BLITZ
DAS MITARBEITENDEN-MAGAZIN DER CKW-GRUPPE
244 | Dezember 2020
BEGEISTERTE MITARBEITENDE
INHALT
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NEUE IDEEN MOTIVIEREN
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Die Innovationsgruppe von EWA trifft sich regelmässig zur Diskussion und Bearbeitung neuer innovativer Themen.
SCHWERPUNKT «Mehr als ein Job: Leidenschaft»
ATTRAKTIVE ARBEITGEBERIN – DIE WEICHEN SIND GESTELLT
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Fachleute erzählen, wie HR im 21. Jahrhundert aussieht und wie sie CKW als Top-Arbeitgeberin über die Zentral schweiz hinaus etablieren wollen.
BEGEISTERUNG MACHT ERFOLGREICH UND GLÜCKLICH Drei Mitarbeitende berichten, was sie antreibt, jeden Tag mit Begeisterung für CKW zu arbeiten.
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MELKSCHEMEL STATT BÜROSTUHL Lara Pfyl verbringt seit elf Jahren drei Wochen im Sommer auf der Alp Arni in Giswil.
Das Mitarbeitenden-Magazin der CKW-Gruppe Impressum Redaktionsteam Robert Keller (Redaktionsleitung), Nadia Auf der Maur, Monika Pellegrini, Othmar Bertolosi, hellermeier Luzern Redaktionsadresse Robert Keller CKW, Postfach, 6002 Luzern robert.keller@ckw.ch 041 249 53 60
Kontakt CKW Robert Keller robert.keller@ckw.ch 041 249 53 60 Kontakt EWA Othmar Bertolosi othmar.bertolosi@ewa.ch 041 875 08 07 Kontakt EWS Nadia Auf der Maur nadia.aufdermaur@ews.ch 041 818 33 11 Kontakt SEM Monika Pellegrini monika.pellegrini@steiner-energie.ch 041 499 91 02
Auf dem Titelbild Begeisterte Mitarbeitende CKW PV Ausflug auf den Hohen Kasten (Appenzeller Alpen)
Gestaltung www.hellermeier.ch 6002 Luzern
EWS Lara Pfyl, Lernende Kauffrau, auf der Alp Arni, Giswil
Druck beagdruck 6006 Luzern
EWA Iwan Imholz, Leiter Energie vertrieb
Nächster Redaktionsschluss 3. März 2021 Nachdruck mit Quellenangabe gestattet.
ZAUBERFORMEL FÜR ERFOLG UND LEBENS LANGES LERNEN Wie oft erleben wir heute noch einen Sturm der Begeisterung? Einmal pro Tag? Einmal pro Woche? Einmal im Monat? Leider ist vielen Erwachsenen genau das verloren gegangen, was einem Kind die pure Lebensfreude vermittelt: die Begeisterung. 20- bis 50-mal am Tag erlebt ein Kleinkind einen Begeisterungssturm. Fast alles, was es unternimmt und erlebt, ist bedeutsam. Denn ein Begeisterungssturm stimuliert die neuronalen Netzwerke im Gehirn und sorgt dafür, dass das Erfahrene verankert wird. Deshalb werden wir bei dem, was wir mit Begeisterung tun, immer besser. Doch auch das Gegenteil ist möglich: Je besser wir uns in der Welt zurechtfinden und es uns in der Komfortzone gemütlich machen, umso unbedeutender wird alles, was es noch zu entdecken gibt. Die frohe Botschaft lautet: Jeder Mensch kann die Begeisterungsfähigkeit zurückgewinnen. Indem wir uns inspirieren lassen, die Welt wieder mit den Augen eines Kindes zu betrachten: mit Entdeckerfreude, Gestaltungslust und Unbeschwertheit. Mit Begeisterung erscheint uns das Glas halb voll statt halb leer. In Veränderungen sehen wir Chancen statt Schwierig keiten. Wir erkennen die Stärken und Fähigkeiten unserer Mitmenschen eher als deren Schwächen. Herausforderungen sind willkommen, um sich weiterzuentwickeln. Konflikte ein Anlass, sich besser kennenzulernen. Und – Begeisterung ist ansteckend! Für welches Ziel wirst du deine Komfortzone verlassen? Ich wünsche viel Begeisterung beim Lesen und allseits beste Gesundheit.
Daniel Schibli Leiter Personal EWA
« BEGEISTERTE UND LOYALE MITARBEITENDE SIND DIE BESTE WERBUNG.»
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Schwerpunkt
«MEHR ALS EIN JOB: LEIDENSCHAFT» Offene Türen, viele Möglichkeiten und ein familiärer Zusammenhalt: Das begeistert die Mitarbeitenden der CKW-Gruppe. Selbst einen «Ausreisser» und einen, der sich geschworen hat, nie bei EWS zu arbeiten.
Es hätte ein gemütliches, familiäres Gespräch werden sollen. Der «Blitz» wollte vier Mitarbeitende zum Austausch über Mitarbeiterbegeisterung zum Abendessen in ein Restaurant einladen. Aufgrund der zweiten Corona-Welle wechselte man in das inzwischen bestens bekannte Homeoffice, vor den Bildschirm, in eine Videokonferenz. Das tat der Begeisterung der Beteiligten von EWA, EWS und CKW keinen Abbruch. Das Gesprächsprotokoll zeigt rasch: Der Familiengeist in der Gruppe wirkt auch unter Menschen, die sich im Alltag nicht näher kennen. Iwan: Hallo zusammen. Ich stelle mich vor: Ich bin nun in meinem 25. Jahr bei EWA in Uri dabei. Ich habe die Lehre als Elektroinstallateur hier absolviert und durfte schon in jungen Jahren als Geschäftsstellenleiter Führungsaufgaben übernehmen. Kathrin: Wow, 25 Jahre! Ich bin seit zwei Jahren bei CKW... Iwan: Irgendwann fand ich ja auch, ich könne nicht mein ganzes Leben beim gleichen Arbeitgeber bleiben. So habe ich vor etwa neun Jahren eine leitende Position im Detailhandel angenommen. Das war eine gewaltige Änderung; in diesem nationalen Unternehmen fühlte ich mich plötzlich nur noch wie eine Nummer. Mein technisches Interesse, vor allem aber die familiäre Vertrautheit haben mich zu EWA zurückgebracht. Matthias: Das sieht bei mir ganz anders aus: Während meiner Lehre als «Kurzschlusstechniker» habe ich mir geschworen, dass ich nie bei EWS arbeiten werde. Kathrin (grinst): … hat ja gut funktioniert … was hat dich denn gestört? Matthias: (zeigt aufs T-Shirt «Team Rot») … Na ja, die hatten einfach einen verstaubten Ruf. In der Privatwirtschaft sei man flexibler, habe ich geglaubt. Dort konnte ich nach der Lehre im Büro weiterarbeiten. Mit Projekt-
Matthias Suter hat sich einst geschworen, nie bei EWS zu arbeiten. Heute ist er dort Fachspezialist Leittechnik und sorgt für Abhilfe bei «ungeplanten Schaltungen». Inzwischen ist er mit Leidenschaft ein Mitglied des «Teams Rot».
« Ich bin stolz auf die Verantwortung, die ich wahrnehmen darf; ‹Hier ist die Aufgabe, finde eine Lösung›: So kann ich mich selbst verwirklichen. » Matthias
Schwerpunkt
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Iwan Imholz ist Leiter Energievertrieb von EWA und dem Unternehmen einmal für zwei Jahre abtrünnig geworden. Doch die Freude an der Technik und der familiäre Zusammenhalt im EWA haben ihn zurückgebracht. Er blickt schon auf 25 Jahre EWA zurück.
aufgaben in der Gebäudeautomation, Heizung, Klima und Lüftung, zuletzt an grösseren Anlagen wie Kernkraftwerken und Einkaufszentren. Und dann wurde ich plötzlich wieder auf EWS aufmerksam: Die Unternehmenskommunikation, das Marketing und das Talentscouting wirken enorm frisch. Die Positionierung, die Büros im aufgeräumten Neubau in Ibach, der Auftritt und die Leistungen von EWS als Arbeit geberin: All das hat mich schliesslich überzeugt. Jetzt bin ich drei Jahre als Fachspezialist Leittechnik dabei und will nicht mehr wechseln. Allein schon wegen des Arbeitswegs von fünf Minuten. Es ist nicht zu übersehen, dass sich EWS in den vergangenen Jahren enorm gewandelt hat. Kathrin: Das ist zwingend notwendig. Inzwischen ist der War of Talent in aller Munde. Ich bin in der Personalund Organisationsentwicklung bei CKW tätig. Es ist ein Bereich, welcher neu wieder aufgebaut wird. Es geht darum, was die Organisation, was die Menschen brauchen, damit wir uns als Unternehmen weiterentwickeln und für die zukünftigen Herausforderungen fit machen können. Mein Weg führte vom Kleinunternehmen zur grossen CKW: Davor hatte ich gehörigen Respekt. Umso überraschter war ich von der Offenheit, der Zugänglichkeit und der Leichtigkeit im Umgang mit den Leuten hier. Die Du-Kultur hat ihren Teil zum einfachen Einstieg beigetragen! Das kannte ich vorher nicht. Röbi: Ich verstehe die Menschen nicht, die behaupten, ihre Arbeit sei ein Job, den sie acht Stunden erledigen, und fertig. Ich bin seit 40 Jahren bei CKW, quasi ein
« Die Herausforderungen sind das eine, aber der Umgang mit Menschen ist das andere: Wenn ich meinen Job beschreiben muss, dann ist der Kontakt mit den Menschen mehr als eine Aufgabe, es ist meine Leidenschaft. » Iwan Dinosaurier, aber der Betrieb fühlt sich noch immer wie eine Familie an. Dabei waren die Vielfalt und die Offenheit immer gross: Ich durfte in meiner Laufbahn schon sehr viele Aufgaben wahrnehmen. Angefangen habe ich als Konstrukteur beim Netzbau. Bald tauschte ich die Rolle und wechselte von der technischen zur kaufmännischen Seite, bildete mich weiter und konnte dann die Leitung der Abrechnungsabteilung übernehmen. In dieser Zeit wurden die Stromrechnungen für Grosskunden noch mit der Schreibmaschine erstellt. Das änderte sich rasend schnell, die IT–Systeme übernahmen diese Aufg ab e. Auch durfte ich den Aufbau des Kontakt centers mitgestalten. Schliesslich wechselte ich ins Marketing der Gebäudetechnik und bin jetzt als Senior Kommunikationsmanager in der Unternehmenskommunikation tätig. Mich fasziniert just diese Vielfalt: Wenn du willst, kannst du dich bei CKW entwickeln, als Mensch, aber auch auf dem Fachgebiet. Ich bin überzeugt, dass dieses Unternehmen unglaubliche Kraft hat, nicht nur finanziell, sondern auch auf der menschlichen Ebene – diese Kraft ist mitreissend.
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Schwerpunkt
Kathrin: Das ist wahr: Ich habe in den vergangenen Jahren Arbeits-, Organisations- und Personalpsychologie (APS) studiert und kam nach meinem Master über ein Programm zu CKW, das Hochschulabsolventen den Einstieg ermöglichen soll. Mich hat es zu den Netzlern verschlagen, wo ich ein Jahr lang bei Peter Imfeld Organisationsentwicklung begleiten durfte. Die Jungs – Frauen hats da noch wenige in der Abteilung – haben mich überallhin mitgenommen, mir alles gezeigt und mir offen über ihren Arbeitsalltag erzählt. Iwan: Ich freue mich tatsächlich jeden Morgen auf die ständig wechselnden Herausforderungen, die Kundenkontakte, aber vor allem auf das Team, die tollen Leute, den Austausch, das gemeinsame Vorwärtsgehen! Alle wissen: Wir müssen uns wandeln vom Versorger zum Energiedienstleister. Das ist eine grosse Herausforderung, aber mit einem starken, motivierenden Arbeitgeber im Rücken ist es eine spannende Reise. Wir dürfen in den neuen Themen auch einmal mutig unterwegs sein und etwas ausprobieren! Matthias: Dabei handelt es sich in der Gruppe immer noch um drei unabhängige Unternehmungen. Das finde ich grossartig: Ich kann ohne schlechtes Gefühl bei CKW anrufen, wenn ich ein Problem habe, und die Kolleginnen und Kollegen leisten zeitnah und unkompliziert Hilfe. Und wie Iwan gesagt hat: Weil alle ihre Freiräume haben, in denen sie eigene Wege gehen, ist es immer spannend, den anderen über die Schulter zu schauen und zu sehen, womit sie Erfolg haben. Kathrin: Dazu bietet uns CKW alle Möglichkeiten. Man muss nur bei der richtigen Stelle anklopfen. Zwar muss man immer noch selber rausfinden, wo – aber dann stehen einem die Türen für den Austausch offen.
« CKW bietet alle Möglichkeiten. Man muss nur bei der richtigen Stelle anklopfen. Zwar muss man immer noch selber rausfinden, wo – aber dann stehen einem die Türen für den Austausch offen. » Kathrin
Iwan: Die Herausforderungen sind das eine, aber der Umgang mit Menschen ist das andere: Wenn ich meinen Job beschreiben muss, dann ist der Kontakt mit den Menschen mehr als eine Aufgabe, es ist meine Leidenschaft. Matthias: Für mich steht die Verantwortung im Vordergrund, das Vertrauen, das man mir gibt: Wenn mein Chef sagt, hier ist die Aufgabe, denk dich rein, finde eine Lösung – das bietet mir eine Gelegenheit zur Selbstverwirklichung, die ich nicht mehr missen möchte. Röbi: Das triffts: In diesem Unternehmen können alle Verantwortung übernehmen, man hört zu, diskutiert und prüft Lösungen, dann wird entschieden und umgesetzt. Kathrin: Bei CKW zu arbeiten, darauf kann man stolz sein. Die CKW-Gruppe hat auch bei der Bevölkerung einen ausgezeichneten Ruf. Man kennt CKW. Ich muss nicht erklären, wo ich arbeite. Iwan: So geht es uns auch mit der Marke «URstrom», die wir vor Jahren ins Leben gerufen haben. Wir haben mit dem Brand geschafft, das Produkt Strom zu etwas Emotionalem zu machen: Man sieht ihn nicht und riecht
« Ich bin überzeugt, dass dieses Unternehmen unglaubliche Kraft hat, nicht nur finanziell, sondern auch auf der menschlichen Ebene – diese Kraft ist mit reissend. » Röbi
Robert «Röbi» Keller, Senior Kommunikationsmanager bei CKW, ist der Initiant des Gesprächs – und zugleich der dienstälteste CKWler der Runde. Er ist seit über 40 Jahren bei CKW, wo er schon in verschiedenen Positionen tätig war.
GL-Kolumne
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KOMMENTAR
«BEGEISTERTE MITARBEITENDE» «Begeisterte Mitarbeitende» ist eines der vier zentralen Strategieelemente von CKW. Was begeistert denn Mitarbeitende und warum ist Begeisterung am Arbeitsplatz so erstrebenswert und wichtig?
Kathrin Zäch hat nach dem KV zwei Jahre in Mexiko gelebt und danach bei einer kleinen Treuhandfirma in Zug gearbeitet. Sie hat im Sommer den Master in Angewandter Psychologie abgeschlossen. Vor zwei Jahren kam Kathrin zu CKW und ist seit dem 1. Oktober Fachspezialistin Projekte Personal- und Organisationsentwicklung.
