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Jahresbericht 2012

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Jahresbericht 2012


Editorial

Mauern in den Köpfen. Die erfolgte Gleichstellung und Emanzipation von Menschen mit einer Behinderung auf gesetzlicher Ebene, die Integration (Inklusion) im Schulbereich und andere Massnahmen sind augenfällige Erfolge der letzten Jahre. Mit grossem Engagement haben verschiedene Organisationen gemeinsam einen immer grösseren Sozialabbau auf Kosten der Betroffenen verhindert. Der nötigen Aufmerksamkeit der Politik bezüglich steigender Kosten im Sozialbereich stehen Sparübungen in Form von IV-Revisionen gegenüber. Taucht ein Hoffnungsschimmer bezüglich IV-Revisionen 6b am Horizont auf? Sind das Parlament und der Bundesrat bereit, eine Mauer einzureissen?

mauern

Eine Mauer ist ein massives, freistehendes und flaches Bauwerk, eine aus Steinen und Mörtel errichtete Wand. Mauern dienen verschiedenen Funktionen. Grundmauern tragen Gebäude, Stützmauern verhindern Murgänge, Staumauern stauen Flüsse oder Seen, Wehrmauern schützen vor feindlichen Angriffen. Gefängnismauern sichern den Strafvollzug und Tresormauern Guthaben.

Mauern im Alltag. Rollstuhlgängigkeit ist das Mass aller Dinge. Bauliche Massnahmen, die Ausgrenzungen verhindern sollen, sind gesetzlich verankert und würden unbehinderte Zugänge in allen Bereichen und für alle Menschen garantieren. Die Umsetzung der seit über 20 Jahren bestehenden Regelungen weist noch immer massive Lücken auf. Mängel bei öffentlichen Gebäuden, Freizeit- und Erholungsanlagen, vielen Einrichtungen des öffentlichen Verkehrs, Barrieren bei der allgemeinen Internetbenutzung etc. und die nach wie vor ungewisse Entwicklung im Bereich der sozialen Sicherheit bedingen unseren Einsatz auf allen Ebenen. Ein Beispiel, stellvertretend. Ein Paraplegiker hatte sich 2008 in einem Kino allein einen Film anschauen wollen. Das Personal verwehrte ihm aus Sicherheitsgründen den Zutritt, weil das Gebäude nicht behindertengerecht ausgebaut und der Kinosaal für Rollstuhlfahrer nur mit Hilfe Dritter zugänglich war. Das Bundesgericht hat auf Beschwerde einer Behindertenorganisation entschieden, dass die Zutrittsverweigerung keine Diskriminierung im Sinne des Gesetzes zur Gleichstellung Behinderter darstellte. Gemäss Urteil liegt nicht in jeder Ungleichbehandlung ein Verstoss gegen das Diskriminierungsverbot vor. Dieses ziele nach dem Willen des Gesetzgebers vielmehr auf besonders stossendes und gegen das Gebot der Toleranz gerichtetes Verhalten. Solches liege etwa vor, wenn ein Gastwirt einer Person mit einer geistigen Behinderung den Zugang einzig aus Furcht davor verwehre, dass sich die übrigen Gäste an ihrem Anblick stören könnten. Viele Mauern wurden in den letzten Jahren eingerissen, Barrieren geöffnet, Beteiligungen ermöglicht und Grundrechte anerkannt. Dafür sind wir dankbar. Noch immer stossen wir in unserem Alltag aber auf Mauern, neue und alte. Alte Mauern wirken oft wie Festungen. Eingerissene 2 | Jahresbericht 2012 Vereinigung Cerebral Schweiz

Mauern werden häufig durch neue ersetzt. Es geht aber nicht nur um Rollstuhlgängigkeit, sondern um Lebensqualität - für ALLE. Wir haben die Vision einer inklusiven Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die die Rahmenbedingungen für ein tolerantes, vielfältiges und gleichberechtigtes Miteinander schafft. Denn Vielfalt ist die Stärke einer Gesellschaft. Wir setzen uns dafür ein, dass die Schulung von Jugendlichen mit Behinderung nicht gekürzt wird und ihr Einstieg in die Berufswelt möglich sein muss. Denn die Einzigartigkeit jedes Menschen verdient Respekt. Wir wünschen uns dabei die Mitwirkung von ArbeitgeberInnen. Wir wollen nicht, dass die Leistungen der Invalidenversicherung noch mehr gekürzt werden. Denn jede Reduktion der knapp bemessenen finanziellen Mittel von Betroffenen, kann sie in die


Armut führen. Arm sein bedeutet Isolierung und konsequenterweise die Nicht-Teilhabe an der Gesellschaft. Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen mit einer Behinderung ein würdiges Leben führen können mit Zugang zu Bildung, Schulung, Arbeit, Kultur, Freizeit. Deswegen sagen wir mit über 40 anderen Behindertenorganisationen «Nein zum Abbau der IV». Auch für den Schutz der Integrität von Menschen mit Beeinträchtigung engagieren wir uns mit der Umsetzung von Präventionsmassnahmen zur sexuellen Ausbeutung, Missbrauch und anderer Grenzverletzungen, insbesondere im Rahmen unseres Ferienangebotes. Der Bundesrat hat die Botschaft zur UNO-Behindertenrechtskonvention, die bereits durch 126 Vertragsstaaten ratifiziert wurde, zuhanden des Parlaments verabschiedet.

Er bekräftigt somit, dass er die autonome Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben in unserem Land verstärken will. Das Parlament wird sich ab Frühling 2013 mit der Vorlage befassen. Dieses politische Signal gegenüber der internationalen Gemeinschaft kann nur begrüsst werden; wir hoffen auf eine Ratifizierung. Dezidiert und freudvoll setzen wir uns mit und für Menschen mit cerebraler Bewegungsbehinderung weiter ein. Allen, die uns auf diesem Weg bisher unterstützten, danken wir im Namen des Zentralvorstandes und der Geschäftsleitung herzlich für ihr Interesse, ihre Unterstützung und ihre Solidarität! ....................................................................................................... Martin Staub Josiane Grandjean Präsident Zentralvorstand Geschäftsleiterin Jahresbericht 2012 Vereinigung Cerebral Schweiz | 3


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gemeinsam sind wir stärker

Das Zusammenwirken verschiedener Organisationen und Behörden in der Schweiz zu einer Gesamtleistung hat für die Vereinigung Cerebral Schweiz auch 2012 grosse Relevanz gehabt. Doppelspurigkeiten werden vermieden und Ergebnisse rascher erzielt. Die Öffentlichkeit nimmt dank der Informations- und Kommunikationskanälen diese Synergie wohl wahr, wie die folgenden Aktionen es darstellen.

tes sowie der Aufbau von niederschwelligen Meldestellen, sind die ersten Massnahmen, um – wenn immer möglich – Grenzüberschreitungen in den Beziehungen zwischen Betroffenen und Assistenzpersonen zu vermeiden. Für die wirkungsvolle Prävention benötigt es auch eine bessere Vernetzung von Behörden, Polizei und sozialem Unterstützungssystem. www.charta-praevention.ch

Mit der Einreichung der Petition «Ausbildung für alle – auch für Jugendliche mit Behinderung» mit über 100'000 Unterschriften im September 2011 bei der Bundeskanzlei und das darauf resultierende Positionspapier fordern die drei PetitionärInnen Vereinigung Cerebral Schweiz, insieme Schweiz und Procap Schweiz, dass der Einstieg in die Berufswelt für alle möglich sein muss, auch für Jugendliche mit Behinderung. www.berufsbildung-für-alle.ch

Erweiterte Arbeitsgruppe zur Begleitgruppe Art. 74 2015 beginnt eine neue Vertragsperiode für die BSV-Leistungs-VertragsnehmerInnen. Das aktuelle Kreisschreiben über die Beiträge an die Organisationen der privaten Behindertenhilfe (KSBOB) wird überarbeitet. Das Bundesamt für Sozialversicherungen arbeitet mit den Behindertenorganisationen zusammen, um eine vertretbare Lösung für die Umsetzung des neuen Kreisschreibens zu finden.

