65. Jahrgang Anno 2013 - Nr. 2 April/Aprile Mai/Maggio 2013
ITEINANDER
INSIEME
Poste Italiane s.p.a. – Spedizione in Abbonamento Postale - 70% – NE BOLZANO - BIMESTRALE
Chiesa Evangelica Luterana in Italia Evangelisch-Lutherische Kirche in Italien
Weltgebetstagsdekoration in Abano-Venedig / Decorazione per la Giornata Mondiale di Preghiera ad Abano-Venezia Foto: Ulla Mugler
Kunterbunte Ökumene beim Weltgebetstag 2013 Ecumenismo colorato alla Giornata Mondiale di Preghiera 2013
I N H A LT S V E R Z E I C H N I S • I N D I C E
Es ist besser, ein Mensch sterbe für das Volk, als dass das ganze Volk verderbe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
È meglio per voi la morte di un solo uomo piuttosto che la rovina di tutta la nazione. . . . . . . . . . . . . 3
ELKI • CELI Einladung zum ersten Süditalienischen Kirchentag der ELKI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Kunst hilft Kirche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Auf Entdeckertour nach Elba . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 ELKI-Studienfahrt nach Ostösterreich und Ungarn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Invito al primo Convegno dei Fedeli dell’Italia meridionale della CELI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Come l’arte aiuta la Chiesa . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Alla scoperta dell’isola d’Elba . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Viaggio di studio della CELI nell’Austria orientale e in Ungheria . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
ÖKUMENE • ECUMENE Israel – »ökumenisch« auf Jesu Spuren im »Heiligen Land« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Magnificat – Ökumenischer Malkurs mit Pigmenten . . . . . . . . . . . . 12 »Ich war fremd – und ihr habt mich aufgenommen« – Frankreich · Weltgebetstag der Frauen 2013 Bozen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Meran . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Palermo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Comiso (Sizilien) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Turin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Sanremo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Florenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Mailand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Rom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Verona . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Venedig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Israele – «ecumenicamente» sulle tracce di Gesù in Terra Santa . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Magnificat – Seminario ecumenico di pittura con pigmenti . . . . . . . . . . . 12 «Ero straniero e Voi mi avete accolto» – Francia · Giornata Mondiale di Preghiera delle Donne 2013 Bolzano . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Merano . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Palermo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Comiso (Sicilia) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Torino . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Sanremo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Firenze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Milano . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Roma . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Verona . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Venezia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
GLAUBE • FEDE Mein Gebet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Rom. Ökumenische Impressionen . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Aus dem Bauch heraus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
La mia preghiera . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Roma. Impressioni ecumeniche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Discorsi di pancia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
FRAUENNETZWERK • RETE DELLE DONNE Rose Rosa . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Rose Rosa . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
BLICK ÜBER DEN TELLERRAND • NON SOLO NOI EKD International . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
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EKD internazionale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Es ist besser, in das Gebet ein Herz ohne Worte zu legen, als Worte ohne Herz.
È meglio posare nella preghiera un cuore senza parole che non delle parole senza cuore.
Mahatma Gandhi
Mahatma Gandhi
Es ist besser, ein Mensch sterbe für das Volk, als dass das ganze Volk verderbe.
È meglio per voi la morte di un solo uomo piuttosto che la rovina di tutta la nazione.
Johannes 11, 50
Giovanni 11, 50
Die Ostertage sind vorbei; Frühling und Leben umgeben uns wieder, und das Lied der Freude erfüllt unsere Ohren; hoffentlich unser Herz. Wir leben vom Ergebnis der Befreiung, vom vollendeten Akt der Versöhnung. Einer starb, damit wir davon kommen. Gott wollte uns Gutes, darum sind wir gerettet. Was blieb uns übrig?
I giorni pasquali sono passati, la primavera e la vita ci circondano nuovamente e il canto della gioia riempie le nostre orecchie, speriamo anche il nostro cuore. Viviamo dal risultato della liberazione, dell’atto compiuto della riconciliazione. Uno che morì perché noi la scampassimo. Dio voleva farci del bene, ecco perché siamo salvi. Altrimenti, cosa potremmo aver fatto?
Not und Ratlosigkeit waren da, immer wieder. In vielen Kreisen der Christenheit, bei denen, die nachdachten und sich die Dinge zu Herzen nahmen, umso mehr. Ein Papst trat zurück. Ein Land, eine Menschheit, eine Religion: Alle wollten wissen, warum? Auch wir sollten dazu nun etwas sagen. Evangelisch, lutherisch, der Reformation treu verbunden, die mit ihrem Aufstand gegen die Papstkirche der Renaissance so klar und unnachgiebig gesagt hatte: Das ist nicht unser. Plötzlich waren wir gerufen, gedrängt zu Stellungnahmen. Nicht allein, dass wir an vielen Ecken, auch als Deutsche, gefragt werden, was wir von diesem deutschen Papst eigentlich halten, gerade jetzt, da er mit seiner Entscheidung der reformatorischen Überzeugung von der Gleichheit aller vor Gott und von ihrer aller Fehlbarkeit Raum geschaffen hatte. Reformation in der Kirche hat er heraufbeschworen, indem er sich zurückzog. Eine große Tat, haben wir gesagt. Erstaunlich. Einer geht, damit es weiter geht. Nun sind wir schon wieder weiter. Die Ostertage sind vorbei, ein neuer Papst hat seinen Segen über alle Welt und alles Volk gespendet. Treu dem Auftrag, die Stimme des Auferstandenen zu Gehör zu bringen, die Stimme Jesu, dessen Zeugnis stark und einnehmend war, dessen Worte und Handlungen klar und wundersam, geistreich und befreiend. Ein wenig vom Glanz der frühen Tage, auch vom Glanz der Tage des Heiligen Franz schien wieder gekommen, als wir vor den Bildschirmen saßen und den ersten Franzikus-Papst sahen, erfüllt vom Gefühl, dass Menschen die Geschicke der Welt verändern könnten. Weißer Rauch! Freudige Aufregung an allen Ecken und Enden. Ein neuer Mensch in dem Amt, das vor Zeiten einmal als das erhabenste und mächtigste von allen galt – heute umkleidet mit maßlosen Erwartungen, mit höchsten Ansprüchen – aber selten gesegnet mit dem Erfolg, den man sich vielleicht davon verspricht. Also ist es nicht nur der Ruhm, den man abgeben will, es ist auch wie ein Urteil. Wir richten über Menschen, urteilen über sie. Manchmal erheben wir sie, öfter verurteilen wir sie. Vielleicht verurteilen wir sogar gerade dann, wenn wir sie erheben; ihnen zumuten, was uns selbst versagt ist. Von ihnen erwarten, was wir selber nie zu geben bereit sind. Und gleichzeitig beobachten wir sie weiter, diese Einsamen, die wir opfern, damit nicht das ganze Volk verdirbt, und wir mit ihm. Wir sind getrieben von der Furcht, dass die Erfolge und Vorteile der
Pena e scombussolamento ci sono sempre stati, sempre ritornati. In molti gruppi cristiani, tra quelli che riflettevano e prendevano a cuore le vicende anche di più. Un Papa si è dimesso. Una nazione, un’umanità, una religione: tutti volevano sapere il perché. Anche noi siamo stati chiamati in causa. Evangelici, luterani, fedeli alla Riforma, che nella sua rivolta contro la Chiesa dei Papi del Rinascimento aveva affermato con chiarezza e perseveranza: non fa per noi. Ad un tratto siamo stati chiamati, spinti a dire la nostra. Non soltanto che, in quanto tedeschi, in molte occasioni ci chiedono cosa ne pensiamo di questo Papa tedesco, proprio adesso che con la sua decisione aveva creato lo spazio alla convinzione riformatore dell’uguaglianza di tutti al cospetto di Dio e della fallibilità che ne consegue. Ha avviato la Riforma della Chiesa facendo un passo indietro. Un atto notevole, abbiamo detto. Stupefacente. Uno che se ne va in modo che si possa procedere. E ora siamo già un passo avanti. Le giornate pasquali sono passate, un nuovo Papa ha dato la sua benedizione a tutto il mondo e tutto il popolo. Fedele all’incarico di dare ascolto alla voce del Risorto, la voce di Gesù, la cui testimonianza era forte e coinvolgente, le cui parole e azioni erano chiare e miracolose, piene di spirito e liberatorie. Sembrava tornato un po’ dello splendore dei primi giorni, anche quello dei giorni di San Francesco sembrava ritornato, quando stavamo davanti ai televisori scorgendo il primo Papa dal nome Francesco, pieni del sentimento che le persone possano cambiare le sorti del mondo. Fumata bianca! Agitazione gioiosa da tutte le parti. Un uomo nuovo in una carica che tempo fa era considerata quella più solenne e potente di tutte – oggi vestita di attese illimitate, di pretese altissime – ma raramente benedetta dal successo che ci si aspetterebbe. Quindi non è soltanto la fama che si vuole delegare, è anche come un giudizio. Esprimiamo giudizi sulle persone, le giudichiamo. A volte le esaltiamo, più spesso le condanniamo. Forse addirittura le condanniamo quando le esaltiamo, scarichiamo a loro quello che a noi rimane negato. Da loro aspettiamo quello che noi stessi non siamo mai disposti a concedere. E nel contempo continuiamo ad osservarli, questi solitari che sacrifichiamo perché non deperisca tutto il popolo e noi con esso. Siamo assillati dalla paura che i successi e i privilegi
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Anderen sich negativ auf unser eigenes Wohlbefinden und Ansehen auswirken. Was tun wir? Wir stellen – wie im Prozess Jesu – Einen heraus, dass er die Mängel und Erwartungen aller trage und heile. Aber das reicht vielleicht nicht mehr. Es reicht nicht, nach den Leadern zu rufen, reicht nicht, einen auszusondern, der vor aller Augen die Rolle des Platzhalters, Stellvertreters, bei Bedarf auch die des Sündenbockes spielt, damit alle anderen ihre Ruhe haben. Es reicht nicht mehr, zu sagen: man sollte, Man müsste, man könnte. Es muss heißen: Ich soll, ich muss, ich kann. Die Ostertage sind vorbei, es ist die Osterzeit angebrochen. Die Zeit, in der die Auferstehung gelebt werden will. Durch unser Denken, Hoffen und Tun. Jesus Christus hat uns befreit und uns das Leben wieder gegeben. Teilen wir es untereinander, für Ihn, als Diener und Dienerinnen seiner Kirche, die durch uns alle wirksam ist. Tragen wir es mit und füllen wir es aus: mit Gott. Ihr Dekan Holger Milkau
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degli altri possano avere delle ripercussioni negative sul nostro benessere e sulla nostra reputazione. Che cosa facciamo? Come nel processo contro Gesù tiriamo fuori uno dalla massa affinché sopporti e guarisca le mancanze e le aspettative degli altri. Ma forse non basta più oramai. Non basta chiamare i leader, tirarne fuori uno che davanti agli occhi di tutti interpreti il ruolo del sostituto, del vice, all’occorrenza anche quello del capro espiatorio perché tutti gli altri possano starsene tranquilli. Non basta più dire: si dovrebbe, si sarebbe obbligati, si potrebbe. Va detto: io devo, io sono obbligato, io posso. Le giornate della Pasqua sono trascorse, è iniziata la Pasqua. Il tempo durante il quale la Resurrezione vuole essere vissuta. Con il nostro pensiero, le nostre speranze, la nostra azione. Gesù ci ha liberati e ridato la vita. Condividiamola tra di noi, per Lui, come serve e servi della sua Chiesa che ha effetto tramite tutti noi, portiamola avanti e riempiamola: con Dio. Il vostro Decano Holger Milkau
Einladung
Invito
zum ersten Süditalienischen Kirchentag der ELKI Samstag, 8. Juni, bis Sonntag, 9. Juni 2013
al primo Convegno dei Fedeli dell’Italia meridionale della CELI Sabato, 8 giugno fino a Domenica, 9 giugno 2013
»Anhänger Gottes sein ...«
«essere innamorati di Dio …»
Tagungshaus »Oasi Santa Maria« Via Riconciliazione dei Cristiani, 70020 Cassano delle Murge (BA)
Centro Congressi «Oasi Santa Maria» Via Riconciliazione dei Cristiani, 70020 Cassano delle Murge (BA)
● Samstag, 8. Juni: ab 12.30 Uhr Ankommen – Marktplatz der Gemeinden – Mittagsbuffet – Andacht – Vortrag – Workshop »Anhänger Gottes...« – Abendessen – bunter Abend Kinderprogramm von 15.30 bis 18.30 Uhr
● Sabato, 8 giugno: dalle 12.30 arrivo – presentazione delle comunità – buffet a mezzogiorno – raccoglimento – conferenza – workshop «innamorati di Dio …« – cena – serata insieme Programma per bambini dalle 15.30 alle 18.30
● Sonntag, 9. Juni: Gottesdienst und Abschluss (12.30 Uhr)
● Domenica, 9 giugno: Culto e conclusione (ore 12.30)
Kosten: 45,00 Euro (30,00 Euro) pro Person mit Übernachtung im Tagungshaus (Mittagsbuffet, Abendessen, Übernachtung, Frühstück) 20,00 Euro (10,00 Euro) pro Person ohne Übernachtung (Mittagsbuffet, Abendessen) (in Klammern die Teilnahmegebühr für Mitglieder der gastgebenden Gemeinde Bari)
Costi: 45,00 Euro (30,00 Euro) a persona con pernottamento nel centro congressi (buffet a mezzogiorno, cena, pernottamento, colazione) 20,00 Euro (10,00 Euro) a persona senza pernottamento (buffet a mezzogiorno, cena) (tra parentesi le quote di partecipazione per i membri della Comunità ospitante di Bari)
Für Fluggäste: Kostenloser Transfer vom und zum Flughafen Flughafen und Bahnhof Bari. Kinder unter 10 Jahren nehmen kostenfrei teil.
Per chi arriva in aereo o treno: Transfer gratuito dal e per l’aeroporto o stazione centrale Bari I bambini al di sotto dei 10 anni partecipano gratuitamente.
Anmeldung und Bezahlung bei Pastor Helmut Schwalbe Via Maranelli 7, 70125 Bari Tel. 080 5021317 - Cell. 339 3775109 E-Mail: bari@chiesaluterana.it
Iscrizione e pagamento presso Pastore Helmut Schwalbe, Via Maranelli 7, 70125 Bari Tel. 080 5021317 - Cell. 339 3775109 E-Mail: bari@chiesaluterana.it
ELKI • CELI
Kunst hilft Kirche
Come l’arte aiuta la Chiesa
Caroline von Grone unterstützt die Kirchenrenovierung in Venedig
Caroline von Grone ha trovato un modo particolare per dare una mano alla Comunità di Venezia
Die Hamburger Künstlerin Caroline von Grone hat im September 2012 zwei Momentaufnahmen unseres Tizianbildes gemalt, die im Mai 2013 parallel zur Biennale bei uns ausgestellt wird. Die Ausstellung mit dem Titel »Human being – being framed« nimmt Bezug auf den »Welterlöser« von Tizian. Dazu soll an die Vorbedingung für die Erlösung, nämlich das Leiden Christi, in einer Aktion in unserem Eingangsbereich erinnert werden. Die Künstlerin hat sich außerdem bereit erklärt, die Restaurierung der Kirche zu unterstützen, indem sie während der »Paula«, 45 x 35 cm, Öl auf Leinwand Aktion ein Porträt malt. (olio su tela), 2008 Der Erlös dieses Bildes soll zur Hälfte der Gemeinde und zur anderen Hälfte dem Malereiprojekt zugutekommen. In Deutschland ist Caroline von Grone eine gefragte Porträtmalerin. Porträtbeispiele oder nähere Informationen über das Pfarramt, über die Künstlerin selbst (caroline@von-grone.de) und über untenstehenden Links zu ihren Galerien. Pastor Bernd Prigge, Evangelisch-Lutherische Gemeinde Venedig
Büro - Ufficio: Via Rio Caldo, 9 I-35031 Abano Terme/PD + 39 049 8668929 www.kirche-venedig.de
Kirche - La chiesa: Campo SS. Apostoli Cannaregio 4448 I-30121 Venezia
fern sehen (Clara), Öl auf Leinwand (olio su tela), 55 x 77 cm, 2012
L’artista di Amburgo Caroline von Grone a settembre 2012 ha dipinto due istantanee del nostro quadro del Tiziano che verranno esposte da noi nel mese di maggio 2013 in parallelo alla Biennale. La mostra che avrà il titolo «Human being – being framed» fa riferimento al «Redentore» del Tiziano. Per ricordare la premessa alla Redenzione, la passione di Cristo, l’azione si svolgerà all’ingresso della chiesa. L’artista ha inoltre dichiarato la sua disponibilità a sostenere il restauro della chiesa dipingendo un ritratto sul posto. Il ricavato di questo quadro sarà devoluto per metà alla comunità e per metà al progetto di pittura. In Germania Caroline von Grone è una ritrattista richiesta. Per vedere degli esempi di ritratti o per avere informazioni più dettagliate, potete chiedere nell’ufficio del pastore, all’artista stessa caroline@von-grone.de o visitando i siti indicati sotto. Pastore Bernd Prigge, Comunità Evangelica Luterana di Venezia
http://www.m-bochum.de/artist_image.php?SID=fzzpdoHi9qsu&aid =174&aname=Caroline von Grone und / e http://www.holgerpriess.com/grone/grone.htm
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Auf Entdeckertour nach Elba
Alla scoperta dell’isola d’Elba
Geschichten hören und Abenteuer erleben mit dem Pharao, Miriam – und Paul Klee!
Storie e avventure in compagnia del Faraone, Miriam e – Paul Klee
Elki-Familienfreizeit
stivo per fa e m o
Auch Jugendliche sind herzlich willkommen und können als Teamer bei der Piratentaufe oder Schatzsuche mithelfen. Wir werden in Meeresnähe in dem Gästehaus der Waldenserkirche in dem kleinen Dörfchen Rio Marina zu Gast sein (www.casariomarina.it). Die Anfahrt wird selbst organisiert. Für Unterkunft und Halbpension in Familienzimmern bezahlen Erwachsene 350 Euro, Kinder ab 5 Jahre 150 Euro, Kinder von 1 bis 5 Jahre 130 Euro, ab dem 3. Kind 50 Euro. Die Fahrt wird von der ELKI bezuschusst. Die Leitung haben die Pastoren Bernd Prigge (Venedig), Ulrike Hesse und Uwe Habenicht (Ispra-Varese).
