PHIUPP
Basteln • Spielen • Malen • Lernen • Kochen • Singen Nr. 9/2022 (September/Oktober), 25. Jahrgang, Deutschland € 4,50 Österreich € 5,00 • Schweiz CHF 9,60 • BeNeLux € 5,70 • Italien € 5,90
Spaß im
4
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Das wertvolle Kindermagazin
Viel mhqlt Stan ÄI
BUhu,
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Wo ist mein lieber Pustelschreck?
Der Schnee
Oos Reh
Stiftung Lesen
Im Bastelbogen:
Reimwürfel
Abo Nr. 9/2022
Kennst du die Tiere des Waldes?
PHIL'PPs Online-Extras Zu jeder Ausgabe ein fröhliches Online Spiel gratis. Und viel mehr davon für Abonnenten: Frische Hör- und Spiel erlebnisse für PC und Tablet! Sinnvoll und lustig: Die Lieder, Erzählungen und interaktiven Förderspiele ergänzen und berei chern ausgewählte Heftthemen. Direkter Zugriff mit Kurzlinks für den PC und QR-Codes für mobile Geräte.
Im tiefen Wald lassen sich nur wenige Baumbewohner wie Vögel oder Eichhörnchen blicken. Die meisten anderen Waldtlere sind sehr scheu und verstecken sich, sobald sie einflp-**------sehen, hören oder riechen. Kennet du die Rufe dieser Waldtlere? Ziehe die Knär'''"^
50 Was passt wohin? "““T:1 In den Kästen links stecken lauter Formen. Genau diese Formen gibt es rechts noch einmal. Ziehe die Formen an die richtige Stelle.
Uuu! Gespenster! Der Kürbiskopf erzählt, was er eich am meisten wünscht. Ein Lied zum Zuhören und Mitsingen!
Früher war Ich nur Gemüse, wuchs Im Garten auf der Wiesel Doch Jetzt bin Ich groß und schön und ganz herrlich anzuseh'n.
Bereits Abonnent? Registrieren Sie sich kostenlos auf www.ph-extras.de/abonnent.
Zeichnen und Malen nach Reimgeschichten von Philipp-Schöpferin Hanne Türk: Dieses Buch fördert auf besondere Weise Sprachgefühl, Fantasie und Feinmotorik. 20 vergnügliche Szenen regen und leiten die Kinder Schritt für Schritt zum Nachzeichnen an.
Noch einmal von vorne
Auf dem Baum, unter dem Baum
Online-Extras sind im Heft mit dem Plus gekennzeichnet.
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Auch ohne Abo einfach ausprobieren < auf Seite 45. у
Bin eo gelb und bin so dick, bin so richtig rund und schick. Bin der schönste Kürbis hier. Aber was wird Jetzt aus mir?
Gratis
3 PHIUPP Philipp und das Geisterkätzchen: Die lustige und aben teuerliche Geschichte als musikalisches Hör spiel auf CD. Spieldauer 50 Minuten; 9.90 Euro
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So ein dicker Kürbiskopf, ;ln der will nicht In den Topf, vlll meine Zähne blecken 'e ganze Welt erschrecken. Ich leuchte fürchten sich or mir fürchterlich.
Norbert Landa. Hanne Türk
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Hardcover, 48 Seiten ISBN 978-3-934333-55-0
Im Buchhandel oder gleich bestellen auf: shop.philipp-die-maus.de
Inhalt ______ У
Liebe Eltern, liebe PHILIPP-Freunde, vielleicht erinnern Sie sich: Bis vor ein paar Jahren war Halloween und alles Drumherum ein großes Thema nicht nur für Kinder; Bastelläden und Supermärkte waren vollgestopft mit Accessoires wie Masken, Spinnen und Fledermäusen. Der amerikanische Gruselfasching konn te bei uns jedoch keine rechten Wurzeln schlagen. Der hohle Kürbiskopf, mit seinen Funkelaugen eher ein lustiger denn gruseliger Geselle, war hingegen immer schon in süddeutschen und österreichischen Volksbräu chen heimisch und hat seine Wurzeln im katholischen Volksglauben. Demnach wird um Allerseelen und Aller heiligen herum die Grenze zwischen unserer Welt und dem Fegefeuer durchlässig, sodass die armen Seelen in gespenstischer Weise auf der Erde Irrlichtern; so wie im irischen Volksmärchen auf S. 14. Hier ist es ein nicht minder gespenstisch leuchtender Kürbis, der Gefahren abwendet. Anders ergeht es dem dicken Kürbis in der Wiese, des sen größter Wunsch es ist, jemanden zu erschrecken. Diesen Spaß gönnen Philipp und seine Freunde dem frisch gebackenen Gruselkürbis von Herzen gern und widmen ihm außerdem das lustige Lied vom Kürbiskopf.
