SAISONKONZERT 1 FR 05.10.18 und SO 07.10.18 Alondra de la Parra, Alexander Melnikov Gregory Ahss, Alexander Rudin —1
SAISON 2018/19 ABONNEMENT 2017/2018 ABONNEMENT 2017/2018 SAISONKONZERT 1
FR 05.10.18 | 19.30 Uhr 17/2018
SO 07.10.18 | 11.00 Uhr 5 SAISONKONZERT SAISONKONZERT Großer Saal der Stiftung 5 Mozarteum
FR 08.06.18 | 19.30 Uhr FR SO08.06.18 10.06.18 | 19.30 11.00 Uhr SO 10.06.18Salzburg, | 11.00 Uhr Mozarteum Großer Saal Einführungsvortrag: Mozarteum Salzburg, Großer Saal
jeweils 30 Minuten vor Konzertbeginn im Wiener Saal Einführungsvortrag: Einführungsvortrag: Jeweils 30 Minuten vor Jeweils 30 Minuten vor Saal Konzertbeginn im Wiener Konzertbeginn im Wiener Saal
Die CAMERATA, gegründet 1952, dankt ihren Unterstützern: * Die CAMERATA, gegründet 1952, dankt ihren Unterstützern: *
fREuNdE dER CAMERATA fREuNdE dER CAMERATA
terstützern: *
MuSIK IST GESC MANChMAl SpIE MANChMAl VER MANChMAl ZuK SáNdOR VéGh
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Kultur Kultur
* Zuwendungen an die CAMERATA Salzburg und ihre Jugendprojekte sind steuerlich an absetzbar. *2Zuwendungen die CAMERATA Salzburg und ihre Jugendprojekte — VORWORT sind steuerlich absetzbar.
VORWORT
Liebe Freunde der CAMERATA Salzburg, es ist uns eine große Freude, Sie heute beim ersten Saisonkonzert der Spielzeit 2018/19 begrüßen zu dürfen. Sie wissen: Die CAMERATA Salzburg ist außergewöhnlich und bewegt sich auf künstlerisch höchstem Niveau. Das gelingt uns vor allem Dank Ihnen, unserem einzigartigen Publikum. Mit Ihrer Begeisterung und Ihrem Engagement motivieren Sie uns stets zu musikalischen Höchstleistungen. Dafür möchten wir uns aufrichtig bei Ihnen bedanken. Unsere aus über 20 Nationen stammenden Musikerinnen und Musiker sind in der laufenden Spielzeit fast 40.000 Kilometer als musikalischer Botschafter Salzburgs im Dienste der Musik unterwegs. Insgesamt 10 Mal können Sie unser Salzburger Eliteensemble mit dem „Who is Who“ der klassischen Musikwelt im Großen Saal der Stiftung Mozarteum erleben. Neben alt bewährten Partnerschaften mit Größen wie Fazil Say, Matthias Goerne, Lisa Batiashvili, François Leleux oder Joshua Bell kommt es zu neuen Begegnungen mit der mexikanischen Dirigentin Alondra de la Parra. Besonders freuen wir uns auch auf die Zusammenarbeit mit Andrew Manze. FRÜHBUCHERBONUS UND JUGENDKARTEN: Bis zum 30. Oktober erhalten Sie mit dem Frühbucherbonus 10 % Preisnachlass auf das Silvester- und Neujahrskonzert mit Lenneke Ruiten. Wir freuen uns darauf, einmalige Konzertmomente mit Ihnen, Ihren Freunden, Kindern und Enkelkindern teilen zu dürfen und wünschen Ihnen eine unvergessliche Konzertsaison. Vielen Dank für Ihre Treue und herzliche Grüße, Michael Sowa Geschäftsführer
VORWORT — 3
PROGRAMM
FR 05.10.18 | 19.30 Uhr SO 07.10.18 | 11.00 Uhr Großer Saal der Stiftung Mozarteum LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770–1827)
KONZERT FÜR KLAVIER, VIOLINE UND VIOLONCELLO C-DUR OP. 56 „TRIPELKONZERT“ (1803/04) I Allegro II Largo III Rondo alla polacca Spieldauer ca. 35‘ ............................................................................................................................
Seiten 10-13
- PAUSE IGOR STRAWINSKI (1882–1971)
SUITE AUS DEM BALLETT „PULCINELLA“ (1920; 1922) Sinfonia (Ouverture). Allegro moderato Serenata. Larghetto Scherzino – Più vivo – Allegro – Andantino Tarantella – Toccata. Allegro Gavotta con due variazioni. Allegro moderato – Allegretto – Allegro più tosto moderato Vivo Minuetto. Molto moderato Finale. Allegro assai Spieldauer ca. 25‘ .............................................................................................................................
4 — PROGRAMM
Seite 16 - 19
SERGEJ PROKOFJEW (1891–1953)
SYMPHONIE NR. 1 D-DUR OP. 25 (1916/17) „SYMPHONIE CLASSIQUE“ I Allegro II Larghetto III Gavotta. Non troppo allegro IV Finale. Molto vivace Spieldauer ca. 15‘ .........................................................................................................................
Seiten 20 - 23
CAMERATA Salzburg .............................................................................................. Seiten 34
- 35
Alondra de la Parra, Dirigentin.................................................................................. Seiten 24 - 25 Alexander Melnikov, Klavier (Interview)............................................................ Seiten 28 - 29 Gregory Ahss, Violine......................................................................................................... Seiten 26 - 27 Alexander Rudin, Violoncello............................................................................................... Seite 33
PROGRAMM — 5
CAMERATA Salzburg © Pia Clodi
DIE CAMERATA SALZBURG SPIELT IN FOLGENDER BESETZUNG: VIOLINE 1 Gregory Ahss (Konzertmeister Prkofjew) Yukiko Tezuka (Konzertmeisterin Beethoven, Strawinski) György Acs Hermann Jussel Dagny Wenk-Wolff Silvia Schweinberger Muhammedjan Sharipov Yoshiko Hagiwara VIOLINE 2 Nanni Malm Neza Klinar Werner Neugebauer Risa Schuchter Sofia Roldan-Cativa 6—
CAMERATA SALZBURG - BESETZUNG
VIOLA Firmian Lermer Iris Juda Claudia Hofert Arabella Bozic Jutas Javorka VIOLONCELLO Fabio Fausten Dana Micicoi Sebestyen Ludmany Julia Ammerer KONTRABASS Sepp Radauer Christian Juger Roberto di Ronza
FLÖTE Christian Sprenger Sonja Korak
HORN Johannes Hinterholzer Josef Sterlinger
OBOE Marie Luise Modersohn Laura Urbina
TROMPETE Kurt Körner Martin Mühringer
KLARINETTE Wolfgang Klinser Monika Wisthaler
POSAUNE Dusan Kranjc
FAGOTT Claudio Alberti Christoph Hipper
PAUKE Rizumu Sugishita
CAMERATA SALZBURG - BESETZUNG
—7
RENAISSANCE 1400
BAROCK
-
1600
1600
-
1750
KLASSIK 1750
1760
1770
1780
1790
1800
1820 18
1810
URAUFFÜHRUNG Tripelkonzert: 1808 Gründung Königliche Akademie der Bildenden Künste in München Uraufführung von “Der zerbrochene Krug von Kleist Uraufführung von Beethovens fünfter und sechster Symphonie
Michael Haydn Leopold Mozart Joseph Haydn Wolfgang Amadeus Mozart
Franz Schubert
Ludwig van Beethoven * 1770 Bonn
