ZUKUNFT

WO DER SOMMER LEBT
Kultur, Events, Abenteuer und Erlebnisse vor der Haustür VOGESEN-HIGHLIGHTS
Wanderung durch Wald & Moor zwischen Felsen und Bergseen











Üppige Blüten in leuchtenden Farben sorgen im Juni für eine entspannte Sommeratmosphäre.
![]()
ZUKUNFT

Kultur, Events, Abenteuer und Erlebnisse vor der Haustür VOGESEN-HIGHLIGHTS
Wanderung durch Wald & Moor zwischen Felsen und Bergseen











Üppige Blüten in leuchtenden Farben sorgen im Juni für eine entspannte Sommeratmosphäre.
vor rund 50 Millionen Jahren trennten sich bei der Entstehung des Oberrheingrabens Schwarzwald und Vogesen. Obwohl geologisch aus demselben Gestein, haben sich die beiden Mittelgebirge ganz unterschiedlich entwickelt. Die Vogesen sind rauer, spröder, ursprünglicher. REGIO-Autor Stephan Petersen hat die faszinierende Vielfalt des elsässischen Gebirges auf einer Rundtour am Gazon du Faing erkundet. Wandern Sie mit und entdecken Sie die schönsten Seiten des elsässischen Gebirgszuges.
Mit dem Juni ziehen die ersten heißen Tage ins Land und die Gärten zeigen sich von ihrer leuchtendsten Seite. Besonders rote Blüten und rotes Laub setzen kräftige Akzente. REGIO-Autor Frank von Berger stellt klassische Schönheiten wie die Tee-Hybriden ‚Ingrid Bergman‘ oder ‚Duftzauber‘ vor und gibt Tipps, wie Sie die feurige Farbenpracht mit kleinen Accessoires noch leidenschaftlicher in Szene setzen können.
Auch im Gemüsegarten beginnt nun die Hochsaison. Wer nicht alleine gärtnern will, der kann sich in Gemeinschaftsgärten nützlich machen, Gartenwissen austauschen, Kontakte knüpfen. Wir haben drei ganz unterschiedliche Projekte besucht: in Eichstetten, Gottenheim und Tunsel. Dort freuen sich die engagierten Gärtnerinnen und Gärtner jederzeit über neue Mitstreiter. Vielleicht ist das auch etwas für Sie?
Sonnige Tage und laue Nächte machen den Juni zur perfekten Zeit, um die REGIO neu zu entdecken. Freuen Sie sich auf unsere Ausflugstipps und Freizeitideen für besondere Sommerstunden: in der Natur, im Museumsbergwerk, im Kurpark und in außergewöhnlichen Ausstellungen.
Genießen Sie die längsten Tage des Jahres in der REGIO.
Marianne Ambs & das REGIO-Team



Gemeinsam gärtnern 14–17
Bodenständige Visionen: GartenCoop Freiburg 15 Die Hüter der Vielfalt: Samengarten Eichstetten 16

Lust auf … 06–07
Luft-Akrobaten 08–09
Vogesen-Vielfalt: Rundwanderung durch Wälder und Hochmoor, mit Bergseen und Fernblicken 10–13

Wo Karotten und Kontakte wachsen: „Gemeinsam Gärtnere“ in Gottenheim 17
Ob Sonne oder Sommerregen: Freibäder, Badeseen, Konzerte und Museen – die schönsten Freizeittipps für die REGIO 18–25 Sommer in der KEIDEL Therme Freiburg: Attraktive Angebote, Events & Specials 26–27
Rot im Sommergarten: Feurige Blüten, rote Laubblätter und leuchtende Akzente 28–31 Kolumnen 13, 15, 31
Die Metzgerei Reichenbach in Glottertal setzt auf Regionalität & höchste Qualität 32–33







Tradition trifft frische Ideen: Landgasthaus „Zum Hecht“ in Bahlingen 34–37
Mit Freude am Genuss: Lieblingsrezepte von Alexander Herrmann 38–41
Merkles Küchenliebling: Spargelsalat mit Kräutercreme 41



Ausstellungen, Märkte & Konzerte: Termine in der REGIO


Horche se mol!
Wie Filmemacher Marcus Hafner die Leidenschaft für Brot ins Bild gebracht hat 50








Der Outdoor-Sitzsack ist gemacht für entspannte Stunden draußen – auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten. Die Form ist bequem, der Look schlicht und modern. Der wetterfeste Bezug hält Sonne, leichte Regenschauer und den Outdoor-Alltag gut aus. Wasser perlt ab, das Material lässt sich unkompliziert reinigen und die Farben bleiben auch bei häufiger Nutzung lange erhalten.Der Sitzsack ist in fünf Farbvarianten erhältlich. Mit dem passenden Fußteil wird daraus ein Lieblingsplatz, der sich fast nach Urlaub anfühlt – mitten im eigenen Garten.
Gesehen im Online-Shop obi.de
Preis: ab 124 Euro
Foto: © Magma Heimtex
Ob Gartenparty, Grillabend oder Sommerfest – das Bowlegefäß wird schnell zum stilvollen Mittelpunkt geselliger Runden. Mit seinem großzügigen Volumen von 4,5 Litern eignet es sich perfekt für fruchtige Bowlen, hausgemachte Limonaden, Eistee oder erfrischende Sommerdrinks. Mit einer Schöpfkelle lassen sich Getränke unkompliziert in sechs Bechern servieren, das sorgt für eine entspannte, einladende Atmosphäre.
Das klare Borosilikatglas verleiht dem Ensemble eine leichte, elegante Optik und setzt Getränke dekorativ in Szene – ideal als sommerliches Accessoire auf Garten- oder Terrassentischen.
Gesehen bei Schafferer Kaiser-Joseph-Str. 236, Freiburg Preis: ab 49,95 Euro Foto: © hagengrote.de


Dieses Papierlaternen-Set bringt Farbe und Leichtigkeit in den Raum oder auf die Terrasse. Der lockere Mix aus drei unterschiedlichen Formen – rund, oval und gewellt – sorgt für Abwechslung. Mit der rosa Kordel sind die Laternen schnell aufgehängt, zum Beispiel über dem Esstisch, auf dem Balkon oder zwischen Bäumen im Garten. Das sorgt für eine gemütliche Atmosphäre, die gut zu langen Essen, kleinen Feiern oder einfach einem ruhigen Sommerabend passt.
Gesehen im Online-Shop etsy.de
Preis: ab 40 Euro
Foto: © etsy


Spritz-Cocktails stehen für bunte Drinks und gelassene Momente mit Freunden. Im Buch bekommt der Klassiker Aperol Spritz neue Twists, etwa mit Cidre und Zimt. Dazu kommen Varianten wie Lillet-Erdbeer für Sommerabende oder Amaretto-Pflaume für kühlere Tage. Auch alkoholfrei geht’s kreativ, z. B. mit Ananas-IngwerLimette. Chin-chin!
Mitmachen und gewinnen!
Wenn die Sonne untergeht, wird diese Design-Feuerschale zum Mittelpunkt langer Abende im Freien. Schwarzer Stahl, klare Linien und der gewölbte Boden verleihen der massiven Feuerschale eine fast skulpturale Optik. Mit 60 Zentimetern Durchmesser bietet die Schale genug Platz für ein ordentliches Feuer und wird schnell zum Treffpunkt draußen – ob für Gespräche, ein Getränk am Abend oder einfach wegen des angenehmen Lichts und der Wärme.
Gesehen bei Finnwerk, Adelhauser Str. 19, Freiburg oder im Online-Shop finnwerk.de
Preis: 84,90 Euro
Foto: © Finnwerk GmbH
Lust auf REGIO verlost 2 Bücher „Spritz – Cocktails mit und ohne Alkohol“.
Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „Spritz“ bis zum 30. Juni senden an: redaktion@lust-auf-regio.de Anschrift nicht vergessen!
Foto: © Thorbecke Verlag


Zwei Rauchschwalben im Flug – pure Eleganz der Lüfte. Früher brüteten sie in Höhlen, heute vor allem in Ställen, Scheunen und alten Gemäuern. In der REGIO sind Rauchschwalben selten geworden. Der dramatische Insektenrückgang, versiegelte Landschaften und zerstörte Nester setzen ihnen zu. Dabei sind ihre kunstvollen Lehmbauten streng geschützt. Jeder erhaltene Brutplatz hilft, die Bestände zu sichern.


Rundwanderung amGazon d u gniaF
Der Wind streicht leicht durch das hohe Gras, während Käfer über die Wiese schwirren. Kein Stimmengewirr, keine Hektik – nur das leise Summen der Natur und der weite Blick über die Vogesen bis hinüber zum Schwarzwald. Die Beine ausgestreckt im Gras, daneben eine kleine Brotzeit. Auf dieser Rundtour am Gazon du Faing scheint der Alltag für einen Moment ganz weit weg.
Text & Fotos: Stephan Petersen




Die Wanderung beginnt an der Auberge du Gazon du Faing direkt an der Vogesenkammstraße Route des Crêtes. Wer früh aufbricht, erlebt die Vogesen von ihrer stillsten Seite. Über den Höhen liegt dann oft noch eine fast feierliche Ruhe, nur unterbrochen vom Wind und den ersten Vogelstimmen des Tages. Neben der Auberge führt ein schmaler Pfad hinauf in die offene Hochlandschaft. Die ersten Meter sind felsig, doch der kurze Anstieg ist schnell geschafft. Schon bald öffnet sich die Landschaft.
Zwischen Heideflächen, niedrigen Sträuchern und Granitblöcken schweift der Blick weit über die Berge. Tief unten schimmert der Lac du Forlet, eingerahmt von dunklen Wäldern. Darüber erheben sich die sanften Kuppen der Vogesen, während sich in der Ferne bereits der Schwarzwald abzeichnet. Die Landschaft wirkt weit und karg. Es sind kleine Details, die den Abschnitt besonders machen: schmale Pfade, die sich über die Hochfläche ziehen, vom Wind geformte Sträucher und einzelne Felsblöcke, die wie zufällig verstreut in der Landschaft liegen.

Schließlich hat man die Wahl zwischen dem direkten Weg über den Ringelbuhlkopf oder einem kleinen Abstecher über den Sentier panoramique. Letzterer lohnt sich unbedingt, denn dort erreicht man jene stille Wiese mit dem schönen Panoramablick, auf der der Alltag meilenweit entfernt zu sein scheint.
Die abwechslungsreiche Wanderung verbindet Hochflächen, Wälder, Felsen und Bergseen – und bietet Weitblicke über die Vogesen bis zum Schwarzwald.
Mit dem folgenden Abstieg verändert sich die Stimmung. Schritt für Schritt taucht der Weg in dichteren Wald ein. Unter dem Blätterdach der Buchen fällt das Licht nur in einzelnen hellgrünen Flecken auf den Boden, während daneben dunkle Fichten und Tannen aufragen. Moosbewachsene Baumstümpfe und verdrehte Wurzeln wirken beinahe wie Fabelwesen. Der Wald präsentiert sich hier wild und ursprünglich, nur Vogelrufe und das leise Rauschen der Äste im Wind begleiten den Weg. Am Ende des Abstiegs liegt der Lac Vert dunkel und still im Wald und spiegelt Wolken, Bäume und das frische Grün der Buchen an seinen Ufern. Bevor der nächste Anstieg beginnt, lohnt es sich, einen Moment zu verweilen: auf das sich im Wind leicht kräuselnde Wasser zu schauen, die ziehenden Wolken zu beobachten und die besondere Ruhe dieses Ortes in sich aufzunehmen.
Kurz darauf erreicht man das Chalet Erichson. Mit Holzterrasse, Sitzplätzen und einem kleinen Pavillon wäre es eigentlich der perfekte Ort für eine Pause, derzeit ist die Hütte jedoch wegen Bauarbeiten geschlossen. Danach taucht der Weg erneut tief in den Wald ein. Ein stiller, wurzeliger Pfad schlängelt sich zwischen dunklen Fichten und bemoosten





Felsen hindurch, bis sich die Landschaft am Lac du Forlet wieder öffnet. Der Gletschersee liegt eingebettet zwischen Fichtenhängen und felsigen Höhenzügen. Am Ufer blühen Sumpfdotterblumen und zarte Wiesenschaumkräuter, während gelbgrüne Pollenmuster langsam über das Wasser treiben. Mehrere Angler versuchen hier geduldig ihr Glück. Direkt am See lädt die Ferme Auberge du Forlet
zu einer kleinen Rast ein. Allzu üppig sollte diese allerdings nicht ausfallen – denn danach wartet bereits der nächste Abschnitt der Tour: ein sportlicher, etwa 30-minütiger Anstieg hinauf zum Höhenkamm. Am besten geht man in einem ganz geruhsamen Tempo. Es lohnt sich, immer wieder eine kleine Verschnaufpause einzulegen und die fantastische Aussicht auf den See und die steilen Felswände zu genießen.
AUBERGE GAZON DU FAING
Auf 1300 Metern Höhe direkt an der Route des Crêtes gelegen, ist die Auberge bei jedem Wetter ein perfekter Einkehrort: ob am urigen Kachelofen oder mit Fernblick auf der großen Terrasse. Legendär: die köstliche Tarte aux Mytrilles. Aber auch deftige Klassiker wie ein Repas Marcaire machen glücklich satt.
1 Chaume du Gazon du Faing
88230 Le Laltlin
Tel.: +33 (0) 673 / 10 62 78
facebook.com/gazondufaing
Oben angekommen verändert sich die Landschaft erneut. Der Pfad verläuft nun nahezu eben durch einen lichten Wald, zwischen Steinen, Wurzeln und Heidelbeersträuchern hindurch. Die

Bäume sind hier deutlich kleiner als weiter unten, geprägt von Wind, Höhe und dem raueren Klima. Still, herb und fast schon skandinavisch ist die Atmosphäre.
Hinter dem Wald öffnet sich schließlich die weite Landschaft der Hautes Chaumes. Die Bäume verschwinden zunehmend und machen einer offenen Hochmoor- und Heidelandschaft Platz. Zwischen Heidekraut, Wollgras und trockenem Gras ziehen sich schmale Pfade und Holzstege durch die geschützte Natur des Gazon du Faing. Besonders bei wechselhaftem Wetter, wenn tiefhängende Wolken über die Höhen ziehen, wirkt die Landschaft fast wie im hohen Norden – still, weit und ursprünglich.
Eine Informationstafel am Weg erklärt die besondere Geschichte des Hochmoors. Früher wurde hier Torf als Brennstoff abgebaut, heute steht das empfindliche Gebiet unter Naturschutz. Typisch für diese feuchten Hochlagen sind Pflanzen wie das Wollgras mit seinen watteartigen weißen Büscheln und




