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Kampfkunst Budo International 329 – Februar Teil 1 2017

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Auf dieser ersten DVD der “Wind Warriors 21”, präsentiert Meister Rui Ribeiro eine Arbeit, die jedermann, hinsichtlich der traditionellen Kampfsportarten realisieren kann, um seine Gesundheit, eure Technik und eure Arbeitsweise, sowohl im Training, als auch im Kampf zu Augenscheinlichkeit, verbessern. Anhaltspunkte und Kontrolle sind sowohl in den Kampfsportarten, als auch im wahren Leben sehr wichtig. Der Mensch sollte wild, natürlich und vorbereitet sein, keine Angst zeigen und seinen Körper kennen. Du solltest deinen Geist erforschen. Nimm dir ruhig Zeit, um den Wert dessen, wer du bist, zu erkennen. Fühle den Unterschied Verfassung, deiner analysiere, wie sich dein Gedächtnis verhält. Es gibt äußerliche Zeichen, die dir neue Fehler aufweisen. Versuche diese Fehler, bezogen auf Körper und Geist und ihre Beziehung zum restlichen mit verstehen. zu Gefühlen deinen NATUR/VERSTAND. Entwicklungsziele/ verschiedene Systeme. Alles hängt von dir selber ab. Mach deinen Körper zu einer leeren Hülle. Bei dieser Übung kann nichts, außer der Geist angegriffen werden, wenn du deinen natürlichen Instinkt verlierst. OSS

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Alle DVDs, die von Budo Internationalproduziert werden, sind mit einemspeziellen HologrammAufkleber versehenund werden allein in den Formaten DVD-5oder MPEG-2, jedoch niemals in VCD,DivX o. ä. angeboten. Zudem zeichnensich unsere DVD Hüllen durch die hoheQualität in Druck und Material aus. Fallsdiese DVD und/oder die DVD Hülle nichtden oben genannten Ansprüchenentspricht, handelt es sich um ein illegale Raubkopie.

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„Erkennen, wer wir sind, können wir nur anhand dessen, was wir nicht sind; der einzige Weg uns selbst wirklich kennenzulernen ist durch unsere Beziehung zu anderen. Wir sind abhängig von den anderen, wie der Kopf auf der Münze, vom Kreuz abhängt. Wie kurz oder lang unser Leben auch sein mag, alles was existiert, hängt davon ab. Wenn Sie nicht geboren worden wären, wäre auch nichts geschehen. Die ganze Welt trägt ihre Spuren und ohne Sie, als Teil davon, wäre sie nicht dieselbe.“ Alan Watts

ir Menschen als Spezies sind soziale Wesen; unsere Abhängigkeit von anderen ist enorm, verglichen mit anderen Lebensformen unseres Planeten. Wir brauchen viel Zeit, um uns selbst wert zu schätzen und dies bildet die Basis unserer Neuron Strukturen, ein Netz an Verbindungen, die bereits im frühen Alter von den empfangene Stimulationen abhängen. Egal wie wir es formulieren, die Nachricht ist klar und deutlich: „Wir sind abhängig von anderen.“ Mit der Zeit beinhaltet der Prozess des Wachsens früher oder später auch die Individualität, bedingt durch kulturelle Faktoren. Die Abnabelung von den Eltern, um unser eigenes Umfeld aufzubauen findet normalerweise so statt, dass wir denken unsere Entscheidungen würden auf unseren Wünschen basieren, allerdings sind sie so stark von unserem Vorlieben geprägt, dass wir uns selten bewusst werden wo unser Wille beginnt und wo der eingeprägte Reflex aufgrund unserer Geschichte und unseres Umfelds. Die Trennung zwischen dem realen Ich und dem sozialen Ich ist die Grundlage der meisten aller persönlichen Probleme innerhalb der zwischenmenschlichen Beziehungen. Das einzige, das es uns ermöglicht, diese immense, schizophrene und bipolare Mauer zu überwinden, ist die nie aufhörende Selbstreflektion. Wir verbringen ein halbes Leben damit, eine Mauer aufzubauen, einen Schutzwall und dann die andere Hälfte unserer Zeit (wenn wir Glück haben) damit, diese langsam wieder abzubauen oder dabei zu zusehen, wie sie langsam zerstört wird. Folglich verwundert mich die zügellose und undankbare Art der Menschen, Beziehung untereinander aufzubauen, überhaupt nicht, da sie dabei weder ihre eigene Rolle kennen, noch die anderen Personen und vor allem wissen sie nicht wer sie selbst sind. So ist das Desaster doch vorauszusehen und wartet nicht lange darauf, an deiner eigenen Tür zu klingeln, wie der weise Sun Tsu nun sagen würde: „Derjenige, der sich selbst nicht kennt, kennt auch seinen Feind nicht, in hunderten von Kämpfen wäre es in Gefahr.“ In unseren Beziehungen mit anderen dürfen wir den wichtigen Faktor des „Ichs“ nicht vergessen. Was will ich eigentlich? Und… Wen will ich? Persönlichkeit zu haben wird in den sozialen Medien mit Beifall begrüßt, allerdings bedeutet es nur, uns eine Maske aufzuziehen. Die Identifikation mit der Maske resultiert aus enormen Verwirrungen, da sie nicht wirklich das verkörpert, was wir sind. Die Maske ist nur ein Abbild dessen, was andere gerne in uns sehen würden und auch dessen, was wir

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„Jede Beziehung ist ein Geben und Nehmen. Das Geben setzt das Nehmen voraus und das Nehmen das Geben.“ Deepak Chopra

selbst gerne in uns sehen. Wir erträumen uns die Person, die wir sein wollen, die wir aber niemals sein werden. Sie ist unsere Waffe der Verhandlung, manchmal verführerisch, andere Male manipulierend und immer überzeugend. Von Natur aus verleumdend erhält diese Maske im Leben der Personen ein Vorrecht, das die Realität zum Fall bringt und unser wahres Ich verschwinden lässt. Wir würden dafür kämpfen und sogar lieber sterben, als uns von dieser Maske zu trennen. Die Maske an sich ist kein Problem, sie ist mehr eine Notwendigkeit. Das Problem rührt mehr daher, Individuum und Persönlichkeit so zu vertauschen, dass wir uns in einem Netz von Lügen gefangen sehen, in dem wir uns nur selbst etwas vormachen. Dieses Netz ist wie eine Schneekugel, die einen steilen Hang hinab rollt… immer schneller… und je weiter sie rollt, desto größer wird sie… und schließlich wird sie voraussehbar. Wenn Maske und Person unterschiedlich handeln, gegensätzlich und verwirrt, wird einer der beiden früher oder später Identitätsprobleme mit sich selbst und schließlich auch mit den anderen bekommen. Wir sind so sehr an diese Idee der Maske gebunden und so sehr von diesem Bild eingenommen, dass wir uns wünschen so geliebt zu werden, wie wir mit dieser Maske geliebt werden, aber unter diesen Umständen und falschen Versprechen, wird dies niemals ehrlich sein, sondern immer nur ein Seelenfetzen eines automatisch gesteuerten Phantasma. Wir alle brauchen die positive Bestätigung unseres Umfelds, da wir uns bewusst sind, dass wir auf die eine oder andere Weise von den anderen abhängig sind. Wir wissen es, da uns diese Wahrheit von klein auf eingebläut wurde und wir unser ganzes Leben lang in der Abhängigkeit anderer erzogen wurden. Wir wünschen uns geliebt zu werden, aber wir müssen lernen uns so lieben zu lassen, wie die anderen lieben wollen. Unsere Aufgabe ist es, diese Liebe anzunehmen und zu akzeptieren oder eben nicht. Die Bedingungen dafür, ob wir nun geliebt werden sind verschieden, aber wir sollten uns selbst deswegen niemals ändern. Die Freiheit des anderen zu respektiere, ist das Wichtigste, um die Bildung von Masken in Beziehungen vorzubeugen. Dies ist vor allem wahr, wenn wir aus Liebe versuchen uns zu verändern und dem anderen anzupassen. Eine solche Liebe ist nur ein kläglicher Abklatsch der wahren Liebe, die anstatt zu fühle, zu geben und zu nehmen, mit einem Machtkampf verwechselt wird, einem emotionalen Sklavendasein und der krankhaften Abhängigkeit vom anderen. In diesem Spiel sind beide Verlierer, durch


fehlende Klarheit und komischerweise zeigt die Rolle des Liebenden noch mehr Schwäche, als die des Sklaven. In einer Beziehung ist der schwache Teil immer der dominante. Der Verführer wurde bereits in dem Moment, in dem er sich zu verführen entschied, vom seinem eigenen Ziel verführt. Ob dies nun in der Freundschaft, der Liebe oder jeder anderen Art von Beziehung mit anderen Menschen passiert, sich selbst zu kennen, trennt die Maske und das Ich voneinander. Es ist ein wichtiger Schritt, um Konflikte mit uns selbst und folglich mit anderen zu vermeiden. Ein spanischer Refrain sagt, dass „zwei sich nicht prügeln, wenn einer nicht will.“ Wie wahr ist dies, wenn der Respekt der Freiheit und des Lebens des anderen präsent sind. Die persönlichen Beziehungen behaupten sie seien in einer Krise. Wann werden sie es nicht sein? Wenn die Person selbst ihrem wahren Ich den Rücken zu gekehrt leben, der Verwirrung und Selbstlüge verschrieben, wie ist es dann möglich, dass es anders wäre? Nur mit einem guten Fundament lassen sich gute Häuser erbauen, so wie in der Liebe einer nur geben kann, wenn er sich selbst bereits akzeptiert hat und nur dann nehmen kann, wenn man ihm etwas aus eigenen Stücken heraus, ohne Anforderungen, Erwartungen oder Erwiderungen zu stellen, schenkt. Wenn es nicht die Person ist, die wir lieben und von der wir geliebt werden wollen, dann ist das jemand anderes Bier.


Große Meister

„Ich habe keine neue Kata erfunden. Was ich gemacht habe ist, den Katas ihren Sinn zurückzugeben und die Kraft, die sie eigentlich haben sollten.“


Karate

Ich hatte die Ehre und das Vergnügen zweimal im Laufe unserer zentralen Studien Teruo Hayashi zu treffen, der immer von seinem Schüler Jose María Martín begleitet wurde, der mehrere Jahre lang der Coach des spanischen Karateteams war und eher unter dem Namen „MABUNI“ bekannt ist. Meister Hayashi besaß einen ernsten, jedoch gleichzeitig freundlichen Charakter; er war jedoch trotzdem eine im allgemeinen umsichtige Person, die eine große Präsenz an den Tag legte. Sein schwermütiges und nüchternes Aussehen veränderte sich von einem Moment zum anderen, wenn er lachte und damit das Kind, was sich hinter dem Krieger versteckte, zeigte. Während der beiden Treffen haben wir ein paar Bilder aufgenommen (die wir für unsere Leser wieder ausgraben wollen) und wir haben einige gute Fotosessions gemacht. Die zweite Gelegenheit, in der wir seinen Besuch genießen konnten, fiel mit einem Infarkt, den der große Meister erlitt, zusammen. Trotz seiner Umstände kam Hayahsi zu dem Termin unserer Studien und zeigte nicht einen Moment lang sein Unwohlsein. So stark war der Charakter und der kriegerische Geist dieses einzigartigen Herren, einem Karateka, der definitiv mit seinem S t e m p e l e i n e n n e u e n We g d e s modernen Karates geprägt hat, sowohl von seinem Posten als höchste


Karate

technische Figur des Karates aus, als auch von seiner Position als Ausbilder von einigen der hervorragendsten Professionellen seines Bereichs. Sein Einfluss in die Formen und Arten des Katas, die im höchsten Wettkampf ausgeführt werden, ist unbestreitbar und seine Spuren in der Art zu arbeiten besteht auch noch heute. So ist es also die Spur, der lange Schatten dieses spektakulären Meisters, von dem auch heute noch viele junge Karateka lernen und seine Bewegungen trainieren, auch wenn sie vielleicht noch nie seinen Namen gehört haben. W ir können ohne Zweifel sagen, dass, trotz des f r ü h e n To d s v o n d i e s e m Karatetitanen, die Spuren, die er auf der Erde zurückgelassen hat, die Modi und Arten, die bis heute den Stil, die Bewegungen und die Arten der Karateka definieren, stark beeinflusst haben. Um seine Person und seine Erinnerung in Ehre zu halten geben wir im Folgenden seine Geschichte wieder. Alfredo Tucci


Karate

Teruo Hayashi (1924 – 2004) Ein Titan des modernen Karates Hayashi kam 1924 in Nara, der ehemalige Hauptstadt Japans, auf der Insel Honshu, auf die Welt. Mit dem Beginn seines Judotrainings, im Alter von 14 Jahren, fing seine Ausbildung in den Kampfkünsten an. Mit 24 Jahr en und nach dem Krieg entdeckte er Goju ryu Karate und trainierte zusammen mit Seiko Higa, einem Schüler von Chojun Miyagi und Kangyo Higaonna zwischen 1949 und 1951. Hayahsi Soke studierte mit Kosei Kuniba, einem der primären Schüler des Gründers des Shito-Ryu, namens Kenwa Mabuni. Auch studierte Hayashi Soke eine kurze Zeit lang mit Mabuni, aber sein tägliches Training verrichtete er unter der Aufsicht von Kuniba Sensei. Schnell entdeckte der junge Hayashi Okinawa, als Ursprungsort des Karates war dies der Ort wo er sein wollte. Um den Dojo, bei dem er studieren wollte, auszuwählen, stellte er sich bei mehreren vor,


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„Das Wichtigste ist, die Kata von Anfang an zu verstehen und während man darüber nachdenkt, was die Kata bedeutet, kann man davon ausgehend dann die Bunkai ausführen.“ indem er den Dojo zu einer gewöhnlichen Übung seiner Zeit herausfor der te, die als Dojo Yaburi bekannt war und in der man nach und nach gegen alle Praktizierenden kämpfen muss, um sich, als besonderen Verdienst, einen Kampf gegen den Meister vor Ort zu gewinnen. Dieses Handeln machte ihn zu einer Legende und es endete damit, dass er letzten Endes mit den Meistern Nagamine Shoshin und Nakaima Kenko trainierte. Von Nagamine Sensei lernte er die Abstammung des Shuri als Tomari des Katas, einen starken Stil mit vielen langen und wilden Positionen, bei denen er die Form des weißen Grúyas, auch genannt Hakkaku, lernte. Vo n N a k a m i S e n s e i l e r n t e Hayashi eine geheime Kunst namens Ryuei-Ryu. Dabei


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„Innerhalb der Shito Ryu gibt es verschiedene Schulen und ich habe nach langen Jahren des Studierens und Beobachtens das von diesen Schulen genommen.“

handelt es sich um einen Stil des südlichen T igers, welche vier Generationen vor Hyashis Zeit aus China nach Okinawa importiert wurde. Hayashi war das erste Mitglied außerhalb der Familie, der dieses Stil lernte und viele seiner Charakteristika in sein eigenes Ryu eingliederte. Ämter: Hayashi Teruo - Soke Hanshi 10º Dan Okinawa Kobudo Kenshin-Ryu. J.K.F. "Hanshi" 9no Dan. Präsident und Soke des Nippon Karate-do Hayashi-Ha Shito-Ryu-Kai. Berater des Zentralen Technischen Komites der japanischen Föderation des Karates-do. Präsident des Rates der Region Kinki Föderation des Karate-do in Japan.


