Nr. 28 | August 2018
Magazin für Gesellschaft. Lifestyle. Politik.
Zum Mitnehmen
BILDERSTRECKE Dieses mal mit Fotos von Martin Rehm.
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AUSGABE 28 / AUGUST 2018
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INHALT
AUSGABE 28 | AUGUST 2018
8 10 12 66 67 84 86 88 89 90
HOFBERICHT
SEBASTIAN BUFF
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WOLFRAM PORR
ALLES VERLOREN 16 Wenn die Finanzanlage floppt
MARTIN REHM
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DREIGESTIRN STADTGESPRÄCH DER HOFBERICHT BUCHEMPFEHLUNG THEATERVORSCHAU SCHATZSUCHE IN EIGENER SACHE MONACO FRANKE AUF EIN WORT DAS LETZTE
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Der 7. Coburger Medienpreis
MENSCHEN BEI IHRER ARBEIT Made in Franken
WOLFRAM HEGEN
SONDERTHEMA QUALITÄT 28 Wann ist Gutes gut?
WOLFRAM HEGEN
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WOLFRAM HEGEN SEBASTIAN BUFF
MACHER 38 Dieses Mal Frank Brückner
WOLFRAM HEGEN
EHRUNG FÜR EINEN GANZ GROSSEN 44 Der Coburger Friedrich Rückert gesungen auf CD
HEIDI SCHULZ-SCHEIDT SEBASTIAN BUFF
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MARINA ABRAMOVA
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AUS MICHELAU NACH HAWAII Der erfolgreiche Triathlet Andi Dreitz
HIER WOHNTE... …Coburgs erster Zeitungsverleger
GALERIE Aquarelle
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HIER WOHNTE … Coburgs erster Zeitungsverleger
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EDITORIAL
EDITORIAL WOLFRAM HEGEN Alte Freunde waren kürzlich zu Besuch, alte Freunde im Sinne der vielen Jahre, die man sich kennt, nicht im Sinne ihres Lebensalters, ob nun ihres echten, ihres gefühlten oder ihres optischen, jedenfalls war sich jeder von uns auch zehn Jahre nach unserem letzten Wiedersehen noch so ähnlich, dass wir uns gleich wiedererkannt haben beim alljährlichen Sightseeing im vielen Tausend Menschen umfassenden Malstrom rund ums Rondell beim Schlossplatzfest, so schlecht kann also mein äußerlicher Zustand gar nicht sein, freute sich jeder von uns still in sich hinein, bevor wir mit dem einen oder anderen Getränk und der einen oder anderen Zigarette unseren Alterungsprozess wohl – rein medizinisch – etwas beschleunigt haben dürften. Die Medizin aber war uns an diesem Abend ziemlich egal. Es war einfach ein guter Abend mit guten Freunden. Ist damit die Frage unseres Sonderthemas „Qualität – wann ist Gutes gut?“ schon allumfassend beantwortet? Gut ist etwas dann, wenn man es als gut bewertet? Natürlich nicht, sonst würden nicht Heerscharen von Managern, Handwerkern, Unternehmern, Wissenschaftlern und Philosophen seit Jahrtausenden Jagd auf die beste Qualität und deren Definition machen. Klar aber ist: Qualität ist messbar. Und man kann viel über sie schreiben. Das tun wir auf über sechs Seiten. Oder kommt Qualität vielleicht doch von Quälen? Das nämlich muss man manchmal, wenn man erfolgreich sein will – so wie Andi Dreitz aus Michelau. Er nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal am Ironman in Hawaii teil. Wir stellen den Triathleten vor. Auch für den großen Coburger Gelehrten Friedrich Rückert war das Leben wohl oft genug eine Quälerei. Jetzt erfährt er eine musikalische Ehrung – es war höchste Zeit. Wir erzählen die ganze Geschichte, ebenso wie die vom Dornheim-Gebäude in der Steingasse, das – sorry, ist platt, muss aber sein – über viele Jahre und Jahrzehnte ein Dorn im Auge war, jetzt dasselbe aber feucht werden lässt, so schön ist es geworden dank der Sanierung, wie unsere Bilder in der Rubrik „Hier wohnte“ eindrucksvoll zeigen. Und dann legen wir Ihnen noch unsere Urlaubslektüren ans Herz, entweder unseren Buchtipp der Buchhandlung Riemann oder oder – für alle, die sich die Zeit am Strand lieber mit schönen Bildern vertreiben – die Bilderstrecke mit Fotografien des Neu-Coburgers Martin Rehm. Viel Spaß beim Anschauen. So, jetzt sind Sie dran. Wolfram Hegen P.S. Wir sind mal eben auch ein bisschen weg. Bis bald. P.P.S. Schönen Urlaub
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INHALT
16 ALLES VERLOREN Wenn die Finanzanlage floppt
28 SONDERTHEMA QUALITÄT Wann ist Gutes gut?
44 LOBLIED
Auf einen Coburger
20 MENSCHEN BEI IHRER ARBEIT Bilder von Martin Rehm
48 BEI DER HITZE
Sportarten für den Sommer
46 DER FRUCHTKÖNIG Idee & Umsetzung
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DREIGESTIRN
DREIGESTIRN Wir beantworten jetzt einmal die Frage, was der Karneval eigentlich mit Veranstaltungen in und um Coburg zu tun hat, zumal noch im Hochsommer und Frühherbst. Die Antwort ist einfach: Nichts. Der Titel „Dreigestirn“ nämlich ist der närrischen Zeit nur entliehen, klingt aber so schön nach drei leuchtenden Sternen am Firmament, dass er uns seit einiger Zeit als Titel für ganz besondere Eventtipps dient, die uns aus endlosen dunklen Weiten anfunkeln, andere Himmelskörper überstrahlen, nicht weil
sie größer sind, sondern ein wenig edler, einzigartiger vielleicht. Daher auch hier wieder drei Ideen zur Freizeitgestaltung abseits der üblichen Sommertätigkeiten wie balkonieren, biergartenieren, urlaubieren und abseits der großen Himmelskörper wie den Open-Airs auf dem Schlossplatz, dem Klößmarkt oder der Museumsnacht. Wir also schreiben das Jahr 2018, Sternenzeit Mitte August bis Ende September, das sind die möglichen Abenteuer Ihres ganz persönlichen Raumschiffs.
MUSIK VERBINDET
ACHTUNG SATIRE
Es findet 2018 bereits zum 68. Mal statt – das Festival junger Künstler in Bayreuth. Parallel zu den Bayreuther Festspielen proben, üben, komponieren und konzertieren wieder junge Musiker aus aller Welt – und sie statten der gesamten Region Besuche ab. So wie am Samstag, den 18. August in Neustadt bei Coburg. Sängersolisten, Streichorchester, Jazz-Combo und arabische Musiker laden dann zu einem festlichen Sommerkonzert mit dem Titel „Sodom & Gomorrha“ ein, das Treffen nämlich steht in diesem Jahr unter dem Thema „Roots to the Future. Reloaded“. Ein spannendes musikalisches Experiment ist zu erwarten, werden doch Passionsmusiken von Johann Sebastian Bach kombiniert mit Musik des jüdischen Komponisten Kurt Weill, wird doch die Passion Christi verglichen mit der Passion der arabischen Menschen in der Welt. Das Konzert mahnt, ruft zur Besinnung und begeistert mit einzigartigen Werken europäischer Musik und herausragenden Künstlern. Unter der musikalischen Gesamtleitung von Dr. Vladimir Ivanoff aus Bulgarien und den Dirigenten Cristian Sandu aus Rumänien, Fadia el-Hage aus dem Libanon und Rebal Alkhodari aus Syrien werden die durchwegs jungen Künstlerinnen und Künstler an diesem Abend Kostproben ihres Könnens geben.
Facebook down, Internet lahmt, Computer kaputt? Kein Problem! Jetzt auch offline: Nach 172 Jahren kommen die „ehrlichen, unabhängigen und schnellen“ Nachrichten des Internetmagazins „Der Postillon“ endlich auf die Bühne. Seit Oktober 2017 tourt die Liveshow quer durch ganz Deutschland. Auf die Zuschauer warten die besten und erfolgreichsten Meldungen der Satireseite, die sich mit mehr als 2,5 Millionen Facebook-Fans im Netz großer Beliebtheit erfreut. Laut PostillonGründer Stefan Sichermann freue man sich, „nun auch dem internetfernen Publikum das Geld aus der Tasche zu ziehen und dem Ziel der Weltherrschaft ein Stück näher zu kommen“. Durch das Programm führen Anne Rothäuser und Thieß Neubert, die Originalsprecher der Postillon-Video- und Radionachrichten. Mal spitzfindig, mal plakativ werden dabei Trump, Elbphilharmonie, Af D und Co. durch den Kakao gezogen. Neben dem humorvollen und mitunter bösen Blick auf Politik und Gesellschaft präsentiert die Show im Stil der Tagesschau irrwitzige Studien, Videoclips, die beliebten Newsticker-Wortspiele und weitere Überraschungen.
Bild: www.der-postillon-live.com
DER POSTILLON JETZT AUF DER BÜHNE
Bild: www.rebalalkhodari.com
FESTIVAL JUNGER KÜNSTLER ZU GAST
Wann Wo Wie: Samstag, 18. August 2018 um 20 Uhr in der kultur.werk.stadt Neustadt
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Wann Wo Wie: Sonntag, 15. September um 20 Uhr im Kongresshaus Rosengarten www.eventim.de
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DREIGESTIRN
DER MANN AUS DEM FERNSEHEN ES IST NUR NUHR
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Weitere Infos unter www.grillmeisterschaft-bad-rodach.de
Teamgröße: zwei bis max. sechs Personen.
Es gelten die Wettkampfregeln der German Barbecue Association GBA e.V.
aus der Genussregion Coburger Land
Sonntag, 26. August 2018, ab 11 Uhr
Ich sinnlose so vor mich hin – habt Freude dabei.
Anmeldung bis 6. August 2018 – Keine Anmeldegebühr.
iTVCoburgApp, kostenlos zum Download coburg.de/veranstaltungen www.facebook.com/Sonderbar.Coburg/ landestheater-coburg.de coburg-kongress.de/de/besucher/veranstaltungskalender leise-am-markt.de gocoburg.de/veranstaltungen huk-coburg-arena.de/veranstaltungen.html agentur-streckenbach.de/alleveranstaltungen konzertagentur-friedrich.de/veranstaltungen-konzertagentur vsbamberg.de/events.cfm
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Gegrillt werden vier Gänge, davon drei mit einem Warenkorb der Genussregion Coburger Land.
Weitere Ideen, Anregungen und Termine für Astronauten, Kosmonauten, Schlaflose, Himmelsanbeter und sonstige Haus-und-Hof-Flüchtige:
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Wann Wo Wie: Donnerstag, 27. September um 20 Uhr im Kongresshaus Rosengarten www.eventim.de
BAD RODACH
Bild: www.der-postillon-live.com
Nuhr hier, nur heute – so der Titel des aktuellen Programms von Dieter Nuhr. Der tiefenentspannte Komiker marschiert eloquent und faktensicher kreuz und quer durchs Weltgeschehen, erklärt das Dasein, die menschliche Psyche und die Lächerlichkeit unserer Empörungsroutine. Nuhr trägt nicht die kabarettübliche Depression zur Schau, sondern geht mit seinen Gedanken immer einen Schritt weiter, meist noch um die Ecke. Nuhr ist der Beweis: Es gibt einen Humor, der sich der Oberflächlichkeit verweigert und trotzdem Spaß macht. Dieter Nuhr ist der intelligenteste und vielleicht vielseitigste Denker auf deutschen Comedybühnen. Er ist Träger des IQ-Preises der Vereinigung der Hochbegabten, hat zahlreiche Deutsche Comedypreise erhalten und darf sich staatlich anerkannter Fahrtenschwimmer nennen. Leider ist er weder Nobelpreisträger, noch Weltmeister im Pfahlsitzen. Aber wie lang noch? Bei ihm weiß man nie, was als Nächstes kommt. In „Nuhr hier, nur heute“ gibt Dieter Nuhr alle der Lächerlichkeit preis, die die Welt mit primitiven Ideen beglücken wollen: Ideologen, Populisten und sonstige Heilsprediger. Nuhr entzieht ihnen durch die Kraft des Humors die gedankliche Geschäftsgrundlage.
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STADTGESPRÄCH
STADTGESPRÄCH... IHR HABT DIE WAHL
IHR HABT PECH
Im Oktober ist Landtagswahl. Wenige Wochen davor dürften Stadt und Landkreis Coburg wieder voll plakatiert werden. Meistens lohnt sich kein Blick auf die immergleichen Botschaften unter immergleichen Gesichtern entlang der Straßen auf immergleichen Plakatwänden, Stromkästen, Bretterverschlägen. Wir haben daher zwei Ideen für Wahlplakate, die auffallen würden.
Selten war das Wetter so schön wie in diesem Jahr beim Klassik open-air in Coburg mit dem Philharmonischen Orchester des Landestheaters. Musikalisch war der Abend eine Hommage an Leonard Bernstein zu dessen 100. Geburtstag. Eingebunden war er zudem in das erste Coburger Stadtfest. Es war also alles perfekt – fast: Die Klänge des von Generalmusikdirektor Roland Kluttig geleiteten Orchesters drangen nämlich nicht in voller akustischer Pracht, sondern eher sehr leise, bis in die letzten Reihen vor. Das war schon mal anders. Und das, obwohl in den hinteren Reihen so viele Menschen auf Decken und Stühlen saßen und lagen wie selten zuvor.
IHR HABT NICHT ALLES GESEHEN Im letzten COBURGER zeigten wir in unserem Hofbericht Bilder von der Eröffnung der Coburger Designtage. Berechtigterweise erreichte uns danach eine Beschwerde von Junge-CoburgerStadtrat Maximilian Forkel, dass wir ein Bild so bearbeitet hätten, so dass er nicht mehr zu sehen gewesen sei. Das ist richtig und das tut uns leid. Hier also noch einmal das komplette Bild. Wir hatten es am rechten Rand abgeschnitten.
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DER HOFBERICHT
FOTOS: SEBASTIAN BUFF
HOFBERICHT Gefühlte Großstadt? Herzogtum? Nabel der Welt? Nein, das ist Coburg sicher nicht, allen Behauptungen zum Trotz. Aber die Vestestadt ist sicher ein einmaliger Mikrokosmos. Ein kleiner Hofstaat. Es gibt einen Prinzen und einen Statthalter und das Fußvolk. Und alle feiern gerne kleine und große Partys. Wir vom COBURGER natürlich auch. Wenn wir
eingeladen sind. Und was, und vor allem wen wir dann sehen, zeigen wir Ihnen. In unserem Hofbericht. Dieses Mal von der Verleihung des 7. Coburger Medienpreises in der HUK-Coburg auf der Bertelsdorfer Höhe.
Abschlussbild mit Preisträgern, Künstlern, Veranstaltern und Juroren
Thomas Apfel, Medienclub Coburg und Moderator Jan Hofer, ARD
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Preisträger Matthias Walter und Julia Albrecht von RTL2 und Jurorin Melanie Huml AUSGABE 28 / AUGUST 2018
DER HOFBERICHT
Zweimal Technik – ein Team.
Beauty-Lounge mit Torsten Freese und Team
Karin Vogt und Pit Kammerscheid
Oliver Schmidt und Christina Hauptmann
KFZ-WERKSTATT
Martina Riegert und Martin Vögele
David Schmitt, Pressesprecher Stadt Coburg
•
Diagnose und Reparatur
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HU-Stützpunkt
•
Service und Durchsicht
•
Reifenservice und Einlagerung
•
Klimaservice mit Reperaturen
•
Elektrik und Elektronik
GARTENTECHNIK •
Rasenmäher
•
Rasentraktoren
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Automatische Rasenmäher
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Motorsägen
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Schutzausrüstung
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Service und Reparatur
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Jasmin und Janis Franz, Schuhhaus Franz AUSGABE 28 / AUGUST 2018
Sängerin Laura Mann aus Rödental C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
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DER HOFBERICHT
Hendrik Steffens, Fotograf, mit Olga Kolomiiets und Theresa Wüstefeld
Uli Präcklein, Fotografin
Perfektes Ambiente: Außenterrasse der HUK-Coburg
Andreas Leopoldt Schadt, Schauspieler und Juror
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Comedian Marius Jung aus Köln
Frederik Leberle, Landestheater Coburg AUSGABE 28 / AUGUST 2018
DER HOFBERICHT
Coburgs Alt-OB Norbert Kastner mit Neustadts OB Frank Rebhan
Dmytro Shevchenko, ukrainischer Konsul
EINSENFEN
NICHT VERGESSEN! Über 300 Gäste in der Kantine der HUK-Coburg AUSGABE 28 / AUGUST 2018
iTVCoburg wünscht einen schönen Sommer. O B U RFernsehen. G E R | D A S M A G A Z I N 15 iTVCoburg - mehrCals
PRIVATE ALTERSVORSORGE
VON WOLFRAM PORR
Alles N E R O L VER
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ALLES VERLOREN
AUCH PROMIS GEHEN IN DIE FALLE
DSCHUNGELCAMP GEHT NICHT FÜR ALLE
Sind Sie Fußballfan? Dann kennen Sie vielleicht noch Martin Schneider. Der Unterfranke brachte es auf insgesamt 379 Bundesligaspiele für den 1. FC Nürnberg, Borussia Mönchengladbach und den MSV Duisburg. Zwar gehörte er in seinen jeweiligen Klubs nicht zu den absoluten Topverdienern. Trotzdem hat Schneider in seiner Sportlerkarriere so viel verdient, dass er locker davon leben können müsste. Müsste! Denn Schneider ging einem Anlageberater auf den Leim, der ihm wertlose Immobilienfonds aufschwatzte. Das Versprechen, mit Wohnungen in den neuen Bundesländern Steuern zu sparen und hohe Renditen zu kassieren, war zu verlockend – und nicht nur für ihn. Etliche Fußballer und andere Promis tappten in eine ähnliche Falle.
