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Magazin und Veranstaltungsprogramm der Anton Bruckner Privatuniversität

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Magazin und Veranstaltungsprogramm Anton Bruckner Privatuniversität Wintersemester 2020/2021

BĂœHNE FREI


Inhalt

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Editorial

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Kollaboration Kunstuniversität Linz

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Leitartikel

12

Thema

16

Thema

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Neue Professuren

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News

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Institute der Bruckneruniversität

Post Corona?

Die Zeit nach dem Coronavirus: Abteilung Visuelle Kommunikation

Tarek Leitner: Freiheitsentzug auf Probe

Neue Bedingungen – Neue Lösungen

Platform for Art and Research Linz

Carolin Stahrenberg und Markus Neuwirth

Honorarprofessur für Markus Poschner

Veranstaltungshighlights und Kooperationsprojekte

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Sonderprojekte

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COVID-19: Aktuelle Hinweise für Besucher*innen

Fotocredits: Mag. Thomas Stelzer © Land OÖ, Univ.Prof. Dr. Ursula Brandstätter © Reinhard Winkler, Univ.Prof. Thomas Kerbl © Andreas Wenter


Vorwort

Mag. Thomas Stelzer Landeshauptmann

Univ.Prof. Dr. Ursula Brandstätter Rektorin

Univ.Prof. Thomas Kerbl Vizerektor

An der Bruckneruniversität steht ein ungewöhnliches Wintersemester bevor. Ungewohnt ist vor allem die Ungewissheit, die durch die COVID-19 Pandemie in den letzten Monaten zur Begleiterin der künstlerischen Praxis und der künstlerischen, pädagogischen und wissenschaftlichen Lehre avanciert ist. Da wir uns als offene Universität in einer offenen Gesellschaft verstehen, stellt dies für alle Bereiche eine große Herausforderung dar. Um den sich ständig ändernden Rahmenbedingungen adäquat zu begegnen, verfolgen wir ein Sicherheitskonzept für die Lehre und Forschung wie auch für den Veranstaltungsund Konzertbetrieb, das eine den jeweiligen Umständen angepasste Kontinuität im Hochschulbetrieb ermöglichen soll. Wir hoffen damit, auch im kommenden Semester den Besucher*innen das bunte Veranstaltungsangebot der Bruckneruniversität wieder zugänglich machen zu können. Neben Aufführungen des Instituts für Schauspiel und Performances des Institute of Dance Arts spannt sich der Bogen von Antrittsvorlesungen der neuen Professuren am Institut für Theorie und Geschichte über Elementares Musiktheater für Kinder bis hin zur beliebten Reihe „Musik zur Weihnacht” und Festivalformaten wie die WinterJazzNites, die Internationalen Tage der Alten Musik, das Festival für Aktuelle Musik „Leicht über Linz” oder etwa auch die Akkordeontage. Ein besonderes Highlight eröffnet und beschließt dieses Wintersemester zugleich: So verleiht die Bruckneruniversität am 18. Oktober eine Honorarprofessur an Chefdirigent Markus Poschner, der Ende Jänner eine Woche an der Universität gastiert, um im Rahmen des „Brucknerlabors” mit dem Orchester der Universität die 4. Symphonie Anton Bruckners zu erarbeiten und in ungewöhnlichem Setting zur Aufführung zu bringen. Wir freuen uns, in dieser ungewöhnlichen Zeit die Bühnen freizugeben für die vielfältige künstlerische und künstlerischwissenschaftliche Arbeit der Bruckneruniversität und appellieren an alle Universitätsangehörigen und an das Publikum, der Gesundheit und der Sicherheit oberste Priorität einzuräumen. In diesem Sinn wünschen wir Ihnen einen guten und vor allem einen gesunden Semesterstart und heißen Sie alle herzlich willkommen zurück an der Bruckneruniversität!


4 Editorial

Post Corona? Als wir uns – noch mitten im Sommersemester – für die Thematik „Post Corona” (nach Corona) als thematischen Schwerpunkt für die Herbstausgabe der „Bühne frei” entschieden, fügten wir zwar gleich ein Fragezeichen hinzu, ahnten damals aber noch nicht, dass auch zu Beginn des Wintersemesters noch kein Ende der Pandemie abzusehen ist. Die weltweit sich ausbreitende Infektion durch Covid 19 hat viele Fragen ausgelöst, von denen auch Kunstuniversitäten in besonderer Weise betroffen sind. Sowohl der theoretische wie auch der künstlerisch-praktische Unterricht wanderte in die digitalen Medien, die Administration begab sich ins Home Office, Besprechungen und Sitzungen fanden als Videokonferenzen statt. Bei aller Begeisterung für die neu entwickelten digitalen Möglichkeiten des Lehrens, Arbeitens und Kommunizierens und bei aller Anerkennung des Entwicklungsschubs in Richtung Digitalisierung, den die veränderten Verhältnisse auslösten, so stellen sich doch auch kritische Fragen. Dass der künstlerische Unterricht nur bedingt im Modus des Distance Learning durchgeführt werden kann, leuchtet jedem sofort ein. Entsprechende Tools, die etwa den hohen klanglichen Ansprüchen einer professionellen musikalischen Ausbildung gerecht werden, befinden sich gerade erst in Erprobung. Anders sieht die Einschätzung der

Möglichkeiten im Bereich der theoretischen Fächer aus. Eine Vorlesung könne man doch einfach einmal aufnehmen, ins Netz stellen und damit eine unbegrenzte Anzahl von Studierenden über viele Semester hin versorgen. Zu bedenken sei dabei die enorme Kostenersparnis! Dabei wird etwas übersehen, was Lehren und Lernen – über jede Fachgrenzen hinweg – ausmacht: die direkte und persönliche Kommunikation sowie die Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden. Lehren bedeutet eben nicht die lineare „Übermittlung” eines Lehrstoffes vom Wissenden zum Unwissenden. Wissen ist diskursiv verfasst, es entsteht im Rahmen von kommunikativen Handlungen. Damit Informationen in Wissen transformiert werden, bedarf es des kommunikativen Austausches. Keine noch so vielfältige Möglichkeiten eröffnende digitale Lernplattform kann ersetzen, was sich in physischen Räumen zwischen körperlich agierenden Menschen ereignet. Dass die Körperlichkeit in all ihren erfahrbaren Erscheinungsformen eine zentrale Dimension des menschlichen Lebens ausmacht, die durch digitale Tools zwar erweitert, aber niemals ersetzt werden kann, das haben wohl viele von uns in der CoronaKrise deutlich am eigenen Leib erfahren. Genau dafür – für diese unersetzbare sinnliche Präsenz – steht die Kunst, und genau dafür lohnt es sich immer wieder von neuem, sich intensiv auf sie einzulassen.

Univ.Prof. Dr. Ursula Brandstätter Rektorin


5 Thema

Die Zeit nach dem Coronavirus Eine Kollaboration mit der Kunstuniversität Linz

POST-CORONA – wir wissen nicht, wann diese Zeit tatsächlich eintritt und welche besonderen Merkmale sie aufweisen wird. Aber wir wissen, dass wir Gestalter*innen auch Zukunft bilden können. Wir setzen Bilder wirksam in Köpfe und gestalten und beeinflussen damit unsere Zukunft. Ähnlich implantiert auch Science Fiction Bilder und Ideen in unser Bewusstsein und prägt mit Vision und Utopie unser zukünftiges Dasein. Die Abteilung Visuelle Kommunikation der Kunstuniversität Linz wurde daher eingeladen, eine visuelle Interpretation zum Thema „Die Zeit nach dem Coronavirus” vorzunehmen. Nachfolgende Doppelseiten wurden gemeinsam in einem kollaborativen Prozess von Studierenden der Visuellen Kommunikation der Kunstuniversität Linz mithilfe eines online zur Verfügung stehenden Zeichenwerkzeugs erstellt.

len, aus welcher Perspektive und mit welchen Mitteln und Methoden umsetzen? Ausgehend von Bruno Latours Hinweis, die Zeit des Innehaltens zu nutzen und darüber nachzudenken, was wir als Gesellschaft aus der Zeit von Corona mitnehmen wollen in die Zeit danach, und welche Elemente besser nicht mit hinübergeführt werden sollten, zeichnen wir nicht nur einfach Bilder einer utopischen, potentiellen Zukunft, sondern versuchen, die Leser*innen zum Nachdenken zu bringen und sie selbst auch in die Frage miteinzubeziehen: Wie kann die Welt nach Corona aussehen, was wird dann wichtig sein für die Gesellschaft als Ganzes?” Univ.Prof. Tina Frank Leiterin Abteilung Visuelle Kommunikation der Kunstuniversität Linz Seite 6-7 NOTHING Carina Lackner, Carina Armes, Bo-Rie Lim

Seite 10-11 THE SAME BUT DIFFERENT „Weil uns der Frühling 2020 alle in singuläre Wohnungen verbannt und in kleine einzelne TelefensterGesichter verwandelt hat, war uns wichtig, eine gemeinsame Arbeit zu entwickeln und sich als Kollektiv visuell gestaltender Persönlichkeiten zu präsentieren. Wie lässt sich das gestellte Thema in eine konsistente visuelle Sprache transformieren und sichtbar machen und vor allem: Welche Geschichte wollen wir erzäh-

– Der gleiche Himmel, nur anders Christina Wieser, Simone Tweraser

Seite 14-15 DAS IST DOCH NICHT NORMAL!!!1!1! Alexandra Bering, Maria McLean, Stella Grübler und Raphael Bella

Seite 20-21 MENSCHLICHKEIT Theresa Ahammer, Onur Arslan, Viktoria Hörndler, Martin Märzinger, Karolína Vilímovská


8 Leitartikel

Freiheitsentzug auf Probe von Tarek Leitner, Juni 2020

Tarek Leitner ist Autor, ORF-Journalist und Moderator der „Zeit im Bild”. Zuletzt erschien im Brandstätterverlag sein Buch „Berlin – Linz, Wie mein Vater sein Glück verbrauchte”.