Wilhelm Friedemann Bach Carl Philipp Emanuel Bach
† 1827 Wien
Carl Maria v. Weber
Felix
Johann Christoph Friedrich Bach Johann Christian Bach
F
Christoph Willibald Gluck Franz Xaver Richter
Gia E.T.A. Hoffmann
Johann S Domenico Cimarosa
Vincenzo Bellini Gaetano Donizetti Niccolo Paganini
Anton Diabelli Muzio Clementi
8 — KOMPONISTENTABELLE KLASSIK
KLASSIK 1750
1820
ROMANTIK 1820
-
NEUE MUSIK
1920
1920
ROMANTIK
820 18301830
1840 1840
1850 1850
1860 1860 18 70 18701880
1890 1880
1890
1900
Alexander Borodin
1910
Sergei Prokofjew
Modest Mussorgski Peter I. Tschaikowski Nikolai Rimski-Korsakow Sergei Rachmaninow
Michail I. Glinka
Alexander Skrjabin Edvard Elgar Edvard Grieg Gustav Holst Jean Sibelius Jules Massenet George Bizet Hector Berlioz
Maurice Ravel Camille Saint-Saëns Claude Debussy Arthur Honegger César Franck
Darius Milhaud Antonín Dvořák
Bedřich Smetana
Carl Orff
Anton Bruckner Johannes Brahms
Gustav Mahler Arnold Schönberg Anton Webern Alban Berg Béla Bartók
x Mendelssohn Robert Schumann
Frédéric Chopin Franz Liszt Richard Wagner
Paul Hindemith
Jaques Offenbach Igor Strawinski
acomo Meyerbeer Johann Strauß Sohn Richard Strauss
Strauß Vater
Ottorino Respighi Isaac Albeniz Manuel de Falla
Gioachino Rossini Giuseppe Verdi Giacomo Puccini
KOMPONISTENTABELLE KLASSIK — 9
TRIPELKONZERT LUDWIG VAN BEETHOVEN
KONZERT FÜR KLAVIER, VIOLINE UND VIOLONCELLO C-DUR OP. 56 „TRIPELKONZERT“ SÄTZE:
ORCHESTERBESETZUNG
I Allegro II Largo
Konzertmeister: Yukiko Tezuka
III Rondo alla polacca SPIELDAUER: 35‘ ENTSTEHUNGSZEIT: 1803/4 URAUFFÜHRUNG:
Bonn © Shutterstock/Dihetbo
1808, Gewandhaus in Leipzig
7 Violinen 1 6 Violinen 2 5 Violen 4 Violoncelli 3 Kontrabässe 1 Flöte 2 Oboen 2 Klarinetten 2 Fagotte 2 Hörner 2 Trompeten Pauken
CAMERATA BESETZUNG: Seite: 4-5
10 — BEETHOVEN TRIPELKONZERT
WIE EIN TANZ ALLER MENSCHEN Das erhaben-humanistisch beginnende 19. Jahrhundert
Ein zunächst nur leise und vertraulich geäußerter Gedanke steigert sich zu erhabener Größe. So kommen edle Ideen in die Welt. Eine Vorstellung von Humanismus breitet sich aus, und wie er zur bestimmenden Kraft menschlichen Zusammenlebens werden könnte. Ludwig van Beethoven baute sein „Tripelkonzert“ auf einer besonders beeindruckenden Thematik auf, die auf alle Themen und Sätze des Werkes ausstrahlt und abfärbt. Aus den zunächst nur raunend im Orchester von den Bässen und Violoncelli angestimmten Motiven entwickelt sich ein grandioser symphonischer Satz – mit dem Unterschied zu einer Symphonie, dass drei Soloinstrumente konzertant in das Geschehen eingreifen und zu Dialogpartnern des Orchesters werden. Beethoven erzählt die Geschichte vom Menschsein am Schicksal von
Einzelindividuen und des Kollektivs. Das Hauptthema durchläuft im Verlaufe des monumentalen ersten Satzes verschiedene Stimmungen, bis hin zu einer ganz zarten und dolce von Solovioline und Solovioloncello vorgetragenen Passage. Als Beethoven das „Tripelkonzert“ komponierte, waren sein Geist und seine musikalische Phantasie voll von erhaben-humanistischen Themen, er arbeitete zeitgleich zum Konzert an der „Eroica“, der fünften Symphonie, der Oper „Fidelio“ und der Klaviersonate „Appassionata“. Aus der frühklassischen Form der Sinfonia concertante wurde bei Beethoven im „Tripelkonzert“ große konzertante Symphonik. Hinter der ungewöhnlichen Besetzung mit den drei Soloinstrumenten könnte neben dem Impuls, der historischen Form der Sinfonia concertante ein
BEETHOVEN TRIPELKONZERT — 11
Werk in seinem Stil hinzuzufügen, auch Beethovens Überlegung stehen, einen prominenten Musikliebhaber und dilettierenden Pianisten aus dem Hause Habsburg, Erzherzog Rudolph von Österreich, in ein konzertantes Geschehen einzubringen. Rudolph wurde nach dem Entstehen des „Tripelkonzertes“ Klavierschüler Beethovens, der ihm dann von nun an so bedeutende Werke wie die Klavierkonzerte Nr. 4 und 5, die Klaviersonaten „Les adieux“, „Hammerklavier“ und op. 111, das Klaviertrio op. 97 und die Sonate für Violine und Klavier op. 96 widmete sowie für ihn die „Missa solemnis“ komponierte. Die Soloparts für die beiden Streichinsstrumente hat Beethoven wohl für die in Diensten des Erzherzogs stehenden Instrumentalisten Carl August Seidler (Violine) und Anton Kraft (Violoncello) geschaffen. Anton Kraft war damals der herausragende Cellovirtuose im Wiener Raum. Bemerkenswert erscheint in diesem Zusammenhang, dass in allen drei Sätzen des „Tripelkonzerts“ das erste solistische Wort immer das Violoncello hat. Aus der Sicht von Cellisten enthält das Werk darüberhinaus die schwierigsten Passagen der gesamten Konzertliteratur für dieses Instrument. Das Cellothema im langsamen Satz zählt zudem zu Beethovens schönsten 12 — BEETHOVEN TRIPELKONZERT
melodischen Eingebungen überhaupt – ein vom Klavier umrankter Liedgesang ohne Worte, in den zum Cello hinzu auch die Violine sowie die Klarinetten und Fagotte einstimmen. Das in allen drei Sätzen oft kammermusikalisch geführte Solistentrio wird in eine farbenreiche und vielschichtige Instrumentierung eingebettet. In der thematischen Gestaltung ist Beethoven effizient wie immer, gewinnt aus wenig Mitteln und Bausteinen enorm viel Wirkung und Struktur. Das erhabene Hauptthema trägt in seiner aufsteigenden punktierten Antriebsfigur auch schon Merkmale des Seitenthemas in sich, das zwar kantable Vorzüge hat, aber die stolze Stimmung des Hauptthemenkomplexes beibehält. Das romantische Thema des zweiten Satzes ist ebenfalls deutlich mit dem Anfangsmotiv des Werkes verwandt. Und auch das Rondothema des Finalsatzes bewegt sich in seiner Grundstruktur im Intervallrahmen der Quart und in ähnlichen rhythmischen Bahnen wie das Hauptthema des ersten Satzes. Im Finale schlägt Beethoven einen tänzerischen Dreiertakt an, im Tempo „alla Polacca“, wie zwischen Polka und Polonaise schwankend. Zwischendurch wechselt er in den 2/4-Takt und schafft eine erstaunliche Metamorphose des
Hauptthemas. Der thematische Charakter wandelt sich vom melodiösen Auftakt über marschartige Töne bis zum Tanz. Eine schöne Vorstellung: alle Menschen tanzen miteinander.
