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Mühlbacher Marktblatt 120 - Oktober 2017

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Poste Italiane SpA – Versand im Postabonnement – 70 % - NE BOZEN – Erscheint viermal jährlich

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Jahrgang 28 · Ausgabe 03 · Oktober 2017 · www.muehlbach.it


Skifahren für ALLE Neue Preispolitik in den Skigebieten Gitschberg Jochtal, Plose und im Seilbahnverband Eisacktal Das Skifahren war in den vergangenen 50 Jahren die Wintersportart Nummer eins und die beliebteste Freizeitbeschäftigung vieler Südtiroler. Damit das auch in Zukunft so bleibt und Skifahren für jedermann leistbar ist, hat sich der Seilbahnverband Eisacktal für die bevorstehende Wintersaison etwas ganz Besonderes überlegt und die Preispolitik der Saisonkarten grundlegend überarbeitet. Dies betrifft die Skigebiete Gitschberg Jochtal & Plose, sowie die Dorflifte von Villnöss, Felthurns und Lüsen. Das Ziel der neuen Preispolitik ist es, die Jugend zu fördern und andererseits das Skifahren für alle leistbar Alter Kinder

0-11

Jugendliche

11-16

Jungbürger

16-25

Erwachsene

25-60

Senioren

60-70

Supersenioren Family Ticket

70+

zu machen. Zum bereits etablierten Vorverkauf wird es im gesamten Monat Oktober die Sonderaktion „Skifahren für ALLE“ geben, von der jeder profitiert. Der Verkauf der Saisonpässe läuft von Montag, 2. Oktober 2017 bis einschließlich Dienstag, 31. Oktober 2017. In diesem Zeitraum haben alle die einmalige Möglichkeit, Kinderpässe für die gesamte Saison für nur 10 € zu erwerben, Jugendliche

Geburtsdatum

bezahlen 149 €, Jungbürger und Studenten 199 € und alle Erwachsenen den einmaligen Sonderpreis von 299 €. Die Saisonpässe können von Montag bis Freitag an den Verkaufsstellen in Vals, Meransen und St. Andrä erworben werden. Kinder und Jugendliche müssen beim Erwerb der Saisonkarte anwesend sein und einen gültigen Personalausweis vorweisen.

Skifahren für ALLE vom 02.10. bis 31.10.2017

Vorverkauf bis 23.12.2017

Normalverkauf ab 24.12.2017

10,00 €

110,00 €

150,00 €

149,00 €

170,00 €

200,00 €

199,00 €

250,00 €

300,00 €

299,00 €

430,00 €

490,00 €

299,00 €

390,00 €

440,00 €

299,00 €

330,00 €

360,00 €

899,00 €

999,00 €

1.099,00 €

Geb. am oder nach dem 25.11.2006 Geb. zw. 24.11.2006-25.11.2001 Geb. zw. 24.11.2001-25.11.1992 Geb. zw. 24.11.1992-25.11.1957 Geb. zw. 24.11.1957-25.11.1947 Geb. am oder vor dem 24.11.1947 Max. Betrag pro Familie

Böhmisch-mährisches Festival 2018

Vom 7. bis 9.September 2018 findet das 6. Südtiroler Festival der böhmischen und

mährischen Blasmusik statt. „Die Marktgemeinde Mühlbach freut sich als Gastgeber ganz besonders, auf die zahlreichen Gäste aus den verschiedenen europäischen Ländern und ist stolz darauf, diese Veranstaltung erneut austragen zu dürfen“ betonte Bürgermeister Christoph Prugger. Auf Initiative der Ferienregion Gitschberg-Jochtal wurde gemeinsam mit der Egerländer Blasmusik Neusiedl am See die Idee für das Südtiroler Festival bereits 2006 geboren. Seit Jahrzehnten wird auch in Südtirol die böhmische und mährische Musik von zahlreichen Musikkapellen, aber vor allem von den kleineren Besetzungen, den „Böhmischen“, gepflegt. „Durch diesen internationalen musikalischen Wettstreit

soll die traditionelle Blasmusik verstärkt gefördert werden, wobei den Organisatoren vor allem die Qualität der musikalischen Darbietungen am Herzen liegt. Stefan Gruber und Christoph Seeber vom Tourismusverein Gitschberg Jochtal bedankten sich ausdrücklich für die großzügige Unterstützung der Hauptsponsoren, der Stiftung Südtiroler Sparkasse, dem Radiosender Radio 2000, dem deutschen Blasmusikmagazin Mucke, dem internationalen Instrumentenhersteller Buffet Group, dem Eisackwerk Mühlbach sowie der Spezialbierbrauerei Forst. Im Bild von links: Christoph Seeber, Stefan Gruber, Rainer Stiassny, Manuela Fischnaller, Christoph Prugger


INHALT THEMA 4 GEMEINDE 6 BAUKONZESSIONEN 12 GEMEINDEAUSSCHUSS 14 KURZ GESAGT 20 VEREINE 22 VERANSTALTUNGEN 24 DENKSPORT 24 ÖFFNUNGSZEITEN IM RATHAUS: Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.15 Uhr Mittwochs zudem von 15 bis 18 Uhr SPRECHSTUNDEN DES BÜRGERMEISTERS UND DER GEMEINDEREFERENTEN Bürgermeister Christoph Prugger: Montags und dienstags jeweils von 8 bis 9.30 Uhr und donnerstags von 8 bis 9 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung: 0472 849446 E-Mail: christoph.prugger@muehlbach.it Stellvertretende Bürgermeisterin Gisella Mair: Montags von 8.30 bis 9.30 Uhr, sowie nach ­telefonischer Vereinbarung: +39 349 7914182 E-Mail: gisella.mair@muehlbach.it Referentin Sophie Biamino: NEU: Dienstags von 15 bis 16 Uhr, sowie nach telefonischer Vereinbarung: +39 335 7866237 E-Mail: sophie.biamino@muehlbach.it Dietmar Lamprecht: Nach telefonischer Vereinbarung: +39 349 4461736 E-Mail: dietmar.lamprecht@muehlbach.it Referent Arnold Rieder: Nach telefonischer Vereinbarung: +39 348 7324168 E-Mail: arnold.rieder@muehlbach.it

IMPRESSUM Eigentümer und Herausgeber: Markt­gemeinde Mühlbach Presserechtlich verantwortlich: Willy Vontavon Schriftleitung: Oskar Zingerle Grafik & Layout: Brixmedia GmbH Anzeigenverkauf: Brixmedia GmbH, Brennerstraße 28, 39042 Brixen Tel. 0472 060210 – Fax 0472 060201 E-Mail: oskar.zingerle@brixmedia.it Druck/Fertigstellung: A. Weger, Brixen Das Mühlbacher Marktblatt erscheint dreimonatlich in einer Auflage von 1.450 Stück Nächste Ausgabe: Dezember 2017 Redaktionsschluss: 5. Dezember 2017 Mitarbeiter dieser Ausgabe: Oskar Zingerle (oz), Arnold Unterkircher (au), Christoph Prugger (cp), Dietmar Lamprecht (dl), Gisella Mair (gm), Sophie Biamino (sb), Arnold Rieder (ar), Veronika Kerschbaumer (vk), Evi Hilpold (eh) Coverfoto: Claudia Ebner

EDITORIAL

750 Jahre Markt Mühlbach Die erste Erwähnung des Ortes Mühlbach (Mulibah) geht auf das Jahr 1050 zurück (Franz-Heinz Hye: Der alte Markt Mühlbach. 1979). Der Fund eines Römischen Tempels im Altarraum der heutigen Kirche St. Helena datiert gar auf das 2. Jahrhundert nach Christus, ein griechisch-byzantinischer Altar sowie eine frühchristliche Kapelle auf etwa 800 nach Christus. Der Marktort „Mulebach“ wurde um 1228/35 erstmals in Zusammenhang mit einem Jahrmarkt am St.-Helenen-Tag erwähnt. Wie alt ist also der Markt Mühlbach, und wann feiert er „Geburtstag“? Die Antwort auf diese Frage liefert die Schenkungsurkunde aus dem Jahr 1269, in der Friedrich von Rodanc den Gebrüdern Meinhard und Albert, Grafen von Görz die Burg Rodenegg sowie den Berg und die Klause in Haslach übertragen hat. Er tat dies mit der Auflage, dass die beiden beschenkten Brüder eine Burg mit einem befestigten Marktort errichten sollten, was sie in den folgenden Jahren auch taten. Somit kann das Jahr 1269 als Geburtsstunde des Marktes Mühlbach bezeichnet werden. Der 700. Jahrestag der Erhebung zum Markt wurde allerdings nicht 1969 sondern 1970 gefeiert, und dementsprechend soll auch der 750. Jahrestag 2020 gefeiert werden. Bürgermeister Christoph Prugger ruft bereits jetzt dazu auf, sich zu dem Jubiläumsjahr Gedanken zu machen. 750 Jahre – ein dreiviertel Jahrtausend – ist ein großer Geburtstag. Eine solche Feier kann nicht ein Bürgermeister, nicht ein Gemeindeausschuss, nicht ein Tourismusverein alleine organisieren. Die ganze Gemeinde – Vereine und Einzelpersonen – ist gefordert, das ganze Jubiläumsjahr über Zeichen zu setzen. Große Projekte wollen von langer Hand geplant werden, deshalb sind Vorschläge und Anregungen bereits jetzt willkommen und sollten dem Bürgermeister mitgeteilt werden: christoph. prugger@muehlbach.it

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THEMA XXX

Es lebe der Sport

Fotos: OZ

In der Gemeinde Mühlbach gibt es eine Reihe von Sport-Strukturen. In den vergangenen Jahrzehnten wurden von der Gemeinde und dem Land hohe Investitionen getätigt, die angesichts der großen sozialen Bedeutung volle Berechtigung haben. Sportzone Mühlbach im Cikilyr Im Gebäude der Sportzone sind nicht nur die Umkleideräume und die Bar untergebracht, sondern auch das Trainingszentrum Jochtal Gitschberg und sogar die Krippenfreunde haben hier einen Platz gefunden. Es gibt einen Spinning-Raum mit 11 Spinning-Bikes. Zweimal wöchentlich finden hier Trainingseinheiten statt, an denen insgesamt 60 Personen teilnehmen. Seit 15 Jahren ist Franz Kranebitter für die Rasenpflege zuständig, und er kümmert sich mit Werner Fischnaller auch um die Wartung der Maschinen und der Bewässerung. Der Fußballplatz wird hauptsächlich für die Spiele und Trainings der Fußball-Jugend genutzt. Bei den Spielen ist die Bar geöffnet. Es gibt eine Aschebahn für Sprinttrainings und einen Beachvolleyballplatz. Zur Sportzone gehört auch der Tennisplatz. Der Belag ist allerdings inzwischen in einem schlechten Zustand und muss bald saniert werden. Tennis erfreut sich im Vergleich zur Vergangenheit wieder zunehmender Beliebtheit, und so ist der Platz fast täglich gebucht.

Sportzone Meransen

Stocksportanlage Valler Tal Die Sektion Eisschießen im ASV Mühlbach hat sich vor einigen Jahren wegen abnehmender Mitgliederzahlen aufgelöst. Alessio Bottamedi organisiert aber weiterhin das traditionelle Eisschießen der Vereine am Stephanstag, das in der Stocksportanlage ausgetragen wird. Im Winter wird der Platz gerne von Kindern und Familien zum Eislaufen benutzt. Die Ausschanktheke wird bei Bedarf und Per-

sonalverfügbarkeit geöffnet. Im Sommer ist der Asphaltplatz ungenutzt.

Bolzplatz im Klosteracker Im ehemaligen Maisfeld im Klosteracker wurde in der 80er Jahren ein Kleinfeld mit Umkleidekabinen errichtet. Im Zuge der Bauarbeiten der Umfahrungsstraße, die genau unter dem Areal hindurchführt, wurden auf der Tunnelröhre zwei Tiefgaragen-Etagen errichtet und darauf der Bolzplatz wiederhergestellt. Der Grund gehört nach wie vor den Tertiarschwestern und wird von der Gemeinde gepachtet. Die Gemeinde ist bestrebt, den Grund kurzfristig zu erwerben. Verwaltet wird der Platz vom Amateursportverein Mühlbach.

Graf-Meinhard-Haus

Bolzplatz im Klosteracker

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Ausgabe 03 · Oktober 2017

Die Turnhalle wird von der Schule verwaltet und kann von den Mühlbacher Vereinen kostenlos genutzt werden. Die Halle ist fast permanent ausgelastet (Karate, Fußball, Volleyball, Turnen usw.), sodass mit einem Angebot (Zumba) bereits auf die Turnhalle des Herz-JesuInstituts ausgewichen werden musste.