Am 12. März dieses Jahres, am ersten Tag der coronabedingten Sperre aller Bundesmuseen, hätte in einem solchen ein langes, sehr persönliches Projekt von mir seinen Abschluss finden sollen: die Präsentationen meines neuen Buches „Berlin – Linz” über zwei Reisen meines Vaters auf dieser Strecke in den Jahren 1938 und 1945. Darin geht es nicht zuletzt um Freiheit. Die Freiheit, das war zu befürchten, wäre bei dieser Gelegenheit – nicht zuletzt von mir selbst – wie in vielen Sonntagsreden seit dem Jahr 1945 beschworen worden. Und über diese Selbstversicherung, wie wichtig der Erhalt dieser Freiheit in unserer Demo-

kratie ist, hätten wir – ebenfalls wie so oft – gesagt: Eigentlich können wir die Freiheit doch nur richtig schätzen, wenn wir sie nicht haben. Erst ihr Fehlen führt uns vor Augen, welchen Wert sie hat. Aber zum Glück ist sie uns hier in Österreich seit 75 Jahren nicht mehr abhandengekommen. Jetzt allerdings ist sie uns vorübergehend abhandengekommen. Zum Glück nicht durch einen Diktator. Aber eingesperrt waren wir trotzdem. Manche Menschen durften wochenlang Gemeindegrenzen nicht überschreiten, andere nicht einmal aus der Wohnung gehen, und Wahlen wurden ebenfalls nicht durchgeführt. Wir haben das akzeptiert, weil uns in den letzten


Jahrzehnten die Sicherheit immer wichtiger geworden ist. Die Freiheit blieb den Sonntagsrednern. Aber jetzt hatten wir einen Freiheitsentzug auf Probe. Wir haben 75 Jahre nach einem viel schlimmeren und viel weitergehenden Entzug von Freiheiten, eine kleine Kostprobe bekommen. Ich meine, in der mildesten Form, die vorstellbar ist. Vielleicht ein Glück. Das kann uns eine Lehre sein, die uns die in so vielen Reden beschworene Freiheit wieder mehr schätzen lässt, und so manche Beteuerungsformel mit Substanz erfüllt. Aber das geschieht nicht von allein. Wir müssen weiterhin darum ringen, denn das Beispiel Ungarn zeigt, dass auch dieser

vermeintlich rein sachpolitische Anlass weit weg von der Demokratie führen kann, wie wir sie kennen. Es heißt also aufmerksam sein, wenn Kritik an Einschränkungen der Freiheit durch die Regierung mit dem Hinweis weggewischt werden, bei allfälliger Überprüfung des Verfassungsgerichtshofs, werde das alles ohnedies nicht mehr in Geltung sein. Und es heißt aufmerksam sein, wenn es heißt: Brav sein, sonst werden die Lockerungen der Maßnahmen wieder zurückgenommen. Unsere Freiheitsrechte haben wir schließlich nicht auf Bewährung erhalten. Und noch etwas Wesentliches lässt sich aus der Krisenzeit ab-

leiten. Unsere Gesellschaft ist in der Lage, sehr rasch, sehr weitreichende Verhaltensänderungen vorzunehmen. Wenn es jetzt wieder um die Gestaltung unseres Zusammenlebens und unserer Zukunft abseits der Viruskrise geht, dann kann wohl keiner mehr sagen, neue Rahmenbedingungen, die Verhaltensänderungen der Menschen erfordern, seien undurchführbar. Am 12. März alle Einladungen widerrufen zu müssen, anstatt von den Erkenntnissen aus den Recherchen zu meinem Buch zu erzählen, schien mir höchst nachteilig für alle. Aber vielleicht war dieser Gedenktag doch lehrreicher als erwartet.


THE SAME BUT

DIFFERENT


www.nasa.gov/content/perseid-meteor

what do you see?

fold left

fold right


12 Thema

Neue Bedingungen – Neue Lösungen Die COVID-19-Pandemie hat von einem Tag auf den anderen an der Bruckneruniversität gewohnte Orte, gewohnte Vermittlung künstlerischer Inhalte und gewohnte Kreativprozesse auf die Probe gestellt. Eine Probe, aus der jede*r mit neuen Zugängen zu und Umsetzung von Kreativprozessen gehen wird.

Auf die neue Unterrichtssituation haben sich Lehrende und Studierende rasch eingestellt. Etwa am Institut für Musikpädagogik (IMP). Dort, wo sonst die musikalischen Interaktionen etwa mit Kindern und Jugendlichen wie auch mit Senior*innen im Vordergrund stehen, mussten nun neue Formate des inklusiven Musizierens entwickelt werden. Um mit den Kindern der Lehrveranstaltungen „Elementares Musizieren - Inklusive Pädagogik” und „Lehrpraxis der Elementaren Musikpädagogik” weiterhin in Kontakt treten zu können, wurde die „Musikpost” ins (digitale) Leben gerufen. Hier finden sich online Wohnzimmerkonzerte für Zuhause sowie Mitspielanregungen für die gesamte

Familie. Musikalische Post erhielten auch Bewohner*innen von Pflegeheimen: Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Musizieren mit alten Menschen” wurde die „Musikpost” konzipiert – ein Musikvermittlungsformat in Form einer Kurzzeitschrift zum selber Ausdrucken mit Audio- und Videobeispielen, die mit einem Link online zum Nachhören zur Verfügung stehen. Die „Musikpost” richtet sich an das Pflegepersonal, die damit ein einfaches Werkzeug zur Umsetzung musikalischer Beiträge mit Bewohner*innen des Pflegeheims zur Hand haben.

CONTENT FOLLOWS FUNCTION – WIE SICH NEUE INHALTE ETABLIEREN Nicht nur neue Formate wurden etabliert, auch schöpfen Lehrende neue Inhalte aus der Krise, die für eine reflektierte künstlerische Umsetzung fruchtbar gemacht werden. So widmete sich unter dem Titel „Ersatzhandlungen ohne Körperkontakt. Musizieren in Quarantäne” ein Seminar der Kompositionsklasse von Volkmar Klien, Leiter des Instituts für Komposition, Dirigieren und Computermusik (IKD), dem Musizieren in Medienräumen. Ursprünglich für dieses Seminar geplant war eine Auseinandersetzung mit der Rolle von Technologie und damit verbunden die Auswirkungen auf die kompo-


© ABPU

sitorische Arbeit. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona Virus, die persönliche Treffen oder gemeinsame Proben gänzlich verunmöglichten, spitzten diese Vorgabe noch weiter zu. So suchten die 11 Akteur*innen an ihren Bildschirmen nach Substitutionslösungen zum gemeinsamen Musizieren und präsentierten ihre Ergebnisse noch im Mai in einer Ö1 Kunstradio Sendung der Öffentlichkeit.

FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG FÜR STUDIERENDE Als Reaktion auf die mit den COVID-19-Maßnahmen einhergehenden finanziellen Ausfällen von Studierenden, hat die Universität gemeinsam mit der Studierenden-

vertretung und dem Förderverein UNIsono einen Notfalltopf für existentiell betroffene Studierende eingerichtet. Damit konnten jene grundlegend finanziell unterstützt werden, die ihrer künstlerischen Tätigkeit nicht nachkommen und somit keine Gagen oder Honorare beziehen können, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Damit konnte vielen Studierenden in den letzten Monaten rasch und unbürokratisch finanziell geholfen werden. Da Studierende weiterhin vor finanziellen Herausforderungen stehen, gibt es für das Wintersemester 2020/21 eine weitere Unterstützung. So haben Musikstudierende die Möglichkeit, eine Förderung zu beantragen, die durch das Hilfsprogramm der Ernst

von Siemens Musikstiftung finanziert wird. Schauspiel- und Tanzstudierende können die Förderung über den Notfalltopf der Anton Bruckner Privatuniversität, der Studierendenvertretung und dem Förderverein UNIsono beziehen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei der Ernst von Siemens Musikstiftung, der Studierendenvertretung der Brucknerniversität, dem Förderverein UNIsono sowie den zahlreichen privaten Spender*innen, die eine kontinuierliche finanzielle Unterstützung seit März d. J. gewährleisten konnten.


16 Thema Wann wird Kunst zur künstlerischen Forschung? Und was können wir davon für unser Kunstschaffen, unsere Disziplin, über uns selbst und vielleicht sogar über Fragen des Menschseins lernen?

PARL - Platform for Art and Research Linz Wann wird Kunst zur künstlerischen Forschung? Und was können wir davon für unser Kunstschaffen, unsere Disziplin, über uns selbst und vielleicht sogar über Fragen des Menschseins lernen? Für künstlerische Forschung gibt es viele Begriffe: practice based research, performanceas-research, oder auch artistic research, und jedes dieser Label bringt andere Bezüge mit sich. Mit ihrer neuen Reihe „PARL- Platform for Art and Research Linz” wollen die Doktoratsprogramme der Bruckneruniversität einen Blick auf den faszinierenden

Raum werfen, der sich zwischen Kunst und Forschung eröffnet. So präsentiert sich die Plattform in unterschiedlichen Formaten: PARL – SPRING LAB Die Idee zu PARL wurde anlässlich der Weinberger Frühjahrswerkstatt der Promotionsstudiengänge entwickelt, als sich die Doktorand*innen und Betreuer*innen mit ihren Gästen aus dem In- und Ausland in Vorträgen, Performances, Diskussionen und Workshops über ihre Arbeit in Kunst, Forschung und Lehre intensiv ausgetauscht haben. So wurde der Grundstein

für das PARL - SPRING LAB gelegt, das auch in Zukunft an der Bruckneruniversität präsentiert wird und damit künstlerische Forschung direkt in das universitäre Leben hineinträgt. PARL – GUEST SERIES Die Reihe mit öffentlichen Vorträgen, Lecture Recitals und Workshops wird vor allem im Wintersemester veranstaltet. Themengebiete kommen aus dem gesamten Fächerkanon der Universität und bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Kunst und Forschung. Die PARL – GUEST SERIES hatte ihr Debüt während


nómadas (2017) © Henry Daniel

des Corona Lockdowns. Zu Gast war der kanadische Choreograph und Forscher Henry Daniel, der seine Lecture online gab. PARL – NEXT GENERATION Das Online-Symposium der Doktorand*innen entstand ebenfalls aus dem Bedürfnis nach Treffen und Austausch zu Zeiten der Covid-19-Pandemie. Die Promovend*innen luden junge Nachwuchsforscher*innen und Postdocs aus Chile, Italien und Belgien zum Gespräch und Austausch via Videokonferenz ein. Als eine für alle Interessierten offene Konferenz soll die PARL - NEXT

GENERATION fester Bestandteil des Sommersemesters werden. PARL – DAY OF RESEARCH Zum „Day of Research” werden Gäste aus dem In- und Ausland geladen, die einen Tag lang sowohl mit den Doktorand*innen wie auch mit einer interessierten Öffentlichkeit ins Gespräch kommen sollen. Für das Wintersemester wird dabei ausgelotet, wo sich die Studierenden zwischen den provozierenden Begriffen ‚Subjektivität‘ und ‚Objektivität‘ als forschende Künstler*innen bzw. Forscher*innen über Kunst positionieren.

