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Coburger - Das Magazin #18

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Nr.18 | Dezember 2016 / Januar 2017

Magazin fĂźr Gesellschaft. Lifestyle. Politik.

Zum Mitnehmen


ENTDECKE DEINE LEIDENSCHAFT FÜR RICHTIG GUTES ZEUG!

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AUSGABE 18 / DEZEMBER 2016


Nutzt du dein Leben für die Dinge, die dir wirklich wichtig sind? Irgendein Abenteuer ist doch bei jedem auf der Strecke geblieben. Irgendeine Freude hat man sich verkniffen. Warum auch immer. Vielleicht ist gerade jetzt die Zeit, das eine oder andere nachzuholen. Folg deinem Naturell. Hinterlass deine

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AUSGABE 18 / DEZEMBER 2016

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INHALT

AUSGABE 18. DEZEMBER 2016 6 8 11 13 14 44 58 64 78 80 81 82

BENEDIKT DELLERT

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SEBASTIAN BUFF

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WOLFRAM HEGEN WOLFRAM HEGEN BERND LEUTHÄUSSER WOLFRAM HEGEN SEBASTIAN BUFF HEIDI SCHULZ-SCHEIDT SEBASTIAN BUFF WOLFRAM HEGEN JAMES F. GILL

IMPRESSUM HÖREN. SEHEN. STAUNEN. STADTGESPRÄCH AUS MEINER SICHT MEINUNGEN WIRTSCHAFTSPORTRAIT THEATERVORSCHAU BUCHEMPFEHLUNG IN EIGENER SACHE MONACO FRANKE AUF EIN WORT DAS LETZTE

DER DANK IST DER GRÖSSTE LOHN Pflege kennt keine Weihnachten

COBURG LEUCHTET IN WINDSOR Ein Coburger Geschenk für die Queen

UND WAS KOMMT JETZT? 28 Auftakt zum Bundestagswahljahr 2017 FELSKLETTERN 36 Kraxeln in der Senkrechten 40

ECHTES FÜR MÄNNER Eine neue Marke aus Bad Rodach

HIER WOHNTE … 46 … ein Stück Kindheit SÜSSE VERSUCHUNG 50 Die Erotik der Schokolade GALERIE 54 Pop-Art aus den Südstaaten in Coburg DAS MUSS NICHT SEIN

BENEDIKT DELLERT

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AXEL STRAUBINGER

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WOLFRAM HEGEN

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WOLFRAM HEGEN

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WOLFRAM HEGEN

JA, ICH WILL … 74 Heiraten ist im Trend

Die drei unbeliebtesten Weihnachtsgeschenke

STATISTIK Alles rund ums Weihnachtsfest

NEU IN DER FAMILIE Der Audi Q2

DAS MUSS UNTERN BAUM Geschenktipps

TITEL-ILLUSTRATION. „Xmas upon Windsor“ einheuser.ardis&friends

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AUSGABE 18 / DEZEMBER 2016


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NEU

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INHALT

IMPRESSUM

16 DER DANK IST DER GRÖSSTE LOHN Pflege kennt keine Weihnachten

COBURGER – Das Magazin Ausgabe 18/ Dezember 2016 Vierter Jahrgang Auflage 3500 Stück www.coburgermagazin.de Verlag: Das Magazin Verlagsgesellschaft UG (haftungsbeschränkt) Bockenheimer Landstraße 108 60323 Frankfurt Telefon 01523.404.3021 info@das-magazin-verlag.de (Redaktion/ Verlag/ Anzeigen) Herausgeber: Wolfram Hegen wolfram.hegen@das-magazin-verlag.de Gründungsherausgeber: Peter Einheuser Chefredakteur: Wolfram Hegen Autoren dieser Ausgabe: Heidi Schulz-Scheidt Benedikt Dellert Fotografen dieser Ausgabe: Sebastian Buff Titel/ Karikaturen/ Cartoons: Peter Einheuser Layout/ Illustrationen: Axel Straubinger Grundlayout: Peter Einheuser Anzeigengestaltung: Markatus Werbeagentur Anzeigenvertrieb: Wolfram Hegen 01523.404.3021 wolfram.hegen@das-magazin-verlag.de

20 COBURG LEUCHTET IN WINDSOR Ein Coburger Geschenk für die Queen

Es gilt die Anzeigenpreisliste 01/2016 Druck: Louis Hofmann Druck- und Verlagshaus GmbH 96242 Sonnefeld / Coburg Preis: kostenlos Vertrieb: über 100 Verteilstellen in Coburg Stadt und Land Bestellung: Online über www.coburger-magazin.de Preis inkl. Verpackung und Versand innerhalb Deutschlands 5 Euro inkl. MwSt.

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INHALT

28 UND WAS KOMMT JETZT? Auftakt zum Bundestagswahljahr 2017

50 SÜSSE VERSUCHUNG Die Erotik der Schokolade

Endlich auch online durchstarten? Mit markatus an Bord kein Problem! Wir nehmen Sie mit auf die Reise – als Ihr Onlinepartner.

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HÖREN. SEHEN. STAUNEN.

HÖREN. SEHEN. STAUNEN. IN COBURG FÜR ABENTEURER UND DSCHUNGELFREUNDE

CHRISTMAS MEETS CUBA EINMALIGE SACHE

Eher kein Glockengeläut, sondern wirbelnde Rhythmusinstrumente mit Kontrabass. Exklusiv im Kongresshaus eröffnet die international bekannte „KlazzBrothers & Cuba Percussion“ zusammen mit dem Chor Unerhört das diesjährige Festival „Kissinger Winterzauber“ in Coburg. Nur am 4. Dezember um 17 Uhr.

UND HOCH DAS BEIN

RUSSISCHES BALLETT

Im Rahmen des „Russischen Ballettfestivals Moskau“ wird der weltberühmte Ballettklassiker „Nussknacker“ präsentiert. Die jahrelange Zusammenarbeit mit namhaften Theatern Russlands und Weißrusslands bietet jedes Jahr die Möglichkeit, professionelle Ballettensembles vorzustellen. Also am 9. Dezember um 19 Uhr auf jeden Fall ins Kongresshaus Rosengarten.

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TRADITION

ES WEIHNACHTET

Bereits zum 64. Mal treffen sich heimische Musiker als „Collegium musicum“ in der Morizkirche zum traditionellen Weihnachtskonzert. Dabei darf Johann Sebastian Bach natürlich nicht fehlen. Megumi Ikeda an der Violine und Bernhard Forster (Oboe) und Gerhard Deutschmann (Cembalo) unter der Leitung von Thomas Ehrle. Auf Einladung der Stadt Coburg ganz umsonst am 18. Dezember um 17 Uhr.

Klazz Brothers & Cuba Percussion

Quelle: www.grandmontagne.de

So vielfältig wie THE 12 TENORS selber, die aus den unterschiedlichsten Ländern kommen, ist auch die große Jubiläumstour. Erleben Sie die bekanntesten Arien aller Zeiten, die größten Pop-Hymnen, Balladen, die Millionen von Menschen berührt haben und Rock-Klassiker, die Sie garantiert von den Stühlen reißen werden! Am 1. Dezember um 20 Uhr im Kongresshaus Rosengarten.

QUO VADIS HSC

BESUCH AUS DEM NORDEN

Nur noch dicke Brocken haben sie zu bewältigen, die Handballer. Am 21. Dezember geht’s in der HUK Arena gegen die starken Nordlichter von der SG Flensburg-Handewitt. Mal sehen ob sich unsere Jungs mit einem Sieg – oder einem Unentschieden ein eigenes Weihnachtsgeschenk untern Baum legen können.

Das Dschungelbuch-Musical

Quelle: www. theater-liberi.de

DIE 12 TENÖRE KOMMEN

The 12 Tenors

AUF INS JAHR 2017

PARTY IM THEATER

Dieses Jahr keine Lust auf Raclette im Freundeskreis oder Danceparty im Steinweg? Dann feiern Sie den Jahreswechsel doch mal im Landestheater mit LiveMusik und Kabarett-Einlagen und einem leckeren Fingerfood Buffet. Ab 22 Uhr im Spiegelsaal.

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VS.

Quelle: www.shutterstock.de

MÄNNERGESANGSVEREIN

Letzte Geschenke shoppen aber wohin mit den Kindern? Kein Problem. Laden Sie die Großeltern gleich mit ein und ab mit ihnen ins Kongresshaus zum „Dschungelbuch-Musical“ am 20. Dezember um 16 Uhr. Mogli und seine abenteuerlustigen Freunde führen alle zusammen durchs Programm.

Quelle: www.12-tenors.com

BESONDERES MUSICAL

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HÖREN. SEHEN. STAUNEN.

MUSICALS VOM FEINSTEN

AUSFLUG NACH LICHTENFELS

2 STUNDEN QUATSCH Martin Sierp ist ein begnadigter Comedian und Verwandlungskünstler, der schon auf vielen bedeutenden und unbedeutenden Bühnen Europas stand und viele bedeutende und unbedeutende Preise gewann. „Zum Anbeissen“ ist eine 120minütige Comedy-Show, die so rasant ist, dass man das Gefühl hat, sie würde nur 2 Stunden dauern. Überzeugen Sie sich selbst, am 12. Januar in Coburg bei „Coburg lacht“ im Münchner Hofbräu, am 13. Januar im Pörtnerhof in Seßlach. Jeweils um 20 Uhr. Show viel besser als diese Ankündigung.

Quelle: www.maltemueller.info

ZUM ANBEISSEN

Bekannte Musikstücke aus den Broadway Musicals der 1950/60er Jahre wie „West Side Story“, „My Fair Lady“ oder „Anatevka“ und vielen anderen: Das sechste Benefizkonzert in Lichtenfels, veranstaltet von Roberto Bauer, verspricht auch in diesem Jahr ein besonderer Abend zu werden. Zu sehen und zu hören sind der international renommierte Tenor Malte Müller und seine Kollegin Silke Winkler (Sopran) an der Seite des 25köpfigen Orchesters „Sinfonietta Portata“ mit Dirigent Graham Buckland. Also am besten rechtzeitig Tickets sichern für den 8. Januar 2017 im Stadtschloss in Lichtenfels. Das Ganze für einen guten Zweck.

LÖSCHEN ZWECKLOS

DA BRENNT DIE HÜTTE

Martin Sierp

Quelle: www.altneihauser.de

Tenor Malte Müller

Quelle: www.der-fuerst-der-finsternis.de

Bereits seit mehreren Jahren hinterlässt ein rotzfrecher Komödianten-Haufen in der Fernsehsitzung „Fastnacht in Franken“ verheerenden Eindruck: Norbert Neugirg & die Altneihauser Feierwehrkapell‘n. Die Truppe versucht sich mehr oder weniger erfolgreich an den unterschiedlichsten Musikstücken. Zwischen den gespielten Titeln monologisiert der Kommandant eigenartig daher und trägt so wesentlich zum Verstreichen der gut 120 Minuten Programm bei. Üblicherweise kann sich das Ensemble ein paar Seitenhiebe auf lokales Geschehen nicht verkneifen. Alles in allem - ein fragwürdiger Abend, aber: Unbedingt sehenswert! Am 14. Januar um 20 Uhr im Kongresshaus Rosengarten.

Die Altneihauser Feierwehrkapell’n

DAS RUNDE LEDER ROLLT auch im Winter

Die Coburger-Hallenfußball-Meisterschaften - der

5. Sparkassen-Hallen-Cup

7. Januar 2017 in der HUK-Coburg arena

Veranstalter: Der SV Ketschendorf AUSGABE 18 / DEZEMBER 2016

VORBEIKOMMEN. MITFIEBERN. MITFEIERN.

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Verändert Big Data die Welt? Antworten auf wichtige Fragen zu Big Data finden Sie auf www.vbw-zukunftsrat.de

Zukunft digital – Big Data Was ist eigentlich Big Data? Welche Auswirkungen hat Big Data auf mein Leben – beruflich und privat? Und welche Chancen gibt es? Der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft geht dem Thema Big Data auf den Grund und zeigt, was Wirtschaft, Wissenschaft und Politik tun müssen, damit wir in Bayern die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Sie haben Fragen zu Big Data, der Digitalisierung oder zu weiteren Zukunftstechnologien? Reichen Sie einfach online Ihre Fragen an den Zukunftsrat ein. Unsere Experten antworten Ihnen gerne. Auf www.vbw-zukunftsrat.de finden Sie eine Vielzahl von Videos, unter anderem zu Anwendungsbeispielen aus der Praxis, Studien, Handlungsempfehlungen und konkrete Antworten des Zukunftsrats zu den Schlüsseltechnologien der kommenden Jahre. www.vbw-zukunftsrat.de 10

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STADTGESPRÄCH

STADTGESPRÄCH... BROSE MIT ZU WENIG PLATZ

WEBER MIT IHREM PLATZ

Das Geschäft brummt bei Brose, auch das Coburger Werk ist mehr als ausgelastet. 630 Millionen Euro Umsatz hat der Heimatstandort mit seinen Sitzsystemen erwirtschaftet. Außerdem ist Brose nach wie vor (also trotz des Engagements in Bamberg) Headquarter, Zentrale für alle 60 Brose-Werke weltweit. Um diese Aufgaben zu bewältigen, ist Brose derzeit auf 36 Gebäude in der Südstadt verteilt. Eine Fläche von 120 000 Quadratmetern. Und es werden wohl noch einige dazukommen: Die Firma Ros wird ihren Standort an der Bamberger Straße mit einem neuen Zuhause auf dem Güterbahnhofgelände eintauschen. Und Brose ist dran an dieser Immobilie. Das wurde zwar bei einer Pressekonferenz nicht offiziell bestätigt, dass man sich aber in der Nachbarschaft der eigenen Liegenschaften umschaue, dagegen schon.

Bald ist Halbzeit in der Amtszeit von Norbert Tessmer. 2020 wird (schon wieder) ein neuer oder eben neuer alter Oberbürgermeister gewählt. Ob Tessmer mit dann 67 Jahren nochmal antritt, diese Frage wäre jetzt wohl verfrüht gestellt. Ob seine deutliche jüngere Stellvertreterin Dr. Birgit Weber von der CSU ihn herausfordert, scheint auch fraglich. Eigentlich nämlich wäre sie ja zwar auf Grund ihrer Position und ihres Aufstiegs in den letzten Jahren für eine Kandidatur prädestiniert, dazu aber sollte sie sich im Stadtrat mit mehr Redebeiträgen profilieren, hört man aus ihrem politischen Umfeld. Und sie selbst hat es sich in ihrer Position wohl auch ganz gut eingerichtet - immerhin gehören solch erfolgreiche Aktionen wie der Coburger Weihnachtsbaum für die Queen zu ihrem Zuständigkeitsbereich. Sachen, die Spaß machen.

RAMELOW MIT KAUM PLATZ

KETSCHENDORF MIT SCHICKEM PLATZ

Im Oktober besuchte der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow auf Einladung René Hähnleins von Coburgs Linken die Vestestadt, der erste offizielle Besuch in Bayern. Dennoch tat man sich vonseiten des Protokolls mit einem Linken ganz offensichtlich schwer: Ramelow nämlich wurde zwar von Oberbürgermeister Norbert Tessmer in der Regimentsstube empfangen. Eigentlich aber war dieser Empfang ursprünglich so nicht geplant, sondern nur eine Begrüßung durch 3. Bürgermeister Thomas Nowak. Auch eine Podiumsdiskussion am Abend mit Landrat Michael Busch und Bodo Ramelow platzte. Dafür besuchte Ramelow den Landrat vor seinem offiziellen Besuch in der Vestestadt.

Am Buchberg tut sich was. Weitestgehend unbemerkt von der großen Öffentlichkeit und fernab vom sich langsam erholenden fußballerischen Aushängeschild FC Coburg und seinem Nachwuchsleistungszentrum mausert sich der SV Ketschendorf zu einer weiteren Vorzeigeadresse für das Spiel mit dem runden Leder. Das gilt sportlich mit einer durchgängigen Jugend von den Kleinsten bis zu 2 A-Jugend-Teams, mit zwei erfolgreichen Herrenteams und aufstrebenden Mädchen- und Damenteams, aber auch im Umfeld: Sportheim erneuert, Gastronomie wieder in Schwung gebracht, Grünanlagen und Flutlicht am Trainingsplatz instandgesetzt. Und für die nächsten Jahre hat man sich auch viel vorgenommen, sowohl für die Gastronomie als auch für das eigene Stadion am Buchberg. Dort sollen nämlich eventuell bald schon wieder Flutlichtspiele möglich sein.

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STADTGESPRÄCHE

MARKTHALLE MIT OHNE PLATZ

FAHRRADFAHRER GANZ OHNE PLATZ

Im letzten COBURGER hatten wir noch berichtet, dass es um die groß angekündigte Markthalle am Albertsplatz ruhig geworden ist. Prompt gab es Neuigkeiten: Fünf neue Mieter sollen 2017 im Sommer einziehen und ihre Produkte anbieten. Darunter viel Frisches aus der Region, aber auch Gastronomie und vor allem Mode für sie und ihn. Das ist zwar nicht mehr typisch Markthalle, sorgt aber für einen gesunden Mix, der erfolgversprechend klingt. Und auch am Festungshof tut sich etwas. Schon 2013 hatten wir in einer Ausgabe den Schandfleck direkt neben der Veste Coburg angeprangert. Aus dem ehemaligen Vorzeigehotel samt Gastronomie war nach dem Verkauf an Privatleute eine Bauruine geworden. Jetzt, rechtzeitig zum Reformationsjubiläum, wenn auf der Veste eine Landesausstellung über die Bühne geht, kam die Meldung: Bauzaun kommt weg.