Forlet (l.), eingebettet zwischen Wald Felsen und Bergwiesen. Typisch für die feuchten Hochlagen der Hautes Chaumes ist das Wollgras (g.l.) mit seinen weißen, watteartigen Büscheln.
Beat Eglin lebt in Muttenz bei Basel. Fürs Lust auf REGIO-Magazin schaut er sich regelmäßig im Dreiländereck um. Abstimmungen, Ängste und Entscheidungen sind in dieser Ausgabe seine Themen.
Heidelbeersträucher, die im Sommer zahlreiche Früchte tragen.
Die Hautes Chaumes gehören zu den faszinierendsten Landschaften der Vogesen. Windgeformte Bäume, offene Moorflächen und die besondere Vegetation verleihen dem Gebiet eine ganz eigene Atmosphäre, die sich deutlich von den tieferen Waldabschnitten unterscheidet. Gerade dieser Wechsel macht den Reiz der Rundwanderung aus, die auf relativ kurzer Strecke erstaunlich viele Gesichter der Vogesen zeigt: panoramareiche Hochflächen, verwunschene Waldpassagen, atmosphärische Seen und empfindliche Moorlandschaften.
Schließlich erreicht man wieder den Ausgangspunkt an der Auberge du Gazon du Faing. Und spätestens jetzt hat man sich ein Stück des hausgemachten Blaubeerkuchens verdient – die perfekte Belohnung nach einem Tag zwischen Bergseen, Moor, Wald und weitem Himmel.
Start & Ziel: Auberge
Gazon du Faing (Route des Crêtes)
Dauer: ca. 3–4 Stunden
Länge: 9,5 Kilometer
Auf- und Abstieg: ca. 360 Höhenmeter
In der Schweiz dürfen sich die Stimmbürger mehrmals jährlich über Gemeinde-, Kantons- und Bundesvorlagen äussern. Bei der Bundesvorlage zur Individualbesteuerung nahmen 56 Prozent der Stimmberechtigten teil. Die Vorlage wurde mit über 54 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Nach einer Übergangsfrist werden alle Steuerpflichtigen einzeln besteuert. Bei Ehepaaren werden nun die Einkommen und Vermögen nicht mehr zusammengezählt und besteuert. Es gibt zwar gewisse Abzüge für Familien. Man sprach aber immer von der Heiratsstrafe, weil diese Paare oft mehr bezahlen müssen als Einzelpersonen. Dafür haben sie den Vorteil, dass sie auch Witwen- und Waisenrenten erhalten. Gerecht für alle wird es aber auch mit dem neuen System nicht werden.
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Zuwanderung. Die Bevölkerung wächst jedes Jahr stark. Eine Volksabstimmung will die Einwohnerzahl (jetzt ca. 9.1 Mio.) auf 10 Millionen beschränken. Die Industrie möchte

keine Beschränkungen, da sie dringend Personal benötigt. Neben den Arbeitskräften kommen aber je nach weltweiter Konfliktsituation auch viele Migranten ins Land. Alle brauchen Wohnraum. Sie benutzen die Infrastruktur, die aber besonders im Verkehrsbereich nicht Schritt halten kann. Eine grössere Bevölkerung braucht auch wieder mehr medizinische Versorgung, Läden, Dienstleistungen und vieles mehr. Die eine Seite plädiert für offenere Grenzen, um das Wirtschaftswachstum zu gewährleisten. Die Gegner meinen, dass die Probleme durch Zuwanderung nur noch grösser werden. Eine Wohnung zu finden ist in vielen Regionen sehr schwierig. Die Mieten schiessen wegen der hohen Nachfrage und weil neu gebaut werden muss in die Höhe. Zudem zeigt die Statistik, dass Ausländer generell und speziell solche aus gewissen Regionen überdurchschnittlich in der Verbrechensstatistik zu finden sind. Es werden gegenwärtig unterschiedliche Lösungsansätze diskutiert. Das Volk bildet sich wieder eine Meinung und entscheidet mit seiner Stimme am 14. Juni 2026 an der Wahlurne.
Gärtnern in Gemeinsch

Alte Gemüsesorten bewahren, gemeinschaftlich gärtnern und regionale Landwirtschaft neu denken: Der Gottenheimer Gemeinschaftsgarten, der Kaiserstühler Samengarten und die Freiburger Gartencoop zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, wie Menschen gemeinsam Verantwortung für Ernährung, Artenvielfalt und nachhaltigen Anbau übernehmen. Wir stellen drei Projekte in der REGIO vor, die mit viel Engagement regionale Kulturpflanzen erhalten und lebendige Gemeinschaft schaffen.
Texte: Marianne Ambs und Erika Weisser

Auf Freiland und im unbeheizten Folientunnel: Die GartenCoop erzeugt ihr Gemüse gemeinsam und ökologisch.
Alemannisches vonStefan P fl mua
Solawi: Solidarische Landwirtschaft
Das Prinzip ist einfach: Erzeuger und Verbraucher schließen sich zusammen und wirtschaften dadurch kostengünstig, ökologisch, regional und selbstbestimmt. Sie arbeiten unabhängig von Marktmechanismen und ohne den Druck, sich auf wenige marktfähige Sorten spezialisieren zu müssen.
Die GartenCoop Freiburg ist ein solches Projekt. Mehr als 300 Haushalte gehören zu dieser 2009 gegründeten Genossenschaft, deren Mitarbeitende auf rund zehn Hektar gepachteter Freiland-Ackerfläche in Tunsel etwa 70 verschiedene Gemüsekulturen sowie Kartoffeln und Getreide anbauen. Natürlich nach ökologischen Richtlinien, mit viel Handarbeit und wenig Maschineneinsatz. Und natürlich nur mit samenfesten und oft fast vergessenen Sorten wie Palmkohl, Vulkanspargel oder der Horngurke Kiwano.
Gegen eine einmalige Einlage und einen selbst festgelegten monatlichen Beitrag erhalten die Mitglieder der Kooperative wöchentlich eine Gemüsekiste mit allem, was gerade reif und frisch ist. Und was sie sich teilweise mit erarbeitet haben: An fünf halben Wochentagen und nach verbindlichen Einsatzplänen packen sie mehrmals im

Jahr mit an und helfen dem fest angestellten Gärtnerteam beim Jäten, Ernten und Packen der Kisten. Diese werden von der gemieteten Hofstelle mit einem Transporter zum zentralen Umschlagplatz in Freiburg und von dort per Fahrradanhänger zu knapp 20 Verteilpunkten gebracht.
Nun haben die rund 850 Gemüse-Genossen die Gelegenheit, in Schallstadt-Mengen ihren eigenen Hof zu kaufen. Er liegt näher an der Stadt, hat ähnlich große Anbauflächen wie das jetzige Pachtland und verfügt, da er schon seit Jahren nach DemeterRichtlinien arbeitet, bereits über ökologisch wertvollen, dauerhaft fruchtbaren Boden, den es zu erhalten gilt. Ihre Vision: ein lebendiger Solawi-Hof, der Raum bietet für gemeinsames Lernen sowie solidarische und zukunftsfähige Landwirtschaft. Ein Ort, an dem regionale Ernährungssysteme neu gedacht werden und das Land vor Spekulation geschützt wird.
DIE GARTENCOOP FREIBURG
Jeder kann sich beteiligen www.gartencoop.org

Der Mundart-Autor aus Schallstadt über Reden, Schwatzen, Tändeln und Handeln
S ändret sich alles un enneweg oder grad selleweg bliibt alles bim Gliiche. Kriege un Krise fresse sich wittersch, nit bloß über Länder weg, sondern üwer alli Kontinente. Un allewiil widder zerbombdi Öltanks, Fabrike, sogar Entsalzungsanlage, un endlos Wohnhieser, Wohnhieser, Wohnhieser. Tausendi Familie mit Kind un Kegel uff de Flucht. Doodi un Verletzti, zerstörti Krankehiiser. Un was isch mit denne, wo zruckbliibe ohni Kind, Mann, Frau, Mutter, Vatter? Un wer baut alles Zerstörte widder uff? „Wo’s Händ brucht, do hilft Schwätze nit“ sagt ä Sprichwort. Nit ämol Troscht kammer herschwätze. Bsunders selbscht ernannte Heilsbringer derf mr nix glaube. Die verspreche schnell Wunder, versage aber au schnell un finde denno schneller ä Ussred als ä Muus ä Loch. Gschperrti Schiffsroute, verminti Böde. Ä Krieg als „kleiner Ausflug“ bezeichne isch au kei Hilf im Machtgerangel. „Die Welt aus den Fugen“, so d Balkeüberschrift inere Zittig. Un gnau des macht alles immer meh für immer meh Mensche ball unbezahlbar. Au für Länder, Regierunge, Städt, Gemeinde, Familie. Erschreckendi Geldsumme für Waffe un, un, un. Erschreckendi Schulde für d Zukunft. Gschpaltini Gsellschafte, greizti, verunsicherti Bürger rundum. Endlosi Debatte un halbi Lösunge ändre do dran nix. Au kei KI.
Aber alles Klage un Jomere hilft nit wittersch. Mir alli mien stark bliebe für d nächschte Generatione. Also vorwärts gucke, standhaft bliebe un‘ s Beschtmöglige druss mache.
Jeden Abend, wenn es das Wetter zulässt, machen zwei Frauen aus Eichstetten einen Spaziergang Richtung Reben. Nicht weit hinter den letzten Häusern erreichen sie einen kleinen Sitzplatz, reden, genießen die Ruhe und schauen fleißigen Gärtnerinnen und Gärtnern bei der Arbeit zu. Der Platz ist Teil des Kaiserstühler Samengartens, der vor 25 Jahren von engagierten Menschen angelegt wurde, um die Kulturpflanzenvielfalt der Region zu erhalten. Auch nach 25 Jahren wird der Samengarten, getragen von der Stiftung Kaiserstühler Garten, fast ausschließlich von Ehrenamtlichen gepflegt. Zur Unterstützung wurde vor 20 Jahren der Förderverein Samengarten gegründet. Mit Führungen und weiteren Veranstaltungen wird dieses Jahr das 25-jährige Bestehen des Samengartens gefeiert. Der Garten am Altweg ist das ganze Jahr für Interessierte zugänglich und ein Ausflugsziel für Menschen aus der Region und ganz Europa.
Die derzeit etwa 15 Ehrenamtlichen säen, ziehen Setzlinge, pflanzen, gießen und pflegen den Garten unter der Regie von Jinan ElHakim, angestellte Gärtnerin und Vorständin der Stiftung. Am Montagvormittag sind die Helferinnen und Helfer bei der Arbeit sowie bei Bedarf an anderen Tagen in der Woche. Durch den regelmäßigen
Die „Eichstetter Gälriebli“: eine Sorte mit Geschichte



Anbau und mehrfache individuelle Selektion entstehen robuste, an regionale Gegebenheiten angepasste Land- und Hofsorten. Die Sorten aus dem Samengarten liefern keine Höchsterträge, sind jedoch ertragssicherer und können nachgebaut werden.
Nach monatelanger Arbeit sieht die Ernte im Samengarten ganz anders aus als in einem gewöhnlichen Gemüsegarten. Nicht reife, wohlschmeckende Früchte, sondern das Saatgut von rund 1200 verschiedenen Kulturpflanzen, darunter etwa 40 Tomatensorten, sind für die Helferinnen und Helfer der Lohn ihrer Mühe. Das Saatgut wird gesammelt, sortiert und in Tütchen verpackt, um auf Saatgutmärkten in Freiburg, Emmendingen und March von den Ehrenamtlichen an Gärtnerinnen und Gärtner weitergegeben zu werden. Saatgut aus dem Samengarten kann zudem gegen eine Aufwandsentschädigung direkt bei den Sortenrettern bestellt werden. Neben regionalen Kulturpflanzensorten finden sich auch exotische Pflanzen und fast vergessene Sorten im Samengarten wie Haferwurz, Gemüseklette, Finger-Hirse oder Augen-Bohne.

Zum 25-jährigen Jubiläum hat das Team des Samengartens sich selbst und den Gärtnern in Eichstetten und in der Region ein besonderes Geburtstagsgeschenk gemacht: Im vergangenen Jahr wurden drei Eichstetter Karottensorten beim Bundessortenamt angemeldet, die nun offiziell als „Eichstetter Gälriebli“ in einer Mischung aus gelben, orangeroten und violetten Karotten angebaut und vermarktet werden können. Die Anmeldung ist das Ergebnis intensiver und mühsamer Arbeit: Die Züchtung der drei GälriebliSorten hat fast 15 Jahre gedauert.
FÜHRUNGEN IM JUBILÄUMSJAHR:
14. Juni, 18 Uhr: Führung im Samengarten, Start in das Jubiläumsjahr
3. Juli, 18–19.30 Uhr: Familienführung zum Thema Gemüseanbau im Kaiserstuhl
17. Juli, 21 Uhr: Fledermausabend auf der Streuobstwiese
2. August, 11 Uhr & 13 Uhr: Führungen im Samengarten zum Schwerpunkt „Tomaten“
20. September, 14 Uhr: Führung über die Streuobstwiese
4. Oktober, 15 Uhr: Familiennachmittag zum Erntedank www.kaiserstuehler-garten.de

Geselligkeit ist nach getaner Arbeit Trumpf.

