Poste italiane - Vers. im P.A. It. Art. 2 ABS 20/C, Gesetz 662/96 - Poste italiane - Zweigstelle Bozen - Spedizione in a. p. art. 2 comma 20/C, legge 662/96 - Filiale di Bolzano
65. Jahrgang | Anno 2014 | Nr. 2
Fr端hling der Erneuerung: Reflexionen, Treffen und Verabschiedungen
Primavera di rinnovamento: riflessioni, appuntamenti e saluti
MITEINANDER
INSIEME
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Inhalt
Indice
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DEKANSWORT Sonnenwende
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SALUTO DEL DECANO Solstizio
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FOKUS In Richtung Synode: Wechsel und Kontinuität
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FOCUS Verso il Sinodo: cambiamento e continuità
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ERFAHRUNGEN Auf Wiedersehen, Dekan Milkau
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ESPERIENZE Arrivederci, Decano Milkau
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AUS DEN GEMEINDEN Mit dem Faden erzähle ich meine Geschichte
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DALLE COMUNITÀ Attraverso il filo racconto la mia storia
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ELKI ELKI - Kirchentag
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CELI Giornata della Chiesa
19 AKTUELLES
19 ATTUALITÀ
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein 21 Wasserströme in der Wüste 22 Wenn “Mutter Kirche” sich wandelt
21 Fiumi nel deserto 22 Quando la “ Mamma Chiesa” si trasforma
24 ELKI WERKE
24 OPERE DELLA CELI
L’uomo non vive di solo pane
In Campania sono tornate a fiorire le “Rose Rosa”
In Kampanien blühen erneut die “Rosa Rosen”
CULTURA
KULTUR
26 Die Konzerte auf der Treppe in der venezianischen Gemeinde
26 I concerti sulla scala nella comunità di Venezia BACHECA
ZU MERKEN
28 Verschiedenes
28 Vari
30 OPM
30 OPM
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POST SCRIPTUM Wandel, Veränderung
MITEINANDER ist das Organ der »Evangelisch-Lutherischen Kirche in Italien«
INSIEME è l’organo della «Chiesa Evangelica Luterana in Italia»
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mit Sitz im Dekanat in Rom • con sede a Roma nel Decanato Via Aurelia Antica, 391 - 00165 Roma Tel. 06 66 03 01 04 - Fax 06 66 01 79 93 E-Mail: decanato@chiesaluterana.it HERAUSGEBER • EDITORE: Konsistorium der ELKI/Concistoro della CELI VERANTWORTLICHER DIREKTOR • DIRETTORE RESPONSABILE: Paolo Poggioli
POST SCRIPTUM Cambiamento, trasformazione
REDAKTION • REDAZIONE BMP Comunicazione - Uwe Habenicht SPENDEN FÜR DIE ZEITSCHRIFT• CONTRIBUTI PER IL GIORNALE: «ELKI / CELI – Miteinander / Insieme» c/c bancario in Italia: Banca Prossima IBAN IT 96 A 03359 01600 100000061391 BIC: BCITITMX Verwendungszweck/causale: Miteinander/Insieme.
Oder in Deutschland auf: Evangelische Kreditgenossenschaft e.G., IBAN DE 92 5206 0410 0004 1090 15 BIC GENODEF1EK1 Verwendungszweck/causale: Miteinander/Insieme Autor. Trib. Bolzano 26/11/1968, n° 39/49 Stampa • Druck: A. Weger, Bressanone – Brixen Tiratura • Auflage: 3.000 n. 2 2014
Dekanswort | Saluto del Decano 3
Sonnenwende
Solstizio
D
L
as Licht in der Welt erneuert sich, und auf Erden wächst es wieder. Die Sonnenwenden im Jahreslauf bestimmen den Kalender, auch den Ostertermin etwa. Das Licht verwandelt uns und bringt Leben. Wäre dieser Wandel nicht, die Erde würde erstarren. Dem Winter aber folgt der Frühling. In unserer Kirche herrscht Aufbruchsstimmung durch mancherlei Wandel in den Gemeinden, am sichtbarsten im Pfarrstellenwechsel. Es ist immer ein besonderer Moment, wenn ein neues Gesicht auf der Kanzel erscheint! Sonnenwende? Nein, nicht kosmische Vorgänge, sondern einfache Vertragszeiten sind es, die enden und erneuert werden. In der Gemeinde selbst ist es ebenso. Menschen sind eine Zeit lang bereit, mit Freude und Geduld mitzugestalten. Dann gehen sie wieder andere Wege. Kommen und Gehen ist förderlich, weil es Vielfalt erlaubt. Wo immer nur dieselben Leute und Regeln bestimmen, wenden sich anders Denkende ab. Monokulturen laugen den Boden aus, Wachstum und Entwicklung bleiben fern. Darum muss es Veränderung geben, begleitet von der Suche nach einem Orientierungspunkt. Eine Diaspora-Kirche bildet ihre Identität stark an den Geistlichen aus. Mehr oder minder chaotisch, mehr oder minder sensibel, mehr oder minder fromm: Pastoren erscheinen wie Fixsterne am Firmament, die Halt und Orientierung geben sollen. Stimmt sicher auch. Was aber den Gemeinden echte Orientierung gibt, ist Christus allein, nicht die Menschen, die kommen und gehen. Von Christus her kommt unser Licht und zu ihm hin geht unser Tun. Er ist die Sonne, die ohne jeden Wandel Leben und Wärme garantiert; er ist der Grund unseres Daseins als Kirche. Darüber müssen wir uns klar sein. Über das Grundsätzliche muss Einigkeit bestehen, sonst ist es sinnlos, miteinander Pläne zu machen, das hat schon Konfuzius gewusst. Der Epheserbrief gemahnt ähnlich an die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens. Bei aller Veränderung in der Kirche gilt es, die Einigkeit im Geist zu wahren. An Christus müssen sich die Menschen orientieren, nicht am momentanen Geschick, am scheinbaren kurzzeitigen Vorteil. Bei der Sonnenwende ist es ja nicht die Sonne, die kommt oder geht, es ist die Erde, die sich ihr mehr oder minder zuwendet und sich so in wechselnder Nähe zum Kern des Universums befindet. Wo der Schatten von Benachteiligung und Unrecht sich breit macht, muss sich der Globus der Gemeinde zur Sonne Christus wenden, zum Auferstandenen, der die Einigkeit im Geist schenkt. Auf verschiedenen Wegen unterwegs, aber unter derselben Sonne – so wünsche ich die Zukunft der ELKI und erbitte für sie und uns alle dazu den reichen Segen Gottes.
a luce nel mondo si rinnova e le terre sono nuovamente fertili. I solstizi nel corso dell’anno determinano il calendario, come ad esempio anche la data in cui cade la Pasqua. La luce ci trasforma e porta la vita. Se non ci fosse questo cambiamento, la terra gelerebbe. All’inverno invece segue la primavera. Nella nostra Chiesa si respira un’atmosfera di rinnovamento data da alcuni cambiamenti che nelle comunità sono più evidenti nella successione dei pastori. È sempre un momento particolare quando appare un volto nuovo dal pulpito! Solstizio? No, non si tratta di un processo cosmico, ma di semplici contratti che terminano e devono essere rinnovati. Nella comunità succede lo stesso. Ci sono persone che per un periodo sono disposte a partecipare con gioia e pazienza per poi percorrere altre strade. L’andare e venire crea molteplicità. Le persone che la pensano diversamente si distaccano da quel luogo che viene caratterizzato sempre dalle stesse persone o regole. Le monocolture impoveriscono il terreno, impedendo la crescita e lo sviluppo. Per questo devono esserci dei cambiamenti, accompagnati dalla ricerca di un punto di orientamento. Una Chiesa della diaspora forma la sua identità orientandosi molto ai pastori. In maniera più o meno caotica, più o meno sensibile, più o meno devota: i pastori appaiono come stelle fisse nel firmamento, che devono dare appoggio ed orientamento. Tutto ciò è sicuramente giusto, ma l’orientamento vero per le comunità è soltanto Cristo, non le persone che vengono e vanno. Da Cristo proviene la nostra luce e verso di lui è diretto il nostro operato. È il sole che senza nessun cambiamento garantisce vita e calore; è il motivo del nostro essere Chiesa. Di questo dobbiamo essere consapevoli. Deve esserci unità sull’essenziale, altrimenti non ha senso fare dei progetti insieme, questo lo sapeva già Confucio. Anche in Efesini viene ricordata l'unità dello spirito per mezzo del vincolo della pace”. Malgrado qualsiasi cambiamento nella Chiesa è necessario mantenere l’unità nello spirito. Le persone devono orientarsi verso Cristo e non verso la sorte momentanea, pensando al vantaggio apparente a breve termine. Durante il solstizio non è il sole che viene o va, ma è la terra che si rivolge più o meno verso il sole trovandosi così ad una vicinanza diversa dal nucleo dell’universo. Laddove nasce l’ombra dello svantaggio e dell’ingiustizia il globo della comunità deve rivolgersi verso il sole del Cristo risorto, che dona l’unità nello spirito. Percorrere cammini diversi, ma sotto lo stesso sole, questo è il futuro che auspico per la CELI chiedendo per lei e noi tutti la benedizione di Dio. Ihr/ Vostro Holger Milkau, Dekan/Decano Traduzione: MariaClara Finetti
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Fokus | Focus
Wir treffen uns in Neapel
In Richtung Synode: Wechsel und Kontinuität ie 3. Sitzung der XXI. Synode de ELKI rückt näher, sie wird am 1. Mai beginnen. Wir bitten die Präsidentin der Synode uns die Tagung vorzustellen.
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Frau Groeben, was bedeutet dieses Ereignis für die ELKI?
Die Synode wird einen neuen Dekan und einen neuen Vizedekan wählen, das ist ein wichtiger Wechsel. Der Dekan hat eine zweifache Rolle: er ist der geistliche Leiter der ELKI, und als Vorsitzender des Konsistoriums steht er an der Spitze der Regierung unserer Kirche. Jeder neue Dekan gibt dieser Leitung ein persönliches Gepräge und damit wird sich die Kirche als Ganzes konfrontieren müssen. Das wird für alle Anlass sein, das Erreichte zu bewerten, neue Prioritäten zu setzen und im Team weiterzumachen, auf neue Weise, aber im Zeichen der Kontinuität, die von den Laienmitgliedern des Konsistoriums und dem Präsidium der Synode garantiert wird. Ich sehe dem mit freudiger Spannung entgegen, wenn sie auch durchsetzt ist von dem Bedauern, geschätzte Personen gehen lassen zu müssen, mit denen in guter Zusammenarbeit wichtige Dinge erreicht wurden. Was wünschen Sie den Synodalen?
Ich wünsche ihnen ein gutes Zuhören, mit Verstand und Herz, um dann ihre Stimme überzeugt abgeben zu können, ihrem Gewissen folgend und von Gott geleitet. Und dazu in dem Bewusstsein, unter guten Kandidaten abstimmen zu können, ein Zeichen für die Lebendigkeit unserer Kirche. Die Synode findet in Neapel statt, in Ihrer Stadt und in den vergangenen Jahren auch die von Dekan Milkau …
Der Ort der kommenden Synode hat eine ganz besondere Bedeutung, und das nicht nur wegen der Freude von Dekan Milkau und mir über die Ortswahl, sondern auch, weil nach 30 Jahren endlich wieder eine Synode in Neapel stattfindet, in dieser schwierigen Stadt, oft auch Opfer von Vorurteilen: die Synodalen können sich selbst einen Eindruck
Fokus | Focus 5
Appuntamento a Napoli
Verso il Sinodo: cambiamento e continuità i avvicina la 3° Seduta del XXI Sinodo della CELI che prenderà il via il prossimo 1° maggio. Chiediamo alla Presidente del Sinodo di presentarci l’evento.
S
Signora Groeben, cosa significa questo avvenimento per la CELI?
L’Assemblea eleggerà i nuovi Decano e Vicedecano, un cambiamento davvero importante. Il Decano ha un duplice ruolo: è capo spirituale della CELI ma, quale Presidente del Concistoro, guida anche il governo della nostra chiesa. Ogni nuovo Decano dà un’impronta propria, personale a questa guida. E, con questa nuova guida, la chiesa nel suo insieme dovrà confrontarsi. Per tutti sarà l’occasione per valutare quanto fatto, stabilire nuove priorità, continuare ad andare avanti, sempre come squadra, in modo nuovo ma anche nel segno della continuità garantita dai membri laici del Concistoro e dalla Presidenza del Sinodo. Personalmente, vivrò l’evento con tanta gioia. E anche con la tristezza di salutare persone stimate con cui si è collaborato per realizzare cose importanti. Cosa augura ai Sinodali?
Auguro loro di ascoltare bene, con la mente e il cuore, per esprimere un voto convinto, secondo coscienza e con la guida di Dio. Sapendo, peraltro, di poter scegliere tra più candidati di valore, a testimonianza della vivacità della nostra chiesa. Il Sinodo si svolgerà a Napoli, la città sua e – negli ultimi anni – del Decano Milkau…
Synodensitzung/ Seduta del Sinodo
La sede della prossima Assemblea ha un valore molto particolare. E non solo in virtù del significato gioioso che tale luogo ha per me e il Decano Milkau. È, infatti, la prima volta in 30 anni che un Sinodo si svolge a Napoli, città difficile ma spesso vittima di pregiudizi: i sinodali potranno apprezzarne la bellezza e i problemi, anche perché saremo a pochi passi sia dalle zone più eleganti sia da quelle più antiche e difficili.