Stadtbusse, Reisebusse, Taxis, Autos, Fußgänger – Fahrradfahrer haben es in Coburg nicht leicht und geben ihrer Stadt auch keine guten Noten. Das war das Ergebnis der letzten „Fahrradklima“-Befragung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclub ADFC 2014 bei den Städten bis 50 000 Einwohner. Coburg landete gerade mal auf Platz 180 von 292, deutlich schlechter als noch 2012. Im Vergleich zu anderen Städten wurden vor allem die Mitnahmemöglichkeiten im Öffentlichen Verkehr sowie die Falschparkerkontrolle auf Radwegen negativ bewertet. Jetzt hat eine erneute Befragung stattgefunden. Online, und gut 80 Radlfahrer haben bis Mitte November daran teilgenommen. Umfrageende war Ende November. Jetzt wird ausgewertet. Ob Coburg dann allerdings viel besser abschneidet, ist fraglich. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2017 präsentiert.

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Sebastian Buff. Aus meiner Sicht.

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MEINUNGEN

MEINUNGEN „MEINUNGEN“ In der ersten Oktoberhälfte erschien der jüngste COBURGER. Wir haben darin theologisch nicht ganz fundierte Betrachtungen über die vermeintliche Spießigkeit evangelischer Landstriche angestellt. Immerhin stehen im nächsten

Mitreden, Meinung sagen, Anregungen, Wünsche: Ganz einfach unter: info@das-magazin-verlag.de oder auf unserer Facebook-Seite.

Jahr Feierlichkeiten zum 500. Jahrestag des Anschlags der 95 Thesen Luthers an. Das soll natürlich auch im evangelischen Coburg, in der bayerischen Lutherstadt, fleißig gefeiert werden. Wir haben dazu im letzten Magazin unseren eigenen Beitrag geleistet: Seinen 95 Thesen fünf eigene entgegengestellt – mit einem Augenschmunzeln. Reaktion darauf kam keine. Das ist irgendwie schade, aber irgendwie auch ein gutes Zeichen: Wären Protestanten wirklich bieder, hätten sie sich aufgeregt. Über andere Themen wurde dagegen diskutiert. Wir haben die wichtigsten Reaktionen zusammengefasst. DURST 1 Der schnelle Kick Koffein für zwischendurch: Coffee to go boomt – auch in Coburg. Wir haben daher vier Angebote in unserem Dienstleistungscheck unter die Lupe genommen und alles in allem ein positives Fazit gezogen. Alles gut also, oder? Nicht ganz. Denn zum einen entschuldigen wir uns bei Tchibo, weil wir deren Kaffeetest ausgerechnet mit einem Foto eines Dallmayr-Bechers garniert haben. Und wir entschuldigen uns für acht (4 Kaffeebecher/ 2 Tester) achtlos im Mülleimer entsorgte Kaffeebecher. Reinhard von Lani-Fischer machte uns über

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Facebook darauf aufmerksam: „Wer kümmert sich darum, wie die notwendigen Becher auf Kosten der Umwelt hergestellt und entsorgt werden?“ Da hat er Recht. 320 000 Kaffeebecher werden in Deutschland weggeschmissen – pro Stunde. Die meisten bestehen aus Pappe mit Kunststoff, die Herstellung des Papiers benötigt dabei mehr Wasser als Kaffee im Becher ist und viele Becher bestehen ohnehin nur aus Kunststoff. So wird aus dem Coffee to go ein Kaffee zum Davonlaufen.

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DURST 2 Erinnern Sie sich? Etwa vor einem Jahr hat sich Thomas Durst aus Coburg-Beiersdorf in den Geschichtsbüchern des COBURGER verewigt: Er gewann zum zweiten Mal unsere Schatzsuche, unser schwieriges multimediales quer durch die Stadt führendes Gewinnspiel, das wir bisher dreimal durchgeführt haben. Sein Preis damals: zehn Gutscheine à 200 Euro. Die hat er mittlerweile alle bekommen, wir bedanken uns bei unseren Werbekunden, die einen Gutschein zur Verfügung gestellt haben: EDEKA Wagner gleich zwei, OBI, die Pizzeria Milano, die Künstlerklause, der Veranstaltungsservice Bamberg, der Drogeriemarkt DM, das Yogastudio Yogate, sowie zwei Gutscheine von Heldbergs. Thomas Durst und seine Familie hatten auf jeden Fall viel Freude an den Gutscheinen, sonst würde er sich auch kein neues Rätsel zum Jahreswechsel wünschen, wie er uns in einer Mail geschrieben hat. Da wird er sich noch gedulden müssen, unser Rätselteam bastelt noch an den Aufgaben. Das nächste Mal soll die Schatzsuche auf jeden Fall noch schwerer und noch lukrativer für den Gewinner werden.

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MEINUNGEN KUNST 1

KUNST 2

Es war ein besonderer Besuch, unser Termin in Ilmenau bei Prof. Karlheinz Brandenburg, dem (Mit)-erfinder von MP3, jenem Dateiformat, das die Musikbranche revolutioniert hat, das Musik so klein gemacht hat, dass auf einen kleinen Stick ganze CD- oder Plattenregale früherer Zeit passen. In der letzten Ausgabe haben wir ihn portraitiert. Bei unserem Gespräch im Vorfeld haben wir dabei festgestellt, dass zu solchem Erfindergeist eben auch ein Stück kindliche Spielfreude auf der einen und Durchhaltevermögen auf der anderen Seite

gehören. Nur so wird um aus einer Idee ein weltweit so erfolgreiches Produkt. Das bestätigt auch Erna F.: „Ich kenne Herrn Brandenburg. Es macht einfach Spaß, mit solchen Leuten zu tun haben, weil die mit Begeisterung immer neue Ideen und Produkte entwickeln. Diese Freude färbt ab.“ Wir wissen, was sie meint, immerhin haben wir bei unserem Termin auch Doktoranden aus seinem Ilmenauer Team kennengelernt, die uns die eine oder andere akustische Spielerei vorgeführt haben.

Wir hatten ihn schon einmal vor ein paar Jahren auf mehreren Seiten portraitiert, Gerd Kanz, den gebürtigen Erlanger, der sich als Künstler in einem alten Brauhaus in Untermerzbach niedergelassen hat. Dieses Mal haben wir einige seiner Werke auf vier Seiten in unserer Galerie gezeigt. Christine Lenz aus Nürnberg kommentierte seine Kunst auf unserer Facebook-Seite mit zwei knappen, aber treffenden Worten: „Einfach schön“.

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VON BENEDIKT DELLERT FOTOS: SEBASTIAN BUFF

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„PFLEGE IST MEHR BERUFUNG ALS BERUF“. NADINE BECKER UND KATRIN WOLLER SIND SICH EINIG. SIE SIND PFLEGEKRÄFTE AN DER DIAKONIESTATION WEITRAMSDORFSESSLACH. IHR ANSPRUCH: BEHANDLE DIE PATIENTEN SO, WIE AUCH DU BEHANDELT WERDEN MÖCHTEST. DOCH DIESER VERPFLICHTUNG GERECHT ZU WERDEN, IST HEUTZUTAGE KAUM NOCH MÖGLICH: WENIG PERSONAL, ABER IMMER MEHR PATIENTEN. In der Pflege trifft aufeinander, was nicht zusammenpasst. Auf der einen Seite stehen Menschen, denen das Alter die Muskeln von den Beinen frisst, den Rücken krümmt, die Hände steif werden lässt. Die oft einsam sind und geduldige Zuwendung brauchen. Auf der anderen Seite stehen nackte Zahlen: die Minuten und Stunden im Computerprogramm. Das nervt Pflegerinnen und Patienten. Die Bürokratie und der „Kampf “ zwischen Krankenkassen, Ärzten und Pflegeeinrichtungen verschwenden Zeit. Zeit, die den Patienten fehlt, sagt Katrin Woller.

Die Sonne geht auf

„GERADE AN WEIHNACHTEN KANN MAN DIE PATIENTEN NICHT SICH SELBST ÜBERLASSEN.“

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Der 85-jährige Pflegebedürftige Rolf Schulz sieht das ähnlich, weiß aber auch, dass er nicht der einzige Patient ist, dass die Pflegeschwestern mehrere Patienten betreuen müssen, dass sie deshalb kurz angebunden sind. Dabei gehe für ihn die Sonne auf, wenn die Schwestern früh in sein Haus kommen, erzählt er. Auch wenn die Pflegerinnen sich nicht ewig Zeit für ihn nehmen können, ein kurzes Gespräch ist doch immer drin. Zweimal am Tag kommt eine Pflegeschwester zu Rolf Schulz und hilft ihm dabei den Alltag zu meistern. Ob früh am Morgen beim Aufstehen aus dem Bett oder am Abend das Ausziehen der Kompressionsstrümpfe, alleine würde er das nicht mehr schaffen.

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DER DANK IST DER GRÖSSTE LOHN

Ohne sie geht es nicht: Nadine Becker ist täglich zu Besuch bei Rolf Schulz.

Fluch und Segen

ist Wundexpertin. „Meine Mutter war in der Pflege tätig, also hatte ich schon einen Einblick.“ Und auch die Arbeit am Wochenende war ihr schon aus ihrer früheren Tätigkeit bekannt. Mit einem großen Unterschied: „Es ist sinnvoller am Wochenende Menschen zu helfen als an einem verkaufsoffenen Sonntag die Leute im Laden zu bespaßen.“

Die Betreuungszeit für den einzelnen Patienten ist kürzer als früher. Das macht es für Pfleger und Pflegerinnen schwieriger, individuell auf Menschen einzugehen. „Natürlich hätten wir gerne mehr Zeit, aber es ist nun mal nicht möglich“, so Nadine Becker. Ursache ist der demografische Wandel, Fluch und Segen zugleich: Die Menschen werden immer älter. Damit steigt die Anzahl an Pflegebedürftigen. Für deren Pflege wiederum werden mehr Pflegekräfte benötigt. Doch Nachwuchs ist knapp: Immer weniger junge Menschen wollen eine Ausbildung in der Pflegebranche machen. Sie fürchten die hohen Belastungen. Auch Berichte in den Medien tragen ihren Teil dazu bei, so Katrin Woller. „Man hört immer nur Negatives über die Pflegeberufe. Und natürlich ist Pflege schwere Arbeit. Doch Pflege ist auf der anderen Seite mehr als nur der Umgang mit dem Tod und Körperflüssigkeiten. Die Menschen, um die man sich kümmert, danken es einem. Und so schlecht, wie immer gesagt wird, ist die Bezahlung auch nicht.“

Weihnachten ohne Familie

Der digitale Helfer

Lebenswege

Es gibt jedoch auch positive Veränderungen, die enorm hilfreich sind. Eine von ihnen ist die Digitalisierung der Patientenakten. Wo man früher noch Berge an Papier mit auf die Route nehmen musste, reicht heute ein Smartphone aus – mit allen wichtigen Patientendaten und notwendigen Leistungen. „Bei den Smartphones hat man das Wichtigste auf einen Blick und kann es abarbeiten, eine echte Erleichterung.“ Zudem gibt es Lifter für immobile Menschen, die den Transport erleichtern.

Die beiden Pflegerinnen haben zwei unterschiedliche Vorgeschichten: Nadine Becker arbeitet seit 16 Jahren im Gesundheitswesen. Sie begann ihre Karriere mit einer Lehre zur Krankenschwester in Bamberg und arbeitet heute in der ambulanten Pflege in der Diakoniestation WeitramsdorfSeßlach. Einen ganz anderen Weg in die Pflege fand Katrin Woller. Die 48-jährige war jahrelang im Einzelhandel beschäftigt und machte 2010 eine Umschulung zur Pflegefachkraft. Heute arbeitet Sie mit in der Bereichsleitung der Diakoniestation und

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In der Diakoniestation Weitramsdorf-Seßlach wird im Zwei-Schichtsystem gearbeitet. Auch an Feiertagen wie Weihnachten. Ein Problem sehen beide darin nicht, sondern eher die Normalität. Man könne die Patienten gerade an solchen Tagen nicht sich selbst überlassen – an Weihnachten, dem Fest der Liebe und Nächstenliebe. Es gibt sogar ein besonderes Programm: Neben einer Weihnachtfeier mit Krippenspiel und Weihnachtsliedern bekommen die Pflegebedürftigen kleine Geschenke. Und wer nicht mehr mobil ist, wird von der Diakoniestation Weitramsdorf-Seßlach abgeholt oder daheim besucht. Keiner kommt zu kurz. Die Patienten danken es den Pflegerinnen. „Das merkt man ihnen an.“ Einige haben auch Mitleid mit ihren Betreuern und Betreuerinnen, weil sie arbeiten müssen statt mit ihren Familien die Feiertage zu genießen. Das aber stört Nadine Becker und Katrin Woller überhaupt nicht, ganz im Gegenteil: Sie sind sich einig, dass sie für sich den richtigen Beruf gewählt haben. Nichts ist so viel wert die Dankbarkeit ihrer Patienten.

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Auch mit 85 Jahren noch den Schalk in den Augen: Rolf Schulz.

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EIN WEIHNACHTSBAUM FÜR DIE QUEEN FOTOS: SEBASTIAN BUFF

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EIN WEIHNACHTSBAUM FÜR DIE QUEEN

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COBURG LEUCHTET IN WINDSOR

Ein Weihnachtsbaum für die Queen: Der COBURGER und iTVCoburg waren dabei. Ausführliche Filmberichte unter www.itv-coburg.de.

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COBURG LEUCHTET IN WINDSOR

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Wir bedanken uns für die Unterstützung bei:

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VON WOLFRAM HEGEN

Und was kommt jetzt? Eine Momentaufnahme zum Wahlkampfauftakt

Donald Trump wird Präsident in den USA, England verabschiedet sich aus Europa. In diesem Jahr haben die Bürger zweier westlicher Demokratien

Entscheidungen

getroffen,

die

das

politische

Establishment und große Teile der Öffentlichkeit nicht für möglich gehalten haben. Und jetzt ist Deutschland dran. Im Herbst 2017 sind Bundestagswahlen. Für Coburg-Kronach treten aktuell fünf Kandidaten an. Wir vom COBURGER haben ihnen gemeinsam mit den Kollegen von iTVCOBURG Fragen gestellt, nach Standpunkten, nach Werten. Eine Momentaufnahme zum Auftakt des Wahljahres. In alphabetischer Reihenfolge. 28

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DORIS ASCHENBRENNER, SPD GEBOREN AM 18.5.1985 IN COBURG BERUF INFORMATIKERIN POLITISCH AKTIV SEIT 2005 Prekäre Arbeitsverhältnisse: Ist das die Zukunft? Nein, wir müssen dafür sorgen, dass wir gute Arbeitsplätze haben, von denen jeder anständig leben kann. Wer soll die Rentner der Zukunft bezahlen? Das ist kein Konflikt zwischen Jung und Alt, sondern zwischen Reich und Arm, und da müssen die stärkeren Schultern mehr tragen. Große gefühlte Unzufriedenheit in Deutschland, warum? Große Fragen wie die Verteilungsgerechtigkeit müssen diskutiert werden, sonst sind die Menschen unzufrieden. Wann kommt eine Steuerreform? Wir müssen mittlere Einkommen entlasten und die Vermögenssteuer wieder einführen. Freier Handel mit Kanada und den USA durch CETA und TTIP? Wir müssen Globalisierung von Deutschland und Europa aus aktiv gestalten. Brauchen wir mehr Europa oder weniger Europa? Mehr Europa, aber eine Sozialunion und nicht nur eine Wirtschaftsunion. Flüchtlinge: Schaffen wir das oder schaffen wir das nicht? Wir sind ja schon dabei, das geschafft zu haben, auch wenn es eine gesellschaftliche Herausforderung ist.

UNSERE MEINUNG: Doris

Aschenbrenner

ist

das

Küken

unter

den

Bundestagskandidaten. Beruflich als Informatikerin ein Nerd, wie sie einräumt, in der politischen Öffentlichkeit fröhlich,

gesprächig,

optimistisch.

Und

thematisch

gerüstet für große Herausforderungen der Zukunft wie Internet und die Digitalisierung der Arbeitswelt. Diese Themen mehr in die Politik einzubringen, ist ihr Antrieb. In der Partei hat sie sich damit schon eine Position erarbeitet, ist gut vernetzt. Damit Politik sich erneuert, damit die junge Generation eine Stimme in Berlin bekommt, ist Aschenbrenner eine gute Wahl. Wie sehr die SPD noch stattfindet, ist ein anderes Thema.

Brauchen wir mehr Einwanderung für Deutschland? Die deutsche Bevölkerung sinkt, ich sehe kein Problem, freiwerdende Arbeitsplätze mit Menschen von außen zu besetzen. Terrorangst: Mehr Polizei oder mehr Aufklärung und Gelassenheit? Klar müssen wir eine gute Polizeiarbeit machen, aber Panikmache ist die falsche Option. Wie muss es weitergehen für Umweltschutz und Energiewende? Ganz wichtiges Thema, das jetzt wieder auf die Tagesordnung muss.