THEMA

Graf-Meinhard-Haus

Sportzone und Tennishalle Meransen Die wichtigsten Sportstrukturen in Me­ ransen konzentrieren sich auf den Bereich der Tennishalle. Die Tennishalle selbst wird seit Einbruch des Interesses am Tennissport nicht mehr zum Tennisspielen, sondern als Veranstaltungshalle genutzt. Die Sektion Rodel im Amateursportverein Meransen verwaltet die Rodel-Startbahn, die kürzlich dank Unterstützung des CONI und des Landes überdacht werden konnte. Die Wartung wurde an die Firma Frigotherm übertragen. Das ganze Jahr über finden hier Trainings, im September der traditionelle Internationale Startwettkampf statt. Der Fußballplatz in Meransen wird von der Sektion Fußball des ASV Meransen verwaltet. Der Kunstrasenbelag wurde kürzlich erneuert, ebenso die Umkleidekabinen und und die Tribünen. Wer den Platz benützen möchte, kann den Schlüssel in der Tennishalle abholen. Für Einheimische ist der Platz gratis benutzbar, Gästegruppen zahlen 10 Euro. Philipp Prosch und Armin Rieder trainieren zweimal wöchentlich die U8-Mannschaften. Die Spiele fanden bisher in Vals statt; in Zukunft sollen sie in Meransen ausgetragen werden. Es gibt eine Freizeit-Fußballmannschaft, die den Platz ebenso nutzt, so dass er fast täglich bespielt wird. Die Handball-Nachwuchsmannschaft des SSV Brixen hat ihr Sommer-Trainingslager auf den Platz in Meransen abgehalten.

Sportplatz Vals Der Sportplatz in Vals wurde Anfang der

Tennishalle in Vals

70er Jahre zur Zeit der Gründung der ersten Fußballmannschaft errichtet. In den 90er Jahren bekam der Platz mit dem Bau der Tennishalle eine Bar und neue Umkleidekabinen. Inzwischen ist die Bar seit neun Jahren geschlossen. Neben dem großen Fußballgeld befindet sich ein zweiter, kleiner Platz für Gäste und Kinder. Während der kleine Platz für alle zugänglich ist, wird der große Platz von der U8-Mannschaft sowie von der Amateurliga-Mannschaft genutzt. Von Anfang an ist Hans Oberhofer die gute Seele, wenn es um den Rasen geht. In Zusammenarbeit mit dem Vereinsvorstand hegt und pflegt er seit über 40 Jahren das empfindliche Grün.

Tennishalle Vals Der Amateursportverein Mühlbach hat die Tennishalle in Vals für einen symbolischen Mietzins von der Gemeinde mit zeitlicher Befristung zur Führung übernommen. Viele Trainings und Spiele finden in der Halle statt. Die Plätze werden auch von Gästen gerne genutzt. Das Konzept zur Nutzung der Halle soll überarbeitet werden. Die Struktur ist teilweise sanierungsbedürftig, nach einer einigermaßen finanzierbaren Lösung wird gesucht.

Ausbau zu einem Platz mit bestimmten Dimensionen, und so kam Spinges zu seinem – eigentlich überdimensionierten – Fußballplatz. Während anfangs noch eine Jugend- und eine Freizeitmannschaft auf dem Platz spielte, stellten beide Mannschaften nach einiger Zeit ihre Tätigkeit ein. Die Vereinsführung des ASV Spinges ist aber bemüht, den Platz trotzdem bestmöglich zu nutzen. So findet derzeit beispielsweise bereits die zweite Ausgabe des Bootcamps statt. In den Wintermonaten wird der Platz von auswärtigen Fußballmannschaften zum Training genutzt, die über keinen eigenen Kunstrasenplatz verfügen. Mit den Einnahmen kann der Sportverein zumindest die Spesen decken, die für die Wartung des Platzes anfallen. Oberhalb des Fußballplatzes gibt es einen kleinen Asphaltplatz, der in den Wintermonaten je nach Witterung zum Eislaufen genutzt wird. Eine ehemals bestehende Stocksport-Sektion wurde vor Jahren wegen zu weniger Mitglieder aufgelöst. oz

Sportplatz Spinges Der ehemals kleine Fußballplatz von Spinges wurde in den 90er Jahren zu seiner heutigen Größe ausgebaut. Eigentlich wollte man den Platz nur etwas sanieren, die Förderkriterien des Landes griffen aber nur bei einem

Sportzone in Spinges

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GEMEINDE

„Ziel ist die Integration“ Herr Dusini, man hört immer wieder den Begriff SPRAR, wenn von der Aufnahme von Asylwerbern die Rede ist. Bitte klären Sie unsere Leser auf, worum es sich dabei handelt. Der italienische Staat kennt zwei verschiedene Aufnahme-Arten für Asylwerber: Eines sind die sogenannten CAS (Centri di accoglienza straordinaria), also die außerordentlichen Aufnahmezentren, von denen es beispielsweise zur Zeit eines in Brixen, in Vintl, in Klausen und Villnöß gibt. Die zweite Aufnahmemöglichkeit nennt sich eben SPRAR, die Abkürzung für „Sistema di protezione per i richiedenti di asilo e rifugiati“, also wörtlich übersetzt ein Schutzsystem für Asylantragsteller und anerkannte Flüchtlinge. CAS sind eine Art Erstaufnahmezentren, bei den SPRAREinrichtungen hingegen ist das deklarierte Ziel die Integration der Asylantragsteller in das soziale Umfeld. Entsprechend sind die Maßnahmen, die das SPRAR-Projekt begleiten, auf Integration ausgerichtet. Diese Maßnahmen sind: Sprachkurse mit verpflichtend 10 Stunden pro Woche, eine sozialpädagogische Wohnbegleitung, aktive Beschäftigungs- oder Arbeitssuche, Rechtsberatung, psychologische Begleitung, Aktivierung von Freizeittätigkeiten auf Gemeindeebene. Im Grunde geht es also darum, den Menschen eine Beschäftigung zu bieten, damit sie sozusagen nicht nur „herumsitzen“, sondern die Zeit sinnvoll nutzen. Die SPRAR-Unterkünfte mit je 4 bis 6 Bewohnern müssen diese sechs Monate nach Erhalt des positiven Asylbescheids verlassen. In begründeten Fällen kann die Frist auf ein Jahr ausgedehnt werden. Dann aber sollten die Menschen aus den SPRARUnterkünften im Idealfall eine bezahlte Beschäftigung und eine Wohnung gefunden haben. Ob das in der Realität funktioniert, muss sich erst zeigen, denn natürlich finden Flüchtlinge nicht leicht eine Wohnung, schon gar nicht, wenn sie keiner geregelten Arbeit nachgehen.

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Foto: OZ

Thomas Dusini, Direktor der Sozialdienste in der Bezirksgemeinschaft Eisacktal, über das staatliche SPRAR-Programm, über dessen Ziele und Kosten

Hat ein Flüchtling nach Ablauf des sechsoder zwölfmonatigen Aufenthalts in einer SPRAR-Unterkunft keine Arbeit und keine Wohnung gefunden ... ... dann steht er leider auf der Straße. Deswegen ist es wichtig, vor Ort mit Ehrenamtlichen und mit der Gemeinde vernetzt zu sein, um dies zu verhindern. Selbst wenn jemand eine Wohnung gefunden hat, heißt das nicht, dass er oder sie dann auch länger hier bleiben wird. Denn die Flüchtlinge sind frei, dorthin zu gehen, wo sie möchten, und das wird natürlich vielfach dort sein, wo bereits Familienmitglieder sind oder in größeren Zentren, wo sie eventuell eher eine Arbeit finden. Es fehlen uns noch Erfahrungswerte. Wir können lediglich von Vintl sagen, dass es dort vielfach gut funktioniert hat.

... obwohl die dortige CAS-Struktur nicht das primäre Ziel der Integration verfolgt? Genau, die Gemeinde, Vereine und Ehrenamtliche haben sich trotzdem sehr engagiert und vieles von dem gemacht, was eigentlich Bestandteil des SPRAR-Projektes ist. Kann man in etwa vorhersagen, aus welchen Staaten Flüchtlinge zu uns kommen werden? Es sind in erster Linie Einzelpersonen, die zum größtenteils aus den afrikanischen Staaten kommen: Nigeria, Gambia, Mali, Eritrea. Den größten Anteil an Flüchtlingen in Italien verzeichnet Nigeria mit knapp über 20 Prozent. Die Zuweisung erfolgt über das Innenministerium, und wir haben keinen Einfluss darauf, wer zu uns kommt. Das Innenministerium hat aber angekündigt, möglichst Flüchtlinge mit einem bereits


GEMEINDE

positiven Asylbescheid zu schicken oder solche mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eines positiven Bescheids. Welche Kosten haben die Gemeinden zu tragen, die SPRAR-Unterkünfte bereitstellen? Die Gemeinden tragen 5 Prozent der Gesamtkosten, das sind 800 bis 900 Euro pro Person und Jahr. Wenn die Gemeinde selbst eine Immobilie besitzt und instand setzt, kann sie diese Kosten dafür verrechnen. Das heißt, sie tätigt eine Investition, die nachher im Mehrwert des Gebäudes erhalten bleibt. Die definitiven Kosten hängen davon ab, welcher Tagsatz bei dem von der Bezirksgemeinschaft Eisacktal eingereichten Projekt genehmigt wird. Das heißt, ein Flüchtling kostet die öffentliche Hand insgesamt um die 17.000 Euro pro Jahr. Bekommt jeder also 1.500 Euro monatlich bar in die Hand gedrückt? Nein, mit diesen Mitteln sind all jene Leis-

tungen zu finanzieren, die ich vorher genannt habe: Miete und Einrichtung, alle Personalkosten in Zusammenhang mit den oben erwähnten Dienstleistungen, Taschengeld und Verpflegung. Jeder Flüchtling erhält 2,50 Euro Taschengeld pro Tag und 5,50 Euro für die Verpflegung, also Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Da es ein Integrationsprojekt ist, müssen die Menschen selbst einkaufen und kochen. Man kann SPRAR also als eine Art Wohntraining bezeichnen, ähnlich den pädagogischen Einrichtungen der Bezirksgemeinschaft. Kochen die Flüchtlinge nicht selbst, bekommen sie pro Tag nur 2,50 Euro. Wie ist die Situation in Mühlbach? Die Gemeinde Mühlbach hat derzeit noch keine geeignete Unterkunft gefunden, sollte dies aber in den nächsten Monaten tun, damit die Bezirksgemeinschaft wie vorgesehen das Projekt auch für Mühlbach im März einreichen kann. Der Schlüssel für

die Aufnahme von Flüchtlingen beträgt ja 3,5 je 1.000 Einwohner, im Falle von Mühlbach sind es also 11 Flüchtlinge. Diese würden zwischen dem Hauptort und Fraktionen aufgeteilt werden, wobei sich Vals und Spinges aufgrund ihrer Verkehrsanbindung und öffentlichen Strukturen kaum oder gar nicht für eine SPRAR-Struktur eignen. Bei diesem Verteilungsschlüssel kann man nicht behaupten, von Flüchtlingen überrannt zu werden ... Nein, vor allem, wenn man sich den Vergleich mit anderen Realitäten ansieht: Innsbruck Stadt hat 1.900 Asylwerber, Nordtirol über 6.000, in Südtirol sind es 1.700 – und hat Probleme, diese Unterzubekommen. Leider ist die Solidarität unter den Gemeinden in diesem Bereich nicht sehr groß. Gar einige Gemeinden, zum Beispiel Berggemeinden und kleine Gemeinden, haben sich nicht beteiligt und hoffen vielleicht darauf, kein CAS aufgebrummt zu bekommen. oz

PR-INFO

Bäckerei Stampfl entwickelt sich Als vor über 60 Jahren Meinrad Stampfl, der Vater des heutigen Bäckermeisters Christof Stampfl, begann in Rodeneck handwerkliches Brot herzustellen, waren die Zeiten noch andere. Rodeneck war damals ein typisches Südtiroler Bergdorf mit Höfen, Kirche, Schule, Gemeinde und eben einen Bäckermeister. Zwischenzeitlich hat sich viel verändert und aus dem Einmannbackbetrieb wurde ein Unternehmen mit 3 Geschäftsstellen und über 20 Mitarbeitern. So kann heute Stampfl-Brot in vielen Sorten in Mühlbach, sowie in Meransen und natürlich im Stammhaus in Rodeneck erworben werden. Darüberhinaus werden Hotels und die Gastronomie mit Backwaren versorgt. Einzig die handwerkliche Herstellung und die Verwendung von möglichst einheimischen Mehlen sind gleich geblieben. Nicht zur Verarbeitung kommen vorgefertigte Backmischungen. Um den Herausforderungen des Marktes noch besser gerecht werden zu können,

hat Bäckermeister Christof Stampfl beschlossen, seine Personengesellschaft in eine GmbH umzuwandeln. „Somit kann den Ansprüchen der Kunden weiterhin bestmöglich entsprochen werden und der Kundenkreis erweitert werden“ so

Christof Stampfl. Auch ein traditioneller Handwerksbetrieb muss sich für die Zukunft rüsten, damit täglich knuspriges, handwerklich zubereitetes Brot auf Ihrem Frühstückstisch und als stärkendes Pausenbrot genossen werden kann.

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GEMEINDE INTERVIEW

Glasfasernetz geht 2018 in Betrieb Herr Prugger, kann das Glasfasernetz im Hauptort wie angekündigt in diesen Monaten in Betrieb gehen? Mit einer Abdeckung von 90 Prozent wird das Glasfasernetz im Hauptort hofChristoph Prugger fentlich innerhalb der ersten Jahreshälfte Bürgermeister 2018 in Betrieb gehen, in Meransen, Vals und Spinges möglichst innerhalb 2019, spätestens aber 2020. Der zusätzliche Finanzierungsbedarf für Planung, Arbeiten allein für die Fraktionen (Grabarbeiten für Ausweitung User-Netz und Einzug Fasern) beträgt noch 3,5 bis 4 Millionen Euro, der über ein zinsloses Rotationsfonds-Darlehen gedeckt werden soll. In den nächsten Monaten wird die Errichtung des einzigen POP - Kommunikationsknotenpunkt (bisher waren von der RAS, bzw. Infranet drei POP’s für unsere Gemeinde vorgesehen), der derzeit überprüft, d.h. evaluiert wird, ausgeschrieben, für den die Finanzierung bereits gesichert ist.

