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Lust auf Regio

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#09 | September 2026 | 5,30 € | 7,85 CHF

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KLEINE KAPELLEN AM WEG HÄT ZE

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Wie robuste Präriestauden dem Klimawandel trotzen

Claudia Kistenfeger kreiert ausdrucksstarke Holzskulpturen

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KÜHE MIT CHARAKTER

Magazin fürs Dreiländereck


INHALT

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20 Lust auf …

Stille Schätze am Weg: Kapellen in der REGIO 06–07

08–09

Erkunden & Erleben Rheinfelden-Rundgang: Geschichte, Alltagsleben und Natur 10–13

Inhaltsverzeichnis

Anzeigen

14–17

Verborgene Bilder in der Glöcklehof-Kapelle, Bad Krozingen 15 Das „Peschdkirchle“: Sankt-­ Alban-Kapelle, Bötzingen

Impressionen Geselliges Rudeltier: der Rothirsch

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Titelthema

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Wie aus Stein gewachsen: SanktVeits-Kapelle im Isteiner Klotz 16

Land & Leute Holz mit Charakter: Claudia Kistenfeger schafft Unikate aus Lindenholz 18–19 Kolumnen 19, 23, 25

Steile Weinberge, weite Blicke: Kapelle Saint-Urbain in Thann 16

Haus & Garten

Zur inneren Einkehr: KapellenWanderweg in SchluchseeBlasiwald 17

Blütenpracht ohne Gießen: Wie Präriestauden der Hitze trotzen 20–23


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r e m m So Ausklang

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Schlemmen & Sürpfeln Für den spontanen Genuss: Rainhof-­Stube in Kirchzarten 26 –28

18 Regionale Betriebe Vom Hof auf den Tisch: Metzgerei Reichenbach in Glottertal 24–25

Kalender

Merkles Küchenliebling: Dorade mit Tomaten-Fregola 33

Ausstellungen, Messen, Märkte, Theater, Kino und Konzerte: Termine in der REGIO 38–49

Herbst-Highlights

Horche se mol!

Schauen, informieren, genießen und feiern: was die REGIO im Herbst bietet 34–37

Museumsleiter Jan Merk über eine einzig­artige Ausstellung im Dreiländermuseum Lörrach 50

Inhaltsverzeichnis

Entschleunigt in der Küche: Achtsam kochen für die Seele 30–33


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LUST AUF…

06 Feine Salatmomente Ein gutes Dressing braucht nicht viele Zutaten. Der Birnenbalsam von Gölles und das Bio-Walnussöl von Fandler bilden ein stimmiges Duo: fruchtig, nussig und angenehm ausgewogen. Besonders gut harmonieren sie mit Feldsalat oder Rucola, dazu Ziegenkäse oder Gorgonzola, karamellisierte Birnen und geröstete Walnüsse. Im Set enthalten sind jeweils 250 ml Birnenbalsam und Bio-Walnussöl – ideal für alle, die hochwertige Öle und Essige gerne kombinieren. Gesehen im Online-Shop essig-oel.de Preis je Set: 32,80 Euro Foto: © Delice Delikatessen

Mal süß, mal würzig, mal herzhaft – dieses Geschenkset zeigt, wie vielseitig Nüsse sein können. Vier Spezialitäten im hochwertigen Schraubglas laden zum Probieren ein: Trüffel-Pekannüsse mit feiner Schokoladenhülle, Pure Chocolate Hazelnuts, der würzige Bar Mix sowie eine Curry-Mischung mit Macadamias, Cashews und Erdnüssen.

Die Mischungen werden bei KERNenergie erst nach Bestelleingang veredelt. Die Schraubgläser finden später als Vorratsoder Gewürzgläser weiter Verwendung. So bleibt von dem Geschenk mehr als nur der Inhalt. Gesehen im Online-Shop kern-energie.com Preis: 18,95 Euro

Foto: © KERNenergie

Lust auf …

Knackiger Genuss


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Edle Handwerkskunst Zur Walnussernte gehört für viele auch das Knacken der frisch gesammelten Nüsse. Dieser Gewinde-Nussknacker aus Walnussholz wird in traditioneller Drechselarbeit gefertigt und trägt die individuelle Maserung des Holzes sichtbar nach außen. Mit seinem Schraubgewinde lassen sich Walnüsse gleichmäßig öffnen, ohne viel Kraft aufzuwenden. Ein schönes Stück Handwerkskunst, das in der Nusszeit gern auf dem Tisch liegen bleibt. Gesehen bei Manufactum, Schusterstaße 1, Freiburg Preis: ab 59,90 Euro

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Foto: © Manufactum

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Zeitloses Design Im Herbst wandern Walnüsse, Haselnüsse und andere Schalenfrüchte oft gar nicht erst in den Schrank. Diese Schale aus massivem Akazienholz bietet ihnen einen festen Platz – samt integriertem Nussknacker. Die leicht asymmetrische Form erleichtert das Zugreifen, ohne dass es groß auffällt. Jedes Stück zeigt die natürliche Maserung des Holzes. Das Hartöl bringt die warmen Brauntöne schön zur Geltung, so bleibt die Struktur des Materials sichtbar. Gesehen bei Schafferer, Kaiser-Joseph-Straße 236, Freiburg Preis: 44,95 Euro Foto: © Continenta

Cremige Verführung liche Richtungen – zum Frühstück, zum Dessert oder für den kleinen Löffelmoment zwischendurch. Ein Stück italienischer Genuss, der mit jeder Sorte seine ganz eigene süße Note entfaltet. Gesehen im Online-Shop viani.de Preis je Glas: 13,90 Euro Foto: © Viani

Lust auf …

Manchmal braucht es nicht mehr als ein Stück Brot und ein Glas Schokoladencreme. Bei Viani treffen Kakao, Nüsse und Schokolade aufeinander: Die dunkle Gianduia-Creme schmeckt kräftig nach Kakao und Schokolade, die NocciolaCreme nach feinen gerösteten Haselnüssen, die PistacchioCreme nach feinen Pistazien. Drei Cremes, drei unterschied-


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EIN FLUSS, ZWEI STÄDTE

Erkunden & Erleben

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Auf der alten Rheinbrücke von Rheinfelden flattern bunte Fahnen im Sommerwind. Unter ihr glitzert der Rhein. Auf dem Inseli sitzen Menschen am Ufer, andere suchen Abkühlung im Wasser. Zwei Länder, zwei Städte mit demselben Namen – verbunden durch einen Fluss, der hier weniger trennt als zusammenführt.

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Text & Fotos: Stephan Petersen

Enge Gassen, helle Fassaden, rote Fensterläden und Kopfsteinpflaster prägen das Bild. In der Kupfergasse und später in der Marktgasse hängen Fahnen über der Straße. Darunter stehen Tische von Cafés und Restaurants, kleine Läden öffnen ihre Türen zur Gasse. Am Obertor und am Albrechtsbrunnen wird sichtbar, wie viel Geschichte in diesem Stadtkern steckt. Rheinfelden ist eine alte Zähringerstadt. Stadtmauer, Tore und Türme erinnern

bis heute an die mittelalterlichen Ursprünge. Auch das Rathaus lohnt einen Blick. Seine Fassade mit Uhr, Wappen und Bemalung wirkt repräsentativ, der Innenhof überrascht mit einer stillen Atmosphäre abseits der belebten Gassen. Gleichzeitig bleibt die Altstadt lebendig. Menschen sitzen im Schatten, Radfahrer rollen langsam vorbei, irgendwo klirrt Geschirr. So erscheint sie nicht museal, sondern ganz selbstverständlich genutzt: als Einkaufsort, Treffpunkt, Platz für die Mittagspause und Ausgangspunkt für den Weg hinunter zum Rhein.

