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Lust auf Regio

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GENIESSEN, BEWUNDERN, STAUNEN

#02 | Februar 2022 | 4,90 € | 7,25 CHF

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SCHIESSEN IM SCHNEE Weiße Winterwanderung mit Biathlonfeeling am Notschrei

FLAIR DER FASNET Zwischen Larven & Laternen in der Basler Fasnachtsstuube

Magazin fürs Dreiländereck


Lust auf REGIO | 02.2022

INHALT

Nr02

04 Erkunden & Erleben Spaziergang oder Wanderung? Doppeltes Schneevergnügen beim Klosterdorf St. Peter 10 - 12 Gegen den Puls: Winterwanderung mit Biathlontraining 13 - 14

Lust auf …

Museen im Dreiländereck

06 - 07

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Von Glasvögten, Schürern und Köhlern: das Wald- & Glaszentrum Gersbach 16 - 17 Neue Ausstellungen I: von Pferdestärken bis Narrentreiben 18 - 19

Impressionen Heimische Tiere im Winter 08 - 09

Inhaltsverzeichnis

Anzeigen

Ersatz für sterbende Eschen: Flatterulmen im Südschwarzwald 24 - 25 Trampen 2.0: Mitfahrbänke liegen voll im Trend 26 - 27 Kolumnen

Titelthema

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Land & Leute

Die unbekannten Depotschätze des Dreiländermuseums Lörrach 20 Neue Ausstellungen II: von Korallen, Koffern und Kupferstichen 21 - 23

25, 27, 43

Kunst & Kultur Buch-Tipps aus der REGIO: vom Krimi bis zu Glücksorten 28 - 29

Gesund & Fit Bäder, Thermen & Wellness: Orte zum Entspannen 30 - 35


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Schlemmen & Sürpfeln

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Närrisches Treiben in der Fasnachtsstuube Basel 36 - 39 Von den Lofoten in die REGIO: Feine Rezepte mit Skrei 40 - 43 Merkles Küchenliebling: Krauteintopf mit Blutwurst-Brot 43

40

Kalender Theater, Kabarett & Konzerte: Termine in der REGIO 44 - 49

Horche se mol! Michael Wehner von der Landeszentrale für politische Bildung 50

36

Inhaltsverzeichnis

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MPRESSIONEN Heimische WildTiere

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Der Schwarzwald ist mit seinen vielen naturnahen Lebensräumen Heimat für viele in Mitteleuropa seltene und bedrohte Tierarten. Eine besondere Art ist der Auerhahn, aber auch das Eichhörnchen wird immer mehr aus dem Wald verdrängt. Einige nahezu ausgestorbene Arten kehrten in den letzten Jahren in den Schwarzwald zurück, so beispielsweise der Luchs und der Uhu. Die Zukunft des Eichhörnchens ist hingegen ungewiss. mos


‹‹ Der Uhu Die größte Eule Deutschlands ist wieder auf dem Vormarsch, auch im Schwarzwald. Der Uhu ist ein Beispiel für erfolgreiche Artenschutzmaßnahmen: Seit Mitte der 1980er-Jahre nehmen die Bestände wieder zu.

›› Der Luchs Der einst ausgerottete Luchs kehrt zurück. Er führt ein sehr zurückgezogenes Leben. Luchs „Toni“ wurde 2021 im Nordschwarzwald gesichtet.

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Eichhörnchen leben eigentlich im Wald. Inzwischen treiben sie sich auch auf Friedhöfen, in Gärten und Wohnsiedlungen herum. Der Klimawandel und die Ausbreitung von Grauhörnchen könnte die Zahl der Tiere schrumpfen lassen.

‹‹ Balzender Auerhahn: Immer seltener in den lichten Bergwäldern des Hochschwarzwaldes anzutreffen: das scheue Auerhuhn. Fotos: (v.o.n.u., v.l.n.r.) © iStock.com/Michael Morse, JMrocek, Dgwildlife, mthaler


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DOPPELTER SCHNEESPASS

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Ein kleiner Winterspaziergang auf geräumten Wegen? Eine abwechslungsreiche Panoramawanderung, bei der der Schnee unter den Füßen knirscht? In St. Peter ist beides möglich: Winterwunder in zwei Varianten. Text & Fotos: Tanja Senn


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Das volle Schneepanorama (ganz li.) gibt‘s bei der Wanderung nach St. Märgen. Kleinode wie dieses Schwarzwaldhaus (li.) finden sich auf dem Spaziergang rund um St. Peter.

Doch dann die ersten Hoffnungsträger, während sich die Landstraße den Hügel hinaufwindet: zunächst in Form von kleinen, schmutziggrauen Flecken, doch schon bald als dünne, in der Sonne glitzernde Fläche. Beim Abbiegen nach St. Peter wird klar: Die Schneegrenze ist gerade so geknackt. Zwar ist das Weiß auf den charakteristischen Zwillingstürmen des Klosters schon dahingeschmolzen, auf den darunter liegenden Dächern hält sich aber noch hartnäckig eine Pulverschicht. Auch beim Aussteigen auf dem Parkplatz „Rossweiher“ direkt hinter dem barocken Gotteshaus knirscht das Eis unter den Stiefeln. Wer zu einem einstündigen Spaziergang rund um St. Peter aufbrechen möchte, wird dieses Geräusch kaum

noch hören. Die breiten Wege auf dieser Tour sind komplett geräumt, so dass man ohne Rutschen und Schlittern den Anblick des Schnees genießen kann. Perfekt für eine Tour mit Kind und Kegel – auch, weil hier kaum Höhenmeter zurückzulegen sind. Wem das zu viel der „Asphaltdapperei“ ist, der biegt unterwegs aufs Schneefeld ab und verlässt die geräumten Straßen zugunsten von kleinen, verschneiten Pfaden, die mit grandiosen Aussichten und Abschnitten durch den weißen Winterwald bis nach St. Märgen, ins zweite Klosterdorf, führen. Zurück geht es dann ganz gemütlich mit dem Bus, der wieder den Parkplatz „Rossweiher“ ansteuert. Der erste Abschnitt der Tour ist jedoch für Wanderer und Spaziergänger gleich. Den Wanderschildern Richtung „Hohackerweg“ folgend, wendet man sich vom Dorfkern ab und folgt der Zähringer Straße bis zum Schweighof. Ein kleines, schiefes Hexenhaus vor dem Bauernhof macht neugierig. In dem winzigen Stübchen brodelt allerdings kein Kessel, stattdessen gibt es hausgemachte

Nudeln und frische Bio-Eier zu kaufen, deren Erzeuger auf der Wiese daneben zufrieden picken und scharren. Direkt hinter dem Hof lässt man die Straße hinter sich und biegt nach rechts in den Hohackerweg ab. Über verzuckerte Felder und Weiden, auf denen Pferde versuchen, durch die Schneedecke ans Gras zu kommen, geht es flotten Schrittes weiter. Eine Querung der Landesstraße und schon steigt der Weg sacht an Richtung „Schmittenbach“.

Welches Wegerl hätten’s denn gern? An diesem Wegpunkt angekommen, wird die Entscheidung fällig: Dürfen es heute die noch rund sechs Kilometer nach St. Märgen sein oder soll der Spaziergang auf einer weiten Runde um St. Peter schon langsam wieder ausklingen? Eine schöne Aussicht ist bei beiden Varianten garantiert: Die wenigen Höhenmeter haben schon ausgereicht, um die Sicht auf die Dächer

Erkunden & Erleben

Grün, braun, ocker – das Farbenspiel der Natur im Dreisamtal ist groß, doch eines fehlt: das heißersehnte Weiß. Die Schilder am Straßenrand geben an, dass es nur noch zehn Kilometer bis St. Peter sind und noch findet sich nicht der kleinste Hinweis auf Schnee. Sollte der anvisierte Schneespaziergang an diesem klaren, frostigen Vormittag tatsächlich ins Wasser fallen?

