LANDELINS GARTEN
Drei Frauen schaffen ein grünes Paradies in Ettenheim

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Drei Frauen schaffen ein grünes Paradies in Ettenheim



Lust auf … 06–07
Impressionen
Blütenakrobat 08–09
Erkunden & Erleben
Zeitreise unter der Erde: Fort de Mutzig im Elsass 10–13
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Titelthema
Biosphärengebiet Schwarzwald 14 – 17
Wilde Schönheit: die Urwälder der Zukunft 15
Von Quelle zu Quelle: einzigartige Lebensräume schützen 16
Hinterwälder Rinder: genügsame Landschaftspfleger 17
Haus & Garten
Süße Sommerernte: Jetzt ist Feigenzeit 18 – 21
Natur & Umwelt
Naturschutz: Einsatz auf der Streuobstwiese 22–23

























Land & Leute
Drei Frauen, ein Herzensprojekt: Landelins Garten in Ettenheim 24
Kolumnen 13, 21, 23
Gesundheit
Neues Lungenzentrum am St. Josefskrankenhaus Freiburg 25



Hochgenuss an der roten Tafel: Pop-up-Restaurant „wunderfitz“ in Glottertal 26 –29
Heimathäppchen mit Pep: Schwarzwälder Tapas 30–33
Merkles Küchenliebling: Manzo Tonnato 33
Sekt- & Wein-Guide
Null Promille – voller Geschmack: alkoholfreie Weine & Sekte 34–35
Ausstellungen, Messen, Märkte, Theater, Kino und Konzerte: Termine in der REGIO 36 – 41
Horche se mol!
Neue Impulse für Staufens
Kultur: Annett Baumeister über das FaustForum 42




Mit den Pulito Edelstahl-Eisformen gelingt selbstgemachter Eisgenuss ganz ohne Einwegplastik. Das 6er-Set aus hochwertigem, lebensmittelechtem Edelstahl eignet sich ideal für kreative Eis-am-Stiel-Kreationen, fruchtige Sorbets oder individuelle Dessertideen. Die klassische runde Form erinnert an nostalgische Eis-Momente und sorgt für gleichmäßige Portionen. Dank der robusten Verarbeitung sind die Formen langlebig, einfach zu reinigen und für den
regelmäßigen Einsatz gemacht. Ergänzt wird das Set durch 30 wiederverwendbare Bambusstäbchen. Eine nachhaltige Alternative für sommerliche Erfrischungen, Familienmomente und kreative Genussideen aus der eigenen Küche. Plastikfrei, langlebig und ideal für bewussten Eisgenuss.
Gesehen im Online-Shop kaufland.de
Preis: 49 Euro
Foto: © Pulito
Ob cremiges Speiseeis, fruchtiges Sorbet, Softeis oder erfrischende Slushies – mit der GreenPan Frost Cream gelingen individuelle Eiskreationen in kurzer Zeit und ganz ohne Vorkühlen. Der integrierte Kompressor, sechs Automatikprogramme und sieben Texturstufen sorgen für perfekte Ergebnisse nach persönlichem Geschmack. Dank großzügiger Kapazität, PFAS-freier Antihaftbeschichtung und komfortabler Selbstreinigung bietet die Eismaschine durchdachte Funktionen für eine unkomplizierte Handhabung. Das elegante Design in Cream-Weiß macht sie zudem zu einem stilvollen Blickfang in jeder Küche – ideal für genussvolle Momente mit Familie und Freunden.
Gesehen bei Schafferer Kaiser-Joseph-Straße 236, Freiburg Preis: 399 Euro
Foto: © GreenPan

Mit dem Eislöffel Scoop der Designerin Sophie Roberty wird das Servieren von Eis zum stilvollen Detail. Die formschönen Eisportionierer verbinden elegantes Design mit durchdachter Funktion: Dank des besonderen Griffs kann der Eislöffel aufrecht stehen und bleibt jederzeit griffbereit. Die Kombination aus besonderem Design und praktischer Funktion macht den Eislöffel zu einem stylischen Küchenaccessoire. Die Kollektion ist in sieben unterschiedlichen Designvarianten erhältlich.
Gesehen im Online-Shop pylones.com
Preis: ab 19,90 Euro
Foto: © Pylones



Mit dem nutribullet® Chill™ gelingen Speiseeis, Sorbets, Frozen Yogurt und Smoothie Bowls im Handumdrehen. Fünf Programme sorgen für eine einfache Zubereitung und cremige Ergebnisse ganz nach persönlichem Geschmack. Ob klassische Eisrezepte oder leichtere Alternativen – der kompakte Dessert-Maker verwandelt ausgewählte Zutaten in servierfertige Kreationen und bringt frischen Genuss in den Alltag.
Gesehen bei Mediamarkt, Bettackerstraße 1, Freiburg oder im Online-Shop mediamarkt.de
Preis: 199 Euro Foto: © Nutribullet
Die Petal-Schälchen von Le Creuset bringen mit ihrer an Blütenblätter angelehnten Form eine besondere Leichtigkeit auf den Tisch. Das 4er-Set aus hochwertigem Steinzeug eignet sich ideal für Desserts, Dips oder Snacks. In den zarten Farbtönen Hellrosa, Peach, Hellblau und Lavendel setzen die Schälchen stilvolle Akzente und lassen sich vielseitig
kombinieren. Spülmaschinen-, mikrowellen- und ofengeeignet bieten sie zudem praktische Eigenschaften für den täglichen Einsatz. Ein schönes
Detail für die eigene Küche oder als Geschenk für Genießer.
Gesehen im Online-Shop lecreuset.de
Preis: ab 57,99 Euro
Foto: © Le Creuset




Eben noch kühle Gänge, schwere Maschinen und alte Schriftzüge aus der Kaiserzeit – dann plötzlich blauer Himmel, warmer Wind, Gras, Bäume und Vogelstimmen. Ein Besuch im Fort de Mutzig führt tief hinein in eine unterirdische Welt aus Beton und Stahl. Doch am Ende bleibt vor allem der Kontrast zwischen militärischer Vergangenheit und friedlicher Sommerlandschaft.
Text & Fotos: Stephan Petersen
Wer heute durch die Anlage geht, erlebt weniger abstrakte Militärgeschichte, sondern eine eindrucksvolle Zeitreise. Lange Gänge ziehen sich durch das unterirdische Labyrinth. An den schimmernden Wänden verlaufen Leitungen, alte Lampen werfen gedämpftes Licht. Der Weg führt vorbei an schweren Türen, Nischen, Treppen und Hinweisen an den Wänden. Immer wieder tauchen deutsche Schriftzüge auf: alte Firmennamen, technische Beschriftungen und Anweisungen für die Soldaten. Verlaufen kann man sich in der verwinkelten Anlage nicht. Pfeile auf dem Boden weisen zuverlässig den Weg.
Zeitreise durch Beton und Stahl
Besonders eindrucksvoll ist, dass die Anlage nicht nur aus Waffenstellungen und Schutzräumen bestand, sondern wie eine kleine unterirdische Stadt organisiert war. In den Mannschaftsräumen schliefen die Soldaten dicht gedrängt.

BiosphärengebietSchwar
In Baden-Württemberg gibt es zahlreiche Schutzgebiete zur Bewahrung von Natur und Landschaft: ein Beispiel sind Biosphärengebiete. In den Modellregionen wird aufgezeigt, wie Natur und Umwelt gemeinsam fortentwickelt werden können. Das Schutzgebiet im südlichen Schwarzwald, das in Kern-, Pflege- und Entwicklungszonen aufgeteilt ist, wurde 2017 von der UNESCO als Biosphärenreservat international anerkannt. Es umfasst 63.000 Hektar artenreiche Natur- und Kulturlandschaft.

