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Coburger - Das Magazin #31

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Nr. 31 | Februar 2019

Gesellschaft. Kultur. Wirtschaft. Politik.

Über

70%

n den der Befragten finde ativ“ rm fo COBURGER „in “. am lts und „unterha räsentativen Ergebnis einer rep Universität Telefonumfrage der 2019 Bamberg im Januar in Coburg.

Zum Mitnehmen


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AUSGABE 31 / FEBRUAR 2019


Der Winter geht, Bilder von Rainer Brabec kommen: In diesem COBURGER in der Galerie ab Seite 88.

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INHALT

AUSGABE 31 | FEBRUAR 2019

6 8 10 76 87 96 98

CHRIS WINTER

SEBASTIAN BUFF

GABI ARNOLD

LISA BRAUNERSREUTHER WOLFRAM HEGEN VAL THOERMER SEBASTIAN BUFF

VERSCHIEDENE AUTOREN

4

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WENN ZEUGEN ZU TÄTERN WERDEN Verhalten am Unfallort

20 „SCHAU“FENSTER Ladenbesitzerinnen in Coburg 26

AVANTGARDE DES NATIONALSOZIALISMUS Interview über dunkles Kapitel Stadtgeschichte

WAS GEHT? 30 Sonderthema Anfang 36

EIN ANFANG IST GEMACHT Mit Parkinson auf dem eBike nach Gotha

MACHERIN 40 Petra Kammerscheid COBURGS BESTE 42 Schreiner Coburg und süc//dacor

HEIDI SCHULZ-SCHEIDT VAL THOERMER

52

BENEDIKT DELLERT

58

RAINER BRABEC

88

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EDITORIAL STADTGESPRÄCHE STADT IM BILD KULTURTIPPS IN EIGENER SACHE MONACO FRANKE DAS LETZTE

HIER WOHNTE … ... das Dorfschulmeisterlein

SPANNUNGSGELADENE ALLESKÖNNER Die Geschichte des E-Bike

GALERIE Galerie

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Die Basilika Vierzehnheiligen: Prächtige Kulisse für den Auftakt des Musiksommer Obermain 2019.

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© Berti Steiner

Mehr im Advertorial im neuen Kulturteil auf Seite 81.


EDITORIAL

EDITORIAL WOLFRAM HEGEN Das Jahr wechselt von Jahr zu Jahr geräuschloser, vielleicht eine Folge zunehmender Lebenserfahrung, die bei jahresanfangsüblichen Vorhaben für ein besseres, gesünderes, entspannteres, ehrlicheres, zufriedeneres Leben mittlerweile nur noch müde abwinkt, hat sie doch gelernt, dass ein Vorsatz nicht erfolgreicher umsetzbar wird, nur weil er in der Silvesternacht getroffen wurde, eher im Gegenteil: Der Genussmittelgenuss trübt allzu oft schon am Neujahrsmorgen die Erinnerung. Der aber hielt sich beim jüngsten schon wieder Wochen zurückliegenden Jahreswechsel in Grenzen, und so bleibt das Wissen erhalten - um den einen oder anderen geschmetterten Rocksong, und um eine nahezu minutenlange Luftgitarreneinlage, von der es sogar Videoaufnahmen gibt, der Veröffentlichung peinlich wäre, aber die bekommen ja nur die anwesenden Freunde zu Gesicht. Hoffentlich. Keine Vorsätze also? Doch, natürlich schon, aber erst einige Tage später in der nüchternen Umgebung des Büros, und nicht das persönliche Leben betreffend, sondern den nächsten Zyklus dieses Magazins, das sich im – hoffentlich nicht – verflixten siebten Jahr befindet, und damit es eben nicht verflixt wird, muss sich auch der COBURGER immer wieder neu erfinden. Dazu haben wir eine repräsentative Umfrage in Coburg durchführen lassen, deren wichtigstes Ergebnis auf der Titelseite zu finden ist, was uns stolz macht und uns bestätigt, aber auch Ansporn ist, neugierig zu bleiben. Also haben wir auch zur Stadtpolitik, zu Themen, zu Personen viele Fragen gestellt, deren Antworten ein spannendes Bild ergeben, das wir im Laufe des Jahres immer wieder zeichnen werden im Vorfeld der Kommunalwahlen 2020. Also tragen wir ab sofort den Untertitel „Gesellschaft. Kultur. Wirtschaft. Politik.“ und lassen den „Lifestyle“ hinter uns, dieses rein konsumorientierte belanglose Wort. Also fassen wir in Zukunft alles zum Thema Kultur auf vielen Seiten gegen Ende des Magazins zusammen – Veranstaltungen, Ausstellungen, Buchtipp, Theater. Also haben wir neben den Stadtgesprächen ab sofort auch Stadtbilder mit im Magazin, eines oder mehrere, die fotografisch ein Thema zu erfassen versuchen. Also haben wir in dieser ersten Ausgabe 2019 das Sonderthema „Anfang“ gewählt mit Geschichten über die ersten Lebensjahre und über späte Lebensabschnitte, in denen man auch Neues anfangen kann und muss, wie Prinz Andreas von Sachsen Coburg und Gotha erzählt, der, selbst erkrankt, eine Benefizaktion „Gemeinsam gegen Parkinson“ gestartet hat. Und wir haben ein Interview über die Anfänge des Nationalsozialismus in Deutschland und die traurige Rolle als „Avantgarde“ der Stadt Coburg im Magazin, die vor genau 90 Jahren die absolute Mehrheit im Coburger Stadtrat errang – 1929. Aber natürlich haben wir auch in diesem Jahr viel Vertrautes im Magazin – und viel Schönes, wie wir hoffen: Bilderstrecken aus der Coburger Innenstadt mit ganz besonderes Menschen, unsere Galerie mit Bildern von Rainer Brabec, der in den letzten Ausgaben schon mit seinen Panoramabildern aus Oudenaarde und von der Isle of Wight beeindruckt hat, außerdem endlich mal wieder eine „Macherin“ in unserer „Macher“-Serie. So, jetzt sind Sie dran. P.S. Erinnernd an den letzten COBURGER 2018: Gesucht wird immer noch ein Jahresmotto P.P.S. Erinnernd an den letzten COBURGER 2018: Originelle Prinz-Albert-Fotos gesucht, mehr unter „In eigener Sache“ in diesem Magazin

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INHALT

30 WAS GEHT?

Sonderthema Anfang

26 AVANTGARDE DER NS-ZEIT

Interview über dunkles Kapitel Stadtgeschichte

78 ROYALES FESTJAHR 200 Jahre Albert & Victoria

Isabel Oppel Mein Name ist Isabel Oppel, ich komme aus Coburg und bin seit Februar 2019 bei Bodystreet Coburg Heiligkreuz neue Personaltrainerin. Mir gefällt es sehr mit den Kunden zu agieren und gemeinsam ihre Ziele zu erreichen.

16 WENN ZEUGEN ZU TÄTERN WERDEN Verhalten am Unfallort

Als Willkommensgeschenk lade ich Sie ein, gemeinsam mit mir ein Probetraining bei Bodystreet Coburg Heiligkreuz zu erleben. Unter dem Stichwort „Isabel“ bieten wir ein kostenloses Probetraining bis zum 31. März an. Ich freu mich auf Euch!

Bodystreet Coburg Heiligkreuz

62 E-BIKE GENERATION 2019 Spannungsgeladene Alleskönner

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52 HIER WOHNTE … … das Dorfschulmeisterlein

Bahnhofstrasse 14 96450 Coburg Tel.: 09561 / 973 44 66 www.bodystreet.com

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STADTGESPRÄCH

STADTGESPRÄCH... RA(T)DTLOS …

STILLOS 1

Zum 30. Mal ist der Bayerische Rundfunk mit dem Fahrrad durch Bayern unterwegs – bei der BR-Radltour. Über 1000 Teilnehmer fahren mit, ein Tross an Berichterstattern verfolgt jeden Tritt, alleine über die Bekanntgabe des diesjährigen Streckenverlaufs hat der BR im Januar über zehn Mal berichtet, an jedem der sechs Etappenorte gibt es ein großes Open-air-Konzert, viele Übernachtungen, Gäste, Touristen. All das hätte Coburg Ende Juli 2019 haben können, als Startort der diesjährigen BR-Radl-Tour, die bis nach Niederbayern führt. Eine Anfrage vom Bayerischen Rundfunk lag vor – abgelehnt. Immerhin findet in der Vestestadt ja gleichzeitig das Vogelschießen statt … Dafür freut sich jetzt Bad Staffelstein auf Sonntag, den 28. Juli. Das macht irgendwie … radlos.

Eigentlich hatten Parteien und Kandidaten sich auf einen fairen Wahlkampf geeinigt. Eigentlich. Doch am Ende blieb davon nicht viel übrig. So stichelten die Sozialdemokraten in einem Radiospot gegen die ablehnende Haltung von CSU-Kandidat Sebastian Straubel zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“. So sprach der in der ersten Wahl gescheiterte Kandidat der Freien Wähler Christian Gunsenheimer eine Wahlempfehlung für die Stichwahl für die SPD aus. So empfahl die gescheiterte Af D für die Stichwahl die CSU. Der Lohn für derartiges Vorgehen: die AFD im Niemandsland, die SPD klar geschlagen, die CSU klarer Sieger, und Christian Gunsenheimer schlug schon am Abend der Stichwahl im Landratsamt eine kühle Distanz entgegen. Immerhin ist er noch für eine Weile stellvertretender Landrat an der Seite des neuen Landrats Sebastian Straubel.

HÜLLENLOS „Miss iTV“ Maria Zoll arbeitet auch als Model für Modenschauen oder Fotoshootings. Dazu ist sie in einer Online-Kartei als Model eingetragen. Jüngst wurde sie daraufhin von RTL angeschrieben und angerufen, ob sie nicht bei der Nacktshow „Adam und Eva“ teilnehmen wolle. Bei dieser Datingshow treffen die Teilnehmer hüllenlos aufeinander. 7000 Euro bot der Sender für eine Teilnahme an den zweiwöchigen Dreharbeiten an. Maria Zoll lehnte dankend ab.

STILLOS 2 Eigentlich wollte die SPD ja auch mit dem parteilosen Ahorner Bürgermeister Martin Finzel an den Start gehen. Mit Unterstützung von den Grünen. So hatte man es sich überlegt. Dann aber sollte es der Neustadter Bürgermeister Martin Stingl richten. Finzel war wieder aus dem Rennen. Und die Grünen mussten schnell eine Kandidatin aus dem Hut zaubern: Dagmar Escher, die sich dann aber immerhin ganz wacker schlug.

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STADT IM BILD

LERNEN BEGEISTERT COBURGER SCHÜLER

Einen ganzen Vormittag schulfrei? Das ließen sich 700 Schülerinnen und Schüler im Januar nicht entgehen. Sie nutzten die Zeit aber nicht zum Ausschlafen, sondern zum - Lernen. Oder besser: Zum „Lernen lernen“. Im Rahmen der Serie „Boost the Youth“ gibt der Rotary Club Coburg Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen eine zusätzliche Inspiration für ihren Lebensweg. Nach Prof. Dr. Manfred Winterheller 2018 kam jetzt der Gedächtnistrainer und „Top-Speaker 2017“ Markus Hofmann ins Kongresshaus nach Coburg. Markus Hofmann, unter anderem auch bekannt aus „Wetten, dass?“, gewann und begeisterte das anfänglich gegenüber einem Lernthema nur skeptisch aufgeschlossene Publikum binnen kürzester Zeit. Klar, spielerisch lernten die Schüler – und auch ihre Begleiter und Lehrer – wie man sich mit einfachen Methoden schneller mehr merken kann. Ein wertvolles Werkzeug für den weiteren Lebensweg. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Rotariern Max Beyersdorf , Thomas Bittorf und Präsident Steffen Prodinger, ermöglicht von zahlreichen Sponsoren: Brose Fahrzeugteile Adolf Gottfried Tonwerke Baugesellschaft Otto Hauch HUK-Coburg LEISE Industrietechnik Kraftfahrzeugteile Martin Metallverarbeitung PRODINGER Verpackung VR-Bank Coburg

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BOOST THE YOUTH – ROTARY CLUB

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Advertorial

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DER HOFBERICHT

FOTOS: VAL THOERMER

HOFBERICHT Gefühlte Großstadt? Herzogtum? Nabel der Welt? Nein, das ist Coburg sicher nicht, allen Behauptungen zum Trotz. Aber die Vestestadt ist sicher ein einmaliger Mikrokosmos. Ein kleiner Hofstaat. Es gibt einen Prinzen und einen Statthalter und das Fußvolk. Und alle feiern gerne

kleine und große Partys. Wir vom COBURGER natürlich auch. Wenn wir eingeladen sind. Und was, und vor allem wen wir dann sehen, zeigen wir Ihnen. In unserem Hofbericht. Dieses Mal vom Besuch des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder bei der IHK zu Coburg.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder bei seiner Rede aus Anlass des Jahresempfangs der IHK zu Coburg in St. Augustin

Christian Dressel, Frank Rebhan und Martin Stingl

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Hans-Karl Bauer und Danny Dobmeier AUSGABE 31 / FEBRUAR 2019


DER HOFBERICHT

BÄTZOLDT oHG // Plakat „70 Jahre” BÄTZOLDT oHG // Plakat „70 Jahre”

PLAKAT PLAKAT DIN A2 DIN A2

Björn Schumacher und Prinz Hubertus von Sachsen Coburg und Gotha

BÄTZOLDT oHG // Plakat „70 Jahre” BÄTZOLDT oHG // Plakat „70 Jahre”

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Zweimal Technik – ein Team.

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Dr. Birgit Weber und Wilhelm Austen

Prof. Auwi Stübbe und Norbert Hein

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© FRESH ART Konzept & Design I 4. Februar 2019

BÄTZOLDT oHG Neustadter-Str. 10-12 | 96450 Coburg Tel.: 09561 5529-0 | Fax.:09561 5529-10 Mail: info@baetzoldt.com | www.baetzoldt.com

Dr. Friedrich Krauß und Rainer Landwehr AUSGABE 31 / FEBRUAR 2019

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© FRESH ART Konzept & Design I 4. Februar 2019

Bätzoldt OHG OHG

Wir feiern


DER HOFBERICHT

Jens Beland, Thomas Apfel und Max Beyersdorf

Peter Martin, Michael Leib und Detlef Beil

Hubert Becker, Patrick Püttner und Lothar Bauersachs

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Hans Michelbach, Norbert Tessmer, Markus Söder, Friedrich Herdan und Siegmar Schnabel

Hans-Joachim Prodinger, Harald Grosch und Dr. Andreas Engel AUSGABE 31 / FEBRUAR 2019


DER HOFBERICHT

Thomas Kaeser und Tina-Maria Vlantoussi-Kaeser

Heidrun Piwernetz und Prof. Dr. Jutta Michel

09. März

19:30 Uhr

30. März

19:30 Uhr

#HANDBALLFIEBER

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FALSCHES VERHALTEN NACH UNFÄLLEN

VON CHRIS WINTER

Zeugen Tätern Wenn zu

werden

F a l s c h e s Ve r h a l t e n n a c h U n f ä l l e n

Der tragische Unfall eines Wagens der Freiwilligen Feuerwehr Coburg im Sommer 2017 hat damals große Betroffenheit ausgelöst. Bei einer Übungsfahrt war wenige hundert Meter vom Depot der Feuerwehr entfernt ein Tanklöschfahrzeug in einer Kurve umgekippt. Dabei war der 20-jährige Beifahrer verstorben. Das Fahrzeug hatte der Vater gesteuert. Bestürzung hatte es aber auch angesichts des unangemessenen Verhaltens eines Passanten und dessen Sohn gegeben. Falsches Verhalten an einem Unfallort von Zeugen oder Passanten kann Ärger und bei gravierenden Fällen auch strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. 16

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WENN ZEUGEN ZU TÄTERN WERDEN

Während der Rettungsarbeiten nach dem Unfall mit dem Feuerwehrauto in der Neustadter Straße war es zu einem Zwischenfall mit Schaulustigen gekommen. Ein 43 Jahre alter Mann und dessen 15 Jahre alter Sohn hielten sich im abgesperrten Bereich der Unfallstelle auf. Der Vater versuchte Videoaufnahmen mit seinem Smartphone zu machen. Ein Feuerwehrmann bemerkte dies und bat die beiden, das Filmen zu unterlassen und sich von der Einsatzstelle zu entfernen. Der Familienvater war darüber so erbost, dass er dem Feuerwehrmann Schläge androhte. Wörtlich soll er laut des Polizeiberichts dem Feuerwehrmann erwidert haben, „was willst du denn von mir? Ich hau dir eine aufs Maul!“. Anstatt den Unfallort zu verlassen suchten sich die Beiden einen anderen Standort auf der anderen Straßenseite, um dort wieder zu fotografieren und zu filmen. Erst Beamte der Coburger Polizei konnten Vater und Sohn von ihrem Vorhaben abbringen. Weil Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Raum standen, sollten die Personalien der beiden aufgenommen werden. Erst auf der Dienststelle seien die Personalien „nur widerwillig“ angegeben worden. Gegen den 43-Jährigen, der eine Drohung gegen den Feuerwehrmann ausstieß, ermittelte die Polizei wegen Nötigung, Beleidigung sowie möglicher unterlassener Hilfeleistung. Auch die Nichtangabe der Personalien stellte einer Ordnungswidrigkeit dar. Stefan Probst, Pressesprecher der Polizei, wertete die Ermittlungen als „eindeutiges Zeichen“, das an dieser Stelle gesetzt werden müsse. „Hier ist eine Grenze überschritten worden.“ Polizeibeamte, so Probst, hätten sich ja fast schon daran gewöhnt, an Unfallstellen mit Gaffern konfrontiert zu werden. Hier verletzten die Aufnahmen den „höchstpersönlichen Lebensbereich“ der Unfallopfer. Dies könne mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren geahndet werden. Weiter wurde ein Feuerwehrmann bedroht und beleidigt. Wer Zeuge eines Unfalls wird oder als Erster zu einer Unfallstelle kommt, hat Pflichten. Der Tatbestand „unterlassene Hilfeleistung” ist alles andere als ein Kavaliersdelikt. Wer keine Hilfe leistet und/oder Hilfe herbeiruft, macht sich strafbar. Entscheidende Kriterien dabei ist gemäß Strafgesetzbuch dabei die Zumutbarkeit (siehe zu rechtlichen Fragen auch das Advertorial „Wie verhalte ich mich richtig?“ auf Seite 19.)

„Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sind Erste-HilfeMaßnahmen von entscheidender oft lebensrettender Bedeutung. Nach einer Erhebung des ADAC muss jeder vierte Bundesbürger damit rechnen, dass er einmal im Leben auf Erste Hilfe angewiesen ist.“

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VERHALTEN NACH UNFÄLLEN

„Viele Menschen bewegt die Angst, bei der Ersten Hilfe etwas falsch zu machen oder dem Unfallopfer sogar weitere Verletzungen beizubringen“, weiß Matthias Neuf vom Arbeiter-Samariter-Bund in Coburg. Aber Nichts zu tun sei der größte Fehler. „Wichtig sind eine stabile Seitenlage, Blutungen stillen und gegebenenfalls eine Herzdruckmassage“, zählt der Notfallsanitäter und ASB-Regional-Referent auf. Die Kenntnisse in Erster Hilfe haben sich mit der verpflichtenden Einführung von Ersthelfern in Betrieben gebessert. „Zehn Prozent der Belegschaft müssen als Ersthelfer ausgebildet sein. Das fordern die Berufsgenossenschaften.“ Ebenfalls würden manche Eltern einen Erste-Hilfe-Kurs wiederholen, wenn die Kinder 18 Jahre alt sind und der Führerschein ansteht. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sind Erste-Hilfe-Maßnahmen von entscheidender oft lebensrettender Bedeutung. Nach einer Erhebung des ADAC muss jeder vierte Bundesbürger damit rechnen, dass er einmal im Leben auf Erste Hilfe angewiesen ist. Ebenfalls laut Statistik unterbleibt aber in 80 Prozent der Fälle jegliche Hilfeleistung. Bei einer Umfrage im Jahr 2002 zeigte sich, dass rund 35 Millionen Bürger Bedenken haben, Erste Hilfe zu leisten, 25 Millionen würden warten, ob nicht ein anderer hilft und 28 Millionen halten die Erste Hilfe für eine Sache der Profis.

Wichtig für eine schnelle Hilfe für Unfallopfer ist die Rettungsgasse auf Autobahnen. Zwischen der linken und der rechten bzw. der mittleren und rechten Fahrspur muss bei Staus Platz für Einsatzfahrzeuge von Polizei, Hilfsdiensten und der Straßenmeisterei gebildet und auch offengehalten werden. Zwei Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg, 200 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot können für den Fahrer fällig werden, der keine Rettungsgasse bildet. Gehen damit noch eine Behinderung, Gefährdung oder gar Sachbeschädigung einher, erhöht sich das Bußgeld um jeweils 40 Euro. Ein Fall von unterlassener Hilfeleistung ereignete sich im Februar 2018 in Oberlauter. An einem Freitagmorgen kurz nach 7 Uhr überholte ein junger Mann eine Autofahrerin. Auf der schneeglatten Fahrbahn kam der 22-Jährige mit seinem Wagen ins Schleudern und krachte gegen einen Baum. Die überholte Frau kümmerte sich nicht um den Verunglückten und fuhr weiter. „Die Fahrerin konnte ermittelt werden“, weiß Polizeisprecher Stefan Probst. Glücklicherweise, so sein Fazit, seien dies und der filmende Vater bei dem Unfall mit dem Feuerwehrfahrzeug die beiden einzigen Fehlverhalten von Zeugen und Passanten in den letzten beiden Jahren in Coburg gewesen.