Ein Inseli für beide Seiten Wenig später öffnet sich die Altstadt zum Fluss. Auf der alten Rheinbrücke wehen bunte Fahnen im Wind, darunter fließt das grünlich schimmernde Wasser ruhig dahin. Die Brücke ist Grenzübergang und

Erkunden & Erleben

Der Rundgang beginnt am Parkplatz Storchennest auf der Schweizer Seite. Schon hier zeigt Rheinfelden seine charmante Mischung aus Geschichte, Alltagsleben und Natur: Neben der alten Stadtmauer grasen Zwergziegen in einem Gehege, auf dem nahen Turm schaut ein Storch aus seinem Nest. Die ersten Mauern der Stadt entstanden bereits im Mittelalter. Einzelne Abschnitte und Tore sind bis heute erhalten. Durch das Kupfertor führt der Weg in die Altstadt und damit vom ruhigen Rand der Stadt direkt hinein in das historische Zentrum.


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Titelthema

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Zwischen Schwarzwald und Vogesen, am Rand von Dörfern, in Weinbergen und auf Anhöhen stehen sie oft unscheinbar am Weg: Kapellen gehören zur Landschaft der REGIO. Sie sind Orte der Einkehr, der Ruhe, des Gebets – und der Kunst. Die Bauwerke erzählen von Menschen, die mit dem Bau der Kapellen ihrer Frömmigkeit Ausdruck verleihen, um Schutz und besondere Hilfe bitten wollten. Geschmückt mit Fresken, ­Statuen und Altären sind manche der kleinen Gotteshäuser kunst­geschichtliche Schätze. Texte: Marianne Ambs, Nicole Kemper & Erika Weisser

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Foto: © Wikimedia.org/Comanderkeen

„Junge“ Kapelle mit grandioser Aussicht: die Ölbergkapelle in Ehrenstetten wurde 1954 erbaut und eingeweiht.


Pest, Gebete und alte Fresken Der Bötzinger Ortsteil Oberschaffhausen wurde 1838 nach Bötzingen eingemeindet. Er steigt entlang der Bergstraße den Kaiserstuhl hinauf. Historische Häuser und verwinkelte Gassen prägen hier das Dorf – und die Kapelle St. Alban, die von einer Anhöhe auf die Häuser schaut. Gebaut wurde das „Peschdkirchle“ im Spätmittelalter von Menschen in Not. Nach dem Ausbruch der Pest im Breisgau baten Oberschaffhausener und Bötzinger Bürger 1473 den Bischof von Konstanz um Erlaubnis, Almosen für eine Kapelle sammeln zu dürfen. Erhalten ist die am 9. August 1481 ausgestellte Stiftungsurkunde von St. Alban. Mit dem Bau der Kapelle war die Bitte verbunden, dass

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Führungen machen den Zauber und die Geschichte des Baudenkmals lebendig.

Vielleicht wären die Wandmalereien bis heute nicht bekannt, wenn nicht im Sommer 1936 der Kurgast Albert Pfeffer, Pfarrer und kirchlicher Denkmalpfleger der damaligen Diözese Rottenburg, unter dem Innenputz die Reste der Fresken entdeckt hätte. Experte für die Glöcklehof-Kapelle ist Architekt Felix Ruch. Seine sachkundigen

Staufener Str. 74 79189 Bad Krozingen Nach Voranmeldung über das ­Pfarrbüro, Tel. 07633/9089490, ist eine Besichtigung möglich.

Gott die Kaiserstuhldörfer vor der Seuche verschonen möge. Die Pest suchte Bötzingen und Oberschaffhausen dennoch heim. Das kleine Kirchlein wurde aber bald nach dem Bau mit Fresken ausgemalt, die kunstgeschichtlich von Bedeutung sind. Dem Einsatz des Ortspfarrers Leonhard Kempf ist es zu verdanken, dass von 1961 bis 1965 St. Alban gründlich saniert und die im 17. Jahrhundert übermalten Fresken freigelegt wurden. Zu sehen ist etwa die überlebensgroße Figur des heiligen Mauritius, Führer einer christlichen Legion der römischen Armee, der mit seinen Soldaten im 3. Jahrhundert den Märtyrertod erlitt. Auf der gegenüberliegenden Wand ist das Martyrium des heiligen Sebastian dargestellt, der unter den römischen Kaisern Diokletian und Maximian mit Pfeilen beschossen und dann mit Keulen erschlagen wurde. In einer Nische über dem

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GLÖCKLEHOF-KAPELLE

Tipp: Di. 8. September, 16–18 Uhr, Führung in der Kapelle mit Architekt Felix Ruch bad-krozingen.info

Westportal steht eine Statue des heiligen Alban von Mainz, seinen abgeschlagenen Kopf in den Händen. Er gilt als Schutzheiliger gegen die Pest. Das große „Pestkreuz“ im Altarraum entstand vermutlich Ende des 15. Jahrhunderts. SANKT-ALBAN-KAPELLE IN BÖTZINGEN Bergstr. 56 79268 Bötzingen Öffnungszeiten: täglich 8–18 Uhr

Titelthema

Kapelle St. Alban

Dass die Kapelle nicht durchgehend geöffnet ist, dient dem Schutz der kostbaren Wandmalereien aus dem Mittelalter, ein kunsthistorischer Schatz von großem Wert. Die Malereien legen nahe, dass die Kapelle einst dem heiligen Johannes gewidmet war. Denn neben Darstellungen der Taufe Jesu im Jordan und der Mantelteilung des heiligen Martin zeigt das Hauptbild

die Leidensgeschichte von Johannes dem Täufer. In der Mitte thront Christus als Weltenrichter – eine der ältesten Christusdarstellungen nördlich der Alpen.

Foto: © Kur und Bäder GmbH

Sie liegt eingezwängt zwischen dem ehemaligen Hofgut Glöcklehof und dem St. Ulrichshof in Oberkrozingen und gilt als das älteste Bauwerk der Stadt: Die Glöcklehof-Kapelle ist heute dem heiligen Ulrich geweiht. Deshalb findet dort am 4. Juli, dem St. Ulrichstag, stets ein Gottesdienst statt. Ansonsten bleibt die im 10. Jahrhundert aus Felssteinen errichtete Kapelle verschlossen.

Foto: © Jörgens.mi, commons.wikimedia.org

Glöcklehof-Kapelle

Alte Mauern, verborgene Bilder


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Land & Leute

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KÜHE MIT CHAR AKTER

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Jede Skulptur aus der Hand von Claudia Kistenfeger ist ein Unikat. In Workshops zeigt die gelernte Holzbildhauerin Laien Schritt für Schritt, wie aus einem Stück Lindenholz ein Kunstwerk wird.

Text & Fotos: Reinhold Wagner

Die Werkstatt von Claudia Kistenfeger liegt ruhig am Ortsrand von Zarten im Dreisamtal. Das ehemals als Backhaus verwendete und 2014 sanierte Natursteinhaus steht auf dem Hof eines landwirtschaftlichen Betriebs, zu dem auch ein Stück eigener Wald gehört. „Es war für mich ein Glücksfall, als ich hierherkam“, schwärmt die Künstlerin, die zuvor Stationen wie ihre Schreinerausbildung in Sachsenheim bei Stuttgart und die Ausbildung zur Holzbildhauerin im Grödnertal in den Dolomiten Südtirols durchlaufen hatte. Am Marionettentheater in Schwäbisch Hall blieb sie für fünf Jahre, bevor

sie sich 2016 mit ihrem eigenen Atelier in Zarten selbstständig machte. Hier genießt die Bildhauerin ihre künstlerische Freiheit, bekommt den benötigten Nachschub an Holz aus erster Hand und freut sich, wenn Interessierte den Weg zu ihr finden, um sich ihre Werke anzusehen oder aktiv an einem Workshop teilzunehmen. Ihr Markenzeichen sind vor allem Tierfiguren, denen sie menschliche Charaktere einhaucht. Wie die „Emanzen“-Serie, die aus Kühen besteht, die aufrecht stehen und selbstbewusst ein Vorderbein in die Hüfte stemmen. Auf ihrem Haupt

tragen die Figuren gerne auffällige Kopfbedeckungen, wie den Bollenhut der „Schwarzwälderin“, den Blumenschmuck der „Almi“ oder das Krönchen der „Königin“. Fast jede Figur hat bei Claudia Kistenfeger ihren eigenen Namen. Die kleine Werkstatt steht voll von solchen zumeist tierischen Klein­ skulpturen. Darauf beschränkt ist die Arbeit der Künstlerin aber nicht. Wichtig ist ihr bei all ihren Werken die erkennbare Struktur des Naturmaterials Holz. So sind die Spuren, die Stechbeitel und Schnitzeisen im Holz hinterlassen, deutlich sichtbar und kein Anzeichen etwa für Unvollendetheit.


