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• Zoom: «Hindernisfrei wohnen» • Zoom: «Vivre sans obstacle» • Zoom: «Vivere senza ostacolo» • Rendez-vous mit Alfredo González de Linares • Rendez-vous avec Alfredo González de Linares • Young Cerebral: Jérôme Chevrolets Debüt als Assistent • Young Cerebral: Le début de Jérôme Chevrolet comme assistant
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inhalt ••• sommaire ••• indice
Editorial: Josiane Grandjean
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Zoom: Der Kampf für mehr hindernisfreie Wohnungen – Pro Infirmis vermutet, dass mehrere ältere Wohnungen ganz oder teilweise hindernisfrei umgebaut werden könnten. Die Organisation hat deshalb eine Studie in Auftrag gegeben. Eric Bertels (Bild rechts) arbeitet nun eng mit der Fachhochschule Nordwestschweiz zusammen.
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Young Cerebral: Jérôme Chevrolet (23/zweites Bild von oben) hat seinen ersten Einsatz als Assistent in einem Ferienangebot der Vereinigung Cerebral Schweiz hinter sich. Er erzählt.
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Sozialpolitik: Die IV-Revision 6b ist vom Tisch.
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Rendez-vous: … mit Alfredo González de Linares. Er suchte während über drei Jahren nach einer finanzierbaren, hindernisfreien Mietwohnung. Ein Rendez-vous mit einem Mann mit grossem Durchhaltewillen und Humor.
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Events: • Tagung für Betroffene: «Zuneigung - mit oder ohne Freundschaft, Liebe, Familie, Sexualität?»
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Stiftung Cerebral: News
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Kolumne: Christian Lohr, Nationalrat
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Éditorial: Josiane Grandjean
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Zoom: Le combat pour davantage de logements accessibles sans obstacle – Selon Pro Infirmis, de nombreux anciens logements pourraient être transformés pour devenir en partie, voire même totalement accessibles. C’est pourquoi l’organisation a mandaté une étude sur ce sujet.
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Young Cerebral: Jérome Chevrolet a travaillé pour la première fois comme assistant dans un cours de vacances de l’Association Cerebral Suisse.
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Politique sociale: .La conférence de conciliation n’a pas réussi à présenter un compromis dans le cadre de la révision de l’AI 6b.
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Rendez-vous: ... avec Alfredo Gonzalez de Linares. Il a cherché pendant plus de 3 ans un appartement sans obstacle (et payable). Il l’a trouvé.
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Fondation Cerebral: actualités
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Colonne: Christian Lohr, Conseiller national
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Editoriale: Josiane Grandjean
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Zoom: Pro Infirmis ha dato l’incarico per una ricerca che ha come obbiettivo di mostrare le possibilità di ristrutturare le abitazioni esistenti in modo di eliminare le barriere architettoniche che ostacolano le persone in situazione di handicap.
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Liebe Leserin, lieber Leser,
Chère lectrice, cher lecteur,
Cara lettrice, caro lettore
Selbstbestimmt in einer hindernisfreien, bezahlbaren Wohnung leben – das wünschen sich viele Menschen mit Behinderung.
Vivre de manière autodéterminée dans un appartement sans obstacle et finançable est le souhait de nombreuses personnes en situation de handicap.
Dass dieser Traum in einer Schweizer Grossstadt manchmal schwer zu erfüllen ist, zeigt uns die Geschichte über Alfredo González de Linares. Über drei Jahre lang suchte er eine Mehrzimmerwohnung in Basel - und hat sie gefunden. «Ein Lotteriespiel» sei es gewesen, erzählt er. Nun hat er zwar nicht gerade den Jackpot geknackt… Denn längst ist im alten Wohnhaus nicht alles barrierefrei. Aber Alfredo González de Linares nimmt das in Kauf und macht das Beste daraus.
L’histoire d’Alfredo González de Linares démontre à quel point ce rêve est parfois difficile à réaliser dans les grandes villes suisses. Sa recherche d’un trois pièces à Bâle a duré plus de trois ans – mais il l’a trouvé. «Une vraie loterie», nous expliquet-il. Il n’a peut-être pas absolument gagné le gros lot car dans ce vieil immeuble, tout n’est pas accessible. Mais Alfredo González de Linares s’en accommode et en tire le meilleur parti.
Vivere in modo autonomo in un’abitazione economicamente accessibile e priva di barriere architettoniche – è questo il desiderio di molte persone portatrici di handicap.
Pro Infirmis vermutet, dass mehrere ältere Wohnungen ganz oder teilweise hindernisfrei umgebaut werden könnten. Deshalb hat die Behindertenfachstelle eine Studie in Auftrag gegeben. Die Fachhochschule Nordwestschweiz hat ihre Arbeit aufgenommen und erzählt uns davon. Der Nationalrat hat im Juni 2013 die UNO-Behindertenrechtskonvention ratifiziert. In ihrem Artikel 19 ist die Barrierefreiheit verankert. Diese Forderung hat für Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung hohe Priorität. Autonomie und Gleichberechtigung!
Pro Infirmis estime que de nombreux anciens appartements pourraient être partiellement ou même entièrement rénovés ou transformés sans obstacle. C’est pourquoi elle a mandaté une étude. En charge de cette dernière, la Haute école spécialisée du nord-ouest de la Suisse nous informe sur son travail. Le 13 juin 2013, la Conseil National a ratifié la Convention des Nations Unies relative aux droits des personnes handicapées. L’accessibilité y figure dans son art. 19. Cette exigence constitue une haute priorité pour les citoyennes et citoyens en situation de handicap: pour plus d’autonomie et d’égalité!
La difficoltà di realizzare questo sogno in una grande città svizzera è dimostrata dalla storia di Alfredo González de Linares, che per oltre tre anni ha cercato a Basilea un’abitazione con più stanze – e l’ha trovata. È stata «una lotteria», racconta. Anche se non ha proprio centrato il jackpot… Poiché soprattutto in una vecchia struttura non tutto è privo di barriere. Ma Alfredo González de Linares lo mette in conto e trae il meglio dalla situazione. Pro Infirmis ritiene che diverse vecchie abitazioni potrebbero essere ristrutturate in modo da essere private in tutto o in parte delle barriere architettoniche. Per questo motivo il Servizio per i portatori di handicap ha commissionato uno studio. La Scuola universitaria professionale della Svizzera nord-occidentale ha assunto l’incarico e ci racconta del suo lavoro. Il Consiglio nazionale ha ratificato nel giugno 2013 la Convenzione ONU per i diritti delle persone con disabilità. Nell’articolo 19 è sancito il principio dell’assenza delle barriere architettoniche. Questo diritto assume un’elevata priorità per le cittadine e i cittadini con handicap. Autonomia e parità dei diritti!
Josiane Grandjean Geschäftsleiterin ••• Directrice ••• Direttrice Vereinigung Cerebral Schweiz ••• Association Cerebral Suisse ••• Associazione Cerebral Svizzera •••3
zoom: hindernisfrei wohnen •••
Einzelne alte Wohnhäuser in Basel wie dasjenige an der St-Johanns-Vorstadt (Bild) wurden soweit wie möglich behindertengerecht angepasst. Die Fachhochschule Nordwestschweiz arbeitet nun im Auftrag von Pro Infirmis eine Studie aus, welches Potenzial hier noch brach liegt. (Foto: Eric Bertels)
Der Kampf für mehr hindernisfreie Wohnungen Menschen mit einer Mobilitätsbehinderung finden kaum bezahlbare Mietwohnungen. Dies soll sich ändern. Procap Schweiz appelliert an die Vermieter. Pro Infirmis lässt eine Studie ausarbeiten: Diese soll Möglichkeiten aufzeigen um hindernisfreies Bauen bei bestehenden Wohnhäusern zu fördern.
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Günstige rollstuhlgängige Wohnungen sind rar, die Rollstuhlgängigkeit ist mangelhaft deklariert und geeignete Wohnungen werden zu wenig konsequent an Rollstuhlfahrende mit niedrigem Einkommen vergeben: Zu diesem Schluss kommt Procap Schweiz, welche das grösste Immobilienportal für rollstuhlgängige Wohnungen in der Schweiz betreibt, nach Auswertung einer Umfrage bei Betroffenen. Zwar gebe es gegenüber der letzten Auswertung 2009 einen klaren Anstieg an rollstuhlgängigem Wohnraum, heisst es in einem Communiqué von Ende Mai. «Doch dieser fand vor allem im hochpreisigen Sektor ab 1500 Franken Mietkosten statt.» Dies können sich längst nicht alle Menschen mit Behinderungen leisten: Wer Ergänzungsleistungen bezieht, darf maximal 1500 Franken für Wohnkosten ausgeben. Der überwiegende Teil der befragten Personen müsse sich deshalb in beschränkt rollstuhlgängigen Wohnungen durchkämpfen, schreibt Procap. Welche alten Wohnhäuser könnten hindernisfrei umgebaut werden? Für Pro Infirmis ist ein Grund in den Altbauten zu suchen. «Die Anliegen behinderter und älterer Menschen fliessen bei der Sanierung bestehender Wohnhäuser kaum ein. In Basel werden nur gerade bei 2 bis 3 Umbauvorhaben im Jahr diese Massnahmen berücksichtigt», heisst es in einer Medienmitteilung von Mitte Mai. Hier setzt Pro Infirmis nun den Hebel an. Welche alten Häuser könnten ganz oder teilweise hindernisfrei umgebaut werden? Die Antwort auf diese Fragen ist das Ziel einer Studie, die Pro Infirmis bei der •••4
Die 6 minimalen Anforderungen
Fachhochschule Nordwestschweiz in Auftrag gegeben hat. Im Juni erfolgte der Startschuss. Während zwei Jahren untersucht die Fachhochschule welches Potenzial bracht liegt und welche Möglichkeiten bestehen, um das hindernisfreie Bauen bei bestehenden Wohnhäusern am Beispiel der Stadt Basel stärker zu fördern.