Foto: thinkstock.com

Welche Maßnahmen für einen Glasfaser-Anschluss seitens der Privaten, bzw. Betriebe sind Kompetenz der Gemeinde, und wofür müssen die Benutzer selbst Sorge tragen? Die Gemeinde verlegt bekanntlich die Leerrohre samt Glasfasern und „Verteilerschächte“ auf öffentlichen Straßen und Plätzen. Die Privaten und Betriebe müssen die Leerohr-Verbindung in ihre Häuser und Betriebe selbst oder in Absprache mit den von der Gemeinde beauftragten Unternehmen gewährleisten. In der Regel führt das Leerrohr dort zu den Elektroschaltkästen, wo eine Box installiert wird. Über die technischen Details berät die Privaten/Betriebe ihr jeweiliger Elektriker des Vertrauens, das mit der Verkabelung (Einzug der Fasern) von der Gemeinde beauftragte Unternehmen oder die von der Gemeinde beauftragten Techniker des Büros Bergmeister aus Vahrn.

Betrieben und Privaten wird empfohlen, die Leerrohr-Verbindungen für die Glasfaserkabel rechtzeitig vorzusehen

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Als Gemeinde empfehlen wir jedenfalls die zügige Realisierung der Verbindungen in die Häuser und Betriebe. Das Interesse der Provider und deren Tarife hängen sicher auch vom breiten Start der Inbetriebnahme des schnellen Internet in den nächsten ein bis zwei Jahren ab. Im Vergleich zu früheren Ortsentwicklungsstudien wurden einige Ideen aus dem Projekt „Lebendiger Ort“ weiter betrieben oder stehen noch auf der Warteliste. Trotzdem hat man das Gefühl, dass es etwas still um das Vorhaben geworden ist. Die Erwartungen an das von der Gemeinde angestoßene Projekt, das zum großen Teil vom Land gezahlt worden ist, waren höher. Die Bevölkerung hat sich relativ gut beteiligt, hat Vorschläge gemacht, selten eindeutige, vielfach zu gleichen Teilen konträre und somit auch wenig nutzbare. Finanziert und realisiert wurden zwei Aktionen für die Kaufleute. In Richtung Parkmanagement muss sich in den nächsten Jahren noch einiges tun, besonders in Hinblick auf den eventuellen Bau einer neuen Dörferverbindungsbahn durch die Gitschberg Jochtal AG. Derzeit sind Vorhaben wie Umstieg der öffentlichen Beleuchtung auf LED (Reduzierung Stromkosten und Elektrosmog, bessere Gewährleistung Sicherheit, Vereinheitlichung Erscheinungsbild) sowie das in unserer Gemeinde umfangreiche Glasfasernetz in kurzer Zeit, ein „Wirtschaftstreiber ersten Ranges“, prioritär. Andernorts ist professionelles Ortsmarketing auf dem Vormarsch, das sich um die Umsetzung vieler Vorhaben kümmert, um einen Ort, eine Gemeinde vor allem wirtschaftlich, aber auch sozial attraktiv zu gestalten. Könnte ein hauptamtlicher OrtsmarketingMitarbeiter der Gemeinde in verschiedensten Bereichen positive Impulse geben? Dies trifft meist für Stadtgemeinden zu. Wir haben als kleine Gemeinde derzeit weder die finanziellen Möglichkeiten noch das Potenzial dafür. Der Tourismusverein engagiert sich verstärkt auch in dieser Richtung, für Mühlbach sehe ich hier aber keine Möglichkeit. Im Zuge der Realsierung der geplanten Verwaltungseinheiten, die in unserem Fall aus den Gemeinden Mühlbach, Natz Schabs und Rodeneck entstehen könnte, könnte man in Zusammenarbeit mit diesen Gemeinden eher in diese Richtung denken. Das ANAS-Gebäude in der Katharina-Lanz-Straße könnte demnächst an die Gemeinde übergehen. Das stimmt. Die Immobilie ist von der ANAS ans Land übergegangen und soll jetzt von der Gemeinde für institutionelle Zwecke kostenlos übernommen werden. Die Gemeinde bemüht sich seit vielen Jahren um die ANASImmobilie, weil man eine unterirdische Verbindung zur Seilbahn schaffen möchte. Von der geplanten und von der STA AG zu realisierenden Unterführung vom Bahnhof ist ein Ausgang beim Wolkensteiner Haus Richtung heutiger Bushaltestelle geplant. Von dort könnte man dann wieder unterirdisch zur Seilbahn gelangen. Übrigens möchten wir die besagte


GEMEINDE

Bushaltestelle um einige Meter auf den Atzwanger Platz verlegen, um nicht ständig den Straßenkörper mit den Bus-Stops zu blockieren. Dafür brauchen wir natürlich zuerst das Einverständnis der Familie Steger. Die ANAS-Immobilie käme z.B. als Gegenleistung in Frage. Wann können die ersten Senioren in das von den vier Gemeinden geplante Seniorenheim im Herz-Jesu-Institut einziehen. Hierfür haben wir uns nach wie vor das Jahr 2022 vorgenommen. Derzeit läuft eine Bauleitplanänderung gemäß Art. 16 des Landesraumordnungsgesetzes. Der Durchführungsplan wird voraussichtlich im nächsten Gemeinderat genehmigt werden, auch die

noch abzuschließenden Vereinbarungen. Anschließend muss das mit vielen Gutachten ausgestattete Vorprojekt vom Technischen Beirat genehmigt werden. In der Folge kann von der Stiftung St.Elisabeth das Einreich-und Ausführungsprojekt in Auftrag gegeben werden. Die Ausschreibung der Arbeiten dürfte im Herbst 2018 erfolgen. Voraussetzung hierfür ist, dass gleichzeitig auch das Mädchenheim neu gebaut wird. Bereits im nächsten Jahr soll die Klosterackergarage für die Besucher und die Mitarbeiter des künftigen Seniorenheimes angepasst werden. Alle Gemeinden beteiligen sich daran mit 2.280,00 € je oz Bett; Mühlbach bei 23 Betten mit 52.440,00.

Frau Mair, der Vertrag mit dem Verein „Kinderwelt Onlus“, der die Kindertagesstätte „Bärchenstube“ die letzten drei Jahre geführt hat, läuft mit Ende des Jahres aus. Wie geht es mit der Gisella Mair Kita jetzt weiter? Vizebürgermeisterin Vor Kurzem haben wir als Gemeindeverwaltung die Führung der Kindertagesstätte neu ausgeschrieben. Es ist ein Angebot von der Sozialgenossenschaft „Die Kinderfreunde Südtirol“ eingegangen. ... die Kinderwelt hat also gar kein Interesse mehr an der Führung ...? Nein, die Führung der Kita ist für den Verein unrentabel, der die Struktur ja ursprünglich als Spielgruppe übernommen hat. Da dies die einzige Kita ist, die der Verein führt, ist eine Vertragsverlängerung angeblich aufwändig und auch finanziell nicht mehr interessant. Die Genossenschaft „Die Kinderfreunde“ hat ihr pädagogisches Konzept eingereicht, das nun bewertet wird. Dann kann der Dienst erneut vergeben werden. Ändert sich aufgrund der Neuvergabe etwas bei den Kosten für die Gemeinde? Seit Anfang des Jahres gelten die neuen Förderkriterien des Landes. Zur Berechnung der Beitragshöhe werden nur mehr die effektiv geleisteten Betreuungsstunden anerkannt. Das bedeutet für kleine Kitas wie die Bärchenstube, dass sie bei geringer Auslastung schwieriger über die Runden kommen. Derzeit gibt es bei uns maximal 12 Betreuungsplätze, und wir haben täglich zwischen 5 und 6 Kinder, wovon einige aus den Gemeinden Rodeneck und Vintl kommen. Der Betreuungsschlüssel liegt bei einer Betreuerin für fünf Kinder, und daher ist momentan von Dienstag bis Freitag eine zweite Betreuungsperson in der Kita. Die Anmeldungen für die Bärchenstube sind schlecht planbar, und daher muss der Betreiber natürlich ein gewisses Risiko in den Kosten mit einkalkulieren. Ich bin überzeugt, dass die Kita für die Eltern eine wichtige Einrich-

Foto:oz

Bald neuer Betreiber in der Bärchenstube

Die Bärchenstube bietet derzeit 12 Betreuungsplätze

tung ist und der Dienst daher weiterhin aufrecht erhalten werden soll. Bei einer einigermaßen guten Auslastung ist das auch kein Problem, und daher hoffe ich, dass sich die Einschreibungen auf ein gutes Maß einpendeln. Die Kita ist ja inzwischen fünf Tage die Woche von 7.30 bis 14.30 Uhr geöffnet, also ein doch sehr attraktives Angebot für berufstätige Eltern mit kleinen Kindern. Bleiben die bisherigen Betreuerinnen der Bärchenstube erhalten? Das muss der neue Betreiber entscheiden, aber ich gehe davon aus, dass es so sein wird. Es wäre für alle Beteiligten von Vorteil. Alle eingeschriebenen Familien werden natürlich rechtzeitig über die Neuerungen auch schriftlich informiert, sobald der Dienst definitiv neu vergeben ist. Derzeit können ja auch keine Neueinschreibungen angenommen werden, wenn der Dienst nur bis 31. Dezember vergeben ist. 9


GEMEINDE INTERVIEW Bitte berichten Sie über die aktuellen Projekte betreffend die Ortschaft Vals. Die Landesraumordnungskommission hat die Bauleitplan­änderung betreffend den Jochtal-Parkplatz und die Umgestaltung der Verkehrssituation positiv bewertet. Derzeit bereiten wir das entsprechende Projekt vor und bemühen uns darum, den Beitrag, der damals von Landesrat Florian Mussner versprochen worden ist, auch zu bekommen, um die Maßnahmen nächstes Jahr umsetzen zu können. Die Vereinbarung mit der Fraktion Vals ist noch zu treffen. Die Arbeiten zur Erneuerung der Kanalisierung Vals-Mühlbach werden in diesen Tagen abgeschlossen. Die neue Kanalisierung ist bereits in Betrieb. Die alte Valler Straße wird noch heuer auf der kompletten Breite von 3 Metern asphaltiert, auf der Landesstraße hingegen wurde ein provisorischer Belag aufgetragen. Die definitive Asphaltschicht für die gesamte Fahrspur kommt leider erst im Frühjahr, und ich bitte deshalb alle bis dahin noch um Geduld.

Ist die Asphaltierung der kaum genutzten alten Valler Straße überhaupt notwendig? Das Projekt hat bereits eine Asphaltierung auf einer Breite von zwei Metern nach Abschluss der Grabungsarbeiten vorgesehen. Da der Belag in einem so schlechten Zustand war, konnte er nicht sauber aufgeschnitten werden, und auch aufgrund großer Steine musste die Straße für die Verlegung der Leitungen ziemlich grob geöffnet werden. Das Asphaltieren auf einer Breite von zwei Metern wäre dadurch wiederum ein Flickwerk geworden, weshalb wir hier etwas breiter teeren lassen. Die Straße wird mit dem neuen Belag auch weniger ausgespült. Dass die Straße kaum genutzt wird, stimmt nicht ganz. Sie ist notwendig zur Wartung der Wasserstube sowie der Trinkwasserleitung, und Radfahrer nutzen Sie gerne als Ausoz weichroute zur Landesstraße.

Sonnleitenstraße hat jetzt eigene Bushaltestelle

Es gibt Schülerlotsen doch auch in anderen Orten. Warum ist es in unserer Gemeinde nicht möglich? Andere Gemeinden haben tatsächlich Schülerlotsen gefunden, die der Gemeinde eine Rechnung oder Honorarnote ausstellen. 10

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Vermutlich ist es in größeren Orten eben rentabel, diesen Aufwand zu betreiben. Die Personen, die ich gefragt habe, waren jedenfalls nicht bereit, eine Mehrwertsteuerposition anzumelden. An der Meransner Straße wurde im Sommer eine Bushaltestelle errichtet ... Die Straßenverkehrsordnung hat sich in diesem Bereich geändert, die bis vor einiger Zeit eine Bushaltestelle in diesem Bereich kaum möglich gemacht hätte. Jetzt, wo sich diese Möglichkeit eröffnet hat, konnten wir dank der guten Zusammenarbeit mit dem Amt für Personenverkehr das Vorhaben umsetzen. Laut Provinz müssen neue Bushaltestellen auf beiden Straßenseiten errichtet werden. Leider ist es uns bisher aber nicht gelungen, eine Haltestelle talwärts

Die neue Bushaltestelle an der Meransner Straße wird mit Inkrafttreten des Winterfahrplans in Betrieb genommen

Foto: OZ

Frau Biamino, fast jedes Jahr zum Schulbeginn wird der Ruf einiger Eltern nach einem Schülerlotsen laut, der an verschiedenen Straßenübergängen eingesetzt werden sollte. Sehen Sie Sophie Biamino diese Notwendigkeit auch? Gemeindereferentin Im Grunde schon. Mehrere Eltern haben den Wunsch an mich herangetragen, und wir haben im Ausschuss darüber diskutiert. Das Problem ist verwaltungstechnischer Natur: Seit Abschaffung der Voucher ist die Einstellung eines privaten Schülerlotsen unglaublich kompliziert. Das neue „Presto“-System ist nicht dafür geeignet, als Alternative müsste die Gemeinde einen Schülerlotsen per Arbeitsvertrag einstellen oder einen Gemeindearbeiter dafür einsetzen. Da der Stellenplan der Gemeinde für dieses Berufsbild bereits erschöpft ist, ist auch das für den Ausschuss keine Alternative. Bleibt nur noch, dass jemand, der den Schülerlotsendienst zu leisten bereit wäre, eine eigene Mehrwertsteuerposition anmeldet und der Gemeinde eine reguläre Rechnung dafür ausstellt. Jeder kann sich selbst ausmalen, dass auch das kein vernünftiger Weg ist.


