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Momente Spuren im Sand – eine Reise in ein Land mit Gegensätzen, eine Reise, die wie viele andere, den persönlichen Horizont erweitert SEPTEMBER 2026 Information der Sektion Pensionist:innen im Christlichen Lehrervereins Oberösterreich


Editorial

Vom „Lehrersein“ in früherer Zeit bis zur Pensionsanpassung 2027

Walter Wernhart Landesobmann der CLV-Pensionist:innen

Marianne Leithgöb Landesobfrau der CLV-Pensionist:innen

Inhalt

„Was macht ein Wüstenbild am Titelblatt der MOMENTE im Herbst?“, werden Sie sich jetzt wahrscheinlich fragen. Es ist keinesfalls angesichts der Hitzewellen und Dürre im vergangenen Sommer als bedrohliches Zukunftsszenario gedacht. Nein, dieses Foto wurde im November des Vorjahres in Saudi-Arabien aufgenommen und soll auf den Bericht im Blattinneren über die Reise in ein Land voller Überraschungen, mit anderer Kultur sowie mit Gegensätzen hinweisen. Leider ist dieses durchaus interessante Land zur Zeit kaum zu bereisen, weil in dieser Region ein unnötiger Krieg angezettelt worden ist. Dass unsere Pensionen endlich wieder einmal eine Wertsicherung erfahren, wird zwar von politischer Seite wage behauptet, fix ist aber nix! Eine Einschätzung dazu lesen Sie am Anfang dieser MOMENTE. Allerdings gibt es zumindest vom Bundesverwaltungsgericht ein Erkenntnis, wonach die Pensionsanpassung rückwirkend für 2019 als mittelbare Diskriminierung festgestellt wird. Eine GÖD-Info gibt dazu näher Auskunft, diese finden Sie auch in diesen MOMENTEN, ebenso einen Musterantrag auf höhere Pensionsanpassung.

3 Fast alle Pensionen steigen gleich 4 Lehrersein in früheren Zeiten –

Zwei Rückblicke wollen wir Ihnen auch dies Mal nicht vorenthalten: So hat uns HD SR Josef Kurz dankenswerterweise einen Bericht zukommen lassen, in dem er über das Lehrersein in früheren Zeiten am Beispiel seines Urgroßvaters schreibt und dazu noch auf eine Verwandtschaft zu Anton Bruckner Bezug nimmt. Um die praxisnahe Umsetzung des Sexualkundeunterrichts vor 50 Jahren geht es im zweiten Rückblick. Darüber sind wir in den Schulblättern vom September 1976 fündig geworden. Wie die Namen der Wochentage entstanden sind, mag durchaus bekannt sein, dennoch soll dank eines profunden Artikels aus der Tageszeitung „Die Presse“ genauer darauf eingegangen werden. Unsere Bezirksvertreter:innen aus Grieskirchen haben den aus dem ORF bekannten Journalisten Fritz Dittlbacher zu einer Lesung aus einem seiner Bücher eingeladen: Eine überaus gelungene Veranstaltung, die mit historischen Fakten und Humor begeisterte. Ein unglücklicher Sager von Bundeskanzler Christian Stocker führte zu großer Empörung. Zu recht oder ein unnötiges Sommertheater? Dieser Mix an Artikeln möge Ihr Interesse an dieser Ausgabe der MOMENTE wecken.

12 Pensionsanpassung 2019 – Bundesverwaltungsgericht stellt mittelbare Diskriminierung fest!

ein ungewöhnliches Lebensbild

7 Buchvorstellung: Birgit Birnbacher 8 Woher haben die Wochentage

14 Rückblick 16 Saudi-Arabien – ein Land voller Überraschungen

ihre Namen?

9 Buchvorstellung: Fritz Dittlbacher 11 So ein Sommertheater!

18 Bezirk Grieskirchen: Geschichten aus der Geschichte

20 Gehirnjogging

Impressum Medieninhaber und Herausgeber: Christlicher Lehrerverein für Oberösterreich (CLV), Stifterstraße 23, 4020 Linz; E-Mail: office@clv.at; Schriftleiter und verantwortlicher Redakteur: Walter Wernhart; Redaktion: Peter Baumgarten, Johanna Müller; Erscheinungsort: Linz, Verlagspostamt 4020 Linz, P.b.b.; Offenlegung lt.§ 25 Mediengesetz: Die grundlegende Richtung von „Momente“ ergibt sich aus den Satzungen des Christlichen Lehrervereins; Gestaltung: MAGIC Werbeagentur, Kirchberg-Thening; Druck: Druckerei Haider, Schönau i. M.

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Pension

Fast alle Pensionen steigen gleich Die Regierung hat sich geeinigt, wie sie bei den Pensionen kürzen will: Die Pensionsanpassung für 2027 beträgt 2,95 Prozent – also einiges unter der Inflationsrate. Nur Mindestpensionist:innen steigen mit dem vollen Inflationsausgleich von 3,3 % besser aus.

N

Geringe Pensionsanpassung wird mitgeschleppt Nochmals möchte ich besonders darauf hinweisen, dass jede/jeder einzelne von uns Pensionistinnen und Pensionisten diese unter der Inflationsrate bewertete Pensionsanpassung Jahr für Jahr – also lebenslang – mitschleppt und das kumulierend. Daraus ergibt sich eine beachtliche Summe an Verlusten! Für 2027 ist allerdings (fast) keine Staffelung wie für 2026 vorgenommen worden, nur ab einer Bruttopension von 6.930 Euro gibt es einen Fixbetrag von monatlich 204,44 Euro. Die im Vorjahr für 2026 beschlossene Staffelung stieß sogar auf Kritik in der Regierung: Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger etwa warnte davor, das Versicherungsprinzip damit

» Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden. « Franz Kafka

Foto: Photographee.eu / stock.adobe.com

ach der Pensionsanpassung für 2026 wurde auch dieses Mal wieder in die gesetzliche Inflationsanpassung durch die Bundesregierung eingegriffen. Sprich: Man will weiter bei den Pensionist:innen sparen, indem diese Zuwächse nicht in voller Höhe der Inflationsrate von 3,3 Prozent vorgenommen werden. Wieder einmal tragen also wir Pensionist:innen im Jahr 2027 mit einer halben Milliarde Euro zur Budgetsanierung bei, wobei die Gründe der Budgetmisere ganz woanders zu suchen sind. Das großmundige Zitat vom damaligen Kanzler Kurz „Koste es, was es wolle“, sei in Erinnerung gerufen.

auszuhöhlen. Auch Finanzstaatssekretärin Barbara Eiblinger-Miedl von der ÖVP erklärte in einem „Presse“-Interview, dass es kein „Dauerzustand“ sein dürfe, die Unterschiede in den Pensionserhöhungen durch politische Eingriffe abzuschleifen. Und genau davor haben wir immer wieder gewarnt, denn würde dies zur Methode werden, ist die totale Abflachung aller Pensionen nur mehr eine Frage der Zeit. Und dieses Damoklesschwert brauchen wir absolut NICHT!

