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Bühne Frei Wintersemester 2019/2020

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BÜHNE FREI Magazin und Veranstaltungsprogramm der Anton Bruckner Privatuniversität Wintersemester 2019/2020

BRU C K N E RU N I V E RS I TÄT 1 5 JA H R E


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ABPU © ABPU, Reinhard Winkler, Valentin Blüml, Inge Streif Impressum: Anton Bruckner Privatuniversität, Hagenstraße 57, 4040 Linz, Austria T +43 732 701000 0 I F +43 732 701000 299 I E information@bruckneruni.at I W www.bruckneruni.at Für den Inhalt verantwortlich: Rektorin Univ.Prof. Dr. Ursula Brandstätter, Vizerektor Univ.Prof. Thomas Kerbl I Redaktion: Irene Pechböck-Pilz, MA I Eva-Maria Bauer, BA I Grafik: MC Landl I Druck: Gutenberg-Werbering Gesellschaft m.b.H., Linz I Termin-, Programm-, Besetzungsänderungen sowie Druck- und Satzfehler vorbehalten. I Datenschutzinformation gemäß Art. 13 und Art. 14 DSGVO: www.bruckneruni.at/datenschutz

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© Land OÖ / Daniel Kauder

Sehr geehrte Damen und Herren! Rekordverdächtige 700 Veranstaltungen fanden im vergangenen Studienjahr an der Anton Bruckner Privatuniversität statt. Damit zählt die Bruckneruniversität zu den größten Kulturveranstaltern Oberösterreichs. Auch für das Wintersemester 2019/2020 haben wir wieder ein vielseitiges künstlerisches Programm mit jungen Talenten und internationalen Gästen zusammengestellt und freuen uns, Ihnen die Veranstaltungshighlights der kommenden Monate zu präsentieren. Mit einer CD-Präsentation mit teilweise unbekannten Raritäten Anton Bruckners starten wir an Bruckners Todestag am 11. Oktober in das neue Semester. Ein besonderes Konzerterlebnis verspricht der Liederabend mit Kammersänger Robert Holl im Rahmen des Schubert-Zyklus. Richard Wagners „Ring der Nibelungen” kommt Ende November in einer Fassung für Blechbläserensemble und mit Christoph Wagner-Trenkwitz als Erzähler zur Aufführung. Eine Fortsetzung findet die Weihnachtskonzertreihe „Wie im Himmel” u. a. mit Bachs Weihnachtsoratorium, winterlichen Konzerten von Vivaldi, Corelli und Piazolla sowie „Swinging Christmas” mit der Bruckner University Big Band. Freunde zeitgenössischer Musik dürfen sich auf die vierte Ausgabe des Festivals „Leicht über Linz” sowie das George Crumb Festival freuen. Jazzliebhaber*innen kommen beim internationalen Euroradio Jazz Orchestra sowie bei den WinterJazzNites auf ihre Kosten. Die Schauspiel-Studierenden sind in drei Produktionen am Landestheater Linz zu erleben und die Tanz-Studierenden präsentieren unter dem Motto „Luftlinien” zu Semesterende wieder aktuelle Choreographien. Eine neue Zusammenarbeit verbindet die Bruckneruniversität mit der OÖ. Landesgalerie: im dortigen Festsaal findet begleitend zur Ausstellung „La Bohème. Toulouse-Lautrec und die Meister vom Montmartre” eine Konzertreihe mit Werken aus dem Paris der Jahrhundertwende statt. Die Professor*innen Jarek Cemerek, Barbara Lüneburg, Matthias Giesen, Werner Neugebauer und Elisabeth Wiesbauer präsentieren sich im Wintersemester mit ihren Antrittskonzerten bzw. Antrittsvorlesungen an der Bruckneruniversität. Diese und viele weitere Veranstaltungen stehen in den nächsten Wochen und Monaten auf dem Programm. Überzeugen Sie sich selbst und freuen Sie sich auf inspirierende künstlerische Begegnungen an der Bruckneruniversität!

Mag. Thomas Stelzer Landeshauptmann

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Univ.Prof. Dr. Ursula Brandstätter Rektorin

Univ.Prof. Thomas Kerbl Vizerektor


EDITORIAL

I N H A LT S V E R Z E I C H N I S

Entwicklung durch Kooperation Wir leben in einer Gesellschaft, in der die Grenzen zwischen den Institutionen zunehmend durchlässig werden und die Mentalität des Einzelkämpfers durch die Idee von Kooperation und Netzwerk ersetzt wird. Dies gilt auch für Universitäten, die sich nicht länger als Elfenbeintürme verstehen, in denen sie – quasi geschützt von der Welt außen – der Lehre und Forschung nachgehen, sondern die sich in einem neuen Selbstverständnis als Teil der Gesellschaft begreifen und sich deshalb mit anderen Institutionen und auch mit der Wirtschaft vernetzen. Die Bruckneruniversität konnte in den vergangenen Jahren ihre Kooperationen enorm ausbauen und verstetigen. Schon seit vielen Jahren stellt das Landesmusikschulwerk einen wichtigen Kooperationspartner dar. Wir sehen uns als Teil des gesamten musikalischen Bildungssystems in OÖ und legen deshalb großen Wert auf die Durchlässigkeit zwischen den unterschiedlichen Ausbildungsstufen und Bildungseinrichtungen. Damit unsere Studierenden der Instrumental- und Vokalpädagogik etwa schon während des Studiums das Berufsfeld der Musikschule kennenlernen, wurde vom Institut für Musikpädagogik ein Mentorensystem aufgebaut: Studierende werden während ihrer Unterrichtspraktika an der Musikschule von erfahrenen Musikschullehrenden begleitet und betreut. Von einem ähnlichen Grundgedanken sind auch die Orchesterakademie (in Kooperation mit dem Bruckner Orchester) sowie das Opernstudio und das Schauspielstudio (in Kooperation mit dem Landestheater) getragen. Hier erhalten ausgewählte Studierende die Möglichkeit, den professionellen Berufsalltag kennenzulernen. Sie wirken in Produktionen mit, gleichzeitig erhalten sie Unterricht an der Bruckneruniversität. Mit dieser Form der dualen Ausbildung – an zwei Lernorten: Universität und Orchester bzw. Theater – verfügt die Bruckneruniversität über ein Alleinstellungsmerkmal im Bereich der Kunstausbildung in Österreich. Die Kooperationen der Bruckneruniversität betreffen jedoch nicht nur Bildungs- und Kulturinstitutionen, auch Partner aus der Wirtschaft spielen eine zunehmend wichtige Rolle. So eröffnen Konzerte an Orten außerhalb der Universität völlig neue Zielgruppen. Die vorliegende Ausgabe der „Bühne frei” gibt einen Einblick in die Vielfalt der Kooperationsprojekte der Bruckneruniversität. Zusammenarbeiten bedeutet: sich öffnen für unterschiedliche Perspektiven und auch unterschiedliche Ziel- und Wertvorstellungen. Zusammenarbeiten erfordert Flexibilität und die Bereitschaft zu lernen. Genau in diesem Sinn entspricht die Idee der Kooperation dem Selbstverständnis der Bruckneruniversität als offener Universität in einer offenen Gesellschaft.

MAGAZIN 5 —— EDITORIAL

6 —— NEWS 30 Jahre EMP

7 —— Neue Studiendekanin Dagmar Schinnerl 8 —— Start der Promotionsstudien 8 —— Universitätslehrgang Musikvermittlung: Neues Leitungsteam

9 —— CD-Veröffentlichung Bruckner Raritäten 10 —— THEMA Bildungs- und Kulturaustausch mit dem . Cleveland Orchestra Jugendorchester 12 —— Masterstudium Orchesterakademie auf Erfolgskurs 14 —— PORTRÄT: Neue Professor*innen an der Bruckneruniversität 16 —— ERFOLGE Preise und Auszeichnungen Stellen und Engagements

MUSIK, SCHAUSPIEL UND TANZ an der Anton Bruckner Privatuniversität im Wintersemester 2019/2020 18 —— Karteninformation Veranstaltungsübersicht 20 —— Veranstaltungen 54 —— Veranstaltungskalendarium

Univ.Prof. Dr. Ursula Brandstätter, Rektorin

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NEWS

30 JAHRE STUDIENGANG ELEMENTARE MUSIKPÄDAGOGIK AN DER BRUCKNERUNIVERSITÄT STUDIE UND JUBILÄUMSVERANSTALTUNG IM OKTOBER Der Fachbereich Elementare Musikpädagogik (EMP) an der Bruckneruniversität feiert dieses Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Was vor drei Jahrzehnten begann, hat sich zunehmend professionalisiert, sodass heute ein vierjähriges Bachelor- sowie – für Österreich einmalig – ein zweijähriges Masterstudium „Elementare Musikpädagogik” angeboten wird. Durch die Entwicklung des Faches im Berufsfeld Musikschule, von einer pädagogisch propädeutisch verstandenen musikalischen Früherziehung hin zu einem für sich stehenden Fach Elementare Musikpädagogik mit künstlerischem Anspruch, stiegen in den letzten drei Jahrzehnten in der Ausbildung neben der Professionalisierung des methodischen und didaktischen Repertoires auch die Ansprüche an das performative und schöpferische Tun der Studierenden. Ein künstlerisches Selbstverständnis und professionelles Know-How als Allrounder*innen in der Verbindung von Musik, Bewegung, Stimme und Instrument sind damit in Linz wesentlicher Baustein für das Agieren auf der Bühne und im Bereich der Musikpädagogik. Diesem künstlerisch-performativem Anspruch stehen die künstlerisch-pädagogischen Anforderungen gegenüber. So sind die Zielgruppen, mit denen die EMP-Alumni elementar Musizieren, vielfältig und um-

fassen jede Altersgruppe: von Kleinkindern mit Eltern, Kindern und Jugendlichen bis hin zu Erwachsenen sowie Menschen im dritten und vierten Lebensalter. Die künstlerische Praxis der EMP, das Elementare Musizieren ist eine inklusive und bedingungsoffene Musizierpraxis. Jede und jeder kann mit den Kompetenzen, die sie oder er mitbringt, künstlerisch tätig werden. Die Musik in dieser Praxis entsteht im Prozess. Das Leitbild des Elementaren Musizierens ist es, allen Teilnehmenden einen Platz in der Gruppe zu gewährleisten und eine Atmosphäre zu schaffen, in der alle Musizierenden ihre Inputs nach eigenem Wunsch einbringen können. „Das Besondere am Studiengang Elementare Musikpädagogik in Linz ist der hohe künstlerische und pädagogische Anspruch an das Arbeiten mit Menschen aller Zielgruppen unterschiedlichen Alters. Außerdem liegt ein großer Schwerpunkt auf Elementarer Musikperformance, der mir für meine eigene künstlerische und künstlerisch-pädagogische Arbeit sehr wichtig ist”, erklärt Alumna Judith Koblmüller. Aktuelle Forschungsfelder Nach Forschungsprojekten in Themenfeldern wie Inklusion, Musizieren mit geflüchteten Menschen und Kooperationen von Bildungseinrichtungen, untersucht ein aktuelles Forschungsprojekt das Arbeitsfeld Elementares Musizieren mit alten Menschen und Menschen mit Demenz. Die Kompetenzen des Teams des Fachbereichs Elementare Musikpädagogik (mit einer künstlerischen und einer wissenschaftlichen Professur) und der schwellenfreie Zugang zu künstlerischen Präsentationen genauso wie zu Musizierangeboten sind wesentlich für eine Universität, die sich in ihrem Profil zu einer offenen Universität in einer offenen Gesellschaft bekennt. Fest zum 30er am 17. Oktober 2019 Am 17. Oktober lädt die EMP ab 19:00 Uhr alle Studierenden, Lehrenden, Alumni und Kursbesucher*innen der EMP zu einer Jubiläumsfeier ein.

Elementare Musikpädagogik © Leonardo Riveiro Holgado

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DO 17.10.2019 ab 19:00 Uhr / ABPU, 0.302 und 0.303


NEWS Bianka Wüstehube „...etwas, was in keine Schachtel passt” Zum 30er des Fachbereichs erschien im Verlag studioweinberg eine Studie zu Aspekten künstlerischer Präsentationen im Fachbereich EMP an der Bruckneruniversität. In der qualitativen Studie wurde eine Elementare Musik Präsentation und der ihr vorausgegangene Entwicklungsprozess begleitet, beschrieben und analysiert. Die Studie basiert auf Beobachtungen, Interviews und Tagebüchern.

Die Ergebnisse weisen auf spezifische Fähigkeiten der ausführenden Künstler*innen hin: Sie agieren als „Simultantransformer*innen” verschiedener künstlerischer Ausdrucksformen. Die Beziehung zum Publikum wird schon im Entwicklungsprozess mitgedacht und in der Performance selbst werden Publikum und Raum miteinbezogen. Die Studie macht Aspekte des in Linz entwickelten Phänomens einer künstlerischen Präsentation sichtbar und verständlich, kann als Diskussionsgrundlage dienen und soll nicht zuletzt Lust machen, Elementare Musik Präsentationen zu besuchen. Die Studie ist direkt beim Verlag erhältlich.

NEUE STUDIENDEKANIN DAGMAR SCHINNERL Seit 1. Mai 2019 ist Dagmar Schinnerl neue Studiendekanin für künstlerisch-pädagogische und künstlerisch-wissenschaftliche Studien an der Anton Bruckner Privatuniversität. Die Absolventin des Linzer Musikgymnasiums studierte Instrumentalpädagogik Klavier mit Schwerpunkt Musiktheorie am Brucknerkonservatorium in Linz. Bereits seit 2013 ist Schinnerl an der Bruckneruniversität tätig. Hier hat sie neben ihrer Lehrtätigkeit am Institut für Musikpädagogik sowie am Institut für Theorie und Geschichte die organisatorische Leitung des Universitätslehrgangs „Musikvermittlung – Musik im Kontext” inne. Zudem hat Schinnerl im Oö. Landesmusikschulwerk Klavier, Musiktheorie und Kreatives Musikgestalten unterrichtet und das ensembletreffen in Österreich initiiert und geleitet. Sie war als Referentin an Fortbildungsakademien für Musikschul- und Pflichtschullehrende sowie Hortund Kindergartenpädagog*innen tätig und zeichnet für die Konzeption und Leitung von diversen Musikvermittlungsprojekten u. a. im Kulturforum Warschau verantwortlich. Sie absolvierte Weiterbildungen in den Bereichen Musiktherapie, Musik und Tanz in sozialer Arbeit und inklusiver Pädagogik, Musikvermittlung sowie sozialwissenschaftlicher Forschungsmethoden. Ihren breiten beruflichen Erfahrungshintergrund

Dagmar Schinnerl © zoefotografie

wird Dagmar Schinnerl von nun an in ihrer neuen Funktion als Studiendekanin und Mitglied des Präsidiums in die Weiterentwicklung der Bruckneruniversität einbringen.