Wien © Shutterstock/Triff
Die solistische Besetzung des Klaviertrios in einem Konzertwerk blieb auf viele Jahrzehnte hin ein Einzelfall, kein Komponist übernahm diese Besetzung, ehe sie Mitte des 20. Jahrhunderts von dem Russen Alexander Tscherepnin, dem Sohn von Prokofjews Lehrer Nikolai Tscherepnin, und dem Italiener Alfredo Casella wieder aufgegriffen wurde.
BEETHOVEN TRIPELKONZERT — 13
RENAISSANCE 1400
BAROCK
-
1600
1600
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ROMANTIK 1820 1820 18301830
1810
1840 1840
1850 1850
1860 1860 18 70 18701880
1890 1880
1890
Alexander Borodin
Modest Mussorgski Peter I. Tschaikowski Nikolai Rimski-Korsakow Michail I. Glinka
Sergei Rachm
Alexan Edvard Elgar Edvard Grieg Jean Sibelius Jules Massenet George Bizet Hector Berlioz
M Camille Saint-Saëns Claude Debussy César Franck Antonín Dvořák Bedřich Smetana Anton Bruckner
Franz Schubert
Johannes Brahms Gustav Mahler
Ludwig van Beethoven Carl Maria v. Weber
Arnold Schö
A
Felix Mendelssohn Robert Schumann Frederic Chopin Franz Liszt Richard Wagner Jaques Offenbach
Igor
Ig
Giacomo Meyerbeer
* 1882 E.T.A. Hoffmann
Johann Strauß Sohn Johann Strauß Vater
Richard Strauss
Vincenzo Bellini Gaetano Donizetti
Ot
Niccolo Paganini
Isaac Albeniz
Gioachino Rossini
Manuel de Giuseppe Verdi
Anton Diabelli Muzio Clementi
14 — KOMPONISTENTABELLE ROMANTIK & NEUE MUSIK
Giacomo Puccini
KLASSIK 1750
1820
ROMANTIK 1820
-
1920
NEUE MUSIK 1920
NEUE MUSIK 1900
1910
1920
1930
1940
Sergej Prokofjew
Sergei Prokofjew
* 1891 Sonziwka
1950
1950
† 1953 Moskau
URAUFFÜHRUNG Symphonie Classique: 1918
Aram Chatschaturjan Dmitri Schostakowitsch Witold Lutoslawski
Ende des ersten Weltkriegs
maninow
nder Skrjabin
Ausbruch der “Spanischen Grippe” mit über Zwei Millionen Todesopfer Gustav Holst
Benjamin Britten
Nobelpreis für Max Planck für Physik Geburt Leonard Bernstein
Maurice Ravel
1970
Geburt Nelson Mandela
Leonard Bernstein Olivier Messiaen
Darius Milhaud Karlheinz Stockhausen Carl Orff Karl A. Hartmann
önberg
Anton Webern Alban Berg Béla Bartók
r Strawinski
gor Strawinsky
2 Lomonossow
ttorino Respighi
e Falla
György Ligeti 1920 1930
Paul Hindemith
URAUFFÜHRUNG Ballett Pulcinella: 1920
† 1971 New York
Vertrag von St. Germain tritt in Kraft In Amerika erhalten Frauen das Wahlrecht (mit Zusatzartikel) Zorro erscheint erstmals auf der Kinoleinwand Gründung der Salzburger Festspiele Geburt Papst Johannes Paul der II.
KOMPONISTENTABELLE ROMANTIK & NEUE MUSIK — 15
19
PULCINELLA IGOR STRAWINSKI
SUITE AUS DEM BALLETT „PULCINELLA“ SÄTZE:
ORCHESTERBESETZUNG
Sinfonia (Ouverture).
Konzertmeisterin: Yukiko Tezuka
Allegro moderato Serenata. Larghetto Scherzino – Più vivo – Allegro – Andantino Tarantella – Toccata. Allegro Gavotta con due variazioni. Allegro moderato – Allegretto – Allegro più tosto moderato Vivo Minuetto. Molto moderato
Lomonossow © Shutterstock/Igor Pushnoy
Finale. Allegro assai
7 Violinen 1 6 Violinen 2 5 Violen 4 Violoncelli 3 Kontrabässe 2 Flöten 2 Oboen 2 Fagotte 2 Hörner 2 Trompeten 1 Posaune
SPIELDAUER: 25‘ ENTSTEHUNGSZEIT: 1920, 1922 URAUFFÜHRUNG 1920, Paris (Ballett)
16 — STRAWINSKI PULCINELLA
CAMERATA BESETZUNG: Seite: 4-5
TANZ AUF DEM SCHWEBEBALKEN Das gar nicht beleidigte 18. Jahrhundert
„Er ging lange Zeit mit einem Gesicht umher, das auszudrücken schien: Ich bin das beleidigte 18. Jahrhundert.“ So schilderte Igor Strawinski die Reaktion des Ballett-Impresarios Serge Diaghilew auf die Entwürfe zu „Pulcinella“. Was ihm Strawinski sowie der Choreograph Léonide Massine und der Maler Pablo Picasso präsentiert hatten, entsprach gar nicht seinen Erwartungen. Diaghilew trampelte auf den Skizzenblättern Picassos herum, auf denen Commedia dell’Arte-Figuren in einer neapolitanischen Straße mit kubistischen Würfelmustern gezeichnet waren. Was hat den mächtigen Ballett-Impresario so erbost? Offenbar fühlte er seine kostbare Entdeckung von den drei Künstlern missbraucht. Er sah wohl ein hübsch stilisiertes Rokokoballett vor sich, das zu Musikstücken getanzt wurde, die er in Bibliotheken von Neapel
und London in Abschriften gefunden hat und die Giovanni Battista Pergolesi zugeschrieben wurden. Schon einmal hatte Diaghilew für eine Produktion seiner gefeierten Kompagnie, den Ballets Russes, Musik der Vergangenheit als Vorlage gewählt, und zwar diverse Stücke von Rossini, die Ottorino Respighi arrangierte. Nun wollte Diaghilew mit „Pulcinella“ das Rad der Zeit noch weiter, ins frühe 18. Jahrhundert, zurückdrehen. Aber er hatte die Rechnung ohne die von ihm beauftragten Wirte gemacht. Keiner der drei, weder Strawinski, noch Picasso und Massine, war bereit, ein historisierendes Arrangement als Verklärung des 18. Jahrhunderts zu realisieren. Jeder von ihnen entwickelte einen der Gegenwart entsprechenden Zugang zur Vergangenheit. Strawinski
STRAWINSKI PULCINELLA — 17
wollte nicht einfach Arien, Triosonaten und Suitenteile des frühen 18. Jahrhunderts für ein Ballettorchester bearbeiten: „Ich begann, indem ich auf Pergolesis Originalmanuskripten komponierte, als würde ich ein eigenes, älteres Werk bearbeiten. ... Ich wusste, dass mir ein Pergolesi nicht gelingen würde, denn meine Motorik ist grundverschieden; bestenfalls konnte ich seine Aussagen mit meinem eigenen Akzent wiederholen. Dass das Ergebnis bis zu einem gewissen Grad witzig-ironischen, satirischen Charakter erhielt, war vielleicht unumgänglich, denn wer hätte im Jahre 1919 ein solches Material ohne satirische Distanz behandeln können?“ (Erst viele Jahre nach Strawinskis Tod stellte sich im Übrigen heraus, dass der Komponist nicht nur Musik von Pergolesi bearbeitete. Denn einige der Stücke konnten anderen Komponisten – Domencio Gallo, Carlo Ignazio Monza, Unico Wilhelm von Wassenaer, Alessandro Parisotti – zugewiesen werden.) Strawinski jedenfalls machte aus den alten musikalischen Vorlagen eine Komposition von Strawinski. Sie trägt vom ersten Ton an seine unverwechselbare Handschrift. Der spritzige, witzige, sentimentale und temperamentvolle
18 — STRAWINSKI PULCINELLA