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Jose María Martín “Mabuni”, Alfredo Tucci (Direktor dieser Zeitschrift) und der Meistero Teruo Hayashi bei einem seiner zwei Besuche beim Budo International vor mehr als 20 Jahren.


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Interview mit Hayashi Sensei Würde man die Welt des Karate mit der Modewelt vergleichen, so wäre Hayashi Sensei ein Christian Dior des moder nen Karate. Dieser Mann hat eine Kata-Richtung geschaffen, welche in der We t t k a m p f s z e n e voll einschlägt. Weshalb? Dies liegt an der überwältigenden und hilfsbereiten Persönlichkeit Hayashis. Er hat das Ziel, die Essenz der Kata über den ästhetischen Sinn dieses Kriegstanzes hinauszuführen. Seine Schule Hayashi-Ha hat innerhalb der Linie Shito Ryu sowie außerhalb derselben die Aufmerksamkeit der besten internationalen Wettkämpfer auf sich gezogen. Hayashi Sensei gibt die Richtung vor, setzt Akzente. Er selbst sagt dazu: „Ich habe keine neue K a t a e r f u n d e n . Wa s i c h gemacht habe ist, den Katas ihr en Sinn zurückzugeben und die Kraft, die sie eigentlich haben sollten".


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Kampfkunst International: Wir würden gerne mit Ihnen über Ihre Anfänge im Karate sprechen. Hayashi Sensei: Ich wurde am 21. Oktober 1924 in der Präfektur Nara geboren. Vom 13. bis zum 18. Lebensjahr übte ich mich im Judo, im Dojo Kusunogibukan. Dann brach der Krieg aus, und ich musste mich als Soldat melden. Ich kam nach Kyushu und blieb dort bis zum Ende des Krieges. Als ich heimkehrte, begann ich sofort mit Karate. Zu jener Zeit waren Judo und Kendo in Japan verboten, sodass ich keine andere Wahl hatte. Ich fragte mich also: „Warum nicht einmal Karate probieren?" und begann im Dojo Kuniba, dem Soke-Sensei. So begann ich mit 21 Jahren mit Karate, also eigentlich sehr spät. Doch ich trainierte sehr hart – auch wenn das eitel klingen mag. Von fünf Uhr abends an bis Mitternacht, bei Regen und Taifun, ich hatte eine eiserne Disziplin, trainierte so lange bis der Sensei „Schluss jetzt!" sagte. Auf diese Weise trainierte ich drei oder vier Jahre. K.I.: Lernten Sie einige der großen Figuren des Karate kennen, wie Mabuni oder Funakoshi? H.S.: Zu dieser Zeit war ich ein Niemand, sodass ich keine Gelegenheit hatte, jene Sensei kennen zu lernen. Außerdem starben diese zu jener Zeit alle, sodass es auch gar nicht möglich gewesen wäre. K.I.: Der Weltverband des Karate hat es geschafft, Karate olympisch werden zu lassen. Uns würde Ihr Standpunkt hierzu interessieren. H.S: Karate war zuvor in zwei Lager gespalten. Das eine war die WUKO mit Herrn Delcourt und das andere die ITKF mit Herrn Nishiyama. Es gab immer Streitigkeiten, sodass es notwendig wurde, eine einzige Organisation zu schaffen, damit wir


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„Man ist dabei, das Wichtigste zu vergessen: den Kampfgeist, den man zeigen muss, wenn man eine echte Kata machen will, so als sei es ein echter Kampf.“ olympisch werden konnten. Das war sehr schwierig, doch wir schafften das dank Herrn Espinos. Ich denke, dass der Zugang zu den Olympischen Spielen sehr wichtig ist für die heutigen Sportler, weswegen wir uns anstrengen werden, dass dieses Ziel Realität wird. K.I.: Es gibt Lehrer, die den Katas nicht viel Aufmerksamkeit schenken. Könnten Sie uns die Bedeutung der Kata für die jungen Schüler der heutigen Zeit und der Zukunft erklären? H.S.: Die Katas sind die Grundlage und deswegen sehr wichtig, jede davon hat ihren eigenen Sinn. Doch heutzutage sind sie auf bloße Bewegungen reduziert worden, auf schnelle, effektheischende Bewegungen ohne Hintergrund. Oder sie werden gemacht, als seien sie ein simpler Sport, ohne Inhalt. Darauf muss man achten, denn auch die Schiedsrichter selbst lassen das zu, durch ihre Art von Punktwertung. Es scheint, als ob man die Bewegungen nur trainiert, um Punkte zu gewinnen und sonst nichts. Es sind leere Bewegungen. Man ist dabei, das Wichtigste zu vergessen: den Kampfgeist, den man zeigen muss, wenn man eine echte Kata machen will, so als sei es ein echter Kampf – und das Gefühl des Sieges muss dabei sein. Als Beispiel sei angeführt, dass anscheinend nur die Bewegungen von der Gürtellinie aufwärts von Bedeutung sind, doch man vergisst hierbei die große Wichtigkeit der „Tachikata", der Weise zu stehen; die Beine sind etwas Fundamentales.


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„Die Absicht der Hayashi-Ha ist es, den Katas einen Sinn zu geben.“ Doch um dies zu verstehen muss man den Sinn jeder Kata unterrichten. Das ist es, was ich mache. Den Sinn jeder Bewegung herausarbeiten, diesen unterrichten und die Leute dazu bringen, diesen zu übertragen. K.I.: Jede Kata hat eine Bunkai. Bezüglich Bunkai und deren Ausübung: Ist es möglich, dass eine Kata mehrere Bunkai hat? Erklären Sie uns doch bitte auch den Begriff Bunkai und das diesbezügliche Training. H.S.: Die Katas wurden vor langer Zeit geschaffen, und zwar mit einem Sinn. Sie haben einen Ursprung, einen Hintergrund und eine unterschiedliche Bunkai. So ist es auch bei der Oyo-Waza, welche von der Bunkai herrührt. Oyo-Waza und Bunkai sind nicht einfach nur Wiederholungen von Formen oder Bewegungen, man muss in Wirklichkeit zuerst verstehen und danach üben. Abhängig von der Kata ist die Bunkai verschieden. Das Wichtigste ist, die Kata von Anfang an zu verstehen und während man darüber nachdenkt, was die Kata bedeutet, kann man davon ausgehend dann die Bunkai ausführen. K.I.: Können Sie uns sagen, wo innerhalb der Schule Shito Ryu sich die Hayashi-Ha Hhitoryukai befindet und welche Zielsetzung sie hat? H.S.: Die Absicht der Hayashi-Ha ist es, den Katas einen Sinn zu geben, denn wie ich bereits gesagt habe handelt es sich nicht nur um Bewegungen, sondern es gibt


„Die Katas sind die Grundlage und deswegen sehr wichtig, jede davon hat ihren eigenen Sinn. Doch heutzutage sind sie auf bloße Bewegungen reduziert worden, auf schnelle, effektheischende Bewegungen ohne Hintergrund. Oder sie werden gemacht, als seien sie ein simpler Sport, ohne Inhalt.“


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sehr wichtige Faktoren innerhalb der Kata: Man muss Kampfgeist zeigen, mit „Kihaku" oder „Kiai", „Kime", Gleichgewicht, Geschwindigkeit. All dies ist gleich wichtig, man muss diese Faktoren verbinden, sie vorzeigen können und den Leuten, die uns beobachten, verständlich machen. Innerhalb der Shito Ryu gibt es verschiedene Schulen und ich habe nach langen Jahren des Studierens und Beobachtens das von diesen Schulen genommen, von dem ich glaube, dass es das Beste ist, was sie haben, und so habe ich dann meine eigene Schule gegründet. Von den Weltmeisterschaften über die Asienspiele bis zu den Weltspielen haben die Frauen aus meiner Schule beeindruckende Resultate gezeigt und in den letzten Jahren viele erste Plätze gewonnen. Deswegen ist die Schule auch weltweit gut angesehen. Die Praktikanten müssen die Katas nicht als etwas rein Körperliches ausüben, um den Schein zu wahren. Sie müssen die wahre Bedeutung der Kata kennen und sie auf beeindruckende Weise vorführen können. Ich habe keine neuen Katas eingeführt, sondern habe die existenten Katas genommen und ihnen einen Sinn und die Kraft gegeben, die sie haben sollten. K.I.: Sensei, vielen Dank!


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Die Techniken des Chin Na erfordern, dass man eingehend sowohl die Gelenke, als auch die Gesamtanatomie studiert. Chin bedeutet „Einfangen“ und Na „kontrollieren“. Wir können also sagen, dass Cin Na Techniken zum Festhalten, Druck ausüben und Ausrenken sind, mit deren Hilfe wir unseren Gegner in einer Verteidigungssituation kontrollieren können. Die Chin NaTechniken aus Shaolin werden gebraucht um eine Attacke zu neutralisieren oder zu unterbrechen. Erfunden wurden sie eigentlich mit der Gründung des Shaolin Tempels und man kann aus wissenschaftlichen Quellen behaupten, dass die Chin Na- Techniken bereits während der letzten chinesischen Dynastie in der Bevölkerung sehr beliebt waren. Zu dieser Zeit erlebten die Fang- und Kontrolltechniken ihren Höhepunkt und verbreiteten sich immer mehr. Die Praxis des Chin- Na sollte nach den folgenden 5 Prinzipien des Chin Na ausgeführt werden: Muskeloder Sehnenriss, Ausrenkung der Knochen, Atemunterbrechung, Blockieren von Venen oder Arterien, indem man auf den Qi Kanal drückt.

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WT Universe Wing Tsun Universe (WTU) und das WTU Wing Tsun Ich weiß nicht so genau was Kampfkunst oder im speziellen Wing Tsun für viele da draußen ist. Wenn ich mir die verfügbaren Informationen so anschaue, kommen mir zwar einige Gedanken und Ideen, die ich hier aber nicht präsentieren möchte. Für mich ist das Wing Tsun Universe (WTU) eine Organisation zur


harmonischen Entfaltung menschlicher Potentiale. Das WTU Wing Tsun ist für mich ein Werkzeug in diesem Rahmen. Ein Nebeneffekt dieser n a t ü r l i c h e n Bewegungsschule ist die natürliche Art des Menschen zu kämpfen, welcher in unserer heutigen Zeit wieder an Bedeutung gewinnt, jenseits von sportlichen Wettkämpfen.


