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Zeitschrift des Christlichen Lehrervereins für Oberösterreich

September 2026

Das Schulblatt Wüstentage und Tropennächte MEIN STANDPUNKT Wüstentage

CURRICULUM SEKUNDARSTUFE Neues Lehramtsstudium

UNSERE SCHULEN Belastungen / Entlastungen

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Foto: Werner Harrer

Editorial

Es ist an der Zeit

HR Werner Schlögelhofer Redaktionsleitung

Als ich im Frühjahr 2023 nach meinem Übertritt in den Ruhestand von unserem Landesobmann Paul Kimberger gefragt worden bin, ob ich die Redaktionsleitung der Vereinszeitschrift „Das Schulblatt“ übernehmen möchte, habe ich kurz entschlossen diese ehrenvolle Aufgabe angenommen. Im Grunde waren es drei Aspekte, die mich dazu bewogen haben: Zum einen hat mich der CLV in meiner gesamten Berufslaufbahn nicht nur begleitet, durch zahlreiche Funktionen (Redaktionsleitung Bezirkszeitung „Standpunkt“, CLV-Bezirksobmann, DA-Vorsitzender, Mitglied der Landesleitung, …) durfte ich den Verein aktiv mitgestalten. Zum anderen war es mein pädagogisches Herz, das mich angetrieben hat, neben den standespolitischen Themen der Pädagogik in unserem Vereinsmedium verstärkt Raum zu geben. Nicht zuletzt war die Tätigkeit als Redaktionsleiter auch eine gute Gelegenheit, den

durchaus vorhandenen Tatendrang und die Energie in der Korridorpension sinnstiftend einzusetzen. Selbst wenn ich in meinem Berufsleben als Lehrer, Schulleiter, Bezirks-/Pflichtschulinspektor, Landesschulinspektor und zuletzt als Leiter des Bereichs Pädagogischer Dienst sehr viel Erfahrung sammeln durfte und sich mein Blick auf das System Schule nicht nur vertieft sondern auch geweitet hat, merke ich dennoch, dass mit zunehmendem Alter auch der Abstand zur schulischen Aktualität immer größer wird. Daher ist es an der Zeit, die Redaktionsleitung in jüngere Hände zu legen. Mit der VS-Leiterin Sabine Strack, die bereits jahrelang als Lektorin und im Redaktionsteam mitgearbeitet hat, konnte eine würdige Nachfolgerin gefunden werden. Dankbar und zufrieden blicke ich auf eine schöne Zeit zurück und wünsche Sabine alles erdenklich Gute für diese ehrenvolle Aufgabe.

Inhalt 4

Mein Standpunkt Wüstentage

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C im CLV Augenkontakte sind ein Blick in die Seele

8

Gratulation Ein Hoch-Fest für Fritz Enzenhofer!

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Curriculum Sekundarstufe

15 Unsere Schule Belastungen / Entlastungen

19 Auf ein Wort Bewährte Werte. Neue Stärke. Klare Zukunft.

21 Obfrau am Wort Neues Vorstandsteam in Braunau

22 GÖD OÖ Landeskongress

25 Zentralausschuss Ein (hoffentlich) guter Start in ein erfolgreiches Schuljahr

36 Talente OÖ Wo Potenziale Wurzeln schlagen

38 Steckbrief ALin MMag.a Michaela Lechner

41 Spots On VS Lembach i.M.

IMPRESSUM: Medieninhaber und Herausgeber: Christlicher Lehrerverein für Oberösterreich (CLV), Stifterstraße 23, 4020 Linz; E-Mail: office@clv-ooe.at; Schriftleiter und verantwortlicher Redakteur: HR Werner Schlögelhofer; Redaktion: Michael Andexlinger, David Hiegelsberger, Dr. Bernd Langensteiner, Birgit Loidl, Mag. Wolfgang Schwarz, Sabine Strack MA, Prof. Dr. Albin Waid, Michael Weber; Redaktionssekretariat und Anzeigenleitung: Bernhard Trauner (0732/776867 od. office@clv.at); Erscheinungsort: Linz, Verlagspostamt 4020 Linz, P.b.b.; Offenlegung lt.§ 25 Mediengesetz: Die grundlegende Richtung des „Schulblattes“ ergibt sich aus den Satzungen des Christlichen Lehrervereins.

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Titelfoto: Imgorthand / iStock

Neues Lehramtsstudium


Standpunkt

Mein Standpunkt Foto: Werner Harrer

Wüstentage1 Paul Kimberger CLV-Landesobmann

Unsere Schulen brauchen verbindliche Normen und Grenzwerte im Umgang mit Hitze – und Sanierungen, wenn diese nicht eingehalten werden können. Denn die meisten Schulbauten sind nicht für den menschengemachten Klimawandel gerüstet.

M

essungen vom vergangenen Juni zeichnen ein alarmierendes Bild. Bereits am Vormittag sind in Österreichs Klassenzimmern an heißen Tagen Temperaturen von 30

Grad Celsius keine Seltenheit mehr. Wenige Stunden später gibt es dann sogar Spitzenwerte von bis zu 42 Grad Celsius. Für Kinder sind solche Temperaturen besonders belastend, weil sie weniger schwitzen und ihr Körper die Temperatur noch nicht so effizient regulieren kann. Im Schulbetrieb leiden aber auch Erwachsene unter solch extremen Bedingungen, ganz besonders schwangere Lehrerinnen sowie ältere oder gesundheitlich vorbelastete Pädagog:innen sind enorm belastet und gefährdet. Da sich Hitzetage (nicht nur) in Österreich mittlerweile häufen, fordert der Christliche Lehrerverein für Ober-

österreich Bund, Länder und Gemeinden zum sofortigen Handeln auf!

Masterplan „Hitze“ Aufgrund der Tatsache, dass bis jetzt viel zu wenig geeignete Maßnahmen gegen den menschengemachten Klimawandel ergriffen wurden, werden derartige Hitzeperioden zwischen Mai und September laut wissenschaftlichen Erkenntnissen bei uns zukünftig häufiger auftreten – mit allen negativen Konsequenzen. Es braucht also schnellstens einen Masterplan „Hitze“ mit verbindlichen Normen und Standards anstatt Einzellösungen und Improvisation. Für gute Lehr- und Lernbedingungen an unseren Schulen ist unbedingt ein erster Grenzwert für Innenräume festzulegen, der bei 26 Grad Celsius liegen sollte. Dabei handelt es sich um einen kritischen Schwel-

Foto: nicoletaionescu / stock.adobe.com

1 Als Wüstentage bezeichnet man in der Meteorologie extrem heiße Tage mit einer Tageshöchsttemperatur von 35 °C und mehr. Diese Tage stellen eine starke Belastung für den menschlichen Körper dar und treten oft in Kombination mit sogenannten Tropennächten auf, in denen die Temperaturen nicht unter 20 °C fallen. Diesen Begriff verwendete explizit der wissenschaftliche Direktor der GeoSphere Austria, Dr. Andreas Schaffhauser, beim „Hitzegipfel“ mit Bildungsminister Christoph Wiederkehr am 8. Juli 2026 in Wien. 2 Auch meine Frage, warum Österreichs Schuldächer nicht längst mit Photovoltaikanlagen ausgestattet sind, blieb dort ohne schlüssige Antwort.

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Standpunkt

„Schulen sind Lehr- und Lernorte, an denen der Gesundheitsschutz für alle uneingeschränkt gelten muss. Angesichts zunehmender Hitzeperioden ist es nicht mehr länger hinnehmbar, dass Schüler:innen und Lehrer:innen immer häufiger unter Bedingungen arbeiten müssen, die ihre Gesundheit gefährden und bei denen an einen regulären Unterricht ohnehin nicht mehr zu denken ist. Wir brauchen umgehend effektive Hitzeschutzmaßnahmen an allen Schulen statt wenig nachhaltiger Provisorien.“ (Paul Kimberger im Ö1-Mittagsjournal am 24. Juni 2026)

lenwert für die kognitive Leistungsfähigkeit, weil wissenschaftliche Studien zeigen, dass Konzentration und Lernvermögen ab dieser Temperatur messbar abnehmen. Die schweißtreibenden Erfahrungen aus dem Juni dieses Jahres zeigen deutlich, dass die meisten Schulen in ganz Österreich nicht (ausreichend) für heiße Temperaturen gerüstet sind. Gebäudeinfrastruktur und Außenbereiche müssen erheblich hitzeresistenter werden und Adaptierungen sind somit unumgänglich.

Prinzip „passiv vor aktiv“ Wo Maßnahmen nötig sind, empfiehlt der Christliche Lehrerverein für Oberösterreich zunächst das nachhaltige Prinzip „passiv vor aktiv“. Beschattung,

Begrünung, Nachtauskühlung und die Freiheit, pädagogische Settings anzupassen, sind zu bevorzugen. Reichen diese Ansätze nicht aus, sollen Schulen auf aktive Raumkühlung2 ausweichen können. Bei Neubauten und Sanierungen müssen zudem angepasste Architektur und entsprechender Hitzeschutz ab sofort gesetzlich verpflichtend sein. Außerdem erscheint es notwendig und sinnvoll, dass Schulerhalter Messungen nach wissenschaftlichen und arbeitsmedizinischen Standards in Lehr- und Lernräumen durchführen. Dabei sollen aber nicht nur die Temperatur, sondern auch die relative Luftfeuchtigkeit und der Kohlendioxidgehalt der Luft regelmäßig erhoben werden. Erst wenn diese Daten systematisch

Ein neues Schuljahr Liebe Kolleg:innen, ich wünsche Ihnen allen ein erfolgreiches, zufriedenes und friedliches Schuljahr 2026/27. Schauen Sie in diesen herausfordernden Zeiten ganz besonders auf sich und bleiben Sie vor allem gesund!

über ganz Österreich ermittelt und ausgewertet werden, können für jede einzelne Schule – abgeleitet von einem individuellen Hitzeprofil – weiterführende klimatechnische Veränderungen für nachhaltig gute Lehr- und Lernbedingungen eingeleitet werden. Denn Hitzeschutz ist kein Privileg, sondern schlussendlich auch eine Frage der Bildungsgerechtigkeit! Ihr

Paul Kimberger Reaktionen bitte an: paul.kimberger@bildung-ooe.gv.at Besuchen Sie auch die Webseite des Christlichen Lehrervereins für Oberösterreich unter www.clv.at •

Ein Gedankensplitter zum Artikel von Mag. Wolfgang Schwarz

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ie Belastungsstudie der JKU (siehe Seite 15 – 17 in diesem CLV-Schulblatt) zeigt deutlich, wie in allen beschriebenen Kategorien bestimmte Belastungsmuster den schulischen Alltag prägen und rechtfertigt zugleich das wachsame und kritische Auge von uns allen, wenn es um zusätzliche Aufgaben und Anforderungen für unsere Kollegenschaft geht, die in immer kür-

zeren Zeitabständen von oben als „pädagogische Innovationen“ verordnet werden. Gerade der weite Bereich der Sonderpädagogik bedarf unserer besonderen Aufmerksamkeit und es ist erfreulich, dass sich die psychologische Hinwendung zum Kinde sogar in Zahlen fassen lässt. Der CLV OÖ fühlt sich durch die Ergebnisse in seinen Forderungen nach ungleich

mehr Investitionen in alle Bereiche des sonderpädagogischen Förderbedarfs (Anhebung der 2,7-%-Quote auf den tatsächlichen Bedarf), der dringend notwendigen Wiedereinführung eines sonderpädagogischen Lehramtes im Rahmen einer neuen School of Education, dem weiteren Ausbau inklusiver Angebote und der Absicherung unserer Sonderschulen bestätigt.

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Standpunkt

Wo Inklusion im Vergleich gut gelingt

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b Inklusion in einem Land gelingt, zeigt sich unter anderem daran, ob Menschen mit Behinderung dort auch ein möglichst gleichberechtigtes Leben mit entsprechender Partizipation am gesellschaftlichen Wohlstand führen können. Der Vergleich Österreichs mit den „inklusiven Vorzeigestaaten Skandinaviens“ zeichnet allerdings ein völlig anderes Bild, als manche „Gleichbehandlungsexperten“ immer wieder öffentlich behaupten. Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung fordert ein inklusives Bildungssystem, das diesen Menschen gleiches Recht auf Bildung und Schulbesuch sichert und nicht aufgrund ihrer Beeinträchtigung vom allgemeinen Bildungssystem ausschließt.

Anteil der Über-16-Jährigen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind (Stand 2025) nicht behindert

behindert

Zunahme der Gefahr von Armut oder sozialer Ausgrenzung durch eine Behinderung

Österreich

15,7 %

22,0 %

21,5 %

Finnland

14,9 %

22,2 %

24,4 %

EU-Durchschnitt

17,7 %

28,8 %

24,7 %

Schweden

15,3 %

28,1 %

28,1 %

Dänemark

14,3 %

28,5 %

28,1 %

Quelle: Eurostat-Datenbank, Abfrage vom 15. Juni 2026

Die UN-Konvention fordert weiters die Nichtdiskriminierung behinderter Menschen und betont im Absatz 4 des Artikels 5 den Unterschied zwischen Diskriminierung und Ungleichbehandlung: „Besondere Maßnahmen, die zur Beschleunigung oder Herbeiführung der tatsächlichen Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderungen erforderlich sind,

gelten nicht als Diskriminierung im Sinne dieses Übereinkommens.“ Der hartnäckige Vorwurf, Sonderschulen stünden im eklatanten Widerspruch zur UN-Behindertenrechtskonvention, ist somit genauso zurückzuweisen wie die unwahre Behauptung, die Konvention verlange ihre Abschaffung! •

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C im CLV

Augenkontakte sind ein Blick in die Seele

FI RR Hans Bauer BEd, MEd Geistlicher Konsulent

ieser Satz findet sich im Buch „Menschlichkeit in digitalen Zeiten“ von Joachim Bauer, in dem der Autor darlegt, warum wir ohne lebendige Wirklichkeit nicht leben können. Wir erleben Tag für Tag, wie sich Technik und insbesondere die Künstliche Intelligenz entwickelt und uns und unser (Zusammen-)Leben herausfordert. Unbestritten wurden damit in den unterschiedlichsten Bereichen Fortschritte erzielt, die noch vor wenigen Jahren denkunmöglich schienen – und das ist gut so. Die Kehrseite dieser Allgegenwärtigkeit der Technik ist die Gefahr einer Entpersonalisierung der Beziehungen. Zu unserem Menschsein gehören Schwäche, Scheitern und Krankheit einfach dazu, genauso wie die Endlichkeit des Lebens. All dies kann durch Technik allein nicht wegoptimiert werden.

Blick in den Rückspiegel An diesem Punkt kann nun schnell der Einwand kommen, was man denn selbst – „als kleines Rädchen im übergroßen Getriebe“ – tun kann, um Menschlichkeit zu fördern, wo wir doch keine Staaten lenken oder maßgebliche Entscheidungen für die Gesellschaft treffen. Oder doch? Vor uns liegt ein neues Schuljahr, ich möchte aber zuerst den Blick in den Rückspiegel werfen. Auch wenn die eigene Schulzeit mitunter schon etliche Jahrzehnte her ist, hat doch sicher jede und jeder von uns noch auf Anhieb ganz konkrete Situationen aus dem damaligen Schulalltag präsent. Das werden in der Regel nicht die Stunden sein, in denen man beispielsweise neue Vokabel geübt oder eine Formel angewandt hat.