BLICK AUS DEM ELSASS

„Almi“ (l.) und „Schwarzwald­ mädel“ hat ­Claudia Kistenfeger aus Holz gefertigt, ihrem liebsten Material.

solch kurzer Zeit fähig sind. Das spornt sogar Kinder und Jugendliche an, mitzumachen.

Im Sommerhalbjahr ist die Künstlerin häufig auf Kunsthandwerkermärkten in der Region präsent. Ansonsten findet man sie und ihre unverkennbaren Tierwesen sowohl über ihre eigene Internetseite als auch auf Instagram. Und wer von so viel Inspiration Lust bekommt, sein eigenes kleines, individuelles Kunstwerk anzufertigen, kann dies bei zahlreichen Gelegenheiten in einem der intensiv angeleiteten Workshops bei der Kistenfegerin in die Realität umsetzen. KISTENFEGERIN

Info

Claudia Kistenfeger Attentalstraße 1, 79199 Zarten kistenfegerin.de Instagram: kistenfegerin

Foto: © Herman Schmider

Ran ans Holz!

Die „französische Schwarzwälderin“ Astrid ­Lehmann lebt im Kinzigtal. Fürs Lust auf REGIO-­ Magazin schaut sie sich im Dreiländereck um. Diesmal stehen zwei Museen im Fokus, die derzeit harte Zeiten erleben. Das größte Freilichtmuseum Frankreichs befindet sich in einer finanziellen Schieflage. Ein Gericht in Colmar hat nun ein Insolvenzverfahren eingeleitet, das dem Ecomusée d’Alsace ermöglicht, mit Hilfe eines Insolvenzverwalters, einen Fortführungsplan auszuarbeiten. Dafür hat das Museum sechs Monate Zeit, während der die Begleichung zurückliegender Forderungen eingefroren werden. Laut dem Geschäftsführer Patrick Puledda belaufen sich die Defizite der letzten beiden Geschäftsjahre auf 690.000 Euro für 2025 und 580.000 Euro für 2024. Die Einleitung des Insolvenzverfahrens war unumgänglich. Wie ist es dazu gekommen? Maßgeblich sollen zwei gerichtliche Verurteilungen zugunsten eines ehemaligen Mitarbeiters und der Firma, die den Hotel- und Gastronomiebereich auf dem Gelände betreibt, zu den finanziellen Schwierigkeiten geführt haben. Bei einem Spendenaufruf an die Öffentlichkeit im Frühjahr kamen 20.000 Euro zusammen. Nun hat das Freilichtmuseum

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elsässische Gemeinden angeschrieben mit der Bitte um Zuschüsse. Insgesamt hat sich die Geschäftsführung zum Ziel gesetzt, innerhalb eines Jahres 1,5 Millionen Euro zu sammeln. Wir drücken die Daumen, denn das große Freilichtmuseum ist in seiner Art einzigartig: in seiner Größe schier überwältigend, mit Liebe zum Detail und viel ehrenamtlichem Engagement. In Ung­ers­heim liegt uns das gesamte Elsass zusammengefasst in einem Dorf zu Füßen. Auch wir können etwas dazu beitragen: fleißig besuchen! Dieses Jahr gibt es noch wunderbare Highlights. Auf der Website wird man schnell fündig. Nach einem Einbruch ist das Lalique-Glasmuseum in Wingensur-­Moder vorübergehend geschlossen. Laut einer anonymen Quelle der Agence France Presse wurden etwa zwanzig Schmuckstücke gestohlen, der Schaden soll sich auf mehrere Millionen Euro belaufen. Beim Einbruch wurde zwar der Alarm ausgelöst, doch bis die Sicherheitsfirma den Vorfall überprüft hatte, war es eine Reinigungskraft, die als Erste am Tatort eintraf und die Gendarmerie alarmierte. Leider zu spät.

Land & Leute

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Foto: © iStock / phbcz

Ihre Workshops bietet Claudia Kistenfeger ganzjährig an. Jeweils zwei Tage lang können bis zu vier Teilnehmer unter der fachkundigen Anleitung der „Kistenfegerin“, wie sich die Bildhauerin selbst nennt, ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Viele sind am Ende erstaunt, wozu sie als Laien in


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Blütenpracht trotz Hitze? Präriestauden machen es vor. Die robusten Pflanzen kommen mit Trockenheit bestens zurecht und bringen Farbe in öffentliche Anlagen und Privatgärten. Ein Blick auf die „Freiburger Prärie“ am Mundenhof zeigt, wie Gärten fit für den Klimawandel werden. Text & Fotos: Frank von Berger

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Haus & Garten

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Feigen gehören zu den ältesten ­Kulturpflanzen der Welt und begeistern mit ihrem süßen Aroma und ihrer Vielseitigkeit.

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Am Mundenhof (r.) zeigen sich die bestens an Hitze angepassten Präriestauden derzeit in ihrer ganzen Pracht.

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Überlebenskünstler aus Nordamerika Im Freiburger Stadtgarten und bei anderen öffentlichen Grünflächen hat sich bei den Verantwortlichen inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Zeiten von dauerdurstigen Sommer-

blumen wie Fleißigen Lieschen, Eisbegonien, Dahlien und Tagetes vorbei sind. Neue Pflanzkonzepte mit Stauden, also mehrjährigen, krautigen Pflanzen, sind tatsächlich auf Dauer pflegeleichter, preiswerter und damit langfristig auch nachhaltiger. Wenn dabei ganz gezielt hitze- und trockenheitsverträgliche Staudenarten verwendet werden, kann dem Klimawandel Paroli geboten werden, ohne dass auf zierende Blütenpracht verzichtet werden muss. Auch in Privatgärten haben inzwischen viele robuste Staudenarten Einzug gehalten und ersetzen den früher so beliebten Sommerflor aus bunten Einjährigen. Zu den robustesten Kandidaten unter den Stauden zählen etwa Sonnenhut (Rudbeckia), Prachtscharte (Liatris spicata) und Indianernesseln (Monarda-Arten) sowie mehrjährige Ziergräser wie Ruten-Hirse (Panicum virgatum). Es ist kein Zufall, dass viele dieser Überlebenskünstler aus der nordamerikanischen Prärie stammen, wo die Sommer seit jeher heiß und trocken, die Winter aber mindestens genauso kalt wie hierzulande sind. Die robusten Arten lösen immer öfter traditionelle Gartenstauden wie Flammenblume (Phlox) und Rittersporn (Delphinium) ab, die aufgrund der neuen Klimaverhältnisse zunehmend Probleme bei der Kultur machen. Die Vegetation der Prärie Nordamerikas, einem Steppengebiet auf den Hochebenen Nordamerikas östlich der Rocky Mountains, setzt sich aus einem bunten

Haus & Garten

Foto: © iStock.com/hongquang09

Die letzten Sommer waren in der Regel viel zu trocken und zu heiß – und die Prognosen für die Zukunft besagen, dass sich diese Tendenz fortsetzen wird. Es ist nicht zu leugnen, dass das Klima sich ändert und wir gerade hier in der REGIO immer öfter mit heißen, trockenen Wetterphasen in den Sommermonaten rechnen müssen. Das hat auch Auswirkungen auf die Vegetation, denn Hitze und Trockenheit bedeuten für die Pflanzen Dauerstress und einen Kampf ums Überleben. Viele der traditionellen Gartenpflanzen kommen ohne künstliche Bewässerung kaum noch über die Runden. Weil ständiges Gießen aber nicht die Lösung für diese Problematik sein kann, ist ein grundsätzliches Umdenken nötig. Das gilt nicht nur für Privatgärten, sondern auch für das „öffentliche Grün“, also Parks und Pflanzungen im städtischen Umfeld. Denn die Kosten für das aufwendige Bewässern und Pflegen von Beeten mit buntem Sommerflor sind ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor sowohl für die Kommunen als auch für Privathaushalte.