Weitere Infos und Anmeldebögen: Dekanat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Italien: decanato@chiesaluterana.it Tel: [0039] 06 66 03 01 04 Fax: [0039] 06 66 01 79 93
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Per il campo estivo per famiglie sull’isola d’Elba abbiamo previsto il periodo dal 24 al 31 agosto 2013. Sarà l’occasione per seguire orme segrete, trovare tesori, scoprire spiagge e vivere qualche avventura. Da filo conduttore faranno un Faraone egizio, Miriam, la sorella di Mosè, e un artista che ha trascorso qualche tempo sull’isola toscana: Paul Klee. Ogni giorno dopo colazione scopriremo qualche dettaglio della vita di questi tre personaggi, di seguito ci lasceremo sedurre dalla spiaggia, dalla natura e quant’altro delle curiosità che l’isola ci tiene in serbo. L’invito si rivolge a tutti, in particolar modo a famiglie con bambini, genitori single, nonni con nipoti, ma anche single di tutte le età. Oltre alle attività di gruppo tipiche di un campo estivo, lasceremo anche abbastanza spazio e respiro per scoperte individuali.
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Auf Entdeckertour nach Elba: Geheimnisvollen Spuren folgen, Schätze heben, Strände erobern, Geschichten erleben. Vom 24. bis 31. August 2013 ist bei der Familienfreizeit der ELKI so manches Abenteuer zu bestehen. Mit dabei sind auch der Pharao aus Ägypten, Miriam, die uns von ihren Erlebnissen mit ihrem Bruder Mose berichten wird, und ein Künstler, der einige Zeit auf der malerischen toskanischen Insel zubrachte: Paul Klee. Täglich werden wir nach dem Frühstück aus dem Leben der drei etwas erfahren, anschließend locken der Strand, die Natur und anderes Sehenswertes der Insel. Bei der Freizeit, die offen ist für große und kleine Familien, Alleinerziehende, aber auch Großeltern mit Enkeln und weitere Reiselustige, gibt es neben vielen Entdeckungen in der Gruppe auch Zeit für eigene Erkundungen.
Sono benvenuti anche i ragazzi che avrebbero piacere di aiutarci durante il battesimo dei pirati oppure durante la caccia al tesoro. Saremo ospiti della foresteria della Chiesa Valdese nel paesello di Rio Marina, a 5 minuti a piedi dal mare. Il viaggio di andata e ritorno avviene in modo autonomo. Per pernottamento e trattamento di mezza pensione, gli adulti pagheranno circa 350 Euro, bambini a partire da 5 anni 150 Euro, bambini fino a 4 anni 130 Euro, il terzo bambino 50 Euro. Il campo famiglia viene sostenuta dalla CELI.
L’organizzazione è affidata ai pastori Bernd Prigge (Venezia), Ulrike Hesse e Uwe Habenicht (Ispra-Varese).
Per ulteriori informazioni e l’iscrizione: Decanato della Chiesa Evangelica Luterana in Italia: decanato@chiesaluterana.it Tel: [0039] 06 66 03 01 04 Fax: [0039] 06 66 01 79 93
Evangelisch-Lutherische Kirche in Italien Familienfreizeit von Samstag, 24. August bis Samstag, 31. August 2013, in der Casa Valdese in Rio Marina auf der Insel Elba www.elbacom.it/casavaldese/introita.htm Teilnehmerbeiträge (in Familienzimmern und mit Halbpension): 350 Euro für Erwachsene, 150 Euro für Kinder ab 5 Jahren, 130 Euro für Kinder von 1 bis 5 Jahre, ab dem 3. Kind 50 Euro. Die Sommerfreizeit wird von der ELKI finanziell mitgetragen, falls weitere Zuschüsse erforderlich sind, können sie bei den Gemeinden beantragt werden. Die Anreise (auf eigene Kosten) wird erbeten am 24.8.2013 bis 17.00 Uhr und die Abreise (auf eigene Kosten) ist vorgesehen am 31.8.2013 ab ca. 10.30 Uhr Hiermit melde ich mich / uns verbindlich zur Familienfreizeit an: Name/n, Vorname/n Geburtsdatum ____________________________________________________________________________________________ Name/n, Vorname/n Geburtsdatum ____________________________________________________________________________________________ Name/n, Vorname/n Geburtsdatum ____________________________________________________________________________________________ Name/n, Vorname/n Geburtsdatum ____________________________________________________________________________________________ Name/Vorname Geburtsdatum ____________________________________________________________________________________________ Adresse: __________________________________________________________________________________________________ Telefon:___________________________________________________________________________________________________ Handy: _____________________________________
E-mail: ______________________________________________
Meine/unsere Kirchengemeinde: _____________________________________________________________________________ Die Anmeldung sollte bis spätestens 15. April 2013 auf diesem Formular per Post an Chiesa Evangelica Luterana in Italia, Decanato, via Aurelia Antica 391 - 00165 Roma, per Fax an 06-66.01.79.93 oder per E-mail an: decanato@chiesaluterana.it erfolgen. Die Anzahlung in Höhe von 300 Euro muss auf folgendes Konto bis zum 15. April 2013 erfolgen: Die Einzahlung ist auf folgendes Konto der ELKI zu überweisen: BANCA PROSSIMA IT03F0335901600100000061388. aus dem Ausland: SWIFT (BIC): BCITITMX. Verwendungszweck: Familienfreizeit + Name Die Anmeldung gilt als verbindlich, wenn die Anzahlung eingegangen ist und die Teilnahme schriftlich bestätigt wurde. Bei Absagen innerhalb von drei Monaten vor dem Aufenthaltsbeginn müssen 70% einbehalten werden; bei einem Reiserücktritt in der letzten Woche vor der Reise müssen 90% von den Angemeldeten gezahlt werden. Bis zum 15. Juli 2013 muss der gesamte Betrag überwiesen sein. Einverständniserklärung: Hiermit erlaube ich (Erziehungsberechtigte/er) _____________________________ , dass von meinem Kind ___________________ ___________________ Alter ____________ Fotos im Gemeindebrief, auf der ELKI-Homepage und in der ELKI-Zeitschrift »Insieme/ Miteinander« veröffentlicht werden dürfen. Zusätzlich erlaube ich, dass der Vorname meines Kindes veröffentlicht werden darf.
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❏ Ja
❏ Nein
(bitte ankreuzen)
Ort, Datum und Unterschrift ______________________________________________________________________________________
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Chiesa Evangelica Luterana in Italia Campo estivo Da sabato 24 agosto a sabato 31 agosto 2013, presso la Casa Valdese a Rio Marina sull’ Isola d’Elba www.elbacom.it/casavaldese/introita.htm Quote di partecipazione: (in camere per famiglie e con mezza pensione): 350 Euro per adulti, 150 Euro per bambini dai 5 anni in su, 130 Euro per bambini da 1 a 5 anni, 50 Euro dal terzo bambino. Il campo estivo viene finanziato anche dalla CELI, in caso di necessità di altri contributi, questi possono essere proposti dalle comunità. Il viaggio di andata (a proprie spese) è previsto il 24/8/2013 fino alle ore 17.00 e il viaggio di ritorno (a proprie spese) è previsto il 31/8/2013 dalle ore 10.30 circa. Con la presente mi iscrivo/ci iscriviamo in modo vincolante al campo estivo: Cognome/i, Nome/i Data di nascita ____________________________________________________________________________________________ Cognome/i, Nome/i Data di nascita ____________________________________________________________________________________________ Cognome/i, Nome/i Data di nascita ____________________________________________________________________________________________ Cognome/i, Nome/i Data di nascita ____________________________________________________________________________________________ Cognome/i, Nome/i Data di nascita ____________________________________________________________________________________________ Indirizzo: __________________________________________________________________________________________________ Telefono: __________________________________________________________________________________________________ Cellulare: _____________________________________
E-mail: ______________________________________________
La mia/nostra comunità: _____________________________________________________________________________________ L’iscrizione su questo modulo deve pervenire entro e non oltre il 15 aprile 2013 per posta a: Chiesa Evangelica Luterana in Italia, Decanato, via Aurelia Antica 391 – 00165 Roma, per fax allo 06-66.01.79.93 o per e-mail a: decanato@chiesaluterana.it L’acconto dell’importo di 300 Euro deve pervenire su questo conto entro e non oltre il 15 aprile 2013: Il versamento del bonifico bancario è da effettuare sul seguente conto corrente della CELI: BANCA PROSSIMA IT03F0335901600100000061388. Dall’estero: SWIFT (BIC): BCITITMX Causale: Campo estivo + Cognome L’iscrizione è vincolante una volta che il pagamento è pervenuto e la partecipazione è confermata per iscritto. In caso di rinuncia durante i tre mesi prima dell’inizio del soggiorno si trattiene il 70% dell’importo, in caso di un ritiro nell’ultima settimana prima del viaggio il 90% deve essere pagato dagli iscritti. L’importo intero deve essere versato entro e non oltre il 15 giugno 2013. Dichiarazione di consenso: Con la presente autorizzo (genitore) _____________________________ , la pubblicazione di foto di mio/a figlio/a _________________ ___________________ di anni ____________ nella lettera comunitaria, sul sito della CELI e sulla rivista della CELI «Miteinander/ Insieme». Inoltre autorizzo la pubblicazione del nome di mio/a figlio/a.
❏ No
(indicare con una crocetta)
Luogo, data e firma _______________________________________________________________________________________________
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❏ Si
ELKI-Studienfahrt nach Ostösterreich und Ungarn
Viaggio di studio della CELI nell’Austria orientale e in Ungheria
Im Sommer 2012 ging es auf Studienfahrt Nell’estate 2012 si è svolto un viaggio in die Partnerkirchen Slowenien und Undi studio nelle chiese gemellate in Slovegarn. Im Sommer 2013 bietet die ELKI eine nia e in Ungheria. Nell’estate 2013, la Fahrt in weitere Gegenden Ungarns und CELI offre un viaggio in altre zone delden östlichen Teil der österreichischen Partl’Ungheria e nella parte orientale della nerkirche an. chiesa gemellata austriaca. Die Route dieser Fahrt, begleitet von Pfarrer La rotta di questo viaggio, accompaEckert aus Mailand, wird von Wien über gnato dal Pastore Eckert di Milano, porGyör (Raab) hinüber bis zum »ungarischen terà da Vienna fino a Debrecen («la GiGenf« – Debrecen – gehen und auf anderem nevra ungherese») passando per Györ – Weg, z.B. über Sopron (Ödenburg) und den e tornando a Vienna su una strada un Neusiedler See, wieder zurück nach Wien. po’ diversa, toccando ad esempio SoKulturelle Kostbarkeiten, Erholung, Spirituapron e il Lago di Neusiedl. Anche questa lität, Kontakte zu Kirchengemeinden und volta, si alterneranno in modo variopinsozialen Einrichtungen der Partnerkirchen solto rarità culturali, relax, spiritualità, len sich auch dieses Mal bunt abwechseln. contatti con comunità e con istituzioni sociali delle chiese gemellate. Die Fahrt wird am 29. August 2013 mit http://sopron.lutheran.hu/ Il viaggio inizierà il 29 agosto 2013 partendo dall’aeroporto di dem Bus am Flughafen Wien beginnen und am 3. September 2013 dort wieder enden. Hin- und Rückreise nach Wien Vienna in autobus, e lì terminerà il 3 settembre 2013. Arrivo a sind selbst zu organisieren. Vienna e partenza da Vienna sono invece da organizzare in Die Kosten für Busfahrt, Übernachtung mit Frühstück und proprio. täglich ein Essen werden sich auf ca. 300 Euro belaufen – je I costi per l’autobus, per il pernottamento con prima colazione nachdem, ob die Unterbringung im Einzel- oder Doppelzime per un pasto al giorno si aggireranno sui 300 Euro – a semer erfolgt. Definitive Infos zur Studienfahrt sind ab Anfang conda della sistemazione in stanza singola o doppia. April 2013 auf der Homepage der ELKI oder direkt im DekaInformazioni definitive si potranno avere da inizio aprile sul nat erhältlich. sito della CELI oppure direttamente presso il Decanato.
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ÖKUMENE • ECUMENISMO
Israel – »ökumenisch« auf Jesu Spuren im »Heiligen Land«
Israele – «ecumenicamente» sulle tracce di Gesù in Terra Santa
Vielfältig zusammengesetzt war die 40-köpfige Reisegruppe aus Südtirol, die im Februar eine Woche lang in Israel vor allem Orte aufsuchte, an denen Jesus gelebt, gewirkt und gelitten hat. Katholische und evangelische Christen, deutschsprachige und Italienisch sprechende Südtiroler nebst ein paar »Bundesdeutschen« hatten sich zu einer Pilger- und Studienreise nach Israel aufgemacht. Sie erlebten trotz der Verschiedenheiten eine angenehme Gemeinschaft auf Zeit. Begleitet wurde die Gruppe von Don Mario Gretter, dem Ökumenebeauftragten der Diözese Bozen-Brixen, und mir, Martin Burgenmeister. Jesu Spuren zu folgen, war der Schwerpunkt der Reise: in Nazareth, Kapernaum, Jericho, Bethlehem und vor allem Jerusalem. Aber wir besuchten auch andere Orte dieses geschichtsträchtigen Landes. So stand zu Beginn Akko auf dem Programm mit der beeindruckenden Kreuzfahrerburg und der muslimischen Karawanserei. Auf dem Weg von Akko nach Nazareth lernte die Gruppe Sepphoris kennen, die von den Römern Akko errichtete zeitweilige Hauptstadt Galiläas, wo Reste interessanter Mosaiken zu entdecken waren. Besonders eindrücklich: der Fußboden einer Synagoge mit der Darstellung von Menschen! In Nazareth war ein Hauptbesuchsziel die Kirche, in der besonders der Verkündigung an Maria gedacht wird. Dort feierten wir eine Messe. Ein Ausflug an den See Genezareth hinterließ bei den Teilnehmenden lebhafte Eindrücke: Wir besuchten Orte, wo wahrscheinlich auch Jesus mit seinen Jüngern zusammen war, so in Kapernaum, wo Jesus gelebt und gepredigt hat und am Ort der »Brotvermehrung«. Auf dem »Berg der Seligpreisungen« lasen wir – sozusagen am Originalplatz:
Le 40 persone della comitiva dell’Alto Adige che a febbraio hanno trascorso una settimana in Israele, visitando soprattutto i luoghi dove aveva vissuto, operato e sofferto Gesù erano un gruppo eterogeneo: cristiani cattolici ed evangelici, altoatesini germanofoni ed italofoni, accanto ad alcuni «tedeschi federali» che sono partiti insieme per un viaggio di studio e pellegrinaggio in Israele. Nonostante le differenze formavano una simpatica «comunità temporanea». Il gruppo è stato accompagnato da don Mario Gretter, referente per l’ecumenismo della diocesi di Bolzano-Bressanone, e il sottoscritto, Martin Burgenmeister. La priorità del viaggio era seguire le tracce di Gesù: a Nazareth, Cafarnao, Gerico, Betlemme e soprattutto a Gerusalemme. Inoltre abbiamo visitato anche altri luoghi di questo paese carico di storia. All’inizio del programma era prevista la città di Akko con l’imponente fortezza dei crociati da una parte ed il caravanserraglio mussulmano dall’altra. Sulla via da Akko verso Nazareth il gruppo si è fermato a Seffori, la capitale temporanea della Galilea eretta dai Romani, fra le cui rovine abbiamo scoperto interessanti mosaici. Particolarmente interessante il pavimento di una sinagoga con la rappresentazione di persone! A Nazareth una delle mete prioritarie della nostra visita è stata la chiesa dedicata all’Annunciazione a Maria, dove abbiamo celebrato una messa. La gita al Lago di Gennesaret ha molto colpito i partecipanti: ci trovavamo sulle rive del fiume in luoghi dove Gesù probabilmente era stato insieme ai suoi discepoli, a Cafarnao, dove Gesù ha vissuto e predicato e nel luogo della «moltiplicazione dei pani». Sul «Monte delle Beatitudini» abbiamo letto, per così dire nel luogo originale:
Selig sind, die da geistlich Nazareth arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
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Beati quelli che sono poveri di fronte a Dio: Dio darà loro il suo regno. Beati quelli che sono nella tristezza: Dio li consolerà. Beati quelli che non sono violenti: Dio darà loro la terra promessa. Beati quelli che desiderano ardentemente quello che Dio vuole: Dio esaudirà i loro desideri.
Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen. Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. (Matthäus 5, 3–12)
Beati quelli che hanno compassione degli altri: Dio avrà compassione di loro. Beati quelli che sono puri di cuore: essi vedranno Dio. Beati quelli che diffondono la pace: Dio li accoglierà come suoi figli. Beati quelli che sono perseguitati per aver fatto la volontà di Dio: Dio darà loro il suo regno. (Matteo 5, 3–12)
Eine Bootsfahrt auf dem (in diesem Fall allerdings ganz und Una gita in barca sul lago, in questo caso assolutamente non gar nicht stürmischen) See Genezareth rundete den Tag ab. burrascoso, ha concluso la giornata al Lago di Gennesaret. Auf dem Weg nach Jerusalem machte man Halt am Berg Sulla strada verso Gerusalemme ci siamo fermati al Monte Tabor (Ort der Verklärung) und in Jericho. In Jerusalem angeTabor (luogo della Trasfigurazione) e a Gerico. Arrivati a Gerukommen, ging es zuerst zur Kirche »Dormitio Mariae«, wo salemme la prima visita è stata alla Chiesa «Dormitio MaMaria entschlafen sein soll, dann zum Haus des Abendmahls riae», dove si presume sia spirata Maria, poi al Cenacolo e a (Cenacolo) und zur »Kirche des Hahnenschreis«. Eindrücklich «San Pietro in Gallicantu». È stato impressionante notare das Erlebnis, wie die Religionen einander nahe sein können: come le religioni possono stare vicine: sotto il Cenacolo (con Unter dem Cenacolo (mit christlicher Kapelle) befindet sich cappella cristiana) si trova la «tomba di Davide» e accanto das »Grab Davids« und gleich daneben eine Moschee. Aber una moschea. Sconvolgenti tuttavia sono anche le tensioni: la erschütternd auch die Spannungen: Laute Musik aus den aramusica ad alto volume dei quartieri arabi disturbava la calma bischen Vierteln stört die Ruhe des beginnenden jüdischen del sabbat ebraico. Sabbats. Il giorno seguente abbiamo visitato il Giardino degli ulivi: Tags darauf folgte der Besuch des Ölbergs: Zuerst begaben prima siamo stati alla Chiesa evangelica dell’Ascensione, dove wir uns zur Evangelischen Himmelfahrtskirche, wo uns Pfarreci ha accolto la Pastora Ulrike Wohlrab, poi alle Chiese del rin Ulrike Wohlrab empfing, Pater Noster e del «Domidann zu den Kirchen des Vaternus flevit», al Giardino del unser und »Dominus flevit« und Getsemani e alla Tomba zum Garten Gethsemane und di Maria (Chiesa ortodosMariä Grab (orthodoxe Kirche). sa). A mezzogiorno siamo Zu Mittag dann eine Fahrt nach partiti per Betlemme. SoBethlehem. Eigenartig für uns prattutto per noi evangeliEvangelische war vor allem ci è stato sconcertante vidie »Konkurrenzsituation« der vere in prima persona la christlichen Konfessionen in der concorrenza delle confesGeburtskirche wie auch, am sioni cristiane sia nella nächsten Tag hautnah zu erleChiesa della Natività sia il ben, in der Grabeskirche zu Jerugiorno dopo nella Chiesa salem. Bevor wir diese besichtigdel Santo Sepolcro a Geten, nahmen die meisten Mitreirusalemme. Prima di visisenden am Sonntagsgottestarle la maggior parte di dienst in der in unmittelbarer noi ha partecipato al culto Geburtskirche, Bethlehem / Chiesa della Natività, Betlemme Nähe gelegenen evangelischen domenicale nella vicina Erlöserkirche teil. Für viele in der Gruppe war das eine erste Chiesa evangelica del Redentore; per molti del gruppo è stata Erfahrung mit einem evangelischen Gottesdienst. la prima esperienza di un culto evangelico. Die Klagemauer und der Tempelberg wurden selbstverständAbbiamo naturalmente visitato anche il Muro del Pianto ed il lich ebenfalls besucht, ebenso die Altstadt durchstreift sowie Tempio del Monte, così come la città vecchia e «Gerusalemme »Jerusalem bei Nacht« erkundet. Außerdem standen auf dem by night». Non sono mancati un’occhiata al Monastero di San Programm: die Festung Massada, das Georgskloster im Wadi Giorgio nel Wadi Qelt, la scoperta della fortezza di Masada ed Quelt und das »obligatorische« Bad im Toten Meer. il bagno «obbligatorio» nel Mar Morto. Israel ist ein ungemein komplexes Land – landschaftlich, geIsraele è un paese estremamente complesso, dal punto di vista schichtlich, politisch und sozial. Das »Miteinander« von paesaggistico, storico, politico e sociale. La «convivenza» di Juden, Muslimen und Christen in Israel erschien mir eher als ebrei, mussulmani e cristiani in Israele mi è sembrata più una ein spannungsreiches »Nebeneinander«. Checkpoints und «coesistenza» piena di tensioni. I checkpoint e l’alto muro fra die hohe Mauer zwischen Israel und Palästina hinterlassen beIsraele e la Palestina trasmettono una sensazione di angoscia. klemmende Gefühle. Bis Jerusalem, die »Stadt des Friedens«, Per far sì che la «città della pace» Gerusalemme arrivi verawirklich zum Frieden kommt, wird es (leider Gottes!) wohl mente alla pace bisognerà aspettare (disgraziatamente!) annoch dauern. cora molto tempo. Doch Jesu Worte gelten weiterhin als unser Auftrag; wir hörMa è ancora valida la parola di Gesù, come l’abbiamo ascolten sie an jenem Ort, wo er sie einst ausgesprochen hat: tata là dove un giorno l’aveva espressa: «Beati i costruttori di »Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes pace, perché saranno chiamati figli di Dio». heißen.« Martin Burgenmeister, Martin Burgenmeister, Pastore della Comunità Evangelica di Merano Pfarrer der Evangelischen Gemeinde Meran Traduzione: Maria Clara Finetti
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Magnificat
Il ruolo di Maria Maddalena e il femminile nelle religioni Die Rolle Maria Magdalenas und das Weibliche in den Religionen
Seminario ecumenico di pittura con pigmenti Ökumenisches Seminar Pigmentmalerei Dal 19 al 21 aprile 2013 – Vom 19. bis 21. April 2013 Abbazia di Maguzzano, Istituto Don Calabria Partendo dal canto di Maria (Luca I, 46–55), ci avviciniamo a questa figura tanto importante con musica, meditazione e movimento. La pittura con i pigmenti sarà il mezzo per esprimere i nostri sentimenti profondi rispetto all’immagine che abbiamo del femminile. Ausgehend von Marias Lobgesang (Lukas 1, 46–55) nähern wir uns dieser wichtigen Figur durch Musik, Meditation und Noch Plätze frei! Ermäßigung für Bewegung. Die Pigmentmalerei hilft uns, das tief in uns StudentInnen/Arbeitslose wohnende Frauenbild hervorzuholen und zum Ausdruck usw. auf Anfrage. zu bringen.
Alcuni posti ancora disponibili. 25 % sconto per disoccupate/i e studenti/studentesse. Abbazia di Maguzzano, Istituto Don Calabria Casa di spiritualità Centro Ecumenico 25017 Lonato (BS) Tel. 030/9130182
Kursleitung/Docente: Karin Peschau (Abschluss in Malerei/Diplomata in pittura all’Accademia Cignaroli di Verona) mit/con Fratello Mario (Don Calabria) und/e Manfred Otterstätter, lutherischer Pfarrer/Pastore luterano
Per informazioni chiamare Manfed Otterstätter, Tel. 045 800 93 82 o Karin Peschau, 380 508 49 43 Costo per 2 notti, pensione completa all’Abbazia, corso e materiale: 300 Euro Kosten einschl. Unterkunft (2 Nächte) und Vollpension im Kloster, Kurs und Material: 300 Euro
RADIO Ogni domenica mattina, alle 7.30, su RAI Radiouno, «Culto Evangelico» propone una predicazione, notizie dal mondo evangelico, appuntamenti e commenti di attualità. Le trasmissioni possono essere riascoltate collegandosi al sito di RAI Radiouno, attraverso il link alla pagina www.fedevangelica.it/servizi/ssrtv031.asp 12
Sempre buone notizie? www.bollutnet.org invia ogni mese «informazioni sulla teologia e la chiesa luterana». E cosa c’è di più bello che riflettere su Dio e la sua rivelazione? www.luterani.it è un sito per aver informazioni di base su teologia, storia, vita quotidiana, feste, citazioni di Lutero, opinioni dei grandi italiani su Lutero etc.
»Ich war fremd – und ihr habt mich aufgenommen« – Frankreich
«Ero straniero e Voi mi avete accolto» – Francia
Weltgebetstag der Frauen 2013 • Giornata Mondiale di Preghiera delle Donne 2013
Bozen • Bolzano Am 1. März um 18.00 feierten wir den Weltgebetstag in der Il 1° marzo alle ore 18 abbiamo celebrato il culto ecumenico Evangelischen Kirche in Bozen. Schon Wochen vorher hat nella chiesa evangelica luterana di Bolzano. Già alcune settieine zehnköpfige Gruppe katholimane prima un gruppo di dieci donne, catscher und evangelischer Frauen die toliche e protestanti, ha preparato il culto. Gottesdienstfeier vorbereitet. Da Siccome celebriamo il culto ecumenico ogni jedes Jahr in einer anderen Kirchenanno in un’altra chiesa della città, il gruppo gemeinde der gemeinsame ökumenipreparatorio cambia, in quanto le donne sche Gottesdienst gefeiert wird, delle parrocchie che ci ospitano devono parwechselt die Vorbereitungsgruppe tecipare alla preparazione. Quest’anno un durch die Mitwirkung der Frauen aus piccolo coro della chiesa luterana ha impader gastgebenden Gemeinde. In dierato canti di Taizè e alcuni canti bilingui sem Jahr hat ein kleiner Chor unserer dall’innario della CELI e ha guidato il culto evangelischen Gemeinde Lieder aus con la musica, accompagnato da un pianiTaizé und zweisprachige Lieder aus Power point mit Lebensbildern sta e un flautista. Il culto è stato bilingue, dem ELKI Gesangbuch eingeübt und Power Point con immagini di una vita un libretto apposito è stato dato a tutti i 90 den Gottesdienst zusammen mit einem Pianisten und einem partecipanti. Il testo biblico dal Levitico in cui Dio comanda di Flötisten musikalisch gestaltet. Der Gottesdienst wurde zweiessere giusti di fronte agli stranieri, è stato rappresentato sprachig gehalten, ein eigecome un dialogo tra Dio e Mosè che dopo si rivolgeva alla cones zweisprachiges Liturgiemunità ripetendo le parole di Dio. Al posto dell’interpretazione heft wurde an die 90 del testo biblico Gottesdienstbesucher Mt. 25, 31–40 verteilt. Der Text aus abbiamo fatto veLevitikus mit den Andere una presenweisungen Gottes, alle tazione meditatiFremden gerecht zu va della situaziobehandeln vor Gericht ne delle persone und im täglichen immigrate in Alto Leben, wurde als Adige con le storie Zwiegespräch zwidi vita personali di schen Gott und Moses tre di loro. Alla gestaltet, der sich fine del culto, le Mose spricht zur Gemeinde dann, die Worte Gotdonne partecipanMose parla alla comunità tes wiederholend, an ti con i loro fou(Levitikus/Levitico) Die Frauen mit den bunten Schals nehmen die Fremde auf die Gemeinde wand- Le donne con i foulard colorati accolgono la straniera lard in varie colote. Anstelle der Auslegung des Matthäustextes (Mt. razioni di rosso, 25, 31–40) zeigten wir eine Präsentation über die Situation hanno formato un cerchio e hanno accolto in mezzo la donna der Einwanderer in Südtirol mit drei Lebensgeschichten. Am vestita di grigio. Ende des Gottesdienstes bildeten die Dopo la celebrazione tutti Mitwirkenden mit den roten Schals hanno festeggiato nella sala einen Kreis und nahmen die Frau in parrocchiale con specialità Grau in ihre Mitte auf. francesi come la Quiche LoAnschließend feierten die Gottesdienstrena, con vini e formaggi. La teilnehmer im Gemeindesaal bei französala era decorata con ritratti sischen Spezialitäten wie Quiche Lorraidi persone immigrate in Alto ne, Wein und Käse. Im Gemeindesaal Adige e le loro storie di vita waren an den Wänden Portraits und Leper approfondire ancora una bensgeschichten eingewanderter Persovolta il tema. nen angebracht, so dass dieses Thema AnneRose Lier, Bolzano dadurch noch einmal vertieft wurde. Im Gemeindesaal Portraits und Lebensgeschichten von EinwandeAnneRose Lier, Bozen rern – Nella sala della Comunità ritratti e storie di immigranti
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Weltgebetstag der Frauen 2013 • Giornata Mondiale di Preghiera delle Donne 2013
Meran • Merano Fast schon zum dreißigsten Mal feierten wir Meraner in diesem Jahr den Weltgebetstag. Initiiert von der Frau des Pfarrers Hirsch Mitte der 80er Jahre, wurde er seitdem immer mehr zu einem festen Bestandteil des kirchlichen Jahreslaufs. Zu Beginn fand er als rein evangelische Veranstaltung im Gemeindesaal unseres Pfarrhauses statt. Die Vorbereitung lag damals in Händen des Evangelischen Frauenvereins Meran. Inzwischen präsentiert sich der Weltgebetstag als hauptsächlich von katholischen Frauen getragen, seit die Katholische Frauenbewegung in Bozen die Federführung in der überörtlichen Vorbereitungsgruppe innehat. In dieser Gruppe, die sich 1999 erstmals zusammenfand, arbeiten auch evangelische Frauen mit, darunter AnneRose Lier, die zugleich Beauftragte der ELKI für den Weltgebetstag ist. Seit einigen Jahren erarbeitet die Südtiroler Gruppe durchgehend zweisprachige Gottesdiensthefte, die jetzt den örtlichen Gestaltungen zu Grunde liegen. Anfangs wurden Materialien aus Deutschland verwendet. Meinen Nachforschungen zufolge wurde der Weltgebetstag in Meran schon bald von katholischen Pfarrgemeinden und etlichen Gruppen mitgetragen, wie den »Englischen Fräulein der Mary Ward« oder den Salvatorianerinnen. Inzwischen ist der Weltgebetstag abwechselnd in den verschiedenen Gemeinden zu Gast – und immer wieder auch bei uns Evangelischen. Dieses Jahr waren wir zum ersten Mal Gäste in der katholischen Basisgemeinde »Cenacolo«. Italiener(innen) und Deutsche, katholische und evangelische Christinnen und Christen machten sich auf, an diesem Tag gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Natürlich gibt es hier noch Entwicklungspotential. Durch den frühen Beginn am Nachmittag (15 Uhr) fehlen die jüngeren Frauen. »Ganz Junge« sprechen wir in unserer Evangelischen Gemeinde bereits seit drei Jahren an: die Kinder der Kinderkirche mit einem besonderen Kindergottesdienst. Mit viel Freude hören, sehen, singen, tanzen und beten wir nach den Vorschlägen des WGT-Komitees. »Salut, ça va« war der Hit der diesjährigen Feier. Darum wollen wir uns auch ehrlich bemühen: um das »Auf die anderen schauen«, wie es das Thema 2013 uns besonders ans Herz gelegt hat. Andrea Burgenmeister, Meran Foto: Conny des Dorides
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Quest’anno a Merano abbiamo celebrato la giornata mondiale di preghiera quasi per la trentesima volta. Promossa dalla moglie del pastore Hirsch a metà degli anni ’80, è diventata sempre più parte integrante del calendario annuale ecclesiastico. Inizialmente si svolgeva nella sala della comunità della nostra casa pastorale come iniziativa puramente evangelica. I preparativi a quel tempo venivano svolti dall’associazione delle donne evangeliche di Merano. Nel frattempo la giornata mondiale di preghiera viene gestita principalmente da donne cattoliche, da quando il movimento delle donne cattoliche di Bolzano ha assunto la guida del gruppo interlocale di preparazione. In questo gruppo, che si è riunito per la prima volta nel 1999, lavorano anche donne evangeliche, fra cui AnneRose Lier, che è anche la delegata della CELI per la Giornata mondiale di preghiera. Da alcuni anni il gruppo altoatesino è impegnato ad elaborare degli opuscoli bilingui per il culto, che servono ora da base alle organizzazioni locali. Inizialmente veniva utilizzato materiale proveniente dalla Germania. Secondo le mie ricerche alla giornata mondiale di preghiera a Merano hanno contribuito ben presto parrocchie cattoliche e parecchi altri gruppi, come le «dame inglesi della congregazione di Mary Ward» o le Salvatoriane. Attualmente la giornata mondiale di preghiera viene ospitata a turno in una di queste diverse comunità e anche da noi Evangelici. Quest’anno saremo ospitati per la prima volta dalla comunità di base cattolica «Cenacolo». Italiani/e, tedeschi/e, cristiani/e cattolici/che ed evangelici/che hanno deciso di celebrare insieme il culto durante questa giornata. Naturalmente come quasi sempre c’è molto potenziale di crescita anche in questo campo. Dato che si inizia presto il pomeriggio (alle ore 15) mancheranno le ragazze. Già da tre anni abbiamo coinvolto «i giovanissimi» nella nostra comunità evangelica: i bambini della Scuola domenicale partecipano ad un culto speciale per bambini. Con grande gioia ascoltiamo, vediamo, cantiamo, danziamo e preghiamo seguendo le disposizioni del Comitato della Giornata mondiale di preghiera. «Salut, ça va» è stato il successo della celebrazione di quest’anno. Proprio per questo vogliamo impegnarci sinceramente ad «occuparci degli altri», come ci ha raccomandato in maniera particolare il tema del 2013. Andrea Burgenmeister, Merano Traduzione: Maria Clara Finetti Foto: Conny des Dorides
Weltgebetstag der Frauen 2013 • Giornata Mondiale di Preghiera delle Donne 2013
Palermo • Palermo A Palermo la giornata mondiale di preghiera viene celebrata In Palermo wird der Weltgebetstag überkonfessionell seit da 2 anni in maniera interconfessionale. Per la Chiesa anglicazwei Jahren gefeiert. Für die Anglikanische Kirche war unsere na la nostra iniziativa di due anni fa è stata una novità ed è Initiative vor zwei Jahren eine Neuheit, und es entstand sofort Interesse und Engagement, den Genato subito un grande interesse che si è risolto nell’imbetstag gemeinsam zu organisieren pegno ad organizzare insieme la giornata di preghiera und auch Frauen und Männer aus aned invitare anche uomini e donne di altre comunità e deren Gemeinden und Konfessionen confessioni. Il primo anno eravamo in 15, il secondo in einzuladen. Im ersten Jahr waren wir 35 e quest’anno quasi in 100, un vero successo. La co15, im zweiten 35 und dieses Jahr fast munità evangelica luterana aveva preso l’iniziativa 100: ein echter Erfolg. Die evangecome nei due anni precedenti di invitare ad una riuniolisch-lutherische Gemeinde hatte wie ne preparatoria nella sede pastorale evangelica luterain den letzten beiden Jahren die Inina le donne della Chiesa anglicana, delle comunità dei tiative ergriffen, Frauen aus der Anglimetodisti, battisti e valdesi, così come dei Focolari. Già kanischen Kirche, den Methodisten-, al primo appuntamento eravamo un bel gruppetto di Baptisten- und Waldenser-Gemeincirca 10 persone e a partire da quel momento abbiamo den sowie die Focolari zu einem Voriniziato a collaborare per i preparativi! La rappresenbereitungstreffen im evangelisch-lu- Martina aus/dal Peru tante della Chiesa anglicana ha avuto un ruolo detertherischen Pfarrtreff einzuladen. Bereits beim ersten Termin minante nella preparazione e nel coordinamento del culto. Un waren wir zu zehnt, und ab da lief die Zusammenarbeit für particolare ringraziamento va al pastore Welker, i cui contatti die Vorbereitung! Maßgeblich beteiligt war die Vertreterin der ecumenici a Palermo abbiamo potuto utilizzare. Il suo aiuto Anglikanischen Kirche bei Vorbereitung und Koordination concreto in tutti i preparativi tecnici e materiali e il suo ragiodes Gottesdienstes. Ein besonderes Dankeschön geht an dienare insieme a noi ci mancheranno sicuramente l’anno prossiser Stelle auch an Pfarrer Welker, dessen ökumenische Konmo! takte in Palermo von uns genutzt werden konnten. Seine tatIl tema della GMP «Ero straniero e mi avete accolto» ci ha inkräftige Unterstützung bei allen technischen und materiellen dotto a non celebrare la serata in una chiesa, ma piuttosto nel Vorbereitungen und sein hilfreiches Mitdenken werden uns Collegio Casa di S. Francesco, un centro che accoglieva i rinächstes Jahr sicher fehlen! chiedenti asilo dal Mali. Das Thema des WGT »Ich war fremd und Volevamo entrare simihr habt mich aufgenommen« hat uns bolicamente in casa dazu bewogen, den Abend nicht in einer con la Chiesa. Ci ha Kirche zu feiern, sondern im Collegio Casa particolarmente toccato di S. Francesco, einem Zentrum, das Asylanil fatto, che la «Proteten aus Mali beherbergte. Wir wollten sozuzione Civile» a partire sagen mit der Kirche ins Haus kommen. Bedal 1° marzo abbia sosonders schockiert hat uns deshalb, dass die speso in tutt’Italia il so»Protezione Civile« ab 1. März italienweit stegno finanziario per die finanzielle Unterstützung für die Unter- Bewusst ausgewählter Austragungsort l’alloggio di questi rifukunft dieser Flüchtlinge eingestellt hat. So Un luogo scelto con criterio: Collegio Casa di S. Francesco giati. Così proprio quelstanden gerade an diesem Abend im Haus S. Francesco etwa la sera nella Casa S. Francesco c’erano circa 30 persone con 30 Personen mit ihrem Hab und Gut, verstaut in einem Rucktutti i loro averi stipati in uno zaino o in un trolley, che si trosack oder Trolley, im Eingang des Hauses, das sie noch am vavano all’ingresso della casa che avrebbero dovuto lasciare gleichen Abend verlassen mussten. Viele von ihnen gehen la sera stessa. Molti di loro vanno incontro ad un futuro del einer sehr ungewissen Zukunft entgegen. Die Aktualität des tutto incerto. Tutti sono diventati coscienti dell’attualità del Bibelverses »Ich war fremd und ihr habt mich aufgenomversetto della Bibbia «Ero straniero e mi avete accolto». men« wurde allen bedrückend bewusst. Ciononostante il culto è stato una celebrazione particolarmenDennoch wurde der Gottesdienst zu einer ganz besonders te bella, multilingue, colorata, vivace, interconfessionale, inschönen, vielsprachigen, bunten, bewegten, überkonfessioternazionale: una celebrazione «cristiana» in senso profondo. nellen, internationalen, eben im tiefen Sinn »christlichen« Ci siamo attenute alla liturgia che avevano preparato le Feier. donne francesi. Abbiamo cantato le canzoni di Taizé e abbiaWir haben uns an die Liturgie gehalten, die die Frauen aus mo inserito anche la piccola rappresentazione scenica. Inoltre, Frankreich vorbereitet hatten. Dazu wurden Taizé-Lieder geabbiamo invitato alcune donne di Palermo a raccontare diretsungen, und auch die kleine szenische Darstellung ist übertamente delle loro esperienze in loco. Martina dal Peru, Debonommen worden. Zusätzlich haben wir einige Frauen aus Parah dal Ghana, Giselle dal Congo, Adele da Cuba, una palerlermo eingeladen, direkt über ihre Erfahrung vor Ort zu ermitana che nel Centro di Padre Puglisi si occupa di una famizählen: Martina aus Peru, Deborah aus Ghana, Giselle aus glia numerosa di origine serba, una vedova brasiliana che si dem Kongo, Adele aus Kuba, eine Palermitanerin, die sich im era sposata a Palermo, hanno raccontato dal vivo le loro stoCentro von Padre Puglisi um eine kinderreiche serbische Farie di donne con i lati solari ed oscuri dell’«essere straniero» milie kümmert, eine brasilianische Witwe, die in Palermo verqui a Palermo.
