BĂœHNE FREI Musik, Schauspiel und Tanz Wintersemester 2017/2018
Magazin und Veranstaltungsprogramm der Anton Bruckner Privatuniversität
HERZLICH WILLKOMMEN! 2
© Roland Halbe
Impressum: Anton Bruckner Privatuniversität, Hagenstraße 57, 4040 Linz, Austria T +43 732 701000 0 I F +43 732 701000 299 I E information@bruckneruni.at I W www.bruckneruni.at Für den Inhalt verantwortlich: Rektorin Univ.Prof. Dr. Ursula Brandstätter, Vizerektor Univ.Prof. Thomas Kerbl I Redaktion: Irene Pechböck, MA I Eva-Maria Bauer, BA I Grafik: MC Landl I Termin-, Programm-, Besetzungsänderungen sowie Druck- und Satzfehler vorbehalten.
3
Foto: Reinhard Winkler
Sehr geehrte Damen und Herren! In neuer Formation starten wir in dieses Wintersemester und neue Akzente möchten wir Ihnen auch im Veranstaltungsprogramm der nächsten Wochen und Monate präsentieren. Künstlerische Vielfalt in all ihren Facetten steht dabei im Vordergrund. So reicht das Programm von barocken Klassikern wie der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel und Raritäten der Kammermusik von Johannes Brahms, Fanny Hensel Mendelssohn und Antonín Dvo ák über ein Bigband Summit, zeitgenössischen Tanz und Schauspiel bis hin zum Festival „Leicht über Linz” mit Fokus auf der Musik der Gegenwart. Die Lange Nacht der Bühnen bietet einen Abend lang Gelegenheit, die darstellenden Künste an der Bruckneruniversität neu zu entdecken. Anne Marie Dragosits präsentiert sich in ihrem Antrittskonzert im Rahmen der Internationalen Tage der Alten Musik als Professorin für Cembalo an der Bruckneruniversität. Anlässlich seines 50. Todestages gedenken wir in der neuen Reihe „In memoriam” dem Musiker, Komponisten und ehemaligen Direktor des Brucknerkonservatoriums Carl Steiner. Die Linzer Gespräche zur Kunst widmen sich in diesem Semester einem Forschungsprojekt über historische Hackbrettdarstellungen im Alpen-Adria-Raum von Carmen Gaggl. Zu Gast ist u. a. das erfolgreiche österreichische Ensemble „Federspiel”, das Blasmusik charmant und frech neu definiert. Und für unser junges Publikum stehen die Fortführung des erfolgreichen KinderMitmachKonzerts „Musik im Gepäck” sowie die Schauspiel-Produktion „Peter Pan” in Kooperation mit dem Landestheater Linz auf dem Programm. Die Bruckneruniversität ist ein Haus der Begegnung – wir laden Sie herzlich ein, die Begegnung mit jungen talentierten Künstler/innen und internationalen Gästen in unserem Haus zu suchen und freuen uns auf viele inspirierende künstlerische Momente im Wintersemester 2017/2018!
Univ.Prof. Thomas Kerbl Vizerektor
4
Univ.Prof. Dr. Ursula Brandstätter Rektorin
Mag. Thomas Stelzer Landeshauptmann
EDITORIAL
Praxis und Theorie an der Bruckneruniversität Ein Schwerpunktthema der einmal im Jahr stattfindenden universitäts-internen Klausur war dieses Mal das Verhältnis des „zentralen künstlerischen Faches” zu den sogenannten „ergänzenden Lehrveranstaltungen”. „Wie können die Lehr- und Lerninhalte des künstlerisch-praktischen Unterrichts und der theoretischen Lehrveranstaltungen besser aufeinander bezogen werden?” war eine der Leitfragen. Im Rahmen eines Musikstudiums kommt zweifelsohne dem künstlerischen Einzelunterricht am Instrument bzw. in Gesang die zentrale Rolle zu. Dabei ist jedoch nicht zu unterschätzen, wie sehr die Praxis des Interpretierens immer auch von implizitem und explizitem Wissen geprägt ist. Wer immer ein Stück Musik interpretiert, muss nicht nur Bescheid wissen über die technischen Möglichkeiten des Instruments oder über Traditionen der Notation, die Interpretation ist auch bestimmt durch Einsichten in musiktheoretische Besonderheiten, stilistische und musikgeschichtliche Kontexte. Wenn man sich mit der Problematik des Verhältnisses von Praxis und Theorie genauer beschäftigt, wird man schnell entdecken: Es gibt keine Praxis ohne Theorie, so wie es keine Theorie ohne Praxis gibt. Trotzdem gilt es immer wieder neu zu bestimmen, welche theoretischen Inhalte relevant für die Praxis der Kunstausübung sind und wie beide Aspekte noch besser und bewusster aufeinander bezogen werden können. Die Bruckneruniversität wird im kommenden Studienjahr zwei Modellprojekte realisieren, in denen neue Formen der Zusammenarbeit von Lehrenden der künstlerischen Praxis und der künstlerischen Theorie erprobt werden: ein Projekt im Bereich der Neuen Musik und ein Projekt im Bereich der Alten Musik. Bereits jetzt aber können Sie sich angesichts des vielfältigen künstlerischen Veranstaltungsangebots für das kommende Semester davon überzeugen, wie das von theoretischem Wissen geleitete künstlerische Tun, das für jede professionelle Kunstausübung gilt, dem Publikum nicht nur sinnliches Vergnügen verschafft, sondern vielleicht darüber hinaus auch Anstöße zum Nachdenken gibt.
I N H A LT S V E R Z E I C H N I S
MAGAZIN 5 —— EDITORIAL 6 —— HOCHSCHULÜBERGREIFENDES JAZZENSEMBLE Projekt „CHAUD 2”
7 —— FOCUS ON: NEUE MUSIK Innovatives Musikschaffen an der Bruckneruniversität
8 —— INTERVIEW Quo vadis Bruckneruniversität?
12 —— KUNST AM BAU Eine Skulptur als Notation 13 —— FORSCHUNG Neue Wege der Interpretationsforschung 14 —— PORTRÄT Linda Aicher und Valerie Westlake-Klein 16 —— ERFOLGE Preise und Auszeichnungen Stellen und Engagements
MUSIK, SCHAUSPIEL UND TANZ an der Anton Bruckner Privatuniversität im Wintersemester 2017/2018 18 —— Karteninformation / Veranstaltungsübersicht 20 —— Veranstaltungen 40 —— Vorträge / Workshops 43 —— Veranstaltungskalendarium
Univ.Prof. Dr. Ursula Brandstätter, Rektorin
5
NEWS
Hochschulübergreifendes Jazzensemble DAS PROJEKT „CHAUD 2” VEREINT STUDIERENDE AUS LINZ, LUZERN UND WEIMAR Wenn es um den künstlerisch-kreativen Austausch zwischen unterschiedlichen Instituten und Sparten geht, kann die Bruckneruniversität bereits auf viele erfolgsversprechende Projekte verweisen. Wie der Austausch innerhalb einer Sparte zwischen mehreren Universitäten funktioniert, das zeigt unter anderem ein Projekt des Instituts für Jazz und Improvisierte Musik (JIM). Aus einer Idee, die sich vor drei Jahren am Rande einer Jazztagung zwischen Christoph Cech, Universitätsprofessor für Jazzkomposition an der Bruckneruniversität und Hämi Hämmerli, Studienleiter der Jazzabteilung der Hochschule Luzern, gesponnen hat, wurde ein richtungsweisendes Konzept umgesetzt. „Unsere Intention war ein gemeinsames künstlerisches Jazzexperiment, das wir mit unseren Studierenden auch gleich auf die Bühne bringen wollten”, erklärt Christoph Cech. So wurde 2015 die LILU-Band lanciert, mit dem Ziel, den internationalen Austausch von Studierenden zu fördern und vor allem Möglichkeiten für Auslandsauftritte zu schaffen. In intensiven gemeinsamen Probetagen (abwechselnd in Linz bzw. Luzern) wird das künstlerische Potenzial der beiden JazzInstitute ausgelotet, um frische, nonkonformistische Musik zur Aufführung zu bringen. Auftritte führten die
6
erfolgreiche Hochschul-Jazzband u. a. bereits in die Jazzkantine Luzern, das Moods Zürich und das Porgy & Bess in Wien. Aus der LILU-Band wird „CHAUD” 2016 schloss sich auch das Institut für Neue Musik und Jazz der Hochschule für Musik Weimar der erfolgreichen Zusammenarbeit an. Aus der LILU-Band wurde „CHAUD” (eine Wortschöpfung von Christoph Cech aus Abkürzungen der Herkunftsländer Schweiz, Österreich und Deutschland). Für das Projekt im Studienjahr 2017/2018 unter dem Titel „CHAUD 2” stellt die HfM Weimar mit Frank Möbus die musikalische Leitung, die abwechselnd von den Instituten übernommen wird. Rund 15 Studierende umfasst das Hochschul-Jazzensemble mittlerweile, das bei der kommenden Tournee durch Österreich, Deutschland und die Schweiz eigens komponierte Stücke interpretieren wird. So verspricht auch „CHAUD 2” perfekt geformten und performten zeitgenössischen Jazz – nonkonformistisch, ungeniert, zukunftsweisend und vor allem: heiß! Das Ensemble gastiert im Rahmen der WINTER JAZZ NITES (11. - 13. Jänner 2018) an der Bruckneruniversität (siehe S. 33).
NEWS
FOCUS ON: NEUE MUSIK INNOVATIVES MUSIKSCHAFFEN AN DER BRUCKNERUNIVERSITÄT Mit der Gestaltung des „Sonic Saturday” und der Mitwirkung am „Music Monday” sowie intermedialen Workshops und drei Klanginstallationen bei der Campus Ausstellung in der Postcity, war die Bruckneruniversität im Herbst 2017 bereits zum 2. Mal Kooperationspartner des Ars Electronica Festivals. Zwei Tage widmeten sich Lehrende, internationale Gäste, Studierende und Besucher/innen des Festivals der digitalen Klangkunst. Damit erweist sich die Universität einmal mehr als ein Kompetenzzentrum, wenn es um innovatives zeitgenössisches Musikschaffen geht. „Wir versuchen für die Leute, die sich für digitalen Klang, für Komposition, Computermusik und Sound Art interessieren, alle diese Themen in einer Art Digital Music Focus zu bündeln”, so Volkmar Klien, Direktor des Instituts für Komposition und Dirigieren. Gemeinsam mit Andreas Weixler, Leiter des CMS (Computer Music Studio) an der Bruckneruniversität und der Medienkünstlerin Se-Lien Chuang konzeptionierten sie für das Ars Electronica Festival ein zweitägiges Programm, das mit einem Expert/innensymposion, einem Mehrkanal-Computermusikkonzert sowie intermedialen Workshops die Besucher/innen an digitale Klangwelten heran führte. Ideale Voraussetzungen dafür bietet das Sonic Lab, ein intermedialer Konzertsaal mit periphonem Lautsprechersystem für Computermusik in der Bruckneruniversität. Hier wird die Erforschung und Aufführung von elektroakustischen Kompositionen sowie der internationale Austausch in Lehre und Produktion mit anderen hochentwickelten Computermusikstudios ermöglicht. Interaktive audiovisuelle Performances sind eine der Spezialitäten
des CMS. Dabei interagieren die Klänge akustischer Instrumente mit visuellen Bildern und im Raum bewegten Computermusik-Klängen. Live erleben konnten Besucher/innen des Sonic Saturdays an diesem Abend so beispielsweise interaktive Performances von internationalen Gästen wie Seth Cluett, Dorit Chrysler, Dante Tanzi, Ludger Brümmer und Bernd Lintermann wie auch von Studierenden und Absolvent/innen der Bruckneruniversität. Das mit Ö1 Kunstradio gemeinsam veranstaltete Symposion „Different Places – From Broadcasting to transmitting to processing” mit Andreas Bosshard, Sabine Breitsameter, Seth Cluett, Anna Friz, Daniel Gilfillan, Heidi Grundmann, Nathalie Singer, Felix Stalder und Elisabeth Zimmermann stellte Projekte aus 30 Jahren Kunstradio in den Fokus.
