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Portfolio 04 Suter + Partner Architekten

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04

SUTER+PARTNER ENT WICKLER

Dezember 2012

1


2


SUTER+PARTNER ENT WICKLER

04 4

Prolog

PROJEKTE

Schiessplatzweg und Bernstrasse, Ostermundigen Schloss Fraubrunnen, Zivilschutzanlage Utzigen 10 Schwarztorstrasse 48, Murtenstrasse 10, Bern 12 Kirchgemeindehaus, Bremgarten bei Bern 6

8

14

WETTBEWERBE

16

Gesamtsanierung der Schulanlage Bäumlihof, Basel Umbau Werkhof Bern, Bern

AUSKL ANG

18

Katryn Hasler

3


PROLOG

Suter + Partner Entwickler Wir sind mit Leib und Seele Architekten. Damit wir unsere Ideen realisieren können, brauchen wir überdies noch eine andere Passion. Wir müssen Freude haben am Entwickeln. Entwickeln im doppelten Sinn des Wortes: am Weiterbringen von Projekten und am Lösen von Verwicklungen und Problemen. Seit 2003 ist SPE ein eigenständiger Kompetenzbereich, das heisst wir bieten das Entwickeln auch für Projekte ausserhalb unserer Tätigkeit als Architekten an. Nach bald zehn Jahren möchten wir in diesem Portfolio für einmal den Blick nicht auf die Architektur, sondern auf andere Prozesse rund ums Bauen lenken und anhand von Beispielen zeigen, wie wir unsere Kreativität in diesem Bereich einsetzen. Das Portfolio dient ausserdem als Plattform für die Präsentation unserer Wettbewerbe, welche wir im vergangenen Jahr bearbeitet haben.

4


PROJEK TE

5


VISIONEN

Gemeindeparzellen Schiessplatzweg und Bernstrasse, Ostermundigen Machbarkeitsstudie

AU F TR AGGEBER Gemeindeverwaltung Ostermundigen Abteilung Hochbau BEARBEITUNG

Aus organisatorischen Gründen erwog die Gemeinde den Wegzug aus ihren eigenen Liegenschaften. Die Studie beinhaltete die Untersuchung möglicher Szenarien für die frei gewordenen Liegenschaften. In der Grobanalyse wurde der Bestand fotografisch dokumentiert, die Grösse der Parzellen, Besitzverhältnisse und Dienstbarkeiten ermittelt und die baurechtlichen Voraussetzungen aufgeführt. Die Untersuchung erfasste alle Rahmenbedingungen und Eventualitäten, wie z.B. ungewisse Altlasten oder die künftige Veränderung des Zentrumsbereichs durch eine neue Erschliessung mit einer Tramlinie. Durch spezialisierte Partner wurde in einem Bericht für jede Parzelle eine Grobbeurteilung mit Marketingfokus erstellt. Aufgrund der Erkenntnisse aus der Analyse wurden mögliche Varianten erarbeitet, welche beispielhaft und in Skizzenform zeigen, wie und mit welcher Nutzung die Parzellen bebaut werden können. Diese Volumen- und Nutzungsstudien sollten künftigen Investoren das Potenzial der Grundstücke veranschaulichen.

6

2011 PA R T N E R WMI Real Estate Marketing AG, Bern


  1135

3274 2402 1090 3067 6.00

6.00

1114

5.00

5.00 551



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

552



 

7


ZUR ERINNERUNG

Schloss Fraubrunnen, Zivilschutzanlage Utzigen Machbarkeitsstudie für ein Aussendepot des Staatsarchivs des Kantons Bern

AU F TR AGGEBER AGG Amt für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern BEARBEITUNG 2011