Alfred Johannes Neudorfer (GM) Schwierigkeiten als Störfaktoren Oft hat man das Gefühl, dass die Menschen die kleinen und großen Schwierigkeiten, die das Leben so mit sich bringt nur als Störfaktoren in ihrem gewohnten oder erwarteten reibungslosem Lebensablauf wahrnehmen. Ich unterscheide dabei sehr genau Schwierigkeiten und Probleme. Meist werden diese Wörter im täglichen Gebrauch recht unterschiedslos und wahllos verwendet. Probleme sind für mich „Situationen“ oder „Umstände“, die nur im eigenen Denken existieren, sie gründen quasi in uns selbst. Sind wir in der Lage, sie über Bord zu werfen, haben sie keinerlei weitere Folgen. Von ihnen lebt eine ganze Industrie von Institutionen und Menschen. Schwierigkeiten dagegen gründen in den Situationen und Wechselwirkungen mit der Außenwelt. Sie zu ignorieren, hat keinerlei Auswirkungen auf ihre Existenz. Ist der Kühlschrank leer und ich habe kein Geld und ich unternehme nichts, dann werde ich verhungern. Das ist eine Schwierigkeit. Schwierigkeiten schenkt uns das Leben, damit wir uns verändern, damit wir eine kleine Chance haben uns zu entfalten und zu wachsen. Damit wir nicht das ganze Leben im Tiefschlaf unserer Routinen und dem Kerker der Konditionierungen und Käfig der Identifizierungen verbringen. Mit alten Worten ausgedrückt: Schwierigkeiten sind die „Gnade“, die uns Gott schenkt. Nur durch Risiko und Reibung können wir wachsen. Nur wo Risiko ist, ist


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auch Verdienst. Nur wo Scheitern möglich ist, existiert wirkliche Erfahrung. Im Kollektiven, so wie im Persönlichen. Der Unterschied liegt nur in der Geschwindigkeit des Wahrnehmungsflusses. Die Wahrnehmung des heutigen Menschen ist aber meist eine andere. Hier kann man als gutes Bei- spiel das WTU Wing Tsun nehmen. Die Wechselwirkung mit der Umwelt, also der Gegner wird als Störfaktor wahrgenommen, den man im günstigsten Fall mit Geschwindigkeit und Kraft und mit mehr oder weniger effektivem Einsatz der menschlichen Anatomie zurecht zu hacken versucht. Andere ver- suchen innere Kräfte zu bemühen, welche aber für solche Bestrebungen nicht greifbar und auch nicht handhabbar bzw. nötig sind. Das alles hat aber nicht das Geringste mit WTU Wing Tsun zu tun. Wir Menschen sollten und können uns als Prozesse in der Raumzeit wahrnehmen und stehen in Wechselwirkungen mit allen anderen Prozessen in dieser Raumzeit. Wir können damit primitiv, fortgeschritten, souverän und virtuos umgehen. Das hat jedoch nicht das Geringste mit äußeren Titeln oder Ausschmückungen oder Bestätigungen zu tun. Man könnte auch in einer zeitgemäßen Sprache sagen: Schaffst du den Level, erhöht sich im nächsten der Schwierigkeitsgrad und es verschärfen sich die Umstände. :-) Den Unterschied zwischen Problemen und den Umgang mit ihnen könnte man auch so


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beschreiben: Wo kein Stress notwendig ist, stressen sich die Menschen künstlich durchs Leben und sorgen für Reibung, die nicht notwendig ist und keinerlei Entwicklungspotential hat. Treten aber Schwierigkeiten auf, dann lassen sie sich gehen und / oder verfallen in Aggression, statt mit aktiver Gelassenheit zu agieren und das innewohnende Entwicklungspotential zu nützen. So verheizen sie sich und die Möglichkeiten, die der Situation unter Umständen inne wohnen oder übersehen das Zeitfenster, in dem ihnen Veränderung möglich ist. Einen kleinen Geschmack und Impuls bekommt man vielleicht, indem man sich mit folgenden Schlüsselbegriffen zu beschäftigen beginnt: • Problem / Schwierigkeit • Konditionierung •Identifizierung • Form / Inhalt • Korrektheit • Verbindlichkeit • Aufmerksamkeit Ans Ende stelle ich ein altes Zitat aus der TRADITION:


WT Universe „Vertraue auf Gott, aber binde dein Kamel fest.“

Wing Tsun Universe (WTU) and the WTU Wing Tsun I do not know exactly what martial arts or special Wing Tsun is for many out there. When I look at the available information, I get some ideas and ideas which I would not like to present here. For me the Wing Tsun Universe (WTU) is an organization for the harmonious development of human potentials. The WTU Wing Tsun is a tool for me in this context. A secondary effect of this natural movement school is the natural


way of fighting, which is gaining in importance again today, beyond sporting competitions. Alfred Johannes Neudorfer (GM)

Difficulties as spurious factors Often one feels that people perceive the small and great difficulties that life brings with it as a disturbing factor in their usual or expected smooth life. I distinguish very clearly difficulties and problems. Most of these words are written in daily use quite indiscriminately. For me, problems are "situations" or "circumstances" that exist only in one's own thinking, they are basically founded in ourselves. If we are able to throw them overboard, they have no further consequences. A whole industry of institutions and people lives from them. Difficulties, however, arise in situations and interactions with the outside world. Ignoring them has no effect on their existence. If the refrigerator is empty and I have no money and I do nothing, then I will starve. This is a difficulty. Difficulties are giving us life so that we can change, so that we have a small chance to develop and grow. So that we do not spend all our lives in the deep sleep of our routines and the dungeon of conditioning and cage of identifications.


WT Universe In old words, difficulties are the "grace" that God gives us. Only through risk and friction can we grow. Only where risk is, is also merit. Only where failure is possible does real experience exist. In the collective, as in the personal. The difference lies only in the velocity of the perceptual flow. However, the perception of modern man is usually different. The WTU Wing Tsun can be taken as a good example here. The interaction with the environment, ie, the opponent, is perceived as a disturbing factor, which is best tried to cope with speed and force and with more or less effective use of the human anatomy. Others try to exert internal forces which, however, can not be grasped for such endeavors, nor are they manageable or necessary. But this has nothing to do with the WTU Wing Tsun. We humans should and can perceive us as processes in space-time and stand in interactions with all other processes in this space time. We can deal with it primitively, progressively, sovereignly and virtuoso. However, this has nothing to do with foreign titles or decorations or confirmations. You could also say in a contemporary language: If you manage the level, the next difficulty increases and the circumstances become more acute.:-) The difference between problems and dealing with them could also be described as follows: Where stress is not necessary, humans are artificially stressed through life and provide friction that is not necessary and has no development potential. But if difficulties arise, they let themselves go and / or fall into aggression instead of acting with active calmness and exploiting the inherent developmental potential.


Thus, they pose to themselves and the possibilities that may be inherent in the situation or overlook the window of time in which they are able to change. A small taste and impulse may be obtained by dealing with the following keys: • Problem / Difficulty • Conditioning • Identification • Form / content • Correctness • Liability • Attention At the end I present an old quote from the TRADITION: "Trust in God, but tie your camel first."


WT Universe


KAJUKENBO KOSHO RYU DAS SCHWARZE BUCH DES KAJUKENBO

In diesem Artikel werden wir über etwas sprechen, das nicht alle Schüler, sogar nicht alle Meister kennen. Wir reden vom Schwarzen Buch des Kajukenbo.


Kajukenbo


as ist dieses schwarze Buch? Es klingt ein bisschen unheilvoll, aber nicht realitätsfern. Das schwarze Buch ist ein Brauch, der bis vor kurzem in den Regeln/Prinzipien des Kajukenbo enthalten war. Es handelt sich um Aufzeichnung aller Übungen dieser Kunst, die du als Schüler seit deinem Beginn, bis hin zu deinem Abschluss mit dem schwarzen Gürtel, mit deiner Hand und Schrift notieren musstest. In diesem Moment musst du deinem Meister zwei Kopien aushändigen. Ja, zwei Kopien. Eine ist nicht ausreichend, man benötigt zwei. Eine Kopie ist für deinen Meister und die andere, nach der Korrektur des Geschriebenen, für dich. Die Akte sollte in guter Verfassung, ohne Ausstriche oder Seitensprünge sein, dies ist also ein wichtiger Teil deiner Benotung und Promotion. Alles und die Art, dessen, was du geschrieben hast, verkörpert deine Haltung, Tugenden, Schwächen und was noch wichtiger ist, ob du dich wirklich in die Kunst des Kajukenbo integriert hast. Von außen betrachtet kann dieser Teil des Systems unwichtig erscheinen, aber in gewisser Weise ist er es nicht. Wenn du dein Training jemals aus gewissen Gründen hättest pausieren lassen müssen, hättest du immer noch dein Buch und könntest jederzeit dort wieder beginnen, wo du zuletzt aufgehört hast und das Training mit deinem Meister erneut beginnen. Was war dann das Problem dieser Methode, das System zu schützen? Nicht wenige Meister ließen ihr Training über lange Jahre hinweg pausieren oder schlossen ihre Schulen. Nach 10 oder 30 vergangenen Jahren, überkam sie allerdings der Zweifel. Wir verstanden das, was wir vor so langer Zeit niedergeschrieben oder gezeichnet hatten nicht mehr oder konnten es schlichtweg nicht mehr entziffern. Ich frage mich ob dies nicht einer der Gründe ist, warum der Kajukenbo zum Teil aufhören könnte zu existieren und Teile seiner speziell veränderten Techniken verlieren und schließlich nicht mehr so weiter machen könnte, wie wir vor 30 oder 40 Jahren begonnen haben. Nach so einer langen Zeit, ist es ganz natürlich, dass wir nicht mehr dieselben sind, weder physisch, noch geistig, noch spirituell gesehen. Dies ist in keinster Weise eine Kritik an

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Kajukenbo


Kajukenbo jemandem, sonder n viel mehr eine Überlegung verschiedener Umstände, die nicht zum ersten Mal aufkommt. Gott sei Dank, stehen uns heutzutage durch die neuen Technologien, Fotos und Videos,… Hilfsmittel zur Verfügung, um dieses schwarze Buch anzufertigen. Wir alle verfügen über Videokameras auf unserem Handy, um alles aufzunehmen und zu fotografieren, damit wir an dem Tag unseres Abschlusses unser elektronisches schwarzes Buch des Kajukenbo zur Hand haben. Wenn wir die Arbeit also zeitweise liegen lassen, können wir trotzdem alles Aufgenommene nachschauen und die Bewegungen, das wie und wofür des Ganzen trotzdem verstehen. Auf diese Art und Weise ist es uns möglich, unsere Kunst weiter auszuüben, sinnvoll weiter zu entwickeln und gleichzeitig die Grundlagen, die uns unser Meister vermittelte zu behalten. An diesem Punkt muss nun jeder seine eigenen Schlüsse ziehen und selbst entscheiden, ob dies nun sinnvoll ist, oder nicht. Es ist und bleibt die Arbeit, die jeder Schüler vollrichten muss. Heutzutage gibt es viele Schüler, die dem Meister, der ihnen die Grundlagen schenkte und sie teilweise oder ganz auf ihrem Weg begleitete, keinen Wert geben. Sie lassen es so erscheinen, als hätten sie alles selbst erreicht.

„Heutzutage gibt es viele Schüler, die dem Meister, der ihnen die Grundlagen schenkte und sie teilweise oder ganz auf ihrem Weg begleitete, keinen Wert geben. Sie lassen es so erscheinen, als hätten sie alles selbst erreicht.“


Kajukenbo Der Film „Die stille Flöte oder der Kreis des Eisens“ zeigt dies in seiner letzten Kampfszene mit den Affen eindrucksvoll. Wenn der Hauptdarsteller behauptet, er hätte sich selbst zu dem gemacht, der er heute ist lachen die Affen über ihn: „Schau dir diesen Menschen an, der keine Mutter hat, haha“. Und natürlich ist dieser Actionfilm, dessen Text von Bruce Lee geschrieben wurde, nicht viel wert, da er eben ein Actionfilm ist. Aber das Gegenteil ist der Fall seine Hintergrundgeschichte und einbezogenen Lehren sind beeindruckend. Schaut ihn euch an! Wir alle sind einer Person, die uns auf unserem Lebensweg begegnete etwas schuldig. Ich spreche nicht von Geld oder Unterwürfigkeit, sondern von etwas, das wir können, was wir von jemandem gelernt haben, ob es nun durch ein Buch, Video, Zeitschrift oder eben der Meister war. Gut, wenn du ein Erleuchteter bist, der allein durch deine Träume seine Fähigkeiten erlangte, dann bist du ausgenommen, aber wir restlichen Normalsterblichen verdanken dies unserem Meister, der uns in gewissen Moment unseres Lebens half. Ich danke SGM Cherry Ortega meinem Sifu der Kunst des Kajukenbo dafür, dass er mich durch jeden Tag führte und für all sein Wissen, auf das es niemals verloren geht oder in Vergessenheit gerät. Ich hoffe, dass dich dieser Artikel interessiert hat und du so ein bisschen zum Wissen dieser Kunst beitragen kannst... Mahalo


Krav Maga Israeli Survival System: the new Krav Maga frontier. After the success of his first DVD, Grandmaster Marco Morabito appears unprecedented in Budo International with a DVD dedicated to weapons: Morabito knowledge in both civil and military defense fields intertwines in an explosive mixture of technology and innovation. Nothing is left to chance and there are no secrets: with "experimentalis cognitio", the most common armed attacks are carefully examined paying utmost attention to every single detail. Diverse techniques with the most common weapons are analyzed, always bearing in mind that there is no such thing as a "universal pattern of aggression": the kinds of attacks are unlimited and so are the means of defense. Technique is only the basis of study to acquire and develop fluency and conscience of the movement, but the aim is that of making our defense instinctive thus shortening the time of reaction. As on the ring, we will never have the mathematical certainty of winning the bout, but we can greatly increase our chances of emerging victorious: "He who fights risks to lose, he who doesn't fight has already lost." Morabito, with his Israeli Krav Maga Survival System wants to break with the patterns and show the public something totally new, far from the regular old-fashioned techniques, emulated for decades. On this DVD, technique melts with experience and everything acquires clear and definite contours. Nothing is left at random and the most common mistakes are unmasked and analyzed. In the Israeli Krav Maga Survival System you will find an exceptional and authentic new method of self-defense.

REF.: • DVD/KMISS 2

Alle DVDs, die von Budo Internationalproduziert werden, sind mit einemspeziellen HologrammAufkleber versehenund werden allein in den Formaten DVD-5oder MPEG-2, jedoch niemals in VCD,DivX o. ä. angeboten. Zudem zeichnensich unsere DVD Hüllen durch die hoheQualität in Druck und Material aus. Fallsdiese DVD und/oder die DVD Hülle nichtden oben genannten Ansprüchenentspricht, handelt es sich um ein illegale Raubkopie.