Sonic Lab © Tom Mesic
Kompositionsstudierende präsentieren Werke bei Wien Modern und ZeitRäume Basel Doch nicht nur in Linz bereichert das Institut für Komposition und Dirigieren die zeitgenössische Musik-Szene. Mit dem Projekt „Wasserwege” ist die Kompositionsklasse von Carola Bauckholt mit Uraufführungen von Yoav Chorev, Jorge Gómez Elizondo, Roberta Lazo, Tobias Leibetseder, Elena Tarabanova und Yiran Zhao zu Gast bei der Biennale für neue Musik und Architektur ZeitRäume Basel (16.09.2017) und beim Festival Wien Modern (12.11.2017). Einen umfassenden Überblick zum aktuellen zeitgenössischen Musikschaffen bietet außerdem das im Dezember stattfindende Festival für Neue Musik „Leicht über Linz: Freie Sicht auf Neue Klänge” (siehe S. 28).
CMS Produktionsstudio © Tom Mesic
7
INTERVIEW
Quo vadis Bruckneruniversität? IM GESPRÄCH MIT DEM NEUEN PRÄSIDIUM Am 1. September startete Ursula Brandstätter ihre zweite Amtsperiode als Rektorin der Anton Bruckner Privatuniversität. Mit Thomas Kerbl als neuem Vizerektor für künstlerische Projekte und Wilfried Brandstötter als neuem Studiendekan für künstlerische Studien, setzt sich das Präsidium der Bruckneruniversität seither neu zusammen. Gemeinsam mit Constanze Wimmer, Studiendekanin für die pädagogischen Studien sowie mit der Universitätsdirektorin Brigitte Mössenböck sprachen sie mit Bühne frei über Herausforderungen, die auf die Bruckneruniversität warten und über die Ziele, die sich die neue Universitätsleitung für die nächsten Jahre gesteckt hat. BÜHNE FREI: Die letzten Jahre waren geprägt vom Bezug des neuen Universitätsgebäudes und der Eingewöhnung am neuen Standort. Ist die Bruckneruniversität in der Hagenstraße angekommen und woran macht sich das bemerkbar?
risch-wissenschaftliche Forschung ebenso wie wissenschaftlich-akademische Forschung zu betreiben. Dabei freut mich besonders, dass wir diesen Bereich in der Zwischenzeit weiter entwickeln konnten. So sind wir Teilnehmer an diversen Projekten, u. a. ist es uns gelungen, Partner in einem großen FWF–Projekt zu sein. Ein Anliegen für die kommenden Jahre ist ebenso die Weiterentwicklung der Kooperationen. Die Bruckneruniversität ist in der Region bereits enorm gut verankert, auch da unsere Partnerschaften mit anderen Kultureinrichtungen immer weiter entwickelt werden. So gibt es aktuell Gespräche mit dem Landestheater, um ein gemeinsames experimentelles Musiktheaterlabor aufzubauen, sowie Überlegungen zur Etablierung gemeinsamer Projekte mit dem Tanzinstitut. Letztendlich gibt es aber keinen Zeitpunkt, wo man ein Ziel erreicht hat und sich zurücklehnen kann. Universität sein, das heißt immer auch: Universität werden.
—— URSULA BRANDSTÄTTER: Ich kann mit gutem Gefühl sagen, dass wir – intern wie auch extern – angekommen sind. Intern haben sich die Arbeitsabläufe eingespielt, anfängliche Hürden wurden bewältigt und wir haben uns sehr gut an das neue Haus gewöhnt. Dass wir extern angekommen sind, macht sich unter anderem an den gestiegenen Besucherzahlen unserer Veranstaltungen bemerkbar. Die anfängliche Sorge, dass mit dem neuen Standort die Universität weniger wahrgenommen werden könnte, erwies sich damit als unbegründet. Dass die Bruckneruniversität am neuen Standort angekommen ist, merke ich auch daran, dass wir national und international anders wahrgenommen werden. Ursula Brandstätter © Reinhard Winkler
BÜHNE FREI: Frau Rektorin, welche Herausforderungen sehen Sie für die Bruckneruniversität in den kommenden Jahren und wie möchten Sie diese meistern?
BÜHNE FREI: Welchen Stellenwert nimmt die zunehmende Internationalisierung ein?
—— URSULA BRANDSTÄTTER: Ein großes Thema, das uns als Universität beschäftigt, ist das der Forschung. Forschung an einer Kunstuniversität ist etwas sehr Spezifisches. Hier ist die Rede von „Entwicklung und Erschließung der Künste”. Diese Formulierung ist wesentlich breiter und birgt die Möglichkeit, künstle-
—— URSULA BRANDSTÄTTER: Internationale Kooperationen nehmen einen wichtigen Stellenwert ein. Wir haben über 50 Erasmuskontakte und intensivieren diese Partnerschaften in zunehmendem Maß. Unsere Aktivitäten gehen mittlerweile über Europa hinaus – zuletzt ist es gelungen, eine unserer Produktio-
8
INTERVIEW nen in Südkorea zu platzieren. Diese Kontakte werden in Zukunft intensiviert und für künstlerischwissenschaftliche Forschungsprojekte fruchtbar gemacht, wie es sich etwa derzeit in Gesprächen mit der Universität in Vancouver in Kanada abzeichnet. Internationalisierung ist aber mehr als der Aufbau von Partnerschaften außerhalb des Hauses. Mit der Zusammensetzung unserer Studierenden und Lehrenden aus über 50 Nationen ist internationales Potenzial bereits vor Ort vorhanden. Um dieses Potenzial und die Bedürfnisse ausländischer Studierender genauer in den Blick zu bekommen, haben wir aktuell ein Forschungsprojekt in Auftrag gegeben. Ich bin davon überzeugt, dass wir durch eine genauere Wahrnehmung der Diversitäten im Haus etwas Interessantes entwickeln können und ein weiteres Alleinstellungsmerkmal gewinnen. BÜHNE FREI: Derzeit wird an der Einführung eines Promotionsstudiums gearbeitet. Wie laufen die Vorbereitungen und ab wann wird man an der Bruckneruniversität auch ein Promotionsstudium beginnen können? —— URSULA BRANDSTÄTTER: Es werden im Herbst nun zwei Promotionsordnungen bei der Akkreditierungsagentur eingereicht, die zwei Wege ermöglichen sollen: Einerseits eine klassisch akademische Promotion, aber auch eine künstlerisch-wissenschaftliche, womit wir auf aktuelle, zukunftsorientierte Tendenzen in der Kunst und der Wissenschaft reagieren. Wir schaffen damit die Möglichkeit, dass Studierende,
Interview mit dem neuen Präsidium © Reinhard Winkler
Absolvent/innen und Interessent/innen, die bereits eine künstlerische Qualifikation erworben haben, sich zusätzlich über wissenschaftliche Qualifikation in einem Bereich weiter vertiefen können. Dabei freut mich besonders, dass wir mit der Kunstuniversität Linz, der Musikuniversität in Wien sowie mit der Universität Salzburg drei Partner gewinnen konnten, mit denen wir künftig gemeinsam im Hinblick auf das Promotionsstudium kooperieren werden. BÜHNE FREI: Prof. Kerbl, was reizt an der Aufgabe als Vizerektor für künstlerische Projekte und welche Pläne für künftige Projekte gibt es bereits? —— THOMAS KERBL: Als Produzent von Musiktheaterproduktionen reizt mich an der neuen Aufgabe vor allem das Planungs- und Organisationswesen, das hinter dem Konzert- und Kunstbetrieb steht. Durch die künstlerische Präsenz der Lehrenden und Studierenden hat sich die Bruckneruniversität während der letzten Jahre zu einer zentralen Kulturmarke in Oberösterreich und darüber hinaus etabliert. Beinahe wöchentlich treffen Berichte von erfolgreichen Probespielen mit Engagements in internationalen Spitzenorchestern ein. Das gemeinsame Schauspielstudio und das Opernstudio mit dem Landestheater bieten höchste Qualität und Vernetzung in den Beruf. Das Institut für Komposition und Dirigieren macht mit dem Festival „Leicht über Linz” Neues hörbar, das Institut für Alte Musik kooperiert erstmalig in einer Produktion mit dem Landestheater, das Jazzinstitut und das Tanzinstitut bauen ihre langjährige international etablierte Präsenz aus und unser Symphonieorchester findet sich mit ehrenvollen Einladungen in
9
INTERVIEW der Situation wieder, eine gezielte Auswahl an Zusagen treffen zu müssen. Diesen erfolgreichen Weg zu intensivieren, alle unsere engagierten Institute in Projektplanung und Struktur zu unterstützen, ist zentrales Anliegen meiner künftigen Tätigkeit als Vizerektor. BÜHNE FREI: Das Veranstaltungsangebot ist in den letzten Jahren stetig gestiegen und mit ihm die Besucherzahlen. Soll das Veranstaltungsprogramm weiter ausgebaut werden und in welchen Bereichen möchte man Akzente setzen? —— THOMAS KERBL: Eine wesentliche Rolle spielt unser neues Haus als ein „Haus der Begegnung”, denn mit über 500 Veranstaltungen im Jahr ist die Bruckneruniversität Marktführerin in Oberösterreich. Neben der Gewährleistung des Studienbetriebes wird es einen intensiven Diskussionsprozess über neue Angebote und Konzertformate geben. Für das nächste Jahr ist bereits ein Schwerpunkt zum 100. Geburtstag von Leonard Bernstein angedacht. Generell werden auch weiterhin Kooperationen wie mit dem Brucknerhaus und dem Landestheater groß geschrieben. Was Partnerschaften betrifft, stehen alle Türen offen.
zess läuft grundsätzlich in einem sechsjährigen Zyklus. Im Zentrum stehen die Studienpläne und deren Aktualisierung. Daneben geht es aber auch um unsere Organisationsform – also im Grunde um alles, wie die Universität aufgestellt ist und wie sie sich in diesen jeweiligen Phasen entwickelt. Der Prozess gibt damit die Möglichkeit, sich alle sechs Jahre immer wieder neu zu formieren. Unsere Aufgabe im Studiendekanat ist es, das Augenmerk auf die Studienpläne und deren Durchführbarkeit zu legen, die Entwicklungen genau zu beobachten und darauf zu reagieren. Dafür haben wir nun unter der Leitung des Vorsitzenden der Studienkommission eine Steuergruppe eingesetzt, in der die künstlerischen sowie die pädagogischen Studienrichtungen unseres Hauses vertreten sind. Hier wird versucht herauszufiltern, was gut funktioniert und was weiter entwickelt werden soll.
BÜHNE FREI: Worauf wird bei der Überarbeitung der Studienpläne besonders Wert gelegt?
BÜHNE FREI: Ein zentrales Thema in den nächsten Jahren ist die Reakkreditierung durch die AQ Austria, an der bereits gearbeitet wird. Wie kann man sich einen solchen Prozess vorstellen? —— CONSTANZE WIMMER: Ein Reakkreditierungspro-
10
—— WILFRIED BRANDSTÖTTER: Derzeit arbeiten wir daran, die Studienpläne überschaubarer zu gestalten, die aktuell noch sehr breit aufgestellt sind. Durch diese Umstrukturierung sollen inhaltliche und formale Schwierigkeiten behoben werden. Außerdem sehen wir uns genau an, was wir einbinden müssen und was wir brauchen, um uns weiterhin zukunftsfit für das 21. Jahrhundert zu machen und um den Studierenden die bestmöglichen Angebote bieten zu können.
INTERVIEW BÜHNE FREI: Wird es neue Studienangebote geben? —— CONSTANZE WIMMER: Mit „Liedgestaltung am Klavier” wird es bereits ab Herbst einen neuen Lehrgang geben. Außerdem könnte das Promotionsstudium schon mit dem nächsten Wintersemester 2018/2019 beginnen, sofern die Programmakkreditierung weiterhin positiv verläuft. BÜHNE FREI: Wie sieht Ihrer Ansicht nach die Zukunft des Musikstudiums aus? —— WILFRIED BRANDSTÖTTER: Einer der Vorteile des Studiums an unserer Universität ist der, dass künstlerische und künstlerisch-pädagogische Studienrichtungen parallel absolviert werden können. Dieses Angebot möchten wir auch künftig verstärken. Die meisten Künstler/innen arbeiten heutzutage in verschiedenen Bereichen, das heißt sie unterrichten, sie spielen in einem Ensemble, sie machen eigene Projekte – und das zieht viele Konsequenzen nach sich, etwa sozialrechtliche Fragestellungen, auf die sie vorbereitet sein müssen. Auf der anderen Seite steht die Anforderung, sich künstlerisch und pädagogisch viel breiter aufzustellen. Die Absolvent/innen müssen einfach mehr Bereiche abdecken, als es früher der Fall war. Den Studierenden dies zu ermöglichen, sie für den Arbeitsmarkt fit zu machen, das sehen wir als unsere Aufgabe. —— CONSTANZE WIMMER: Mein Eindruck ist, dass im Kulturbetrieb noch viel mehr möglich ist. Es gibt heute ganz neue Arten, ein Orchester oder Ensemble aufzustellen; und es gibt ganz neue Festivalgründungen von jungen Leuten, die von einer völlig neuen Dramaturgie heraus gedacht werden. Da steckt so viel Feuer und Energie in diesem Bereich und genau hier haben wir in unseren Studienplänen und in der Art, wie bei uns unterrichtet wird, noch Luft nach oben. Wir möchten dieses Feuer bei den jungen Menschen, die mit großem Potenzial zu uns kommen, entfachen und ihnen Perspektiven öffnen für das, was eigentlich alles möglich ist und was in ihnen steckt. BÜHNE FREI: Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Eingliederung des Studios Weinberg in die Bruckneruniversität. Frau Mössenböck, wie ist hier der aktuelle Stand und was bedeutet diese Eingliederung für die Bruckneruniversität?