ihn nicht, man spürt ihn höchstens, wenn man in die falsche Buchse greift … Wir haben eine Kundenbindung herbeigeführt, welche bei der kompletten Marktöffnung die Hemmschwelle für einen Wechsel zu «Züristrom» erhöht. Matthias: … obwohl der «Züristrom» wahrscheinlich auch blau wäre ... Iwan: Und schliesslich bin ich stolz auf unser eigenes URstrom-Bier, das übrigens meine Idee war… Kathrin: … kannst mal eine Kiste ins HR schicken, gell! Matthias: Oder auf unser Feierabendbier am Freitag! Ich bin grundsätzlich auf das ganze Team stolz, wenn man am Ende der Woche merkt, dass man über Einheiten und Bereiche hinweg übergreifend etwas erreicht hat, einander geholfen hat, ein Projekt weitergebracht hat – das macht mich stolz und lässt mich am Freitagabend stolz heimgehen. Und wenn ich auf dem Heimweg sehe, dass die Strassenbeleuchtung funktioniert: Auch das macht mich stolz. Text und Fotos: Peter Sennhauser
Begeisterung ist durchwegs positiv; wer ist nicht gern begeistert? Begeisterung wird im Duden unter anderem definiert als: von leidenschaftlicher Anteilnahme getragener Tatendrang, Hochstimmung, Enthusiasmus. Begeisterung hat also etwas mit unserem Innenleben, unserer Wahrnehmung und unseren Gefühlen zu tun. Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit die Mitarbeitenden mit leidenschaftlichem Tatendrang bei der Sache sind? Aus der Vielzahl von Aspekten möchte ich zwei herausgreifen: Die Frage nach dem Sinn Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das sich die Sinnfrage stellt. Eine berufliche Tätigkeit wird nie Begeisterung auslösen, wenn sie als sinnlos wahrgenommen wird. Da die Produkte und Dienstleistungen von CKW für die Gesellschaft elementar und unverzichtbar sind, fällt es uns nicht schwer, die Sinnhaftig keit unserer Arbeit zu erkennen. Wir alle leisten tagein, tagaus einen Beitrag, damit in der Zentralschweiz das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben reibungslos funktioniert. Daraus folgt zweierlei: Je mehr ich mein Engagement am Arbeitsplatz im grossen Zusammenhang sehen kann, desto mehr Sinn ergibt dieses. Und falls ich in meinem Umfeld sinnlose Arbeitsschritte, Prozesse oder Aktivitäten feststelle, sollte ich diese so schnell wie möglich aus der Welt schaffen, damit meine Begeisterung nicht leidet. Vertrauen und Wertschätzung Ein Umfeld, das von gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung geprägt ist, macht die Zusammen arbeit leicht, setzt Energie frei und begeistert. Vertrauen und Wertschätzung leben dabei von der Gegenseitigkeit; es ist ein Geben und ein Nehmen. Somit können wir alle dazu beitragen, dass wir jeden Tag begeistert zur Arbeit gehen und Erfüllung in unserem Job finden. Michael Sieber, CFO und Mitglied der Geschäftsleitung CKW
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CKW Strategie
ATTRAKTIVE ARBEIT GEBERIN – DIE WEICHEN SIND GESTELLT Wie positioniert sich CKW in Zukunft als attraktive Arbeitgeberin? Wie gelingt es, genügend Fachpersonal zu rekrutieren? Was wird für die Mitarbeitenden-Zufriedenheit getan? Barbara Belser, Leiterin HR, und ihr Team haben sich intensiv mit der künftigen Ausrichtung des Personalmanagements bei CKW auseinandergesetzt. Am runden Tisch erzählen die Fachleute, wie HR im 21. Jahrhundert aussieht und wie sie CKW als Top-Arbeitgeberin über die Zentralschweiz hinaus etablieren wollen.
PERSONALBESCHAFFUNG Wir wollen bei der Rekrutierung neuer Mitarbeitender noch besser und schneller werden. Wir werden u.a. die Nutzung von Social Media forcieren, die Personalplanung verbessern, den Prozess digitalisieren und aus Sicht der Kandidaten weiter optimieren.
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TRANSFORMATIONSFÄHIGKEIT DER ORGANISATION
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6 NEW HR 2025 Zuletzt, aber nicht am unwichtigsten, steht der Prozess unserer ständigen Verbesserung. Mit stärkerem Fokus auf euch als Kunden und mit dem weiteren Aufbau unserer persön lichen und fachlichen Qualifikationen wollen wir euch mit Tatkraft unterstützen und konstruktiv mit euch zusammenarbeiten.
5 PERSONALENTWICKLUNG Die Berufsbildung ist ein wichtiger Pfeiler unserer Organisation. Wir möchten mit gezielten Massnahmen, den Stellenwert und die Attraktivität der Lehre weiter erhöhen. Mit dem Berufseinstieg fängt die Entwicklung aber erst an. Lernen soll im positiven Sinn unser ständiger Begleiter werden.
Marktveränderungen, technologischer Fortschritt, ein verändertes Kunden verhalten haben Einfluss auf die Berufsbilder und Kompetenzen. Mit einer fundierten Analyse und einem nach haltigen Vorgehensplan wollen wir frühzeitig neues Wissen aufbauen und das Verhalten auf die neuen Herausforderungen ausrichten.
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DIE STOSS RICHTUNGEN DER NEUEN HR-STRATEGIE
4 HR-DIGITALISIERUNG Die meisten Mitarbeitenden kennen einzelne oder mehrere HR-Prozesse. Einige Prozesse sind kompliziert, zeitaufwendig und bedürfen oft noch der Papierform. Deshalb haben wir das Projekt HR Digital lanciert und werden in diesem Zusammenhang die Prozessqualität verbessern und die StandardHR-Prozesse digitalisieren.
3 ARBEITGEBER-BRAND Um neue Mitarbeitende aus anderen Regionen zu beschaffen, planen wir, CKW als Arbeitgeberin über die Zentralschweiz hinaus bekannt zu machen. Besonders wichtig ist uns die interne Arbeitgeber-Attraktivität. Wir möchten eine hohe Mitarbeitenden-Zufriedenheit sicherstellen. Im Rahmen der Initiative «Arbeitgeber-Brand intern stärken» arbeiten wir weiterhin an zeitgemässen Arbeitsmodellen und Anstellungsbedingungen.
CKW Strategie
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Gesprächsrunde mit Barbara Belser, Päddy Dittli, Ursula Zimmermann und Enrique Nunez. Auf dem Bild fehlen Claudia Goddeng und Pirmin Spichtig.
Claudia, die Mitarbeitenden sind das wichtigste Gut in einem Unternehmen. Personalentwicklung ist ein gutes Stichwort. Was ist geplant beziehungsweise schon initialisiert? Lernen soll unser ständiger Begleiter werden. Diese Haltung leitet unser Ziel, dass unsere Mitarbeitenden, als wichtigstes Gut des Unternehmens, nicht nur für ihre heutigen Anforderungen, sondern auch für die Herausforderungen der Zukunft fit sind. Wir haben ein paar Fokusthemen, denen wir uns zuerst widmen werden. Dazu gehört die Förderung unserer Talente, indem wir den TalentManagement-Prozess laufend verbessern, aber auch die Unterstützung und Entwicklung unserer Führungs kräfte. Die Personalentwicklungsmassnahmen sollen für alle da sein. Wir wollen uns Gedanken zur beruf lichen Weiterentwicklung (Karrierewege) bei CKW machen. Wir müssen unsere heutigen Entwicklungsmassnahmen prüfen, neue ableiten und diese umsetzen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag gegen den aktuellen Fachkräftemangel.
Ursula, Anfang September hat CKW das Zertifikat als «Best Recruiter» erhalten. Bist du mit dem Erreichten zufrieden? Dieses Zertifikat zeigt, dass wir bei der Personalbeschaffung auf gutem Weg sind. Gleichzeitig sind solche Auszeichnungen immer Ansporn zu überlegen, was die nächste Stufe sein könnte. Gerade in einem Arbeitnehmermarkt, wie wir ihn heute erleben, ist es wichtig, dass wir als CKW von Mensch zu Mensch überzeugen. Jede Begegnung mit CKW wird von Menschen in diesem Unternehmen gestaltet.
Personalbeschaffung ist eine anspruchsvolle Aufgabe, besonders in Zeiten des Fachkräfte mangels. Wie geht ihr vor? Damit wir unsere Wirkung verstärken können, braucht es gezielte Massnahmen. Wir werden unsere Aktivitäten auf den Social-Media-Kanälen intensivieren. Gleichzeitig machen wir uns Gedanken, wie wir unsere potenziellen neuen Kolleginnen und Kollegen noch besser erkennen und wie wir sie überzeugen können, ihre Berufspläne bei CKW zu realisieren.
Päddy, du bist für das Projekt HR Digital verantwortlich. Was kann man sich darunter vorstellen? Das Projekt HR Digital deckt sämtliche HR-Prozesse und -Themenfelder ab; also von Recruiting, Onboarding, Entwicklung, Compensation, Benefits, Payroll, Administration bis zum Austritt. Was sind die Ziele von HR Digital? Das Projekt HR Digital ist eingebettet in die Digitalisierungsstrategie von CWK. Unsere zukünftigen HR-Prozesse müssen funktional und ökonomisch optimiert sowie auf die neue HR-Strategie 2025 aus gerichtet sein. Die digitalisierten Prozesse sind die Grundlage für ein noch besseres Mitarbeitererlebnis.
Enrique, welche Ziele verfolgen die beiden Kampagnen «Ja zu morgen», die CKW im kommenden Jahr lancieren wird? Die Gewinnung von guten Fachkräften verlangt, dass wir uns als Arbeitgeberin weiterentwickeln. Zum Beispiel, indem wir attraktive Teilzeitmodelle anbieten, denn junge Fachkräfte haben oft den Wunsch nach mehr Freizeit für die Familie oder für ihre persönlichen Bedürfnisse. Viele Mitarbeitende wollen sich nicht mehr zweimal
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CKW Strategie
täglich durch den Verkehr zwängen und ein weiter Arbeitsweg schreckt sie ab. Deshalb ist ein Arbeitgeber attraktiv, der seinen Mitarbeitenden ermöglicht, einen Teil ihres Arbeitspensums mit Flexwork von zu Hause aus zu absolvieren. Welche Zielgruppe will die Kampagne besonders ansprechen? Wir dürfen nicht aufhören, Frauen für eine Karriere bei CKW zu begeistern. Zum Beispiel, indem wir Schulabgängerinnen für eine technisch-handwerk liche Berufslehre gewinnen oder Chancen für den Berufseinstieg von Studienabgängerinnen schaffen. Zu Diversity gehört auch, dass wir Fachkräften mit einem Handicap ermöglichen, sich beruflich zu entwickeln.