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Così abbiamo presentato e celeheiratet war. Sie haben die Sonnenbrato insieme la giornata monund Schattenseiten des »Fremdseins« diale di preghiera con quasi cento hier in Palermo hautnah vermittelt. persone nella Casa S. Francesco, So haben wir in der Casa S. Francesco che si trova nel centro storico di in der Altstadt Palermos im Kreis von Palermo. L’intera serata è stata fast hundert Menschen den Weltgecelebrata in lingua italiana e solo betstag begangen. Der ganze Abend la canzone finale l’abbiamo canwurde in italienischer Sprache gefeiert. tata in italiano, tedesco ed ingleNur das Schlusslied haben wir in Italiese, dato che ognuno di noi la nisch, Deutsch und Englisch gesuntrova particolarmente bella nella gen, da es jeder von uns in seiner Sprapropria lingua. È stata una mache besonders schön findet: ein wun- Unsere WGT-Gruppe in Palermo gnifica serata in compagnia e ci derbarer gemeinschaftlicher Abend. Il nostro gruppo GMP di Palermo siamo lasciati con il fermo auspicio di organizzare insieme Und der feste Wunsch, weitere gemeinsame Aktivitäten zu altre attività. gestalten. Abbiamo raccolto una colletta di 315,45 Euro e siamo molto Es wurde eine Kollekte von 315,45 Euro gesammelt, und es freut uns sehr, dass auch wir mit einem konkreten Beitrag die lieti di poter sostenere il lavoro delle donne francesi con questo Arbeit der französischen Frauen unterstützen können. nostro contributo materiale. Renate Zwick-Rubino, Palermo Renate Zwick-Rubino, Palermo; Traduzione: Maria Clara Finetti Foto: www.chiesaanglicanapalermo.it/news Foto: www.chiesaanglicanapalermo.it/news
Weltgebetstag der Frauen 2013 • Giornata Mondiale di Preghiera delle Donne 2013
Comiso (Sizilien) • Comiso (Sicilia) In diesem Jahr fand unser Weltgebetstagtreffen in der Kirche Quest’anno la nostra celebrazione della GMP si è svolta nella des Schwesternordens »Sacro Cuore« in S. Croce Camarina chiesa del Sacro Cuore a S.Croce Camarina. Erano presenti statt. 75 Frauen und auch einige Männer verschiedener donne e alcuni uomini di diversi gruppi: le donne cattoliche di Gruppen haben teilgenommen: die katholischen Frauen aus Santa Croce, la Chiesa valdese di Pachino e Scicli, le donne foS. Croce, Mitglieder colarine venute da der Waldenserkirche Comiso, Vittoria e von Pachino und SciScoglitti e le donne lucli, Frauen der Fokoterane e cattoliche telarbewegung, die aus desche del gruppo di Comiso, Vittoria und Comiso. Questa celeScoglitti gekommen brazione è ormai un waren, sowie lutheriappuntamento ansche und katholische nuale (sono già 15 deutsche Frauen der anni!) che ci fa creComiso-Gruppe. Diese scere nell’unità e nelseit 15 Jahren stattfinl’apertura al mondo. dende ZusammenAnche quest’anno per kunft lässt uns im Mitla preparazione e lo einander wachsen und svolgimento del nouns der Welt gegenstro incontro, ci siamo über öffnen. avvalsi del manuale Auch in diesem Jahr Die Schals als »roter Faden« des Gottesdienstes. – Le sciarpe come «filo conduttore» della preghiera. (contenente informahaben wir gerne auf zioni, proposte di didie im »Arbeitsbuch« enthaltenen Informationen und Vornamiche ecc) e ne abbiamo adottato alcuni suggerimenti. schläge zurückgegriffen und einige davon in unsere Feier einSull’altare vi erano, ben visibili, la Parola di Dio Mt. 25, gebracht. 31–40, un mazzo di fiori (dai colori della bandiera francese), Auf dem Altartisch lagen, gut sichtbar, die Bibel, aufgeschlacreati a mano dalle donne valdesi e la candela della GMP. gen bei Mt 25, 31–40, ein von den Waldenserfrauen gebasSei donne con sciarpe colorate, colori ispirati al manifesto del telter Blumenstrauß (in den Farben der französischen Flagge) 2013, hanno portato tra le mani dei segni, commentati e pogund die Weltgebetstagskerze. giati poi su di un tavolino davanti l’altare. Sechs Frauen mit bunten Schals in den Farben des diesjähriSulla cartina geografica della Francia, le donne hanno indicagen Posters trugen kleine Gegenstände in der Hand, Symboto la loro città di residenza. le, die kurz kommentiert und dann auf einem Tischchen vor Le «voci», cioè le donne con le sciarpe colorate, sono state il filo conduttore ben visibile di tutta la celebrazione. dem Altar abgesetzt wurden. Auf der Landkarte Frankreichs Un momento toccante della celebrazione è stato quando le kennzeichneten die Frauen ihren Wohnort. Die »Stimmen«, donne hanno posato i loro foulard ai piedi dell’altare durante d.h. die Frauen mit den bunten Schals, verliehen dieser Feier
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einen gut sichtbaren Leitfaden. Ein besonders bewegender und von allem aufmerksam verfolgter Moment entstand, als die Frau in Grau die Schals, die zuvor von den Schalfrauen nach ihren Fürbitten unter dem Altartisch abgelegt worden waren, aufnahm und sich feierlich umhängte (siehe Foto). Ein anderer, sehr aussagekräftiger Moment war das Zusammenknoten der am Kircheneingang erhaltenen bunten Bändchen. Auf diese Weise entstand ein einziges langes Band, ein Zeichen der Einheit nicht nur der hier anwesenden Teilnehmer, sondern mit den Frauen in der ganzen Welt. Das für diese Geste gewählte Lied »Stringici insieme Signore in corde che non possano rompersi, stringici in nodi d’amor« unterstrich in besonderer Weise den meditativen Charakter der Situation. Das im deutschen Liturgieheftchen vorgeschlagene Lied »Ein freundlicher Blick« gefiel uns besonders gut, weil der Text die diesjährige Thematik »Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen« perfekt aufnimmt und wir meinen, dass die Übersetzung von Christiane Bader, Präsidentin des Kirchenvorstandes und Mitglied unserer Comiso-Gruppe wirklich gut gelungen ist: Rit.: Lo sguardo gentil a chi sta cercando, la mano che da con grande bontà. Accogli col cuor, a chi è straniero. Apriamo le porte e vita sarà. Das Lied zum Weltgebetstag, das wir am Ende unseres Gebetstreffens alle gemeinsam angestimmt haben, erinnerte uns daran, wie wir jede(r) in diesem Moment eingegliedert waren in die weltweite Gebetskette aller Frauen, denn »Kaum ist die Sonne uns entschwunden, weckt ferne Menschen schon ihr Lauf, und herrlich neu steigt ALLE STUNDEN die Kunde deiner Wunder auf.« (3. Strophe) Wie immer verteilten wir an die Anwesenden das Liturgieheftchen (in italienischer Sprache). Das macht eine noch aktivere Beteiligung aller möglich und ist zusammen mit der Ansichtskarte eine bleibende Erinnerung (siehe Foto). Unser geselliges Miteinander setzte sich beim Plaudern an einem süß-salzigen Buffet fort. Die Frauen aus S. Croce hatten auch einige von den französischen Frauen vorgeschlagene Rezepte ausprobiert. Ein herzlicher Dank allen, die an diesem Treffen beteiligt waren. Gisela Hein, Comiso Foto 1 und 2 von Helga Wutzler, Foto 3 (Liturgieheftchen) von David Zomer
la preghiera di intercessione, da dove la donna in grigio li ha raccolti, indossandoli in maniera solenne. L’assemblea ha seguito questo significativo momento con grande attenzione (vedi foto). Un altro momento denso di significato è stato quando abbiamo annodato i nostri nastrini – ricevuti all’entrata della chiesa – in modo da creare un unico grande nastro segno dell’unione, non solo fra noi presenti ma anche con le donne di tutto il mondo. Con gli occhi chiusi, abbiamo accompagnato questo momento con un bellissimo canto di preghiera: «Stringici insieme Signore in corde che non possano rompersi, stringici in nodi d’amor». Il canto «Ein freundlicher Blick» del libretto di liturgia in lingua tedesca ci è sembrato particolarmente azzeccato per la tematica «Ero straniero e mi accoglieste» e la sua traduzione di Christiane Bader, presidente del Consiglio e membro del gruppo di Comiso, è veramente riuscita: Rit.: Lo sguardo gentil a chi sta cercando, la mano che da con grande bontà. Accogli col cuor, a chi è straniero. Apriamo le porte e vita sarà. Il canto finale, l’inno della giornata, ci ha richiamato all’idea della preghiera universale e continua, perché «appena il sol da noi scompare, altri ridesta il suo chiaror, che pronti son ad annunciare l’immensa tua bontà, Signor». Come sempre abbiamo distribuito all’assemblea presente, il libretto della liturgia (vedi foto) per permettere una più attiva partecipazione e lasciare un ulteriore ricordo oltre alla cartolina. La gioiosa fratellanza si è prolungata poi intorno al buffet, preparato dalle donne di Santa Croce che hanno realizzato anche alcune ricette dolci e salate suggerite dalle sorelle francesi. Un grazie di cuore a tutti quelli che hanno partecipato! Gisela Hein, Comiso Foto 1 e 2 di Helga Wutzler e foto 3 (libretto) di David Zomer
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Weltgebetstag der Frauen 2013 • Giornata Mondiale di Preghiera delle Donne 2013
Turin • Torino Nach dem Einstieg 2012 im Team der Waldenserinnen, die im Piemont unter den protestantischen Kirchen eindeutig die größte Sichtbarkeit haben, hat die lutherische Gemeinde sich 2013 mit einer selbständigen Initiative beteiligt. Wir waren durch Annette, Katia und mich vertreten, richtig ökumenisch wurde es durch Chiara und Giovanna, sowie »unsere« französische Katholikin Guillemette aus der Gemeinschaft um den Franziskanerkonvent Sant’Antonio da Padova und Joli und Luciana aus der katholischen Basisgemeinde der Via Germanasca. Unsere neuen katholischen Freundinnen wussten vor Annettes Einladung nichts über den Weltgebetstag. Aber die Begeisterung über das gemeinsame Projekt steigerte sich von Mal zu Mal. Nach fünf Treffen mit unterschiedlichen Schwerpunkten war es am Sonntagabend, 3. März 2013, um 21.00 Uhr so weit: Die Kirche war geschmückt mit von den Säulen hängenden Spruchbändern, auf denen in verschiedenen Sprachen das diesjährige Motto »Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen« geschrieben stand. Einmal zu entdecken war: »Wir sind alle Ausländer, fast überall!« Der Altar war mit einem Tuch in Gelb- und Orangetönen bedeckt, vor dem das Weltgebetstagsplakat angebracht war; zwischen den beiden Bankreihen lagen scheinbar wahllos »Steine« im Weg, graue Kartons, die im Laufe des Gottesdienstes zur Verdeutlichung der Kernaussagen verwendet wurden. Auffällig war das überwiegend weibliche Publikum, bei dem alle Generationen vertreten waren. Annette hatte die vorgeschlagenen Lieder aus der Liturgie fast ausschließlich durch passendes Material aus unserem ELKI-Gesangbuch ersetzt, dadurch waren die Melodien eher bekannt. Die schon erwähnten Schachteln waren auf zwei Seiten beschriftet. Die Negativbeispiele der Frauen, die bei der Einwanderung schlechte Erfahrungen in Frankreich gemacht hatten, wurden durch entsprechende Adjektive zusammengefasst (disperati, ingannati, sfruttati …) und diese grauen Seiten der Stein-Schachteln wurden vor der Gemeinde zunächst als Mauer aufgebaut. Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes wurden jeweils bei der entsprechenden Lesung die orange-gelben Seiten mit Auszügen der Bibelstellen zum Thema Umgang mit Fremden sichtbar. So löste sich die Mauer auf und verwandelte sich in einen willkommen-heißenden Halbkreis als Erweiterung des Titelbildes.
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Dopo un primo passo nel 2012 nel team delle donne valdesi, che in Piemonte tra le varie chiese protestanti hanno di gran lunga la massima visibilità, la Comunità Luterana nel 2013 ha partecipato con una proposta autonoma. È stata rappresentata da Annette, Katia e me, e l’ecumenismo è stato realizzato con le adesioni di Chiara e Giovanna nonché della «nostra» amica cattolica francese Guillemette della Comunità attorno al Convento Sant’Antonio da Padova, completate da Joli e Luciana della Comunità di Base Cattolica di Via Germanasca. Le nostre nuove amiche cattoliche vennero a conoscenza della Giornata Mondiale di Preghiera tramite l’invito di Annette al primo appuntamento. In ogni caso, l’entusiasmo per il progetto comune aumentava di volta in volta. Dopo cinque incontri con accenti diversi domenica sera, 3 marzo 2013 alle 21.00 era giunto il momento per presentare i risultati. La Chiesa era decorata con striscioni con il motto del 2013 «Ero straniero – e voi mi avete accolto» scritto in varie lingue nonché la frase «siamo tutti stranieri – quasi dovunque!». L’altare era stato coperto da uno scialle in tonalità di giallo e arancione sopra il quale si trovava il poster della Giornata Mondiale di Preghiera in bella vista. Tra le file dei banchi si vedevano «pietre» che sembravano finite lì per caso, cartoni grigi che nel corso del culto venivano utilizzati per sottolineare le affermazioni più risalienti. Saltava nell’occhio il pubblico prevalentemente femminile che spaziava tra tutte le generazioni. Annette aveva sostituto quasi in toto i canti proposti nella liturgia da materiale adeguato dell’Innario CELI, con delle melodie tendenzialmente più note. Le scatole già citate sopra erano munite da scritte su due lati. I racconti delle donne che avevano fatto delle esperienze negative immigrando in Francia venivano riassunti da aggettivi negativi (ingannati, disperati, sfruttati …) e dapprima questi lati grigi delle scatole formavano un muro. Successivamente, ad ogni brano di lettura si giravano le scatole verso il lato giallo-arancione che riportava uno dei versi della Bibbia con riferimenti al trattamento degli stranieri. In questo modo il muro si è sciolto, trasformandosi in un semi-cerchio accogliente allargando il messaggio del motto del manifesto.