Brigitte Mössenböck © Reinhard Winkler
—— BRIGITTE MÖSSENBÖCK: Wir haben im Neubau ein sehr gut ausgestattetes kleines Tonstudio, das ausschließlich für den Studien- und Lehrbetrieb gedacht ist. Auf der anderen Seite gibt es vom Oö. Landesmusikschulwerk das Studio in Weinberg. Hier könnte man die vorhandenen Ressourcen auf personeller, struktureller und infrastruktureller Ebene bündeln, um damit eine überregionale gemeinsame medientechnische Arbeit an den Musikausbildungsstätten anzubieten. Gleichzeitig schafft dies Mehrwerte, vor allem in der Verbesserung der Serviceleistungen. Andererseits gibt es Synergieeffekte beim Personal ebenso wie bei den Räumlichkeiten, wodurch eine höhere Effizienz erreicht werden kann. Aktuell prüfen wir im Detail, welche Maßnahmen für die Eingliederung erforderlich sind. Dies geschieht unter Einbeziehung der Fachabteilungen des Landes Oberösterreich gemeinsam mit den betroffenen Institutionen. Nach der anschließenden Kostenprüfung – es dürfen keine Mehrkosten entstehen – und nach der formellen Entscheidung durch das Land, kann die Eingliederung umgesetzt werden. BÜHNE FREI: Wie sieht der Zeithorizont für dieses Projekt aus? —— BRIGITTE MÖSSENBÖCK: Wunschumsetzungstermin wäre Jänner 2018. Wir danken herzlich für das Gespräch! Das Interview führten Eva-Maria Bauer und Irene Pechböck
11
KUNST AM BAU
Eine Skulptur als Notation CHRISTOPH HERNDLERS NOTATIONSOBJEKT „VOM FESTEN, DAS WEICHE” 24 vierseitige Platten – sogenannte Polygone – aus Schwarzblech, Spitze an Spitze gefügt und aufgerichtet zu einer etwa 4 Meter hohen stelenförmigen Figur. Jedes Viereck ist anders geformt, gemeinsam ist den Polygonen, dass sie alle – an strengen kombinatorischen Prinzipien orientiert – jeweils einem gedachten Quadrat eingeschrieben sind. Ein gemeinsames Konstruktionsprinzip führt so zu 24 verschiedenen Einzelformen. Die 24 Einzelelemente wiederum sind zu einem Ganzen zusammengefügt.
sich für die Interpret/innen dieser Musik ergeben. Auch wenn einzelne Parameter der Musik genau definiert sind, so muss doch jede/r Musiker/in einen individuellen Weg durch die Notation suchen. Bestimmt und unbestimmt zugleich ist dieser Weg. So wie jede musikalische Interpretation, die eine visuelle Notation ins Akustische übersetzt, sich gleichermaßen auf Bestimmtes (durch die Notation Vorgegebenes) und Unbestimmtes (in der Imagination des Interpreten wie des Zuhörers Entstehendes) einlässt.
Die Skulptur vermittelt Stabilität und Festigkeit: jedes Element steht gewissermaßen mit allen anderen Elementen in Verbindung, das acht Millimeter dicke Schwarzblech wirkt stabil und fest. Gleichzeitig jedoch vermittelt die Skulptur auch Leichtigkeit und Beweglichkeit: die Platten umschließen einen inneren Leerraum, es ergeben sich interessante Durchblicke, die je nach Standort unterschiedliche Perspektiven zulassen. Mal gerät der Dialog der Skulptur mit den umgebenden Bäumen in den Blick, mal stellt der Blick Bezüge zur geometrischen Architektur der Bruckneruniversität her. Das Spiel mit Licht und Schatten, mit den durch das Material definierten Positivräumen und ausgesparten, „leeren” Negativräumen hält den Betrachter in Bewegung. Vielleicht ist es dieses Widersprüchliche, das Christoph Herndler mit seinem Werktitel „Vom Festen, das Weiche” zum Ausdruck bringen will? Was uns im Park der Bruckneruniversität zunächst als Skulptur entgegentritt, kann auch als musikalische Notation gelesen werden und ist auch als solche gedacht. Die Orientierung der vier Seiten der Polygone sowie die Positionierung der Ecken im konzeptionell mitgedachten Quadrat, in das die Vierecke eingeschrieben sind, enthalten Informationen über die mögliche Dauer von Klängen wie auch über ihre Lage im hohen, mittleren oder tiefen Klangbereich. Zu welch unterschiedlichen klanglichen Realisationen diese Notation führen kann, davon konnten sich die Besucher/innen im Rahmen der Vorstellung der Skulptur am 31. Mai überzeugen. Eine Pianistin, ein Akkordeonist, ein Cellist und ein Schlagzeuger interpretierten das Werk in vier unterschiedlichen Varianten. Dabei wurden die Spielräume deutlich, die
Die Skulptur Christoph Herndlers macht auf eine besondere, auch „augenfällige” Weise deutlich, was die Interpretation von Kunst ausmacht: das Wechselspiel zwischen Bestimmtem und Unbestimmtem, zwischen Vorgabe und Freiheit, zwischen Planbarem und Unplanbarem, zwischen „Festem” und „Weichem”. Und: „In meiner kompositorischen Arbeit geht es mir stets auch darum, Wege zu beschreiten, die man noch nicht kennt, und die es erfordern, sich willentlich in eine ungesicherte Position zu bringen.” (Christoph Herndler in: Ders./Florian Neuner, Hg.: Der unfassbare Klang. Notationskonzepte heute. Wien 2014. S. 252)
12
Wir danken der Oberösterreichischen Versicherung, die diese wunderbare Skulptur der Bruckneruniversität geschenkt und ihre Aufstellung im Park ermöglicht hat. Ursula Brandstätter
Notationsobjekt Christoph Herndler © Reinhard Winkler
FORSCHUNG
Neue Wege der Interpretationsforschung am Beispiel Herbert von Karajans BRUCKNERUNIVERSITÄT ALS PROJEKTPARTNER IN INTERNATIONALEM FORSCHUNGSPROJEKT Eine internationale Forschergruppe unter der Leitung von Peter Revers von der Kunstuniversität Graz nähert sich einem zentralen Phänomen der Musikkultur: der musikalischen Interpretation. Für die Bruckneruniversität ist Lars E. Laubhold am Projekt beteiligt. Die Analyse musikalischer Interpretation spielt eine immer größere Rolle in der Musikwissenschaft und stellt die Forschung vor neue Herausforderungen. „Die Interpretationsforschung hat sich lange mit den geschriebenen Noten befasst, deren klangliche Umsetzung bisher aber kaum wissenschaftlich beleuchtet ist”, erklärt Projektleiter Peter Revers von der Kunstuniversität Graz. „Die mittlerweile vorhandenen technischen Mittel – Stichwort Big Data – ermöglichen nun den Vergleich und die Analyse unterschiedlicher Einspielungen großer Orchester”, so Revers. Das vom Wissenschaftsfond FWF geförderte Projekt P 29849G26 widmet sich seit Juni 2017 unter dem Titel „Wege zu einer interdisziplinären, computergestützten Analyse musikalischer Interpretation” genau diesem Thema. Digitale Analyse musikalischer Interpretation Das Kernteam an der Kunstuniversität Graz entwickelt gemeinsam mit Forschern der Johannes Kepler Universität, des Eliette und Herbert von Karajan Instituts, des Mozarteums, der Anton Bruckner Privatuniversität, des Massachusetts Institute of Technology (MIT) sowie der Universitäten Harvard und Stanford neueste computerunterstützte Methoden, die eine empirische Detailanalyse komplexer Klangphänomene möglich machen. Diese werden im Rahmen des Projekts exemplarisch auf das Oeuvre Herbert von Karajans angewandt. Mit speziellen Algorithmen soll es gelingen, hochkomplexe Werke exakt auszuwerten und auf dem Bildschirm grafisch darzustellen, sodass der Betrachter einen Bezug zwischen Notenblatt und klanglicher Umsetzung herstellen kann. „Die Möglichkeit, auch kleinste Variationen in Phrasierung, Tempo und anderen Facetten mithilfe moderner Computertechnik sowohl visuell darzustellen als auch genau zu analysieren, bringt dieses Fachgebiet einen entscheidenden Schritt weiter”, ist Peter Revers überzeugt.
Die Alpensinfonie von R. Strauss im Vergleich, Ausschnitt © KUG/Univ. Mozarteum
Im Fokus: Herbert von Karajan als Medienkünstler An der Bruckneruniversität wird der Fokus des Projekts auf Herbert von Karajan als Medienkünstler liegen. Wie kaum ein anderer zu seiner Zeit nützte Karajan die neuesten Aufnahmetechniken und leistete Pionierarbeit in der Klangdokumentation. Zudem liegt eine außerordentlich umfangreiche Sammlung von rund 1.800 Tonaufzeichnungen, etwa 100 Probenaufnahmen, 700 Studioproduktionen, ca. 1.000 Konzertmitschnitten, Konzertfilmen, Probendokumentationen u.v.m. vor. „Karajan hat sich verschiedenste Kompetenzen in der technischen Vermittlung von Musik angeeignet und das fertige Produkt als Gesamtkunstwerk aufgefasst. Als reifer Künstler hat er sich nicht nur für alle möglichen Aspekte der Tonaufnahmetechnik interessiert, sondern – nachdem er anfangs dem Film skeptisch gegenüberstand – später eine Produktionsfirma gegründet und gegen Ende seines Künstlerlebens selbst Regie geführt”, schildert Lars E. Laubhold. Alle aktuellen Projektergebnisse werden in einer Datenbank veröffentlicht und für weitere Forschungen verfügbar gemacht. Der interdisziplinäre Forschungsansatz basiert auf enger Kooperation zwischen Musik- und Computerwissenschaft und soll der noch vergleichsweise jungen Disziplin der Interpretationsforschung neue und wegweisende Impulse verleihen.
13
P O R T R ÄT
Die neuen Professorinnen der Elementaren Musikpädagogik (EMP) im Porträt LINDA AICHER UND VALERIE WESTLAKE-KLEIN ÜBER BISHERIGE ERFAHRUNGEN UND VISIONEN Seit 2016 teilen sich Linda Aicher und Valerie Westlake-Klein eine Professur für Elementare Musikpädagogik (EMP) an der Bruckneruniversität – ein Novum an deutschsprachigen Universitäten. Dabei bekleidet Linda Aicher die wissenschaftlich-pädagogische Universitätsprofessur und Valerie Westlake-Klein die künstlerisch-pädagogische Universitätsprofessur für EMP. Wir sprachen mit den beiden über ihre Erfahrungen während der ersten Semester und welche Zukunftsvisionen sie für den Bereich der Elementaren Musikpädagogik an der Bruckneruniversität mit sich tragen. BÜHNE FREI: Wie würden Sie Ihre ersten Semester hier an der Bruckneruniversität beschreiben? —— LINDA AICHER: Spannend und bereichernd! Da ich bereits seit 2013 am Institut für Musikpädagogik im Fachbereich Instrumental(Gesangs)pädagogik beschäftigt bin, kenne ich viele Gepflogenheiten hier am Haus. Ich wusste daher, dass dies der richtige Platz für mich ist. Das erste Semester als wissenschaftliche Professorin für EMP war vor allem dadurch geprägt, mich in der neuen Rolle zu finden und zu etablieren. Mein Tätigkeitsbereich hat sich erweitert, und ich arbeite intensiver mit Kolleg/innen und Studierenden der EMP zusammen. Ich erlebe die Teamarbeit und den regen inhaltlichen Diskurs an unserem Institut als äußerst bereichernd. —— VALERIE WESTLAKE-KLEIN: Inspirierend! Im letzten Studienjahr fanden einige wundervolle Projekte mit Studierenden, Lehrenden und anderen Abteilungen des Hauses, sowie unterschiedlichsten Kultureinrichtungen wie z. B. der Kunstuniversität oder dem Lentos statt. Die Kunstform der EMP, die sich durch die lebendige Verbindung von Musik, Bewegung und Stimme formt, empfinde ich als ein unglaublich spannendes künstlerisches Feld, das sich durch Authentizität, Körperlichkeit der Musizierenden, Vielfalt und Originalität auszeichnet. Der Antritt der künstlerischen Professur für EMP stellte für mich aber auch die Weiterführung meiner Lehrtätigkeit dar und die Möglichkeit, Inhalte aus der Praxis zu vertiefen und den Bogen
14
zu den wissenschaftlichen Fächern der EMP und den Forschungsfeldern meiner Kollegin Linda Aicher zu spannen. BÜHNE FREI: Wo liegen Ihre Schwerpunkte? —— LINDA AICHER: Mein Schwerpunkt liegt in der wissenschaftlichen Positionierung und Weiterentwicklung der EMP. Die künstlerisch-performative Praxis des EMP-Bereiches sowie die diversen elementaren Musiziergruppen bieten dabei eine Vielzahl von Forschungsmöglichkeiten. Auch die Entwicklung neuer Berufsfelder ist wesentlich. Lehre und Forschung sind dabei eng verknüpft. Es ist uns am Institut wichtig, praxisnahe Forschung zu betreiben. Die enge Zusammenarbeit mit der künstlerischen Professorin Valerie Westlake-Klein stellt eine Chance dar, sich dem Wesen der EMP von mehreren Facetten her zu nähern.