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NEWS

START DER PROMOTIONSSTUDIEN NEUN DOKTORAND*INNEN BEGINNEN IM OKTOBER IHR STUDIUM Mit dem Wintersemester 2019/2020 beginnen zwei neue Studiengänge an der Bruckneruniversität: das wissenschaftliche und das künstlerisch-wissenschaftliche Doktorat. Neun Doktorand*innen, die aus einer internationalen Gruppe von 24 Bewerber*innen in einem zweistufigen Auswahlverfahren ausgewählt wurden, dürfen im Oktober starten. Ihre Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Tanz, historische Aufführungspraxis, zeitgenössische Performance Studies, Komposition und Interpretationsforschung, erklärt die Leiterin der Promotionsstudiengänge und Universitätsprofessorin für künstlerisch-wissenschaftliche Forschung an der Bruckneruniversität, Barbara Lüneburg, die den

Studiengang auch für das interessierte Publikum öffnen will. So werden die Forschungsergebnisse der Doktorand*innen in Lecture Recitals, Workshops und Vorträgen für alle Interessierten präsentiert und diskutiert. Darüber hinaus sind regelmäßige Symposien, Gastvorträge und Performances geplant. Studierenden und Lehrenden wird damit ein internationales Netzwerk eröffnet, das weitere Möglichkeiten zum Wissens- und Erfahrungsaustausch bietet. Auch die Zusammenarbeit mit den Partneruniversitäten Paris Lodron in Salzburg, der Kunstuniversität in Linz sowie der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien wird über die beiden Promotionsstudiengänge intensiviert.

UNIVERSITÄTSLEHRGANG MUSIKVERMITTLUNG: NEUES LEITUNGSTEAM NEUER JAHRGANG STARTET MIT 16 STUDIERENDEN INS STUDIENJAHR Mit Beginn des Studienjahres 2019/2020 startet an der Anton Bruckner Privatuniversität der 6. Jahrgang des Universitätslehrgangs Musikvermittlung. Das berufsbegleitende Masterstudium bietet eine zeitgemäße Ausbildung für die vielfältigen Praxisfelder der Musikvermittlung im Kultur- und Bildungsbereich. Das Interesse am Studiengang ist auch nach 10 Jahren ungebrochen hoch: so gingen bis Ende Mai über 40 Bewerbungen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien für das Studium ein. In einem Bewerbungsverfahren wurden 16 Studierende ausgewählt, die mit Oktober ihr Studium an der Bruckneruniversität beginnen. Leitungsteam ab 2019/2020 Über 10 Jahre hinweg war die Musikvermittlung an der Bruckneruniversität eng mit Constanze Wimmer verbunden, die den Lehrgang initiiert und aufgebaut hat. Da sie sich einer anderen beruflichen Herausforderung stellen wird, wurde mit diesem Studienjahr

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auch das Leitungsteam des Universitätslehrgangs Musikvermittlung neu aufgestellt. Dagmar Schinnerl, Irena Müller-Brozovic und Hans Georg Nicklaus übernehmen als Dreierteam die Leitung des Universitätslehrgangs. Neu im Team und an der Bruckneruniversität ist dabei die Schweizer Musikpädagogin und Musikvermittlerin Irena Müller-Brozovic. Sie studierte Klavierpädagogik und Schulmusik in Basel sowie Musikvermittlung an der Musikhochschule Detmold und absolviert derzeit ihr Promotionsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Irena Müller-Brozovic verfügt über langjährige Erfahrungen in partizipativen, performativen und interdisziplinären Vermittlungsprojekten u. a. mit dem Sinfonieorchester und dem Kammerorchester Basel, der Basel Sinfonietta, dem Ballett Basel, aber auch mit DJs, Filmschaffenden und Schauspieler*innen. In den Universitätslehrgang wird sie ihre Erfahrungen v. a. im Bereich kulturelle Teilhabe, partizipative Musikvermittlungsformate und Interdisziplinarität einbringen.


NEWS

BRUCKNERUNIVERSITÄT VERÖFFENTLICHT CD MIT BRUCKNER RARITÄTEN EXKLUSIVE CD-EDITION MIT BRUCKNER-MEDAILLE AUS MEISSENER PORZELLAN Internationales Kooperationsprojekt mit der Fondazione Pro Musica e Arte Sacra, der Porzellan-Manufaktur Meissen und Lions Clubs International. Anlässlich des 200. Geburtstages von Anton Bruckner im Jahr 2024 hat der Gründer und Generalpräsident der Fondazione pro Musica e Arte Sacra Rom, Senator Dr. Hans-Albert Courtial, gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern einen 7-jährigen BrucknerSymphonien-Zyklus ins Leben gerufen. Bis 2024 werden die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Christian Thielemann den gesamten Zyklus der Brucknersymphonien in den bedeutenden Basiliken und Kathedralen Europas aufführen. Die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen begleitet als Kooperationspartner der Fondazione Pro Musica e Arte Sacra diesen 7-jährigen Bruckner-Zyklus. Mit dem Konzert der 9. Bruckner-Symphonie findet der Bruckner-Symphonien-Zyklus 2024 seinen krönenden Abschluss im Petersdom in Rom. Die Anton Bruckner Privatuniversität begleitet diesen internationalen Bruckner-Zyklus nun mit einer CDSonderedition mit einer Auswahl von teilweise bisher unveröffentlichten Werken des oberösterreichischen Meisters. Die Bruckneruniversität fungiert so als internationale Markenbotschafterin für Bruckners Musik sowie dessen Heimat Oberösterreich. Der unbekannte Bruckner Insgesamt 149 Kompositionen zählt das 1977 erschienene Werkverzeichnis von Anton Bruckner (WAB). Bis heute werden viele davon vernachlässigt und sind fast völlig vergessen, darunter weltliche Vokalmusik und Lieder sowie Bruckners kammermusikalisches Schaffen. Die Anton Bruckner Privatuniversität machte es sich daher zwischen 2008

und 2012 zur Aufgabe, diese bis dahin unveröffentlichten Werke Bruckners zu erforschen und auf die Bühne der Brucknerfeste dieser Jahre zu bringen. „Der große Erfolg der Werkaufführungen fand sowohl im großen Publikumsinteresse wie auch in der positiven Resonanz internationaler Anton Bruckner Gesellschaften seinen Niederschlag”, freut sich Vizerektor Thomas Kerbl. Aufgrund der positiven Resonanz wurden die Bruckner Raritäten an der Bruckneruniversität auf Tonträger aufgenommen. „Die Werke dokumentieren eine neue Dimension, wie auch eine kurzweilige Klangsprache fern der bekannten monumentalen Struktur des symphonischen Werkes – eine Überraschung selbst für Liebhaber und Kenner der Musik Anton Bruckners”, verrät Thomas Kerbl. Exklusive CD-Edition mit Bruckner-Medaille aus Meissener Porzellan In Kooperation mit der Fondazione Pro Musica e Arte Sacra, der Porzellan-Manufaktur Meissen und Lions Clubs International ist nun eine Auswahl von Bruckners Raritäten auf CD erschienen. Veredelt wird diese CD-Edition mit einer integrierten Anton Bruckner Medaille aus Meissener Porzellan. „Die Anton Bruckner Medaille aus Meissener Porzellan ist Ausdruck handwerklicher Meissener Porzellan Exzellenz, wie es die musikalischen Best of BrucknerWerke der Anton Bruckner Privatuniversität sind”, freut sich Georg Nussdorfer, Geschäftsführer der Manufaktur Meissen, über das gelungene Kooperationsprojekt. Am 14. September 2019 wurde die CD in Rom offiziell präsentiert. Am 11. Oktober 2019 folgt an Anton Bruckners Todestag die CD-Präsentation an der Bruckneruniversität in Linz (siehe S. 20).

CD-SONDEREDITION „Anton Bruckner Raritäten” Die CD ist zum Preis von € 30 im Veranstaltungsbüro der Anton Bruckner Privatuniversität unter shop@bruckneruni.at sowie unter www.bruckneruni.at/bruckner-cd/ erhältlich.

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THEMA

BILDUNGS- UND KULTURAUSTAUSCH ZWISCHEN DEM CLEVELAND ORCHESTRA JUGENDORCHESTER UND DER BRUCKNERUNIVERSITÄT MASTERCLASS MIT FRANZ WELSER-MÖST & EU-BÜRGERDIALOG MIT EU-KOMMISSAR TIBOR NAVRACSICS

Zu einem einzigartigen Kooperationsprojekt zwischen dem Cleveland Orchestra Youth Orchestra (COYO) unter der Leitung von Franz Welser-Möst und der Anton Bruckner Privatuniversität kam es im Frühjahr 2019.

„Der Besuch in Cleveland und vor allem die Zusammenarbeit mit Musiker*innen aus einem der weltweit besten Orchester und dessen Jugendorchester waren für mich ein Erlebnis der besonderen Art. Eine solche Gelegenheit bekommt man als Musikstudent*in nicht sehr oft”, erzählt die Fagottistin Petra Seidl. Klarinettist David Lehner ergänzt: „Der Aufenthalt in Cleveland war für mich aus kammermusikalischer Sicht eine große Bereicherung, da wir gemeinsam mit dem Streichquartett aus den USA auf hohem Niveau musizieren durften und unsere Flexibilität in der Musik äußerst gefragt war”. Im Rahmen seiner Europa-Tournee machte das COYO Mitte Juni dann Station in Linz und die jungen

COYO Proben © Roger Mastroianni

Im Zentrum des Projekts stand ein Oktett, das sich aus je vier COYO-Musiker*innen (den Geigerinnen Célina Bethoux und Kaylee Bontrage, dem Bratschisten Mikel Rollet und der Cellistin Katarina Davies) sowie vier Studierenden der Bruckneruniversität (dem Klarinettisten David Lehner, der Fagottistin Petra Seidl, dem Hornisten Felix Hüttel und der Bassistin Selin Balkan bzw. dem Bassisten Jovian Mashayekhi) zusammensetzte. Gemeinsam erarbeiteten die jungen Musiker*innen das Oktett in F-Dur von Franz Schubert. Bereits im Mai 2019 reisten die vier Studierenden der Bruckneruniversität nach Cleveland, um dort mit den Oktettmusiker*innen des Cleveland Orchestra Youth Orchestra zu proben und an Unterricht- und Coaching-Sitzungen unter der Leitung von Cleveland Orchestra Musikern - Cellist Paul Kushious und Klarinettist Robert Woolfrey – teilzunehmen.

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Coaching mit Franz Welser-Möst © The Cleveland Orchestra / Gerhard Flekatsch


Eine große Bereicherung waren die Coaching-Sitzungen auch für David Lehner: „Durch die Masterclasses mit Franz Welser-Möst wurde mir einmal mehr klar, dass jeder winzige Moment in der Musik von enormer Wichtigkeit ist und nur durch dieses Bewusstsein somit eine beeindruckende Geschichte in Form von Klängen erzählt werden kann”. Den Abschluss bildete schließlich die Aufführung des Schubert-Oktetts am 13. Juni im vollen Großen Saal der Bruckneruniversität, die mit Standing-Ovations gefeiert wurde. Musiker*innen trafen in weiteren Proben aufeinander. Die Coaching-Sitzungen in Linz wurden vom Chefdirigenten des Cleveland Orchestra Franz Welser-Möst geleitet - ein eindrucksvolles Erlebnis für die Studierenden, wie Petra Seidl berichtet: „Das Proben und Erarbeiten des Schubert-Oktetts mit Chefdirigent Franz Welser-Möst war eine tolle und sehr lehrreiche Erfahrung. In diesen zwei öffentlichen Proben konnte ich sehr viel Neues für die Musik ‚mitnehmen’ und ich bin dankbar, dass ich bei diesem Projekt dabei sein durfte”.

BÜRGERDIALOG mit EU-Kommissar Tibor Navracsics und Franz Welser-Möst Am 13. Juni war die Bruckneruniversität auch Gastgeber eines Bürgerdialogs, in dem sich der EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport Tibor Navracsics und der Chefdirigent des Cleveland Orchestra Franz Welser-Möst mit dem Thema Tradition vs. Innovation auseinander setzten. Das Publikum hatte dabei die Möglichkeit, sich aktiv in das Gespräch einzubringen und Fragen an das hochkarätig besetzte Podium zu richten.

Moderiert wurde der Bürgerdialog von Dr. Mathilde Schwabeneder, die die Anliegen des Publikums mit Tibor Navracsics und Franz Welser-Möst, u. a. zu den Themen Klimawandel, Bildungssysteme und Kulturförderungen, diskutierte.

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THEMA

MASTERSTUDIUM ORCHESTERAKADEMIE AUF ERFOLGSKURS Vor fünf Jahren führte die Bruckneruniversität in Kooperation mit dem Bruckner Orchester Linz das berufsbegleitende Masterstudium Orchesterakademie ein. Dieses bietet herausragenden jungen Musiker*innen die Möglichkeit, erste Erfahrungen in einem professionellen Orchesterbetrieb zu sammeln und gleichzeitig einen Masterabschluss zu erwerben. Das Modell ist einzigartig im deutschsprachigen Raum und findet großen Anklang bei Studierenden wie Berufsorchestern. Ziel des Studiums ist es, Studierenden, die eine Berufslaufbahn in einem professionellen Orchester anstreben, im Übergangsstadium zwischen Studium und Erstengagement gezielt musikalisch zu fördern. „Die Orchesterakademie verbindet Studium mit Praxis und bietet jungen Musiker*innen die Möglichkeit den Alltag eines Orchestermusikers kennenzulernen und gleichzeitig eine fundierte Ausbildung an der Bruckneruniversität zu absolvieren”, so der Initiator des Studiums und Professor an der Bruckneruniversität Josef Eidenberger. Der seit dem Studienjahr 2014 installierte viersemestrige Master-Lehrgang konzentriert sich auf die Arbeit im Konzert- und Opernorchester und auf die Herausforderungen in Probespielsituationen. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern in ganz Europa, vor allem aber mit dem Bruckner Orchester Linz, die der Orchesterakademie Vakanzen zur Verfügung stellt. Die Aufnahme erfolgt aufgrund eines erfolgreich bewerteten Probespiels unter Bedingungen, die im Profiorchester vorausgesetzt werden. Unter Anleitung von erfahrenen Orchestermusiker*innen bereiten sich die Akademist*innen auf die jeweiligen Stücke vor und werden fachspezifisch auf Probespiele vorbereitet. Neben ihren Orchesterdiensten erhalten die Studierenden zusätzliche Qualifikationen im Rahmen des Masterstudiums, v. a. im Bereich Orchestervorbereitung und Orchesterpraxis, Musiktheorie, Musik und Technik, Musikvermittlung und Probespieltraining. Aufgrund der Attraktivität des Angebots steht dieser Studiengang mittlerweile auch Musiker*innen offen, die bereits im Fixengagement stehen und sich beruflich weiterentwickeln wollen. Der begleitende Masterlehrgang an der Bruckneruniversität schließt mit dem akademischen Grad „Master of Arts” (MA) ab.

