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Portfolio 05 Suter + Partner Architekten

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05 Dezember 2013

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Prolog

PROJEKTE

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Beruf- und Weiterbildungszentrum BWZ, Lyss Alterswohnungen Niesenweg, Bern Siedlung Halen, Herrenschwanden

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WETTBEWERBE

Sanierung, Erweiterung Stiftung Aarhus, GĂźmligen Erneuerung Stadttheater, Langenthal Revitalisierung Kloster Kappelerhof, Kappel

A U S K L A N G 1 8

Konrad Tobler

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PROLOG

Eine neue Generation von Baudenkmälern Nach fünf Jahrzehnten kommt ein Gebäude meistens in die Jahre, so dass eine umfassende Sanierung unumgänglich wird. So stehen bei den Gebäuden der 60er und 70er Jahren jetzt bauliche Erneuerungen an, welche mit Umsicht und Sorgfalt realisiert werden müssen, damit diese typische Architektur auch für die Zukunft erhalten bleibt. Die Architektursprache dieser Gebäude ist von klaren Regeln und einer gewissen Einfachheit geprägt. Das Verständnis dieser Gesetzmässigkeiten, die Analyse der eingesetzten Materialien und die Anwendung der ablesbaren Regeln erlauben und vereinfachen es uns, die Gebäude an neue Anforderungen anzupassen, ohne dass dabei ihr Charakter oder ihre Qualität verloren gehen. Das Verständnis für die Architektur dieser Zeit ist noch wenig verbreitet. Es ist darum notwendig, dass wir uns für den Erhalt dieser Gebäude einsetzen.

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PROJEK TE

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NEUE ZUKUNF T

Beruf- und Weiterbildungszentrum BWZ, Lyss Sanierung und Umbau nach MinergieStandard Der Gebäudekomplex wurde 1967 vom Architekten Hansruedi Lanz im damals typischen Stil des ‚beton brut‘ erbaut. Er umfasst zwei Klassentrakte, welche ursprünglich durch zwei eingeschossige Gebäudeteile (Schwalbenhalle, Hauswartwohnung) verbunden waren. Das Bauwerk, ein schöner Zeuge der Architektur der 60er Jahre, ist im Inventar der Denkmalpflege des Kantons Bern als erhaltenswert vermerkt. Mit der baulichen Erneuerung wird eine zweckmässige Anlage ohne weiteren Sanierungsbedarf in den nächsten zwanzig Jahren realisiert. Das architektonische Konzept der Erneuerung trägt dem denkmalpflegerischen Wert des Komplexes Rechnung. Das Beispiel des Berufs- und Weiterbildungszentrums in Lyss zeigt, dass sich auch Gebäude aus den 60er Jahren für die Zukunft aufrüsten lassen, ohne dass der typische Charakter dieser Architektur verloren geht.

AU F TR AGGEBER AGG Amt für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern PLANUNG 2009 AUSFÜHRUNG 2011 – 2013 GENERALPLANER Suter + Partner AG Architekten, Bern PA R T N E R Henauer Gugler AG, Bern Amstein + Walthert Bern AG, Bern Grolimund + Partner AG, Bern Feroplan engineering AG, Bern DENKMALPFLEGE

Das Gebäude konnte im Rahmen der Denkmaltage 2013 besichtigt werden.

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Denkmalpflege des Kantons Bern


Grundriss Erdgeschoss

Grundriss Erdgeschoss

Längsschnitt

7 Längsschnitt


HOCH HINAUS

Alterswohnungen Niesenweg, Bern Gesamtsanierung und Umbau, teilweise nach Minergie-Standard Das Hochhaus im Berner Stadtbachquartier ist ein Zeuge der Architektur der 70er Jahre. Die Sanierungsmassnahmen und Umbauten sind so zu realisieren, dass das Gebäude den neueren Anforderungen (Energie, Nutzung, Vorschriften und Gesetze) genügt, ohne seinen Charakter aus der Erstellungszeit zu verlieren. Dieser Anspruch beeinflusst auch die Gestaltung der Fassade: Die Waschbetonplatten werden demontiert. Aus der vorhandenen Formensprache und Farbgebung wird ein neues Gestaltungskonzept entwickelt, welches der städtebaulichen Wichtigkeit des Hochhauses gerecht wird. Fassadengestaltung: Prof. Adolf Krischanitz, Wien zusammen mit Suter + Partner Architekten, Bern

