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f79 – Jobstarter

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Praktika +++ FSJ +++ A uslandsjahr

r e t r a t Jobs +++

+ + + g n u ild b s Au

m u i d Stu

Foto // © clipdealer.de


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DAS

fü r FrSCHÜLERM ei bu rg AG un d Re AZIN gi on

Jobstarter

Bildungsmesse HORIZON

Was ist ein Testimonial? Ein Magazin wie das f79 herzustellen kostet viel Geld. Es müssen Redak-

Workshops, Ausbildungs- & Studienplätze, Bewerbungsknigge

teure und Grafiker bezahlt werden, die die Schülerredaktion betreuen und anleiten, deren Texte redigieren und das f79 layouten. Am Ende muss alles zusammengestellt, gedruckt und verteilt werden. Wenn da keiner etwas dazugeben würde, müsste das Schülermagazin sehr teuer verkauft werden. Für viele Jugendliche wäre es dann zu teuer. Daher suchen wir immer Firmen und Einrichtungen, die das Projekt toll finden und uns finanziell unterstützen. Diese Foto // © SCOPE Messestrategie GmbH

Unterstützer nennt man Kooperationspartner. So eine Partnerschaft beruht immer auf Gegenseitigkeit. f79 bekommt

Dass es nach dem Abi nicht nur auf das

Studienfinanzierung, Studieren in Europa oder

Geld und der Partner erhält dafür ein

Zeugnis ankommt, ist allgemein bekannt.

Duales Studium an.

Logo, eine namentliche Nennung als

Egal ob im Ausland, beim Studium oder

Unterstützer oder er kann sich ein

für den Einstieg ins Berufsleben: Soge-

4./5. Juni über 80 Aussteller ihr Angebot auf

Redaktionsmodul wünschen. Letzteres

nannte Soft Skills sind überall gefragt.

der Messe präsentieren. Hochschulen,

Insgesamt werden am Wochenende des

Unternehmen und Institutionen sind vor Ort,

nennen wir ein „Testimonial“. Und wie funktioniert das? Schüler

Die HORIZON hat dieses Jahr besonders

um die Besucher zu beraten. Die speziell für

aus der Redaktion oder unser eigenes

viele Workshops im Programm, bei denen es

Abiturienten und Schüler der gymnasialen

Redaktionsteam besuchen ein Unterneh-

genau darum geht. Vom Bewerbungsknigge

Oberstufe konzipierte Messe bietet eine ideale

men und befragen die Azubis nach ihren

über Hilfestellungen beim Zeit- und Stressma-

Plattform für alle Fragen rund um die Berufs-

Aus- und Weiterbildungswegen. Hierbei

nagement bis hin zur Schulung interkultureller

und Studienorientierung nach dem Abitur.

entstehen Texte im Rahmen der Beufs-

Kompetenzen – hier bekommen Schüler

orientierung für Schüler. Solche Texte

Gelegenheit, selbst die Brücke zur Praxis zu

sind als Testimonials gekennzeichnet.

f79

schlagen. Neben den Workshops bietet das

HORIZON

umfangreiche Rahmenprogramm zahlreiche

Samstag, 4. Juni & Sonntag, 5. Juni, 10–16 Uhr

Vorträge und Expertentalks zu Themen wie

auf dem Messegelände Freiburg, Eintritt frei

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Jobstarter · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · Testimonial

Lenni Jacoby macht ein Duales Studium beim Zoll

Seit August lernt Lenni Jacoby beim Zoll. Der Freiburger macht

überfordert“, berichtet Lenni.

ein dreijähriges Duales Studium im gehobenen Dienst. Es bietet

Obwohl er zu Schulzeiten nie

ihm neben der Theorie in Münster Einblicke in viele praktische

mit Jura zu tun hatte, kam er bald

Bereiche des Hauptzollamts Lörrach. Vor allem zwei Dinge

zurecht: „Das ist wie eine große Wel-

haben den Motorradfahrer in diesen Beruf gebracht.

le. Am Anfang hat man etwas Angst.

H

Wie ein Surfer auf der Welle

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DAS

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ZO

Dann schafft man es, drauf zu surfen.“ Auf seiner weinroten Kawasaki sieht Lenni fast aus wie ein Renn-

Azubis der 42 deutschen Hauptzollämter lernen

fahrer. Doch der 20-Jährige hat sich für einen anderen Beruf ent-

gemeinsam in Münster. Von Lennis Hauptzollamt in Lör-

schieden: Er will Zollbeamter werden. Denn auch dort gibt es Action,

rach waren es zehn Studenten. Vormittags hatten sie Un-

wie der Freiburger betont: „Ich wollte zum Zoll, weil ich einen Job mit

terricht, am Nachmittag wurde gelernt und am Abend auch

viel Abwechslung gesucht habe, gut mit Menschen arbeiten kann

mal gefeiert. Das sei nötig gewesen bei so viel Theorie. „Das ist

und auch bei Krankheit oder später, wenn ich pensioniert bin, gut

nicht einfach, wenn man sich das alles reinballert“, sagt Lenni.

abgesichert sein möchte.“ Seit bald einem Jahr ist er nun Anwärter im

Der sportliche Freiburger mag es rasant, das zeigt nicht nur

gehobenen Zolldienst. Insgesamt drei Jahre geht das Duale Studium.