Suchen und Vergleichen Seite 9 Seite 10 Seite 12 Seite 13 Seite 16 Seite 18 Seite 53
Dahin oder dorthin? Apfel-Kürbis-Tortenstück Komm zu mir! Zwei sind gleich Fritz Frosch am Zauberteich Äpfel und Birnen Im Garten
Vorlesen, Lernen und Singen Seite 4 Seite 11 Seite 14 Seite 20 Seite 40 Seite 45 Seite 46
Philipp und der Gruselkürbis Der verflixte Drachen Das Märchen vom Kürbiskopf Der Mais Philipps Tierquiz Uuu! Gespenster! Q Was passt wohin? Q
Seite 47 Seite 50
Wie viele sind es? Auf dem Baum, unter dem Baum Q
Hmm, das schmeckt! Seite 21
Popcorn
Basteln, Malen und Spielen Herzlichst, Ihr
Norbert Landa/Herausgeber
Besuchen Sie uns auf
www.philipp--die-maus.de Die nächste Ausgabe im Handel (Nr. 11/2022) erscheint am 26. Oktober
Philipp und seine Freunde
Seite 22 Seite 25 Seite 26 Seite 29 Seite 30 Seite 31 Seite 33 Seite 42 Seite 48
Fenstergucker Bitte ausmalen! Farbe her, bitte sehr! Kribbel, krabbel, Käferlein Auf dem Markt Philipps Puzzle Reimwürfel Hohle Köpfe, helle Köpfe Wir basteln Blumenbilder
Seite 54 Seite 56 Seite 58 Seite 58
Danke für eure schönen Bilder! Gewinnspiel Auflösungen Impressum
Das Plus Q steht für die Online-Extras.
Ich bin Tom und das ist mein Kuschel-Krokodil Schnappi.
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к Ich bin Philipp die Maus und das ist meine Katze Tiger. Wir beide haben uns richtig lieb, nicht wahr, Tiger?
Ich heiße Milly und das ist mein Hasi!
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Philipp und der Gruselkürbis Text: Norbert Landa • Illustrationen: Hanne Türk
Das war ein schöner Nachmittag bei Milly und Tom! Auf dem Nach hauseweg wollte Tiger unbedingt mitten durch die Wiese laufen.
Und warum? Weil dort das Gras so hoch stand, dass er nicht rollen konnte. Philipp musste ihn tragen, und das machte Tiger Spaß.
Da hörten sie hinter sich plötzlich eine tiefe Brummstimme „Juhu, Buhu!“ rufen. Huhu, Buhu? Erst erschrak Philipp.
Schon machte der Kürbis wieder ein fröhliches Gesicht, und mit fröhlicher Stimme sagte er: „Ich will kein Suppenkürbis sein. Ich will ein Gruselkürbis werden. Mit einem richtig gruseligen Gesicht!“ Philipp schaute ihn an und lachte. „Ach du dicker Kürbiskopf!“, rief er. „Das geht doch gar nicht. Wem sollte es vor dir gruseln!“ „Allen soll es gruseln!“, rief der Kürbis beleidigt. „Ich möchte am Fenster sitzen, und wenn es dunkel wird, möchte ich die schrecklichen Zähne fletschen. Meine Augen sollen furchtbar glühen, und alle sollen vor mir davonlaufen!“
Philipp glaubte dem Kürbis aufs Wort. Wer immer so nett und dick und gemütlich aussah, der wollte auch mal jemanden erschrecken. Aber wie sollte das gehen? Philipp schaute den Kürbis an und schüttelte den Kopf. „Tut mir leid“, sagte er. „Aber du hast einfach keine glühenden Augen und grässlichen Zähne!“
O, wie flossen da die Tränen! „Wenn du mir nicht hilfst“, schluchzte der Kürbis, „kann ich mich gleich in die Suppe werfen! Bitte, Philipp, bitte, mach mir grässliche Zähne und glühende Augen!“
Philipp seufzte. „Wenn ich nur wüsste, wie das geht!“ Der Kürbis dachte nach, und Philipp dachte nach, und Tiger dachte nach. Dann rief der Kürbis: „Ich hab’s!“ Freudestrahlend sagte er Philipp, wie man aus einem dicken, netten Kürbis einen furchtbaren Gruselkopf machen konnte. Philipp hörte sich alles ganz genau an. Schließlich sagte er: „Also gut, dann versuchen wir es!“
Dann drehte er sich um, sah den Kürbis - und musste lachen. „Dich kenne ich doch schon seit dem Sommer!“, sagte Philipp. „Da warst du noch klein und grün. Mann, bist du dick geworden!“ „Das stimmt“, sagte der Kürbis und vor Stolz wurde er noch ein Stück chen dicker. „Und schön reif bin ich auch, nicht wahr?“ Philipp nickte. Der Kürbis war wirklich wunderschön. „Und - geht es dir gut?“, fragte Philipp.
Der Kürbiskopf schüttelte sich. „Überhaupt nicht“, sagte er und zog ein trauriges Gesicht. „Oder hast du dich etwa vor mir gefürchtet? Vor meinem Juhu, Buhu?“
„Nur ganz wenig“, lachte Philipp. Da fing der Kürbiskopf an zu weinen. „Siehst du, da hast du es“, schluchzte er. „Niemand gruselt sich vor mir. Dabei wäre ich doch so gerne ein richtiger Gruselkürbis!“
Zuerst musste der dicke Kürbiskopf ins Haus geschleppt werden. Uff, war der aber schwer! Zu Hause angelangt, machte sich Philipp gleich ans Werk.
Philipp höhlte den Kürbiskopf aus und schnitzte Löcher für die furcht baren Funkelaugen und das gespenstische Gebiss und die nichtsnutzige Nase. Und bald stand ein Gruselkürbis auf dem Küchentisch. Philipp brachte ihm einen Spiegel.