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Fokus | Focus Il culto di apertura si terrà nella Chiesa Santa Maria delle Grazie a Toledo: perché?
Per ragioni logistiche, perché la nostra chiesa è lontana dal luogo del Sinodo. Per significato ecumenico, alla luce dell’accoglienza riservataci dalla Confraternita dei sette dolori che la gestisce. Ma, soprattutto, per valore simbolico perché esprime i tipici contrasti partenopei: la chiesa, risalente al ‘600, sorge a pochi passi dalla nuova e avveniristica stazione Toledo ma è ricoperta da impalcature necessarie a contenere i danni causati proprio dal cantiere della metro! Un vero paradosso: la bellezza moderna che minaccia un gioiello del passato, il cui restauro tarda a completarsi. Noi speriamo di dare un piccolo contributo. Altri momenti o luoghi significativi? Die Synodalen im 2012/ I Sinodali nel 2012
verschaffen von den Schönheiten und Problemen Neapel,s weil wir nur wenige Minuten vom eleganten Viertel ebenso wie von den alten und den schwierigen Teilen der Stadt tagen. Der Eröffnungsgottesdienst wird in der Kirche Santa Maria delle Grazie a Toledo stattfinden: warum?
Zunächst einmal aus logistischen Gründen: unsere Kirche liegt etwas zu weit ab vom Tagungsort. Die Wahl hat auch ökumenische Bedeutung durch das Willkommen seitens der Confraternita dei sette dolori, der die Kirche anvertraut ist. Und dann auch aus symbolischen Motiven, weil sie die typischen Kontraste Neapels versinnbildlicht: die Kirche aus dem 17. Jahrhundert steht wenige Schritte von der neuen, futuristischen Metro-Station Toledo, ist aber innen eingerüstet wegen der Schäden, die grade durch die Metrobaustelle entstanden sind! Ein echtes Paradox: eine moderne Sehenswürdigkeit bedroht ein Juwel der Vergangenheit, dessen Restaurierung weiter auf sich warten lässt. Wir hoffen, einen kleinen Beitrag dazu leisten zu können. Andere bedeutungsvolle Momente oder Orte?
Wir werden die Katakomben von San Gennaro in der Sanità besuchen, einem sozial schwierigen Stadtviertel. Führen werden uns junge Menschen, die zum Onlus Verein „La Paranza“ gehören, gewollt und gegründet von Don Alfredo Loffredo, u.a. um jungen Menschen aus dem Viertel eine Ausbildung und Arbeit u.a. als Touristenführer zu ermöglichen. Geplant ist in den Katakomben auch ein Konzert des „Sanitansamble“, einem Orchester von Jugendlichen aus der Sanità, die anfangs von klassischer Musik und deren Instrumenten keine Ahnung hatten, jetzt aber mit beidem vertraut sind, zum eignen Stolz und dem ih-
Visiteremo le catacombe di San Gennaro nel rione Sanità, una zona socialmente difficile. Saremo guidati da giovani del quartiere, membri della cooperativa sociale onlus “La Paranza”, ideata e voluta da don Antonio Loffredo, per creare lavoro formando i ragazzi come guide turistiche. E, proprio alle catacombe, vorremmo organizzare un concerto dell’Orchestra Giovanile Sanitansamble, costituita sempre da ragazzi della Sanità: inizialmente non conoscevano nulla di musica classica e strumenti musicali; ora suonano, e bene, rendendo fieri se stessi e le proprie famiglie. E noi, come comunità, abbiamo sostenuto il progetto con i fondi 8xMille. L’organizzazione del Sinodo è un lavoro imponente…
Lo confermo, soprattutto dopo oltre 20 partecipazioni: molte da verbalizzante, altre da concistoriale e 6 da presidente. E’ un lavoro che inizia a novembre – con la decisione di tema, luogo e linee guida – e s’intensifica drasticamente da gennaio a maggio. Possibile solo grazie a una squadra affiatata. Ricordi dei Sinodi passati?
Tantissimi. Commoventi, come quando il posto di un sinodale amato e stimato è rimasto purtroppo vuoto. Difficili, ogni volta che abbiamo congedato qualcuno alla sua ultima partecipazione. Divertenti, come quando ci fu una serata animata da sketch e parodie e conclusa ballando. Gioiosi, come quando visitammo la Basilica di Assisi e i mosaici danneggiati dal terremoto, tutti indossando orgogliosi il cappellino della Scuola di Santa Maria La Bruna. E potrei continuare… È cambiata la CELI in questi anni?
Se ci riferiamo soltanto al Sinodo, il grande cambiamento è nel bilinguismo acquisito. Ora, tutti possono sempre leggere o ascoltare nel proprio idioma, senza barriere linguistiche.
Fokus | Focus
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rer Familien. Meine Gemeinde in Neapel hat dieses Projekt mit „ottoper-mille“ Steuergeldern gern unterstützt. Die Organisation einer Synode macht ziemlich viel Arbeit…
Ja, das stimmt, besonders nach über 20 Synoden, an denen ich teilgenommen habe, zunächst als Schriftführerin, dann als Mitglied des Konsistoriums und seit 6 Jahren als Präsidentin der Synode. Die Vorbereitung beginnt im November mit Festlegung des Ortes, des Themas und der Leitlinien, und steigert sich intensiv von Januar bis April, ist aber durchaus machbar dank eines gut eingespielten Teams. Erinnerungen an vergangene Synoden?
Viele! Bewegende, wenn der Platz eines lieben und geschätzten Synodalen leider leer bleibt. Schwierige, jedes Mal, wenn wir uns von jemandem bei seiner letzten Teilnahme verabschieden müssen. Heitere wie die an den Abend mit Kabarett und Parodien und abschließendem Tanz. Fröhliche, als wir etwa die Basilika in Assisi und die vom Erdbeben zerstörten Mosaiken besucht haben, alle stolz mit der Schirmmütze unserer Schule in Santa Maria La Bruna auf dem Kopf. Da gäb’s noch viel mehr … Hat die ELKI sich in diesen Jahren verändert?
Auf die Synode bezogen sehe ich eine große Veränderung in der Vervollkommnung der Zweisprachigkeit. Heute können alle Synodalen alles in ihrer eigenen Sprache hören und lesen, ohne Sprachbarrieren. Und eher allgemein: die ELKI ist sehr zusammengewachsen, sie ist heute eine Kirche und nicht nur ein Konglomerat von Gemeinden. Dies vor allem dank der zahlreichen Gelegenheiten zur Begegnung; die einzelnen und die Gemeinden kennen sich inzwischen besser, sie sehen sich als Teil einer größeren Gemeinschaft und akzeptieren sich gegenseitig wie in einer großen Familie mit 15 Mitgliedern. Und wie sieht die ELKI der Zukunft aus?
Christiane Groeben. Über 20 Teilnahmen an Synoden, davon 6 als Präsidentin/Christiane Groeben. Oltre 20 partecipazioni al Sinodo, di cui 6 da Presidente.
In generale, invece, la CELI è cresciuta tanto. Oggi è una Chiesa e non un semplice aggregato di comunità. Perché, grazie a tante occasioni d’incontro, singoli e comunità si conoscono meglio, sentono di essere parte di una comunità più ampia e si accettano come in una grande famiglia di 15 membri. E come sarà la CELI del futuro?
Ich persönlich finde nicht, dass es für die ELKI ein ‚Ziel’ gibt oder geben muss: es geht darum, die Herausforderungen des Alltags zu meistern, ohne allzu sehr nach Zukunftsbildern zu suchen. Zugleich müssen wir aber wachsen und uns als Kirche festigen, deren Stimme – in einem römisch-katholischen Kontext – gilt und gehört wird, ohne uns hinter angeblichen Problemen von Größe und Gewicht zu verstecken. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch auf Weichen, die der nächste Dekan stellen wird, weiter wachsen werden – innerlich und äusserlich.
Non credo che ci sia né debba esserci un punto di arrivo per la CELI: bisogna affrontare le sfide quotidiane senza cercar troppo di prevedere il futuro. Al contempo, dobbiamo comunque crescere e rafforzarci come chiesa la cui voce – in un contesto cattolico - romano – vale e viene ascoltata, senza auto-limitarci per presunti problemi di dimensione e rilevanza. E sono certo che, anche con i percorsi indicati dal prossimo Decano, si proseguirà in questo cammino di crescita – all’interno e verso l’esterno.
Die Redaktion
La redazione
8 Erfahrungen | Esperienze
Auf Wiedersehen, Dekan
Arrivederci, Decano s ist ein verregneter Tag, wie sie in Neapel wohl eher selten sind. Dekan Milkau empfängt uns in seinem Pfarrbüro. Wir setzen uns. Hinter uns steht sein Schreibtisch, voll mit Akten und mit dem laufenden Computer. Zwei Drucke, von Melanchthon und Luther beobachten uns von der Wand aus. Neben uns steht ein mit Büchern vollgepacktes Regal. Vor uns, nah am Fenster, das auf den wunderschönen Garten zeigt, sitzt der Dekan. Seine Ausgeglichenheit und sein Lächeln sind noch intensiver als sonst, ganz im Unterschied zur Dunkelheit und den dumpfen Geräuschen, die der fallende Regen hervorruft. Mehr noch als ein Interview beginnt eine Plauderei.
una giornata molto piovosa. Di quelle, crediamo, rare a Napoli. Il Decano Milkau ci riceve nel suo ufficio pastorale. Ci sediamo. Alle spalle abbiamo la sua scrivania, piena di carte e con il computer acceso. Le stampe di Lutero e Melantone ci osservano dalla parete. Di fianco, una libreria straboccante di volumi. Di fronte, vicino alla finestra sul bellissimo giardino, siede il Decano. La sua calma e il suo sorriso risaltano ancora più del solito, in contrasto con l’oscurità e il rumore provocati dalla pioggia battente. Più che un’intervista, inizia una chiacchierata.
Am kommenden 3. Mai wird Ihr Mandat enden. Wie geht es Ihnen damit?
Sono felice. Perché credo di aver dato il meglio possibile per il consolidamento e la crescita della mia comunità. E, forse, anche della mia chiesa. Tanti anni, passati davvero in fretta. Ma vivo e apprezzo ancora questo periodo di fine incarico. Sebbene sia anche contento di dover affrontare presto una nuova sfida: con una battuta, posso dire che lo farò con la tranquillità e la fiducia di chi è sopravvissuto bene a Napoli per 12 anni…
E
Ich bin glücklich. Denn ich glaube, dass ich mein Möglichstes gegeben habe, damit meine Gemeinde und vielleicht auch meine Kirche sich stabilisiert und wächst. Es sind viele Jahre, die so schnell vergangen sind. Aber auch am Ende der Amtszeit gibt es noch einiges zu tun. Dennoch bin ich ganz froh, mich bald einer neuen Herausforderung zu stellen. Das tue ich ganz zuversichtlich und
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Il prossimo 3 maggio finirà il suo mandato. Qual è il suo stato d’animo?
Erfahrungen | Esperienze 9
gelassen, immerhin habe ich die 12 Jahre Neapel gut überlebt.
C’è un ricordo particolare del suo primo periodo in Campania?
Beh, poco dopo il nostro arrivo, fummo invitati per due giorni a Sorrento da un membro della nostra comunità. Ma, al nostro ritorno, scoprimmo che la nostra nuova casa era stata svaligiata. Che brutta cosa! Ci domandammo “ma chi ce lo fa fare?”. Fortunatamente, però, non ci lasciammo scoraggiare.
Aus Ihrer ersten Zeit in Kampanien, woran erinnern Sie sich da besonders?
Nun, ganz kurz nach unserer Ankunft wurden wir von einem Gemeindeglied zum Besuch nach Sorrent eingeladen. Als wir zurückkehrten, mussten wir feststellen, dass unsere Wohnung ausgeraubt worden war. Eine schlimme Sache! Und wir fragten uns: Warum sollen wir uns das antun? Aber zum Glück haben wir uns nicht entmutigen lassen. Wie ist es Ihrer Familie während der langen Zeit in Italien ergangen?
Ich finde, wir haben uns ganz gut geschlagen. Meine Frau und ich sind davon überzeugt, dass der Auftrag und der Aufenthalt in Neapel für uns auch ein Stück Bestimmung war. Wir haben uns abgekämpft, haben aber auch viel Freude gehabt. Wir waren manchmal einsam, aber ebenso aufgenommen und getragen. Unser Töchter sind hier groß geworden. Mittlerweile sind sie wieder in Deutschland und gehen dort ihre eigenen Wege. Das macht uns als Eltern sehr zufrieden und natürlich auch viel freier im Blick auf unsere eigene Zukunftsplanung. Was nehmen Sie als ganz persönliche Erinnerung aus Italien mit ?
Das Bild unseres traumhaft schönen Gartens, die Sonne und die Fröhlichkeit und die Kraft der Hoffnung, die diese Stadt atmet. Und als Mann der Kirche?
Eine starke Überzeugung: wie klein und unbedeutend du auch bist, du kannst immer etwas Gutes bewirken. Dank des fröhlichen Glaubens, der dich vorwärts bringt. Gab es schwierige Momente in Verbindung mit Ihrem Auftrag?
Zweifellos ! Besonders heikel war der Moment meiner “unverhofften” Wahl, nach der ich mich vor einen Berg von Aufgaben gestellt sah, bei dessen Bewältigung ich anfangs keinerlei Hilfe hatte.