In den Kernzonen ist der Mensch nur Gast
Mindestens 3 Prozent der Fläche – so die Vorgabe der UNESCO –müssen in einem Biosphärenreservat als Kernzonen ausgewiesen werden. Im Schwarzwald wurden 30 Kernzonen auf einer Fläche von etwa 2100 Hektar, 3,3 Prozent der Gesamtfläche, abgegrenzt. Sie sind neben den Entwicklungszonen und den Pflegezonen das naturnahe Herzstück des Biosphärengebietes. Hier ist die Natur sich selbst überlassen, Eingriffe durch den Menschen sind gering, es gibt keine Holznutzung. Der Mensch ist in den Kernzonen Gast, Forscher und Bewunderer. Es darf gejagt werden, ansonsten müssen sich Wanderer an strenge Regeln halten, um Pflanzen und Tiere nicht zu stören.
Weil viele alte Bannwälder, die sich schon seit mehr als 50 Jahren fast ungestört entwickeln können, zu Kernzonen wurden, kann der Besucher Urwälder im Entstehen
Wer das Biosphärengebiet erkunden will, kann sich geführten Rangertouren anschließen.

erleben, die mystisch und wild anmuten. Die Flächengrößen variieren zwischen einem und 430 Hektar. In diesen Wäldern gibt es seltene Pflanzen, Pilze, Insekten, Vögel und Säugetiere, die auf das natürliche Werden und Vergehen des Waldes angewiesen sind. Der Schutz dieser Lebensräume, der „Prozessschutz“, sei die wichtigste Funktion der Kernzonen, berichtet Manuela Bacher-Winterhalter von der Geschäftsstelle des Biosphärengebietes. Sie seien aber auch Forschungslabor für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. So würden zum Beispiel Forstwissenschaftler regelmäßig Aufnahmen in den Bannwäldern machen, um die natürliche Entwicklung zu dokumentieren. Auch Bildung und Aufklärung seien wichtige Funktionen der Kernzonen. Deshalb gibt es Infotafeln am Eingang und entlang ausgewiesener Rundwege. Und das Biosphären-Team erarbeitet gerade für jede der 30 Kernzonen spezifische Karten, die auf die besonderen Merkmale jeder Zone hinweisen.
In Deutschland gilt ein allgemeines Betretungsrecht für den Wald. Deshalb dürfen Wanderer die Kernzonen betreten – mit Einschränkungen, die von den Förstern und Rangern im Biosphärengebiet überwacht werden. „Markierte Wege und Pfade dürfen nicht verlassen und Müll muss mitgenommen werden. Und Hunde müssen an die Leine“, umreißt Manuela BacherWinterhalter die wichtigsten Spielregeln. Auch ein Feuer zu entfachen und campen ist verboten, Pflanzen und Pilze dürfen nicht gesammelt werden. „Die meisten Wanderer halten sich daran“, so BacherWinterhalter. „Hin und wieder

Wilde Schönheit: Umgestürzte Bäume, Totholz und seltene Pflanzen prägen die Bannwälder.
stoßen wir aber auch auf illegale Trails.“ Das Wandern in den Kernzonen-Wäldern sei manchmal beschwerlich oder auch gefährlich. Umgestürzte Bäume, Totholz, Aufschüttungen – die Natur mache eben, was sie wolle. „Wer die Kernzonen betritt, tut das immer auf eigene Gefahr.“
Biosphärenfest in Hausen im Wiesental, So., 6. September, 10–18 Uhr
Bannwaldwanderung auf dem Urwaldpfad, Schönau im Schwarzwald, Mi., 12. August, 13–16 Uhr, Anmeldung Tel.: 0 76 73/82 04-8 00
Mit der Försterin durch den Bannwald am Feldberg, Do., 13. August, 10.30–14 Uhr, Anmeldung Tel.: 0 76 76/93 36 30

Feigen
Noch gelten Echte Feigen in unseren Breiten als exotisch, aber wegen des Klimawandels werden sie immer öfter mit Erfolg in den Gärten der REGIO kultiviert. Jetzt im Hochsommer reifen die süßen Früchte an den Bäumen. Frisch und sonnenwarm vom Zweig genascht, schmecken sie besonders aromatisch. Sie lassen sich aber auch auf vielfältige Weise haltbar machen und bewahren so die Süße des Sommers bis weit ins Spätjahr.
Text & Fotos: Frank von Berger


Ficus carica var domestica, so der botanische Name des Maulbeerbaumgewächses, stammt eigentlich aus Vorderasien. Das bis zu zehn Meter hoch wachsende Gehölz wurde dort schon vor Jahrtausenden kultiviert, etwa von den alten Ägyptern. Die Feige ist zudem die einzige namentlich in der Bibel genannte Pflanze im Garten Eden. Feigenblätter dienten bekanntlich Adam und Eva als Schutz ihrer Blöße nach dem Sündenfall. Deshalb ist auch davon auszugehen, dass es nicht der Apfel war, den Eva ihrem Adam reichte, sondern eine Feige.

In den Mittelmeerraum gelangte die Feige vermutlich im ersten Jahrtausend vor Christus, zuerst nach Griechenland, später auch in andere mediterrane Länder. Inzwischen werden Feigen in fast
allen Weltregionen mit subtropischem Klima angebaut. Weil die sommergrünen Bäume mit ihren charakteristisch handförmig gelappten Blättern zwar wenige Minusgrade, aber keine strengen Fröste vertragen, gedeihen sie im Freiland nur in wintermilden Regionen. Ideal ist ein tiefgründiger, durchlässiger, eher kalkhaltiger als saurer Boden an einem möglichst sonnigen, geschützten Standort.
Einmal gepflanzt, brauchen Feigenbäume kaum weitere Pflege: Sie kommen meist ohne Dünger aus und sind nur selten von
Feigen gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und begeistern mit ihrem süßen Aroma und ihrer Vielseitigkeit.
Krankheiten oder Schädlingen betroffen. Werden sie zu groß, können sie im zeitigen Frühjahr beherzt zurückgeschnitten werden, weil sie auch aus dem alten Holz zuverlässig wieder austreiben.
Nicht jede Feige ist gleich
Feige ist jedoch nicht gleich Feige. Tatsächlich gibt es unter den rund 700 weltweit bekannten Sorten der Echten Feige auch einige robuste Züchtungen, die schon seit Jahrhunderten in Mitteleuropa kultiviert werden, etwa in manchen Regionen Frankreichs, in der Südpfalz, an der Mosel, an der hessischen Bergstraße oder bei uns am Oberrhein.

