Skip to main content

Bühne frei Wintersemester 2015/16

Page 1

BÜHNE FREI Musik, Schauspiel und Tanz mit prominenten Gästen und jungen Stars von morgen Wintersemester 2015/2016

Magazin und Veranstaltungsprogramm der Anton Bruckner Privatuniversität


HERZLICH WILLKOMMEN! 2


© Simon Bauer Impressum: Anton Bruckner Privatuniversität, Hagenstraße 57, 4040 Linz, Austria T +43 732 701000 0 I F +43 732 701000 299 I E information@bruckneruni.at I W www.bruckneruni.at Für den Inhalt verantwortlich: Rektorin Univ.Prof. Dr. Ursula Brandstätter, Vizerektor Univ.Prof. Josef Eidenberger I Redaktion: Irene Pechböck, MA I OAR Angelika Grabner I Ing. Rafael Hintersteiner, BArch. I Grafik: MC Landl I Termin-, Programm-, Besetzungsänderungen sowie Druck- und Satzfehler vorbehalten.


Foto: Land OÖ / Kauder

Sehr geehrte Damen und Herren! Mit großer Freude präsentieren wir Ihnen das Veranstaltungsprogramm der Bruckneruniversität für das Wintersemester 2015/2016. Dieses steht ganz im Zeichen der Eröffnung des eindrucksvollen neuen Universitätsgebäudes: Zahlreiche Eröffnungsveranstaltungen - vom Festkonzert über den Tag der offenen Tür bis hin zur Eröffnung des Sonic Lab und der Universitätsbibliothek - bieten Ihnen in den kommenden Wochen und Monaten die Gelegenheit, die Bruckneruniversität in ihren vielfältigen Facetten kennenzulernen. Darüber hinaus erwartet Sie ein in gewohnter Weise bunter Reigen an Veranstaltungen aus Musik, Schauspiel und Tanz mit prominenten Gästen und aufstrebenden jungen Talenten von morgen, zu denen wir Sie herzlich einladen. Erleben Sie mit unseren Gästen, Lehrenden und Studierenden intensive künstlerische Begegnungen und genießen Sie inspirierende Momente im architektonisch eindrucksvollen Ambiente der neuen Bruckneruniversität!

Univ.Prof. Josef Eidenberger Vizerektor

4

Univ.Prof. Dr. Ursula Brandstätter Rektorin

Dr. Josef Pühringer Landeshauptmann


EDITORIAL

I N H A LT S V E R Z E I C H N I S

Ein offenes Haus für die Künste Rechtzeitig zu Beginn des neuen Studienjahrs im neuen Gebäude der Bruckneruniversität erscheint auch das aktuelle Veranstaltungsprogramm in einem neuen Gewand. BÜHNE FREI – so lautet das Motto für die vielfältigen Aktivitäten, mit denen sich die Bruckneruniversität an die Öffentlichkeit wendet. Als künstlerische Ausbildungsstätte versteht sich die Bruckneruniversität als ein offener Ort der Begegnung: zwischen Studierenden und Lehrenden, zwischen den Künsten, zwischen Künstlern und Publikum. Die neue Architektur – das offene Foyer, die dynamischen Galerien, die transparenten Glasfronten – stellen den geeigneten Rahmen für diese Begegnungen dar. In vier neuen Veranstaltungssälen erwartet Sie wieder ein bunter, stilistisch vielfältiger Reigen an Konzerten, Tanz- und Theateraufführungen. Um dem neuen Charakter der Architektur gerecht zu werden, haben wir uns einige neue Akzente für unser Veranstaltungsprogramm einfallen lassen. Neben den klassischen und bewährten Konzertformaten werden wir jedes Semester auch experimentelle Aufführungsformate anbieten: Wandelkonzerte, Lecture Perfomances, Cross over-Veranstaltungen zwischen den Künsten. Unter dem Titel „Mobile” wollen wir nicht nur die Kunst und die ausübenden Künstlerinnen und Künstler in Bewegung bringen, sondern auch das Publikum. Lassen Sie sich überraschen von der ersten Mobile-Veranstaltung am 20. November im Rahmen des Festes Neuer Musik. Das Eröffnungsjahr im neuen Gebäude wollen wir aber auch dazu nutzen, unsere Institute zu präsentieren. Im Laufe der nächsten Monate werden Sie also die Gelegenheit haben, Einblick in die Arbeit von zwölf verschiedenen Instituten zu erhalten. Den Präsentationsreigen eröffnen die Institute für Alte Musik, Schauspiel und Tasteninstrumente. Dem vertieften Einblick in unsere Arbeit dient schließlich die Erweiterung der Veranstaltungsbroschüre zu einem Magazin. Ein Schwerpunktthema, Interviews mit Lehrenden und Studierenden, Porträts, Berichte von ausgewählten Projekten – die verschiedenen Beiträge sollen Ihnen zeigen, wie vielfältig die Arbeit in einer künstlerischen Universität ist. Wir freuen uns, wenn Sie an dieser Vielfalt Anteil nehmen.

MAGAZIN

5 —— EDITORIAL Ein offenes Haus für die Künste

6 —— NEWS Willkommen in unserem Neubau!

8 —— THEMA Ein neuer Raum für Kunst 10 —— PORTRÄT Absolvent Martin Grubinger im Gespräch mit Student Christoph Sietzen 12 —— VISIONEN UND VORFREUDE Die neuen Kompositionsprofessoren Carola Bauckholt und Volkmar Klien 14 —— FORSCHUNG „Ja, natürlich ...” Spartenübergreifendes künstlerisches Forschungsprojekt 15 —— NETZWERK Das Alumni Netzwerk stellt sich vor

MUSIK, SCHAUSPIEL UND TANZ an der Anton Bruckner Privatuniversität im Wintersemester 2015/2016 16 —— Karteninformation / Veranstaltungsübersicht 18 —— Veranstaltungen 42 —— Vorträge / Workshops 46 —— Veranstaltungskalendarium

Univ.Prof. Dr. Ursula Brandstätter, Rektorin

5


NEWS

Willkommen in unserem Neubau! Nach vier Jahren Bauzeit war es im Sommer soweit: Wir haben unser neues Universitätsgebäude in der Hagenstraße 57 bezogen! Die Vorfreude auf das neue Haus mit seiner beeindruckenden Architektur und ideal auf die Bedürfnisse unserer Universität abgestimmten Ausstattung, ist groß. Und nach den ersten Wochen Probebetrieb wissen wir, dass der Neubau unsere Erwartung mehr als nur erfüllt! Wir laden Sie herzlich ein, sich selbst ein Bild unseres neuen Zuhauses zu machen!

Ein viergeschossiger Luftraum, von den Architekten „Fluss” genannt, durchzieht den Grundriss des Gebäudes. Das lichtdurchflutete Foyer im Zentrum dient als zentrale Begegnungszone. Im Erdgeschoß gelangt man durch das Foyer auch in die vier Veranstaltungssäle und das Restaurant mit Gastgarten. Inmitten des Gebäudes befindet sich über zwei Stockwerke verteilt die 800m² große Bibliothek. Für das vielseitige Veranstaltungsprogramm stehen im neuen Universitätsgebäude Säle für insgesamt 600 Besucher/innen zur Verfügung: der Große Saal als Konzertsaal, der Kleine Saal für Orgel- und Kammermusik, die Studiobühne für Produktionen aus Schauspiel und Tanz sowie das Sonic Lab für Computer- und verstärkte Musik. Der Große Saal bietet 325 Plätze, die drei kleineren Säle zwischen 70 und 140 Plätze. Südlich des Universitätsgebäudes umrahmt ein weitläufiger Park den Campus. Eine großzügige Freitreppe mit Sitzstufen führt vom ersten Obergeschoss in den Park und wird in Zukunft auch für Freiluftkonzerte zur Verfügung stehen. Rasenflächen, eine Blumenwiese sowie Sträucher- und Sandinseln ergänzen die Parkanlage. Die Sandinseln wurden mit eigens im Rahmen von „Kunst am Bau” entworfenen Sitzmöbeln bestückt, die zum Verweilen einladen.

© Simon Bauer

Das Gebäude verfügt über rund 100 Unterrichts- und Vortragsräume für 850 Studierende und 220 Lehrende sowie sechs Ensemblezimmer und zehn Unterrichtssäle für die Bereiche Schauspiel, Tanz und Elementare Musikpädagogik. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Raumakustik der Unterrichtszimmer gelegt, die durch einen speziellen Vorhang und dahinter angebrachte Holzakustikpaneele individuell auf die verschiedenen Musikinstrumente angepasst werden kann. WIE ÜBERSIEDELT MAN EINE UNIVERSITÄT? Mit viel logistischem Geschick! • 1093 Möbelstücke wanderten von den 3 bis- herigen Standorten in die Hagenstraße • 547 Instrumente (darunter u.a. 54 Flügel und 35 Pianos) wurden übersiedelt • Insgesamt 3525 Umzugskartons wurden gepackt © Simon Bauer

6


© Simon Bauer

ZAHLEN UND FAKTEN • Bauplatzfläche: 16.786 m² • Bebaute Fläche: 4.188 m² • Funktionsfläche: 8.600 m² • Kostenrahmen: EUR 42,9 Millionen Euro (Preisbasis 2009) • Passivhausbauweise • Knapp 100 Unterrichts- und Vortragsräume • 10 Unterrichtssäle für die Bereiche Schauspiel, Tanz und Elementare Musikpädagogik • 4 Veranstaltungssäle 1 großer Konzertsaal, 1 Orgel- und Kammer- musiksaal, 1 Studio für die Produktionen der Sparten Schauspiel und Tanz sowie ein Studio für Computer- und verstärkte Musik © Simon Bauer

Besichtigung des neuen Universitätsgebäudes Tag der offenen Tür SA 28. NOVEMBER 2015 / 11:00-17:00 Uhr Am Tag der offenen Tür am 28. November 2015 besteht von 11:00 bis 17:00 Uhr die Möglichkeit, das eindrucksvolle neue Universitätsgebäude zu besichtigen.

Öffentliche Führungen FR 4. DEZEMBER 2015 / DO 10. DEZEMBER 2015 / MI 16. DEZEMBER 2015 / Beginn: 14:00 Uhr Öffentliche Führungen im Neubau der Anton Bruckner Privatuniversität Dauer: ca. 1 Stunde, Anmeldung erbeten an direktion@bruckneruni.at

7


THEMA

Ursula Brandstätter © Reinhard Winkler

Ein neuer Raum für Kunst Als Rektorin freue ich mich, dass nun alle Künste unter einem Dach vereint sind. Wir alle wissen, dass es oft gerade die zufälligen Begegnungen und die informellen Kontakte sind, die neue Projektideen entstehen lassen. Dafür bietet die neue Architektur mit dem offenen Foyer und den offenen Galerien - den idealen Rahmen. Insgesamt glaube ich, dass uns der dynamische Charakter des neuen Gebäudes gewissermaßen inspirieren wird: der organische Grundriss des Hauses, die schräg gestellten Lamellen, die wechselnden Perspektiven, die sich je nach Standpunkt von außen oder von innen ergeben – all diese architektonischen Merkmale passen für mich sehr gut zum Selbstverständnis der Bruckneruniversität als einer dynamischen jungen Universität, die sich in Entwicklung und damit in Bewegung befindet. Die neue Architektur stellt uns – gerade auch in ihrem Charakter als „architektonische Skulptur” – einen „Resonanzraum für Kunst” zu Verfügung, einen Resonanzraum, in dem wir vielfältige Kunstformen zum Klingen bringen werden.

Architektur und Konzeption des neuen Hauses werden uns beflügeln. Endlich haben wir ausreichend optimal an unsere Bedürfnisse angepasste Konzertsäle, Unterrichts- und Vortragsräume und können Studierenden und Lehrenden Gegebenheiten bieten, die ihrem hohen bis herausragenden Niveau auch wirklich entsprechen. Alle Räume wurden ihrem jeweiligen Verwendungszweck entsprechend nach den neuesten Standards errichtet und ausgestattet. Raumakustik und Schalldämmung übertreffen die Vorgaben, die technischen Anlagen sind einfach und intuitiv zu bedienen. Das Raumklima wird sehr angenehm sein. Das im Passivhausstandard errichtete Gebäude wird mechanisch belüftet und im Sommer über die Fußböden gekühlt. Die Veranstaltungssäle sind voll klimatisiert.