Wenig später waren schon ihre Schritte vor dem Haus zu hören. „Da kommt jemand“, flüsterte der Kürbiskopf aufgeregt. „Na, die werden sich vielleicht fürchten!“ Und dann rief er, so schrecklich laut er nur konnte: „JUHU, BUHUUUUUU!“
Doch Kürbiskopf war enttäuscht. „Das ist noch zu wenig“, klagte er. „Alles viel zu nett! Siehst du nicht, wie freundlich ich grinse!“
Tom schrie entsetzt auf. „Hilfe, hilfe, ein Gruselkopf! Bestimmt hat er den armen Philipp schon erwischt!“
„Jetzt schon“, beruhigte ihn Philipp. „Aber warte, bis es dunkel wird!“ Er setzte ihn aufs Fensterbrett und stellte Lichter hinein. Es dauerte noch eine ganze Weile, bis es endlich finster wurde und Philipp die Lichter
„Und Tiger auch!“, rief Milly. „Mit seiner Nase hat er sie erschnüffelt. Mit seinen Funkelaugen hat er sie entdeckt. Mit seinem grässlichen Gebiss hat er sie gefressen. Nur weg von hier!“ Schreiend rannten sie hinter das Haus.
Wieder schaute der Kürbiskopf in den Spiegel. „Juhu“, rief der Kürbis kopf mit seiner gruseligsten Stimme. „Jetzt brauchen wir nur noch jemanden, den ich erschrecken kann. Buhu!“
Der Kürbis aber war außer sich vor Freude. „Es hat geklappt, es hat geklappt!“, jubelte er begeistert. „Hast du gesehen, Philipp, was für Angst sie vor mir hatten?“ Vor Vergnügen wackelte er hin und her, und wenn ihn Philipp nicht festgehalten hätte, wäre er bestimmt vom Fensterbrett gerollt.
Philipp dachte nach. Dann rief er Tom und Milly an und erzählte ihnen vom Kürbiskopf am Fenster, der sich so darauf freute, jemandem einen Schreck einzujagen. Die Freunde waren sofort dabei. „Ja!“, versprachen sie. „Das wird lustig. Wir kommen gleich vorbei und dann lassen wir uns so richtig toll erschrecken!“
„Jetzt ist es aber genug!“, rief Philipp. „Das waren Tom und Milly. Jetzt muss ich sie holen und ihnen sofort sagen, dass sie sich vor dir nicht mehr fürchten müssen. Aber du darfst nicht mehr so schlimm sein, sondern wieder ganz brav!“ „Kürbisehrenwort“, sagte der Kürbis.
Als Philipp seine Freunde holte, kicherten sie noch immer in ihrem Versteck hinter dem Hous. „Dos hat ja toll geklappt“, rief Milly. „Hat er sich gefreut?“ „Und wie“, sagte Philipp. „Jetzt kommt, wir trinken warmen Apfelpunsch.“
An diesem Abend erzählten sich Philipp, Tom und Milly lauter lustige Gruselgeschichten, während der Gruselkürbis still und brav auf dem Fensterbrett hockte, vergnügt vor sich hinleuchtete und still zuhörte. Doch als sie dann das Lied vom dicken Kürbiskopf sangen, brummte er fröhlich mit.
Elterntipp: Das Gedicht und den Link zum Lied vom Kürbiskopf (Online-Extra) gibt es auf S. 45.
Dahin oder dorthin?
Wie kommen wir jetzt nach Hause? „Ich glaube, der Vogel zeigt uns den Weg“, sagt Philipp und fährt los.
Und beim nächsten Ausflug? Oje, wieder vergessen! Zum Glück ist der Vogel noch da.
Aber 10 Dinge sind in diesem Bild anders. Findest du sie?
Die Auflösung findest du auf Seite 58.
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Apfel-Kürbis Tortenstück
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Vom geht es zum , weiter zum weiter zum Apfel Und immer so weiter: Apfel-Kürbis-Tortenstück. Bis Tiger bei Philipp ankommt. Zeigst du ihm den richtigen Weg?
Die Auflösung findest du auf Seite 58.
Der verflixte
Drachen
Komm, Tiger, heut will ich dir zeigen: So lässt man einen Drachen steigen!
Verflixt, was macht der Drachen nur? Wieso verheddert er die Schnur?
Warum ist er bloß so gemein, stellt meinem Tiger glatt ein Bein!
Warum reißt er so an der Leine? Ach so, er fliegt lieber alleine!
Na, wenn das so ist, dann viel Glück! Doch bitte komm wieder zurück.
Komm zu mir! Zeige den beiden Monsterchen, auf welchem Weg der eine zum anderen kommt!
Gruselgraus, ich liebe dich! Du bist so krass und fürchterlich. Deine Ohren, deine Zähne, ach, wie ich mich nach dir sehne!
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12
Pustelschreck, du hast von allen die allerschärfsten Monsterkrallen und die grässlichste Frisur. Ach, wie finde ich dich nur!
Zwei sind gleich
Pilze wachsen, Birnen reifen, Blätter werden braun. Herr Käferlein spaziert herum, um alles anzuschau’n!
Schau dir die vier Blätter genau an. Nur zwei davon sind genau gleich. Zeichne einen Punkt dazu. Genau so machst du es bei den Pilzen, Birnen und Käfern.
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Die Auflösung findest du auf der Seite 58.
13
Das Märchen vom
Kürbiskopf Es war einmal ein bettelarmer Mann namens Jakob. Er hatte nichts zu essen und kein Dach über dem Kopf und keine warmen Kleider. Es war die Nacht von Halloween oder Allerheiligen, und in dieser besonderen Nacht wanderten immer allerhand unheimliche Wesen über die Erde. Jakob sah die Lichter tanzen und schritt aus, um ins nächste Dorf zu kommen.
Plötzlich stand der Teufel vor ihm und sagte: „Jakob, ich weiß, wie schlecht es dir geht. Ich schenke dir einen großen Sack Gold. Aber nach einem Jahr gehörst du mir, und ich werde dich zu mir holen!“ Jakob dachte lange nach. Er war hungrig und ihn fror, und ein Jahr war eine lange Zeit. „Da ist es noch lange hin“, dachte Jakob. „Da kann inzwischen viel geschehen.“
Abgemacht“, sagte Jakob. Der Teufel verschwand, und zurück blieb ein Beutel mit blitzenden Goldstücken.
