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Manne-Sonderausgabe zum Saisonauftakt der SpVgg Oberfranken Bayreuth - Regionalligasaison 2016/17

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LDSC g – 10. Juli 2016 O M U Z un GABE tagszeit

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Sieben Heimspiele in Bayreuth bis September Saisonstart in Hof, danach steigt der Fußball-Sommer in Bayreuth mit Highlights wie Bayern II BAYREUTH. Die Altstadt startet in ihre dritte Saison in der Regionalliga Bayern. Sieben der ersten Elf Partien finden in Bayreuth statt. „Wir sind glücklich, dass wir den Bayreuthern wieder einen tollen Fußball-Sommer bieten können“, sagt Marketing-Geschäftsführer Christian Höreth. Doch auch die erste Partie der Saison, ein Auswärtsspiel, hat es in sich: Am 15. Juli geht es für die Altstädter zum oberfränkischen Klassiker auf die Grüne Au nach Hof. „Vielleicht wird das ja auch ein Heimspiel“, schmunzelt Höreth, der sich an

viele legendäre Duelle gegen die SpVgg Bayern Hof erinnert. „Die letzten beiden waren aber nicht so prickelnd.“ In der Bayernliga-Saison 2010/11 verlor Bayreuth im Saisonendspurt erst deutlich 1:4 auf der Grünen Au, wenige Wochen später dann dramatisch mit 1:2 nach Verlängerung im Entscheidungsspiel um die Teilnahme an der Relegation. Die Altstadt stieg am Ende ab, Hof blieb in der Liga. „Ich hoffe, dasss wir uns für diese bitteren Niederlagen revanchieren können“, hofft Höreth gegen den Liganeuling auf einen guten Start in die Saison.

Erstes Heimspiel am 22. Juli Eine Woche später startet der Fußball-Sommer in Bayreuth dann aber. Das erste Spiel in Bayreuth steigt am Freitag, 22. Juli (18.30 Uhr), gegen den TSV 1860 München II – und auch mit den kleinen Löwen haben die Gelb-Schwarzen eine Rechnung offen: In der vergangenen Spielzeit gab es gegen die Zweitliga-Reserve zwei deutliche Niederlagen mit jeweils vier Gegentoren. Im zweiten Heimspiel der Saison geht es am Dienstag, 2. August (18.30 Uhr), gegen Aufsteiger Garching. Im August stehen für die Altstädter drei weitere

Heimspiele am Freitagabend an: gegen Fürth II (12. August), Bayern II (19. August) und Augsburg II (26. August). Heimspiel gegen Bayern II Vor allem auf dem Vergleich gegen die kleinen Bayern freut sich Stadionsprecher Höreth: „Das waren in den letzten beiden Jahren richtige FußballFeste.“ 2014 kamen über 5.000, im vergangenen Jahr später sogar mehr als 6.000 Zuschauer ins Hans-WalterWild-Stadion. „Wir planen mit einigen Aktionen für das Spiel.

Wir hoffen wir auf gutes Wetter, vielleicht können wir die Zuschauerzahl aus dem letzten Jahr nochmal toppen.“ Das vorerst letzte Heimspiel im Hans-Walter-Wild-Stadion, das bekanntlich ab Mitte September wegen Umbauarbeiten gesperrt ist, findet am 10. September gegen den unterfränkischen Rivalen aus Schweinfurt statt. Doch auch nach der Stadionsperrung gibt es aller Voraussicht nach in Bayreuth noch ein Spiel zu sehen: Die Partie gegen den FV Illertissen (24. September) würden die Alt-

städter gerne im Saaser Waldstadion austragen. „Herzlichen Dank an den BSC Saas für die Einladung. Das ist eine ganz große Geste, die zeigt, dass die Fußball-Vereine in Bayreuth sich gut verstehen.“ Der Verband muss die Pläne aber erst noch bestätigen. Live auf „Sport1“ Danach geht es erst mal nach Weismain. Doch auch da gibt es ein Highlight: Das Derby gegen Hof im November wird live auf „Sport1“ übertragen. pg


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10. Juli 2016

SONDERAUSGABE

Altstädter Team wurde deutlich verjüngt Neun neue Spieler unter 23 Jahren BAYREUTH. Mit einem rundum erneuerten Team startet die SpVgg Oberfranken Bayreuth in ihr drittes Jahr in der Regionalliga: Acht Spieler haben den Verein verlassen, zehn sind dazugekommen. Dabei wurde das Durchschnittsalter deutlich gesenkt. Mindestens vier Spieler muss ein Regionalligist bei einem Spiel in seinem Kader haben, die unter 23 Jahre alt sind. In den vergangenen Jahren taten sich die Altstädter häufiger schwer, diese vier Posten zu besetzen, doch solche Probleme wird es in Bayreuth nun wohl nicht mehr geben: Gleich neun neue Spieler stehen im Kader, die diese Altersgrenze unterschreiten. Als erster Neuzugang stand der 22-jährige Torwart Jonas Hempfling fest, der in den vergangenen beiden