Univ.Prof. Dr. Ursula Brandstätter Rektorin

Universitätsdirektorin Mag. Brigitte Mössenböck Projektleitung

8

Brigitte Mössenböck © Reinhard Winkler


THEMA

Architektenteam © Reinhard Winkler

Das Linzer Architektenteam Matthias Seyfert, Susanne Seyfert und Dietmar Moser (Architekturbüro 1 ZT GmbH) konnte 2008 mit seinem außergewöhnlichen Entwurf den international ausgeschriebenen Architekturwettbewerb für den Bau der neuen Bruckneruniversität für sich entscheiden. Wir trafen sie im fertigen neuen Universitätsgebäude zum Gespräch. Was waren die Grundgedanken für den Entwurf des neuen Universitätsgebäudes? —— Unser Ziel war ein Gebäude, dem man seine musische Nutzung ansieht. Wie eine Skulptur oder ein Klangkörper liegt der geschwungene, organisch geformte Baukörper im Park. Zur Verschattung wird er von einem hellen Lamellenkleid umspielt, das durch seine serielle Struktur Assoziationen an Musikinstrumente entstehen lässt und das Gebäude mit dem umliegenden Baumbestand zu verschmelzen scheint. Schwungvolle, lichtdurchflutete und fließende Raumfolgen bestimmen auch das Gebäudeinnere, das durch seine vielfältigen Blickbeziehungen Kommunikation und Kreativität fördern soll. Wie hat sich der Entwurf von den ersten Skizzen bis zur Fertigstellung verändert? —— Der Wettbewerbsentwurf und auch die damalige Visualisierung sind verblüffend ähnlich zum jetzigen realisierten Gebäude. Es war unglaublich spannend und auch herausfordernd, diesen komplexen Entwurf umzusetzen.

Was sind Ihrer Meinung nach die architektonischen Highlights? —— Die Highlights sind sicher die musische Geste des Baukörpers und die Lamellenfassade, die geschwungenen lichtdurchfluteten Lufträume im Inneren, die Freitreppe und die gewellte Wandverkleidung der Säle. Welche Rolle spielt die Akustik in der Architektur des Neubaus? —— Akustik spielte von Anfang an für uns eine sehr große Rolle. Durch die geschwungenen Formen finden sich im gesamten Gebäude kaum orthogonale Räume, was ein großer akustischer Vorteil ist, da störende Flatterechos vermieden werden. Die akustisch sensiblen Säle werden vom großzügigen Luftraum des Foyers umspielt. Das Thema des Vorhangs der Lamellenfassade haben wir im Inneren in Variationen fortgesetzt und so zB unsere gewellte, akustisch wirksame Wandverkleidung der Säle entwickelt.

9


P O R T R ÄT

Martin Grubinger im Gespräch mit Christoph Sietzen Im Oktober macht der internationale Marimba Wettbewerb „Percussive Linz“ Station im neuen Universitätsgebäude. Nicht verwunderlich - gilt die Schlagwerkklasse der Anton Bruckner Privatuniversität doch als Talenteschmiede mit internationalem Renommee. Von der hohen Qualität der Ausbildung zeugen neben erfolgreichen Absolvent/innen auch wiederholte Wettbewerbserfolge der Studierenden in jüngster Zeit (u.a. zwei Semifinalisten und ein Finalist beim renommierten ARD-Musikwettbewerb). Einer der erfolgreichsten Absolventen der Klasse Leonhard Schmidinger/Bogdan Bacanu, SoloPercussionist Martin Grubinger, verrät unserem Studenten und Preisträger des letzten ARD Musikwettbewerbs Christoph Sietzen im Interview mehr über seine Ausbildung und die Herausforderungen als Solokünstler. CHRISTOPH SIETZEN: Wann war für dich klar, dass du deine Leidenschaft für Schlagwerk auch professionell verfolgen möchtest? —— MARTIN GRUBINGER: In meinem Fall war das mit 10/11 Jahren, wo mir klar geworden ist, dass das etwas Ernsteres sein könnte. Zu der Zeit bin ich ins Musische Gymnasium in Salzburg gekommen und habe begonnen, wöchentlich nach Linz zu fahren, um Unterricht zu nehmen. Die ursprüngliche Idee war damals noch Orchesterschlagzeuger zu werden, vielleicht mal Wiener Philharmoniker, die solistische Option hat sich dann erst in späteren Jahren ergeben. CHRISTOPH SIETZEN: Was hat dich während der Studienzeit geprägt, bzw. an was denkst du heute noch gerne zurück? —— MARTIN GRUBINGER: An erster Stelle natürlich an meine beiden Lehrer, Leo (Leonhard Schmidinger) und Bogdan (Bogdan Bacanu). Ich glaube, die Bruckneruniversität kann wirklich stolz darauf sein, solche tollen Lehrer zu haben. Für mich war von Anfang an klar, dass Leo für mich am Schlagwerk der perfekte Lehrer ist, es gab sofort auch eine freundschaftliche Basis, 100-prozentiges Vertrauen und er hat mich in alle Richtungen unterstützt, egal ob Orchesterliteratur oder Solospiel. Am Marimba kann ich mit großem Stolz sagen, einer der ersten Studenten von Bogdan gewesen zu sein. Ihm habe ich alles zu verdanken was

10

ich auf diesem Instrument kann und spiele. Und die beiden haben die Studierenden auch charakterlich inspiriert, man hat sie Tag und Nacht anrufen können und genauso in den Ferien Unterricht gehabt. Darüber hinaus natürlich die anderen Studenten wie Erwin Falk (mittlerweile Wiener Philharmoniker) oder Andreas Steiner (mittlerweile Mozarteumorchester Salzburg), wir waren eine super Gruppe, alle sehr fleißig und haben uns so gegenseitig motiviert. CHRISTOPH SIETZEN: Du bist ein international gefragter Solokünstler: Was ist das Wesentliche, um dieses Ziel zu erreichen? —— MARTIN GRUBINGER: Ein bisschen Glück, üben natürlich, und die Leute an den entscheidenden Stellen zu überzeugen. Das Repertoire ist nicht mehr das Problem, da habt ihr’s schon leichter, weil mittlerweile viele große, bedeutende Komponisten etwas für uns geschrieben haben und auch in Zukunft schreiben werden. Am Ende des Tages glaube ich, dass, wenn man daran glaubt und dran bleibt, es auch funktionieren wird. Ich glaube, dass es in Zukunft auch mehr SchlagwerkSolisten geben wird, die Vielfalt größer wird, dass die Leute anfangen können wie bei einem SibeliusViolinkonzert zwischen verschiedenen Interpretationen zu vergleichen, sodass da richtig Bewegung entsteht. Ich wünsch mir das und ich bin überzeugt, das wird kommen.

Martin Grubinger © Felix Broede


P O R T R ÄT MARTIN GRUBINGER, der österreichische Multipercussionist, hat sich in außergewöhnlicher Weise darum verdient gemacht, das Schlagwerk als Soloinstrument in den Mittelpunkt des klassischen Konzertbetriebs zu stellen. Sein Repertoire reicht dabei von solistischen Werken über kammermusikalische Programme, u.a. mit seinem Percussive Planet Ensemble oder den Pianistinnen Ferhan und Ferzan Önder, bis hin zu Solokonzerten. Der in Salzburg geborene Musiker studierte am Brucknerkonservatorium in Linz und am Mozarteum in Salzburg.

CHRISTOPH SIETZEN gehört zu den herausragenden Schlagwerkern seiner Generation. Geboren 1992 in Salzburg, studiert Christoph Sietzen Marimba bei Bogdan Bacanu und Schlagwerk bei Leonhard Schmidinger an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Er war Finalist und 3. Preisträger beim 63. Musikwettbewerb der ARD 2014 und unterrichtete bereits im Alter von nur 22 Jahren an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Christoph Sietzen © Daniel Delang

International Marimba Festival – Competition & Concerts Percussive Linz 3.–11. OKTOBER 2015 / INTERNATIONALE SCHLAGWERKSZENE IN LINZ Nach zwei erfolgreichen Austragungen in Salzburg kehrt der internationale Marimba Wettbewerb unter dem Titel „Percussive Linz” zurück an die Bruckneruniversität, als erste Großveranstaltung im neuen Universitätsgebäude. Informationen unter www.percussivelinz.com

11


P O R T R ÄT

Die neuen Kompositionsprofessoren ÜBER VISIONEN UND VORFREUDE Mit dem Beginn des Wintersemesters 2015 verstärkt die Anton Bruckner Privatuniversität sein Professorenteam am neuen Institut für Komposition und Dirigieren. Neben Andreas Weixler, Christoph Cech und Erland M. Freudenthaler forschen dort ab sofort auch die deutsche Komponistin Carola Bauckholt und der österreichische Komponist Volkmar Klien.

Es reicht also nicht, bloß Rezepte zur Anfertigung neuer Stücke weiterzugeben, sondern es gilt, gemeinsam Prozesse einzuüben wie auch zu hinterfragen, die dazu beitragen können, auf der Höhe der Zeit, mit in alle möglichen Richtungen und Disziplinen hin offenen Augen und Ohren, eigene künstlerische Wege zu finden und zu gehen.

Wir sprachen mit ihnen im Vorfeld über ihre Visionen für die Ausbildung von Kompositionsstudierenden und worauf sie sich in ihrer neuen Aufgabe besonders freuen.

Was sind Ihre Visionen für die Ausbildung im Bereich Komposition an der Bruckneruniversität? —— CAROLA BAUCKHOLT: Komposition und Kreativität bilden den Kern und Ausgangspunkt der Musik und ihrer Studierenden aus den Bereichen Interpretation, Tanz, Wissenschaft und Pädagogik. Im Grunde sind die Komponist/innen die Arbeitgeber der Musikwelt. Nicht zufällig trägt die Universität den Namen eines Komponisten. Komposition verkörpert die Geburtsstätte aller Sparten, deren Zusammenwirken hier imaginiert und mit Hilfe aller verwirklicht wird. Phantasie und neue Ideen führen dem Organismus einer Musikhochschule frischen Sauerstoff zu, beleben und bewegen auch oft durch Irritation. Durch Ungewohntes wird der Geist wach und gefordert. Ich wünsche mir, dass den Kompositionsklassen mit Hilfe der ganzen Bruckneruniversität, den Institutionen in Linz und lebendigem überregionalen und internationalen Austausch diese Situation gelingt. —— VOLKMAR KLIEN: Ganz grundsätzlich gilt: Die Vermittlung von Wissen über Geschichte und Gegenwart künstlerischer Praktiken soll stets individuelle Möglichkeiten eröffnen und nicht Verpflichtungen formulieren. Obgleich eine Ausbildung in Komposition immer auch sehr konkrete technische Fertigkeiten vermitteln wird, muss das primäre Ziel sein, Studierenden Möglichkeitsräume zu eröffnen, ihr eigenes, individuelles künstlerisches Tun und Wollen - selbständig und informiert - weiterzuentwickeln.

12

Carola Bauckholt © Inge Zimmermann

Worauf freuen Sie sich in Ihrer neuen Aufgabe besonders? —— CAROLA BAUCKHOLT: Mich freut besonders, dass Musik, Schauspiel und Tanz in einem wunderbaren neuen Haus zusammen arbeiten und wachsen können. —— VOLKMAR KLIEN: Ich denke, dass sich in einem neu eingerichteten Studiengang, der sich vom ersten Semester an musikalischer Komposition in ihren digitalen und medialen Ausprägungen widmet, die von mir oben formulierten Ziele wunderbar werden umsetzen lassen. Gerade die Tatsache, dass der Studienzweig ganz am Anfang steht und doch eingebettet ist in eine Vielzahl an der Bruckneruniversität bereits bestens etablierter, relevanter und nah verwandter Studien zu Komposition und Improvisation, lässt mich voller Zuversicht und Freude an diese neue Aufgabe herantreten.


P O R T R ÄT

VOLKMAR KLIEN verbrachte seine Kindheit und Jugend in Wien; fasziniert vom Musikleben dieser Stadt mit seinen gloriosen Traditionen und antiquierten Ritualen. Ausgehend von diesem Hintergrund versucht er heute die Möglichkeiten von Komponieren, Musizieren und Hören weit über klassische Konzertsituationen hinaus zu erweitern.

CAROLA BAUCKHOLT ist deutsche Komponistin, Verlegerin und Intermedia-Künstlerin. Ein zentrales Moment der Werke von Bauckholt ist das Nachdenken über das Phänomen der Wahrnehmung und des Verstehens.

Volkmar Klien © Helmut Lackinger

© fotolia

Neue Institute an der Bruckneruniversität WEITERENTWICKLUNG UND NEUGRÜNDUNG Die Bruckneruniversität nimmt den Umzug in das neue Universitätsgebäude zum Anlass für die Gründung eines INSTITUTES FÜR KOMPOSITION UND DIRIGIEREN. Am neu aufgestellten Institut wird der kunstspartenübergreifenden Zusammenarbeit, etwa der zeitgenössischen Musiktheaterkomposition, ein wichtiger Stellenwert zukommen. Auch soll das Potential des bereits installierten Computermusikstudios weiterentwickelt werden. Die Jazzkomposition – bisher in einem anderen Institut angesiedelt – wird in das neu geschaffene Institut integriert und erhält damit eine neue Sichtbarkeit.