sein Motorrad. Er würde später gerne zur Fahndung oder zur Finanz-

Das bisher Schwierigste kam gleich am Anfang: das Grund-

kontrolle Schwarzarbeit. „Da, wo Action ist, das wollen die meisten“,

studium an der Hochschule des Bundes am Bildungs- und Wissen-

erzählt er. Doch dafür muss er sich noch ein wenig gedulden. Zuletzt

schaftszentrum (BWZ) Münster. Sechs Monate lang lernte er dort die

war er für ein Praktikum bei der Vollstreckung in der Freiburger Sau-

theoretischen Grundlagen seines Berufs. Die Inhalte sind umfassend:

tierstraße. Dort werden Steuerschulden eingetrieben. Einen Vollzie-

Staatsrecht, VWL, BWL, aber auch Psychologie und Soziologie stehen

hungsbeamten begleitete er im Einsatz, um Menschen zur Kasse

auf dem Plan. Vor allem Jura ist eine Herausforderung: „Das war am

zu bitten. „Meistens sind sie aber nicht da“, sagt Lenni. Wenn doch,

Anfang schon schwierig. Da gab es Aufgaben, da waren alle komplett

kassiert der Zoll vor Ort auch mal 300 Euro in bar oder beschlagnahmt Wertgegenstände, die dann online auf www.zoll-auktion.de versteigert werden. Zudem bearbeitete er viele Fälle am Schreibtisch. Das zweite Praktikum absolvierte Lenni bei der Zollausfuhr in Freiburg. „Das war cool“, schwärmt er. Gleich mehrfach konnte er Kollegen auf Außentermine begleiten. „Wer Waren aus der EU bringen will, muss das beim Zoll anmelden“, erklärt der Student. Bestehen Zweifel, dass alles mit rechten Dingen zugeht, prüft der Zoll das. Beispielsweise dürfen Waffen nicht in bestimmte Länder gebracht werden. Das Spektakulärste, was er dabei zu sehen bekommen hat, war ein Exoskelett – eine Art Roboteranzug. Bisher ist Lenni rundum zufrieden mit seinem Studium. Im Vergleich zur kniffligen Theorie sei die Praxis bisher leicht. Es werde einem immer geholfen und alles erklärt. Entscheidend ist für ihn, dass man Spaß daran hat, mit anderen Menschen in Kontakt zu sein. Offenheit sei ganz wichtig für seinen Beruf. Wenn alles kappt, ist Lenni im Sommer 2018 mit dem Studium fertig. Dann hat er verschiedene Bereiche zur Auswahl. Einen Wunsch hat er schon: „Ich würde gerne in die Fahndung, wo wirklich Action ist und man rauskommt.“

Till Neumann

Infos Ausbildung im gehobenen Zolldienst Foto // tln Rasant: Lenni Jacoby steht auf Action. Neben seinem Studium beim Zoll fährt er in der Freizeit gerne mit dem Motorrad übers Land.

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Dauer des Studiums // 3 Jahre, Studienstandort // Münster Praxisphase // 3 Praktika, Gehalt (Anwärterbezüge) // 1158,38 Euro Im Netz // www.zoll.de // ausbildung.hza-loerrach@zoll.bund.de


Ausbildung · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

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Hightech mit Herz Fotoservice CEWE bildet in Eschbach aus

Foto // © CEWE Stiftung & Co. KGaA Fotofinishing, Online-Druck oder Handel: Der Fotoservice CEWE bietet eine breite Palette an Ausbildungen.

Die Fotobücher von CEWE sind vielen ein Begriff. Was aber die wenigsten wissen: CEWE ist Europas führender Fotoservice mit 3200 Mitarbeitern in zwölf Produktionsstätten in 24 europäischen Ländern. Einer dieser Standorte ist im Gewerbepark Breisgau in Eschbach bei Freiburg. Hier werden verschiedene Ausbildungsberufe und Praktika angeboten. Das Geschäft von CEWE umfasst die drei Bereiche Fotofinishing, Online-Druck und Handel. Dementsprechend breit gefächert sind auch die Ausbildungs- und Stellenangebote. Eine Ausbildung als Fachinformatiker ist hier ebenso möglich wie als Mediengestalter, Medientechnologe oder in der Verwaltung. Und auch Berufserfahrene sowie Saisonkräfte sind bei CEWE gerne gesehen. Als Hightech-Unternehmen arbeitet CEWE immer mit neuesten Technologien. Das Unternehmen legt daher großen Wert darauf, die Mitarbeiter auf dem neuesten Stand zu halten. So reicht das Weiterbildungsangebot von Schulungen rund um Office-Anwendungen über Fremdsprachenunterricht bis hin zu Workshops, die auf den Unternehmensleitlinien basieren. Besonders wichtig sind bei CEWE die Unternehmenswerte: Loyalität, Erfolgsorientierung und Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und der Gesellschaft. Ein positives Miteinander, Offenheit für Ideen und Teamgeist stehen dabei ganz oben auf der Agenda.

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Infos www.cewe.de

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Jobstarter · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · Testimonial

Fotos // Autohaus Schmolck Rund ums Auto: Das Team von Schmolck ist in Emmendingen, Vogtsburg und Müllheim am Start.

