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Portfolio 08 Suter + Partner Architekten

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08 Juli 2020

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suterpartner.ch


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Prolog

PROJEKTE

Casino Theater Burgdorf Schloss Schadau, Thun 10 Testplanung Zentrum Spiez

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WETTBEWERBE

Lischenmoos, Gümligen Gesamtsanierung Eidgenössische Zollverwaltung, Bern Erneuerung Ka-We-De, Bern

A U S K L A N G 18

Neue Website und Cinématte

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PROLOG

Die Zeit vergeht, und Neues entsteht Fast vier Jahre sind vergangen, seit wir unser letztes Portfolio verschickt haben. Uns kommt es viel kürzer vor. Vieles ist gleich wie damals: Immer noch quält uns das Auswählen unserer Projekte für das Portfolio. Welche unter den zahlreichen interessanten und spannenden Aufgaben wollen wir in unser gedrucktes Format einarbeiten? Einiges ist heute anders: Mit unserer neuen Website öffnen wir das Büro bewusst. Sie werden dort nicht nur mit unseren Projekten vertraut, sondern auch mit unseren Dienstleistungen und Betrachtungen rund um das Bauen. Deutlich manifestieren sich die vier Jahre in der Länge des «Ausklangs» dieser Ausgabe, wo wir Ihnen und uns unsere Cinématte-Gäste in Erinnerung rufen. Mit dem Portfolio 08 holen wir nach – und schauen mit frischem Blick nach vorn! Anna Suter

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BAUKULTUR AM KULTURBAU

Casino Theater Burgdorf Gesamtsanierung

AU F TR AGGEBERIN Casino Theater AG, Burgdorf

Das Casino Theater Burgdorf wurde 1870 erbaut. Es handelt sich um ein kleines, kompaktes Theatergebäude mitten in der Oberstadt von Burgdorf. Mit der heutigen Breite der Darbietungen (Kleinkunst, Musiktheater, Sprechtheater, Konzerte) erfüllt das Casino Theater die Wünsche eines breiten Publikums.

PLANUNG

Der Sanierungsbedarf des Theaters war in jeder Beziehung augenfällig. Neben konstruktiven Mängeln und veralteten Haustechnikanlagen waren räumliche Missstände vorhanden, welche den Betrieb nicht nur aus sicherheitspolizeilichen Gründen kaum verantwortbar machten. Das Gebäude ist im Inventar der Denkmalpflege des Kantons Bern als schützenswert klassiert. Mit unserem im Wettbewerb erfolgreichen und nun umgesetzten Projekt haben wir dem Bijou zu neuem Glanz verholfen. Dafür arbeiteten wir eng mit der Kantonalen Denkmalpflege zusammen.

GENERALPLANER

2013 – 2014 AUSFÜHRUNG 2017 – 2019

Suter + Partner AG Architekten, Bern SPEZIALISTEN Henauer Gugler AG, Bern Gruner Roschi AG, Köniz r + b Engineering AG, Bern Grolimund + Partner AG, Bern DENKMALPFLEGE Denkmalpflege des Kantons Bern

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Längsschnitt

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EIN JUWEL LEBT AUF

Schloss Schadau, Thun Innensanierung und Einbau Gästezimmer

AU F TR AGGEBER AfS Amt für Stadtliegenschaften, Stadt Thun

Das zwischen 1848 und 1852 erbaute Schloss Schadau steht als eine der bedeutendsten Schlossbauten der Romantik unter Integralschutz der Kantonalen Denkmalpflege. Das Schloss Schadau ist betrieblich neu ausgerichtet: als Restaurant für die (Thuner) Bevölkerung und als Bankett- und Seminarbetrieb, welcher als ergänzendes Angebot Hotelzimmer bietet. Die Herausforderung bestand darin, architektonische Lösungen zu entwickeln, welche sowohl einen funktionierenden Gastbetrieb ermöglichen als auch dem Wert des Gebäudes als einzigartiges Baudenkmal Rechnung tragen. Die Gebäudehülle ist in gutem Zustand, die inneren Oberflächen und die Haustechnik waren jedoch verbraucht. Speziell sind die Originaleinbauten, deren Wiederherstellung grosse Sorgfalt und eine enge Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege erforderten.

