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Travel & Drive 02-2026 Vorschau

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Fernweh und Fahrtwind

DasBeste aus

TRAVEL

© Die schönsten Seen Luxus in der Luft

10 Inseln vor Göteborg Festspiele im Sommer

Liechtenstein

DRIVE

AM Vanquish

Range Rover P550e

Cayenne Electric

XPENG X9

Alpenfahrt im MX-5

LIFESTYLE und

Fashion Uhren Yachten

Messermacher Privatjets

ESCAPE

Poreč mit dem Octavia Villa ETANER Priesteregg

Ein Gang mit Susanne Kraus-Winkler

Reise zum Südpol

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Liebe LeserInnen!

Mit großer Freude präsentieren wir Ihnen die zweite Ausgabe von Travel & Drive, unserem neuen Premium Lifestyle Magazin. Auch dieses Mal, in der Sommeredition, möchten wir Sie in den Kategorien Travel, Drive, Lifestyle und Escape inspirieren und zum Träumen einladen.

Die warme Jahreszeit verbringt man am besten am Wasser. Wo besser, als an einem der zahlreichen wunderschönen Seen Österreichs? Dabei hat man die Qual der Wahl zwischen Faaker See, Grundlsee, Fuschlsee und vielen mehr. Wir nehmen Sie mit zu den idyllischsten Gewässern und in jene Seehotels, die Erholung, Kulinarik und Naturgenuss auf höchstem Niveau vereinen. Von dort führt unsere Reise weiter in den Norden: zu zehn beschaulichen Inseln vor Göteborg, die die skandinavische Gelassenheit und maritime Schönheit perfekt verkörpern.

Sportlich aktiv wird man in einem unserer Nachbarländer. Liechtenstein lädt zu malerischen Wanderungen und ausgezeichneter Kulinarik! In Europa entdecken wir außerdem wunderschöne Hotels in Venedig, Budapest und Baden-Baden – Häuser mit Charakter, Geschichte und unverwechselbarer Atmosphäre. Ergänzt wird unsere Hotelauswahl durch traumhafte Rückzugsorte auf den Malediven, die Fernweh wecken und Sehnsüchte erfüllen. So auch das legendäre Raffles Seychelles, wo Luxus und tropische Exklusivität eine einzigartige Verbindung eingehen. Kultur und Natur spielen in dieser Ausgabe ebenfalls eine bedeutende Rolle: Wir präsentieren Ihnen die renommiertesten Festspiele in Österreich und erkunden den Bergsommer im Großarltal, wo eindrucksvolle Landschaften, alpine Gastfreundschaft und aktive Erholung aufeinandertreffen.

burtstag feiert. Unterwegs waren wir im Frühsommer mit dem MG Cyberster auf Mallorca und haben mit dem Mazda MX-5 Cabrio die schönsten Strecken durch die Alpen erkundet. Dabei ging es für Patrick Breiteneder von Wien Richtung Großglockner und wieder retour – nicht auf dem schnellsten Weg, sondern auf dem spektakulärsten. Wer beim Reisen auf hohen Komfort setzt, der wird beim Range Rover P550e Autobiography fündig, der mit einem royalen Innenraum und bestem Fahrkomfort glänzt. Sportlich elektrisch wird es bei den Zuffenhausenern: Wir werfen einen ersten Blick auf den Porsche Cayenne Electric und sind den neuen Macan GTS gefahren. Perfekt für das sommerliche Cruisen durch die Stadt präsentieren wir außerdem eine Selektion Stadtflitzer und die wichtigsten Pflegeprodukte für die heiße Jahreszeit.

Auch die Welt von Mode, Schmuck und Uhren kommt nicht zu kurz. Unsere exklusive Fotostrecke vereint automobile Eleganz à Mercedes-Benz mit den aktuellen Kollektionen namhafter Marken wie Bucherer, Comma und Bulgari. Wie in jeder Ausgabe stellen wir Ihnen die faszinierendsten neuen Zeitmesser internationaler Manufa k turen vor, Meisterwerke der Uhrmacherkunst zwischen Tradition und Innovation. Richtig exklusiv wird es mit den Yachten, allen voran der neuen SIMENA von ARES Yachts und den beiden Privatjets Praetor 600E und der Gulfstream G300. Ein besonderes Handwerk übt Richard Kapeller aus, der in Handarbeit die wohl schönsten Messer anfertigt.

Begeistern lassen haben wir uns in dieser Ausgabe aber nicht nur von Destinationen, Hotels und Resorts, sondern auch von exklusiven Automobilen. Allen voran der, auf 15 Stück limitierte, Lamborghini Fenomeno Roadster und der Rolls-Royce Cullinan Yachting. Einen Blick in die Vergangenheit werfen wir mit dem Aston Martin Vanquish, der nach 25 Jahren mittlerweile in seiner dritten Generation vorfährt, und dem Škoda Octavia, der seinen 30. Ge-

Den Geburtstag des Octavia nahmen wir außerdem zum Anlass mit dem aktuellen Modell das Valamar-Resort Pical in Poreč zu besuchen und dabei die Vielfalt einer der schönsten Küstenregionen Europas erleben. In der Villa Etaner im Bergdorf Priesteregg genießt man indes privaten Luxus in den Bergen, mit eigenem Pool und direktem Zugang in den außergewöhnlichen Spa-Bereich. In der Wiener Innenstadt haben wir uns bei „Ein Gang mit“ diesmal mit Mag. Susanne Kraus-Winkler über Lieblingsplätze, ihre Karriere und den perfekten Urlaub unterhalten.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und beste Unterhaltung mit der Sommerausgabe von TRAVEL & DRIVE!

Herzlichst,

Inhalt

Travel

08 Die schönsten Ufer des Sommers – Seen

22 Zehn Inseln vor Göteborg

26 Iberostar Es Trenc Mallorca

28 Son Molí Country House

30 Ein kleines Fürstentum mit großer Weite – Liechtenstein

34 Wo Frankreich am schönsten ist – Kneissl Touristik

36 Aldiana Club Schlanitzen Alm

38 .Here Maldives

40 Raffles Seychelles

42 Kuda Villingili Maldives

44 St. Regis Budapest

46 Londra Palace Venedig

48 Brenners Park-Hotel & Spa

49 COMO Le Beauvallon

50 Hotel Forstinger Schärding

52 Chalets & Ferienhäuser

56 Genuss im „Tal der Almen“ – Großartal

58 Festspiele Österreich

60 Reblaus Royale | HIN & WEG mit der Waldviertelbahn

62 Wo Wege weiter werden – Niederösterreich

64 Luxus in der Luft

70 Dolce Vita auf dem Fluss – VIVA Cruises

72 Mehr als nur Kreuzfahrt – Hapag Lloyd Cruises

74 Kerosin wird immer teurer! – Dr. Kopecky

Drive

76 Aston Martin Vanquish

80 Rolls-Royce Cullinan Yachting

82 Lamborghini Fenomeno Roadster

84 MG Cyberster auf Mallorca

88 Range Rover P550e Autobiography

92 Porsche Cayenne Electric

94 NIO EL6 Long Range

98 Škoda Elroq Sportline 85X

100 Alpenfahrt mit dem Mazda MX-5

104 Toyota Hilux BEV

106 XPENG X9

106 VW ID.3 NEO

108 Mitsubishi Outlander Diamond

112 Porsche Macan GTS

114 Hyundai Ioniq 6 N-Line 4WD

116 VW Golf FALCO-Edition

118 Cupra Raval

120 BMW iX3 50 xDrive

122 Volvo ES90 Single Motor Extended Range Ultra

124 Range Rover SV Ultra

128 30 Jahre Škoda Octavia

130 Toyota C-HR+ BEV Lounge

132 Perfekte Stadtflitzer

133 Vespa 946 Horse

134 Motorrad-Sommer

136 Reifen-News

138 Autopflege | Synthetische Kraftstoffe

140 Motoröle

Lifestyle

144 TD Selected

146 Fashion by Emilia Futter

148 Bademode

150 Modestrecke x Mercedes

154 ARES Yachts SIMENA

158 Sunreef Yachts Ultima 88 | Bavaria Yachts Signature Edition

160 Die Armatur als Kunstwerk – Dornbracht Atelier

162 Embraer Praetor 600E | Gulfstream G300

164 Elegant am Handgelenk – Uhren

168 Messermacher Kappeller

Escape

170 Ein Gang mit Mag. Susanne Kraus-Winkler

176 Poreč mit dem Škoda Octavia

180 Priesteregg Premium Eco Resort

186 Abenteuer Antarktis und Südpol – Diamir

190 Four Seasons Private Jet Experience

192 Bodensee trifft Mittelmeer – Toni Neumann, Vilino

193 Sommerweine von WEIN & CO

70 VIVA Unique
162 Embraer Praetor 600E
170 Ein Gang mit Mag. Susanne Kraus-Winkler
180 Villa Etaner im Priesteregg
64 Luxus in der Luft
80 Rolls-Royce Cullinan Yachting
84 MG Cyberster Mallorca

Zehn Inseln vor Göteborg

Viele denken bei Inselvielfalt an Griechenland oder Indonesien, doch tatsächlich besitzt Schweden mehr Inseln als jedes andere Land der Welt.

Entlang der schwedischen Westküste liegen rund 14.000 Inseln, davon etwa 2.000 direkt vor Göteborg. Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt beginnt damit eine außergewöhnliche Inselwelt aus Felsen, Sandstränden, Fischerdörfern und weitem Meerblick. Der Göteborger Schärengarten ist bequem mit öffentlichen Fähren und dem regulären Nahverkehrsticket erreichbar und eignet sich für Tagesausflüge ebenso wie für längere Aufenthalte. Erlebnis und Wow-Effekte inklusive. Fast alle Inseln sind autofrei, viele ganzjährig bewohnt und zeigen sich zu jeder Jahreszeit von einer eigenen

Seite: im Sommer lebendig, im Herbst rau, im Winter still und meditativ, im Frühling klar und lichtdurchflutet.

Vrångö ist die südlichste bewohnte Insel des Göteborger Schärengartens. Die Überfahrt dauert je nach Verbindung etwa 35 bis 50 Minuten. Rund 350 Menschen leben hier ganzjährig, Autos gibt es nicht. Fortbewegt wird sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Lastenmoped. Die Insel ist vor allem für ihre naturnahe Landschaft und feinen Sandstrände bekannt. Mehrere Badeplätze machen Vrångö für viele zur besten Badeinsel des Schärengartens. Die

Siedlung zieht sich wie ein Band über die Insel, während die nördlichen und südlichen Bereiche als geschützte Naturreservate ausgewiesen sind. Nicht verpassen: den alten Lotsenausguck mit Panoramablick auf den Leuchtturm von Vinga, Fotö, Hönö und das Festland.

Styrsö liegt im Herzen des südlichen Schärengartens und zählt rund 1.400 Einwohner. Die Insel bietet Geschäfte, Cafés, Restaurants und Pensionen sowie zahlreiche Badeplätze – von Sandstränden über Badestege bis zu glatt geschliffenen Granitfelsen. Vom Stora Rös, dem höchsten

Punkt der Insel, eröffnen sich weite Blicke über den Schärengarten bis hinaus auf die offene See. Styrsö besteht aus vier kleinen Dörfern, die jeweils ihren eigenen Charakter haben. Vom historischen Dorf Byn über die frühere Fischersiedlung Tången bis hin zum badeortähnlichen Bratten. Nicht verpassen: eine Algensafari mit dem Anbieter Algblomman.

Donsö ist eine Insel mit 1.500 Einwohnern im südlichen Schärengarten, auf der Fischerei und Schifffahrt bis heute eine zentrale Rolle spielen. Die Insel bietet schöne Spazierwege, einladende Badeplätze und abwechslungsreiche Küstenlandschaften, im Norden wie im Süden. Besucher finden Cafés, Geschäfte, eine Bäckerei, eine Räucherei sowie ein Hotel und Restaurants mit frischem, lo k al gefangenem Fisch. Über eine kurze Brücke ist Donsö mit dem benachbarten Styrsö verbunden – ideal, um zwei Inseln an einem Tag zu entdec k en. Nicht verpassen: den besonderen

Dorfladen Hamnaffären – von Schrauben bis zu italienischen Delikatessen gibt es hier (fast) alles.

Fotö ist ein stilles Juwel im Göteborger Schärengarten mit rund 600 ganzjährigen Einwohnern. Die Insel eignet sich hervorragend für a k tive Er k undungen entlang des Schärengarten-Wanderwegs und bietet schöne Badeplätze sowie Sprungfelsen. Im Sommer konzentriert sich das Inselleben rund um den Gästehafen, während Saunaerlebnisse und die Nähe zu Hönö Fotö auch außerhalb der Saison attraktiv machen. Nicht verpassen: einen Saunagang mit dem vermutlich schönsten Ausblick durch das Fenster.

Marstrand liegt an der westlichen Spitze Schwedens und ist eines der bekanntesten Seebäder des Landes. Autofreie Gassen, ein lebendiger Hafen und die imposante Carlsten-Festung prägen das Bild. Die kurze Fährüberfahrt führt auf eine Insel mit

Meerblick in alle Richtungen. Im Juli wird Marstrand zum Zentrum internationaler Segelregatten, doch auch außerhalb der Saison bietet die Insel Restaurants, Küstenwanderungen und Badeplätze. Nicht verpassen: den Rundweg um die Insel und einen Besuch der Festung.

Vinga mar k iert Göteborgs westlichsten Punkt und ist der Kindheitsort des schwedischen Musi k ers und Dichters Evert Taube. Die Insel eignet sich ideal für einen Tagesausflug, gehört jedoch nicht zum regulären öffentlichen Nahver k ehr. Erreichbar ist sie per Ausflugsboot ab Hönö oder im Sommer auch dire k t vom Stadtzentrum mit Strömma. Nicht verpassen: geführte Leuchtturmbesichtigungen mit Winga Vänner (im Sommer täglich, sonst an Wochenenden).

Hönö ist be k annt für seinen lebhaften Yachthafen mit Restaurants, Cafés und zahlreichen Aktivitäten wie Kajakfahren

Fotö
Höno
Vrångö
Donsö

oder Tauchen. Das maritime Erbe lässt sich im Fischereimuseum in Hönö Klåva entdecken. Die Küste ist geprägt von glatten Granitfelsen und Wanderwegen, besonders im Naturschutzgebiet Ersdalen und entlang der Südwestküste. Badeplätze reichen von gut ausgestatteten Stegen nahe des Hafens bis zu ruhigeren Buchten wie Jungfruviken oder Halse Långe. Nicht verpassen: Klettern in Ersdalen und der kleine Strand Hästen.