tänzerische Charakter der einzelnen Kompositionsteile lenkt die Aufmerksamkeit auf eine ganz bestimmte Atmosphäre, die Strawinski in natura erlebt hat. Zusammen mit Picasso hatte er zwei Jahre vor der Komposition von „Pulcinella“ Rom und Neapel auf einer Kunstreise besucht. Vom Aufenthalt in Neapel berichtete Strawinski: „Wir waren beide tief beeindruckt von der Commedia dell’arte, die wir in einem überfüllten, von Knoblauch dampfenden kleinen Raum sahen. Der Pulcinella war ein großer betrunkener Tölpel, und jede seiner Bewegungen, wahrscheinlich auch jedes Wort, wenn ich es verstanden hätte, war obszön.“ Das Sujet der Commedia dell’Arte für das geplante Ballett wurde dann in einem Manuskript der Nationalbibliothek von Neapel gefunden. Es trug den Titel „Die vier Pulcinellas“. Diaghilew ließ sich schließlich doch vom Konzept der beauftragten Künstler überzeugen und die Produktion von „Pulcinella“ ging im April 1920 über die Bühne des Théâtre des-Champs-Élysées in Paris – mit durchschlagendem Erfolg. Picassos originelle Bilder, Masken und Kostüme ließen die neapolitanische Komödie wie im Zirkus erschei-
nen, Massines Choreographie verband die Bewegungsabläufe der Commedia dell’Arte mit der Danse d’école und folkloristischen Elementen. Strawinski hielt sich zumeist an die Führung der Bassstimme und der Melodiestimme aus den Stücken des 18. Jahrhunderts, veränderte aber den Originalnotentext durch eine geschickt aufgelockerte Harmonik. Der Komponist befand sich auf dem Schwebebalken zwischen den Stilen und Zeiten – und erwies sich als perfekter und virtuoser Turner. Er imitierte den Klang der Alten Musik nicht, er rief ihn mit einer konzertierenden Instrumentalbesetzung wach, die das Modell aus der Vergangenheit in die Moderne übertrug: Je zwei Flöten, Oboen, Fagotte und Hörner, eine Trompete und Posaune und zwei Streicher-Gruppen spielen wie einst in ein solistisches Concertino-Quintett und in ein mehrfach besetztes Ripieno-Quintett aufgeteilt. Dazu tritt in der Ballettfassung die vokale Klangfarbe von drei Gesangssolisten. Für den Konzertsaal stellte Strawinski eine reine Instrumentalsuite aus dem Ballett zusammen.
ment auf. Zwei Kavaliere, Coviello und Florindo, wollen zwei Damen aus guten neapolitanischen Häusern freien. Die Damen sind aber eher nach Pulcinella, dem Liebling von Neapel und temperamentvollen Fiedler, verrückt. Doch sein Herz schlägt für Pimpinella und er weist die Damen ab. Die beiden erfolglosen Freier traktieren dennoch den vermeintlichen Rivalen mit dem Degen. Pulcinella stellt sich tot, damit die Angreifer von ihm ablassen. Sein Freund Furbo steht ihm in der Not bei und inszeniert mit Pulcinella vor den Augen der Damen und Rivalen dessen Leichenbegängnis und wundersame Auferstehung.
Strawinski nahm es musikalisch mit der Beweglichkeit des neapolitanischen Komödianten Pulcinella in jedem Mo-
STRAWINSKI PULCINELLA — 19
SYMPHONIE CLASSIQUE
SERGEJ PROKOFJEW
SYMPHONIE NR. 1 D-DUR OP. 25 SÄTZE:
ORCHESTERBESETZUNG
Allegro
Konzertmeister: Gregory Ahss
Larghettos
7 Violinen 1 6 Violinen 2 5 Violen 4 Violoncelli 3 Kontrabässe
Gavotta. Non troppo allegro Finale. Molto vivace
©Shutterstock/Dmitriy Sidanchenko
SPIELDAUER: 15‘ ENTSTEHUNGSZEIT: 1916/1917 URAUFFÜHRUNG 2. April 1918, Petrograd
20 — PROKOFJEW SYMPHONIE CLASSIQUE
2 Flöten 2 Oboen 2 Klarinetten 2 Fagotte 2 Hörner 2 Trompeten Pauken
CAMERATA BESETZUNG: Seite: 4-5
HÖFISCHE TÄNZE INMITTEN DER REVOLUTION Das anbrechende klassizistische 20. Jahrhundert
„Die Februar-Revolution wurde von mir und den Kreisen, in denen ich verkehrte, freudig begrüßt. Während des Aufstandes war ich in Petrograd auf der Straße und verbarg mich von Zeit zu Zeit hinter Mauervorsprüngen, wenn die Schießerei allzu heftig wurde ...“ Sergej Prokofjew konnte sich den stürmischen politischen Ereignissen 1917 in St. Petersburg (Petrograd) nicht entziehen. Seine Eindrücke verarbeitete er in einer Kantate mit dem Titel „Chaldäische Beschwörung“, einem riesigen Werk für Tenor, Chor und Orchester, sowie in einem Presto agitato seines Klavierzyklus „Flüchtige Visionen“. Wie ein Kontrastprogramm zu den revolutionären Ereignissen und zu der Kantate wirkt die Symphonie Nr. 1 D-Dur, die Prokofjew im Sommer
1917 in einem Landhaus nahe Petrograd beendete und die als „Symphonie classique“ in die Musikgeschichte einging. Denn sie hat eben diese glanzvolle Epoche der musikalischen Historie zum Thema und keineswegs die revolutionäre Gegenwart ihrer Entstehung. Prokofjew wandte sich, inmitten der Kämpfe des Volkes um eine vermeintlich bessere Zukunft, der Vergangenheit zu: „Wäre Haydn heute noch am Leben, dachte ich, hätte er sicher seine Art zu komponieren beibehalten und zusätzlich einiges Neue übernommen. In dieser Weise wollte auch ich meine Symphonie schreiben.“ Prokofjew legte sie in ganz klassischer Orchesterbesetzung an: 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte; 2 Hörner, 2 Trompeten; Pauken; Streicher. Aber nicht nur den Stil und die Form teilte Prokofjews erste Sym-
PROKOFJEW SYMPHONIE CLASSIQUE — 21
phonie mit Haydn, sondern auch den Humor, den der klassische Komponist bekanntlich als starkes musikalisches Ausdrucksmittel einsetzte und über den auch Prokofjew in seiner musikalischen Sprache verfügte. Dazu gehört auch sein enormes Talent zur Parodie, die sich auch in zahlreichen späteren Werken Prokofjews als prägendes Gestaltungsmittel herausstellt. Auf den Geschmack an klassischer Symphonik war Prokofjew bei einem seiner Lehrer, dem Komponisten und Dirigenten Nikolaus Tscherepnin, gekommen. Tscherepnin machte seinen Schüler im Dirigierunterricht auf einige Partituren von Symphonien Haydns und Mozarts aufmerksam, an denen Prokofjew besonders die Klarheit der Kompositionstechnik und Tonsprache faszinierend fand, die in einem großen Gegensatz zu jener Musik stand, die der junge Musiker damals selbst in ausladenden Kompositionen hauptsächlich für Klavier schrieb. Doch eine Symphonie musste ohne die Hilfsmittel mächtiger Akkorde und wilder Skalen auf den Tasten auskommen. So gelangte Prokofjew auf den „klassischen“ Weg, auf dem er sofort sicher, gewandt und elegant unterwegs war.