„So klein du auch bist, etwas Gutes kannst du stets tun“
“Per quanto piccolo sei, puoi sempre combinare qualcosa di buono”
Come hanno vissuto i suoi cari la lunga esperienza italiana?
Ce la siamo cavata abbastanza bene, direi. Mia moglie ed io siamo convinti che l’incarico e la permanenza a Napoli fossero nel nostro destino. Abbiamo lottato, ma anche gioito; ci siamo sentiti soli, ma anche accolti e sostenuti. E le nostre figlie sono cresciute qui. Ora sono già tornate in Germania e stanno percorrendo il loro personale cammino. Questo rende noi genitori molto contenti e ovviamente più liberi nelle nostre prossime scelte. A livello personale, dell’Italia porterà per sempre con sé…
…l’immagine del nostro bellissimo giardino, il sole e l’allegria e la forza della speranza che questa città respira. E come uomo di chiesa?
Una forte convinzione: per quanto piccolo sei, puoi sempre combinare qualcosa di buono. Grazie alla fede lieta che ti porta avanti. Ci sono stati momenti difficili legati al suo incarico?
Senza dubbio! Uno dei più delicati fu la mia elezione “all’improvviso” che mi mise davanti ad una mole di compiti da assolvere, senza qualcuno vicino che mi facesse inizialmente da guida. E quale quello più gioioso?
La costituzione delle nuove comunità. In particolare, il gruppetto di Bari: nato dal nulla e oggi con un notevole numero di membri. E poi il Sinodo di due anni fa, con l’elezione dei nuovi vertici della chiesa. Non c’era un numero sufficiente di candidature. Poi però, tra Concistoro e Presidenza del Sinodo, furono eletti quattro nuovi eccellenti membri, tre italiani e un’austriaca, che oggi rappresen-
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Erfahrungen | Esperienze Und was war das Schönste für Sie in dieser Zeit?
Die Gründung der neuen Gemeinden. Vor allem die der kleinen Gruppe in Bari: aus dem Nichts entstanden hat sie heute bereits eine beachtliche Zahl an Mitgliedern. Und dann die Synode vor zwei Jahren, auf der die Vertreter der Kirchenleitung gewählt wurden. Wir hatten nicht ausreichend Kandidaten. Dann aber wurden sowohl im Synodalpräsidium als auch im Konsistorium vier neue exzellente Mitglieder, drei Italiener und eine Österreicherin, gewählt die heute die Weite unseres kirchlichen Auftrages abbilden. Vor allem die Präsenz italienischer Lutheraner hat der ELKI zu einer starken Italianità verholfen.
„Ich bin stolz auf den ständigen Dialog, den wir mit der römischkatholischen Kirche geführt haben“
Hat Italien sich aus Ihrer Sicht in diesen Jahren verändert?
Auch wenn es noch viel Entwicklungsmöglichkeit gibt, habe ich doch eine stärkere Bereitschaft bemerkt, sich anderen Auffassungen im Bereich der Lebensführung zu öffnen. Einerseits hat Italien in den letzten Jahren eine ständigen Abnahme des Vertrauens in die Funktionsfähigkeit der öffentlichen und politischen Gremien erlitten. Andererseits bemerkt man den wachsenden Wunsch, Antworten zu finden, die dem Leben einen Sinn geben. Als Kirche haben wir in diesem Prozess eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt in der ethischen Debatte und im Diskurs um alternative Formen der Lebensgemeinschaften. Wir haben uns darin unfreiwillig als Protagonisten wieder gefunden. Indem wir die Herausforderung annahmen, haben wir gezeigt, dass wir mehr Wert auf Toleranz und Verständnis legen als auf ein konservatives und ausgrenzendes Verhalten.
“Sono fiero del continuo dialogo svolto con la chiesa romana cattolica”
tano l’ampiezza della nostra vocazione come chiesa. E la presenza di italiani luterani ha conferito, in particolare, un carattere di forte italianità alla CELI. Dalla sua prospettiva, è cambiata l’Italia in questi anni?
Anche se c’è ancora molto potenziale di sviluppo, ho notato una maggiore disponibilità ad aprirsi verso le percezioni diverse nell’ambito della conduzione di vita. L’Italia, negli ultimi anni, da un lato ha sofferto un calo continuo di fiducia nella funzionalità degli organi pubblici e politici, dall’altro lato vive il crescente desiderio di trovare risposte che diano un senso alla vita. Come chiesa abbiamo un importante ruolo in questo processo. Non per ultimo nel difficile dibattito etico e nel discorso intorno alle forme alternative di comunione di vita. Ci siamo ritrovati protagonisti senza desiderarlo. Nell’affrontare la sfida abbiamo dimostrato di dare più valore alla comprensione e alla tolleranza che non al comportamento conservatore ed esclusivo. E i rapporti con la chiesa romano-cattolica?
Al di là dei nostri ottimi rapporti con le altre chiese protestanti con cui siamo federati nella FCEI, la chiesa romano-cattolica è stata la nostra interlocutrice più importante. Sono fiero del continuo dialogo svolto, delle tante occasioni per celebrare e sottolineare una comprensione reciproca. Sono riconoscente anche per la volontà di ogni nostra comunità di contribuire con attenzione, energia e speranza, mediante collaborazioni concrete con parrocchie, diocesi e centri studi presenti sul territorio. Com’è evoluta la sua comunità di Napoli?
Und die Beziehungen zur römisch-katholischen Kirche?
Ausgenommen die sehr guten Beziehungen mit den anderen protestantischen Kirchen, mit denen wir in der Federazione verbunden sind, ist die römisch-katholische Kirche unsere wichtigste Gesprächspartnerin. Ich blicke mit Achtung auf den anhaltenden Austausch, auf die vielen Gelegenheiten des gemeinsamen Feierns und der Betonung des gegenseitigen Verständnisses. Anerkennung gebührt auch jeder einzelnen unserer Gemeinden, die sich aufmerksam, mit Energie und Hoffnung in ganz konkreten Formen der Zusammenarbeit mit den örtli-
Per volere dei suoi membri, m’impegnai da subito per farla crescere. Abbiamo fatto dei passi avanti, nonostante condizioni poco favorevoli. Napoli non “invita” a immigrare. Anzi, nel corso del tempo, numerosi membri sono andati via proprio per le difficoltà di vita. Ma, fortunatamente, in tanti altri si sono avvicinati, trovando spazio e possibilità di esprimersi e di ritrovare stimoli per la propria fede, il proprio modo di pensare. Queste persone mi hanno affascinato per la loro decisione e la loro profondità. E ne ho tratto giovamento. Ho cercato anche di dare alla comunità un volto di maggiore spiritualità e reli-
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chen Pfarreien, Diözesen und Studienzentren engagieren. Wie hat sich Ihre Gemeinde Neapel entwickelt?
Auf Wunsch der Mitglieder habe ich mich von Anfang an dafür eingesetzt, dass die Gemeinde wächst. Dabei haben wir Schritte nach vorn gemacht, ungeachtet der recht ungünstigen Voraussetzungen. Napoli lädt nicht gerade zum Einwandern ein. Im Gegenteil, im Laufe der Zeit sind zahlreiche Mitglieder gerade wegen der schwierigen Lebensbedingungen von hier fort gegangen. Aber glücklicherweise haben sich auch viele der Gemeinde angenähert, Raum und Gelegenheit gefunden, sich zu beteiligen und Anregungen für den eigenen Glauben, die eigene Denkweise entdeckt. Das fand ich sehr befriedigend. Ich habe auch versucht, der Gemeinde ein stärker spirituelles und religiöses Gesicht zu geben, vor allem in der Feier der Gottesdienste. Ich weiß allerdings nicht, ob mir das gelungen ist… Und hat sich die ELKI verändert?
Vor allem ist die ELKI gewachsen, dank ihres Einsatzes in der Evangelisation. Nicht nur im lokalen Bereich, sondern auch im Blick auf ihre Anerkennung in ganz Italien. Wir haben ganze drei neue Gemeinden aufgenommen. Und andere werden noch folgen. Allerdings müssen auch die Gemeinden selbst Möglichkeiten entwickeln, um in ihrem Innern zu wachsen. Vielleicht auch, in dem sie manche veralteten Normen umformulieren, neue Kräfte entwickeln, um sich besser in den örtlichen Kontext einzubringen, aber auch, um unserem Zeugnis im ganzen Land mehr Gehör zu verschaffen. Weiterhin hat sich in den Jahren meines Dienstes die Leitung der ELKI stärker institutionalisiert. Wir haben ein eigenes Haus in Rom gefunden und haben es ausgefüllt. Wir haben Regeln und Vereinbarungen formuliert, ebenso Formen des Miteinanders und des gemeinsamen Zeugnisses, die vorher nicht so explizit da waren. Eine Kirche, die stark sein will, braucht eine starke Vertretung. Ich hoffe, dass ich zur Anerkennung der Leitung in der Kirche beigetragen habe. Empfinden Sie Bedauern?
Sagen wir mal: die Zeit reicht nie aus, um alles zu verwirklichen, was man für wichtig hält, und auch nicht, um
Unterschrift des neuen Vertrags ELKI - EKD/Firma del nuovo contratto CELI - CEG
giosità, soprattutto nella celebrazione dei culti. Non so se ci sono riuscito … E la CELI è cambiata?
La CELI è soprattutto cresciuta attraverso le sue attività di evangelizzazione; non soltanto a livello locale ma anche a livello del suo riconoscimento in tutta Italia. Abbiamo accolto ben tre nuove comunità. E altre ne verranno. Le comunità stesse, però, devono individuare modalità di crescita al loro interno. Magari riformulando codici antichi e sviluppando dinamiche nuove, sia per inserirsi meglio nel territorio sia per contribuire maggiormente alla nostra testimonianza a livello nazionale. In questi anni di mio incarico, inoltre, la direzione della
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es allen recht zu machen. Und dann hätte ich auch gern mal als Pfarrer in einer anderen Gemeinde der ELKI gelebt. Und wem sind Sie besonders dankbar?
Mich haben in diesen Jahren die Menschen sehr bereichert, denen ich bei meinen Besuchen in den Gemeinden begegnet bin; vor allem bei den Visitationen, die das Konsistorium ausführt. Und dann: meine Pfarrkollegen, die mich mit ihrem Vertrauen gehalten haben, manchmal auch ausgehalten… Aber, ohne Zweifel, ist meine Frau diejenige, der ich am meisten dankbar bin. Was wünschen Sie der ELKI für die Zukunft?
Wir leben in einer Zeit, die sehr von den verschiedenen Aspekten der Krise bestimmt ist, dennoch wünsche ich meiner Kirche, dass sie zuversichtlich ist, dass sie sich gesegnet und glücklich weiß, denn auch mit ihren begrenzten Kräften gelingt es ihr, einen beachtlichen Beitrag zum Protestantismus in Italien zu leisten, wie auch zum religiösen und gesellschaftlichen Leben. So sagt der Evangelist Lukas:“Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat euren Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben”.“ Und welchen Gedanken widmen Sie Ihrem Nachfolger?
Ausdauernd zu sein, offen und selbstkritisch. Und vor allem, sich mit Entschlossenheit und Freude seinem Auftrag zu widmen. Denn es ist zwar ein anspruchsvoller aber auch sehr befriedigender Auftrag. Man muss leiten können und auch Entscheidungen treffen, die unbequem sind, sofern sie mit dem Wohl der Gesamtkirche vereinbar sind. Auch soll er nie den Mut und die Hoffnung verlieren. Das Treffen kommt zum Schluss. Wir gehen hinaus in den Regen, der erfrischend ist wie das gerade beendete Gespräch. Auf Wiedersehen, Dekan Milkau.
„Ich wünsche meiner Kirche Zuversicht und Glück“
CELI si è istituzionalizzata. Abbiamo trovato una nostra casa a Roma e l’abbiamo riempita. Abbiamo concordato regole, accordi, modi di convivenza e di testimonianza comune che prima non erano così espliciti. Una chiesa che vuole essere forte deve avere una rappresentanza forte. Spero di aver contribuito all’accettazione della guida nella chiesa.
“Auguro alla mia chiesa di essere fiduciosa e felice”
Diciamo che il tempo non basta mai per realizzare tutto ciò che si ritiene importante; e neanche per soddisfare tutti. E, poi, mi sarebbe piaciuto conoscere e vivere anche un’altra comunità della CELI come pastore.
Qualche rammarico?
A chi è più riconoscente?
In questi anni, mi hanno arricchito tanto le persone incontrate durante le mie visite nelle comunità, specialmente durante le visitazioni effettuate dal Concistoro. E poi i miei colleghi pastori, che mi hanno sostenuto con la loro fiducia e, qualche volta, anche …sopportato. Ma, senza dubbi, è mia moglie la persona alla quale sono più grato. Quale augurio alla CELI per il futuro?
Viviamo un’epoca in cui la crisi si respira in molteplici aspetti, ma auguro alla mia chiesa di essere fiduciosa, di ritenersi benedetta e felice perché, con le sue forze pur limitate, riesce a dare un contributo rilevante sia al protestantesimo in Italia sia alla vita religiosa e sociale. Come dice il vangelista Luca 12, 32: “Non temere, piccolo gregge, perché al Padre vostro è piaciuto di darvi il suo regno”. Invece, al suo successore, quale pensiero vuole dedicare?