Das Staatsarchiv erbringt Dienstleistungen im Bereich der Archivierung und Konservierung im Rahmen seines gesetzlichen Auftrages. Das Staatsarchiv befindet sich seit 1940 am Falkenplatz 4 in Bern und wurde 1991 zuletzt umgebaut und erweitert. Die Raumreserven werden spätestens im Jahr 2020 aufgebraucht sein. Im März 2009 wurde durch die Staatskanzlei des Kantons Bern die Bedarfsanmeldung für ein Grossraumarchiv beim Amt für Grundstücke und Gebäude eingereicht. Unser Auftrag umfasste die Analyse des zusätzlichen Raumbedarfs qualitativ und quantitativ sowie die Prüfung zweier beispielhafter Standorte (Schloss, Zivilschutzanlage) auf ihre Eignung als Aussendepot. Die beiden Gebäudetypen wurden bezüglich Gebäudehülle, Sicherheit, Tragstruktur, äusserer Erschliessung und dem Umfang der notwendigen baulichen Massnahmen beurteilt. In einem Fazit haben wir eine begründete Empfehlung betreffend der Realisierung eines Aussenarchivs je Gebäudetypus abgegeben. Die Erkenntnisse wurden in Berichtform als Entscheidungsgrundlage aufgearbeitet. 8

PA R T N E R Henauer Gugler Ingenieure und Planer, Bern Roschi+Partner AG, Köniz


ÜBERSIC

Untergeschoss

NETTOGE

HNF

NNF 1

2

3

4

5

6

7

VF

8

6.4 m2

6.4 m2

6.4 m2

6.4 m2

NGF

0 1

A

6.2 m2 26.5 m2

26.5 m2

26.5 m2

26.5 m2

11.7 m2

21.2 m2

26.5 m2

26.5 m2

15.0 m2

MASSSTA 4.0 m2

26.5 m2

26.5 m2

6.4 m2

6.4 m2 26.5 m2

13.2 m2

8.2 m2

26.5 m2

6.4 m2

B

6.4 m2

GEZEICH

26.5 m2

GRÖSSE

26.5 m2

26.5 m2

DATEI

34.0 m2

725_Ausse

1.00

ÄNDERU

1.40 19.0 m2

1.20

4.6 m2

6.4 m2

21.1 m2 26.5 m2

26.5 m2

26.5 m2

26.5 m2

1.00 1.40

1.40

7.4 m2 80

19.0 m2 1.20

10.4 m2

1.40

1.05

29.0 m2

D

25.4 m2

1.40

C

20.6 m2

6.6 m2

1.65

80

6.4 m2

1.40

10.4 m2 1.40 24.4 m2

46.3 m2

1.90 25.4 m2

25.4 m2

25.4 m2

25.4 m2

25.4 m2

25.4 m2

23.6 m2

BAUHERR

PROJEKT

Mac Staa

PLANTITE

9

NG Gr Un ZA

PLANNU

SUTER


NEUE ORDNUNG

Schwarztorstrasse 48, Murtenstrasse 10, Bern Belegungs- und Rochadenplanung für die Berner Fachhochschule

AU F TR AGGEBER AGG Amt für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern BEARBEITUNG

Belegungsplanung Schwarztorstrasse: Wir haben die von der Bauherrschaft vorselektionierten Objekte bezüglich ihrer Eignung und Standortqualität für die Unterbringung des Fachbereichs Gesundheit bewertet. Zur Untersuchung gehörten auch die Belegungsplanung und die Abbildung der speziellen Nutzerbedürfnisse in die bestehenden Objekte. (Nach Wahl des Standortes Schwarztorstrasse 48 haben wir im Auftrag des Eigentümers die Liegenschaft entsprechend den Bedürfnissen der künftigen Mieter umgebaut.) Rochadenplanung Murtenstrasse 10: Der Fachbereich Gesundheit bezog am 1. September 2011 Räumlichkeiten an der Schwarztorstrasse 48. Dadurch wurden Flächen an der Murtenstrasse 10 frei, die mit neuen Nutzungen gemäss den Bedürfnissen der BFH FB Gesundheit belegt werden sollten. Im Wesentlichen wurden Nutzungen aus der Liegenschaft Stadtbachstrasse in die Murtenstrasse integriert.

