Robert HP Platz STRINGS
Texte von Alban Nikolai Herbst 2017
Partitur
Sy. 4497/01 ISMN 979-0-2042-4497-3
Kompositionsauftrag des Beethovenfestes Bonn mit Mitteln der Kunststiftung NRW
UA der Gesamtfassung von strings am 23.9.2017, Beethovenfest Bonn durch das Béla-Quartett, Eva Suskova und Maurice Oeser. Elektronik: Experimentalstudio des SWR, Freiburg
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strings: Portrait der vier Charaktere eines Streichquartetts, jedes in seinem Raum, seiner Zeit, wie vier Welteninseln im polyphonen Raum, vier Universen eines Multiversums, beschreibbar durch die Theorie der „strings“.
Das Multiversum schwingt, ein wenig vielleicht wie die Saite eines Streichinstrumentes. Dies aber, und unsere Klänge, erscheinen vor dem Hintergrund der Gewalt des Multiversums als winzige, kostbar-fragile Einzelschwingung, ein Juwel.
strings: Portrait of the four characters in a string quartet, each in his own space, his own time, like galaxies in polyphonic space, four universes of a multiverse, to be described by the theory of „strings“.
This multiverse swings, maybe a bit like the string of an instrument. But this, and our sounds, seen in front of the power of the multiverse, seem only tiny, precious/fragile single vibrations, a jewel...
strings besteht aus zwei Teilen: strings I und strings II strings I kann separat aufgeführt werden.
Separate Aufführungen von strings II sind auch möglich; in diesem Falle wird von strings I nur takt 1-53 gespielt und als Übergang 206-210.
2 Violinen, Viola, Vcello, Sopran, Elektronik (Transducer an den Instrumenten, keine Lautsprecher)
Nur 1. Violine und Violoncello sind – weit auseinander – auf ihren normalen Plätzen auf der Bühne (1. Violine wenn möglich stehend), der Sopran in Bühnenmitte.
2. Violine spielt je nach Möglichkeiten des Saales links seitlich des Publikums, die Viola rechts hinter den Hörern.
Dauer des gesamten Werks: ca 40 Minuten
Erläuterung für strings II
Anbringen der Transducer (Maurice Oeser):
Die Transducer werden mit Hilfe einer speziellen Klebe-Paste (Schertler ACC-PUT-1) auf die Instrumente geklebt. Diese lässt sich hinterher rückstandslos wieder entfernen. Hierbei sollte mehr mit Gefühl als mit Gewalt gearbeitet werden, da sonst Schäden an Transducer und Instrument entstehen können.
Achtung! Die Transducer haben selbst eine Klebefolie an der Unterseite, diese ist jedoch austrocknend und später nicht mehr lösbar.
Lösung: Eine dünne Klarsichtfolie an die Klebefolie des Transducers kleben, überstehende Teile (auch Loch in der Mitte) mit Teppichmesser freischneiden. Anschließend Schertler-Paste ringförmig dünn auf den Transducer auftragen und kräftig an das Instrument drücken.
Beim Abnehmen nicht vertikal ziehen sondern versuchen, mit einem dünnen Plastikstück o.ä. zwischen Lack und Transducer zu kommen und den Transducer „freihebeln”, dabei auf den Lack achten!
Violine 1 + 2, Viola:

