Text: Redaktion Bilder: Carplounge
Carplounge Baitboats, die nächste Generation
Das Flagschiff RT4 - mit optional erhältlichem, radargesteuertem Abstandswarner
Auch wenn viele Angler bei der Ausübung ihres Hobbys traditionelle Methoden bevorzugen, vor Weiterentwicklungen bleibt keiner verschont. Der Trend ist klar, die Zeit am Wasser soll effektiv und so erfolgreich wie möglich genutzt werden. Mit entsprechender Technik ausgestattete Futterboote sind das perfekte Instrument, wenn es darum geht, markante Spots zu finden, präzise anzufüttern und die Montagen akkurat abzulegen.
D
er Fortschritt in Sachen Technik macht gerade im Bereich des modernen Karpfenangelns keine Pause, die neue Generation der Futterboote von Carplounge bestätigen dies wieder einmal mehr. Mit den meisten heute erhältlichen Futterbooten ist es keine große Sache, diese mit Leckereien zu beladen, auf den Spot zu dirigieren und die Portion Futter abzuladen. Kurz danach wird die hinter dem Boot nachgezogene Montage ausgeklinkt und landet auf dem angefütterten Spot.
Gesteuert wird das vom Angler am Ufer über eine wie im Modellbau übliche Fernsteuerung. Bis jetzt.
Carplounge - zweifellos ein top Hersteller in Sachen Futterbooten - läutet vor
dem Weihnachtsgeschäft die nächste Generation der elektronischen Steuerung ein. Statt der sonst üblichen Fernsteuerung wird bei Carplounge jetzt ein Android Tablet oder Android Phone verwendet. Die dafür notwendige Software ist im Android Playstore natürlich kostenlos erhältlich. Die Funktionsweise ist relativ einfach erklärt. Das Tablet oder Phone kommuniziert jetzt über eine Senderbox mit dem Baitboat und das lässt sich vollständig über den Touchscreen steuern. Markante Spots lassen sich mit Hilfe des im Futterboot eingebauten Echolotes jetzt noch einfacher finden und das integrierte GPS ermöglicht es, diese Stellen abzuspeichern und mit individuellen Namen zu versehen. Ein Autopilot-Modus ermöglicht das
Auch erhältlich eine Kamera im Unterboden des Bootes.
Eine, über die Fernsteuerung schaltbare, stufenlos dimmbare Lichtanlage ist bei diesem Modell serienmäßig.
Jedes LED verfügt über eine Funktion. So zeigt das RT4 dem Angler auch aus großer Entfernung was gerade geschieht. Einzigartig !Macrolon LED Scheinwerfer mit separat über die Fernbedienung schaltbaren 26 PowerLEDs.
Der Autopilot von Carplounge bietet 18 Kanäle und die Techniker bei Carplounge habe diese Möglichkeit zur Entwicklung eines dualen Funk-Kamerasystems genutzt.
Frontansicht des radargesteuerten Abstandswarners.
Anwählen verschiedener Spots, die sich dann sogar zu einer Route kombinieren lassen. Dem nicht genug lassen sich auch die Aktionen, die das Baitboat erledigen soll, für jeden Spot definieren. Ein Beispiel dazu. Ich schicke das Futterboot zu dem von mir benannten Spot Nummer 1. Dort angekommen, sollen die Lichter des Bootes einmal blinken, dann soll sich die rechte Luke öffnen und der rechte Release Clip die Montage freigeben. Im Anschluss soll das Boot das Licht einschalten und weiter zu Spot Nummer 2 fahren. Dort angekommen, soll es das Licht ausschalten, einmal blinken und die linke Futterluke öffnen. Weiter gehts zu Spot Nummer 3. Dort angekommen, einmal blinken und die Montage im linken Release Clip freigeben. Dann Licht einschalten und zurück zum Ufer. Das Boot fährt die besagten Ruten automatisch ab, die Anzahl speicherbarer Spots und Routen ist nicht limitiert. Modernste Messtechnik hält das Futterboot in der Spur. Lage- und Beschleunigungssensoren sorgen zusammen mit GPS und Kompass-Technik für eine sehr präzise Routenführung - deren Abweichung nach Angeben des Herstellers bei 90 % unter 30 Zentimeter liegt.