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MARTIN BÖHM, AFD GEBOREN AM 09.08.1964 IN COBURG BERUF FACHWIRT VERSICHERUNG + FINANZEN (IHK) POLITISCH AKTIV SEIT 2013 Prekäre Arbeitsverhältnisse: Ist das die Zukunft? Für die Zukunftsfähigkeit der Familien brauchen wir keine prekären Arbeitsverhältnisse. Wer soll die Rentner der Zukunft bezahlen? Idee kann es sein, die Bemessungsgrundlage zu verbreitern, zum Beispiel Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung einzubeziehen. UNSERE MEINUNG: Martin Böhm ist ein sachlicher Typ. Für einen Politikneuling ziemlich souverän. Für uns ist die Alternative für Deutschland

aber

keine

politische

Alternative

für

Deutschland. Im besten Fall, so hoffen wir, ein heilsamer Schock: Mit ihrem disruptiven Marketing, mit ihrer assymetrischen Kriegsführung, mit ihrem Populismus kann die Partei Deutschland ja nur erschüttern, weil die Führung dieses Landes in ihrer eigenen Berliner, Brüsseler und globalen Welt lebt, von der sich zahlreiche Menschen nicht mehr angesprochen fühlen. Die fängt dann die AfD ein, und Martin Böhm ist deren Kandidat für Coburg und Kronach.

Große gefühlte Unzufriedenheit in Deutschland, warum? In der öffentlichen Wahrnehmung kümmert sich Politik mehr um Minderheiten als um die breite Masse. Wann kommt eine Steuerreform? Wichtig ist, das Ehegattensplitting auf ein Familiensplitting zu übertragen, damit Familien einen Steuervorteil haben. Freier Handel mit Kanada und den USA durch CETA und TTIP? Ich hoffe, dass man sich noch auf vernünftige Basis einigen kann. Brauchen wir mehr Europa oder weniger Europa? Wir brauchen ein Europa der eng befreundeten Vaterländer, nicht des überbordenden Bürokratismus. Flüchtlinge: Schaffen wir das oder schaffen wir das nicht? Akzeptieren die Menschen Integration in einem ungeheuren Ausmaß und Parallelgesellschaften, das ist die große Frage. Brauchen wir mehr Einwanderung für Deutschland? Wenn die Einwanderung qualifiziert ist, dann kann Einwanderung Sinn machen. Wer zu uns kommt, muss aber soziokulturell zu uns passen. Terrorangst: Mehr Polizei oder mehr Aufklärung und Gelassenheit? Bei der Polizei sollte wieder Personal aufgebaut werden für mehr Sicherheit. Wie muss es weitergehen für Umweltschutz und Energiewende? Ziel muss es ein, an der Speicherbarkeit der elektrischen Energie zu arbeiten.

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MICHAEL ECKSTEIN, BÜNDNIS90 / DIE GRÜNEN GEBOREN AM 10.05.1968 IN MÜNCHEN BERUF HISTORIKER POLITISCH AKTIV SEIT 1989 Prekäre Arbeitsverhältnisse: Ist das die Zukunft? Das kann nicht die Zukunft sein, jemand der 40 Stunden arbeitet, muss ohne Aufstocken davon leben können. Wer soll die Rentner der Zukunft bezahlen? Wir brauchen eine Rentenreform, die die Rente auf eine ganz andere Basis stellt. Große gefühlte Unzufriedenheit in Deutschland, warum? Die Themen vom Mann und Frau auf der Straße kommen oben nicht mehr an.

UNSERE MEINUNG:

Wann kommt eine Steuerreform? Es ist keine Frage der Steuerlast, sondern der Frage, wann kommt das bedingungslose Grundeinkommen.

Michael Eckstein war in der Coburger CSU mal etwas:

Freier Handel mit Kanada und den USA durch CETA und TTIP? Für Freihandel brauche ich kein CETA und kein TTIP, das ist Augenwischerei. Ich kann Freihandel auch anders regeln.

Stadtratsfraktion. 2011 war Schluss. Ohnehin waren

Brauchen wir mehr Europa oder weniger Europa? Europa hat gerade uns Deutschen viel gebracht, warum sollten wir es abschaffen? Aber wir brauchen ein anderes Europa. Flüchtlinge: Schaffen wir das oder schaffen wir das nicht? Wir schaffen das, aber nicht mit weiter so, wir brauchen ein Einwanderungsgesetz.

Vorsitzender

eines

Ortsverbandes,

stellvertretender

Kreisvorsitzender. Doch dann gab es Ärger mit der die Christsozialen wohl die falsche Partei für Eckstein: Themen wie soziale Gerechtigkeit, wie Ökologie und Energie kamen ihm zu kurz. Jetzt hat er bei den Grünen seine neue politische Heimat gefunden, kann wieder an diesen Themen arbeiten und geht mit ihnen auch in den Wahlkampf. Gerechtigkeit, Umweltschutz, Rente, Europa: Er spricht Klartext. Das ist schon ein guter Anfang in der neuen Partei und für den Wahltag im Herbst.

Brauchen wir mehr Einwanderung für Deutschland? Wir brauchen ein Einwanderungsgesetz, das die Aufnahme, die Integration, den Zugang zum Arbeitsmarkt regelt. Terrorangst: Mehr Polizei oder mehr Aufklärung und Gelassenheit? Mehr Aufklärung und Gelassenheit, weil es keinen 100prozentigen Terrorschutz gibt. Wie muss es weitergehen für Umweltschutz und Energiewende? Wie man jetzt Energiewende und Umweltschutz ausbremst, so nicht. Wir können jetzt noch etwas gestalten, in ein paar Jahren müssen wir nur noch reagieren.

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RENE HÄHNLEIN, DIE LINKE GEBOREN AM 02.12.1971 IN SONNEBERG BERUF INDUSTRIEKAUFMANN POLITISCH AKTIV SEIT 1988 Prekäre Arbeitsverhältnisse: Ist das die Zukunft? Wir werden die arbeitsmarktpolitischen Fehlentscheidungen zurückzunehmen. Wer soll die Rentner der Zukunft bezahlen? Auf jeden Fall müssen wir das Rentenniveau auf 53% erhöhen, wir sind zudem gegen die Rente mit 67, außerdem müssen alle einbezahlen.

UNSERE MEINUNG: Rene Hähnlein wird in Coburg wohl kaum mehr unterschätzt: Mit geschickten Winkelzügen hat der Linke die Parteienlandschaft im Stadtrat geärgert, hat verprellten Sozialdemokraten in seiner Stadtratsfraktion Sozial-Bürgernah-Coburg (SBC) eine neue Heimat gegeben. Er selbst war früher bei den Sozialdemokraten, Schröders Agenda 2010 aber trieb ihn zu den heutigen Linken. Der gebürtige Sonneberger nämlich steht vor allem für klassische soziale Themen, für mehr soziale Gerechtigkeit und ist damit, und vor allem weil er sich einmischt, engagiert und fleißig ist, nicht die schlechteste Wahl. Ob er in Kronach auch punkten kann, ist fraglich.

Große gefühlte Unzufriedenheit in Deutschland, warum? Immer mehr Bürgerinnen und Bürger merken, dass sie bei vielen Dingen von Politik und Medien nicht die ganze Wahrheit erzählt bekommen. Wann kommt eine Steuerreform? Auf jeden Fall nur mit uns. Eine Steuerreform mit Entlastung für kleine und mittlere Einkommen und mit einem Spitzensteuersatz von 53%. Freier Handel mit Kanada und den USA durch CETA und TTIP? CETA und TTIP lehnen wir ab aus mehreren Gründen, vor allem würden die Abkommen auch zu sehr in regionale Wirtschaftskreisläufe eingreifen. Brauchen wir mehr Europa oder weniger Europa? Europa ist ja nur eine wirtschaftliche Einheit, keine soziale, kultur-, bildungs- oder umweltpolitische. Wir brauchen ein sozialeres Europa. Flüchtlinge: Schaffen wir das oder schaffen wir das nicht? Wir schaffen das. Brauchen wir mehr Einwanderung für Deutschland? Ich lehne den Begriff Einwanderung ab, jeder kann seinen Arbeitsplatz, seinen Wohnort frei wählen. Terrorangst: Mehr Polizei oder mehr Aufklärung und Gelassenheit? Mehr Aufklärung und Gelassenheit. Die Terrorgefahr war früher in Europa viel höher. Wie muss es weitergehen für Umweltschutz und Energiewende? Wir müssen Konzepte auf regionaler Ebene entwickeln mit regenerativen Energien, weg vom Atomstrom, keine Kohlekraftwerke.

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HANS MICHELBACH, CSU GEBOREN AM 03.05.1949 IN GEMÜNDEN BERUF MITGLIED DES BUNDESTAGS POLITISCH AKTIV SEIT 1978 Prekäre Arbeitsverhältnisse: Ist das die Zukunft? Wir hatten noch nie so viele sozialversicherungspflichtige Beschäftigte wie zurzeit, müssen aber die prekären Arbeitsverhältnisse zurückfahren. Wer soll die Rentner der Zukunft bezahlen? Wir brauchen einen Mix aus betrieblicher, privater und staatlicher Rente. Große gefühlte Unzufriedenheit in Deutschland, warum? Es gibt viel Stimmungsmache, wir haben einen demagogischen Populismus, das ist eine schlimme politische Strategie.

UNSERE MEINUNG: Wenn man es negativ sieht, ist da der Hans Michelbach,

Wann kommt eine Steuerreform? Wir haben Rekordsteuereinnahmen, es muss also Steuerentlastungen für die arbeitende Bevölkerung geben.

der sich für seine Kandidatur auch vom früheren

Freier Handel mit Kanada und den USA durch CETA und TTIP? Freihandel ist gerade für eine Exportnation wichtig, CETA wird kommen, TTIP sehr schwer.

Spitzenverdienern mit Nebentätigkeiten zählt, der zum

Brauchen wir mehr Europa oder weniger Europa? Europa ist immer unsere Zukunft, viele Weichenstellungen können national nicht mehr gelöst werden. Flüchtlinge: Schaffen wir das oder schaffen wir das nicht? Es bringt nichts, unbegrenzt und unkontrolliert Flüchtlinge aufzunehmen und dafür die Integration nicht leisten zu können. Daher brauchen wir eine vernünftige Balance.

Rechtsextremen

Jürgen

Baumgärtner

aufs

Schild

hat heben lassen, der in der deutschen Politik zu den Establishment gehört, das in die Kritik geraten ist, und der auch nicht für eine Erneuerung steht. Wenn man es positiv sagt, dann ist Hans Michelbach reich an politischer Erfahrung, bestens vernetzt in Berlin und im Mittelstand, ein rationaler Pragmatiker, einer, der den Ausgleich sucht. Es ist respektabel, das er sich wieder zu Wahl stellt und Verantwortung übernehmen möchte.

Brauchen wir mehr Einwanderung für Deutschland? Wir haben 28 Länder in Europa. Darüber hinaus ist Zuwanderung nicht notwendig. Terrorangst: Mehr Polizei oder mehr Aufklärung und Gelassenheit? Wir müssen die Polizei personell besser ausstatten und die Nachrichtendienste auf ein anderes Niveau bringen. Wie muss es weitergehen für Umweltschutz und Energiewende? Wir engagieren uns weltweit führend für den Klimaschatz, brauchen aber auch die Abwägung in Sachen Arbeitsplätze.

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FELSKLETTERN

VON BERND LEUTHÄUSSER UND WOLFRAM HEGEN FOTOS: BERND LEUTHÄUSSER

Meterhoch über dem Abgrund, die Finger in den Fels gekrallt, die Muskeln brennen, der Blick wandert die Senkrechte nach oben auf der Suche nach dem nächsten Griff: Felsklettern ist Sport, Kick, Natur und Meditation in einem. Und Klettern erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Gut, wenn man dann auch noch so ein Klettergebiet wie die Fränkische Schweiz vor der Haustüre hat, das zu den schwierigsten der Welt gehört. Ein ganz normaler und am Ende doch besonderer Kletternachmittag: Sofie und Bernd, Nachwuchsathletin und Trainer aus Coburg, erreichen nach gerade einmal einer dreiviertel Stunde Autofahrt den kleinen Ort Burggrub bei Heiligenstadt im Landkreis Bamberg. Kurz geht es zu Fuß durch den Wald, dann stehen sie vor zwei Wänden, die steil in den Himmel ragen: Rotenstein und Luisenwand, so heißen die Felsen hier, sind gespickt mit schweren und sehr schweren Routen. Ein Eldorado für „Hardmover“, wie es im Kletterjargon heißt, für Kletterer also auf der Suche nach dem besonderen Kick. Sofie hat ein großes Ziel heute: Die Fiese Luise – eine 10er Route laut der offiziellen Skala, also sehr sehr schwer und für eine 18jährige schon ein sehr außergewöhnliches Ziel. Und die Luise ist wirklich fies: Senkrecht, am Ende leicht überhängend mit kleinsten Leisten und Mikrotritten. Bernd hat die Route ausgesucht, weil er weiß, dass sie Sofie liegt. Sie hat die Route vor drei Wochen ausgebouldert, wie die Kletterer sagen, also einzelne Bewegungspassagen am Fels ausprobiert. Jetzt will sie die Route an einem Stück klettern, ohne die Sicherungen zur Fortbewegung zu nutzen, ohne Ausruhen im Seil, ohne Sturz – den sogenannten Rotpunktdurchstieg. Den Natursport Klettern gibt es in vielen unterschiedlichen Spielformen und Ausprägungen. Jeder setzt sich seine Ziele und seinen Stil entsprechend dem persönlichen Anspruch, der verfügbaren Zeit und der Umgebung, in der er sich bewegt. Der Spaß steht im Vordergrund. Beim Bouldern im fränkischen Wald genauso wie beim Klettern in den großen Dolomitenwänden. Im Frankenjura steht für die meisten Aktiven das Rotpunktklettern im Focus. Gelingt so eine Begehung im ersten Versuch, sprechen Kletterer von „geflasht“, wenn vorher bereits zugeschaut wurde oder die Partner Tipps gegeben haben, und von „on sight“, wenn dem Akteur keinerlei Informationen über die Tour vorlagen.

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Doch je nach Schwierigkeit der Route und individuellem Können können viele Versuche und mehrere Klettertage nötig sein. Manchmal klappt es auch einfach gar nicht. Bernds eigenes Ziel ist gleich 10 Meter links von Sofie und heißt Team Motivation, bewertet mit einer 9+. Er weiß schon wie die Route geht, aber er weiß auch, dass sie ihm wieder schwer fallen wird. Nach dem Warmklettern im fränkischen Ur-Klassiker Teufelsriss am Rotenstein kommen Markus und Sofie weitere Kletterer entgegen. Darunter auch gleich die große Prominenz: Markus Bock, seit vielen Jahren der Superstar des Frankenjura schlechthin. Man kennt sich, hält kurzen Smalltalk, tauscht Tagespläne aus, bevor man sich wieder den eigenen Aufgaben widmet. Der Bamberger Markus Bock wird seine neueste Kreation probieren: „Becoming“: Eine unglaublich überhängende Kante mit kleinsten Leisten und Löchern bewältigen. Wie schwer soll das sein? Markus schätzt eine 11 oder sogar eine 11+. Eine Herausforderung, der er sich gerne stellt: Schon einige Tage später klettert er die Route Rotpunkt und setzt damit einen weiteren persönlichen Meilenstein - in den letzten 15 Jahren hat Markus das Frankenklettern mit über 40 Routen im 11. Grad bereichert. Eine unglaubliche Leistung. Und auch wenn es mittlerweile viele sehr gute Kletterer gibt, ist dieser Schwierigkeitsgrad immer noch der absoluten Elite vorbehalten.

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FELSKLETTERN

7.000 ROUTEN FINDET MAN IN DER EINSCHLÄGIGEN LITERATUR FÜR DAS GEBIET ZWISCHEN BAMBERG, BAYREUTH, AMBERG UND NÜRNBERG Der Frankenjura bietet eine große Anzahl schwieriger und anspruchsvoller Routen, mehr als alle anderen Hotspots auf der Welt, allerdings stark verteilt auf viele unterschiedliche Felsen. Das Gebiet ist unter Extremkletterern aus der ganzen Welt angesagter denn je. Und selbst französische Szenemagazine berichten begeistert vom Klettern im Fränkischen. Annähernd 1.000 unterschiedliche Felsen mit über 7.000 Routen findet man in der einschlägigen Literatur für das Gebiet zwischen

meistdiskutierteste Thema in der Szene. Sofie interessiert das gerade überhaupt nicht. Sie zunächst einmal nämlich keinen so guten Tag. Beim 1. Versuch klappt es gar nicht so richtig, es ist wohl heute doch etwas zu warm. Aber sie lässt sich nicht vom Weg abbringen und beim 2. Go läuft es schon viel besser. Jetzt ist erst einmal eine ordentliche Pause angesagt, um die Finger wieder zu erholen. Inzwischen hat Bernd schon zweimal den Maximalsturz in Team Motivation ‚genossen‘, weil er kurz vorm

Nach einer guten Stunde Pause startet Sofie den 3. Versuch. Sie kommt deutlich lockerer als zuvor über die ersten 10 Meter. Hier kann man sich nochmal etwas sammeln, bevor es in die wirklich harte Abschlusssequenz geht. Die schwersten Züge sind die letzten beiden. Bis dahin sieht es so aus, als hätte es Sofie wirklich locker im Griff und keiner der aufmerksamen Beobachter zweifelt am Erfolg.