22 — PROKOFJEW SYMPHONIE CLASSIQUE
Höfische Tänze faszinierten Prokofjew besonders stark, und so bildete eine Gavotte, die dann zum dritten Satz der Symphonie wurde, den Ausgangspunkt für seine Reise in die musikalische Vergangenheit, auf die er freilich durchaus instrumentationstechnische und rhythmische Finessen aus seiner Gegenwart mitnahm. Auf diese Weise entstand in der Symphonie ein feinsinnig ironisierendes Spiel mit klassischen musikalischen Elementen. Im zweiten Satz etwa werden die Tanzbewegungen eines Menuetts beinahe schon überdeutlich nachgezeichnet. In der Gavotte des dritten Satzes biegt die Melodie mitunter auf Abwege ab. Die Ecksätze wirbeln mit ihrer unbändigen Energie und ihren pfiffigen Melodien den Staub der Vergangenheit auf. Im Mittelteil des ersten Satzes kündigt sich aber auch schon der grandiose Stil späterer Symphonien an. Und aus allen Sätzen und Themen der Symphonie spricht die herausragende Begabung Prokofjews: Der begnadete Melodiker. Er führte die Melodie in und durch die Moderne. Die „Symphonie classique“ klingt auch wie ein Ablenkungsmanöver von den politischen und gesellschaftlichen Turbulenzen jener revolutionären Tage.
Allmählich wurde bei Prokofjew die „freudige“ Stimmung über die Revolution von Sorgen begleitet. Was ihn beunruhigte, war die unsichere Situation für die Kunst inmitten der gesellschaftlichen Umbrüche. Er befürchtete eine Verschlechterung der Aufführungslage für seine Werke. So war er wohl froh, als ihm der Kommissar für Volksbildung, Anatoli Lunatscharski, der die wenig beachtete Uraufführung der „Symphonie classique“ am 2. April 1918 in Petrograd hörte, eine Genehmigung zur Ausreise ins Ausland verschaffte. „Ich erhielt einen Auslandspass und ein Begleitschreiben des Inhalts, dass die Reise in Kunstangelegenheiten und zur Wiederherstellung meiner Gesundheit von mir angetreten würde. Ein Termin war in dem Schriftstück nicht angegeben“, erinnerte sich Prokofjew später. Es war nicht die erste Auslandsreise Prokofjews, der schon 1913 Frankreich, England und die Schweiz sowie 1915 Italien bereist hatte. Nun aber kehrte er der Heimat für ein Jahrzehnt lang den Rücken, reiste über Sibirien und Japan in die Vereinigten Staaten, um sich ab 1922 in Europa, in Paris und zwischenzeitlich in Kloster Ettal in Bayern niederzulassen.
Die „Symphonie classique“ war also die letzte Komposition vor Prokofjews Lebens- und Schaffensphase im Westen. Mit sicherem Instinkt hatte er den Neoklassizismus eingeläutet, der sich bald schon und vor allem auch durch Werke von Prokofjews Landsmann Strawinski in der Moderne ausbreiten sollte.
PROKOFJEW SYMPHONIE CLASSIQUE — 23
ALONDRA DE LA PARRA
Die mexikanische Dirigentin Alondra de la Parra wird nach ihrem Konzert-Debüt am Pult der Camerata Salzburg das Orchester auch bei der Salzburger Mozartwoche 2019 in der Musiktheaterproduktion „T.H.A.M.O.S.“ leiten. Mit ihren erfolgreichen Debüts bei weiteren Toporchestern wie dem Orchestre de Paris, London Philharmonic, BBC Philharmonic, Tonhalle Orchester Zürich, Orchestra de la Suisse Romande, Berliner Radio Symphonieorchester, den Bamberger Symphonikern, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Schwedischen Radioorchester sowie ihren Dirigaten am Royal Opera House Covent Garden in London, beim Beethovenfest in Bonn und beim Verbier Festival fasste die lateinamerikanische Dirigentin im internationalen Konzertleben Europas eindrucksvoll Fuß. Ein Konzert mit dem Orchestre de Paris wurde live vom Kultur-Fernsehsender ARTE übertragen. Der Sender Deutsche Welle kreierte mit Alondra de
24 — ALONDRA DE LA PARRA
Alondra de la Parra © Oscar Turcu
DIRIGENTIN
la Parra das Klassik-Format „Musica Maestra“ mit 26 Videos, in denen die Dirigentin ihre musikalischen Erfahrungen mit dem Publikum teilt. Sie dirigierte auch zahlreiche Produktionen des Tenors Plácido Domingo. In Nordamerika zählt Alondra de la Parra spätestens seit ihren Debüts mit San Francisco Symphony und an der Washington National Opera zu den gefragten Pultstars. In der lateinamerikanischen Musikwelt arbeitet die Mexikanerin als Dirigentin regelmäßig mit dem von ihr im Alter von 23 Jahren gegründeten Philharmonic Orchestra of the Americas (POA), des Weiteren mit dem Brasilianischen Symphonieorchester, dem Symphonieorchester von São Paolo, den Philharmonikern von Buenos Aires und dem Simón Bolivar Jugendorchester zusammen. Ihr CD-Album „Mi Alma Mexicana“ mit dem POA erklomm die Top-10 der „US Billboard Classical Charts“. In Australien gibt sie seit 2017 als Musikdirektorin des Queensland Symphony Orchestra den Ton an.