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Was passiert, wenn 2 Personen Chi-Sao praktizieren, was ist der Sinn ihrer Praxis und was sind ihre Ziele? In dieser 3er DVD, „Chi Sao von den Grundlagen bis zu fortgeschrittenen Niveaus“, spricht Sifu Salvador Sánchez den vielleicht wichtigsten Aspekt des Wing Chun Systems an, das Chi-Sao, die Seele des Systems, das es mit Charakteristiken versieht, die komplett verschieden zu anderen sind und dem Praktizierenden zu großartigen Fähigkeiten verhilft. Diese Arbeit behandelt einige an und für sich grundlegende Prinzipien, aber wenn wir sie vertiefen, werden sie euch überraschen. Es ist ein klarer Wesenszug der t r a d i t i o n e l l e n chinesischen Kultur, dass das, was am Anfang offensichtlich erscheint, einer zweiten oder dritten Lektüre bedarf, die sicherlich euren Fokus, Praxis und Verständnis änder n wird. Wir werden analysieren, wie man Chi Sao durch unsere Arbeitsdrills praktiziert und wie man diese Drills anwendet, diese Fähigkeit, bei einem Sparring, indem einige Konzepte verbunden werden, vielleicht nicht allzu sehr mit dem traditionellen Kung Fu verbunden, wie die Biomechanik, Strukturen, Physikkenntnisse, etc..., mit dem Ziel bessere Ergebnisse in der Praxis zu erreichen.

REF.: • DVD/TAOWS3

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Karate

Historische Dokumente VORSCHLAG VON MEISTER ANKO ITOSU, DEM VATER DES MODERNEN KARATE, AN DIE JAPANISCHE REGIERUNG, DAS KARATE AN DEN SCHULEN EINZUFÜHREN. Sehr im Gegensatz zu dem, was viele Menschen glauben, stammt das Karate nicht vom Konfuzianismus oder gar Buddhismus ab, sondern entspringt zweier Schulen des Karate, die aus China n a c h O k i nawa eing efü hr t wurden. Diese Schulen waren Shorin Ryu und Shorei Ryu und basieren auf soliden und vernünftigen Prinzipien des täglichen Lebens.


Fotos: Salvador Herraiz


Karate

Deshalb sollten diese bewahrt und nicht verändert werden. Um die grundlegenden Pfeiler des Karate zu verstehen, muß man zu Meister Anko Itosu zurückgehen (1832-1915), dem es zuzuschreiben ist, daß das Karate an den Schulen Okinawas als Erziehungsmethode eingeführt wurde: • Karate besteht nicht nur aus Anstrengung, um körperliche Ziele zu erreichen. Es handelt sich auch um eine „moralische“ Disziplin, so lernt z.B. eine Person nur dann zu kämpfen, wenn es notwendig ist. Karatetraining stärkt Körperkraft und Zivilcourage, damit man im Leben keine Gefahr läuft. Handelt es sich beim Angreifer um einen Laien, dann wird darauf bestanden, daß der Karateka zu seiner Verteidigung nicht die Beine benutzt, und mit den Händen keinen exzessiven Schaden anrichtet. • Das erste Ziel des Karate ist das Stärken der Muskulatur, damit der Körper so hart wie Eisen oder Stein wird. Dadurch verwandeln sich die Extremitäten des Körpers in so schlagkräftige Waffen wie Lanze oder Schwert. Folgen wir diesen Anweisungen, so erzieht das Karate den Charakter und die Achtung vor den Personen, auch in einem Kampf. • Eines der wichtigsten Ziele im Karate ist das Training der Hände und Beine, damit man den „Makiwara“ benutzen kann und hundert oder zweihundert Mal in Folge mit „Tsukis“ zuschlagen kann. Durch die Vielfältigkeit der Beinangriffe (z.B. „MaGeri“ aus der Position „SencuSudachi“). Die effizientes Form, dieses Training auszuschöpfen ist die folgende: Die Person muß die Schultern herabnehmen, die Lungen öffnen, die Energie in eine Bahn lenken und sich fest mit dem Boden


Karate

verbinden, damit die Position sehr stabil ist, und letztlich muß die Person die vitale bzw. innere Energie (bekannt als Ki) in den Bauchbereich absenken, oder was das gleiche ist, in eine Körperstelle, die sich unterhalb des Bauchnabels befindet. Um einen adäquaten Erfolg zu erzielen, muß diese Übung täglich vorgenommen werden. • Man muß in den Positionen des Karate eine aufrechte Haltung einnehmen, die Wirbelsäule muß gerade sein und die Muskulatur muß nach oben gesteuert werden, die Schultern abgesenkt und die Beinkraft muß dabei flexibel gehalten werden. Außerdem muß man sich entspannen und koordiniert bewegen, sowohl mit dem oberen als auch mit dem unteren Teil des Körpers, all dies mit der Energie „Ki“, die im „Dantien“ zentriert. • Karate besteht aus unendlichen Techniken, die eine Vielzahl von Bedeutungen haben, doch dieser Umstand sollte die Person nicht kümmern. Wenn man sich über etwas im klaren ist und den Grundprinzipien der Theorie („Torite“) folgt, wird man die Bedeutung der Techniken schon entdecken. • Während des Trainings sollte sich der Übende darüber im klaren sein, was er durch das Karate entwickeln will, d.h. ob er einen gesunden Körper entwickeln möchte oder der Selbstverteidigung wegen trainiert. • Die Intensität ist ein wichtiges Ziel im Karatetraining. Wenn der Übende sich vorstellt, er sei auf dem Schlachtfeld, dann wird dies zu einem erheblich größeren Effekt führen. Deswegen müssen die Augen Wildheit ausstrahlen, während die Schultern sich absenken und man den Körper anspannt, so zum Beispiel bei der Block-und-Konter-Aktion. Wer so trainiert, wird auf jede Situation auf die er in seinem Leben trifft, vorbereitet sein. • Häufigkeit des Trainings gehen proportional mit dem körperlichen Zustand einher, ebenso mit den Kraftreserven des Einzelnen. So ist ein Trainingsexzeß schädlich für den Körper. Sichtbare Anzeichen hierfür sind gerötete Augen und ein gerötetes Gesicht. • Die Praktikanten des Karate verfügen normalerweise über ein langes und gesundes Leben, dank der Kräftigung der Muskeln und Knochen, was wiederum den Verdauungsapparat stärkt und den Blutfluß reguliert. Dies ist ein weiterer Grund, warum Karate an den Schulen als Erziehungsmittel eingeführt werden sollte, denn dadurch würde man besser vorbereitete und gesündere Menschen heranbilden. Sollten wir es schaffen, das Karate in die Schulausbildung zu integrieren, und zwar auch im Hochschulbereich, so könnten wir mit diesen Ideen auch die Bevölkerung erreichen, die Karate dann als Freizeitkultur mit positiven gesundheitlichen und sportlichen Aspekten betreiben würde. Diese Idee drückte auch der Duke Wellington aus, nach dem er napoleon besiegt hatte: “Den heutigen Erfolg haben wir der erreichten Disziplin zu verdanken, mit der unsere Kinder in den Kindergärten und Grundschulen erzogen wurden!“. Es dürfte klar sein, daß das Erbe Meisters Anko Itosu nicht nur auf militärische Aspekte ausgelegt war und ist, sondern daß der Versuch der Verbreitung des Karate auch kulturelle und sportliche Aspekte hat. Ich hoffe, daß uns dieses Dokument verstehen die Konzepte verstehen läßt, mit denen auch andere Meister versuchen zu arbeiten, und warum heutzutage die Meister der Schulen des Shorin Ryu mit ihren jeweiligen Schülern davon ausgehen.


Aikido

Es ist eine Tatsache, dass das Aikido einen Typ Liebhaber der Kampfkünste erobert hat, der über eine gute Ausbildung verfügt und der einen überdurchschnittlich hohen Sozialstatus vorweisen kann. Künstler wie Herr Königsberg haben den Ruf der Kunst Ueshibas vernommen und sind deren Zauber erlegen. Das liegt daran, dass das Aikido eine perfekte Mischung zwischen Philosophie und Kampfkunst ist, die bereits viele Menschen aus den freien Berufen verführt hat, die in einer Kampfkunst eine vitale Bereicherung ihres persönlichen Wachstums finden möchten. So können sie als Individuen wachsen und sind in der Lage, neue Türen in ihrem Leben zu öffnen, was sie weiter bringt als nur sozialen oder beruflichen Erfolg zu erzielen. Harvey Königsberg ist ein sehr gutes Beispiel dafür, er ist ein Mann mit Talent und der Liebe zu den Künsten voll ergeben. Wir sind uns sicher, dass Sie seine Erfahrung und seine exquisiten Gemälde schätzen werden.


Interview

Michelle Feilen & Francisco Manchรณn www.aikifeilen.com / aikifeilen@jazzfree.com

Aikido: Malen mit Ki


Aikido

Kampfkunst International: Wie kamst Du eigentlich zum Aikido? Harvey Königsberg: 1965 lebte ich in einer Wohnung in Manhattan, New York. Ein Freund von mir trainierte Aikido und brachte mich zum New York Aikikai, wo Sensei Yamada der Chefausbilder war und Sensei Tohei eingeladen hatte, um mit diesem gemeinsam zu unterrichten. Ein anderer Freund, ein ehemaliger Profiboxer kam aus Baltimore, um uns zu besuchen. Er nahm auch am Unterricht teil und was er sah, erstaunte ihn sehr. Man wollte von mir, dass ich – bevor wir ins Aikido eingeführt wurden – den Ausbilder so fest packen sollte, wie ich nur könnte, damit ich später meinem Freund das Gefühl der Technik beschreiben könne. Ich griff also zu, und jedes Mal fand ich mich auf dem Tatami wieder. Ich konnte nicht verstehen, was da ein ums andere Mal geschah. Ich stand auf und murmelte Sachen wie: „Ich war noch nicht bereit. Noch mal, bitte!" Doch unverzüglich befand ich mich wieder in Bodenlage. KI: Wann hat die Kunst eigentlich angefangen, Dich zu interessieren und wann hast Du Dich entschieden, daraus einen Beruf zu machen? HK: Als ich drei Jahre alt war, zeichnete ich schon. Kunst hat mich schon immer fasziniert, auch wenn meine Familie mich davon abbringen wollte, dies als Karriere einzuschlagen. Ich hätte eher etwas „Vernünftigeres" machen sollen, wie Medizin oder Recht. Doch ich bin eine entschiedene Person und wusste, was ich wollte – also machte ich die Kunst zu meinem Beruf. An der Universität studierte ich mit Eugene Massin, der gerade von einem Jahresaufenthalt aus Spanien zurückkam. Das war 1958. Gene war derjenige, der in meinem Leben als Künstler den meisten Einfluss auf mich ausübte. Er ist nicht nur ein großartiger Künstler, sondern er war auch die erste Person, die mich 100%ig unterstützte, damit ich zu einem Künstler werden konnte. Gene machte mich zu einem seiner Schüler. Ich beobachtete ihn, wie er jeden Tag arbeitete und wusste, dass dies das Leben war, das auch ich leben wollte. KI: Viele Deiner Gemälde zeigen Bewegung und Aktion. Wie hat Aikido Deine Malerei beeinflusst? HK: Ich war schon immer von der Bewegung fasziniert: Körper in Bewegung. Was die Bewegung schafft, geht vom Körper aus, und die beinhaltenden Spannungen in ihm sind die Objekte, die ich meiner Malerei verarbeite.


Interview

Aikido: Malen mit Ki


Aikido


Interview Als ich jung war, war ich vom Boxen durch seine Freiheit und seinen spontanen Bewegungen sehr fasziniert. Das ging soweit, dass ich kurz davor war, Profiboxer zu werden. Ich trainierte sehr hart und bereitete mich darauf vor, auch wenn ich nicht die körperlichen Voraussetzungen dafür hatte und mir auch die kommerziellen Aspekte nicht gefielen. Als ich dann mit dem Aikido begann, ein paar Jahre später, fand ich dieselbe Spontaneität der Bewegungen wieder, doch diesmal mit viel größerer Freiheit. Aikido hat meine Art zu Malen beeinflusst, mit den Techniken, die aus dem Inneren kommen, die es ermöglichen, freiere und offenere Pinselstriche zu ziehen. Außerdem hat die dynamische Natur des Aikido mir durch seine Techniken Objekte zum Malen und Zeichnen gegeben. KI: Was möchtest Du mit Deiner Kunst übermitteln?

HK: Grundsätzlich male ich, was mich emotionell bewegt. Das Übermitteln dieser zündenden Energie geht vor allen Dingen gegen mich selbst: Wenn mich etwas erschüttert, dann habe ich auch das Vertrauen, diese Emotion dem Betrachter mitzuteilen. Einer meiner Ansprüche an ein Bild ist, dass dieses ein eigenes Leben hat. Ein Gemälde muss atmen, vibrieren. So wie im Aikido einer der interessantesten Aspekte die Verbindung und Kommunikation ist, die zwischen zwei Personen geschaffen wird. Bei einem Gemälde achtest du anfangs auch erst nur auf Dich – um im Aikido einen Treffer beim Partner anzubringen, muss man zuerst mit sich im Reinen sein. Alles beginnt in der Kunst und im Aikido mit diesem Prozess des „inneren Findens". KI: Wie verkaufst Du z.Z. Deine Werke? HK: Mit mehr als zwanzig Ausstellungen und Präsentationen in vielen Galerien war ich immer frustriert, wie limitiert das Ganze war. Nur wenige Menschen können meine Werke bei einer Veranstaltung sehen. Doch jetzt, durch das Internet, ist es für alle möglich und das zu jedem Zeitpunkt. So wird z.B. eine Reihe meiner Arbeiten unter www.aikidoonline.com/harvey gezeigt. Mit diesem Erfolg im Internet schaue ich nun, ob ich dadurch mehr Aufträge bekomme. KI: Was versuchst Du Deinen Aikido-Schülern zu übermitteln?