Jahren das Tor des Bayernligisten VfL Frohnlach hütete. „Er ist ein hochtalentierter Torwart“, sagt Trainer Christoph Starke. Vom 1. FC Nürnberg II verstärkten mit Innenverteidiger Tobias Weber (21) und dem in Bayreuth geborenen Flügelspieler Patrick Weimar (20) zwei Defensivspieler die Mannschaft, die beide „gut ausgebildet und hoch engagiert sind“, wie der Trainer sagt. Beide sammelten beim kleinen Club schon Erfahrung. „Bei uns sollen sie jetzt den nächsten Schritt machen.“ Auch der 20-jährige Thore Dengler, ebenfalls ein Spieler für den Abwehrverbund, kann eine hervorragende Ausbildung auf hohem Niveau nachweisen: Das Fußball spielen lernte er beim VfL Wolfsburg, wo er auch in der JugendBundesliga zum Einsatz kam. In der vergangenen Saison war er beim Oberligisten Eintracht

Northeim Stammspieler. „Er ist ein großes Talent und in der Defensive flexibel einsetzbar“, sagt Starke. Für das Mittelfeld kamen der 19-jährige Perspektivspieler Nico Schmidt von der SpVgg Bayern Hof und Robin Renger, der mit ebenfalls 19 Jahren bereits zwei Jahre lang beim SC Pfullendorf regelmäßig in der Oberliga spielte. „Er kann zentral überall spielen und bringt viel mit“, freut sich Starke. Zwei Spieler aus der U19 Auch die eigene Nachwuchsarbeit trägt bei den Altstädtern Früchte: Aus der U19 stoßen Innenverteidiger Felix Popp und Offensivspieler Cemal Kaymaz ins Regionalliga-Team. „Felix ist ein Talent für die Innenverteidigung, er darf jetzt etwas heranschnuppern. Cemal hat sich schon sehr gut geschlagen, er ist präsent und schnell. Ihm traue ich einiges zu.“ Auch aus der eigenen U23, die in die Landesliga aufgestiegen ist, bekommen die Gelb-Schwarzen mit Defensivspieler Laurin Michaelis Verstärkung. „Er hat

Beim Trainingsauftakt konnte Trainer Christoph Starke einen großen Teil seiner Neuzugänge bereits präsentieren. Neu bei den Altstädtern sind (oben v.l.) Nico Schmidt, Felix Popp, Jonas Hempfling, Tobias Weber und Patrick Weimar sowie (unten v.l.) Laurin Michaelis, Cemal Kaymaz und Thore Dengler. Es fehlen Christian Berchthold und Robin Renger, die später verpflichtet wurden. Foto: red sich durch gute Leistungen in den Vordergrund gespielt, das wollen wir belohnen.“ Bei allem Jugendwahn haben die Altstädter aber auch eine erfahrene Kraft neu im Kader: Der zuletzt vereinslose Torwart Christian Berchthold wurde verpflichtet, nachdem

der eigentlich als Torwart eingeplante Erik Arkenberg den Verein kurz vor Start der Vorbereitung verlassen hatte. „Wir sind froh, mit Christian einen Torwart mit Erfahrung bekommen zu haben. Er wird uns sehr weiterhelfen, auch wenn er natürlich noch etwas brauchen

wird, um sein altes Niveau zu erreichen.“ Dass Berchthold ein talentierter Torwart ist, hat er schon in der Vergangenheit bei den Altstädtern gezeigt: Von 2002 bis 2006 sowie und in der Saison 2007/08 stand er 80 Mal bei den Gelb-Schwarzen zwischen den Pfosten. pg

Drei Favoriten und vier Neulinge Unterhaching, Burghausen und Bayern II wollen den Titel BAYREUTH. Die Regionalliga Bayern geht in ihr fünftes Spieljahr. Im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren ist kein Team aus der Dritten Liga abgestiegen, dafür gibt es gleich vier Neulinge aus den beiden Bayernligen. Die Frage nach den Favoriten beantwortet sich recht schnell. In der vergangenen Saison holte sich der Jahn aus Regensburg den Titel in der Regionalliga Bayern, aber der ehemalige Drittligist aus Burghausen mischte lange mit im Rennen um die Meisterschaft. Im letzten Saisonspiel in Bayreuth verkündete WackerTrainer Uwe Wolf, dass man in