Als Nachfolgeinstitut für das Institut für Dirigieren, Komposition und Musiktheorie und das Institut für Musik und Forschung wird ein neues INSTITUT FÜR GESCHICHTE UND THEORIE geschaffen, in dem disziplinübergreifend Lehrende aus wissenschaftlichen Fächern und aus Ergänzungsfächern zusammengefasst werden. Eine wesentliche Idee des Instituts ist seine transdisziplinäre Zusammensetzung.

13


FORSCHUNG

„JA, NATÜRLICH ...” NATURALEZZA/SIMPLICITÉ: NATUR UND NATÜRLICHKEIT AUF DER (MUSIK)THEATERBÜHNE Im Wintersemester 2015/2016 wird an der Bruckneruniversität ein künstlerisches Forschungsprojekt in Kooperation mit der Universität Salzburg initiiert, an dem sich sämtliche Sparten des Hauses – Musik, Schauspiel und Tanz – beteiligen. Thema des Projekts „Ja, natürlich…” ist die Funktion von Natur und Natürlichkeit als künstlerisches Ausdrucksmittel im Musiktheater. Als Gegenposition zu den barocken Affekten kennzeichnete die Forderung nach Natürlichkeit die Bühnenästhetik des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Darunter wurde einerseits die Idee der Nachahmung der Natur verstanden, andererseits die „edle Einfalt” des antiken Vorbilds. „Zurück zur Natur” forderten Intellektuelle wie Jean-Jacques Rousseau. Doch gerade die französische Opernkritik monierte die zu große Annäherung an das Vorbild der Natur als dem Prinzip von Kunst zuwider und sprach sich für eine idealisierte, überhöhte Form ihrer Inszenierung aus. Denn besonders die naturalistische Darstellung von Tragik und Schrecken schockierte und provozierte das Publikum.

der Theaterbühne, das einem stetigen Wandel unterlag. Seine Bedeutung für die aktuelle Bühnenpraxis – für die Instrumentalmusik genauso wie für den Gesang, das Sprechtheater und den Tanz – soll reflektiert und experimentell erprobt werden. Die Ergebnisse werden im Sommersemester öffentlich aufgeführt.

Zentrales Thema des Forschungsprojekts ist daher die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Natur auf

Projektidee und -leitung: Dr. Claire Genewein und Dr. Vera Grund (Universität Salzburg)

Künstlerisches Forschungsprojekt Auftaktveranstaltung JA, NATÜRLICH – NATURALEZZA – SIMPLICITÉ DO 5. NOVEMBER 2015 / 14:00 Uhr / ABPU, Großer Hörsaal Claire Genewein, Claudia Jeschke, Hans-Georg Nicklaus, Vera Grund Musikalische Kurzdarbietungen, Studierende und Lehrende des Instituts für Alte Musik

Workshop JA, NATÜRLICH – NATURALEZZA – SIMPLICITÉ 16./17. NOVEMBER 2015 / ab 10:00 Uhr / ABPU, Studio Alte Musik mit Prof. Dr. Robert Toft (London/Canada) für Sänger/innen und Instrumentalist/innen Anmeldung bis 10.11.2015 erbeten an c.genewein@bruckneruni.at

14


NETZWERK

ALUMNI NETZWERK VERBUNDENHEIT Im Rahmen des Abschiedsfestes vom alten Standort in der Wildbergstraße am 20. Juni 2015 wurde das neue Alumni Netzwerk der Anton Bruckner Privatuniversität präsentiert. Das als Verein gegründete Netzwerk verbindet Absolvent/innen, ehemalige Studierende, Lehrende, Freunde und Partner der Bruckneruniversität, die gerne miteinander Kontakt halten und die Entwicklung der Universität begleiten wollen. Neben Informationen und Neuigkeiten rund um die Bruckneruniversität bietet das Netzwerk auch fachlichen Austausch und Weiterbildungsmöglichkeiten.

„Die Mitglieder erwartet ein vielfältiges Angebot rund um Beruf, Karriere und Weiterbildung sowie Veranstaltungen aus Wissenschaft, Forschung und Kunst”, verspricht Vizerektor Univ.Prof. Josef Eidenberger, der dem Alumni Netzwerk als Obmann vorsteht. Mit zwei exklusiven Veranstaltungen startet das Alumni Netzwerk in das Wintersemester 2015/2016 und lädt zu einer Führung durch das neue Universitätsgebäude mit Kunst-Stationen sowie zu einem Vortrag der Neurowissenschafterin Dr. Manuela Macedonia ein.

Jetzt Mitglied werden unter: www.bruckneruni.at/Universitaet/Alumni-Netzwerk

Kontakt Alumni Netzwerk – Anton Bruckner Privatuniversität Mag. Beate Gschwendtner-Leitner T +43 732 701000 372 | E alumni@bruckneruni.at

Veranstaltungen im Wintersemester 2015/2016 Willkommen in der Hagenstraße PREVIEW: FÜHRUNG DURCH DEN NEUBAU - KUNST-STATIONEN

© Simon Bauer

FR 2. OKTOBER 2015 / ab 17:00 Uhr Ausklang im Foyer / Optional um 19:30 Uhr: Besuch der Aufführung „G’schichten aus dem Wienerwald” nach Ödön von Horváth in der Studiobühne Anmeldung bis MO 28. September 2015 erbeten an alumni@bruckneruni.at

Vortrag © Max Plank Institut Leipzig

GEHIRNFORSCHUNG: HYPE ODER WICHTIGE GRUNDLAGE FÜR DIE PÄDAGOGIK? DI 3. NOVEMBER 2015 / 19:00 Uhr / ABPU, Großer Saal Dr. Manuela Macedonia (Johannes Kepler Universität, Institut für Wirtschaftsinformatik) In Kooperation mit dem Schul- und Erziehungszentrum Linz (SchEz) Anmeldung bis MI 28. Oktober 2015 erbeten an alumni@bruckneruni.at

15


V E R A N S TA LT U N G S Ü B E R S I C H T KARTENRESERVIERUNGEN

ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNGEN

Öffnungszeiten Veranstaltungsbüro MO bis FR 9:00 - 12:00 Uhr

18 —— 27.11.2015 Feierliche Eröffnung Eröffnungskonzert

T +43 732 701000 280 E veranstaltungen@bruckneruni.at Reservierte Karten müssen bis spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse behoben werden. Gelöste Karten können nicht zurückgenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Zuspätkommende nur in den Pausen eingelassen werden können. ERMÄSSIGUNGEN Jugendtarif gültig für Schüler/innen, Lehrlinge, Student/innen, Präsenz- und Zivildiener bis 27, Aktivpass-Inhaber/innen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen Clubs und Vereine 10% Ermäßigung für Ö1-Club-Mitglieder (gilt auch für die Begleitperson) 20% Ermäßigung für UNIsono Fördervereinsmitglieder und Brucknerbund-Mitglieder OÖ Landesbedienste 20% Ermäßigung mit Kulturausweis oder LPA-Ausweis (gilt auch für die Begleitperson)

18 —— 28.11.2015 Tag der offenen Tür 19 —— 17.11.2015 Opening Sonic Lab Keynotes, Konzerte, Workshops 20 —— 03.12.2015 Eröffnung Bibliothek Festakt, Vernissage und Kammermusikabend

DIE INSTITUTE STELLEN SICH VOR 21 —— 30.10.2015 Institut für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis 21 —— 11.12.2015 Institut für Schauspiel 21 —— 21.01.2016 Institut für Tasteninstrumente

Hunger auf Kunst und Kultur Die Aktion gilt für alle Eigenveranstaltungen der Anton Bruckner Privatuniversität.

PERCUSSIVE LINZ

Freier Eintritt bei allen Eigenveranstaltungen an der ABPU für Studierende und Mitarbeiter/innen des Hauses

22 —— 03.10.-11.10.2015 International Marimba Festival – Competition & Concerts

ANREISE

ANTRITTSKONZERT

Die Bruckneruniversität erreichen Sie am einfachsten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Linie 50-Pöstlingbergbahn (Haltestelle Hagen/Bruckneruniversität), Linie 33 (Haltestelle Nißlstraße), ÖBB Postbus Linien 250/251 (Haltestelle Hagen/Bruckneruniversität). Fußweg ca. 20 Minuten vom Linzer Hauptplatz bzw. 12 Minuten von der Straßenbahnhaltestelle Landgutstraße (Linie 3). Für Besucher/innen stehen begrenzte Parkmöglichkeiten in der hauseigenen Tiefgarage zur Verfügung.

23 —— 30.11.2015 Michael Korstick Franz Liszt: Harmonies poétiques et religieuses

INTERNATIONALES BRUCKNERFEST 2015 24 —— 29.09.2015 Brücke Linz-Wladiwostok 24 —— 30.09.2015 Premiere: Udo Zimmermann „Weiße Rose”

16


W I N T E R S E M E S T E R 2 0 1 5/ 2 0 1 6

GULDA-TAGE 2015

SCHAUSPIEL

25 —— 30./31.10.2015 Konzerte und Workshops

34 —— 01.10.-03.10.2015 „G’schichten aus dem Wienerwald” nach Ödön von Horváth

LINZER GESPRÄCHE ZUR KUNST 26 —— 15.10.2015 „Schönheit in der Musik” Univ.Prof. Dr. Friedrich C. Heller 26 —— 10.12.2015 „Die Großkunst hinter sich lassen…”

Friedrich Cerha

34 —— 10./11./12.12.2015 „Liebelei” von Arthur Schnitzler 35 —— 11.02.–13.02.2016 „Perplex” von Marius Mayenburg

TANZ

NEUE MUSIK

36 —— 17./18.12.2015 Tanzperformance Luftlinie #14 Das Spiel der Erscheinungen

27 —— 10.12.2015 Friedrich Cerha: Eine (letzte) Art Chansons Agnes Heginger und Studio Dan

37 —— 21.01.-23.01.2016 Tanzsymposion: Instabile Wissensfelder

28 —— 18.11.-20.11.2015 Fest Neue Musik Konzerte, Performances und Symposion 30 —— 24.01.2016 Musik-Café Komponistenporträt Gerald Resch

KINDERMITMACHKONZERT 31 —— 26.01.2016 Unbekannt verzogen? Mit Sack und Klang übersiedelt!

LIEDERABEND 32 —— 04.11.2015 Robert Schumann - Liederabend „Ich kann wohl manchmal singen”

FORUM KAMMERMUSIK

ALTE MUSIK 38 —— 27.01.–31.01.2016 Internationale Tage der Alten Musik Instrumentalmusik von Johann Sebastian Bach 39 —— 23.02.2016 Young Classics: Proms on Stage Barocke Raritäten Euridice Barockorchester

MUSIK ZUR WEIHNACHT 40 —— 08.12./10.12./13.12.2015 Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium BWV 248

WINTERJAZZNITES 41 —— 14.01.–16.01.2016 Attica Blues – Back to the Future #3

33 —— 01.12.2015 „Avec emportement…” Musik von Claude Debussy und Maurice Ravel 33 —— 19.01.2016 Werner Pirchner: Soirée Tyrolienne

17


FEIERLICHE ERÖFFNUNG WIR ERÖFFNEN UNSER NEUES HAUS FÜR MUSIK, SCHAUSPIEL UND TANZ

–––––––––––––––– FR 27. NOVEMBER 2015 — FEIERLICHE ERÖFFNUNG 11:00 Uhr / Großer Saal / FESTAKT / Geschlossene Veranstaltung 19:30 Uhr / Großer Saal / ERÖFFNUNGSKONZERT / Eintritt frei 22:00 Uhr / Sonic Lab / JIMs JAZZ JAMBOREE / Eintritt frei ––––––––––––––––

–––––––––––––––– Symphonieorchester © ABPU 19:30 Uhr — ERÖFFNUNGSKONZERT ABPU, Großer Saal Begrenztes Platzangebot / Anmeldung bis 18. November 2015 erbeten an veranstaltungen@bruckneruni.at –––––––––––––––– Anton Bruckner Ouverture g-Moll, WAB 98 Sprechchor mit Studierenden des Instituts für Schauspiel, Leitung: Sandrine Hudl Musikalische Grüße der österreichischen Musikuniversitäten Kompositionen von Dirk D’Ase (Konservatorium Wien Privatuniversität), Kurt Estermann (Universität Mozarteum Salzburg), Christian Ofenbauer (Universität Mozarteum Salzburg), Herbert Lauermann (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien), Franz Zaunschirm (Universität Mozarteum Salzburg), Martin Lichtfuss (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) und Klaus Ager (Universität Mozarteum Salzburg) Anton Bruckner Magnificat, B-Dur, WAB 24 Felix Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische” –––––––––––––––– Chor, Solisten und Symphonieorchester der Anton Bruckner Privatuniversität Leitung: Ingo Ingensand Moderation: Constanze Wimmer –––––––––––––––– 22:00 Uhr — JIMs JAZZ JAMBOREE ABPU, Sonic Lab Leitung: Martin Stepanik ––––––––––––––––

–––––––––––––––– SA 28. NOVEMBER 2015 — TAG DER OFFENEN TÜR 11:00–17:00 Uhr / Ganzes Haus Hausführungen um 11:30 Uhr, 14:00 Uhr und 15:30 Uhr –––––––––––––––– Am 28. November 2015 bietet ein Tag der offenen Tür Interessierten die Gelegenheit, das eindrucksvolle neue Universitätsgebäude zu besichtigen und einen Blick hinter die Kulissen der renommierten Ausbildungsstätte zu werfen. Ein buntes Programm mit Musik, Schauspiel und Tanz ermöglicht einen Blick auf die vielfältigen Facetten der Universität und lädt zum Kennenlernen ein.