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Historische Gepäckstücke, niemals realisierte Architekturpläne oder gigantische Blumen: Die Schätze, die sich in den Museen der REGIO entdecken lassen, könnten unterschiedlicher nicht sein. Im Februar locken viele von ihnen mit spannenden Sonderausstellungen – während manche gerade erst beginnen, muss man sich bei anderen spurten, wenn man sie nicht verpassen will. Texte: Erika Weisser, Tanja Senn, Liliane Herzberg & Pascal Lienhard

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Foto: © Vitra Design Museum, Foto: Christoph Sagel © VG Bild-Kunst, Bonn 2021

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DIE SCHÄTZE DER REGION

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DEM WALDGLAS AUF DER SPUR Gläser aus verschiedenen Jahrhunderten, kostbare Originalfunde, der Nachbau eines Glasofens: Das Schwarzwälder Wald- & Glaszentrum Gersbach gibt spannende Einblicke in die jahrhundertealte Tradition der Wanderglashütten im Südschwarzwald. Text: Heidi Knoblich

Titelthema

Mit seiner großen Sammlung führt das in seiner Art landesweit einmalige Museum in Gersbach auf die Spuren der Köhler, Harzer und historischen Waldglas-Hütten, ein fast vergessenes Waldgewerbe. Seit dem 14. Jahrhundert prägten neben der Landwirtschaft und dem Bergbau vor allem die Glashütten den Kulturraum um das Bergdorf Gersbach bei Schopfheim. Flurnamen wie „Glasermatt“, „Glasberg“ und „Glaserkopf“ zeugen heute noch davon. „Im gesamten Schwarzwald wurden bislang um die zweihundert Glashütten historisch nachgewiesen, davon acht allein bei Gersbach“, erzählt Horst Sutter, Mitglied des Fördervereins „Gerisbac“ und Museumsführer. „Weitere fünfzig belegte Glashütten im benachbarten Raum des Wiesentals und den angrenzenden Gebieten zeigen die herausragende Stellung unserer Region bei der Waldglasproduktion im Südschwarzwald auf.“

Das Waldglas ist ein Pottascheglas. Es wurde vom 12. bis zum 17. Jahrhundert in den Waldglas-Hütten der deutschen Mittelgebirge hergestellt. Seine typische grünliche Farbe kam durch das im Quarzsand enthaltene Eisenoxid zustande. Als man in Venedig herausfand, dass die ungewollte Grünfärbung mit der „Glasmacherseife“ (Manganverbindungen) verhindert werden konnte, begann auch im Schwarzwald der Siegeszug des „gewaschenen“ Glases. Schon im Jahr 1516 unterschied man auch hier das „luter glas“ (geläutertes, reines, farbloses Glas) vom „geferbt glas“. Gersbach bot ideale Bedingungen für Glashütten: Große Buchenwaldbestände – das begehrte Grundmaterial zur Herstellung von Pottasche und Holzkohle – sowie Quarz und Kalk und weitere Rohstoffe. Zahlungskräftige Absatzmärkte für die Glaswaren fanden sich in den verkehrsgünstig gelegenen Hochrheintälern und im städtischen Basel.

Waldinseln und Weideflächen Neben den an die Klöster gebundenen „Klosterhütten“ gewannen immer mehr Wander-Glashütten an Bedeutung. War der Buchenwald aufgebraucht, zogen sie weiter und hinterließen Raum für Ackerbau und Viehzucht. Damit prägten sie wesentlich die für den Südschwarzwald so typische Landschaft mit offenen Weideflächen und isolierten Waldinseln. Den Glashütten wurden von der Obrigkeit außerordentliche Privilegien eingeräumt: Von der Leibeigenschaft befreit, durften sie auf den gerodeten Flächen Landwirtschaft und Viehzucht zur Eigenversorgung betreiben. Selbst das Schankrecht wurde ihnen gewährt. „Der Beruf des Glasers wurde vom Großvater über den Vater an den Sohn weitergegeben. Die Glas-


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Fotos: © AG MINIFOSSI Werner Störk

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Das Schwarzwälder Wald- und Glaszentrum Gersbach ist das einzige überregionale Waldglas-Museum im Südschwarzwald. Das kleine Museum basiert auf den Forschungsergebnissen der AG MINIFOSSI (1982–2012), einer Schüler-Arbeitsgruppe der Schopfheimer FriedrichEbert-Schule unter der fachkundigen Leitung des Lehrers Werner Störk. Durch ihre Arbeit zählen die Glaswüstungen (verlassene Glashütten) im Südschwarzwald zum festen Fundus der regionalen und nationalen Forschung. „Störk hat dem Museum

seine gesamte Glassammlung und alle Oberflächenfunde geschenkt“, erzählt Sutter. Er hat dem Museum auch sein umfangreiches, fundiertes Wissen überlassen: Wissen von der geheimnisumwitterten Herstellung des Waldglases und des Waldgewerbes, dem Besucher in Gersbach nachspüren können.

Info WALD- & GLASZENTRUM GERSBACH Wehratalstraße 10 79650 Schopfheim Besuche und Führungen können über die Ortsverwaltung Gersbach vereinbart werden Tel.: 07620/227 oder Tel.: 0172/7487530

Zunächst durch das im Quarzsand enthaltene Eisenoxid grün gefärbt, später klar und „gewaschen“: Das Museum in Gersbach zeigt die Entwicklung des Waldglases über mehrere Jahrhunderte.

Titelthema

rezepturen waren streng gehütetes Familiengeheimnis“, erzählt Horst Sutter. Streng war auch die Hierarchie, die in den Glashütten und deren Siedlungen herrschte. An der Spitze der Glashütte stand der Glasvogt. Ihm folgten bis zu fünf Glasmeister pro Hütte, denen die Glasergesellen unterstanden. Darunter arbeiteten die Schürer, Holzknechte und Sandgräber. Daneben gab es ein ganzes Netzwerk von Zulieferern wie Aschebrenner und Fuhrknechte.


Wie können (nicht-)menschliche und künstliche Organismen in Zukunft zusammen existieren? Diese und ähnliche Fragen stellten sich zuletzt rund 60 Künstler·innen. Denn längst schon steuert Künstliche Intelligenz (KI), Siri und Alexa etwa oder Pflegeroboter, viele alltäglich gewordene Gegenstände. In der Ausstellung „BioMedien“ (lebensähnliche künstliche Organismen) des ZKM werden noch bis zum 28. August solche computergenerierten Systeme präsentiert. Außerdem physisch präsente Roboter, die lebensähnliches Verhalten in Form von Suchmechanismen, Empathie oder Selbsterhaltung aufzeigen. Durch die Beobachtung der Interaktion der Exponate untereinander sowie mit (nicht-)menschlichen Wesen zeigt die Ausstellung mögliche Anwendungsgebiete der „BioMedien“ im realen Leben auf.

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BioMedien. Das Zeitalter der Medien mit lebensähnlichem Verhalten bis 28. August Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe zkm.de

MUSEUM FÜR NEUE KUNST

ZKM KARLSRUHE

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Von der Künstlichen Intelligenz

Foto: © Universal Everything

Hochkarätige Bildwelten Wer sein eigenes Team analysieren und stärken möchte, lädt zum Freundschaftsspiel. Der Begriff aus dem Sport beschreibt in der Ausstellung des Freiburger Museums für Neue Kunst die Begegnung zweier Kunstsammlungen, einer öffentlichen und einer privaten. Dabei entstehen unerwartete Konstellationen und Beziehungen zwischen den Werken, die neue Perspektiven eröffnen – gegenseitige Horizonterweiterungen mit eingeschlossen. Das Museum für Neue Kunst präsentiert unter anderem Werke von Max Ernst, Heike Beyer und Georg Kolbe, aus der in Furtwangen im Schwarzwald beheimateten Sammlung der Horst und Gabriele Siedle-Kunststiftung kommen Werke von Fernand Léger, Ernst Ludwig Kirchner, Oskar Kokoschka und Pablo Picasso. Eine Begegnung, die interessante Einblicke in hochkarätige Bildwelten verspricht. Freundschaftsspiel bis 6. März Museum für Neue Kunst, Freiburg www.freiburg.de/museen

Foto: © Allard Pierson, Universität von Amsterdam, Stephan van der Linden

Durchstarten – Take Off bis 13. November Museum Art.Plus, Donaueschingen www.museum-art-plus.com

Was wäre, wenn? Wie würde Basel aussehen, wenn der Rhein nicht mehr mittendurch fließen würde? Wie würde es wirken, wenn die Roche-Türme von anderen Hochbauten gesäumt würden? Das Museum Kleines Klingental befasst sich in seiner im März auslaufenden Sonderausstellung mit einem faszinierenden Stück Basler Bau- und Planungsgeschichte – und zwar mit zahlreichen Visionen aus dem 20. Jahrhundert, die niemals realisiert wurden. Anhand von Modellen, Plänen, Fotografien und Filmen entstehen so nicht nur spannende „Was wäre wenn?“-Momente, zudem wird deutlich, welchen Bedeutungssprung die Stadt am Rheinknie hinter sich hat. Die geträumte Stadt. Nicht realisierte Planungsprojekte für Basel bis 13. März Museum Kleines Klingental, Basel www.mkk.ch

Foto: © Paul Camenisch, Architekturbild, 1924. Aquarell auf Papier. Sammlung Peter Suter, Basel

Göttinnen des Jugendstils bis 19. Juni Badisches Landesmuseum, Karlsruhe www.landesmuseum.de/jugendstil

Unter dem Motto „Durchstarten – Take Off“ zeigt das Museum Art. Plus in Donaueschingen Malerei und autoaffine Skulpturen. Vertreten sind Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt. Das Thema rund ums Upcycling unterschiedlicher Industriematerialien wie Autoreifen ist bei den ausgestellten Exponaten immer wieder präsent. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Als zusätzliches Highlight zeigt das Museum Sportwagen-Klassiker, die die Herzen von Automobilliebhabern höherschlagen lassen.

