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CACH und Projects Abroad: eine neue Kooperation

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Projects Abroad und CACH August 2016

Aufklärung über Streichelfarmen und Gatterjagd ist für Anbieter von Freiwilligendiensten besonders im Hinblick auf die Qualität der Projekte ein wichtiges Thema.

Projects Abroad ist ein weiterer deutscher Anbieter von Freiwilligenarbeit, der von Campaign Against Canned Hunting (CACH) als ethische Vermittlungsagentur für Freiwilligenarbeit empfohlen werden kann. Durch die Unterzeichnung des strengen Verhaltenskodex positionierte sich Projects Abroad gegen den Einsatz von Freiwilligen für die Interessen der Löwenzuchtindustrie in Afrika.

Projects Abroad ist führender Anbieter von Freiwilligenarbeit und Praktika weltweit. Unsere Organisation wurde 1992 in England gegründet, als eine der ersten Freiwilligenorganisationen überhaupt. Gründer ist Dr. Peter Slowe, der damals Geographie an einer britischen Universität unterrichtete. Seit 2001 sind wir auch in Deutschland vertreten, wie auch in vielen weiteren Ländern, aus denen Freiwillige kommen, beispielsweise Frankreich, die USA oder Japan. Help, Learn, Explore: Im Mittelpunkt des Programms steht der kulturelle Austausch zwischen Freiwilligen und Einheimischen, so dass beide Seiten von den Aufenthalten profitieren. Die Freiwilligen bringen sich vor Ort sinnvoll in einem Projekt ein, dafür sammeln sie wertvolle Berufserfahrung, verbessern ihre Sprachkenntnisse und lernen dabei Land und Leute kennen. Projects Abroad legt großen Wert auf die Qualität und Nachhaltigkeit unserer Projekte. Unsere sozialen und Naturschutz-Projekte folgen detaillierten Management-Plänen, die Arbeitsstandards, Ressourcennutzung, wissenschaftliche Studienschwerpunkte und Ziele des Projekts klar festlegen. Mittlerweile organisieren wir Freiwilligendienste und Praktika in 30 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika, der Karibik, Osteuropa und der Südsee, und arbeiten in etwa 215 verschiedenen Projektbereichen. Weltweit arbeiten etwa 700 Mitarbeiter/innen für Projects Abroad, die meisten davon direkt vor Ort in unseren Projektländern. Unsere Projekte werden direkt vor Ort organisiert. Jedes Jahr organisieren wir Auslandsaufenthalte für etwa 10.000 Freiwillige aus aller Welt. Seit der Gründung von Projects Abroad im Jahre 1992 sind schon fast 100 000 Freiwillige mit uns verreist.


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Seit einigen Jahren tauchen besonders in Südafrika immer mehr Streichelfarmen und touristische Jagdangebote auf, die wir mit Sorge beobachten

Welche Zielgruppe sprechen Sie an? Unsere Projekte sind für alle Altersgruppen ab 16 offen. Wir bieten speziell betreute Projekte für Schüler, Projekte für Studenten mit fachlicher Spezialisierung und PRO Projekte für Freiwillige mit Berufserfahrung an. Generell kann man an den meisten Projekten aber auch ohne besonderen Fachkenntnisse teilnehmen. Ein Höchstalter gibt es bei uns nicht. Es kommt auf den Enthusiasmus und die Weltoffenheit unserer Freiwilligen an. Gerade ältere und lebenserfahrene Menschen können sich auf ganz wunderbare Weise in unsere Projekte einbringen.

Wann haben Sie zum ersten Mal über die Gatterjagd auf Löwen gehört? Wir haben auf dem afrikanischen Kontinent Naturschutz - Projekte in Kenia und Botswana, direkt an der südafrikanischen Grenze. Unsere Projektleiter sind ausgebildete Biologen/Ökologen mit fundierten Kenntnissen über die Probleme Wilderei und illegaler Jagdindustrie in Afrika. Seit einigen Jahren tauchen besonders in Südafrika immer mehr Streichelfarmen und touristische Jagdangebote auf, die wir mit Sorge beobachten.

Wie gehen Sie mit Kundenanfragen für Tierinteraktionen um? Grundsätzlich weisen wir Interessenten auf die Ziele und Standards unserer Naturschutzprojekte hin. Diese sind individuell für jedes Naturschutz - Projekt in unseren „Conservation Management Plans“ festgehalten, die direkt auf unserer Webseite einsehbar sind. Wildtiere gehören in artgerechte Lebensräume, für deren Erhalt wir uns mit unseren Freiwilligen einsetzen. Genauso muss die Interaktion mit Wildtieren artgerecht erfolgen.

Wie unterscheidet sich Projects Abroad von anderen Anbietern? Die Qualität und Nachhaltigkeit unserer Projekte und die Sicherheit unserer Freiwilligen sind uns sehr wichtig. Freiwillige können individuellen Zeiträume für ihre Arbeit in den Projekten festlegen und bekommen vor ihrer Anreise nützliche Tipps und alle nötigen Informationen. Schon vor der Abreise können sie Kontakt zu ihrem persönlichen Berater aufnehmen und auch während des Aufenthalts sind unsere Ansprechpartner vor Ort 24/7 erreichbar.


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Wir operieren nur in Ländern mit akzeptabler Sicherheitslage, um unsere Freiwilligen auf keinen Fall zu gefährden. Wir bekommen viel positives Feedback von unseren Alumni. Besonders stolz sind wir auf die tolle Atmosphäre in den Teams vor Ort, von denen uns viele ehemalige Freiwillige berichten.

Wie bringen Sie Projekt und Teilnehmer zusammen? Es gibt viele Wege, das passende Projekt zu finden. Interessierte können sich über unsere Webseite, Facebook, unsere Kampagnen und in unserem Büro in Berlin persönlich oder telefonisch beraten lassen. Wir veranstalten außerdem in vielen deutschen Städten regelmäßig Info-Abende, die sehr gut angenommen werden und 2x im Jahr Vorbereitungsseminar, an dem alle Freiwilligen teilnehmen können. Es gibt außerdem Online Info-Abende mit Schwerpunkten zu bestimmten Projekten. Unser nächster Online Info - Abend dreht sich am 22. September um Naturschutzprojekte.

Glauben Sie, dass deutsche Freiwilligenagenturen ihre Strategie nach den vielen Presseberichten über Löwenfarms und Gatterjagd ändern werden? Ich denke, der deutsche Markt wird zumindest eher reagieren als andere Länder, in denen das Umweltbewusstsein noch nicht so stark angekommen ist. Deutschland ist ein umweltbewusstes Land und steht der Volunteeringbranche relativ kritisch gegenüber. Aufklärung über Streichelfarmen und Gatterjagd ist für Anbieter von Freiwilligendiensten besonders im Hinblick auf die Qualität der Projekte ein wichtiges Thema.

Mehr Info:

www.projects-abroad.de www.cannedlion.org www.facebook.com/CACHDeutschland


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