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EVANGELISCH-LUTHERISCHE GEMEINDE SIZILIEN

Comunità Evangelica Luterana DI SICILIA

GEMEINDEBRIEF Ausgabe 2-2018 Ausgabe 4/2016

Februar-März-April Juni-Juli-August-September


WICHTIGE ADRESSEN

Pfarramt / Gemeindezentrum Pastor Andreas Latz Via Etnea 59 95030 TREMESTIERI ETNEO / CT Tel/Fax 095 – 213230, Cell. 340 – 1214292

Via Grotte Bianche 7 95129 CATANIA email:sicilia@chiesaluterana.it

Unserer Konto Konto: Unicredit Acireale IBAN IT 49 U 02008 26201 000300 685241 BIC SWIFT: UNCRITM101C

DEUTRONOMIUM 30; 14

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Es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.

MONATSSPRUCH Februar 2018


Inhalt Vorangestellt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Geistliches Wort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Blicke zurück . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Vortrag in Modica . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Literaturspaziergang in Modica. . . . . . . . . . . . . . 10 Fotos Weihnachtsessen mit unseren Migranten . 12 Sexualerziehungsseminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Studierende zu Gast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Fotos Weihnachtsbazar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Konzert in der Kathedrale zu Messina . . . . . . 18 50th joint Anglican/Lutheran service in St. George’s Church, Taormina . . . . . . . . . . . . 19 Weltgebetstag 2018 aus Surinam . . . . . . . . . . 20

Tanti auguri! · Informationen · Termine. . . . 22 Als ich nach Sizilien kam von Kristina Breiding (25) . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Kirchenvorstandswahl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

Kurz & Bündig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Jugendgruppe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Darüber könnte sich die Gemeinde freuen... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 Nachgestellt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 Buchvorstellungen, Autorenvorstellung. . . . . . . . 38 3


Vo r a n g e s t e l l t

Mit starker Unterstützung unseres Freiwilligen Bela Peiker ist wieder ein stattlicher Gemeindebrief zusammen gekommen, er dokumentiert erneut unsere intensive, vielseitige Arbeit, herzlichen Dank allen, die sich so überaus engagieren und einbringen für den Zusammenhalt unserer Gemeinde, auf ganz Sizilien verteilt. Nolens volens steht dieses Mal durch mehrere Veranstaltungen Modica im Mittelpunkt, das ist doch erfreulich, dass dort, wo Gemeindeglieder vereinzelt wohnen, deren Lebensbezüge einmal in den Fokus gerückt werden. Bitte beachten Sie die Kirchenvorstandskandidaturen, sollten Sie beabsichtigen oder wüßten von Anderen, so kann eine Kandidatur auch noch im nächsten Gemeindebrief eingebracht werden, viel Spaß beim Lesen,

Ihr Andreas Latz 4


G e i s t l i c h e s Wo r t Liebe Leserin, lieber Leser, wer in Jerusalem durch die Altstadt geht, kommt unweigerlich an weit geöffnete Türen großer Räume vorbei, aus denen kollektives Gemurmel dringt. Jung und alt sitzen in diesen Thoraschulen zusammen, beten und lesen und versuchen gemeinsam die Bibel auszulegen. Aus solch einer Tradition kommt der Monatsspruch für Februar. Und in der Tat, selbst den vier oder fünfjährigen jungen Thoraschülern erkennt man ihre Tiefe und Reife an, weil sie das Wort des Herrn ganz nahe spüren. Es gibt in der jüdischen Liturgie sogar ein Bekleidungsstück, das alttestamentliche Worte in einer Kapsel direkt an der Stirn fixieren lässt, um dem Herrn und um dem Wort noch näher sein zu können. Ganz nahe ist das Wort Gottes dem Herzen.

Einheit der Christen erlebt. Wo wir gemeinsam singen und beten; Bibelarbeiten und Vorträge Ich finde, ganz nah ist das Wort hören; in Workshops mitarbeiten Gottes, wo neue Ideen darauf warund auf Kirchentagen Begegnungen ten, ausprobiert zu werden. Lauter Menschen sind da, die den Glauben feiern. Mose richtet seine Rede von den „nahen Gottesworten“ an das und das Leben, das Herz und den Verstand, Gott und die Welt beisam- Volk Israel. Und in Israels Umfeld, bei Israels Nachbarn, war das Wort men halten wollen. So, zumindest der Götter weit weg. wieder in der Gebetswoche zur

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Dieses Wort will ein Volk von Hörerinnen und Lesern. Es will Menschen, die antworten und mitreden. Männer und Frauen, die das Wort verstehen können, es persönlich nehmen und ihm Taten folgen lassen. „Von Herzen.“ Martin Luther und die Reformatoren um ihn herum werden sehr viel später vom „allgemeinen Priestertum aller Getauften“ sprechen. Ich höre dies als Nachklang auch auf die Rede des Mose an Israel: „Denn es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust“, sagt Mose. (V.14) Und Martin Luther schreibt 1520 an den Christlichen Adel deutscher Nation: „Alle Christen sind wahrhaft geistlichen Standes, und ist unter ihnen kein Unterschied dann des Amts halben allein. ... Demnach so werden wir allesamt durch die 6

Taufe zu Priestern geweiht. ... Was aus der Taufe gekrochen ist, das mag sich rühmen, dass es schon Priester, Bischof und Papst geweiht sei, obwohl es nicht jedem ziemt, dieses Amt auch auszuüben.“ In seiner Schrift über die Freiheit eines Christenmenschen (1520) führt er über das Priestertum aller Christinnen und Christen aus: Es „... ist noch viel mehr denn König sein, darum, dass das Priestertum uns würdig macht, vor Gott zu treten und für andere zu bitten.“ Ganz nahe ist das Wort Gottes dem Herzen. Zuallererst gibt uns dieses Wort Zuspruch und Mut. Dann erst nimmt es uns in die Pflicht. Zuallererst umgibt uns dieses Wort mit Liebe. Dann erst fordert und mahnt es uns.


Zuallererst nimmt es uns so, wie wir sind. Und dann erst befreit es uns dazu, andere zu werden. Es ist ein widersinniges und wunderbares Geheimnis um dieses Wort und in unserem Leben: Ganz nah kommt gerade das, was sich nicht selbst machen lässt. Ganz nah kommt mir ausgerechnet das, was nicht ich sage und tue, sondern was mir von außen zukommt, was unerwartet an mir geschieht. Was mich ganz und gar erfüllt, habe ich mir meistens nicht selbst gesucht – sondern es hat mich gefunden. Wo du spürst: Hier bin ich richtig, hier bin ich am Ort – dahin wolltest du meistens nicht selbst, sondern dahin wurdest du gerufen. Manchmal kommt Gott ganz nah. Er kommt auf mich zu. Oft, während ich etwas tue – aber niemals, weil ich es tue. Er kommt nah, weil er nah sein will. „Woran du dein Herz hängst, das ist eigentlich dein Gott“. Auch das hat Martin Luther gesagt. Der Satz kann eine Warnung sein. Zugleich birgt er eine große Verheißung: Da, wo du dich „von Herzen“ einlässt; da, wo du dich mit deiner ganzen Person engagierst; da wo du dein Herz reinhängst – da begegnest du Gott. Nicht, weil Gott das zur Bedingung machen würde. Aber er macht es zum Geschenk.