Dank dieser modernen Technik wird auch das Spannen der Schnur nachgezogener Mon-
tagen viel einfacher, weil die Messtechnik die Zugkraft erkennt und dieser entsprechend entgegenwirkt, damit das Boot auf Kurs bleibt. Ein weiteres Highlight ist zweifellos der optional erhältliche radargesteuerte Abstandswarner, der die Distanz zu Hindernissen wie Ufer, Bäumen und Spundwand anzeigt, sobald sich das Boot diesen weniger als 2 Meter nähert. Nähert sich das Baitboat einem Hindernis auf unter 80 cm, bleibt das Boot selbstständig stehen (Autostop-Funktion, ein-/ausschaltbar) - Kollisionen mit Hindernissen oder das Festfahren des Bootes wird so effektiv verhindert. Dem nicht genug erlaubt auch hier eine vom Angler vorgenommene Programmierung, wie sich das Boot in entsprechenden Situationen verhalten soll. Schon mal etwas von "Automapping" gehört? Mit dieser Explorer-Schnittstelle bietet Carplounge als weltweit erster und einziger Hersteller von Futterbooten die Möglichkeit, von einem Gewässer 3D-Tiefenkarten via live-Funkverbindung zu erzeugen. Musste zum Aufzeichnen der Tracks für solche 3D-Karten das Boot bisher manuell über den See gesteuert werden, übernimmt diese Arbeit jetzt der Autopilot. Auf der im TouchController erscheinenden Karte kann die gewünschte Fläche des Gewässers markiert und
das Raster (die Abstände der parallel verlaufenden Strecken) individuell festgelegt werden.
Beispiel Wird ein Raster von 5 Metern festgelegt, fährt das Boot im ausgewählten Bereich Bahnen im Abstand von 5 Metern, zeichnet die Tracks auf und übermittelt diese an die Software, die dann eine 3D-Karte des Gewässerbodens erstellt.
Es geht noch mehr... Die meisten Futterboote werden über eine 6-Kanal-Fernbedienung gesteuert. Die meisten Kanäle sind da bereits mit Standard-Funktionen belegt und lassen wenig oder gar keinen Spielraum für weitere Optionen. Der Autopilot von Carplounge bietet 18 Kanäle und die Techniker bei Carplounge habe diese Möglichkeit zur Entwicklung eines dualen Funk-Kamerasystems genutzt. Käufer eines Carplounge Futterbootes können ihr Boot nun mit einer optional erhältlichen Frontkamera und sogar mit einer zweiten Kamera im Unterboden des Bootes ausstatten. Während die mit einem 8 Watt starken Strahler ausgestattet Frontkamera die Sicht
vom Boot aus auf Hindernisse ermöglicht, lässt sich nach dem Umschalten zur mit Infrarot-LED's ausgestatteten Bodenkamera bei klarem Wasser über 2 Meter weit in die Tiefe blicken. Hindernisse im Wasser, aber auch krautfreie Stellen und Fresslöcher lassen sich so noch einfacher lokalisieren, abspeichern und ganz gezielt befischen. Nach einer Entwicklungs- und Testphase von fast 3 Jahren ist es nun endlich soweit. Der Carplounge Autopilot kann ab sofort über die Webseite (www. carplounge.de) des Herstellers bestellt werden. Zahlreiche Bilder und Videos verdeutlichen dort noch einmal und ganz eindrucksvoll die vielen Möglichkeiten. Keine Frage, dieses System ist eine Revolution in Sachen Futterboot-Technik. Einfach zu bedienen und völlig selbsterklärend lassen sich alle Optionen einfach verwalten und steuern. Carplounge unterstreicht mit diesem Bediener-System einmal mehr seine führende Position am Markt und wie wir schon erfahren konnten - der RT Autopilot bildet erst die Basis für eine Menge weiterer möglicher Optionen. Wir bleiben gespannt und für euch natürlich am Ball. ■
Statt der sonst üblichen Fernsteuerung wird bei Carplounge jetzt ein Android Tablet oder Android Phone verwendet.
Das Tablet oder Phone kommuniziert jetzt über eine Senderbox mit dem Baitboat und das lässt sich vollständig über den Touchscreen steuern.
Markante Spots lassen sich mit Hilfe des im Futterboot eingebauten Echolotes jetzt noch einfacher finden und das integrierte GPS ermöglicht es, diese Stellen abzuspeichern und mit individuellen Namen zu versehen.