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AU F TR AGGEBER Credit Suisse, Real Estate Fund Living Plus Bauherrenvertretung: Wincasa AG, Immobilien-Dienstleistungen BEARBEITUNG 2011 - 2014 GENERALPLANER Suter + Partner AG Architekten, Bern PA R T N E R Henauer Gugler AG, Bern Elektroplan AG, Frutigen Roschi + Partner AG, Köniz Grolimund + Partner AG, Bern Feroplan AG, Bern


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IKONE

Siedlung Halen, Herrenschwanden Sanierung der Betonarbeiten und der Gebäudehülle „In einer Waldlichtung in der Nähe der Stadt Bern bauen wir unsere erste Siedlung. Die Wohneinheiten werden mit äusserster Disziplin und Systematik in grosser Dichte auf dem Grundstück zusammengefügt. Die einzelnen Häuser werden so einfach und ökonomisch wie möglich konstruiert. Alles wird unternommen, um die privaten Innen- und Aussenräume vor Einblicken zu schützen (...)“ Projekterläuterungen Atelier 5, 1986 Die Siedlung wurde im Auftrag der Ernst Göhner AG vom Atelier 5 geplant und 1961 fertiggestellt. Sie ist ein weit über die Schweizer Grenze hinaus anerkanntes Baudenkmal. Seit ihrem Bestehen wurde die Siedlung keiner umfassenden Renovierung unterzogen. Dies soll nun mit folgenden Zielsetzungen nachgeholt werden: Werterhaltung der Siedlung, Werterhaltung der einzelnen Häuser, Verbesserung des Energiehaushaltes. Das Gebäude konnte im Rahmen der Denkmaltage 2012 besichtigt werden.

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AU F TR AGGEBER Einfache Gesellschaft Sanierung Halenhäuser BEARBEITUNG 2010, 2012 - 2014 GENERALPLANER Suter + Partner AG Architekten, Bern PA R T N E R Henauer Gugler AG, Bern PGMM Schweiz AG, Worblaufen Grolimund + Partner AG, Bern w + s Landschaftsarchitektur, Solothurn DENKMALPFLEGE Denkmalpflege des Kantons Bern


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Sanierung, Erweiterung Stiftung Aarhus, Gümligen öffentlicher Projektwettbewerb

AU F TR AGGEBER Stiftung Aarhus, Gümligen BEARBEITUNG 2012

Im Wettbewerb sollte mittels eines Neubaus oder Umbaus ein Erwachsenenwohnbereich für vierzig Personen sowie dazugehörende Beschäftigungsräume und Werkstätten projektiert werden. Zudem sollte der bestehende Schul- und Wohnbereich für Kinder und Jugendliche erneuert und mit Infrastrukturräumen ergänzt werden. Aus dem Erläuterungsbericht: „Rund 2‘370‘000‘000 Treffer liefert Google in 0,22 Sekunden, wenn der Suchbegriff «normal» eingegeben wird. Wir, 1 Team von Planern, verlassen unsere gewohnte Normalität und ergründen die vielschichtige Normalität von behinderten Menschen, Pflegenden sowie Lehr- und anderen Bezugspersonen. 1 Erkenntnis: Die Empfindungen von behinderten Menschen und ihrem direkten Umfeld entsprechen nicht unseren gesellschaftlich geprägten Vorstellungen von Normalität. 1 Plan: Wir wollen Raum bauen, der niemanden und nichts einschränkt und 1001 Begegnung ermöglicht. (…)“

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PA R T N E R Thomas Hostettler, Architekt, Bern Henauer Gugler AG, Bern Roschi + Partner AG, Köniz Grolimund + Partner AG, Bern égü - Landschaftsarchitekten, Biel JURY Hans Aeschbacher, Stiftung Aarhus Christa Marti, Direktion Anne Uhlmann, dipl. Arch. ETH SIA Bernhard Aebi, dipl. Arch. HTL SIA FSAI Hansruedi Stirnemann, dipl. Arch. HTL BSA SIA SWB