Nicht, weil Gott das irgendwie nötig hätte. Aber du hast es nötig. Auch nicht, weil Gott nur diese eine Möglichkeit hätte, dir zu begegnen. Aber du kannst ihn auf diese Weise wahrnehmen; du kannst dich so von ihm finden lassen. Und dann wirst du merken, dass Gott sein Herz längst schon an dich gehängt hat. Ganz nah ist das Wort Gottes dem Herzen. Die Medizin sagt uns, was für ein ungeheuer leistungsfähiges, aber auch ungeheuer beanspruchtes Organ unser Herz ist. Was für ein starkes Gebilde – und doch so fragil und sprunghaft und verletzlich. Es ist das pulsierende Lebenszentrum, das wir in uns spüren können, wenn wir in der Stille sind und in uns hinein hören. Es ist das, was beim Embryo schon sehr früh im Ultraschall auffällt. Übrigens auch bei einem bebrüteten Hühnerei, schon ab dem dritten Tag – als der im wahrsten Sinne des Wortes „springende Punkt“. Der eigentlich springende Punkt aber ist, dass es mit diesem Punkt so eine Sache ist. Das Herz kann der Ort tiefer Liebe und Menschlichkeit sein – und der Ort abgründiger Ohnmacht und brennender Wut. Der Ort erhabener Haltungen und bodenloser Dummheit. Das Herz markiert die Stelle, an der wir lebendig sind. Und 7


es ist die Art, wie wir lebendig sind. Eben deshalb sind wir nicht Herr oder Herrin unseres eigenen Herzens. Wir können es weder anhalten noch anstupsen, um weiter zu schlagen. Das Herz kann uns hart werden, und es kann uns brechen. Es kann in uns rasen, uns davongaloppieren. Es kann aussetzen und stehenbleiben, das Herz. Und so wenig sich Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen konnte, so wenig ein Hammer sich selber hämmern kann, so wenig können wir einwirken auf unser Herz, so wenig können wir uns vornehmen, fröhlich, gütig und gläubig zu sein. Der Punkt ist: Wir sind’s immer schon. Und was, wenn nicht? Ganz nah ist Gott – in Christus – dem zerbrochenen Herzen. (Psalm 34,19) Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding. Und so voll uns das Herz mitunter sein mag: Voll des Glaubens, voll der Liebe und voll des Gottvertrauens – so leer ist es mitunter auch, ganz zu schweigen von dem, was stattdessen darin wohnt. Ganz nah, genauso nah, oft näher sogar als das, was wir gerne zeigen und gerne sehen. Und wo ist dann Gott? Doch wieder himmelweit und ozeantief entfernt? 8 8

In Christus kommt Gott uns mit seinem eigenen Herzen nah. In Christus ist Gott seinerseits „von Herzen“ bei uns. Nimmt teil an unseren Herzenserfahrungen. Auch und gerade an den traurigen und müden und resignierten. Gott kommt nahe, Gott nimmt teil an diesen Herzenserfahrungen. Gott nimmt sie auf sich, erlebt sie mit. In Christus begegnet uns Gottes Herz. So viele Geschichten der Bibel erzählen davon. Wie Jesus mit den Menschen weint und lacht; wie er mit ihnen erschüttert ist und sich mit ihnen freut; wie er vor Wut ausrastet und wie ihm vor Angst die Knie schlottern. Wie vollkommen trostlos sein Herz ist, sogar von Gott im Stich gelassen. Und wie sein totes Herz neues Leben gewinnt. Weil Gott unser Menschenherz kennt und um unsere Tränen weiß, können wir mit Paul Gerhardt singen: Wohlauf, mein Herze, sing und spring, und habe guten Mut! Dein Gott, der Ursprung aller Ding, ist selbst und bleibt dein Gut.

Ihr Andreas Latz


Blicke zurück

Vo r t r a g i n M o d i c a

Im Rahmen des Lutherjahres muss sich eine lutherische Gemeinde sehr engagieren. Vorträge, ökumenische Gottesdienste, Konzerte, all das haben Herr Latz und ich seit ich hier bin, fast wöchentlich gehabt. Auch in Modica war eigentlich nur ein Vortrag zu Luther zu präsentieren, aber hier: nicht wie sonst in der Kirche, einem der Kulturvereine oder Universität, sondern in einer ganz normalen Schule in einem liceo linguistico. Zusammen mit einem katholischen Priester und einer Schülergruppe wurden so 3 Vorträge über Leben und Werk Martin Luthers gehalten, immer aus verschiedenen Sichtpunkten. Ungefähr 500 Schüler waren anwesend. Initiiert war das ganze zu großen Teilen von Gemeindemitglied Monica Bünger-Manenti, die an der Schule als Deutschlehrerin tätig ist. Anschließend schauten wir uns noch das wirklich hübsche Modica

an, nahmen ein Mittagessen zu uns und wurden mit der traditionellen Schokolade, die in Modica heute noch nach einem fast antikem Rezept hergestellt wird, versorgt. Danach traten wir die fast 2 Stunden dauernde Rückfahrt nach Catania an.

Ein weiterer Erfolg des Treffens: noch dieses Jahr wird Frau Büngers Ehemann, von Beruf Literaturillustrator, in unseren Räumen eine Ausstellung präsentieren. Deshalb bitte schon vormerken (safe the date): vom 14.-23. Mai gibt es durch Guigliemo Manenti Buchillustrationen zu den Werken von Franz Kafka im Gemeindezentrum, mit Lesungen, Vernissage und Finissage, mehr davon im nächsten Gemeindebrief.

Bela Peiker 9


Blicke zurück

Literaturspaziergang in Modica Wir trafen uns am Fuß der berühmten Freitreppe von San Pietro am Corso Umberto 1 und setzten uns zur Begrüßung erst einmal in die Sonne, die noch nicht zu heiß war, aber angenehm wärmte. Heidruns Plan war, mit uns hinauf in die Oberstadt zu gehen, das Geburtshaus Salvatore Quasimodos und den Dom S. Giorgio zu besuchen, um dann wieder zum Corso zurückzukehren. Noch wusste ich nicht, welche schönen Dinge mich erwarten sollten. Als erstes ging es steil hinauf, die schmale Straße führte vorbei an den dicht an dicht stehenden Häusern mit ihren kunstvoll gedrechselten Balkonen und den Blumen, die über die Mauern ranken. Und immer wieder ist eine Keramiktafel mit Gedichten Quasimodos, des Sohnes der Stadt, in eine Hauswand eingelassen. Giselas Tochter Isabella las uns seines seiner nicht gereimten Verse mit ihrer melodischen Stimme vor. Traten die Gebäude ein bisschen von der Straße, öffnete sich immer wieder der Blick auf den dominanten Uhrenturm des ehemaligen Schlosses. 10