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RAINER SEYFRIED Tiefes Horn in der Staatskapelle Dresden Rainer Seyfried absolviert seit 2018 das Masterstudium Orchesterakademie bei Univ. Prof. Raimund Zell an der Anton Bruckner Privatuniversität. Davor absolvierte er auch das Bachelorstudium Horn bei Raimund Zell und studierte ein Jahr an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Christian Lampert im Rahmen des Erasmusprogramms. Nach Verträgen am Staatstheater Nürnberg, bei den Regensburger Philharmonikern, der Oper Frankfurt und dem Swedish Radio Symphony Orchester Stockholm ist Rainer Seyfried aktuell an der Staatskapelle Dresden unter Vertrag. Warum haben Sie sich für das Orchesterakademiestudium entschieden? —— Rainer Seyfried: Das Orchesterakademiestudium gibt mir die Möglichkeit, ein Studium neben meinem Beruf als tiefer Hornist bei der Staatskapelle Dresden zu absolvieren. Dadurch habe ich trotz des hohen Arbeitspensums im Orchester die Möglichkeit, einen Abschluss zu erlangen. Was sind die besonderen Vorteile des Studiums? —— Rainer Seyfried: Ein Vorteil des Studiums ist, dass alle Fächer geblockt stattfinden. Somit kann ich trotz Vollanstellung im Orchester Lehrveranstaltungen besuchen und in den Genuss von Hauptfachunterricht kommen.   Was hat Ihnen das Studium für Ihre weitere berufliche Laufbahn gebracht? —— Rainer Seyfried: Besonders schätze ich, dass ich die Möglichkeit habe, regelmäßig zum Unterricht zu kommen, Korrepetition in Anspruch zu nehmen und bei Klassenvorspielen mitwirken zu können. Gerade in den ersten Jahren im Sinfonieorchester ist es wichtig, einen Lehrer und Mentor an seiner Seite zu haben, der einen begleitet, unterstützt und pusht, um ein kompletter und reifer Musiker zu werden.


THEMA

JERNEJ OBERŽAN Akademiestelle Tuba im Bruckner Orchester Linz Tuba Württembergische Philharmonie Reuttlingen Jernej Oberžan absolvierte sein Konzertfachstudium Tuba in Hannover bei Prof. Jens Björn-Larsen. Nach dem erfolgreich absolvierten Probespiel für die Akademiestelle im Bruckner Orchester Linz übersiedelt er nach Linz, wo er auch mit dem Masterstudium „Orchesterakademie” bei Prof. Wilfried Brandstötter an der Bruckneruniversität begann. Im Jänner 2019 gewann er das Probespiel für die Württembergische Philharmonie Reutlingen. Was sind für Sie die besonderen Vorteile des Orchesterakademiestudiums? —— Jernej Oberžan: Die Flexibilität des Studiums ist für mich sehr wichtig. Auch die Seminare für Psychologie und Akustik waren sehr hilfreich und interessant. Was hat Ihnen das Studium für Ihre weitere berufliche Laufbahn gebracht? —— Jernej Oberžan: In erster Linie hat mir der Einzelunterricht bei meinem Professor sehr viel gebracht. Dadurch konnte ich mich technisch und künstlerisch weiterentwickeln.

ELLIOTT GASTON-ROSS Akademiestelle Schlagwerk im Bruckner Orchester Linz Elliott Gaston-Ross studiert Hauptfach Schlagwerk bei den Professoren Bogdan Bacanu und Leonhard Schmidinger an der Bruckneruniversität. Seit September 2017 ist er als Schlagwerk-Akademist beim Bruckner Orchester Linz tätig und absolviert das Masterstudium Orchesterakademie. Warum haben Sie sich für das Orchesterakademiestudium entschieden? —— Elliott Gaston-Ross: Nachdem ich das Probespiel für die Akademiestelle im Bruckner Orchester Linz gewonnen habe, war für mich klar, dass ich das Orchesterakademiestudium absolvieren möchte. Einige

Orchesterkolleg*innen hatten das Studium bereits absolviert und es mir empfohlen. Was sind die besonderen Vorteile des Studiums? —— Elliott Gaston-Ross: Für mich hauptsächlich die Chance, regelmäßig in einem professionellen Orchester zu spielen, aber auch mehr über viele Opern zu lernen. Auch die Erfahrung gemacht zu haben, 2-tägige Intensivkurse abzulegen und mich darauf vorzubereiten, war meiner Meinung nach sehr hilfreich.

MARLENE PSCHORR Tiefes Horn beim WDR Sinfonieorchester Köln Marlene Pschorr studierte an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Christian Lampert, wo sie 2018 mit dem Bachelor abschloss. Zurzeit absolviert sie das Masterstudium Orchesterakademie bei Prof. Raimund Zell in Linz. Orchestererfahrung sammelte die mehrfache Preisträgerin u. a. im Gustav Mahler Jugendorchester, im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und im Orchester der Deutschen Oper Berlin. Seit 2017 ist sie als Hornistin im WDR Sinfonieorchester angestellt. Warum haben Sie sich für das Orchesterakademiestudium entschieden? —— Marlene Pschorr: Ich habe mich für das Orchesterakademiestudium entschieden, weil ich gerne bei Prof. Raimund Zell studieren wollte und diese Form des Studiums mir die Möglichkeit gibt, mich weiterzubilden, obwohl mein Wohnsitz und meine Arbeitsstelle in Köln sind. Was sind für Sie die besonderen Vorteile des Studiums? —— Marlene Pschorr: Die Vorteile liegen klar auf der Hand: die Zeiteinteilung liegt sehr stark bei mir, die Anwesenheitspflicht ist begrenzt und somit ist es für mich überhaupt machbar, mein Studium in Linz auch abzuschließen. Das Studium gibt mir auch neue Inspiration und Input für meinen Beruf und ich entwickle mich weiter, obwohl ich mein Berufsziel im Grunde genommen schon erreicht habe.

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P O R T R ÄT

NEUE PROFESSOR*INNEN AN DER BRUCKNERUNIVERSITÄT UNIV.PROF.IN DR.IN BARBARA LÜNEBURG

KÜNSTLERISCHE FORSCHUNG —— Barbara Lüneburg hat seit Oktober 2018 die Professur für künstlerisch-wissenschaftliche Forschung sowie die Leitung der Promotionsstudiengänge an der Bruckneruniversität inne. Sie ist international als Künstlerin tätig und arbeitet als Forscherin in Drittmittelprojekten des Österreichischen Wissenschaftsfonds. Lüneburg studierte an den Musikhochschulen Karlsruhe und Lübeck, in London an der Guildhall School of Music and Drama und am renommierten Tschaikowsky Konservatorium Moskau.

Als Solistin tritt Barbara Lüneburg mit Konzerten auf renommierten Festivals in Europa, beiden Amerikas, Asien und Neuseeland auf. Von 1993-2012 war sie künstlerische Leiterin von ensemble Intégrales, das in den fast zwanzig Jahren seines Bestehens international als eines der führenden deutschen Ensembles für zeitgenössische Kammermusik galt. Lüneburg ist auf etlichen CDs sowie in Radio - und Fernsehproduktionen vertreten. Kritiker*innen beschreiben ihr Spiel als teuflisch virtuos, leidenschaftlich, transparent, schillernd, beeindruckend rein, detailliert, nuancenreich, expressiv und packend. Ihre Solo-CD mit Bachs d-Moll Partita in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk und dem Label co-

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viello classics wurde vom BBC Music Magazine mit 5 Sternen ausgezeichnet und als „kühn” beschrieben. Andere Kritiker sprachen von einem musikalischen Kosmos und einer Wanderung durch die Höhen und Tiefen der menschlichen Seele. 2011 erschien ihre Solo-DVD in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk und dem ZKM Karlsruhe. Frans de Waard schrieb darüber in Vital Weekly Mai 2011 „Eine exzellente Darstellung von Musik und Visuals”, der irische Komponist Ed Bennett setze sie 2011 in seiner Liste für die Zeitschrift Grammophone auf die Top 10 der besten zeitgenössischen Produktionen der letzten Jahre und in klassik.com wurde sie als „Maßstäbe setzend” beschrieben. Ihre Solo-CD „The Refined Ear” bekam international exzellente Kritiken und wurde von klassik.com als eine der besten Neuerscheinungen des Jahres 2006 ausgezeichnet. Eng angebunden an ihre künstlerische Praxis promovierte Barbara Lüneburg an der Brunel University/London über das Thema „A holistic view of the creative potential of performance practice in contemporary music” und behandelte dabei theoretisch und in der Praxis Themen wie Kreativität, Kollaborationen zwischen Komponist*innen und Interpret*innen, Charisma, Bühnenpräsenz und Konzertaura. Für diese Forschungsarbeit allein hat sie dreißig neue Solo- und Kammermusikwerke für Violine, Viola und E-Violine in Auftrag gegeben. In ihrem künstlerischen Forschungsprojekt „TransCoding-From 'Highbrow Art' to Participatory Culture” (2014-2018, FWF) untersuchte sie partizipative Kunst über Social Media und veröffentlichte dazu eine Monografie im Verlag [transcript].

„Explore and share – Kunst und Forschung miteinander zu verbinden und mit anderen zu teilen ist mir ein Anliegen.” Lüneburg hält international Vorträge, Workshops, Seminare, sowie Meisterkurse in den Gebieten „Performance Praxis in zeitgenössischer Musik” und „Künstlerische Forschung”.


P O R T R ÄT UNIV.PROF. DIPL.-MUS.-PÄD. MATTHIAS GIESEN

MUSIKTHEORIE —— Matthias Giesen wurde mit März 2019 als Professor für Musiktheorie an das Institut für Theorie und Geschichte der Anton Bruckner Privatuniversität berufen. Giesen studierte in den Jahren 1993-2001 an den Musikhochschulen in Köln und Stuttgart die Fächer Kirchenmusik, Orgel, Musiktheorie und Hörerziehung (Musikpädagogik) sowie Musikwissenschaft und Philosophie an der Universität Salzburg. Seine Lehrer im Fach Orgel waren Clemens Ganz, Johannes Geffert und Bernhard Haas; Musiktheorie studierte er bei Johannes Schild und Friedrich Jaecker; Chor- und Orchesterleitung bei Henning Frederichs. Vertiefende musiktheoretische Studien führten ihn 1999 an die Musikuniversität Wien. 1998 gewann er den 1. Preis beim Orgelwettbewerb der Fachakademie Bayreuth. Nach kirchenmusikalischer Tätigkeit in Köln wurde er 1999 Stiftsorganist am Augustiner-Chorherrenstift St. Florian/Oberösterreich (Bruckner-Orgel). Von 20032017 arbeitete er dort als Stiftskapellmeister und leitete den Stifts-Chor St. Florian sowie das Altomonte-Orchester. Noch heute ist er Leiter der Schola Floriana.

Matthias Giesen © Reinhard Winkler

Studien zum Werk Anton Bruckners sowie zur Lehre Heinrich Schenkers. Ein weiteres Arbeitsgebiet stellt die interrelative Methode von Analyse und Interpretation dar. Seit 2014 ist er auch regelmäßiger Gastdozent an der Grieg-Akademie der Universität Bergen/Norwegen. Derzeit arbeitet Giesen an einer Dissertation über Satzmodelle im Werk Anton Bruckners.

„Tiefe Einblicke in die Musik schärfen auch die Interpretation – in diesem Sinne möchte ich mit möglichst vielen Studierenden und Kolleg*innen in Kontakt treten und die Musiktheorie mit ihrem Handwerk zu einer praktikablen und Sinn erweiternden Komponente der musikalischen Ausbildung ansehen und weitergeben. Erkennen und emotionales Erleben von Musik sind untrennbar miteinander verbunden.” Nach verschiedener Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Köln und am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien unterrichtete Giesen von 2001-2003 den Lehrgang für Tonsatz nach Heinrich Schenker an der Musikuniversität Wien. Ebendort war er von 2003 bis 2017 Dozent für die Fächer Musiktheorie, Analyse und Gehörbildung. Zahlreiche Vorträge zu den verschiedensten musiktheoretischen Themen führten ihn zu zahlreichen europäischen Kongressen und Symposien. Seine Forschungsschwerpunkte sind analytische

Neben mehreren CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führte ihn eine rege Konzerttätigkeit als Organist und Pianist in nahezu alle europäischen Länder, sowie nach Nordafrika, Russland, Israel, Mexiko und Australien. Von 2005-2012 war er Kurator der Orgelkonzerte des Brucknerfestes Linz. Seit 2006 ist er zusammen mit Klaus Laczika künstlerischer Leiter des Festivals St. Florianer Brucknertage.

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E RFOLGE

Preise und Auszeichnungen GESANG Florence Losseau: Finalistin bei Das Lied / International Song Competition in Heidelberg; 3. Preis beim Richard Strauss Wettbewerb in München sowie Anneliese Rothenberger Preis beim Anneliese Rothenberger Wettbewerb in Mainau GITARRE Andrea Mondolfo: 2. Platz beim Lions Musikpreis 2019 HACKBRETT Andrea Stracinova: 1. Preis beim internationalen Hackbrett-Festival XIII. Mezinarodni festival cimbalu (Tschechische Republik) JAZZ Lukas Aichinger: Gewinner des Ö1 Jazz Stipendium 2019 KAMMERMUSIK Arantius Quartet (Emirzeth Fabiola Henriquez Marval, Violine / Silvia Marrero Herrera, Violine / Raquel Cobo Alvarez, Viola / Irem Ilayda Canduran, Violoncello): 2. Preis bei der 13. International Chamber Music Competition „Cameristi dell'Alpe Adria” Trio Solter Plus (Latham Horn, Flöte / Terézia Vargová, Violoncello / Zoia Sorel, Violine): 1. Preis bei der V. London International Music Competition (UK) sowie beim IV. Concorso Musicale Internazionale „Melos” in Rom (Italien); 2. Preis in der Kategorie Kammermusik bei der „Muse International Music Competition” in Griechenland KLAVIER Zhaniya Bainazarova: 1. Preis bei der International Music Competition Città di Palmanova (Italien) Lydia Mayr: 1. Preis bei der 9. International Competition „Young Academy Award 2019” in Rom (Italien) sowie Sonderpreis „Europa” für die beste Teilnehmerin des Wettbewerbs aus einem EU-Land Ivan Nazarenko: 1. Preis beim IV. Concorso Internazionale di Musica Premio Città Murata (Italien) Sebastian Schleindlhuber: Förderpreis des Lions Club Linz-Nibelungen Federica Tremolada: 1. Preis bei der Città di Massa Piano Competition in Massa (Italien) Stamatis Vlachodimitris : 1. Preis beim vierten Panhellenischen Klavierwettbewerb des „Thessaloniki Piano Festival” (Griechenland) TRAVERSFLÖTE Enrico Coden: UNISONO-Masterpreis 2018 PRIMA LA MUSICA Clara Hinterholzer (Fagott): Gold beim Bundeswettbwerb (AG III plus) Lydia Küllinger (Flöte): Gold beim Bundeswettbwerb (AG IV plus) sowie 2 Sonderpreise: Masterclass mit Markus

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Poschner und Teilnahme am Internationalen Orchesterinstitut der Wiener Philharmoniker im Attergau (IOIA 2019) Viktoria Köppl (Saxophon): Gold beim Bundeswettbwerb (AG IV plus) Duo sanjung (Oliver Jungbauer und Giuliano Sannicandro): 1. Preis beim Bundeswettbewerb (AG III) in der Kategorie Kammermusik für Zupfinstrumente Duo double-egker (Fridolin Buchegger und Theresa Maderecker): 1. Preis beim Bundeswettbewerb (AG II) in der Kategorie Kammermusik für Zupfinstrumente Anika Zauner (Klarinette): Bronze beim Bundeswettbewerb (AG IIIplus)