Procap Schweiz fordert die Anbieter von rollstuhlgängigen Wohnungen auf, geeigneten Wohnraum vermehrt anhand der Minimalanforderungen an rollstuhlgängigen Wohnungen zu deklarieren, zielgruppengerecht öffentlich auszuschreiben und an interessierte Rollstuhlfahrende zu vergeben. Die 6 Minimalanforderungen: 1) Stufenloser Zugang: Ganzer Weg ab Strasse/Trottoir bis zur Wohnungseingangstüre ohne Stufen. 2) Liftkabine: 1.10 m breit, 1.40 m tief, Türbreite 0.8 m. In Altbauten werden ausnahmsweise auch die Kabinenmasse 1 m breit, 1.25 m tief toleriert. 3) Keine Niveauunterschiede in der Wohnung: Mehrgeschossige Wohnungen gelten nur dann als rollstuhlgängig, wenn alle Niveaus durch rollstuhlgängige Lifte oder PlattformTreppenlifte verbunden sind. 4) Korridorbreite: mindestens 1.20 m 5) Türbreite: Türen zur Wohnung, zu den Zimmern, zu WC/Bad/Dusche und zur Küche müssen mindestens 80 cm breit und schwellenlos sein. In Altbauten und Kleinbauten wird ausnahmsweise auch eine Breite von 75 cm toleriert. 6) Raumgrösse der Nasszelle: Raumgrösse WC/Bad mindestens 1.70 x 2.20 m, Raumgrösse WC/Dusche mindestens 1.65 x 1.80 m. Mindestens einer dieser Räume muss vorhanden sein. (Quelle. Procap)
Die Studie ist in 4 Teilbereiche unterteilt. In einem ersten Schritt erfasst das Team um Projektleiter Fabian Neuhaus derzeit den Bestand der Wohngebäude der Stadt Basel. Dabei wird Fragen wie «Welche Häuser gibt es, aus welcher Zeit stammen sie, wie sind die gebaut?» nachgegangen. Das ist viel Arbeit am Computer mit einer Datenbank, mit Informationen vom Vermessungsamt und vom statistischen Amt der Stadt Basel. «Wir fassen die Gebäude mit den total 108 000 Wohnungen in der Stadt Basel in Haustypen zusammen und werden diese in schätzungsweise 12 bis 20 Gebäudetypen zusammenfassen», erklärt Neuhaus. «Schliesslich gibt es in jeder Epoche Erkennungsmerkmale punkto Baustruktur und Erschliessung. So führte in den 30er Jahren beispielsweise eine Stufe in den Vorgarten und von dort aus ging es über 3 Treppenstufen zur Haustüre.» Später wird das Team gemeinsam mit Architekten Details dieser zusammengestellten Gruppen anschauen. Welche Haustypen eignen sich für einen hindernisfreien Umbau, was ist machbar, was nicht? Das sind die zentralen Fragen im Hinblick auf den zweiten Teilbereich. In einem Jahr schliesslich werden die Teil 3 und 4 der Studie in Angriff genommen, eine soziologische Untersuchung. Bewohner und Gebäudebesitzer der Haustypen werden interviewt. Die Bewohner erzählen wie es sich wohnen lässt und der Besitzer macht Aussagen zu seinem Interesse an einem hindernisfreien Umbau und den ihm sich stellenden Schwierigkeiten. In einem technischen Teil schliesslich soll aufgezeigt werden, wie die Wohnungen heute von den Bewohnern genutzt werden und wie der Alltag aussehen würde wenn die Wohnung hindernisfrei wäre. Aus dieser gesamten Forschung heraus entsteht am Ende eine öffentliche Publikation. «Wir wollen aufzeigen was in Altbauten umbautechnisch möglich ist, was sich dadurch für die Bewohner erleichtern könnte und wie es um die Bereitschaft der Vermieter und Hauseigentürmer zum hindernisfreien Umbau steht», erklärt Projektleiter Fabian Neuhaus. «Ich hoffe, dass wir eine ziemlich genaue Aussage erhalten. Dass zum Beispiel 20 Prozent der bestehenden Altbauwohnungen aufgrund der Bausubstanz nicht hindernisfrei umgebaut werden können, aber dass es sich bei 80 Prozent lohnt und wir konkrete Vorschläge liefern.» Publikation soll bei der Überzeugungsarbeit helfen Dürfte es nicht schwierig werden, die Gebäudebesitzer angesichts der Kosten zum Umbau zu überzeugen? «Wenn wir mit einer Broschüre konkret aufzeigen können, was möglich ist, wird es einfacher das Thema anzupacken. Heut weiss mancher Besitzer nicht wo er anfangen soll und denkt beim Umbau lieber nicht an hindernisfreies Bauen. Wenn er aber Unterlagen und Tipps zur Hand hat sowie konkrete Vorschläge auch zu Teil-Umbaumöglichkeiten wird es einfacher», ist Neuhaus überzeugt. Eric Bertels, der bei Pro Infirmis Basel-Stadt die Fachstelle hindernisfreies Bauen leitet, will sich auf der Seite des Auftraggebers parallel mit Partnern um die Gesetzesgebung und nötigen Vorstösse auf politischer Ebene kümmern. Bertels, der übrigens früher Präsident der regionalen Vereinigung Cerebral Basel war, denkt auch laut über eine Wandelausstellung nach. «Aus der Studie am Beispiel der Stadt Basel wird man sicher Schlüsse für andere Städte ziehen können.» Angesichts der Bevölkerungsentwicklung – wir werden immer zahlreicher und wir werden immer älter – dürfte der Bedarf an Wohnungen für Menschen mit Mobilitätsbehinderungen zunehmen. «Doch der Weg zu hindernisfreiem, finanzierbarem Wohnraum ist noch lang», betont Bertels. Edith Bussard •••
Eric Bertels, bei Pro Infirmis Basel-Stadt Leiter der Fachstelle hindernisfreies Bauen.(Foto: zvg)
Link-Tipps: - Link zur Studie, die von Pro Infirmis, dem Eidgenössischen Büro für Gleichstellung von Menschen mit Behinderung EBGB, dem Kanton Basel-Stadt, der Vereinigung Cerebral Basel und diversen Stiftungen finanziert wird www.fhnw.ch/hagb/iarch/forschung/mwb - Plattform für altersgerechte und rollstuhlgängige Wohnungen (inkl. Hinweisen für Vermieter) unter www.procap-wohnen.ch - Schweizerische Fachstelle für behindertengerechtes Bauen www.hindernisfrei-bauen.ch, Bundesamt für Wohnungswesen BWO www.bwo.admin.ch
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zoom: logements sans obstacle •••
Le combat pour davantage de logements sans obstacle çais FRAN
Liens Lien vers l’étude financée par Pro Infirmis, le Bureau fédéral de l’égalité pour les personnes handicapées BFEH, le canton de Bâle-Ville, l’Association Cerebral Bâle et diverses autres Fondations: www.fhnw.ch/habg/iarch/ forschung/mwb Plateforme pour logements adaptés aux personnes âgées et accessibles en fauteuil roulant, contenant aussi des informations pour les bailleurs: www.procap-wohnen.ch Centre suisse pour la construction adaptée aux handicapés: www.hindernisfrei-bauen.ch Office fédéral du logement OFL: www.bwo. admin.ch
Les personnes à mobilité réduite ne trouvent pratiquement pas de logements à un prix abordable. Cette situation doit changer. Procap Suisse lance un appel aux bailleurs. Pro Infirmis a mandaté une étude ayant pour objectif de démontrer les possibilités de rénover des immeubles existants de manière à supprimer les obstacles pour les personnes en situation de handicap. Des logements à bas prix adaptés aux fauteuils roulants sont rares. De plus, les logements appropriés et économiquement abordables pour petits revenus ne sont pas suffisamment attribués aux personnes en fauteuil roulant. Telles sont les résultats d’un sondage réalisé par Procap auprès des personnes concernées. Procap gère le plus grand portail de logements accessibles en fauteuil roulant en Suisse. Il est vrai que le nombre de logements adaptés aux fauteuils roulants a nettement augmenté depuis la dernière évaluation de 2009, relève un communiqué paru fin mai. «Mais cette augmentation a avant tout touché le secteur haut de gamme avec des loyers supérieurs à 1500 francs». Pour un grand nombre de personnes en situation de handicap ces prix sont inabordables: les personnes touchant des prestations complémentaires n’ont pas le droit de dépasser un loyer de 1500 francs. C’est pourquoi la plus grande partie des personnes interrogées doivent se débrouiller tant bien que mal dans des logements à accessibilité limitée.
Quels vieux immeubles peut-on rendre accessibles?
Pro Infirmis voit une des raisons de cette situation dans les vieux immeubles. « Les besoins des personnes âgées et des personnes en situation de handicap ne sont généralement pas pris en considération lors de l’assainissement des vieux immeubles. A Bâle, seules 2 à 3 rénovations par année tiennent compte de ces exigences», peut-on
A Bâle, quelques anciens immeubles locatifs comme celui de la « Mittleren Strasse » (photo) ont été rénovés du mieux possible de manière à être adaptés aux personnes en situation de handicap. La Haute école spécialisée du nord-ouest de la Suisse travaille donc à cette étude mandatée par Pro Infirmis afin de définir le potentiel en jachère. (Photo: Eric Bertels)
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lire dans un communiqué de presse paru en mai. C’est là que Pro Infirmis s’attaque au problème. Quels vieux immeubles peut-on transformer pour les rendre entièrement ou partiellement accessibles? Une étude mandatée par Pro Infirmis et réalisée par la Haute école spécialisée du Nord-Ouest de la Suisse devra apporter des réponses à cette question. Cette étude a démarré en juin. A l’exemple de la ville de Bâle, la Haute école spécialisée examinera pendant deux ans le potentiel non utilisé et les possibilités permettant d’encourager une transformation adéquate des anciens immeubles locatifs. Cette étude est divisée en quatre parties. Actuellement, l’équipe regroupée autour du directeur de projet Fabian Neuhaus, recense dans une première étape le nombre d’immeubles locatifs de la ville de Bâle. Les questions examinées sont, par exemple: «De quel genre d’immeubles s’agit-il? de quelle époque? comment sont-ils construits?» Ceci exige un gros travail informatique avec une banque des données, des informations de l’Office des mensurations cadastrales et de l’Office des statistiques de la ville de Bâle. « Nous répertorions les immeubles de la ville de Bâle avec ses 108 000 logements d’après le type de maison pour les regrouper en 12 à 20 types différents, explique Neuhaus. Chaque époque a en effet des caractéristiques propres concernant la structure du bâtiment et sa desserte. Ainsi par exemple, dans les années 30, une marche menait au jardinet sur rue et de là, trois marches jusqu’à la porte d’entrée.» Plus tard, l’équipe se penchera avec des architectes sur les différents détails de ces groupes d’immeubles. Quels sont les bâtiments appropriés à des transformations sans obstacle, qu’est-ce qui est possible ou non? Ceci constitue les questions centrales concernant la deuxième partie de l’étude. Dans une année, les parties trois et quatre seront alors lancées. Il s’agira d’une enquête sociologique; les habitant-e-s et les propriétaires des différents groupes d’immeubles seront alors interviewés. Les habitant-e-s s’exprimeront sur la qualité de vie dans leur logement et les propriétaires s’expliqueront quant à leur intérêt pour une rénovation adaptée et sur les difficultés qu’ils rencontrent. Et finalement, une partie technique démontrera comment les occupant-e-s utilisent leur logement aujourd’hui et à quoi ressemblerait leur vie quotidienne si l’appartement était sans obstacle. Les résultats de ces recherches seront alors publiés. «Nous voulons mettre en évidence les possibilités de transformations techniquement réalisables au niveau des vieux immeubles, le soulagement que cela pourrait apporter aux habitant-e-s et quel est l’intérêt des bailleurs et des propriétaires concernant une rénovation adaptée», explique Fabian Neuhaus. «J’espère que nous obtiendrons des données aussi précises que possible. Par exemple, que 20 % des vieux bâtiments ne peuvent pas être adaptés aux fauteuils roulants en raison de leur substance mais qu’une telle adaptation en vaut la peine pour les 80 % restants et que nous pouvons proposer des solutions concrètes.»