Jeder Griff ist wohlüberlegt: Klettern in den höchsten Schwierigkeitsgraden in der Fränkischen Schweiz

Bamberg, Bayreuth, Amberg und Nürnberg. Man braucht einen gedruckten Helfer oder die unvermeidliche App dazu, um die Felsen zu finden und an den Felsen dann die passenden Routen. Die Schwierigkeitseinstufung wird vom Erstbegeher vorgeschlagen, von den Wiederholern beurteilt und hängt von vielen Faktoren ab: Neigung und Struktur der Wand, Griffart, -größe und -abstand, Komplexität der Bewegungen sowie Länge der schwierigen Passagen. Und natürlich ist sie das

rettenden Griff loslassen musste – Adrenalin pur. Das Stürzen gehört beim Schwerklettern dazu und tut in der Regel auch nicht weh. Eher wurmt Bernd der Misserfolg. Dünne, vom Vortag vorgeschädigte Haut und schmerzende Finger verhindern einen weiteren Versuch heute, ein paar Tage später sollte es aber dann klappen.

Am Schluss wird es dann doch noch richtig knapp. Die Finger scheinen auf der vorletzten Leiste schon aufzugehen, aber die Anfeuerung der anderen hilft und Sofie gibt nochmal richtig Gas. Am Ende reicht es gerade so, große Erleichterung, ein tolles Erfolgserlebnis. Es ist ihre bisher schwerste Tour, die erste „glatte“ 10er. Die Tour wurde 2008 erstbegangen, übrigens von keinem anderen als Markus selbst.

JEDER SETZT SICH SEINE ZIELE ENTSPRECHEND DEM PERSÖNLICHEN ANSPRUCH. 38

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VON WOLFRAM HEGEN FOTOS: HELDBERGS

Auf das richtige Werkzeug kommt es an.

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HANDGEMACHT FÜR HELDEN WIE IN BAD RODACH EINE NEUE MARKE ENTSTEHT.

Sie lodert, dampft, friert. Die Bilderwelt von Heldbergs. Eine neue Marke für Männer. Kernig, naturverbunden. Messer, Pfannen, Werkzeug, Leder, Holz, Metall. Alles echt. „Richtig gutes Zeug“ sagt man von sich, ganz männlichmarkant. Selbstbewusst. Der Onlineshop duzt. Das macht man unter Kumpels. Ein spannendes Konzept. Und eine Idee aus der Region: Heldbergs ist eine neue Marke der Habermaaß-Familie aus Bad Rodach. Die mit den Spielzeugen. Wir wollten die Macher kennenlernen. Chef Volker Habermaaß und Designer Matthias Böck, nicht im Café oder Büro, sondern draußen – im Regen.

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HANDGEMACHT FÜR HELDEN

Foto: Heldbergs

„ES IST WICHTIG, DASS MAN SACHEN HAT, DIE MIT EINEM DURCH DICK UND DÜNN GEHEN.“

Neue Marke aus Bad Rodach.

Melanie Ner, Matthias Böck, Wolfram Hegen und Volker Habermaaß

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Echte Männer kochen über offenem Feuer.

Kind und Mann

Produkt und Geschichte

Die zwei Köpfe hinter Heldbergs kommen mit ledernen Ranzen auf dem Rücken zum Termin. Einer mit der Kappe bis tief in die Stirn gezogen, der andere mit einem langen weißen Bart und Brille. Wie aus der Zeit gefallen. Keine Manager, keine Attitüde. Oder doch? Immerhin haben die beiden mit ihrem Team eine Produktwelt erdacht und entwickelt, die konsequent daherkommt, von den Materialien über die Bildsprache über die Produkte bis hin zu den Stories, die erzählt werden. Die den modernen und trotzdem traditionsbewussten Mann ansprechen. Die Produkte ermöglichen ihm ein ursprüngliches Erleben und werden durch den Gebrauch zu Unikaten. Draußen spielen, schnitzen, toben. Lagerfeuer machen, Abenteuer erleben. Auch in ihm stecke noch eine ganze Menge Kind, sagt Habermaaß. Und je älter man werde, desto mehr komme das zu Tage. Heldbergs, eine Marke für den Mann in den mittleren Jahren und darüber, wenn man weiß, auf was es ankommt im Leben: „Es ist wichtig, dass man Sachen hat, die mit einem durch dick und dünn gehen.“

Die Produkte sind das eine. Die Geschichte um die Produkte das andere. Erzählt vor allem in Bildern, aber auch in deftigen Sprüchen. Das Produkt ist ein Symbol - ich kaufe, also bin ich. Bei Heldbergs ein Jäger, ein Förster, ein wilder Kerl, ein Feuermacher, ein Mann halt, kein Sesselhocker, sondern einer, der zupacken kann. Und der Spaß am Leben hat. Das ist das, was Heldbergs vermittelt. Diese Geschichten erzeugen einen Sog, dem Mann sich fast nicht entziehen kann. „Ein gutes Produkt ist ja die Grundvoraussetzung für die Geschichte“, sagt Volker Habermaaß. Nur zu guten Produkten könne man eine Beziehung aufbauen. Weil sie haltbar sind, ein Teil des Lebens. „Ein Geldbeutel, der getragen ist, hat eine Geschichte. Ein neuer ist schön, hat aber nichts zu sagen, deswegen hängen wir an alten Sachen. Weil sie Emotionen wecken.“ Deswegen möchte Heldbergs ehrliche Produkte verkaufen, stabile, haltbare, aus echtem Material, Holz, Metall, Stoffen. „Die sollen langlebig sein und wenn etwas kaputt geht, muss man es reparieren können. Holz kann ich leimen, Stoff drüber nähen, Nieten austauschen. Wenn Plastik kaputt geht, kann man oft nichts mehr machen“, sagt Matthias Böck.

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NEUE MARKE AUS BAD RODACH

Das Kind im Manne

Dorf und Welt

Trend und Gegentrend

Kopf und Bauch

Ihre Marke, das ist auch ein Stück Heimat. „Heldbergs“, das klingt schon wie die nahegelegene Heldburg, obwohl es mit ihr nichts zu tun hat. Der Name sollte authentisch klingen, so wie es die Produkte sind, Assoziationen wecken an Wälder, Berge, Wiesen, Flüsse, Seen. Prägungen aus der Zeit als Kind. Eine Heimat, wie sie hier zwar typisch ist, in Oberfranken, in Südthüringen, wie es sie aber an vielen Orten auf der Welt gibt. Und wie man sie als Kind erlebt. Die Zeit, als man draußen gespielt hat. Habermaaß erinnert sich gerne. „Hier sind schon meine Wurzeln“, sagt er, der Weltenbummler, der viel gereist ist, durch Skandinavien, Süd- und Mittelamerika, den Orient, und der vor allem zehn Jahre in Japan gelebt hat. Dieses Land habe ihn besonders geprägt, erzählt er. Im fernen Osten gebe es eine andere Wertschätzung für gute Produkte, für Echtes, Handwerkliches. Dafür gebe man auch gerne mal mehr aus, akzeptiere einen höheren Preis. „Japaner sparen dafür eher mal an der Wohnung oder am Haus.“

Doch auch in Deutschland werde Qualität immer wichtiger. Herkunft, Haltbarkeit. Naturmaterialien. Der Schwabe sage ja schon richtig, der Arme kaufe zweimal oder für was Billiges habe er kein Geld, so Böck. „Und so haben wir auch noch nie über den Preis diskutieren müssen.“ Heldbergs nämlich sei zwar nicht billig, aber eben wertig. „Bei uns kostet halt ein echtes Metallteil schon mal 3 Euro im Einkauf, das hält dann natürlich auch länger als eines aus Kunststoff für 25 Cent.“ Und wenn man das kommuniziere, dann merken die Leute, dass man es ehrlich meine. „Natürlich können sich das nicht alle leisten, und wir haben auch nichts gegen Massenprodukte, aber Heldbergs geht einen anderen Weg.“ Nischenprodukte, kleine Auflagen. „Wenn sie weg sind, gibt es etwas Neues.“ Um die 500 Produkte soll der Onlineshop einmal haben, wenn möglich in der eigenen Firma oder in der Region produziert. So wie die Bilderwelten auch hier entstehen, mit echten Männern und ihren Familien aus der Heimat. Keine Models. Auch das ist Storytelling.

„Wir sind schon auch eine Gegenwelt zur ganzen Verkopftheit heutzutage“, so Volker Habermaaß. Heldbergs möchte für das Echte stehen, für Männlichkeit, Natur, das Kind im Manne. Und trifft mit dieser Philosophie einen Nerv. „Wir haben ja bei Habermaaß immer Produkte für Kinder gemacht, bei anderen Marken für Frauen, jetzt sind wir auch in der Männerwelt angekommen“, ergänzt Böck. Und die soll noch ausgebaut werden, um die Marke erlebbar zu machen, durch eine Community für die Geschichten, durch Events. Die Firmenfamilie aus Bad Rodach hat durch Heldbergs wieder Zuwachs bekommen.

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WIRTSCHAFTSPORTRAIT

FRANKENS GROSSE UNTERNEHMEN NEUNTER TEIL.ERNST-AUTO

Der Coburger Familienbetrieb

AUTOHAUS WILLY ERNST „Mobilität bewegt unsere Familie und unser Team seit Generationen. Wir sind Autoexperten mit Leidenschaft und Haltung. Und das seit 90 Jahren. Die Konstante, die uns am Laufen hält, lautet Qualität. Bei unseren Modellen, bei unseren Werkstattleistungen, bei jedem unserer Services und ganz besonders im persönlichen Umgang mit unseren Kunden. Unsere tägliche Mission lautet so einfach wie konsequent: gute Arbeit.“

Das ist heute wie damals die Philosophie des Autohauses Ernst. Damals, das war vor 90 Jahren, als der gelernte Motorenschlosser Willy Ernst das Unternehmen gründete. Davor hatte er trotz seiner jungen Jahre schon viel erlebt und sich vor allem eine finanzielle Basis für die spätere Firma schaffen können. Im Auftrag der Anglo-Indischen-Handelsgesellschaft nämlich montierte er in Kolumbien Motorpflüge. Das vereinbarte feste Gehalt aber konnte er während der zweieinhalb Jahre in der tropischen Einsamkeit gar nicht ausgeben. Zurückgekommen, arbeitete er mit Freunden als Motorenspezialist und Mechaniker, bevor er sich 1926 ganz ordentlich selbständig machte. Und zwar an genau der Stelle, an der das Autohaus Ernst bis heute sein Zuhause hat – in der Neustadter Straße 14.

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Willy Ernst muss überzeugt von seinem Erfolg gewesen sein, zu allererst nämlich erstellte er ein neues Gebäude für sein Unternehmen. Anfänglich spezialisierte man sich auf Adler-Fahrzeuge und sämtliche LKW, doch bald kamen andere Marken und eine Tankstelle dazu. Bereits zehn Jahre nach der Gründung zählten zur Betriebsgemeinschaft 17 Personen. Das Unternehmen entwickelte sich gut weiter, der zweite Weltkrieg aber war ein tiefer Einschnitt. Als diese für den Firmengründer auch persönlich schlimme Zeit vorbei war, begann Willy Ernst das Zepter wieder in die Hand zu nehmen und mit seinen verbliebenen und verdienten Mitarbeitern wieder zu arbeiten. In der Nachkriegszeit gab es

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wenig Ersatzteile, somit musste man vieles selbst herstellen, sogar Austauschmotoren. 1948 dann holte man VW an Bord. Damit ging es wieder bergauf. Die zweistöckige Werkstatt wurde verlängert. Ebenso wurde ein Aufenthaltsraum mit sanitärer Ausstattung etc. für die Belegschaft errichtet und der Betrieb in eigene Abteilungen unterteilt, wie Ersatzteillager, Klempnerei, Lackiererei, LKW- Instandsetzung, Motorenbau. 1961 zählte man 100 Mitarbeiter, ein Ausstellungsraum war errichtet worden. 1964 trat Willys Sohn Hubertus in das Geschäft ein. Er entwickelte gemeinsam mit seiner Verlobten und späteren Frau Hannelore das Unternehmen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten im Sinne seines

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AUTOHAUS WILLY ERNST

VON WOLFRAM HEGEN

Vaters weiter, der 1980 verstarb. Das Autohaus Ernst blieb durch diesen unternehmerischen Geist über Generationen hinweg immer am Puls der Zeit, immer mit modernsten technischen Möglichkeiten, immer investierte man in Gebäude und Personal. Ende der 80er Jahre übernahm die Firma Ernst ein Rödentaler Unternehmen und spezialisierte sich dort auf VWNutzfahrzeuge. Nach etwa 10-jähriger erfolgreicher Tätigkeit in Rödental ergab sich allerdings wieder eine einmalige Gelegenheit in Coburg: Ein direkt an den Hauptbetrieb angrenzendes Grundstück stand zum Verkauf: Heute befindet sich dort die Ausstellungsfläche für über 100 Neu- und Gebrauchtwagen. Der Standort Rödental wurde wieder verkauft.

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Seit 2004 nun führt der Enkel des Firmengründers, Joachim Ernst, das Unternehmen. An die 80 Mitarbeiter sind beschäftigt. Ausstellungsflächen, Werkstätten, Büros sind auf dem neuesten Stand. Damals wie heute an der Neustadter Straße 14. Dort, wo vor 90 Jahren alles anfing. Ein stolzes Jubiläum, getrübt vom Tod von Hubertus Ernst, der 2016 im Alter von 77 Jahren verstarb.

Autohaus Willy Ernst GmbH Gründung: 1926 Sitz: Coburg Leitung: Joachim Ernst Mitarbeiter: ca. 80 Branche: KFZ Website: www.ernst-auto.de

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VON HEIDI SCHULZ-SCHEIDT FOTOS: SEBASTIAN BUFF

HIER WOHNTE …

… EIN STÜCK KINDHEIT Für den heutigen Betrachter ist die Seifartshofstraße einfach die Verbindung zwischen der Bahnhofstraße und der Mohrenstraße. Bestenfalls noch bekannt als Eingang zum Funkhaus Coburg. Für Rainer Jahn aber ist der Anblick des Hauses mit der Nummer acht eng verknüpft mit den ersten Jahren seiner Kindheit in den vierziger Jahren. Und noch erstaunlich lebendig. Die Familie kommt im Jahr 1937 nach Coburg, als der Vater Friedrich, ein studierter Forstwirt, aus dem bayerischen Forstdienst ausscheidet, um in Coburg in den Reichsnährstand einzutreten. Diese nationalsozialistische Organisation war zuständig für die Versorgung der Bevölkerung, eben auch mit Holz. Sein hervorragendes Examen und möglicherweise auch seine niedrige Parteinummer werden dazu beigetragen haben, dass ihm bald ein Forstamt zugewiesen wurde. Die hübsche rote Backsteinvilla mit der Nummer acht. Im Erdgeschoss wurde gearbeitet und im 1. Stock gewohnt. Auch heute noch existiert der Balkon Richtung Bahnhofstraße, auf dem Rainer Jahn oft stand und auf den Pfiff der Nachbarin wartete, die damit signalisierte, dass sie nun Zeit für ihn hätte. Schneidermeisterin Elisabeth Will, wohnhaft in der ebenfalls von Otto Leheis gebauten Villa in der Bahnhofstraße 17, betrieb dort in ihrer großzügigen Wohnung eine Schneiderei und wurde im Laufe der Jahre eine wichtige Bezugsperson für den kleinen Reiner. Sie selbst hatte keine eigenen Kinder. Und wann immer der Junge von nebenan auftauchte, war er der umschwärmte Mittelpunkt der schneidernden Damen. Vom Balkon aus sah man in den Garten, der zugegebenermaßen damals eine andere Aufgabe hatte. Oft genug zogen die Kinder die reifen Karotten aus den Beeten, um sie, nachdem die nasse Erde abgeschüttelt war, sofort vor Ort zu verzehren. Viele Stadtgärten waren damals Versorgungsgärten, in denen von der Kartoffel über den Salat bis hin zum Apfel alles angebaut wurde, was eine Familie in den Kriegsjahren ernähren konnte. Nach dem Krieg wurde die Backsteinvilla ein Haus voller Menschen. Das Forstamt des Reichsnährstandes wurde im Zuge der Entnazifizierung aufgelöst und Friedrich Jahn seines Postens enthoben. Die Flüchtlingsströme, die sich gerade auch ins Coburger Land ergossen, machten es im Zuge der Wohnraumzwangsbewirtschaftung erforderlich, dass die Menschen zusammen rückten. Und das taten sie auch – gewollt oder ungewollt. Bis zu 20 Personen wohnten in diesen Jahren in dem Haus in der Seifartshofstraße. Trotz aller Enge und Unannehmlichkeiten – die Menschen waren froh, den Krieg überlebt und ein Dach über dem Kopf zu haben und die Kinder spielten zusammen

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im Garten und auf der Straße. Von dem Mangel an vielem, was den Alltag für uns ganz selbstverständlich macht, ist dem kleinen Rainer in Erinnerung geblieben, dass er im Winter mit Socken, Pullover und Jacke ins Bett gesteckt wurde. Aufgrund der Wassersperre bewahrten die Menschen zudem die gefüllten Eimer in den Häusern auf. Es war nichts ungewöhnliches, daß die Behälter am nächsten Morgen eine dicke Eisschicht aufwiesen. Ganz besonders in dem schlimmen Winter 1946/47, in dem wochenlang eisige Minustemperaturen der ohnehin schon leidenden Bevölkerung zu schaffen machten. Einmal haben die Geschwister Jahn sogar freiwillig auf das auch mit Lebensmittelmarken nur schwer zu bekommende Fleisch verzichtet. Auf dem bereits erwähnten Balkon im 1. Stock wohnte seinerseits ein weißer Karnickelbock, den die Kinder auch hin und wieder jagten. Wenn es ihm zu viel wurde, schlüpfte er deswegen unter die Bretterkonstruktion. Bis er eines Tages einfach nicht mehr auftauchte. Lange wurde der Spielgefährte gesucht. Als am Silvesterabend 1947/48 jedoch ein prächtiger Braten von zweifelhafter Herkunft auf dem Tisch der Familie stand, verging den beiden Kindern der Appetit auf Fleisch. Die damals im Dachgeschoss einquartierte Familie Korge aus Ostpreußen war es dann, die sich über den unverhofften Braten freuen durfte. Längst ist der Bretterboden des Balkons im 1. Stock renoviert. Wie auch das ganze Gebäude, in welchem auf behutsame Weise altes Gemäuer und moderne Technik unter einen Hut gebracht werden konnte. Hier winken keine Kinder mehr zu den Nachbarn hinüber. Heute dient der besagte Balkon und die grüne Oase hinterm Haus den Menschen die hier arbeiten als Ort, die Mittagspause entspannt zu verbringen. Seit 1985 beherbergt die Villa vom Erdgeschoss bis ins Dach hinauf die Büroräume der Werbeagentur Müller, die hier, mitten in der Stadt und doch ruhig gelegen, ihre kreativen Ideen in die Tat umsetzt.