MUSEUM KLEINES KLINGENTAL

Wallendes Haar und wilder Blick, makellose nackte Körper und viel Blumenschmuck – künstlerische Darstellungen weiblicher Figuren des Jugendstils haben mit der Realität auf den ersten Blick wenig zu tun. Entstanden sind sie in einer Zeit, als sich die Industrialisierung massiv auf Gesellschaft und Umwelt auswirkte und sich neue Formen der Konsum- und Unterhaltungskultur etablierten, als sich erster Widerstand gegen die repressiven Lebensumstände von Frauen formierte. Die Ausstellung zeigt die Ambivalenzen dieser bewegten Zeit – mit einzigartigen Objekten namhafter Jugendstil-Künstler.

MUSEUM ART.PLUS

Zeiten des Umbruchs

Kunst mit PS

Foto: © Museum Art.Plus

BADISCHES LANDESMUSEUM

Titelthema

Foto: © Bernhard Strauss


In 50 Städten und diversen Ländern haben die in Kalifornien lebenden Schwestern bereits zum Mitmachen aufgerufen, doch noch nie war die Resonanz so groß wie in Baden-Baden: Mehr als 40.000 gehäkelte Korallen sind im Museum eingetroffen. So erstreckt sich die Unterwasserwelt nun über das gesamte Haus – von den ersten Arbeiten einer kunsthandwerklich erfahrenen Mitwirkendengruppe im Erdgeschoss bis hin zum Baden-Baden Satellite Reef im Obergeschoss. Margaret und Christine Wertheim. Wert und Wandel der Korallen 29. Januar bis 26. Juni Museum Frieder Burda, Baden-Baden www.museum-frieder-burda.de Foto: © Margaret and Christine Wertheim and the Institute For Figuring Pod World – Plastic Fantastic at the 2019 Venice Biennale Photo courtesy 58th International Art Exhibition – La Biennale di Venezia, May You Live In Interesting Times, by Francesco Galli

Das Museumsgebäude ist alles andere als alltäglich: Der massive achteckige Bau aus gelben Ziegelsteinen ist der 1883 erbaute Straßburger Wasserturm, der einst der Versorgung der Dampflokomotiven diente. Auch seine heutige Verwendung ist ziemlich einzigartig: Er beherbergt die weltweit größte private Sammlung westafrikanischer Voudou-Objekte. Alle Exponate wurden bei religiösen Bräuchen verwendet, im Ahnenkult, in der Heilkunde, der Wahrsagerei, der Zauberei oder bei anderen wichtigen Lebensereignissen.

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Begegnung mit dem Unsichtbaren

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Die Dauerausstellung lädt dazu ein, eine hier wenig bekannte Kultur und Philosophie zu entdecken; eine Sonderausstellung beschäftigt sich mit der symbolischen Bedeutung der Pirogen für die Küstenbewohner. Pirogues – Todjivu bis 2. Oktober Chateau Musée Vodou, Strasborg www.chateau-vodou.com

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Von der Manufaktur zur Industrie Die Bürstenmacherei ist mit Todtnau seit Jahrhunderten eng verbunden. Um dem Rechnung zu tragen, hat im September 2020 ein Museum seine Pforten geöffnet, das die Geschichte der Todtnauer Bürstenindustrie seit 1770 erzählt. Angefangen hat alles mit Leodegar Thoma, der sich die Arbeit in der Mühle seines Vaters etwas erleichtern wollte. Durch Zerlegen und wieder Zusammenfügen einer Bürste, die ihm in die Hände gerät, entsteht der „Mühlewisch“ – seine erste Bürste. Daraus entwickelte Thoma ein Gewerbe für sich und seine Familie und legte damit den Grundstein für die Todtnauer Bürstenindustrie. Die Bürste ist damit zwar keine Schwarzwälder Erfindung, doch ist sie bis heute ein wesentlicher Bestandteil des Todtnauer Wirtschaftslebens mit mehreren weltweit tätigen Unternehmen. Bürstenmuseum Todtnau mit Dauerwellen-Ausstellung Mi. & So. 14 –17 Uhr www.todtnau.museum Foto: © Bürstenmuseum

Titelthema

BÜRSTENMUSEUM TODTNAU

Foto: © Musée Vodou

Ein riesiges Korallenriff mitten in Baden-Baden. Was sich zunächst absurd anhört, haben die Künstlerschwestern Margaret und Christine Wertheim möglich gemacht. Um darauf aufmerksam zu machen, dass Korallenriffe auf der ganzen Welt durch die Erwärmung zerstört werden, häkeln sie seit 2005 zusammen mit Tausenden von Menschen farben- und formenprächtige Werke.

MUSÉE VODOU

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Unter einem Schatz kann man vieles verstehen. Die einen denken an den wortwörtlichen Goldschatz, andere an ein privates Andenken oder eine Erinnerung. Das Lörracher Dreiländermuseum hat für eine Sonderausstellung seine ganz eigene Schatzkammer unter die Lupe genommen: das Depot. Text & Foto: Pascal Lienhard

In der Ausstellung „Schätze“ werden Objekte präsentiert, die der Öffentlichkeit bisher verborgen geblieben sind. Rund 50.000 Gegenstände schlummern im Depot des Museums. Davon wurde bisher jedoch nur ein winziger Bruchteil tatsächlich ausgestellt.

Titelthema

Einer von 50 Schätzen im Dreiländermuseum: Die Figur schmückt einen historischen Schlitten.

Das Depot soll bis 2023 in ein modernes Gebäude in LörrachBrombach umziehen. In diesem Zusammenhang entstand die Idee, der Öffentlichkeit zu zeigen, welche Schätze das Museumsteam betreut. 50 bisher noch nie präsentierte Objekte wurden dafür ausgesucht. Von Plakaten aus dem 20. Jahrhundert über eine Kinderwiege aus dem 16. Jahrhundert bis hin zu einer etwa 7000 Jahre alten Schale – in der Ausstellung warten so einige Kostbarkeiten. Aber wo ist der rote Faden? „Wir haben die Stücke in sieben Gruppen zusammengefasst“, erklärt Ausstellungskuratorin Caroline Buffet. Dazu gehören etwa „Familie“, „Unbeschreiblich weiblich“ oder „Schützenswert“. Das lässt reichlich Raum für eigene Interpretationen. „Die Gegenstände sollen aus ihrem eigentlichen Kontext gelöst und in einen neuen gesetzt werden“, sagt Buffet. So findet sich unter der Rubrik „Schützenswert“ etwa eine Erinnerung an den Fund von Resten eines Mammuts in Lörrach. Müssen wir Arten schützen, damit sie nicht aussterben wie dieses Tier? Oder ereilt

uns aufgrund des Klimawandels eines Tages ein ähnliches Schicksal wie dem Mammut? Das nur unweit ausgestellte Schild mit der Aufschrift „Bleibt Gesund“ aus der CoronaPandemie sowie ein historisches Demonstrationsplakat gegen das AKW Fessenheim fachen die Interpretationsfreude weiter an. Einige Werke sind für die Ausstellung neu entstanden: Im Rahmen der achten Ausgabe des inklusiven Kunstprojekts „Inspiration“ haben sich rund 60 Menschen mit Behinderung aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich von zwölf Objekten aus dem Depot anregen lassen und ganz eigene Kunstwerke kreiert. Diese sind ebenfalls in der „Schätze“-Ausstellung zu sehen.

Info

Schätze – Inspirationen aus der Museumssammlung bis 1. Mai Dreiländermuseum, Lörrach www.dreilaendermuseum.eu


Musée du Bagage – das klingt mondäner als das wenig inspirierende „Gepäckmuseum“. Und mondän ging es zu auf den Reisen in der Zeit um 1900, auch als Belle Époque bekannt. In diesem ganz besonderen, im Parterre eines ehemaligen Palais gelegenen Museum sind riesige, zuweilen an mobile Schränke erinnernde Reisetruhen, überdimensionale Koffer und Kisten sowie zwar nicht kleine, aber feine Taschen zu bewundern. Die sehr sehenswerte Sammlung von etwa 200 sperrigen Schätzen stammt aus den Zeiten, da die feinen Herrschaften das Reisen entdeckten und sich zur Sommer- oder Winterfrische aufmachten – mit unzähligen Gepäckstücken und natürlich den entsprechenden Porteuren. Diese sind freilich nur noch skizzenhaft angedeutet.