La publication doit aider à convaincre
Ne sera-t-il pas difficile de convaincre les propriétaires d’immeubles d’ entreprendre les rénovations nécessaires étant donné les coûts occasionnés? Neuhaus est persuadé: «Si nous réussissons, à l’aide d’une brochure, à démontrer concrètement ce qui est réalisable, il sera plus facile de s’attaquer au problème. Aujourd’hui, de nombreux propriétaires ne savent pas par où commencer et préfèrent ignorer toute réflexion concernant une rénovation adaptée. Par contre, si des documents et des conseils sont à disposition ainsi que des propositions concrètes, même pour des rénovations partielles, cela sera plus simple.» Eric Bertels, directeur du Service de construction sans obstacle de Pro Infirmis Bâle-Ville, souhaite s’investir aux côtés du mandataire avec des partenaires pour s’occuper de l’aspect législatif et lancer différentes interventions au niveau politique. Bertels, qui fut entre autres président de l’association Cerebral régionale de Bâle, réfléchit d’ores et déjà à une exposition itinérante: «L’étude réalisée en ville de Bâle permettra certainement de tirer des conclusions utiles pour d’autres villes.» Face à l’évolution démographique – nous sommes toujours plus nombreux et plus âgés – les besoins en logements pour personnes à mobilité réduite devraient augmenter. «Mais le chemin vers des habitats sans obstacle et finançables est encore long», souligne Eric Bertels.
Les six exigences Procap Suisse lance un appel aux bailleurs de logements accessibles en fauteuil roulant afin qu’ils déclarent ces derniers avec plus de clarté à l’aide des exigences minimums relatives aux logements accessibles en fauteuil roulant, qu’ils passent des annonces officielles en fonction des groupes cibles et attribuent ces logements en priorité aux personnes en fauteuil roulant. Pour qu’un logement en location puisse être qualifié d’accessible en fauteuil roulant les six exigences suivantes doivent impérativement être remplies: 1) Accès sans marche: absence de marche sur tout le chemin, du trottoir/rue jusqu’à la porte d’entrée. 2) Ascenseur: largeur 1,10 m, profondeur 1,40 m, largeur de la porte 0,80 m.Dans les constructions anciennes on tolère exceptionnellement une cabine de 1 m de large et 1,25 m de profondeur. 3) Pas de différence de niveau à l’intérieur du logement: les logements de plusieurs niveaux ne peuvent être qualifiés d’accessibles en fauteuil roulant que si tous les niveaux sont reliés par un ascenseur ou un monte escalier à plateforme. 4) Largeur du couloir: minimum 1,20 m. 5) Largeur de la porte: la porte d’entrée et portes donnant sur les chambres, la salle de bains/WC/douche et sur la cuisine doivent avoir une largeur minimum de 0,80 m et être sans seuil. Dans les constructions anciennes ou exigües une largeur de 0,75 m est exceptionnellement tolérée. 6) Grandeur des locaux sanitaires: grandeur WC/bain minimum 1,70 m x 2,20 m, grandeur WC/douche minimum 1,65 m x 1,80 m. Le logement doit comprendre au moins un de ces deux locaux sanitaires. (Source: Procap)
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zoom: abitatzioni senza ostacolo •••
La battaglia Le persone con handicap motorio faticano a trovare abitazioni in affitto a prezzi convenienti. Le cose devono cambiare. Procap Svizzera lancia un appello ai locatori. Pro Infirmis ha dato l›incarico per una ricerca che ha come obbiettivo di mostrare le possibilità di ristrutturare le abitazioni esistenti in modo di eliminare le barriere architettoniche che ostacolano le persone in situazione di handicap. Le abitazioni agibili in sedie a rotelle a prezzi convenienti sono rare, le dichiarazioni per l’accessibilità alle carrozzelle sono lacunose e le abitazioni idonee vengono assegnate alle persone a basso reddito costrette su sedia a rotelle in modo troppo poco sistematico: è questa la conclusione cui è giunta Procap Svizzera, che gestisce il maggiore portale immobiliare per abitazioni accessibili alle persone in sedia a rotelle in Svizzera, dopo la valutazione di un sondaggio condotto tra le persone direttamente interessate. Rispetto all’ultima valutazione, risalente al 2009, si è assistito a un sensibile aumento degli ambienti abitativi accessibili in sedia a rotelle, si legge in un comunicato di fine maggio. «Tuttavia queste abitazioni rientrano soprattutto nella fascia alta di prezzo, da 1500 franchi di affitto in su.» Una cifra che possono permettersi ben poche persone portatrici di handicap: chi percepisce prestazioni complementari può spendere al massimo 1500 franchi di affitto. La parte preponderante delle persone intervistate deve arrangiarsi pertanto in abitazioni solo limitatamente accessibili in sedia a rotelle, scrive Procap. Quali edifici preesistenti potrebbero essere ristrutturati e privati di barriere architettoniche? Per Pro Infirmis la risposta va ricercata nei vecchi edifici. «Le esigenze delle persone anziane o con handicap vengono perlopiù disattese durante la ristrutturazione delle
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Link Link allo studio finanziato da Pro Infirmis, l’Ufficio federale per le pari opportunità delle persone con disabilità UFPD, il Cantone Basilea Città, l’Associazione Cerebral Basilea e diverse fondazioni: www.fhnw.ch/habg/ iarch/forschung/mwb Piattaforma per edifici agibili per qualsiasi età e in carrozzella compresi suggerimenti per i locatari: www.procap-wohnen.ch Ufficio svizzero per l’edilizia senza barriere architettoniche: www.hindernisfrei-bauen.ch Ufficio federale delle abitazioni UFAB: www. bwo.admin.ch
Alcuni vecchi edifici di Basilea, come quello ubicato nella Sängergasse (foto), sono stati ristrutturati rendendoli, per quanto possibile, privi di barriere architettoniche. La Scuola Universitaria professionale della Svizzera nord-occidentale sta conducendo per conto di Pro Infirmis uno studio che analizza il potenziale esistente negli edifici preesistenti. (Foto: Eric Bertels)
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abitazioni preesistenti. A Basilea solo in 2–3 interventi di risanamento all’anno si tiene conto di questi interventi», si legge in un comunicato stampa di metà maggio. Ed è qui che Pro Infirmis fa leva. Quali edifici preesistenti potrebbero essere ristrutturati e privati interamente o in parte di barriere architettoniche? Rispondere a queste domande è l’obiettivo di uno studio commissionato da Pro Infirmis alla Scuola universitaria professionale della Svizzera nord-occidentale, iniziato nel mese di giugno. Nel corso di due anni la Scuola universitaria professionale analizzerà il potenziale ancora sfruttabile e le possibilità che esistono per favorire maggiormente interventi di risanamento volti a privare le abitazioni preesistenti delle barriere architettoniche, partendo dal caso di Basilea Città. Lo studio è suddiviso in 4 parti. In una prima fase il team che si riunisce attorno al responsabile di progetto Fabian Neuhaus rileva la quantità di abitazioni esistente a Basilea Città. In questo caso si cercano risposte a domande come «Quali case esistono, a quando risalgono, come sono costruite?». Ciò significa molto lavoro al computer con una banca dati, informazioni dell’Ufficio della misurazione e dell’Ufficio di statistica di Basilea Città. «Raggruppiamo gli edifici, in totale 108 000 abitazioni, a Basilea Città in categorie abitative e li suddivideremo approssimativamente in 12–20 tipologie di edifici» spiega Neuhaus. «In fin dei conti in ogni epoca ci sono caratteristiche identificative in fatto di struttura costruttiva e utilizzazione. Per esempio, negli anni ’30 un gradino portava al giardino anteriore e da lì si accedeva alla porta d’ingresso salendo 3 gradini.» In un secondo momento, il team analizzerà, di concerto con degli architetti, i dettagli di questi gruppi. Quali tipi di edifici sono adatti a una ristrutturazione che elimini le barriere architettoniche? Cos’è fattibile e cosa non lo è? Ecco le domande principali relative al secondo ambito parziale. Tra un anno saranno prese in considerazione la terza e la quarta parte dello studio, per svolgere un’analisi sociologica. Saranno intervistati gli inquilini e i proprietari dei diversi tipi di edifici. Gli inquilini racconteranno come vivono e i proprietari illustreranno i loro interessi relativamente a una ristrutturazione che porti a soluzioni prive di barriere architettoniche e alle difficoltà che si pongono. In una parte tecnica si spiegherà altresì come gli edifici siano oggi utilizzati dagli inquilini e come possa essere la vita di ogni giorno, qualora l’abitazione fosse priva di barriere. Da questa ricerca a 360° sarà tratta una pubblicazione. «Vogliamo spiegare come sia possibile condurre le opere di risanamento nei vecchi edifici, cosa si può semplificare nella vita degli inquilini e qual è la disponibilità degli affittuari e dei proprietari in relazione alle ristrutturazioni che porti a soluzioni prive di barriere architettoniche», spiega il responsabile di progetto Fabian Neuhaus. «Spero di poter ottenere riscontri abbastanza precisi. Per esempio che circa il 20 percento dei vecchi edifici non può essere ristrutturato con soluzioni prive di barriere architettoniche per ragioni strutturali, ma che nell’80 percento dei casi ne vale la pena e possiamo quindi formulare proposte concrete.»