Bei den Fürbitten fiel uns auf, dass alle drei Zeiten bei der durch Gottes Gnade bewirkte Veränderung rhythmusbedingt durch die drei Sprachen abgedeckt wurden: Seigneur, merci! Ta grâce nous a changé. (Vergangenheit) Merci, wir danken dir; du veränderst uns. (Gegenwart) Signore la tua grazia ci cambierà. (Zukunft) Nach dem ausschließlich auf Französisch gesungenem Abendlied »Seigneur, tandis que notre terre« (ELKI-Gesangbuch 308) und einem französisch-inspirierten Postludio unseres Gianluca an der Orgel nahmen fast alle Gäste unser Angebot zu einem französischen Imbiss an. Unsere Gruppe möchte auch weiterhin in Kontakt bleiben und plant schon (mindestens) ein Nachtreffen ohne Tagesordnung Sabine Wolters, Turin Fotos: Stephanie Schwarz
Una curiosità che ci ha colpite: per motivi di ritmo, il cambiamento con la grazia di Dio testimoniato nelle intercessioni nel coro delle tre lingue viene riferito a tutti i tre i tempi: Seigneur, merci! Ta grâce nous a changé. (passato) Merci, wir danken dir; du veränderst uns. (presente) Signore la tua grazia ci cambierà. (futuro) Il culto si è concluso con un canto serale esclusivamente in francese «Seigneur, tandis que notre terre» (Innario CELI 308) e un postludio in vena francese eseguito all’organo dal nostro Gianluca. Quasi tutti i presenti si sono poi anche fermati per lo spuntino francese. Il nostro gruppo è oramai affiatato e sta già combinando per almeno un altro incontro, stavolta «senza ordine del giorno», giusto per stare insieme. Sabine Wolters, Torino Foto: Stephanie Schwarz
Weltgebetstag der Frauen 2013 • Giornata Mondiale di Preghiera delle Donne 2013
Sanremo • Sanremo Seit 1994 wird in unserer Gemeinde der Weltgebetstag regelDal 1994 la nostra comunità celebra regolarmente la giornamäßig gefeiert, und insofern fehlte uns in diesem Frühjahr ta mondiale di preghiera, pertanto questa primavera ci è »etwas«, als er nach fast 20 Jahren erstmals nicht stattfinden mancato «qualcosa» dato che per la prima volta dopo quasi konnte, da gleich mehrere Frauen des Vorbereitungsteams er20 anni non si è potuta realizzare perché parecchie donne del krankt waren. gruppo di preparazione si erano ammalate. Ging die Initiative in den ersten Jahren von der WaldensergeNei primi anni l’iniziativa partiva dalla comunità valdese, meinde mit Pastorin D. dalla Pastora D. Müller, Müller aus, hat sich das im nel corso del tempo le Laufe der Zeit mehrfach gecose sono cambiate più ändert: Vertreterinnen der volte: si sono impegnate anglikanischen Gemeinde anche le rappresentanti engagierten sich, Lutheradella comunità anglicana nerinnen übernahmen die e le luterane hanno as»Federführung«. sunto la «guida». »Der Schwerpunkt lag «Si è privilegiato sempre immer dort, wo Frauen leiun posto dove le donne tende Aufgaben in den Geavevano assunto compiti meinden übernommen hatdirettivi nelle comunità, ten, wo eine Pastorin war,« dove c’era una pastora», erklärt mir Ruth, die von mi spiega Ruth, che ha Anfang an zum Vorbereifatto parte fin dall’inizio tungskreis gehörte und e fa ancora parte del immer noch dabei ist. gruppo di preparazione. Nicht immer hat man in Durch höhere Gewalt an dieser Stelle ein Foto des WGT 2012. Non sempre si è celebraden Kirchen der beteiligten Per forza maggiore, una foto della GMP edizione 2012. to nelle chiese delle coGemeinden gefeiert. Auch die »casa valdese« in Vallecrosia munità coinvolte. Anche la «casa valdese» a Vallecrosia ha ofbot der Gruppe gelegentlich Raum. ferto saltuariamente i suoi spazi al gruppo. In der jüngsten Vergangenheit trafen sich die Frauen jeweils Negli ultimi tempi le donne si sono incontrate un paio di volte einige Male im Vorfeld des WGT, um die Gottesdienstordprima della GMP per discutere del culto ed adattarlo indivinung zu besprechen und individuell anzupassen; vor allem dualmente; soprattutto per i canti bisognava trovare quelli bei den Liedern wurde »für alle Singbares« gesucht, eine gar «cantabili per tutti», un compito non così semplice, dato che nicht so einfache Aufgabe, da neben den Vertreterinnen der accanto alle rappresentanti delle comunità già citate partecibereits genannten Gemeinden auch katholische Frauen und pano anche donne cattoliche e membri del movimento dei FoMitglieder der Fokolar-Bewegung teilnehmen. colari. Bei der Vorbereitung wird versucht, passend zum JahrestheDurante la preparazione si cerca di trovare degli elementi ma Gestaltungselemente zu finden, die zur Erinnerung mit creativi legati al tema dell’anno che possono essere riportati a nach Hause genommen werden können. Und fast immer casa come ricordo. Quasi sempre la giornata mondiale di preschloss der Weltgebetstag mit einem geselligen Beisammenghiera si conclude con un rinfresco insieme in compagnia, se sein, wenn möglich in Anlehnung an die Küche des vorbereipossibile ispirandosi alla cucina del paese organizzatore della tenden Landes. giornata. Andrea Massias, Sanremo Andrea Massias, Sanremo; Traduzione: Maria Clara Finetti
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Weltgebetstag der Frauen 2013 • Giornata Mondiale di Preghiera delle Donne 2013
Florenz • Firenze Wir haben den WGT wie immer am 1. Freitag im März in unserer Kirche in Florenz gefeiert. In diesem Jahr fiel der Tag auf den 1. März, und um 18 Uhr wurde der Gottesdienst wie auch in mehr als 170 anderen Ländern auf der Welt zelebriert. Am Mittwoch vorher wurden die Lieder in unserer Frauenrunde zusammen mit unserem Organisten und der Chorleiterin eingeübt und die Dias mit den Beschreibungen (deutsch) vorgeführt. Dazu gab es Häppchen mit französischem Käse, Humusaufstrich und ein Gläschen »Cidre«. Unsere Vorbereitungsgruppe bestand aus Frauen verschiedener Konfessionen: Waldenser, Heilsarmee, Fokolarbewegung, italienische Katholiken wie die Comunità di Gesù, deutschsprachige Katholiken und wir aus der Lutherischen Gemeinde. Wir hatten zwei junge Frauen aus Brasilien und Mexiko eingeladen, die über ihre persönlichen Erfahrungen hier in Italien berichteten. Dadurch wurde der Gottesdienst sehr lebendig. Alles war auf Italienisch. Auf dem Altar waren Tücher in den Farben des Titelbildes drapiert, in der Mitte die Gottesdienstordnung, gut sichtbar mit ihrem Titelbild, Kerzen und die Bibel, seitlich davon stand eine Vase mit Blumen in den Farben des Titelbildes: gelb, orange und rot. Auf den Stufen unterhalb des Altars war die schwarz-graue Figur des Titelbildes mit Tüchern nachgebildet worden. Im Hintergrund spielte leise die Musik des diesjährigen WGT. Die Gottesdienstbesucher erhielten ein orangenfarbenes Tüchlein am Eingang wie auch die Frauen der Vorbereitungsgruppe einen Schal derselben Farbe trugen. Bei der Kollekte wurden die Tüchlein nach vorne gebracht und um die Figur gelegt, ähnlich wie auf dem Titelbild. Danach erhielt Jeder einen Beutel Lavendel und eine Karte des diesjährigen WGT. Die Lieder wurden zum größten Teil auf Italienisch gesungen mit einigen Ausnahmen, wo der französische Text genommen wurde. Zusammen mit unserem Organisten, der die Lieder am Keyboard begleitete und der Chorleiterin, beteiligten sich auch die Gäste lebhaft am Gesang. Beim 2. Lied – »Laudate omnes gentes« – wurden von einem Mädchen aus der Vorbereitungsgruppe bestimmte Bewegungen vorgeführt (wie die Gesten eines Körpergebetes), die von allen Teilnehmern im Stehen nachgeahmt wurden. Auf den Stufen vor dem Kircheneingang standen brennende Kerzen und kleine Primeltöpfchen, so dass auch zufällige Passanten neugierig hereinkamen. Die Kirche war gut besucht – zirka 65 Leute –, und beim anschließenden Gespräch im Gemeindesaal, wo typische Gerichte angeboten wurden, äußerten sich die Gäste sehr positiv und beeindruckt über unseren Gottesdienst. Wiebke Rathjens Alessandri, Florenz
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La nostra comunità di Firenze ha celebrato la GMP come sempre il primo venerdì del mese di Marzo, nella nostra chiesa. Quest’anno l’evento coincideva con il 1° Marzo ed è stato celebrato alle ore 18, come contemporaneamente in più di 170 paesi nel mondo Il mercoledì precedente erano già stati provati i canti con il nostro organista e la maestra del coro e successivamente proiettate le diapositive con le rispettive spiegazioni (in tedesco). Venivano serviti dei crostini con formaggi francesi o spalmati con l’Humus insieme ad un bicchierino di «Cidre». Il nostro gruppo di preparazione era composto di donne appartenenti a varie confessioni: Valdesi – Esercito della Salvezza – Movimento dei Focolari – Chiesa Cattolica con la «Comunità di Gesù» – Chiesa Cattolica di lingua tedesca e noi della Comunità Luterana. Sono state invitate due giovani donne dal Brasile dal Messico che ci hanno raccontato le proprie esperienze qui in Italia. In questo modo il culto risultava molto più vivo (tutto in italiano). Sopra l’altare erano stati drappeggiati dei teli nei colori del logo di quest’anno, il libretto della liturgia col titolo bene in vista, la Bibbia e delle candele. Accanto c’era un vaso con fiori negli stessi colori del logo: giallo – arancione – rosso. Sugli scalini davanti era stata posta la sagoma grigia/nera (del titolo) formata con dei teli. Nello sfondo risuonava piano la musica del CD di quest’anno. Gli ospiti, entrando, ricevevano un fazzolettino arancione mentre noi del gruppo preparatorio indossavamo dei foulards dello stesso colore. Durante la colletta i fazzolettini venivano drappeggiati intorno alla figura – simile all’immagine del titolo. Successivamente tutti ricevevano un sacchettino di lavanda ed una cartolina della GMP. I canti erano prevalentemente in italiano ad eccezione di alcuni in francese. Grazie al nostro organista e alla maestra del coro, gli ospiti partecipavano vivacemente ai canti Durante il secondo canto - «Laudate omnes gentes» - una ragazza del nostro gruppo eseguiva dei movimenti, (come una preghiera) che venivano imitati dai nostri ospiti in piedi. Fuori all’ingresso della chiesa avevamo posto delle candele intervallate con dei vasetti di primule e non pochi curiosi ne sono stati attratti per entrare. La chiesa era abbastanza piena, circa 65 persone, e dopo il rinfresco con piatti tipici nella nostra sala comunitaria venivano espresse opinioni commosse e molto positive da parte di tutti i nostri ospiti. Wiebke Rathjens Alessandri, Firenze
Weltgebetstag der Frauen 2013 • Giornata Mondiale di Preghiera delle Donne 2013
Mailand • Milano In unserer Gemeinde wird der Weltgebetstag schon seit März 2000 jedes Jahr gefeiert. Wir organisieren diesen Gottesdienst ökumenisch und komplett zweisprachig gemeinsam mit der Gemeinde der Katholiken deutscher Sprache in Mailand, auch wenn die Beteiligung unserer katholischen Schwestern in den letzten Jahren leider immer weniger geworden ist. In Mailand gibt es seit vielen Jahren noch eine weitere Gruppe von Frauen (Methodisten, Baptisten, Waldenser, Katholiken etc.), die einen rein italienischen Weltgebetstagsgottesdienst anbieten. Um nicht in Konkurrenz mit ihnen zu treten, haben wir uns bewusst dafür entschieden, unseren Gottesdienst nicht am Freitagabend, sondern am ersten Sonntag im März anzubieten, in diesem Jahr also am 3.3.13 um 10 Uhr zur regulären Gottesdienstzeit in unserer schönen Kirche mitten im Zentrum Mailands. Als Grundlage für unseren Gottesdienst verwenden wir die Materialien direkt aus Deutschland, die wir allerdings ein wenig kürzen müssen. Dafür versuchen wir immer, den Gottesdienst so lebendig wie möglich zu gestalten. Hilfreich sind dabei natürlich sowohl die landestypische Musik als auch die Bilderpräsentation des jeweiligen Landes. Auch die Kirche gestalten wir rund um den Altar entsprechend, in diesem Jahr in den Farben Blau-WeißRot und mit verschiedenen französischen Büchern sowie einem gebastelten Eiffelturm. Eine ganz besondere Atmosphäre wurde auch dieses Jahr wieder durch die Beteiligung der Kinderflötengruppe und des Gospelchores (ca. 17–25 Jahre) geschaffen. Wir haben einige der vorgeschlagenen Lieder übernommen, z. B. Laudate Dominum, das Kyrie, das dreisprachige Segenslied und natürlich das bekannte Weltgebetstagslied. Zusätzlich hat uns der Chor mit einigen kraftvoll und mit Freude vorgetragenen Liedern erfreut. Nicht zu vergessen und bei all unseren Gottesdienstbesuchern sehr beliebt ist natürlich das Buffet, für das die Frauen unserer Gruppe liebevoll französische Gerichte vorbereitet haben, z. B. einen Gemüseeintopf, ein Couscous, eine Tarte tartin (Obsttorte), eine Mousse au chocolat und andere Leckereien. Christiane Dehnert Fotos: Robert Maier
Nella nostra comunità festeggiamo la Giornata Mondiale della Preghiera già dal marzo 2000 ogni anno. Organizziamo questo culto ecumenico e completamente bilingue insieme alla Comunità dei Cattolici di lingua tedesca a Milano, anche se la partecipazione delle nostre sorelle cattoliche purtroppo negli ultimi anni è diminuita. Visto che a Milano esiste da tanti anni anche un altro gruppo di donne (metodiste, battiste, valdese, cattoliche) che preparano un culto per la Giornata Mondiale della Preghiera esclusivamente in italiano, non vogliamo entrare in concorrenza con loro. Perciò abbiamo deciso di offrire il nostro culto bilingue non il venerdì ma la prima domenica di marzo, quest’anno quindi il 3-3-2013 alle ore 10 nell’ambito del regolare culto qui nella nostra bella chiesa in pieno centro di Milano. Come base per il nostro culto usiamo il materiale che proviene direttamente dalla Germania che però dobbiamo abbreviare un po’. In cambio cerchiamo di tenere il nostro culto in modo più vivace possibile. A questo scopo ci sono d’aiuto sia la musica tipica del paese sia la presentazione delle immagini. Inoltre decoriamo la chiesa intorno all’altare, stavolta nei colori blubianco-rosso utilizzando anche vari libri francesi come pure una Torre d’Eiffel (bricolage). Un’atmosfera molto particolare l’hanno creata anche quest’anno i bambini del gruppo dei piccoli flautisti ed il coro Gospel (ragazzi tra 17–25 anni). Abbiamo cantato alcuni degli inni consigliati, p.e. Laudate Dominum, il Kyrie, la canzone trilingue della benedizione e naturalmente la canzone classica della Giornata Mondiale della Preghiera. In più il coro Gospel ci ha intrattenuto con dei brani pieni di energia e di gioia. Non da dimenticare e molto gradito dai nostri partecipanti è ovviamente il rinfresco – buffet. Le donne del nostro gruppo hanno preparato dei piatti tipici francesi, tra cui una minestra di verdure, un couscous, un Tarte tartin (torta di frutta), una mousse au chocolat e altre tentazioni per la gola. Christiane Dehnert Fotos: Robert Maier
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Weltgebetstag der Frauen 2013 • Giornata Mondiale di Preghiera delle Donne 2013
Rom • Roma Wie seit vielen Jahren wurde dieser Gottesdienst in italienischer Sprache zusammen mit Frauen und Männern aus den verschiedenen evangelischen Gemeinden in Rom und aus katholischen Gemeinden gefeiert, in diesem Jahr in einer der beiden Waldenserkirchen, in Via IV Novembre. Die Vorbereitung und Durchführung erfolgt seit wohl weit über 25 Jahren (genau lässt es sich anscheinend nicht mehr feststellen) durch den lockeren Zusammenschluss evangelischer Frauen »Gruppo Interdenominazionale Donne Evangeliche in Roma« in Zusammenarbeit mit Vertreterinnen des SAE – Segretariato per le Attività Ecumeniche. Diese Gruppe trifft sich in der Regel fünfmal im Jahr, zu Vorträgen und zur Vorbereitung und Feier des Weltgebetstags. Vertreten wird die Evangelisch-Lutherische Gemeinde Rom hier und bei der Vorbereitung des Weltgebetstags seit 19 Jahren von der Sozialdiakonin der Gemeinde, Katja Krummacher, zusammen mit Frauen aus dem Frauenverein, zur Zeit meist Bärbel Aiello. Der Weltgebetstag wird von den Donne Evangeliche durch eine praktische Vorbereitungsrunde und eine Bibelarbeit zu einem der vorgesehenen Texte vorbereitet, und auch im Frauenverein der Christuskirchen-Gemeinde wird Vorarbeit geleistet: ein Nachmittag mit Bibelarbeit und ein Nachmittag mit Informationen über das Land, aus dem die Liturgie kommt. Das Gebet wird dann natürlich in italienischer Sprache gefeiert, reihum in den verschiedenen evangelischen Kirchen Roms und ab und zu auch in einer katholischen Kirche, mit einer guten Beteiligung, in der Regel um die 100 Personen (in diesem Jahr waren es 95), darunter auch einige Männer, einer ansehnlichen Kollekte, diesmal um die 500 Euro, guter Stimmung und einem anschließenden Beisammensein mit kleinem Buffet. Die Liturgie ist immer sehr schlicht, es wird einfach mit verteilten Rollen der vorgeschlagene Text gelesen, wobei in der Vorbereitungsrunde jede Gemeinde »ihren« Textabschnitt zugewiesen bekommt, der von einigen Frauen aus der Gemeinde gelesen/gebetet wird. Kreative Elemente werden auf ein Minimum reduziert – mein Eindruck ist, dass die Frauen aus den anderen Gemeinden mit kreativen Elementen im Gottesdienst weniger vertraut sind, vielleicht auch eine schlichte Gebetsform vorziehen. So trugen in diesem Jahr zwar einige Frauen am Anfang der Liturgie die vorgeschlagenen bunten Tücher, aber die Animationsvorschläge vor der Meditation/ Predigt (Bildmeditation, Gespräch mit Banknachbarinnen und Verknoten bunter Bänder) fielen ersatzlos weg, und die »Vertiefung« erfolgte in Form einer normalen Predigt, die gut ankam. Meist singt mindestens an einer Stelle ein Chor, oft ein koreanischer; in diesem Jahr war es eine kleine Gruppe von den Philippinen. Aus der römischen ELKI-Gemeinde nehmen in der Regel zwischen sechs und zehn Personen teil, von denen einige beim Lesen der Liturgie beteiligt sind. Es sind immer ungefähr dieselben Personen, denen diese Form des gemeinsamen Gebets gefällt und zu einer lieben Gewohnheit geworden ist. Katja Krummacher, Rom
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Come avviene già da molti anni questo culto viene celebrato in lingua italiana insieme a donne e uomini provenienti dalle diverse comunità evangeliche a Roma e da comunità cattoliche. Quest’anno si è svolto in una delle due chiese valdesi, in Via IV Novembre. La preparazione e l’organizzazione di questo evento viene effettuata da molto più di 25 anni (sembra che non si riesca più a stabilire con esattezza da quando) grazie alla cooperazione delle donne evangeliche del «Gruppo Interdenominazionale Donne Evangeliche in Roma» con le rappresentanti del SAE – Segretariato per le Attività Ecumeniche. Questo gruppo si incontra di regola cinque volte all’anno, per presentare delle relazioni e preparare la celebrazione della giornata mondiale di preghiera. La Comunità Evangelica Luterana di Roma nella preparazione della giornata mondiale di preghiera viene rappresentata da 19 anni dalla diacona sociale della comunità, Katja Krummacher, e il più delle volte da Bärbel Aiello per la Rete delle donne. La giornata mondiale di preghiera viene preparata dalle Donne Evangeliche attraverso degli incontri preparatori ed un lavoro sulla Bibbia su uno dei testi prescelti. Anche nell’associazione delle donne delle Chiese di Cristo si fanno dei preparativi: durante un pomeriggio si lavora sulla Bibbia ed un pomeriggio ci si scambiano informazioni sul paese dal quale proviene la liturgia. Il culto viene poi naturalmente celebrato in lingua italiana a turno nelle diverse chiese evangeliche di Roma e a volte anche in una chiesa cattolica, con una buona partecipazione, di regola intorno alle 100 persone (quest’anno erano 95), fra cui anche alcuni uomini, in cui si raccoglie una colletta considerevole, questa volta intorno ai 500 Euro, si respira una bella atmosfera e che si conclude con un incontro conviviale allietato da un piccolo buffet. La liturgia è sempre molto semplice, ognuno legge il testo prescelto seguendo una distribuzione dei ruoli dato che nella fase di preparazione ogni comunità riceve il «suo» passaggio di testo che viene letto/pregato da alcune donne della comunità. Gli elementi creativi vengono ridotti al minimo, la mia impressione è che le donne delle altre comunità sono meno abituate agli elementi creativi durante il culto e forse privilegiano anche una forma di preghiera semplice. Così anche se quest’anno all’inizio della liturgia alcune donne portavano i fazzoletti colorati suggeriti, le proposte di animazione prima della meditazione/predica (meditazione su un’immagine, colloquio con la vicina di banco e annodamento di fazzoletti colorati) sono state omesse senza essere sostituite e l’«approfondimento» si è svolto in forma di normale predica che ha incontrato il favore dei partecipanti. Il più delle volte c’è un momento in cui canta un coro, spesso uno coreano; quest’anno era un piccolo gruppo dalle Filippine. Della comunità romana della CELI partecipano di solito fra le 6 e le 10 persone, di cui alcune sono coinvolte nella lettura della liturgia. Sono sempre le stesse persone a cui piace questa forma di preghiera comune che è diventata una gradita consuetudine. Katja Krummacher, Roma; Traduzione: Maria Clara Finetti