400 Jahre Trompetengeschichte auf einen Blick – die Trompetenausstellung im Schloss Schönau in Bad Säckingen gilt als international einzigartig. Exponate aus vier Jahrhunderten, aber auch viele Klangbeispiele veranschaulichen die Tradition des Trompetenbaus in Mitteleuropa. Sie zeugen von den handwerklichen Fähigkeiten alter Instrumentenmacher wie auch von den hohen bläserischen Fertigkeiten früherer Trompetergenerationen. Neben dem ältesten Stück der Sammlung, einer Naturtrompete aus dem Jahr 1664, sind ebenso ungewöhnliche bis skurrile Trompetenarten zu sehen wie das Jazzophon, eine Trompete aus Glas oder eine Kurztrompete aus dem Tibet des 19. Jahrhunderts mit einem menschlichen Oberschenkelknochen als Korpus. Das Pförtnerhäuschen am Eingang des Schlossparks beherbergt außerdem eine Trompetenwerkstatt aus der Zeit um 1900.

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TROMPETENMUSEUM

Foto: © France3

MUSÉE DU BAGAGE

Sperrige Schätze

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Dauerausstellung Trompetenmuseum, Bad Säckingen trompetenmuseum.de Foto: © Trompetenmuseum

Mit Trommeln und Pfeifen

Gesichter der Fasnet

Teufel, Bären, Wilde Männer – Motive der Fastnacht 22. Januar bis 6. März Elztalmuseum, Waldkirch www.elztalmuseum.de Foto: © Elztalmuseum

Dabei – und das wird in der Dauerausstellung des Museums der Kulturen deutlich – geht es nicht allein um den weltberühmten Morgestraich, auch wenn er mit den umherziehenden Cliquen und ihren Larven, mit den eifrigen Trommlern und den Piccolo-Pfeifern mit ihren von bunten Laternen beleuchteten Notenblättern zweifellos der Höhepunkt dieses fantastischen Fests der Töne, Klänge und Farben ist. Dass die Fasnacht auch andere Seiten hat und welche Kunst dahintersteckt, ist in den Museumsräumen zu erleben. Basler Fasnacht Öffnungszeiten der Dauerausstellung: Do.  – Sa. 13  – 17 Uhr, So. 11  – 17 Uhr Museum der Kulturen, Basel www.mkb.ch

Titelthema

Darunter finden sich auch ganz charakteristische Motive aus der REGIO wie die Waldkircher Kandelhexe oder die Grotesklarve für die Elzacher Schuttig. Zudem zeigen internationale Motive wie etwa ein Schweizer Domino, italienische Theatermasken sowie osteuropäische Teufelsmasken die bunte Vielfalt der Maskenwelt.

Die Basler Fasnacht ist „vergleichbar mit einem riesigen Satiremagazin“. So bewertete die UNESCO im Jahr 2017 das jährliche Ereignis – und nahm es in die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit auf.

Foto: © mkb

Ohne Hexen, Teufel oder wilde Biester und ohne die entsprechenden Masken und Larven wäre die schwäbisch-alemannische Fasnacht kaum vorstellbar. Das Elztalmuseum widmet sich daher nun genau diesem Aspekt. Dazu hat das Team mehr als 120 Exponate von fast 40 Leihgebern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengetragen – von Glattlarven über Teufelsmasken bis hin zu Tiermotiven und Charaktermasken.

MUSEUM DER KULTUREN

ELZTALMUSEUM

Reisen in der Belle Époque Dauerausstellung Musée du Bagage, Haguenau www.muséedubagage.com


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AUF DIE BÄNKE, FERTIG, LOS!

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Foto: © Beate Zehnle-Lehmann

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Trampen ist out, Mitfahrbänke sind in: Gerade in dörflichen Gegenden ist der Busbetrieb oft spärlich. Deshalb gibt es in der REGIO mancherorts Mitfahrbänke. Die Idee dahinter: Wer darauf Platz nimmt, signalisiert, dass er mitreisen will. Und wer die Strecke sowieso fährt, kann anhalten und die Person einsammeln. Langes Warten auf den Bus ist damit hinfällig.

Land & Leute

Text: Liliane Herzberg

Auffällig bunt und kaum zu übersehen sind die 23 „Mitfahrbänkle“, die seit 2019 auf dem Weg von Schweighausen nach Lahr stehen. Ein pinkes Schild thront daneben, darauf geschrieben: „Mitfahrbänkle Schuttertal“. Eigentlich selbsterklärend, was es damit auf sich hat. Das war auch Ziel des von der Gemeinde

Schuttertal initiierten Projekts, die mit den Bänken ein unkompliziertes und umweltschonendes „Fortbewegungsmittel“ schaffen wollte. Außerdem, so der Plan, sollte der Gemeinsinn gestärkt und die Mobilität durch Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs mit oft langen

Taktzeiten verbessert werden; vor allem für Personen ohne Auto und junge sowie ältere Menschen, die häufig weniger mobil sind. Denn „es lohnt sich für die SWEG (Südwestdeutsche Landesverkehrs GmbH, Anm. d. Red.) nicht, mehr Busse fahren zu lassen, da immer nur sehr wenige Menschen mitgefahren sind“,


Foto: © Beate Zehnle-Lehmann

Wer als „Mitnehmender“ dabei sein will, muss sich bei der Gemeindeverwaltung registrieren und den zugesandten Aufkleber gut sichtbar in die Windschutzscheibe kleben. So soll mehr Sicherheit als etwa beim Trampen ermöglicht werden. 500 Automobilisten haben sich bis jetzt registriert. Wer eine Person auf dem Mitfahrbänkle sieht, kann – muss aber nicht – anhalten und bei passendem Zielort eine kurze Fahrgemeinschaft gründen. „Fahrer und Mitfahrer entscheiden frei, ob sie mit der Person mitfahren möchten oder ob sie die Person mitnehmen möchten“, sagt Fischer. Im Schadensfall haftet die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrenden, alle Insassen des Autos sind darüber geschützt. Auch in anderen Gegenden der REGIO wird das Konzept bereits umgesetzt, etwa auf der Strecke von Wolfach nach Bad Rippoldsau. Im Südschwarzwald machen „Nimmmich-mit-Häusle“ zwischen Hinterzarten, Alpersbach, Windeck und Rinken mobil. Egal in welchen Farben und Formen die Bänkle gebaut sind, der Gedanke dahinter bleibt gleich: Hier funktioniert Mobilität nach dem Prinzip teilen und einander helfen.

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KEI AHNUNG VUN NIX Zeitloses Konzept Davon ist Anja Müllerleile aus dem Schuttertal begeistert. Sie selbst ist aktive Mitnehmerin, auch ihre vier Kinder nutzten die Bänke regelmäßig, um von der Schule in Lahr nach Hause zu kommen: „Das hat immer gut funktioniert, ich hatte auch gar keine Angst um meine Kinder.“ Die Wartezeit sei meist zwischen fünfzehn und zwanzig Minuten gelegen, es komme aber auch vor, dass direkt jemand anhalte. Leider sei das mittlerweile nicht mehr möglich, so die Mutter. Denn wurden die Schuttertaler Bänkle anfangs viel genutzt, sei das Projekt seit Beginn der Pandemie weitgehend eingeschlafen. „Ich würde gerne noch jemanden mitnehmen, aber die Menschen trauen sich kaum noch.“ Sie hoffe aber sehr, dass sich das nach der Pandemie wieder ändert. Die Bänke sind ja glücklicherweise zeitlos.

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Der Mundart-Autor aus Schallstadt hat wahre Weltversteher beim Bier belauscht. „In des Durchänander bi de Mensche bringsch kei Ordnung meh nii. So sieht s jedefalls uss“, het de Haber Schorsch am Stammtisch gsiefzget. „In Äthiopie hört s nit uff, Millione sin uff de Flucht. In Nigeria sin ganzi Dörfer zerstört wore un Mensche verschleppt.“ „Jo, hesch bigoscht räächt“, het de Hübschle Frieder gjomeret. „An de Grenz zu de Ukraine rumorts au schu widder. In Kasachstan sin Unruhe ussbroche un im Jemen goht s als wittersch mit Schießereie zwische verfeindete Gruppe.“ „Do kannsch nix mache!“, sagt de Haber Schorsch. „Do muesch ebbs mache!“, meint de Hübschle Frieder. Beidi schwadroniere rum un hen beidi kei Ahnung vun nix. D Hauptsach isch doch, s isch ebbis gschwätzt. Aber s Bier schmeckt ene un sie bschtelle sich jeder noch eins. Oder meh. Oder viel meh. Sie sin jo beidi nit ghiroote un keiner het ä Frau deheim, wo-n-em ä Lade macht, wenn r z schpot heimkummt, oder eini, wo heilfroh isch, wenn r mögligscht lang furt huckt.