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Durchdacht angelegt: Ein abgestorbener Baum markiert das von einem „Fluss“ aus Kieselsteinen strukturierte Präriebeet am Freiburger Mundenhof.

Haus & Garten

von Gräsern und StauTrockenheit zurechtkommen, » Gemisch den zusammen. Dabei spielen die aber bei uns nur bedingt winterGräser eine dominante Rolle und sorgen für eine dauerhafte Struktur in der Pflanzengemeinschaft, denn sie sehen die ganze Saison über adrett aus. Die klassischen Präriestauden sind tief wurzelnde und langlebige, besonders an Hitze angepasste, sogenannte „Warm-­ Season-Pflanzen“, also Pflanzen, die ihr Wachstumsoptimum im Hoch- und Spätsommer haben. Anders als in vielen nach traditionellen Prinzipien angelegten Gärten wie etwa bei klassischen englischen Staudenrabatten, liegt die Hauptblütezeit bei Präriestauden deshalb nicht im Frühsommer, sondern eher in den späten Sommermonaten. Gleichzeitig sind sie aber auch sehr frosthart, denn im kontinental geprägten Klima ihrer Heimat wird es im Winter grimmig kalt. Das unterscheidet sie von mediterranen Gewächsen, die ebenfalls gut mit Hitze und

hart sind. Die Anpassung an extreme Witterungsverhältnisse machen Präriestauden daher zu idealen Kandidaten für das Gärtnern in Zeiten des Klimawandels, also bei Verhältnissen, wie wir sie auch in der REGIO für die Zukunft zu erwarten haben.

Keine Bewässerung und kaum Pflege In gepflanzten Präriebeeten, die in jüngster Zeit immer öfter im öffentlichen Grün anzutreffen sind, wird diese Pflanzengesellschaft so nachgeahmt, dass sie an eine hoch gewachsene Naturwiese erinnert. Dass eine solche Bepflanzung nicht nur nachhaltig und pflegeleicht ist, sondern auch sehr reizvoll aussehen kann, zeigt sich seit einigen Jahren

auf dem Freiburger Mundenhof. Dort gibt es rund ums Bison-Gehege eine Art Mini-Prärie zu bestaunen. Als das Tiergehege im Jahr 2018 seinen 50. Geburtstag feierte, fiel das zusammen mit dem 30-­ jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Freiburg und Madison im US-Bundesstaat Wisconsin. Aus diesem Anlass spendierte der Mundenhof seinen Bisons eine kleine „Prärie“, die damals von Susanne Eckert, einer der beiden Leiterinnen des Tiergeheges, sorgfältig und fachkundig geplant wurde. Da bis heute keine Bewässerung und kaum Pflegemaßnahmen nötig sind und die Beete trotzdem nach wie vor einen guten Eindruck machen, zeigt sich, dass die Bepflanzung wirklich durchdacht und tatsächlich nachhaltig ist. Die „Freiburger Prärie“ am Mundenhof besteht aus großzügig angelegten Beeten, die an mehreren Seiten direkt an das Bisongehege


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Blütenvielfalt im Spätsommer LU

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WIRKSAMES PHYTOBIOTIKUM Phytopraktikerin Nadja Pohl über eine südamerikanische Heilpflanze Als „großes Siegeszeichen“ könnte man den wissenschaftlichen Namen, Tropaeolum majus, der Kapuzinerkresse übersetzen. Diesen Namen hat sie mit Blick auf ihre medizinische Wirkung wahrlich verdient! Die enthaltenen Senfölglykoside wirken sowohl gegen virale Infektionen als auch gegen Pilzerkrankungen und können wegen ihrer antibakteriellen Wirkung als „pflanzliches Antibiotikum“ eingesetzt werden. Darüber hinaus stimuliert die Kapuzinerkresse die körpereigene Immunabwehr. Einsatzgebiete sind insbesondere grippale Infekte, Atemund Harnwegsinfekte sowie Infektionen mit Candida albicans. Um eine leichte, auch vorbeugende, Wirkung zu erzielen reicht der Verzehr der rohen Blätter und Blüten. Diese können als essbare Dekoration zu deftigen Speisen gereicht oder in Salate gegeben werden. Bei einem akuten Infekt sollte jedoch auf Fertigpräparate zurückgegriffen werden. Mein Tipp: Die Heilkraft in Essig konservieren und täglich zu Salat genießen.

Haus & Garten

Der Prärie-Sonnenhut (Ratbidia) ist extrem frosthart und setzt von Juni bis Oktober markante Farbakzente im Beet.

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angrenzen. Jetzt im Hoch- und Spätsommer haben die meisten der in den Pflanzungen verwendeten Stauden ihren Höhepunkt, ganz so, wie sich das für einen echten Präriegarten gehört. Bunte Blüten von Prärie-Sonnenhut (Ratbidia), Becherpflanzen (Silphium), Seidenpflanzen (Asclepias), Arkansas-­ Scheinaster (Vernonia) und Rotem Schein-Sonnenhut (Echinacea purpurea) schmücken die Beete und locken zahlreiche Insekten auf Nektarsuche an. Ein Schwerpunkt der Blütenvielfalt wurde am Sitzplatz auf dem Hügel mit Blick hinunter ins Bisongehege gelegt. Hier lenken bereits im Frühsommer viele Blütenstauden auch aus dem mediterranen Raum wie Wolfsmilch-­ Arten (Euphorbia) sowie mehrjährige Ziergräser die Blicke auf sich. Das von einem alten, abgestorbenen Baum markant dominierte Präriebeet wird durch einen „Fluss“ aus großen, runden Kieseln strukturiert. Der Boden ist großzügig

Wer sich von der Präriepflanzung auf dem Mundenhof jetzt inspiriert fühlt, im eigenen Garten ebenfalls Neues zu versuchen, findet auf mehreren Info-Tafeln Hinweise zu den Pflanzen und ihrer Verwendung. Beachten Sie bei der Planung aber, dass viele Präriestauden eine stattliche Wuchshöhe erreichen und sich daher nicht für kleine Beete oder Vorgärten eignen. Es gibt jedoch eine Vielzahl robuster, hitze- und trockenheitsverträglicher Arten wie etwa Duftnesseln (Agastache), Indianernesseln (Monarda) und Sonnenhut-Arten (Echinacea, Ratbidia und Rudbeckia), die sich mit einer mittleren Wuchshöhe gut verwenden lassen. Und vergessen Sie die Gräser nicht, die zu einem stimmigen Gesamteindruck eines Präriebeetes unbedingt dazugehören!

Foto: © Nadja Pohl

mit Sand gemulcht, was die Verdunstung verringert, die Feuchtigkeit im Boden hält und ein Bewässern der Pflanzung praktisch überflüssig macht.