Viele handelsübliche Feigensorten tragen zwei Mal in der Saison Früchte, das erste Mal im Hochsommer und das zweite Mal im Herbst. Die Sommerfeigen sind meist groß und saftig. Die Herbsternte bringt eher


kleinere, festere Früchte hervor. Eine bekannte alte Sorte ist beispielsweise ,Madeleine des deux Saisons‘, übersetzt „die zweimal je Saison Tragende“. Sie wurde bereits im 17. Jahrhundert im Schlossgarten von Versailles kultiviert und gilt als besonders frosthart. Andere handelsübliche Sorten, die in unseren Breiten gut im Freiland gedeihen, sind ,Hardy Chicago‘, ,Ice Crystal‘, ,Caretto‘ und ,Brown Turkey‘. Temperaturen von minus 15 °C stecken diese Sorten locker weg und kommen daher auch ohne Frostschutz gut durch den Winter.
In klimatisch raueren Regionen werden von Natur aus weniger stark wüchsige Sorten wie ,Dorée‘ (auch unter dem Namen ,Goutte d’Or‘ im Handel), ,Negronne‘ oder ,Black Donov‘ gerne als Kübelpflanzen für Balkon und Terrasse kultiviert. Diese Sorten wachsen kompakter und erreichen selbst nach zehn Jahren nur eine Höhe und Breite von etwa zwei Metern. Noch kübeltauglicher ist die relativ neue Sorte ,Little Miss Figgy‘, die kaum einen Meter

Mit einem sonnigen Standort und etwas Geduld belohnt der Feigenbaum Gartenbesitzer Jahr für Jahr mit einer reichen Ernte.
Süß trifft würzig: Selbst gemachter Feigensenf verleiht Käseplatten, Dressings und Fleischgerichten eine fruchtige Note.

hoch und breit wächst. Sie bringt zwar nur einmal in der Saison rotviolette Früchte hervor, davon aber reichlich.
Alle Feigen im Kübel müssen frostfrei bei 5 bis 10 °C überwintert werden, am besten in einem hellen Treppenhaus. Die Ernte bei Feigenbäumchen, die in Kübeln kultiviert werden, fällt zwar im Gegensatz zu ausgepflanzten Exemplaren eher überschaubar aus, aber zum Naschen reicht es allemal.
Damit das mit den leckeren Früchtchen am Feigenbaum auch klappt, muss beim Kauf auf jeden
Fall auf eine selbstbefruchtende (parthenocarpe) Sorte geachtet werden. Denn bei den Feigen funktioniert die Befruchtung anders als bei den Blümchen und Bienen: Die Blüten der Feigen sitzen versteckt im Inneren der jungen Früchte. Zur Befruchtung der meisten mediterranen Sorten braucht es eine nur dort vorkommende winzige Wespe, die in die junge Feige eindringt und den Pollen von einer zur anderen Pflanze trägt, um sie zu befruchten. Glücklicherweise gibt es jedoch zahlreiche Feigensorten, die für eine Fruchtbildung nicht auf die Wespenbestäubung angewiesen sind. Die meisten hierzulande in Baumschulen angebotenen Arten gehören zu dieser Kategorie. Dennoch lohnt sich ein Blick aufs Etikett: Dort sollte ausdrücklich „selbstbefruchtend“ vermerkt sein.



Ob die Feigen erntereif sind, ist leicht daran zu erkennen, dass die Früchte sich weich anfühlen und leicht nickend nach unten hängen. Gepflückt werden sie vorsichtig, indem sie mitsamt dem kurzen Stiel entweder abgedreht oder mit einer Schere abgeschnitten werden, ohne dass der Stiel dabei abgerissen wird. So „bluten“ die Früchte nicht und halten nach der Ernte einige Tage im Kühlschrank.
Sowohl bei der Ernte als auch beim Umgang mit Feigenbäumen ist übrigens eine gewisse Vorsicht angeraten, denn die derben Blätter der Pflanzen sind mit winzigen Haaren besetzt, die bei einer Berührung Hautreizungen und Blasenbildung auslösen können. Dies gilt insbesondere in Verbindung mit Sonnenlicht und wird als Photodermatitis bezeichnet. Auch der Milchsaft, der bei einer Verletzung der Pflanzen austritt, hat eine allergene Wirkung und ist, wie alle Teile der Pflanze (außer den reifen Früchten) schwach giftig. Die Volksmedizin verwendete früher die Feigenmilch zur Behandlung von Insektenstichen und zur Beseitigung von Warzen. Die heutige Medizin hat da aber
verlässlichere, unbedenklichere und verträglichere Präparate im Angebot.
Vollreife Feigen schmecken nicht nur uns Menschen, sondern auch Vögeln. Wer rechtzeitig erntet, bevor hungrige Vögel sie angepickt haben, kann die Früchte frisch genießen oder zu Konfitüre, Tarte, Senf und vielen anderen Köstlichkeiten verarbeiten. Weil Feigen aber immer schubweise und dann in großen Mengen reifen, ist eine kluge Verwertungsstrategie angeraten. Im Freundeskreis sind sie anfangs noch willkommen. Aber nach der dritten Offerte einer Schale vollreifer Früchte winken auch die besten Freunde und Nachbarn dankend ab. Nicht alle möchten den Feierabend mit dem Einkochen oder anderen Konservierungsmethoden verbringen. Denn leider lassen sich frische Feigen nicht lange lagern. Schon wenige Tage nach der Ernte werden sie schrumpelig oder setzen Schimmel an. Besonders bewährt hat sich deshalb das Trocknen der Feigen in einem Dörrapparat. So lässt sich die Süße des Sommers auf ganz einfache Weise konservieren!

Die Kräuterpädagogin Monika Wurft über den Roten Wiesenklee
Seine roten Blüten zieren jede Wiese und verlocken nicht nur Hummeln und Schmetterlinge zur Ernte. Vielen ist er seit Kindertagen vertraut, und die meisten haben die roten „Kleebollen“ als kleine Nascherei auch schon ausgelutscht.
Der Rote Wiesenklee (Trifolium pratense) blüht unermüdlich von Mai bis in den Oktober hinein. Seine dreiteiligen Blätter und kugeligen roten Blütenköpfchen sind unverkennbar. Und wer dann noch ein vierblättriges Kleeblatt findet, darf sich als Glückspilz fühlen.
Jetzt heißt es zugreifen: Reife Feigen sollten zeitnah geerntet werden, da sie nur kurz haltbar sind.


In den Fokus gerückt sind die Blüten des Roten Wiesenklees aufgrund ihrer Phytoöstrogene. Sie wirken sich bei Wechseljahrsbeschwerden positiv auf Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Erschöpfungszustände aus.
Zum krönenden Augenschmaus werden die roten Blütenköpfchen als Dekoration in Salaten, Suppen oder in einem süßen Kleeblütenaufstrich. Dazu eine Handvoll ausgezupfter Kleeblüten einfach unter weiche, mit Honig gesüßte Butter rühren. Geht schnell und ist so lecker.