Seit vielen Jahren entwickelt Alondra de la Parra, die selbst bereits im Alter von 15 Jahren ein Orchester (St. Leonard’s Mayfield School Orchestra) dirigierte, Musikvermittlungsprojekte an Schulen von New York und in Mexico. Ihre musikalische Ausbildung begann im Alter von sieben Jahren mit Klavierunterricht, ab ihrem 13. Lebensjahr spielte sie auch Violoncello. Am Centro de Investigación y Estudios Musicales in der Stadt Mexico studierte sie Komposition, an der Manhattan School of Music in New York absolvierte sie ihre Studien in Klavier und Dirigieren. Alondra de la Parra wurde von ihrem Heimatland zur Kulturellen Botschafterin Mexicos ernannt.
ALONDRA DE LA PARRA — 25
GREGORY AHSS
Der israelische Violinist Gregory Ahss bekam seinen ersten Unterricht an der Gnessin School of Music in Moskau und setzte sein Studium am Israeli Conservatory of Music und an der Tel Aviv Music Academy unter Lena Mazor und Irina Svetlova fort. Er graduierte am New England Conservatory in Boston, an welchem er den Unterricht von Donald Weilerstein genoss. Noch während seiner Studienzeit gründete Ahss das Tal Piano Trio, welchem zahlreiche Preise wie etwa den ersten Preis des angesehenen Trio di Trieste chamber music competition verliehen wurden.
Gregory Ahss‘ Aufnahme von Haydns Sinfonia Concertante mit dem Orchestra Mozart unter der Leitung von Claudio Abbado gewann eine Vielzahl
26 — GREGORY AHSS
Gregory Ahss © Pia Clodi
Sein Debüt als Solist gab er 2004 unter Claudio Abbado und dem Orchestra Mozart Bologna, mit welchem er in weiterer Folge auch regelmäßig auftrat.
an Preisen einschließlich der Auszeichnung als „bestes Konzert des Jahres 2015”.
Als Solist arbeitete Ahss unter anderem mit Dirigenten wie Yannick Nézet-Séguin, Daniel Blendulff und Andres Orozco-Estrada, sowie dem Mahler Chamber Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra und der Camerata Salzburg.
und dem Lucerne Festival Orchestra auf und sein Repertoire beinhaltet ein reichhaltiges Programm von Kammersymphonien bis hin zu großen symphonischen Werken. Er ist Konzertmeister der Camerata Salzburg und vom Lucerne Festival Orchestra.
Kammermusikalisch arbeitete er mit Natalia Gutman, Janine Jansen, Emmanuel Pahud, Gautier Capuçon, Nicolas Altstaedt, Alexander Melnikov und Sabine Meyer zusammen. Gemeinsam mit Pinchas Zukerman trat er auch als Violinduo auf.
Gregory Ahss trat als Konzertmeister mit namhaften Ensembles wie dem Mahler Chamber Orchestra, Orchestra Mozart, Belgrade Philharmonic
GREGORY AHSS — 27
ALEXANDER MELNIKOV
Alexander Melnikov absolvierte das Klavierstudium am Moskauer Konservatorium bei Lev Naumov. Zu seinen musikalisch prägendsten Erlebnissen zählen die Begegnungen mit Svjatoslav Richter, der ihn regelmäßig zu seinen Festivals in Russland und Frankreich einlud. Melnikov ist Preisträger bedeutender Wettbewerbe wie dem Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb (1989) und dem Concours Musical Reine Elisabeth in Brüssel (1991). Alexander Melnikov konzertiert als Solist mit führenden Klangkörpern wie dem Königlichen Concertgebouw Orchester Amsterdam, Gewandhausorchester Leipzig, Philadelphia Orchestra, NDR Elbphilharmonie Orchester, HR-Sinfonieorchester Frankfurt, Russischen Nationalorchester, den Münchner Philharmonikern, dem BBC Philharmonic und japanischen NHK Symphonieorchester. Mit der Camerata Salzburg war Melnikov unter anderem bei der Mozartwoche 2016 zu hören. Der Pianist arbeitet mit Dirigenten wie Mikhail Pletnev, Teodor Currentzis, Paavo Järvi,
28 — ALEXANDER MELNIKOV
Alexander Melnikov © Julien Mignot
KLAVIER
Thomas Dausgaard und Valery Gergiev zusammen. Sehr früh begann sich Alexander Melnikov mit der historischen Aufführungspraxis auseinander zu setzen. Wesentliche Impulse erhielt er von Andreas Staier und Alexei Lubimov. Regelmäßig konzertiert er mit namhaften Originalklangensembles wie dem Freiburger Barockorchester, Musica Aeterna, der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Orchestre des Champs-Élysées. Überaus wichtig sind dem Pianisten auch Kammermusikkonzerte mit seiner langjährigen Duopartnerin, der Geigerin Isabelle Faust. Ihre gemeinsame Gesamteinspielung sämtlicher Beethoven-Violinsonaten bei harmonia mundi wurde mit dem „Gramophone Award“ ausgezeichnet sowie für den „Grammy“ nominiert. Alexander Melnikovs Einspielung der Präludien und Fugen op. 87 von Schostakowitsch wurden vom BBC Music Magazine als eine der 50 „wichtigsten Aufnahmen aller Zeiten“ genannt.
In der Saison 2018/19 präsentiert Melnikov das Projekt „Der Mann mit den vielen Klavieren“. Dieses Programm wird auf mehreren Instrumenten gespielt, die jeweils den Stil und Klang ihrer Zeit widerspiegeln. Neben Konzerten mit dem Mahler Chamber Orchestra, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Camerata Salzburg und der Tapiola Sinfonietta zählen Solo-Rezitale im Pierre Boulez Saal Berlin, im Concertgebouw Amsterdam, in der Elbphilharmonie Hamburg, in der Cité de la Musique Paris sowie eine Residenz in der Londoner Wigmore Hall zu den Saisonhöhepunkten des Künstlers.
ALEXANDER MELNIKOV — 29
EINMALIGES MIT FREUNDEN MUSIZIEREN Pianist Alexander Melnikov über seine Zusammenarbeit mit der Camerata und über das „Tripelkonzert“
Sehr geehrter Herr Melnikov, schon in Ihren bisherigen Konzerten mit der Camerata Salzburg konnte das Publikum eine gute Verbindung und Übereinstimmung im musikalischen Stil spüren. Wie empfanden Sie die Zusammenarbeit? Wenn mich die Erinnerung nicht täuscht, habe ich bisher zwei Konzertprojekte mit der Camerata gespielt. Ich genoss beide ungemein und ich kann nur hoffen, dass die Gefühle des Orchesters ebenso waren. Einmal dirigierte Teodor Currentzis – mit ihm zu arbeiten, ist immer ganz besonders und spannend, man kann es nicht mit anderen Erfahrungen vergleichen. Einmal dirigierte Louis Langrée, der mich mit wundervoller Musikalität und Persönlichkeit berührte.
30 — ALEXANDER MELNIKOV - INTERVIEW
Können Sie Ihre musikalischen Ideen gemeinsam mit den Musikern der Camerata verwirklichen? Viele von ihnen sind meine Freunde, allen voran Konzertmeister Gregory Ahss. Ich hoffe sehr, dass wir gemeinsam auf einem guten Weg unterwegs sind. Diesmal werden Sie gemeinsam mit Gregory Ahss und dem Cellisten Alexander Rudin das „Tripelkonzert“ von Beethoven spielen. Dominiert für die drei Solisten in der Verwirklichung dieser sehr speziellen Komposition der kammermusikalische Aspekt, oder geht es vorrangig darum, die virtuosen Elemente der drei Soloparts zu kombinieren?