Ein besonderes Problem sind psychologische Blockaden. Innerhalb von acht Sekunden, – so die Forschung – wird die Situation vom Beobachter bemerkt, interpretiert, überdacht und entschieden. Wer dann vorbeifährt oder -geht, der hält auch nicht mehr an oder kommt nicht mehr zurück. Vor gefährlichen Situationen wollen wir uns schützen. Das ist ein Grund, warum Menschen bei Unfällen gaffen. Wir wollen nachvollziehen, was passiert ist. Eine narzisstische Motivation liegt bei Fotos und Videos von Unfällen zugrunde. Ich möchte mich durch Foto- und Videoaufnahmen bei anderen als Zeuge präsentieren. Als jemand, der besonders ist, weil er live dabei war. Hier fehlen jede Fähigkeit und Bereitschaft, die Notsituation des Unfallopfers zu erkennen.

„Wer Zeuge eines Unfalls wird oder als Erster zu einer Unfallstelle kommt, hat Pflichten. Der Tatbestand ‚unterlassene Hilfeleistung‘ ist alles andere als ein Kavaliersdelikt.“

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HILFE AM UNFALLORT

Wie verhalte ich mich richtig? Es ist eine Vorstellung wie in einem Horrorfilm: Nachts im dunklen Wald auf einer einsamen Landstraße quillt aus dem Nebel vor einem plötzlich der Umriss eines Fahrzeugs hervor, verbeultes Blech, Scherben, ein Mensch eingeklemmt hinter dem Lenkrad. Eine Situation, auf die wir nicht vorbereitet sind, in der der Puls hochgeht, Beklemmung aufsteigt. Was ist jetzt zu tun? Wie kann, wie muss ich helfen? Was tue ich gegen die eigene Angst? Wie verhalte ich mich richtig? Informationen dazu von Rechtsanwalt Lutz Lindner von der Kanzlei Hörnlein & Feyler in Coburg.

Gesponserter Beitrag

Die rechtliche Definition der unterlassenen Hilfeleistung ist Paragraph 323c Strafgesetzbuch (StGB) zu entnehmen: „Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.“ Die rechtlichen Bestimmungen also sind eindeutig: Jeder muss Hilfe leisten. Allerdings ist die sogenannte Zumutbarkeit die entscheidende Frage. Faktoren dafür sind Art und Umfang des drohenden Schadens, Schadensnähe und konkrete Rettungschancen einerseits sowie Art und Umfang des aufzuopfernden Interesses und das mit der Rettungshandlung geknüpfte Risiko andererseits. „In Zeiten, in denen in jedem Auto ein Handy ist, ist das Absetzen eines Notrufs zumutbar“, sagt Lutz Lindner zu Fällen, in denen sich Unfallzeugen einfach aus dem Staub gemacht haben. In Sachen Erster Hilfe aber besitzen normale Autofahrer lediglich eine rudimentäre Grundausbildung. Der verpflichtende Kurs zur Führerscheinprüfung ist für die Meisten eine lang zurückliegende Ausbildung, deren Kenntnisse schon längst vergessen sind. Untersuchungen haben gezeigt, dass innerhalb von zwei Jahren das gelernte Wissen auf etwa die Hälfte zurückgeht. Wer dennoch hilft, Verletzte in Sicherheit bringt, Blutungen stillt oder Personen wiederbelebt, hat in der Regel das Recht auf seiner Seite: Im Rahmen einer Erste-Hilfe-Leistung kann der Ersthelfer grundsätzlich nämlich nicht zum Schadensersatz herangezogen werden, es sei denn, er handelt grob fahrlässig oder vorsätzlich durch unsachgemäßes Vorgehen, was zum Tode oder zu einer Verschlimmerung der Schädigung führt. Grobe Fahrlässigkeit liegt z.B. vor, wenn dem Erste-Hilfe-Leistenden persönlich vorgeworfen werden kann, einfachste Überlegungen nicht angestellt bzw. Regeln der Ersten Hilfe, die jedem anderen einleuchten, nicht beachtet zu haben. Das Fehlen von Wissen und Erste-Hilfe-Praktiken kann ihm grundsätzlich nicht als grobe Fahrlässigkeit angelastet werden. Kommt es trotz der Hilfeleistung zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder gar zum Tod des Verletzten, so macht sich ein Ersthelfer grundsätzlich also nicht strafbar, wenn er die Hilfeleistung mit der gebotenen Sorgfalt durchführt. „Aber niemand muss sich dabei selbst gefährden, die Eigensicherung hat stets Vorrang“, betont Lutz Lindner. Kein Ersthelfer muss in einen brennenden Wagen steigen, um möglicherweise eingeklemmte oder eingeschlossene Personen zu befreien. Kein Ersthelfer muss sich einem Fahrzeug nähern, wenn ein aufkommender Brand eindeutig erkennbar ist. Kein Ersthelfer muss einen Verletzten aus einem Auto über einem Abgrund retten, keiner muss bei einem blutenden Menschen eine Mund -zu-MundBeatmung vornehmen, weil er sich auch dadurch in eigene Gefahr begibt. Oft aber sind schon der frühzeitig abgesetzte Notruf und die Absicherung einer Unfallstelle entscheidend für das Leben und Überleben von Unfall­ opfern.

Lutz Lindner ist bei der Kanzlei Hörnlein und Feyler in Coburg Fachanwalt für Verkehrs- und Arbeitsrecht.

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SCHAUFENSTER COBURG Kleine Läden in Coburg und ihre Inhaberinnen. Bilderstrecke von Sebastian Buff.

Kerstin Schmidt, eine von mehreren Kunst­ handwerkerinnen, Wir von hier, Kirchgasse

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Birigt Eibl, British Corner, Nägleinsgasse, schließt leider demnächst AUSGABE 31 / FEBRUAR 2019

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Sabine Hรถll, Secondo, Steinweg

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Sabine Keller, Lichtstube, Unterer Bürglaß

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Sabine Büttner, eine von zwei Inhaberinnen, Feuerwerk, Markt AUSGABE 31 / FEBRUAR 2019

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INTERVIEW

AVANTGARDE DES NATIONALSOZIALISMUS Trauriges Kapitel Coburger Stadtgeschichte Interview mit Dr. Eva Karl

Vor genau 90 Jahren, im Jahr 1929, hatte die NSDAP schon eine Mehrheit im Coburger Stadtrat. Coburg galt lange vor der reichsweiten Machtergreifung als Avantgarde des Nationalsozialismus. Mit der Aufarbeitung dieses Kapitels der Coburger Geschichte hat die Stadt Coburg nun die Historikerin Dr. Eva Karl beauftragt. Sie ist am Institut für Zeitgeschichte in München angestellt und wird von Professor Gert Melville, Sprecher einer für das Projekt eingerichteten Historikerkommission in Coburg, vor Ort wissenschaftlich begleitet.

COBURGER Frau Dr. Karl, was ist das Ziel der Aufarbeitung dieses Kapitels? Dr. Karl Prinzipiell geht es darum, eine Monografie, ein Buch zu schreiben, das ein Fundament bildet, auf dem sich die Öffentlichkeit und gerade die Coburger Öffentlichkeit mit ihrer Geschichte auseinandersetzen kann. COBURGER Welche Frage steht bei Ihrer Forschung im Vordergrund? Dr. Karl Die Grundfrage ist natürlich, warum konnte Coburg zur Avantgarde des Nationalsozialismus werden? Also, warum hat Coburg den Titel „erste nationalsozialistische Stadt“ bekommen? Wie ist es zum einen dazu gekommen und wie hat sich die Stadt zum anderen nach der Machtergreifung im Jahr 1933 weiterentwickelt? War Coburg hier immer noch ein Vorreiter? War das Regime in Coburg immer noch besonders radikal? Und wie hat sich auch dieser Status als Vorreiter in der nationalsozialistischen Bewegung auf die Leute, die hier gewirkt haben, auf die Beamten, die Politiker und die „einfachen Leute“, ausgewirkt? COBURGER Wie sind Sie vorgegangen? Dr. Karl Als ich angefangen habe, musste ich natürlich erst die gesamte schon vorhandene Literatur zu diesem Thema sichten und einen Überblick über alle Quellen bekommen. Danach war es ganz wichtig, leitende Fragen zu stellen. Es geht ja nicht darum, eine reine Chronik zu schreiben und nur Daten und Fakten aneinander zu reihen, sondern mit großen Fragestellungen und Analyseinstrumenten das Thema zu bearbeiten.

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Aufmarsch auf dem Schlossplatz. Foto: Stadtarchiv Coburg


INTERVIEW COBURGER Wo haben Sie nach Quellen gesucht? Dr. Karl Ich war bisher schon in vielen verschiedenen Archiven unterwegs, natürlich in Coburg im Stadtarchiv, im Staatsarchiv, aber auch im Staatsarchiv in Bamberg, im Hauptstaatsarchiv im München oder im Bundesarchiv in Berlin. Und auch in kleineren Archiven beispielsweise dem herzoglichen Privatarchiv hier in Coburg oder dem Kirchenarchiv von St. Moriz. Es liegen noch weitere Archive auch im Ausland vor mir. Diese unglaublichen Mengen an Quellen müssen dann natürlich kontextualisiert und auf die jeweiligen Fragestellungen hin ausgewertet werden.

„Die Grundfrage ist natürlich, warum konnte Coburg zur Avantgarde des Nationalsozialismus werden? Also, warum hat Coburg den Titel ‚erste nationalsozialistische Stadt‘ bekommen?“

COBURGER Wann zog die NSDAP in den Coburger Stadtrat ein? COBURGER Wie gehen Sie inhaltlich an das Thema heran? Dr. Karl Ein grundlegendes Analyseinstrument in meiner Forschung ist die Idee der Volksgemeinschaft und die Frage des Wandels, den die Gesellschaft im Nationalsozialismus durchlief. Die Volksgemeinschaft war ein ganz zentrales Element der NS-Weltanschauung. Es war eine Gesellschaftsutopie, die eine glorreiche Zukunft für die ganze Nation versprach. Und gleichzeitig einen Handlungsappell in sich hatte, für jeden Einzelnen seinen Beitrag für die Volksgemeinschaft, für das große Gelingen, zu leisten, wodurch ein sehr großes Mobilisierungsinstrument gegeben war. COBURGER Wie sollte die Volksgemeinschaft funktionieren? Dr. Karl Die Volksgemeinschaft funktionierte vor allem über zwei zentrale Mechanismen: Inklusion und Exklusion. Inklusion meint die ermöglichte soziale Teilhabe und eröffnete Gestaltungsspielräume für diejenigen, die laut NS-Definition zum Volk gehörten. Auf der anderen Seite stand der Ausschluss derjenigen, die vor allem nach rassischen Kriterien nicht mehr zum Volk gehören sollten. Wie diese Mechanismen Inklusion und Exklusion in Coburg zum Tragen kamen, ist eine zentrale Fragestellung. COBURGER Wo befinden Sie sich im Moment? Dr. Karl Als ersten Schritt habe ich mich mit einem Herrschaftsraum in Coburg beschäftigt und dort diejenigen Organisationen untersucht, die über eine gewisse Macht in der Lebenswelt, also im Alltag der Bevölkerung verfügten. Das sind in erster Linie die NSDAP und ihr Zusammenspiel mit der örtlichen Verwaltung, aber auch der Kirche und das herzogliche Haus. Als zweiten großen Schritt, neben diesem Herrschaftsraum, untersuche ich dann die konkrete Lebenswelt der Bevölkerung.

Dr. Karl Ab 1924 saß die NSDAP im Stadtrat, hatte keine wirkliche kommunalpolitische Strategie, sorgte aber vor allem dafür, dass sie auch außerhalb des Stadtrates, über Skandale und später über ihre eigene Zeitung, Aufmerksamkeit erregte. Aber auch im Stadtrat ging es darum, durch Misstrauensanträge gegen die Bürgermeister aufzufallen, die Sitzungen bewusst zu stören und in der Coburger Öffentlichkeit im Gespräch zu bleiben. Dazu fing man beispielsweise an, in öffentlichen Sitzungen die Zuschauerräume mit SS- und SA- Leuten zu besetzen, welche die Sitzung aktiv störten. COBURGER Im Jahr 1929 hatte die NSDAP dann die absolute Mehrheit im Coburg Stadtrat erreicht und Coburg wurde die erste nationalsozialistische Stadt Deutschlands. Wie ging es weiter? Dr. Karl Man ist dann dazu übergegangen die beiden noch amtierenden Bürgermeister (Schwede wurde 1930 dritter Bürgermeister) aus dem Amt zu drängen, indem man zu den radikalsten Mitteln gegriffen hat: Der erste Bürgermeister Unverfähr wurde beispielsweise regelmäßig von den SA- und SSLeuten im Zuschauerraum beschimpft, so dass er die Stadtratssitzungen nicht mehr kontrollieren konnte. Man versuchte über den Schwiegervater des Bürgermeisters Unverfähr, der bei der NSDAP war, auf ihn einzuwirken. Und man ist sogar so weit gegangen, dass nachts bei ihm das Telefon klingelte, jemand „Heil Hitler“ in den Apparat rief und wieder auflegte. Beim zweiten Bürgermeister Altenstädter agierte man ähnlich. Er war schon im fortgeschrittenen Alter. Da vertagte man die Sitzungen, bei denen er als Finanzreferent definitiv anwesend sein musste, so oft und zögerte seinen Urlaub so lange heraus, bis er die Sitzungen irgendwann aus Erschöpfung verlassen musste. COBURGER Nachdem die beiden Bürgermeister aus dem Amt gedrängt waren, rückte Franz Schwede im Jahr 1931 zum ersten Bürgermeister auf …

COBURGER Wie kann man sich das vorstellen? Dr. Karl Ich habe dazu verschiedene praktische Ausformungen der Volks­ gemeinschaftsideologie sowie von Inklusion und Exklusion ausgewählt. Wie das Regime beispielsweise in Coburg inszeniert wurde, untersuche ich in erster Linie anhand einer Image- und Kulturpolitik mit einem Schwerpunkt auf dem Coburger Landestheater. Dann analysiere ich an einem weiteren Strang, wie man im Sinne des Regimes differenziert hat, also dezidiert in einer Sozialpolitik zwischen Volksgenossen und Gemeinschaftsfremden unterschied. Und schließlich soll es um das ganz konkrete Verfolgen gehen. Wie wurden diejenigen, die ausgeschlossen wurden, beispielsweise durch die Anwendung von Gewalt oder den Vorgang der Arisierung verfolgt?

Dr. Karl Ja, und so gelang es schon vor der reichsweiten Machtübernahme, dass Schwede das Rathaus und die Verwaltung auf seine Vorstellungen hin ausformen konnte. Man kann hier schon klar sehen, dass die Verwaltung auch bereits in dieser Phase vor der reichsweiten Machtübernahme die Politik Schwedes, die Politik der NSDAP mitgetragen hat. Man machte sich also zum Komplizen. Schwede hat den Ausspruch geprägt: „Der Name Coburg verpflichtet“, also: die Rolle als Vorreiter verpflichtet. Das wirkte sich ganz konkret auf das politische und administrative Handeln in Coburg aus.

Das Interview führte Gabi Arnold

COBURGER Welche Rolle spielte Franz Schwede, der ja im Jahr 1931 erster NSBürgermeister der Stadt Coburg wurde? Dr. Karl Auffallend ist vor allem die besondere Radikalität, mit der Franz Schwede, der dann Ortsgruppenleiter der NSDAP in Coburg wurde, daran ging, die Macht hier vor Ort an sich zu reißen und Einfluss in der Stadt zu bekommen. Nach dem Auftritt Hitlers am Deutschen Tag im Jahr 1922 in Coburg hat er sich an dem machtvollen und radikalen Auftreten Adolf Hitlers orientiert und dieses in Coburg nachgeahmt.

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Zum Beitrag „Avantgarde des Nationalsozialismus“ auf www.itv-coburg.de

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Vorboten der Schreckensherrschaft: Adolf Hitler | Foto: Stadtarchiv Coburg


Gibt es Anfang

und Ende überhaupt?

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WAS GEHT?

Wussten Sie, dass der Regenbogen ohne Anfang und Ende ist? Läuft man auf ihn zu, entfernt er sich. Die Erklärung ist simpel: Ein Regenbogen ist eigentlich gar kein Bogen, sondern ein Kreis. Die Erde ist ihm nur „im Weg“. Aus einem Flugzeug kann man das sehen.

Anfang und Ende. Licht und Dunkel. Leben und Tod. Ganz selbstverständlich wachsen wir mit der Zeitlichkeit auf. Doch ist sie vielleicht nur eine Illusion? Ein menschliches Konstrukt, das uns hilft, Komplexität zu reduzieren? Was, wenn es gar keinen Anfang und gar kein Ende gibt? Wenn alles eins ist? Immerhin lässt der Urknall vermuten, dass wir alle aus demselben Urstoff entstanden sind. Vereint in einer Kugel waren wir, bis diese in Myriaden Einzelteile zerborsten ist. Sonne, Mond, Sterne, schwarze Löcher entstanden. Und irgendwann auch wir. Eines Tages nannten wir das alles „Universum“ – „in eins gekehrt“. Wir begannen grundlegende Phänomene der Natur zu erforschen. Und stellten fest: Energie kann nicht verloren gehen. Sie kann auch nicht gewonnen werden. Sie kann nur gewandelt werden. Vielleicht ist alles tatsächlich nur ein ewiger Wandel, eine Transformation, ein Kreislauf.

„Und im ewigen Kreis dreht sich unser Leben. Dem Gesetz der Natur sind wir geweiht. Wir sind alle Teil dieses Universums. Und das Leben ein ewiger Kreis!“

Die Botschaft des Liedes aus „der König der Löwen“ bringt es auf den Punkt: Wir sind alle Teil eines Ganzen. Jeder trägt etwas zum Kreis des Lebens bei. Der Königslöwe Mufasa erklärt es seinem kleinen Sohn Simba so: „Alles was Du siehst, lebt in einem empfindlichen Gleichgewicht zusammen. Als König musst Du ein Gespür dafür haben und alle Geschöpfe respektieren – von der winzigen Ameise bis hin zur graziösen Antilope.“ Das versteht Simba erst nicht. Er fragt: „Aber wir fressen die Antilopen doch?“. Vater Mufasa erklärt es ihm: „Wenn wir sterben, werden unsere Körper zu Gras und die Antilopen fressen das Gras. Und somit sind wir alle eins im ewigen Kreis des Lebens.“ Vielleicht sollten wir uns das öfter bewusst machen: Jeder Anfang ist ein Ende und jedes Ende ein Anfang.

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INTERVIEW VON LISA BRAUNERSREUTHER

Aller Leben Anfang

Was wir von Babys lernen können

Wir alle haben sie geschafft: Die Reise auf die Welt – voller Erwartung und Anstrengung. Die Geburt war unser aller Anfang und unsere erste Lebensprüfung. Dabei beherrschten wir als Neuankömmlinge viele Dinge, mit denen uns die Evolution ausgestattet hat. Das Bizarre ist: Genau diese Dinge verlernen wir Menschen im Laufe unseres Lebens wieder. Dann können wir uns durch Babys wieder in Erinnerung holen, was artgerecht ist – für die kleinen wie für die großen Erdenbürger. Im Interview mit Lisa Braunersreuther erzählt Hannelore Wachsmann, was wir von Babys lernen können. Sie arbeitete circa ein halbes Jahrhundert als Hebamme in Coburg Stadt und Land. Dabei begleitete sie rund 5000 Mütter vor und bei der Geburt als auch in den ersten Lebensmonaten ihrer Kinder. Mittlerweile ist die 69-Jährige in Rente und blickt voller Erfüllung zurück auf ihre Zeit als Hebamme.

COBURGER: Was ist es, wovon wir Erwachsene uns von Babys eine dicke Scheibe abschneiden können? Babys zeigen uns, wie wichtig es ist, Bedürfnisse zu äußern und Gefühle zu zeigen. Das beherrschen sie von Anfang an. Dabei geht es um die Grundbedürfnisse des Lebens: Nähe, Wärme, Liebe, Nahrung, Schlaf und Ruhe. Sie holen sich, was sie brauchen und erkämpfen es sich notfalls auch lautstark. Dabei zeigen sie ihre Bedürfnisse, ohne sich darüber Gedanken zu machen. Sie lachen, wenn sie sich freuen.

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Sie weinen, wenn sie Schutz brauchen, der kleine Bauch schmerzt oder die vielen Reize sie überfordern. Das alles machen sie voller Hingabe und Intensität. Wir Erwachsenen hingegen bewegen uns mit unseren Emotionen meist in einem Mittelmaß. Wir versuchen immer nach außen hin adäquat gestimmt zu sein, damit wir wieder etwas erreichen. Es scheint uncool geworden zu sein, Gefühle zu zeigen. Babys gehen mit ihren Gefühlen authentisch um und vermögen uns manchmal damit anzustecken. Gut wenn es gelingt, denn ein leidenschaftliches Leben voller Emotionen ist etwas Schönes.

