Gemeinderundbrief Nr. 98
Pasqua 2017 – Giugno 2017 Circolare
Chiesa Evangelica Luterana in Italia Comunità Evangelica Luterana di Genova Comunità Evangelica Luterana di Sanremo
„Jesus Christus hat dem Tod die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.“ 2Tim, 2-10 „Cristo Gesù ha distrutto la morte e ha messo in luce la vita e l'immortalità mediante il vangelo.“ 2Tim, 2-10
Impressioni genovesi
„Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.“ 1.Kor.15, 19f
Liebe Leserin, lieber Leser! Ostern heißt: dem Tod ist diese Macht genommen, jetzt schon; er hat nicht mehr das letzte Wort. Aus der Macht des Todes befreit uns nichts anderes, als die Tatsache, daß Gott auf der Seite des Lebens steht, auf unserer Seite – allen Todesmächten zum Trotz. Mit Ostern ist mehr Hoffnung in die Welt gekommen als der Tod erlaubt; die Auferstehung ist schon im Gang. Deshalb dürfen wir dem Tod keine Macht einräumen über unsere Gedanken und Gefühle. Den Tod einstweilen noch sang- und klanglos bestehen lassen, aber ihm die Anerkennung verweigern: das meint Ostern. Nicht Diener des Todes, sondern „Protestleute sein gegen den Tod“, das ist die Konsequenz von Ostern. Möglich ist diese Haltung nur durch eine Hoffnung, die nicht vage ist, sondern die uns trägt. Wer es mit Gott ernst meint und dann doch nur Hoffnung hat für sein eigenes Leben, der gibt die Hoffnung auf eine Verwandlung der Erde auf, die durch Gottes Liebe konkrete Gestalt annehmen will. Wer die Hoffnung auf eine Zukunft über dieses Leben hinaus aufgibt, muß dem eigenen Leben Unsterblichkeit andichten. Wer auf nichts mehr wartet, wer keine Veränderung der Verhältnisse erhofft, muß in dieses Leben alles legen und alles aus ihm herausholen. Christen sind Leute, die mehr hoffen als für ihr eigenes Leben. Gott ist in Jesus für alle erkennbar auf die Seite des Lebens getreten, und zwar über den Tod Jesu hinaus. Darum können wir uns auf den Gott verlassen, in dessen Hände Jesus seinen Geist befohlen hat. Mit Jesus Christus können wir darauf vertrauen: das Leben ist stärker als der Tod; die Liebe reicht weiter als die Vereinzelung in Haß und Lüge; die Güte siegt über die Gewalt; die Gnade triumphiert über die Schuld. Schuld, Gewalt, Furcht, Haß und Tod: das sind die Mächte, über die Jesus mit seinem eigenen Tod und mit seinem Auferstehen die Herrschaft angetreten hat. Gott wird einmal alles in allem sein, das heißt die Welt wird hell sein, wenn diese Mächte endgültig abgewirtschaftet haben. Ostern ermutigt uns, aus dieser Zukunft Kraft für die Gegenwart schöpfen. Frohe Ostern und herzliche Grüße Ihr Pastor Jakob Betz 3
„Se abbiamo sperato in Cristo per questa vita soltanto, noi siamo i più miseri fra tutti gli uomini. Ma ora Cristo è stato risuscitato dai morti, primizia di quelli che sono morti.” 1.Cor.15, 19-20
Cara lettrice, caro lettore! Pasqua significa: alla morte è stato tolto il suo potere, già ora, perché essa non ha più l’ultima parola. Dal potere della morte non ci libera nient’altro che il fatto che Dio sta dalla parte della vita, al nostro fianco – nonostante tutti i poteri della morte. Con la Pasqua è entrata nel mondo più speranza di quanta ne consenta la morte; la risurrezione, la nuova vita in Gesù è già in cammino. Perciò non dobbiamo permettere che la morte si impadronisca dei nostri pensieri e dei nostri sentimenti. Lasciare che la morte continui ad esistere nel silenzio, ma rifiutarci di riconoscerla: è questo il significato della Pasqua. Non essere servi della morte, ma gente che protesta contro di essa – è questa la conseguenza della risurrezione. Questo atteggiamento è possibile solo per mezzo di una speranza che non sia vaga, ma che ci sostenga. Chi spera solo per la propria vita rinuncia a sperare in un cambiamento della terra che vuole attuarsi concretamente per mezzo dell’amore di Dio. Chi rinuncia a sperare in un futuro oltre questa vita, deve immaginarsi che la propria vita sia immortale. Chi non si aspetta più niente, chi non spera in un cambiamento delle circostanze deve porre ogni sua