Auf einmal bogen wir von der Straße ab in einen schmalen Weg, der zum Haus des Nobelpreisträgers führte. Wir betraten einen engen Innenhof. Mauern wurden überflutet von einem Blumenmeer, aus einem Topf rankte der Stamm eines knorrigen Baumes bis hinauf zum Balkon. Wir stiegen die Außentreppe hinauf zum Eingang im ersten Stock. Von der Eingangshalle führen zwei kleine Zimmer nach rechts. Die Museumsleiterin erzählt sehr anschaulich vom Leben Quasimodos. Und dann hören wir von einer CD einige der sehr lyrischen und auch mystischen Verse Quasimodos, gesprochen von seinem Sohn, der Schauspieler war. Das war ein Erlebnis. Selbst wenn ich nur die Hälfte verstand, beeindruckte mich die Versmelodie, vorgetragen von dieser tiefen, sonoren Stimme, die zu Herzen ging. Wieder im Freien, marschierten wir Richtung Duomo S. Giorgio, durch enge Gassen, ein paar Treppen hinauf und hinunter, doch ich konnte in diesem Labyrinth keine


Kuppel und keinen Dom entdecken, bevor ich nicht wirklich davor stand. Nach einer kleinen geistigen Verschnaufpause und Stärkung unserer hungrigen Mägen betraten wir ihn durch die Seitenpforte. Da standen wir nun und blickten in die Höhe zur Kuppel, auf die Säulen und Gemälde, doch Heidrun lenkte unsere Blicke nach unten auf die Bodenfliesen: Vom linken bis zum rechten Querschiff erstreckt sich als Motiv die Ellipse des Sonnenverlaufs durch die Tierkreiszeichen. Wir stellten uns auf unsere jeweiligen Zeichen, durch das Hauptportal fiel gleißendes Sonnenlicht herein. Beim Blick nach draußen scheinen die Häuser auf der anderen Seite des Corso zum Greifen nahe zu sein. Man kann sich gar nicht vorstellen, hinaus auf die Freitreppe gehen zu können, ohne in einen Abgrund zu stürzen. Welch eine optische Täuschung!

Doch wir setzten uns in den Schatten eines Baumes neben der Treppe. Heidrun stimmte uns wieder auf ein Gedicht ein, diesmal nicht von Quasimodo, sondern von Petra. Sie schrieb in Erinnerung an ihre verstorbenen Eltern. Es war so schön, wir waren ergriffen und ganz still. Und dann ging es wieder hinunter über die imposante Treppenanlage von 250 Stufen zu unserem Ausgangspunkt. Immer wieder fiel der Blick zurück auf das sagenhafte Panorama. Jetzt waren wir reif für einen Café, und ich musste meine geliebten Mandelplätzchen und Schokolade kaufen. Danke Heidrun, danke meine lieben Comiso-Damen.

Elisabeth Petersik, seit vielen Jahren

regelmässig in Sizilien zu Besuch (Artikel gekürzt)

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Blicke zurĂźck

We i h n a c h t s e s s e n mit unseren Migranten

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Blicke zurück Sexualerziehungsseminar im Granello di Senape Am 14.12. und am 21.12.2017 hat der Verein Granello di Senape in Zusammenarbeit mit Drop-in, einer Beratungsstelle gegen AIDS und zur Nacharbeitung einer Sexual-Aufklärung, medizinischen Beratungsstelle und Hilfsstelle bei Sexualgewalt aus Catania zwei 3 stündige Seminare zu

Themen wie Verhütung, AIDS und Gleichberechtigung veranstaltet. Auch ein freiwilliger AIDS-Test wurde angeboten. Drop-in: Via Finocchiaro Aprile 160, Catania Tel. 095 551017 lilacatania@gmail.com

Studierende Blicke zurück zu Gast Vom 17. bis zum 21. Januar 2018 waren wir, sechs Studenten der WHU – Otto Beisheim School of Mangement, zu Gast in der Evangelischen Gemeinde bei Pastor Andreas Latz in Catania. Ziel unseres Besuchs war die Fortführung der Projektarbeit zur Gründung eines Restaurants auf Sizilien, das von afrikanischen Flüchtlingen betrieben werden soll. Diese hatte nach unserem ersten Besuch im April letzten Jahres begonnen. 14

Zusammen mit den Freiwilligen Melissa, Nastia und Bela standen uns nun vier spannende Tage bevor. Zum umfangreichen Programm gehörten ein Vortrag von Renato Camarda von der Organisation Libera zu Geschichte und Umgang mit der Mafia auf Sizilien, so wie zu Finanzierungmöglichkeiten eines sozialen Geschäftsmodells durch die Banca Etica. Wir sprachen mit den Flüchtlingen und besichtigten gemeinsam mit einem Makler einige


potenzielle Strukturen in Catania. Gespräche mit Restaurantbesitzern und -Experten wurden aufgrund einer Grippewelle verschoben, sodass wir alle ein bisschen italienische Spontanität beweisen mussten. Natürlich kam auch das FreizeitProgramm nicht zu kurz: Wir haben gemeinsam gekocht, Monikas Kochkünste genossen, in der Oper die wunderbare Aufführung, „La Rondine“ von Puccini gesehen, eine Tour durch Catanias historische Altstadt und eine Wanderung auf dem Ätna bei strahlendem Sonnenschein gemacht. Den Abschluss unseres Besuchs bildete ein Ausflug nach Taormina und Castelmola, das bekanntlich „schönste Dorf Italiens“. Wir blicken nun zurück auf ein

erlebnisreiches Wochenende, an dem wir nicht nur viel Spaß hatten, sondern auch eine Menge gelernt haben, sodass wir die Herausforderungen, die das Projekt mit sich bringt, nun wesentlich besser einschätzen können. Einige Dinge haben sich als schwieriger Herausgestellt als gedacht, sodass wir die Grundidee nochmal überdenken müssen. Ein flexibleres Konzept mit geringerem Risiko ist gefragt, das wir besser neben unserem Studium von Deutschland aus unterstützen können. Wir bedanken uns nochmal für die herzliche Gastfreundschaft und freuen uns, die Projektarbeit gemeinsam nun in eine neue Richtung zu lenken.

Hannah Hoehnke

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Blicke zurück

Wei hn a c ht sb az ar

Bücherverkauf beim Bazar

Der Essensverkauf fand großen Anklang 16

Die Freiwilligen Luisa und Helena helfen in derKüche

Monika Moser und Freiwillige Nastja beim Essensverkauf


GemĂźtliches Beisammensein

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Konzert in der Kathedrale zu Messina Am 5. Januar fand im Dom von Messina für unsere kleine Gruppe und einige andere Musikfreunde, zu denen sich nach und nach immer mehr Personen sammelten, ein Orgelkonzert unseres Organisten Domenico Gioffrè statt. Es ist jedes Mal eine grosse Freude für uns, denn was wir da zu hören bekommen, ist ganz grosse Musik - und extra für uns zelebriert. Diesmal war außer Mendelsohn und Bach ein wohl auch in Italien noch nie aufgeführtes Stück von Liszt, dass uns Domenico vorher so schön erklärt hat - die wunderbare Überfahrt des Heiligen Franziskus von Paola nach Messina, (siehe Bild). Aber besonders ergreifend war dann das Ave Maria von Bach-Gounod, das Anna, die Studienkollegin von Domenico, auf ihrem Violincello spielte. Noch nie habe ich es inniger gehört, dass es einem das Herz rührte. Auch die hiesige Zeitung hat von 18

diesem Konzert berichtet. Domenico begleitete auch die Christmette im Dom, unseren Festgottesdienst in der Waldenserkirche, wie alle anderen Jahre auch, und die Messe am ersten Weihnachtstag. Und hat auch bei einem Chor-Konzert in der uralten Badiazza, der einzigen erhaltenen gotischen Kirche in dieser Gegend, die lange eine halbe Ruine war, mitgewirkt. Ja wir sind stolz auf ihn und dass wir sein Studium in London unterstützen können und danken auch unserer Gemeinde, dass sie sich für ihn einsetzt.