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HIER WOHNTE …

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… EIN STÜCK KINDHEIT

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VON WOLFRAM HEGEN

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e ß ü S

g n u h c u s r e V DIE EROTIK DER SCHOKOLADE Schon Schauspieler und Regisseur Mel Gibson weiß, dass Schokolade mehr ist als nur süß: „Nach ungefähr 20 Jahren Ehe kratze ich schließlich an der Oberfläche dessen, was Frauen wollen. Und ich glaube, die Antwort liegt irgendwo zwischen Gesprächen und Schokolade“, wird er zitiert. Mit dieser Erkenntnis ist er lange nicht der einzige: Casanova bezeichnete Schokolade als das „Elixier der Liebe“. Und bekanntermaßen hatte er großen Erfolg beim weiblichen Geschlecht. Vielleicht ja auch deswegen. Was also ist dran an der süßen Versuchung?

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SÜSSE VERSUCHUNG

„Kein zweites Mal hat die Natur eine solche Fülle der wertvollsten Nährstoffe auf einem so kleinen Raum zusammengedrängt wie gerade bei der Kakaobohne.“ Alexander von Humboldt - Naturwissenschaftler

Die Kakaobeere – schon lange wissen Menschen die besondere Wirkung der Frucht zu schätzen. Aus dem Jahr 1150 vor Christus datieren die ersten Hinweise auf eine Nutzung als Nahrungsmittel, allerdings wohl eher des Fruchtfleisches, nicht der bis zu 50 Samen, der Kakaobohnen. Kurz danach waren es dann die Olmeken am Golf von Mexiko und vor allem die Mayas, die den Anbau der Kakaobäume mit ihren ovalen bis zu 30 Zentimeter langen Beeren kultivierten. Kakao galt als berauschend und erotisierend, so dass ihm sogar ein eigener Gott zugeschrieben wurde – Ek Chuah. Damit war die göttliche Frucht lange Zeit nur der Elite vorbehalten, dem Adel, Kriegern oder Priestern, war teuer und wurde sogar als Zahlungsmittel eingesetzt.

Montezuma liebte Schokolade Mit unserer heutigen Tafelschokolade, Pralinen oder Schokoriegeln freilich hatte die damalige Anwendung rein gar nichts zu tun: Kakao gab es nur in flüssiger Form. Das wusste Montezuma zu schätzen, Herrscher der Atzteken. Er trank Schokolade wie andere Wasser, weil dieses Getränk es „einem Mann erlaubt, einen ganzen Tag zu bestehen, ohne zusätzliches Essen.“ Auch, nachdem die Spanier die besondere Frucht mit nach Europa holten, blieb das jahrhundertelang so. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war es einem gewissen Rodolphe Lindt vorbehalten, die erste Tafelschokolade herzustellen. Mittlerweile war die ganz besondere Frucht in großen Teilen der Bevölkerung angekommen und nicht nur der Elite vorbehalten.

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Die Dosis macht den Unterschied Doch ist die Schokolade nun gesund, erotisierend oder sogar ein Aprodisiakum? Da scheiden sich die Geister. Schokolade senkt zwar den Blutdruck, aber nur wenn sie viel Kakao enthält und wenn man reichlich davon isst. Doch weil die süße Versuchung dummerweise eine ganze Menge Kalorien enthält, droht Übergewicht. Und das ist für Herz und Kreislauf ganz und gar nicht gesund. Auch bei einer weiteren Wirkung von Schokolade ist das so: Sie macht zwar wach und aufmerksam. Die im Kakao enthaltenen Polyphenole und Flavonole erweitern die Blutgefäße im Gehirn, eine verbesserte Wahrnehmung ist die Folge. Doch auch hier muss man schon ordentlich Schokolade futtern, um einen Effekt zu merken.

Die pure Lust am Naschen Eines aber ist unbestritten: Schokolade macht glücklich. Weniger, weil chemisch betrachtet manche Inhaltsstoffe der Kakaobohne für einen erhöhten Pegel des Glückshormons Dopamin sorgen, andere im Gehirn des Glücks- und Lustempfinden verstärken - das nämlich wird von Schokoskeptikern auch bezweifelt - sondern weil wir Schokolade mit schönen Erlebnissen verbinden, mit Kindheit, mit einem romantischen Abend, mit Liebe. So wird auch die aphrodisierende Wirkung von Schokolade vor allem mit der Bedeutung erklärt, die ihr zugeschrieben wird: Die pure Lust am Naschen, Knabbern und Schlecken von Schokolade sorgt für genug erotischen Impetus.

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DIE EROTIK DER SCHOKOLADE

Europäer sind süß Und in der Tat verraten Statistiken auf den ersten Blick einen Zusammenhang von Schokoladengenuss und erotischen Erlebnissen: In Großbritannien, Deutschland, der Schweiz und Österreich nämlich wird ziemlich viel Schokolade vertilgt. Acht bis zehn Kilogramm Naschereien jedes Jahr. Die entsprechende Kalorien werden dann aber auch wieder auf sehr zwischenmenschliche Art und Weise abtrainiert: Mit 60 bis 80mal Sex pro Jahr im Schnitt. Einer italienischen Studie zufolge trägt ein süßes Mitbringsel des Mannes zu einem auch erotisch befriedigenden Date bei. In den USA, Australien und Kanada hält man davon wohl weniger, dort liegt der Schokoladenkonsum fast um die Hälfte unter den europäischen Spitzenreitern, und mehr als 60mal intensiver körperliche Begierde pro Jahr ist dann halt auch nicht drin. In Japan wiederum nimmt man am wenigsten Schokolade zu sich …

Lieber eine Schoko Es gibt aber natürlich auch Gegenbeispiele, alle Länder mit heißen Temperaturen zum Beispiel. Dort braucht man zum Liebesspiel nicht noch einen süßen Extrakick, außerdem würde dieser sicherlich unter der glühenden Sonne ohnehin dahinschmelzen. Fast schon erschreckend ist dagegen eine andere Zahl: 40% aller Damen zwischen 18 und 55 würden hierzulande laut einer Umfrage gerne jeden zweiten Tag lieber Schokolade naschen als sich von ihrem Partner verführen lassen. Ist die süße Versuchung also wirklich erotischer als die warme Haut des Liebsten? Rund um die Feiertage ist genug Zeit, um sich vom Gegenteil zu überzeugen. Und Schokolade, Pralinen und Lebkuchen gibt es ja ohnehin im Überfluss.

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„Chemisch gesehen ist Schokolade tatsächlich das vollkommenste Nahrungsmittel der Welt.“

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GALERIE

G A L E R I E JAMES FRANCIS GILL

Pop Art: Da denkt man an Andy Warhol. Doch auch ein anderer Künstler hat sich dieser Stilrichtung verschrieben: James Francis Gill. Vor allem seine Marilyn-Monroe-Bildnisse haben ihn weltberühmt gemacht. Kürzlich war der Texaner in Coburg zu Gast. Er zeigte viele seiner Werke in der Galerie in der Remise.

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GALERIE

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JAMES FRANCIS GILL

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THEATERVORSCHAU

Zwei Premieren zum Start in das neue Jahr

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TIEFGRÜNDIGE OPER

MENSCHHEITSKULTURERBE

DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN

ANTIGONE

Oper von Leoš Janáček - In deutscher Sprache

Tragödie von Sophokles

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DARUM GEHT ES

Die Oper „Das schlaue Füchslein“ ist in seiner Handlung sehr vielschichtig. Im Vordergrund steht das Schicksal einer vom Förster eingefangenen Füchsin, die auf seinem Hof heranwächst, dann aber in den Wald flieht. Parallel dazu nehmen die Schicksale ihren Lauf. Diese Geschehen sind eingebettet in die Naturschilderung, die die ganze Oper durchzieht. Die Füchsin wird im Wald gefangen und kämpft auf dem Hof des Försters um ihre Freiheit: gegen die Kinder, die sie ärgern, den lüsternen Dackel, den Hahn, der wie der Lehrer Disziplin fordert und den sie schließlich erwürgt. In der darauffolgenden Panik gelingt ihr die Flucht. Im Wald vertreibt sie den Dachs aus seiner Höhle und findet ihren Fuchs, der mit erlesenen Umgangsformen um sie wirbt. Vom Chor der Tiere begleitet feiern die beiden Hochzeit. Bald darauf führt die Füchsin ihre Kinder in die Gefahren des Lebens ein und lehrt sie, die Falle des Försters zu meiden. Doch dann findet sie in dem Landstreicher Háraschta einen Gegner, der sie schließlich niederschießt. Der Förster lässt dies geschehen, akzeptiert das Wirken der Natur. Im Wald blickt er auf das Geschehene zurück. Er sieht ein Kind der Füchsin und einen Frosch, der gar der Enkel dessen ist, der ihm am Anfang der Handlung ins Gesicht gesprungen ist. In der Einfachheit des Alltäglichen endet das Wirken der Natur, in dem sich auch die menschliche Seele lösen kann.

A

B B

WO UND WANN SPIELT ES

Komponisten Leoš Janáček. Die Oper entstand in den Jahren 1921 bis 1923. Die deutsche Textfassung, welche in der Handlung vom Original stark abweicht, schuf Max Brod. C

Ernstplatz 1 | 96450 Coburg Telefon:

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WAS ERWARTET MICH

Eine Oper, deren Titelgestalt eine Füchsin ist, die unter Grillen, Fröschen, Hühnern, Hunden, Dachsen und allerlei anderen Tieren spielt und mit diesem Personal auch noch eine sehr ernstgemeinte, philosophische Geschichte erzählen will – eine solche Oper ist „Das schlaue Füchslein“. Janáček dachte bei seiner Komposition anders: Was dabei herauskam und allzu oft als putzige Kinderoper missverstanden und inszeniert wird, ist tief berührend. Die Geschichte über das menschliche Dasein mit seinen Höhen und Tiefen, den kurzen Augenblicken des Glücks, seiner unstillbaren Traurigkeit und den Trost, den der Komponist im Wissen um die Kraft des sich immer wieder erneuernden Lebens fand.

WANN

Die Matinee zur Premiere findet am 22. Januar statt. Es folgt die Premiere am 4. Februar und weitere Vorstellungen von Februar bis Mai 2017.

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DARUM GEHT ES

Es begann alles mit Laios, dem Herrscher von Theben. Laios wurde von Pelops verflucht und man prophezeite ihm, dass sein eigener Sohn Ödipus ihn einst töten würde und dann seine Frau Iokaste heiraten werde. Und dieser Fluch wird in der Tragödie „Antigone“ wahr. Ödipus tötet seinen Vater und heiratet die eigene Mutter. Er wird Herrscher von Theben und zeugt vier Kinder mit seiner Frau: Eteokles, Polyneikes, Antigone und Ismene. Als Ödipus sich seiner Schuld klar wird, verlässt er Theben. Die Geschwister Eteokles und Polyneikes geraten in Streit um die die Macht in Theben. Schließlich erschlagen sich beide gegenseitig auf dem Schlachtfeld. Es kommt ein neuer Herrscher an die Macht: Kreon der Bruder von Iokastes, der sogleich ein neues Gesetz erlässt: der „gute“ Sohn Eteokles dürfe beerdigt werden, der „böse“ Sohn Polyneikes jedoch nicht. Antigone beschließt darauf hin, Polyneikes eigenmächtig zu bestatten und glaubt das Volk und die Götter auf ihrer Seite. Antigones Onkel Kreon geht mit ungewohnter Härte gegen die Gesetzesbrecherin vor und zeigt sich unnachgiebig. Auch durch die Überredungskünste von Antigones Schwester Ismene und ihrem Geliebten Haimon gelingt es nicht Kreon von einer Umkehr zu überzeugen. Erst der Orakelspruch des Sehers Teiresias lässt Kreon zweifeln.

WO UND WANN SPIELT ES

Antigone ist eine Tragödie des antiken griechischen Dichters Sophokles. In Athen wahrscheinlich im Jahr 442 v. Chr. uraufgeführt, ist die Tragödie das zuerst aufgeführte Stück von Sophokles‘ „Thebanischer Trilogie“, zu der außerdem König Ödipus und Ödipus auf Kolonos gehören. Das Stück spielt in der mythischer Vorzeit im Stadtstaat Theben in Griechenland. C

WAS ERWARTET MICH

Das Schauspiel „Antigone“ gehört zum MenschheitsKulturerbe und ist heutzutage aktueller denn je. Schließlich ist seine Heldin Antigone eine Wutbürgerin, die nicht egoistisch, wohl aber auf der Basis einer zeitlosen Menschenwürde reagiert. Sich diesem Konflikt zu stellen, bedeutet sich die Grundfragen unseres Zusammenlebens zu stellen. Und das ist immer ein Gewinn. D

WANN

Antigone startet im neuen Jahr mit der Matinee am 8. Januar. Nach der Premiere am 14. Januar folgen weitere Aufführungen im Januar (19., 26., 31.) und Februar (3., 8., 10., 15). Die vorerst letzte Aufführung findet am 10. März 2017 statt.

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Wir wünschen Ihnen ein Frohes Fest!

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COBURG THEATER�VERSCHENKEN Weihnachten steht vor der Tür, und jedes Jahr ist es das gleiche Drama: Egal ob Freundin oder Freund, Frau oder Mann, Eltern oder Schwiegereltern, sie alle wollen beschenkt sein. Nur womit? Sparen Sie sich das Theater – verschenken Sie’s lieber! Die Geschenk-Abos oder Geschenk-Gutscheine des Landestheaters Coburg kommen unterm Baum garantiert gut an, und für Kurzentschlossene hat unsere Theaterkasse am Heiligen Abend auch zwischen 10.00 und 13.00 Uhr geöffnet.

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Anything Goes Musical von Cole Porter Samstag, 28. Januar 2017, 19.30 Uhr Die stumme Serenade Operette von Erich Wolfgang Korngold Donnerstag, 2. März 2017, 19.30 Uhr Die Schatzinsel Das Abenteuer-Rock-Musical von Matthias Straub und Roland Fister Samstag, 8. April 2017, 19.30 Uhr

(3 Vorstellungen)

Kommen Sie doch, wann Sie Zeit haben: 3 Karten für 30 Euro* Sie sparen mindestens 30 % gegenüber dem Einzelverkaufspreis *Bei Premieren sind die Gutscheine nicht einsetzbar

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DIE DREI UNBELIEBTESTEN GESCHENKE

VON BENEDIKT DELLERT

Weihnachten steht vor der Tür und die Jagd nach den passenden Geschenken hat begonnen. Doch diese Wahl ist gar nicht so einfach. Was soll ich nur kaufen? Will man doch nichts Einfallsloses oder gar Unnützes verschenken. Wir haben ein paar Tipps, was man auf keinen Fall verschenken sollten, will man das Weihnachtsfest nicht zu einem Fiasko werden lassen. Also keine lieblosen Fehlinvestitionen und unüberlegten Panikkäufe! Dennoch – und zur Sicherheit: Bei allem Trubel um die Geschenke zu Weihnachten das Wichtigste natürlich nicht vergessen: Kassenbon aufheben!