speranza in questa vita e cercare di ricavarne ogni soddisfazione. Noi cristiani siamo persone che sperano in qualcosa di superiore alla propria vita. Dio si è messo in Gesù, in maniera evidente per tutti, dalla parte della vita, e questo oltre la morte di Gesù stesso. Per questo motivo possiamo confidare nel Dio nelle cui mani Gesù ha riposto il suo spirito. Con Gesù possiamo esserne certi: la vita è più forte della morte; l’amore va più lontano del rinchiudersi nell’odio e nella menzogna. La bontà vince sulla violenza; la grazia trionfa sulla colpa. Colpa, violenza, paura, odio: queste sono le potenze sulle quali Gesù nella sua morte e con la forza della sua resurrezione ha trionfato. Ciò significa che il mondo sarà luminoso quando queste potenze violente saranno definitivamente sconfitte. La Pasqua ci incoraggia a trarre forza per il presente dalla visione di questo futuro. Non siamo venuti in questo mondo senza scopo; qui dobbiamo maturare per un altro. Vi auguro un felice periodo pasquale e vi saluto cordialmente! Il vostro pastore Jakob Betz 4
Wenn Träume in Erfüllung gehen
Liebe Gemeinde in Genua und Sanremo! Einige von Ihnen konnte ich ja schon im Februar kennenlernen. Darüber, dass mir eine Woche nach meinem Besuch die Mehrheit der Wahlbeteiligten Ihr Vertrauen geschenkt hat, habe ich mich sehr gefreut! Seither sind, bei allem, was in den nächsten Monaten noch in Berlin zu tun ist, alle Sinne auf Italien gerichtet. Da ist zu allererst die Sprache: Seit November besuche ich den Italienischkurs der Volkshochschule, lerne Vokalbeln und lese die Losungen auf Italienisch. Im Juli folgt dann der Intensivkurs in Italien. Dann heißt es langsam, Wohnung und Keller aufzuräumen – was brauche ich in Genua, was ist entbehrlich? Ich komme gerade aus einer dreimonatigen Studienzeit zum Thema "Gott begegnen im Anderen". Als Beauftragte für interreligiösen Dialog und interkulturelle Arbeit im Kirchenkreis Neukölln habe ich viel damit zu tun, wie Menschen auf Zuwanderer und Flüchtlinge reagieren, zumal, wenn die einer anderen Religion angehören. Ich bin gespannt darauf, wie sich die umgekehrte Perspektive anfühlen wird – als Zugezogene in einer neuen Umgebung zu leben. Von April bis Juni werde ich noch einmal in einer Gemeinde am Stadtrand von Berlin mitarbeiten und mich so "einschwingen" auf die Gemeindearbeit in den kommenden sechs Jahren. Kürzlich habe ich den 2. Geburtstag meines Enkelkindes gefeiert. Ihn und den großen Bruder (4 Jahre) in Berlin zurück zu lassen wird nicht leicht, aber sie werden mich sicher mit ihren Eltern in Genua besuchen und mitkommen zum Gottesdienst. Mit dabei war einer meiner Brüder, der in Äthiopien lebt und gerade zu Besuch ist. Er ist einer von 6 älteren Geschwistern. Ich selbst habe zwei Söhne. Meine Mutter feiert im Mai ihren 96. Geburtstag. Sie sehen: Ich komme aus einer großen Familie, die gern und oft zusammenkommt und feiert – oft in meinem Geburtsort Hermannsburg in der Lüneburger Heide. Bevor ich von 2004 bis 2015 Pfarrerin der Genezareth-Gemeinde in Neukölln wurde, habe ich Erfahrungen in der Krankenhausseelsorge, im Religionsunterricht und in der Leitung des Kirchenkreises Berlin-Stadtmitte gesammelt. In Neukölln, wo evangelische Christen längst eine Minderheit sind, hieß es, einerseits den eigenen Glauben fröhlich und selbstbewusst zu feiern, und andrerseits das Zusammenleben in einem multireligiösen und -kulturellen Umfeld mitzugestalten. Das habe ich mit Herzblut und Engagement, Freude am Organisieren und Knüpfen vielfältiger Kontakte getan. 5
Alles hat seine Zeit. Als ich im September die Ausschreibung für die Pfarrstelle in Genua entdeckte, habe ich mich an den alten Traum erinnert, der mich seit 1994 begleitet. Damals habe ich einen Sprachkurs in Florenz besucht und die deutsche Gemeinde dort kennen gelernt. "Das wäre mal etwas!" dachte ich damals. Nun: es mussten erst noch viele Erfahrungen gesammelt werden, aber jetzt ist es soweit: Mit allem, was ich gelernt habe, mit der Liebe zur Feier schöner Gottesdienste, mit der Freude auf viele Besuche, mit der Neugier auf Ihre Sicht auf den Glauben und das Leben komme ich nach Genua und möchte mit Ihnen gemeinsam Gemeindeleben gestalten und den Glauben leben. Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Osterfest und freue mich darauf, Sie persönlich kennen zu lernen. Ihre Elisabeth Kruse