Mit eigener Ausbildungsmarke die Zukunft gestalten Emmendinger Autohaus Schmolck bildet in zwölf Bereichen aus Wer gute Leute haben möchte, muss investieren: Das Autohaus

Fahrzeugbauer bis zu kaufmännischen Berufen wie im Groß- und

Schmolck zeigt, wie vielseitig die Ausbildungsmöglichkeiten in

Außenhandel oder den Automobilkaufmann. Ebenso werden vier

der Automobilbranche sein können. 80 Auszubildende lernen hier

duale Studiengänge in den Bereichen Wirtschaftsinformatik,

derzeit an den drei Standorten in Emmendingen, Müllheim und

Management, Handel und Controlling im Autohaus angeboten.

Vogtsburg zwölf verschiedene Berufe. Das Ausbildungsangebot

Schmolck investiert in die Zukunft und verfolgt ein vielschichtiges

reicht vom Kraftfahrzeugmechatroniker über den Karosserie- und

Konzept, um den eigenen Ausbildungsstandard hochzuhalten.

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Testimonial · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

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Seit rund fünf Jahren bietet Schmolck Auszubildenden der WABE (Waldkircher Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft gGmbH) die Möglichkeit, in die verschiedenen Geschäftsbereiche des Autohauses reinzuschnuppern. Im Rahmen der Ausbildung bei der WABE lernen die Azubis, die keine Ausbildungsstelle gefunden haben, verschiedene Verbundbetriebe der WABE kennen. „Der Erfahrungshorizont der Azubis ist sehr hoch, da sie in den drei Jahren Ausbildung verschiedene Betriebe durchlaufen und kennenlernen“, erklärt Geschäftsführer Bernhard Schmolck. Die eigenen Auszubildenden der Firma Schmolck werden sofort in den Tagesablauf eingebunden und wechseln im Schnitt alle sechs Monate die Abteilung. „So können sie ein Verständnis für die einzelnen Abteilungen aufbauen und verstehen die Arbeitsprozesse im Haus.“ Michael Gleichauf ist Marketingleiter bei Schmolck. Er hat nach dem Abitur ein duales Studium im Bereich Handels- und Dienstleistungsmanagement im Autohaus absolviert. Denn die Aufstiegschancen im Unternehmen sind gut. Der Spruch „Dort wo man lernt, kann man nichts erreichen“ passt bei Schmolck nicht. Drei Viertel der Führungskräfte sind ehemalige Auszubildende. Wer erst während seiner Lehre Stärken in anderen Bereichen entdeckt, hat bei Schmolck die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. „Alle Service-Berater sind zum Beispiel gelernte Kfz-Mechatroniker“, erklärt Schmolck. Bewerber für diesen Berufszweig sollten mindestens einen guten Hauptschulabschluss mitbringen. Nach einem Bewerbungsgespräch, einem Technik-Test und einem Praktikum stehen die Chancen auf einen Ausbildungsplatz gut. „Hinterher kommt es nicht nur auf gute Noten an“, so der Geschäftsführer, „sondern ob jemand Feuer in den Augen hat und mit Herzblut bei der Sache ist.“ Dabei werden gute Bewerbungen auch „just in time“ bearbeitet. Trotzdem sollte man sich mindestens ein Jahr im Voraus bewerben. Zum Beispiel auch für die Ausbildung zum Nutzfahrzeug-Mechatroniker. Die scheine zunächst eher weniger attraktiv, erzählt Schmock, doch seien Nutzfahrzeuge technisch noch vielfältiger und reichten vom Sprinter über Lkw oder Unimog bis zur Kehrmaschine. Damit Bewerber die Ausbildung finden, die zu ihnen passt, veranstalten Schmolck und die Stadt Emmendingen am 23. September die „Emmendinger Nacht der Ausbildung“. Anders als auf einer Berufsinfomesse können die Schüler die Betriebe vor Ort kennenlernen und sich mit den Azubis vor Ort austauschen. Auch die neue Ausbildungsmarke „Schmolck your life“ verstärkt den Fokus auf die Ausbildung. „Bei uns wird die Lehre effektiv genutzt, weil wir auf gute Mitarbeiter angewiesen sind, wenn wir weiter wachsen wollen“, erklärt Bernhard Schmolck.

Valérie Baumanns

www.schmolck.de/unternehmen/jobs-ausbildung

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Jobstarter · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · Duale

Zweigleisig zum Erfolg DHBW verbindet Theorie, Praxis und finanzielle Unabhängigkeit Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) bietet mehr als 20 BachelorStudiengänge mit rund 100 Studienrichtungen in den Bereichen Wirtschaft, Technik und Sozialwesen an. Neben den Bachelor-Studiengängen gibt es an der DHBW auch duale Masterstudiengänge aus den Bereichen Wirtschaft, Technik und Sozialwesen.

Fotos // Wolfgang Armbruster / DHBW Lörrach t Anzeige

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Hochschule · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