Die Hände in den Schoß legen angesichts des Klimawandels? – Fehlanzeige! Ehrenamtliche der NABU-Gruppe
Dreisamtal schützen Lebensräume, fördern bedrohte Arten und haben Spaß dabei. Von Kirchzarten, Oberried, Buchenbach bis hinauf nach St. Peter und St. Märgen reicht ihr Aktionsfeld. Ein Besuch beim Mäh-Einsatz auf einer Streuobstwiese.
Text & Fotos: Heide Bergmann
Die Sonne steht an diesem Morgen hoch am Himmel. Ein Rotmilan zieht seine Kreise, und aus der nahen Feldhecke tönt die Stimme eines Grünfinks. Heute sollen es nur 28 Grad werden. Ein guter Tag, um draußen etwas zu tun. Die Streuobstwiese an der FriedrichHusemann-Klinik muss gemäht werden. Lothar Vogt aus dem Vorstandsteam der NABU-Gruppe hat zu dem Termin eingeladen. Zehn Freiwillige sind gekommen. Mit
dem Balkenmäher schneidet er das Gras, die anderen rechen das Schnittgut zusammen und hieven es mit Heugabeln auf den Anhänger. Bald ist die Arbeit erledigt. Am Schluss sitzen alle beieinander. Jemand hat Kuchen mitgebracht.
Die Streuobstwiese ist nur eines der vielen Biotope, um die sich der NABU kümmert. Rund um die Friedrich-Husemann-Klinik bei Buchenbach gehören mehrere
Teiche, Feuchtwiesen, Hecken, Trockenmauern, Wildbienenhotels und rund 90 Vogel-Nistkästen dazu. Weitere Biotope im Dreisamtal sind Amphibiengewässer im Unteribental, an der Brugga und im Zastlertal sowie ein Teich in Neuhäuser, der der stark gefährdeten Geburtshelferkröte als Lebensraum dient. Außerdem pflegt der NABU Trockenbiotope, Wildblumenwiesen und insgesamt 1,5 Kilometer Feldhecken.
Gemeinsam im Einsatz: Das Mähgut wird abgeräumt, damit die Wiese artenreich bleibt.
Fast 800 Mitglieder zählt der Verein im Dreisamtal, davon etwa 40 Aktive. Der NABU sucht weitere Mitstreiter für die Biotopeinsätze. Heike Schmeding aus dem Vorstandsteam ist immer gerne dabei. „Ich find’s toll, mit Gleichgesinnten etwas für den Naturschutz zu machen und bin gerne draußen. Wir versuchen, Lebensräume zu erhalten und kleine Oasen zu schaffen für Amphibien, Vögel, Insekten. Denn die oft ausgeräumten Agrarlandschaften bieten immer weniger Rückzugsmöglichkeiten. Wenn die Arten aussterben, geraten die Ökosysteme und damit unsere Lebensgrundlage in Gefahr.“
Viel zu tun also. Die NABUAktiven halten Gewässer frei, pflegen Uferzonen, schaffen Rückzugsorte für Amphibien, errichten Insektennisthilfen, mähen Feuchtund Trockenwiesen und pflanzen insektenfreundliche Sträucher sowie Obstbäume alter Sorten. „Biotoparbeit bedeutet nicht, einfach alles wachsen zu lassen“, sagt Lothar Vogt, „sondern auch einzugreifen und das Biotop so zu entwickeln, wie die Ziele sind.“ Das nötige Wissen holt sich die Gruppe bei Expertinnen und Experten und lädt regelmäßig Fachleute ein: „Bei einer Begehung des Geländes lernen wir immer etwas Neues“, sagt Vogt. „Wir setzen das um und schauen, wie sich die Flächen entwickeln. Das finde ich spannend.“

Plötzlich stoppt Vogt den Balkenmäher. An einer Stelle springen massenweise Heuschrecken auf. Um ihren Lebensraum nicht zu stören, mäht er großzügig darum herum. „Streuobstwiesen sind hier in unserer Gegend die Lebensräume mit der größten Artenvielfalt“, weiß Heike Schmeding. Das ist auch angesichts des Klimawandels wichtig. Denn artenreiche Wiesen durchwurzeln den Boden, nehmen Wasser besser auf und speichern es. Und speichern CO2
Der Vormittag nähert sich dem Ende. Der nächste Einsatz auf der Wiese ist im September, wenn Äpfel und Quitten geerntet und zu Saft gepresst werden. Im Winter stehen der Baumschnitt und das Reinigen der Nistkästen an. Ein kleines Stück Kulturlandschaft wird hier naturnah erhalten. Auch wenn sich die großen Probleme der Welt nicht auf einmal lösen lassen, kann jeder Einzelne etwas tun und gemeinsam mit anderen viel bewirken. Das gibt ein gutes Gefühl.

Der Mundartautor aus Schallstadt über Wortungetüme und das schönste Blau
Jo, des stimmt, aber sie drait sich in d falsch Richtung. S hört nit uff mit umstrittene Reformplän bi uns, un nit mit Drohunge un kriegerische Aktione weltwitt. Un nit mit Wescht-Oscht- bzw. Oscht-Wescht-Spannunge. Russland un China welle sich waffetechnisch un militärstrategisch zämmeduen zuenere neije „Gefechtsfeldkommunikationsinfrastruktur“. Do macht eim jo schu ällei des Wortungetüm Angscht. D Chinese könne de Russe ä Drohnetyp anbiete, wo während em Flug noch ä anders Flugziel anpeile kann. Chinese un Russe treffe sich un s goht um Luftverteidigung, also Raketeabwehrsyschteme un Frühwarnradare. Un was mache d USA und was d Europäisch Union? Berate, berate, Lösunge ankündige, wider verwerfe un sich selber über de grüne Klee lobe. Armi Ukraine! Russland un China hen ä 4200 Kilometer langi gemeinsami Grenz. Aber nit numme die isch gmeinsam. Was mache mir eigentlig bi größere Cyberangriffe gege ne Nato-Mitgliedsstaat. Isch sell dennoo ä Nato-Bündnisfall?
NABU DREISAMTAL
Weitere Infos und Veranstaltungen gibt es auf der Website. Wer mitmachen möchte, meldet sich gerne unter kontakt@nabu-dreisamtal.de nabu-dreisamtal.de
Aber losse mr d Weltpolitik. Ich hab di e Woch im Gaarte ä Libell uffeme Eibezwiigli in de Sunn hucke sähne im schönschte Blau vun de Welt und zwei Schmetterling mit prachtgelbe Flügel, wo um si rum Ballett gfloge sin. Un schun hab i des Tohuwabohu vergesse un bin dankbar defür, weiß aber nit, wie lang.



Eine stilvoll renovierte historische Mühle, eine rote Tafel mit 12 Plätzen, ein lauer Sommerabend, ein 5-GängeMenü und Gastgeber, die in der Küche und im Service zu überraschen wissen:

Das „wunderfitz“, das Ariane Berthold und Tobias Füssner in der Glottertäler Schlossmühle betreiben, begeistert die Gäste. Am Ende des Genussabends gehen diese als Freunde. Und viele kommen gerne wieder.
Text: Marianne Ambs
„Wunderfitzige“ Menschen sind neugierig, aufgeschlossen für Neues. Genau wie Ariane Berthold und Tobias Füssner. Deshalb haben die Gastronomen ihr zeitlich beschränktes Pop-up-Restaurant nach dem alemannischen Wort „Wunderfitz“ benannt. Der Koch und die Gastgeberin wollen nicht nur überraschen, sondern den Besuch an der roten Tafel zum ausgefallenen Erlebnis machen, das nachklingt. Ihre Mission: feinste, regionale Küche in einer Umgebung servieren, in der die Menschen am Tisch miteinander ins Gespräch kommen, in der sich ein Austausch über die Bedeutung und den Wert von guten Produkten und feinsten Rezepten entwickelt, in der Kontakte und vielleicht sogar Freundschaften entstehen. Deshalb ist die Zahl der Gäste im „wunderfitz“ beschränkt, deshalb sitzen alle gemeinsam an einer Tafel und das Menü ist für alle gleich, deshalb dauert der Abend bis spät in die Nacht, deshalb können die Gäste dem Koch immer wieder über die Schulter schauen, deshalb ist die offene Küche

nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Treffpunkt für „Wunderfitzige“.
Tobias Füssner und Ariane Berthold sind in Glottertal aufgewachsen, haben hier ihre Berufe erlernt. Tobias hat sich im Wirtshaus „Zur Sonne“ zum Koch ausbilden lassen, Ariane absolvierte den praktischen Teil ihres dualen BWL-Studiums mit Schwerpunkt Tourismus und Hotellerie im Glottertäler Restaurant Zum Kreuz. Dann ging es hinaus in die Welt: Während Ariane als Leiterin der Eventabteilung im Kölner Schokoladenmuseum besondere Momente erschuf, kochte Tobias im Rosi in Zürich bei Markus Stöckle und bei James Baron im La Chavallera in St. Moritz. Neue Impulse für ihre gastronomischen Ideen brachten sie von einer Weltreise mit.
Das Pop-up in der Schlossmühle entstand vergangenes Jahr aus einer spontanen Idee heraus. „Eine klassische Schnapsidee“, sagt Ariane Berthold, allerdings sei kein