Die Platform for Art and Research Linz (PARL) ist ein Projekt der Bruckneruniversität. Hier kann in Zusammenarbeit mit den Partneruniversitäten Paris Lodron in Salzburg, der Kunstuniversität in Linz sowie der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien seit dem vergangenen Studienjahr ein wissenschaftliches sowie ein künstlerisch-wissenschaftliches Promotionsstudium absolviert werden.


18 Porträt

Neue Professuren Am Institut für Theorie und Geschichte bekleiden Carolin Stahrenberg und Markus Neuwirth die neuen Professuren für Musikwissenschaft bzw. Musikanalyse. Wir haben mit ihnen über ihre Forschung und ihre Visionen für die Lehrtätigkeit an der Bruckneruniversität gesprochen.

Wo liegen Ihre Schwerpunkte innerhalb der Musikwissenschaften? Carolin Stahrenberg ist seit Oktober 2019 Professorin für Musikwissenschaft an der Bruckneruniversität

Markus Neuwirth ist seit März 2020 Professor für Musikanalyse an der Bruckneruniversität

CAROLIN STAHRENBERG: Zum einen arbeite ich im Bereich der musikbezogenen Genderforschung, d. h. ich erforsche etwa Zusammenhänge von geschlechtsspezifischen Rollenbildern und Musik und deren Wandel in der Geschichte. Ein anderer Schwerpunkt ist die Geschichte der populären Musik – hier habe ich auch meine Dissertation verfasst, die sich mit Schlagern, Tanzmusik, Revuen und populärem Musiktheater in der Weimarer Republik auseinandersetzt. Zuletzt ist für mich der Bereich Musik und Migration immer wichtiger geworden. Ausgehend von Forschungen zu den Musik- und Theaterschaffenden, die in den 1930er-Jahren vom Hitler-Regime in die Emigration gezwungen wurden, hat sich dieser Bereich inzwischen erweitert. Jetzt umfasst meine Forschung auch Migrationsphänomene ab dem 16. Jahrhundert sowie zeitgenössische und methodische Fragen. Die Rolle von Frauen als Musik-Vermittlerinnen und -Förderinnen ist hier übrigens ausgesprochen interessant. MARKUS NEUWIRTH: Meine Schwerpunkte liegen an den Schnittstellen von Musiktheorie und Musikwissenschaft. Im Zuge meiner Dissertation untersuchte


ich mit Hilfe historisch informierter Analyseverfahren Strategien der Formgestaltung in Sonatenformen der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Ein wichtiger Bestandteil meiner jüngsten Forschung ist die Untersuchung historischer Satzmodelle, die eine Charakterisierung musikalischer Zeit- und Personalstile ebenso wie Antworten auf Fragen des Stilwandels und Kulturtransfers ermöglichen. Hier befasse ich mich mithilfe digitaler Analyse-Tools mit der umfangreichen Erschließung von Satzmodellen zwischen ca. 1700 und 1970 unter Einbeziehung von Rock, Pop und Jazz. Zudem arbeite ich am Aufbau einer umfangreichen Datenbank harmonischer, kontrapunktischer und formaler Analysen, die mehrere Jahrhunderte der Musikgeschichte abdecken. Was begeistert Sie an Ihrem Fachbereich? CAROLIN STAHRENBERG: Das Ineinandergreifen von historischen Veränderungen und Musik, dabei insbesondere die Zusammenhänge von gesellschaftlichen und sozialen Bedingungen, ästhetischen Positionen und der Faktur von Musik. Besonders spannend finde ich, wie dies unser heutiges Musikverständnis immer neu herausfordert. Die Idee, was schön sei, wozu Musik dienen soll oder was überhaupt Musik ist, ist ja nicht in allen Zeiten und Kulturen gleich. MARKUS NEUWIRTH: Meine musikanalytische Forschung ist wesentlich getrieben von dem Bestreben, tiefere Einsichten in die Prinzipien musikalischer Strukturbildung zu gewinnen, also in das, was die Musik im Innersten zusammenhält. Ein besseres Verständnis der Vielfalt zu erlangen, mit der unterschiedlichste Komponisten diesen Prinzipien Rechnung getragen und sie in die Praxis umgesetzt haben, zählt zu den reizvollsten Anliegen meines Faches. Welche Visionen haben Sie für Ihre Lehr- und Forschungstätigkeit am Institut für Theorie und Geschichte an der Bruckneruniversität? CAROLIN STAHRENBERG: Mir ist wichtig, dass Studierende durch das Studium der Musikgeschichte nicht nur neue Facetten von Musik entdecken, sondern auch durch das Nachdenken über historische Zusammenhänge die eigene Position in der Entste-

hung eines gesellschaftlichen Musiklebens neu wahrnehmen und die daraus folgende Verantwortung reflektieren – als Künstler*innen, Pädagog*innen und Kulturschaffende. Wenn diese Reflexion bzw. SelbstBildung der Studierenden gelingt und ich durch meine Lehre dazu beitragen kann, dann ist viel erreicht. Ebensolchen gesellschaftlich relevanten Fragen stellt sich meine Forschung - hier möchte ich in den nächsten Jahren die ABPU durch Tagungen und Gastvorträge als Ort musikwissenschaftlicher Forschung noch stärker etablieren und vernetzen. MARKUS NEUWIRTH: Durch die Einbettung des Unterrichts in historische Kontexte und durch die Einbeziehung von Repertoires abseits des heute gängigen Kanons sollen die Studierenden der ABPU für die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten musikalischer Formen jenseits der binären Opposition von Norm und Abweichung sensibilisiert werden.

CAROLIN STAHRENBERG studierte Musik und Deutsch für das höhere Lehramt sowie den Doktoratsstudiengang Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Sie arbeitete als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungszentrum Musik und Gender in Hannover, am Zentrum für Populäre Kultur und Musik in Freiburg/Brsg., als Senior Scientist an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt sowie als Universitätsassistentin am musikwissenschaftlichen Institut der Universität Innsbruck. Zuletzt war sie Juniorprofessorin für Musikwissenschaft/Gender Studies an der Universität der Künste Berlin. MARKUS NEUWIRTH studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Psychologie in Würzburg und ist Herausgeber der internationalen Zeitschrift Music Theory and Analysis, sowie der Reihe GMTH Proceedings der Gesellschaft für Musiktheorie. Er arbeitete als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft der Katholieke Universiteit Leuven sowie am Digital and Cognitive Musicology Lab der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne und als Lehrbeauftragter am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der Technischen Universität Dresden.


22 News

Honorarprofessur für Markus Poschner „Anton Bruckner und seine Musik sollen der Ausgangspunkt dieser lebendigen Kooperation unserer beiden Institutionen sein.” Markus Poschner

Die Bruckneruniversität verleiht Honorarprofessuren an Persönlichkeiten aus dem Kunst- oder Wissenschaftsbetrieb, die der Universität in besonderer Weise verbunden sind. Gleich auf vielfache Weise trifft diese Verbundenheit auf Markus Poschner zu: Mit ihm erhält am 18. Oktober ein über Oberösterreich hinaus nicht mehr weg zu denkender innovativer und vielseitiger Kulturschaffender die Honorarprofessur der Anton Bruckner Privatuniversität, deren Namensgeber nicht die einzige Verbindung zum Wirken des Chefdirigenten des Bruckner Orchester Linz ist. So blicken die beiden Institutionen bereits auf eine jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit in der Orchesterakademie oder etwa im Bereich der Musikvermittlung zurück. Rektorin Ursula Brandstätter begrüßt die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen dem Bruckner Orchester Linz und der Bruckneruniversität und begründet die Vergabe der Honorarprofessur an Markus Poschner auch mit seiner Vorbildwirkung für die Studierenden: „Ich freue mich sehr, dass uns Markus Poschner die Ehre gibt, eine Honorarpro-

fessur an der Bruckneruniversität anzunehmen. Er ist eine herausragende Künstlerpersönlichkeit, der mit seiner unbedingten Leidenschaft für Musik und die Vielfalt musikalischer Sprachen, mit seinem Anspruch, Interpretationen von Musik auf Wissen und Reflexion zu gründen, mit seiner Offenheit und seiner Experimentierlust für neue Formen der Präsentation und der Vermittlung von Musik, ein Vorbild für innovative Herangehensweisen an künstlerisches Schaffen ist.” In Vorbereitung auf das Brucknerjahr 2024 sollen nun die von Markus Poschner ausgehenden Impulse einer Neuinterpretation Bruckners für die Universität als Ausbildungsinstitution aufgegriffen und das damit verbundene Konzept einer reflektierenden Aufführungspraxis in der Ausbildung verankert werden, erläutert Brandstätter weiters die künftigen gemeinsamen Pläne. Das „Brucknerlabor” ist der erste dieser Pläne. Eine Woche lang, vom 18. bis zum 24. Jänner 2021, wird der Chefdirigent mit dem Orchester der Bruckneruniversität die 4. Symphonie Anton Bruckners erarbeiten und sie am Nachmittag des 24. Jänner im