PLANUNG 2017 – 2018 AUSFÜHRUNG 2018 – 2019 GENERALPLANER Suter + Partner AG Architekten, Bern SPEZIALISTEN Gruner Roschi AG, Köniz r + b engineering AG, Bern MEER AG, Bern DENKMALPFLEGE Denkmalpflege des Kantons Bern

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EinfĂźgepunkt

Grundriss Erdgeschoss

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DEN ORT INS BILD SET ZEN

Testplanung Zentrum Spiez Empfehlung zur Weiterbearbeitung Die Gemeinde Spiez will die Dorfstrasse und die anliegenden Geschäfte wiederbeleben und die Verbindung vom Bahnhof zum See stärken. In der Testplanung galt es, eine Lösung zu suchen, welche der Topologie des einst für den Bahnhof aufgeschütteten Hangs entspricht. In der Diskussion mit den Verkehrsplanerinnen und Ingenieurinnen konnte die Grundlage für ein Richtprojekt ausgearbeitet werden, welches den unterschiedlichen Interessen der Grundstückbesitzer gerecht wird.

AU F TR AGGEBERIN Gemeinde Spiez TESTPLANUNG 2019 PLANER Suter + Partner AG Architekten, Bern SPEZIALISTEN Grand Paysage GmbH, Basel Transitec Beratende Ingenieure AG, Bern

Aus dem Schlussbericht: «Dem vorliegenden Projekt wird nicht nur ein sorgfältiger Umgang mit dem Ortsbild zugesprochen, sondern auch eine starke Vision für Spiez. Die ortsbauliche und freiräumliche Entwicklung überzeugt und weist in dieser Hinsicht ein grosses Selbstverständnis aus. Die Bearbeitungstiefe der Planung ermöglicht eine differenzierte Beurteilung. Das Verfasserteam entwickelt das Projekt aus der präzisen ortsbaulichen Analyse heraus. Mit der bewussten Setzung von prägnanten Bauten wird die fehlende Verbindung zwischen Bahnhofstrasse und Oberlandstrasse sowohl ortsbaulich als auch hinsichtlich der Nutzung geschickt gelöst.»

JURY Ursula Zybach, Gemeinderätin Andreas Lanz, Grundeigentümerschaft Daniel Meyer, Grundeigentümerschaft Hans Schöni, Grundeigentümerschaft Joël Buntschu, BA FH Raumplanung / MSc in RE&IS, Barbara Dällenbach, Architektin HTL Michael Heim, Architekt FH / MAS UZH in Real Estate, Armon Semadeni, Architekt ETH SIA BSA

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Längsschnitt

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LEBENDIGES ZENTRUM FÜRS NEUE QUARTIER

Überbauung Lischenmoos, Gümligen Studienauftrag, Empfehlung zur Weiterbearbeitung Auf dem Lischenmoos-Areal in Gümligen ist ein dichtes Quartier geplant, welches als Wohn- und Arbeitsort funktionieren soll. Für das Baufeld D haben wir neben dem Umbau des bestehenden Gebäudes zwei neue Volumen geplant. In ihrem Massstab orientieren sie sich an der ursprünglichen Bebauung der Lederfabrik «Alpina». Die kompakten Volumen ermöglichen eine dichte Nutzung und prägen den Charakter des Ortes. Der grosszügige Aussenraum wird zum öffentlichen Zentrum und bildet die Adresse für das ganze Quartier.