Brännö ist eine lebendige Insel im südlichen Schärengarten mit rund 900 ganzjährigen Bewohnern. Be k annt ist sie für ihre traditionellen Sommertänze, ihre stark e maritime Prägung und die charmanten Holzhäuser entlang schmaler Wege. Vom ehemaligen Lotsenausguck eröffnen sich weite Blick e auf Vinga und die Hafeneinfahrt von Göteborg. Bademöglich k eiten gibt es viele: von k inderfreundlichen Stränden in Ramsdal bis zur sandigen Gröna Vi k mit Badestegen. Über eine kleine Brücke ist Brännö mit Galterö ver-

bunden, einem naturbelassenen Gebiet mit reicher Vogelwelt, weidenden Schafen im Sommer und beliebt bei Kaja k fahrern. Nicht verpassen: den traditionellen Stegtanz in Brännö Husvi k , donnerstags im Sommer. Im Sommer ist die Insel auch per Boot von Stenpiren erreichbar.

Källö-Knippla zählt rund 300 Einwohner und besitzt einige der authentischsten historischen Gebäude der Region. Die Insel liegt an der Hauptschifffahrtsroute zwischen Göteborg und Marstrand. Der Gästehafen ist wegen der unberührten Umgebung besonders beliebt. Restaurants, ein Supermarkt, ein Fischwagen und ein Hostel mit Café sind vorhanden. Nicht verpassen: den Wanderweg im Norden der Insel und Matjes-Essen am Kai.

Åstol ist eine k leine, autofreie Insel mit rund 200 Einwohnern und liegt zwischen Tjörn und Marstrand. Weiße Holzhäuser schmiegen sich dicht an dramatische, vom Meer geformte Felsen. Erreichbar ist Ås-

tol per Fähre von Rönnäng und ideal für einen Tagesausflug. Cafés, Terrassen, eine Galerie und k leine Läden prägen das entspannte Inselbild. Nicht verpassen: eine Partie auf der Wasserrutsche im natürlichen Salzwasserbec k en.

Hamneskär liegt knapp zehn Kilometer vor Marstrand und gehört zu den staatlichen Kroneninseln. Hier erhebt sich der legendäre Leuchtturm Pater Noster, erbaut 1868. Die umliegenden Schären waren über Jahrhunderte gefürchtet – Seefahrer beteten hier einst das Vaterunser, bevor sie die gefährlichen Gewässer passierten. Nach aufwendiger Restaurierung wurde das ehemalige Wohnhaus der Leuchtturmwärter in ein international ausgezeichnetes Hotel verwandelt – ein Ort für Ruhe, Natur und intensive Sinneseindrücke. Nicht verpassen: den Blick in die Weite und das Gefühl völliger Abgeschiedenheit während einer Übernachtung im Pater Noster.

goteborg.com

Göteborg & Co: Kjell Holmner (1), Klara Hammerth (2), Peter Kvarnström (1), Henrik Trygg (1)
Kusthotellet Marstrand
BrännöÅstol
Källö
Pater Noster auf Hamneskär

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Darüber hinaus können Sie aus drei einzigartigen Reisen wählen, die Kunst, Kulinarik und Kultur miteinander verbinden – die Aromen Italiens, eine Reise durch Zeit und Lagune und auf den Spuren italienischer Meister – für unvergessliche Momente voller Genuss und Inspiration.

Wo Ruhe auf Ozeanabenteuer trifft

Das Tropenparadies Raffles Seychelles bietet das, was viele suchen: Entschleunigung, andere Perspektiven und neue Erfahrungen. Die Anreise gestaltet sich dank guter Flugverbindungen aus Europa außerdem einfach.

Egal, ob über oder unter Wasser, im Raffles Seychelles auf der Insel Praslin gilt es, die Welt neu zu entdecken. Ob Tauchausflug bei Nacht, Hochseeangeln für Anfänger oder einfach nur den Tag genießen, die Möglichkeiten sind vielfältig. Umgeben von dichtem Dschungelgrün auf der einen und dem leuchtend blauen Indischen Ozean auf der anderen Seite, ist das Raffles Seychelles ein Rückzugsort, für alle die sich nach Meer und Entschleunigung sehnen. 86 großzügige Villen mit privatem Pool und weitem Blick Richtung Sonnenaufgang schenken Gästen ein Gefühl von Freiheit und Ruhe. Tagsüber loc k en der Strand von Anse Takamaka, einer der größten Süßwasserpools der Seychellen oder Kochkurse direkt am Strand. Unweit des Resorts liegt einer der bekanntesten Strände der Welt: Anse Lazio. Hier fühlt man sich wie im Paradies – schöner geht´s nicht.

Wer die Natur entdecken möchte, findet in der Nähe des Resorts Highlights wie das UNESCO-Weltnaturerbe Vallée de Mai oder die benachbarte, von großen Landschild k röten bewohnte Insel Curieuse. Aber auch kulinarisch ist der Urlaub auf Praslin vielseitig, vom Floating Breakfast

im eigenen Pool oder auf der Terrasse bis hin zum privaten BBQ mit frisch gefangenem Fisch und köstlichen Steaks. In den Restaurants wird das Beste der lokalen Küche der Seychellen aufgetischt, verbunden mit internationaler Gourmetküche, was ein Feuerwerk an Geschmack und Aromen verspricht. Besonders im Losean Restaurant verschmelzen kreolische Traditionen mit feiner Gourmetküche: Frischer Fisch aus dem Indischen Ozean, würzige Currys, Kokosmilch, Vanille, Zitronengras und Takama k a-Rum sorgen für intensive Geschmackserlebnisse. Typisch Spezialitäten wie Octopus-Curry, k reolische Meeresfrüchtesuppe oder gegrillter Fisch mit Rougaille-Sauce bringen die kulturelle Vielfalt der Inseln auf den Teller.

Raffles Seychelles ermöglicht Gästen auch Aktivitäten auf und unter Wasser – von entspannt bis aktiv. Beim Schnorcheln entlang eines von Meeresbiologen entwickelten Trails entdeckt man nicht nur bunte Fischschwärme, sondern erhält auch Einblicke in die empfindliche Welt der Korallenriffe. Wer noch tiefer abtauchen möchte, kann bei geführten Tauchgängen oder im Rahmen von Kursen die Unterwasserwelt

rund um Praslin erkunden. In Zusammenarbeit mit White Tip Divers werden Tauchgänge rund Praslin und den umliegenden Inseln angeboten, wobei die Auswahl der Tauchplätze je nach Wetterbedingungen, Sichtverhältnissen und Erfahrungsniveau der Gäste erfolgt. Darüber hinaus lassen sich die Gewässer rund um Praslin auf vielfältige Weise auch ohne Schnorchel und Sauerstoffflasche entdec k en: Mit dem durchsichtigem Glas k aja k oder beim Stand-up-Paddling entlang der Küste, beim Segeln über das ruhige Wasser oder bei Bootsausflügen zu nahegelegenen Inseln. Ein besonderes Highlight ist die Sunset Cruise, bei dem Gäste die Inselwelt vom Wasser aus erleben, während die Sonne langsam im Indischen Ozean versinkt und die Umgebung in warmes Licht taucht. Erfahrene Crews ermöglichen adrenalingeladene Ausflüge zum Hochseeangeln oder Einblicke in andere Angeltechniken, bei denen der eigene Fang zum Abendessen serviert wird. Trotz der abgeschiedenen Lage ist dieses Paradies gut erreichbar, und das beinahe ohne Jetlag dank minimaler Zeitverschiebung.

ra昀les.com/seychelles

Eleganz über der Lagune

Venezianische Geschichte, moderner Luxus und diskrete Eleganz in einzigartiger Lage mit grandiosem Ausblick. Das Londra Palace Venezia erzählt die Geschichte Venedigs neu.

Dario Garofalo

Es gibt Orte in Venedig, die mehr sind als ein Hotel. Orte, die Erinnerungen bewahren, Geschichten erzählen und den Zauber der Lagunenstadt auf beinahe poetische Weise einfangen. Das traditionsreiche Londra Palace Venezia gehört zweifellos dazu.

Dire k t an der berühmten Riva degli Schiavoni gelegen, öffnet sich hier der Blic k über die glitzernde Lagune bis hin zur Insel San Giorgio Maggiore. Wer am frühen Abend auf der Terrasse sitzt, erlebt jene magischen Momente, für die Venedig seit Jahrhunderten bewundert wird: goldenes Licht auf dem Wasser, das leise Schau k eln der Gondeln und eine Atmosphäre, die die Zeit für einen Augenblick stillstehen lässt.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1853 empfängt das Haus Reisende aus aller Welt. Was einst als „Hôtel d’Angleterre & Pension“ begann, entwic k elte sich schnell zu einem Treffpun k t für Künstler, Intelle ktuelle und Kosmopoliten. Einer der berühmtesten Gäste war der Komponist Pjotr Iljitsch Tschaik ows k i, der hier Teile seiner vierten Symphonie vollendete, in-

spiriert vom Blic k auf das Wasser. Heute präsentiert sich das Relais & ChâteauxHaus als elegantes Boutiquehotel mit nur 52 individuell gestalteten Zimmern und Suiten. Gerade diese bewusste Reduktion verleiht dem Londra Palace Venezia jene selten gewordene Mischung aus Privatsphäre, persönlichem Service und unaufdringlichem Luxus.

Hinter der i k onischen Fassade mit ihren hundert Fenstern zur Lagune verschmelzen historische Archite k tur und modernes Design auf harmonische Weise. Nach einer umfassenden Renovierung im Jahr 2024 interpretierten die venezianischen Archite k ten Claudio Ruberti und Deborah Cutillo die Geschichte des Hauses neu. Originale Par k ettböden, k unstvolle Wandver k leidungen und historische Details wurden behutsam restauriert und mit zeitgenössischen Elementen ergänzt. Edle Stoffe, Murano-Glas und maßgefertigte Möbel greifen die große Tradition venezianischer Handwer k s k unst auf und übersetzen sie in eine moderne Formensprache. Dabei versteht sich das Haus nicht nur als luxuriöser Rüc k zugsort, sondern auch als Botschafter veneziani-

scher Kultur. Kooperationen mit lo k alen Manufa k turen und Atelierbesuche ermöglichen Gästen einen authentischen Einblic k in das k reative Erbe der Stadt.

Auch k ulinarisch spiegelt sich dieser Anspruch wider. Küchenchef Daniele Galliazzo interpretiert die venezianische Küche mit feiner Präzision und zeitgemäßer Leichtig k eit. Seine Gerichte erzählen von regionalen Zutaten, k laren Aromen und der besonderen Nähe zum Wasser –serviert mit Blic k auf die Lagune und begleitet vom ruhigen Rhythmus der Stadt. Nur wenige Schritte vom Mar k usplatz entfernt, vereint das Londra Palace Venezia damit zwei Welten: die Lebendig k eit Venedigs dire k t vor der Tür und eine Atmosphäre voller Ruhe, Stil und Geschichte im Inneren.

Londra Palace Venezia

Riva degli Schiavoni, Castello 4171 30122 Venedig + 39 041 5200533 info@londrapalace.com

londrapalace.com

Die Kunst des Rückzugs

Diese Häuser zeigen, wie facettenreich sich zeitgemäßer Sommerluxus heute definieren lässt. Geprägt von diskreter Exklusivität, architektonischer Raffinesse und höchster Privatsphäre.

Residences 51-53

Mit den neuen Privatresidenzen 51, 52 und 53 erweitert Six Senses Fiji sein Angebot im Mamanuca-Archipel um exklusive Rückzugsorte für Familien und Gruppen. Die großzügigen Anwesen mit privaten Pools und Strandabschnitt, offenen Wohnbereichen und persönlichem Service verbinden Privatsphäre mit Resortkomfort. Natürliche Materialien, fidschianische Handwerkskunst und nachhaltige Architektur schaffen dabei eine elegante Verbindung aus zeitgenössischem Design und tropischer Inselatmosphäre.

Bis zu 12 Gäste, Preise ab EUR 37.800,- / Woche sixsenses.com/en/residences/fiji

Villa Tamburina

Mit der Villas Collection schafft der Palazzo di Varignana private Rückzugsorte in den Hügeln der Emilia-Romagna. Die Villa Tamburina verbindet historische Natursteinarchitektur mit modernem Design, großzügigen Wohnbereichen sowie Panorama-Pergola und erstreckt sich über drei Ebenen. Prägend sind die doppelte Infinity-Pool-Anlage und die ruhige Lage inmitten der Landschaft.

Bis zu 10 Gäste, Preise ab EUR 8.381,- / Woche palazzodivarignana.com

Amanoi Residences

Im vietnamesischen Aman Amanoi treffen die bewaldeten Hügel des Núi-ChúaNationalparks auf die stille Weite der Vinh Hy Bay. Die großzügigen Residences mit ein bis fünf Schlafzimmern verfügen über Infinity-Pools und Meerblick und verbinden offene Architektur mit Privatsphäre. Die neue Ocean Pool Residence erstreckt sich auf 800 bis 925 Quadratmeter direkt am Strand und ergänzt das Konzept um einen privaten Spa-Bereich mit Sauna, Dampfbad und Outdoor-Jacuzzi.

Bis zu 10 Gäste, Preise ab EUR 81.739,- / Woche aman.com/villas

Hollmann Trieste

Zwischen mediterraner Gelassenheit und der rauen Schönheit der Adria liegt das Hollmann Trieste wie ein privates Sommerrefugium direkt am Wasser. Das sorgfältig restaurierte Steinhaus verbindet auf 120 Quadratmetern klare Architektur mit warmen Details und einer entspannten Wohnlichkeit. Zwei Schlafzimmer, eine offene Wohnküche und eine Sauna mit Blick aufs Meer schaffen Raum für ruhige Tage. Herzstück des Hauses ist der private Steg: ein stiller Ort für lange Badetage, Lesen in der Sonne und Abende mit erfrischendem Weißwein über dem Wasser.

Bis zu 6 Gäste, Preise ab EUR 4.550,- / Woche crazyhollmann.com/trieste

Mandarin Oriental

Mit zehn neuen Residenzen erweitert Mandarin Oriental sein Portfolio exklusiver Privatdomizile. Besonders Marbella rückt mit sechs designorientierten Villen in den Fokus. Die sorgfältig kuratierten Anwesen verbinden außergewöhnliche Architektur und höchste Privatsphäre mit diskretem Service – von persönlichem Concierge über einen privaten Kochservice bis hin zu täglichem Housekeeping auf höchstem Niveau.