Markus Poschner © Volker Weihbold

Foyer des Linzer Musiktheaters in ungewohntem Setting zur Aufführung bringen. Markus Poschner, der begleitend zum Laboratorium u. a. eine öffentliche Performance Lecture geben wird, freut sich auf die intensive Auseinandersetzung gemeinsam mit den Studierenden der Bruckneruniversität: „Die Verleihung der Honorarprofessur ist eine große Ehre für mich, die mich sehr inspiriert. Die Anton Bruckner Privatuniversität und das Bruckner Orchester verbindet neben der gemeinsamen Heimat vor allem derselbe Namensgeber. Anton Bruckner und seine Musik sollen der Ausgangspunkt dieser lebendigen Kooperation unserer beiden Institutionen sein. Gerade hier in Oberösterreich haben wir eine besondere Verpflichtung und Nähe, Tradition in der Aufführungs- und Rezeptionsgeschichte zu hinterfragen, anzuerkennen und lebendig zu machen. Das Brucknerlabor im Jänner soll ein umfassender und vielschichtiger Aufbruch dieser Expedition sein, die in diesem unverwechselbaren Zusammenwirken nur hier in dem Land, in dem sich Bruckner ereignet hat, möglich ist.”

Anton Bruckner fungiert gewissermaßen als Klammer, die zweckgemäß zusammenhält und trotzdem durchlässig und offen bleibt für kreative neue Ideen. Eine Klammer, die in ihrer Beschaffenheit elastisch ist, formbar bleibt und somit Spiel-Räume eröffnet, in denen sich beide Institutionen, die Bruckneruniversität und das Bruckner Orchester Linz, in einen künstlerischen und reflexiven, aber vor allem in einen experimentellen Dialog begeben.

Am 18. Oktober 2020 verleihen Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, als Vorsitzender des Universitätsrats der Bruckneruniversität, und Rektorin Ursula Brandstätter die Honorarprofessur an Markus Poschner im Linzer Brucknerhaus, wo das Bruckner Orchester Linz mit #EINS: MAHLERS NEUNTE gastiert. Im Jänner 2021 ist Markus Poschner mit dem Brucknerlabor zu Gast an der Bruckneruniversität. Nähere Informationen auf Seite 40


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Veranstaltungshighlights und Kooperationsprojekte

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Institut für Musikpädagogik FR 09.10.2020 Elementares Musiktheater Sonja Galactica SA 07.11.2020 Elementares Musiktheater Ferkel Nørgard und die Suche nach dem Lied SA 07.11.2020 Kurzfilme: Alice im Wunderland Her(t)zliche Grüße Was fehlt – was bleibt? SA 07.11.2020 Elementare Musik Performance We are all mad here! DI 26.01.2021 KinderMitmachKonzert Ein Tag im Garten der Kunst

Institut für Theorie und Geschichte FR 16.10.2020 Univ.Prof. Dr. Carolin Stahrenberg Antrittsvorlesung FR 13.11.2020 Johannes Menke Gastvortrag / Konzert MI 16.12.2020 Univ.Prof. Dr. Markus Neuwirth Antrittsvorlesung

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Institut für Schauspiel

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Institut für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis

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Institut für Tasteninstrumente

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Institute of Dance Arts

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Institut für Komposition, Dirigieren und Computermusik

Institut für Saiteninstrumente DI 03.11.2020 Institutskonzert MI 02.12.2020 Hoch im Norden SO 13.12.2020 Vorweihnachtliche Klänge Mit Wilfried Scharf and friends SA 23.01.2021 UNIted Guitar Orchestra

SO 08.11.2020 Premiere Alice im Wunderland

MI 18.11.2020 Beethoven 250 Lieder, Klavier- und Kammermusik im historischen Klangbild MI 09.12.2020 Linzer Gespräche zur Kunst Historische Instrumente im heutigen Orchesterberuf MI 27. – SA 30.01.2021 Internationale Tage der Alten Musik

DO 26.11.2020 Beethoven 250 Der unbekannte Beethoven DO 18. – FR 19.02.2021 Akkordeontage 2021 Neue Klangwelten – 40 Jahre Entfaltung

FR 27.11.2020 Cadre Blanc Choreographia[Inter]Austriaca FR 22. / SA 23.01.2021 Luftlinien II #5

30.11. – 03.12.2020 Leicht über Linz Festival für Aktuelle Musik


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Wintersemester 2020/2021

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Institut für Gesang und Musiktheater DI 08.12.2020 Weihnachtsoratorium FR 11.12.2020 Weihnachtsoratorium SA 19. / SO 20.12.2020 Die Zauberflöte für die ganze Familie

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Franz Schubert Zyklus 2018-2028

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Symphonieorchesterkonzert

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Brucknerlabor

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Forum Kammermusik

SO 31.01.2021 Operettenwettbewerb

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Institut für Jazz und Improvisierte Musik MI 09. / DO 10.12.2020 Swinging Christmas Bruckner University Big Band MO 18. – FR 22.01.2021 WinterJazzNites

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Institut für Holzblasinstrumente FR 15.01.2021 Bläserkammermusiken Abschlusskonzert der Bläserakademie DO 04.02.2021 Abschlusskonzert Internationaler Meisterkurs Flöte

Institut für Blechblasinstrumente und Schlagwerk DO 11. – SO 14.02.2021 Internationale Blechbläser*innen- und Schlagwerkakademie DO 11.02.2021 Gesprächskonzert mit Andrea Kadic FR 12.02.2021 Schlagwerk Konzert SA 13.02.2021 Ring des Nibelungen

SO 18.10.2020 Schubertiade XI Der italienische Schubert FR 23.10.2020  Schubertiade XII Symphonieorchesterkonzert SO 08.11.2020 Schubertiade XIII Ausgewählte Lieder, Klaviersonate, Sonate für Violine und Klavier SO 22.11.2020 Schubertiade XIV In memoriam Kurt Azesberger

FR 23.10.2020 Symphonieorchester der Anton Bruckner Privatuniversität Dirigentin: Michi Gaigg

MO 18. – SO 24.01.2021 Bruckner Orchester Linz Symphonieorchester der Anton Bruckner Privatuniversität Dirigent: Markus Poschner

DI 24.11.2020 Beethoven 250 – Mozarts Erbe DI 12.01.2021 Drei Meilensteine zu siebt


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Sonja Galactica © EMP, ABPU

Institut für Musikpädagogik Eine Elementare Musik Performance ist die einzigartige künstlerische Verbindung von Musik, Bewegung und Stimme. Der Raum der Aufführung, zahlreiche Materialien und Medien werden miteinbezogen. Für den Besuch einer Elementaren Musik Performance ist es weder nötig, eine bestimmte Landessprache zu verstehen, noch Wissen im Bereich der Musik zu haben. Alle sind willkommen! Den Künstler*innen geht es besonders darum, das Publikum jeden Alters im Moment zu erreichen und vielleicht einen Gedanken, ein Lächeln oder ein Fragezeichen für zu Hause mitzugeben.

In allen Veranstaltungen performen Lehrende, Studierende und Absolvent*innen des IMP. SA 07.11.2020  Elementares Musiktheater Ferkel Nørgard und die Suche nach dem Lied Empfohlen für ein Publikum ab 4 Jahren 15:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal

SA 07.11.2020  Kurzfilme Alice im Wunderland / Her(t)zliche Grüße / Was fehlt – was bleibt? Filmische Auseinandersetzung aus der EMP ab 15:30 Uhr / ABPU, Sonic Lab in Dauerschleife

FR 09.10.2020  Elementares Musiktheater

SA 07.11.2020  Elementare Musik Performance

Sonja Galactica

We are all mad here!

Empfohlen für ein Publikum ab 6 Jahren 16:00 Uhr / ABPU, Großer Saal / Eintritt € 3

Für alle Interessierten 18:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal

Sonja hat die Nase voll. Sie will weg und drückt den Startknopf ihrer Rakete. Auf einer abenteuerlichen Reise durch die Galaxis begegnet sie unterschiedlichsten Wesen. Mit vielen Instrumenten wird das All zum Klingen gebracht.

DI 26.01.2021   KinderMitmachKonzert Ein Tag im Garten der Kunst Empfohlen für ein Publikum ab 6 Jahren 17:00 Uhr / ABPU, Großer Saal


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Institut für Theorie und Geschichte Das Institut ist bestrebt, aktuelle Fragestellungen und Methoden der musikwissenschaftlichen und musiktheoretischen Forschung in der Lehre sowie durch Gastvorträge, Workshops oder Lecture Recitals zu pflegen. Dabei soll stets ein Bezug zur musikalischen Praxis, dem aktuellen Musikleben oder dem Feld der Musikerziehung hergestellt werden. Auch im Bereich der Forschung (etwa im Rahmen des Doktoratsstudiums) stehen Forschungsfragen und -felder in Relation zu gegenwärtigen oder vergangenen künstlerischen Praktiken.

Couperins Satzmodelle finden und deren Rolle innerhalb der Komposition bewerten kann. In einem gemeinsamen Gesprächskonzert spielen Studierende der Alten Musik französische Barockmusik, der Fokus liegt hier besonders auf den Nouveaux Concerts von Couperin. Das Projekt ist eine Kooperationsveranstaltung des Instituts für Theorie und Geschichte und des Instituts für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis.