18


OPENING SONIC LAB KEYNOTES, KONZERTE, WORKSHOPS

–––––––––––––––– DI 17. NOVEMBER 2015 — ERÖFFNUNG DES NEUEN COMPUTERKONZERTSAALS 19:00 Uhr / ABPU, Sonic Lab / Eintritt frei Begrenztes Platzangebot / Anmeldung bis 10. November 2015 erbeten an 17.11.2015 veranstaltungen@bruckneruni.at ––––––––––––––––

–––––––––––––––– 18:30 Uhr — Einlass 19:00 Uhr — Festakt im Sonic Lab Begrüßung: Rektorin Univ.Prof. Dr. Ursula Brandstätter Festansprachen: John Chowning, Jonty Harrison, Gerfried Stocker und Andreas Weixler –––––––––––––––– Mit OPENING SONIC LAB wird der neue Computerkonzertsaal des Computermusik Studios feierlich eröffnet. Ein 20-Kanal periphones Audiosystem präsentiert räumliche Klangkompositionen und mit einer Doppelprojektion auch intermediale audiovisuelle Werke. –––––––––––––––– Maureen Chowning, Sopran / Ming Wang, Pipa / Elvire De Paiva e Pona, Sopran / Julia Lenzbauer, Klarinette | Mariia Pankiv, Klavier singen und spielen Werke von John Chowning, Jonty Harrison, Karlheinz Essl, Se-Lien Chuang, Andreas Weixler, Hassan Zanjirani Farahani Organisation: Andreas Weixler / Tontechnik: Bernhard Küllinger / IT/Medientechnik: Jörg Lehner –––––––––––––––– John Chowning —— Stanford University/USA, entdeckte die FM Frequenz Modulations Synthese 1967 und ist emeritierter Professor der renommierten Stanford University Jonty Harrison —— BEAST/UK, Gründer und Direktor des BEAST/Birmingham ElectroAcoustic Sound Theatre bis zu seiner Pensionierung von der University of Birmingham 2014. Emeritus Professor für Komposition und elektroakustische Musik Gerfried Stocker —— AEC, Künstlerischer Leiter des Ars Electronica Centers Karlheinz Essl —— MDW, Professor für Elektroakustische Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien –––––––––––––––– INVITED VORTRÄGE: Die Eröffnungsveranstaltung wird begleitet von Vorträgen und LECTURE Workshops unserer internationalen Gäste: CMS invited lecture series SERIES

19


ERÖFFNUNG BIBLIOTHEK FESTAKT, AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG UND KAMMERMUSIKABEND –––––––––––––––– DO 03. DEZEMBER 2015 — BIBLIOTHEKSERÖFFNUNG 17:00 Uhr / Eintritt frei Anmeldung bis 25. November 2015 erbeten an veranstaltungen@bruckneruni.at –––––––––––––––– Begrüßung: Rektorin Univ.Prof. Dr. Ursula Brandstätter Ansprache: Bibliotheksdirektor Mag. Johannes Lackinger Bibliothekseröffnung: Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer Ausstellung: PHONOGRAPHIEN Peter Androsch Einführung und Ausstellungseröffnung: Kulturdirektor Mag. Reinhold Kräter Künstlerische Gestaltung durch Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität –––––––––––––––– Die Bibliothek der Bruckneruniversität kehrt nach 10 Jahren, in denen sie außerhalb des Hauptgebäudes untergebracht war, ins Zentrum der Universität zurück. Inmitten des universitären Kulturbetriebes bietet die Bibliothek ihren Bestand (80.000 Noten, 20.000 Bücher und Zeitschriften, 10.000 AV-Medien uvm.) großzügig auf zwei Ebenen an. Sie ist damit für ihre Benutzer zugleich Forschungszentrum, Begegnungsort und Oase. Die Bibliothek ist über den Kreis der Lehrenden und Studierenden hinaus für alle Musikinteressierte zugänglich.

Bibliothek © Rafael Hintersteiner

Phonographie von Peter Androsch, Ausschnitt

Peter Androschs Phonographien sind - meist repräsentative, mächtige - KlangSchreibungen. Sie entstehen durch Schichtung von Noten- respektive Partiturmanuskripten oder Manuskript-Teilen zu mehr oder weniger dichten Schriftlandschaften. Ursprünglich dienten die eigenen Partituren als Basis der Bildproduktion. Seit einiger Zeit macht Androsch diese zauberhaften Klangbilder auch nach Handschriften anderer Komponisten. So entstehen Klangpanoramen als Lithographien und Serigraphien (Siebdrucke) in verschiedenen Formaten und Variationen nach Androsch, Bruckner, Mozart, Schönberg, Wagner u.a. Zunehmend ergeben sich auch Schriftcollagen von anderen historischen Handschriften, aus dem Bewusstsein heraus, dass jede Schrift als „Klang”- Schrift betrachtet werden kann. Als Vorlagen dienten zum Teil auch Exemplare aus der Bibliothek der Bruckneruniversität.

–––––––––––––––– 19:30 Uhr — KAMMERMUSIKABEND DES ROTARY CLUBS WELS ABPU, Großer Saal Eintritt € 20 / Karteninfo: rcwels@rotary.at –––––––––––––––– mit Werken von Clara und Robert Schumann, Ernst Ludwig Leitner, Gunter Waldek, u.a. –––––––––––––––– Stipendiaten des Rotary Clubs Wels, Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität Gerhard Brössner, Rezitation / Gerald Kraxberger, Koordination ––––––––––––––––

20


DIE INSTITUTE STELLEN SICH VOR –––––––––––––––– 30. OKTOBER 2015 — ALTE MUSIK UND HISTORISCHE AUFFÜHRUNGSPRAXIS 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8 –––––––––––––––– Barocke Kammermusik und Orchesterwerke Euridice Barockorchester Michi Gaigg, Leitung –––––––––––––––– Streicher Euridice Barockorchester © ABPU Werke u.a. von Johann Caspar Ferdinand Fischer, Antonio Vivaldi und Anton Filz –––––––––––––––– Das Institut für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis präsentiert ein instrumentales Programm mit Leidenschaft und Eloquenz. Unterstützt wird Euridice von Stimmführern des L’Orfeo Barockorchesters, ein Rezept das sich seit zwei Jahren reichlich bewiesen hat. Das Programm beinhaltet französische und italienische Barockmusik mit einem Blick über den Zaun der Mannheimer Schule.

–––––––––––––––– 11. DEZEMBER 2015 — INSTITUT FÜR SCHAUSPIEL ABPU, Studiobühne Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8 –––––––––––––––– 15:00-18:30 Uhr Szenen und Workshops 19:30 Uhr „Liebelei” von Arthur Schnitzler Liebelei, Szenenfoto © Reinhard Winkler –––––––––––––––– Das Institut für Schauspiel präsentiert die vielfältigen Facetten des Theaterberufs mit kurzen Ausschnitten aus klassischen und modernen Dramen, Sprechtexten und Liedern, sowie kleinen Performances aus dem Bereich Bewegung (Fechten, Akrobatik, Stockkampf,...). Workshops bieten die Möglichkeit, sich selbst am Improvisieren und Spielen zu versuchen. Im Anschluss lädt das Institut für Schauspiel zur Aufführung von Arthur Schnitzlers „Liebelei” mit Studierenden des 4. Jahrgangs ein (Detailinformation siehe Seite 34).

–––––––––––––––– 21. JÄNNER 2016 — INSTITUT FÜR TASTENINSTRUMENTE 18:00 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8 –––––––––––––––– „...alles zu zweit...” Studierende des Instituts für Tasteninstrumente Sven Birch, Leitung Cembalo © ABPU –––––––––––––––– Das Institut für Tasteninstrumente zeigt sich in seiner ganzen Vielfalt - Cembalo, Hammerklavier, Akkordeon und Klavier. An diesem Tag wird nicht die große Sololiteratur gespielt, sondern interessante und wichtige Werke für zwei Tasteninstrumente. In allen denkbaren Instrumentenkombinationen treten Student/innen und Professor/ innen gemeinsam auf und bringen über dreihundert Jahre Musikgeschichte zum Klingen.

21


PERCUSSIVE LINZ INTERNATIONAL MARIMBA FESTIVAL – COMPETITION & CONCERTS Von 03.–11. Oktober 2015 wird Linz mit dem internationalen Marimba Wettbewerb und Festival „Percussive Linz” wieder zum Zentrum der internationalen Schlagwerkszene. Bogdan Bacanu, Künstlerische Leitung / Robert van Sice, Repertoire / Leonhard Schmidinger, Jury-Vorsitz –––––––––––––––– SA 03. OKTOBER 2015 — ERÖFFNUNGSKONZERT 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8 –––––––––––––––– The Wave Quartet Bogdan Bacanu, Vladimir Petrov, Christoph Sietzen, Emiko Uchiyama –––––––––––––––– Eine aufregende Reise durch feuriges Repertoire mit Bearbeitungen lateinamerikanischer Meisterwerke sowie Stücke mexikanischen Temperaments. Werke von Piazzolla, Reentko, Gardel und Groban leuchten durch die Klänge der vier Marimbas des Ensembles „The Wave Quartet” in völlig neuem Licht. Marimba © ABPU

–––––––––––––––– SA 10. OKTOBER 2015 — GALA-KONZERT 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8 –––––––––––––––– Euridice Barockorchester der Anton Bruckner Privatuniversität Michi Gaigg, Leitung The Wave Quartet –––––––––––––––– Johann Sebastian Bach Konzert Nr. 3 in c-Moll für zwei Cembali, BWV 1062 Konzert Nr. 1 in c-Moll für zwei Cembali, BWV 1060 –––––––––––––––– In einer faszinierenden Verbindung zwischen den modernen Klängen der Marimbas und der historischen Musik entstehen einzigartige Interpretationen. WETTBEWERB –––––––––––––––– SO 04. / MO 05. / DI 06. OKTOBER 2015 — RUNDE 1 MI 07. / DO 08. OKTOBER 2015 — RUNDE 2 –––––––––––––––– FR 09. OKTOBER 2015 — SEMI-FINALS Eintritt € 8 / Jugendtarif € 5 SO 11. OKTOBER 2015 — GRAND FINALS Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8

22


ANTRITTSKONZERT

Michael Korstick © Jochen Berger

–––––––––––––––– MO 30.11.2015 — ANTRITTSKONZERT MICHAEL KORSTICK 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt frei –––––––––––––––– Franz Liszt Harmonies poétiques et religieuses –––––––––––––––– Der umfangreiche Klavierzyklus (1853) vereinigt großartige Konzertstücke (Bénédiction und Funérailles) und schlichte und kurze Kompositionen, teils unter Einbezug gregorianischer Weisen. Das äußerst revolutionäre Stück zählt zu den bemerkenswertesten Kompositionen überhaupt ... (Piano News) ––––––––––––––––

Michael Korstick, 1955 in Köln geboren, studierte u.a. bei Hans Leygraf in Hannover und Tatiana Nikolaieva in Moskau, bevor er seine Ausbildung mit einem siebenjährigen Studienaufenthalt an der New Yorker Juilliard School bei Sascha Gorodnitzki abschloss. Er ist Preisträger bedeutender internationaler Klavierwettbewerbe und konzertiert weltweit mit einem Repertoire von 120 Klavierkonzerten und Solowerken aus allen Epochen. Einen besonderen Schwerpunkt seines Repertoires bildet die Auseinandersetzung mit dem Zyklus der 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven, den Korstick mehrfach öffentlich gespielt und für das Label Oehms Classics auf CD aufgenommen hat. Die Kritik bescheinigt ihm, mit seinen Einspielungen „neue interpretatorische Maßstäbe” (Stereoplay) zu setzen, und nennt ihn einen „der bedeutendsten Beethoven-Interpreten unserer Zeit” (Fono Forum). Seit Oktober 2014 lebt und arbeitet er in Linz, Österreich, wo er eine Professur an der Anton Bruckner Privatuniversität innehat.