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INTERVIEW VON LISA BRAUNERSREUTHER

COBURGER: Machen wir Erwachsenen uns im Gegensatz zu den Babys also einfach zu viele Gedanken? Oh ja. Babys zeigen uns, wie man ganz im Hier und Jetzt lebt. Wir Erwachsenen schaffen das immer weniger. Stattdessen sagen wir, dass wir gleich dieses oder jenes tun. Das gibt es bei Babys nicht. Sie können Zeit noch gar nicht begreifen. Es gibt nur das Jetzt. Sie kennen keine Vergangenheit und keine Zukunft. Davon können wir uns viel abgucken: Uns nicht zu viele Gedanken um morgen zu machen, sondern uns im hier und jetzt zu fragen: Welches Bedürfnis habe ich gerade? Will ich etwas essen? Habe ich das Bedürfnis nach Nähe und Interaktion oder brauche ich Ruhe und will mich zurückziehen, weil ich von Reizen überflutet bin und mir alles zu viel ist? Wir Erwachsenen machen uns oft unsere momentanen Bedürfnisse gar nicht mehr bewusst und werden auch von außen so erzogen, dass wir unsere Bedürfnisse nicht mehr ausleben dürfen. Wir entfernen uns Stück für Stück von unseren Urbedürfnissen und geben uns ganz unserer Weiterentwicklung hin. COBURGER: Weiterentwicklung ist ja per se etwas Positives. Können wir uns im Hinblick auf die Weiterentwicklung auch etwas von Babys abschauen? Ganz sicher. Babys zeigen uns, neugierig die Welt zu erkunden. Sie wollen neue Geräusche wahrnehmen, Neues tasten, neue Gerüche und Geschmäcker entdecken. Wir als Erwachsene haben auch das Bedürfnis Neues zu lernen, nur ist die kindliche Neugierde meist verschwunden. Das kommt daher, dass wir das meiste schon kennen. Es kommt aber auch daher, dass wir überladen sind von neuen Reizen und uns oft nicht mehr die Zeit nehmen, diese zu verarbeiten. Dann geht das natürliche Bedürfnis, Neues und zu erfahren, ein Stück weit verloren. Wir Erwachsenen haben gelernt, unsere Urbedürfnisse nach Schlaf, Nahrung, Spiel, Bewegung, Ruhe, Bindung und Kommunikation mit dem Verstand zu lenken, manchmal auch zu unterdrücken. Babys können das nicht. Ihre Bedürfnisse sind da und die Umstände erlauben deren Befriedigung oder sie erlauben es eben nicht.

Situationen, in denen deutlich wird, dass wir eine gute Intuition haben. Das zeigt sich auch während einer Geburt. Mutter und Kind sind mit einer guten Intuition ausgestattet, denn die Evolution hat Wissen und Erfahrungen von Jahrmillionen tief in unserem Gehirn gespeichert. Wenn sich Mutter und Kind einlassen und dem dominanten Intellekt eine Pause verordnen, passieren die Dinge. Doch das setzt ein gutes Körpergefühl und die Fähigkeit zu vertrauen voraus. COBURGER: Wie unterscheidet sich die Fähigkeit zu vertrauen zwischen Babys und Erwachsenen? Babys kommen mit dem Glauben an das Gute auf die Welt. Sie lehren uns, Vertrauen zu schenken. Wenn Kinder an der Brust sind und Hautkontakt spüren, das Sicherheitsgefühl haben, ist tiefes Vertrauen da. Dieses Urvertrauen bringen alle Kinder mit. Sie bauen es in den ersten neun Monaten im Mutterleib auf. Sie gehen stets vom Guten aus. Das Schlechte bringen wir Erwachsenen ihnen erst bei. COBURGER: Wenn Babys schlechte Erfahrungen machen, flüchten sie sich intuitiv an die Brust der Mutter. Wenn sie älter werden, krabbeln sie zwischen die mütterlichen Beine. Warum? Sie wollen zurück zum Ursprung, zurück zum Herzschlag, zurück zum Halt. Und auch das kann man von den Kindern lernen: Der Mensch braucht einen Halt. Und dieser Halt wird in der Kindheit geprägt. Es gibt dieses schöne Sprichwort, das es perfekt beschreibt: Gib Kindern Wurzeln und später Flügel. Und so ist es: Wenn sie gute Wurzeln haben, dürfen Flügel wachsen. Ich wünsche jedem Baby starke, tiefe Wurzeln. Denn starke Wurzeln halten auch Stürme und Durststrecken aus. Die Wurzeln beerben unser Urvertrauen, das der Mensch mitbringt und braucht. Hat man es verloren, kann man höchstens wieder zu seinen Wurzeln zurückfinden. Aber es ist viel Arbeit, bis es einem mit dem Kopf gelingt, wieder das Gefühl für das Urvertrauen zu entwickeln.

COBURGER: Beherrschen es Babys also besser, voll auf ihre Intuition zu hören als wir Erwachsenen das können? Ja, definitiv. Der Kopf beziehungsweise der Intellekt wird im Laufe des Lebens immer mächtiger und die Einflüsse von außen auch, während wir es verlernen auf unsere Intuition zu vertrauen. Das Spannende ist: Es gibt

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Ein halbes Leben lang hat sie Anfänge begleitet: Hebamme Hannelore Wachsmann

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VON WOLFRAM HEGEN FOTO: VAL THOERMER

Training für die gemeinsame Tour: Prinz Andreas auf dem Sitzrad. Links Mitinitiator Max Beyersdorf, rechts Assistent Thomas Lessig

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RADELN GEGEN PARKINSON

Prinz Andreas auf dem E-Bike nach Gotha

Ein Anfang ist gemacht Es ist eine Geschichte vom Anfang. Vom Anfang einer Krankheit. Vom Anfang des Akzeptierens. Davon, dass lange nach der Geburt, auch im höheren Alter, immer wieder Neues anfängt. Und vor allem ist es die Geschichte vom Anfang einer besonderen Idee: Die Geschichte von Prinz Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha, der vor acht Jahren an Parkinson erkrankte und sich jetzt, im Mai, auf eine Radtour von Coburg nach Gotha begeben wird, einmal durch das ehemalige Herzogtum seiner Vorfahren. Der Anfang ist am 1. Mai. Eine Radtour zu Gunsten der Initiative „Aktiv gegen Parkinson“.

Diagnose Parkinson 2011 war es, erinnert sich Prinz Andreas im Gespräch, als er wacklig auf den Beinen wurde, als sich ein Allgemeinzustand verschlechterte, „Tag für Tag“. Kein Zittern der Hände, wie man es oft mit Parkinson verbindet, sondern andere Symptome, langsamere Bewegungen, Unsicherheit beim Gehen. Herzprobleme kamen dazu. An der Geriatrie in Coburg sei er bei Professor Johannes Krafft in Behandlung gewesen, „der hat mich erst wieder rausgelassen, als ich auf einem speziellen Therapiegerät wieder 200 Meter laufen konnte“. Und der Spezialist vom Klinikum Coburg hatte auch einen Verdacht, der sich nach einem Test bestätigte: Parkinson. Das Sprechen fällt schwer Prinz Andreas aber, von dem sein seit vielen Jahren täglicher Begleiter Thomas Lessig sagt, er habe „eigentlich immer gute Laune“, ließ sich davon nicht entmutigen. „Man muss die Krankheit annehmen,

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das habe ich auch so gemacht, ich habe da nicht gehadert, ich habe in meinem Leben eigentlich immer überlegt, ok, wie kann ich ein Problem lösen, was kann ich machen.“ Nicht anders verhält er sich nach der Diagnose Parkinson, die ein normales alltägliches Leben mehr und mehr unmöglich macht: Das Sprechen fällt ihm schwer, das Laufen, kleine Handgriffe, er fährt nicht mehr Auto. Für den Humor von Prinz Andreas spricht, dass er diese Einschränkung einmal mit den Worten kommentierte: „Nicht so schlimm, in fünf oder zehn Jahren kommt ohnehin das autonome Fahren.“ Nicht einsperren Aber natürlich benötigt er seither Hilfe von außen. „Für mich war es immer sehr wertvoll, dass ich mit Professor Krafft und seinem Team von der Geriatrie Spezialisten hatte, die mich medizinisch und auch psychologisch gut betreuten.“ Und er ging von vorneherein offen mit seiner Krankheit um, versteckte sich nicht, nahm am gesellschaftlichen Leben teil.

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RADELN GEGEN PARKINSON „Man darf sich nicht zuhause einsperren, man muss raus, sich zeigen, sollte da keine falsche Scham haben, man ist ja nicht der Einzige, es gibt viele schwer erkrankte Menschen.“ Und man muss in Bewegung bleiben, weiß er, und Prinz Andreas tut das, vor allem in den letzten eineinhalb Jahren, jeden Morgen Training auf Heimtrainer und Sitzrad, und wenn es geht, Spazierengehen oder eine Tour auf dem E-Bike, das er seit vier Jahren hat. Im letzten Jahr ist er auf diese Weise insgesamt 1260 Kilometer auf dem Rad unterwegs gewesen. Dazu kommt noch eine gesunde Ernährung. „So kommt man von den Pillen weg und ich habe seitdem 30 Kilogramm abgenommen“, erzählt er. „Viele Erkrankungen kommen von falschem Essen und zu wenig Bewegung.“

der heutigen B4, nach Gotha, um seine dort lebende großmütterliche Verwandtschaft zu besuchen. Damals natürlich mit zeitgenössischen Verkehrsmitteln, heute fährt Prinz Andreas mit dem E-Bike. Zahlreiche Freunde begleiten ihn, und am Mittwoch, dem 1. Mai, sind alle Interessierten aufgefordert, ihn auf der ersten Etappe bis nach Rottenbach dabei zu sein, auf dem Fahrrad, dem E-Bike, oder auch per pedes. Am Zielort ist dann auch noch ein Programm geplant. Die weiteren vier Tage bewegt sich der Tross im kleinen Kreis mit Thomas Lessig, mit den Mitinitiatoren Max Beyersdorf und Thomas Engel, mit dem „halben Mann“ Flo Sitzmann und mit Bergsteigerlegende Christoph Hainz und einigen anderen nach Gotha weiter.

Historische Strecke

Sammeln gegen Parkinson

Auf dem Fahrrad entstand auch die Idee zu einer ganz besonderen Benefizfahrt: Von Coburg nach Gotha. 97 Kilometer. „Ich will damit ein Zeichen gegen Parkinson setzen, die Menschen aufmerksam machen auf diese Krankheit“. Dazu wählte Prinz Andreas eine legendäre Route seiner Vorfahren, und das im Jahr des 200. Geburtstages von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, seinem Ururgroßvater. Der nämlich fuhr damals Mitte des 19. Jahrhunderts häufig genau auf dieser Strecke,

Doch Prinz Andreas möchte mit der Tour nicht nur auf Parkinson aufmerksam machen. Er möchte auch Geld sammeln. Daher ruft er gemeinsam mit dem Rotary Gemeindienst Coburg zum Spenden auf. Ziel ist es, Paten zu finden, die je Kilometer 100 Euro für einen guten Zweck aufzubringen: Ein Parkinson-Projekt mit Professor Krafft am Regiomed Klinikum in Coburg. Ein Anfang ist gemacht.

1.bis 5. Mai 2019 Coburg-Gotha. Aktiv gegen Parkinson. Mitmachen am 1. Mai bei der ersten Etappe. Mit Bike, E-Liegebike und Per Pedes. Anmeldung unter www.coburg.rotary.de. Patenschaft 100/€ pro Kilometer zu Gunsten eine Parkinson-Projekts am Klinikum Coburg bitte anmelden bei Thomas Engel, Gemeindienst Coburg e.V. unter t.engel@leise.de.

Mitorganisator Thomas Engel und Bergsteiger Christoph Hainz, der die Aktion unterstützt.

Bergsteiger Christoph Hainz ist auch dabei: „Ich war meinerseits bereits vergangenen Herbst hier in Südtirol an einer Aktion für Parkinson beteiligt. Ich habe einen Herrn, der an Parkinson erkrankt ist, aber sein Leben weiterhin äußerst aktiv gestaltet, auf die Kleine Zinne geführt. Diese Aktion wurde verfilmt und kommt im Frühling ins lokale Fernsehen. Der Mut dieses Mannes und seine Freude am Leben, sein Kampfgeist haben mich fasziniert und ich denke, dass solche Aktionen für viele Betroffene ein echter Ansporn sind, weiter zu machen und dem Leben die Stirn zu bieten. Menschen wie Prinz Andreas zeigen Größe in kleinen Dingen und dem gebührt mein tiefster Respekt.“

Bilder von der Tour … von Prinz Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha und seinem Team von Coburg nach Gotha gibt es auch im Rahmen der Coburger Museumsnacht in einer Ausstellung im Vermessungsamt zu sehen.

Beitrag von iTV

Flo Sitzmann, „der halbe Mann“ zu seiner Motivation:

Mitorganisator Max Beyersdorf und Freund und Mitfahrer Flo Sitzmann, „der halbe Mann“.

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„Ich setze mich schon sehr lange für Projekte ein die mir nah sind und mir am Herzen liegen. Das war schon immer mein Ding, denn es ist authentisch für mich. Um loszulaufen und eine solche Idee auf den Weg zu bringen braucht es anfangs einen starken und visionären Menschen - um anzukommen ein zusammenhaltendes Team. Ich fühle mich deshalb geehrt ein Teil dieses Teams zu sein das Prinz Andreas auf seinem Weg, über die Krankheit Parkinson zu informieren und zu sprechen, bis nach Gotha begleiten darf. Prinz Andreas ist nicht nur sportlich ehrgeizig, sondern besitzt in der Situation, mit Parkinson umzugehen, auch sehr viel Mut. Dafür gebührt ihm mein größter Respekt. Er ist ein Aufklärer und ein wirklicher Mutmacher für alle Menschen. Als ich im Jahr 2009 mit meinem Freund Max Beyersdorf auf Schloss Callenberg beschloss den New York Marathon für einen guten Zweck zu fahren, ahnte ich noch nicht das ich eines Tages dorthin zurückkehren werde um ein anderes wichtiges Projekt zu starten. Es ist also neben all der Sportlichkeit und dem wichtigen darauf aufmerksam machen, auch eine spirituelle Tour für mich. Ein schönes Gefühl, denn ich bin ja im Herzen quasi ‚halber Coburger‘.“

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www.itv-coburg.de/ radeln-gegen-parkinson

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„ANFANG“ IN ZAHLEN

Anfang verschiedener Epochen nach Jahreszahlen

Die Anzahl der Existengründer

Frühmittelalter 750 n.Chr. Hochmittelalter 1050 n.Chr. Spätmittelalter 1250 n.Chr. Humanismus 1470 n.Chr. Reformation 1517 n.Chr. Barock 1600 n.Chr. Aufklärung 1720 n.Chr. Romantik 1793 n.Chr. Realismus 1850 n.Chr. Moderne 1890 n.Chr.

… ging von 2014 mit 915.000 bis zum Jahr 2016 mit 672.000 stetig zurück. Ein Grund hierfür ist die postivie Arbeitsmarktentwicklung, die dafür sorgt, dass immer mehr Menschen einen Arbeitsplatz finden. Gegen den Trend entwickelt sich Hamburg. Die Hansestadt führt erstmals das Ranking der Bundesländer mit den meisten Gründern an. Berlin ist dagegen auf den zweiten Platz zurückgefallen. Dass die Gründungstätigkeit in den Ballungsräumen vergleichsweise hoch ist, zeigt, dass sich sämtliche Stadtstaaten unter den Top 5 befinden.

Wenn Sie noch einmal von vorne anfangen könnten, würden Sie dann einen anderen Beruf wählen?

16% 23% 25% 17% 11%

5%

1%

55.000 €

40.000 €

(Quelle: P.M.)

20.000 €

Fünf Alternativen zum Urknall

45.000 €

Ein Anfang kann mehrere Folgen haben. Das Gegenteil zum Anfang ist das Ende oder der Schluss, jedoch muss nicht jeder Anfang zwangsläufig zu einem Ende führen. Zudem kann ein Ende auch aus mehreren Anfängen resultieren.

35.000 €

Unentschieden

30.000 €

Ja 16% 42%

25.000 €

Nein 42%

Unter welchem Gehalt ( Jahresangebot) würden Sie auf gar keinen Fall anfangen zu arbeiten?

Der Anfang, auch Beginn genannt, ist der zeitliche oder räumliche Ausgangspunkt eines Vorgangs oder einer Sache. Dabei kann es sich um einen einmaligen Neuanfang als auch um einen wiederholten Anfang handeln (z. B. Jahresanfang).

50.000 €

„Anfang“ in 69 Wörtern

2%

1 Der Urknirsch: Vernichtung und Wiedergeburt 2 Der Urprall: Ein Kosmos aus den Quantentrümmern seines Vorläufers 3 Das Multiversum: Eine Vielzahl von Welten, geboren aus dem Nichts

6,1

4 Der Weltenbrand: Zusammenstoß im zehndimensionalen Raum

6,5

7,0

7,4

7,4

7,5

Entwicklung der Weltbevölkerungszahl von Christi Geburt bis zum Jahr 2017 in Milliarden

5,3

5 Singularität: Wenn der Kosmos ins Unendliche abdriftet, wird ein neues Universum geboren

Die Statistik zeigt die Entwicklung der Weltbevölkerungszahl im Zeitraum von Christi Geburt bis zum Jahr 2017. Im Jahr 2017 lebten rund 7,55 Milliarden Menschen auf der Welt.

4,5 3,7 3,0

2,5

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18 20

17 20

15

10

20

20

05 20

00 20

90 19

80

70

19

19

60 19

50 19

00

1,7

19

50 18

00 18

50

00

0,98

0,79

17

0,5

15

50 12

00

0,3

10

0

0,3

0,4

1,3

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KONZEPTION & FOTO: SEBASTIAN BUFF

Es sind Menschen der Tat, Nimmermüde, Antreiber, Gestalter, Vorwärtsstrebende, Aktive. Es gibt sie auf der großen Bühne, seltener im Verborgenen, aber auch da. Sie stellen sich vor. Im COBURGER. In jeder Ausgabe einer oder eine - Männer und Frauen.

MACHERIN

Dieses Mal: Barbara Kammerscheid, Gründerin, Geschäftsführerin und 2. Vorsitzende von Hartz und Herzlich, einem Verein, der seit 8 Jahren in Coburg ein soziales Kaufhaus für Menschen mit finanziellen Problemen betreibt. Sind Sie eine Macherin? Ja, ich bin eine Macherin! Warum Sind sie eine Macherin? Meine Mutter hat mich zu Eigenverantwortung erzogen: Sie hat immer gesagt, kümmere dich selbst , warte nicht auf andere. Das hat mich geprägt. Wenn man etwas verändern möchte, muss man es selbst vorleben und verändern. Sonst bewegt sich ja nichts. Wie ging es los mit dem Machen? Mit einem persönlichen Schicksalsschlag kam für mich persönlich die Frage auf, was mache ich jetzt? Was mache ich aus meinem Leben? Wo gehe ich hin, wenn es mir schlecht geht? Mir ist aufgefallen, dass es vielen Menschen so geht: zu wohlhabend für das Sozialamt, aber es reicht nicht zum Leben. Menschen die durch das Raster des Sozialstaates fallen, Geringverdiener, Geschiedene, gescheiterte Geschäftsleute, Rentner mit niedrigem Einkommen, Kranke, also Personen, die plötzlich unverschuldet in Situationen kommen, in denen sie von ihrem Geld nicht mehr leben können. Und für all die Menschen habe ich mit Helfern das Kaufhaus gegründet, in dem sie für geringes Geld einkaufen können. Das gab mir Sinn, damit konnte ich Menschen helfen. Darüber hinaus mache ich auch auf die versteckte Armut in Coburg aufmerksam. Von der gibt es viel mehr, als man vermutet. Und sie steigt an. Wenn man genau hinschaut, sieht man sie auch.

Beispiel. Wenn man diese günstig bekommt, hat man zudem ein paar Euro mehr in der Tasche. Das alles erlaubt den Betroffenen, am sozialen Leben teilzunehmen. Von diesem ausgegrenzt zu werden, ist neben den finanziellen Problemen die absolut schlimmste Erfahrung. Was treibt sie an? Ich habe viel Freude bei meiner Arbeit, alleine schon, wenn man sieht, wie gut manche Betroffene sich ins Leben zurückkämpfen, wie sie wieder stolz und aufrecht durch die Stadt gehen. Es kommt viel Dankbarkeit, wir vom Kaufhaus werden gegrüßt und niemand schämt sich uns zu kennen. An Schulen werden Kinder nicht mehr gemobbt, weil sie jetzt gekleidet sind wie alle anderen. Das alles ist sehr motivierend. Ist die Region Coburg ein guter Standort zum Machen? Man braucht auch in dieser eigentlich so reichen Stadt schon großen Willen und Durchhaltevermögen. Wir finanzieren uns ja bis auf einige Geldspenden von Unternehmen und Personen komplett alleine. Aber wenn jemand mitmachen möchte: Wir planen gerade ein neues Projekt mit dem blauen Kreuz zusammen, ein soziales Projekt. Für dieses suchen wir Räumlichkeiten, in die man unser Kaufhaus integrieren und mit anderen Angeboten wie einer Näherei, einem Café oder Werkstätten kombinieren kann.

Was macht das Sozialkaufhaus mit den Menschen? Es gibt ihnen ein Stück ihrer Würde wieder. Diese hängt in unserer Gesellschaft in großem Maße auch von materiellen Dingen ab. Von ordentlicher Kleidung oder ein paar schönen Möbeln zum

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Die Fragen stellte Wolfram Hegen.