Manon Bultmann steht im Gemeinschaftsgarten in Gottenheim. Nicht weit entfernt schaut ihr Mann Simon nach den Pflänzchen, die er kürzlich im Familienbeet des Dorfgartens gepflanzt hat. Unter den schattigen Bäumen spielen derweil die dreijährigen Zwillinge. Anfang des Jahres hat sich die Familie den Gemeinschaftsgärtnern angeschlossen. Besonders schätzt die Familie den Kontakt zu den anderen Gärtnern. Die Gruppe ist bunt gemischt. „Das gefällt uns.“
So wie Familie Bultmann geht es den meisten Mitgliedern der Gruppe „Gemeinsam Gärtnere“. Entstanden ist die Gartengruppe aus der Klimaschutzgruppe in Gottenheim. Mit Unterstützung der Gemeinde wurde 2024 ein Grundstück hergerichtet, ein Grillplatz, ein kleiner Spielplatz und eine Kompost-Toilette gebaut sowie Gemüsebeete angelegt. Außerdem wurde ein Pizza-Ofen angeschafft, der bei gemeinsamen Arbeitseinsätzen und Festen in der
Gartenanlage zum Einsatz kommt. 2025 konnte zum ersten Mal geerntet werden.
& feiern
Anfang des Jahres hat sich die Gartengruppe entschlossen, als Untergruppe beim Bürgerverein Gottenheim anzudocken und Oliver Schlese zum Gruppensprecher gewählt, er löst Anton Schlatter ab. Aktuell sind 26 Erwachsene und zehn Kinder dabei. Im April wurden 14 Beete bepflanzt, acht sind noch frei.
Und was ist das Besondere am gemeinsamen Gärtnern? „Wir helfen uns gegenseitig, feiern zusammen – aber in seinem Beet kann jeder machen, was er will“, erklärt Anton Schlatter. Für Manon Bultmann bedeutet das: spontan in den Garten fahren, die Kinder an die frische Luft bringen und sich mit Gleichgesinnten austauschen.
GEMEINSAM GÄRTNERE
gottenheim.de/Gemeinsam/Gaertnere


Unterwegs inder REG
Die REGIO macht Freizeit zum Erlebnis: mit Abenteuern, Kultur und besonderen Momenten für jeden Sommertag. Wenn die Temperaturen steigen, warten spannende Entdeckungen unter freiem Himmel: Ein Outdoor-Rätsel verbindet Spannung und Geschichte, nach der Abkühlung am See oder im Freibad klingt der Abend entspannt mit Livemusik aus. Und wenn das Wetter mal nicht mitspielt, laden inspirierende Ausstellungen ins Museum.
Texte: Marianne Ambs & Erika Weisser




Die Silver Lake City im Europa-Park verbindet naturnahes Übernachten mit Westernflair und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten. Zwischen See, Naturschutzgebiet und Westernstadt entspinnt sich ein ganzjähriges Urlaubserlebnis für Familien, Gruppen und Outdoor-Fans. Hier knistert das Lagerfeuer, der Duft von Barbecue liegt in der Luft, und originalgetreu gestaltete Holzfassaden im Westernstil prägen das Bild. In der Silver Lake City wird jede Nacht zum kleinen Abenteuer. Ob im Tipizelt, im Planwagen oder in einer urigen Blockhütte – für Paare, Familien und Gruppen bis zu 16 Personen gibt es viele Möglichkeiten, stimmungsvolle Momente mit Westernatmosphäre zu erleben. Auch Campingfreunde finden in
der Silver Lake City beste Bedingungen. Auf Zeltplätzen ist Übernachten unter freiem Himmel möglich, darüber hinaus gibt es Caravan-Stellplätze mit Wasserund Stromanschluss für unterschiedliche Fahrzeuggrößen.
Kulinarischer Mittelpunkt der Westernstadt ist die „Diner Station“ (Foto u.r.), die wie ein historischer Bahnhof gestaltet ist. In der „Wild Horse Bar“ klingt der Tag in SaloonAtmosphäre bei frisch gezapftem Bier oder einem leckeren Cocktail aus. Texas Burger, Steaks und Spare Ribs stehen auf der Speisekarte im Silver Lake Saloon. Ab Juni wächst die Silver Lake City weiter: Die Riverside Western Lodge ergänzt
das Übernachtungsangebot um 119 Zimmer. Ein neues Shopping Areal, der Hot Dog-Stand „Grandpa Will’s Hot Dogs” und die Eisdiele „Cold Rush Western Ice Creams” ergänzen das Angebot. Ein neuer YULLBE GO-Standort bringt modernste Virtual-Reality-Technologie in die Westernstadt. Zudem ist die Silver Lake Brewery mit einer jährlichen Produktion von rund 30.000 Litern Bier eine Neuheit.
ERLEBNIS-RESORT EUROPA-PARK RUST
Täglich von 9–18 Uhr geöffnet Silver Lake City durchgehend geöffnet europapark.de


Gruseln und Wein im
Das Museums-Bergwerk Schauinsland bietet kleinen und großen Bergleuten verschiedene maßgeschneiderte Führungen. Auch Krimiwanderungen mit Gruselfaktor wurden ins Angebot aufgenommen. Die Indoorvariante findet vor allem im Bergwerk statt, die Outdoor-Wanderung auf dem Schauinsland mit Abschluss im Bergwerk punktet mit zauberhaften Ausblicken in die Umgebung und spannender Geschichte. Das neueste Projekt des Betreiberteams ist eine Weinwanderung im Bergwerk. Dabei stellt ein Winzer seine Weine vor, während ein Bergmann Lust auf Bergbau weckt. „Wein im Stein“ ist ein unterhaltsamer Zeitvertreib für Vereine und Firmen. Am 21. Juni bietet sich auch für Einzelpersonen die Gelegenheit, an dieser Tour teilzunehmen.

Reservierung mit Vorauskasse:
Di.–Sa. 10.30–17 Uhr bei Juwelier
Steiber in Freiburg oder Tel.: 07 61 / 2 64 68 schauinsland.de



Der größte See des Schwarzwaldes bietet mit klarem Wasser und weitläufigem Ufer ideale Voraussetzungen für Urlaubsund Ausflugstage, an denen sich Natur, Entspannung und Action verbinden. Segeln, Stand-upPaddling oder eine Bootsfahrt – der Schluchsee begeistert mit vielfältigen Möglichkeiten für Sport und Erholung auf dem Wasser. Am Ufer des Sees liegt der heilklimatische Kurort Schluchsee mit Unterkünften, kulinarischen Hot-spots und Action. Die Mittelgebirgslandschaft ist ein Paradies für Wanderer und Radfahrer. Gut ausgeschilderte Wege führen durch dichte Wälder und eröffnen eindrucksvolle Ausblicke auf den See und die Höhenzüge. Gleichzeitig sorgt das gesunde Klima für neue Energie und Erholung. Im Winter locken verschneite Landschaften, Loipen und kleine Skigebiete nach Schluchsee.
TOURIST-INFORMATION SCHLUCHSEE
Fischbacher Str. 7, 79859 Schluchsee schluchsee.de
Anzeige





Der idyllische Kurpark in Bad Krozingen wird beim Open-Air im Park zur Kulisse für Musik und Unterhaltung. Zum Auftakt wird von Freitag, 17. Juli, bis Sonntag, 19. Juli, das Lichterfest im Kurpark gefeiert. Musik, Tanz und Unterhaltung stehen auf dem Programm. An allen drei Tagen sorgen Foodtrucks für das leibliche Wohl und ein Autoscooter bringt Fahrspaß in den Park.

Die Schlager-Gala mit Kerstin Ott, Liane und Reiner Kirsten steigt am Donnerstag, 23. Juli, um 20 Uhr. Am Freitag, 24. Juli, teilen sich zwei Giganten der Musikgeschichte die Bühne im Kurpark. Den Auftakt macht die dienstälteste Band der Welt The Lords, die mit Klassikern wie „Poor Boy“ den Beat der Sechziger lebendig werden lässt. Im Anschluss zünden The Sweet ein Glam-Rock-Feuerwerk, bei dem Welthits wie „Ballroom Blitz“, „Fox On The Run“ und „Love Is Like Oxygen“ nicht fehlen werden.
Ein weiteres Highlight folgt am Donnerstag, 30. Juli, um 20 Uhr mit dem Freiburger Barockorchester. Seit über 30 Jahren zählt das Orchester zu den führenden Ensembles weltweit. Gegründet von ehemaligen Studenten in Freiburg, gastiert das Barockorchester heute in renommierten Konzertsälen auf der ganzen Welt. Das Konzert in Bad Krozingen steht im Zeichen von Georg Friedrich Händel. Solistinnen bzw. Solisten sind Daniela Lieb (Flöte), Ann-Kathrin Brüggemann (Oboe) und Stefan Mühleisen (Violoncello). Die musikalische Leitung und Violine übernimmt Péter Barczi.
Zum Abschluss der Open-Air-Reihe rockt die Spider Murphy Gang (Foto u.) am Samstag, 1. August, mit Hits wie „Skandal im Sperrbezirk“ oder „Schickeria“ den Kurpark.
OPEN-AIR IM KURPARK IN BAD KROZINGEN
Tourist-Information





Herbert-Hellmann-Allee 12 79189 Bad Krozingen open-air-im-park.de


































In zwei Sonderausstellungen im Klostermuseum St. Märgen kommen Kunstfreunde auf ihre Kosten. In Zusammenarbeit mit dem Augustinermuseum Freiburg zeigt das Museum ab dem 14. Juni Werke der 1903 in Freiburg gegründeten Künstlervereinigung Breisgauer Fünfer. Ausgestellt werden über 80 Gemälde, Grafiken, Bücher und Postkarten der Maler Professor Karl Heffner (1849–1925), Karl Schuster (1854–1925), Fritz Reiss (1857–1915), Ludwig Zorn (1865–1921) und Hermann Dischler (1866–1935) – darunter zahlreiche Motive aus dem Schwarzwald. Die fünf Künstler schlossen sich zusammen, um ihre Werke bekannter zu machen. Zwischen 1904 und 1908 stellten sie gemeinsam unter dem Namen Breisgauer Fünfer aus.
In der Ausstellung „Vom Himmel im Atelier“ zeigt Eva Rosenstiel Arbeiten, die in zehn Jahren im Atelier St. Märgen entstanden sind. In ihrem Werk erkundet die Künstlerin die Bedingungen des Sehens und die Beziehungen zwischen Bild und Raum, Farbe und Objekt.
KLOSTERMUSEUM ST. MÄRGEN
Rathausplatz 1, 79274 St. Märgen kloster-museum.de





Einige Reparaturarbeiten waren erforderlich, um das Frei- und Hallenbad „aquarado“ für die Sommersaison fit zu machen. Die Belüftungsanlage für die Schwimmhalle wurde saniert, Elektroverteiler sowie Heizungsanlagen mussten ersetzt werden. Der Außenspielplatz erhielt ein neues Hoppetosse-Schiff und der kleine Kletterturm wurde erneuert. Der große Kletterturm steht den Kindern, Jugendlichen und Familien unter fachlicher Anleitung zur Verfügung. Der Außenbereich bietet zudem eine 80 Meter-Riesenrutsche, eine TrioSlide-Rutsche, einen WasserSprayPark und ein DFB-Fußballfeld.











FREIZEITBAD „AQUARADO“, BAD KROZINGEN
Schwimmbadstraße 20 79189 Bad Krozingen
bad-krozingen.info

Die Kapelle am Kesselhof, gemalt von Hermann Dischler



Wohin am Wochenende? Wer spontan nach einem schönen Ausflugsziel sucht, findet mit der App „BZ-Lieblingsplätze“ schnell die passende Inspiration. Die Freizeit-App der Badischen Zeitung bündelt inzwischen fast 2700 handverlesene Tipps für Unternehmungen in Südbaden und der Grenzregion – von Wanderwegen und Thermalbädern über Museen bis hin zu gemütlichen Cafés oder familienfreundlichen Ausflugsorten.
Besonders praktisch: Die App lässt sich individuell an die eigenen Wünsche anpassen. Nutzerinnen und Nutzer können nach Themen wie Natur, Genuss, Kultur oder Entspannung filtern und festlegen, ob sie allein, zu zweit oder mit Kindern unterwegs



Der Baumwipfelpfad Schwarzwald in Bad Wildbad lockt mit einem 40 Meter hohen Aussichtsturm und einer Aussichtsplattform.
sind. Auch Kriterien wie Barrierefreiheit oder die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln werden berücksichtigt.
Zusätzlich veröffentlicht die Redaktion jede Woche neue Empfehlungen passend zur Jahreszeit und zum Wetter. So finden sich im Winter urige Gasthöfe mit Kachelofen oder sonnige Aussichtspunkte über dem Nebel, im Sommer
Badeseen, schattige Spazierwege und Ausflüge ins Grüne. Alle Tipps stammen von Redakteurinnen und Redakteuren aus der Region. Die App ist für Abonnentinnen und Abonnenten der Badischen Zeitung kostenlos verfügbar.
App für iOS- und Android-Geräte bz-lieblingsplätze.de
Anzeige











































Codes knacken und Auswege finden
Seit 2016 feilt das Berggeheimnis-Team an der Gestaltung analoger Erlebnisse in Freiburg, am Kaiserstuhl und am Tuniberg, im Markgräflerland, im Dreisamtal, im Schwarzwald und am Bodensee. Die so konzipierten Outdoor-Escape-Walks sind eine Spurensuche im Freien, bei der stets Bewegung ins Spiel kommt. Die Touren an verschiedenen Standorten entfalten ihren besonderen Charme gerade deshalb, weil sie die natürliche Umgebung, die Schönheit der Region miteinbeziehen. Die EscapeWalks sind eine Mischung aus Geschichte, Abenteuer und Teamarbeit. Ob beim Entschlüsseln von Hexen-Geheimnissen am Kandel, auf einem Brautzug mit Marie Antoinette oder mit dem E-Bike auf den Spuren von König Otto, ob bei der Lösung kniffliger Rätsel oder beim Entschlüsseln antiker Intrigen – jede Location hält ein anderes Abenteuer bereit.
Beim Rätsel- und Naturerlebnis „Römergeheimnis“ in Heitersheim begibt sich ein Team auf eine Tour in die römische Ausgrabungsstätte Villa Urbana, entschlüsselt rätselhafte Botschaften und versucht im gesteckten Zeitrahmen das Geheimnis zu lüften. Dabei ist Köpfchen gefragt, denn die Tour „Verrat unter Römern“ punktet auch mit einem Lerneffekt über die römische Geschichte. Auf der Zeitreise durch die Villa Urbana geht es darum, mit dem Geschäftsmann Lucius 111 nach Christus einen Betrug aufzudecken und ihm bei der Aufklärung einer der größten Diebstähle jener Zeit zu unterstützen, der in der Silbermine im nahegelegenen Sulzburg geschah.
BERGGEHEIMNIS berggeheimnis.com
Wer erleben will, wie Graffiti vom illegalen, oft als „Schmiererei“ bezeichneten Akt zu einer weitgehend anerkannten Kunstform wurde, ist im Dreiländermuseum in Lörrach genau richtig: Bis zum 12, Juli wird hier anhand von Fotografien von Martin Schulze-Kellinghaus nachvollziehbar, wie sich diese lebendige Szene entwickelte – und gelegentlich neu erfand. Dokumentiert ist die Spannbreite von den ersten, in den frühen 1980er-Jahren entstandenen Graffitis in Zürich und Basel bis zu heutigen Projekten in Mannheim und Mulhouse. Und in Lörrach: Die Open Bridge unter der Autobahnbrücke im Grütt-Park ist seit 2010 legale Plattform für diese in öffentlichen Räumen angesiedelte Kunst. Mit erlebnisreichem Exkursions- und Rahmenprogramm.

DREILÄNDERMUSEUM, LÖRRACH
Graffiti, Street Art & Murals Ausstellung bis 12. Juli www.dreilaendermuseum.eu
Von den ersten Exemplaren um 1900 bis hin zur Ikone der Popkultur und zum begehrten Sammlerstück: Der Teddybär ist wohl das beliebteste Kuscheltier der Welt. Einzigartig macht ihn vor allem seine emotionale Bedeutung, denn er ist nicht nur Spielzeug, sondern auch ein treuer Freund, Tröster und Zuhörer. Seit mehr als 100 Jahren begleitet uns der Teddybär als Spielzeug, Kultobjekt und Sammlerrarität. Doch die Faszination für Bären reicht viel weiter zurück, wie Mythologie und Symbolik zeigen.
Das Spielzeug Welten Museum Basel beherbergt eine der weltweit größten Sammlungen historischer Teddybären und widmet sich nun in einer Sonderausstellung nebst Begleitprogramm den vielfältigen Facetten des „Teddy“. In der interaktiven Ausstellung gibt es auch neue Stationen der animierten Erzähltour: Mittels innovativer Technik werden so Bären der Ausstellung zum Leben erweckt.