Vielmehr werden es die Momente sein, in denen das Leben in vielen Dimensionen spürbar war. Vielleicht waren es das Erleben von Zuspruch nach einer missglückten Schularbeit, das gemeinsame Wandern bei strömendem Regen auf der Sportwoche, der aufmunternde Blick der Lehrerin, wenn die Nervosität vor dem Referat alles verkrampfen ließ.

mag es sicherlich einfacher sein, mit dem Blick im „Kastl“ hängen zu bleiben und das „weltweite Netz“ vor die nächste Umgebung zu setzen. Die unmittelbare Resonanz, die umfassenden Emotionen haben wir aber nur, wenn sich Blicke treffen und Menschen tatsächlich begegnen, in dem sie aufrichtig Interesse füreinander zeigen. •

Mut für Begegnungen Neues Schuljahr, das bedeutet neue Herausforderungen, neue Chancen und verlangt von uns auch immer wieder aufs Neue Mut, offen zu bleiben für Begegnungen in unserer realen Welt – als Mensch unter Menschen. In den Klassenzimmern, auf Gängen, im Turnsaal, in den Garderoben, überall eröffnen sich Möglichkeiten des Blickes für und aufeinander. Ja, manchmal

Wolfgang Ambros’ Text aus dem Jahr 1974 hat vor diesem Hintergrund bis heute im Kern seine Gültigkeit: „A Mensch mecht i bleibm, und net zur Nummer mecht i wern. Und Menschen mecht i sehn, wei i bin sehr dagegn, dass ma unsere Heisa nur mehr für Roboter bau’n, de deppat nur in Fernseher schaun!“

Foto: Natalia Kurzova / EVERST / stock.adobe.com

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Gratulation

Ein Hoch-Fest für Fritz Enzenhofer! Zu einem Sommerfest der besonderen Art geriet die Feier des 70-jährigen Geburtstages unseres langjährigen Landesobmannes und Präsidenten des Landesschulrates, Hofrat FRITZ ENZENHOFER, zu dem „sein“ Verein zahlreiche Weggefährten, politische Begleiter und Freunde begrüßen konnte.

Motto eines Feier-Tages

↑ Ein kleines Angebinde für den Jubilar

„Zähl’ die heit’ren Stunden nur...“, könnte die Überschrift des sommerlichen Beisammenseins gewesen sein, das dem strammen Jubilar eindrucksvoll und bewegend die Wertschätzung jener vor Augen führte, die mit ihm während seiner Dienstzeit im Amte bzw. als Junglehrervertreter und später als CLV-Landesobmann zu tun hatten. Als Einladender begrüßte CLV-Landesobmann Paul Kimberger mit humorvollen Reminiszenzen seiner Erstbegegnung mit dem Lehrerverein und mit Fritz Enzenhofer die Gäste. Der Laudator, Alt-Landeshauptmann Dr. Pühringer, ließ keinen Zweifel daran, dass man es mit Fritz Enzenhofer mit einer Persönlichkeit zu tun hatte, deren Aktivitätsradius und Erfolgsperspektive immer mit Respekt zu begegnen war. Launig erinnerte sich CLV-Ehrenmitglied Pühringer an die ersten Kontakte mit Fritz als Kommunalpolitiker in Traun und befand seinen späteren Aufstieg an die Spitze des Landesschulrates als „gute Wahl“, insofern er den Fuchsbau Schulwesen in seiner ganzen Breite –

↑ LH Pühringer in launiger Höchstform

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sowohl als Lehrer, als auch als Standesvertreter im ZA – bestens kannte. „Als LH musste ich mich wenig mit Schule beschäftigen, Fritz hat immer gewusst, was man vorantreiben sollte und wo die Schwerpunkte zu legen waren – auch wenn wir nicht immer gleicher Meinung waren!“

Was gesagt werden sollte... Als „Versuch einer Würdigung – keiner Heiligsprechung“ verwies Pühringer auf Meilensteine in Enzenhofers Amtsführung und erwähnte insbesondere die Erweiterung oö. Schulstandorte („420 Mio Euro sind nach OÖ geflossen“), die Pflege des Sonderschulwesens, die Lehre mit Matura, die Begabtenförderung als oö. Erfolgsprojekt, die Gründung der Pädagogischen Aktion, die Einrichtung der SALE für beschäftigungslose Lehrkräfte („Lehrerüberschuss“), die CLV-Aktion „Lehrer helfen kranken Kindern“ und vieles mehr. Als – wie LH Pühringer beschrieb – die schulische Zeitrechnung mit Einführung der PISA Leistungsmessung im Jahre 2000 neu defi-


Gratulation

← Eine Begrüßung mit Humor und Esprit

niert wurde, hat eine oö. Auszählung Spitzenergebnisse im Bundesvergleich gezeigt, „das Bildungswesen war also mit Fritz Enzenhofer in guten Händen!“ Besondere Heiterkeit erregte Pühringers Schilderungen von Dienstbesprechungen mit Fritz um 08.00 Uhr früh – offenbar waren sie nicht immer einfach: Fritz kam stets mit Sekretärin Schützenhofer, die für ihre peniblen Aufzeichnungen berüchtigt war, „es wurde einem immer zitiert, was man angeblich vorige Woche gesagt hatte...!“ Was den Vorgesetzten von Fritz jedoch immer beeindruckte, war dessen Begeisterung für initiative Projekte und Vorhaben.

↑ Oberster Straßenbauer als Gratulant

Dank eines Landeshauptmannes Resümierend hielt Dr. Pühringer fest, dass gerade in Zeiten schulischer Umbrüche, in denen Fritz Enzenhofer amtierte, Professionalität im Bildungswesen ausschlaggebend war: „Für 17 Jahre loyaler Zusammenarbeit und Innovationsbereitschaft darf ich dir, lieber Fritz, aufrichtig danken!“ Der Jubilar, der auf den Tag des Geburtstagsfestes genau vor 25 Jahren ins Amt des Landeschulrates gewählt worden war, betonte in seiner Dankesrede die Bedeutung des Zuarbeitens und Mitdenkens eines loyalen personellen Umfelds und dankte neben seiner Gattin Christine seinem Vorgänger im Amte, Hofrat Johannes Riedl sowie seinem großen Vorbild und Vorvorgänger, dem bedauerlicherweise erkrankten Dr. Eckmayr, der es auch war, der dem Junglehrervertreter Fritz Enzenhofer den Weg seines Berufsweges ebnete: „Nur so war es möglich, Leidenschaften zu entwickeln, Standpunkte wahrzunehmen und Leitsternen zu folgen!“

↑ Christine Enzenhofer – hinter jedem erfolgreichen Mann...

Ein Tag der Freude, des gemeinschaftlichen Miteinanders und Bekenntnis zum „einzig wahren und größten Lehrervereins“ wird vielen im Gedächtnis bleiben! • W.T.S

↑ Personalvertretung – freundschaftliche Kampfgefährten

↑ Alte Freundschaften – neu belebt

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Wir sind da. Gemeinsam für Bildung. Wir sind, was immer ihr braucht. Weils gemeinsam einfach leichter ist. Wir stehen für Bildung, Unterstützung, Chancengerechtigkeit und sind seit 75 Jahren verlässlicher Partner der Schulen. Infos zum vielfältigen Angebot des Jugendrotkreuzes unter: www.jugendrotkreuz.at/o


Curriculum Sekundarstufe

Neues Lehramtsstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung – der Beitrag der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich it dem Studienjahr 2026/27 wird das Lehramtsstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung grundlegend neu geordnet. Die Reform verändert nicht nur die Länge des Studiums, sondern setzt auch neue inhaltliche Akzente: Mehr Praxisbezug, eine konsequente Kompetenzorientierung und die stärkere Berücksichtigung gesellschaftlicher Herausforderungen sollen angehende Lehrer:innen auf ein zunehmend komplexes Berufsfeld vorbereiten. Die nachfolgenden Zeilen sollen über das neue Lehramtsstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung im Verbund Mitte informieren und nehmen Bezug auf den Beitrag der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich.

Ausgangslage und curriculare Neuerungen: Die Reform des Lehramtsstudiums 2024 baut auf der seit 2013 bestehenden „Pädagog:innenbildung Neu“ auf. Mit ihr wurde die zuvor nach Schultypen getrennte Ausbildung für die Sekundarstufe vereinheitlicht: An die Stelle eigener Studien für die Neue Mittelschule einerseits und für höhere Schulen andererseits trat das gemeinsame Lehramtsstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung. Es qualifiziert für den Unterricht in den gewählten Fächern in der gesamten Sekundarstufe, etwa an Mittelschulen, Polytechnischen Schulen, allgemeinbildenden höheren Schulen sowie in allgemeinbildenden Fächern an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen. Organisiert ist das Studium in vier geografischen Entwicklungsverbünden: Nord-Ost, Süd-Ost, West und Mitte. Universitäten und Pädagogische Hochschulen entwickeln

und tragen die Studien gemeinsam. Dadurch werden fachwissenschaftliche, fachdidaktische, bildungswissenschaftliche und schulpraktische Kompetenzen institutionenübergreifend verbunden. Mit dem Hochschulrechtspaket 2024 wurde die Studienarchitektur erneut verändert. Die Bologna-Struktur bleibt bestehen, das Bachelorstudium wird jedoch von acht auf sechs Semester beziehungsweise von 240 auf 180 ECTS-Punkte verkürzt (BMBWF, 2024). Das Masterstudium umfasst weiterhin vier Semester und 120 ECTS-Punkte und wird im neuen Lehramt berufsbegleitend angeboten. Das Masterstudium muss innerhalb von fünf Jahren abgeschlossen werden. Die Gesamtdauer sinkt damit von sechs auf fünf Jahre. Änderungen gibt es ferner bei allen curricularen Säulen in der ECTS-Verteilung (Bildungswissenschaftliche Grundlagen, pädagogisch-praktische Studien, Fachdidaktiken und Fachwissenschaften sowie bei den Schulpraktika). Inhaltlich setzt die Reform auf eine stärkere Praxisorientierung mit

Text wurde verfasst von Vizerektorin Anna Gruber, MA MEd und dem Team des Instituts für Sekundarstufe Allgemeinbildung

VR Anna Gruber, MA MEd Vizerektorin an der PH Oberösterreich Fokus auf einen Kompetenz- und Schüler:innenzentrierten Unterricht. Ein Abriss wesentlicher inhaltlicher Änderungen: • Die Pädagogisch-Praktischen Studien werden im Curriculum zentral ausgewiesen und enger mit den jeweiligen Fachdidaktiken, Bildungswissenschaften und Fachwissenschaften verknüpft. Dabei kommt es zu einer Neuordnung der Praktikumsphasen. Im Bachelorstudium sind Orientierungs- und Fachpraktika verankert, als Abschluss folgt im Masterstudium das Spezialisierungspraktikum. • Die Schwerpunkte Sprachliche Bildung und Inklusive Pädagogik wurden laut gesetzlicher Vorgabe

Foto: Gorodenkoff / stock.adobe.com

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Curriculum Sekundarstufe

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mit je 3 ECTS im Curriculum berücksichtigt. Ziel ist die systematische und nachhaltige Implementierung des sprachsensiblen bzw. sprachbewussten Unterrichts. Als Reaktion auf die gesellschaftlichen Herausforderungen fanden die Schwerpunkte und Querschnittsthemen Globalisierung, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung/Medienbildung, Diversität/Inklusion, Demokratiebildung, Gender und Bildung für Nachhaltige Entwicklung Eingang ins Curriculum. Berücksichtigung der Themen Kinderrechte und Kinderschutz, Gewaltprävention, Elternarbeit sowie systematische Leseförderung über alle Fächer hinweg. Klare und transparente Rahmenbedingungen zur Förderung der internationalen Studierendenmobilität anhand von ausgewiesenen Lehrveranstaltungen im Ausmaß von mindestens 30 ECTS-Anrechnungspunkten. Reduzierung der Voraussetzungsketten auf das absolut notwendige curriculare Minimum und damit einhergehend eine Verbesserung der Studierbarkeit.

Das neue Curriculum verbindet damit wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Professionalisierung. Studiert werden entweder weiterhin zwei Unterrichtsfächer, oder ein Unterrichtsfach und eine Spezialisierung. Als Spezialisierungen werden Inklusive Pädagogik/Fokus Behinderung sowie als neue Spezialisierung Deutsch als Zweitsprache und sprachliche Bildung angeboten. Darüber hinaus kann ein weiteres Fach oder eine zusätzliche Spezialisierung mittels eines Erweiterungsstudiums ergänzt werden.

Lehrer:innenbildung im Verbund Mitte – Der Studienstandort Linz Das Lehramtsstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung wird im Entwick-

Bachelorstudium

Rahmenbedingungen neu

• Bachelorstudium im Umfang • Bachelorstudium in Tagesvon 8 Semestern mit 240 form im Umfang von 6 ECTS Semestern mit 180 ECTS • Es sind zwei Fächer zu kom- • Es sind zwei Fächer zu kombinieren oder ein Fach binieren oder ein Fach und und eine Spezialisierung (180 eine Spezialisierung (240 ECTS) ECTS) • Verankerung der Themen Inklusion und Deutsch als Zweitsprache in allen Fächern bzw. den Bildungswissenschaftlichen Grundlagen

Masterstudium

Rahmenbedingungen alt

• Die neue Studienstruktur bedingt eine fachliche Aufwertung des Masterstudiums. • Im Zuge der Neugestaltung des Mastermoduls tritt anstatt einer umfassenden Masterprüfung eine klassische Defensio. Inhaltlich-methodische Unterstützung im Masterarbeitsprozess anhand von vertiefenden Wahlpflichtfächern im Ausmaß von 6 ECTS.

• Masterstudium im Umfang von 4 Semestern mit 120 ECTS

• Masterstudium berufsbegleitend im Umfang von 4 Semestern mit 120 ECTS

↑ Tabelle: Vergleich der Studienstruktur (siehe: Republik Österreich, 2024)

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lungsverbund Mitte gemeinsam von Universitäten und Pädagogischen Hochschulen in Oberösterreich und Salzburg angeboten. Am Studienstandort Linz wird das Studium von sechs Hochschulen getragen: der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich, der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz, der Johannes Kepler Universität Linz, der Kunstuniversität Linz, der Anton Bruckner Privatuniversität und der Katholischen Privat-Universität Linz. Diese institutionelle Breite ermöglicht es, fachwissenschaftliche, fachdidaktische, bildungswissenschaftliche, künstlerische und schulpraktische Perspektiven in einem gemeinsamen Studium zusammenzuführen. Eine zentrale Rolle für die Organisation des Studiums übernimmt das Linzer Lehramt Sekundarstufe (kurz: LiLeS) Service-Center. Gerade in einem institutionsübergreifend organisierten Studium ist eine zentrale Anlaufstelle von besonderer Bedeutung. Das LiLeS Service-Center fungiert als gemeinsame Lehr- und Studienabteilung für das Lehramtsstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung am Standort Linz, bündelt Informationen, koordiniert administrative Abläufe und erleichtert den Studierenden damit die Orientierung in einer Studienstruktur, an der mehrere Hochschulen beteiligt sind. Anstatt sich mit organisatorischen Fragen an unterschiedliche Institutionen wenden zu müssen, erhalten Studierende am Standort Linz Beratung und Unterstützung aus einer Hand. Das Service-Center trägt damit wesentlich dazu bei, dass das Verbundstudium trotz seiner institutionellen Komplexität übersichtlich, zugänglich und studierendenfreundlich organisiert werden kann.