WAS TREIBT DICH AN, JEDEN TAG MIT BEGEISTERUNG FÜR CKW ZU ARBEITEN? WELCHE RÜCKMEL DUNGEN ERHÄLTST DU AUF DEINE GELEBTE BEGEISTERUNG?
Pirmin, mit dem Projekt Futuro Junior gestaltet CKW ihre Berufs bildung neu. Wie geht ihr dabei vor? Wir wollen von Lernenden, Eltern, Berufsbildnern, Lehrern sowie internen Schlüsselpersonen wissen, wo aus ihrer Sicht unsere Berufsbildung steht und in welchen Bereichen sie Entwicklungspotenzial hat. Mit Hilfe der Rückmeldungen definieren wir dann entsprechende Handlungsfelder und entwickeln neue Massnahmen. Wir wollen die Faktoren, die zur erfolgreichen CKW-Berufsbildung beigetragen haben, weiter stärken. CKW hat einen sehr guten Ruf als Berufsbildnerin, weshalb braucht es eine Neuausrichtung? Es wird immer aufwendiger, junge Menschen erfolgreich in die Arbeitswelt zu integrieren, denn die neuen Generationen leben andere Werte und andere Stärken. Eine weitere Herausforderung wird sein, genügend geeignete Lernende zu finden. Der Wettbewerb um Talente wird immer grösser. Es muss uns gelingen, mehr Jugendliche für unsere Branche und für einen Lehrberuf bei CKW zu überzeugen. Was wollt ihr mit dem Projekt erreichen? CKW geniesst in der Region Zentralschweiz bereits jetzt einen guten Ruf als Ausbildungsbetrieb. Diesen wollen wir ausbauen! Wir verfolgen das Ziel, langfristig zu den Top-Lehrbetrieben zu zählen. Die Interviews am runden Tisch führte Röbi Keller, CKW
«Mich motivieren die tollen Arbeitskollegen, das interessante Aufgabengebiet, der wunderschöne Arbeitsplatz und die vielen Benefits von CKW. Zudem sind die Begeisterung und Freude ansteckend.» Edith Meyer, Fachteamleiterin Netzdaten und Dienste
Interview
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BEGEISTERUNG MACHT ERFOLGREICH UND GLÜCKLICH Wer mit Begeisterung seinem Beruf nachgeht, weiss, dass diese Motivation sich auch auf viele Bereiche ausserhalb der Arbeit auswirkt und zu einer erhöhten Lebensqualität führt. Wer Begeisterung im Job lebt, ist viel leistungsfähiger. Wir bewältigen die Aufgaben leichter und das Endprodukt ist besser. Wir haben weniger Stress, unsere Produktivität ist höher. Dadurch kommen seltener Selbstzweifel auf, die unsere Arbeit verzögern und einen Qualitätsverlust verursachen. Besonders wichtig ist die Freude am Beruf im Kundenkontakt. Kunden haben ein sehr feines Gespür dafür, ob der Partner wirklich hinter dem Produkt steht oder ob es sich um eine aufgesetzte Begeisterung handelt. Mit einer echten positiven Einstellung führen wir Verkaufsgespräche erfolgreich und in einem konstruktiven Gesprächsklima. Begeisterung löst Positiv-Spirale aus Unsere Vorgesetzten wie auch die Kolleginnen und Kollegen spüren unsere positive Grundeinstellung, die sich daran zeigt, wie wir auftreten und an neue Herausforderungen herangehen. Dies führt dazu, dass man höhere Erfolgs- und Entwicklungschancen im Beruf hat. Folgerichtig steigt auch der Verdienst und das Leben lässt sich noch angenehmer gestalten. Unser Privatleben profitiert ebenfalls, wenn wir mit Begeisterung unseren Job ausführen. Wir haben weniger Stress, was sich positiv auf das familiäre Zusammensein auswirkt. Ein erfülltes Berufsleben stärkt das Privatleben sogar, weil man über mehr Elan verfügt. Menschen, die mit Freude zur Arbeit gehen, sind überdies weniger anfällig für Krankheiten und Depressionen.
«Bei CKW kann ich unsere Kunden auf dem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft unterstützen und begleiten. Durch meine Begeisterung für die innovativen CKWLösungen konnte ich schon mehrere Interessenten als neue CKW-Kunden gewinnen.» Cédric Bühlmann, Stv. Leiter Energietechnik
Röbi Keller, CKW
«Dass ich das Vertrauen und die Möglichkeit habe, in einem super Team und in einer tollen Umgebung etwas zu bewegen, spannende Fragen zu diskutieren, Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln und Umsetzungsvorschläge auszuarbeiten. Ich liebe Herausforderungen! Sie begeistern und ziehen mich an. Nicht immer teilen alle meine Begeisterung für ein Thema. Positive Feedbacks freuen mich natürlich und spornen mich an. Eine positive Spirale also.» Markus Binkert, Leiter Dienstleistungen Netze
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Interview
«BEGEISTERUNG IST EIN WEIT UNTERSCHÄTZTER ERFOLGSFAKTOR» Was treibt uns bei der Arbeit an? Wie motiviere ich mich und meine Mitarbeitenden? Die Organisationsentwicklerin Heidi Weber Rüegg erklärt, welch grosses Erfolgspotenzial die «Kraft der Freude» hat und wie man die Begeisterung für kreative Zusammenarbeit und gemeinsame Ziele nutzen kann.
Was verstehen Sie unter Begeisterung? Begeisterung ist eine extreme Kraft, die uns packt und in ihren Bann zieht. Wir können die Energie spüren, die sie in uns freisetzt. Begeisterung ist ein Gefühl und rational schwer erklärbar. Ich muss also zuerst herausfinden, worauf ich oder meine Mitarbeitenden ansprechen, und daraus die passenden Ziele formulieren. Begeistert zu sein, heisst nicht, dass es nicht auch einmal anstrengend werden kann. Deshalb ist wichtig, dass das Ziel so begeisternd ist, dass stets genügend «Sogkraft» vorhanden ist, um mögliche Hindernisse zu meistern. Wenn Thomas Alva Edison von der Idee, eine Glühlampe zu erfinden, nicht begeistert gewesen wäre, dann hätte er niemals die nötige Ausdauer gehabt, so lange an seiner Erfindung zu tüfteln. Warum ist Begeisterung für die Arbeit wichtig – reicht es nicht aus, einfach fleissig zu sein? Nein. Freude und Begeisterung sind massiv unterschätzte Erfolgs- und Produktionsfaktoren. Wer im Flow von Energie und Zuversicht ist, dem gelingen Dinge, die ohne diese Kraft nicht möglich wären. Wir sind gelassener und offener für neue Ideen. Wir sehen nicht die Probleme, sondern die Lösungen. Zudem können wir besser mit Kritik umgehen und es passieren weniger Fehler. Begeisterte Mitarbeitende sind offen im Geist und in der Haltung; daraus können kreative Ideen entstehen. Nur wer sich nicht dauernd unter Druck setzt und Fehler zulässt, kann Kreativität entfalten.
Ist Begeisterung lernbar? Ja, ganz klar. Wobei es weniger ums «Lernen» als ums «Erinnern» geht. Denn wir sind alle mit der Energie der Begeisterung zur Welt gekommen. Wir haben Begeisterung als Kind erlebt und gelebt. Begeisterung ist ein Gefühl und hat mit dem Herzen zu tun. Und unser Herz hat ja bereits geschlagen, bevor der Kopf fähig war, einen Gedanken zu wälzen. Wir haben die ersten prägenden Lebensjahre primär über das Herz erlebt, nicht über den Kopf. Wir dürfen lernen, wieder mehr Kind zu sein, wieder mehr Begeisterung zu fühlen und zu erkennen, wie viel sie bewirken kann. Dadurch können wir hinderliche Gedanken überwinden und alte Verhaltensmuster ablegen. Wie lässt sich Begeisterung am Arbeitsplatz (wieder) entfachen? Begeistert zu sein, liegt primär in meiner eigenen Verantwortung, ich kann sie nicht an meine Vorgesetzten delegieren. Sie können mir jedoch helfen, indem sie Ziele festlegen, für die ich von Herzen gerne einen Beitrag leiste. Oft haben Mitarbeitende Ziele, die sie weder begeistern noch herausfordern. Und dadurch entsteht auch keine Begeisterung. Wichtig ist auch, dass die Vorgesetzten Begeisterung vorleben und ein Klima der Freude schaffen.