SPIELZEUG WELTEN MUSEUM BASEL
Steinenvorstadt 1, CH-4051 Basel swmb.ch


































In der Keidel Therme in Freiburg erwartet Gäste diesen Sommer eine besondere Auszeit mit attraktiven Angeboten, Events und erfrischenden Specials. Ob Hitzefrei-Rabatt, Sommer-Wertkarte oder stimmungsvolle Veranstaltungen – hier wird der Sommer zum Kurzurlaub direkt vor der Haustür.
Wenn die Temperaturen steigen, wird die Keidel Therme zum idealen Rückzugsort für alle, die den Sommer entspannt genießen möchten.
Eingebettet in den idyllischen Mooswald bietet das Mineral-Thermalbad eine wohltuende Kombination aus Erholung, Natur und besonderen Sommerhighlights.
Ein zentrales Angebot ist die Sommer-Wertkarte, die vom 1. Juni bis 31. August 2026 erhältlich ist. Sie ermöglicht es Gästen, ihr Guthaben individuell aufzuladen, flexibel vor Ort einzusetzen und dabei von exklusiven Rabatten auf ausgewählte Anwendungen und Angebote zu profitieren.
Ob Massagen, Wellnessanwendungen oder kulinarische Genüsse – mit der Wertkarte wird der Thermenbesuch noch attraktiver.
Für eine spontane Auszeit sorgt die neue Hitzefrei-Aktion: Steigt die Außentemperatur an der Therme auf 30 Grad oder mehr, erhalten



Besucher·innen 30 Prozent Rabatt auf den regulären Thermeneintritt. Während draußen die Hitze flimmert, laden die weitläufige Liegefläche im Schatten sowie Kneippanlage und Barfußpfad dazu ein, Körper und Geist zu erfrischen. Die ruhige Lage mitten im Grünen macht die Auszeit dabei besonders erholsam –ganz ohne Freibadlärm.

Sommerliche Genussmomente in der Keidel Therme: Beim großen Sommerfest sorgen Cocktails, Teeproben und eine Bierverkostung für entspannte Wohlfühlatmosphäre.
Weitere Informationen und aktuelle Angebote: www.keideltherme.de
KEIDEL Mineral-Thermalbad
An den Heilquellen 4 79111 Freiburg

Der Außenbereich wurde für die Sommermonate noch komfortabler gestaltet: XXL-Sitzsäcke können für einen Tag gemietet werden und bieten maximale Flexibilität beim Entspannen. Ob allein mit einem Buch, im Gespräch mit Freunden oder im Schatten der Bäume – der persönliche Lieblingsplatz lässt sich flexibel wählen.
Neben den dauerhaften Angeboten sorgen zwei besondere Events für sommerliche Höhepunkte. Zur Sommersonnenwende am 20. Juni lädt die Therme dazu ein, den längsten Tag des Jahres bewusst zu erleben. Zwischen 14 und 20 Uhr erwarten die Gäste stimmungsvolle Feuerschalen, Live-Musik der Jazz & Rock Schulen Freiburg, thematisch abgestimmte Saunaaufgüsse sowie kreative Stationen, an denen individuelle Peelings und weiteres hergestellt werden kann.
Ein weiteres Highlight ist das große Sommerfest am 8. August. Von 14 bis 20 Uhr verwandelt sich die Thermenlandschaft in eine lebendige Wohlfühloase mit Live-DJ, sommerlichen Cocktails und Grillspezialitäten. Ergänzt wird das Programm durch eine Liegestuhl-Area mit Bierverkostung der Ganter Brauerei Freiburg, einen Marktplatz mit ausgewählten Produktproben – darunter Teeproben von TeeGschwendner Freiburg –sowie verschiedenen Anwendungen und interaktiven Highlights wie einem Glücksrad. Auch in der Saunalandschaft sorgen besondere Erlebnisaufgüsse für noch mehr Vielfalt. So entsteht ein vielfältiges Angebot, das sowohl aktive Erholung als auch ruhige Genussmomente ermöglicht.
Die Keidel Therme zeigt damit, wie vielseitig Sommer in Freiburg sein kann: entspannt, genussvoll und wohltuend kühl. Ob für ein paar Stunden oder einen ganzen Tag – hier findet jeder seine persönliche Sommerauszeit.


Der Rosenbogen im Garten entfaltet mit entsprechenden Accessoires seine lebendige rote Blütenpracht.

Rot im Sommergart e n
Nachdem uns im Frühjahr gelbe Blüten von Narzissen, Tulpen und Primeln sowie die wohl unvermeidlichen Forsythien fröhlich gestimmt haben, kann es farblich im Garten jetzt, mit steigenden Temperaturen, noch etwas temperamentvoller und leidenschaftlicher sein.
Rot ist eine Farbe, die niemanden kalt lässt.
Text & Fotos: Frank von Berger
Die Fernwirkung von Rot ist einfach phänomenal und wärmt schon beim Anblick die Seele. Deshalb sollte Rot im Garten auf keinen Fall fehlen. Im Juni sind rote Rosen natürlich die Stars im Blumengarten. Klassiker wie die rot blühenden Tee-Hybriden ‚Ingrid Bergman‘ und ‚Duftzauber‘ oder Kletterrosen wie ‚Super Excelsa‘ erfreuen sich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit. Erst seit 2007 im Handel und fast noch ein Gehemtipp ist die nach Waldbeeren duftende Englische Rose ‚Munstead Wood‘. Diese öfter blühende Sorte des Züchters David Austin hat samtig-bordeauxrote, gefüllte Blüten und wirkt zurückhaltend elegant. Viele andere rote Rosensorten blühen dagegen in leuchtenden, fröhlichen Rottönen. Je näher die Blütenfarbe an Erdbeerrot ist, desto wärmer ist die Farbwirkung im Beet.
Besonders schön wirken rot blühende Rosen begleitet von kleinen weißen Blüten, denn jede Königin braucht bekanntlich ihren Hofstaat. Geeignete Pflanzpartner für rot blühende Rosen sind beispielsweise Schleierkraut (Gypsophila paniculata), Mutterkraut (Tanacetum parthenium) und Prachtkerze (Gaura lindheimeri, syn. Oenothera lindheimeri). Begleitstauden wirken wie ein
Weichzeichner im Beet und bringen die leuchtenden Blütenfarben der Rosen noch besser zur Geltung.
Mit Beginn des Sommers und der Hauptblütezeit im Garten fällt die Auswahl roter Blütenpflanzen nicht schwer, denn viele Stauden und Sommerblumen geizen jetzt nicht mit ihren Reizen. Einjährige wie Edellieschen (ImpatiensNeuguinea-Gruppe), einjähriges
Eisenkraut (Verbena-Hybriden) oder die im Volksmund Geranien genannten Pelargonium-zonaleHybriden gibt es in vielen aufregenden Rottönen im Handel. Etwas gedeckter fallen die Rottöne bei Zinnien aus. Ein echter Knaller im Sommerblumenbeet ist auf alle Fälle der Pracht-Salbei (Salvia splendens), dessen flammend rote Blütenkerzen eine tolle Fernwirkung haben. Jetzt im Frühsommer buhlen auch viele Ziergehölze mit roten Blüten um Aufmerksamkeit. Nicht zu übersehen sind zurzeit die prächtigen Blütenbüschel der Rhododendron- und Azaleen- Arten. Etwas dezenter fällt die



Farbspiele in Rot: Die samtigbordeauxroten Blüten der ,Munstead Wood‘-Rose (u.) sind von schlichter Eleganz. Später im Jahr entfalten kaktusblütige Dahlien (r.) in hellerem Rot ihre warme Farbwirkung im Beet.


Im Frühsommer zeigen sich die blassrosa Blüten der Blasenspiere (u.r.) und bilden einen schönen Kontrast zum blutroten Laub. Knallige Akzente können Zinnien im Sommerbeet setzen.

Blütenpracht bei Weigelien aus, deren Sorten meist in gedeckten, dunkelroten Tönen blühen. Noch etwas verhaltener wirkt das Rot bei den Japanischen Spiersträuchern (Spiraea japonica), deren Blütendolden farblich je nach Sorte zwischen Karminrot und Purpurrosa changieren.
Wirklich rotversessenen Gartenfans seien sogenannte Hot Borders (Heiße Rabatten) ans Herz gelegt, die vor allem bei den britischen Gartenfans schon länger beliebt sind. In solchen Beeten versammeln sich all jene Pflanzen, die in Rot-, Orange- und Gelbtönen blühen. Dieser Überschwang an Leidenschaft ist so überzeugend, dass gute Laune garantiert ist. Eine Kombination von Stauden wie roten Fackellilien (Kniphofia), Indianernesseln (Monarda), Taglilien (Hemerocallis) und – als gelber Sonnenstrahl – die fröhlichen Blütenkörbchen des Sonnenhuts (Rudbeckia fulgida) sind echte Muntermacher im Ziergarten. Stauden wie Brennende Liebe (Silene chalcedonica) und Flammenblumen (Phlox), die das Feuer schon im Namen tragen, verbreiten mit ihrer roten Blütenpracht einfach gute Laune. Wenn der Sommer an Fahrt aufnimmt, kommen die intensiven roten Blütenfarben der Dahlien ins Spiel. Sorten wie die kaktusblütige ‚Vulkan‘, die Ball-Dahlie ‚Red Balloon‘ und die purpurlaubige, ungefüllt blühende Dahlie ‚Bishop of Llandaff‘ sorgen den ganzen Sommer über bis zum ersten Frost ständig für Nachschub fürs feuri ge Blütenspektakel. Rot blühende Sorten des Westindischen Blumen rohrs (Canna indica-Hybriden) wie ‚The President‘ können den tem peramentvollen Dahlien blüten übrigens ohne Weiteres Paroli bieten. Sowohl Dahlien als auch das Blumenrohr sind nicht frostharte Knollenpflanzen, die sowohl im Beet als


auch in Kübeln eine gute Figur machen. Wer die Knollen im Herbst ausbuddelt und frostfrei überwintert, kann sich im nächsten Jahr wieder an dem Blütenfeuerwerk erfreuen.
Farbakzente mit Laubblättern
Rot ist nicht nur eine beliebte und auffällige Blütenfarbe – auch Laubblätter können feurig rot leuchten oder in braunroten bis purpurfarbenen Tönen schöne Akzente setzen. Rot- und purpurlaubige Pflanzen bringen, wenn sie sparsam und gezielt eingesetzt werden, Farbe und Tiefe ins Beet. Besonders beliebt sind die relativ neuen Zuchtsorten des Purpurglöckchens (Heuchera-Hybriden), die ihr hübsches rosa-, orange- bis braunrotes Laub ganzjährig zur Schau stellen. Dass die Blüten der Blattschmuckstauden dabei eher unscheinbar sind, spielt dann eigentlich kaum noch eine Rolle. Als Staudenbegleiter oder auch solitär in Pflanzgefäßen sind Purpurglöckchen stets ein Blickfang. Auch von zahlreichen Ziersträuchern gibt es schöne rotlaubige Sorten, so etwa von Weigelien, Blasenspiere (Physocarpus) oder Holunder.
Von Letzterem beeindruckt besonders die Sorte ‚Black Lace‘ mit geschlitzten, beständig tiefroten Blättern und rosafarbenen, duftenden Blütendolden, aus denen sich im Sommer schwarz glänzende Beeren entwickeln. Ganzjährig rotes Laub zeigen zudem viele Sorten des Fächer- Ahorns (Acer palmatum). Die in Habitus und Blattform recht variable Art eignet sich wegen ihres filigranen Aufbaus und dem eher strauchförmigen, schwachen Wuchs vor allem gut für kleinere Gärten und gedeiht auch in größeren Pflanzgefäßen, etwa auf Balkon oder Terrasse, problemlos.
mehr Power
Wenn Sie die rote Farbe im Garten noch stärker zur Geltung bringen möchten, können Sie mit Accessoires nachlegen: Rot lackierte Gartenmöbel und Spaliere, rote Pflanzkübel, Rosenkugeln oder ein schwedenrot gestrichenes Gartenhaus setzen entsprechende Akzente. Vergessen Sie bei aller Liebe zu Rot nicht, ein paar Lichttupfer in Form weißer, rosafarbener, gelber oder hellblauer Blüten einzustreuen, dann wirkt die rote Blütenpracht noch lebendiger!

Kräuterpädagogin Monika Wurft über den heilsamen Schwarzen Holunder
„Vor dem Holunder zieh den Hut herunter!“ – mit diesem alten Spruch bringt der Volksmund seine Hochachtung vor dem Schwarzen Holunder (Sambucus nigra) zum Ausdruck.
Im Wonnemonat Mai startet er mit seinen weißen Blütentellern in die Saison. Diese wohlduftenden Blüten werden als Tee bei Erkältungskrankheiten geschätzt oder ergeben – zu Sirup verarbeitet – mit Sekt oder Wasser verdünnt ein erfrischendes Getränk.



Ab August sind die schwarzen Holunderbeeren erntereif. Ihr Saft, durch Kochen gewonnen, kommt als schweißtreibendes Hausmittel bei Fieber und zur Stärkung des Immunsystems zum Einsatz. Wichtig: Holunderbeeren dürfen nicht roh verzehrt werden, sonst drohen Übelkeit und Durchfall.
Der schnellwüchsige Holunder ist an seinen sparrig wachsenden Ästen und der warzigen Rinde gut zu erkennen. Ein Hollerbusch wird zwischen acht und zehn Meter hoch und ist eine Augenweide für jeden Garten.
Da sich das Mark aus seinen Ästen leicht herausdrücken lässt, können Flöten, Windorgeln und kleine Vasen daraus gebastelt werden.

Unter Landwirten heißt es: „Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe.“ Wer aber bewusst eine solche Vielfalt an Rassen und Arten von Rindern an den unterschiedlichsten Standorten hält wie Ulrich Reichenbach, der weiß, was die Tiere brauchen, um gesund aufzuwachsen – und wie aus ihnen schließlich ein erstklassiges Steak entsteht.
Text: Reinhold Wagner

Der Inhaber der Metzgerei Reichenbach in Glottertal ist zugleich Landwirt, Züchter, Metzger und Unternehmer. Für ihn sind seine Rinder weit mehr als bloße Fleischlieferanten für die eigene Metzgerei. Sie sind Landschaftspfleger und -gestalter zugleich. So grasen Reichenbachs Herden aus Vorder- und Hinterwälder Rindern bevorzugt auf den Berg- und Hangweiden des Schwarzwalds – im Glottertal und seinen Seitentälern
bis hin nach Freiburg. Sie sind hier genauso beheimatet wie die Metzgerei selbst. Vom Frühjahr bis in den Herbst genießen die Tiere ihr Leben unter freiem Himmel, fressen auf extensiv bewirtschafteten Wiesen frisches Gras und aromatische Kräuter. Im Winter erhalten sie ausgesuchtes Grünfutter und genfreies Ackerfutter.
So bleibt die gesamte Wertschöpfung in der Region. Und ganz nebenbei sorgt die Heimatverbundenheit des Tierhalters für den Erhalt selten gewordener und schützenswerter heimischer Rassen wie etwa des Hinterwälder Rinds. Darüber hinaus hält Ulrich Reichenbach begehrte Fleischlieferanten wie Black Angus und Limousin, außerdem Galloways sowie Kreuzungen alter, robuster Rassen. Selbst Liebhaber-Rassen wie Wasserbüffel gehören dazu: Sie streifen durch die Feuchtwiesen des
Gut versteckt im natürlichen Habitat: Wasserbüffel im Naturschutzgebiet Rieselfeld
Freiburger Naturschutzgebiets Rieselfeld und tragen dort aktiv zur Offenhaltung der Landschaft bei. Mit seiner eigenen Zucht von Schwarzwald-Wagyus befindet sich Reichenbach aktuell noch in der Versuchsphase.
Grundsätzlich aber gilt für alle Rinderarten der Metzgerei Reichenbach: Es handelt sich um robuste und genügsame Fleischrassen, die hervorragend an die regionalen Gegebenheiten angepasst sind und sich dadurch optimal entwickeln können. Die Tiere können sich frei und ausgiebig an der frischen Luft bewegen.
So entsteht zart marmoriertes Fleisch mit geringem Wassergehalt und grilltauglichem Fettanteil. Ulrich Reichenbachs Motto lautet, wie er selbst gerne betont: „Black Forest Beef statt Argentinisches Steak, weil es besser ist.“
Bei dieser Form der Rinderhaltung im geschlossenen System kann – im Gegensatz zum Argentinischen Rindfleisch – komplett auf den Einsatz von Antibiotika und Wachstumsförderer verzichtet werden.