Weltgebetstag der Frauen 2013 • Giornata Mondiale di Preghiera delle Donne 2013
Verona • Verona Panik machte sich breit bei den Frauen in der Kirche San Domenico, als eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung bekannt wurde, dass eine weitere Frau, die dritte aus der Vorbereitungsgruppe, an Grippe erkrankt war. Der Organist hatte abgesagt, drei weitere kontaktierte Musiker waren nicht abkömmlich … Wir sprangen ins Wasser, und: Wir schwammen! Die versammelten 30 Menschen verschiedener Kirchen und Konfessionen wurden mit den Worten begrüßt: »Liebe Frauen und auch liebe Männer, dieser Weltgebetstag wurde ursprünglich von Frauen ins Leben gerufen. Wir wollen hier gemeinsam für den Frieden beten, doch Beten allein ist nicht genug. ›Ich war fremd, ihr habt mich aufgenommen‹ – wir alle sind täglich konfrontiert mit der Problematik der ›Fremden‹. Auch diese Fremden sind unsere Nächsten … ich bin du – und du bist ich … KatholikInnen, ProtestantInnen, MoslemInnen, JüdInnen, egal welcher Herkunft und welcher Religion, wir sind Schwestern, wir sind Brüder. Aneinander können wir die Liebe Jesu üben. Lasst uns gemeinsam diesen Abend teilen und versuchen, tief im Inneren zu verstehen, welche Wandlung sich in uns vollziehen muss, um uns wirklich Christinnen und Christen nennen zu dürfen.« Die Bilder des Malkurses, geleitet von Karin Peschau, »Kinder malen zu Mythen und Märchen aus aller Welt« der Gemeinde Verona-Gardone bildeten einen thematisch sehr stimmigen Rahmen. Ein prächtiges Buffet, an dessen Realisierung die Frauen und z.T. auch deren Mütter beteiligt waren, umfasste Speisen aus Frankreich und auch einige vegane Rezepte, als Anregung zu einem bewussteren Umgang mit LEBENS-mitteln – ohne Grausamkeit an Tieren. Karin Peschau, Verona
Il panico si stava diffondendo nella chiesa di San Domenico tra le donne quando un ora prima dell inzio della serata venivano a conoscenza che una terza donna del gruppo di preparazione non poteva venire perché anche lei si era ammalata di influenza. L’organista aveva disdetto e nessun altro musicista era disponibile … Saltavamo nell’acqua, e nuotavamo. Le 30 persone radunate in chiesa venivano accolte con queste parole: «Care donne e cari uomini, questo evento è stato creato dalle donne. Vogliamo pregare insieme per la pace, ma pregare non basta. «Ero Straniero, e voi mi avete accolto», noi tutte e tutti ci troviamo davanti alla problematica della ‹straniera›, dello ‹straniero› ogni giorno. Anche questi stranieri sono il nostro prossimo … tu sei me – io sono te. Cattoliche, protestanti, musulmane, ebraiche, non importa di quale origine e di quale confessione, siamo sorelle, siamo fratelli. Con gli altri possiamo esercitarci nell’amore di Gesù. Condividiamo questa serata e cerchiamo di comprendere interiormente in che modo deve avvenire la nostra trasformazione per porterci chiamare veramente cristiane e cristiani.» I lavori dipinti nel corso di pittura della communità VeronaGardone «Giovani dipingono miti e favole del mondo» diretto da Karin Peschau, hanno formato una cornice armoniosa per il tema della serata. Un magnifico buffet, realizzato dalle donne e da alcune loro mamme, comprendeva delle pietanze tipiche della Francia, alcuni piatti erano vegani, per far riflettere sull’uso e consumo di alimenti per vivere – senza crudeltà verso gli animali. Karin Peschau, Verona
Weltgebetstag der Frauen 2013 • Giornata Mondiale di Preghiera delle Donne 2013
Venedig • Venezia In der Region Venedig bereiten seit vielen Jahren katholische und evangelische Frauen gemeinsam den Weltgebetstag in der St. Josephskappelle in Abano vor. Für die Ökumene ist es ein Höhepunkt des Jahres. Die Musikgruppe Shalom begleitet gekonnt die Andacht, Frauen informieren sich über die Situation von Frauen aus dem Gastgeberland, aus dem die Liturgie stammt, und tragen engagiert ihre Texte vor. Der Altarraum wird immer landestypisch gestaltet. Und natürlich lädt der abschließende Rinfresco immer auch zu einem kulinarischen Kennenlernen des Landes ein, von dem der Weltgebetstag vorbereitet wurde.
Nel Veneziano, da molti anni lavorano insieme donne cattoliche ed evangeliche per preparare la Giornata Mondiale di Preghiera nella Cappella di San Giuseppe ad Abano. Rappresenta uno dei momenti culmini dell’anno per l’ecumene. Il gruppo musicale Shalom accompagna la preghiera con bravura, le donne s’informano della situazione femminile nel paese che prepara la liturgia e s’impegnano nel recitare i testi con entusiasmo. L’altare viene sempre decorato in linea con il paese che aveva preparato la liturgia. Va da sé che il successivo rinfresco inviti sempre a conoscere anche la parte culinaria del paese in questione.
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GLAUBE • FEDE
Mein Gebet
La mia preghiera
Ich bete täglich, fast immer morgens für ungefähr 30 bis 40 Minuten. Früher habe ich mein Gebet in Worte gefasst, aber seit einigen Jahren sind es Gedanken geworden. Daneben stehen auch stille Anteile, in denen ich mich den gefühlten Eindrücken zu öffnen versuche, also körperliches Fühlen anstatt Denken. Ich glaube, dass der lebendige Gott, den uns Jesus Christus begreiflich macht, mit den Dimensionen Liebe, Frieden und Kraft beschrieben werden kann. Ich bemühe mich deshalb – und bitte Gott dabei um gnädige Hilfe –, mir das Herz, die Augen, die Ohren und den Verstand für diese Dimensionen zu öffnen. Mein größter und sehnlichster Wunsch besteht darin, Gott erfassen, Gott erleben zu dürfen, Gottes Willen und Weisungen zu erfühlen und dann möglichst auch zu erfüllen. Natürlich wende ich mich an Gott auch mit meinen Bitten um Beistand, mit meinen Danksagungen, mit meinem Gebet des Lobes und der Verehrung und mit meinen Fürbitten für die Anderen. Aber ungleich wichtiger ist mir – sofern in Gnade möglich – die Begegnung mit dem dreieinigem Gott, dem lebendigen Gott und Schöpfer, dem Gott der Mensch wurde, der heiligen Geisteskraft. Ich habe lernen müssen, dass dieser selige Zustand der Begegnung keineswegs selbstverständlich ist, dass er nicht herbeigeführt werden kann und dass Gottesnähe mit Gottesferne wechselt.
Prego ogni giorno, quasi sempre di mattina, per circa 30, 40 minuti. Prima esprimevo la mia preghiera con le parole ma da alcuni anni sono diventate pensieri. Ci sono anche momenti di silenzio in cui cerco di aprirmi alle impressioni che ho sentito, quindi sensazioni fisiche ed anche non fisiche invece del pensiero. Penso che il Dio vivente, che Gesù Cristo ci rende intelligibile, può essere descritto con le dimensioni dell’amore, della pace e della forza. Pertanto mi sforzo ed in questo chiedo l’aiuto misericordioso di Dio di aprire il cuore, gli occhi, le orecchie e l’intelletto a queste dimensioni. Il mio desiderio più grande ed ardente è quello di comprendere Dio, di poterlo vivere, di sentire la Sua volontà e le Sue indicazioni e poi possibilmente anche di realizzarle. Naturalmente mi rivolgo anche a Dio pregandolo di assistermi, ringraziandolo e rivolgendogli la mia preghiera di lode e di adorazione e le mie invocazioni per il prossimo. Tuttavia per me di gran lunga più importante, purché sia possibile nella grazia, è l’incontro con il Dio uno e trino, il Dio vitale e creatore, il Dio che si è fatto uomo e lo Spirito Santo. Ho dovuto imparare che questo stato beato dell’incontro non è assolutamente scontato, che non può essere provocato e che la vicinanza a Dio si alterna alla lontananza. Mi rivolgo a Dio con le mie domande e i miei bisogni più pressanti e spero poi di comprendere la sua risposta nel silenzio. Per far questo ho bisogno di tempo e pace. Cerco di placare a poco a poco il mio pensiero, le «chiacchiere» interiori, di fare il vuoto ed essere aperto, per creare spazio per possibili risposte e suggerimenti divini. Per far questo mi aiuta percepire le sensazioni che esistono in me in quel momento. Percepirle sentendole, prendendo atto nel mio corpo persino delle loro forme di espressione e non descrivendole solo con i pensieri. Poi prego Dio affinché mi aiuti nella sua misericordia per aprirmi alla forza dello Spirito Santo, per essere colmato totalmente dall’amore di nostro Signore Gesù e per riuscire a cogliere in me questo sviluppo. Ho dovuto imparare che questi passi non si possono forzare. Esiste facilmente la tentazione di cercare di convincersi di trovarsi in un certo stato beato. Ma dopo un po’ di tempo si è sviluppata in me una sensazione inconfutabile, che mi fa riconoscere le esperienze realmente beate da quelle che non lo sono. La pace interiore che colma il petto intorno al cuore, la calma nelle braccia e nelle gambe, ed un sonno quasi desto che mi prende tutto non sono da confondere con questo stato. Dopo tali preghiere mi sento molto rilassato, gioiosamente fiducioso ed in pace.
Ich wende mich mit meinen wichtigsten Fragen und Nöten an Gott und hoffe, dann in der Stille seine Antwort zu erfassen. Ich brauche deshalb Zeit und Ruhe. Ich versuche, mein eigenes rastloses Denken, die innere »Plapperei« nach und nach zu beruhigen, leer und offen zu werden, um Raum zu schaffen für mögliche göttliche Antworten und Eingaben. Dabei hilft es mir, die Gefühle, die gerade in mir bestehen, wahrzunehmen, indem ich sie erfühle und sogar ihre Ausdrucksformen in meinem Körper zur Kenntnis nehme, und sie nicht durch Gedanken zu beschreiben. Ich bete dann darum, dass Gott, in seiner Gnade mir hilft, mich für die Kraft des Heiligen Geistes zu öffnen, von der Liebe unseres Herrn Jesus voll und restlos erfüllt zu werden und diese Entwicklung in mir zu erfassen. Ich habe lernen müssen, dass sich diese Schritte nicht erzwingen lassen. Es besteht leicht die Versuchung, sich einen bestimmten begnadeten Zustand einzureden. Aber nach einiger Zeit hat sich in mir ein untrügliches Gefühl entwickelt, die wirklich seligen Erlebnisse zu erkennen und von anderen zu unterscheiden. Die innere stille Freude, die die Brust um das Herz erfüllt, die Ruhe in Armen und Beinen und ein nahezu wacher Schlaf, der mich insgesamt erfasst, sind nicht zu verwechseln. In der Folge solcher Gebete fühle ich mich sehr entspannt, freudig zuversichtlich und in Frieden. Ich bitte um Vergebung (»Vergib uns unsere Schuld«) und hoffe dabei, dass Umstände, die ich selbst verursacht habe und welche mich von Liebe und Frieden trennen, mich also von Gott trennen, wieder aufgelöst werden können. Ich meine dabei
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ganz besonders die Gefühle, die in mir bestehen. Der Zorn, die Angst, die Unruhe, die Sucht, der Neid, die mich daran hindern, in Frieden und Liebe einzutreten und zu verbleiben. Häufig sind derartige Gefühle als Reaktion auf Gegebenheiten des Lebens entstanden, die wir auch als das Böse bezeichnen. Durch diese, meine Reaktionen werde ich in den Bannkreis des Bösen gezogen und dadurch wachsend von Gott entfernt. Ich bete um Beistand, um aus diesem Teufelskreis befreit zu werden (»… und erlöse uns von dem Bösen«). Und lerne, dass auch ich vergeben muss und will, um Erlösung zu erfahren. Das Böse ist Teil dieser Welt. Es wird immer bestehen und viel Leiden verursachen. Es ist deshalb wichtig, böse Umstände, böse Taten, böses Denken zu verhindern oder zu korrigieren. Dies sollte aber nachsichtig, gütig, ohne eigene böse Gefühle erfolgen. Korrigieren bestimmt – aber gleichzeitig auch vergeben! Ich weiß, wie schwierig das ist … aber dem Bösen zu vergeben, dass es existiert, und gleichzeitig seine Auswirkungen zu beschränken, will ich lernen – und Gott hierbei um seine Hilfe bitten (»Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern«). Es ist leider eine Tatsache, dass unsere Gedanken immer um Umstände kreisen, die nicht gut sind. Wir fassen das Gute und Liebevolle als selbstverständlich auf und befassen uns dann mit den Abweichungen. Eine gute Nachricht wird dreimal weitergegeben, eine schlechte 15 Mal! Ein Blick in die Zeitungen lehrt uns, wie sehr diese einseitige Sicht des Negativen und Bösen unser Leben bestimmt. Wir müssen wieder lernen, das Gute, das Liebevolle, das Friedliche, auch das Fröhliche und Humorvolle in unserem Leben sehr aufmerksam wahrzunehmen und zu fühlen. Mehr noch! Es geht darum, Liebevolles und Gutes gezielt zu suchen (»Geh aus mein Herz und suche Freud …«), zu finden und an die Stelle des Bösen zu setzen. Die Aufforderung des Apostels Paulus im Römerbrief: »Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.« (Römerbrief 12, 21) ist deshalb brandaktuell. Ich bitte Gott, mir hier beizustehen. Dabei ist durchaus klar, dass mir eine solche Einstellung nicht einfach in den Schoss fällt. Ich muss mir den Weg geduldig und zuversichtlich erarbeiten. Zunächst versuche ich das Negative, Böse oder Traurige zu erkennen und zu benennen. Sodann geht es mir darum, diese Inhalte »zu Worte kommen zu lassen«, also sie auszuhalten, mental und körperlich. Auch diese Erfahrungen möchte ich mir bewusst machen. Erst jetzt versuche ich den anderen Pol, das Gute, Liebevolle und Heitere zu entdecken. In einer Umwelt kann es das Licht auf Blumen sein, ein Wolkenhimmel oder das angeregte Gespräch von Mitmenschen. In mir selbst kann ich Ruhe, Entzücken, Staunen oder Vergnügtheit finden. Und wieder soll es dann Zeit geben, um diese Inhalte zu Worte kommen zu lassen. In einer weiteren Phase kann ich meinem körperlichen Empfinden nachspüren, das auf diese guten Inhalte entsteht. Und kann dann weiter erschließen, wie mein Empfinden die guten Inhalte verändert und verstärkt. Ralf Ruffmann, Mailand
Chiedo perdono («rimetti a noi i nostri peccati») e spero che circostanze causate da me e che mi dividono dall’amore e dalla pace, quindi mi dividono da Dio, possano essere risolte. Penso soprattutto ai sentimenti che albergano in me. La rabbia, la paura, l’inquietudine, la smania, l’invidia, che mi impediscono di entrare in uno stato di pace ed amore e di restarci. Spesso tali sentimenti sono sorti come reazioni alle vicissitudini della vita, che definiamo anche come il male. Attraverso queste mie reazioni vengo spinto nelle fauci del male e mi allontano sempre più da Dio. Prego per avere aiuto, per poter uscire da questo circolo vizioso («… e liberaci dal male»). Imparo che anch’io devo e voglio perdonare per essere redento. Il male fa parte di questo mondo. Ci sarà sempre e procurerà molta sofferenza. Pertanto è importante evitare e correggere circostanze malvagie, azioni malvagie, pensieri malvagi. Questo dovrebbe avvenire tuttavia in maniera indulgente, benevola, senza nutrire sentimenti malvagi. Correggere certamente, ma allo stesso tempo anche perdonare! So quanto sia difficile … ma voglio imparare a perdonare il male e il fatto che esista e allo stesso tempo limitare i suoi effetti, chiedendo a Dio il suo sostegno («come noi li rimettiamo ai nostri debitori»). Purtroppo è un dato di fatto che i nostri pensieri girino sempre intorno a circostanze che non sono buone. Concepiamo il bene e l’amorevole come qualcosa di scontato e per poi occuparci delle deviazioni. Una buona notizia viene riportata tre volte, una cattiva 15 volte! Uno sguardo ai giornali ci insegna quanto questa visione unilaterale del negativo e del male determini la nostra vita. Dobbiamo imparare nuovamente a percepire e a sentire il bene, l’amorevole, il pacifico, anche il gioioso e lo spiritoso nella nostra vita. Anzi ancora di più! Si tratta di cercare in maniera mirata il bene e ciò che è pieno d’amore («Apriti mio cuore e cerca gioia …»), trovarli e sostituire con questi il male. Quest’esortazione dell’apostolo Paolo nella Lettera ai Romani: «non lasciarti vincere dal male, ma vinci il male con il bene» (Lettera ai Romani 12, 21) è quindi di estrema attualità. Prego Dio di assistermi in questo. Nel fare questo è assolutamente evidente che un tale atteggiamento non mi piove semplicemente dal cielo. Devo spianarmi la strada con pazienza e fiducia. Prima cerco di riconoscere il negativo, il male o la tristezza e di dar loro un nome. Poi mi preme di «lasciar parlare» questi contenuti, quindi sopportarli mentalmente e fisicamente. Vorrei essere consapevole anche di queste esperienze. Soltanto ora cerco di scoprire l’altro polo, il bene, l’amorevole e il sereno. In ciò che ci circonda può essere la luce sui fiori, un cielo di nuvole o un’animata discussione del prossimo. In me stesso posso trovare la tranquillità, l’incanto, lo stupore o la soddisfazione. Poi ci deve essere nuovamente del tempo per lasciar parlare questi contenuti. In una fase successiva posso indagare le mie sensazioni fisiche che sorgono da questi buoni contenuti e posso scoprire come il mio modo di sentire cambi i buoni contenuti e li incrementi. Ralf Ruffmann, Milano Traduzione: Maria Clara Finetti
»Arbeite als würdest du 100 Jahre leben, bete als würdest du morgen sterben.« Benjamin Franklin «Lavora come se dovessi vivere 100 anni, prega come se domain dovessi morire.» Benjamin Franklin 25
Rom. Ökumenische Impressionen
Roma. Impressioni ecumeniche
Von Ulrike Eichler, Studienleiterin des Melanchton-Zentrums Rom
di Ulrike Eichler, Direttrice del Centro Melantone
In Italien, könnte ich sagen, bin ich froher geworden, hier habe ich gelernt, Gebrauch von meinen Augen zu machen, habe schauen gelernt. In Italien esse ich gern, gehe ich gern über eine Straße, sehe ich gern Menschen an. (Und an sechs von sieben Tagen ist das sogar wahr.) Aber nach einer vieljährigen Bekanntschaft mit einem Land reicht das natürlich nicht aus, um einen festzuhalten, und immer wichtiger als das sich wohl fühlen wird das Mitfühlen und das Mitdenken mit dem, was hier gespielt und bewegt wird, in der Politik, in der Literatur, im Film. Ingeborg Bachmann
In Italia, potrei dire, sono diventata più serena, è qui che ho imparato a far buon uso dei miei occhi, a guardare. In Italia mangio volentieri, attraverso volentieri una strada, osservo la gente (e sei giorni su sette corrisponde alla verità). Ma dopo una conoscenza pluriennale con un paese ciò di sicuro non basta per trattenerti, e assume sempre maggiore importanza del sentirsi a proprio agio il fatto di sentire e riflettere su quello che viene giocato e mosso qui, nella politica, nella letteratura, nel film. Ingeborg Bachmann
Und auch in der Kirche? Ich bin erst seit sehr kurzer Zeit in Italien, kann also noch kaum wirklich mitfühlen, mitdenken und schon gar nicht mitreden. Und doch verstehe ich das, was die österreichische Dichterin Ingeborg Bachmann, die viele Jahre in Rom gelebt hat, hier zum Ausdruck bringt. Den Wunsch, nicht nur außerhalb zu bleiben in einem Land, in dem ich sehr gerne lebe, auch wenn es nicht mein Land ist. So wage ich es also, einige erste Impressionen zu schreiben – nicht mehr als das.