Interview
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Menschen und Organisationen mit der Kraft der Freude weiterbringen – das ist die Passion von Heidi Weber Rüegg.
Was können Sie CKW mit auf den Weg geben? Ich finde es wichtig, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass Begeisterung und Freude ein enormer Erfolgsfaktor sind. Begeisterung ist keine Selbst verständlichkeit. Schafft für eure Mitarbeitenden ein Umfeld, in dem Begeisterung auf vielfältige Art und Weise ihren Platz findet. Führt euer Team aus dieser Haltung und seid hier konsequent. Ausserdem sollten Begeisterung und Freude zu einem relevanten Kri terium bei der Rekrutierung sowie bei der Mitarbeiter bindung werden. Das Interview führte Nadia Auf der Maur, EWS
Heidi Weber Rüegg 1973 geboren, hat mich mein Weg nach der kaufmännischen Ausbildung zur zweiten Berufswahl als Kindergärtnerin geführt. Die Verbindung aus spielerischem Tun und wirkungsvollen Strategien fasziniert mich seit jeher. So habe ich in meiner Berufslaufbahn unterschiedliche Disziplinen trainiert und miteinander verbunden. Nach einigen Jahren als Kindergärtnerin führte mich der Weg in die Personalentwicklung. Ich habe meine Basis ausgebaut als eidg. dipl. Betriebswirt-
schafterin, als Master im psycho-sozialen Management, in Organisationsentwicklung & Change Management. Ich war für nationale und internationale Konzerne tätig. Seit 2007 führe ich die Impact Development GmbH. Meine Vision ist es, Führungskräfte und Organisationen auf ihrem Weg zur zeitgemässen Leadership zu begleiten. Mein Ziel ist es, dass Erfolge nicht durch Druck oder Konkurrenzkampf, sondern durch eine positive, freudvolle, kreative Atmosphäre entstehen. impact-gmbh.ch
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« kurz & knackig »
Schreibstube in der Shedhalle, Reussbühl, neu gemäss Schutzkonzept in Gruppenbüros unterteilt.
CORONA-PANDEMIE FÖRDERT DIE EIGENINITIATIVE Der Arbeitstag der Netzbau-Mitarbeitenden beginnt in der Shedhalle in Reussbühl. Vor 7 Uhr versammeln sich die Monteure im sogenannten Schreibbüro. Gruppenweise erhalten sie hier die Instruktionen und Aufträge für den bevorstehenden Arbeitstag. Vor Corona war das Schreibbüro ein einziger, langer Raum. Nach Ausbruch der Pandemie musste der Gemeinschaftsraum gemäss Schutzvorgaben unterteilt werden, damit keine Durchmischung der Arbeitsgruppen erfolgt.
konnten wir die Schutzmassnahmen eigenständig umsetzen. Wir haben Holzrahmen gezimmert und mit Plexiglas bestückt.» Neu unterteilen Stehwände das Schreibbüro. Jede Gruppe hat dadurch ihren eigenen, zugewiesenen Platz erhalten. Distancing ist hier, dank der Eigeninitiative der Mitarbeitenden, vorbildlich umgesetzt worden. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass jedes Team einen eigenen Gruppenraum erhalten hat und so ungestört seine Aufträge entgegennehmen kann.
Corona macht erfinderisch Das neue Raumkonzept sollte einfach umsetzbar sein und durfte die Mitarbeitenden nicht einschränken. Armin Glanzmann, Leiter Netzservices, schildert, wie rasch ein Team zusammengestellt wurde, das mögliche Varianten analysierte und verglich: «Schnell stellten wir fest, dass es nicht nur bei der Unterteilung des Raums bleibt, sondern dass auch die IT-Anschlüsse, die Möblierung und vieles mehr berücksichtigt werden mussten. Dank des handwerklichen Geschicks unserer Mitarbeitenden
Es kommt auf uns alle an Das Einhalten der Schutzvorgaben erfolgt in Eigenverantwortung der Mitarbeitenden. Abstand halten, Hände gut waschen, auf das Händeschütteln verzichten – diese Massnahmen sind für die Mitarbeitenden des Netzbaus selbstverständlich geworden. Wir gehen davon aus, dass die besonderen Hygiene- und Abstandsregeln noch mindestens ein Jahr andauern werden. Röbi Keller, CKW
« kurz & knackig »
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10'000 STUNDEN FÜR DIE VERSORGUNGS SICHERHEIT Das Unterwerk Plattischachen im Kanton Uri ist für die Stromversorgung der Zentralschweiz eine wichtige Drehscheibe. Das zeigen die Besitzverhältnisse: An den Anlagen sind CKW, EWA und Swissgrid beteiligt. In einem Gemeinschaftsprojekt investieren die drei Partner in die Kompletterneuerung von Technik und Anlagen. erneuert. Für beide Partner hat das Projekt einen hohen Stellenwert: Die 50-kV-Anlage ist für die sichere Stromversorgung des Kantons Uri von grosser Bedeutung. CKW-Projektleiter Yann Gosteli hält fest: «Mit der Sanierung der Sekundärtechnik im Unterwerk Plattischachen stärkt CKW ihr Kerngeschäft.» In den nächsten zwei Jahren ist geplant, die grossen 100-MVA-Trafos, die das Verteilnetz mit dem Übertragungsnetz koppeln, zu ersetzen. Damit werden CKW und EWA auch in Zukunft über eine hochverfügbare und jederzeit steuerund überwachbare Anlage verfügen.
Team NTAS: Othmar Fläcklin, Daniel Anderhub, Yann Gosteli, Armin Schüpfer und Jürgen Feile
Das Unterwerk Plattischachen ist ein Umspannwerk in Amsteg und eine wichtige Schnittstelle in der Stromversorgung für Swissgrid, EWA und CKW. Die elektrische Anlage verteilt sich auf zwei Gebäude. Das Gebäude mit der 220-kV-Anlage befindet sich heute einschliesslich der Sekundärtechniksysteme im Besitz von Swissgrid. Im zweiten Gebäude sind eine 50-kVAnlage und ihre Sekundärtechniksysteme untergebracht. Diese gehören anteilig CKW und EWA. Das Herz der Urner Stromversorgung 2018 haben CKW und EWA mit der Sanierung des Unterwerks Plattischachen begonnen. In einem ersten Schritt wurde die Sekundärtechnik der 50-kV-Anlage
SBB ins Projekt involviert Neben den erwähnten Schnittstellen zu EWA und Swissgrid ist auch das KW Wassen direkt an der 50-kVSchaltanlage angeschlossen. Dadurch sind die SBB als Eigentümerin des Kraftwerks ebenfalls in die Arbeiten miteinbezogen worden. Die Kosten von CKW und EWA belaufen sich auf rund 1,9 Mio. Franken für die Erneuerung der Sekundärtechnik und weitere rund 2,9 Mio. Franken für den Ersatz der 220/50-kV-Transformatoren. Armin Schüpfer, Jürgen Feile, Othmar Fläcklin, Daniel Anderhub und Guido Schacher (NTAS) sind seitens CKW involviert. In rund 10'000 Arbeitsstunden haben die Netzspezialisten die Schnittstellen zu Swissgrid bereinigt, die Steuerungsund Schutzsysteme der Anlage erneuert und den ganzen Eigenbedarf ertüchtigt. Ebenso haben sie auf der Steuerungsseite den Ersatz der Trafos vorbereitet. Jetzt ist die nationale Netzgesellschaft Swissgrid an der Reihe: Sie wird in den nächsten drei Jahren die Steuerungstechnik der 220-kV-Anlage umbauen. Mit der Bereinigung sämtlicher alter Schnittstellen wird das Projekt im Jahr 2023 abgeschlossen sein. Yann Gosteli, CKW
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« kurz & knackig »