Gerda Schultze


50th joint Anglican/Lutheran service in St. George’s Church, Taormina 11th March 2018 For many years, the Lutheran community has worshipped in St. George’s Anglican Church, Taormina. When Pastor Andreas Latz suggested a joint service for our congregations (Anglican and Lutheran) the idea was referred to the Anglican Archdeacon of Italy and, to our joy, happily accepted. So, began the preparation of a standard service programme in both languages, and after a lot of backward and forward consultations, a booklet was finally drawn up and printed by Rev. Stuart Munns in cooperation with Pastor Andreas. As the Anglican church in Taormina is served by locums mostly on a monthly basis, it was my job as Church Secretary to inform the chaplains arriving. A surprise for them, but on meeting a very enthusiastic Pastor Andreas, all doubts disappeared. The congregations blend well together; we have always known one another as “stranieri wives” and we have come to learn the traditions and uses of each other’s

ceremonies. We pray together and share ourselves in that moment of Holy Communion. From two small communities, we have learnt to become a greater item. It has proved to be a successful experiment, we enjoy the friendship and the social interaction. It is good to meet the young volunteers who help and dedicate their time to the refugee center in Catania. Pastor Andreas has also introduced a monthly film evening held in the church when around 10 Germanspeaking and English-speaking ladies together with the Anglican Chaplain and wife watch a thought -provoking film and enjoy some time together. Together we have enjoyed meeting visiting congregations from Germany and choirs that have brought life into our community. We hope that this joint community will continue to flourish in the coming years.

Susan Vinciguerra and Norma Mazza (Church Secretary and Ecumenical Officer for St. George’s)

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Weltgebetstag 2018 aus Surinam mit dem Titel:

„Gottes kostbares Geschenk“

Das Titelbild zum Weltgebetstag am 2. März aus Surinam zeigt die Schönheit und den Reichtum des Landes. Ein Land mit einer unglaublichen Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Über 1000 Baumarten, rund 750 Vogelarten, 60 verschiedene Sorten von Helikonien, riesige Meeresschildkröten, der blaue Frosch, den es nur dort gibt und viele weitere einzigartige Lebewesen könnte man aufzählen. Für die Frauen in Surinam lag es daher nahe, die Schöpfungsgeschichte Gen1,131 in das Zentrum ihrer Liturgie zu stellen. Die Künstlerin des Titelbildes Frau Alice PomstraElmont, schreibt: „Es ist wunderbar den Sonnenaufgang zu beobachten und den Flug der Vögel. Welch‘ kostbares Geschenk! Lasst es uns bewahren, so schön, wie wir es erhalten haben.“ Diese Natur zu bewahren ist eine große Herausforderung, hat doch Surinam mit schweren Umweltproblemen zu kämpfen: Erosion an der Küste durch das Sterben der Mangrovenwälder; Vergiftung der Flüsse mit 20 18

Quecksilber durch rund 3000 legale und illegale Goldminen; Raubbau der Wälder zum Abbau von Bauxit. Da Surinam der Naturschutz schon sehr früh auf der Agenda stand, bereits 1954 trat das erste Gesetz in Kraft, gibt es heute 13 Naturschutzgebiete, einen Naturpark und vier besondere Umweltgebiete. Der Umweltschutz ist in der Liturgie genauso Thema, wie die lange Kolonialgeschichte mit Einwanderern aus drei Kontinenten. Das spiegelt sich heute in der kul-


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nächsten Generationen sehr gut bleibt.

Maria Schachamayr, Oesterreich und Gisela Salomon Besuchen Sie einen der ökumenischen Gottesdienste, die mit viel Engagement und Kreativität von Frauen vorbereitet werden. Mit der Kollekte wird ein Zeichen weltweiter Solidarität gesetzt durch Förderung von Frauenprojekten. Orte in Ihrer Nähe und Uhrzeiten sowie weitere Infos erfragen Sie bitte beim Kirchenvorstand.

Jesus Christus spricht: Es ist vollbracht!

JOHANNES 19, 30

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turellen und ethnischen Vielfalt seiner Bevölkerung mit 20 verschiedenen Sprachen wider, die die sieben Frauen auf dem Titelbild symbolisieren. Gottes ganze Schöpfung ist sehr gut! In der Sprache Sranan-Tongo bedeutet das: A heri grontapu di Gado meki bun doro, dóro! Die Sorge um den gemeinsamen Lebensraum betrifft uns alle. Deshalb lädt uns der Weltgebetstag 2018 aus Surinam dazu ein, nachzudenken, vielleicht den Lebensstil zu ändern und die Vorhaben in die Tat umzusetzen, dass Gottes ganze Schöpfung auch in Zukunft für die

MONATSSPRUCH März 2018

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Ta n t i a u g u r i ! Herzlichen GlĂźckwunsch zum Geburtstag u n d G o t t e s S e g e n a u f a l l e n We g e n !

Geburtstag

Name

Ital. Name

Telefon

01.02. 02.02. 04.02. 11.02.

Else Nehbuhr Renate Mickeley Barbara Urna Rosemarie Dipper-Schmidt Anna Maria Seminara Sabine Nengel Annemarie Kranz Anette Wenzel Anke Williger Dietlinde Groenke Heidrun Liebl Monika Moser Heide-Rose Illg Renate Schirmer Martina Mangels Elisabeth von Zitzewitz Ernst Rainer Werneburg Victor von Halem Giorgio GyĂśrgy Wittner

Scala Misitano

331-6893369 349-8868301 339-3476352 0049 711 67257427 340-4702147

15.02. 16.02. 17.02. 21.02. 23.02. 24.02. 25.02. 25.02. 09.03. 15.03. 17.03. 20.03. 23.03. 26.03. 28.03. 22

Platania Camarda Bellomo Farina Micali

320-6329795 366-1427524 338-3047728 328-6276192 0931-60180 333-3305595 347-0508227 0942-51619 347-3388521 333-9513064 339-4209411 0941-955030 339-5469439 349-5551947


Geburtstag

Name

Ital. Name

Telefon

06.04. 06.04. 13.04. 14.04.

Anke Schmidt Renate Klüber Patricia Fasoli Elisabeth Kutschke

Oliveri Giudice Tiralosi

338-8803880 0932-980616 338 1566107 0924-46736

Lutherausstellung

JOHANNES 20, 21

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Jesus Christus spricht: Friede sei mit euch! Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich euch.