I sei requisiti Procap Svizzera invita gli offerenti di abitazioni accessibili in carrozzella a dichiarare, sulla base di requisiti minimi di agibilità, spazi abitativi adatti, a offrirli pubblicamente ai gruppi target e ad assegnare tali abitazioni a persone su sedia a rotelle interessate. I 6 requisiti minimi che consentono a un’abitazione di essere offerta come accessibile alle sedie a rotelle sono i seguenti: 1) Accesso senza gradini: tutto il percorso dalla strada/dal marciapiede fino alla porta d’ingresso senza gradini. 2) Ascensore: larghezza 1,10 m, profondità 1,40 m, larghezza porta 0,8 m. Nei vecchi edifici le dimensioni degli ascensori possono avere, in via eccezionale, la larghezza di 1 m e la profondità di 1,25 m. 3) Nessun dislivello nell’abitazione: le abitazioni multipiano si considerano accessibili alle sedie a rotelle, solo qualora tutti i livelli siano collegati mediante ascensori accessibili o saliscale a piattaforma. 4) Larghezza corridoio: almeno 1,20 m 5) Larghezza porte: le porte di ingresso, di collegamento tra le stanze, del WC/ bagno/doccia e della cucina devono essere larghe almeno 80 cm ed essere senza soglia. Nei vecchi edifici e di piccole dimensioni è tollerata in via eccezionale una larghezza di 75 cm. 6) Dimensione dei servizi igienici: dimensione WC/bagno di almeno 1,70 x 2,20 m, dimensione WC/doccia almeno 1,65 x 1,80 m. Deve essere disponibile almeno uno di questi locali. (Fonte: Procap)
La pubblicazione deve essere di supporto per questo lavoro di persuasione
Ma non sarà difficile persuadere i proprietari degli edifici, visti i costi di ristrutturazione? «Se con un opuscolo riusciamo a mostrare concretamente cos’è possibile, sarà più semplice affrontare il tema. Oggi alcuni proprietari non sanno da che parte cominciare e, durante la ristrutturazione, preferiscono non prendere in considerazione interventi che consentano soluzioni prive di barriere architettoniche. Ma se esistono documenti e suggerimenti oltre che proposte concrete anche sulle possibilità di ristrutturazione parziale, allora tutto diventa più semplice», Neuhaus ne è convinto. Eric Bertels, che presso Pro Infirmis Basilea Città dirige l’ufficio per gli interventi edili finalizzati all’abbattimento di barriere architettoniche, intende occuparsi, a fianco dei committenti e di concerto con i partner, della legislazione e degli input necessari a livello politico. Bertels, ex presidente dell’Associazione regionale Cerebral Basilea, sta riflettendo – a voce alta – sulla possibilità di un’esposizione itinerante. «Dallo studio che prende ad esempio la città di Basilea si potranno di certo trarre spunti per altre città». Alla luce dello sviluppo demografico – saremo sempre più numerosi e più anziani – il fabbisogno di abitazioni per persone con handicap motorio potrebbe aumentare. «Tuttavia la strada per avere ambienti abitativi finanziabili e privi di barriere architettoniche è ancora lunga», sottolinea Bertels. (ebu) •• •••9
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«Ich kann mir vorstellen 2014 wieder dabei zu sein» Als Zivildienstler leistete Jérôme Chevrolet (23) diesen Sommer seinen Einsatz in der Vereinigung Cerebral Schweiz. Neben diversen Arbeiten auf der Geschäftsstelle der Dachorganisation stand auch ein zweiwöchiger Ferienkurs mit Menschen mit Schwerstbehinderung in Interlaken auf dem Programm. Dabei betreute er einen Feriengast mit Down Syndrom. Hier seine Erlebnisse und Eindrücke.
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«Als Laie hatte ich vor allem im Vorfeld des Ferienangebots in Interlaken gemischte Gefühle, da diese Aufgabe absolutes Neuland für mich darstellte. Bin ich der Verantwortung gewachsen eine pflegebedürftige Person zwei Wochen angemessen zu betreuen? Werde ich von meinem Gast auch als fremder Laie akzeptiert? Wie reagiere ich im Falle eines medizinischen Vorfalls? Rückblickend muss ich sagen, dass ich alleine nicht in der Lage gewesen wäre, gewisse Situationen zu meistern. Ein solcher Ferienkurs ist jedoch in erster Linie Teamarbeit, und das hat wirklich perfekt funktioniert. Das Assistenzteam hatte einen sehr guten Zusammenhalt, die gegenseitige Unterstützung war jederzeit super. Unsere Reiseleiterin mit mehrjähriger Erfahrung in der Pflege hat mich vor allem zu Beginn in meinen Aufgaben sehr unterstützt. Sie hat mir beigebracht, wie man mit einer pflegebedürftigen Person umgeht, und so konnte ich schon nach wenigen Tagen die meisten Tätigkeiten selber ausführen. Auch das anfängliche Misstrauen meines Gastes mir gegenüber verschwand. Es ist wichtig, dass Gast und Assistent ein Team sind, welches gemeinsam arbeitet. Das hat zwischen mir und meinem Gast sehr gut geklappt. Verschiedenste Aktivitäten Der Tag begann um 6 Uhr morgens. Mein Gast war dann schon wach, weshalb ich ihm nur noch beim Duschen und Ankleiden half. Da ich nachts jeweils für einen kurzen Kontrollblick aus dem Bett musste, nutzte ich die anschliessende Zeit bis zum Frühstück nochmals für einen kurzen Schlaf, die Müdigkeit machte mir oft zu schaffen. Das anschliessende Frühstück war für meinen Gast jeweils ein Höhepunkt. Solange ich sein Essen in kleine Stücke geschnitten habe, war selbständiges Essen kein Problem für ihn. Und da er einen sehr gesegneten Appetit hat, ass er auch gerne mal aus meinem Teller. Den Tag verbrachten wir mit verschiedensten Aktivitäten wie Spaziergängen oder Schiffsfahrten und Restaurantbesuchen. Am Abend servierte das Hotel schliesslich täglich ein viergängiges Menu, zu dem auch ein Glas Wein nicht fehlen durfte. Nach einer weiteren Aktivität am Abend habe ich meinen Gast gegen 22 Uhr ins Bett gebracht. Anschliessend hat sich das Betreuungsteam nochmals getroffen, um den Tag zu verarbeiten, was unseren Zusammenhalt weiter stärkte. Abschliessend kann ich sagen, dass der Einsatz als Assistent in einem Ferienangebot der Vereinigung Cerebral Schweiz für mich persönlich ein tolles Erlebnis war, welches ich so schnell nicht vergessen werde. Ich kann mir durchaus vorstellen, nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Ich habe gelernt, dass auch das Leben mit einer Behinderung lebenswert und sinnvoll sein kann, wenn man sieht an welchen Kleinigkeiten sich unsere Feriengäste erfreuen konnten, und das ist sicher ein positives Fazit.»
Jérôme Chevrolet (rechts im Bild) beim gemütlichen Mittagessen mit einem Ferienteilnehmer und einem weiteren Assistenten.
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«Je peux très bien imaginer être à nouveau de la partie en 2014» çais FRAN
Cet été, le civiliste Jérôme Chevrolet (23 ans) a été affecté au service de l’Association Cerebral Suisse. Outre diverses tâches réalisées au Bureau central de l’organisation faîtière, son programme prévoyait sa participation à un cours de vacances de deux semaines pour personnes lourdement handicapées, à Interlaken. Dans ce cadre, il accompagnait un vacancier présentant le syndrome de Down. Il relate ici ses expériences et impressions. «C’est avant tout la perspective du cours de vacances à Interlaken qui a été pour moi une source de sentiments mitigés, cette tâche étant absolument nouvelle pour moi en tant que novice. Serais-je à la hauteur de mes responsabilités concernant la prise en charge, pendant deux semaines, d’une personne dépendante de soins? Mon hôte m’acceptera-t-il même en tant qu’étranger profane Quelle sera ma réaction face à une urgence médicale? Rétrospectivement, je dois avouer que je ne serais jamais parvenu à gérer seul certaines situations. Mais un tel camp requiert avant tout un travail d’équipe, et cela a parfaitement fonctionné. Une très bonne cohésion régnait au sein du groupe d’accompagnant-e-s, l’aide réciproque a toujours été super. Notre responsable de voyage, expérimentée dans les soins depuis de nombreuses années, m’a énormément soutenu, surtout au début. Elle m’a appris comment me comporter avec une personne dépendante de soins; ainsi, après quelques jours seulement, j’ai été capable d’effectuer seul la plupart de mes tâches. La défiance initiale de mon hôte à mon égard a également vite disparu. Il est important que le/la vacancier/ère et son accompagnant-e forment une équipe et qu’ils travaillent main dans la main. Cela à très bien fonctionné entre nous.
Jérôme Chevrolet et son vacancier à Interlaken.
La journée commençait à six heures du matin. Mon hôte étant en général déjà réveillé, je n’avais plus qu’à l’aider pour la douche et pour s’habiller. Du fait que je me levais une fois par nuit pour un court contrôle, j’étais souvent obligé de me battre contre la fatigue et je profitais du temps restant jusqu’au petit déjeuner pour refaire un court somme. Le petit déjeuner représentait pour mon hôte un des points culminants de la journée. Après que j’aie découpé ses aliments, il pouvait sans problème manger seul. Et comme il avait une faim de loup, il n’était pas rare qu’il vienne, entre deux, piquer dans mon assiette. La journée était consacrée à des activités diverses telles que randonnées, promenades en bateau et haltes au restaurant. Chaque soir, l’hôtel nous servait un menu à quatre plats sans oublier un bon verre de vin. Et finalement, après une dernière activité, mon hôte allait se coucher avec mon aide vers 22 heures. L’équipe des accompagnant-e-s se retrouvait ensuite pour passer en revue la journée de façon à renforcer encore davantage sa cohésion. Pour terminer, je peux affirmer que mon affectation en tant qu’assistant dans un cours de vacances de l’Association Cerebral Suisse a été pour moi une formidable expérience, que je ne suis pas prêt d’oublier. Je peux très bien imaginer être à nouveau de la partie l’année prochaine. En voyant combien de toutes petites choses pouvaient ravir nos hôtes, j’ai réalisé qu’il est aussi possible de vivre pleinement et de donner un sens à sa vie, même avec un handicap; une conclusion vraiment positive.»