Auch danach bleibt alles in einer Hand: von der hauseigenen Schlachtung über die Verarbeitung


Ab sofort im Handel oder online bestellbar unter freiburggehtaus.de





im modernen Schlacht-, Zerlegeund Produktionsbetrieb im Glottertal bis hin zum Direktverkauf. Dieser geschlossene Kreislauf im Radius von rund 60 Kilometern garantiert den Kundinnen und Kunden Transparenz und höchste Qualität. Gleichzeitig profitieren Klima und Umwelt von kurzen Transportwegen und reduziertem Verpackungsaufwand. Ergänzt wird das nachhaltige Konzept durch neueste Stromerzeugungs-, Klima- und Kühltechnik. Ulrich Reichenbach betont stolz: „Wir transportieren alles mit dem ersten Elektro-Kühlfahrzeug Deutschlands.“
METZGEREI REICHENBACH
In den Engematten 9 79286 Glottertal Tel.: 0 76 84/2 40 metzgerei-reichenbach.de
JETZT BESTELLEN!











1996 hat Ralf Gut mit seiner Frau Claudia das Landgasthaus „Zum Hecht“ in Bahlingen von seinen Eltern übernommen.
In diesem Jahr feiern sie das 30-jährige Jubiläum als Gastgeber. Das Wirtepaar ist stolz auf die Tradition des Hauses, die sieben Generationen zurückreicht –und auf ihren ältesten Sohn Loris. Dieser hat sich gerade dazu entschlossen, bei seinem Vater das Kochen zu lernen. Damit bringt er frischen Wind in das historische Gemäuer. Genau wie seine Eltern vor 30 Jahren.
Text: Marianne Ambs
Ralf Gut erinnert sich noch gut daran, wie er vor drei Jahrzehnten alles umkrempeln wollte – und einsehen musste, dass am Kaiserstuhl die Uhren anders ticken. Nach Lehr- und Wanderjahren in Fine-DiningHäusern war er 1990 aus Köln ins Kaiserstuhldorf Bahlingen zurückgekehrt. Eine geplante Station in einem Restaurant in Schottland musste er wegen der schweren Erkrankung seines Vaters absagen. Als er 1996 Claudia heiratete, übernahm das Paar den „Hecht“. Die Metzgerei, die über Generationen Teil des Familienbetriebs war, wurde aufgegeben.
Die Küche seines Vaters im „Hecht“ empfand der junge Chef damals als angestaubt, nicht mehr zeitgemäß. Ralf Gut wollte es anders machen, moderner, internationaler. „Anfangs hatten wir sogar Hummer auf der Karte“, erinnert sich Claudia Gut. Die Resonanz am Kaiserstuhl auf die moderne Küche war verhalten. Das Paar erkannte, dass sie die Vorlieben der Stammgäste ernst nehmen mussten. Ohne die Klassiker ging es nicht. „Deshalb haben wir bis heute unsere Hechtklößchen auf der Karte, genauso wie Leberle und im Herbst Bahlinger Dunkelli“, sagt Ralf Gut.
Dass die Gastgeber im Hecht viel von Heimat und Tradition halten, ist bei dieser Geschichte kein Wunder: Das Landgasthaus „Zum Hecht“ ist ein jahrhundertealter Gasthof mit Fachwerk und historischer Bausubstanz. Nach dem 30-jährigen Krieg

kam Jacob Boos aus Obereggenen im Markgräflerland nach Bahlingen, heiratete die Witwe Anna Gerberin und begründete die Bahlinger Boos-Dynastie. Sein Nachfahre Josef Boos kaufte um 1830 ein Anwesen in der Hauptstraße und verlegte die Konzession des seit 1814 in Bahlingen nachgewiesenen „Wirtshauses zum Hecht“ dorthin. Gustav Boos übergab 1942 das Gasthaus an seine Tochter Hedwig, die mit Karl August Gut verheiratet war. Damit änderte sich der Familienname im „Hecht“ von Boos zu Gut. Ralf Gut gehört heute zur zwölften Generation der Familie seit Jacob Boos; als Gastgeber im „Hecht“ steht mit Sohn Loris inzwischen die achte Generation der Familie Gut in den Startlöchern.
Fachwerkhaus mit Geschichte
Eigentlich wollte Ralf Gut Metzger werden. Nach einem Praktikum in einer Großschlachterei schwenkte er um. Seine Kochausbildung hat er im Gasthaus Rotes Kreuz in Hugstetten gemacht, danach arbeitete er in der Luisenhöhe in Horben und im Schwarzen Adler in Oberbergen. 1987 zog es den Bahlinger ins mondäne Kölner Hotel Regent. Dort lernte er seine spätere Ehefrau Claudia kennen, die sich zur Hotelfachfrau ausbilden ließ.


Ralf und Loris Gut (v. l.) stehen seit kurzem gemeinsam am Herd und erfinden die Küche im „Hecht“ neu. Im Sommer ist der Kastaniengarten ein beliebter Hotspot für die Gäste des Restaurants.
Bei aller Heimatverbundenheit: Die Art zu kochen hat sich im Hecht in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend geändert. Wie die meisten Restaurants am Kaiserstuhl hat sich Ralf Gut von überlade„saisonal“, heute in aller Munde, setzt er konsequent um: „Was am Kaiserstuhl und in der Region Saison hat, das kommt bei mir auf den Tisch.“ Im Mai und Juni sind das natürlich Spargel und Erdbeeren, Ende Juni beginnt im Hecht die Pfifferling-Saison, im Sommer werden im lauschigen Kastaniengarten knackige Salate und leichte Speisen serviert.

Hauptstraße 59
79353 Bahlingen am Kaiserstuhl
Tel.: 0 76 63 / 16 33
Öffnungszeiten: Do., Fr., Sa., Mo. & Di. 17–21 Uhr; So. & Feiertag 11.30–13.45 Uhr & 17–20 Uhr
zum-hecht.de
„Der Herbst ist eine meiner Lieblingsjahreszeiten“, so Ralf Gut. Da kommt das traditionelle „Bahlinger Dunkelli“ in die Schüssel, ein Kaiserstühler Traditionsgericht, das früher an Schlachttagen gekocht wurde. Das Rezept hat Gut von der ehemaligen Bahlinger Rebstock-Wirtin bekommen, nachdem der Rebstock geschlossen worden war. Eigentlich ein einfaches Bauerngericht, bei dem weniger beliebte Stücke vom Schwein verarbeitet werden, ist das „Dunkelli“ für

Liebhaber eine Delikatesse. „Die Zubereitung dauert Stunden. Zuerst wird Mehl eingebrannt, dann die Teile vom Schwein – Bauch, Ripple, ein Stück vom Bug – einzeln angebraten“, erklärt Ralf Gut. Dann darf das Fleisch im Topf drei bis vier Stunden schmoren. Mit Rotwein wird abgelöscht, das eingebrannte Mehl zum Abbinden der Soße verwendet. Am Ende kommt Schweineblut dazu. Traditionell gehören in das „Dunkelli“ auch Herz und Stücke vom Schweineschwänzchen. Für alle, die das nicht mögen, kocht Ralf Gut das Gericht auch ohne. Im Hecht wird das bei Stammgästen beliebte Gericht mit Pellkartoffeln oder Nudeln serviert.
Die Söhne des Wirtepaars, Loris und Johannes, konnten sich frei entfalten, wurden nicht gedrängt, das Restaurant zu übernehmen. „Ich bin im Restaurant aufgewachsen, interessiere mich seit meiner Jugend fürs Kochen“, erzählt Loris Gut. Trotzdem entschied er sich zunächst für eine Ausbildung in der Altenpflege. Jetzt, mit 23 Jahren, ist er umgeschwenkt. „Der
Hecht, das ist Familie und Tradition, eine Chance, mich zu verwirklichen, meine Ideen umzusetzen“, sagt Loris Gut. Seine Eltern bleiben gelassen, sind offen für die neuen Ideen des Sohnes. Seine Vorschläge werden diskutiert und wenn möglich umgesetzt. „Wenn Loris ein moderneres Gericht kochen will, schreiben wir das auf unser Board“, erklärt Claudia Gut. Auch vegetarische und vegane Gerichte stehen nun auf der Karte, das Curry mit Kichererbsen ist inzwischen ein Lieblingsessen von Ralf Gut. Zudem nutzt der 23Jährige die sozialen Medien, um jüngere Gäste anzusprechen und für das Restaurant zu begeistern. Im vergangenen Jahr wurde im Kastaniengarten eine gemütliche Lounge eingerichtet – eine Idee des Sohnes, die großen Anklang fand. „Dort können unsere Gäste entspannt einen Aperol trinken oder ein Sommerschorle“, sagt Ralf Gut. „Viele bleiben dann noch zum Essen.“
Ob Loris die Traditionsgerichte in zehn Jahren noch kochen wird? Vielleicht, meint seine Mutter Claudia Gut. Und falls nicht, sei das auch in Ordnung. Dass der älteste Sohn nun Gefallen am Familienbetrieb gefunden habe, sei eine große Freude. „Wenn Loris dabeibleibt, können wir in den nächsten fünf Jahren in aller Ruhe die Nachfolge vorbereiten“, sagt Ralf Gut, der gerade 60 geworden ist und sich noch „topfit“ fühlt. Die Hoffnung ist groß, dass es auch in der achten Generation der Familie Gut im Landgasthaus „Zum Hecht“ weitergeht.
Rezept desMonat s


Für 4 Personen
500 g Hechtfilet, küchenfertig
400 ml Schlagsahne
1 Eiweiß
Salz, Muskat, weißer Pfeffer
1 Stange Lauch
2 Möhren
500 ml Fischfond
Den Fisch abbrausen, trocken tupfen, würfeln und im Gefrierfach etwa 10 Minuten anfrieren lassen. Zusammen mit ca. 200 ml Sahne, dem Eiweiß und etwas Salz im Mixer portionsweise und zügig fein pürieren. Die restliche Sahne unterziehen, bis eine glänzende, gut formbare Farce ent-
standen ist. Mit Salz, Muskat und Pfeffer würzen.
Den Lauch waschen, putzen und in 5–6 cm lange, dünne Streifen schneiden. Die Möhren schälen und ebenso in Streifen schneiden. Beides mit dem Fischfond aufkochen lassen.
Mit einem Esslöffel Nocken von der Farce abstechen und in den Fond gleiten lassen. Etwa 10 Minuten nur noch gar ziehen, nicht mehr kochen lassen.
Mit einem Schaumlöffel aus dem Sud heben und mit dem Gemüse servieren.
Dazu nach Belieben den abgeschmeckten Fond oder Krebsrahmsoße reichen und im Nudelnest servieren.



Ich lieb´s Sein wunderbar gerolltes „R“ und seine Leidenschaft für echten Genuss sind die Markenzeichen von Alexander Herrmann. Der fränkische Sterne- und TV-Koch verbindet Bodenständigkeit mit kreativen Kicks – und macht mit seinen Rezepten einfach Lust aufs Nachkochen.
Rezepte: Alexander Herrmann und Monika Schuster Fotos: DK-Verlag, Sandra Eckhardt
Rote-Bete-Knödel / Kümmelbutter / Meerrettich
Für 2 Personen
Zubereitungszeit: 35 Minuten
Für die Knödel
100 g Rote Bete, gegart, geschält und in grobe Stücke geschnitten
100 ml Rote-Bete-Saft, 3 Bio-Eier (L)
Salz, schwarzen Pfeffer aus der Mühle frisch geriebene Muskatnuss
20 g Butter, 60 g Zwiebel, geschält und in feine Würfel geschnitten
200 g Knödelbrot
Für die Kümmelbutter
40 g Butter, 80 g Rote Bete, gegart, geschält und in kleine Würfel geschnitten
50 ml Rote-Bete-Saft
Salz, schwarzen Pfeffer aus der Mühle
2 gute Prisen Kümmel, ganz oder gemahlen
Zum Anrichten
einige frische Dillspitzen, grob zerzupft ein kleines Stück Meerrettich, geschält und gerieben
Für die Knödel Rote Bete mit Saft und Eiern in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Mit 2 guten Prisen Salz, etwas Pfeffer und Muskatnuss würzen.
Die Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten glasig andünsten. Dann vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen.
Das Knödelbrot und die gedünsteten Zwiebeln in eine Schüssel geben, mit dem vorbereiteten Rote-Bete-Gemisch begießen, locker durchrühren und 10 Minuten quellen lassen. Die Knödelmasse nochmals mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss kräftig abschmecken. Die Masse mit angefeuchteten Händen in acht gleich große Knödel (à etwa 70 g) formen.
Reichlich Wasser in einen großen Topf geben, gut salzen und zum Kochen bringen. Die Rote-Bete-Knödel einlegen und aufkochen lassen. Sobald die Knödel an der Oberfläche schwimmen, die Temperatur reduzieren und die Knödel bei schwacher Hitze etwa 20 Minuten ziehen lassen.
Kurz vor Ende der Garzeit für die Kümmelbutter die Butter in einer Pfanne aufschäumen lassen, Rote-Bete-Würfel und -saft dazugeben und kurz durchschwenken, mit 2 Prisen Salz, etwas Pfeffer und dem Kümmel würzen. Die Knödel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben, kurz abtropfen lassen und in die Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze 1–2 Minuten darin schwenken.
Die Rote-Bete-Knödel auf vorgewärmten Tellern mit der Kümmelbutter anrichten. Mit Dill und frisch geriebenem Meerrettich garnieren und servieren.
Für 2 Personen
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Für den Rahmspinat
2 EL Butter
1 Schalotte, geschält, halbiert, in feine Würfel geschnitten, 100 g Sahne
300 g junger Blattspinat, geputzt, gewaschen, im Sieb gut abgetropft
Salz, schwarzen Pfeffer aus der Mühle frisch geriebene Muskatnuss
Für die Forelle
1 kleine Zitrone
4 Forellenfilets mit Haut, küchenfertig (300 g), doppelgriffiges Mehl
Salz, schwarzen Pfeffer aus der Mühle
20 g Buchweizen- oder Weizenmehl
2 EL Rapsöl, 1–2 EL Butter
40 g Mandelblättchen etwas frisch geriebenen Meerrettich
Für den Spinat die Butter in einem Topf nussig aufschäumen lassen, Schalottenwürfel einstreuen und darin 2 Minuten glasig dünsten. Die Sahne dazugießen, zum Kochen bringen, den Spinat dazugeben, mit 2 Prisen Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und 3–4 Minuten sämig einkochen lassen.
Inzwischen für den Fisch von der Zitrone die Schale mit einem Messer so abschneiden, dass auch die weiße Haut entfernt ist. Die Zitrone dann in nicht zu dünne Scheiben schneiden.
Die Forellenfilets auf der »Fleischseite« mit Salz und Pfeffer würzen, die Hautseite mit Mehl bestäuben, das Mehl etwas andrücken, den Rest abklopfen.
Das Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Forellenfilets mit der Hautseite hineinlegen, 3 Minuten darin goldbraun braten, dann wenden. Butter, Mandeln und Zitronenscheiben dazugeben und gut durchschwenken. Die Pfanne vom Herd ziehen und den Fisch noch 1–2 Minuten darin ziehen lassen.
Die Forellenfilets mit Rahmspinat und Zitronenscheiben anrichten und mit der Mandelbutter beträufeln. Als Topping noch etwas frischen Meerrettich darüberreiben, fertig! Als Beilage eignen sich kleine Pellkartoffeln oder Kartoffelrösti.