Eingebettet in die Sierra Blanca, einer der prestigeträchtigsten Enklaven in den Hügeln von Marbella, definiert die Villa Los Angeles mit ihrem raffinierten Design und ihrer ruhigen Eleganz das zeitgenössische andalusische Wohnen neu. Die beeindruckende moderne Architektur umrahmt einen atemberaubenden Blick, der vom Mittelmeer bis zum Berg La Concha reicht.

Bis zu 12 Gäste, Preise ab EUR 37.697,- / Woche

Versteckt im üppigen Golf Valley von Nueva Andalucía in Marbella liegt die Villa Azur, ein Refugium moderner Architektur und raffinierten Luxus. Diese weitläufige Villa wurde für nahtloses Wohnen im Innen- und Außenbereich konzipiert und verfügt über sieben ensuite Schlafzimmer sowie eine Reihe großzügiger Gemeinschaftsräume, die sich direkt zu wunderschön angelegten Gärten und einer Auswahl an beheizten Pools öffnen.

Bis zu 14 Gäste, Preise ab EUR 85.535,- / Woche

mandarinoriental.com

Auf der Privatinsel Mustique zeigt sich karibischer Luxus in neuer Zurückhaltung. Die Privatvilla Sea Fan verbindet großzügige Gemeinschaftsbereiche mit abgeschirmten Rückzugsorten. Herzstück ist der offene „Great Room“, der mit hohen Decken und fließenden Übergängen zu den Terrassen ein zentraler Treffpunkt des Hauses ist. Ergänzt wird die Villa durch mehrere GästeCottages, die in die üppige Vegetation eingebettet sind und mit privaten Außenbereichen

Villa Sea Fan

sowie Außenduschen eine bemerkenswerte Nähe zur Natur schaffen. Bücherregale, ruhige Leseecken und Spieltische schaffen eine Atmosphäre entspannter Exklusivität. Ein eigenes Heimkino, ein separater Speisepavillon sowie diskret integrierte Arbeits- und Rückzugsräume erweitern das Konzept. Bis zu zwölf Gäste werden von einem eingespielten Team betreut, darunter Koch, Butler und Hauspersonal.

Ergänzt wird das Inselerlebnis durch ein neu-

es Spa, das die gestalterische Handschrift Oliver Messels aufgreift. Der Rückzugsort vereint neun luxuriöse Behandlungsräume, ganzheitliche Bamford-Treatments sowie maßgeschneiderte Mustique Signature Rituals. Ein modernes Fitnessstudio sowie eine Medical Clinic runden das Angebot ab.

Bis zu 12 Gäste, Preise ab EUR 31.700,- / Woche mustique-island.com

Mandarin Oriental (2), Roger Bool (1), Villa Sea Fan (1) ©
Villa Azur
Villa Los Angeles

Alpenalets Biberer Zugspitze

Die Alpenchalets by ALPS RESORTS verbinden alpinen Charakter mit modernem Komfort. Die Massivholz-Chalets verfügen über vier Schlafzimmer, offene Wohnbereiche mit Panoramafenstern sowie private Wellnesszonen mit Sauna und Outdoor-Whirlpool. Direkt an der Piste gelegen, sind sie ganzjährig ein idealer Ausgangspunkt für Aktivitäten in den Bergen. E-Ladestationen am Chalet sowie Lademöglichkeiten für E-Bikes sorgen für zusätzlichen Komfort. Weitere Chalets mit E-Ladestationen finden Reisende bei Mondial Reisen.

Bis zu 10 Gäste, Preise ab EUR 1.778,- / Woche alps-resorts.com mondial-reisen.com

Die Schmiedalm

Auf 1.320 Metern Höhe, eingebettet in die Bergwelt von Saalbach Hinterglemm, bietet die Schmiedalm auf 400 Quadratmetern und drei Etagen einen Rückzugsort zwischen Natur und zeitgemäßem Komfort. Das großzügige Chalet vereint Altholz, Naturstein und weite Panoramablicke zu einer ruhigen, authentischen Atmosphäre. Beheizter Außenpool, Sauna, Wintergarten-Ruheraum und Fitnessbereich schaffen Raum für Erholung. Im Winter lockt der direkte Zugang zum Skigebiet, im Sommer die umliegende Almlandschaft vor der Tür.

Bis zu 10 Gäste, Preise ab EUR 9.100,- / Woche schmiedalm.at

Bergdorf Prechtlgut

Im Bergdorf Prechtlgut im Salzburger Land wird der klassische Familienurlaub neu interpretiert. Statt enger Hotelstrukturen setzt das Chaletdorf bei Wagrain auf großzügigen Raum, Privatsphäre und jene Flexibilität, die besonders bei Reisen mit mehreren Generationen entscheidend ist. Auf einem weitläufigen Areal verteilen sich exklusive Chalets und Lodges, die alpine Architektur mit modernem Komfort verbinden. Mehrere Schlafzimmer, offene Wohnbereiche, voll ausgestattete Küchen und pri-

vate Terrassen schaffen Platz für gemeinsame Zeit ebenso wie für Rückzug. Materialien wie Altholz, Leinen und Naturstein verleihen den Räumen eine warme, ruhige Atmosphäre, während offene Kamine und große Fenster die Verbindung zur Berglandschaft unterstreichen.

Besonderes Augenmerk liegt auf dem privaten Wellnesserlebnis. Jedes Chalet verfügt über ein eigenes Almspa mit Sauna, Infrarotfunktion, Hot Tub und Relaxwanne. In

den Pool Lodges ergänzt ein beheizter Außenpool das Angebot. Gleichzeitig bleibt der Servicegedanke eines Fünf-Sterne-Hotels erhalten: Frühstück wird auf Wunsch direkt ins Chalet gebracht, ebenso regionale Spezialitäten aus dem Restaurant. Zusätzliche Angebote wie Babysitting oder Hundebetreuung sorgen für spürbare Entlastung.

Bis zu 5 Gäste, Preise ab EUR 5.250,- / Woche prechtlgut.at

Naturgenuss im Tal der Almen

Erstklassige Hotels, herrliche Landschaft, unzählige bewirtschaftete Almhütten, tosende Wasserfälle, stille Bergseen, bunte Almwiesen und Gipfel soweit das Auge reicht.

Tourismusverband Großarltal

Tel.: +43 (0) 6414/281 | www.grossarltal.info

Bilder:
Erwin
Haiden
Thomas Wirnsperger
Masser
Gipfelfieber

Drei Generationen Performance

Ein Vierteljahrhundert nach seiner Premiere steht der Aston Martin Vanquish sinnbildlich für den Anspruch Technik, Design und Emotion in einem automobilen Gesamtkunstwerk zu vereinen.

Seit der Vorstellung des ersten Modells im Jahr 2001 hat sich der Name zu einer Ikone im Segment der Super-GT entwickelt – und zugleich zu einem Spiegelbild der technologischen und gestalterischen Entwicklung der traditionsreichen britischen Marke. Als der erste Vanquish auf dem Genfer Autosalon 2001 enthüllt wurde, markierte er einen Wendepunkt. Der V12 Vanquish galt damals als das fortschrittlichste Fahrzeug, das Aston Martin je gebaut hatte. Mit seinem 6,0-Liter-V12-Motor und 460 PS, einer Aluminium-Monocoque-Struktur sowie innovativen Fertigungsmethoden setzte er neue Maßstäbe. Besonders die Kombination aus leichten Verbundwerkstoffen, geklebten und genieteten Strukturen sowie ele k tronischer Gaspedalsteuerung zeigte, dass hier nicht nur

ein neues Modell, sondern eine neue technologische Ära eingeläutet wurde. Auch das automatisierte Schaltgetriebe mit Schaltwippen im Formel-1-Stil unterstrich den Anspruch, Motorsporttechnologie auf die Straße zu bringen. Gebaut im traditionsreichen Werk in Newport Pagnell, war der erste Vanquish zugleich ein Abschiedsmodell: Er war der letzte Aston Martin, der dort vor dem Umzug nach Gaydon gefertigt wurde. Schnell avancierte er zum Liebling von Kunden und Kritikern, nicht zuletzt durch Weiterentwicklungen wie den leistungsstär k eren Vanquish S, der die Messlatte nochmals anhob.

Mit der zweiten Generation, die 2012 präsentiert wurde, gelang Aston Martin der nächste große Schritt. Inspiriert vom Hypercar Aston Martin One-77, definierte der

neue Vanquish die Designsprache der Marke neu. Die Karosserie bestand vollständig aus Kohlefaser in Luft- und Raumfahrtqualität, was nicht nur die Ästhetik schärfte, sondern auch das Gewicht deutlich reduzierte. Unter der Haube arbeitete ein weiterentwickelter V12 mit 565 PS, später sogar bis zu 600 PS in den S-Versionen. Fahrleistungen wie 0 auf 100 km/h in gut vier Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit jenseits der 300-km/h-Marke machten deutlich, dass der Vanquish weiterhin die Speerspitze der Serienmodelle bildete. Nun jedoch mit stärkerem Fokus auf Alltagstauglichkeit und Komfort, etwa durch 2+2-Sitzkonfigurationen und erweiterten Stauraum.

Heute, in seiner dritten Generation, präsentiert sich der Vanquish als tech-

nisches Meisterwerk und stärk stes Serien-Flaggschiff in der Geschichte von Aston Martin. Angetrieben von einem 5,2Liter-V12-Biturbo mit 835 PS und 1.000 Nm Drehmoment, beschleunigt er in nur 3,3 Sekunden auf 100 km/h und erreicht bis zu 345 km/h. Damit definiert er die Leistungsgrenzen im Segment neu. Gleichzeitig bleibt er dem k lassischen Frontmotor-Konzept treu, kombiniert dieses jedoch mit modernster Fahrwerkstechnologie, einer leichten Aluminiumstruktur und einer markanten Kohlefaserkarosserie.

Aston Martin Vanquish V12 2001-2007

4,9 Liter-V12

467 PS / 542 Nm

0-100 km/h: 5,0 sec

V-max: 306 km/h

Verbrauch (WLTP): 16,4 L/100km

L/B/H (mm): 4.665/1.923/1.318

Leergewicht (kg): 1.835

Ladevolumen (L): n.b.

Auch optisch setzt die a k tuelle Generation Maßstäbe: Eine verlängerte Silhouette, betont durch einen größeren Abstand zwischen A-Säule und Vorderachse, verleiht dem Fahrzeug eine k raftvolle Präsenz, während das Interieur höchsten Luxus mit digitaler Präzision verbindet. Die auf unter 1.000 Einheiten jährlich limitierte Produ k tion unterstreicht den ex k lusiven Anspruch.

Für CEO Adrian Hallmark steht der Name Vanquish seit jeher für Mut und Andersar-

Aston Martin Vanquish II 2012-2018

5,9 Liter-V12

573 PS / 620 Nm

0-100 km/h: 4,1 sec

V-max: 295 km/h

Verbrauch (WLTP): 14,4 L/100km

L/B/H (mm): 4.720/1.912/1.294

Leergewicht (kg): 1.739

Ladevolumen (L): n.b.

tigkeit. Tatsächlich ist es genau diese Mischung aus technischer Innovation, ästhetischer Konsequenz und emotionaler Strahlkraft, die den Vanquish über drei Generationen hinweg geprägt hat. In einer Branche, die sich stetig wandelt, bleibt er damit ein seltenes Beispiel für Kontinuität auf höchstem Niveau – und ein eindrucksvoller Beleg dafür, was automobile Ingenieurskunst leisten kann.

astonmartin.com freyluxurycars.at

Aston Martin Vanquish III 2024-heute

5,2 Liter Twin-Turbo-V12

835 PS / 1.000 Nm

0-100 km/h: 3,3 sec

V-max: 345 km/h

Verbrauch (WLTP): 13,7 L/100km

L/B/H (mm): 4.855/2.120/1.290

Leergewicht (kg): 1.910

Ladevolumen (L): 248

Basispreis: EUR 620.000,-

Interieur Vanquish II

Königliches Traumauto

Manche Autos glänzen mit ihrem Fahrverhalten, andere mit einem beispiellosen Innenraum. Bei Land Rover möchte man sich offenbar nicht entscheiden und vereint im Range Rover Autobiography beide Fähigkeiten in einem Modell.

Autobiography erfüllt, als zweithöchste Ausstattungslinie der Range Rover-Linie, so ziemlich alle Wünsche, die Kunden an ein SUV stellen können. Durch die zahlreichen verfügbaren Optionspa k ete und Sonderausstattungen entsteht so in den meisten Fällen das persönliche Traumauto. Kein Wunder also, dass auch die britische Königsfamilie auf die luxuriösen Fahrzeuge aus Solihull vertraut.

Unser Traum auf vier Rädern steht mit der stärksten verfügbaren Motorisierung vor uns: Der 3,0 Liter große Sechszylinder wird in diesem Fall von einem Elektromotor unterstützt, wodurch man selbstbewusst auf eine Systemleistung von 550 PS und 800 Nm Drehmoment zurückgreifen kann. Notwendig, wenn man auf das Gewicht des Briten blickt, denn 2,8 Tonnen müssen erstmal bewegt werden. Zum Glück schlummert im P550e genug Leistung, um situativ auch ein wenig Sportlichkeit aufkommen zu lassen. Darum geht es beim Autobiography jedoch überhaupt nicht. Mit Ruhe und Gelassenheit schwebt das ex k lusive SUV im Comfort-Modus praktisch über die Fahrbahn – von knapp

3 Tonnen Gewicht und fast 2 Metern Höhe bemerkt man während der Reise nichts. Unebenheiten glättet der Range Rover ohne Mühen und schlängelt sich auch ohne viel Schwanken durch kurvige Strecken. Der Komfort im Innenraum während der Fahrt stand bei der Fahrwerksabstimmung merklich ganz oben auf der Liste. Die 38,2 kWh große Batterie liefert genug Strom für realistische 80 Kilometer volle k trisches Fahren, was sich vor allem im städtischen Ver k ehr lohnt. Hier macht sich auch der, vergleichsweise, geringe Wendekreis von 11 Metern bezahlt, denn mit Allradlenkung und dem ausgezeichneten Kamerasystem rangiert der Range Rover nahezu mühelos in der Stadt.