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CoburgsBeste

SCHREINER COBURG

Haptische Erlebnisse Wir kommunizieren mit unserer Umwelt oft nur noch über ein Display. Wir füttern Maschinen oft nur noch mit Worten. Ist in einer so digitalisierten Welt haptisches Erleben überhaupt noch von Bedeutung? Die Firma Schreiner Coburg verdeutlicht durch ihre Produkte, wie essenziell eine hochwertige Haptik ist. Nein, bei Schreiner Coburg finden Sie keine Vollholzmöbel und gedrechselte Treppengeländer. Bei Schreiner Coburg finden Sie einen Spezialisten in Sachen Leit- und Orientierungssysteme, Lichtwerbung, technische Produktkennzeichnung, technische Messmittel und Werbelineale. Auf höchstem Niveau werden hier sowohl umfangreiche Großprojekte mit international agierenden Kunden abgewickelt, aber auch ganz individuelle Lösungen für die Anforderungen kleiner, regionaler Betriebe gefunden. Interdisziplinäre Teams tüfteln die Wünsche der Kunden und Designer mit höchster Präzision aus, frei nach dem Unternehmensmotto „Kreativität ist Intelligenz, die Spaß hat“. Die Werte und Vorzüge des mittelständischen Familienbetriebes werden sofort deutlich. Die Hierarchien sind flach, die Wege kurz, Entscheidungen werden gemeinsam gefällt, zum Beispiel über neue Maschinenanschaffungen, und Erfolge gemeinsam gefeiert. Es scheint ganz selbstverständlich, dass Geschäftsführerin Kathrin Schreiner alle 60 Mitarbeiter beim Vornamen kennt. Wie in einer großen Familie eben. Modernste Maschinen unterstützen die Mitarbeiter hier bei Ihren Aufgaben. Und obwohl Schreiner Coburg technologisch ganz weit vorne mitspielt, stehen

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stets die Mitarbeiter im Vordergrund: „Handwerk braucht Menschen“, so Kathrin Schreiner. Und Handwerk ist es in der Tat, was man in den großen, hellen Produktionshallen der Firma antrifft. Beim Prototypenbau fliegen Metallspäne beim Tüfteln an der CNC-Maschine und nebenan in einem nahezu staubfreien Raum werden in stets gleichbleibend hoher Qualität verschiedenste Materialien mit Schriftzügen und Symbolen bedruckt. Schreiner bildet auch noch im Handwerk „Siebdruck“ aus. Das ist keine Nostalgie, sondern wie der Digitaldruck ein wichtiges, hoch präzises Verfahren, das für die Realisierung mancher Projekte von großer Bedeutung ist. Man kann die Wertigkeit der Ergebnisse mit den Augen sehen und mit den Händen erfühlen. Im Bereich der Leit- und Orientierungssysteme wird eng mit den Designern und Architekten zusammen gearbeitet. Dabei ist es wichtig, mit der Beschilderung effektvolle Akzente zu setzten, sich aber nicht aufzudrängen. Die Produkte müssen sich perfekt in die architektonische Umgebung einfügen und den damit verbundenen Ansprüchen gerecht werden. Eine anspruchsvolle Aufgabe, der sich Schreiner Coburg bei jedem Projekt aufs Neue mit größter Sorgfalt und Leidenschaft widmet.

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SCHREINER COBURG

Es gibt einen Satz, der das ganze Denken, Planen, Handeln bei Schreiner Coburg auf den Punkt bringt. Der geniale Physiker und Welterklärer Albert Einstein war es, der ihn geprägt hat. Er wusste, dass nur mit Freude, Begeisterung und Leidenschaft Neues entsteht. Dass man das eigene Wissen nur mit Hingabe zur vollen Entfaltung bringen kann. Der Satz steht idealtypisch für die Philosophie der 60-köpfigen Mannschaft von Schreiner Coburg. Firmengründer Bert Schreiner hat dieses Denken gelebt und 2016 mit seinem Unternehmen an Tochter Kathrin übergeben: Lösungsorientiertes Handeln, Technik auf dem neuesten Stand, handwerkliche Perfektion, und vor allem eine große Portion Leidenschaft. „Die beste Zeit ist jetzt“ war sein Lebensmotto, eine Aufforderung, mehr aus seinen Fähigkeiten, seinen Fertigkeiten zu machen. Kathrin Schreiner setzt sein Lebenswerk fort, gemeinsam mit allen Mitarbeitern und mit viel Engagement. So hat man sich in 40 Jahren viele Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen aufgebaut, viele kleinund mittelständische Unternehmen aus der Region, aber auch Global Player. Sie alle bauen in Sachen

Werbetechnik, Leit- und Orientierungssysteme, Technische Produktkennzeichnung, Messmittel und Werbelineale und vor allem auch Fahrzeugbeschriftungen auf die Kompetenz von Schreiner Coburg. Oft geht Schreiner Coburg in Vorleistung, nimmt an Ausschreibungen, Wettbewerben teil, tüftelt mit dem ganzen Team an den Lösungen der Zukunft. Dieser starke Willen, neue Ideen zu entwickeln, Produkte von höchster haptischer, handwerklicher und designter Qualität, treibt alle an. Aus Liebe zum Beruf, aus Verantwortung zur Vergangenheit, aus Leidenschaft für die Zukunft: Die Mitarbeiter stehen im Zentrum der Unternehmenspolitik. Sichere Arbeitsplätze, Teamevents, Aus- und Weiterbildung sind selbstverständlich. Und man unterstützt die Region, in der man selbst und die Mitarbeiter leben und arbeiten, unterstützt den regionalen Sport, engagiert sich sozial. So schafft man sich ein Umfeld, in dem die Intelligenz Spaß hat und immer neue kreative Lösungen hervorbringt.

„Kreativität ist Intelligenz, die Spaß hat.“ Albert Einstein

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COBURGS BESTE

Geschäftsfeld schreiner visualidentity Campus Wüstenrot / Württembergische AG Ludwigsburg Leit- und Orientierungssystem: Wegeführung mit hohem gestalterischen Anspruch im Innen- und Außenbereich

Geschäftsfeld schreiner dataprinting Technische Messmittel und Werbelineale

Geschäftsfeld schreiner marking Waldrich Coburg / TAURUS Portalfräsmaschine Kennzeichnungen für Produkt und Design: Die Gestaltung des Maschinendesigns bringt die Portalfräsmaschine in klare, aufgeräumte Strukturen.

… auch regional aktiv! Leise / Industrietechnik, Kraftfahrzeugteile Fahrzeugbeschriftung

Das Unternehmen 1975 wurde das Unternehmen von Bert Schreiner mit zwei Mitarbeitern gegründet. 1993 wird der Neubau am jetzigen Standort in Coburg-Scheuerfeld errichtet. Mittlerweile beschäftigt Schreiner Coburg über 60 Mitarbeiter und bildet in fünf anerkannten Ausbildungsberufen aus. Der heute in zweiter Generation geleitete Dienstleistungs- und Produktionsbetrieb agiert regional und international und ist auf hochwertige Leit- und Orientierungssysteme, Werbetechnik, technische Produktkennzeichnung sowie technische Mess­mittel und Werbelineale spezialisiert.

Schreiner Coburg GmbH Eichhofweg 17 96450 Coburg Telefon: 09561 / 83300 www.schreinercoburg.de


CoburgsBeste

Immer neugierig bleiben Die süc//dacor GmbH verbindet Coburg mit der Welt Schnelles Internet für Coburg und darüber hinaus über VDSL und Glasfaser, Partner für Kommunen und Unternehmen, Experte für Hardware, Software, Voice-over-IP. Die süc//dacor GmbH aus Coburg ist das führende Telekommunikationsunternehmen in der Region. Dabei ist man in seiner 20-jährigen Geschichte immer neugierig geblieben, war offen für Innovationen: neue Techniken, neue Erschließungsgebiete, neue Geschäftsideen. So betreut das heute 30-köpfige Team über 300 Business- und über 10000 Privatkunden mit verschiedensten Angeboten.

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SÜC//DACOR

Internet

DNCC

Die süc//dacor GmbH ist seit über 20 Jahren der Dienstleister für schnelles Internet über VDSL und Glasfaser in der Region Coburg und darüber hinaus bis nach Thüringen und Unterfranken, Partner für viele Kommunen, Ansprechpartner für Geschäftskunden. Das Netz reicht von RhönGrabfeld im Westen bis nach Altenkunstadt im Osten, von Meeder im Norden bis nach Untermerzbach im Süden. Dazu kommen Ausbaugebiete in Unterfranken, der Oberpfalz oder im Landkreis Bayreuth. Überall dort hat die süc//dacor GmbH Ausschreibungen gewonnen und mit verschiedenen Partnern für den Ausbau mit schnellem Internet gesorgt. Anfang 2019 vertrauten bereits über 10 000 Privatkunden und über 300 Geschäftskunden den Leistungen der süc//dacor GmbH.

Seit Ende 2015 verfügt die süc//dacor GmbH über eine eigene Telefongesellschaft, die DNCC. Die DNCC setzt auf die Technologie der Zukunft – ­Telefonie über das Internet. Dabei konzentriert sich das Coburger Start-up-Unternehmen darauf, kleinere Internetanbieter und Stadtwerke beim Ausbau und Betrieb der neuen Technik zu unterstützen. Die DNCC bietet kompetente Consultingdienstleistungen sowohl für Rechenzentren und Cloudanbieter als auch für Internetanbieter und Telekommunikationsunternehmen bei der Planung Ihrer Netze. Für die süc//dacor ist die DNCC eine weitere Ergänzung auf dem Weg zu einem der führenden Telekommunikationsstandorte in Nordbayern mit Ausstrahlung weit darüber hinaus. www.dncc.de.

Rechenzentrum Der TÜV Rheinland hat das Rechenzentrum des Kooperationspartners SÜC in Coburg untersucht: Er bestätigt höchste Sicherheitsstandards bezüglich Organisation, Räumlichkeiten, Technik, Personal und Kommunikation. Dazu gehören die Klimatisierung der Räume, ein ausgeklügelter Brandschutz durch geringen Sauerstoffgehalt und Brandmelder, die unterbrechungsfreie Stromversorgung sowie eine elektronische Zugangskontrolle. Die technischen Features des Rechenzentrums überzeugen: Zum einen ist es redundant, zum anderen zu nationalen und internationalen Knotenpunkten wie in Frankfurt, Nürnberg oder Amsterdam hervorragend angebunden. Kunden können auf diese Weise das Rechenzentrum ganz individuell nutzen, egal ob kleine Betriebe oder große Unternehmen.

iTV Coburg Seit 2006 betreibt die süc//dacor GmbH mit iTVCoburg einen eigenen lokalen Fernsehsender. iTVCoburg war der erste von der Bayerischen Landeszentrale lizenzierte lokale TV-Sender im Internet. Heute sind die Beiträge über viele Kanäle zu empfangen: im Kabel in Teilen des Sendegebietes, auf der eigenen Homepage, in den sozialen Medien und auf Bildschirmen im Stadtgebiet. Darüber hinaus ist iTVCoburg der führende Produktionspartner für Unternehmen der Region: Mit Imagefilmen, Werbespots, Liveübertragungen und anderen modernen Videoproduktionen ist iTVCoburg der ortsnahe und kompetente Ansprechpartner. www.itv-coburg.de

VOIP Die gute alte Telefonie hat ausgedient, die Zukunft gehört der Internettelefonie Voice-over-IP, kurz VOIP. Die Vorteile gerade für Geschäftskunden liegen auf der Hand: hervorragende Gesprächsqualität und neue vielfältige Möglichkeiten. Vor allem aber spart die neue Technologie Zeit und Geld: So benötigen Unternehmen mit einer VOIP-Telefonanlage statt bisher zwei nur noch ein Netzwerk. Weil VOIP nämlich auch über das Internet Protokoll (IP) funktioniert, kann man sich die gute alte Telefonanlage mit ihrer zusätzlichen inhouse-

Verkabelung in Zukunft sparen. Die Anzahl möglicher Telefone ist dabei nahezu unbegrenzt, aufwändige Installationsarbeiten gehören der Vergangenheit an. Zudem können über eine VOIP-Telefonanlagen verschiedene Unternehmensstandorte miteinander vernetzt werden.

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So weit das Auge reicht

Einfach Geschwindigkeit. Überall in der Region.

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CoburgsBeste

SÜC//DACOR

Bad Rodach

Rhön-Grabfeld

Heldburger Unterland

Weitramsd

Schnelles Internet

Maroldsweisach

Seßlach

Weitere Gebiete mit schnellem Internet der süc//dacor:

Unt

Hofheim i. Ufr.

Auerbach i. d. Opf.

Eltmann Hollfeld Saal an der Saale

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Weite Teile

Einzelne Teile

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COBURGS BESTE

Hausnummerngenaue Informationen, ob schnelles Internet der süc//dacor GmbH bei Ihnen verfügbar ist, bekommen Sie hier:

Meeder Lautertal DörflesEsbach

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Rödental

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Coburg Mitwitz Grub a. Forst

Ahorn

Niederfüllbach

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Redwitz an der Rodach Altenkunstadt

termerzbach

Bad Staffelstein

der süc//dacor GmbH im Verbreitungsgebiet der SÜC und in angrenzenden Gebieten AUSGABE 31 / FEBRUAR 2019

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Advertorial

IHK

HOHER BESUCH

Ministerpräsident Dr. Söder Ehrengast der IHK zu Coburg

Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder war Ehrengast und Festredner des offiziellen Empfangs der IHK zu Coburg im Anschluss an die konstituierende Sitzung der neu gewählten Vollversammlung. Zu dem gesellschaftlichen Ereignis konnte der Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Coburg, Friedrich Herdan, über 150 hochrangige Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und Verwaltung begrüßen. In seiner Eröffnungsrede verwies Präsident Herdan auf die Bedeutung der Automotive-Branche für den IHK-Bezirk Coburg, wo etwa jeder vierte Arbeitsplatz direkt oder indirekt an diesem Wirtschaftsbereich hängt. „Wir sind mit einem großen, international vernetzten OEM-Lieferanten und hochleistungsfähigen, mittelständischen Entwicklern und Automotive-Zulieferern sehr breit aufgestellt. Neben hoch innovativen Betrieben im Maschinenbau, beheimaten wir außerdem den größten Kfz-Versicherer Deutschlands“, erläuterte der IHK-Präsident. Die Schlüsselindustrie und Dienstleistung „Automotive“ sei technisch an der Welt­ spitze, stehe aber zugleich vor massiven Umwälzungen, vor allem durch den Trend zu Elektromobilität, Vernetzung und zum autonomen Fahren. Für eine zukunftsfähige Mobilität forderte Herdan, in intelligente Konzepte zu investieren, statt in Verbote. Dabei habe weiterhin auch der Dieselantrieb seine Existenzberechtigung, unter anderem durch den Einsatz neuer Kraftstoffe, wie Diesel R33, der in Coburg entwickelt wurde und seine Praxistauglichkeit nachgewiesen hat. Präsident Herdan mahnte daher steuerliche Belohnung für Forschung und Entwicklung in den Unternehmen an. Zugleich betonte er die Notwendigkeit von Investitionen in die Infrastruktur, und dabei sei auch der Auf- und Ausbau der Stromnetze ein Thema – unter Berücksichtigung ökonomischer Erfordernisse und objektiver Tatsachenbewertung. „Entscheidend ist letztlich die sichere, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung in der für unsere Hightech-Unternehmen erforderlichen Qualität, alles andere hat negative Auswirkungen auf den Standort“, sagte Friedrich Herdan. Nach dem großen Erfolg der bislang angebotenen ICE-Halte bleibt als Ziel weiterhin die systemische Einbindung Coburgs ins ICE-Netz der Deutschen Bahn. Mit Blick auf den dazu notwendigen Schienenlückenschluss mit Südthüringen warb Präsident Herdan um Unterstützung durch den Freistaat beim Raumordnungs-

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Der Bayerische Ministerpräsident hielt die Festrede im Anschluss an die konstituierende Vollversammlung. Bei dieser wurde Friedrich Herdan als Präsident bestätigt.

verfahren, um die Realisierung dieses wichtigen Vorhabens voranzubringen. Präsident Herdan würdigte das Engagement des Freistaates Bayern beim Glasfaser- und Funknetz-Ausbau. Allein über den Digitalbonus wurden der Coburger Wirtschaft bisher Zuschüsse mit einem Gesamtvolumen von rund 847.000 Euro bewilligt, die wiederum Investitionen in Höhe von insgesamt 3,2 Millionen Euro ermöglichten. In diesem Zusammenhang dankte Herdan für die Einrichtung digitaler Gründungszentren in Coburg und Rödental und warb beim Bayerischen Ministerpräsidenten um Unterstützung bei der Einrichtung einer „Digitalisierungs-Modellregion 4.0 Coburg“. „Es gilt, wirtschaftliche Transformation zu fördern, technologische Innovationen, Strukturwandel und Regionalentwicklung voranzutreiben und Experimentierfelder für Neues zu schaffen“, so Herdan. Große Erwartungen setze man auch auf Aufgeschlossenheit und Unterstützung der Politik bei einem weiteren Zukunftsprojekt: der Aufbau eines Coburger Pilot-Clusters für mobile Anwendungen mit einer regionalen 5G-Lizenz. „In Bayern wollen wir in allen Bereichen der Digitalisierung investieren“, versprach Ministerpräsident Markus Söder. Neben 4G-Mobilfunk sollen auch der neue Standard 5G und der Bereich Künstliche Intelligenz vorangetrieben werden. „Wer stehenbleibt, fällt automatisch zurück, deshalb brauchen wir Technik und Innovationen, Forschung und Entwicklung.“ Die aktuelle Debatte ums Automobil schmerze ihn, sagte Söder. „Wie Deutschland seit Monaten mit einer ihrer wichtigsten Industrien umgeht, schadet unserem Wirtschaftsstandort. Wir brauchen einen Neustart bei Grenzwerten und Messungen, es müssen Fakten zählen, statt Ideologie!“ Aufgabe der Politik ist es laut Söder, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu schaffen. „Wir dürfen nicht auf eine Rezession warten, sondern müssen schon jetzt Maßnahmen treffen, die den Unternehmen nützen.“ Als dringende Schritte nannte er den Abbau des Solibeitrags und die Senkung der Unternehmenssteuern. Mit Blick auf Europa warnte Ministerpräsident Söder vor einem Rückfall in einzelstaatliche Interessen und damit verbundenem Bedeutungsverlust der Europäischen Union. Die Industrie- und Handelskammern bezeichnete er als Innovationsmotor und sagte die weitere Unterstützung der Politik zu. Viel Beifall erhielt er für seine Aussage, er sei gern in Coburg. „Coburg ist eine besondere Stadt mit ganz hoher Lebensqualität – Coburg ist eine Premiumregion in ganz Bayern!“

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FINANZTIPP

AUS- UND FORTBILDUNGSKOSTEN

STUDENTEN KÖNNEN SPAREN Während Arbeitnehmer die Fortbildungskosten regemäßig ohne Beschränkung der Höhe steuerlich als Werbungskosten

geltend

machen

können, ist dies bei den Kosten der Erstausbildung nur eingeschränkt der Fall. Worauf Studenten und Berufsanfänger achten müssen, erläutert uns Rechtsanwalt und Steuerberater Thomas Bittorf von tb.legal.

COBURGER: Wer studiert, hat meistens noch keine Einkünfte. Können die Kosten des Studiums dennoch geltend gemacht werden? Thomas Bittorf: Bei einem Erststudium oder einer schulischen Erstausbildung können Kosten für Bücher, Studiengebühren, Fahrten zur Hochschule nur als Sonderausgaben von max. 6000 € pro Jahr abgesetzt werden. Wenn man in dem Jahr jedoch noch nichts verdient, wirken sie sich letztendlich nicht aus und gehen nach noch aktueller Rechtslage verloren. Das Bundesverfassungsgericht prüft jedoch derzeit, ob diese Regelung verfassungswidrig ist, weil diese Erstausbildungskosten ja der späteren Erwerbstätigkeit dienen und somit vorweggenommene Werbungskosten im Hinblick auf die spätere Berufstätigkeit sind. Damit wären die Kosten der Studienzeit zunächst als Verluste feststellbar und mit den späteren Einkünften aus der Berufstätigkeit zu verrechnen. Besser stehen Auszubildende, die gleichzeitig lernen und arbeiten oder ein duales Studium oder Masterstudium absolvieren. Hier erkennt das Finanzamt die Ausbildungskosten als Werbungskosten an, da gleichzeitig Einnahmen erzielt werden bzw. es sich bei einem Masterstudium rechtlich um ein Zweitstudium handelt. Wer direkt studiert, hat somit derzeit noch steuerliche Nachteile. COBURGER: Was können Studenten dagegen tun? Thomas Bittorf: Studenten, die ein Erststudium absolvieren, sollten ihre Bildungskosten als Werbungskosten in der „Anlage N“ gelten machen, im Mantelbogen in der Zeile 98 eine „1“ eintragen und in den ergänzenden Angaben eine Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags unter Verweis auf die Aktenzeichen des Bundesverfassungsgerichts „2 BvL 23/14“ beantragen. COBURGER: Geht das auch noch rückwirkend?