Spezielle Angebote und Schwerpunkte der PH OÖ: Die neuen curricularen Rahmenvorgaben verlangen, „Themenfelder zum Aufwachsen in einer globalisierten,


Curriculum Sekundarstufe

Studierbar in Linz

Studierbar in Linz UND Salzburg

Biologie und Umweltbildung

Kunst und Gestaltung

Bewegung und Sport

Chemie

Mathematik

Deutsch

Ernährung und Haushalt

Technik und Design

Englisch

Ethik

Musik

Geographie und wirtschaftliche Bildung

Geschichte und Politische Bildung

Physik

Informatik und Digitale Grundbildung

Psychologie und Philosophie

Spezialisierung: Deutsch als Zweitsprache und sprachliche Bildung

Katholische Religion

Spezialisierung: Inklusive Pädagogik/ Fokus Behinderung Studierbar NUR in Linz

Mediengestaltung und Digitale Grundbildung ↑ Tabelle: Studienangebot am Standort Linz

digitalisierten, inklusiven, vielsprachigen und heterogenen Gesellschaft als integrale Anforderung an eine Pädagog:innenbildung“ (BMBWF 2024) aufzunehmen. Damit gewinnen neben einer konsequenten Professions- und Kompetenzorientierung insbesondere Digitalität und künstliche Intelligenz, Inklusion und Diversität, sprachliche Bildung, Demokratiebildung sowie interdisziplinäre Formen des Lehrens und Lernens an Bedeutung. Die Pädagogisch-Praktischen Studien bilden dabei ein wesentliches Bindeglied zwischen wissenschaftlichen Grundlagen, fachdidaktischer Bildung und schulischer Handlungspraxis. Die Pädagogische Hochschule Oberösterreich verfügt mit ihrer „Vision 2040“ über einen strategischen Entwicklungsrahmen, der zahlreiche dieser curricularen Anforderungen aufgreift. Im Zentrum steht dabei zunächst das Verhältnis von Technologie und Gesellschaft im Sinne eines digitalen Humanismus. Digitalität wird nicht allein als technische Kompetenz verstanden, sondern mit Fragen nach Selbstbestimmung, sozialer Verantwortung, Teilhabe und der Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen verbunden. Die Vision ist formuliert entsprechend dem Anspruch, Kompetenzen in Medienpädagogik und Digitalität ebenso zu fördern wie Beziehungs- und

Reflexionsfähigkeit. Daran knüpft das Konzept der Digital Citizenship Education des Europarats an, dass in einschlägige Lehrveranstaltungen – etwa im Bereich der Digitalen Grundbildung – einbezogen wird. Digitale Bildung wird dabei im Sinne

des digitalen Humanismus nicht auf die anwendungsorientierte Nutzung einzelner Programme oder Technologien reduziert. Im Mittelpunkt stehen vielmehr kritisches Denken, demokratische Teilhabe, Verantwortung sowie die reflektierte Auseinander-

Wie werde ich Lehrer:in im Verbund Mitte? Wer am Studienstandort Linz Lehrer:in für die Sekundarstufe Allgemeinbildung werden möchte, wählt zwei Unterrichtsfächer oder kombiniert ein Unterrichtsfach mit einer Spezialisierung. Aktuelle Informationen zum Studienangebot, zum Aufnahmeverfahren und zur Zulassung finden Studieninteressierte auf der gemeinsamen Informationsplattform lehrerin-werden.at sowie beim LiLeS Service-Center (siehe QR-Code). Vor der Zulassung ist ein Aufnahme- und Eignungsfeststellungsverfahren zu absolvieren, in dem die studien- und berufsbezogene Eignung überprüft wird. Es umfasst ein Online-Self-Assessment als Modul A und eine schriftliche Aufnahmeprüfung als Modul B. Für bestimmte künstlerische oder sportliche Unterrichtsfächer ist zusätzlich eine fachbezogene Eignungsprüfung als Modul C erforderlich. Für Studieninteressierte mit Behinderungen, chronischen

Erkrankungen oder psychischen Beeinträchtigungen kann das Verfahren im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen bedarfsgerecht angepasst werden. Studierende sollten sich darauf einstellen, dass das Bachelorstudium als wissenschaftliches Vollzeitstudium organisiert ist und ein hohes Maß an Eigenverantwortung verlangt. Lehrveranstaltungen können aufgrund der Verbundstruktur an unterschiedlichen Linzer oder Salzburger Hochschulen stattfinden. Neben fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen sind schulische Praxisphasen, deren Vor- und Nachbereitung sowie eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten zu bewältigen. Zugleich ermöglicht diese Struktur, bereits früh vielfältige Einblicke in den Lehrberuf zu gewinnen und von der Expertise mehrerer Hochschulen zu profitieren.

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Curriculum Sekundarstufe

setzung mit den gesellschaftlichen und pädagogischen Folgen der Digitalität. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Demokratiebildung, Erinnerungskultur und Antisemitismusprävention. Die Nationale Strategie gegen Antisemitismus 2.0 sieht vor, dass angehende Lehrpersonen ab dem Studienjahr 2026/27 im Masterstudium mit der Prävention von Antisemitismus, Rassismus, Sexismus und Antiziganismus vertraut gemacht werden (BKA, 2025). Zugleich sollen entsprechende curriculare Inhalte verankert und überprüft werden. Für die PH OÖ bietet sich hier die Möglichkeit, bestehende Expertise in der historisch-politischen Bildung einzubringen. Der Hochschullehrgang „Pädagogik an Gedächtnisorten“ und die Zusammenarbeit mit ERINNERN:AT können diese curriculare

Verankerung durch Fort- und Weiterbildungsangebote sowie Kooperationen mit außerschulischen Lernorten ergänzen. Auch Inklusion und Diversität sind in der Vision 2040 als zentrale Entwicklungsfelder verankert. Die PH OÖ versteht inklusive Pädagogik dabei nicht nur als Spezialisierung, sondern als hochschulweiten Anspruch an Lehre, Studium und schulische Praxis zur Ermöglichung diskriminierungsfreier Partizipation am allgemeinen Schulsystem. Ergänzt

Literaturverzeichnis: Bundesministerium für Bildung Wissenschaft und Forschung (2024). Basisdokument – Rahmenvorgaben für die Curricula von Lehramtsstudien gemäß Anlagen, Leitthemen ZLP/LV. Anlage zu § 30a Abs. 1 Z 4 HSQSG (gem. Hochschulrechtspaket 2024). Republik Österreich, BGBl. I Nr. 50/2024: Bundesgesetz, mit dem das Universitätsgesetz 2002, das Hochschulgesetz 2005, das Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz, das Fachhochschulgesetz, das Privathochschulgesetz und das Waldfondsgesetz geändert werden, online unter: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2024_I_50/BGBLA_2024_I_50.html (09.07.2026). Bundeskanzleramt, Nationale Strategie gegen Antisemitismus 2.0. Nationale Strategie der Republik Österreich zur Bekämpfung aller Formen von Antisemitismus und Förderung jüdischen Lebens (2025 – 2030) (Wien 2025), online unter: https://www.bundeskanzleramt.gv.at/dam/jcr:750dec5b-c99d-4c95-ba6d3abde6141618/nationale_strategie_gegen_antisemitismus_2-0_bf.pdf (09.07.2026)

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Weil es genau um alles geht, was mich ausmacht.

ichbinwunder.at Reden wir über Lösungen!

wird dies durch inter- und transdisziplinäre Zugänge sowie eine wissenschafts- und evidenzbasierte Professionsbildung. Studierende sollen eine forschende Haltung entwickeln und dazu befähigt werden, Unterricht und Schule auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse reflektiert weiterzuentwickeln. Das neue Curriculum schafft somit einen Rahmen, in dem die PH OÖ zentrale Leitideen ihrer Vision 2040 in Lehre, Forschung und pädagogischer Praxis konkretisieren kann. •


Aktuelle Studie

Unsere Schulen Belastungen / Entlastungen O.a. Faktoren können und dürfen nicht ausschließliche Determinanten von Schule und Bildung sein – und trotzdem: Sie mitbestimmen weithin unser Wirken im Klassenzimmer. Die JKU Linz unter Univ. Prof. Christoph Helm hat sich 2025 in Kooperation mit dem Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) in einer Studie, an der über 2100 Lehrpersonen mitgewirkt haben, diesem weiten Themenfeld wissenschaftlich genähert. DAS SCHULBLATT bringt einen Auszug daraus.

Zur Stichprobe Um Repräsentationsverluste zu kompensieren, wurden die Daten auf Basis amtlicher Statistiken für die Variablen Alter, Geschlecht, Schultyp und Bundesland mit einem entsprechenden Verfahren gewichtet und anschließend getrimmt, um die Beeinflussung durch seltene Merkmalskombinationen hintanzuhalten.

Befund 1 Die Psyche – ein besonderer Faktor Auffallend, wenn auch wenig überraschend, ist der Befund an Sonderschulen, bei denen insgesamt ¾ der Lehrkräfte verdeutlichten, psychischer Belastung ausgesetzt zu sein. Doch auch an Volks- und Mittelschulen zeigte sich, dass mehr als

Mag. Wolfgang Schwarz stv. Redaktionsleiter, ehem. Institutsleiter PH/OÖ

die Hälfte der Befragten ihre Arbeit als psychisch fordernd oder belastend empfanden. Die Autoren gelangen zu dem Schluss, dass „die psychische Belastung im schulischen Alltag kein isoliertes Phänomen einzelner Schultypen ist, sondern ein systemisches Merkmal des Lehrer:innenberufs darstellt.“

„Unterschiedlichkeit“ führten diesbezüglich zu geringeren Ausschlägen! Fakt bleibt, dass die von der Kollegenschaft beobachtbare Zunahme an heterogenen Gegebenheiten in den Schulklassen das Unterrichten – hinsichtlich verschiedener Dimensionen der Unterrichtsgestaltung – nicht eben einfacher macht...

Befund 2

Befund 3

Heterogenität als neue Realität?

Überlastung – Erschöpfung – Depression

35% der Befragten, die Heterogenität als Belastung sehen, stehen 26% gegenüber, die diesen Faktor eher als Chance betrachten. Auf ein interessantes Phänomen soll hingewiesen werden: Die erhobenen Belastungswerte für die (annähernd synonymen) Begriffe, wie „Diversität“, „Vielfalt“ oder

Statements und Aussagen zur Erschöpfung, Überlastung, depressiver Stimmung am Ende des Schultages zeigten im APS Bereich besonders hohe Erschöpfungsraten bei Lehrkräften an Mittelschulen. Gerechnet über alle Schultypen war statistisch signifikant, dass im Vergleich mit älteren

Wie sehr fühlen Sie sich von Ihrer Arbeit psychisch belastet?

Befund 1 Volksschulen 2%

Mittelschulen 4%

13%

29%

15%

Sonderschulen

5%

20%

Berufsschulen

8%

13%

gar nicht belastet

34%

27%

22%

37% 43%

32%

47% eher nicht belastet

17%

29% teils/teils

eher belastet

3%

sehr belastet

S EP T EM B ER 20 26 | DAS S C H U LB L AT T 15


Aktuelle Studie

Wie nehmen Sie Heterogenität in der Klasse wahr?

Befund 2 Heterogenität

13%

24%

als Belastung

eher als Belastung

Untersuchungen, etwa der Lehrkräftestichprobe aus PISA 2003/2004, die numerischen Hinweise auf Erschöpfung deutlich angestiegen sind! Die Autor:innen unterstreichen diese Zahlen und verweisen auf eine „relevante psychische Belastung im Lehrberuf.“

22%

teils/teils

eher als Chance

faktor genannt (19%), gefolgt von heterogenen Klassen (18%). Dahinter lagen administrative Tätigkeiten sowie keine bzw. zu kurze Pausen zwischen den Unterrichtseinheiten. • Bei der Frage nach dem zweitstärksten Belastungsfaktor wurden am häufigsten administrative Tätigkeiten (15%) genannt. Es folgten erneut Klassendisziplin sowie Heterogenität mit jeweils 9%. Auch hohe Klassengröße und Elternarbeit spielten eine gewisse Rolle.

Befund 4 Allgemeine Belastungsfaktoren Die über 2100 Probanden wurden gebeten, sich an den unmittelbar vergangenen, letzten Schultag zu erinnern und bezüglich aufgelisteter Faktoren anzumerken, von welchem die stärkste bzw. die zweitstärkste Belastung ausgeht. Es handelt sich um gemittelte Werte aus SO/VS/MS/ AHS/BMHS/BS: • Am häufigsten wurde die Aufrechterhaltung der Klassendisziplin als stärkster Belastungs-

Befund 5

39%

Insgesamt verdeutlichen die Daten, dass am konkreten Schulalltag vor allem unterrichtsnahe Anforderungen und Heterogenität besonders belastend erlebt wurden. Die Befunde unterstreichen jedoch auch, dass „Belastungen im Lehrer:innenberuf nicht ausschließlich aus der direkten Arbeit mit Schüler:innen entstehen, sondern

4%

als Chance

ebenso aus zusätzlichen Aufgabenbereichen und organisatorischen Anforderungen resultieren können“.

Befund 5 Wie kann geholfen werden? Eine nicht zu unterschätzende Rolle im Wohlbefindenskontext unserer Berufsgruppe stellt die Frage nach Unterstützungsfaktoren dar. Den Befragten wurden 10 mögliche Faktoren mit der Bitte vorgelegt, sich an den unmittelbar vergangenen Schultag zu erinnern und jene Faktoren zu benennen, die am stärksten bzw. am zweitstärksten Unterstützungscharakter aufweisen. Bemerkenswert erscheint, dass vor allem individuelle Ressourcen sowie kollegiale Unterstützung wahrgenommen wird. Offenbar tragen professionelle Selbstwirksamkeit, kollegiale Kooperation und individuelle Stressbewältigung deutlich mehr zur Bewältigung der berufli-

Wie Belastungen kompensiert werden: Vertrauen in meine eigene berufliche Kompetenz (Selbstwirksamkeit)

32%

16% 24% 24%

Unterstützung durch das Kollegium eigene Stressbewältigung (z. B. Entspannungsund Achtsamkeitstechniken, Sport, Hobbies,...)

15% 12%

Klare Abgrenzung von Beruf und Freizeit 3%

gesunder Lebensstil

17%

14%

8%

3% 4%

bewusst Pausen machen zwischen Unterrichtseinheiten

2%

Unterstützung durch die Schulleitung 1%

faire Aufgabenverteilung im Kollegium Inanspruchnahme von Unterstützungsangeboten (z. B. Supervision)

1% 1%

Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung (z. B. Fortbildungen)

0% 1%

4%

2%

wichtigste Unterstützung

16 DAS S C H U LB L AT T | S EP T EM B ER 20 26

zweitwichtigste Unterstützung


Aktuelle Studie

Zielerreichung

Befund 6 Volksschulen 1% 3%

14%

31%

Mittelschulen 3% 3%

10%

36%

Sonderschulen 3% 3% Berufsschulen 1%

21%

stimme gar nicht zu

stimme eher nicht zu

42% 49% teils/teils

stimme eher zu

fertigt ist und als Aspekt der Berufszufriedenheit gewertet werden kann. Die durchwegs hohen Werte signalisieren – bei aller Differenzierung der Schularten – einen befriedigend hohen Grad an beruflichem Wohlbefinden, wobei die besonders herausfordernde Arbeit im sonderpädagogischen Bereich sich auch im Numerischen niederschlägt!

Befund 8

Befund 7

Zielerreichung als Qualität beruflicher Zufriedenheit Die Autor:innen der Studie beschreiben als Zielerreichung die „subjektive Einschätzung des Erreichens wichtiger selbstgesetzter Ziele sowie des Umgangs mit eigenen Verantwortungen.“ Bei einer Befragung von Lehrkräften kann davon ausgegangen werden, dass die Berufsbezogenheit der Fragestellung als implizite Annahme gerecht-

Mittelschulen

31% 31%

Befund 6

Volksschulen

48%

19%

chen Anforderungen bei, als strukturelle Angebote, die etwa von den PH’s zur Verfügung gestellt werden. Der Faktor „Unterstützung durch die Schulleitung“ scheint hier auch deshalb sehr gering bewertet, da es sich um eine Auszählung auch höherer Schulen handelt, wo die Kontaktnahme mit und Unterstützung durch die Direktion aufgrund der Schulgröße wohl geringer ist.

Befund 8

51%

Auch Schüler:innen haben Belastungen! Die Lehrkräfte wurden gebeten, jene Faktoren zu benennen, die die Mehrheit der Schüler:innen (60 % – 100 % der Schüler:innen) belasten, hier die Spitzenreiter: • 80% Social Media/Handys • 53% mangelnde Unterstützung zu Hause • 50% familiäre Situation • 49% Mobbing und Hass im Netz

stimme voll zu

Lehrer:innen helfen Schüler:innen Noch nie hat sich unser Beruf in reiner Wissensvermittlung erschöpft. Die Heterogenität in den Klassen, in Kombination mit Belastungsfaktoren struktureller, externer und individueller Genese steuern in zunehmendem Maße die Notwendigkeit, neben der unterrichtlich-didaktischen Herausforderung kompensatorisch in verschiedener Hinsicht tätig zu werden. Dass dies im sonderpädagogischen Bereich von der dort agierenden Lehrerschaft im besonderen Ausmaß wahrgenommen wird, zeugt vom Selbstverständnis und der Qualität der Verantwortung dem Kind gegenüber. •

→ Die gesamte Studie finden Sie unter diesem QR-Code

Setzen Sie bewusst Maßnahmen, um die psychische Gesundheit Ihrer Schüler:innen zu fördern? 27%

52%

22%

Sonderschulen

56% 48%

37%

15%

6%

14%

8% 10%

Ja, häufig.