Die Silhouette des ikonischen SUV ist unverändert schön. Die abfallende Dachlinie verstärkt den Eindruck von purer Eleganz und die k laren Linien verleihen dem Range Rover sein makelloses Auftreten. Das pure Exterieur wird von versteckten Türgriffen, den schmalen Hec k leuchten und der runderen Front mit LED-Scheinwerfern betont, die 22 Zöller in Gloss Black vervollständigen dieses Bild. Die Lac k ierung in Santorini Blac k , ergänzt

durch das Shadow Exterieur Paket, lässt den ohnehin schon großen P550e noch größer wirken, als er ohnehin schon ist. Da muss man sich erst die Version mit langem Radstand vorstellen! Wem die „normale“ Modellvariante zu k lein und die verlängerte zu teuer ist – plus 12.000,Euro verlangt man bei Land Rover –, der hat immerhin noch die Möglich k eit die Fahrzeughöhe zu verstellen. Zwei Offroad-Einstellungen bietet der Range Rover dafür und kann seine Bodenfreiheit so um bis zu 7,5 Zentimeter, auf knapp 30 Zentimeter, erhöhen.

Zum Einsteigen fährt der P550e pra k tischerweise auf ein niedrigeres Level herunter und enthüllt beim Öffnen der Türen seinen exquisiten Innenraum. Schon auf den ersten Blick merkt man, warum es sich lohnt, Autobiography zu wählen. Der gesamte Fahrgastraum präsentiert sich in hochwertigem, hellbraunen, Caraway genanntem, Semi-Anilin-Leder, mit Dekorelementen in Gloss Black. Wo man auch hinfasst, berührt man Leder, Chrom oder Lack, in einer Verarbeitungsqualität, die keine Wünsche offen lässt. Wie in Loungemöbeln sitzt es sich in der vordersten Sitz-

reihe – Sitzheizung und-kühlung sind mindestens so selbstverständlich wie die Massagefun k tion. Lediglich das integrierte Kühlfach in der Mittel k onsole ist eine Überraschung. Eine positive wohlgemerkt, denn Getränke bleiben oder werden nicht nur kühl, sondern richtig kalt gehalten! Das Lederlenkrad, in unserem Fall mit Holzfurnier, liegt angenehm in der Hand und die Knöpfe am Volant sind intuitiv und leicht zu bedienen. Ebenso ist das Infotainmentsystem, wie man es von Range Rover k ennt, intuitiv aufgebaut. Mit einem Manko, das den einzigen Fehler im Interieur darstellt: Aus unerkenntlichen Gründen, mussten Lautstärkeknopf und Fahrmodi-Drehregler unbedingt aus der Mittelkonsole neben dem Gangwahlhebel weichen. Ihre neue Position? Im Infotainmentsystem. Dafür hat Range Rover das System ein wenig angepasst und zwei neue digitale Schieberegler an den Seiten eingefügt. Das funktioniert leider eher schlecht als recht, insbesondere die Einstellung der Fahrmodi, und eine Repositionierung der beiden Knöpfe an ihren angestammten Platz wäre sicherlich nicht verkehrt. Insbesondere da der frei gewordene Platz nicht weiter besetzt wurde, sondern eher leer wirkt.

Stichwort Platz: Den hat man im Fond ausreichend und genau dort befindet sich, in meinen Augen, auch der beste Platz im gesamten Fahrzeug. Die Business Class Rüc k sitze von Range Rover dürften im Rennen um die angenehmsten Sitze in Autos überhaupt sein und lassen sich über den 8 Zoll Touchscreen in der elektrisch ausfahrbaren Mittelarmlehne bedienen. Tiefe Wollteppiche, Fensterrollos und ein eigene Entertainmentsysteme runden die Fond-Oase perfekt ab. Wer hinten reisen darf, hat die Wahl zwischen Film oder Serie schauen – selbstverständlich mit Range Rover Kopfhörern – oder den Sitz so weit als möglich nach hinten zu lehnen, um tiefentspannt die Augen zu schließen.

Land Rover beweist schon lange, dass sie mit ihren Range Rover Autobiography, und den SV-Modellen die wohl angenehmsten Reise-SUVs produzieren. Auch mit der neuen Modellvariante, als P550e mit Plugin-Hybrid, machen die Briten alles richtig und zeigen, dass ein bewährtes Konzept keine großen Änderungen braucht, um erfolgreich zu sein. Mindestens 153.000,Euro werden jedoch fällig, mit unseren Paketen und Optionen landet man schnell bei

195.000,- Euro, bekommt dafür aber ein echtes Traumaut, das kaum Individualisierungswünsche offen lässt. Und wer am Ende des Tages doch nicht von einem P550e Autobiography träumt, der hat wohl die Lehne der Business Class-Rücksitze nicht weit genug nach hinten gestellt.

LR RR P550e Autobiography

2,9-Liter Benziner + PHEV

550 PS / 800 Nm

Allradantrieb

0-100 km/h: 5,0 sec

V-max: 242 km/h

Verbrauch (WLTP): 3,1 L/100 km

Testverbrauch: 7,3 L/100 km

L/B/H (mm): 5.052/2.209/1.867

Leergewicht (kg): 2.810

Ladevolumen (L): 1.050-2.335

Basispreis: EUR 153.729,Testwagenpreis: EUR 195.695,rangerover.com

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Das Kraftpaket

Das stärkste Serienauto, das Porsche je auf die Straße gebracht hat, ist kein Sportwagen, sondern ein SUV: Der neue Cayenne Turbo Electric leistet deutlich mehr als 1.000 PS. von Peter Pisecker

Was Porsche-Fahrern alles zugemutet wird! Vor 24 Jahren brachte Porsche ein SUV heraus, die Fans reagierten mit Unverständnis: Der Cayenne wurde 2002 geradezu als Frevel am Erbe der traditionsreichen Sportwagenmarke betrachtet. Vorwiegend von Leuten, die einen Porsche 911 entweder fuhren oder sich sehnlichst einen wünschten. Streng urteilten sie, das neue Modell –viertürig, hoch, kombihaft, tonnenschwer – könne kein „echter Porsche“ sein. Andere kauften es einfach und machten den Cayenne binnen kurzer Zeit zum meistverkauften Modell der Marke. Ein weiterer Schock folgte 2019, als mit dem Taycan der erste vollelektrische Porsche erschien: Die „gusseisernen“ Porsche-Fans konnten mit Elektroantrieb nichts anfangen. Heute ist der Cayenne längst etabliert – und der

neue Cayenne Electric das stärkste Serienauto, das es von Porsche je gab. Im Topmodell, dem Cayenne Turbo Electric, sind im Overboost-Bereich mehr als 1.100 PS abrufbar. Und so fühlt sich das auch an.

Aber der Reihe nach: Der Cayenne Electric sieht schon äußerlich deutlich anders aus als der Cayenne bisher aussah. Eine geschärfte Frontpartie, ein vollkommen neues Heck, aerodynamische Hilfen wie Air Curtains, aktive Kühlluftklappen, ein adaptiver Dachspoiler und (beim Turbo) Aeroblades im Heckbereich verleihen ihm ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Nicht zu vergessen dabei: Der Cayenne ist ein Trumm von Auto – knapp 5 Meter lang, knapp 2 Meter breit, knapp 1,70 Meter hoch, 2,5 Tonnen schwer, sein Gepäckraumvolumen erreicht 1.588 Liter, unter

der vorderen Haube stehen weitere 90 Liter zur Verfügung und er kann Anhänger bis zu 3,5 Tonnen ziehen.

Daraus resultiert ausreichend Platz für fünf Personen und komfortable Reisequalitäten. Doch das ist freilich nicht alles. Der Fahrer oder die Fahrerin findet sich in einer hochmodernen, neuen Cockpitlandschaft wieder, die alle Stückeln spielt. Digitale Instrumente sind mittlerweile sowieso Standard, im Cayenne leuchten sie aus einem sanft um das Lenkrad herum geschwungenen Display. Buchstäblich im Zentrum der Aufmerksamkeit steht das Flow Display – ein gebogener OLED-Bildschirm, der nach unten „fließend“ in die Mittelkonsole übergeht. Dort befindet sich eine Auflage, die die Hand stabilisiert und so das Bedienen von Touch-Funktionen erleichtert.

Das Kraftpaket ist in zwei Leistungsstufen zu haben: Das Basismodell Cayenne Electric bietet im Normalbetrieb vergleichsweise zivile 408 PS – mit aktivierter Launch Control stehen kurzzeitig 442 PS und ein Drehmoment von 835 Nm zur Verfügung. Diese Power verhilft zu einer Beschleunigung von 4,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Der Cayenne Turbo Electric kann das noch besser. Für den gleichen Sprint braucht er nur 2,5 Sekunden, in 7,4 Sekunden stehen 200 km/h auf dem Tacho. Denn die Launch Control setzt bis zu 1.156 PS und bis zu 1.500 Nm Drehmoment frei. Lässt man’s ruhiger angehen, stehen 857 PS zur Verfügung. Zum Überholen kann man den Push-to-Pass-Knopf drücken und so so für zehn Sekunden zusätzliche 176 PS abrufen.

Beide Versionen haben Allradantrieb und zwei Elektromotoren. Im Teillastbetrieb wird der vordere E-Motor abgeschaltet, er meldet sich erst wieder zum Dienst, wenn Vorschub gewünscht wird. Dafür, dass diese unbändige Kraft möglichst verlustfrei bei den Antriebsrädern ankommt, sorgt das elektronische Porsche Traction Management (ePTM), das fünfmal schneller als jedes andere Allradsystem auf unterschiedli-

che Fahrbahnverhältnisse reagiert und das Antriebsmoment in nur fünf Millisekunden dorthin schicken kann, wo es die beste Traktion vorfindet.

Zweieinhalb Tonnen, die so vehement beschleunigt werden können, brauchen echt starke Bremsen. Bevor die zupacken, holt der Cayenne aber das Maximum an zurückgewonnenem Strom aus der zu vernichtenden kinetischen Energie: Bis zu 600 kW erreicht die Rekuperationsleistung, je nach Fahrgeschwindigkeit und Ladezustand der Batterie. Rund 97 Prozent der Bremsvorgänge im Alltag können allein über die EMotoren ohne Aktivierung der Radbremsen erfolgen, heißt es – auf Wunsch auch bis zum Stillstand. Optional kann der Cayenne Electric mit der leichten und hitzebeständigeren Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) ausgerüstet werden.

In kurvigem Geläuf fühlt sich das ambitionierte Fahren mit dem Cayenne Turbo Electric daher an wie eine schnelle Abfolge aus unfassbar machtvollen Tritten ins Kreuz und einer Verzögerung, die das Gewicht des SUV kurzzeitig irrelevant erscheinen lässt. Auch wie präzise er sich um enge

Kurven zirkeln lässt, würde eher zu einem Sportwagen passen als dem großen Cayenne: Dank der feinfühligen Lenkung und der mitlenkenden Hinterräder, die den Wendekreis von 12,7 auf 11,6 Meter verringert, ist dieser Porsche wendig wie ein wesentlich kleinerer.

Nicht zu vergessen die Feinheiten des Fahrwerks: Adaptive Luftfederung und das elektronische Porsche Active Suspension Management (PASM) sind serienmäßig. Erstmals in einem Porsche ist optional auch ein aktives Fahrwerk erhältlich: Electric Porsche Active Ride, schon aus dem Taycan bekannt, hält den Wagenkörper selbst bei heftigen Brems-, Lenk- und Beschleunigungsvorgängen stets waagrecht.

Der Cayenne Electric wird ab Ende Juni 2026 in Österreich ausgeliefert und startet bei 108.247,- Euro, der Cayenne Turbo Electric ist ab 169.058,- Euro zu haben. Und weil der Trend zu SUV-Coupés auch vor dem großen Porsche-SUV nicht Halt macht, ist der Cayenne Electric auch als Coupé erhältlich.

porsche.at

Der schönste Weg über die Alpen

Quer durch Österreich führen dutzende Passstraßen über die Berge. Manche sind weltbekannt, andere fast vergessen. Einige wurden einst von Römern genutzt, andere entstanden erst mit dem Aufkommen des Automobils und der Sehnsucht nach Panorama und Freiheit.

Das Lied „Life is a highway“ nehmen wir für unsere Reise nicht allzu wörtlich und bevorzugen nicht die Schnellsten, sondern die schönsten Routen für unseren Trip „WienGroßgloc k ner-Wien“. Wollte man diese Rundreise also

in Wien beginnen, so empfiehlt sich die Abfahrt über die Autobahn A2 Richtung Süden. Via Leobersdorf und der Bundesstraße 18 geht es, als Warm-Up sozusagen, durchs Triestingtal mit Kurs auf Mariazell, was ein erstes potenzielles Etappenziel darstellt. Nicht nur der Wallfahrtsort selbst ist charmant und geschichtsträchtig, auch verschiedene Straßen-

verbindungen dorthin sind sehenswert. Der Josefsberg, der Zellerrain oder die kalte Kuchl, um nur einige Beispiele zu nennen. Sie sind längst keine Geheimtipps mehr, sondern beliebte und bekannte Straßenabschnitte für Genießer, egal ob auf zwei oder vier Rädern.

Durch die Wildalpen verlassen wir das Mariazeller Land und durchfahren anschließend das sagenumwobene

Gesäuse. Die rund vierzig Kilometer lange Verbindung zwischen Hieflau und Liezen bietet alles, was eine malerische Landschaft benötigt: hohe Berge, die glasklare Enns parallel zur Bundesstraße und die Trasse der ehrwürdigen Rudolfsbahn. Dieser Abschnitt, mitten im gleichnamigen Nationalpark, bietet unzählige Fotomotive und eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Ab Ortsende Liezen folgen wir für 17 Kilometer der B320 in Richtung Schladming. Wir fahren bis zum Schloss Trautenfels, einem weiteren veritablen Fotomotiv, und wechseln auf die B145 in Richtung Salzkammergut. In weiterer Folge gelangen wir über den kurvenreichen Koppenpass ins weltbekannte Hallstatt, das vermutlich keiner näheren Vorstellung bedarf.

Nur wenige Reisende schaffen es, an diesem weltbe k annten Ort vorbeizufahren, Overtourism könnte aber ein Grund dafür sein. Wir verlassen nach einer Cafépause die UNESCO Welterbegemeinde über den Pass Gschütt und befahren ab jetzt Salzburger Land. Durch das Lammertal geht es in Richtung Bischofshofen, was nicht nur Skisprungfans ein Begriff ist, sondern gleichzeitig auch den Beginn der Hochkö-

nig Bundesstraße darstellt. Diese führt Richtung Westen und auf maximal 1.342 Meter Meereshöhe. Hervorragender Straßenzustand und herrliche Ausblic k e auf den namensgebenden, knapp 3.000 Meter hohen Gebirgszug machen das Teilstück zu einem wahren Hotspot, nicht nur für Motorradfahrer.