FRISCHE ENERGIE FÜR DEN GESCHÄFTSALLTAG CKW ist seit 2007 Hauptsponsorin des Vereins Luzerner Wanderwege. Der Bautrupp der Luzerner Wanderwege unterhält ein Wegnetz von mehr als 2700 Kilometern. In Workshops können Privatpersonen und Unternehmen beim Bau und bei der Sanierung der Wanderwege selbst Hand anlegen. Das Team Energiecontrolling und ein Team vom Kundengeschäft Netz haben zu Schaufel und Pickel gegriffen. «Ein gemeinsamer Tag in der freien Natur ist eine willkommene Abwechslung zum vorausgegangenen Lockdown. Seit Covid-19 rücken ganz andere Werte in den Vordergrund, wie zusammen von Hand etwas zu erschaffen – ohne virtuelle Hilfsmittel», betont die Teamleiterin Nicole Schenk Kuipers. Vom Treffpunkt vor dem Restaurant Schwendelberg in Horw machen sich die Mitarbeitenden des Energiecontrollings mit Pickel, Schaufeln, Sägen und Macheten auf, um einen vergessen gegangenen Wanderweg wieder freizulegen. Nach dem vorzüglichen Picknick im Freien nehmen sie die zweite Etappe in Angriff und bauen zum Abschluss bei strömendem Regen eine kleine Holzbrücke über einen Bach. Zuerst aber müssen die Holzstämme 50 Meter den Berg hochgeschleppt und mit der Axt halbiert werden. «Es ist ein tolles Gefühl, am Ende des Tages das Resultat zu sehen – da nimmt man auch gerne den Muskelkater am nächsten Tag in Kauf», sagt Roberto Caruso. Anders geht das Team vom Kundengeschäft Netz den Tag an. Unter der Leitung von Hannes Wettach erfolgen am Vormittag in der Alpwirtschaft Horben ober-
Team Kundengeschäft Netz: Domenic Brunner, Hannes Wettach, Daniel Schmeder und Reto Lütolf
Team Controlling GB Energie: Nicole Schenk Kuipers, Roberto Caruso, Pascal Vögeli, Martina Stierli zusammen mit Adi Wüest vom Bautrupp
halb Hohenrain eine Standortbestimmung, der Ausblick auf das nächste Geschäftsjahr und das gemeinsame Vorbereiten auf die neuen Vertriebsziele. Das Mittagessen findet in der Jägerhütte beim Horben statt. Danach trifft das Team seinen Bautrupp-Leiter Adi Wüest. Auf dem Horben gibt es einen Wanderweg entlang der Strasse, der an sonnigen Tagen von vielen Wanderern genutzt wird. Es fahren aber auch viele Autos zum Aussichtspunkt, was zu gefährlichen Situationen führt. Ein neuer Wanderweg durch den Wald soll für mehr Sicherheit sorgen. Adi hat die Strecke bereits markiert. Mit Trimmer, Pickel und Schaufel geht es los. Schon bald ist der neue Weg erkennbar. Über einen Bach baut das Team vom Kundengeschäft Netz eine stabile, einfache Holzbrücke. Die Arbeit ist schweisstreibend, doch die Arbeit in freier Natur bereitet viel Spass. «Begeisterung und die Überzeugung, dem Kunden ein gutes Produkt zu verkaufen, sind entscheidende Erfolgsfaktoren», sagt Hannes Wettach. «Für einen Verkäufer ist es wichtig, dass er mit Freude und Überzeugung neue Herausforderungen meistert.» Das Zvieri offeriert die Gemeinde Hohenrain, deren Gemeindepräsident Alfons Knüsel den Bautrupp persönlich beehrt. Ausnahmsweise darf ein Bier zum Zvieri nicht fehlen. Bei diesem Teamanlass ging es nicht nur darum, gemeinsam einen lustigen Tag zu verbringen. Die Arbeit erforderte auch eine andere Art der Zusammenarbeit und Kommunikation, als das Team gewohnt ist. Hannes und Nicole betonen: «Wir hatten viel Spass und brachten schmutzige Schuhe, Blasen und Muskelkater vom Lachen, Reden und Schaufeln nach Hause. Es fühlt sich gut an, einen Beitrag zu sicheren Wanderwegen zu leisten, und zusammen im Team macht es einfach noch mehr Spass.» Röbi Keller, CKW
Hast du gewusst?
HAST DU GEWUSST? Die Seite mit spannenden Infor mationen. In dieser Ausgabe zum Thema Begeisterung und Körpersprache. Zusammengestellt von Nadia Auf der Maur, EWS, und Röbi Keller, CKW
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BEGEISTERTE MITARBEITENDE SIND DER SCHLÜSSEL ZU BEGEISTERTEN KUNDEN Brennen Mitarbeitende nicht für ihr Unternehmen, ihr Produkt und ihre Kunden, vermitteln sie das auch durch ihre Körpersprache. Egal, was Mitarbeitende sagen: Der Kunde spürt, was die Mitarbeitenden denken, denn ihre Körpersignale widerspiegeln ihrer Gedanken. Aus der Kommunikationslehre wissen wir, dass nur sieben Prozent der Botschaften durch Worte transportiert werden, die Tonalität der verbalen Kommunikation 35 Prozent ausmacht und die Körpersprache sogar 55 Prozent.
7%
Worte
35%
Kinder sind mehr als
20-mal häufiger
begeistert als Erwachsene
Tonalität
55%
Körpersprache
Begeisterung ist ein unbewusster mentaler Prozess
WARUM IST BEGEISTERUNG IM JOB SO WICHTIG?
Der Überraschungsbesuch, das tolle Lob vom Kollegen oder ein unerwartetes Handeln eines Mitarbeitenden lösen Begeisterung in uns aus. Schlechtes Wetter, schwierige Aussichten oder langweilige Aufgaben dämpfen unsere Begeisterung. Ist die Begeisterung von äusseren Umständen abhängig? Ja und nein. Begeisterung ist ein unbewusster mentaler Prozess im limbischen System unseres Gehirns. Wird das System mit den richtigen Informationen gefüttert, entsteht Begeisterung. Insofern kann man sagen, dass Begeisterung vom Menschen selbst gemacht wird. Der Impuls kann aber auch von aussen kommen.
Weil begeisterte Mitarbeitende nicht zur Konkurrenz abwandern. Weil begeisterte Mitarbeitende motivierter, produktiver und selbstständiger arbeiten. Wobei Begeisterung sich immer dann einstellt, wenn eigene Erwartungen stark und/oder dauerhaft übertroffen werden. Reicht nicht auch die Mitar beiterzufriedenheit aus? Nein, denn dieses langjährig gepflegte Konstrukt weist zahl reiche Mängel auf, die durch die Mitarbeiter begeisterung behoben werden. Begeisterte Mitarbeitende sind in Zeiten des digitalen Wandels und der rasant steigenden Kunden erwartungen wichtiger denn je für den Unternehmenserfolg.
ERFOLG DURCH KÖRPERSPRACHE? Im Berufsleben kommt es heute mehr denn je auf deine Persönlichkeit an. Über deine Haltung, Mimik und Gestik kommunizierst du ständig und meistens unbewusst mit deinen Vorgesetzten, Kollegen und Kunden. Du vermittelst ihnen Signale, mit denen sie sich ein Bild von dir machen. Die gute Nachricht ist: Du kannst selbst bestimmen, wie dieses Bild aussieht. Trainiere deine Körpersprache und setze die entscheidenden Akzente, mit denen du deine Wirkung auf andere stärkst.
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Face to Face
CKW -LEUTE FACE TO FACE Peter Suter, Elektroinstallateur EWS Dario Richenberger, Elektroinstallateur CKW
PETER SUTER
DARIO RICHENBERGER
Was verstehst du unter begeisterten Mitarbeitenden? Ein begeisterter Mitarbeiter ist mehr als nur ein Arbeitskollege. Er ist ein Teamkollege, der
motiviert, hilfsbereit und voller Tatendrang ist.
Ein gutes Team, das spannende und abwechslungsreiche Arbeiten realisieren darf.
Wofür begeisterst du dich während deiner Freizeit? An erster Stelle für meine Familie, weil sie das Wichtigste für mich ist. Daneben fürs Jassen, da es ein strategisches Spiel ist und Geschick erfordert. Ebenso wichtig beim Jassen ist das gemütliche Beisammensein. Grosse Begeisterung verspüre ich auch für Musik.
Motorradfahren, Biken oder Wandern gehören zu meinen Leidenschaften. Ich bin gerne unterwegs, um vom Alltagsstress abzuschalten.
Wofür bist du Feuer und Flamme und kannst ohne Vorbereitung 30 Minuten darüber referieren? Sicher über einige Themen aus meinem Beruf. Ausserdem könnte ich vermutlich problemlos eine halbe Stunde über Schweizer Geschichte oder Weltgeschichte referieren.
Über Fussball. Ich spiele schon länger aktiv in einem Fussballverein. Auch verfolge ich viele Fussballspiele gerne live vor Ort im Stadium oder im TV.
Wofür kann sich dein Gaumen besonders begeistern und wofür weniger? Für ein saftiges, gutes Stück Fleisch. Mit Hummus und anderen veganen Produkten kann man mich weniger locken.
Mir passt am besten die italienische Küche wie Pizza, Pasta oder Lasagne. Weniger Begeisterung zeige ich für Gemüse wie Fenchel und dergleichen.
Deine handwerklichen (beruflichen) Fähigkeiten sind sicher auch im privaten Kreis gefragt. Wirst du oft um Rat gebeten? Ja! Es macht mich stolz, dass die Leute sagen, sie können zimmern, mauern, malen – aber vom Strom liessen sie lieber die Finger.