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sozialpolitik••• politique sociale•••
Gemeinsam sind wir stark Drei Jahre nach der Vernehmlassung ist die IV-Revision 6b in der Sommersession 2013 gescheitert. Die Behindertenorganisationen haben in dieser Zeit die Vorlage massiv verbessern können – ein grosser Erfolg, der erst dank einem geeinten Auftritt möglich wurde. Heute können die Behindertenorganisationen auf turbulente aber erfolgreiche Jahre zurückschauen, sowohl beim Lobbying als auch bei den Referendumsvorbereitungen. Nach einem Start in einem gewohnten Rhythmus gab es lange Diskussionen mit entsprechenden Verzögerungen, am Schluss folgten Kommissionssitzungen und Ratsdebatten Schlag auf Schlag. Wir mussten jeweils für alle Eventualitäten vorbereitet sein und unsere Botschaften laufend anpassen. Das haben wir gemeinsam geschafft. (egs) •••
Ja zur UNO-Behindertenrechtskonvention
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Immer noch werden in der Schweiz Menschen mit Behinderung tagtäglich mit zahlreichen Benachteiligungen konfrontiert, so zum Beispiel beim Zugang zu Bauten, zum öffentlichen Verkehr, zu Dienstleistungen, bei der Ausbildung sowie bei der Arbeit. Durch den Entscheid, der Ratifizierung der UNO-Behindertenrechtskonvention zuzustimmen, hat der Nationalrat anerkannt, dass dieser Zustand untragbar ist. Er bekräftigt damit das Ziel des Schweizer Behindertenrechts, Menschen mit Behinderung eine autonome Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Das Dossier geht nun an den Ständerat. (egs)••• Mehr im Internet: www.egalite-handicap.ch/ja-zur-brk-in-der-schweiz.html
Ensemble nous sommes forts Trois ans après la procédure de consultation, la révision 6b de l’AI a échoué lors de la session d’été. Durant cette période, les organisations du milieu du handicap ont eu la possibilité d’améliorer massivement le projet – un grand succès que seuls l’union et un front commun de nos organisations ont rendu possible. Aujourd’hui, les organisations du milieu du handicap peuvent porter un regard rétrospectif sur des années turbulentes mais couronnées de succès, tant au niveau du lobbying que sur la préparation du référendum. Après un départ au rythme de croisière, de longues discussions ont suscité des ralentissements du mouvement pour, en fin de parcours, faire succéder les séances de commission et les débats aux Chambres coup sur coup. Nous devions être prêts pour toutes les éventualités et adapter nos messages au fur et à mesure. Nous y sommes parvenus ensemble! (egs) •••
Oui à la CDPH Encore aujourd’hui, en Suisse, les personnes handicapées sont quotidiennement confrontées à de nombreuses inégalités, notamment en ce qui concerne l’accès aux constructions, aux transports publics, aux prestations, dans le cadre de la formation ou du travail. En approuvant la ratification de la CDPH par la Suisse, le Conseil national a reconnu que cette situation est intolérable. Il confirme ainsi le but du droit suisse qui est de garantir aux personnes handicapées une participation autonome à la vie en société. Le dossier est transmis au Conseil des Etats. (egs)••• Plus d’informations: www.egalite-handicap.ch/oui-a-la-cdph.html
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rendez-vous... mit alfredo gonzález de linares•••
«Ich habe mehr als 3 Jahre lang gesucht»
Wenn einer eine Wohnung sucht dann kann er was erzählen: Alfredo González de Linares tut dies frisch von der Leber weg. Der 43-Jährige bezieht mit einem 80-%-Invaliditätsgrad eine volle Rente und hat auf dem langen Weg zur finanzierbaren rollstuhlgängigen Wohnung den Fokus und den Humor nie verloren.
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«Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe versuche ich dies umzusetzen.» Dank seinem starken Charakter und Durchhaltewillen, seiner Hartnäckigkeit, Geduld, Überzeugungsarbeit und der nötigen Portion Glück ging für Alfredo González de Linares vor eineinhalb Jahren ein grosser Traum in Erfüllung: Der Basler mit einer cerebralen Bewegungsbehinderung konnte aus seinem Wohnheim aus- und in eine eigene Mietwohnung in seiner geliebten Stadt einziehen. Dies zusammen mit seiner Partnerin und heutigen Frau, die halbseitig gelähmt ist. Dabei war die Suche nach einer gemeinsamen Bleibe alles andere als einfach, «ein Lotteriespiel» nennt er es lachend. Der heute 43-Jährige, der auf einen Elektrorollstuhl angewiesen ist, wünschte sich eine passende finanzierbare rollstuhlgängige Wohnung «mit ÖV-Anschluss». Ein Nachteil: «Von den Basler Tramlinien führen nur die 6er und 8er Linie rollstuhlgängige Waggons.» Ein weiteres Hindernis: das Budget. «Bei einer vollen IV-Rente erhält man als ledige Person 1400 Franken für die Wohnung, als Verheirateter 1500 Franken im Monat für die Miete. Doch in Basel findet man heute praktisch keine Mehrzimmer-Wohnung mit einem Mietzins von monatlich unter 2000 Franken.» Fazit: «Ich habe mehr als 3 Jahre lang gesucht.»
Anpassungen kamen im Verlauf der Zeit
Nach vielen Behördengängen, dem Beizug eines Architekten sowie von Fachstellen und der IV schätzt er heute seine 80 Quadratmeter grosse 3-Zimmer-Erdgeschoss-Bleibe mit Gartensitzplatz am Wiesendamm – mit Anschluss an Tramlinie 8 und Buslinie 36. «Auch wenn das über 30-jährige Wohnhaus nicht ganz hindernisfrei ist.» So ist etwa der Aufzug für González’ Rollstuhl zu schmal, er kommt so weder zu Nachbarn noch in den Keller und Waschraum. Er sieht das Positive: «Ich habe gekämpft und geschwitzt bis an meine körperlichen Grenzen. Es hat sich gelohnt.» Die Wohnung weist heute eine technisch automatisierte Wohnungseingangstüre, eine rollstuhlgängige Dusche, einen elektrischen Storenantrieb sowie Waschmaschine und Tumbler in der Küche aus. Er könnte mehrere Anekdoten erzählen. Eine davon dreht sich um die Dusche: «Der Abfluss wurde leider zu hoch gesetzt, was immer wieder zu Überschwemmungen führt, das werden wir noch ändern lassen.» Eine andere um den elektrischen Storen antrieb: «Für die Bewilligung brauchte ich ein Jahr.»
«Nicht verzweifeln»
Wer also könnte da nicht besser Tipps an andere Menschen in ähnlicher Situation abgeben als Alfredo González de Linares? «Es ist enorm schwierig Tipps abzugeben», meint er. «Jeder hat seine eigene Behinderung und benötigt unterschiedliche Umbaumassnahmen. Ein Elektrorollstuhl beispielsweise benötigt mehr Platz als ein Handrollstuhl, der weitaus wendiger zu handhaben und schmaler ist.» Dann fällt ihm doch noch ein Tipp ein: «Nicht verzweifeln und nicht lockerlassen.» Oder wie er es in Baseldeutsch ausdrückt: «Draablybe, draablybe, draablybe» («dranbleiben, dranbleiben, dranbleiben»). Edith Bussard •••
Alfredo González de Linares ist froh über die Waschmaschine und den Tumbler in der Küche (Bild oben). Gartenausgang und Aufzug sind hingegen zu eng für ihn im Elektrorollstuhl. (Fotos: David Borter).
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rendez-vous... avec Yvonne Hämmig •••
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rendez-vous avec alfredo gonzález de linares •••
«J’ai cherché pendant plus de trois ans»
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La recherche d’un appartement génère toujours de nombreuses anecdotes: Alfredo González de Linares raconte spontanément ce qu’il a sur le cœur. Avec un degré d’invalidité de 80%, il touche une rente entière; il n’a jamais perdu de vue son objectif, ni son humour, dans sa longue recherche d’un appartement finançable et adapté au fauteuil roulant. «Quand j’ai quelque chose en tête, j’essaie de le réaliser.» Grâce à sa force de caractère et à sa persévérance, à sa patience, à sa ténacité, à sa force de persuasion et à une bonne dose de chance, Alfredo González de Linares a vu un grand souhait se réaliser il y a une année et demi de cela. Le Bâlois, handicapé moteur cérébral, a pu quitter l’institution où il logeait, pour s’installer dans son propre appartement locatif avec sa compagne devenue aujourd’hui sa femme, dans sa ville bien-aimée. Mais cette recherche d’appartement a été loin d’être simple, «une loterie», dit-il en riant. A l’époque, Alfredo González de Linares, aujourd’hui âgé de 43 ans et dépendant d’un fauteuil électrique, ne désirait qu’une chose: un appartement finançable adapté, avec «accès aux transports publics». Première difficulté toutefois, «seules les lignes 6 et 8 des trams bâlois disposent de véhicules accessibles aux fauteuils roulants.» Puis autre obstacle, le budget: «Une rente AI entière donne droit à un loyer de 1400 francs par mois pour une personne célibataire et de 1500 francs pour une personne mariée. Or aujourd’hui, un appartement de plusieurs pièces en-dessous de 2000 francs par mois est pratiquement introuvable à Bâle. Conséquence: «J’ai cherché pendant plus de trois ans.» Les adaptations nécessaires se sont faites au fil du temps Après d’innombrables démarches administratives, avec l’aide d’un architecte, de services spécialisés et de l‘AI, Alfredo González de Linares peut apprécier aujourd’hui au « Wiesendamm » son appartement situé au rez-de-chaussée:trois grandes pièces sur 80 mètres carrés et une terrasse jardin, avec accès à la ligne de tram 8 et à la ligne de bus 36. «Même si l’immeuble, âgé de 30 ans, n’est pas entièrement sans obstacle.» En effet, l’ascenseur est trop étroit pour son fauteuil électrique, ce qui l’empêche notamment d’atteindre ses voisins ainsi que la cave et la buanderie. Mais il reste positif: «Je me suis battu et j’ai transpiré jusqu’aux limites de ma résistance physique. Mais cela en a valu la peine.» A l’heure actuelle, l’appartement est agencé d’une porte d’entrée automatisée, d’une douche accessible en fauteuil roulant, de stores électriques ainsi que d’une machine à laver et d’un sèche-linge dans la cuisine. Il pourrait relater de nombreuses anecdotes. L’une d’elle concerne, par exemple, la douche: «L’écoulement a malheureusement été placé trop haut, ce qui provoque encore et toujours des inondations; ce défaut attend d’être corrigé.» La mise en place des stores électriques n’a pas non plus été chose facile. « J’ai dû attendre un an pour obtenir l’autorisation de les installer.»
