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Second Life ist mehr ! Viel mehr ...



____________ Second Life ist kein Spiel. Es ist mehr! Viel mehr... Literatur aus dem cyberspace. Satiren, Gedichte, Märchen, ... Der Avatar BukTom Bloch wurde im Dezember 2007 im SL gerezzt (geboren)hier sind seine Texte! *** Impressum / V.i.S.d.P: © Burkhard Tomm-Bub,M.A. 2010 * 67063 Lu`/Rh. * Jakob-Binderstr.22 * ogma1@t-online.de * Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Printed in germany, 2010 ISBN: 978-3-86931-447-1 Herstellung und Verlag: epubli GmbH, Berlin, www.epubli.de 1


Inhalt / content : Avatarname, Interview, SL-RL- Projekte (( 3 )) BukTom Bloch ... (( 4 )) Ernst BLOCH (( 5 ))

Interview (( 7 )) „ICH BIN BukTom Bloch !!!“: (( 11 )) GLOSSAR (( 13 )) Presse- Echo (( 15 ))

VERNISSAGE (( 17 )) Zeche Zollverein (( 29 )) 2 Glossen: (( 33 )) Anna Aufbrezel (( 34 )) Ludwig Latte (( 36 ))

Forschungsbericht (Amsterdam) (( 38 )) Amazonen, Elfen, Märchenhaftes, ... (( 45 )) Traum von Amazonien (( 46 )) SL-Elfen (( 49 ))

SL- cybermärchen (( 50 )) Die Frau des Zauberers (( 51 )) Die Frau des Zauberers (Theaterfassung) (( 59 ))

Dank (( 68 ))

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Avatarname, Interview, SL-RL- Projekte

Auf den folgenden Seiten möchte ich zunächst ein wenig zur Namenswahl meines Avatares sagen und erklären.

Anschließend findet sich ein, wie ich hoffe informatives, Interview, sowie Materialien zu zwei SL- RL – Projekten.

Das erste Projekt (von den Verantwortlichen als „Virtuelle Installation“ eingeordnet) fand im Rahmen der Veranstaltung „Im Tal der künstlichen Körper“ (18.07.-20.07.2008), einer Ausstellung mit Rahmenprogramm, Bgm.Reichert-Haus, Ludwigshafen/Rhein, statt. Veranstalter war das hiesige, bekannte „Büro für angewandten Realismus“.

Anschließend gibt es einige Materialien zur Ausstellung / Vernissage „Sehnsucht – Liebe – Leiden- schafft“. Eine Kombination von Bildern und Texten – eine Kooperation SL – RL.

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BukTom Bloch ... Die Wahl meines Avatarnamens war kein Zufall. Sicherlich mag er nicht von Jeder und Jedem als wohlklingend empfunden werden. Aber es ist mein Name. „Buk“ – das war in manchen Zeiten meines RL- Lebens ein „Spitzname“, ein „Nickname“ von mir- „Tom“ natürlich ebenso. Buk leitet sich vom Vornamen Burkhard her, Tom vom Nachnamen Tomm. „Toms“ gibt es aber allerorten schon mancherlei- wollte ich nicht hierauf verzichten, musste etwas hinzukommen ... Buk eben. Bloch dagegen- nun, Nachnamen sind nicht frei wählbar in SL, sie müssen aus einer Liste ausgesucht werden... Erfreut war ich aber, dass es diesen Nachnamen gab ! „Ernst Bloch“, oder abgekürzt: „e-Bloch“ ;-) so hieß der aus meiner Wahlheimatstadt Ludwigshafen am Rhein stammende „Philosoph des Prinzips Hoffnung“. In Respekt und mit Anerkennung diesem gegenüber wählte ich meinen Namen ! Auf den folgenden Seiten möchte ich zunächst kurz einige weitere Informationen hierzu geben.

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Ernst BLOCH (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

Ernst Bloch (* 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein; † 4. August 1977 in Tübingen) war ein deutscher Philosoph. Ernst Simon Bloch entstammte einer jüdischen Familie aus der Pfalz. Sein Vater war ein Bahnbeamter. Der Vergleich zwischen der Arbeiterstadt Ludwigshafen und der bürgerlichen Stadt Mannheim war für Ernst Bloch nach eigenen Angaben prägend. Schon früh interessierte er sich für Philosophie und Literatur. Nach dem Abitur am humanistischen Gymnasium in Ludwigshafen studierte er ab 1905 an der Universität München im Hauptfach Philosophie bei Theodor Lipps und belegte als Nebenfächer Physik, Germanistik und Musik. Anschließend wechselte er an die Universität Würzburg zu Oswald Külpe. 1908 promovierte er mit seiner Arbeit „Kritische Erörterungen über Rickert und das Problem der modernen Erkenntnistheorie“. Bereits in dieser Abhandlung entwickelte er Ideen utopischen Denkens, indem er sich mit dem “Nochnicht-Gewordenen“ befasste. ...

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e – BLOCH: „Ich bin. Wir sind. Das ist genug. Nun haben wir zu beginnen. In unsere Hände ist das Leben gegeben. Für sich selber ist es längst schon leer geworden. Es taumelt sinnlos hin und her, aber wir stehen fest, und so wollen wir ihm seine Faust und seine Ziele werden.“

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(aus: ``Geist der Utopie``)

„Das Desiderium, die einzig ehrliche Eigenschaft aller Menschen, ist unerforscht."

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(aus: ``Das Prinzip Hoffnung``, Vorwort)

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Interview

Dieses Interview wurde wohl Mitte / Ende 2008 geführt. Es ist nicht fiktiv, erschien jedoch in der angedachten RL- Publikation dann doch nicht wie geplant. Zu ergänzen ist vor allem, dass die unkommerzielle, deutschsprachige Bibliothek PEGASUS die Grenze von 250 verfügbaren Büchern Anfang 2010 bereits überschritten hatte- und auch sonst noch einiges zusätzlich zu bieten hat ...

MfG BTB

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((Flyertext einer Ausstellung-Performance-Lesung in 8/2008:))

„ICH BIN BukTom Bloch !!!“

BukTom Bloch, der Bewohner einer virtuellen 3D- Welt (SL), der selbst dort vor Ort (!) schon persönlich als "PIXELPÜPPCHEN" beschimpft wurde, hat seinem Realavatar, Burkhard Tomm-Bub, M.A., gestattet ihn im so genannten RL (Real Life) ein wenig vorzustellen.Es geht ihm nicht unbedingt um seine Anerkennung als eigenständige Person, als Künstliche Intelligenz, oder dergleichen. Aber er möchte gefälligst als "kulturelle und soziale Entität" anerkannt werden. Das fällt im Second Life (SL) nicht immer leicht- und im RL (Real Life) leider noch viel weniger ... Viele RL- Bewohner sehen 3D-Welten als Spiel an. (Das ist im Falle von Welten wie SL absolut falsch- und diese Einschätzung ist KEINE Auffassungssache!) Andere glauben, derlei bestände aus Werbung, Geschäftemacherei, (Extrem-) Sex und Gewalt. Wie BukTom Bloch schon in seinem Cybermärchen schrieb (mit dem er übrigens den 2. Platz in der SL-Zeitschrift TOUCH errang): "Es ist mehr- viel mehr... !" BukTom Bloch und sein Realavatar haben viel gemeinsam, das ist durchaus richtig. Aber BukTom Bloch tat anfangs einige Dinge, die Burkhard Tomm-Bub (zumindest früher) so nicht getan hätte. Und er schuf eigene Werke, die im RL niemals möglich wären. Damit sind nicht SL- Gedichte gemeint (die gibt es auch) sondern vor allem Begehbare Gedichte und Wort-Installationen- zum Teil mit besonderen Effekten.