10

2010, 2011 PA R T N E R Elektroplan Buchs + Grossen AG, Frutigen


4. OG 4. OG

Flächenangebot Bestand

Flächenbedarf BFH FB Gesundheit

Belegung optimiert Basisvariante

Belegung optimiert Variante 1

Belegung optimiert Variante 2

Flächenangebot Bestand

Flächenbedarf BFH FB Gesundheit

Belegung optimiert Basisvariante

Belegung optimiert Variante 1

Belegung optimiert Variante 2

Flächenangebot Bestand

Flächenbedarf BFH FB Gesundheit

Belegung optimiert Basisvariante

Belegung optimiert Variante 1

Belegung optimiert Variante 2

Flächenangebot Bestand

Flächenbedarf BFH FB Gesundheit

Belegung optimiert Basisvariante

Belegung optimiert Variante 1

Belegung optimiert Variante 2

4. Obergeschoss Physiotherapie

4. OG

4. Obergeschoss Physiotherapie

4. Obergeschoss Physiotherapie

4. Obergeschoss Physiotherapie

ÜBERSICHT

ÜBERSICHT

ÜBERSICHT

Bestehend Neu

4. Obergeschoss Physiotherapie

4. Obergeschoss Physiotherapie

4. Obergeschoss Physiotherapie

4. Obergeschoss Physiotherapie

4. Obergeschoss Physiotherapie

4. Obergeschoss Physiotherapie

Abbruch Bestehend Neu

4. OG 4. Obergeschoss Physiotherapie

4. Obergeschoss Physiotherapie

Abbruch Bestehend Neu

3. OG 4. Obergeschoss Physiotherapie

3. OG

ÜBERSICHT

Flächenangebot Bestand

4. Obergeschoss Physiotherapie

Flächenbedarf BFH FB Gesundheit

4. Obergeschoss Physiotherapie

Belegung optimiert Basisvariante

4. Obergeschoss Physiotherapie

Belegung optimiert Variante 1

Belegung optimiert Variante 2

Abbruch ÜBERSICHT 0 2.5 Bestehend

6.25

Neu

MASSSTAB

Abbruch 0 2.5

1:1500 6.25

GEZEICHNET

3. OG 4. OG

pf

MASSSTAB GRÖSSE

0

2.5

GEZEICHNET

1:1500 6.25 A3

pf DATEI MASSSTAB 705_MUR_GR GRÖSSE 1:1500

3. OG 4. Obergeschoss Physiotherapie

4. Obergeschoss Physiotherapie

4. Obergeschoss Physiotherapie

4. Obergeschoss Physiotherapie

2. OG

0 2.5 6.25 A3 ÄNDERUNGEN GEZEICHNET Erweiterung Varianten DATEI pf MASSSTAB Bestehend 705_MUR_GR GRÖSSE 1:1500 ÄNDERUNGEN Neu A3 GEZEICHNET Erweiterung Varianten DATEI pf Abbruch

705_MUR_GR

2. OG 2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

GRÖSSE ÄNDERUNGEN 2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

A3 Erweiterung Varianten

DATEI

2. OG 3. OG

705_MUR_GR 2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

ÄNDERUNGEN

Erweiterung Varianten

0

2. OG 2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

2.5

6.25

MASSSTAB

1:1500

1. OG

GEZEICHNET BAUHERR 2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

pf

AGG Amt für Grun Reiterstrasse 11, A3 30

GRÖSSE

1. OG

BAUHERR DATEI PROJEKT AGG Amt 1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik Kommunikationstraining

1. OG 2. OG

1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik

1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik

1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik

für Grund 705_MUR_GR Reiterstrasse 11, BFH 301 Belegungsplan Murtenstrasse 10 Varianten

ÄNDERUNGEN

Erweiterung BAUHERR PROJEKT 1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik Kommunikationstraining

1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik

1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik

1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik

1. OG 1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik Kommunikationstraining

2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik

1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik

1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik

2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

2. Obergeschoss Hebammen

1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik

1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik

1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik

EG 1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik Kommunikationstraining