Aufzucht, Schlachtung, Verarbeitung und Direktverkauf – EI RE CH bei der Metzgerei Reichenbach in Glottertal bleibt alles ICHENBA im eigenen Betrieb. Der geschlossene Kreislauf im kleinen Radius garantiert der Kundschaft größtmögliche Transparenz und höchste Qualität zum günstigen Preis. R

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VOM HOF AUF DEN TISCH

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Regionale Betriebe

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Text & Fotos: Reinhold Wagner

Metzgerei-Inhaber Ulrich Reichenbach lebt vor, was es bedeutet, wenn man wie er Landwirt, Züchter, Metzger und Unternehmer in einer Person ist. Unter einem Dach vereint sein Betrieb in Glottertal die gesamte Produktionskette vom Tier bis zum Fleisch und von der Weide bis zur Theke. Zum Angebot gehören neben Fleisch- und Wurstwaren auch Grills und Zubehör – Rezeptvorschläge und Party-Arrangements

gibt es auf Wunsch mit dazu. Verkauft wird möglichst direkt: im Ladengeschäft, im 24-Stunden-­ Shop oder per App. Wer möchte, bestellt bequem von zu Hause oder unterwegs und holt die Waren ohne Wartezeit ab oder lässt sie sich liefern. Weitere Verkaufsstellen im nahen Umland sowie Marktstände auf ausgewählten Bauernmärkten – wie etwa am Münster in Freiburg – bringen die Produkte zu den regionalen Kunden.

Nachhaltigkeit und Qualität im Mittelpunkt Doch auch deutschlandweit ist die Metzgerei Reichenbach präsent. Unter dem Label „Der Schwarzwälder“ vertreibt Reichenbach seine Produkte über einen eigenen Onlineshop. Weshalb der abweichende Name? „Weil der weit entfernte Kunde sich unter dem Begriff


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Höhepunkt des Jahres ist der „Tag der offenen Metzgerei“. Dann wird vor Ort live gegrillt, verkostet und gefeiert. Hausführungen geben Einblicke in die Produktion, dazu gibt es Live-Musik, Spezialangebote sowie ein buntes Programm für die ganze Familie. Essens- und Getränkestände, Bierbrunnen, Sektbar sowie Kaffee und Kuchen laden zum Verweilen ein. Und das eine oder andere Jungtier lässt sich aus direkter Nähe in einem mobilen Gehege bestaunen.

Info METZGEREI REICHENBACH Metzgerei Reichenbach In den Engematten 9 79286 Glottertal Tel.: 0 76 84 / 2 40 Tag der offenen Metzgerei: So. 27. September, 11–18 Uhr metzgerei-reichenbach.de der-schwarzwaelder.com

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Foto: Till Neumann

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„DES ISCH KEI WETTER“ Der Mundart-Autor aus Schallstadt über Hitze, Dürre und Klimaschutz „Des isch kei Wetter“, het de Ried-Buer bim z Obedesse gsait, „des isch ä Kataschtroof, un die fangt eifach nit aa uffhöre. I derf gar nit nussluege uff mini Felder un Weide un au nit in de Wald“, het r gsait, un isch allwiil lutter wore, schiir verzwiifelt het s klunge. „Un s Vieh, s Vieh uff de Weid“, het r gar gschroue, un debii beidi Ärm zum Himmel gschtreckt, als dääd r sich Hilf vum Herrgott erflehe. „Nit ämol gnue Wasser hemmer für d Küh z tränke un d Geiße. Un do schwätzt unser Kanzler vun Wetter, un sini Partei will s Klimaschutzgsetz nach hinte schiebe. Natürlig kann d Politik kei Wetter mache. Aber vum bloß ewig Wiederhole wir müssen, wir müssen, un vum Plane un Plane un ständig andri Paket schnüre un hitzigi Diskussione führe, un was me ussgmacht het, doch nit iihalte, wurd kei einzigs Regewölkli un wurds kei Fitzili kühler!“ Mit denne Wort het sich de Ried-Buer s Herz uss­ gschüttet un sinner Sermon beendet. Un des bii 37 Grad Celsius dusse, un in de Stub numme ne klei biz weniger.

Regionale Betriebe

Wer die Metzgerei in Glottertal besucht, erlebt den Betrieb am unmittelbarsten. Hier zeigt sich der kundenfreundlich eingestellte Betrieb von seinen besten Seiten: Vor der gläsernen Theke hilft eine kleine „Würstchenleiter“ den jüngsten Gästen beim Einkauf. Geschenkverpackungen mit Bollenhut-­Mädel

Wie modernes Fleischerhandwerk funktioniert

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„Schon mein Vater hat mit dem Postversand begonnen“, erzählt Reichenbach. Damit kann das Unternehmen auch in diesem Bereich auf mehr als 60 Jahre Erfahrung und stete Weiterentwicklung zurückgreifen. „Gerade beim Frischfleischversand ist Vertrauen das Wichtigste.“ Angesprochen auf die Ökobilanz verweist er auf die Transportwege „Ein handelsübliches Stück Fleisch legt im Durchschnitt 2300 Kilometer zurück. Bei uns sind es – von Freiburg bis Hamburg – maximal 850 Kilometer.“

gehören ebenso zum Angebot wie regelmäßige Einblicke hinter die Kulissen.

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‚Schwarzwald‘ mehr vorstellen kann als unter unserem Familiennamen“, erklärt Ulrich Reichenbach. Auch beim Versand stehen Qualität und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Die Ware wird auf Wunsch individuell zusammengestellt, in umweltfreundlichen Thermo-Verpackungen verschickt und mit nachhaltigen Kühlelementen sowie eigens entwickeltem Isoliermaterial aus Schwarzwald-Holz bestückt.

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Einkaufen ganz nach Lust und Laune: Im Stammhaus in den Engematten in Glottertal (l.), in vier Filialen, drei 24-Smartstores oder auf ausgewählten Märkten der ­Region gibt es Metzgereiprodukte von ­Reichenbach. Wer lieber von zu Hause aus stöbert, bestellt das ­Sortiment bequem im Onlineshop.


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ALLES UNTER EINEM DACH

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Thomas Drubba kommt gerne zur Arbeit. Am liebsten mit dem ­Fahrrad, genau wie viele seiner Gäste aus Freiburg und dem Dreisamtal. Sie kommen oft spontan, ohne Reservierung und mit der ganzen Familie in die historische Scheune im Kirchzartener Ortsteil Burg. Die Gaststätte, die Rainhof-Stube, und die Marktscheune haben an sieben Tagen in der ­Woche geöffnet, 365 Tage im Jahr. Ein Ausflugsziel für spontanen Genuss.

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Text: Marianne Ambs

Im Oktober 2024 haben Susann und Thomas Drubba die Leitung der sorgfältig renovierten Rainhofscheune übernommen. Seither ist hier alles in einer Hand, oder, wie Thomas Drubba sagt, „unter einem Dach“. Das erste Jahr war herausfordernd. „Da hatte ich auch mal schlaflose Nächte“, erinnert sich Drubba an die Anfangszeit. Inzwischen läuft alles rund. Die Hotelzimmer, das Aufgabengebiet von Susann Drubba, sind fast immer

ausgebucht. Das Restaurant ist gut besucht. Zu den atmosphärischen Fondue-Abenden nehmen Paare gerne auch einen weiteren Weg nach Kirchzarten auf sich. Täglich ab 7.30 Uhr gibt es Frühstück, einmal im Monat wird zum Scheunen-­ Frühstück mit Musik eingeladen. In der Rainhofscheune gibt es keinen Ruhetag, anders als in vielen anderen Gasthäusern der Region. Dafür brauche es ein hohes Maß an

Organisation im Hintergrund, betont Thomas Drubba. Nur so sei es möglich, auf individuelle Wünsche der Gäste schnell zu reagieren. Viel Arbeit, wenig Freizeit: Für Thomas und Susann Drubba kein Problem. Sie verstehen sich als leidenschaftliche Dienstleister. „Dienen und leisten, das muss man gerne machen“, beschreibt Thomas Drubba sein Selbstverständnis als Gastronom und Hotelier. Der Wunsch, Koch zu werden, sei


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27 Frisches Gemüse von Produzenten aus der Umgebung, Fleisch aus dem Schwarzwald, Weine aus dem Markgräfler­land – bei Susann und Thomas Drubba (u.) stehen ­authentische Gerichte auf der Karte.