GEMEINDE

einzurichten, da ein privater Grundbesitzer nicht bereit ist, den nötigen Grund zur Verfügung zu stellen. Trotzdem wollten wir das Vorhaben für die Errichtung der Bushaltestelle deshalb nicht komplett streichen und haben daher beim Amt für Personenverkehr um ein positives Gutachten angesucht. Nachdem dieses im Sommer 2017 eingetroffen ist, haben wir inzwischen eben die Errichtung der Bushaltestelle, die bergwärts führt, in Auftrag gegeben. Mit

dem Winterfahrplan, der demnächst Inkraft tritt, wird die Haltestelle in Betrieb genommen. Die Kosten für die Projektierung und Realisierung belaufen sich auf insgesamt 12.000 Euro. Bei dieser Gelegenheit noch eine weitere Information: Am Wartehäuschen der Bushaltestelle gegenüber dem Möbelhaus Rogen wurde auf Ansuchen der Gemeindebewohner seitlich eine Glaswand als Schutz vor Zugluft und Regen montiert. oz

Dicka II: Im Frühjahr geht’s los Haben Sie weitere Nachrichten für unsere Leser? Der Recyclinghof Spinges wurde die vergangenen rund 20 Jahre von Josef Zöggeler betreut. Da es für die Gemeinde nicht mehr möglich ist, Gelegenheitsdienste mit Vouchern zu entgelten, musste er seine Tätigkeit jetzt beenden und hat am 7. Oktober seinen letzten Dienst gemacht. Ab sofort wird der Dienst über einen Mitarbeiter des Gemeindebauhofs übernommen. Ich möchte Josef Zöggeler auf diesem Weg Danke sagen für seinen jahrelangen Einsatz, den er zur Zufriedenheit aller und sehr zuverlässig ausgeübt hat. oz Foto: oz

Herr Lamprecht, wie ist der Stand der Dinge bei der Wohnbauzone Dicka II? Hier haben wir die Beitragsdekrete vom Land für den Ankauf der Grundstücke bekommen. Das heißt, die Grundstücke werden jetzt abgelöst. Das ErschlieDietmar Lamprecht ßungsprojekt ist soweit fertig und wird Gemeindereferent im Oktober von der Baukommission behandelt. Interessenten können sich weiterhin in der Gemeinde melden, im Frühjahr kann bereits mit dem Bau begonnen werden. Einige Erschließungsarbeiten wie die Verlegung der Straße wird die Gemeinde nicht im Vorhinein beauftragen, sondern erst nach Beendigung der Bauarbeiten, um Beschädigungen zu vermeiden. Was können Sie vom Bau der Straße Mühlbach-Spinges berichten? Das erste Baulos ist bereits fertiggestellt, das zweite Baulos vom Straßhof bis zur Brücke Spinger Bach wird in diesen Tagen begonnen. Der Gemeinderat hat die Ausführungsplanung des dritten Bauloses genehmigt. Das Projekt liegt derzeit in Bozen, und wir hoffen, das Beitragsdekret baldmöglichst zu bekommen, damit die Ausschreibung im Jänner gemacht werden kann. Wenn alles glatt läuft, soll die Straße auf die Wintersaison 2018/2019 fertiggestellt sein.

Der Abschnitt Dorfstraße-Recyclinghof der neuen Spinger Straße ist bereits fertiggestellt

Sportzone im Endspurt Herr Rieder, die Arbeiten in der Sportzone Meransen sollten laut Plan dem Ende zugehen ... Das stimmt, wir sind derzeit in der Arnold Rieder Fertigstellungsphase. Es waren ein paar Gemeindereferent Korrekturen notwendig, beispielsweise bei den Behinderten-WCs, von den nur eines geplant, aber von der CONI drei vorgeschrieben worden sind. Ausständig sind jetzt noch die Möblierung der Umkleidekabinen und die Außengestaltung, die im Frühjahr gemacht wird. Bei den Kosten werden wir den Rahmen der Ausschreibungssumme von 780.000 Euro in etwa einhalten. Mehrkosten von zirka 30.000 Euro gab es

bei der Nagelwand. Beim Aushub hat sich nämlich herausgestellt, dass aus statischen Gründen mehr Nägel zur Befestigung des Erdreichs notwendig sind, als dies vom Statiker berechnet worden war. Insgesamt kann man sagen, ist das Projekt zeitlich wie finanziell gut über die Bühne gegangen: Wir haben dort investiert, wo es nötig war, und dort gespart, wo es möglich war. Welche Neuigkeiten gibt es zu Straßen- und Infrastrukturprojekten in Meransen? Die Zufahrt zur Industriezone Grünwaldweg wird im Frühjahr asphaltiert, gleichzeitig eine neue Straßenbeleuchtung und Glasfaser-Leerrohre verlegt. Die Zufahrt zu den Hotels Schönblick und 11


GEMEINDE

Sonnenhof wird heuer noch asphaltiert. Die finanziellen Mittel für die Sanierung der Serger Brücke sollten laut Landesregierung im Frühjahr bereitstehen. Das Projekt zur Glasfaser-Erschließung ist in der Überprüfungsphase. Sobald diese abgeschlossen sein wird, können die Baulose Badwirt-Meransen und dann für die die Erschließung des Dorfes ausgeschrieben werden. Im Haushalt haben wir kürzlich 100.000 für die Behebung eines seit längerer Zeit bestehenden Problems vorgesehen: Das Weißwasser vom Hoferplatz, Volksschule und Kindergarten verläuft derzeit in einem Kanal zum Hotel Hofer und von dort über das Feld talwärts, bis es unterhalb des Hotels Meransner Hof einfach in den Wald rinnt und dort Erdreich ausspült. Um diesem Problem entgegenzuwirken, soll die Leitung vom Meransner Hof Richtung Lärchenhof verlängert und dort an die bestehende Leitung angeschlossen werden. Die Arbeiten werden heuer vergeben und im Frühjahr 2018 vergeben. Der Landesraumordnungskommission hat letzthin einige Projekte für Meransen behandelt. Welche sind das? Die urbanistische Zweckbestimmung des Parkplatzes oberhalb der Hotels Dolomitenblick und Ambet ist genehmigt worden. Der Parkplatz kann somit errichtet werden. Die Wohnbauzone Beikirchfeld

Foto: OZ

INTERVIEW

Die Sanierung der Sportzone steht vor dem Abschluss

ist ebenfalls positiv begutachtet worden. Mit Auflagen befürwortete die Kommission auch den Umbau des Hotels Stubenruß. Apropos Wohnbauzone ... was sind hier die nächsten Schritte? Die Zone soll noch etwas erweitert und dann definitiv geplant werden. oz

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Gesuchsteller

Bauvorhaben

Lamprecht Elmar, Spinges

Errichtung einer begrünten Böschung zur Schaffung von Autoabstellplätzen als Zubehör zum Wohnhaus

Lamprecht Elmar, Spinges

Energetische Sanierung des Wohnhauses und Errichtung von unterirdischen Nebenräumen als Zubehör zum Wohnhaus

Mutschlechner Armin, Mühlbach

Sanierung der Südwestfassade durch Erweiterung des genehmigten Wintergartens, mit Anbringung eines Windschutzes im OG, dazu Anbringung Balkon, Terrasse und Sonnenkollektoren im DG

Hotel Rogen KG, Spinges

Erweiterung des Hotel Rogen, Abschlussvariante

Rogen Evi, Mühlbach

3. Baulos, Errichtung eines Wohnhauses auf Bp. 207, KG Mühlbach, 1. Variante, 2. Vorlage

Fischnaller Georg, Meransen

VARIANTE1: Umbau und Erweiterung des Wirtschaftsgebäudes

Mair Josef, Vals

Umbau und Erweiterung laut Tourismuskonzept des Hotel Moarhof in Vals, 2. VORLAGE

Oberhofer Johann, Meransen

Wiedererrichtung des abgebrannten Wirtschaftsgebäudes am "Speckerhof" in Meransen

Profanter Aloisia und Untersteiner Hubert, Meransen

Schließung der zwei Ostbalkone im OG und DG des Wohnhauses

Sotsas Alois, Mühlbach

Varianteprojekt zur Errichtung eines Wohnhauses auf der ehem. G.p. 509/5 (jetzt B.p. 471), Baulos F5b

Lamprecht Walter, Spinges

Zusammenlegung von zwei Wohnungen mit internen Arbeiten, Wackerhof

Tratterhof KG der Gruber Evelyn, Meransen

1. VARIANTE: Erweiterung des Hotel Tratterhof

Eigenverwaltung Bürgerlicher Nutzungsrechte Spinges

Wegsanierung und Neutrassierung der Almstraße im Bereich Linderhütte-Hinterberg 2. Eingabe

Brunnenbau Südtirol GmbH, Vahrn

Umwidmung von Büro in Wohnung

Ausgabe 03 · Oktober 2017

Im Zeitraum 10. Juni bis 3. Oktober 2017 erteilte Baukonzessionen

Baukonzessionen


GEMEINDE

Pedevilla Notburga und Lechner Alfred, Meransen

Erweiterung der Wohnkubatur am Wohngebäude auf Bp. 296 K.G. Meransen und Variante zum genehmigten Projekt zum Ausbau des Dachgeschosses mit Errichtung einer konventionierten Wohnung

Gitschberg Jochtal AG, Vals

Flurbereinigung" bzw. Forstmulchen im Bereich von vier Skipisten im Skigebiet Jochtal

Hotel Panoramik des Schieder Jochen, Mühlbach

Qualitative und quantitative Verbesserung und Erweiterung des Gastbetriebes "Hotel Panoramik" in Mühlbach, VARIANTE

Lechner Karl, Meransen

Abbruch und Wiederaufbau der Almhütte, Erneuerung der Baukonzession

Kruselburger Rosa, Lamprecht Roman, Mair Gabriela, Mair Hubert, Markart Alois, Zathammer Maria, Spinges

Bau von unterirdischen Garagen auf Bp. 235 (ex Gp. 174/38), Bp. 236 (ex Gp. 174/39) und Bp. 108 (ex Gp. 174/40) K.G. Spinges;1° VARIANTE

Selgas Net AG, Bozen

Neuverlegung der Gasleitung im Abschnitt Badwirt bis zum Mühlsteigerhof in Meransen

Hotel Tannhof KG, Vals

2. Variante: Qualitative Erweiterung im 1.UG., EG, 1.+2. Stock, DG und Dachboden des Hotels "Tannhof" Mat. Ant. 1+2 der Bp. 213 und der Bp. 258

Pertinger Barbara, Mühlbach

Erweiterung des Kellergeschosses im Sanierungswege im Sinne des Art. 85 L.G. 13/97

Pension Sonnenhof KG, Meransen

Errichtung einer Stützmauer im Bereich des Gastbetriebes "Pension Sonnenhof" in Meransen

Fischnaller Marion und Balzarek Ferdinand, Mühlbach

Bauliche Umgestaltung und Erweiterung mit energetischer Sanierung des m.A.2, VARIANTE 1

Gemeinde Mühlbach, Mühlbach

Verlegung eines Regenwasserrohres neben der LS147 nahe des Lärchenhofs im Meransen

Kruselburger Rosa und Lamprecht Roman, Spinges

Errichtung einer Garage und Umwidmung der Garage im Kellergeschoss in einen Wohnraum

Kiener Marianna, Spinges

Flächentausch von ökologischen Ausgleichsmaßnahmen auf von Bauleitplan- bzw. Landschafts­ planänderung und Bodenmeliorierung betroffenen Flächen beim Obererschbaumer in Spinges

Oberhofer Leopold, Meransen

1. Varianteprojekt zum Abbruch und Wiederaufbau des Almgebäudes

Tratterhof KG der Gruber Evelyn, Meransen

2. VARIANTE: Erweiterung des Hotel Tratterhof

Rosenhof OHG, Mühlbach

Erweiterung des Hotel Rosenhof unter Einhaltung der Parameter laut geltendem Bauleitplan auf Bp. 428 und Bp. 429, qualitative Erweiterung des Gastbetriebes laut DLH 55/2007 auf Bp. 210 und Errichtung einer Zufahrtsrampe auf Gp. 500/1 der K.G. Mühlbach

Pertinger Barbara, Mühlbach

3. Varianteprojekt zum Bau eines Einfamilienhauses

Gemeinde Mühlbach

Sanierung des Grünwaldweges und Asphaltierung der öffentlichen Zufahrtsstraße im Bereich der Pension Sonnenhof in Meransen

Tourismusverein Gitschberg Jochtal

Errichtung einer Rodelbahn im Schigebiet Gitschberg Jochtal im Bereich Nesselwiesen und Nesselwald