B KTWETTBEWER

US GÜ STIFTUNG AARH

MLIGEN

±0.00 m

Voliere

Nussbaumalle

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Allmendingen

EG = ±0.00 m +569.00 m.ü.M +14.60 m

+7.00 m

±0.00 m

+11.10 m

+11.10 m

+7.00 m

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OUVERTURE

Erneuerung Stadttheater, Langenthal geladener Projektwettbewerb 2. Rang

AU F TR AGGEBER Stadt Langenthal Modell Foyer

BEARBEITUNG 2012

Aus dem Erläuterungsbericht: „Die Verlegung des Eingangs auf die Nordseite bedingt eine Neudefinition der Hierarchie der Fassaden. Mit dem neuen Portikus, in Massstab und Proportionen an den Bestand angeglichen, bedienen wir uns einer im Barock und Klassizismus vertrauten Geste und definieren so die Nordseite eindeutig als Hauptfront. Durch das Entfernen der Bäume und die erhöhte Platzierung des Gebäudes mit einer grosszügigen Treppenanlage erhält das Stadttheater die ihm als kultureller Bau angemessene Präsenz am Eingang der Stadt. Neue Eingangshalle und Lift: Wir schlagen vor, den Lift quer zum Raum als Durchlader zu realisieren, damit die Liftfront nicht raumseitig liegt und der Deckenspiegel im ersten Obergeschoss nicht verletzt wird. Die Liftwand zur Eingangshalle und Foyer belegen wir mit einem breit gerahmten, aufgesetzten Spiegel, so dass nach dem Prinzip von Adolf Loos die Symmetrie des Raumes (Erdgeschoss) respektive sein Gleichgewicht (Obergeschoss) optisch wiederhergestellt werden.“ +8.20

14 +6.82

PA R T N E R Thomas Hostettler, Architekt, Bern Henauer Gugler AG, Bern Roschi + Partner AG, Köniz w + s Landschaftsarchitektur, Solothurn Szeno Engineering, Stans JURY Thomas Rufener, Stadtpräsident Paula Schaub, Gemeinderätin Peter Moser, Amt für Bildung und Kultur Urs Affolter, Stadtbaumeister Benedikt Graf, Architekt Martin Sturm, Architekt Michael Gerber, Denkmalpfleger des Kantons Bern


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UNITAS

Einheit stärkt den Charakter.

Mit unseren Vorschlägen wollen wir die Einheit des Klosterensembles wieder herstellen. aktuelle Situation

Diese Einheit - stärkt den Klostercharakter. - macht den Blick frei auf die harmonische, historisch einzigartige Silhouette des Klosters.

Revitalisierung Kloster Kappelerhof, Kappel geladener Projektwettbewerb 2. Rang

Der Verzicht: Wir realisieren innerhalb der Anlage keine Neubauten. Der Wert der vom Wettbewerb tangierten Gebäude liegt nicht in der Qualität ihrer Architektur, sondern in der Selbstverständlichkeit, mit der sie über die Jahre hinweg platziert worden sind. Sie sind mit dem Ort verwachsen und stärken im Zusammenspiel mit den historisch wertvollen Gebäuden den Genius loci. Deshalb schlagen wir die angemessene Umnutzung der bestehenden Gebäude vor, welche den aktuellen und künftigen Bedürfnissen gerecht wird.

AU F TR AGGEBER

- bildet die Grundlage für eine vielfältige Nutzung des Areals.

Verein Kappelhof, Kappel a. A.

- ist eine Kraftquelle für die Menschen im Kloster.

BEARBEITUNG

Zwei Taten und 2013 ein Verzicht.

Mut zur Inwertsetzung.

