Nr. 26 | April 2018
Magazin für Gesellschaft. Lifestyle. Politik.
Zum Mitnehmen
„Hier wohnten … “ Dieses Mal zu Gast in der Hohen Straße in Coburg 2
Ab Seite
74
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Foto: Sebastian Buff AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
3
INHALT
AUSGABE 26 APRIL 2018
8 10 12 82 83 92 94 96 97 98
YVES ALLOINDE
WOLFRAM PORR
HOFBERICHT Der 75. Geburtstag von Seiner Hoheit Prinz Andreas
KLEINE URSACHE BÖSE WIRKUNG 16 Unfälle mit Tieren LOST PL ACE
ISABELLE REISSER
20
WOLFRAM HEGEN WOLFRAM PORR
SONDERTHEMA MOBILITÄT 28 Positionen und Geschichten
WOLFRAM HEGEN ISABELLE REISSER
40
WOLFRAM HEGEN SEBASTIAN BUFF
MACHER 44 Dieses Mal Henry Bodnik
WOLFRAM HEGEN
HIER PASSIERT STADTGESCHICHTE 50 Das Güterbahnhofgelände
BENEDIKT DELLERT
4
12
DREIGESTIRN STADTGESPRÄCH DER HOFBERICHT BUCHEMPFEHLUNG THEATERVORSCHAU SCHATZSUCHE IN EIGENER SACHE MONACO FRANKE AUF EIN WORT DAS LETZTE
WELTENBUMMLERLEBEN Der Coburger Peter Achtzehhn
COBURGER SOMMER 54 Der Veranstaltungsguide von Mai bis Oktober
HEIDI SCHULZ-SCHEIDT SEBASTIAN BUFF
74
STEPHAN AMM
86
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
BGS-Gelände
HIER WOHNTEN... …jüdische Schüler
GALERIE Bilder eines Kronacher „Naturburschen“
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Stephan Amm
Bilder eines Kronacher „Naturburschen“ in unserer Galerie
Seite 86 AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
5
EDITORIAL
EDITORIAL WOLFRAM HEGEN Kürzlich war ich auf ein Bier in einer der gemütlichen Kneipen in Coburg verabredet. Freunde, Bekannte, Unbekannte. Einer war, wie sich herausstellte, aus München, das an sich ist noch nicht besonders (ich bin ja selbst von dort , das ist aber zulange her, als das ich noch als Münchner durchgehen würde), wohl aber, dass er sich nach Jahrzehnten in seiner oberbayerischen Heimat freiwillig als Beamter nach Coburg hat versetzen lassen, und wie seine Münchner Freunde auf seine Auswanderung reagiert hätten: Was er denn in Coburg mache, wenn er abends mal italienisch essen gehe wolle, wurde er gefragt, oder ob man ihm bei einem Besuch etwas aus dem Süden mitbringen solle, ob es ihm an etwas fehle, an Bier zum Beispiel. Er gehe dann italienisch essen, habe er geantwortet, und nein, man müsse ihm nichts mitbringen, es gehe ihm gut. Außerdem koste das Bier hier gerade mal die Hälfte als in München, habe er noch gesagt. Volltreffer. Wir bestellten gleich noch eine Runde Bier. Nicht nur für uns, sondern für alle. Der Neu-Coburger ist für seinen Wechsel aus der Landeshauptstadt weg in die Provinz mit mehr Lebensqualität belohnt worden. Nicht nur mit günstigem Bier, sondern auch mit mehr Zeit zum Leben, für Freunde, Familie, Gespräche. Mobil zu sein, physisch und psychisch, ist ein Wettbewerbsvorteil für das kleine, eigene private Glück. Vor allem aber ist Mobilität eine Überlebensstrategie für die Gesellschaft, in der wir leben, die nun einmal immer in Bewegung, immer mobil ist. Gesellschaften, die stehenbleiben, werden früher oder später von der Geschichte überrollt. Also widmen wir uns in diesem Magazin dem Sonderthema „Mobilität“. Die nämlich ist weit mehr als die Organisation des Individualverkehrs auf Straße, Schiene, im Wasser und in der Luft. Mobilität ist Kultur. So stellen wir uns zum Beispiel die Frage, ob die menschlichste aller Fortbewegungsarten, das Gehen, nicht vielleicht sogar zum Statussymbol einer schnelllebigen Zeit taugt, wir stellen Menschen vor, die immer geistig und oft auch räumlich mobil waren, wie den Coburger Peter Achtzehn, dessen Bildersammlung prominenter Stars wir schon im letzten Magazin gezeigt haben und dessen Leben wir in diesem Magazin nacherzählen, oder wie unseren „Macher“ in dieser Ausgabe, Henry Bodnik, der aus Coburg heraus Bogenschießen zu einem weltweiten Geschäft gemacht hat. Natürlich lässt uns auch in dieser Ausgabe das neue hölzerne Globe Theater keine Ruhe. Ganz ohne informatischen Hintergrund sind dagegen unsere Bilderstrecken wie die frühlingshaft-morbiden Eindrücke vom noch existenten BGS-Gelände, Einblicke in eines der schönsten Häuser in Coburg in der Hohen Straße oder auch Bilder des Kronacher Fotografen Stephan Amm in unserer Galerie. So, jetzt sind Sie dran. Wolfram Hegen P.S. Prost.
6
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
INHALT
16 KLEINE URSACHE BÖSE WIRKUNG Unfälle mit Tieren
52 NICHT NUR GLOBE Coburgs Clubkultur
48 ES WIRD ERNST
Die neue Datenschutz-Grundverordnung
28 SONDERTHEMA MOBILITÄT Positionen und Geschichten
40 IM PORTRAIT Peter Achtzehn
Meine Zielgruppe sind Führungskräfte, Selbstständige, Unternehmer und Ärzte, die ihr Potenzial beruflich, privat und gesellschaftlich voll und effektiv ausschöpfen wollen. Personaltrainer/Fitnessfachwirt Frank Sperschneider
Trainingsstützpunkt
Bahnhofstrasse 14 | 96450 Coburg
54
COBURGER SOMMER Der Event-Guide
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Tel. 09561 973 44 68 | Mobil. 0177 299 39 21 hallo@frank-sperschneider.de
www.frank-sperschneider.de C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
7
DREIGESTIRN
DREIGESTIRN April, Mai, Juni – Fertigmachen für den großen Coburger Sommer Event-Ausdauerlauf. Wer da wo wann wen für wieviel Geld beschallt, beglückt, begleitet, steht in aller Ausführlichkeit in unserem Eventguide „Coburger Sommer“ in diesem Magazin. „Ausführlich“ gerne auch in dem Sinne verstanden, jemanden auszuführen, mitzunehmen zum Event des persönlichen Geschmacks. Mit Frau, Mann, Freund, Freundin, Geliebtem oder Geliebter, Kindern, Mama, Papa, Oma, Opa, den Kumpels oder den Freundinnen macht so ein Event doch gleich noch mehr
Spaß. Wobei – vielleicht sind Sie ja auch ein Alleinfortgeher? Genießen es, in der Anonymität eines Konzertpublikums aufzugehen? So oder so haben wir - abseits der großen Veranstaltungen der Monate April und Mai wie dem Nightrun am 5. Mai oder den Designtagen ab Ende Mai - wieder drei Veranstaltungen ausgewählt, die in unseren Augen besonders geeignet sind, einen schönen Abend zu erleben. Wie immer wieder rein subjektiv. Machts` was draus.
MUSIKALISCHE KINDHEIT AM MITTELMEER
CHARITY-GALABALL COBURG TANZT
Weltmusik, griechischer Blues und die Klänge Usbekistans: Jede einzelne Zutat für sich ist für mitteleuropäische Ohren schon eine neue Erfahrung. Und wenn diese dann auch noch als musikalisches Menü gemeinsam angerichtet werden, verspricht der Abend bei Leise am Markt ein ganz neues Hörerlebnis, serviert vom Opernsänger Kostas Bafas und dem Rockmusiker Georgias Giatsidis in ihrem ersten gemeinsamen Konzert. Für die griechischen Musiker ist es ein sehr emotionales, persönliches Programm, denn es bedeutet vor allem eines: Kindheit. Die beiden Männer sind Söhne politisch Verfolgter in Griechenland und wuchsen zur Zeit des Militärregimes in der Hauptstadt Usbekistans auf. Kennengelernt haben sie sich erst 42 Jahre später in Athen. Bei der ersten Begegnung entdeckten sie musikalische Schätze aus Kindheitstagen und ihrer Heimat am Mittelmeer. Stundenlang spielten sie ihre gemeinsamen Lieblingslieder und entwickelten ein ungewöhnliches Konzertprogramm, das es in dieser Form wohl nur einmal gibt. Der Titel „Zimt & Koriander“ steht dabei nicht nur für den Geschmack des Mittelmeers, sondern ist auch der Titel des griechischen Films, der vom Leben im Ausland handelt.
Die Zeit der großen Bälle in Coburg ist zwar lange her. Der Gesellschaftstanz aber erlebt eine Renaissance. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen zudem: Tanzen ist gesund und macht glücklich. Wenn man zudem das Tanzbein auch noch zu einem guten Zweck schwingen kann, gibt es einen guten Grund mehr, am 5. Mai im Kongresshaus Rosengarten zu erscheinen. Dann steigt der Charity-Galaball „Coburg tanzt“ zu Gunsten des Vereins „Lebensraum“ und damit zur Finanzierung des Hospizes für Coburg. Die Tanzschule Weinberg aus Coburg arbeitet ehrenamtlich zusammen mit der Stiftung „Lebensraum“ an der Konzeption dieses Schwarz-Weiß-Balles, wobei sich schwarz-weiß nur auf die Kleidung der Herren bezieht, die Damen dürfen natürlich bunt erscheinen. Auch das Programm an diesem Abend wird vielfältig sein: die Bigband „Michael Holz“ aus Aachen kommt mit 17 Musikerinnen und Musikern, Radio EINS bietet ab 23 Uhr eine Disco an, zwei Jugend-Spitzenpaare in allen Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen zeigen ihr Können, der Comedian „Lord of the Dance“ sorgt für Heiterkeit, und weitere Überraschungen sind vorgesehen.
ZIMT & KORIANDER
Wann Wo Wie: Donnerstag, 3. Mai 2018 um 20 Uhr bei Leise am Markt in der Herrngasse in Coburg, Karten für 15 Euro an der Abendkasse oder Kartenreservierung unter www.leise-am-markt.de/kartenreservierung oder unter 09561/90856.
8
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
WWW.LEBENSRAUM-HOSPIZ.DE
Wann Wo Wie: Samstag, 5. Mai 2018 ab 20 Uhr im Kongresshaus Rosengarten, Eintrittskarten bei der Tanzschule Weinberg. www.ts-weinberg.de Telefon: 09561/ 92869.
AUSGABE 26 / APRIL 2018
DREIGESTIRN
42 KILOMETER AUF DIE OHREN
ROMAN-MARATHON ZUM AUFTAKT VON „COBURG LIEST“
Bereits zum 15. Mal garantieren die Coburger Literaturtage ganz besondere Hörgenüsse. In diesem Jahr vom 21. bis zum 27. April. Den Auftakt bildet der Roman-Marathon in der Reithalle, zu dem mit Ingrid Kaltenegger, Simon Strauß und Irene Diwiak Roman-Debütanten mit ihren Erstlingswerken antreten. Zunächst liest Ingrid Kaltenegger aus ihrem Roman „Das Glück ist ein Vogerl“. Es handelt sich um eine charmant-verschrobene Komödie um den Gitarrenlehrer Franz, der in einer Lebenskrise steckt. Eines Tages gerät er in einen Autounfall, bei dem ein alter Mann umkommt. Dieses Unfallopfer – Egon – taucht in der Folge als Geist immer wieder auf, bis Franz ihm verspricht, ihn zu seiner Jugendliebe zu bringen, die im Koma liegt – damit Egon endlich seinen Seelenfrieden findet. Auf Ingrid Kaltenegger folgt Simon Strauß, Sohn des Dramatikers Botho Strauß und beruflich Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. In seinem Roman „7 Nächte“ erzählt er von einem jungen Mann, der Angst davor hat, sich entscheiden zu müssen und erwachsen zu werden. Auf Empfehlung eines Bekannten will er jeden Tag einer der sieben Todsünden begegnen, damit ihm seine Gefühle nicht abhandenkommen - ein letztes Aufbäumen im Windschatten der Jugend. Die Österreicherin Irene Diwiak erzählt schließlich in ihrem Debütroman „Liebwies“ eine laut Kritik „herrlich bösartige Geschichte über falschen Glanz, die Gier nach Ruhm – und wahre Schönheit, die mit alldem nichts zu tun hat“. Sie spielt in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts, ein Musikexperte verliebt sich eine junge Frau und will diese, obwohl total unbegabt, zu einem Star in der Musikszene aufbauen. (Quelle: www.coburgliest.de)
Coburger Originale
Spezialitätenwochen in der
13.-29. April
Schmätzchen, Bratwurst und Klöße Wann Wo Wie: Samstag, 21. April um 19 Uhr im Theater in der Reithalle, Karten im Vorverkauf 18 Euro in der Buchhandlung Riemann, Abendkasse 25 Euro, Schüler/ Studenten 10 Euro. Komplettes Programm: www.coburgliest.de Weitere Ideen, Anregungen und Termine für Fortgeher, Kultursüchtige, Rockfans, Klassikschwärmer, Lachsüchtige, Partywütige, Applausklatscher, einsame Herzen und Passivsportler: ▶ ▶ ▶ ▶ ▶ ▶ ▶ ▶ ▶ ▶ ▶
iTVCoburgApp, kostenlos zum Download coburg.de/veranstaltungen www.facebook.com/Sonderbar.Coburg/ landestheater-coburg.de coburg-kongress.de/de/besucher/veranstaltungskalender leise-am-markt.de gocoburg.de/veranstaltungen huk-coburg-arena.de/veranstaltungen.html agentur-streckenbach.de/alleveranstaltungen konzertagentur-friedrich.de/veranstaltungen-konzertagentur vsbamberg.de/events.cfm
passen nicht zusammen? Finden wir schon! Entdecken Sie die Spezialitäten aus Coburg in speziellen Gerichten oder einem 3-Gänge-Menü in teilnehmenden Restaurants neu: • Alte Henne – Restaurant und Waldbiergarten · Hohenstein • Braugasthof Grosch · Rödental • Landgasthof Wacker · Gauerstadt • Gasthaus Lindenhof · Neustadt • Sportgaststätte Unterlauter · Lautertal • Therme Natur Bad Rodach • Gasthaus Goldenes Kreuz · Coburg • Münchner Hofbräu · Coburg
www.genussregion-coburg.de
Viel Freude beim sinnvollen Verbringen Ihrer Freizeit. Nein, anders: Viel Freude in Ihrer Freizeit. Egal wann wo was.
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Das Projekt Regionalmanagement der Coburg Stadt und Land aktiv GmbH wird gefördert durch das Bay. Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
9
STADTGESPRÄCH
STADTGESPRÄCH...
BLEIBENDE ERINNERUNGEN …
JOFFREY BLEIBT DA …
Der Coburger Bauchredner und Zauberkünstler Marcus Geuss alias Marcelini und sein sprechender Hund Oskar kommen viel herum. Dabei gastieren sie nicht nur auf deutschen Bühnen, sondern auch auf Kreuzfahrtschiffen. Kürzlich auf einem ganz besonderen, der MS Amadea, die auch als „Traumschiff “ des ZDF bekannt ist. Während der Kreuzfahrt von Honolulu über den Pazifik bis Yokohama hatten die „beiden“ Coburger also die Gelegenheit, ganz nah dran zu sein an den Dreharbeiten der Weihnachtsfolge „Hawaii“. Schiffsarzt Nick Wilder und Gattin haben den sprechenden Hund sofort ins Herz geschlossen. Sascha Hehn gab beim Frühstück Tipps für Ausflüge in Japan, Barbara Wussow, Mutter eines begeisterten Nachwuchszauberers, holte sich ihrerseits Tipps bei Marcelini. Sogar einen kleinen Zauberkurs für die Filmprominenz gab es an Bord. Ein Wiedersehen ist geplant, ein Wiedersehen mit Marcelini und seinem Hund Oskar in der Weihnachtsfolge gibt es dagegen nicht: Der Andrang nach Nebenrollen an Bord war groß. Natürlich hatten die Gäste der Kreuzfahrt den Vorrang.
Sein journalistisches Handwerkszeug hat er bei Radio EINS gelernt, später stand er bei TVOberfranken vor der Kamera, er moderiert auf Bühnen in ganz Deutschland, eigentlich aber ist er gelernter Kaufmann und in seinem neuen Job bringt er jetzt alles unter einen Hut: Joffrey Streit ist wieder da. Der Kulmbacher ist bei Hummel in Rödental jetzt Markenbotschafter und als solcher damit beauftragt, die Marke Hummel wieder ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Die Rödentaler freut es, die Coburger ebenso, die Mitarbeiter ohnehin, dass die einst so renommierte Marke mit ihrer über 80jährigen Handwerkstradition wieder zu dem ihr zustehenden Glanz kommen soll. Dass Joffrey Streit die verantwortungsvolle Aufnahme übernehmen darf, liegt wohl am Hummelretter, dem schillernden Unternehmer und Verleger Bernd Förtsch, ebenso ein Kulmbacher. Man kennt sich, man schätzt sich.
DA BLEIBT NICHTS ÜBRIG … Einladungen, Gutscheine, Postkarten. Der COBURGER staunte nicht schlechte kürzlich bei einem Besuch in Sabine Hölls Kruschelladen Secondo-Engelservice im Steinweg: Sie hat Motive aus Magazinen der letzten Jahre neuen Verwendungen zugeführt. Eine Schande zwar, den COBURGER zu zerschneiden, auf der anderen Seite ein Vorbild in Sachen Kreislaufwirtschaft und Müllvermeidung.
10
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
STADTGESPRÄCH
Spitzensport in Coburg Die Heimspiele in der HUK-COBURG arena:
1 REGION. 1 ZIEL. H GEME1NSAM C.
HSC COBURG HA
ND
BALL SEIT 20
00
NORBERT BLEIBT NORBERT … Auch vier Jahre nach der Amtsübernahme sorgt die Vornamensgleichheit des alten und des neuen Coburger Oberbürgermeisters immer noch manchmal für Verwirrung: Beim 75. Geburtstag von Prinz Andreas auf Schloss Callenberg gratulierte der aktuelle OB Tessmer dem Prinzen in einem kurzen Grußwort. Sein Nachfolger am Rednerpult, ein Freund des Geburtstagskindes, bedankte sich dafür „bei Oberbürgermeister Norbert Kastner“. Der war zwar auch da, aber nur als Gast. Die aufkommende Heiterkeit konterte der ertappte Redner mit einem nonchalanten „Norbert bleibt Norbert“.
DA BLIEB NOCH EIN TAG … Nicht einmal sechs Monate dauerte die Amtszeit des neuen Geschäftsführers der Tourismusregion Coburg.Rennsteig, Markus Hoßfeld. Danach nämlich wäre die Probezeit des Neuen abgelaufen. Offiziell gab er persönliche Gründe für seinen Weggang an.
HSC 2000 Coburg vs. ThSV Eisenach
20. April 2018 Anwurf: 20:00 Uhr
HSC 2000 Coburg vs. Eintracht Hildesheim
DAS BLEIBT HÄNGEN … Ja, was war denn das? Da flatterte doch mit den Anzeigenmagazinen Ende März eine Ausgabe der strammrechten wöchentlichen Boulevardzeitung „Deutschland-Kurier“ des Lichtenfelsers Ex-CSUlers David Bendels in die Haushalte der Region. Kann man machen … muss man aber nicht.
28. April 2018 Anwurf: 19:30 Uhr
HSC 2000 Coburg vs. DJK Rimpar Wölfe
12. Mai 2018 Anwurf: 19:30 Uhr
HSC 2000 Coburg vs. TV Emsdetten
26. Mai 2018 Anwurf: 18:30 Uhr
w w w.hsc20 0 0.de AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
11
DER HOFBERICHT
HOFBERICHT Gefühlte Großstadt? Herzogtum? Nabel der Welt? Nein, das ist Coburg sicher nicht, allen Behauptungen zum Trotz. Aber die Vestestadt ist sicher ein einmaliger Mikrokosmos. Ein kleiner Hofstaat. Es gibt einen Prinzen und einen Statthalter und das Fußvolk. Und alle feiern gerne kleine und große Partys. Wir vom COBURGER natürlich auch. Wenn wir
Björn Schumacher und Gattin Anna Schumacher
Prof. Dieter Sitzmann, Hochschule Coburg
12
eingeladen sind. Und was, und vor allem wen wir dann sehen, zeigen wir Ihnen. In unserem Hofbericht. Dieses Mal vom Empfang anlässlich des 75. Geburtstages von Seiner Hoheit Prinz Andreas von SachsenCoburg und Gotha auf Schloss Callenberg. Fotos Yves Alloinde.
Prof. Dr. Gerhard Lindner
Hubertus Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha (links) und Frau Kelly, Gion Schäfer, Schwager von Prinz Andreas
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
DER HOFBERICHT
Heinrich Graf zu Ortenburg
Norbert Tessmer und Bianca Haischberger
Nach 10 Stunden fühlst du den Unterschied, nach 20 Stunden siehst du den Unterschied und nach 30 Stunden hast du einen neuen Körper. Joseph Pilates
Dr. Martin Faber mit Gattin Dr. Ingrid Faber
Gabriele Stahl und Frau Pfadenhauer
Klassisches Training im Traditionsgebäude! Über 330 m2 einer alten Fertigungshalle in der ehemaligen W. Goebel Porzellanfabrik wurden hierfür aufwendig saniert. Bei uns werden Sie nicht nur fitter, sondern Sie können sich auch rundum wohlfühlen. Wir freuen uns auf Sie!
BROADWAY BODY Coburger Straße 7 · 96472 Rödental Telefon: 09 563 - 51 13 107 info@broadwaybody.de
www.broadwaybody.de Stefan Stahl, Juwelier Stahl
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Thomas Bittorf, tblegal
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
Broadway-Body-Anzeige-Coburger.indd 1
13
06.02.18 11:45
DER HOFBERICHT
Das Geburtstagskind und Helga Bauschatz
Prinz Andreas und Hans Broer
Alt-Oberbürgermeister Norbert Kastner
Heinrich G. Bender mit Gattin
Michael Selzer, Stadt Coburg, Thomas Apfel, Radio EINS und Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber
14
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
Norbert Schug, Vorstand VR-Bank Coburg, und Gattin Ute Schug
AUSGABE 26 / APRIL 2018
DER HOFBERICHT
Karin und Max-Peter Carl mit Carola Langsch
Leopold Prinz von Bayern und Gräfin Gerta Solms-Baruth
Tanju Kaya und Max Beyersdorf
Alexander Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha und Nini Beyersdorf
VERKAUF | VERMIETUNG | INVESTMENT
IHRE IMMOBILIENSPEZIALISTEN IN COBURG Sind Sie auf der Suche nach einem Haus oder einer Wohnung? Ob Sie mieten oder kaufen möchten das Team aus Coburg unterstützt Sie gern. Eigentümern bieten wir eine kostenfreie und unverbindliche Marktpreiseinschätzung ihrer Immobilie an.
Büroleiterin Jasmin Petrich
Geschäftsstelleninhaber Alexander Petrich
Geprüfter freier Sachverständiger für Immobilienbewertung (PersCert®)
Kontaktieren Sie uns, wir freuen uns darauf, Sie persönlich und individuell zu beraten.
T.: 09561 - 79 53 83 0
FÜR SIE AN ÜBER 300 STANDORTEN IN DEN BESTEN LAGEN VON POLL IMMOBILIEN | Shop Coburg Judengasse 18 | 96450 Coburg | E-Mail: coburg@von-poll.com AUSGABE 26 / APRIL 2018
www.von-poll.com/coburg C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
15
VON WOLFRAM PORR
Kleine Ursache, böse Wirkung! Unfälle mit Tieren
UNFÄLLE MIT TIEREN
Der Zwischenfall im Weitramsdorfer Ortsteil Weidach sorgte im Juni 2017 bundesweit für Schlagzeilen: Eine nicht angeleinte Bulldogge fällt auf einem Kinderspielplatz ein zweijähriges Mädchen an und verletzt es durch Bisse so schwer, dass es mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden muss. Der Horror. Zuallererst für das Kind. Aber auch für die Eltern. Und kein Einzelfall. Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen mit Hunden – häufig Kampfhunden, die Menschen anfallen und verletzen. Und die gehen nicht immer wie in diesem Fall halbwegs glimpflich aus.
