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Jahrgang 28 · Ausgabe 02 · Juli 2014 · www.muehlbach.it
WIR SIND ENERGIE GEMEINDE
Mühlbach A++
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Vom 8. September bis 5. Dezember 2014 gelten in unserer
Filiale in Vals folgende Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag von 8.00 bis 12.00 Uhr Gerne beraten wir Sie auch außerhalb dieser Zeit und an anderen Tagen nach vorhergehender Terminvereinbarung.
Mühlbach, Katharina-Lanz-Straße
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INHALT GEMEINDE 4 BAUKONZESSIONEN 6 GEMEINDEAUSSCHUSS 12 KURZ GESAGT 16 VEREINE 18 DENKSPORT 22 VERANSTALTUNGEN 23
ÖFFNUNGSZEITEN IM RATHAUS: Montag bis Freitag von 8.30 - 12.15 Uhr Mittwochs zudem von 15 - 18 Uhr SPRECHSTUNDEN DES BÜRGERMEISTERS UND DER GEMEINDEREFENTEN Bürgermeister Christoph Prugger: Montags und dienstags jeweils von 8 bis 10 Uhr und donnerstags von 8 bis 9 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung: 0472 849446 Stellvertretende Bürgermeisterin Kathrin Oberleitner: Montags von 8 bis 9 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung: 348 0129926 Referentin Marlene Kranebitter Zingerle: Dienstags von 7.30 bis 9 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung: 347 4777402 Referent Franz Zingerle: Nach telefonischer Vereinbarung: 339 8373572 Dietmar Lamprecht, für Spinges beauftragter Gemeinderat: Jeden zweiten Montag im Monat von 18 bis 19 Uhr im Vereinshaus von Spinges sowie nach telefonischer Vereinbarung: 349 4461736
IMPRESSUM Eigentümer und Herausgeber: Marktgemeinde Mühlbach Presserechtlich verantwortlich: Willy Vontavon Schriftleitung: Oskar Zingerle Grafik & Layout: Brixmedia GmbH Anzeigenverkauf: Brixmedia GmbH, Brennerstraße 28, 39042 Brixen Tel. 0472 060210 – Fax 0472 060201 E-Mail: oskar.zingerle@brixmedia.it Druck/Fertigstellung: A. Weger, Brixen Das Mühlbacher Marktblatt erscheint dreimonatlich in einer Auflage von 1.400 Stück Nächste Ausgabe: Oktober 2014 Redaktionsschluss: 10. September 2014 Mitarbeiter dieser Ausgabe: Marlene Kranebitter (mk), Oskar Zingerle (oz), Kathrin Oberleitner (ko), Franz Zingerle (fz), Arnold Unterkircher (au), Christoph Prugger (cp), Dietmar Lamprecht (dl)
EDITORIAL
Weltmeisterlich Und wieder ist eine FIFA Fußballweltmeisterschaft Geschichte. Die einen haben sie mit Spannung verfolgt, andere waren vielleicht genervt von dem über einen Monat alles beherrschenden Dauerthema. Zum jubelnden Weltmeister Deutschland ist bereits alles gesagt, in Brasilien kehrt nach einem Wechselbad der Gefühle langsam wieder der Alltag ein. Viel länger als an seinem sportlichen Schicksal hat das Land ohnehin mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Die Abholzung der Regenwälder ist nur eines davon – für Brasilien und für die ganze Welt. Das WWF schreibt auf seiner Homepage, dass allein in Brasilien nach wie vor jede Minute (!) drei Fußballfelder Regenwaldfläche vernichtet werde. Dabei weiß man inzwischen, welch immense Rolle Amazonien für das Weltklima spielt. Auch, wenn der Regenwald weit weg ist, kann und muss jeder seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zum Glück ist bei einem Großteil der Menschen in Europa zumindest das Bewusstsein gereift, dass es in Sachen Klimawandel dringenden Handlungsbedarf gibt. In unserer Titelgeschichte auf Seite 4 erfahren Sie mehr über die Beteiligung der Marktgemeinde Mühlbach an einem europäischen Umweltprojekt. Mit Hilfe des Ökoinstituts sind Maßnahmen für die Reduzierung von Treibhausgasen, eine effizientere Nutzung von Energie und für einen höheren Anteil an erneuerbaren Energieträgern erstellt worden. Bei manchen Passagen in dem Dokument hatte ich das Gefühl, als blase mir lauwarme Luft entgegen. Die eine oder andere Maßnahme war dann doch etwas schwammig formuliert, aber das Jahr 2020, für das die Ziele gesteckt worden sind, ist nicht mehr so weit weg. Dann wird man sehen, ob wir Mühlbacherinnen und Mühlbacher weltmeisterlich in Sachen Klimaschutz sind.
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GEMEINDE
Mühlbach A++ Wir sind Energie Gemeinde!
Foto: OZ
Im Dezember 2008 hat sich die EU auf ein Richtlinien- und Zielpaket für Klimaschutz und Energie geeinigt. Die Zielvorgaben bis 2020 beinhalten eine 20-prozentige Reduzierung der Treibhausgase, eine 20-prozentige Steigerung der Energieeffizienz sowie einen 20-prozentigen Anteil an erneuerbaren Energien („20-20-20“).
In der Gemeinde sind Strukturen zur Strom- oder Wärmeerzeugung vorhanden, beispielsweise die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Graf-Meinhard-Hauses
Im Rahmen der europäischen Zielvorgaben ist das Interreg-Projekt „Gemeinden A++ Wir sind Energie Gemeinde“ ein grenzüberschreitender Beitrag, damit diese Ziele auch erreicht werden können. Das Ökoinstitut Südtirol ist mit zwölf Gemeinden der Provinz eine Partnerschaft eingegangen, um sie bei der Zielerreichung zu unterstützen – so auch mit der Marktgemeinde Mühlbach. In Zusammenarbeit mit Gemeindevertretern und Mitarbeitern erhob das Ökoinstitut den energetischen Ist-Zustand und beleuchtete dabei sechs Handlungsfelder: Entwicklungsplanung, gemeindeeigene Gebäude, Strom und Wärme, Wasser und Abfall, Mobilität, Kommunikation und Kooperation. „Die Marktgemeinde hat sich um die Partnerschaft mit dem Ökoinstitut beworben, um langfristig Maßnahmen zur Energieeinsparung zu treffen und Möglichkeiten alternativer Energie besser zu nutzen“, erklärt Bürgermeister Christoph Prugger.
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Entwicklungsplanung Bei der strategischen Planung der energiepolitischen Zukunft sieht das Ökoinstitut für die Gemeinde großes Verbesserungspotenzial, hob aber trotzdem einige positive Aspekte hervor, wie etwa die Erweiterung des Hackschnitzelwerks in Vals um eine Holzvergasungsanlage. Die bestehende Energiekommission, die sich mit der Bereitstellung von Energie aus erneuerbaren Ressourcen beschäftigt, wurde in diesem Zusammenhang ebenso lobend erwähnt, wie die geplante Schaffung eines Parkleitsystems zur Reduzierung des Suchverkehrs. Die zwei Wasserkraftwerke in Vals sowie das geplante dritte Kraftwerk zählt das Ökoinstitut ebenfalls zu den Stärken. Um vorhandenes Entwicklungspotenzial auszuschöpfen, schlägt das Ökoinstitut einen jährlichen Zyklus aus Analyse, Maßnahmenplanung und Umsetzung vor. Ein Energiekonzept sollte erstellt werden und
dazu beitragen, den Verbrauch zu senken. Für die gemeindeeigenen Gebäude könnten quantitative Zielsetzungen sowie ein Sanierungskonzept enthalten sein. Die Gemeinde sollte sich auch Gedanken um eine Neuorientierung auf Einkaufsseite machen, insofern die Angebote im „Green Public Procurement“ zunehmend umfangreicher werden.
Gemeindeeigene Gebäude Für die öffentlichen Gebäude hat die Gemeinde die Verbrauchswerte für Heizung, Strom und Wasser erfasst. Das Ökoinstitut hat diese Zahlen in Relation zu den jeweils beheizten Flächen gestellt, wodurch ein Vergleich mit den Standardkennzahlen des sogenannten e5-Programms möglich ist, das auch von anderen Projektregionen zum Vergleich herangezogen wird. Mehr als 70 Prozent der in den gemeindeeigenen Gebäuden verbrauchten Wärmeenergie (insgesamt zirka 1.700 Megawattstunden)
wird aus fossilen Energieträgern produziert. Zu dieser aus Sicht der Nachhaltigkeit negativen Kennzahl kommt der hohe Energieverbrauch einiger öffentlicher Gebäude. So verbraucht die Volks- und Mittelschule in Mühlbach pro Jahr fast 180 Kilowattstunden je Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Das Schul- und Kindergartengebäude in Vals liegt mit 112 Kilowattstunden ebenfalls noch deutlich über dem Soll-Wert. Bei den Mehrzweckgebäuden aller vier Orte mit den Teils integrierten Kindergärten und Schulen liegen die Verbrauchswerte zwar unter dem Grenz-, aber noch über dem anzustrebenden Zielwert. In Punkto Wasserverbrauch sind das GrafMeinhard-Haus inklusive Kindergarten und die Mühlbacher Klause die größten Abnehmer bei den öffentlichen Gebäuden und Anlagen. In Relation zur Bruttogeschossfläche hatten die Altenwohnungen im Gattererhaus 2012 einen eklatant überdurchschnittlichen Wasserverbrauch. Ebenfalls über dem Grenzwert liegt das Bahnhofsgebäude. Der Stromverbrauch spielt im Vergleich zum Heizenergieverbrauch eine deutlich geringere Rolle, trotzdem sticht hier ein durchschnittlicher Zielerreichungsgrad von 70 Prozent positiv hervor. Nur der Schulkomplex von Mühlbach liegt noch über dem Grenzwert. In den Jahren 2009 bis 2011 hat das Ökoinstitut den Stromverbrauch der öffentlichen Beleuchtung erhoben. Er lag zwischen 17 und 18 Megawattstunden je beleuchtetem Straßenkilometer und damit noch weit über dem Zielwert von 8 MWh/km. Die Gemeinde hat bereits einige neue Straßenlaternen mit LED-Technologie installiert und prüft derzeit das Einsparpotenzial an der Beleuchtung zweier Straßen in Mühlbach. Zusammenfassend kann man feststellen, dass die Heizenergie mit 83 Prozent den größten Anteil am Gesamtaufkommen der öffentlichen Gebäude der Gemeinde hat. Das Ökoinstitut schlägt daher vor, hier den Hebel als erstes anzusetzen und schlägt gerade für die thermisch nicht optimierten Gebäude langfristig eine energetische Sanierung vor.
Strom und Wärme In der Gemeinde sind Strukturen zur Strom-
und Wärmeerzeugung bereits vorhanden: das Biomassefernheizwerk in Vals sowie die private Biomasse-Anlage in Spinges, die Wasserkraftwerke in Vals sowie die Photovoltaikanlagen auf den gemeindeeigenen Gebäuden. Für den Hauptort regt das Ökoinstitut die Überlegung an, ein Biomassefernheizwerk zu errichten und die Energieversorgung so schrittweise von fossilen auf erneuerbare Energieträger zu verlagern. Viele Gemeinden Südtirols hätten diesen Schritt bereits gewagt und seien von der eigenen Energieproduktion überzeugt. Auf Mühlbacher Gemeindegebiet befinde sich außerdem genügend Biomasse, um diese lokal zu produzieren. Das würde die lokale Wirtschaft stärken und die Transportwege verkürzen.