Land & Leute

erklärt Stefanie Fischer von der Bürger-Info und dem Melde- und Passamt der Gemeinde Schuttertal.

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Ob bunt oder aus Holz: Alle Mitfahrbänke in der REGIO ermöglichen umweltschonendes und unkompliziertes Reisen.

Foto: Till Neumann

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Foto: © Andreas Schwarzkopf

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Das Archiv der Gefühle

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Unverschämt jüdisch

Schopfloch

von Peter Stamm Verlag: S. Fischer, 2021 192 Seiten, gebunden Preis: 22 Euro

von Barbara Honigmann Verlag: Hanser, 2021 156 Seiten, gebunden Preis: 20 Euro

von Jürgen Glocker Verlag: Morio, 2021 440 Seiten, gebunden Preis: 26 Euro

FABIENNE, FEMME FANTÔME

DES LEBENS WÜRDE UND BÜRDE

CHRONIK EINES SELBSTVERLUSTS

„Aber Franziska liebte mich nicht.“, stellt der Ich-Erzähler irgendwann fest. Dabei ist nicht eindeutig klar, wann er zu dieser niederschmetternden Einsicht kommt – erst im fortgeschrittenen Erwachsenenalter oder bereits als von seinen Gefühlen völlig überwältigter Schüler.

Unverschämt sind Barbara Honigmanns im Buch zusammengestellten Reden, Vorträge und Texte keineswegs. Auch nicht „unverschämt jüdisch“: Im Titel bezieht sich die in Straßburg lebende Autorin auf die 1963 erschienene deutsche Übersetzung von Jean-Paul Sartres „Betrachtungen zur Judenfrage“; darin wurde dessen „juif inauthentique“ ein „verschämter Jude“.

Konstantin Klingele hätte eine glänzende Karriere hinlegen können. Der unter Einfluss von reichlich Schwarzwälder Kirschwasser im Trubel eines Fasnetsmändig gezeugte Sohn der nicht eben einfühlsamen und sehr zielstrebigen Besitzer eines gutgehenden Hotels in der fiktiven Hochschwarzwälder Kleinstadt Schopfloch hat es leicht in der Schule. Zumindest, was die Aneignung von Wissen angeht – da fliegt ihm alles nur so zu. Auch später, bei seinem Studium der Literaturwissenschaft in Göttingen, das er mühelos mit Bestnote und Promotion abschließt.

Klar wird aber, dass er diese Jugendliebe nie überwunden hat, dass er noch immer an sie denkt, noch immer ihre Stimme im Ohr hat, sie ihn auf seinen nur in der Fantasie zurückgelegten Wegen begleitet, sein Leben, das er ihretwegen versäumt hat, mit ihm teilt. Dass er immer noch alles weiß über die Frau, die inzwischen eine bekannte Sängerin ist, die sich Fabienne nennt. Sie wird zu seiner Femme fantôme, zum einzigen Fixpunkt in seinem einsamen Leben. Seine (Ersatz-)Frau Anita hat ihn mit der Begründung verlassen, dass „beide sich in den falschen Menschen verliebt“ hätten. Seine Arbeit als Archivar hat er verloren, setzt sie aber dennoch privat fort – im Keller des Hauses seiner Mutter, in das er nach deren Tod zurückgezogen ist – und in das er sich mehr und mehr zurückzieht. Hier archiviert er außer seinen Gefühlen für FranziskaFabienne auch ein ziemlich umfangreiches Dossier über sie. Eine höchst ewei beklemmende Fiktion.

„Irgendein Freund“, schreibt sie im Vorwort, habe dieses Bändchen „für uns über die Grenze nach Ostberlin geschmuggelt“. Es gelangte in die Hände der damals 14-Jährigen, die seither damit ringt, „mein Judentum, in das ich hineingeboren wurde, unverschämt zu leben und schließlich, erwachsen geworden, auch so davon zu sprechen, zu erzählen, zu schreiben“. Das tut sie – gerade in ihren Reden zu den verschiedenen Literaturpreisen, die sie erhielt. In ihnen setzt sie sich oft sehr kritisch mit dem Verhältnis der Namensgeber zum Nationalsozialismus oder zum Antisemitismus auseinander. Unbestechlich ist sie dabei – getragen von der „Würde und Bürde“, Tochter von Überlebenden der Shoa zu sein. Und sie findet einige Antworten auf die Frage, was eigentlich ewei jüdisch sei.

Weniger leicht hat er es indessen, wenn soziale Kompetenz gefragt ist. Unfähig, auf anderen Bahnen als um sich selbst zu kreisen, kann er keine Freundschaften eingehen; die übliche Dorfbubenkonkurrenz, ein ihm angedichtetes körperliches Defizit und auch ein gewisser Neid besorgen den Rest: Er wird gemobbt, gequält und zum einsamen, arroganten Außenseiter. Das bleibt er sein Leben lang, auch als er nach unvollendeter Uni-Laufbahn in den Heimatort zurückkehrt, sich selbst immer weiter degradiert und schließlich verbittert „im Kirschwasser ertrank“. Unterhaltsames und exaktes Psychogramm eines Selbstverlierers. ewei


von Raphael Zehnder Emons, 2021 250 Seiten, Paperback, 12 Euro

Bereits zum achten Mal schickt der Schweizer Autor und Journalist den Kriminalkommissär Müller Benedikt ins Rennen. In den ersten fünf Bänden noch in Zürich ermittelnd, hat es diesen inzwischen nach Basel verschlagen. Dort macht er sich in seinem aktuellen Fall auf die Suche nach einem verschwundenen Fußballtrainer. Nur einer von vielen Regionalkrimis? Mitnichten. Zehnder pflegt seinen ganz eigenen experimentellen Stil. Für den einen mag das unterhaltsam sein, für den anderen anstrengend. Konventionell geht es bei pl Zehnder in jedem Fall nicht zu

Glücksorte im Südschwarzwald

von Anne Grießer Droste, 2021 168 Seiten, broschiert, 14,99 Euro

Glücksorte: Für Anne Grießer sind das blühende Wiesen, urige Cafés und Gasthäuser, stimmungsvolle Konzerte, Sonnenuntergänge an besonderen Orten, Wanderungen, Radtouren und vieles mehr. 80 Kleinode im gesamten Südschwarzwald fasst sie in ihrem liebevoll gestalteten Ratgeber zusammen. Nicht nur die Orte sind etwas Besonderes, in all den Porträts wird schnell deutlich, dass Grießer ganz nah an den Geschichten und Menschen dahinter ist. So lässt sie für die Leser jeden ihrer tas Glücksorte lebendig werden.

Lust auf REGIO | 02.2022

Wandern für die Seele In und um Freiburg von Silke Kohlmann Verlag: Droste, 2021 192 Seiten, gebunden Preis: 16,99 Euro

55 Gründe, den Schwarzwald zu lieben von Astrid Lehmann Verlag: Silberburg, 2021 144 Seiten, broschiert Preis: 14,99 Euro

DAS WANDERN IST DES FREIBURGERS LUST

LIEBESERKLÄRUNG AN DEN SCHWARZWALD

Urige Waldpfade, wilde Wasserfälle, saftige Weiden – die REGIO hat einige spannende Wanderrouten zu bieten. 20 davon hat die Autorin Silke Kohlmann in und um Freiburg gesammelt und in fünf farblich markierten Kategorien zusammengestellt: Auszeittouren, Panoramatouren, Verwöhntouren, Entschleunigungstouren und Erfrischungstouren. Gut sortiert fasst der Ratgeber bereits auf der ersten Doppelseite alle Routen zusammen und gibt Auskunft über Länge, Höhenmeter, Dauer und Strecke oder Rundweg. Wer sich entschieden hat, kann direkt zur Wanderung der eigenen Wahl skippen.

Wer hat die Kuckucksuhr erfunden? Wie viele Bollen hat der Bollenhut? Und welche Geheimnisse schlummern noch hinter dunklen Tannen, in tiefen Tälern und auf hohen Gipfeln? Die Kinzigtäler Autorin Astrid Lehmann stellt in ihrem zweiten Buch ihre Heimat mit viel Herzblut vor.

Schön bebildert und detailreich beschrieben führt die Autorin vom Start- bis zum Zielpunkt, kleine Extra-Tipps oder wissenswerte Einblicke in Natur und Bauwerke dürfen dabei nicht fehlen. Auch „für die Seele“ ist bei jeder der Routen etwas dabei. Am Ende aller beschriebenen Touren finden sich schließlich noch eine Karte sowie alles Wissenswerte auf einen Blick. Von der geeigneten Jahreszeit über Anfahrt oder Kohlmanns drei Bewertungs-Kategorien: Entspannung, herz Genuss und Romantik.