Kaufkraftverlust wir proloniert „Die Entscheidung der Koalition bricht mit dem Versicherungsprinzip und schwächt die Kaufkraft der älteren Generation“, erklärten die Bundesobfrau des ÖVP Seniorenbundes Ingrid Korosec und Birgit Gerstorfer vom SPÖ Pensionistenverband in einer gemeinsamen Aussendung. „Denn auch wenn mittlere Pensionen diesmal keine Deckelung bekommen, liegt die Anpassung mit 2,95 Prozent unter der Inflationsrate, während die Preise bei Wohnen, Energie und Lebensmitteln weiter steigen!“ Walter Wernhart

» Die Entscheidung der Koalition bricht mit dem Versicherungsprinzip und schwächt die Kaufkraft der älteren Generation. «

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Aus früheren Zeiten

Lehrersein in früheren Zeiten – ein ungewöhnliches Lebensbild Sind Sie jemals in Oberösterreich einem Lehrer begegnet, der neben seinem Beruf nicht nur komponierte, Orgel spielte und sich als Mesnergehilfe einbrachte, sondern auch Seidenraupen züchtete?

U

m ehrlich zu sein, habe ich diesen ungewöhnlichen Menschen leider nicht persönlich gekannt, denn es handelt sich um meinen Urgroßvater Johann Evangelist Bruckner. Im Zuge meiner Ahnenforschung konnte ich aber einiges über ihn herausfinden. Alles begann damit, dass ich nach dem Antreten meines Ruhestandes die Erzählungen einiger Verwandten, Anton Bruckner sei ein Vorfahre mütterlicherseits, verifizieren wollte. Tatsächlich konnte ich die Ahnenlinie weit zurückverfolgen und die Verbindung zu Anton Bruckner aufzeigen. Dabei erfuhr ich Einzelheiten ↑ Johann Evangelist Bruckner über unterschiedliche Personen und Persönlichkeiten aus meiner Ahnengeschichte und hielt das Erforschte schriftlich fest, um es an meine Töchter weiterzugeben. Seither ist das Leben meines Urgroßvaters immer wieder familiäres Gesprächsthema.

» Tatsächlich konnte ich die Ahnenlinie weit zurückverfolgen und die Verbindung zu Anton Bruckner aufzeigen. «

Johann Evangelist Pruckner, mein Urgroßvater Johann Evangelist Pruckner (fallweise wurde er auch als Bruckner namentlich erwähnt, die Schreibweise des Namens wechselte), geboren am 10. Dezember 1813 in Kaplitz, war das zweite Kind des Schneidermeisters Markus und seiner Frau Maria Anna. Im Herbst 1820 begann seine Schullaufbahn in Kaplitz an der Volksschule, die dank der Tätigkeit des Reformpädagogen Ferdinand Kindermann in dieser Zeit vorzüglich geführt wurde. Zeugnisse des jungen Johann Evangelist sind nicht erhalten, bekannt ist aber, dass er neben anderen Unter-

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richtsfächern eine gute Musikausbildung bekam.

Ein Verwandter von Anton Bruckner

HD SR Josef Kurz

Das Verwandtschaftsverhältnis zum berühmten Komponisten Anton Bruckner besteht darin, dass Josef Pruckner (geb. 1715), der Urgroßvater des Komponisten Anton Bruckner, ein Bruder von Mathias Pruck(h)ner (geb. 1686) war, von dem Johann Evangelist abstammt. Mathias Pruckner junior, geb. 1757, der Großvater von Johann Evangelist und Josef Bruckner junior, geb. 1749, der Großvater von Anton Bruckner, wuchsen nur drei Kilometer entfernt in der gleichen Pfarre auf. Josef lernte zuerst das Binderhandwerk und bereitete sich dann in Linz auf den Lehrerberuf vor. Er war zehn Jahre lang an verschiedenen Orten als Lehrgehilfe tätig und wurde dann Schulmeister in Ansfelden. Mathias Pruckner erlernte das Schneiderhandwerk und zog nach Kaplitz. Sein Sohn, Markus Pruckner, ebenfalls Schneider, vermählte sich jung. Sein Verwandter Josef Bruckner war damals mit 62 Jahren noch immer angesehener Schulmeister in Ansfelden. Dessen Sohn, Anton Bruckner (Vater des Komponisten), wurde wieder Lehrer, zuerst als Schulgehilfe, dann ebenfalls als Schulmeister. Es ist denkbar, dass die Lehrerverwandtschaft ausschlaggebend dafür war, dass auch Johann Evangelist die Lehrerlaufbahn einschlug. Er wurde in Krumau zum Schulgehilfen ausgebildet.

Johann Evangelist wird Lehrer In seinem sehr guten Präparandenzeugnis findet sich der Vermerk: „Kann als Lehrgehilfe gebraucht werden.“ Das Jahr 1833 war für die Brucknerfamilien bedeutsam: Komponist Anton Bruckner wurde gefirmt und Johann Evangelist wandte sich an das


Aus früheren Zeiten

Stift St. Florian und bekam seine erste Anstellung in St. Peter am Wimberg. Diese Pfarre gehörte (wie viele andere) zum Stift St. Florian. Die Anreise von Kaplitz zu seinem ersten Dienstposten wurde Johann Evangelist durch die neue Pferdeeisenbahn bis Linz sicher erleichtert. Von Linz in das Mühlviertel verkehrten regelmäßig Botenfuhrwerke, die auch Passagiere mitnahmen. Den restlichen Weg musste der junge Schulgehilfe zu Fuß bewältigen. Zeugnisse belegen, dass Johann Evangelist „ganz allein den Unterricht in der ersten Klasse mit so großem Eifer und Geschicklichkeit und so günstigem Erfolge besorgt hat, daß (!) diese Klasse bei den jährlichen Schulvisitationen und auch jederzeit während des Jahres in bestem Zustand zu finden war.“ Von seinem damaligen Schulmeister Joseph Wiesmayr wurde hervorgehoben, dass sich Johann Evangelist durch seinen Eifer für weitere Ausbildung, durch musterhaften Lebenswandel, ausgezeichnete Gutmütigkeit und Dienstfertigkeit die Achtung der Vorgesetzten erworben hat. Im Juni 1837 starb Anton Bruckner, der Schulmeister von Ansfelden noch vor Vollendung seines 46. Lebensjahres. Sein ältester Sohn Anton (später weltberühmter Komponist) half seinem Vater in der Schulstube und an der Orgel aus. Nach dem Tod von Vater Bruckner ermöglichte Prälat Michael Arneth, dass der 13-jährige Anton als Sängerknabe in das Stift St. Florian kommen konnte. Mit den übrigen Kindern zog die Witwe nach Ebelsberg.

Ein neuer Lebensabschnitt Das Jahr 1837 brachte auch für Johann Evangelist Veränderung. Er musste wieder nach Linz, um in der Präparandie am Hofberg 82 zur Lehrbefähigungsprüfung anzutreten, die er recht gut bestand. Johann Evangelist Pruckner, dessen Nachname im Katalog zum ersten Mal mit „B“ geschrieben wird, ist nun Unterlehrer mit der Berechtigung, selbstständig eine Schule zu führen. Zu Beginn des neuen Schuljahres erhält er ein Versetzungsdekret, denn in St. Martin / Mk. wird seine Unterstützung gebraucht. Da die Chronik erst ab 1860 angelegt wurde, finden sich keine Vermerke über die hier angestellten Unterlehrer. 1840 wurde Johann Ev. nach St. Peter am Wimberg zurückversetzt.