Mehr als 200 Spieler, Trainer und Funktionäre waren schon lange vor den Steuersparmodellen mit Ostimmobilien seinerzeit an sogenannten Bauherrenmodellen beteiligt, in dem ein Bauherr eine Immobilie kauft, die ein anderer bauen lässt. Die Erträge, so der Plan, sollten dann von der Steuer abgesetzt werden. In vielen Fällen kamen aber keine Erträge, manche Häuser wurden gar nicht erst gebaut. Die Bauherren blieben auf den Kosten sitzen, darunter auch prominentere Spieler als Schneider. Einige seiner Kollegen schlagen sich mehr schlecht als recht durchs Leben, wieder andere wie Erwin Kostedde oder der frühere Nationaltorwart Eike Immel sind tief gefallen. Anders als Promis, die sich ein paar Kröten im Dschungelcamp dazuverdienen können, hat Otto Normalverbraucher diese Möglichkeit nicht.
Wer sich nicht auf die staatliche Rente verlassen will, der tut gut daran, privat fürs Alter vorzusorgen. Doch wo viel Rendite versprochen wird, da lauern in der Regel auch Risiken. Nicht selten geraten gutgläubige Sparer an unseriöse Anbieter oder lassen sich auf eine riskante Geldanlage ein und stehen am Ende mit leeren Händen da.
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ACHT WICHTIGE TIPPS ZUR ALTERSVORSORGE
ALLES VERLOREN
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ALTERSARMUT DROHT
UNABHÄNGIGE BERATUNG
Das Beispiel zeigt: Es kann jeden treffen. Unterdessen steigt die Notwendigkeit, fürs Alter vorzusorgen. Die Renten steigen zwar stetig, jedoch langsamer als die Gehälter. Deshalb und weil die Gesellschaft altert und daher weniger Menschen in die Rentenkasse einzahlen, sinkt das Rentenniveau. Im Jahr 2000 lag es mit 52,9 Prozent noch rund fünf Prozentpunkte über dem heutigen Wert, der sich auf knapp 48 Prozent beläuft. Laut Bundesregierung wird das Rentenniveau trotz aller Bemühungen bis zum Jahr 2030 auf nur noch 44,3 Prozent sinken. Im Alterssicherungsbericht 2016 warnte die Regierung, dass das Versorgungsniveau der Rentner „ohne zusätzliche Altersvorsorge in den kommenden Jahren deutlich zurückgehen“ werde. Vor allem Menschen, die wenig verdienen, drohe Altersarmut.
Angesichts dieser düsteren Aussichten hat die private Altersvorsorge eine immer größere Bedeutung. Unzählige Unternehmen bieten eine schier unüberschaubare Anzahl von Produkten an. Wer sich nicht gut auskennt, tut sich schwer, die richtige Auswahl zu treffen. Deshalb der wichtigste Tipp: Hilfe holen, beraten lassen. Allerdings sollte man schon bei der Wahl des Beraters genau hinschauen, denn viele Berater arbeiten auf Provisionsbasis, haben also einen Interessenskonflikt und sind deshalb eben nicht unabhängig. Selbst bekannte Banken empfehlen immer noch am liebsten die eigenen Produkte, obwohl andere vielleicht passender wären. Hier kommen der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bzw. die Verbraucherzentralen der Länder ins Spiel. Sie bieten unabhängige Beratungen an und informieren auf ihren Webseiten, wo sie auch regelmäßig Pressemitteilungen veröffentlichen und wertvolle Tipps geben.
Achten Sie darauf, dass die Laufzeit Ihres Sparvertrags richtig bemessen ist. Legen Sie Ihr Geld so an, dass Sie immer darüber verfügen können, wenn Sie es brauchen. Verzichten Sie auf Anlageformen, bei denen Ihr Geld über Jahrzehnte fest gebunden ist.
Nur wenn Sie bereits eine größere Summe sicher angelegt haben und das Risiko nicht scheuen, kommen auch Aktienfonds mit der Option auf eine höhere Rendite als Sparform in Betracht.
Für die Verwaltung Ihres Geldes verlangen die Geldinstitute oft ein Entgelt in Form von Kontoführungsgebühren, Depotkosten, Ausgabeaufschlägen, Verwaltungskosten oder Provisionen. Das kann Ihre Rendite schmälern. Deshalb der Tipp: Vergleichen Sie und achten Sie auf versteckte Kosten! Einsteiger sollten die Finger von komplizierten Finanzprodukten lassen, die nicht selten mit Risiko behaftet sind. Sichere Bundesanleihen oder Bundesschatzbriefe sind ein guter Einstieg in die Finanzwelt. Gebühren sparen können Sie, indem Sie die Bundesschatzbriefe direkt bei der Bundesfinanzagentur erwerben. Eine sichere Geldanlage wie Festgeld oder Sparbrief ist grundsätzlich besser für die Altersvorsorge geeignet als Kapitallebens- und private Rentenversicherungen. Die beiden letzteren haben viel zu lange Laufzeiten, das Abbruchrisiko ist hoch und die Rendite mager. Ein hoher Anteil Ihres sauer Ersparten geht außerdem für (versteckte) Verwaltungskosten drauf.
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Verteilen Sie Ihr Geld auf unterschiedliche Vermögensarten (Staatsanleihen, Aktien, Festgeld, Investmentfonds, Immobilienfonds oder Tagesgeld)! Das mindert das Verlustrisiko und erhöht die Chancen auf mehr Ertrag. Auch ein Immobilienkauf oder der Abschluss einer Riester-Rente kann unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll sein. Aber auch hier gilt: Erst informieren, dann abschließen! Glauben Sie niemandem, der Ihnen hohe Renditen oder Steuervorteile ins Blaue hinein verspricht. Hohe Renditen gibt es nur im Doppelpack mit einem hohen Verlustrisiko. Und viele Anlageberater locken ihre Opfer mit angeblichen Steuervorteilen ins finanzielle Verderben. Übrigens: Martin Schneider führt inzwischen ein normales Leben. Von den Fußballer-Millionen ist zwar nichts übrig. Doch der heute 49-Jährige hat ein Restaurant und arbeitet als Trainer bei seinem Heimatverein, dem TSV Gerbrunn, in der Kreisklasse. AUSGABE 28 / AUGUST 2018
TIPPS FÜR DIE GELDANLAGE
RENTE FUTSCH Wenn die Geldanlage floppt
Ein sicherer Job, Familie, ein Haus – für viele Menschen bildet dieser Dreiklang die Grundlage für ein erfülltes Leben. Und dann in der Rente noch genug Zeit und Geld für die schönen Dinge, Urlaub, Konzerte, ein schickes Auto, das Hobby, den Garten, die Enkelkinder. Deswegen legen viele Bürger Zeit ihres Lebens den einen oder anderen Euro an, möglichst gut verzinst, möglichst mit satten Gewinnen, damit die erhoffte Geldquelle im letzten Lebensdrittel sprudeln kann. Doch allzu oft entpuppt sich der Geldstrom als schmales Rinnsal, bleibt nur die magere gesetzliche Rente. Viele Menschen sind heute daher zunehmend verunsichert, wissen nicht, wem man vertrauen kann. Ein paar Tipps für die eigene Geldanlage von Eva Grabolus, Rechtsanwältin in der Coburger Kanzlei Hörnlein & Feyler.
Immer wieder hat sie Menschen vor sich sitzen, die ihren Rat suchen, die Geld verloren haben, die erfolglos auf versprochene Gewinne warten. Los ging die Verunsicherung schon in den 1990er Jahren, erinnert sich Frau Grabolus. Damals hat sich der Kapitalmarkt geöffnet, ganz normale Menschen konnten plötzlich Fondsbeteiligungen erwerben, an Schiffen, Solartechnologie, Immobilien, Filmen. Normale Geschäftsbanken witterten das große Geschäft, überzeugten Kunden von vermeintlich lukrativen Geschäften. Dann kam 2008, der Bankencrash. Viel Geld ist vernichtet worden, Anlagen waren wert- und viele einfache Bankkunden ratlos: Was tue ich mit meinem Geld?
dem Kauf eines Anteils zum Unternehmer werden. „Natürlich hat man dadurch Chancen auf gute Gewinne, aber eben auch alle Risiken.“ Und die können schmerzhaft sein: Manchmal ist nicht nur das angelegte Geld weg, sondern man muss auch noch Geld nachschießen, manchmal gibt es einen Passus im Vertrag, dass die Ausschüttungen nur als Darlehen gelten, später aber zurückgezahlt werden müssen, wenn der Fonds wirtschaftliche Probleme hat. Leider kämen, so sagt sie, vermeintlich geprellte Anlieger erst dann zu ihr. „Natürlich sollte man sich bei Fondsbeteiligungen aber auf jeden Fall vorher rechtlich beraten lassen, wenn man sie überhaupt in Erwägung zieht.“
„Auf jeden Fall die Finger weg von Fonds“, sagt Eva Grabolus, „außer, man hat Geld übrig.“ Im Fondsgeschäft nämlich gibt es keine Bankenaufsicht. Vielen Anlegern sei aber nicht bewusst, dass sie mit
Generell warnt sie vor rechtlich fragwürdigen Verkäufermaschen: Angst vor Geldverlust schüren, bestehende Verträge schlechtreden und dann zu riskanten Geldanlagen überreden. „Bei so
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einem Vorgehen sollten sofort die Alarmglocken schrillen.“ Dann lieber das Geld sicher anlegen, ohne Verlustrisiko, wenn auch zurzeit keine oder keine großen Gewinnspannen winken: In Lebensversicherungen auf Kapital- oder Rentenbasis zum Beispiel, in Staatsanleihen, oder, wenn denn mehr Gewinne drin sein sollen, Aktien, die unterliegen zumindest einer Bankenaufsicht.
Eva Grabolus ist in der Kanzlei Hörnlein & Feyler unter anderem auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert.
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MENSCHEN BEI IHRER ARBEIT Aus der Serie „Made in Franken“ von Martin Rehm. www.martinrehm.com
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SONDERTHEMA QUALITÄT
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WANN IST GUTES GUT
DIESER TEXT BESTEHT AUS BUCHSTABEN.DIESE SETZEN SICH ZU WORTEN ZUSAMMEN. ZWISCHEN DEN WORTEN SIND LEERE PLÄTZE, UM ENDE UND ANFANG VON WORTEN ERKENNBAR ZU MACHEN. MANCHMAL BEFINDEN SICH AM ENDE VON WORTEN AUCH SATZZEICHEN, UM NEBENSÄTZE ODER SATZENDEN ZU MARKIEREN. BUCHSTABEN, SÄTZE UND WORTE SIND IN EINER SCHRIFT GESCHRIEBEN, IN EINEM MAGAZIN WIE DIESEM IN ALLER REGEL IN EINER MASCHINELL ERZEUGTEN, MAN KÖNNTE ABER AUCH SCHREIBSCHRIFT EINSETZEN, JE NACH SCHRIFTTYP SIND BUCHSTABEN MAL DICK, MAL DÜNN, SCHMAL, BREIT, HABEN KLEINE ODER GROSSE ABSTÄNDE, SIND KLEIN, MITTEL ODER GROSS, FETT ODER KURSIV GESCHRIEBEN, UM HERVORZUHEBEN, ZU STRUKTURIEREN. BUCHSTABEN, SÄTZE UND WORTE WERDEN IN ZEILEN VERFASST, LANGE ODER KURZE, DIE SICH ZU ABSÄTZEN SUMMIEREN. ZWISCHEN DIESEN ABSÄTZEN SIND AUCH WIEDER ABSTÄNDE ODER ZWISCHENZEILEN. DIE ABSÄTZE KÖNNEN IM BLOCKSATZ, LINKS- ODER RECHTSBÜNDIG VERFASST WERDEN.DAS ALLES SIND QUALITÄTSKRITERIEN EINES TEXTES. SIE BESCHREIBEN IHN. UM DANN ZU BEWERTEN, OB DER TEXT EINE GUTE QUALITÄT HAT, MÜSSEN WIR DIESE KRITERIEN AN DER WICHTIGSTEN ANFORDERUNG AN EINEN TEXT MESSEN: DER LESBARKEIT. KONNTEN SIE DIESEN TEXT LESEN? DANN WAR ES EIN GUTER TEXT. KONNTEN SIE IHN NICHT LESEN? DANN WAR ES EIN SCHLECHTER TEXT. ES WAR EIN SCHLECHTER TEXT.
Dieser Text besteht aus Buchstaben. Diese setzen sich zu Worten zusammen. Zwischen den Worten sind leere Plätze, um Ende und Anfang von Worten erkennbar zu machen. Manchmal befinden sich am Ende von Worten auch Satzzeichen, um Nebensätze oder Satzenden zu markieren. Buchstaben, Sätze und Worte sind in einer Schrift geschrieben, in einem Magazin wie diesem in aller Regel in einer maschinell erzeugten, man könnte aber auch Schreibschrift einsetzen, je nach Schrifttyp sind Buchstaben mal dick, mal dünn, schmal, breit, haben kleine oder große Abstände, sind klein, mittel oder groß, fett oder kursiv geschrieben, um hervorzuheben, zu strukturieren. Buchstaben, Sätze und Worte werden in Zeilen verfasst, lange oder kurze, die sich zu Absätzen summieren. Zwischen diesen Absätzen sind auch wieder Abstände oder Zwischenzeilen. Die Absätze können im Blocksatz, links- oder rechtsbündig verfasst werden. Das alles sind Qualitätskriterien eines Textes. Sie beschreiben ihn. Um dann zu bewerten, ob der Text eine gute Qualität hat, müssen wir diese Kriterien an der wichtigsten Anforderung an einen Text messen: der Lesbarkeit. Konnten Sie ihn nicht lesen? Dann war es ein schlechter Text. Konnten Sie diesen Text lesen? Dann war es ein guter Text.
Es war ein guter Text. Ob er ihnen gefällt, spielt keine Rolle. (Und den schlechten Text verkaufen wir als Kunst …)
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ROBERTO BAUER
Qualitätssteckbrief
Roberto Bauer Funktion: Inhaber von ROB - Roberto Bauer Herrenmoden im Stadttor in Lichtenfels
„Qualität ist die Summe vieler Details und Ergebnis unserer unternehmerischen Ziele. Diese sind entscheidend für die Qualität unserer täglichen Arbeit und damit für die Qualität unserer Zukunft. Unternehmerische Grundsätze und eine Firmenphilosophie geben den Rahmen, nach denen wir arbeiten und erfolgreich sind.“ „Unser Anspruch ist es, sich durch maximale Qualität bei Stoffen, bei der Produktion ausschließlich in europäischen Manufakturen, bei der Beratung und beim Service vom Wettbewerb zu unterscheiden.“ „Qualität plus Service plus Kompetenz plus Spaß ist Erfolg.“ „Zur Qualitätssicherung gehört tägliche gelebte Demut. Erfolg ist vergänglich und muss Tag für Tag neu erarbeitet werden. Dazu gehört, dass man sich immer wieder hinterfragt, dass man neugierig bleibt, dass man sich an den Besten orientiert und damit selbst Orientierung geben kann, gefragt ist in der Branche, wenn es um Qualität und Mode geht. Dass dem so ist, ist Beleg für unseren Anspruch, aber eben auch Verpflichtung für die Zukunft.“ „Mode ist ein Stück Lebensqualität. Und die Lust auf diese Form der Lebensqualität wird immer größer. Mode wird sich dabei zwar immer verändern, der Anspruch an Stil und Qualität aber werden immer bleiben.“
Bamberger Straße 2 96215 Lichtenfels Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10.00 Uhr - 19.00 Uhr Samstag: 9.00 Uhr - 15.00 Uhr oder nach Vereinbarung Kontakt: Telefon: 09571 42 55 E-Mail: info@robertobauer.de
www.robertobauer.de
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OTTO HAUCH
Qualitätssteckbrief
Max Beyersdorf Funktion Geschäftsführender Gesellschafter Bauunternehmung Otto Hauch Coburg
„Qualität steht bei uns für Mehrwert für den Kunden. Es geht es um den Anspruch, aus jeder Situation das Beste herauszuholen. Das betrifft viele Facetten: Umgangsformen, Strukturen, Produkte, Prozesse, Ideen, Kreativität, in allem steckt eine Qualität. Zufriedenheit reicht mir nicht, das ist mir zu langweilig, das führt zu nichts; mir geht es um Begeisterung.“ „Servicequalität heißt bei uns vor allem, sich immer dem Moment zu widmen, sich nicht ablenken zu lassen, nur für das Gegenüber, den Mitarbeiter, den Kunden da zu sein. Nur dann kann man sich auf ihn einlassen, kann gemeinsame Ziele formulieren, kann Ideen entwickeln, in die Tiefe gehen. Servicequalität heißt, wenn man so will, also vor allem, dem Anderen Zeit zu schenken.“ „Wohnqualität ist ganz individuell. Lieber einen offenen und lichtdurchfluteten Raum? Oder kleine dunkle Zimmer? Das hängt ganz vom Gegenüber ab, von seinen Wünschen, von der Nutzung, von den Möglichkeiten, von den Materialien.“ „Qualitätssicherung geht nur über Kommunikation. Eine Zielsetzung muss klar und eindeutig formuliert und kommuniziert werden. Dazu muss man Verantwortung übernehmen. Angst vor Verantwortung ist ein Qualitätszerstörer.“ „Lebensqualität ist für mich ein Umfeld, das geprägt ist durch Zusammenarbeit, durch ein Miteinander von gleichschwingenden, kreativen Menschen, die eine gemeinsame Zielsetzung in eine Richtung verbindet. Dann ist alles möglich. Dann kann man alles schaffen. Dann gibt es keine Trennung von Privat- und Berufsleben. Dann empfindet man das Leben in seiner Gesamtheit als Erfüllung, vor allem den fließenden Übergang von Beruf und Freizeit, wie einmal ein Dozent von mir den idealen Zustand der Selbständigkeit beschrieben hat.“
www.otto-hauch.com
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IHK
„Made in Coburg“ soll Qualitätsversprechen bleiben
Ein Statement der IHK zu Coburg
„Made in Coburg“ hat einen exzellenten Ruf, Produkte und Dienstleistungen aus unserem Wirtschaftsraum sind weltweit gefragt. Doch der Erfolg lässt sich nicht einfach in die Zukunft fortschreiben – „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“ (Philip Rosenthal).