Ja, das kommt hin und wieder vor. Besonders dann, wenn jemand umgezogen ist und es um den Anschluss von neuen Leuchten geht.
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UNTERWEGS IN MISSION «SMART METER» Seit August ersetzt CKW im Entlebuch herkömmliche Stromzähler durch intelligente Messgeräte. Zusammen mit der Journalistin des Entlebucher Anzeigers, Barbara Camenzind, begleiten wir den Elektroinstallateur Albert Kqira auf seiner Tour in der Region Romoos. Der nächste Einsatz erfolgt gemäss der Liste auf Alberts Tablet bei einer Jagdhütte. Bei der Jagdhütte ist niemand vor Ort und wir stehen vor einer verschlossenen Tür. «Es kommt schon vor, dass Kunden den Termin vergessen, bisher ist das noch nicht oft passiert», erzählt Albert. Die meisten Zähler seien frei zugänglich. Nur bei den Zählern in abgeschlossenen Gebäuden sind wir CKW-Installateure darauf angewiesen, dass wir Zugang erhalten. «Deshalb bekommen die Kunden spätestens zwei Wochen vor dem Geräteaustausch ein Schreiben mit dem Datum, das sie gegebenenfalls verschieben können», so Albert. Doch auch beim nächsten Termin bei der Alphütte Bärn alp einige hundert Meter weiter steht Albert vor verschlossenen Türen. Er werde es auf der Rückfahrt noch einmal probieren. Ansonsten werde man mit dem Kunden erneut einen Termin vereinbaren.
15 bis 16 Stromzähler pro Tag Doch wie sich beim nächsten Termin auf dem Hof Ober Mättenberg herausstellt, funktioniert in ländlichen Gebieten wie Romoos, wo jeder jeden kennt, das nachbarschaftliche Netzwerk gut. Wir erfahren dort, wer einen Schlüssel zur Jagdhütte hat. «So kommt man eben über Umwege doch noch zum Ziel», meint Albert, während er im Stallgebäude den grossen Holzkasten mit den Stromzählern und den Sicherungen öffnet. Jetzt fotografiert er mit seinem Tablet den Ist-Zustand der beiden Stromzähler und notiert den aktuellen Zählerstand. «Diese Informationen schicke ich an CKW. Den aktuellen Zählerstand braucht es für die Rechnungstellung, da die neuen Smart Meter nach der Montage wieder bei null zu zählen anfangen», erklärt Albert. Um die Zähler auszuwechseln, muss der Elektroinstallateur für 10 bis 15 Minuten den Strom unterbrechen. Mit dem Phasenprüfer kontrolliert er, ob auch wirklich kein Strom mehr fliesst. Dann beginnt er mit der Demontage der alten mechanischen Zähler, die gemäss Aufschrift im Jahr 1983 montiert wurden. «Es gibt auch noch ältere Modelle», erklärt Albert. Routiniert löst er die farbigen Stromkabel von den alten Geräten, dann die Schrauben, mit denen sie an der Wand befestigt sind. «Die alten Stromzähler werden nach der Demontage bei CKW fachgerecht in ihre Einzelteile zerlegt und rezykliert.»
Albert bei der Montage des neuen Smart Meter
Registrieren der Zählerstände mittels Tablet
Mit Herzblut bei der Arbeit Für die atemberaubende Aussicht hier oben auf über 1000 Metern hat Albert keinen Blick übrig. Nur wenige Minuten später hat er die beiden Smart Meter fachgerecht montiert und verkabelt. Bevor er den Auftrag über sein Tablet quittiert, schaltet er den Strom wieder ein und testet, ob alles funktioniert. Als kleines Dankeschön überreicht er dem Kunden eine Informationsbroschüre mit einem Traubenzucker. Danach geht es weiter zum nächsten Termin bei Unter Mättenberg. Wie viele Geräte Albert Kqira seit Anfang April montiert habe – so lange ist er für CKW tätig –, könne er nicht sagen. «Es sind pro Tag durchschnittlich 15 oder 16 Stück.» Langweilig werde ihm nicht. «Jeder Stromkasten ist anders und im Kundenkontakt ergeben sich oft interessante Gespräche.» Die Begeisterung für seinen Beruf ist bei Albert Kqira deutlich spürbar. Brabara Camenzind, Entlebucher Anzeiger Röbi Keller, CKW
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Mein Arbeitsplatz
NEUE IDEEN MOTIVIEREN Thom Young und Markus Arnold sind zusammen mit sechs anderen Mitarbeitenden aus allen Geschäftsbereichen Mitglieder der Innovations gruppe von EWA. Die Gruppe trifft sich regelmässig zur Diskussion und Bearbeitung neuer innovativer Themen. Eine Arbeit, die Freude macht, auch ausserhalb der Gruppe: Neue Ideen wirken motivierend. Innovative Ideen haben in der EWA-Gruppe einen hohen Stellenwert und sind die Basis für Erfolgsgeschichten: Eine Erfolgsgeschichte von vielen ist URstrom mit innovativen Ökostromprodukten. Eine weitere sind zwölf neue Wasserkraftwerke in den letzten Jahren, die auch dank Innovationen in der Technik und bei den Prozessen realisiert werden konnten. Vor vier Jahren hat EWA eine Innovationsgruppe ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, Innovationstätigkeiten mit einem definierten Prozess und entsprechender Organisation neben den täglichen Arbeiten fest zu verankern.
besteht die Gefahr, dass man plötzlich seinen Platz im Markt verliert. In der Innovationsgruppe tauschen wir uns themen- und bereichsübergreifend miteinander aus. Diese Teamarbeit erweitert die eigene Denkweise und bringt uns weiter.» Auch für Thom ist das eine besondere Motivation: «Wir diskutieren offen und ohne Barrieren eigene wie auch Themen von anderen. Jeder bringt seine Meinungen und Ansichten ein. Es ist immer ein Erfolg für mich, wenn wir eine positive Grupp en dynamik erreichen, die unsere Themen und auch uns persönlich vorwärtsbringen.»
Innovationsgruppe bringt auch Mitarbeitende weiter Thom Young ist Leiter SmartHome bei EWA und Mitglied der Innovationsgruppe. Was ist seine Motivation für die Mitarbeit in der Gruppe? «Die smarten Energiethemen wie SmartEnergy, SmartHome oder SmartHeat sind prädestiniert für Innovationen. Innovation bedeutet Erfolg am Markt. In der Innovationsgruppe kann ich einen persönlichen Beitrag zum zukünftigen Erfolg des Unternehmens leisten.» Dem pflichtet Markus Arnold, Teamleiter SmartEnergy und Kollege in der Innovations gruppe, bei: «Ich bin überzeugt, dass man sich als Unternehmen ständig weiterentwickeln muss. Ansonsten
Begeisterung durch neue Ideen ausdrücken Neue Ideen motivieren, davon sind Thom und Markus überzeugt. Auch ausserhalb der Innovationsgruppe: «Alle Mitarbeitenden haben Ideen, die sie einbringen können», sind beide überzeugt. «Und je mehr mitmachen, umso besser», erklärt Thom. Ideen einbringen heisst, sich für sich und das Unternehmen engagieren, teilhaben und mitgestalten. «Wichtig ist, sich nicht demotivieren lassen, wenn auch mal eine Idee nicht aufgenommen und weiterverfolgt wird», rät Markus. «Das gehört dazu. Jede Idee ist eine Chance, für sich und das Unternehmen. Mehr Ideen – mehr Chancen.» Othmar Bertolosi, EWA
Thom Young und Markus Arnold nutzen den Innovationsraum von EWA zum Diskutieren neuer Ideen.