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BukTom Bloch ist in SL Mitglied des Deutschsprachigen KulturNetzwerkes und einiger ähnlicher literarischer, kreativer und bildungsorientierter Gruppen. BukTom Blochs Geburt (Rezzung) fand am 16.12.2007 in SLFrankfurt statt. Seine Namenswahl ist kein Zufall. Der SL-Vorname erinnert an den Rufnamen und den Geburtsnamen seines RealAvas, der Nachname an den Philosophen Ernst Bloch aus Ludwigshafen/Rhein. Dessen „Prinzip Hoffnung“ bezieht sich hier auf die Sehnsucht nach einer sozialen und kreativen Welt, deren Bestand und Ausbau durch die Kommunikation von Individuen geschieht. Durch das Miteinander und durch die Verständigung von Menschen über eine Welt in der Alle gerne leben möchten. Präsentationsmedien sind farbige, einlaminierte Tafeln, (hauptsächlich bildliche Darstellungen, aber auch erläuternder Text) und filmisches von DVD. (Ob eine Direktschaltung ins Internet vor Ort möglich ist, ist zur Zeit noch nicht bekannt.)

*** V.i.S.d.P: Burkhard Tomm-Bub,M.A. * 67063 Lu`/Rh. * Jakob-Binderstr.22 * ogma1@t-online.de

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GLOSSAR:

web 2.0: Der Begriff „Web 2.0“ bezieht sich weniger auf spezifische Technologien oder Innovationen, sondern primär auf eine veränderte Nutzung und Wahrnehmung des Internets. Hauptaspekt: Benutzer erstellen und bearbeiten Inhalte in quantitativ und qualitativ entscheidendem Maße selbst. Maßgebliche Inhalte werden nicht mehr nur zentralisiert von großen Medienunternehmen erstellt und über das Internet verbreitet, sondern auch von einer Vielzahl von Individuen, die sich mit Hilfe sozialer Software zusätzlich untereinander vernetzen. In Blogs, wikis und eben virtuellen 3D- Welten wie Second Life. RL: First Life = Erstes Leben, reales Leben, ... wirkliches Leben. SL: Second Life = Zweites Leben (wird auch -zum Teil zu Unrecht- als ein 3D-MMORG bezeichnet = 3D-Massively Multiplayer Online Role-Playing Game.) Spiele machen jedoch nur einen recht kleinen Teil von SL aus, in der virtuellen Realität steht das aktiv und interaktiv geführte "zweite Leben" zumeist im Vordergrund. Dieses zweite Leben wird in der SL- Welt geführt von -teils sehr unterschiedlich gestalteten- Avataren. Avatar, Kurzform: "Ava" / (Metaversum): Der amerikanische Autor Neal Stephenson (gilt als wichtigster Vertreter des so genannten Cyberpunk) prägte 1991 die Vorstellung eines dreidimensionalen Internets, das so genannte METAVERSUM, sowie den Begriff des AVATARS. Das aus dem Sanskrit entlehnte Wort bezeichnet einen künstlichen Stellvertreter, mit dessen Hilfe man sich durch dreidimensionale virtuelle Welten bewegen kann. 3D-Ansichten im Internet bieten sich nach Ansicht von Stephenson z.B. für soziale Interaktion und die Darstellung von Waren an.

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Ein Avatar ist also eine künstliche Person oder ein grafischer Stellvertreter einer echten Person in der virtuellen Welt, beispielsweise in einem Computerspiel. Das Wort bedeutet im Sanskrit „Abstieg“, was sich auf das Herabsteigen einer Gottheit in irdische Sphären bezieht. (im Hinduismus hauptsächlich für Inkarnationen Vishnus verwendet). Avatare werden z.B. in Form eines Bildes, oder als 3D-Figur eines Menschen oder sonst irgendeines Wesens dargestellt. SL- BEGRIFFE Viewer/Client: Zugangsprogramm (wird häufig upgedatet = in verbesserter Form erneuert). Account: Zugang (ist vorhanden, nachdem Ava- Name und Kennwort / password festgelegt sind). Landmark: Abgekürzt "lm", auch "tp" (spaßhaft: "Taxi"). Ein Teleportlink, den man geschenkt bekommen oder selbst erstellen kann, gleich wo man ist. Dient der schnellstmöglichen, augenblicklichen Fortbewegung an definierte Orte in SL. shape: (gestalteter) Körper. skin: (gestaltete) Haut. Residents / Bewohner: Avatarform).

Die Nutzer von Second Life (in

IM: internes Mailsystem, praktisch auch gleichsetzbar mit dem persönlichen-/ oder Gruppenchat. Chat: (von engl. to chat „plaudern, unterhalten“) bezeichnet elektronische (schriftliche / sprach-liche, letzteres z.B. in SL über „Voice“) Kommunikation zwischen Personen in Echtzeit.

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Presse- Echo:

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VERNISSAGE MIT TANZ-PERFORMANCE UND: TEXTEN

Emma Fargis (real: Cornelia Fischer) lernte ich Anfang 2008 über die Gruppe "Kunstnetzwerk" im web 2.0 / web 3D (konkreter gesprochen: im SECOND LIFE / SL) kennen. Sie ist Malerin. Und eine wirklich sehr gute, möchte ich hinzufügen. Sie hat nicht nur ihr Handwerk gründlich gelernt, sondern sie ist auch sehr vielfältig in Ausdruck und Technik. Und sie ist inspiriert. In einem Werk in Zeithain konnte nun -Dank dem bekannten Kunstförderer Wolfgang Arndt (Mannesmann) eine Vernissage mit Tanzperformance stattfinden. Hier waren auch vier meiner Texte mit ausgestellt, drei weitere las ich bei der Eröffnung. Ich gebe zunächst Zitate aus dem Vorabbericht der sz (Sächsische Zeitung vom 08./09.2008- Dank für die prompte Zur- Verfügung- Stellung an Frau Ivette Fischer!). Dann folgen einige Fotos. Anschließend noch einmal die vier gezeigten und die drei vorgetragenen Texte zum nachlesen. Zum Schluß: das aktuelle Presseecho (sz) ! Dank für die Aufmerksamkeit. MfG BukTom Bloch / Burkhard Tomm-Bub, M.A.