Wir schauen hin! Nach der Bekanntmachung des Skandals um den Sozialtherapeuten H.S. Anfangs 2011 haben 12 Organisationen, auch die Vereinigung Cerebral Schweiz, den Handlungsbedarf erkannt und Massnahmen ergriffen. Die nationale Arbeitsgruppe hat die «Charta zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzverletzungen» verfasst. Die Umsetzung, wie zum Beispiel die Forderung der Einreichung des Strafregisterauszuges für die ReiseleiterInnen und der Selbstverpflichtungsdeklaration für die AssistentInnen im Rahmen unseres Ferienangebo-

Verein «Nein zum Abbau der IV» Über 40 Organisationen mobilisieren sich, um den weiteren Abbau der Invalidenversicherung auf dem Buckel von Menschen mit Behinderung zu vermeiden. Die drei Selbsthilfeorganisationen Vereinigung Cerebral Schweiz, insieme Schweiz und Procap Schweiz tauschen sich regelmässig aus. Wo möglich werden Synergien umgesetzt, wie zum Beispiel bei Schulungsangeboten, bei der Veröffentlichung von Publikationen, wie die Broschüre «So viel Schutz wie ich brauche...» zum neuen Erwachsenenschutzrecht. Jahresbericht 2012 Vereinigung Cerebral Schweiz | 5


Ressort

Sozialpolitik & Lobbying

Sozialpolitisch liegt in der Schweiz ein bewegtes Jahr hinter uns. Wiederum beschäftigten wir uns unter anderem mit der IVG-Revision, der beruflichen Ausbildung für Jugendliche mit Behinderung, sowie der Charta «Prävention zur sexuellen Ausbeutung, Missbrauch und anderer Grenzverletzungen». IVG-Revision 6a+b: Die IVG-Revision 6a und 6b beschäftigte die Vereinigung Cerebral Schweiz auch 2012. Bei der 6a geht es nach wie vor um die Ausbildungschancen für Jugendliche mit Behinderung. Bundesrat und Parlament wollen weiterhin die Ausbildungszeit von Anlehren für Jugendliche ohne Chancen auf einen Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft, von zwei Jahren auf drei bis sechs Monate verkürzen. In der dazu gebildeten Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern des BSV und VertreterInnen der DOK, setzen sich die Behindertenverbände weiterhin mit aller Vehemenz dafür ein, diese Bestimmung rückgängig zu machen. Bezüglich der 6b hat der Nationalrat in seiner Dezembersession folgende Beschlüsse gefasst: Die Vorlage wird geteilt. Im ersten Teil der sogenannten strukturellen Vorlage soll vor allem das neue Rentensystem behandelt werden. Der Antrag von Christian Lohr, die volle Rente schon ab 70% Invalidität auszurichten, wurde angenommen. Weiter will der Nationalrat über weitere Sparmassnahmen erst diskutieren, wenn die Auswirkungen der IVG-Revision 5 und 6a bekannt sind. Schon der Ständerat hatte in seiner Behandlung dieses Geschäftes Abweichungen gegenüber der Botschaft des Bundesrates beschlossen. Da die Ideen des Nationalrates noch weiter abweichen, wird es nun zu einer Differenzbereinigung kommen. Eine Diskussion wird es sicher über den Zugang zur Rente geben. Der Bundesrat möchte den Entscheid über einen Rentenanspruch so lange nicht fällen als die Eingliederungsfähigkeit mit medizinischen Behandlungen wieder hergestellt, erhalten oder verbessert werden kann, dies ohne zeitliche Beschränkungen. Der Ständerat stimmt der Vorlage des Bundesrates zwar zu, will aber den Rentenentscheid innerhalb von zwei Jahren gefällt haben. Der Nationalrat will die Diskussion über den Zugang zur Rente in einer späteren Vorlage deponieren. Die DOK ihrerseits wird die Differenzbereinigung benutzen, um die Räte davon zu überzeugen, dass bei medizinischen Behandlungen der Rentenentscheid innerhalb eines Jahres gefällt werden muss. Charta «zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzverletzungen»: Mit der Ratifizierung der Charta «Prävention zur sexuellen Ausbeutung, Missbrauch und anderer Grenzverletzungen» hat sich die Vereinigung Cerebral Schweiz verpflichtet, ein Umsetzungskonzept zu erstellen. Dieses wurde in einer 6 | Jahresbericht 2012 Vereinigung Cerebral Schweiz


Arbeitsgruppe erarbeitet und vom Zentralvorstand Ende 2012 genehmigt. Die Arbeitsgruppe hatte eine interessante Aufgabe zu bewältigen: einerseits galt es dem Inhalt der Charta gerecht zu werden, andererseits durfte das Konzept keinen Rückschritt in der Behindertenemanzipation bedeuten. Das Thema Sexualität ist für Menschen mit Behinderung von zentraler Bedeutung. Noch immer, wenn auch weniger oft, existieren in den Köpfen der Nichtbehinderten diesbezüglich Barrieren und Vorurteile. Die Vereinigung Cerebral Schweiz hat vor drei Jahren ein Dokument erarbeitet, welches den Umgang mit den durchaus begreiflichen und menschlichen Bedürfnissen innerhalb eines Ferienaufenthaltes einen Rahmen gibt. Dieser Kodex ist nun Bestandteil des Umsetzungskonzeptes und ist dem Konzept als Anhang beigefügt. Das neue Erwachsenenschutzrecht: Im Rahmen der Delegiertenversammlung, der Elterntagung sowie des nationalen Treffens der GeschäftsleiterInnen der regionalen Vereinigungen wurde zu diesem Thema informiert. Hier die wichtigsten Punkte: Die Vormundschaft wird abgeschafft. Sie wird ersetzt durch eine individuelle Beistandschaft. Nur in den wenigsten Fällen wird in Zukunft eine vollumfängliche Beistandschaft angeordnet, was einer bisherigen Vormundschaft gleichkommt. Mit dem neuen Gesetz können nun auch Geschwister eine Beistandschaft übernehmen. Ebenso muss nicht mehr über jeden Kauf Buch geführt werden, und es muss auch nur noch Auskunft über die Finanzen erteilt werden, wenn dies die Vormundschaftsbehörde verlangt. In den nächsten zwei Jahren werden die bisherigen Fälle neu beurteilt und ins neue System eingegliedert.