Aus dem Jurybericht: Um die Einheit und damit den historischen Drei Hauptmassnahmen sind nötig, um das Charakter des Klosterareals zu stärken, der Einheit zu erreichen. Das Vorgehen „Das Projekt Unitas. wertet die Klosteranlage durch dieZiel Reduktion P A R T N erweitern E R wir für den neu zu bauenden manifestiert unseren Anspruch, mit Zurückhaltung der Atmosphäre von Stille und Einkehr von Gebäuden, die räumliche Fassung und die Auslagerung der LandPanoramaLandwirtschaftsbetrieb AG, Solothurnden vorgegebenen Planungsperimeter. Dieses Risiko einzugehen gerecht zu werden, welche dem Kloster erscheint uns angesichts des grossen innewohnt. wirtschaft auf. (...) w + s Landschaftsarchitektur, Solothurn Nutzens und Mehrwerts unverzichtbar. Erste Tat: (...) Der Entwurf basiert auf der Analyse der vorliegenden Situation Wir entfernen das Riegelhaus, den Schopf und die Viehscheune. Damit stellen wir das Klostergeviert und seine TopographieJwieder mit den bestehenden Bauten und Grünflächen. Die Verfasser schlagen URY her. Der Landwirtschaftsbetrieb wird als Gebäudegruppe ausgesiedelt, ein einfaches Konzept vor und bilden eine Einheit, welche eigenständige die KlosterarPascal Vincent, Architekt Bern so dass er den Klostercharakter nicht beeinträchtigt. chitektur stärkt. Dominik Bueckers, Landschaftsarchitekt Zweite Tat: Das Projekt ist mit grosser Sorgfalt analysiert und geplant worden. Peter Baumgartner, Ressortleiter Kantonale Mit der Neugestaltung und funktionalen Definition der Aussenräume markieren und Die Schutzwürdigkeit der Klosteranlage wird durch dieakzentuieren einzelnen Denkmalpflege wir die Grenzen des KlosterEnsembles. Massnahmen deutlich aufgewertet. Die Eingriffe sind subtil gewählt und Hans Wilhelm Im Thurn, Stellvertretender klar. Das Raumprogramm wird auf „einfache Weise“ umgesetzt. (...)“ Kantonsbaumeister Darko Milosavljevic, Gebietsbetreuer Ortsbild und Stätebau Andreas Müller, Verein Kappelerhof Dieter Zaugg, Evang. Ref. Landeskirche Kurt Bär, Gemeindepräsident Kappel a. A.

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2013

2016 Die neuen Landwirtschaftsbauten verhalten sich zum Ensemble wie die Bauten der Schuelmatt im Norden und die Ziegelei/Mühle im Südwesten. Als eigenständige Gebäudegruppe tangieren sie die Wirkung des Klosters als Einheit nicht.

Die Grenzen des Klosterensembles sind im Nordwesten durch das Stallgebäude und die entsprechende Anpassung der Topographie verunklärt.

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AUSKL ANG

HODLER STAUFFER WÖLFLI Hodler Stauffer Wölfli Konrad Tobler

ZUR PERSON Konrad Tobler *1956 in Bern, Studium der

„Bern um 1890. Die junge Bundesstadt zeichnet sich nicht unbedingt als Kunststadt aus. Aber aus ihr stammen drei Künstler, deren Werke noch heute wichtiger Teil der Kunstgeschichte sind. Es sind Werke, die immer noch nicht ausgeschöpft sind, die zu irritieren vermögen. Hier also Ferdinand Hodler mit seinem eigenständigen Beitrag zur Vor-Moderne, mit seinem Parallelismus und seinem „visionären Realismus“, international ab 1904 äusserst erfolgreich und später eigentlicher und im Kern missverstandener „National-Maler“ der Schweiz. Da Karl Stauffer, der sich nach seiner Heimatstadt stolz „Stauffer-Bern“ nannte, ein erfolgsverwöhnter Maler, der fest im naturalistischen Realismus verankert war, aber mit seinen Radierungen und seiner Verwendung der Fotografie ins 20. Jahrhundert vorausblickte, ein Künstler, der jedoch vor allem wegen eines gesellschaftlichen und politischen Skandals in der Erinnerung der Nachwelt blieb. Und schliesslich Adolf Wölfli, der Tragische, der in der Berner Irrenanstalt Waldau ein ausuferndes Werk schuf, das – allerdings erst im Nachhinein – als eines der wichtigsten der Art Brut gilt. Ja, sie hätten sich durchaus begegnen können, die drei. (...)“

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Germanistik und Philosophie in Bern und Berlin. Freier Kunstkritiker und Autor, u.a. für ,,Tages-Anzeiger“, ,,Der Bund“ und ,,Kunstbulletin“. Publikationen: www.konradtobler.ch Konrad Tobler war am 6. November 2012 bei uns in der Cinématte zu Gast.


IMPRESSUM Herausgeber: Suter + Partner AG Architekten Thunstrasse 95 CH 3006 Bern Lektorat / Redaktion: Carmen Lanzrein, Jaunecitron.ch Fotos: © Christian Helmle, Thun © Suter + Partner AG Architekten, Bern Pläne, Schaubilder: © Schreiner Kastler, Wien © Suter + Partner AG Architekten, Bern Grafik: © Gerhard Blättler, Bern © Suter + Partner AG Architekten, Bern

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SU TE R + PA R TN E R AG A RC HITEK TEN

Thunstrasse 95 CH 3006 Bern Tel 031 357 35 25 Fax 031 357 35 20 spa@suterpartner.ch www.suterpartner.ch 20


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