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“Künstlerin inszeniert Sehnsucht, Liebe und Leidenschaft Cornelia Fischer aus Großenhain stellt ab 14. November bei Mannesmann aus. Sie verspricht ein neuartiges Kunsterlebnis. Es werden nicht einfach Bilder an die weiße Wand gehängt, verspricht Cornelia Fischer im Vorfeld ihrer Vernissage am 14. November. Etwa 20 Arbeiten wird sie im Betriebsrestaurant der Salzgitter Mannesmann Rohr Sachsen GmbH in Zeithain präsentieren. Sie zeigen Figürliches, Akte und Beziehungen unter dem Thema "Sehnsucht, Liebe, Leiden-schafft". Dementsprechend soll der sonst so sachlich-nüchterne Raum regelrecht inszeniert werden. Ideen dafür holte sich die Großenhainerin Cornelia Fischer aus dem virtuellen Raum. Die Schau wird als eine der besten und außergewöhnlichsten angekündigt, die es bis jetzt in Zeithain gegeben hat. Erste Schau in der Region Zu viel verraten wollen jedoch weder die Diplom-Designerin noch Organisator und Mannesmann-Personalchef Wolfgang Arndt. Er lädt bereits seit 1999 Künstler auf die Mannesmannstraße ein, um sich zu präsentieren. Für Cornelia Fischer ist es nun die erste Gelegenheit, im Riesaer Raum

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auszustellen. Seit 1994 arbeitet sie als selbstständige Künstlerin, nachdem sie vorher im Textildruck tätig war. Bisher zeigte sie sich vor allem in ihrer Heimatstadt der Öffentlichkeit, stellte im Kulturschloss oder im Krankenhaus aus und machte mit außergewöhnlichen Projekten wie dem "Schwemmgut" bei der Landesgartenschau oder mit den Künstlerpfaden auf sich aufmerksam. Im Großenhainer Alberttreff leitet Cornelia Fischer zudem zwei Kunstzirkel: jeden Montag für Erwachsene und jeden Mittwoch für Kinder ab sechs Jahre. (Antje Becker) Die Vernissage findet am 14. November, 19.30 Uhr statt. Die Schau ist danach Montag bis Freitag 8 bis 14Uhr zu sehen, nach Absprache auch am Wochenende.“

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Ausgestellte Texte:

Das alte Spiel Ich bin sprachlos, kann es Dir nicht sagen. Nicht von Gefühlen sprechen, über meine Sehnsucht und meine Hoffnung reden. Meine Angst hält sich die Waage mit meinem Willen Dir zu zeigen, daß ich Deine Nähe suche und sie behalten will. Ich lebe zwischen Zweifel und Hoffnung zerrissen. Aber eine klare Frage könnte ein klares Nein zur Antwort haben..... B.Tomm *** Definition In hundert Lexika fand ich nicht erklärt was das ist Der Hauch eines Blickes von Dir. B.Tomm ***

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Von Menschen Deine Hände atmen den Hauch der Liebe auf meine Haut, meinen Körperjenseits aller Worte, befriedend alle Wortgefechte (*) fühle ich Deine Sprache werde zum Echo Deiner Sehnsucht verstehe B.Tomm *** TRÄNEN Ich liebe jede Träne, darin ein Bild von Dir. Ich liebe jede Trauer, wenn Dir sie gelten darf. Ich liebe jeden Schmerz, wenn Du das Messer bist. Und liebe jede Leere, wenn Du nur vorher warst. Voll Tränen, Trauer, Schmerz und Leere, (*) wenn ich getrennt von Dir bleibt eines immer: Dank- und Liebe in meinem Herzen mir. (Tom)

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Vorgetragene Texte: Kein Geschäftssinn ! Sonnenstrahlen gleich trifft mich Deine Freundlichkeit Deine Blicke vermitteln Wärme in dieser Welt von Plastik-Menschen - ferngesteuert eilig hastend zu kalten Geschäften in Mark und Pfennig ausgerechnet alles abgewogen, nach Gewinn und Verlust trifft mich Dein Lächeln: kostenlos! B.Tomm *** Projektionen Das Ohr des Dichters ist ein Brennglas eine Lupe ist aus Glas und kann zum Spiegel werden kann laute Bilder schreien Mosaiken werfen Scherben aus der Wirklichkeit Kaleidoskop aus Dur und Moll geatmet in Dein Herz Wogen werfend im Labyrinth von Seele und Verstand. Kann zerbrechen hoffend auf Gehör. B.Tomm

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*** Reflektionen Die Augen einer Malerin sie sehen Deine Welt -und sehen vieles mehr ! Vor Liebe, Angst, vor Schmerz und Lust da hebt sie ihre Lider. VerschlieĂ&#x;t die Augen nicht und sieht in anderen Farben, anderen Formen umher mit Augenblicken! Ein Wimpernschlag, ein langer Blick, ein Sehen fremder, aber wahrer Welten ... Die sind es, die sie dem der schauen kann, der sehen will in bunten, hellen, dunklen Spiegeln zeigt! (B. Tomm-Bub) ******* P.S.: (*) = Hier hatte - bei der ansonsten nicht nur aufwändig, sondern auch perfekt aufgebauten und inszenierten Veranstaltung- leider der "Fehlerteufel" zugeschlagen ... (Hinsichtlich der ausgestellten Texte.) Die hier gegebenen Zeilen / Schreibweisen sind aber die richtigen ! BTB.

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Zeche Zollverein- ein Projekt

Dieser Bericht entstand für die SL- Zeitschrift TOUCH und wurde dort auch inklusive etlicher Fotos veröffentlicht.

Es ist dies ein sehr interessantes Beispiel für die Vielfalt an Projekten die sich in SL verwirklichen lassen, wie finde ich.

Dies auch und gerade, weil speziell dieses Werk sich nicht unbedingt bequem in eine vordefinierte Schublade einordnen lässt ... !

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2 Glossen

Die beiden folgenden Glossen schrieb ich ebenfalls schon recht früh.

Wo Licht ist, ist auch ein wenig Schatten.

Diesen mit dem Mittel des Humors und der Satire ein wenig zu auszuleuchtendas macht hoffentlich ein wenig Spaß, regt zum Nachdenken an –und tut der Zuneigung insgesamt keinen Abbruch, möchte ich meinen.

LG BTB

P.S.: Beide Glossen wurden ebenfalls im SL- Magazin "TOUCH" veröffentlicht.

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Ein Forschungsbericht (Amsterdam)

Dieser „Bericht“ entstand im Jahre 2009. Second Life © hat viele, sehr viele (aktive) Bewohnerinnen und Bewohner. Aber SL ist groß- SEHR groß. So verteilt sich die Sichtbarkeit der Bevölkerung nicht nur über die 24 Stunden des Tages, sondern auch über ein wahrhaft riesiges Areal und –tatsächlichauch im SL gibt es bekanntere und weniger bekannte Orte, gibt es aufgegebene Projekte, oder solche, die noch am Anfang stehen. Eine Art „schreibende Forschungsgruppe“ hatte es sich zeitweise zur Aufgabe gemacht, eben diese (relativ) leeren Orte näher zu untersuchen ... Dies ist einer der Berichte.