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Ressort

PR & Kommunikation

Der auf strategischer Ebene beschlossene einheitliche Auftritt wurde im Jahr 2012 operativ angepackt. Dank der neu geschaffenen Teilzeitstelle «Kommunikation & WEB» auf der Geschäftsstelle der Dachorganisation laufen nun die Prozesse. Umgesetzt wurde vieles im Bereich der Homepage: - Die neu erarbeitete Website der Vereinigung Cerebral Schweiz www.vereinigung-cerebral.ch konnte Anfang 2012 aufgeschaltet und stets aktuell gehalten werden. - Die Homepages der regionalen Vereinigungen wurden an diejenige der Dachorganisation angebunden und in ein einheitliches Design aufgeschaltet. - Für die Geschäftsleiterinnen der regionalen Vereinigungen wurde eine elektronische Austauschplattform, das Forum, eingerichtet. - Der Bereich «Bibliothek» wurde in «Broschüren & Bücher» umgetauft, etwas ansprechender gestaltet und aktualisiert. - Die Bestellung der «Parcours»-Module kann neu online gemacht werden. - Die Extranetplattform ermöglicht eine effizientere Kommunikation zwischen der Dachorganisation und den regionalen Vereinigungen sowie die Aufgabenerledigung dank vorhander Werkzeuge (Formulare, Downloadbereich, usw). Mit 6 Ausgaben des Newsletters «CerINFO» bedienten wir die PräsidentInnen und die Geschäftleiterinnen der regionalen Vereinigungen mit News über laufende Prozesse wie die Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen, das sozialpolitische Geschehen oder Beschlüsse des Zentralvorstandes.

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Dienstleistung

MAGAZIN, Broschüren & Flyer

Neben der Homepage und dem Newsletter ist auch unser Printmagazin «Cerebral» ein wichtiges Kommunikationsmittel. 2012 wurde die Mitgliederzeitschrift vierteljährlich publiziert. Die rund 6300 Mitglieder erhielten darin Neues und Hintergrundinformationen der Vereinigung Cerebral Schweiz sowie der Schweizerischen Stiftung für das cerebral gelähmte Kind. Im Magazin bildeten folgende Themen die Schwerpunkte: - Die neu ratifizierte «Charta zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzverletzungen», - die Motion der Regionalen Vereinigung Cerebral Neuenburg und insieme Neuenburg. Die Motion verlangt die Verfassung eines kantonalen Gesetzes über die Integration von Menschen mit einer Behinderung sowie die Schaffung von Betreuungsplätzen für junge Erwachsene mit Behinderung, wenn diese mit 18 Jahren die Schule verlassen. - der Assistenzbeitrag und die ersten Erfahrungen der Betroffenen sowie - die erstmalige Tagung zum Thema «Behinderte Medizin?!» Die neu geschaffenen Rubriken wie Rendez-vous, Young Cerebral und Kolumne kommen gut an. Hinweise auf Kurse, Hilfsmittel, neue Websites und wichtige Adressen wurden von unseren Leserinnen und Lesern sehr geschätzt.

In jeder Ausgabe stellten wir der Leserschaft zudem verschiedene Persönlichkeiten vor, die auf die eine oder andere Weise mit der Vereinigung Cerebral Schweiz verbunden sind. Nicht fehlen durften Informationen über das interne Geschehen der Vereinigung Cerebral Schweiz wie beispielsweise über die Delegiertenversammlung, die PräsidentInnen-Konferenz, Seminare für Elternbetreuerinnen sowie Tagungen für Eltern und/oder Betroffene. Beliebte Broschüre zum Erwachsenenschutzrecht Im Zusammenhang mit dem neuen Erwachsenenschutzrecht gaben wir in Zusammenarbeit mit insieme Schweiz eine Broschüre heraus. Davon wurden rund 99 deutsche und 28 französische Exemplare verkauft. Unsere 7 traditionellen Broschüren stiessen auch 2012 auf Interesse. Über 400 Exemplare verschickten wir ins Inund Ausland. Zu verschiedensten Themen und Events realisierten wir auch diverse Flyers. Speziell hervorzuheben gilt es hier den Flyer «berufliche Integration». Davon verkauften wir rund 3100 Exemplare dem Schweizerischen Arbeitgeberverband.

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Ressort

Dienstleistungen & Projekte

Im Jahr 2012 wurde bezüglich Dienstleistungen und Projekte konzeptionelle Arbeit in enger Zusammenarbeit mit den regionalen Vereinigungen geleistet. So wurde die von uns im letzten Jahr ratifizierte «Charta zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzverletzungen» mittels eines neuen Präventionskonzepts umgesetzt. Die Vereinigung Cerebral Schweiz bekennt sich zu einer Null-Toleranz Politik: - alle Mitarbeitenden in Ferienkursen unterschreiben eine Selbstverpflichtung, - es wurde eine interne Meldestelle geschaffen, - Weiterbildung/Sensibilisierungskurse für ReiseleiterInnen werden obligatorisch. Im Rahmen des Präventionskonzeptes arbeitet die Vereinigung Cerbral Schweiz mit der nationalen Fachstelle mira zusammen und ist seit 2012 Mitglied bei mira. Ebenso wurde die Dienstleistung «Coaching» für die regionalen Vereinigungen sowie die Koordination der Ferienkurse der Dachorganisation und der regionalen Vereinigungen gemäss den Bedürfnissen der regionalen Vereinigungen konzipiert. Andererseits wurden in diesem Jahr auch neue Dienstleistungen umgesetzt: - Die erste Elterntagung der Vereinigung Cerebral Schweiz mit dem Titel «Recht so» mit den Themen Erwachsenenschutzrecht, Erbrecht und das Recht im Alltag Kraft zu tanken, ging im März in der Deutschschweiz erfolgreich über die Bühne. Eine zentrale und sehr gut nachgefragte Dienstleistung ist nach wie vor unser Ferienangebot im In- und Ausland für Menschen mit cerebraler Bewegungsbehinderung. Kaum ist die Ferienbroschüre jeweils verschickt, treffen bereits zahlreiche Anmeldungen ein. Aber auch die Tagung für erwachsene Betroffene und Interessierte lockte wiederum über 40 Teilnehmende an. Das Thema «Assistenzbeitrag» wurde in Referaten und Workshops von Selbstbetroffenen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Praktische Erfahrungen wurden ausgetauscht und politische Forderungen formuliert. Der Flyer «Erfolgreiche berufliche Integration» - initiiert aufgrund der Tagung für Betroffene 2010 - ist dieses Jahr fertig gestellt, und unter die Leute gebracht worden. Der Flyer erklärt potenziellen ArbeitgeberInnen, was eine cerebrale Bewegungsbehinderung ist und was es für Arbeitgebende bedeuten kann, Menschen mit cerebraler Beeinträchtigung anzustellen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband hat den Flyer als Beilage seiner Zeitschrift all seinen Mitgliedern zugestellt. Der Flyer ist auf der Geschäftsstelle erhältlich oder steht auf unserer Website zum Download bereit (Über uns > Downloads).

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Dienstleistungen, Projekte und Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen, VertreterInnen anderer Berufsgruppen und immer auch mit Selbstbetroffenen zu organisieren und durchzuführen ist uns ein Anliegen. So organisierte und gestaltete die Vereinigung Cerebral Schweiz u.a. zum Beispiel die Tagung «Behinderte Medizin?!» mit, trat in die Trägerschaft von «Integration und Schule» ein und bot gemeinsam mit Partnerorganisationen Weiterbildungskurse zu verschiedenen Themen an. Die Synergien des Netzwerks können so optimal genutzt und die Anliegen der Menschen mit cerebraler Bewegungsbehinderung und ihren Angehörigen bei den entsprechenden Stellen eingebracht werden.