Obwohl die B164 bis nach Sank t Johann in Tirol führt, stoppen wir aber schon kurz nach Saalfelden. „Fahrtechni k zentrum“ liest man auf der Hinweistafel neben der Bundesstraße: Der Brandlhof, das hier ansässige 4* Superior Hotel, ist sowohl der Autoindustrie als auch Normalsterblichen mit Benzin im Blut ein Begriff. Tennishalle, 18 Loch Golfplatz und großzügiger Wellness-Bereich. Ja, derartige Annehmlich k eiten bieten andere Unter k ünfte auch. Die unübersehbare Verbindung zur Autobranche sowie ein Hoteleigentümer, der selbst erfolgreicher Rallyepilot ist, erzeugen aber eine absolute Alleinstellung. Regelmäßig finden hier Fahrzeugpräsentationen, Test- und Entwicklungsprogramme sowie Fahrtechni k events statt. Wir müssen zur Übernachtung also nicht erst überredet werden und genießen gerne die

familiäre Atmosphäre, den perfek ten Service und die vorzügliche Bewirtung. Letzteres auch bei einem hervorragenden und sehr umfangreichen Frühstüc k , welches für einen weiteren Tag hinter dem Lenkrad unbedingt notwendig ist.

Und weil sich die erste Hälfte unserer Reise „Alpenfahrt“ mit der östlichen Hälfte Österreichs beschäftigt, geht’s ab jetzt retour. Und wie! Den Zeller See umfahren wir auf der Ostseite und genießen so den Blick auf den schneebedeckten Gletscher. Pardon: die Gletscher. Zwar ist das Kitzsteinhorn äußerst markant und jederzeit erkennbar, auf den nächsten Kilometern folgen aber viele weitere und der Blick zum „Top of Salzburg“ ist somit nur ein Vorspiel. Die österreichweite Königsetappe und die Sicht auf über hundert Dreitausender steht nämlich unmittelbar bevor: Der nun folgenden und weltbekannten Großglockner Hochalpenstraße könnte man einen eigenen Bildband widmen, entsprechend schwierig ist es, diese Kombination aus alpiner Landschaft und meisterhaftem Straßenbau in wenigen Zeilen zu beschreiben: eröffnet im Jahr 1935, 48 Kilometer Länge, 36 Kehren. Zwölf Erlebnisbereiche am Rande der Fahrbahn, bis

Großglockner Hochalpenstraße
Haindlkar, Gesäuse

zu einer Million Touristen pro Jahr und bis dato über 70 Millionen Besucher aus aller Welt. Nüchterne Zahlen, welche dieses Panorama, diese Eindrücke, diese Stimmungen und diese Motive in keiner Weise repräsentieren k önnen. Man MUSS diese Straße einmal befahren haben und dieses Erlebnis inhalieren. Auf jedem Meter spürt man die Dimension der Alpen, die Gewalt der Eiszeiten und die Mühe des Straßenbaus. Die Mautgebühr von 46,50 Euro pro PKW ist kein Pappenstiel, die gewonnen Eindrücke sind jedoch unbezahlbar.

Die Weiterfahrt fällt schwer, aber es wird Zeit den Weg zurück nach Wien anzutreten. Dieser führt uns Richtung Südosten über Heiligenblut, Obervellach und Lendorf ans Westufer des Millstätter Sees. Genau hier empfiehlt sich nun eine k urze Stärkung, bevor es zu einem weiteren Top 15 Ausflugsziel Österreichs geht: der Nockalmstraße. Sie gilt als eine der abwechslungsreichsten Alpenstraßen überhaupt und verzeichnet rund 250.000 Besucher pro Jahr. 25,- Euro Mautgebühr sind äquivalent für 52 Kehren, 34 Kilometer Strec k enlänge und einen Scheitelpun k t 2.049 Meter über dem Meer. Erwähnens-

wert sind außerdem die bewirtschafteten Hütten, ein Naturlehrpfad und das Almwirtschaftsmuseum. All diese erlebenswerten Eindrücke müssen nach der Ausfahrt aber schnell verarbeitet werden, denn die Verschnaufpause ist denkbar kurz. Wenige Kilometer nach dem Ende der Nockalmstraße beginnt die Anfahrt auf die Turracher Höhe inmitten der B95, auch Turracher Straße genannt. Diese ist 99,5 Kilometer lang, beginnt in Klagenfurt und endet in Mauterndorf.

Und genau jetzt müssen zwei weitere Highlights dieser pittoresken Reise erwähnt werden: Bei Straßenkilometer 58 beträgt die Steigung unglaubliche 23 Prozent und sogar dieses Steilstück meistert unser Begleiter, der aktuelle Mazda MX5, souverän und zuverlässig. Seine Motorleistung von 136 PS klingt, ehrlicherweise, nicht infernalisch. Durch sein günstiges Leistungsgewicht und das sportliche Handling ist man (auf Wunsch) aber dennoch dynamisch und zügig unterwegs. Besonders auf kurvigem Geläuf und ganz besonders bergab. Hier gehört man mit dem nur 1.100 Kilogramm leichten Flitzer sogar zu den schnelleren Verkehrsteilnehmern. Überraschenderweise

bietet der MX-5 auch angemessenen Langstrec k en k omfort und eine umfangreiche Ausstattung. Auffallend ist das Digital Detox im hochwertigen Innenraum: Wenige Schalter, aber dennoch perfekte Funktionalität. Auffallend ist außerdem der niedrige Verbrauch! Wien-Glockner-Wien mit 6,0 Litern Durchschnittsverbrauch auf 100 Kilometer. Ein Verbrauch über acht Liter? Fast unmöglich. Aber fünf Liter pro hundert Kilometer? Machbar! Bei Fahrzeugen dieser Gattung sollen jedoch stets Fahrspaß und Emotion im Vordergrund stehen, weshalb letztere Angabe sehr optional ist. In letztgenannten Disziplinen verdient der quirlige Japaner jedenfalls Bestnoten, bei Preis/Leistung ebenfalls. Denn Roadster mit Heckantrieb und sehr viel Fahrspaß sind im Jahr 2026 für knackige 40.000,Euro schon schwer zu finden.

Nicht nur den Mazda MX5 sehen wir also als Highlight, auch den Turracher See bei Straßenkilometer 61,4. Dieser bietet postkartentaugliches Panorama und ein kurzer Stopp ist daher, ein absolutes Muss. Die folgende Route führt uns Richtung Norden, weiter in die Braustadt Murau und danach zum berüchtigten Sölkpass: Schon

Blick auf den Zeller See

die ersten Kehren zeigen, warum diese Straße eine fast mythische Anziehungsk raft besitzt. Der Asphalt schmiegt sich eng an den Berg, führt durch dunkle Fichtenwälder, vorbei an Almhütten und Wildbächen. Hinter jeder Kurve verändert sich die Landschaft. Unten noch grüne Matten und Bauernhöfe, oben plötzlich karge Felsen, Schneereste und der Wind der Hochlagen. Alles in allem eine unglaublich abwechslungsreiche, und obendrein mautfreie, Alpenüberquerung, die wieder zurüc k in den Bezir k Liezen führt. In der gleichnamigen Bezirkshauptstadt beginnt die Pyhrnpass Bundesstraße, welche uns weiter nordwärts nach Oberösterreich führt. Kommende Etappenziele lauten Windischgarsten, Altenmar k t und Weyer. Entlang der Enns geht es für uns weiter in ins automobile Epizentrum Österreichs, nach Steyr. In der zwölftgrößten Stadt Österreichs haben automotive Riesen wie BMW, Steyr Motors, ZF, Magna oder SKF ihre Produ k tionsstätten. Des Weiteren drängt sich die schöne Altstadt für einen Spaziergang förmlich auf.

Etwas unspektakulär kämpfen wir uns im Anschluss via Schnellstraße und Donau-

brücke ins Mühlviertel, das zwar weder Passstraßen noch Gletscher zu bieten hat, aber dennoch mit schöner Landschaft und dynamischen Passagen lockt. Der Abschnitt Königswiesen-Dimbach-Grein steht in der Motorrad Community hoch im Kurs und ist auch auf Instagram schwer „im Hype“, wie man so schön sagt. Unzählige Kurven und Kehren sowie perfekter Fahrbahnzustand sind Garant für Fahrspaß, trotz niedriger Geschwindigkeiten. Mindestens so bekannt wie dieser legendäre Straßenabschnitt ist das perfekt gelegene Cafe Schörgi in Grein, welches mit Qualität, Aussicht und Ambiente punktet. Ein Boxenstopp auf Café, Eis und/oder Kuchen ist daher eine absolute Empfehlung.

Zum Aus k lang dieser unvergesslichen Rundfahrt empfiehlt sich die Heimreise am linken Donauufer durch die wunderschöne Wachau, die im Jahr 2000 sogar ins UNESCO Welterbe aufgenommen wurde und ebenfalls mit Landschaft, Kulinarik und mittelalterlichen Ortskernen punktet. Die „Zielgerade“ in Richtung Wien eignet sich weiters als „Cool Down Phase“ und führt uns über Tulln und den Riederberg zurück in die Bundeshauptstadt.

Auf diesem Roadtrip merkt man, dass unser Heimatland einmalig, wunderschön und facettenreich ist. Zu kurz war jedoch die verfügbare Zeit und zu vielfältig sind die Möglichkeiten unser traumhaftes Alpenland zu befahren, um weitere Wunschziele wie Präbichl, Pack, Semmering und Co zu erklimmen. Dies überlassen wir gerne unseren motivierten Lesern und nehmen es uns selbst für „Alpenfahrt, Teil zwei“ vor.

Mazda MX-5 Roadster Kazari

136 PS / 155 Nm 0-100 km/h: 8,6 sec

V-max: 203 km/h

Verbrauch (WLTP): 6,1 L/100km

L/B/H (mm): 3.915/1.918/1.225

Leergewicht (kg): 1.129

Ladevolumen (L): 127

Basispreis: EUR 39.950,Testwagenpreis: EUR 40.550,mazda.at

Nockalmstraße
Altstadt Steyr

Vienna Calling

Zwischen Wiener Melancholie, urbaner Eleganz und musikalischer Nostalgie gelingt Volkswagen eine überraschend subtile Hommage an Österreichs größten Popstar.

Der Morgen über Wien ist grau und kühl, der Asphalt glänzt noch vom nächtlichen Regen. Genau in dieser Kulisse wirkt die VW Golf „Falco Edition“ erstaunlich stimmig. Denn kaum ein anderes Auto passt so selbstverständlich zu jener urbanen Atmosphäre aus Melancholie und subtiler Coolness, die Falco einst musikalisch geprägt hat. Die Sonderedition versteht sich nicht als lautes Marketingprodukt, sondern vielmehr als stilvolle Hommage an den wohl internationalsten Popstar Österreichs. Volkswagen gelingt dabei ein bemerkenswerter Spagat: Die Referenzen an Falco wirken präsent, aber niemals kitschig. Schwarze Designakzente, spezielle „Falco Edition“Badges, ein markanter Schriftzug an der CSäule sowie das B-Säulen-Dekor mit Elementen aus „Rock Me Amadeus“ verleihen dem Golf eine eigenständige Identität. Er-

gänzt wird das Gesamtbild durch 18-ZollLeichtmetallräder und die markanten IQ.LIGHT LED-Matrix-Scheinwerfer, die dem Kompaktwagen besonders bei Nacht eine elegante Präsenz verleihen.

Schon beim Einsteigen zeigt sich, dass dieses Modell weniger auf plakative Sportlichkeit als auf Atmosphäre setzt. Dunkle Materialien, rote Kontrastnähte und das digitale Cockpit erzeugen eine moderne, beinahe loungeartige Stimmung. Das HarmanKardon-Soundsystem wird dabei fast zur Hauptfigur des Innenraums. Denn in diesem Auto spielt Musik eine zentrale Rolle – nicht als Hintergrundgeräusch, sondern als Teil des Fahrerlebnisses.

Unter der Haube arbeitet der bekannte 1,5Liter-TSI-Benziner mit 115 PS. Auf dem

Papier wirkt das zunächst zurückhaltend. Im Alltag zeigt sich jedoch, dass genau diese Motorisierung hervorragend zum Charakter der Falco Edition passt, ebenso wie das exakte 6-Gang Schaltgetriebe. Der Vierzylinder läuft kultiviert, spricht sauber an und entwickelt seine 220 Newtonmeter Drehmoment angenehm gleichmäßig. Gerade im Stadtverkehr überzeugt der Golf mit seiner ruhigen und entspannten Art. Ich glaube allerdings, dass Falco eher die GTIVersion mit 265 PS gefahren hätte.

Auf den Straßen rund um Wien entfaltet der Golf seine eigentliche Stärke. Über die Höhenstraße Richtung Kahlenberg, vorbei an Weinbergen und den Panoramaausblicken über die Stadt, wirkt das Fahrwerk ausgewogen und präzise. Die Lenkung arbeitet dire k t genug, um Kurven sauber anzu-

schneiden, bleibt dabei aber angenehm komfortorientiert. Besonders beeindruckend ist dabei die Ruhe, mit der dieses Auto unterwegs ist. Selbst auf der Südosttangente oder bei höherem Tempo auf der Südautobahn bleibt der Innenraum angenehm leise. Wind- und Abrollgeräusche werden hervorragend gedämmt, wodurch das Soundsystem seine Qualität voll entfalten k ann. Wenn „Vienna Calling“ oder „Jeanny“ aus den Lautsprechern klingt, entsteht beinahe automatisch jenes spezielle Wiener Lebensgefühl zwischen Großstadt, Nachtleben und musikalischer Nostalgie.

Technisch bleibt der Golf Falco bodenständig. Der Sprint auf 100 km/h gelingt in rund 10 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei knapp über 200 Stundenk ilometer. Viel wichtiger ist jedoch die entspannte Art, wie dieses Auto seine Leistung entfaltet. Der durchschnittliche Verbrauch von 5,7 Liter auf 100 Kilometer im Testbetrieb macht den Golf sehr wirtschaftlich und sparsam.

Im urbanen Umfeld zeigt der Golf jene Alltagstugenden, die ihn seit Generationen erfolgreich machen: kompakte Abmessungen,

gute Übersichtlichkeit und ein stimmiger Gesamteindruck. Gleichzeitig transportiert die Falco Edition eine zusätzliche emotionale Ebene, die gewöhnlichen Sondermodellen oft fehlt. Dieses Auto erzeugt eine besondere Stimmung, und genau darin liegt seine Stärke. Die VW Golf „Falco Edition“ richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die Stil haben, die lieber Haltung zeigen als Lautstärke. Denn wie der Künstler selbst bewegt sich dieses Sondermodell zwischen Coolness und einer leichten Melancholie. Und vielleicht ist das die größte Überraschung dieses Golf. Dass er nicht versucht, Falco zu imitieren, sondern dessen Geist erstaunlich glaubwürdig rüberbringt. Statt auf Übertreibung setzt dieses Modell auf Stil und Understatement, und genau das macht seinen besonderen Reiz aus.