Di essere tenace, aperto e autocritico. E, soprattutto, di dedicarsi con determinazione e gioia al suo incarico: perché è un compito sì impegnativo, ma gratificante. Bisogna saper guidare e prendere delle decisioni anche scomode, se compatibili con il bene della chiesa intera. Senza perdere mai coraggio e speranza.
Die Redaktion L’incontro finisce. Usciamo sotto la pioggia. Fresca, come la chiacchierata appena conclusa. Arrivederci, Decano Milkau. La redazione
Aus den Gemeinden | Dalle comunità
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Mit dem Faden erzähle ich meine Geschichte Attraverso il filo racconto la mia storia Ruth Boeri
uth Boeri lebt mit ihrer Familie seit Jahrzehnten am Rande der Altstadt von Sanremo. Über die Jahre hat sie beobachtet, wie sich die Wohnsituation in ihrer unmittelbaren Umgebung, in der historischen Pigna, veränderte. Alteingesessene Sanremeser Bürger zogen mit der Zeit in komfortablere Wohnungen hoch über der Stadt, und in der Pigna fanden vor allem Familien aus Nordafrika eine Bleibe. Kontakt hatte man zu den Migranten nicht. Warum auch? Alltag, Lebensgewohnheiten und nicht zuletzt die Religion sind so grundverschieden. Aber in einer Kleinstadt wie Sanremo begegnet man einander beim Einkaufen oder beim Spazierengehen. Ruth Boeri erinnerte sich an ihre eigenen Anfänge als Schweizerin, als sie vor über 50 Jahren mit keinen Italienischkenntnissen als Fremde nach Sanremo gekommen war, und hatte eine Idee. Sie knüpfte erste Kontakte zu einigen marokkanischen Frauen, die in einem alten Palazzo in der Pigna den von der Kommune angebotenen Sprachunterricht wahrnahmen. „Ich habe gedacht, dass man mit den Frauen auch ohne viele Worte etwas machen könnte, was uns einander näher bringt.“ Die leidenschaftliche Handarbeiterin besann sich nicht
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uth Boeri vive da decenni con la sua famiglia vicino al centro storico di Sanremo. Nel corso degli anni ha potuto osservare come sia cambiata la situazione abitativa nelle sue immediate vicinanze, nel quartiere storico della Pigna. I vecchi cittadini di Sanremo col tempo si sono spostati in appartamenti più comodi nella parte alta della città e nella Pigna si sono insediate soprattutto famiglie provenienti dall’Africa del Nord. Non c’erano contatti con gli emigranti. Perché averne poi? La vita quotidiana, le abitudini di vita e non per ultimo la religione sono così profondamente diverse. Ma in una piccola città come Sanremo ci si incontra facendo la spesa o passeggiando. Ruth Boeri si ricorda dei suoi inizi quando più di 50 anni fa arrivò a Sanremo come svizzera senza alcuna conoscenza dell’italiano e le venne un’idea. Allacciò i primi contatti con un gruppo di donne marocchine che prendevano lezioni di italiano offerte dal comune in un vecchio palazzo del quartiere Pigna. “Ho pensato che con le donne si potesse fare qualcosa che ci avvicinasse anche senza tante parole.” L’appassionata artigiana non ci pensò troppo a lungo: “La mia spontaneità mi ha portato spes-
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Aussicht von Sanremo/Una veduta di Sanremo
lange - „meine Spontaneität hat mir oft neue Erfahrungen gebracht“ - und so begann sie mit einigen Frauen zu sticken. Ruth Boeri erzählt, wie zaghaft die Anfänge gewesen waren. „Jede Frau stickte für sich an einer kleinen Arbeit, scheues Lächeln, wenige italienische Brocken, aber mit jedem Treffen veränderte sich die Atmosphäre, und das Vertrauen untereinander wuchs.“ Die Frauen erzählten beim Sticken aus ihrem Leben, von ihren Erfahrungen als Fremde in Sanremo, und auch die Unterschiede unserer Kulturen kamen allmählich zur Sprache. Vor einigen Monaten entstand ein gemeinsames Werk: die Frauen arbeiteten gemeinsam an einem großen Wandteppich mit ihren Namen in Italienisch und in Arabisch. Zu den Buchstaben des Alphabets stickten sie jeweils den Namen eines Tiers, einer Blume oder was ihnen sonst einfiel. Für jeden Buchstaben lernten sie gleich eine unterschiedliche Stickmethode. „Es ist unglaublich, wie man im wahrsten Sinn des Wortes Stich für Stich einander von sich erzählen kann; das hätte ich nicht gedacht“, so Ruth Boeri. Und sie erzählt nach den Gottesdiensten immer wieder auch davon, wie sehr die Begegnung mit den Frauen aus Marokko ihre Einstellung zu Migrantinnen verändert hat. Manchmal verändern sich auch „unter der Hand“ verkrustete Haltungen, und aus Fremden werden Freundinnen. Axel Roth
so nuove esperienze” e così iniziò a ricamare con alcune donne. Ruth Boeri racconta come siano stati titubanti gli inizi. “Le donne ricamavano per conto loro un piccolo lavoro, sorridevano timidamente, masticavano solo qualche parola di italiano ma ad ogni incontro l’atmosfera cambiava e la fiducia reciproca cresceva.” Le donne ricamando raccontavano della loro vita, delle loro esperienze come straniere a Sanremo, e anche le differenze delle nostre culture vennero pian piano alla luce. Alcuni mesi fa è nata un’opera comune: le donne hanno lavorato insieme su un grande arazzo con i loro nomi scritti in italiano ed in arabo. Accanto alle lettere dell’alfabeto hanno ricamato il nome di un animale, di un fiore o di qualsiasi cosa venisse loro in mente. Per ogni lettera imparavano anche un diverso tipo di ricamo. “È incredibile quanto si possa raccontare di se agli altri punto dopo punto nel vero senso della parola; non lo avrei mai pensato“, dice Ruth Boeri. Dopo i culti ci racconta continuamente anche di quanto sia cambiato il suo atteggiamento nei confronti delle emigrate dopo aver conosciuto le donne marocchine. A volte “sottomano” cambiano anche degli atteggiamenti fossilizzati e delle straniere diventano amiche. Axel Roth Traduzione: MariaClara Finetti
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ELKI - KIRCHENTAG 17. Oktober – 19. Oktober 2014 TEILNAHMEANMELDUNG UND ZIMMERRESERVIERUNG Name, Nachname, Geburtsadatum______________________________________________________________________________________________________________ Name, Nachname, Geburtsdatum _______________________________________________________________________________________________________________ Adresse _____________________________________________________________________________________________________________________ Telefon ______________________________________________ Fax ____________________________________________________________________ Handy __________________________________________E - Mail_____________________________________________________________________ Meine/unsere Gemeinde___________________________________________________
Teilnehmerbeitrag: 25,00 Euro pro Person (außer Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren) Ich möchte/Wir möchten ein Zimmer mit Früstüstuck für die Nächte vom 17. bis 19. Oktober 2014 in: Casa La Salle Istituto Convitto Jesus Magister (Via Aurelia 472, 00165 Rom - 1,6 km entfernt vom Dekanat der ELKI) Einzelzimmer (54,00 Euro pro Nacht/Person inkl. Kurtaxe) □ Doppelzimmer (44,00 Euro pro Nacht/Person inkl. Kurtaxe) □ _____________________________________________________________________________________________________________________________ Torre Rossa Park Hotel (Via di Torre Rossa 94, 00165 Roma - 130 m entfernt vom Dekanat der ELKI) Doppelzimmer als Einzelzimmer Benutzung (82,00 Euro pro Nacht/Person inkl. Kurtaxe) □ Doppelzimmer als Doppelzimmer Benutzung (47,00 Euro pro Nacht/Person inkl. Kurtaxe) □ _____________________________________________________________________________________________________________________________ Congregazione Suore San Giovanni Battista (Via del Casale di Sn Pio V 1, 00165 Roma - 750 m entfernt vom Dekanat der ELKI)
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Einzelzimmer Doppelzimmer
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(42,00 Euro pro Nacht/Person inkl. Kurtaxe) (37,00 Euro pro Nacht/Person inkl. Kurtaxe)
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ELKI | CELI
Domus Nascimbeni (Via di Torre Rossa 68, 00165 Roma - 700 m entfernt vom Dekanat der ELKI) (82,00 Euro pro Nacht/Person inkl. Kurtaxe) □ (42,00 Euro pro Nacht/Person inkl. Kurtaxe) □ ______________________________________________________________________________________________________________________________ Doppelzimmer als Einzelzimmer Benutzung Doppelzimmer als Doppelzimmer Benutzung
Ostello Il Castelletto (Via dei Carraresi 27 - 29, 00165 Roma - 1,5 km entfernt vom Dekanat der ELKI) Dreibettzimmer Vierbettzimmer
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(28,00 Euro pro Nacht/Person inkl. Kurtaxe) (28,00 Euro pro Nacht/Person inkl. Kurtaxe)
Ich möchte/wir möchten das Zimmer mit____________________________________________________________________teilen Bitte kreuzen Sie das Zimmer Ihrer Wahl an. In jeder Kategorie gibt es nur eine bestimmte Anzahl von Zimmern. Die Zimmer werden aufgrund der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldngen verteilt. Das heißt, dass sich eine frühe Anmeldung lohnt!
Die Anmeldung und Bezahlung vom Teilnehmerbeitrag und des Zimmers sollte bis zum 1. September 2014 erfolgen. Bitte benutzen Sie hierfür das vorliegende Formular und senden es gemeinsam mit dem Einzahlungsbeleg an: ELKI Dekanat, Via Aurelia Antica, 391, 00165 Roma, per Fax an 06-66.01.79.93 oder per E-mail an: decanato@chiesaluterana.it
Die Einzahlung ist auf folgendes Konto der ELKI zu überweisen: BANCA PROSSIMA – IBAN: IT 03 F 03359 01600 100000061388, SWIFT (BIC): BCITITMX Verwendungszweck:Teilnehmerbeitrag ELKI - Kirchentag + Name oder Teilnehmerbeitrag und Zimmer ELKI - Kirchentag + Name
Bei einer Absage muss das reservierte Zimmer bis spätestens zum 15. August 2014 storniert werden, um den gesamten Teilnehmerbeitrag rückerstattet zu bekommen. Sonst behält sich die ELKI das Recht vor, die Storniergeühr einzubehalten. Diese Summe richtet sich nach dem von Ihnen ausgewählten Hotel.
Einverständniserklärung Hiermit erlaube ich (Erziehungsberechtigte/r) _____________________________, dass von mir und von meinem Kind_____________________________ Alter ____________Fotos im Gemeindebrief, auf der Website der ELKI und in der Zeitschrift der ELKI „Miteinander/Insieme“ veröffentlicht werden dürfen. Zusätzlich erlaube ich, dass mein Vorname und der Vorname meines Kindes veröffentlicht werden duürfen. □ Ja □ Nein (bitte ankreuzen)
Ort, Datum und Unterschrift __________________________________________________________________________________
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GIORNATA DELLA CHIESA 17 ottobre – 19 ottobre 2014 MODULO D’ISCRIZIONE E PRENOTAZIONE CAMERE Cognome, Nome Data di nascita________________________________________________________________________________________________________________ Cognome, Nome Data di nascita________________________________________________________________________________________________________________ Indirizzo _____________________________________________________________________________________________________________________ Telefono _____________________________________________ Fax_____________________________________________________________________ Cellulare_________________________________________E-mail_______________________________________________________________________ La mia/nostra comunità ________________________________________________________________________________________________________
Quota di partecipazione: 25,00 euro a persona (esclusi bambini e giovani fino ai 18 anni) Vorrei/vorremmo una camera con colazione per le notti dal 17. al 19 ottobre 2014 a: Casa La Salle Istituto Convitto Jesus Magister (Via Aurelia 472, 00165 Rom - 1,6 km distante dal Decanato della CELI) Camera singola (54,00 Euro a notte/persona incl. tassa di soggiorno) □ Camera doppia (44,00 Euro a notte/persona incl. tassa di soggiorno) □ _____________________________________________________________________________________________________________________________ Torre Rossa Park Hotel (Via di Torre Rossa 94, 00165 Roma - 130 m distante dal Decanato della CELI) Camera doppia uso singolo (82,00 Euro a notte/persona incl. tassa di soggiorno) □ Camera doppia uso doppio (47,00 Euro a notte/persona incl. tassa di soggiorno) □ _____________________________________________________________________________________________________________________________ Congregazione Suore San Giovanni Battista (Via del Casale di Sn Pio V 1, 00165 Roma - 750 m distante dal Decanato della CELI)
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Camera singola Camera doppia
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(42,00 Euro a notte/persona incl. tassa di soggiorno) (37,00 Euro a notte/persona incl. tassa di soggiorno)
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Domus Nascimbeni (Via di Torre Rossa 68, 00165 Roma - 700 m distante dal Decanato della CELI) (82,00 Euro a notte/persona incl. tassa di soggiorno) □ (42,00 Euro a notte/persona incl. tassa di soggiorno) □ ______________________________________________________________________________________________________________________________ Camera doppia uso singolo Camera doppia uso doppio
Ostello Il Castelletto (Via dei Carraresi 27 - 29, 00165 Roma - 1,5 km distamte dal Decanato della CELII) Camera tripla Camera quadrupla
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(28,00 Euro a notte/persona incl. tassa di soggiorno) (28,00 Euro a notte/persona incl. tassa di soggiorno)
Vorre/vorremmo dividere la stanza con____________________________________________________________________ Si prega di indicare con una crocetta la camera prescelta. Per ogni categoria è disponibile solo una quantità limitata di stanze. Le stanze sono assegnate in base alla data di arrivo dell’iscrizione. Quindi iscriversi presto conviene!