Kleine Ursache, böse Folgen Haustiere sind etwas Wunderbares. Doch wenn Herrchen oder Frauchen überfordert sind und ihren Schützling nicht im Griff haben, kann das böse Konsequenzen haben. Das Fallbeispiel einer großen Versicherung zeigt, wie einen bereits eine kleine Unaufmerksamkeit blitzschnell in eine existenzbedrohende Lage bringen kann: Ein Labrador springt durch eine offene Autotüre aus dem Wagen und rennt quer über die Straße. Ein vorbei fahrendes Auto muss abrupt bremsen und kommt gerade noch zum Stehen. Ein nachfolgender Wagen fährt jedoch auf. Mehrere Unfallbeteiligte werden dabei verletzt. Die Halterin des Labradors wird für den Schaden an den Fahrzeugen sowie für Schmerzensgeld und Schadenersatzansprüche haftbar gemacht – insgesamt muss sie über 80.000 Euro zahlen. Klarer Fall von: Kleine Ursache, schlimme Folgen! Das Beispiel zeigt: So ein kurzer Moment der Unachtsamkeit ist schneller da, als man vielleicht denkt. Und es kann jeden treffen. Belastbare, detaillierte Zahlen über Tierunfälle dieser Art gibt es zwar nicht. In den Statistiken des Statistischen Bundesamtes über Unfälle mit Tierbeteiligung – auch im Straßenverkehr – fällt jedoch auf, dass neben Pferden, die in der Regel die höchsten Schäden verursachen, tatsächlich Hunde am häufigsten auftauchen. Grund genug, einmal zu schauen, wie die Rechtslage genau ist und was man tun kann, damit es möglichst nie zu einem Unfall mit dem geliebten Vierbeiner kommt.
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
17
KLEINE URSACHE BÖSE WIRKUNG
Eindeutige Rechtslage: Hundehalter haften immer
Tierhalterhaftpflicht ist sinnvoll und kann Existenzen retten
Die Halter sind grundsätzlich immer für ihre Hunde verantwortlich. So haften sie zivilrechtlich, falls ihr vierbeiniger Liebling etwa einen Verkehrsunfall oder einen sonstigen Sachschaden verursacht. Werden Personen von Bissen verletzt, kann dem Hundebesitzer wie in dem Coburger Fall auch eine strafrechtliche Verfolgung wegen Körperverletzung drohen. Bis hin zum öffentlichen Prozess und einer möglichen Haftstrafe.
Auch wenn sie nicht in allen Bundesländern verpflichtend ist: Für Hunde- und Pferdebesitzer ist so eine Tierhalterhaftpflichtversicherung definitiv zu empfehlen. Sie übernimmt Schadenersatzforderungen für Personen- oder Sachschäden, die von dem versicherten Tier verursacht werden. Dabei haftet der Halter für alle Schäden, die durch das Tier entstehen – und das übrigens auch dann, wenn er selbst gar nichts dafür kann. Ist das Tier zum Beispiel in der Obhut einer anderen Person, etwa wenn Freunde, Bekannte oder das Nachbarskind den Hund Gassi führen, haftet der Halter trotzdem.
Bei Hundebissen wird dabei zwischen fahrlässiger und gefährlicher Körperverletzung unterschieden: Ist ein Hundehalter seiner Aufsichtspflicht nicht nachgekommen, wird in der Regel wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Die Folge: ein Strafbefehl oder eben ein Prozess. Das Strafgesetzbuch sieht in solchen Fällen eine Geldstrafe oder bis zu drei Jahre Gefängnis vor. Eine gefährliche Körperverletzung kann dann vorliegen, wenn jemand seinen Hund gezielt und bewusst als Waffe benutzt und ihn auf einen Menschen hetzt. In solchen, glücklicherweise sehr seltenen Fällen liegt der Spielraum der Gerichte zwischen sechs Monaten bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe. Kommt es zu einer Verurteilung, so steht dem Opfer in jedem Fall auch noch ein Schmerzensgeld zu. Die Höhe der zu bezahlenden Summe richtet sich dabei in der Regel nach der Schwere der Verletzung und den Folgen für das Opfer, kann aber bis zu einige tausend Euro reichen.
Hundetrainer? Eine gute Idee Damit es nicht so weit kommt, helfen ein paar einfache Regeln. Die wichtigste: Hunde stets an der Leine führen, vor allem in der Nähe von Straßen oder da, wo andere Menschen unterwegs sind. Außerdem: Je besser ein Hund auf die Kommandos seines Halters hört desto geringer ist die Gefahr eines unkontrollierten Ausbruches. Immer mehr Menschen gehen deshalb mit ihren Hunden zu sogenannten Hundetrainern. Eine gute Idee, gerade für Personen, die zum ersten Mal einen Hund haben oder jene, die sich einen gefährlichen Kampfhund zugelegt haben. Der Ruf nach einem „Hunde-Führerschein“ mag übertrieben sein. Er wird jedoch immer dann wieder laut, wenn es zu solchen Zwischenfällen wie dem oben geschilderten kommt. Noch ist das in Deutschland freilich nicht verpflichtend. Die Hundeverordnungen der Länder (eine bundeseinheitliche Regelung gibt es nicht) listen lediglich gefährliche Rassen auf, für die es Sonderregelungen gibt: Das kann eine Genehmigungspflicht sein, aber auch Maulkorb- oder Leinenzwang oder der Nachweis, eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abzuschließen.
18
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
Die Verbraucherzentrale Bayern rät Hundehaltern deshalb dringend, eine solche Versicherung abzuschließen: "Eine Hundehalterhaftpflicht ist sehr sinnvoll, weil Sie sonst mit Ihrem Vermögen haften." Bei Unfällen mit Personenschaden kann der Schaden schnell in die Millionen gehen. Wer in solch einem Fall keine Versicherung, steht schnell vor dem finanziellen Ruin. Deshalb sollte die Deckungssumme der Versicherung auch mindestens fünf Millionen Euro betragen. Außerdem sollte man darauf achten, dass der Schutz auch bei Mietsachschäden greift oder wenn der Hund ohne Leine läuft. Für Hunde ist eine Tierhalterhaftpflichtversicherung je nach Rasse schon ab rund 50 Euro pro Jahr zu bekommen (mit einer geringen Selbstbeteiligung von etwa 150 Euro). Schäden, die durch Katzen und andere Kleintiere verursacht werden, sind übrigens in der Regel von der privaten Haftpflichtversicherung abgedeckt.
Weitramsdorf: Hundehalter kommt mit Strafbefehl davon Ob in dem Weitramsdorfer Fall der Hundehalter oder eine Hundehaftpflicht die Krankenhaus- und Behandlungskosten für das Kind bezahlen musste, ist nicht bekannt. Die Geschehnisse sollten aber eine Warnung für alle Hundehalter sein, auch wenn die Geschichte am Ende glimpflich ausging. Das verletzte Mädchen muss nach dem Hundebiss zum Glück keine Folgeschäden fürchten. Gegen den damals 37-jährigen Mann erging ein Strafbefehl wegen fahrlässiger Körperverletzung über 40 Tagessätze. Dieser ist laut Angaben der Staatsanwaltschaft Coburg inzwischen rechtskräftig. Zu einem Prozess wird es also nicht mehr kommen.
AUSGABE 26 / APRIL 2018
UNFÄLLE MIT TIEREN
Gesponserter Beitrag
Teure Bisse Haftungsfragen Es grünt, blüht, wächst und gedeiht: Der Frühling lockt wieder hinaus in die Natur. Ob mit dem Fahrrad über Stock und Stein, zu einem Spaziergang durch die Stadt oder mit den Kindern auf den Spielplatz. Natürlich haben viele dann auch ihren Hund dabei, die Vierbeiner freuen sich mindestens so wie das eigene Herrchen auf Bewegung an der frischen Luft, ausgedehnte Touren oder ganz einfach aufs Herumtollen. Dabei kommt es allerdings auch immer wieder zu Zwischenfällen zwischen Mensch und Tier, zwischen Tier und Straßenverkehr, zu Verletzungen, zu Schäden, zu Schmerz, Wut und Ärger. Und oft stellen sich dabei rechtliche Fragen nach Verantwortung, nach Schuld, nach Schadenersatz und Schmerzensgeld. Informationen dazu von Wolfgang Hörnlein von der Rechtsanwaltskanzlei Hörnlein & Feyler. „Es gehört für uns zum Alltagsgeschäft, dass wir in der Kanzlei Klienten betreuen, die von Hunden gebissen worden sind“, erzählt Wolfgang Hörnlein, solche Fälle kämen leider häufiger vor als es öffentlich wahrgenommen werde. Auch drastische seien darunter, vor allem, wenn Kinder mit betroffen sind, die der Attacke eines Hundes oft wehrlos gegenüberstehen. Schlimme Verletzungen sind dann oft die Folge. Rein rechtlich gilt: Grundsätzlich sind alle gesundheitlichen oder materiellen Schäden, die ein Haustier Dritten zufügt, schadensersatzpflichtig. „Die Rechtslage ist ja eindeutig: Wer ein Haustier hat, der haftet.“ Wenn also ein Haustier einen Menschen verletzt oder materiell schädigt, haben der Tierhalter und der in der jeweiligen Situation zuständige Tierhüter Schadensersatz und/oder Schmerzensgeld zu bezahlen, wenn der Geschädigte dieses einklagt. Das gilt nicht nur für Hunde, sondern auch für andere Haustiere wie Katzen. Oft gebe es bei den Samtpfötern allerdings das Problem der Nachweisbarkeit. Hörnlein erzählt auch von einem Fall, in dem ein Pferd auf ein Mädchen gestürzt sei, das sich dabei schwere Verletzungen zugezogen habe. Und auch Pferde gelten als Haustiere. Anders verhalte es sich bei Nutztieren wie Kühen oder Blindenhunden. Wenn sie einen Schaden verursachen oder einen Menschen verletzen, „muss man als Halter schon grob fahrlässig gehandelt haben. Sonst geht der Geschädigte leer aus.“
Im Fall des Falles sollte man auf jeden Fall wie bei einem anderen Unfall auch Fotos machen, Namen notieren, gegebenenfalls bei einer Gefährdung durch ein Tier Landratsamt oder Stadt benachrichtigen oder sogar die Polizei. Und: Geschädigte sollten sich nicht zu schnell auf Angebote der gegnerischen Versicherung einlassen, keine Abfindungserklärung zu schnell unterschreiben. Gerade bei Hundebissen sei oft nicht klar, welche Schäden langfristig zurückblieben, auch wenn es meistens, beruhigt Hörnlein, „ja doch relativ glimpflich und ohne Dauerschäden ausgeht.“ Wolfgang Hörnlein ist Gründer und Mitinhaber der Rechtsanwaltskanzlei Hörnlein & Feyler.
Doch selbst wenn einem Schmerzensgeld und Schadensersatz zusteht, muss der Tierhalter das auch bezahlen können, solche Schmerzensgeld nämlich können leicht in die tausende oder zehntausende Euro gehen. Hörnlein empfiehlt daher dringend den Abschluss einer Tierhalterversicherung.
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
19
Lost Place BGS-Gelände Fotos von Isabelle Reißer
20
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
21
LOST PLACE
22
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
BGS-GELÄNDE
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
23
LOST PLACE
24
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
BGS-GELÄNDE
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
25
LOST PLACE
26
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
BGS-GELÄNDE
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
27
Sonderthema Mobilität
Halt. Weiterlesen. Jetzt sofort. 28
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
Auch wenn es schwerfällt, Sie schon weiterstreben, den Daumen im Anschlag, bereit, umzublättern zur nächsten Seite. Weil Sie auch zu denen gehören, die keine Ruhe finden, die getrieben sind, immer in Bewegung. Was nämlich wären die Alternativen: Rumstehen? Rumsitzen? Rumliegen? Nicht denken? Nicht fühlen? Nicht planen? Das sind keine Alternativen, das sind Todesurteile. Sind wir also nicht alle Nomaden? Weil wir immer in Bewegung sind? Weil wir nicht-sesshaft sind? Ob nun physisch, psychisch oder digital?
AUSGABE 26 / APRIL 2018
VON WOLFRAM HEGEN
Ein kleiner Test, völlig unwissenschaftlich: Wohnen Sie zur Miete? JA? 5 Punkte Nein? 0 Punkte Wie viele Fortbewegungsmittel nutzen Sie regelmäßig (Füße, Fahrrad, Auto, Rollstuhl, Bus, Flugzeug etc…)? Pro Fortbewegungsmittel 2 Punkte Wie viele Länder haben Sie bereist? Pro Land 2 Punkte In wie vielen Regionen haben Sie gelebt? Pro Regionen 2 Punkte. Wie viele verschiedene Lebenspartner? Pro Partner 2 Punkte
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Wie viele ihren ganzen Einsatz verlangende berufliche (Arbeitgeber/ eigene Firmen) oder gesellschaftliche (Familie/Ehrenamt) Aufgaben hatten Sie schon? Pro Aufgabe 2 Punkte Wie viele Kulturtechniken beherrschen Sie (Lesen, Schreiben, Rechnen, Zeichnen, Feuer machen, Musizieren, Kochen etc…)? Pro Kulturtechnik 2 Punkte Wie oft haben Sie Ihre Meinung zu wichtigen Themen schon geändert? Pro Änderung 2 Punkte
Zählen Sie nun alle Punkte zusammen:
Mehr als 30 Punkte: 10 bis 30 Punkte: Unter 10 Punkten
Sie sind ein Nomade. Sie sind ein Roboter. Sie sind zu jung oder können die Fragen nicht beantworten.
Viel Spaß bei der Mobilisierung Ihrer Gehirnzellen auf den nächsten Seiten. Sie können in der Zeit natürlich auch Sudoku spielen. Oder eine Runde um den Block drehen.
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
29
Über die Mobilmachung des Alltags
Wer über MOBILITÄT nachdenkt, der zeichnet schnell das Bild einer Zukunft, die schon sehr nach Science-Fiction klingt: Selbstfahrende Autos, fliegende Drohnen und autonome Flug-Taxis. Glaubt man Zukunftsforschern wie Aric Dromi, ist diese Zukunft gar nicht mehr so fern. Doch wie hoch ist der Preis, den wir für diesen Fortschritt – und die meisten Menschen empfinden Mobilität als solchen – bezahlen? Ist immer noch mehr Mobilität nur Segen oder kann es auch Fluch sein? Und was muss die Politik tun, um mit dieser Entwicklung standzuhalten?
30
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
VON WOLFRAM PORR
DAS STROM-TAXI WIRD DAS AUTO WIE WIR ES KENNEN ABLÖSEN Wer nicht gerade in der Automobil- oder der Automobilzulieferer-Industrie sein Geld verdient oder einfach ein Liebhaber von PS-starken Autos mit fossilem Antrieb ist, der könnte in der neuen Welt, auf die wir da offenbar zusteuern, das gelobte Land sehen: Von Diesel und Benzin angetriebene Autos, so sehen es die Zukunftsforscher voraus, werden schon bald aus den Innenstädten verbannt sein. Stattdessen werden nur noch selbst fahrende, mit Strom angetriebene Fahrzeuge in Bewegung sein - und das so kontrolliert und gesteuert, dass es zu keinen Unfällen und in der Folge auch zu keinen Staus mehr kommen wird. Weil die Menschen diese eher schmucklosen Autos aus Karbon oder Zellstoff nicht mehr kaufen, sondern sie mittels Apps oder anderer Hilfsmittel nur bei Bedarf wie ein Taxi zu sich bestellen werden, werden viele Flächen, auf denen heute Autos, Busse und Lkws fahren, im Stau stehen oder parken, für andere Zwecke frei – für Wohnraum, Grünflächen oder Freizeitoasen. Rund 15 Jahre gibt der Futurologist Aric Dromi der Menschheit noch, bis auch das Auto zum sogenannten „Internet der Dinge“ gehören wird, genauso wie der Kühlschrank, der Milch oder Joghurt nachbestellt, und der Fernseher, den wir
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
31
SONDERTHEMA MOBILITÄT
„Mobilitätsgarantien machen krank“
dann endgültig nicht mehr linear nutzen werden. Alle Geräte unseres täglichen Bedarfs werden wir mit demselben Gerät, mit derselben App steuern, glaubt er. Damit wird der Mensch mobiler, obwohl er sich zunächst weniger bewegen muss. Denn dann erledigt eine intelligente Software das, wofür wir im Moment noch das Haus oder zumindest die Couch verlassen müssen.
könnte das bedingungslose Grundeinkommen sein, das derzeit in Finnland einem ersten Praxistest unterzogen wird und das die in Kiel regierende Koalition aus CDU, FDP und Grünen auch in Schleswig-Holstein auf Länderebene testen will. Auch das Gesundheitssystem muss sich verändern, ebenso das Bildungssystem. Nicht zuletzt muss die Politik die Weichen für den Umstieg auf Elektromobilität stellen.
Einerseits dient uns also die moderne Technik. Andererseits ist es schon heute so, dass sie uns krank macht. Nicht nur Firmen werben mit „Mobilitätsgarantien“. Auch die Menschen glauben, jederzeit für Kunden oder den Arbeitgeber erreichbar sein zu müssen. Das Smartphone ist immer an. Dienst-Mails werden auch in der Freizeit gecheckt. Psychische Erkrankungen wie „Burn-Outs“ sind die Folge.
Und damit sind wir zurück beim Auto der Zukunft. Denn das wird definitiv das Elektroauto sein. Der erste Automobilhersteller, der trotz ordentlicher Absatzzahlen gerade komplett auf die Produktion von Elektroautos umsattelt, ist Volvo. Ab 2019 werden die Schweden keine neuen Modelle mehr mit reinen Verbrenner-Antrieben auflegen. Neben Hybriden sollen fünf neue Elektroautomodelle kommen. Ab dem Jahr 2025 werde Volvo dann laut Firmenchef Håkan Samuellson eine reine Elektroautoflotte haben.
DAS „ZWEITE MASCHINENZEITALTER“: ARBEIT WIRD KNAPP Dabei hat der gesellschaftliche Wandel hin zu einer Welt, in der uns Computer und Roboter mehr und mehr unliebsame Arbeiten abnehmen, gerade erst begonnen. Die Folgen dieses „zweiten Maschinenzeitalters“ für die Gesellschaft, insbesondere für die Arbeitswelt, können wir uns kaum ausmalen. Sicher ist: Sie werden unser Leben von Grund auf verändern. Laut der Oxford-Studie über die Zukunft der Arbeit werden bis in 20, 25 Jahren knapp die Hälfte aller normalen Jobs wegfallen – und das beinhaltet auch anspruchsvollere, geistige Arbeit. Nicht nur Bus- und Taxifahrer werden schon bald arbeitslos sein, weil sie schlicht nicht mehr gebraucht werden. Auch das Bank- und Versicherungswesen, Anwälte, Architekten, Journalisten und viele andere Berufsgruppen werden bluten, denn viele Jobs werden reihenweise obsolet, wenn sie von künstlichen Intelligenzen erledigt werden. Andere Berufsbilder wiederum werden sich radikal verändern, etwa in der Medizin oder im Bildungswesen – an Schulen und Universitäten.
DIE POLITIK MUSS ANTWORTEN FINDEN SCHNELL Damit einhergehen gigantische Herausforderungen an die Politik. Für die wenigen neuen, dann hoch spezialisierten Jobs, die noch entstehen, werden die meisten Menschen nicht befähigt sein. Ohne berufliche Perspektive könnte bei vielen ungeahntes Aggressionspotenzial zu Tage treten. Arbeitslosigkeit, Armut und die Suche nach einem Sinn kann sich in Gewalt, Protestaktionen, ja auch Protestwählen niederschlagen. Die Politik muss auf all diese Entwicklungen reagieren und Antworten finden. Eine dieser Antworten
32
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
ELEKTROMOBILITÄT: NUR ZUKUNFTSTRÄCHTIG MIT REGENERATIVER ENERGIE Ein mutiger Schritt. Denn dass der Umstieg auf Elektromobilität gelingen muss, wenn wir unsere Klimaziele auch nur annähernd erreichen wollen, ist zwar in den Köpfen angekommen. Laut Volker Quaschning, Professor für regenerative Energiesysteme an der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), muss aber eine Gesamtlösung her, die Elektromobilität mit Hilfe regenerativer Energien ermöglicht und so zwei Zukunftstechnologien verzahnt. Eine höhere CO2-Belastung wie derzeit gab es laut Quaschning in der Menschheitsgeschichte noch nie. Mehr Elektromobilität bedeutet aber zunächst einmal einen deutlich höheren Strombedarf. Es wäre nicht viel gewonnen, wenn dieser Strom wie bisher hauptsächlich aus Kohlekraftwerken oder anderen fossilen Quellen stammte. Das Ziel müsse deshalb lauten, bis zum Jahr 2040 eine CO2-freie Energieversorgung zu erreichen. Energieeffizienz muss gesteigert, der Energieverbrauch deutlich nach unten gedrückt werden! Aric Dromi, der übrigens Volvo berät, glaubt deshalb, dass es zumindest in den großen Städten eher fliegende Autos geben wird als funktionierende Verkehrssysteme mit selbst fahrenden Autos. Eine teure und aufwändige Infrastruktur ist dafür nicht nötig. Firmen wie Uber und Airbus arbeiten längst an Drohnen für den Personenverkehr. In Dubai läuft seit vergangenem Jahr ein Pilotprojekt mit autonomen Flugtaxis. Mobilität heißt wörtlich übersetzt Beweglichkeit. Gemeint sind damit laut Duden aber auch Flexibilität, Erreichbarkeit und Anpassungsfähigkeit. Der Mensch wird in der neuen „Science-Fiction-Welt“ davon noch eine große Portion brauchen. Die Zukunft hat begonnen!
AUSGABE 26 / APRIL 2018
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
33
Gehen als neues Statussymbol?
34
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
SONDERTHEMA MOBILITÄT
Pferde, Kutschen, Räder, Autos, Züge, Schiffe, Flugzeuge, Raumschiffe: Der Mensch wird nicht müde, über die Jahrtausende hinweg, mit immer neuen Fortbewegungsmitteln, von Neugier oder reiner Gier getrieben, seinen Radius zu erweitern. Über die Zeit hat er dabei neue Welten entdeckt, neues Wissen gewonnen. Sein Körper aber ist dabei faul geworden. Er sitzt heute lieber. Dabei fußt die Menschheit doch auf dem aufrechten Gang. Und das uralte Gehen hat auch das Zeug das Statussymbol für morgen zu werden. Ein kurzes Plädoyer von Wolfram Hegen für ein altes Fortbewegungsmittel.
Der aufrechte Gang ist so alt wie die Menschheit. Sich auf den eigenen zwei Beinen zu bewegen gilt als ein entscheidendes Merkmal der Menschwerdung. Die Anatomie des menschlichen Körpers ist ganz auf das Gehen ausgerichtet: die Form der Füße, die Muskulatur der Beine, bis hin zu Becken, Wirbelsäule, Brustkorb, Kopf. Das Innenohr sorgt dafür, dass wir nicht umkippen, im Gleichgewicht bleiben. Der Blick ist immer nach vorne gerichtet, auch wenn wir rennen. Der Mensch jagte zu Fuß, kletterte auf Bäume, zog fußläufig mit seiner Herde umher auf der Suche nach fruchtbarem Weideland, floh vor Umweltkatastrophen, vor Krieg und Verfolgung zu Fuß. Der Mensch lief, weil er dazu geboren ist. Doch seit Jahrtausenden läuft er auf der so menschentypischen Suche nach neuen Welten den Mühen des Laufens davon: Das Pferd, die Kutsche, das Rad, die Bahn, das Schiff, das Flugzeug und vor allem das Auto haben das Laufen „ersetzt“. Der Mensch bewegt sich fort, ohne sich zu bewegen, ohne dabei aufrecht zu gehen. Um schneller zu sein, bequemer zu reisen, mehr zu transportieren. 80% der Menschheit sitzen mehr als acht Stunden am Tag. Erst in den letzten Jahrzehnten wird die so uralte menschliche Fortbewegung wieder in, aber eben nur als reiner Selbstzweck in der Freizeit: Beim Joggen, Wandern, Nordic-Walking. Zum eigentlichen Zweck des Laufens, nämlich von A nach B zu kommen, nutzt die Menschheit nur noch bei jedem vierten Weg die eigenen zwei Beine. Und die dabei zurückgelegten Kilometer liegen weit hinter allen anderen Fortbewegungsmitteln zurück.
Dabei ist das Gehen es wert, wiederentdeckt zu werden. Keine andere Fortbewegungsart hat in der modernen mobilen Gesellschaft so viel Potential, das schicke Auto oder das teure Rennrad als neues Statussymbol im Alltag abzulösen: Wer geht, zeigt, dass er Zeit hat. Zeit ist ein hohes Gut. Er benötigt kein Auto oder kein Fahrrad, um schneller zu sein. Er zeigt, dass er sich nicht hetzen muss, dass er sich Zeit nimmt, weil er sie hat. Wer geht, zeigt, dass der im postmateriellen Zeitalter angekommen ist. Er benötigt kein SUV, keinen Sportwagen, kein Cabrio für den Imagetransfer seiner vermeintlichen Leistungsfähigkeit, kein E-Bike zum Transport des eigenen Fortschrittsdenkens. Er benutzt materielle Güter dagegen nur für einen Zweck. Und nur, wenn es wirklich sein muss. Er zeigt, dass er materielle Zwänge überwunden hat. Wer geht, zeigt, dass er in der neuen vielfältigen Welt angekommen ist. Beim Gehen trifft er andere Menschen, kommt ins Gespräch, gerät in Situationen, eröffnet sich Momente, die beim schnellen Vorbeihuschen im Auto verloren wären. Er zeigt, dass er weltoffen ist. Wer geht, zeigt, dass er vital ist, Wege und Strecken alleine mit Muskelkraft bewältigt. Er benötigt dazu keine technischen Hilfen verursacht dadurch auch kaum Schmutz und keinen Lärm. Er zeigt, dass er mit seinen und den Ressourcen der Allgemeinheit bewusst umgeht.