Aikido

HK: Ich versuche, ihnen das zu geben, was mir mein Meister, Sensei Yamada, gegeben hat, soll heißen: Entwickeln unserer persönlichen Fähigkeiten auf eine natürliche, spontane Weise und zwar durch eine harmonische und dynamische Ausübung des traditionellen Aikidos. KI: Weshalb lehrst Du keine Malerei bzw. Zeichnerei? HK: Grundsätzlich befolge ich nicht die Regeln der traditionellen Künste, weswegen ich sie auch nicht lehren will. Für mich ist Malerei etwas, das mit Gefühlen und Empfindungen zu tun hat. Und dies zu vermitteln kommt mir in einem Klassenzimmer sehr schwer vor. KI: Wann hat sich Deine Art, Aikido zu üben gewandelt, und was hat sich geändert? HK: Als ich 1965 begann, war ich 25 Jahre alt. Heute bin ich 61. Während dieser Zeit hat sich meine körperliche Energie gewandelt. Ich habe nicht mehr die gleiche Kraft wie früher, doch durch das Verbessern der Techniken wird meine Energie nun effizienter eingesetzt. Das Resultat ist nicht nur eine saubere Technik, sondern auch ein viel fröhlicheres Trainieren. Denn Kunst ist eine persönliche Suche, die Progression wird im Laufe der Jahre subtiler. Sollte ich diesen Wandel charakterisieren, so würde ich sagen, dass ich in dem, was ich in meinen Bildern ausdrücken will, freier geworden bin. KI: Welcher Meister des Aikido hat Dich am meisten beeinflusst? HK: Sensei Yamada. Er war mein wirklicher Lehrmeister und ich trainiere noch heute jede Woche mit ihm, im New York Aikikai. KI: Was ist Deiner Meinung nach der wichtigste Aspekt bei einem Training mit einem Shihan? Die Technik, das Können, die Spiritualität? HK: Dies sind nicht trennbare Aspekte. Einem Aspekt davon den Vorzug zu geben kann nur während des Trainings gemacht werden, schafft dieses doch nur eine Erfahrung ohne Balance. Technik ohne Geist ist wie mechanisch und tot. Können, Macht ohne Technik, ist destruktiv. Spiritualität ohne Können ist Impotenz. KI: Welche Karriere ist für Dich wichtiger, die des Aikido oder die der Kunst? HK: Auch wenn beide sehr wichtig für mich sind, so hat doch das Aikido mir die Möglichkeit gegeben, meine Kunst af meine eigene Weise zu verfolgen.

Biographie VON - Harvey Konigsberg Harvey Königsberg wurde 1940 in New York geboren. Er studierte an der Universität in New York und Miami (Florida) und lebt zurzeit in Woodstock, New York. Von klein auf begeisterte er sich für Kunst und Boxen und entwickelte eine Vorliebe für beide. Als Jugendlicher begann er seine Kunstlehre und wurde sich zu einem Schüler des „weichen Boxens". Doch seine künstlerische Laufbahn wartete sehr früh mit Erfolgen auf, weswegen er viele Stunden mit der Malerei verbrachte und immer weniger Zeit für das Boxen hatte. 1965 nahm er an seinem ersten Unterricht im Aikido teil, geleitet durch Sensei Yamada im New York Aikikai. Er nahm sich Zeit für das Training und gab nach einiger Zeit dort Unterricht. Er wurde zu einem der talentiertesten und höchstgraduiertesten Schüler und erhielt im Dezember 2000 den sehr hohen Rang eines Nanadan (7. Dan). Heutzutage betreibt er sowohl den Beruf des Kampfkünstlers als auch den des Malers. Er stellte in mehr als 21 Ausstellungen aus und gab bzw. gibt Lehrgänge im Sommer und Winter in der United States Aikido Federation (USAF). Er wurde ebenso zu vielen Lehrgängen in Nord- und Südamerika eingeladen. Die Verbindung zwischen Harvey und dem New York Aikikai ist immer noch sehr stark, und er war seit 1970 Direktor in beiden Organisationen. 1987 gründete Königsberg öffentlich das Woodstock Aikido und ist dort der Chefausbilder.


Interview


Ein Schüler des Kali sieht eine Attacke mit einem Faustschlag nicht als wirkliche Attacke an, sondern mehr als ein angebotenes Ziel um systematisch, durch die Bewegungsunfähigkeit des Schlägers, attackiert zu werden. Dies ist der Art des Denkens des Kyushos nicht ganz fremd, außer dass die Strukturen die man angreift die inneren und nicht die äußeren sind. Indem wir uns zusätzlich die externe Technik des Kali aneignen, können wir die Fähigkeiten des Gegners in größerem Maße schädigen. Kyusho ist die Studie der menschlichen Anatomie und keine Kampfsportart. Trotzdem ist sein Gebrauch in oder mit einer Kampfsportart zusammen natürlich zu erklären und ermöglicht eine größere Dimension. Man kann Kyusho demnach leicht und wirksam in jeden Stil der Kampfsportarten integrieren. Ein Schüler des Kali, ausgestattet mit dem Wissen des Kyusho, kann das Ausüben des Kali auf eine tiefere Ebene bringen. In diesem Zusammenhang zeigen wir euch die Ergebnisse der Kombination der innenwohnenden oder möglichen Ziele des Kyusho, wobei wir dabei trotzdem die Armgriffe, die wir in der ersten DVD erlernt haben, im Hinterkopf behalten. Eine Zusammenarbeit des Meister des Kali, Raffi Derderian und des Meisters Evan Pantazi.

REF.: • DVD/KYUSHO 25

Alle DVDs, die von Budo Internationalproduziert werden, sind mit einemspeziellen HologrammAufkleber versehenund werden allein in den Formaten DVD-5oder MPEG-2, jedoch niemals in VCD,DivX o. ä. angeboten. Zudem zeichnensich unsere DVD Hüllen durch die hoheQualität in Druck und Material aus. Fallsdiese DVD und/oder die DVD Hülle nichtden oben genannten Ansprüchenentspricht, handelt es sich um ein illegale Raubkopie.

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Interview


Interview mit Akuzawa Sensei Po’oz: Ich verstehe, dass Sie aufgrund vielen Anfragen der Praktizierenden und der Clubs, die Ihre Kunst lernen wollen, regelmäßig reisen müssen. Sie werden diesen Frühling nach Europa zurückkommen um den Unterricht des Aunkai dort voranzutreiben. Sie reisen auch regelmäßig nach Frankreich und Ungarn und sind erst neulich von einer Reise nach Neu Seeland zurückgekehrt: es ist offensichtlich, dass sich die Werte des Aunkai auf der ganzen Welt ausgebreitet haben. Das Ziel der Po’oz Organisation ist es, den Jugendlichen zu helfen, die nicht wissen was für einen Weg sie im Leben einschlagen sollen und sich aus diesem Grund verloren fühlen. Danke, dass Sie sich damit einverstanden erklärt haben unsere Fragen zu beantworten. Wir fühlen uns geehrt uns mit Ihnen zu treffen und wir sind uns sicher, dass es eine exzellente Möglichkeit ist Sie besser kennenzulernen und dafür Sorge zu tragen, dass eine noch größere Anzahl an Menschen Aunkai für sich entdeckt. Maestro Akuzawa: „Ich glaube, dass es wichtig ist, die größtmögliche Aufmerksamkeit auf die vielfältigen Naturphänomene zu richten, die sich vor unseren Augen abspielen. Es ist notwendig die Vorsehung zu fühlen und das Beobachten ist die essenzielle Basis um die Kampfkünste zu verstehen“. „Zu lernen sich selbst und die Anderen kennenzu-


„Ich glaube, dass es wichtig ist, die größtmögliche Aufmerksamkeit auf die vielfältigen Naturphänomene zu richten, die sich vor unseren Augen abspielen. Es ist notwendig die Vorsehung zu fühlen und das Beobachten ist die essenzielle Basis um die Kampfkünste zu verstehen“


Interview „Wenn wir die Bewegung der Menschen lernen müssen, ist es glaub ich notwendig, dass wir uns selber fühlen, unseren Ursprung und unseren Platz in der Natur.“

lernen und das auf gegenseitige Weise und die gleiche Verbindung zu teilen sind Gründe dafür, dass ich meinen Schülern Aunkai beibringe.“ P.: Sensei, diejenigen, die das Privileg hatten Sie zu kennenzulernen, erzählen von ihrer natürlichen Leidenschaft. Sie sind in Gunma (Japan) geboren, einer wunderschönen Bergregion und ich glaube, dass sie für ihre „onsen“ oder thermalen Bäder wohl bekannt ist. Entstand die Einfachheit ihrer Kunst aus der Beobachtung der Natur? M.A.: Erst einmal verspüre ich eine große Liebe zur Natur. Die Natur ist nicht eine Schaffung des Menschen. Und dieses Wesen zu verstehen, das aus der Vorhersehung entstand, ist für mich sehr wichtig. Es gibt verschiedene Gedankenschulen und -stils. Wenn wir die Bewegung der Menschen lernen müssen, ist es glaube ich notwendig, dass wir uns selber fühlen, unseren Ursprung und unseren Platz in der Natur. Ich glaube, dass es sehr wichtig ist den verschiedenen Naturphänomenen Beachtung zu schenken, die vor unseren Augen stattfinden. Du musst die Vorhersehung fühlen und um diese zu fühlen, ist die Beobachtung eine wichtige Basis, genauso wie sie wesentlich ist, um die Kampfkünste zu verstehen. P.: Die Leute erwähnen für gewöhnlich Ihre Siege in Sanda. Was hat Ihnen persönlich der Sanda gebracht? M.A.: Der Sanda ist ein Sport. Wenn Sie jung sind, ist das Aufbauen von Erfahrung, meiner Meinung nach, sehr wichtig, um sich selber kennenzulernen.


Interview

P.: Was war der Auslöser dafür, dass Sie mit ihrem Weg in der Welt der Kampfkünste angefangen haben und Aunkai erschaffen habebn? M.A.: Ich erlangte Wissen und Weisheit, indem ich es schaffte den Prozess, der sich in den Kampfkünsten befindet, zu verstehen. Ich fing also mit dem Aunkai an, mit dem Ziel diese Weisheit weiterzuvermitteln und weiterhin mit meinem Körper, wie mit einem Werkzeug, zu experimentieren. P.: Warum gab es diesen Richtungswechsel bei der Suche nach der richtigen Übermittlung? M.A.: Wenn ich weiterhin den tiefergehenden Wegen der Kampfkünste folge, sollte ich den Prozess durchschreiten Personen zu leiten, was auch bedeutet Schüler zu nehmen. Wenn ich das nicht täte, wäre mein eigener Fortschritt behindert. Mein Ziel ist es immer meine Schüler zu verändern, weiterzuentwickeln und zu führen, damit sie mittels diesem Prozess sich selber verändern können. P.: Sensei, lass uns über den Geist des Aunkai reden. M.A.: Aunkai hört niemals auf, es ist unendlich. Meine Schüler, wie auch meine Lehrlinge erreichen durch das Aunkai die Freiheit des Körpers und des Verstandes. P.: Wie definiert sich Aunkai? M.A.: Das Konzept von Aunkai ist es, den Körper zu stärken, um zu erleben, wie man selber mittels tiefer Erfahrungen die


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wahre Natur der Kampfkünste schmiedet. Anschließend wird durch diesen Prozess, wie bei einem Tattoo, welches geschickt von innen nach außen geschaffen wurde (der Sensei hat diese Metapher schon vorher benutzt und es könnte leichter sein, sie hier zu verstehen), erlaubt, dass die internen Verbindungen ihren Weg zur Oberfläche finden. Wenn wir jung sind scheinen die Dinge wichtig zu sein, die wir vor uns sehen, wie zum Beispiel die physische Aktivität und das Training. Aber sobald wir älter werden, verändert sich unser Denken und unsere Perspektive auf viele Sachen. P.: Was für eine Stimmung solltest du von Tag zu Tag haben, um dich zu verbessern? M.A.: Sich in den Kampfkünsten zu verbessern, heißt seine Gewohnheiten zu ändern. Es ist keine mathematische Formel, in der man einfach etwas „hinzufügen“ kann, um das erwünschte Ergebnis zu bekommen. Eine wahre Kampfkunst basiert nicht auf Mathematik. Eigentlich ist es das genaue Gegenteil. Man muss das Bewusstsein perfektionieren und seine Gewohnheiten auslöschen, wenn man bei den Kampfkünsten weiterkommen möchte. Wenn eine Person etwas auf natürliche Weise macht, macht sie es einfach. Das bedeutet, dass die Absicht hinter den Kampfkünsten ist, unser Unterbewusstsein bestmöglich auszunutzen und die Fähigkeiten zu einem Teil unseres Körpers zu machen, damit wir uns ganz selbstverständlich und intuitiv an sie

„Das Konzept des Aunkai ist das Aufbauen des inneren Ichs, welches sich im Äußeren spiegelt.“


Interview

erinnern. „Das Konzept des Aunkai ist das Aufbauen des inneren Ichs, welches sich im Äußeren spiegelt.“ P.: Was bringt Aunkai den Praktizierenden von anderen Kampfkünsten? Und jemanden, der die Kampkünste gerade für sich entdeckt? M.A.: Das Aunkai unterscheidet sich von anderen modernen Kampfsportarten, in denen wir unterrichten, wie man den Körper auf eine ungewöhnliche, effizientere Weise kontrolliert, die nicht immer sofort die offensichtliche ist. Für mich ist die Körperhaltung einer Person von großer Bedeutung, da sie das innere und wesentliche des Charakters wiederspiegelt und das sowohl physisch als auch geistig. Tatsächlich ist die Art und Weise auf die Sie sich bewegen ein Resultat des Verständnisses und der Schaffung einer kohäsiven Körperhaltung. Aus diesem Grund nehme ich das Unterrichten der richtigen Haltung sehr ernst und vertiefe dieses Thema. Den Körper für die Kampfkünste zu organisieren unterscheidet sich von der Perspektive „je härter man trainiert, desto besser“, die wir heutzutage häufig mit Sport verbinden. Die Kampfkünste sind mit Praja (Weisheit) durchtränkt. Praja ist etwas Anderes als Wissen, da man dieses einfach erwirbt und sich merkt. Weisheit bedeutet ein einziges Prinzip der Körperbewegung zu nehmen, aber über die Fähigkeit zu verfügen dieses dann auf durchschaubare Weise auf unzählige unterschiedliche Weisen