Stellen und Engagements ALTE MUSIK Euridice Consort (Elisabeth Tomani, Florian Brandstetter, Andreas Stöger und Florian Huber): StartUpKonzert für die Jeunesse Wien im Brahmssaal des Wiener Musikvereins am 08. März 2019 DIRIGIEREN Katharina Wincor: Assistant Conductor beim Dallas Symphony Orchestra ELEMENTARE MUSIKPÄDAGOGIK Sabine Rechberger: Lehrauftrag an der Caritas Schule für Sozialbetreuungsberufe Linz - Schiefersederweg Judith Koblmüller: Lehrauftrag an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich Anna Weghuber: Choreographie und Assistenz der Organisation bei der Kinderklangwolke 2019 FAGOTT Petra Seidl: Zeitvertrag im Mozarteumorchester Salzburg Wolfgang Heiler: Zeitvertrag im Mozarteumorchester Salzburg GESANG Domen Fajfar: Mitglied des Opernchores am Landestheater Linz, Solorollen: Hauptmann (Penthesilea), Spitzbub (Pfälzer Musikanten), Civil servant (Chess), Major von Wagenheim (Bettelstudent) Maria Frauscher: Gastspiel „Das Tagebuch der Anne Frank” von Grigori Frid in Sotschi (Russland) Xiaoke Hu: Stückvertrag für die Rolle des Tamino in der Zauberflöte-Produktion der Oper Zagreb sowie Stückvertrag „The king and I” an der Bühne Baden Seunggeyong Lee: Stückvertrag am Landestheater Linz in der Produktion „Polnische Hochzeit” von Joseph Beer sowie in der Produktion „The Rape of Lucretia” von Benjamin Britten Sinja Maschke: Stückvertrag am Landestheater Linz in der


E RFOLGE Produktion „The Rape of Lucretia” von Benjamin Britten Ran Seo: Anstellung in der LMS Molln als Gesangslehrerin ab Herbst 2019 Willemijn Spierenburg: Mitglied im Chor des Linzer Landestheaters Linz Annina Wachter: Stückvertrag am Landestheater Linz in „Pépito” von Jacques Offenbach sowie in der Reihe „Oper am Klavier” im Oktober 2019 HORN Constantin Glaner: fixe Stelle tiefes Horn im königlichen dänischen Orchester Kopenhagen/Oper Kopenhagen JAZZ Purple is the Color (Simon Raab, Klavier / Št pán Flagar, Saxophon / Martin Kocián, Kontrabass, Michał Wierzgo / Schlagzeug): Aufnahme in das Förderprogramm „The New Austrian Sound of Music” (NASOM) des Außenministeriums für den Zeitraum 2020/2021 Duo 4675 (Astrid Wiesinger (Saxophon) und Beate Wiesinger (Kontrabass): Aufnahme in das Förderprogramm „The New Austrian Sound of Music” (NASOM) des Außenministeriums für den Zeitraum 2020/2021 Duo Hofmaninger / Schwarz (Lisa Hofmaninger, Saxophon / Judith Schwarz, Schlagwerk): Aufnahme in das Förderprogramm „The New Austrian Sound of Music” (NASOM) des Außenministeriums für den Zeitraum 2020/2021 KLARINETTE Marlene Janko: Substitutin im Bruckner Orchester Linz bei der Opernproduktion „Penthesilea” Jesica Roposa: Zeitvertrag im Bruckner Orchester Linz Lisa Wagner: Substitutin im Bruckner Orchester Linz KOMPOSITION Rizgar A. Ismael: Theory/Composition Assistantship im Wintersemester 2019/2020 an der University of Maryland Tobias Leibetseder: Fixes Engagement als Künstler im PEEK Projekt „Rotting Sounds” in Kooperation mit der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, im Rahmen der transmedialen Arbeit „Fragments” von Februar 2019 bis Oktober 2020 sowie permanente Ausstellung im „Auditorium of Rotting Sounds” am mdw Campus KONTRABASS Selin Balkan: Akademiestelle im Bruckner Orchester Linz Julian Kabas: Zeitvertrag im Orchester der Oper Graz SCHAUSPIEL Ludwig Brix: ab April 2019 Festengagement am Grips Theater Berlin Friedrich Eidenberger: ab September 2019 festes Engagement am Jungen Theater Landestheater Linz; Produktion „Die 39 Stufen” beim Theaterspectacel Wilhering im Juli 2019 sowie Uraufführung „Sommerfreunde” im März 2019 mit dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich

Rebecca Halm: ab August 2019 Festengagement am Landestheater Altenburg/Gera Judith Mahler: ab Juni 2019 festes Engagement am Schauspielhaus Neubrandenburg/Landestheater Neustrelitz Tim Weckenbrock: ab Juni 2019 Festengagement am Landestheater Schwaben Memmingen Elena Wolff: Jänner – Mai 2019: Produktion „Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war” am Landestheater Niederösterreich TANZ Boglárka Heim: Verlängerung des Vertrags in der Dance Company Nanine Linning Florian Heiml und Seung Ju Lee: Teilnahme am Projekt „SEVEN – I am many” von „SOZO visions in motion DANCE Co.” im Herbst 2019 Kai Chun Chuang und Seung Ju Lee: Arbeit mit den Choreographen Shahar Binyamini und Ohad Naharin; Weltpremiere der Stücke im Festspielhaus St. Pölten am 18. Mai 2019 Maria Shurkhal: Co-Organisatorin des ukrainisch-polnischen-österreichischen Projekts „Bodies in Motion – Ukrainische Renaissance” im Sommer 2019 mit Präsentationen u. a. in Kiew, Lublin, Linz und Wien Kai Chun Chuan: Assistent des Choreographen Shahar Binyamini an der Opera du Rhin (Frankreich) sowie Engagement in einem Stück der National Dance Company in Südkorea TRAVERSFLÖTE Katarina Civre: Probespielerfolg für die Internationale Bach Akademie in Stuttgart TROMPETE Andreas Aichinger: fixe Stelle Solo-Trompete im Sinfonieorchester St. Gallen Michael Pürerfellner: Akademiestelle bei der NDR Radiophilharmonie in Hannover TUBA Matthias Haslinger: fixe Stelle Tuba im Stadttheater Klagenfurt Jakob Wenigwieser: Jahresvertrag in der Katar Philharmonie in Doha/Katar VIOLA Agnes Oberndorfer: Orchesterakademie Verbier Festival Junior Orchestra im Sommer 2019 VIOLINE Emirzeth Henriquez: Verlängerung des Zeitvertrags im Bruckner Orchester Linz Elisabeth Köstler: Akademiestelle im Bruckner Orchester Linz sowie Teilnahme an der Mahler Chamber Orchestra Academy im Juli/August 2019 in Bozen Alena Kubatova: Akademiestelle bei den Prager Symphonikern

Diese Auflistung ist unvollständig und bildet nur die bis Redaktionsschluss übermittelten Auszeichnungen sowie Stellen und Engagements ab.

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KARTENINFORMATION Öffnungszeiten Veranstaltungsbüro MO bis FR 09:00 - 12:00 Uhr T +43 732 701000 280 E veranstaltungen@bruckneruni.at Reservierte Karten müssen bis spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse behoben werden. Gelöste Karten können nicht zurückgenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Zuspätkommende nur in den Pausen eingelassen werden können. ERMÄSSIGUNGEN Jugendtarif Gültig für Schüler*innen, Lehrlinge, Studierende, Präsenzund Zivildiener*innen bis 27, Aktivpass-Inhaber*innen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Mitglieder Absolvent*innenverein forum – Kunstuniversität Linz Clubs und Vereine 10% Ermäßigung für Ö1-Club-Mitglieder (gilt auch für die Begleitperson) 20% Ermäßigung für UNIsono Fördervereinsmitglieder und Brucknerbund-Mitglieder 10% Ermäßigung für Thalia Bonuscard-Inhaber*innen OÖ Landesbedienstete 20% Ermäßigung mit Kulturausweis oder LPA-Ausweis (gilt auch für die Begleitperson)

V E R A N S TA LT U N G S Ü B E R S I C H T

ALTE MUSIK 43 —— 22.01. - 25.01.2020 Internationale Tage der Alten Musik

ANTRITTSKONZERT/-VORLESUNG 28 —— 06.11.2019 Werner Neugebauer 30 —— 07.11.2019 Barbara Lüneburg 32 —— 14.11.2019 Jarek Cemerek 40 —— 13.01.2020 Matthias Giesen 43 —— 22.01.2020 Elisabeth Wiesbauer

Platzstifter 20% Ermäßigung für Platzstifter der Bruckneruniversität

DARSTELLENDE KÜNSTE

Hunger auf Kunst und Kultur Die Aktion gilt für alle Eigenveranstaltungen der Anton Bruckner Privatuniversität

33 —— 16.11.2019 Lange Nacht der Bühnen

Freier Eintritt Bei allen Eigenveranstaltungen an der ABPU haben aktive und ehemalige Mitarbeiter*innen des Hauses (gilt auch für die Begleitperson) sowie Studierende des Hauses freien Eintritt ANREISE Die Bruckneruniversität erreichen Sie am einfachsten mit der Linie 50 Pöstlingbergbahn, ÖBB Postbus Linien 250/251 sowie der Linie 33 (Haltestelle Nißlstraße). Fußweg ca. 20 Minuten vom Linzer Hauptplatz bzw. 12 Minuten von der Straßenbahnhaltestelle Landgutstraße (Linie 3 / Linie 4). Für Besucher*innen stehen begrenzte Parkmöglichkeiten in der hauseigenen, kostenpflichtigen Tiefgarage zur Verfügung. E-Ladestation der Linz AG

DER RING DES NIBELUNGEN 35 —— 26.11.2019 Vom Rhein her tönt das Horn

GEORGE CRUMB FESTIVAL 24 —— 23. - 24.10.2019 Zum 90. Geburtstag von George Crumb

GESPRÄCHSKONZERT 26 —— 04.11.2019 Zum Forschungsprojekt Lechler-Manuskripte

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WINTERSEMESTER 2019/2020

JAZZ

SALON DE PARIS

22 —— 18.10.2019 Euroradio Jazz Orchestra 41 —— 15. - 17.01.2020 Winter Jazz Nites: Old and New Dreams #03

29 —— Konzertreihe zur Ausstellung „La Bohème” 07.11.2019 28.11.2019 09.01.2020 16.01.2020

KAMMERMUSIK

SCHAUSPIELPREMIERE

34 —— 19.11.2019 Forum Kammermusik: Kammermusik extended

21 —— 12.10.2019 Der Verschwender

KINDERMITMACHKONZERT 45 —— 28.01.2020 Zum Geburtstag wird aufgeräumt 250 Jahre Beethoven

LEICHT ÜBER LINZ 37 —— 30.11. - 05.12.2019 Festival Leicht über Linz

LINZER GESPRÄCHE ZUR KUNST 36 —— 27.11.2019 Kammersänger Robert Holl

MUSIK UND INKLUSION 27 —— 05.11.2019 Thementag: Musizieren ohne Barrieren

PRÄSENTATION 20 —— 11.10.2019 CD-Präsentation: Anton Bruckner Raritäten 25 —— 29.10.2019 Buchpräsentation: Klangwege

31 —— 10.11.2019 Die Schneekönigin 42 —— 19.01.2020 Die Schule oder das Alphabet der Welt

SCHUBERTIADE 23 —— 20.10.2019 Sonntagsmatinee 08.11.2019 Liederabend „Schubert tanzt” 23.11.2019 Liederabend mit KS Robert Holl

TANZ 44 —— 05. - 07.12.2019 PraxisSymposium Tanz Macht Was?! #1 44 —— 19.12.2019 Scenarios of Dancing 44 —— 17.01.2020 Choreographing Diversity 44 —— 24./25.01.2020 Tanzperformances Luftlinien II #3

WIE IM HIMMEL 38 —— 07.12.2019 Süßer die Glocken nie klingen 11.12.2019 Swinging Christmas 13.12.2019 Musik zur Weihnacht 20./21.12.2019 Kinderzauberflöte

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CD-PRÄSENTATION –––––––––––––––– FR 11. OKTOBER 2019 — CD-PRÄSENTATION: ANTON BRUCKNER RARITÄTEN 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt frei –––––––––––––––– Ausschnitte aus der CD „Anton Bruckner Raritäten” Werke für Klavier, Gesang, Orgel und Kammermusik

CD-Sonderedition: Anton Bruckner Raritäten

Zum 195. Geburtstag von Anton Bruckner und als erster großer Akzent des Weges in das Jubiläumsjahr 2024, hat die Bruckneruniversität in Zusammenarbeit mit der Fondazione pro Musica e Arte Sacra, der Manufaktur Meissen und vier Lions Clubs aus Linz eine Sonderedition von Raritäten Anton Bruckners mit einer eigens dafür entworfenen Medaille aus Meissener Porzellan veröffentlicht. Nach der internationalen CD-Präsentation im Palazzo Cardinal Cesi in Rom am 14. September 2019, wird die limitierte Edition am Todestag des Komponisten an der Anton Bruckner Privatuniversität vorgestellt. CD-SONDEREDITION „Anton Bruckner Raritäten” Die CD ist zum Preis von € 30 am Konzertabend sowie unter shop@bruckneruni.at im Veranstaltungsbüro der Anton Bruckner Privatuniversität erhältlich.

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SCHAUSPIEL EINE PRODUKTION DES LANDESTHEATERS LINZ MIT STUDIERENDEN DES SCHAUSPIELSTUDIOS –––––––––––––––– SA 12. OKTOBER 2019 — PREMIERE: DER VERSCHWENDER 19:30 Uhr / Landestheater Linz, Schauspielhaus Weitere Termine und Karteninformation unter www.landestheater-linz.at –––––––––––––––– Ein Original-Zaubermärchen in drei Aufzügen von Ferdinand Raimund Inszenierung: Georg Schmiedleitner Dramaturgie: Franz Huber Mit Studierenden des 4. Jahrgangs Schauspiel. Es spielen: Isabella Campestrini, Jakob Hofbauer und Anna Wagner mit dem Ensemble des Landestheaters Linz

„Das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alles gleich” ist eine berühmte Zeile aus dem Hobellied des Dieners Valentin in Raimunds Zaubermärchen Der Verschwender. Julius Flottwell, ein reicher Edelmann, gibt auf seinem Schloss eine Jagdgesellschaft. Während seine Gäste zur Jagd aufbrechen, trifft er die Fee Cheristane – in Gestalt eines Bauernmädchens –, der er seinen Reichtum verdankt. Als er die Fee zur Gemahlin gewinnen möchte, entschwindet sie ins Feenreich, stellt ihm aber den schützenden Geist Azur zur Seite. Drei Jahre später verliebt sich Flottwell in Amalia, die Tochter des Präsidenten von Klugheim, der sich jedoch vehement gegen diese Heirat ausspricht. Daraufhin fliehen die beiden Liebenden nach England. Nach zwanzig Jahren kehrt Flottwell völlig mittellos in seine Heimat zurück. Frau und Kind sind tot, das Vermögen ist aufgebraucht und das Schloss seiner Vorfahren zur Ruine verfallen. In der größten Not erweist sich nur der treue Diener Valentin als Retter … Der Verschwender ist das letzte von Raimund vollendete Zaubermärchen, ein echtes Wiener Volksstück, das ihm fünf Jahre nach der Uraufführung von Der Alpenkönig und der Menschenfeind einen grandiosen Erfolg in seiner Heimatstadt bescherte.