Geht doch. AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
35
PREMIERE AM 14. APRIL 2018*
DIE NEUE KOMPAKTLIMOUSINE CITROËN C4 CACTUS Advanced Comfort Federung 17-cm-/7“-Touchscreen Bluetooth®-Freisprecheinrichtung Magic Wash Frontscheibenwischer mit integrierten Wischerdüsen
AB
169,– €
/MTL.1
0€ ANZAHLUNG INKL. INZAHLUNGNAHMEPRÄMIE2 citroen.de
Beim Kilometer-Leasingangebot der PSA Bank Deutschland GmbH, Siemensstraße 10, 63263 Neu-Isenburg, für den CITROËN C4 CACTUS PURETECH 110 STOP&START LIVE (81 KW), wurde die Inzahlungnahmeprämie in voller Höhe auf die Leasingraten angerechnet, bei 0,– € Sonderzahlung, 10.000 km/Jahr Laufleistung, 48 Monaten Laufzeit zzgl. Zulassung, Privatkundenangebot gültig bis 30.06.2018. Widerrufsrecht gemäß § 495 BGB. 2Inzahlungnahmeprämie in Höhe von 1.400,– € über DAT/Schwacke für Ihren Gebrauchten beim Leasing eines CITROËN C4 CACTUS gültig bis zum 30.06.2018, nicht kombinierbar mit anderen Aktionsangeboten. *Beratung, Probefahrt und Verkauf nur innerhalb der gesetzlichen Öffnungszeiten. Abb. zeigt evtl. Sonderausstattung/höherwertige Ausstattung. 1
KRAFTSTOFFVERBRAUCH INNERORTS 5,5 L/100 KM, AUSSERORTS 3,9 L/100 KM, KOMBINIERT 4,5 L/100 KM, CO2-EMISSIONEN KOMBINIERT 104 G/KM. NACH VORGESCHRIEBENEM MESSVERFAHREN IN DER GEGENWÄRTIG GELTENDEN FASSUNG. EFFIZIENZKLASSE: A
Auto-Grosch Inh. Herbert Grosch (H) • Rodacher Straße 56/58 • 96450 Coburg
• Telefon 0 95 61 / 6 08 16 • Fax 0 95 61 / 5 45 42 • info@grosch-coburg.de • www.grosch-coburg.de
(H)=Vertragshändler, (A)=Vertragswerkstatt mit Neuwagenagentur, (V)=Verkaufsstelle
Nichts mehr verpassen! iTVCoburg. Mehr als Fernsehen. Holen Sie sich die iTVCoburg APP. Kostenlos. Mit allen Filmen, allen Events, allen News. Und der Schatzsuche. Scannt einfach den QR-Code oder sucht in den Stores nach „iTVCoburg“
36
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Gesponserter Beitrag
TIPPS VON THOMAS BITTORF
Eigenes oder Firmenwagen, ÖPNV oder Elektroauto – wenn es um Fragen der Mobilität geht, sind steuerliche Themen meist nicht weit. Was Sie hierbei steuerlich beachten müssen, hat uns Rechtsanwalt/Steuerberater Thomas Bittorf von www.tb.legal auf Nachfrage erläutert.
Expertentipp von Thomas Bittorf
Welche Vergünstigungen gibt es im Rahmen der Mobilität für Arbeitgeber und Arbeitnehmer? Die Vergünstigungen sind vielfältig: Der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer steuer- und sozialversicherungsfrei ohne Rücksicht auf das benutzte Verkehrsmittel Kosten im Rahmen der doppelten Haushaltsführung, bei einer Auswärtstätigkeit oder für eine Sammelbeförderung erstatten. Eine Sammelbeförderung liegt vor, wenn der Arbeitgeber die Arbeitnehmer zusammen abholt und zur Arbeit bringt, z.B. mit einem Kleinbus, wenn beispielsweise der Betrieb mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer erreichbar ist. Der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer auch je Entfernungskilometer 0,30 € erstatten. Auf die Erstattung muss dann pauschal 15 % Lohnsteuer entrichtet werden, sie ist jedoch sozialversicherungsfrei.
Kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer auch Geld für Benzin geben? Es sollte sich besser um Benzingutscheine oder Tankkarten in Höhe von monatlich max. 44 € handeln, damit Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit eintritt. Entscheidend ist, dass der Anspruch des Arbeitgebers auf den Benzingutschein arbeitsvertraglich vereinbart ist, er somit eine Sache, das heißt das Benzin, und eben kein Geld zur freien Verwendung beanspruchen kann.
Thema Elektromobilität: Gibt es da Vergünstigungen? Hinsichtlich der Anschaffung und Besteuerung von E-Bikes hatte ich in der Ausgabe vom August 2017 auf Steuersparmöglichkeiten hingewiesen. Wird ein Elektro- oder Hybridelektrofahrzeug als Firmenwagen an den Arbeitnehmer überlassen, wird für die Ermittlung des geldwerten Vorteils der Bruttolistenpreis pauschal um die darin enthaltenen Kosten für das Batteriesystem gemindert. Für das Jahr 2018 beträgt der Minderungsbetrag je kWh Speicherkapazität 250 €, max. 7500 €. Dies kann zu einer erheblichen Reduzierung der Versteuerung gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen führen. Allerdings ist der Vorteil aus Anreizgründen begrenzt bis ins Jahr 2022. Steuerfrei ist bis ins Jahr 2020 auch der geldwerte Vorteil, der sich aus dem elektrischen Aufladen eines Elektro- oder Hybridelektrofahrzeugs ergibt, das heißt der Wert des aus dem Ladevorgang unentgeltlich oder verbilligt bezogenen Ladestroms. Begünstigt dabei ist sowohl ein dem Arbeitnehmer zur Privatnutzung überlassenes betriebliches Fahrzeug des Arbeitgebers als auch ein privates Fahrzeug des Arbeitnehmers, solange der Aufladevorgang im Betrieb des Arbeitgebers erfolgt. Darüber hinaus gilt die Steuerbefreiung auch für die Überlassung einer Ladestation durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer, um sein Elektrofahrzeug an seinem Wohnort aufladen zu können.
Wichtig ist, dass die 44-Euro-Grenze nicht um 1 Cent überschritten werden darf, da andernfalls eine komplette Steuerpflicht eintritt. Der Arbeitgeber muss deshalb auch prüfen, ob der Arbeitnehmer unter Umständen andere monatliche Sachbezüge wie Essensgutscheine erhält, die zusammen mit dem Benzin die 44 €-Grenze überschreiten.
Und was gilt bei Karten für den ÖPNV? Bei Überlassung eines Jobtickets z.B. in Form einer Jahreskarte ist zu berücksichtigen, dass die Jahreskarte zwingend aus einzelnen, monatlichen Fahrtberechtigungen bestehen muss, die der Arbeitnehmer auch nur jeweils monatlich erhält. Denn die 44 €-Grenze ist eine monatliche Freigrenze und darf nicht auf das Jahr gerechnet kumulativ betrachtet werden.
Löwenstraße 27 | 96450 Coburg Telefon: 09561 79 42 400 | Fax: 09561 79 42 402 E-Mail: info@tb.legal | Internet: www.tb.legal
Man liest immer wieder von der 1%- Prozent Regelung. Was hat es damit auf sich? Das ist ein attraktives Angebot, welches sich oft auch steuerlich lohnt. Dabei schafft der Arbeitgeber ein Fahrzeug für den Arbeitnehmer an und trägt sämtliche damit in Zusammenhang stehende Kosten wie Versicherung, Benzin, Leasing- oder Finanzierungskosten, Wartung etc. Der Arbeitnehmer hingegen versteuert einen geldwerten Vorteil (weil er das Fahrzeug auch privat nutzen darf ) monatlich in Höhe von 1 Prozent des Bruttolistenpreises zzgl. 0,03 % des Bruttolistenpreises für jeden Kilometer der einfachen Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Der Arbeitnehmer zahlt somit letztendlich nur Steuern für die Nutzung des Fahrzeugs, die eigentlichen Kosten trägt der Arbeitgeber. Durch ein Fahrtenbuch kann man die Besteuerung gegebenenfalls noch optimieren. Man aber sollte jeden Einzelfall vorher einmal durchrechnen.
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
37
Ohne strategisch optimierten Mobilitäts-Mix entleert sich unsere Innenstadt Ein Statement der IHK zu Coburg Mobilität im Sinne des Transports von Menschen und Gütern steht für Dynamik, Veränderung und Prosperität. Für Innenstädte spielt das Thema eine besondere Rolle, vor allem unter dem Aspekt bestgeeigneter Verkehrsführung, um den Bedürfnissen der Bewohner und der Geschäftstreibenden gerecht zu werden und das Leben für die Menschen attraktiv zu gestalten. Neben Sicherheit und Sauberkeit ist Mobilität wesentliche Basisfunktion für nachhaltig positive Innenstadtentwicklung. Gute Erreichbarkeit ist gerade für Coburg als Oberzentrum fernab der großen Ballungsräume ein herausragend wichtiges Kriterium für Attraktivität und Prosperität. Deshalb geht es aktuell mit der Weiterentwicklung des „Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Coburg – Teilfortschreibung Städtebau und Einzelhandel“ um nicht weniger als die Zukunft unserer Innenstadt. Coburg benötigt ein Konzept zur Stadtentwicklung, das die tatsächlichen Gegebenheiten und insbesondere die konstruktiven, vielfach geäußerten Forderungen von Trägern des innerstädtischen Lebens – Handel, Hotellerie, Gastronomie und Tourismus – berücksichtigt. Denn deren Existenz wie auch alle weiteren Funktionen der (Innen-)Stadt sind mit dem Faktor „Erreichbarkeit“ eng verknüpft. Studien belegen, dass die die Besucher der Innenstädte neben dem Ambiente vor allem den Einzelhandel als entscheidenden Faktor für die Attraktivität einer Innenstadt bewerten. Experten befürworten ausdrücklich die Erreichbarkeit per Auto und das Parkplatzangebot als Frequenzbringer.
mögen. Die IHK zu Coburg als Vertreter von Handel, Hotellerie, Gastronomie und Tourismus hat schon seit Beginn der Erörterung der ISEK-Teilfortschreibung zentrale Forderungen vertreten, bei allen Überlegungen zur Optimierung von Grünanlagen und Ruhezonen darf die Schaffung zusätzlicher Parkplätze im öffentlichen Raum keinesfalls zu kurz kommen und die Verkürzung der Fußgängerzone z.B. durch einspurige Öffnung des hinteren Steinwegs für den Individualverkehr, Leitsysteme zwischen Parkhäusern und Handelslagen etc. steht ebenfalls schon lange auf unserer Agenda. Ganz generell benötigen nicht nur Menschen gute Verkehrswege, auch Waren müssen zu ihrem Ziel bewegt werden. Hier kommt die bislang zu wenig thematisierte sogenannte „Last-Mile-Logistik“ ins Spiel. „Die Abwicklung des letzten Wegstücks bis zur Haustür des Kunden oder zum innerstädtischen Handel oder zum Dienstleister“ ist für unsere Logistikunternehmen gerade in den historisch geprägten Bereichen der Coburger Innenstadt wegen beengtem Verkehrsraum, fehlenden Parkflächen, Zufahrtsbeschränkungen etc. ohnehin kein leichtes Geschäft. Statt Verkehrsverdrängung gilt es deshalb im Sinne einer lebendigen Innenstadt, auch auf der „Last Mile“ nachhaltige Konzepte zu entwickeln. Und dies gilt umso mehr für eine Stadt, die in hohem Umfang vom Automobil profitiert wie Coburg. Der größte Kfz-Versicherer Deutschlands sowie ein großes, international agierendes Automotive-Unternehmen und viele erfolgreiche innovative Mittelständler wie auch die gesamte gewerbliche Wirtschaft tragen in höchstem Maße zur Prosperität der Stadt bei.
Letztlich ist die Stadt Coburg ein „Angebot für Bewohner und Besucher“, das sich im Wettbewerb mit konkurrierenden Angeboten im Umland behaupten muss. Deshalb geht es um mehr als nur um atmosphärisch gestaltete öffentliche Plätze und alternative Nutzungen, wie sie einigen Städteplanern vorschweben
38
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Weltweiter Autobestand (ohne Nutzfahrzeuge)
Elektromobilität nimmt Fahrt auf … 312,77
China
648,77 404,09
USA Im Jahr 1978:
275 640 000
126,40
Japan
Im Jahr 2016:
1 056 010 000
Norwegen
84,18
Niederlande
87,53 48,51
UK
48,12
Deutschland
Vier Gruppen mobiler Senioren
563,71
151,25
133,26 112,01
86,42
54,49
Frankreich Schweden
2015 2016
Reine Batteriefahrzeuge und Plug-In-Hybride in 1000
84,00
72,73
15,91 29,33 80,62
Andere
132,76
Die „Pkw-Fixierten“. Sie lieben ihr Auto und halten nicht viel von öffentlichen Verkehrsmitteln, Radfahren oder Zufußgehen.
… in 53 Wörtern
Die „ÖV-Zwangsnutzer“. Sie besitzen häufig kein Auto und oft nicht einmal einen Führerschein. Sie sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, kennen sich bestens mit ihnen aus und nutzen diese auch selbstverständlich.
Mobilität steht für: Beweglichkeit, das Vermögen eines Menschen oder Tieres, unterschiedliche Stellungen und Haltungen einzunehmen und sich fortzubewegen. Bereitschaft zur Aufnahme eines Arbeits- oder Ausbildungsplatzes an einem anderen Ort. Soziale Mobilität, Wechsel von Einzelpersonen und/oder Gruppen zwischen unterschiedlichen sozioökonomischen Positionen. Elektromobilität, auch E-Mobilität oder E-Mobility, Nutzung von ganz oder teilweise elektrisch angetriebenen Fahrzeugen.
Die „Jungen wohlhabenden Mobilen“. Diese jung gebliebenen Senioren sind ständig auf Achse und das vorzugsweise mit dem Auto. Für kurze Wege steigen sie auch schon mal aufs Rad. „Selbstbestimmt Mobilen“. Sie leben gesundheitsbewusst und stellen keine großen Ansprüche an die Mobilität. Sie nehmen alles wie es kommt.
ILITÄ
E L AH
N
M
OB
T IN Z
Verkehrsmittel im Vergleich
Anteil der Nutzung von Wegen …
Auto
Bahn
Bus
Flugzeug
Rad
Zu Fuß
55 %
2 %
9 %
0,1 %
9 %
24 %
Durschnittliche Wegelänge
Durschnittliche Wegelänge
Durschnittliche Wegelänge
Durschnittliche Wegelänge
Durschnittliche Wegelänge
Durschnittliche Wegelänge
16 km
34 km
8 km
468 km
3,4 km
1,4 km
„Anstatt das Automobil immer weiter zu entwickeln, sollten wir uns überlegen, wie wir Mobilität in Zukunft anders gestalten.“ AUSGABE 26 / APRIL 2018
Hans-Peter Dürr C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N Quelle: Statista 39
40
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
VON WOLFRAM HEGEN FOTOS: ISABELLE REISSER
Im letzten Magazin hatten wir Bilder aus seiner Sammlung in unserer Galerie. Stars in Schwarzweiß: David Bowie, die Stones, Madonna und viele mehr. Abgelichtet von Fotografen mit Weltruf. Es ist die Sammlung eines Coburgers, der auszog, die Welt zu entdecken, der in der Showszene Stars entdeckt und Topmodels betreut hat, und der seit einigen Jahren wieder in Coburg lebt: Peter Achtzehn.
Weltenbummlerleben Wir treffen uns nicht in einem nüchternen kalten Büro, sondern auf ein wärmendes Bier an einem ebensolchen Kamin in einer ebensolchen Kneipe, immer beobachtet von den Augen der Stars an den Wänden, die jeden mustern, der hinein- oder hinausgeht, Platz nimmt, verweilt, isst, trinkt, redet, als ob nicht sie die Berühmtheiten wären, sondern die Gäste des Lokals, so wie Peter Achtzehn einer ist, sehr oft, er ist befreundet mit dem Inhaber, und so wie Bobby einer ist, der neunjährige chinesische Faltenhund an seiner Seite, wahrscheinlich die längste Beziehung des Weltenbummlers, der nämlich immer, wenn ihn ein Job gelangweilt hat, wenn es ihm zu eng oder zu perfekt geworden ist, weitergezogen ist, allzu lange Bindungen scheut, immer noch Single ist, dafür einer ist, der „immer nach vorne schaut“, der keine Angst hat, als Ergebnis viel zu erzählen hat, vielleicht deswegen so zufrieden wirkt, jünger auch als andere Menschen mit fast 60. „Der Hund hält mich fit, und das Leben jung.“
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
41
WELTENBUMMLERLEBEN – PETER ACHTZEHN
„Immer wenn etwas gut läuft, suche ich etwas Neues. Das ist eigentlich verrückt“ Peter Achtzehn über sein Leben
Dramen
Dabei haben seine ersten Lebensjahre den Stoff, der andere zerstört: Er ist gerade drei, da stirbt sein Vater bei einem Verkehrsunfall. Und in das Leben seiner Mutter passt er alleine nicht hinein. Sie lebt ihr Leben weiter, „eine Reisende“, wie Achtzehn sie nennt, vielleicht lebt er, der irgendwie Unstete, ja auch dieses Leben, schon früh programmiert, verletzt durch den Verlust der Eltern, dadurch aber auch angstfrei, was nämlich soll ihm noch passieren. Er bekommt Halt von seinen Großeltern in Hollfeld, die ihn aufnehmen, ihm zu Vater und Mutter werden. „Die waren froh, hatten zwei Töchter, ich war der Sohn, den sie nie hatten.“ Zur echten Mutter drängt es ihn noch einmal, mit 16. Da nämlich lässt er zum zweiten Mal ein Leben hinter sich: Nach der Schule geht er zur Mutter nach München, doch der Versuch scheitert, „ich hatte überhaupt keinen Bezug zu ihr.“ Auch seine Lehre bricht er ab, Schauwerbegestalter wollte er werden.
Spurwechsel
Dennoch findet er in München den Weg vom holprigen Lebenspfad auf die richtige Spur: Nebenher nämlich legt er immer Musik auf, „in den guten Clubs Mitte der 70er Jahre“, ein „tolles Leben“, er verdient 2000 Mark im Monat, viel Geld, legt einiges zurück, er hat noch etwas vor in seinem Leben. Dann lernt er Ado Schlier kennen von Bayern 3, und stellt einmal die Woche „immer Freitagabend 23 Uhr“ in „Peters Popshop“ neue Musiktrends der internationalen Musikszene vor, „zwei Studios nebenan saß Thomas Gottschalk“. Doch Achtzehn ist noch keine 18, da hört er auf bei Bayern 3, stoppt einen Lebensweg, der gerade erst beginnt. „Immer wenn etwas gut läuft, brauche ich etwas Neues. Das ist eigentlich verrückt. Wenn Du ein Grübler bist oder auf Sicherheit bedacht, dann kannst du so ein Leben nicht führen“.
Zufälle
Peter zieht nach New York. Ein Zufall hilft ihm, dort eine Wohnung zu finden: Jean-Claude Baker, ein Bekannter von Radio France USA muss nach Europa, Peter kann die New Yorker Wohnung des Adoptivsohnes von Josephine Baker nutzen.
Er studiert ein paar Semester an der New School Promotion, Public Relations und Marketing, nebenher legt er in New Yorker Clubs auf und lernt – ein weiterer Zufall – Seymour Stein kennen, den Leiter von Sire Records, Produzent von Stars wie den Ramones, Madonna und vielen anderen. Seymour bietet ihm ein Praktikum an: Peter könne doch für das bekannte Label die europäische Musikszene beobachten.
Durchbruch
Achtzehn wechselt nach London, zieht Nacht für Nacht durch die Clubs, immer auf der Suche nach den Stars von morgen. In einem Club erlebt er die Ska-Band Madness, damals noch unbekannt, Peter lässt sich ein Demo geben und schickt es zu Sire Records. „Madness ist in Amerika eingeschlagen wie eine Bombe“, sagt er – sein Durchbruch. Er wird mit Anfang 20 zum wohl jüngsten A&R-Manager der Branche, kümmert sich um Nachwuchs für das Plattenlabel. Das hört sich schöner an als es ist, räumt er ein: „Du schlägst Dir Nächte in verrauchten Clubs um die Ohren und hörst grottenschlechte Musik.“ Die wenigsten Bands nämlich haben Potential. „Mit Glück 2 von 100.“ Peter Achtzehn hat dieses Händchen, oder besser ein Ohr für den Geschmack des Publikums, als er zum Beispiel Kid Creole & The Coconuts entdeckt, die in den 80ern mit einigen Hits in die Charts weltweit kommen. Er holt zwei goldene Schallplatten, kümmert sich in London und Paris um die Künstler des Labels, „die musst Du ja richtig bemuttern zum Teil“, lebt fünf Jahre aus dem Koffer, verdient gut, zu gut wohl.
Modelwelten
Sein Job beginnt ihn zu langweilen. Und eröffnet ihm gleichzeitig einen neuen Weg. Rockmusik- und Modelszene sind eng verknüpft, Peter spricht drei Sprachen perfekt, so wechselt er zur international renommierten Modelagentur Metropolitan Models Agency von Dominique Gallas. Es ist damals die Zeit der Topmodels, Achtzehn übernimmt die Buchungen der Models für Shows, Spots, Filme, Fotoshootings, verhandelt Preise. „Das war Multikulti, da war jeden Tag etwas anderes.“ Sonst hätte er den Job wohl nicht zehn Jahre lang gemacht, eine lange Zeit in
Madness, Kid Creole und andere: Entdeckungen von Peter Achtzehn
42
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
Achtzehns Leben. Irgendwann aber merkt er als fast 40jähriger, dass er nicht mehr nur mit jungen Mädchen herumhampeln möchte, wobei er nie etwas mit einer gehabt habe, „das war absolut tabu“.
Erwachsenwerden
Wieder schlägt Peter Achtzehn einen neuen Weg ein, er managt ab sofort Regisseure, Fotografen, viele von ihnen kennt er, ist mit ihnen befreundet, „das muss so sein, auch wenn es mal knallt, aber dann verträgt man sich wieder“. Er vermittelt ihnen Jobs, nutzt seine mittlerweile weltweiten Kontakte, verhandelt schlau, lässt sich oft, wenn bei seinen Fotografen das Geld mal eng war, ein Bild, ein Negativ schenken, und so sammelt er in den knappt 20 Jahren bis heute viele Copyrights, von denen einige Fotografien derzeit auch in Coburg zu sehen sind. Achtzehn verkauft die Fotos, nicht mehr als zehnmal pro Stück, „der Fundus schmilzt so langsam dahin“.
Zuhause
Er ist jetzt selbständig, frei, das Geschäft mit den Fotografien läuft nebenbei, er kehrt nach Coburg zurück, sucht eine zusätzliche Aufgabe, die ihn erfüllt: Er hilft beim BFZ mit dem Konzept „Mein Weg“ Jugendlichen, die ihren Lebensweg noch nicht gefunden haben, die gestrauchelt sind, so wie er auch hätte straucheln können nach einem schlechten Start ins Leben. „Mir hat es immer geholfen, nicht zurück zu schauen. Um weiter zu kommen, musst Du immer nach vorne schauen.“ Nach vorne, das heißt für ihn, dass er die große Glamourwelt von einst nicht mehr braucht, auch keine Großstädte. „Irgendwann wirst Du feststellen, Du lebst auch dort nur in Deinem Viertel, und das ist nicht größer als Coburg. Ich bin gerne wieder hier. Ich habe alles durch, es hätte ja alles gar nicht besser laufen können, ich hatte eine gute Zeit“. Wohin ihn sein nächster Weg führt? „Was ich mir vorstellen könnte, wäre nur, mich in den Süden Frankreichs zu verkriechen, das ist eine schöne Ecke mit schönem Klima, einem tollen Wein, gutem Essen, nicht ganz am Meer, nicht ganz in den Bergen. Da könnte es mir gefallen.“
Unzertrennlich.
Peter Achtzehn mit Bobby, seinem neunjährigen chinesischen Faltenhund.
AUSGABE 26 / APRIL 2018
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
43
KONZEPTION & FOTO: SEBASTIAN BUFF
Es sind Menschen der Tat, Nimmermüde, Antreiber, Gestalter, Vorwärtsstrebende, Aktive. Es gibt sie auf der großen Bühne, seltener im Verborgenen, aber auch da. Sie stellen sich vor. Im COBURGER. In jeder Ausgabe einer oder eine - Männer und Frauen.
MACHER
Dieses Mal: Henry Bodnik. Der Coburger hat mit Bögen die Welt erobert. Sein Unternehmen Bearpaw Products – Bogensport Bodnik GmbH aus Rossach im Landkreis Coburg nämlich ist Weltmarktführer im Bogensport.