Bruckner ergab sich dadurch, weil der Sohn von Karl Seiberl als Sängerknabe gemeinsam mit Anton Haus und Anton Bruckner im Haus des Lehrers Bogner in St. Florian wohnte. Die drei Sängerknaben wurden von Bogner verpflegt und unterrichtet. So ergab sich eine interessante Querverbindung durch den neuen Schulleiter, der als guter Organist bekannt war. Anton trat nach seiner Sängerknabenzeit in den Präparandenkurs in Linz ein und wollte damit die Lehrertradition seiner Familie fortsetzen. Welche Kontakte in diesen Jahren zwischen Johann Evangelist und Anton bestanden, kann nicht nachgewiesen werden, die Erzählungen in der Ver↑ Maria Bruckner geb. 1867, die Großmutter des Autors wandtschaft deuten auf einen Austausch und Besuche hin. Das Jahr 1843 brachte dienstliche Neuerungen für beide Lehrer, also für Anton und Johann Evangelist. Anton wurde nach Kronstorf versetzt. Johann Ev. unterrichtete nun in St. Oswald bei Freistadt und lernte dort Aloisia, die Tochter des „Chyrurgen“ » Welche KontakMichael Kapeller, kennen und lieben. Mit dem Gete in diesen halt eines Unterlehrers war aber zunächst an eine Jahren zwiHeirat nicht zu denken. Exkurs: Das folgende Gedicht stammt vom Lehrer Franz Hölzlhuber um 1845 und schildert recht eindringlich die Not eines Schulgehilfen. A Schulg’hilf aufn Land Kann vor Hunga nöt pfausn, Es hungert’n in da Fruah, Z’Mittag und auf d’Jausn. Er woas gegn sein Hunger Koan Mittel nöt z’finden, Z’Mittag ißt a Strasand, Auf d’Nacht sauft a Tintn!

schen Johann Evangelist und Anton bestanden, kann nicht nachgewiesen werden. «

Wieder eine interessante Verbindung zum Komponisten Anton Bruckner Nach dem Tod des Schulmeisters Josef Wiesmayr kam Alois Seiberl als Nachfolger an die Schule nach St. Peter. Eine interessante Verbindung zu Anton

↑ Alte Ansichtskarte von Walding

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Aus früheren Zeiten

Die Familiengründung

» Nun war er in der Lage, als selbstständiger Schullehrer mit gesichertem Einkommen, eine Familie zu gründen, was er auch tat. «

Johann Evangelist war nicht nur als Lehrer sehr geschätzt, er war auch als ausgezeichneter Organist bekannt und hat eigene Kompositionen gewagt. 1854 wurde das Ansuchen um die Lehrerstelle an der Schule zu Berg, nahe Ansfelden positiv erledigt. Nun war er in der Lage, als selbstständiger Schullehrer mit gesichertem Einkommen, eine Familie zu gründen, was er auch tat. Er ehelichte die Tochter des bürgerlichen Wundarztes aus St. Oswald. 1855 stellte sich Nachwuchs ein, eine Tochter namens Agnes Anna Maria. Da auf eine Erhöhung des Einkommens in absehbarer Zeit keine Aussicht bestand, hielt Johann Evangelist Ausschau nach einem besser dotierten Schulposten und trat schließlich die Nachfolge des Schulmeisters Johann Kepplinger in Walding an.

Engagierte Pläne zur Schulhausgestaltung Dort setzte er sich sogleich für eine Verbesserung der angetroffenen Schulverhältnisse ein. Ein Auszug aus der Schulchronik, die Johann Evangelist vor Ort zu führen begann: „Das Lehrzimmer hat in sanitätlicher Hinsicht mehrere Gebrechen, nämlich: a. Ist die Senkgrube der Schulaborte in der Nähe des Lehrzimmers, der Mittag- und Abendsonne besonders ausgesetzt, wodurch im Sommer die üble Ausdünstung davon stark ins Lehrzimmer zieht. b. Mitten in der Rückwand verursacht die Lehrzimmerthüre einen starken Luftzug, wodurch die Schüler, da die Bänke wegen Mangel an Raum

an dieser Wand anstehen u. bis an die Thür reichen, oft über Kopfschmerzen und Rheumatismus klagen. c. Ist dieses Lehrzimmer, obwohl auf der Anhöhe liegend, besonders im Winter und Frühjahre sehr feucht. d. Ist der innere Raum desselben für die gegenwärtige Schülerzahl viel zu klein, daher die Ausdünstung zu stark und der Gesundheit der Schüler u. des Lehrers nachteilig. (Quelle: Schulchronik Walding) Statt eines Neubaues wurde aber nur eine „Verbesserung“ des bestehenden Gebäudes bewilligt.

Die Familie vergrößert sich und ein Nebenerwerb gewinnt an Bedeutung Ereignisse in der Familie meines Urgroßvaters waren nicht in der Schulchronik, wohl aber in den Pfarrbüchern vermerkt: Zu den Schwestern Agnes und Anna Magdalena, die noch in der Pfarre Ansfelden geboren worden waren, kam ein Knabe hinzu, der nach seinem Vater Johann Evangelist getauft wurde, leider aber verstarb. Ein weiteres Kind wurde auf den Namen Aloisia Theresia getauft, es verstarb, etwa zwei Jahre später kam Sohn Friedrich zur Welt. In der Schulchronik findet sich im Schuljahr 1862/63 eine ungewöhnliche Eintragung: „Auf Anregung des Hochw. Herrn Canon. U. Dechant Dr. Joh. B. Schiedermair und Herrn Landesschulrathes Adalbert Stifter begann der jeweilige Schullehrer in diesem Jahre mit der Seidenzucht unter günstigem Erfolg., lieferte dem Oberösterr. SeidenbauVerein 5 Pfund 2 Loth sehr schöne Cocons ein, und erhielt (…) in Linz die große silberne Verdienstmedaille.“ Johann Evangelist gewann weitere unterstützende Mitglieder, legte um den Schulgarten eine Maulbeerhecke an und überzeugte mehrere Grundbesitzer, Maulbeerbäume anzupflanzen. Zudem erhielten die größeren Schüler Unterricht im Seidenbau. Eine weitere Tochter namens Maria (meine spätere Großmutter) wurde dem Schulmeisterehepaar 1867 geboren. Der Schulchronik ist zu entnehmen, dass um diese Zeit eine Scharlach-Epidemie ausbrach und Aloisia, die Ehefrau meines Urgroßvaters, die damals oft mit der

← Maulbeerbaum in Walding

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Aus früheren Zeiten / Buchvorstellung

Bezeichnung „Chyrurgenstochter“ aufscheint, ihr heilkundiges Wissen, das sie vor der Ehe bei ihrem Vater erworben hatte, einsetzte.