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ZU GAST AN DER BRUCKNERUNIVERSITÄT –––––––––––––––– FR 18. OKTOBER 2019 — EURORADIO JAZZ ORCHESTRA 20:00 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8 –––––––––––––––– Leitung: Christoph Cech Koordination: Andreas Felber –––––––––––––––– Es ist das wohl älteste „europäisch” besetzte Jazzensemble – und zugleich das jüngste: Seit 1965 entsenden die in der European Broadcasting Union (EBU) zusammen geschlossenen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten alljährlich jeweils ein junges Jazztalent unter 30 Jahren in das Euroradio Jazz Orchestra, um im ebenso jährlich wechselnden Gastgeberland mit einem arrivierten Profi ein eigens erstelltes Programm zu erarbeiten und aufzuführen. Im Oktober 2019 sind die 16 exzellenten jungen Musiker*innen aus ebenso vielen Ländern auf Initiative der Ö1-Jazzredaktion zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder in Österreich und gastieren u. a. an der Bruckneruniversität.

Mit Christoph Cech konnte einer der profiliertesten Jazzorchester-Experten des Landes als Komponist und Leiter gewonnen werden. Mit seinen anspruchsvollen, originellen und wuchtigen Kompositionen wird er die jungen Virtuos*innen fordern und beflügeln und dem Publikum einen Blick auf mögliche Zentralfiguren des europäischen Jazz von morgen eröffnen.

Christoph Cech © Eckhart Derschmidt

Photo by Jens Thekkeveettil © Unsplash

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Ajda Stina Turek, Stimme (Slowenien) Lana Janjanin, Stimme (Kroatien) Oilly Wallace, Altsaxophon (Dänemark) Sebastian Jonsson, Alt- und Sopransaxophon (Schweden) Št pán Flagar, Tenorsaxophon (Tschechische Republik) Danielius Pancerovas, Baritonsaxophon (Litauen) Tim Rabbitt, Trompete (Großbritannien) Idar Eliassen Pedersen, Trompete (Norwegen) Ivan Radivojevi , Trompete (Serbien) Aarni Häkkinen, Posaune (Finnland) Janning Trumann, Posaune (Deutschland) Cyril Galamini, Bassposaune (Frankreich) Elza Ozolina, Klavier und Keyboards (Lettland) Andreas Erd, E-Gitarre (Österreich) Heikko-Joseph Remmel, E-Bass und Kontrabass (Estland) Daniel Bagutti, Schlagzeug (Schweiz)


SCHUBERTIADE –––––––––––––––– SO 20. OKTOBER 2019 — SONNTAGSMATINEE: STREICHQUARTETT 2 UND LIEDER NACH MATTHISON 10:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10 –––––––––––––––– Koordination: Thomas Kerbl –––––––––––––––– Weitere Termine: FR 08. NOVEMBER 2019 — LIEDERABEND „SCHUBERT TANZT” 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal In Kooperation mit der Akademie für Begabtenförderung und dem Adalbert Stifter Gymnasium –––––––––––––––– SA 23. NOVEMBER 2019 — LIEDERABEND MIT KAMMERSÄNGER ROBERT HOLL 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Vertonungen nach Gedichten von Johann Mayrhofer

Schubertbrille 2017 © Nicola Hackl-Haslinger

Bis zum 200. Todestag von Franz Schubert im Jahr 2028 widmet sich die Bruckneruniversität in einem Konzertzyklus dem umfangreichen Schaffen des Komponisten, der zu Oberösterreich und speziell zu Linz eine besondere Beziehung pflegte. 998 einzeln aufgelistete Werke entstanden zwischen 1810 bis zu seinem Tod im Jahr 1828. Sämtliche Werke liegen nach intensiver Recherche und Sammlungstätigkeiten in der Bibliothek der Bruckneruniversität auf, sodass der Zyklus von einer künstlerisch-wissenschaftlichen Dokumentation begleitet werden kann. Seit der gelungenen Auftaktveranstaltung im November 2018 präsentiert die Bruckneruniversität im Rahmen von Sonntagsmatineen und Konzertabenden einen Querschnitt der jeweiligen Schaffensperioden Schuberts. Dabei kommt es zu spannendend Begegnungen mit renommierten Künstler*innen, Masterklassen und symphonischen Projekten, bei denen das musikdramatische Schaffen Schuberts beleuchtet wird.

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GEORGE CRUMB FESTIVAL –––––––––––––––– MI 23. – DO 24. OKTOBER 2019 — ZUM 90. GEBURTSTAG VON GEORGE CRUMB ABPU Eintritt frei für alle Veranstaltungen am 23. Oktober sowie am 24. Oktober bis 15:45 Uhr Eintritt für Konzert am 24. Oktober, 19:30 Uhr: € 15 / Jugendtarif € 8 –––––––––––––––– An zwei Tagen widmen sich Lehrende und Studierende mehrerer Institute dem kompositorischen Schaffen des amerikanischen Komponisten George Crumb, der 2019 seinen 90. Geburtstag feiert. Der Grammy-Gewinner und Pulitzer-Preisträger stellt in seiner Musik oft völlig entgegengesetzte musikalische Stile gegenüber, in denen er nicht selten programmatische, symbolische, mystische und theatralische Elemente einschließt, die sich in seinen akribisch genau notierten Partituren widerspiegeln.

MI 23. OKTOBER 2019 LECTURE-RECITAL — 18:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Alexander Stankovski

Ausschnitt Notation George Crumb © George Crumb

Wie ist die Musik George Crumbs geschrieben? Wie wird sie gespielt? Wie will sie gehört werden? Diese drei Fragen zur Kompositions- und Notationsweise, Instrumentaltechnik und Suggestivkraft der Musik Crumbs werden anhand von Ausschnitten der gespielten Werke gestellt.

DO 24. OKTOBER 2019 ÖFFENTLICHE LEHRVERANSTALTUNGEN ÜBER DIE MUSIK VON GEORGE CRUMB Gerald Resch — 11:00 – 13:00 Uhr / ABPU, Kleiner Hörsaal In dieser Lehrveranstaltung werden solistische und kammermusikalische Stücke von Crumb besprochen und in den Kontext seiner Zeit gestellt (Federico Garcia Lorca, Vietnamkrieg, Umweltbewegung). — 13:45 – 15:45 Uhr / ABPU, Kleiner Hörsaal Im Instrumentationsseminar wird auf spezielle Klangwirkungen in George Crumbs Orchesterwerk A Haunted Landscape eingegangen.

GEORGE CRUMB: THE LAST ROMANTIC — 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8 –––––––––––––––– Werke von George Crumb von Klavier für vier Hände bis zu großem Orchester: Makrokosmos IV - Celestial Mechanics „Cosmic Dances for Amplified Piano, Four Hands” (1979) Eleven Echoes of Autumn (1965) for Violin, Alto Flute, Clarinet and Piano Night of the four Moons (1969) for Alto, Alto Flute (doubling Piccolo), Banjo, Electric Cello and Percussion A Haunted Landscape (1984) for Orchestra Dirigent, Moderation & Konzeption: Norbert Girlinger

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BUCHPRÄSENTATION –––––––––––––––– DI 29. OKTOBER 2019 — KLANGWEGE: IMPROVISATION ANREGEN-LERNEN-UNTERRICHTEN 18:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt frei –––––––––––––––– Lecture-Performance Gezeigt werden beispielhafte Spielkonzepte, die zum Improvisieren anregen. Ferner werden Wege beschrieben, auf denen durch systematische Beschäftigung mit musikalischen Materialien, Formen und Ideen aus verschiedenen Genres langfristig Spielkompetenzen aufgebaut werden können. Ausführende u. a.: Karen Schlimp und Martin Losert (parlierende und musizierende Autor*innen) Wolfgang Weissengruber (Saxophon, OÖ Landesmusikschulwerk) Manuela Kloibmüller (Akkordeon, Direktorin Landesmusikschule Grein) Studierende der Improvisationsgruppen von Karen Schlimp (ABPU) –––––––––––––––– Moderation: Barbara Lüneburg ––––––––––––––––

Karen Schlimp © Günter Touschek

KLANGWEGE, Juli 2019, www.lit-verlag.at © Peter Junge

Martin Losert © privat

KAREN SCHLIMP, konzertierende Musikerin und Improvisationskünstlerin, lehrt seit 20 Jahren Improvisation und hat zusammen mit MARTIN LOSERT, Professor für Musikpädagogik an der Universität Mozarteum und konzertierender Musiker aus Berlin, Material entwickelt und zusammengetragen, um es Unterrichtenden und Lernenden zur Verfügung zu stellen. Veröffentlicht ist dies nun in ihrem Buch „Klangwege”, in dem die vielfältigen Möglichkeiten, wie sich Musikpädagog*innen und Improvisationsmusiker*innen in einem Unterrichts- und Probenkontext der Improvisation nähern können, gezeigt werden. Dabei wurden vielfältige künstlerische Medien und Genres mit einbezogen, darunter Poesie, Bilder und Kompositionen. So stellt das Buch ein Kompendium für kreative künstlerische Improvisation dar.

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GESPRÄCHSKONZERT –––––––––––––––– MO 04. NOVEMBER 2019 — GESPRÄCHSKONZERT IM RAHMEN DES FORSCHUNGSPROJEKTS LECHLER-MANUSKRIPTE 19:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt frei –––––––––––––––– Studierende des Instituts für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis sowie des Instituts für Gesang und Musiktheater präsentieren eine Auswahl der geistlichen Werke im Rahmen eines Gesprächskonzerts. Durch das Programm führt der Wiener Lautenist Hubert Hoffmann.

Hymnus ad Vesperas

Seit einem Jahr beschäftigt sich das Institut für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis mit den Lechler Manuskripten aus dem Notenarchiv des Stifts Kremsmünster und nimmt dabei konkrete Themen unter die Lupe: die Entstehung und Bedeutung der Manuskripte, der Kontext im regionalen und internationalen Bezug, aufführungspraktische Hinweise zur Ornamentik und ihre Umsetzung, Untersuchungen an Instrumentalensemblebildung wie in der Partitur vorgegeben, eine Bezugnahme des erhaltenen Instrumentariums im Stift Kremsmünster und im Linzer Landesmuseum. Die bisherige Auseinandersetzung beinhaltete Vorträge, Exkursionen in das Stift Kremsmünster und in die Instrumentenausstellung im Linzer Landesmuseum sowie Edierungsarbeit im Rahmen des Studiums und Workshops mit namhaften Gästen an ausgewählten Werken aus den Manuskripten. Eine Auswahl geistlicher Werke wird im Gesprächskonzert präsentiert.

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THEMENTAG MUSIK & INKLUSION –––––––––––––––– DI 05. NOVEMBER 2019 — MUSIZIEREN OHNE BARRIEREN 09:15 – 18:00 Uhr / ABPU Vormittag: Eintritt frei Nachmittag: Teilnahmegebühr € 20 Anmeldung (bis 22. Oktober) und Infos unter emp.landesmusikschulen.at –––––––––––––––– Die Bruckneruniversität widmet sich in Kooperation mit dem Oö. Landesmusikschulwerk einen Tag lang dem Austausch zum Thema Musik und Inklusion. In Vorträgen, Workshops und Performances sollen Hemmschwellen, gedankliche Barrieren, musikalisch-künstlerische Konventionen und strukturelle Grenzen überwunden werden.

09:15 Uhr — ERÖFFNUNG, VORTRÄGE, PODIUM, PERFORMANCE Ensemble „Trumpets Invita & Friends” — VORTRÄGE CLUSTER INKLUSION - Musikpädagogische Dissonanz oder die enharmonische Verwechselung guten Unterrichtens Juliane Gerland HETEROGENITÄT ALS ÄSTHETISCHE ZUMUTUNG Bernhard König — PODIUM: MusikSCHULE & Inklusion Karl Geroldiger, Petra Linecker, Bianka Wüstehube — PERFORMANCE: GROOVING MOVING percussion & dance company Ensemble "Trumpets Invita & Friends" © Wolfgang Simlinger

–––––––––––––––– 14:00 Uhr - 17:00 Uhr — VORTRAG Veronika Mossbauer, Stefan Vogt — WORKSHOPS Erik Esterbauer, Andreas Huber, Bernhard König, Petra Linecker, Manfred Schöller 17:15 Uhr — VERNISSAGE: KLANG UND FARBE Klang und Farbe Klassen des Oö. Landesmusikschulwerks Ensemble „grooving moving” Ensemble „grooving moving” © Wolfgang Simlinger

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ANTRITTSKONZERT –––––––––––––––– MI 06. NOVEMBER 2019 — ANTRITTSKONZERT WERNER NEUGEBAUER 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt frei –––––––––––––––– Werner Neugebauer, Violine Predrag Katanic, Viola Andreas Pözlberger, Violoncello Ariane Haering, Klavier

Seit Wintersemester 2018/2019 ist Werner Neugebauer Professor für Violine am Institut für Saiteninstrumente der Bruckneruniversität. In seinem Antrittskonzert konzertiert Werner Neugebauer gemeinsam mit musikalischen Weggefährten mit Werken von Georg Philipp Telemann, Wolfgang Amadeus Mozart, Alfred Schnittke und Franz Schubert.

Werner Neugebauer © Evelyn Lynam

WERNER NEUGEBAUER, geboren 1967 in Graz, studierte nach seiner musikalischen Grundausbildung in Linz Konzertfach- und Instrumentalpädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg bei Irmgard Gahl und absolvierte ein Postgraduate-Studium an der Wiener Musikhochschule bei Ernst Kovacic. Ebenso beschäftigte er sich mit der Barockvioline und erhielt Unterricht bei Nikolaus Harnoncourt. Es folgte eine ausgedehnte Konzerttätigkeit in aller Welt als Mitglied der Camerata Salzburg. Weiters Mitwirkung in stilistisch spezialisierten Ensembles wie Klangforum Wien, Ensemble Baroque de Limoges oder Concentus Musicus. Seit 1998 ist Neugebauer Mitglied im Hyperion Ensemble. Mit dieser Formation eigener Zyklus bei der Internationalen Stiftung Mozarteum in Salzburg, weiters Auftritte u. a. im Wiener Konzerthaus, Concertgebow Amsterdam, Stefaniensaal Graz, Yale University (USA), Beethovenhaus Bonn und im Wiener Musikverein. Neugebauer blickt auf eine 25–jährige Unterrichtstätigkeit an der Universität Mozarteum in Salzburg zurück, zunächst als Assistent in den Klassen Irmgard Gahl, Benjamin Schmid und Lukas Hagen, später in seiner eigenen Klasse im Bereich Pre-College und Instrumentalpädagogik.