„Das Aunkai unterscheidet sich von anderen modernen Kampfsportarten, in denen wir unterrichten, wie man den Körper auf eine ungewöhnliche Weise kontrolliert, auf eine effizientere Weise, die nicht immer sofort die offensichtliche ist.“


Interview

anzuwenden. Das sollte beim Training immer präsent sein und viele Male wiederholt werden, um effektiv zu werden. P.: Wenn es Sie nicht stört, führt mich Ihre Antwort dazu, nun über die Übungen zu reden. Einige sagen, dass, wenn man ein Keiko entdeckt, die Nüchternheit des Tanrens sehr verschlossen erscheinen kann. Was würden Sie sagen, um diesen Ansichtspunkt zu ändern? M.A.: Aunkai ist eine Kampfkunst ohne Grenzen: Warum? „Wenn wir jung sind, sind die körperliche Aktivität und das Training grundlegende Elemente, aber mit der Zeit und wenn wir älter werden, sind wir gezwungen unsere Art zu denken zu verändern und eine subjektivere Sicht zu haben“. Mir gefällt die Natur? In den Kampfkünsten geht es nicht um Blumen, Blätter oder Äste, die wir vor uns sehen. Es geht um den Stamm und die Wurzeln. P.: Also was wäre eine Reihe von guter Übungen im Aunkai? Und warum? M. A.: Das Training ist eine Übung, die als Ziel die Veränderung des Körpers hat, es ist die Sehne und die Sehnen, die Membrane und die Muskeln. Daneben gibt es noch eine andere Art Training, das Training mittels der Wiederholung. Tanren ist eine kumulative Disziplin die Anpassung und Zeit erfordert. Jede Sitzung des Tanren ist verschieden, da jeder seine Übung stetig ein bisschen verändert. Die Übung ist das Bewusstsein, das Bewusstsein des Körpers, seiner Funktionsweise, seiner körperlichen und geistigen Interaktionen, alles was das Verständnis mit sich bringt. Dasselbe Wort kann für jede Person eine andere Bedeutung haben 言葉によって意味がみんな違います. Ein gutes Training sollte nicht nur den Körper physisch verändern, sondern auch den Verstand; betroffen zu sein ist sehr wichtig. P.: Was ist notwendig um sich zu verbessern? M.A.: Um sich zu verbessern ist das Verständnis für die grundlegenden Konzepte wie auch das Training unabdingbar. Und wir wissen, dass es sehr viel schwerer ist wie es scheint das Training über lange Zeit hinweg überlegt zu wiederholen und den Wunsch weiterzumachen aufrechtzuerhalten. Wenn sich jemand wirklich verbessern möchte, ist es wichtig das, was man in den Kampfkünsten gelernt hat, das heißt die durch die Übungen erworbene Weisheit, in sein alltägliches Leben einzugliedern. Die Art wie einer sich fühlt, läuft oder eine Tasse hält, oder mit anderen interagiert und noch mehr- sollte eine spaltlose Mischung des Trainings und deren Ausführung sein. Damit diese Weisheit unterschiedliche Arten schafft unseren Körper zu benutzen, sollte sie in jedem Moment unseres Aunkaitrainings präsent sein und häufig wiederholt werden. P.: Macht das Aunkai dich stärker? M.A.: Das was bestimmt, ob eine Person durch das Aunkai stärker wird, ist das Niveau auf dem er mit der Qualifikation eine Verpflichtung eingeht. Die Kraft drückt sich in der Flexibilität des Verstandes oder in der Körperhaltung aus. Die Personen die Aunkai studieren sind in der Lage in sich selbst einen Raum zu schaffen und somit ihren Verstand zu befreien. P.: Sie reden viel von der Notwendigkeit an sich selber zu arbeiten. Wie verändert das Aunkai die Menschen in ihrem Inneren? M.A.: Wie das Aunkai die Menschen aus ihrem Inneren heraus verändert? Sie werden Freunde (Lachen). Wenn sie Freunde werden, werden sie stark. Es ist eine Art die Emotionen mit dem Herzen einzufangen. P.: Die Verbindung Po’oz hat es zu ihrer Bestimmung gemacht Jugendlichen zu helfen ihren Weg im Leben zu finden. Wir glauben, dass Aunkai zu praktizieren ihnen helfen kann. Was denken Sie?


Interview

M.A.: Die Kampfkünste ähneln in diesem Sinn manchmal einer religiösen Erfahrung. Das heißt, dass einer nicht nur die eigenen Schwächen akzeptieren sollte, sondern auch den eigenen Verstand und die eigenen Gefühle. Während einer Sitzung des Aunkai befindet sich ihr Bewusstsein mit ihrem Unterbewusstsein im Einklang und führt so zu einer tiefgreifenden Veränderung. Und das ist eine sehr wichtige Erfahrung. Ich glaube es wäre wunderbar für ihre Verbindung und für mich, da sich so auch meine Ideen verbreiten könnten. P.: Das Aunkai ist eine junge Kunst, aber es verfügt über alte Wurzeln. Sie sagen den Praktizierenden, dass es kein starres System ist und, dass es durch Ihre Forschung wächst. Seit Ihren Anfängen ist es raffinierter geworden, wie wird die Entwicklung weitergehen? In welche Richtung geht deine konstante Suche nach Perfektion in der Kunst, die du erschaffen hast? M.A.: Ich erschuf Aunkai vor 15 Jahren mit Hilfe meines Wissens über die traditionellen Kampfkünste, so wie ich diese von den Künsten lernte. Meine persönliche Forschung hat zu einer größeren Varietät in ihrem Gebrauch geführt. Da die Vergangenheit und die Gegenwart komplett verschieden sind, ist der Kontext nicht mehr der Gleiche. Dennoch sind die Gewohnheiten und das eigene Verhalten der Personen menschliche Merkmale, die sich nicht ändern. Meine Entwicklung ist das Resultat vom Vergehen der Jahre und mein Verstand ist im Einklang mit meinem Körper. Ich spüre, dass meine Entwicklung im Aunkai tiefer geworden ist. Ich erwarte nicht, perfekt zu sein, da die Perfektion eines Menschen unmöglich ist. Ich versuch nicht das Unmögliche zu erreichen. Was ist also das, was mich motiviert? Die Weisheit die ich bis jetzt erworben habe, hat mir erlaub mich weiterhin zu amüsieren. Meiner Meinung nach kann sich die ganze Welt amüsieren und Dinge entdecken, die sie nicht kennt und genau diese Entdeckungen sind es, die unseren Antrieb aufrechterhalten, sogar in früheren Etappen des Lebens. Aunkai ist in seiner jetzigen Etappe noch nicht üblich. Zu lernen sich selber kennenzulernen und die anderen kennenzulernen und diese Verbindung zu teilen sind die Gründe, warum ich meinen Schülern Aunkai beibringe. Ich glaube, dass Aunkai wirklich Spaß macht (Gelächter). P.: Danke für ihre Kooperation Meister. Es war ein Vergnügen und eine Ehre diese mit Ihnen zu teilen. Wir sehen uns bald in Europa!


REF.: • DVD/LARRY4

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In der vorliegenden Arbeit lehrt Andreas Weitzel, Leiter der SYSTEMA Akademie Weitzel in Augsburg, Deutschland, und einer der führenden SYSTEMATrainer Europas, die wichtigsten Kampfgrundlagen der russischen Kampfkunst SYSTEMA. Er erklärt zunächst anschaulich die Schrittarbeit und ihre Anwendung im Kampf. Dann widmet er sich weiteren Fragen: Wie bringt man einen Angreifer aus dem Gleichgewicht? Wie führt man Schläge und Tritte richtig aus? Wie verteidigt man sich gegen Griffe, Würfe, Schläge und Tritte? Andreas Weitzel verwendet dabei eine sehr klare und einfache Didaktik, die jedem erlaubt, das Gesehene zu verstehen und zu lernen. Jeder einzelne methodische und technische Schritt wird detailliert erklärt. Es wird insbesondere auf die wichtigsten Eckpunkte und Prinzipien geachtet. Darüber hinaus zeigt Andreas Weitzel die freie und spontane Anwendung von SYSTEMA gegen verschiedene Angriffe mit und ohne Waffen (Messer und Stock), die mit realen Geschwindigkeit und Krafteinsatz ausgeführt werden. Bei dieser Arbeit wird er von Michael Hazenbeller (Rastatt) und Thomas Gößler (Augsburg) unterstützt.

REF.: • DVD/SYSWEITZEL1

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Kung Fu Chinatour 2018 Viele Kung Fu Fans in der westlichen Welt, darunter auch Lehrer und Schulleiter, sind heute noch der Ansicht, dass die wahre Kampfkunst im Zentrum Chinas liegt. Sie denken, dass die weisen Mönche in uralten Klöstern, auf die pilgernden Schüler aus dem Westen w a r t e n . We r s i c h m i t d e r Geschichte Chinas und derjenigen des Kung Fu befasst, weiss, dass seit der Kulturrevolution und den J a h r e n v o n M a o Ts e Tu n g , d i e wahren Nachfolger von Shaolin, alteingesessene Meister, welche oft in Hong Kong zu finden waren, das Land damals verlassen hatten und in umliegende Länder oder gar in den Westen geflüchtet sind. Seit Jahrzehnten ist die wahre Kampfkunst, vor allem Hung Gar Kung Fu, welche als wahrer Nachfolger des Süd – Shaolins gilt, im Westen zu finden.


Kung Fu anche vertreten die Meinung, dass richtige, ursprüngliche Kung Fu Schulen, bzw. Meister, in China zu finden sind. Ich sage, Kung Fu stammt ursprünglich aus China, das ist korrekt. So, wie man den Schweizer n die Erfindung hoch- wertiger Uhren, nachsagt. Wir alle wissen jedoch, dass Uhren längst globale Produkte sind und alle Länder ihr eigenes Wissen dazu beigetragen haben. So auch beim Kung Fu. Die wahren Meister sind wie erwähnt, längst aus China aus- gewandert und haben sich aus verschiedensten Gründen, auf der ganzen Welt niedergelassen. So auch mein Meister, Kung Fu Legende und Vertreter einer der berühmtesten Linien aus Shaolin: Chiu Chi Ling, 10. Dan. China bemüht sich mit zahlreichen Klöstern und Schulen darum, das Bild des Kung Fu Erfinders aufrecht zu erhalten. Wie man anhand der allgemeinen Meinung der Bevölkerung entnehmen kann, mit Erfolg. Doch wer kann ihnen das übel nehmen? Genau diese Meinung der breiten Bevölkerung, teils auch meiner Schüler, ist der Grund, weshalb wir regelmässig eine sogenannte “Chinatour” für unsere Schüler organisieren. Mir ist es nicht nur wichtig, dass jeder meiner Schwarzgurt–Träger in seiner Laufbahn, mindestens einmal am Ursprungsort unserer Kampfkunst war, sondern auch, dass meine Schüler einen Vergleich zwischen unserem Können und demjenigen der Chinesen ziehen können. Über die Beziehungen meines Lehrers, werden wir in diese Klöster eingeladen, um unser Können vorzuführen und sich mit den anderen auszutauschen. Ein Fazit meines Schülers, welcher schon mehrmals dabei war: “Es läuft in jedem Kloster und jeder Schule fast identisch ab. Sobald wir mit den Vorführungen starten, kann man sehen, wie den chinesischen Schüler n/Mönchen die Gesichtszüge entgleiten. Nach unseren Darbietungen zeigen sie uns ebenfalls komplexe und optisch eindrückliche

M


Kung Fu


Kung Fu


Große Meister Waffenformen. Bei unseren Waffenformen zeigen wir zusätzlich Anwendungen und Partnerformen, wovon die meisten Zuschauer keine Kenntnisse besitzen. Es ist für mich immer wieder sehr eindrücklich zu sehen, dass wir besser sind und dass Sifu richtig liegt, wenn er dies jeweils behauptet.” Es ist mir ein Anliegen, dass dieser Text richtig verstanden wird. Es geht hier nicht darum, jemanden hervorzuheben oder schlechter dastehen zu lassen, sondern lediglich darum, die Illusion zu korrigieren, dass echtes Kung Fu immer noch in China zu finden ist. Zweifelsohne sind die zu findenden Schulen sehr gut in “Shaolin Shows” und akrobatischen Darbietungen; haben jedoch mit der traditionellen Kampfkunst aus ihren eigenen Klöstern, nicht mehr viel gemein- sam. Aber wie erwähnt, das selber zu sehen und mitzuerleben, ist mir für meine Schüler sehr wichtig. Abgesehen davon, bietet Hong Kong eine exzellente Atmosphäre für ein intensives Herbstlager, mit durchschnittlich 6 Stunden Lektionen pro Tag. Ebenso wertvoll ist die gemeinsame Zeit für unsere Gemein- schaft, fernab von Ablenkung wie TV, Internet und anderen sozialen Medien. Wie bereits in anderen Artikeln erwähnt, werden wir uns im 2017, für die Teilnahme der neuen, grossen Chinatour 2018 vorbereiten. Mein Sifu und ich haben vorgängig darüber gesprochen, wie wir den Event noch effizienter und besser für die Teilnehmer gestalten können. Da gibt es einiges, was wir noch definieren müssen. Mit


Kung Fu


Große Meister Sicherheit wissen wir, dass wieder ein Turnier durchgeführt und das Bruce Lee Museum besucht werden wird. Dazu möchte ich erwähnen, dass in diesem Museum, ein Schüler meines Lehrers, Hung Gar Kung Fu unterrichtet und die Verantwortung diesbezüglich dort trägt. Meinem Sifu ist es ein grosses Anliegen, wie er mir bei unserem letzten Treffen mitteilte, dass er mir alle wichtigen und verantwortlichen Personen in China/ Hong Kong vorzustellen, sodass ich die Organisation für die nächste Tour, für unsere weltweite Kung Fu Familie, übernehmen kann. Dies ist natürlich eine grosse Ehre für mich, als sein Stilnachfolger. Um die Wahrheit zu sagen, versucht mein Sifu schon lange, mir gewisse Verantwortungen abzugeben. Unter anderem auch die Abnahme der Meistergrad–Prüfungen seiner Schüler, welche oft während solchen Touren in Asien, stattfinden. Bis jetzt habe ich mich immer etwas dagegen gewehrt, weil ich der Meinung bin, dass mein Sifu, solange er unter uns ist, diese wichtigen Angelegenheiten, durchführen soll. Schon aus Prestigegründen gegenüber den Schülern. Aber wie auch bei der Shaolin–Tour, werde ich mich langfristig nicht drücken können, eines Tages auch diese Verantwortung zu übernehmen. Auf jeden Fall, freue ich mich jetzt schon sehr auf die Chinatour 2018 und rate all meinen Schülern und Lesern, sich darauf vorzubereiten. Die Reise ist natürlich mit Kosten verbunden. Ein Flug nach Asien ist nicht ganz günstig und wir werden dort einiges vorhaben. Geplant sind unter anderem: Besuch des Wong Fei Hung Museums, Besuch Wong Fei Hung Löwentanzschule, Besuch Chin Woo Schule Foshan, Bruce Lee Museum, Turnier und eventuell ein weiterer Filmdreh. Hinzu kommen zahlreiche, gemeinsame Mahlzeiten, bei denen wir uns mit Kung Fu–Brüdern und Schwestern austauschen und unterhalten können, Seminare und Lektionen, welche unter der Leitung meines Sifu stehen und bei welchen wir gemeinsam von ihm lernen können. Werden auch Du und Deine Schule dabei sein?


