekamen? An den Tag, an dem die unteilbare deutsche Nation sich dessen zwar noch unbewusst, aber deshalb nicht weniger rasant, auf den Weg zur Herstellung der staatlichen Einheit gemacht hat. Brauchen wir zum Erinnern daran den Glanz von Jubiläumsfeiern? Ja und Nein. Nein, denn hier in der Region Coburg-Sonneberg haben wir diesen Teil deutscher Geschichte ständig vor Augen. Seit mehr als 50 Jahren fällt mein Blick aus Sonneberg fast täglich auf die herübergrüßende Veste Coburg und die Flur zwischen Meilschnitz und Fürth am Berg. Die erste Hälfte dieser 50 Jahre mit der Gewissheit, diese Orte nie betreten zu dürfen und immer mit der Neugier auf dieses andere Deutschland. Die zweite Hälfte mit der Dankbarkeit, dass diese Gewissheit dann doch keine war, und in Windeseile Kalter Krieg und Diktatur den Chancen eines freibestimmten Lebens in diesem anderen Deutschland gewichen sind. Erstaunlich aber bleibt, wie lange die Zeit der Teilung in den Menschen nachhallt. Auch wenn die Grenze dort, wo sie davor für alle sichtbar Rodachtal, Itzgrund und die Linder Ebene zerschnitten hatte, lange schon verschwunden ist, entfaltet sie doch noch eine unsichtbare Wirkung. Sie hat den Menschen gemeinsame Zeit geraubt. Zwischen 1945 und 1990 erleben Coburger und Sonneberger gänzlich unterschiedliche Welten, ohne dass es einen Austausch an Informationen gibt. Zwar überspringen später die elektronischen Medien Stacheldraht und Minenfelder, erzählen aber nur selten etwas über das unmittelbare Umland. Aus Neustadt oder Coburg erfährt der Sonneberger nichts. Und auch den Neustadtern bleibt vorerst nur der Blick vom Muppberg. Die Informationssperre ist perfekt. Sie hat das Potential zur Entfremdung, die später bei so manchem zu den altbekannten Vorurteilen vom „Besser-Wessi“ und vom „Jammer-Ossi“ führt. Heute ist nicht alles anders: Information ist frei verfügbar, wird aber gezielt lanciert, Meinungsfreiheit ein hohes Gut, von manchen aber gezielt missbraucht. Nicht jeder ist Medienflut und Redefreiheit gewachsen. Parolen von Rechtsaußen im Thüringer Landtagswahlkampf konterkarieren die vermeintliche Meinungsfreiheit mit unverschleierter Hetze. Der instrumentalisierte Bezug zu den Tagen von 1989 zeigt: Ja, es ist wichtig, ganz bewusst an diese Tage und ihre Werte zu erinnern. Wir brauchen offensichtlich den Glanz des Jubiläums. Und wir brauchen hier bei uns verbindende Lokalmedien, die die relevanten Informationen für die Gesamtregion aufbereiten. Aber auch da gibt es heute eine Grenze, die zwischen Bayern und Thüringen: Medienregulierung ist Ländersache und da macht jeder seins. Es gibt sie also immer noch - unsichtbar zwar, aber wirksam doch.
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Coburger | Das Magazin erscheint wieder am 11. Dezember 2019 Anzeigenschluss ist der 27. November 2019.
Zitate zum Tod sind dieses Mal … das Letzte „Es gibt ein Leben vor dem Tod.“ Wolf Biermann „Nichts in dieser Welt ist sicher, außer dem Tod und den Steuern.“ Benjamin Franklin „Der Tod lächelt uns alle an, das einzige was man machen kann ist zurücklächeln.“ Marcus Aurelius „Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern – Sie könnten an einem Druckfehler sterben.“ Mark Twain „Sinn des Lebens: Etwas, das keiner genau weiß. Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein.“ Sir Peter Ustinov „Auch Nichtraucher müssen sterben.“ Friedrich Torberg „Beim Lesen von Todesanzeigen wird man belehrt, dass nur engelsgleiche Personen diese Welt verlassen.“ Hans Arndt „Man muss erst einige Male sterben um wirklich leben zu können.“ Charles Bukowski „Der Tod hat das vollständigste Adressbuch.“ Fred Ammon
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Schnelles Internet für die Region. Verfügbarkeitsabfrage unter www.dacor.de
Kontakt Shop Coburg Schillerplatz 1 96450 Coburg
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Öffnungszeiten Telefon: (09561) 97621-0 E-Mail: vertrieb@dacor.de web: www.dacor.de
Mo - Do: 8:30 Uhr - 17:00 Uhr Fr: 8:30 Uhr - 14:00 Uhr C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
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