L’iscrizione ed il pagamento della quota di partecipazione e delle camere devono pervenire entro il 1 settembre 2014. Vi preghiamo di usare il presente modulo e di inviarlo insieme alla ricevuta di versamento a: Decanato CELI, Via Aurelia Antica, 391, 00165 Roma, via fax allo 06-66.01.79.93, o via e-mail a: decanato@chiesaluterana.it Il versamento del bonifico è da effettuare sul seguente conto della CELI: BANCA PROSSIMA – IBAN: IT 03 F 03359 01600 100000061388, SWIFT (BIC): BCITITMX, Causale: Quota di partecipazione Giornata della Chiesa + Nome o Quota di partecipazione e camere Giornata della Chiesa + Nome In caso di rinuncia, per ottenere il rimborso totale delle spese di prenotazione, è necessario disdire le camere entro il 15 agosto 2014, altrimenti la CELI si riserva il diritto di trattenere una percentuale della quota versata che può variare a seconda dell’hotel prescelto. La CELI si riserva il diritto di effettuare dei cambiamenti al programma del viaggio. Dichiarazione di consenso: Io (colui/colei che esercita la patria podestà) _____________________________ do il consenso alla pubblicazione di foto mie e di mio figlio/mia figlia_____________________________ di ____________anni nella lettera comunitaria, sul sito web della CELI e nella rivista della CELI “Miteinander/Insieme”. Inoltre do il consenso a pubblicare il mio nome e quello di mio figlio. □ Si □ No (indicare con una crocetta) Luogo, data e firma ____________________________________________________________
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CCPM goes
L’uomo non vive di solo pane Ci saremo!
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Wir werden dabeisein!
ttualmente le società e le condizioni di vita degli uomini cambiano ad un ritmo vertiginoso. Questo accade non solo in senso positivo. La Chiesa di Gesù Cristo oggi si fa carico di una responsabilità nei confronti di questo processo globale, che deve affrontare in quanto parte della società. Il pastore milanese Robert Maier vuole pertanto partecipare attivamente con la sua comunità al progetto “City - Village – l’uomo non vive di solo pane all’EXPO 2015 di Milano”. Originariamente l’Esposizione mondiale era un’esposizione tecnica ed artigianale-artistica dei prodotti dell’industrializzazione. Anche il tema attuale dell’EXPO 2015 “Feeding the Planet – Energy for Life” – “Nutrire il pianeta – Energia per la vita” sembra essere più di natura tecnico-agraria e di economia mondiale che spirituale. “Che cosa abbiamo quindi a che fare come Chiesa con l’EXPO?” La risposta a questa domanda a nostro avviso è la seguente: “Dato che siamo la Chiesa di Gesù Cristo, dobbiamo intervenire.” Considerando il suo incarico missionario, la Chiesa, come altri gruppi ed istituzioni, si assume la responsabilità per la società nel suo insieme. Cambia an-
ie Gesellschaften und Lebensverhältnisse der Menschen verändern sich heute in einem nie dagewesenen Tempo. Das geschieht nicht nur im positiven Sinne. Die Kirche Jesu Christi trägt heute im Blick auf diesem globalen Prozess eine Verantwortung, der sie sich als Teil der Gesellschaft stellen muss. Der Mailänder Pfarrer Robert Maier will sich deshalb mit dem “Projekt City - Village – der Mensch lebt nicht vom Brot allein” mit seiner Gemeinde aktiv an der EXPO 2015 in Mailand beteiligen. Bei der Weltausstellung handelte es sich ursprünglich um eine technische und kunsthandwerkliche Leistungsschau der Industrialisierung. Auch das aktuelle Thema der EXPO 2015 „Feeding the Planet – Energy for Life“ – „Den Planeten ernähren – Energie für das Leben“ scheint eher agrartechnischer und weltwirtschaftlicher als geistlicher Natur zu sein. „Was haben wir als Kirche also mit der EXPO zu schaffen?“ Die Antwort auf diese Frage lautet unseres Erachtens:„Da wir die Kirche Jesu Christi sind, müssen wir uns einmischen.“ Im Blick auf ihren missionarischen Auftrag trägt Kirche – gleichwie andere Gruppen und Institutionen – die Verantwortung für die Gesellschaft Eine Ecke vom Garten des Glaubens/Un angolo als Ganze mit. Sie verändert sich dabei dell’Orto della Fede selbst im Sinne einer sich immer neu reformierenden Kirche entsprechend
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den Herausforderungen ihrer Zeit. Hier wollen wir einhaken anlässlich der EXPO 2015. Hier wollen wir als Kirche unseren Platz in der säkularen Welt suchen und finden. Hier wollen wir uns zu Wort melden und mitreden mitten im öffentlichen Leben. Denn das EXPO-Thema ist auch unser Thema vor dem Hintergrund unserer ethischen Verantwortung. Und hier hat Kirche auch ihren Sitz im öffentlichen Forum der Politik, sofern es ihr darum geht, gemeinsame Wege in die Zukunft zu suchen im Sinne von Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Manieristische Statuen nach Art des Mailänder Malers Giuseppe Arcimboldo (1526-93) werben in schlaraffenlandartiger Üppigkeit in Mailands Innenstadt für die EXPO 2015. Die ausdrückliche Zielrichtung des EXPO-Themas ist die Verbindung von Tradition, Innovation und Kultur mit dem Thema Ernährung und Essen. Der Schwerpunkt soll hier auf dem Recht aller Menschen auf gesunde und ausreichende Ernährung liegen. Voraussichtlich wird die Veranstaltung daher ihren Fokus sehr stark auf die Lösung von Ernährungsproblemen, auf die Qualität heutiger Lebensmittel und auf deren Produktion legen. Wir dagegen wollen in Zeiten der Krise und der globalen Armutsmigration mit ihren Folgen alternativ an das EXPO-Thema herangehen. Ausgehend vom berühmten Jesus-Zitat „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!“ wollen wir der Frage nachgehen: „Wovon lebt der Mensch denn noch?“ Neben ethischen Fragestellungen nach Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit geht es uns besonders um den Wert und die Qualität des Lebens in einer Stadt wie Mailand. Wir wollen wissen und selbst ausprobieren, was diese Lebensqualität bestimmt und wovon sie abhängt. Im Gegenüber zum Hauptveranstaltungsgelände der EXPO in der Mailänder Peripherie in Rho und Pero werden wir uns dazu mitten in Mailand positionieren. Unsere Kirche, die in diesem Jahr ihr 150jähriges Bestehen feiert, und der davor liegende Garten des Glaubens, entstanden als städtebauliches Gemeinschaftsprojekt mit der Initiative Urban Gardening, bieten dazu einen überaus geeigneten Platz. Dort wollen wir ein sogenanntes CityVillage errichten. Ein symbolisches Dorf, in das wir zu verschiedensten Veranstaltungen die Tore öffnen und einladen. Bereits auf dem Wege zur EXPO stellen wir schon in diesem Jahr alle unsere kirchlichen Veranstaltungen unter dieses Thema. In Kooperation mit anderen Partnern im In- und Ausland planen wir für 2015 besondere Events. Die Hauptakzente, die Ideen und Planungen sowie vielfach auch die Durchführung werden vor allem von jungen Menschen ausgehen. Denn sie sind die Generation, die morgen dafür Verantwortung trägt, den Planeten zu ernähren und in nachhaltiger Weise die Energie und das zu erschließen, wovon Menschen dann leben können. Robert Maier
ch’essa, nel senso che è una Chiesa in continua riforma che si adatta alle sfide del suo tempo. Come Chiesa vogliamo cercare e trovare il nostro posto nel mondo laico. Vogliamo far sentire la nostra voce nella vita pubblica. Vogliamo dunque intervenire in occasione dell’EXPO 2015. Perché il tema dell’EXPO è anche il nostro tema, data la nostra responsabilità etica. La Chiesa ha il suo posto nel foro pubblico della politica, perché le interessa trovare delle vie comuni per un futuro di pace, giustizia e salvaguardia del creato. Nel centro di Milano, statue manieristiche - secondo lo stile del pittore milanese Giuseppe Arcimboldo (1526-93) - pubblicizzano l’EXPO 2015 con un’opulenza degna del paese della cuccagna. L’obiettivo esplicito del tema dell’EXPO è il collegamento fra tradizione, innovazione e cultura ed il tema del nutrimento e del cibo. La priorità è quella del diritto di tutti gli uomini ad avere un’alimentazione sana e sufficiente. Presumibilmente, quindi, la manifestazione si focalizzerà soprattutto sulla soluzione dei problemi alimentari, sulla qualità attuale degli alimenti e sulla loro produzione. Noi invece in tempi di crisi e di migrazione da povertà globale vogliamo confrontarci con le conseguenze di questi due punti ed affrontare in maniera alternativa il tema dell’EXPO. Partendo dalla famosa citazione di Gesù “L’uomo non vive di solo pane!” vogliamo approfondire la seguente domanda: “Di che altro vive l’uomo?” Accanto a questioni etiche riguardanti la giustizia e la sostenibilità, a noi interessano soprattutto il valore e la qualità della vita in una città come Milano. Vogliamo sapere e provare noi stessi cosa determina la qualità della vita e da cosa dipende. Contrariamente all’area espositiva dell’EXPO, che si troverà nella periferia milanese di Rho e Pero, noi ci posizioneremo nel centro di Milano. La nostra chiesa, che quest’anno festeggia i suoi 150 anni, e l’Orto della fede, che si trova dirimpetto, nato come progetto comunitario urbanistico con l’iniziativa Urban Gardening, rappresentano un luogo estremamente adatto. Lì vogliamo creare un cosiddetto CityVillage: un villaggio simbolico in cui apriremo le porte ed inviteremo tutti agli eventi più svariati. In cammino verso l’EXPO, già quest’anno tutte le iniziative della nostra comunità affronteranno questo tema. In cooperazione con altri partner in Italia e all’estero, stiamo pianificando eventi particolari per il 2015. Le priorità, le idee, i progetti e spesso anche le realizzazioni partiranno soprattutto dai giovani. Perché loro sono la generazione che domani avrà la responsabilità di nutrire il pianeta e di sfruttare in maniera sostenibile l’energia con cui potrà vivere l’umanità. Robert Maier Traduzione: MariaClara Finetti
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Weltgebetstag, 7. März 2014 in Ägypten „Wasserströme in der Wüste“
Giornata Mondiale di Preghiera, 7 marzo 2014 in Egitto “Fiumi nel deserto”
Wie jedes Jahr am 1. Freitag im März wurde der Weltgebetstag rund um die Erde
Come ogni anno il primo venerdì del mese di marzo in 180 paesi in tutto il mon-
in 180 Ländern gefeiert. Der Weltgebetstag der Frauen ist die größte ökumeni-
do è stata celebrata la Giornata Mondiale di Preghiera. La Giornata Mondiale
sche Laienbewegung der Welt. Die Liturgie für den Weltgebetstag 2014 haben
di Preghiera delle donne è il più grande movimento ecumenico laico del mon-
Frauen aus Ägypten geschrieben. Die ersten Vorbereitungen fanden 2011 in der
do.
Zeit des „Arabischen Frühlings“ statt, wenige Monate nach den Massenkundge-
La liturgia per la Giornata Mondiale di Preghiera del 2014 è stata scritta da don-
bungen am Tahrir-Platz. Aus dieser Erfahrung des Aufbruchs und der Hoffnung,
ne egiziane. I primi preparativi risalgono al 2011, a pochi mesi dalle manifesta-
auch wenn die ersehnte Revolution der Werte bisher nicht umgesetzt wurde, er-
zioni di piazza Tahrir, nel pieno della “primavera araba”. Da questa esperienza
arbeiteten die Christinnen aus Ägypten eine bewegende und beeindruckende Got-
di speranza e risveglio, e benché la desiderata rivoluzione dei valori sia ancora
tesdienstordnung zum Thema „Wasserströme in der Wüste“. Vier Frauen berichten
irrealizzata, è nata una liturgia commovente e impressionante: i “Fiumi nel de-
von ihren verschiedenen Lebenswirklichkeiten. Im Evangelium, das für den
serto”, in cui quattro donne hanno raccontato i loro diversi mondi.