Das Werk ist in der Tat sehr speziell – und sehr bedeutungsvoll. Dabei findet es paradoxerweise nicht immer die gebührende Anerkennung. Möglicherweise fällt nach wie vor der Schatten der Ablehnung des Werkes durch den englischen Pianisten und Musikwissenschaftler Donald Tovey auf das „Tripelkonzert“. Aber meiner Meinung nach ist es eine Glanzleistung Beethovens! Das Stück versprüht ungewöhnlich viel Humor und gute Stimmung. Die immer durchscheinende kompositorische Virtuosität, mit der Beethoven die jeweiligen Eigenschaften der drei Soloinstrumente einsetzt sowie deren Kombination – auch mit dem Orchester! – ist eigentlich einmalig. Der Schlüssel zum Verständnis des Werkes liegt vielleicht darin, Klavier, Violine und
Violoncello nicht als Vehikel für die Zurschaustellung solistischer Vorzüge einzusetzen, sondern mit den Instrumenten allein den kompositorischen Geist und die darin enthaltene Virtuosität zu demonstrieren. Wie ist der Klavierpart in der Balance zu den beiden Streichinstrumenten beschaffen? Es gilt als Gemeinplatz, dass der Klavierpart „leichter“ sei als der Violinpart und der wiederum „leichter“ als der Cellopart. Auch wenn dies wahr ist, ist doch schon mehr als ein Pianist in die Falle gegangen, zu denken, es sei „nicht zu schwierig“ – und dann auf der Bühne zu versagen. Beethoven vergibt keinerlei Selbstgefälligkeit!
ALEXANDER MELNIKOV - INTERVIEW — 31
Warum ist der Cellopart am schwierigsten? Dass Beethoven in seiner Zeit so gut wie kein anderer für Violoncello komponieren konnte, steht fest: Er erforschte alle instrumentalen Fähigkeiten mit Lichtgeschwindigkeit von der Basslinie zur Mittelstimme und zur Melodie. Das tat er schon in den Cellosonaten op. 5 und blieb diesem Konzept in allen weiteren Kompositionen für Violoncello treu. Ich habe immer das Gefühl, Beethoven war über alle Maßen fasziniert von der funktionellen Universalität des Violoncellos und konnte davon nicht genug kriegen. In dieser Hinsicht ist der Cellopart im „Tripelkonzert“ am stärksten und erfindungsreichsten von allen drei Solostimmen ausgearbeitet – was auch absolut fair ist, denn Pianisten und Geiger haben „ihre“ eigenen Beethoven-Konzerte, die Cellisten aber nicht. Können Sie Elemente des Kompositionsstils von Beethovens Klaviertrios auch in der Konzeption des Solotrios im „Tripelkonzert“ entdecken? Ja und nein, diese Frage ist zu umfassend, um sie in ausreichendem Maße beantworten zu können. Lassen Sie es mich so sagen: Ein Tisch, ein Stuhl und
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ein Bett haben alle vier Beine (ganz zu schweigen von einer Katze) – zum einen sind sie also ähnlich, zum anderen aber nicht ... Wenn Sie für ein weiteres Konzert mit der Camerata angefragt würden, welches Werk und die Musik von welchem Komponisten würden Sie dann gerne spielen? Spielen wir erst einmal dieses Konzert und sehen dann weiter!
ALEXANDER RUDIN VIOLONCELLO
Rudin wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er ist Professor am Moskauer Konservatorium und Präsident des Wohltätigkeitsfonds „Die Musikalische Versammlung“. Rudin kam im Jahre 1960 in Moskau zur Welt. Er absolvierte sein Violoncellound Klavier-Studium am Moskauer Konservatorium bei Dmitry Kitajenko. Bei der Teilnahme an internationalen Wettbewerben wurde sein herausragendes Talent früh entdeckt. Unter anderem gewann er den P. I. Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau – zwei Jahrzehnte später leitete er selbst die Jury eben dieses Wettbewerbs. Sowohl als Solist als auch als Dirigent tourt A. Rudin um die Welt und spielt
Alexander Rudin © Alexander Rudin
Alexander Rudin erlangte als Cellist weltweit Bekanntheit. Er ist aber auch Dirigent, Pianist, Lehrer, Forscher historischer Partituren und Autor seiner eigenen orchestralen Bearbeitungen kammermusikalischer Werke.
mit führenden europäischen Orchestern. Er tritt regelmäßig bei großen internationalen Musikfestivals in Frankreich, den Niederlanden, Italien, Deutschland und der Türkei auf. Seit 1998 konzertiert Alexander Rubin mit „Musica Viva“ – einem der angesehensten Kammerorchester Russlands.
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CAMERATA SALZBURG
Die CAMERATA Salzburg zählt zu den führenden Kammerorchestern weltweit. Einladungen in die bedeutendsten Spielstätten von New York bis Beijing ergänzen die Konzerttätigkeit in der Salzburger Heimat. Hierzulande ist die CAMERATA eines der Stammensembles der Salzburger Festspiele und der Mozartwoche. Außerdem hat sie einen eigenen Abonnementzyklus im Großen Saal der Stiftung Mozarteum. Mit „Schubert in Gastein“ veranstaltet das Orchester seit mehreren Jahren sein eigenes KammermusikFestival in Bad Gastein. Im Zentrum des Repertoires steht neben den Werken von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert natürlich das Schaffen unseres Genius loci Wolfgang Amadeus Mozart. So ist es vor allem der typische „Salzburger Mozart-Klang“, der die CAMERATA über die Jahre hinweg zu einem Kulturbotschafter und internationalen Aushängeschild der Mozartstadt Salzburg werden ließ.
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Höhepunkte der vergangenen Jahre waren Auftritte beim Lucerne Festival, bei den BBC Proms in London, beim Edinburgh International Festival sowie in der Carnegie Hall in New York. Eine besondere Verbindung besteht zum Wiener Konzerthaus, zur Tonhalle Zürich, zur Alten Oper in Frankfurt, zum Kultur- und Kongresszentrum Luzern, dem Prinzregententheater München sowie zur Kölner Philharmonie und der Philharmonie de Paris. Persönlichkeiten wie Géza Anda, Sándor Végh und Sir Roger Norrington haben den CAMERATA-Klang geprägt. Bedeutende Musikerinnen und Musiker wie Dietrich Fischer-Dieskau, Heinz Holliger, Alfred Brendel, Philippe Herreweghe, Franz Welser-Möst, Pinchas Zukerman, Anne-Sophie Mutter, Teodor Currentzis, Matthias Goerne, Fazıl Say, Renaud Capuçon, Yuja Wang und Hélène Grimaud konzertierten und konzertieren regelmäßig mit der CAMERATA. Schon bei der Gründung im Jahr 1952
durch Bernhard Paumgartner war das künstlerische Credo eines jeden einzelnen Orchestermitgliedes klar: Musizieren in Eigenverantwortung mit Gemeinschaftssinn. Eine Maxime, die das Orchester und seine Mitglieder bis heute leben. Als ihre größten Inspiratoren und langjährigen Leiter prägten Bernhard Paumgartner und Sándor Végh den weltberühmten Klang der CAMERATA. Nach Véghs Tod beeinflusste Sir Roger Norrington als Chefdirigent das Orchester nachhaltig. Heute ist Sir Roger Conductor Laureate der CAMERATA. Seine Nachfolger als künstlerische Leiter waren Leonidas Kavakos und der französische Dirigent Louis Langrée. Seit 2016 haben die Musiker der CAMERATA die künstlerische Leitung in die eigenen Hände genommen. Geleitet von ihrem Konzertmeister Gregory Ahss als „primus inter pares“, suchen die Musiker gemeinsam nach Interpretation, Volumen, Rhythmus, Feinheiten und Klang. So bewahrt sich die CAMERATA auch im siebten Jahrzehnt ihres Bestehens eine „Spielfreude, die ansteckend wirkt“ („Neue Zürcher Zeitung“).