Sind Sie ein Macher? Ich bin nicht nur ein Macher, weil als Macher macht man alles selbst, ich bin schon immer ein Denker, Lenker – und Macher. Warum Sind Sie ein Macher? Ich habe eine riesige Leidenschaft für meine Sache, den Bogensport, ich brenne richtiggehend dafür. Ich bin kompromisslos, also wenn ich etwas mache, dann richtig, ansonsten lasse ich es. Und ich marschiere gnadenlos nach vorne. Wie ging es los mit dem Machen? Eigentlich war ich ja Postbeamter, sogar auf Lebenszeit. Doch ich hatte wohl in meiner Jugend zu viele Indianerbücher gelesen. Und zu viel draußen im Wald gespielt, geträumt von einer Fahrt auf dem Yukon, nur auf einem Kanu mit Pfeil und Bogen, revolutionär veranlagt, in meiner Jugend auch ein wenig mit dem Gesetz über Kreuz, ein bisschen Banditentum. Dann ging das mit dem Bogenschießen los, ich habe Leute kennengelernt, die mich in die Turnierszene gebracht haben. Der entscheidende Moment aber war, als ich gefragt wurde, ob ich Kurse in instinktivem Bogenschießen geben könnte. Und die Kursteilnehmer haben mich dann quasi fast dazu gezwungen, mich mit meinem Wissen und meiner Begeisterung für das Thema Bogenschießen selbständig zu machen. Über Learning by doing habe ich mir dann vieles selbst beigebracht, ich wusste ja nichts über BWL, über Unternehmensführung. Natürlich bin ich durch viele Täler gegangen, die Firma war eigentlich schon einmal bankrott, doch unser Wissen und unser immer besseres Netzwerk und die Unterstützung aus unserem Umfeld haben uns geholfen, dass wir heute Weltmarktführer sind. Wir verkaufen weltweit etwa 10 000 glaslaminierte Bögen im Jahr als Eigenmarke und sind immer einen bis fünf Monate im Voraus ausverkauft. Aber eigentlich verkaufen wir das Abenteuer, das die Menschen mit Bogenschießen verbinden. Also eigentlich habe ich nur einen Kindheitstraum erfüllt.
Was treibt Sie an? Es macht mir einfach wahnsinnig Spaß, was ich tue. Ich hatte auch schon lukrative Angebote, mein Unternehmen zu verkaufen, aber um Geld geht es nicht. Die Firma ist mein Ding, und außerdem sind zwei meiner Kinder ja auch schon dabei, das macht mir große Freude. Ist die Region Coburg ein guter Standort zum Machen? Es ist einer der besten Standorte zum Machen. Wir sind hier bestens vernetzt, wir sind mittendrin, wir sind überall sehr schnell, das Leben ist günstig, die Landschaft toll, das Essen gut. Also Coburg ist wirklich einer der schönsten Plätze auf der Welt - und ich komme viel rum.
Die Fragen stellte Wolfram Hegen.
Zum Unternehmen: Das Unternehmen ist 1997 als Bogensport Bodnik gegründet worden, später erfolgte die Umfirmierung in Bearpaw Products Bogensport Bodnik GmbH. Am heutigen Stammsitz in Rossach im Landkreis Coburg sind 30 Mitarbeiter beschäftigt, die weltweit ca. 6 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften. Außerdem verfügt Henry Bodnik über die Eigenmarke Bodnik Bows und über eine eigene Pfeilproduktion mit insgesamt 20 Mitarbeitern in Tschechien und Rumänien.
Highspeed
mit bis zu 200 MBit
Shop Coburg Schillerplatz 1 96450 Coburg 46
Telefon: E-Mail:
(09561) 97621-0 vertrieb@dacor.de
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
Mehr Informationen, VerfĂźgbarkeitsabfrage und Onlinebestellung unter
W W W.DACOR.DE AUSGABE 26 / APRIL 2018
Pleuel
für höchste Belastung
gewalzt und geschmiedet
Moderne Motoren stellen höhere Anforderungen an Zylinderkomponenten als jemals zuvor. Nur mit innovativen Konzepten und Materialien in ganz neuer Leistungsstärke sowie optimal aufeinander abgestimmten Systemelementen können weitere Leistungsreserven mobilisiert werden.
LASCO entwickelt, konstruiert & produziert: Hydraulische Gesenkschmiedemaschinen
Hochleistungskomponenten, wie Pleuel, werden von international führenden Herstellern auf verketteten Aggregaten von LASCO zunächst gewalzt und dann ausgeschmiedet.
Hydraulische Pressen für die Massiv- und Blechumformung sowie die Pulvermetallurgie
LASCO — aus der Region in die Welt!
Querkeil- und Reckwalzen
Spindelpressen Stauchanlagen Sondermaschinen
lasco.com Hahnweg 139 - 96450 Coburg - Tel. 0 95 61/6 42-0
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Automatisierungen C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
47
EINE KLEINE HERAUSFORDERUNG
ENDE MAI WIRD ES ERNST Die neue Datenschutz-Grundverordnung wird vor allem für kleine Unternehmen und Vereine eine Herausforderung
Big Brother In sozialen Netzwerken teilen User persönliche Informationen und Fotos. Sie wissen, dass das soziale Netzwerk dadurch viel über sie weiß, dass Inhalte für den User auf Basis dieser Daten gefiltert werden, dass dadurch sie gesteuert werden. Sie hoffen, dass ihre Daten im sozialen Netzwerk sicher sind und nicht weitergegeben werden. Der Mensch von heute ist über GPS und Smartphone fast auf den Meter genau ortbar, Überwachungskameras zeichnen Laufwege und Verhalten im öffentlichen Raum auf uns Siri hört Zuhause auch dann mit, wenn man nicht mit ihr spricht. Prognosen gehen davon aus, dass die jährlich generierte Datenmenge weltweit von 2016 bis 2025 um das Zehnfache steigt auf dann 163 Zettabyte (Quelle Statista). Ein Zetabyte, das sind eine Trillion Gigabyte. Unvorstellbar. Und es sind keine sinnlosen Daten, sondern durch Algorithmen nutzbar. Der gläserne Mensch ist Wirklichkeit geworden, weil die Preisgabe von Daten nicht mehr biederbürokratisch-staatlich daherkommt wie noch bei der umstrittenen letzten Volkszählung 1987, sondern smart, komfortabel, schick. Da geben viele Bürger ihre Daten gerne freiwillig preis. Auch, wenn diese auch mal weitergegeben werden wie erst kürzlich von Facebook. Auch, wenn schon viele Informationen aus Datenlecks getropft sind, wenn man also die Kontrolle über die eigenen Daten zunehmend verliert.
Geldbußen bis 20 Millionen Euro Dabei sind persönliche Daten ein hohes Gut, Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis stehen im Grundgesetz, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist gemäß Bundesverfassungsgericht ein Datenschutz-Grundrecht, personenbezogene Daten sind nach EU-Grundrechtecharta geschützt. Doch angesichts der weltweiten Übermacht an Datensammlern kommen einem die Bemühungen von Datenschützern auf den ersten Blick geradezu bemitleidenswert vor. Immer einen Schritt langsamer als die umsatzgetriebene Informationsindustrie, immer ein wenig spröde. Jetzt aber bekommen sie in Europa eine starke Hilfe an die Hand. Am 25. Mai diesen Jahres gelten neue Anforderungen an den Datenschutz, und das europaweit einheitlich: Die sogenannte DatenschutzGrundverordnung tritt in Kraft. Ihre inhaltlichen Anforderungen ähneln zwar dem derzeit
48
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
DIE NEUE DATENSCHUTZ-GRUNDVERORDNUNG
Gesponserter Beitrag
Fakten zur neuen Datenschutz-Grundverordnung • Gilt ab 25. Mai 2018 • Gilt für alle Unternehmen, Freiberufler und Vereine • Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten muss angelegt werden • Datenschutzerklärung muss auf Homepage und in alle Verträge eingebunden werden • Unternehmen ab zehn Mitarbeitern, die mit personenbezogenen Daten arbeiten, benötigen Datenschutzbeauftragten • Bei Verstößen Geldbußen bis zu 20 Millionen Euro
geltenden Recht, doch quasi „über Nacht“ wird der Wind rauer im Datenland. Verstöße gegen die Verordnung werden mit Geldbußen von bis zu 20 Millionen Euro bestraft, bei Unternehmen alternativ von bis zu 4% des Weltjahresumsatzes. Dieser Strafenkatalog zeigt zunächst einmal Entschlossenheit und ist auf jeden Fall ein Signal. Ob die Verfolgung von größeren Verstößen angesichts der personellen Besetzung der Behörden und auf der anderen Seite der professionellen Rechtsabteilungen weltumspannender Unternehmen von Erfolg gekrönt sein wird, ist ein anderes Thema.
Abmahnkanzleien in Startlöchern Sicher ist allerdings, dass die neue Datenschutz-Grundverordnung vor allem für kleine Unternehmen, Freiberufler und viele Vereine eine große Herausforderung werden wird. Sie sind keine Datenschutz-Profis, sind mit ihrem Tagesgeschäft voll und ganz ausgelastet, haben aber „ständig mit Daten von Mitarbeitern, Kunden, Mandanten, Patienten oder Mitgliedern zu tun“, so die „Erste Hilfe zur Datenschutzgrundverordnung“ des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht, eine 60-seitige Broschüre, die Dennis Busch von der Datenschutzwerkstatt aus Ebersdorf seinen Kunden empfiehlt: „Eine wertvolle Zusammenfassung der wichtigsten Vorschriften.“ Ein Risiko sieht Busch für Ein-Mann-Firmen, kleine Mittelständler und Vereine dabei weniger in einer Verfolgung durch die Behörden, sondern von ganz anderer Seite. „Die Abmahnkanzleien sitzen schon in den Startlöchern“, weiß er. Auch die Konkurrenz oder Kunden könnten die fehlerhafte Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung zum eigenen Vorteil nutzen. Bei der süc//dacor GmbH in Coburg jedenfalls arbeitet man seit einiger Zeit mit Dennis Busch zusammen, hat ihn als Datenschutzbeauftragten eingesetzt, Pflicht für ein Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern und der Arbeit mit personenbezogenen Daten. „Datenschutz war für uns schon immer ein wichtiges Thema“, so Uwe Meyer, Geschäftsführer der süc//dacor GmbH, „und die neue Datenschutz-Grundverordnung nehmen wir als Provider natürlich auch sehr genau.“
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Mehr Informationen: Dennis Busch www.datenschutzwerkstatt.de „Erste Hilfe zur DatenschutzGrundverordnung für Unternehmen und Vereine“, Herausgeber Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht.
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
49
„Das ist Stadtgeschichte, was da gerade passiert“
50
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Advertorial
GÜTERBAHNHOFGELÄNDE
Stephan Horn über die Dynamik auf dem Güterbahnhofgelände
Das Güterbahnhofgelände in der westlichen Innenstadt Coburgs: Ein alte Brache, über 150 Jahre in Betrieb, aber die letzten 30 Jahre kaum wahrgenommen und wenig genutzt, beflügelt seit nun einem Jahrzehnt die Phantasie von Stadtplanern, Kreativen und Unternehmen in der Vestestadt. Schon 2008 im Integrierten Stadtentwicklungskonzept als das kommende „Band für Technik, Wissenschaft und Design“ mit großen Hoffnungen aufgeladen, wurde spätestens mit der Entscheidung des Coburger Stadtrats für den Bau eines hölzernen Globe Theaters auch der breiten Öffentlichkeit vermittelt, welches Potential dieses Gelände bietet. Um dieses auszuschöpfen, arbeitet die Wirtschaftsförderungsgesellschaft gemeinsam mit vielen städtischen Ämtern und Einrichtungen an der Erschließung und an Konzepten für das Gelände. Ein Rahmenplan im Jahr 2014 gemeinsam mit der Wohnbau/ Stadtentwicklungsgesellschaft bildete den Grundstein. „Dieser Plan war wirklich sehr gut und vor allem sehr anspruchsvoll“, so Stephan Horn rückblickend, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg, der das Verfahren seither an vorderster Stelle betreut. So konnte auf dem bis vor vier Jahren noch heruntergekommenen, zugewucherten, von Einsturzgefahr bedrohten Gebäuden geprägten und schlecht bis gar nicht erschlossenen Gebiet wirklich einiges „bewegt“ werden. Viele Altlasten auf dem Gelände mit der Größe von fast zehn Fussballfeldern sind beseitigt, entsorgt oder entkernt worden, wie im Norden des Geländes, wo heute nur noch Teile des früheren Schlachthofes stehen, wie im Süden des Geländes, der früher eher einer Müllhalde glich, wie in der Mitte, wo Ruinen das Bild prägten oder eine Pakethalle, die dem Verfall preisgegeben war. „Seit wir den Rahmenplan aufgestellt haben, ist wirklich sehr viel passiert“, so Horn. Vor allem sei schon jetzt „neues Leben eingekehrt“: Die Pakethalle dient den Designtagen und vielen anderen Veranstaltungen mittlerweile als besondere, Urbanität ausstrahlende Location mit unvergleichlichem Charme. In diesem Jahr wird dorthin unter anderem der bayerische Städtetag einladen oder ein internationaler Herzchirurgen-Kongress stattfinden. „Das ist ja wirklich ein Ritterschlag“, so Horn. Im Süden hat sich die Firma ROS mit einem modernen Gebäude angesiedelt, ein ganz wichtiger Schritt für das Unternehmen und für die Wahrnehmung des Geländes, im Osten bringt eine neue
Brücke über die Itz den davor nur über Umwege erreichbaren Coburger Stadtteil näher an das innerstädtische Leben, und im Norden werden keine Tiere mehr geschlachtet, sondern bald neue Ideen geboren werden, wenn die mit vielen Millionen Euro Bundes- und Landesmitteln geförderte Innovations- und Vernetzungsplattform Co-Creapolis der Hochschule Coburg dort einzieht. Auch die Initiative „Coburg Zukunft Digital“ soll im Norden ihr neues Zuhause finden. Zukunftsunternehmen, Kreative, die Hochschule, hochschulnahe Institutionen bewegen sich näher an den Stadtkern, ein Wunsch, den Coburg schon lange träumt. Entscheidungen, die sich Ende letzten Jahres erst verdichtet haben. Und dann noch das Veto für den neuen zentralen Rundbau, das Globe, als vorübergehende Heimat für das Landestheater und danach als neue Welt für Kulturschaffende der Region. Auch dieses Projekt war 2014 noch nicht einmal als Idee geboren. „Das waren also viele prozessuale Veränderungen, allesamt positiv für das Gelände“, so Stephan Horn. Und zum Glück habe der Rahmenplan zwar den Grundstein gelegt, auf dem die Konzepte für die Zukunft jetzt gebaut werden, er sei aber eben nicht „in Stein gemeißelt“. Jetzt werde er weiterentwickelt, eine „Transformationsphase“ nennt Horn den momentanen Prozess, der als weiterer Meilenstein den Weg in die Zukunft markiert: Fünf Projekte werden auf dem Gelände koordiniert seitens der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, der Wohnbau und des Rechtsamts der Stadt Coburg. Neben dem Globe die Projekte „Parkhaus“ gleich daneben, „Gewerbliche Flächen“ für Firmen, Hotels, Gastronomie auf dem gesamten Gelände verteilt, „Schlachthof “ und „Pakethalle“, für die wohl im Sommer eine Entscheidung getroffen werden wird, ob sie eine dauerhafte Versammlungsstätte bleiben darf. Bisher hat sie eine Ausnahmegenehmigung. „Das ist Stadtgeschichte, was da gerade passiert“, sagt Horn. „Das wird für ein halbes Jahrhundert die Entwicklung Coburg entscheidend beeinflussen.“ Dass er damit wohl richtig liegt, zeigt ein Blick über die Frankenbrücke: Noch vor nicht ganz zwanzig Jahren brannte das Hofbrauhaus lichterloh, das Gebäude lag in Schutt und Asche. Dann krempelte man die Ärmel hoch und packte an. Heute ist der Campus Design ein florierender Standort.
„Das wird für ein halbes Jahrhundert die Entwicklung Coburg entscheidend beeinflussen.“
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
51
COBURGS CLUBKULTUR
Während auf dem Güterbahnhofgelände im Süden der Coburger Innenstadt mit dem Bau des Globe ein neuer Kulturtempel entsteht, pilgern Tausende seit Jahren in den Norden der Innenstadt, in das Gebiet in und um den Steinweg. Sie sind Anhänger einer anderen Kultur, einer Kneipenkultur, die in Coburg getragen wird von vielen Gastronomen, die sich Abend für Abend etwas einfallen lassen müssen, um Gäste anzulocken. Immer wieder sind
Oliver Müller zur Clubkultur in Coburg
das auch Konzerte, DJs, Sessions, eine Kultur eben, die zur Urbanität einer Stadt genauso gehört wie die Hochkultur auf der anderen Seite. Die Gastronomen tun das oft genug mit großem Aufwand und auf eigene Verantwortung. Unterstützung oder gar Anerkennung bekommen sie dafür keine. Eher wird ihr „Kiez“ in Coburg als Problem gesehen. Der COBURGER dazu im Gespräch mit Oliver Müller von der Sonderbar im Unteren Bürglass, gleich an der Ecke zum Steinweg.
52
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
NICHT NUR GLOBE COBURGER: Was bietest Du Deinen Gästen an in Sachen Kultur, in Sachen Musik? Also seit fast vierzehn Jahren veranstalten wir in der Sonderbar eine ganze Reihe an Events. Immer so 40 bis 50 Konzerte im Jahr auf unserer kleinen Bühne. Den „Schwof “ habe ich auch noch regelmäßig, DJs, die auflegen. Außerdem eine offene Bühne an jedem dritten Freitag im Monat, wir haben gerne junge Bands als Auftakt, die Bühnenerfahrung sammeln wollen, danach ist die Bühne offen für jeden, da spielen mal mehr, mal weniger mit. Und alles für ein ganz buntes Publikum von
Studenten bis hin zu älteren Gästen, quer durch alle Schichten. Wo gibt es so etwas sonst hier? Das ist ein Stück Kultur, das wir hier anbieten. Und das geht nur, weil viele Leute mithelfen, weil sie mit aufbauen, weil sie begeistert sind, nicht nur wegen der Kohle, sondern weil sie etwas auf die Beine stellen wollen.
COBURGER: Wie wird das angenommen? Also wenn man eine Größe hat wie wir, muss man schon ein Faible dafür haben, muss es gerne machen. Das tue ich, das tun wir, das ist wichtig für die Kneipe, für unser Stammpublikum, das das sehr schätzt. Ich investiere viel in die Konzerte, in gute Technik, engagiere mich, wir haben uns in der Szene einen guten Ruf erarbeitet. Die Bands mögen uns, die wissen das zu würdigen, die spielen auch für relativ geringe Gagen, sonst würde das ja gar nicht funktionieren. Und jeder Gast zahlt nur 3 Euro Kostenbeteiligung dafür. Und wenn einer das
nicht einsieht, ist es auch ok, dann schmeißen wir ihn auch nicht raus. Wenn wir richtig Eintritt verlangen würden, dann fallen mehr GemaGebühren an, höhere Gagen, du brauchst mehr Personal, Du musst Dich ums Booking kümmern, das ist dann alles noch aufwändiger und dafür ist die Sonderbar ja auch zu klein. Also Geld verdienen wir mit den Konzerten keines, da bräuchten wir eine größere Location, aber bei maximal 90 Gästen kann das natürlich nicht lukrativ sein. Uns geht es dagegen um Clubkultur.
COBURGER: Wird Euer Engagement gewürdigt? Also von öffentlicher Seite gibt es eine ziemliche Gleichgültigkeit gegenüber dem, was wir hier und ein paar Kollegen in Sachen Clubkultur in Coburg machen. Da gibt es keine Wertschätzung, keine Anerkennung dessen, was wir für Coburg leisten. Auch nicht von Medienseite: Andere Veranstaltungen werden groß angekündigt, über
die wird berichtet, bei uns Fehlanzeige. Ich kann mir diese mangelnde Anerkennung nicht erklären, das ist ja keine wirkliche Subkultur, es sind ja ganz normale Konzerte für ganz normale Leute. Mir geht es ums geschätzt werden, dass anerkannt wird, dass wir hier die Clubkultur hochhalten.
COBURGER: Der Steinweg gleich bei Dir um die Ecke ist immer wieder in der Diskussion, wie stehst Du dazu? Oliver Müller: Also Coburg hat für die Größe der Stadt mit 40 000 Einwohnern eine Vielfalt an Kneipen wie keine andere Stadt in Deutschland. So eine Dichte ist ein hohes Gut, ein großer Wert für die Stadt. Wenn Bands hier bei uns sind und nach dem Auftritt noch eine Runde durch den Steinweg drehen, sagen die auch, Wahnsinn, was hier los ist. Ich höre das immer wieder. Ich verstehe nicht, dass die Stadt nicht mehr Werbung damit macht. Es wird immer gesagt, wir seien eine
Studentenstadt, wir seien vorwärts gewandt, aber in Wirklichkeit wird nicht viel für die Szene getan. Und dann sehe ich, was für ein Gedöns um die Markthalle wochen- und monatelang gemacht wurde und dann schau Dir an, was draus geworden ist. Das ist doch ein Trauerspiel. Hier dagegen ist so viel Eigenengagement, bei uns, bei anderen Clubs, das ärgert mich, dass das nicht gewürdigt wird. Stattdessen wird der Steinweg sogar immer nur negativ dargestellt.
COBURGER: Wie stehst Du zum Neubau eines Globe als Kulturtempel der Zukunft? Ich halte das Globe für einen Segen für Coburg, wenn man das danach einer guten Nutzung zuführt, ist das toll. Das kann man auch nicht vergleichen mit dem, was wir kulturell bieten. Das ist natürlich eine ganz andere Liga. Und ich will das auch nicht gegeneinander ausspielen. Ich wünsche mir nur einfach etwas mehr Sensibilität für die kleinen Anbieter von Kultur in der Stadt, ich und andere. Ich verstehe nicht,
AUSGABE 26 / APRIL 2018
warum in Eventkalender, auf Eventseiten Bands beworben werden, die vor 10000 Leuten spielen irgendwo in Franken und am gleichen Tag bei uns ein Konzert stattfindet, das nicht erwähnt wird. Man könnte doch auch sagen: Die Großen brauchen keine Unterstützung mehr, die kleinen Clubs aber schon, oder? Sollen doch alle froh sein um das, was hier los ist. Wir sind nicht nur Globe, wir haben auch eine Clubszene.
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
53
SOMMER EVENT GUIDE
VON BENEDIKT DELLERT
Vor der Tür wartet der Sommer. Die wohl beliebteste Jahreszeit. Warum das so ist, ist eigentlich klar, denn keine andere Jahreszeit bietet mehr. Das zeigt unser COBURGER SOMMER. Ein Eventguide, eine Orientierungshilfe für die Monate Mai bis Oktober. Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer mit tollem Wetter und noch tolleren Veranstaltungen.
TREFFEN DER KREATIVEN 30. Coburger Designtage | 29. Mai – 3. Juni Wer seiner Kreativität unter Beweis stellen möchte, für den ist der „Makerspace“ genau das richtige. Denn dort wird analoges und digitales Gestalten kombiniert: Laser-Cutter, CNC-Fräse und 3D-Drucker unterstützen die klassischen Werkzeuge wie Hammer, Säge und Zange. Hier können digitale Entwürfe und Ideen durch Prototypen schnell entwickelt und umgesetzt werden. So können Menschen mehr sein als nur Konsumenten - sie werden selbst aktiv. Wissen weitergeben, Ideen entwickeln und zusammen Erfahrungen sammeln, das steht im Vordergrund des Makerspace. Wer sich nicht alleine ins „Designgetümmel“ wagen will, für den gibt es täglich um 10 und 14 Uhr geführte Rundgänge. Weiter Information findet man unter www.coburger-designtage.de
Bild: www.coburger-designtage.de
Die Coburger Designtage sind der Impulsgeber für Design und Innovation in der Region. In diesem Jahr feiert die Veranstaltung vom Coburger Designforum Oberfranken e.V. ihr 30. Jubiläum. Die alte Pakethalle auf dem ehemaligen Güterbahnhofgelände wird wieder zum Leben erweckt. Nachwuchsdesigner stellen aus, oberfränkische Unternehmer zeigen ihre Gestaltungsideen, das Thema Nachhaltigkeit spielt wie immer eine große Rolle. Das Areal am Alten Güterbahnhof verwandelt sich an den Designtagen in ein hochfrequentiertes Forum für die Kreativwirtschaft. Hier ist Raum für Ideen und Konzepte, die die Basis erfolgreicher und nachhaltiger Gesellschaften sind. Die Coburger Designtage wären nicht, was sie sind, wenn es neben hochkarätigen Ausstellungen nicht auch ein umfangreiches Rahmenprogramm geben würde. Nach der neu inszenierten Eröffnung am 29. Mai geht es erst richtig los: Workshops, Vorträge, Live-Musik und hochkarätige Präsentationen.
54
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
MIT UNTERSTÜTZUNG DES STADTMARKETING COBURG
I GOT RHYTHM
COBURG IST VIELFÄLTIG
Klassik Open Air | 30. Juni im Rosengarten
Internationale Woche | 1. bis 8. Juli
Das Klassik Open Air beim Picknick im Coburger Rosengarten ist das Volksfest für Musikliebhaber. In diesem Jahr steht das Klassik Open Air unter dem Motto „I GOT RHYTHM“. Die Werke von George Gershwin und weitere Darbietungen werden die Zuhörer in den Bann der Musik ziehen. Gershwin war ein US-amerikanischer Komponist, Pianist und Dirigent. „Jazz ist das Ergebnis der Energie, die in Amerika gespeichert ist“, hat George Gershwin einmal gesagt. Diese Energie hat Gershwin aufgenommen und in seine Musik integriert. Zu seinen bekanntesten Werken gehören „Rhapsody in Blue“ und seine Oper „Porgy and Bess“.