Mit freundlichen Grüßen BukTom

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Amsterdam, Amsterdam -Forschungen eines Avatars-

Viele eindrucksvolle Orte und Landschaften bereichern das Ambiente von Second Lifeund viele Städte.

Amsterdam- in jenem anderen Leben Hauptstadt der Niederlande, „’Dam in Holland“ ... -wikipedia meint hierzu: „Durch die liberale Politik der Niederlande seit 1976 wurde Amsterdam zum Zentrum des Drogentourismus in Europa. ... Von den ca. 750 Coffee Shops im Jahr 2005 in den gesamten Niederlanden sind 2009 in Amsterdam 228 zu finden ... Viele Andersdenkende aus allen Ländern fanden und finden sich in Amsterdam ein und wählen diese Stadt zur neuen Heimat. Ein häufiger Beweggrund dafür ist die liberale Politik der Stadt,“.

Hier nun also sollte meine Forschungsreise beginnen, im SL- Äquivalent dieser Metropole. Aus kurzen Abstechern in der Vergangenheit heraus ahnte und fürchtete ich, dass dies ein durchaus geeignetes Objekt der forscherischen Begierde sein würde ...

So suchte ich den entsprechenden Teleportlink im Inventar, fand ihn tatsächlich recht zügig- und los konnte es gehen. Ich materialisierte vor dem Eingang der „Centraal Station“, also vor dem architektonisch wunderbar gestalteten Hauptbahnhof. Zumal die Fassade erschien mir optisch detailliert und von absolutem Wiedererkennungswert. Automatisch sah ich mich um, ob nicht irgendwo ein tip jar zu entdecken sei, um diese Leistung durch eine handvoll Lindendollar anzuerkennen. Und tatsächlich entdeckte ich eine solche unaufdringlich platzierte- Spendenmöglichkeit auch bald. Hier traf mich dann aber gleich der erste Schrecken: wie viele Wochen, nein wohl eher schon Monate war es her, seitdem ich meinen letzten kurzen Abstecher hierher gemacht hatte? Und noch immer war da als Schwebeschrift über der Spendendose zu lesen: „Last donate: BukTom Bloch 10 Linden“... Niemand hatte wohl seit damals ein paar weitere Linden übrig gehabt. Ich entrichtete diesmal den doppelten Betrag und wandte mich um.

Da mich das Ganze doch ein wenig erschütterte, ging ich zunächst aber nur ein paar Meter in Richtung Innenstadt und setzte mich dann erst einmal ein wenig. Der Anblick des leeren Platzes und der leeren Straße vor mir stimmte mich melancholisch. Ich sann nach über meine ersten Zeiten in dieser Welt und ein alter Text fiel mir wieder ein, den BukTom Bloch damals geschrieben hatte, ohne literarischen Anspruch, aber vielleicht doch mit einem gewissen Tiefgang ganz eigener Art ...

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Ave, Ava ! was bin ich hier wer bin ich dort ich suchte mir `nen sich`ren hort ... und bin ich mann und bin ich frau -nur dann und wann weiß ich`s genau ... bin wolke nur, aus elektronen ? wie an der schnur -werd´ ich gezogen ...? doch ich springe und ich schwebe, und ich schreibe und ich fliege! -und ja, ich fühle, dass ich lebe, wenn ich -verträumt- in wolken liege ...“

Genug! Dies war nicht Zeit noch Ort zu virtueller Selbstreflexion- Erforschung war das Thema jetzt. Und doch ... ist Forschung nicht immer auch ein Stück weit Selbsterforschung, Selbsterkundung? Ich schritt voran. An einer netten Holzbude mit der typischen amsterdammer Fahne lockte mich neben der Aufforderung „Gek op Tulpen!“ auch die Aufforderung „Biertje?“- doch das war nichts für mich. Trank mein Realavatar schon seit über 20 Jahren keinen Alkohol mehr, hatte BukTom seit seiner Erstrezzung auch in SL konsequent darauf verzichtet. Interessanter erschien mir das dort angelehnte Fahrrad, welches mit der Schwebeschrift „Why walk if you can take a free bicycle here!“ lockte. Fahrradfahren verlernt man ja sprichwörtlich nie ... -aber irgend etwas hielt mich dennoch zurück -und das vielleicht nicht völlig zu Unrecht, wie man später noch sehen wird. So schritt ich weiter voran, die leere Strasse hinab. Saubere Straßen, reizende Fassaden, interessante Läden, keine Avatare, kein virtuelles Leben ... Auch das Aufklappen der so genannten „Kleinen Karte“ erbrachte nicht viel. Ab und zu blitze dort tatsächlich einmal ein grüner Punkt auf, der die Nähe eines weiteren Bewohners signalisierte. Anklicken des Punktes, ein Blick ins Profil des Anderen und sich dann diskret in seine Richtung bewegen, so etwas wird mit der Zeit zur Routine in SL- doch ein wenig dauert dies schon und hier waren diese Punkte leider stets recht rasch wieder „entflogen“ oder aufgrund einer Teleportation des anderen Avatares wieder erloschen. Weiter führte mich der Weg die einsame Straße hinab und wieder kamen mir einige

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Zeilen in den Sinn, diesmal jedoch solche, die BukTom Blochs Steuereinheit (Burkhard Tomm-Bub) einmal zu Papier gebracht hatte. „Abseitsfalle November ist in mir kühle Metallgerippe und kahle Bäume säumen meinen Weg vorbei an den dunklen Schatten der Häuser rollen staubige Autos und lärmende Motorräder, unter meinen Füßen nur feuchter Asphalt, die hereinbrechende Dunkelheit hat etwas Endgültiges und mir ist kalt so allein. Ich weiß wenn ich nicht gehe wird wohl niemand kommen, doch mir ist als könne ich nur warten auf meinen nächsten Frühling.“ Ganz passte das nun nicht. Vor lärmenden Autos war man hier verschont ... doch den kühlen Wind ... ja, ja den glaubte ich schon ein wenig zu verspüren ...! Unwillkürlich hatte mich mein Weg in Richtung des Nationaldenkmales geführt. Bald erreichte ich es und sah mich um. Auch hier gab es letztlich „alles was dazugehört“, Lokale, Geschäfte, wunderhübsche Fassaden, auch der Öffentliche PersonenNahverkehr war mit einer Haltestelle und einem Bus vertreten- und natürlich das Denkmal selbst. Der Realavatar von BukTom Bloch hatte einmal, vor Jahrzehnten, ein kleines Schildchen, einen Namensaufkleber von sich, auf der Rückseite des Denkmales aufgebracht- und ich ertappte mich dabei, unwillkürlich dorthin gegangen zu sein, wohl in der Absicht nachzusehen, ob er nicht vielleicht doch noch da sei ... Nun musste ich doch lächeln. Aber, nun ja. Wie sagte schon der taoistischen SLPhilosoph ChuangChe über seinen Avatartraum, der die Grenzen zwischen der virtuellen Wirklichkeit und der Welt des Realen in Frage stellt: "Heute habe ich geträumt, ich sei ein First Live- Bewohner im realen Leben. Woher weiß ich jetzt, ob ich ein Avatar bin, der glaubt, geträumt zu haben, ein First Live- Bewohner zu sein, oder ob ich nicht vielleicht doch ein First Live- Bewohner bin, der jetzt träumt, ein Avatar zu sein?" Ich riss mich los. Auch Versponnenheit sollte vielleicht seine Grenzen haben- wer sollte denn diesem Spiel mit Welten und Wirklichkeiten noch wirklich mit Interesse folgen können?