Die Qualität unseres prosperierenden, bayernund deutschlandweit herausragend starken Standortes spiegelt sich beispielsweise im IW-Regionalranking 2018 wider. Bei Gesamtbewertung von Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt und Lebensqualität belegt die Stadt Coburg Platz 14 aller 401 deutschen kreisfreien Städte und Landkreise – unser Landkreis kommt auf Platz 242. Bei Einzelbetrachtung der Wirtschaftsstruktur, gemessen an Gewerbesaldo, Steuerkraft, Gewerbesteuerhebesätzen und Wissensintensiven Dienstleistungen liegt Coburg sogar auf Platz 3. „Die auf den ersten Blick positiven Zahlen decken bei genauerer Betrachtung hohen Handlungsbedarf auf, wenn wir nicht zurückfallen wollen“, betont IHK-Präsident Friedrich Herdan. So gibt es leider gegenwärtig mehr Gewerbeab- als -anmeldungen, auf dem regionalen Arbeitsmarkt zeigt sich eine Überalterung der Beschäftigten. Bedenklich ist auch die Entwicklung der wirtschaftlichen Dynamik: Ausgehend von unserem hohen Niveau ist unser Standort heute weniger dynamisch als andere Regionen. „Eine fatale Entwicklung angesichts der Geschwindigkeit, mit der die Digitalisierung mehr und mehr Bereiche in Wirtschaft und Gesellschaft erfasst“, so Herdan. Digitale Technologien und Geschäftsmodelle eröffnen Coburger Betrieben neue Möglichkeiten,
im Wettbewerb auch künftig „besser“ zu sein. Doch die Digitalisierung stellt gerade die kleineren und mittelständischen Unternehmen vor besondere Herausforderungen.„Für die Zukunftsfähigkeit unseres Standortes im globalen und zunehmend digitalisierten Wettbewerb brauchen wir einen strategischen Transferansatz, der sich an den Bedürfnissen unserer Betriebe ausrichtet, aber auch Freiraum für Innovationen bietet“, erläutert Friedrich Herdan. Die IHK zu Coburg verfolgt deshalb das Ziel, unseren Wirtschaftsraum als Sonderwirtschaftszone „Modellregion 4.0 Coburg“ zu etablieren. Erste Gespräche wurden geführt, bei einem von der IHK organisierten Gedankenaustausch mit Unternehmensvertretern beleuchtete MdB Dr. Thomas Sattelberger das Wachstums- und Innovationspotenzial in einer „Digitalen Freiheitszone“. Stefan Schnorr, Leiter der Abteilung Digital- und Innovationspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie informierte über rechtliche und politische Machbarkeit solcher Experimentierräume. IHK-Präsident Herdan ist überzeugt: „Mit Einrichtung der Modellregion 4.0 Coburg‘ können wir die Dinge zielgerichtet voranbringen, weil eine Sonderwirtschaftszone vergünstigte, deregulierte Rahmenbedingungen bieten kann. Wir bleiben am Ball!“
„Bei Gesamtbewertung von Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt und Lebensqualität belegt die Stadt Coburg Platz 14 aller 401 deutschen kreisfreien Städte …“
www.coburg.ihk.de
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STATISTIK
Was ist Ihnen für Lebensqualität wichtig?
Allgemeine Lebenszufriedenheit in Deutschland
80%
Gesundheit
72%
Intakte Familie
66%
Sein Leben weitgehend selbst bestimmen
Hoch
21,0%
58%
Friedliches Zusammenleben
21,6%
56%
Schutz der Umwelt Geld
Niedrig
12%
Mittel
57,3%
Deutschland-Studie: Wo lebt es sich am besten?
Qualität in 59 Wörtern
Der Landkreis Coburg liegt auf Rang 187
Qualität wird laut der Norm DIN EN ISO 9000:2015-11 (der gültigen Norm zum Qualitätsmanagement) als „Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale eines Objekts Anforderungen erfüllt“ definiert. Die Qualität gibt damit an, in welchem Maße ein Produkt (Ware oder Dienstleistung) den bestehenden Anforderungen entspricht. Die Benennung der Qualität kann zusammen mit Adjektiven wie schlecht, gut oder ausgezeichnet verwendet werden.
von 401 Landkreisen und Städten. Verglichen wurde die Themen Arbeit & Wohnen, Freizeit & Natur, Gesundheit & Sicherheit.
30,91
50%
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(In Millionen / Jahr 2017)
Trifft meist zu
11
Überhaupt nich
22,08
Trifft voll zu
Ca. der Bevölkerung in Deutschland teilt die Meinung „Wenn man bekannte Markenartikel kauft, kann man sicher sein, dass man gute Qualität bekommt“.
Bevölkerung in Deutschland nach Einstellung zur Aussage „Bei den meisten Produkten kommt es mir eher auf die Qualität als auf den Preis an“
6
Keine Angabe
Qualitätsmanagementbeauftragter Qualitätsfachmann Qualitätsingenieur Qualitätsmanager
Trifft kaum zu
Vier Berufe aus dem Bereich Qualität:
Qua n e l h lität in Za
0,21
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HAWAII IM BLICK
„Roth ist ein ganz besonderes Rennen, eine wahnsinnige Atmosphäre, die Zuschauer sind so nah dran, alle peitschen einen nach vorne, es ist wirklich wahnsinnig toll.“
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HAWAII IM BLICK
VON WOLFRAM HEGEN
ANDREAS DREITZ Weltklasse-Triathlet aus Michelau
3,8 Kilometer durchs Wasser, 180 Kilometer auf dem Fahrrad, 42,2 Kilometer auf den Beinen, über 5000 Starter aus der ganzen Welt, über 250 000 Zuschauer an der Strecke – der Challenge Roth ist der weltweit größte Triathlon-Wettkampf über die Langdistanz, ein Platz auf dem Treppchen für jeden Triathleten ein Wunschtraum. Andreas Dreitz aus Michelau bei Lichtenfels hat ihn sich erfüllt. Er holte vor einigen Wochen den zweiten Platz in Roth. Und im Herbst geht es nach Hawaii. Zum ersten Mal darf Dreitz beim legendären Ironman starten.
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WELTKLASSE-TRIATHLET AUS MICHELAU
Im besten Alter Wir treffen ihn in seiner Wohnung in Bayreuth gleich in der Nähe der Universität, an der er Sportökonomie studiert hat, jetzt noch seinen Master in Sportrecht macht, aktuell aber ein Urlaubssemester eingeschoben hat, weil er die Zeit braucht, um seinem Beruf nachzugehen, Triathlon-Profi, gemeldet beim SV Bayreuth, Teil des Team Erdinger Alkoholfrei, 29 Jahre jung, damit im besten Alter für einen Sport, bei dem es nicht nur um Fitness geht, um Ausdauer, um Technik, sondern auch darum, an seine Grenzen gehen zu können, genug Erfahrung zu haben, sich ein Rennen richtig einzuteilen.
Erstes Rad aus Stahl Andi Dreitz fing früh an mit diesen Erfahrungen. Schon in seiner Schulzeit war er einer der schnellsten bei den Läufen über 1000 Meter, lief immer unter drei Minuten, und weil ihm das nicht genügte, trainierte er in seiner Freizeit, meistens im Wald zwischen Michelau und Ebersdorf, und war dabei „gerne zu schnell unterwegs“, erinnert er sich, eine gute Lehre für das richtige Maß über die heutigen Langdistanzen. Das Fahrrad war zu der Zeit noch Transportmittel, nicht Sportgerät. „Da bin ich immer nur von A nach B gefahren.“ Heute ist er auf dem Fahrrad einer der Besten auf der ganzen Welt, das Radfahren seine Paradedisziplin beim Triathlon. Zwei Kumpels, Frank Neumann und Michael Hümmer, ohnehin wichtige Begleiter seines Lebens, hatten ihn zum Radsport gebracht, nach einem Jahr gab es das erste eigene Rennrad, davor musste ein altes Rennrad vom Vater mit Stahlrahmen genügen, „das war vielleicht ein ganz gutes Training“.
Familiär vorbelastet Der Vater war schon immer ein Vorbild, fährt heute selbst noch täglich von Michelau mit dem Fahrrad nach Thüringen zur Arbeit, hat außerdem auch noch mit Triathlon angefangen, auch die Mutter sportelt. „Die Bewegungsgene sind wohl schon in der Familie“. Auch ein Badesee bei Bad Staffelstein gehörte irgendwie zur Familie, der Opa hatte dort ein Grundstück, oft führten ihnen seine Fahrten mit dem Rad dorthin. Als seine Freunde dann ihren ersten Triathlon mitmachten, war für Andi Dreitz klar: Das will ich auch. Er verbesserte seinen Schwimmstil, Frank und Michael brachten ihm noch ein paar Tricks bei, Andi trainierte im Sommer, meistens im Hallenbad, manchmal auch im See. 17 war er damals.
15-mal die Woche Training: Fünfmal jede Sportart, Schwimmen jeweils eine bis eineinhalb Stunden, Laufen bis zu eindreiviertel Stunden, Radfahren bis zu fünf. Dazu zwei Einheiten Athletik.
Erfolge weltweit
Der Kopf entscheidet
Dann war es soweit. Dreitz startete seine Karriere als Triathlet. Der Baur Triathlon in Altenkunstadt war sein erster. Siebter ist er geworden über die olympische Distanz von einem Kilometer Schwimmen, 40 auf dem Rad und zehn auf den Beinen. „Das war schon ein wahnsinniges Gefühl“, erinnert er sich. Seither folgten Dutzende an Wettkämpfen. Viele regionale, kleine, aber mit den Jahren auch immer mehr größere, bei denen Andi Dreitz ein ums anderes Mal aufs Treppchen gestiegen ist, auf der ganzen Welt, ob auf Mallorca, in Dänemark, in Prag, Texas oder auf Rügen. Und jetzt eben Zweiter beim größten Langstrecken-Triathlon in Roth, „ein ganz besonderes Rennen, eine wahnsinnige Atmosphäre, die Zuschauer sind so nah dran, alle peitschen einen nach vorne, es war wirklich wahnsinnig toll.“
Neben einem Körper, der möglichst optimal funktionieren soll, ist es vor allem der Kopf, der über Sieg oder Niederlage entscheidet. „Bei einer Langdistanz hat man so viel Zeit, nachzudenken, da kann soviel passieren, da ist es unheimlich wichtig, positiv zu denken, keine negativen Gedanken zuzulassen, immer in sich hineinzuhören, nicht nur auf die Zahlen, Daten, Zwischenzeiten und Statistiken zu achten.“ Das erste Drittel in jeder Disziplin sollte sich gut anfühlen, da darf man sich nicht übernehmen, im mittleren Drittel sollte man gut dabei sein, und im letzten Drittel „muss man sich dann quälen können“, teilt Dreitz seine Rennen ein. „Das Ende ist immer hart, da geht es ans Eingemachte, da muss man beißen, letztlich entscheidet das am Ende über den Sieg.“ Den hat er sich für den Ironman auf Hawaii (noch) nicht vorgenommen, er freue sich einfach drauf, es gebe keine Erwartungshaltung, keinen Druck, „ich gehe da unbekümmert und offen hin und schaue mal, was passiert.“
Training und Disziplin Der zweite Platz – Lohn für jahrelanges hartes Training, viel Disziplin, Geduld. „Ich habe mich bewusst für diesen Sport entschieden, da muss man dann halt auch mal auf die eine oder andere Sache verzichten“, sagt er. Auf die eine oder andere Party, Familienfeste, Alkohol, ungesunde Ernährung. Er weiß, dass es manchmal nur Kleinigkeiten sind, die den Unterschied machen, um am Ende ganz oben zu stehen. Dafür trainiert er viel, 15-mal die Woche, fünfmal jede Sportart, Schwimmen eineinhalb Stunden, Laufen bis zu eindreiviertel Stunden, Radfahren bis zu fünf. Dazu zwei Einheiten Athletik. Dafür ernährt er sich ausgewogen, „keine Extreme“, auch da hilft ihm die Familie, zuhause schon hat er gelernt, wie man sich gesund ernährt, „und Mama arbeitet außerdem im Naturkostladen.“
Am Anfang trainierte er im Wald zwischen Michelau und Ebersdorf.
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KONZEPTION & FOTO: SEBASTIAN BUFF
Es sind Menschen der Tat, Nimmermüde, Antreiber, Gestalter, Vorwärtsstrebende, Aktive. Es gibt sie auf der großen Bühne, seltener im Verborgenen, aber auch da. Sie stellen sich vor. Im COBURGER. In jeder Ausgabe einer oder eine – Männer und Frauen.
MACHER
Dieses Mal: Frank Brückner, 54 Jahre, Geschäftsführer der Firma Heinz Brückner Sanitär- und Heizungstechnik aus Großheirath / Neuses a.d. Eichen, des regional größten Unternehmens der Branche, Familienbetrieb in vierter Generation, 60 Mitarbeiter. Er ist Obermeister der Innung Klempner, Sanitär- und Heizungstechnik Coburg, stellvertretender Kreishandwerksmeister und engagiert sich im Zentralverband des deutschen Handwerks.
Sind Sie ein Macher? Ja, ich glaube schon … doch, auf jeden Fall. Warum Sind sie ein Macher? Weil ich zum einen nie etwas machen würde, wo ich nicht dahinterstehe. Immer aufrichtig sein, immer kerzengerade, immer die Wahrheit sagen, auch wenn sie vielleicht unangenehm ist. Ich habe das von Kindesbeinen an gelernt. Zweitens leben und arbeiten wir nach dem Motto „Geht nicht, gibt’s nicht“, suchen immer nach Lösungen. Und drittens steht bei allem, was wir tun, immer der Mensch im Mittelpunkt, egal ob der Mitarbeiter oder der Kunde. Wie ging es los mit dem Machen? Ich bin ja schon mit 15 in die Firma meines Vaters eingetreten, habe die Lehre gemacht, die Meisterprüfungen, den Betriebswirt, alles bis 26, und alles freiwillig, keiner hat mich gezwungen, den Familienbetrieb fortzuführen. Das ist ein großes Verdienst meiner Eltern. Sie haben mich immer machen lassen, haben mir immer Vertrauen geschenkt, haben loslassen können. Das ist nicht selbstverständlich. Ich habe deswegen relativ bald über große Projekte entschieden, und ich denke, wir haben uns gut entwickelt: Damals waren wir eine Handvoll Leute, heute sind wir 60. Wir hatten nie Angst
vor etwas Neuem, Innovation war für uns immer ein Treiber des Erfolgs. Gleichzeit haben wir uns immer mit Augenmaß entwickelt, immer stand die Firma im Vordergrund, immer hat die ganze Familie mitgezogen, das ist ganz wichtig. Alleine macht man so einen Erfolg nicht. Was treibt sie an? Es ist die Lust auf Innovationen, auf neue Herausforderungen. Wenn man die dann bewältigt, wenn man sieht, dass etwas funktioniert, ob das nun technisch ist, oder ob menschlich zwischen den Mitarbeitern, wenn man sieht, dass Kunden sich freuen, dass wir unsere vielen großen Baustellen im Griff haben, kaum Reklamationen haben, dann treibt mich das an. Ist die Region Coburg ein guter Standort zum Machen? Ja, wir haben eine tolle Region, die gut dasteht, wir haben eine gute Infrastruktur, wir haben schnelle Datenverbindungen, wir haben alles, um weiterhin erfolgreich zu sein. Allerdings gehen uns die Fachkräfte aus, gerade im Handwerk, und deswegen werden wir alle nicht umhinkommen, uns organisatorisch neu aufzustellen und auch tarifpolitisch neue Akzente zu setzen, um uns zu behaupten.
Die Fragen stellte Wolfram Hegen.
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Advertorial
STIFTERGEMEINSCHAFT
Die Stiftergemeinschaft der Sparkasse Coburg Lichtenfels bietet Kommunen, Privatpersonen, Unternehmen oder Vereinen die Möglichkeit, eine Stiftung auf schnelle, einfache Weise zu errichten und auf Dauer ohne eigenen Verwaltungsaufwand zu führen.
Ganz einfach
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Gutes tun. Die Stiftergemeinschaft der Sparkasse Coburg - Lichtenfels
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GANZ EINFACH GUTES TUN
L
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aurin ist anders. Der fast Zwölfjährige aus Ahorn ist motorisch und geistig nicht älter als drei Jahre. Er kann bis heute nicht sprechen und hat es auch sonst nicht leicht. Laurin Frank leidet unter einer tiefgreifenden Entwicklungsstörung mit mittelgradiger geistiger Behinderung. Festgestellt wurden unter anderem eine Sprachentwicklungsstörung, eine Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen, eine Ein- und Durchschlafstörung sowie Muskelhypotonie und Autismus. Bis heute wurde dafür keine Ursache gefunden. Zu Tieren hatte Laurin schon immer ein ganz besonderes
Verhältnis. Deshalb setzen seine Eltern auch große Hoffnungen auf tiergestützte Therapien, wie zum Beispiel Delphin- und Reittherapie. Jeder noch so kleine Fortschritt ist für Laurin und seine Eltern ein riesen Erfolg. Deshalb sind solche Therapien für ihn unheimlich wichtig, aber für die junge Familie mit insgesamt drei Kindern auf Dauer nicht bezahlbar. Aber Laurins Eltern geben nicht auf. Liebevoll kümmern sie sich um Laurin und kämpfen tapfer für ihren Sohn. Unterstützt werden sie dabei nicht nur von Eltern, Verwandten, Freunden und Bekannten sondern auch von der Bürgerstiftung Ahorn.
Martin Finzel, 1. Bürgermeister der Gemeinde Ahorn und Stiftungsratsvorsitzender erläutert die Hintergründe: „Von Bürgern für Bürger – so soll unsere Bürgerstiftung in Ahorn verstanden werden. Wir haben der Familie Frank sehr bald angeboten, sie durch die Formalitäten zu begleiten und die Abwicklung der Spenden zu übernehmen. Für die Familie war das sehr wichtig und vor allem eines,
die Transparenz gegenüber den Spendern. So entscheidet unser Stiftungsrat ganz unabhängig über die Förderanträge und trägt auch gegenüber den Spendern die Verantwortung. So ist sichergestellt, dass alles gespendete Geld entsprechend den Satzungszwecken verwendet bzw. angelegt wird. Ein nachhaltiger Ansatz, der auch für alle Spender und Stifter sehr wichtig ist.“
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STIFTERGEMEINSCHAFT
Die Bürgerstiftung Ahorn ist eine von mittlerweile zehn Bürgerstiftungen, die unter dem Dach der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Coburg Lichtenfels errichtet worden sind. Dazu gehören auch die Stiftung unser Rödental, die Stiftung unser Redwitz, die Stiftung unser Dörfles-Esbach, die Stiftung unser Lichtenfels, die Stiftung unser Bad Staffelstein, die Stiftung unser Altenkunstadt, die Stiftung unser Burgkunstadt, die Stiftung unser Marktzeuln und seit Juni diesen Jahres die Stiftung unser Michelau. Die Stiftungen sind jeweils für die Bürgerinnen und Bürger der Kommune da. Sie alle verwirklichen gemeinnützige und mildtätige Stiftungszwecke direkt vor Ort. Bewusst wurden die Stiftungszwecke der Bürgerstiftungen in der Region sehr weit gefasst.