Alkohol im Spiel gewesen. Sie und der Hotelbesitzer Hansjörg Gutmann kennen sich aus der Grundschule. Gutmann hat die Schlossmühle seiner Eltern renoviert und in ein modernes Boutiquehotel verwandelt, in dem vieles anders ist als in einer klassischen Hotelunterkunft. Hier sind der Hausherr und die Gäste per Du, die Atmopshäre ist locker und familiär. Genau das Richtige für die gastronomische Vision von Ariane und Tobias.
Für die leidenschaftlichen Gastgeber war das erste Pop-up im vergangenen Jahr ein Erfolg, die Gäste kamen zahlreich und waren begeistert. „Aber es war auch sehr, sehr viel Arbeit“, so Ariane Berthold. Dennoch wagten die beiden Anfang Juli eine Neuauflage. „Zum letzten
POP-UP-RESTAURANT „WUNDERFITZ“ IN DER SCHLOSSMÜHLE
Talstraße 22 79286 Glottertal
Tel.: 0162/3188504
Genussabende finden Mi. bis Sa. statt.
Genusstickets für August, September und Oktober können online gebucht werden. Buchungsstart für September und Oktober ab 10. August.
wunderfitz-popup.de

Mal in dieser Form“, betonen Ariane und Tobias. Die Kraftanstrengung sei zu groß, die Küche in der Schlossmühle zu einfach für die Fine-Dining-Menüs des Kochs.
Der Anspruch ist hoch: Die Heimatküche mit besten Produkten aus Glottertal und der Umgebung bekommt durch die veredelten Kreationen des Kochs das gewisse Extra. Textur, Geschmack und ungewohnte Kombinationen begeistern die Gäste, schaffen Geschmacksexplosionen: klassische Gerichte neu gedacht. Das erfordert handwerkliche Finesse, Kreativität und Fingerspitzengefühl. Der Weichkäse für den Einstieg in den Abend hat Tobias aus Glottertäler Frischmilch selbst hergestellt, stundenlang hat der Koch Rhabarber eingelegt und Sauerkraut getrocknet.
Das sommerliche Menü, das bis Ende August in der Schlossmühle auf den Tisch kommt, besteht aus fünf Gängen, wahlweise in einer vegetarischen Variante, garniert mit einigen Extras. Im September
und Oktober folgt ein herbstliches Menü, für das der Koch schon einige Ideen hat. Weil die Überraschung beim „wunderfitz“ dazugehört, wird auch das Menü nicht im Voraus verraten. Umso erstaunlicher das Erlebnis an der Tafel: Ariane Berthold kümmert sich erfrischend zugewandt um die Gäste. Wischt mit dem Tischbesen und dem Schäufelchen ihrer Oma die Brotkrümel auf, schenkt unentwegt Wasser nach – und kredenzt die Weinbegleitung zu den Gängen mit Sachkenntnis und persönlicher Note. Die Gastgeberin schenkt Entdeckungen ins Glas: Ein Riesling aus Denzlingen, ein „Gemischter Satz“ vom Kaiserstuhl, ein Cabernet Franc aus dem Markgräflerland. Wer auf Wein verzichten will, der wird mit einer Begleitung belohnt, die einer neuen Generation von Getränken angehört. Sparkling Tea mit fruchtiger Note, Mixgetränke aus sorgfältig ausgewählten Botanicals – vieles ist erst ungewohnt und doch perfekt gewählt zur Kreation auf dem Teller.
Zum dritten Gang geht es hinaus in die Dämmerung: Hinter der Schlossmühle, wo die Glotter vorbeiplätschert, grillt Tobias den Wels vom Bodensee. „Der war gar nicht so einfach zu bekommen“, erzählt er und dass das Zerlegen des mehr

als ein Meter langen Süßwasserfisches eine Herausforderung gewesen sei. Das Hauptgericht zum Sattessen ist ein badischer Klassiker mit ganz neuen Komponenten. Das Dessert – unser Rezept des Monats – überrascht mit einer Fenchelnote. Nach dem Menü noch ein Besuch beim Kochkünstler in der Küche: Tobias bereitet ein kleines „Betthupferl“ für den Gaumen vor. Beim Digestif in der Bar bedanken sich Tobias und Ariane bei den Gästen für den schönen gemeinsamen Abend. Man merkt ihnen die Müdigkeit nach vielen Stunden pausenloser Arbeit an. Ihre Freude über den gelungenen Abend ist aber echt.
Und wie geht es weiter? „Wir haben jetzt eine dauerhafte Wohnung in Glottertal“, so die wunderfitz-Gastgeber. Eigentlich sei noch alles offen, aber der Wunsch sei schon da nach einem dauerhaften Standort mit einer professionellen Küche, in der Tobias und Ariane ihre Gastgeber-Leidenschaft mit neuen Ideen weiterentwickeln können. „Wir haben viele Kontakte in der Region geknüpft, bekommen immer wieder Anfragen, auch von Sterneköchen“, so Ariane und Tobias. Vielleicht ist das „wunderfitz“ irgendwo in der Region bald das ganze Jahr geöffnet? Allen, die exzellente Küche und ein warmherziges Ambiente lieben, ist es zu wünschen.
w underfitz“in Glottertal

Fenchelsorbet mit eingelegtem Fenchel, Vanillesahne und Crumble
Zutaten für ca. 6 Portionen
Für das Fenchelsorbet
300 g Fenchel
350 g Wasser
100 g Limettensaft
100 g Zucker
50 g Glukose
Für den eingelegten Fenchel
150 g Wasser
150 g Zucker
2 Vanilleschoten
½ Fenchel
Für die Vanillesahne
500 g Sahne
2 Vanilleschoten
40 g Zucker
1 EL Mascarpone

Für das Crumble
50 g weiße Schokolade, gehackt
1 EL Fenchelsaat
50 g Zucker
1 Prise Fleur de Sel
Zum Anrichten
2 Pfirsiche, Fenchelgrün
Für das Sorbet Wasser, Limettensaft, Zucker und Glukose aufkochen und vollständig abkühlen lassen. Das Fenchelgrün beiseitelegen. Den kalten Sud mit dem Fenchel etwa 5 Minuten fein mixen, durch ein Sieb passieren und in der Eismaschine gefrieren.
Für den eingelegten Fenchel Wasser, Zucker und das Mark sowie die Schoten der Vanille aufkochen. Den Fenchel fein hobeln und mit dem heißen Sud übergießen. Abkühlen lassen.
Für die Vanillesahne Sahne, Zucker und Vanille aufkochen und am besten über Nacht kalt stellen. Anschließend mit der Mascarpone cremig aufschlagen.
Für den Crumble die weiße Schokolade bei 180 °C Umluft 5–10 Minuten goldbraun karamellisieren und auskühlen lassen. Zucker zu hellem Karamell schmelzen, Fenchelsaat einrühren, auf Backpapier ausgießen und noch warm mit Fleur de Sel bestreuen. Nach dem Erkalten grob zerbrechen und mit der karamellisierten Schokolade vermischen.
Zum Anrichten einen Pfirsich würfeln und den anderen in feine Scheiben schneiden. Die Würfel mittig auf die Teller geben, je eine Kugel Fenchelsorbet daraufsetzen und mit Vanillesahne bedecken. Mit eingelegtem Fenchel, Pfirsichscheiben und Fenchelgrün garnieren. Den Crumble verteilen und servieren.