Weltgebetstag 2014 ausgewählt wurde, macht Jesus den Menschen eine Zusa-
Nel brano del Vangelo scelto per la Giornata Mondiale di Preghiera del 2014 Gesù
ge, die hoffen lässt: „Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen;
fa alla gente una promessa di speranza: “Chiunque beve di quest’acqua avrà di
wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr
nuovo sete; ma chi beve dell’acqua che io gli darò, non avrà mai più sete; anzi,
Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudeln-
l‘acqua che io gli darò diventerà in lui sorgente di acqua che zampilla per la vita
den Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.“ (Joh 4,13f.). In Verbun-
eterna.“ (Gv4,13-14) Con le sorelle egiziane del comitato per la Giornata mon-
denheit mit unseren Schwestern des ägyptischen Weltgebetstagskomitees beteten
diale di preghiera abbiamo pregato affinché non si asciughino “i fiumi nel de-
wir mit ihnen, dass die „Ströme in der Wüste“ nicht versiegen und die Verheißungen
serto” e si avverino le profezie di Isaia: un paese prospero, dove la gente può bere
Jesajas nach einem blühenden Land, in dem die Menschen in Frieden und Frei-
in pace e libertà l’acqua che diventerà in lei sorgente di acqua che zampilla per
heit das Wasser trinken können, das zur sprudelnden
la vita eterna. E seppure il tema per la GMP del 2014
Quelle wird und das ewige Leben schenkt, Wirklichkeit
fosse stabilito sin dal 2007, l’attuale situazione egiziana
werden. Das Thema für den WGT 2014 stand schon seit
gli ha conferito nuovo valore, invitando - secondo il
2007 fest, durch die Situation in Ägypten bekam es aber
motto della GMP - a “Pregare informato e agire pre-
eine neue Dimension und fordert uns gemäß des Mot-
gando”.
tos des Weltgebetstags erneut zum „ Informierten Be-
Il Comitato italiano per la GMP, in collaborazione con
ten und Betenden Handeln“ heraus. Das italienische
Caritas Svizzera, ha inoltre destinato la colletta del-
Weltgebetstagskomittee hat in Zusammenarbeit mit
la Giornata Mondiale di Preghiera ad un progetto in
der Caritas Schweiz die Kollekte der Gottesdienste zum
Asyut/Alto Egitto: un programma di alfabetizzazio-
Weltgebetstag für ein Hilfsprojekt in Asyut/Ober-
ne e qualificazione delle donne, spesso precocemen-
ägypten bestimmt. In einer Kampagne zur Alphabe-
te ritirate dalla scuola, affinché acquisiscano indi-
tisierung und in Weiterbildungsprogrammen sollen
pendenza e conoscano meglio i propri diritti in aiu-
Mädchen und junge Frauen,die oft die Schule nicht be-
to di se stesse e delle loro famiglie. Per sostenere il pro-
enden durften, mehr Selbständigkeit erlangen und ihre
getto: C/C postale 99085805 - Intestato alla tesorie-
Rechte und Gesetze kennenlernen um ihrer Familie und
ra del Comitato italiano della GMP: Anne-Rose Lier, Via
sich selber zu helfen. Wer das Projekt unterstützen will:
Mozart 4, 39100 Bolzano - IBAN: IT31 V076 0111 6000
Postkonto nr.99085805 eingetragen auf die Schatz-
0009 9085 805 (BIC/ SWIFT: BPPIITRRXXX)
Anne - Rose Lier
meisterin des It. WGT-Komitees Anne-Rose Lier, Mozartallee 4, 39100 Bozen C/C IBAN IT31 V076 0111 6000 0009 9085 805 (BIC/ SWIFT BPPIITRRXXX).
Anne - Rose Lier
Wasserströme in der Wüste, Souad Abdelrasoul/Ägypten Flussi d’acqua nel deserto, Souad Abdelrasoul/Egitto
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Aktuelles | Attualità
Wenn „Mutter Kirche“ sich wandelt...
Quando “Mamma Chiesa” si trasforma...
ngo Stermann, Kirchenvorstandsmitglied aus Bozen, berichtet von der eben stattgehabten EKD Fortbildung für KV-Mitglieder in Hannover über die Veränderungen, die weltweit Auslandsgemeinden vor neue Herausforderungen stellen. Weniger werdende finanzielle Unterstützung von Seiten der EKD wie auch der Konsulate sowie Armutsmigranten sind nur zwei der brennendsten Themen. Seit vielen Jahren veranstaltet die EKD an jedem Jahresanfang in Hannover eine dreitägige Fortbildung für Gemeindevorstandsmitglieder deutscher protestantischer Auslandsgemeinden aus der ganzen Welt. Wie schon in der Vergangenheit war auch jetzt wieder die ELKI mit mehreren Gemeinden vertreten: Kurze Anreisen verglichen mit denen der KollegInnen aus Toronto, Jakarta, Lagos, Äthiopien, Caracas, Quito und Teheran. Das Schwerpunktthema lautete „Gemeinde-interne Kommunikation“ und wurde von einem Fachmann der EKD in vielfältiger Weise behandelt. (Weitere inhaltliche Informationen habe ich beim Dekanat hinterlegt und können vermutlich auch bei der EKD bezogen werden). Darum herum gab es einen Fächer von Workshops zu verschiedenen Themen, die vom interreligiösen Dialog über Flüchtlingsfragen bis zur Verbesserung der ehrenamtlichen Arbeit in den Gemeinden reichten.Im Gespräch mit „Mutter“, vertreten von den je zuständigen Regionalreferenten sowie von OKRin Dine Fecht, ging es wie schon im vergangenen Jahr vor allem um zwei Themen: • den unvermeidbaren Sparkurs der EKD, die den Erwartungen der einzelnen Auslandsgemeinden nicht entsprechen kann und diese beharrlich zu wachsender Autonomie und zum Aufbau eigener Versorgungsstrukturen auffordert; • die vor allem im gesamten Mittelmeerraum, aber auch immer stärker in den nordwesteuropäischen Ländern und Gemeinden spürbare not- und kriegsbedingte Migrations- und Flüchtlingsdramatik. Zu ersterem ließ Frau Fecht weder Platz für Illusionen, was herkömmliche Gemeindevorstellungen von DER Kirche, die doch helfen muß, angeht, noch für das verstehbare, aber dennoch unrealistische Ansuchen um finanzielle Unterstützung: Das „Unternehmen Kirche“ schlingert wohl gewaltig. Wenn einem Bittsteller (mehr) gegeben wird, bedeutet dies schier unausweichlich, daß ein anderer weniger bekommt. Deshalb ließen die EKD-Repräsentanten jenseits der Andachten keine Gelegenheit aus, die Kirchenvorstandsvertreter auf alle nicht pekuniäre Unterstützung hinzuweisen, die die EKD geben kann und die gerade
ngo Stermann, membro del Consiglio di Chiesa di Bolzano, racconta del corso di aggiornamento organizzato dalla CEG ( Chiesa Evangelica in Germania) per membri dei Consigli di Chiesa che si è appena svolto ad Hannover e verteva sui cambiamenti che in tutto il mondo pongono nuove sfide alle comunità all’estero. Il sostegno finanziario in calo sia da parte della EKD che dei consolati così come l’immigrazione da povertà sono solo due dei temi più scottanti. Da molti anni la CEG ogni inizio dell’anno organizza ad Hannover un corso di aggiornamento della durata di tre giorni per membri del Consiglio di comunità tedesche protestanti all’estero che si trovano in tutto il mondo. Anche quest’anno, come già in passato, la CELI era presente con varie comunità che hanno percorso brevi tragitti se confrontati con quelli delle colleghe e dei colleghi provenienti da Toronto, Giacarta, Lagos, Etiopia, Caracas, Quito e Teheran. Il tema principale era la “comunicazione interna alle comunità” ed è stato trattato nei suoi vari aspetti da un esperto della CEG. (Ulteriori informazioni riguardo al contenuto le ho consegnate al Decanato e potete trovarle presumibilmente anche alla CEG). Inoltre è stato proposto un ampio ventaglio di workshops su diversi temi che spaziavano dal dialogo interreligioso alle questioni riguardanti i profughi fino al miglioramento del lavoro di volontariato nelle comunità. Parlando con la “mamma”, rappresentata dai referenti regionali e dalla Oberkirchenrätin Dine Fecht, come l’anno scorso sono stati affrontati principalmente due temi: • le ineluttabili misure di risparmio della CEG, che non può soddisfare le aspettative delle singole comunità all’estero e che esorta costantemente quest’ultime ad una crescente autonomia ed a costruirsi proprie strutture di assistenza; • il dramma dell’immigrazione e dei profughi causato dall’indigenza e dalle guerre e riscontrabile soprattutto nell’intera area del Mediterraneo ma sempre più anche nei paesi e nelle comunità dell’Europa nordoccidentale. Riguardo al primo tema la signora Fecht non ha lasciato spazio né alle illusioni riguardanti le aspettative tradizionali delle comunità nei confronti de “LA” Chiesa, che deve aiutare, né a richieste comprensibili ma irrealistiche di aiuti finanziari: l’ “impresa Chiesa” barcolla in maniera evidente. Se viene dato (di più) ad un postulante, questo significa inevitabilmente che qualcun’altro riceverà meno. Pertanto i rappresentanti della CEG al di là delle funzioni non si sono
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Aktuelles | Attualità
für junge Gemeinden wichtig ist: logistische und beratende Hilfe zur Selbsthilfe. In Bezug auf die globale Wirtschafts- und politische Lage räumte Frau Fecht ohne Umschweife ein, selber „sprachlos“ der Haltung der Bundesrepublik gegenüberzustehen, die sich trotz bestehender Verträge aus zahlreichen sozialen und ökonomischen Verpflichtungen gegenüber notleidenden Menschen verabschiedet hat und deren Betreuung ausschließlich den Kirchen überläßt. Für die Auslandsgemeinden wirkt sich das nach übereinstimmenden Mitteilungen aus etlichen Ländern so aus, daß die deutschen Konsulate zu keiner substantiellen Hilfe etwa für Flüchtlinge oder sozial gestrandete Bundesbürger bereit sind. Da viele Gastgeberländer ebenfalls weniger als das Nötige und gesetzlich Vorgeschriebene tun, finden sich die Gemeinden allein mit Bittstellern wieder, die im Wortsinn vor der Tür stehen. Auf diesem Hintergrund erging aus dem Plenum nicht nur die Forderung an die EKD, sich deutlicher und strenger mit Vater Staat anzulegen, sondern es erfolgten im gesamten Tagungsverlauf etliche Hannover Anfragen und Bitten, auch aus religiöser, theologischer und pastoralpsychologischer Sicht Orientierungen zu geben. Tatsächlich kam es dabei zu einer eigenartigen Vertauschung der Rollen: Die EKD bot unternehmerische und organisationslogistische Hilfen an, und die Laien verlangte es nach theologischer Weisheit und Führerschaft. Zum Abschluß eine Ermutigung: Gegenüber vielen Auslandsgemeinden stehen wir mit unserem Kirchenschiff, der ELKI, sehr gut da: nicht nur wegen der staatlichen Zuwendungen via 8 per mille, sondern auch wegen der institutionellen Eigenständigkeit, die wir als Zusammenschluß der italienischen Gemeinden zu einer Kirche in Italien erworben haben. Wir sind und bleiben zwar vertraglich mit unseren Partnern verbunden; es ist aber nicht die Lage einer quasi totalen Abhängigkeit, in der sich andere Auslandsgemeinden befinden. So betrachtet haben wir unseren ELKI-Müttern und -vätern tatsächlich sehr viel zu danken. Wir haben aber auch sehr viel zu verlieren, wenn wir nicht gut aufpassen ... Ingo Stermann
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fatti sfuggire l’occasione di far notare ai rappresentanti dei Consigli di Chiesa tutti gli aiuti non pecuniari che può dare la CEG e che sono importanti proprio per le giovani comunità: sostegni logistici e consultivi per l’autogestione. Rispetto alla situazione economica e politica globale la signora Fecht ha ammesso senza giri di parole di essere rimasta “interdetta” riguardo all’atteggiamento della Repubblica Federale di Germania che nonostante abbia varato degli accordi con numerosi oneri sociali ed economici nei confronti delle persone bisognose lascia che vengano assistiti esclusivamente dalle Chiese. Per le comunità all’estero secondo quanto ci hanno confermato in diversi paesi ciò significa che i consolati tedeschi non sono più disposti a fornire degli aiuti sostanziali per profughi o cittadini federali socialmente deboli. Dato che molti paesi ospitanti fanno meno del necessario e di quanto prescritto dalla legge le comunità risultano sole a gestire i postulanti, che si trovano davanti alla loro porta nel vero senso della parola. Data questa realtà l’assemblea ha richiesto alla CEG non solo di scontrarsi in maniera più chiara e rigorosa con lo stato ma nel corso del convegno sono risultate svariate richieste di dare degli orientamenti anche dal punto di vista religioso, teologico e pastorale. In effetti si è giunti ad un’insolita inversione dei ruoli: la CEG offriva aiuti imprenditoriali e organizzativo-logistici ed i laici chiedevano saggezza teologica e leadership. In conclusione un incoraggiamento: rispetto a molte altre comunità all’estero la nostra Chiesa, la CELI, si trova in un’ottima situazione: non solo per i sussidi statali dell’8 per mille, ma anche grazie all’indipendenza istituzionale che abbiamo conquistato attraverso l’unione delle comunità italiane in una Chiesa in Italia. Siamo e restiamo legati contrattualmente ai nostri partner, tuttavia non si tratta di una dipendenza quasi assoluta come quella in cui si trovano altre comunità all’estero. Considerato da questo punto di vista dobbiamo effettivamente ringraziare molto le madri ed i padri della CELI. Ma abbiamo anche molto da perdere se non stiamo attenti... Ingo Stermann Traduzione: MariaClara Finetti
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ELKI Werke | Opere della CELI
Die zweite Ausgabe des Frauengesundheitsprojektes
È in corso la seconda edizione del progetto dedicato alle donne e alla loro salute
In Kampanien blühen erneut die ‚Rosa Rosen‘
In Campania sono tornate a fiorire le “Rose Rosa”
Eine Initiative des Frauennetzwerks, die dank der 8xmille-Gelder umgesetzt werden konnte
Grazie alla Rete delle Donne e ai fondi dell’8xmille
m Februar wurde in Kampanien die zweite Ausgabe des Projektes „Rose Rosa“ gestartet. Eine Initiative des Frauennetzwerks der ELKI, mit dem Ziel, die Frauengesundheit zu fördern und zu erhalten und Gewaltopfern Hilfestellung zu bieten. Noch setzen sehr viele Frauen kaum einen Fuß vor die Haustür. Sie werden oft von ihren Familienangehörigen oder durch die über Jahrhunderte eintrainierte Omertà (das ungeschriebene Gesetz des Schweigens) zum Schweigen gezwungen. In manchen Fällen ist es sogar eine Entscheidung der Frauen selbst, da sie keine Alternative sehen. Wenn man sich die Daten zweier Studien ansieht, wird die Bedeutung dieser Initiative deutlich. Aus dem jüngsten Global Gender Gap Index des World Economic Forum geht hervor, dass Italien in Bezug auf die Gleichberechtigung von Frauen und Männern 2013 (von insgesamt 128 Ländern) an 71ster Stelle lag; ferner haben laut Eures 2013 jeden Tag 95 Frauen wegen Bedrohungen Anzeige erstattet, wurden 87 schwer beleidigt, erlitten 64 Körperverletzungen, wurden 19 verprügelt, wurden 14 zu Stalking-Opfern und 10 Opfer sexueller Gewalt. Es ist offensichtlich, dass die Dramatik dieser Zahlen durch den bestürzenden Alltag in den benachteiligten Regionen Italiens noch verstärkt wird. Angesichts dieser Situation sind ein Umdenken und eine Erneuerung von ausschlaggebender Bedeutung. Dafür sind allerdings langfristig angelegte Bildungsmaßnahmen und viele kleine, konkrete Förderinitiativen erforderlich. Dabei ist zu bedenken, dass von fachgerechten Präventionskampagnen nicht nur diejenigen profitieren, an die diese sich wenden, sondern auch das gesamte System. Der Kostenaufwand nimmt ab, die Verschwendung von Geldmitteln wird vermieden und die Effizienz des Gesundheitswesens verbessert.