Quando i sogni diventano realtà
Cari membri delle comunità di Genova e Sanremo! Ho già potuto conoscere alcuni di voi a febbraio. Mi ha resa molto felice il fatto che una settimana dopo la mia visita la maggioranza dei votanti mi abbia concesso la sua fiducia. Da quel momento tutto si focalizza sull’Italia nonostante quello che c’è ancora da fare a Berlino. In primo luogo la lingua: da novembre frequento il corso di Italiano della Volkshochschule, imparo vocaboli e leggo i ‘un giorno, una parola’ in Italiano. A luglio seguirà il corso intensivo in Italia. Poi bisognerà poco a poco mettere in ordine l’appartamento e la cantina – che cosa mi serve a Genova, a cosa posso rinunciare? Al momento vengo da un periodo di studio di tre mesi sul tema: „Incontrare Dio nell’altro“. Nella mia qualità di incaricata del dialogo interreligioso e interculturale nel gruppo di dialogo di Neukölln mi occupo molto di come la gente reagisce agli immigrati e ai rifugiati, tanto più quando questi appartengono ad un’altra religione. Sono curiosa di vedere come mi sentirò dall’altra parte della barricata – vivendo da nuova arrivata in un ambiente nuovo. Da aprile a giugno lavorerò ancora in una comunità alla periferia di Berlino, e quindi mi preparerò‘ al lavoro in comunità dei prossimi sei anni. 6
Poco tempo fa ho festeggiato il secondo compleanno del mio nipotino. Non sarà facile lasciare lui e il suo fratellino maggiore (quattro anni) a Berlino, ma mi faranno certamente visita con i loro genitori e verranno al culto. Alla festa era presente anche uno dei miei fratelli che vive in Etiopia e che adesso è qui in visita. E’ uno dei miei sei fratelli maggiori. Io ho due figli. Mia madre festeggerà a maggio il suo 96° compleanno. Come vedete, provengo da una grande famiglia che si riunisce volentieri frequentemente e fa festa volentieri – spesso nel mio paese natale, Hermannsburg, nella Lüneburger Heide. Prima di diventare, dal 2004 al 2015, parroca della comunità di Genezareth a Neukölln ho fatto esperienza di assistenza spirituale ai malati negli ospedali, di insegnamento della religione e dirigendo il gruppo d’incontro Berlin-Stadtmitte. A Neukölln, dove i cristiani evangelici sono da tempo una minoranza, era imperativo celebrare da un lato la propria religione in maniera lieta e consapevole, e dall'altro contribuire alla convivenza in un ambiente multireligioso e multiculturale. L’ho fatto con passione e impegno, con gioia nell’organizzare e nell‘ intrecciare contatti diversi. Tutto a suo tempo. Quando, a settembre, ho scoperto il bando per il posto di parroco a Genova mi sono ricordata del sogno che mi accompagna dal 1994. A quei tempi frequentavo un corso di lingue a Firenze, e ho conosciuto la comunità tedesca. "Non sarebbe male!" ho pensato allora. Solo che bisognava ancora fare diverse esperienze, ma adesso il momento è arrivato: con tutto quello che ho imparato, con l’amore per la celebrazione di bei culti, con la gioia di molte visite future, con la curiosità per il vostro modo di vedere la fede e la vita arrivo a Genova, e vorrei organizzare insieme a voi la vita della comunità e vivere la fede. Vi auguro una festività pasquale benedetta e sono felice al pensiero di conoscervi personalmente. Elisabeth Kruse
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TERMINE / APPUNTAMENTI COMUNITÀ DI GENOVA Il Culto è bilingue / Der Gottesdienst ist zweisprachig
Aprile 15.04 19.04 21.04.
20:00 20:00 17:00
22.04. – 25.04. Maggio 02.05. 03.05. 05.05.
20:00 20:00 17:00
07.05. 08.05.
10:30 17:30
09.05.
17:30
10.05. 10.05. 11.05. 12.05.
17:30 20:00 17:30 17:00
19.05.
17:00
21.05. 26.05.
10:30 17:00
31.05. 20:00 Giugno 02.06. 04.06. 07.06. 13.06. 14.06. 18.06. 21.06.