Die Internationale Woche in Coburg zeigt, dass in Coburg Willkommenskultur gelebt wird. Neben verschiedenen Auftritten und einem reichhaltigen Bühnenprogramm gibt es auch wieder Köstlichkeiten aus aller Welt. Coburg ist bunt! Die Einwohner Coburgs kommen aus mehr als 100 verschiedenen Ländern und gehören zu Coburg wie die weltweit bekannte Geschichte Coburgs. Auch in diesem Jahr startet die Internationale Woche wieder mit dem Internationalen Fest auf dem historischen Marktplatz. Und da ist einiges geboten: Ein volles Bühnenprogramm mit Tanz, Musik und anderen Darbietungen ist nur ein Teil des Festes. Der andere Teil sind die Kulinarischen Köstlichkeiten, die von verschiedenen Vereinen und Gastronomen angeboten werden. Hier findet jeder etwas für seinen Geschmack. Abgerundet wird das Fest von Info- und Aktionsständen.
Die musikalische Leitung des Klassik Open Air obliegt wie auch in den Vorjahren dem Generalmusikdirektor des Coburger Landestheaters Roland Kluttig. Selbst Menschen, die normalerweise keine Fans der Klassik sind, können hier ungezwungen und bei freiem Eintritt in die klassische Musik abtauchen und diese lieben lernen. Zum einen ist es die musikalische Qualität des Philharmonischen Orchesters des Landestheaters Coburg, die Musikliebhaber lockt. Zum anderen ist es das Flair der Veranstaltung. Das tolle Ambiente des Coburger Rosengartens und letztendlich die zwanglose Picknickatmosphäre machen das Klassik-OpenAir zu einer Veranstaltung mit Kultcharakter.
Die gesamte Woche steht im Zeichen der Internationalität der Vestestadt. Es gibt verschiedenste Vorträge, Konzerte, Workshops und vieles mehr. Das Programm zur Internationen Woche 2018 stand zu Redaktionsschluss leider noch nicht endgültig fest. Es lohnt sich deshalb auf die Homepage der Stadt Coburg zu schauen. Die einzelnen Veranstaltungen werden einen Platz im Veranstaltungskalender finden.
Italienisch
Persisch
englisch
arabisch
russisch
thai
Griechisch
türk
Deutsch
Spanisch
bosnisch/kr
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Bild: www.coburg.de
Bild: Henning Rosenbusch
französisch
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
55
56
Bild: Sebastian Buff
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
VOR DER TÜR WARTET DER SOMMER
SAMBA VOL. 27 Vom 13. bis 15. Juli Samba gehört zu Coburg wie die Bratwurst. Vom 13. bis 15. Juni prägen wieder heiße Rhythmen, leichtbekleidete Schönheiten, und der Duft von Caipirinha und Köstlichkeiten das Stadtbild Coburgs.
Der Eintritt für das dreitägige Samba-Spektakel gibt es aktuell noch im Vorverkauf in der Tourist Info oder über die Homepage des Veranstalters. Während des Festivals gibt es auch Tagestickets.
Am zweiten Wochenende im Juli herrscht mal wieder der Ausnahmezustand in der Vestestadt, und das im positiven Sinne. Kein Wunder, feiert man doch in Coburg das größte Sambafestival außerhalb der „Samba-Hauptstadt“ Rio de Janeiro. Eigentlich unglaublich für eine Stadt in der Größenordnung von Coburg.
Das neue Plakat-Motiv ist in diesem Jahr international wie das Festival. Es stammt von einer Gaststudentin der Coburger Hochschule aus den USA. Kendra Lemon sicherte sich mit ihrem Plakatentwurf den Sieg im Wettbewerb. Insgesamt hatten sich 42 Studenten der Studiengänge Integriertes Produktdesign und Innenarchitektur an dem Wettbewerb beteiligt. Das Siegerplakat ist schon bald an vielen Straßen und Plätzen in Bayern und Teilen Thüringens zu sehen und wirbt für das diesjährige Samba-Festival im Juli.
Das Organisationsteam des Sambafestivals legt sich wieder ins Zeug und lässt viele der Künstler direkt aus Brasilien einfliegen. Bis zu 200.000 Besucher, rund 3.000 Sambistas von über 100 Samba-Gruppen, und zahlreiche Internationale ShowActs werden auch die 27. Auflage zu einem Höhepunkt der Festival-Geschichte werden lassen. Derzeit laufen die Künstlerverpflichtungen der Gruppen, Bands und Stars.
Preise und weitere Infos unter www.samba-festival.de
Bild: Sebastian Buff
Zum Samba-Festival wird neben einer Samba-Königin des Karneval in Rio auch Motsi Mabuse das Festival besuchen. Die Tänzerin, bekannt aus der TV-Show „Let´s Dance“, wird einen Salsa-Workshop abhalten und die Sonne Lateinamerikas mit nach Coburg bringen. Der Workshop ist online unter www.samba-festival.de zu buchen. Anfang Mai wird das Gesamtprogramm für das diesjährige SambaFestival veröffentlicht.
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
57
SOMMER EVENT GUIDE
PARTY DELUXE UNTERM STERNENHIMMEL COBURGER SCHLOSSPLATZFEST | 19. bis 23. Juli Klirrende Gläser, kulinarische Leckereien und ein tolles Showprogramm - das sind nur drei Gründe, warum Ende Juli der Coburger Schlossplatz zur größten Gourmetparty in Nordbayern wird. Ein anderer Grund, warum es so viele Menschen auf das Schloßplatzfest zieht, ist quasi dem Motto zu verdanken: „Umsonst & Draußen“. Jeder kann das Schloßplatzfest besuchen, ob nun zum Dinieren und Verweilen, oder einfach nur um sich die tolle Show auf einer der beiden Bühne anzuschauen. Das Fest, das früher vor allem von Coburgern für Coburger gemacht wurde, hat mittlerweile eine Strahlkraft bis weit über den Landkreis hinaus. Ein Grund: Das Gesamtpaket des Festes ist sehr stimmig. Das malerische Ambiente des Schlossplatzes, ein gastronomisches Angebot, welches einem das Wasser im Mund zusammen laufen lässt, und ein überragendes Showund Musikprogramm.
Bild: Sebastian Buff
Das Fest der Sinne trägt seinen Namen völlig zu Recht. Denn hier kommt jeder Sinn auf seine Kosten. Regionale Leckereien, mediterrane Köstlichkeiten, Speisen mit Einflüssen aus den verschiedensten Ländern. Die Speisekarten der Gastronomen sind vollgepackt mit Leckereien und bieten für jeden etwas. Das Schloßplatzfest ist ein Leckerbissen im Coburger Veranstaltungskalender, und das nicht nur für die Gaumen. Weiter Informationen gibt es im Internet unter www.schlossplatzfest-coburg.de.
58
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
VOR DER TÜR WARTET DER SOMMER
OHNE KLOSS NIX LOS 13. Coburger Klößmarkt | 31. August bis 2. September Er ist Woche für Woche in aller Munde. Der Kloß oder - wie man in Coburg sagt – der „Rutscher“. Auch dieses Jahr widmet man der Lieblingsbeilage der Coburger ein Fest, bereits zum 13. Mal. Der „Coburger Klößmarkt“ geht in diesem Jahr in seine 13. Runde. Drei Tage, die dem „Rutscher“ gewidmet sind. Im vergangenen Jahr rutschten stündlich bis zu 1000 Klöße über die Teller in die Mägen der zahlreichen Besucher, die mittlerweile nicht nur noch aus Coburg kommen. Auch Auswärtige kommen zum Kloßmarkt und speisen zusammen mit den Coburgern die Spezialität aus rohen und gekochten Kartoffeln. Natürlich wird der Kloßmarkt wie jedes Jahr auch musikalisch umrahmt. Volks- und Blasmusik, Oldies, Rock und Pop, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Im Mittelpunkt ist und bleibt aber der Kloß und alles, was aus seinem Ursprung, der Kartoffel, typisch für die Region ist. Jazz-Liebhaber sollten sich besonders den Sonntagvormittag dick im Kalender anmarkern, denn ab 11 Uhr findet das beliebte Jazz Frühshoppen statt. Neben dem Coburger „Rutscher“ darf auch das zweite „Grundnahrungsmittel“ der Coburger natürlich nicht fehlen: die Coburger Bratwurst.
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Bild: Henning Rosenbusch
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
59
SOMMER EVENT GUIDE
KONTRASTREICHE NACHT 14. Coburger Museumsnacht | 8. September Sie ist wohl Coburgs schönste Nacht – die Museumsnacht. Das tolle Ambiente, gepaart mit abwechslungsreicher Musik und Unterhaltung, und im Mittelpunkt die Museen, machen aus Kultur einen Spitzenevent. Sie hat mehrere Namen: Nacht der Kontraste, Museumsnacht oder einfach Coburgs schönste Nacht. 2018 findet der Event bereits zum 14. Mal statt – und der Event im Spätsommer hat sich immer weiter entwickelt. Auch in diesem Jahr: Zum ersten Mal übernimmt die Agentur Streckenbach die Organisation und Durchführung der wegen ihrer einzigartigen Mischung beliebten Veranstaltung. Kultur, Installationen und Illuminationen, gepaart mit einem hochkarätigen musikalischen Angebot, machten den Abend zum Highlight im Coburger Spätsommer. Die 14. Coburger Museumsnacht am Samstag, 8. September 2018 steht in diesem Jahr unter dem Motto „Nacht der Kontraste“. Bewusst hat die Coburger Landesstiftung zusammen mit Oberbürgermeister Norbert Tessmer entschieden, dieses Mal kein bestimmtes Motto zu wählen, sondern das Thema „Kontraste“ herauszuarbeiten. So ist es allen Beteiligten möglich, ihren Ideen freien Lauf zu lassen und spannende, interessante Programmpunkte zu finden. Weitere Informationen findet man auf der Homepage www.museumsnacht-coburg.de
SCHÄTZE & PLÄTZE 7. Oktober | Verkaufsoffener Sonntag Unter dem Motto „Schätze & Plätze“ findet am 7. Oktober wieder der beliebte verkaufsoffene Sonntag im Oktober statt: Schlendern und shoppen in der Innenstadt und dabei noch die neusten Autos bestaunen. Unter dem Motto „Schätze & Plätze“ rufen die Läden der Coburger Innenstadt zur bunten und abenteuerlichen Jagd nach dem einen oder anderen Schatz! Sie können durch das Sortiment von Coburgs vielfältiger Shoppingmeile stöbern, sich hierbei in den Läden beraten lassen und mit etwas Glück den nächsten Lieblingsschatz entdecken. Für die kleinen Schatzsucher ist beispielsweise eine Schnitzeljagd geboten. Lassen Sie sich in der Nähe des Spitaltors von einem Roboter begeistern. Beim Bummeln durch die Innenstadt können in der Spit und auf dem Marktplatz unzählige Automodelle von mehr als 23 Marken bestaunt werden, die von den oburger Autohäusern vorgeführt werden. Gerne werden Besucher von Fachleuten beraten. Ob Coburger Bratwurst, Galettes oder Crêpe, begleitet werden die vielen Attraktionen von kulinarischen Köstlichkeiten, die auf dem Marktplatz angeboten werden. Egal ob die Besucher am Sonntag mit Auto, Bus oder Zug anreisen, auf www.gocoburg.de können sich alle Gäste vorher und während des Nachmittags über Geschäfte informieren, oder wo der nächste Parkplatz oder die nächste Toilette zu finden sind. Ob auch in diesem Jahr wieder das Steinwegfest am selben Tag stattfindet, war zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt.
60
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
VOR DER TÜR WARTET DER SOMMER
NACH UND IN COBURG UNTERWEGS AUTO, BUS UND TAXI Auto
Taxistandorte
Anreise von Westen oder Osten über B303, vom Süden oder Norden über A73
Hauptbahnhof, Marktplatz, Theaterplatz, Steinweg/Hahnmühlenweg, Albertsplatz.
Bahn
Bimmelbahn Veste-Express
Werktäglich je dreimal, Wochenende je zweimal ICE-Halt aus Richtung München und aus Richtung Berlin, Anbindung über Regionalexpress aus Richtung Sonneberg und aus Nürnberg über Bamberg alle zwei Stunden, stündlich mit agilis aus Richtung Bayreuth und aus Richtung Bad Rodach.
Erste Abfahrt in der Herrngasse um 10 Uhr letzte Rückfahrt von der Veste um 17:10 Uhr. www.geckobahn.de/coburg.
Stadtbusse
Informationen zu Park- und Transportmöglichkeiten
Busse fahren werktags im 30-Minuten Takt, Montag bis Freitag von 5:00 bis 19:45 Uhr, samstags von 5:00 bis 13:15 Uhr. Informationen zu Haltestellen, Fahrplänen und Preisen unter www.suec.de.
Bürgerbüro der Stadt Coburg Markt 1 Telefon: 09561/ 89-1111. www.coburg.de/buergerbuero
Anruf-Sammel-Taxi
Touristinformation in der Herrngasse 4 Telefon 09561 – 89-8000 www.coburg-tourist.de
DU N W
469
1,90 €
2€
1€
2€
1€
2€
2€
PH Post
8 Minuten
432
PHAlbertsplatz Post TG
8 Minuten 4 Minuten
176 432 1,20 € 1,902 € €
2€
TG Albertsplatz PPlatz Anger
4 Minuten 9 Minuten
510
176 1 €
1,20 2,50€ €
PPlatz PPlatzAquaria Anger
25 Minuten 9 Minuten
400
510 1 €
12,50 € €
2,50 €
Innenstadt Parkuhr
bis 15 Minuten
1€
keiner
1€
2,50 €
1€
keiner
ß
gl a
rB ür
$OOHH
be re
ß gl a
rB ür
$OOHH
be re
LVJ DV VH
DQ Q
H RK
W DU N
ng a sse Gra fe
ng a sse traß
e
Gra fe
2€ 2€
ge eA nla
into r
Untere Re alsch ulst raß e
Glo ck en be rg
e
FK HDOV H 5
Untere Re alsch ulst raß e
Glo ck en be rg
H WU D¡ X OV
D¡H
Glock enb
*ORFNHQEHUJ
ge nla eA Ob er
HU 2E
400
/HRSR
tall Ma rs Hin term
tall Hin ter mM a rs
Ob er
aß
25 Minuten
/HRSR
Rück erts
e
Rück ertst raß
ge la An
e Ob er
Da sind sie wieder, unsere drei Probleme wie jedes Jahr im Frühling und Sommer in Coburg: Zeit, Zeit, Zeit. Der Tag hat nicht so viele Stunden und die Monate nicht so viele Tage, wie man bräuchte, um Coburg in der schönsten Zeit des Jahres wirklich auszukosten. Also hier mal unsere Tipps, was man sich 2018 auf jeden Fall nicht entgehen lassen sollte.
Ste
into r
Ste int or erg
+RKH 6WUD¡H
Gl oc ke nb er g
enb
erg
Zu den Zeiten, in denen keine Stadtbusse fahren, können Sie stündlich mit dem atz er Pl Schütz Anruf-Sammel-Taxi stadtein- und Berlin auswärts fahren. Voranmeldung per Telefon enstra ße unter 0 95 61 7 49-14 44. Zusteigepunkte sind Rosengarten die regulären Bushaltestellen. Kongresshaus Rosengarten www.coburgmobil.de/ast/ Angerturnhalle PP Anger +RKH 6WUD¡H
ße t ra eS
Zu den Zeiten, in denen keine Stadtbusse fahren, können Sie stündlich mit dem
Anruf-Sammel-Taxi stadtein- und auswärts fahren. Voranmeldung per Telefon AUSGABE 26 / APRIL 2018 unter 0 95 61 7 49-14 44. Zusteigepunkte sind die regulären Bushaltestellen. www.coburgmobil.de/ast/
• Ganz klar: Das Open-air mit a-ha auf dem Schlossplatz am Mittwoch, den 22. August
ße t ra eS
*ORFNHQ EHUJ
ge la An
e Ob er
H
D VV
1€
Neue im Sommer 2017 Und hierFreunde, gehen wirAdressen hin
3DUN
WUD¡H OGV
Gl oc ke nb er g
h Ho
Bamberger Str.
ße
Haus Contakt ev. Kirche
enstra
Uf er st ra ße
1€
Strom-Zapfsäule für E-Bikes Albertsplatz oder Telefon 09561 – 749 - 1423
h Ho
Schillerplatz
Alexandrin
ke rüc nb ke ße an tra Fr ofs th h ac hl Sc
lds tr
int or
gasse
Güterbahnhof
7 Minuten
436
NachtPreis
g
Bamberger Str.
Ste
nber
a rinenstr
Uf er st ra ße
po
Glock
Rosengarten
lds tra
WU Haus Contakt X OV DOVFK ev. Kirche 5H HUH 2E
rg enbe Glock
ne
Kongresshaus Rosengarten
Alexand
Berli
po
Leo
Ste
¡H WUD QV U LH 0D
Angerturnhalle
PP Anger
e
ße tra ens
traße
z r Plat
ße tra ens
Ahorner Straße
irs Casim
ße
en Ketsch
Ahorner Stra ße
hütze nstra
6D O]P
W DU N
.LU FK
D VV
traße
drin Ale xan
gasse
Ketschentor Sc Casimirstraße
Leo
Morizkirche
en Ketsch
e
latz illerp Sch
J
Ste ing ass
UJ
irs Casim
2 Minuten
Nacht-
Freunde, Adressen im Sommer 2017 DIENeueQUAL DER WAHL
3DUN
WUD¡H OGV
Reithalle
ke Gloc
Ketschentor
U OYDW R U H 6D 8QW H
e
Morizkirche
Grabungsmuseum
I
2E HU H 6DOYDW R U JDVVH
OYDW R U JDVVH 2E HU H 6Draße Casimirst
Ahorner Straße
Ehrenburg
3ID U UJD VVH
OYDW R U H 6D 8QW H
469
zum Markt
Strom-Zapfsäule für E-Bikes Innenstadt Parkuhr bis 15 Minuten Albertsplatz oder Telefon 09561 – 749 - 1423
Reithalle Ehrenburg
Grabungsmuseum
RI
drin Ale xan
H JDVV .X K ße hestra
estraß Goeth
ke rüc nb e ke raß an fst Fr ho ht ac hl c S
7K HD WHUJ DVVH
6D O]P
7K HD WHUJ DVVH 0 . LU FK
K RI
.LU FK KR
436
7 Minuten
PPlatz Aquaria
Ste inga ss
3ID U UJDV VH
H
DW]
Ahorner Stra ße
Schillerplatz
.LU FKK
.LUF KK RI
J¦¡ OHLQ
JDVV H
.LU FK JD VV H
Hofgarten
Hofgarten
¡H WU D QV U LH 0D
8QW HU H $QOD JH
.HWVFK HQJDVVH
Goet
r eh
Güterbahnhof
0 .LUF KJ¦¡ OHLQ
JD VVH DVVH .X KJ
e
ße Goethestra
m
m Mühldam
PH Zinkenwehr
latz illerp Sch
QJDV VH
Puppenmuseum 6WHLQ 1HXJDV VH JDVV H
JDVV H
Schlossplatz
Schlossplatz
Puppenmuseum
8QWHUH $Q ODJ H
ODW] $OEHUWVS
$OEHUW VSODW]
KU Q ZH =LQ NH
.HW VFK HQ
.HWV FK H Q JD VVH
U
Albertsplatz
$OE HUW VSO
1HX
Albertsplatz
Q ZHK =LQ NH
.OH LQ
LVJ DV VH
KD QQ
H -R .OH LQ
6S LW
DOJ DVV H 6S LW
5R VHQ
5RVHQJDV VH
JD VVH
5R VHQ
5RVHQJD VVH
Rathaus
$OEHUWVSODW]
*HP¾ VHP
DU N W
*HP¾ VHP
6WHLQZHJ 6SLWDOJDVVH
DX HU
0
1¦JO 6SLWDOJDVVH HLQV JDVV H
DX HU
DX HU 0
VJDV VH0
DX HU
1¦JO HLQ
0
0H W]J HU JD VV H
Am V
ikto ri
6W HLQZ
HJ /RK JU DEHQ
6WHLQZHJ
eb
W
e er ga ss W
DX HU
0 nn en abr u
DX HU 0
nn en
abr u
ikto ri Am V
%¸ KP VJ¦ VVO HLQ
Sally-Ehrlich-Straße
6W HL
Festungsstraße
Landestheater
Leise am Markt
Leise am.LUMarkt F
Festungsstraße
Landestheater
4XHFNEUXQQJDVVH
LQ
Rathaus
.HWVFKHQJDVVH
Goethestraß
la
r eh nw ke Zin tz
Ernstplatz
%¸ KP VJ¦ VVO H
Ernstplatz
JDV VH
stp Ern
Sally-Ehrlich-Straße
Marktplatz
PH Zinkenwehr
w en nk Zi
Mühldam
ehr Zinkenw
JDV VH
LVJ DVV H
+HUU QJDVVH
+HU UQJDVVH
2 Minuten
PH Zinkenwehr
PH Zinkenwehr
4XHFNEUXQQJDVVH
latz stp Ern
H
m
m Mühldam
ehr Zinkenw
W] JH U
LVJ DVV H
KJ DV VH
0
Mühldam
st ra ße
W] JH U
DQ Q
Marktplatz
-X G HQJ DVV H
st ra ße
DOJ DVV H
OJ D VVH ¾K
eb
¾K HQ JD VVH
-X G .OH LQ H
ia
0H W ]J HU JD VV H
HQ JD VVH
Judentor to r
*U R¡ H -R K
O LVJD VVH
*UR QLVJ ¡H DVV -RK DQ H Q
-X G HQJ DVV H
H
ia
Judentor
-X G .OH LQ H
ss e
Vik
er ga ss e
ße st ra w en
Lö
OJ DV VH ¾K 0
OJ D VVH
OJ DV VH
ng a
6W HLQZ
ra
st
Hi nd en
/RK JU DEHQ
0
RK 0
ße st ra w en
Lö
¾K
de
.OHLQH -RKDQQ
Stadtbus Umsteigen
.OHLQH -RKDQ
PH Mauer
PH Mauer
ge Klin
tz
0DXHU
0
to r
ss e
0DXHU
Bürglaß
O
Stadtbus Umsteigen
tz
traße
Vik
ng a
PH Mauer
Ju
ss e
Ju de
.OHLQH 0DXHU
ere Ob
Ob
ge Klin
Preis
Preis Stunde Preis Plätze Stunde
Plätze
pla
b
.OHLQH 0DXHU
pla
Viktorias
en ga
en g a We b ss e
traße
Jud
Steintor
ere Ob
Zu Fuß Zu Fuß zum Markt
Ob
Bürglaß
Oberer
ter ea
Viktorias
Judengasse
.O H LQ H 0DXHU
Th
We
PH Mauer
*HRU JHQV
PP Gemüsemarkt WUD¡H en st ra ße Steintor *HR UJHQ VWUD¡ H
.O H LQ H 0DXHU
se as erg
Oberer
ter ea
OJD VV H
*HRUJHQVWUD¡H
PP Gemüsemarkt
Th
e aß
0
e
JVW U D¡H
se as erg
oh r
*HRUJHQVWUD¡H
e OJDns VV tr H a ß
Gemeindezentrum St. Augustin
Gemeindezentrum St. Augustin
Parkhaus/-Platz
Parkhaus/-Platz
H 2E
¾K
JH .OLQ HUH 2E
e aß
tr us
P ¾K:DON
O NP :D
Jud
M
oh r
OLQ JH H .