Die Stadt Rödental war die erste Kommune in der Region, die eine Bürgerstiftung in der Stiftergemeinschaft errichtet hat, „weil wir einfach den Institutionen, Vereinen und Organisationen sowie den Bürgerinnen und Bürgern, die sich hier für die Stadt Rödental engagieren, unter die Arme greifen wollen mit kleinen aber wichtigen Beiträgen, die sonst auch anderweitig über Zuschüsse und Zuschussgeber oder auch durch die Stadt nicht möglich wären zu gewähren.“ begründet der Rödentaler Bürgermeister Marco Steiner das Engagement der Stadt. Die Stiftergemeinschaft ermöglicht aber nicht nur Kommunen die Errichtung einer Stiftung, sondern auch allen Privatpersonen, Unternehmen oder Vereinen, die sich nachhaltig für gemeinnützige Projekte in der Region stark machen möchten. Über die Plattform der Stiftergemeinschaft hat die Sparkasse Coburg - Lichtenfels eine Möglichkeit geschaffen, eine solche Stiftung auf schnelle, einfache Weise zu errichten und auf Dauer ohne eigenen Verwaltungsaufwand zu führen. Bereits mit 25 000 Euro kann eine Namensstiftung eingerichtet werden. Eine Aufstockung des Stiftungsvermögens ist jederzeit in beliebiger Höhe zu Lebzeiten oder per Testament möglich. Fasst beispielsweise ein Unternehmer den Entschluss, sein Erbe oder einen Teil davon langfristig für eine Jugendhilfeorganisation,
Viele gute Gründe sprechen für eine eigene Stiftung: So kann man mit einer Stiftung in der Stiftergemeinschaft mit den Erträgen eine oder mehrere selbst bestimmte Einrichtungen oder Zwecke fördern.
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einen Umweltverband oder auch kulturelle Zwecke einzusetzen, kann er sich mit einer Stiftung dauerhaft gemeinnützig engagieren. Unter dem Dach der Stiftergemeinschaft lassen sich die Vorteile einer gemeinsamen Organisation vieler Stiftungen optimal nutzen. Und das bei einem Höchstmaß an Individualität für den Stifter. So bündelt die Stiftergemeinschaft das Wirken vieler Stifter in der Heimat für verschiedenste, individuell bestimmbare Zwecke. „Die Stiftergemeinschaft ist umfassend rechtlich und steuerlich geprüft“, bestätigt Horst Ohlmann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftungstreuhand. Dort werden die einzelnen Stiftungen gemeinschaftlich angelegt und professionell verwaltet. Damit lassen sich bessere Erträge erwirtschaften. Ausgeschüttet werden lediglich die Zinserträge aus den Anlagen. Gemeinnützige Stiftungen sind wichtige Instrumente zur dauerhaften regionalen Wertschöpfung. „90 Prozent der Erträge aus den Stiftungen fördern dauerhaft die Region“ stellt der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Coburg - Lichtenfels, Dr. Martin Faber, fest. „Deshalb passt das Konzept zu unserem regionalen Auftrag. Vielen Menschen in Deutschland ist es noch nie so gut gegangen wie heute. In den vergangenen Jahrzehnten gab es in unserem Land keinen Krieg und damit keine Vermögensvernichtung. Kein Wunder, dass es Menschen gibt, die nachhaltig Verantwortung für ihre Heimat übernehmen wollen“, ergänzt Faber. „Deshalb hat unsere Sparkasse die Vorzüge von Stiftungen in der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Coburg - Lichtenfels gebündelt und gibt sie an die Menschen in der Region weiter.“ Viele gute Gründe sprechen für eine eigene Stiftung: So kann man mit einer Stiftung in der Stiftergemeinschaft mit den Erträgen aus diesem Vermögen eine oder mehrere selbst bestimmte
Stiftungszwecke Öffentliches Gesundheitswesen Jugendhilfe Altenhilfe Kunst und Kultur Denkmalschutz und Denkmalpflege Bildung und Ausbildung Naturschutz und Landschaftspflege Wohlfahrtswesen Rettung aus Lebensgefahr Feuerschutz Sport Heimatpflege und Heimatkunde Mildtätige Zwecke Bürgerschaftliches Engagement zu Gunsten gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke
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GANZ EINFACH GUTES TUN
Seit Gründung der Stiftergemeinschaft der Sparkasse im Jahr 2014 sind neben zehn Bürgerstiftungen bereits 15 Kundenstiftungen sowie die Stiftung Hilfe für Nachbarn Coburg und die Stiftung Tierheim Lichtenfels errichtet worden.
Einrichtungen oder Zwecke fördern. Dabei muss man sich nicht dauerhaft festlegen. Aber auch die Grabpflege oder Versorgung von Angehörigen kann mit einer Stiftung sichergestellt werden. Natürlich kann man mit der Stiftung auch ein persönliches Andenken an Vorfahren, Lebenspartner oder sich selbst schaffen und man kann seiner Heimat etwas Gutes tun und über das eigene Leben hinaus wirken. Stiften kann man entweder anonym oder mit öffentlichem Bekenntnis – zum Beispiel in Form einer Stiftung mit dem eigenen Namen. Bereits 2014 hat die Coburgerin Marta Hammer-Mathiebe diese Möglichkeit genutzt. Sie wollte etwas von dem weiter geben, was sie selbst im Leben bekommen hat und in ihrem 90. Lebensjahr etwas Bleibendes schaffen. Zeit ihres Lebens hat sich die in Danzig geborene Hammer-Mathiebe in Vereinen engagiert und darüber hinaus Gelder gespendet. Diese Hilfen waren aber nicht auf Dauer angelegt. Das wollte sie ändern und hat deshalb mit einem Teil ihres Vermögens eine eigene Namensstiftung in der Stiftergemeinschaft der
Sparkasse errichtet. Zweck ihrer Stiftung ist die Hilfe bei Altersarmut. Als Krankenschwester hat sie immer wieder die Not älterer Menschen erlebt, wenn die Rente nicht ausreicht oder ihnen die Energiekosten über den Kopf zu wachsen drohen. Ein anderes Beispiel kommt aus Oberwohlsbach: Die dortige Laienspielgruppe des 1. FC Oberwohlsbach hat mit einer Theateraufführung die Stiftung unser Rödental unterstützt. Eintrittsgelder und die Erlöse aus dem Verkauf von Essen und Getränken flossen an die Stiftung. Diese konnte damit das Bayerische Rote Kreuz unterstützen. Angeschafft wurden ein Notfallrucksack mit Beatmungswerkzeug, einer Halskrause und Verbandsmaterial für die Bereitschaft Froschgrund. Da hilft das Geld der Stiftung unser Rödental. Und die Stiftergemeinschaft der Sparkasse Coburg - Lichtenfels macht’s möglich.
Von dem Stiftungstreuhänder der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Coburg – Lichtenfels, der Deutschen Stiftungstreuhand, wurde in Zusammenarbeit mit dem Kreditinstitut ein Film entwickelt, der anschaulich erklärt, wie die Stiftergemeinschaft funktioniert. Anschauen kann man ihn auf der Internetseite der Sparkasse unter www.sparkasse-co-lif.de/stiftergemeinschaft. Dort findet man demnächst auch Videos unter dem Titel „Sinnstifter“, die ausgewählte Stiftungen vorstellen und über deren Aktivitäten berichten.
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LOBLIED AUF AUF EINEN EINEN COBURGER COBURGER
Bilder: Val Thoermer
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LOBLIED AUF EINEN COBURGER SPEK TR AL
Im Oktober erscheint eine CD mit vertonten Gedichten von Friedrich Rückert. Friedrich Rückert, Wahl-Coburger, Wissenschaftler, Orientalist, Übersetzer und vor allem – Dichter. Die deutsche Literatur der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verdankt ihm eine große Auswahl an lyrischen Werken. Viele Jahre seines Lebens war er von einer nahezu unfassbaren Schaffenskraft gesegnet – ein Weltpoet, ein „Shooting Star“, der Goethe und Heine in nichts nachstehe, so der Lichtenfelser Tenor Malte Müller, der aber nicht die ihm gebührende Aufmerksamkeit genieße. Das soll sich jetzt ändern: Malte Müller hat eine CD mit vertonten Gedichten des Coburger Dichters eingesungen. Im Oktober kommt sie auf den Markt. Mahler, Schubert, Schumann, Brahms und andere Komponisten hatten sich von Rückerts eindringlichen Zeilen immer wieder zu Kunstliedern inspirieren lassen, jener ganz eigenen Kunstform, die aus der Liebhaberei kleiner gutbürgerlicher Kreise heraus den Weg in Konzerthallen geschafft hatte. Am bekanntesten sind wohl die fünf Rückert Lieder für Gesang und Klavier oder Orchester von Gustav Mahler oder auch dessen Liederzyklus „Kindertotenlieder“, die Friedrich Rückert nach dem Tod zweier seiner Kinder geschrieben hatte. Malte Müller selbst wurde zu dem CD-Projekt vor allem inspiriert von „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ mit der Musik von Gustav Mahler zum Text von Friedrich Rückert, in dem dieser den Rückzug in seine innere Welt beschreibt, so wie auch das Leben in Coburg einem Rückzug von der großen Bühne im von ihm ungeliebten Berlin gleichkam. Über dieses Werk stieß Müller auf viele weitere vertonte Gedichte Rückerts und war ob der Vielfalt manchmal selbst überrascht.
Auf der CD finden sich nun 22 Lieder, die man in einem der besten Konzertsäle der Welt aufgenommen hatte, im Konzerthaus Blaibach, 5 Tage lang im Herbst und Winter 2017/2018, jeden Tag lies man den Klavierstimmer kommen, um für die richtige Intonation zu sorgen, um seinem Begleiter Götz Payer allerbeste Voraussetzungen zu schaffen, jeden Tag Höchstleitungen auch für den ehemaligen Domspatzen und heute auf vielen Bühnen gefragten Tenor Malte Müller, „das ist wie Sport, die Technik muss man beherrschen, muss perfekt vorbereitet an die Sache herangehen, aber dann gibt es noch diese zweite Ebene, man will die Geschichten ja auch erzählen, dazu muss man sich öffnen, das ist sehr intim, fast schon exhibitionistisch.“ Und dann habe man auch immer andere Interpretationen, Aufnahmen im Hinterkopf, von denen man sich lösen müsse, um eine eigene musikalische Sprache zu entwickeln. Der Coburger Friedrich Rückert selbst wäre wohl nie auf die Idee gekommen, seine Texte in Noten zu kleiden, er hatte es nicht mit der Musik – die künstlerische Welt Rückerts war die der Buchstaben, Worte, Sätze und Verse. Vielleicht aber wäre er – reine Mutmaßung freilich - trotzdem dankbar, dass sein literarisches Schaffen durch die Kraft der Musik, die Bekanntheit der damaligen „Pop-Elite“ und jetzt sogar durch eine eigene sehr hörenswerte CD weitere Kreise erschließt, als sie Rückert jemals zugängig gewesen wären.
VON SANFTEM TR AUM UMFLOSSEN LIEDER NACH FRIEDRICH RÜCKERT
MALTE MÜLLER – TENOR GÖTZ PAYER – PIANO
„Von sanftem Traum umflossen“: Lieder nach Friedrich Rückert. Malte Müller, Tenor und Götz Payer, Piano, erscheint bei Spektral-Records im Oktober 2018, erhältlich im Fachhandel oder online. Bestellnummer SRL4-18167. Oder live hören: Das Konzert mit Lieder von der CD im Kaisersaal auf Kloster Banz am 13. Oktober um 19 Uhr. Kartenvorverkauf bei Roberto Bauer in Lichtenfels.
Malte Müller, geboren in Lichtenfels erhielt seine grundlegende musikalische Prägung im Knabenchor „Regensburger Domspatzen“. Nach erfolgreichem Studium der Rechtswissenschaft studierte er an der Musikhochschule Mannheim bei Rudolf Piernay und Alejandro Ramírez Gesang. Wesentlich beeinflusste ihn der puerto-ricanische Tenor Edgardo Zayas, der ihn in der Technik des Belcanto unterwies, der aber im November 2017 verstarb. Meisterkurse bei Gundula Janowitz, Christoph Prégardien und Hans-Peter Blochwitz gaben ihm weitere Impulse. Als Solist ist Malte Müller mit den verschiedensten Orchestern und Ensembles aufgetreten Sein Repertoire umfasst auf der Konzertbühne die großen Werke von Barock bis Spätromantik, aber auch deutsche Tonfilmschlager, Operettenarien und Highlights aus klassischen Musicals. Konzertengagements führten ihn in viele Städte und Konzertsäle. Malte Müller trat auch häufig auf Opernbühnen in Erscheinung. Im August 2016 gab er beim Festival Kulturwald sein Wagner-Debüt mit der Beethoven Akademie Krakau unter der Leitung von Andreas Spering als Mime in Rheingold. www.maltemueller.info
Malte Müller vor dem Gut in Coburg-Neuses, in dem Friedrich Rückert seine letzten Lebensjahre verbrachte.
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FRISCHECENTER WAGNER
DAS REICH FÜR
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IDEE & UMSETZUNG
OBST & GEMÜSE DER FRUCHTKÖNIG EINE IDEE & IHRE UMSETZUNG Deutschlands beste Obst- und Gemüseabteilung 2018 und das zum sechsten Mal in Folge – ein wahrhaft königlicher Erfolg, dachte sich das Team vom Frischcenter Wagner und produzierte gemeinsam mit iTVCoburg und Tatort-Kommissar Andreas Leopold Schadt einen ganz besonderen TV-Spot, den mittlerweile schon Zehntausende zum Lachen gebracht hat: den FRUCHTKÖNIG. Die Idee entstand in einem Kreativmeeting zu Anfang der Produktion: Wie fühlt sich wohl ein Mitarbeiter, wenn er in Deutschlands bester Obst- und Gemüseabteilung arbeiten darf? Wahrscheinlich ein bisschen wie ein König, oder? Gedacht, getan: Tatort-Kommissar Andreas Leopold Schadt zog sich Arbeitskleidung vom Frischecenter Wagner an und „tat“ im Markt auf der Lauterer Höhe all das, was man als König in einem eigenen Reich so macht: Man lässt sich huldigen, wirft mit Goldtalern um sich, spielt mit Degen und Armbrust, verteilt Geschenke an sein Volk. Aber natürlich immer mit einem Augenzwinkern – man will ja nicht größenwahnsinnig werden. Der Spot läuft seither auf iTVCoburg, auf TV Oberfranken, in den sozialen Medien und ist ab Herbst auch im Kino zu sehen, oder auch hier:
www.wagner-coburg.de/der-fruchtkoenig
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SPORTLICHER SOMMER
Sportlicher
SOMMER
Sommer und Sport: Das passt! Aktuell treiben uns schon alleine die Temperaturen die Schweißperlen auf die Stirn und viele denken sich – jetzt noch bewegen? Lieber nicht. Doch eines ist uns allen klar, Bewegung im Freien macht Spaß! Man sollte aber etwas Obacht geben und seinen Körper nicht zu absoluten Höchstleistungen quälen. Deswegen schauen wir uns mal ein paar Sportarten, an die für diesen Sommer gut geeignet sind.
„Ihre Sportbrille muss Ihnen all das ermöglichen, was Ihr Sport für Sie bedeutet – Spaß, Motivation und Erfolge! Jede Sportart verlangt ihre spezifische Ausrüstung.“
„Meine Empfehlung für Ihre Sicherheit: Polarisierende Gläser. Der beste Schutz gegen Blendung bei tiefstehender Sonne, auch in Ihrer Sehstärke.“
Carolin Wild Sportbrillen-Expertin in Coburg
Achim Meyer Sportbrillen-Experte in Rödental
Coburg · Mohrenstr. 31 · 0 95 61 / 98 49 Rödental · Bürgerplatz 8 · 0 95 63 / 26 26 Bad Rodach · Markt 10 · 0 95 64 / 14 82 (Hörgeräteservice bei Meister Optik)
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Untersucht: 8 AUGENOPTIKER 91,7% Durchschnittlicher Zufriedenheitsgrad Freundlichkeit: 95,8% (Platz 1) Beratungsqualität: 92,4% (Platz 1) Preis-Leistungs-Verhältnis: 86,8% (Platz 1) Kundenbefragung: 03/2018 Befragte (Optiker) = 604 von N (Gesamt) = 913
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MF Consulting Dipl.-Kfm. Dieter Grett
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NICHT INS SCHWITZEN KOMMEN
Be Slim
EINE HERRLICHE ART DIE LANDSCHAFT VOM WASSER AUS ZU ENTDECKEN Das Kanufahren ist in unserer Region nicht unbedingt weitverbreitet, doch wissen die wenigsten, dass es selbst in Coburg einen Verein für diesen Sport gibt. Den Kanu- & Outdoorsport Coburger Land e.V. Seßlach gibt es schon seit 15 Jahren. Die Trainingsstrecke ist vor allem die Itz in Cortendorf. Weiter Möglichkeiten zum Kanufahren gibt es auf dem Main und in der Fränkischen Schweiz. Zu beachten gibt es beim Kanufahren nicht viel. Man braucht sich auch nicht ein teures Kanu kaufen und das dann auf dem Dach des Autos schnallen, denn wo man fahren kann, da gibt es auch Leihkanus.
Kanufahren kann eigentlich jeder, der nicht Wasserscheu ist. Denn der Schwierigkeitsgrad ist wählbar. Derjenige der lieber wasserwandert und gemütlich über die Flüsse und Seen paddelt, oder jener der das Abenteuer sucht und Stromschnellen sucht.