MONATSSPRUCH April 2018 23


Te r m i n e · N e u i g k e i t e n · A d r e s s e n

Catania 1.2. Do

10.00

4.2. So

7.2. Mi

20.00

10.2. Sa

18.00

14.2. Mi

19.00

15.2. Do

10.00

21.2. Mi

16-18.00

23.-25.2.

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25.2. So

11.00 (!!!)

28.2. Mi

20.00

offener Treff und Pfarrsprechstunde mit Pfr. Andreas Latz Kein Gottesdienst wegen Agata-Fest, die Freiwillige Melissa Guth schließt das Gemeindezentrum für die auf, die den Festzug sehen wollen Essen für die afrikanischen Flüchtlinge mit Monika und Freiwilligen Pax Christi-Libera-Konzert mit Renato Camardo Andacht am Aschermittwoch zur SiebenWochen-Ohne-Aktion „Nicht kneifen“ im Gemeindezentrum, danach Austausch bei Imbiß und Wein, lesen Sie dazu den Artikel auf der letzten Seite offener Treff und Buchvorstellung durch Bela Peiker: Max Frisch, Montauk Treffen der Jugendgruppe mit Bela Peiker und Melissa Guth Pfarrer Karl-Heinz Ullrich aus Malta ist zu Gast, siehe unter kurz und bündig Festgottesdienst mit Abendmahl zusammen mit Pfarrer Ullrich aus Malta und Pfarrer Latz Essen für die afrikanischen Flüchtlinge mit Monika und Freiwilligen


Catania 7.3. Mi

19.00

8.3. Do 10.3. Sa 14.3. Mi

10.00h 10.3017.00 16.-18.00

14.3. Mi

20.00

22.3. Do

10.00h

29.3. Do

19.00h

3.4. Di

17.00h

4.4. Mi

20.00

12.4.Do

10.00

11.4.Mi

16.-18.00

15.4. So

11.00(!!!)

18.4. Mi

20.00

Treffen mit einer Gemeindedelegation aus Dagala del Re und Padre Santo Leonardi, gemeinsame Andacht in italienisch, danach Austausch und Begegnung, zahlreiche Teilnahme ist sehr erwünscht☺ s.a. unter kurz und bündig offener Treff Kirchenvorstandssitzung in der Grotte Bianche Treffen der Jugendgruppe mit Bela Peiker und Melissa Guth Essen für die afrikanischen Flüchtlinge mit Monika und Freiwilligen offener Treff mit Buchvorstellung durch Pfr. Latz, Elena Ferrante, 3. Bd., Geschichte der getrennten Wege Gründonnerstagsmahl im Gemeindezentrum mit Elementen der Sederliturgie, Lamm und Vegetarisch-Veganes Essen TREMESTIERI-ETNEO: österliches Treffen im Pfarrhaus mit Kuchen, Kaffee und vielem mehr Essen für die afrikanischen Flüchtlinge mit Monika und Freiwilligen offener Treff und Buchvorstellung mit Freiwillige Melissa Guth Treffen der Jugendgruppe mit Bela Peiker und Melissa Guth Gottesdienst in der Osterliturgie, im Gedenken an den 75. Geburtstag von Bruno Herding, Erinnerungsbeiträge sind erwünscht, danach Austausch und Imbiß, siehe unter kurz und bündig Essen für die afrikanischen Flüchtlinge mit Monika und Freiwilligen 25


Catania 19.00

Begegnung zusammen mit dem ökumenischen Zirkel, in der Chiesa Avventista, Via Sapri 49 Synode der ELKI in Rom offener Treff und gegen Mittag, Treffen im Gemeindezentrum mit einer Reisegruppe aus Hessen-Nassau, Andacht, sizilianisches Buffet, Austausch, Beteiligung durch eigene Erfahrungsberichte ist sehr erwünscht.

11.2. So

11.00

21.2. Mi

17.00

11.3. So

11.00

21.3. Mi

17.00

25.3. So

11.00

1.4. So

11.00

ökumenischer Gottesdienst mit der anglikanischen Gemeinde, mit Revd. Brian Warrillow und Pfarrer Andreas Latz und Pfarrer Ulrich Eckert und einer 35köpfigen Reisegruppe aus Ingolstadt, es wird eng und festlich☺ Filmabend mit dem Film „Mussolini – die letzten Tage“, ein Film von Carlo Lizzani und Ennio Morricone über den Fluchtweg Mussolinis von Mailand nach Como - s. Artikel in Englisch dazu ökumenischer Gottesdienst mit der anglikanischen Gemeinde zusammen mit John Bennet und Pfarrer Andreas Latz zum 50. Jubiläum der gemeinsamen anglikanisch-lutherischen Gottesdienste, ein Kinderchor unter der Leitung von Suore Tarcisia singt, Kim Dye wird besondere Musik gestalten Filmabend mit dem Film „Gran Torino“ mit Clint Eastwood zum Thema Nachbarschaft, Fremdheit und Freundschaft. ökumenischer Gottesdienst mit der anglikanischen Gemeinde, den Pfarrern John Bennet und Andreas Latz zur Palmsonntagsliturgie gemeinsamer Festgottesdienst zu Ostern mit Pfarrer Stuart Munns und Pfarrer Andreas Latz Im April keine Aktivitäten in Taormina

19.4. Fr. 28.4.-1.5. 3.5. Do

Taormina

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Messina 11.2. So

16:30

30.3. Fr

11.00

15.04. So

16.30

Gottesdienst und Abendmahl mit Pfarrer Andreas Latz Gottesdienst zu Karfreitag mit Abendmahl, mit Domenico Gioffré an der Orgel, danach gemeinsames Fischessen Gottesdienst mit Pfarrer Andreas Latz

Comiso 8.2. Do

16.00

15.2. Do 8.3. Do

16.00 16.00

29.3. CT: Do 19.00h

5.4. Do 16.4.Do

16.00 16.00

Gespräch über die Textänderungen des Vater Unsers Hörbuch-CD von Heidrun Bomke gemeinsame Erarbeitung eines zweiten bilblischen Textes aus dem Lukasevangelium Gründonnerstagsmahl im Gemeindezentrum mit Elementen der Sederliturgie, Lamm und Vegetarisch-Veganes Essen Literaturnachmittag mit Heidrun Bomke Gottesdienst in der Osterliturgie mit Abendmahl

Siracusa 5.2. Mo

19.00

13.2. Di

16.00

27.3. Di

16:00

17.4. Di

16.00

ökumenisches Gebet in der Baptistenkirche, Via Agatocle 50 Gemeindenachmittag mit dem 2. Teil des Films zu Jan Hus Passionsandacht in der Karwoche mit Abendmahl Gemeindenachmittag mit Vortrag zu Franz Kafka und religiöse Spuren in seinem literarischen Werk 27


Palermo

Gemeindetreff: Residence Cleotta, Apartment 612, 6. Etage, Via Caduti senza Croce, Gottesdienste in Chiesa Valdese, neben dem Politiama