Mit der Falco Edition setzt Volkswagen bewusst eine lange Tradition musikbezogener Sondermodelle fort, auch wenn wir uns etwas mehr Bezug zu Falco beim Interieur des Golf gewünscht hätten. Bereits in den 1990er-Jahren arbeitete die Marke mit internationalen Musikgrößen wie Genesis, den Rolling Stones oder Pink Floyd zusammen. Die Falco Edition wirkt dabei aller-

dings deutlich moderner aber reduzierter. Sie setzt weniger auf plakative FanartikelOptik, sondern auf kulturelle Haltung und Zurückhaltung. Dazu passt auch die hochwertige Präsentbox, die Teil des Sondermodells ist. Neben einem Schlüsselanhänger und einem exklusiven Microfasertuch gibt es Beats by Dr. Dre Studiokopfhörer sowie die Vinyl-Ausgabe von „FALCO 3“.

VW Golf FALCO Edition

1,5 TSI Benzinmotor

115 PS / 220 Nm

0-100 km/h: 10,2 sec

V-max: 202 km/h

Verbrauch (WLTP):: 5,5 L/100 km

Testverbrauch: 5,7 L/100 km

L/B/H (mm): 4.286/1.789/1.459

Leergewicht (kg): 1.341

Ladevolumen (L): 381-1.237

Basispreis: EUR 33.340,-

Testwagenpreis: EUR 37.050,volkswagen.at

TD Selected

Strahlend schön

Kaum eine Farbe ist so eng mit der Natur verbunden wie Grün. Von frischen Apfel- und Kiwi-Nuancen über samtige Oliventöne bis hin zu tiefem Smaragdgrün – Grün steht für Lebendigkeit, Harmonie und eine ruhige, selbstverständliche Eleganz. Die Farbe zeigt sich nun bei Rozet & Fischmeister, der seit 250 Jahren zu den renommiertesten Juwelieren Wiens zählt, in seiner ganzen Vielfalt. Die Auswahl an grünen Schmuckstücken offenbart die gesamte Bandbreite dieser lebendigen Farbwelt, von intensivem Smaragdgrün über hell strahlende Peridot-Nuancen bis hin zu changierenden Turmalinen und fein schimmernden Tsavoriten. Kombiniert mit fein gesetzten Diamanten und verarbeitet in 750f Weiß-, Gelb- oder Roségold entstehen Schmuckstücke, die eine besondere Lebendigkeit entfalten. rozetundfischmeister.at

Mediterranean Escape

I m Zentrum der neuen 2026 Kollektion steht eine kraftvolle saisonale Farbwelt, die in allen bedeutenden TUMI-Linien, darunter die ikonische 19 Degree Kollektion, erhältlich ist. Üppiges Thymiangrün, sonnenverwaschenes Terrakotta und strahlendes Gelb verleihen den Silhouetten eine von mediterranen Reisezielen inspirierte Tiefe. Skulpturale Linien treffen auf leichte, widerstandsfähige Materialien – entwickelt für modernes, anspruchsvolles Reisen. Neu gedacht: die Front Access Funktion, die maximale Flexibilität bietet und selbst unterwegs intuitive Zugänglichkeit schafft. at.tumi.com

TUMI Store Wien

Neuer Markt 2, 1010 Wien

MDie Duftwelt des Tees

it Eau Parfumée Thé Impérial erweitert Bvlgari seine ikonische Eau Parfumée Kollektion um eine neue Komposition und setzt die Erforschung der vielschichtigen Duftwelt des Tees konsequent fort. 2017 wurde der Duft von Meisterparfümeur Jacques Cavallier als besondere Aufmerksamkeit für die Gäste der Bvlgari Hotels & Resorts kreiert. Von Reisenden aus aller Welt geschätzt, tritt er nun neun Jahre später aus dem Hoteluniversum heraus und wird Teil der Eau Parfumée Kollektion. Im Mittelpun k t steht die moderne Interpretation von natürlichem Schwarztee, dessen Tiefe durch die lebendige Frische italienischer Zitrusfrüchte veredelt wird. Mit 92 Prozent Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs sowie einem neu entwickelten Schwarztee-Extra k t ver k örpert die Komposition Bvlgaris zeitgemäße Vision von Parfümerie. Über den Duft hinaus verlängert die Eau Parfumée Bath & Body Kollektion das olfaktorische Erlebnis und überträgt die Atmosphäre der Bvlgari Hotels & Resorts in den Alltag. Eau Parfumée Thé Impérial präsentiert sich im charakteristischen Flakon der Linie. Das markante Dekolleté prägt die unverwechselbare Silhouette und die klare Linienführung ist von der kraftvollen Geometrie antiker römischer Säulen inspiriert. Der Verschluss trägt das runde Bvlgari Logo und die neue Farbgebung zeigt eine harmonische Komposition aus sanft leuchtenden Orangetönen. bulgari.com

Stella Pöll (1), TUMI (1), Bvlgari (2), Nardi (1), Mayser Hats (Oliver Spies, 1), Mercedes-Benz AG (1)

DDraußen zuhause

Das modulare MAXIMO von Nardi Outdoor beginnt beim einfachen Sessel und lässt sich, schnell und ohne Werkzeug, zu nahezu jeder Konfiguration erweitern. Die Linienführung ist ruhig und horizontal, die Proportionen großzügig. Der Rahmen aus regeneriertem Kunstharz wirkt durch dreieckige Segmente und abgerundete Details leichter als er ist. Die Polster in Sunbrella-Acrylgewebe sind wetterfest, abnehmbar und bei 30 Grad waschbar — in vier zurückhaltenden Farben, die sich mit passenden Zierkissen kombinieren lassen. Ein Beistelltisch und eine praktische Seitentasche, beide aus recyceltem Kunststoff, vervollständigen die Kollektion. MAXIMO funktioniert auf der Terrasse genauso wie im Hospitality-Bereich und fügt sich dabei immer bestens in die Umgebung ein. nardioutdoor.com fitzinger.net

Gut behütet

ie Baseballcap von Mayser setzt auf eine klassische sechsteilige Form und wirkt damit sportlich alltagstauglich. Das Leinen sorgt an warmen Tagen für eine angenehm luftige Kopfbedeckung, während das integrierte Stretchfutterband den Sitz flexibel und komfortabel hält. In uni gehaltener Optik lässt sich die Cap unkompliziert zu vielen Outfits kombinieren, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Gefertigt in der EU, begleitet sie stilbewusste Damen und Herren zuverlässig durch Frühjahr und Sommer. mayserhats.com

BDie Tiefe des Ozeans

I m Jahr 2023 nahm die Duft-Trilogie „Land, Sea, Air“ die Idee der drei Grundelemente auf, welche der ikonische, dreizackige Stern repräsentiert: Die Verbindung von der Mobilität zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Mit dem neuen Duft DEEP SEA tauchen Mercedes-Benz und GBB jetzt noch tiefer in das Element Wasser ein, diesmal liegt der Fokus auf den unergründlichen Tiefen unserer Ozeane. DEEP SEA verkörpert den maritimen Charakter noch intensiver und ist eine maskuline, belebende und zugleich sinnliche Ergänzung der Trilogie. Das Eau de Parfum wirkt belebend und zugleich sinnlich. Die Kopfnote weckt unmittelbar ein Gefühl von Freiheit mit einer frischen Minz-Brise sowie botanischen, aromatischen Noten. Für Dynamik und Energie sorgen Pfefferminzöl, würziger Rosmarin und harzige, kampferartiger Wacholderbeeren. Bei der Herznote steht das Meer in seiner reinsten Form im Zentrum: salzige, jodhaltige Algennoten treffen auf maritime Salicornia (Seespargel). parfums.mercedes-benz.com

Rückkehr von Gold und Stahl

vlgari belebt mit der wegweisenden Verbindung von edlem Gold und industriellem Stahl ein prägendes Kapitel seiner Designgeschichte neu. B.zero1 präsentiert zwei Ringe, eine vierreihige und eine zweireihige Variante, gefertigt aus Stahl und eingefasst von äußeren Kanten aus Gelbgold. Der kompakte Raum des B.zero1 Rings wird dabei erneut zum Experimentierfeld: Die ikonische Spirale definiert sich durch Kontrast und fängt die Idee der kontinuierlichen Bewegung in einer skulpturalen Form ein. Dank ihres stapelbaren Designs können sie einzeln oder kombiniert getragen werden und fügen sich nahtlos in das einzigartige B.zero1 Universum ein. Als Kollektion, die durch visionäre Innovation geprägt ist, präsentiert Bvlgari Tubogas eine Halskette und ein Armband, die einen Dialog zwischen Industrie und Schmuckdesign verweben. Gelbgoldene Nieten akzentuieren die Oberfläche und schaffen Tiefe sowie ein raffiniertes Spiel der Kontraste. Gold und Stahl verschmelzen in einem fließenden Zusammenspiel, das die Bewegung des Designs hervorhebt.

Klassiker unter Segeln

Mit der SIMENA präsentiert das türkische Werftunternehmen ARES Yachts seine bislang

ambitionierteste Arbeit: eine 62 Meter lange Ketsch, die traditionelle Segelromantik mit zeitgemäßer Technik und höchstem Komfort verbindet.

Die SIMENA ist das erste Schiff ihrer Größenordnung, das vollständig in der Tür k ei entworfen und gebaut wurde. ARES Yachts arbeitete dafür mit dem Istanbuler Studio Ta k a Yacht Design zusammen, dessen Gründer Tanju Kalaycıoglu die Aufgabe mit einer k laren Haltung anging: k lassische Segelformen in großem Maßstab neu interpretieren, ohne ihren Chara k ter zu verlieren. Das Ergebnis ist ein Schiff mit unverwechselbarer Silhouette. Der geschwungene Klipper-Bug mit Bugspriet, die zwei Headsails in Anlehnung an ein Cutter-Rig und die zarten Überhänge einer Gentlemen's Yacht verleihen der SIMENA eine Zeitlosig k eit, die man selten findet.

Der Großmast ragt 59 Meter über die Wasserlinie, der kleinere Besan immerhin

noch 48 Meter. Der Rumpf ist in Stahl gefertigt, der bewusst niedrig gehaltene Aufbau jedoch aus Verbundwer k stoff –eine Kombination, die Gewicht spart und den Schwerpun k t sen k t. Die großzügige Flybridge fügt sich außerdem harmonisch in die Gesamtlinie ein, ohne die Optik zu stören.

Wer die SIMENA betritt – entweder über die hydraulische Pasarelle am Hec k oder die aus k lappbare Badeplattform an Steuerbord – wird sofort von der Sorgfalt empfangen, mit der jedes Detail durchdacht ist. Eine sechs Quadratmeter große Bal k onplattform, die sich k napp über der Wasserlinie aus dem Rumpf faltet, dient als eleganter Anlegepun k t für das maßgefertigte Limousinen-Tender, aber ebenso als Sonnendec k oder Schwimmplatt-

form. Das eigentliche soziale Zentrum des Schiffs liegt im Coc k pit: Tiefe, bequeme Sitzbereiche aus dem vollen Bootsquerschnitt arrangieren sich um zwei glänzende Mahagonitische, die sich bei Bedarf zu einer Tafel für bis zu 14 Gäste verbinden lassen. Wet Bar, Grill und Pantry sind in unmittelbarer Nähe integriert. Weiter vorne, eingefasst zwischen Steuerhaus und Großmast, lädt eine intime Foredec k -Lounge zu Kaffee oder Coc k tails ein. Die Flybridge – verstec k t im Aufbau und abgeschirmt durch einen schlan k en Mahagoni-Süllrand – ist der ideale Rüc k zugsort mit Aussicht, ausgestattet mit maßgefertigten Sitzgruppen und weitläufigen Sonnenpads.

Innen hat Design Unlimited die von außen begonnene Designsprache k onsequent

weitergeführt: klassische Referenzen, modern interpretiert. Der helle Salon empfängt die Gäste mit dun k el gebeizter Eichenpaneelierung, cremefarbenem Teppich und heller Polsterung. So entsteht eine Atmosphäre, die eher an einen gut eingerichteten Privatclub erinnert als an eine Yacht.

Messingdetails ziehen sich durch den gesamten Innenraum, von den Trägern des Aufbaus bis zu den Beinen des Couchtisches. Die Gästebäder sind mit tür k ischem Naturstein ver k leidet: Grau- und Lavendeltöne mit feinen Messingadern, k ombiniert mit Armaturen von Gessi in Schwarz und Messing. Fünf Kabinen bieten Platz für zwölf Gäste: zwei VIP-Kabinen, eine flexible Zweibettkabine sowie eine weitere Kabine, die sich wahlweise als Gäste- oder Crew k abine nutzen lässt.

Den Höhepunkt bildet die Owner's Kabine im Bug. Ein großes Kingsize-Bett steht im Mittelpunk t des Raums, vom Eingang durch ein aufwendiges Messinggeflecht in Glas abgetrennt. Das Bad öffnet sich halb zur Kabine hin, was das Raumgefühl vergrößert. Dazu kommen ein begehbarer

Kleiderschran k , eine Sitzec k e und ein Schreibtisch mit weitem Blick durch die Bullaugen. Die zentrale Treppe, die Gäste- und Crewbereich trennt, ist selbst ein Designstüc k – mit einem maßgefertigten Handlauf aus Messingleuchtelement und einem Kronleuchter aus Metallgeflecht, dessen Kurven mediterrane Meeresströmungen nachempfinden.

Wind ist, wie sollte es anders sein, die primäre Antriebsquelle der SIMENA. Und davon fängt sie mehr als genug ein: Das Großsegel misst 470 Quadratmeter, der Besan 249, Genua und Stagfoc k bringen zusammen weitere 952 Quadratmeter Segelfläche. Sieben unter Dec k verborgene Winchen erlauben dem Kapitän die optimale Trimmung per Knopfdruck, während maßgefertigte Antal-Winchen das Setzen, Reffen und Bergen der Segel schnell und un k ompliziert machen. Bei 20 Knoten Wind und 100 Grad Windwin k el erreicht die SIMENA 16 Knoten – ein Wert, den die Yacht bereits in den Seeversuchen vor Antalya beweisen k onnte.