10:30 20:00 20:00 20:00 10:30 20:00
Culto della notte di Pasqua/Osternachtgottesdienst Chiesa Danza meditativa Assarotti “Convivere con l’Altro. Il dibattito sulla tolleranza religiosa nel Cinquecento” – relatore: Lucia Felici “La tolleranza in Olanda e nei paesi anglosassoni” relatore: Massimo Rubboli Palazzo Ducale Sinodo della CELI a Venezia
Culto breve con Agape Assarotti Danza meditativa Assarotti “Arte e Protestantesimo” – relatore: Umberto Stagnaro “Problematiche religiose e cultura artistica” relatore: Emmina De Negri Palazzo Ducale Culto Chiesa Presentazione del testo di D. Bonhoeffer “Il libro di preghiera della Bibbia” Pastora Ilenya Goss Chiesa valdese “I salmi penitenziali e del commento di Lutero” Pastore Jakob Betz Assarotti “Il Salterio ugonotto “ Chiesa valdese Sampierdarena Danza meditativa Assarotti “Salmi e Inni” – relatore: S. Cannito Chiesa Battista “La Chiesa Cattolica e la Riforma protestante oggi” relatore: Michele Cassese Palazzo Ducale “Tra Riforma e rivoluzione” relatore: Paolo Ricca Palazzo Ducale Culto Chiesa “Il Protestantesimo e lo sviluppo delle scienze in Europa” relatore: Ignazio Di Lecce Palazzo Ducale Danza meditativa Assarotti
Giornata CELI a Milano Pentecoste: Culto con Santa Cena Danza meditativa Culto breve con Agape Danza meditativa Culto Danza meditativa
PAUSA ESTIVA – Previsto: 03.09. 10:30 Culto 10
Chiesa Assarotti Assarotti Assarotti Chiesa Assarotti Chiesa
TERMINE / APPUNTAMENTI COMUNITÀ DI SANREMO Il Culto è bilingue / Der Gottesdienst ist zweisprachig
Aprile 16.04.
10:00
28.04. 17:30 30.04. 10:00 22.04. – 25.04.
Osterfestgottesdienst mit Abendmahl / Culto Pasquale con Santa Cena Bibelabend Gottesdienst / Culto congiunto con la comunità Valdese Sinodo della CELI a Venezia / Synode der ELKI in Venedig
Maggio 12.05. 13.05. 14.05. 28.05.
17:30 17:00 10:00 10:00
Bibelabend Kreistanzen / Danza in cerchio Gottesdienst / Culto Gottesdienst / Culto
Giugno 02.06. 04.06
17:00
10.06. 25.06.
17:00 10:00
Giornata CELI a Milano / ELKI-Tag in Mailand Pfingstfest – Gottesdienst mit Abendmahl / anschlieβend: Gemeindeversammlung Pentecoste – Culto con Santa Cena a seguire: Assemblea generale CONCERTO – Arsatius-Barocco-Ensemble Gottesdienst / Culto
PAUSA ESTIVA - SOMMERPAUSE Anteprima / Vorschau: 10.09. 10:00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl / Culto con Santa Cena
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Riforma 500: il concorso per le scuole medie Nel 2017 si celebrano in tutto il mondo i 500 anni della Riforma protestante il cui inizio si data con l'affissione delle 95 tesi di Lutero alla chiesa di Wittenberg. Le chiese battiste, luterane, metodiste e valdesi celebrano questo evento in tutto il paese. Quello del Cinquecentenario della Riforma protestante del 2017 è il primo centenario in chiave ecumenica e con l’attiva partecipazione delle donne, che solo nel corso del secolo appena concluso hanno avuto accesso al ministero pastorale. Un cammino ben tracciato, quello ecumenico, nel cui solco si sono inserite le commemorazioni a Lund, alle quali ha partecipato anche Papa Francesco il 31 ottobre scorso. Le commemorazioni per i 500 anni dall’affissione delle 95 tesi da parte del Riformatore Martin Lutero celebrano, con notevole eco sulla stampa ed i media, un anniversario che vuole essere anche un messaggio di riconciliazione, in un momento storico segnato dalla recrudescenza di integralismi e fanatismi, a dimostrazione del fatto che l’”unità nella diversità riconciliata” è possibile. Anche la Comunità Evangelica Luterana di Genova ha dato il proprio contributo proponendo un concorso dedicato alle scuole medie proprio per riservare una particolare attenzione ai giovani, alle nuove generazioni. Tale concorso vede la premiazione delle classi vincitrici il 12 aprile nella Sala Lutero di Via Assarotti a Genova. In palio tre premi da 100 euro per i vincitori e numerosi gadget per tutti i partecipanti. Presenti alla premiazione: Paolo Musso, presidente della comunità, Claudio Petto, organista, Gerda Kundrat, organizzatrice di tante manifestazioni dei Luterani, nonché Rainer Hayn, organizzatore di questo concorso dal titolo "Che cosa