17.2. Sa 17.2. Sa

15.00 17.00

31.3. Sa 21.4. Sa

17.00 17.00

Vortrag im Apartment, Residenz Cleotto Passionsandacht zur Aktion „Sieben-WochenOhne-Nicht-kneifen“ in der Residenz Cleotto, da die Kirche wegen nationalen Gedenkens der Waldenser belegt ist. Gottesdienst zu Ostern mit Abendmahl Gottesdienst

Selinunte 16.2. Fr

16.00

20.4. Fr

16.00

Treffen bei Frau Elisabeth Kutschke zum Leben und Werk von Käthe Kollwitz mit Pfarrer Andreas Latz Treffen bei Frau Elisabeth Kutschke zum Leben und Werk von Widerstandspastor Martin Niemöller mit Pfarrer Andreas Latz

Pfarrhaus Tremestieri-Etneo

3.4. Di 28

17.00h

österliches Treffen im Pfarrhaus mit Kuchen, Kaffee und vielem mehr


Kirchenvorstand Name

Wohnort

Telefon

Funktion

Edith Beyeler Melanie Cobisi Hera Mendolia Monika Moser

Terrasini PA Comiso RG Taormina ME Aci Trezza CT

3311665918 0932-879172 0942-625138 3470508227

Ersatzsynodale Ersatzsynodale

Margit Müller

Sommatino CL

0922-872186

Annemarie Platania Gisela Salomon Renate Zwick Rosi Dipper-Schmidt

Belpasso CT

095-7912265

Scoglitti RG Partinico PA Dtschl.

0932-871005 3293156630

Schatzmeisterin u. Synodale Vorsitzende u. Synodale

Schriftführerin Gastmitglied

AnsprechpartnerInnen für regelmäßig stattfindenden Gruppen und Initiativen sind: Catania Comiso: Messina Siracusa Taormina Palermo Bibliothek Frauennetzwerk Partnerschaft Sinzh. Sozialberatung Gemeindebrief

Monika Moser Melanie Cobisi Ute Barbera Roswitha Jemulo Hera Mendolia Sandra Donath Brigitte Rao Renate Zwick-Rubino Christiane Bader

095-277602 0932-879172 090- 389815 0931-756045 0942-625138 091-6840204 095-7255195 3293156630 0932-825211

Renate Zwick-Rubino Claudio Fugenzi

3293156630 cfugenzi@kabelmail.de 29


Als ich nach Sizilien kam

… im Jahre 1987 war ich 24. Ich verbrachte damals meinen Urlaub mit einer Freundin in Taormina. Gleich am zweiten Tag lernten wir eine Gruppe junger Sizilianer kennen, bei der auch Carmelo dabei war. Es war, wie man so schön sagt, Liebe auf den ersten Blick. Ich wusste sofort, dass ich meine anima gemella gefunden hatte und ich mit ihm hier auf dieser faszinierenden Insel leben wollte. Hier war soviel Licht und buntes Leben…. Der Urlaub war dann zu Ende und abgesehen von kurzen Telefonanrufen, die damals sehr schwierig waren (man wählte sich die Finger wund), sahen wir uns anderthalb Jahre lang immer nur 30

(25) von Kristina Breiding für ein paar Tage in den Ferien. Aber ich bereitete mich auf meinen Umzug vor, besuchte einen Sprachkurs, kündigte meine Arbeit bei der Sparkasse und meine Wohnung. Im Februar 1989 war es dann soweit. Ich ließ die behütete deutsche Welt hinter mir und tauschte sie gegen die Ungewissheit Siziliens. Nach einem herzzereißenden Abschied von meiner Familie und Freunden fuhr ich zusammen mit meiner Mutter im vollgepackten Auto nach Italien. In Rom trafen

wir Carmelo und wir fuhren allein weiter Richtung Süden. Die nächtliche Überfahrt mit der Fähre und die Aussicht auf das glitzernde Sizilien sind mir unvergessen. Bei unserer Ankunft gab es die besten Spaghetti


wir kauften eine Wohnung und 1990 heirateten wir in Aci SantAntonio. Carmelos Familie hat mich sofort akzeptiert und integriert, sodass ich mich gleich zu Hause fühlte und nie als Ausländerin. Alle waren sehr interessiert an meiner Herkunft und wir führen bis heute angeregte aller Zeiten und ich war so glücklich. Gespräche und unzählige Vergleiche Die erste Zeit wohnten wir bei über Italien und Deutschland. Carmelos Familie in Catania, da In den vielen Jahren hier, habe ich konnte ich die Sprache besser mich an den sizilianischen Lebenstil lernen und mich gut in mein neuund die Mentalität gewöhnt, und es Leben eingewöhnen. Es gab ja obwohl ich bis heute manchmal auch so viel Neues! Dieses wunauch Heimweh habe, muss ich derbare Meer, das schöne Wetter doch sagen, dass sich mein Leben und die Landschaft! Die bunten bereichert hat und ich viele neue Märkte, die typischen Dörfer und Erfahrungen sammeln konnte. Traditionen! Der ganze Tagesablauf Aber auch für meinen Mann und war ja anders. Zum ersten Mal sah unsere Tochter ist diese doppelte ich Artischocken und Auberginen, Familienkultur sicherlich interessant, schwarze Nudeln und ganze Fische bunt und ergänzend. auf meinem Teller Ich gewöhnte Ich freue mich sehr, dass ich auf mich sogar gleich an den sizilianiSizilien andere Deutsche gefunden schen Fahrstil und fühlte mich total habe, denn man braucht schon ab frei und angekommen. und zu einen kleinen Schwatz über Nach einiger Zeit fand ich auch heimatliche Dinge. Arbeit als Übersetzerin in Catania,

Kristina Breiding

31


Kirchenvorstandswahl

Monika Moser Catania z.Zt. Schatzmeisterin in der Gemeinde und vielen von euch bekannt. Ich lebe seit langem in Acitrezza (CT) wo ich mich sehr wohl fühle. Neben meiner Tätigkeit als Schatzmeisterin, bin ich auch sehr in der Flüchtlingshilfe tätig und bin Koordinatorin für das Flüchtlingshaus (eine Arbeit die mir Freude macht). Auch bin ich Ansprechpartnerin für alle in der Gemeinde und darum stelle ich mich gerne zur Wahl. Nun kandidiere ich zum dritten Male. Möglicherweise kennen mich jetzt die meisten. Seit 2014 habe ich das Amt der Vorsitzenden des Kirchenvorstands inne und bin die gesetzliche Vertreterin der Gemeinde. Meine Kinder sind mittlerweile erwachsen und im Ausland tätig. Mein Mann ist pensioniert und begleitet meine kirchliche Tätigkeit moralisch und stützend. Gerne und entspannt stehe ich somit für 32