23


ABPU ZU GAST Symphonieorchester der Anton Bruckner Privatuniversität © Reinhard Winkler

–––––––––––––––– DI 29. SEPTEMBER 2015 — INTERNATIONALES BRUCKNERFEST LINZ 2015 19:30 / Brucknerhaus, Großer Saal Karteninfo Brucknerhaus: kassa@liva.linz.at / T +43 732 775230 –––––––––––––––– Brücke Linz-Wladiwostok Orchester der Anton Bruckner Privatuniversität Musiker des Symphonieorchesters Wladiwostok Anton Lubchenko, Dirigent Miroslav Kultushev, Klavier –––––––––––––––– Pjotr Iljitsch Tschaikowsky — Ouvertüre Francesca da Rimini e-Moll op. 32 aus Dantes Göttlicher Komödie Sergey Rachmaninow — Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30 Anton Lubchenko — Symphonie Nr. 7 (2. Fassung – speziell bearbeitet für das Konzert im Rahmen des Brucknerfests) ––––––––––––––––

–––––––––––––––– MI 30. SEPTEMBER 2015 — INTERNATIONALES BRUCKNERFEST LINZ 2015 19:30 Uhr / Brucknerhaus, Mittlerer Saal / Eine Koproduktion des Musiktheaterstudios der Anton Bruckner Privatuniversität mit dem Internationalen Brucknerfest Linz 2015 Karteninfo Brucknerhaus: kassa@liva.linz.at / T +43 732 775230 Weitere Aufführungstermine: 3.10.2015 und 4.10.2015 –––––––––––––––– „Weiße Rose” von Udo Zimmermann Szenen für zwei Sänger und 15 Instrumentalisten Text von Wolfgang Willaschek nach Briefen und Tagebuchaufzeichnungen der Geschwister Scholl –––––––––––––––– Christian Ludwig Attersee, Ausstattung/Installation Thomas Kerbl, Musikalische Leitung Hans-Joachim Frey, Inszenierung Ran Seo, Sopran Rastislav Lalinsky, Bariton Instrumentalensemble der Anton Bruckner Privatuniversität –––––––––––––––– Hans und Sophie Scholl mit Chr. Probst © George Wittenstein/akg-images Im Mittelpunkt der Kammeroper von Udo Zimmermann stehen die Geschwister Hans und Sophie Scholl, die Exponenten einer christlichen Widerstandsgruppe, die vom Frühsommer 1942 bis Februar 1943 mit Flugblättern in Süddeutschland und Österreich zum Widerstand gegen das NS-Regime aufriefen. Am 18. Februar 1943 wurden die beiden jungen Widerstandskämpfer bei einer Zettelaktion in der Münchner Universität verhaftet und in einem Schnellverfahren vor einem Volksgerichtshof unter Vorsitz des berüchtigten Strafrichters Roland Freisler zum Tode verurteilt.

24


GULDA-TAGE 2015 MUSICA KREMSMÜNSTER (MUSIKINSTRUMENTEN-MUSEUM SCHLOSS KREMSEGG) IN KOOPERATION MIT DER ANTON BRUCKNER PRIVATUNIVERSITÄT –––––––––––––––– FR 30. OKTOBER 2015 — GULDA-TAG IN KREMSMÜNSTER 19:00 Uhr / Musikinstrumenten-Museum Schloss Kremsegg, Clavierland Kremsegger Straße 59, 4550 Kremsmünster Eintritt frei –––––––––––––––– Auszüge aus dem vokalen Schaffen Friedrich Guldas Master-Studierende der Liedklasse an der ABPU Thomas Kerbl, Klavier & Moderation Guldas Beziehung zu Beethoven und seine Interpretation Ludwig van Beethoven: Sonate in C-Dur, op. 53 „Waldstein” Sonate in cis-Moll, op. 27/2 „Mondschein” Sonate in Es-Dur, op. 81a „Das Lebewohl” Clemens Zeilinger, Klavier & Moderation ––––––––––––––

Friedrich Gulda © Frank Fiedler

–––––––––––––––– SA 31. OKTOBER 2015 — GULDA-TAG IN LINZ 19:00 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt frei –––––––––––––––– A Tribute to Friedrich Gulda Roland Batik gestaltet einen Abend in Erinnerung an seinen großen Lehrer und Mentor FRIEDRICH GULDA in dessen typischer Art: „Programm nach Ansage” (mit Werken von Mozart, Gulda und Batik) Roland Batik, Klavier & Moderation Yuko Batik, Klavier  ––––––––––––––––

In Gedenken an den großen Ausnahmepianisten Friedrich Gulda (1930-2000) veranstaltet das Musikinstrumenten-Museum Schloss Kremsegg in Kooperation mit der Anton Bruckner Privatuniversität am 30. und 31. Oktober 2015 gemeinsame Gulda-Tage in Linz und in Kremsmünster. Anlässlich des 85. Geburtstages sowie des 15. Todestages 2015 präsentieren Gulda-Schüler Roland Batik und dessen Frau Yuko, Clemens Zeilinger sowie Master-Studierende der Liedklasse an der ABPU und Thomas Kerbl, Klavier, ein abwechslungsreiches Konzertprogramm. Einblicke in Friedrich Guldas Interpretationsweise bietet ein Workshop für Pianist/innen, betreut von Roland Batik. KLAVIER-WORKSHOP MIT ROLAND BATIK – Mozarts und Joseph Haydns Klavierwerk –––––––––––––––– SA 31. OKTOBER / 10:30 Uhr / ABPU, Großer Saal / keine Teilnahmegebühr Anmeldung bis 1.10.2015: t.kerbl@bruckneruni.at / max. 6 Teilnehmer/innen aktiv, unbeschränkt passiv

25


LINZER GESPRÄCHE ZUR KUNST –––––––––––––––– DO 15. OKTOBER 2015 — VORTRAG UND GESPRÄCH 19:00 Uhr / Schlossmuseum, Barocksaal Eintritt frei –––––––––––––––– „Schönheit in der Musik” Univ.Prof. Dr. Friedrich C. Heller im Gespräch mit Rektorin Ursula Brandstätter –––––––––––––––– Schönheit ist kein eindeutiger Begriff, wohl aber offenbar eine Erfahrung, die man im Leben immer wieder machen kann. In der Musik erscheint sie besonders gebunden an das Phänomen der Zeit, an die Erfahrung der Vergänglichkeit. Dazu sollen einige Überlegungen zur Sprache kommen. Live gespielte Musik (Wolfgang Amadeus Mozart, Anton Webern, György Kurtág mit Studierenden der Anton Bruckner Privatuniversität) wird Anlass geben, über das flüchtige Wesen der Schönheit nachzudenken. –––––––––––––––– Dr. Friedrich C. Heller, Univ.Prof. i. R., bis 2001 Vorstand des Instituts für Musikgeschichte der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. ––––––––––––––––

Friedrich C. Heller © privat

–––––––––––––––– DO 10. DEZEMBER 2015 — KÜNSTLERGESPRÄCH Friedrich Cerha © Manu Theobald 19:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt frei –––––––––––––––– „Die Großkunst hinter sich lassen ...” Komponist Friedrich Cerha, Doyen der Neuen Musik, im Gespräch mit Rektorin Ursula Brandstätter Im Anschluss an das Künstlergespräch spielen Studio Dan und Agnes Heginger Chansons des Komponisten. –––––––––––––––– Es habe ihn gereizt, einmal die „sakrifizierten Bereiche der ,Großkunst’ hinter sich zu lassen”, um sich auf das von ihm als gefährlich bezeichnete Terrain der ,Kleinkunst’ zu begeben”, so Friedrich Cerha. Der international renommierte österreichische Komponist nahm sich der Kunstform des Liedes an und begann Texte der Wiener Gruppe (u.a. Ernst Jandl, HC Artmann, Friedrich Achleitner) zu vertonen. Natürlich tat er dies auf seine ganz eigene Art und reizte, wie man es von ihm kennt, die traditionellen musikalischen Grenzen aus.

26


NEUE MUSIK

–––––––––––––––– DO 10. DEZEMBER 2015 — EINE (LETZTE) ART CHANSONS 20:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8 –––––––––––––––– Friedrich Cerha, Komposition Agnes Heginger, Chansonnière Studio Dan Mathilde Hoursiangou, Klavier / Andreas Moser, Perkussion / Michael Seifried, Kontrabass –––––––––––––––– Agnes Heginger © Maria Frodl

„Eine Art Chansons” und „Eine letzte Art Chansons” nennt Friedrich Cerha seine beiden Chansons-Zyklen. Seit ihrer Entstehung sind diese speziellen Lieder bereits oftmals aufgeführt worden und somit in das Repertoire klassischer Ensembles in klassischen Sälen eingegangen. Studio Dan holt die Chansons nun auch in die Clubs und Varietés „zurück” und mit Agnes Heginger singt zum ersten Mal eine weibliche, besonders wandlungsfähige Stimme den gesamten Werkzyklus. –––––––––––––––– Agnes Heginger wurde nach einer fulminanten Aufführung einiger „Chansons“ vom Komponisten persönlich dazu ermutigt, die ganze Sammlung aufzunehmen und als CD zu veröffentlichen. Sie arbeitete in unzähligen Projekten mit so unterschiedlichen Partnern wie Roland Neuwirth, Willi Resetarits, Georg Breinschmid, Plasmic Quartett, Bobby Previte, David Friedman, Harry Pepl, Karlheinz Essl, Thomas Gansch, oder dem Jazzwerkstatt Wien New Ensemble. –––––––––––––––– Studio Dan wurde 2005 von Daniel Riegler im Rahmen des ersten Festivals der JazzWerkstatt Wien gegründet. Das Ensemble besteht aus 25 Mitgliedern, die, abhängig vom Projekt, in verschieden großen Formationen auftreten. Die Gruppe bewegt sich musikalisch an den Grenzlinien unterschiedlichster Spielformen der zeitgenössischen Musik: zwischen Improvisation und neuer Musik, Jazz und Rock, um nur einige Schlagworte zu nennen. Studio Dan arbeitete u.a. bereits mit Elliott Sharp und Vinko Globokar. Die Debüt-CD „Creatures & other stuff” wurde mit dem prominenten „Preis der deutschen Schallplattenkritik” ausgezeichnet.

27


FEST NEUE MUSIK IN ZUSAMMENARBEIT MIT DER INTERNATIONALEN GESELLSCHAFT FÜR NEUE MUSIK/OÖ-LINZ IGNM/OÖ-LINZ –––––––––––––––– MI 18. NOVEMBER 2015 — PORTRÄTKONZERT 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt frei –––––––––––––––– Porträtkonzert Thomas Daniel Schlee Studierende und Lehrende spielen Kammermusikwerke des Komponisten Till Alexander Körber, Koordination –––––––––––––––– Thomas Daniel Schlee geboren 1957 in Wien. Studium Orgel, Komposition und Musikwissenschaft in Wien und Paris (Michael Radulescu, Jean Langlais, Olivier Messiaen, Francis Burt). Als Komponist hat Schlee zahlreiche Werke für Orchester, Vokal- und Kammermusik sowie Werke für und mit Orgel publiziert, die von renommierten Interpreten weltweit aufgeführt werden und auf mehreren CDs dokumentiert sind. Als Organist rege Konzerttätigkeit in ganz Europa, Rundfunkproduktionen und CDs, Juror in internationalen Wettbewerben, Herausgeber. 2005 wurde Schlee zum Officier des Arts et Lettres ernannt, 2010 erhielt er den Österreichischen Kunstpreis, 2012 das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. Thomas Daniel Schlee © Ferdinand Neumüller

–––––––––––––––– DO 19. NOVEMBER 2015 — KONZERTREIHE NEUE MUSIK ABPU, Großer Saal Eintritt frei –––––––––––––––– 19:00 Uhr / Konzert mit Lennart Dohms Werke von Carola Bauckholt, Iannis Xenakis und Luc Ferrari Lennart Dohms und Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität –––––––––––––––– 20:15 Uhr / Ensemble Platypus & New Music Group Werke von Marina Poleukhina, Marco Döttlinger, Ogur Usman, Hannes Dufek und Tomasz Skweres Kaoko Amano, Sopran / Sieglinde Größinger, Flöten / Ryuta Iwase, Klarinetten / Marianna Oczkowska, Violine / Stefanie Prenn, Violoncello / Frederik Neyrinck, Klavier / Jaime Wolfson, Leitung und Maracas Das Konzert beinhaltet ausschließlich sehr neue Werke, das älteste Werk ist jenes von Poleukhina aus 2012. –––––––––––––––– 21:30 Uhr / Ensemble der IGNM-O.Ö./Linz Werke von Milan Adamciak, Ada Gentile, Dieter Kaufmann und Rudolf Jungwirth Wolfgang Fuchs, turntables / Richard Eigner, Elektronik und Schlagzeug / Norbert Trawöger, Flöten / Judith Ramerstorfer, Sopran / Theresa Dinkhauser, Klarinetten / Andrej Serkov, Akkordeon dorf tv überträgt live ––––––––––––––––