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dieser Saison wieder um den Titel mitspielen wolle. Auch die SpVgg Unterhaching meldet vor ihrem zweiten Jahr in der Regionalliga Ambitionen an. In der vergangenen Saison sorgte das Team von Claus Schromm im Pokal für Furore, nach einer Eingewöhnungsphase in der Liga setzte sich der frühere Bundesligist später auch in der Liga in der Spitzengruppe fest. Dort würden sich die Hachinger im kommenden Jahr gerne von Beginn an aufhalten – das Team aus dem Münchner Vorort, das eine gute Mischung aus hungrigen Talenten und erfahrenen Leistungsträgern aufweist, ist wohl der größte Favorit auf den

Titel im kommenden Jahr. Und wie immer muss man auch die kleinen Bayern auf dem Schirm haben, die nach einer enttäuschenden Spielzeit – das Team von Markus Vogel landete 2016 auf dem sechsten Rang – dieses Mal wohl wieder angreifen wollen. Von den Teams aus dem Mittelfeld hat am lautesten der FC Schweinfurt 05 seine Ambitionen angemeldet. Die Schnüdel, die in den vergangenen drei Jahren immer bis zum Ende zittern mussten, wollen in der neuen Saison nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben, Präsident Markus Wolf schielt sogar schon in Richtung

Dritte Liga. Tatsächlich haben sich die Unterfranken namhaft verstärkt und orientieren sich in Richtung Spitzengruppe – die Liga ist gespannt. Neu in der Regionalliga sind vier alte Bekannte. Nach jeweils zwei Jahren in der Bayernliga schafften die SpVgg Bayern Hof und der TSV Rosenheim, die sich beide in der Relegation durchsetzten, die Rückkehr ins bayerische Oberhaus. Dem SV Seligenporten und dem VfR Garching gelang nach dem Abstieg im Jahr 2015 sogar der direkte Wiederaufstieg. Kurios aus Bayreuther Sicht: An den ersten vier Spieltagen geht es gegen drei Neulinge. pg


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SONDERAUSGABE

Der neue Kapitän ist optimistisch Tobias Ulbricht glaubt an Überraschungen BAYREUTH. Seit 2013 spielt Tobias Ulbricht bei den Altstädtern, in seine vierte Spielzeit auf der Jakobshöhe geht der Angreifer erstmals als Kapitän. Und obwohl er noch eine Verletzung aus der vergangenen Saison auszukurieren hatte, ist er sich sicher, dass er am ersten Spieltag gleich voll dabei ist. Was sich Ulbricht persönlich von der kommenden Saison erhofft? Das ist relativ schnell beantwortet: „Für mich ist ganz wichtig, verletzungsfrei zu bleiben. Ich habe gemerkt, dass es im hohen Alter nicht mehr ganz so einfach wie früher ist, nach einer Verletzung wieder in Tritt zu kommen.“ Der 31-Jährige hatte sich im April beim Heimspiel gegen Unterhaching einen Syndesmoseriss zugezogen, der ihn für den Rest der Saison außer Gefecht setzte. Zum Start der Vorbereitung meldete sich Ulbricht, mit acht Treffern bester Altstädter Schütze der letzten Saison, aber wieder fit. „Der Fuß hält bislang ganz gut. Es wird noch etwas Zeit dauern, aber ich denke, ich bin auf einem guten Weg.“ Ulbrichts Genesung kommt gerade recht. Nicht nur, weil der Routinier als Kapitän in die Sai-

In der vergangenen Saison war Tobias Ulbricht mit acht Treffern bester Torschütze bei den Gelb-Schwarzen. Foto: red son geht. Aufgrund der deutlichen Verjüngung des Kaders kommt auf ihn und die anderen Spieler, die schon seit mehreren Jahren im Seniorenbereich kicken, eine neue Aufgabe zu. „Nicht nur ich als Kapitän, sondern auch die restlichen erfahrenen Spieler müssen Verantwortung übernehmen. Wir müssen unsere Erfahrung an die jungen Spieler weiter geben“, sagt der neue Kapitän und fügt schmunzelnd an:

„Dafür müssen die vielleicht den einen oder anderen Meter für uns machen.“ Vor allem das viertägige Trainingslager sei eine wichtige Erfahrung gewesen. „Es ist wichtig, dass wir die jungen Spieler schnell integrieren. Dafür war das Trainingslager sehr hilfreich.“ Von den Neuzugängen hat der Kapitän während der Vorbereitung einen sehr guten Eindruck gewonnen. „Wir haben einen Umbruch hinter uns und mit

Sicherheit viele RegionalligaSpiele an Erfahrung verloren. Aber alle Neuzugänge, die wir dazu bekommen haben, machen einen sehr guten Eindruck und haben auch eine gute fußballerische Ausbildung durchlaufen“, so der Angreifer. „Vielleicht muss man mit etwas anderen Erwartungen in die Saison gehen, aber ich sehe dem Ganzen positiv entgegen.“ Der Schlüssel zum Erfolg ist für Ulbricht der Zusammenhalt in der Mannschaft. „Wir müssen noch enger zusammenrutschen. Wenn wir dann von größerem Verletzungspech verschont bleiben, dann können wir auch in der Saison wieder für die eine oder andere Überraschung sorgen.“ Und auf ein Spiel freut sich der Kapitän besonders: das Derby in Hof. „Ich hab mir das ehrlich gesagt immer gewünscht, dass ich in meiner Laufbahn in Bayreuth noch mal in einem Punktspiel gegen Hof auflaufen darf. Was gibt es geileres als so ein Derby vor vielen Zuschauern, und dann noch am ersten Spieltag?“ Sorgen, dass der erste Spieltag wegen seiner zurückliegenden Verletzung in Gefahr sein könnte, macht sich Ulbricht übrigens keine: „In dem Spiel wird automatisch jeder auf 100 Prozent sein. Und ich auch!“ pg

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10. Juli 2016

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„Es war kompliziert“ Christoph Starke im Interview nach der Vorbereitung BAYREUTH. SpVgg-Trainer Christoph Starke stand in den vergangenen Wochen vor einer komplizierten Aufgabe: Er musste viele junge Neuzugänge integrieren und gleichzeitig die Mannschaft in kurzer Zeit auf eine schwierige Saison vorbereiten. Der Coach blickt der Saison allerdings optimistisch entgegen, wenn auch nicht allzu viel passieren sollte. Herr Starke, hinter Ihnen und Ihrer Mannschaft liegen jetzt vier Wochen Vorbereitung, kommende Woche geht es dann in die neue Saison. Liegen Sie im Plan? Christoph Starke: Ich bin so weit ganz zufrieden. Wir haben der Mannschaft wirklich alles abverlangt, sind in den Grenzbereich gegangen. Die Art und Weise, wie die Jungs mitgezogen haben, hat mir sehr imponiert. Das einzige Problem ist, dass wir uns im Moment mit vielen kleinen Verletzungen herum-

schlagen müssen. Anton Makarenko, Tobias Ulbricht und Steffen Jainta brauchen nach ihren Verletzungen noch etwas Zeit, einige Spieler haben kleinere oder größere Blessuren. Mit Simon Ruß haben wir außerdem einen Langzeitverletzten. Was stand während der Vorbereitung auf dem Trainingsplan? Zunächst natürlich Fitness und Athletik, aber auch die Taktik. Ganz wichtig war dabei das Trainingslager, bei dem wir uns an vier Tagen sehr fokussiert vorbereitet haben. Wie sind die Vorbereitungsspiele gelaufen? Wir haben im Großen und Ganzen ganz ordentlich gespielt. Die Belastung in den Einheiten war sehr hoch, deswegen war uns klar, dass wir in den Spielen keine Wunderdinge erwarten können. Aber insgesamt hat die Mannschaft ordentliche Leistungen gespielt, nur das Spiel gegen Würzburg hätten wir ein we-

nig besser gestalten können. Im Spiel gegen Jena hat die Mannschaft dann bewiesen, dass sie konkurrenzfähig ist. Die Mannschaft hat einen Umbruch hinter sich. Neun Spieler sind gegangen, dafür zehn neue, vor allem junge Spieler im Kader. Der Kader wurde deutlich verjüngt. Was bedeutet das für einen Trainer? Es war schon eine komplizierte Vorbereitung, vielleicht die komplizierteste, die ich als Trainer bislang hatte. Die Spieler sind am Anfang auf unterschiedlichem Level, man muss aber Methoden finden, mit denen man alle weiterbringen kann. Außerdem mussten die neuen Spieler integriert werden, und das sind in unserem Fall ziemlich viele. Auch dafür war das Trainingslager sehr wichtig, da sind die Jungs näher zusammengerückt. Die Integration der Spieler steht aber natürlich noch am Anfang. Das ist ein Prozess, der auch noch ein paar Saisonspiele andauern wird. Wie beurteilen Sie die Neuzugänge? Das sind alles sehr talentierte, hungrige Spieler. Es macht Spaß, mit Ihnen zu arbeiten. Viele wollen bei uns den nächsten Schritt machen und sind dementsprechend motiviert. Ich kann im Moment aber noch nicht abschätzen, wie es dann in der Saison läuft. Vorbereitung und Punktspiele sind ja zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Auf der anderen Seite haben Sie auch einige erfahrene Spieler verloren. Wie macht sich das bemerkbar?