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Studierende der DHBW absolvieren ihr Hochschulstudium in drei Jahren und sammeln dabei wichtige Berufserfahrung. Als Angestellte eines Dualen Partners erhalten sie während ihres Studiums durchgängig eine monatliche Vergütung, sind dadurch finanziell unabhängig und können sich voll auf ihr Studium konzentrieren. Mehr als 85 Prozent der Studierenden der DHBW werden nach dem Studium von ihrem Dualen Partner übernommen oder unterschreiben bereits vor Ende des Studiums einen Arbeitsvertrag. An insgesamt zwölf Standorten werden Studierende auf ihre berufliche Laufbahn vorbereitet. Lörrach und Villingen-Schwenningen sind von Freiburg aus die nächsten. Unter den in Lörrach angebotenen Studiengängen sind zum Beispiel „BWL-Gesundheitsmanagement“, „International Business“, „Maschinenbau“ oder „Physiotherapie“. In einer Kursgruppe sind selten mehr als 30 Studierende, informiert die Hochschule. Kleine Gruppen steigern die Eigeninitiative, garantieren eine intensive Betreuung und schaffen eine angenehme, persönliche Studienatmosphäre. Anonymität ist an der DHBW ein Fremdwort, überfüllte Hörsäle gibt es nicht. Häufig werden hier Kontakte geknüpft, die über die Studienzeit hinaus dauern. Neben Professoren der DHBW vermitteln auch qualifizierte Experten aus den Unternehmen und sozialen Einrichtungen Inhalte aus ihrem Spezialgebiet. Dadurch ist sichergestellt, dass aktuelle Entwicklungen in die Vorlesungen einfließen und praxisrelevantes Know-how gelehrt wird. Die Vorlesungsräume sic hern durch eine technische Ausstattung auf dem neuesten Stand beste Studienmöglichkeiten. Durch das duale Studienkonzept erleben die Studierenden an der DHBW eine abwechslungsreiche und intensive Zeit. In den Praxisphasen übernehmen sie frühzeitig Verantwortung und können ihr in den Theoriephasen erworbenes Wissen direkt anwenden. Dank der Integration von theoretischen und praktischen Inhalten erbringen die Studierenden auch während der Praxisphasen einen Teil ihrer Studienleistung und erhalten dafür 30 zusätzliche ECTS-Punkte. Dadurch sind sämtliche Studienangebote an der DHBW mit 210 ECTS-Punkten bewertet und als Intensivstudiengänge anerkannt. Angesichts der zunehmend weltweiten Ausrichtung vieler Wirtschaftszweige fördert die DHBW die internationale Kompetenz ihrer Studierenden. In fast allen Studiengängen besteht die Möglichkeit, einen Teil des Studiums im Ausland zu verbringen, um Sprachkenntnisse zu verbessern und interkulturelle Erfahrung zu sammeln. Die Standorte der DHBW arbeiten weltweit mit über 200 internationalen Hochschulen und Universitäten zusammen. Die im Ausland erbrachten Studienleistungen können in der Regel ohne Probleme an den Studienakademien der DHBW angerechnet werden. Nach einem dreijährigen Intensivstudium und einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit an den Fakultäten Wirtschaft und

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Jobstarter · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · Duale >>  Technik beenden die Absolventen ihr Studium mit einem Bachelortitel. Alle Studiengänge der DHBW Lörrach sind national und international anerkannt und eröffnen den Zugang zu Masterstudiengängen an Hochschulen im In- und Ausland. Masterprogramme der DHBW finden gemäß dem dualen Prinzip berufsintegriert und berufsbegleitend in enger Zusammenarbeit mit den Dualen Partnern statt. Dies ermöglicht eine Weiterbildung ohne Karriereknick. Die DHBW arbeitet eng mit rund 9000 Unternehmen und sozialen Einrichtungen in ganz

zu arbeiten: Wissen zu erwerben, zu trans-

Dualen Partnern. Diese wählen ihre Studieren-

Ingenieurstudium an der DHBW Lörrach

den selbst aus und übernehmen als Mitglieder

Die Ingenieurabsolventen werden in enger

Lösungen mit geeigneten Werkzeugen der

der Hochschule den praxisorientierten Teil

Kooperation mit den Unternehmen auf die

Hard- und Software zu entwickeln und dies

des Studiums. Die Bewerbung für ein duales

Anforderungen des Berufslebens vorbereitet.

stets unter Berücksichtigung der Manage-

Studium an der DHBW erfolgt direkt bei einem

Neben soliden Grundkenntnissen in der Mathe-

mentprozesse. Diese DHBW-Anforderungen,

der Dualen Partner. Die Studierenden lernen

matik und den relevanten Naturwissenschaften

das hohe Engagement des Studierenden

immer abwechselnd für drei Monate an der

werden die fachspezifischen Inhalte in moder-

und seine Bachelorarbeit, die im Unterneh-

DHBW beziehungsweise bei ihrem Dualen

ner Studien- und Laborumgebung vermittelt.

men absolviert wird, führen zu einer hohen

Deutschland zusammen – den sogenannten

Partner und bekommen dadurch theoretische und praktische Inhalte integriert vermittelt.

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Foto // Wolfgang Armbruster / DHBW Lörrach

Der Ingenieurabsolvent lernt in Veranstaltungen und Projekten ingenieurgemäß

ferieren und anzuwenden, daraus eigene

beruflichen Qualifikation und sind die beste Voraussetzung für einen Arbeitsplatz.