Da ließ es sich Jakob gut gehen. Er kaufte sich ein Haus und hatte einen Koch und einen eigenen Schneider. Es war eine lustige Zeit, und Jakob konnte sich alles kaufen, was sein Herz begehrte. Der Winter ging dahin, der Frühling kam und der Sommer. Eine Woche verging und ein Monat, und dann vergaß Jakob seinen Vertrag mit dem Teufel.
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Eines Morgens aber wachte er auf und erschrak. Er erinnerte sich an seinen Vertrag mit dem Teufel. Jetzt war der Herbst fast vorüber, und morgen wollte der Teufel kommen und ihn holen. Was sollte er bloß tun? Zuerst verkroch sich Jakob auf dem Dachboden. Doch durch die Luke sah er den Himmel. „Wo man die Wolken sieht“, dachte Jakob, „da sieht mich bestimmt auch der Teufel!“
Also verkleidete sich Jakob. Er lieh sich die Schürze vom Koch und die Mütze vom Kutscher und den Mantel vom Hausmädchen. Doch als er aus dem Haus trat, sagten alle Leute „Guten Tag, Jakob!“ und „Wie geht’s, Jakob?“. „Wenn die mich erkennen“, dachte Jakob, „dann erkennt mich auch der Teufel.“ Dann wurde es Abend. Jakob floh in die alte Hütte hinter dem Haus. Draußen auf den Feldern tanzten Lichter. Die ersten Geister waren schon gekommen.
Die Geister haben es gut, dachte Jakob. Kein Teufel kümmert sich um sie und niemand will sie holen. Wenn mich der Teufel nur für einen Geist halten würde, dachte er, dann würde er mich nicht finden.
Draußen erhob sich ein Sturm. Der Wind pfiff durch die Ritzen, und die Kerze flackerte. Jakob stellte sie in den hohlen Kürbis, der in der Ecke lag und in den jemand Löcher geschnitzt hatte. Den leuchten den Kürbis trug er zum Tisch. Dann wickelte er sich gegen die Kälte in ein weißes Laken. Da ging die Tür auf, und Jakobs Diener trat ein. Doch er machte sofort kehrt und lief schreiend davon. „Dummkopf, ich bin doch kein Geist!“, rief ihm Jakob nach.
Dann überlegte er. „Kürbis und Tuch, das ist gut!“, dachte er. „Wenn mich sogar mein Diener mit einem Geist verwechselt, vielleicht findet mich dann auch der Teufel nicht!“
Also nahm Jakob den leuchtenden Kürbis und ging mit ihm hinaus. Die ganze Nacht wanderte er über Wiesen und Felder. Alle Geister draußen hielten ihn für einen der ihren und ließen ihn in Frieden. Dann kam der Morgen, und der Spuk war vorüber.
So kam es, dass Jakob von nun an jedes Jahr mit seinem leuchtenden Kürbiskopf und mit einem weißen Laken durch die Halloween-Nacht wanderte; und bis heute ist es dem Teufel nicht gelungen, Jakob zu finden!
Also lief er in den Keller hinunter. Hier war es stockfinster. Doch dann spürte Jakob, wie Ratten durch den Keller huschten. „Wo es Ratten gibt“, dachte Jakob, „da gibt es auch Schlupflöcher und Wege. Da findet mich auch der Teufel!“
С1Э
Fritz Frosch am Zauberteich „Vorsicht, Freunde!“, ruft Fritz Frosch. „Nicht hinun ter schauen, da sind lauter Gespenster, die uns packen wollen!“ „Ach nein!“, rufen seine Freunde. „Das sind bloß unsere Spiegelbilder im Zauberteich!“ Dann aber sehen sie, dass da etwas nicht stimmt.
Findest du es heraus?
Welches Tier hat kein Spiegelbild? Welches Tier gibt es nur im Spiegelbild, aber nicht im Himmel? Welche Tiere hat der Teich im Spiegelbild vertauscht? Bei welchen Tieren hat sich etwas im Spiegel bild verändert?
:
Illustration Achim Ahlgrim
Auf Seite 58 kannst du nachsehen.
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Apfel und Birnen So viele Äpfel hat Philipp gepflückt und so viele Birnen! Jetzt muss er sie gerecht verteilen. In jedes Körbchen kommen gleich viele Äpfel und Birnen.
Ein Körbchen ist schon ganz voll. Zähle die Äpfel und Birnen. Genau so viele Äpfel und Birnen sollen in die anderen Körbchen kommen. Hilfst du ihm?
Die restlichen Äpfel und Birnen zum Ausschneiden gibt es auf Seite 27. Überlege, wie viele du brauchst, damit in jedem Korb gleich viele liegen. Wenn du mochtest, klebst du sie in den Korb
Popcorn
Der Mais Weißt du, warum es früher auf den Ritterburgen kein Popcorn gab? Und warum die Ritter keine Pommes frites aßen? Weil es damals bei uns keinen Mais gab. Es gab auch keine Kartoffeln, keine Tomaten und keinen Kakao. All diese Pflanzen wuchsen früher nur in Amerika. Erst die Entdecker brachten diese Pflanzen zu uns. Heute wachsen sie überall auf der Erde.
Den Boden mit Maiskörnern bedecken.
So sehen die Maispflanzen aus.