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KONZERTREIHE ZUR AUSSTELLUNG „LA BOHÈME. TOULOUSE-LAUTREC UND DIE MEISTER VOM MONTMARTRE” –––––––––––––––– DO 07. NOVEMBER 2019 — SALON DE PARIS 19:00 Uhr / Landesgalerie Linz, Festsaal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10 (inklusive Führung durch die Ausstellung „La Bohème. Toulouse-Lautrec und die Meister vom Montmartre” jeweils vor den Konzerten um 18:00 Uhr) –––––––––––––––– Weitere Termine: DO 28.11.2019 — Salon de Paris II DO 09.01.2020 — Salon de Paris III DO 16.01.2020 — Salon de Paris IV

Lehrende und Studierende der Bruckneruniversität präsentieren in einer Hommage Höhepunkte des Fin de Siècle und nehmen das Publikum auf eine Reise mit in das widersprüchliche Lebensgefühl einer kulturellen Bewegung, die das Ende eines Jahrhunderts markiert. Ganz im Sinn des hier entstandenen Stilpluralismus widmet sich die Konzertreihe „Salon de Paris” mit Musik, Schauspiel und Tanz den Themen und Konflikten jener Zeit, in der die Industrialisierung unaufhaltsam in den Lebensgewohnheiten und gesellschaftlichen Strukturen ihren Niederschlag gefunden hat. Mit Werken von Erik Satie, Claude Debussy, Maurice Ravel sowie Poesie von Charles Baudelaire und Paul Verlaine bis hin zu Arthur Rimbaud rundet das Konzertprogramm damit die aktuelle Ausstellung der Landesgalerie ab, die sich unter dem Titel „La Bohème. Toulouse-Lautrec und die Meister vom Montmartre” dem Medium Plakat widmet, dessen Wandel von der alltäglichen Werbung zur Kunstform beispielhaft für die gesellschaftlichen Umbrüche im 19. Jahrhundert ist. Die Sonderschau zeigt das gesamte Œuvre an Werbeplakaten von Henri de Toulouse-Lautrec in Gegenüberstellung von Arbeiten seiner Zeitgenossen und Vorläufer und gibt damit Einblick in die unmittelbare Umgebung der Künstler*innen am Montmartre und das Lebensgefühl der Belle Époque.

Henri de Toulouse-Lautrec, Ambassadeurs: Aristide Bruant, 1892, Farblithografie, Foto © Musée d‘Ixelles-Bruxelles / Courtesy of Institut für Kulturaustausch, Tübingen

LA BOHÈME. TOULOUSE-LAUTREC UND DIE MEISTER VOM MONTMARTRE 17. OKTOBER 2019 bis 19. JÄNNER 2020 — Landesgalerie Linz Eröffnung: MI 16. Oktober 2019, 18:30 Uhr

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ANTRITTSVORLESUNG –––––––––––––––– DO 07. NOVEMBER 2019 — ANTRITTSVORLESUNG BARBARA LÜNEBURG 19:30 Uhr / ABPU, Sonic Lab Eintritt frei ----------------Barbara Lüneburg, Violine/Lecture Recital Marko Ciciliani, Elektronik

Barbara Lüneburgs künstlerische Welten sind vielfältig. Sie wurzeln in der Klassik und reichen tief in die zeitgenössische Musik und Multimediaperformance. Lüneburg bewegt sich zwischen Komposition, Performance und Forschung und agiert an der Schnittstelle von Lehre und Kunst. In ihrem Lecture Recital fragt Barbara Lüneburg nach dem, was einen Performer oder eine Performerin ausmacht. Worin liegt die performative, künstlerische Kraft? Worin liegt ihre Kreativität? Und wie zeigt sich das in der Kunst der Performer*innen? Ein Thema, das für die Forschung der Künstlerin und Interpretin zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Barbara Lüneburg © Didier Riva

BARBARA LÜNEBURG ist seit Oktober 2018 Professorin für künstlerische Forschung und Leiterin der Doktoratsprogramme der Anton Bruckner Privatuniversität. Zuvor hatte sie die Professur für Ensemble und Digitale Performance an der Musikhochschule Trossingen (D) inne.

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SCHAUSPIEL EINE PRODUKTION DES LANDESTHEATERS LINZ MIT STUDIERENDEN DES SCHAUSPIELSTUDIOS –––––––––––––––– SO 10. NOVEMBER 2019 — PREMIERE: DIE SCHNEEKÖNIGIN 15:00 Uhr / Landestheater Linz, Schauspielhaus Weitere Termine und Karteninformation unter www.landestheater-linz.at –––––––––––––––– Ein Märchen von Hans Christian Andersen Inszenierung: Nele Neitzke Dramaturgie: Jennifer Maria Bischoff Mit Studierenden des 3. Jahrgangs Schauspiel. Es spielen: Lukas Franke, Maja Grahnert, Sophie Kirsch, Nikolaj Klinger, Nicolas Laudenklos, Lorraine Töpfer, Stella Wiemann

Studierende des 3. Jahrgangs Schauspiel © Reinhard Winkler

Seit Kay und Gerda sich kennen, sind die beiden unzertrennlich und machen alles gemeinsam. Als ein großer Zauberspiegel, der alles Schöne auf der Welt hässlich und alles Gute böse erscheinen lässt, in tausende winzige Scherben zerbricht, passiert das Unglück: Einer der Splitter trifft Kay und unter dem Zauber verwandelt er sich langsam. Er wird kälter und gemeiner und folgt schließlich der eisigen Schneekönigin in ihren Palast. Niemand weiß, wohin der Bub plötzlich verschwunden ist, doch so schnell gibt Gerda ihren Freund nicht auf! Mutig macht sie sich auf die abenteuerliche Suche nach ihrem Spielgefährten, dabei ist ihr kein Weg zu weit und keine Gefahr zu groß. Weder Räuber noch Prinzessinnen können sie von ihrer Suche abbringen. Die Schneekönigin ist eines der bekanntesten Märchen des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen. Eine magische wie zeitlose Geschichte über Freundschaft, Mut, Tapferkeit und die Kraft der Liebe.

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ANTRITTSVORLESUNG –––––––––––––––– DO 14. NOVEMBER 2019 — ANTRITTSVORLESUNG JAREK CEMEREK 18:00 Uhr / ABPU, Studiobühne Eintritt frei –––––––––––––––– WHAT IS CONTEMPORARY DANCE? People often wonder what contemporary dance is and what makes it different from modern dance. In contradistinction to the classical dance, which is more or less unequivocal - including neoclassical dance, the contemporary dance and the modern dance are often ambiguous. Sometimes one is not even sure whether a dance performance can still be regarded as a dance. In collaboration with students, Jarek Cemerek wants to present in a demonstrative way the contemporary dance, to expound its characteristics, main techniques and differences from the modern dance, as well as to explain the basic art movements of contemporary dance and to demonstrate the elements that contemporary dance uses such as contact improvisation, release technique, improvisation, and performance art.

Jarek Cemerek © Michal Kostal

JAREK CEMEREK studied classical dance at the conservatory, choreography (BA) and dance pedagogy (MA). He was choreographing for The Juilliard School (USA), BalletBoyz at Sadler’s Wells Theatre (UK), Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris, teaching for DV8, The Juilliard School, New Zealand School of Dance, Gothenburg Opera Dance Company, Korea National University of Arts, Dance School of Shangai Theatre Academy, dancing at The Royal Opera House in London, Stadttheater Bern, awarded as The Dancer of the Year and The Choreographer of the Year (Czech Republic).

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LANGE NACHT DER BÜHNEN –––––––––––––––– SA 16. NOVEMBER 2019 Ab 16:00 Uhr / Anton Bruckner Privatuniversität Kostenlose Einlassbänder für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre. Weitere Ticketinfos unter: www.langenachtderbuehnen.at ––––––––––––––––

Lange Nacht der Bühnen 2019

Die Anton Bruckner Privatuniversität präsentiert im Rahmen der Langen Nacht der Bühnen einen Querschnitt aus aktuellen Produktionen des Schauspiel-Instituts, des Institute of Dance Arts, des Musiktheaterstudios sowie der Elementaren Musikpädagogik. Besucher*innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm für alle Altersstufen. Ab 16:00 Uhr werden auch regelmäßig Führungen durch das Universitätsgebäude angeboten. Das Detailprogramm finden Sie ab November unter www.langenachtderbuehnen.at

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FORUM KAMMERMUSIK –––––––––––––––– DI 19. NOVEMBER 2019 — KAMMERMUSIK EXTENDED 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt frei –––––––––––––––– Koordination: Norbert Girlinger –––––––––––––––– Beatriz Gonzalez: Cello, Gesang Bilge Kaan Kus: Gitarre Benjamin Lampert: Bass Gerhard Reiter: Percussion Norbert Girlinger: Flöten Jedes Semester präsentieren beim Forum Kammermusik Studierende gemeinsam mit Lehrenden der Bruckneruniversität bekannte wie auch selten zu hörende kammermusikalische Werke. Unter dem Motto „Kammermusik extended” werden an diesem Abend verbindende Elemente zum Jazz gesucht. Es treffen klassische Musiker*innen auf Jazzmusiker*innen und es treffen verschiedene Kulturen auf modernes Instrumentarium. Kontrabass, Cello, Gesang, bundlose Gitarre und Perkussionsinstrumente vereinen sich mit Flöten – von Piccolo bis zur Bassflöte – zu einem ungewöhnlichen Ensemble. Wir leihen uns Musik aus verschiedenen Kulturen, zerren an den Rhythmen und Klängen, rühren kräftig um und freuen uns auf das Ergebnis.

Photo by Dolo Iglesias © Unsplash

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DER RING DES NIBELUNGEN –––––––––––––––– DI 26. NOVEMBER 2019 — VOM RHEIN HER TÖNT DAS HORN 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10 –––––––––––––––– Richard Wagners „Ring des Nibelungen” für Blechbläserensemble und einen Erzähler –––––––––––––––– Großes Blechbläserensemble der Anton Bruckner Privatuniversität Leitung: Gunter Waldek Erzähler: Christoph Wagner-Trenkwitz Richard Wagners „Ring des Nibelungen” ist das in jeder Hinsicht größte Musiktheater-Werk, das je geschrieben wurde: Zwischen dem rätselhaften Murmeln des Rheins in der Einleitung zum Rheingold bis zum Brand Walhalls im Finale der Götterdämmerung liegen im Original rund sechzehn Stunden. Gefordert ist ein hundertköpfiger Orchesterapparat, über 30 Solist*innen plus gemischtem Chor. Der Komponist, Dirigent und Pädagoge Gunter Waldek hat den Ring für 18 Musiker*innen bearbeitet. Zusätzlich zu Blechblasinstrumenten und Schlagwerk wird Unterstützung für die höchste und die tiefste Lage eingesetzt: Piccoloflöte und Kontrabass. Zu hören ist aber bloß eine Stimme, nämlich jene von Christoph Wagner-Trenkwitz. Der Kommentator des Opernballs und Radiomoderator hat u. a. die Einführungsmatineen zur letzten Ring-Neuproduktion an der Wiener Staatsoper präsentiert. Nun wird Wagner-Trenkwitz „zwischen der Musik” das Weltendrama seines Fast-Namensvetters kompakt erzählen. Erleben Sie Götter und Riesen, Helden und Finsterlinge, hören Sie Winterstürme, Walkürenritt und Wotans Abschied – und das innerhalb von zweimal einer Stunde.

Christoph Wagner-Trenkwitz © Peter Strobl

FORMS | LINES | LIGHT & SIMPLICITY - Visionen der Anton Bruckner Privatuniversität Vernissage: DI 26. November 2019, 18:00 Uhr / ABPU, Foyer / Eintritt frei / www.herbertkoeppel.com Fotografien von Herbert Koeppel rücken die Architektur der Bruckneruniversität in ein neues Licht

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LINZER GESPRÄCHE ZUR KUNST –––––––––––––––– MI 27. NOVEMBER 2019 — KAMMERSÄNGER ROBERT HOLL 19:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt frei –––––––––––––––– Rektorin Ursula Brandstätter im Gespräch mit dem Bassbariton Robert Holl –––––––––––––––– Der aus Rotterdam stammende Bassbariton Robert Holl ist einer der international meistgefragten Konzertsänger. Er hat mit den renommiertesten Dirigenten zusammengearbeitet und war Gast fast aller großen Orchester Europas, der USA und Japans. Vor allem aber ist er einer der bedeutendsten Liedsänger unserer Zeit. Sein besonderes Interesse gilt dem deutschen und dem russischen Liedrepertoire. Dem Werk Franz Schuberts fühlt sich der Sänger besonders eng verbunden. Kenner sehen Robert Holl als einen der größten Schubert-Interpreten unserer Zeit. „Robert Holl ist jemand, der sich voll und ganz mit Schuberts Welt identifiziert. Die Sehnsucht nach dem Tod der romantischen Dichter, ihre Sehnsucht nach unerreichbaren Lieben, ihre verheerende Einsamkeit - das alles spricht ihn an, als ob es sich um ihn selbst handelt.” (Algemeen Dagblad)

Robert Holl © Benjamin Ealovega

–––––––––––––––– SA 23. NOVEMBER 2019 — LIEDERABEND MIT KAMMERSÄNGER ROBERT HOLL 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal (siehe S. 23) –––––––––––––––– ÖFFENTLICHE MEISTERKLASSE VON KAMMERSÄNGER ROBERT HOLL: Franz Schubert – Das erste Liedheft an Johann Wolfgang von Goethe 25. - 27. NOVEMBER 2019 / 11:00 Uhr – 13:30 Uhr und 15:00 Uhr – 17:30 Uhr Eintritt frei / Die Meisterklasse ist öffentlich zugänglich (passive Teilname)

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FESTIVAL: LEICHT ÜBER LINZ –––––––––––––––– SA 30. NOVEMBER – DO 05. DEZEMBER 2019 FREIE SICHT AUF NEUE KLÄNGE ABPU, RUBBLE MASTER Eintritt frei –––––––––––––––– Koordination: Carola Bauckholt –––––––––––––––– Dem Musikschaffen der Gegenwart widmet sich heuer zum vierten Mal in Zusammenarbeit mit der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik Oberösterreich das Festival Leicht über Linz, das mit zahlreichen Konzerten, Vorträgen und Performances von Studierenden, Absolvent*innen, Professor*innen und internationalen Gästen die Bruckneruniversität bespielt. Zu Gast sind neben den Neuen Vocalsolisten Stuttgart unter anderem das Contemporary Pop Duo „Nimikry” sowie Manuela Kehrer, die als Composer in Residence gewonnen werden konnte.

HIGHLIGHTS

SOUNDPERFORMANCE UND ORCHESTERKONZERT SA 30.11.2019, 17:00 Uhr, RUBBLE MASTER Begrenztes Platzkontingent: Teilnahme nur nach Anmeldung unter veranstaltungen@bruckneruni.at möglich. Zum Auftakt findet ein Orchesterkonzert in besonderem Setting statt. Bereits um 17:00 Uhr wird das Publikum bei einer von Robert Pockfuss geleiteten Soundperformance in der Maschinenhalle des Linzer Unternehmens RUBBLE MASTER auf Wanderschaft geschickt, bevor unter der Leitung von Christoph Cech das Symphonieorchester der Bruckneruniversität mit geballten Neuen Klängen die Halle bespielt.

COMPOSER IN RESIDENCE: MANUELA KERER

Manuela Kerer © Franz Kimmel

Composer in residence ist in diesem Jahr Manuela Kerer aus Südtirol. Ihre Arbeiten sind von der ständigen Suche nach neuen Klängen geprägt. Neben Masterclasses wird sie einen Vortrag im Rahmen des Symposiums „Die Stimme in der aktuellen Komposition” am 04.12. halten. Als Highlight wird eines ihrer Werke von den Vocalsolisten Stuttgart beim Festival uraufgeführt.