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OH NEIN, NICHT SCHON WIEDER – EIN SCHLAFANZUG! Es gibt echt Weihnachtsgeschenke, die gehen einfach gar nicht. Ein Beispiel gefällig? Schlafanzüge! Die will echt keiner bekommen. Weder von der Omi, noch von Mutti und schon gar nicht vom eigenen Schatzi. Findet man unter dem Weihnachtsbaum ein Paket ohne Ecken und Kanten, das sich auch noch weich anfühlt, klingeln die „Schlafanzugwarnglocken“ schon. Zwei Stücke Stoff, flauschig. Teil eins, nennen wir es einmal Hose. Diese ist meist aus schwerstem Frotteestoff gefertigt und mit einer Beinfreiheit ausgestattet, in der sogar ein Elefant reichlich Platz hätte. Dank des schmalen Gummibandes schrumpft die Hose auf den Hüftumfang eines durchschnittlich gewachsenen Mitteleuropäers. Der Vergleich mit einem Ballon liegt quasi auf der Hand. Hinzu kommt noch das Oberteil. Gerne in buntkarierten Holzfäller-Stoff, wie man ihn von der guten Biberbettwäsche kennt. Der Schnitt? Wenn vorhanden dann lässt dieser gerade so einen Unterschied von Armen und Oberkörper erkennen. Wenn jemand gerne im Schlafanzug schläft, dann soll sich dieser den doch selber kaufen. Aber bitte nicht verschenken!

WAS FÜR DIE KÜCHE? LIEBER NICHT! Soviel vorneweg: Wenn nicht ausdrücklich erwünscht, gehören Küchenhelfer, Töpfe und Schalen nicht unter den Weihnachtsbaum. Was sagt es aus, wenn man seinen Liebsten einen Schnellkochtopf oder ein Saftpresse zu Weihnachten schenkt? Wenn in Deutschlands Haushalten ein Problem nicht existiert, dann ist es die Unterversorgung mit Elektroschrott für die Küche. Kaum hat man sich an die monströse Schnippelhilfe gewöhnt, welche die halbe Arbeitsfläche belegt, zaubert das Weihnachtsfest schon den nächsten Klimbim ins Heim, den keiner braucht. Na, wie wäre es mit einem elektrischen Kartoffelschneider? Das Verschenken von Haushaltsgeräten, Töpfen und anderen Utensilien, die für das Kochen und Backen gedacht sind, drängen die Frau in die Rolle der Hausfrau. Da wollen viele Frauen aber heute nicht mehr hin. Kochen ja, aber eher, weil es notwendig ist, aber eben keine Lebenserfüllung. Also nicht den Fehler machen und etwas schenken, was an Arbeit erinnert.

GESCHENKSETS ODER DIE KRÖNUNG DER EINFALLSLOSIGKEIT! Wer Geschenksets verschenkt, der braucht gar nicht erst dazu sagen, dass sein Geschenk in diesem Jahr nicht von Herzen kommt. Das klassische zwölf-EuroVerwöhn-Set mit Feuchtigkeitscreme, Body-Milk, Duschgel und dem allseits beliebten Gästehandtuch in einem schicken Karton mit Weihnachtsstern oder Herz ist für viele zwar der Inbegriff der Festlichkeit. Und sie werden ja auch überall angeboten – in Drogerie- und Supermärkten, Kaufhäusern, Parfümerien. Und sie sehen ja auch schön aus, sind praktisch und alles ist drin. Die Wahrheit hinter einem solchen Geschenk aber heißt: Der Schenker spart sich durch so ein Set alles - Zeit, Grips und Geld. Sets sagen dem Beschenkten: Dein Geschenk hatte ein Preislimit und mehr bist du mir nicht wert. Traditionell ergänzt der Schenker beim Überreichen eines Sets: „Kann man doch immer gebrauchen.“ Dann kauf es Dir selbst, aber bitte nicht zum Verschenken, sondern zum Eigengebrauch. Na dann frohe Weihnachten!

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IN ZAHLEN

Ranking der freudigsten und nervigsten Themen Weihnachten in Deutschland 2015 17 %

Besuch auf dem Weihnachtsmarkt

83 % 18,5 % und

8,3

10 ,

20,8 % 9%

Weihnachtliche Dekoration

79,2 % 20,8 %

Geschenke auswählen / übergeben

79,2 % 26,8 %

Familienbesuche

73,2 %

11, 9%

6%

6,5 %

Für wie viele Personen werden Sie dieses Jahr zu Weihnachten Geschenke kaufen? 9, 8

2,4%

%

10,3 %

7,7 %

r

= mögen

= mögen nicht

% 12,9

%

13,5

meh

Geschenke bekommen

81,5 %

%

Wieviel wird Ihr Haushalt für die Festtage ausgeben? 265 €

Anteil der Befragten

In welche Kategorie fallen in diesem Jahr die Weihnachtsgeschenke,die Sie kaufen wollen?

Bücher und / oder E-Books 49 % Lebensmittel / Süßwaren 43 % Kleidung 37 % Spielwaren 33 %

2015

Kaufen Sie Ihre Weihnachtsgeschenke lieber online oder bei Einzelhändlern vor Ort? Beim Einzelhändler vor Ort 75 %

2016

124 €

Gutschein / Geld 54 %

Beim Einzelhändler vor Ort 71 %

Online 11 %

Egal 14 %

43 € Geschenke

Essen

Feierlichkeiten

Online 9%

Egal 20 %

Quelle: Statista 2016

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HAYFA AL MANSOUR – DAS MÄDCHEN WADJDA

Buchempfehlung Annette Berghoff, Buchhandlung RIEMANN Hatten Sie als Kind schon mal einen echten Herzenstraum, der nicht so einfach in Erfüllung ging? Genau darum geht es in diesem Buch: ein Kind sehnt sich von ganzem Herzen nach einem Fahrrad. Und von allen Seiten wird ihm klar gemacht, dass es sich so was nicht wünschen darf, weil dieser Wunsch ganz unerhört empörend ist. Ja sogar, dass mit ihm vielleicht etwas nicht stimmt, weil es sich so was überhaupt wünscht… Was macht dieses Fahrrad also zum Herzenstraum? Und warum diese große Empörung? Es ist die mit dem Rad verbundene Bewegungsfreiheit. Das Kind ist nämlich ein Mädchen namens Wadjda, und sie lebt in Riad, der Hauptstadt des Königreichs Saudi-Arabien. Es ist nun keineswegs so, als gäbe es dort keine Fahrräder. Wadjda geht jeden Tag an einem Schaufenster vorbei, in dem ihr Traumrad nur auf sie zu warten scheint. Das Mädchen wäre mit 10 Jahren auch im allerbesten Radelalter, und sie macht schon clevere Pläne, wie sie sich das benötigte Geld zusammenverdienen kann. Aber Wadjda ist und bleibt nun mal ein Mädchen! Für Mädchen in ihrem Alter gelten in Saudi-Arabien wie in den meisten islamischen Ländern gewisse Einschränkungen… Bewegungsfreiheit ist da nicht wirklich vorgesehen. Für die meisten Erwachsenen in ihrer Umgebung ist es daher wichtig, Wadjda auf das akzeptierte Normalmaß zurückzustutzen – während Wadjda wie jedes Kind versucht, ihren Traum zu verwirklichen. Dem Himmel sei Dank, das Mädchen ist stur und erfinderisch! Und sie hat einen unerwarteten Verbündeten… Ich habe wirklich mit Wadjda mitgefiebert, und mich über das Ende der Geschichte sehr gefreut.

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 304 Seiten: ISBN: 978-3-570-16378-8 12,99 Euro eBook: ISBN: 978-3-641-15242-0 9,99 Euro

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Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda (gesprochen: Wodschda) wünscht sich nichts sehnlicher als das grüne Fahrrad aus dem Laden um die Ecke. Dass Mädchen in ihrem Land gar nicht Rad fahren dürfen, interessiert den kleinen Wildfang wenig. Stattdessen setzt sie ihren Plan, sich das Geld für das Fahrrad selbst zu verdienen, geschäftstüchtig auf dem Schulhof um – bis ihr die strenge Schulleiterin auf die Schliche kommt. Da fällt Wadjda nur noch der hoch dotierte Koranwettbewerb der Schule ein; gleichzeitig eine willkommene Gelegenheit, sich wieder mit den Lehrerinnen gutzustellen. Am Ende kommt zwar alles ganz anders als gedacht, dennoch verliert Wadjda nie ihren Mut. Und so geht der lang gehegte Traum doch noch in Erfüllung …

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© Tobias Kownatzki from RazorFilm

Ein unbeirrbares Mädchen. Ein grünes Fahrrad. Und ein großer Traum.

Hayfa Al Mansour

… ist die erste Frau in Saudi-Arabien, die Filme macht, sie gilt als eine der wichtigsten Filmschaffenden des Königreichs. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Literatur von der American University in Kairo und einen Master in Regie- und Filmstudien der University of Sydney. Im Königreich wird ihre Arbeit sowohl gelobt als auch verteufelt, weil sie Diskussionen über Themen anregt, die allgemein als Tabu angesehen werden, wie Toleranz, die Gefahr des Orthodoxen und die Notwendigkeit, die traditionelle und restriktive Kultur mit kritischem Blick zu betrachten.

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ERSTKLASSIGE QUALITÄT Werkstatt & Service beim Autohaus Ernst

„Wichtig ist für uns, handwerklich einwandfreie Arbeit zu leisten und stets das Interesse des Kunden im Auge zu behalten. Wenn möglich, besprechen wir mit ihm unterschiedliche Lösungen, die zum Erfolg führen. So ist der Kunde informiert und kann selbst entscheiden.“ So bringt Geschäftsführer Joachim Ernst die Philosophie seines Werkstatteams auf den Punkt. Er kann dabei auf neun Jahrzehnte Erfahrung seines traditionellen Familienunternehmens und vor allem auf die Kompetenz seiner bestens geschulten Mitarbeiter bauen: Seine Mannschaft besteht aus sechs Meistern sowie an die 40 KFZ-Mechanikern oder Mechatronikern, Sachbearbeitern und Auszubildenden für die beiden Fachbereiche PKW auf der einen und Nutzfahrzeuge auf der anderen Seite. Sie alle haben ein Ziel: zufriedene Kunden.

Im Sinne der Sparsamkeit ist dabei das oberste Prinzip: Reparieren geht über Austauschen modernste Messtechnik nämlich geht Fehlern zunächst erst einmal auf den Grund. So vermeidet das Autohaus Ernst den unnötigen Austausch ganzer Teile, wenn es eine kleine Reparatur auch tut. Am Ende zahlt der Kunde nicht mehr als wirklich notwendig war, um einen Schaden professionell zu beheben. Nicht umsonst greifen auch kleinere Werkstätten gerne auf die Technik des Autohauses Ernst zurück. Auch bei Ersatzteilen hat das Autohaus Ernst stets den Kunden im Blick: Man berechnet nur den Listenpreis, verzichtet auf

Aufschläge wie bei anderen Werkstätten durchaus üblich. Joachim Ernst: „In und um Coburg sind Aufschläge bis zu zwölf Prozent bekannt, von denen der Kunde nichts weiß. Wir bei Ernst-Auto halten die Kosten transparent. Mit Kundenzufriedenheit spielen wir nicht.“ Und was können wir für Sie tun? Am besten anrufen unter 09561/86300 oder vorbeikommen von Montag bis Freitag jeweils von 7 bis 18 Uhr oder am Samstag zwischen 8:30 Uhr und 12:30 Uhr.

Ob Inspektion, neue Bremsen oder Unfallschaden: Beim Autohaus Ernst hat man für jede Aufgabe die richtige Lösung. Neben der großen Erfahrung baut man dabei vor allem auf modernste Technik in den Werkstätten, in der Lackiererei und Klempnerei – und das als einzige Werkstatt in Coburg als FullService-Anbieter für VW, Skoda, VW-Nutzfahrzeuge und mit einem speziellen Audi-Team für die Marke aus Ingolstadt. Fotos: Sebastian Buff

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AUTOTEST

KOMPAKTES SCHIFF

DER NEUE AUDI Q2 Die Q-Reihe war ein echter „Coup“ für Audi: Seit die Ingolstädter 2005 mit dem Q7 ins Reich der Sport Utility Vehicle eingedrungen sind, folgen regelmäßig neuen Modelle. Klar: Erfolg macht eben Spaß. Die Q-Reihe – eine Cash-„Kuh“. Warum also nicht nach dem Containerschiff Q7 und den Ausflugsdampfern Q5 und Q3 jetzt mal ein wendiges Schnellboot bauen? Gedacht, getan, Anfang November kam der Q2 auf den Markt. Und wer bisher mit BMW X1 oder einem Mercedes GLA geliebäugelt hat, könnte sich auch in den kleinen Audi vergucken.

Also ab auf die Brücke des neues Bootes aus Oberbayern. Zündung an, Motor schnurrt, mal drauf aufs Gas und quer durch die Stadt und über Land. Die 150 PS der getesteten TFSI-Variante machen dem 1,4-Tonnen Audi ganz schön Beine, angeblich geht es in knapp 9 Sekunden von 0 auf 100. Das ist mehr als ordentlich. Und wenn man dann mal unterwegs ist und flott in die Kurve geht, sollte man ja meinen, so ein Mini-SUV müsste doch ein bisschen schwanken. Aber von wegen. Das Fahrwerk sorgt für ein sicheres Gefühl. Unterstützt wird das angenehme lässige Cruisen hoch über dem Bodensatz anderer

So ein Mini-Schiffchen ist Crossover in doppelter Hinsicht: Auf der Straße fahren, aber Gelände-Outfit mit sich herumtragen, das ist bei einem SUV ja üblich. Der Q2 aber ist zudem zwar hoch über den Dingen, aber trotzdem kompakt unterwegs. Das ist schon die besondere Herausforderung. Immerhin ist der Q2 ja ein wenig kürzer als der Q3, aber eben höher als zum Beispiel ein Golf. Das könnte irgendwann komisch aussehen, tut es aber nicht. Ganz im Gegenteil. Das Design vermittelt eine klare Botschaft: Klein, na und? Kühlergrill, elegante Seitenlinie, das ist schon eine Ansage an die bisweilen spröde Konkurrenz.

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Verkehrsteilnehmer noch durch die präzise Lenkung. Auch innerstädtisch ist das natürlich hilfreich, wenn man nicht kurbeln muss wie im Fitnessstudio. Dazu hat man als Fahrer und Beifahrer im Fonds auch wirklich gute Beinfreiheit wie bei den älteren Verwandten der Q-Reihe. Irgendwo müssen bei einem Mini-SUV dann aber natürlich auch Kompromisse eingegangen werden: Zu Viert oder gar Fünft sollte man nicht unbedingt auf lange Reise gehen, zumindest nicht wenn man zu klaustrophobischen Attacken neigt. Eigentlich schade, der Kofferraum nämlich gäbe es überraschenderweise sogar her, ein paar Köfferchen unterzubringen. Der Innenraum ist ansonsten auditypisch hochwertig verarbeitet, alles an seinem Platz. Nur das ausfahrbare Head-upDisplay stört irgendwie. Ein Fremdkörper, den tollpatische Zeitgenossen bei einer falschen Bewegung sicher auch mal aus der Verankerung reißen könnten. Aber diese Befürchtung ist wirklich sehr subjektiv und die Abneigung gegen solche Displays reine Geschmackssache des Autors. Das wäre also zu verschmerzen,

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AUDI Q2

Der Coburger

Geschenk-Gutschein

was interessierten Kunden aber schon wehtun kann, sind die gepfefferten Preise für Sonderausstattungen. Dazu gehören zum Beispiel eine Sitzheizung, das angesprochene Head-up-Display, eine teil- und umklappbare Rücksitzlehne, eine Mittelarmlehne und viele andere Kleinigkeiten, aber auch das Navi, das alleine mit 2700 Euro zu Buche schlägt. So kostet unsere getestete Version über 46000 Euro, das ist schon stolz, vor allem weil die Extras davon alleine 18000 ausmachen. In der Grundversion gibt es den Q2 mit 150 PS Benziner ab gut 26000 Euro. Also wer einen Q fahren möchte, der Q7 aber zu groß und unhandlich und der Q5 und Q 3 aber zu durchschnittlich ist, und der nicht unbedingt aufs Geld schauen muss, der wird mit dem Q2 sicher glücklich.

TECHNISCHE DATEN

Audi Q2 Sport 1,4 TFSI Verbrauch (Stadt/Land/Mix)

6,3/4,6/5,2 Liter Super /100 Kilometer

Hubraum

1395 ccm

Leistung kW/PS

110 kW/ 150 PS

Fahrleistungen

Höchstgeschwindigkeit 208 km/h in 8,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h

Preis

46250,00 Euro (Grundversion 26750,00 Euro)

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Das ideale Geschenk zu Weihnachten Shoppen in 130 Geschäften in der gesamten Stadt Jetzt holen bei der VR-Bank Coburg, bei der Sparkasse Coburg−Lichtenfels oder online unter www.zentrum-coburg.de Oder machen Sie Ihren Mitarbeitern eine Freude: mit dem 44-Euro-Gutschein. Steuerfrei.

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Geschenkideen

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Den COBURGER gibt es 6 Mal im Ja Kostenlos. Verteilstellen stehen hier: http://coburgermagazin.de/download

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Für Uhrenfans: Juwelier Stahl, und für die Frau gleich noch den Schmuck. www.juwelier-stahl.de Für Kunstfans: Die Glaserei Fischer, Kunstdrucke, Grafiken, Öl und Acryl. www.glaserei-fischer.de.