Mais ist ein Getreide mit großen, gelben Körnern. Er wächst auf langen, dicken, grünen Halmen. Die Körner kann man wie andere Getreidekörner fein zu Mehl vermahlen oder grob zu Grieß. Oder wir essen die Körner als Popcorn oder einfach gekocht. Polenta oder Sterz ist ein anderer Name für Maisgrieß. Daraus kocht man einen Getreidebrei. Wenn das Wasser verdunstet ist, wird der Brei fest und trocken und man kann ihn wie einen Kuchen in Scheiben schneiden.
Das sind Maiskolben.
01 in einen großen Topf mit Deckel geben.
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[(Deckel drauf und den Topf
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r. ' So wird Mais geerntet.
Fotos: Archiv
Nach ein paar Minuten hörst du es Pop, pop, pop!
Cornflakes sind knusprige Maisflocken. In der Fabrik werden die Maiskörner zuerst gekocht und dann in großen Walzen platt gequetscht. Die Flocken lässt man trocknen und röstet sie. Schon sind sie knusprig.
Aus den Körnern wird Popcorn!
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Für Popcorn braucht man eine besondere Sorte von Mais. Er heißt Puffmais. Das Puffmais korn ist innen feucht und hat außen eine harte Hülle. Wenn das Korn erhitzt wird, fängt es innen zu kochen an. Wie in einem winzigen Dampfkochtopf! Der heiße Wasserdampf lässt das Korn platzen. Puff und pop! Das Innere kommt wie ein Schaum hervor und wird gleich wieder hart.
auf den Herd stellen.
Auch ganze Maiskörner schmecken lecker. Man kann den Maiskolben mitsamt den Körnern kochen oder auf der Glut eines Lagerfeuers rösten. Dabei werden die Maiskörner weich, und wir können sie später vom Kolben abnagen.
Das sind Maiskörner.
Popcorn selber machen, das macht Spaß. Dabei hören wir auch, warum Popcorn so heißt: Weil es pop, pop, pop macht!
Das ist Popcorn.
Г» Wtr brflutcheuv:
s Esslöffel öl Den Deckel erst öffnen, wenn es im . Topf ^tllllst!
Das Popcorn mit Puder zucker bestreuen.
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Fenstergucker Wer schaut aus dem Kartenfenster? Du selbst oder jemand, den du lieb hast. Das ist auch ein hübsches Geschenk, über das sich jeder freut.
Auf der nächsten Seite gibt es eine große und eine kleine Karte. Beim Aus schneiden des Fensters hilft dir ein Erwachsener. Klebe ein Foto von hinten in den Rahmen. Vielleicht magst du auch etwas schreiben oder zeichnen!
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Fenstergucker
Eine große und eine kleine Fensterkarte
Fenster zum Ausschneiden
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Fenster zum Ausschneiden
hier schneiden
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Fenstergucker
Schneide alles aus. Beim Fenster hilft dir ein Erwachsener.
Fenster zum Ausschneiden
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\о Fenster zum Ausschneiden \°
hier schneiden
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hier falten
Bitte ausmalen!
Male das Bild bunt aus, dann haben die Kinder noch mehr Spaß! Erzähle, was die Kinder gerade spielen, und was du am Sandkasten am liebsten machst.
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Apfel oder Birne?
hier schneiden
Das sind die Äpfel und Birnen für Philipps Körbchen auf Seite 18 und 19. Schneide sie aus und klebe sie hinein.
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Apfel oder Birne?
Das sind die Rückseiten der Äpfel und Birnen für die Seiten 18 und 19. Schneide sie aus.
Kribbel, krabbel Käferlein Schau, wie es auf der Wiese krabbelt und kriecht und blüht! Male die Blätter, Blumen, Schnecken und Marienkäfer zu Ende.
Illustration: Alex Bernfels
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Auf dem Markt
Leute, kauft bei Philipp ein,
Male alles fertig: Körbe, Blumen, Obst und Gemüse und natürlich Philipps Schürze! Wie viel kosten die Sachen? Schreibe den Preis hinein.
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Philipps Puzzle
hier schneiden
Schneide alle Teile aus und lege sie richtig auf. Dann siehst du, was Philipp macht.
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Philipps Puzzle
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Lege sie richtig auf.
hier schneiden
Reimwürfel
der Schuh
Wie musst du die drei Wür drehen, damit die Bilder zusammenpassen und die Reime stimmen? Und wer kann das schneller?
Das ist der erste von drei Würfeln.
Ausschneiden, falten und zusammenkleben!
das Reh der Hase
Eins, zwei, drei
hier schneiden hier falten
Schneide die Form aus, falte sie und klebe sie zu einem Würfel zusammen.
hier kleben И
das Haus
Auf den nächsten Seiten gibt es noch zwei Würfel. Sie alle gehören zum Reim-Würfelspiel.
Was du damit machen kannst, steht auf der Seite 39.
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Das ist die Innenseite des ersten Reimwürfels.
Reim würfel
Ausschneiden, falten und zusammenkleben!
Innenseite
J.
hier schneiden hier falten hier kleben
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Das ist die Innenseite des zweiten Reimwürfels.
Ausschneiden, falten und zusammenkleben!
Innenseite
Elterntipp Sollte Ihr Kind no zu klein sein
Bilder separat geschnitten und zu nächst wie Puzzleteile verteilt. Ihr Kind sucht die passenden Bilder und stellt sie in Dreier reihen zusammen.
Beim »rami
das Känguru
Das ist der dritte Würfel.
Ausschneiden, falten und zusammenkleben!
das Osterei
der Schnee
die Wiege
'ТГ
die Nase
hier schneiden
hier falten V///y hier kleben
der Blumenstrauß
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Das ist die Innenseite des dritten Reimwürfels.