—— VALERIE WESTLAKE-KLEIN: Meine Schwerpunkte an der Bruckneruniversität liegen im Unterricht des zentralen künstlerischen Hauptfaches und dem Coaching der künstlerischen (Abschluss)Projekte der EMP, in der Körperarbeit (Haltung, Sensibilisierung, Körpergefühl) für Musiker/innen, in bewegten Improvisationen mit Körper und Stimme, Body Percussion und dem
Erleben der Musik aus dem und durch den Körper. BÜHNE FREI: Welche Visionen haben Sie für Ihre Lehr- und Forschungstätigkeit an der Bruckneruniversität? —— LINDA AICHER: Mein Bestreben ist es, das Profil der EMP gemeinsam im Team zu schärfen, um so das Renommee des Fachbereiches sowohl universitäts-intern als auch regional, national und international auszubauen. Dies umfasst einerseits das Etablieren der Forschung im Fachbereich EMP an der Bruckneruniversität sowie die Teilnahme am wissenschaftlichen Diskurs in der EMP und andererseits die regionale und darüber hinausgehende Vernetzung mit Universitäten und Kulturinstitutionen. Ein weiterer Schritt ist die Entwicklung von innovativen Berufsperspektiven. Die in den letzten Jahren entstandenen Kooperationsprojekte zwischen Musik- und Pflichtschulen sind hier von besonderer Bedeutung, und mein derzeitiges Forschungsprojekt setzt sich mit Kooperationsprojekten zwischen Volksschulen und Musikinstitutionen aus der Sicht von Volksschullehrenden auseinander. —— VALERIE WESTLAKE-KLEIN: Ich wünsche mir, dass die EMP weiterhin ihre Fühler ausstreckt und Kooperationen mit anderen Abteilungen, wie derzeit z. B. mit der Kompositionsklasse Carola Bauckholt für das Symposium 2018, anstrebt und auch durch außeruniversitäre Projekte die künstlerische Handschrift der EMP kontinuierlich schärft. Die Studierenden sollen wie schon bisher eine exzellente künstlerische und pädagogische Ausbildung erhalten und in der Vielfalt der Möglichkeiten ihre eigenen künstlerischen Potenziale entwickeln können. LINDA AICHER ist Musikpädagogin und Gitarristin. Ihre Ausbildung erfolgte am Konservatorium der Stadt Wien, an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Musikakademie Krakau (Erasmus), Wirtschaftsuniversität Wien sowie an der Northwestern University/Chicago (Doktorat). Sie ist Fulbright Stipendiatin. Unterrichtstätigkeit u. a. an den Musikschulen Wien und im Kolleg der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik in Wien 10. Linda Aicher ist seit März 2016 wissenschaftlich-
pädagogische Professorin für Elementare Musikpädagogik an der Bruckneruniversität. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen empirische musikpädagogische Forschungsdesigns, Musik in der Elementar- und Primarstufe, Fortbildungsmöglichkeiten für Musik(schul)lehrende sowie Studienplanentwicklung. Vortragstätigkeiten führten sie nach China, Deutschland, Griechenland, Österreich und in die USA. VALERIE WESTLAKE-KLEIN erhielt ihre musikalische und tänzerische Ausbildung am Mozarteum Salzburg (Orff Institut), an der Iwanson Schule München und der University of Birmingham, England. Seit September 2016 ist sie künstlerisch-pädagogische Professorin für Elementare Musikpädagogik an der Bruckneruniversität. 2012 – 2016 war sie an der Kunstuniversität Graz im Lehrgang EMP tätig. Sie arbeitet als Musik- und Tanzpädagogin, freischaffende Choreographin, Tänzerin und Yogalehrende in Österreich und der Schweiz. Engagements brachten sie u. a. an die Volksoper Wien, das Theater an der Wien, zu den Bregenzer Festspielen, an das Festspielhaus St. Pölten. Ihre Musik- und Tanzprojekte wurden z. B. bei Linz 09, Wien Modern (AVISO Preis der MDW, Gesamtleitung Axel Petri-Preis), im Orpheum Graz, Dschungel Wien, dem Theaterfestival SCHÄXPIR, dem Posthof Linz und den Passauer Tanztagen gezeigt. 2009 – 2013 leitete sie gemeinsam mit Daniela Gruninger die Zeitgenössische Tanzkompanie Klang.Körper. 2016 – 2017 arbeitete sie als Choreographin am Tanz- und Musikprojekt „Building Bridges” für jugendliche Flüchtlinge in Wien mit. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt interdisziplinären Prozessen mit unterschiedlichen Communities an der Schnittstelle zwischen Musik und Tanz.
15
E RFOLGE
Preise und Auszeichnungen BAROCKVIOLINE Veronika Traxler: UNIsono Masterpreis für die beste Masterarbeit DIATONISCHE HARMONIKA Katharina Baschinger (ABF): Rotary Music Award des Rotary Clubs Braunau FLÖTE Enrico Coden: 1. Preis beim Wettbewerb „Città di Piove di Sacco” (Italien) sowie 1. Preis (assoluto) mit Stipendium beim Wettbewerb „Diapason d’oro” in Pordenone (Italien) Taja Meznari : 1. Preis bei der Competition of woodwinds in Požarevac, Serbien Neža Šporer: Stipendium des Rotary Club Celje HACKBRETT Theresa Lehner: Rotary Music Award des Rotary Clubs Braunau HAMMERKLAVIER Martin Nöbauer: 1. Preis bei der Fortepiano Plus Hammerklavier Chamber Music Competition im Schloss Kremsegg Yukie Yamazaki: 3. Preis bei der Fortepiano Plus Hammerklavier Chamber Music Competition im Schloss Kremsegg sowie Sonderpreis der Hermann- und Ingrid-FromholdStiftung für Alte Musik HORN Julia Pesendorfer, Asbjørn Ibsen Bruun, Constantin Glaner, Rainer Seyfried: 1. Preis beim Nordic Horn Seminar in Schweden, Quartettwettbewerb KLAVIER Zhaniya Bainazarova: 3. Preis in der Kategorie H bei der 7. International Competition „Piano Talents” in Mailand Anna Leyerer: 3. Preis in der Kategorie I bei der 7. International Competition „Piano Talents” in Mailand Lydia Mayr: 1. Preis bei der 7. International Piano Competition „Andrea Baldi” in Bologna Andrea Szewieczek: 3. Preis bei der International Competition „Luigi Zanuccoli” in Sogliano al Rubicone ORGEL Martin Riccabona: Nibelungenförderpreis 2017 SAXOPHON Elisa Lapan: 3. Preis beim internationalen Louis Spor Holzbläserwettbewerb in Deutschland SCHLAGWERK Kai Strobel: Finalist beim Deutschen Musikwettbewerb Leipzig, CD-Produktion bei Genuin Nico Gerstmayer und Felix Lindner: Preisträger der dies-
16
jährigen Sommerakademie Mozarteum Salzburg und Auftritt im Rahmen der Salzburger Festspiele, aufgezeichnet von Ö1 VIOLINE Karina Daulet: 1. Preis beim internationalen Violinwettbewerb „Vasa Prihoda” in Budweis Lukas Hebenstreit: 2. Preis beim internationalen Violinwettbewerb „Vasa Prihoda” in Budweis Florian Rainer: 3. Preis beim internationalen Violinwettbewerb „Vasa Prihoda” in Budweis Matteo Haitzmann: Jahresstipendium für Darstellende Kunst des Landes Salzburg PRIMA LA MUSICA Johannes Gerl (ABF): 1. Preis in der Kategorie Horn Solo beim Bundeswettbewerb Lydia Küllinger: 1. Preis in der Kategorie Flöte beim Bundeswettbewerb Julia Schneckenleitner: 1. Preis in der Kategorie Saxophon beim Bundeswettbewerb Ruth Tauber: 1. Preis in der Kategorie Fagott Solo beim Bundeswettbewerb
Stellen und Engagements DIRIGIEREN Ektoras Tartanis: ab der Spielzeit 2017/2018 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Stadttheater Bremerhaven Markus Stumpner: Stelle des Stimmbildners und Leitung der Florianer Sängerknaben ELEMENTARE MUSIKPÄDAGOGIK Christina Höritzauer: ab Oktober 2017 Anstellung in Ningbo/China als Elementare Musikpädagogin durch Hailun Art Education Investment in Kooperation mit der mdw Wien Judith Koblmüller: ab Oktober 2017 Engagement für die Reihe „Violala” der Jeunesse Wels: Idee, Konzept und Schauspiel Ernestine Schatzberger: ab September 2017 Anstellung im Oö. LMSW an den Musikschulen Peuerbach und Obernberg am Inn FLÖTE Eva Zöpfl: Substitutin im Bruckner Orchester Linz GESANG Domen Fajfar: fixe Stelle als Tenor im Chor des Landestheaters Linz ab September 2017 Olena Pruscha: Engagement im Hauschor des Landestheaters Klagenfurt Ilia Staple: Engagement in der Produktion „Orpheus in der Unterwelt” an der Bühne Baden
E RFOLGE HORN Asbjørn Ibsen Bruun: ab Herbst 2017 tiefer Hornist im Aalborg Sinfonieorchester in Dänemark Andreas Kreuzhuber: 50% Solohorn im Bruckner Orchester Linz in der Spielzeit 2016/2017 Daniel Loipold: ab Herbst 2017 Solohornist im Bruckner Orchester Linz Daniela Martin: wechselt im Herbst 2017 vom Staatstheater Meiningen zum Polizeiorchester München Raya Panova: seit Frühjahr 2017 Anstellung im Musikschulwerk Niederösterreich Rainer Seyfried: seit Mai 2017 Wechselhornist im Radiosinfonieorchester Stockholm Christian Wollmann: Akademist am Theater Karlsruhe in der Spielzeit 2016/2017 KLARINETTE Christian Hopfgartner: Zeitvertrag für Soloklarinette im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck KOMPOSITION Yoav Chorev: Ausgewählt für Matrix 17 des Experimentalstudios des SWR in Ljubljana; ausgewählt beim Wettbewerb von ensemble reconsil für eine Aufführung bei Wien Modern am 21.11.2017 sowie Uraufführung von ensemble formanti in Milano am 13.06.2017 Yoav Chorev, Jorge E. Gómez, Roberta Lazo, Tobias Leibetseder, Elena Tarabanova, Yiran Zhao: Einladung der Biennale für Musik und Architektur Basel für das Projekt „Wasserwege” mit dem Ensemble Phoenix am 16.09.2017 Jorge E. Gómez: Ausgewählt für die International Academy for Composers & Sound Artists, Delian Academy for New Music, für eine Griechenland Uraufführung des niederländischen ensembles Oerknal Yiran Zhao: Resident composer und Gastdozentin beim INTERNATIONAL FESTIVAL BERGERAULT in Spanien (17.–21.07.2017), Einladung als Dozentin bei KUNSTWELTEN der Akademie der Künste Berlin (06.-10.11.2017), Auftragskomposition des Landesjugendensembles Neue Musik Baden-Württemberg sowie Stipendium „Stadtkomponistin in Unna” mit einem Kompositionsauftrag für das Ensemble Musikfabrik Köln MUSIKVERMITTLUNG Lisa Fellner: ab der Spielzeit 2017/2018 Musiktheaterpädagogin an der Oper Graz OBOE Vojt ch Pospíšil: Gewinner des Probespiels als SoloOboist beim Radio Sinfonieorchester Bratislava POSAUNE Christian Hammerer: ab September 2017 Soloposaunist am Staatstheater Stuttgart Ines Zeitlhofer: Zeitvertrag an der Volksoper Wien SCHAUSPIEL Johannes Bauer: Mitglied des Studios am Theater Chem-
nitz sowie ab September 2017 festes Engagement am Schnawwl, Nationaltheater Mannheim Nadine Breitfuß: Mitglied des Studios am Landestheater Linz, Gastvertrag am Theater an der Rott in Eggenfelden in der Produktion „Leute/von hier und anderswo” (Jänner – März 2017) sowie Gastvertrag am Theater Phönix in Linz in den Produktionen „Krankheit der Jugend” (März – Mai 2017) und „Titan Heart” (Mai – Juli 2017) Steven Cloos: Festes Engagement am Jungen Theater, Landestheater Linz Adrian Hildebrandt: Mitglied des Studios am Landestheater Linz, Gastvertrag am Theater Phönix in Linz für die Produktion „Richard der Dritte oder eine fiese Verführung” (Juni – September 2017) sowie Gastvertrag für die Produktion „Der Lechner Edi schaut ins Paradies” am Volkstheater Wien (September – November 2017) . Thomas Kolle: Mitglied des Studios am Landestheater Linz sowie Gastvertrag am Landestheater Linz in der Produktion „Leben des Galilei” (Mai – Juni 2017) Maximilian Ortner: Mitglied des Studios am Landestheater Linz sowie Gastvertrag am Theater Phönix in Linz in der Produktion „Titan Heart” (Mai – Juli 2017) Carina Werthmüller: Mitglied des Studios am Landestheater Linz sowie Gastvertrag am Werk X Wien für die Produktion „Macht und Rebel” (Jänner – Februar 2017) sowie Gastvertrag am Waldviertler Hoftheater in der Produktion „Faust” (März – Mai 2017) TANZ Judith Bohlen: ab August 2017 festes Engagement für zwei Spielzeiten am Theater Plauen-Zwickau Boglárka Heim: in der Spielzeit 2017/2018 Engagement im Tanzensemble am Theater Heidelberg Chris Wang: Engagement im Ballett der Oper Graz in der Saison 2017/2018 Jaskaran Anand: Engagement als Tänzer in der Produktion „Out of Life” von Liz King in Kooperation mit ImPulsTanz 2017, Wien TROMPETE Fabian Huemer: Anstellung im Oö. LMSW Andreas Aichinger: Anstellung im Oö. LMSW Martin Bögl: Jahresvertrag im Landestheater Klagenfurt TUBA Jakob Wenigwieser: ab Herbst 2017 Anstellung an den LMS Ried/Innkreis und Gmunden Ulrich Feichtner: ab Herbst 2017 Akademist in der Deutschen Staatsoper Berlin VIOLA Manuel Dörsch: Zeitvertrag im Gewandhausorchester Leipzig JUGENDORCHESTER Asbjørn Ibsen Bruun, Christian Wollmann: Solohornist im Gustav-Mahler-Jugendorchester
Diese Auflistung ist unvollständig und bildet nur die bis Redaktionsschluss übermittelten Auszeichnungen sowie Stellen und Engagements ab.