Große Auszeit

Tageskarte für die Thermenlandschaft inkl. 5-Sterne Saunawelt

17,50 €

Für Wellnessfans: Ein Gutschein für die ThermeNatur Bad Rodach. www.therme-natur.de.

Auf der Seite www.gocoburg.de und www.zentrum-coburg.de bekommen Sie viele aktuelle Informationen aus der Coburger Geschäftswelt. Und die eine oder andere Geschenkidee. Also entweder erst einmal surfen, Überblick verschaffen, und dann ab in die Stadt. Oder gleich mit dem Auto, Bus, Fahrrad oder zu Fuß zum Weihnachtsshopping in Coburg. Viel Spaß dabei.

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Zu den Zeiten, in denen keine Stadtbusse fahren, können Sie stündlich mit dem Viele Parkplätze, gemütliche Gassen, zahlreiche Geschäfte: stadtein- und auswärts fahren. Voranmeldung per Telefon Coburgs Innenstadt ist Anruf-Sammel-Taxi der ideale Ort für den Weihnachtsbummel. unter 0 95 61 7 49-14 44. Zusteigepunkte sind die regulären Bushaltestellen.

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Gutscheine, die bis zum 16.12.2016, 12 Uhr, bestellt werden, erhalten Sie noch vor dem Fest.

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WEIHNACHTSSHOPPEN IN COBURG

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IDEEN FÜR TAG X WAS KOMMT UNTER DEN WEIHNACHTSBAUM?

Das Alphabet wird umgeschrieben

USB-C

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Alle Jahre wieder dieselbe Frage. Und alle Jahre wieder ausgewählte Geschenktipps des COBURGER für Weihnachten.

AUSGABE 18 / DEZEMBER 2016

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Erinnerungen auf Holz verschenken

Seit über 90 Jahren in Coburg.

(djd). Nichts ist so schön wie gemeinsame Erlebnisse, an die man gerne und lange zurückdenkt. Fotopräsente mit Schnappschüssen vom letzten Urlaub oder einem besonderen Anlass in der Familie zählen daher zu den beliebtesten Geschenke-Klassikern, die auch unter dem Weihnachtsbaum nicht fehlen dürfen. Doch jetzt lässt sich das persönliche Lieblingsfoto nochmals ganz anders in Szene setzen: Gedruckt auf Kiefernholz, wird jede Aufnahme zu einem kleinen Kunstwerk, mit dem der Beschenkte gerne sein

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Zuhause schmückt. Das Geheimnis des speziellen Fotodrucks: Die Struktur des Kiefernholzes lässt jedes Motiv in einem besonders natürlichen Look erstrahlen. Ob rustikaler oder moderner Wohnstil: Die spezielle Oberfläche und die Struktur des Holzes verleihen den Fotos ein lebendiges Design. Insbesondere Landschaftsaufnahmen kommen hier sehr gut zur Geltung, aber auch Porträts erhalten durch die Holz-Optik einen einmaligen Charme.

Fachmännisch zerkleinern

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(djd). Passionierte Hobbyköche wissen: Nur richtig scharfe Messer sind wirklich gut. „Ist ein Messer stumpf, wächst die Gefahr, sich zu schneiden. Zudem werden Kräuter, Gemüse oder Fleischstücke damit nicht zerschnitten, sondern eher gequetscht – keine gute Voraussetzung für schmackhafte Gerichte“, meint Beate Fuchs von RGZ24.de. Zudem sei es wichtig, für jeden Verwendungszweck zum passenden Messer zu greifen. Zum Putzen und Schneiden von kleinen Gemüsearten empfiehlt sich eine kurze, starre Klinge. Geht es um das Schneiden von Brot, Tomaten oder

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knusprigem Braten, ist ein Messer mit Wellenschliff das richtige Werkzeug. Um mühelos zu tranchieren, nimmt der Küchenprofi wiederum ein Messer mit glatter, langer Klinge. Das große Koch- oder Santokumesser ist ein echter Alleskönner und darf eigentlich in keiner Küche mehr fehlen – man kann es nicht nur zum Schneiden brauchen, sondern auch Kräuter und Zwiebeln fachmännisch zerkleinern. In jedem Fall zahlt es sich aus, beim Messerkauf auf langlebige Qualität zu achten.

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Glitter und Glamour

(djd). Dessous zählen zu den Dingen, die Männer besonders gerne unter den Weihnachtsbaum legen. Dabei drohen allerdings Fettnäpfchen. Überfordert sind viele Herren vor allem bei den Größen: Kauft er den BH zu klein, denkt die Frau, dass er ihre Oberweite für zu klein hält. Kauft er zu groß, fühlt sich die Frau schnell zu üppig. Die Lösung: Man sucht gemeinsam aus, das Auspacken der Dessous

unterm Weihnachtsbaum kann dann trotzdem ein schöner Moment sein. Auch wärmende Unterwäsche kann im Übrigen schön und sexy sein: Temperatur ausgleichende Shirts aus Wolle und Seide etwa kommen mit dekorativen Tüllmotiven in Lederoptik daher und sind perfekt geeignet zum Kombinieren unter Strickjacken und Blazern.

Nicht nur für Vieltelefonierer

(djd). Bis zu 85 Mal am Tage blicken SmartphoneBenutzer auf das Display ihres digitalen Alleskönners – und zwar jeden Tag! Das hat eine Studie der Universität Lancaster ergeben. Die mobilen Geräte sind heutzutage unentbehrlich geworden, ganz gleich ob man E-Mails abrufen, den Wetterbericht kontrollieren oder sogar gelegentlich noch telefonieren möchte. Alle intensiven Handynutzer werden sich daher sicherlich über eine passende, individuell gestaltete Hülle freuen. Mit wenig Aufwand lässt sich dieses Geschenk ganz nach AUSGABE 18 / DEZEMBER 2016

Wunsch entwerfen. Die Hülle fürs Smartphone ist praktisch und schön zugleich: Sie schützt das Gerät vor Stößen und Stürzen und gibt dem Massenprodukt zudem eine unverwechselbare Optik – etwa mit einem Foto des Partners oder dem schönsten Schnappschuss aus dem letzten Urlaub. Eine Handyhülle als persönliches Geschenk zu gestalten, ist bei verschiedenen Anbietern kinderleicht. Dabei kann man aus verschiedenen Varianten etwa zum Zuklappen oder mit separaten Fächern für Kreditund Visitenkarten auswählen. C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N

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Ja, ich will … DER SCHÖNSTE TAG

Heiraten ist im Trend

Heiraten ist eine wunderbare Sache, solange es nicht zur Gewohnheit wird, wusste schon William Summerset Maugham. Der schönste Tag des Lebens soll einmalig sein und bleiben, außerdem ist so eine Hochzeit ja auch keine billige Angelegenheit. Und eine Scheidung erst recht nicht. Drum prüfe, wer sich ewig binde, heißt es daher nicht ganz zu Unrecht. Nun können wir zur richtigen Partnerwahl natürlich keine Aussage treffen, wohl aber zum richtigen Rahmen für die Hochzeit. Trends und Fakten rund ums Heiraten 2017.

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Wer heiratet, wird nie so glücklich, als er wünscht, aber auch nie so unglücklich, als er fürchtet. Unbekannt

… auch to go !

Die SuSHi&Wine Bar im Restaurant Victoria Grill

(djd). Heiraten kommt nicht aus der Mode: Auch 2017 werden sich vermutlich wieder etwa 400.000 Paare in Deutschland das Jawort geben. Sie ignorieren alle Scheidungsstatistiken und glauben ganz fest daran, dass die Trauung der schönste Tag in ihrem Leben sein wird. Entsprechend bedeutsam ist die Hochzeitsfeier. Sie wird meist schon monatelang im Voraus geplant. Aber was ist den Deutschen dabei am Wichtigsten? Überraschende Antwort: Einer repräsentativen Umfrage der CreditPlus Bank zufolge ist für 74 Prozent der Befragten eine opulente Hochzeitstorte ein absolutes „Must Have“ - ein teures Hochzeitskleid ist dagegen nur für 29 Prozent der Befragten von großer Bedeutung. Das traditionelle Backwerk liegt inzwischen auf Rang eins der wichtigsten Bestandteile einer Hochzeit. Um die Torte ranken sich wie bei anderen Hochzeitsritualen diverse Legenden: Wer beim Anschneiden des Kuchens die Hand oben habe, so heißt es, der führe auch in der Ehe. Außerdem symbolisiert jede Etage einer Hochzeitstorte einen Lebensabschnitt. Der Klassiker unter den Hochzeitstorten sind dabei fünf Etagen. Backen sollte so eine Hochzeitstorte übrigens niemals das Brautpaar selbst, das könnte Unglück bringen. Und nach altem Brauch werden eine geröstete und eine rohe Kaffeebohne in den Kuchen eingebacken. Wer die geröstete Bohne findet, wird sich schon bald verloben, wer die andere entdeckt, wird ein Leben lang allein bleiben.

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Ein paar Tipps unserer Werbekunden rund ums Hochzeitsfest in der Region: Stilvoll feiern in wunderschönen Räumen, bei bester Küche und mit romantischen Zimmern kann man in der Goldenen Traube in Coburg. Egal, ob für ein rauschendes Fest oder die intime Feier. Die Goldene Traube bietet auch ein spezielles Hochzeitsarrangement an – ein echter Rundum-Service.

Auf Platz zwei der Dinge, die zu einer Hochzeit unbedingt dazu gehören, folgen das festliche Essen im Restaurant (68 Prozent) und die Flitterwochen (65 Prozent). 54 Prozent der Befragten finden den Polterabend - also die Party vor der eigentlichen Feier - unverzichtbar. Auch diese Zahl ist gegenüber der Vorjahresumfrage deutlich gestiegen. Die Hochzeitsnacht in einem Hotel würden sich mit 31 Prozent deutlich mehr Paare gönnen, verglichen mit früheren Umfragen. Für ein gelungenes Fest mit allem Drum und Dran sind 40 Prozent der Deutschen bereit, mehr als 5.000 Euro auszugeben. Die Flitterwochen sind in dieses Budget noch nicht einmal eingerechnet. 30 Prozent der Deutschen, die einer Hochzeit offen gegenüberstehen, sind angesichts der Ausgaben bereit, einen Kredit dafür aufzunehmen. 13 Prozent planen sogar mit einem Budget von über 10.000 Euro. Die meisten Brautpaare haben so oder so einen großen Wunsch: Ihr Hochzeitstag soll für sie und für ihre Gäste unvergesslich werden. Man hat oftmals viele Ideen, merkt aber schnell, dass es ohne eine zielstrebige Planung nicht funktioniert. Deshalb hilft es, alle Ideen, Entscheidungen und Aufgaben zu notieren und Schritt für Schritt abzuarbeiten. Dabei solle man beispielsweise auch an wichtige Details wie die Auswahl der Getränke, an die Gestaltung des Geschenketisches oder die Betreuung der eingeladenen Kinder denken. Am einfachsten ist es natürlich, eine professionelle Hochzeitsplanerin zu beauftragen.

Damit Mann auch perfekt gekleidet in den neuen Lebensabschnitt startet, gibt es in der Region vor allem eine Adresse: Roberto Bauer Herrenmoden in Lichtenfels. Jahrzehntelange Erfahrung, außergewöhnliche Kollektionen, Anzüge von der Stange oder nach Maß. Für die schönsten Bilder an dem einmaligen Tag ist sebastian buff photography die erste Adresse. Sein Motto: Premium Wedding Photography. Sebastian Buff sorgt mit seinem Team dafür, dass der besondere Tag auch in ganz besonderer Erinnerung bleibt. Quelle: djd | Fotos: Sebastian Buff

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100% Originalität

und Stil

V.l.: Christine Räder, Roberto Bauer,Sara Bauer-Oertel, Hildegard Völker

ROBERTO BAUER Herrenmoden in Lichtenfels ROBERTO BAUER steht für Stil seit 1986. Seine Kreativität und langjährige Erfahrung führen im Zusammenspiel mit der Auswahl und Qualität seines Sortiments zu einem beeindruckenden Ganzen. Er gilt als Trendscout der ganzen Branche. Er weiß, wie „Mann“ sich kleidet. Gerade auch am schönsten Tag des Lebens – der Hochzeit. Um das richtige Sortiment für seine Kunden zu finden, sind er und seine Tochter Sara Bauer-Oertel regelmäßig national und international unterwegs. Und das nicht nur anlässlich der Modemessen. Für beide ist es wichtig, permanent neue Trends und Marken zu entdecken oder um zu prüfen, ob eine Marke ihren Zenit überschritten hat. Ziel ist es, die Qualität hoch zu halten mit Ware, die nicht überall zu finden ist. Roberto Bauer und seine Tochter übernehmen Verantwortung für das Äußere der Kunden. Und auch bei der Hochzeitskleidung geht es um Individualität. Dieser Tag wird ganz bewusst gefeiert und zu diesem Bewusstsein gehört das richtige Hochzeitsoutfit. Vieles ist erlaubt. ROBERTO BAUER empfiehlt, sich hauptsächlich am Hochzeitskleid der Braut zu orientieren. Wobei Stil, Farbe und Jahreszeit ebenfalls wichtige Entscheidungskriterien sind. Neben Anzugkollektionen von HUGO, SCABAL, BALDESSARINI, TAGLIATORE und DRESSLER fertigt Roberto Bauer alternativ den Hochzeitsanzug nach Maß. Ein Vorteil ist, dass man bei ROBERTO BAUER auf Stoffe, Schnitte, Zutaten und Farbe individuell eingehen kann und Einfluss auf Größe und Maße hat. Der Kunde konfiguriert seinen eigenen Anzug und hat das Gefühl, etwas Einzigartiges zu besitzen. Weste, Krawatte, AUSGABE 18 / DEZEMBER 2016

Fliege, Plastron, Hosenträger, Einstecktuch, Schuhe und individuell angefertigte Manschettenknöpfe. Und selbst für die Blumenkinder gibt es die passende Weste und Krawatte abgestimmt auf Braut und Bräutigam. Ein Hochzeitsanzug ist heutzutage erschwinglich. Ein Anzug von Stange beginnt etwa bei 449 Euro, ein Maßanzug ist echte Handarbeit und bewegt sich zwischen 800 und 1.000 Euro. Dabei achtet man bei ROBERTO BAUER darauf, dass der Maßanzug „alltagstauglich“ ist. Und kleine Änderungen nach dem Fest gehören zum Service dazu. Denn auch für die Zeit nach der Hochzeit ist „Mann“ bei ROBERTO BAUER an der richtigen Adresse: Er führt außergewöhnliche Kollektionen von Tagliatore, Herno, Jacob Cohën, Peuterey, Phil Petter, PT01, Handstich, Stone Island, Hackett London, Frauenschuh Kitzbühel und viele mehr.

ROBERTO BAUER, Herrenmodenspezialist in Lichtenfels seit 1986. Hochzeitskleidung Maßanfertigung Geschenkservice, Gutscheine Beratung zu Hause Beratung zu „Strategisch Kleiden“/Firmenbetreuung

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IN EIGENER SACHE

IN EIGENER SACHE COBURGER MIT NEUEM VERLAG

COBURGER-WEIHNACHTSGEWINNSPIEL

GROSSER DANK AN PETER EINHEUSER

Ein gutgemachtes Magazin mit interessanten journalistischen Geschichten, tollen Fotos, ehrlicher Meinung, Satire, Karikaturen und Texten zum Schmunzeln, auf bestem Papier gedruckt, damit ist der COBURGER 2012 angetreten. Achtzehn COBURGER sind seither erschienen. Im Laufe der Jahre sind außerdem zahlreiche Sonderausgaben entwickelt und produziert worden. Der COBURGER hat sich damit als Premium-Produkt einen festen Platz in der Medienlandschaft erarbeitet. Und er wird sich weiter entwickeln: Dazu übernimmt ab 1. Januar 2017 die Marketingagentur markatus den Verlag des Magazins. Die 2003 gegründete Agentur betreibt neben ihrem Gründungssitz in Coburg ein weiteres Büro in Berlin und wird mit ihrem 12-köpfigen Team für die Heftproduktion verantwortlich zeichnen. Herausgeber, Chefradakteur und Ansprechpartner in allen Belangen rund um das Magazin bleibt Wolfram Hegen.

PREISE IM WERT VON FAST 2000 EURO

Herbst dieses Jahres aus Altersgründen aus dem Management und aus dem Verlag zurückgezogen hat. „Ich danke meinem Freund Peter für die langjährige Aufbauarbeit. Ohne seine Kreativität, seine Erfahrung und seine Disziplin würde es das Magazin in der Qualität nicht geben. Der COBURGER hat Peter Einheuser viel zu verdanken“, so sein langjähriger Weggefährte und Mitherausgeber Wolfram Hegen. Peter Einheuser werde daher auch immer als Gründungsherausgeber gewürdigt und bleibe dem COBURGER freundschaftlich verbunden.