Von Speis und Trank, Land und Leuten, Legenden und Brauchtum, Traditionen und modernen Superlativen handeln die 55 kleinen Artikel. Dabei gibt die Autorin tiefe Einblicke in eine Region, in der neben Wasser auch Bier, Most und Schnaps zu fließen scheinen. Weltbekanntheiten wie die Schwarzwälder Kirschtorte oder der Bollenhut dürfen nicht fehlen, genauso wie eine Erläuterung über den badischen Fuß, der bis zur Hüfte geht, sowie tolle Ausflugstipps. Eine charmante und informative Lektüre für Einheimische, Zugezogene wie auch Touristen. Selbst kundige Leser können ihr Wissen erweitern, da die Ausführungen durch die persönliche Note tiefere Einblicke erlauben als viele Reiseführer. Eine inspirierende Liebeserklärung an ars den Schwarzwald.

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Kunst & Kultur

Müller und die Schützenmatte

Bücher


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er REGIO

Schon die Römer wussten: Wohlige Wärme hilft gegen Alltagsstress, Verspannungen und Stimmungstiefs. Bis heute hat sich an dieser Wellness-Idee nicht viel geändert. Heiße Saunen, warmes Thermalwasser, schön gestaltete Badelandschaften und professionelle Massagen versprechen Entspannung pur.

Caracalla Therme

Gesund & Fit

Text: Tanja Senn

Romantik pur Im Valentinsmonat Februar wird es in der Caracalla Therme romantisch. Dafür sorgen ein spezielles Angebot für zwei Personen inklusive eines Valentinscocktails und der abendliche Lichterglanz: Bis zum 15. Februar wird abends ab 18 Uhr die ganze Therme in stimmungsvolles Licht getaucht. Dazu passend gibt es leichte Loungemusik. Die Badelandschaft unter der großen gläsernen Kuppel, die schon tagsüber beeindruckend ist, wird dann noch stimmungsvoller. Dazu laden auch im Winter die beiden Außenbecken mit Temperaturen von 32 bis 35

Grad sowie den Wasserfällen, Wasserpilzen, Massagedüsen, Whirlpools und dem Strömungskanal zum Entspannen ein. Die im römischen Flair gestaltete Saunalandschaft mit sieben verschiedenen Saunen – darunter zwei Blockhaus-Saunen aus Keloholz – sowie der Schlossgarten bieten weitere Möglichkeiten zur Regeneration und zum Wohlfühlen. Eine Extraportion Entspannung verspricht die WellnessLounge. Damit auch in Pandemie-Zeiten ein sicheres Badevergnügen möglich ist, hat die Caracalla Therme ein Hygiene- und Schutzkonzept mit begrenzter Besucherzahl sowie den

Abstands- und Hygieneregeln entwickelt. Alle Bereiche sind mit sehr leistungsstarken Filteranlagen ausgestattet, die etwa alle zehn Minuten einen kompletten Luftaustausch mit Frischluft gewährleisten. Das Badewasser wird durch die übliche Desinfektion von sämtlichen Viren und Bakterien befreit. Für noch mehr Sicherheit gibt es im Foyer der Therme eine kostenlose Teststation – ganz bequem ohne Reservierung oder Termin.

Caracalla Therme Römerplatz 1 76530 Baden-Baden www.carasana.de

Foto: © CARASANA Bäderbetriebe GmbH

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WOHLIGE WÄRME


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Foto: © Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen

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Reise nach Fernost

Vita Classica

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„Onsen“ nennt man die Badekultur in Japan. Sie geht weit über die Reinigung hinaus, sondern ist ein Ritual zur Entspannung und Erholung vom Alltag. Ein Teil davon lässt sich auch in der Vita Classica finden. Vor dem Bau des Japanischen Bades reiste ein Team von Architekten und Mitgliedern der Kurverwaltung nach Japan, um sich vor Ort über alle Details des genussvollen Rituals zu informieren. So entstand eine für die Region einzigartige Besonderheit: Von der Ausstattung des Raumes mit Zedernholz und Quarzitstein, den aus Japan importierten Möbeln, dem Bambusgarten im Innenhof bis zur Badezeremonie ist hier alles original japanisch. Unter sphärischen Klängen kann man nach einem Peeling allein oder zu zweit im 36 Grad warmen Thermalwasser relaxen und anschließend eine Ganzkörpermassage genießen. Zum Entspannen zwischen oder nach den Anwendungen laden die japanische Sitzecke, der Futon oder der Bambusgarten ein.

Vita Classica – Wohlfühlhaus Thürachstraße 4 79189 Bad Krozingen www.vita-classica.de

Gesund & Fit

Das Japanische Bad ist – neben dem Indischen, Türkischen und Marokkanischen Bad – einer von vier Wellness-Räumen im Wohlfühlhaus der Vita Classica. Jeder ist eine Oase für sich, in der man für ein paar Stunden vollständige Ruhe genießen kann.


Foto: © Rulantica

Rulantica

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Ganzjähriger Badespaß

Der Europa-Park liegt zwar im Winterschlaf, in andere Welten kann man hier trotzdem noch abtauchen. Denn während die Achterbahnen Pause machen, hat die Wasserwelt Rulantica ganzjährig geöffnet. Gerade an trüben Wintertagen locken hier heiße Saunen, warme Becken und sogar ein Fluss, auf dem man sich gemütlich treiben lassen kann. Letzterer ist der sogenannte „Lazy River“ und führt auf 250 Metern an schroffen Felsen, mächtigen Kiefern und einem Schiffswrack vorbei. Wer die Landschaft vom Wasser aus genießen will, schnappt sich einen Reifen und lässt sich einfach treiben. Entspannung bietet daneben vor allem der Ruhe- und Saunabereich „Hyggedal“ in nordischem Ambiente mit seinen gemütlichen Liegen und drei textilfreien Holzsaunen. Im neuen „KOTA Sauna Chalet“ auf der Außenterrasse können die Gäste inmitten von rustikalen Tischen und Sitzgelegenheiten sowie einem Saunaofen zünftig saunieren und dabei ein leckeres Weißbier – wahlweise mit oder ohne Alkohol – genießen. Neu ist auch ein verglaster Wintergarten mit Blick auf den Außenbereich der Wasserwelt, in dem sich hungrige Besucherinnen und Besucher stärken können.

Gesund & Fit

Den perfekten Abschluss eines ereignisreichen Tages bieten die Europa-Park Hotels, die in der Nebensaison mit Übernachtungsspecials locken. So gibt es bis März an ausgewählten Terminen 20 Prozent Ermäßigung auf das Hotelarrangement, mit Übernachtung und Eintritt in Rulantica. Rulantica Roland-Mack-Ring 1 77977 Rust Online-Buchung: tickets.rulantica.de


Keidel Therme

Neue Aqua-Fitnesskurse

Waldbaden mal anders Eine Skitour oder Wanderung durch den verschneiten Winterwald mit anschließendem Bad im warmen Heilwasser – wenn sich das nicht nach einem perfekten Wintertag anhört! Im Revital Bad in Menzenschwand ist der Wald immer im Blick, egal ob aus der gläsernen Badehalle mit Bewegungsbecken, Heißwasserpool und angrenzenden Ruhebereichen oder vom großen Außenbecken aus.

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Zudem lockt ein Wellnessbereich mit unterschiedlichen Saunen und Entspannungsräumen. Der unmittelbar angrenzende Saunagarten verfügt über eine Blockhaus-Außensauna sowie ein Gradierwerk. Im Außenbereich des Bads ist ein Barfußpfad mit schönen Kunstskulpturen in die weitgehend unveränderte moorige Bergwiese eingebettet. Größtmögliche Flexibilität bieten die verschiedenen Eintrittskarten, von der Vormittagskarte über Zwei- und Vier-Stunden-Tarife bis hin zur Abendkarte ab 19 Uhr oder der Zehnerkarte.

Gesund & Fit

Revital Bad St. Blasien-Menzenschwand In der Friedrichsruhe 13 79837 St. Blasien www.radonrevitalbad.de Foto: © Astrid Franz

Revital Bad

Auf die Gäste warten zudem Medical-Wellness-Angebote, die Therapie und Entspannung mit Aktivität und Fitness, Sport und Bewegung verbinden. Das Kursangebot zu Wasser reicht von Aqua Nordic Walking über Aqua Zirkeltraining bis hin zu Zumba. An Land werden Faszientraining, Krafttraining für den Rücken oder Beckenbodentraining angeboten.

Keidel Mineral-Thermalbad, An den Heilquellen 4 79111 Freiburg www.keideltherme.de

Foto: © Keidel Therme

Wer seine Gesundheit ganzheitlich stärken möchte, der ist in der Freiburger Keidel Therme richtig. Dem Mineral-Thermalwasser der acht Becken im Innen- und Außenbereich wird eine heilende Wirkung zugesprochen. Es soll den Körper beleben und die Aktivierung des Immunsystems fördern. Der Mooswald bietet den Rahmen für naturnahe Entspannung. 38 Grad heiße Quellbecken, Massagedüsen, Erlebnisduschen, ein Strömungskanal, ein Schwimmbecken sowie neun unterschiedlich temperierte Saunen sorgen für kurzweilige Stunden.