AU F TR AGGEBERIN HRS Real Estate AG, Frauenfeld STUDIENAU F TR AG 2019 GENERALPLANER Suter + Partner AG Architekten, Bern SPEZIALISTEN w + s Landschaftsarchitekten AG, Solothurn Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG, Zürich

Aus dem Schlussbericht: «Die Projektstudie überzeugte durch eine adäquate, qualitätsvolle und ortsangepasste ortsbauliche Setzung, welche die Wohnqualität optimiert, einen grosszügigen übergeordneten Freiraum und eine angemessene Erschliessung schafft sowie eine gelungene Integration in das sich in einer Transformation befindende Quartier sicherstellt. Das Siegerprojekt passt sich als Pionierbau harmonischer und selbstverständlicher in das heutige und mittelfristig zu erwartende Umfeld ein und sichert wertvolle Potenziale (Flexibilität und Freiraum) für die weitere Entwicklung.» 12

JURY Thomas Hanke, Gemeindepräsident Muri Timo Lochbrunner, HRS Real Estate AG Michael Breitenmoser, HRS Real Estate AG Fritz Schär, Architekt BSA SIA Christof Goldschmid, dipl. Architekt ETH SIA Heinz Brügger, Architekt FH SIA Stefan Rotzler, Landschaftsarchitekt BSLA


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SUBTILE EINGRIFFE AM NACHKRIEGSBAU

Gesamtsanierung Verwaltungsgebäude der Eidgenössischen Zollverwaltung, Bern Verfahren auf Einladung Das Gebäude der «Oberzolldirektion» wurde 1951 von Hans und Gret Reinhard sowie Werner Stüchli erbaut. Der Verwaltungsbau ist typisch für die Bauzeit der Nachkriegsmoderne und von hoher gestalterischer Qualität. Das grosse Volumen mit Kopf- und Längsbau definiert den Monbijoupark und den Strassenraum zur Schwarztorstrasse. Die verwendeten Materialien sind präzise gewählt und gefügt, wodurch der Bau seinen repräsentativen Charakter erhält.

AU F TR AGGEBER BBL Bundesamt für Bauten und Logistik, Bern P L A N E R WA H LV E R FA H R E N 2019 GENERALPLANER Suter + Partner AG Architekten, Bern SPEZIALISTEN Gruner Roschi AG, Köniz

Die wertvolle Substanz wird gepflegt und wo nötig instandgesetzt, das ursprüngliche Farbkonzept wieder angewendet. Durch subtile Eingriffe. welche die Akustik, die Beleuchtung und das Raumklima betreffen, verbessert sich die Behaglichkeit an den Arbeitsplätzen. Die gebäudetechnischen Anlagen werden erneuert, was den Energieverbrauch wesentlich senkt.

r + b engineering AG, Bern JURY Barbara Suter, BBL Fabienne Waldburger, BBL Ruggero Tropeano, Architekt ETH BSA SIA Angela Mizrahi, Bauherrenberatung

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, Monbijoustrasse 40, Gesamtsanierung Verwaltungsgebäude der Eidgenössischen Zollverwaltung

KENNWORT «51-19»: ZK.1.1 DENKMALSCHUTZ - HALLE 3.OG

Qualität mit Bescheidenheit und Liebe zum Detail Der zentrale Raum illustriert fast vollständig die Themen, welche die Architekten in den 1950er-Jahren beschäftigt haben: Der grosszügige, luftige Raum zwischen den beiden massiven Baukörpern ist soweit wie möglich dematerialisiert. Das Grün im Aussenraum wird in den Entwurf einbezogen. Zusammen mit den Innenpflanzen entsteht eine luftige, helle (Garten-) Halle, welche in einer Ecke zum Verweilen einlädt. Mit seinen wohnlichen und zurückhaltend gestalteten Sitzecken nimmt der Raum eine Gegenposition zur pompösen Verwaltungsarchitektur ein, die kurz vor seiner Entstehung in Nachbarländern realisiert wurde. Zusammen mit den Wandbildern, welche das Resultat eines Wettbewerbes sind, vermittelt er ein demokratisches Verständnis. Nach dem Krieg waren die Mittel beschränkt. Die zelebrierte Genügsamkeit wird mit sorgfältigen Ausführungsdetails (Oberflächen, Einbauten, Möbel, Leuchten) wettgemacht.