17
V E R A N S TA LT U N G S Ü B E R S I C H T KARTENINFORMATION Öffnungszeiten Veranstaltungsbüro MO bis FR 09:00 - 12:00 Uhr T +43 732 701000 280 E veranstaltungen@bruckneruni.at Reservierte Karten müssen bis spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse behoben werden. Gelöste Karten können nicht zurückgenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Zuspätkommende nur in den Pausen eingelassen werden können.
ALTE MUSIK 25 —— 14.11.2017 Georg Friedrich Händel: „Feuerwerksmusik” 37 —— 24. – 27.01.2018 Internationale Tage der Alten Musik
ALUMNI NETZWERK ERMÄSSIGUNGEN Jugendtarif Gültig für Schüler/innen, Lehrlinge, Student/innen, Präsenz- und Zivildiener/innen bis 27, Aktivpass-Inhaber/ innen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Mitglieder Absolvent/innenverein forum – Kunstuniversität Linz
22 —— 07.11.2017 Duo Konzert für Flöte und Harfe
Clubs und Vereine 10% Ermäßigung für Ö1-Club-Mitglieder (gilt auch für die Begleitperson) 20% Ermäßigung für UNIsono Fördervereinsmitglieder und Brucknerbund-Mitglieder
ANTRITTSKONZERT 37 —— 24.01.2018 Antrittskonzert Anne Marie Dragosits
OÖ Landesbedienstete 20% Ermäßigung mit Kulturausweis oder LPA-Ausweis (gilt auch für die Begleitperson) Hunger auf Kunst und Kultur Die Aktion gilt für alle Eigenveranstaltungen der Anton Bruckner Privatuniversität Freier Eintritt Bei allen Eigenveranstaltungen an der ABPU für Studierende und Mitarbeiter/innen des Hauses ANREISE Die Bruckneruniversität erreichen Sie am einfachsten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Linie 50-Pöstlingbergbahn (Haltestelle Bruckneruniversität), Linie 33 (Haltestelle Nißlstraße), ÖBB Postbus Linien 250/251 (Haltestelle Bruckneruniversität). Fußweg ca. 20 Minuten vom Linzer Hauptplatz bzw. 12 Minuten von der Straßenbahnhaltestelle Landgutstraße (Linie 3 / Linie 4). Für Besucher/innen stehen begrenzte Parkmöglichkeiten in der hauseigenen, kostenpflichtigen Tiefgarage zur Verfügung.
DARSTELLENDE KÜNSTE 23 —— 11.11.2017 Lange Nacht der Bühnen
FESTIVAL: LEICHT ÜBER LINZ 28 —— 03. – 07.12.2017 Freie Sicht auf neue Klänge
IN MEMORIAM 36 —— 15.01.2018 Zum 50. Todestag von Carl Steiner
18
WINTERSEMESTER
2017/2018
JAZZ
PORTRÄTKONZERT
20 —— 18.10.2017 BIGBAND SUMMIT
27 —— 23.11.2017 Das Leben der Fanny Hensel Mendelssohn in Texten und Musik
33 —— 11. - 13.01.2018 WINTER JAZZ NITES
SCHAUSPIEL KAMMERMUSIK 21 —— 19.10.2017 Liederabend Johannes Brahms 26 —— 21.11.2017 Forum Kammermusik: Böhmisch-Mährische Nachbarn
24 —— 12.11.2017 Premiere: Peter Pan. Oder der Junge, der nicht erwachsen werden wollte 35 —— 12.01.2018 Premiere: Wille zur Wahrheit. Bestandsaufnahme von mir
TANZ KINDERMITMACHKONZERT 38 —— 30.01.2018 Musik im Gepäck Teil 2
31 —— 15./16.12.2017 Tanzperformance Luftlinie #18
YOUNG CLASSICS LINZER GESPRÄCHE ZUR KUNST 34 —— 12.01.2018 Hackbrett- und Psalteriumsdarstellungen zwischen 1320 und 1530 im Alpen-Adria-Raum
39 —— 30.01.2018 Frédéric Chopin – Balladen und Scherzi 39 —— 27.02.2018 Moltissime Corde
MUSIK ZUR WEIHNACHT
ZU GAST AN DER ABPU
30 —— 08./11./14.12.2017 Werke von Mozart, Telemann und traditionelle . mehrstimmige Weihnachtslieder
32 —— 10.01.2018 Federspiel
19
BIGBAND –––––––––––––––– MI 18. OKTOBER 2017 — BIGBAND SUMMIT ABPU, Großer Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8 –––––––––––––––– 19:00 Uhr — Think Bigger Orchestra Leitung: Christoph Cech 20:30 Uhr — JIM Bigband Leitung: Christian Radovan 22:00 Uhr — Nouvelle Cuisine Bigband Leitung: Christoph Cech und Christian Mühlbacher
Nouvelle Cuisine © Karoline Muehlbacher
Mit dem Think Bigger Orchestra und der JIM Bigband haben sich unter der Leitung von Christoph Cech und Christian Radovan zwei Bigbands an der Bruckneruniversität formiert, die sich für ein Summit ein besonderes Highlight auf die Bühne holen: Österreichs dienstälteste Bigband, die Nouvelle Cuisine Bigband. Bald vier Musikergenerationen vereint sie unter einem Dach, von Urgesteinen bis zu Nachwuchstalenten des Instituts für Jazz und Improvisierte Musik der Bruckneruniversität. Mit 25 Jahren Klangerfahrung sorgen sie für einen druckvollen Sound und durch die kompositorischen Unterschiedlichkeiten der beiden Nouvelle Cuisine-Gestirne Christian Mühlbacher und Christoph Cech für spannende Programmbögen.
20
LIEDERABEND / MEISTERKURS –––––––––––––––– DO 19. OKTOBER 2017 — LIEDERABEND JOHANNES BRAHMS „WIE MELODIEN ZIEHT ES MIR LEISE DURCH DEN SINN” 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 10 / Jugendtarif € 5 –––––––––––––––– Eine Kooperation der Institute für Gesang und Musiktheater und Tasteninstrumente Johannes Brahms‘ Liedvertonungen finden ihren Ursprung im Volkslied. Mit beinahe 300 Liedern zählt Brahms nach Franz Schubert und Robert Schumann zu den bedeutendsten Liedkomponisten der deutschen Romantik. Diesem umfangreichen Liedschaffen widmen sich Studierende der Institute für Gesang und Musiktheater sowie Tasteninstrumente in Sololiedern, Duetten und Ensembleliedern.
Johannes Brahms © Britannica Imagequest, Lebrecht Music & Arts
Adrian Eröd © Nikolaus Karlinsky
–––––––––––––––– MEISTERKURS MIT KAMMERSÄNGER ADRIAN ERÖD FR 03. NOVEMBER 2017 — 11:00 - 14:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr SA 04. NOVEMBER 2017 — 11:00 - 14:00 Uhr und 15:00 - 17:00 Uhr ABPU, Großer Saal Eintritt frei / Der Workshop ist öffentlich zugänglich (passive Workshopteilnahme). –––––––––––––––– Kammersänger Adrian Eröd, Bariton der Wiener Staatsoper, wird in einer Meisterklasse mit Studierenden des Instituts für Gesang und Musiktheater an der Interpretation von Liedern von Johannes Brahms arbeiten.
21
ALUMNI NETZWERK –––––––––––––––– DI 07. NOVEMBER 2017 — DUO KONZERT FÜR FLÖTE UND HARFE 19:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8 Für Mitglieder des Alumni Netzwerks ist der Eintritt frei –––––––––––––––– Johanna Dömötör – Flöte Christoph Bielefeld – Harfe Das Alumni Netzwerk verbindet Absolvent/innen, ehemalige Studierende, Lehrende, Freunde und Partner der Bruckneruniversität, die gerne miteinander Kontakt halten und die Entwicklung der Universität begleiten wollen. Das Alumnikonzert des Wintersemesters 2017/2018 widmet sich der besonderen Sparte „Duo für Flöte und Harfe“.
Johanna Dömötör © Deborah Tolksdorf
Christoph Bielefeld © privat
KLANGFARBEN VON FLÖTE UND HARFE AUF HÖCHSTEM NIVEAU Johanna Dömötör, Professorin für Flöte an der Bruckneruniversität und Christoph Bielefeld, Harfenist des Bruckner Orchesters Linz, treten seit Jahren gemeinsam auf, sei es bei Duo-Abenden oder als Solisten auf internationalen Bühnen mit Mozarts Doppelkonzert für Flöte, Harfe und Orchester. Die reizvolle Kombination der Instrumente und deren klanglicher Facettenreichtum begeistert das Konzertpublikum der beiden Musiker. Gemeinsam überzeugen sie durch feine, umsichtige Klanggestaltung, pure Eleganz, runden orchestralen Klang und virtuoses Zusammenspiel. Für das Alumnikonzert an der Bruckneruniversität hat das Duo Originalwerke sowie spezielle und interessante Bearbeitungen ausgewählt. Es werden Werke von Bach, Debussy, Fauré, Doppler, Ibert, Piazzolla und Saint-Saëns zu hören sein.