Ergänzt wird das Segelrigg durch ein flexibles Hybridantriebssystem: Drei

CAT-Generatoren mit je 86 k W, ein 882 k W star k er MAN-Dieselmotor und ein 220 k W star k er Ele k tromotor ermöglichen nahezu lautloses Manövrieren bis 7,5 Knoten sowie eine Reichweite von über 6.000 Seemeilen. Ab etwa 7 Knoten Fahrt re k uperiert die Schraube im Segelmodus Strom für die Bordsysteme. Die SIMENA ist nach RINA-Klasse zertifiziert: Bereit, Ozeane zu überqueren, von hohen Breiten bis zum Äquator, sowohl im privaten als auch im Charterbetrieb.

ARES Yachts SIMENA

Design: Tanju Kalaycıoğlu Interieur: Design Unlimited

Länge; 62m

Breite: 10,7m

Tiefgang: 4,72m

Passagiere: 12 Gäste / 9 Crew

Reisegeschwindigkeit: 11 kn

Reichweite: 4.000 NM

aresyachts.com

Gebaut für extremen Druck

Mit der neuen DS Super PH2000M setzt Certina einen neuen Meilenstein im Bereich professioneller Taucheruhren. Als erstes PH-Modell der Marke ist sie für Tiefen von bis zu 2.000 Metern ausgelegt und verdoppelt damit die Leistungsfähigkeit ihrer historischen Vorgänger. Die Uhr basiert auf dem legendären DS Concept von 1959 und integriert mit der neuen Extreme Shock Resistance die nächste Evolutionsstufe der „Doppelten Sicherheit“. Das 43,5 Millimeter große Gehäuse aus leichtem Titan Grade 2 kombiniert Robustheit mit hohem Tragekomfort. Ein Heliumauslassventil, verschraubte Komponenten und eine kratzfeste Keramiklünette unterstreichen den professionellen Anspruch. Im Inneren arbeitet das Powermatic-80-Automatikwerk mit Nivachron-Spirale, das eine Gangreserve von bis zu 80 Stunden sowie hohe Magnetfeldresistenz bietet. ab EUR 1.400,-

certina.com

Innovationskraft am Handgelenk

Das Zagato Lab One Concept ist das Ergebnis einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit zwischen Chopard und Zagato – zwei Ikonen, die Innovation und Tradition vereinen. Inspiriert von der Welt der Concept Cars übersetzt diese Uhr den Geist des Motorsports erstmals konsequent in die Haute Horlogerie. Das Design zitiert die legendäre Rohrrahmen-Konstruktion von Zagato: Ein röhrenförmiger Rahmen trägt das Uhrwerk, verteilt Stöße effizient, reduziert das Gewicht und betont die charakteristische Konstruktion, die der berühmte Karosseriebauer entwickelt hat.

Gefertigt aus keramisiertem Titan, verbindet die Uhr extreme Widerstandsfähigkeit mit beeindruckender Leichtigkeit von nur 43,2 Gramm. Offene, bewegliche Bügel ersetzen klassische Bandanstöße und sorgen für perfekten Sitz am Handgelenk. Das Zifferblatt ist zugleich die Hauptplatine des Uhrwerks, dekoriert mit dem charakteristischen „Z“ von Zagato und geschützt durch ein bündig eingesetztes Saphirglas. Im Inneren arbeitet das weiterentwickelte Tourbillon-Kaliber L.U.C 04.04-L – eine mechanische Hochleistungsmaschine mit stoßdämpfenden Elementen aus dem Automobilbau, Tankanzeigen-ähnlicher Gangreserve und sichtbarem 60-Sekunden-Tourbillon sowie 60 Stunden Gangreserve. Das Zagato Lab One Concept ist damit weniger Uhr als Statement: eine emotionale Verbindung von Geschwindigkeit, Leichtbau und uhrmacherischer Präzision. Ganz nach der Philosophie von Zagato ist diese Uhr auf 19 Exemplare weltweit limitiert. Preis auf Anfrage

chopard.com

Für Tiefsee und Alltag

M it der neuen Seastar 2000 Professional beweist Tissot einmal mehr, dass technische Höchstleistung und modernes Design kein Widerspruch sind. Entwickelt für Menschen, die Herausforderungen mit Gelassenheit begegnen, überzeugt die Seastar 2000 Professional mit einer Wasserdichtigkeit bis 600 Meter und einer Zertifizierung nach ISO 6425 für professionelle Taucheruhren. Das robuste 44-MillimeterEdelstahlgehäuse verfügt über ein Heliumventil für Sättigungstauchgänge, während die einseitig drehbare Keramiklünette und das entspiegelte Saphirglas maximale Zuverlässigkeit garantieren. Optisch greift die Kollektion die Faszination des Meeres auf. Zifferblätter mit Wellenstruktur und Farbverläufen in Blau, Orange oder Grau spiegeln die unterschiedlichen Facetten der Ozeane wider. Dank des praktischen Schnellwechselsystems lassen sich Edelstahl- und Kautschukarmbänder mühelos austauschen. Angetrieben wird die Uhr vom Powermatic-80-Automatikwerk mit Nivachron-Spirale. Es bietet eine Gangreserve von bis zu 80 Stunden und überzeugt durch hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Magnetfeldern und Erschütterungen.

ab EUR 975,- mit Kautschukband ab EUR 995,- mit Edelstahlband tissotwatches.com

Farbe ist Trumpf

Grau war gestern. Mit Orange, Türkis und Hellgrün setzt Junghans zum Jahresstart 2026 ein selbstbewusstes Statement. Die neue 1972 Chronoscope Sports Edition 2026 bringt Farbe ins Spiel – laut, sportlich und streng limitiert. Drei Varianten, je 200 Exemplare, machen die Kollektion zur bislang auffälligsten Fortsetzung der Editionsreihe nach 2024 und 2025. Der sportliche Charakter zeigt sich nicht nur auf dem Zifferblatt. Das markante Gehäuse, die gegen den Uhrzeigersinn drehbare Lünette sowie harmonisch integrierte Krone und Drücker unterstreichen den dynamischen Anspruch. Matte Zifferblätter mit charakteristischem Doppelstreifen bilden das visuelle Zentrum: Weiß bei Blau und Grün, schwarz bei der orangen Version. Die Startnummer „6“ und das historische Junghans-Logo verweisen auf die enge Verbindung der Marke zum Motorsport. Passend dazu sind die farblich abgestimmten Lederbänder gestaltet – gelocht im Stil klassischer Rennfahrerhandschuhe. Für den sportlichen t sorgt das Quarzkaliber J645.83 mit Datums- und 24-Stunden-Anzeige sowie einer Stoppfunktion bis auf 1/5-Sekunde genau. Dank umweltfreundlicher Leuchtmasse auf Zeigern und Anzeigen bleibt die Ablesbarkeit auch bei Dunkelheit gewährleistet.

ab EUR 890,-

junghans.de

Go anywhere, do anything

Die Club Sport neomatik Weltzeit der Uhrenmanufaktur NOMOS Glashütte ist für das Leben in wechselnden Zeitzonen konzipiert. Ende Februar wurde die beliebte Uhr mit dem iF Design Award 2026 für herausragendes Produktdesign ausgezeichnet. Nach mehreren limitierten Farbvarianten und Zifferblättern mit Sonnenschliff wird die Kollektion nun um eine Variante mit weiß versilbertem Zifferblatt ergänzt. Das Modell zeigt 24 Zeitzonen, die sich auf Knopfdruck einstellen lassen. In der Club Sport neomatik Weltzeit arbeitet das flache, automatische Kaliber DUW 3202 mit 42 Stunden Gangreserve, das über eine vollständig integrierte Weltzeit-Komplikation verfügt. Dank der schlan Bauweise kann auch das Gehäuse flach bleiben: Mit nur 9,9 Millimeter Höhe handelt es sich um einen der flachsten automatischen Worldtimer überhaupt. ab EUR 4.260,-

nomos-glashuette.com

Bereit für jedes Abenteuer

Ob auf hoher See, beim Tauchen oder im urbanen Alltag – die neue Ocean Star 200 von MIDO ist für Menschen gemacht, die das Leben in Bewegung genießen. Die sportliche Taucheruhr verbindet technische Leistungsfähigkeit mit zeitlosem Design und setzt dabei auf jene Eigenschaften, die Abenteurer und Uhrenliebhaber gleichermaßen schätzen: Präzision, Robustheit und Stil. Mit einer Wasserdichtigkeit bis 200 Meter, einem mar k anten 41-Millimeter-Edelstahlgehäuse und einer einseitig drehbaren Lünette erfüllt die Ocean Star 200 alle Anforderungen einer modernen Taucheruhr. Für optimale Ablesbarkeit sorgen ein strukturiertes Zifferblatt, großzügige Leuchtindizes und die charakteristischen orangefarbenen Akzente, die seit Jahren zur Designsprache von MIDO gehören. Im Inneren arbeitet das bewährte Caliber 80 mit einer Gangreserve von bis zu 80 Stunden. Dank der innovativen Nivachron™-Spirale bleibt das Automatikwerk besonders widerstandsfähig gegenüber Magnetfeldern und Erschütterungen.

ab EUR 950,-

midowatches.com

Dobrodošli, herzlich Willkommen!

Der freundliche junge Mann, der unser Gepäck aus dem Kofferraum hievt, begleitet uns zur Rezeption. Wir sind in Istrien, in Poreč, im gerade eröffneten Fünf-Sterne-Resort Pical, dem neuesten der Valamar Collection. „Hatten Sie eine gute Anreise?“ Oh ja, hatten wir. von Kurt Zeillinger

Kurt Zeilinger (2), Valamar (2), Škoda (1)

Keine sechs Stunden dauerte die angenehme Fahrt mit dem Škoda Octavia Combi von Wien aus der Sonne entgegen, ein Katzensprung im Vergleich zu der gleichen Reise in der autolosen Welt unserer Urgroßeltern. Die wären wohl mit der Südbahn bis Triest gefahren und von dort mit der dampfbetriebenen Schmalspurbahn, der Parenzana, gute 20 Stunden unterwegs gewesen. Genau hierher übrigens, denn das Resort steht fast exa k t an jener Stelle, wo sich einst die Lokschuppen des Endbahnhofs befanden.

Mussten sich die k leinen Lo k s damals durch das istrische Bergland plagen, waren wir souverän und entspannt in dem Mildhybrid unterwegs. Seine 150 Pferde unter der Haube kommen wunderbar unaufgeregt zur Sache und sind wahrscheinlich auch die beste Wahl für den Octavia als harmonisches, geräumige Reiseauto. Sein serienmäßiges 7-Gang-DSG-Getriebe schaltet so smooth, dass Gangwechsel praktisch nur am Drehzahlmesser zu erkennen sind, und das Mildhybridsystem fun k tioniert so geschmeidig, dass das Wechseln zwischen E-Modus und Verbrennungsmotor kaum merklich geschieht.

Zur Sportline-Ausstattung gehören ein um 15 Millimeter tiefergelegtes Fahrwerk, das nicht zu straff abgestimmt ist, sowie eine progressive Lenkung, die dafür sorgt, dass man das Lenkrad auf kurvigen Straßen –wir nahmen Abstecher durchs istrische Hinterland – weniger star k einschlagen muss. Ein ausgewogener Kompromiss also zwischen sportlicher Fahrfreude und gutem Alltagskomfort, dem auch die Sitze entsprechen: Wir fühlen uns ent- und nicht verspannt.

Während das Gepäc k aufs Zimmer gebracht und das Auto gepar k t wird, er k lärt man uns, was es mit dem sogenannten VLevel auf sich hat, der ausschließlich den Gästen dieses Hauses vorbehalten ist. Der spezielle und ink ludierte Service beginnt mit Valet Par k ing und Chec k -in mit Erfrischungen, die Zimmer sind stets die besten und größten, alle bieten Terrassen mit Meerblick und Loungemöbel und sind top ausgestattet, etwa mit Kapsel-Kaffeemaschine und einem vollen Wein k ühlschran k mit Se k t und Wein aus der Region. Dazu gibt es täglich zwischen 17 und 18 Uhr die Bubbly Hour in den Bars mit verschiedenen prickelnden Erfrischungen.

Bis dahin bleibt noch Zeit, die Anlage zu er k unden. Wir schlendern durch die Gartenbereiche vorbei an den acht Pools (auf einer Seite des Gebäudes sind sie ausschließlich den Gästen der V-Klasse vorbehalten) und zum Strand mit seinen drei Bereichen – einer sogar mit einem Infinity-Pool dire k t am Wasser. Die Unsitte, Liegen schon vor dem Frühstüc k zu reservieren und dann stundenlang gar nicht zu benutzen, ist hier k ein Thema, es gibt mehr davon als Gästebetten. Selbst jetzt am späteren Nachmittag sind noch genug freie Plätze zu finden.

Im Pical Resort stehen den Gästen drei unterschiedliche Konzepte zur Verfügung: Neben den Pical Suites mit seinen 113 eleganten V-Level-Suiten gibt es noch – baulich getrennt, aber unterirdisch verbunden – das Pical Hotel mit 191 Zimmern und das Pical Family Home. In dessen 209 Zimmern können Familien luxuriösen Allinclusive-Urlaub verbringen.

Nach dem Apero an der Bar bleibt noch genügend Zeit, die Frage zu klären, wo wir abends essen wollen. V-Level-Gäste wie wir oder solche, die All Inclusive oder

Halbpension gebucht haben, schöpfen dabei aus dem Vollen: Sie können nicht nur zwischen den Hotelrestaurants der drei Häuser wählen, sondern haben dank DineAround-Programm auch Zugang zu weiteren spannenden k ulinarischen Outlets, die Valamar in Poreč betreibt. Etwa dem Harry‘s Piccolo, das unter der Obhut der beiden Chefs Matteo Metullio und Davide De Pra steht, deren gleichnamiges Restaurant in Triest mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde, oder dem JAZ by Ana Roš, für dessen Konzept die DreiSterne-Köchin aus Slowenien verantwortlich zeichnet.

Wir entscheiden uns für das Parenzana Restaurant im Haus, in dem sich alles um die gleichnamige Bahnstrecke von Triest über Slowenien hierher dreht. Man wählt aus servierten Gerichten, die Haubenköche aus diesen Ländern k uratierten, dazwischen bedient man sich von den mediterranen Buffets oder holt sich etwas von der Showküche. Selbstredend, dass man dazu Top-Weine der Winzer der Region auch glasweise ordern kann. Eine Bildungsreise in Sachen Wein quasi. Den Rest des Abends verbringen wir bei einem Absacker auf der Terrasse der Rooftop Bar by Laurent Perrier am Dach des Pical Hotels,

blicken hinüber auf die nächtliche Silhouette der Altstadt und nehmen uns vor, den Infinity-Pool hier oben irgendwann untertags auszuprobieren.