Vi aspettereste ed augurereste dalla continuazione della Riforma iniziata il 31 ottobre 1517 da Lutero? Realizzazione di una presentazione creativa sugli avvenimenti storici del 1517." Gli studenti sono stati invitati ad elaborare creativamente il tema utilizzando strumenti e materiali diversi, nonché le nuove tecnologie, dopo aver partecipato attivamente ad un incontro realizzato nel dicembre scorso, nella bellissima quanto piccola Chiesa dei Luterani a Nervi, al quale hanno preso parte Rainer Hayn e Claudio Petto. Protagonista del concorso è stata la scuola media “N. Bixio” facente parte dell'Istituto Comprensivo San Francesco da Paola grazie all'impegno degli alunni e delle insegnanti delle classi 2B e 2C, Antonella Botti e Angela Lagormarsino. Da ricordare anche l'impegno dei genitori, in particolare la signora Stefania Dagnino, per rinnovare la collaborazione tra scuola e famiglie. Rainer Hayn 12
TYPISCH EVANGELISCH (Teil 3) Typisch evangelisch ist es, befreit und verantwortlich zu leben Die Lehre von der Rechtfertigung des Menschen allein durch den Glauben ist eine Freiheitslehre. Sie sagt: Du bist in den Augen Gottes bejaht und geliebt. Einfach so, du musst dir das nicht erst verdienen. Gott macht dich so wie er dich haben will: gerecht und gut, fromm und schön. Und er tut dies aus Gnade. Nur deshalb, sola gratia. In diesem Glauben an den gnädigen und rechtfertigenden Gott gründet die Freiheit jedes Christen. Für Luther ist dies die Freiheit vom unerfüllbaren Gesetz und die Befreiung von dessen Folgen: Verderben, Sünde und Tod. Das gilt heute wie damals. Nur beschreiben wir es anders: als Befreiung vom Leistungsdenken und von jeder Form der Bevormundung oder als Befreiung von unseren eigenen inneren Abgründen. Wir sind frei, und müssen erst mal gar nichts – außer diese Freiheit genießen: Lachen, springen, tanzen, singen, die Freiheit spüren! Für Luther fühlte sich diese christliche Freiheit an, als sei er neu geboren oder ins Paradies versetzt. Diese evangelische Freiheit ist keine leere oder formale Freiheit. Sie ist prall gefüllt mit Leben, Freude, Dank und „Herzenslust“ (eine Wortschöpfung Luthers!). Und diese Erfahrung der Fülle drängt nach außen und will geteilt werden und weiter gegeben. Wer froh und frei ist, kann die Augen vor der Not der Nächsten unmöglich verschließen. Wer froh und frei ist, kann sich selbst zurücknehmen, kann sich dem anderen zuwenden, ihm Gutes tun und dienen. Für Luther hängen Freiheit und Dienst – wir würden heute sagen: Freiheit und Verantwortung – zusammen, weil es keinen Glauben ohne Liebe gibt. Typisch evangelisch ist das Ja zur Trennung von Kirche und Staat Die Reformation war ein religiöses Ereignis mit immensen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen. Luther mischte sich ein in die Politik seiner Zeit, und ohne politische Rückendeckung wäre die Reformation als Reformbewegung im Sand verlaufen oder ausgerottet worden. Die Reformation war mit der damaligen Politik eng verquickt. Aber die reformatorische Theologie unterscheidet Politik und Religion klar voneinander. Die Politik gehört zu Gottes weltlichem Wirken und die Religion zu Gottes geistlichem Wirken. Die Politik muss mithilfe von Gesetzen, Macht und staatlicher Gewalt das äußere Leben der Menschen regeln und dem Frieden dienen, aber aus religiösen Fragen, die die Seele betreffen, hat sie sich rauszuhalten. Auf der anderen Seite haben Kirchen, in denen die Religion gelebt wird, selbst keine weltliche Macht. Sie können zwar mit Worten an die 13
Politik appellieren, aber sie sind selbst keine politischen Akteure. An der Reformation kann man lernen, dass die Religion politisch umso überzeugender ist, je mehr sie sich auf ihre geistlichen Grundlagen besinnt. Diese reformatorische Lehre von den zwei zu unterscheidenden Wirkweisen (oder: Regimenten) Gottes ist oft kritisiert worden. Und es gab auch Zeiten in der Geschichte der evangelischen Kirche, in denen sie dazu führte, dass die Kirche Unrecht hinnahm oder sogar legitimierte. Dennoch war die Unterscheidung der beiden Regimente Gottes ein wesentlicher Impuls für die Entwicklung der Demokratie und der modernen Religionsfreiheit. In