Alfredo González de Linares nous montre son appartement. Il n’est pas tout à fait sans barrière, mais il est content. (photos: David Borter)
«Ne pas perdre courage» Qui, mieux qu’Alfredo González de Linares, pourrait donner de bons tuyaux aux personnes dans une situation identique? «Il est très difficile de donner des conseils» dit-il « Chaque personne a son propre handicap et doit prendre des mesures de rénovation adaptées. Un fauteuil électrique nécessite davantage de place qu’un fauteuil manuel qui est beaucoup plus simple à manier et moins large.» Spontanément, un conseil lui vient tout de même à l’esprit: « Ne pas se décourager et ne pas lâcher prise. » Ou, comme on dit en dialecte bâlois: «Draablybe, draablybe, draablybe» (s’accrocher et tenir bon). (ebu) ••• •••15
events •••
«Zuneigung – mit oder ohne... Freundschaft, Liebe, Familie, Sexualität?» Die diesjährige Tagung für erwachsene Betroffene vom 23. November in Zürich steht unter dem Thema «Zuneigung – mit oder ohne... Freundschaft, Liebe, Familie, Sexualität». Oh, die trauen sich etwas, mögen Sie sich denken. Ja, wir trauen uns etwas und greifen ein immer wieder gewünschtes Thema auf: Freundschaft, Liebe, Familie, Sexualität. Doch trauen wir uns effektiv etwas? Denn schliesslich sind Freundschaft, Liebe und Befriedigung genau so Grundbedürfnisse unseres Lebens, wie Essen und Trinken. Oder wer verzichtet schon freiwillig auf Nahrung? Kaum jemand. Denn sie gehört ebenso zu einem erfüllten Leben wie zwischenmenschliche Beziehungen. Daraus können Freundschaften entstehen, vielleicht auch Liebe. Und wie steht es mit der Gründung einer Familie; und wie mit der Sexualität? Ist das eine überhaupt notwendigerweise mit dem anderen verbunden? Viele Fragen stellen sich, erst recht für Menschen, welche aufgrund ihrer Behinderung auf Unterstützung angewiesen sind. An der diesjährigen Tagung vom 23. November 2013 in Zürich werden wir nach Antworten suchen. Wer weiss, vielleicht ergibt sich gar das eine oder andere Aha-Erlebnis. Am Vormittag findet ein spannendes Podium statt – daran beteiligen sich • Sexualassistent/innen • Kunden, welche Sexualassistenz beziehen • Institutionsleitende • ein Mann mit Behinderung, der seine ehemalige Therapeutin geheiratet hat • Menschen mit Behinderung, die Freundschaften in Beziehungen oder Familie leben Am Nachmittag finden Diskussionsgruppen zu den Themenkreisen Freundschaft, Liebe, Familie und Sexualität statt. Das Ziel der Tagung ist, dass die Teilnehmenden am Schluss Sätze sagen können wie zum Beispiel: • Ich habe mich mit den eigenen Wünschen auseinandergesetzt. • Die Tagung hat mich ermutigt, meine Bedürfnisse auszusprechen. • Ich weiss, wo ich Hilfe holen kann. • Ich fühle mich gut und stark, eine Beziehung einzugehen. • Ich bekam Antworten auf meine Fragen, was ich an mir ändern kann, um besser Beziehungen eingehen zu können. Die Arbeitsgruppe CerAdult, die diesen Anlass vorbereitet, freut sich auf eine spannende Tagung mit vielen Teilnehmenden. Anmeldeschluss ist der 20. Oktober 2013 Das Anmeldeformular finden Sie auf den Seiten 23 und 24 dieser Ausgabe. Das elektronische Anmeldeformular sowie den Flyer zu dieser Tagung finden Sie online unter www.vereinigung-cerebral.ch > Betroffene > Schulung, Bildung & Arbeit > Kurse. Arbeitsgruppe CerAdult •••
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Emotionaler Tag mit Didier Cuche, Alain Sutter & Co. Kurz nach dem Eidgenössischen Turnfest fand in der Region Biel ein weiterer sportlicher Höhepunkt statt. Am Sonntag, 7. Juli, trafen sich in Magglingen Behindertensportlerinnen und -sportler und Prominente zum jährlichen PluSport-Tag. Unter dem Motto «Integration durch Sport» erlebten Teilnehmende und Zuschauer einen emotionalen Tag. Der nationale Behindertensportanlass gehört für rund 1500 teilnehmende Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung aus der gesamten Schweiz zu den Höhepunkten im jährlichen Sportkalender. Auf dem Gelände des Bundesamtes für Sport (Baspo) in Magglingen wetteiferten sie im Schwimmen, Laufen, Zielwerfen, Hoch- und Weitspringen. Als Ehrengäste mit dabei waren in diesem Jahr unter anderen Bundespräsident Ueli Maurer, Ex-Skifahrer Didier Cuche und Kunstturn-Newcomer Lucas Fischer.
Alain Sutter, ehemaliger Fussballprofi und heutiger Fussball-Experte im Schweizer Fernsehen SRF, war wie bereits im Vorjahr am PluSport-Tag mit von der Partie. (Archiv: ebu)
Zu den Höhepunkten des Tages gehörte das Prominenten-Fussballspiel zwischen dem FC Nationalrat und dem PluSport-Team 2000, bestehend aus Alain Sutter, Didier Cuche und anderen ehemaligen Spitzensportlern und Paralympioniken. Der Breitensportbereich konnte auch von Nicht-Behinderten genutzt werden: Workshops rund um den Ball (mit Fussballgrössen wie Alain Sutter und Köbi Kuhn) sowie ein Bungy-Trampolin, einen Kletterturm und einen Plauschwettkampf im Kirschensteinspucken. Die Vereinigung Cerebral Schweiz war mit dem grossen Spielparcours in der Halle «End der Welt» sowie, an einem gemeinsamen Stand mit Procap, dem Sinnesparcours vertreten. Es gab somit Bewegungs- und Aktionsmöglichkeiten für jeden Geschmack und jedes sportliche Niveau. (egs) ••• Mehr Infos und Fotos zum PluSport-Tag unter www.plusport.ch > Projekte & Events > PluSport-Tag.
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Journée pleine d’émotions avec Didier Cuche, Alain Sutter & Cie Peu après la fête fédérale de gymnastique, la région de Bienne a été le centre d’un autre grand évènement sportif. Le dimanche 7 juillet, les sportives et sportifs en situation de handicap ainsi que d’éminentes personnalités se sont retrouvés pour la journée annuelle PluSport. Sous le slogan «Intégration par le sport», les participant-e-s et les spectateurs/trices ont vécu une journée pleine d’émotions. Cet évènement national du sport handicap représente pour les 1500 sportifs/tives en situation de handicap en Suisse l’apogée du calendrier sportif annuel. Sur le site de l’Office fédéral du sport (OFSPO) à Macolin, ces derniers se sont mesurés en natation, à la course, au lancer à la cible ainsi qu’au saut en longueur et en hauteur. Cette année, les invités de marque étaient, entre autres, le Président de la Confédération Ueli Maurer, l’ex-skieur Didier Cuche et le nouvel espoir en gymnastique artistique Lucas Fischer. Un des points forts de la journée a été le match de football entre le FC Conseil national et l’équipe PluSport 2000 composée d’Alain Suter, Didier Cuche et d’autres anciennes stars du sport et athlètes paralympiques. Le domaine du sport de masse était ouvert aux personnes non handicapées: des ateliers sur tout ce qui touche au ballon (avec des sommités du football comme Alain Suter et Köbi Kuhn), un trampoline-bungy, une tour d’escalade et une joute récréative de cracher du noyau de cerise. L’Association Cerebral Suisse était représentée dans la halle «Fin du monde» avec son grand parcours de jeu ainsi qu’à un stand commun avec Procap avec un parcours des sens. Ainsi, chacune et chacun a eu l’opportunité de se mouvoir et d’entrer en action à tous les niveaux sportifs. (egs) ••• La journée annuelle PluSport dans le Web www.plusport.ch > Projets & Events > Journée PluSport
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Stiftung Cerebral
News Schefer von der Firma Cosanum AG in Schlieren gestiftet. Herzlichen Dank!
Pflegeartikel Neu in Qualität und Design Bewährte Erleichterung bei der Pflege für Personen, welche bei der Stiftung Cerebral angemeldet sind, bieten die Zewidecken und Esslätze. Sie sind neu in Qualität und Design und können ab sofort aus unserem Pflegeartikelsortiment bezogen werden. – Zewidecke: aus strapazierfähigem Wirkfrottee, 70% Baumwolle / 30% Polyamid, mit seitlichem Strickeinsatz, waschbar bis 95 °C. Preis pro Stück CHF 60.– (wie bis anhin). Willi Lutz erhält den Cerebralpreis 2013 verliehen.
Der Cerebralpreis 2013... ... geht nach Arbon (TG) Schon vor vielen Jahren begann Willi Lutz, der selbst an der sogenannten Bluterkrankheit (Hämophilie) leidet und teilweise auf einen Rollstuhl angewiesen ist, behinderten Kindern und Jugendlichen in Kursen das Segeln näherzubringen. «Damals gab es aber nur Segelkurse auf grossen Segeljachten, an denen behinderte Menschen teilnehmen konnten», erinnert sich Willi Lutz, «die Betroffenen konnten auf dem Wasser nicht viel selber machen, sondern einfach nur mitfahren.» Für Willi Lutz war das sehr unbefriedigend. Er, der selber an einer Behinderung leidet und doch äusserst sportlich und tatkräftig ist, wollte seinen Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern ermöglichen, den Segelsport aktiv mitzuerleben und auch einmal selber Hand anzulegen und besorgte deshalb Segeljollen, die für behinderte Menschen geeignet sind. Im Jahr 2006 schliesslich gründete er den
Verein Sailability.ch. An den Segelkursen von Sailability.ch können Kinder und Erwachsene mit leichten und schweren Behinderungen teilnehmen. Auch Menschen mit einer geistigen Behinderung können mitsegeln. «Einzige Bedingung ist, dass die Seglerinnen und Segler sitzen können sollten», so Willi Lutz. Für die Betroffenen bedeuten die Segelkurse eine echte Bereicherung. Sie erhalten die einmalige Möglichkeit, selbstständig auf dem Wasser unterwegs zu sein und die Freiheit auf See mit allen Sinnen zu geniessen. Die Kurse sind denn auch sehr beliebt. Die Stiftung Cerebral unterstützte Sailability.ch von Anfang an, zwei Boote fahren gar unter Cerebral-Flagge. «Wir sind sehr dankbar für die Hilfe der Stiftung Cerebral. Sie hat von Anfang an unsere Idee geglaubt und uns geholfen, dahin zu kommen wo wir heute sind», meint Willi Lutz. Der Anerkennungspreis der Schweizerischen Stiftung für das cerebral gelähmte Kind wurde auch in diesem Jahr durch das Ehepaar Annegret und René
Schweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind, Erlachstr. 14, 3001 Bern, Tel. 031 308 15 15, Fax 031 301 36 85, E-Mail: cerebral@cerebral.ch, www.cerebral.ch, www.facebook.com/cerebral.ch
– Esslätze: aus Frottee mit PU-Beschichtung, 56% Baumwolle / 30% Polyurethan / 14% Polyester, waschbar bis 95 °C. 10-er-Pack CHF 40.– (wie bis anhin).
Für Bezüger/innen von Pflegeartikeln möchten wir noch Folgendes in Erinnerung rufen:
tägiger Kurs statt mit einem AbschlussRennen. Information und Anmeldung: Verein Querfeld, Kreuzstrasse 29, 6010 Kriens, www.querfeld.org, Tel. 041 420 38 85, info@querfeld.org
Bestellen Sie wenn möglich über Internet. Haben Sie noch nie über Internet bestellt, verlangen Sie bei uns die entsprechenden Unterlagen, Tel. 031 308 15 15 (Zentrale).