Ausschneiden, falten und zusammenkleben!
Illustrationen: Honne Türk
; Innenseite
J.
hier schneiden
ii
hier falten t-
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Elterntipp: Dank der Wortbilder können auch kleinere Kinder beim Ausspre chen der Wörter und Hinhören unter den vielen Möglichkeiten die Reimwörter finden. Das macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch die auditive Wahr nehmung und das Sprachgefühl.
Drehe die Würfel! gefalteter Würfel aus.
OerSchl
Hast du die drei Würfel gebastelt? Auf jeder Würfel seite gibt es ein Bild mit einem Wort. Lege die Würfel nebeneinander. Drehe sie so lange, bis sich die drei Bildwörter der Oberseite der Würfel reimen. Fange beim linken Würfel an. Welches Bild ist oben? Sprich das Wort laut aus und suche auf dem mittleren Würfel das Bildwort, das sich darauf reimt. Dann verdrehst du auch den dritten Würfel so, dass das dritte Bildwort passt. Wörter, die am Ende so ähnlich klingen, sind Reimwörter. „Hase“, „Nase“ und „Vase“ reimen sich aufeinander. „Schnee“ und „Kuh“ sind keine Reimwörter. Du musst die Wörter nur laut sagen, dann hörst du es!
DasReh
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Philipps Tierquiz Wer kennt sich aus bei den Tieren? Bei Philipps Tierquiz stimmt bei jeder Frage nur eine einzige Antwort. Kreuze sie mit dem Bleistift an. Drücke nur ganz schwach an. Dann kannst du das Kreuz wieder ausradieren und deine Geschwister und Freunde spielen lassen.
Der Ruf des Zebras klingt wie Hatschie, hatschihihi Kwaha, kwahaha
Wauwau, hawauwauwau
Der Schmetterling hat 4 Beine Was stimmt? Kreuze die richtige Antwort an.
5 Beine
6 Beine
Manche Fische können fliegen
Der Gepard ist von allen Katzen
klettern
der schnellste Läufer
kochen
der lauteste Brüller
der größte Stinker Der Igel frisst am liebsten Würmer
Die Giraffe pflückt ihr Futter
Äpfel
mit der Zunge
Stachelbeeren
mit den Zehen mit den Zähnen
Die Schildkröte kann
aus dem Panzer schlüpfen
Fliegen fangen Eier legen
Nicht nur Papageien können sprechen, sondern auch manche Raben
Schwäne An den Füßen hat das Schwein
Hamster
Nägel
Klauen
Saugnäpfe
Wo kommt das Gift aus der Schlange? aus der Nase
aus der Zunge
Das Muster in den Pfauenfedern nennt man
aus den Zähnen
Ohren Augen Eier 40
Die Lösungen stehen auf Seite 58. Wie viele Fragen hast du richtig beantwortet? Alle? Dann bist du der Tierrätselmeister! 41
Kürbisse sind klasse! Du kannst daraus einen richtigen Gruselkürbis basteln. Das Kürbisfleisch wird eine Suppe, und mit den Kernen kannst du einen frischen Kürbis pflanzen
So machst du das
Und nächstes Jahr?
Du zeichnest mit dem Filzstift den gezackten Deckel auf den Kürbis. Dann zeichnest du die Löcher auf: die Augen, die Nase und den Mund.
Aus einem Kern wird ein Kürbis, aus dem du nächstes Jahr wieder Kerne ernten kannst. Wenn du einen Gruselkürbis machst, behalte einige Kerne auf für den nächsten Frühling. Mitte April kommen sie in einen Blumentopf im Haus. Ein Monat später kannst du die kleine Kürbispflanze in den Garten oder in einen Topf auf dem Balkon umsiedeln. Kürbisse haben es gerne warm und wollen oft gegossen werden.
Du bittest einen Erwachsenen, den Deckel auszuschneiden und abzu heben. Uff!
Mit dem Löffel kratzt du das Frucht fleisch heraus und gibst es in eine Schüssel. Die Kerne kommen auf einen Teller.
Dein großer Helfer schneidet die Löcher aus. Dann drückst du die ausgeschnittenen Teile in den hoh len Kürbis und nimmst sie heraus.
Du stellst ein Teelicht in den leeren Kürbis. Den Deckel kannst du leicht wieder aufsetzen. Dann warten wir, bis es dunkel wird!
Elterntipp: Eckige Löcher sind leichter zu schnei den als runde. Ein scharfes, schmales Messer verwenden; Kinder nicht allein schneiden lassen. Die Kürbis wand soll ca. 2 cm dick bleiben. Q) E x: о
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Ммюй Früher war ich nur Gemüse, wuchs im Garten auf der Wiese! Doch jetzt bin ich groß und schön und ganz herrlich anzuseh’n.
Der Kürbiskopf im Kindermusical! Philipp und seine Freunde spielen Gespenster. Plötzlich rumpelt und pumpelt und rasselt es wirklich! Wie gruselig! Und noch schlimmer: Tiger ist verschwunden! Und bis sich das Rätsel löst, tanzen und singen nicht nur die Fledermäuse, sondern auch unser Kürbiskopf.
Bin so gelb und bin so dick, bin so richtig rund und schick. Bin der schönste Kürbis hier. Aber was wird jetzt aus mir?
Der Kurbiskopf erzählt, was er sich am meisten wünscht. Sein Gedicht ist auch ein Lied zum Zuhören und Mitsingen!
Ich will meine Zähne blecken und die ganze Welt erschrecken. Denn mein furchtbares Gebiss leuchtet in der Finsternis! Ja, zwei Augen brauch ich und eine Nase, einen Mund. Ohren brauche ich aber nicht, doch für innen noch ein Licht!