Wasser und Abfall Um die Sensibilität und Effizienz im Trinkwasserverbrauch bei der Bevölkerung zu steigern, schlägt das Ökoinstitut vor, vom derzeitigen linearen Tarifsystem in ein progressives zu wechseln, das heißt, dass mit steigendem Verbrauch auch höhere Tarifklassen anzuwenden wären. Um im Bereich der Müllwirtschaft Kosten zu senken und die Umwelt zu schonen, könnte ein Abfallvermeidungskonzept angedacht werden. Außerdem sollte die Gemeinde Möglichkeiten prüfen, Abfall energetisch zu verwerten. Vor kurzem stellte die Provinz Bozen die offizielle Zertifizierung so genannter „Green Events“ vor. Vereinsmitglieder und Veranstalter sollten entsprechend sensibilisiert und geschult werden, um ökologische" Events " organisieren zu können.
Mobilität Von den sechs untersuchten Handlungsfeldern schneidet die Gemeinde Mühlbach bei der Mobilität deutlich am besten ab. „Maßnahmen zur Temporeduktion wurden mehrfach umgesetzt, und im Ortskern gibt es eine attraktive Fußgängerzone“, stellt das Ökoinstitut fest. Die vorhandene Seilbahnverbindung nach Meransen sei aus Sicht des Tourismus wie als öffentliches Nahverkehrsmittel sehr gewinnbringend und gleichzeitig umweltschonend. Überhaupt seien alle Orte sehr gut an das öffentliche Verkehrssystem angebunden, so
Foto: thinkstock.com
GEMEINDE
Höhere Trinkwassertarife bei höherem Verbrauch würden zu einem sparsamen Umgang anregen
das Ökoinstitut. Negativ wurde dagegen die wenigen Überquerungsmöglichkeiten der Pustertaler Straße bewertet. Als Verbesserungsmaßnahmen wird die Umsetzung eines Parkleitsystems vorgeschlagen; ebenso eine aktive Teilnahme am Autofreien Tag der Europäischen Mobilitätswoche.
Kommunikation und Kooperation „Besonders in der Kommunikation schöpfen die Gemeindeverwaltungen das vorhandene Potenzial noch nicht aus“, schreibt das Ökoinstitut in seinem Bericht. Positiv ist der in Kooperation mit der Gemeinde Vintl initiierte Biobauernmarkt vermerkt sowie eine Befragung der Bevölkerung von Vals im Zuge der Errichtung des Fernheizwerkes. Veranstaltungen des Bildungsausschusses Mühlbach/Vals im Bereich Umwelt und Energie notiert das Institut ebenso auf der Habenseite wie der bestehende Masterplan samt Ausführungsprojekt für das Glasfasernetz. Über kleine finanzielle Anreize könnte die Gemeinde ihre Bevölkerung für das Thema Umwelt und Energie sensibilisieren. Beispielsweise werde dies in österreichischen Gemeinden praktiziert, wo etwa Biomassefeuerungsanlagen, solarthermische Anlagen oder energetische Gebäudesanierung finanziell und über kostenlose Beratung unterstützt werden. Die vorliegende Analyse ist der erste Schritt des Projekts. „Nun steht die Einrichtung eines Energieteams an, das aus ein bis zwei Mitarbeitern der Gemeinde, ein bis zwei Verwaltern und idealerweise je ein Vertreter der vier Ortschaften vertreten sein sollen“, kündigt Bürgermeister Christoph Prugger an. Das Ökoinstitut hat die bisherige Leistung zur Gänze unentgeltlich erbracht. OZ
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GEMEINDE
Baukonzessionen Gesuchsteller
Bauvorhaben
Michael Robert und Norbert Mair, Spinges
Qualitative und quantitative Erweiterung der Pension "Brunnerhof" (Baulos 1), Abbruch und Wiederaufbau der Wohnkubatur (landwirtschafliche Wohnung) (Baulos 2) - Varianteprojekt
Bodenverbesserungskonsortium, Meransen
Erneuerung der Brücke über den Altfassbach
Marianna Kiener, Spinges
Varianteprojekt zum Abbruch und Wiederaufbau der Hofstelle "Obererschbaumer" mit Neubau eines Wohngebäudes inklusive der Tätigkeit "Hofschank" und eines Wirtschaftsgebäudes
Maria Seppi, Mühlbach
Qualitative Erweiterung des Restaurant-Pizzeria "Mühlbacher Klause"
Wilfrid Plank, Spinges
Bau eines Wirtschaftsgebäudes und eines Wohnhauses am "Starkenhof" - Erneuerung der Baukonzession
Alfred Untersteiner, Meransen
Erweiterung auf Bp. 409
Franz Fischnaller, Meransen
Errichtung eines Wohnhauses auf dem Baulos FWB7 in der EWZ "Platzer"
Viktor Köck, Spinges
Abbruch von offenen Überdachungen und Errichtung einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle mit Nebenräumen - Variante
Wilfrid Plank, Spinges
Meliorierungsarbeiten in den Bergwiesen der Starke Alm
Franz Stolz, Vals
Bau eines Geräteschuppens
Walter Unterkircher, Meransen
Ersetzung der Leichtölheizungsanlage des Kircherhofes mit einer Holzfeuerungsanlage samt Hackschnitzellager - Variante zur Vervollständigung der Arbeiten zum Einhalt der Brandschutzvorschriften
Paul Fischnaller, Meransen
Verbesserung der Zufahrt zum Hackschnitz- und Brennholzlager
Augustin Rieder, Meransen
Errichtung einer Mistlege mit Jauchegrube an der Almhütte "Asmol" im Altfasstal in Meransen
Markus Hofer, Vals
Errichtung eines Schutzdaches für Fahrrad- und Motorradabstellplätze: Neuvorlage
Reinhold Lechner, Meransen
Rodungs- und Meliorierungsarbeiten beim Prockenhof in Meransen
Gemeinde Mühlbach
Umbau und Erweiterung des Mehrzweckgebäudes in Spinges
Hotel Tratterhof KG d. Hinteregger Regina, Meransen
Qualitative Erweiterung des Hotels Tratterhof - 1.Variante
Rosenhof OHG der Egger Margareth & Co., Qualitative und quantitative Erweiterung der Pension Rosenhof Mühlbach Franz Lerchner, Meransen
Umbau und Erweiterung des Wirtschaftsgebäudes des "Lucknerhofes" und Anbringung einer Photovoltaikanlage - Variante
Gemeinde Mühlbach
Erweiterung des Recyclinghofes in Mühlbach
Ferdinand Seppi, Mühlbach
Errichtung eines Wintergartens lt. Beschluss der Landesregierung vom 8. Juli 2013 Nr. 1049 - 2. Vorlage
Otto Pabst, Meransen
Umbau im 1. Obergeschoss - Erstellung eines Wintergartens im 1.OG
Andreas Rogen, Mühlbach
Teilung der Wohnung BE6 m. A. 3 in zwei getrennte Wohneinheiten
Oswald Unterkircher, Meransen
1. Wiedervorlage: Qualitative Verbesserung und Erweiterung des Gastbetriebes "Pension Sonnenhof" in Meransen
Nächste Baukommission-Sitzungen Mittwoch, 23. Juli Mittwoch, 20. August Mittwoch, 17. September Mittwoch, 22. Oktober
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Nächste Einreichtermine (jeweils bis 12 Uhr) Freitag, 11. Juli Freitag, 8. August Freitag, 5. September Freitag, 10. Oktober
Im Zeitraum 19. März bis 27. Juni 2014 erteilte Baukonzessionen
Panoramik des Schieder Jochen & Co. KG, Dachsanierung im Freizeitbereich Hotel Panoramik - Wiedervorlage Mühlbach
GEMEINDE
einen Leitfaden ausgearbeitet, der die Arbeit der Gemeinden und der Veranstalter in Hinblick auf die im Sommer anstehenden öffentlichen Veranstaltungen im Freien erleichtern soll. Im Wesentlichen sind in dem Dokument die Richtlinien für die Feststellung der Eignung von Veranstaltungsorten im Freien enthalten, beispielsweise betreffend Elektro- und Kochinstallationen, Fluchtwege, Brandschutzbestimmungen usw. Der Leitfaden kann entweder direkt im Gemeindeamt oder über die Homepage der Gemeinde unter www.muehlbach.it eingesehen werden. oz Werbemitteilung
Vor knapp zwei Jahren übertrug die Landesregierung den Bürgermeistern der Gemeinden weitreichende Zuständigkeiten im Bereich der öffentlichen Veranstaltungen. Eine entsprechende Durchführungsverordnung soll sicherstellen, dass die Voraussetzungen für die Bewilligung öffentlicher Veranstaltungen von Seiten der Gemeinden möglichst einheitlich bewertet werden. Zwar ist diese Durchführungsverordnung noch nicht verabschiedet worden, jedoch hat eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Gemeinden und des Gemeindenverbandes,
Foto: OZ
Leitfaden für Veranstalter
Alles Gute! ... zum runden 70er: Peter Egger, Mühlbach Josef Messner, Vals Stefania Messner, Mühlbach Josef Oberhofer, Meransen Elmar Unterkircher, Mühlbach Jazenta Untersteiner, Meransen Helmut Zorz, Mühlbach
... zum runden 80er:
Ich vertraue dem, auf den ich mich verlassen kann.
Peter Fischnaller, Meransen Amalia Hofer, Vals Gisella Holzer, Vals Friedrich Mair, Meransen Paula Oberhofer, Meransen Adelinde Paterno, Mühlbach Anna Sitzmann, Mühlbach Albert Stolz, Meransen Magdalena Wieland, Spinges
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... zum runden 90er:
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Rosa Pfeifhofer, Vals Gino Vigna, Mühlbach Angeführt sind die im Meldeamt eingetragenen Personen, die im Zeitraum 1. Jänner bis 30. April 2014 das jeweilige Lebensjahr vollendet haben.