Fotos: © Rainhof-Scheune

Frisch und regional aus Überzeugung Die Rainhofscheune, sagt Drubba, sei einzigartig im Dreisamtal, ein Gebäudeensemble, das Tradition und Moderne vereint. Unter dem historischen Dach der Scheune gibt es das Hotel mit 16 individuell eingerichteten Zimmern und Wellnessbereich, die Marktscheune mit regionalen Produkten, das gemütliche Café

Wohnzimmer und die Rainhof-Stube, die mit ihrer authentischen Küche überzeugt. Thomas Drubba vertraut seinem Küchenteam, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die seine Leidenschaft für die Gastronomie teilen. Deshalb kann er sich mit seiner Familie beruhigt acht Wochen Urlaub im Jahr gönnen. Den Rest des Jahres stehen er und seine Frau in der Rainhofscheune, managen Stube, Hotel, Marktscheune, Café und Eventlocation. Auch wenn Thomas Drubba eher selten selbst für die Rainhof-Stube am Herd steht, prägt er die Speisekarte. Sie bedient viele Geschmäcker und setzt konsequent auf Frische und Regionalität. Susann Drubba erzählt, Freunde sagten oft, es schmecke „wie bei uns zu Hause“, wenn sie in der Rainhof-Stube essen. Für ihren Mann ist das „ein großes Lob“. Regelmäßig, fast täglich, kocht er daheim für die Familie, für Gäste. In der Rainhof-Stube gebe es wie zu Hause „100 Prozent frisches Gemüse“. Ausgefallene Geschmacksexperimente sind nicht sein Stil. Seine Gerichte schmecken nach den hochwertigen, frischen Produkten, die er verarbeitet. „Etwas Salz und Pfeffer, mehr braucht es meistens nicht.“

Ort der Begegnung In der Rainhof-Stube, verspricht Hausherr Thomas Drubba, bringe sein Team das Dreisamtal und die Vielfalt der Region auf den Teller. Dafür wurde die Stube am 16. Oktober 2024 offiziell als „Schmeck den Süden“-Gastronomie mit zwei Löwen ausgezeichnet. „Diese Auszeichnung bestätigt, dass ein Großteil unserer Gerichte mit Zutaten aus Baden-Württemberg zubereitet wird“, erklärt Drubba. Ob badische Klassiker, kreative saisonale Gerichte oder süße Leckereien – die Speisekarte hält für jeden Geschmack etwas bereit. Von der Ofenkartoffel oder Badisch Dreierlei für den kleinen Hunger bis zum Filet von der Schwarzwälder Lachsforelle reicht das Angebot der Tageskarte. Für den fleischlosen Genuss stehen unter anderem Salate, Suppen oder eine vegane Gemüse-Bowl zur Auswahl. Den süßen Abschluss bilden hausgemachter Apfelstrudel mit Vanillesoße oder veganes Zitronensorbet. In der Marktscheune gibt es zudem in den warmen Monaten zwölf verschiedene

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in der Unternehmerfamilie Drubba neu gewesen, erinnert er sich. Doch schon mit 14 Jahren ließ er sich nicht von seinem Traum abbringen, lernte im Familienbetrieb – „eine harte Schule“ – und ging dann nach St. Moritz in die Schweiz. Mit 24 Jahren kehrte er zurück und wurde Chef im familieneigenen Hofgut Sternen. Nach dem Ende dort suchten Thomas und Susann Drubba nach einer neuen Aufgabe. Die Rainhofscheune passte perfekt. „Wir wollen ein verlässlicher regionaler Treffpunkt sein, für Gäste aus dem Dreisamtal, aus Freiburg, für Touristen und Tagesgäste.“ Dieses Konzept setzt das Ehepaar konsequent um.


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Schwarzwälder Lachsforellenfilet auf frischem Fenchel mit Kartoffeln Zutaten für ca. 4 Portionen

8 frische Lachsforellenfilets á ca. 150 g, mit Haut 16 kleine Kartoffeln aus der Region 2 Fenchelknollen 2 EL Passionsfrucht-Essig 3 EL süß-saure Chilisoße Butter, Sonnenblumenöl, Salz, Pfeffer

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Die Kartoffeln waschen und in Salzwasser ca. 20 Minuten garen. Inzwischen den Fenchel putzen, den Strunk entfernen und in kleine, ca. 2 cm große Würfel schneiden. Etwas Butter in einer Schwenk­ pfanne erhitzen, den Fenchel darin kurz anschwitzen und mit dem Passionsfrucht-Essig ablöschen. So viel Wasser angießen, dass der Fenchel gerade bedeckt ist und etwa 4 Minuten sanft köcheln lassen. Der Fenchel darf gerne noch etwas Biss haben. Die Lachsforellenfilets abspülen, trocken tupfen, mit etwas Salz würzen und in einer Pfanne mit Sonnenblumenöl zunächst auf der Seite ohne Haut ca. 2 Minuten anbraten. Wenden

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und auf der Hautseite weitere 2 bis 3 Minuten braten, je nach Dicke der Filets. Die Haut darf schön knusprig werden. Die Kartoffeln abgießen, in etwas Butter schwenken und mit Salz und einer Prise Pfeffer würzen. Den Fenchel erneut erhitzen und mit der süß-sauren Chilisoße abschmecken. Zum Anrichten den Fenchel auf die Teller geben, das Lachsforellenfilet mit der Hautseite nach oben daraufsetzen und die Kartoffeln rundherum verteilen. Wir wünschen guten Appetit!

Fotos: © Rainhof-Scheune

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Eissorten. Auf der Weinkarte stehen neben Weinen aus dem Markgräflerland und vom Kaiserstuhl auch ein Rioja und ein Vino Nobile aus der Toskana. Schließlich gehört auch der Tourismus zum Geschäftszweig der Rainhofscheune. Auf besondere Wünsche und Aller­ gien geht die Stuben-Küche gerne ein. Besonders freut sich Thomas Drubba auf den Herbst: auf Wild aus dem Dreisam­ tal, auf frisches Obst und Gemüse aus den Gärten der Region und auf viele leckere Kürbisrezepte. Die Regionalität in der Küche setzt sich in der gesamten Rainhofscheune fort. Deshalb hat sie im Juli 2025 vom Naturpark Südschwarzwald das Gütesiegel „Naturparkscheune“ erhalten. Wie in der Stube liegt in der Marktscheune der Schwerpunkt auf nachhaltigen und regionalen Produkten von kleinen Manufakturen und Direktvermarktern aus dem Dreisamtal und dem Schwarzwald. Die Rainhofscheune mit Stube, Hotel und Naturpark Concept Store ist für die Familie Drubba ein „Ort der Begegnung, des Genusses und der Inspiration“. Deshalb gehören Veranstaltungen, Konzerte, Kinderkultur und kulinarische Extras zum Programm. Gerade wurde in der Rainhofscheune das Sommerfest gefeiert. Und auch im Herbst stehen einige Events auf dem Kalender.

Info & RAINHOFSCHEUNE KIRCHZARTEN Tipp Restaurant Rainhof-Stube Höllentalstraße 96 79199 Kirchzarten Tel.: 0 76 61/9 88 61 10 Öffnungszeiten: Täglich ab 7.30 Uhr geöffnet rainhoscheune.de

5. HÖFE-FESTIVAL VON „MARKTPLATZ LANDKULTUR“ 25.–27. September. Motto: „Zwischen Tradition und Zukunft – bäuerliche Landwirtschaft in Südbaden“. In und rund um die Rainhofscheune Kirchzarten marktplatz-landkultur.de/hoefe-festival


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MIT LIEBE GEKOCHT

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Rezepte: Jana Eisert Fotos: Jana Eisert. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2026

Kalte Gurken-Melonensuppe Für 4 Portionen Dauer: 10 Minuten 350 g Honigmelone 1 Salatgurke 200 ml Kokosmilch 4 EL Joghurt Natur

1/2 TL Koriander 1–2 TL Gemüsebrühepulver Pfeffer, 1/2 Limette (Saft)

1/2 Bund frischer Koriander 6 Blätter Minze

Die Kerne und Schale der Me­lone entfernen und das Fruchtfleisch auslösen. Die Gurke waschen, putzen, in Würfel schneiden und zusammen mit den anderen Zutaten in einen Mixer geben. Die Suppe mixen, bis sie schön glatt ist und keine Stück­chen mehr darin zu sehen sind. Bis zum Servieren kalt stellen.