der islamischen Welt von heute gibt es Theologen, die sich besonders für dieses Erbe der Reformation interessieren, weil sie darin ein Modell zur Förderung des Religionsfriedens in ihren Ländern sehen. Wir können dankbar sein, dass es uns nach einer langen und oft blutigen Konfliktgeschichte in Europa gelungen ist, seit über 70 Jahren in Frieden und Freiheit zu leben. Daran haben der Machtverzicht der Religion und der Religionsverzicht des Staates gewiss Anteil. Typisch evangelisch ist ein Ja zum Pluralismus Mit der Reformation ist die Welt des Mittelalters vielfältiger geworden. Dass es seit dem 16. Jahrhundert in Westeuropa verschiedene christliche Kirchen gibt, das kann man als „Kirchenspaltung“ und Verlust der Einheit beklagen oder als Bereicherung bejahen. Und man kann sogar beides zugleich. Dass wir als Christen aus verschiedenen Kirchen (noch) nicht gemeinsam Abendmahl feiern können, das ist schmerzhaft und mit Jesu Worten unvereinbar. Er will, dass wir eins sein sollen wie er und der Vater eins sind (Joh 17, 20-23). Davon sind wir noch weit entfernt. Auf der anderen Seite erlaubt die Freiheit des Glaubens keinerlei kirchlichen Zwang oder religiösen Druck. Wer die Freiheit des Glaubens für wertvoll hält, der muss auch die Existenz anderer Gewissheiten bejahen. Die evangelische Kirche bejaht die Pluralität nicht deshalb, weil Evangelische liberaler und weniger streng sind als die Katholiken oder weil man gegen die zunehmende Säkularisierung halt nichts machen kann, sondern weil der Glaube nach evangelischem Verständnis nur als freier Glaube wirklich Glaube ist. Glaube ist ein unverfügbares Geschenk und eine Sache des Herzens jedes einzelnen Menschen. Er entsteht durch den Geist Gottes, und wo der Geist Gottes ist, „da ist Freiheit“ (2. Kor 3,17). Dies setzt Maßstäbe für den Umgang mit anderen Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen. 14
Tipicamente evangelico (parte III) E‘ tipicamente evangelica l’interiorità Credere è un fatto del cuore, dell’anima; comunque dell’interiorità. Lutero distingueva chiaramente tra quello che passa nell’intimo di una persona e quello che questa fa esteriormente. Ciò che avviene all’esterno: il nostro lavoro, le nostre azioni, il nostro possesso, le nostre relazioni non ci rendono né liberi né giusti né felici agli occhi di Dio. Dio guarda alla persona, non alle sue opere. Per Lutero tutto si decide con la fede, sola fide. Solo per mezzo della fede diventiamo giusti, religiosi, buoni e beati. La dottrina della giustificazione solo attraverso la fede è il cuore della teologia evangelica. I riformatori hanno riscoperto che il Vangelo dona una ricchezza interiore e che il cuore degli esseri umani in quanto luogo d’incontro tra Do e gli uomini deve essere difeso da attacchi. Questa idea ha avuto delle conseguenze. L’apparato di potere della Chiesa e lo spiegamento di lusso e pompa furono messi radicalmente in discussione. Si sbarrò la strada all’immischiarsi in questioni politiche e alla tendenza a trattare i credenti come minori bisognosi di tutela. La filosofia, l’arte, la musica e la letteratura sono state ispirate e arricchite dalle esperienze interiori. Molto spesso si è rinfacciato al Protestantesimo di essersi ritirato dal mondo per via della sua interiorità. Al momento non vedo questo pericolo per la Chiesa evangelica. Essa parla per i deboli, si impegna per una vita degna dei profughi, e nelle questioni della pace e del cambiamento climatico; alza la voce contro ogni tipo di emarginazione. Tutto questo è importante. Ma il nostro mondo ha bisogno di più. Ha bisogno della buona novella che davanti a Dio non sono importanti le prestazioni, la posizione, l’outfit e l’aspetto esteriore immacolato. Abbiamo bisogno di persone che sono ricche e libere nel loro intimo. Persone che hanno la forza di agire in maniera non egoistica e con coraggio; persone che hanno la forza di resistere dove è necessario. E’ tipicamente evangelico vivere liberati e responsabili. La dottrina della giustificazione solo per mezzo della fede è una dottrina di liberazione. Essa dice: agli occhi di Dio tu sei accolto ed amato. Semplicemente così, non devi fare nulla per meritarlo. Dio ti fa come vuole che tu sia: giusto e buono, pio e bello. E lo fa per grazia. Solo per questo, sola gratia. Su questa fede in un Dio misericordioso e comprensivo si basa la libertà di ogni cristiano. Per Lutero questa è la libertà dalla legge che non si riesce a soddisfare e la libertà dalle sue conseguenze: la rovina, il peccato e la morte. Questo è valido oggi come allora. Solo lo si descrive altrimenti: 15