Tapas 3 – DasKoch b u c h
Schwarzwälder Tapas? Wer hat‘s erfunden?
Verena Scheidel und Manuel Wassmer haben mit ihrer Heimatküche im Mini-Format vor zehn Jahren einen echten Kult ausgelöst. Auch Band 3 ihrer Kochbuchreihe serviert originelle
Fotos: Cook & Shoot S c h
Heimathäppchen, die Augen, Gaumen und Partygäste gleichermaßen begeistern.
Rezepte: Verena Scheidel und Manuel Wassmer
Für ca. 10 Portionen
Für das Fleisch
1 kg Kalbsnuss, 1 Karotte
1 kleine Zwiebel
¼ Stange Lauch, 50 g Sellerie
1 Lorbeerblatt, 1 TL Pfefferkörner
1 TL Wacholderbeeren, Wasser
Für die Soße
125 g Räucherforellenfilets (küchenfertig)
100 g Kassler (Schweinelachs, gepökelt und geräuchert)
1–2 Gewürzgurken
5–6 Sardellenfilets, 1 TL Senf
1 TL Kapern, 3 EL Zitronensaft
150 g Mayonnaise
50 ml erkalteter Kochfond Salz, Pfeffer
Für die Garnitur
4–5 Kapern, 1–2 Gewürzgurken
Die Kalbsnuss in einen Topf legen und knapp mit kaltem Wasser bedecken. Karotte, Zwiebel, Lauch und Sellerie grob zerkleinern und zusammen mit Lorbeerblatt, Pfefferkörnern und Wacholderbeeren zum Fleisch geben.
Das Fleisch bei geschlossenem Deckel etwa 2 Stunden auf niedriger Hitze garen. Anschließend herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.
Den Kochfond durch ein Sieb gießen, kräftig einkochen und anschließend vollständig abkühlen lassen.
Für die Soße Räucherforellenfilets, Kassler, Gewürzgurken und Sardellen grob zerkleinern und in einem Mixer pürieren. Senf, Kapern, Zitronensaft, Mayonnaise und 50 ml des erkalteten Kochfonds hinzufügen und zu einer feinen, cremigen Soße mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und bis zum Servieren kalt stellen.
Die Kalbsnuss in möglichst dünne Scheiben schneiden und auf einer Servierplatte anrichten. Mit der Soße überziehen oder separat dazu servieren.
Für die Garnitur die Kapern gut abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen. In etwas Pflanzenöl kurz frittieren und anschließend auf Küchenpapier entfetten.
Die Gewürzgurken sehr fein würfeln und zusammen mit den frittierten Kapern über dem Vitello verteilen. Anschließend servieren.
Für 60-70 Stück / 10–15 Portionen
Für den Nudelteig
300 g Mehl, 75 g Hartweizengrieß
3 Eigelb, 2 Eier
1 TL Salz, etwas Wasser (bei Bedarf)
Für die Füllung
400 g Forellenfilets (küchenfertig, entgrätet)
150 g TK-Spinat oder 250 g frischer Spinat, 2 Eiweiß
1 TL Salz, 200 ml Sahne (kalt)
1 Bund Dill, 100 g Räucherforelle
Für die Ofentomaten
Für die Sauce béarnaise
1–2 Schalotten, 1 TL Pfefferkörner
2 TL Estragon, gestrichen
2 EL Weißweinessig, 3 EL Weißwein
250 g Butter, 3 Eigelb, Zitronensaft Salz, Pfeffer
Außerdem
Butter zum Anbraten
Dill oder Dillblüten zum Garnieren
Aus den Zutaten einen festen Nudelteig herstellen und kalt ruhen lassen.
Für die Füllung die Forellenfilets kurz anfrieren. Spinat blanchieren, abschrecken und gut ausdrücken. Die Fo-
und Weißwein einkochen, den Sud passieren und mit Eigelb über dem Wasserbad aufschlagen. Die geklärte Butter einarbeiten und die Sauce mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Maultaschen in Butter goldgelb anbraten und mit der Sauce béarnaise sowie den Ofentomaten servieren.
Diese & weitere

Schwarzwälder Tapas 3 –Das Kochbuch von Verena Scheidel & Manuel Wassmer Verlag: cook & shoot GbR, 2025
248 Seiten, gebunden Preis: 29,80 Euro





Für ca. 15–20 Stück
Für den Brandteig
50 g Butter, 250 ml Wasser
½ TL Salz, 150 g Mehl
4 Eier (Größe M)
Für die Glasur
100 ml Einlegesud von der Roten Bete
10 g Speisestärke
25 ml Sahne
Für die Füllung
300 g Rote Bete (aus dem Glas, abgetropft, fein gewürfelt)
300 g Räucherlachs
400 g Frischkäse, 1 EL gehackter Dill
Salz, Pfeffer
Butter, Wasser und Salz aufkochen, das Mehl einrühren und abbrennen, bis sich der Teig vom Topfboden löst. Etwas abkühlen lassen und die Eier nacheinander einarbeiten. Den Brandteig in einen Spritzbeutel füllen, längliche Stücke aufspritzen, mit Wasser besprühen und goldbraun backen. Anschließend auskühlen lassen und waagerecht aufschneiden.
Für die Glasur Rote-Bete-Sud mit Stärke aufkochen, Sahne einrühren und die Oberteile der Liebesknochen damit bestreichen.
Für die Füllung Rote Bete fein würfeln. Räucherlachs und Frischkäse fein pürieren, Dill und die Rote Bete unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Liebesknochen mit der Creme füllen und servieren.

Manzo Tonnato
Für 4 Personen
500 g Roastbeef, Salz, Pfeffer, Öl
Für die Tonnato-Soße
150 g Thunfisch, abgetropft aus der Dose, 10 g Sardellen, 3 Eigelb
20 g Kapern, 20 Basilikumblätter
50 ml Kalbs- oder Gemüsefond 50 ml Sonnenblumenöl
20 ml Sahne
Salz, Pfeffer, weißer Balsamico
Für das Kräuteröl
300 ml Rapsöl, 100 g Petersilie
Rapsöl und Petersilie im Thermomix 15 Minuten bei 65 Grad mixen. Anschließend passieren und sofort auf Eis herunterkühlen.
Das Roastbeef mit Salz und Pfeffer würzen und rundum scharf anbraten. Bei 80 Grad im Backofen auf eine Kerntemperatur von 56 Grad garen. Danach gut auskühlen lassen, idealerweise über Nacht. Vor dem Anrichten in dünne Scheiben schneiden und auf Tellern auslegen.
Für die Tonnato-Sauce alle Zutaten gut und fein mixen, mit Salz, Pfeffer und etwas weißem Balsamico abschmecken.
Die Soße über das Roastbeef geben. Mit Kräuteröl beträufeln und mit Kresse sowie fein geschnittenen Radieschen garnieren.