Dienstleistung

Parcours

Der Parcours ist ein gemeinsames Projekt der Vereinigung Cerebral Schweiz, PluSport und Marlen Lenz. Die Indoor- und Outdoor-Spiele des Parcours können mit dem Rollstuhl «unterfahren» werden und sind so konzipiert, dass sie Menschen mit Schwerstbehinderung gerecht werden sich sportlich und spielerisch zu messen. Die Freude an Bewegung, Beobachtung, Konzentration, Wettkampf gegen die Uhr und am Glücksspiel machen den Parcours jährlich für weit über Hundert Sportbegeisterte mit und ohne Behinderung zu einem Erlebnis an diversen Events von Institutionen und Organisationen in der ganzen Schweiz. In Zusammenarbeit mit PluSport haben wir das Prozedere für die Bestellung der Spiele vereinfacht. Auf unserer Website können sämtliche Spiele nun online reserviert und bestellt werden. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei Peter Allenbach. Dank ihm hat auch 2012 wieder die ganze Logistik ausgezeichnet funktioniert und er sorgt dafür, dass alle Spiele immer in einem guten Zustand sind. Ebenfalls ein herzliches Dankeschön für die gute Zusammenarbeit sprechen wir der Firma Planzer aus, die die Spiele jeweils zu einem Spezialpreis transportiert. Jahresbericht 2012 Vereinigung Cerebral Schweiz | 11


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Dienstleistung

Ferien

Auch 2012 haben wieder rund 70 Feriengäste mit Behinderung bei der Vereinigung Cerebral «barrierefreie» Ferien gebucht. Sie reisten mit persönlicher Assistenz (1:1-Betreuung) in den Süden ans Meer, in die Wellnessferien ins Tirol oder genossen Ferientage im Inland. Unsere Gruppenferien werden von engagierten und kompetenten ReiseleiterInnen geleitet. Die AssistentInnen, die sich für unsere Organisation in Ferienkursen engagieren, werden auf ihre verantwortungsvollge Aufgabe gut vorbereitet. Deshalb engagierten wir uns gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen Procap, insieme Schweiz und PluSport auch 2012 bei der Durchführung der Reise- und Sportcamps-BegleiterInnenseminare im März und Juni sowie dem Seminar für angehende ReiseleiterInnen im Mai. Diese Kurse vermitteln Grundkenntnisse bezüglich diversen Behinderungsformen, Rollstuhlhandling, Pflege und beinhalten relevante Informationen zu den Aufgaben als AssistentIn. Andere Länder kennenlernen Die Nachfrage nach unseren vier Ferienkursen im Ausland bleibt gross. Die Badeferien am Meer genossen unsere Gäste wiederum auf Mallorca (im Frühsommer und im Herbst) und auf der griechischen Insel Rhodos. Wellness und Entspannung waren im Herbst angesagt – eine Reisegruppe fuhr nach Österreich ins Kaunertal.

Zahlen

”

Ich finde es super, dass man Menschen mit schweren I Behinderungen Ferien im Ausland ermöglichen kann. Auch als Assistentin hatte ich viel Spass und habe gelernt, dass trotz Behinderung sehr vieles möglich ist – das motiviert mich sehr. Assistentin Rhodos

”

Ferien in der Schweiz Im Ferienzentrum Wannental in Gontenschwil fand der diesjährige Ferienkurs in der Schweiz statt. Während diesen zwei Wochen genossen 9 Feriengäste mit ihren AssistentInnen erholsame Sommertage mit vielen Ausflügen.

”

Unsere Tochter durfte auch dieses Jahr wieder mit Ihrer Organisation in den Urlaub fahren. Sie kehrte begeistert zurück. Die vielen Eindrücke geben auch heute noch Anlass zu lebhaften Diskussionen. Das geschenkte Fotoalbum ist täglicher Begleiter vor dem Einschlafen. Da wird von vorne nach hinten und umgekehrt geblättert und Anekdoten erzählt. Vater einer Ferienteilnehmerin

”

Fototreffs Sich wiedersehen und Ferienerinnerungen und –erlebnisse austauschen. Die von der Vereinigung Cerebral Schweiz organisierten Fototreffs nach den Ferien gehören dazu und werden geschätzt und rege besucht.

zu den Ferien 2012

Inland 9 Teilnehmende/Feriengäste

Genutzte Ferientage 135

Ausland Genutzte Ferientage 58 Teilnehmende/Feriengäste 870 Total 1005 Für die letzten 10 Jahre zeigt sich folgende Leistungsbilanz: Anzahl Feriengäste Anzahl genutzte Ferientage

Ausland 581 8’715

Schweiz 90 1’334

Total 671 10’049

Über 1000 abwechslungsreiche Tage erlebten Menschen mit Behinderung 2012 dank der Ferienangebote der Vereinigung Cerebral Schweiz ausserhalb ihrer Institutionen. Diese Angebote werden finanziell unterstützt von der «Stiftung «Denk an mich» und der Schweizerischen Stiftung für das cerebral gelähmte Kind. Wir danken all den Spenderinnen und Spendern sehr herzlich für die grosszügige Unterstützung.

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VERANSTALTUNGEN Elterntagung «Recht so» Am 17. März 2012 führte die Vereinigung Cerebral Schweiz ihre erste Elterntagung in der Deutschschweiz durch. In zwei selbstgewählten Workshops erfuhren die Teilnehmenden Wissenswertes zum «Neuen Erwachsenenschutzrecht» zu Fragen zum «Erbrecht» und über «das Recht, sich als Eltern im Alltag Zeit und Raum zu nehmen, um Kraft zu tanken». Die Workshops boten die Möglichkeit, individuelle Fragen zu diesen Themen zu erörtern. Rund 50 interessierte Eltern und Angehörige von Menschen mit einer Behinderung besuchten den Anlass im zeka in Baden-Dättwil. Elternbetreuerinnen-Treffen Die Elternbetreuerinnen der regionalen Vereinigungen der Deutschschweiz trafen sich Anfang Juni zum Weiterbildungswochenende in Wildhaus (SG). Ein Referat von Heike Meyer Egli, Dozentin an der PH Bern, zum Thema «Krisenintervention bei schwierigem Verhalten bei Menschen mit einer Mehrfachbehinderung» war der Schwerpunkt des ersten Tages. Es wurde viel diskutiert und Frau Meyer Egli konnte viele hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben. Der Sonntag wurde genutzt für den Austausch unter den Elternbetreuerinnen. Die gegenseitige Information über Schwerpunkte und Themen der Elterngruppen in den diversen Regionen wird sehr geschätzt und nachgefragt. Am 17. November 2012 führte die Vereinigung Cerebral Schweiz erstmals ein Treffen für die Elternbetreuerinnen der Suisse Romande in Lausanne durch. Die Teilnehmerinnen setzten sich mit dem Thema «Auftanken im Alltag/Entlastung» auseinander. Tagungen der GeschäftsleiterInnen Die zwei spracheregionalen und das nationale Treffen der GeschäftsleiterInnen der 20 regionalen Vereinigungen, moderiert durch die Geschäftsleiterin der Dachorganisation, dient zum Informationsaustausch, zur Synergie- und Effizienzsteigerung. Die gemeinsamen Ablaufprozesse wurden unter die Lupe genommen und umgesetzt. Dies vor allem bezüglich BSV-Controlling, Informations- und Kommunikationskanäle wie Homepage, Publikationen und Foren. Die persönliche Kommunikationskultur wird mit dem regelmässigen Newsletter der Geschäftsleitung, adressiert an die PräsidentInnen und GeschäftsleiterInnen der Regionen, sowie den elektronischen Plattformen Extranet und Forum unterstützt. Die Coaching-Angebote der Dachorganisation sind bekannt. Die Regionen melden ihren Bedarf an Begleitung, Schulung sowie Projektunterstützung. Die Charta zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderer Grenzverletzungen wird vor allem im Bereich der Ferienangebote umgesetzt – etwa mit der Unterschrift einer Selbstverpflichtung durch die AssistentInnen. Das neue Erwachsenenschutzrecht wurde von einem Jurist präsentiert. Dank dem grossen Engagement der GeschäftsleiterInnen konnten wichtige Ziele erreicht werden, wie etwa der gemeinsame Auftritt. Dankbar blicken wir alle auf das erfolgreiche Jahr zurück. 14 | Jahresbericht 2012 Vereinigung Cerebral Schweiz