AGG Amt für Grund Reiterstrasse 11,BFH 301F Murtenstrasse 10

PLANTITEL Belegungsplan BAUHERR PROJEKT AGG Amt PLANTITEL

für Grund Belegungsplan Reiterstrasse Belegungs 11,BFH 301F Murtenstrasse 10

Übersicht

PROJEKT PLANTITEL

Belegungsp Belegungsplan BFH F Murtenstrasse 10 Grundrisse Übersicht

EG

Belegungsp Grundrisse Übersicht

PLANTITEL PLANNUMMER

EG 1. OG

Erdgeschoss

Erdgeschoss

Erdgeschoss

Erdgeschoss

Erdgeschoss

Erdgeschoss

SUTER + PARTNER AG Thunstrasse 95 CH 3006 PLANNUMMER BAUHERR Tel 031 357 35 25 Fax 0 spa@suterpartner.ch ww AGG Amt für Grund SUTER + PARTNER AG Reiterstrasse 301 Thunstrasse 95 CH11, 3006 PLANNUMMER Tel 031 357 35 25 Fax 03 spa@suterpartner.ch www PROJEKT

Belegungsp Grundrisse Übersicht 11

EG 1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik Kommunikationstraining

1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik

1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik

1. Obergeschoss Ernährung und Diätetik

Grundrisse

SUTER + PARTNERBFH AGF Belegungsplan


STR ATEGIE

Kirchgemeindehaus Johanniterstrasse 24, Bremgarten bei Bern Gebäudezustandsanalyse, Langzeitplanung

AU F TR AGGEBER Evangelisch-Reformierte Gesamtkirchgemeinde Bern BEARBEITUNG

Das Generalplanerteam wurde beauftragt, eine Entscheidungsgrundlage für die strategische Planung des Gebäudeparks der Gesamtkirchgemeinde zu erarbeiten. Im Rahmen des Auftrages wurde die architektonische Qualität des Gebäudes, eine Zustandsanalyse je Bauteil, die Überprüfung der Sicherheit nach aktuellen Normen und Gesetzen (GVB, Ordnung SIA 358), ein Massnahmenkatalog, ein Investitionsplan basierend auf einer Kostenschätzung +/- 25%, erarbeitet sowie die Umnutzungsmöglichkeiten untersucht. Aus dem Resultat der Studie wurde eine Empfehlung zum weiteren Vorgehen erarbeitet und der Zeithorizont der notwendigen Massnahmen definiert.

12

2011 PA R T N E R Generalplaner: Henauer Gugler AG Ingenieure und Planer, Bern enerconom AG, Bern Grolimund + Partner AG, Bern


ÜBERSICHT

BAUHERR

Ev.-ref. Gesamtkirchgemeinde Bern Kirchmeieramt PROJEKT

Zustandsanalyse Kirchgemeindehaus Johanniterstras PLANTITEL

BESTAND Grundriss Erdgeschoss

SUTER + PARTNER AG ARCHITEKTEN Thunstrasse 95 CH 3006 Bern Tel 031 357 35 25 Fax 031 357 35 20 spa@suterpartner.ch www.suterpartner.ch

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RESSOURC E

Gesamtsanierung der Schulanlage Bäumlihof Basel geladener Projektwettbewerb 2. Rang

AU F TR AGGEBER Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel Städtebau und Architektur, Hochbauamt BEARBEITUNG 2011

Auszug aus dem Jurybericht: Die Verfassenden stellen zum Einstieg in die Arbeit radikale Fragen an sich selbst: Soll die bestehende Architektursprache trotz tiefgreifendem Eingriff erhalten bleiben beziehungsweise wiederhergestellt werden? Ist diese auch eine Ressource mit einer längeren Halbwertszeit über den Zeitpunkt einer Gesamterneuerung nach fast 40 Jahren hinaus? Sie beantworten diese mit Ja und leisten damit einen grundsätzlichen und provokanten Beitrag zum Themenkreis von Erneuerung. Zusätzlich wird die Ressourcenschonung mit minimalen Eingriffen radikal und mit einem didaktischen Konzept breit angelegt. (…) Gesamtwürdigung: Die totale Verweigerung der Autorenschaft gerade heutzutage und die breite Interpretation von Ressource sind bemerkenswert. Ob angesichts des dominant anonymen Ausdrucks, der relativen konstruktiven und atmosphärischen Qualität der Ursprungsarchitektur eine beinahe devote Haltung die richtige ist, bleibt nochmals intensiv zu hinterfragen. 14