Aktuelles aus der Lehre Das Institut für Theorie und Geschichte begrüßt eine neue Kollegin und einen neuen Kollegen: Carolin Stahrenberg als Musikwissenschaftlerin (mit Schwerpunkten u. a. zur GenderForschung und Popularmusikforschung) sowie Markus Neuwirth, der als Spezialist im Feld der Formenlehre und Musikanalyse eine wichtige Verbindung zwischen musikhistorischen und musiktheoretischen Fächern (Tonsatz etc.) herstellen wird. Johannes Menke und Markus Neuwirth werden gemeinsam einen Workshop zur Erarbeitung und zum Verständnis von historischen Satzmodellen in der französischen Musik des 18. Jahrhunderts abhalten. Dabei wird auch eine App vorgestellt und ausprobiert, mit deren Hilfe man im Werk François

Antrittsvorlesung

FR 16.10.2020 Univ.Prof. Dr. Carolin Stahrenberg

Carolin Stahrenberg © Hubert Auer

No roots – Musikgeschichte als Migrationsgeschichte 17:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal

FR 13.11.2020  Johannes Menke Gastvortrag / Konzert Satzmodelle in der Musik des 18. Jahrhunderts: François Couperin 19:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal

MI 16.12.2020  Univ.Prof. Dr. Markus Neuwirth Antrittsvorlesung Haydns Londoner Dialoge: Intertextuelle Perspektiven auf einen „blutigen harmonischen Krieg” 19:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal

Johannes Menke © privat

Markus Neuwirth © privat


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Institut für Saiteninstrumente Die Vielfalt der Saiteninstrumente, von der klassischen Gruppe der Streichinstrumente bis zu den Zupfinstrumenten Gitarre, Harfe, Hackbrett und Zither stehen für eine breite Ausbildung über pädagogische Aspekte des Instrumentalunterrichts bis zur höchsten künstlerischen Reife. Sowohl mit dem Bruckner Orchester Linz und dem oberösterreichischen Landesmusikschulwerk als auch mit überregionalen Partnern bestehen intensive Kooperationen.

und das Kammerorchester der Bruckneruniversität unter der Leitung von Sabine Nova zu nordischen Mythen und skandinavischen Klängen mit der bekannten „Peer Gynt” Suite in der Bearbeitung für Streichorchester von Thomas Koslowsky (Bruckner Orchestermitglied und Alumnus der Bruckneruniversität). Im zweiten Teil des Konzertes feiert das Orchester internationale Weihnacht mit Klängen aus der Heimat der Studierenden wie Spanien, Kolumbien, Serbien, Taiwan u. v. m. SO 13.12.2020  Vorweihnachtliche Klänge Mit Wilfried Scharf and friends 16:00 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10

30 Jahre Konzertfachausbildung Zither am Brucknerkonservatorium und der Bruckneruniversität unter der Leitung von Wilfried Scharf. Ehemalige Studierende und künstlerische Weggefährt*innen feiern ein Lebenswerk mit Adventklängen aus vier Jahrhunderten. Streicher © Larisa Birta, unsplash

SA 23.01.2021  UNIted Guitar Orchestra DI 03.11.2020  Institutskonzert

15:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal

19:00 Uhr / ABPU, Großer Saal

MI 02.12.2020  Hoch im Norden 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10 Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „WIE IM HIMMEL 2020” Kammerorchester der Anton Bruckner Privatuniversität Rezitation: Dominik Maringer Leitung: Sabine Nova

Internationale Weihnacht Ein kontrastreicher Abend führt Schauspiel Shooting Star Dominik Maringer

Wie schon im Jahr 2019 findet im Jänner 2021 eine besondere Kooperation mit der mdw Wien und dem Joseph Haydn Konservatorium Eisenstadt statt: Das „UNIted Guitar Orchestra”. Die Zusammenarbeit von Edmund Köhldorfer (Leiter des Gitarrenensembles der mdw), Nej Kuhar (Leiter des Gitarrenensembles des Haydnkons) und Martin Schwarz (Leiter des Gitarrenensembles der Bruckneruniversität) wird in gemeinsamen Proben und Konzerten der drei Ensembles münden. Die Ergebnisse der Arbeit werden mit einem abwechslungsreichen Konzept in drei Konzerten der Öffentlichkeit präsentiert (Eisenstadt am 21. und Wien am 22. Jänner 2021).


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„Auerhaus”, Produktion des Landestheaters Linz mit dem Schauspielstudio der Bruckneruniversität © Petra Moser

Institut für Schauspiel Dicht vernetzt mit mehreren Theaterhäusern und Festivals ermöglicht das Institut für Schauspiel eine praxisnahe Ausbildung mit direkter Anbindung an den Beruf. Damit die Studierenden möglichst viele Erfahrungen in der künstlerischen Praxis sammeln können, arbeitet das Institut Schauspiel eng und langfristig mit mehreren Theaterhäusern und Festivals zusammen:

Schauspielstudio Theater Chemnitz Seit 2014 sind überdies ein bis drei Studierende des 4. Studienjahres Mitglieder des Studios am Theater Chemnitz. Das Theater Chemnitz bietet den Studierenden Rollen-, Sprech-, Gesangs- und Bewegungsunterrichte sowie eine eigene, nur mit Studiomitgliedern besetzte, Studioproduktion mit einer/m erfahrenen Theaterregisseur*in.

Schauspielstudio Linz Seit 2005 wirken Studierende des Instituts regelmäßig in Produktionen des Landestheaters Linz mit, seit 2016 gibt es eine Kooperation in Form eines Studios. Die Studierenden des 3. und 4. Studienjahrs werden neben ihrem Studium und begleitet von den Lehrenden des Instituts in Produktionen des Landestheaters Linz eingesetzt. Das Landestheater hingegen bietet den Studierenden Sprechunterricht sowie eine eigene, nur mit Studierenden besetzte, Studioproduktion mit einer/m erfahrenen Theaterregisseur*in. Die Studierenden wirken im Landestheater Linz in bis zu sieben Produktionen und in mehr als 90 Vorstellungen pro Spielzeit mit. Regelmäßig werden Absolvent*innen des Instituts Schauspiel nach ihrem Studienabschluss ins Ensemble des Landestheaters übernommen.

Vernetzung in Oberösterreich Regelmäßig arbeitet das Institut Schauspiel auch mit dem Theater Phönix, dem Schäxpir-Festival, dem Brucknerhaus und dem theaterspectacel Wilhering zusammen.

SO 08.11.2020  Premiere Alice im Wunderland Nach Lewis Carroll 15:00 Uhr / Landestheater Linz, Kammerspiele Weitere Termine und Karteninformation unter: www.landestheater-linz.at Mit den Studierenden des Instituts Schauspiel: Maximilian Bendl, Levent Kelleli, Melanie Sidhu und Annelie Straub Inszenierung: Nele Neitzke


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Lehrende und Studierende des Instituts ALT © Petra Moser

Institut für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis Lebendiger Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden sowie interdisziplinäre Praxis in theoretischer und künstlerischer Ausbildung sind die Säulen des Instituts für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis. In Wechselwirkung mit dem international ausstrahlenden L’Orfeo Barockorchester und regelmäßigen Meisterklassen wird eine leidenschaftliche und historisch informierte Herangehensweise an die Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts praktiziert. Euridice Barockorchester Von Michi Gaigg 2013 gegründet, leitet seit 2018 Elisabeth Wiesbauer den Klangkörper, welcher künstlerisch-pädagogisch eng mit den Stimmführer*innen des international renommierten L’Orfeo Barockorchesters zusammenarbeitet. So stehen 2020/21 Johann Sebastian Bachs h-Moll Messe und Joseph Haydns „Schöpfung” mit Konzerten in München und Österreich auf dem Programm. MI 18.11.2020  Beethoven 250 Lieder, Klavier- und Kammermusik im historischen Klangbild 19:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10

MI 09.12.2020  Linzer Gespräche zur Kunst Historische Instrumente im heutigen Orchesterberuf 19:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Flöte: Maria Goldschmidt & Claire Genewein Moderation: Ursula Brandstätter

MI 27.01.2021 Internationale Tage der Alten Musik Eröffnungskonzert La Serenissima. Eine musikalische Gondelfahrt durch das Venedig des 18. Jahrhunderts 19:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10 Im Rahmen der ITAM – Internationale Tage der Alten Musik (MI 27. – SA 30.01.2021)

Im 18. Jahrhundert war Venedig als Stadt der Künste ersehntes Ziel europäischer Kulturreisender. Die unzähligen Bühnen für Opern, Orchesterwerke, Kammermusik und Theater waren für alle zugänglich und die Atmosphäre der atmenden Lebenslust und Sinnlichkeit ist bis heute spürbar. Mit Werken u. a. von Antonio Vivaldi, Baldassare Galuppi, den Gebrüdern Marcello, Tomaso Albinoni, Maddalena Laura Lombardini Sirmen und Antonio Lotti.


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Akkordeontage © Reinhard Winkler

Institut für Tasteninstrumente Das Institut für Tasteninstrumente betreut ein umfassendes Repertoire mit Werken aus vier Jahrhunderten und kooperiert neben den solistischen Tätigkeiten mit allen Instrumentalklassen in vielen Kammermusikprojekten, Uraufführungen und Kooperationsprojekten.

DO 18. – FR 19.02.2021  Akkordeontage 2021 Neue Klangwelten – 40 Jahre Entfaltung Alumni Begegnung, Vorträge und Konzerte Koordination: Alfred Melichar In Kooperation mit dem Harmonikaverein Oberösterreich (HVOÖ) und Unterstützung der Stadt Linz und der AKM-GFOEM ABPU, Großer und Kleiner Saal

DO 26.11.2020  Beethoven 250 Der unbekannte Beethoven 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8

Improvisationskunst Nach dem Motto „Es muss nicht immer die Mondscheinsonate sein” beleuchtet das Institut für Tasteninstrumente mit einer Auswahl selten zu hörender Werke den unbekannten Beethoven. Unter anderem die Fantasie g-Moll op. 77, ein Werk, welches in seiner Entstehung in direktem Zusammenhang mit der großen Improvisationskunst des Pianisten Beethoven steht.