SpVgg-Trainer Christoph Starke hat keine einfache Vorbereitung hinter sich, blickt der kommenden Saison allerdings optimistisch entgegen. Fotos: red

Man darf das nicht unterschätzen. Es waren ja auch ein paar Führungsspieler dabei, allen voran Kapitän Florian Ascherl. Wir haben viel Regionalliga-Erfahrung verloren. Aber wir haben ja auch noch einige Spieler im Kader, die viel Erfahrung mitbringen. Die sind jetzt gefordert, die jungen Spieler anzuführen. Es wird eine große Herausforderung! Was ist das Ziel in der kommenden Saison? Ganz klar der Klassenerhalt. Wir müssen schauen, dass wir so schnell wie möglich die 40 Punkte erreichen. Wir haben ganz gute Qualität im Kader, aber nicht mehr die Breite wie in der vergangenen Saison. Viel darf nicht passieren, sonst könnte es problematisch werden. In den ersten vier Spielen geht es gegen drei Aufsteiger. Ist das ein Vorteil oder ein Nachteil? Aufsteiger starten meistens mit viel Euphorie in die Saison, deswegen werden das auf jeden Fall knackige Spiele. Der Auftakt hat es schon in sich. Aber man kann sich das nicht aussuchen, wir nehmen es so, wie es kommt. Unser Ziel muss es sein, gut in die Saison zu starten und in den ersten Spielen den Rhythmus zu finden. In der vergangenen Saison ist uns das ganz gut gelungen, dadurch waren wir praktisch nie in Abstiegsgefahr. Im Moment arbeiten wir darauf hin, dass uns das in dem Jahr wieder gelingt. Wie beurteilen Sie die Regionalliga Bayern im Vergleich zur letzten Saison?

Im vergangenen Jahr kamen die Altstädter gut in die Saison. Einer unglücklichen Auftaktniederlage folgten zwei Siege. Mit Regensburg hat ein Schwergewicht die Liga verlassen. Dass zum zweiten Mal in Folge eine Mannschaft aus der Regionalliga Bayern aufsteigt, zeigt, dass die Liga insgesamt an Qualität gewinnt. Das macht es natürlich nicht leichter, Schritt zu halten. Auch in dem Jahr gibt es einige Mannschaften, die unter ProfiBedingungen trainieren und ganz vorne dabei sein wollen. Schweinfurt hat angekündigt, dass sie in der Saison angreifen wollen. Dazu kommen vier starke und unangenehme Aufsteiger aus den Bayernligen. Leichter als in den letzten beiden Jahren wird es auf jeden Fall nicht. Wir müssen unseren Platz finden. Einer der vier Aufsteiger ist die SpVgg Bayern Hof. Schon am ersten Spieltag kommt es auf der Grünen Au zum Derby, ihr erstes als SpVgg-Trainer. Mit welchen Gefühlen blicken Sie dem Spiel entgegen?

Das ist ein schönes, sehr interessantes Auftaktspiel. Die ganze Mannschaft freut sich natürlich riesig auf das Spiel! Motivieren brauche ich da keinen der Spieler. Es wird ein hitziges Derby vor einer tollen Kulisse. Mit Sicherheit werden uns viele Fans aus Bayreuth begleiten und nach vorne peitschen. Was willst du als Sportler mehr? pg Impressum Manne Sonderausgabe zum Oldschdod Saisonauftakt 2016/17 Verlagsbeilage am Sonntag, 10. Juli 2016 SaGa Medien & Vertrieb OHG Richard-Wagner-Str. 36, 95444 Bayreuth Anzeigen: Martin Munzert (verantw.) Redaktion: Martin Munzert (verantw.), P. Glaser Fotos: SpVgg Oberfranken Bayreuth

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Manne-Sonderausgabe zum Saisonauftakt der SpVgg Oberfranken Bayreuth - Regionalligasaison 2016/17 by Bayreuther Sonntagszeitung - Issuu