Mitteleinsatz - Beispiele Stiftung Tannacker, Moosseedorf
Wir nehmen keine telefonischen Bestellungen entgegen, sondern nur schriftliche. Haben Sie eine neue Adresse, teilen Sie uns diese bitte unbedingt mit. Teilen Sie uns bitte jeden Krankenkassenwechsel mit. Für Ihre Fragen steht Ihnen Frau H. Haas, Tel. 031 308 15 23, wie immer montags bis freitags von 10.00–12.00 Uhr (ausser Mittwoch) zur Verfügung.
Sitzbänke Zusammensitzen verbindet! Vielleicht haben Sie die eine oder andere Sitzbank bereits entdeckt. Seit Frühling dieses Jahres setzt sich die Stiftung Cerebral dafür ein, dass Absitzen und Aufstehen auf öffentlichen Plätzen auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen einfacher und sicherer wird. Armlehnen und Sitzfläche dieser Bank sind höher als normal und dank der speziellen Ergonomie gewährt die Bank einen ausgezeichneten Sitzkomfort. Diese Sitzbank ist auch für nicht behinderte Menschen bequem.
Die Stiftung Cerebral setzt sich für solche Sitzbänke im öffentlichen Raum ein.
Skisaison 2013/2014 Dualski Bellwald und Sedrun Haben Sie Ihre Winterferien bereits geplant? Wie wäre es mit einem Skiurlaub in Bellwald? Das Pionierprojekt «Dualski-
An die Anschaffung zweier Busse leisten wir einen Initiativbeitrag von CHF 40 000.–. Die Stiftung Cerebral möchte Sedrun als zweite Dualski-Destination aufbauen.
Bellwald» ermöglicht körperbehinderten Menschen und ihren Familien das Skifahren ohne Hindernisse. Damit noch mehr Familien mit einem cerebral bewegungsbehinderten Kind vom Dualski-Projekt profitieren können, möchte die Stiftung Cerebral auf die Wintersaison 2013/2014 den Bündner Skiort Sedrun als zweite Dualski-Destination aufbauen. Skikurse für CP-SkifahrerInnen Skikurse mit Anne-Marie Ducommun und ihrem Team: Kommende Wintersaison werden Frau Anne-Marie Ducommun und ihr Team wiederum Skikurse für Therapeuten und Skilehrer, für CP-Kinder und –Jugendliche sowie für CP-Kinder mit einem Elternteil durchführen. Die Skimethode ermöglicht das SkifahrenLernen ohne Stemmbogen. Die Methode wurde in intensiver Zusammenarbeit mit Ärzten, Physiotherapeuten und Skilehrern aus dem Wallis und dem Bündnerland entwickelt. Jede CP-Skifahrerin und jeder CP-Skifahrer erhält die nötige individuelle therapeutische Unterstützung, damit der Skisport Freude bereitet und erfolgreich ausgeübt werden kann. Die Kurse finden in Haute-Nendaz, Montana und Jaun statt. Gerne informieren wir Sie über genaue Daten. Rufen Sie uns an. Skikurse in Engelberg mit dem Verein Querfeld: Skikurse werden auch in Engelberg angeboten. Der Verein Querfeld möchte Kindern mit einer körperlichen Behinderung ermöglichen, unter angepassten Rahmenbedingungen das Skifahren zu erlernen. Die Kurse sind geplant für Samstag, 21. Dezember 2013, Samstag, 11. Januar 2014 und Samstag, 25. Januar 2014 jeweils vormittags. Am Freitag, 28. Februar 2014 findet ein ganz-
Schweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind, Erlachstr. 14, 3001 Bern, Tel. 031 308 15 15, Fax 031 301 36 85, E-Mail: cerebral@cerebral.ch, www.cerebral.ch, www.facebook.com/cerebral.ch
Heilpädagogische Schule Wetzikon Damit die Schülerinnen und Schüler der HPS Wetzikon auch bei Regenwetter oder im Winter eine Bewegungsmöglichkeit haben, soll eine Boulderwand installiert werden. Wir gewähren an das Vorhaben einen Initiativbeitrag von CHF 5000.–.
Fondation Echaud, Cugy Die Fondation Echaud Cugy möchte eine Jurte erwerben. Wir beteiligen uns an den Kosten mit einem Initiativbeitrag in der Höhe von CHF 12 000.–.
Int. Scout Centre, Kandersteg Im Rahmen eines Jubiläumprojektes soll die zentrale Begegnungszone des Internationalen Pfadfinderzentrum Kandersteg neu und behindertengerecht gestaltet werden. An den rollstuhlgängigen Zugang zum Chalet leisten wir einen Initiativbeitrag von CHF 10 000.–.
Echo Ich möchte mich hiermit ganz herzlich bedanken für die Gutscheine zur Benützung der Betax! Ich war mit Moni damit an der BEA. Wir waren glücklich nicht studieren zu müssen, wie wir den Weg mit dem Rollstuhl am leichtesten schaffen. Vielen Dank und ganz herzliche Grüsse Elly Grunder mit Monica, Moosseedorf Ich komme auf Ihr Schreiben zurück, wonach mir von der CP-Stiftung ein sehr grosszügiger Beitrag an den Sitzlift, an Rollstuhl und Badelift zugesprochen wird. Mit dieser Unterstützung hätte ich niemals gerechnet. Ohne diese Hilfsmittel könnte ich sowohl die Schlafräume wie auch das Badezimmer nicht erreichen. Vielen vielen Dank! Susanne Imoberdorf, Zürich
Fondation Cerebral Le prix Cerebral 2013… …va à Arbon (TG) Souffrant lui-même d’hémophilie et se déplaçant en partie en fauteuil roulant, Willi Lutz a commencé à proposer des cours de voile à des enfants et des jeunes handicapés il y a déjà quelques années. Etant lui-même restreint dans ses mouvements et pourtant extrêmement sportif et actif, il a voulu permettre aux participantes et participants de ses cours de prendre une part active à la voile, d’être eux-mêmes des acteurs sur les bateaux, et s’est donc procuré des voiliers adaptés aux personnes handicapées. C’est ainsi que l’association Sailabilty.ch a vu le jour en 2006. La Fondation Cerebral a soutenu Sailability.ch dès le début; deux bateaux battent même pavillon «Cerebral». «Nous sommes très reconnaissants envers la Fondation Cerebral pour l’aide que nous avons reçue. Elle a cru dès le départ en notre idée, et c’est grâce à elle que nous en sommes là aujourd’hui», affirme Willi Lutz. Le prix de reconnaissance de la Fondation suisse en faveur de l’enfant infirme moteur cérébral a été offert cette année encore par le couple Annegret et René Schefer de la société Cosanum SA à Schlieren. Merci à eux!
Articles de soins Nouvelle qualité et un nouveau design Facilitation des soins éprouvée pour les personnes inscrites à la Fondation Cerebral: Les couvertures Zewi et bavettes sont confectionnées dans une nouvelle qualité et un nouveau design, et sont disponibles dès maintenant dans notre gamme d’articles de soins.
Remise du prix Cerebral 2013 (de gauche à droite): Michael Harr, Maya Greuter, Willi Lutz, René Schefer.
ment latéral en tricot, lavable à 95° C. Prix unitaire: CHF 60.– (prix inchangé). – Bavoirs: Tissu éponge revêtu de PU, 56% coton / 30% polyuréthane / 14% polyester, lavable à 95° C. Paquet de 10: CHF 40.– (prix inchangé). Nous aimerions encore rappeler ceci aux personnes qui achètent des articles de soins: – Commandez si possible par Internet. Si vous n’avez encore jamais passé commande par Internet, demandez-nous les documents correspondants en appelant le 031 308 15 15 (centrale). – Nous n’enregistrons aucune commande par téléphone, uniquement par écrit. - Si vous avez une nouvelle adresse, veuillez impérativement nous la communiquer. Veuillez nous communiquer tout changement de caisse-maladie. – Pour toute question, Madame H. Haas reste à votre entière disposition au 031 308 15 23, comme toujours du lundi au vendredi de 10 à 12 heures (excepté le mercredi).
Bancs pour tous
– Couverture Zewi: Jersey résistant, 70% coton / 30% polyamide, empièce-
S’asseoir ensemble rapproche! Peut-être avez-vous déjà découvert l’un de nos bancs. Depuis le printemps dernier, la Fondation Cerebral s’engage pour que les personnes connaissant des restrictions physiques puissent elles aussi s’asseoir et se relever dans les lieux
Fondation suisse en faveur de l’enfant infirme moteur cérébral, Erlachstr. 14, 3001 Berne, Tél. 031 308 15 15, Fax 031 301 36 85, E-Mail: cerebral@cerebral.ch, www.cerebral.ch, www.facebook.com/cerebral.ch
publics avec davantage de facilité et de sécurité. Les accoudoirs et l’assise de ce banc sont plus hauts que la normale et grâce à l’ergonomie spéciale, le confort d’assise est exceptionnel. Les personnes non handicapées sont elles aussi confortablement installées sur ce banc.
Saison de ski 2013/2014 Cours de ski pour les skieurs atteints de parésie cérébrale Cours de ski avec Anne-Marie Ducommun et son équipe: Lors de la prochaine saison d’hiver, Madame AnneMarie Ducommun organisera à nouveau avec son équipe des cours de ski pour des thérapeutes et moniteurs de ski, pour des enfants et adolescents atteints de parésie cérébrale ainsi que pour des enfants atteints de parésie cérébrale accompagnés d’un de leurs parents. La méthode de ski permet d’apprendre à skier sans stemm. Elle a été développée en étroite collaboration avec des médecins, des physiothérapeutes et des moniteurs de ski du Valais et des Grisons. Chaque skieur et chaque skieuse atteint(e) de parésie cérébrale bénéficie du soutien thérapeutique qui lui convient, de façon à ce que le ski soit un plaisir et puisse être pratiqué avec succès. Les cours ont lieu à Haute-Nendaz, Montana et Jaun. Nous vous donnerons volontiers les dates exactes. Appelez-nous.
Fondazione Cerebral Articoli per la cura
Panchine per tutti
Qualità e design del tutto nuovi Sollievo efficace per la cura di persone iscritte presso la Fondazione Cerebral: Le coperte Zewi e le bavaglie presentano qualità e design del tutto nuovi e possono essere acquistate da subito dal nostro assortimento di articoli per la cura. – Coperta Zewi: Spugna resistente in 70% cotone / 30% poliammide, inserto laterale in maglia, lavabilità fino al 95 °C. Prezzo per singolo articolo CHF 60.– (invariato). – Bavaglino: Spugna con strato PU 56% cotone / 30% poliuretano / 14% poliestere, lavabilità fino al 95 °C. Confezione da 10 pezzi CHF 40.– (invariato). Willi Lutz: Il premiato del premio Cerebral 2013.