Aktuell nicht, aber ich würde das als Aufgabe von Lehrkräften sehen.

Ja, gelegentlich.

Nein, das halte ich nicht für die Aufgabe von Lehrkräften.

5%

S EP T EM B ER 20 26 | DAS S C H U LB L AT T 17


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Auf ein Wort

CLV Oberösterreich – Bewährte Werte. Neue Stärke. Klare Zukunft. eit Jahrzehnten steht der Christliche Lehrerverein OÖ für Verlässlichkeit, Werteorientierung und eine starke Gemeinschaft. Um fit für die Herausforderungen der Zukunft zu sein, hat das CLV-Landesleitungsteam die Sommerzeit intensiv genutzt, um unseren Verein aktiv weiterzuentwickeln. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen einen modernen, innovativen und zukunftsorientierten CLV gestalten, der auf einem stabilen Wertefundament steht und gleichzeitig offen für neue Entwicklungen ist. Ein Verein, der Menschen verbindet, Bildung gestaltet und Lehrer:innen in allen Phasen ihres Berufslebens ein verlässlicher Partner ist.

digital. Es wird noch stärker zu einer Plattform für die Praxis werden – mit konkreten Anregungen für den Schulalltag, aktuellen bildungspoli-

Moderne Kommunikation

tischen Informationen, innovativen Unterrichtsideen und Berichten aus der Praxis für die Praxis. Gleichzeitig wollen wir die Sichtbarkeit unseres Magazins erhöhen und den CLV als kompetente Stimme in Bildungsfragen noch stärker positionieren.

Einen Schwerpunkt bildet dabei die konsequente Modernisierung unserer Kommunikation. Der CLV soll dort präsent sein, wo Pädagog:innen Informationen suchen und miteinander in Austausch treten. Digitale Kommunikation, Wissenstransfer, Social Media und zeitgemäße Informationsangebote werden daher weiter ausgebaut. Ziel ist es, schnell, transparent und praxisnah zu informieren sowie den Dialog mit unseren Mitgliedern zu stärken – nähere Details dazu folgen auf unseren Kanälen.

Neues CLV-Schulblatt Redaktionsteam Mit einem neuen Redaktionsteam entwickeln wir unser Vereinsmagazin zielgerichtet weiter – analog und

und entsprechende Initiativen im Hinblick einer langfristigen Berufszufriedenheit setzen.

Zukunftsorientierung Foto: Werner Harrer

„Unser Anspruch ist klar: Wir wollen einen modernen, innovativen und zukunftsorientierten CLV gestalten.“

Unsere Zukunft entscheidet sich an den Schulen – und damit bei den jungen Lehrer:innen. Sie brauchen keine leeren Versprechen, sondern starke Partner, Orientierung und echte Perspektiven. Der CLV soll weiterhin die erste Anlaufstelle für junge Pädagog:innen sein: praxisnah, offen für neue Ideen, mit einer starken berufspolitischen Vertretung, attraktiven Fortbildungsangeboten und einem Netzwerk, das Zusammenhalt und Begleitung bietet. Wer die Zukunft der Schule gestalten will, wird im CLV weiterhin eine starke Gemeinschaft finden. In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Start in das kommende Schuljahr 2026/2027 und freue mich auf zahlreiche persönliche Begegnungen. •

Lehrer:innengesundheit Nachhaltigkeit ist für uns kein Schlagwort, sondern eine Verpflichtung. Gute Bildung braucht gesunde Lehrkräfte, faire Arbeitsbedingungen sowie eine langfristig starke Interessensvertretung. Ein besonderer Fokus gilt daher der Lehrer:innengesundheit. Wer immer neue Aufgaben fordert, muss auch Verantwortung für jene übernehmen, die sie erfüllen. Wir werden diesem Thema künftig noch mehr Aufmerksamkeit widmen

Foto: insta_photos / stock.adobe.com

S

Michael Weber CLV-Generalsekretär

S EP T EM B ER 20 26 | DAS S C H U LB L AT T 19


Kneissl-Reisende erleben mehr ...

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HerbstFerien 2026

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Obfrau am Wort

Neues Vorstandsteam in Braunau ie Bezirksversammlung des Christlichen Lehrervereins Braunau am 28. Mai 2026 in der KTM Motohall Mattighofen stand ganz im Zeichen von Kontinuität, Erneuerung und einem klaren Blick in die Zukunft. Zahlreiche Mitglieder folgten der Einladung und erlebten einen abwechslungsreichen Nachmittag. Nach der Begrüßung durch Helen Thiel von der KTM Motohall sowie durch den scheidenden Obmann Armin Herrmüller wurde in würdigem Rahmen der verstorbenen Mitglieder gedacht. Im Anschluss boten die Berichte einen umfassenden Einblick in die vielfältige Arbeit des Bezirks. Armin Herrmüller zog eine positive Bilanz der vergangenen Funktionsperiode. Ergänzt wurde dies durch die Beiträge von Sepp Schwarz für die Pensionist:innenvertretung sowie Stefania Waltl und Patrick Lang für die Junglehrer:innen.

Neuer Vorstand Ein zentraler Punkt der Versammlung war die Vorstellung des neuen Vorstandsteams. Armin Herrmüller präsentierte die zukünftige Zusammensetzung, bevor der designierte Obmann Patrick Lang in seiner Antrittsrede seine Vision für den CLV Braunau darlegte: „Gemeinsam mit meinem Team, Ulrike Heller, Elmar Wimmer und allen engagierten Kolleg:innen stehen wir für einen CLV Braunau, der verlässlicher Servicepartner ist, vor Ort im Bezirk und stark vernetzt im Land. Wir sind nah an den Lehrer:innen, hören zu und setzen uns mit Kompetenz, Engagement und Herz für ihre Anliegen und Bedürfnisse ein. Gemeinsam werden wir Bewährtes fortführen und unseren Service für die Lehrer:innen kontinuierlich weiter ausbauen.“

Birgit Maringer CLV-Landesobfrau

Die anschließende Neuwahl des Bezirksvorstandes bestätigte dieses Team eindrucksvoll. Patrick Lang wurde zum Obmann gewählt, unterstützt von Andrea Hager, Christian Deubler und Armin Herrmüller als Stellvertreter:innen. Weitere Funktionen übernehmen Julia Nobis als Kassierin, Stefania Waltl als Schriftführerin, Sepp Schwarz als Pensionist:innenvertreter sowie Simon Weiss als Junglehrer:innenvertreter. Die Kassaprüfung liegt künftig in den Händen von Julia Augustin und Irene Baischer.

Spannende Aufgaben Mit den Worten von Regionalbetreuer David Hiegelsberger wurde die herausfordernde Arbeit des CLV Braunau gewürdigt: „Der Bezirk Braunau hat von großen Einheiten bis zu Kleinstschulen, von Städten bis in die beschaulichsten Gemeinden alles anzubieten. Für viel Abwechslung ist gesorgt. Der neue Vorstand des CLV Braunau mit erfahrenen und neuen Funktionär:innen kann sich auf spannende Aufgaben und eine großartige Zukunft unter der Obmannschaft von Patrick Lang freuen!“ Einen inhaltlichen Höhepunkt bildete das Referat von Paul Kimberger, der unter dem Titel „Aktuelles aus der Bildungspolitik – Herausforderungen und Perspektiven“ zent-

rale Entwicklungen und zukünftige Aufgaben im Bildungsbereich beleuchtete. „Die Schule steht vor großen Veränderungen – umso wichtiger ist es, gemeinsam gute Lösungen mit pädagogischem Hausverstand zu entwickeln sowie den Fokus auf die Qualität der Bildung und den Faktor Mensch in unseren Schulen zu legen“, so Kimberger. Nach der offiziellen Verkündung des Wahlergebnisses folgten Ehrungen und Danksagungen, bei denen langjähriges Engagement und besondere Verdienste gewürdigt wurden. Mein Credo: „Ehrenamt lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht – dafür gebührt ihnen unser besonderer Dank.“ Auch der gemeinsame Ausklang – die Führung durch die KTM Motohall sowie das anschließende Beisammensein – hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll persönliche Begegnungen sind. Gerade diese Momente stärken den Zusammenhalt und machen den CLV zu dem, was er ist: eine starke Gemeinschaft. •

→ LO Paul Kimberger bei seinem Referat in der KTM Motohall

S EP T EM B ER 20 26 | DAS S C H U LB L AT T 21

Foto: Werner Harrer

D


Gewerkschaft

„Die Zukunft Österreichs entscheidet sich im Öffentlichen Dienst“ B

eim Landeskongress der Gewerkschaft öffentlicher Dienst OÖ wurde am 18. Juni 2026 in der Raiffeisenarena auf der Linzer Gugl

↑ GÖD-OÖ-Vors.-Stv. Michael Weber

22 DAS S C H U LB L AT T | S EP T EM B ER 20 26

an der Spitze ein Wechsel vollzogen. Langzeitvorsitzender Dr. Peter Csar übergab nach 20 sehr erfolgreichen Jahren die GÖD in Oberösterreich mit rund 42.000 Mitgliedern an Nachfolger Markus Larndorfer, der von den 120 Delegierten aller vertretenen Fraktionen mit 98,18 % in diese Funktion gewählt wurde. Als GÖD-Vorsitzender-Stellvertreter wurde im Rahmen des Landeskongresses FCG-Landesvorsitzender und CLV-Generalsekretär Michael Weber neu gewählt. Als weiteres Präsidiumsmitglied der GÖD OÖ wurde CLV-Landesobfrau Birgit Maringer eindrucksvoll per Wahl bestätigt. Beim Festakt war die Landespolitik hochrangig vertreten. Landes-

↑ GÖD-OÖ-Vors. Markus Larndorfer

hauptmann Mag. Thomas Stelzer würdigte die Verdienste von Dr. Peter Csar und hob dessen maßgebliche Leistungen hervor. Ebenfalls anwesend war die Führung der GÖD, u.a. mit Vorsitzenden Mag. Dr. Eckehard


Gewerkschaft

↑ LH-Stv. Mag. Christine Haberlander

↑ ÖGB-OÖ-Vors. Andreas Stangl

Quin und unserem Bundesvorsitzenden und CLV-Landesobmann Paul Kimberger. LAbg. Wolfgang Stanek, Vorsitzender Verfassungsausschuss, hob in seinem Festvortrag die Wichtigkeit der Demokratie hervor.

men Digitalisierung, Demografie und Demokratie im Mittelpunkt. Die GÖD betonte dabei die zentrale Rolle eines leistungsfähigen öffentlichen Dienstes für das Vertrauen der Bevölkerung in demokratische Institutionen.

↑ Dr. Peter Csar und Petra Praschesaits

In Oberösterreich bereitet man sich angesichts der Budgetsituation in Verbindung mit den digitalen und gesellschaftlichen Veränderungen auf große Herausforderungen vor. Gleichzeitig freut man sich bei der GÖD OÖ über ein Mitgliederplus. Inhaltlich standen im Rahmen des Landeskongresses die Zukunftsthe-

Der CLV OÖ bedankt sich sehr herzlich beim langjährigen GÖD-Vorsitzenden Dr. Peter Csar und seiner Stellvertreterin Petra Praschesaits für deren jahrelangen Einsatz für die GÖD OÖ und wünscht dem neuen Vorsitzenden Markus Larndorfer samt Team alles Gute und viel Erfolg für die kommenden Aufgaben. •

↑ FCG-Bundesvorsitzende Mag. Romana Deckenbacher und Dr. Peter Csar

↑ LH Mag. Thomas Stelzer

↑ GÖD-Bundesvorsitzender Dr. Eckehard Quin

↑ Langzeitvorsitzender Dr. Peter Csar, seine Stellvertreterin Petra Praschesaits, GÖD-Frauenvorsitzende Ursula Hafner mit dem neuen GÖD-Vorsitzenden Markus Larndorfer und seinem Stellvertreter Michael Weber

S EP T EM B ER 20 26 | DAS S C H U LB L AT T 23

Fotos: Werner Harrer

Mitgliederplus


Gewerkschaft

10 gute Gründe, bei der GÖD zu sein

Foto: Werner Harrer

Michael Weber Vorsitzender-Stellvertreter der GÖD OÖ

1

Sozialpartner bei Verhandlungen

2

Rechtsschutz

im Dienst-, Besoldungs- und Pensionsrecht.

bei Dienstrechts-, Arbeits- und Sozialgerichtsverfahren, Zivil- und Strafprozessen, Disziplinarverfahren, Beschwerden an den Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof.

3

Information für Mitglieder

4

Mitglieder Weiterbildung

GÖD-Jahrbuch, GÖD-Mitgliedermagazin, diverse GÖD-Folder.

in vielen Kursen der GÖD und des BFI, Förderung von Diplomarbeiten (JohannBöhm-Fond).

5

Mobbingberatung

6

GÖD App

7

Bildungsförderung

8

Günstige Urlaube

9

Soziale Unterstützung

Angebote in den GÖD-Hotels, Zimmerbörse, betreute Kinderheime, Familienurlaub mit behinderten Kindern, Kinderferienaktion.

Familienunterstützung, Katastrophenfonds, Freizeit-Unfallversicherung (Spitalgeld, Invaliditäts-, Todesfall-, Begräbniskostenbeitrag, Ablebens-Risikoversicherung).

à la Card 10 Service Mit der GÖD-Mitgliedskarte viele Vorteile bei Einkauf, Freizeit, Kultur und vielem mehr nutzen: goedvorteil.at. •

Kostenlose Erstberatungsgespräche, Hilfe durch Rechtsberatung, Seminare/Vorträge an den Dienststellen.

Publikationen der GÖD – digital abrufbar.

Zuschüsse an GBA-Bildungsreisen, Fahrt- und Eintrittskosten bei Bildungsfahrten, ermäßigte Theater-und Konzertkarten.

Mit unserem Newsletter bist du stets top informiert: goed.at/newsletter weitere Informationen unter goed.at Oder bleib mit dem Telegram-lnfodienst am Laufenden. Immer up to date: goed_bot (in der App Telegram).

„Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, Gewerkschaftsmitglied zu sein. Denn eines ist klar: Ohne starke Gewerkschaft würde es an unseren Schulen ganz anders ausschauen.“ Michael Weber

Folge uns auf:

24 DAS S C H U LB L AT T | S EP T EM B ER 20 26


Zentralausschuss

Ein (hoffentlich) guter Start in ein erfolgreiches Schuljahr

Suspendierungsbegleitung und Kopftuchverbot

Lehrer:innenmangel noch nicht beendet

Beides sind meiner Meinung nach grundsätzlich durchaus sinnvolle pädagogische Maßnahmen. Eine gelun-

Mit Stand 22. Juli 2026 waren in Oberösterreich von insgesamt 22.900 ausgeschriebenen Stunden rund 50 Prozent zugewiesen. Während im VS-Bereich bereits eine leichte Entspannung des Personalmangels in Sicht ist, besteht in den anderen Schultypen teilweise noch ein großer Bedarf an Pädagog:innen. Wichtig ist, dass noch weiteres ausgebildetes Fachpersonal für die Standorte gefunden wird. Nur so können zeitgerecht vor Beginn des neuen Schuljahres alle organisatorischen und pädagogischen Planungen für einen guten Start abgeschlossen werden. Bis zum Erscheinen dieses Artikels wird sich die Situation hoffentlich entspannt haben.