Die Akkordeontage beleuchten die mehr als 40-jährige Geschichte der Akkordeonausbildung an der Bruckneruniversität bzw. des vormaligen Brucknerkonservatorium. Dabei wird ein Schwerpunkt auf neuere Werke von österreichischen oder in Österreich lebenden Komponist*innen gelegt – ausgehend und initiiert von zahlreichen Interpret*innen, die seit 1980 vorwiegend in der Akkordeonklasse von Alfred Melichar ausgebildet wurden.


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Choreographie Stella Zannou / Luftlinien © Jakub Merganc

Institute of Dance Arts Dynamisch und vielfältig ist die Ausbildung am Institute of Dance Arts. Rund 80 Studierende aus über 15 Nationen studieren klassisches Ballett, zeitgenössische Tanztechniken und werden von internationalen Dozent*innen in künstlerischer Vielfalt und Reflexionsfähigkeit unterstützt.

rimentierfeld von Bewegung” in St. Wolfgang in OÖ konnten wichtige Kooperationspartner für das Projekt gefunden werden. Im Zuge des Orff Jubiläumsjahres 2020 erarbeiten die Master- und Doktoratsstudierenden Etüden und eine Choreographie von Dorothee Günther, die gemeinsam mit Carl Orff in den 1920er Jahren die Günther-Schule in München gründete.

FR 27.11.2020  Cadre Blanc Choreographia[Inter]Austriaca

FR 22. / SA 23.01.2021  Luftlinien II #5

19:30 Uhr / ABPU, Studiobühne Arbeiten der Masterstudierenden Leitung: Rose Breuss

Jeweils 19:30 Uhr / Tabakfabrik Linz, Lösehalle Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10 Mit allen Studierenden des 1. – 4. Jahrgangs des BA Studiums Zeitgenössischer Tanz Einführung: FR 22. / SA 23.01.2021 Jeweils 19:00 Uhr / ABPU

Choreographia[Inter]Austriaca Das Projekt wurde von Rose Breuss und Claudia Jeschke gegründet und thematisiert wenig beforschtes österreichisches Tanzerbe - ein Erbe, das sich nur in seiner internationalen Verflechtung auffinden und verstehen lässt. Mit dem Orff-Zentrum München, dem Zukunftsfonds der Republik Österreich, dem von Stephanie Schroedter und der Deutschen Forschungsgemeinschaft veranstalteten Internationalen Kongress „Musik als Expe-

Zeitgenössische Choreograph*innen Als neue Generation junger Künstler*innen präsentieren sich die Studierenden des BA Studiums in unterschiedlichen Arbeiten zeitgenössischer Choreograph*innen. Unter anderem mit Werken von Stella Zannou, Johannes Randolf, Evangelos Poulinas und Chris Haring.


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Ensemble Schallfeld © Wolfgang Silveri

Institut für Komposition, Dirigieren und Computermusik Das Festival für Aktuelle Musik „Leicht über Linz” des Instituts für Komposition, Dirigieren und Computermusik feiert 2020 seinen fünften Geburtstag. Durch seine Lebendigkeit und vielfältigen innovativen Formate hat es sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt und bringt jährlich zahlreiche Uraufführungen auf die Bühne. In Zusammenarbeit mit der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik OÖ konnte für 2020 das junge, international erfolgreiche Schallfeld Ensemble aus Graz eingeladen werden. Die Gruppe begeistert durch Virtuosität und Klangsensibilität mit einer besonderen Aufmerksamkeit für Konzertformate, die sich mit den jeweiligen räumlichen Gegebenheiten kreativ auseinandersetzen und eine neue Dimension des Hörens eröffnen. In zwei Konzerten werden sie Uraufführungen von Studierenden der Bruckneruniversität und Highlights aus ihrem Repertoire zu Gehör bringen.

30.11. – 03.12.2020

Composer in Residence ist Clara Iannotta. Die Siemens Preisträgerin und künstlerische Leiterin der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik präsentiert in einem Vortrag ihre Arbeit und hält Masterclasses für die Studierenden ab.

11:00 Uhr / ABPU, Sonic Lab

LEICHT ÜBER LINZ Festival für Aktuelle Musik MO 30.11.2020 IN TIME Kompositionsstudierende und Studierende des Institute of Dance Arts 19:30 Uhr / ABPU, Sonic Lab

DI 01.12.2020

Ensemble Schallfeld

19:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10

DI 01.12.2020

Musik im Raum

21:00 Uhr / Stadtpfarrkirche Urfahr

MI 02.12.2020

Ensemble Schallfeld

19:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10

MI 02.12.2020

Boilerroom mit Thomas Lehn

20:30 Uhr / ABPU, Sonic Lab

DO 03.12.2020 Lecture Clara Iannotta DO 03.12.2020 BEETOFEN JANUS Ensemble und Studierende des JIM 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10


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Kinderzauberflöte © Valentin Blüml

Institut für Gesang und Musiktheater In einzigartiger Praxis des Team Teachings pflegt das Institut einen offenen Blick in alle vokalen Kunstformen. Mit intensiver Pflege der barocken Opern/ Oratorien-Literatur bis hin zum zeitgenössischen Musiktheater kooperiert das Institut eng mit zahlreichen Kultureinrichtungen in Oberösterreich.

SA 19./SO 20.12.2020  Die Zauberflöte  Die Zauberflöte für die ganze Familie Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „WIE IM HIMMEL 2020” Jeweils 14:00 Uhr und 17:00 Uhr ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10

DI 08.12.2020  Weihnachtsoratorium Johann Sebastian Bach BWV 248, Kantaten IV - VI 16:00 Uhr / Stiftskirche Waldhausen Karteninfo: Pfarre Waldhausen +43 7260 4251 Raika Waldhausen +43 7260 4412 0

Auf vielfachen Wunsch wird es auch heuer wieder eine vorweihnachtliche Vorstellungsserie der Zauberflöte in einer 80 Minuten dauernden Fassung für Familien geben.

FR 11.12.2020  Weihnachtsoratorium

SO 31.01.2021  Operettenwettbewerb

Johann Sebastian Bach BWV 248, Kantaten IV - VI

17:00 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „WIE IM HIMMEL 2020” 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10

Einen breiten Bogen durch die Jahrhunderte spannen die Veranstaltungen des Instituts. Traditionell zur Adventzeit widmen sich Solist*innen und Chor gemeinsam mit einem Instrumentalensemble der Universität dem populärsten aller geistlichen Vokalwerke Johann Sebastian Bachs.

Am 31. Jänner 2021 beschließt der Operettenwettbewerb das Semester. Von einer namhaften Jury aus Intendant*innen von Mörbisch bis München prämiert, haben sich in den letzten Jahren internationale Karrieren der Preisträger*innen mit fixen Engagements in München, Erfurt, Bad Ischl, Baden bei Wien, Salzburg, Innsbruck und vor allem am Landestheater in Linz entwickelt.


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Bruckner University Big Band © Jasima Rahmanovic

Institut für Jazz und Improvisierte Musik „No Limits – Tradition und Innovation ohne Widerspruch vermitteln” gilt als Leitmotiv des Instituts, dessen stilistische Vielfalt tolerant und neugierig gelebt wird. Improvisatorische Kreativität, rhythmische Sprachen der Welt – alles ist hörbar in den zahlreichen Ensembles des Instituts.

Zwei große Tourneen nach Südafrika, Einladungen wie u. a. nach Wien in das „Porgy & Bess” oder zum renommierten internationalen Jazzfestival Montreux in der Schweiz - die Bruckner University Big Band eilt von Erfolg zu Erfolg. Nach der ersten CD „Good Vibes” erscheint im Spätherbst 2020 „Swinging Christmas”.

MI 09. / DO 10.12.2020  Swinging Christmas

MO 18. – FR 22.01.2021  WinterJazzNites

Bruckner University Big Band

ABPU, Sonic Lab und Kleiner Saal Eintritt pro Tag € 15 / Jugendtarif € 8 Ermäßigter Eintritt für alle 5 Tage € 30 / Jugendtarif € 15

Jeweils 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10 Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „WIE IM HIMMEL 2020” Leitung: Christian Radovan

Lehrende und Studierende des Instituts und internationale Gäste.


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Harmoniemusik © Arnold Walter HTL 1

Institut für Holzblasinstrumente Das Institut für Holzblasinstrumente bildet mit seinem international tätigen Kollegium in allen Bereichen der klassischen Bläser*innenszene den Studierenden eine fundierte künstlerische, bzw. künstlerisch-pädagogische Ausbildung am Instrument. So werden im traditionellen Bereich der Orchesterinstrumentenausbildung die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Berufsmusiker*innenlaufbahn gelegt. Durch innovative Unterrichtsmodelle werden überdies im künstlerisch-pädagogischen Bereich dynamische, dem Zeitgeist entsprechende Instrumentallehrer*innen ausgebildet. Intensive institutsübergreifende Kammermusik und die umfassende Beherrschung von ganzen Instrumentenfamilien sind wesentliche Eckpfeiler in der kontinuierlichen Arbeit im zentralen künstlerischen

Hauptfach. Usus sind auch regelmäßige Workshops mit namhaften Künstlerpersönlichkeiten aus der internationalen Musikszene. In diesem Semester präsentiert sich das Institut mit einem Konzert „Bläserkammermusiken” und einem „Internationalen Meisterkurs für Flöte”, welcher aus dem Wettbewerb des „Soroptimist Club Linz I” 2020 hervorging.

FR 15.01.2021  Bläserkammermusiken Abschlusskonzert der Bläserakademie 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8

DO 04.02.2021  Abschlusskonzert Internationaler Meisterkurs Flöte 19:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal


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Institut für Blechblasinstrumente und Schlagwerk Führende Positionen bei den Wiener oder Berliner Philharmonikern, von Warschau bis in die USA - es findet sich kaum ein Orchester im internationalen Raum ohne Absolvent*innen des Instituts für Blechblasinstrumente und Schlagwerk. Die Erfolgsgeschichte der oberösterreichischen Blechbläser*innen und Schlagwerktraditionen wird erstmals in einer internationalen Akademie gebündelt präsentiert.