Ich lieb´s von Alexander Herrmann Verlag: DK Verlag, 2025 256 Seiten, gebunden Preis: 29,95 Euro


Fischfilets mit Haut niemals zu heiß braten. Die Haut bietet einen natürlichen Schutz für das zarte Filet. Bei zu starker Hitze treten an den Rändern weiße Flöckchen (geronnenes Eiweiß) aus. Deshalb das Fischfilet nur kurz anbraten und dann in der Resthitze in der Pfanne ziehen lassen.

Quarksoufflé / Caipirinha-Himbeeren /
Für 2 Personen
Zubereitungszeit: 35 Minuten
Für die Quarkmasse
1 Bio-Ei (L)
40 g Puderzucker + Puderzucker zum Bestäuben, Salz
125 g Magerquark
10 g Speisestärke
Mark von 1/4 Vanilleschote
1 Msp. abgeriebene Schale von 1 Bio-Limette
weiche Butter zum Bestreichen der Formen
Zucker zum Ausstreuen der Formen
Für die Caipirinha-Himbeeren
125 g frische Himbeeren, verlesen
1 TL brauner Zucker
2 EL Wodka, Cachaça oder Himbeergeist (nach Belieben) abgeriebene Schale und Saft von 1/4 Bio-Limette
4 Blätter frische Minze und zwei Spitzen zum Anrichten, Blätter in feine Streifen geschnitten
Den Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Das Ei trennen, Eiweiß mit Puderzucker und 1 Prise Salz in einer fett-

Spargelsalat mit Kräutercreme & Radiesle
Für den Spargelsalat
400 g weißer Spargel, geschält 170 ml Limettensaft
3 Passionsfrüchte, ausgekratzt
freien Schüssel mit dem Handrührgerät cremig – d. h. nicht zu fest –aufschlagen.
Quark mit Eigelb, Stärke, Vanillemark und Limettenschale glatt rühren, dann das cremig gerührte Eiweiß unterheben.
Die Formen /Tassen mit Butter einpinseln, je 1 EL Zucker auf den Boden der Formen streuen und so lange drehen und wenden, bis das ganze Förmchen bis zum Rand gut gezuckert ist. Übrigen Zucker ausklopfen.
Nun die Quarkmasse gleichmäßig – die Formen sollten 3/4 voll sein –in die Formen füllen, mehrmals auf die Arbeitsfläche aufstoßen, damit sich Luftbläschen lösen können. Die Formen in den vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene auf das Ofengitter stellen und die Soufflés etwa 25 Minuten goldbraun backen.
Inzwischen die Himbeeren in eine Schüssel geben und mit braunem Zucker, Wodka, Limettenschale und -saft verrühren, dann mit einer Gabel grob zerdrücken und mit der Minze mischen. Bis zum Servieren durchziehen lassen.
Die fertigen Quarksoufflés (Vorsicht, heiß!) aus dem Ofen nehmen, mit Puderzucker bestäuben und am besten gleich in der Form, mit den Himbeeren und frischer Minze garniert, servieren.
1 Stange Zitronengras, klein geschnitten, 1 rote Chilischote, in Scheiben geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein geschnitten
50 g brauner Zucker, Salz
100 ml Olivenöl
Spargel in kochendem Salzwasser 30 Sekunden blanchieren, herausnehmen und in Scheiben schneiden. Limettensaft, Passionsfruchtfleisch, Zitronengras, Knoblauch, Chili mischen und kurz mit dem Stabmixer mixen. Die Mischung durch ein Sieb passieren, mit Zucker und Salz abschmecken. Das Olivenöl unterrühren. Den geschnittenen Spargel mit der Marinade vermengen und zwei Stunden ziehen lassen.
Für die Kräutercreme 150 Gramm Schmand mit Saft und Abrieb einer Zitrone verrühren, kräftig mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Zwei Esslöffel fein geschnittene Kräuter zugeben.
Den marinierten Spargelsalat auf Tellern mit etwas Kräutercreme anrichten. Mit in feine Scheiben geschnittenen Radiesle, Granatapfelkernen, Macadamianüssen, Gartenkresse und frischen Kräutern garnieren.


BODO WARTKE „IN GUTER BEGLEITUNG“ DIENSTAG, 30. JUNI 20 UHRTOLLHAUS, Karlsruhe Klavierkabarett
Ausstellungen
KLOSTER MUSEUM
Vom Himmel im Atelier
Eva Rosenstiel St. Märgen, bis 15.11. www.kloster-museum.de
HISTORISCHES MUSEUM BASEL
Schatzfunde
Versteckt, verschollen, entdeckt Basel, bis 28.6. www.hmb.ch
MUSEUM FÜR NEUE
KUNST
Spielfeld. Sport & Kunst
Sport als Massenphänomen Freiburg, bis 11.10. www.museen.freiburg.de
CARTOONMUSEUM
José Muñoz
Broken Voices Basel, bis 21.6. www.cartoonmuseum.ch
MUSEUM NATUR UND MENSCH
Voll unfair!
Künstlerische Positionen von Marcello Martinez-Vega & Dewi Candraningrum Freiburg, bis 3.1.27 www.museen.freiburg.de
STADTMUSEUM LAHR
500 Jahre Schützen
Geschichte des Schützenwesens Lahr, bis 20.9. www.stadtmuseum.lahr.de
MUSEUM ART.PLUS
Una Passeggiata Italiana Künstlerischer Spaziergang durch Italien Donaueschingen, bis 7.3.27 www.museum-art-plus.com
DREILÄNDERMUSEUM
Legal – Illegal
Graffiti, Street Art & Murals im Dreiland Lörrach, bis 12.7. www.dreilaendermuseum.eu
KUNSTMUSEUM BASEL
The First Homosexuals Die Entstehung neuer Identitäten 1869–1939 Basel, bis 2.8. www.kunstmuseumbasel.ch
VITRA DESIGN MUSEUM Hella Jongerius Whispering Things
Weil am Rhein, bis 6.9. www.design-museum.de
DOKUMENTATIONSZENTRUM NS
Ende der Zeitzeugenschaft? Vom Erzählen zum Bewahren. Wie Erinnerung weiterlebt Freiburg, bis 13.9. www.museen.freiburg.de
SPIELZEUG WELTEN MUSEUM
Teddy
Von Legende bis Lifestyle Basel, bis 31.1.27
spielzeug-welten-museum-basel.ch
KUNSTHALLE MESSMER
Hermann Hesse
Bereit zum Aufbruch Riegel, bis 11.10. www.kunsthallemessmer.de
FONDATION BEYELER
Pierre Huyghe
Exklusiv für die Fondation Beyeler Basel/Riehen, bis 13.9. www.fondationbeyeler.ch
AUGUSTINERMUSEUM
Zukunfts(t)räume
Museum im Wandel Freiburg, bis 21.2.27 www.museen.freiburg.de
VITRA SCHAUDEPOT
Verner Panton
Form, Farbe, Raum Weil am Rhein, bis 9.5.27 www.design-museum.de
MUSÉE TOMI UNGERER
Hier spricht dein Echo-cho-cho Der Spirit von F’murrr mit Anmerkungen von Camille Potte Straßburg, bis 31.8. www.musees.strasbourg.eu
FORUM WÜRTH
Einschnitt | Ausdruck Hap Grieshaber Arlesheim, bis 2.5.27 www.kunst.wuerth-ag.ch
MUSEUM TINGUELY
Labouring Bodies
Beziehungen zwischen Körper & Technologie aus feministischer Perspektive
Basel, 10.6. bis 8.11. www.tinguely.ch
KUNSTHALLE BASEL
Shuang Li – Alliance
Wie digitale Technologien Beziehungen, Körper & Begehren prägen
Basel, 12.6 bis 13.9. www.kunsthallebasel.ch
KLOSTER MUSEUM
Die Breisgauer Fünfer Heffner, Schuster, Reiss, Zorn & Dischler
St. Märgen, 14.6. bis 17.1.27 www.kloster-museum.de
FREITAG, 5.6.2026
Serdar Karibik
„Mein Dschungel“ Konzerthaus, Freiburg, 20 Uhr www.hoc.events
SAMSTAG, 13.6.2026
Hg Butzko
„Der will nicht nur spielen“
Kulturkneipe im Nellie, Lörrach, 20 Uhr
www.nellie-nashorn.de
SONNTAG, 21.6.2026
Ingrid Kühne
„Ja, aber ohne mich!“ Kultur- & Bürgerhaus Delcanto, Denzlingen, 18 Uhr www.karoevents.de
Theater Basel: Sirenen
7. 6., 19 Uhr & 10. 6., 20 Uhr
Kleine Bühne, Theater Basel www.theater-basel.ch

Di., 9. Juni, 20 Uhr Münsterplatz, Freiburg muensterplatzkonzerte-freiburg.de

MÜNSTERPLATZKONZERT
Musical
FREITAG, 5.6.2026
Yentl
Musikalische Erzählung E-Werk, Freiburg, 20 Uhr, auch am 6.6. www.dieschoenen.com
SAMSTAG, 6.6.2026
Sommer Musical
Mit Karolin Myschkin Musikpavillon, Bad Krozingen, 17 Uhr www.bad-krozingen.info
SONNTAG, 7.6.2026
Gypsy
A musical fable Opéra Straßburg, 17 Uhr, auch am 8. & 10.–12.6. & am 21. & 23.6. in La Filature, Mulhouse www.operanationaldurhin.eu
Nur noch zwei Mal in dieser Spielzeit ist die Produktion „Sirenen“ zu sehen. Das Theaterstück ist für Menschen ab 16 Jahren geeignet und absolut zu empfehlen. Manuela Infante entwirft eine moderne Odyssee: Ein europäischer Ingenieur beobachtet in der Atacama-Salzwüste ungewöhnliche Vorkommnisse, die seine Wahrnehmung verunsichern. In einer vielstimmigen Klanglandschaft erscheint die Wüste als geisterhafter Raum. Mit Humor und scharfem Blick beleuchtet das Stück die Widersprüche eines „grünen Kolonialismus“, bei dem der Süden die Kosten trägt, während der Globale Norden profitiert.
Beschwingt, feurig, voller Leidenschaft ist der Auftakt der Münsterplatzkonzerte in diesem Jahr. Bei der „Spanischen Nacht“ unter freiem Himmel werden Gaëlle Arquez, André de Ridder und das Philharmonische Orchester das Albert-Konzert mit Sicherheit zu einem intensiven Höhepunkt des Festivalsommers machen. Die Musikerinnen und Musiker erwecken mitreißende Welten zum Leben: Die unsterblich feurige Dramatik von Georges Bizets Oper „Carmen“ und die hypnotische Wucht von Maurice Ravels „Bolero“ bringen die spanische Seele zum Klingen.
Oper/Operette
MONTAG, 1.6.2026
Premiere: The Bat Bomb! Hochexplosive Operette über die ungewöhnlichste Waffe aller Zeiten Theater Freiburg, 21 Uhr, auch am 5. & 26.6. www.theater.freiburg.de


Premiere: Samstag, 13. Juni, 20 Uhr Freilichtbühne auf dem Schlossberg, Breisach www.festspiele-breisach.de

Mit „Dr. Jekyll & Mr. Hyde“ nach Robert Louis Stevenson bringt die Festspielgemeinschaft in Breisach dieses Jahr einen atmosphärischen Klassiker der Weltliteratur auf die Freilichtbühne auf dem Schlossberg. Unter der Regie von Peter Willi Hermanns erzählt das Stück die Geschichte eines Arztes, der durch ein Experiment seine dunkle Seite hervorruft.
London, Ende des 19. Jahrhunderts. Ein gewalttätiger Mann hält Londons Vergnügungsviertel Soho und bald die ganze Stadt in Atem. Ein Name fällt immer wieder: Mr. Hyde. Doch die Polizei bekommt ihn nicht zu fassen. Immer wieder verliert sich auf mysteriöse Weise seine Spur. Bis sie eines Tages zum Haus von Dr. Jekyll führt und ein schrecklicher Verdacht plötzlich nahe liegt ...
Kirchplatz, Hauptstraße/Sandstraße, Freiburg-Herdern Bis 17. September www.buergerverein-herdern.de/sommerlesungen