0
a ss JVW U D¡H
Judengasse )O R¡ VW H
e
OJD VV H
M
0
8QWHU HU %¾ UJOD¡
e
en st ra ß
8QWHU HU %¾ UJOD¡
%DGHUJDVVH
%DGHUJDVVH
en st ra ß
Kino Utopolis
Kino Utopolis
$OOHH
tr us
Lo
)O R¡ VW H
¾K
oh r
oh r
Q DE H
%DGHUJDVVH
a ss Lo
OJD VV H
JU /RK
%DGHUJDVVH
0
¾K
JU DE HQ
E HQ JU D /RK
M
M
0
/R K
bu rg
ß ra
st
UH QV WUD ¡ RK
JU DE HQ
H QJ .OL JH HUH OLQ 2E U H .
en st ra ße
HU 2E
en st ra ße
/R K
H Hi nd en bu rg
oh r
$OOHH
UH QV WUD ¡H
M
oh r
Oberer Bürglaß
M
ß
6HLIDUWVKRIVWUD¡H
6HLIDUWVKRIVWUD¡H
UD¡H
bahnhof
Oberer Bürglaß
.DQ DOVW
¡H .DQ DOVWUD
bahnhof
HJ
Zu den Zeiten, in denen keine Stadtbusse fahren, können Sie stündlich mit dem Anruf-Sammel-Taxi stadtein- und auswärts fahren. Voranmeldung per Telefon unter 0 95 61 7 49-14 44. Zusteigepunkte sind die regulären Bushaltestellen. www.coburgmobil.de/ast
• Auch selbstverständlich: Die Nacht der Kontraste am Samstag, den 8. September
Busse fahren werktags im 30-Minuten Takt, Montag bis Freitag von 5:00 bis 19:45 Uhr, samstags von 5:00 bis 13:15 Uhr. Erwachsene bezahlen für einen Einzel• Und zum Auftakt: Die1,90 Designtage abCent dem fahrschein je nach Tarifzone 1,60 oder Euro. Kinder 80 oder 1 Euro. Informationen zu Haltestellen, Fahrplänen Dienstag, dem 29. Mai. und Preisen unter www.suec.de
Busse fahren werktags im 30-Minuten Takt, Montag bis Freitag von 5:00 bis 19:45 Uhr, samstags von 5:00 C ObisB13:15 U R GUhr. E R Erwachsene | D A S M Abezahlen G A Z I N für einen Einzelfahrschein je nach Tarifzone 1,60 oder 1,90 Euro. Kinder 80 Cent oder 1 Euro. Informationen zu Haltestellen, Fahrplänen und Preisen unter www.suec.de
61
Advertorial
KOMMENDE VERANSTALTUNGEN
UNTERHALTUNG UND MUSIK VOM FEINSTEN Der Mai startet haarig mit dem weltbekannten Musical HAIR, das am 6. Mai in der Bamberger Konzerthalle gastiert. Wer auf Fußball und Comedy steht, für den gibt es am 13. und 14. Mai den perfekten Einstieg in das WM-Jahr. In Hallstadt und Bayreuth sind die „weltmeischsterlichen“ JOGIS ELEVEN zu Gast. Zudem kommt mit REVOLVERHELD ein Schwergewicht des deutschen Musikbusiness nach Coburg und bereichert den HUK-COBURG Open-Air-Sommer, der ja mit der Kelly Family, a-ha und James Blunt ohnehin schon namhafte Stars präsentiert.
HAIR FREITAG, 6. MAI I 20 UHR KONZERTHALLE BAMBERG
Der Pfälzer Produzent Frank Serr bringt nach der Erfolgs-Tournee 2016 erneut das Kult-Musical „HAIR - The American Tribal Love-Rock Musical“ in die Theater und Hallen des deutschsprachigen Raumes. Als Regisseurin wurde die New Yorkerin Kendra Payne verpflichtet. Sie stand bereits für zwei HAIR-Produktionen auf der Bühne und bezeichnet sich selbst als „einer der größten Hippies weit und breit“. Nach eigenen Aussagen geht ihre Hippie-Liebe soweit, dass sie sogar auf dem Gelände des legendären Woodstock-Festival geheiratet hat. Zu HAIR sagt sie: „Für diese Produktion habe ich bereits im Mai 2017 mit den Vorbereitungen begonnen. Ich habe sehr viel über Vietnam, Proteste, Bürgerrechte, Frauenrechte und alles was die 60er Jahre geprägt hat, recherchiert. Ich möchte sicher gehen, dass ich mir genug Zeit genommen habe, um in das Stück einzutauchen und die Botschaft des Stückes auf die bestmögliche Weise an die Oberfläche und auf die Bühne zu bringen. Die Show soll eine wahrhaftige und leidenschaftliche Reflexion der Magie und psychedelischen Wirklichkeit der 60er Jahre sein. In dieser Zeit ist in der amerikanischen Geschichte sehr viel passiert und es ist mir wichtig die Botschaft von Gegenwehr, Frieden und Liebe weiter zu verbreiten.“
JOGIS ELEVEN – JETZT ERSCHT RECHT! 13. MAI I 19 UHR | KULTURBODEN HALLSTADT 14. MAI I 20 UHRZENTRUM IN BAYREUTH
REVOLVERHELD – HUK-COBURG OPEN-AIR-SOMMER 2018 19. AUGUST I 19:30 UHR SCHLOSSPLATZ COBURG Es war ein besonderer Tag im November 2016 für die Jungs von Revolverheld, vielleicht sogar der bisherige emotionale Höhepunkt der Karriere. Das letzte Konzert und feierliche Finale der „MTV Unplugged Tour“ ging in ihrer Heimatstadt Hamburg über die Bühne der ausverkauften Barclaycard Arena und die vier sympathischen Nordlichter verabschiedeten sich in eine Pause. Die erste wirkliche Pause nach über einem Jahrzehnt Bandgeschichte, unzähligen Gold und Platinauszeichnungen, Echo, MTV Awards, Charthits und alleine auf der letzten Tour beinahe 250.000 Fans, die jeden Abend genauso glücklich und verschwitzt nach Hause gingen wie die Band. Doch ein Jahr Pause geht schneller vorbei, als man denkt. Und pünktlich melden sich Revolverheld mit der Nachricht zurück, dass Johannes nächstes Jahr Teil der 5.Staffel der höchst erfolgreichen VOX Sendung „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ wird! Offensichtlich rührt sich also wieder etwas im Hause Revolverheld und man munkelt, dass die Jungs wohl wieder an einem neuen Album feilen und 2018 nach >>PAUSE<< wieder auf >>PLAY<<. drücken.
62
Nach dem sensationellen Erfolg mit 30.000 Zuschauern geht die Live-Show „Jogis Eleven – Jetzt erscht recht“ 2018 in die Verlängerung: Das Testspiel, EM genannt, ist gelaufen. Die Jungs um den Bundeschtrainer wollen „Jetzt erscht recht“ den WM-Titel holen! 2018 geht es zur Weltmeisterschaft nach Russland, ins Land der Dichten und Henker – und der Ponyreitenden Präsidenten. Christian Schiffer, das wandelnde 1-Mann-Hörspiel parodiert nicht nur Jogi, sondern die gesamte Nationalelf „weltmeischterlich“. Erleben Sie, wie Jogi in seiner Hose nach russischen Eiern sucht, Mesut Frostschutzmittel auf seine Kontaktlinsen sprüht, Calli dem kalten Buffet den kalten Krieg erklärt und Thomas Müller begreifen muss, dass in Russland Männer im Dirndl eingesperrt werden. Immer mit von der Partie unser WM-Maskottchen Poldi: „Hoffentlich tränen mir nicht die Augen bei den ganzen Zwiebeltürmen, ne!?“ Über 900 Radioshows, bundesweit auf 16 Sendern, 100.000 verkaufte CDs/Downloads und jährliche LiveTourneen seit 2015 lassen Christian Schiffer in der Comedy-Liga ganz oben mitspielen.
Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in allen gängigen Vorverkaufssystemen, C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N telefonisch unter der Hotline 0951-23837, oder unter www.kartenkiosk-bamberg.de. AUSGABE 26 / APRIL 2018
ORDENTLICH WAS AUF DIE OHREN! Und zwar nur vom Allerfeinsten - ab sofort im Kongresshaus Rosengarten.
NEUE TELEFONNUMMER
09561 89 - 830
Wir haben unsere Tonanlage modernisiert und weiter digitalisiert. Das Herzstück und der neue Liebling unserer Tontechniker ist das Mischpult dLive - ein Digitalmixer der neuesten Generation. Dieses Pult und unsere motivierte Technik-Crew werden auch in Zukunft dafür sorgen, dass Sie im Kongresshaus Rosengarten ordentlich was zu hören bekommen.
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
63
Eine Auswahl an Veranstaltungen in Coburg vom 29. Mai bis 7.Oktober
2. Juni 16 Uhr
9. Juni ab 10 Uhr
16. Juni & 17.Juni 16 Uhr
30. Juni 19 Uhr
1. Juli 9 Uhr
15. Juli 10 Uhr
19. Juli 18.30 Uhr
27. Juli bis 5. August 64
29. Mai bis 3. Juni
Schubertiade 2018 Werke von Franz Schubert Wo: Haus Contakt Kosten: 20 Euro
6. Coburger Mopstreffen Tierischer Spaß Wo: Freitreppe Kino Utopolis Kosten: Kein Eintritt
Swing im Park - Festival 2018 etablierte Open Air Veranstaltng Wo: „Villeneuve sur Lot“ Neustadt b. C. Kosten: 3 Euro
Klassik open air Picknick Genuss für alle Sinne Wo: Rosengarten Kosten: Kein Eintritt
38. VR-Bank-Lauf Rund um die Veste Coburg Wo: TV 1848 Coburg Kosten: Vorher anmelden
15. Oberfränkisches Schaffest Rahmenprogramm mit Markt Wo: Gerätemuseum Ahorn Kosten: 3 Euro
Heißmann & Rassau Kabarett Wo: Waldbühne Heldritt Kosten: Infos unter 09562/7844025
Coburger Vogelschießen Es rummelt in der Vestestadt Wo: Ketschenanger Kosten: Kein Eintritt
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
30. Coburger Designtage Ausstellung, Workshops u.v.m. Wo: Alter Güterbahnhof Kosten: Kein Eintritt
Tag der offenen Tür
2. Juni
9. Juni ab 18 Uhr
25. Juni – 08. Juli
1. – 8. Juli
13. Juli bis 15. Juli
19. Juli bis 23. Juli
20. und 21. Juli
27. Juli 20:30 Uhr
… bei der Feuerwehr Coburg Wo: Feuerwehr Coburg Kosten: Kein Eintritt
Coburger (Nacht)Flohmark Stöbern und Einkaufen Wo: Innenstadt Kosten: Kein Eintritt
Klanggrenzen Interdisziplinäres Kammermusikfestival Wo: Coburg / Diverse Orte Kosten: ab 10 Euro
Internationale Woche Bunte Woche mit versch. Veranstaltungen Wo: Diverse Kosten: Kein Eintritt
27. Internationales Samba-Festival Brasilianische Lebensfreude Wo: Innenstadt Kosten: Fr. 19 Euro, Sa. 22 Euro, So. 13 Euro
Schlossplatzfest Schlemmen, Tanzen, Treffen Wo: Schlossplatz Kosten: Kein Eintritt
Outside Rodeo Das legendäre Open Air Festival Wo: Alter Güterbahnhof Kosten: nicht bekannt
ABBA NIGHT The Tribute Concert Wo: Schloss Tambach Kosten: ab 42 Euro AUSGABE 26 / APRIL 2018
28. Juli 20:30 Uhr
31. Juli 19:30 Uhr
03. August 20:30 Uhr
18. August ab 8 Uhr 19. August ab 10 Uhr
18. August 20:00 Uhr
21. August 20:00 Uhr
31. August bis 2. September
8. September ab 10 Uhr
8. September ab 18 Uhr
29. September AUSGABE 26 / APRIL 2018
Wincent Weiss Sommer Tour 2018 Wo: Schloss Tambach Kosten: 41,60 Euro
Michl Müller Müller... nicht Shakespeare! Wo: Schloss Tambach Kosten: 32,50 Euro
Gregor Meyle Sommerkonzerte 2018 Wo: Schloss Tambach Kosten: 42,50 Euro
Seßlacher Altstadtfest Feiern im historischen Seßlach Wo: Altstadt Seßlach Kosten: Kein Eintritt
James Blunt Live in Coburg Wo: Schlossplatz Kosten: ab 49,95 Euro
Santiano Live & Open Air 2018 Wo: Schlossplatz Kosten: 51,70 Euro
Klößmarkt Alles rund ums Nationalgericht Wo: Marktplatz Kosten: Kein Eintritt
33. Museumsfest des Gerätemuseums des Coburger Landes Wo: Gerätemuseum Ahorn Kosten: Erwachsene 3 Eur
Museumsnacht Nacht der Kontraste Wo: Innenstadt Kosten: wird noch bekannt gegeben
29. Juli 19:30 Uhr
1. August 19:30 Uhr
04.August 19:30 Uhr
17. August 19:30 Uhr
19. August 19:30 Uhr
22. August 20:00 Uhr
7. September
8. und 9. September
13. und 14. September
SÜC - Tag der offenen Tür Tag der offenen Tür Wo: SÜC Coburg Kosten: Kein Eintritt
Schmidbauer, Pollina, Kälberer Der Süden lebt – und wie! Wo: Schloss Tambach Kosten: 42,60 Euro
Michl Müller Müller... nicht Shakespeare! Wo: Schloss Tambach Kosten: ausverkauft
Angelo Kelly & Family Irish Summer Tour 2018 Wo: Schloss Tambach Kosten: 42,50 Euro
The Kelly Family We got Love - Die Tour 2018 Wo: Schlossplatz Kosten: 51,95 Euro
Revolverheld Live in Coburg Wo: Schlossplatz Kosten: 54,75 Euro
a-ha Electric Summer 2018 Wo: Schlossplatz Kosten: 76,50 Euro
NP-Firmenlauf Firmenlauf in Bad Rodach Wo: Start/Ziel Kurpark Bad Rodach Kosten: Vorher anmelden
Genusstage Veranstaltung der Genussregion Coburg Wo: Kurpark Bad Rodach Kosten: Kein Eintritt
Zwiebelmarkt Traditioneller Coburger Markt Wo: Marktplatz Kosten: Kein Eintritt
Plätze & Schätze
7. Oktober
Verkaufsoffener Sonntag Wo: Innenstadt Kosten: Kein Eintritt C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
65
KLEIDER MACHEN LEUTE …
Die Trikots des FC Bayern München sind begehrt, stehen für Qualität, Erfolg und Leistung. Respekt vermitteln die neuen schwarzen Uniformen der Polizei. Und ein gelbes M auf blauen Stoffcappies steht für die Erfolgsgeschichte von McDonalds: Corporate Design erstreckt sich schon lange nicht mehr nur auf Notizblock, Visitenkarte oder Autobeschriftung, sondern auch auf die Kleidung der Mitarbeiter. Das sogenannte Corporate Fashion stärkt zum einen die Außenwahrnehmung einer Marke und sorgt zum anderen für mehr Identifikation mit dem eigenen Unternehmen. Informationen dazu von Mario Donath, Gründer und Betriebsleiter der Textildruckerei dontext in Bad Colberg, einem Fachbetrieb für Beschaffung und Veredelung von Markentextilien mit über 25jähriger Erfahrung.
66
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Advertorial
TEXTILVEREDELUNG
… UND PROFESSIONELLE KLEIDER MACHEN PROFIS DIE DRUCKVERFAHREN:
„Die eigenen Mitarbeiter einheitlich zu kleiden, ist eine Sache. Die Kleidungsstücke mit dem Logo, Firmennamen oder Namen des Mitarbeiters zu bedrucken, eine andere. Bedruckte Kleidungsstücke sind ein nicht zu unterschätzender Imageund Prestigefaktor, der zum professionellen Auftritt gehört wie Webseite und Visitenkarte. Wenn man die Wahl zwischen einer Praxis, einer Autowerkstatt oder einem Friseur mit professionell gekleidetem Team und Anbietern ohne textile Corporate Identity hat, lenkt der positive visuelle Eindruck die innere Kompassnadel immer in Richtung der optisch geschlossen auftretenden Mannschaft.
Direktsiebdruck: Bedruckstoff wird direkt bedruckt Edle Haptik bei hoher Waschbeständigkeit Leuchtende Farben Ideal für Shirts Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bei großen Auflagen
Einheitliche Bekleidung macht außerdem aus dem „Ich“ ein „Wir“. Das Wort „Uniform“ trägt diese Bedeutung schon in seinem lateinischen Kern – „einheitlich“: Getragene Corporate Identity steigert die Identifikation mit dem Team und dem Unternehmen. Ein modisches Shirt mit schickem Aufdruck wird mit einem gewissen Stolz angezogen. Wenn das allen Mitarbeitern im Team so geht, entsteht das im Service viel beschworene Lächeln wie von selbst – ein positives Auftreten, das auch der Kunde wahrnimmt.
Bestickung: Bedruckstoff wird bestickt Hochwertige Veredelung mit herausragender Haptik und Optik Ideal für alle, auch sensible Textilien (Wolle, Fleece) Sehr langlebig und formbeständig Unbegrenzt waschbar bei hohen Temperaturen
Bedruckte Berufskleidung und Textilien für den Berufsalltag sind dabei längst nicht nur eine Domäne für Hotellerie und Gastronomie. Im öffentlichen Dienst, im Transportwesen, auf Messen und in Industrieunternehmen gehören bedruckte Berufstextilien und Corporate Fashion längst zur Geschäftsausstattung. Der Trend setzt sich in anderen Branchen und Bereichen fort, man denke an betriebseigene Sportmannschaften, Firmenevents mit individuellen Textilien oder OfficeKleidung für den rein internen Zweck.
Transferflexdruck: Bedruckstoff wird mittels farbiger Folie veredelt Glatter, leicht glänzender Druck Brillante Farben und hohe Deckkraft Ideal für Texte und Logos ohne Farbverlauf Langlebig
Entscheidend ist dabei die Qualität von Stoff und Druck. Bedruckte Kleidung ist Maßarbeit, sie muss berufsbedingte Vorgaben erfüllen, langlebig sein und auch nach dem x-ten Waschgang am besten noch „wie neu“ aussehen. Die Qualität von Stoffen, die Einhaltung nachhaltiger Produktionsvorschriften bei der Wahl der Berufstextilien, die Entscheidung für das passende Druckverfahren - all das will gründlich überlegt sein. Im Idealfall nämlich begleitet Corporate Fashion das Team einige Jahre.
die Tex
tildruc ker
Transferflock: Bedruckstoff wird mittels beflockter Folie veredelt Herausragende optische und haptische Anmutung Ideal für Schriften und Logos Sehr langlebig und waschbeständig Direktflockdruck: Per Siebdruckverfahren bedruckt, Flocken mittels Hitze fixiert Herausragende optische und haptische Anmutung Ideal für Schriften und Logos Sehr langlebig und waschbeständig dontex bietet eine Fülle weiterer Textildruckverfahren an.
Über 25 Jahre Erfahrung: die Textildruckerei dontex Gegründet 1991 als 1-Mann-Betrieb. Heute sechs Fachkräfte. Über 35000 Aufträge für mehr als 3000 Kunden: namhafte internationale Unternehmen und Organisationen wie die Daimler AG, Bosch, Audi, MTV oder das Bundesinnenministerium und viele Betriebe aus Nordbayern und Südthüringen. Der Anspruch: Für jeden Kunden das ideale Verfahren, abhängig von Bedruckstoff, dem Druckmotiv, Farbwünschen und den Ansprüchen an die Langlebigkeit und Farbbrillanz. dontex hat sich auf Textilveredelungslösungen spezialisiert, die passgenau sitzen – wie die Kleidungsstücke, die damit individualisiert werden.
„Bedruckte Kleidung ist Maßarbeit, sie muss berufsbedingte Vorgaben erfüllen, langlebig sein und auch nach dem x-ten Waschgang am besten noch „wie neu“ aussehen.“
Weitere Informationen unter www.dontex.de
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
67
68
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Advertorial
SPARGELZEIT
VERONIKA, DER LENZ IST DA
DIE SPARGELSAISON BEIM FRISCHECENTER WAGNER AUF DER LAUTERER HÖHE Etwas mystisches umweht ihn, oder vielleicht ist es auch der Hauch des Frühlings, den er verströmt, auf jeden Fall wird um kaum einen anderen Gaumenschmaus eine derartige Kultur zelebriert wie um dieses Gemüse, so dass ihm sogar eine eigene Jahreszeit gewidmet wird: Die Spargelsaison. Womit hat der Spargel das verdient? Mit Recht. Er mundet nicht nur köstlich, wenn er sich zart an die Geschmacksnerven schmiegt, sich ganz nach Belieben mit Butter, Sauce Hollandaise, Kartoffeln, Schinken zu einem Gesamtkunstwerk vereinigt, er ist auch sehr gesund, ein regelrechter Alleskönner.
Und im Übrigen, gleich vorneweg, auch dem Liebesleben können rechtzeitig zum Wonnemonat Mai durch den Spargel wieder Frühlingsgefühle eingehaucht werden. Der ein oder andere Inhaltsstoff gilt als aphrodisierend. Aber auch darüberhinaus ist die gesundheitliche Wirkung auf den Körper eindrucksvoll: Er reinigt den Körper, entgiftet, ist kalorienarm, schont den Blutzucker, tut dem Magen gut, schont das Herz. Wenn nur eines nicht wäre, das Spargelschälen. Ganze Generationen an Müttern, später auch mehr und mehr Vätern, Kindern, Opa, Omas, Onkel und Tanten haben sich die Finger wundgeschält, bevor es an den Mittagstisch ging. Zum Glück gibt es mittlerweile Spargelschälmaschinen – so wie im Frischecenter Wagner auf der Lauterer Höhe. Spargel aussuchen, rein in die Maschine, schälen lassen, rausnehmen, fertig. Einfacher geht’s nicht, und das ohne Mehrpreis. Also dann guten Appetit. Halt, noch drei Tipps: Beim Frischecenter Wagner gibt es noch den passenden Wein und die passende Sauce Hollandaise als eigene Marke, oder auch den Coburg Sekt, und natürlich verschiedenste Kartoffelsorten und Schinkenspezialitäten.
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
69
FÜR ALLE, DIE DAS BESONDERE SUCHEN
Maik Fuhrmann: Erfahrener Praxismanager und selbständiger Berater zuständig für Finanzen und Controlling. Er behält die Übersicht über das Budget und sorgt dafür, dass Kostenpläne eingehalten werden.
Andree Schneider: Seit 2004 erfolgreich selbständig mit dem Planungsbüro SchneiderPlan, verantwortet den kreativen Part der Baumanufaktur. Er ist zuständig für die Bau- und Sanierungsentwürfe sowie für die detaillierte Planung und Koordination der Arbeiten.
Eine Manufaktur – das bedeutet Handarbeit, Individualität, Liebe zum Detail, Qualität. Das genau ist auch der Anspruch, mit dem 2016 die BauManufaktur Coburg angetreten ist: Gehobene Wohnansprüche umzusetzen, das Besondere zu schaffen, Einzelstücke. Hinter der Baumanufaktur Coburg stehen mit Andree Schneider und Maik Fuhrmann zwei erfahrene Fachleute. Sie stehen für ein einzigartiges Konzept. 70
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Advertorial
EINZIGARTIGES KONZEPT
Was ist das Besondere an Ihrem Konzept? Andree Schneider: Zum einen, dass wir uns ohne konkreten Kundenauftrag auf den Weg machen. Das heißt, wir suchen außergewöhnliche Baugrundstücke und Altbauten in und um Coburg, entwickeln diese zu ganz individuellen Objekten und suchen erst dann den passenden Kunden. Zum anderen, dass es uns dabei vor allem um Qualität geht, um Individualität, um Verantwortung für die Region und die Menschen hier, nicht um maximalen Profit.
Welche Kriterien muss ein außergewöhnliches Objekt erfüllen? Maik Fuhrmann: Die ganze Region Coburg hat ja eine Vielzahl an herausragenden Gebäuden mit eindrucksvoller Architektur zu bieten und verfügt zudem über einzigartige Lagen. Unser Ziel ist es, die ganz besonderen unter ihnen ausfindig zu machen. Unsere Objekte sollen sich durch Lage, Größe oder sonstige Besonderheiten wie etwa einem einzigartigen Ausblick auszeichnen.
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Und wie gehen Sie dann vor? Andree Schneider: Wenn wir fündig geworden sind, kaufen wir das Objekt und erstellen einen maßgeschneiderten Entwurf, je nachdem ob es sich um einen Neubau auf einem Grundstück oder um die Sanierung eines Altbaus handelt. Unsere Neubauten werden hinsichtlich Größe, Ausrichtung und Energiekonzept sowie Dialog mit der Umgebung für das jeweilige Grundstück optimiert. Jedes unserer Häuser ist damit einzigartig wie ein Fingerabdruck und wird garantiert nur einmal gebaut. Für Altbauten entwerfen wir ein individuelles Sanierungskonzept, das die vorhandenen Gegebenheiten berücksichtigt und behutsam den heutigen Ansprüchen an exklusives Wohnen angepasst.
„Stressfrei und entspannt zum neuen Haus“, auch das gehört ja zu Ihrem Konzept. Um was kümmern Sie sich dabei? Maik Fuhrmann: Wir entwickeln ein Objekt nicht nur, sondern kümmern uns natürlich auch im Vorfeld schon um alle Behördengänge, von der Erschließung des Grundstücks bis hin zu allen notwendigen Genehmigungen.
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
71
72
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
EINZIGARTIGES KONZEPT Wenn Sie dann an die Öffentlichkeit gehen, Kunden ansprechen, ist also schon alles erledigt? Andree Schneider: So kann man das sagen. Auch die Innenausstattung ist ja schon geplant. Hochwertige Bodenbeläge, Treppen, Türen, Sanitär. An alles ist gedacht. Maik Fuhrmann: Und vor allem haben wir für jedes Gewerke schon Angebote eingeholt und einen Festpreis verhandelt. Andree Schneider: Erst dann gehen wir mit unserem Konzeptentwurf an die Öffentlichkeit und suchen einen Kaufinteressenten, der sagt „So will ich Wohnen.“
Und wenn ein Kunde das eine oder andere Detail an seine Wünsche anpassen lassen möchte? Maik Fuhrmann: Natürlich haben Bauherren die Möglichkeit, die fertigen Planungen noch individuell zu ergänzen oder ihren persönlichen Geschmack mit einzubringen.