Foto: littlewolf1989 / stock.adobe.com

Dietmar Stütz Vorsitzender des Zentralausschusses für APS

ach den wohlverdienten Ferien werden wir das neue Schuljahr mit einigen Fragezeichen beginnen. Einerseits begleiten uns manche Herausforderungen schon seit Jahren, andererseits gilt es Neuerungen professionell umzusetzen:

„Im Rahmen der Suspendierungsbegleitung erwarten uns gerade im nichturbanen Bereich große Herausforderungen.“

gene Umsetzung dieser Gesetze ist aber nicht so ohne weiteres möglich. Die daraus entstehende bürokratische Mehrarbeit und der erhöhte Verwaltungsaufwand bedingen eine entsprechende Aufstockung des Personals. Derzeit gibt es jedoch keine ausreichenden Personalressourcen und zu wenig Unterstützungspersonal durch Schulpsychologie und Schulsozialarbeit. Im Rahmen der Suspendierungsbegleitung erwarten uns gerade im nichturbanen Bereich große Herausforderungen. Die Sinnhaftigkeit, suspen-

dierte Schüler:innen aufgrund der örtlichen Gegebenheiten am Nachmittag zur pädagogischen Förderung in dieselbe Schule hereinzuholen, von der sie suspendiert worden sind, ist sehr zu hinterfragen. Auch beim Thema „Kopftuchverbot“ erwarten sich die Kolleg:innen tatkräftige Unterstützung von der Schulbehörde. Beispielsweise ist bei verbalen Entgleisungen radikaler Erziehungsberechtigter unbedingt Rückendeckung durch die übergeordneten Stellen geboten! Bei wiederholten Verstößen oder unentschuldigtem Fernbleiben von verpflichtenden Gesprächen müssen Verwaltungsstrafen verhängt werden. Es ist den Eltern vor allem zu verdeutlichen, dass nicht die einzelne Schule entsprechende Maßnahmen exekutiert, sondern die dazu befugten Behörden.

Große Erwartungshaltung Die Erwartungshaltung aufgrund der unzähligen bildungspolitischen Ankündigungen wie beispielsweise die einer Entlastung der Schulen in Sachen Bürokratie hat Bundesminister Christoph Wiederkehr bis jetzt nicht annähernd erfüllt. Hier wird endlich Umsetzung statt nur Ankündigung erwartet! Trotz der immer größer werdenden pädagogischen und sozialen Herausforderungen werden wir auch dieses Schuljahr wieder erfolgreich für unsere Schüler:innen gestalten. Packen wir’s an!

•

S EP T EM B ER 20 26 | DAS S C H U LB L AT T 25

Foto: Werner Harrer

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Sektion Junglehrer:innen

Und was, wenn doch?

W

Kraft tanken

viel weitergegangen: Strukturen wurden etabliert, Abläufe vorbereitet und vieles im Hintergrund umgebaut, dass die Ausrollung nun in greifbare Nähe rückt. Damit schaffen wir eine wichtige Grundlage, um Service, Kommunikation und

Zusammenarbeit im CLV moderner, übersichtlicher und noch näher an unseren Mitgliedern zu gestalten. Ein großes Dankeschön an CLV-Obfrau Birgit Maringer, die dieses Unterfangen leitet.

KI-Roadshow

„Besonders freuen wir uns auf ein neues Format – die KI-Roadshow mit Andreea Negru.“ Foto: drubig-photo / stock.adobe.com

Gerade nach den Sommerferien tut es gut, kurz innezuhalten: Zeit mit Familie und Freund:innen, Reisen, Lesen, Natur, vielleicht auch einfach einmal Nichtstun – all das gibt Kraft. Diese Kraft werden wir im kommenden Schuljahr gut brauchen, denn es stehen viele Veränderungen und neue Herausforderungen vor uns. Gleichzeitig dürfen wir mit Zuversicht starten, weil bereits vieles vorbereitet, weitergedacht und auf den Weg gebracht wurde. Ein besonders umfangreiches Projekt ist die Digitalisierung der gesamten Vereinsstruktur. In den vergangenen Monaten ist hier sehr

David Hiegelsberger CLV-Landesjunglehrer:innenvertreter

Auch im Veranstaltungsbereich ist vieles in Bewegung: Austausch, Fortbildung und Vernetzung bleiben zentrale Schwerpunkte. Besonders freuen wir uns auf ein neues Format – die KI-Roadshow mit Andreea Negru. Sie rückt Chancen, Grenzen und konkrete Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt: praxisnah, verständlich und orientiert am Schulalltag. Ein herzlicher Dank gilt meinem Team der CLV-JL-Landesleitung: Ihr habt eure Ferien wie jedes Jahr früher beendet und bereits viel Hirnschmalz und Zeit in das neue Schuljahr gesteckt. Das zeigt, was uns als CLV ausmacht: vorausdenken, gemeinsam anpacken und Schule aktiv mitgestalten.

Echte Weiterentwicklung

↑ Mit Offenheit, Zusammenhalt und Mut kann echte Weiterentwicklung entstehen

Wird der Schulherbst wieder fordernder als gedacht, brauchen positive Veränderungen mehr Kraft oder kommt manches anders als geplant, dann gilt umso eher: Und was, wenn doch?! Mit Offenheit, Zusammenhalt und Mut kann echte Weiterentwicklung entstehen. Ich wünsche uns allen einen guten Start, viel Energie und ein Schuljahr, in dem wir gemeinsam wieder vieles bewegen. • S EP T EM B ER 20 26 | DAS S C H U LB L AT T 27

Foto: Werner Harrer

enn im Herbst die Schultüren wieder aufgehen, liegt eine besondere Stimmung in der Luft: Der Sommer klingt noch nach, die Erinnerungen an hoffentlich erholsame, entspannte Ferientage begleiten uns und zugleich richtet sich der Blick bereits nach vorne.


5-Jahre ALSAS – 10.07.2027 – Ein Jubiläum der Extraklasse!

ALSAS 2026 Über 1.000 motivierte Lehrer:innen feierten in die Ferien.

Der „Black Swan“ – unsere erfrischende Begrüßung aus dem Hause Peter Affenzeller.

Volle Konzentration beim BocciaTurnier.

28 DAS S C H U LB L AT T | S EP T EM B ER 20 26


Fotos: Stefanie Eder

Unser CLV-Stand wurde bestens betreut und besucht. Danke für eure Spende für den Sozialfonds „Lehrer helfen Kindern“.

Unser LadiesOnly Line-Up sorgte für super Stimmung! (Mary Jane’s Soundgarden, Julia Prunk, Mina Mora und Sarah Viola.)

Unsere Partner der Sparkasse OÖ, UNIQA – Generalagentur Stigler, ÖBV, Merkur, Peter Affenzeller Whiskydestillerie, Oberösterreichische Versicherungen und die GÖD-FCG tragen mit ihrem Sponsoring zum Gelingen eines Events dieser Größe maßgeblich bei.

S EP T EM B ER 20 26 | DAS S C H U LB L AT T 29


Sektion Pädagogische Hochschulen

PH-neutral – Genese, Kontext und Versuch einer Synthese

„D

ie 14 Pädagogischen Hochschulen und die Lehramtsbereiche der Universitäten, die derzeit in vier Verbünden organisiert sind, werden organisatorisch enger zusammengeführt und nach dem Vorbild der Schools of Education weiterentwickelt.“ (Regierungsprogramm 2025-2029, S. 194) So nachvollziehbar der bildungspolitische Wunsch und Wille nach einer Weiterentwicklung der Pädagog:innenbildung ist, so missverständlich und fragwürdig gestaltet sich derzeit die Umsetzung und Rezeption der eingangs zitierten Zeilen in die bildungspolitische Realität und mediale Berichterstattung.

Zukunftsfähige Pädagog:innenbildung Während die Weiterentwicklung und Umwandlung der Pädagogischen Akademien zu Pädagogischen Hochschulen 2007 ein notwendiger struktureller Schritt war, der eine im internationalen Vergleich standardisierte tertiäre Lehramtsausbildung in allen Bereichen sicherstellte und die Basis für die besoldungsrechtliche Gleichstellung (fast) aller Pädagog:innen schuf, sucht man aktuell vergeblich nach stichhaltigen inhaltlichen Argumenten des vom HBM angestoßenen Reformvorhabens. Pädagogische Hochschulen existieren noch nicht einmal seit zwanzig Jahren, wenn man die Vorgeschichte als Pädagogische Akademien seit den siebziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts ausklammert. Was ist ein Zeitraum von gerade einmal zwanzig Jahren in Bezug auf die Implementierung zukunftsfähiger Pädagog:innenbildung? In dieser Zeit wurden mehrfach neue Curricula entwickelt.

30 DAS S C H U LB L AT T | S EP T EM B ER 20 26

Sie sind der Rahmen, in dem pädagogische Innovationen stattfinden und unsere Pädagog:innen für die Zukunft im Klassenzimmer vorbereitet werden. Sie zeugen von kontinuierlicher und gemeinsamer Weiterentwicklung im Sinne einer zukunftsfähigen Pädagog:innenbildung.

Konkrete Ansatzpunkte Abseits einer umfassenden Strukturreform gäbe es einige konkrete und spezifische Ansatzpunkte, die einer weiteren verwaltungsgetriebenen Zusammenführung von PHn und Universitäten klar vorzuziehen wären. Das Dienstrecht für Hochschullehrpersonen an Pädagogischen Hochschulen zählt seit seiner Genese 2013 zu den modernsten und flexibelsten Dienstrechten Österreichs. Forderungen der Rektor:innenschaft an Pädagogischen Hochschulen zu einer weiteren Flexibilisierung wären über Dienstrechtsnovellen im Einvernehmen mit der Bundesfachgruppe Pädagogische Hochschulen in der GÖD leicht zu lösen. Ebenso gesetzlich repariert werden könnte die Verpflichtung von Pädagogischen Hochschulen, im Bereich der Sekundarstufenbildung mit Universitäten kooperieren zu müssen. Dies schafft abhängig von den jeweiligen Standorten ein starkes Ungleichgewicht zwischen den beteiligten Akteuren. Dem gegenüber wäre mehr Wettbewerb in den Angeboten begrüßenswert. Es ist mit Blick auf die Genese der Lehrer:innenbildung in Österreich anzuerkennen, dass Pädagogische Hochschulen und Universitäten eine diametral entgegengesetzte Tradition haben: Während an Pädagogischen Hochschulen seit jeher einer päda-

Dr. Albin Waid, BEd, BA Vorsitzender der Sektion Pädagogische Hochschule im CLV gogisch-praktischen und bildungswissenschaftlich orientierten Bildung der Vorzug gegeben wird, stehen Universitäten bis heute für eine stärkere fachwissenschaftliche Orientierung. Blickt man mit Andreas Schleicher allerdings über den Tellerrand Österreichs Richtung Weltklasse, dann zeigt sich am Bildungshorizont, dass (1) das Lernen von arrivierten Lehrpersonen, (2) die enge Verzahnung von hochschulischer Bildung mit der Realität an Schulen und (3) die pädagogische Kompetenz von angehenden Lehrpersonen wesentliche Gelingensfaktoren einer Pädagog:innenbildung sein dürften, die sich an der Zukunft orientiert.

Spezifische Maßnahmen Das BMB hat in diesem Zusammenhang zwar die Aufgabe, angemessene Rahmenbedingungen für Innovationen im Bildungssystem bereit zu stellen, jedoch nicht, selbst diese Innovation zu sein. Vor diesem Hintergrund darf dafür plädiert werden, zeitnah konkrete und spezifische Maßnahmen zu setzen, die (1) die Wirksamkeit und Innovationsfreudigkeit der Pädagog:innenbildung an den Standorten erhöhen, (2) die bestehende Diversität erhalten und (3) die Rahmenbedingungen für Hochschullehrende kontinuierlich verbessern. Eine erneute Reform der Pädagog:innenbildung um ihrer selbst willen sollte von allen Akteuren, zuvorderst vom HBM selbst, kritisch hinterfragt werden. • Schleicher, A. (2019). Weltklasse: Schule für das 21. Jahrhundert gestalten. Bielefeld: wbv.


Sektion Religionslehrer:innen

Die andere Schultüte

1. Zuversicht: „Sie machen den Unterschied!“ Zuoberst liegt ein schlichter Zettel mit diesen Worten. Für jene Tage, an denen die Frage laut wird: „Ist das Fach Religion in dieser Zeit noch von Bedeutung?“ Und dann, eine Schülerin bedankt sich nach der Stunde über Hoffnung für die neuen Perspektiven, eine Klasse diskutiert über Gerechtigkeit, ohne auf die Uhr zu sehen. Sternstunden, die die Seele berühren und in denen die Frohe Botschaft lebendig wird. „Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie.“ Viktor Frankl Unser anspruchsvoller Auftrag besteht in der Begleitung von Sinnund Glaubensfragen. Zuversicht bedeutet, dieser Berufung zu vertrauen, auch dort, wo die Früchte nicht sofort sichtbar werden. 2. Humor: „Mit Leichtigkeit durch den Alltag!“ Beigelegt ein Kaugummi und die Erinnerung, dreimal am Tag zu lächeln. Humor öffnet Türen, wenn eine provokante Frage im Raum steht, wenn nach vielen Schulstunden die Konzentration schwindet oder wenn das Lernklima etwas Heiteres braucht. „Ein Lachen ist der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen!“ Victor Borge Die Fähigkeit, über sich selbst zu schmunzeln und Abstand zu gewinnen, bewahrt vor Ermüdung und hält das Herz weit.

3. Wertschätzende Kommunikation: „Worte, die Brücken bauen!“ In der Tüte: ein Seil als Symbol für das Verbindende. Religionslehrer:innen sind Übersetzer:innen zwischen biblischer Botschaft und Lebenswirklichkeit, Zweifel und Glaube und zwischen Schule, Eltern und Öffentlichkeit. Wertschätzende Kommunikation meint: zuerst zuhören, dann antworten, nachfragen, statt zu werten und den Mut zur Aussage: „Das weiß ich nicht.“ „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ Erich Kästner Ein einziges aufrichtiges Wort, kann den Tag, die Beziehung und das Schuljahr verändern. 4. Schöpferische Ideen: „Altes neu zur Sprache bringen!“ Ein Set Buntstifte liegt bei, als Einladung Vertrautes in neuer Gestalt zu zeigen. Schöpferisch sein heißt nicht, das Rad neu zu erfinden, sondern den überlieferten Schatz in die Sprache der Gegenwart zu übersetzen. „Fantasie ist wichtiger als Wissen!“ Albert Einstein Lassen wir uns auf neue Experimente ein und teilen, was uns gelingt. 5. Kultur der Versöhnung: „Neu beginnen können!“

Gerlinde Meindl Vorsitzende der Sektion Religionslehrer:innen im CLV Ein Pflaster findet sich in der Tüte: Fehler gehören zum Menschsein, bei unseren Schüler:innen, im Kollegium und uns selbst. Versöhnung ist Kern unseres Faches. Ein aufrichtiges „Es tut mir leid“, die Bereitschaft zum Neuanfang und ein versöhnlicher Blick wirken oft tiefer als jede Sanktion. „Frieden ist nicht die Abwesenheit von Konflikt, sondern die Kunst, mit ihm umzugehen!“ Friedrich Glasl 6. Tragende Netzwerke: „Sie sind nicht allein!“ Ein Puzzlespiel findet sich in der Schultüte. Allein erschöpfen wir uns, miteinander können wir uns tragen. Die Sektion RL im CLV, die Berufsgemeinschaft der RL, die ARGE Religion und Religionslehrer:innen im Umfeld bieten vielfältige Möglichkeiten zur Begegnung und zum kollegialen Austausch. „Allein gehen wir schneller. Gemeinsam kommen wir weiter!“ Afrikanisches Sprichwort 7. Der Segen Gottes. „Sie sind getragen!“ Am Boden der Tüte liegt ein Fläschchen mit Weihwasser. Wir müssen nicht alles bewirken und alle Fragen klären. Wir dürfen säen, begleiten, hoffen und vertrauen, dass wir bei unseren Aufgaben von Gott getragen sind. „Der Herr segne dich und behüte dich!“ Numeri 6,24 Liebe Kolleg:innen, öffnen wir „die andere Schultüte“ im Laufe des Schuljahres immer wieder neu. Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes, kraftvolles und zugleich frohes Schuljahr! • S EP T EM B ER 20 26 | DAS S C H U LB L AT T 31

Foto: Ramona Heim / stock.adobe.com

E

rster Schultag: Strahlende Kinderaugen, neue Federschachtel und prall gefüllte Schultüten. Wer denkt da an jene, die begleiten, vermitteln und zuhören? Wer packt die Schultüte für uns Religionslehrer:innen? Gestatten Sie mir, für Sie „die andere Schultüte zu packen“, gefüllt mit dem, was unseren Dienst im Schulalltag trägt und weitet.