Weine und Sekte mit wenig oder gar keinem Alkohol liegen im Trend: Deshalb haben fast alle Weingüter und Winzergenossenschaften in Baden heute passende Erzeugnisse im Programm. Alkoholfreie Produkte sind vor allem bei jungen Menschen beliebt, doch auch ältere Genießer greifen immer öfter zu Alternativen ohne Promille.

Text: Marianne Ambs
Die Zahlen des Deutschen Weininstituts (DWI) belegen diese Entwicklung: Im vergangenen Jahr haben 44 Prozent mehr Haushalte alkoholfreie Weine im Handel eingekauft als 2024. Bei Absatz und Umsatz legten die Weine ohne Alkohol im gleichen Zeitraum deutlich um jeweils 25 Prozent zu.
Foto: © iStock.com/marqs
Laut DWI machen Weine ohne oder mit unter 0,5 Volumenprozent Alkohol in Deutschland aktuell etwa zwei Prozent des Umsatzes aus, bei Sekt sind es fast acht Prozent. Das Weininstitut führt diese Entwicklung auf das größere Angebot und auf die
immer besser werdenden Weinqualitäten in diesem Segment zurück.
Es gibt viel Gründe, sich für Weine und Sekte ohne Alkohol zu entscheiden. Gerade bei den hohen Temperaturen im Sommer steigt Alkohol oft allzu schnell zu Kopf. Zudem wird nach dem Genuss von traditionellen Weinen das Autofahren zum Problem. Und die „Alkoholfreien“ haben nicht nur weniger Promille,
sondern auch weniger Kalorien. Deshalb setzen Weinfreunde auch wegen der Gesundheit auf die Alternativen ohne Alkohol.
Wer auf der Suche nach einem guten alkoholfreien Wein oder Sekt ist, hat die Qual der Wahl. Die Weinerzeuger lernen dazu: Viele alkoholfreie bzw. entalkoholisierte Produkte müssen bei Aroma und Tiefe den Vergleich mit den herkömmlichen Weinen nicht mehr fürchten. Bei unserer Auswahl an Weinen und Sekten ohne Promille findet sicher jeder das Richtige. Viel Vergnügen beim Probieren!

K Kaiserstühler Winzer Ihringen eG ZZERO entalkoholisiert
Preis: 6,25 €
Kellermeister: Sylvian Höfflin
Im Glas blasses Gelb mit erfrischenden Grünreflexen. Das Bukett zeigt intensive Aromen von Blutorange, Zitrone und leicht würzigem Ingwer. Am Gaumen finessenreiche Aromen durch den verspielten Mousseux. Gekühlt ein idealer Aperitif für den Sommer.
0,1 % Vol. 8 – 10 °C

K Piwi Kollektiv
NOU alkoholfrei Bio – Sparkling Tea
Preis: 11,00 €
Kellermeister: Martin Schmidt
Spannender Gerbstoff durch Kiefernnadeln, die aus dem eigenen Wald geholt und aufgebrüht werden. Dezente Säure durch ausgemachten Balsamico, angenehme Frische durch Zitrone und Ingwer –endlich eine alkoholfreie Variante, von der man mehr als nur ein Glas will. Für berauschende Feste ohne Rausch.
0 % Vol. 4 –7 °C




M Weingut Rieger
Blanc de Blanc Sparkling ZERO
Muskateller, Müller-Thurgau, Riesling
Preis: 13,00 €
Kellermeister: Markus Brauchle
Der Blanc de Blanc zeichnet sich durch seine feine Perlage aus, mit Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel und blumigen Noten. Er ist klar, frisch und animierend –kompromisslos im Geschmack, bewusst im Genuss.
0 % Vol. 6 – 8 °C
K Friedrich Kiefer KG
Blanc de Blanc alkoholfrei
Preis: 9,90 €
Kellermeister: Philipp Rinklin
Herrlich fruchtiger Duft, erinnert an weiße Blüten, grünen Apfel und Mirabelle. Am Gaumen erfrischende Pink Grapefruit. Einfach fröhlich und lecker. Endlich mal ein alkoholfreier Wein, der animiert und Lust macht auf mehr!
< 0,5 % Vol. 5,8 g/l 30,0 g/l 8 – 10 °C
K Bischoffinger Winzer eG
Blanc Zero 0,0 %
Weißer Burgunder
Preis: 8,95 €
Kellermeister: Norbert Kuhn
Entalkoholisierter Schaumwein mit zugesetzter Kohlensäure. Prickelnder Genuss ganz ohne Alkohol: Blanc Zero begeistert mit fruchtiger Frische und feiner Perlage – perfekt als Aperitif für jeden Anlass.

M Weingut Julius Zotz
Blanc de Blancs Zero alkoholfrei
Cuvée
Preis: 11,50 €
Kellermeister: Dennis Meindl
Der Blanc de Blancs Zero besticht durch Aromen von Zitrusfrüchten, Pfirsich und etwas Muskat, gepaart mit einer schönen frischen Säure und zarter Perlage. Die schonende Entalkoholisierung führt zu einer harmonischen Aromatik. Ideal als Aperitif und zum kalten Buffet.

M Winzerkeller Auggener Schäf Cuvée Blanc alkoholfrei
Weißer Burgunder und Gewürztraminer
Preis: 7,30 €
Kellermeister: Andreas Philipp Frisch und lebendig. Aromatisch prickelnder Trinkgenuss, der spielerisch ohne Alkohol auskommt. Verführerische Noten von knackigen heimischen Weißweintrauben.

K Kaiserstühler Winzer Ihringen eG Blanc de Blanc entalkoholisiert
Preis: 6,80 €
Kellermeister: Sylvian Höfflin
Ein mittleres Gelb mit grünlichen Reflexen. Im Bukett sind die Aromen in einer guten Intensität erkennbar: heftiges Karamell, reifer Apfel, ein Hauch von Cassis. Am Gaumen belebende feine Kohlensäure. Diese trägt markante Zitronenzeste.
0,1 % Vol. 7,8 g/l 37,7 g/l 8 – 10 °C
K Bischoffinger Winzer eG
Secco Rosé Zero 0,0 % - NEU!
Spätburgunder Rosé
Preis: 8,95 €
Kellermeister: Norbert Kuhn
Der neue alkoholfreie ROSÉ ZERO überzeugt mit fruchtigprickelnder Frische von roten Beeren und einem vollmundigen Geschmackserlebnis – ganz ohne Alkohol. Für besondere Genussmomente oder festliche Anlässe – prickelnd, leicht und modern.