ZU GAST: NEUE VOCALSOLISTEN STUTTGART UND NIMIKRY Mit Unterstützung der IGNM OÖ ist es gelungen, die Neuen Vocalsolisten Stuttgart nach Linz einzuladen. Sie verstehen sich vor allem als Forscher und Entdecker Neuer Klänge und vokaler Ausdrucksformen und haben durch ihr Interesse an Musiktheater das Genre des vokalen Kammer-Musik-Theaters geprägt. An zwei Konzertabenden (03.12. und 04.12.) gastieren sie mit Uraufführungen der Linzer Studierenden sowie Highlights ihres Repertoires. Die Verbindung von klassischen Instrumenten und moderner Technologie schafft das Contemporary Pop Duo „Nimikry”, das am 03.12. mit einem Genremix aus experimenteller Elektronik, Noise-Pop und Improvisation an der Bruckneruniversität gastiert.

nimikry

— ALLE KONZERTE UND PROGRAMMINFOS online unter www.bruckneruni.at RUBBLE MASTER ist offizieller Festival Partner

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WIE IM HIMMEL Hoch über den Dächern von Linz laden unter dem Motto „Wie im Himmel” Lehrende, Studierende und Freunde der Bruckneruniversität wieder zum vorweihnachtlichen Konzertzyklus ein. Freunde der international erfolgreichen Bruckner University Big Band erleben in „Swinging Christmas” weihnachtliche Arrangements; das Institut für Gesang und Musiktheater präsentiert das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach und das Kammerorchester der Bruckneruniversität unter der Leitung von Sabine Nova spielt winterliche Konzerte von Antonio Vivaldi, Arcangelo Corelli, Francesco Manfredini und Astor Piazzolla. Mit der Kinderzauberflöte kommt zum Abschluss der Weihnachtskonzertreihe das junge Publikum auf seine Kosten. –––––––––––––––– SA 07. DEZEMBER 2019 SÜßER DIE GEIGEN NIE KLINGEN 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10 –––––––––––––––– Kammerorchester der Bruckneruniversität Solist*innen: Samuel Cubarsi, Karina Daulet, Emirzeth Henriquez, Sakura Ito, Elisabeth Köstler, Hsi-Huang Tseng Rezitation: Katharina Stemberger Leitung: Sabine Nova

Photo by Josep Molina Secall © Unsplash

Das Kammerorchester der Bruckneruniversität spielt weihnachtliche und winterliche Violinkonzerte. Gleich sechs Studierende aus allen Violinklassen der Universität treten als Solist*innen in Erscheinung. Katharina Stemberger sorgt mit weihnachtlichen Texten, abgestimmt auf die Musik, für Vorfreude auf das Fest. Ebenso am Programm steht ein Weihnachtslieder-Medley aus der Feder von Rainer Nova.

–––––––––––––––– MI 11. DEZEMBER 2019 — SWINGING CHRISTMAS 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10 –––––––––––––––– Bruckner University Big Band Leitung: Christian Radovan

Bruckner University Bigband © JR Photography

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Die im Oktober 2016 gegründete Big Band der Bruckneruniversität unter der künstlerischen Leitung von Christian Radovan erobert mit ihrem Bigband Sound von den 30er Jahren bis heute nicht nur die regionale Jazz-Szene, sondern auch die internationalen Bühnen. Nach zwei erfolgreichen Südafrika–Tourneen widmet sich die Bruckner University Big Band unter dem Motto „Swinging Christmas” noch einmal weihnachtlichen Klassikern und bringt Songs wie „Winter Wonderland”, „Have yourself a merry little Christmas” oder „Sleigh Ride” auf die Bühne.


WIE IM HIMMEL –––––––––––––––– FR 13. DEZEMBER 2019 — MUSIK ZUR WEIHNACHT 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10 –––––––––––––––– J. S. Bach: Weihnachtsoratorium, I-III, BWV 248 Solist*innen des Instituts Gesang & Musiktheater Instrumentalensemble der Bruckneruniversität Dirigent: Thomas Kerbl / Sigurd Hennemann Künstlerische Gesamtleitung: Robert Holzer

Weihnachtskonzert © privat

–––––––––––––––– Weiterer Termin: SO 08. DEZEMBER 2019 16:00 Uhr / Stiftskirche Waldhausen Karteninfo Waldhausen: www.waldhausener-advent.at

–––––––––––––––– FR 20. / SA 21. DEZEMBER 2019 DIE ZAUBERFLÖTE FÜR DIE GANZE FAMILIE jeweils 17:00 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Jugendtarif € 10 Mit der OÖ Familienkarte erhalten Erwachsene in Begleitung von Kindern den ermäßigten Tarif um € 10 –––––––––––––––– Die beliebte „Zauberflöte für Kinder und jene, die es geblieben sind”, in neuer Regie, romantischen Kostümen und mit den jungen Solist*innen des Musiktheaterstudios der Anton Bruckner Privatuniversität. Nach über 100 Vorstellungen nah und fern zwischen 2013 und 2015 und vielen Nachfragen einer Fortsetzung, inszeniert Peter Pawlik das Meisterwerk von W. A. Mozart als idealen ersten Opernbesuch für die jüngsten Gäste, aber auch als kurzweiliges Vergnügen für die ganze Familie. Geeignetes Altersspektrum 3 - 93 Jahre.

Zauberflöte für die ganze Familie © Valentin Blüml

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ANTRITTSVORLESUNG –––––––––––––––– MO 13. JÄNNER 2020 — ANTRITTSVORLESUNG MATTHIAS GIESEN 19:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt frei –––––––––––––––– Vortrag: Matthias Giesen Till Alexander Körber, Klavier Brett Leighton, Orgel

ALTE UND NEUE SATZMODELLE IM WERK ANTON BRUCKNERS ALS AUSDRUCK DICHOTOMER TONALITÄT Im Werk Anton Bruckners existiert eine seltsame Ambivalenz eines noch immer spätbarock orientierten und eines innovativen neutonalen Tonsatzes. Das Nebeneinander von historischen Satzmodellen des 18. Jahrhunderts und einer selbstbewussten an Richard Wagners Klangsprache angelehnten Harmonik andererseits macht Bruckners Musik zu einem faszinierenden Brennpunkt von Tradition und Erneuerung. Welche Bedeutung kommen den althergebrachten Modellen aber im Kontext zu? Und wie organisiert bzw. modelliert sich das Neuartige in seiner Musik? Ein Besuch in der Lern- und Lehrwerkstatt Anton Bruckners.

Matthias Giesen © Josef Heibl

MATTHIAS GIESEN ist Konzertorganist, Dirigent und Musiktheoretiker. Von 1999-2003 war er als Stiftsorganist, 2003-2017 als Stiftskapellmeister in St. Florian tätig. Er unterrichtete als Dozent für Musiktheorie an der Musikhochschule in Köln, an der Universität Wien sowie von 2003-2019 an der Musikuniversität in Wien. Giesen ist auch künstlerischer Leiter des Festivals St. Florianer Brucknertage. Seit März 2019 bekleidet er die Professur für Musiktheorie am Institut für Theorie und Geschichte der Bruckneruniversität.

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WINTERJAZZNITES –––––––––––––––– MI 15. – FR 17. JÄNNER 2020 — OLD AND NEW DREAMS #03 ABPU, Sonic Lab und JIM Großer Ensembleraum Eintritt pro Tag € 15 / Jugendtarif € 8 Ermäßigter Eintritt für alle drei Tage € 30 / Jugendtarif € 15 –––––––––––––––– Lehrende und Studierende des Instituts für Jazz und Improvisierte Musik und internationale Gäste Koordination: Peter Herbert & Martin Stepanik Das winterliche Festival des JIM findet auch heuer „zu Hause” in den Konzerträumen der Bruckneruniversität statt. An insgesamt drei Tagen bespielen Studierende und Lehrende des Instituts für Jazz und Improvisierte Musik gemeinsam mit Gästen die Bühnen der Universität. Zu Gast ist der aus Island stammende und in New York lebende E-Bassist und Komponist Skúli Sverrisson. Der langjährige Lehrende am Institut für Jazz und Improvisierte Musik, Peter Tuscher, verabschiedet sich mit einem Triokonzert gemeinsam mit Peter Herbert und Victoria Pfeil in den Ruhestand. Neben zahlreichen Abschlusskonzerten von Studierenden steht auch Christian Radovans „Big World Music Band” am Programm.

Winterjazznites © ABPU

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SCHAUSPIEL EINE PRODUKTION DES LANDESTHEATERS LINZ MIT STUDIERENDEN DES SCHAUSPIELSTUDIOS –––––––––––––––– SO 19. JÄNNER 2020 — PREMIERE: DIE SCHULE ODER DAS ALPHABET DER WELT 20:00 Uhr / Landestheater Linz, BlackBox Musiktheater Weitere Termine und Karten unter www.landestheater-linz.at –––––––––––––––– Ein Musiktheater von Peter Androsch Text von Silke Dörner nach Recherchen von Bernhard Doppler Inszenierung: Andreas von Studnitz Dramaturgie: Ira Goldbecher und Andreas Erdmann Mit Studierenden des 2. und 4. Jahrgangs Schauspiel. Es spielen: Maximilian Bendl, Tamara Culic, Florian Granzner, Jakob Hofbauer, Levent Kelleli, Melanie Sidhu, Annelie Straub mit dem Ensemble des Landestheaters Linz

2. Jahrgang Schauspiel © Reinhard Winkler

4. Jahrgang Schauspiel © Reinhard Winkler

Wilde Gesänge, lebende Bilder, bestürzende Klänge, intime Gespräche, schockierende Geständnisse, Explosionen, Niederlagen, Stille. Die Chronik des Akademischen Gymnasiums in Linz – von 1918 bis heute – erzählt die Geschichte der Welt. Ob Femme fatale Geli Raubal (Hitlers legendäre Nichte) und ihr Lehrer Hermann Foppa (strammer Nazi und Taufpate von Jörg Haider), Nationalratspräsident Alfred Maleta oder die Künstler Hermann Bahr und Oscar-Gewinner Stefan Ruzowitzky – sie alle haben eines gemeinsam: Als Schüler*innen oder Lehrer des Akademischen Gymnasiums hinterließen sie nicht nur Spuren auf Schulbänken und in Klassenräumen, sondern schrieben auch darüber hinaus Geschichte. Die Schule ist das 20. Musiktheater des Linzer Komponisten und Schallkünstlers Peter Androsch. Er entwirft in diesem spartenübergreifenden Projekt einen Bilderbogen über die Schule und ihre Menschen – gestern und heute.

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INTERNATIONALE TAGE DER ALTEN MUSIK MI 22. – SA 25. JÄNNER 2020 –––––––––––––––– PASSAGGIO – DER AUSDRUCK DER LEIDENSCHAFTEN IN DER ITALIENISCHEN MUSIK VON 1535-1635 Gäste Monika Mauch (Gesang) und Anne Smith (Grundlagen zur Praxis, Solmisation) und Lehrende der Bruckneruniversität Durch das humanistische Erwachen in der italienischen Renaissance entsteht ein neues Bewusstsein für die Beziehungen zwischen Text und Musik in der polyphonen Musik des 16. Jahrhunderts und dadurch auch für den rhetorischen Ausdruck der Leidenschaften überhaupt. Über das Verständnis der Grundelemente dieser Musik entdeckt man mit neuer Klarheit, wie die Passaggi - von Ganassis „La Fontegara” (1535) bis Rognonis „Selva” (1620) - diesen Ausdruck erhöhen. Die Internationalen Tage der Alten Musik widmen sich italienischer Musik aus einer besonders spannenden Zeit, in der neue Welten des Ausdrucks aufgehen, in der sich Verzierungen zu regelrechten „affetti” emanzipieren. In Konzerten, Vorträgen und Teamteaching begeben sich Lehrende und Gäste auf Spurensuche nach diesen Phänomenen in Consort- und Solomusik, instrumental wie vokal. –––––––––––––––– MI 22. JÄNNER 2020 — DOZENT*INNENKONZERT ANTRITTSKONZERT ELISABETH WIESBAUER „MORGENSTERN UND KUCKUCK” 19:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt frei –––––––––––––––– Virtuoses für die Violine aus Nord- und Mitteldeutschland zwischen 1650 und 1700. Ein Streifzug durch ein halbes Jahrhundert mit Werken von Johann Schop, Andreas Oswald, Nicolaus Adam Strungk, David Petersen, Johann Jacob Walther und Dietrich Buxtehude. Seit März 2018 ist Elisabeth Wiesbauer Professorin für Barockvioline an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Ihr Violinstudium bei Jussuf Karajev an der Universität für Musik und darstellende Kunst schloss sie 2002 mit Auszeichnung ab. In der folgenden Zeit Spezialisierung auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis, Konzertfachstudium Barockgeige an der Privatuniversität Konservatorium der Stadt Wien bei Ulli Engel. 2008 Abschluss mit Auszeichnung. Meisterkurse bei Gottfried von der Goltz, John Holloway, Michi Gaigg, Gunar Letzbor und Erich Höbarth. Wiesbauer ist ständiges Mitglied im L'Orfeo Barockorchester. Als Konzertmeisterin, Kammermusikerin und Orchestermitglied konzertiert sie mit zahlreichen Klangkörpern im In- und Ausland (u. a. L'Orfeo Barockorchester, Capella Leopoldina Graz, Wiener Akademie, barucco, Accentus Austria, Il Concerto Viennese). –––––––––––––––– SA 25. JÄNNER 2020 — ABSCHLUSSKONZERT 18:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8 ––––––––––––––––

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TANZPERFORMANCES LUFTLINIEN II #3 –––––––––––––––– FR 24. / SA 25. JÄNNER 2020 — WAS MAN SIEHT: MAN SIEHT ALLES jeweils 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8 –––––––––––––––– SA 25. JÄNNER 2020 — 19:00 Uhr Einführung durch Institutsdirektorin-Stv. Andreas Starr –––––––––––––––– Die Bachelor-Studierenden des Institute of Dance Arts präsentieren ihr aktuelles Repertoire. Mit Choreographien von Evangelos Poulinas, Ryan Mason, Jianan Qu und Stella Zannou

–––––––––––––––– Weitere Veranstaltungen des Institute of Dance Arts DO 19. DEZEMBER 2019 — SCENARIOS OF DANCING 19:30 Uhr / ABPU, Studiobühne Eintritt frei Choreographien des 4. Jahrgangs –––––––––––––––– FR 17. JÄNNER 2020 — CHOREOGRAPHING DIVERSITY 19:30 Uhr / ABPU, Studiobühne Eintritt frei Choreographien der Masterstudierenden

Marcela Lopez, Kai Chun Chuang, Eszter Pétrany © Constantin Georgescu

PraxisSymposium #1 TANZ MACHT WAS?! DO 05. - SA 07. DEZEMBER 2019 ABPU, Studiobühne Koordination: Annette Lopez Leal und Bruno Genty –––––––––––––––– Das PraxisSymposium TANZ MACHT WAS?! untersucht die Relevanz von Repertoirearbeit für eine didaktische Vermittlung choreographischer und der darin begründeten tanztechnischen Verfahren. In der ersten Folge wird dies am Beispiel von Sigurd Leeder und Karin Waehner, zwei ausgewiesene Expert*innen des europäischen und zeitgenössischen Tanzes nach 1945, behandelt. –––––––––––––––– FR 06. DEZEMBER 2019 — LECTURE PERFORMANCE 19:30 Uhr / ABPU, Studiobühne Eintritt frei

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KINDERMITMACHKONZERT –––––––––––––––– DI 28. JÄNNER 2020 — ZUM GEBURTSTAG WIRD AUFGERÄUMT! 250 JAHRE BEETHOVEN 17:00 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt frei –––––––––––––––– Institut für Musikpädagogik Es musizieren Studierende, Lehrende und Lehrpraxisschüler*innen Leitungsteam: Valerie Westlake-Klein und Bianka Wüstehube

Beethovenzimmer © MCL

Der Komponist Ludwig van Beethoven würde dieses Jahr seinen 250. Geburtstag feiern. Fans von Beethoven aus Europa und der ganzen Welt feiern dieses Jubiläum, spielen und singen seine Musik, genießen sie und erinnern sich an ihn. Im KinderMitmachKonzert ist der Geburtstag Anlass für eine Zeitreise mit einem Besuch in Beethovens Arbeitszimmer, in dem wohl eine große Unordnung herrschte: bekritzelte Notenblätter, Kleidungsstücke, Partituren, mit Staub bedeckte Klaviere, offene Koffer, Briefe, Groschen, Skizzenbücher, Schreibutensilien, Kaffeegeschirr, kaputte Notenständer, zerrissene Papierfetzen etc. In so einem wüsten Durcheinander gibt es sicher musikalische Schätze zu entdecken. Und eigentlich sollte da mal aufgeräumt werden, oder? Künstler*innen aus mehreren Instituten musizieren, tanzen und singen für das Publikum. Und wie immer beim KinderMitmachKonzert geht es zum einen um das Zuhören und zum anderen um das gemeinsame Musizieren.