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Das Trainingsprogramm “Abnehmen” kurbelt den Stoffwechsel an & sorgt für maximalen Kalorienverbrauch. Starte jetzt Dein Training an unseren eGYM PREMIUM-Geräten & erreiche Dein Ziel! SCHLAGE DEN BALL SO, DASS DU IHN NICHT SUCHEN MUSST Als einen Spaziergang mit Ärgernissen beschreibt Mark Twain den Golfsport und man muss ihm schon rechtgeben: Ohne Trainingsfleiß reduziert sich das Spiel oftmals darauf, den Ball im tiefen Gras zu suchen. Da dauert die Suche nach einem Golfplatz nicht ganz so lange. Im Coburger Landkreis haben wir die Anlage des Golf Club Coburg in Tambach. Golf ist nicht gerade das günstigste und kurzweiligste Hobby, aber ein richtig schönes. Am besten man schaut einfach einmal in Tambach beim
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Schnuppergolfen vorbei, ob einem der Sport auch liegt. Hat man auch dann die benötige Platzreife in der Tasche, steht einem die Golf-Welt fast offen. Golfspielen ist quasi der Sport für jedes Alter, denn es kommt eher auf Technik, Trainingsfleiß und den freien Kopf an, als auf Muskeln oder Ausdauer.
Jetzt Probetraining vereinbaren: 09561 55500 oder mail@vitadrom.de
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SPORTLICHER SOMMER
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NICHT INS SCHWITZEN KOMMEN WIE EINST ROBIN HOOD Bogenschießen ist eine schon tausende Jahre alte Art der Jagd, die sich heute auf Zielscheiben und Tiernachbildungen konzentriert. Den Sport ausführen kann man bei mehreren Schützenvereinen in Stadt und Land – am besten einfach einmal nachfragen. Außerdem gibt es im Landkreis gleich zwei Bogenbauer, Bodnik in Großheirath und Beier in Seßlach, an die man sich bei Fragen auch wenden kann. Auch Bogenschießen ist quasi ein JedermannSport. Es geht es vor allem um Ruhe, Konzentration
und Achtsamkeit – das Ziel im Auge und dann den Pfeil auf die Reise schicken. Wenn man dann auch noch trifft hat man entweder Talent oder schon viel trainiert.
Kontakt www.coburger-turnerschaft.de verschiedene Schützenvereine
Meine Zielgruppe sind Führungskräfte, Selbstständige, Unternehmer und Ärzte, die ihr Potenzial beruflich, privat und gesellschaftlich voll und effektiv ausschöpfen wollen.
HISST DIE SEGEL Segeln und Coburg? Zwei Begriffe, die nicht gerade gut zusammen zu passen scheinen. Nichtsdestotrotz gibt es in Coburg sogar gleich zwei Segelvereine. Da schaut es in Hinblick auf taugliche Gewässer schon rarer aus – hier gibt es einzig den Goldbergsee in Coburg. Wer jetzt denkt, dass er nur Segeln darf, wenn er auch einen Segelschein hat, der liegt falsch, denn hier kommt es auf die Größe des Segels und die Leistung
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der Zusatzmotoren an. Ein kleines Segelboot darf also quasi jeder fahren. Ob es auch jeder kann, sei dahingestellt.
Personaltrainer/Fitnessfachwirt Frank Sperschneider
Trainingsstützpunkt
Kontakt www.msccoburg.de www.psc-coburg.de
Bahnhofstrasse 14 | 96450 Coburg Tel. 09561 973 44 68 | Mobil. 0177 299 39 21 hallo@frank-sperschneider.de
www.frank-sperschneider.de C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
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INTERSPORT WOHLLEBEN
SHOPPEN in allen Welten
Interview mit Marcel Altenfelder, Geschäftsführer von Intersport Wohlleben
EIN BLICK IN DIE ZUKUNFT
Ob Fitness oder Freizeit, ob outdoor oder Drinnen, ob Bekleidung, Schuhe oder Ausrüstung. Rund um den Sport in allen seinen Facetten gibt es in der Region vor allem eine Adresse: Intersport Wohlleben in Dörfles-Esbach. Über 90 Jahre Erfahrung hat das Unternehmen, das heute in der 4. Generation geführt wird. Marcel Altenfelder führt es jetzt mit vielen neuen Ideen in die Zukunft. Er ist seit kurz Zeit alleinverantwortlich für das gesamte Unternehmen.
Termin vereinbaren: mit Berater in direkten Kontakt treten
Click&Collect: Online reservieren und im Laden abholen
Services buchen: Termine für produktspezifische Services vor Ort buchen -> z.B. Bikefitting
INTERSPORT WOHLLEBEN
Marcel, was wird in Ihren Augen die größte Herausforderung für Sie als Handelsunternehmen? Ich bin ja mit dem sogenannten stationären Handel aufgewachsen, also mit dem Geschäft hier in unserer Firma vor Ort. Gleichzeitig hat sich in den letzten Jahren das online-Geschäft stark entwickelt. Jetzt geht es darum, beides miteinander zu verknüpfen. Das tun wir mit unserem in diesem Jahr völlig neu konzeptionierten Onlineshop. Viele sehen im online-Handel ja eher eine Bedrohung … Wir sehen in ihm eine Chance, noch mehr als bisher auf die Bedürfnisse des Kunden nach Beratung, nach Service einzugehen.
vorgenommen, die Digitalisierung noch mehr als bisher zu gestalten und für die Kunden zu nutzen. Und die neue Homepage macht da einen guten Schritt nach vorne. Die neuen virtuellen Angebote ergänzen die vielen Dienstleitungen hier bei uns vor Ort im Laden perfekt. Wie wird das von den Kunden angenommen? Alles, was wir tun, versuchen wir mit der Kundenbrille zu tun, wollen die Kunden nicht nur zufrieden stellen, sondern begeistern, und dazu gehören heute digitale Dienste. Unsere neuen Angebote werden von unseren Kunden auf jeden Fall sehr honoriert. Vor allem auch unsere neue Active Club App für alle Active Club Mitglieder, die gegenüber dem normalen Shop noch viele weitere Vorteile bietet.
Wie sieht das zum Beispiel aus? Welches Ziel habt Ihr für die nächsten Jahre? Kunden können in unserem Shop jetzt online Produkte aussuchen und reservieren und sie dann vor Ort hier oder in unserem Schöffel-LowaStore in der Mohrenstraße abholen. Das spart unnötiges Herumfahren und Zeit. Außerdem haben wir zum Beispiel eine neue Chatfunktion oder die Möglichkeit, online Termine zu buchen, zu verschieben oder auch wieder abzusagen, also komplett eigenständig zu verwalten. Wir haben uns
Wir wollen nicht nur Produktlieferant sein, sondern ganzheitlicher Begleiter im Sport. Das ist von den Kunden gewünscht und das nehmen wir uns mit neuen Dienstleistungen zu Herzen. Und wir werden auf Anregungen von Kunden hin auch unser Geschäft in Dörfles-Esbach umbauen und nach modernsten Kriterien strukturieren. Das wird ein ganz neues Shopping-Erlebnis.
„Im nächsten Jahr werden wir unser Geschäft in Dörfles-Esbach völlig neu strukturieren.“
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EIN BLICK IN DIE ZUKUNFT
„Online reservieren und vor Ort abholen, Beratungstermine verwalten, mit einem Verkäufer über ein Produkt chatten – all das ermöglicht unser neuer Onlineshop.“
Das Sporthaus Wohlleben ab sofort immer im COBURGER mit topaktuellen und informativen Tipps zu Sport und Freizeit: Dieses Mal über den Breitensport Triathlon (Seite 56), in der kommenden Ausgabe im Oktober dann das Thema „Wintersport“.
EINE APP – VIELE VORTEILE
NEWS | Immer bestens informiert über alle laufenden Aktionen und Events
KUNDENKARTE | Bei jedem Einkauf easy Bonus sammeln. Einfach durch Vorlage der App
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Bonus-Scheck zum Einlösen beim nächsten Einkauf
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Intersport Wohlleben Von-Werthern-Straße 4 96487 Dörfles-Esbach Telefon: 09561/ 8561-0 www.intersport-wohlleben.de
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KUNDENKARTEN-VORTEILE | Alles auf einen Klick und Blick gesammelt zum Nachlesen.
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Was für ein Riesenerfolg: Andi Dreitz aus Michelau holt Platz 2 beim Triathlon in Roth und startet jetzt beim Ironman auf Hawaii (Portrait Seite 34). Doch Schwimmen, Radfahren und Laufen werden auch als Breitensport immer beliebter. Dazu Marcel Altenfelder, Geschäftsführer von Intersport Wohlleben in Dörfles-Esbach.
TRIATHLON FÜR JEDERMANN Marcel, nicht jeder wird wahrscheinlich seine Triathlon-Karriere mit einem Start in Roth beginnen, oder? Aber egal mit welcher Distanz man beginnt, was sollte man als „Rookie“ in Sachen Equipment im Triathlon-Sport beachten? Sicher gibt es auch den einen oder anderen, der gleich aufs Ganze geht und mit einer Langdistanz seine Triathlon-Karriere beginnt. Ich kenne da sogar jemanden. Aber grundsätzlich arbeitetet man sich ja eher streckenmäßig „nach oben“. Ganz viele beginnen mit einer klassischen Volksdistanz und werden dann vom Virus infiziert. Aber egal welche Distanz man absolviert – es ist immer wichtig, dass das Material sowohl zum Athleten als auch zur anvisierten Strecke passt. Es wäre – denke ich – übertrieben und oft sogar kontraproduktiv, die erste Sprintdistanz gleich auf einer Zeitfahrmaschine zu absolvieren. Meistens wächst das Material über die Jahre mit dem Leistungsfortschritt einfach mit. Aber wer Spaß am Triathlon haben will, sollte schon sehen, dass er für alle drei Einzeldisziplinen zu ihm passendes Material zur Verfügung hat. Was heißt passendes Material im Einzelnen? Beginnen wir einfach mal bei der ersten Disziplin, dem Schwimmen: Im Freiwasser wird da sehr oft, sofern die Wassertemperaturen nicht zu hoch sind, auch dieses Jahr in Roth, mit einem sogenannten Neoprenanzug geschwommen. Hier gibt es aber massive Unterschiede in den jeweiligen Ausprägungen der Anzüge - je nach Schwimmertyp. So tun sich Schwimmer, die nicht die beste Wasserlage haben, mit einem Anzug, der mehr Auftrieb erzeugt, viel leichter – währenddessen ein derartiger Anzug für einen guten Schwimmer eher nachteilig wäre. Deshalb unbedingt ein Fachgeschäft aufsuchen und beraten lassen. Am Besten ist es natürlich, die verschiedenen Anzüge bei einem Testschwimmen unter realen Bedingungen im Wasser zu testen. Dabei merkt man sehr schnell die Unterschiede zwischen den verschiedenen Anzügen und welcher am Besten zu einem passt. Solche Testschwimmen werden von den Herstellern regelmäßig angeboten. Auch wir richten mindestens einmal im Jahr zusammen mit der Marke Sailfish ein solches Testevent im Aquaria in Coburg aus. Aber egal bei welcher Wassertemperatur geschwommen wird, ist eine Sache immer wichtig: eine anständige Schwimmbrille ist unerlässlich! Beim Radfahren sind die Distanz und das Profil der Strecke sehr entscheidend für die Wahl des richtigen Rads. Sicher kann man, um einfach mal reinzuschnuppern, die erste Volksdistanz durchaus mit dem Trekkingrad bestreiten. Findet man allerdings Spaß daran, sollte man schnellstmöglich auf ein Rennrad wechseln, da es sehr viele Vorteile bietet. Je länger die Distanzen werden, umso wichtiger werden auch die richtige Sitzposition und die daraus resultierende Ökonomie-Verbesserung.
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Reicht es auf einer Mitteldistanz oft noch aus, einfach einen anderen Lenker an sein Rennrad zu montieren, ist es auf einer Langdistanz schon ratsam, sich mal mit einem reinen Zeitfahrrad zu beschäftigen. Zum einen ist das Radfahren die Disziplin, die dabei am meisten Zeit in Anspruch nimmt. Daher wirken sich Optimierungen dort auch oft am stärksten aus. Vor allem geht es dabei aber noch viel stärker als auf kürzeren Strecken um das Thema Ökonomie – also möglichst energiesparend das Maximum an Leistung herausholen zu können. Bei 180km im Sattel werden es dir die Beine beim Laufen danken, wenn du auf einem Zeitfahrrad einfach ein paar Körner sparen konntest. Mit einem gut eingestellten Zeitfahrrad und einer guten Sitzposition lassen sich dann so durchaus noch einige wichtige Watt einsparen. Auch mit der richtigen Bekleidung und mit weiterem Feintuning beim Material (Laufräder, Helm etc.) lassen sich da nach und nach noch einige Watt rauskitzeln. Das Wichtigste ist aber, dass das Rad optimal auf den Athleten eingestellt ist. Dabei helfen wir sehr gerne mit einem professionellen Bikefitting – zukünftig bei uns auch mit einem neuen Tool. Das in meinen Augen wichtigste Utensil beim Laufen – mit welchem man auch am meisten falsch machen kann – ist der Laufschuh. Hier gilt es ganz besonders, sich vorher kompetent beraten zu lassen, um den zum Laufstil und Strecke optimal passenden Schuh zu finden. Ein falscher Schuh auf einer Langdistanz wie Roth mit 42,195 Kilometern kann zu einem verheerenden Tag führen. Wir nutzen für die richtige Wahl des Laufschuhs zum Beispiel eine dynamische Fußdruckmessplatte. Damit können wir individuell erkennen, welche Kraft letzten Endes am Boden ankommt und welcher Schuhtyp diese Kräfte bestmöglich „abfängt“ und somit Gelenke und Bänder bestmöglich schützt. Bald werden wir noch einen Schritt weiter gehen und mit einer einzigartigen neuen Mess-Technologie die gesamte Laufbewegung analysieren können, um daraus Verbesserungspotentiale oder Tipps zur Vermeidung von Verletzungen abzuleiten. Dazu hier im COBURGER bald mehr. Allgemein gilt es in allen Disziplinen zu beachten, auf bequeme Bekleidung zu achten, die für die jeweilige Strecke den maximalen Komfort bietet. Beispielsweise beim Sitzpolster fürs Radfahren macht es einen gewaltigen Unterschied, ob ich bei einer Sprintdistanz ca. 20km oder bei einer Langdistanz 180km im Sattel verbringe. Eine gute Sonnenbrille, die sowohl beim Radfahren als auch beim Laufen getragen werden kann, ist ebenso ein unverzichtbares Utensil. Sollten Sie sich auch für einen Einstieg in den TriathlonSport interessieren, dann schauen Sie doch einfach mal bei INTERSPORT WOHLLEBEN in Dörfles-Esbach vorbei und lassen Sie sich fachkundig beraten …
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URLAUBSPROGRAMM
FIT IM URLAUB Sommerzeit, Urlaubzeit, Freizeit: Mal alle Viere von sich strecken, faulenzen, gut essen und trinken, den Alltag hinter sich lassen, wieder zu Kräften kommen – endlich. Damit Körper und Geist sich in der schönsten Zeit des Jahres so richtig erholen und regenerieren sollen, gehört dann noch Bewegung zum Urlaubsprogramm, empfiehlt Rainer Falch, der Geschäftsführer vom Sportland Coburg.
Das müsse nicht eine Alpenüberquerung sein oder eine Bergetappe der Tour de France, wichtig sei einfach die richtige Balance zwischen An- und Entspannung, so der Gesundheitsexperte. „Und welche Zeit bietet sich dafür besser an als der Urlaub“. Empfehlenswert seien vor allem leichte Wanderungen, kleine Radtouren, ein wenig Schwimmen, mal eine Fahrt mit dem E-Bike. „Man sollte nicht im Urlaub versuchen, alles nachzuholen, was man im Alltag versäumt hat“, sagt er. Aber verschiedene Sportarten auszuprobieren, dafür habe man im Urlaub schließlich auch mal Zeit, am besten aber unter fachkundiger Anleitung. Außerdem sollte man nicht ganz untrainiert in den Urlaub fahren. „Wer schon vorher fitter ist, wird auch in den Ferien mehr Freude haben“. Ganz besonders empfiehlt sich das natürlich, wenn ein Aktivurlaub ansteht, mehrtägige Fahrradtouren oder Wanderungen. Die Fachleute und vielseitigen Angebote vom Sportland stehen für ein entsprechendes ganzheitliches Training zur Verfügung. Natürlich auch, wenn man seine Ferien lieber Zuhause verbringt. „Wir haben deswegen ein spezielles Paket für Erstnutzer geschnürt“, sagt Rainer Falch: Vier Wochen Sport und Fitness schon ab 33 Euro, mit vielen Leistungen vom individuellen Trainingsplan über die Nutzung aller Sportanlagen bis hin zur Sauna inklusive. „Nach so einem Urlaub wird man sich auf jeden Fall besser fühlen“.
www.sportland-coburg.de
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e r a a h wiegemalt
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NEUE SCHNEIDETECHNIK BEI JULIA GÖRING
Die Ägypter legten so viel Wert auf eine schöne, ästhetisch ansprechende Schrift, dass sie der Kunst des Schönschreibens einen eigenen Begriff gaben: Kalligraphie. Jetzt lebt diese Kunst in einer ganz anderen Branche wieder auf – im Friseurhandwerk. Der Erfinder Frank Bormann nämlich, sogenannter „Daniel Düsentrieb der Friseure“, hat eine neue Schnitttechnik nach der alten Kunst benannt: den Calligraphy Cut. Durch die neue Methode wird das Haar kräftiger, voller, flexibler, weicher, glänzender
calligraphy
Calligraphy revolutioniert das Friseurhandwerk
und weniger anfällig für Spliss. Jetzt kann man sich auch in Coburg die Haare mit der neuen Technik schneiden lassen – bei Julia Göring Intercoiffure in der Kasernenstraße, einem von wenigen ausgewählten Premium-Salons in Deutschland.