28


FEST NEUE MUSIK –––––––––––––––– FR 20. NOVEMBER 2015 — KONZERTE, SYMPOSION & TANZPERFORMANCE –––––––––––––––– 15:00 Uhr / Sonic Lab / Studio Fugu Ensemble für zeitgenössische Musik Werke von Tristan Murail, Karlheinz Essl und Toshio Hosokawa Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität Alexander Quasniczka, Dirigent / Amir A. Ahmadi, Koordination –––––––––––––––– 16:00 Uhr / Kleiner Saal / Symposion „Wirklich Neues?” Thomas Daniel Schlee, Gastvortrag / Constanze Wimmer, Moderation Im Anschluss Diskussion mit oberösterreichischen Komponist/innen Invisible Drives, Hygin Delimat © Andreas Kurz Anmeldung erbeten an veranstaltungen@bruckneruni.at –––––––––––––––– 17:30 Uhr / im Haus verteilt / ZYKLO-MOBILE MUSIK für diverse Besetzungen und Live-Elektronik Kleine Stücke von neun Komponisten erklingen im ganzen Haus verteilt, jeweils für sich, ehe sie sich schließlich im Großen Saal begegnen – und gemeinsam eine Symphonie bilden, bei welcher die Musizierenden aus ihren verschiedensten Materialien gleichsam in ein musikalisches Gespräch kommen, von der Live-Elektronik geführt, provoziert, gestört, unterstützt, verzaubert… Amir A. Ahmadi / Samuel Chase / Hassan Zanjirani Farahani / Erland Maria Freudenthaler / Rudolf Jungwirth / Till Alexander Körber / Rahi Younessi Sinaki / Gregor Storf / Andreas Weixler 18:15 Uhr / Großer Saal / Begegnung: ZYKLO-MOBILE MUSIK Studierende und Lehrende der ABPU Till Alexander Körber, Koordination –––––––––––––––– 19:30 Uhr / Großer Saal / Invisible Drives Zum dritten Mal präsentieren Studierende der Kunstuniversität Graz (Komposition und PPCM/Performance Practice in Contemporary Music) und der Anton Bruckner Privatuniversität Linz (Zeitgenössischer Tanz) Ergebnisse ihrer künstlerischen Zusammenarbeit. Das Projekt wurde 2013 von Rose Breuss (Choreografie) und Clemens Gadenstätter (Komposition) initiiert und fokussiert das künstlerische Potential für unterschiedliche Ansätze der Zusammenarbeit aus den Sparten zeitgenössische Musik und Tanz. Eine Initiative, ..., so ist ... zweifellos das Resümee der gut besuchten Veranstaltung, die auch fortgesetzt werden soll: zwecks Verstärkung künstlerischer Synergien, aber auch um ein Aufbrechen traditioneller Publikumskreise zu erreichen ... (aus einer Kritik in www.tanz.at von Evelyne Koberg)

29


MUSIK-CAFÉ –––––––––––––––– SO 24. JÄNNER 2015 — KOMPONISTENPORTRÄT Gerald Resch © Georg Lemberg 11:00 Uhr / ABPU, Kleiner Saal Eintritt frei –––––––––––––––– Komponistenporträt Gerald Resch Constanze Wimmer, Moderation Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität spielen Werke des Komponisten –––––––––––––––– Tientos — für Bassklarinette, Marimba und Klavier (1999) Splitter — für Sopran und Klarinette (2003) Fingerspitzentänze — für Klavier (2013) Szene. Zeitlos, ortlos — für Tenor, Bariton und Ensemble (2014/2015)

Wie lange benötigt ein Komponist, um seine Werke zu Papier zu bringen? Gerald Resch beantwortet dies folgendermaßen in einem Interview: „Um 15 Minuten Musik zu schreiben, brauche ich zumindest 400 Stunden. Man hat auch nicht weniger lang an Heiligenstatuen geschnitzt … das ist alles Überfluss an Zeit und Lebensenergie!” An diesem Überfluss lässt uns Gerald Resch im Music-Café teilhaben, wenn er einen Ausschnitt aus seinem kammermusikalischen Oeuvre vorstellt. Gerald Resch involviert sich neben seiner Kompositions- und Lehrtätigkeit aktiv in den Kulturbetrieb, um zeitgenössischer Musik öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. Bis 2014 war er Musikkurator im Kunstverein Alte Schmiede in Wien, 2012 gründete er in Linz den Verein „Musik im Raum”, der sich um den lokalen kreativen Nährboden in Oberösterreich kümmert. Er selbst sagt über sich: „Eines meiner Stücke hat die Satzüberschriften Genauigkeit, Leichtigkeit, Anschaulichkeit, Vielschichtigkeit und Schnelligkeit. Diese Begriffe stecken den Raum ab, in dem sich meine Musik bewegt.” Wir stecken im Music-Café den Raum ab, in dem sich ein Linzer Komponist als Seismograph der künstlerischen Gegenwart in Europa bewegt und freuen uns über Ihren Besuch!

GERALD RESCH, geboren 1975 in Linz, studierte Komposition in Wien, Köln und Graz (bei Michael Jarrell, York Höller und Beat Furrer), außerdem Musikwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte. Seit 2004 Universitätslehrer für Musikgeschichte und Analyse an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, seit 2008 außerdem Senior Lecturer für Tonsatz und Gehörbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Österreichisches Staatsstipendium für Komposition (2003), Anton Bruckner Stipendium des Landes Oberösterreich (2004) und Oberösterreichischer Landeskulturpreis (2014). Gerald Resch lebt in Wien. Im Augenblick stehen verschiedene Formen des Musiktheaters im Mittelpunkt seiner kompositorischen Arbeit.

30


KINDERMITMACHKONZERT –––––––––––––––– DI 26. JÄNNER 2016 — UNBEKANNT VERZOGEN? MIT SACK UND KLANG ÜBERSIEDELT! 17:00 Uhr / ABPU, Großer Saal / für Publikum ab dem 6. Lebensjahr Eintritt frei –––––––––––––––– KinderMitmachKonzert, Institut für Musikpädagogik Es musizieren Studierende / Lehrende / Lehrpraxisschüler und -schülerinnen Bianka Wüstehube, Leitung ––––––––––––––––

EMP

EMP

EMP

EMP

EMP

Bruckneruni

Hagenstraße

Umzug

Umzug, KinderMitmachKonzert © EMP

Auf der Tür der Bruckneruniversität in der Wildbergstraße hängt ein Schild, auf dem steht: „WIR SIND UMGEZOGEN”. Die ganze große Anton Bruckner Privatuniversität ist in ein neues Haus übersiedelt. Kontrabässe, leise Klänge, Triangeln, hohe Töne, Flügel, Pausen, Lieder, laute Rhythmen, große und kleine Trommeln – alles wurde in Kartons verpackt und in das funkelnagelneue Gebäude in der Hagenstraße transportiert. Einige Kartons wurden in den Großen Saal auf die Bühne geliefert. Was ist in diesen Umzugsschachteln drin und kann auf ihnen musiziert werden? Wie klingt der neue Saal, wenn wir gemeinsam Musik machen? Wie wirkt der eingebaute Tieftonabsorber und was ist ein Flatterecho? Musikerinnen und Musiker aus mehreren Instituten musizieren, singen und tanzen für das Publikum. Und wie immer beim KinderMitmachKonzert geht es zum einen um das Zuhören und zum anderen um das gemeinsame Musizieren.

31


LIEDERABEND –––––––––––––––– MI 04. NOVEMBER 2015 — ROBERT SCHUMANN LIEDERABEND 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8   –––––––––––––––– „Ich kann wohl manchmal singen” Studierende der Institute Gesang, Stimme und Musiktheater und Tasteninstrumente Robert Holzer und Sven Birch, Leitung ––––––––––––––––

Robert Schumann, Wien 1839, Lithographie Joseph Kriehuber

Die Institute Gesang und Tasteninstrumente widmen sich in einem gemeinsamen Projekt dem Liedschaffen Robert Schumanns, einem der bedeutendsten Komponisten der deutschen Romantik. In seinem „Liederjahr” 1840 entstanden die bekannten Zyklen Dichterliebe, Frauenliebe- und leben oder der Liederkreis. Schumann, der seine Karriere als Pianist begann, schrieb eine große Zahl von Klavierkompositionen und auch in seinen Liedern vollendet sich die Emanzipation des Klavierparts. Auch Duette und Vokalquartette werden an diesem Abend zu hören sein.

32


FORUM KAMMERMUSIK –––––––––––––––– DI 01. DEZEMBER 2015 — AVEC EMPORTEMENT 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt frei –––––––––––––––– Maurice Ravel © Bibliothèque nationale de France „Avec emportement ...” Musik von Claude Debussy und Maurice Ravel Claude Debussy © Nadar, Paris Studierende und Lehrende der ABPU Sven Birch und Albert Fischer, Koordination –––––––––––––––– Zwei Säulen der Impressionistischen Kammermusik, die von Leidenschaft „...emportement...” getragen werden - Claude Debussys Premier Quatuor (1892) das die unterschiedlichsten Elemente wie Kirchentonalität, Zigeunermusik und javanesische Gamelanmusik in sich verbindet, und Maurice Ravels hochkomplexes Klaviertrio a-Moll (1914), das von Farbenreichtum und Virtuosität geprägt wird - bilden das Programm des Abends.

–––––––––––––––– DI 19. JÄNNER 2016 — SOIRÉE TYROLIENNE 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt frei –––––––––––––––– Werner Pirchner (1940–2001) Soirée Tyrolienne Studierende und Lehrende der ABPU Norbert Girlinger und Peter Tavernaro, Koordination –––––––––––––––– Wem gehört der Mensch…? — Trio für Violine, Violoncello und Klavier PWV 31 Do you know Emperor Joe? — für Brass Quintett (1982) PWV 13 Streichquartett für Bläserquintett — (1984) PWV 15 Born for Horn — Hornquartett (1994) PWV 36 Soirée Tyrolienne — Kammer-Symphonie (1980-84) PWV 16 (Auftrag zum internationalen Bläserwettbewerb Gmünd für Hansjörg Angerer) ––––––––––––––––

Werner Pirchner © Sepp Hofer

„1980 komponierte ich die Soirée Tyrolienne als Ballett-Musik zu einem Theaterstück des Dichters und Bühnenkünstlers Otto Grünmandl. Formal damals noch im silbernen Schnitt. Der Auftraggeber, die Sparkasse der Stadt Innsbruck, lehnte jedoch das Werk als Nestbesudelung ab und bezahlte weder die Komposition, noch die Musiker und die Notenkopistin. Nicht den Aufnahmetechniker, nicht das Tonband. Otto Grünmandl entlohnte aus eigener Tasche die Musiker ...” (Werner Pirchner)

33


SCHAUSPIEL G’schichten aus dem Wienerwald, Szenenfoto © Christian Herzenberger –––––––––––––––– DO 1. / FR 2. / SA 3. OKTOBER 2015 — G’SCHICHTEN AUS DEM WIENERWALD 19:30 Uhr / ABPU, Studiobühne Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8   –––––––––––––––– „G’schichten aus dem Wienerwald” nach Ödön von Horváth (1901–1938) Mit den Studierenden des 3. Jahrgangs Schauspiel: Johannes Bauer, Nadine Breitfuß, Steven Cloos, Adrian Hildebrandt, Thomas Kolle, Maximilian Ortner, Carina Werthmüller Peter Wittenberg, Regie Elisabeth Mayer, Musik –––––––––––––––– Wien, Ende der 1920er Jahre, eine stille Straße im 8. Bezirk. Die Tochter des „Zauberkönigs” Leopold, Marianne, soll auf Wunsch ihres Vaters den biederen Fleischhauer Oskar heiraten. Auf ihrer Verlobungsfeier verliebt sie sich in den Strizzi Alfred, der sich von der Trafikantin Valerie aushalten lässt... –––––––––––––––– Peter Wittenberg ist als freier Regisseur tätig und inszenierte u.a. am Burgtheater Wien, am Theater in der Josefstadt Wien, am Landestheater Linz, an der Schaubühne, am Deutschen Theater in Berlin und an den Kammerspielen München. Seit 2007 unterrichtet Peter Wittenberg als Rollenlehrender am Institut Schauspiel der Anton Bruckner Privatuniversität.

DO 10. / FR 11. / SA 12. DEZEMBER 2015 — LIEBELEI 19:30 Uhr / ABPU, Studiobühne Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8   –––––––––––––––– „Liebelei” von Arthur Schnitzler (1962–1931) Wiederaufnahme Es spielen Stella Goritzki, Viola Müller, Paul-Louis Schopf und Christopher Schulzer Regie: Elke Petri –––––––––––––––– Wien, Jahrhundertwende: Das bürgerliche Mädchen Christine verliebt sich in Fritz, einen wohlhabenden Wiener Studenten. Dieser jedoch ist in eine Affäre mit einer verheirateten Dame verstrickt. Er wird zum Duell gefordert... –––––––––––––––– Elke Petri. Langjähriges Ensemblemitglied der Schaubühne Berlin unter Peter Stein. Schauspielerin und Regisseurin. Lehrtätigkeit an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch” und der Universität der Künste Berlin. Liebelei Szenenfoto © Reinhard Winkler

34


SCHAUSPIEL –––––––––––––––– 11.-13. FEBRUAR 2016 — PERPLEX 20:00 Uhr / ABPU, Studiobühne Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8   –––––––––––––––– „Perplex” von Marius von Mayenburg (UA 2010) Mit den Studierenden des 4. Jahrgangs Schauspiel Stella Goritzki, Viola Müller, Paul-Louis Schopf, Christopher Schulzer Peter Wittenberg, Regie –––––––––––––––– Eine rasante Farce, ein modernes Stück über Schein und Sein im Theater, über das Spiel mit Identitäten, und die Brüchigkeit der Wirklichkeit. Wer sind wir? Wissen wir das eigentlich? Wer bestimmt, welche Rolle? Braucht das Theater überhaupt die Realität zur Beglaubigung der Handlung?