Il premio Cerebral 2013… …va a Arbon (TG) Già tanti anni fa Willi Lutz, lui stesso affetto dalla cosiddetta malattia del sangue (emofilia) e in parte costretto su una sedia a rotelle, con i suoi corsi ha cominciato ad avvicinare alla vela bambini e giovani portatori di handicap.
La Fondazione Cerebral ha sostenuto Sailability.ch sin dall’inizio, due imbarcazioni veleggiano addirittura sotto la bandiera Cerebral. «Siamo molto riconoscenti per l’aiuto ricevuto dalla Fondazione Cerebral. Ha creduto sin dall’inizio alla nostra idea e ci ha aiutato ad arrivare dove siamo oggi», dichiara Willi Lutz. Il premio di riconoscimento della Fondazione Cerebral è stato istituito anche quest’anno dalla coppia Annegret e René Schefer dell’azienda Cosanum SA di Schlieren. Grazie di cuore!
Sedere insieme avvincina! Forse avete già scoperto le nostre panchine. Dalla primavera di quest’anno la Fondazione Cerebral si adopera affinché sedersi ed alzarsi nei luoghi pubblici sia più semplice e sicuro anche per le persone con limitazioni fisiche. I braccioli e la superficie di seduta di questa panchina sono più alti e, grazie alla speciale ergonomia, questa panchina assicura un comfort di seduta ottimale risultando comoda anche per le persone senza handicap.
Impiego dei fondi, esempi Bavaglino.
Affetto anche lui da una menomazione, e ciononostante estremamente sportivo ed energico, voleva permettere ai partecipanti dei suoi corsi di vivere attivamente lo sport della vela e per una volta fare un’esperienza diretta: perciò si è procurato imbarcazioni a vela adatte ai portatori di handicap. Infine, nel 2006, ha fondato l’associazione Sailability.ch.
Le panchine nuove.
Per le/gli acquirenti di articoli per la cura desideriamo ricordare anche quanto segue: – Ordinazione possibilmente tramite Internet. Se non avete mai ordinato tramite Internet, richiedeteci la relativa documentazione al no di telefono 031 308 15 15 (centrale). Non accoglieremo nessuna ordinazione telefonica, ma solo scritta. – Se avete un indirizzo nuovo, vi preghiamo di comunicarcelo assolutamente. Comunicateci cortesemente qualsiasi variazione della cassa malati. – Per eventuali domande, la Signora H. Haas è a vostra disposizione al no tel. 031 308 15 23, come sempre dal Lunedi al Venerdi, dalle ore 10.00 alle ore 12.00 (tranne mercoledì).
Fondazione svizzera per il bambino affetto da paralisi cerebrale, Erlachstr. 14, 3001 Berna, Tel. 031 308 15 15, Fax 031 301 36 85, E-Mail: cerebral@cerebral.ch, www.cerebral.ch, www.facebook.com/cerebral.ch
Fondazione Tannacker, Moosseedorf Per l’acquisto di due bus mettiamo a disposizione un contributo di CHF 40 000.–. Fondation Echaud, Cugy La Fondazione Echaud Cugy desidera acquistare una yurta. Partecipiamo ai costi dell’iniziativa con un contributo di CHF 12 000.–. International Scout Centre, Kandersteg Nell’ambito di un progetto di anniversario, la zona centrale di incontro del centro scout internazionale di Kandersteg viene riconfigurata su misura dei portatori di handicap. Alla realizzazione di un accesso allo chalet con sedia a rotelle partecipiamo con un contributo di CHF 10 000.–.
kolumne ••• colonne •••
Der Natur nahe sein Kolumne von Christian Lohr, Nationalrat Es fällt mir immer wieder auf, wie Menschen mit einem Handicap in der gesellschaftlichen Betrachtungsweise vor allem auf ihre Beeinträchtigungen reduziert werden. Der Verzicht oder der Mangel an Lebensqualität wird von vornherein suggeriert, das Negative oft voreilig zum alleinigen Gradmesser dessen gemacht, was die Betroffenen scheinbar denken und empfinden. In einem, das sage ich nun aus persönlicher Erfahrung, bin ich auch mit einer schweren Körperbehinderung ganz sicher nicht eingeschränkt: mir ist das grosse Glück geschenkt, mich immer wieder der Natur sehr nahe zu fühlen. Ich spüre das Wasser beim Schwimmen, den Wind beim Spaziergang am See, die Sonne beim Relaxen auf dem Balkon oder so vieles mehr. Was will ich damit sagen? Gerade Menschen mit einer Behinderung verfügen über die Fähigkeit, ja die Gabe so vieles stärker wahrzunehmen. Sich bisweilen langsamer zu bewegen, das bietet sehr oft die besondere Chance, sich intensiver im Jetzt zu befinden. Das ist für mich wahre Lebensqualität. •••
Christian Lohr
sch deut
Etre proche de la nature La colonne de Christian Lohr, conseiller national PDC Je suis toujours étonné de constater à quel point les personnes en situation de handicap sont avant tout réduites à leur infirmité par la société. L’on suppose d’emblée la privation ou le manque de qualité de vie; le négatif devient souvent trop vite le seul indicateur de ce que les personnes concernées sont censées penser ou ressentir. En me référant à ma propre expérience, je peux affirmer qu’une chose est certaine et ne me pose pas de limite malgré mon lourd handicap: j’ai le grand bonheur et la chance de me sentir toujours très proche de la nature. Je ressens l’eau sur mon corps lorsque je nage, le vent lors de mes promenades au bord du lac, le soleil lorsque je me détends sur le balcon et bien plus encore. Ce que je veux dire par là? Ce sont précisément les personnes en situation de handicap qui possèdent souvent la faculté, ou même le don, de percevoir bon nombre de choses beaucoup plus fortement. Le fait de se mouvoir au ralenti offre souvent la chance toute particulière de vivre plus intensément le moment présent. Ceci représente pour moi la vraie qualité de vie. ••• •••22
çais FRAN
Impressum
Tél./tél. 032 622 22 21/Fax 032 623 72 76 PC-Konto/Compte postale 45-2955-3 www.vereinigung-cerebral.ch www.association-cerebral.ch info@vereinigung-cerebral.ch info@association-cerebral.ch
ISSN 1424-7828 57. Jahrgang/57e année/57o anno Mitgliederzeitschrift/Journal pour membres/Rivista per associati
Herausgeberin/Editrice/Editore
Titelseite/page titre/frontespizio
Vereinigung Cerebral Schweiz, Zuchwilerstrasse 43, Postfach 810, 4501 Solothurn Association Cerebral Suisse, Zuchwilerstrasse 43, c.p. 810, 4501 Soleure Associazione Cerebral Svizzera, Zuchwilerstrasse 43, c.p. 810. 4501 Soletta
© David Borter
Übersetzungen/Traductions/Traduzioni Français: Rosmarie Koller – Italiano: TranScript Übersetzergruppe GmbH
Redaktion & Layout/Rédaction & Mise en page/Redazione & Impaginazione Edith Bussard
Graphic Design
Heber.Link.Asendorf AG
Druck/Impression/Stampa
Stämpfli Publikationen AG, Bern
Redaktionsschluss/Limite de la rédaction/ Chiusa redazionale 04/2013: 31.10.2013
Auflage/Tirage/Tiratura: 6300 Ex. (4 x)
„Zuneigung – mit oder ohne… Freundschaft, Liebe, Familie, Sexualität?“ Anmeldung für Erwachsene mit cerebralen Bewegungsbehinderungen zur Tagung der Vereinigung Cerebral Schweiz vom 23. November 2013 in Zürich Name und Vorname Strasse/Nr. PLZ/Ort Telefon E-Mail Geb.-Datum
Ich bin Rollstuhlfahrer/in Ich benötige aufgrund meiner Behinderung einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe (Anzahl begrenzt!) Ich nehme am Mittagessen teil: Ja
Bitte vegetarisch
Nein
Ich benötige Assistenz beim Essen: Ja
Zerschneiden
Geringe Unterstützung
Eingeben
Nein Ich benötige Assistenz bei der Toilette: Ja
Geringe Unterstützung
Viel Zeit für mich einrechnen
Nein Ich habe besondere Bedürfnisse, die zu berücksichtigen sind: Ich bin damit einverstanden, dass meine Adresse und E-Mail-Adresse an die anderen Tagungsteilnehmenden weitergegeben wird. Ja
Nein
Die Anmeldung ist verbindlich. Einsenden bis am 20.10.2013 an: Vereinigung Cerebral Schweiz, Zuchwilerstrasse 43, Postfach 810, 4501 Solothurn, Tel: 032 622 22 21, Fax: 032 623 72 76, info@vereinigung-cerebral.ch
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„Zuneigung – mit oder ohne… Freundschaft, Liebe, Familie, Sexualität?“ Anmeldung für Eltern, Begleiter/innen, Fachleute und Interessierte zur Tagung der Vereinigung Cerebral Schweiz vom 23. November in Zürich. Name und Vorname Strasse/Nr. PLZ/Ort Telefon
E-Mail Ich begleite (Name/Vorname diese Person muss eine separate Anmeldung ausfüllen)
Ich nehme am Vormittag teil Ja
Ich nehme am Nachmittag teil
Nein
Ja
Nein
Ich nehme am Mittagessen teil: Ja
Bitte vegetarisch
Nein
Ich bin damit einverstanden, dass meine Adresse und E-Mail-Adresse an die anderen Tagungsteilnehmenden weitergegeben wird: Ja
Nein
Adressänderungen/Retouren an: Changements d’adresse et renvois à: Cambiamento d’indirizzo e rinvii a: Vereinigung Cerebral Schweiz Zuchwilerstrasse 43 Postfach 810, 4501 Solothurn Tel.: 032 622 22 21 Fax: 032 623 72 76 www.vereinigung-cerebral.ch info@vereinigung-cerebral.ch
AZB
4501 Solothurn
Die Anmeldung ist verbindlich. Einsenden bis am 20.10.2013 an: Vereinigung Cerebral Schweiz, Zuchwilerstrasse 43, Postfach 810, 4501 Solothurn, Tel: 032 622 22 21, Fax: 032 623 72 76, info@vereinigung-cerebral.ch
Vereinigung Cerebral Schweiz Association Cerebral Suisse Associazione Cerebral Svizzera
Zuchwilerstrasse 43 Postfach/ case postale 810 4501 Solothurn/Soleure
Tel. 032 / 622 22 21 E-Mail: info@vereinigung-cerebral.ch info@association-cerebral.ch www.vereinigung-cerebral.ch www.association-cerebral.ch