Dort hat man sich in den letzten Monaten vom Erfinder höchstpersönlich in der neuen Technik schulen lassen. Geschäftsführerin Julia Göring war das besonders wichtig. „Die Einschulung war schon länger geplant, aber eigentlich macht Frank Bormann das nicht mehr selbst. Das es jetzt doch geklappt hat, ist für unser Team eine ganz große Ehre“, sagt die Masterstylistin und Unternehmerin des Jahres des Deutschen Friseurhandwerks 2016. „Wir sind absolut begeistert vom Calligraphy Cut.“ Calligraphy Cut, das hat mit einem normalen Schnitt mit der Schere nicht mehr viel zu tun. Zum Einsatz kommt der sogenannte Calligraph, wie beim Schönschreiben eher einem Füller ähnlich, versehen aber mit einer Rasierklinge. Er schneidet das Haar durch seine um drei Grad gekippte Klinge schräg an, vergleichbar mit dem behutsamen Schnitt eines Blütenstengels. Das Haar wird hierdurch nicht verletzt, vielmehr gelingt durch eine betont sanfte und versierte Führung der Klinge eine sichtbare Bewegung im Haar, die es voller erscheinen lässt. Vom Friseur verlangt dies äußerste Präzision und Maßarbeit, da für das perfekte Ergebnis auch ein genau definierter, schräger Schneidewinkel zwischen 21 und 23 Grad einzuhalten ist. Diese patentierte Schneidetechnik und das Werkzeug ermöglichen kreative und präzise Haarschnitte für eine Vielzahl von verschiedenen Looks für jeden Haartyp.
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Der Calligraph schneidet das Haar durch eine um drei Grad gekippte Rasierklinge schräg an, vergleichbar mit dem behutsamen Schnitt eines Blütenstengels.“
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Eine innovative und anspruchsvolle Technik, die bei Julia Göring neben ihr selbst auch Salonleiterin und Masterstylistin Bianca Baumann und Masterstylist Tom Ruddigkeit erlernt haben. Alle verfügen zudem über eine herausragende Haarschneideausbildung sowie jahrelange Berufserfahrung. Und alle freuen sich schon jetzt, wenige Wochen und Monate nach der Zusatzausbildung, über die Reaktionen der Kundinnen und Kunden. „Die fallen rundum positiv aus“, sagt Julia Göring. Die Investitionen in die neue Technik also machen sich bezahlt – für die Kundinnen und Kunden aus dem Raum Coburg und für den Salon selbst. „Mir ist es wichtig, immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein, unseren Kunden immer die beste Qualität bieten zu können. Das wichtigste ist mein Team, das mit ganzem Herzen dabei ist, um täglich Menschen glücklich machen zu dürfen. Dafür bin ich dankbar, da ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist.“
Vereinbaren Sie noch heute Ihren Termin zu einem außergewöhnlichen Haarschneideerlebnis. Terminbuchung auch online möglich.
Julia Göring Intercoiffure Coburg Kasernenstraße 15 | 96450 Coburg Telefon: 0 95 61 / 756 77 www.friseur-julia-goering.de
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HIER WOHNTE …
VON HEIDI SCHULZ-SCHEIDT FOTOS: SEBASTIAN BUFF
HIER WOHNTE…
… COBURGS ERSTER ZEITUNGSVERLEGER Schon von weitem zu erkennen ist nun wieder, was in dem stattlichen Gebäude in der Steingasse 24 um die Jahrhundertwende hergestellt wurde. Der Doppeladler als Zunftwappen der Setzer gemeinsam mit dem Greif als Wappentier der Drucker ziert die Ansicht des Gebäudes von der Oberen Anlage her besehen. Nachts nun sogar mit Beleuchtung. „Gott grüß die Kunst“ steht da am Dornheimschen Palais gegenüber der Ehrenburg. Coburger Zeitungsgeschichte wurde hier geschrieben. Vom Selbstbewusstsein des namensgebenden einstigen Besitzers zeugt die Fassadengestaltung mit den Stuckreliefs bis heute. Fleißig wie eine Biene, der Wissenschaft verpflichtet und wahrscheinlich Freimaurer ist er gewesen, dieser Robert Dornheim. Als erste Tageszeitung dauerhaft etabliert wurde die Coburger Zeitung 1861 von Herzog Ernst II und erschien täglich außer sonntags zunächst als Coburgische Zeitung. Unter Herzog Alfred dann ging die Zeitung im Januar 1900 in den Besitz des Geschäftsmannes Robert Dornheim über. Und hier in der Steingasse 24 wurde sie gedruckt und brachte den Coburgern die Welt ins Haus. Aber nicht nur das. Wirtschaftlich erfolgreich war die Zeitung auch deshalb, weil Dornheim es schaffte, dass Privatanzeigen nicht mehr überwiegend im Regierungs- und Intelligenzblatt veröffentlicht wurden, sondern in seinem Blatt. Ganze Seiten lang konnte sich der Bürger informieren über tagesaktuelle Ereignisse wie den Kinderfasching in der „Traube“ oder die Angebote des Wochenmarktes. Auch Verkaufsanzeigen wurden gerne gelesen, wie sonst sollte sich der Kunde über Neuerungen informieren. Radio und Fernsehen waren noch weit entfernt. In der Coburger Hofapotheke etwa konnte man „Punsch-Essenz“ kaufen oder auch allerlei Mittelchen zur Abwehr von Kleingetier wie den „Wanzentod“. Wer verreisen wollte konnte damals schon ein Überseeticket der „Red Star Line“ erwerben. Auch Bildungsanstalten inserierten gerne. „Schwer erziehbare Knaben“ konnten in einem Institut in der Oberen Leopoldstraße 6 abgegeben werden, wenn man mit ihnen nicht mehr zurechtkam. Bemerkenswert. Da auch Landwirte die Zeitung gerne lasen, gab es regelmäßig die Sonderbeilage „Coburger Scholle“, in der man sich über neuen Kartoffelsorten und Düngemittel informieren konnte. An die 10 000 Exemplare wurden in den besten Zeiten fast täglich gedruckt. Eine enorme Anzahl für die Region. Die Coburger Zeitung wurde damit zur ältesten und angesehensten Zeitung im Herzogtum.
gleichgeschaltet. Nach und nach verschwanden alle liberalen und kritischen Blätter. 1935 musste Dornheim das Erscheinen seiner Zeitung einstellen, nachdem die Auflagenzahlen eingebrochen waren. Diese historischen Ereignisse hat der Pächter des neuen Lokals „Dornheim“, Daniel Autsch, im Erdgeschoss des Palais an der Innenwand seines Bistros verewigt. Hier kleben Originale der Coburger Zeitung und bringen Besucher über „Wanzentod“ und „schwer erziehbare Jungen“ zum Schmunzeln. Direkt darüber wohnt der heutige Besitzer des Gebäudes Bernward Flenner mit seiner Frau Maria Winter und hat einen herrlichen Blick von seiner Dachterrasse auf den Turm der Morizkirche. Dank der Oberen Anlage wohnt man hier dennoch im Grünen. Zwar existiert dieses „Sonnenfloß“, wie die Besitzer es nennen, schon seit 1936, als das Haus umgebaut und die Fassade neu gestaltet wurde. Aber im Jahre 2018 ist es dank Begrünung, nächtlicher Beleuchtung und Brückenschlag noch mehr in den Mittelpunkt gerückt. Eigentlich war es gar nicht der Plan des Paares, hier heimisch zu werden. Aber nachdem die Sanierung beendet war, wollte es in dem neu geschaffenen Schmuckstück selbst wohnen und brach seine Zelte im Raum Bamberg ab, um nach Coburg zu ziehen. Der Wohlfühlfaktor in einer Stadt dieser Größe, mit ihren vielen schönen Festen, der hochwertigen Gastronomie und der Architektur ist enorm, finden die Besitzer. Und so sind sie in ihrem Palais nicht auf der Durchreise, wie so viele Gäste des Coburger Herzogshauses, die hier einst über hundert Jahre lang Quartier beziehen durften. Sie sind längst angekommen.
Erst im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung in den dreißiger Jahren verlor sie an Gewicht und wurde, wie alle anderen Zeitungen auch, mehr und mehr verdrängt. Mit dem Wochenblatt „Weckruf “ gelang es dem NS-Bürgermeister Franz Schwede schließlich, nationalsozialistische Propaganda mit Berichten aus dem Alltagsleben der Coburger zu verbinden. Die Presse war
Häuser, die mit Unterstützung der Gemeinschaft Stadtbild Coburg e.V. saniert worden sind – der COBURGER stellt sie vor: 2018 in jeder Ausgabe des COBURGER eines in unserer Reihe „Hier wohnte“.
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MELANIE RAABE – „DER SCHATTEN“
Buchempfehlung Martin Vögele, Buchhandlung RIEMANN: Packend von der ersten Seite an Was hat es mit der unheimlichen Prophezeiung der Bettlerin mit ihren klaren, hellblauen Augen auf sich, die diese der Journalistin Norah an deren ersten Arbeitstag im kalten Wien offenbart? Wer ist dieser Mann, den Norah an diesem für sie so bedeutsamen Datum vermeintlich umbringen wird? In der Folge geschehen merkwürdige Dinge: Der Name des Mannes begegnet ihr plötzlich öfter, die erste Begegnung mit ihrer Nachbarin lässt Norah an einen Geist glauben und sie kann sich nicht des Eindrucks erwehren, dass jemand in ihrer Wohnung war. Die düster-morbide Aura des winterlichen Wien verleiht der sich entwickelnden Geschichte den perfekten Rahmen. Eine diffuse Bedrohung und latentes Unheil liegen über dem Buch und lange ist nicht wirklich klar, ob die Beunruhigung, die Norah verspürt, real oder den Geistern ihrer Vergangenheit geschuldet ist.
Paperback, Klappenbroschur 416 Seiten: ISBN: 978-3-442-75752-7 16,00 Euro eBook: ISBN: 978-3-641-21304-6 12,99 Euro Hörbuch: ISBN: 978-3-8445-3024-7 14,99 Euro
Wird die Vorhersage der mysteriösen Bettlerin tatsächlich Realität und Norah zur Mörderin? Wie schon in „Die Falle“ und „Die Wahrheit“ versteht es Melanie Raabe auch in ihrem neuesten Thriller meisterhaft, einen atemberaubenden Spannungsbogen aufzubauen und die Leser*innen mit immer wieder neuen Wendungen zu überraschen. „Der Schatten“ ist eine raffiniert komponierte Geschichte über Verrat, Wut, Täuschung und Einsamkeit, über Gerechtigkeit, Macht und Machtmissbrauch. Als „Meisterin der Duelle und der doppelten Böden“ erzählt Melanie Raabe die Story in einer prägnanten sowie bildhaften Sprache und führt sie zu einem verblüffenden Finale. Der perfekte Thriller für heiße Sommernächte. Genießen Sie die eiskalten Schauer, die er Ihnen bescheren wird!
Inhaltsangabe
Melanie Raabe
Der neue Thriller von der „Meisterin der Duelle“
Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren. Nach dem Studium arbeitete sie tagsüber als Journalistin – und schrieb nachts heimlich Bücher. 2015 erschien „Die Falle“, 2016 folgte „Die Wahrheit“. Melanie Raabes Romane werden in über 20 Ländern veröffentlicht. „Die Falle“ war international eines der heißumkämpftesten Bücher der letzten Jahre, TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Melanie Raabe lebt und schreibt in Köln.
„Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund.“ Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt.
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© Christian_Faustus
Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein – bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden?
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THEATERVORSCHAU
THEATERVORSCHAU PRÄSENTIERTVON DER
DEMNÄCHST IM LANDESTHEATER DIE MEISTGESPIELTE OPER DER WELT
PREMIEREN IM SEPTEMBER & OKTOBER
DIE ZAUBERFLÖTE Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart | Libretto von Emanuel Schikaneder
DIE ZAUBERFLÖTE Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Libretto von Emanuel Schikaneder
PREMIERE
A
DARUM GEHT ES
Die Handlung hält alles bereit, was heute für einen gelungenen HollywoodFilm vonnöten ist: Liebe, Machtspiele, Treue und Mut. Der junge Prinz Tamino wird von der Königin der Nacht ausgesandt, um ihre liebreizende Tochter Pamina zu retten, die vom Fürsten Sarastro entführt wurde. Mit dem Vogelfänger Papageno macht er sich auf die Suche nach ihr. Tamino, der sich in das Bildnis der schönen Pamina verliebt, gerät dabei in den Machtkampf zwischen der geheimnisvollen Königin der Nacht und dem ehrwürdigen Sarastro. Er und der lebenslustige Vogelmensch Papageno müssen sich auf ihrer Reise verschiedensten Prüfungen in der geheimnisvollen Zauberwelt stellen. Das Geschehen wird von atemberaubenden Kompositionen abgerundet. Die Arie der Königin der Nacht „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ gehört zu den berühmtesten Arien der Gattung Oper überhaupt. Der junge Regisseur Philipp Westerbarkei hat seine ersten Inszenierungen an der Deutschen Oper am Rhein präsentiert, wo er im Team mit der Bühnen- und Kostümbildnerin Tatjana Ivschina u.a. Bernsteins „Trouble in Tahiti“ und Knussens „Wo die wilden Kerle wohnen“ mit großem Erfolg auf die Bühne brachte. In der Saison 2018/2019 wird er dort auch mit Gounods „Roméo et Juliette“ Premiere feiern. B
Sa., 29.09.2018, 19:30 Uhr, im Großen Haus
WEITERE VORFÜHRUNGEN Mi., 03.10.2018, 15:00 Uhr | Do., 11.10.2018, 19:30 Uhr So., 14.10.2018, 15:00 Uhr | Do., 18.10.2018, 19:30 Uhr So., 21.10.2018, 15:00 Uhr | Mi., 31.10.2018, 19:30 Uhr So., 04.11.2018, 18:00 Uhr | Fr., 09.11.2018, 19:30 Uhr Fr., 16.11.2018, 19:30 Uhr | Di., 20.11.2018, 19:30 Uhr Sa., 01.12.2018, 20:00 Uhr | So., 23.12.2018, 18:00 Uhr Di., 25.12.2018, 18:00 Uhr | Sa., 19.01.2019, 19:30 Uhr So., 10.02.2019, 18:00 Uhr | Sa., 16.02.2019, 19:30 Uhr Fr., 08.03.2019, 19:30 Uhr | So., 07.04.2019, 15:00 Uhr Di., 04.06.2019, 19:30 Uhr | Do., 11.07.2019, 19:30 Uhr
MACBETH Tragödie von William Shakespeare
WO UND WANN SPIELT ES
Die Zauberflöte wurde 1791 im Freihaustheater in Wien uraufgeführt und spielt an einem Phantasieort (zwischen Tälern und Bergen) in der Märchenzeit. C
WAS ERWARTET MICH
Die Zauberflöte ist Mozarts populärstes Werk und die meistgespielte Oper der Welt. Figuren wie die Königin der Nacht, Papagena und Papageno sind auch jenseits der Oper bekannt. Spätestens mit diesem Werk hat sich Mozart ein Denkmal gesetzt. Wolfgang Amadeus Mozart hat mit dieser Oper einen Meilenstein der Musikgeschichte komponiert. Die Zauberflöte ist ein wahrer Geniestreich! D
WANN
Die Premiere findet am 29. September statt. Zwanzig weitere Vorstellungen gibt es von Oktober bis Juli 2019.
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PREMIERE
So., 07.10.2018, 20:00 Uhr, im Großen Haus
WEITERE VORFÜHRUNGEN So., 07.10.2018, 18:00 Uhr | Fr., 12.10.2018, 19:30 Uhr Di., 23.10.2018, 19:30 Uhr | Do., 01.11.2018, 18:00 Uhr Sa., 17.11.2018, 19:30 Uhr | Mi., 21.11.2018, 19:30 Uhr
LANDESTHEATERCOBURG Schlossplatz 6, 96450 Coburg Theaterkasse Di. bis Fr. 10:00–17:00 Uhr, Sa. 10:00–12:00 Uhr Telefon 09561 · 89 89 89
www.landestheater-coburg.de
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VERY AMUSED
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FREUDE ÜBER 2016 UND VORFREUDE AUF 2019
COBURG VERY BRITISH Ein Weihnachtsbaum für die Queen – was für eine verrückte Idee, dachten Viele im Jahr 2016, als das Coburger Stadtmarketing eine alte Idee des berühmtesten Sohns der Stadt, Prinz Albert, wieder aufgriff und zur Weihnachzeit einen im Callenberger Forst geschlagenen Baum mit großem Aufwand nach Windsor brachte, dort aufstellte und mit Lichtern aus Coburg und geschmückt mit Kugeln aus dem nahen Lauscha zum Leuchten brachte. Die Aktion schlug mediale Wellen und brachte jetzt den Bayerischen Stadtmarketingpreis ein. Die alte Verbindung Coburgs zum britischen Königshaus also ist im 21. Jahrhundert immer noch eine Erfolgsstory. Darauf setzt man im Tourismus und Stadtmarketing auch für das Jahr 2019. Dann jährt sich der Geburtstag von Prinz Albert und seiner Queen Victoria zum 200. Mal. Der Preis aus den Händen des Bayerischen Wirtschaftsministers Franz Josef Pschierer ist auf jeden Fall Ansporn genug: In vier verschiedenen Kategorien waren jeweils mehrere Projekte nominiert worden. Und wenn die Stadt Coburg dann in der größten Kategorie ab 40 000 Einwohner den Titel holt, ist das schon etwas Besonderes. Die Laudatio jedenfalls war eindeutig: “Die Queen hat die Idee nicht auf dem Silbertablett geliefert, aber die Trüffelschweine aus Coburg haben sie dennoch gleich erschnuppert. Ein genialer Einfall wurde konsequent umgesetzt. Wie Historie modern vermarket wird, zeigen sie in mit einer von Anfang bis Ende durchgestylten Marketingmaßnahme, die europaweites Echo hervorrief. Well done! Die Jury war „very amused“ und gleichzeitig beeindruckt von der Stringenz, mit der eine anfangs kleine Idee ganz
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groß gemacht wurde.“ Die Stadt mit den historisch engen Verbindungen zum englischen Königshaus also hatte diese geschickt für Werbung in eigener Sache ausgenutzt. Professionelles Marketing, das europaweite Aufmerksamkeit erzielte und die Jury ebenso überzeugte wie die klare Einbindung in die Stadtmarketingstrategie. Nur logisch also, dass man im kommenden Jahr ganz auf den 200. Geburtstag von Prinz Albert und Queen Victoria setzt und schon fleißig an den Konzepten dafür arbeitet. So soll es gemeinsame Auftritte des Philharmonischen Orchesters des Landestheaters Coburg mit der Royal Choral Society geben. Der angesehene traditionsreiche Londoner Chor verdankt seine Existenz Prinz Albert, wurde er doch zur Eröffnung der legendären Royal Albert Hall gegründet. Daneben sollen die Coburger Schlösser Rosenau, Callenberg und Ehrenburg und weitere hiesige Stationen aus dem Leben des Coburger Prinzenpaares mit wichtigen Stationen in England digital verknüpft werden. Auch an eine Teilnahme am Viktorianischen Weihnachtsmarkt vor dem Kensington-Palast ist gedacht und im weltbekannten Victoria und Albert Museum in London könnte 2019 ein Designer-Weihnachtsbaum aus Coburg für Staunen sorgen. Viele weitere Ideen liegen bereits in der Schublade und warten darauf in den nächsten Monaten vorbereitet und umgesetzt zu werden. Auch das Jahr 2019 wird also in Coburg wieder very british – und vielleicht ja wieder so erfolgreich wie das Weihnachtsmärchen 2016.