come liberazione dall’obbligo di fornire prestazioni eccezionali e da ogni forma di tutela o come liberazione dai nostri abissi interiori. Noi siamo liberi – e non dobbiamo fare nient’altro che godere di questa libertà: ridere, saltare, ballare, cantare, assaporare la libertà|! Per Lutero questa libertà cristiana era la sensazione di essere rinato o trasportato in Paradiso. La libertà evangelica non è una libertà vuota o formale. Essa è piena di vita, gioia, ringraziamento e “allegria del cuore” (una parola creata da Lutero!). E questa esperienza di pienezza vuole uscire all’esterno ed essere condivisa e data ad altri. Chi è lieto e libero non può chiudere gli occhi davanti alla miseria del prossimo. Chi è lieto e libero può fare un passo indietro, può rivolgersi all’altro, fargli del bene e servire. Per Lutero la libertà e il servizio – oggi diremmo: la libertà e la responsabilità – vanno insieme, perché non c’è fede senza amore. Uno dei grandi tesori della Chiesa evangelica sono le innumerevoli persone che si impegnano a favore degli altri, sia per amore di Gesù o per senso di responsabilità. Senza libertà cristiana le necessità dei rifugiati diventano un sovraccarico di lavoro e senza l’impegno per i perseguitati che arrivano da noi la libertà cristiana diventa poco credibile. E‘ tipicamente evangelico il sì alla separazione di Stato e Chiesa La Riforma è stato un avvenimento religioso con immensi effetti politici, economici e sociali. Lutero si immischiò nella politica del tempo e senza sostegno politico la Riforma come movimento riformatore sarebbe finita nel nulla o sarebbe stata distrutta. La Riforma era strettamente legata alla politica dei suoi tempi. Ma la teologia riformatrice distingue chiaramente tra politica e religione. La politica fa parte dell’azione di Dio nel mondo e la religione della sua azione spirituale. La politica deve regolare la vita esteriore delle persone per mezzo di leggi, ordine e potere dello Stato e servire la pace, ma deve stare fuori dalle questioni religiose che riguardano l’anima. D’altro canto le Chiese, i luoghi in cui si vive la religione, non dispongono di nessun potere terreno. Esse possono certo appellarsi con parole alla politica, ma non sono attori politici esse stesse. Dalla Riforma si può imparare che la religione è tanto più convincente quanto più si limita alle sue basi spirituali. Questa dottrina riformatrice dei due diversi modi di azione (o: regimenti) di Dio è stata spesso criticata. E ci sono state anche epoche storiche in cui questa dottrina ha portato la Chiesa evangelica ad accettare l’ingiustizia o addirittura a legittimarla. Tuttavia la distinzione dei due regimenti di Dio è stato un impulso essenziale per lo sviluppo della democrazia e della liberà di religione odierna. Nel mondo islamico di oggi ci sono teologi che si interessano particolarmente per questa 16
eredità della Riforma, perché vi vedono un modello per promuovere la pace religiosa nei loro Paesi. Noi possiamo essere grati del fatto che, dopo una lunga e spesso sanguinosa storia di conflitti, in Europa ci è riuscito da più di 70 anni di vivere in pace e libertà. A questo risultato hanno certamente contribuito la rinuncia al potere della religione e la rinuncia alla religione dello Stato. E‘ tipicamente evangelico pensare in maniera ecumenica Lutero non voleva fondare una nuova Chiesa con le sue scoperte, ma riformare l’unica chiesa di Gesù Cristo. Questa meta non è ancora raggiunta. La Riforma portò alla nascita di chiese evangeliche e mise in moto un processo nel corso del quale sempre più chiese si divisero e se ne fondarono di nuove, cosicché il Protestantesimo è diviso anche al suo interno. Però tutte le Chiese – l’ortodossa, la cattolica e le