TippZur Suppe schmecken frisches

Baguette und Mozzarella mit Olivenöl besonders gut.

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Schnell, gesund und sättigend soll es sein – da wird Kochen leicht zum Pflichtprogramm. Ayurvedae n h für Köchin Jana Eisert erinnert koc di am jedoch an eine alte Weisheit: Mit Liebe gekocht schmeckt es besser. Ihr Zauberwort heißt: sich Zeit nehmen! Ihre unkomplizierten Rezepte sind das köstliche Übungsfeld, um achtsames Kochen in den Alltag zu integrieren.


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Spicy ErdnussSobanudeln Für 2–3 Portionen Dauer: 20 Minuten 1 Bund Frühlingszwiebeln 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm)

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200 g Tofu Natur 4 EL Erdnussöl 200 g Sobanudeln 1 Limette 3 EL Sojasauce 3 EL Erdnussmus

1/2 TL Chiliflocken 1 EL Honig 1 Bund Koriander 2 EL gehackte Erdnusskerne Natur 2 TL Sesam

Die Frühlingszwiebeln waschen, put­zen und in Ringe schneiden, den Ingwer schälen und fein hacken. Den Tofu abtropfen lassen und in kleine Würfel schneiden. 1 EL Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen und darin den Tofu gold­braun anbra­ten. Dann den Ingwer und die Frühlingszwiebeln hinzufügen und für 3–4 Minuten mit anbraten.

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Wasser in einem Topf erhitzen und die Sobanudeln 5 Minuten kochen lassen, dann abgießen. Für das Dressing die Limette auspressen. 3 EL Erdnussöl mit der Sojasauce, dem Limettensaft, dem Erdnussmus, den Chiliflocken und dem Honig gründlich mischen. Den Koriander waschen und fein hacken. Die Nudeln in die Pfanne zum Tofu und den Frühlingszwiebeln geben und mit dem Dressing, dem Koriander, den Erdnüssen und dem Sesam gründlich mischen und warm servieren.


80 g Chiasamen 1 TL Matcha 2 TL Honig 400 ml Mandelmilch 1 EL Kakao Toppings, z. B. Schokoraspel oder Obst

Für den Matcha-Pudding 40 g Chiasamen mit 1 TL Matchapulver, 1 TL Honig

und 200 ml Mandelmilch in einer Schüssel verrühren. Das Ganze für 10 Minuten quellen lassen, dabei zwischendurch umrühren. Für den Schokoladenpudding in einer zweiten Schüssel die rest­lichen 40 g Chiasamen mit 1 EL Kakao, 1 TL Honig und den restlichen 200 ml Mandelmilch verrühren. Das Ganze für 10 Minuten quellen lassen, dabei zwischendurch umrühren. Nun geht es ans Schichten. Dafür zuerst den Matchapudding auf zwei Gläser aufteilen. Danach den Schokopudding auf beide Gläser verteilen. Das Ganze kannst du mit Schokoraspeln oder Obst eurer Wahl garnieren und entweder sofort essen oder über Nacht in den Kühlschrank stellen und am nächsten Morgen als Früh­ stück genießen.

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Rezepte:

Achtsam kochen für die Seele von Jana Eisert Verlag: Thorbecke, 2026 184 Seiten, gebunden Preis: 29 Euro

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Dorade mit TomatenFregola Für die Dorade 4 Doradenfilets, je 100 g Olivenöl, Butter, Thymian, Salz

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Für die Tomaten-Fregola 200 g Fregola Sarda 2 Schalotten, fein gewürfelt 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt 2 EL Butter 50 ml Weißwein 500 ml Tomatensaft 4 EL frisch geriebener Parmesan 4 EL getrocknete Tomaten, in Streifen Salz und Pfeffer aus der Mühle

Schalotten und Knoblauchzehe in Butter andünsten. Fregola zugeben und kurz anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und kurz reduzieren lassen. Nach und nach den Tomatensaft angießen und die Fregola unter Rühren bissfest garen. Zum Schluss Parmesan und getrocknete Tomaten zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Doradenfilets trocken tupfen, in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl auf der Hautseite braten. Butter und Thymian zugeben und die Filets in der schäumenden Butter fertig garen. Auf der Tomaten-Fregola anrichten und nach Belieben mit BasilikumPesto garnieren.

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Für 2 Portionen Dauer: 15 Minuten

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Foto: © hemmicom; Merkle

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Schokoladen-Matcha-Chiapudding

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Foto: © iStock.com/urbancow

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Der Herbst in der REGIO bietet eine Vielzahl an Events und Veranstaltungen zu Themen wie Gesundheit, Genuss, Kunst und Kreativität. Auf Messen zeigen sich die Ausstellerinnen und Aussteller mit ihren Neuheiten und Highlights. Und es darf gefeiert werden: mitten in der Stadt, in der Gärtnerei und im Biosphärengebiet. Texte: Marianne Ambs

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KUNST & GENUSS IM HERBST


180 Kunstschaffende kommen in der Emmendinger Altstadt zum 61. Mal zum Künstlermarkt zusammen. Neben Ausstellerinnen und Ausstellern aus Deutschland sind auch Künstler aus dem benachbarten Ausland dabei, wenn sich Straßen, Gassen und Winkel rund um das Markgrafenschloss in eine bunte Budenstadt verwandeln. Bilder, Skulpturen, Tuch und Ton, skurrile Metallfiguren und anderes mehr zeugen von der Inspiration und Gestaltungskraft der Künstlerinnen und Künstler.

KÜNSTLERMARKT EMMENDINGEN 19. September, 10–18 Uhr & 20. September, 11–18 Uhr, Emmendinger Altstadt Verleihung Publikumspreis Emmendinger Flöte im Schlosskeller, 20. September, 16 Uhr

Herbst-Event mit „Farm & Food“ Shoppen, genießen, erleben: Das Messe-Event in der Oberrheinhalle ist eine Genuss- und Erlebniswelt für alle Generationen. Dieses Jahr zeigt sich die Messe mit neuen Schwerpunkten. Entdecken, einkaufen, sich informieren – neun Tage lang ist all das möglich. Mit „Farm & Food“ hat die Oberrhein Messe eine neue Themenwelt kreiert, die den Bauernmarkt durch moderne Landwirtschaft und Genusswelten ergänzt. Weitere Themenbereiche der Messe sind Bauen, Wohnen, Energie, Gesundheit, Freizeit, Mode, Handwerk, Mobilität, Kulinarik und Dienstleistungen. Die Aussteller präsentieren Innovationen, beraten und bieten Produkte zum Ausprobieren an. OBERRHEIN MESSE OFFENBURG 26. September bis 4. Oktober, täglich 10–18 Uhr Messe Offenburg, Schutterwälder Straße 3 Kostenfreier Shuttle-­Service zum Messegelände oberrhein-messe.de

Herbst-Highlights

Offenburg, 26.9.–4.10.

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Foto: © Spielspirale Emmendingen

An vielen Ständen können die Besucher den Kunstschaffenden über die Schulter schauen. Der Straßenmusikwettbewerb „Rhythmus unter freiem Himmel“ ergänzt am Samstag den Künstlermarkt. Der Publikumspreis „Emmendinger Flöte“, der am Sonntag um 16 Uhr im Schlosskeller bei einer Abschlussrevue verliehen wird, wurde von der Emmendinger Goldschmiedemeisterin Susanne Altmiks dieses Jahr zum ersten Mal als Silbernadel fürs Revers entworfen und umgesetzt.