Bestehender Handlauf Bestehende Stakete

Zurückhaltende bauliche Massnahmen

Bestehende Stakete

Die Fensterfronten werden innen mit einer Isolierverglasung aufgerüstet. Das teilweise erhaltene gezogene Glas bleibt so erhalten. Die Decken, Wände, das Holzwerk und die Metallbauteile werden farbstratigraphisch untersucht und nach Befund wiederhergestellt. Die bauzeitliche Lichtgestaltung mit Stehund Wandleuchten wird vervollständigt und auf LED umgerüstet. Die Anschlüsse für Access Points erlauben das Arbeiten am Laptop.

Ergänzung Stakete Weissaluminium 50 mm

Die vorhandene Möblierung wird restauriert und geflickt - ebenso das Wandbild von Hans Fischer. Die Brüstungen und das Treppengeländer werden erhöht. Die Detaillierung folgt dem bauzeitlichen Zeitgeist und spielt mit Oberflächen, mit der Spiegelung am Boden und der Farbe. Der zu grosse Abstand der Staketen ist nicht kritisch, weil das Gefährdungsbild 1 (unbeauf- sichtigte Kinder) nach Ordnung SIA 358 nicht relevant ist. Die Massnahmen zum Brandschutz basieren auf den Grundriss Halle vorhandenen Abklärungen und werden gemeinsam mit der GVB und der Denkmalpflege konkretisiert. Es ist darauf zu achten, dass die Brandlast nicht massgeblich erhöht wird. Die Qualitäten in die Zukunft überführen

Detail Geländer - Treppe Mst 1:5

Detail Staketen

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LEBENSFREUDE IM BERNER WAHR ZEICHEN

REF REF

Erneuerung Ka-We-De, Bern Studienauftrag Aus der Aufgabenstellung: «Die Ka-We-De wurde zwischen 1932 und 1933 durch die Architekten Rudolf von Sinner und Hans Beyeler als erste kombinierte Kunsteis- und Wassersportanlage in Bern realisiert. Sie galt damals als pionierhafter Neubau und ist heute ein baukulturell sehr wertvoller Zeitzeuge der Moderne.»

AU F TR AGGEBER HSB Hochbau Stadt Bern STUDIENAU F TR AG 2019 GENERALPLANER Suter + Partner AG Architekten, Bern SPEZIALISTEN

Aus dem Schlussbericht: «Das Nichtschwimmerbecken wird auf die ursprüngliche Grösse von 1933 verkleinert, wodurch eine Vergrösserung der umlaufenden Grünflächen gegenüber der aktuellen Situation erreicht wird(...). Die Zugangssituation ist durch die geschickte Anordnung von Kasse und Schlittschuhraum effizient und sinnfällig gelöst. Die Anpassungen im Gastronomiebereich ermöglichen einen gut funktionierenden Betrieb auch ausserhalb der Öffnungszeiten der Sportanlage. Der zusätzlich angebotene attraktiv gelegene Mehrzweckraum im 1. Obergeschoss des Hauptbaus verfügt über einen direkten Zugang zur Terrasse und kann gleichzeitig von der Nähe zur danebenliegenden Officeküche profitieren.»

w + s Landschaftsarchitekten AG, Solothurn Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG, Zürich r + b Engineering AG, Bern Bertozzi Energieplanung GmbH, Winterthur Beck Schwimmbadbau AG, Winterthur JURY Christian Bigler, Sportamt Stadt Bern Philipp Luginbühl, Sportamt Stadt Bern Renate Rolli Sommaruga, Immobilien Stadt Bern Thomas Pfluger, Hochbau Stadt Bern Roger Weber, Architekt FH BSA SIA AKB Pascale Bellorini, Architektin ETH SIA SWB

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Simone Hänggi, Landschaftsarchitektin HTL BSLA


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AUSKL ANG

Gestatten: Ich bin die neue Website Über meine Startseite gelangen Sie auf intuitive Weise zu den Inhalten: Einfach anklicken, was interessiert! Freunden des logischen und strukturierten Vorgehens lege ich hingegen den klassischen Weg über das Navigationsmenü oben auf der Seite nahe.