a preso il via a febbraio in Campania la seconda edizione di “Rose Rosa”: è il progetto, ideato dalla “Rete delle Donne” della CELI, per aiutare la salute delle donne e supportare le vittime di violenza. Sono ancora tantissime le donne che restano chiuse tra le mura domestiche, troppo spesso ridotte al silenzio dai familiari o, per un atavico senso d’omertà, addirittura da se stesse. Per comprendere il valore di questa iniziativa, basta incrociare i dati di due ricerche: da un lato, secondo l’ultimo Global Gender Gap Index del World Economic Forum, nel 2013, su 128 Paesi, l'Italia si trova al 71º posto per uguaglianza di genere; dall’altro, secondo i dati Eures 2013, ogni giorno 95 donne denunciano minacce, 87 subiscono ingiurie, 64 sono vittime di lesioni dolose, 19 di percosse, 14 di stalking, 10 di violenze sessuali. Ed è palese, come al dramma di questi numeri, contribuisca la tragica quotidianità delle aree più disagiate del Paese. È fondamentale un’azione di rinnovamento, un cambiamento di mentalità.
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Das Projekt ‘Rose Rosa‘ bietet eine freundliche Atmosphäre, denn es sollen auch benachteiligte, und daher häufig sehr unsichere Frauen angesprochen werden, die schwieriger zu erreichen sind. Einbezogen werden auch Frauen, die weit entfernt von Krankenhäusern leben oder wirtschaftlich, sozial und psychologisch besonders benachteiligt sind. Viele dieser Frauen stammen aus kleinen Ortschaften oder aus dem Hinterland Neapels. Nicht nur Mädchen und junge Frauen suchen Hilfestellung und bitten um Ratschläge, sondern auch ältere Frauen sowie viele Ausländerinnen. Die MitarbeiterInnen der Anlaufstelle ‚Rose Rosa‘ geben zu medizinischen Fragestellungen, Sexualkunde und Aufklärung nützliche, wissenschaftlich fundierte Informationen, die stets auf verständliche Weise vermittelt werden. Weiterhin werden Dienstleistungen wie Counseling, Diagnoseuntersuchungen und fachärztliche Untersuchungen in den am Projekt teilnehmenden Krankenhäusern angeboten. In Neapel sind das die Adventistenkirche, die Heilsarmee und das Evangelische Krankenhaus Villa Betania; in Torre Annunziata die Evangelisch-Lutherische Gemeinde und die fachärztliche Gemeinschaftspraxis C.M.O. Ärzte, Krankenschwestern und –pfleger, Psychologen sowie zahlreiche Freiwillige lassen das Projekt ,Rose Rosa’ erneut aufblühen und tragen so zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen für Frauen in Kampanien bei. Allen gemein ist die Hoffnung, dass diese Initiative auch in anderen Teilen Italiens übernommen wird. Die Redaktion in Zusammenarbeit mit Cordelia Vitiello Übersetzung: Kerstin Gros
Ma questo è possibile solo attraverso un’opera lunga di educazione e tanti piccoli ma concreti interventi di sostegno. E le corrette politiche di prevenzione creano benefici non solo per i diretti destinatari ma anche per l’intero sistema, consentendo di contenere i costi, eliminare gli sprechi e migliorare l’efficienza sanitaria. Rose Rosa crea un ambiente confortevole per raggiungere le donne più fragili ma anche più difficili da sensibilizzare. Possono essere donne lontane da strutture ospedaliere o vittime di violenza o in particolari condizioni di disagio economico, sociale o psicologico. Spesso provengono da centri piccoli o periferici. Non sono soltanto ragazze, ma anche donne non più giovanissime in cerca di sostegno e consigli. E molte sono anche le cittadine straniere. Gli operatori degli spazi e degli sportelli “Rose Rosa” forniscono informazioni utili e scientificamente corrette, sia in ambito medico sia in tema di educazione sessuale, ma sempre in modo semplice e comprensibile. E vengono offerti servizi di salute come counseling, esami diagnostici e visite specialistiche, presso le strutture messe a disposizione dai sostenitori del progetto: a Napoli, presso la Chiesa Avventista, l’Esercito della Salvezza, l’Ospedale Evangelico Villa Betania; a Torre Annunziata, presso la Comunità Evangelica Luterana e il Centro Polispecialistico C.M.O. Medici, infermieri, psicologi e i tanti volontari coinvolti, facendo rifiorire “Rose Rosa”, sperano di dare un piccolo contributo alla primavera della condizione femminile in Campania. Con la speranza e l’auspicio che questa esperienza sia replicata anche in altre aree d’Italia. La redazione in collaborazione con Cordelia Vitiello
CULTURA KULTUR
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Die „Konzerte auf der Treppe” in der venezianischen Gemeinde Aus Notlösungen entstehen häufig neue Ideen Erneuerung gründet bisweilen auf Krisen, seien es kleine oder auch große. Und aus einer unerwarteten Gelegenheit kann eine neue Idee, ein neues Projekt oder eine neue Initiative hervorgehen. Und genau das ist in der lutherischen Gemeinde Venedig passiert.
Bis Oktober letzten Jahres hatte die Gemeinde in der Lagunenstadt mit den Sorgen und Beschwernissen der Renovierung ihrer historischen Kirche im Stadtteil Cannaregio zu kämpfen. Die Kirche der ehemaligen Scuola dell’Angelo Custode am Campo Santi Apostoli
musste wegen stark beschädigtem Dachgewölbe geschlossen werden. Schon seit einiger Zeit wies die Decke Schäden auf. Der baufällige Zustand verschlimmerte sich allerdings 2012 durch das verheerende Erdbeben, dessen Auswirkungen von der Region Emilia bis in den
Norden Italiens zu spüren waren. Erst 15 Monate später konnte die Kirche nach abgeschlossenen Sanierungsarbeiten wiedereröffnet werden. Die gemeinsam zu bewältigenden Schwierigkeiten ließen eine verstärkte Identität und einen größeren Zusammenhalt in der
Venezia. Fino allo scorso ottobre, la comunità lagunare ha dovuto fronteggiare la preoccupazione e il disagio per i problemi strutturali della storica chiesa nel sestiere di Cannaregio.
La chiesa della ex-scuola dell’Angelo Custode, in Campo Ss. Apostoli, venne infatti chiusa a causa dei danni strutturali alla sua volta: danni già presenti da tempo ma che furono aggravati dal
drammatico sisma del 2012 che, dall’Emilia, ebbe effetti anche sul resto del settentrione. Quindici mesi di difficoltà, prima della riapertura dopo il lungo restauro, in cui si sono però rafforzate l’identità
A Venezia, i “Concerti sulla scala” nella comunità di Venezia Dalle difficoltà, nuove idee. Anche nella cultura Il rinnovamento talvolta passa attraverso le crisi, grandi o piccole. E da un’opportunità inaspettata spesso può nascere una nuova idea, un nuovo progetto, una nuova iniziativa. È quello che è successo, ad esempio, presso la comunità luterana di
Kultur | Cultura
Gemeinde wachsen. Durch die Notlage kamen sogar neue Ideen auf, die, wie im Fall der „Konzertreihe auf der Treppe“, sich zu einer eigenständigen kulturellen und musikalischen Initiative für das Jahr 2014 entwickelten. Eine Veranstaltungsreihe, die wir gewissermaßen
dem Zufall zu verdanken haben. Vor zwei Jahren waren einige Musiker – aufgrund der Schließung der Kirche – in der Tat gezwungen auf der Treppe im Auditorium, im Untergeschoß der Kirche, aufzutreten. Wegen der Schönheit und dem besonderen Reiz der neuen
Konzertbühne und auch wegen der guten Akustik und der herrlichen Atmosphäre offenbarte sich dieses Ausweichen auf die Treppe als Glücksgriff. Aus dieser provisorischen Notlösung sollte daher ein richtiges Musikprojekt werden: die „Konzerte auf der Treppe”.
Und so sind seit letztem Februar bis nächsten Dezember Musiker aus allen Teilen Italiens, Deutschlands und Österreichs auf der Treppe im Auditorium zu erleben. Die Konzertreihe umfasst elf Konzerte, die jeweils monatlich stattfinden und deren Eintritt kostenlos ist.