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DAS GANZE JAHR FASNACHT

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Schlemmen & Sürpfeln

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Ob man die „drey scheenschte Dääg“ nicht auf Dauer stellen könnte? Patrick Allmandinger hat sich diesen Traum vor zwei Jahren erfüllt. In seiner Fasnachtsstuube können die Gäste umgeben von Chaise, Larven, Laternen und „Alten Tanten“ rund ums Jahr in die Atmosphäre der Basler Fasnacht reinschmecken. Text: Beat Eglin


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Fotos: © Marc Gilgen

37 Egal, ob in der GuggemuusigEgge (u. im Hintergrund), an der Waggis-Bar (u.) oder beim Blick in die Stube von Frau Fasnacht (li.) – in der Fasnachtsstuube gibt es allerhand zu entdecken.

ein. Vor der Fasnacht ist für ihn nach der Fasnacht. Da lag es auf der Hand, einen ganzjährigen Treffpunkt für Fans, Cliquen, aber auch für Neugierige zu schaffen. Vor zwei Jahren hat sich „Almi“ mit seiner Fasnachtsstuube diesen Traum erfüllt. Heute ist die Bar und Beiz ein Treffpunkt für FasnachtsInsider, und einige Cliquen haben hier ihren Stammtisch. Tragisch ist nur, dass die junge Stuube bisher noch keine Fasnacht erleben durfte. Mit ihrem außergewöhnlichen Konzept spricht die Kultur-Gaststätte aber auch Interessierte an, die mehr

über die Basler Fasnacht erfahren wollen, diese fröhlich faszinierenden Tage zwischen Morgestraich und Ändstraich, die seit 2017 auf der Liste des immateriellen UNESCOKulturerbes der Menschheit eingetragen sind.

Beiz und Museum Sie liegt ein wenig versteckt, ist aber beim Näherkommen unübersehbar: die Fasnachtsstuube an der Schützenmattstrasse 21 in Basel. Vor den großen Fenstern steht eine

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Schlemmen & Sürpfeln

Sein breites Zahnlücken-Lächeln ist markant und mitreißend: Patrick Allmandinger ist in der Schweiz unter dem Namen „Almi“ bekannt wie ein bunter Hund und begeistert seit 30 Jahren sein Publikum als Vollblut-Comedian. Der Basler Komiker moderiert Anlässe, tritt als Schauspieler im Fernsehen auf und steht regelmäßig mit seinem eigenen Programm auf der Bühne. Natürlich ist er auch ein eingefleischter Fasnächtler und stimmte die Basler in den vergangenen Jahren mit „Kiechle“ und in diesem Jahr ganz neu mit „Almis Läggerli“ auf die „drey scheenschten Dääg“


Foto: © Marc Gilgen

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Das Zoggelibrättli (li.) ist die Spezialität von Comedian und Fasnachtsfan Patrick Allmandinger alias Almi (u.). Foto: © Beat Eglin

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Schlemmen & Sürpfeln

alte „Chaise“, eine offene Kutsche, die beim Umzug von einem Pferd gezogen wird. Eine „Alte Tante“ mit gelben Mimosen in der Hand begrüßt die Gäste. Ein großes Schaufenster gibt den Blick frei in die schön eingerichtete Stube von „Frau Fasnacht“. Und in einem anderen Fenster wird gezeigt, wie es in einem Larvenatelier aussieht. Alles ist bereit. Es fehlt nur noch der Künstler, der auf dem roten Hocker Platz nimmt und mit seiner Arbeit an den Masken, die die Aktiven bei der Fasnacht tragen, weitermacht. Spätestens jetzt stellt man fest, dass dies keine „normale“ Beiz ist, sondern auch ein Museum mit vielen historischen Stücken, die die Basler Fasnacht dokumentieren. So wie es draußen beginnt, geht es im Innenbereich weiter. Über der Garderobe grüßt eine ganze Gruppe „Alter Tanten“. An den Wänden hängen Vitrinen mit kunstvollen Keramiken, Figuren aus der Basler Fasnacht. Auf einem Holzbalken, der als Abtrennung fungiert, steht eine Laterne mit

zwei Trommlern. Die Laternen sind kunstvoll bemalte, von innen beleuchtete Gebilde, die beim Morgestraich, der nächtlichen Eröffnung der Fasnacht, ganz besonders zur Geltung kommen. Die Bar mit den hohen Hockern ist gestaltet wie ein Waggiswagen, die beim Fasnachtsumzug, dem Cortège, durch die Straßen rollen. Im Gang hängen Lampen in der Form von Basler Trommeln und ein überdimensioniertes Piccolo, die en miniature zur Ausstattung der Pfeifer- und Tambouren-Cliquen gehören, die der Fasnacht in der Innenstadt den unverwechselbaren musikalischen Sound geben. In den hinteren Bereich führt das Museumsgässli. Dort werden alte Larven von 1920–1950 ausgestellt und die erste Umzugsplakette von 1911 mit Originalrosette. Und sogar die seltenen Wachslarven und die Vorgangslarven aus Stoff von 1912 sind vorhanden. Bewundernswert auch die 125 Jahre alten Fasnachtszeedel mit den Versen der Cliquen und Schnitzelbänkler. Die Originallarven der bekanntesten Schnitzelbanksänger und

-sängerinnen wie Dr Schorsch, Ankeblüemli, Stachelbeeri, Betty + Bossi, Ständerlampe oder Stickete sind hier ebenfalls zu sehen.

Fasnachts-Leckereien Da Fasnächtler eher einfach gestrickt und unkompliziert sind, ist es auch die Menükarte. Es gibt eine kleine und übersichtliche Auswahl. Langes Blättern in einem dicken Buch entfällt. Zur Auswahl stehen eine Aufschnitt-/Käseplatte mit frischem Brot, Kartoffel- oder Wurst/Käsesalat, heiße Würstli oder die weit über Basel hinaus bekannten Wacker-Käskiechli. Ganz speziell sind die Läggerli-Frikadellen, Käsefondue, der im Drummelireifen servierte Wurstsalat oder ein Zoggelibrättli.


Lust auf REGIO |02.2022

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EWIG JUNG E-

Foto:© Doreen Eich

AB 11. FEBRUAR Fr./Sa. 20 Uhr So. 19 Uhr

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Fre i b u rg

KALENDER ruar Ausstellungen

BÜRSTENMUSEUM TODTNAU

STÄDTISCHE GALERIE

‌ eschichte der Todtnauer G Bürstenindustrie ‌Mit Dauerwellenausstellung Todtnau, jeden Mi. & So. www.todtnau.museum

‌ atthias Garff M ‌Neues aus Fundstücken der modernen Wegwerfgesellschaft Offenburg, bis 8.5 www.galerie-offenburg.de

MUSEUM KLEINES KLINGENTAL ‌ ie geträumte Stadt D ‌Nicht realisierte Planungsobjekte für Basel: Ideen aus dem 20. Jh. Basel, bis 13.3. www.mkk.ch

CHATEAU MUSÉE VODOU Kalender

Feb

‌ irogen – Todjivu P ‌Vodous von der Sklavenküste Straßburg, bis 2.10. www.chateau-vodou.com

MUSEUM DER KULTUREN BASEL

WALDHAUS FREIBURG

KURHAUS FREIAMT

‌ tadt Wald Mensch S ‌Was wäre Freiburg ohne Wald: 900 Jahre Wald für Freiburg Freiburg, bis 27.3 www.waldhaus-freiburg.de

‌ wischentöne Z ‌Werke von Karin Weiß Freiamt, bis 4.2. www.tourismus.freiamt.de

FRANZISKANER­ MUSEUM

‌ asler Fasnacht B ‌Bunter historischer Querschnitt durch die weltberühmte Basler Fasnacht www.mkb.ch

‌ asnet-Impressionen F ‌Die einzigartigen Figuren von Ingeborg Jaag Villingen-Schwenningen, bis 6.3. www.franziskanermuseum.de

MUSÉE DU BAGAGE

SCHWARZWALDHAUS DER SINNE

‌ eisen in der Belle Époque R ‌Bemerkenswerte Sammlung von außergewöhnlichen Gepäckstücken Haguenau www.museedubagage.com

KUNSTHALLE MESSMER ‌ . Internationaler André 6 Evard Preis ‌Konkret-konstruktive Kunst Riegel, bis 27.2. www.kunsthallemessmer.de