DO 11. – SO 14.02.2021 Internationale Akademie Blechbläser*innen- und Schlagwerkakademie Anmeldung und nähere Infos erhältlich bei Christian Lutz unter christian.lutz@bruckneruni.at

DO 11.02.2021  Gesprächskonzert Gesprächskonzert mit Andrea Kadic: Sonaten für Blechbläser von Paul Hindemith 19:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10

FR 12.02.2021  Schlagwerk Konzert 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10

SA 13.02.2021  Ring des Nibelungen Vom Rhein her tönt das Horn

Anton Bruckner Brass Ensemble © ABPU

19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10 Richard Wagners „Ring des Nibelungen” Für Blechbläserensemble und einen Erzähler Großes Blechbläserensemble der Anton Bruckner Privatuniversität Leitung: Gunter Waldek Erzähler: Christoph Wagner-Trenkwitz

Dozenten internationale Blechbläser*innen- und Schlagwerkakademie Trompete: Josef Eidenberger (Bruckneruniversität), Frits Damrow (Hochschule der Künste Zürich), Florian Klingler (Bruckneruniversität/Münchner Philharmoniker) Horn: Raimund Zell (Bruckneruniversität), Christian Dallmann (Hochschule der Künste Berlin) Wiener Horn: Markus Obmann (Bruckneruniversität) Posaune: Josef Kürner (Bruckneruniversität), Johann Reiter (Bruckneruniversität), Hansjörg Profanter (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks) Tuba: Wilfried Brandstötter (Bruckneruniversität), Andreas Hofmeir (Mozarteum) Schlagwerk: Leonhard Schmidinger und Bogdan Bacanu (Bruckneruniversität) Mental-Coaching Auftrittstraining: Rainer Holzinger und Christian Frauscher


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Sonderprojekt

Franz Schubert Zyklus 2018-2028 Über seinen oberösterreichischen Freundeskreis pflegte Franz Schubert eine intensive Beziehung zu Linz. Auch ein Besuch im Hagenschloss, dem jetzigen Standort der Anton Bruckner Privatuniversität ist historisch verbürgt. Innerhalb von zehn Jahren, bis zum 200. Todestag von Franz Schubert, werden an der Bruckneruniversität sämtliche Werke des Komponisten - in Summe über 1.000 Kompositionen in einer einzigartigen Zusammenarbeit aller Institute zur Aufführung gebracht.

Schubertbrille © Nicola Hackl-Haslinger

SO 18.10.2020  Schubertiade XI Der italienische Schubert Arien, Duette, Ensembles nach italienischen Texten Leitung: Andreas Lebeda 11:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10

FR 23.10.2020   Schubertiade XII Symphonieorchesterkonzert Dirigentin: Michi Gaigg Weitere Informationen auf S. 39

SO 08.11.2020   Schubertiade XIII Ausgewählte Lieder, Klaviersonate, Sonate für Violine und Klavier 11:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10

SO 22.11.2020   Schubertiade XIV In memoriam Kurt Azesberger Deutsche Messe D 872 Ausgewählte Lieder und Ensembles Dirigent: Markus Stumpner 16:00 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10

Einen Einblick in die Phase der Kompositionsstudien beim berühmten Antonio Salieri bieten die Schubertschen Vertonungen nach italienischen Texten. Eine Rarität im heutigen Konzertbetrieb, kaum aufgeführt, zeigen diese Werke den frühen Meister und beinhalten auch das Spätwerk aus 1827, die „Cantate zur Feier der Genesung der Irene Kiesewetter”. Die musikalische Reise des Herbstes erstreckt sich sich von der ersten Symphonie des gerade einmal 16-jährigen Komponisten bis zu den Hauptpfeilern im Schaffen von Franz Schubert. Marianne von Willemer – eine Linzer Sängerin, Tänzerin und Dichterin (geboren 1784 im jetzigen Pfarrhof der Linzer Stadtpfarrkirche; eine Gedenktafel erinnert daran) begegnete in den Jahren 1814/1815 Johann Wolfgang von Goethe, der einige ihrer Gedichte in die Sammlung seines „West-östlichen Divan” übernahm. Die beiden berühmten Gesänge der Suleika vertonte Franz Schubert im Jahr 1821. 2020 gedenken wir der Dichterin, mit Mädchennamen Marianne Pirngruber, anlässlich ihres 160. Todestages. Sie starb am 6. Dezember 1860 in Frankfurt am Main.


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Sonderprojekt

Symphonieorchesterkonzert FR 23.10.2020  Symphonieorchesterkonzert   Symphonieorchester der Anton Bruckner Privatuniversität Dirigentin: Michi Gaigg Solistin: Emirzeth Fabiola Henriquez Marval, Violine 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10 Ludwig van Beethoven (zum 250. Geburtstag) Ouvertüre zum Drama „Coriolan” von Heinrich Joseph von Collin c-Moll op. 62 Romanze für Violine Solo und Orchester F-Dur op. 50 Franz Schubert: Symphonie Nr. 1 D-Dur D 82 (Im Rahmen des FRANZ SCHUBERT ZYKLUS 2018–2028)

Michi Gaigg © Reinhard Winkler Als Franz Schubert 1813 im Alter von 16 Jahren seine erste Symphonie vollendete, ging sein Aufenthalt im kaiserlich-königlichen Konvikt zu Ende. Nach der Uraufführung 1813 wurde das Werk erst 1884 im Rahmen der von Johannes Brahms redigierten alten Gesamtausgabe aller Schubert-Symphonien veröffentlicht. Von einer Aufführung aller Schubert-Symphonien in London zeigte sich ein britischer Kritiker beeindruckt: „… ein wirklich wundervolles Werk, wenn man bedenkt, dass der Komponist ein Kerl von gerade einmal 16 Jahren war. Sie besitzt melodischen Reichtum, ist berückend instrumentiert und weist keine Spuren eines Ungleichgewichtes zwischen Inhalt und Form

auf, das so häufig Kennzeichen von Frühwerken ist …” Zum Zeitpunkt der Entstehung von Schuberts 1. Symphonie war Beethoven am Höhepunkt seiner Bekanntheit. Eine große persönliche Krise zeichnete sich jedoch ab, er verwendete ab 1813 Hörrohre, um mit seiner Umgebung kommunizieren zu können; aufgrund seiner fortgeschrittenen Ertaubung konnte er nicht mehr öffentlich als Pianist auftreten. Nach Schöpfung seiner 7. und 8. Symphonie (1813/1814), sowie der Endfassung der Oper Fidelio nahm seine kompositorische Produktivität ab. Die beiden Werke op. 62 und op. 50 entstanden in den Jahren zwischen 1805 und 1807, einer der produktivsten Schaffensperiode des Komponisten.

MICHI GAIGG Die in OÖ geborene Dirigentin Michi Gaigg leitete zwischen 1994 und 2017 am Institut für Historisch Informierte Aufführungspraxis eine Klasse für Barockvioline. Internationales Aufsehen erlangte sie mit ihrem, gemeinsam mit Carin van Heerden 1996 gegründeten Klangkörper „L’Orfeo” . Über 35 CD-Einspielungen, viele davon preisgekrönt, beinhalten aktuell das Projekt der Gesamtaufführung aller Symphonien von Franz Schubert (inklusive der sinfonischen Fragmente). 2018 bei der Schubertiade Hohenems in konzertanter Form vorgestellt, ist die Erscheinung der CD-Reihe für 2021 geplant. Michi Gaigg ist zudem Intendantin der donauFESTWOCHEN Grein im Strudengau und wurde durch das Land OÖ mit dem Großen Bühnenkunstpreis und der Kulturmedaille ausgezeichnet. 2016 erhielt sie den Heinrich-Gleißner-Preis.

EMIRZETH FABIOLA HENRIQUEZ MARVAL Die Solistin schloss ihr Masterstudium Violine (in der Klasse Susan Meesun Hong Coleman) im Sommersemester 2020 mit einstimmiger Auszeichnung ab. Neben einer intensiven kammermusikalischen Tätigkeit (u. a. ist sie Primgeigerin des Arantius Quartettes) führen sie Engagements in viele Orchester; darunter ab Herbst 2020 in das Bruckner Orchester Linz.


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Sonderprojekt

Brucknerlabor In die Aufführungsgeschichte der Musik von Anton Bruckner haben sich viele Spuren eingeschrieben. Bei aller Subjektivität, die jedem Musikmachen zugrunde liegt, zeigt die Partitur, die Kenntnis der Aufführungspraxis und Umstände zu Bruckners Zeit mitunter ein anderes Bild. Markus Poschner und das Bruckner Orchester Linz sind einer eigenen Lesart und unverwechselbar oberösterreichischen Spielart auf der Spur.

MO 18. – SO 24.01.2021  Brucknerlabor   Bruckner Orchester Linz Symphonieorchester der Anton Bruckner Privatuniversität Dirigent: Markus Poschner Öffentliche Probenarbeit Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4

MO 18.01.2021  Performance Lecture 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Performance Lecture mit Markus Poschner

DI 19.01.2021  Round Table 19:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Round Table zu aufführungspraktischen Fragen mit Markus Poschner

SO 24.01.2021  Laboratoriumskonzert 15:00 Uhr / Musiktheater Linz, Foyer Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4 Markus Poschner © Reinhard Winkler

Der Chefdirigent wird in dieser Woche mit dem Orchester der Bruckneruniversität die 4. Symphonie des Genius loci erarbeiten. Es soll dies ein brodelndes Brucknerlabor sein, in dem keine Frage ungestellt zu bleiben braucht. Zu Beginn der Woche wird Markus Poschner eine offene Vorlesung zum Thema halten. Am 24. Jänner soll dann das Foyer des Musiktheaters Austragungsort eines Laboratoriumskonzerts mit dem Universitätsorchester und dem Bruckner Orchester Linz werden. Erwarten Sie dabei kein gewohntes Setting, es geht dabei in den Innenraum der Symphonie – dies ist durchaus wörtlich zu nehmen.