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© Roland Halbe © Andreas Wenter

Ihre Veranstaltung an der Bruckneruniversität

Das Universitätsgebäude der Anton Bruckner Privatuniversität beeindruckt mit seiner auffallenden Architektur und seiner Lage mitten im Grünen am Fuße des Linzer Pöstlingbergs. Die Veranstaltungssäle sowie zahlreiche Seminarräume vereinen beste Akustik und modernste Technik und machen

Kontakt Anton Bruckner Privatuniversität

die Bruckneruniversität so zu einem attraktiven Ort für Seminare, Tagungen, Firmenevents und vieles mehr. Der Kleine Saal bietet auch das ideale Ambiente für standes-

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amtliche Trauungen. Das Veranstaltungsbüro der Bruckner-

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universität steht für Auskünfte und Besichtigungstermine

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Werde Teil des Alumni Netzwerks der Anton Bruckner Privatuniversität! >>> Kontakte knüpfen und pflegen >>> Fachlicher Austausch und Weiterbildungsmöglichkeiten >>> Informationen und Neuigkeiten

Kontakt: Mag. Beate Gschwendtner-Leitner T +43 732 701000 340 E alumni@bruckneruni.at www.bruckneruni.at/Universitaet/Alumni-Netzwerk

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PRODUKTIONEN DES LANDESTHEATERS LINZ MIT STUDIERENDEN DES SCHAUSPIEL- UND OPERNSTUDIOS

SCHAUSPIELSTUDIO PREMIEREN/URAUFFÜHRUNGEN JEDERMANN (STIRBT) Ferdinand Schmalz, Premiere 20.09.2019, Kammerspiele DER VERSCHWENDER Ferdinand Raimund, Premiere 12.10.2019, Schauspielhaus DIE SCHNEEKÖNIGIN nach Hans Christian Andersen, Premiere 10.11.2019, Schauspielhaus DIE SCHULE ODER DAS ALPHABET DER WELT Peter Androsch, Uraufführung 19.01.2020, BlackBox Musiktheater Kooperation mit dem Opernstudio DIE TOTENWACHT nach Marie von Ebner-Eschenbach, Uraufführung 26.01.2020, Studiobühne Promenade WAS GESCHAH, NACHDEM NORA IHREN MANN VERLASSEN HATTE Elfriede Jelinek, Premiere 22.02.2020, Kammerspiele LILIOM Ferenc Molnár, Premiere 13.03.2020, Schauspielhaus GESPRÄCHE MIT ASTRONAUTEN Felicia Zeller, Premiere 18.04.2020, Studiobühne Promenade

WIEDERAUFNAHME DER BRANDNER KASPAR UND DAS EWIG' LEBEN nach Franz von Kobell, Wiederaufnahme 13.11.2019, Kammerspiele

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PRODUKTIONEN DES LANDESTHEATERS LINZ MIT STUDIERENDEN DES SCHAUSPIEL- UND OPERNSTUDIOS

OPERNSTUDIO PRODUKTIONEN DES OBERÖSTERREICHISCHEN OPERNSTUDIOS

PARSIFAL Richard Wagner, Premiere 11.04.2020, Großer Saal Musiktheater

PREMIEREN THE RAPE OF LUCRETIA (DIE SCHÄNDUNG DER LUCRETIA) Benjamin Britten, Premiere 21.09.2019, BlackBox Musiktheater IL MATRIMONIO SEGRETO (DIE HEIMLICHE EHE) Domenico Cimarosa, Premiere 07.03.2020, BlackBox Musiktheater mit dem Orchester der Bruckneruniversität

WIEDERAUFNAHME GOLD! Leonard Evers, Wiederaufnahme 01.12.2019, FoyerBühne Musiktheater

PRODUKTIONEN MIT BETEILIGUNG DES OBERÖSTERREICHISCHEN OPERNSTUDIOS

PREMIEREN/URAUFFÜHRUNGEN DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL Wolfgang Amadé Mozart, Premiere 15.11.2019, Großer Saal Musiktheater DIE SCHULE ODER DAS ALPHABET DER WELT Peter Androsch, Uraufführung 19.01.2020, BlackBox Musiktheater Kooperation mit dem Schauspielstudio

DIE KATZE, DIE IHRE EIGENEN WEGE GING Mike Svoboda, Uraufführung 19.04.2020, FoyerBühne Musiktheater UNTER DEM GLETSCHER Michael Obst, Uraufführung 30.05.2020, Großer Saal Musiktheater

WIEDERAUFNAHME CARMINA BURANA Carl Orff, Mei Hong Lin, Wiederaufnahme 01.12.2019, Großer Saal Musiktheater

PRODUKTIONEN IN DER REIHE „OPER AM KLAVIER” MIT BETEILIGUNG DES OBERÖSTERREICHISCHEN OPERNSTUDIOS

PREMIEREN SARDANAPALO Franz Liszt, Premiere 25.01.2020, BlackBox Lounge Musiktheater GUDRUN August Klughardt, Premiere 10.06.2020, BlackBox Lounge Musiktheater

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KOOPERATIONSVERANSTALTUNGEN DER ANTON BRUCKNER PRIVATUNIVERSITÄT MIT DEM BRUCKNERHAUS LINZ

SO 27 OKT 17:00 FOYER MITTLERER SAAL BRUCKNERHAUS LINZ

SO 08 DEZ 17:00 FOYER MITTLERER SAAL BRUCKNERHAUS LINZ

SCHÖNE MINKA SO 27.10.2019, 17:00 Uhr Foyer Mittlerer Saal, Brucknerhaus Linz Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität präsentieren Werke von L. v. Beethoven, J. N. Hummel u. a. Im Mittelpunkt dieses moderierten Foyer-Konzerts steht, als Beitrag des Brucknerhauses Linz zum Kulturjahr ÖsterreichUkraine 2019, ein im deutschsprachigen Raum unter dem Titel Schöne Minka zu großer Popularität gelangtes Volkslied, das zu Beginn des 19. Jahrhunderts von der Ukraine aus ganz Europa eroberte und dessen Melodie zahllose KomponistInnen in ihren Werken zitiert und variiert haben.

MIECZYSŁAW WEINBERG ZUM 100. GEBURTSTAG SO 08.12.2019, 17:00 Uhr Foyer Mittlerer Saal, Brucknerhaus Linz Gidon Kremer | Violine Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität präsentieren Werke von Mieczysław Weinberg (1919–1996) Am Tag, an dem er 100 Jahre alt geworden wäre, erinnert das zweite moderierte Foyer-Konzert mit ausgewählten Kammermusikwerken an den bedeutenden sowjetischen Komponisten Mieczysław Weinberg, der sich aufgrund seiner polnisch-jüdischen Herkunft zeitlebens den Repressionen des Sowjetregimes ausgesetzt sah, im Westen lange Zeit pauschal als Schostakowitsch-Epigone abgewertet wurde und dessen ebenso eigenständige wie faszinierende Musik hierzulande noch immer ihrer Entdeckung harrt. Das Konzert findet im Rahmen des Musikalischen Adventkalenders und daher bei freiem Eintritt statt.

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KOOPERATIONSVERANSTALTUNGEN DER ANTON BRUCKNER PRIVATUNIVERSITÄT MIT DEM BRUCKNERHAUS LINZ

SO 23 FEB 17:00 FOYER MITTLERER SAAL BRUCKNERHAUS LINZ

ZWEI KÜNSTLER AUS OBERÖSTERREICH SO 23.02.2020, 17:00 Uhr Foyer Mittlerer Saal, Brucknerhaus Linz Wilhelm Kienzl, Komponist aus Waizenkirchen und Hermann Bahr, Schriftsteller aus Linz Werke von WILHELM KIENZL (1857–1941) Texte von HERMANN BAHR (1863–1934) Jakob Kajetan Hofbauer | Sprecher Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität Dieses musikalisch-literarische Foyer-Konzert ist zwei Künstlern aus Oberösterreich gewidmet, dem in Waizenkirchen geborenen Komponisten Wilhelm Kienzl, von dessen umfangreichem Werk einzig die Arie „Selig sind, die Verfolgung leiden” aus der Oper Der Evangelimann heute noch allgemein bekannt sein dürfte, und dem Linzer Schriftsteller Hermann Bahr, der als geistreicher Essayist ein wichtiger Vorkämpfer für die Wiener Moderne und den Expressionismus war.

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V E R A N S TA LT U N G S K A L E N D A R I U M

OKTOBER

NOVEMBER

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11.10.2019 CD-PRÄSENTATION: ANTON BRUCKNER RARITÄTEN 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal 20 .................................................................................

04.11.2019 GESPRÄCHSKONZERT IM RAHMEN DES FORSCHUNGSPROJEKTS LECHLER-MANUSKRIPTE 19:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal 26 .................................................................................

12.10.2019 PREMIERE: DER VERSCHWENDER 19:30 Uhr / Landestheater Linz, Schauspielhaus 21 ................................................................................. 18.10.2019 EURORADIO JAZZ ORCHESTRA 20:00 Uhr / ABPU, Großer Saal 22

05.11.2019 THEMENTAG MUSIK & INKLUSION 09:15 – 18:00 Uhr / ABPU 27 ................................................................................. 06.11.2019 ANTRITTSKONZERT WERNER NEUGEBAUER 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal 28 ................................................................................. 07.11.2019 KONZERTREIHE: SALON DE PARIS I 19:00 Uhr / Landesgalerie Linz, Festsaal 29 ................................................................................. 07.11.2019 ANTRITTSVORLESUNG BARBARA LÜNEBURG 19:30 Uhr / ABPU, Sonic Lab 30 ................................................................................. 08.11.2019 SCHUBERTIADE: LIEDERABEND SCHUBERT TANZT 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal 23 .................................................................................

Photo by Jens Thekkeveettil © Unsplash

................................................................................. 20.10.2019 SCHUBERTIADE: SONNTAGSMATINEE 10:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal 23 ................................................................................. 23. - 24.10.2019 GEORGE CRUMB FESTIVAL ABPU 24 ................................................................................. 29.10.2019 BUCHPRÄSENTATION KLANGWEGE: IMPROVISATION ANREGEN-LERNEN-UNTERRICHTEN 18:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal 25 .................................................................................

10.11.2019 PREMIERE: DIE SCHNEEKÖNIGIN 15:00 Uhr / Landestheater Linz, Schauspielhaus 31 ................................................................................. 14.11.2019 ANTRITTSVORLESUNG JAREK CEMEREK 18:00 Uhr / ABPU, Studiobühne 32 ................................................................................. 16.11.2019 LANGE NACHT DER BÜHNEN 16:00 Uhr / ABPU 33 ................................................................................. 19.11.2019 FORUM KAMMERMUSIK EXTENDED 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal 34 ................................................................................. 23.11.2019 SCHUBERTIADE: LIEDERABEND ROBERT HOLL 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal 23 .................................................................................

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W I N T E R S E M E S T E R 2 0 1 9/ 2 0 2 0 26.11.2019 DER RING DES NIBELUNGEN 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal 35 ................................................................................. 27.11.2019 LINZER GESPRÄCHE ZUR KUNST: KAMMERSÄNGER ROBERT HOLL 19:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal 36 ................................................................................. 28.11.2019 KONZERTREIHE: SALON DE PARIS II 19:00 Uhr / Landesgalerie Linz, Festsaal 29 ................................................................................. 30.11.-05.12.2019 LEICHT ÜBER LINZ ABPU 37 .................................................................................

DEZEMBER .................................................................................

JÄNNER ................................................................................. 09.01.2020 KONZERTREIHE: SALON DE PARIS III 19:00 Uhr / Landesgalerie Linz, Festsaal 29 ................................................................................. 13.01.2020 ANTRITTSVORLESUNG MATTHIAS GIESEN 19:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal 40 ................................................................................. 15. - 17.01.2020 WINTERJAZZNITES: OLD AND NEW DREAMS #03 ABPU, Sonic Lab, JIM Ensembleraum 41 ................................................................................. 16.01.2020 KONZERTREIHE: SALON DE PARIS IV 19:00 Uhr / Landesgalerie Linz, Festsaal 29 ................................................................................. 17.01.2020 CHOREOGRAPHING DIVERSITY 19:30 Uhr / ABPU, Studiobühne 44 .................................................................................

06. - 07.12.2019 PraxisSymposium TANZ MACHT WAS?! #1 ABPU, Studiobühne 44 .................................................................................

19.01.2020 PREMIERE: DIE SCHULE ODER DAS ALPHABET DER WELT 20:00 Uhr / Musiktheater, BlackBox 42 .................................................................................

07.12.2019 WIE IM HIMMEL: SÜßER DIE GEIGEN NIE KLINGEN 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal 38 .................................................................................

22. – 25.01.2020 INTERNATIONALE TAGE DER ALTEN MUSIK ABPU 43 .................................................................................

11.12.2019 WIE IM HIMMEL: SWINGING CHRISTMAS 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal 38 .................................................................................

22.01.2020 ITAM: ANTRITTSKONZERT ELISABETH WIESBAUER 19:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal 43 .................................................................................

13.12.2019 WIE IM HIMMEL: MUSIK ZUR WEIHNACHT 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal 39 .................................................................................

24./25.01.2020 TANZPERFORMANCES LUFTLINIEN II #3 jeweils 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal 44 .................................................................................

19.12.2019 SCENARIOS OF DANCING 19:30 Uhr / ABPU, Studiobühne 44 .................................................................................

25.01.2020 ITAM: ABSCHLUSSKONZERT 18:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal 43 .................................................................................

20./21.12.2019 WIE IM HIMMEL: KINDERZAUBERFLÖTE jeweils 17:00 Uhr / ABPU, Großer Saal 39 .................................................................................

28.01.2020 KINDERMITMACHKONZERT: 250 JAHRE BEETHOVEN ZUM GEBURTSTAG WIRD AUFGERÄUMT! 17:00 Uhr / ABPU, Großer Saal 45 .................................................................................

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ANTON BRUCKNER PRIVATUNIVERSITÄT für Musik, Schauspiel und Tanz Hagenstraße 57 I 4040 Linz T +43 732 701000 0 F +43 732 701000 299 E information@bruckneruni.at W www.bruckneruni.at

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