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GEMEINDE INTERVIEW
Würden Seilbahnplatz zu rechtlich zulässigen Bedingungen kaufen Herr Prugger, für den Mühlbacher Seilbahnplatz ist mit der Besitzerin Gitschberg AG nach wie vor ein Raumordnungsvertrag offen, der die Verbauung des Platzes vorsieht. Wie ist der Stand der Dinge auch hinsichtlich der zur Diskussion stehenden neuen Seilbahn? Der Raumordnungsvertrag nach alter Gesetzesregelung ist unter anderem aufgrund der langen Diskussion über eine eventuelle neue Seilbahn Mühlbach-Meransen nicht umgesetzt worden. An dieser Diskussion hat die Gitschberg Jochtal AG aktiv mit dem Vorschlag einer Umlaufbahn mitgewirkt. Nach einer längeren Nachdenkpause hat die nunmehrige „Gitschberg AG in Liquidation“ mitgeteilt, dass sie den Vertrag dennoch honorieren möchte. Die Gemeindeverwaltung ihrerseits spricht sich für eine kleinere Lösung in Form einer Pendelbahn mit einer Leistungskapazität von 35 bis 45 Personen pro Kabine (derzeit 12 Personen) mit der Talstation am Mühlbacher Seilbahnplatz aus. Diese Bahn muss auch bei Umsetzung des Raumordnungsvertrages mit Verbauung des Seilbahnplatzes realisierbar sein. Sollte die Gitschberg AG ihr Vorhaben nicht realisieren, ist die Gemeindeverwaltung bereit, den Seilbahnplatz-Grund zu rechtlich zulässigen Bedingungen anzukaufen. Die Gitschberg Jochtal AG, die die derzeitige Bahn mit Defizit führt, scheint mit der verkleinerten, für die Betroffenen tragbareren Lösung einverstanden zu sein und zehn Prozent der Investitionskosten für eine neue Bahn zu tragen – vorausgesetzt, die neue Bahn führt direkt in das mit der Umlaufbahn zu erreichende Wander- und Skigebiet. Am 21. September werden die Meransnerinnen und Meransner Gelegenheit haben, diese Frage des Standortes in einer von einem Promotorenkomitee veranlassten Volksbefragung zu beantworten. Ich wünsche mir, dass eine gültige Entscheidung getroffen wird, dass die Entscheidung gut überlegt wird und dass die jeweiligen Sachargumente zählen und nicht andere Dinge. Es sollte trotz stark veränderter Landesrahmenbedingungen möglich sein, 90 Prozent Landesbeitrag für eine neue Bahnverbindung Mühlbach-Meransen zu erhalten. Diesbezüglich sind Bemühungen im Gang. Auch die Bürger können durch eine konstruktive Haltung zum umweltfreundlichen Vorhaben beitragen. Denn wenn das Vorhaben stark umstritten ist, wird uns niemand „zu unserem Glück verhelfen“. Die Gemeindeverwaltung hat stets betont, unabhängig von der Diskussion um die Seilbahnverbindung eine unterirdische Verbindung zwischen Bahnhof und Ortskern realisieren zu wollen. Wie weit ist dieses Vorhaben fortgeschritten? Die STA (Südtiroler Transportstrukturen AG) hat auf Ersuchen der Gemeindeverwaltung dankenswerterweise die Planung finanziert, und das beauftragte Planungsteam IPM hat diese beinahe beendet. Es wurden auch Bohrungen durchgeführt, abgeklärt werden 8
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Foto: OZ
Christoph Prugger Bürgermeister
Am 21. September werden die Meransner im Zuge einer Volksbefragung über die Zukunft der Seilbahn Mühlbach-Meransen entscheiden. Indes ist noch offen, was mit dem Maria-Hilf-Platz (ex Seilbahnplatz) passieren wird, der der „Gitschberg AG in Luquidation“ gehört.
müssen noch Auflagen der Denkmalpflege und die Tangierung des unterirdischen Tunnels mit den zuständigen Betreibern SE Hydropower und Eisackwerk GmbH. Es bleibt zu hoffen, dass die Zusage der Finanzierung wie in einem Memorandum der vorhergehenden Landesregierung festgehalten, aufrecht bleibt. Als Gemeindeverwaltung werden wir uns weiterhin darum bemühen. Ein Abkommen gilt es auch mit dem betroffenen Grundeigentümer zu verhandeln, der dazu grundsätzliche Bereitschaft erklärt hat. Diese Verbindung wäre für Fußgänger, Eisenbahn- und Busbenützer, Fahrradfahrer, Benutzer des Parkplatzes am Bahnhof, für das Marktl insgesamt, von großem Vorteil. Wann werden die restlichen Überlandrohre des ehemaligen EnelWasserkraftwerkes am Hang nach Meransen entfernt? Diese Frage ist mehr als berechtigt, und die Entfernung der Rohre durch die Eisackwerk GmbH ist schon oft eingemahnt worden. Die Antwort seitens der Eisackwerk GmbH lautet immer wieder: „demnächst!“ Die gänzliche Entfernung der Rohre ist die Umwelt-
GEMEINDE
auflage für die Erteilung der Wasserkraftkonzession. Der Präsident der Eisackwerk GmbH hat bekanntlich mehrere Zusagen gemacht, die hoffentlich eingehalten werden. Wir bestehen darauf, dass von der Eisackwerk GmbH innerhalb Herbst klare, für die Zukunft verbindliche Leistungen zugesagt werden. Glasfaser-Internet ist in aller Munde. Wann kommen Betriebe und Bürger der Gemeinde in den Genuss dieser Technologie? Unsere Gemeinde ist – abgesehen von einigen Gemeinden, die über Genossenschaften oder Sonderbetriebe die Rohre bereits verlegen konnten – ein Vorreiter in der Glasfaser-Thematik. Ich erinnere daran, dass wir schon längere Zeit über einen einschlägigen Masterplan verfügen, der allerdings Investitionskosten in Höhe von 7,5 Millionen Euro vorsieht. Zwischenzeitlich sind die für die Finanzierung im Rahmen des Rotationsfonds erforderlichen Ausführungsprojekte für das Kerngebiet der Ortschaft Mühlbach und für die Anbindung von Vals über die alte Valler Straße und Meransen über den Badwirt sowie die Erschließung von Spinges über Straßhof und die Vernetzung innerhalb der Kerngebiete der Ortschaften erstellt worden. Hierfür sind Ausgaben in Höhe von über zwei Millionen Euro vorgesehen. In den einzelnen Ortschaften sind schon Synergien bei verschiedenen Grabungsarbeiten auch für das Glasfasernetz genutzt worden. Die Erschließung der Kerngebiete, sprich öffentliche Einrichtungen, Betriebe, Private stellt eine große Herausforderung für die nächsten Jahre dar. Es ist geplant, die Bevölkerung eingehend darüber zu informieren und – wo finanziell möglich – zu motivieren, möglichst von Beginn an mitzumachen. Schnelles Internet ist wettbewerbsentscheidend!
Stichwort Alten- und Pflegeheim: Was sind die nächsten Schritte? Der Gemeinderat von Mühlbach hat bereits den Beschluss für den Standort Herz-Jesu-Institut gefasst, die Gemeinden Natz-Schabs , Vintl und Rodeneck werden demnächst nachziehen. Derzeit finden Gespräche über Betten, Bauleitplanänderung, Planungswettbewerb, Verträge zwischen den Gemeinden mit den Tertiarschwestern, der Stiftung Elisabeth sowie mit der Politik statt. Wie steht es mit den Plänen für ein drittes Wasserkraftwerk in Vals? Drei Projekte wurden eingereicht und liegen in der Landesverwaltung. Die Würfel sollen bald in der Ämterkonferenz fallen. Ich würde mir eine baldige, sachliche Entscheidung im Sinne unserer Gemeinde wünschen. Als Gemeindeverwaltung haben wir im Auftrag des Gemeinderates alles unternommen, was zu unternehmen war: Planung, Vereinbarung über die Ablöse eines kleinen bestehenden Wasserkraftwerkes, Neuplanung aufgrund eines „Stör“-Konkurrenzprojektes eines auswärtigen Bauwerbers, unzählige Gespräche mit Beamten und zuständigen Landesräten, Einholung der Grundverfügbarkeit, für die wir allen Landwirten sehr dankbar sind. Die Erteilung der Konzession schlussendlich an die Gemeinde würde künftigen Generationen das Verwalten im Interesse der Gesamtbevölkerung erleichtern, wenngleich sich auch diese Initiativen nicht mehr so rechnen wie in der Vergangenheit. Da die derzeitige Gemeindenfinanzierung aufgrund neuer Kriterien für uns beträchtliche Abstriche vorsieht, müssen wir einerseits gut haushalten und andererseits nachhaltige Vorhaben fördern. Das betriebs- und volkswirtschaftliche Handeln der Privaten sowie das öffentliche Wirtschaften auch im Sinne von übergemeindlichen Kooperationen müssen zentrale Anliegen für die Zukunft sein. oz
Mehr Platz fürs Weiße Kreuz Frau Kranebitter, die Weiß-Kreuz-Dienststelle drängt seit Jahren auf eine Vergrößerung ihres Sitzes. Was gedenkt die Gemeinde hier zu tun? Marlene Kranebitter Projektsteuerer Julius Mühlögger bereitet Gemeindereferentin im Auftrag der Gemeinde alles vor, damit im Jänner beim Land um einen Beitrag für die Erweiterung des Gebäudes angesucht werden kann. Fakt ist, dass die Unterkunft für das Weiße Kreuz zu klein geworden ist. Aus den anfänglich 15 bis 20 freiwilligen Helfern sind heute 45 bis 50 geworden, und wir als Gemeindeverwaltung möchten, dass das Weiße Kreuz in Mühlbach bleibt. Deshalb arbeiten wir auch daran, dem Verein eine adäquate Unterkunft zu bieten. Das Projekt sieht vor, das Dach anzuheben und einen Stock einzuziehen. Die Forstverwaltung wäre einverstanden, ihre Büros eine Etage nach oz oben zu verlegen.
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GEMEINDE INTERVIEW
Bärchenstube ab 1. September Kindertagesstätte Frau Oberleitner, die Bärchenstube wird in wenigen Wochen ein Jahr alt, und zum Jubiläum gibt es eine bedeutende Kathrin Oberleitner Neuerung. Welche? Vizebürgermeisterin Wie angekündigt wird aus der bisherigen Kleinkinderbetreuung eine Kindertagesstätte mit einer Kapazität von dreizehn Kindern. Für die Umwandlung waren eine Reihe von Adaptierungsmaßnahmen notwendig, die im Laufe der letzten Monate geplant und umgesetzt worden sind. Ab 1. September ist die Bärchenstube offiziell eine Kindertagesstätte, was bedeutet, dass nun auch der Landestarif angewendet wird. Darüber hinaus können Eltern aufgrund ihrer Einkommenslage nun auch bei der Bezirksgemeinschaft um Zuschüsse anfragen, und auch die Gemeinde kann beim Land um Beiträge ansuchen. Für die Errichtung des barrierefreien Zugangs, der zu den Auflagen einer Kindertagesstätte gehört, konnten wir uns bis Mitte nächsten Jahres eine Schonfrist aushandeln. Für mich stellt sich im Sinne eines sparsamen Umgangs mit öffentlichen Geldern schon die
Frage, ob man die 40.000 Euro teure Rampe wirklich bauen soll, die danach möglicherweise gar nicht gebraucht wird. Ich werde diesbezüglich mit der Landesrätin Dr. Deeg und den Ämtern im Gespräch bleiben. In der Zwischenzeit lade ich alle Interessierten herzlich zum Informationsabend der Bärchenstube am Mittwoch, 10. September um 19.30 Uhr in der Aula Magna der Mittelschule in Mühlbach ein. Übrigens findet am selben Tag um 18 Uhr eine Informationsveranstaltung zur Nachmittagsbetreuung für die Grund- und Mittelschule Mühlbach statt. Der Recyclinghof Meransen müsste bald fertiggestellt sein ...? Er ist praktisch schon fertig. Die zuständigen Ämter haben ihre Lokalaugenscheine durchgeführt, und wir warten jetzt auf ihre Freigabe, um Ende Juli den Betrieb am neuen Standort aufnehmen zu können. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert im Vergleich zu den bisherigen, also mittwochs von 12.30 bis 14.30 Uhr und samstags von 10.30 bis 12 Uhr. oz
Arbeiten am Recyclinghof Mühlbach im Herbst
An der Pustertaler Straße in Mühlbach wären ebenfalls dringend Asphaltierungsarbeiten notwendig ... Der Belag wurde inzwischen ausgebessert, und die Zebrastreifen werden demnächst neu gestrichen. Im Spätherbst 2014 oder Frühjahr 2015 sollen vom Kloster bis zum Hotel Rosenheim Grabungsarbeiten für das Glasfasernetz durchgeführt und die gesamte Straße danach neu asphaltiert werden. 10
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Am Recyclinghof Mühlbach sind Adaptierungsmaßnahmen und die Errichtung eines Bauhofs geplant. Wie geht es damit voran? Unser Ziel ist es, im Herbst die Arbeiten durchzuführen. Das Ausführungsprojekt steht ja bereits. Derzeit hängt es in der verwaltungstechnischen Vorarbeit bezüglich Ausschreibung und Beiträge, aber ich bin zuversichtlich, dass es bald ein Vorankommen gibt. Die Baumaßnahmen selbst sind dann nicht so aufwendig, zumal im Wesentlichen Fertigbauteile zum Einsatz kommen werden. oz
Foto: OZ
Herr Zingerle, auf der Landesstraße nach Vals wurde in den letzten Wochen der Asphaltbelag ausgebessert, aber an Stellen, an denen es vielleicht sogar dringender notwendig gewesen wäre, Franz Zingerle ist nichts passiert. Warum? Gemeindereferent Wie Sie sagen, handelt es sich um die Landesstraße, und insofern sind wir als Gemeinde hier auch nur Beobachter. In der Tat ist der Belag etwa bis zum Untereggerhof ausgebessert worden, in weiterer Folge bis etwa ins Dorfzentrum sind die Schlaglöcher immer noch da. Der Bürgermeister hat diesbezüglich beim Straßendienst interveniert, und es wurde ihm versichert, dass im Bereich der Straßen nach Vals und Meransen in den nächsten Monaten die dringend notwenigen Asphaltierungen durchgeführt werden.