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Kunst & Rhythmus unter freiem Himmel

Foto: © Paul Macht Fotos

Emmendingen, 19.–20.9.

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SONIC INTERVENTIONS SA., 26. SEPTEMBER 20 UHR

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Foto: © Michael Steiner

KALENDER r e b m e Sept

Ausstellungen

HANS-THOMA-KUNSTMUSEUM ‌ ergwelten B ‌Wo die Erde den Himmel berührt Bernau, bis 4.10. museen.bernau-schwarzwald.de

MUSEUM FÜR NEUE KUNST ‌ pielfeld. Sport & Kunst S ‌Sport als Massenphänomen Freiburg, bis 11.10. www.museen.freiburg.de

Kalender

MUSÉE ZOOLOGIQUE ‌ iodiver-Cité B ‌Vielfalt der Fauna in der Stadt Straßburg, bis 31.12. www.musees.strasbourg.eu

FONDATION BEYELER

‌ ierre Huyghe P ‌Exklusiv für die Fondation Beyeler Basel/Riehen, bis 13.9. www.fondationbeyeler.ch

ZKM ‌ va-Maria Lopez: PhytoE Travellers ‌Projekt im Rahmen von „Fellow Travellers“ Karlsruhe, bis 26.10. www.zkm.de

MUSÉE UNTERLINDEN ‌ onversation(s) C ‌Mittelalterliche Meisterwerke und Werke der modernen & zeitgenössischen Kunst im Dialog Colmar, bis 7.12. www.musee-unterlinden.com

MUSEUM TINGUELY

‌ abouring Bodies L ‌Beziehungen zwischen Körper & Technologie aus feministischer Perspektive, Basel, bis 8.11. www.tinguely.ch

KERAMIKMUSEUM STAUFEN

J‌ ugendstil international ‌Keramische Kunst ohne Grenzen Staufen, bis 28.11.27 www.landesmuseum.de

HAUS DER GRAPHISCHEN SAMMLUNG

‌ arcel van Eeden. 6. August M 1870 ‌Auseinandersetzung mit Nationalismus, Kolonialismus & Rassismus Freiburg, bis 18.10. www.museen.freiburg.de

MUSEUM NATUR UND MENSCH

‌ oll unfair! V ‌Künstlerische Positionen von Marcello Martinez-Vega & Dewi Candraningrum Freiburg, bis 3.1.27 www.museen.freiburg.de

KUNSTHALLE BASEL ‌ ight & Airy L ‌Fotoarbeiten auf Acryl von Gili Tal Basel, bis 15.11. www.kunsthallebasel.ch

MUSEUM ART.PLUS ‌ na Passeggiata Italiana U ‌Künstlerischer Spaziergang durch Italien Donaueschingen, bis 7.3.27 www.museum-art-plus.com


AUGUSTINERMUSEUM ‌ ukunfts(t)räume Z ‌Museum im Wandel Freiburg, bis 21.2.27 www.museen.freiburg.de

MUSEUM.BL ‌ ix it! F ‌Vom Glück des Reparierens Liestal, verlängert bis 3.1.27 www.museum.bl.ch

DOKUMENTATIONS­ ZENTRUM NS ‌ nde der Zeitzeugenschaft? E ‌Vom Erzählen zum Bewahren. Wie Erinnerung weiterlebt Freiburg, bis 13.9. www.museen.freiburg.de

FORUM WÜRTH ‌ inschnitt | Ausdruck E ‌Hap Grieshaber Arlesheim, bis 2.5.27 www.kunst.wuerth-ag.ch

VITRA SCHAUDEPOT Verner Panton Form, Farbe, Raum Weil am Rhein, bis 9.5.27 www.design-museum.de

MUSEUM DER KULTUREN ‌ ie-dye T ‌Gefaltet, genäht, gefärbt Basel, 4.9. bis 25.4.27 www.mkb.ch

STIFTUNG FÜR KONKRETE KUNST ‌ etween Stripes B ‌Großformatige Holzarbeiten von Helga Weihs Freiburg, 13.9. bis 8.11. www.stiftung-konkrete-kunst.de

FREITAG, 4.9.2026

Bis 4.10., Mi.–Fr., 10.30–12 & 14–17 Uhr & Sa., So., 11.30–17 Uhr Innerlehen, Rathausstraße 18, Bernau im Schwarzwald www.hans-thoma-museum.de

‌ ellerkinder Comedy K ‌Stand-up-Comedy, Open Mic Harmonie Gewölbekeller, Freiburg, 19 Uhr www.harmonie-gewoelbekeller.de

DONNERSTAG, 10.9.2026

I‌ mpro-Comedy-Show ‌Theater L.U.S.T. E-Werk, Freiburg, 19.30 Uhr www.ewerk-freiburg.de

SONNTAG, 13.9.2026

‌ elicia Binger & Christine F Prayon ‌„Testzentrum“ Bürgerhaus Seepark, Freiburg, 18.30 Uhr www.avigan.events

MITTWOCH, 16.9.2026

‌ liss Kater B ‌„Da war doch noch was ...?“ Musical Theater, Basel, 19.30 Uhr www.musical.ch

DONNERSTAG, 17.9.2026

‌ omedy Flex C ‌Stand-up-Comedy Altes Klavierdepot, Schwarzwaldstr. 7, Freiburg, 18 Uhr www.comedyflex.de

WO DIE ERDE DEN HIMMEL BERÜHRT

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‌ eddy T ‌Von Legende bis Lifestyle Basel, bis 31.1.27 www.spielzeug-weltenmuseum-basel.ch

Ausstellung: „Bergwelten“

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Der naturenergie-Förderpreis wurde dieses Jahr an Simone Litschka verliehen. Bis Oktober ist die damit verbundene Ausstellung im Hans-Thoma-Museum in Bernau zu sehen. Ihre „Bergwelten“ hat die Künstlerin auf Metallplatten gemalt. Je nach Lichtsituation und Umgebung spiegeln und reflektieren ihre Bilder Bewegungen, Lichtveränderungen, Landschaften und Raumsituationen in feinen Farbnuancen wider. Simone Litschka erklärt: „Einerseits suche ich nach der ursprünglichen Verbindung und der Einheit mit der Natur, nach unseren Wurzeln und dem, was man als Heimat, als verlorenes Paradies bezeichnen könnte und begegne dabei auch der Zerbrechlichkeit und Zerstörung, die der Mensch durch sein Handeln in die Natur trägt.“ Anzeige

FREITAG, 18.9.2026

‌ arbara Hutzenlaub B ‌„Sprechstunde“ Tabourettli, Basel, 20 Uhr, auch am 19.9. www.fauteuil.ch

FREITAG, 25.9.2026

‌ est of ImproComedy B ‌20 Jahre Lux on stage Weingut & Brennerei Andreas Dilger, Freiburg, 19.30 Uhr www.theater-lux.de

SAMSTAG, 26.9.2026

‌ erdar Somuncu S ‌„Hassias – Er ist wieder da. Und er hasst euch noch immer“ Paulussaal, Freiburg, 20 Uhr www.konzertbuero-augsburg.de

SONNTAG, 27.9.2026

‌ laus von Wagner C ‌„Projekt Equilibrium“ Paulussaal, Freiburg, 19.30 Uhr www.vorderhaus.de

Kalender

SPIELZEUG WELTEN MUSEUM

Kabarett/Comedy

Foto: © Simone Litschka

KUNSTHALLE MESSMER ‌ ermann Hesse H ‌Bereit zum Aufbruch Riegel, bis 11.10. www.kunsthallemessmer.de


Dies war eine Leseprobe der September-Ausgabe 2026.

SIE HABEN LUST AUF MEHR? Das komplette Heft ist ab dem 21. August im Handel.

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