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Auszug aus dem Buch von Shidoshi Alfredo Tucci Auszug aus dem Buch „Harmonie und Leere. Der Weg des Kriegers und des Geistes“ von Shidoshi Alfredo Tucci.

„Da alles im Universum in bestimmten Tönen vibriert, entdeckten die Miryoku, dass es, um alle Dinge zu berühren, unerlässlich ist ihre Frequenz zu bestimmen, um später mit ihnen in Harmonie zu treten.“ „Die Miryoku waren, ohne Zweifel, wegen ihrer Disziplin und ihrem gleichzeitigen Mut, wahre spirituelle Krieger. All jenem, vergangenen und zukünftigen, widmet sich dieses Buch und ich begrüße Sie mit einer respektvollen Verneigung.“ „Der Weise, letzten Endes, liebt ohne besitzen zu wollen; er liebt, weil er es möchte, und er entscheidet sich dafür zu zerschmelzen und diese Grenze zu überschreiten, weil er sowohl von seiner Kleinheit als auch von seiner Größe weiß. Er liebt, weil er nur so seine Kräfte zu der großen Kraft vereinen kann, die alles und jeder teilt, indem er die nützlichen Attribute unseres Daseins auflöst, ohne, dass diese steril oder unnütz erscheinen. All die Kraft und die Erfahrung seines Geistes kommen getröstet nach Hause, da sie nun wissen, dass er sie nie verlassen wird.“


Harmonie und Leere „Wenn die Dinge zum Äußersten kommen, bleibt nur ein Weg, dem sie folgen können und dieser besteht darin, zu ihrem Gegenteil überzugehen. Die Zeiten der klassischen Dichotomie des Orients und des Westens sind vergangen, wie auch die Zeiten des Kommunismus gegen den Kapitalismus, Frauen gegen Männer, etc.“


Auszug aus dem Buch von Shidoshi Alfredo Tucci „Einer meiner Meister brachte mir bei, dass die Natur sich nicht irrt; gegen ihr unerbittliches und erbarmungsloses Urteil zu kämpfen, wird die Realität nicht ändern. Die Wahrheit ist starrköpfig und es ist immer weiser zu versuchen ihre Mechanismen zu verstehen, als sie emotional zu verurteilen.“ „Ein immer wiederkehrendes Problem, ist, dass wir es uns an einem Punkt gemütlich machen und alles von dort aus verurteilen möchten. Wir möchten eine universelle Wahrheit aus allem herauszuziehen und diese zehn Minuten später anwenden, wenn sich herausstellt, dass wir nicht mehr an diesem Punkt sind.“ „Das Schicksal ist wie eine Saftpresse, die alles herausholt, was wir in uns tragen; unsere Freiheit liegt eigentlich in der Form und der Art in der wir gegenüber ihren Anregungen, ihrer Vorschläge und sogar (und vor allem) auf ihre Auferlegungen reagieren. Im paradoxen Universum, was das Mystische des Lebens und des Bewusstseins einhüllt, ist es wirklich wahr, dass wir unser Schicksal feilen, so wie es selber eisern seine Vorhaben umsetzt.“


Harmonie und Leere „Das Universum, in dem wir wohnen, handelt im Einverständnis mit einigen Mustern und Gesetzten, die zwar paradox aber bestimmbar sind. Innerhalb des Chaos existiert eine Ordnung, innerhalb der Ordnung handelt das Chaos.“


Auszug aus dem Buch von Shidoshi Alfredo Tucci „Das Imperfekte zu bewundern ist ein Kniff des Bewusstseins, aber es ist ebenfalls eine Art die Pflichten des natürlichen Wegs zu imitieren und ihnen zu folgen. Die Natur verabscheut das Reine, das Gleiche, das Symmetrische und egal wie oft es die Muster, die den höheren Gesetzen (die Nummer Pi, die Nummer Fi, etc.) zugrunde liegen wiederholt, wiederholt sie nie exakt das Gleiche.“ „Wir können uns nicht hinter dem Determinismus verschanzen, ohne festzustecken und ohne im Nihilismus zu enden, da wir nicht davon ausgehen können, dass alles von unser Entscheidungen abhängt, ohne in die Arroganz und die absolute Blindheit abzugleiten.“ „Das Schicksal belohnt den Wagemutigen…oder es zerstört ihn, aber es steht nie gleichgültig den Handlungen derer gegenüber, die entscheiden bei den Geschehnissen mitzuwirken. Wie alles Große, antwortet das Schicksal denen, die mit halben, gemeinen oder miserablen Geist an seine Tür klopfen, nicht.“ „Die großen Wahrheiten, die Notfälle, fliehen vor uns in die Berge und bedecken sich mit Erklärungen, in den Selbstgesprächen, in den unmittelbaren Notfällen; das Dringliche stopft sich mit sich selber voll, noch mehr sogar als seine Realität und Notwendigkeit.“


Harmonie und Leere „Im friedlichen Bereich der Gedanken wächst das Sein; luftig, leicht wie das Wasser, das alles ohne große Kraftanstrengung besetzt, ohne Absicht. Es wechselt kontinuierlich den Ort und das Motiv, indem es sich einfach weich gleiten lässt, wie der Fluss, der den Sand streichelt.“


„Der Großteil von uns sieht nicht oder will nicht sehen, weil wir Angst vor dem Unbekannten haben oder, weil wir unfähig sind den Katalog des Materiellen zu überwinden, der aufzubauen uns so viel gekostet hat.“ „Die spirituelle Welt, wie auch die physische Welt, ist nicht das, was wir wollen, dass sie ist, sondern das, was sie ist. Jegliche Art von Anstrengung, Energie, Bewusstsein und Spannungen bilden ein in mehrere Schichten verflochtenes „mare magnum“, das auf ihrer Natur, ihrer Laune, ihrer Mehrdeutigkeit, ihrer Harmonie oder ihrem Konflikt basieren.“


„Es ist und wird immer notwendig sein, dass jedes Individuum aufwacht, und die Dinge und den Tag in ihrer Feierlichkeit, Müdigkeit und ihrem Schrecken klar betrachtet. So wird er sich nicht das Gesicht des Paradigmas des Weisen, dass wir ihm geben haben aufsetzten. Erstaunen, Überraschung und Bestürzung sind bessere Zeichen für das spirituelle Wachsen, als alle anderen.“ „Es bleibt weiterhin erstaunlich, dass das Thema der Güte und der Boshaftigkeit in jeder neuen Generation wiederkehrt, so als ob die Angelegenheit so zäh wäre, dass sie für ihre Verdauung den Magen eines Wiederkäuers bräuchte, anstatt den eines Menschen.“ „Die Grenze zwischen dem Gutem und dem Schlechten löst sich jenseits des zeitlichen Raums auf; das Gute von gestern ist das Schlechte von heute, das Schlechte hier ist das Gute dort…eine Sichtweise die für die kleinen Seelen schwer zu akzeptieren ist, da diese, in ihrem Bedürfnis festgehalten zu werden, selbst alles festhalten wollen, was dazu führt, dass sie immer und unvermeidlich das Gegenteil von dem erreichen, was sie verfolgen. Wie es das Sprichwort treffend sagt: Der Weg aus der Hölle ist mit guten Absichten gepflastert! “Wenn wir uns kategorisch gegenüber jeglicher Möglichkeit verweigern, dass das Zulässige bei der ersten Möglichkeit entflieht, würden wir uns der Eingangstür unserer lebenswichtigen Erfahrung verschließen.“


Auszug aus dem Buch von Shidoshi Alfredo Tucci „Vorsicht! Etwas nicht abzustreiten bedeutet nicht es zu „glauben“! Es gibt nichts Notwendigeres bei der Erforschung des Spirituellen als den Sinn des “nicht Glaubens”, den Empirismus, den Pragmatismus und vor allem die Nüchternheit. Das sind die drei Zutaten der Erleuchtung, die großen Eigenschaften des Reisenden des Unbeschreiblichen.“ „Ich glaube, dass es ohne Mitleid keine wahre Meisterschaft im Kampf gibt. Es ist die Abwesenheit derselben, die dazu führt, dass das innere Monster die Schlacht gewinnt und der Horror wächst.“ „Jeder Anfang ist, als ob man in einen Trichter hineingehen würde, als ob man durch ein immer feiner werdendes Sieb hindurchmüsste und unser Sein einer Neigung unterwerfen würde. Unumgänglich bleiben Fragmente unseres Seins auf dem Weg zurück, wegwerfbare Fetzen sollten zurückgelassen werden, da sie sich sonst in eine schwere Last entwickeln. Entweder weil sie ihre Aufgaben schon erfüllt haben, oder weil sie auf der höheren Ebene, zu der wir gelangen wollen, inakzeptabel sind.“ “Wir Leiden, weil wir nichts haben; weil wir etwas erreichen und Angst davor haben es wieder zu verlieren; weil wir etwas haben, was Gut erschien, aber sich rausstellte, dass es nicht so gut war; oder, weil wir etwas haben, von dem wir uns nicht befreien können.“ „Nichts kann das Bewusstsein und das Verständnis des Seins ersetzen, deshalb sollte jeder authentische Weg, die Umwandlung des Bewusstseins stärken, um dem was wir sind erlauben zu sterben und als das, was wir nicht sind, wiedergeboren zu werden; in diesem Übergang ist der Schmerz nicht verhandelbar, das Leiden jedoch schon.“


Harmonie und Leere “Alice durchquerte den Spiegel, aber wir alle können dies schaffen, da es Teil unserer Möglichkeiten und Fähigkeiten ist. Wir sind spirituelle Wesen, die eine materielle Existenz leben und nicht andersherum.“


Auszug aus dem Buch von Shidoshi Alfredo Tucci „Überraschung!!! Alles was Sie glauben, was ihren Sinnen und dem Lernen entspringt, kann jenseits der individuellen Gebundenheit an die Beschreibung der Dinge genauso gut nicht in dieser Form existieren.“ „Wir dienen alle etwas Größerem als uns selber, bewusst oder unbewusst sind wir Teil von etwas Größerem, das sich von uns ernährt, so wie wir uns von anderen Dingen ernähren.“ „Das Unsichtbare handelt hinter jedem Atem, es existiert versteckt und handelt ohne zu handeln. Der Weise ist früher oder später dazu bestimmt dieses Mysterium zu treffen.“ „Das Leben ist ein heiliger Pfad und nicht eine Aufeinanderfolge von linearen Geschehnissen. Aber das Leben ist vor allem das, was wir entscheiden, dass es ist, weil sich jeder wie er Lust hat in ihm trügen oder verlieren kann. Jede Möglichkeit hat ihren Preis, jede Entscheidung seine Konsequenzen, jede Einstellung ihre Kehrseiten, jeder Schauplatz seine Baustellen.“ „Respekt bedeutet auch zu verstehen, dass alles, was existiert notwendig ist, auch wenn es uns missfällt. Zu respektieren bedeutet nicht unbedingt, dass man damit zusammenleben muss; zu akzeptieren bedeutet nicht, dass man zulassen muss, dass es dich berührt.“ „Unsere persönliche Zeiten sind hingegen unwichtig, das Leben ein Atem; mehr zu sehen, jeden Moment auszunutzen, um höhere Prozesse in der persönlichen Entwicklung zu erleben, ist die beste Antwort auf die Unruhen die wir erleben, weil es auf dieser Ebene keinen Ausweg gibt: Keiner überlebt das Leben.“


Harmonie und Leere „Der extreme Egoismus rechtfertig alles und ist das einzige Gebot und der einzige Wert der postindustriellen Gesellschaften; alles ist erlaubt, der wirtschaftliche Triumph rühmt sich als das einzige Geltende, egal zu welchem Preis und wie.“


Auszug aus dem Buch von Shidoshi Alfredo Tucci

„Wir alle sind aus dem gleichen Holz geschnitzt; wir sind alle vibrierende Anhäufungen von Energie und Bewusstsein, die über eine einzigartige Verbindung verfügen und zwar die des Geistes, der sie ernährt und belebt.“ „Überheblich sind diejenigen die sich für unerlässlich halten, aber genauso unreif sind diejenigen, die sich selber, gegenüber ihrer Bestimmung und ihres Schicksals, unterschätzen.“ „Für mich ist die spirituelle Welt, der unsichtbare Bereich, eine großartige Dimension, es ist die wahre Grenze die es zu übertreten gilt und die einzige die den Menschen zu seiner wahrhaftigen Dimension führt.“ „Etwas tiefgründig zu kennen bedeutet definitiv es zu lieben, da sich eine Kultur aufgrund ihrer Formen unterscheidet und erbaut, bilden diese ebenfalls ein unverzichtbares Gut. Wer nach Rom geht, muss wie ein Römer scheinen und wem das nicht gefällt, weiß wo die Tür ist.“ „Für einen Religiösen basiert die Religion auf Glauben, Glauben an eine unsichtbare Anordnung der Welt. Für Wissenschaftler basiert die Wissenschaft auch auf Glaube, Glaube an die Methoden. Für den Fachmann der Spiritualität existieren jedoch zwei Wege, die Entwicklung des Mittelmaßes, die


Harmonie und Leere Sinneswahrnehmung des Unsichtbaren und/oder das Studium der direkten und persönlichen Interaktion mit den unsichtbaren Ebenen.“ „Der Verstand ist ein biologisches Archipel, welches sich von Sinneseindrücken ernährt, Sinneseindrücke, die es peinlich genau in bestimmte Assoziationsgruppen einordnet.“ „Wenn wir lang genug leben und es am Ende schaffen wirklich weise zu sein, enden wir damit diesen Bietenden, diesen Emporkömmling, diesen Falschspieler des Bewusstseins, den der Verstand darstellt, zu durchschauen.“


Harmonie und L

Wenn der Weg des Kämp


Leere

pfers zur Spiritualität führt!