PA R T N E R Generalplaner: Roschi + Partner AG, Köniz Bering AG, Bern Grolimund + Partner AG, Bern Feroplan AG, Bern JURY Fachpreisrichter Thomas Blanckarts (Vorsitz) Leiter Hochbauamt Thomas Fries Leiter Projekte, Hochbauamt Christian Hönger Dipl. Architekt ETH BSA Thomas Osolin Architekt BSA Jakob Steib Dipl. Architekt ETH BSA Thomas Weisskopf Energieingenieur Barbara Sintzel Spezialistin Ökologie und Nachhaltigkeit


15


ENDPUNK T

Umbau Werkhof Bern geladener Projektwettbewerb

AU F TR AGGEBER Bundesamt für Strassen ASTRA, Filiale Thun BEARBEITUNG

Mit unserem Projekt wollen wir ein klares Zeichen setzen. Es markiert den Ort, wo die Stadt aufhört und die Landschaft beginnt. Der Werkhof bildet den Abschluss des Entwicklungsschwerpunktes Wankdorf. Unser Bau initiiert als markanter Endpunkt die Wahrnehmung des Übergangs von Stadt zu Land und umgekehrt. Das Areal gehört zum Gebiet, welches im Norden durch die Bahnlinie und im Süden durch die Winkelriedstrasse und den Schermenweg begrenzt wird. Es ist von grossmassstäblichen Volumen mit öffentlicher und halböffentlicher Nutzung belegt. An dieser Stelle am östlichen Rand des Entwicklungsschwerpunktes Wankdorf markieren die Verkehrsträger scharf den Rand der Stadt zur ländlichen Bebauung. Der städtebaulichen Bedeutung dieses Ortes tragen wir mit einer deutlichen architektonischen Haltung Rechnung: Wir setzten einen klaren baulichen Endpunkt. Wir begradigen die unregelmässigen Ränder des Areals mit den notwendigen Fahrnisbauten, ebenso fassen wir die Geländekante im Osten mit einem Bauwerk. Dadurch schaffen wir den Rahmen, in dem sich das neue Volumen präsentiert.

16

2011 PA R T N E R Generalplaner: Henauer Gugler AG, Bern PGMM Schweiz AG, Worblaufen Bering AG, Bern Grolimund + Partner AG, Bern JURY Fachpreisrichter: David Wetter, Bauingenieur ASTRA Filiale Thun (Vorsitz Preisgericht) Rolf Mühlethaler, Architekt Bern Andrea Roost, Architekt Bern Ueli Müller, Architekt Basel Sachpreisrichter: Andri Sinzig, ASTRA Filiale Thun Anne Gillardin, ASTRA Betrieb Georges Troxler, Tiefbauamt Kanton Bern


rkhof

-/ nraum

Am Anfang steht der Endpunkt.

Ruheraum Ruheraum Ruheraum Ruheraum Stuhllager 18 m2 18 m2 18 m2 18 m2 23 m2

Dusche Männer 48 m2

Betr.leit. 1 Besprechung 18 m2 28 m2

Plotter/Plan 29 m2

Garderobe Männer 140 m2

Innenhof begehbar

Betriebsküche 35 m2

Str.abwasser Labor 28 m2

Bereichsl. Projektleiter Strabaupol. Werkstätten 23 m2 23 m2 23 m2

Grundriss 1.OG M 1:200

Ansicht Gebäudes zu Ost M 1:200 orgegeben ist, r Fassade rkanten

382 Pneulader Kamer

377 Anbau Waschanlage 372 Ladewagen

387 Gabelstapler 348 MB Vitto

342 MB Vitto

373 Hebebühne Skylift

912 Schalengreifer, Heugreifer, Pfahlzieher 346 Transpoerter F.-Gr. Entw.

Reifenlager für LKW u. PW 80 m2

Am Anfang steh

Zufahrt Tiefgarage (bestehend)