RGS GmbH, Brixen

Errichtung eines Wohngebäudes (Adler Residence), 3. Variante

Eigenverwaltung Bürgerlicher Nutzungsrechte Meransen

Errichtung von Serviceräumen an der Bergstation der Nesselbahn im Skigebiet Gitschberg

Kofler Robert, Terenten

Varianteprojekt zum Umbau des Almstalles der Oberleitnerstinalm

Mesenhaus KG, Meransen

Variante, Qualitative Erweiterung und Verbesserung und Errichtung von geschlossenen Autoabstellplätzen (Garage) am Pensionsbetrieb "Mesenhaus"

Hofer Ulrike, Auer

Sanierung und Erweiterung durch Ausbau des Dachgeschosses zu einer neuen Wohnung

Gasser Wilhelm, Mühlbach

Ablagerung von Aushubmaterial

Markart Armin, Spinges

Sanierung und Erweiterung des Wohnhauses am "Schönauhof" in Spinges

Schwärzer Oswald, Meransen

Erweiterung der Wohnfläche der Dienstwohnung beim Barbetrieb/Restaurant Igloo/Pfandl (durch Sanierung und Ausbau des Dachgeschosses)

Nächste Baukommission-Sitzung 22. November 2017

Termin Vorlage Bauanträge (innerhalb 12 Uhr) 8. November 2017

20. Dezember 2017

6. Dezember 2017

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GEMEINDE

Aus dem Gemeindeausschuss Beschlüsse vom 13. Juni bis 31. August 2017 Schulen, Kindergärten, KITA 44Kostenbeteiligung für den Besuch der Kindergärten 2017/2018: Für die Kinder mit Wohnsitz in der Gemeinde Mühlbach: 54 € für das erste, 49 € für das zweite Kind derselben Familie; die weiteren Kinder sind bei gleichzeitigem Besuch des Kindergartens befreit. Die Kinder des Weilers Sergs (Gemeinde Vintl) sind den gemeindeansässigen Kindern gleichgestellt. Für die Kinder mit Wohnsitz außerhalb der Gemeinde Mühlbach: 64 € für das erste, 59 € für das zweite Kind derselben Familie; die weiteren Kinder sind bei gleichzeitigem Besuch des Kindergartens befreit. Bei Abwesenheiten von mindestens 2 aufeinanderfolgenden Wochen und mehr wegen Krankheit kann um Befreiung der Kindergartengebühr für den entsprechenden Zeitraum im Steueramt der Gemeinde angesucht werden. Für die Begünstigung muss ein ärztliches Zeugnis beigelegt werden. 44Die Kostenbeteiligung zu Lasten der Benützer des Schulausspeisungsdienstes beträgt 3 € + MwSt. je Mahlzeit festgelegt. Der Kostenbeitrag der Lehrpersonen, die den Ausspeisungsdienst in Anspruch nehmen und nicht mit der Aufsicht der Schüler betraut sind, beträgt 4,50 € + MwSt. pro Mahlzeit 44Gudrun Weissteiner wird in den Dienst als Kindergartenköchin in Vals ab 4.9.2017 (24 Wochenstunden) aufgenommen. 44Agnes Mair Agnes wird in den Dienst als Kindergartenköchin in Spinges vom 1.9.2017 bis zum 31.8.2018 (24 Wochenstunden) aufgenommen. 44Auftrag an Hubert Rienzner (Natz/­ Schabs): Lieferung von einheimischem Bio-Truthahnfleisch für den Ausspeisungsdienst für das Schuljahr 2017/2018 bis zu einem Gesamtbetrag von 5.000,00 € 44Auftrag an die Firma Pedacta (Lana): Lieferung von zwei fahrbaren Stellwandkombinationen für die Mittelschule Mühlbach, 3.700 € 44Auftrag an die Tischlerei Schneider 14

Ausgabe 03 · Oktober 2017

(Frangart): Lieferung von Schülertischen und Stühlen für die Mittelschule Mühlbach, 20.000 €

Infrastrukturen 44Auftrag an das Bauunternehmen Rainer Walter (Ratschings): Anpassung der Regenwasserableitung im Bereich der Unterführung der Umfahrungsstraße südlich des Werksgeländes Lanz, 6.600 € 44Auftrag an das Ingenieurteam Bergmeister (Vahrn): Planung, Bauleitung und Abrechnung für die Erneuerung der Kanalisierung im Bereich der Kreuzung Meransner Straße/Pustertaler Straße und die Erneuerung der Kanalisierung und der Regenwasserleitung im Bereich der Kreuzung Plompeneider Weg/Pustertaler Straße, 9.300 € 44Auftrag an die Firma Obrist (Feldthurns): Verkabelung mit Glasfaser der bestehenden Leerrohre in der Ortschaft Mühlbach bis zur Mühlbacher Klause 210.000 €

Straßen, Wege und Plätze 44Endabrechnung mit der Firma Nordbau Peskoller betreffend die Sanierung und Verlegung der Zufahrtsstraße zur "Pension Frieda" in Meransen: 51.000 € 44Auftrag an das Ingenieurbüro iPM (Bruneck): Ausführungsplanung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination zum Bau der Verbindungsstraße Mühlbach-Spinges, Baulos 3, Abschnitt II.a.2, II.a.3, II.b.1 Recyclinghof-Kreuzung LS 151, 48.000 € 44Auftrag an die Bürogemeinschaft Von Lutz (Klausen): Ausarbeitung der Unterlagen für das Beitragsansuchen und des Ansuchens um Erteilung der Baukonzession zur energetischen Optimierung öffentlicher Beleuchtungsanlagen, 4.800 € 44Auftrag an die Bürogemeinschaft Von Lutz (Klausen): Planung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination in der Planungs- und Ausführungsphase zur energetischen Optimierung öffentlicher Beleuchtungsanlagen – Maßnahmen

2017 (Mühlbach, Vals), 22.000 € 44Auftrag an die Firma Vendruscolo (Klausen): Sanierung des Grünwaldweges und Asphaltierung der öffentlichen Zufahrtsstraße im Bereich der Pension Sonnenhof in Meransen, 62.000 € 44Auftrag an die Firma Nordbau Peskoller (Kiens): Bau der Verbindungsstraße Mühlbach-Spinges, Abschnitt Erweiterungszone Strasshof – Brücke Spinger Bach, zum Betrag von 550.000 € 44Auftrag an das Ingenieurbüro iPM (Bruneck): Ausführungsplanung und Sicherheitskoordination in der Planungsund Ausführungsphase zum Bau der Verbindungsstraße Mühlbach-Spinges, Baulos 5 Brücke Spinger Bach – Recyclinghof Spinges, 51.000 €

Urbanistik 44Auftrag an Ing. Christian Kaswalder (Bozen): Erstellung eines Schätzungsgutachtens zur Feststellung der Angemessenheit eines geplanten Raumordnungsvertrages sowie einer Zusatzvereinbarung zum Raumordnungsvertrag vom 14.05.2010 zwecks Zurverfügungstellung und Errichtung öffentlicher Parkplätze sowie Neugestaltung des öffentlichen Platzes bei der Talstation der Seilbahn Mühlbach-Meransen, 7.400 € 44Enteignung der Grundflächen für die Erweiterungszone "Dicka II": rund 4.000 Quadratmeter zum Betrag von 500.000 € 44Zuweisung von gefördertem Wohnbauland an Stuppner Monika und Pörnbacher Matthias in der Wohnbauzone C2 „Pichl“ in Vals

Soziales 44Auftrag an „Die Kinderwelt Onlus“: Sommerbetreuung für Kinder und Jugendliche, 36.200 €

Seniorenheim 44Auftrag an die hbpm Ingenieure (Brixen): Überprüfung des Vorprojektes zur Errichtung des Seniorenwohnheimes im


GEMEINDE

Herz Jesu Institut in Mühlbach, 24.000 € 44Auftrag an den Architekten Walter Brida (Brixen): Ausarbeitung des Durchführungsplanes zur Errichtung des Seniorenwohnheimes und des Mädchenheimes Mühlbach, 4.800 €

44Auftrag an die Firma Elektro Schmid GmbH (Terenten): Errichtung der Beleuchtung bei der Bushaltestelle "Sonnleiten" an der LS 149 Meransner Straße in Fahrtrichtung Vals, 3.200 €

Öffentlicher Nahverkehr

44Auftrag an die Firma Obrist (Feldthurns): Überprüfung der Netzschutzeinrichtungen der gemeindeeigenen E-Werke (Finkhof, Uitzen – am Mittelspannungsnetz angeschlossen) und Fotovoltaikanlagen (Tennishalle und Schwimmbad Meransen, Graf-Meinhard-Haus Mühlbach – am Niederspannungsnetz angeschlossen), 5.800 €

44Auftrag an Architekt Dietmar Leitner (Brixen): Planung, Bauleitung und Abrechnung zur Errichtung der Bushaltestelle "Sonnleiten" an der LS 149 Meransner Straße in Fahrtrichtung Vals, 1.300 € 44Auftrag an die Schlosserei Zingerle Günther (Vals): Montage von zwei Glasscheiben beim Fahrgastunterstand gegenüber dem Möbelhaus Rogen, 1.500 € 44Auftrag an die Firma Oberhofer Kurt (Meransen): Errichtung der Bushaltestelle "Sonnleiten" an der LS 149 Meransner Straße in Fahrtrichtung Vals, 6.800 € 44Genehmigung des Entwurfs des Landesmobilitätsplanes 2019-2028 mit folgenden Ergänzungs- und Abänderungsvorschlägen: • die Verbindungen zwischen Schabs und Mühlbach (Buslinie 328 als Zubringerlinie) und zwischen Rodeneck und Mühlbach (Buslinie 412) sollen ausgebaut werden, um damit die Verbindung nach Mühlbach attraktiver zu gestalten;

Energie, E-Werke

Öffentliche Gebäude und Einrichtungen 44Auftrag an die Firma Checks spa (Villafranca di Verona): Überprüfung der Erdungs- und Blitzschutzanlagen in den öffentlichen Gebäuden der Gemeinde 2017, 10.000 €

Tausch/Kauf/Miete öffentlicher Liegenschaften 44Vermietung von zwei Räumlichkeiten im 1. Obergeschoss des Wolkensteiner Hauses an den Jugenddienst Unteres Pustertal für weitere fünf Jahre zum Jahresmietzins von 2.670 € inklusive Spesen

für Wasser, und Abwasser. 44Verkauf von 39 m2 Grund in der Erweiterungszone Straßhof an Peter Lahner, 8.190 € 44Vermietung eines Raumes im Kulturhaus in Vals an Sandra Mayr aus Vintl für vier zum Monatsmietzins von 310 € 44Zuweisung einer Autoabstellfläche in der Tiefgarage am Schulhausplatz in Mühlbach an Julia Pichler aus Mühlbach zum jährlichen Preis von 600 € 44Ankauf der Grundparzellen 192, 193/2, 224, 225, 226/1, 226/2, 227, 228, 230 und 233 in der K.G. Mühlbach mit insgesamt 11.342 m2 zum Gesamtpreis von 89.160 € in der Nähe der Sportzone in Mühlbach von der Alperia Greenpower GmbH mit Sitz in Bozen. 44Erwerb von Grundflächen im Enteignungswege für den öffentlichen Parkplatz im Wieser Moos (Außerecker Straße) in Meransen: 477 m2 zum Preis von 23.850 €. 44Verkauf von Grundflächen in der K.G. Spinges an Elmar Lamprecht: 90 m2 zum Gesamtpreis von 4.975 €

Wasser, Müll, Abwasser 44Genehmigung der Abrechnung zur Abfallwirtschaft 2016 mit der Bezirksgemeinschaft Eisacktal: 217.000 € 44Auftrag an die Firma Weger (Natz/Sch-

Beiträge und Zuweisungen Verein Mühlbacher Klause

Ordentliche Tätigkeit 2017

2.000,00 €

Pfarrei zur Hl. Helena Mühlbach

Instandhaltung der Kultusgebäude (Stromspesen 2016)

2.000,00 €

Pfarrei zum Hl. Jakobus Meransen

Instandhaltung der Kultusgebäude (Stromspesen 2016)

1.500,00 €

Pfarrei zum Hl. Rupert Spinges

Instandhaltung der Kultusgebäude (Stromspesen 2016)

500,00 €

Kirchenchor Spinges

Ordentliche Tätigkeit 2017

Bildungsausschuss Mühlbach/Vals

Ordentlichen Tätigkeit 2017

900,00 € 5.606,60 € 500,00 €

Freiwillige Feuerwehr Spinges

Veranstaltungskalender 2017

Jugenddienst Unteres Pustertal

Ordentliche Tätigkeit 2017 (€ 3,19 x 3.083 Einwohner)

9.834,77 €

Freiwillige Feuerwehr Vals

Errichtung Löschhydranten und Druckreduzierventile im Skigebiet Jochtal

28.432,99 €

Tourismusverein Gitschberg Jochtal

Organisation “Marktlfescht“ 21.-23. Juli 2017

7.000,00 €

Verein Galerie 90

Ordentliche Tätigkeit 2017

6.000,00 €

Verein Jugendhaus Kassianeum

Projekt Young Action 2017

300,00 €

Freiwillige Feuerwehr Vals

Ordentliche Tätigkeit 2017

4.000,00 €

Freiwillige Feuerwehr Spinges

Ordentliche Tätigkeit 2017

3.000,00 €

KVW Seniorenclub Meransen

Ordentliche Tätigkeit 2017

LVH Bozen, Ortsstelle Mühlbach

Teilnahme an der Eisacktaler Wirtschaftsschau 2016

500,00 € 1.000,00 €

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GEMEINDE

abs): Sanierung des Filterbeckens bei der Entsäuerungsanlage in Mühlbach, 27.000 € 44Auftrag an die Firma Hubert Weissteiner (Vintl): Lieferung von drei Tischen für die Schadstoffsammlung für die Recyclinghöfe Mühlbach, Meransen und Vals, 2.700 € 44Auftrag an die Firma Berner SpA (Verona): Lieferung von Werkzeugen und Verbrauchsmaterial für die Recyclinghöfe, 1.900 €