Tagung für erwachsene Betroffene Die von der Gruppe Ceradult organisierte Tagung vom 3. November 2012 in Zürich zum Thema «Assistenzbeitrag» war gut besucht. Das Thema interessierte, die ausschliesslich selbstbetroffenen ReferentInnen vermittelten einerseits praktische Einblicke und Erfahrung in das Leben mit Assistenzbeitrag und für das Ausfüllen der Selbstdeklaration für die IV. Andererseits erfuhren die Teilnehmenden die geschichtliche Entstehung des Assistenzbeitrags. In spannenden Diskussionen formulierten die Tagungsteilnehmenden politische Forderungen für die Weiterentwicklung des Assistenzbeitrages. Diese werden nun in eine organisationsübergreifende Arbeitsgruppe eingebracht und weiterverfolgt. Projekte und Anlässe mit anderen Organisationen Interessengemeinschaft «Integration und Schule»: Das Webportal www.integration-und-schule.ch wurde im Herbst 2011 aufgeschaltet und stellt damit den Informationszugang zu Integration, Schule und Behinderung für die einzelnen Kantone in der Schweiz sicher. Im Jahr 2012 haben bereits rund 18‘000 BesucherInnen das Internetportal genutzt. Es wurden gegen 180‘000 Zugriffe registriert, was einen sehr grossen Informationsbedarf zu diesem Thema aufzeigt. In diesem Jahr wurde das Web-Portal laufend aktualisiert und weiter ausgebaut. Das Projekt wurde mitgestaltet von der Vereinigung Cerebral Schweiz. Um den Betrieb des Webportals und die Aktualität der Informationen langfristig sicherzustellen, wurde im Spätsommer 2012 die Interessengemeinschaft (IG) Integration und Schule gegründet. Auch die Vereinigung Cerebral Schweiz ist Mitglied in dieser Trägerschaft. Impulstagung «Behinderte Medizin?!»: Am 1. September 2012 fand an der Universität Bern die erste Tagung des Vereins für eine bedürfnisgerechte medizinische Versorgung für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung (VBMB) über die noch ungenügende medizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung statt. Über 150 Teilnehmende – Menschen mit geistiger Behinderung, Angehörige, Vertreter von Institutionen, Behindertenorganisationen und Fachleute aus Medizin, Ethik, Sozial- und Heilpädagogik – setzten sich an dieser Tagung mit Referaten und in Workshops mit den Erfahrungen behinderter Menschen und ihrer Angehörigen zu diesem Thema auseinander. Die Erkenntnisse der Tagung sollen nun in Folgetagungen einfliessen, die medizinische, ethische und Fragen der Zusammenarbeit vertiefen werden. Die Tagung wurde mit der Unterstützung der Vereinigung Cerebral Schweiz organisiert und durchgeführt. PluSporttag in Magglingen: Gemeinsam organisierten die Vereinigung Cerebral Schweiz, Procap Sport Schweiz und insieme Schweiz ein Spielangebot am PluSporttag am 8. Juli 2012 in Magglingen. An diesem Stand konnten alle mit und ohne Behinderung Spiele für alle Sinne erleben.


LEISTUNGEN

AN die regionalen Vereinigungen

Beiträge

2012

2011

.................................................................................................................................................................. Basisbeiträge 42’071 42’228 Treffen GeschäftsleiterInnen 8’852 5’763 Sonstiges 4’379 487 Sockelbeiträge 300’000 300’000 Unterstützungsbeitrag 13’000 12’000 .................................................................................................................................................................. Total 368’302 360’478

Elternbetreuerinnen/Elterntagung 11’210 5’584 .................................................................................................................................................................. Total 379’512 366’062

Neben den obengenannten Leistungen erhielten die regionalen Vereinigungen für Leistungen, die im Leistungsvertrag mit dem Bundesamt für Sozialversicherungen abgegolten werden, folgende Beiträge: .................................................................................................................................................................. Total 1’994’996 1’857’269 Definitive Abrechung 2012 (innovative Projekte) 0 180’268

Gesamttotal

16 | Jahresbericht 2012 Vereinigung Cerebral Schweiz

2’374’508

2’403’599


Dank Unsere Arbeit und unser Erfolg sind nicht möglich ohne die Unterstützung durch das Bundesamt für Sozialversicherung und die Schweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind. Auch der Stiftung «Denk an mich» gebührt unser Dank. Ihre Zuwendungen helfen seit Jahren, die Kosten der Ferienwochen für unsere Mitglieder erschwinglich zu halten. Auch den Ferienassistentinnen und Ferienassistenten gebührt unser Dank und unsere Anerkennung, denn die ihnen ausgerichtete Entschädigung deckt ihre tatsächliche Leistung bei weitem nicht ab. In diesem Jahr konnten erneut einige Männer einen Teil ihres Zivildienstes auf diese Art leisten.

Die uns zugewendeten Mittel setzten sich wie folgt zusammen: 2012 2011 .................................................................................................................................................... Schweiz. Stiftung für das cerebral gelähmte Kind, Bern 800’000 800’000 Stiftung «Denk an mich», Zürich 26’100 26’550 *Geldspenden 530 9’819 Buchspenden 368 441 .................................................................................................................................................................. Total 826’998 836’810

Bundesamt für Sozialversicherung (Leistungsvertrag) 2’206’319 2’202’319 davon zu Gunsten der regionalen Vereinigungen 1’994’996 2’037’537 .................................................................................................................................................................. Ausgaben Dach 335’535 345’050

* Wir bedanken uns ganz herzlich bei jeder Spenderin und jedem Spender.

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BETRIEBSRECHNUNG

Ausgaben Rechnung

2012

2011

Personalaufwand ................................................................................................................................................................. Lohnaufwand 356’334.85 328’803.15 Sozialversicherungsaufwand 63’884.15 65’074.00 Übriger Personalaufwand 3’242.45 5’892.00 Spesen 19’308.40 14’196.75 Ferienpersonal (ohne Eigenlöhne) 58’684.90 58’118.70 Honorare (Übersetzungen u. weit. Honorare) 25’841.70 30’422.25 .................................................................................................................................................................. Total Personalaufwand und Dienstleistungsaufwand 527’296.45 502’506.85

Sachaufwand ................................................................................................................................................................. Raumaufwand 23’370.80 30’320.60 Verwaltungsaufwand, Unterhaltskosten 25’810.47 20’369.24 Finanzaufwand 4’253.35 4’007.91 Konferenzen 23’560.50 42’542.45 .................................................................................................................................................................. Total Sachaufwand 76’995.12 97’240.20

Leistungen ................................................................................................................................................................. Projektkosten Auftritt/Kommunikation/Beratung 37’409.26 111’463.85 Ferienkurse Aufwand 241’760.80 227’850.85 Elterntagungen 3’516.50 588.20 EL-Weekend 7’694.30 5’584.55 .................................................................................................................................................................. Total personenspezifische Leistungen 290’380.86 345’487.45

Magazin, Publikationen, Homepage 51’639.30 42’916.60 Öffentlichkeitsarbeit, polit. Aktionen 26’611.27 20’028.00 Sozialpolitik 15’062.10 4’936.20 Facharbeiten 5’851.40 5’319.55 Leistungen an regionalen Vereinigungen und Elterngruppen 368’302.60 361’340.65 .................................................................................................................................................................. Total themenspezifische Leistungen 467’466.67 434’540.96