Was ist, wenn es mal nicht passt, wenn Objekt oder Lage nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, nicht in Ihr Konzept passen? Andree Schneider: Ganz ehrlich? Dann lassen wir es lieber. Das wichtigste sind uns Qualität, Wertigkeit und Ästhetik von unseren Projekten.
AUSGABE 26 / APRIL 2018
AUF EINEN BLICK Grundstücke mit Charakter und Klasse Häuser nach Maß, optimiert für das jeweilige Grundstück Zeitgemäßer Wohnkomfort für höchste Ansprüche Bauen mit festem Budget und transparenter Kostengestaltung Zeitersparnis dank baufertiger Entwürfe und bereits erfolgter Verhandlungen mit allen Gewerken Stressfrei und entspannt durch einen festen Ansprechpartner für alle Fragen rund um Hausbau oder Sanierung.
KONTAKT BauManufaktur Coburg GmbH Karlstraße 6 96450 Coburg Telefon: 09561 / 511 59 66 mail@baumanufaktur.de www.baumanufaktur-coburg.de
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
73
74
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
HIER WOHNTEN …
VON HEIDI SCHULZ-SCHEIDT FOTOS: SEBASTIAN BUFF
HIER WOHNTEN… … JÜDISCHE SCHÜLER Hoch über der Stadt mit Fernblick. Auf einem 7000 Quadratmeter großen parkähnlichen Grundstück mit herrschaftlicher Auffahrt. Eine Villa aus Sandstein mit Gauben, Türmchen und Fahnenstange hinter einem schwerem schmiedeeiserne Gartentor. Es sollte die Welt draußen halten. Sicherheit geben vor Anfeindungen und Pöbeleien. Aber es half ihm nicht, dem jüdischen Prediger Hermann Hirsch. Die Angst in der Villa in der Hohen Straße wohnte immer mit.
Häuser, die mit Unterstützung der Gemeinschaft Stadtbild Coburg e.V. saniert worden sind – der COBURGER stellt sie vor: 2018 in jeder Ausgabe des COBURGER eines in unserer Reihe „Hier wohnte“.
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Frühzeitig begann der Prediger der jüdischen Kultusgemeinde, sich um das Wohl derjenigen auswärtigen Schüler zu kümmern, die in Coburg eine höhere Schule besuchen wollten. Die damals schon braune Stadtverwaltung betrachtete das Treiben in der Hohen Straße von Anfang an argwöhnisch. Immer wieder machte sie Eingaben und gängelte den Schulleiter, wo sie konnte. Einmal störte man sich an den behelfsmäßigen Unterrichtsräumen. Das andere Mal an den zu knapp bemessenen Schlafräumen. Willkürliche Verhaftungen und Misshandlungen folgten. Hermann Hirsch hielt dem andauernden Druck äußerlich stand. Aber man kann sich vorstellen, wie ihn und seine Familie, die selbst mit in der Villa wohnte, diese Situation belastete. Schließlich sah er sich gezwungen, seine Töchter ins europäische Ausland zu schicken, nachdem auch sie an den Coburger Gymnasien immer wieder Anfeindungen ausgesetzt waren. Die Familie reißt auseinander und trifft sich erst Jahre später wieder in Palästina zum Neuanfang. Aber Hermann Hirsch war ein gebrochener Mann. Nach mehreren Sanatoriumsaufenthalten stirbt er 1942 letztendlich an einer Lungenentzündung. Den Verlust der Heimat hatte er nie verwunden. Der in Hanau geborene Prediger hatte einen Traum und die Villa bot ihm auf drei Etagen genug Platz, um ihn zu verwirklichen. Zuerst diente das Gebäude als Internat und entwickelte sich in den zwanziger Jahren zu einer der angesehensten privaten jüdischen Erziehungsanstalten im Deutschen Reich. In der Schulsatzung steht ausdrücklich, dass die Kinder auf ihre Auswanderung nach Palästina vorbereitet werden sollten. Bemerkenswert. Hirsch wusste frühzeitig, dass sein Volk in Deutschland keine Zukunft hatte. Entsprechend abwechslungsreich gestaltete sich so ein Schulvormittag in der Hohen Straße. Großer Wert wurde auf die praktischen Fertigkeiten gelegt. Traditionell beschäftigten sich die jüdischen Bürger eher im kaufmännischen Bereich. Aber für den Aufbau eines jüdischen Staates in Palästina wurden Handwerker gebraucht. Und so wurde auf der Terrasse hinter dem Haus im Freien geschreinert, gezimmert und gemalert. Und auch die körperliche Ertüchtigung nahm viel Raum ein. Weil die Schüler vom Unterricht an den städtischen Sportstätten ausgeschlossen waren, musste sich Hirsch auch hier wieder behelfen und legte im Park einen kleinen Spielplatz an. Im Winter diente die Eingangshalle als Turnhalle und aus Platzmangel später sogar als Betsaal.
Schließlich stiegen die Schülerzahlen derart sprunghaft an, dass im Jahre 1933 noch das Nachbargebäude in der Hohen Straße 16 angemietet werden musste. Ab diesem Zeitpunkt waren in der Villa nur noch die Schlafräume der Schüler untergebracht. Unterrichtet wurde im Haus nebenan. Noch heute existiert die steinerne Verbindungstreppe, welche die Kinder durch den Park nahmen, um in ihre Schule zu kommen. Die Reichskristallnacht beendet den Traum von einer freien, modernen jüdischen Schule in Coburg jäh. Hirsch wurde verhaftet und die Schüler selbst wurden gezwungen, die Scheiben der Schule einzuschlagen. Der Betsaal wurde von SA-Leuten kaputt geschlagen und die Schule buchstäblich abgewickelt. Alles war am Boden zerstört. Nicht nur das Mobiliar. Auch Hirsch, der seiner Heimat 1939 den Rücken kehrt und mit seiner Frau Bertha nach Palästina auswandert, um sich einer neuen Aufgabe, der Leitung eines Landschulheimes bei Haifa zu widmen. Behutsam haben die heutigen Besitzer dieses geschichtsträchtige Anwesen zu neuem Ansehen gebracht. Über vier Jahre lang wurde hier im Park und im Haus gearbeitet, um die reich dekorierte Villa im Stile des Historismus‘ zu neuem Leben zu erwecken und gleichzeitig für die jetzigen Besitzer neu zu interpretieren. Viele Details des 1874 erbauten Hauses wurden restauriert. So musste ein Handwerker gefunden werden, der die zweieinhalb Meter lange Turmspitze aus Zinkbleck nacharbeiten und wieder aufsetzen konnte. In Dresden wurde man schließlich fündig. Ein Statiker fand heraus, dass das Dach sich langsam aber kontinuierlich neigt. Hier musste aus Gründen des Denkmalschutzes eine nicht sichtbares Skelettkonstruktion Abhilfe schaffen. Auf der Suche nach historischen Pflastersteinen wurde der Besitzer in Düsseldorf fündig. Dort hatte man für das abgetretene, Patina angesetzte Pflaster des alten Bahnhofes keine Verwendung mehr. Jetzt fassen diese die geschwungene Auffahrt in Coburg auf ehrwürdige Weise ein. Auch das schmiedeeiserne Tor wurde erneuert. Hier war der Torantrieb das Problem aufgrund der tonnenschweren Last, die dieser zu tragen hatte. Spezialisten aus Italien hatten schließlich die Lösung. Zwar bleibt die Welt damit auch heute noch draußen vor dem Tor. Aber die Luftigkeit ist zurück gekehrt in die Hohe Straße 30. Innen wie außen.
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
75
HIER WOHNTEN …
76
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
… FRÜHER JÜDISCHE SCHÜLER
Sie möchten Ihre Immobilie verkaufen oder neu vermieten und benötigen einen Energieausweis?
Die SÜC ist Ihr kompetenter Ansprechpartner, wenn es um die Ausstellung eines Energieausweises für Ihr Objekt geht – sprechen Sie uns gerne darauf an.
SÜC Energie und H2O GmbH energieausweis@suec.de | Telefon: 09561 749-1555 www.suec.de
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
77
HIER WOHNTEN …
78
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
… FRÜHER JÜDISCHE SCHÜLER
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
79
EXPERTENTIPPS
Von Traumhäusern und Phantasiepreisen Expertentipps Seine Immobilie erfolgreich zu verkaufen ist kein Selbstläufer. Auch wenn Dutzende von Immobilienportalen dies gerne glauben machen wollen. Alleine die Preisfindung erfordert in der Regel die Hilfe eines sachverständigen Profis, der nicht nur die Bausubstanz realistisch einschätzen kann, sondern auch über die aktuelle Marktlage bestens Bescheid weiß. Ist der Verkaufspreis überzogenen, frei nach dem Motto „runter gehen kann man ja immer“, verschlechtert es die Verkaufschancen erheblich, denn viele Verkäufer unterschätzen die Eigendynamik des Marktes. Muss der Preis nach unten korrigiert werden, können die Objekte schnell in Verruf geraten und das Gerede beginnt. Dann gilt ein Topobjekt plötzlich als „Notverkauf “ oder „Schrottimmobilie“, obwohl eigentlich alles stimmt. Um dies zu verhindern, sollte ein Objekt möglichst von Anfang an marktgerecht bewertet sein. Wer seine Immobilie verkaufen möchte, sollte versuchen dabei einige grundsätzliche Fehler zu vermeiden. Aus dem Bauch heraus einen Wunschpreis festzulegen und dann vom Markt eines Besseren belehrt zu werden, bringt Frust und finanzielle Verluste. Alexander Petrich, Geschäftsstellenleiter bei von Poll Immobilien Coburg und geprüfter freier Sachverständiger für Immobilienbewertung (PersCert®) gibt Immobilienbesitzern mit Verkaufsabsichten einige Tipps mit auf den Weg:
Das Objektfoto ist der Verkäufer Viel zu oft werden Häuser, die an sich durchaus attraktiv wären, mit laienhaften Fotoaufnahmen angeboten. Dies ist völlig unverständlich, denn immerhin geht es um Summen von 300.000, 500.000 oder 750.000 Euro und mehr. Professionelle Architekturfotografie ist kein Firlefanz, sondern eine unabdingbare Voraussetzung, um für ein gutes Objekt auch den richtigen Interessenten zu finden. Auf einem Immobilienportal ist das Objektfoto der „Verkäufer“. Man kann an der Qualität dieser Aufnahmen den Maßstab nicht hoch genug ansetzen. „Wenn wir Objekte im Kundenauftrag verkaufen, lassen wir die Häuser auf eigene Kosten von einem erfahrenen Profifotografen ablichten und erreichen damit eine bessere Voraussetzung für einen erfolgreichen Verkauf zum gewünschten Preis“, erklärt Alexander Petrich.
Spaßbesichtigungen vermeiden Die meisten Verkäufer freuen sich, wenn nach einer privaten Annonce auf irgendwelchen Immobilienplattformen die ersten Interessenten anrufen. Dann wird das Haus geputzt, alles picobello hergerichtet und wildfremde Menschen durch das Haus geführt. Am Anfang ist die Motivation hoch, doch nach dem x-ten Wochenende, an dem der Eigentümer zuhause gefangen ist um für die Interessenten parat zu stehen, erkennen die meisten Verkäufer die Tatsachen: Immobilienbesichtigungen
Alexander J.N. Petrich, Geschäftsstelleninhaber, geprüfter freier Sachverständiger für Immobilienbewertung (PersCert®) und Jasmin Petrich, Büroleiterin
80
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
TRAUMHÄUSER UND PHANTASIEPREISE sind für viele Menschen eine neue Art der Freizeitgestaltung. Verhandlungen werden oft zum Spaß geführt. Für den Eigentümer ist das nach kurzer Zeit nur noch anstrengend und demotivierend. Viele Verkäufer verlieren dann das Selbstvertrauen und glauben mit dem Preis nachgeben zu müssen. Das ist der falsche Weg. „Wir als Makler lösen dies durch eine vorherige Kundenqualifizierung. Interessenten treffen sich mit uns im Büro, wir fragen die Wünsche, Kriterien und Preisvorstellungen ab. Wer dann mit uns das Haus besichtigt, von dem wissen wir sehr genau, ob das Objekt überhaupt zu ihm passt und ob er ein tatsächliches Kaufinteresse hat. Für den Eigentümer wird der ganze Verkauf damit wesentlich entspannter und effektiver. Spaßbesichtigungen, die bis zu 80% ausmachen können, sind damit ausgeschlossen“, so Petrich.
zum Beispiel von gegenstandslosen Lasten, zu nachträglichen Preisverhandlungen genutzt. Wer sich hier nicht auskennt, hat das Nachsehen. Ein qualifizierter Makler wickelt die gesamten Formalitäten für den Auftraggeber ab und schützt ihn vor Verlusten und bietet umfassende Unterstützung. Alexander Petrich warnt Verkäufer davor, den beabsichtigten Verkaufspreis aus „dem Bauch heraus“ festzulegen. Zielt man an der aktuellen Marktlage vorbei, so kann dies problematisch werden. Setzt man den Preis zu niedrig an, verliert man Geld, setzt man ihn zu hoch an, so verkauft man das Objekt nicht und muss im Nachgang nach unten korrigieren. Petrich rät: „Schenken Sie dem Makler ihr Vertrauen! Es amortisiert sich für den Verkäufer immer, zumal die Provision Verhandlungssache ist.“
Formalitäten sind ein Kraftakt Bei einem Immobilienverkauf müssen viele rechtliche Vorschriften beachtet werden. Dies beginnt bereits beim Energieausweis, der gesetzlich vorgeschrieben ist. Eine Besichtigung ohne vorliegenden Energieausweis ist unter Umständen illegal. Kommt es tatsächlich zu konkreten Kaufabsichten, so sind Verträge vorzubereiten, Wohnflächenberechnungen durchzuführen, alle grundbuchrechtlichen Vorschriften zu beachten, gegebenenfalls Lasten zu löschen, Bestätigungen einzuholen und vieles mehr. Für Laien ist dies ein großer Kraftakt und nicht selten werden undurchsichtige Grundbucheinträge,
AUSGABE 26 / APRIL 2018
„Der aktuelle Immobilienhype führt oft auch zu falschen Vorstellungen, was den Preis angeht.“
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
81
Gesponserter Beitrag
FERDINAND VON SCHIRACH – „STRAFE“
Buchempfehlung Martin Vögele, Buchhandlung RIEMANN: Ferdinand von Schirach legt nach „Verbrechen“ und „Schuld“ mit „Strafe“ seinen dritten Band mit Kurzgeschichten vor. Darin erzählt er in 12 kurzen, unabhängigen Geschichten sachlich, schnörkel- und emotionslos vom Leben. Es geht um Zufälligkeiten, falsche Entscheidungen, um Lücken im Rechtssystem, die über Schicksale entscheiden. Er erzählt von Einsamkeit und Fremdheit, vom Streben nach Glück und über das manchmal klägliche Scheitern dabei. Es geht also nicht vorrangig um die geschilderten (Kriminal-)Fälle, sondern vielmehr um die Menschen darin, ihre Schicksale, ihre Sehnsüchte und Leiden. Diese Schicksale berühren allesamt und manche der Geschichten klingen lange nach. Was wäre mit der angeklagten Frau passiert, hätte ihr Anwalt nicht unerwartet Besuch eines Schlägers und Geldeintreibers bekommen? Wie oft gelingt es Gerichten nicht, trotz sorgfältiger Arbeit, Gerechtigkeit walten zu lassen? Die Geschichten zeigen, was „ganz normale“ Menschen zu Tätern werden lässt, das „Recht haben“ und „Recht bekommen“ oftmals wirklich zweierlei sind und das nach geltendem Recht Formfehler zu für den Laien schwer ertragbaren Freisprüchen führen müssen. Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 192 Seiten: ISBN: 978-3-630-87538-5 18,00 Euro eBook: ISBN: 978-3-641-20341-2 14,99 Euro Hörbuch: ISBN: 978-3-844-52877-0 18,00 Euro
Lassen Sie sich bei der Lektüre dieses Buches Zeit, lassen Sie das Gelesene nachwirken, genießen Sie von Schirachs minimalistischen Erzählstil – „Strafe“ ist unbedingt lesenswert!
Inhaltsangabe
Ferdinand von Schirach
„Zwölf Texte, die man nicht vergisst - wieder aus der Welt der Justiz, schonungslos, präzise, manchmal kalt distanziert, dann wieder zutiefst menschlich.“
Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Die Erzählungsbände »Verbrechen« und »Schuld« und die Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen in mehr als vierzig Ländern. Sein Theaterstück »Terror« zählt zu den weltweit erfolgreichsten Dramen unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin. Zuletzt erschien von ihm im Herbst 2017 unter dem Titel »Die Herzlichkeit der Vernunft« ein Band mit Gesprächen mit Alexander Kluge.
Claudio Armbruster, ZDF heute journal
Was ist Wahrheit? Was ist Wirklichkeit? Wie wurden wir, wer wir sind? Ferdinand von Schirach beschreibt in seinem neuen Buch „Strafe“ zwölf Schicksale. Wie schon in den beiden Bänden „Verbrechen“ und „Schuld“ zeigt er, wie schwer es ist, einem Menschen gerecht zu werden und wie voreilig unsere Begriffe von „gut“ und „böse“ oft sind.
© Michael Mann
Ferdinand von Schirach verurteilt nie. In ruhiger, distanzierter Gelassenheit und zugleich voller Empathie erzählt er von Einsamkeit und Fremdheit, von dem Streben nach Glück und dem Scheitern. Seine Geschichten sind Erzählungen über uns selbst.
82
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
THEATERVORSCHAU
THEATERVORSCHAU PRÄSENTIERTVON DER
DEMNÄCHST IM LANDESTHEATER PULITZERPREIS-GEWINNER
GEÄCHTET Schauspiel von Ayad Akhtar
A
DARUM GEHT ES
Erzählt wird die Geschichte von Amir Kapoor, der den amerikanischen Traum lebt. Der Sohn pakistanischer Einwanderer ist Anwalt und arbeitet in einer renommierten jüdischen Kanzlei in New York. Er trägt teure Hemden, genießt gutes Essen und wohnt in einem Loft in der Upper East Side von Manhattan. Es geht ihm gut. Seine Strategie heißt Assimilation – sein Problem Identität. Denn Integration bedeutet im Post-9/11-Amerika für Amir die Abkehr von den eigenen Wurzeln, wie dem Islam. Anders seine Frau Emily: Die weiße Amerikanerin ist aufstrebende Malerin und hat durch die Kunst die islamische Kultur für sich entdeckt. Als bei einem Abendessen mit ihrem jüdischamerikanischen Kurator Isaac und dessen afroamerikanischer Frau – Amirs Arbeitskollegin Jory – eine Diskussion über religiöse Traditionen eskaliert, verliert Amir inmitten aller Positionen die Kontrolle, holt zum Befreiungsschlag aus. Akhtars Debüt-Stück wird landauf, landab von Kritik und Publikum begeistert aufgenommen. Das schwierige Thema kommt im Gewand der Boulevard-Komödie daher. Und am Ende ist nichts, wie es war. Oder wie schrieb noch die ZEIT: „Beim Halten der Balance – oder sagen wir des Friedens – gibt es keine Unbeteiligten.“ B
WO UND WANN SPIELT ES
GEÄCHTET spielt in einem Loft in der Upper East Side von Manhattan, im Amerika des 21. Jahrhunderts. C
WAS ERWARTET MICH
GEÄCHTET wurde 2013 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet, Ayad Akhtar avancierte zum Star des amerikanischen Theaters. Eine schonungslose Analyse unserer Gegenwart, eine unterhaltsame wie tiefschürfende Auseinandersetzung mit Rassismus und Integration, Religiosität und Terrorismus – und die erste Inszenierung von Stefan Bachmann am Offenbachplatz. D
WANN
Im April wird GEÄCHTET am 12., 19. und 27. im Großen Haus gespielt. Weiter geht es am Mai (2., 16. Und 25.) und Juni (9. und 26.). Die letzte Vorstellung gibt es am 4. Juli.
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
83
THEATERVORSCHAU
THEATERVORSCHAU PRÄSENTIERTVON DER
DEMNÄCHST IM LANDESTHEATER
PREMIEREN IM APRIL
GEÄCHTET Schauspiel von Ayad Akhtar
DREITEILIGER BALLETTABEND
DER FEUERVOGEL Musik von Igor Strawinsky
A
DARUM GEHT ES
Strawinsky, die Zweite! Nach dem neuen Ballett „Die Geschichte vom Soldaten“ wird dies der große dreiteilige Abend im großen Coburger Haus. Im Zentrum steht diesmal Igor Strawinskys BallettMärchen „DER FEUERVOGEL“ aus dem Jahre 1910, als die Welt noch in Ordnung und das Pariser Publikum immer auf der Suche nach der neuesten Musikmode war. Zu Gast waren einmal mehr die „Ballets Russe“ des Impresarios Djagilew. Er wusste, wie er das Pariser Publikum beeindrucken konnte. Russische Märchen – getanzt zu moderner Musik in bis dahin unbekannten AusstattungsOrgien. Und das kam an. Wer in Paris en vogue sein wollte, musste diese Ballette gesehen haben. B
PREMIERE
Sa., 07.04.2018, 19:30 Uhr, im Großen Haus
WEITERE VORFÜHRUNGEN Do., 12.04.2018, 19:30 Uhr | Do., 19.04.2018, 19:30 Uhr Fr., 27.04.2018, 19:30 Uhr | Mi., 02.05.2018, 19:30 Uhr Mi., 16.05.2018, 19:30 Uhr | Fr., 25.05.2018, 19:30 Uhr Sa., 09.06.2018, 19:30 Uhr | Di., 26.06.2018 , 19:30 Uhr Mi., 04.07.2018, 19:30 Uhr
WO UND WANN SPIELT ES
VATER
DER FEUERVOGEL ist ein Ballett in zwei Akten mit der Musik von Igor Strawinsky nach dem Libretto von Michel Fokine. Die Uraufführung fand am 25. Juni 1910 im Pariser Théatre National de l´Opéra durch das Ensemble Ballets Russes statt. Die Musik zum Feuervogel gilt als richtungweisendes Werk am Beginn des 20. Jahrhunderts. C
WAS ERWARTET MICH
DER FEUERVOGEL erzählt das gleichnamige Märchen, in dem Prinz Iwan besagten Vogel fängt. Erweicht durch das Flehen des Vogels, lässt der Prinz ihn frei und erhält im Gegenzug eine Zauberfeder, die ihn aus höchster Not retten kann. Diese Not tritt bald ein. Der böse Zauberer Kastschej bedrängt Iwan, sodass dieser nur noch einen Ausweg sieht: Er ruft mit der Zauberfeder den Feuervogel herbei. Das Märchen geht gut aus. Iwan besiegt den bösen Zauberer und befreit die von ihm geliebte Prinzessin. Und auch für Strawinsky endete das Kompositions-Abenteuer wie im Märchen: Die Kritik lobte die in „allen Farben schillernde Musik“ und hatte einen neuen Lieblings-Komponisten.
D
Regie von Kay Link
WANN
Das Ballett DER FEUERVOGEL feiert am 12. Mai Premiere. Die Soiree findet am 24. April statt. Weitere Vorstellungen gibt es am 17. und 30. Mai, am 1., 6., 8., 16., 19. und 28. Juni. Die letzte Vorstellungen wird am 12. Juli gespielt.
84
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
PREMIERE
Do., 12.04.2018, 20:00 Uhr, in der Reithalle
WEITERE VORFÜHRUNGEN Mi., 18.04.2018, 20:00 Uhr | Fr., 20.04.2018, 20:00 Uhr So., 22.04.2018, 20:00 Uhr | Do., 03.05.2018, 20:00 Uhr Fr., 04.05.2018, 11:00 Uhr
LANDESTHEATERCOBURG Schlossplatz 6, 96450 Coburg Theaterkasse Di. bis Fr. 10:00–17:00 Uhr, Sa. 10:00–12:00 Uhr Telefon 09561 · 89 89 89
www.landestheater-coburg.de
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Druck weiterdenken. Beratung · Layout und Satz · Offsetdruck · Digitaldruck · Weiterverarbeitung · Print & Copy Service · Logistik und Versand
Ged r der uckt vo C n Dru oburge cke rei – r D
CT.
Auf großen Bühnen unterwegs DCT - Partner des Landestheaters Coburg
Beweisen Sie auch bei Drucksachen guten Geschmack und setzen Sie auf Qualität. Als zuverlässiger Druckpartner bieten wir Ihnen Druckklassiker wie Broschüren, Flyer, Visitenkarten, Briefbogen, Personalisierungen, Mailings und vieles mehr in Topqualität und zu fairen Preisen.
Wann dürfen wir für Sie überzeugen?