die kommenden vier Jahre wieder zur Verfügung. Ach so, ... ich heiße Margit Müller und wohne in Sommatino CL. Mein Name ist Hera Mendolia. Geboren bin ich in Hamburg, lebe jetzt aber schon seit vielen Jahren in Taormina. In den Anfangstagen der Gemeinde war ich als Gründungsmitglied viele Jahre im Kirchenvorstand tätig. Seit einigen Jahren bin ich als Volontärin im Krankenhaus engagiert und habe die Gemeinde immer aktiv unterstützt. Seit einem Jahr bin ich wieder als Kirchenvorstandsmitglied tätig. Ich fühle mich im Kirchenvorstand sehr wohl und möchte mich gerne für eine weitere Wahlperiode zur Wahl stellen. Der Gemeinde seit ihren Anfängen verbunden, stelle ich mich gerne wieder für das Amt der Kirchenvorsteherin zur Verfügung. Jahrgang 63, im schönen Allgäu aufgewachsen, wohne ich mit meinem Mann Gianni nun seit 30 Jahren in Scoglitti (RG) am Meer. Unsere 3 Kinder sind inzwischen alle im Studentenalter und an der Uni von Catania eingeschrieben. Meine Steckenpferde kennen die meisten von euch: Theologie, Frauenarbeit und Ökumene. Geprägt bin ich durch meine langjährige Tätigkeit als Nationalreferentin des ELKIFrauennetzwerks, die die Synodenteilnahme mit einschließt. Aus Zeitgründen leider nicht allzu oft, aber mit Freuden, bin ich als Prädikantin tätig. In der Comisogruppe bin ich gerne und aktiv mit dabei. In einem ökumenischen Team bereiten wir auf lokaler Ebene die Einheitswoche und den Weltgebetstag vor. Das ELKI-Grundsatzpapier zur Patientenvorsorge vorzustellen, ist mir ein Gisela Salomon Anliegen. Zu meiner Person: Ich bin Annemarie PlataniaKranz. Seit der Gründung der Gemeinde bin ich ein aktives Mitglied. Seit ein paar Monaten bin ich über das Berufungsverfahren im Kirchenvorstand aufgenommen worden. Da am Sizilientag Neuwahlen stattfinden, stelle ich mich wieder zur Verfügung, und würde mich freuen, gewählt zu werden. 33


Jugendgruppe Seit November 2017 ist die Gemeinde wieder in der Jugendarbeit aktiv. Wir, das sind Melissa und ich, Bela. Wir treffen uns 1 bis 2 mal im Monat mit ein paar Jugendlichen (12-16 Jahre) im Gemeindezentrum und basteln, backen und reden miteinander. Wir haben für unseren Weihnachtsbasar Plätzchen gebacken, gemeinsam Seife und Badebomben hergestellt, das alles bisher im weihnachtlichen Rahmen. Bis jetzt waren wir immer nur wenige, sprich 5 oder 6, jetzt im neuen Jahr würden wir die Gruppe gerne regelmäßiger und etwas freier gestalten, so dass nicht nur wir sagen was gemacht wird, sondern die Jugendlichen auch vermehrt eigene Ideen einbringen. Dafür sind große Gruppen immer geeigneter! Dementsprechend wäre es natürlich auch schön, noch mehr junge Menschen für diese Gruppe zu 34

interessieren. Wenn Interesse besteht, könnte man auch größere Aktionen, wie zum Beispiel eine Übernachtung im Gemeindezentrum oder einen

Besuch im Kino etc. planen. Die Treffen finden in deutscher Sprache statt und sind in keinen besonderen religiösen Kontext gestellt. Treffen immer alle zwei Wochen Mittwochs von 16 bis ca. 18.00 Uhr, bitte anrufen bei Bela am besten mit WhatsApp: 0049-15253561337 oder im Terminkalender unter Catania nachschauen.

Bela Peiker


Darüber könnte sich die Gemeinde freuen... Vielleicht erscheint uns unser eigenes Leben so schwer, vielleicht gelingt uns immer weniger ein klarer Blick im aufrechten Gang, vielleicht erkennen wir nur noch schemenhaft die schönen Dinge und die uns liebenden, umgebenden Menschen... Deshalb sei an dieser Stelle mit einigen Wortendarauf hingewiesen, worüber sich die Gemeinde freuen könnte:

Die Gemeinde könnte sich darüber freuen • dass unter Beteiligung von fünf Personen unsere Gemeinde auf ganz Sizilien aktiv an der Gestaltung der Gottesdienste zur Gebetswoche für die Einheit der Christen in der Welt engagiert ist. In Caltanisetta mit Margit Müller, in Vittoria, Scoglitti und Acate mit Gisela Salomon, in Terrasini mit Edith Beyeler, in Palermo mit Amei Herbrechtsmeier, in Siracusa, in Catania, in Acireale, in Taormina, in Milazzo, in Messina, in Adrano mit Pastor Andreas Latz. Die Gemeinde könnte sich darüber freuen, • dass aus der ganzen Welt Kollekten und Beiträge zur Unterstützung unseres Engagements in der Flüchtlingsarbeit eintreffen, zuletzt aus London und aus Oslo und aus Delmenhorst. Die Gemeinde könnte sich darüber freuen, • dass durch die Arbeit mit den Freiwilligen sich unsere Gemeinde verjüngt und dass das Gemeindezentrum in Catania zu einem Ort und Anlaufpunkt für viele auf ganz Sizilien beschäftigte Freiwillige geworden ist. Die vielen jungen Gesichter in den Gottesdiensten in Catania oder Taormina beleben das Gemeindeleben nachhaltig. (s.a. auch Foto Seite 28 vom Raclette-Essen vor Weihnachten mit den Freiwilligen.) Die Gemeinde könnte sich über folgende eingegangene WhatsApp freuen • „Ja, ich bekomme den wunderbaren Gemeindebrief, den auch meine Mutter in Deutschland gerne liest...“ Die Gemeinde könnte sich darüber freuen, • dass durch den unermüdlichen Einsatz von Monika Moser der Opernkreis 2018 in Catania aus 38 Personen besteht, einsamer Rekord seit Beginn vor sechs Jahren 35


KURZ und BÜNDIG: • Bruno Herding – Gedenken Ich halte das Gedenkheftchen zur Erinnerung an Bruno Herding in meinen Händen. Allen, zumindest den Älteren, ist er sehr wohl bekannt. Geboren am 19. April 1943, verstorben am 15. Juli 2002, würde er in diesem Frühjahr 75 Jahre alt werden. Am Sonntag, den 15. April 2018 um 11h soll im Gemeindezentrum zu Catania ein Gedenkgottesdienst gehalten werden. Ausgesprochen erwünscht findet sich im Gottesdienst Platz für Erinnerungen und Erlebnisse mit Bruno Herding und seiner Ehefrau Pastorin Almuth Kramm. Im Anschluss daran gibt es, so wie er es immer gerne gehalten hat, einen großen Topf Suppe für alle. Herzliche Einladung dazu, und es sei schon an dieser Stelle Barbara Holland und Sarò Urna sehr herzlich für diese Initiative gedankt. • Am 14. Januar ist Pfarrer Latz zur Verabschiedung von Pfarrer Dr. Jens-Martin Kruse und seiner Familie eingeladen worden, ein paar Dankesworte zu sagen und als Abschiedsgeschenk eine sizilianische Keramik zu überreichen. Pfarrer Dr. Kruse kehrt nach fast 10 Jahren Dienst in Rom als Hauptpastor an St. Petri in Hamburg zurück. Eine enger emotionaler Kontakt verbindet die römische und sizilianische Gemeinde 36

seit Ihren Anfängen. Deshalb ereilte die Gemeinde eine Mail aus Rom vom Gemeindepräsidenten: Sehr geehrte Frau Mueller, Herr Andreas Latz, Pfarrer Ihrer Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Sizilien, hat sich freundlicherweise und aus alter Freundschaft zu unserer Gemeinde in Rom bereit erklaert, in der Vakanzzeit nach dem vorzeitigen Ausscheiden unseres Pfarrers Dr. Kruse bei uns am 6.5, 17.6 und 15.7 den Gottesdienst zu halten. Ich moechte mich bei Ihnen im Namen unseres Vorstandes und der gesamten Gemeinde bedanken, dass Sie Herrn Pfarrer Latz die Moeglichkeit gegeben haben, uns in dieser Situation zur Seite zu stehen. Ich gruesse Sie herzlich aus Rom. Gott befohlen.