Löwenstraße 27 | 96450 Coburg Telefon: 09561 79 42 400 | Fax: 09561 79 42 402 E-Mail: info@tb.legal | Internet: www.tb.legal

Thomas Bittorf: Wenn in der Vergangenheit noch keine Steuererklärung abgegeben wurde, kann der Student aktuell vom Finanzamt noch rückwirkend bis ins Jahr 2012 (!) beantragen, die angefallenen Kosten des Studiums als Verluste festsetzen zu lassen. Die Verjährungsfrist läuft erst nach 7 Jahren ab. Die Formulare der Steuererklärungen der früheren Jahre sind beim Bundesfinanzministerium unter dem Stichwort „Formulare“ abrufbar. COBURGER: Das klingt ja ganz vielversprechend. Und welche Kosten können konkret geltend gemacht werden? Thomas Bittorf: Absetzbar sind sämtliche Ausbildungsgebühren, Zinsen für einen Studienkredit, Lernmittel wie Fachbücher, Laptop oder Tablet oder Arbeitszimmerausstattung. Auch Fahrtkosten zur Hochschule können pauschal mit 0,30 € je Kilometer geltend gemacht werden. Leben die jungen Erwachsenen sowohl in der Unterkunft am Ausbildungsort, als auch zu Hause bei den Eltern, können Kosten für die doppelte Haushaltsführung (z.B. auch die Miete mit Nebenkosten) am Studienort bis zu 1000 € monatlich geltend gemacht werden. Die Verträge am Studienort sollten aber auf den Namen des Studierenden laufen und von ihm auch beglichen werden. Voraussetzung ist zudem, dass sich die Studenten im elterlichen Haus noch zu mehr als 10 % an den Haushaltskosten der Eltern beteiligen, was im Regelfall auch dokumentiert werden muss. COBURGER: Herzlichen Dank für das Gespräch!

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HIER WOHNTE …

VON HEIDI SCHULZ-SCHEIDT FOTOS: VAL THOERMER

HIER WOHNTE…

… DAS DORFSCHULMEISTERLEIN Weit war er einst, der Weg von Neu- und Neershof nach Einberg. Wenn man ihn zu Fuß zurück legen musste. Und beschwerlich obendrein. Sommers wie Winters. Bei Regen, Schnee und Sonnenschein. Vor über 100 Jahren gab es anstelle einer ausgebauten Ortsverbindungsstraße nur einen alten Holzweg durch den Steinschrot. Den mussten die Neu- und Neershofer Kinder damals nehmen, wollten sie zur Schule kommen. Und die lag damals noch in Einberg. 1901 beschlossen die stimmberechtigen Gemeindemitglieder, selbst eine Schule zu bauen. Man war sich einig darin, den Kindern den langen, beschwerlichen Schulweg zu erleichtern. Unstimmigkeiten gab es allerdings um die Lage des Bauplatzes. Damals wie heute ging es nicht alleine um die bestmögliche Lage des Schulhauses, sondern um eigene Interessen und Geld. Zwischen dem Dorfschultheiß Probst und dem Landwirt Angermüller sowie den Befürwortern und Gegnern der jeweiligen Partei entbrannte ein Streit um den besten Bauplatz für die neue Schule. Oben im Dorf mit der schöneren Aussicht. Oder unten im Dorf nahe den Teichen. Die Entscheidung fällte schließlich der Amtsphysikus Dr.Waldvogel, der dem unteren Grundstück einen trockenen Baugrund bescheinigte. Außerdem konnte das vorhandene sandige Erdreich gleich zum Bau verwendet werden. Und so kam es, dass im Juni 1902 mit dem Bau begonnen und bereits im Juli 1902 Richtfest gefeiert werden konnte. Nach nur 5 Monaten Bauzeit wurde die Schule im November eingeweiht. Bemerkenswert. Gleich zogen auch die ersten Kinder in ihr Klassenzimmer ein. 26 Schülerinnen und Schüler scharten sich da um ihren Lehrer Ernst Wilhelm. Alle in einem Klassenzimmer. So war das früher üblich. Genauso wie die Tatsache, dass der Lehrer selbst in der Wohnung darüber wohnte und sein Wohnzimmer gegenüber des Klassenraumes hatte. Verständlich, denn hier bollerte einer der beiden Kasernenöfen. Unüblicher war da schon eher der rückwärtige Anbau an die Schule, auf den der Schulrat seinerzeit großen Wert legte: Eine Stallung für Nutztiere. Damit den Neershofer Kinder gezeigt werden konnte, wie man eine Kuh melkt. Angeleitet von einem Lehrer, der einem nicht nur das Lesen und Rechnen beibrachte, sondern auch etwas von der Landwirtschaft verstand. Schöner Nebeneffekt: Der Lehrer konnte seine Kartoffeln und seinen Salat gleich selbst anbauen und von sei-

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nen Schülern ernten lassen. Im übrigen hat der heutige Besitzer auch nach über 100 Jahren noch ein Andenken an diese bäuerliche Zeit. An dem renovierten Gebäude blättert nämlich immer wieder der Putz ab, weil die Kühe ihre Notdurft in dieser Ecke verrichteten, was der Boden im Jahre 2019 immer noch in Form von Salmiak abgibt. Heute ist die Alte Schule im Besitz der Familie Denk. Franz Denk verliebte sich auf der Suche nach einer neuen Keramikwerkstatt in das alte Gebäude auf der Anhöhe und war sich schnell mit der Gemeinde einig. Bis heute wird hier getöpfert, gewerkt und glasiert. Wer kennt es nicht, das töpferne Schmelzfeuer, in das alle alte Kerzenstummel wandern, um formschön verfeuert zu werden? Schön ist auch der renovierte Glockenturm, der seit letztem Jahr in neuem Glanz erstrahlt. Auch schön anzuhören ist er nun wieder. Das alte Uhrwerk wurde komplett erneuert. Die drei Ziffernblätter mit einem eigenen Uhrwerk hinterlegt und modernster Elektronik versehen. Da gab Uhrmachermeister Stefan Stahl leichter Hand eine 100-jährige Garantie auf seine Präzisionsarbeit. Und auch wenn die Bronzeglocke nicht mehr die erste aus dem Jahr 1902 ist – diese musste 1917 als Kriegsmaterial eingeliefert werden. Die stählerne aus dem Februar 1920 klingt auch herrlich in den Ohren der Neu- und Neershofer. Immer zur vollen und zur halben Stunde. In Erinnerung an die Zeiten, in denen hier, mitten im Dorf, die Kinder das Lesen und Schreiben und Melken lernten.

Häuser, die mit Unterstützung der Gemeinschaft Stadtbild Coburg e.V. saniert worden sind – der COBURGER stellt sie vor: 2018 in jeder Ausgabe des COBURGER eines in unserer Reihe „Hier wohnte“.

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HIER WOHNTE …

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… DAS DORFSCHULMEISTERLEIN

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NICHT MEHR WEG ZU DENKEN

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als Faulenzer belächelt worden sind, zum Trendprodukt, das immer mehr Menschen begeistert: E-Bikes und Pedelecs sind aus dem Straßenverkehr nicht mehr wegzudenken. Fahrräder mit Elektromotor sind aber keine Erfindung des

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Coburg im Jahr 1888, wer jetzt vermutet, dass der Erfinder des heutigen E-Bikes aus der Vestestadt kommt, der wird gleich enttäuscht sein. Immerhin aber stammt aus Coburg das erste vierrädrige Elektroauto, das in Deutschland hergestellt wurde. Völlig am Thema vorbei? Nein, denn wenn man sich mal das Gefährt vom Coburger Entwickler Andreas Flocken anschaut, ähnelt dieses heutzutage wohl eher einem vierrädrigen Fahrrad als dem heutigen Elektroautomobil. Der „wahre“ Erfinder des E-Rads ist aber wohl der US-amerikanische Erfinder Ogden Bolton Jr., der am 19. September 1895 ein Fahrrad mit elektrischen Radnabenmotor zum

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Im Februar 1899 stellte der Deutsche Albert Hänsel einen Patentantrag für ein E-Rad, das den Elektromotor mit dem Pedalantrieb kombinierte und sogar schon auf Kraftrückgewinnung setzte. Damit war es schon 1899 möglich, dass Bergabfahrten den Akku wieder aufladen. Es handelt sich hierbei um dieselbe Technik, die Automobilbauer als revolutionäre Innovation des 21. Jahrhunderts verkaufen wollen. Das E-Bike war also geboren, doch warum konnten sich die Elektroräder nicht durchsetzen? Erfolgshemmend waren zwei Faktoren: sehr hohes Gewicht und eine geringe Reichweite der Batterien. Und daran änderte sich über gut hundert Jahre herzlich wenig. Den nächsten Entwicklungsschub, der das Gewichts und Reichweitenproblem anging, bekamen E-Bikes

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E-Bike oder Pedelec? Der Großteil aller angebotenen E-Bikes sind eigentlich gar keine E-Bikes sondern Pedelecs. Doch worin unterscheiden sich die beiden Bikes? Pedelecs bieten nur dann Motorunterstützung, wenn der Fahrer auch in die Pedale tritt. Erfolgt die Pedalunterstützung bis 25 Kilometer pro Stunde, gelten Pedelecs als Fahrrad und sind nicht zulassungspflichtig. E-Bikes hingegen fahren auf Knopfdruck auch ohne Pedalunterstützung. Dieses System ist ab sechs Kilometer pro Stunde zulassungspflichtig. Deshalb werden E-Bikes eher selten angeboten.

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erst 1991. Der Lithium-Ionen-Akku wurde dank des immer größeren Bedarfs an Laptops bezahlbar. Erst jetzt begann der Siegeszug des Fahrrads mit Elektromotor – erst gut 120 Jahre, nachdem es erfunden wurde.

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Inzwischen sind E-Bikes so allgegenwärtig, dass es schon fast verwunderlich ist, wenn sich jemand ein herkömmliches Modell ohne Elektromotor zulegt. Die Fülle an Produkten im E-Bike-Sektor ist enorm. Fast jeder Hersteller rüstet sein Portfolio unentwegt weiter auf, um wirklich jeden Bereich des E-Bike-Hypes abzudecken. Ob Damenrad, Enduro, Hollandrad, Cross-Country oder das Bike für Supersportler - es gibt eigentlich nichts, was es nicht gibt und alles gibt es mit der E-Bike-Power.

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INTERSPORT WOHLLEBEN An der frischen Luft sein, die Straßen entlasten, etwas für die Gesundheit tun, und dennoch nicht unbedingt verschwitzt im Büro ankommen: eBikes haben sich in den letzten Jahren zum absoluten Renner entwickelt. Zudem belohnt der Gesetzgeber ab diesem Jahr eBike-Fahrer noch mehr als bisher mit Steuergeschenken. Und jetzt steht auch noch der Frühling kurz bevor. Höchste Zeit für die wichtigsten Informationen rund ums eBike von Marcel Altenfelder von Intersport Wohlleben.

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Alleskönner Moderne E-Bikes von Intersport Wohlleben

COBURGER: Längere Strecken mit dem E-Bike fahren, Einkäufe erledigen, zum Job und nach Hause, auch ohne, dass irgendwann der Strom ausfällt, sind eBikes heute verlässliche Partner des Alltags? Ja, da hat sich in den letzten Jahren viel getan. Die Akkus sind viel leistungsfähiger und ökonomischer im Verbrauch geworden, und somit auch die erzielbare Reichweite viel größer. Und wenn man auch freizeitmäßig das Rad mehr nutzen will, zum Beispiel auch mal auf Schotter oder im Wald, wie sieht es da aus? Es gibt eBikes mittlerweile für nahezu alle Einsatzgebiete und Ansprüche. Vom Einsatz hauptsächlich auf der Straße bis hin zu Downhill-Bikes für anspruchsvolle Single-Trails – da bleiben kaum noch Wünsche offen … Noch vor ein paar Jahren hätte ja kein Sportler zugegeben, dass er E-Bike fährt, das war imagemäßig etwas für Alte, Unfitte oder für Ökos. Ist das E-Bike heute auch Sportgerät? Das hat sich mittlerweile komplett gedreht. E-Bikes sind quasi salonfähig geworden. So sind gerade in den letzten beiden Jahren sehr viele „klassische MTB-Kunden“ aufs eBike umgestiegen – was ja oft auch sehr viel Sinn macht. Denn ich kann die Vorzüge aus „beiden Welten“ nutzen. Mehr Motoren-Unterstützung, wenn ich mal gemütlicher unterwegs bin, oder in sehr anspruchsvollen Passagen und mit weniger Unterstützung, wenn ich mich mal so richtig auspowern will. Durch die sehr gute Regelbarkeit der Unterstützungsstärke wird das moderne eBike zum absoluten Multitalent. Wenn man mal auf klassischen MTB-Strecken etwas genauer hinschaut, wird

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Für alle Hardtail-Freunde: GIANT FATHOM E+

man sehr schnell feststellen, dass sehr oft der Anteil der eBikes gegenüber den Rädern ohne Motoren-Unterstützung die Oberhand gewonnen hat. Wie sieht denn die aktuelle Regelung aus, wenn jemand ein Fahrrad als "Dienstwagen" nutzen möchte? Und welche E-Bikes eignen sich dafür am besten? Für Trail-Liebhaber: Specialized Levo FSR Grundsätzlich eignen sich alle E-Bikes (außer s-Pedelecs) auch für Diensträder – kommt stark darauf an, wo man hauptsächlich damit unterwegs ist. Es gibt verschiedene Anbieter, die in Zusammenarbeit mit uns und dem jeweiligen Arbeitgeber tolle Jobrad- Angebote bereithalten. Da das ganze Thema schon eher komplex ist, würde ich dazu einladen, am besten mal bei uns vorbeizuschauen und sich ausgiebig von unseren Experten diesbezüglich beraten zu lassen. Worauf sollte man beim E-Bike kaufen achten? Welchen Service bietet Ihr? Wie bei jedem anderen Fahrrad auch muss das Rad zum jeweiligen Fahrertyp und dessen bevorzugtem Einsatzgebiet passen. Ganz wichtig sind in diesem Zusammenhang natürlich auch die richtige Größe, der richtige Motor (verschiedene Anbieter mit jeweiligen Stärken und Schwächen) und das Thema Ergonomie. Unsere Profis stehen bei der Auswahl des richtigen Bikes gerne mit Rat und Tat zur Seite. Mit unseren modernen Tools finden wir für alle Kunden die perfekte, optimale und ergonomische Sitzposition und Rahmen-Geometrie. Dazu gehören auch eine professionelle Vermessung des Körpers und die entsprechende Einstellung des Rades. Und auf unserem hauseigenen Test-Parcours können unsere Kunden alle Räder auf verschiedenen Untergründen ausgiebig testen.

Für alle Infos rund um das Thema E-Bike & exklusive Vorteile einfach QR-Code scannen. C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N 63


Smart trainieren 64

Sophia Billek (Kursleiterin, Trainerin, Sportwissenschaftlerin, Ăœbungsleiterin Reha-Sport) beim Barre-Training C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N

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SMART TRAINIEREN

Das VitaDROM in Coburg Stress, Druck, wenig Zeit. Einen großen Teil des Tages sitzen wir vor dem Computer oder Fernseher. Das nimmt einem der Rücken krumm, und von unserer Wunschfigur sind wir noch Gürtellöcher entfernt. Wir spüren, dass es Zeit wird, sich zu bewegen. Doch je härter der Alltag, desto fauler die Ausreden. Das VitaDROM aber rückt Problemzonen gezielt zu Leibe. Höchstens 30 Minuten, kurz und effizient. Regelmäßig etwas für sich tun. Smartes Training statt FitnessFron. Der Körper ist das Haus der Seele. Das VitaDROM ist der richtige Architekt. Kondition gewinnen, Muskulatur stärken, überflüssige Pfunde verlieren und inneres Gleichgewicht finden. Das ist gar nicht so schwer: Zweimal die Woche 30 Minuten mit den innovativsten Trainingsmethoden trainieren und so sicher und gesund ans Ziel kommen.

Foto: Val Thoermer Das Trainerteam des VitaDROM: Matheo Fink, Sophie Billek und Nils Hüther

Das Maß aller Dinge ist der Mensch. Jeder Mensch ist ein Unikat. Deshalb wird jedes Gerät, jede Belastung und jede Bewegung auf personalisiert. Beim Trainingsbeginn muss man sich so um nichts mehr kümmern und kann sich ganz auf sich und seinen Körper konzentrieren. Das ist 140% effektiver und es genügen 30 Minuten für ein perfektes Training. Mit einem Lächeln in Form. Perfekte Fitness, effizientes Bodyshaping und ein neues Körpergefühl. Mit Barre bieten wir das VitaDROM den neuesten Fitnesstrend: Group-Fitness an der Ballettstange. Der Körper wird gestrafft, die Verspannungen des Alltags werden gelockert. Wer anschließend in seinen Körper hineinhört, wird merken, dass der sich ungemein wohl fühlt. Wenig Zeit? Kein Problem! Wenig Zeit und keine Lust auf Fitnessstudio? Dabei zwickt und zwackt es immer öfters und der Körper ruft nach Bewegung? Die VitaDROM-Lösung: Hocheffiziente Trainingsmethoden wie eGym, efle-xx, Power Plate und EMS dauern zwischen 20 und 30 Minuten und ermöglichen auch bei vollem Terminkalender eine spürbare Verbesserung der Fitness.

Foto: Val Thoermer Nils Hüther, Stv. Sportlicher Leiter, Sport- und Fitnesskaufmann

Foto: Val Thoermer

Gärtnersleite 3 96450 Coburg Tel.: +49 (95 61) 55 50-0 Fax.: +49 (95 61) 55 50-25 E-Mail: mail@vitadrom.de Internet: www.vitadrom.de

Matheo Fink, Leiter, AUSGABE 31 / FEBRUAR 2019Sportlicher Prokurist, Sport- und Fitnesskaufmann

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FRISCHECENTER WAGNER

FOTOS: VAL THOERMER

Advertorial

Rote Beete, Pastinaken, Süßkartoffeln, Ziegenfrischkäse, Wild, Wurzelgemüse: Was da in einer Küche in Coburg entsteht, betört die Sinne schon vor dem Speisen. Dazu wird gefachsimpelt und gelacht – und ab und zu auch mal geflucht, wie in einer richtigen Küche eben auch. Dabei sind hier keine Profiköche am Werk, sondern Mitarbeiter vom Frischecenter Wagner. In der Küche der Volkshochschule Coburg treffen sie sich zum Teambuilding Event Kochkurs. Im Mai werden sie wieder zusammenkommen: Sie besuchen die sogenannte Eventscheune und absolvieren ein Fachseminar in Verbindung mit gemeinsamem Kochkurs.

Wir

Das steht im

Mittelpunkt Personalentwicklung beim Frischecenter Wagner

Informationen zum Frischecenter Wagner auf der Lauterer Höhe unter:

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Es handelt sich dabei um eines von vielen Angeboten des Frischcenter Wagner für seine Mitarbeiter: Teambuilding, Fort- und Weiterbildung, Seminare für die Entwicklung von persönlicher und sozialer Kompetenz. Das Unternehmen hat schon frühzeitig erkannt, dass es neben einem guten Job mit anständiger Bezahlung und fairen Arbeitsbedingungen auch auf Entwicklungsmöglichkeiten ankommt, um gute Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig an sich zu binden. Dazu gehören in jüngster Zeit auch verstärkt Maßnahmen zur Stärkung des Miteinanders im Team, nicht nur durch das gemeinsame Kochen, sondern auch ganz konkret wie durch neue Team-Regeln, eine verbesserte Kommunikation und wöchentliche Besprechungen. Und der Erfolg gibt dem Frischecenter Wagner recht: 95 Mitarbeiter sind im Center auf der Lauterer Höhe beschäftigt, weitere 20 am Standort in Rödental, viele bleiben jahrelang, der Wechsel zu anderen Arbeitgebern ist die Ausnahme. Zu den Beschäftigten kommen noch 6 Auszubildende, 2 Studenten Duales Studium Betriebswirtschaftslehre. Bei Edeka gibt es grundsätzlich drei Laufbahnen, die man einschlagen kann: Die „Laufbahn Frische“ führt über den Fachverkäufer/-in und den Frischspezialisten bis hin zur Führungskraft Bedienung. Die „Laufbahn Markt“ vom Kaufmann oder der Kauffrau im Einzelhandel über verschiedene Stationen wie den Handelsfachwirt bis hinauf zum Unternehmer-Kompetenzprogramm. Und die Laufbahn „Praxis trifft Studium“ vom Kaufmann oder der Kauffrau im Einzelhandel über den Handelsfachwirt und den Bachelor bis hin zum Master of Arts Entrepreneurship.

www.wagner-coburg.de

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Automatisierungen C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N

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ROBERTO BAUER

Advertorial

Kleidung ist nonverbale Sprache Roberto Bauer Herrenmoden Hochzeiten, Familienfeste, Events, spezielle Anlässe. Fast immer taucht dabei die Frage auf: Was ziehe ich an? Klassisch oder High Fashion, elegant, smart casual oder maßgeschneidert? Was passt zu mir? Worin fühle ich mich wohl? Bei Roberto Bauer Herrenmoden in Lichtenfels gibt es auf solche Fragen die richtigen Antworten. Dafür steht Inhaber Roberto Bauer seit 33 Jahren. „Wir wollen Partner unserer Kunden sein, wenn es um Kleidung geht“, sagt der gebürtige Coburger, denn „der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht die Mode.“ Dazu beschäftigt er sich intensiv mit seinen Kunden. „Kleidung ist nonverbale Sprache“, sagt er, mit ihrer Optik, ihre Haptik, ihrer Farbe, ihren Stoffen. Roberto Bauers hoher Qualitätsanspruch, sein ausgereiftes Gespür für aktuelle Trends und vor allem der Mut zur Mode, den das Roberto Bauer Team immer wieder unterstreicht, spiegeln sich in einem außergewöhnlichen Sortiment mit nationalen und internationalen Marken wider. Typgerechte Beratung ist garantiert, Qualität wird großgeschrieben und die Innovation gelebt. Auch Maßkonfektion wird bei Roberto Bauer und seine Tochter Sara seit vielen Jahren sehr gepflegt. Anzug, Sacco, Hemd, Lederjacke – alles wird individuell „konfiguriert“. Die Feier, der Anlass, die Hochzeit sollen schließlich positiv in Erinnerung bleiben. Beratung, Kompetenz und Service von Roberto Bauern Herrenmoden sind ganz auf dieses Ziel ausgerichtet.