Hochschule · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

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Studiengang Maschinenbau Die Entwicklung von Maschinen und Anlagen ist der zentrale Bereich der Technik. Hier erwarten die Absolventen der DHBW Lörrach viele Herausforderungen: Projektierung, Planung, Konstruktion, Berechnung, Erprobung, Fertigung, Kundenberatung oder Vertrieb – die Betätigungsfelder und die Chancen im Beruf sind vielfältig. Das DHBW-Studium legt Schwerpunkte nicht alleine im ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenwissen, sondern auch in der Vermittlung betriebswirtschaftlicher Inhalte und persönlicher Kompetenzen (Teamfähigkeit, Kommmunikationsverhalten, Lernmethodik). Die langjährige Erfahrung der DHBW Lörrach zeigt, dass eine breite, gut fundierte Grundlagenausbildung unerlässlich ist, um sich später in die vielfältigen und sich permanent wandelnden Spezialgebiete einarbeiten zu können. Die Grundsteine dazu werden in den ersten beiden Jahren mit vielen naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagenfächern gelegt. Bereits hier kommt der Praxisbezug der DHBW mit zahlreichen Laborübungen zur Geltung. Danach folgt das Vertiefungsstudium in den Studienschwerpunkten Konstruktion und Entwicklung beziehungsweise Produktion. In den Praxisphasen wird das erlernte Wissen im Ausbildungsunternehmen erprobt und unter realen, branchenüblichen Bedingungen angewandt und vertieft. Besonderen Wert legt die DHBW Lörrach – neben dem rein fachwissenschaftlichen Studium – auf die Ausbildung der Studenten im persönlichen und sozialen Bereich. Die gezielte Vermittlung von Teamfähigkeit, Managementtechniken, Kommunikationsverhalten und permanenter Lernfähigkeit sind wichtiger Bestandteil der Ausbildung und des späteren beruflichen Erfolges unserer Absolventen.

Wirtschaftsstudium an der DHBW Lörrach In der Fakultät Wirtschaft bilden Vorlesungen, Seminare und Übungen zu Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Recht, EDV und Statistik die wesentlichen Lerninhalte. Übergreifende Kompetenzen wie Fremdsprachen, Kommunikations- und Rhetorikkurse, Planspiele, Fallstudien und praktische Übungen zur Methoden- und Sozialkompetenz nehmen einen hohen Stellenwert ein. Das erfolgreiche Wirtschaftsstudium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Lörrach führt zu einem fundierten fachlichen Wissen und einem ausgeprägten anwendungs- und lösungsorientierten Denken, das übergreifende Zusammenhänge erkennt. Damit sichert das duale Ausbildungsprinzip der DHBW den Bedarf an qualifizierten und motivierten Mitarbeitern für die Unternehmen in der Region und darüber hinaus.

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Jobstarter · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · Duale Hochschule Studiengang International Business

Die Weltwirtschaft ist verflochten wie nie zuvor. Moderne Kommunikationssysteme ermöglichen, dass kaum noch ein Geschäft

Foto // Wolfgang Armbruster / DHBW Lörrach

Wer auf die Zukunft vorbereitet sein

national abgewickelt wird. Egal, in welchem

und schnell Verantwortung übernehmen

Bereich man tätig ist, international ausge-

will, studiert international und wählt den

bildete Mitarbeiter sind gefragt. Zahlreiche

Studiengang BWL − International Busi-

große und mittelständische Industrie- und

ness (englischsprachig) an der DHBW

Dienstleistungsunternehmen suchen praxis-

Lörrach. Bei diesem dualen BWL-Studium

erfahrene DHBW-Absolventen, die während

finden sämtliche Vorlesungen, Seminare

des Studiums die Besonderheiten der inter-

und Workshops in Englisch statt. Ab dem

nationalen Geschäftstätigkeit kennenlernen.

ersten Semester sind die Studierenden

Der Schwerpunkt des Studiums

im International Classroom – auch kul-

liegt auf der Förderung der erforderlichen

turell. Die Dozenten sind internationale

fachlichen, methodischen, sprachlichen,

Experten ihres Fachgebiets. Mindestens

sozialen und interkulturellen Kompe-

ein Semester wird im Ausland verbracht.

tenzen. Absolventen dieses Studiums bewegen sich sicher in interkulturellem

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Umfeld und haben alle Voraussetzungen für weitergehende Führungsaufgaben.

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Bachelorstudiengänge an der DHBW Lörrach Fakultät Technik Elektrotechnik (Bachelor of Engineering) Wirtschaftsingenieurwesen (Bachelor of Engineering) Maschinenbau (Bachelor of Engineering) Mechatronik Trinational (Bachelor of Engineering) Informatik – Angewandte Informatik (Bachelor of Science)

Fakultät Wirtschaft
 BWL-Finanzdienstleistungen (Bachelor of Arts) BWL-Gesundheitsmanagement (Bachelor of Arts) BWL-Handel (Bachelor of Arts) BWL-Industrie (Bachelor of Arts) BWL-International Business (englischsprachig) (Bachelor of Arts) BWL-Personalmanagement/-dienstleistung (Bachelor of Arts) BWL-Spedition, Transport & Logistik (Bachelor of Arts) BWL-Tourismus (Bachelor of Arts) International Business Management Trinational (Bachelor of Arts) Physiotherapie (Bachelor of Science) Wirtschaftsinformatik – Application Management (Bachelor of Science) Wirtschaftsinformatik – Sales & Consulting (Bachelor of Science) Wirtschaftsinformatik – Software Engineering (Bachelor of Science)


Tipps · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

ABC

AusbildungsAzubis geben Tipps zum Berufseinstieg

Folge 1: Leerlaufzeiten nutzen

Name // Luca Keller Alter // 21 Jahre Beruf // Finanzassistent, 1. Ausbildungsjahr Betrieb // Volksbank Freiburg

Foto // Britt Schilling

Kein Kunde in Sicht, nichts auf dem Schreibtisch und euer Vorgesetzter hat auch nichts mehr für euch zum Bearbeiten? Was nun? In kleineren Geschäftsstellen einer Bank wie beispielsweise bei Luca Keller in Freiburg-Zähringen kann das vorkommen. Doch es gibt immer was zu tun, sagt der angehende Finanzassistent.