Karteninformationen unter: www.landestheater-linz.at


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Sonderprojekt

Forum Kammermusik 2008 gegründet, hat das Forum Kammermusik der Bruckneruniversität bisher über 30 Konzerte gegeben. Das zentrale Bekenntnis des Forums: Studierende und Lehrende musizieren gemeinsam in sämtlichen Kammermusikformationen mit einem Leitmotiv in der Programmauswahl.

op. 16, welches sich durch hohe Virtuosität (Beethoven hat sich den Klavierpart auf den eigenen Leib geschneidert) und anspruchsvollste Bläserstimmen für die besten Solisten seiner Zeit auszeichnet. Carl Reinecke (Komponist und Autor des Buches „Meister der Tonkunst” Berlin 1903): „Wenn der jüngere Meister im Quintett op. 16 den Mozartschen Spuren mit Bewußtsein folgt, so sucht er dies in keiner Weise zu verbergen, sondern wählt lauter Motive, welche überall auf populär gewordene Melodien von Mozart hinweisen, gleichsam als wolle er der Welt zeigen, daß er die geistige Erbschaft Mozarts angetreten habe.”

DI 12.01.2021  Drei Meilensteine zu siebt 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Hammerflügel der Pariser Manufaktur Érard aus dem Besitz Ludwig van Beethovens © Oberösterreichisches Landesmuseum

DI 24.11.2020  Beethoven 250 – Mozarts Erbe

Leoš Janácek: Concertino für Klavier, zwei Violinen, Viola, Klarinette, Horn und Fagott (1925) Igor Stravinsky: Septett (1952/53) Arnold Schönberg: Suite op. 29 (1932-36)

19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Quintett in Es-Dur op. 16 für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier Trio für 2 Oboen und Englischhorn op. 87 Serenade in D-Dur op. 25 für Flöte, Violine und Viola 6 ländlerische Tänze WoO15 für 2 Violinen und Kontrabass

1784 schuf Wolfgang Amadeus Mozart mit seinem Quintett KV 452, den Prototypen aller Quintette für Bläser und Klavier. Ein Vorbild für den jungen Beethoven, der 1796, zwölf Jahre später, sein Quintett

Alle drei Septette sind herausragende Einzelwerke von sehr originellem Zuschnitt: In Leoš Janáceks Concertino verbindet sich das Klavier als Protagonist farbig und sprechend mit diversen Kombinationen seiner sechs Partnerinstrumente. Arnold Schönberg schuf mit seiner Suite op. 29 sein erstes großes Kammermusikwerk in der „Zwölftontechnik”, und dieses Werk ist zugleich eines seiner humorigsten und heitersten, voller Esprit und Charme. Igor Stravinskys Septett dagegen ist von nahezu abgeklärter Klassizität, voller Kontrapunktik und von nahezu ritueller Haltung.


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Veranstaltungen/Kooperationen FR 16.10.2020 KINDER- UND JUGENDCHOR AM LANDESTHEATER LINZ In Kooperation mit dem Oö. Landesmusikschulwerk 18:30 Uhr / ABPU, Großer Saal „BITTEN DER KINDER” Benjamin Britten: Kinderkreuzzug Text: Bertolt Brecht Helmut Schmidinger: Floris & Maja (UA) nach einem Bilderbuch von Elzbieta Musikalische Leitung: Daniel Linton-France Choreinstudierung: Ursula Wincor Szenische Einrichtung: Matthäus Schmidlechner Ensemble: Studierende der ABPU

Kinder- und Jugendchor am Landestheater Linz © privat

FR 20. - SO 22.11.2020 34. JAHRESKONGRESS DER EPTA ÖSTERREICH WISSEND HÖREN AM KLAVIER Ab 12:00 Uhr / ABPU, Großer und Kleiner Saal In Zusammenarbeit mit der Anton Bruckner Privatuniversität und dem Oö. Landesmusikschulwerk Anmeldung und weiterführende Informationen unter: www.epta-austria.at / Anmeldeschluss: FR 30. Oktober 2020

© EPTA

DI 15.12.2020 ORCHESTERKONZERT DES MUSIKGYMNASIUMS LINZ 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10 Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante Es-Dur für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Orchester, KV 297b (1778) Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 5 c-Moll, op. 67 (1804–08) Arvo Pärt: „Wenn Bach Bienen gezüchtet hätte …” für Orchester und Klavier (Revision 2019) Orchester des Musikgymnasiums Linz, Orchester des Gymnázium a Hudební škola hlavního m sta Prahy, ZUŠ Dirigenten: Ladislav Cigler, Matthias Achleitner Musikgymnasium Linz © Reinhard Winkler


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Veranstaltungsrichtlinien Stand: Oktober 2020

Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch an der Bruckneruniversität online unter www.bruckneruni.at für tagesaktuelle Informationen zu geltenden COVID-19 Sicherheitsrichtlinien bei Veranstaltungen.

Aufgrund der derzeitigen weltweiten gesundheitlichen Lage bitten wir Sie nachfolgende empfohlene Richtlinien zu beachten, um einer Ausbreitung der COVID-19-Pandemie entgegenzuwirken.

ALLGEMEINE HINWEISE: Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass für eine Teilnahme an den Veranstaltungen, die an der Bruckneruniversität stattfinden, eine Anmeldung per Mail an veranstaltungen@bruckneruni.at oder telefonisch unter +43 732 701000 280 verpflichtend ist. Bitte informieren Sie sich vor dem Besuch einer Kooperationsveranstaltung oder einer Veranstaltung außerhalb der Bruckneruniversität über die dort jeweils geltenden Richtlinien. An der Bruckneruniversität sind Informationen zu derzeit geltenden Maßnahmen zur Verringerung des Infektionsrisikos veröffentlicht – wir bitten Sie, diese Hinweise genau zu beachten, wenn Sie vor Ort sind. Außerdem wird auf den Mindestabstand von 1,5 Metern hingewiesen. Ansammlungen auf den öffentlichen Verkehrsflächen im Gebäude sind nicht gestattet. Wir bitten Sie, den Saal unter Wahrung des Mindestabstands geordnet zu betreten und zu verlassen. Wir bitten Sie, auf Begrüßungsrituale wie Händeschütteln und Umarmungen etc. zu verzichten und den Anweisungen unserer Mitarbeiter*innen Folge zu leisten.

Wir danken für Ihr Verständnis!


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Karteninformationen Öffnungszeiten Veranstaltungsbüro MO bis FR 09:00 - 12:00 Uhr T +43 732 701000 280 E veranstaltungen@bruckneruni.at Informationen für Besucher*innen Alle Sicherheits- und Hygieneregeln sind ausnahmslos einzuhalten. Sie finden diese aktuell und im Detail auf unserer Homepage unter: www.bruckneruni.at Livestreams Ausgewählte Veranstaltungen werden live übertragen unter: www.bruckneruni.at/de/live Reservierte Karten Müssen bis spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse behoben werden. Gelöste Karten können nicht zurückgenommen werden. ERMÄSSIGUNGEN Jugendtarif Gültig für Schüler*innen, Lehrlinge, Studierende, Präsenz- und Zivildiener bis 27, Aktivpass-Inhaber*innen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Mitglieder Absolvent*innenverein forum – Kunstuniversität Linz Clubs und Vereine 10% Ermäßigung für Ö1-Club-Mitglieder (gilt auch für die Begleitperson) 20% Ermäßigung für UNIsono Fördervereinsmitglieder und Brucknerbund-Mitglieder (gilt auch für die Begleitperson) 10% Ermäßigung für Thalia Bonuscard-Inhaber*innen OÖ Landesbedienstete 20% Ermäßigung mit Kulturausweis oder LPA-Ausweis (gilt auch für die Begleitperson) Platzstifter*innen 20% Ermäßigung für Platzstifter*innen der Bruckneruniversität Hunger auf Kunst und Kultur Die Aktion gilt für alle Eigenveranstaltungen der Anton Bruckner Privatuniversität Freier Eintritt Bei allen Eigenveranstaltungen an der ABPU haben aktive und ehemalige Mitarbeiter*innen des Hauses (gilt auch für die Begleitperson) sowie Studierende des Hauses freien Eintritt ANREISE Die Bruckneruniversität erreichen Sie mit der Pöstlingbergbahn Linie 50, OÖVV Linien 250/251 und der Linie 33 (Haltestelle Nißlstraße). Fußweg ca. 20 Minuten vom Linzer Hauptplatz bzw. 12 Minuten von der Straßenbahnhaltestelle Landgutstraße (Linie 3/Linie 4). Für Besucher*innen stehen begrenzte Parkmöglichkeiten in der hauseigenen, kostenpflichtigen Tiefgarage zur Verfügung. E-Ladestation der Linz AG

Impressum: Anton Bruckner Privatuniversität, Hagenstraße 57, 4040 Linz, Austria T +43 732 701000 0 I F +43 732 701000 299 I E information@bruckneruni.at I W www.bruckneruni.at Für den Inhalt verantwortlich: Rektorin Univ.Prof. Dr. Ursula Brandstätter, Vizerektor Univ.Prof. Thomas Kerbl Redaktion: Eva-Maria Bauer, BA I Stefanie Schiefermair, BA BA I Veranstaltungsredaktion: Ursula Weber I Katrin Truttenberger I Grafik: MC Landl Druck: Druckerei Bad Leonfelden GmbH I Termin-, Programm-, Besetzungsänderungen sowie Druck- und Satzfehler vorbehalten. Datenschutzinformation gemäß Art. 13 und Art. 14 DSGVO: www.bruckneruni.at/datenschutz


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