ZUR WEBSITE www.suterpartner.ch Herausgeber und Redaktion: Suter + Partner AG Architekten, Bern Programmierung und Konzept:

Die Crew von Suter + Partner spricht ebenso gerne von ihren Dienstleistungen wie von ihren Projekten. Deshalb offeriere ich Ihnen ein Maschinchen, mit dem Sie die Projekte nicht nur nach Projektkategorie, sondern auch nach Dienstleistung filtern können. Viel Freude macht auch der Blog. Hier weiden die Augen und Gedanken, ich entführe Sie von Bern via Athen nach Russland oder texte Sie auch mal ganz prosaisch mit Betrachtungen über Wettbewerbsverfahren zu. Sorry. Ich muss los, ich habe Besuch. Wir sehen uns auf suterpartner.ch!

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urukai Multimedia, Bern, Simon Bärtschi Design: Gerhard Blättler, visuelle Konzepte, Bern Text und Konzept: BTK GmbH, Bern, Anton Neuenschwander Übersetzung, Lektorat: Jaunecitron.ch, Bern, Carmen Lanzrein


Fritz Gall stellt das NONSEUM vor Fritz Gall ist einer der Gründerväter des Vereins zur Verwertung von Gedankenüberschüssven (VVG). Der Verein betreibt ein Museum: das NONSEUM. Und beschreibt dieses folgendermassen: «Unter den zahlreichen Anlaufstellen für Lebenshilfe, an denen wir mit Ratschlägen bestürmt werden, hat das Nonseum einen besonders aufrichtigen Charakter: Es nützt wirklich niemandem, das aber sehr gewissenhaft und mit aller Liebe.» Das NONSEUM wurde 1994 gegründet. Mittlerweile reisen mehrere Tausend Besucher pro Jahr nach Herrnbaumgarten (A). Die skurrilen Arbeiten der Tüftler haben das 1000-Einwohner-Dorf an der Grenze zu Tschechien zu einem beliebten Ausflugsziel gemacht.

ZUR PERSON Fritz Gall (*1957) ist gelernter Bildhauer und Mitbegünder des NONSEUMS. In seinem eigenen Atelier in Herrnbaumgarten (A) tüftelt er an kunstvoll sinnlosen Prototypen. Fritz Gall stellte am 17. Januar 2017 das NONSEUM bei uns in der Cinématte vor. Fotos: © Jiro Shimizu

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AUSKL ANG

Remo Rickenbacher Spoken-Word-Poet Remo Rickenbacher ist Gründer und Mitglied der fünfköpfigen Thuner Spoken-Word-Gruppe «Thun ist Nirgends». Vom «Todesstoss gegen die klassische Lesung» ist auf seiner Website die Rede. In der Tat: Eine eindringliche Performance begleitet Rickenbachers Texte. Er nimmt seit zehn Jahren erfolgreich an PoetrySlams und Spoken-Word-Lesungen im gesamten deutschsprachigen Raum teil. Der Künstler organisiert den kultigen THUNER SLAM im Café Bar Mokka und moderiert die regelmässig stattfindenden Slams im Chessu in Biel, im Neubad in Luzern sowie im Chrämerhuus in Langenthal.