diverse chiese evangeliche – sono membri dell’unico corpo di Cristo. Tutti i cristiani sono legati gli uni agli altri per mezzo della loro fede in Gesù Cristo e per via del battesimo e hanno in comune il compito di annunciare il Vangelo. Possono farlo solo se prendono sul serio l’ammonizione di Gesù all’unità. Cioè noi dobbiamo riconciliarci se vi sono state ferite, dobbiamo continuare ad elaborare i conflitti teologicamente e non smettere, e dobbiamo essere pronti ad imparare gli uni dagli altri. Il continuo rinnovamento della Chiesa che attinge alle fonti spirituali del Cristianesimo è un compito comune. Forse i Battisti hanno compreso, in alcune questioni, Gesù Cristo meglio di Lutero, e forse alcuni cattolici oggi sono più evangelici di noi. Se così fosse non c’è motivo di lamentarsi, ma di esserne felici. E‘ meraviglioso se ciò che è tipicamente evangelico fa scuola. Tutto ciò che ho descritto come tipicamente evangelico c’è anche in altre Chiese. Nelle parrocchie cattoliche la Bibbia ha un ruolo sempre più importante e la dogmatica cattolica insegna la giustificazione per fede e il sacerdozio generalizzato in maniera molto simile a quella evangelica. Anche nella Chiesa cattolica si può seguire la propria coscienza, come papa Francesco non si stanca di ripetere. Non possiamo pretendere l’esclusiva di ciò che è tipicamente evangelico. Dovremmo esaminarci e fare attenzione che ciò che ha scritto sopra “evangelico” sia evangelico anche all’interno. E possiamo constatare con gioia e riconoscenza quanto di tipicamente evangelico ha formato la società. Gli impulsi riformatori e i doni spirituali del Protestantesimo sono motivo di riconoscenza di fronte a Dio e non gesti di superiorità nascosta nei confronti di altre confessioni. Il giubileo della Riforma è per noi un’occasione di diventare cristiani che si rifanno alle origini in maniera originale. 17
Einladung zur Ordentlichen GENERALVERSAMMLUNG der Gemeinde Sanremo Sonntag, 4. Juni 2017 nach dem Gottesdienst (18.15 Uhr) in der Kirche im Corso Garibaldi 37
TAGESORDNUNG Eröffnung und Begrüßung 1. Feststellung der Beschlussfähigkeit (sollte die erforderliche Mehrheit nicht gegeben sein, erfolgt die zweite Einberufung eine halbe Stunde später) und Genehmigung der Tagesordnung 2. Lesung und Verabschiedung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 12.06.2016 3. Bericht des Pfarrers 4. Bericht der Präsidentin 5. Bericht des Schatzmeisters und Vorlage des Haushaltsabschlusses 2016 6. Bericht der Kassenprüfer 7. Entlastung des Gemeindevorstands 8. Vorlage des Budgets 2017 9. Wahl der Kassenprüfer für den Abschluss 2017 10. Verschiedenes
Convocazione ASSEMBLEA ORDINARIA della Comunità di Sanremo Domenica, 4 giugno 2017 dopo il culto (ore 18.15) nella chiesa, Corso Garibaldi 37
ORDINE DEL GIORNO Apertura e saluto 1. Accertamento sul numero dei presenti (se non viene raggiunto il numero legale l’assemblea viene convocata 30 minuti più tardi) ed approvazione dell’ordine del giorno 2. Lettura ed approvazione del verbale dell’assemblea del 12/06/16 3. Rapporto del pastore 4. Rapporto della presidente 5. Rapporto del tesoriere e consuntivo del bilancio 2016 6. Relazione dei revisori 7. Manleva del consiglio di chiesa 8. Presentazione del preventivo 2017 9. Nomina dei revisori 2017 10. Varie
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Bilderbogen aus Sanremo
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Pfarramt/Ufficio Pastorale Pfarrer/Pastore: Jakob Betz Via Francesco Nullo 10/17 16147 Genova Tel: 010 3776446 – Cell +39 3890035631 E-Mail: genova@chiesaluterana.it Presidente Genova: Paolo Musso Tel. 010 2530 428 - Cell: 328 388 6471 Vicepresidente Genova: Elvira Ackermann Cell: 393 912 8484 Presidente Sanremo: Dr. Andrea Massias Cell: 328 882331 Vicepresidente Sanremo: Michele Riva Cell: 339 6283167 Kirche/Chiesa Genova-Nervi Via Capolungo 18
Sala Luterana/Luthersaal Via Assarotti, 21 A
Gemeindekonto Genua Conto Corrente Genova: Comunità Ev. Luterana di Genova UniCredit Genova IBAN: IT 03 E 02008 01400 000100390589 BIC: UNCRITM 1100
Kirche/Chiesa Sanremo Corso Garibaldi 37
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