Weitere Asphaltierungsarbeiten für Vals und Meransen hat der Straßendienst für die nächsten Monate versprochen
GEMEINDE
Digitaler Leitungskataster Wo verläuft eigentlich die Schmutzwasserleitung am Kirchplatz? Welche Regenwasserschächte befinden sich wo in der Katharina-Lanz-Straße? Wo befindet sich der nächstgelegene Schieber für die Trinkwasserleitung? Für den Hauptort Mühlbach wurde kürzlich ein digitaler Leitungskataster erstellt, der schnelle und exakte Antworten auf derlei Fragen liefert. Wer bei sich zu Hause schon einmal einen Wasserschaden zu beklagen hatte, ein Loch in die Wand schlagen oder bohren musste und dergleichen, kennt das Problem: Wo befinden sich welche Leitungen? Nicht immer ist jemand mit der richtigen Antwort zur Stelle. Genau das selbe Problem stellt sich im öffentlichen Raum immer wieder, und der Verlauf von unterirdischen Leitungen muss erst aufwändig recherchiert werden. Hat ein Architekturbüro die Informationen gesammelt, stehen sie anderen Dienstleistern beim nächsten Bedarf nicht zur Verfügung. Es sind also viele praktische Gründe, die die Gemeindeverwaltung veranlasst hat, einen digitalen Leitungskataster – zunächst für den Hauptort Mühlbach – erstellen zu lassen. Das Ingenieurteam Bergmeister erhob die gesamte Schmutz-, Regen- und Trinkwasser- sowie die Beleuchtungsinfrastruktur und speiste die Daten in das Geoinformationssystem des Landes ein, wo sie jetzt für jedermann einsehbar sind. Geometer Andreas Neumair vom Büro Bergmeister stellte das Ergebnis der abgeschlossenen Arbeit am 15. Mai dem Gemeinderat vor. Alle 327 Schmutzund Regenwasserschächte wurden geöffnet, Schachttiefe, Durchmesser und so weiter vermessen und eine Fotodokumentation erstellt. Das Leitungsnetz im Hauptort ist derzeit 17,8 Kilometer lang. „Im Zuge unserer Arbeit haben wir eine Falscheinleitung festgestellt. Die Leitungen sind zum Teil in sehr schlechtem Zustand, besonders in der Zone Sonnleiten“, berichtete Neumair.
Positionsbestimmung über GPS Mit derselben Prozedur wurde auch das Trinkwassersystem erhoben, 84 Schächte, 41 Löschwasserhydranten, vier Straßenkappen und vier Brunnen in Wort und Bild dokumentiert. Das Trinkwasserleitungsnetz ist rund 12,5 Kilometer lang. In Zusammen-
Im digitalen Leitungskataster ist die gesamte Schmutz-, Regen- und Trinkwasser- sowie die Beleuchtungsinftrastruktur erfasst.
arbeit mit der Firma Elektro Schmid erhob das Ingenieurteam Bergmeister auch die 355 Beleuchtungskörper und sieben Schalttafeln, bestimmte jeweils Leuchtmittel und Fabrikat sowie den Zustand. „Auch hier schaut es teilweise schlecht aus, besonders entlang der Meransner Straße“, so Neumair. Allen erhobenen Infrastrukturen wurden mittels GPS und Theodolit eine genaue Position zugewiesen und im Zuge der Dateneingabe auch die durch Personenbefragungen erhaltenen Auskünfte eingearbeitet. Der Südtiroler Gemeindeverband kontrollierte alle Daten und veröffentlichte sie im Gemeindenbrowser. Unter gis.gvcc.net haben nun Techniker und alle Interessierten jeder-
zeit Zugriff auf die Informationen.
Investition bringt zukünftige Ersparnis Die Erhebung kostete rund 40.000 Euro, ist aber aufgrund der eingangs erwähnten Gründe hauptsächlich unter dem Aspekt der zukünftigen Ersparnis zu sehen. Damit das Instrument seinen Nutzwert behält, müssen die Daten ständig ajourniert werden. Wer dafür zuständig sein wird, steht noch nicht fest. Inzwischen ist dieselbe Erhebung nächstes Jahr für die Ortschaft Vals geplant und in weiterer Folge auch für Meransen oz und Spinges. 11
GEMEINDE
Aus dem Gemeindeausschuss Beschlüsse vom 5. März bis 27. Mai 2014 Schulen, Kindergärten 44Die Tischlerei Theobald Wieland fertigte einen Computertisch und ein Hängeregal für die Grundschule Spinges zum Betrag von 960 Euro. 44Für den Lehr- und Verwaltungsbetrieb der Grund- und Mittelschulen (Schuljahr 2013/2014) zahlt die Gemeinde 55 Euro pro Schüler, insgesamt 15.070 Euro. 44Für den Kindergarten Mühlbach wurde ein neuer Wäschetrockner zum Betrag von 800 Euro angekauft. 44Die Kleinkindbetreuungseinrichtung „Bärchenstube“ wird in eine Kindertagesstätte umgewandelt. Der Umbau der Toiletten kostete 7.500 Euro. 44Die Firma Oberhofer Kurt fertigte einen Zaun bei der Grundschule Meransen. 44Für den Kindergarten Meransen wurde eine zusätzliche Garderobe und eine Tellerspülmaschine angekauft.
Infrastrukturen 44Die Hauptleitung des Trinkwassernetzes musste im Bereich des Hotels Leitner in Mühlbach verlegt, ein Regenwasserschacht zwischen dem Rex Haus und dem Geschäft Messner repariert werden. 44Die Endabrechnung mit der Firma Vaja für die Sanierung und den Neubau des Hauptsammlers der Kanalisierung von Vals (Badwirt) bis Mühlbach (Koara, Alte Pustertaler Straße) beträgt rund 500.000 Euro.
Straßen, Wege und Plätze 44Unwetterschäden an der LS 149 Mühlbach-Meransen mussten zum Betrag von 37.000 Euro behoben werden. 44Das Ingenieurbüro iPM arbeitete ein Varianteprojekt und die technischen Unterlagen zwecks Änderung des Bauleitplanes für den zu bauenden Straßenabschnitt Recyclinghof – Dorfbeginn Spinges aus. Kosten: ca. 13.600 Euro. 44Die Gemeindeverwaltung beauftragte die Firma Wipptaler Bau mit den Arbeiten zur Gestaltung des Parkplatzes im Zentrum von Meransen zum Betrag von 170.000 Euro. Architekt Josef Rieder 12
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wurde mit der Sicherheitskoordination beauftragt. 44Die Bezirksgemeinschaft Eisacktal zahlt der Gemeinde den Beitrag für die Betreibung und Instandhaltung des übergemeindlichen Radwegenetzes im Dorfgebiet von 1.900 Euro/Kilometer. 44Die Einnahmen aus Gebühren für Pilzesammelbewilligungen 2013 werden für den Ankauf von Stahlauskehren und Sabilisator für die Forstwege in Spinges, Vals und Meransen verwendet, insgesamt 5.475 Euro 44Für 33 Parkplätze am Seilbahnplatz in Mühlbach im Zeitraum 1. April bis 30. September 2014 zahlt die Gemeinde monatlich eine Entschädigung von 54 Euro/Stellplatz an die Gitschberg AG; insgesamt rund 13.000 Euro. 44Die Gitschberg-Jochtal AG verrichtet Instandhaltungsarbeiten an den Straßen und Plätzen in Vals. Die Personalkosten gehen zu zwei Dritteln zu Lasten der Gemeinde und zu einem Drittel zu Lasten des Tourismusvereins Gitschberg Jochtal. 44Neue Holzleitplanken in der Wohnbauzone und in der Handwerkerzone in Spinges wurden zum Betrag von 9.000 Euro errichtet.
Soziales 44Der Besucherbeitrag für zwei Kindergartenkinder im Schuljahr 2013/2014 wurde um die Hälfte reduziert. 44Die Gemeinde beauftragte den Verein „Die Kinderwelt Onlus“ mit der Veranstaltung der Ferienwochen "Kunterbunter Sommer 2014" zum Gesamtpreis von 26.750 Euro.
Öffentlicher Nahverkehr 44Gegenüber dem Möbelhaus Rogen wird ein Fahrgastunterstand errichtet. Architekt Josef Rieder erstellt das Einreicheprojekt. Die Baukosten liegen bei zirka 15.000 bis 20.000 Euro..
Energie 44Die SE Hydropower GmbH errichtet derzeit unterhalb der Staumauer ein
Wasserkraftwerk mit einer Leistung von ungefähr 800 Kilowatt unter Nutzung der Restwassermenge im Sinne der Auflage für die Konzession des „Hachl“-Werkes und erhielt die Ermächtigung zur Verlegung einer Druckrohrleitung.
Öffentliche Gebäude und Einrichtungen 44Der Treppenaufgang beim Kulturhaus in Meransen wurde von der Firma Tip Top Fenster zum Betrag von 5.400 Euro verglast. 44Technische Leistungen für Anpassung des Vereinshauses in Vals an die Vorschriften der Überwachungskommission des Landes für öffentliche Veranstaltungen, an die Brandschutzbestimmungen und an die Bestimmungen für die Beseitigung architektonischer Barrieren (Arch. Mair & Dorfmann, Vahrn) kosten rund 20.000 Euro 44Neue Fenster und Türen beim GrafMeinhard-Haus wurden zum Betrag von knapp 30.000 Euro angeschafft, ebenso eine neue Bareinrichtung zum Betrag von 22.000 Euro.