M Weingut Rieger
APERITIVO BOTANICO ZERO Rosé.Bitter.Spritz
Pinot Noir, Regent
Preis: 16,00 €
Kellermeister: Markus Brauchle
Aperitivo Botanico – unser alkoholfreier Bitter-Aperitif für alle, die den unbeschwerten Genuss suchen! Auf Basis von Bio-Roséwein vereinen sich ausgewählte Kräuter und frischer Verjus zu einem feinherben, komplexen Sparkling-Aperitif.
0 % Vol. 6 – 10 °C


O WG Rammersweier eG entalkoholisierter Muscaris-Schaumwein mit zugesetzer Kohlensäure
Muscaris
Preis: 8,20 €
Kellermeister: Siefgried Kiefer
Dieser fruchtige Schaumwein mit einer feinen Restsüße duftet intensiv nach Citrus, Melisse und Muskat und ist alkoholfrei. Passt als Aperitif, zum Grillen, zu Vorspeisen und leichten Gerichten.
< 0,5 % Vol. 8 – 10 °C
M Weingut Julius Zotz Sauvignon Blanc Zero alkoholfrei
Preis: 11,50 €
Kellermeister: Dennis Meindl
Hochwertiger Sauvignon Blanc mit duftigen Noten von Zitrusfrüchten und Stachelbeeren. Die schonende Entalkoholisierung führt zu rebsortentypischer Aromatik und Frische. Kalt serviert passt er hervorragend zu leichter Frühlings- und Sommerküche.
< 0,5 % Vol. 6,1 g/l 38 g/l 7 °C
WEITERE TERMINE BIS 22.8. Thuner Seebühne Musical
GREASE 5. AUGUST 2026

Ausstellungen
GALERIE MEIER
Sommer im Schwarzwald Gemälde von verschiedenen Schwarzwaldmalern Freiburg, bis 19.9. www.galerie-meier-freiburg.de
KUNSTHALLE BASEL
Dial-A-Poem
Hörer abnehmen & einem Gedicht lauschen Basel, bis 30.08. www.kunsthallebasel.ch
STIFTUNG FÜR
KONKRETE KUNST
Geometrie & Formen in der Stadt
Stefan Wiegandt & Roland Phleps Freiburg, bis 30.8. www.stiftung-konkrete-kunst.de
EWS-STORE
Klimaflucht
Warum Menschen vor dem Klima fliehen
Bismarckallee 10, Freiburg, bis 21.8. www.ews-schoenau.de
STADTMUSEUM LAHR
500 Jahre Schützen
Geschichte des Schützenwesens Lahr, bis 20.9. www.stadtmuseum.lahr.de
MUSEUM TINGUELY
Labouring Bodies
Beziehungen zwischen Körper & Technologie aus feministischer Perspektive Basel, bis 8.11. www.tinguely.ch
MUSEUM FÜR NEUE KUNST
Spielfeld. Sport & Kunst Sport als Massenphänomen Freiburg, bis 11.10. www.museen.freiburg.de
KERAMIKMUSEUM STAUFEN
Jugendstil international Keramische Kunst ohne Grenzen Staufen, bis 28.11.27 www.landesmuseum.de
MUSEUM NATUR UND MENSCH
Voll unfair! Künstlerische Positionen von Marcello Martinez-Vega & Dewi Candraningrum Freiburg, bis 3.1.27 www.museen.freiburg.de
HAUS DER GRAPHISCHEN SAMMLUNG
Marcel van Eeden. 6. August 1870
Auseinandersetzung mit Nationalismus, Kolonialismus & Rassismus Freiburg, bis 18.10. www.museen.freiburg.de
KUNSTHALLE MESSMER
Hermann Hesse
Bereit zum Aufbruch Riegel, bis 11.10. www.kunsthallemessmer.de
MUSEUM ART.PLUS
Una Passeggiata Italiana Künstlerischer Spaziergang durch Italien
Donaueschingen, bis 7.3.27
www.museum-art-plus.com
SPIELZEUG WELTEN MUSEUM
Teddy
Von Legende bis Lifestyle Basel, bis 31.1.27 spielzeug-welten-museum-basel.ch
KULTURAGGREGAT
20 Jahre Wholetrain
Graffiti-Künstler Won Abc, Neon & Cemnoz Freiburg, bis 19.9. www.kultur-aggregat.de
AUGUSTINERMUSEUM
Zukunfts(t)räume Museum im Wandel Freiburg, bis 21.2.27 www.museen.freiburg.de
VITRA SCHAUDEPOT
Verner Panton Form, Farbe, Raum Weil am Rhein, bis 9.5.27 www.design-museum.de
DOKUMENTATIONSZENTRUM NS
Ende der Zeitzeugenschaft?
Vom Erzählen zum Bewahren. Wie Erinnerung weiterlebt Freiburg, bis 13.9. www.museen.freiburg.de
FORUM WÜRTH
Einschnitt | Ausdruck
Hap Grieshaber Arlesheim, bis 2.5.27 www.kunst.wuerth-ag.ch
FINANZZENTRUM FREIBURG
Kaleidoskop
Austauschprojekt zwischen Freiburg & Italien Freiburg, 6.8. bis 11.9. www.sparkasse-freiburg.de
HANS-THOMA-KUNSTMUSEUM
Bergwelten
Wo die Erde den Himmel berührt Bernau, 9.8. bis 4.10. www.museen.bernauschwarzwald.de
MUSEUM FRIEDER BURDA
Entfaltung der Farbe
Werke von Simon Hantaï Baden-Baden, 15.8. bis 10.1.27 www.museum-frieder-burda.de
DIENSTAG, 11.8.2026
Kultur im Sommer(er)
Blühender Kleinkunstabend
Gärtnerei Sommerer, Arlesheim, 19 Uhr www.theater-teufelhof.ch
DONNERSTAG, 13.8.2026
Comedy auf dem Dach Mit Mateo Gutenrath & Leila Ladari DasViertel, Basel, 18.30 Uhr www.dasviertel.ch
SONNTAG, 16.8.2026
Comedy Flex Newcomer Show Kaiserstuhl Location, Ihringen, 18 Uhr www.comedyflex.de
Bis 21. August, Mo., 10–14 Uhr, Di.–Fr., 10–17 Uhr EWS-Store, Bismarckallee 10, Freiburg www.ews-schoenau.de

WARUM MENSCHEN VOR DEM KLIMA FLIEHEN
Musical
SAMSTAG, 1.8.2026
Grease Rock’n’Roll, Rebellion & Romantik Thunerseespiele, Thun, 10.30 Uhr, auch am 5.–8., 12.–15. & 19.–22.8., jew. um 19.30 Uhr www.thunerseespiele.ch
SAMSTAG, 8.8.2026
In 80 Tagen um die Welt Regionentheater lädt zu einer abenteuerlichen Reise ein Kurhaus Hinterzarten, 20.30 Uhr www.gemeinde-hinterzarten.de
FREITAG, 21.8.2026
Broadway Dreams Show Luftakrobatik, Schauspiel, Gesang & Tanz, mit Broadway Celebrities Europapark, Rust, 19.30 Uhr www.europapark.de
„Überschwemmungen sind bei uns zur Normalität geworden. Jedoch fallen sie mittlerweile immer stärker aus“, sagt ein Fischer aus Vietnam über den Klimawandel. Eine Bäuerin aus Bangladesh klagt: „Das Meer steigt. Tagtäglich. Unumkehrbar.“ Der Fischer und die Bäuerin sowie fünf weitere Menschen erzählen ihre Geschichten über den Wandel des Klimas und die Folgen auf ihr Leben in der Ausstellung der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) im EWS-Store in Freiburg. Die sieben Geschichten stehen exemplarisch für Menschen aus allen Weltregionen, deren Lebensgrundlagen durch die globale Erderwärmung bedroht sind. „Klimaflucht“ macht so sichtbar, wie Klimawandel, klimabedingte Migration und internationale Klimapolitik immer stärker zusammenhängen.
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Oper/Operette
SAMSTAG, 22.8.2026
Aufstieg & Fall der Stadt Mahagonny Willkommen in Mahagonny Theater Basel, 20 Uhr, auch am 27. & 30.8. www.theater-basel.ch
SONNTAG, 23.8.2026
Giacomo Puccini: La Bohème
Oper im Konzert Festspielhaus, Baden-Baden, 17 Uhr www.festspielhaus.de

Dies war eine Leseprobe der August-Ausgabe 2026.
Das komplette Heft ist ab dem 31. Juli im Handel. R EGIO