LITERATUR UNTER FREIEM HIMMEL
Ein entspannter Sommerabend im Freien kann auch mit Literatur punkten: Seit zehn Jahren ermöglichen die Sommerlesungen des Herdermer Bürgervereins auf dem Kirchplatz in Herdern eine unkomplizierte literarische Auszeit mit spannenden Autorinnen und Autoren und ihren Werken. Für die Lesereihe im Jubiläumsjahr hat Kuratorin Daniela Engist fünf Lesungen organisiert. Ingeborg Gleichauf startete im Mai mit ihrem Essay über Ingeborg Bachmann. Danach stellt die rumänisch-schweizerische Schrifstellerin Dana Grigorcea am 25. Juni ihren neuen Roman „Tanzende Frau, blauer Hahn“ vor. Die tiefgründige Geschichte über die Liebe und ihre Umstände spielt in den 90er-Jahren in den Karpaten.
DONNERSTAG, 4.6.2026
Iphigénie en Tauride Antiken-Spektakel zwischen Trauma & Befreiung
Theater Freiburg, 18 Uhr, auch am 21. & 25.6.
www.theater.freiburg.de
Don Quijote
Phantastischer Ritt durch die Jahrhunderte
Theater Basel, 19.30 Uhr, auch am 7., 13., 19. & 21.6. www.theater-basel.ch
SAMSTAG, 27.6.2026
Premiere: Werther
Gute Zeiten, schlechte Zeiten: Goethes Klassiker als mitreißende Oper über Liebe im Ausnahmezustand
Theater Freiburg, 19.30 Uhr www.theater.freiburg.de
SONNTAG, 28.6.2026
Premiere: The Enchanted Pig Märchenhaftes Roadmovie über die Entzauberung eines bezaubernden Schweins
Theater Freiburg, 19 Uhr, auch am 30.6.
www.theater.freiburg.de
Tanz
FREITAG, 5.6.2026
Dark Matter
Fünf Stücke von Marco Goecke
Theater Basel, 20 Uhr, auch am 14.6.
www.theater-basel.ch
MITTWOCH, 10.6.2026
Ballets Russes
Neue Perspektive auf drei legendäre Titel
La Filature Mulhouse, 20 Uhr, auch am 11.6. & am 25–27.6. in der Opéra, Straßburg www.operanationaldurhin.eu
SAMSTAG, 13.6.2026
Premiere: Horsey
Zeitgenössische Tanzperformance von Cosima Dudel & Frieda Wagner E-Werk, Freiburg, 18.30 Uhr, auch am 14.6. www.ewerk-freiburg.de
FREITAG, 19.6.2026
Mozart tanzen im 21. Jahrhundert Junges Ballett Opéra Straßburg, 20 Uhr, auch am 20.6.
www.operanationaldurhin.eu
MITTWOCH, 3.6.2026
Die Schändung der Lucretia: Ein Casting
Ach! sie verlor, was mehr ihr wert als Leben Theater Basel, 19.30 Uhr, auch am 6. & 9.6. www.theater-basel.ch
FREITAG, 5.6.2026
Gesellschaft mit besonderer Hingabe (GmbH) Theater Hora & Christoph Marthaler testen die Gegenwart Theater Basel, 19.30 Uhr, auch am 7., 10., & 12.6. www.theater-basel.ch
Kei Muckser, sunscht knallt‘s Komödie von Chris Arnold Alemannische Bühne, Freiburg, 20.15 Uhr, auch am 6.6. www.alemannische-buehne.de
SAMSTAG, 6.6.2026
Premiere: Wir finden Stadt Kinder- & Jugendchor des TF frei nach dem Spiel für Kinder „Wir bauen eine Stadt“ von Paul Hindemith & Robert Seitz Theater Freiburg, 19 Uhr, auch am 13., 14 & 26.6. www.theater.freiburg.de
SONNTAG, 7.6.2026
Farm Fatale
Vogelscheuchen-Band beschwört den Neuanfang Theater Freiburg, 15 Uhr, auch am 30.6. www.theater.freiburg.de
Das weite Land Tragikomödie von Arthur Schnitzler Theater Baden-Baden, 19 Uhr, auch am 12.6. www.theater-baden-baden.de
DIENSTAG, 9.6.2026
Kasimir & Karoline & der Tanz mit dem Tod Ballade von Ödön von Horváth Theater Basel, 19.30 Uhr, auch am 11. & 15.6. www.theater-basel.ch
DONNERSTAG, 11.6.2026
Mister Tomato
Parabel über das Amerika unter Donald Trump Theater der Immoralisten, Freiburg, 20 Uhr, auch am 13., 18.–20., 25. & 27.6. www.immoralisten.de
SAMSTAG, 13.6.2026
Premiere: Keine Ahnung Ahnungslosigkeit als Chance?
Keine Ahnung … Theater Freiburg, 19 Uhr, auch am 18., 19., 25. & 26.6. www.theater.freiburg.de
Premiere: Robin Hood
Schauspiel mit Musik von Claus Martin Theater im Steinbruch, Emmendingen, 19.30 Uhr, auch am 20., 24. & 26.6. www.theater-im-steinbruch.de
Premiere: Dr. Jekyll & Mr. Hyde
Dem Rätsel von Gut & Böse auf der Spur Festspielgelände auf dem Schlossberg, Breisach, 20 Uhr, auch am 20. & 27.6. www.festspiele-breisach.de
Premiere: Des Ernstes Kunst –Loriot
Texte des deutschen Humoristen in zeitgeistigem Rahmen Wallgraben Theater, Freiburg, 20 Uhr, auch am 16., 17., 19., 20., 23.–27. & 30.6. www.wallgraben-theater.com
SONNTAG, 14.6.2026
Premiere: Stell dir vor ... Die menschliche Vorstellungskraft Theater Baden-Baden, 18 Uhr, auch am 17.–20., 24., 25., 27., & 28.6. www.theater-baden-baden.de
MITTWOCH, 17.6.2026
Das Weinen (Das Wähnen)
Von D. Roth & C. Marthaler Theater Basel, 19.30 Uhr, auch am 19.–21.6. www.theater-basel.ch
FREITAG, 19.6.2026
Premiere: Fassade Baden in der Vergangenheit: eine stadtraumgreifende Enthüllungsgeschichte Theater Freiburg, 17.30 Uhr, auch am 24. & 28.6. www.theater.freiburg.de
Premiere: Der Glöckner von Notre-Dame
Nach Victor Hugo Burgfestspiele Rötteln, Lörrach, 20.15 Uhr, auch am 21., 26. & 27.6. www.burgfestspiele-roetteln.de
SAMSTAG, 20.6.2026
Premiere: Imagine Musikalischer Abend mit Liveband Theater Baden-Baden, 20 Uhr, auch am 24. & 25.6.
www.theater-baden-baden.de
SONNTAG, 21.6.2026
Premiere: Kalif Storch
Orientalisches Märchen Festspielgelände auf dem Schlossberg, Breisach, 15 Uhr, auch am 28.6. www.festspiele-breisach.de
Premiere: Aufstand der Waldtiere
Theaterstück zum Lachen, Mitfiebern & Nachdenken Theater im Steinbruch, Emmendingen, 16 Uhr, auch am 27. & 28.6. www.theater-im-steinbruch.de
DONNERSTAG, 25.6.2026
Premiere: Sirene
Stimme von schön bis gefährlich E-Werk, Freiburg, 20 Uhr, auch am 27. & 28.6.
www.ewerk-freiburg.de
SAMSTAG, 27.6.2026
Zum letzten Mal: Heidi Wie eine heile Bergwelt ins Rutschen gerät Theater Freiburg, 20 Uhr www.theater.freiburg.de
Nouri Taste, Herbert-Hellmann-Allee 14, Bad Krozingen Ab Juni jeden Donnerstag auf der Restaurantterrasse www.nourihotel.de

Jeden Donnerstag wird ab Juni die Restaurantterrasse des Restaurants Nouri Taste zur sommerlichen Genusslocation. Die Küchenchefs Didier Sifferlen und Michael Marschke präsentieren eine Auswahl an Fleisch- und Fischklassikern, vegetarischen und veganen Grillgerichten sowie Salate und eine vielfältige Vorspeisenauswahl. An jedem zweiten Donnerstag macht zudem Live-Musik den Abend zu einem besonders atmosphärischen Highlight. Ob als After-Work-Event, geselliger Abend mit Freunden oder genussvoller Sommerausklang – das Summer Barbecue im Nouri Taste steht für entspannte Abende, hochwertige Küche und echtes Sommerfeeling. Für den Höhepunkt der Saison im Restaurant wird eine frühzeitige Reservierung empfohlen.
Anzeige


















Stimmen-Festival Lörrach
Donnerstag, 18. Juni bis Sonntag, 12. Juli Marktplatz Lörrach, Burghof und andere Spielorte, Lörrach www.stimmen.com

Das STIMMEN-Festival bringt auch dieses Jahr internationale Musikgrößen und Neuentdeckungen nach Lörrach. Das Highlight sind die Konzerte auf dem Marktplatz, weitere Konzerte finden im Burghof sowie an weiteren Spielorten in Lörrach statt. Für 2026 sind zahlreiche namhafte Acts angekündigt: Mit Foreigner kommt eine der prägenden Bands der Rockgeschichte nach Lörrach, während Capital Bra die aktuelle deutsche Rap-Szene repräsentiert. Die Indie-Band Giant Rooks steht ebenso auf dem Programm wie die Pop-Künstlerin Leony. Zum Abschluss der Marktplatzkonzerte sorgen die Donots & H-BLOCKX für ein kraftvolles Finale. Auch abseits des Marktplatzes setzt das Festival auf aktuelle musikalische Positionen: Mit „ok.danke.tschüss“ ist eine der derzeit spannendsten deutschsprachigen Indie-Pop-Bands im Burghof zu erleben. Einen besonderen Schwerpunkt setzt das Festival im Bereich Klassik, Vokalmusik und Oper. In der Kirche im Quadrat, der Stadtkirche Lörrach und im Burghof Lörrach entstehen Konzerterlebnisse, die musikalische Tradition mit neuen Erzählformen verbinden. Mit dabei sind das international renommierte Kammerorchester Basel, die Camerata Vocale Freiburg und das A-cappella-Ensemble „Latvian Voices“ (Foto oben).

Feste & Hocks
FREITAG, 5.6.2026
Ihringer Weintage Großes Weindorf, Musikbühnen & kulinarische Spezialitäten Feststraße, Ihringen am Kaiserstuhl, auch am 6.–8.6. www.ihringen.de
DONNERSTAG, 18.6.2026
Bauernhofkonzerte Musik, Landidylle & Kulinarik Fußenthomashof, StegenRechtenbach, 18.30 Uhr www.dreisamtal.de
FREITAG, 19.6.2026
Wein- & Sektfestival „Der Wolf tanzt“ WG Wolfenweiler, auch am 20.6. www.wg-wolfenweiler.de
DONNERSTAG, 25.6.2026
Oberlindenhock
Gemütlich, kulinarisch & musikalisch
Obere Altstadt, Freiburg, ab 18 Uhr, auch am 26.–28.6. www.oberlindenhock.de
FREITAG, 26.6.2026
Stadtfest
Ein Wochenende voller Freude & Genuss
Markgräfler Platz, Müllheim, ab 17 Uhr, auch am 27. & 28.6. www.muellheim-touristik.de
SONNTAG, 21.6.2026
Frühstücksbüffet
Hausgemachte Leckereien unter freiem Himmel
Ferienhof Walter, FreiburgOpfingen, 9.30 & 10 Uhr www.walterhoch5.de
MITTWOCH, 24.6.2026
Wine & Friends
Feine Kulinarik, begeisternde Weine & gesellige Stimmung Nouri Hotel, Bad Krozingen, 18.30 Uhr www.nourihotel.de
DIENSTAG, 2.6.2026
Oliver Bottini: „Die Summe aller Dinge“
Krimi-Lesung
Kulturscheune, Freiburg, 19.30 Uhr www.ebneter-kultursommer.de
SONNTAG, 7.6.2026
Orientalische Nacht
Cyprian Ensemble Freiburg, Lesung & Konzert
Kulturscheune, Freiburg, 19.30 Uhr www.ebneter-kultursommer.de
DIENSTAG, 9.6.2026
Stefan Goldschmidt: „Meine Wege mit Erfolgen“ Mit Gebärdendolmetscher Kulturscheune, Freiburg, 19.30 Uhr www.ebneter-kultursommer.de
Gastro & Gusto
MITTWOCH, 3.6.2026
Spargelbüffet
Frischer Spargel vom Feld unter freiem Himmel
Ferienhof Walter, FreiburgOpfingen, 18, 18.30 & 19 Uhr www.walterhoch5.de
DONNERSTAG, 4.6.2026
Grill & Chill
Summer Barbecue mit LiveMusik
Nouri Hotel, Bad Krozingen, 18 Uhr, auch am 11., 18. & 25.6. www.nourihotel.de
DIENSTAG, 16.6.2026
Alexander Leistner, Manja Präkels & Barbara Thériault: „Extremwetterlagen“ Lesung & Gespräch in der Reihe „Kompass: 8 Visionen“ Theater Freiburg, 19.30 Uhr www.literaturhaus-freiburg.de
SONNTAG, 21.6.2026
Im Handgelenk ein Vogel
Lesekonzert mit Frieda Paris & dem Ensemble Recherche in der Reihe „Kompass: 8 Visionen“ Theater Freiburg, 11 Uhr www.literaturhaus-freiburg.de
DIENSTAG, 23.6.2026
Schoog im Dialog
Zu Gast: Ingo Zamperoni Kultur- & Bürgerhaus Delcanto, Denzlingen, 20 Uhr www.karoevents.de
MITTWOCH, 24.6.2026
Ein Abend, ein Wort Gesprächsreihe mit Julica Goldschmidt, Wort des Abends: „Fake“ Theater Freiburg, 20 Uhr www.theater.freiburg.de
DONNERSTAG, 25.6.2026
Dana Grigorcea: „Tanzende Frau, blauer Hahn“ Herdermer Sommerlesung Herdermer Kirchplatz, Freiburg, 19.30 Uhr www.buergerverein-herdern.de
FREITAG, 26.6.2026
Judith Hermann: „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ Lesung & Gespräch mit Luzia Stettler Theater Freiburg, 19.30 Uhr www.literaturhaus-freiburg.de
FREITAG, 26.6.2026
Sommernachtskino 2026
Filme unter dem Sternenhimmel Schwarzes Kloster, Freiburg, bis 6.9. www.sommernachts-kino.de
DIENSTAG, 2.6.2026
Laura Jurd
„Rites & Revelations“ the birds eye jazz club, Basel, 20.30 Uhr, auch am 3.6. www.birdseye.ch
SONNTAG, 7.6.2026
Grögers Finale – Abschiedskonzert
Jazzchor Freiburg Konzerthaus, Freiburg, 18 Uhr www.jazzchorfreiburg.de
SONNTAG, 14.6.2026
Musikensemble – Quartett am Ende der Zeit
Junges Theater zeigt „Kalif Storch“
Premiere: Sonntag, 21. Juni, 15 Uhr Freilichtbühne auf dem Schlossberg, Breisach www.festspiele-breisach.de