Perplex, Szenenfoto © Reinhard Winkler

Eva und Robert kommen aus dem Urlaub nach Hause. In ihrer Abwesenheit haben sich ihre Freunde Judith und Sebastian um die Wohnung gekümmert. Doch plötzlich scheinen Judith und Sebastian die Bewohner der Wohnung zu sein und Eva und Robert sind nur Gäste. Um ihre Mit- beziehungsweise Gegenspieler zu schwächen, verändern alle vier Spieler ständig den Handlungsstrang. Es entstehen neue Konstellationen mit veränderten Machtverhältnissen - nicht nur für die Spieler überraschend, sondern auch für die Zuschauer.

35


TANZPERFORMANCE LUFTLINIE #14 –––––––––––––––– DO 17. / FR 18. DEZEMBER 2015 — DAS SPIEL DER ERSCHEINUNGEN 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal FR 18. Dezember 2015 / 19:00 Uhr / Foyer / Einführung / Institutsdirektorin Rose Breuss Eintritt frei  –––––––––––––––– Mit Repertoirestücken u.a. von Annette Lopez Leal, José Biondi, Jianan Qu, Johannes Randolf, Bruno Genty und Rose Breuss. –––––––––––––––– Was erscheint im Tanz, im Tanzen, in der Wahrnehmung von Tanz? Das Repertoire wirft Fragen auf, die Tanz als Kunstwerk nicht nur als „Ausdruck einer Lebenssituation”, sondern als „gestaltgebenden Teil einer solchen Situation” behandeln. Das Kunstwerk „stellt eine bestimmte Situation des Lebens her (oder gibt ihr Kontur).” (Martin Seel)

Bozhidara Boyadzhieva © Andreas Kurz

36


TANZSYMPOSION INSTABILE WISSENSFELDER

Tanz: Julia Mach / Foto: Andreas Kurz

–––––––––––––––– 21.-23. JÄNNER 2016 — TANZSYMPOSION INSTABILE WISSENSFELDER Anton Bruckner Privatuniversität Lecture/Performances als Suchbewegungen einer zeitgenössischen Tanzforschung Konzeption und Organisation: Prof. Dr. Claudia Jeschke / Univ.Prof. Rose Breuss Anmeldung und weitere Informationen unter ida@bruckneruni.at –––––––––––––––– Mit Beiträgen von Prof. Ingrid Borchardt, von 1989–2012 Professorin für Modernen Tanz an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden, jetzt freischaffend; Univ.Prof. Rose Breuss, Professorin für Movement Research, Leiterin IDA Institute of Dance Arts der Anton Bruckner Privatuniversität, Linz; Dr. Sandra Chatterjee, Forschungsassistentin, FB Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft, Universität Salzburg; Dr. Scott deLahunta, co-director Motion Bank Frankfurt; Prof. Ingo Diehl, Professor für Zeitgenössische Tanzpädagogik, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt; Univ.Prof. Dr. Karin Harrasser, Institut für Bildende Kunst und Kulturwissenschaften, Kunstuniversität Linz; Prof. Dr. Claudia Jeschke, freischaffende Tanzwissenschafterin, Dozentin für Tanztheorie, IDA - Institute of Dance Arts der Anton Bruckner Privatuniversität, Linz; Annette Lopez Leal, Universitätslehrerin für Zeitgenössischen Tanz, IDA – Institute of Dance Arts der Anton Bruckner Privatuniversität. –––––––––––––––– Tanz Rainer Krenstetter — Principal Dancer, Miami City Ballet, Miami/Florida Martyna Lorenc — freischaffende Tänzerin Julia Mach — freischaffende Tänzerin ––––––––––––––––

Es dürfte in der Tanzszene unbestritten sein: Das Format der Lecture/Performances spiegelt die kreative Instabilität zeitgenössischer Umgangsweisen mit Tanzwissen. Die traditionellen Hierarchien zwischen Geschichte, Theorie und Praxis, zwischen richtig und falsch, zwischen Wissen und Nichtwissen werden außer Kraft gesetzt und diese prozessual und rhizomatisch, also nicht länger linear und ideologisch restrukturiert. Performance und Performativität lassen sich als Kulturtechniken begreifen, in welchen die Dominanz von Text und Lesen durch die mobilen Gefüge des in actu/in motu in Frage gestellt werden. Und umgekehrt. Durch das Format der Lecture/ Performance, einer Kombination aus wissenschaftlicher, diskursiver und künstlerischer, sinnlich wahrnehmbarer aisthetischer Darbietung hat die traditionelle Performance- und Aktionskunst als Motiv grenzüberschreitender Events eine Wendung genommen, in der die Dimensionen von Performativität nun kritisch bzw. selbstkritisch ausgelotet werden. Es wird gesprochen und gezeigt.

37


INTERNATIONALE TAGE DER ALTEN MUSIK ORCHESTERAKADEMIE, KAMMERMUSIK UND VORTRÄGE   –––––––––––––––– 27.-31. JÄNNER 2016 — INTERNATIONALE TAGE DER ALTEN MUSIK ABPU, Säle und Studio Alte Musik Eintritt frei –––––––––––––––– Johann Sebastian Bach Brandenburgische Konzerte Nr. 4 (BWV 1049) und Nr. 5 (BWV 1050) Orchestersuite Nr. 4 (BWV 1069) –––––––––––––––– Dozent/innen: Anselm Hartinger, Carin van Heerden, Wolfgang Gaisböck, Michi Gaigg, Claire Pottinger, Anne Marie Dragosits Carin van Heerden, Koordination

–––––––––––––––– MI 27. JÄNNER 2016 — EINFÜHRUNGSKONZERT 19:30 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8   Visionäre Weitblicke: Johann Jakob Froberger und Johann Sebastian Bach Anne Marie Dragosits, Cembalo Anselm Hartinger, Moderation

–––––––––––––––– SO 31. JÄNNER 2016 — ABSCHLUSSKONZERT 11:00 Uhr / ABPU, Großer Saal Eintritt frei

Berliner Schloss, ca. 1750. Hier traf Bach 1719 den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg, dem er später die „Brandenburgischen Konzerte“ widmete.

38


YOUNG CLASSICS: PROMS ON STAGE –––––––––––––––– DI 23. FEBRUAR 2016 — BAROCKE RARITÄTEN 19:30 Uhr / Brucknerhaus, Mittlerer Saal Karteninfo Brucknerhaus: kassa@liva.linz.at / T +43 732 775230 –––––––––––––––– Lamento Orchesterwerke und Kammermusik des 18. Jahrhunderts Werke von Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn, u.a. –––––––––––––––– Euridice Barockorchester des Instituts für Alte Musik und historische Aufführungspraxis der Anton Bruckner Privatuniversität Michi Gaigg, Leitung ––––––––––––––––

„La Tristesse“ aus Charles Le Brun, Ausdrücke der Leidenschaften der Seele, ca. 1663

Laut René Descartes (Les Passion de l’Ame, 1649) ist „die Traurigkeit eine unangenehme Mattigkeit und besteht in dem Unbequemen, das der Seele durch ein Übel ... zustößt ...” Durch alle Epochen verstanden Komponisten es, diesen Zustand in Tönen darzustellen, ob für den kirchlichen oder weltlichen Gebrauch, ob durch schmerzhafte Harmonien oder Intervalle, ob durch ostinate Bässe.

39


MUSIK ZUR WEIHNACHT JOHANN SEBASTIAN BACH – WEIHNACHTSORATORIUM BWV 248

–––––––––––––––– DI 08. DEZEMBER 2015 — KANTATEN IV-VI 16:00 Uhr / Stiftskirche, Waldhausen im Strudengau Karteninfo Waldhausen: RAIBA Waldhausen / T +43 7260 44120 –––––––––––––––– DO 10. DEZEMBER 2015 — KANTATEN I-III 19:30 Uhr / Pfarrkirche Maria Schöndorf, Vöcklabruck Karteninfo Vöcklabuck: www.kuf.at / T +43 7672 25566 72 –––––––––––––––– SO 13. DEZEMBER 2015 — KANTATEN I-VI 17:00 Uhr / Brucknerhaus, Großer Saal Karteninfo Brucknerhaus: kassa@liva.linz.at / T +43 732 775230 –––––––––––––––– Chor und Solist/innen der Anton Bruckner Privatuniversität E medio cantus Christian Schmidbauer, Choreinstudierung Orchester der Anton Bruckner Privatuniversität Philipp Sonntag, Orgel Thomas Kerbl, Dirigent ––––––––––––––––

Musik zur Weihnacht, Stiftskirche Waldhausen

Ausgewählte Studierende des Instituts für Gesang, Stimme und Musiktheater im Ausbildungsgrad vom ersten Jahr des Bachelorstudiums bis zum letzten Jahr Masterstudium bringen das durch seine Arien und Chöre bekannte und populäre Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in der Vorweihnachtszeit zur Aufführung. Die Chöre und die vielschichtigen Arien sind aus diesem Kreis besetzt: jeder Studierende interpretiert ein Solo und das gesamte Oratorium wird von allen Sängerinnen und Sängern gemeinsam getragen. Die Aufführung unterscheidet nicht zwischen Solistenquartett und Chor, sondern präsentiert ein gesamtes Solisten – Ensemble, das unterstützt wird vom Chorensemble „E medio cantus”. Begleitet vom Orchester der Anton Bruckner Privatuniversität, bei dem sich der Gedanke „Professoren musizieren mit ihren Student/innen” fortsetzt, in dem sich Studierende aus verschiedenen Instrumentalklassen zu einem Instrumentalensemble vereinen.

40


WINTERJAZZNITES ATTICA BLUES – BACK TO THE FUTURE #3

–––––––––––––––– DO 14. / FR 15. / SA 16. JÄNNER 2016 — WINTERJAZZNITES jeweils ab 19:00 Uhr / ABPU, Sonic Lab und Kleiner Saal Eintritt € 15 / Jugendtarif € 8   Martin Stepanik, Koordination –––––––––––––––– © Anne Marie Fürthauer

Herzlich willkommen zu den ersten JIM-WinterJazzNites im „Neuen Haus”! Wir freuen uns sehr auf die wechselseitige Inspiration neuer Räume und neuer Musik. Ein wichtiger Teil des Festivals ist die von Peter Herbert im Rahmen seines Improvisationsensembles initiierte „guest-artist”–Reihe, die in Zukunft zu einem „artist in residence” Programm ausgebaut wird. Im Wintersemester 2015/16 wird dabei David Tronzo im Mittelpunkt stehen, der auch bei einem Workshop und Konzerten an der Anton Bruckner Privatuniversität zu erleben sein wird. Verstärkt wird auch die Kooperation mit dem Institut für Jazz und Volksmusik der Hochschule Luzern: das „LiLuEnsemble” wird den Großteil des Programms am „erweiterten” Samstag bestreiten. Die von Martin Stepanik etablierte Reihe „Open Space” soll „Freiraum für Erhofftes, Unerwartetes und Spontanes” bieten und als Plattform für individuelle oder „institutionelle” Kooperationen innerhalb der Bruckneruniversität sowie mit anderen kulturellen Zellen und Zentren dienen. Das Allerwichtigste an diesem Festival sind aber die zahlreichen und vielfältigen Ensembles der JIM-Studierenden, die dieses Festival wieder zu einem wirklichen Fest machen werden.