Foto: Wimmer Medien GmbH / Volker Weihbold

Sektion Berufsschule

↑ Wir sind Zeitung

Berufsschule Altmünster überzeugt beim OÖN-Wettbewerb „Wir sind Zeitung 2026“

S

prache verbindet, schafft Identität und eröffnet neue Perspektiven. Unter diesem Motto stand die 11. Auflage des interaktiven Schulbewerbs „Wir sind Zeitung“, den die Oberösterreichischen Nachrichten gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich veranstalten.

Sprache als Identität Der Wettbewerb lud Schüler:innen dazu ein, sich kreativ mit dem Thema „Sprache als Identität“ auseinanderzusetzen. In Reportagen, Interviews, Podcasts oder Kurzvideos konnten sie zeigen, welche Bedeutung Sprache für ihr Leben hat, wie sie Brücken zwischen Menschen baut und warum ein respektvoller Umgang mit sprachlicher Vielfalt so wichtig ist. Besonders erfolgreich war unsere

32 DAS S C H U LB L AT T | S EP T EM B ER 20 26

3b HGA: Der Artikel „Mehrsprachigkeit als Vorteil im Arbeitsalltag“ von Mia Neuhuber, Özlem Yörük und Valentina Oskurus wurde von der Jury ausgezeichnet und erschien am 1. Juli 2026 in der Printausgabe der Oberösterreichischen Nachrichten. Mit ihrem Beitrag überzeugten die drei Schülerinnen und zählten zu den diesjährigen Gewinner:innen des Wettbewerbs. Als Anerkennung erhielten sie einen Kinogutschein für die gesamte Klasse. Wir gratulieren Mia Neuhuber, Özlem Yörük und Valentina Oskurus herzlich zu diesem großartigen Erfolg und bedanken uns für ihren engagierten Beitrag. Ein besonderer Dank gilt außerdem den betreuenden Lehrkräften Prof. Kerstin Wiesauer und Mag. (FH) Barbara Mittendorfer, die

dieses Projekt mit viel Einsatz in der Klasse initiiert und begleitet haben. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und sind stolz auf die hervorragende Leistung unserer Schülerinnen! •

Das Interview kann auch online nachgelesen werden https://www.nachrichten.at/ aktionen/wirsindzeitung/texte/ interview-mit-den-schuelernaus-der-berufschule-altmuenster;art232727,4180796


Sektion Berufsschule

Gelungene Premiere des CLV-Sommerfestes

I

m Juni veranstaltete die Sektion Berufsschule des Christlichen Lehrervereins erstmals ein Sommerfest. Die neue Berufsschule Freistadt bot mit ihrem modernen Innenhof und der eindrucksvollen Bauhofhalle den passenden Rahmen für einen abwechslungsreichen und geselligen Abend. Reinhard Eder und Pia Fabian begrüßten die zahlreichen Gäste und be-

tonten die Bedeutung einer starken Gemeinschaft und aktiven Mitgliedschaft im CLV. CLV-Landesobmann Paul Kimberger würdigte in seinen Grußworten die engagierte Arbeit der Sektion. Erika Merta und Friedrich Platzer informierten anschließend über aktuelle Entwicklungen in der Gewerkschaftsarbeit, der Bildungspolitik und im Zentralausschuss.

↑ von links: Direktorin Judith Blaimschein, Klaus Schuster, Johann Schinnerl, Alois Hennerbichler, Bernhard Eder und Kathrin Wagner

↑ Reinhard Eder und Pia Fabian an der eigens gemauerten CLV-Bar

Humorvoller Höhepunkt Für den humorvollen Höhepunkt sorgte Kabarettist Mario Sacher. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Die eigens gemauerte CLV-Bar, der gemütliche Innenhof, ein Lagerfeuer und das gemeinsame Public Viewing eines WM-Spiels luden zum Verweilen und Austausch ein. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem sozialen Engagement: Durch Einnahmen aus Weinstand, Schätzspiel und der Versteigerung eines Betonkunstwerks von Gottfried Kraml konnte die Familie eines im vergangenen Jahr verunglückten Berufsschulkollegen mit einer beachtlichen Spendensumme unterstützt werden. Das Sommerfest war somit ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und Solidarität. Herzlichen Dank an die Berufsschule Freistadt sowie an alle Mitwirkenden und Gäste! •

↑ Die Teilnehmer:innen in der neuen BS Freistadt

S EP T EM B ER 20 26 | DAS S C H U LB L AT T 33


Sektion Pensionist:innen

Hitzeschock – Preisschock – Pensionsschock

Walter Wernhart Vorsitzender der Sektion Pensionist:innen im CLV

D

Preisschock:

er an und für sich alarmierende Terminus „Schock“, der ursprünglich vor allem im medizinischen Bereich für lebensbedrohliche Situationen gegolten hat und noch immer gilt, wird in letzter Zeit insbesondere von Journalisten für unangenehme bzw. schwierige Lebensumstände verwendet. Naja, in diesem Sinne darf ich mich halt auch dieses Mal dieses Wortes bedienen. Man möge mir diese Aneignung aus dem Journalismus nachsehen.

Es ist unbestritten – die Preise in allen Bereichen steigen unübersehbar, ein unnötiger Irankrieg treibt die Energiepreise unnötig in die Höhe. Die Frage, wer sich daran bereichert, wird wohl nie beantwortet werden, aber es dürfte Faktum sein. Die Inflation bleibt auf hohem Niveau, die Kaufkraft wird sukzessiv schwächer – das spüren wir Pensionist:innen sehr deutlich! Dennoch muss man auch so ehrlich sein, dass der Lebensstandard

Die Hitzewellen dieses Sommers waren ja wirklich nicht leicht zu ertragen. Wohl jenen, die einen schattigen Garten, ein Haus mit wärmeisolierten Wänden und sogar einen Pool haben. In den Wohnungen, vor allem in den Städten sieht das schon anders aus. Dramatisch, ja schlimm werden diese extremen Hitzewellen in Senioren- und Pflegeheimen, in Spitälern und Schulen. „Meine Mutter leidet nur mehr und verliert zusehends ihren Lebenswillen in diesem Heim“, klagte unlängst eine mir gut Bekannte. Klimaanlagen sind in den meisten dieser erwähnten Einrichtungen nach wie vor ein Fremdwort. Da ist dringendster Handlungsbedarf bezüglich Nachrüstungen für unsere Senior:innen in Pflegeheimen, sowie für die Patient:innen in Spitälern und für Schüler:innen und Lehrer:innen gegeben. Da geht es um Lebens- und Unterrichtsqualität und um menschlich ertragbare Zustände! Investitionen dafür sind höchst an der Zeit! Für viele Projekte, die zum Teil zu hinterfragen sind, ist offensichtlich genügend Geld da. Da muss auch das Geld ohne Zögern und Zaudern für unsere Seniorenheime, Spitäler und Schulen vorhanden sein!

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Hitzeschock:

34 DAS S C H U LB L AT T | S EP T EM B ER 20 26

um 159 % und für Schönheitseingriffe um 144 % gestiegen. Für Gastronomiebesuche und Urlaube gibt man hier doppelt so viel aus als vor einem Jahrzehnt. Das wird sicher nicht für alle gelten, aber zur Seite wischen sollte man es aber auch nicht. Vor allem deswegen nicht, weil so viele von denen, die stolz auf ihre Tätowierungen sind, denen für Hund und Katz nichts zu teuer ist, die sich gerne einen Beauty-Doc leisten, und von ihren Urlauben schwärmen, oft genau dieselben sind, die so laut jammern und schimpfen und sich in ihrer empörten Aufgeregtheit kaum einkriegen können – und damit einen Blick auf das verstellen, was wirklich notwendig wäre. Und auch auf die, die wirklich Unterstützung bräuchten.“

Pensionsschock:

bei uns in Österreich noch einen hohen Level hat, man möge nur einen Blick in andere Länder werfen, auch innerhalb der EU. Wenn allerdings vorwiegend aus dem eher rechten politischen Lager ständig die Behauptung erhoben wird: „Der Großteil der Österreicher kann sich das Leben kaum mehr leisten“, dann ist das eine Tatsachenverfälschung sondergleichen. So schreibt Hans Gmeiner in der Raiffeisenzeitung vom 23. April 2026 treffend: „Wie eine jüngste Studie des Handelsverbandes zeigt, sind die Ausgaben von Herrn und Frau Österreicher in den vergangenen zehn Jahren für Tätowierungen um 167 % gestiegen, jene für Haustierbedarf

„Ka Zeit!“ Dieser bekannte Pensionistengruß wird gerne in den Mund genommen und mag auch witzig klingen, doch nicht immer ist er zutreffend. Für nicht wenige bedeutet der Übertritt in den Ruhestand – abgesehen vom „Enkerldienst“ – eine große Herausforderung, was man nun mit der frei verfügbaren Zeit anfangen soll. Noch belastender für die eigene Psyche kann es werden, wenn einem das Gefühl der plötzlichen Bedeutungslosigkeit überfällt, zumal man doch als Aktiver einflussreich und wichtig war. Ich wünsche all unseren Mitgliedern unserer Sektion, dass sie von diesem negativen Gefühl befreit sind. Viele engagieren sich in Vereinen und auch Hilfsorganisationen, wo sie Anerkennung und Wertschätzung finden. Da bietet auch unsere Sektion auf Landesebene und in den Bezirken zahlreiche Aktivitäten an, wie der folgende Beitrag aus dem Bezirk Perg deutlich macht. •


Sektion Pensionist:innen

↑ Das magische Tuffstädtchen Pittigliano

Frühlingsreise der CLV Pensionist:innen im Bezirk Perg – Mai 2026

Tuffstädte und Etrusker

U

nsere Reise führte uns in den südlichsten Teil der Toskana und in den Norden der Region Lazio. Auf dieser „Entdeckungsreise“ bekamen wir einen Einblick in das Leben der Etrusker und deren Grabkultur. Wir besuchten mehrere historische Städte, den Tarotgarten der Künstlerin Niki de Saint Phalle, fuhren mit einem Riesenrad und badeten in den warmen Schwefelquellen von Saturnia. Es waren sehr schöne Tage mit vielen Eindrücken, Informationen und Geselligkeit mit der CLV-Familie. Wir freuen uns jetzt schon auf die Reise 2027. •

↑ Baden in den warmen Schwefelquellen von Saturnia

↑ Im Tarotgarten der Künstlerin Niki de Saint Phalle

↑ Vor dem Riesenrad in Bolsena

S EP T EM B ER 20 26 | DAS S C H U LB L AT T 35


Talente OÖ

Wo Potenziale Wurzeln schlagen Talente OÖ stärkt Kinder und Jugendliche – und zeigt, warum Begabungsförderung in der Pflichtschule und bereits in der Primarstufe beginnen muss.

M

anche Kinder lösen Aufgaben, bevor die Erklärung zu Ende ist. Andere stellen Fragen, die den vorgesehenen Rahmen sprengen, wieder andere zeigen ihre Stärke nicht in Noten, sondern im Erfinden, Gestalten, Beobachten oder beharrlichen Durchdringen eines Problems. Begabung ist kein fertiges Ergebnis. Sie ist eine Möglichkeit – und Möglichkeiten brauchen Resonanz.

Begabung braucht Entwicklung Die Begriffe Begabungs-, Begabtenund Hochbegabtenförderung bezeichnen dabei keine Rangordnung, sondern unterschiedliche Brennweiten pädagogischer Aufmerksamkeit. Begabungsförderung richtet den Blick auf die Potenziale aller Kinder. Begabtenförderung schafft zusätzliche Tiefe und Herausforderung für jene, die in bestimmten Bereichen besonders weit sind. Hochbegabtenförderung bietet schließlich gezielte, oft diagnostisch gestützte Lern- und Entwicklungsräume für außergewöhnlich hohe Potenziale. Gemeinsam ist allen drei Perspektiven: Aus Anlage wird nicht von selbst Leistung – und schon gar nicht automatisch Wohlbefinden.

→ Begabungen zeigen sich in vielen Sprachen: beim Experimentieren ebenso wie im künstlerischen Gestalten.

36 DAS S C H U LB L AT T | S EP T EM B ER 20 26

Talente OÖ beschreibt Hochbegabung deshalb als Zusammenspiel von Fähigkeiten, Motivation und Kreativität mit Familie, Schule und Freundeskreis. Auch Lernstrategien, Klassenklima und Möglichkeiten zum Üben und Vertiefen entscheiden mit. Diese Sicht entlastet von einem hartnäckigen Mythos: Ein hochbegabtes Kind müsse seinen Weg ohne Hilfe finden. Tatsächlich können Routine, fehlende Passung und dauerhafte Unterforderung Motivation schwächen. Bisweilen treten körperliche Beschwerden, Rückzug, Unruhe oder soziale Konflikte hinzu. Förderung ist daher weder Luxus noch Belohnung für gute Noten, sondern Teil verantwortlicher Bildung.

Der Ort der Bildungsgerechtigkeit Gerade im Pflichtschulbereich gewinnt dieser Auftrag sein demokratisches Gewicht. Hier begegnet Schule nahezu allen Kindern – auch jenen, deren Potenziale zu Hause nicht früh benannt, finanziert oder strategisch gefördert werden können. Wer Begabung nur dort vermutet, wo bereits souveräne Leistung sichtbar ist, übersieht leicht leise, mehrsprachige, unangepasste oder zugleich lernschwache Hochleister:innen. Bega-

Mag. Dr. Bernd Langensteiner Leiter der Bildungsregion Wels, Wels-Land, Grieskirchen, Eferding bungsgerechter Unterricht fragt deshalb nicht zuerst: Wer ist schneller? Sondern: Wer denkt anders, ungewöhnlich tief, überraschend vernetzt oder mit besonderer Ausdauer – und welche nächste Herausforderung ermöglicht Entwicklung? Das ist kein Gegenprogramm zur Förderung schwächerer Schüler:innen. Gute Differenzierung erweitert den Lernraum für alle: mit offenen Aufgaben, Wahlmöglichkeiten, anspruchsvollen Forscherfragen, flexiblen Lerngruppen und Phasen eigenständiger Vertiefung. Der gesetzliche Bildungsauftrag bringt es auf den Punkt: Lehrkräfte sollen jedes Kind nach Möglichkeit zu den seinen Anlagen entsprechenden besten Leistungen führen. Nach oben offene Lernwege gehören somit ebenso zur professionellen Unterrichtsplanung wie Unterstützung und Übung.

Ein Kompetenzzentrum mit vielen Zugängen Hier setzt der Verein Talente OÖ an. Als oberösterreichisches Kompetenzzentrum begleitet er besonders begabte Schüler:innen ab der Bega-


Talente OÖ

bungsabklärung in der 3. Schulstufe durch ihre weitere Bildungslaufbahn. Das Spektrum reicht von Naturwissenschaft, IT, Sprache und Mathematik bis zu Kunst und weiteren Themenfeldern. Entscheidend ist nicht allein das Fach, sondern die Qualität des Lernens: kleine Gruppen, qualifizierte Lehrkräfte und Fachleute, selbstständiges Arbeiten, intellektuelle Herausforderung und die Begegnung mit jungen Menschen, die ähnlich intensive Interessen teilen.

nicht bloß ein Etikett, sondern ein Begabungsprofil und damit eine Grundlage für passende weitere Schritte. Für Lehrpersonen bleibt zugleich wesentlich: Pädagogische Begabungsförderung beginnt vor jeder Testung – mit einer Haltung, die Fragen ernst nimmt, Komplexität zumutet und Entwicklung beobachtet, statt nur momentane Leistung zu sortieren.