Technik PW Lift 80 m2

Technik Lavage 150 m2

Schmierstofflager 40 m2

Elektro Feinteilelager 90 m2

Magazin Lager Kleingeräte 80 m2

912 Stromerzeuger/ Beleuchtung 70 m2

Elektro Grobteilelager 110 m2

Werkstatt, Prüfplatz Elektro 90 m2

Lagerraum für Markierungsbänder 130 m2 sep. Brandabschnitt Wände EI30

551.9 müM

551.9 müM

Phase 3 Schreinerei 70 m2

Technik PW Lift 35 m2

Heiz- /Lüftungs- /Sanitärzentrale 115 m2

Elektrozentrale 35 m2

Werkstatt BSA 35 m2

PP

Fläche für Provisorien

PP

Bauperimeter

PP

343 Renault G. Scénic

339 MB 313 345 Renault Kangoo

001 Pkw Pr.-Leiter

002 Pkw Pr.-Leiter

349 MB Vitto

003 Pkw Pr.-Leiter

Technik LKW Lift 150 m2

Vorarbeiter 67 m2

Grundriss 3.OG M 1:200

Regenwassertank 50 000 l

Schnitzelbunker 105 m2

Wir schlagen eine Realisierung in vier Etappen vor. Die Flächen im Osten des Geländes stehen für Provisorien zur Verfügung. Wir gehen davon aus, dass während der Ausführung der Betrieb mit aktuellem Raum-, Flächen- und Installationsbedarf funktionieren kann. Mit dem dargestellten Baustellenperimeter weisen wir die physische Trennung zwischen Baustelle und Betrieb nach. Phase 1 Bauperimeter

Grundriss UG M 1:200

Die neuen Gebäudeteile dienen einerseits als definitiver Ersatz, andererseits als Provisorien für jene Nutzungen, welche durch den Abbruch der grossen Halle ausgelagert werden müssen. Ergänzend dazu können auf den Flächen im Osten die Provisorien benutzt werden. In dieser Phase wird der Rest des Hauptvolumens erstellt und definitiv in Betrieb genommen. 573.9 müM

Fläche für Provisorien

2.70

Phase 4

2.70

570.2 müM

2.70

18.30

566.8 müM

563.4 müM

563.4müM

Phase 2 Bauperimeter

Fläche für Provisorien

5.60

7.80

7.40

Höhe UK Kranhaken Bauperimeter

5.30

In dieser Phase werden die Gebäude und Silos im Westen des Geländes realisiert. Der Werkhof ist mit den Provisorien für die abzubrechenden Salzsilos, der Signalhalle und der Salzhalle im Osten in Betrieb.

4.50

el mit ndem

Abteilungs Besprechung Abteilungs Leit. 1 28 m2 Leit. 2 18 m2 18 m2

Bauen unter Betrieb

ird von der eignis und n.

s zwei

Grauwassertank 50 000 l

verstärkten und sanierten Einstellhalle im Untergeschoss bauen wir die neuen Gebäudeteile 551.6 müM auf. Der Werkhof ist mit provisorischen Unterständen im Osten in Betrieb.

344 Renault G. Scénic

338 MB 313

337 MB 316

399 Vario- / HolzZangen

384 Mäher Deweze 336 Pikettfahrzeug BSA

335 MB 315

384 Motormäher Rapid 333 MB 316

334 MB 315 386 MaterialAnhänger

391 Kehrmasch. City-Cat

381 Terra-Trac Riggi-Trac

en Ränder des sbauten, te im Osten mit wir den umen

386 MaterialAnhänger

XAS 96

331 MB 316

332 MB 315

912 Anbaugeräte Terra Trac

BSA-Zentrale 50 m2

eses Ortes itektonischen en klaren

Besprechung 36 m2

Empfang 28 m2

Grundriss 2.OG M 1:200

ettbewerb Bern Umbau Werkhof

des dorf markieren d der Stadt zur

Büro BSA 62 m2

Sitzung 36 m2

Archiv 29 m2

WC D WC H 15 m2 Putzen 9 m2 4 m2

Büro Elektro 69 m2

Ausdruck. Mit dem funktionalen Element des Sonnenschutzes – beweglichen vertikalen 551.2 müM Lamellen – überspielen wir Unregelmässigkeiten in der Ansicht. Die Nutzung ist als dahinterliegende Schicht an der Fassade ablesbar, ohne dass der skulpturale, monolithische Charakter des Volumens geschwächt wird.