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E-MOBILITÄT MIETEN STATT KAUFEN In der neuen Überbauung im Winterberg hat EWA eine CO2-freie, integrierte Gesamtenergielösung mit drei Photovoltaikanlagen, zwei Wärmepumpen und Ladestationen. Dieses Energie-Sorglospaket hat EWA durch ein neues Angebot erweitert: Dank E-Carsharing wird E-Mobilität möglich, ohne selber ein Elektroauto kaufen zu müssen. In modernen Überbauungen sind erneuerbare Energien, Energieeffizienz und möglichst tiefe CO₂-Emissionen wichtige Themen. EWA realisiert bei mehreren neuen Überbauungen und Mehrfamilienhäusern im Urner Talkessel integrierte Gesamtenergielösungen. Photovoltaik, Wärmepumpen für Wärme und Kälte sowie Ladestationen für die E-Mobilität gehören dabei zur Grund ausstattung. Im Winterberg hat EWA die Infrastruktur als Contracting-Lösung erstellt: «Wir bauen und betreiben die Anlagen», führt Remo Burgener, Leiter Energie bei EWA, aus. «Smart Meter messen den Verbrauch und wir stellen den Mietern und Eigentümern verursachergerecht Rechnung für Strom, Wärme/Kälte und Wasser. Dank unseres Contractings werden smarte Energie
lösungen zum Sorglospaket.» Mit dem innovativen E-Carsharing erweitert EWA den Contracting-Gedanken auf den E-Mobilitätsbereich. EWA stellt im Winterberg ein Elektromietauto samt Ladeinfrastruktur, URstrom sowie der Reservationsund Abrechnungslösung zur Verfügung. Anwohner oder auch Dritte können die umweltfreundlichen Autos gegen eine Gebühr nutzen. Nach einmaliger Registration kann das Fahrzeug einfach und unkompliziert via Mobiltelefon reserviert werden. Die Freigabe erfolgt ebenfalls via Mobiltelefon oder Chip-Karte. Nach der Benutzung kann das Elektroauto am Standplatz wieder aufgeladen werden. Othmar Bertolosi, EWA
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Lifestyle
LIFESTYLE Was begeistert Mitarbeitende? Hört und schaut man sich um, so gibt es Dutzende von Beispielen, was Mitarbeitende motiviert. Drei davon stellen wir hier kurz vor. Zusammengestellt von Bettina Putzi, Eva Schär und Ueli Bärtschi
BEGEISTERUNG DURCH TEAMSPIRIT
BEGEISTERUNG DURCH BETEILIGUNG Die Nachfrage nach Solarinvestments auf dem Axpo-Dach war rund sechsmal höher als das verfügbare Angebot. So sind 126 Bestellungen für insgesamt gut 1'700 Nutzungsrechte eingegangen. Davon stammten 20 Bestellungen von CKW-Mitarbeitenden. Mitarbeiterbegeisterung kann durch Beteiligung am Geschäft entstehen und gleich zeitig die Tür für neue Modelle öffnen.
Im September nahmen rund 36 Teams der CKW-Gruppe an der Aktion «Bike to Work» von Pro Velo Schweiz teil. 129 Teilnehmende trotzten dem zeitweise kühlen und nassen Wetter und fuhren mit dem Fahrrad zur Arbeit. So wurden rund 26'000 Kilometer geradelt, was einer CO2-Einsparung von rund 3'700 Kilogramm entspricht. Begeisterung durch Sport- und Gesund heitsangebote sowie das Knüpfen von sozialen Kontakten am Arbeitsplatz zählen laut der Firmenbewertungsplattform Kununu zu den wichtigsten Faktoren für begeisterte Mitarbeitende.
BEGEISTERUNG DURCH KOLLEGIALITÄT Für die einen schon ein alter Zopf, für die anderen noch ungewohnt: die Du-Kultur. Wir haben uns bei den CKW-Mitarbeitenden umgehört: «Man begegnet sich auf Augenhöhe, egal ob Lernender oder GL-Mitglied, das schätze ich sehr.» Oder: «Schon fast ein Muss für eine kollegiale Unternehmenskultur.» Gemäss einer Studie der Hochschule Osnabrück werden in der Du-Kultur die Kolleginnen und Kollegen freundlicher eingestuft und das Wir-Gefühl gestärkt.
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MELKSCHEMEL STATT BÜROSTUHL Wenn andere in der Sonne liegen und das Nichtstun geniessen, zieht es Lara Pfyl während ihrer Ferien auf die Alp. Die Lernende Kauffrau bei EWS verbringt seit elf Jahren drei Wochen im Sommer bei ihren Verwandten auf der Alp Arni in Giswil, 1'850 Meter über Meer. Die 18-Jährige ist seit ihrer Kindheit vom Leben auf der Alp fasziniert. Das Herzblut für die Natur und die Tiere hat sie von ihren Eltern. Diese betreiben in Schwyz, direkt unter den Mythen, einen Geflügelhof mit 10'000 Freilandhennen und halten mehrere Milchkühe. Fernab vom Rummel Auf der Alp weht ein anderer Wind als auf dem Hof zu Hause. Lara lebt mit ihrem Götti und seiner Familie in einer einfachen Hütte ohne Strom. Handyempfang gibt es nur an einigen Orten auf der Alp. Für Lara kein Problem – ihre Begeisterung für die Natur, die Tiere und das handwerkliche Arbeiten ist so gross, dass sie auf Komfort gerne verzichtet. Straffer Tagesablauf Um 4.15 Uhr in der Früh klingelt der Wecker die junge Älplerin aus dem Bett. Zeit zum Frühstücken hat sie keine. Sie macht sich gleich nach dem Aufstehen mit ihrem Götti und der «Motorgarette» auf den 30-minütigen Weg zur Kuhweide, um nach den Tieren zu schauen. Nachdem sie das Vieh zusammengetrieben haben, werden die 25 Milchkühe gemolken. Viel Zeit haben sie dafür nicht zur Verfügung, denn um 7 Uhr gehts bereits wieder talwärts Richtung Alphütte. Dort legt Lara in der Hütte Hand an. Die frische Kuhmilch wird sogleich zu Käse und Anken weiterverarbeitet; für deren Produktion muss sie einen strikten Zeitplan einhalten. Erst danach gibt es das wohlverdiente Frühstück. Ihre Gastfamilie ist stolz auf Lara: Sie hat nicht nur ein Talent im Umgang mit den Tieren, sie macht sich auch gut als Käserin. Nach dem Zmorge werden die Arbeiten aufgeteilt: Zäune müssen gebaut, die Rinder gezählt und kontrolliert, Gras gemäht werden. Lara macht sich an die Weiterverarbeitung des Käses und kümmert sich um das Wenden aller Mutschli, was viel Zeit in Anspruch nimmt. An Freizeit ist nicht zu denken. Kaum sind alle wichtigen Aufgaben erledigt, gehts schon wieder hoch zur Kuhweide, um die Tiere nochmals zu melken. Nachtruhe gibt es erst um 22 Uhr. Auf der Alp sind Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft anzupacken gefragt. Für die sportliche Powerfrau kein Problem. Nach der Ausbildung zur Kauffrau kann Lara sich eine Weiterbildung zur Geflügelfachfrau vorstellen. Eines ist sicher: Mit ihrem Tatendrang wird Lara Pfyl in Zukunft bestimmt noch viel erreichen. Nadia Auf der Maur, EWS
Die Rinder freuen sich bei der täglichen Kontrolle über einen salzigen Leckerbissen.
In den Bergen fühlt sich Lara rundum wohl.
Anpacken ist gefragt: Lara beim Ausziehen des Käsebruchs.
Ein Herz für Tiere – Kuh «Fichte» scheint es zu geniessen.
MEIN SCHLUSSPUNKT Das letzte Wort haben unsere Mitarbeitenden, diesmal zur Frage: «Was begeistert dich an deiner Arbeit und wie zeigt sich diese Begeisterung im Alltag?»
Toni Doniat, CKW
Sharon Kaufmann, CKW
Patrick Isenschmid, SEM
«Meine Arbeit als Netz elektriker, mein Team bei Netzservices sowie die vielen freundlichen, hilfs bereiten Arbeitskollegen bei CKW begeistern mich. Die grosse Abwechslung und Flexibilität in meinem Arbeitsalltag finde ich ‹voll cool›.»
«Ich bin begeistert von den tollen Menschen in unseren Teams. Wir tragen mit unserer Arbeit direkt zur Energiewende bei. Das motiviert mich jeden Tag aufs Neue.»
«Die Abwechslung in Kombination mit den vielen Kundenkontakten! In dem Dorf zu arbeiten, wo ich lebe und aufgewachsen bin, erfüllt mich mit Freude. Es macht mich stolz, für die Steiner Energie zu arbeiten.»
Claudine Grünig, EWS
Fabian Arnold, EWA
Kari Arnold, EWA
«Die Vielseitigkeit und die Freiheiten in meinem Arbeitsalltag begeistern mich. Ich freue mich, wenn ich Kunden beraten kann und diese meine Arbeit schätzen. Das gute Arbeitsklima im Betrieb macht meinen Arbeitsalltag noch besser.»
«Ich habe eine sehr abwechslungsreiche Arbeit. Jeden Tag gibt es neue Herausforderungen, die wir im Team meistern. Wir freuen uns, Kunden zu beraten oder die eigenen Kolleginnen und Kollegen zu bedienen.»
«Ständig neue Herausforderungen machen meine Arbeit interessant. Die Zusammenarbeit im Team und mit anderen Abteilungen sowie der Kontakt mit verschiedenen Kunden und Unternehmen begeistern mich. Ebenso, dass ich im schönen Kanton Uri arbeiten darf.»