TOTAL AUSGABEN

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1’362’139.10 1’379’775.46


Einnahmen Rechnung

2012

2011

BETRIEBSRECHNUNG

................................................................................................................................................................. Leistungsentgelt BSV (netto zu Gunsten Dach) 335’535.00 369’017.25 Beitrag der Stiftung Cerebral 800’000.00 800’000.00 Beitrag Stiftung «Denk an mich» (Ferien) 26’100.00 26’550.00 Spenden 898.00 10’259.90 Beiträge der Teilnehmer an Ferienkosten 124’860.00 107’200.00 Verkauf Publikationen 1’704.00 976.65 .................................................................................................................................................................. Total Einnahmen 1’289’097.00 1’314’003.80

Betriebsergebnis

-73’402.10 -65’771.66

................................................................................................................................................................. Finanzertrag 71’319.75 70’756.70 Nicht realisierte Kursverluste 0.00 0.00 Nicht realisierte Kursgewinne 68’546.00 25’022.00 Ausserordentlicher Ertrag 41’368.86 .................................................................................................................................................................. Finanzerfolg 181’234.61 95’778.70

JAHRESERGEBNIS ................................................................................................................................................................. Einnahmenüberschuss 108’192.51 30’007.04

Jahresbericht 2012 Vereinigung Cerebral Schweiz | 19


Bilanz

31.12.2012

31.12.2011

Aktiven ................................................................................................................................................................. Kasse, Postcheck- und Bankguthaben 31’613.28 193’267.01 Debitorenguthaben 81.00 250.00 Prämiendepot Swiss Life 2’248.60 0.00 Verrechnungssteuern 13’433.22 7’025.07 Bücher und Drucksachen 4.00 4.00 Marchzinsen 25’515.00 25’166.00 Aktive Rechnungsabgrenzungen 15’453.30 6’671.55 .................................................................................................................................................................. Umlaufvermögen 88’348.40 232’383.63

................................................................................................................................................................. Depotkonten 162’729.75 167’516.20 Obligationen 1’562’425.95 1’524’149.95 Aktien und Derivate 356’435.00 326’165.00 Treuhandkonto Parcours 3’682.17 3’465.37 .................................................................................................................................................................. Anlagevermögen 2’085’272.87 2’021’296.52

Total Aktiven

2’173’621.27 2’253’680.15

Passiven ................................................................................................................................................................. Passive Rechnungsabgrenzungen 44’858.20 71’705.23 Treuhandkonto Parcours 3’682.17 3’465.37 Rückstellung Leistungsentgelt BSV 5’405.64 167’026.80 .................................................................................................................................................................. Fremdkapital 53’946.01 242’197.40 ................................................................................................................................................................. Vereinskapital am 01.01. 2’011’482.75 1’981’475.71 Verlust/Gewinn im Geschäftsjahr 108’192.51 30’007.04 ................................................................................................................................................................. Vereinsvermögen 2’119’675.26 2’011’482.75

Total Passiven

20 | Jahresbericht 2012 Vereinigung Cerebral Schweiz

2’173’621.27 2’253’680.15


31.12.2012

31.12.2011

Geldfluss aus Geschäftstätigkeit ................................................................................................................................................................. Ergebnis des Geschäftsjahres 108’192.51 30’007.04 Wertberichtigung auf Finanzanlagen -68’546.00 -25’022.00 Zunahme Rückstellung, Transferkonti LV -161’621.16 -144’650.35 .................................................................................................................................................................. Total -121'974.65 -139'665.31

MittelflussRECHNUNG

................................................................................................................................................................. +/- Veränderung Debitoren 169.00 -77.30 -/+ Veränderung übrige Forderungen -8’656.75 39’749.33 -/- Veränderung aktive Rechnungsabgrenzung -9’130.75 -1’198.80 -/+ Veränderung passive Rechnungsabgrenzung -26’847.03 -11’060.60 .................................................................................................................................................................. Netto-Geldfluss aus Geschäftstätigkeit -44’465.53 49’533.83

Geldfluss aus Investitionstätigkeit ................................................................................................................................................................. Investitionen in Finanzanlagen 0.00 0.00 Desinvestitionen in Finanzanlagen 0.00 0.00 Investitionen in Sachanlagen 0.00 0.00 .................................................................................................................................................................. Netto-Geldfluss aus Investitionstätigkeit 0.00 0.00 ................................................................................................................................................................. Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit 0.00 0.00 ................................................................................................................................................................. Saldo Netto-Veränderung Zahlungsmittel -166’440.18 -90’131.48

Nachweis des Mittelflusses aus Veränderung des Geldfonds ................................................................................................................................................................. Saldo Nettoveränderung Zahlungsmittel Bestand an flüssigen Mitteln am 1.1. 360’783.21 450’914.69 Bestand an flüssigen Mitteln am 31.12. 194’343.03 360’783.21 .................................................................................................................................................................. Abnahme flüssige Mittel -166’440.18 -90’131.48

Jahresbericht 2012 Vereinigung Cerebral Schweiz | 21


Anhang zur jahresrechnung 31.12.2012

Rechtsform, Zweck und Grundlagen Die Vereinigung Cerebral Schweiz ist ein Verein. Er wurde bereits 1957 als Selbsthilfe­ organisation von Eltern gegründet. Als Dachorganisation der 20 regionalen Vereinigungen fördert, vertritt und koordiniert sie gesamtschweizerisch die Anliegen der Menschen mit cerebraler Bewegungsbehinderung und/oder Mehrfachbehinderung, ihrer Angehöri­gen und der Fachleute. Die regionalen Vereinigungen und Mitglieder sind die solide Basis der Vereinigung Cerebral Schweiz. Der Verein ist seit 31.8.1993 mit Sitz in Solothurn ein­ getragen im Handels­register des Kantons Solothurn unter der Nr. 260.6.000.023-1 (früherer Name: Schweize­rische Vereinigung zugunsten cerebral gelähmter Kinder, SVCG). Statuten 15.09.2007 Finanzreglement/Anlagerichtlinien 1.1.2004 / 17.2.2006 Geschäfts-/Organisationsreglement 22.08.2006 / 21.10.2006 Personal- und Spesenreglement 15.03.2010 Organigramm 14.09.2010 Funktionendiagramm 14.09.2010

Zentralvorstand

2012

Präsident VizepräsidentIn Mitglied/Vertreter Stiftung Cerebral Mitglied Mitglied Mitglied Mitglied Mitglied

Martin Staub Charly Darbellay (bis Ende Oktober 2012) Yvonne Hämmig (ab November 2012) Laurent Junier Marcel Kaiser Cornelia Nater Rolf Schuler (ab November 2012) Josef Odermatt (ab November 2012) Daniela Vetsch (ab November 2012)

Geschäftsstelle

2012

Geschäftsleitung Josiane Grandjean Assistentin Geschäftsleitung Maria Wüthrich (bis August 2012) Marijana Martic (ab Oktober 2012) Kommunikation & WEB Edith Bussard (ab Juni 2012) Dienstleistungen & Projekte Brigitte Jakob Buchhaltung Giuseppina Munafo Affolter Sekretariat Susanne Schmucki

22 | Jahresbericht 2012 Vereinigung Cerebral Schweiz


Angaben zu Posten der Jahresrechnung Das Finanzanlagevermögen setzt sich aus in- und ausländischen Obligationen sowie aus Aktien zusammen. Die Obligationen sind langfristig angelegt. Die Wertschriften sind zum Kurswert bewertet. Andere Aktiven und Passiven wurden zu Nominalwerten abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bewertet. Nicht realisierte Kursgewinne/-verluste werden in der Betriebsrechnung separat gezeigt. Die bis zum Jahresende auf den Obligationen aufgelaufenen Zinsen sind transitorisch als Marchzinsen unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfasst.