Innenhof Luftraum

Kopierraum 24 m2

WC D WC H 15 m2 Putzen 9 m2 4 m2

hes im Norden durch die enweg sstäblichen ffentlicher

Administration 67 m2

Sitzung 74 m2

Server 23 m2

Aufenthalt 42 m2

ltung

klares Zeichen e7 müM Stadt aufhört erkhof bildet hwerpunktes arkanter bergangs von

Betr.leit. 2 Besprechung 18 m2 28 m2

Mannschafts- / Rapportraum (unterteilbar) 268 m2

WC Männer 36 m2

Nach Bezug der Büros im neuen Gebäude kann 555.2 müM in dieser Phase das Betriebs- und Verwaltungsgebäude abgebrochen und der Eingangsbereich des Areals mit der Tankstelle 551.6 müM fertiggestellt werden. Zu guter Letzt erfolgen die Umgebungsarbeiten auf den Flächen im Osten (Parkplätze und Entsiegelung, Begrünung).

554.9 müM

551.3 müM

Wirtschaftlichkeit

Die neuen Gebäude werden definitiv in Betrieb genommen. Anschliessend wird im Osten die Einstellhalle oberirdisch abgebrochen. Auf der

Alle oberirdischen Gebäudeteile basieren auf einem Raster und einer Elementbauweise. Mit ihrem daraus resultierenden repetitiven Charakter weisen die Bauteile einen hohen Vorfertigungsgrad auf und ermöglichen eine rationelle Bauweise. Dies wirkt sich positiv auf die Bauzeit und die Etappierung aus.

Schnitt B-B M 1:200

Schnitt C-C M 1:200

Geländeverlauf bestehend

17


AUSKL ANG

11.58 Live-Installation Katryn Hasler

ZUR PERSON Katryn Hasler, 1983 in Basel geboren,

11.58 ist eine einfache Komposition basierend auf einem melodischen Muster im 7/4 Takt, wovon die Melodie lediglich durch Auszüge, einzelner, simultan vorkommender Töne konstruiert wurde. 16 Wiederholungen dieser metrischen Form ergeben 11.58. Beispielhaft zeigt sich diese Anwendung in den dokumentarisch angelegten Webcam-Bildern des wohl bekanntesten Schweizer Berges. Täglich um 11.58 fotografiert eine fest installierte Kamera in Zermatt – ohne jeden Kunstanspruch – das Matterhorn. Die über Jahre entstandene Sammlung zeigt durch Jahreszeiten und Witterungen gezeichnete Stimmungen in unendlichen Variationen und transformiert auf kunstvoll, absichtslose Weise die eigentliche Radikalität dieser Einrichtung. Zur visuellen Live-Umsetzung dieser seriellen Idee, filmte der Videokünstler Michael Gerber 16 Szenen des Matterhorns. Sie zeigen in Echtzeit die drastischen Licht- und Stimmungsänderungen während des Drehmoments. Es entsteht eine Installation stoischer Romantik. Katryn Hasler, Violine und Julia Grossniklaus, Piano Die Künstlerinnen waren am 22. November 2011 bei uns in der Cinématte zu Gast.

18

beginnt im Alter von 7 Jahren Violine zu spielen. Früh zeigt sich ihre Faszination für minimalistisch musikalische Konzepte. 2008 schliesst sie ihr klassisches Musikstudium in Bern ab. Sie studierte bei Monika Urbaniak, Gabrielle Brunner (Bern), Goetz Richter (Sydney) und Milind Raikar (Bombay). Durch die intensive Beschäftigung mit elektronischer Musik, Minimal Music, nordindischer klassischer Musik und dem musikalischen Konzept Tonus-Music kreiert Katryn Hasler ihr eigenes Klangideal.


IMPRESSUM Herausgeber: Suter + Partner AG Architekten Thunstrasse 95 CH 3006 Bern Redaktion: Jaunecitron.ch Carmen Lanzrein Fotos: © Christian Helmle, Thun © Suter + Partner AG Architekten, Bern Pläne, Schaubilder: © Schreiner Kastler, Wien © Suter + Partner AG Architekten, Bern Grafik: © Gerhard Blättler, Bern © Suter + Partner AG Architekten, Bern

3


SU TE R + PA R TN E R AG A RC HITE K TEN

Thunstrasse 95 CH-3006 Bern Tel 031 357 35 25 Fax 031 357 35 20 spa@suterpartner.ch www.suterpartner.ch 4


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