Dieser Schritt war erforderlich geworden, nachdem sich Peter Einheuser, einer der beiden Geschäftsführer des Verlags und Herausgeber des COBURGER, im

„Ich freue mich umso mehr, mit markatus einen professionellen Partner mit hohem regionalen Bekanntheitsgrad gefunden zu haben, der den COBURGER sicher mit dem gleichen Qualitätsanspruch verlegen wird, der die Alleinstellung des Hefts ausmacht“, betont Hegen. markatus-Gründer Björn Hieber fügt an: „Für uns ist das Magazin ein regionales Premiumprodukt, das unser Produktportfolio exzellent erweitert. Der COBURGER passt zu uns als Kreativagentur und unseren zahlreichen regionalen Kunden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Wolfram Hegen.“

HIER GIBTS DEN COBURGER

SORRY

Was bringt der schönste COBURGER, wenn ihn niemand verteilen würde. Deswegen ganz herzlichen Dank für die Unterstützung an die vielen Geschäfte, Läden, Restaurants, Cafes, Tankstellen, Friseure, Kanzleien, Arztpraxen und anderen Institutionen und Organisationen, die den COBURGER bei sich zum Mitnehmen auslegen. Und von uns natürlich die Empfehlung, diese Partner auch entsprechend zu unterstützen. Die komplette Liste gibt es unter www.coburgermagazin.de.

In der letzten Ausgabe haben wir einen kleinen Fehler gemacht: Unser redaktioneller Mitarbeiter Benedikt Dellert hat einige Geschichten geschrieben. Wie man gesund in Herbst und Winter startet zum Beispiel, wie man sicher auf den Straßen unterwegs ist oder wie man am besten spart. Dabei haben wir ihn gar nicht als Autor erwähnt. Auch im Impressum haben wir ihn schlichtweg unterschlagen. Das gehört sich nicht. Daher entschuldigen wir uns. Dieses Mal ist uns das nicht passiert.

DANKE AN DIE VERTEILER

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Ok, es wird nicht leicht. Ein bisschen anstrengen muss man sich schon. Fragen beantworten, die man nicht einfach nur googeln kann. Jeden Tag eine. Ein Lösungswort erarbeiten. Aber dann winken ja auch Preise im Wert von fast 2000 Euro von unseren Werbepartnern Art9 interactive, Feyler Lebkuchen, Frind Mode, Glaserei Fischer, Golfclub Hauptsmoorwald Bamberg, Goldene Traube, Juwelier Stahl, Landestheater Coburg, Semmel-Concerts, ThermeNatur Bad Rodach und der Aktionsgemeinschaft Zentrum Coburg. Also am besten mitmachen, beim großen COBURGERWeihnachtsgewinnspiel 2017. Vom 9. bis zum 16. Dezember auf facebook.com/CoburgerMagazin. Viel Erfolg. Die Gewinner werden dann auch im nächsten COBURGER bekannt gegeben.

GLATT VERGESSEN

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Politik.

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COBURGER POLITESSEN: BEQUEME HASSOBJEKTE

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VERWAISTE ELTERN: WENN ALLES ZUR NEBENSACHE WIRD

WOLFGANG HEYDER: DER HSC IN DIE HANDBALL-BUNDESLIGA

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ALLE VON HIER: DIE 10 BEKANNTESTEN COBURGER.

WARTEN, OB DER ARZT KOMMT: KEINER WILL AUFS LAND

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Seit einem Jahr gibt es den COBURGER nun kostenlos zum Mitnehmen. Der Vorteil: ein ganz besonderes Magazin zum Nulltarif. Der Nachteil: Wer zu spät kommt, kommt zu spät … kein COBURGER mehr da. Außerdem hat nicht jeder hat die Möglichkeit, sich in der Stadt an einer der Verteilstellen ein Magazin zu organisieren: Wer nicht mehr gut zu Fuß ist zum Beispiel, oder wer gar nicht in Coburg wohnt. Deswegen gibt es ab der ersten Ausgabe 2017 wieder einen Aboservice: Den COBURGER abonnieren, sechs Ausgaben jährlich für 30 Euro inkl. Versand innerhalb Deutschlands. Abo abschließen ganz einfach unter www.coburgermagazin.de. Auch ein ideales Weihnachtsgeschenk!

AUSGABE 18 / DEZEMBER 2016

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MONACO FRANKE

DER MONACO FRANKE NEUES AUS DER HAUPTSTADT Wir befinden uns im Jahre 2016 n.Chr. Die ganze Welt spricht von den US-Wahlen und vom Überraschungssieg Donald Trumps … die ganze Welt?! Nein! Ein von patriotischen Oberfranken bevölkertes 40.000-Seelen-Städtla namens Coburg schert sich einen Sch… um das, was da gerade in den United States Of Neandertal passiert und dreht sich lieber um sich selbst. Denn: In diesem Jahr schenkt die Stadt Coburg der britischen Königin Queen Elizabeth II. ihren Weihnachtsbaum für Windsor Castle. Was für eine Ehre und allweil a große Sach! Jedenfalls für die Coburcher. Also um ganz ehrlich zu saa: Hauptsächlich für die Coburcher! Denn ganz echt jetzt, liebe Leut‘: What a Gschiss um an Baum! Genauer gesagt eine Nordmanntanne, wie es sie zigtausendfach gibt … sollte man jedenfalls meinen. Doch natürlich ist diese sorgsam ausgewählte, zehn Meter hohe Tanne kein Baum wie jeder andere, sondern ein ganz besonderes Prachtexemplar; perfekt gewachsen, so wie ein Baum eben nur hier – gewissermaßen auf königlichem Boden – wachsen konnte. Denn er stammt nicht irgendwoher, sondern aus dem Callenberger Forst. Das westlich von Coburg gelegene dreiflügelige Schloss Callenberg, zu dessen Land der Forst gehört, ist das Jagd- und Sommerschloss der Herzöge von Sachsen-Coburg.

garschdigen, g’rupften G’selln hod ma der Queen jedenfalls ned kumma derf ‘n! Scho kloar! Nun haben die wenigsten von uns in ihrem Wohnzimmer Platz für eine zehn Meter hohe Tanne. Was einen schönen Christbaum ausmacht, das ist aber immer und überall gleich, egal ob nun zehn Meter hoch oder nur 80 Zentimeter klein und auf einem Höckerchen stehend; egal ob in Franken, Oberbayern oder England. Er sollte möglichst eine schöne Spitze haben und keine geknickten Äste. Die Zweige sollten möglichst gleichmäßig gewachsen sein und der Abstand zwischen ihnen nicht zu groß und nicht zu klein, damit man ihn schön behängen kann und beim traditionellen „Christbaumloben“ mit ihm angeben kann (wenichstens a bisserla!). Natürlich sollte er möglichst wenig nadeln. Schließlich darf der Stamm nicht zu dick sein und so akkurat abgesägt, dass er gut in den Christbaumständer passt. Schätzla, den host doch Du letztes Joahr nauf in‘ Dachboden, oder?

Prinz Albert von Coburg war es ja, der seinerzeit im vorvorigen Jahrhundert die Tradition des Weihnachtsbaumes überhaupt erst nach England brachte. Für Ihre Majestät und die königliche Familie durfte es deshalb natürlich keine gewöhnliche Tanne aus dem Frankenwald oder sonstwoher sein. Also überlegte man, und kam auf Callenberg. Da Elizabeth II. ja nun mal von der Linie SachsenCoburg abstammt, war es sinnig, einen Baum zu wählen, der daherkommt, wo gewissermaßen auch sie ihre Wurzeln hat. Grod ned, dass sa nuch an Nachweis gebraucht hätten, der belegt, dass es sich um eine „blaublütige“ Tanne handelt. Einen Stammbaum sozusagen. Vielleicht half ja deshalb auch Prinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha als Jurymitglied bei „CSDS“ („Coburg sucht die Supertanne“) mit, die richtige Tanne auszuwählen, die auch die strengen Vorgaben der Stadt Windsor erfüllte und alle „Konkurrenten“ ausstach. Mit so am

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Iech? Echt jetzt? Hmhh, worschd, den wer’ ma scho widder finden! Kurzum: Es is a Ploch, Joahr für Joahr des berfeggde Bäumla für dahaam zu finden. Und zu teuer derf ’s ja aa ned saa! Diese Probleme haben die Queen und ihr Gemahl Prinz Philipp nicht. Sie bekommen ihren Baum frei Haus geliefert. Am 11. November wurde die Callenberger Tanne gefällt, am 14. mit großem Brimborium auf dem Albertsplatz Richtung England verabschiedet. Im „Christmas Tree Express for the Queen“ ging es anschließend auf die Insel – über Coburgs Partnerstadt Oudenaarde, Calais, Dover und weiter nach Windsor in der Grafschaft Berkshire, ein paar Kilometer westlich von London. Dort wurde der Baum, der auf der langen Fahrt zum Glück unbeschädigt blieb (nicht auszudenken, was alles hätte passieren können und was das nach sich gezogen hätte!), schließlich geschmückt und aufgestellt.

© Tim Cordell

AUSGABE 18 / DEZEMBER 2016


Die Unperfekten Die Queen hat sich den Baum aus Coburg extra für Schloss Windsor gewünscht, da die königliche Familie dort dieses Jahr das Weihnachtsfest verbringt. Die 2.000 goldenen Christbaumkugeln übrigens, mit denen er behängt wurde, haben Schüler der Berufsfachschule Glas in Lauscha gefertigt. Die Lichterkette kommt aus Cortendorf. Beides ebenfalls ein Geschenk der Stadt. „Oh Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter!“ Queen Elizabeth und Philipp, Charles und Camilla und ganz sicher auch Harry, Kate, William und Elizabeths Urenkel werden ihre Freude an dem Weihnachtsgeschenk aus Oberfranken haben. Wer aber fei gemeint hat, der Coburger Baum kommt ganz groß raus, den muss der Monaco enttäuschen! Zwar wird auch das britische Fernsehen über die Gabe aus Coburg berichten. Der berühmteste englische Christbaum wird aber nicht der in Windsor sein, sondern der im Buckingham Palace, dem Hauptwohnsitz der königlichen Familie! Dort wird alljährlich die Weihnachtsansprache der Queen an ihr Volk aufgezeichnet, die dann am 25. Dezember von der BBC ausgestrahlt und von Millionen Briten gesehen wird – mit Elizabeth II. vor einem anderen festlich geschmückten, funkelnden Baum. Trotzdem: Die Coburger Aktion ist die beste Werbung für die Stadt und ein echter Coup vom Stadtmarketing. Und das Beste: Das Ganze kostet die Stadt dank Sponsoren keinen müden Cent, weder einen Eurocent noch einen britischen Penny. Alles in allem ein Wahnsinnsaufwand, den die Coburger da betrieben haben, um ein bisschen Publicity zu bekommen. Immerhin hat man damit in diesem Jahr der Stadt München die Show gestohlen, die um ihren Christbaum auf dem Marienplatz auch immer ein „Mordsgschiss“ macht. Bis Coburg oder gar bis Windsor reicht der Blick hier aber auch anno 2016 n. Chr. nicht. „Schön wie nie“ sei der Baum in diesem Jahr, jubelten die Münchner Boulevardzeitungen. Nur die Franken wissen: Früher war mehr Lametta! Die Münchner Weißtanne stammt eben „nur“ aus der Gemeinde Weiler-Simmerberg im Allgäu und kann sich nicht mit royalen Federn schmücken. Schätzla, schau wie iech schau!

AUSGABE 18 / DEZEMBER 2016

„Einen Scheiß muss ich“ brüllt Tommy Jaud in seinem Bestseller, „Hauptsache, Ihr habt Spaß“ schreit Media Markt in seiner Werbekampagne. Sie wären nicht so erfolgreich mit Ihrer plakativen Art der Publikumsansprache, träfen sie nicht einen Nerv, wären sie nicht wie ein Ventil für ein tief in der Gesellschaft bohrendes Unbehagen: Bin ich genug? Bin ich perfekt? Erfülle ich die Norm? Wir zählen unsere Schritte und Kalorien, wir straffen unsere Lider, wir stählen unsere Muskeln, wir tönen und färben, wir kochen in perfekten Küchen, wir ernähren uns vegan, vegetarisch oder glutenfrei, wir checken unsere Strompreise, wir lassen uns coachen, wir lernen lebenslang, wir tunen, stylen, pimpen – und auch vor unseren Kindern machen wir nicht halt, peitschen sie durch Schule und Studium. Es ist schon paradox: Ausgerechnet eine freie Gesellschaft hat sich unfrei gemacht, ist Sklave der permanenten Selbstoptimierung. Eigentlich ist das Streben nach Perfektion aus evolutionärer Sicht sinnvoll. Wer sich am besten anpasst an Lebensbedingungen, hat die besten Überlebenschancen. Das ist in einer modernen Gesellschaft weniger eine wirklich existenzielle Frage von Leben und Tod, von Fressen oder Gefressen-Werden. Aber es ist eine Frage von Erfolg oder Misserfolg. Wer gut aussieht, gebildet daherreden kann, gepflegt ist, fit, vital und sexy, wer also alles in allem perfekt wirkt oder zumindest danach strebt, hat größere Chancen auf gesellschaftlichen, beruflichen und wirtschaftlichen Erfolg, hat zumindest einen leichteren Zugang zu interessanten Optionen. Ob er oder sie was kann oder nicht, ist sekundär.Die Unperfekten haben dagegen gute Chancen, im Mittelmaß zu verschwinden oder gar als Einsiedler oder Außenseiter zu enden. Ob sie was können oder nicht, ist auch sekundär. Dieses Streben nach Perfektion nämlich hat sich vom gesellschaftlichen Erfolg abgekoppelt. Die Selbstoptimierung hat sich verselbständigt, sich zu einem eigenen Markt entwickelt mit einem großen Versprechen: Wenn Du trainierst, läufst, dich gesund ernährst, faltenfrei bist, schöne Haare ist, das perfekte Styling, wenn Du also das Optimum aus Dir herausholst, wirst Du Erfolg haben, tolle Männer, tolle Frauen, Geld, Anerkennung, Bewunderung, alles in allem: Du wirst glücklich sein. Eine glatte Lüge. Die permanente Selbstoptimierung ihrer selbst willen macht uns unfrei und unglücklich. Wir unterwerfen uns einem fremdbestimmten Wettbewerb, den wir nicht gewinnen können, weil es immer andere gibt, die erfolgreicher, schöner, reicher sind. Wir werden nicht alle Erfolg haben können, viele werden eben Mittelmaß bleiben oder Außenseiter sein. Na und? Einen Scheiß müssen wir, Hauptsache, wir haben Spaß.

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Coburger | Das Magazin erscheint wieder im Februar 2017 Anzeigenschluss ist der 03.02.2017

© Red Nose | Mike Flanagan

Am Stammtisch „Ich liebe Politiker auf Wahlplakaten. Sie sind tragbar, reden kein dummes Zeug und sind leicht zu entfernen!“

Zitat Edmund Stoiber, CSU „Liberalität heißt doch nicht, für alles offen zu sein und alles zu tolerieren! Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht!“

Wolfram Weidner „Politik machen: Den Leuten so viel Angst einjagen, dass ihnen jede Lösung recht ist.“

Fahr schneller. Wir werden schon wieder überholt! 82

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AUSGABE 18 / DEZEMBER 2016


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SEMMEL CONCERTS 2017 Aktuell wird sie wieder gesucht: die beste Stimme Deutschlands. Die beliebte und erfolgreiche Musik-Show “The Voice Of Germany” begeistert wieder ganz Fernseh-Deutschland. Im Anschluss an die TV-Sendung gehen die besten vier Talente und zwei Wildcard-Gewinner gemeinsam mit einer großen Liveband auf Tour. Auch, wenn zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht feststeht, wer es unter die letzten vier schafft, so ist der Ansturm auf die Tickets für die Tournee schon jetzt gewaltig. Also am Besten gleich Tickets sichern für das Konzert in Suhl am 9. Januar 2017 oder am 10. Januar 2017 in Hof.

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28.01.2017 Hof Freiheitshalle PRÄSENTIERT:

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Roland Kaiser ist zweifelsohne im pop-kulturellen Kosmos Deutschlands eine Größe, mit der auch nach über 40 Jahren Karriere noch zu rechnen ist. Mit über 90 Millionen verkauften Tonträgern zählt der gebürtige Berliner zu den bekanntesten Protagonisten des deutschen Schlagers. Mit seinem letzten Album „Seelenbahnen“ gelang Kaiser 2014 ein grandioses Comeback, es erreichte Goldstatus. Jetzt beweist der Sänger mit dem Nachfolger ,,Auf den Kopf gestellt" erneut, dass er sich weiter entwickeln, einen Schritt nach vorne machen und seine Fans mitnehmen kann. Davon kann sich jeder Fan selbst überzeugen, am 22. März 2017 in Suhl. Ein ganz besonderer Dreierpack ist auch auf Tour: Ute Freudenberg, Christian Lais und Sängerin und Violinistin Franziska Wiese als Gast. Ihre Tournee „Lebenslinien LIVE 2017“ führt sie am 21. Mai 2017 auch nach Suhl. Ein Abend mit vielen untervergänglichen Songs. Weitere Informationen, alle Konzerte mit vielen nationalen und internationalen Stars und Tickets unter www.semmel.de oder unter www.eventim.de. Und vieles zum Lesen außerdem im Online-Magazin www.entertainmag.de.

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09.02.2017 Hof Freiheitshalle PRÄSENTIERT:

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NEUES AUS DEM REICH DER SCHATTEN 14.02.2017 Suhl Congress Centrum

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Sonne scheint für alle live 2017

26.08.2017 Steinbach-Langenbach Naturbühne

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Verstehen ist einfach. Wenn man einen Finanzpartner hat, der die Region und ihre Menschen kennt. Sprechen Sie mit uns.

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