Zusammenfassung: Weitere Details über den Schulalltag, verschiedene Statistiken und die Entwicklung des Seidenbaus sind der Schulchronik in allen Einzelheiten zu entnehmen und würden den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Mehrmals suchte ich meinen Verwandten Johann Bruckner im Altersheim Sonnenhof auf und erfuhr so manche Geschichte über dessen Großvater. Er wusste, dass die älteren Bewohner von Walding noch oft vom „Schulmeister Bruckner“ redeten. Beliebt und tüchtig soll er gewesen sein, aber auch streng, wenn es ihm erforderlich schien. Im Wirtshaus am Stammtisch war er gerne gesehen, seine übliche Zeche bestand aus einer Halben Bier und einem Stamperl Schnaps. Johann Bruckner besaß einen Zeitungsausschnitt (Mühlviertler Nachrichten vom 7. 1. 1960), in dem der Schulmeister in Zusammenhang mit den Erinnerungen der damals ältesten Bewohnerin von Walding erwähnt ist: „Der damalige Schulmeister hieß Bruckner und war mit dem großen Musiker weitschichtig verwandt“. Johann Evangelist Bruckner suchte im Dezember 1885 um Pensionierung an. Er wurde mit dem Silbernen Verdienstkreuz geehrt. Bis September 1886 musste er seinen Dienst noch ausüben, dann kam die Ablöse durch

↑ Das sogenannte

seinen Nachfolger Alexander Ulmann, Unterlehrer in Traun. Die Wohnung im Schulhaus musste geräumt werden und Johann Evangelist Bruckner zog nach Ottensheim, ins sogenannte „Kutscherstöckl“ des Schlosses Ottensheim. Am 12. November 1886 verstarb mein Urgroßvater, wie man den Eintragungen ins Sterbebuch der Pfarre Ottensheim entnehmen kann.

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HD SR Josef Kurz, geb. 1928 in Linz, unterrichtete als Lehrer und Schulleiter an der HS Rohrbach, widmete sich im Ruhestand der Ahnenforschung. Ehefrau Elfriede Kurz und die beiden Töchter Karina Weigner und Juta Tanzer waren ebenfalls im Lehrberuf tätig. Urenkel Max ist Sängerknabe in St. Florian.

Kutscherstöckl in Ottensheim

» Im Wirtshaus am Stammtisch war er gerne gesehen, seine übliche Zeche bestand aus einer Halben Bier und einem Stamperl Schnaps. «

Sie wollen uns erzählen Birgit Birnbacher-Bachmannpreisträgerin

Klappentext Oz ist anders, er hat ADHS und tut sich schwer in der Schule, aber diesmal ist ihm etwas wirklich Blödes passiert. Auf dem Heimweg wünscht er sich deshalb zumindest eine kleine Katastrophe, die seine Mutter von dem Brief der Lehrerin, den er ihr geben muss, ablenken würde. Als Oz nach Hause kommt, ist Ann – auch sie ausgestattet mit einem flirrenden Nervenkostüm – nicht wie vermutet in Zeugnis-Feierlaune, sondern es ist tatsächlich etwas passiert. Die Zilly-Oma, die in den Bergen lebt, ist weg …

Aus einem Gespräch mit Birgit Birnpacher: Ihr neuer Roman, »Sie wollen uns erzählen«, ist ein richtig

Sie wollen uns erzählen Birgit Birnbacher Paul Zsolnay Verlag, Wien 2026 224 Seiten, ISBN 978-3-552-07521-4

spannender Roman. Erst ist Anns Mutter verschwunden, dann ist ihr Sohn Oz weg … Man muss geradezu mitfiebern mit Mutter und Sohn. Wie kam es zu dieser fesselnden Geschichte? Ehrlich gesagt ist mir das einfach passiert. Ich mag es selber nicht gerne langatmig und habe den Roman aus einem starken inneren Antrieb herausgeschrieben, vielleicht ist das etwas, was man beim Lesen spürt.

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Wissenswertes

Woher haben die Wochentage ihre Namen? I

n der letzten Ausgabe der MOMENTE sind wir der Frage nachgegangen, wie die Monate zu ihren Namen gekommen sind. Dabei hat uns Sandra Schäfer die entsprechenden Antworten gegeben. Unter der Rubrik „FORSCHUNGSFRAGE“ in der Tageszeitung „Die Presse“ setzte sich Michael Loibner mit der Namensgebung bzw. Namensfindung der Wochentage auseinander. Dabei bediente er sich der Kenntnisse des Historikers von der Uni Graz, Johannes Gießauf, der die Namensgebung vom römischen Kalender sowie von den germanischen Gottheiten ausgehend erklärt: „Mittwoch ist der einzige Tag, der aus der Mythologie losgelöst wurde“.

Heißt der Freitag so, weil da viele nicht mehr gerne zur Arbeit gehen? Nein! Die Namen der Wochentage gründen vielmehr auf göttlichen Einfluss.

Bei den Römern waren die Wochentage nach Göttern benannt: etwa der „Dies solis“, der Tag des Sonnengottes Sol. „Im Deutschen wurde der Zuständigkeitsbereich des Gottes beibehalten und übersetzt, daher haben wir heute den Sonntag“, erklärt Gießauf. Auf ähnliche Weise wurde der römische „Dies lunae“, benannt nach der Mondgöttin Luna, zum „Montag“, zum Tag des Mondes. „Interessant ist es, dass der Sonntag im romanischen Sprachraum im Zuge der Christianisierung zum Tag des Herrn, etwa im italienischen „Domenica“, wurde, während der germanische Sprachraum an der heidnischen Bezeichnung festhielt.“

Venus, Mars und mehr Wissen Sie, was der „Irchtag“ ist? Früher nannte man den Dienstag so, in manchen Teilen Österreichs und Süddeutschlands ist diese Bezeichnung bis heute gebräuchlich. Für den Mittelalter-Historiker Johannes Gießauf ist der „Irchtag“ ein Beispiel dafür, dass die einzelnen Wochentage in den germanisch-sprachigen Ländern je nach Region oder Epoche unterschiedliche Namen tragen konnten. „Grundsätzlich“, so Gießauf, „stammt die Unterteilung der Woche in sieben Tage aus der Antike, und die heutigen Bezeichnungen für die einzelnen Tage entwickelten sich im Mittelalter aus dem römischen Modell heraus, mit Einflüssen durch zuwandernde, vorwiegend germanische Verbände.“

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Der Dienstag war bei den Römern als „Dies martis“ dem Kriegsgott Mars gewidmet. Daraus entwickelte sich nicht in Analogie zu oben der „Kriegstag“; vielmehr ersetzten die Germanen den Mars durch ihren eigenen Kriegsgott, Tiu und schufen so den Dienstag. Im englischen „Tuesday“ ist diese Herleitung noch klarer erkennbar. Die Bezeichnung „Irchtag“, oder auch „Eritag“, deuten viele Forschende als Huldigung des Gottes Ares, der bei den Griechen die Soldaten beschützen und für siegreiche Schlachten sorgen sollte. Ähnliches widerfuhr dem römischen Wettergott Jupiter, den die Germanen durch ihren Wettergott Donar ersetzten und somit aus dem „Iovis dies“ (im Französischem heute noch „Jeudi“) den „Donnerstag“ machten. Und auch Venus, römische Göttin der Fruchtbarkeit, musste ihren Platz räumen: Der lateinische „Dies veneris“ wurde zum Freitag, benannt nach der germanischen Fruchtbarkeitsgöttin Freya.