Meransen im Jahr 2017, 3.200 € 44Endabrechnung mit der Firma Silgoner Hubert KG (Rodeneck) betreffend die Errichtung der Überdachung der Rodelstartbahn in Meransen, 140.000 €

Sport, Freizeit, Naherholung

44Beteiligung an den Kosten zur Führung des öffentlichen Schlachthofes des Bezirkes Brixen - Jahr 2017, insgesamt 7.500 € 44Beteiligung an den Betriebskosten der Musikschulen in Brixen, Bruneck, Klausen und Vintl – Jahr 2017, insgesamt 2.700 €

44Sonderbetrieb Mühlbach: Genehmigung und Auszahlung der 2. Rate des Deckungsbeitrages 2017 in Höhe von 50.000 € zur Führung des Hallenbades Meransen. 44Auftrag an die Firma Frigotherm Ferrari (Lana): Durchführung von Instandhaltungsarbeiten (periodische Kontrollen, Inbetriebnahme der Anlage im August, Revision der Anlage mit Inbetriebnahme im Dezember) bei der Rodelstartbahn in

Feuerwehr und Zivilschutz 44Auftrag an die Firma Gasser Markus (Sand in Taufers): Behebung eines Wasserschadens im Schauraum der Feuerwehrkaserne Mühlbach, 3.400 €

Übergemeindliches

Sonstiges

gemäß Art. 1 der geltenden Verordnung für die Gewährung von Beiträgen, wird diese Veranstaltung durch den Verzicht der Einnahme für die zeitweilige Besetzung öffentlichen Grundes gefördert. Der Veranstalter dieses Festes wird von der Wasser-, Abwasser- und Müllgebühr befreit. Soweit es mit den Diensterfordernissen der Gemeinde vereinbar ist, werden die Mitarbeiter des Gemeindebauhofes ermächtigt, das Organisationskomitee bei der Müllbeseitigung zu unterstützen. 44Gewährung der Schirmherrschaft zur Ausstellung "Kunst unter den Sternen": Mit der Schirmherrschaft, gemäß Art. 1 der geltenden Verordnung für die Gewährung von Beiträgen, wird diese Veranstaltung durch den Verzicht der Einnahme für die zeitweilige Besetzung öffentlichen Grundes gefördert. Es wird ein Beitrag von 3.000 € gewährt.

44Gewährung der Schirmherrschaft zum "Mühlbocha Marktlfescht", Übernahme von Ausgaben: Mit der Schirmherrschaft,

Gemeinderatsitzung vom 28. September 2017

Bericht des Bürgermeisters Derzeit sind folgende, von der Gemeinde beauftragte Arbeiten im Gang: 44Verlegung Leerrohre für Glasfasernetz von Mühlbach nach Vals, teilweise in Kombination mit Verlegung Abwasserkanal, bzw. der SelNet-Leitung; die Beendigung der Arbeiten durch die Unternehmen Rainer, bzw. Rottensteiner sollte noch heuer, gutes Wetter vorausgesetzt, möglich sein. 44Verlegung der Leerrohre für Glasfasernetz vom Gebiet „Straßhof“ bis zur quer zur Forststraße nach Spinges verlaufenden Mittelspannungsleitung der SelNet, im Rahmen der Bauarbeiten für den Ausbau der Forststraße von Straßhof bis zum Spinger Bachl, einschließlich Brücke; die Arbeiten sollen von der Nordbau AG in der ersten Oktoberhälfte begonnen 16

Ausgabe 03 · Oktober 2017

werden und dürften hinsichtlich Leerrohre noch heuer beendet werden. 44Ausbau der Straße im Bereich „Straßhof“ bis Spinger Bachl : der Zuschlag an die Fa Nordbau AG erfolgte mit einem Abschlag von 28,50 % für insgesamt 502.286,54 € . 44Die Verkabelung der Leerohre für das Glasfasernetz im „Marktl“ und bis zur Mühlbacher Klause wird die Fa Obrist noch gegen Ende Oktober beginnen, gutes Wetter vorausgesetzt; sie hat die Arbeiten bei einem Abschlag von 43,47 % für insgesamt 191.075,96 € zugesprochen bekommen.

Bereits beauftragt sind: 44Umfangreiche Asphaltierungsarbeiten für insgesamt ca 250.000, 00 € vorwiegend in Vals, in Meransen, punktuell auch in Mühlbach; die Ausführung wird,

zumindest teilweise, wetterbedingt, erst im Frühjahr erfolgen.

Geplant sind bis Ende November noch die Vergabe der Arbeiten für: 44Die Fertigstellung der Sportanlage in Meransen (85.000,00 €) 44Die Errichtung des Regenwasserkanals ab Hotel „Meransnershof“, talwärts, entlang der Straße, (99.000,00 €) 44Die teilweise Umstellung der öffentlichen Beleuchtung in Mühlbach und Vals, wobei zu Beginn vorwiegend Leuchten für bestehenbleibende Masten, auf LED-Basis, ausgetauscht werden (205.000,00 €); 44Arbeiten für den Ersatz von Leitungen im Kreuzungsbereich Meransnerstr./ Pustertalerstr. zur Behebung von Engpässen und Regenwasserüberläufe, bei starken Regenfällen; die Durchführung


Foto: oz

GEMEINDE

könnte sich wegen Aushubtransporte eines Hotelbetriebes verzögern, und somit erst im Frühjahr erfolgen. 44Arbeiten/Lieferung für den einzigen POP für das gesamte Glasfasernetz hinter der Mittelschule;

In Planung stehen derzeit: 44Die Erweiterung der Weiße KreuzStation in Mühlbach: Kostenpunkt 1.350.000,00; die Finanzierung wird wie folgt angestrebt: zu erwartender Beitrag Land-Sanität/KH: 700.000,00; Land-Abteilung Vermögen (350.000,00); Gemeinde Mühlbach-Eigenmittel (300.000,00); 2 weitere Gemeinden insgesamt 150.000,00. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2018 ausgeschrieben und innerhalb 12-15 Monate abgeschlossen werden. 44Die Erweiterung des Glasfasernetzes in Vals und Spinges und die Verkabelung der gesamten Leerrohre; Abgabetermin: Mitte November, derzeit nur vermutete Kosten: 1,5 Mio; nur mit zinslosem Rotationsfondsdarlehen zu finanzieren (zumindest teilweise Rückvergütung durch Land muss angestrebt werden). 44Der POP für das gesamte Glasfasernetz, Abgabetermin: Anfang Oktober; bereits finanziert; 44Die Gestaltung des Jochtalparkplatzes und die Errichtung der Mobilitätseinrichtungen (Kreisverkehr, Bushaltestellen, Fußgängerwege, etc.) 44Das Seniorenheim (Vorprojekt, Durchführungsplan, Einreich-und Ausführungsprojekt, etc.)

Bestehende Pläne müssen noch Überprüft /begutachtet/genehmigt werden für: 44Straße Mühlbach-Spinges: letztes Baulos vom Spinger Bachl bis Recyclinhof: insgesamte Kosten Kosten: 1.350.000,00 €; 70 % Landesbeitrag zugesichert, Beitragsdekret noch erforderlich; 44Glasfasernetz für Meransen und Verbindung Badwirt nach Meransen, mit seperater Verlegung der Gasleitung: Kosten 2,6 Mio, nur mit zinslosem Rotationsfonddarlehen zu finanzieren (zumindest teilweise Rückvergütung durch Infranet/ Land muss angestrebt werden).

Die Erweiterung der Weiß-Kreuz-Station kostet voraussichtlich 1,35 Millionen Euro

Die Verwaltung arbeitet bestmöglich daran, die Arbeiten für Folgendes innert nachstehenden Fristen abzuschließen: 44Erweiterung der Weiße Kreuz-Station und Schaffung von Zusatzräume für den Kindergartensprengel bis Sommer 2019; 44Sergerbrücke und talseitige Mauer in Meransen innerhalb 2018; 44Errichtung Parkplätze und Garage hinter „Dolomitenblick“ in Zusammenarbeit mit Eigenverwaltung der Fraktion Meransen und Privaten innerhalb 2019. 44Die Gestaltung des Jochtalparkplatzes und die Errichtung der Mobilitätseinrichtungen innerhalb Herbst 2019, vorausgesetzt dass Landesbeitrag für Mobilitätseinrichtungen rechtzeitig gewährt wird. 44Ausbau der Straße Mühlbach-Spinges innerhalb Frühjahr 2019; die Zufahrt von der Meransnerstraße muss im Rahmen der Errichtung der neuen Dörferbindungsbahn neu geregelt und gebaut werden, hoffentlich mit Unterstützung des Landes. 44Inbetriebnahme Glasfasernetz, mit einer Abdeckung von ca 90 Prozent: in Mühlbach innert 2018, in den Ortschaften Meransen, Vals und Spinges möglichst innerhalb 2019, spätestens Frühjahr 2020. 44Umstellung der öffentlichen Beleuchtung auf LED innerhalb 2019 oder Mitte 2020. 44Errichtung des Seniorenheimes innerhalb 2021, bzw. 2022, Finanzierungsbedarf: noch ca drei Mio. 44Neue Dörferverbindungsbahn der Gi-

JoAG: Garagenplätze für die Gemeinde und Beiträge an GiJoAG, möglichst in Abhängigkeit von Realsierung Vorhaben, auch zeitlich, sofern möglich. 44Diese Aufstellung ist nicht vollständig: so sollen z.B. auch Erschließungsarbeiten für Erweiterungszonen, Asphaltierungsarbeiten, Adaptierung von Kinderspielplätze, etc. durchgeführt werden. 44Ich möchte heute die Gelegenheit nützen, zur ungefähren Halbzeit der Amtsperiode, den Mitarbeitern im Gemeindeausschuss und in den Ämtern, stellvertretend dem Gemeindesekretär, aber besonders auch dem gesamten Gemeinderat, für die konstruktive Mitarbeit und Zusammenarbeit bei der Umsetzung der vielfältigen Vorhaben und Aufgaben im Interesse der anvertrauten Gemeinschaft, zu danken. 44Zum Abschluss noch das Thema vom Land geplante „Verwaltungseinheiten“: diese werden kommen, weil sie notwendig sind, damit können ja Kräfte gebündelt, Fachkompetenzen besser genutzt werden. Sie werden, wenn sie gut überlegt und mit MitarbeiterInnen abgestimmt eingerichtet werden, eine effizienterer Verwaltung und verstärkte Bürgerdienstleistungen gewährleisten. Ich bin dafür, dass wir das bald aktuell werdende Thema aktiv angehen, mitbestimmen, und nicht längerfristig passiv „ertragen“. Nach der Erarbeitung von Erst-Vorschlägen müssen natürlich die Gemeindeorgane darüber beraten und schlussendlich entscheiden Christoph Prugger

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GEMEINDE XXX

Hinweise von Augenzeugen erbeten Die Gemeindeverwaltung wird Sachbeschädigung am öffentlichen Gut künftig unverzüglich zur Anzeige bringen. Nach wiederholt auftretenden Schadensfällen ist man in Absprache mit den Carabinieri zu diesem Entschluss gekommen. Die Anzeige wird gegen Unbekannt erstattet werden, und zwar unabhängig davon, ob es sich um mutwilliges oder unabsichtliches Vorgehen handelt. Sofern sie ausgeforscht werden, haben die Täter mit den strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Bürger, die Augenzeugen eines Vandalenakts werden, sind gebeten, sachdienliche Hinweise der Gemeinde oder den Carabinieri zu melden. Die Behebung von Sachschäden schlägt im Gemeindehaushalt jährlich beträchtlich zu Buche. oz

Vorprojekt genehmigt Für das geplante Seniorenheim im Kloster von Mühlbach hat die Bietergemeinschaft um das slowenische Architekturbüro Arrea arhitektura das Vorprojekt ausgearbeitet, das von den Gemeinderäten aller beteiligten Gemeinden genehmigt worden ist. Das Projekt sieht Kosten von insgesamt knapp über 20 Millionen Euro vor. Davon sind Landesbeiträge in der Höhe von rund 7,57 Millionen Euro zu erwarten, und die Stiftung St. Elisabeth, die die Struktur führen soll, würde gut 1,5 Millionen Euro beisteuern. Der durch die Gemeinden selbst zu finanzierende Anteil beträgt rund 11 Millionen Euro. Dieser wird im Verhältnis zu den jeweils übernommenen Betten aufgeteilt. Von den 68 Betten übernimmt die Gemeinde Natz-Schabs 15 mit einer Investitionsbeteiligung von 2,44 Millionen Euro, die Gemeinde Mühlbach 23 Betten zu 3,74 Millionen Euro, Vintl 19 Betten zu 3,1 Millionen Euro und Rodeneck 11 Betten zu 1,8 Millionen Euro. Das Vorprojekt wird demnächst vom technischen Landesbeirat begutachtet.