Anhang zur jahresrechnung 31.12.2012

Finanzierungsquellen Die Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Stiftung für das cerebral gelähmte Kind, Bern, wurde an der Delegiertenversammlung vom 7.11.2009 genehmigt. Der Leistungsvertrag mit dem Bundesamt für Sozialversicherung wurde am 18.1.2011 von den Parteien unterschrieben. Er läuft bis Ende 2014.

LEISTUNGSBERICHT 31.12.2012 Die Vereinigung Cerebral Schweiz sichert kompetente und innovative Dienstleistungen und Angebote wie: · Beratung für Menschen mit cerebraler Bewegungsbehinderung, ihren Eltern und Angehörigen sowie für Fachleute · Fachinformation/Publikationen · Bildungsangebote (Kurse für Jugendliche, Eltern, ElternbetreuerInnen) · Ferienangebote, Ferienkurse · Interessenvertretung/Sozialpolitik · Öffentlichkeitsarbeit Die finanziellen Auswirkungen der Leistung sind aus der Betriebsabrechnung ersichtlich.

EIGENKAPITAL UND FONDS 31.12.2012 Der von Swiss GAAP FER 21 vorgesehene Nachweis der Veränderung des Eigenkapitals und der Fonds ist vorliegend entbehrlich, da die Vereinigung Cerebral Schweiz keine Fonds führt und die Veränderung des Eigenkapitals dem Jahresergebnis entspricht.

Jahresbericht 2012 Vereinigung Cerebral Schweiz | 23


Treuhand

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Jahresbericht 2012 Vereinigung Cerebral Schweiz | 25


Organisation / Adressen Zentralvorstand Präsident Martin Staub Im Buchen 8, 8762 Schwanden Tel. 055 644 28 83 Mobile 079 708 24 37 Vize-Präsident/-Präsidentin Charly Darbellay (bis Okt. 2012) Yvonne Hämmig (seit Nov. 2012) Glättlistrasse 333 8048 Zürich 044 431 91 20 Vertretung Stiftung Cerebral Laurent Junier 14 chemin de la Farandole 1052 Le Mont-sur-Lausanne Tel. 021 652 73 74 Weitere Mitglieder Marcel Kaiser Stationsstr. 70, 8907 Wettswil Mobile 079 300 70 02 Cornelia Nater Jupiterstr. 41/524, 3015 Bern Tel. 031 941 04 31 Rolf Schuler Mädergutstr. 5, 3018 Bern Tel. 079 828 12 68 Josef Odermatt Gartenstrasse 15, 6102 Malters Tel. 041 497 22 08 Daniela Vetsch Hofstattstr. 14, 9630 Wattwil Tel. 071 988 68 08 E-Mails an den Zentralvorstand sind via die Adresse info@vereinigung-cerebral.ch möglich

Geschäftsstelle Zuchwilerstrasse 43 Postfach 810, 4501 Solothurn Tel. 032 622 22 21 Fax 032 623 72 76 info@vereinigung-cerebral.ch Geschäftsleitung Josiane Grandjean Mitarbeiterinnen Edith Bussard (seit Juni 2012) Brigitte Jakob Marijana Martic (seit Okt. 2012) Giuseppina Munafo Affolter Susanne Schmucki Maria Wüthrich (bis August 2012)

26 | Jahresbericht 2012 Vereinigung Cerebral Schweiz

Arbeitsgruppe «Ceradult» Tobias Biber Stefan Bösch Yvonne Hämmig Thomas Z'Rotz Daniela Moser Maria Wüthrich (bis Aug. 2012) Brigitte Jakob (seit Sept. 2012)

Vereinigung Cerebral Glarus Pr: Gaby Ferndriger Stüssihoschet 6, 8750 Riedern Tel. 055 640 78 42 Ge: Claudia Stahel (bis Ende Dez. 2012) Sytenweg 6, 8867 Niederurnen Tel. 055 610 11 17 claudia.stahel@hispeed.ch

Pr = PräsidentIn Ge = regionale Geschäftsstelle

Vereinigung Cerebral Graubünden Pr: Georg Fromm Arälien 480, 7214 Grüsch Tel. 081 330 30 35

Vereinigung Cerebral Aargau Pr: Francis Rodel Dorfstrasse 28, 8967 Widen Tel. 056 631 21 28

Ge: Silvia Senti Saluferstrasse 35, 7000 Chur Tel. 081 353 17 28 info@cerebral-gr.ch

Ge: Silvia Bässler Boonackerweg 6, 5524 Niederwil Tel. 056 610 05 34 sekretariat@cerebral-ag.ch

Vereinigung Cerebral Jura Pr: Dominique Maillard Amont l’Ave 8, 2950 Courgenay Tel. 032 471 24 89

Vereinigung Cerebral Basel Pr: Walter Beutler Obere Gasse 6, 4144 Arlesheim

Ge: Tatiana Etique (bis Mai 2012) Nicole Serravezza-Hirt (seit April 2012) Rue des Moulins 12, 2800 Delémont Tel. 032 422 66 55 info.ju@association-cerebral.ch

reg. Vereinigungen

Ge: Sabina Dollinger Bachlettenstrasse 12, 4054 Basel Tel. 061 271 45 66 info@cerebral-basel.ch Vereinigung Cerebral Bern Pr: Cornelia Nater Jupiterstrasse 41/524, 3015 Bern Tel. 031 941 04 31 Ge: Markus Elsener (bis Jan. 2012) Petra Rämer (seit Feb. 2012) Bösingenfeldstr. 19, 3178 Bösingen Tel. 031 505 10 49 info.be@vereinigung-cerebral.ch

Vereinigung insieme Cerebral Berner Jura Pr: Silvia Gerber Grand-Rue 23, 2735 Malleray Tel. 032 492 70 64 Ge: Christine Wahli Rue Pierre-Pertuis 21 2710 Tavannes Tel. 032 481 40 07 insiemecereb_jb@bluewin.ch

Vereinigung Cerebral Freiburg Pr: Benjamin Brülhart Le Pafuet 80, 1724 Le Mouret Tel. 079 409 28 72

Vereinigung Cerebral Neuenburg Pr: Susanne Avondet En Pellu 6, 2074 Marin-Epagnier Tel. 032 835 27 08

Ge: Chantal Dünnenberger Route de Matran 61, 1725 Posieux Tel. 026 321 15 58 info.fr@association-cerebral.ch

Ge: Christiane Vallélian Rafour 5, 2024 St-Aubin-Sauges Tel. 032 835 27 08 info.ne@association-cerebral.ch

Vereinigung Cerebral Genf Pr: Sophie Crestin-Billet Avenue Gaspar-Valette 5, 1206 Genf Tel. 022 347 49 36

Vereinigung Cerebral Ostschweiz Pr: Thomas Stark Langwiesenstr. 48, 9535 Wilen

Ge: Véronique Piatti Bretton Chemin-sur-le-Beau 16, 1213 Onex Tel. 022 757 49 66 v.piatti@cerebral-geneve.ch

Ge: Renata Franciello Büechliacker 3, 9562 Märwil Tel. 071 655 17 05 info@cerebral-ostschweiz.ch