AUSGABE 26 / APRIL 2018
Druckerei
Print & Copy Service
Nicolaus-Zech-Straße 64 – 68 · 96450 Coburg Tel. +49 9561 8345-0 · Fax +49 9561 8345-45 info@dct.de · www.dct.de · www.dct24.de
Ernstplatz 8 · 96450 Coburg Tel. +49 9561 8345-60 · Fax +49 9561 8345-65 copy@dct.de
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
85
86
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
BILDER EINES KRONACHER „NATURBURSCHEN“
GALERIE
STEPHAN AMM 1972 geboren, wurde der Kronacher Stephan Amm schon als Kind durch seinen Vater mit der heimischen Fauna und Flora vertraut gemacht. Dessen Leica war immer mit dabei. Während seiner Studienzeit kaufte sich Amm dann seine erste eigene Spiegelreflexkamera. Der Umzug aus der Großstadt zurück in die ländlich geprägte Heimatstadt war für ihn der nächste Schritt, zurück zur Natur. Die Photographie, zunächst Ausgleich zur Arbeit als Apotheker, wurde zur wahren Berufung. Inzwischen
deckt
Amm
alle
Bereiche
der
Naturphotographie ab. Dabei legt er immer ein besonderes Augenmerk auf außergewöhnliche und stimmungsvolle Sichtweisen. Seine Bilder, der Großteil von ihnen aus Franken, werden in Fachmagazinen, Büchern, Kalendern und Wettbewerben auf der ganzen Welt publiziert. Im Jahr 2014 dann wagt er den Schritt in die Selbständigkeit als Photograph, die Natur bleibt weiterhin Schwerpunkt, Architektur und Reportage bilden zwei seiner weiteren Standbeine. www.stephan-amm.de
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
87
BILDER EINES KRONACHER „NATURBURSCHEN“
88
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
89
GALERIE
90
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
BILDER EINES KRONACHER „NATURBURSCHEN“
UNSERE KREATIVITÄT ENTSTEHT AUS DER LIEBE ZUM HAAR UND UNSEREM SINN VON ÄSTHETIK. Unser Anspruch ist die stetige Entwicklung in unserem Handwerk.
Studio Freese, seit 10 Jahren in Coburg Judengasse 54 | 96450 Coburg | 09561 35 32 922
www.studio-freese.de AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
91
SCHATZSUCHE 2018 Das Rätsel Für die Region präsentiert von
NOCH FÜNFMAL
1000,- EURO ZU GEWINNEN!
Für Coburgversteher und solche die es werden wollen Neue Runde – neues Rätsel: Liebe Coburger Freunde des Knobelns und Grübelns, es geht weiter mit der nächsten Schatzsuche. Das Rätsel für die Region läutet die zweite Runde ein. Es gibt wieder tolle Preise zu gewinnen. Mit Unterstützung der Sparkasse Coburg – Lichtenfels in Zusammenarbeit mit iTVCoburg winken Gutscheine und Bargeld in Höhe von jeweils 1000 Euro. Die Hinweise zu den Fragen sind in jedem COBURGER vor dem Beginn der Schatzsuche zu finden – außerdem habt Ihr zur Lösung ausreichend Zeit. Vergesst nicht, die kostenlose iTVCoburgApp herunterzuladen. Dort findet Ihr nämlich immer einen zielführenden Hinweis zum Rätsel.
92
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
Und so geht’s 2018 – ganz einfach: Die Schatzsuche findet jetzt noch fünfmal statt. Jedes Mal neu, jedes Mal geht es um Preise im Wert von 1000 Euro. Es gibt jeweils Hinweise zu den Fragen der Schatzsuche in jedem neuen COBURGER gedruckt oder auch online unter www.coburger-magazin.de: Mitte Februar, Anfang April, Mitte Juni, Ende Juli, Anfang Oktober, Anfang Dezember. Dann folgt die eigentliche Schatzsuche: 7 Tage lang 7 Fragen lösen - jeweils ab 17 Uhr unter www.coburger-magazin.de oder auf den Facebook-Seiten des COBURGER und von iTVCoburg an allen Tagen in folgenden SchatzsucheWochen: 21. Bis 27. April, 23. Bis 29. Juni, 18. Bis 25. August, 20. Bis 26. Oktober, 08. Bis 14. Dezember. Dann habt Ihr sieben Antworten. Aus den sieben Antworten kommt Ihr dann mit dem abschließenden Hinweis auf der iTVCoburgApp auf die Lösung, den Schlüssel zum Schatz. Diesen dann per Mail an hegen@coburger-magazin.de mailen, dazu habt Ihr immer etwa eine Woche Zeit. Aus allen richtigen Mails losen wir einen Gewinner. Jeweils Preise im Wert von 1000 Euro. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Mitspielen ab 16 Jahre. Der Veröffentlichung von Namen und Bild, solltet Ihr Gewinnen, stimmt Ihr mit der Teilnahme zu. Wir wollen doch allen Lesern und Zuschauern zeigen, wer dieses Mal schlau war – und auch noch Glück hatte.
AUSGABE 26 / APRIL 2018
DAS RÄTSEL FÜR DIE REGION
Sieben Hinweise für die sieben Fragen der zweiten Schatzsuche 2018 vom 21. bis 27. April. Dann könnt Ihr Euch schon mal vorbereiten:
Und hier noch die Auflösung vom letzten mal: Allzu leicht war die erste Schatzsuche des Jahres 2018 natürlich nicht: Viele Einsendungen scheiterten an einem einzigen Buchstaben. Jedoch gab es auch diesmal wieder einige, die das richtige Lösungswort zugemailt hatten. Die glückliche Gewinnerin ist Marion Fleischmann aus Rödental mit dem richtigen Begriff „nauswaerts“. Sie setzte sich im Losverfahren durch und durfte sich über Gutscheine im Wert von 750 Euro und Bargeld in Höhe von 250 Euro freuen. Alle Fragen, alle Antworten von der letzten Schatzsuche auf www.coburger-magazin.de.
1 Eine Brise Schottland liegt hier in der Luft. 2 Von Wasser umgeben. 3 Sie sind in Coburg seit Jahrhunderten bekannt. 4 Morgens Coburg, abends Mailand 5 Nicht gold, nicht silber, nicht bronze. Aber edel. 6 Auf ihn folgten 15 Personen. 7 Seine letzte, aber doch irgendwie auch erste Station. Jetzt seid Ihr schon gut gerüstet für die erste Frage unserer zweiten Schatzsuche am Samstag, den 21. April um 17 Uhr auf www.coburger-magazin.de oder auf den Facebook-Seiten des COBURGER und von iTVCoburg.
Ihr benötigt also zum Miträtseln nur: Jeweils den neuen COBURGER gedruckt oder online unter www.coburger-magazin.de
alternativ einen Facebook-Zugang COBURGER oder iTVCoburg und die kostenlose iTVCoburg App Dann noch Freude am Rätseln und Glück.
Das war es – viel Spaß.
Unsere Sponsoren 2018 u.a.:
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
93
IN EIGENER SACHE
IMPRESSUM COBURGER – Das Magazin Ausgabe 26 / April 2018 Sechster Jahrgang Auflage 3500 Stück www.coburger-magazin.de Verlag: markatus | markantes marketing Mohrenstr. 31 96450 Coburg Telefon 0 95 61 / 973 45 00 www.markatus.de Herausgeber und Chefredakteur: Wolfram Hegen Telefon 01 71 / 690 52 84 hegen@coburger-magazin.de Gründungsherausgeber: Peter Einheuser Wolfram Hegen Autoren dieser Ausgabe: Heidi Schulz-Scheidt Benedikt Dellert Wolfram Porr Uwe Meyer Fotografen dieser Ausgabe: Sebastian Buff Isabelle Reißer Henning Rosenbusch Stephan Amm Yves Alloinde Layout/ Illustrationen: Axel Straubinger Titel-Illustration: „Coburger Marktplatz“ Grundlayout: Peter Einheuser Anzeigengestaltung: markatus | markantes marketing Anzeigenvertrieb: Wolfram Hegen Telefon 01 71 / 690 52 84 hegen@coburger-magazin.de Es gilt die Anzeigenpreisliste 01/2018 Druck: DCT GmbH www.dct.de Preis: kostenlos Vertrieb: über 200 Verteilstellen in Coburg Stadt und Land
IN EIGENER SACHE COBURGER BEIM MEDIENPREIS
COBURGER-AUCH ONLINE
KEINE GALA OHNE UNS
JEDE GESCHICHTE ZUM NACHLESEN
Der COBURGER ist Bronzepartner beim 7. Coburger Medienpreis 2018. Mit diesem Engagement unterstützt der COBURGER eine Veranstaltung, die Coburg in den letzten Karten zu einer festen Größe auf der nordbayerischen Medienlandkarte hat werden lassen.
Die gedruckte Auflage des COBURGER ist zunehmend schnell vergriffen, zum Glück aber gibt es ja – das Internet. Alle Geschichten der aktuellen Ausgabe nämlich finden sich unter www.coburgermagazin.de übersichtlich und attraktiv aufbereitet.
In diesem Jahr schlägt der Veranstalter, der Medienclub Coburg e.V. zudem ein neues Kapitel auf: Zum einen findet die Veranstaltung Mitte Juni erstmals in der HUK-Coburg auf der Bertelsdorfer Höhe statt, zum anderen ist mit Jan Hofer, dem Chefsprecher der ARD-Tagesschau, ein hochkarätiger Moderator verpflichtet worden. Auch Oberfranken offensiv und die Metropolregion Nürnberg sind neben den beiden Goldsponsoren, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft/ Stadtmarketing und der Firma Schumacher Packaging sowie vielen anderen Silber- und Bronzepartnern Sponsoren der Veranstaltung. Der COBURGER selbst unterstützt den 7. Coburger Medienpreis durch Berichterstattung und durch den Verkauf der exklusiven Tickets über seine Plattform www.coburger-magazin.de/ coburger_shop.
Alle Geschichten, alle Fotos, und das kostenlos, werden auf der Homepage des COBURGER veröffentlicht. Außerdem besteht dort auch die Möglichkeit, alte Ausgaben nachzubestellen – soweit noch verfügbar - oder für sich, Freunde oder Bekannte ein Abo zu bestellen.
Bestellung: Online über www.coburger-magazin.de Preis inkl. Verpackung und Versand innerhalb Deutschlands 5 Euro inkl. MwSt.
94
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
IN EIGENER SACHE
WIR SAGEN DANKE! Sie wählten das VitaDROM zum Branchensieger!
COBURGER PREMIUM-PARTNER 2018 TREUE SEELEN UND DANKE Und auch in diesem Magazin wollen wir uns wieder ganz herzlich bei allen unseren Werbekunden bedanken, die den COBURGER als das passende Umfeld für ihre Kommunikation erkannt haben. Sie würdigen damit unser Bemühen um hohe inhaltliche, fotografische, illustratorische und haptische Qualität, unser Bestreben, ein Magazin zu produzieren, das Freude macht, aufregt, belustigt, ärgert, berührt – kurz, das im Gedächtnis bleibt. Und das ist letztlich das, was auch unsere Werbekunden mit Recht von uns erwarten dürfen: Dass ihre Werbebotschaft „hängen“ bleibt, interessierte anspruchsvolle Leser findet. Ganz besonders bedanken wir uns bei unseren PREMIUM-KUNDEN, die regelmäßig im Magazin zu finden sind und dafür ganz besondere Möglichkeiten erhalten. Mehr unter www.coburger-magazin.de/premium-partner.
Und das sind bisher unsere PREMIUM-KUNDEN 2018: Anwaltskanzlei Hörnlein & Feyler Autohaus Willy Ernst Baugesellschaft Otto Hauch Bodystreet Coburg Heiligkreuz Broadway Body GmbH Buchhandlung Riemann Ciderhof Citroen Grosch Coburg Stadt und Land aktiv Engel & Völkers Frische-Center Wagner IHK zu Coburg iTVCoburg Kongresshaus Rosengarten Landestheater Coburg Lasco Umformtechnik Optik Müller ROB – Roberto Bauer Herrenmoden Schumacher Packaging Sparkasse Coburg – Lichtenfels Tourismus & Stadtmarketing Citymanagement Coburg Studio Freese SÜC süc//dacor Thomas Bittorf tb.legal Veranstaltungsservice Bamberg Vitadrom Von Poll Immobilien VR-Bank Coburg© Haben Sie auch Interesse? Dann schreiben Sie uns an hegen@coburger-magazin.de
Zum dritten Mal in Folge hat das VitaDROM in einer neutralen Marktuntersuchung den 1. Platz belegt. 4. C O B U R G E R KUNDENSPIEGEL
Platz 1
5. C O B U R G E R KUNDENSPIEGEL
Platz 1
BRANCHENSIEGER
Untersucht: 5 FITNESSCENTER 82,5% Durchschnittlicher Zufriedenheitsgrad Freundlichkeit: 89,2% (Platz 1)
Betreuungsqualität: 80,0% (Platz 1) BRANCHENSIEGER Preis/Leistungsverhältnis: 78,3% (Platz 1) Kundenbefragung: 03/2012
Untersucht: 6 FITNESSCENTER Befragte (Fitness)= 329 von N (Gesamt) = 910 82,2% Durchschnittlicher Zufriedenheitsgrad MF Consulting Dipl.-Kfm. Grett Freundlichkeit: 92,7% (Platz Dieter 1) www.kundenspiegel.de Tel: 09901/948601 Betreuungsqualität: 83,9% (Platz 1) Preis-Leistungs-Verhältnis: 70,1% (Platz 2) Kundenbefragung: 03/2015 Befragte (Fitness)= 376 von N (Gesamt) = 901
MF Consulting Dipl.-Kfm. Dieter Grett www.kundenspiegel.de Tel: 09901/948601
Dieses Ergebnis bestätigt Ihr Vertrauen und ist unser Ansporn, auch in Zukunft Vorreiter in Coburg für fachliche Kompetenz und exzellente Betreuung zu sein.
Individuell. Innovativ. Effizient. vitadrom.de
AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
95
MONACO FRANKE
DER MONACO FRANKE Heiland, das waren zuletzt wirklich harte Wochen für alle Oberbayern! Erst stößt dieser überehrgeizige Emporkömmling aus Mittelfranken unser aller Horst Seehofer als Ministerpräsident vom Thron. Dann muss Ilse Aigner, Vorsitzende des so mächtigen CSU-Bezirkverbandes Oberbayern, das wichtige Bayerische Finanzministerium an einen Oberpfälzer abgeben. Einen OBERPFÄLZER! Und schließlich sagt auch noch ein gebürtiger Schwabe dem großen FC Bayern ab. Ach Du liebes Bissla! Da könna sie einem fei richtig leidtun! Und des will wos heiß’n, wenn des a Franke sagt! Ich mein‘, der Monaco ist natürlich schon stolz, dass jetzt „aaner von uns“ der neue Landesvater ist. Gut, er ist zwar kein Oberfranke, des stimmt scho. Aber ein Nermbercher! Und des is doch allweil noch besser als ein Ingolstädter! Der Söder hat das Herz schon am rechten Fleck, gell! Mag Hunde, geht gern zum Fasching, kümmert sich um die Leut‘ auf dem Land, wo er jeden Bürgermeister kennt. Und im Fußball schlägt sein Herz für den Glubb! Einfach symbaadisch, gell?! Dass die 32.000 landeseigenen Wohnungen der BayernLB-Tochter GBW, die er in seiner Zeit als Finanzminister an irgendwelche windigen Bieterkonsortien verscherbelt hat, jetzt das zigfache kosten? Das hat er ja nicht ahnen können! Ganz schön aufgeräumt hat Söder in München. Heilicher Bimbam! Einige „Großkopferte“ wie der bisherige Kultusminister Ludwig Spaenle (übrigens ein Münchner, also auch ein Oberbayer!) tauchen im Kabinett plötzlich gar nicht mehr auf. Dafür ist die Ministerriege eigentlich ganz CSU-untypisch jünger und weiblicher geworden. Melanie Huml aus Bamberg, die Basketball-Nationalspieler schon mal medienwirksam gegen FSME impfen darf, ist als Gesundheitsministerin weiterhin dabei. Dazu kommen Kerstin Schreyer („Familie, Arbeit, Soziales ohne Asyl“), Michaela Kaniber (Landwirtschaft) und schließlich Söders Trumpf: Dr. Marion Kiechle. Die neue Wissenschaftsministerin ist eine angesehene Gynäkologin, die bisher als Ordinaria der Frauenklinik am Münchner Klinikum rechts der Isar tätig war – oder wie die „Bild“-Zeitung ihre fachliche Qualität kurz zusammenfasste: die Gattin von TVSportreporter Marcel Reif. Heimatland!
Schreyer, denn das ist ab sofort Chefsache! „50 plus x“ hieß das immer. Und wenn es dann so weit ist im September, dann spielt Söders FCN so wie es aussieht auch bald wieder gegen den FC Bayern – eine schöne Gelegenheit, sich im Wahlkampf mal werbewirksam mit rot-schwarzem Schal im Stadion blicken zu lassen. Apropos Bayern München: Auch die haben gerade Probleme, obwohl man das an der aktuellen Bundesligatabelle nicht unbedingt ablesen kann. Ehrlich, die Liga ist so langweilig und fad wie ein Interview mit Philipp Lahm! Bayern wird zum sechsten Mal in Folge Deutscher Meister, und trotzdem läuft aus Sicht des Branchenprimus gerade einiges falsch. Thomas Tuchel hat als Trainer für die kommende Saison abgesagt, was ihm die Bayern mindestens als Majestätsbeleidigung auslegen werden. Und dann hat die Liga auch noch gegen den ausdrücklichen Willen der Münchner entschieden, die „50-plus-1-Regel“ beizubehalten. Rotnase Kalle Rummenigge, der nodorische Bobberer, hat hinterher – wie in solchen Fällen eigentlich immer –wie ein beleidigtes Kind getrotzt und gegen alle geätzt, die sich nicht seiner, also der richtigen Meinung angeschlossen haben. Allen voran Andreas Rettig bekam das zu spüren, der Geschäftsführer des „mittelmäßigen Zweitligisten“ FC St. Pauli, der den Antrag auf Beibehaltung der Regel gestellt hatte. Den Mann, den er schon mal „Schweinchen Schlau“ nennt, hat Rummenigge diesmal als „Ideologen und Zwecknostalgiker“ beschimpft. Ja, das hat fast schon politisches Niveau. Aber so ist das, wo sich jemand den anderen überlegen fühlt. Und dann is‘ scho wurscht, ob es um „50 plus x“ oder „50 plus 1“ geht. Schätzla, schau wie iech schau! Für den COBURGER von Wolfram Porr
Und die Aigners Ilse, die lange Zeit als seine größte Konkurrentin im Kampf um die Seehofer-Nachfolge galt? Die muss sich mit einem „SUPERministerium“ trösten. Also jedenfalls haben Söders PR-Leute dafür gesorgt, dass das überall so stand. Zuständig ist Aigner für Wohnen, Bau und Verkehr – in Zeiten von Schwarzarbeit am Bau, Verkehrsinfarkten, drohenden Dieselfahrverboten und Mietwahnsinn ist das vor allem mal eine SUPER undankbare Aufgabe, quasi das politische „Bermuda-Dreieck“ Bayerns. Da könnte die Superministerin schon mal in schwere See geraten. Aber jetzt lassen wir ihn erstmal machen, den „Maggus“. Im Herbst steht ja mit der Landtagswahl auch gleich die erste Standortbestimmung an. Söder will seine in Umfragen auf historisch schlechte 42 Prozent abgerutschte CSU wieder in altgewohnte Höhen führen - deshalb übrigens auch der Zusatz „ohne Asyl“ bei Sozialminsisterin
96
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018
AUF EIN WORT
In jedem COBURGER laden wir an dieser Stelle Coburger oder Nicht-Coburger ein, ihre Meinung zu sagen.
Coburg – lauf los! Von Uwe Meyer, Geschäftsführer der süc//dacor Am Anfang konnte ich es kaum glauben - die erste Nachricht kam bei der Bildzeitung. Doch dann meldete auch der Focus die Zahlen, andere Medien folgten. Und die Daten basieren auf Messungen der Kunden durch das Portal "breitbandmessung.de" der Bundesnetzagentur. Also alles seriös, Schummeln schwer möglich: Coburg ist in Deutschland vorne dran. Mit durchschnittlich 67 Mbit pro Sekunde an den Coburger Internetanschlüssen rauschen Daten durch die Leitungen zu den Nutzern. Das ist ein mit Abstand zu den Metropolen wie München und Berlin herausragendes Ergebnis. Auch die Zahlen im Landkreis Coburg sind sehr erfreulich - Glasfaser liegt in jedem Coburger Dorf. Die Region Coburg also verfügt über eine sehr gute Daten-Infrastruktur. Der lebendige Wettbewerb der letzten Jahrzehnte zahlt sich aus. Es gibt im Coburger Land nicht nur die üblichen Netzbetreiber wie Telekom, Vodafone und Telefonica, es gibt für die Kunden echte Alternativen durch regionale Anbieter und Netzbetreiber wie Telenec, Stadtnetz Rödental, Wohnbau Coburg Stadt & Land mit Rehnig und die SÜC mit uns von süc//dacor. Seit mehr als 20 Jahren bauen diese Anbieter eigene leistungsfähige regionale und überregionale Glasfasernetze auf und versorgen ihre Kunden mit guter Technik und hohen Geschwindigkeiten. Und die Ziele der Zukunft sind schon definiert: Glasfaser in jedes Gebäude mit 1000 Mbit und mehr pro Sekunde für jeden Kunden mit hervorragender Anbindung an die weltweiten Datennetze. Coburg also ist startklar für die Digitalisierung. Doch Coburg muss jetzt auch loslaufen. Nur mit der guten Dateninfrastruktur alleine nämlich wird man nicht als Sieger über die Ziellinie gehen: Ich wünsche mir mehr Anwendungen, mehr Software, die durch die Hochschule Coburg in Kooperation mit lokalen Anbietern entwickelt werden, ich wünsche mir noch mehr Digitalisierung kommunaler Verwaltungsprozesse, noch mehr Offenheit ortsansässiger Unternehmen für die Möglichkeiten der Digitalisierung. Gemeinsam können wir neue Ideen verwirklichen und vermarkten, neue zukunftsorientierte Arbeitsplätze auf der Basis schneller Netze schaffen. Laufen wir los.
AUSGABE 24 / DEZEMBER 2017
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
97
Coburger | Das Magazin erscheint wieder am 8. Juni 2018 Anzeigenschluss ist der 26. Mai 2018.
Ordnung muss sein. 50 JAHRE 68ER-GENERATION … UND WEIL DIE HEUTE ALLE UM DIE 70 SIND, SIND UNKORREKTE WITZE ÜBER DAS ALTER HEUTE DAS LETZTE: Der Totengräber sitzt auf den Rand von einem Grab und raucht eine Zigarette. Kommt ein alter Mann vorbei. „Na Opa wie alt sind wir denn.“ „98“. „Dann bleib gleich da.“
Was steht auf dem Grabstein einer alten Jungfer? – „Ungeöffnet zurück.“
„Liebst Du mich auch noch, wenn ich alt und hässlich bin?“ „Aber das tu ich doch.“
„Ich weiß nicht, was sie haben“, wundert sich der Scheidungsanwalt, „Ihr Mann ist für sein Alter doch noch ganz fit.“ „Für sein Alter schon, aber nicht für meins“, antwortet die junge Frau.
Ein 75jähriger bewundert im Spiegel seine Glatze: „Donnerwetter. So alt und kein einziges graues Haar.“
Warum können ältere Frauen schlechter einparken als jüngere? Im Alter lässt das Gehör nach.
98
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
Prostata-Beschwerden werden bei älteren Männern nicht mehr behandelt – sie haben ja genug Zeit zum Pinkeln. Stammtisch. Einer fragt: „Wie geht es deiner Frau?“ „Sehr gut, sie hat jetzt ihr Idealgewicht erreicht, 5 Kilo mit Urne.“
AUSGABE 26 / APRIL 2018
DIE VERLEIHUNG DES 7. COBURGER
MEDIENPREISES
14.06.2018 EINLASS 19 UHR | BEGINN 20 UHR HUK-COBURG | COBURG BERTELSDORFER HÖHE MODERATION JAN HOFER DRESSCODE: BUSINESS CASUAL
JETZT TICKETS SICHERN – SOLANGE DER VORRAT REICHT! ONLINE-TICKETS UNTER WWW.COBURGER-MAGAZIN.DE/ COBURGER_SHOP
MODERATOR JAN HOFER, CHEFSPRECHER DER TAGESSCHAU AUSGABE 26 / APRIL 2018
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
99
„Mehr können wir für sonnige Aussichten wirklich nicht tun! Die Sonnenbrillen-Kollektion 2018 ist da.“
96450 Coburg · Mohrenstr. 31 Telefon: 0 95 61 / 98 49 96472 Rödental · Bürgerplatz 8 Telefon: 0 95 63 / 26 26 www.optikmueller24.de facebook.com/optikmueller24
6. C O B U R G E R KUNDENSPIEGEL
15€ SPAREN BEIM KAUF IHRER NEUEN LIEBLINGSSONNENBRILLE
Nachlass gültig bis 30.04.2018. Nur in Verbindung mit lagernden Fassungen.
100
Untersucht: 8 AUGENOPTIKER 91,7% Durchschnittlicher Zufriedenheitsgrad Freundlichkeit: 95,8% (Platz 1) Beratungsqualität: 92,4% (Platz 1) Preis-Leistungs-Verhältnis: 86,8% (Platz 1) Kundenbefragung: 03/2018 Befragte (Optiker) = 604 von N (Gesamt) = 913
www.kundenspiegel.de
MF Consulting Dipl.-Kfm. Dieter Grett
Nicht kombinierbar mit anderen Rabattaktionen, keine Auszahlung möglich. Nicht jede Marke in beiden Geschäften verfügbar.
C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
AUSGABE 26 / APRIL 2018