Bamberger Straße 2 96215 Lichtenfels Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10.00 Uhr - 19.00 Uhr Samstag: 9.00 Uhr - 15.00 Uhr oder nach Vereinbarung Kontakt: Telefon: 09571 42 55 E-Mail: info@robertobauer.de

www.robertobauer.de

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Advertorial

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HÖRNLEIN & FEYLER

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DIE SPEZIALISTEN

Damit jeder zu seinem

RECHT

kommen kann.

Die Spezialisten der Fachanwaltskanzlei Hรถrnlein & Feyler

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Advertorial

DAMIT JEDER ZU SEINEM RECHT KOMMEN KANN

Die beiden Gründer der Kanzlei: Wolfgang Hörnlein und Maren Feyler

Rund 5  500 Bundesgesetze mit über 100  000 einzelnen Vorschriften gibt es in Deutschland – wohlgemerkt ohne die Regelwerke der Bundesländer. Und auch die dazu ergangenen Gerichtsurteile und Rechtsmeinungen gewinnen permanent an Umfang. Da leuchtet es schnell ein, dass das alt hergebrachte Bild vom Rechtsanwalt quasi als „Fachmann auf allen Gebieten“ überholt ist. Die große Coburger Rechtsanwaltskanzlei Hörnlein & Feyler geht deshalb einen anderen, inzwischen erprobten Weg und setzt auf Spezialisierung. Mit dem Anspruch, in allen wesentlichen Rechtsgebieten eine erste Adresse zu sein, haben die Kanzleigründer Wolfgang Hörnlein und Maren Feyler ein Team von Fachleuten aufgebaut. Zwölf Kolleginnen und Kollegen teilen sich die juristische Arbeit – mit dem Unterschied, dass jeder nur Fälle aus den Rechtsgebieten bearbeitet, in denen er sich am besten auskennt.

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Durch diese Spezialisierung kann das Team von Hörnlein & Feyler unterschiedliche Rechtsgebiete auf unterschiedliche Schultern verteilen und so genauer auf Details schauen – kleinste juristische Details, die oft genug den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen. In den jeweiligen Spezialgebieten bilden sich die Anwälte permanent fort. Dies wird zum Beispiel verbürgt in Fachanwaltstiteln, die nur durch mehrfach unter Beweis gestellte Detailkenntnisse sowie große Praxiserfahrung erworben werden können. Das garantiert eine Betreuung auf dem aktuellen Stand der höchstrichterlichen und regionalen Rechtsprechung. Dabei ist nicht immer ein Prozess der beste Weg zur Lösung eines Problems. In der Tat lohnt es sich häufig, einen Konflikt durch außergerichtliche Streitschlichtung zu vermeiden. Auch dabei steht Hörnlein & Feyer aktiv zur Seite. Pionier war die Kanzlei bei Einführung und Verwendung der sogenannten WebAkte, mit der man bereits seit 2005 arbeitet - eine neue Dimension in der Rechtsberatung, für die man 2007 in Düsseldorf sogar mit einem Internetpreis der Firma Bitkom ausgezeichnet worden war. Nach und nach stellen jetzt auch andere Kanzleien und Behörden auf dieses Medium um. Die WebAkte ermöglicht den Zugriff alle Fallakten – per Internet. 24 Stunden am Tag kann sich auf diese Weise ein Mandant schnell, weltweit, ohne zusätzliche Software und sicher wie im Safe, einen Überblick verschaffen. Die persönlichen Zugangsdaten erhält ein Mandant direkt von der Kanzlei. Darüber hinaus schützt ein umfangreiches Sicherheitspaket die Daten vor unberechtigten Zugriffen. Sie lagern sicher auf einem zertifizierten Hochsicherheitsserver, der sich in Deutschland befindet.

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HÖRNLEIN & FEYLER

DIE ANWÄLTE DER RECHTSANWALTSKANZLEI HÖRNLEIN & FEYLER

Wolfgang Hörnlein

Fachanwalt für Medizinrecht Fachanwalt für Versicherungsrecht Fachanwalt für Verkehrsrecht

Diese Kanzlei ist nach ISO 9001:2008 zertifiziert für anwaltliches Dienstleistungsund Kanzleimanagement.

Für die Qualität unseres anwaltlichen Dienstleistungs- und Kanzleimanagements sind wir nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Das Begutachtungsunternehmen DEKRA bescheinigt uns insbesondere eine straffe Organisation aller Abläufe in der Kanzlei, die eine reibungslose Zusammenarbeit untereinander und mit Mandanten sicherstellt. Das Qualitätssiegel haben wir u. a. für Kundenorientierung, Lenkung von Dokumenten, Verantwortung der Leitung und Ressourcenmanagement erhalten.

Maren Feyler

Fachanwältin für Familienrecht Fachanwältin für Erbrecht Mediatorin (univ.)

Dr. Thomas Kunze

Fachanwalt für Verkehrsrecht

Frank Sitte

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Lutz Lindner

Fachanwalt für Arbeitsrecht Fachanwalt für Verkehrsrecht

Heidi Schüler

Fachanwältin für Verwaltungsrecht

Seit der Kanzleigründung 1994 findet man den Bürokomplex in der Kasernenstraße 14 in Coburg – verkehrsgünstig nahe des Thüringer Kreuzes gelegen und umringt von zahlreichen, kostenlosen Parkmöglichkeiten. In den großzügig geschnittenen Räumen des Geschäftshauses aus der Gründerzeit arbeiten derzeit zwölf Rechtsanwälte sowie rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Hand in Hand mit modernster Technik auf zwei Etagen und über 600 Quadratmetern Grundfläche.

Dr. Wolfgang Hacker

Vertrauensanwalt des Medizinrechts-Beratungsnetzes Master in Health and Medical Management

Karoline Rink

Fachanwältin für Familienrecht

Eva Grabolus

Fachanwältin für Familienrecht

Die Anwaltskanzlei Hörnlein & Feyler ist Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Um möglichst gut planen zu können, bitte Termine vorher telefonisch vereinbaren.

Anwaltskanzlei Hörnlein & Feyler Kasernenstraße 14 D-96450 Coburg Tel: (09561) 80 11 0 Fax: (09561) 80 11 20 info@hoernlein-feyler.de

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Julia Gremmelmaier Strafrecht Ordnungswidrigkeitenrecht

Jürgen Hopf

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Nadine Werner Allgemeines Zivilrecht Forderungseinzug

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Advertorial

ERNST-AUTO

FITTE OLDIES ERNST-AUTO: DER KOMPETENZPARTNER DER REGION FÜR IHREN YOUNG- ODER OLDTIMER Was man liebt, will gepflegt werden - das gilt für Auto- Klassiker in ganz besonderem Maße. Ernst-Classic ist Ihr offizielles „Classic Competence Center“ von Volkswagen. Als einer von rund 60 Betrieben bundesweit ist Ernst-Classic Experte für Old- und Youngtimer von Volkswagen, Audi und Porsche. Ernst-Classic betreut mit Know-how und den richt igen Ersatzteilen. Mit den passenden Werkzeugen und langjähriger Kfz-Erfahrung repariert man, was andere nicht mehr beherrschen. Und dank der über 90-jährigen Firmenhistorie kennt man hier jeden alten VW wirklich inund auswendig. Denn: Seit 1943 hat Ernst-Classic durchgängig den VW-Vertrag im Service. Bis heute sind die originalen Werkzeuge und Reparaturleitfäden von damals im Haus. Und selbst im Ernst-Classic Team sind noch Mitarbeiter „der ersten Stunde“, die exakt wissen, wie die alten VW, Audi oder Porsche zu pflegen und zu warten sind. Mit dem Einsatz und Ersatzteilen bleibt der Oldie noch lange in Bewegung.

Oldtimer aus dem Winterschlaf erwecken Vier Tipps die Sie beim Ausmotten beachten sollten

1

Vor dem Starten das Zündkabel abziehen und orgeln, bis die Öllampe erlischt.

2

Diesel ohne Vorglühen mit dem Anlasser durchdrehen. Bei kurzer Standzeit nicht nötig, bei längerer allerdings sollte erst Öldruck aufgebaut werden.

3

Ölwechsel nur mit vorgeschriebener Ölqualität vornehmen. Auch bei geringer Betriebstemperatur sind heutige Hochleistungsöle hochflüssig und können Dichtungen aufweichen oder durchsickern. Füllstand der Betriebsflüssigkeiten checken, unter dem Auto nach Flüssigkeitsverlust schauen. Zur Vermeidung von Folgeschäden. So entdeckt man Lecks im System.

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Der Oldie-Check von Motor, Innenleben und Karosserie. Der Ernst-Classic Serviceplan sorgt für regelmäßige Untersuchungen, die kleine „Zipperlein“ sofort beheben und größeren Aufwand bestmöglich vermeiden. Auf diese Weise pflegt man sein Schmuckstück optimal und sorgt dafür, dass man noch viele Jahre Fahrfreude pur damit erleben darf.

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Gesponserte Beiträge

KULTURTIPPS

KULTUR Veranstaltungen, Konzerte, Theater, Ausstellungen, Lebensart und alles, was Freude macht. Zusammengestellt von Lisa Braunersreuther

DEMNÄCHST IM LANDESTHEATER DREI SCHWESTERN

NEUES VOM TAGE

Schauspiel von Anton Tschechow „Drei Schwestern“ ist ein tragikomisches Gesellschaftsporträt. Es erzählt die Geschichte von Andrej und seinen Schwestern Olga, Mascha und Irina, die in der russischen Provinz leben. Ihr Vater wurde damals zum Brigadegeneral ernannt und verließ mit seinen Kindern Moskau. Als ein Jahr seit seinem Tod vergangen ist, wird der 20. Geburtstag Irinas im Kreise von Familie und Freunden gefeiert. Wie zu Lebzeiten ihres Vaters verkehren die Offiziere der vor Ort stationierten Batterie im Haushalt der Familie, aber der Glanz alter Tage ist verblichen. Mit Konversation, Musik, Glücksspiel und Liebesbeziehungen verbringen sie ihre Tage. Als am Ende das Bataillon abgezogen wird, haben alle utopischen Lebensentwürfe an Kraft verloren und sich abgenutzt. Nur Irina wagt so etwas wie einen Neuanfang ...

„Neues vom Tage“ ist eine satirisch bissige Oper über die Neuigkeitswut und Skandalsucht der Medien, die das Privatleben der Menschen ausschlachten – in diesem Fall das von Laura und Eduard. Kaum sind sie verheiratet, fliegen auch schon die Fetzen. Beiden ist klar: „Wir lassen uns scheiden!". Frau und Herr M empfehlen ihnen die Dienste des „Büros für Familienangelegenheiten", die als perfekten Scheidungsgrund den schönen Herrn Hermann vermieten. Doch der inszenierte Seitensprung wird zum Desaster. Eduard zerschlägt in rasender Eifersucht die wertvolle Venusstatue des Museums, Laura wird anschließend in der Hotelbadewanne liegend mit Herrn Hermann erwischt – für die lokale Klatschpresse ein gefundenes Fressen. „Neues vom Tage“ zieht nicht nur die großen Gefühle der spätromantischen Oper durch den Kakao, sondern auch die absurde Bürokratie und die klischeehaften Kabarettrevuen der 20er Jahre.

Inszeniert wird das Schauspiel von der in Coburg geborenen Karin Drechsel. Sie ist als freiberufliche Regisseurin unter anderem in Hannover, Salzburg, Ulm und Frankfurt tätig. Zugleich arbeitet sie als Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt und am Mozarteum in Salzburg.

Tibor Torell, der unter anderem am Theater Aachen und an der Deutschen Oper am Rhein inszenierte, bringt den komisch-absurden Stoff auf die Bühne. Er hatte in der vergangenen Spielzeit durch sein kurzfristiges Einspringen die Premiere von Rossinis „La Cenerentola" am Landestheater gerettet.

Die Premiere findet am 2. März statt. Weitere Vorstellungen gibt es am 6., 14., 17., 29., 31. März und am 18., 28. April sowie am 7., 22., 24. Mai.

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Die Premiere findet am 30. März statt. Weitere Vorstellungen gibt es am 5., 12., 17., 21., 23. April und am 8., 16., 23. Mai.

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KULTURTIPPS

MUSIKALISCHES GIZELA GIBT WOHNZIMMERKONZERT

JAZUL DUO GROOVT MIT TROMPETE UND GITARRE

„Rocker machen deutschen Pop“ – so beschreibt sich die Band Gizela selbst. Dabei ist Gizela nicht etwa die Sängerin der Band. Es sind Männer aus Coburg, die in beinahe klassischer Bandbesetzung den Soundtrack zu ihrem Alltag schreiben. Diese poppig groovende Indieakustikmusik mit deutschen Texten gibt es in trauter Atmosphäre zu hören. Der Eintritt ist frei.

Es ist ein Duo mit ungewöhnlicher Instrumentierung: Wenn der Bigband-Solist Ingolf Burkhardt zu Trompete oder Flügelhorn greift und der deutsch-spanischen Gitarristen und Sänger Roland Cabezas die Welt zum Klingen bringt, entsteht unterhaltsamer, lyrischer Jazz voller Kreativität, Groove und eigener Note. Ihr Repertoire reicht von Robert Glasper über Giacomo Puccini und John Lennon bis hin zu groovigen Eigenkompositionen. Die renommierten Musiker der Hamburger Szene spielten schon mit Größen wie Al Jarreau, Quincy Jones oder Bobby McFerrin. Karten gibt es bei Leise am Markt.

Wann: 6. März um 19:00 Uhr Wo: dialog – Stadtbüro der Diakonie – Metzgergasse 13 Weitere Infos: www.gizela.de

Wann: 8. März um 20:00 Uhr Wo: LEISE am Markt – Herrngasse 2 Weitere Infos: www.leise-am-markt.de/events/jazul-duo/

Öffnungszeiten: bis März: Di – So 13.00 – 16.00 Uhr April bis Oktober: täglich 9.30 – 17.00 Uhr Geschlossen: Faschingsdienstag

• Bis 17. März: Ausklingen – Fade away. Die Glasinstallation von Carrie Fertig ist ein interaktives Klangerlebnis. • 1. März bis 21. Juli: IM STUDIO - Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien Faszinierende Objekte, überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann, von den Inseln Java, Sumatra, Borneo und Celebes. • Alle Veranstaltungen:www.kunstsammlungen-coburg.de Kunstsammlungen der Veste Coburg Veste, 96450 Coburg, Telefon 09561- 879 0 E-Mail sekretariat@kunstsammlungen-coburg.de

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KULTURTIPPS

COBURG FEIERT 200 JAHRE ALBERT UND VICTORIA UND DIE QUEEN IST DIE SCHIRMHERRIN Spätestens als sich Prinz Albert von Sachsen, Coburg und Gotha – bis heute der berühmteste Sohn der Stadt - und die englische Königin Victoria 1840 das Ja-Wort gaben, wurde das damalige kleine Herzogtum Coburg weltweit bekannt. Ehen in höchsten Adelskreisen gab es seinerzeit viele – eine echte Liebesheirat, wie die zwischen Victoria und ihrem deutschen Cousin Albert, war allerdings mehr als selten. Neun gemeinsame Kinder entsprangen der Verbindung und sind der Grund dafür, dass Coburger Wurzeln noch heute weltweit in Adelskreisen vorhanden sind. Prinz Albert und Queen Victoria waren aber weit mehr als ein sich innig liebendes Ehepaar. Als Königin prägte Victoria eine Ära, die als „Victorianisches Zeitalter“ in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Albert, durch seine aristokratisch geprägte Erziehung hoch gebildet, vielseitig interessiert und äußerst innovativ, war nicht nur Ehemann, sondern auch der engste und wichtigste Berater der der jungen Königin, die bereits mit 18 Jahren den englischen Thron bestieg. Er konzipierte Musterfarmen und revolutionierte so (nicht nur) die englische Landwirtschaft. Lebendige Beispiele solcher Musterfarmen existierten auch im Coburger Land. Die Ernstfarm in Scheuerfeld und Teile der Rudolf-Steiner-Schule am Fuße von Schloss Callenberg waren ursprünglich landwirtschaftliche Betriebe nach den Entwürfen Alberts. Als geistiger Vater des sozialen Wohnungsbaus sorgte er bereits im 19. Jahrhundert für bezahlbaren Wohnbau und eine spürbare Verbesserung der hygienischen Verhältnisse in der englischen Arbeiterklasse. Seine Idee war es auch, 1851 eine erste Weltausstellung in London zu veranstalten und seine Entwürfe des speziell dafür errichteten Kristallpalastes – einer riesigen Stahl- und Glaskonstruktion – im Londoner Hyde Park gelten als architektonisches Meisterwerk. Auch zahlreiche Firmen aus seiner alten Heimat nahmen die einmalige Gelegenheit wahr und präsentierten ihre Werke in der englischen Hauptstadt, darunter beispielsweise so namhafte Schreiner wie Hofmeister und Grasser.

die Besucher des Victoria und Albert Museums in London. Die Interpretationen des Weihnachtsbaums, der ja bekanntlich von Prinz Albert nach England gebracht wurde, genießen hohes Ansehen in der englischen Hauptstadt. In diesem Jahr wird ein Entwurf von Coburger Studierenden des Studiengangs Design in London umgesetzt. Die Entwürfe wurden im jetzt zu Ende gehenden Semester erarbeitet – Mitte März wählt eine Jury, die unter anderem mit der stellvertretenden Direktorin des Victoria und Albert Museums besetzt sein wird, den Siegerentwurf aus, der dann zur Weihnachtszeit in London erstrahlen wird.

Die gemeinsame Begeisterung für Architektur, Design, Kunst, Literatur und Musik, zusammen mit einer ausgeprägten Sammelleidenschaft, legten den Grundstein für einige bis zum heutigen Tag mit weltweitem Renommee ausgestattete Museen und Sammlungen – beispielsweise das nach ihnen benannte „Victoria und Albert Museum“ oder ihr Landsitz Osborne House auf der Isle of Wight. Was liegt also näher, als auch mit diesen beiden Museen im Jubiläumsjahr zusammenzuarbeiten. Ein digitales Museumsprojekt wird in beiden Häusern 360 Grad Panoramen ausgewählter Räume der Ehrenburg, aus Schloss Callenberg und Schloss Rosenau für die Besucher erlebbar machen und auf die Schätze in Coburg hinweisen. Zusätzlich wird das Projekt auch im Kensington Palast, dem Geburtsort von Queen Victoria, zu sehen sein. Im Gegenzug werden die Besucher der Coburger Museen einen Einblick in die englischen Ausstellungsräume werfen können.

Aus Anlass der beiden 200. Geburtstage von Prinz Albert und Queen Victoria wird es heuer aber natürlich auch eine Reihe von Veranstaltungen in Coburg geben. Neben zahlreichen Ausstellungen, Vorträgen und Installationen, bietet die Stadt auch Kostümführungen mit der englischen Königin an. „Albert und Victoria – das Musical“, wird im August und September im prunkvollen Riesensaal der Ehrenburg zu sehen sein, die Schüler des Casimirianums arbeiten bereits an einer Sonderausgabe ihrer Schülerzeitung Casiopeia, eine Ausstellung über Angestellte des englischen Hofes, die Albert aus seiner Heimat mit nach London nahm, wird ebenso zu sehen sein wie ein digitaler Zeitstrahl, der die wichtigsten Ereignisse im Leben des Paares erlebbar macht. Auch traditionelle Veranstaltungen, wie beispielsweise die Coburger Nacht der Kontraste, werden ihren Schwerpunkt auf dem Jubiläum haben.

Ein besonderes Highlight im Jubiläumsjahr bildet dann den Abschluss. Traditionell ab Mitte November begrüßt seit Jahren ein von ausgesuchten und bekannten Designern entworfener Weihnachtsbaum

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Ein ebenso großer kultureller Leckerbissen wird im Mai in London und im Juli in der Vestestadt stattfinden. Zusammen mit dem ältesten Chor Englands, der Royal Choral Society (gegründet zur Eröffnung der Royal Albert Hall), konzertiert das Philharmonische Orchester des Landestheaters erst in der Cadogan Hall im Herzen der Metropole mit Stücken von Felix Mendelssohn und danach in der Morizkirche mit Werken des britischen Komponisten Ralph Vaughan Williams. Als besonderes Schmankerl wird in England auch ein Stück aus der Feder von Prinz Albert selbst erklingen. Das sogenannten „Ständchen“ hat aber einen weiteren, in Coburg bestens bekannten Autor – den Text steuerte Ernst I. bei.

Die Übersicht der bisher feststehenden Termine, findet man auf den Internetseiten der Stadt Coburg oder im gedruckten Programmheft, dass unter anderem in der Tourist-Information in der Herrngasse ausliegt.