Wichtig ist zum Beispiel euer Berichtsheft. Versucht es immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Sonst wird es schwierig, sich an die einzelnen Tage zu erinnern. Seid ihr damit fertig, wird es gerne gesehen, wenn ihr euch mit eurem Unternehmen beschäftigt. Schaut doch einfach mal in eure Mitarbeiterzeitung oder, falls vorhanden, in betriebsinterne Blogs. Oder ihr prüft euer Fachwissen, um den Kunden Rede und Antwort stehen zu können. So etwas kommt immer gut bei Vorgesetzten an. Wenn ihr kurz vor einem Schulblock steht, ist es völlig legitim, dass ihr eure Schulsachen mit zur Arbeit nehmt. Setzt euch in solchen Leerlaufzeiten in ein separates Zimmer oder an einen Schreibtisch, der nicht unmittelbar in Kundennähe ist, und lernt. Wenn es bei euch im Unternehmen Online-Lernprogramme gibt, könnt ihr diese ebenfalls nutzen. Das erweitert das Wissen ungemein und ihr habt es noch leichter im Geschäftsalltag. Wie ihr seht, wird es nie langweilig. Ihr tut sogar noch was Gutes für euch, wenn ihr Leerlaufzeiten so sinnvoll nutzt wie möglich. Ich persönlich finde immer etwas, das ich tun kann. Mit ein bisschen Interesse an der Materie könnt ihr euch schnell einen großen Wissensschatz aufbauen. Es wird nicht lange dauern, bis der Alltag wieder einsetzt und ihr mit eurem Wissen fabelhaft glänzen könnt.

www.voba-azubiblog.de


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Jobstarter · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · Testimonial

Azubis haben „was Besseres vor“ Junge Handwerker berichten, wie sie zum Traumberuf gekommen sind

Fotos // Bastian Beuttel Überzeugt: Robert wird Fahrzeuglackierer, Vanessa Sattlerin und Johannes Stuckateur. Alle drei sind leidenschaftlich gerne im Handwerk.

„Kleine Nummer im Konzern? Ich hab was

Robert Schneider. Er wusste am Ende der

Besseres vor.“ Mit diesem Motto will das

Schulzeit nicht, welchen Beruf er ergreifen

Handwerk zum Thema Berufswahl ein Zeichen

sollte. „Dann bekam ich einen Praktikums-

setzen. Der Slogan soll deutlich machen,

platz in meinem jetzigen Betrieb, und die

dass viele vermeintlich „bessere“ Karriere-

Arbeit machte mir gleich großen Spaß.

großem Druck. Das Handwerk möchte

wege auch eine Sackgasse sein könnten. Er

Während viele andere noch studieren und

sie deshalb zum Nachdenken anregen.

hebt gleichzeitig die Vorteile einer handwerk-

nicht wissen, was sie machen wollen, habe

lichen Ausbildung hervor.

ich von Anfang an mein eigenes Geld

Den richtigen Beruf zu finden ist oft eine große Herausforderung. Viele Jugendliche wissen nicht, wo ihre Stärken und Interessen liegen. Daher stehen sie in der Berufsfindungsphase oft unter

Und sie ermutigen, ihren eigenen Interessen zu folgen.

Mit einem packenden Kurzfilm verdeutlicht das Handwerk das Dilemma vieler

verdient“, schwärmt Robert. Johannes Schroeter-Behrens hatte ein

Berufseinsteiger: Ein junger Mann wird darin

abgeschlossenes Studium in der Tasche.

in einen „Schreibtisch-Beruf“ gedrängt. Man

Dann machte er eine Ausbildung zum

kämmt ihm die Haare, er rückt die Krawatte

Stuckateur: „Als Diplom-Prähistoriker hätte ich

zurecht, Akten werden auf seinen Bürotisch

hauptsächlich am Computer gesessen. Etwas

gestapelt. Gequält nimmt er das zunächst

Handwerkliches passt besser zu mir.“ Und

hin. Doch dann bricht er aus der aufgezwun-

Vanessa Sell hat als Sattlerin ihr Hobby zum

genen Rolle aus. Sein Umfeld zerrt dabei so

Beruf gemacht: „An meinem Beruf liebe ich,

sehr an ihm, dass sein feiner Anzug reißt.

dass ich kreativ sein kann.“ Dass unter den rund 130 Ausbildungs-

Zum Vorschein kommt, was eigentlich in ihm steckt – ein Handwerker. Der Film ist auf

berufen für jeden der richtige dabei ist,

Infoscreens an U- und S-Bahnhöfen sowie im

davon kann man sich auf www.handwerk.de

Internet zu sehen.

überzeugen. Dort sind alle Berufe übersicht-

Fünf junge und begeisterte Handwerker

lich zusammengefasst und umfassend

standen zudem für die Motive vor der

erläutert. Den Film gibt es auf www.