Liegenschaften für SPRAR-Projekt gesucht

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Ausgabe 03 · Oktober 2017

an die Bezirksgemeinschaft Eisacktal, Direktion der Sozialdienste, Bahnhofsstraße 27a, 39042 Brixen gerichtet oder dort persönlich abgegeben werden. Ebenso möglich ist die Einreichung über ein zertifiziertes E-Mail-Postfach: sddirektion.ssdirezione@legalmail. it. Detailliertere Auskünfte erteilt die Direktion der Sozialdienste, E-Mail: dirsoz.brixen@bzgeis.org, oder Telefon 0472 820 533. Foto: oz

Die Bezirksgemeinschaft Eisacktal sucht Liegenschaften zur Miete für die zeitweilige Unterbringung von Asylantragstellern für das SPRARProjekt. Die Wohnung oder das Gebäude muss im Bezirksgebiet und in einer verkehrstechnisch gut erreichbaren, von öffentlichen Verkehrsmitteln bedienten Zone liegen. Die Liegenschaft muss für gemeinschaftliche Wohnzwecke geeignet sein, sich im Einklang mit den geltenden Bestimmungen im Bereich der Urbanistik und des Wohnbaus befinden und den geltenden Sicherheits- und Gesetzesvorschriften entsprechen. Es wird jenen Liegenschaften mit einer Beherbergungskapazität von 4 bis 6 Personen der Vorzug gegeben. Die Immobilien müssen über geeignete sanitäre Anlagen im Verhältnis zur Beherbergungskapazität verfügen, sind vorzugsweise mit Betten möbliert und verfügen über die notwendigste Küchenausstattung. Die Mietverträge werden in der Regel für drei Jahre abgeschlossen; für diese Dauer muss die Liegenschaft also mindestens verfügbar sein. Die vom Eigentümer selbst oder vom gesetzlichen Vertreter unterzeichneten Angebote können per Einschreiben oder Kurierdienst


GEMEINDE

Foto: oz

Abgabetermin Bauleitplanänderungen

Wertstoffe richtig entsorgen Um Wertstoffe, wie Papier, Glas, Karton, Metall und so weiter wiederverwerten zu können, ist es wichtig, die Materialien gründlich zu trennen und sie in einem möglichst sauberen Zustand an den Sammelstellen abzugeben. Das wurde bei einem Treffen zur Abfallbewirtschaftung in der Bezirksgemeinschaft Eisacktal kürzlich wiederholt unterstrichen. Gewissenhaftes Trennen zahlt sich für die Bürger insofern auch monetär aus, als dass gut getrennte und saubere Wertstoffe einen höheren Verkaufspreis erzielen, wodurch sich die auf den Mülltarif abzuwälzenden Restkosten reduzieren. Ein häufiger Fehler ist die Entsorgung von Hausmüll in den Sperrmüllcontainern. Dies verursacht höhere Kosten bei der Vorbehandlung für die Verbrennung, was sich über die Allgemeinkosten auf den Mülltarif auswirkt. Es wird daher noch einmal daran erinnert, dass sperrige Abfälle, die in den normalen Hausmüllbehälter zu 80 oder 120 Liter passen und nicht größer als 40 x 40 Zentimeter sind, im Hausmüll entsorgt werden müssen und nicht im Sperrmüll. Die Recyclinghöfe dürfen reinen Hausmüll nicht annehmen. Als Hilfestellung für eine korrekte Abfalltrennung und Abgabe der Recyclingstoffe in den Recyclinghöfen liegt in der Gemeinde der Recyclingratgeber der Bezirksgemeinschaft Eisacktal sowie die Drucksorte „Müll richtig trennen“ auf. Die gemeindeeigenen Recyclinghöfe sind grundsätzlich nur für die Bürger und nicht für Betriebe errichtet worden. Recyclingstoffe, die dem Hausmüll gleichgestellt sind wie Glas, Karton, Metalle und so weiter, dürfen auch von Betrieben – dazu zählen auch bäuerliche Betriebe – in den Recyclinghöfen entsorgt werden. In diesem Fall müssen die Gemeinden mit den jeweiligen Berufsgenossenschaften ein Abkommen für deren Mitglieder unterzeichnen. Bei Anlieferung von Betrieben muss der Recyclinghofleiter deshalb überprüfen, ob der Betrieb bei der Berufsgenossenschaft eingeschrieben ist. oz

Gemäß Landesgesetz Nr. 13/1997 dürfen innerhalb eines Zweijahreszeitraumes nicht mehr als drei Verfahren zur Änderung des Bauleitplanes eingeleitet werden. Von dieser Beschränkung ausgenommen sind unter anderem Bauleitplanänderungen betreffend öffentliche Einrichtungen. Der nächste Termin für die Einreichung der Anträge zur Abänderung des Bauleitplanes ist der 1. Februar 2018. Die Gemeindeverwaltung weist darauf hin, dass die vollständigen Unterlagen zu dem oben angeführten Termin in der Gemeinde abgegeben werden müssen. Unvollständige Gesuche müssen auf den nächsten Termin verschoben werden, für den Gesuchsteller bedeutet dies eine zusätzliche Wartezeit.

Wir suchen eine/n

Service-/Netzwerktechniker/in Vorausgesetzt wird gepflegtes und seriöses Auftreten sowie Freude an der Technik. Berufserfahrung ist nicht unbedingt erforderlich. Bewerbungen bitte an: Magnus GmbH Alexander Egger info@magnus.it . T 0472 886 141

Alles Gute! ... zum runden 70er: Dino Bottamedi, Meransen Notburga Gatterer, Mühlbach Maria Theresia Graf, Mühlbach Rosa Kruselburger, Spinges Klara Silgoner, Mühlbach

... zum runden 80er: Franz Achammer, Mühlbach Marianna Oberhofer, Meransen Josef Putzer, Mühlbach

... zum runden 90er: Adelinde Ploner, Spinges

Angeführt sind die im Meldeamt eingetragenen Personen, die im Zeitraum 1. Juli bis 30. September 2017 das jeweilige Lebensjahr vollendet haben.

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KURZ GESAGT

Ein großer Volderer ist gegangen Am 6. Oktober, 12 Tage nach seinem 91. Geburtstag ist der Volderer Ehrenbürger und Altbürgermeister Erwin Posch verstorben. In seiner 25-jährigen Amtszeit als Bürgermeister von Volders hat er nicht nur

die Partnerschaft mit der Marktgemeinde Mühlbach besiegelt, sondern auch in seiner Heimatgemeinde die Bevölkerung zusammengeführt. Nach Auflösung der Gemeinderäte von Volders, Groß- und Kleinvolderberg war er 1973 nämlich der erste Bürgermeister der neuen Gemeinde Volders. Ein Meilenstein seiner Amtszeit war wohl auch die Renovierung der berühmten Karlskirche, für die Erwin Posch als Baumeister ein besonderes Lob des Tiroler Landeskonservators für die detailgetreue Fassadenrenovierung erhalten hat. „Nach größeren Auseinandersetzungen, ob Volders einen Kindergarten brauche oder nicht, konnte Erwin Posch 1981 die ersten zwei Gruppenräume über der Feuerwehrhalle eröffnen. Das große Interesse erforderte bald Platz für eine dritte Gruppe, später für weitere drei Gruppen“, fasste Bürgermeister Max Harb in seiner Grabrede den Pioniergeist Poschs zusammen. Das Land Tirol ehrte Posch für seine vielfältigen Verdienste mit dem Verdienstkreuz, die Gemeinde Volders ernannte ihn 1993 zum Ehrenbürger. „Zufrieden sein und zusammenhalten. Es wird zu viel gejammert – so schlecht geht es uns nicht“, soll Erwin Posch manchmal gesagt haben. Ein wohl wahres Wort, das das irdische Dasein seines Autors ohne Zweifel überdauern wird. Wenn Mühlbacher und Volderer immer wieder in Freundschaft zusammentreffen, dann war es mit Ernst Leitner auch Erwin Poschs Verdienst. Der größte Dank kann nur sein, diese Partnerschaft im Sinne ihrer Gründer weiter zu pflegen und zu leben. An der Beerdigung nahm eine 25-köpfige Abordnung aus der Mühlbach mit Bürgermeister Christoph Prugger, den ehemaligen Vizebürgermeistern Josef Alois Messner, Franz Pertinger und Leo Gruber sowie den Räten Gebhard Lanz und Lois Leitner, der ehemaligen Referentin Marlene Kranebitter und dem ehemaligen Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees Pius Leitner teil. oz

TICKERTICKER · TICKER · TICKER · TICKER · TICKER · TICKER · TICKER · TICKER · TICKER + + + „Stützpunkt“ – mit diesem Beratungsangebot bietet der Verband „Ariadne“ in Südtirol eine Anlaufstelle für Angehörige und Freunde von psychisch erkrankten Personen. Hilfesuchende erhalten dort bei Barbara Morandell unbürokratisch und schnell professionellen Rat und Unterstützung. Weitere Infos können per Mail an info@ ariadne.bz.it oder telefonisch unter 0471 260 303 eingeholt werden. + + + Der Landesrettungsverein Weißes Kreuz sucht Mitarbeiter, die auf reichlich Erfahrung im privaten und beruflichen Leben zurückgreifen können und die eine gute Ergänzung in jungen Dienstgruppen darstellen. Einsatzgebiet

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Ausgabe 03 · Oktober 2017

können der Rettungsdienst oder Krankentransporte sein, aber auch Langstreckentransporte oder die Pistenrettung. Infos unter www.altgenug.it oder der Grünen Nummer 800 11 0911. + + + Seit inzwischen 35 Jahren bietet das Südtiroler Kinderdorf Weihnachtsbillets aus Werken namhafter Südtiroler Künstler sowie Kinder aus dem Kinderdorf an, um Spenden für die Einrichtung zu sammeln. Auskünfte und das Prospekt gibt es online unter www. kinderdorf.it. + + + Ab September kann wieder das regionale Familiengeld für das Bezugsjahr 2018 beantragt werden. Ansuchen

können Familien mit mindestens zwei minderjährigen Kindern oder mit einem einzigen Kind unter 7 Jahren. Der Bauernbund Patronat ENAPA steht unter anderem im Bezirksbüro Brixen allen Bürgern kostenlos bei der Antragstellung zur Verfügung. + + + Mit der Kartenaktion des „Bäuerlichen Notstandsfonds – Menschen helfen“ Können auch heuer wieder Lichtblicke, Unterstützung und Hilfe für Südtiroler Familien geschenkt werden. Insgesamt sind sieben Weihnachts-, vier Blumen- sowie ein Trauermotiv im Sortiment. Infos und die Kartenmotive gibt es unter www. menschen-helfen.it.


KURZ GESAGT

Kunterbunte Sommerwochen Spannende Stunden vergehen wie im Fluge ... Kein Wunder also, dass der heurige Sommer gerade für die 25 Kinder, die am Sommerkindergarten und am „kunterbunten Sommer“ für Grundschulkinder teilgenommen haben, viel zu schnell vorbei war. In Zusammenarbeit mit dem Verein „Die Kinderwelt Onlus“ hat die Gemeinde Mühlbach nämlich an insgesamt acht Wochen eine abwechslungsreiche und kunterbunte Sommerbetreuung angeboten. Mit im Programm waren neben den Themenwochen sagenhafte Aktivitäten, tolle Spiele und Geschichten sowie Lieder und kreative Tätigkeiten. Zusammen mit den Referenten erkundeten die Kinder interessante Ausflugsziele, erlebten lustige Badetage und ihnen wurde spielerisch der Umgang mit der zweiten Sprache Italienisch nähergebracht. „Wir sind froh darüber, mit diesem Angebot die Familien entlasten und den Kindern

eine sinnvolle Abwechslung und schöne Gruppenerlebnisse anbieten zu können“, fasst Vizebürgermeisterin Gisella Mair zusammen. „Vor allem die große Nachfrage im heurigen Jahr hat nicht nur die Notwendigkeit, sondern auch die Beliebtheit des mittlerweile bewährten Programms des Vereins ‚Die Kinderwelt Onlus’ unterstrichen.“ vk

Jahrgänge feiern ...