Wissenswertes / Buchvorstellung

„Der Mittwoch ist der einzige Tag, der im Deutschen aus der Mythologie losgelöst wurde“, sagt Gießauf. „Er bezeichnet seit dem 13. Jahrhundert, zunächst als „Mittichen“, die Mitte der Woche.“ Zuvor war er als „Wodanstag“ der Tag des germanischen Göttervaters Wodan. Der englische „Wednesday“ hat sich bis heute erhalten. Die Römer hatten den Tag dem unter anderem für den Handel „zuständigen“ Götterboten Merkur gewidmet, was man zum Beispiel am französischem „Mercredi“ noch heute erkennt. Der Samstag war als „Dies saturni“ dem römischen Gott des Ackerbaus, Saturn, zugeordnet. „Im Früh-

germanischen war er der „Saterdag“, im Englischen heißt er heute noch „Saturday“, sagt Gießauf. „Im Deutschen mischt auch der hebräische „Schabbat“ mit, der Tag der Ruhe.“ Der Montag ist übrigens in Österreich erst seit 1967 offiziell der erste Tag der Woche, die UNO legte das 1978 international fest. Davor war es – passend zur christlichen Tradition der Sonntag.

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Warum Wein einst gesünder als Wasser war und wie Kartoffeln die Welt verändert haben“

N

ach seinem Spaziergang durch die Welt der Fakten, bei dem es um Feiern und Katastrophen, um speziell Österreichisches und um Interessantes aus aller Welt geht („Warum in Wien das Römische Reich unterging und Vorarlberg nicht hinterm Arlberg liegt“ Carl Ueberreuter Verlag; ISBN 978-38000-7822-6) geht nun der vergnügliche und unterhaltsame Blick hinter die Kulissen der Geschichte weiter! Diesmal geht es um Entdeckungen, um Techniken, um Gegenstände, ja, auch um Nahrungsmittel oder Stoffe, die das Leben vieler Menschen neu geformt haben. Denn oft sind es anfangs kleine, unscheinbare Neuerungen, die große Umwälzungen nach sich ziehen. Sie werden staunen über die Geschichtsmächtigkeit von Steigbügel, Smartphones oder Kartoffelanbau ...

Geschichtsmächtiges Geschichte ist weit mehr als das, was im Unterricht stattfindet. Schlachten, Reiche, große Männer spielen ihre Rolle darin. Aber es sind viel öfter Erfindungen und Entdeckungen, es sind die Dinge, die das Leben prägen und ändern. Ohne die Einführung des Kartoffelanbaus wäre die Industrialisierung anders verlaufen. Die ertragreiche und leicht zu erntende Feldfrucht machte erst jene Arbeitermassen frei – und satt –, die die neuen Fabriken bevölkerten. Ein Beispiel, wie Dinge geschichtsmächtig wurden – vom Steigbügel, der den Ritter und den Feudalismus hervorbrachte, bis zum Smartphone, das unsere Welt massiv umwälzt.

Dinge – Menschen – Geschichte Diese Buch erzählt die Geschichten der Dinge, und wie sie auf die Entwicklung der Gesellschaft Einfluss genommen haben. Es geht um die Gegenstände des täglichen Lebens, auch um

Warum Wein einst gesünder als Wasser war und wie Kartoffeln die Welt verändert haben Fritz Dittlbacher Carl Ueberreuter Verlag, Wien 2024 182 Seiten, ISBN 978-3-8000-7869-1

Statistiken und Fakten, um Zahlen, die Geschichtsmacht erlangt haben. Es zeigt erfolgreiche Erfindungen und Entdeckungen, aber auch das Ausbleiben von Erfolg, etwa um gescheiterte Staaten und die Gründe dafür. Und natürlich stellt es auch die Menschen hinter all diesen Veränderungen vor.

Bestes Infotainment! Erfolgsautor Fritz Dittlbacher schafft es, so wie bei seinen Auftritten in der Fernsehsendung »Studio 2« im ORF, beim Leser einen Aha-Effekt zu wecken! Er zeigt neue, oft verblüffende Zusammenhänge auf und stellt überraschende Verbindungen her – auf jeden Fall vermittelt er immer den Spaß an der Geschichte.

Aus dem Buch: • Vom Essen und Trinken • Devices, Gadgets, Apps – die Geschichte der modernen Werkzeuge • Vom Menschen und seiner Welt – die Geschichte vom Anthropozän • Von Heidenfreuden und christlichen Feiertagen • Vom Zusammenleben – Geschichten von Gesellschaft und Staat • Failed states, Länder an der Kippe – und wie man es besser machen kann • Von Berühmtheiten und Bösewichtern

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Kommentar

So ein Sommertheater! E

s war der Sager des Sommers, der ungemein aufregte und empörte und die Sprengkraft in sich hatte, die Kariere eines seriösen und vertrauenswürdigen Politikers zu zerstören. Im Zuge seiner Sommertour, bei der sich Bundeskanzler Christian Stocker in Salzburg den Fragen von ca. 200 Personen stellt, beklagte eine Teilnehmerin, dass sie als Mutter über 96 Stunden pro Woche unbezahlte Betreuungsarbeit leisten müsse. Stockers hinlänglich bekannte Antwort: „Also Kinderbetreuung ist für mich keine unbezahlte Arbeit. (….) Ich würde das nicht als Arbeit sehen. Ich sag’s ganz ehrlich.“ Der Stein war losgetreten. Buhrufe im Saal, medialer Shitstorm, hochgespielte Empörung, auf deren Klavier Journalist:innen zahlreicher Medien fleißig mitspielten. Völlig disqualifiziert hat sich dabei die AK Präsidentin Renate Anderl, indem sie Kindererziehung sogar als „Hundsarbeit“ bezeichnete, einfach abstoßend! Was wollte jedoch der Kanzler wirklich zum Ausdruck bringen: Franz Schellhorn schrieb dazu in der Tageszeitung „Die Presse“ vom 14. August 2026 in seiner Kolumne „Schellhorn am Samstag“ treffend: „Was übrigens mehr über die Empörungskultur des Landes aussagt, als über das Familienbild des Bundeskanzlers. Denn jeder, der den Mitschnitt seines Auftritts in Salzburg gesehen oder gehört hatte, wusste sofort, was Stocker meinte. Nämlich nicht, dass das Großziehen von Kindern mühelos sei, das hat er nie behauptet. Sondern dass eine Familie kein „Bussiness Case“ ist und auch keine Erwerbsarbeit im herkömmlichen Sinn. Kein Job mit geregelten Arbeitszeiten, Überstundenzuschlägen, vierzehn Gehältern und fünf Wochen bezahltem Urlaub. Er selbst habe seine Kinder nicht als Rechenbeispiele erzogen. Das ist keine Provokation, sondern eine völlig zulässige Position für einen konservativen Politiker und Vorsitzenden einer bürgerlichen Partei. Wer, wenn nicht er, sollte das so sehen?“ Freilich gibt und gab

es immer wieder Forderungen, dass man die Kindererziehung noch besser steuer- und pensionsrechtlich bewerten kann, freilich gibt es da Handlungsbedarf, freilich gibt es Bedarf beim Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen – obwohl da schon viel geschehen ist, so ehrlich muss man auch sein. Bei allen Mühen und auch Sorgen bei der Kindererziehung muss doch die Freude und Bereicherung, die man mit Kindern in der Familie erleben darf, überwiegen. Wenn allerdings Kinderbetreuung auf Euro und Cent abgegolten werden muss,