22
LANGE NACHT DER BÜHNEN –––––––––––––––– SA 11. NOVEMBER 2017 Von 14:00 bis 22:30 Uhr haben Sie die Möglichkeit, mit dem LNdB-Einlassband kostenlos die Pöstlingbergbahn zu benutzen. Kostenlose Einlassbänder für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren. Weitere Ticketinfos unter: www.langenachtderbuehnen.at –––––––––––––––– VOILÁ, VIOLA — 15:00 Uhr und 16:30 Uhr für Kinder ab 3 Jahren Idee, Konzept, Spiel: Judith Koblmüller, Institut für Musikpädagogik ab 18:00 Uhr: KLIPPENSPRINGER Lieder, Monologe und Szenenstudien des 4. Jahrgangs Schauspiel ZWISCHEN DEN ZEILEN Szenenstudien des 2. Jahrgangs Schauspiel SZENISCHE OPERNCOLLAGE Studierende des Instituts für Gesang und Musiktheater AKTUELLE CHOREOGRAPHIEN Lehrgang Urban Dance Styles und Studierende des Institute of Dance Arts –––––––––––––––– Während der Langen Nacht der Bühnen finden ab 15:00 Uhr regelmäßig Führungen durch die Bruckneruniversität statt.
Erstmals seit dem Umzug in die Hagenstraße wird die Bruckneruniversität wieder zu einer der Spielstätten während der „Langen Nacht der Bühnen”. Gleich vier Institute präsentieren sich ab 15:00 Uhr auf den Bühnen der Universität: Von der Elementaren Musikpädagogik mit einem Programm für Kinder über Choreographien des Institute of Dance Arts bis zu szenischen Operncollagen des Instituts für Gesang und Musiktheater sowie Darbietungen Schauspielstudierender erwartet die Besucher/innen ein abwechslungsreiches Programm für alle Altersstufen.
23
SCHAUSPIEL EINE PRODUKTION DES LANDESTHEATERS LINZ MIT STUDIERENDEN DES SCHAUSPIELSTUDIOS –––––––––––––––– SO 12. NOVEMBER 2017 — PREMIERE: PETER PAN. ODER DER JUNGE, DER NICHT ERWACHSEN WERDEN WOLLTE 15:00 Uhr / Landestheater Linz, Schauspielhaus Ab 6 Jahren Weitere Termine und Karteninformation unter www.landestheater-linz.at –––––––––––––––– Nach dem Roman von James Matthew Barrie Inszenierung: Martin Philipp Dramaturgie: Jennifer Maria Bischoff Es spielen: Ludwig Brix, Friedrich Eidenberger, Rebecca Halm, Judith Mahler, Tim Weckenbrock und Elena Wolff Das Ehepaar Darling lebt mit seinen drei Kindern Wendy, John und Michael und dem treuen Hund und Kindermädchen Nana mitten in London. Eines Abends, die Eltern sind gerade bei Freunden, taucht Peter Pan, der Junge, der nie erwachsen werden will, in Begleitung der Fee Tinkerbell im Kinderzimmer auf. Er lädt die Geschwister ein, mit ihm nach Nimmerland zu fliegen. Seit über 100 Jahren verkörpert die Figur des Peter Pan die Sehnsucht nach ewiger Kindheit, ohne Regeln, dafür aber voller Abenteuer. Vor allem jedoch zeigt die Geschichte um den ewigen Jungen, dass man einige der schönsten Dinge im Leben erst begreifen kann, wenn man sich traut, erwachsen zu werden.
Tim Weckenbrock © Henrik Pfeifer
Rebecca Halm © Henrik Pfeifer Ludwig Brix © Henrik Pfeifer
Judith Mahler © Henrik Pfeifer Friedrich Eidenberger © Henrik Pfeifer
Weitere aktuelle Produktion des Landestheaters mit Studierenden des Schauspielstudios: SA 23.SEPTEMBER 2017 — PREMIERE: FRÜHLINGS ERWACHEN. EINE KINDERTRAGÖDIE 19:30 Uhr / Landestheater Linz, Schauspielhaus Weitere Termine und Karteninformation unter www.landestheater-linz.at
24
Elena Wolff © Henrik Pfeifer
ALTE MUSIK –––––––––––––––– DI 14. NOVEMBER 2017 — 19:30 Uhr / ABPU, Foyer Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8 –––––––––––––––– In einer erstmaligen Kooperation der Institute für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis der Anton Bruckner Privatuniversität, der Musik und Kunst Privatuniversität Wien, der Universität Mozarteum Salzburg und der Kunstuniversität Graz wird Georg Friedrich Händels Feuerwerksmusik in ihrer Urfassung zur Aufführung gebracht. 24 Oboen, 12 Fagotte, 9 Trompeten, 9 Hörner und 3 Pauken werden unter der Leitung der Oboisten Andreas Helm und Alfredo Bernardini erklingen.
Alfredo Bernardini © Arnold Ritter
Andreas Helm © Theresa Pewal
Die Feuerwerksmusik, anlässlich der Feiern zum Aachener Friedensschluss 1748 komponiert, wurde schon bei der Generalprobe im April 1749 von 12.000 Zuhörern umjubelt aufgenommen. Mit der Besetzung folgte Händel ausdrücklich dem Wunsch König George I., der für die Aufführung eine reine Bläserbesetzung verlangte.
25
FORUM KAMMERMUSIK –––––––––––––––– DI 21. NOVEMBER 2017 — BÖHMISCH-MÄHRISCHE NACHBARN 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 10 / Jugendtarif € 5 –––––––––––––––– Leoš Janá ek: Mládi („Jugend”) für 6 Bläser Antonín Dvo ák: Mali kosti („Bagatellen”) für 2 Violinen, Violoncello und Harmonium und andere Werke Studierende und Lehrende der Bruckneruniversität Koordination: Peter Tavernaro und Till Alexander Körber Jedes Semester präsentieren beim Forum Kammermusik Studierende gemeinsam mit Lehrenden der Bruckneruniversität bekannte wie auch selten zu hörende kammermusikalische Werke.
Leoš Janáček © Britannica Imagequest
Antonín Dvořák © Britannica Imagequest
26
PORTRÄTKONZERT –––––––––––––––– DO 23. NOVEMBER 2017 — DAS LEBEN DER FANNY HENSEL MENDELSSOHN IN TEXTEN UND MUSIK 19:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt € 10 / Jugendtarif € 5 –––––––––––––––– Künstlerisches Gesamtkonzept: Eva Hartl Ausführende: Studierende der Institute für Gesang und Musiktheater, Tasteninstrumente, Streichinstrumente und Schauspiel
Fanny Cacilie Mendelssohn Bartholdy © De Agostini Picture Library / Universal Images Group
Der Abend beleuchtet das Leben von Felix Mendelssohn Bartholdys Schwester, Fanny Hensel Mendelssohn. Er erzählt von einer begabten Pianistin und Komponistin im Spannungsfeld zwischen den patriarchalischen jüdisch– christlichen Erwartungen der damaligen Gesellschaft an die Rolle der Frau und dem Bewusstsein um das eigene Talent. Geprägt vom verinnerlichten Gehorsam gegenüber dem Vater und dem jüngeren Bruder, begnügt sich Fanny Hensel bis kurz vor ihrem Tod mit der Ausübung ihrer Kunst in einer Art „halb–öffentlichem” Raum. Trotz dieser Einschränkung hinterlässt sie ein umfangreiches Werk von über 460 Kompositionen.
27
FESTVAL: LEICHT ÜBER LINZ –––––––––––––––– SO 03. – DO 07. DEZEMBER 2017 — FREIE SICHT AUF NEUE KLÄNGE Eintritt pro Tag am 04.12., 06.12. und 07.12. € 15 / Jugendtarif € 8 ermäßigter Eintritt für alle drei Tage € 30 / Jugendtarif € 15 Eintritt frei jeweils am 03.12. und 05.12. –––––––––––––––– Nach dem erfolgreichen Start des Festivals für Neue Musik im letzten Jahr, findet „Leicht über Linz” in Zusammenarbeit mit der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik Oberösterreich nun seine Fortsetzung. Composer in residence sind Michael Maierhof aus Hamburg und Jaap Blonk aus den Niederlanden. Michael Maierhof ist einer der bedeutendsten lebenden Erfinder von Klangerzeugern, die zu völlig neuartigen Kompositionen führen. Jaap Blonk ist als phänomenaler Interpret der Ursonate von Kurt Schwitters bekannt und arbeitet als Komponist und Dichter vor allem mit seiner Stimme, mit der er unkonventionelle und atemberaubende Klänge erzeugt. Koordination: Carola Bauckholt defekte Resonanzräume © Michael Maierhof
SO 03. DEZEMBER 2017 PUNKT UND LINIEN ZU FLÄCHE — 18:00 Uhr / MUSEUM ANGERLEHNER, Thalheim bei Wels Brainstreammusic for Wassily Leitung: Renald Deppe
MO 04. DEZEMBER 2017 BLECH HOCH 10 — 18:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal und Foyer Zehn Blechbläser der Bruckneruniversität spielen Kompositionen von Yoav Chorev, Jorge Gómez Elizondo, Rizgar Ismael, Kamran Moharramzadeh, Ralph Mothwurf, Astrid Schwarz, Elena Tarabanova, Kristine Tjøgersen und Simone Zaunmair. Leitung: Saša Dragovic CHOR — 19:30 Uhr / ABPU, Foyer Uraufführungen von Rizgar Ismael und Sourena Mosleh Leitung: Georg Leopold ENSEMBLE PHACE (Wien) — 20:00 Uhr / ABPU, Sonic Lab Uraufführungen von Óscar Escudero, Yoav Chorev und Jorge Gómez Elizondo und Werken von Mark André und Michael Maierhof
DI 05. DEZEMBER 2017 SYMPOSIUM SZENE: KLANGERZEUGUNG — 11:00 - 16:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Vorträge – Performances – Diskussion
28
Ausgehend von Mauricio Kagels Theater der Instrumente und Harry Partchs Klangkosmos werden vielfältige Entwicklungen im Bereich Komposition und Klangkunst und deren szenische Perspektiven beleuchtet. Mit Prof. Dr. Matthias Rebstock (Berlin), Michael Maierhof (Hamburg), Hubert Steins (Köln), Jaap Blonk (Arnhem, NL) und Prof. Martin Kaltenbrunner (Kunstuni Linz) VORTRAG & DISKUSSION: Dr. ROBERT PFALLER — 16:45 Uhr / ABPU, Kleiner Saal „Augenblicke der Avantgarde und Zeiten der Flaute – Beitrag zur Geschichtsphilosophie der Kunst“ INVISIBLE DRIVES 5 — 18:00 Uhr / ABPU, Studiobühne Das Projekt wurde 2013 von Rose Breuss (Choreographie) und Clemens Gadenstätter (Komposition) initiiert und fokussiert das künstlerische Potenzial für unterschiedliche Ansätze der Zusammenarbeit aus den Sparten zeitgenössische Musik und Tanz. In Kooperation mit der Kunstuniversität Graz. BOILERROOM — 20:00 Uhr / ABPU, Sonic Lab Kuratiert von Hannes Löschel
MI 06. DEZEMBER 2017 NEUE MUSIK AUF HISTORISCHEN INSTRUMENTEN — 18:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Das Institut für Alte Musik spielt Uraufführungen von Roberta Lazo und Yiran Zhao. ENSEMBLE AIRBORNE EXTENDED (Wien) — 18:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Sonja Leipold – Cembalo, Caroline Mayrhofer – Blockflöten/Paetzold, Doris Nicoletti – Querflöten und Elisabeth Plank – Harfe mit einer Uraufführung von Elena Tarabanova und Werken von Manuela Kerer, Sylvie Lacroix und Alexander Kaiser. JAAP BLONK: Dr. Voxoid’s Next Move — 20:00 Uhr / ABPU, Sonic Lab Lautpoesie, akustische und elektronische phonetische Prozesse, Songs in erfundener Sprache und wenn er in der richtigen Stimmung ist, kann er sogar eigene Bilder projizieren.