Müll 44Neubau Recyclinghof Meransen: Die Firma Höller Bonifaz verlegte die Trinkund Löschwasserleitung, die SELNET installierte den Stromanschluss; Gesamtkosten 7.700 Euro. 44Das Ingenieurbüro in.ge.na. wurde zum Betrag von rund 25.000 Euro mit der Ausführungsplanung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination im Zuge der Erweiterung des Recyclinghofes Mühlbach beauftragt. 44Die Firma Brixmedia erstellt Druck und Informationsmaterial zur Mülltrennung zum Betrag von 1.700 Euro.
Sport- und Freizeiteinrichtungen 44Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten im Schwimmbad Mühlbach kosteten knapp 10.000 Euro. 44Für die Sanierung und Erweiterung der Sportzone in Meransen überträgt
GEMEINDE
die Gemeinde die Aufgaben des Verfahrensverantwortlichen (RUP) an das Ingenieurbüro iPM zum Honorar von 1.900 Euro. 44Die Tennishalle Vals wird von Mai bis September 2014 dem Amateursportverein Mühlbach - Sektion Tennis zum symbolischen Betrag von 100 Euro überlassen. 44An der Rodelstartbahn Meransen waren Arbeiten zur 10-jährigen Überprüfung der Druckgefäße zum Betrag von knapp 5.000 Euro fällig.
Feuerwehr und Zivilschutz 44Die technische Kommission für die Erstellung des Gefahrenzonenplanes besteht aus Arnold Unterkircher, Sandro Gius und Martin Moser; Ersatzmitglieder sind Bernhard Wierer, Martin Moser und Natascha Maria Gruber. 44Die hbpm Ingenieure GmbH wurde mit der Projektsteuerung in der Phase der Ausarbeitung des Vorprojektes für die Erweiterung des Weiß-Kreuz-Stützpunktes beauftragt.
Übergemeindliches 44Der Spesenanteil 2013 der Gemeinde am Nightlinerdienst Eisacktal-Pustertal beträgt 2.400 Euro. 44Die Gemeinde zahlt 1.492 Euro an die Bezirksgemeinschaft Eisacktal als Anteil 2013 an der „Stelle für Regionalentwick-
lung“ sowie 1.570 Euro an Führungskosten 2013 am Obdachlosenasyl. 44An den Kosten zur Führung des öffentlichen Schlachthofes des Bezirkes Brixen ( Jahr 2014) beteiligt sich die Gemeinde mit 6.745 Euro und zahlt einen Investitionsbeitrag von 2.700 Euro an die Bezirksgemeinschaft Eisacktal. 44Der Gemeindeausschuss genehmigt die Abrechnung der Bezirksgemeinschaft Eisacktal für den Bereich Abfallwirtschaft im Jahr 2013 mit einem Betrag von 202.383,88 Euro, ebenso den Kostenvoranschlag betreffend die Beteiligung an den Ausgaben für die Müllsammlung und -beseitigung 2014 im Betrag von 209.585,60 Euro und zahlt dafür zweimonatlich je 34.930,93 Euro; alle Beträge inklusive Mehrwertsteuer. 44Die Spesenabrechnung 2013 für den Hauspflegedienst in Höhe von 17.285,04 wird genehmigt.
im Außenbereich für die Monate Juli/ August 2014 aufgenommen. 44Die Firma Brixmedia erstellt weitere acht Ausgaben des "Mühlbacher Marktblatts" im Zeitraum 2014-2015 zum Preis von rund 33.000 Euro. 44Arbeitgeber von Gemeindeverwaltern erhalten 6.400 Euro als Rückvergütung der Kosten für die Ausübung öffentlicher Funktionen im Jahr 2013. 44CIMA Beratung + Management wurde für das Jahr mit der Umsetzungsbegleitung im Zuge des Projektes „Lebendiger Ort Mühlbach“ zum Betrag von 25.000 Euro beauftragt. 44Die Firma Brixmedia erstellt die Präsentationen für die Bürgerversammlungen in den Ortschaften Mühlbach, Meransen, Vals und Spinges zum Betrag von rund 1.800 Euro.
Internes
Tourismus
44Die Firma Nuova CS GmbH wurde mit Druck und Postversand der Rechnungen und Zahlungsaufforderungen zur Einhebung der Gemeindesteuern und -gebühren für das Jahr 2014 zu einem geschätzten Betrag von 3.500 Euro beauftragt. 44Dennis Neumair und Maria Schönegger wurden als Praktikanten für die Mithilfe
44Tourismuszonen: Zahlung des Sitzungsgeldes an den Landessachverständigen für Landschaftsschutz Architekt Andreas Christian Mahlknecht im Gesamtbetrag von 400 Euro. oz
Sonstiges
Beiträge und Zuweisungen Musikkapelle Vals Bodenverbesserungskonsortium Meransen Bodenverbesserungskonsortium Meransen Pfarrei zur Hl. Helena, Mühlbach Pfarrei zur Hl. Helena, Mühlbach Pfarrei zum Hl. Jakobus, Meransen Pfarrei zum Hl. Rupert, Spinges Öffentliche Volksbücherei Mühlbach Verein Mühlbacher Klause Amateursportverein Vals Freiwillige Feuerwehr Mühlbach Freiwillige Feuerwehr Spinges AVULSS Mühlbach Viehversicherungsverein Vals Bildungsausschuss Mühlbach/Vals Kirchenchor St. Helena, Mühlbach Amateursportverein TZ Jochtal Gitschberg Freiwillige Feuerwehr, Mühlbach
Ankauf von Trachten und Musikinstrumenten Außerordentliche Instandhaltung des ländlichen Straßennetzes 2013 Außerordentliche Instandhaltung des ländlichen Straßennetzes 2013 Außerordentliche Verbesserungsarbeiten im Friedhof Mühlbach Instandhaltung der Kultusgebäude (Stromspesen 2013) Instandhaltung der Kultusgebäude (Stromspesen 2013) Instandhaltung der Kultusgebäude (Stromspesen 2013) Unterstützung der ordentlichen Tätigkeit 2014 Unterstützung der ordentlichen Tätigkeit 2014 Unterstützung Gemeindeskirennen 2014 Unterstützung der ordentlichen Tätigkeit 2014 Erstellung Veranstaltungskalender 2014 Unterstützung der ordentlichen Tätigkeit 2014 Unterstützung der ordentlichen Tätigkeit 2012 Beitrag für die Veranstaltung „Literarischer Herbst“ 2013 Beitrag für das Gemeindechorprojekt „5 Chöre – 4 Kirchen“ Ankauf eines Vereinsbuses Ankauf eines Kleinrüstfahrzeuges
4.000,00 € 4.746,14 € 1.150,81 € 2.500,00 € 2.000,00 € 1.500,00 € 500,00 € 5.500,00 € 2.500,00 € 1.500,00 € 6.000,00 € 500,00 € 1.500,00 € 2.500,00 € 500,00 € 1.900,00 € 2.880,00 € 71.000,00 €
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GEMEINDE
Sperrfrist für Volksbefragungen verkürzt In seiner Sitzung vom 1. April beschäftigte sich der Gemeinderat mit einer Reihe von Verordnungen, darunter aus aktuellem Anlass jener zur Abhaltung von Volksbefragungen. Weitere Regelwerke wurden hinsichtlich der Verwaltung von Repräsentationsspesen und zur Feuerbestattung verabschiedet. Vor über sieben Jahren genehmigte der Mühlbacher Gemeinderat die Verordnung zur Abhaltung von Volksbefragungen. Darin war vorgesehen, dass zwölf Monate vor und drei Monate nach Gemeinderatswahlen keine Befragungen stattfinden dürfen. Diese Beschränkung hat den Zweck, Volksbefragung und Wahl voneinander zu trennen und eine gegenseitige Beeinflussung zu vermeiden oder zumindest zu minimieren. Aufgrund dieser Sperrfrist hätte die im vergangenen Herbst beantragte Volksbefragung betreffend den Standort der Bergstation einer neuen Seilbahn von Mühlbach nach Meransen frühestens drei Monate nach den Gemeinderatswahlen 2015 stattfinden können. Auf Wunsch des einbringenden Promotorenkomitees hat der Gemeinderat die Verordnung dahingehend abgeändert, dass die Befragung am Sonntag, 21. September stattfinden kann. Die Sperrfrist vor Gemeinderatswahlen beträgt demnach nicht mehr zwölf sondern nur mehr sechs Monate. Eine weitere Verordnung verabschiedete der Gemeinderat betreffend die Verwaltung der Repräsentationsspesen. „Diese Ausgaben fußen auf der Erfordernis der Gemeinde, im Zusammenhang mit den eigenen institutionellen Aufgaben nach außen hin aufzutreten, und müssen im Rahmen der von der Gemeinde gepflegten Beziehungen darauf ausgerichtet sein, über die zugunsten der Gemeinschaft entfalteten Tätigkeit zu informieren und dieser Anerkennung zu verschaffen“, so der Wortlaut im Artikel 1 „Definition und Prinzipien“. Jede getätigte Repräsentationsausgabe muss hinsichtlich des spezifisch verfolgten Interesses begründet werden sowie, inwieweit die Ausgabe mit den Aufgaben der Gemeinde zusammenhängt und welche besondere Berechtigung der Empfänger vorweist. Den Umfang des 14
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Repräsentationsfond legt der Gemeinderat jährlich im Haushaltsvoranschlag fest. Die zulässigen Repräsentationsspesen sind genau definiert (siehe untenstehende Info-Box) Der Trend zur Feuerbestattung ist europaweit zu beobachten, und auch in Südtirol entscheiden sich immer mehr Menschen für eine Einäscherung. Dieser Entwicklung müssen auch die Friedhofsordnungen Rechnung tragen. Der Südtiroler Gemeindenverband hat eine entsprechende Vorlage ausgearbeitet, die der Gemeinderat nun per Beschluss in die Friedhofsordnungen von Meransen, Mühlbach, Spinges und Vals integriert hat. In der Gemeinde Mühlbach gibt es trotz nicht mehr ganz so rosigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen noch Wachstumspotenzial. Dies schlägt sich in etwa in dem vor drei Jahren genehmigten Tourismusentwicklungskonzept nieder, das eine zusätzliche Kapazität von 600 Gästebetten
und 100 Campingstellplätzen für das Gemeindegebiet vorsieht. Der Gemeinderat gab dem Antrag des Hotels Rogen in Spinges um Zuweisung von 25 weiteren Gästebetten statt. Drei Beschlüsse der Gemeinderatssitzung vom 1. April hatten eine Abänderung des Landschafts- bzw. Bauleitplanes zum Inhalt. Auf Antrag von Wilfrid Plank genehmigte der Gemeinderat die Umwidmung von gut 5.000 Quadratmeter Wald in Alpines Grünland und Weidegebiet sowie die Umwidmung von zirka 1.000 Quadratmeter von Bestockte Wiese und Weide in Alpines Grünland und Weidegebiet. Die besagten Grundstücke gehören zur Starkengreit Alm in Spinges. 800 Quadratmeter Wald am Stöcklvaterweg wurden auf Antrag von Georg Rogen in Landwirtschaftsgebiet umgewidmet und weitere 2.400 Quadratmeter auf Antrag von Alfons Bergmeister in der Nähe des Plomeneiderhofs. oz