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Doch mit der Symbolik ist es so eine Sache- manchmal lauert sie an jeder Straßenecke ... Ganz in der Nähe des Denkmals erblickte ich das Etablissement „THE OLD MAN“, was dann BukTom Bloch dazu nötigte, einige melancholische Gedankenfetzen seiner Steuereinheit energisch beiseite wischen zu müssen. Dem Forschungsauftrag hingegen war leider wieder recht schnell Genüge getan- trotz eines vor der Lokalität geparkten „heißen Gerätes“ von Motorrad war durch die Scheiben keinerlei Gast noch Wirt darinnen zu entdecken. Nun sollte es energisch weitergehen- aber ein paar Minuten der Besinnung brauchte ich dennoch zuvor.

Der Avatar erhob sich , schwebte zur Spitze des Nationaldenkmales hinauf, ließ sich dann dort nieder und schaute herab auf diese Stadt. Und wieder kamen BukTom Bloch frühe Verse in den Sinn, die er einmal in SL geschrieben hatte. Und wieder war es kein literarisches Meisterwerk- aber er hatte auch hiermit so einige andere Avatare erreichen können. Und das ermutigte ihn und darauf kam es ihm an ... No Sense on the SIM ? Fühl` mich allein- ein Teleport, Partikel strömen auf mich ein ... nur schnell, nur fort, das kann`s nicht sein ... Eine Landmark zum Event, ein Klick pro Tanzbringt`s das am End ? Ach, nein, ich fürchte nicht so ganz ... Ich laufe, renne vor die Tür, und fliege hoch und fliege weit -gab erst noch tip jar -Dank dafür, stehe still nun in der Zeit ... Camlock endet Relog erspart was nur wendet mein Los, so hart ? Eine Sandbox -so endlos weit ein buntes Haus schwebt über mir das Raumschiff dort ist bald soweit ... Ein Griefer ! Nein, ich bleib nicht hier! Baue nun `nen Würfel schnell, schmücke ihn mit `ner Textur, stelle sie dann auf ganz hell, ... -auch das ist nur die Uralt- Tour!

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Nach Bällen steht mir nicht der Sinn und Escort meid´ ich sowieso. Ja- überall könnt` ich schnell hindoch wo nur BIN ich, wo nur, WO ?! In einer großen, bunten, weiten Welt! Will raten, helfen, Verse schmieden! und wenn dann Ava stets zu Ava hälthat jeder jedem was zu bieten !“

Konzentration! „Schüttelreim“ hin oder her, galt es nun die Rührung abzuschütteln und sich wieder des Auftrages zu besinnen! Was ich dann auch planmäßig tat. Allerdings ließen sich die nun zunächst folgenden Stationen bedauerlicherweise auch wieder zusammen gefasst mit einem einzigen Wort charakterisieren: leer. Gleich ob auf anheimelnden Wegen zwischen Grachten, auf Hausbooten, oder in Seitenstrassen: außer einmal einem eilig vorbeifliegenden Avatar war niemand zu sehen. Dies traf ebenso auf die Kirche und- möglicherweise in dieser Hinsicht beruhigenderweise- auch auf das größte „Palais d`Amour“ des Rotlichtviertels zu. Langsam machte ich mich auf den Rückweg zum Bahnhof- ich wollte dort doch noch gern einmal auf den Bahnsteigen herumschauen. Doch unvermutet traf ich nun auf eine junge, hübsche Dame – die ich natürlich gleich ansprechen wollte- rein wissenschaftlich versteht sich! Diese schien mir zwar nun durchaus frohgemuter Stimmung- allerdings auch sehr intensiv mit einem der etwas widerspenstigen Fahrräder befasst, von denen zuvor schon die Rede war und das nun mancherlei gar tollkühne „Bocksprünge“ vollführte. Das sich anschließende hochqualifizierte Forschungsinterview geriet unter anderem hierdurch denn auch nicht allzu ausführlich (Nachname abgekürzt).

[13:00] BukTom Bloch: Hallo tini [13:01] tini S.: hoi fietsen gaat wat lastig :-) [13:01] BukTom Bloch: Ja... Deutsch sprichst Du nicht ....? Or speaking english? Ja ... dies war dann der Zeitpunkt, an dem tini sich mit ihrem Fahrrad leicht ruckelnd gen Himmel erhob- und bis Heute hatte ich leider nicht das Vergnügen, sie wiederzusehen ... Durch ihr freundliches Lächeln etwas aufgeheitert, überlegte ich aber nun, ob ich auch nichts vergessen habe. Hm ,nun ja. Amsterdam. Ein aktuell nicht frequentiertes Coffee Shop hatte ich schon in der Nähe des Denkmales visitiert ... aber ein Headshop befand sich ja auch noch in der Nähe- ich lenkte meine Schritte einmal dorthin. Und schon traf ich den zweiten Avatar! Es handelte sich um „j.B.“ (Name auf dringenden eigenen Wunsch verändert). Es kam ein durchaus freundliches Gespräch in englischer Sprache zustande, das verschiedene Themen beinhaltete. Ein direkter „Mitschnitt“ war hier j.B. nicht so recht („..please: just delete!“), hinsichtlich des

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Forschungsthemas lässt sich aber sagen, dass er die Leere zurückführt auf: a) zuwenig Partys in SL- Amsterdam und b) darauf, dass am Wochenende alle in ihrem anderen Leben (RL) „auf Party“ seien. Nun denn. Wir schieden in bestem Einvernehmen. Meine letzte Station sollten die Bahnsteige sein- und auch dort erwartete mich noch eine Begegnung. Der Mitbewohner, Ruf Riggles mit Namen, sah zwar ein ganz klein wenig vermummt aus und auch die Funktion der Bratpfanne in seiner Hand ist mir bis Heute nicht ganz klar- aber er stellte sich als wirklich netter Kerl heraus, der eigentlich aus den Rocky Mountains stammt, aber nun einige Monate in Paderborn lebt, um Holländisch (?) zu lernen. Nach einigen Themen wie der Höhe der „Rockies“, snowboarding, etc. kam ich dann natürlich auch auf meinen Forschungsbereich zu sprechen. Hier, mit Genehmigung, der entsprechende Auszug aus dem Gespräch: „[13:16] BukTom Bloch: Ok, if I am allowed to ask: "What do you think- why are not many people here in SL- Amsterdam ? [13:16] Ruf R.: they don't know about it [13:16] Ruf R.: sl is dying off [13:16] Ruf R.: i rarely get on here anymore ... [13:16] Ruf R.: i come here because amsterdam is a favortie city of mine [13:16] BukTom Bloch: :-)) [13:17] BukTom Bloch: Yes me too. In RL i was sometimes there. [13:17] BukTom Bloch: Now, I hope SL will not die ... I´m here since 2007...” Bald darauf trat ich dann ein wenig erschöpft meinen Heimweg an. Sicherlich bleibt nun noch einiges auszuwerten- aber so wie die Hippies seinerzeit ihren Spruch hatten „Old hippies never die!“, so möchte ich doch auch hier virtuell ausrufen dürfen: „SL- will never die!“ Denn, wie schrieb schon BukTom Bloch in seinem SL-cybermärchen: „SL ist mehr ! Viel mehr ...“ :-) (BukTom Bloch / Burkhard Tomm-Bub, M.A.)