DO 07. DEZEMBER 2017
Jaap Blonk © Etang Chen
FRÜHE KLANGZUKUNFT - ERNST KRENEKS SYNTHESIZER — 17:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Dr. Antje Müller, Leiterin des Ernst Krenek Instituts, führt in die Bedeutung elektronischen Klangs in Ernst Kreneks kompositorischem Schaffen ein, Volkmar Klien stellt den legendären Synthesizer in seinen klanglichen Möglichkeiten praktisch vor. PNEUMA — 18:00 Uhr / ABPU, Sonic Lab Christine Gnigler - Blockflöten, Jakob Gnigler – Tenorsaxophon/Komposition, Robert Pockfuß – E-Gitarre/ Komposition, Bernhard Höchtel – Flügel JIM OVERALL: Invention für ein Haus nach Robert Pockfuss — 19:00 Uhr / ABPU, Foyer Dargebracht und interpretiert von Studierenden des Instituts für Jazz und Improvisierte Musik wandert der sich permanent entwickelnde Klang in all seiner Dynamik in die verschiedenen Ebenen des Hauses. HORCH ESTHER! — 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Das Symphonieorchester der Bruckneruniversität unter der Leitung von Christoph Cech interpretiert neue Werke u. a. von Rizgar Ismael, Ralph Mothwurf, Victor Taboada, Kristine Tjøgersen und Yiran Zhao.
29
MUSIK ZUR WEIHNACHT –––––––––––––––– MO 11. DEZEMBER 2017 — WERKE VON MOZART, TELEMANN UND TRADITIONELLE MEHRSTIMMIGE WEIHNACHTSLIEDER 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8 –––––––––––––––– Solist/innen des Instituts für Gesang und Musiktheater Instrumentalensemble der Anton Bruckner Privatuniversität Leitung: Markus Stumpner / Thomas Kerbl
Musik zur Weihnacht © privat
Studierende des Instituts für Gesang und Musiktheater im Ausbildungsgrad vom Bachelor- bis zum Masterstudium widmen sich als vorweihnachtlichen Höhepunkt rund um Maria Empfängnis einigen zentralen kirchlichen Werken Mozarts sowie weihnachtlichen Kantaten des Barockkomponisten Georg Philipp Telemann. Die Chöre und Arien werden aus dem Kreis der Studierenden besetzt, wobei jeder Studierende ein Solo interpretiert, während das gesamte Werk von allen Sängerinnen und Sängern gemeinsam getragen wird. Somit unterscheidet die Aufführung nicht zwischen Solisten und Chor, sondern präsentiert ein gesamtes Solisten-Ensemble. Begleitet wird das Ensemble von Musiker/innen der Anton Bruckner Privatuniversität unter der Leitung von Markus Stumpner (11. und 14. Dezember) bzw. Thomas Kerbl (08. Dezember). Weitere Termine: FR 08. DEZEMBER 2017 — 16:00 Uhr / Stiftskirche Waldhausen Eintritt € 20 / € 18 / € 14 Karteninfo Waldhausen: RAIBA Waldhausen +43 7260 44120 oder unter www.waldhausener-advent.at DO 14. DEZEMBER 2017 — 19:30 Uhr / Bruckmühle Pregarten Eintritt € 20 / € 15 / Karteninfo: www.bruckmuehle.at
30
TANZPERFORMANCE LUFTLINIE #18 –––––––––––––––– FR 15. UND SA 16. DEZEMBER 2017 — NEUE ROUTEN 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 10 / Jugendtarif € 5 –––––––––––––––– Einführung durch Institutsdirektorin Rose Breuss SA 16. DEZEMBER 2017 19:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal –––––––––––––––– Bei dem schon zur Tradition gewordenen Tanzabend „Luftlinie” präsentieren Bachelorstudierende des Institute of Dance Arts vom 1. bis zum 3. Jahrgang ihr aktuelles Repertoire. Mit Choreographien von u. a. Deborah Smith-Wicke, Bruno Genty und Regina van Berkel. Weitere Termine des Institute of Dance Arts FR 01. DEZEMBER 2017 — 19:30 Uhr / ABPU, Studiobühne Bachelorstudierende des 4. Jahrgangs in einer Choreographie von Evangelos Poulinas und Masterstudierende mit eigenen Arbeiten DO 14. - SA 16. DEZEMBER 2017 — SYMPOSIUM / WERKSTATT Werkstatt zur Intermedialität choreographischer Praxen veranstaltet von Univ.Prof. Rose Breuss und Univ.Prof. Dr. Claudia Jeschke
z shift © Andreas Kurz
31
ZU GAST AN DER ABPU: FEDERSPIEL –––––––––––––––– MI 10. JÄNNER 2018 — „SMARAGD” 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8 ––––––––––––––––
Federspiel © Maria Frodl
Ohne Berührungsängste verbindet die siebenköpfige Band heimische Volksmusik, weltmusikalische Elemente und zeitgenössische Kompositionen. Die Gruppe „Federspiel” wurde 2004 in Krems an der Donau gegründet. Entscheidende Impulse kamen vom Mastermind der österreichischen Volksmusik Rudi Pietsch, der das Ensemble von Beginn an begleitet hat. Das musikalische Programm erweiterte sich bald auf die Musik der ehemaligen Kronländer Österreich-Ungarns. Somit gehören neben den vertrauten Polkas, Walzern und Märschen auch der Csárdás aus Ungarn und der Slowakei wie auch traditionelle mexikanische Musik zum Repertoire des Ensembles, das sein jugendlich-freches Klanggewand in den Ursprüngen österreichischer Musikkultur verankert. Im November 2016 erschien das vierte Album „Smaragd” beim Label col legno, das beim Konzert an der Bruckneruniversität präsentiert wird. www.feder-spiel.net
32
WINTER JAZZ NITES –––––––––––––––– DO 11. – SA 13. JÄNNER 2018 — „INTO THE HOT” ABPU / Sonic Lab und JIM Großer Ensembleraum Eintritt pro Tag € 15 / Jugendtarif € 8 ermäßigter Eintritt für alle drei Tage € 30 / Jugendtarif € 15 –––––––––––––––– mit dem CHAUD-Ensemble, dem Roland Neffe Trio, Harry Sokals „Coltrane Anniversary Explosion” u. a.
Winter Jazz Nites © Anne Marie Fürthauer
Die Nächte werden heiß, wenn das brodelnde Kreativpotenzial des JIM das alljährliche „intime” Winter-Festival präsentiert. Wir werden mit höchster künstlerischen Energie der sozialen und kulturellen Eiszeit ein (zumindest vorübergehendes) Ende bereiten. „HOT is COOL and JIM is HOT” und nicht zu vergessen „JIM is HERE, THERE and EVERYWHERE”. In diesem Sinne bleiben wir zwar ganz biedermeierlich mit unseren Konzerten „zu Hause” – verbreiten uns aber gleichzeitig mit einem „Live-Stream” bis an die Trommelfelle der Huskies am Polarkreis. Herzlich willkommen weltweit&nah Martin Stepanik Institutsdirektor JIM
33
LINZER GESPRÄCHE ZUR KUNST –––––––––––––––– FR 12. JÄNNER 2018 — HACKBRETT- UND PSALTERIUMSDARSTELLUNGEN ZWISCHEN 1320 UND 1530 IM ALPEN-ADRIA-RAUM 19:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt € 10 / Jugendtarif € 5 –––––––––––––––– Rektorin Ursula Brandstätter im Gespräch mit Carmen Gaggl
Carmen Gaggl © Helmuth Weichselbraun/Kleine Zeitung
Das Instrument, welches wir heute als Hackbrett bezeichnen, findet nach wie vor hauptsächlich im volksmusikalischen Kontext Verwendung. Dabei galt dieses Chordophon schon im 18. Jahrhundert in Zentraleuropa u. a. in der Kirchenmusik und an Adelshöfen als beliebtes Instrument. In ihrer Dissertation nähert sich Carmen Gaggl, Absolventin des Pädagogikstudiums Hackbrett an der Bruckneruniversität, diesem Instrument nun von einer anderen Seite und beleuchtet die bislang spärlich erforschte Zeit des Spätmittelalters bzw. der beginnenden Renaissance. Basierend auf sakralen kunsthistorischen Quellen aus Wandmalerei, Tafelmalerei und Skulptur nimmt Gaggl einen länderübergreifenden Vergleich in der Alpen-Adria-Region vor, mit dem Ziel, die geografisch-historischen Beziehungen dieses Gebietes auch auf musikwissenschaftliche Zusammenhänge hin zu befragen. Damit leistet Carmen Gaggl einen interdisziplinären Forschungsbeitrag zur Wahrnehmung des seit Jahrhunderten verwendeten Instruments und liefert gleichzeitig wichtiges Belegmaterial für unterschiedliche Disziplinen und Berufsgruppen. CARMEN GAGGL absolvierte das Pädagogikstudium Hackbrett bei Karlheinz Schickhaus und Elisabeth Seitz an der Bruckneruniversität in Linz, dabei Spezialisierung auf Salterio (Barockhackbrett) und Kulturmanagement. Seit 2009 Unterrichtstätigkeit in den Musikschulen des Landes Kärnten, ab Herbst 2014 zusätzlich Fachkoordination Hackbrett/Harfe/Zither. Daneben internationale Konzerttätigkeit am Gebiet der Alten Musik, u. a. mit L’ Arpeggiata (Ltg. Christina Pluhar, Paris) und Holland Baroque (Ltg. Judith Steenbrink, Amsterdam) sowie Coaching-Tätigkeit als Musikkinesiologie-Practitioner©. Parallel dazu wissenschaftliches Doktorat an der Universität Wien (Historische Musikwissenschaft). Trägerin mehrerer Preise und Auszeichnungen (u. a. Leistungsstipendien der Kunstuniversität Graz sowie der APBU Linz, Förderungspreis des Landes Kärnten für Volkskultur). Im Sommersemester 2017 Hackbrettprofessur an der ABPU als Karenzvertretung.
34
SCHAUSPIEL EINE PRODUKTION DES LANDESTHEATERS LINZ MIT STUDIERENDEN DES SCHAUSPIELSTUDIOS –––––––––––––––– FR 12. JÄNNER 2018 — PREMIERE: WILLE ZUR WAHRHEIT. BESTANDSAUFNAHME VON MIR 20:00 Uhr / Landestheater Linz, Studiobühne Weitere Termine und Karteninformation unter www.landestheater-linz.at –––––––––––––––– Nach dem Roman von Thomas Bernhard Fassung: Oliver Reese Österreichische Erstaufführung Inszenierung: Verena Koch Dramaturgie: Andreas Erdmann Es spielen: Lukas Heinrich, Johanna Malecki und Christina Polzer sowie das Ensemble des Landestheaters Linz
Johanna Malecki © Henrik Pfeifer
Lukas Heinrich © Henrik Pfeifer Christina Polzer © Henrik Pfeifer
Flachgau, Chiemgau, Salzburg, Pongau und Salzburg-Umgebung: Stationen einer Jugend auf tödlichem Boden, wie es Thomas Bernhard später nennt. Eine Formulierung, die für Übertreibung halten könnte, wer die Einzelheiten dieses Aufwachsens nicht kennt. Doch Bernhard hat sie aufgezeichnet: in seinen Erzählungen Die Ursache (Eine Andeutung), Der Keller (Eine Entziehung), Der Atem (Eine Entscheidung), Die Kälte (Eine Isolation) und Ein Kind. Schamlos spricht er da von der Mutter, die ihn ablehnt – Du bist mein Unglück – ihm die Ähnlichkeit mit dem Vaterschuft, welcher sie sitzen ließ, ausprügeln will. Von den zuerst nationalsozialistischen, dann katholischen Internatslehrern, Quälgeister die einen wie die anderen. Vom despotischen Meister, in dessen Keller der Knabe seine Zuflucht nimmt. Der Keller war meine einzige Rettung gewesen. Und gerade hier ereilt die Krankheit ihn, die sich zur Todeskrankheit auswächst. Jede Rettung bringt den Knaben nur in neue, umso größere Gefahr. Die Schwelle des Todes aber wird der Amboss, der sein Denken, seine Sprache, der den Dichter formt, der Österreich und die Welt erschüttern wird.
35
IN MEMORIAM –––––––––––––––– MO 15. JÄNNER 2018 — ZUM 50. TODESTAG VON CARL STEINER 19:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt € 10 / Jugendtarif € 5 –––––––––––––––– Gesang: Katerina Beranova, Sopran Klavier: Reinhold Puri-Jobi Moderation: Thomas Kerbl
Carl Steiner
Zum 50. Todestag des ehemaligen Direktors des Linzer Brucknerkonservatoriums widmet sich die Reihe „In memoriam” dem vielseitigen Schaffen Carl Steiners, der aus dem Linzer Musikleben bis zu seinem Tod am 15. Jänner 1968 nicht wegzudenken ist: So war Carl Steiner nicht nur Wegbereiter der heutigen Bruckneruniversität; der Pianist, Klavierpädagoge und Kammermusiker war auch als Komponist tätig und hinterließ unter anderem 90 Lieder und 11 Lieder ohne Worte. Im Rahmen des Gesprächskonzerts soll diese musikalische Leistung gewürdigt werden. Neben historischen Tondokumenten und einem Gespräch mit Dr. Dorothea Steiner und DI Carl-F. Steiner werden Kompositionen Steiners zur Aufführung gebracht.