INFO Zulässige Repräsentationsspesen: -- Ankauf von Auszeichnungen, Medaillen, Pokalen und anderen Sachpreisen -- Arbeitsessen bei Empfängen -- Verpflegung und Ankauf anderer Gegenstände für Studientagungen und Besuche anderer Gemeinden und öffentlicher Körperschaften -- Beleuchtung, Beschmückung und ähnliches anlässlich verschiedener Feichlichkeiten -- Parterschaften mit anderen Gemeinden und Institutionen -- Erfahrungsaustausch mit anderen Körperschaften
-- Einweihung öffentlicher Einrichtungen -- Organisation und Abwicklung von Pressekonferenzen für institutionelle Zwecke -- Tonenehrungen für amtierende Gemeinderatsmitglieder, ehemalige Gemeindeausschussmitglieder, dienstleistende Mitarbeiter und Personen, die durch ihr Wirken der Gemeinde Ruhm und Ansehen verliehen haben -- Veranstaltungen und Geschenke zur Ehrung langjähriger Bediensteter (min. 25 Dienstjahren oder bei Pensionierung) -- Anerkennung an ehrenamtliche Mitarbeiter
GEMEINDE
Alpinpool: erfrischende Dreijahresbilanz Einen wahren Sitzungsmarathon hatte der Gemeinderat am 15. Mai zu bewältigen. Nach der Präsentation des digitalen Leitungskatasters (siehe eigener Bericht auf Seite 10), standen eine Reihe von Themen mit reichlich Gesprächsstoff auf der Tagesordnung, darunter eine umstrittene Marketingmaßnahme des Tourismusvereins, ein Beschlussantrag betreffend die Abwassergebühr und die Vorlage der Dreijahresbilanz des Sonderbetriebes. Vor einigen Wochen sorgte ein vom Tourismusverein am Ortseingang angebrachtes Transparent für Gesprächsstoff in der Bevölkerung und in den Parteien. Dass der Name „Rio Pusteria“ ausschließlich in italienischer Sprache verwendet wurde und darüber hinaus noch in einer abgewandelten Form stieß bei vielen auf Unverständnis. Die Freiheitliche Fraktion brachte diesbezüglich bei der Gemeinderatssitzung am 15. Mai eine Anfrage ein. Bürgermeister Christoph Prugger forderte bei allem Verständnis für die Notwendigkeit wirksamer Marketingmaßnahmen mehr Sensibilität im Umgang mit Ortsnamen ein. Die Vorgehensweise des Tourismusvereins beeinträchtige die Bemühungen der Politik um Lösungen in der Toponomastikfrage, schreibt die SVP-Fraktion in einer Stellungnahme. Die Gemeinde forderte den Tourismusverein auf, das Transparent zu entfernen und in Zukunft in Zusammenhang mit der Bezeichnung „Rio di Pusteria“ auch den deutschsprachigen Namen „Mühlbach“ zu verwenden. Der Tourismusverein fühlt sich in der Sache missverstanden. „Rio Pusteria“ sei nicht eine Übersetzung der Ortsbezeichnung Mühlbach, sondern vielmehr wolle man die Region auf dem italienischsprachigen Markt unter diesem Namen vermarkten, weil die Bezeichnung „Gitschberg Jochtal“ dort erstens schwer ausgesprochen werden könne und zweitens bei weitem nicht die Bekanntheit habe wie „Rio Pusteria“. Dies lasse sich an der Häufigkeit von Suchanfragen im Internet eindeutig feststellen. Gegenüber der Bezirkszeitschrift „Brixner“ erklärte der Präsident des Tourismusvereins, Franz Stolz in einem Interview, man werde am internationalen Markt zur Bezeichnung „Gitschberg Jochtal“ zurückkehren, was den italienischen Sprachraum betreffe aber bei der angepeilten Strategie mit der Bezeichnung „Rio Pusteria“ bleiben.
Der Gemeinderat behandelte einen Beschlussantrag des Gemeinderats Egon Daporta, den für die Bewässerung verwendeten Anteil des Trinkwassers von der Berechnung der Abwassergebühr auszuklammern. Das für die Gartenberegnung verwendete Wasser fließe nicht durch die Kanalisierung, und somit sei eine Zugrundelegung des gesamten Wasserverbrauchs für die Abwassergebühr falsch und entspreche nicht dem Verursacherprinzip. In der Diskussion kristallisierte sich einerseits Einigkeit über letztere These Daportas heraus, allerdings wurde auch über die Sinnhaftigkeit der geforderten Umstellung des Tarifsystems diskutiert. Die Ersparnis für einen betroffenen Haushalt betrage nämlich monatlich nicht mehr als 3 bis 5 Euro. Darüber hinaus müssten Haushalte, die bisher noch über keine eigene Zähleruhr für die Beregnungsleitung verfügen, eine solche nachrüsten. Zusätzlich zu diesen Kosten wäre ein aufgrund des höheren Verwaltungsaufwandes steigender Abwassertarif zu erwarten. Würde die Abwasserberechnung
wie vorgeschlagen umgestellt, sänken auch die Einnahmen für die Gemeinde, infolgedessen der Abwassertarifs abermals erhöht werden müsste. Schließlich wurde noch auf die Missbrauchsgefahr verwiesen, sprich auf die durch die geforderte Maßnahme entstehende Verlockung, Wasser aus der Gartenleitung für den Haushalt zu verwenden und so auf betrügerische Weise Abwasserkosten zu reduzieren. Dieser Praxis wäre durch das in der Gemeinde Vahrn angewandte System Einhalt geboten. Dort ist der maximal von der Abwassergebühr abzuziehende Verbrauch auf 40 Kubikmeter für Gärten bis 100 Quadratmeter gedeckelt. Der zuständige Landesrat Richard Theiner nahm zur Thematik Stellung: Den Gemeinden stehe es frei, in der Sache eigene Regelungen zu verabschieden, allerdings sei zu berücksichtigen, dass eine Ausgrenzung des Beregnungswassers von der Abwassergebühr keinen Anreiz für einen sparsamen Umgang mit dem wertvollen Gut Trinkwasser darstelle – im Gegenteil. Theiner regte eine verstärkte Nutzung des Regenwassers für Bewässerungszwecke an. 15
KURZ GESAGT
Dadurch könnten die Haushalte nicht nur bei der Abwassergebühr sondern zusätzlich auch bei der Trinkwassergebühr sparen. Der Gemeinderat lehnte den Antrag von Daporta ab. Bürgermeister Prugger kündigte eine tiefergehende Behandlung der Thematik und einen entsprechenden Beschluss noch innerhalb dieses Jahres an. Im November 2010 setzte die Gemeindeverwaltung einen Sonderbetrieb zur Führung des Hallenbads „Alpinpool“ in Meransen ein und stellte dafür drei Jahre lang jährlich 155.000 Euro zur Verfügung. Nach Ablauf der drei Jahre, so der damalige Beschluss, solle überprüft werden, ob die ausgezahlten Führungsbeiträge ausgereicht haben. Dies ist bei der Ratssitzung am 15. Mai geschehen. Vizebürgermeisterin Kathrin Oberleitner erläuterte die Geschäfts- und Besucherzahlen der letzten drei Jahre. Nach einem kleinen Verlust des Jahres 2011 wies die Bilanz im Folgejahr einen Gewinn von 15.000 Euro auf, 2013 betrug der Gewinn 2.800 Euro.
Dadurch ergibt sich ein Durchschnittsgewinn für den besagten Dreijahreszeitraum von 5.040 Euro. Die Besucherzahlen konnten jährlich gesteigert werden, und so verbuchte das Hallenbad im Sommer 2013 11.514 Eintritte, im Winter 2012/2013 7.238 Eintritte. Das ergibt in Summe 18.752 Eintritte. Während im Sommer die einheimischen Besucher mit knapp 53 Prozent leicht überwiegen sind die Urlaubsgäste im Winter mit 63 Prozent in der Überzahl. Der Saunabereich hingegen wird Sommer wie Winter mit 59 Prozent überwiegend von Einheimischen besucht. Um Energiekosten zu sparen, wird die Sauna im Sommer an Schönwettertagen nicht eingeschaltet und an Schlechtwettertagen nur auf Anfrage. 2011 lagen die Erlöse ohne den Betriebsbeitrag der Gemeinde bei 106.267 Euro. 2013 bei 155.581 Euro. Allerdings haben mehr Besucher auch mehr Energiespesen zur Folge, die in den drei Jahren von 82.343 auf 105.798 Euro anstiegen. Keinen unbedeutenden Anteil an dieser Erhöhung macht die
durchschnittlich hohe Wassertemperatur aus, da sich der Alpinpool als „kleines aber feines Familienhallenbad“ vermarktet. Zudem ist eines der zwei hauseigenen Blockheizkraftwerke, sehr störungs- und reparaturanfällig. Aufgrund der vorgelegten Unterlagen und dem Bericht des Rechnungsrevisors befand der Gemeinderat die im Beschluss vom November 2010 geforderten Kriterien als erfüllt, sodass der Führungsbeitrag von jährlich 155.000 für weitere vier Jahre ausbezahlt wird. Für den Ort Mühlbach erstellte das Ingenieurteam Bergmeister das Ausführungsprojekt betreffend Glasfasernetz. Die vorgesehenen Gesamtkosten betragen knapp 1,2 Millionen Euro. Wie von der Gemeindesatzung vorgesehen, sind Projekte über 250.000 Euro nicht von Gemeindeausschuss, sondern vom Gemeinderat zu genehmigen. Die Zustimmung erfolgte einstimmig. oz
Anschauungsunterricht zu Brot und Schaf Johann Oberhofer, bekannt als „Specka Håns“ lud die Schüler und Lehrpersonen der Grundschule Meransen zum Brotbacken auf den Speckerhof ein. Die Schüler besuchten an zwei Tagen den nahegelegenen Hof. Am ersten Tag standen die Zutaten und Arbeitsschritte zum Herstellen des Teiges auf dem Programm. Am nächsten Morgen wurde der Backofen aufgeheizt, und jeder Schüler durfte einige Brotlaibe formen. In einem weiteren Projekt beschäftigten sich die Grundschüler mit dem „Schaf als Schatztruhe“. Maria Pia und Josef Winkler aus Tisens kamen in die Schule und vermittelten den Schülerinnen und Schülern alles Wissenswerte zum Schaf, zeigten einen
Lichtbildervortrag über die Schafrassen in Südtirol sowie das Lebensjahr eines Schafes. In einer Schatztruhe gab es verschiedene Gegenstände in Zusammenhang mit dem Schaf zu entdecken. Josef Winkler zeigte den Schülern die Arbeitsvorgänge vom Rohstoff Wolle bis hin zur Fertigstellung oz von Kleidungsstücken.