Prof. W. Thomas

Praesident des Gemeindevorstandes der ev.-luth. Kirchengemeinde zu Rom

• Die Gottesdienste in Catania finden nach demokratischer Abstimmung künftig um 11h morgens im Gemeindezentrum statt, bisher haben wir uns um 17h getroffen, viele sagten, so sei es besser.. •Bitte vormerken: Die nächs-

te Gemeindereise geht nach Slowenien und findet vom 20.-27.


September statt. Wir werden mit dem Flugzeug nach Trieste fliegen und dann mit dem Bus weiter nach Gemeindebegegnung mit Trieste nach Lublijana und vielen anderen schönen Gegenden Sloweniens fahren. Das Pfarrerehepaar Corinna und Horst Harbig, die schon seit mehr als 10 Jahren dort leben, werden uns empfangen und begleiten. Auch ein offizieller Austausch mit der ev.-luth. Kirche zu Slowenien wird sicherlich im Programm enthalten sein, alles weitere einschließlich Anmeldung, im nächsten Gemeindebrief.

• Durch die

Initiative und tatkräftige Unterstützung von Melanie Cobisi aus Comiso konnte durch einen ihr bekannten Töpfer in sizilianischer Keramik ein neues Abendmahlsset zum ersten Mal im Weihnachtsgottesdienst in Comiso eingeführt werden, auf dem Kelch ist eine Weinrebe eingearbeitet, auf dem Hostienteller ein Fisch und an den Altarleuchtern erkennt man eine Korngarbe, sowohl Catania als auch die Gruppe in Palermo haben ebenfalls ein gleich aussehendes Ensemble erhalten.

• Der Freiwillige Bela Peiker und Pfarrer Andreas Latz waren zur Einführung des neuen Ruhestandspfarrers Karl-Heinz Ullrich auf Malta zu Gast, nun kommt in einem Gegenbesuch Pfarrer Ullrich vom 23. – 25. Februar zu uns, es wäre schön, wenn zum Gottesdienst nach Catania am 25. Februar um 11h viele Gemeindeglieder kämen, Pfarrer Ullrich wird predigen und danach ist Gelegenheit bei einem Imbiß zu Austausch und Gespräch. • Die Gemeinde sollte sich auf

alle Fälle nicht eine Begegnung mit der Gemeinde Dagala del Re und Pfarrer Santo Leonardi in unserem Gemeindezentrum, Grotte Bianche, am Mittwoch, den 7. März 2018 um 19.00h entgehen lassen. Wir beginnen mit einer kleinen Andacht in Italienisch, und dann gibt es einen Austausch bei einem gemeinsamen Abendessen in Form eines Buffets, bitte alle etwas mitbringen. Sowohl die Gemeinde als auch Pfarrer Santo Leonardi sind überaus herzlich und liebenswürdig, ein intensiver Abend erwartet uns. 37


Nachgestellt Erklär mit Italien! Roberto Saviano / Giovanni di Lorenzo

Buchvorstellung Über die Weihnachtstage gab es Zeit und somit viel zu lesen, sehr empfohlen sei das vom Chefredakteur der ZEIT; Giovanni di Lorenzo, geboren in Rom, aufgewachsen in Hannover und Roberto Saviano aus Neapel aufgeschriebene Gespräch: „Erklär mit Italien! Wie kann man ein Land lieben, dass einen zur Verzweiflung treibt!“ Mit Sachkenntnis und Humor wird

hier den italienischen alltäglichen Widersprüchen nachgegangen, so manche erhellende Erkenntnis stellt sich ein und ein Ausruf in der Art „Ich habe es schon immer gewußt“ ist bei der Lektüre durchaus möglich. „Der Spiegel“ kritisiert zwar in seiner Besprechung di Lorenzo als zu unkritisch scharf, dennoch ist diese gemeinsame Außenbetrachtung hilfreich.

Die Geschichte der g e t r e n n t e n We g e Elena Ferrante

Buchvorstellung

Nun endlich der dritte Band von Elena Ferrante, noch besser und spannender als die ersten Beiden. Die neapolitanische Familiengeschichte geht weiter, mit Elena als Schriftstellerin in Florenz, mit Lina in Neapel unter mühselig belastenden Bedingungen. 38

Mittlerweile sind wir in den 70ern angekommen, faszinierend, wie dieser Zeitabschnitt authentisch aus süd- und norditalienischer Perspektive beschrieben wird. Der vierte und letzte Band erscheint in den kommenden Wochen, wird sich Lina aus den Fängen der


Familie Solara mit ihren skrupellosen Söhnen Michele und Marcello befreien können, wie gehen die Freundinnen im Alter miteinander um. Unbedingt lesenswert, weil als

süditalienischer Entwicklungsroman in vier Bänden sehr viel für das eigene Leben auf Sizilien zu entnehmen ist.

Joachim Meyerhoff Autorenvorstellung

Mehrmals als bester deutschsprachiger Schauspieler ausgezeichnet, hat Joachim Meyerhoff seine eigene Lebensgeschichte von Kindheit an als Sohn eines Professors für Psychatrie in einem Landeskrankenhaus in Schleswig-Holstein über seinen Auslandsaufenthalt als Abiturient in den USA, als Schauspielschüler in München und wohnhaft bei seinen

berühmten Großeltern und schließlich seine ersten Auftritte auf kleinen deutschen Bühnen, mit viel Humor und Selbstreflexion beschrieben. Echter, kurzweiliger Lesegenuss. Alle Bücher sind in der Bibliothek bei der neuen Bibliothekarin Annemarie Platania auszuleihen.

Andreas Latz

Impressum Redaktionskreis: Monika Moser, Pastor Andreas Latz, Bela Peiker Layout: Claudio Fugenzi Redaktionsschluss Ausgabe 3 2018 Mai / Juni / Juli 15.04.2018

Beiträge an: sicilia@chiesaluterana.it Tel. Pfarramt Tremestieri Pastor Latz: 095 – 213230; cell. 340 121 4292

39


Sehr herzliche Einladung zur Eröffnung der Fastenzeit zu einer Andacht im Stuhlkreis in Catania, am Aschermittwoch, den 14. Februar um 19.00h, danach Austausch und Stärkung☺


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