Pukulan Pencak Silat Serak ist ein System, das auf Waffen und leeren Händen beruht. Es beinhaltet eine Vielzahl an Waffen der neuesten Generation, Schwerter, Messer, runde Kerambits, Stangen, Stäbe mit verschiedenen Längen und andere speziellere Waffen. Sogar bei den Trainingsmethoden mit leeren Händen stellen wir uns dem Gegner, der mit Waffen in beiden Händen angreift und mehreren Gegnern gleichzeitig. Dieses Training lässt uns bewusst werden, was in e i n e r Auseinandersetzung passieren kann und was man tun bzw. nicht tun sollte, wenn man mit Waffen von einem oder mehreren Gegner n angegriffen wird. In dieser zweiten DVD, spricht Maha Guru Horacio Rodriguez, Erbe der Pendekar Pak Víctor De Thouars Linie von Pukulan Pencak Silat Serak, die spezielle Form an, bei der bewaffnet trainiert wird, was die Grundlage für spätere fortgeschrittenere Trainingspläne und die Anwendung der Technik bildet. Dieses Video beinhaltet die Arbeitsprinzipien, Gelenke, Sambuts, Jurus und Übungen mit dem kurzen Schwert „Pedang“, dem kurzen Messer „Pissau“, dem kurzen Stab „Tonkat Matjan“, Sarong und Anwendungen der Selbstverteidigung mit leeren Händen.

REF.: • DVD/SERAK-2

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Die Bedeutung des schwarzen Gürtels (ERKLÄRUNG DER WELTWEITEN VEREINIGUNG DES HWA RANG DO®) HWA RANG DO®: Ein Gesandter der Loyalität, auf der unermüdlichen Suche nach der Wahrheit der Ermutigung des Lebens in seinem Dienst an die Menschheit.

Wir können für die Schüler des Hwa Rang Do® zwei Hauptziele finden: den ersten schwarzen Gürtel Dan Tae Soo Do® (die in den Hwa Rang Do einführende Kunst) und danach den schwarzen Gürtel des Hwa Rang Do®. Der erste schwarze Gürtel Dan Tae Soo Do® ist der Moment in dem das Einführungsprogramm für den Schüler endet und der beginnt das komplexere und komplette Programm des Hwa Rang Do® zu erlernen.


er erste schwarze Gürtel im Hwa Rang Do® ist ein großer Schritt. Das Programm der Grundlagentechnik des Hwa Rang Do® wurde hiermit beendet und man erhält den Titel des Hwarang, um mit den fortgeschritteneren Kampfsporttechniken der Kunst zu beginnen. Die Prüfungen sind hart und dauern tagelang. Die Prüfung des ersten schwarzen Gürtels Dan Tae Soo Do® beinhaltet drei Vorprüfungen, die innerhalb vieler Monate abgearbeitet werden. In jedem Vortest evaluieren viele verschiedene Lehrer das bisher erreichte Niveau des Schülers, seine körperliche Verfassung und seine Techniken. Die erste Prüfung des Hwa Rang Do® erfordert die Teilnahme an einem einwöchigen Seminar zu Vertiefung mit Dr. Joo Bang Lee Do Joo Nim (Gründer und 10ter Dan des Hwa Rang Do) und Kuk Sa Nim Taejoon Lee (Großer

D


Meister und 8ter Hwa Rang Do Dan). Später muss der, zu prüfende, Schüler viele Stunden lang seine Techniken, Formen und verschiedenen Kampffähigkeiten beweisen. Natürlich werden in beiden Prüfungen viele verschiedene technische Elemente (wie zum Beispiel die Geschichte des Hwarang und die koreanische Etikette) in schriftlichen und mündlichen Übungen geprüft. Warum sind diese Prüfungen so schwer? Die erste Prüfung des schwarzen Gürtels Dan de Tae Soo Do® beabsichtigt den Schüler verstehen zu lassen, was es wirklich bedeutet, die traditionelle Welt des Hwa Rang Do® zu betreten. Deswegen ist es wichtig seine Motivation zu prüfen (Hwa Rang Do® zu erlernen ist sehr schwierig und deswegen braucht der Schüler Motivation dafür). Die Prüfung des schwarzen Gürtels des ersten Dan des Hwa Rang Do®, der Titel Hwarang bedeutet, dass der Schüler ein Führer, ein Beispiel und Lehrer für andere Schüler sein wird. So gesehen muss er dazu bereit sein, alle theoretischen Fragen und Techniken des Hwa Rang Do® in sein Leben mit einzubauen. Er muss die tiefe Bedeutung dieser Lebensveränderung begreifen. Dafür gibt es die Prüfung. Über den Autor: Su Suk Sa Bum Nim Marco Mattiucci – 4to dan de Hwa Rang Do ist Chef des italienischen Teils der weltweiten Vereinigung des Hwa Rang Do.


REF.: • DVD/TOYAMA-2

Diese DVD ist das Produkt von der spanischen Filiale der Zen Nihon Toyama-Ryu Iaido Renmei (ZNTIR – Spain Abteilung) beworben damit man die technischen Inhalte des Toyama-RyuStils so wie er in der Honbu-Trainingshalle der ZNTIR in Machida, Tokio ausübt ohne Veränderungen und Abwandlungen kennen lernt. Die Treue zu diesem Programm ist so groß, dass der Präsident und der oberste Verantwortliche für technische Handlungsabläufe, Yoskitoki Hataya Sensei, zusammen mit einigen Mitgliedern diese aktuelle Zusammenfassung des Stils selbst durchführt. Man kann in diesem Video die grundlegende Basis und ihrer Anwendung finden. Dies bezieht sich sowohl auf das Aufwärmtraining und Vorbereitung auf das Training sowie auf die einzelnen Trainingseinheiten von Schlägen, Abwehr, Katas der Schule, die alle den Bezug zur Militärschule Toyama oder dem Gunto Soho und dessen Darlegung aufweisen. Hierbei wird Wert auf das Training im Format eins gegen eins des Kumitachi oder des Gekken Kumitach gelegt, und auch auf den Dreh- und Angelpunkt der sich auf das Toyama-Ryu bzw. dem Tameshigiri und die Schwertübungen stützt, bei denen man ein reales Ziel vor Augen hat. Die Zen Nihon Toyama-Ryu Iai-Do Renmei (ZNTIR) Organisation ist aktuell das Organ, welches die überarbeitenden Konzepte und die Methodologie der vorangehenden Schulen eint und in eine reale Kampftechnik umwandelte. Sie hält die Traditionen und die ursprünglichen Normen durch ein einheitliches und wirkungsvolles System, welches Körper, Verstand und Geist verbindet, am Leben. Dank des Kompromisses einiger weniger Gelehrten der Militärakademie Toyama (Rikugun Toyama Gakko), die weiterhin das Geheimnis der Kampftechnik am Leben erhalten haben bis die Verbote deren Ausübungen aufgehoben wurden und das japanische Volk seine Unabhängigkeit zurückerlangt hatte, können wir heutzutage noch die Fechtkunst in den heutigen Schulen des Iai-Do kennenlernen. Dies ist eine minutiöse DVD in verschiedenen Sprachen, die sich als sehr wertvolle Quelle für Forschende und Schüler des japanischen Schwerts sind, genauso wie im Allgemeinen für Künstler der Kampfkunst oder Interessierte an der Geschichte Japans und dessen letztem kriegerischen internationalen Konflikt. Es ist ein echtes Glück, dass man diese Techniken auf einer DVD anschauen und aufheben kann und zumindest für Forscher lohnt es sich diese in der eigenen Videothek zu haben. Die Trainierenden wünschen sich treu ihre Kenntnisse der Schule der japanischen Schwertkunst zu teilen, in der Hoffnung, dass die Werte der damaligen Soldaten die neuen Generationen durchdringen und dass sie es zulassen, dass sie einen traditionellen Anreiz geben sich heute noch mit den ursprünglichen japanischen Disziplinen der Kampfkunst beschäftigen.

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Sifu Alfred Johannes Neudorfer und Sifu Rosa Ferrante Bannera, die Gründer des Wing Tsun Universe, WTU, eine Bewegung, die nicht vom Gebrauch von Techniken, sondern von Qualitäten, Austausch, Prinzipien und Bewegungskonzepten geprägt ist, konzentrieren sich in ihrer ersten DVD auf den Siu Nim Tao (SNT) oder den „9 Wegen“. Der SNT ist die Grundlage des Wing Tsun, Wing Chun und des WTU. Das Verständnis dessen ist dieselbe Grundlage für alles was danach kommt. Wenn man beobachtete, wie die Leute die Sequenzen dieser Bewegung ausführen, kann man daraus folgern wozu sie alles fähig sind. Wenn an dieser Bewegung bereits etwas falsch ist, wird alles, was der Schüler später dazu entwickeln wird auch falsch sein. Die Bewegungen des WTU (Formen) bringen miteinander verbundene Funktionen mit sich, von denen man ihre Anwendung ableiten kann. Die Bedeutung der ersten Bewegungen macht, dass sich diese in andere ableiten und die Anwendungen, die auf den Prinzipien basieren und die Interaktion, die zum Verständnis hilft, garantiert werden. Der WTU bezieht ein extra „Set“ mit ein, das seine Begründer, aufgrund der aktuellen Umstände als notwendig bezeichnen. Die DVD beinhaltet die Bewegung (Form) Siu Nim Tao, seine 9 Sequenzen und Anwendungen. Die Sequenzen 13 der ersten Bewegung werden von Chi Sao begleitet, sowie von einem aufschlussreichen Interview mit der Begründern des WTU.

REF.: • DVD/WTU1

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In dieser neuen DVD von Patrick Levet wollte ich die verschiedenen Anwendungen und Handhabungen des Stabes aus Vietnam zeigen. Auch wenn der lange vietnamesische Stab kaum bekannt ist, ist er ohne Zweifel die wichtigste aller Waffen der traditionellen Kampfsportarten Vietnams. Die Schule Vovinam bietet in ihrem offiziellen Programm nur die Form des Stabs (Tu Tuong Con Phap) und die Gegenattacken, also Stab gegen Stab an (Phan The Con), aber bietet keine Zwischenbewegungen an. Der vietnamesische Stab hat aber viel mehr als diese zwei Facetten zu bieten. Meister Levet zeigt in 2 detaillierten DVDs, wie die z a h l r e i c h e n Zwischenbewegungen des Quyen des Stabs anzuwenden sind. Dieser erste Teil beinhaltet eine Reihe von speziellen Aufwärm- und Muskelübungen mit dem Stab. Er erklärt, wie man sich schützt, die fundamentalen Prinzipien, wie man die Waffe stilistisch handhabt, wie man sich gegen eine Entwaffnung wehrt, das Abblocken und Ausweichen, die Platzierung und die Kampftechniken. Eine einzigartige Arbeit, die den vietnamesischen Stab zum ersten Mal komplett und vollständig zeigt.

REF.: • DVD/VIET7

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Wir stellen euch die zweite Arbeit der KMREDGruppe vor. Dieses Video mit dem Namen „Konzept und Pädagogik“, verfolgt das Ziel, euch einen Teil des Krav Maga Konzepts, Forschung, Evolution und Entwicklung sowie die Pädagogik, die sich innerhalb unserer Gruppe entwickelt, zu vermitteln. Die verschiedenen Übungen, die ihr hier entdecken werdet, haben weder das Ziel euch zum Staunen zu bringen, noch unsere Wettkampffähigkeiten zu beweisen, denn unsere Absicht ist, unseren Schüler n zu erklären, wie sie zu „Kriegern“ werden, die in der Lage dazu sind sich an die verschiedenen Entwicklungen in einem Straßenkampf „anzupassen“.

REF.: • DVD/KMRED-2

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Kampfkunst Budo International 329 – Februar Teil 1 2017 by Budo International Martial Arts Magazine - Issuu