Foto: thinkstock.com
Bär im Valler Tal gesichtet
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Mehrere Wanderer meldeten Anfang Juli dem Amt für Jagd und Fischerei, im Gebiet Valler Tal/Fane Alm einen Bären gesehen zu haben. Auffälligkeiten oder Schäden waren bis Redaktionsschluss keine bekannt. Auch wenn damit zu rechnen sei, dass Bären
solche Gebiete wahrscheinlich nur durchwandern, empfiehlt das Amt dennoch, vorbeugend Weidetiere und Bienen regelmäßig zu überwachen und zu schützen sowie biologischen Abfall in der Nähe von bewohnten Gebäuden möglichst unzugänglich zu machen. oz
KURZ GESAGT
ANNO DAZUMAL
Die historischen Zeitungsmeldungen sind aus dem „Pustertaler Boten“ (5. u 26. Juni, 3., 10., 17. u 24. Juli 1914) entnommen und wurden von Armin Mutschlechner ausgewählt. Anmerkungen und Rückmeldungen unter E-Mail armin@kraxentrouga.it.
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VEREINE
Opernstar von Weltformat in Mühlbach im Tourismusverein, Tel. 0472 886048, EMail info@gitschberg-jochtal.com. An einen weiteren Chorevent sei an dieser Stelle noch nachträglich erinnert: Auf Initiative der Kulturreferentin und Chorobfrau Marlene Kranebitter fanden die fünf Chöre der Gemeinde zu einem einmaligen Gemeinschaftsprojekt zusammen. „Fünf Chöre, vier Kirchen“ lautete das Motto der Konzerttournee, bei der die vier Kirchenchöre gemeinsam mit den White Lily Gospel Singers unter der Leitung von Brigitte Mantinger, Josef Huber, Heinz Moser und Petra Mittich die Missa Brevis in F von Valentin Rathgeber im Rahmen von vier Messfeiern in jedem Ort zum Besten gaben. Die wuchtige Besetzung verlangte Kirchen und Pfarrern ein hohes Maß an Flexibilität ab. Publikum und Ausführende waren gleichermaßen begeistert vom Resultat dieser gelungenen Kooperation.
Foto: Nikolaus Karlinsky
Der Mühlbacher Kirchenchor St. Helena ist derzeit an der Organisation eines ganz besonderen musikalischen Ereignisses beteiligt. Die Salzburger Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager, die auf den Opern- und Konzertbühnen der ganzen Welt zuhause ist, wird am 15. September im Rahmen ihrer Orgelliederreise gemeinsam mit Organist Robert Lehrbaumer in der Pfarrkirche von Mühlbach konzertieren. Es werden unter anderem geistliche Lieder und Arien von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Antonín Dvorák oder Anton Bruckner zu hören sein. Es ist dies das einzige Südtiroler Gastspiel dieser Tournee. Angelika Kirchschlager war mit dem Mühlbacher Opernsänger Hans Peter Kammerer verheiratet und hat eine sehr innige Beziehung zum Marktflecken; zum ersten mal beglückt sie den Ort mit einer öffentlichen musikalischen Darbietung. Beginn ist um 20.30 Uhr, Kartenvorverkauf
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KVW MERANSEN
Für langjährige Treue geehrt
Musikant mit Leib und Seele Beim Frühjahrskonzert der Musikkapelle Vals hatte das Publikum gleich mehrfach Anlass zu kräftigem Applaus. Zum einen war es die musikalische Darbietung der Musikantinnen und Musikanten, heuer erstmals unter der Leitung des Kapellmeisters Hannes Zingerle aus Vintl, der mit dem „Second Concerto für Faculty and Band“ auch eine humoristische Einlage auf dem Programm hatte. Zum anderen war es die Ehrung einiger langjähriger Mitglieder. Alfred Fischnaller und Karl Leitner wurde das Ehrenzeichen in Gold des Verbandes Südtiroler Musikkapellen für 40-jährige Mitgliedschaft verliehen. Mit stehenden Ovationen ehrten Musikanten und Publikum ein besonders verdientes Mitglied: Karl Gatterer begann seine musikalische Karriere 1951 als Klarinettist bei der Valler Musig, bevor er 1959 für neun Jahre den Taktstock übernahm. Von 1967 bis 1985 leitete Karl mit einer
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kurzen Unterbrechung die musikalischen Geschicke der Bürgerkapelle Mühlbach und war von 1991 bis 1998 Kapellmeister der damals noch jungen Schabmer Musikkapelle. 1999 kehrte Karl Gatterer zu seinem Ursprungsverein nach Vals zurück – zunächst ein Jahr als Musikant, dann von 2000 bis 2013 als Kapellmeister. Seit dem heurigen Jahr ist er der Kapelle ein wertvoller „Jolly“, hilft als Musikant oder als Kapellmeister – je nachdem, wo er gebraucht wird. Verbandsobmann Pepi Fauster und Bezirksobmann Pepi Ploner überreichten dem sichtlich gerührten Jubilar das Große Ehrenzeichen in Gold am Bande, das höchste Ehrenzeichen, das der Verband an Musikanten vergeben kann. OZ
Bei der Jahresversammlung im April 2014 wurden einige Ehrungen für die langjährige, treue Mitgliedschaft vergeben. Die Obfrau Cinzia Stampfl und die Bezirksobfrau Esther Blasbichler, übergaben eine Urkunde und Blumen als Dank an Pia Mair, Hedwig Rieder Weissteiner und Mathilde Lechner Mair. Den Mitgliedern Anna Gruber, Rosa Stubenruß Karbon und Friedl Karbon wurde die Ehrung zuhause übergeben. Nach dem Applaus aller Anwesenden gab es noch einen kleinen Umtrunk. Cinzia Stampfl
VEREINE
Skiathleten auf Achse Rund 60 Jugendliche aus Natz-Schabs, Mühlbach, Rodeneck, Vintl und Terenten haben im Trainingszentrum Gitschberg/ Jochtal die idealen Rahmenbedingungen gefunden, ihr Talent für den Skirennsport auf die Probe und unter Beweis stellen zu können. Neben dem intensiven Training auf den Hängen des heimischen Skigebietes Gitschberg/Jochtal sind die jungen Athleten mit ihren zahlreichen Betreuern, Trainern und Begleitern zu Wettkämpfen inner- und außerhalb Südtirols unterwegs. Für den Transport stehen drei Kleinbusse zur Verfügung, von denen einer unlängst ausgetauscht werden musste. Bei der all-
jährlichen Grillfeier zum Saisonschluss in Spinges übergab Michaela Niedermair von der Südtiroler Sparkasse die Schlüssel für
ein neues Fahrzeug an den Präsident des Trainingszentrums Othmar Rogen. oz
ebenfalls Bestsellerautor, war am 26. April zu Gast und referierte vor 150 Zuhörern. Werner Neuner aus Österreich, Autor und „Erfinder“ der „Blume der Liebe“ oder der „Venusblume“ legte seine Erkenntnisse am 22. Mai etwa 50 Interessierten dar. „Die Resonanzen und Kommentare der Zuhörer waren positiv und motivierend für
ein Weitermachen“ berichtet der Präsident von KultWis 3000, Christoph Daporta. Es sei im ersten Ansatz gelungen, Interesse zu wecken, Denkanstöße über das Alltagsgeschehen hinaus zu geben und zu einem tieferen Nachdenken anzuregen. Im Bild: Stephan Pichler, Johannes Holey oz und Christoph Daporta.
Mühlbach. Vom 22. Juli bis zum 19. August gibt es jeden Dienstag jeweils von 9 bis 13 Uhr Käse, Joghurt, Honig, Kräuterprodukte, Krapfen und Süßspeisen, Obst, Säfte und
Weine von lokalen Produzenten. Die Initiative entstand in Zusammenarbeit zwischen Kaufleuteverband und Tourismusverein. oz
Der seit Jänner 2014 tätige Verein „KultWis 3000“ will Kultur und Wissen ergründen, fördern und verbreiten. Dazu veranstalten die Köpfe des Vereins, Christoph Daporta und Stephan Pichler aus Mühlbach, verschiedene Events. So fanden im Frühjahr bereits drei Multimedia-Präsentationen mit namhaften Referenten statt und lockten Interessente aus ganz Südtirol ins Graf-Meinhard-Haus nach Mühlbach. Der weltbekannte Bestsellerautor Erich von Däniken aus der Schweiz referierte am 6. April vor rund 250 Zuhörern zur „Rückkehr der Götter“. Däniken weckte auch das Medieninteresse: Der ORF berichtete bei „Südtirol heute“, und in der Sonntagszeitung „Z“ erschien ein dreiseitiger Bericht. Johannes Holey aus Deutschland,
Foto: Egon K. Daporta
Jenseits des Vertrauten
Immer mehr Menschen kaufen qualitätsbewusst ein. Billige Supermarktware hat auch mal das Nachsehen, wenn einheimische Produkte vom Bauern verfügbar sind. Es schmeckt einfach ein bisschen besser, wenn man weiß, dass der Käse, der Saft, die Marmelade oder der Honig direkt vom Bauern aus dem Dorf kommen, den man vielleicht sogar persönlich kennt. Lebensmittel sind auch Vertrauenssache! Immer mehr Landwirte erkennen diesen Trend und bieten ihre Produkte auf Bauernmärken feil – so auch im heurigen Sommer am Kirchplatz von
Foto: Alex Filz
Zurück zu den Wurzeln
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Marktgemeinde Mühlbach
in Mühlbach/Pustertal vom 5. bis 7. September 2014 Veranstalter: Bürgerkapelle Mühlbach Sonnleitenstraße 46 I-39037 Mühlbach Obfrau Manuela Fischnaller www.bk-muehlbach.it Projektleitung: Dr. Ing. Rainer Stiassny Egerländer Blasmusik Neusiedl am See Kreuzgasse 5, Schabs I-39040 Natz-Schabs www.egerlaender-blasmusik.com Zimmervermittlung: Tourismusverein Gitschberg-Jochtal Katharina-Lanz-Straße 90 I-39037 Mühlbach www.gitschberg-jochtal.com Tel. +39 0472 886 048 Fax +39 0472 849 849
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Magazin für böhmische und mährische Blasmusik
4. Südtiroler Festival der böhmischen und mährischen Blasmusik
5. - 7. September 2014 In wenigen Wochen treffen in Mühlbach zum vierten Mal etwa 500 Blasmusikanten aus Deutschland, Holland, Österreich, Tschechien und Südtirol zu einem musikalischen Wettstreit zusammen und musizieren in vier Leistungsstufen für Blaskapellen der böhmischen und mährischen Blasmusik. Auf Initiative der Almenregion Gitschberg-Jochtal wurde gemeinsam mit der Egerländer Blasmusik Neusiedl am See die Idee für das Südtiroler Festival bereits 2006 geboren und seitdem gemeinsam mit der Bürgerkapelle Mühlbach organisiert. Öffentlich zugänglicher Wettbewerb von 6. - 7. September Zunächst läuft der Wettbewerb im Graf Meinhard Haus am Samstag und Sonntag jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr. Die Wertungsspiele der teilnehmenden Kapellen in vier Leistungsstufen dauern jeweils 30 Minuten und sind öffentlich zugänglich. Eine internationale Jury bewertet die Blaskapellen nach einem festgelegten Reglement. Mit der Preisverleihung am Sonntag, 7. September um 17:30 Uhr im Graf Meinhard Haus, endet der offizielle Wettbewerb. Ziel der Veranstaltung ist es, die mitwirkenden Musiker zu intensiver Pflege der böhmischen und mährischen Blasmusik anzuregen und gleichzeitig die Verbundenheit der verschiedenen Nationen zu fördern. Die Faszination dieser Blasmusikstilrichtung soll den Besuchern des Festivals durch ein künstlerisches und musikalisch hohes Niveau vermittelt werden. Teilnahmeberechtigt am Wettstreit sind alle Blaskapellen in böhmisch-mährischer Besetzung aus ganz Europa. Als Motivation für eine Teilnahme der Blaskapellen winken interessante Sach- und Geldpreise im Gesamtwert von 15.000 Euro. Jenes Orchester, welches ungeachtet der Leistungsstufe die höchste Punktezahl beim gesamten Wettbewerb erreicht, erhält als Sonderpreis ein Goldenes DOWIDS-Flügelhorn im Wert von 3.750 Euro. Konzerte im Festzelt ab 5. September Parallel zum musikalischen Wettstreit laden die Organisatoren ins Festzelt ein. Der Festzeltbetrieb läuft am Freitag ab 19:00 Uhr bzw. am Samstag und Sonntag von 10:00 bis 24:00 Uhr. Für die Bewirtung der Besucher und Gäste ist alle drei Tage bestens gesorgt. Besondere Leckerbissen sind die einstündigen Konzertdarbietungen der teilnehmenden Blaskapellen aus Südtirol und aus verschiedenen Ländern Europas. Insbesondere sind alle Liebhaber und Freunde der böhmischen und mährischen Blasmusik aus Mühlbach, Meransen, Spinges und Vals herzlich zu diesem außergewöhnlichen Musikfest eingeladen. Die Bürgerkapelle Mühlbach, die Egerländer Blasmusik Neusiedl am See, der Tourismusverein Gitschberg Jochtal und die Marktgemeinde Mühlbach freuen sich, wieder Gastgeber für zahlreiche Blaskapellen und Freunde der Blasmusik aus ganz Europa zu sein.