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GANZ PERSÖNLICH
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KATI WILHELM
Ganz ich … l n ö s r e p EIN ABEND MIT KATI WILHELM
Dreimal stand sie bei Olympischen Spielen ganz oben auf dem Treppchen, holte
außerdem
zweimal
Silber
und einmal Bronze, fünfmal war sie Weltmeisterin, dazu gewann sie noch acht weitere Medaillen. Damit ist die eine der erfolgreichsten deutschen Sportlerinnen
aller
Zeiten:
Kati
Wilhelm, die ehemalige Biathletin aus
Steinbach-Hallenberg
im
Thüringer Wald. Und am Dienstag, den 2. Oktober ist der Rotschopf in Coburg zu Gast: Bei der Premiere des neuen Veranstaltungsformats „Ganz persönlich“ der Old Tabler 151 Coburg im Landestheater in Coburg.
Das Motto des Abends ist Programm: Kati Wilhelm gibt im ersten Teil der Veranstaltung Einblicke in ihr Sportlerleben, erzählt von ihren Erlebnissen, von Höhen, aber auch von den Tiefen, lässt die Zuschauer teilhaben an Emotionen, plaudert über die großen, aber auch die kleinen, unbekannten Seiten ihres Lebens als Biathlon-Star. Und sie stellt Bezüge her zu ihrem heutigen Leben, sowohl beruflich, als auch privat … ganz persönlich eben. Danach stellt sie sich den Fragen von Thomas Apfel, dem Redaktionsleiter von Radio EINS, und den Fragen des Publikums ... das wird spannend und überraschend. Neben den bereits durch den Round Table Coburg etablierten und stets sehr gut besuchten Veranstaltungen wie zum Beispiel der Coburger Comedy Gala oder dem Open-Air-Kino im Innenhof von Schloss Ehrenburg handelt es sich bei „Ganz persönlich“ damit wieder um ein besonderes Veranstaltungsformat. Und das natürlich zu einem guten Zweck: Die „Old“ Tablers unterstützen mit den Erlösen des Abends Hilfsbedürftige, besonders Kinder aus der Region - die Überschüsse gehen zu 100% in die Servicekasse des Vereins der Freunde von Round Table, der seit Jahrzehnten für eine vertrauensvolle, regionale Verwendung der Gelder steht. Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, den 02. Oktober 2018 um 19.30 Uhr. Nach der Veranstaltung wird Kati Wilhelm in den Räumen des Landestheaters Coburg noch für Autogramme und ausreichend Schnappschüsse zur Verfügung stehen. Die KünstlerKlause in Coburg wird die Pausen und das Rahmenprogramm mit kleinen Häppchen und Getränken abrunden. Da der Tag der Deutschen Einheit als Feiertag auf die Veranstaltung folgt, bietet sich ein gemütlicher Ausklang des Abends im Herzen der Coburger Altstadt an.
Wann Wo Wie? Dienstag, 2. Oktober 2018, 19:30 Uhr, Landestheater Coburg, Tickets ab 6 Euro u.a. beim Coburger Tageblatt.
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REGIONAL UND ZUKUNFTSSICHER
Tag der offenen Tür 2018 CEB, SÜC und süc//dacor Den 29. September 2018 sollte man sich schon einmal dick anstreichen im Kalender: Dann nämlich öffnen die Coburger Ver- und Entsorgungsbetriebe sowie deren IT-Partner süc//dacor inklusive iTVCoburg ihre Pforten beim Tag der offenen Tür. Zu erwarten ist ein großes Programm zum Informieren, Staunen, Spielen, Essen und Trinken.
Wie ist ein Müllfahrzeug aufgebaut? Wir funktioniert eine Kehrmaschine? Wie sieht eine Glasfaserleitung aus? Was ist ein Blockheizkraftwerk? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhält man beim Tag der offenen Tür des Coburger Entsorgungs- und Baubetriebs (CEB), der Städtischen Werke Überlandwerke (SÜC), von süc//dacor und iTVCoburg. Am Samstag, 29. September 2018, laden die Unternehmen die Bürger von 10 bis 16 Uhr ein, hinter die Kulissen zu schauen. Unter dem Motto „Regional und Zukunftssicher“ präsentieren sich die Abteilungen von CEB und SÜC mit ihren vielfältigen Geräten und Tätigkeiten. Das Veranstaltungsgelände reicht vom SÜC-Gebäude in der Bamberger Straße über das Gelände des CEB in der Uferstraße bis hin zum Wertstoffhof in der Glender Straße 27 in Coburg-Neuses. Ein Oldtimerbus fährt kostenlos als Shuttletransfer zwischen den Veranstaltungsorten.
Auszüge aus dem Programm von A bis Z: Blockheizkraftwerk: Führungen Elektrisch unterwegs: Probefahrten von Elektrofahrzeugen Grüßen an die Liebsten: Grußbox iTV Gewinnspiel: Tickets für BBC und HSC-Heimspiele und mehr Hüpfburg, Kinderschminken, Elektroscooter Kinderprogramm Info: Glasfaser Kehrmaschine: Testfahrten
Notstromaggregat: Besichtigung Netzleitstelle: Führungen Netzschutz / Kabelmesswagen: Vorführungen Planauskunft: Besichtigung Saugbagger und Bohrspülgerät: Vorführungen Selbsttest: Strom aus Muskelkraft Show und Musik: Werkskapelle und Effect’s Simulation: Unterwegs mit dem Bus Stromverbrauch: Rätsel Thermografiekamera: Vorführungen
und vieles mehr … …. also vormerken: 29. September 2018, 10 bis 16 Uhr. Tag der offenen Türe auf dem Gelände der SÜC an der Bamberger Straße, des CEB an der Uferstraße, von süc//dacor und iTVCoburg am Schillerplatz und auf dem Gelände des Wertstoffhofs in Glend. Eintritt frei. Parken im Parkhaus der SÜC, auf dem Coburger Ketschenanger oder an der Uferstraße möglich. Zwischen den Veranstaltungsorten Bamberger Straße und Wertstoffhof wird außerdem ein Buspendelverkehr mit einem Oldtimer-Bus eingerichtet.
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KOMMENDE VERANSTALTUNGEN
UNVERGESSLICHE MOMENTE | HUK-COBURG OPEN-AIR-SOMMER 2018 Open-Air-Sommer auf dem Coburger Schlossplatz, das bedeutet: tolle Musik, leckeres Essen, erfrischende Getränke und unvergessliche Momente. Wer noch nie da war, für den heißt es jetzt: Tickets sichern, Freunde und Verwandte einpacken und samt Kind und Kegel ein einzigartiges Erlebnis genießen. Inmitten einer Umgebung, die auch der beste Bühnenbildner nicht eindrucksvoller hätte gestalten können.
REVOLVERHELD 19. AUGUST | 19.30 UHR
Es war ein besonderer Tag im November 2016 für die Jungs von Revolverheld, vielleicht sogar der bisherige emotionale Höhepunkt der Karriere. Das letzte Konzert und feierliche Finale der „MTV Unplugged Tour“ ging in ihrer Heimatstadt Hamburg über die Bühne der ausverkauften Barclaycard Arena und die vier sympathischen Nordlichter verabschiedeten sich in eine Pause. Die erste wirkliche Pause nach über einem Jahrzehnt Bandgeschichte, unzähligen Gold und Platinauszeichnungen, Echo, MTV Awards, Charthits und alleine auf der letzten Tour beinahe 250.000 Fans, die jeden Abend genauso glücklich und verschwitzt nach Hause gingen wie die Band. Doch ein Jahr Pause geht schneller vorbei, als man denkt. Und pünktlich melden sich Revolverheld mit der Nachricht zurück, dass Johannes nächstes Jahr Teil der 5.Staffel der höchst erfolgreichen VOX Sendung „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ wird! Offensichtlich rührt sich also wieder etwas im Hause Revolverheld und man munkelt, dass die Jungs wohl wieder an einem neuen Album feilen und 2018 nach >>PAUSE<< wieder auf >>PLAY<< drücken.
SANTIANO
A-HA
21. AUGUST | 20.00 UHR
22. AUGUST | 20.00 UHR
Mit zusammengerechnet 450 Wochen sind SANTIANO die am längsten in den deutschen Charts platzierte Band der vergangenen fünf Jahre. Jetzt nehmen die Giganten des Shanty-Rock weiter an Fahrt auf und kommen im August nach Coburg. Im Herbst 2017 erst wurden Santiano mit 7-fachem Gold und 3-fachem Platin für ihr Vorgängeralbum „Von Liebe Tod und Freiheit (2015)“ geehrt. Für die Männer aus dem Norden aber noch lange kein Grund sich auszuruhen – ganz im Gegenteil, denn sie arbeiten schon voller Kraft an Ihrer Bühnenshow. Wenn SANTIANO auf Tour ist, dann machen sie keine halben Sachen, das kann jeder in ihrem „Logbuch“ nachlesen, das die Band schon seit 2013 für ihre Fans führt. Dort zeigt sich oft genug per Videobotschaft, was vor und hinter der Bühne auf einem Konzert von SANTIANO passiert. Dass sich am Spaß der Mannschaft rein gar nichts geändert hat, dass sie noch immer scherzen, improvisieren, mit dem Publikum auf Tuchfühlung gehen und unterwegs manche Panne verfluchen.
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a-ha sind weltweit eine der kultigsten Pop-Bands der 80er Jahre. Das mehrfach mit Platin ausgezeichnete norwegische Trio gilt noch heute als wahrer Pionier in Sachen Musik- und Videotechnologie und nur wenige Bands können es mit dem Vermächtnis und der Langlebigkeit dieser Band aufnehmen. Auch bei der Electric Summer Tour 2018 werden a-ha wieder das tun, was sie am besten können: Von Herzen für ihre Fans performen. Im Gegensatz zur MTV Unplugged-Tour werden sie im kommenden Sommer mit Band und Streichersektion ein volles Elektro-Set spielen und sowohl altbekannte Hits als auch neues Material in sorgfältig ausgewählten, deutschen Städten präsentieren. Über die anstehende Tour sagt Morten Harket: „Wir haben eine enge Beziehung zu Deutschland und unseren Fans dort und haben auch Fans gesehen, die zu all unseren Shows reisen und die wir herzlich willkommen heißen. Es ist aufregend, draußen zu spielen und unsere Musik zu Orten zu bringen, die keine traditionellen Arena-Tour-Orte sind. Wie immer wollen wir die Dinge immer auf eine neue Art und Weise tun, damit die Dinge für unsere Fans aufregend bleiben. Wir freuen uns sehr auf diesen Electric Summer!“
Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in allen gängigen Vorverkaufssystemen, C O B U R G E R |telefonisch D A S M A G A Z I unter N der Hotline 0951-23837, oder unter www.kartenkiosk-bamberg.de. AUSGABE 28 / AUGUST 2018
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DIE NACHT DER KONTRASTE
Spannende Locations, bestes Entertainment Die Coburger Museumsnacht am Samstag, den 8. September 2018 Sie ist eines der Highlights im Kulturkalender der Vestestadt: Die Coburger Museumsnacht. Über 10 000 Nachtschwärmer aus Coburg, ganz Nordbayern und dem Süden Thüringens besuchen alljährlich das kultige Event. Sie alle fiebern schon dem 8. September entgegen. Dann nämlich findet die „Nacht der Kontraste“ bereits zum 14. Mal statt, zum ersten Mal organisiert von der Event- und Künstleragentur „Agentur Streckenbach“ im Auftrag der Coburger Landesstiftung.
„Ein Ticket – alles drin“
über 20 Sehens würdigkeiten und interessan te Orte erstklassiges K ulturprogramm mit Jazz, Pop, Klass ik und Comed y Mitternachtssh ow auf der Veste Cobur g Pendelbusse in der gesamten Inne nstadt
23 historische und interessante Orte – von den altehrwürdigen Mauern der Veste Coburg bis zur markanten Industriearchitektur der Firma Brose – öffnen überall in der Stadt zur „Nacht der Kontraste“ von 18 bis 1 Uhr ihre Pforten. Auch beim Kulturprogramm sind die Kontraste Trumpf. Während der Museumsnacht sorgen fast 30 internationale und regionale Künstler und Bands aus den Sparten Musik, Comedy und Performance in wunderschön illuminierten Museen, Schlössern, Burgen und Parks für anregende Unterhaltung und tolle Stimmung. Darunter das Feuerbach-Quartett, das im Riesensaal von Schloss Ehrenburg fetzige Rocksongs in klassischen Streicherarrangements darbietet oder die rasante Filmshow des Künstlerduos Radio Influenza im Theater in der Reithalle. In der Kirche St. Augustin geht es mit Suzan Baker & Dennis Lüddicke auf eine Reise durch Jazz, R’n’B, Pop, Rock, Soul und Reggae. Südamerikanische Rhythmen à go go gibt’s mit Mambo Franconia im Gebäude 25 der Firma Brose. Einen neuen Publikumsmagneten haben die Veranstalter mit der großen Mitternachtsshow um 23.30 Uhr im Innenhof der Veste Coburg geschaffen. Dort begeistert die bekannte A-Cappella-Gruppe VIVA VOCE die Besucher. Ebenfalls neu: Die „Nacht der Kontraste“ wird durch „Pop- Up- Museen“, die exklusiv nur für die Museumsnacht öffnen, bereichert. Den Start machen die Exponate des Friedensmuseums Meeder e.V. in den Räumen der Coburger Wohnbau. Gezeigt wird unter anderem eine berührende Ausstellung über das Leben der für den Friedensnobelpreis nominierten Coburger Pazifistin Anna B. Eckstein. Und da Flanieren, Schauen, Staunen und Feiern ja bekanntlich hungrig und durstig machen, bietet die „Nacht der Kontraste“ ein großes gastronomisches Angebot. Von echt fränkischem Bier der Brauerei Mahr bis Kloß mit Soß’ gibt es alles, was das (kultur)hungrige Herz begehrt. AUSGABE 28 / AUGUST 2018
Die Coburger Museumsnacht am 08. September 2018 von 18 bis 01 Uhr. Das komplette Programm unter:
www.museumsnacht-coburg.de
Tickets im Vorverkauf, als Online-Ticket auf www.reservix.de oder an den Abendkassen der Museumsnacht (Abendkasse 9 Euro, Vorverkauf 7 Euro, ermäßigt 6 Euro, Kinder bis 14 Jahre frei)
Der COBURGER verlost 30 Tickets! Ganz einfach reinklicken auf facebook.com/CoburgerMagazin.
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GALERIE
RÜCKBLICK JUNI 2016
GALERIE MARINA ABRAMOVA
„Es gibt nicht zu wenige Motive, es gibt nur zu wenig Zeit und Papier.“ Mit diesem Satz beschreibt Marina Abramova ihr Schaffen. In Kolomna in Russland geboren, studierte sie in Moskau und Freiberg. Seit 2015 arbeitet sie als freie Malerin und lebt inzwischen in Untersiemau. Wir hatten Sie schon einmal im Magazin, mit ihren Aquarellen. Dieses Jahr waren ihre Bilder im Kunstverein Coburg in einer vielbeachteten Ausstellung zu sehen. Grund genug, der Künstlerin ein zweites Mal unsere Aufmerksamkeit in unserer Galerie zu schenken.
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MARINA ABRAMOVA
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GALERIE
VERKAUF | VERMIETUNG | INVESTMENT
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MARINA ABRAMOVA
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GALERIE
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Eva Grabolus
Lutz Lindner
Fachanwalt Arbeitsrecht Fachanwältin Familienrecht Fachanwalt Verkehrsrecht
Heidi Schüler
Julia Gremmelmaier
Karoline Hartwig
Fachanwältin Verwaltungsrecht
Rechtsanwältin
Fachanwältin Familienrecht
Diese Kanzlei ist nach ISO 9001:2008 zertifiziert für anwaltliches Dienstleistungsund Kanzleimanagement.
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SCHATZSUCHE 2018 Das Rätsel Für die Region präsentiert von
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1000,- EURO ZU GEWINNEN!
DIE SCHATZSUCHE 2018 – DAS RÄTSEL DER REGION UND ES GEHT WEITER, IMMER WEITER. Mit Unterstützung der Sparkasse Coburg – Lichtenfels und in Zusammenarbeit mit iTVCoburg winken wieder Gutscheine und Bargeld in Höhe von 1000 Euro. Die ersten Hinweise zu den Fragen sind gleich ein paar Zeilen weiter unten zu finden – außerdem habt Ihr zur Lösung ausreichend Zeit. Vergesst nicht, die kostenlose iTVCoburgApp herunterzuladen. Dort findet Ihr nämlich immer den letzten Hinweis.