» Bundeskanzler Stocker hätte eigentlich seine zugegebenermaßen ungeschickt formulierte Aussage über Kinderbetreuung nur präzisieren müssen. Nämlich, dass Kindererziehung nicht im Sinne eines Jobs mit sämtlichen arbeitsrechtlichen Bedingungen verstanden werden kann, sehr wohl aber den Eltern, respektive den Müttern viel abverlangt. « dann liegt meines Erachtens etwas falsch im Verständnis zum Familienleben. Oder wie Franz Schellhorn weiter in besagtem Artikel festhält: „Klar, dazu gibt es auch andere Positionen. Zum Beispiel jene, die meinen, dass jede im Kinderzimmer geleistete Stunde zu entlohnen sei. Entweder vom Vater oder am besten gleich vom Staat. Dass in jedem Haushalt darüber Buch zu führen ist, wer welche Leistungen erbracht hat: Wer das Kind um drei Uhr früh getröstet hat (Nachtzuschlag), wer den Nachwuchs am Sonntag zum Fußballmatch chauffiert hat (Wochenendzuschlag plus Kilometergeld), wer wie viele Windeln gewechselt hat (Schmutzzulage), wer „Die kleine Raupe Nimmersatt“ zum

fünfhundertfünfzigsten Mal vorgelesen hat (Erschwerniszulage). Abgerechnet wird das dann über eine neue staatliche Prüfstelle für innerfamiliäre Leistungsgerechtigkeit, angesiedelt im Sozialministerium. Man kann das alles so sehen. Nur sollte niemand überrascht sein, wenn ein konservativer Politiker diese Sicht der Dinge nicht teilt.“ Bundeskanzler Stocker hätte eigentlich seine zugegebenermaßen ungeschickt formulierte Aussage über Kinderbetreuung nur präzisieren müssen. Nämlich, dass Kindererziehung nicht im Sinne eines Jobs mit sämtlichen arbeitsrechtlichen Bedingungen verstanden werden kann, sehr wohl aber den Eltern, respektive den Müttern viel abverlangt. Es ist unbestritten, dass Mütter unvergleichlich mehr Aufgaben in der Kinderbetreuung übernehmen als Väter. Eine absolut gerechte Aufteilung wird man gesetzlich kaum regeln können. Das wird wohl immer in der Entscheidungshoheit beider Elternteile liegen. Dass tags darauf Christian Stocker seine Aussage als falsch eingestanden hat, war zwar als Entschuldigung von ihm gut gemeint, hat aber die Causa nicht beruhigt und zum Teil noch mehr Öl ins Feuer gegossen, da die ach so Empörten nicht im Geringsten bereit waren und sind, diese Entschuldigung anzunehmen. Bei aller Wertschätzung Bundeskanzler Stocker gegenüber, dieser Kniefall wäre nicht notwendig gewesen. Es ist nur zu hoffen, dass dieses „Sommertheater“ bald von der Bühne verschwindet, denn es gibt tatsächlich sehr wichtige und essentielle Themen zu beackern, nämlich Klimaschutz, Energieversorgung, gefestigter Wirtschaftsstandort, Gesundheitswesen, Lebenshaltungskosten, Sicherheit u.v.a.m. „Herr Bundeskanzler, lassen Sie sich durch diese sommerliche Aufgeregtheit nicht ins Bockshorn jagen, sondern arbeiten Sie bitte die angeführten Problemfelder ab, das Wahlvolk wird es Ihnen danken und hoffentlich dieses Sommertheater vergessen!“ Walter Wernhart

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GÖD-Info Pension

Pensionsanpassung 2019 Bundesverwaltungsgericht stellt mittelbare Diskriminierung fest! Zur Erinnerung: Die Pensionsanpassung 2019 erfolgte sozial gestaffelt, wonach Pensionen von über EUR 1.500,00 bis EUR 3.402 (jeweils brutto) um 2 % und Pensionen von über EUR 3.402,00 um einen Fixbetrag von 68,00 angepasst wurden.

Aufgrund eines mit gewerkschaftlichem Rechtschutz geführten Verfahrens wurde vom Bundesverwaltungsgericht ausgesprochen, dass diese Pensionsanpassung 2019 gegen das unionsrechtliche Gleichbehandlungsgebot verstoße. Der Vorsitzende des Zentralausschusses für Pflichtschullehrer, Dietmar Stütz hat uns die entsprechenden Unterlagen dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. Die nähere Erklärung dazu entnehmen Sie bitte der GÖD-Info vom 23. Juli 2026. Um allfällige Ansprüche daraus zu wahren und nicht das Risiko einer Verjährung einzugehen, empfehlen auch wir, einen entsprechenden Antrag an die pensionsauszahlende Stelle zu richten (Musterantrag siehe links). Diese Empfehlung gilt allerdings nur für Pragmatisierte im Ruhestand (pragmatisierte Landeslehrer:innen und Bundesbeamt:innen im Ruhestand), sie gilt nicht für Personen, die ehemals Vetragsbedienstete waren, also keine Beamt:innen sind und ihre Pension von der Pensionsversicherungsanstalt erhalten. Für Landeslehrer:innen im Ruhestand wäre der Antrag zu richten an: Bildungsdirektion für Oberösterreich Sonnensteinstraße 20 4040 Linz Dieser Antrag kann auch auf elektronischem Weg eingereicht werden: bd.post@bildung-ooe.gv.at Das Formular dazu finden Sie in der CLV-Cloud, am besten mittels QR-Code. Walter Wernhart

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GÖD-Info Pension

← GÖD-Info zur Pensionsanpassung 2019

Bemerkenswert In seinem Leserbrief vom 15.02.2026 setzt sich Dietmar Mascher mit Bildung auseinander und schreibt u.a.: „Wir leben in einer Zeit, in der Wissenschaft als fragwürdig, Postings auf X oder Insta quasi als Religion gesehen werden. Eines aber sollte in der Diskussion um Bildung nie vergessen werden: Ausbildung und Bildung sind kein Wellnessprogramm, sondern meist harte Arbeit, die sich auszahlt, weil es darum geht, in der Wissenschaft, in der Wirtschaft oder in der Medizin besser als andere zu sein. Das Sprichwort, das in Österreich alle kennen, kommt übrigens aus dem Lateinischen: Ex nihilo nihil fit. (Von nix kommt nix)!“ d.mascher@nachrichten.at

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Rückblick

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Rückblick

Sexualkundeunterricht Dieses Mal blätterte ich in den Oberösterreichischen Schulblättern des CLV, Jg. 78/Oktober 1976 und bin dabei auf einen Artikel gestoßen, der sich bereits vor 50 Jahren mit dem Thema Sexualkundeunterricht auseinandergesetzt hat. Vor allem hat die diesbezügliche Reflexion zum „Naturgeschichteunterricht“ von Hauptschuldirektor Horst Eibl mein großes Interesse geweckt, zumal er auch damals mein Chef an der HS Bad Schallerbach war und mit uns jungen Kolleg:innen darüber des Öfteren diskutierte.