Impressionen
VEREINE
Auf ihrem Weg quer durch Europa, auf ihrer Galaxy-Tour 2014 haben die Musiker des Fischermann`s Orchestra aus Luzern mit ihrem knallgelben Nightliner auch in Mühlbach Halt gemacht und am 5. Juli im Rahmen des Südtiroler Jazz-Festivals ein beeindruckendes Konzert gegeben. Locker und leicht wirkt der Streetjazz der jungen Schweizer, und er lässt für eine kurze Zeit den Alltag vergessen. Es sind aber nicht nur die Töne, die mitreißen; es sind auch die Charaktere der Musiker, ihre Unkompliziertheit, ihre Weltgewandtheit und ihre offensichtliche Bescheidenheit. In diesem Netz voller Rhythmus und hingebungsvoller Begeisterung war das Publikum am Mühlbacher Festplatz gefangen. Der Name des Ensembles ist zugleich Pro-
Foto: Günther Pichler
Fischermann's Orchestra – Menschen über Musik fischen
gramm: Menschen über die Musik zu fischen. Durch musikalische Improvisation lassen die Künstler seit 2007 immer wieder aufs Neue akustische Bilder entstehen, in die der Zuhörer versinken kann, in denen er sich verlieren kann. Soundpainting in
seiner vollkommensten Art. Das Südtiroler Jazz-Festival machte auf Initiative der Gemeindeverwaltung und unter der Federführung von Bürgermeister Christoph Prugger bereits zum dritten Mal Station in Mühlbach. mk
Freude über neues Fahrzeug Die Freiwillige Feuerwehr Vals hat ihren Fuhrpark mit einem neuen Löschfahrzeug den Anfordernissen der Zeit angepasst. Am 1. Juni wurde das Fahrzeug der Marke Mercedes Sprinter im Beisein der Dorfbevölkerung feierlich eingeweiht. Kommandant Alois Leitner erläuterte die Besonderheiten der Neuanschaffung, die dank dreier Achsen
und Allradantrieb besonders in schwierigem Gelände gute Dienste leiste. Der beachtliche Ankaufspreis von 200.000 Euro konnte mit Hilfe des Landesverbandes der Freiwilligen Feuerwehren, der Gemeindeverwaltung, der örtlichen Banken und insbesondere der Fraktionsverwaltung von Vals gestemmt werden. oz
DENKSPORT Der Nächste, bitte!
Die Auflösung des Rätsels der Mai-Ausgabe:
In dieser Ausgabe ist die Fortsetzung von gleich zwei Buchstabenreihen gefragt. Wie lautet der nächste Buchstabe der Reihe M D M D ...? Wie lautet der nächste Buchstabe der Reihe E Z D V F ...?
Die Formulierung der Aufgabenstellung sollte den Leser in die Irre führen. Wenn von zwei Scheinen, die zusammen 110 Euro ergeben, einer kein 10-Euro-Schein ist, kann natürlich der andere sehr wohl ein 10-Euro-Schein sein. Somit hat man einen 100- und einen 10-Euro Schein.
Wer glaubt, die richtige Antwort auf beide Fragen zu kennen, kann sie per E-Mail an oskar. zingerle@brixmedia.it, per Post an die Redaktion schicken oder direkt im Gemeindeamt abgeben. Einsendeschluss ist der 10. September 2014. Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir ein Überraschungsgeschenk.
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Ausgabe 107 · Juli 2014
Die richtige Antwort wurde uns zugesandt von Sabine Oberhammer, Judith Leitner, Anja Uibo, Patrick Köck, Michaela Holzer, Maximilian Brugger, Waltraud Unterkircher, Alexandra Tauber, Alois Tauber, Lisa Tauber, Patrick Tauber, Maria Tauber, Theresia Fischnaller, Melanie Knollseisen, Karolin Mitterrutzner, Miriam
Lechner, Patrizia Bianchi, Herbert Leitner, Elias Nössing, Jonas Nössing, Karl-Heinz Putzer, Anna Oberhammer, Michael Schieder, Klaus Untersteiner, Elisabeth Pabst, Tanja Treyer, Brigitte Rogen, Josef Rastner, Andrea Lechner, Helena Lechner, Annemarie Oberhofer, Marianna Mutschlechner, Franz Achammer, Melanie Rogen, Isolde Duregger Rogen, Lena Rogen Eine Marende für zwei Personen in der Gitschhütte in Meransen hat Elias Nössing gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
VERANSTALTUNGSKALENDER
VERANSTALTUNGEN Juli bis September Sa., 19. Juli Leichtathletik-Schnupperkurs, Teilnahme Kostenlos für Volks- und Mittelschüler (Sportverein Mühlbach) Mühlbach, Sportzone Cikilyr, 10-11 Uhr Di., 22. Juli Bauernmarkt Mühlbach, Rathaus- u. Kirchplatz, 9-13 Uhr 23., 30. Juli „Lilie live“, Musikunterhaltung mit Live-Bands Mühlbach, Kirchplatz, 19 Uhr So., 27. Juli Klettersteig Cesco Tomaselli (Alpenverein); Anmeldungen bis Fr., 25. Juli, 17 Uhr bei Schuhe Pertinger Mühlbach, Treffpunkt Bahnhofplatz, 6 Uhr So., 27. Juli Christopherussonntag: Autoweihe und anschließend Hl. Messe Mühlbach, Bahnhofplatz, 9.30 Uhr
Di., 12. August Bauernmarkt Mühlbach, Rathaus- u. Kirchplatz, 9-13 Uhr Mi., 13. August Modenschau von Schuhe Pertinger, Pertinger Sport Outdoor und Modezentrum Pallhaus Mühlbach, Rathausplatz, 21 Uhr Fr., 15. August Maria Himmelfahrt mit Kräuter- und Blumenweihe Mühlbach, Pfarrkirche Fr., 15. August Sommernachtskonzert der Bürgerkapelle Mühlbach Mühlbach, Rathausplatz, 20.30 Uhr
Di., 29. Juli Bauernmarkt Mühlbach, Rathaus- u. Kirchplatz, 9-13 Uhr Fr., 1. August Sommernachtskonzert der Musikkapelle Reischach Mühlbach, Rathausplatz, 20.30 Uhr
Di., 19. August Bauernmarkt Mühlbach, Rathaus- u. Kirchplatz, 9-13 Uhr
Di., 5. August Bauernmarkt Mühlbach, Rathaus- u. Kirchplatz, 9-13 Uhr
Mi., 20. August Tennis-Vereinsturnier Mühlbach, Sportzone Cikilyr
6., 13., 20., 27. August „Lilie live“, Musikunterhaltung mit Live-Bands Mühlbach, Kirchplatz, 19 Uhr
So., 24. August Wanderung Stilfser Joch-Rötelspitze-Goldseeweg-Trafoi (Alpenverein) Mühlbach, Treffpunkt Bahnhofplatz
Sa., 9. August Leichtathletik-Schnupperkurs, Teilnahme kostenlos für Volks- und Mittelschüler (Sportverein Mühlbach) Mühlbach, Sportzone Cikilyr, 10-11 Uhr 9. bis 10. August Zwei-Tages-Radtour aufs Pfitscher Joch/Tuxer Joch (Sportverein Mühlbach, Sektion Radsport); Info und Anmeldung: Günther Unterkircher: Tel. 349 2903877 Mühlbach
Tragen Sie die Termine und alle dazugehörigen Informationen auf der Gemeindehomepage www.muehlbach.it ein. Wir übernehmen die Veranstaltungen direkt aus dieser Datenbank.
9. bis 10. August Hochtour Hohe Geige (Alpenverein) Mühlbach, Treffpunkt Bahnhofplatz
So., 17. August Patroziniumsprozession und anschließend Frühschoppen (Kirchenchor St. Helena) mit Konzert der Bürgerkapelle Mühlbach Mühlbach, Pfarrkirche, 9 Uhr
Fr., 8. August Sommernachtskonzert der Musikkapelle Wiesen Mühlbach, Rathausplatz, 20.30 Uhr
Möchten Sie Veranstaltungen im Marktblatt ankündigen?
5. bis 7. September 4. Südtiroler Festival der böhmischen und mährischen Blasmusik Mühlbach, Festplatz, Graf-Meinhard-Haus So., 14. September Wanderung zum Sorapis See (Alpenverein) Mühlbach Sa., 20. September Radtour auf die Zermaid Alm (Sportverein Mühlbach, Sektion Rad-sport); Info und Anmeldung: Günther Unterkircher: Tel. 349 2903877 Mühlbach
Kurse, Seminare, Veranstaltungsreihen Sommercamp, "Do you speak English?" für Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren vom 28. Juli bis 1. August in Vintl , jeweils von 9 bis 17 Uhr (Jugenddienst); Info und Anmeldung: Tel. 0472 849550 Sommercamp, "Cajon bauen" für Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren vom 4. bis 8. August in Mühlbach, jeweils von 9 bis 17 Uhr (Jugenddienst); Info und Anmeldung: Tel. 0472 849550 Sommercamp, "Let’s dance" für Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren vom 18. bis 22. August in Vintl, jeweils von 9 bis 17 Uhr (Jugenddienst); Info und Anmeldung: Tel. 0472 849550 Sommercamp, "Italienisch" für Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren vom 25. bis 29. August in Mühlbach, jeweils von 9 bis 17 Uhr (Jugenddienst); Info und Anmeldung: Tel. 0472 849550
Märkte Wochenmarkt in der Katharina-Lanz-Straße jeden Donnerstag bis 11. September von 8.30 bis 13 Uhr
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www.sel.bz.it 800 832 862
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