Vereinigung Cerebral Schaffhausen Pr: Margrit Trischler (bis April 2012) Monica Bucher (seit Mai 2012) Diessenhoferstrasse 2 8254 Basadingen Ge: Katharina Oostlander Rosenbergstrasse 16a 8212 Neuhausen am Rheinfall Tel. 052 672 84 45 info.sh@vereinigung-cerebral.ch Vereinigung Cerebral Solothurn Pr: Bruno Howald Allmendstrasse 38, 2544 Bettlach Tel. 032 645 13 91 Ge: Franziska Leimer-Weder Postfach 256, 2544 Bettlach Tel. 032 654 18 87 cerebral-solothurn@gmx.ch atgabbes (Tessin) Pr: René Derighetti Casa del Frate 33, 6616 Losone Tel. 091 791 70 43 Ge: ATGABBES Donatella Oggier Via Canevascini 4, C.P. 227 6903 Lugano Tel. 091 972 88 78 info@atgabbes.ch Vereinigung Cerebral Waadt Pr: Corinne Meyer Bressonaz-Dessus 4, 1085 Vulliens Tel. 021 905 35 33 Ge: Françoise Hausammann Chemin du Coteau 5, 1024 Écublens Tel. 021 691 96 83 info.vd@association-cerebral.ch Vereinigung Cerebral Wallis Pr: Michel Jeanbourquin Promenade de la Borgne 5 1967 Bramois Tel. 079 220 24 11 Ge: Bruno Perroud 9, Avenue de Tourbillon, 1950 Sion Tel. 027 346 70 44 info@cerebral-vs.ch Vereinigung insieme Cerebral Winterthur Pr: Heinz Beat Winzeler Im Eichbühl, 8405 Winterthur Tel. 052 233 36 34 Ge: Erika Stüdli (bis Feb. 2012) Lotti Leu (seit März 2012) Landvogt Waser-Str. 65 8405 Winterthur Tel. 052 238 15 17 info@ic-winti.ch


Vereinigung Cerebral Zentralschweiz Pr: Stefan Felder Feldhöfli 1, 6012 Obernau Tel. 041 320 71 39 Ge: Veronika Egloff Postfach, 6362 Stansstad Tel. 079 774 43 47 info@cerebral-zentralschweiz.ch Vereinigung insieme Cerebral Zug Pr: Madeleine Flüeler Luzernstr. 76 6333 Hünenberg See Tel 041 780 89 68 Ge: Barbara Camenzind Tirolerweg 8, 6300 Zug 041 710 85 00 info@insieme-cerebral.ch Vereinigung Cerebral Zürich Pr: Marie-Therese Fasser Mutschellenstr. 79 8038 Zürich Tel. 044 482 73 63 Ge: Jeannette Frei Mutschellenstrasse 79, 8038 Zürich Tel. 044 482 73 63 info@cerebral-zuerich.ch

Elterngruppen Aargau Silvia Bässler Boonackerweg 6, 5524 Niederwil Tel. 056 610 05 34 Basel Vereinigung Cerebral Basel Sabina Dollinger Bachlettenstr. 12, 4054 Basel Tel. 061 271 45 66 Bern Natascha Noll Talstrasse 13B 3122 Kehrsatz Tel. 031 961 40 41 Denise Schneider Bantigerweg 5 3122 Kehrsatz Tel. 031 961 35 76 Freiburg Brigitte Della Marianna Route de la Pontille 12 1618 Châtel-St-Denis Tel. 021 948 94 74/079 481 76 69 Genf Association Cerebral Genève Chemin-sur-le Beau 16, 1213 Onex Tel. 022 757 49 66

Glarus Beatrice Zak Rösslistrasse 30, 8752 Näfels Tel. 055 612 17 14

Wallis Association Cerebral Valais Av. de Tourbillon 9, 1950 Sion Tel. 027 346 70 44

Annelise Schifferle Allmeindstrasse 33, 8753 Mollis Tel. 055 612 32 72

Zentralschweiz Sylvana Waser Luzernerstrasse 186 6402 Merlischachen Tel. 041 850 22 55

Graubünden Chur Sandra Tönz Via Caguils 10, 7013 Domat/Ems Tel. 081 633 34 62

Zug Barbara Camenzind Tirolerweg 8, 6300 Zug Tel. 041 710 85 00

Prättigau/Davos Irene Bärtsch-Jehli Hauptstrasse 4, 7215 Fanas Tel. 081 325 24 39

Zürich Ursula Cookmann-Heusser Rebhaldenstr. 56 a, 8625 Gossau Tel. 044 935 34 79

Surselva Alexa Schmid-Giger Tumvi 13, 7163 Danis Tel. 081 941 15 47

Schmid Rosy Waldegg-Gündisau, 8322 Madetswil Tel. 044 955 03 13

Jura Association Cerebral Jura Rue des Moulins 12, 2800 Delémont Tel. 032 422 66 55 Berner Jura Association insieme Cerebral Jura bernois Rue Pierre-Pertuis 21 2710 Tavannes Tel. 032 481 40 07 Neuenburg Christiane Vallélian Rafour 5, 2024 Saint-Aubin-Sauges Tel. 032 835 27 08 Ostschweiz Daniela Vetsch Hofstattstr. 14, 9630 Wattwil Tel. 071 988 68 08 Schaffhausen Denise Tanner Im Leuen 23, 8243 Altdorf Tel. 052 643 24 39 Solothurn Franziska Leimer-Weder Postfach 256, 2544 Bettlach Tel. 032 645 18 87 Tessin ATGABBES Donatella Oggier Via Canevascini 4, 6903 Lugano Tel. 091 972 88 78

Waadt Janine Rod Vers-chez-les-Rod 11, 1088 Ropraz Tel. 021 903 15 07

Selbsthilfegruppe von Erwachsenen Daniela Moser Willandingerstrasse 60 4565 Recherswil Tel. 031 859 68 38

Jugendgruppen Genf Association Cerebral Genève Chemin-sur-le-Beau 16, 1213 Onex Tel. 022 757 49 66 Neuenburg Pierre Alain Senaud Ecluse 56, 2000 Neuchâtel Tel. 032 724 23 01 Tessin Chiasso Lorena Ruggiero Tel. 076 561 16 43 Locarno Antonella ed Egidio Saccol 6656 Golino Tel. 091 796 32 68 Lugano Martino Maina Tel. 079 373 14 74

Zentralpräsident Martin Staub.

Waadt Serge Lessert Tel. 079 302 53 22 Wallis Association Cerebral Valais Av. de Tourbillon 9, 1950 Sion Tel. 027 346 70 44 Zürich Vereinigung Cerebral Zürich Mutschellenstrasse 79, 8038 Zürich Tel. 044 482 73 63

Geschäftsleiterin Josiane Grandjean.

Jahresbericht 2012 Vereinigung Cerebral Schweiz | 27


Impressum Jahresbericht 2012 der Vereinigung Cerebral Schweiz Redaktion & Layout: Edith Bussard Fotos: Eva Flury, Oliver Menge, Edith Bussard, Konstanze Gruber/Fotolia. com (Seite 2/3) sowie TeilnehmerInnen der Ferien 2011+2012 Graphic Design/Layout-Vorlage: Heber.Link.Asendorf AG Druck: Merkur Druck, Langenthal Auflage: 320 Ex. (220 Ex. deutsch, 100 Ex. französisch) Der Jahresbericht 2012 ist in gedruckter Form auf der Geschäftsstelle der Vereinigung Cerebral Schweiz erhältlich und steht elektronisch unter www.vereinigung-cerebral.ch > Über uns > Download bereit.

Vereinigung Cerebral Schweiz

Zuchwilerstrasse 43 | Postfach 810 | 4501 Solothurn | info@vereinigung-cerebral.ch Tel. 032 622 22 21 | Fax 032 623 72 76 | www.vereinigung-cerebral.ch | Konto 4-2955-3


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