Früh beginnen – ohne vorschnell festzulegen

Mit zunehmendem Alter werden die Formate vielfältiger. Die Schloss Traunsee Akademie ermöglicht für die 5. bis 13. Schulstufe schulartenund schulstufenübergreifende Pullout-Kurse: zwei oder drei Tage, kleine Gruppen und Begegnungen mit Expert:innen aus der Wissenschaft. Die Sommerakademien eröffnen von der 3. bis zur 12. Schulstufe fünf- oder sechstägige Phasen intensiver Auseinandersetzung. Dazu kommen Onlinekurse, Clubs, Co-op-Angebote, Mentoring, eine Projektwoche Angewandte Mathematik sowie Kooperationen und Exkursionen bis hin zu Hochschulen und CERN. So entsteht keine lose Sammlung attraktiver Veranstaltungen, sondern eine Förderkette vom frühen Entdecken bis an die Schwelle von Studium und Beruf.

In der Primarstufe ist der Zeitpunkt besonders sensibel. Lernhaltungen entstehen, Neugier sucht eine Form, und Kinder bilden erste Überzeugungen darüber, was Schule ihnen zutraut. Wer über längere Zeit erfährt, dass Lernen vor allem Wiederholung bedeutet, kann Anstrengungsbereitschaft verlernen, obwohl hohe Fähigkeiten vorhanden sind. Frühe Förderung heißt deshalb nicht, Kinder möglichst rasch zu etikettieren. Sie heißt, genau zu beobachten, vielfältige Ausdrucksformen von Stärke zuzulassen und die Lernumgebung beweglich zu halten. Talente OÖ verankert diesen Gedanken schon vor der eigentlichen Kursteilnahme: Die Website bietet Impulse zur Begabungsförderung im Kindergarten und betont das Zusammenspiel von Begabung, Persönlichkeit und Umwelt. Für die 3. und 4. Schulstufe schafft die Regionalakademie anschließend einen besonders niederschwelligen, wohnortnahen Übergang. In allen sechs Bildungsregionen werden Angebote in Mathematik und Logik, Naturwissenschaft, Sprache und IT organisiert. In kleinen Gruppen arbeiten die Kinder an Schwerpunkten, vertiefen schulische Angebote und erleben, dass anspruchsvolles Denken und kooperatives Lernen zusammengehören. Die formale Begabungsdiagnostik von Talente OÖ wird derzeit ab der 3. Schulstufe angeboten. Sie liefert

Förderketten statt einzelner Leuchttürme

Lehrkräfte müssen es nicht allein tragen Die vielleicht wichtigste Leistung des Vereins liegt jedoch in seiner Brückenfunktion. Talente OÖ fördert nicht nur Kinder, sondern stärkt auch jene Erwachsenen, die Potenziale im Alltag erkennen und begleiten. Kostenlose, alters- und schulstufengerechte Beratung unterstützt Lehrpersonen etwa bei Differenzierung, Underachievement, doppelter Besonderheit oder sozialer Integration. Materialien, der „Desk for Top“ sowie Fortbildungen ergänzen dieses Angebot. Speziell für Volksschulen werden SCHILF- und SCHÜLF-Formate angeboten, in denen praxistaugliche

↑ Frühes Forschen: Vertiefung darf in der Primarstufe ebenso selbstverständlich sein wie Wiederholung.

Modelle integrativer Begabtenförderung und der „Talentetrolley“ direkt ins Kollegium kommen. Damit sendet Talente OÖ ein professionell entlastendes Signal: Begabungsförderung hängt nicht am heroischen Einsatz Einzelner. Sie gelingt, wenn Beobachtung, Beratung, Diagnostik, Unterrichtsentwicklung und außerschulische Vertiefung ineinandergreifen. Lehrkräfte bleiben dabei Schlüsselpersonen – nicht als Diagnostiker:innen in Eigenregie, sondern als aufmerksame Wegöffner, die Auffälligkeiten kontextualisieren, Eltern ins Gespräch holen und passende Unterstützungssysteme aktivieren.

Eine Schule, die auch nach oben offen ist Die Bedeutung von Talente OÖ lässt sich nicht allein an Kursplätzen messen. Der Verein hält eine Kernidee lebendig: Jedes Kind soll erfahren, dass seine Fragen und Stärken zählen – daraus wachsen Lernfreude, Selbstvertrauen und verantwortete Exzellenz. • S EP T EM B ER 20 26 | DAS S C H U LB L AT T 37


Steckbrief

Familienmensch, Naturliebhaberin, Optimistin mit gesundem Realismus ALin SQMin MMag.a Michaela Lechner wurde mit 1. Februar 2026 zur Leiterin der Bildungsregion Gmunden-Vöcklabruck im Bereich der Bildungsdirektion für OÖ bestellt. Wir haben sie gebeten, unseren SCHULBLATT-FRAGEBOGEN auszufüllen. Hier ihre ganz persönlichen Antworten:

Als ich klein war, wollte ich … nie ins Bett gehen – es gab immer was zu tun und das gibt es bis heute.

Als Schülerin war ich gut … im Mitdenken, Organisieren und im Verhandeln. Ob eine Hausübung wirklich notwendig war, konnte ich durchaus überzeugend hinterfragen.

Heute bin ich gut darin, …

einem ein Leben lang in Erinnerung bleiben.

Eine gute Lehrerin/ein guter Lehrer ist für mich … jemand, der Spuren hinterlässt, ohne sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Fachwissen ist wichtig – Herz, Humor und Haltung machen den entscheidenden Unterschied.

Der CLV ist für mich …

Ruhe zu bewahren, auch in turbulenten Zeiten den Humor nicht zu verlieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

eine starke Gemeinschaft, die Bildung mitgestaltet, den Dialog sucht und sich für Lehrer:innen einsetzt.

Das hat mich in der Schule (und beim Studium) am meisten genervt:

Als Abteilungsleiterin möchte ich …

Mathematik – mein ehemaliger Lehrer würde sagen: sie war stets bemüht…

Das hat mir an der Schule am besten gefallen: Dass Schule so viel mehr ist als Unterricht. Es sind oft die kleinen Begegnungen und Momente, die

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Brücken bauen – zwischen Menschen, Ideen und rechtlichen Möglichkeiten. Denn gute Schule entsteht immer gemeinsam.

Drei Dinge für die einsame Insel: Meine Familie, eine Espressomaschine und einen Bootsbauer (irgendwann brauche ich Abwechslung!)

Als Ausgleich zu meiner Arbeit … tanke ich Energie in der Natur – beim Wandern, Spazierengehen und Schwimmen.

Das ärgert mich, … wenn die Bereitschaft fehlt, die eigene Position zu hinterfragen, um aus dem Dramadreieck auszusteigen.

Halbleer oder halbvoll? Am besten gleich noch einmal nachschenken – so bleibt mehr Zeit für die schönen Gespräche.

ALin SQMin MMag.a Michaela Lechner mag ehrliche Gespräche mit Tiefgang, Menschen mit Humor und das gute Gefühl, wenn am Ende eines Tages etwas gelungen ist – selbst wenn nicht alles perfekt war. Ihr Weg führte sie von der Lehrerin (kaufmännische Gegenstände) über die Administration ins Schulqualitätsmanagement und jetzt Abteilungsleiterin. Verändert haben sich die Aufgaben – geblieben ist die Leidenschaft für gute Schule.


Spots On

Volksschule Lembach im Mühlkreis

↑ Schüler:innen bei der Arbeit am schuleigenen Acker

Schule mit vielen Talenten und Schwerpunkten D

ie VS Lembach ist ab Herbst 2026 eine 7-klassige Volksschule mit genau 100 Schüler:innen und 11 Pädagog:innen und liegt im Herzen des Mühlviertels. An die Schule grenzt die beliebte und viel genutzte Dorfner Halle. Diese dient als Veranstaltungshalle und Turnsaal, verfügt über eine große Bühne und modernste Licht- und Tontechnik.

MINT, Bewegung, Ackerschule und Herzensbildung Die VS Lembach verfolgt einen naturwissenschaftlich-technischen Schwerpunkt und wurde bereits mehrfach dafür ausgezeichnet. Im Herbst 2025 gewannen wir den IMST-Award. Außerdem wurden wir erneut mit dem MINTGütesiegel, Young Science Gütesiegel für Forschungspartnerschulen und dem Expert+ Siegel (Gold) belohnt. Die Schule verfügt über eine gute technische Ausstattung, bereits ab der 1. Schulstufe findet digitales Lernen in allen Unterrichtsgegenständen statt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf forschendem und handlungsorientiertem Lernen. Am Schulstandort gibt es das Angebot einer „Digitalen Werkstatt“, in der die Kinder in geblocktem Projektunterricht ihre technischen Fähigkeiten vertiefen können und problemlösend selbstständig lernen.

← Podcast-Aufnahme

Dipl. Päd. Alice Hartl Direktorin

Dipl. Päd. Melanie Neßlböck, BEd, MEd.

Autorinnen des Textes sind Melanie Neßlböck und VL Alice Hartl

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Herzensbildung für mehr Empathie, Achtsamkeit und Rücksicht

↑ 3D-Druck Österreich

Die ganzheitliche Entwicklung der Kinder steht im schulautonomen Fach „Herzensbildung“ im Fokus und zielt darauf ab, Werte wie Empathie, Achtsamkeit und Rücksichtnahme im Alltag zu verankern. Zusätzlich startet die Schulgemeinschaft wöchentlich in einen gemeinsamen Wochenanfangskreis und setzt Ziele zur Weiterentwicklung. Im WAK wird das „Motto der Woche“ erarbeitet und gezielt verfolgt. Am Ende der Woche wird gemeinsam im Klassenrat reflektiert. Dies lässt die Kinder nicht nur fachlich, sondern vor allem persönlich wachsen. Im täglich geführten Logbuch arbeiten die Kinder an ihren persönlichen Zielen und entwickeln sich kontinuierlich, begleitet durch die Eltern,

Foto: BKA / Valentin Brauneis

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↑ Verleihung Lesegütesiegel: 18. Juni 2026, Verleihung des bundesweiten Lesegütesiegels in Wien („Lesen. Deine Superkraft“) durch Bildungsminister Christoph Wiederkehr und Sektionschefin im Bildungsministerium Doris Wagner (v.l. BM Christoph Wiederkehr, Dir. Alice Hartl, Andrea Richtsfeld (L), Melanie Neßlböck (L), Sektionschefin Doris Wagner)

Buddys aus höheren Klassenstufen oder Klassenkamerad:innen und Pädagog:innen, weiter.

Seit drei Jahren ist VS Lembach Ackerschule und Teil der Gemüseackerdemie

↑ Friedenstauben

Das Programm gliedert sich in die Vorbereitung des schuleigenen Ackers, dem Pflanzen, Pflegen und Ernten in der Ackerzeit und der Vermarktung, Einwinterung und Reflexion. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Selbstwirksamkeit durch Ernteerfolge, soziale Kooperation im Team und dem Lernen nachhaltiger Konsumweisen. Unsere Schüler:innen beginnen immer mehr sich für die Natur und Umwelt zu interessieren und fertigten Kartoffelpyramiden und eine Insektentankstelle, züchteten Schmetterlinge, kümmerten sich liebevoll um ihre Wurmkiste, zupften Unkraut und ernteten am Gemüseacker.

↑ Weihnachtsaufführung

← Luftballonstart

↑ Lego

↑ Übernachtung WM

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Die Schule hält das „Sportgütesiegel in Gold“ und „Bewegte Schule“. Mit dem externen Bewegungscoach und der zusätzlichen Unterrichtsstunde Sport spielt Bewegung eine wesentliche Rolle. Bewegte „Exercise Snackes“ werden in den Unterricht eingebaut und sorgen so für Abwechslung, erhöhen die Konzentrationsfähigkeit der Kinder und münden schließlich in erfolgreichem Lernen. Während des Schuljahres finden zusätzlich mehrere Schwimmtage und zwei Schitage für die ganze Schule statt. •

↑ Video: Einblick in die „Digitale Werkstatt“

↑ 6 Podcast-Folgen zum Thema „Mut und Frieden“


Foto: OeAD/APA-Fotoservice / Martin Hörmandinger Foto: Gemeinde Lembach i. M.

↑ Verleihung YoungScience Gütesiegel: 8. Juni 2026, Verleihung im Education Lab in Wien durch Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner und OeADGeschäftsführer Jakob Calice (v.l. Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, Jasmin Mayrhofer (L), Dir. Alice Hartl, Melanie Neßlböck (L), OeAD-Geschäftsführer Jakob Calice)

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↑ LandLaut Marktfest in Lembach zum „400 Jahre Bauernkrieg“ Gedenkjahr: Auftritt der Kinder der VS Lembach am 20. Juni 2026

Highlights aus dem vergangenen Jahr … Teilnahme bei der ersten Staffel aus „ORF sucht die Superklasse 2025“. In der Kinder-Spielshow traten unsere Viertklässler gegen Viertklässler aus dem Salzkammergut an und mussten in mehreren Runden Wissen, Geschicklichkeit und Kreativität zeigen. Moderiert wurde die Sendung von Fanny Stapf und Stefan Gruber und gedreht wurde in unserem Turnsaal in der Dorfner Halle. Gewinn des IMST-Awards – Ehrung im Bildungsministerium Wien IMST steht kurz für „Innovationen Machen Schulen Top“ und wir konnten in der Kategorie „1 .– 4. Schulstufe“ mit unserem Unterrichtsprojekt der „Digitalen Werkstatt“ gewinnen und € 1.000,- Preisgeld abräumen. Die Fachjury war sich einig, dass unser Projektunterricht die Kinder begeistert und Neugierde und Entdeckergeist weckt! Verleihung des bundesweiten Lesegütesiegels durch Bildungsminister Christoph Wiederkehr Lesen ist eine zentrale Schlüsselkompetenz für erfolgreiches Lernen und die Grundlage für selbstbestimmte Bildung. Deshalb haben wir bereits seit einigen Jahren ein gutes Netzwerk von externen Lesepaten aus der Gemeinde, die uns täglich in der Schule unter-

stützen. Die zahlreichen Leseprojekte überzeugten auch die Fachjury und motivieren uns auf unserem Weg. Weihnachtsmusical „Wie der kleine Fuchs das Christkind sucht“ Gemeinsam wurde das Bilderbuch zum Leben erweckt und die Kinder schlüpften in ihre Rollen, erzählten die berührende Geschichte, sorgten für eine liebevoll gestaltete Kulisse, musizierten und begeisterten das Publikum. Auszeichung mit dem Young Science Gütesiegel durch Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner Wir pflegen gute Forschungspartnerschaften (JKU, PH OÖ, Universität Klagenfurt) und versuchen Wissenschaft und Forschung in den Schulalltag zu integrieren. In diesem Schuljahr legten wir Schwerpunkt auf die Integration von 3D Druck in den Unterricht und entwickelten Österreich-Puzzles, Insekten-Tankstellen, Schlüsselanhänger, Keksausstecher und Knobelspiele. AUVA-Radworkshop Wenn eine ganze Schule gemeinsam Rad fährt, ist das ein besonderes Highlight. Wir setzten uns gemeinsam mit den Eltern für ein sicheres Radfahren ein. Parcours warteten auf die Kinder und sorgten für eine

bleibende Erinnerung. So tauschten unsere Schüler:innen kurzerhand die Schulbank mit dem Radsattel, denn nur wer sein Fahrrad im Griff hat, fährt sicher – Kinderlachen vorprogrammiert! Soziales Engagement – „Mut zum Frieden“ 1626 – vor 400 Jahren – begann in Lembach der Bauernkrieg mit einem Aufstand, der bald das ganze Land erfasste. Deshalb setzten wir im Gedenkjahr 2026 zahlreiche Zeichen der Friedensarbeit und kreierten unter anderem einen eigenen Podcast unter dem Schwerpunktthema „Mut zum Frieden“, fertigten gemeinsam mit fleißigen Gemeindemitgliedern unglaubliche 500 Bommel für eine besondere Friedensblumenwiese, arbeiteten mit der mobilen Museumsbox und besuchten das Schlossmuseum. Ein Highlight war auch unser Auftritt am LandLaut Marktfest mit Luftballonstart. WM-Fußball-Übernachtung in der Schule Gemeinsam erlebten wir einen spannenden Abend. Ausgestattet mit Snacks und Schlafsäcken verfolgten wir das Spiel „Spanien gegen Österreich“ auf großer Leinwand. Die Stimmung war mitreißend!