Sitze ich dann nachts am Fenster, ruft ein jeder: Uuu! Gespenster! Und er schreit vor Schreck ganz laut und kriegt eine Gänsehaut. Und so lasse ich im Dunkeln meine Gruselaugen funkeln. Wenn ich lache, gruselt sich jeder vor mir - hoffentlich!
Philipp und das Geisterkätzchen: Die lustige und abenteuerliche Geschichte als musikalisches Hörspiel. Jetzt reinhören und bestellen auf www.philipp-die-maus.de/shop/hoerspiele Spieldauer 50 Minuten; 4,99 Euro
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Zum Kennenlernen auch ohne Abo!
+ Online-Extra für PC und Tablet Das ganze Lied vom Kürbiskopf auf www.ph-extras.de/kuerbiskopf
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Illustration: Alex Bernfels
Was passt wohin?
Hier oben in den Kästen stecken lauter Formen. Jede hat eine Zahl. Genau diese Formen gibt es unten noch einmal Schreibe die richtige Zahl hinein.
Online-Extra für PC und Tablet Formen wahrnehmen und kombi nieren im interaktiven Spiel. Exklusiv für Abonnenten auf: www.ph-extras.de/wohin 2Ä1-J
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Wir basteln Blumenbilder Mit getrockneten Blüten und Gräsern lassen sich schöne Bilder basteln! Philipp zeigt dir, wie du die Pflanzen trocknest und was du damit machen kannst.
Trocknen an der Luft Binde die Halme und Blumen mit Bast zu kleinen Sträußchen zusammen. Hänge sie eine Woche lang an einen dunklen, luftigen Ort. Wenn du die Blüten vorsichtig anfasst, rascheln sie wie Seidenpapier. Jetzt sind sie richtig trocken. Bewahre die Sträußchen in Pappkartons auf.
I® 1
Trocknen in der Presse Beim Pressen wird der Pflanzensaft ausgepresst und vom Küchenkrepp aufgesaugt. Übrig bleiben die trockenen Teile der Pflanzen.
Warum trocknen? Blüten, Gräser und Blätter: Das alles muss gut trocknen. Denn beim Trocknen geht alles Wasser aus den Pflanzen, und dann können sie auch nicht faulen und verwelken. Das ist so ähnlich wie bei Trockenfrüchten. Eine saftige Weintraube oder Pflaume wird mit der Zeit faulig, weil sich darin unsichtbar kleine Lebewesen vermehren. Das sind die Bakterien. Wenn sie aber kein Wasser haben, sterben sie. Deshalb halten sich Rosinen und Trocken pflaumen so lange. Und auch deine Blumenbilder bleiben lange Zeit schön.
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Echte Blumenpressen aus Holz gibt es zu kaufen. Doch es geht auch mit dicken Büchern recht gut. Lege die Blüten zwischen ein paar Blätter Küchenkrepp und dann auf eine glatte, feste Unter lage. Obendrauf legst du die schweren Bücher. Der starke Druck presst den Pflanzensaft aus, den der Küchenkrepp aufnimmt. Nach einer Woche sind die Blumen trocken.
Wenn du genug Blüten, Blätter und Halme getrocknet hast, breitest du sie auf dem Tisch aus. Was passt zusammen? Überlege, was für Bilder das werden können: Blumensträuße oder kleine Garben mit Ähren oder sogar Tiere und Pilze!
Besonders schön wird das fertige Bild, wenn du den Karton danach auf einen größeren klebst. Dann bekommt das Bild einen Rahmen.
Klebe die Teile eins nach dem anderen auf einen farbigen Karton. Beginne mit den größeren Teilen. Dann kannst du auch kleinere Dinge draufkleben.
Längere Halme schneidest du unten ab. Dann klebst du einen Stoff- oder Papierstreifen darüber
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Auf dem Baum,......................... unter dem Baum
Im tiefen Wald lassen sich nur wenige Baumbewohner wie Vögel oder Eichhörnchen blicken. Die meisten anderen Waldtiere sind sehr scheu und verstecken sich, sobald sie einen Menschen sehen, hören oder riechen. Welche Waldtiere auf diesem Bild kennst du?
Einige Tiere, wie die Wildkatze oder der Auerhahn, sind sehr selten und kommen nur in tiefen Wäldern fern von Straßen, Dörfern und Städten vor. Eichhörnchen wohnen auch auf Stadtbäumen; auch Füchse streifen in der Nacht durch unsere Straßen. Viele Waldtiere wohnen und übernachten auf den Bäumen. Andere haben ihren Unterschlupf unter der Erde: Füchse, Dachse, Hermeline und Mäuse graben
Das Eichhörnchen Mit ihrem langen, bu schigen Schweif halten die Eichhörnchen beim Laufen auf dünnen Ästen das Gleichgewicht. Beim Springen von Baum zu Baum steuern sie damit auch die Richtung. Beim Schlafen decken sie sich mit dem Schweif wie mit einer Kuscheldecke zu. Eichhörnchen fressen gerne Nüsse. Wenn sie viele davon finden, graben sie Löcher in den Boden und verstecken die Nüsse darin. So haben sie auch im Winter immer einen Vorrat, wenn sie hungrig sind.