Der nächste Tag beginnt wolkig. Wir unternehmen daher einen Spaziergang am Meer entlang zur Altstadt von Poreč, wo enge Gassen und die Uferpromenade zum Flanieren einladen. Nachmittags herrscht ideales Ausflugswetter. Tipps dafür gibt es für V-Level-Gäste beim Experience Butler in der Lobby: Mehr als zwei Dutzend sportliche oder kulinarische Erlebnisse, die man allein oder in kleiner Gruppe unternehmen kann, lassen sich buchen. Wir reservieren Termine zu einer Wein- und einer Ölverkostung bei renommierten Produzenten in der Umgebung. Dem weltweit führenden Olivenöl-Guide Flos Olei nach ist Istrien ist ja ein perfektes Terroir für Olivenöl. Eine kurzweilige, 15-minütige Fahrt mit dem Škoda Octavia später wartet nahe eines Weilers im Hinterland bereits Fiorentino Grebac auf uns. Er hält uns einen Crash-Kurs zum Thema Olivenöl, bevor er eine Platte mit istrischem Pršut, der traditionell dicker aufgeschnitten wird als der italienische Prosciutto, Speck, Käse und Oliven aus seinem Hain auftischt. Danach dürfen wir alle Sorten verkostet, die die

1.650 Bäume seiner Familie hergeben. „Hochwertiges Olivenöl muss beim ersten Schluck ein wenig kratzen“, erklärt er. Wir kaufen einen Karton seiner preisgekrönten autochthonen Sorte Buža, goldgelb-grünlich in der Farbe und mit Aromen unreifer Tomaten und weißer Äpfel. Ideal zu Fisch und Meeresfrüchten.

Eine halbe Stunde später parken wir unseren Octavia vor einem stylishen dunkelbraunen Gebäude am Ortsrand von Fuškulin, einem Dorf etwas südlich von Poreč Ivan und Željka Damjanić leiten das Weingut. Ivan hatte die 13,5 Hektar aus dem Familienerbe 2004 übernommen und großes vor: Er wollte einer der besten Winzer Istriens werden. Gleich vorweg, dem Perfektionisten ist es gelungen. Sein Malvazija Istarska wurde bei den Decanter World Wine Awards als insgesamt bester ausgezeichnet. Die rote Cuvée Clemente aus Merlot, Cabernet Sauvignon, Teran und Blaufränkisch errang beim Concours Mondial, der inoffiziellen Wein-WM in Brüssel, sogar Großes Gold. Nach geführtem Rundgang durch die supermoderne, blitzsaubere Kellerei und anschließender Verk ostung (das Nicht-Schlucken, dass man als Autofahrer dabei praktiziert, ist eigentlich ein Frevel) entscheiden wir uns für je einen

Kurt Zeilinger (4), Valamar (4) ©
Fiorentino Grebac
Ivan und Zeljka Damjanic

Karton dieser Sorten. Platz hätten wir trotz des Gepäcks eigentlich für mehr, denn der Kofferraum des Škoda Octavia Combi fasst regulär schon 640 Liter. Durch Umklappen der Rücksitzbank – wir sind ja nur zu zweit unterwegs – ließe sich das Ladevolumen auf bis zu 1.700 Liter erweitern. Die niedere Ladekante von etwa 60 Zentimeter kommt uns beim Hineinhieven der schweren Weinkartons sehr entgegen.

Zurück im Pical entschließen wir uns zu einem Besuch des riesigen Wellness- und Spa-bereichs mit seinen acht Saunen und Dampfbädern sowie vier Ruhezonen. Entspannte Ruhe herrscht hier, nur in der großen Sauna um 17 Uhr nicht: Da wird täglich ein Erlebnis-Aufguss zelebriert, heute steht als Motto Italien und Spanien am Programm. Begleitet von Rhythmen aus diesen Ländern verwedelt eine junge Mitarbeiterin die heiße Luft, bevor sie Salz für ein Peeling überreicht. Entspannung am Wasserbett, noch ein kurzer Abstecher in der Salzgrotte um die Atemwege frei zu bekommen, bevor es aufs Zimmer geht.

Regen zieht auf, während wir uns fein machen, schließlich haben wir ja einen

Tisch im JAZ von Sterne k öchin Ana Roš reserviert. Das liegt im Valamar Hotel Jadran an der Uferpromenade der Altstadt. An einen Spaziergang dorthin ist jetzt allerdings nicht zu den k en, deshalb wartet pünk tlich um sieben schon das hoteleigene Shuttle auf uns. Das JAZ vermittelt modernes maritimes Flair mit einem bunten Fancy Twist und bietet ein Sharing-Konzept mit leichten Gerichten aus k reativ verarbeiteten istrischen Zutaten. Signature Dishes sind etwa der Waldorf Salat, den Ana Roš mit Äpfeln, Sellerie, Liebstöc k el-Öl, leicht getroc kneten weißen Rüben und einer KefirDressing interpretiert. Ein Genuss, genau wie die asiatisch angehauchten Tom Yum Spaghettini mit Kvarner Scampi und der am Knochen gegarte Steinbutt mit Beurre Blanc und Gemüse. Weil der nächste Tag sonnig und warm ist, k önnen wir endlich Strand und Pools genießen und faulenzen, ehe es am Tag darauf wieder heimwärts geht.

Für uns steht fest: Wir werden wiederkommen – für länger. Und vielleicht sogar im Winter, denn das Resort ist ganzjährig geöffnet.

Škoda Octavia Combi

Vierzylinder Benzin-MHEV

150 PS / 250 Nm

0-100 km/h: 8,4 sec

V-max: 225 km/h

Verbrauch (WLTP): 5,2 L/100km

L/B/H (mm): 4.698/1.829/1.479

Leergewicht (kg): 1.404

Ladevolumen (L): 640-1.700

Basispreis: EUR 47.113,-

Testwagenpreis: EUR 49.819,skoda.at

Pical Resort 5*

Pical 2

H-52440, Poreč

+385 52 465 000 reservations@valamar.com

valamar.com/de/hotels-porec/ pical-resort

Ana Roš

Platz für bis zu 10 Gäste und ein Infinitypool mit Blick ins Tal: Willkommen in der

Villa Etaner

Wohlfühlen mit Weitblick

Inmitten einer spektakulären Bergkulisse offenbaren sich in Leogang im Salzburger Land malerische Aussichten, gepaart mit persönlichem Service und einmaligem Ambiente. Wer eine Auszeit mit Abschaltgarantie sucht, ist im Priesteregg Premium Eco Resort an der richtigen Adresse.

von Christian Böhm

Auf rund 1.100 Metern Höhe oberhalb von Leogang, am Fuß des Steinernes Meer, liegt ein Rückzugsort, der bewusst auf Zurückhaltung setzt. Die Umgebung ist geprägt von Kontrasten: Auf der einen Seite ragen die Felsformationen der Leoganger Steinberge auf, auf der anderen dominieren sanfte Grasberge das Panorama. In diese Kulisse fügen sich die Chalets des Resorts unaufdringlich ein: Chalets, Seehütten, das Bogner Chalet, die Wilderer Villa und die Villa Wossa sind so positioniert, dass sie die Landschaft nicht dominieren, sondern ergänzen. So auch das Highlight im Priesteregg, die Villa Etaner.

Naturmaterialien wie Stein und Altholz prägen das Design, sodass exklusiver Wohnkomfort auf das Gefühl von Ursprünglichkeit trifft. Mit zwei Schlafzimmern, einer Küche sowie einem Wohnzimmer inklusive freistehender Badewanne und offenem Kamin bieten die Chalets viel Platz und Privatsphäre für Paare, Freundesgruppen und Familien. Schon jeder Morgen beginnt mit einer Extraportion Gastfreundschaft. Wie gute Geister deckt das Team den Frühstückstisch in allen Häusern mit allem, was ein ausgiebiges „Bergfrühstück“ ausmacht. Frisches Brot und Gebäck, hausgemachte Marmeladen, Speck, Eier, Milch, Frücht-

säfte und Müsli. Spektakuläre Ausblicke inklusive, denn in den warmen Sommermonaten frühstückt man einfach auf der eigenen Terrasse. Eine spektakuläre Aussicht genießen Gäste auch von der dreistöckigen Wilderer Villa. Am Waldrand gelegen, versprüht dieses Chalet Baumhaus-Charakter. Der vollverglaste Wohnund Loungebereich sorgt einerseits für einen modernen Touch und gibt zudem den Blick auf die umliegenden Almwiesen frei.

Noch mehr Exklusivität erfahren die Gäste in der Villa Etaner auf 250 Quadratmetern mit zwei Schlafzimmern, großem Wohn,-und Essbereich, offenen Kaminen, eigener Zufahrt und privatem Carport. Die Villa Etaner ist ein architektonisches Statement. Klare Linien treffen auf warme Naturmaterialien, großzügige Glasflächen holen die Bergwelt von Leogang direkt ins Wohn- und die Schlafzimmer. Das Interieur ist hochwertig, einzigartig und mit viel Holz, Naturstein sowie Leder stilvoll gestaltet. Traditionelle Elemente, die Geschichten erzählen, treffen auf topmoderne Details wie bodentiefe Fenster. Auf zwei Ebenen entfaltet sich ein Rückzugsort, der Privatsphäre und Offenheit gleichermaßen zelebriert. Ein echter Eyecatcher befindet sich in der offenen Küche: Die Kücheninsel aus

Besonders eindrucksvoll wird das Gefühl von Weite im Spa-Bereich, dem Pristeregg Bad. Der 25x5 Meter große Infinitypool scheint direkt in den Himmel gebaut zu sein. Wer hier seine Bahnen zieht, schwimmt nicht einfach, er schwebt. Gespeist vom Wasser der nahegelegenen Quelle, fügt sich das Becken fast surreal in die Landschaft ein. Es ist einer dieser Momente, in denen Zeit ihre Bedeutung verliert. Neben dem Pool tanken Urlaubende am Zirbenholz-Sonnendeck sowie in den zwei 200 Jahre alten Troadkasten Kraft. Was früher Getreidespeicher waren, sorgen heute mit einer Original Lappland Sauna, einer Zirbenholzsauna und verschiedenen Behandlungsräumen für ein luxuriöses Wohlgefühl. Klassische Massagen zählen genauso zum Anwendungsangebot wie Nuad Thai, Lymphdrainage und Flow-Wasser-Treatments. Dass all dieser Luxus nicht auf Kosten der Natur geht, sondern im Einklang mit ihr entsteht, ist überall spürbar. Nachhaltigkeit ist hier kein Schlagwort, sondern gelebte Haltung. Von der Energieversorgung bis zu den regionalen Produkten auf dem Teller. Gastgeber Huwi Oberlader erklärt auf Wunsch persönlich, wie das ausgeklügelte System aus erneuerbaren Energiequellen funktioniert. Es ist beeindruckend, exklusiv und beruhigend zugleich.

Naturbadeteich

Eines der Highlights in der Villa Etaner: die Dornbracht Horizontal Shower

einem massiven Baumstamm. Daneben können an der beeindruckend großen Tafel aus einer alten Esche bis zu zehn Personen gesellig zusammensitzen. Dank zweier Hot Pots sowie dem 14-Meter Infinitypool mit angenehmen 32 Grad Wassertemperatur ist das Hideaway eine Wohlfühlwelt für sich.

Eine weitere Besonderheit ist die exklusive Dornbracht-Live-Spa Collection. Im Obergeschoss erwartet die Gäste zum einen die Aqua Moon Dusche sowie im Schlafzimmer im Erdgeschoß die Horizontal Shower, hier erstmalig in einer Doppelausführung für Paaranwendungen verbaut. Musikliebhaber werden die POET Soundanlage schätzen und für bestes Entertainment sorgen drei riesige TV-Bildschirme. Durch einen bepflanzten Erdwall ist die Villa Etaner zwar vom Priesteregg Bad getrennt, die Villen-Bewohner genießen allerdings über einen privaten Zugang direkten Eintritt in den Wellness-Bereich.

Zu einem Bergdorf gehört auch ein gemütlicher Gasthof, so ebenfalls im Priesteregg. Als ursprüngliches Bauernhaus versprüht Huwi's Alm ein heimeliges

Ambiente mit unbehandelten Holzmöbeln und Kachelofen. Eine besondere Atmosphäre bietet zudem der Restaurantteil „Brugg“ im ehemaligen Heuboden. An warmen Tagen lockt der Garten mit Blick ins Tal sowie die umliegende Bergwelt nach draußen. Die Zutaten der Gerichte stammen überwiegend aus regionaler Produktion, wenn nicht sogar aus der eigenen Landwirtschaft. Unbedingt probieren sollten Gäste Klassiker wie das Hut-Essen, Ripperl sowie Steaks, den Ochsenbraten aus der Galloway-Rinder-Zucht der Oberladers oder frisch geräucherte Forellen. Auch Brot backt Huwi Oberlader selbst an der offenen Feuerstelle am Dorfplatz zwischen den Chalets. Dorthin lädt der Gastgeber außerdem im Sommer einmal pro Woche zu einer großen Pfanne selbstgemachten Kaiserschmarrn. Und wenn man den süßen Verführungen nicht widerstehen kann, dem bietet die Umgebung viele Möglichkeiten zu viele Kalorien „abzubauen“. Von gemächlichen Strecken bis zu herausfordernden Downhill FahrradRouten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Um die Region energiesparend zu entdecken, leihen sich Hausgäste kostenfrei moderne Rotwild E-Bikes. Und im Winter

lockt die Region mit 270 km traumhaften Abfahrten und der Hendlfischerei, dem exklusiven Mountain-Club auf der Asitz Bergstation.

Versteckt zwischen den Baumwipfeln oberhalb des Refugiums wartet mit den hoteleigenen Yoga-Plattformen ein besonderer Kraftort. Ob allein, mit Gastgeberin Renate oder im Rahmen von Retreats, Entspannungssuchende tanken vis-à-vis mit den Bergen Energie. Yoga ist Renate Oberladers Leidenschaft, daher teilt sie gerne ihr Wissen zu Asanas. Ebenso verrät sie, wo sie ihre Matte am liebsten ausrollt, beispielsweise am Naturbadeteich, am Pool und auf den sattgrünen Wiesen ihrer Hochalm.

Priesteregg

Premium ECO Resort Sonnberg 22, 5771 Leogang

+43 6583 82550 bergdorf@priesteregg.at priesteregg.at

Yoga mitten in der Natur

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