E anche in chiesa? Sono arrivata da poco in Italia, quindi di sentire e riflettere, tanto meno di poter dire la mia non se ne parla proprio. Eppure capisco quello che la poetessa austriaca Ingeborg Bachmann, che ha vissuto per molti anni qui a Roma, ha voluto esprimere. Il desiderio di non rimanere tagliata fuori in un paese nel quale mi piace molto vivere, anche se non è il mio. Permettetemi quindi di raccontarvi alcune prime impressioni – né più, né meno.
I
I
Seit November 2012 bin ich als Nachfolgerin von Michael Jonas Studienleiterin des Centro Melantone. Ich begleite den diesjährigen Jahrgang der Melantonini in Rom und werde deshalb auch selbst bis Ende Juni 2013 in der Funktion der Studienleiterin in Rom sein. Ich bin Pfarrerin der westfälischen Landeskirche und als solche von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr Universität Bochum, wo ich als Wissenschaftliche Assistentin im Fach Systematik tätig bin, nach Rom entsandt. Eine sehr spezielle Konstruktion, aber praktikabel! Auch in Deutschland lebe ich nicht ganz und gar sesshaft, ich arbeite an der Universität Bochum, lebe aber mit meinem Mann in Berlin. Das Unterwegssein ist mir also vertraut.
Da Novembre 2012 sono subentrata al posto di Michael Jonas come direttrice del Centro Melantone. Accompagno la classe attuale dei Melantonini a Roma e quindi rimarrò nella mia funzione di direttrice fino a fine giugno 2013. Sono pastora della Chiesa evangelica regionale della Vestfalia e come tale inviata a Roma dalla Facoltà di Teologia Evangelica dell’Università della Ruhr di Bochum, dove sono assistente scientifica di Sistematica. Una situazione un po’ particolare, che però funziona! Anche in Germania non ho una «fissa dimora» al 100 per cento, dato che lavoro all’Università di Bochum, ma abito con mio marito a Berlino. L’esistenza da «vagabonda» la sperimento quindi in prima persona.
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Ursprünglich komme ich aus dem Ruhrgebiet, aus Dortmund. Das Ruhrgebiet ist eine Region Deutschlands, in der es fast niemanden gibt, dessen Familie dort schon seit vielen Generationen verwurzelt wäre. Praktisch in jeder Familie sind Vorfahren einmal als Fremde angekommen und integriert worden, bis heute. Die nationalen, kulturellen und auch religiösen Identitäten sind deshalb immer in Bewegung in der Gegend, die mich geprägt hat. Sie sind wenig festgeschrieben. Das mag ich und erlebe nun in Rom im Gegenüber zum Zentrum des Katholizismus eine ganz andere Situation.
Originariamente vengo dalla Ruhr, da Dortmund. In quella zona della Germania, quasi nessuno proviene da una famiglia che abbia le sue radici lì da generazioni. In quasi tutte le famiglie ci sono degli avi che erano arrivati da un’altra parte e si sono integrati – fino ad oggi. Quindi la zona, che ha lasciato la sua impronta su di me, è caratterizzata da identità nazionali, culturali e anche religiose in continuo movimento e sviluppo. C’è poco di stabile o fisso in tutto ciò. Questo mi piace e ora a Roma, dove mi trovo di fronte al centro del Cattolicesimo, vivo una situazione completamente diversa.
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Der ökumenische Austausch zeigt sich mir hier sehr stark so, dass Institutionen sich begegnen oder doch Menschen, die kirchliche Institutionen vertreten, deren Identitäten bereits sehr klar zu sein scheinen – Spitzengespräche oder auch Spitzenliturgien, die schon den Charakter feststehender Rituale angenommen zu haben scheinen: Es ist ein bisschen, als begegneten sich große Tanker auf dem Meer, die nur sehr langsam ihren Kurs ändern können.
Lo scambio ecumenico mi si presenta sotto forma di istituzioni che si incontrano, o almeno persone in rappresentanza di istituzioni ecclesiastiche dall’identità molto ben definita – colloqui o liturgie ai vertici, che, a quanto pare, sono oramai diventati rituali fissi; è un po’ come l’incontro di due petroliere in mezzo al grande oceano che stentano a cambiare rotta per le loro dimensioni gigantesche.
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Nello stesso tempo, nell’attuale classe di Melantonini incontro anche tantissimi studenti che sono venuti a Roma per studiare teologia in modo ecumenico non per ultimo dovuto alla loro biografia fortemente contrassegnata da questioni ecumeniche. C’è chi proviene da una famiglia ecumenica, c’è anche chi si sente profondamente legata sia alla chiesa evangelica sia a quella cattolica. Una studentessa evangelica fin dalla sua infanzia canta in un coro cattolico. Per questo, la liturgia cattolica la sente più vicina di quella evangelica anche a livello emotivo. Per questi studenti – oltre all’ovvio interesse accademico – risulta quindi essenziale per la loro vita portare avanti un dialogo ecumenico, nell’ambito del quale le identità cristiane non devono per forza profilarsi in modo nitido, ma che possano piuttosto essere e rimanere flessibili e variopinte.
Zugleich begegnen mir in diesem Jahrgang von Melantonini sehr viele Studierende, die auch deshalb nach Rom gekommen sind, um hier ökumenisch Theologie zu studieren, weil ihnen die ökumenischen Fragen tief in ihre Biographie eingeschrieben sind, sei es, weil sie aus ökumenischen Familien stammen oder auch, weil sie aus anderen Gründen intensiv mit der evangelischen und der katholischen Kirche verbunden sind. Eine evangelische Studentin singt von Kindheit an in einem katholischen Kirchenchor. Ihr ist die katholische Liturgie deshalb auch emotional viel vertrauter als die evangelische. Für diese Studierenden ist es weit über ein akademisches Interesse hinaus von vitaler Bedeutung, einen ökumenischen Dialog zu führen, in dem die christlichen Identitäten sich nicht eindeutig darstellen müssen, sondern beweglich und vielfältig sein und bleiben können.
IV In den letzten Tagen haben mich natürlich Rücktritt und Neuwahl des Papstes beschäftigt. War und ist das ein Moment, in dem etwas in Bewegung gekommen ist? Mich faszinieren Momente, in denen fast unmöglich erscheinende Handlungsmöglichkeiten dadurch zurückgewonnen werden, dass jemand auf die Wahrnehmung formaler Macht verzichtet. In solchem Verzicht kann sich eine neue, andere Möglichkeit von Macht auftun, die der Möglichkeit, handeln zu können, entspricht. In theologischer Begrifflichkeit ist das die Möglichkeit von Potestas im Unterschied zur Violentia. Ihr wohnt etwas unmittelbar Überzeugendes, Berührendes inne. Der Rücktritt von Papst Benedikt war für mich ein solcher Moment. Das war er besonders auch deshalb, weil ich den Papst eine Woche zuvor hier in Rom in einem Gottesdienst erlebt hatte und erschrocken war über seine große Schwäche, die ihn fast ohnmächtig erscheinen ließ. Obwohl ich seiner restaurativen Theologie und Kirchenpolitik kritisch gegenüberstehe, hat mich der Rücktritt von Papst Benedikt deshalb berührt und mit großer Achtung erfüllt.
V Tatsächlich habe ich dann mit der Wahl des neuen Papstes wenig Erwartungen auf Veränderung verbunden – gerade in Rom wird mir deutlich, wie sehr ich eine nüchterne Deutsche bin. Und dann bin ich in einem Moment doch überrascht, ja aufgeschreckt worden. In dem Moment nämlich, als ich den neuen Namen hörte, den der Papst sich gegeben hat. Im wahrsten Sinn des Wortes unglaublich, habe ich ihn im ersten Moment nicht glauben können. Ist Franziskus doch der Name in der katholischen Christenheit, der weltweit wie kein anderer nicht nur für katholische TheologInnen sondern auch für katholische Laien, aber auch für nicht-katholische ChristInnen und auch über die Christenheit insgesamt hinaus für die Möglichkeit eines anderen Weltverhältnisses steht – sowohl im Blick auf die Armen wie auch auf die Erde insgesamt.
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IV Ovviamente, negli ultimi giorni ho seguito con grande interesse le dimissioni e le elezioni del Papa. È stato e continua ad essere un momento che ha lanciato un movimento? Sono affascinata da momenti in cui viene riconquistato un potenziale d’azione, prima impensabile, tramite la rinuncia di qualcuno all’esercitazione di un potere formale. In una tale rinuncia si aprono nuovi orizzonti di potere, corrispondendo alla possibilità di agire. In termini teologici, si parla della potestas in confronto alla violentia. Compresa in essa c’è un qualcosa di immediatamente convincente, toccante. Le dimissioni di Papa Benedetto hanno segnato un tale momento per me. Mi è rimasto particolarmente impresso, perché avevo assistito ad un culto qui a Roma la settimana precedente, spaventandomi della grande debolezza fisica del Papa che l’ha fatto sembrare quasi completamente senza potere. Malgrado le mie riserve nei confronti della sua teologia e politica di chiesa restauratrici, le dimissioni di Papa Benedetto mi hanno quindi toccate e riempito di grande rispetto.
V Di fatto, in attesa dell’esito del conclave, non avevo grandi aspettative per possibili cambiamenti – proprio qua a Roma mi rendo conto della mia natura di tedesca razionale. Eppure, nel momento buono sono rimasta sorpresa, per non dire spaventata: nel momento in cui ho sentito il nuovo nome che il Papa aveva scelto. Llì, lì, incredibile, incredula sono rimasta. Francesco non è forse quel nome per antonomasia che nell’ambito cristiano cattolico, a livello mondiale e come nessun altro, per teologi, ma anche laici cattolici, che dico, per il cristianesimo non-cattolico e oltre … è il simbolo per la possibilità di tutt’un altro modo di rapportarsi con il mondo – sia nei confronti dei poveri, sia riferito alla Terra nel suo complesso? Questo nome non può che scatenare immense speranze a livello mondiale – in prima linea da parte dei poveri, si capisce. In contemporanea, il nome di San Francesco d’Assisi e del movimento dei francescani che gli appartiene, quasi fin da subito è collegato all’appropriarsi da parte della gerarchia ecclesiastica: nel senso di livellare il «disturbo» creato al Cattolicesimo
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Dieser Name muss also weltweit ungeheure Hoffnungen auslösen – natürlich zuallererst bei den Armen. Zugleich ist mit dem Namen Franz von Assisi und der zu ihm gehörenden Bewegung der Franziskaner fast von Anfang an auch eine Geschichte seiner Inanspruchnahme durch die kirchliche Hierarchie verbunden: im Sinne der Nivellierung einer Störung, die er für einen erstarrten Katholizismus bedeutete. Denn der Name Franziskus steht auch für radikale innerkatholische Kritik und Reform. Ich wünsche mir von Herzen, dass die Hoffnungen, die sich zu Recht mit dem Namen des heiligen Franz von Assisi verbinden, nicht enttäuscht werden. Das könnte weit über den Katholizismus hinaus von Bedeutung werden, aber auch der katholischen Kirche und nicht zuletzt dem ökumenischen Gespräch wieder ungeahnte Bedeutung verleihen. Ulrike Eichler, Studienleiterin des Melanchton-Zentrums Rom
immobile del suo periodo. Non dimentichiamo che il nome di Francesco rappresenta anche una critica e una riforma radicali all’interno della chiesa cattolica. Mi auguro di tutto il cuore che le speranze che a buona ragione si collegano al nome di San Francesco d’Assisi non saranno deluse. Questo potrebbe essere di enorme importanza ben oltre il Cattolicesimo, ma anche all’interno della chiesa cattolica, nonché conferire nuovamente un significato inaspettato al dialogo ecumenico. Ulrike Eichler, Direttrice del Centro Melantone a Roma Traduzione: Sabine Wolters
Aus dem Bauch heraus
Discorsi di pancia
Zwei Wesen im Leib einer Schwangeren unterhielten sich, als eines das andere fragt: »Glaubst du an das Leben nach der Geburt?« »Klar. Irgendwas muss es nach der Geburt geben. Vielleicht sind wir vor allem deshalb hier, weil wir uns auf das vorbereiten müssen, was nachher kommt.« »So ein Quatsch, Leben nach der Geburt! Was wäre das Leben denn?« »Ich weiß es nicht genau, aber bestimmt gibt es dann mehr Licht als hier. Vielleicht läuft man auf Füßen und isst mit dem Mund.« »Das ist doch kompletter Blödsinn! Laufen ist unmöglich. Und Essen mit dem Mund? Wie lächerlich! Wir ernähren uns über die Nabelschnur. Ich sage nur eins: Das Leben nach der Geburt ist eine Hypothese, die unhaltbar ist – die Nabelschnur ist recht kurz.« »Eigentlich denke ich aber, dass es gewiss irgendetwas geben muss. Vielleicht ist das nur ein wenig anders als das, was wir hier haben.« »Aber es ist noch nie jemand von außen gekommen, niemand kehrt nach der Geburt zurück. Die Entbindung hält lediglich das Leben bereit. Ein Leben, das letzten Endes nichts Anderes ist als die fortgeführte Angst dieses absoluten Dunkels hier.« »Wie es genau nach der Geburt sein wird, kann ich auch nicht sagen, aber ganz bestimmt werden wir die Mama sehen, die sich um uns kümmert.« »Mama? Du glaubst an die Mama? Und wo sollte die denn sein?« »Wo? Überall um uns herum! In ihr und durch sie leben wir. Ohne sie existiert das alles hier nicht.« »Da bin ich ganz anderer Meinung! Ich habe noch nie eine Mutter gesehen, also kann es sie auch nicht geben.« »Nun, wenn wir manchmal ruhig sind, hört man sie singen, oder man fühlt, wie sie unsere Welt streichelt. Weißt du was? Ich denke, das wirkliche Leben wartet noch auf uns und jetzt bereiten wir uns nur darauf vor …« (Anonym – Übersetzung: Sabine Wolters)
Nella pancia di una donna incinta di due creature parlavano quando uno chiede all’altro: «Credi nella vita dopo la nascita?» La risposta è stata immediata: «Certo. Qualcosa deve esserci dopo la nascita. Forse noi siamo qui soprattutto perché abbiamo bisogno di prepararci per quello che sarà dopo.» «Sciocchezze, c’è vita dopo la nascita! Cosa sarebbe la vita?» «Non lo so esattamente, ma certamente ci sarà più luce che qui. Forse cammineremo con i piedi e mangeremo con la bocca.» «Questo è assurdo! Camminare è impossibile. E mangiare con la bocca? È assolutamente ridicolo! Il cordone ombelicale è ciò che ci nutre. Dico solo una cosa: la vita dopo la nascita è un’ipotesi definitivamente da scartare – il cordone è molto corto.» «In realtà, penso che ci sarà sicuramente qualcosa. Forse è solo un po’ diverso da quello che abbiamo qui.» «Ma nessuno è mai venuto da fuori, nessuno tornò dopo la nascita. Il parto detiene solo la vita. Vita che, in ultima analisi, non è che un’angoscia prolungata in questo buio assoluto.» «Beh, non so esattamente come sarà dopo la nascita, ma sicuramente vedremo la mamma che si prende cura di noi.» «Mamma? Credi alla mamma? E dove si suppone che sia?» «Dove? In tutto intorno a noi! In essa e attraverso di essa si vive. Senza di essa, tutto ciò non esiste.» «Io non la penso così! Non ho mai visto una madre, a dimostrazione che la mamma non esiste.» «Beh, a volte quando siamo in silenzio, la si sente cantare, o si sente come accarezza il nostro mondo. Sai una cosa? Penso, che la vita reale è solo in attesa per noi e ora ci sta solo preparando per essa ...» (Anonimo)
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Eine Initiative des Frauennetzwerks der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Italien zur Förderung und Unterstützung der Gesundheitsvorsorge junger Frauen
Iniziativa della Rete delle Donne della Chiesa Luterana in Italia per il sostegno e la promozione della prevenzione della salute delle giovani donne
Evangelisch-Lutherische Gemeinde Torre Annunziata
Comunità Evangelica Luterana di Torre Annunziata
Via Carminiello 5 / Torre Annunziata – NA
Via Carminiello 5 / Torre Annunziata – NA
Ziele:
Obiettivi:
- Förderung und Verbreitung einer Vorsorgekultur durch gesundheitliche und sexuelle Aufklärung mit wissenschaftlich abgesicherten und korrekten Informationen, die gleichzeitig leicht und klar verständlich vermittelt werden. - Unterstützung sowie psychologische und medizinische Hilfe für Frauen, die Opfer familiärer oder gesellschaftlicher Gewalt geworden sind; Vorsorge der überwiegend bei Frauen auftretenden Krankheiten, Aufnahme und Förderung von Frauen in besonders prekären Lebenslagen.