Der Sohn des Kalifen soll die Regierungsgeschäfte des Landes übernehmen. Doch der Großwesir Mansor will selbst der nächste Kalif werden. Mit List gelingt es ihm, den Prinzen zu einem Abenteuer zu verführen: Mithilfe eines Zauberpulvers verwandeln sich der Kalifenprinz und seine besten Freunde in Störche. Amüsiert brechen sie in schallendes Gelächter aus und verstoßen gegen die einzige Zauberregel: Sie dürfen in Tiergestalt nicht lachen. Und schon ist das Zauberwort für die Rückverwandlung vergessen. Müssen die Freunde jetzt für immer Störche bleiben?
Mit dem orientalischen Märchen „Kalif Storch“, frei nach Wilhelm Hauff, will das Junge Theater dieses Jahr das Publikum verzaubern. Regie führt Sybille Denker.
Anzeige
Messen & Märkte
SAMSTAG, 13.6.2026
Flohmarkt am Paradies Nachhaltig, fair & regional Badeparadies Schwarzwald, Titisee, ab 10 Uhr badeparadies-schwarzwald.de
DONNERSTAG, 18.6.2026
Art Basel 2026
Werke von mehr als 4000 Künstler·innen
Messe Basel, 11 Uhr, bis 21.6. www.artbasel.com
Symphonischer KammerJazz Bürgerhaus Seepark, Freiburg, 18.30 Uhr www.avigan.events
DONNERSTAG, 18.6.2026
Goethes Groove Connection Oberstufen-Bigband am Goethe-Gymnasium EM Schlosskeller, Emmendingen, 20 Uhr schlosskeller-emmendingen.de
FREITAG, 19.6.2026
Pat Metheny
„Side-Eye III+“ Konzerthaus, Freiburg, 20 Uhr www.karoevents.de
FREITAG, 26.6.2026
Jazzchor Flat & Co
Und sonst so …
SAMSTAG, 27.6.2026
Bevölkerungsschutztag 2026
Spannender Aktionstag rund um Sicherheit, Vorsorge & Zusammenhalt
Messe Freiburg, ab 10 Uhr www.magic-man.de
Jazz Roots & New Routes Kulturkneipe im Nellie, Lörrach, 20 Uhr www.nellie-nashorn.de
SONNTAG, 28.6.2026
Big Sound Orchestra Matinee „The Songs we love“ jazztone, Lörrach, 11 Uhr www.jazztone.de





Freitag, 12. Juni, bis Freitag, 18. September Badeparadies Schwarzwald, Am Badeparadies 1, Titisee-Neustadt www.badeparadies-schwarzwald.de

SOMMERFEELING: POOL BEATS & LIVEKONZERTE
Italo-Schlager, Ibiza-Sounds und Brass-Beats – das und noch viel mehr beschert der Eventsommer den Gästen des Badeparadieses. Wie Urlaub vor der Haustür fühlt es sich an, wenn sich mit dem Open-Air-Programm Sommerfeeling im Freizeitbad ausbreitet. Der Außenbereich der Palmenoase verwandelt sich in eine Konzert- und DJ-Location am Titisee. Hier treffen internationale Clubsounds auf Live-Musik und mediterrane Vibes. Los geht es am 12. Juni mit Tech & Afro-House von DJ SABEE, am 19. und 20. Juni finden die ersten Sommerkonzerte mit Livebands statt. Ein besonderer Höhepunkt ist am 11. und 12. Juli das Sommer-Festival mit abwechslungsreichem Line-up und Festivalatmosphäre.



EWS-Betriebsgelände, Friedrichstraße 53/55, 79677 Schönau
Samstag, 4. Juli, 9.30 bis 17 Uhr Anmeldung: ews.jetzt\stromseminar2026, ews-schoenau.de

MARKT DER MÖGLICHKEITEN
Nach dem Jubiläum im letzten Jahr wollen die ElektrizitätsWerke Schönau (EWS) das Stromseminar 2026 als Fest des Engagements feiern. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen Markt der Möglichkeiten freuen mit Bühnenprogramm, Workshops, Führungen zu den Erzeugungsanlagen und Aktivitäten für Familien und Kinder. Wer dabei sein will, kann sich zu den Führungen unter ews.jetzt\stromseminar2026 anmelden. Beim Fest des Engagements wollen sich die EWS mit ihren Aktivitäten präsentieren und zudem weiteren Engagierten aus der Region eine Bühne bieten, die durch ihre Arbeit Klimaschutz, Bürgerenergie und Gemeinwohl voranbringen – Austausch und Vernetzung inbegriffen. Für Bewirtung ist gesorgt, Eintritt frei.
Klassik
MONTAG, 1.6.2026
Beethoven – Violinsonaten
Mit S. Zgraggen & U. Koella Hochschule für Musik, Freiburg, 19 Uhr www.mh-freiburg.de
SAMSTAG, 6.6.2026
Vivaldi Vokal
Freiburger Barockorchester Konzerthaus, Freiburg, 20 Uhr www.barockorchester.de
SONNTAG, 7.6.2026
1 Klavier zu 8 Händen
Fenella Bockmaier, Julius Bergfeld, Yutong Huang, Qin Zeng, Shuwen Pan & Bairui Ren Kulturscheune, Freiburg, 11 Uhr www.ebneter-kultursommer.de
MITTWOCH, 10.6.2026
Anne-Sophie Mutter & Berliner Barock Solisten
Werke von Previn, Mozart & Darvishi
Konzerthaus, Freiburg, 20 Uhr www.albert-konzerte.de
DONNERSTAG, 18.6.2026
Linie 2: Bach & Nachwelt
SWR Symphonieorchester & Vokalensemble
E-Werk, Freiburg, 20 Uhr www.swr.de
FREITAG, 19.6.2026
Phil.on.Tour
Stadtteilkonzert mit dem Philharmonischen Orchester Freiburg
Mooswaldhalle, Freiburg, 19 Uhr www.theater.freiburg.de
SAMSTAG, 20.6.2026
Paulus
Werkstatt- & Mitsingkonzert des Oratorienkurses mit Chor, Solisten & Kammerensemble Liebfrauenkirche, Freiburg, 18 Uhr www.mh-freiburg.de
DONNERSTAG, 25.6.2026
Ensemble der Kaisersaal Konzerte
Werke von Mozart & Mendelssohn
Hist. Kaufhaus, Freiburg, 20 Uhr www.kaisersaal-konzerte.de
Rock & Pop
DONNERSTAG, 4.6.2026
Jazzhaus Singalong Mit Cécile Verny & Christian Gutfleisch
Jazzhaus, Freiburg, 19.30 Uhr www.jazzhaus.de
MITTWOCH, 10.6.2026
Sabaton
Münsterplatzkonzerte 2026 Münsterplatz, Freiburg, 18.30 Uhr muensterplatzkonzerte-freiburg.de
DONNERSTAG, 11.6.2026
Clueso
Münsterplatzkonzerte 2026 Münsterplatz, Freiburg, 19 Uhr muensterplatzkonzerte-freiburg.de
SAMSTAG, 20.6.2026
Pop & Poesie in Concert „Viva La Vida“ Marktplatz, Schopfheim, 20 Uhr www.markdorfopenair.de
MITTWOCH, 24.6.2026
Foreigner „50th Anniversary“-Tour Marktplatz, Lörrach, 20 Uhr www.stimmen.com
SAMSTAG, 27.6.2026
Leony „Oldschool Love“-Tour Marktplatz, Lörrach, 20 Uhr www.stimmen.com
Alles andere …
SAMSTAG, 6.6.2026
Clara Tomljanovic
Spanische Klangwelten Schloss Ebnet, Freiburg, 19.30 Uhr www.ebneter-kultursommer.de
MONTAG, 8.6.2026
Austin & Amanda Roccacoustic im Café Roccafé, Denzlingen, 19.30 Uhr www.roccafe.de
DIENSTAG, 9.6.2026
Spanische Nacht Gaëlle Arquez & das Freiburger Philharmonische Orchester Münsterplatz, Freiburg, 20 Uhr muensterplatzkonzerte-freiburg.de
FREITAG, 12.6.2026
SDP
Münsterplatzkonzerte 2026 Münsterplatz, Freiburg, 19 Uhr muensterplatzkonzerte-freiburg.de
3-Länder-Stadt Festival Festival für alle Generationen Sparkassenplatz, Weil a.R., 20 Uhr, auch am 13.6. www.3lsf.eu
SONNTAG, 14.6.2026
Italienisches Fest mit dem Freiburger Barockorchester Münsterplatzkonzerte 2026 Münsterplatz, Freiburg, 20 Uhr muensterplatzkonzerte-freiburg.de
MONTAG, 15.6.2026
Kick-Off: Klangkunstwoche des Instituts für Neue Musik
Installationen, Sound-Objekte & Performances
Hochschule für Musik, Freiburg, 20 Uhr, Kick-Out am 20.6. www.mehrklang-freiburg.de
DONNERSTAG, 18.6.2026
Festliches Abendkonzert
Abwechslungsreiches & populäres Repertoire
Musikpavillon, Bad Krozingen, 15.30 Uhr www.bad-krozingen.info
Dobet Gnahoré
STIMMEN-Festival-Eröffnung mit der ivorischen Sängerin
Burghof, Lörrach, 20 Uhr, div. Konzerte bis 11.7. www.stimmen.com
FREITAG, 19.6.2026
Thanda Choir
Vokalmusik
Burghof, Lörrach, 20 Uhr www.stimmen.com
SAMSTAG, 20.6.2026
Due Dimensioni
Mit M. Bruno, J. Yamamoto & SWR Experimentalstudio
Schlossbergsaal, Freiburg, 19.30 Uhr
www.mehrklang-freiburg.de
Lörrach singt! 2026
Tag des Amateurgesangs Innenstadt, Lörrach, 10 Uhr www.stimmen.com
30 Jahre Holst Sinfonietta
Steve Reich at 90! E-Werk, Freiburg, 19 Uhr www.ewerk-freiburg.de
SONNTAG, 21.6.2026
Latvian Voices „Timeless“-Tour Stadtkirche, Lörrach, 18 Uhr www.stimmen.com
Joss Stone
„UK & Europe Summer“-Tour 2026
Konzerthaus, Freiburg, 19 Uhr www.vaddi-concerts.de
DONNERSTAG, 25.6.2026
#Graffiti Side by side Ensemble Recherche & Ensemble Particles Schlossbergsaal, Freiburg, 19 Uhr www.mehrklang-freiburg.de
SONNTAG, 28.6.2026
Eva Marlin & Bernd Grußendorf Temperamento Español Theater am Kastelberg, Waldkirch Kollnau, 11 Uhr www.theater-am-kastelberg.de
MONTAG, 29.6.2026
Joe Lovano & Antonio Faraò feat. Ira Coleman & Johnathan Blake „Explorations“ Volkshaus, Basel, 20.15 Uhr www.offbeat-concert.ch
DIENSTAG, 30.6.2026
Camerata Vocale Freiburg „Exploration A-Capella“ Stadtkirche, Lörrach, 19.30 Uhr www.stimmen.com
Bodo Wartke & Die SchönenGutenA-Band
„In guter Begleitung“-Tour Tollhaus, Karlsruhe, 20 Uhr www.zeltival.de
Anzeige

Marcus Hafner lebt als Filmemacher in Freiburg. Während seines Bachelor-Studiums der Mediengestaltung an der Hochschule Offenburg war er an mehreren Projekten beteiligt, etwa am Spielfilm „Jolly Rogers“. Ganz neu ist seine Doku „Doppelback“ über eine moderne Variante des Bäckerhandwerks.
Wie kam es zum Film?
Im Dokumentarfilmkurs meines MasterStudiengangs sollte ich eine eigenständige Arbeit vorlegen. Auf der Suche nach einem geeigneten Thema kam von meiner Frau der entscheidende Hinweis: Sie arbeitete damals in den vom Sozialwerk Breisgau betriebenen Werkstätten am Bruckwald in Waldkirch und wusste, dass Kai Kolacek, der die dortige Bäckerei leitete, sich selbstständig machen wollte. Er hatte auch schon einen Kollegen gefunden, der den Schritt mit ihm wagen wollte: Patrick Spitz. Und der war durch seine Arbeit im „Backhaus der Vielfalt“ auf die leerstehende Apotheke in Freiburg-St. Georgen aufmerksam geworden, in der sie ihre eigene Backwerkstatt gründen wollten. Diese Idee ließ mich nicht mehr los.
Was ist ungewöhnlich an dem Projekt?

Sie teilen sich die Woche auf, so muss jeder nur an einem oder zwei Tagen nachts auf- und bis in die Morgenstunden in der Backstube stehen und dann bis in die Mittagszeit auch den Verkauf machen. Und jeder hat seine eigenen Spezialitäten: An Kais Backtagen gibt es andere Brote, Brötchen und Kuchen als an denen von Patrick. Aber beide sind mit Leidenschaft und Überzeugung am Werk, das viel Handarbeit und Feingefühl erfordert. Und Zeit, die man dem Teig lassen muss, damit er zu einem guten Brotteig reift. Außerdem arbeiten sie mit regionalen Getreide-Erzeugern zusammen.
HERAUSGEBER
chilli Freiburg GmbH
Paul-Ehrlich-Str. 13, D-79106 Freiburg
Telefon Redaktion: 0761 / 76 99 83-90
Telefon Anzeigen: 0761 / 76 99 83-91
E-Mail: redaktion@lust-auf-regio.de
GESCHÄFTSFÜHRUNG
Michaela Moser (V.i.S.d.P.)
ABO- UND LESERSERVICE
Telefon: +49 0761 496 83 10
Fax: +49 0761 496 83 11 lustaufregio@bz-medien.de www.lust-auf-regio.de
REDAKTION
Michaela Moser, Redaktionsleitung (mos) moser@chilli-freiburg.de
Marianne Ambs (mam) ambs@lust-auf-regio.de
Erika Weisser (ewei) weisser@chilli-freiburg.de
VERANSTALTUNGSKALENDER
Lilian Gerstenmaier terminkalender@chilli-freiburg.de
AUTOREN
Frank von Berger, Beat Eglin, Thomas Merkle, Stephan Petersen, Stefan Pflaum, Reinhold Wagner, Monika Wurft
LEKTORAT & SCHLUSSREDAKTION Beate Vogt
SATZ & LAYOUT
Sven Weis (Leitung), Sarah Heinzel, Benedikt Schmidlin
TITELBILD
© iStock.com/Andreas Naegeli
FOTOREDAKTION
Michaela Moser
BILDAGENTUREN iStock.com, Freepik.com, Unsplash.com
ANZEIGENVERKAUF
Marion Jaeger-Butt jaeger-butt@lust-auf-regio.de
Bernhard Würzburger wuerzburger@lust-auf-regio.de
Martin Beiermeister beiermeister mediaberatung beiermeister@chilli-freiburg.de
ANZEIGENANNAHME
E-Mail: anzeigen@lust-auf-regio.de
DRUCK & WEITERVERARBEITUNG Hofmann Druck, Am Weiherschloss 8, 79312 Emmendingen
Ein Unternehmen der
Wie haben Sie diese umgesetzt?
Ich war während eines ganzen Jahrs immer wieder bei den beiden, habe sie und ihr Projekt durch die Kamera beobachtend begleitet. Das fing mit dem Umbau an, umfasste die Ausarbeitung der Konzeption, die Einrichtung der Backstube sowie die Entstehung der ersten Brote – und endete mit der Eröffnung des Ladens.
Gab es ein besonderes Erlebnis? Ja, der Tag, an dem ich die ganze Nacht mit Patrick in der Backstube und im Anschluss noch mit im Laden war. Hier hat sich mir erschlossen, welch gemeinwohlorientiertes Handwerk das ist. Ich bin sehr froh über diese Erfahrung. Und zufrieden mit dem Film, der dann auch mit „sehr gut“ bewertet wurde.
ewei
© Das „Lust auf REGIO“-Magazin erscheint im 41. Jahrgang. Die im Magazin enthaltenen Beiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigung und Einspeicherung in elektronische Systeme. Gleiches gilt für den Nachdruck der von uns erstellten Bilder und Anzeigen. Alle Terminangaben ohne Gewähr. Infos unter www.chilli-freiburg.de