Dass die Budgetmittel für Bildung nicht ausreichen, zumindest aber stets am Limit schrammen, ist Faktum und immer ein heiß diskutierter Punkt bei den Budgetverhandlungen. Auch darüber ist bereits in den Schulblättern vom Februar 1973 zu lesen. Walter Wernhart

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Bildungsreise

Saudi-Arabien – ein Land voller Überraschungen • Warum machst du eine Gruppenreise ausgerechnet nach Saudi-Arabien? • Dort gibt es doch nichts außer Wüste. • Dort werden die Menschen schlecht behandelt • Dort musst du verschleiert sein und es gibt keinen Alkohol, …

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↑ Kamelmarkt in Burayda

iese und viele weitere Fragen wurden mir häufig gestellt! Zugegeben: Manche Fragen kann man als Tourist bei einer Reise nicht beantworten, eines jedoch können wir ganz sicher sagen. Es war traumhaft schön! Die Menschen freuen sich, wenn „exotische“ Touristen kommen und sie gehen offen auf uns zu! Wir wurden oft gefilmt und fotografiert, andererseits ließen sich auch die Saudis gerne fotografieren und freuten sich über ein Gespräch. Auch das ist orientalische Gastfreundschaft. Alle sind äußerst gastfreundlich, obwohl oder gerade deshalb, weil erst seit 2019 westliche Touristen das Land bereisen dürfen! Und: Man kann sich als Tourist ganz normal kleiden und das mit dem Alkohol stimmt, aber das ist ja kein Problem! Faszination pur – mit 1001 Eindrücken, so könnte man die Reise in dieses Land beschreiben. Moderne und Tradition – beides wird geboten. Hochmoderne Millionenstädte, faszinierende Wüstenlandschaften, bizarre Felsformationen, Relikte aus uralten

↑ Maraya-Konzerthalle mitten in der Wüste

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Kulturen – Saudi-Arabien hat viel zu bieten und doch ist es touristisch relativ unentdeckt. Das soll sich allerdings bald ändern, wenn es nach den Vorstellungen des Kronprinzen Mohammed bin Salman (MBS) geht: in den nächsten Jahren sollen „Millionen“ von Touristen dieses Land besuchen!?! Da können wir nur hoffen, dass die derzeitigen Konflikte im Nahen Osten diese Pläne nicht zunichtemachen!

Ein Land der Gegensätze: Zum einen die Millionenstädte wie Riyadh, Medina, Jeddah, mit Wolkenkratzern und modernster Infrastruktur wie Metro, Hochgeschwindigkeitszüge, … Zum anderen traditionelle Lehmsiedlungen in den Oasen der endlosen Wüste, die zum Teil auf tausende Jahre Kultur zurückblicken. Handelswege alter Völker (wie z: B. der Nabatäer) haben wunderbare Spuren (Weihrauchstraße) hinterlassen, die auch von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Saudi-Arabien ist auch ein Land der Superlative: In Jeddah am Roten Meer steht der höchste Fahnenmast der Welt: 171 m hoch, mit einer 50 m x 33 m großen Fahne (1650 m2), die 570 kg wiegt. Und die

↑ Riad – Blick aus dem 99. Stockwerk des Kingdom Tower


König-Fahd-Fontäne, hier schießt das Wasser allabendlich ca. 300 m in die Höhe. Außerdem wird überall rund um die Uhr gebaut. Alles ist auf Autos ausgelegt, kein Wunder bei den Spritpreisen und den großen Entfernungen, die man erst so richtig merkt, wenn man viele Kilometer auf mehrspurigen Autobahnen durch die Wüste fährt. Die vielen großen Autos sorgen in den Städten für viele Staus, besonders an den Wochenenden. Die Saudis lieben schicke Shopping-Malls und in den Großstädten gibt es jede Menge davon mit Markengeschäften, so wie wir sie kennen und mit Kinos – die gibt es erst seit einigen Jahren! Heraus aus den Großstädten wartet in der endlosen Wüste eine Vielzahl an Überraschungen: Mitten in der Wüste findet man sensationelle Felszeichnungen (Petroglyphen), die bis 9000 Jahre alt sind und auf die jahrtausendalte Besiedlung hinweisen. Die Weihrauchstraße hat viel gut erhaltene beeindruckende Spuren hinterlassen. Ein Höhepunkt der Reise waren zweifelsohne die Nabtäergräber (aus der Zeit von 200 vor Chr. bis 100 nach Chr.). Die antike Stadt Hegra ist das Pendant zur den bekannten Felsgräbern von Petra in Jordanien. In Saudi-Arabien wurden über 130 Grabfassaden in einer spektakulären Sandsteinlandschaft entdeckt. Der angeblich größte Kamelmarkt der Welt findet mehrmals wöchentlich in Burayda (mitten auf der arabischen Halbinsel) statt. Hunderte Kamele und auch Schafe und Ziegen werden hier gehandelt – die Verkäufer kommen aus dem ganzen arabischen Raum – ein besonderes Spektakel für Touristen! Die Witterung hat in der Vergangenheit auch Spuren hinterlassen: Der Elefantenfelsen erhebt sich aus der Sandwüste. Der Sonnenuntergang an diesem 52 m hohen Felsen ist ein erhebender Anblick in wechselnden Farben.

↑ Prophetenmoschee

Für uns war auch das Hineinschnuppern die Welt des Islam ein besonderes Erlebnis: Medina ist die zweitheiligste Stadt des Islam – hier gilt übrigens die „Kleiderordnung“ (Kopftuch, lange Hose für die Frauen). Die Prophetenmoschee (Prophet Mohammed) dürfen wir „Ungläubige“ trotzdem nicht betreten, aber auch außerhalb der Zugangstore ist beeindruckend, was sich hier abspielt. Tausende Pilger aus der ganzen Welt kommen hierher, und zwar Tag und Nacht – ein ergreifender Anblick. Viele Pilger nehmen große Strapazen auf sich und geben für die oft beschwerliche Reise ihr ganzes Geld her, um einmal in ihrem Leben nach Medina und natürlich auch nach Mekka zu kommen. Dieser tief empfunden Glaube macht betroffen. Der Besuch von Mekka ist übrigens für Nicht-Moslems verboten. Am Ende der Reise waren sich alle Teilnehmer einig: Saudi-Arabien ist beeindruckend und auf alle Fälle eine Reise wert. „Das war meine schönste Reise“ teilte mir eine Teilnehmerin mit. Dem ist nichts hinzuzufügen, außer der Wunsch, dass der Besuch dieses wunderbaren Landes in Zukunft auch möglich sein wird. Johanna Müller

in Medina

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→ Sonnenuntergang am Elefantenfelsen