Regelmäßig lädt die CAMERATA auch GastdirigentInnen wie in der laufenden Saison Alondra de la Parra und Andrew Manze zur Zusammenarbeit ein. Platten- und CD-Einspielungen bei renommierten Labels wie der Deutschen Grammophon, DECCA, Sony oder Warner Classics – viele davon mit wichtigen Preisen ausgezeichnet – zeugen von der exzellenten Qualität und Musizierlust der aus mehr als 20 Nationen stammenden Musikerinnen und Musiker der CAMERATA.
CAMERATA SALZBURG — 35
CAMERATA SALZBURG
MuskerInnen der CAMERATA: Seiten 36 — 36 bis 39
© Pia Clodi
DER CAMERATA-KLANG IST UNSERE STIMME. MUSIK IST UNSERE SPRACHE, MENSCHLICHKEIT UNSER IDEAL.
CAMERATA Salzburg © Pia Clodi
DIE CAMERATA
— 37
CAMERATA SALZBURG DIE CAMERATA
Gregory Ahss — Konzertmeister
Michaela Girardi, Violine*
Yukiko Tezuka, Violine*
György Acs, Violine
Izso Bajusz, Violine
Stephanie Baubin, Violine
Annelie Gahl, Violine
Yoshiko Hagiwara, Violine
Anna Maria Malm, Violine
Kana Matsui, Violine
Werner Neugebauer, Violine
Gabor Papp, Violine *Stimmführer
38 — — CAMERATA C A M E R A T A SALZBURG SALZBURG 80
Maria Sawerthal, Violine
Silvia Schweinberger, Violine
Dagny Wenk-Wolff, Violine
Iris Juda, Viola*
Firmian Lermer, Viola*
Danka Nikolic, Viola
Agnes Répászky, Viola
Wolfram Tröndle, Viola
Stefano Guarino, Violoncello*
Jeremy Findlay, Violoncello
Dana Micicoi, Violoncello
Shane Woodborne, Violoncello *Stimmführer
— 39 CCAMERATA A M E R ATA SSALZBURG ALZBURG — 81
CAMERATA SALZBURG DIE CAMERATA
Josef Radauer, Kontrabass*
Burgi Pichler, Kontrabass*
Christian Junger, Kontrabass
Wally Hase, Flöte*
Sonja Korak, Flöte
Matthias Bäcker, Oboe*
Laura Urbina, Oboe
Wolfgang Klinser, Klarinette*
Monika Wisthaler, Klarinette *Stimmführer
40 — — CAMERATA C A M E R A T A SALZBURG SALZBURG 82
Frank Forst, Fagott*
Marco Lugaresi, Fagott*
Christoph Hipper, Fagott
Johannes Hinterholzer, Horn*
Josef Sterlinger, Horn
Kurt Körner, Trompete*
Wolfgang Gaisböck, Trompete*
Charlie Fischer, Pauke
Rizumu Sugishita, Pauke *Stimmführer
— 83 41 CCAMERATA A M E R ATA SSALZBURG ALZBURG —
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Für Frieden und Freiheit
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Lisa Batiashvili © Samy Hart
Fazil Say © Marco Borggrave
SAISONKONZERT 2
FR 07.12.18 | 19.30 Uhr SO 09.12.18 | 11.00 Uhr Großer Saal der Stiftung Mozarteum
FR 15.03.19 | 19.30 Uhr SO 17.03.19 | 11.00 Uhr Großer Saal der Stiftung Mozarteum
Fazil Say mit Beethoven
Lisa Batiashvili & François Leleux
Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73
Felix Mendelssohn Bartholdy „Die Hebriden oder Die Fingalshöhle“ Violinkonzert d-Moll op. post. MWV O 3
Wolfgang Amadeus Mozart Serenade Nr. 9 D-Dur KV 320 „Posthorn-Serenade“
Ludwig August Lebrun Oboenkonzert Nr. 1 d-Moll Wolfgang Amadeus Mozart Symphonie Nr. 31 D-Dur KV 297 „Pariser“
Fazıl Say, Klavier Gregory Ahss, Konzertmeister und Musikalische Leitung
48 — VORSCHAU SAISON 2018/2019
Lisa Batiashvili, Violine François Leleux, Dirigent und Oboe
SAISONKONZERT 5
Serenade
Gesänge ohne Worte
Joshua Bell © Erik Kabik
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Tschaikowskis Streicherserenade
Joshua Bell mit Dvořák
Franz Schubert „Des Fischers Liebesglück“ D 933 „Das Heimweh“ D 851 „Abendstern“ D 806 „Pilgerweise“ D 789 „Alinde“ D 904, u.a.
Jean Sibelius „Rakastava“ („Der Liebende“) op. 14
Pjotr Iljitsch Tschaikowski Streicherserenade C-Dur op. 48
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36
Matthias Goerne, Bariton Gregory Ahss, Konzertmeister und Musikalische Leitung
Joshua Bell, Violine Andrew Manze, Dirigent
Antonín Dvořák Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 53
VORSCHAU SAISON 2018/2019 — 49
SILVESTER& NEUJAHRSKONZERT mit Lenneke Ruiten
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Oktober
MO 31.12.18 | 19.30 Uhr DI 01.01.19 | 15.30 Uhr Großer Saal der Stiftung Mozarteum Arien, Walzer und Polkas von Johann Strauß Vater und Sohn sowie vielen anderen.
Lenneke Ruiten, Sopran Alexander Sitkovetsky, Konzertmeister und Musikalische Leitung 50 —
KARTENBESTELLUNG Kartenbüro der Stiftung Mozarteum im Mozart-Wohnhaus Theatergasse 2, 5020 Salzburg Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10.00 bis 15.00 Uhr +43 662 87 31 54 tickets@mozarteum.at www.mozarteum.at
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Im KunstQuartier, Bergstraße 12 5020 Salzburg, Österreich T +43 (0) 662 87 31 04 info@camerata.at www.camerata.at FÜR DEN INHALT VERANTWORTLICH:
VORSTAND Dkfm. Bernd Gaubinger (Präsident) KR Mag. Dr. Günther Ramusch (Vizepräsident) Dr. Peter Beisteiner (Kassier) Dr. Wolfgang Berger Wolfgang Gaisböck Christian Junger GESCHÄFTSFÜHRER DI Michael Sowa, MA
Michael Sowa EINFÜHRUNGSTEXTE Rainer Lepuschitz COVER-FOTO Tonhalle Orchester Zürich
KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO Bianca Schuller, BA Mag. Valentina Rhomberg Mag. Cristina Rodriguez
REDAKTIONSSCHLUSS
21.09.2018
VORSCHAU SAISON 2018/2019
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