Chor Hamburg/Coro di Amburgo
e l’unità della comunità. E sono addirittura nate nuove idee, come quella che ha ispirato la più recente iniziativa in campo culturale e musicale per il 2014: “I concerti sulla scala”. Una manifestazione, oggi
realtà, che è nata quasi per caso. Circa due anni fa – proprio per la chiusura della chiesa – alcuni musicisti furono, infatti, costretti a spostare la propria esibizione sulla scala dell’auditorio, nel piano
sottostante alla chiesa. Fu un’autentica rivelazione: per la bellezza e il fascino di un palcoscenico inedito, la buona acustica, l’atmosfera magnifica. Si pensò, pertanto, di trasformare questa
soluzione estemporanea e d’emergenza in un vero e proprio progetto musicale, appunto i “Concerti sulla scala”. Così dallo scorso febbraio, e fino al prossimo dicembre, artisti provenienti da ogni parte
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In den Fußstapfen der Tradition des Campo Ss. Apostoli: Der Platz als Bezugspunkt nicht nur für die Lutheraner sondern auch für die ganze Stadt und auch als wichtiger Ort des Zusammentreffens und Kennenlernens und der gegenseitigen Bereicherung. Der Austausch findet hier auch mit Menschen anderer Konfessionen und Religionen statt. Die Redaktion in Zusammenarbeit mit Pfarrer Bernd Prigge Übersetzung: Kerstin Gros
d’Italia, Germania e Austria si sono esibiti e si esibiranno sulla scala. Undici diversi concerti, uno al mese, sempre a ingresso libero. Per confermare la tradizione di Campo Ss. Apostoli: punto di riferimento non solo per i luterani ma per la città intera e spazio importante di incontro, conoscenza e arricchimento reciproco. Anche con chi è di confessione o religione differenti. La redazione in collaborazione con il pastore Bernd Prigge
BACHECA / ZU MERKEN
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FREIWILLIGES DIAKONISCHES JAHR Vom 1.9.2014 bis zum 15.6.2015 Wir wünschen uns einen jungen, evangelischen Menschen (mind. 18 Jahre) mit möglichst abgeschlossener Schul- oder Berufsausbildung, der Freude am bunten Leben einer Gemeinde hat, und Lust und Kraft, sich mit seinen Fähigkeiten für einige Monate hier sich in den folgenden Aufgabenfeldern einzubringen: • Senioren: Hausbesuche, Hilfen, Botengänge • Kinder, Jugendliche: Konfirmandenunterricht und Kinderkirche • Unterstützung Einzelner • Praktische Arbeiten um Kirche, Pfarrhof, Garten, Unterstützung im Pfarramt Die Arbeitszeit ist den Bedürfnissen der Gemeinde anzupassen und umfasst 35-40 Wochenstunden. Kenntnisse der deutschen Sprache sind für diese Arbeit Voraussetzung, ebenso Flexibilität und Einsatzfreude. Ein Führerschein wäre hilfreich. Wir sind eine lebendige Gemeinschaft einer großen Diasporagemeinde vom Brenner bis zum Gardasee. Wir haben ein vielfältiges Gemeindeleben, in denen alle Generationen
La comunità evangelica di Bolzano è alla ricerca di candidature per un
ANNO DIACONALE DI VOLONTARIATO dal 1/09/2014 fino al 15/06/2015 Cerchiamo una persona giovane e di fede evangelica (età minima 18 anni), che abbia possibilmente concluso gli studi o la sua formazione professionale, abbia desiderio di partecipare alla vita vivace della comunità, e intenda mettere a disposizione per alcuni mesi le proprie capacità ed energie nei seguenti ambiti e attività: • Anziani: visite a domicilio, aiuti, commissioni • Bambini, ragazzi: lezioni preparatorie alla Confermazione e Chiesa dei bambini • Sostegno di singole persone • Lavori pratici in chiesa, nel cortile del pastore, in giardino, supporto nell’ufficio pastorale
ihren Bedürfnissen entsprechend Anerkennung erfahren. Viele engagieren sich in der Gemeinde ehrenamtlich. In Kirche, Pfarrhaus und Pfarramt in Bozen laufen die Fäden der Gemeindearbeit zusammen. Wir bieten: • Interessante Erfahrungen in den verschiedenen Handlungsfeldern gemeindlicher Arbeit mit Raum zur persönlichen Entfaltung • Ein gemütliches Zimmer mit Duschbad zum mietfreien Wohnen, Mitbenutzung der Gemeindeküche • Persönliche Betreuung und Begleitung während des Einsatzes • Leben im zweisprachigen Südtirol • Die notwendigen Versicherungen • Eine monatliche Verpflegungspauschale von 210.- Euro und ein Taschengeld von 115.- Euro. WIR FREUEN UNS AUF BEWERBERINNEN und BEWERBER! Und bitten um schriftliche Bewerbungen, auch als pdf per email-Anhang, bis zum 21.4.2014 an: Ev. Kirchengemeinde Bozen - Kuratorin Ulrike Becker Col di Lana Str. 10 - 39100 Bozen info@chiesa-evangelica.it Weitere Auskünfte erteilt: Pfarrer Marcus Friedrich, Tel. 3292630850, friedrich@chiesaluterana.it
Aus der Gemeinde Bozen
L’orario di lavoro dovrà adattarsi alle necessità della comunità e si aggirerà attorno alle 35-40 ore settimanali. Sono richieste: conoscenza della lingua tedesca, flessibilità e impegno. È auspicato il possesso di patente automobilistica. Siamo una comunità vivace e facciamo parte della grande comunità di diaspora che si estende dal Brennero fino al Lago di Garda. Conduciamo una vita comunitaria molto variegata, in cui confluiscono le esigenze di tutte le generazioni. Molti sono impegnati come volontari nella comunità e il loro lavoro si articola tra chiesa, casa pastorale e ufficio pastorale di Bolzano. Offriamo: • esperienze interessanti nei diversi settori operativi del lavoro comunitario con spazio per la realizzazione personale • una stanza comoda con doccia e uso in comune della cucina comunitaria
Zu merken | Bacheca
STUDIENREISE IN DER LUTHERDEKADE “STARKE FRAUEN, MUTIGE MÄNNER” AUF DEN SPUREN DER REFORMATION VIAGGIO DI STUDIO NEL DECENNIO DI LUTERO “DONNE FORTI, UOMINI CORAGGIOSI” SULLE TRACCE DELLA RIFORMA WO/DOVE: Sachsen, Sachsen - Anhalt und Thüringen/Sassionia, Sassonia - Anhalt e Turingia WANN/QUANDO:
8.-15.07.2014/8-15/07/2014 Berichtigung! Im Teilnehmerbeitrag sind die Übernachtungen mit Halbpension, die Bustransfers, die Eintritte
in die Museen in Wittenberg und in das Schloss Rochlitz sowie der Eintritt in das Konzert in Dresden enthalten. Wittenberg ist vom Flughafen Berlin-Tegel in einer guten Stunde mit dem ICE erreichbar. Karten für die Domfestspiele in Erfurt am 11. Juli (60 Euro, nicht im Beitrag inbegriffen) bitte bis 31. März im Dekanat bestellen. Die Reise und die Mittagessen müssen selbst finanziert werden. Rettifica! Nella quota di partecipazione sono inclusi i pernottamenti e la mezza pensione, i trasferimenti in pullmann, la visita guidata a Wittenberg, gli ingressi ai musei a Wittenberg e al
• assistenza personale e accompagnamento durante il periodo dell’impegno • esperienza di vita nell’ambiente bilingue dell’Alto Adige • copertura assicurativa necessaria • un importo forfettario mensile per il vitto di 210,00 Euro ed una somma di 115,00 Euro per le piccole spese ASPETTIAMO CON GIOIA CANDIDATE E CANDIDATI! Vi preghiamo di inviare le candidature per iscritto, anche in pdf come allegato via e-mail, entro il 21.4.2014 a: Ev. Kirchengemeinde Bozen - Kuratorin Ulrike Becker Col di Lana Str. 10 - 39100 Bozen info@chiesa-evangelica.it. Per ulteriori informazioni potete rivolgervi al pastore Marcus Friedrich, tel. 3292630850, friedrich@chiesaluterana.
Dalla comunità di Bolzano
castello di Rochlitz e il biglietto del concerto a Dresda. Wittenberg è raggiungibile dall’aeroporto di BerlinTegel in un’ora con l‘ICE. Vi preghiamo di prenotare i biglietti per l’opera dell’11 luglio a Erfurt (60,00 euro facoltativa e a proprio carico) entro il 31 marzo al Decanato. Le spese di viaggio e i pranzi sono a proprio carico.
KONZERT DES MANILA VOCAL ENSEMBLE CONCERTO DEL MANILA VOCAL ENSEMBLE WO/DOVE: Caldana (VA),
Chiesa San Giovanni, via IV Novembre 12 WANN/QUANDO: 13. 05. 2014, 19:00 Uhr/13/05/2014 ore 19:00 Die Gemeinde Ispra-Varese lädt auch dieses Jahr erneut zu einem Konzert des Manila Vocal Ensemble ein. Das Ensemble stammt aus den Philippinen und feierte schon zahlreiche Erfolge auf vielen
internationalen Festivals in Österreich, Spanien, der Schweiz, Deutschland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Nach dem Konzert, bei dem auch philippinische Volkstänze mit traditionellen Kostümen, Kirchenmusik, Gospel Songs und Spirituals nicht fehlen, ist ein Abendessen mit den Chorsängern und -sängerinnen geplant (sehr wahrscheinlich ist ein gemeinsamer Chorgesang schon ab 18 Uhr). Dopo il successo del 2013, la comunità di IspraVarese ospita un nuovo concerto del Manila Vocal Ensemble, formazione filippina protagonista di prestigiosi festival in Austria, Spagna, Svizzera, Germania, Regno Unito e Stati Uniti. Alla performance - canti e danze popolari in costumi tradizionali, brani di musica sacra, gospel e spiritual - seguirà una cena con i coristi (probabile un incontro di canto comune già dalle ore 18).
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ASLI - ACCADEMIA DI STUDI LUTERANI IN ITALIA Nächste Termine Prossimi appuntamenti WO/DOVE: Rom / Roma WANN/QUANDO: 11. - 13. 04.
2014/ 11 -13/04/2014 Theologisches Seminar: “Das katholischlutherische Dokument: Vom Konflikt zur Gemeinschaft”. Seminario teologico: “Il documento cattolicoluterano: Dal Conflitto alla Comunione” WO/DOVE: Torre Annunziata WANN/QUANDO: 29. 05
.2014 /29/05/2014 Rundtischgespräch: “Luther spricht italienisch” Tavola rotonda: “Lutero parla italiano” WO/DOVE: Mailand/Milano WANN/QUANDO: 7. 11. 2014/
7/11/2014
Manila Vocal Ensemble
Theologische Konferenz: “Luther und die Theosis” Convegno teologico: “Lutero e la theosis”
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8x1000 alla Chiesa Evangelica Luterana in Italia
Post Scriptum
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Wandel, Veränderung
Cambiamento, trasformazione
othing’s gonna change the world, sang im Februar, der Sänger Rufus Wainwright, beim Festival von Sanremo. Wie wahr, was die wichtigen Bedürfnisse des Menschen angeht. Das Geliebt werden und das Lieben, die Grundbedürfnisse nach Essen und Trinken, nach Wohnung, Heimat, Arbeit und Familie, verändern sich nicht. Ansonsten ist vieles, gerade in meinem Arbeitsbereich, der Seeschifffahrt, einem ständigen Wandel unterworfen, der manchmal positiv für den Einzelnen ist, häufig aber den Seemann/Seefrau unter Stress stellt und ihn /sie oft überfordert. Ruhezeiten sind rar geworden, die Seele hungert danach. Sie kommt oft nicht mehr mit den schnellen Veränderungen mit. Heute hier, morgen dort. Manchmal hilft da jemand, der sich Zeit nimmt, zuzuhören, mitzufühlen; manchmal helfen dann auch die Weite des Meeres, die Naturschauspiele, wenn man sie noch wahrnehmen kann; jemand, der bereit ist, mit dem Seemann/der Seefrau ein Gebet zu sprechen, innezuhalten, wahrzunehmen, Hilfe anzunehmen, in einem Arbeitsbereich, dem Schiff, das auch für viele Monate, Wohnung und Heimat wird. Mit Kollegen anderer Kultur, Sprache und Glaube leben und arbeiten sie zusammen. Mit der Alltagswelt der Menschen, die an Land leben und arbeiten, kommen viele Seeleute nicht mehr zurecht. Zu schnell geschehen Veränderungen an Land. Die Seeleute scheinen oft weit entfernt von diesen Veränderungen.Sie haben während der Fahrt auf dem Meer keinen Zugang zum Fernsehen und zu Nachrichten. Ihre Familien und Freunde können sie oft nicht erreichen, da es für sie kein Satellitentelefon gibt. Aber unser Alltag, holt sie dann ein, wenn sie im Hafen liegen, manchmal unvorbereitet und heftig, voller Wucht. Sie erfahren von persönlicher Freude und Leid. Ein Kind wurde geboren, jemand ist gestorben in ihrer Familie. In ihrem Heimatland gibt es eine Naturkatastrophe, wie gerade letztes Jahr auf den Philippinen oder es gibt Bürgerkrieg wie jetzt in der Ukraine. Wie wichtig werden dann menschliche Beziehungen und der Glaube. Sie können Halt geben in diesem Meer der Veränderungen. Barbara Panzlau, Seemannsdiakonin
othing’s gonna change the world, ha cantato recentemente il cantante Rufus Wainwright al Festival di Sanremo. Com’è vero per quanto riguarda le necessità importanti dell’uomo. L’essere amati e l’amare, i bisogni primari del bere e del mangiare, della casa, la patria, il lavoro e la famiglia non cambiano. Per il resto invece proprio nel mio settore lavorativo, la navigazione marittima, molte cose sono sottoposte ad un cambiamento continuo, che a volte è positivo per il singolo, ma spesso pone il marinaio/la marinaia sotto stress e gli risulta troppo impegnativo. I periodi di riposo sono diventati rari e l’anima li brama. Spesso non riesce a stare dietro ai cambiamenti veloci. Oggi qui domani là. A volte è d’aiuto qualcuno che si prende il tempo per ascoltare, a volte può aiutare anche la vastità del mare, gli spettacoli della natura se si riescono ancora a percepire; qualcuno che è disposto a pregare insieme al marinaio/alla marinaia, osservare, percepire, accettare aiuto in un ambiente di lavoro, la nave, che diventa anche per molti mesi la propria casa e patria. Vivere e lavorare insieme a colleghi di cultura, lingua e fede diverse. Molti marittimi non riescono più a stare al passo con la nostra vita quotidiana, con le persone che vivono e lavorano a terra. A terra i cambiamenti avvengono troppo in fretta. I marittimi sembrano spesso molto lontani da questi cambiamenti. Durante il loro viaggio in mare non hanno accesso alla televisione e alle notizie. Le loro famiglie spesso non li possono raggiungere, perché non hanno un telefono satellitare. Ma la nostra vita quotidiana li raggiunge quando si trovano in porto, spesso in maniera improvvisa ed intensa, violentemente. Vengono a sapere di gioie e dolori personali. È nato un bambino nella loro famiglia, qualcuno è morto. Nel loro paese d’origine c’è stata una catastrofe naturale, come l’anno scorso nelle Filippine o una guerra civile come ora in Ucraina. Quanto importanti diventano allora le relazioni personali e la fede. Possono essere di sostegno in questo mare di cambiamenti.
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Barbara Panzlau, Direttore della missione marittima germanica Traduzione: MariaClara Finetti
INFO - INTERNET
TRIEST, LUTHERISCHE KIRCHE
CELI|ELKI Chiesa Evangelica Luterana in Italia | Evangelisch-Lutherische Kirche in Italien www.chiesaluterana.it - decanato@chiesaluterana.it www.facebook.com/ChiesaEvangelicaLuteranaInItalia
Centro studi | Studienzentrum Centro Filippo Melantone a Roma | Melanchthon Studienzentrum in Rom www.centromelantone.org segreteria@melantone.org
Altri siti | Andere Webseiten www.vociprotestanti.it www.evangelisch.de www.gustav-adolf-werk.de www.lutheranworld.org www.velkd.de
Radio (in italiano / in italienischer Sprache) Rai Radiouno “Culto Evangelico” la domenica mattina alle 7.30 Per riascoltare le trasmissioni: www.fedevangelica.it/servizi/ssrtvo31.asp
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TRIESTE, CHIESA LUTERANA
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