Kamera. Sie erzählen nun stellvertretend für

handwerk.de/wasbesseres zu sehen.

viele erfolgreiche Handwerker ihre Geschichten. So zum Beispiel Fahrzeuglackierer

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Praktikum · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

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Jobstarter

Schüler werden Reporter f79-Magazin bietet Praktika und Workshops in Freiburg

Alle drei Monate berichtet das Freiburger

Praktikum oder Workshop zum Nachwuchsre-

Schülermagazin f79 über spannende

porter werden. Keine Sorge, ihr müsst dabei

Themen aus Freiburg und Umgebung. Das

nicht alles alleine machen. Erfahrene Redak-

Besondere daran: Schüler machen selbst

teure zeigen euch, worauf ihr achten müsst: Wie

das Heft – als Praktikanten, Workshop-

finde ich ein gutes Thema? Wie führe ich ein

Teilnehmer oder freie Mitarbeiter. Mit Hilfe

Interview? Was frage ich dabei überhaupt? Wie

von Profi-Journalisten suchen sie sich ein

schieße ich ein schönes Foto? Und wie mache

Thema, recherchieren dazu und schreiben ihren eigenen Artikel.

ich aus all dem einen spannenden Text? Foto // tln Schüler beim f79-Workshop an der Freien Christlichen Schule in Freiburg.

Das Schöne daran: f79-Autoren können sich mit Dingen beschäftigen, die sie wirklich interessieren. Der Fußballfan schreibt über das neue SC-Freiburg-Stadion, der Vegetarier

Wer beim f79 mitmacht, arbeitet nicht für die

erzählt, wie es ist, kein Fleisch mehr zu essen,

Schublade: Eure Texte werden im Magazin

und die Bildungsexperten recherchieren, ob

veröffentlicht oder erscheinen auf www.f79.de.

Hausaufgaben überflüssig sind. Ihr kennt den

Was in der Redaktion so los ist, seht ihr auf der

coolsten DJ Freiburgs? Yeah, dann interviewt

f79-Facebook-Seite.

ihn. Wie das geht, lernt ihr beim f79. Die

In der f79-Redaktion auf dem Freiburger

Redaktion freut sich auf eure Bewerbung an

Güterbahnhof-Gelände könnt ihr bei einem

redaktion@f79.de.

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DAS

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Jobstarter · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · Design-Ausbildung t AnzeigeN

Herausforderungen für Kreative Akademie für Kommunikation lädt zu Ausbildungs-Infotag ein Wer 2016 eine Ausbildung in einem gestalterischen Beruf machen möchte, sollte sich den 4. Juni merken. An diesem Samstag öffnet die Akademie für Kommunikation Freiburg von 11 bis 15 Uhr ihre Türen zum „Infotag mit Workshops“. Der Infotag bietet Infogespräche, Präsentationen von Schülerarbeiten und Mitmachangebote. Im Mittelpunkt werden die Berufskollegs für Produktdesign und für Mediendesign/Technische Dokumentation stehen. Zwei staatlich anerkannte Ausbildungsalternativen für Designberufe ohne Aufnahmeprüfung. Die Gestaltungsmöglichkeiten des Computers sind Kern der zweijährigen Ausbildung im „Berufskolleg Technische Dokumentation“. „Mediendesign“ steht durch das Profilfach „Multimedia“ im Vordergrund. Fächerübergreifend lernen die Schüler den Umgang mit multimedialen Anwendungen. Dazu steht ihnen eine komplett eingerichtete Werkstatt inklusive 3D-Drucker zur Verfügung. Wer seine Stärken in kreativer Formgestaltung und einer etwas handwerklicher orientierten Designausbildung sieht, für den könnte das zweijährige „Berufskolleg für Produktdesign“ das Richtige sein. Neben der Anwendung klassischer Grafiksoftware und der Umsetzung der Entwürfe in einem 3D-Programm, lernen die Schüler Modelle ihrer Designentwürfe zu erstellen. Interessierte können sich noch für das kommende Schuljahr 2016/17 bewerben. Informationen über die Bewerbung können bei der Veranstaltung, auf der Homepage oder telefonisch im Sekretariat eingeholt werden. Akademie für Kommunikation Freiburg Kaiser-Joseph-Straße 168, 79098 Freiburg www.akademie-bw.de/freiburg

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Ausbildung · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Vom Friedhof bis zur Baumschule Technik und Bodenhaftung: Gärtner arbeiten in vielen Bereichen