Auflösungen von Seite 20 Wort-Bruch-Stücke Badeanstalt, Kronkorken, Schafherde, Turnierpferde, Kastanien, Schandfleck, Hasenkeule, Altertum, Strafpredikt

Sprichwort-Labyrinth Auch bei Gegenwind kann man vorwaerts kommen. ↑ Nabatäergräber

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Bezirk Grieskirchen

Geschichten aus der Geschichte

möglich. Die Landflucht im 19. Jahrhundert führte ebenfalls zur Blüte des Kartoffelanbaus. Die Stadtbevölkerung wuchs, sie brauchte Nahrungsmittel. Ende des Jahrhunderts aßen die Menschen durchschnittlich 200 kg Erdäpfel pro Jahr. In der Geschichte gab es immer wieder Krisen. Insgesamt ist Dittlbacher überzeugt, dass es auch Enter bekannte ORF-Journalist wicklungen gab, die die Welt Fritz Dittlbacher ist auch besser gemacht haben. Die LeHistoriker und Buchautor. Er hielt benserwartung hat sich enorm im Februar in der WKO Grieskirgesteigert. Im Jahr 1800 betrug sie durchschnittlich 33,4 Jahchen eine Lesung mit dem Titel re, 43 % der Kinder starben in „Geschichten aus der Geschichte“. Sein Thema ist die Geschichden ersten fünf Jahren (heute te der Dinge und ihre Auswirkunbeträgt die Kindersterblichkeit gen. Erfindungen, Werkzeuge, 0,4 %). Menschen sind heutzutaKulturpflanzen, Nahrungsmittel, ge durchschnittlich bis zum Alter alle haben ihre Geschichte und von 65 Jahren gesund. 1980 lebte prägten und veränderten die rund die Hälfte der Menschheit in Welt und die Menschheit nachextremer Armut, 2019 mussten haltig. Den Großteil seiner Lenur mehr 11 % der Menschen mit sung widmete Dittlbacher der 2 Euro am Tag auskommen. Die Kartoffel. gesamte Wirtschaftsleistung der Als geborener Oberösterrei↑ Fritz Dittlbacher bei seiner Lesung in der WKO Grieskirchen Menschheit hat sich seit 1960 cher sagte Dittlbacher natürlich vervierfacht. Es gibt mehr sozi„Erdöpfö“. ale Sicherheit, nur mehr 10 % der Kinder Sie ließen die Diebe gewähren, die Bauern Sie wurden erstmals in einem spanimüssen arbeiten. sollten Kartoffeln stehlen und sie zuhause schen Kloster erwähnt. Bis ins 18. Jahranbauen. Auch Maria Theresia hat das verhundert hat bei uns niemand Erdäpfel essucht. Beide waren nicht sehr erfolgreich Dass Schokolade glücklich macht, konnte sen wollen. Die ländliche Bevölkerung hat man am Ende des Abends erleben. Elfi mit dieser Strategie. Erst nach den nasie nicht so geschätzt wie der Adel und die Hofwimmer, Obfrau der CLV-Senior:innen, poleonischen Kriegen ab 1815 haben sich städtische Bevölkerung. Der Preußenkönig die Erdäpfel durchgesetzt (ein Vulkanausüberreichte Dittlbacher als Dankeschön bruch hatte zu einer Klimakrise geführt). Friedrich II. („Kartoffelkönig“) versuchte Schokolade (Foto). Der Applaus am Ende So richtig begann der Anbau in Europa in alles, um die Feldfrucht in seinem Land zeigte, wie gut den Zuhörer:innen Dittlpopulär zu machen. Kartoffelanbau war den 1850er Jahren. Auf der Fläche, auf bachers launige Darstellungsweise gefalpatriotische Pflicht. Er ließ Kartoffelfelder der man Getreide für ein Kilo Brot anbaulen hatte. anlegen und sie von Soldaten bewachen. en konnte, waren bis zu 30 Kilo Erdäpfel OSR Bernhard Kirschner MA

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Fotos: Josef Hofwimmer

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↑ Elfi Hofwimmer überreichte Dittlbacher als Dankeschön Schokolade ← Viele interessierte Zuhörer:innen in der WKO Grieskirchen


REISEN 2027 Semesterferien

Osterferien

14. - 20. Februar 2027

20. - 25. März 2027

Madeira (Blumeninsel) mit Petra Praschesaits Details: Elke Suarez, suarez@moser.at

Barcelona - Katalonien mit Alois Prinzensteiner Details: Carmen Dienstl, dienstl@moser.at

Osterferien 20. - 25. März 2027

Andalusien mit Wolfgang Baumgartner Details: Carmen Dienstl, dienstl@moser.at

24. April - 1. Mai 2027

Radreise Provence mit Johanna Müller Details: j.mueller@eduhi.at

Sommerferien 29. Mai - 6. Juni 2027

Bulgarien (Kultur und Wandern) mit Johanna Müller Details: j.mueller@eduhi.at

Ende Juli/Anfang August 2027

Große Chinareise mit Alois Prinzensteiner

Details: Simone Katzensteiner, katzensteiner@moser.at

Anfang/Mitte Oktober 2027

Herbstferien

mit Verlängerungsmöglichkeit Nilkreuzfahrt

Oktober 2027

Ägypten (Kairo, Neues Museum, Pyramiden, Alexandria, Nil) mit Walter Wernhart | Details: w.wernhart@eduhi.at

Wüstenerlebnis Tunesien mit Alois Prinzensteiner Details: Carina Aigenbauer, c.aigenbauer@moser.at

4010 Linz, Graben 18 Tel. 0732 / 2240, office@moser.at WWW.MOSER.AT/LEHRERREISEN


Österreichische Post AG SM 23Z043807 S Christlicher Lehrerverein für Oberösterreich, Stifterstraße 23, 4020 Linz

Gehirnjogging

Wort-Bruch-Stücke

Sprichwort-Labyrinth

Fügen Sie die Bruchstücke wieder zu ganzen Wörtern zusammen!

Hier ist ein Spruch so angeordnet, dass die Buchstaben wie an einem unsichtbaren Faden aneinanderhängen. Sie sollen diese unsichtbare Linie finden. Beginnen Sie mit dem grünen Buchstaben.

Auflösungen auf Seite 17

Kreu

zwortr

ätsel

1

Kreu

kor

ien

2

Bad

ierpf

eule

3

Kron

tan

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4

Scha

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5

Turnie

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6

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7

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fpre

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Alt

enk

dikt

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M

R

M

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G

E N

V

E

B

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I H

U

A

R

W

C

Der Spruch lautet:

Zum Lachen! Der Teufel besucht Petrus und fragt ihn, ob man nicht mal ein Fußballspiel Himmel gegen Hölle machen könnte. Petrus hat dafür nur ein Lächeln übrig: „Glaubt ihr, dass ihr auch nur die geringste Chance habt? Alle guten Fußballspieler sind im Himmel: Pele, Beckenbauer, Di Stéfano, Müller, Maradona, ….“ Der Teufel lächelt zurück: „Macht nichts, wir haben die Schiedsrichter!“

» Das Leben ist wie Fahrradfahren. Um die Balance zu halten, musst du in Bewegung bleiben. « Albert Einstein


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