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Demokratiewerkstatt

Werkstatt für Demokratie begeistert Jugendliche im Oö. Landtag Jahr für Jahr

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emokratie hautnah erleben und politische Entscheidungsprozesse besser verstehen – das ermöglicht die „Werkstatt für Demokratie Oberösterreich“, die vom Oö. Landtag seit Jahren erfolgreich angeboten wird. Ziel ist es, das Bewusstsein junger Menschen für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu stärken und ihnen die Grundlagen des demokratischen Zusammenlebens auf anschauliche Weise näherzubringen.

Praxisnaher Einblick Im Rahmen der Workshops erhalten Schüler:innen der Unterstufen einen praxisnahen Einblick in die Arbeit des Oö. Landtags. Sie setzen sich aktiv mit politischen Abläufen auseinander und erleben, wie demokratische Entscheidungen entstehen. Ein besonderer Programmpunkt ist der direkte Austausch mit Abgeordneten, die den Jugendlichen für Gespräche und Interviews zur Verfügung stehen und Fragen aus erster Hand beant-

worten. Gleichzeitig unterstützt das Angebot Pädagog:innen dabei, politische Bildung lebendig und greifbar zu vermitteln. Aufgrund des großen Interesses sind die Plätze für die „Werkstatt für Demokratie“ jedes Jahr sehr rasch

vergeben. Insgesamt können jeweils 18 Schulklassen mit bis zu 30 Schüler:innen teilnehmen. Der Termin für die nächste Werkstatt für Demokratie steht bereits fest: Von 1. bis 5. Februar 2027 wird das erfolgreiche Bildungsangebot erneut im Linzer Landhaus durchgeführt. Interessierte Schulen sollten den Anmeldezeitraum daher im Auge behalten. •

Foto: Land OÖ/Margot Haag

Rückfragen & Kontakt Daniela Gruber, BA Büro 1. LT-Präs. Hiegelsberger Telefon: +43 732 77 20-111 58 E-Mail: daniela.gruber@ooe.gv.at

← Schüler:innen der TNMS Eferding Nord bei der Werkstatt für Demokratie im Landhaus mit Landtagspräsident Max Hiegelsberger

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CLV-Golfturnier

Das CLV-Golfturnier inkl. Gästeklasse

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in „heißer“ Tag voller Highlights – 33° im Schatten, 33 Golfer:innen, 33 Preise, 33 Liter Wasser zum Trinken! Am Samstag, 27. Juni 2026 waren alle Golfer:innen beim CLV-Golfturnier wahre Held:innen! Die Lehrer:innen-Landesmeistertitel holten sich Cornelia Höckner & Philip Pauer. In der Gästeklasse erspielten sich Robert Fuchs den Bruttosieg, Robert Platzer und Rudolf Krenner die Nettosiege!

Dank dem Autohaus LEEB wurde für ein HOLE IN ONE auf Tee 18 ein Auto, der Fiat Topolino, zur Verfügung gestellt. Leider konnte heute keiner der Teilnehmer:innen mit dem ultrakompakten, vollelektrischen Leichtkraftfahrzeug nach Hause fahren. Vielen Dank an Wolfgang Baumgartner, der wirklich für alle Teilnehmer:innen einen Preis hatte und allen einen großartigen, heißen Golftag im Golfclub Maria Theresia organisierte. Wir freuen uns schon auf das nächste CLV-Turnier am 5. Juni 2027! •

↑ Sitzprobe im Topolino

↑ Alle Sieger Netto und Brutto und jene von der Scorekarten-Verlosung

↑ von links: Martin Rudelstorfer, Jedinger Franz, Cornelia Höckner, Robert Platzer, Breuer Thomas, Jan-Paul Wiesinger, Oliver Stibal, Renate Oberndorfer, Walter Kreuzwieser

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Adventsingen / Todesfälle / Werbung

Bachl Chor Adventsingen 5. Dezember 2026, 15.00 Uhr Brucknerhaus, Linz, Großer Saal „A Liacht, des uns Friedn schenkt“ Klänge, Harmonien, Melodien, Worte und Stimmungen, die berühren und Herzen zu öffnen vermögen ... das bietet der Bachl Chor auch heuer wieder – 50 Jahre nach dem ersten Adventsingen im Brucknerhaus. Auch wenn sich die Zeiten ändern, gibt es Dinge, die haben Bestand, wie die Sehnsucht nach dem Schönen, dem Wohltuenden, dem Heimeligen. Seit 1976 lädt der Bachl Chor zu einem Adventprogramm, das ein Innehalten in der Weihnachtszeit ermöglichen soll. Mit dem bewährten Wechselspiel aus traditioneller Chormusik, virtuosen Instrumentalstücken, heiter-besinnlichen Texten und dem bezaubernden Hirtenspiel möchte der Bachl Chor sein Publikum wieder mitnehmen auf den Weg in Richtung Weihnachtsfest.

Liebe Leser:innen des Schulblattes! Wir bieten allen Kolleg:innen eine 10% Ermäßigung mit dem Code clv-jubel26 an der Brucknerhauskassa, bei der Telefonbuchung (0732 775230) oder Online (www.brucknerhaus.at).

Mitwirkende: • Bachl Chor • Wendelstein Musi / Stubnmusi • D´Hoamatlandla / Weisenbläser • Duo Scheck / Saitenmusi • Werner Karlinger / Harfe • Klaus Oberleitner / Orgel • VS Alberndorf / Weihnachtsschauspiel • Gerti Rosenfellner / Sprecherin • Nicole Wegerer-Jeschke / Regie • Christian Schmidbauer / Gesamtleitung

Wir gedenken unserer Toten OSR VD i.R. Ludmilla Paule, 4283 Bad Zell HL i.R. Klaus Auzinger, 4190 Bad Leonfelden VD i.R. Irmgard Hofmann, 4720 Kallham Kindergartenpäd. i.R. Eleonora Forster, 4490 St. Florian HOL i.R. Katharina Maurer, 5280 Braunau

Dir. em. Pädak HR Mag. Dr. Siegfried Wlasaty, 4161 Ulrichsberg SR OLMS i.R. Christian Duft, 5270 Mauerkirchen OLMS i.R. Bernhard Denk, 4085 Waldkirchen VOL i.R. Michael Rosenberger, 4614 Marchtrenk

VOL i.R. Elisabeth Weyermayer, 4813 Altmünster BEd Johanna Haslehner, 4791 Rainbach OSR HD i.R. Helmut Böhm, 4873 Frankenburg VOL i.R. Gertrud Moser, 4673 Gaspoltshofen

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Ehrungen

Hohe Auszeichnungen

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arianne Leithgöb und Wolfgang Baumgartner wurden von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer mit Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich ausgezeichnet.

↑ Zahlreiche Ehrengäste gratulierten zur Verleihung der goldenen Verdienstzeichen

← Marianne Leithgöb und LH Mag. Thomas Stelzer

Wolfgang Baumgartner kennen wir als eine der prägenden Persönlichkeiten der Lehrer:innenvertretung im Bezirk Vöcklabruck. Über nahezu drei Jahrzehnte hat er die Interessen der Pflichtschullehrer:innen auf Bezirks- und Landesebene maßgeblich mitgestaltet und stand dabei stets für eine Personalvertretung mit „Handschlagqualität“. Der CLV-OÖ gratuliert sehr herzlich!

Fotos: Peter C. Mayr

Marianne Leithgöb kennen wir als eine Persönlichkeit, die im CLV stets ein „Zuhause“ gefunden hat und dieses Gefühl immer wieder an andere weitergibt. Seit den 60erJahren ist sie in verschiedenen Funktionen für den CLV aktiv. Ihr Lebensweg zeigt eindrucksvoll: Engagement kennt kein Alter. ← Wolfgang Baumgartner und LH Mag. Thomas Stelzer

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Personalia

HR Dr. Siegfried Wlasaty Direktor der Pädagogischen Akademie 1989 bis 1999 Ein großartiger Mensch und Pädagoge ist von uns gegangen! Nach dem erfolgreichen Abschluss des Lehramtsstudiums für Deutsch und Geschichte 1963 und dem Doktorat in Germanistik 1964 begann Dr. Wlasaty seine Lehrtätigkeit am Bischöflichen Musisch-Pädagogischen Realgymnasium in Linz, wo er sich sehr rasch als bei den Schülern beliebter und fachlich kompetenter Lehrer einen guten Ruf erwarb, der im Herbst 1970 zur Mitverwendung an die noch junge Pädagogische Akademie führte. 1977 wurde er dann Stammlehrer und begeisterte Generationen von Studierenden mit seinem exzellenten Deutschunterricht: Noch heute erzählen ehemalige Studierende von seinen spannenden Unterrichtsstunden! Siegfried Wlasaty hat das gelebt, was wir später als Leitspruch unserer Hochschule gewählt haben: „Die Menschen stärken und die Sachen klären!“ Zusätzlich zur Lehrtätigkeit an der Akademie war er gefragter Fortbildner, leitete die Arbeitsgruppe der Germanisten Oberösterreichs, war Mitglied der Prüfungskommission für das Pflichtschullehramt und auch Mitglied der Kommission für Kinder- und Jugendliteratur beim Unterrichtsministerium. Am 13. Oktober 1989 wurde er mit der Leitung der Pädagogischen Akademie betraut und wirkte als Direktor 10 Jahre. Am

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12. Februar 1996 wurde Professor Dr. Wlasaty zum Hofrat ernannt. Die Jahre als Direktor waren mehr als ausgefüllt: Neben der Leitung des Studienbetriebs hatte er umfangreiche Bautätigkeiten (z. B. Totalrenovierung der Übungshauptschule) zu managen, was viel Stressbewältigung erforderte. Sehr bald wurde er in der Leitungskonferenz (später Bundesleitungskonferenz genannt) der Pädagogischen Akademien Vorsitzender und konnte sehr wesentlich an der nicht einfachen Weiterentwicklung der Akademien mitwirken. In seiner Sitzungsführung wurde eine seiner großen menschlichen Qualitäten besonders tragend, der bedachtsame, sehr wertschätzende Umgang mit den Kolleg:innen, sowie auch mit dem Ministerium. Diese sehr wertschätzende Besonnenheit hat auch die Zusammenarbeit mit mir getragen: Zehn Jahre haben wir gemeinsam die Pädagogische Akademie geführt, die Betonung des Gemeinsamen war Siegfried Wlasaty ein Anliegen! Wir hatten diese lange Zeit keinen Konflikt, was auch damit zu tun hatte, dass er tolerant meine manchmal emotionalen Aktionen mit Bedachtsamkeit beantwortete. Besonders erwähnenswert ist, dass er trotz einer schweren Erkrankung (Dialyse vom Beginn seiner Zeit als Direktor) mit gro-

ßer Pflichterfüllung und hohem Engagement seine vielfältigen Aufgaben bewältigt hat. Geholfen haben ihm dabei seine tiefe Gläubigkeit und seine bewundernswert disziplinierte Lebensführung. Offizielle Anerkennung seiner Leistungen wurden ihm durch Ehrenzeichen des Bundes, des Landes und der Diözese zuteil. Sie hat sich Direktor Wlasaty wahrlich verdient! Direktor HR Dr. Siegfried Wlasaty hat den Rat von Khalil Gibran an die Lehrenden vollinhaltlich und mit großer Überzeugung realisiert: „Wenn jemand beabsichtigt, ein Lehrer für die Menschheit zu werden, so sollte er bei sich selbst beginnen. Er sollte zuerst durch sein Beispiel lehren und dann erst durch sein Wort. Denn wer sich selbst erzieht und sich selbst zum Besseren verändert, verdient unsere Hochachtung und unseren Respekt mehr als jemand, der andere belehrt und zum Besseren bekehren will“. Siegfried Wlasaty hat in überzeugender Weise durch sein Beispiel und auch durch sein Wort gewirkt und damit für viele Menschen ein Vorbild gelebt. Die Pädagogische Akademie verdankt ihm sehr viel! Prof. Dr. Hans Schachl Emeritierter Rektor der Pädagogischen Hochschule


REISEN 2027 Semesterferien

Osterferien

14. - 20. Februar 2027

20. - 25. März 2027

Madeira (Blumeninsel) mit Petra Praschesaits Details: Elke Suarez, suarez@moser.at

Barcelona - Katalonien mit Alois Prinzensteiner Details: Carmen Dienstl, dienstl@moser.at

Osterferien 20. - 25. März 2027

Andalusien mit Wolfgang Baumgartner Details: Carmen Dienstl, dienstl@moser.at

24. April - 1. Mai 2027

Radreise Provence mit Johanna Müller Details: j.mueller@eduhi.at

Sommerferien 29. Mai - 6. Juni 2027

Bulgarien (Kultur und Wandern) mit Johanna Müller Details: j.mueller@eduhi.at

Ende Juli/Anfang August 2027

Große Chinareise mit Alois Prinzensteiner

Details: Simone Katzensteiner, katzensteiner@moser.at

Herbstferien Anfang/Mitte Oktober 2027

Ägypten (Kairo, Pyramiden, Nil, Neues Museum) mit Walter Wernhart Details: w.wernhart@eduhi.at

Oktober 2027

Wüstenerlebnis Tunesien mit Alois Prinzensteiner Details: Carina Aigenbauer, c.aigenbauer@moser.at

4010 Linz, Graben 18 Tel. 0732 / 2240, office@moser.at WWW.MOSER.AT/LEHRERREISEN


Österreichische Post AG – SM 02Z033370 S Christlicher Lehrerverein für Oberösterreich, Stifterstraße 23, 4020 Linz

Kompass

Seminarprogramm 2026/27 590

07.09.2026

Mit Herbst und Pranger sportlich & gesund ins neue Schuljahr (9:00 – 10:45 Uhr)

591

07.09.2026

Mit Herbst und Pranger sportlich & gesund ins neue Schuljahr (11:00 – 12:45 Uhr)

592

07.09.2026

Mit Herbst und Pranger sportlich & gesund ins neue Schuljahr (14:00 – 15:45 Uhr)

593

07.09.2026

Mit Herbst und Pranger sportlich & gesund ins neue Schuljahr (16:00 – 17:45 Uhr)

594

02.10.2026

Crimetime Altstadt – Auf den Spuren realer Verbrechen in Linz

595

07.10.2026

Bridgekurs für Anfänger

596

10.10.2026

e*SA für Junglehrer:innen und Klassenvorstände

597

16.10.2026

Von feinen Damen und starken Frauen

598

06.11.2026

KI in der Schulorganisation – effizient und innovativ nutzen

599

20.11.2026

Backen im Atelier „Brot und Gebäck“

600

15.01.2027

KI in der Schulorganisation – effizient und innovativ nutzen

601

22. bis 23.01.2027

Schul- und Dienstrecht für Pflichtschullehrer:innen und Schulleiter:innen

602

22. bis 23.01.2027

Langlaufen für Genießer:innen

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30.01.2027

Erste-Hilfe-Kurs

604

26. bis 27.02.2027

Schwierige Gespräche erfolgreich meistern

605

12.03.2027

Brioche flechten für Ostern (Osternesterl, Herzen, Osterhasen)

606

09.04.2027

Mythen & Symbole – Die verborgenen Botschaften von Linz

607

10.04.2027

KI im Klassenzimmer – Digitale Assistenten für einen smarten Schulalltag

608

10.04.2027

Workshop iPhone: Fotografie und Videos erstellen mit dem iPhone

609

10.04.2027

Lifestyle & Ernährung – Bedeutung für den Alltag

610

16.04.2027

Klassische, internationale Cocktails

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16. bis 17.04.2027

Die Schule als „Tatort“ – Prävention und Strategien im Umgang mit Gewalt

612

17.04.2027

KI in der Schule – Intensivkurs aufbauend auf Bezirksseminare

613

24.04.2027

Mural Harbor – Graffitis – Hafencity mit dem Segway

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04. bis 05.06.2027 Erlebnis-MTB-Touren im Oberen Mühlviertel – Grenzgebiet (A/D/CZ)

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25. bis 26.06.2027

Unsere Kraft: Service, der dich weiterbringt. www.clv.at

Aus der Praxis: Tipps für neue Leiter:innen

hier gehts direkt zur Seminaranmeldung

clv.ooe clvOberoesterreich


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