Foto // © dpa

Mit matschigen Gummistiefeln trägt Judith Peuling eine schwere Kiste Möhren über den Acker. Die 23-Jährige ist seit 7 Uhr auf den Beinen. „Gärtnerei war immer mehr für mich als Arbeit“, sagt Peuling. Schon in der Schule wusste sie, dass sie später draußen arbeiten möchte. Nach dem Abitur hospitierte sie auf mehreren Höfen. Das half ihr, sich für die Fachrichtung Gemüsebau zu entscheiden. Gärtner ist nicht gleich Gärtner. Sieben Fachrichtungen werden in Deutschland ausgebildet. Der angehende Gärtner darf entscheiden, ob er sich lieber mit Obst, Gemüse, Stauden, Zierpflanzen oder Bäumen beschäftigen möchte. Auch für die Friedhofsgärtnerei oder den Garten- und Landschaftsbau gibt es Ausbildungen. In der Regel arbeitet der Lehrling drei Tage in der Woche im Betrieb und geht zwei Tage in die Berufsschule. Im ersten Jahr stehen Themen wie Pflanzenbestimmung oder die Zusammensetzung von Böden auf dem Lehrplan. Die Auszubildenden lernen, wie Arbeiten geplant, vorbereitet und kontrolliert werden. Im zweiten Jahr spezialisiert sich der Auszubildende. Lehrlinge befassen sich dann intensiv mit den Pflanzen ihrer Fachrichtung. Nach der Ausbildung kann studiert werden. Dabei geht es um Themen wie Pflanzenproduktion und Vermarktung. Judith Peuling hat sich dagegen entschieden: „Für mich war von vornherein klar: Ich will direkt handfest arbeiten.“ In vielen Bereichen werden Gärtner von moderner Technik unterstützt, sagt Larisa Chvartsman vom Zentralverband für Gartenbau. Der Bundesagentur für Arbeit zufolge verdient ein Auszubildender im ersten Lehrjahr zwischen 340 und 620 Euro brutto pro Monat. Im dritten Lehrjahr sind es zwischen 440 und 810 Euro. Peuling mag an ihrem Beruf, dass er Tradition hat und Zukunft bietet. Nach ihrer Lehre möchte sie bei einem Gemeinschaftsprojekt mitmachen, in dem auf alternative, naturnahe Weise gelebt und gegärtnert wird. „Ich habe große Lust, in der Landwirtschaft zu arbeiten und zu leben,“ sagt Peuling.

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· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · Neuanfang

Abbruch, Auszeit, Ausbildung Fabian hat zwei Mal das Studium abgebrochen, jetzt hat er das Richtige gefunden Die Qual der Berufswahl: Jeder vierte Bachelorstudent bricht sein Studium ab. Auch der Gundelfinger Fabian hat zweimal sein Studium geschmissen. Ute Benninghofen von der Zentralen Studienberatung der Universität Freiburg (ZSB) kennt viele solcher Fälle – und weiß, was man dagegen tun kann. Zweimal hat Fabian ein Studium begonnen, zweimal hat der 28-Jährige es wieder abgebrochen. Wenn er heute zurückblickt, merkt er: Von Anfang hat er an Foto // Nora Heinz

der Studienwahl gezweifelt. Aber von vorne: Im Sommer 2007 macht Fabian Abitur, dann Zivildienst. Im Wintersemes-

Zufrieden: Fabian will nicht mehr studieren. Er wird jetzt lieber Restaurantfachmann.

ter 2009 entscheidet er sich kurzerhand für das Studium „Medien- und Kommunikationstechnik“

gefallen ist: „Man darf auch schon kommen,

in Kaiserslautern. Nach vier Semestern bricht

wenn man merkt, man fühlt sich nicht wohl im

er unmotiviert ab. Der Druck steigt, die Eltern

gewählten Studium, irgendetwas stimmt nicht.“ Ein Grund für die vielen Studienabbrecher

nicht zu enttäuschen. Im Sommersemester 2012 schreibt sich

ist für Benninghofen die Umstellung auf

der 28-Jährige für ein Studium als Grundschul-

Bachelor und Master: Die Zahl der Studienop-

lehrer an der Pädagogischen Hochschule in

tionen habe zugenommen. Alleine das in den

Freiburg ein. Wieder bricht er ab. „Ich konnte

Schulen ausgegebene Buch „Studien- und

mich nicht in dem Beruf sehen. Und mit dem

Berufswahl“ von A bis Z durchzublättern und

Studium konnte ich mich sowieso nicht

auf eine Erleuchtung zu warten, sei da ein

anfreunden“, sagt Fabian. Immerhin weiß er

falscher Ansatz. In Deutschland gebe es rund

jetzt: Er studiert einfach nicht gerne.

19.000 Studiengänge.

Er flüchtet sich in einen Nebenjob als

Benninghofen empfiehlt, in sich hineinzu-

Kellner in einem Freiburger Restaurant. Eines

horchen. Sie rät zur Frage: „Was bin ich für ein

Tages bietet seine Chefin ihm eine Ausbildung

Mensch, was passt zu mir?“ Hat man sich

zum Restaurantfachmann an. Er nimmt das

doch verwählt, müsse man souverän mit einem

Angebot an. „Ich mache jetzt etwas, das von

Abbruch umgehen. „Keine Entscheidung ist

den Qualifikationen her unter meinem Niveau

unumkehrbar, und eine vermeintlich falsche

liegt“, gibt Fabian zu, „aber das macht mich

Entscheidung ist nicht nur negativ“, macht

glücklicher als alles andere, was mich bisher

Benninghofen Mut.

mehr gefordert hat.“ Solch ein Fall ist nicht selten, sagt Ute

Fabian bereut seinen Weg nicht, auch wenn er viel Zeit gekostet habe. Sein Tipp an

Benninghofen von der Zentralen Studienbera-

Ratsuchende: Manchmal kann es von Vorteil

tung der Universität Freiburg. Die Vorstands-

sein, in unterschiedliche Bereiche reinzu-

vorsitzende des Berufsverbands für Studien-

schnuppern. „Man muss unbedingt von

und Laufbahnberatung, Orientierung und

diesem unbewussten Stress wegkommen“,

Information an Hochschulen in Baden-Württ-

sagt Fabian. Es anderen gleichzutun und

emberg (BS) und ihre Kollegen würden sich

nach Schema F „So machen es alle“ zu

allerdings freuen, wenn sich Ratsuchende nicht

gehen, sei falsch.

erst melden, wenn das Kind in den Brunnen

Nora Heinz


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