GALERIE MEIER ‌ arren in Szene gesetzt N ‌Die picslix-Portraitserie von Felix Schelb Grafenhausen, bis 13.3. schwarzwaldhausdersinne.de

‌ chnee von gestern ... und S heute 2021/22 ‌Winterausstellung mit Werken von Karl Hauptmann, Hermann Dischler u. a. Freiburg, bis 12.3. www.galerie-meier-freiburg.de


‌ roß & Klein G ‌Werke von Lukas Quietzsch Freiburg, bis 6.3. www.kunstvereinfreiburg.de

ELZTALMUSEUM ‌ eufel, Bären, Wilde Männer T ‌Motive der Fastnacht Waldkirch, bis 6.3. www.elztalmuseum.de

bis Sonntag, 8. Mai Städtische Galerie, Offenburg www.galerie-offenburg.de

‌ hne Rolf O ‌Seitenwechsel Burghof Lörrach, 20 Uhr www.burghof.com

DONNERSTAG, 3.2.2022 ‌ atinka Buddenkotte K ‌Kawumm! Vorderhaus, Freiburg, 20 Uhr www.vorderhaus.de ‌ bdelkarim A ‌„Wir beruhigen uns“ E-Werk, Freiburg, 20 Uhr www.vorderhaus.de

‌ eorgia O‘Keeffe G ‌Moderne amerikanische Kunst Basel, bis 22.5. www.fondationbeyeler.ch

‌ ONNERSTAG, 10.2.2022 D ‌Alfons ‌Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Schloßfeldhalle, Achern, 20 Uhr www.reservix.de

AUGUSTINERMUSEUM

FREITAG, 11.2.2022

FONDATION BEYELER

J‌ ohann Baptist Kirner ‌Erzähltes Leben Freiburg, bis 27.3. www.freiburg.de/museen

KERAMIKMUSEUM ‌ usterReich M ‌Porzellangeschirr von Helmut Menzel Staufen, bis 27.3. www.landesmuseum.de

MUSEUM TINGUELY ‌ arty for Öyvind P ‌Öyvind Fahlström & Friends Basel, bis 1.5. www.tinguely.ch

DEPOT.K

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MITTWOCH, 2.2.2022

‌ ebastian Schnoy S ‌Dummikratie Vorderhaus, Freiburg, 20 Uhr www.vorderhaus.de

SAMSTAG, 12.2.2022 ‌ ilo Wanders L ‌Sex ist immer noch ihr Hobby Vorderhaus, Freiburg, 20 Uhr www.vorderhaus.de

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VÖGEL AUS FUNDSTÜCKEN Überlebensgroß oder winzig, frech und munter oder manchmal auch trist: Die keineswegs komischen Vögel, die der Leipziger Künstler Matthias Garff gestaltet, sind allesamt aus Stücken, die andere Menschen in den Müll geben. Da ist ein Kolobri in alten Gummistiefeln, eine Krähe mit Flügeln aus ausgedienten Lederhandschuhen oder eine Ente mit dem hölzernen Körper einer ausrangierten Laute. Sympathisch sind sie allesamt, die zauberhaften Wesen, die er der Wegwerfgesellschaft entrissen hat und die nun in seiner bisher größten Ausstellung zu bewundern sind. Mit von der Partie sind auch bonbonpapierne Bienen, Grashüpfer und Schmetterlinge.

Alfons Donnerstag, 10. Februar, 20 Uhr Schloßfeldhalle, Achern www.reservix.de

SAMSTAG, 19.2.2022 ‌ atthias Egersdörfer M ‌Nachrichten aus dem Hinterhaus Burghof Lörrach, 20 Uhr www.burghof.com

‌ argot Degand – M Claudia Michel ‌Zeichnung, Malerei, Installation und Video Freiburg, bis 20.3. www.depot-k.com

SONNTAG, 20.2.2022

KUNSTMUSEUM BASEL

SAMSTAG, 26.2.2022

‌ ouise Bourgeois & Jenny L Holzer ‌The Violence of Handwriting across a Page, Basel, bis 15.5. www.kunstmuseumbasel.ch

‌‌ uchtpotenzial S ‌Sexuelle Belustigung Gloria Theater, Bad Säckingen, 20 Uhr www.gloria-theater.de

‌ ichael Hatzius M ‌Echsoterik – PuppenspielerComedy Vorderhaus, Freiburg, 19 Uhr www.vorderhaus.de

FUNDAMENTALE FRAGEN DER MENSCHHEIT „Jeder Mensch ist grundsätzlich intelligent“, sagt Alfons. „Das hat uns Madame Peyrat beigebracht, und Madame Peyrat hatte immer Recht, schließlich war sie meine Lehrerin in der fünften Klasse!« Aber: „... warum gibt es dann Donald Trump?“ Ein scheinbar unergründliches Rätsel, und das verlangt nach Aufklärung! So geht Alfons den fundamentalen Fragen der Menschheit nach. Ist das Ende der Menschheit schon in Sicht? Oder leuchtet da doch noch Licht am Ende des Tunnels? Und wenn, ... eine Energiesparlampe? Der Geschichtenerzähler und Puschel-Philosoph verspricht eine Mélange aus Solo-Theaterabend und Kabarett.

Kalender

KUNSTVEREIN FREIBURG

Ausstellung Matthias Garff

Foto: © Martina Strilic

‌ ffenschande! A ‌Leben & Sterben eines spät­ mittel­alterlichen Schosstiers Basel, bis 22.5. www.hmb.ch

Kabarett/Comedy

Foto: © Guido Werner

HISTORISCHES MUSEUM BASEL


KULTUR INTERVIEW

HEADLINE GERNE ZWEISPALTIG

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am laut et prepta perrupta il exerferovid quo et, suntionsequo modis dempedignit liquo mi, omnihil iscidic tori nonserionem eictibus imagnit resequi autatem poritam aut est omnienem faccabore noneculparum esequunte plaboressunt ma vitibus que intibusda voluptate pro dolupta turionem. Elicta plabo. Everi con non niam comnihi ligendunt fugiatias quam repudis et et est plicit quid enima quate labo. Et laborum volorerae que sum de debitat.

doluptia quas vendicim aute volupta tionesserem dolor as exerehenient eium ut audae con ratem experspero dolupta turibus es ra cum labor rat rerestios et voluptat la arum acculpa senduci istio. Ut inciis id quam que vellore, ipsunt rerrum non eat venditate denecturia quam, omnihil il ilique none porepra dernate ctatia vollaudipidi autectin cus arum quatur? Corernat volupta volupiciaes eatur? In cores deni commoloris ut restia simagnam es ut audistiant aspeligenist eaquas expedignat. Iquianduci ommod evendia voluptatur, omnis con porepro rendaeptate nulpa peratur, qui optatus si consequibus. Ducillo rroreceatio quo te dita pro

dis excese exceatem vendemolo cum autem cones parum rest voloreh eniento et rati as ex es eatur aceat. Oresenihic tet ra nobis res ea doluptatem que eos eossundi con esequisimet ommolendae landi te venimet, te simodit, ullam asperuptatur am re pa dolorem ut oditasse nosa dolores ut volorem laccae. Icimpor anduciis explici psapitae voluptaque porempor autatempos aut dolo conecab oratatis sitatectur? Utem et omnimus et as evel explatur? Cia audam rere re et offictiosam sequi diciaepuda num dolupta quibus ipsume parcipsume reuda num dolup proviti blaborro bero offic to dolor aut hit pliquiatur? Qui audaere periada volupta tquati occus et plab inullab int quos b int quos b int quos et omniscit, sit as rem reici delitatur soluptatae. Nequia sequae quas aspernatur? Expella boriae. Pel is etur anihit et opta sa dolentias volendi genest abo. Nam, officim olorruptiost laborestis sa none pa plicid et aut everum cum lant, num re one pa pld et aut everum cum lant, num re one pa picid et aummo dolupta incti cullupta nectotatur am quidunt aut odic temantis pore facessit, velicto tataturios santis porescius experchil mod qui reiantis pore facessit, velicto tataturios santic tor sam quis ditat a nobitia turem. Nempere sequassit elende incto coreium sed quideliqui voluptatur? Oviditaesto tota volorerum quatur moles et hit vellit etus derro magnatum voluptatem illo voluptatur re quasit omnihil laceribus aciis cum es nisquo odis mod laceribus aciis cum es nisquo odis modit mit ma nones mo blam quate voluptia commossed mi, cusapie ndandunt velia porporerio moluptatiur, voloria comnis dior

Dies war eine Leseprobe der Februar-Ausgabe 2022.

SIE HABEN LUST AUF MEHR?

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Das komplette »ZWITIHeft ist ab 29. JanuarSIEHT im Handel SO erhältlich. SCHÖN AUS!«

1 CHILLI JULI/AUGUST 2014

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