Niemand geringeres als die Königin des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland, Queen Elizabeth II. wird die Schirmherrschaft über das Coburger Jubiläumsjahr übernehmen. In einem Schreiben aus dem Buckingham Palast teilt Ihre Majestät dazu mit: „Ich freue mich, die Schirmherrin für die Feierlichkeiten der Stadt Coburg, mit denen im Jahr 2019 der 200. Geburtstage von Queen Victoria und Prinz Albert gedacht wird, zu sein. Die beeindruckende Breite an Aktivitäten betont die gemeinsame Vergangenheit und enge Freundschaft zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland.“ (“I am glad to be Patron of the City of Coburg’s festivities in 2019 to mark the 200th birthdays of Queen Victoria and Prince Albert. The impressive breadth of activities highlight the common history and close friendship between the United Kingdom and Germany”) “Dass die britische Königin persönlich das Amt der Schirmherrin übernimmt, ist eine hohe Ehre für unsere Stadt, an die wir nicht einmal zu hoffen gewagt haben. Wir sind unglaublich stolz darauf, dass wir mit unseren Bemühungen, im Jubiläumsjahr ein anspruchsvolles und qualitativ hochwertiges Veranstaltungsprogramm in Coburg, aber auch in London und auf der Isle of Wight auf die Beine stellen, auch das Wohlwollen Ihrer Majestät erworben haben.“, kommentiert Coburgs 2. Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber, in deren Verantwortung das Stadtmarketing liegt, die frohe Botschaft aus England. „Es ist ein unheimlich tolles Gefühl, wenn man die Nachricht bekommt, dass sich die Arbeit der letzten Jahre gelohnt hat und die Queen persönlich die Schirmherrschaft für die geplanten Veranstaltungen übernimmt. Das ist für uns jetzt natürlich noch einmal ein extra großer Ansporn, in den kommenden Monaten tolle Veranstaltungen in Coburg und England durchzuführen, um an das Vermächtnis von Queen Victoria und Prinz Albert zu erinnern.“, so Michael Selzer, bei dem als Koordinator Stadtmarketing die Fäden zusammenlaufen.

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MIKROMOBILITÄT IN COBURG ZUKUNFT DES ÖPNV Wird in Coburg genug für die Radfahrer getan? Wie sieht der Verkehr der Zukunft aus? Fahren in Coburg irgendwann einmal führerlose Busse? Wie entwickelt sich der ÖPNV in der Vestestadt? Darüber wollen wir mit folgenden Experten diskutieren: Dr. Thomas Kneitz – Geschäftsführer CIK Campus Innovations GmbH Raimund Angermüller – Betriebsleiter SÜC Bus und Aquaria GmbH Marita Nehring – ÖPNV Beauftragte Stadt und Landkreis Coburg Peter Scheunenstuhl – Verkehrsbetriebsleiter Stadtwerke Bamberg

Zukunft Coburg ist ein Format von ProCoburg, in dem wir zukunftsorientierte Themen kontrovers mit Experten diskutieren wollen.

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Wann: Mittwoch, 20. März 2019 Wo: Leise am Markt Herrngasse Coburg Einlass 19 Uhr / Beginn 19.30 Uhr

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Advertorial

KULTURTIPPS

GRAMMYGEWINNERIN AM OBERMAIN MUSIKSOMMER OBERMAIN / FESTIVAL „LIED & LYRIK“ 2019

Bengt Forsberg

Eröffnungskonzert

des Musiksommers Obermain & des Festivals „Lied & Lyrik“ 2019

Telefon: 09571 / 18 - 418 E-Mail: mso@landkreis-lichtenfels.de Kronacher Str. 28 – 30 | 96215 Lichtenfels

Weitere Konzerte des Musiksommers Obermain im Jahr 2019

Freitag, 31. Mai, um 19:00 Uhr,

Basilika Vierzehnheiligen, Bad Staffelstein:

Kaisersaal von Kloster Banz, Bad Staffelstein:

A SIMPLE SONG – Lieder von Leonard

„Haus Marteau auf Reisen“

Bernstein, Gustav Mahler, Richard Strauss & anderen

Abschlusskonzert des Meisterkurses für Cello, Leitung: Prof. Reiner Ginzel

Anne Sofie von Otter (Mezzosopran), Bengt Forsberg (Orgel), Fabian Fredriksson (Gitarre), Mitglieder der Bamberger Symphoniker

Eintritt: 12,00 €

Eintritt: 25,00 €/18,00 €

BlechMafia Nürnberg

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Zu den beiden gesellt sich der junge schwedische Songwriter, Gitarrist und Produzent Fabian Fredriksson. Der Absolvent der angesehenen Akademie Musikmakarna, einer Talentschmiede für skandinavische Musiker, war bereits Mitglied des Ensembles der Erfolgs-CD „Douce France“ von Anne Sofie von Otter. An ihrer Seite spielte er in der letzten Saison etliche Konzerte in Europa und Übersee. (Quelle: Bayerische Akademie der Schönen Künste)

Fabian Fredriksson

Freitag, 26. April, um 19:00 Uhr,

Im Anschluss an das Konzert besteht die Möglichkeit zum kurzen Austausch mit den Künstlern sowie des Erwerbs einer extra signierten CD. Ein Teil der Einnahmen aus dem Karten- und CD-Verkauf kommt der Bürgerstiftung für Jugend und Familie im Landkreis Lichtenfels zugute. Eine Kooperation mit der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, gefördert von der Friedrich-Baur-Stiftung.

musik- und Liederabende in den Musikzentren der ganzen Welt. Mit Anne Sofie von Otter konzertierte der Pianist unter anderem in Berkeley, Paris, Tokio, Seoul, Osaka, Perth sowie beim Santa Fe Chamber Music Festival.

Sonntag, 14. Juli, um 19:00 Uhr, Bruderhof von Kloster Banz, Bad Staffelstein:

„Jazzabend auf Kloster Banz“ Eintritt: 15,00 €

© Berti Steiner

©Mats Bäcker

Anne Sofie von Otter

Der Pianist und Organist Bengt Forsberg spielte als musikalischer Partner von Anne Sofie von Otter eine beachtliche Anzahl an Liedern verschiedenster Komponisten ein, darunter eine preisgekrönte Aufnahme mit Werken von Grieg. Bengt Forsberg gibt Kammer-

©Bengt Forsberg

Im Laufe der Zeit hat sich die Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter ein unnachahmlich breites Repertoire erarbeitet: Barock und Pop, Lied und Jazz, Oper und Chanson. Als Mädchen schlug ihr Herz für klassisches Ballett und Pop-Musik, sie sang in verschiedenen Chören. Als sie einen Platz an der Guildhall School of Music and Drama in London errang, bilde-

te sie dort ihren Mezzosopran bei der legendären Gesangspädagogin Vera Rózsa aus. Bald folgten Aufritte an den größten Opernhäusern: Covent Garden, La Scala, Metropolitan Opera, Wiener Staatsoper und viele andere. Lange Zeit arbeitete Anne Sofie von Otter exklusiv mit der Deutschen Grammophon zusammen. Besonders eindrucksvoll sind ihre Interpretationen von Liedern, die im Ghettolager Theresienstadt entstanden sind. Anne Sofie von Otter hat mehrere Grammys erhalten - zuletzt für ihre Produktion »Douce France« als bestes klassisches Solo-Album im Bereich Gesang.

©Fabian Fredriksson

Der Musiksommer Obermain des Landkreises Lichtenfels steht seit vielen Jahren für Konzerte höchster Qualität. Auch für das Jahr 2019 haben die Organisatoren wieder ein erstklassiges Programm zusammengestellt. Den Auftakt bildet ein Liederabend mit einer Mezzosopranistin von Weltruf: Anne Sofie von Otter gastiert mit zwei musikalischen Begleitern und Mitgliedern der Bamberger Symphoniker Ende April in der Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen.

Sonntag, 01.Dezember, um 16:00 Uhr, Basilika Vierzehnheiligen, Bad Staffelstein:

„Konzert zum 1. Advent“ Monteverdi Kammerchor Würzburg (Leitung: Prof. Matthias Beckert), Markus Ritzel (Orgel), Prof. Harry Ries (Alphorn und Posaune) Eintritt: 27,00 €/17,00 €/12,00 €

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KULTURTIPPS

DER KULTURBODEN IN HALLSTADT DIE EVENTLOCATION FÜR IHRE VERANSTALTUNG

TERMINE MÄRZ BIS MAI:

Ob Firmenveranstaltungen, Workshops, Expertenforen, Messen oder Hochzeiten – der Kulturboden in Hallstadt bietet die perfekte Location für die verschiedensten Veranstaltungen. Der Kulturboden in der Marktscheune ist für viele ein Ort, an dem man sich in der Freizeit etwas Besonderes gönnt. Konzerte, Kabarett und Festlichkeiten locken Besucher aus Hallstadt und der Umgebung an. Doch die Räumlichkeiten bieten vielseitige Einsatzmöglichkeiten und können je nach Kundenwunsch individuell gestaltet werden. Die Größe des Saales ist variabel und bietet Gesellschaften von 30 bis 400 Personen den richtigen Umfang. Veranstalter können zudem wählen, welche Verpflegung sie ihren Gästen anbieten möchten – von Fingerfood bis zum Premiumbuffet ist alles möglich. Was den Kulturboden für Firmenveranstaltungen außerdem attraktiv macht, ist die technische Ausstattung. Sie umfasst alles, was für Vorträge, Präsentationen oder Diskussionsrunden benötigt wird, und kann ohne Mehrkosten genutzt werden. Durch die zentrale Lage des Kulturbodens, der nur wenige Minuten vom Bamberger Stadtzentrum entfernt ist, wird Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Kunden die Anfahrt erleichtert. Auch Parkmöglichkeiten vor Ort sind ausreichend vorhanden, denn es besteht die Möglichkeit bequem und kostenlos in der Tiefgarage zu parken.

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07. März 2019

Eine ganze heiße Nummer

19:30 Uhr

08. März 2019

Fastenpredigt

19:00 Uhr

09. März 2019

Fastenpredigt

19:00 Uhr

15. März 2019

Ami & Wally Warning Groove & Soul

20:00 Uhr

21. März 2019

Tan Caglar Rollt bei mir…

20:00 Uhr

23. März 2019

häisd‘n‘däisd vomm mee ....da waggld des Kodledd

20:00 Uhr

06. April 2019 Six Pack Goldsinger

20:00 Uhr

09. Mai 2019

19:30 Uhr

Charleys Tante

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KULTURTIPPS

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VORGEMERKT KONSTANTIN WECKER KOMMT MIT KAMMERORCHESTER Für viele gehören Violine, Bratsche und Cello seit jeher zu dem Münchner Liedermacher Konstantin Wecker wie dessen Klavier und seine Stimme. Im Sommer erwartet die Fans diesmal ein ganzes Orchester. Und zwar nicht irgendeines: Es ist das Kammerorchester der Bayerischen Philharmonie, mit dem Konstantin Wecker auf Konzertreise geht. Unter dem Titel „Weltenbrand“ wollen die Musiker den globalen Traum einer herrschaftsfreien Welt zelebrieren. Der bekennende Pazifist Konstantin Wecker will mit diesem Programm seine Stimme gegen den Krieg und die drohende Faschisierung der Erde erheben. Wann: 24. Juli um 20.00 Uhr Wo: Schloss Eyrichshof Weitere Infos: www.kartenkiosk-bamberg.de

HAINDLING BRINGT BAYERISCHEN KLANGZAUBER Seit mehr als 35 Jahren steht Hans-Jürgen Buchner alias Haindling mit seiner Band auf der Bühne. Ihr Musikstil ist geprägt von einer wilden Mixtur aus exotischen Klängen, Jazz und bairischer Volksmusik. Bekannt wurde Haindling unter anderem durch seine Musikkompositionen für Kultserien wie „Irgendwie und sowieso“ und die „Rosenheimcops“. Tickets gibt es unter www.eventim.de und www.semmel.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Wann: 26.Juli Wo: Bayreuth, Oberfrankenhalle Weitere Infos: www.haindling.de

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KULTURTIPPS

BUCHEMPFEHLUNG MARTIN VÖGELE, BUCHHANDLUNG RIEMANN: Ein bewegendes Buch über Verlust, Beziehungen und die Liebe Um es gleich vorwegzusagen: „Nichts weniger als ein Wunder“ ist kein Buch, das ich locker-flockig nebenbei lesen konnte. Es ist vielmehr ein Roman, der aufgrund seiner ungewöhnlichen Sprache und seines Erzählmusters geduldig und konzentriert erlesen werden will. Dafür werden Sie mit einer monumentalen Geschichte belohnt, die Sie tief ins Innerste einer erschütterten Familie blicken lässt. Erzählt wird die Geschichte der Dunbar-Jungs von Matthew, dem ältesten der fünf Brüder. Die leben nach dem viel zu frühen Tod ihrer Mutter Penelope auf sich alleine gestellt im australischen Sidney. Der Vater hat sich nach dem Verlust seiner Frau davongemacht und die Kinder alleine gelassen. In bewegenden Rückblicken werden Penelopes letzte Monate beschrieben, die diese – im Angesicht des nahenden Todes – nutzt, um noch so viel wie möglich mit ihren Jungs zu unternehmen.

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 640 Seiten: ISBN: 978-3-8090-2706-5 22,00 Euro eBook: ISBN: 978-3-641-24235-0 17,99 Euro Hörbuch (2 MP3-CDs) Laufzeit 16h 45 min ISBN: 978-3-8371-4509-0 22,00 Euro Hörbuch Download Laufzeit 16h 45 min ISBN: 978-3-8371-4510-6 15,00 Euro

Eine zentrale Rolle im Buch spielt Clay, der Zweitjüngste. Er ist der rätselhafteste der Jungs, der sich als besessener Sportler auf eine große Aufgabe vorzubereiten scheint. Jedoch weder er noch seine Brüder haben eine Ahnung, um welche Herausforderung es sich dabei handeln könnte. Clay weiß nur, dass er sich „einfach abkämpfen und auf den Tag warten musste, an dem er es herausfinden würde“. Dieser Tag kommt schließlich mit der unerwarteten Ankunft des Vaters. Der lebt im Outback an einem Fluss und bittet seine Söhne, ihm beim Bau einer Brücke zu helfen. Zum Entsetzen seiner Brüder stimmt Clay zu, schmeißt die Schule hin und macht sich mit seinem Vater an die Arbeit an der Brücke, die zu einem Symbol von Partnerschaft, Aufbau und Versöhnung sowie einem Monument verbindender Trauer wird. Dieser Roman feiert die faszinierenden Möglichkeiten menschlichen Seins, handelt von Liebe, Verlust und Versöhnung. Lassen Sie sich darauf ein, Sie werden es nicht bereuen!

INHALTSANGABE

MARKUS ZUSAK

Von Millionen Lesern sehnsüchtig erwartet – der neue große Roman vom preisgekrönten Autor des Weltbestsellers „Die Bücherdiebin“

Der Bestsellerautor Markus Zusak hat sechs Romane geschrieben, darunter „Die Bücherdiebin“ und „Der Joker“. Seine von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierten Bücher sind in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Sydney.

©Hugh Stewart

Dies ist die Geschichte der fünf Dunbar-Brüder. Nach dem Tod der geliebten Mutter und dem Weggang ihres Vaters leben sie nach ihren ganz eigenen Regeln. Sie trauern, sie lieben, sie hassen, sie hoffen und sie suchen. Nach einem Weg, mit ihrer Vergangenheit klarzukommen, nach der Wahrheit und nach Vergebung. Schließlich ist es Clay – angetrieben von den Erinnerungen an ihren tragischen Verlust –, der beschließt, eine Brücke zu bauen. Eine Brücke, die Vergangenheit zu überwinden und so sich selbst und seine Familie zu retten. Dafür verlangt er sich alles ab, was er geben kann, und mehr: nichts weniger als ein Wunder.

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KULTURTIPPS

KULINARISCHES GAUMENFREUDEN IM DUNKELN GENIESSEN

DINNER-KRIMI STÜRMT MÄRCHENSCHLOSS

Es ist ein genussvolles Abenteuer. „Blind“ zu essen bedeutet, sich ganz dem Riechen, Schmecken und Fühlen hinzugeben. Lassen sich Zutaten in völliger Dunkelheit herausschmecken? Die Gäste erwartet ein 4-Gänge-Menü, das völlig neue Anforderungen an die Geschmacksnerven stellt.

Die Location ist romantisch verträumt, die Story knallhart und kriminell. Diese Gegensätze erwarten die Besucher des Dinner-Krimis am Tatort Schlosshotel Hohenstein. Während eines Vier-Gänge-Menüs wird „Mord an Bord, Mylord!“ gespielt. Die Geschichte hinter der interaktiven Verbrecherjagd: Der patriotische Admiral Lord Reginald Bromstroke hat Freunde und Familie zum Royal-Navy-Dinner auf Oakenshore Manor eingeladen. Der 125. Jahrestag des Sieges bei der berühmten Schlacht von Trafalgar soll gebührend gefeiert werden. Doch kaum kommt seemännischer Wind auf und das Fest in Fahrt, geschieht ein Mord.

Zwischen den Gängen sorgen Erklärungen für AhaErlebnisse. Der Pörtnerhof in Seßlach will mit dem Dunkeldinner mehr Verständnis für Menschen mit Sehbehinderungen fördern. Ein Teil der Erlöse fließt in Projekte der Blindeninstitutsstiftung.

Wann: 16. März um 18:45 Uhr Wo: Pörtnerhof Seßlach Weitere Infos: www.vhs-coburg.net/ programm/gesundheit.html

Wann: Do., 28.03.2019 19:30, Wo: Schlosshotel Hohenstein Weitere Infos: www.dinnerkrimi.de

©Dinnerkrimi.de

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KULTURTIPPS

KABARETT MATTHIAS MATUSCHIK BRINGT SATIRE INS DOMINO

Comfort class SUV.

Viele kennen ihn aus dem Radio: Matthias Matuschik, auch unter dem Spitznamen Matuschke bekannt, ist Hörfunkmoderator bei Bayern 3 und Kabarettist. Seine scharfe Zunge wird er bald auch in Coburg unter Beweis stellen. „Gerne wider“ ist bereits das dritte Solo-Programm von Matthias Matuschik. Es verspricht einen lustigen und gleichzeitig geistreichen Abend. Wann: 5. April um 20:00 Uhr Wo: Jugend- und Kulturzentrum Domino Weitere Infos: www.matuschik.live

Wann: 16. März um 18:45 Uhr Wo: Pörtnerhof Seßlach Weitere Infos: www.vhs-coburg.net/ programm/gesundheit.html

DER NEUE CITROËN

FÜHRUNGEN & VORTRÄGE

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EINTAUCHEN IN EINE GANZ BESONDERE PILGERREISE

20 Fahrerassistenzsysteme2 Advanced Comfort Federung 30 cm/12“ digitale Tachoeinheit 3 vollwertige Einzelsitze hinten Einparkhilfe vorn und hinten Rückfahrkamera

Helmut Schuller hat geschafft, was die Schulmediziner für unmöglich hielten: Anhand seiner Lebensphilosophie „Ernährung, Bewegung, Glaube“ hat sich der Patient nach einer schweren Diagnose selbst geheilt. Statt Tabletten oder operativen Eingriffen entschied er sich, seine Ernährungsweise radikal umzustellen und verordnet sich tägliche Bewegung mit dem Fahrrad. Während der Zeit seiner Krankheit ist auch der Wunsch gereift, den Jakobsweg zu unternehmen. Voller Energie und neuer Lebenskraft pilgert der 67-Jährige schließlich mit dem Fahrrad von Weiden nach Santiago de Compostela und Fisterra – an das „Ende der Welt“. In seinem Vortrag erzählt er seine Geschichte.

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MICHAELA MAY LIEST LIEBESGESCHICHTEN

Michaela May © Christian Martin Weiss

„Liebe und weitere Katastrophen“ lautet der Titel einer Lesung in Burkunstadt. Wie soll man es angehen in der Liebe? Strategisch? Romantisch? Und wie erträgt man die Entblößung – auch der geheimen Wünsche, oder gar der eigenen seelischen Abgründe? Diesen Fragen stellen sich Michaela May und Maria Reiter (Akkordeon) in ihrer Lesung mit Texten von Elke Heidenreich, Doris Dörrie, Axel Hacke und anderen bekannten Autoren. Die Schauspielerin Michaele May liest die Geschichten und erweckt die Glückssucher frisch und ungekünstelt zum Leben. Maria Reiter kommentiert mit ihrem Akkordeon beschwingt die Seelenlage der Protagonisten. Michaela May ist aus dem Fernsehen bekannt: Die Bayerin spielte unter anderem in den Serien „Kir Royal“ und „Monaco Franze“ sowie in den Krimi-Reihen „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ mit. Wann: 10. März um 17.00 Uhr Wo: Alte Vogtei Burgkunstadt Weitere Infos: www.obermain-jura.de

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IN EIGENER SACHE

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COBURGER – Das Magazin Ausgabe 31 / Februar 2019 Sechster Jahrgang Auflage 4000 Stück www.coburger-magazin.de

IN EIGENER SACHE PREMIUM PARTNER JETZT AUCH AM AUFKLEBER ERKENNBAR: DIE PREMIUM-PARTNER DES COBURGER. Auch für 2019 haben schon zahlreiche Werbekunden eine Premium-Partnerschaft gebucht. Das garantiert diesen besondere Konditionen wie immer wieder spannende Geschichten und Stories, das garantiert dem COBURGER eine sichere Existenz, das garantiert unseren Lesern ein weiteres Jahr Coburgs anspruchsvolle Lektüre. Das honorieren wir unter anderem, indem wir in jedem Magazin und auf unserer Homepage www.coburger-magazin.de alle PREMIUM-KUNDEN erwähnen, indem wir sie bevorzugt mit dem neuen COBURGER beliefern, und indem diese jetzt auch an einem Aufkleber erkennbar sind. Das ist unsere Art, Danke zu sagen. Unter anderem.