41


VORTRÄGE/WORKSHOPS ------------- SA 31. OKTOBER — Klavier-Workshop mit Roland Batik Großer Saal / Anmeldung bis 1. Oktober 2015 unter t.kerbl@bruckneruni.at / Maximal 6 Teilnehmer/innen aktiv möglich, unbeschränkt passiv, keine Teilnahmegebühr / in Zusammenarbeit mit Schloss Kremsegg ------------DO 05. und FR 06. NOVEMBER — KAHIBA Ensemble-Workshop ab 11:00 Uhr / JIM Ensembleräume / Heinrich von Kalnein: Saxophones & Flutes / Gregor Hilbe: Drums, Loops & Samples / Christian Bakanic: Accordion, Fender Rhodes, Piano / Information und Anmeldung unter s.bachner@bruckneruni.at ------------DO 05. und/oder FR 06. NOVEMBER — KAHIBA und Workshop-Ensemble in Concert 20:00 Uhr / JIM Großer Ensembleraum / Information und Anmeldung unter s.bachner@bruckneruni.at ------------DI 03. NOVEMBER — Gehirnforschung — Hype oder wichtige Grundlage für die Pädagogik? 19:00 Uhr / Großer Saal / Vortrag: Dr. Manuela Marcedonia ------------MI 18. NOVEMBER — Lecture Jonty Harrison — Final Frontier or Open Border? 11:00 Uhr / Sonic Lab / Space, spatiality and the flexible boundary between composition and performance in acousmatic music. / Koordination: Andreas Weixler ------------MI 18. und DO 19. NOVEMBER — Lecture John Chowning MI 18.11. 15:00 Uhr / DO 19.11. 11:00 Uhr / Sonic Lab / John Chowning: Sound Synthesis and Perception: Composing from the Inside Out / Koordination: Andreas Weixler ------------DI 24. NOVEMBER — Vortrag Musikpädagogik 19:00 Uhr / Kleiner Saal / Prof. Dr. Wolfgang Lessing / Koordination: Bianka Wüstehube ------------DO 03. und FR 04. DEZEMBER — Meisterkurs Horn, Prof. Christian Dallmann, Universität der Künste Berlin DO 03.12. 10:00-20:00 Uhr / FR 04.12. 9:00-16:00 Uhr / Kleiner Saal / keine Anmeldung erforderlich / Koordination: Raimund Zell ------------MI 09. DEZEMBER — Begabung und Lernschwäche am Beispiel Fremdsprache 19:00 Uhr / Großer Saal / Gastvortrag: Dr. Manuela Macedonia / Veranstalter: Schul- & Erziehungszentrum Linz ------------DO 17. DEZEMBER — Meisterkurs: Georg Philipp Telemanns Methodische Sonaten und das barocke Alphabet der Gefühle 09:30-18:00 Uhr / Studio Alte Musik / Univ.Prof. Hans Maria Kneihs / Koordination: Carin van Heerden ------------FR 15. JÄNNER 2016 — Ensemble-Workshop David Tronzo ab 11:00 Uhr / Kleiner Saal / Sonic Lab / David Tronzo, Associate Professor, Guitar in Berklee College of Music 20:00 Uhr / Kleiner Saal / Sonic Lab / David Tronzo in Concert (WinterJazzNites) Koordination: Martin Stepanik / Information und Anmeldung unter s.bachner@bruckneruni.at -------------

42


Ihr Platz in der neuen Bruckneruniversität!

© Architekturbüro 1

Der Große Saal im Neubau der Anton Bruckner Privatuniversität bietet ab Oktober 2015 prominenten Gästen und jungen Stars von morgen eine Bühne. Sichern Sie sich einen Platz im neuen Konzertsaal von Linz!

Sichern Sie sich einen Platz in der neuen Bruckneruniversität und stiften Sie für € 500*) einen der Plätze im neuen Konzertsaal von Linz. Für Ihre Unterstützung erhalten Sie: - Ein persönliches Namensschild auf dem von Ihnen gestifteten Sitzplatz - Ihren Namenseintrag auf der Ehrentafel vor dem Großen Saal - Ihren Namenseintrag auf der Homepage der Bruckneruniversität - Freien Eintritt für Veranstaltungen der Bruckneruniversität im Eröffnungsjahr 2015/16 *) Unterschiedliche Zahlungsmodalitäten möglich (z.B. in zwei Jahresraten zu je € 250)

Für Informationen und Bestellungen steht Ihnen Irene Pechböck, MA unter +43 732 701000 271 oder per Mail i.pechboeck@bruckneruni.at gerne zur Verfügung. Online-Bestellung unter www.bruckneruni.at/Universitaet/Neubau2/Platzstifterkampagne WIR DANKEN UNSEREN PLATZSTIFTERN Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Generalmusikdirektor Dennis Russell Davies, Maki Namekawa, Univ.Prof. Dr. Anton Zeilinger, Franz Welser-Möst, Univ.Prof. Dr. Ursula Brandstätter, Univ.Prof. Dr. Friedrich C. Heller, Dr. Leo Dorner, Raummode Heigl GmbH, Mag. Christoph Peham, Dr. Thomas Bamberger, Beate Bamberger, Kultur- und Bildungshaus ProDiagonal Lambach – Prof. Dr. Peter Deinhammer, HR Dr. Reinhard Mattes, Dr. Antonis Gitsas, Manuel Brandtner, Univ.Prof. Wilfried Scharf, Prof. Erland M. Freudenthaler, Mag. Dr. Gerd-Dieter Mirtl, HR Dr. Peter Sonnberger, Herbert Gschwendtner, Charlotte Kadavy, Univ.Prof. Josef Eidenberger, GenDir.i.R. Konsul Dr. Josef Simbrunner, Univ.Prof. Reinhart von Gutzeit, Gabriele von Gutzeit, Landeskulturdirektor Mag. Reinhold Kräter, Univ.Prof. Michael Korstick, Hildegard Janda, Massage Lentia, Prof. Mag. Dr. Raphael David Oberhuber, Augustiner Chorherrenstift St. Florian, Thomas Albertus Irnberger, MA, Kulturverein Heinrich Gleissner Haus, Rosenbauer International AG, MOOI OG, Dr. Marion Diederichs-Lafite, Ulrike und Ing. Rudolf Sonntag, Merta-Klavierservice - Stefan Claushues

ANTON BRUCKNER PRIVATUNIVERSITÄT Hagenstraße 57 I 4040 Linz I T +43 732 701000 I E information@bruckneruni.at I W www.bruckneruni.at

43


Mehr Wert durch Oberรถsterreich.

SICHER UND STABIL WIE UNSER LAND. www.hypo.at

Wir schaffen mehr Wert.

44 bruckneruni_140x94.indd 1

06.08.15 19:04


Die Instrumentenversicherung InTakt© bietet Schutz bei Beschädigung oder Verlust des Instrumentes durch* • • • • •

Transportmittelunfall Brand, Blitz, Explosion Elementarereignisse (Sturm, Hochwasser) Diebstahl, Beraubung, Abhandenkommen Veruntreuung, Unterschlagung

Diese vielfach bewährte Versicherung ist jetzt online abschließbar. Bequemer geht es nicht!

Jetzt online abschließen: ente www.keinesorgen.at/musikinstrum

Zwei starke Partner

entgeltliche einschaltung

Keine Sorgen, Musikinstrumente Versicherung

* Nähere Informationen auf www.keinesorgen.at/musikinstrumente

r ü f k r e w z da s n e t t f n U k U z e d eIn r e-Fö DA S K A r r ie

r Der prO Gr

A MM

rer/ in karriere -förde persönliche/n n e/ Be ru f. in d de un le m äh iu w pps fü r stud ti le ol tv er w r nd.at un d hol di f www.campusla anmeldung au

45


V E R A N S TA LT U N G S K A L E N D A R I U M

NOVEMBER .................................................................................

© ABPU

SEPTEMBER ................................................................................. 29.09.2015 BRUCKNERFEST Brücke Linz-Wladiwostok 19:30 Uhr — Brucknerhaus, Großer Saal 24 ................................................................................. 30.09.2015 BRUCKNERFEST Premiere: Udo Zimmermann „Weiße Rose” 19:30 Uhr — Brucknerhaus, Mittlerer Saal 24 .................................................................................

OKTOBER ................................................................................. 01.10.-03.10.2015 SCHAUSPIEL „G’schichten aus dem Wienerwald” nach Ödön von Horváth 19:30 Uhr — ABPU, Studiobühne 34 ................................................................................. 03.10.-11.10.2015 PERCUSSIVE LINZ International Marimba Festival – Competition & Concerts Anton Bruckner Privatuniversität 22 ................................................................................. 15.10.2015 LINZER GESPRÄCHE ZUR KUNST „Schönheit in der Musik” 19:00 Uhr — Schlossmuseum, Barocksaal 26 ................................................................................. 30.10.2015 Das INSTITUT FÜR ALTE MUSIK stellt sich vor Euridice Barockorchester 19:30 Uhr — ABPU, Großer Saal 21 ................................................................................. 30./31.10.2015 GULDA-TAGE 2015 Schloss Kremsegg und Anton Bruckner Privatuniversität 25 .................................................................................

46

04.11.2015 LIEDERABEND Robert Schumann: „Ich kann wohl manchmal singen” 19:30 Uhr— ABPU, Großer Saal 32 ................................................................................. 17.11.2015 OPENING SONIC LAB Keynotes, Konzerte, Workshops 18:30 Uhr — ABPU, Sonic Lab 19 ................................................................................. 18.11.-20.11.2015 FEST NEUE MUSIK Anton Bruckner Privatuniversität 28 ................................................................................. 27.11.2015 ERÖFFNUNG Eröffnungskonzert 19:30 Uhr — ABPU, Großer Saal 18 ................................................................................. 28.11.2015 TAG DER OFFENEN TÜR 11:00 – 17:00 Uhr 7 ................................................................................. 30.11.2015 ANTRITTSKONZERT Michael Korstick Franz Liszt: Harmonies poétiques et religieuses 19:30 Uhr — ABPU, Großer Saal 23 .................................................................................

DEZEMBER ................................................................................. 01.12.2015 FORUM KAMMERMUSIK „Avec emportement…” 19:30 Uhr — ABPU, Großer Saal 33 ................................................................................. 03.12.2015 ERÖFFNUNG BIBLIOTHEK Festakt, Vernissage und Kammermusikabend ab 17:00 Uhr — ABPU, Bibliothek und Großer Saal 20 ................................................................................. 08.12.2015 / 13.12.2015 MUSIK ZUR WEIHNACHT Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 Stiftskirche Waldhausen, Pfarrkirche Maria Schöndorf, Brucknerhaus 40 .................................................................................


W I N T E R S E M E S T E R 2 0 1 5/ 2 0 1 6 10.12.2015 LINZER GESPRÄCHE ZUR KUNST „Die Großkunst hinter sich lassen…” 19:00 Uhr — ABPU, Kleiner Saal 26 .................................................................................

24.01.2016 MUSIK-CAFÉ Komponistenporträt Gerald Resch 11:00 Uhr — ABPU, Kleiner Saal 30 .................................................................................

10.12.2015 NEUE MUSIK Friedrich Cerha: Eine (letzte) Art Chansons 20:00 Uhr — ABPU, Kleiner Saal 27 .................................................................................

26.01.2016 KINDERMITMACHKONZERT Unbekannt verzogen? Mit Sack und Klang übersiedelt! 17:00 Uhr — ABPU, Großer Saal 31 .................................................................................

10./11./12.12.2015 SCHAUSPIEL „Liebelei” von Arthur Schnitzler 19:30 Uhr — ABPU, Studiobühne 34 .................................................................................

27.01.–31.01.2016 INTERNATIONALE TAGE DER ALTEN MUSIK Instrumentalmusik von Johann Sebastian Bach 38 .................................................................................

11.12.2015 Das INSTITUT FÜR SCHAUSPIEL stellt sich vor Szenen und Workshops 15:00-18:30 Uhr — ABPU, Studiobühne 21 ................................................................................. 17./18.12.2015 TANZPERFORMANCE Luftlinie #14 19:30 Uhr — ABPU, Großer Saal 36 .................................................................................

JÄNNER 2016 ................................................................................. 14.01.–16.01.2016 WINTERJAZZNITES Attica Blues, Back to the Future #3 19:00 Uhr — ABPU, Sonic Lab & Kleiner Saal 41 ................................................................................. 19.01.2016 FORUM KAMMERMUSIK Werner Pirchner: Soirée Tyrolienne 19:30 Uhr — ABPU, Großer Saal 33 ................................................................................. 21.01.2016 Das INSTITUT FÜR TASTENINSTRUMENTE stellt sich vor 18:00 Uhr — ABPU, Großer Saal 21 ................................................................................. Akkordeon © Reinhard Winkler

Perplex, Szenenfoto © Reinhard Winkler

FEBRUAR 2016 ................................................................................. 11.02.-13.02.2016 SCHAUSPIEL „Perplex” von Marius Mayenburg 20:00 Uhr — ABPU, Studiobühne 35 ................................................................................. 23.02.2016 YOUNG CLASSICS: PROMS ON STAGE BAROCKE RARITÄTEN Euridice Barockorchester 19:30 Uhr — Brucknerhaus, Mittlerer Saal 39 .................................................................................

47


ANTON BRUCKNER PRIVATUNIVERSITÄT für Musik, Schauspiel und Tanz Hagenstraße 57 I 4040 Linz T +43 732 701000 0 F +43 732 701000 299 E information@bruckneruni.at W www.bruckneruni.at

DVR 686221 | Österreichische Post AG | Info . Mail Entgelt bezahlt


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Bühne frei Wintersemester 2015/16 by Anton Bruckner Privatuniversität - Issuu