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Amazonen, Elfen, Märchenhaftes, ...

Second Life ist kein Spiel. Wie auch im „Ersten Leben“, im „Real Life“ (RL) kann man dort aber ohne Weiteres mancherlei Spiele vorfinden- und dabei sind durchaus auch Rollenspiele (RP).

Zwar war BukTom Bloch nie ein solcher Spieler- hatte aber freundschaftliche Kontakte zum Beispiel zu den Amazonen und den Elfenwelt- Elfen.

Hiervon handeln die folgenden Texte.

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Das SL- cybermärchen ...

Dieses durchaus tragische Märchen schrieb ich schon recht früh nach meiner Rezzung.

Durch einen reinen Zufall gelangte es dann in die Auswahl des Schreibwettbewerbes der SL- Zeitschrift TOUCH (Zeitung im pdf- Format)- und gewann dort den zweiten Platz, dotiert mit einem Gutschein über immerhin 1000,Lindendollar.

Der erste Teil basiert auf einem wahren, virtuellen Erlebnis – die (in etwa) zweite und fiktive Hälfte war mir –direkt in der Situation- jedoch ebenfalls spontan eingefallen.

Ich habe bewusst lediglich versucht, dem Schreibfluss intellektuell nicht weiters im Wege herum zu stehen ...

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Entwurf Theaterfassung Zunächst wird ein Sprecher bei geschlossenem Vorhang die Geschichte einleiten....er spricht in der Ich-form : ((Titel sollte mitgesprochen werden.)) DIE FRAU DES Zauberers -Ein SL-CybermärchenIch war noch neu in dieser Welt, ganz wenige Wochen alt und hatte doch schon so manches erlebt. Schönes und absonderliches, trauriges und amüsantes. Das Leben im Cyberland von SL hatte mir wahrlich schon einiges an Selbst- und Fremderfahrung vermittelt, womit ich zuvor nicht gerechnet hatte... Eifrig erkundete ich häufig meine nähere und weitere Umgebung und bediente mich dabei oft der großen Karte. Mit ihrer Hilfe teleportierte ich zu bereits bekannten Orten, häufig aber auch einfach aufs Geratewohl . Hierbei achtete ich allerdings darauf, nicht in völlig überfüllten jedoch widerum auch nicht in gänzlich menschenleeren Gegenden zu landen. Heute war es wieder einmal so weit. Ich schaute auf meine Karte- und wurde auch fündig ! Da waren wieder zwei einzelne Punkte, halbwegs einander nahe. Ich landete in respektvollem Abstand aber doch nicht zu weit entfernt, damit ich die zugehörigen Avatare auch noch mit den Augen würde finden können.

Vorhang Der Darsteller betritt die Bühne (Parkkulisse)

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(Der Darsteller läuft langsam von links nach rechts und schaut sich um.) F: "Aber- was ist das! Wo bin ich denn nun gelandet ? ..... Dies scheint mir ein sehr interessanter, ja eigenartiger Ort zu seinvielleicht eine Art öffentlich zugänglicher Garten ? Oder .... ist es hier doch privat ? Ich weiß es nicht ... ! Aber wild ist es hier - wild und schön …. Und da, da sind ja sogar einige halb umgesunkene Grabkreuze. Hm ... sie scheinen nicht eben aus unserem Jahrhundert zu stammen." ( F. bleibt nachdenklich stehen. Zum Publikum:) F.: " Und das hier ? Hier, in dieser Welt ? In dieser phantastischen Welt der tausend Möglichkeiten, in der aber doch vieles -vielleicht allzu vieles, schön, schöner und noch viel schöner ist ! Ein verwilderter, wenn auch wunderbarer und farbenprächtiger Garten. Und alte Kreuze, ja ein Friedhof vielleicht gar ?" (Wendet sich in Richtung Kapelle.) F.: "Doch was sehe ich nun dort noch? Hm, das ist doch ... Ja- es sieht aus wie eine kleine, alte Kapelle ! ... Ich will einmal vorsichtig nachschauen und hineingehen ..." (Leise Musik wird eingspielt)

Vorhang Der Darsteller betritt die Kapelle (Kirchenkulisse) Der Darsteller betritt die Kapelle und durchschreitet sie langsam. Er schaut sich hierbei um. Er entdeckt die Frau in der 1. Reihe, geht auf sie zu und setzt sich halbwegs in die Nähe der Frau auf die Kirchenbank und murmelte ein vorsichtiges „Hallo…“- erhält jedoch keinerlei Antwort ! Schweigend bleiben sie sitzen. (Ein Moment Pause, Musik etwas lauter.)

Der Zauberer betritt die Kapelle

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Der Zauberer durchschreitet die Kapelle und sieht den Fremden er geht auf ihn zu und bleibt vor ihm stehen. (Z= zauberer, F= fremder) Z: Ich grüße Dich Fremder! Du fandest zum ersten Male diesen Ort ? F: Seid gegrüsst, Zauberer! Ja, ich war auf der Suche nach neuen und interessanten Orten und Menschen hier in SL und bin dabei zufällig auf diesen wunderbaren Garten und die Kapelle hier gestossen. Z= Ja, das bist Du. Und ... es ist ein ganz besonderer Ort ...! F= Aber sag mir, was ist nur mit dieser Frau dort? Sie wirkt freundlich- aber doch ein wenig ... befremdlich .. auf mich.... Z= Oh- Du meinst Danielle... Sie ist immer hier, ja. Sie ist eine richtige Frau, das sollst du wissen ! Denn- das ist hier in SL ja nicht immer der Fall. Möchtest du ihr Gesicht einmal etwas deutlicher sehen? F= Ich grüßte sie , aber sie reagierte gar nicht... Z= Ja, ich weiss...ich gebe dir ein Foto von ihr. ( ... noch nicht sicher, ob wir das darstellen können, denn normalerweise ist das Bild in SL ja dann auf dem Bildschirm und der Zuschauer bekommt es nicht mit. Möglicherweise kann man versuchen, die Übergabe anders darzustellen. -Ich würde da einfach eine große Tafel im typischen Fotolook von rechts nach links über die Bühne schieben.) F= Sie sieht so schön, ja, einzigartig aus. Z= Alles hier ist einzigartig, jede Geschichte hier hat ihren Sinn...aber es sind Emotionen, aus denen diese Geschichten gewebt sind ... und Emotionen, Gefühle, sie sind WICHTIG ..sie bewegen etwas.... ! (Während der Zauberer diese Worte spricht, geht er zu der Frau und plaziert einen großen Strauss roter Blumen vor ihr.) F= Ich möchte euch nicht weiter stören, ... es war schön, euch kennenzulernen.