Haben Sie auch Interesse? Infos unter www.coburger-magazin.de/premium-partner Schreiben Sie uns an hegen@coburger-magazin.de oder NEU auch an Anke Feuer feuer@coburger-magazin.de

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Unsere PREMIUM-KUNDEN 2019: Anwaltskanzlei Hörnlein & Feyler Autohaus Willy Ernst Automobile Weberpals Baugesellschaft Otto Hauch Bätzoldt oHG Bodystreet Coburg Heiligkreuz Buchhandlung Riemann Citroen Grosch Coburg Stadt und Land aktiv Engel & Völkers Frischecenter Wagner Friseur Julia Göring Hörgeräte Geuter HSC 2000 Coburg IHK zu Coburg Intersport Wohlleben iTVCoburg Kongresshaus Rosengarten Kunstsammlungen der Veste Coburg Lasco Umformtechnik Optik Müller ROB – Roberto Bauer Herrenmoden Sparkasse Coburg – Lichtenfels Sportland Coburg Stadtbild Coburg SÜC süc//dacor Thomas Bittorf tb.legal Tourismus & Stadtmarketing Citymanagement Coburg Veranstaltungsservice Bamberg Vitadrom Von Poll Immobilien

KREATIVE BILDIDEEN GESUCHT

EINGESCHNEIT

Die ersten Fotos und Bildideen rund um den berühmtesten Sohn Coburgs, Prinz Albert, sind bereits eingegangen: Der Mann von Queen Victoria hätte ja in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag gefeiert .

Redaktion, Werbung, Fotografie: Alles war vorbereitet für den ersten COBURGER im Jahr 2019, wie er nur vor Ihnen liegt. Was aber nutzt ein Haufen Steine samt Mörtel und Bauplan, wenn keiner daraus ein Haus baut? Oder anders gesagt: Warum schneite es in diesem Winter so viel?

So sammeln wir weiterhin originelle, kreative, ungewöhnliche Bildideen. Wer also schon etwas fotografiert hat, was andere auch einmal sehen sollten, wer Prinz Albert optisch einmal inszeniert hat, wer ihn verfremdet, in andere Zusammenhänge gestellt oder karikiert hat, soll sich gerne aufgerufen fühlen, seine Kreationen einzuschicken unter hegen@coburger-magazin.de. Die besten Bilder werden veröffentlicht. Und das Beste wird prämiert. Mit was? Das wird noch nicht verraten. AUSGABE 31 / FEBRUAR 2019

Der Chef-Layouter vom COBURGER, Axel Straubinger, weilte nämlich Ende Januar zum Skifahren in Südtirol. Anfang Februar sei er zurück, sagte er vor seiner Abreise. Das stimmte zwar, aber eben ein wenig später als geplant – eingeschneit. Der Brenner zu. Kein Vorwärtskommen möglich. Auch der COBURGER musste warten. Deswegen waren für Axel ein paar Sonderschichten nötig, um doch noch rechtzeitig fertigzuwerden. Jetzt ist er … urlaubsreif.

Verlag: Markatus Branding | Marketing | Digital Mohrenstr. 31 96450 Coburg Telefon 0 95 61 / 973 45 00 www.markatus.de Herausgeber und Chefredakteur: Wolfram Hegen Telefon 01 71 / 690 52 84 hegen@coburger-magazin.de Gründungsherausgeber: Peter Einheuser Wolfram Hegen Redaktion/ Autoren dieser Ausgabe: Benedikt Dellert Wolfram Hegen Wolfram Porr Heidi Schulz-Scheidt Chris Winter Lisa Braunersreuther Gabi Arnold Fotografen dieser Ausgabe: Sebastian Buff Val Thoermer Rainer Brabec Layout/ Illustrationen: Axel Straubinger Lisa Obermüller Titel-Illustration: „Albert glänzt in Coburg“ Grundlayout: Peter Einheuser Anzeigengestaltung: markatus | markantes marketing Anzeigenvertrieb: Wolfram Hegen Telefon 01 71 / 690 52 84 hegen@coburger-magazin.de Es gilt die Anzeigenpreisliste 01/2018 Druck: DCT GmbH www.dct.de Preis: kostenlos Vertrieb: über 200 Verteilstellen in Coburg Stadt und Land Bestellung: Online über www.coburger-magazin.de Preis inkl. Verpackung und Versand innerhalb Deutschlands 5 Euro inkl. MwSt.

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RAINER BRABEC

Rainer Brabec sammelte erste fotografische Erfahrungen im Alter von 14 Jahren mit seiner ersten Spiegelreflexkamera. Ein paar Jahre später begann er die Ausbildung zum Fotografen. Es folgten Auszeichnungen wie der 1. Preis eines Wettbewerbs des Gasteig Kulturzentrums München oder der Kulturpreis des Landkreises Coburg. Rainer Brabecs zweite Leidenschaft neben der Fotografie ist das Reisen. Diese Verbindung lässt ihn bis heute nicht los. Der Faszination, der Eigenart, die von bestimmten Orten, Landschaften, Menschen ausgeht, gilt es gerecht zu werden. Sein Antrieb ist es, Bilder zu schaffen, die bestehen, die fähig sind, eine Geschichte zu erzählen. Dabei darf die subtile Nachbearbeitung das Gesamtergebnis unterstützen. Auf dieser und den folgenden Seiten sind ausschließlich freie Arbeiten zu sehen. Seit mehr als 23 Jahren betreibt Rainer Brabec gemeinsam mit Partnern ein Büro für Kommunikationsdesign.

www.contactdesign.de www.rainerbrabec.de

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RAINER BRABEC

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RAINER BRABEC

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Wir setzen auf Spezialisierung. Maren Feyler

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Fachanwalt für Arbeitsrecht Fachanwalt für Verkehrsrecht

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Julia Gremmelmaier Rechtsanwältin

Jürgen Hopf

Fachanwältin für Verwaltungsrecht

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Dr. Wolfgang Hacker

Nadine Werner

Fachanwalt für Medizinrecht Master in Health and Medical Management

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Karoline Rink

Fachanwältin für Familienrecht

Eva Grabolus

Fachanwältin für Familienrecht

Diese Kanzlei ist nach ISO 9001:2008 zertifiziert für anwaltliches Dienstleistungsund Kanzleimanagement.

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MONACO FRANKE

DER MONACO FRANKE Ist es nicht schön, wenn es ein Politiker noch schafft, eine Debatte im Land in Gang zu setzen? Da dies in den letzten Jahren immer seltener vorkommt, weil die Politik in allererster Linie mit sich („sooch amoll, bist Du jetzt links oder eher in der Middn?“) und dem nächsten Wahlkampf („auf wieviel Brozend kummama denn in der neuesten Umfrooch?“) beschäftigt ist, muss man dann halt auch mal zufrieden sein, wenn dies unabsichtlich geschieht. Wie in diesen Tagen bei Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Dessen Aussage, ein Tempolimit von 130 Stundenkilometern auf deutschen Autobahnen sei „gegen jeden Menschenverstand“ hat nämlich mehrerlei bewirkt: Erstens konnte die deutsche Automobilindustrie nach zwei harten Jahren, in denen wegen des DieselAbgasskandals alle und jeder auf sie eingedroschen hat, die Probe aufs Exempel machen und schauen, ob sich ihre als Volksvertreter getarnten Lobbyisten weiterhin zu ihnen bekennen (Ergebnis: Ja, das tun sie!). Zweitens entbrannte nicht nur ein erbitterter Streit über Sinn oder Unsinn eines Tempolimits in Deutschland. Auch wird nun, manchmal durchaus ironisch, darüber debattiert, was dieser ominöse „Menschenverstand“ eigentlich genau sein soll und woher er kommt. Der Franke sagt: „Vernünfdich is, wos mich ned aufregt!“ Aber schauen wir zunächst in den Duden: Der führt den „gesunden Menschenverstand“ in seiner Bedeutungsübersicht auf und beschreibt ihn so: „der normale, klare Verstand (eines Menschen)“. „Der Spiegel“ hat diesmal gründlicher recherchiert und zitiert den Philosophen Immanuel Kant, der in seiner „Kritik der reinen Vernunft“ schrieb: „Denn was ist der gesunde Verstand? Es ist der gemeine Verstand, so fern er richtig urtheilt.“ Dummerweise - und das ist die Crux urteilt der gemeine Verstand häufig falsch. Und so mündet die Argumentation des Nachrichtenmagazins in den Satz: „Der ‚gesunde Menschenverstand‘ ist ein besserwisserischer Schwachkopf, der von nichts eine Ahnung hat, aber zu allem eine Meinung.“ Schee g’sochd! Und erinnert den Monaco irgendwie auch wieder an den Scheuer. Der stammt ursprünglich aus Passau. Dort wird die Lust, zu allem seinen Senf dazuzugeben, auch wenn man keinen Schimmer hat, alle Jahre wieder am Politischen Aschermittwoch in großen Hallen und mit Blasmusik aufs Neue zelebriert. Scheuer, der erst als CSUGeneralsekretär und nun auch als Verkehrsminister in die Fußstapfen von Alexander Dobrinth trat, hat diese Kunst geradezu zur Meisterschaft gebracht. Denn er hat ja schön öfters mal einen. Der Monaco erinnert nur an Scheuers denkwürdigen Satz: „Entschuldigen S‘ die Sprache, das Schlimmste ist ein fußballspielender, ministrierender Senegalese, der über drei Jahre da ist – weil den wirst Du

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nie wieder abschieben. Aber für den ist das Asylrecht nicht gemacht, sondern der ist Wirtschaftsflüchtling.“ Mit dieser Aussage hat sich Scheuer nachhaltig in Erinnerung gebracht als Fleisch gewordener Beweis dafür, dass es eben immer doch noch schlimmer werden kann – selbst nach Dobrinth. Und jetzt also die Nummer mit dem Tempolimit! Iech frooch mich da fei scho, ob der noch alle Zündkerzn am Zylinder hod! Immerhin wäre eine Drosselung der Höchstgeschwindigkeit nicht nur nachweislich gut für die Luft und das Klima. Auf Tempolimit-Teststrecken ging auch die Zahl der Unfälle drastisch zurück. Aber das scheint Scheuer nicht zu jucken. Dabei hatte er ja selbst eine Expertenkommission eingesetzt, die untersuchen sollte, wie man CO2 im Straßenverkehr einsparen könnte. Das Ergebnis war der Vorschlag, als effektive Umweltschutzmaßnahme ein Tempolimit einzuführen. Tja, dumm gelaufen, denn genau das wollte Scheuer nicht hören, der dies prompt eine „immer wieder aufgewärmte Agenda“ nannte, die „gegen jeden Menschenverstand“ sei. Wohl gemerkt nicht gegen den „gesunden“ Menschenverstand. Für Gesundheit sind im Kabinett schließlich andere zuständig. Während ihm die Bild-Zeitung zur Seite sprang und im Namen der deutschen Autofahrer zeterte („Was haben wir euch getan?“), sagte der Minister, der übrigens auch Mitglied im Kuratorium eines Kinder- und Jugendverbands namens „Frischluft e.V.“ ist (herrlich! So wos kamma sich ned ausdenkn!), die Beratungen über Umweltschutzmaßnahmen im Straßenverkehr kurzerhand ab. Des nenn ich amoll gscheit in die Eisen gstieng und vollen Einsatz für alle Bleifußfahrer! Stellt sich die Frage: Was steckt dahinter? Der Versuch, der Klientel der Besserverdienenden – also der mit den dicken, schnellen Autos - das Gefühl der Freiheit nicht zu nehmen? Schwierig. Versuchen Sie mal, an einem Freitagnachmittag auf der A 9 oder der A 70 schneller als 120 zu fahren! Da sind Sie auch im Porsche schon froh, wenn beim Stop-and-go das „Go“ ein leichtes Übergewicht hat! Oder ist es doch die Angst, dass die Automobilhersteller plötzlich ihre hundsteuren Dreckschleudern nicht mehr an den Mann (ja, meistens sind es Männer!) bringen? Bei unserer Verkehrsdichte ist es ohnehin fast nur noch nachts möglich, das Gaspedal mal ordentlich durchzutreten und bei lauter Musik oder mit dem Handy am Ohr gemütlich mit 220 dahinzucruisen, wenn man es überhaupt schafft, zwischen zwei Baustellen so zu beschleunigen. Auch deshalb der Appell: mal locker bleiben und die G’schicht mit Humor nehmen! Ich find‘ ja, a Tempolimit von 130 bassd scho. Muss dann nur noch für außerhalb geschlossener Ortschaften a Lösung g’funden wer’n, gell! , Schätzla, schau wie iech schau! Für den COBURGER von Wolfram Porr

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AUF EIN WORT

In jedem COBU RGER laden wir an dieser Stelle Coburger oder Nicht-Coburger ein, ihre Meinung zu sagen.

ICH VERSTEHE ES NICHT! Von Irmgard Clausen Was ist für Sie schön in einer Stadt? Für mich ist es das Ambiente: gepflegte Häuser, einladende Plätze, hübsche Cafés, nette Geschäfte, freundliche Restaurants. Ich mag auf ordentlichen Straßen und in verwinkelten Gassen bummeln, suche mir ein schönes Plätzchen im Park oder schaue im historischen Gemäuer Kunst von gestern und heute an. Noch wichtiger und schöner sind mir allerdings die Begegnungen mit den Menschen der Stadt. Ich freue mich, wenn meine Apothekerin weiß, was ich brauche. Ich genieße es, wenn mir die Eisverkäuferin eine neue Eiskreation lecker macht. Es ist wunderbar, samstags auf dem Markt da unser Gemüse, dort unsere Pflanzen, hier die Blumen der Saison zu kaufen. Ich sehe buntes Volk auf dem Platz, treffe unverhofft und zufällig auf Lieblingsmenschen. Ich komme mit Passanten und Gästen der Stadt ins Gespräch, rede übers Wetter, parliere über den Moment und stärke mich mit einer Bratwurst. Schön durchgebraten. Mit Senf. Spätestens jetzt wissen Sie, liebe Leser, dass wir in Coburg sind. Meine wundervolle Stadt, in der es sich gut leben lässt, in der ich nahezu alles finde, was ich brauche, suche, möchte. Was gibt es da nicht zu verstehen? Ich verstehe nicht, dass „wir“ dem Einzelhandel unserer Stadt, den vielen Geschäften, Cafés und Gasthäusern so wenig Sympathie und Interesse entgegenbringen. Frage ich, wo jemand dies oder jenes gekauft hat, bekomme ich in 80 % der Fälle die Antwort: „Im Internet natürlich! In Coburg kriegst Du ja nix mehr.“ „Hast du es denn versucht?“ frage ich mein Gegenüber. Natürlich nicht! Ich verstehe nicht, warum ich Bücher im Internet kaufen soll, wenn Buchhandlungen rundum jedes neue Buch zum gesetzlich festgelegten Ladenpreis verkaufen – wie im Internet. Warum soll ich Medizin im Internet bestellen, wenn mir meine Apotheke vor Ort alles sofort aushändigt oder schnellstens bestellt und liefert? Warum soll ich einen Pakete-Tourismus unterstützen, der auf dem Rücken bedauernswerter Paketboten ausgetragen wird? Und warum soll ich Päckchen mit Waren bekommen, die mir dann gar nicht taugen und die ich dann wieder zur Post bringen muss? Dort stehe ich dann in einer langen Reihe Menschen, die ihre Zeit damit verbringen, Pakete abzuholen oder wieder retour zu schicken... Handel – das ist Leben, ist Interesse, Service, Anregung, Tradition und Wandel. Gastronomie und Handel knüpfen ein zartes Geflecht aus Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Ordnung, Verbundenheit, Identität und Zuhause sein. Das macht das Leben lebenswert. Es wäre schade, wenn wir dieses Geflecht unbedacht zerstören. Verstehen Sie?

AUSGABE 29 / OKTOBER 2018

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Coburger | Das Magazin erscheint wieder am 08. April 2019 Anzeigenschluss ist der 29. März 2019.

Zitate von klugen Menschen über den Menschen sind dieses Mal … das Letzte „Unter friedlichen Umständen fällt der kriegerische Mensch über sich selber her.“ Friedrich Nietzsche

„Die einfachen Charaktere, nicht die zusammengesetzten, sind schwer zu verstehen.“ Hugo von Hofmannsthal

„Das Leben ist schwer – ein Grund mehr, es auf die leichte Schulter zu nehmen.“ Emil Gött

„Der Furchtsame erschrickt vor der Gefahr, der Feige in ihr, der Mutige nach ihr.“ Jean Paul

„Wer sucht, findet nicht, aber wer nicht sucht, wird gefunden.“ Franz Kafka

„Der ist der glücklichste Mensch, das das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.“ Johann Wolfgang von Goethe

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AUSGABE 31 / FEBRUAR 2019


Hörgenuss pur sorgt für Flexibilität und Ungebundenheit Phonak AudéoTM Marvel Hörsysteme – jetzt neu bei Optik Müller, 3 × in der Region Das neueste multifunktionale Technologiewunder des Hörgeräteherstellers Phonak bietet seinen Nutzern nicht nur einen klaren und vollen Klang, sondern auch ein hohes Maß an Flexibilität und Freiheit – und dies jeden Tag aufs Neue! Die Basis für diese neueste Hörsystemtechnologie liefert eine intensive Forschung und Entwicklung des Herstellers Phonak. „Die neuen Audéo Marvel Hörsysteme erkennen jetzt noch mehr Hörsituationen als zuvor und passen sich automatisch an diese an. Das Hören stellt für die Hörsystemträger keine Anstrengung mehr dar, wird als angenehm empfunden – und das von Beginn an,“ erklärt Laura Pietz von Optik Müller aus Coburg. Dies bedeutet auch bei störenden Geräuschen, wie zum Beispiel in einem stark besuchten Restaurant, dass eine optimale Sprachverständlichkeit gewährleistet werden kann.

neuen Audéo Marvel Modelle zur Verfügung steht, begeistert die Hörsystemträger. Abends wird das Hörgerät in der komfortablen Aufbewahrungsbox, wie zum Beispiel dem praktischen Mini Charger Case, aufgeladen. Die Aufbewahrungsbox verfügt über eine USBLadefunktion. Damit kann die sichere Aufbewahrung und das Laden der Hörsysteme überall und komfortabel vorgenommen werden. „Am nächsten Morgen sind die Hörsysteme dann bereit für einen langen und ereignisreichen Tag. Der Hörsystemträger ist somit komplett ungebunden. Ein eventuell spontan nötiges Wechseln der Batterie ist nicht nötig,“ weiß die Hörakustikerin Laura Pietz.

Die neuen Marvel Hörsysteme können zum Beispiel problemlos über Bluetooth mit Smartphones sowie TV- und Multimedia-Geräten gekoppelt werden und die Audiosignale auf beide Ohren übertragen. So ist das Telefonieren sogar freihändig möglich. Dank integrierter Mikrofone im Hörsystem, die die Stimme des Hörsystemträgers aufnehmen, kann komplett freihändig telefoniert werden. Über einen Tastendruck am Hörsystem werden Telefongespräche angenommen. Da muss das Telefon nicht mal mehr aus der Tasche geholt werden. „Die Hörsystemträger lieben diese Freiheit. So kann beispielsweise auch ein Hörspiel im ganzen Haus direkt am Ohr gehört werden. Diese Ungebundenheit und Flexibilität genießen die Hörsystemträger sehr und wollen sie nicht mehr missen,“ schwärmt die Hörakustikerin Laura Pietz. Die neuen, innovativen Hörsysteme Audéo Marvel von Phonak können unverbindlich und kostenfrei bei Optik Müller in Coburg, Rödental und Bad Rodach getestet werden.

Das Mini Charger Case hat einen USB Ladeanschluss und passt in jede Tasche. Audéo Marvel steht in verschiedenen Modellen und Farben zur Verfügung.

Bluetooth Verbindung mit bluetoothfähigen Telefonen und Multimedia-Geräten

Ungebunden dank Akku-Technologie Das neue Klangwunder begeistert seine Nutzer aber nicht nur mit einem einzigartigen Klang. Phonak hat mit der Einführung von LithiumIonen-Akkus den Weg für wiederaufladbare Lösungen in der Hörgeräteindustrie bereitet. Die neueste Akku-Technologie, die auch für die

Die technische Landschaft, die den Alltag sowohl privat als auch beruflich beeinflusst, verändert sich immer schneller. Da ist es wichtig, dass die Hörsysteme auch bei Telefongesprächen, beim Fernsehschauen und bei der Verbindung mit anderen elektronischen Geräten eine einfache und komfortable Lösung bieten.

Das Telefonieren mit Audéo Marvel ist komplett freihändig möglich.

Coburg, Mohrenstraße 31 Tel. 0 95 61 / 98 49 Rödental, Bürgerplatz 8 Tel. 0 95 63 / 26 26 Bad Rodach, Markt 10 Tel. 0 95 64 / 14 82

www.optikmueller24.de

AUSGABE 31 / FEBRUAR 2019

(Hörakustik bei Meister Optik)

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Nähe ist einfach. Weil man die Sparkasse immer und ßberall erreicht. Von zu Hause, mobil und in der Filiale.

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AUSGABE 31 / FEBRUAR 2019


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