ZUR PERSON Remo Rickenbacher ist in Thun aufgewachsen und wohnt in Bern, wo er Germanistik und Philosophie studiert. Obwohl er hauptsächlich als Spoken-Word-Poet bekannt ist, reicht sein Schaffen über die Bühne hinaus. So schrieb er zum Beispiel das Drehbuch zum Kurzfilm «Tote Tiere». Er war am 16. Januar 2018 bei uns in der Cinématte zu Gast. Foto: © Pierre Lippuner

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Bruno Stöckli und das ensemble für neue musik zürich In einem Werkstattkonzert tritt das «ensemble für neue musik zürich» mit dem Komponisten und Dirigenten Bruno Stöckli auf. Bruno Stöckli und die Musikerinnen und Musiker arbeiten seit 1990 regelmässig zusammen. Seit 1994 spielt das ensemble auch seine Kompositionen, oft in Uraufführungen. Bruno Stöckli wurde 2007 unter der Leitung von Johannes Harneit in einem Portraitkonzert geehrt. Die Ost-Tour des ensembles mit Stöckli als Dirigent nach St.Petersburg, Moskau, Nishni Novgorod und Baku war legendär. Die letzte Uraufführung – «souvenir» – fand 2016 an den Tagen für neue Musik Zürich statt.

ZUM ENSEMBLE Hans-Peter Frehner, Flöte Manfred Spitaler, Klarinette Viktor Müller, Klavier Sebastian Hofmann, Schlagzeug Daniela Müller, Violine Nicola Romanò, Violoncello Bruno Stöckli, Leitung und Komposition Bruno Stöckli (*1960) studierte am Konservatorium Zürich die Instrumente Horn, Klavier und Viola. Er erhielt mehrere Auszeichnungen für seine Tätigkeit als Komponist sowie als Dirigent. Das «ensemble für neue musik zürich» war am 15. Januar 2019 unter der Leitung von Bruno Stöckli bei uns in der Cinématte zu Gast. Foto: © Aglaj Brändle

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AUSKL ANG

Uwe Schönbeck mit unerhörten Geschichten und Gedichten

ZUR PERSON Uwe Schönbeck (*1959) studierte in Essen an der Folkwang-Hochschule für Musik

Uwe Schönbeck hat sich als langjähriges Ensemblemitglied im Berner Stadttheater und mit zahlreichen Rollen in anderen Produktionen in die Herzen des Berner Publikums gespielt. Zuvor war der virtuose Schauspieler und Sänger u. a. bei den Salzburger Festspielen, an den Staatsopern Wien und München, in Brüssel, Paris, Genf, Frankfurt, Mannheim und an der Semperoper in Dresden tätig. In seinem Soloauftritt in der Cinématte begegnet er den Ungereimtheiten des Lebens mit Lyrik. Er verknüpft und spinnt Geschichten und Gedichte aller Art und entzückt mit seiner nicht ganz nüchternen Betrachtungsweise der Dinge.

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und Theater. Der Schauspieler und Sänger wohnt und arbeitet in Bern. Uwe Schönbeck war am 14. Januar 2020 bei uns in der Cinématte zu Gast. Foto: © Suter + Partner


IMPRESSUM Herausgeber und Redaktion: Suter + Partner AG Architekten Thunstrasse 95 CH-3006 Bern Redaktion, Lektorat: © BTK GmbH, Bern © Jaunecitron.ch, Bern Fotos: © Christian Helmle, Thun © Suter + Partner AG Architekten, Bern Pläne, Schaubilder: © DVDarchitecture, Beckenried © Suter + Partner AG Architekten, Bern Grafik: © Gerhard Blättler, Bern © Suter + Partner AG Architekten, Bern Geschlechtergerechte Sprache: Wo immer möglich verwenden wir in dieser Publikation geschlechtergerechte Formulierungen. Grundsätzlich gilt: Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermassen für alle Geschlechtsidentitäten.

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SU TE R + PA R TN E R AG A RC HITEK TEN

Thunstrasse 95 CH-3006 Bern Tel 031 357 35 25 spa@suterpartner.ch suterpartner.ch 24


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