- Promuovere e diffondere la cultura della prevenzione attraverso l’educazione sanitaria e sessuale con informazioni scientificamente supportate e corrette, ma al tempo stesso semplici e chiare; - sostegno e assistenza psicologica e medica a donne vittime di violenza familiare e sociale; prevenzione delle malattie che colpiscono prevalentemente le donne, accoglienza e sostegno a donne in particolari situazioni di disagio.
Die Evangelisch-Lutherische Gemeinde Torre Annunziata stellt ihre Räumlichkeiten für die Terminvergabe für Untersuchungen bei folgenden Fachärztinnen zur Verfügung: - Psychologin: jeweils dienstags am 16., 23. und 30. April 2013 zwischen 18.00 und 20.00 Uhr, - Gynäkologin: jeweils dienstags am 9., 16., 23. und 30. April 2013 zwischen 17.00 und 20.00 Uhr, - Senologin: jeweils dienstags am 9., 16., 23. und 30. April 2013 zwischen 17.00 und 20.00 Uhr. Folgende Untersuchungen können reserviert werden: - Pap-Test (Vorsorgeuntersuchung Gebärmutterhals) - Thin Prep - Mammozytologische Untersuchung Die Untersuchungen selbst werden im Ospedale Evangelico Villa Betania durchgeführt. Wenn Sie Arzttermine und Untersuchungen vormerken lassen wollen, rufen Sie bitte im Gemeindezentrum C.L.I.P. der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Torre Annunziata an. Telefon: 335 1204732.
Presso i locali messi a disposizione dalla Comunità Evangelica Luterana di Torre Annunziata sarà possibile prenotare ed effettuare visite gratuite con le seguenti figure professionali: - psicologo: i martedì 16, 23, 30 del mese di Aprile dalle ore 18.00 alle ore 20.00, - ginecologo: i martedì 9, 16, 23 e 30 del mese di Aprile dalle ore 17.00 alle ore 20.00, - senologo: i martedì 9, 16, 23, 30 del mese di Aprile dalle ore 17.00 alle ore 20.00. È -
possibile prenotare i seguenti esami: Pap test thin prep citologico del secreto mammario.
Gli esami saranno effettuati presso l’Ospedale Evangelico Villa Betania. Per prenotare le visite e gli esami, sarà necessario contattare il numero telefonico della Comunità Evangelica Luterana di Torre Annunziata al 335 1204732 – Centro C.L.I.P.
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BLICK ÜBER DEN TELLERRAND • NON SOLO NOI
EKD International
EKD internazionale
Fortbildung für Kirchenvorstände zum Thema Ehrenamt und Freiwilligenarbeit
Aggiornamento per i Consigli di Chiesa sul tema del volontariato
Überregionale Begegnungen in der Welt des Protestantismus gibt es viele, und wer in der ELKI mitarbeitet, bekommt irgendwann Gelegenheit, den Duft der großen weiten (nicht nur evangelischen) Welt zu schnuppern: In einer Kleingruppe mit sechs Leuten füllt sich der Raum mit Nachrichten aus Sofia, Impressionen aus Espoo/Finnland, Meldungen aus Teneriffa SÜD (`ne ganz andere Realität als Teneriffa NORD), News aus Den Haag und anschließend aus Istanbul. Bald fragt sich der Vertreter der Gemeinde Bozen verwirrt, in welchem Großraum er sich hier am besten unterbringen kann, denn überraschende Gemeinsamkeiten wie Unterschiede präsentieren sich allenthalben: Dazu gehört, dass von Kasachstan über Jakarta/Indonesien und Belgrad, Manchester und von Bilbao bis zum Algarve Deutsch gesprochen wird. »Italien« ist dabei aber auf überraschende Weise hochpräsent: zum einen wegen unserer von vielen beneideten finanziellen Situation via »8 per mille«, zum anderen wegen der Stärke der einzelnen Gemeinden durch den Zusammenschluss zu einer nationalstaatlich anerkannten Kirche. Der dritte »italienische Aspekt« ist dagegen mehr als unerfreulich: Italien als mediterranes Land mit Tausenden Küstenkilometern ist eine der großen Schwellenregionen für die Migrationsbewegungen mit ihren wirtschaftlichen oder kriegerischen Hintergründen; aber in den angrenzenden Zonen läuft das Zeitgeschehen zum Teil noch wesentlich dramatischer ab. Besonders, was die TeilnehmerInnen aus Griechenland, Malta und von der iberischen Halbinsel aus ihrer diakonischen Arbeit, aber auch aus eigenen Nöten zu berichten hatten, verwandelte das Tagungshaus in Hannover immer wieder in das Etappenlager eines Krieges, der nicht droht, sondern schon läuft. Nordgriechische Gemeinden leisten in Alleininitiative elementare Überlebenshilfe in der Flüchtlingsarbeit und Gefangenenbegleitung: Beschaffung von Räumen, Wasser, Lebensmitteln, Heizmaterial in Situationen, in denen alle öffentlichen Institutionen sich zurückziehen. Spanische Gemeinden unterstützen verwahrloste und alleingelassene Kinder und betreuen (auch deutsche) Gefangene. Und in Lissabon hat man für zahlreiche entwurzelte und nunmehr sterbensalte deutsche Trebegänger wegen des Fehlens jedweder offiziellen Hilfe über private Kontakte ein Auffang- und Rückführungsprojekt in Kooperation mit einer Einrichtung in Bremen verwirklicht. Nach der logistischen Vorarbeit konnte auch das lokale Konsulat etwas beitragen. Dass unsere Ge-
Ci sono molti incontri sovraregionali nel mondo protestante, e chi collabora con la CELI, prima o poi ha l’occasione di respirare l’aria del grande e vasto mondo (non solo evangelico): in un gruppo ristretto di sei persone la sala si riempie di notizie da Sofia, impressioni da Espoo/Finlandia, notizie da Tenerife SUD (tutt’un’altra realtà rispetto a Tenerife NORD), notizie da L’Aia ed infine da Istanbul. Ben presto il rappresentante della comunità di Bolzano si chiede disorientato in quale area possa collocarsi nel modo migliore, perché sono presenti ovunque sorprendenti affinità e differenze: a questo va aggiunto, che dal Kazakistan fino a Jakarta/Indonesia e Belgrado, da Manchester e da Bilbao fino all’Algarve si parla tedesco. L’«Italia» è sorprendentemente presente in maniera sostanziale: da un lato grazie alla nostra situazione finanziaria dell’«8 per mille» che molti ci invidiano, dall’altro per la forza delle singole comunità acquisita attraverso l’accorpamento in una Chiesa riconosciuta a livello nazionale statale. Il terzo «aspetto italiano» al contrario è più che spiacevole: l’Italia come paese mediterraneo con migliaia di chilometri di costa è una delle grandi regioni emergenti per i movimenti migratori con i loro retroscena economici o bellici; ma nelle zone confinanti l’attualità è ancora più drammatica. Soprattutto i racconti dei partecipanti provenienti dalla Grecia, da Malta e dalla penisola iberica del loro lavoro diaconale, ma anche delle loro difficoltà personali, hanno trasformato continuamente la sala del convegno ad Hannover in un accampamento di guerra, una guerra che non è incombente ma è già in corso. Alcune comunità della Grecia settentrionale nel loro lavoro con i profughi ed i carcerati attraverso un’iniziativa individuale forniscono aiuti elementari per la sopravvivenza: spazi, acqua, generi alimentari, combustibile in situazioni in cui tutte le istituzioni pubbliche si tirano indietro. Delle comunità spagnole aiutano bambini abbandonati e assistono carcerati (anche tedeschi). A Lisbona per numerosi tedeschi emigrati ormai sradicati ed in età avanzata data la mancanza di qualsivoglia aiuto ufficiale attraverso contatti privati è stato realizzato un progetto di accoglienza e di rimpatrio in cooperazione con un’istituzione a Brema. Dopo il lavoro preliminare logistico ha potuto contribuire anche il consolato locale. Il fatto che le nostre comunità nei luoghi più diversi si occupino delle stesse problematiche è stato anche oggetto del Sinodo della CELI del 2012. Quello che si è evidenziato ad Hannover è stata
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meinden an verschiedensten Standorten mit denselben Problemfeldern beschäftigt sind, war auch Gegenstand der ELKISynode 2012. Was in Hannover auffiel, war ihre Allgegenwart bei allen Auslandsgemeinden im Mittelmeerbereich. Ein Gegengewicht ganz eigener Art bildeten die KollegInnen aus den Gemeinden im europäischen Osten, die von historischen und aktuellen Kontexten berichteten, welche nach wie vor vom Unrecht des zweiten Weltkriegs und von Jahrzehnten totalitärer Regime und religiöser Intoleranz gezeichnet sind. In z.T. kleinsten Gemeinden mit teils mehrhundertjähriger Geschichte machen sie Schritte zur Überwindung dieser Vergangenheit – vital nötig hierfür ist auch die Verbindung mit Partnern der protestantischen und ökumenischen Welt. Nur scheinbar ein Randproblem: Wahrung und Verbesserung der Freiwilligenarbeit und des Ehrenamts In dieser komplexen Atmosphäre schienen das Tagungsthema und sein methodischer Angang nach Maßgabe eines bundesdeutschen Modells zur Freiwilligenanwerbung auf den ersten Blick fehl am Platz zu sein, zumal seitens der EKD in einem Grundsatzreferat klargestellt wurde, wie sich in den nächsten 25 Jahren die Zahl der Protestanten in Deutschland um ein Drittel verringern und das Finanzvolumen HALBIEREN wird. Das wird die Langzeitaussendung von Pfarrern erheblich reduzieren und die Problematik um die sogenannten Zehn-Monats-Pfarrer mehren. Seitens der Gemeinden zeigte sich in den Kleingruppen zur Freiwilligenund ehrenamtlichen Arbeit, dass sie selber schon von der wirtschaftlichen Krise, großen personellen Fluktuationen und Ab- und Einbrüchen langjähriger Bezüge und Netzwerke betroffen sind. Der zu übergebende Staffelstab droht ins Leere zu fallen. Was tun? Weiterzumachen wie bisher und Erwartungen in Richtung der Kirche in Deutschland zu hegen, ist unmöglich geworden. Doch wie gern hält man an liebgewonnenen Gewohnheiten und Kontakten fest! Demgegenüber gehen nüchterne Betrachtungsweisen und besonnene Erfahrungsträger bei Umbrüchen im Gemeindeleben schnell verloren. So berichtete Ispra-Varese vom anstehenden Weggang dreier KV-Mitglieder binnen weniger Monate. Was wird schwerer zu bewerkstelligen sein: Personellen Ersatz zu finden oder die verlorengehende Erfahrung zu bewahren? So gesehen waren einige Punkte der Tagung hochaktuell: Wie erstellt man ein Bestands- und Bedarfsprofil für eine Gemeinde? Wie kann man flächendeckend und gezielt werben? Wie die Beziehungen zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen pflegen und gerade in Umbruchszeiten klug gestalten? Die Tagung hat hierfür keine Patentrezepte geliefert, aber wohl niemand ist heimgefahren ohne das »zahnschmerzige« Gefühl, daheim über diese Fragen schnellstmöglich nachdenken und ein paar neue Antworten finden zu müssen. Ingo Sterman, Bozen
Ende November 2001 führte das Kirchenamt der EKD erstmalig in Hannover Fortbildungsveranstaltungen für Ehrenamtliche aus den mit der EKD verbundenen Gemeinden im Ausland durch. Seitdem nehmen alljährlich auch VertreterInnen verschiedener ELKI-Gemeinden daran teil.
questa costante in tutte le comunità all’estero nell’area del Mediterraneo. Un contrappeso di tipo molto particolare ci è stato dato dai colleghi e dalle colleghe delle comunità dell’est europeo, che hanno raccontato dei contesti storici ed attuali, segnati ancora dall’ingiustizia della Seconda guerra mondiale e da decenni di regimi totalitari e di intolleranza religiosa. Le comunità in parte più piccole con una storia in parte secolare fanno dei passi in avanti per superare questo passato, e per far questo è per loro vitale anche il collegamento con partner del mondo protestante ed ecumenico. Un problema solo apparentemente marginale: il mantenimento e il miglioramento del lavoro di volontariato In quest’atmosfera complessa il tema del convegno ed il suo approccio metodico secondo quanto stabilito dal modello federale tedesco per il reclutamento di volontari in un primo momento sembravano essere fuori luogo tanto più che la EKD in una relazione programmatica aveva chiarito che nei prossimi 25 anni il numero dei protestanti in Germania si ridurrà di un terzo ed il volume finanziario si DIMEZZERÀ. Questo ridurrà notevolmente l’invio a lungo termine di pastori ed estenderà la problematica legata ai cosiddetti pastori di dieci mesi. Per quanto riguarda le comunità nei piccoli gruppi per il lavoro di volontariato si è evidenziato che sono state colpite dalla crisi economica, da grandi fluttuazioni del personale e da interruzioni di relazioni e di reti di lunga data. Il testimone da consegnare rischia di cadere nel nulla. Che fare? È diventato impossibile continuare come prima e nutrire le aspettative della Chiesa in Germania. Ma quanto ci piace restare fedeli alle consuetudini ed ai contatti a cui siamo affezionati! Mentre al contrario dei modi di considerare obiettivi e persone assennate e di esperienza si perdono velocemente nei cambiamenti della vita della comunità. Così IspraVarese ci ha raccontato dell’imminente partenza di tre membri del Consiglio di Chiesa nel giro di pochi mesi. Cosa sarà più difficile da attuare: trovare un sostituto del personale o mantenere l’esperienza che si sta perdendo? Visti da questa prospettiva alcuni punti del convegno risultano estremamente attuali: come si redige un profilo della situazione e del fabbisogno di una comunità? Come si può fare pubblicità in maniera capillare e mirata? Come curare le relazioni fra chi lavora a tempo pieno ed i volontari e organizzare il tutto in maniera intelligente proprio in tempi di cambiamento? Il convegno non ha trovato delle ricette infallibili ma probabilmente nessuno è tornato a casa senza avere la «dolorosa» sensazione di dover riflettere quanto prima su queste questioni per trovare alcune risposte nuove. Ingo Sterman, Bolzano Traduzione: Maria Clara Finetti
A fine novembre 2001, l’Ufficio ecclesiastico dell’EKD a Hannover organizzò il primo corso di formazione per volontari provenienti dalle comunità estere collegate o gemellate. Da quel momento, ogni anno ne prendono parte anche alcuni rappresentanti di comunità della CELI.
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Marco Rossi www.chiesaluterana.it Chiesa Evangelica Luterana in Italia Evangelisch-Lutherische Kirche in Italien
MITEINANDER ist das Organ der »Evangelisch-Lutherischen Kirche in Italien«
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mit Sitz im Dekanat in Rom • con sede a Roma nel Decanato Via Aurelia Antica, 391, 00165 Roma, Tel. 06 66 03 01 04, Fax 06 66 01 79 93, E-Mail: decanato@chiesaluterana.it HERAUSGEBER • EDITORE: Konsistorium der ELKI/Concistoro della CELI VERANTWORTLICHER DIREKTOR • DIRETTORE RESPONSABILE: Paolo Poggioli REDAKTOREN • REDATTORI: Hans Büchi, Andrea Massias, Sabine Wolters SPENDEN FÜR DIE ZEITSCHRIFT UNTER • CONTRIBUTI PER IL GIORNALE SOTTO: «ELKI / CELI – Miteinander / Insieme» su c/c bancario in Italia: Banca Prossima; IBAN IT 96 A 03359 01600 100000061391 BIC: BCITITMX BIC BCITITMM. Verwendungszweck / causale: Miteinander/Insieme. Oder in Deutschland auf: Evangelische Kreditgenossenschaft e.G., IBAN DE 92 5206 0410 0004 1090 15, BIC GENODEF1EK1, Verwendungszweck / causale: Miteinander/Insieme Autor. Trib. Bolzano 26/11/1968, n° 39/49 Stampa • Druck: Ferrari-Auer, Bolzano • Bozen - Copie • Auflage: 3000 - n. 2-2013 - Siap. 70 % NE BZ
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