Die Gelbhalsmaus Die Gelbhalsmaus ist eine besondere Wald maus. Sie hat einen ganz langen Schwanz. Auf der Flucht läuft sie nicht, sondern sie macht ganz große Sprünge. In einer Erdhöhle zwischen Baumwurzeln baut sie ihr Nest oder ihre Vorratskammer. 50
sich ihre Wohnungen unter den Baum wurzeln. Dort sind sie vor ihren Feinden sicher und haben es warm und trocken. Dachse wohnen oft in uralten Erdhöhlen, die schon ihre Eltern oder Großeltern gegraben haben. Sie bauen diese Höhlen immer weiter aus, bis ihre Woh nungen ganz viele Zimmer und Ein- und Ausgänge haben. Oft sind die Dachs wohnungen so groß, dass auch Füchse mit einziehen.
Der Specht Selten sieht man Spechte. Doch oft kann man sie dafür laut hämmern hören: Dann klop fen sie mit ihrem harten Schnabel auf einem Baum stamm herum. So hacken sie eine Wohnhöhle in den Baumstamm oder picken Insekten aus der Rinde. Sogar Nüsse hämmert der Specht mit seinem Schnabel auf: Er klemmt sie in eine Baumritze und kann sie so aufmei ßeln. Außerdem sagt der Specht in der Trommelsprache: Hier bin ich, das ist mein Revier.
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Der Auerhahn ist das Männchen des Auer huhns und trägt ein prächtiges, buntes Gefieder. Er ist so groß wie ein Truthahn. Wenn er einem Weibchen gefallen will, fächert er seine Schwanzfedern zu einem großen Rad auf und ruft laut schallend. Das nennt man die Balz. Dabei ist der Auer hahn wie blind und taub für alle Gefahren und wird leicht zur Beute von Raubtieren. Das Weibchen dagegen ist nur halb so groß und hat ein braunweißes Gefieder.
Das Hermelin ist nur im Sommer rotbraun gefärbt. Im Winter ist sein Pelz fast ganz weiß, nur die Schwanzspitze bleibt schwarz. So kann sich dieser flinke Räuber im Winter gut im Schnee verstecken, und im Som mer zwischen Bäumen und Sträuchern.
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Der Dachs ist der beste Buddler unter den Waldtieren. Mit seinen scharfen Krallen gräbt er sich unter der Erde Höhlen mit vielen Kammern und Gängen. Diese Höhlen heißen auch Dachsbau. Dachse sind Allesfresser, sie fressen also Früchte, Pilze und Wurzeln, aber auch andere Tiere: Würmer, Schnecken, Insekten, Jungvögel und Mäuse.
Der Waldkauz schläft tags über und jagt in der Nacht. Deshalb hat er große, runde Augen, mit denen er auch in der Dunkelheit gut sieht. Waldkäuze haben scharfe Krallen und einen sehr scharfen Schnabel. Damit fangen sie Mäuse, Eidechsen und kleine Vögel. Man sieht die Käuze nur selten, aber man kann sie in der Nacht oft rufen hören.
Illustrationen: KIM Verlag
Die Wildkatze sieht fast genau so aus wie eine getigerte Hauskatze. Aber sie ist ein wirklich wildes Tier, nichts zum Anfassen und Kuscheln. Wildkatzen leben frei und allein im dichten Wald und jagen kleine Tiere. Von Menschen halten sie sich fern. Deshalb leben sie fast nur in Naturschutz gebieten, wo sie kein Mensch stört.
Der Fuchs Die Füchse leben wie auch die Dachse in Erdhöhlen. Oft ziehen sie in einen unbewohnten Dachsbau ein oder wohnen gemeinsam mit den Dachsen in einem Bau. Am liebsten frisst der Fuchs Mäuse, aber er kann auch Vögel fangen: Dazu stellt er sich tot, bis der Vogel nahe genug heran gekommen ist, dass er ihn fangen kann.
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Im Garten
Philipp pflanzt ein Bäumchen im Garten. Erzähle, welche Dinge er dafür braucht und was genau er damit macht. Was braucht er nicht? Das streichst du durch.
Danke für eure schönen Bilder!
Ida van Tongern 5 Jahre, aus Osnabrück
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Abonnement ( 12 Ausgaben pro Jahr) PrimaNeo GmbH & Co. KG Aboservice Philipp Postfach 10 40 40 20027 Hamburg
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Impressum PHIUPP die Maus Das wertvolle Kindermagazin erscheint in der kimverlag GmbH Blauenblickstraße 18
79424 Auggen Deutschland www.kim-verlag.de www.philipp-die-maus.de
Herausgeber: Norbert Landa
Seite 41 Bei den Fischen: fliegen Beim Igel: Würmer Bei der Schildkröte: Eier legen Beim Schwein: Klauen Beim Pfau: Augen Beim Zebra: Kwaha, kwahaha Beim Schmetterling: 6 Beine Beim Gepard: der schnellste Läufer Bei der Giraffe: mit der Zunge Beim Papagei: Raben Bei der Giftschlange: aus den Zähnen
Objektleitung: Gernot Körner Chefredaktion und Art-Direktion: Hanne Türk
Redaktion: Florian Barth
Seite 9
Grafik: Florian Barth Herstellung: Florian Barth, Andreas Springer Assistenz/Online: Johanna Schmitt, Susanne Riege-Johner
Fragen zum Heft Tel.: 0049 (0) 76 31 93 17 94-3 philipp@kim-verlag.de
Erscheinungsweise Im Abonnement: monatlich Im Zeitschriftenhandel: 6 x pro Jahr Anzeigen Blaufeuer Verlagsvertretungen GmbH Ilona Wolf Bahrenfelder Steindamm 72 22761 Hamburg Tel. 0049 (0)40 2 26 34 49 25 E-Mail: i.wolf@blaufeuer.com Vertrieb Grosso und Bahnhofsbuchhandel stella distribution GmbH Überseering 10A
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