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Und so geht’s 2018 – ganz einfach: Die Schatzsuche findet jetzt noch dreimal statt. Jedes Mal neu, jedes Mal geht es um Preise im Wert von 1000 Euro. Es gibt jeweils Hinweise zu den Fragen der Schatzsuche in jedem neuen COBURGER gedruckt oder auch online unter www.coburger-magazin.de: Also in diesem COBURGER, dann nochmal im Oktober und im Dezember. Dann folgt die eigentliche Schatzsuche: 7 Tage lang 7 Fragen lösen - jeweils ab 17 Uhr unter www.coburger-magazin.de oder auf den Facebook-Seiten des COBURGER und von iTVCoburg an allen Tagen in folgenden SchatzsucheWochen: 18. bis 25. August, 20. bis 26. Oktober, 08. bis 14. Dezember. Dann habt Ihr sieben Antworten – und mit dem abschließenden Hinweis auf der iTVCoburgApp kommt Ihr dann auf die Lösung, den Schlüssel zum Schatz. Eine Woche habt Ihr dafür Zeit. Die Lösung dann einfach per Mail an hegen@coburger-magazin.de schicken. Aus allen richtigen Mails losen wir einen Gewinner. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Mitspielen könnt Ihr ab 16 Jahre. Der Veröffentlichung von Namen und Bild, solltet Ihr gewinnen, stimmt Ihr mit der Teilnahme zu.
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DAS RÄTSEL FÜR DIE REGION
Julian Temperley the man behind our Burrow Hill English Crafted
Und hier die sieben Hinweise für die Und hier noch die Auflösung vom sieben Fragen der dritten Schatzsuche letzten mal: 2018 vom 18. bis 24. August. Dann könnt Ganz und gar russisch ging es zu bei unserer letzten Schatzsuche. Wer die Sprache unserer östlichen Ihr Euch schon mal vorbereiten: Nachbarn konnte oder in seinem Bekannten- oder
CiderBrandy & Likör
Familienkreis über einen des Russischen Mächtigen verfügte, hatte leichtes Spiel bei der Suche nach dem Schlüssel zu Schatz. Und der abschließende Hinweis „Es wird heiß“ brachte Gewissheit: „Open air Sommer“ hieß die Lösung. Gewinnerin war dieses Mal Christine Diem-Keller (mit Tochter), der wir die Gutscheine im Wert von 750 Euro und 250 Euro Bargeld übergeben haben. Alle Fragen, alle Antworten von der letzten Schatzsuche auf www.coburger-magazin.de.
1 Ein europäischer Ministerpräsident mit Wurzeln in Coburg. 2 König der Kunst. 3 Spezialität des Hauses. 4 Hier lernen Kinder „majestätisches“ Benehmen. 5 16 Meter hoch. 6 Sammler einer bestimmten Automarke. 7 Hier standen heiße Schlitten. Jetzt seid Ihr schon gut gerüstet für die erste Frage unserer dritten Schatzsuche am Samstag, den 18. August um 17 Uhr auf www.coburger-magazin.de oder auf den Facebook-Seiten des COBURGER und von iTVCoburg.
Ihr benötigt also zum Miträtseln nur: Jeweils den neuen COBURGER gedruckt oder online unter www.coburger-magazin.de
alternativ einen Facebook-Zugang COBURGER oder iTVCoburg und die kostenlose iTVCoburg App Dann noch Freude am Rätseln und Glück.
Das war es – viel Spaß.
Photo ©Somerset Brandy Company
Unsere Sponsoren 2018 u.a.:
BEST ENGLISH CIDER, PERRY CIDERBRANDY UND LIKÖR
Ernstfarm Coburg, Kürengrund 80, Tel. 09561-832734 . Mobil 0171 9234203 Öffnungszeiten: Di.,Do.,Fr.:15-18 Uhr, Sa:14-18 Uhr
www.ciderhof.de
AUSGABE 28 / AUGUST 2018
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IN EIGENER SACHE
IMPRESSUM COBURGER – Das Magazin Ausgabe 28 / August 2018 Sechster Jahrgang Auflage 3500 Stück www.coburger-magazin.de Verlag: markatus | markantes marketing Mohrenstr. 31 96450 Coburg Telefon 0 95 61 / 973 45 00 www.markatus.de Herausgeber und Chefredakteur: Wolfram Hegen Telefon 01 71 / 690 52 84 hegen@coburger-magazin.de Gründungsherausgeber: Peter Einheuser Wolfram Hegen Autoren dieser Ausgabe: Benedikt Dellert Wolfram Hegen Wolfram Porr Heidi Schulz-Scheidt Fotografen dieser Ausgabe: Sebastian Buff Martin Rehm Val Thoermer Layout/ Illustrationen: Axel Straubinger Titel-Illustration: „HUK-COBURG“ Grundlayout: Peter Einheuser Anzeigengestaltung: markatus | markantes marketing Anzeigenvertrieb: Wolfram Hegen Telefon 01 71 / 690 52 84 hegen@coburger-magazin.de
IN EIGENER SACHE COBURGER PREMIUM-PARTNER 2018 SONDERKONDITIONEN FÜR TREUE Mehr Leistung, mehr Geschichten und ab und zu eine Überraschung: Das garantieren wir unseren PREMIUM-PARTNERN. Weil sie den COBURGER regelmäßig für ihre Kommunikation nutzen, bedanken wir uns dafür nämlich mit Sonderkonditionen. Und das kommt an: Seit Mai dürfen wir wieder vier neue PREMIUM-PARTNER in unserer Community begrüßen: die Bätzold OHG, den Ciderhof, Intersport Wohlleben und das Sportland Coburg. Wir freuen uns über das Vertrauen und auf viele gemeinsame Stories, Fotos und Projekte.
Es gilt die Anzeigenpreisliste 01/2018 Druck: DCT GmbH www.dct.de Preis: kostenlos Vertrieb: über 200 Verteilstellen in Coburg Stadt und Land Bestellung: Online über www.coburger-magazin.de Preis inkl. Verpackung und Versand innerhalb Deutschlands 5 Euro inkl. MwSt.
Und das sind bisher unsere PREMIUM-KUNDEN 2018: Anwaltskanzlei Hörnlein & Feyler Autohaus Willy Ernst Baugesellschaft Otto Hauch Bätzoldt oHG Bodystreet Coburg Heiligkreuz Broadway Body GmbH Buchhandlung Riemann Ciderhof Citroen Grosch Coburg Stadt und Land aktiv Engel & Völkers Frische-Center Wagner Friseur Julia Göring Intercoiffure IHK zu Coburg Intersport Wohlleben iTVCoburg Kongresshaus Rosengarten Landestheater Coburg Lasco Umformtechnik Optik Müller ROB – Roberto Bauer Herrenmoden Schumacher Packaging Sparkasse Coburg – Lichtenfels Sportland Coburg Studio Freese SÜC süc//dacor Thomas Bittorf tb.legal Tourismus & Stadtmarketing Citymanagement Coburg Veranstaltungsservice Bamberg Vitadrom Von Poll Immobilien VR-Bank Coburg
Haben Sie auch Interesse? Dann schreiben Sie uns an hegen@coburger-magazin.de 86
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AUSGABE 28 / AUGUST 2018
IN EIGENER SACHE
Die Wahrheit liegt am Strand. 4 Kilo weniger Fett in 4 Wochen.
COBURGER IM ABO ONLINE BESTELLEN UND AUF POST FREUEN Jedes Mal das Gehetze. In die Stadt. Parken. In den Laden. COBURGER suchen. Mitnehmen … vergriffen? Ärgerlich … dabei gibt es den COBURGER auch im Abo Einfach online unter www.coburger-magazin. de/abo bestellen und er kommt nach Hause, sechsmal jährlich. Kostet zwar ein paar Euro, aber das tut die Fahrt in die Stadt ja auch, und die Parkgebühr, und der Strafzettel … und vor allem kostet die Suche nach dem COBURGER Nerven! Die aber sind endlich … Also am besten gar nicht weiterlesen, sondern erst Abo bestellen. Und dann weiterlesen.
COBURGER MACHT URLAUB SIND DANN MAL WEG
Schnell. Sichtbar. Spürbar.
Vier Ausgaben 2018, den Jahrhundertsommer bisher im Büro verbracht, höchste Zeit, einmal rauszukommen. Deswegen legen auch wir vom COBURGER eine Pause ein, die Füße hoch, Wert auf gepflegte Gastlichkeit, neue Eindrücke, ein gutes Buch, ein Bad im See. Vom 11. August bis Ende August ist die Redaktion nicht besetzt. Wir wünschen uns eine schöne Zeit … und Ihnen natürlich auch. Wir sehen, hören und sprechen uns wieder ab Anfang September. Und wir freuen uns auch drauf.
AUSGABE 28 / AUGUST 2018
Einstieg jederzeit. Jetzt anrufen und beraten lassen: Tel. 09561 55500 vitadrom.de C O B U R G E R | D A S M A G A Z I N
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MONACO FRANKE
DER MONACO FRANKE „Früher war alles besser“, hat Karl Valentin einmal gesagt, „auch die Zukunft“! Einer der Lieblingssprüche vom Monaco! Und bisher hätte er den auch immer unterschrieben. In den letzten Wochen und Monaten konnte man allerdings schon mal ins Grübeln kommen, ob zumindest der Passus mit der Zukunft noch so stimmt. Ja, ham eigentlich alle grod an Vollschlooch? Es is worschd wohin ma schaut – ob nach Russland oder Ungarn, in die Türkei oder nach Amerika: Ma könnt‘ maana, die Präsidenten und Politiker ham se nimmer alle! Zu allem Überfluss hat dieser Virus jetzt auch unsere bayerische Regierungspartei befallen. Also nicht die komplette CSU – da gibt’s schon auch noch ein paar Normale. Aber den Seehofer und einige andere! Scheinbar tut dem Horst die Berliner Luft gar nicht gut. Oder er hat seinen Machtverlust in Bayern immer noch nicht verkraftet. Is ja aa schlimm, wenn ma des Zepter einem Franken übergeben muss, gell! Wirklich, was war das für ein Kasperltheater, was unser Bundesinnenminister da in den letzten Wochen aufgeführt hat! Ma könnt‘ grod’naus losgreina! Also, seid Ihr alle da?? Erst der Streit um die Zurückweisung von Flüchtlingen inklusive Rücktrittsdrohung, angekündigtem Rücktritt und schließlich dem Rücktritt vom Rücktritt (könnt Ihr noch folgen, liebe Kinder?) – quasi ein so noch nicht gesehener dreifacher Seehofer-Meinungs-Schraubensalto. Und weil das noch nicht genug war – „da setzt die Kunst keine Grenzen“ (hahaha) – freute sich Seehofer an seinem 69. Geburtstag dann auch noch über 69 ausgeflogene Flüchtlinge nach Afghanistan, von denen sich leider (a bissla Schwund is ja immer) einer nach der Zwangsrückkehr in sein Heimatland das Leben nahm. Tri-tra-trullala!
dass die CSU in aktuellen Umfragen bei historisch schlechten 38 Prozent angekommen ist. Da hat inzwischen sogar der Rheinische Sauerbraten mehr Anhänger in Bayern! Aber nochmal zurück zum Vorschlag der Ministerin: Wie soll das nun eigentlich konkret aussehen mit der bayerischeren Küche in Alten- und Seniorenheimen? Ich mein‘, a weißer Käs‘ oder auch a schöner gemischter Pressack, das kann man sich gerade noch vorstellen. Und die Bradwürschd spült so ein traditions- und heimatbewusster 90-Jähriger ganz locker mit einem Schnabeltässla Bier runter. Allerdings könnte es bei so mancher deftigen bayerischen oder fränkischen Kost schon schwieriger werden. Püriert also künftig das Küchenpersonal des Schäuferla? Und werden die Kruste, des G’müs (und die Dableddn) gleich mit nei g’schniddn oder gibt’s des extra? Immerhin: Was die wichtigste fränkische Beilage betrifft, sind alle Coburger klar im Vorteil. Denn ein echter Coburcher Kloß is ja von Natur aus scho mundgerecht püriert, gell! „Gerade im Alter sind Freude, Genuss und Wohlbefinden bei den Mahlzeiten wesentliche Aspekte für mehr Lebensqualität“, wird Kaniber in einer Mitteilung ihres Ministeriums zu dem Thema zitiert. Vielleicht hatte sie da ja auch schon an Horst Seehofer gedacht. Der ist nun schon in seinem 70. Lebensjahr. Da genießen andere längst ihren wohlverdienten Ruhestand. Also, Horst, wie wär’s? Ein paar Jahre noch im heimischen Hobbykeller mit der Eisenbahn spielen und dann immer schön bayerisches Essen fassen, wenn’s im Heim gongt. Vielleicht hatte der Karl Valentin ja doch Recht mit der besseren Zukunft … Schätzla, schau wie iech schau! Für den COBURGER von Wolfram Porr
Darüber, dass sich ein Minister und seine Partei so sehr auf ein einziges (Wahlkampf-)Thema kaprizieren, kann man sich angesichts der realen Nöte und Sorgen der Bürger (kaum bezahlbarer Wohnraum, fehlende KiTa-Plätze, Feinstaub und drohende Fahrverbote für alte Diesel, schleppender Digitalausbau – und dem Monaco würden noch mehr Themen einfallen) nur wundern. Genau wie über so manch andere Maßnahme oder Wortmeldung. So haben wir nun also offiziell eine bayerische Grenzpolizei, die meist menschenleere Übergänge bei Passau oder Salzburg überwacht. Die Münchner CSU fordert sechzehneinhalb Jahre nach Edmund Stoibers gestotterter Transrapid-Rede („in zehn Minuten!“) Parkflächen für Flugtaxis am Münchner Hauptbahnhof, damit Besucher künftig in sogar nur sieben (!) Minuten vom Flughafen in die Innenstadt transportiert werden können. Haben wir Probleme, wirklich wahr! Und auch von der neuen Landwirtschafts- und Ernährungsministerin Michaela Kaniber kommt ein „bürgernaher“ Vorschlag, nämlich ein Plädoyer für „bayerischere Verpflegung“ in Senioreneinrichtungen. Bei solch geradezu bahnbrechenden, ja revolutionären politischen Vorhaben verwundert es nicht wirklich,
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AUSGABE 28 / AUGUST 2018
AUF EIN WORT
In jedem COBU RGER laden wir an dieser Stelle Coburger oder Nicht-Coburger ein, ihre Meinung zu sagen.
NACHHALTIG BILDEN Von Wolfgang Weiß Die Verleihung des Coburger Medienpreises in der HUK-Coburg-Kantine auf der Lauterer Höhe war ein Ereignis mit weltstädtischem Flair. Da sind wir wieder bei Professor Walter Ackers‘ Begriff der „gefühlten Großstadt“, das er bei der Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts in Coburg wahrnahm: Großstadtfeeling in einer 41.000-Einwohner-Stadt. Bevor es drinnen mit dem Programm losging, hielten sich die Besucherinnen und Besucher beim Sektempfang draußen auf der Terrasse auf. Chic gekleidete Menschen, kleinere und größere Gesprächsgruppen, eine durch und durch positive Stimmung, die über dem ganzen lag. Und wenn man den Blick schweifen ließ über entspannte und fröhliche Menschen, die moderne Architektur des HUK-Coburg-Baus, die Teichanlage mit dem Holzsteg und dem gepflegten Grün darum, mit den Langen Bergen und dem Lauterberg im Hintergrund und dem langsam dunkel werdenden blauen Himmel darüber, dann blieb einem gar nichts anderes übrig als das Gefühl: Das Leben ist schön! Wer nichts anderes um sich herum hat als eben eine solche Umgebung, wer sich ausschließlich in Gesellschaft mit Menschen befindet, denen es gut geht, kommt gar nicht auf die Idee, dass etwas schief läuft in unserer Gesellschaft, auf unserem Planeten. Das, was an schlechten Nachrichten über das Auge und das Ohr den Verstand erreicht, wirkt abstrakt, weit entfernt, wenig bedrohlich. Bei meinen Waldführungen mit Schulklassen, Ferien- oder Eltern-Kind-Gruppen und interessierten Erwachsenen merke ich immer wieder, wie aufgeschlossen Kinder, Jugendliche und Erwachsene für Natur und ökologische Zusammenhänge sind. Ich spüre eine große Offenheit für Themen wie die Gefährdung biologischer Kreisläufe oder die Herausforderungen, die der vom Menschen gemachte Klimawandel mit sich bringt. Wir brauchen mehr Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE): „Gemeint ist eine Bildung, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt. Sie ermöglicht es jedem Einzelnen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.“ So wird dieser Begriff auf dem BNE-Portal im Internet definiert. Mit Informationen zu Flora und Fauna, zu den ökologischen Zusammenhängen in der Natur, mit Spielen wie „Wald im Gleichgewicht“ oder „Wir haben nur eine Erde“, mit Gemeinschaftsaufgaben wie dem Bau einer Hütte aus Ästen und Zweigen versuche ich, Menschen dafür zu sensibilisieren, dass wir Teil der Natur sind, wir Verantwortung haben, wir alle handlungsfähig und kompetent sind, um uns dieser Verantwortung zu stellen. Viele Organisationen und Einrichtungen kümmern sich bereits um Umweltbildung, aber das Angebot ist noch viel zu klein. Da muss mehr geschehen, um Menschen bewusst zu machen, dass die Probleme, die unser Leben und Wirtschaften für den Planeten mit sich bringen, keine abstrakten Probleme sind. Bildung für nachhaltige Entwicklung macht uns zu überzeugten Akteuren!
AUSGABE 24 / DEZEMBER 2017
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Coburger | Das Magazin erscheint wieder am 12. Oktober 2018 Anzeigenschluss ist der 28. September 2018.
Calleri/toonpool.com
Grillen im Jahre 2050
Dumme Witze für den Sommer, den Strand oder den Urlaub sind dieses Mal das Letzte „Hast Du schon Urlaubspläne?“ „Brauch ich nicht: Die Frau sagt wohin, der Chef wann, und die Bank wie lange.“ Was macht ein Ostfriese wenn er einen Stromausfall hat? Er geht an den Strand und holt sich ein paar Kilo Watt.
„Ihr reist dieses Jahr doch nicht nach Spanien?“ „Nein, das ist falsch. Nicht nach Spanien sind wir im letzten Jahr geflogen. Diesen Sommer reisen wir nicht nach Schweden!“ „Schatz, wir haben im Lotto gewonnen, pack die Koffer.“ „Sommer- oder Winterkleidung?“ „Egal, Hauptsache, du bist in zehn Minuten verschwunden.“
Was ist winzig und wird immer wieder an den Strand gespült? - eine Mikrowelle. „Mama, darf ich in diesem Sommer mal einen Bikini tragen?“ „Nein, Peter.“
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„Sieh sehen aber nicht gut aus, waren sie krank?“ „Nein, mit der Familie im Urlaub“.
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Automatisierungen AUSGABE 28 / AUGUST 2018