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Z =Ja, wenn Du magst, dann gehe nun. Alles Gute für Deinen Weg ! Der Fremde verlässt langsam die Kapelle.

Vorhang ( Parkkulisse) Der Fremde entfernt sich vom Eingang der Kapelle und geht zu der Bank. Er setzt sich. Der Schmetterling erscheint und umschwirrt den ihn.. S:„Weissssst Du es dennn nicht, sssss ?“, „Weissssst Du es nicht!“

F:„Hi,…Du kannst sprechen, obwohl Du wohl kein wirklicher Avatar bist, wie ich denke...“

S:„Neinnn, …ssssprechen kannnn ich nun eigentlich nicht ! In meinem Sssscript steht nichtsssss davon geschriebennnn, fürchte ich. Aber, wenn man von einemmm Zauberer geschaffen wurde- und in sssseiner Nähe lebt, dann issssst manches möglich. So mannnchessssss !" (Der Schmetterling schwirrt herum, als würde er davon fliegen.) F:„Halt ! Warte bitte. Nun sag mir doch, was es ist, daß ich nicht weiß !“ S:. „Keinnne Angsssssst, ich bleibe ja bei Dirrrr !“, F: „Aber nun sag. Warum kannst Du sprechen und was ist es, daß ich nicht weiß ?“ S:„Nunnn,“ . Ich ssspüre, daß Du Dir noch immer Gedanken, ja Ssssssorgen machst, wegen Danielle. Diessss rührt mich, oder rührt den Ssssseelenkeim des Zaubererssss, der in mir liegt …. Daher kann ich jetzt reden mit Dir und darum könnte ich Dir vielleicht die Geschichte dessss Zauberessss und sssseiner Frau erzählennn …..“

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Der Schmetterling schwirrt wieder herum und lässt sich auf der Bank nieder. S:„Ja“, summte es dann „Du willsssst sie wirklich erfahren- auch wenn sssie ssehr tragisch isssst.“ F: „Ja, das will ich! Auch wenn mich tragische Geschichten oft zutiefst erschrecken. Aber es sind ja Emotionen, aus denen die Geschichte gewebt ist- und Emotionen, Gefühle: sie BEWEGEN etwas …“. S:„Ja. So issssst esssss.“ (Der Schmetterling steigt wieder auf und fliegt ein wenig umher.) S:„Danielle- Danielle ist die Frau des Zauberers.“, F:„In SL ?“ S: „Sssseine Frau ssssage ich. Wasss denksssst Du? In SL UND in RL natürlich! Nun, weiter. Esss fällt auch mir nicht leicht. Höre über den Zauberer. Er war im firsssst live einssssst ein wohlhabender und durchausssss auch ein mächtiger Mann. Aber er war einsam- und wussssste aber doch, dasss es jemanden gab, der diessss würde ändern können. Woher er dassss wussste, dasss wusssste er freilich nicht ... Gleichwohl, er ssssuchte- und er fand Danielle, der es ebenso erging. Sssie lernten sssich kennen- und erkannten sssich! Beide fühlten, dasss sie irgendwann und irgendwo bereitsss ein Paar gewesen waren, oder esss in irgendeiner Zukunft einmal ssssein würden. Und sie waren sich gewissss, dassss diesssess nur bedeuten könne, dasss sie auch jetzt ein Paar sein musssten. Und sie waren es dann auch. Und ssssie waren glücklich. Ssssehr glücklich.“ F:„Wie schön ! Und sie sind doch auch jetzt noch hier und …“ S:„Sssschweig. Bitte.“, . „Du weissst sssehr wohl, dassss diesss nicht allesss sein kann …!“ F:„Nun ja! Dann erzähle doch rasch, was weiter war !“.

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( Momentchen Pause.) S:„ ... Neugier und Geduld sollten Geschwister sein …“. F:„…die sich verstehen und ergänzen! Aber ... woher kennst DU denn diesen Satz ?“ S:„Ach, dasss issst leicht. Ich lasss ihn herausss, ausss Deiner Sssseele- du selbst hassst ihn ja einmal in Dir gefunden, vor langer Zeit. Nun höre weiter: der Zauberer und Danielle, sssseine Frau. Sssie waren glücklich und sssie Beide hatten einen Glauben. Nicht den der Kirche unbedingt. Doch die Madonna, die verehrten sssie. Der Zauberer hatte ssssich darüber hinausss schon immer für geheime Mächte und Kräfte interessssiert, er war und ist ein Denker, gar vielleicht ein Weiser…“. S:„Als diessse Welt, alssss SL dann entstand, da schuf der Zauberer auch sssich in diesem Land. Und auch Danielle tat diessss- ssssie folgte ihm und folgte gern. Und essss begann die Zeit des Glückss ein zweitessss Mal, ssssie hatte sich verdoppelt hier, die Zeit des Glückss. Bisss esss geschah …!“ F: „Was ?? Was geschah ?" S:„Ich kann Dir davon gar nichtsss ssssagen. Die Einzelheiten ssssind gelöscht. Genug zu wissssen ist, dasss Danielle starb.“ ( Moment Pause.) S: „ Ja ... diesss issst die Wahrheit und es issst eine, die ssehr bitter schmeckt. Doch ssssollte esss nicht die letzte Wahrheit sssein- nicht für den Zauberer !!" F:"Wie meinst Du das ?" S:"Nun- er konnte diessse Lasst nicht tragen. Er gab alles auf. Alsss Danielle sstarb- da war sssie online, war in dieser Kapelle hier, mit ihrem Avatar ...". F.: " Oh nein ! Wie grausam ... ! ... Aber ... das heißt zugleich ... Ich saß neben einer Toten, grad vorhin !" S:"Nun fürchte Dich nicht !" . .. Das ist nichts Schlimmes. Oder ?"