Der Jahrgang 1967 unternahm einen Ausflug ins Wipptal, besichtigte das Bergwerk in Ridnaun, und nach einer Wanderung kehrte man wieder nach Mühlbach heim, wo der Tag in Paulis Keller im Gasthof Seppi ausklang. Im Bild von links: Martina Gatterer, Marius Gebhard, Alfons Zingerle, Günther Prader, Birgit Erlacher, Rosmarie Sargant, Herbert Neumair, Julia Seppi, Waltraud Summerer „Lieber Gemeinsam statt einsam“ – Nach diesem Motto dehnte der Jahrgang 1977 seine Feier auf die gesamte Gemeinde Mühlbach

sowie auf die Gemeinde Rodeneck aus. Zu Fuß von Mühlbach startend, besichtigte man den Bunker der Raststätte Lanz, kehrte zum Mittagessen bei Trinner ein und machte sich’s am Abend beim „Alten Moar“ in Vahrn gemütlich. Im Bild von links: Kathrin Oberleitner, Horst Peintner, Reinhold Peintner, Monika Silgoner, Kurt Oberhofer, Sabine Oberhammer, Andreas Zingerle, Florian Widmann, Monika Amort, Enrico Apolloni, Helmut Muschlechner, Harald Mair, Robert Volgger, Oskar Zingerle, Renate Fischnaller oz

Vom 4. September bis 15. Dezember 2017 gelten in unserer

Filiale in Vals folgende Öffnungszeiten:

Dienstag und Donnerstag von 8.00 bis 12.00 Uhr Gerne beraten wir Sie auch außerhalb dieser Zeit und an anderen Tagen nach vorhergehender Terminvereinbarung. 21


VEREINE

Jugendarbeit vernetzt und bewegt

Bereits seit zehn Jahren leistet der Jugenddienst Unteres Pustertal wertvolle Kinder- und Jugendarbeit. 2007 vor allem durch die Bemü-

hungen des damaligen Dekans Alexander Raich und der Gemeinden unter dem Namen Jugenddienst Dekanat Rodeneck gegründet, hat sich dieser kleine Jugenddienst seither sehr entwickelt und ist inzwischen als Partner in der Kinder- und Jugendarbeit sowohl für die Gemeinden des Einzugsgebietes Mühlbach, Rodeneck, Vintl als auch für die dazugehörenden Pfarreien nicht mehr wegzudenken. Gebührend begangen wurde das Jubiläum am 2. September mit feierlichen Worten von Pfarrer Florian Kerschbaumer und Musik der Jugendkapelle „y.m.b.“ aus Vintl. Außerdem wurde im Zuge der Feierlichkeiten das Siegerbild des Fotowettbewerbs „Wer friert uns diesen Moment ein? Lieblingsmenschen, Lieblingsorte, Lieblingsmomente“ prämiert: Das Siegerfoto geknipst hat die 16-jährige Daniela Radmüller, hinter ihr reihen sich der 15-jährige Michael Pezzei und die 14-jährige Milena Seebacher. Eingereicht wurden vk insgesamt 90 Bilder.

Heißes Eis in Meransen Organisiert wurde der Startcup wie immer vom ASV Gitschberg, vk Sektion Rodeln. Foto: oz

Einen Erfolg nach dem anderen haben die einheimischen Sportler am 26. August auf der künstlich vereisten Startbahn in Meransen beim 26. Internationalen Startcup im Rennrodeln eingefahren. Ludwig Rieder konnte dabei den Einzelwettkampf vor Dominik Fischnaller für sich entscheiden. Patrick Rastner landete vor Kevin Fischnaller und Manuel Rieder auf dem dritten Platz. Rieder rauschte auch gleich im Doppelsitzerwettkampf zusammen mit Rastner auf das Podest. Bei den Damen siegte Emily Sweeney, die als einzige Athletin für die USA angetreten war, vor Sandra Robatscher und Andrea Vötter, beide aus Südtirol. Bei den Junioren lagen ebenfalls die Südtiroler Athleten weit vorne: Im Einzelsitzer konnte Ivan Nagler vor Fabian Malleier und Lukas Gufler punkten, im Doppel siegte die Kombi Nagler–Malleier. Bei den Fräulein ging der erste Platz im Einzelwettkampf jedoch nicht an eine Südtirolerin: Margot Catherine Boch sicherte sich diesen Rang vor Verena Hofer.

In die neue Karate-Saison gestartet

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Südtirol am 14. Oktober. In den beiden Disziplinen Kata (Form) und Kumite (Kampf ) haben über 80 Teilnehmer (die jüngste Teilnehmerin war 6 Jahre alt, der älteste Teilnehmer 53) ihr Können unter Beweis gestellt. Tagessieger wurde der Karateverein von Marling, der in den 15 Kategorien am meisten Siege für sich verzeichnen konnte. Platz 2 ging an Gastgeber „Karate Mühlbach“, der mit 19 vk Medaillen am meisten Podestplätze sammeln konnte. Foto: Michael Pezzei

Seit 5. September sind die neuen Karatekurse in Mühlbach am Laufen; im September gab es außerdem zwei kostenlose Schnuppertrainings. Wenn es nach dem Verein „Karate Mühlbach“ geht, ist diese Sportart aber nicht nur interessant für Kinder, sondern auch für Jugendliche, Erwachsene und Personen 50+. „Um Karate zu praktizieren gibt es keine Altersbeschränkung“, heißt es vonseiten des Vereins. „Sobald man mit dem Training beginnt, muss sich der Körper erst einmal den Bewegungsabläufen anpassen – es geht um Motorik, Gelenkigkeit, Kraft, Ausdauer.“ Neben Martin Pezzei und Stafano Del Nero verstärkt Silke Marcher das Trainerteam in der neuen Saison. Nützliche Infos zum Verein und zu den Kursen gibt es unter www.karate-muehlbach.it, weitere Auskünfte erteilt Trainer Martin Pezzei unter der Tel. 339 1741291. Ein Freundschaftsturnier veranstalteten fünf Karate-Vereine aus


VEREINE

Foto: oz

Gesellige Seniorenrunde Von Anfang Oktober bis Ende Mai verbringen Mühlbacher Senioren alle zwei Wochen heitere Nachmittage in Gemeinschaft. Es wird gekartet, man spielt Brettspiele, man ratscht bei einer gemütlichen Marende. Marlene Unterkircher und Zita Bergmeister leiten den Seniorenklub seit über 25 Jahren und nach wie vor mit Begeisterung. Zu jeder Jahreszeit unternehmen die Senioren einen Ausflug, besichtigen Museen und andere Sehenswürdigkeiten. Sehr beliebt ist auch der Tirtlnachmittag im Sommer (im Bild) sowie der Besuch der Kindergartenkinder. „Wir freuen uns über jeden Neuzugang“, sagt Zita Bergmeister. Wer sich der geselligen Runde anschließen möchte, kann sich ganz einfach bei ihr melden, Telefon 345 5819075. oz

AVS Mühlbach feiert Geburtstag Ein runder Geburtstag will gebührend gefeiert werden. Deshalb hat die AVS-Ortsstelle Mühlbach am 26. August alle Wegbegleiter der Alpenvereinssektion und Wanderfreunde auf die Brixner Hütte eingeladen. Gegründet wurde der AVS Mühlbach 1957 in einer kleinen Gruppe von 25 Mitgliedern, heute gehören 759 Personen der Ortsgruppe an. So quasi als Geburtstagsgeschenk kann auch das neue Gipfelkreuz für die Wilde Kreuzspitze angesehen werden, das im Zuge der Bergmesse, die im Rahmen der Jubiläumsfeier gehalten wurde, seinen Segen erhielt. Am darauffolgenden Tag wurde das Kreuz, das von den Lehrlingen der Landesberufsschule „Ch. J. Tschuggmall“ gestaltet und gefertigt wurde, am Gipfel der 3.132 Meter hohen Wilden Kreuzspitze montiert. Nicht nur ein Blickfang ist nun das gut 170 Kilogramm schwere Gipfelkreuz, sondern auch ein Ort zum Nachdenken, denn mehrsprachige Begriffe zum Thema „Emotionen am Berggipfel“ sind in seine silberne Haut eingraviert: Worte des Dankes, des Trostes, der Verantwortung. Im Rahmen der Feier wurde verdiente Mitglieder in besonderer Weise geehrt, und zwar (im Bild von links) die bisherigen Ortsstellenleiter Paul Kronbichler, Johann Weger, Franz Pichler, Erika Fischnaller vk und das Gründungsmitglied Johann Pertinger.

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VERANSTALTUNGSKALENDER KURZ GESAGT

VERANSTALTUNGEN

Möchten Sie Veranstaltungen im Marktblatt ankündigen?

Oktober bis Dezember Mo., 30. Oktober Müll richtig trennen: Praktische Beispiele und Fragestunde mit Dietmar Lamprecht und Erich Neumair (Bildungsausschuss Mühlbach-Vals) Mühlbach, Graf-Meinhard-Haus (Feuerwehrhalle), 20 Uhr Sa., 4. November „Alles beim Teufel“, Premiere zum Schwank, aufgeführt von der Heimatbühne Meransen; Kartenreservierung bei Frau Walli, Tel. 342 94 69 839 Meransen, Theatersaal, 20 Uhr So., 5. November Törggelewanderung (Alpenverein) Mühlbach So., 5. November „Alles beim Teufel“, Schwank, aufgeführt von der Heimatbühne Meransen; Kartenreservierung bei Frau Walli, Tel. 342 94 69 839 Meransen, Theatersaal, 16 Uhr Mi., 8. November „Alles beim Teufel“, Schwank, aufgeführt von der Heimatbühne Meransen; Kartenreservierung bei Frau Walli, Tel. 342 94 69 839 Meransen, Theatersaal, 20 Uhr Fr., 10. November „Alles beim Teufel“, Schwank, aufgeführt von der Heimatbühne Meransen; Kartenreservierung bei Frau Walli, Tel. 342 94 69 839 Meransen, Theatersaal, 20 Uhr So., 12. November „Alles beim Teufel“, Schwank, aufgeführt von der Heimatbühne Meransen; Kartenreservierung bei Frau Walli, Tel. 342 94 69 839 Meransen, Theatersaal, 16 und 20 Uhr

Mo., 13. November Wenn das Leben auf den Magen schlägt: Vortrag mit dem Internisten Joseph Frötscher Mühlbach, Graf-Meinhard-Haus (Feuerwehrhalle), 20 Uhr Fr., 17. November Kindermusical „Wakatanka – Kleiner Bär, ganz groß“, Schüleraufführung (Ausführende: Grundschüler, Bürgerkapelle Mühlbach, Jungmusikanten) Mühlbach, Graf-Meinhard-Haus, 10 Uhr So., 19. November Kindermusical „Wakatanka – Kleiner Bär, ganz groß“ (Ausführende: Grundschüler, Bürgerkapelle Mühlbach, Jungmusikanten) Mühlbach, Graf-Meinhard-Haus, 17 Uhr So., 26. November Cäcilienfeier: Musikalische Messgestaltung durch den Kirchenchor St. Helena und die Bürgerkapelle Mühlbach Mühlbach, Pfarrkirche, 10 Uhr Di., 26. Dezember Eisstockschießen der Vereine (Sportverein Mühlbach); Info und Anmeldung: Alessio Bottamedi Sa., 30. Dezember Neujahr-Blasen (Bürgerkapelle Mühlbach) Mühlbach, ganztägig

Tragen Sie die Termine und alle dazugehörigen Informationen auf der Gemeindehomepage www.muehlbach.it ein. Wir übernehmen die Veranstaltungen direkt aus dieser Datenbank.

Kurse, Seminare, Trainings, Veranstaltungsreihen Volleyball für Grund- und Mittelschüler: mittwochs um 15:30 bis 16:30 Uhr im Graf-MeinhardHaus; Infos bei Martina Gatterer, Tel. 348 1553100 Frauenturnen: ab 5. Oktober immer donnerstags von 20 bis 21 Uhr im Graf-Meinhard-Haus (10 Einheiten); Infos bei Marlene Lanz, Tel. 338 62 15 213 Ballspiele für Kinder: mittwochs von 16:30 bis 18 Uhr im Graf-Meinhard-Haus; Infos bei Martina Gatterer, Tel. 348 1553100 Volleyball für Erwachsene: montags um 19:30 bis 22 Uhr im Graf-Meinhard-Haus; Infos bei Martina Gatterer, Tel. 348 1553100 Freizeit-Turnen für Herren: ab 4. Oktober immer mittwochs von 20 bis 21 Uhr im Graf-MeinhardHaus; Infos bei Ferdinand Seppi, Tel. 339 6899277 Hallentraining Fußball: ab 16. November um 16 Uhr im Graf-Meinhard-Haus; Infos bei Marlene Lanz, Tel. 338 62 15 213 Tenniskurs für Kinder und Erwachsene: ab 16. Oktober in der Tennishalle Vals; Infos bei Stephan Pichler, Tel. 339 438 15 60 Zumba: ab 10. Oktober um 20 Uhr in der Turnhalle des Herz-Jesu-Instituts (10 Einheiten); Infos bei Marlene Lanz, Tel. 338 62 15 213 Langlaufkurs: ab Jänner in Vals (genauer Beginn abhängig von den Schneeverhältnissen); Infos bei Brigitta Amort, Tel. 348 7921877

DENKSPORT Wortklauberei Wandle das erste Wort in vier Schritten in das zweite Wort um, indem du bei jeden Schritt nur einen Buchstaben veränderst. Zehn -> Raum Kult -> Haus Haus -> Home Die Lösungen können per E-Mail an oskar.zingerle@brixmedia.it, per Post an die Redaktion geschickt oder direkt im Gemeindeamt abgeben werden. Einsendeschluss ist der 5. Dezember 2017. Unter den Einsendungen mit den meisten gefundenen Wörtern verlosen wir ein Überraschungsgeschenk.

Die Auflösung des Rätsels der Juli-Ausgabe: Folgende Wörter waren versteckt: Beleuchtung, darstellen, Dialog, Epoche, erwidern, Happening, Intrige, Monolog, Soffleuse, Performance, Produzent, Puppenspiel, Rezension, Rollenspiel, Schauspieler, Theater, Tragödie, Kostüme, volkstümlich, Vorstellung Richtige Antworten wurden uns zugesandt von Melanie Rogen (19 Wörter), Andreas Zingerle (14 Wörter), Huberta Erschbaumer Spielmann (20 Wörter), Claudia Depian (20 Wörter), Elisabeth Pabst (16 Wörter) Je ein Überraschungsgeschenk haben gewonnen: Huberta Erschbaumer Spielmann und Claudia Depian. Herzlichen Glückwunsch!


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Mühlbacher Marktblatt 120 - Oktober 2017 by Brixmedia GmbH - Issuu