36
INTERNATIONALE TAGE DER ALTEN MUSIK MI 24. – SA 27. JÄNNER 2018
ZUM JUBILÄUMSJAHR FRANCOIS COUPERINS „LE GRAND” Die diesjährigen Internationalen Tage der Alten Musik stehen im Zeichen des Jubilars Francois Couperin, auch „Le Grand” genannt, dessen Geburtstag sich zum 350. Mal jährt. Seine Kammermusikwerke bilden eine Schatzkiste von kostbaren Juwelen und vermitteln die Intimität und extreme Kunstfertigkeit am Hofe des Sonnenkönigs. Die Kursteilnehmer/innen werden die Möglichkeit haben, diese Werke auch „en Symphonie” zu erarbeiten und sich eingehend mit dem Tanz zu beschäftigen.
Francois Couperin © wikimedia Anne Marie Dragosits © Stefan Schweiger
–––––––––––––––– MI 24. JÄNNER 2018 — DOZENT/INNENKONZERT: ANTRITTSKONZERT ANNE MARIE DRAGOSITS 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8 –––––––––––––––– Seit Oktober 2016 ist Anne Marie Dragosits Professorin für Cembalo an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Nach ihren Studien bei Wolfgang Glüxam in Wien sowie bei Tini Mathot und Ton Koopman in Den Haag ist sie als gefragte Solistin und passionierte Continuospielerin bei renommierten Ensembles wie vivante, barucco, den Barocksolisten München, musica alchemica oder dem L’Orfeo Barockorchester in ganz Europa zu hören. Ihre besondere Leidenschaft gilt der intensiven Auseinandersetzung mit historischen Cembali: So entstand ihre erste Solo-CD „ITALIA!” (Label fra bernardo) auf dem originalen Giusti (1681) und einem Spinett von Veronensis (1564) im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg. Mit ihrer aktuellen Aufnahme von Suiten, Toccaten und Lamenti von J. J. Froberger auf dem Girolamo de Zenti von 1658 (in Privatbesitz in England) und einer 2017 erscheinenden Einspielung hochbarocker französischer Literatur auf dem Taskin (1787) im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg geht sie diesen Weg weiter. www.dragosits.org –––––––––––––––– SA 27. JÄNNER 2018 — ABSCHLUSSKONZERT 19:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8
37
KINDERMITMACHKONZERT –––––––––––––––– DI 30. JÄNNER 2018 — MUSIK IM GEPÄCK TEIL 2: VIELFALT VERKNÜPFT 17:00 Uhr / ABPU, Großer Saal Für Publikum ab dem 6. Lebensjahr Eintritt frei –––––––––––––––– Es musizieren Studierende, Lehrende und Lehrpraxisschüler/innen Leitung: Bianka Wüstehube
Musik im Gepäck © MCL
Nach dem Erfolg von „Musik im Gepäck” im vergangenen Wintersemester, findet das KinderMitmachKonzert nun seine Fortsetzung. „Musik im Gepäck Teil 2” kommt damit dem Wunsch der Besucher/innen nach weiteren Konzerten zum Thema „Vielfalt” nach. Während im vergangenen Jänner die Musiker/innen „ihre Musik” ausgepackt und miteinander neue Klangräume erschlossen haben, beschäftigen sich im zweiten Teil verschiedene Komponist/innen der Universität mit dem Thema Vielfalt. Sie verknüpfen Geräusche, Sprachen, Bilder, Klänge, Bewegungen und Geschichten bunt miteinander und weben neue Kompositionen, zum Hören, Sehen, Spüren und natürlich auch zum Mitmusizieren. Ob die Künstler/innen auch versuchen werden Erinnerungen an „Musik im Gepäck Teil 1” zu wecken? Verraten wir nicht! Künstler/innen aus mehreren Instituten musizieren, singen und tanzen für das Publikum. Und wie immer beim KinderMitmachKonzert geht es zum einen um das Zuhören und zum anderen um das gemeinsame Musizieren.
38
YOUNG CLASSICS –––––––––––––––– DI 30. JÄNNER 2018 — FRÉDÉRIC CHOPIN – BALLADEN UND SCHERZI 19:30 Uhr / Brucknerhaus Linz, Mittlerer Saal Karteninfo Brucknerhaus: kassa@liva.at oder +43 732 775230 –––––––––––––––– Studierende des Instituts für Tasteninstrumente Frédéric Chopin: Balladen Nr. 1-4, 4 Scherzi Chopins vier Balladen und die vier Scherzi gehören zum Olymp seiner pianistischen Herausforderungen. In seinen Balladen zeigt Chopin seine Nähe zur romantischen Dichtung. Wenn er die Form selbst auch nicht wesentlich erneuerte, sondern an traditionelle Gestaltungweisen anknüpfte, vermochte er hier sein Ideal des poetischen Erzählens mit dem Instrument zu verwirklichen. So war er es, der den Titel „Ballade” in die Klaviermusik einführte. Auch die vier Scherzi können – wie seine Balladen – als eine Gattungsneugründung betrachtet werden. Extreme Ausdruckshaltung und hochgespannte Dramatik verkehren den ursprünglichen Charakter geradezu ins Gegenteil.
Frédéric Chopin © Lous-Auguste Bisson
Solistin und Solist des Instituts für Saiteninstrumente der ABPU © Hanspeter Kumpfmiller
–––––––––––––––– DI 27. FEBRUAR 2018 — „MOLTISSIME CORDE“ 19:30 Uhr / Brucknerhaus Linz, Mittlerer Saal Karteninfo Brucknerhaus: kassa@liva.at oder +43 732 775230 –––––––––––––––– Studierende der Fächer Gitarre, Hackbrett, Harfe und Zither geben gemeinsam mit Studierenden anderer Institute der Bruckneruniversität Einblick in facettenreiche Musikstile: Von Alter Musik über Klassisches und von Romantik über Virtuoses aus dem 20. Jahrhundert bis zu zeitgenössisch Innovativem.
39
VORTRÄGE / WORKSHOPS ------------SA 14. OKTOBER 2017 — WORKSHOP DER BLECHBLÄSER DES CLEVELAND ORCHESTERS 09:00 - 18:00 Uhr / ABPU, Großer Saal und Kleiner Saal Koordination: Wilfried Brandstötter ------------MI 18. OKTOBER 2017 — JIM BLÄSERWORKSHOP 11:00 - 16:00 Uhr / ABPU, JIM Großer Ensembleraum Koordination: Christoph Cech ------------FR 20. OKTOBER 2017 — VIER STÄDTE, VIER MEISTER, VIER WERKE: 1732 Vortrag und Kurse mit Hiroko Huemer, Traverso 10:00 - 11:00 Uhr / Vortrag / ABPU, Studio Alte Musik 11:00 - 13:00 Uhr / Kurs / ABPU, Studio Alte Musik 14:00 - 17:30 Uhr / Kurs / ABPU, Studio Alte Musik Koordination: Claire Genewein ------------FR 03. – SA 04. NOVEMBER 2017 — WORKSHOP MIT KAMMERSÄNGER ADRIAN ERÖD FR 03. NOVEMBER — 11:00 - 14:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr / ABPU, Großer Saal SA 04. NOVEMBER — 11:00 - 14:00 Uhr und 15:00 - 17:00 Uhr / ABPU, Großer Saal Koordination: Robert Holzer ------------MO 06. – MI 08. NOVEMBER 2017 — WORKSHOP DANIEL SCHNYDER 10:00 - 17:00 Uhr / ABPU, Großer Saal MI 08. NOVEMBER — 19:30 Uhr / Abschlusskonzert mit Daniel Schnyder / ABPU, Großer Saal Koordination: Norbert Girlinger ------------DI 21. NOVEMBER 2017 — DIFFERENZ IM INSTRUMENTAL- UND GESANGSUNTERRICHT Vortrag Musikpädagogik: Katharina Bradler 18:30 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Koordination: Bianka Wüstehube ------------DO 28. FEBRUAR 2018 — VIELFALT ALS NORMALITÄT SYMPOSIUM: „verschieden gleich - gleich verschieden” 09:00 - 17:00 Uhr / ABPU Koordination: Constanze Wimmer / Bianka Wüstehube
40
41
42
V E R A N S TA LT U N G S K A L E N D A R I U M
OKTKOBER
JÄNNER
.................................................................................
.................................................................................
18.10.2017 BIGBAND SUMMIT 19:00 Uhr — ABPU, Großer Saal 20 .................................................................................
10.01.2018 ZU GAST AN DER ABPU: FEDERSPIEL 19:30 Uhr — ABPU, Großer Saal 32 .................................................................................
19.10.2017 LIEDERABEND JOHANNES BRAHMS 19:30 Uhr — ABPU, Großer Saal
11. – 13.01.2018 WINTER JAZZ NITES ABPU, Sonic Lab / JIM Großer Ensembleraum 33 .................................................................................
21
NOVEMBER ................................................................................. 07.11.2017 ALUMNI KONZERT: DUO FÜR FLÖTE UND HARFE 19:30 Uhr — ABPU, Kleiner Saal 22 ................................................................................. 11.11.2017 LANGE NACHT DER BÜHNEN ab 15:00 Uhr — ABPU 23 ................................................................................. 12.11.2017 SCHAUSPIEL: PREMIERE „PETER PAN” 15:00 Uhr — Landestheater Linz, Schauspielhaus 24 ................................................................................. 14.11.2017 GEORG FRIEDRICH HÄNDEL: „FEUERWERKSMUSIK” 19:30 Uhr — ABPU, Foyer 25 ................................................................................. 21.11.2017 FORUM KAMMERMUSIK BÖHMISCH-MÄHRISCHE NACHBARN 19:30 Uhr — ABPU, Großer Saal 26 ................................................................................. 23.11.2017 PORTRÄTKONZERT FANNY HENSEL MENDELSSOHN 19:30 Uhr — ABPU, Kleiner Saal 27
DEZEMBER .................................................................................
12.01.2018 LINZER GESPRÄCHE ZUR KUNST: CARMEN GAGGL 19:00 Uhr — ABPU, Kleiner Saal 34 ................................................................................. 12.01.2018 SCHAUSPIEL: PREMIERE „WILLE ZUR WAHRHEIT” 20:00 Uhr — Landestheater Linz, Schauspielhaus 35 ................................................................................. 15.01.2018 IN MEMORIAM ZUM 50. TODESTAG VON CARL STEINER 19:30 Uhr — ABPU, Kleiner Saal 36 ................................................................................. 24. – 27.01.2018 INTERNATIONALE TAGE DER ALTEN MUSIK ABPU— Kleiner Saal 37 ................................................................................. 24.01.2018 ANTRITTSKONZERT ANNE MARIE DRAGOSITS 19:30 Uhr — ABPU, Großer Saal 37 ................................................................................. 30.01.2018 KINDERMITMACHKONZERT MUSIK IM GEPÄCK TEIL 2 17:00 Uhr — ABPU, Großer Saal 38 ................................................................................. 30.01.2018 YOUNG CLASSICS FRÉDÉRIC CHOPIN – BALLADEN UND SCHERZI 19:30 Uhr — Brucknerhaus Linz, Mittlerer Saal
39
03. – 07.12.2017 FESTIVAL: LEICHT ÜBER LINZ ABPU, Museum Angerlehner 28 .................................................................................
.................................................................................
08./11./14.12.2017 MUSIK ZUR WEIHNACHT Waldhausen, ABPU, Pregarten 30 .................................................................................
27.02.2018 YOUNG CLASSICS „MOLTISSIME CORDE” 19:30 Uhr — Brucknerhaus Linz, Mittlerer Saal 39 .................................................................................
15./16.12.2017 TANZPERFORMANCE LUFTLINIE #18 19:30 Uhr — ABPU, Großer Saal
FEBRUAR
31
43
ANTON BRUCKNER PRIVATUNIVERSITÄT für Musik, Schauspiel und Tanz Hagenstraße 57 I 4040 Linz T +43 732 701000 0 F +43 732 701000 299 E information@bruckneruni.at W www.bruckneruni.at
DVR 686221 | Österreichische Post AG | Info . Mail Entgelt bezahlt