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F.: "Nein... wohl nicht ! Unendlich traurig nur ... Doch sag : der Zauberer ? Was geschah mit ihm ?" S:"Er gab allesss auf, wie gessagt. Und er widtmete sssich nur noch SssL- und der Madonna, letztlich Daniellessss Avatar. Sssseit sie starb besssteht ihre onlineVerbindung weiter- und er besucht ssssie oft, ssssehr oft !!" F.: "Und das seit langer Zeit, so denke ich mir wohl. Wie kann dies sein ? Hight tec ist hier im Spiel, so denk ich mir, oder sind es gar geheime Kräfte, die der Zauberer hier benutzt ? Gleichwohl ..." S: "Höre weiter, noch issst esss nicht zuende ! Der Zauberer ssschuf die Kerzen und gab jedem der sssich hierher verirrte, die Möglichkeit für den kleinsstmöglichen Betrag, für einen Linden nur, einen Wunsssch zu äussern, wenn er die Kerze der Madonna weihte- und stelle fessst, daß diese Wünsche sich erfüllten. Nicht alle, nein! Doch alle die, die sssinnvoll waren, ja alle diesssse, sssie erfüllten sich !!" S:"Nur ein Wunsssch, der, der hat sssich nicht erfüllt. Noch nicht ! Noch nicht!! Danielle ! Danielle !!". (Schmetterling flattert hektisch umher, kehrt schließlich zurück.) S: "Esss issst wichtig, dass ich zuende berichte ! Der Zauberer sssstiftet selber eine Kerze, jeden Tag, bei jedem Sonnenaufgang und bei jedem Sonnenuntergang. Und dies seit langer Zeit, seit Jahren schon. Und er hat immer nur densssselben, einen und einzigen ssinnvollen Wunssssch: das Daniellesss Avatar erwachen möge. Ein eignesss, neuesss Leben hier beginnt! Hier in SL. ..." F: " ... oh. Wie gut ich diesen Wunsch verstehe ..." S:"Einesss sssolltesst Du noch wisssen !", , "Das, was der Zauberer plant, sollte jemalsss esss gelingen ..."

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F:. "Niemals könnte das geschehen- so sehr ich Beiden dies ganz sicher wünschen würde !! Doch sprich, sprich wenn Du magst. Ich höre gern Dir zu. Was plant er, dann, wenn es geschieht ?" S:"Nunnn- niemalsss: dasss isst ein grossses Wort. Vergisss mir die Madonna, nicht, mein Lieber. Doch weisss ich selbst nicht, wassss ich wünschen sssoll. Der Zauberer- auch er will hierher kommen, nur hierher, Du verstehst? Und bleiben. Immerdar. Mit Danielle." F: " Das ist ... ! Oh Nein ! Er will ... er will, sein first life selbst beenden. Nichts anderes kannst Du meinen !! Ich ... ich bin zutiefst erschüttert. Auch ich weiß nun nicht mehr ... ja .. wem und was ich hier noch wünschen soll !" (Pause) F:"Nur eine Frage noch.", S:"Du willssst wisssen ...", F:".... warum ich diese Geschichte unbedingt von Dir hören mußte, ja !" S:"Dasss issst leicht.", . "Weil Du sssie aufschreiben und weitergeben musssst ! .... Und nun ssstell nur nicht wieder eine ganze Reihe ``normaler`` Fragen, bitte, ja ?! Blicke in Dich, denn ich weisss, Du kennssst den Grund !" F:" ... Viele können sie hören, diese Geschichte, manche sollten sie hören und mindestens einer MUSS sie hören- denn sie ist für ihn bestimmt !" (Der Schmetterling spricht ab jetzt mit normaler Stimme.) S:"Ja. Und wie immer wissen wir hier nicht, wer dies ist, wann es geschieht, noch wo, noch wie, noch irgend etwas. Dass es geschieht- nur DESSEN sind wir sicher !" (Der Schmetterling schwirt nochmals herrum und verschwindet.) S:. "Adieu, lila Mann! Auf Wiedersehen, mein Alien des Geistes!",

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(Der Fremde dr端ckt die "fliegen"- Taste und fliegt in den Himmel .)

Vorhang Sprecher: Oh, ja, ich habe sie geschreiben die Geschichte, diese Geschichte hier aus dieser Welt, aus diesem Spiel. Ein Spiel ? SL- ein Spiel ? Kommerz und Sex und auch ein bischen wohl Gewalt. Mehr ist es nicht- so sagen manche, sagen viele ! Ein Spiel ? Oh, mehr als das ! Viel mehr ........ ******* ENDE ******* (c) BukTom Bloch, born 16.12.2007

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DANK ! Lang, sehr lang ist die Liste derer, denen ich in Second Life zu Dank verpflichtet bin. Dies in ganz vielen und ganz unterschiedlichen Hinsichten. Schon jetzt graut mir davor, eine oder gar zwei Personen zu vergessen. Laßt Nachsicht mit mir waltenaber meldet Euch gern- wenn ich irgend kann, werde ich es wieder gut machen! EMRenate Bloch, anita Inshan, Marsha Auer, sie möchte ich als erstes nennen. Keineswegs zufällig als Beispiel für treue Pegasus-Bibliotheks- UnterstützerInnen seien SanderCohen1 Aeon, Lyra Bryson, Cal Hifeng und Rika Waechter genannt. Im Bereich e-learning denke ich vor allem an Dora Quar, Naomi Greenberg und die Macher von „SLTalk“ (künftig „avameo“). Der „Oberluchs“ von SLInside (künftig „avameet.com“) Silvio Interflug darf ebenfalls keinesfalls unerwähnt bleiben! Ausnahmetalente im SL-Filmbereich wie Megan Merlin und Natascha Randt waren mir ebenfalls oftmals eine Hilfe und ein absoluter Quell kreativer Erbauung! Meiner Vermieterinnen Nele Source und Manu Toll gedenke ich stets positiv! Die Schriftstellerin Zauselina Rieko (unterstützt hinsichtlich der Literaturgruppe „Brennende Buchstaben“ von Menschen wie FirleFanz Roxley und Kueperpunk Korhonen) muß zwingend erwähnt werden. A pro pos Literatur: wer (SL-)Krimis mag, wird an Sameja Lomba nicht vorbei kommen...! Nicht immer ist einer Person ein „festes Thema“ zuzuordnen. So hier noch –teils abgelöst von solchem- einige Namen: Joshua Philgarlic, Gonzales Martinek, anemarie Boa (Elfen), January Lightfoot (newBerlin), Ice Stawberry, Ninemom Beerbaum, Pierre Corell (vwi), Emma Fargis (Malerin!), Annalyse Apfelbaum, SandyLee Munro, Dorena Verne, eightdwarf Checcinato, Leo Price, Leon2 SecretSpy (Uni Mannheim), kubwa, Maike Hoorenbeek, Walt Faulds, Violetta Miles, Emo Biedermann, Mondira Fashion, meine NachbarInnen auf Pegasus ... u.v.m.! Mein Dank auch dem DID (Gruppe Deutscher Informationsdienst) der mir Ende’07 / Anfang `08 den Einstieg in SL erleichterte. Weiterhin freute ich mich stets, die Gruppen AvK (Angehörige von Krebskranken, vertreten durch Sharlett Shan und ramfresser Beck) und das Tierheim Buchholz (Amaly Shepherd) ab und zu ein wenig unterstützen zu können. Euch und allen Anderen: 3 X Danke !!! (Denn dann gilt es!) Einige Menschen waren für mich wichtig, nicht obwohl, sondern WEIL es zu große Unterschiede und unvereinbare Attitüden gab- sie halfen mir bei meiner Identitätsfindung, bei der Positionierung. Da ich nicht weiß, ob sie mit der Erwähnung einverstanden wären hier nur in verkürzter Form einige Beispiele: Sharptongue C., Hottenhorst M., Linda P. Allen alles Gute- in allen Welten! LG BukTom Bloch aka Burkhard Tomm-Bub, M.A. 68



SL ist mehr ! Viel mehr ...