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Poste Italiane SpA – Versand im Postabonnement – 70 % - NE BOZEN
Jahrgang 28 · Ausgabe 01 · Mai 2014 · www.muehlbach.it
Standort für Alten- und Pflegeheim
Lebensabend in historischem Gemäuer
Sponsorvertrag erneuert
K
ürzlich wurde der Sponsorvertrag der Raiffeisenkasse Vintl, vertreten durch Obmann Hermann Weissteiner und Filialleiter Harald Neumair und zwischen dem Tourismusverein, vertreten durch Präsidenten Herrn Franz Stolz unterzeichnet. Während die Raiffeisenkasse den Tourismus mit einem Beitrag unterstützt, verpflichtet sich die Almenregion, den Partner Raiffeisen auf ihren Drucksorten sowie im Internet sichtbar zu positionieren und weiterhin sämtliche finanzielle Gebarungen primär über die Raiffeisenkassen abzuwickeln. Der Tourismusverein freut sich über die jährliche Unterstützung der Raiffeisenkasse und sieht diese Zusammenarbeit als wichtiges Zeichen gegenseitiger Wertschätzung. Der Tourismus ist und soll der Motor der Wirtschaft in unserer Region bleiben. In der Almenregion ist das Gastgewerbe Arbeitgeber für viele Menschen und Handwerks- und Handelsbetriebe können sich viele Aufträge aus dem Tourismus sichern.
Insgesamt hängt in der Gemeinde Mühlbach 58 Prozent der Bevölkerung direkt vom Tourismus ab. Daher ist es im gemeinsamen Interesse der Raiffeisenkasse Vintl und der Almenregion Gitschberg Jochtal, die Ferienregion als beliebtes Ferienziel zu behaupten und zu stärken. Mit über 4.000 Betten und zirka 700.000 Nächtigungen und mit einem Skigebiet mit über 44 Pistenkilometern ist die Almenregion Gitschberg Jochtal zu einer mittelgroßen Feriendestination Südtirols gewachsen. Unter der Federführung des Skigebietes werden verstärkt Investitionen ins Marketing getätigt und ein Vertrieb aufgebaut. Der Tourismusverein flankiert das Ganze mit einer entsprechenden Produktentwicklung und ist Bindeglied zwischen Vertrieb und Beherbergungsbetrieben. Dies alles war für die Raiffeisenkasse Vintl und die Almenregion Gitschberg Jochtal wieder Anlass genug die Zusammenarbeit weiterhin zu festigen. Florian Mair
Im Jahr der Krise erfolgreich
Z
umindest die Statistiken geben der Region Gitschberg Jochtal Recht. Mit der klaren Ausrichtung als Almenregion, mit guten Gästeangeboten wie der Almencard, aber auch mit einem gut positionierten Skigebiet konnte Gitschberg Jochtal das schwierige Jahr 2013 gut überstehen. Bis Jahresende 2013 verzeichneten die Nächtigungen in der Almenregion Gitschberg Jochtal im Vergleich zum Jahr 2012 lediglich ein kleines Minus von -0,94 %. Wenn man bedenkt, dass das Jahr 2012 das nächtigungsstärkste Jahr war, seitdem die Nächtigungen aufgezeichnet werden, ist das Ergebnis umso höher einzuschätzen. Im Vergleich mit 2011 konnte sogar ein sattes Plus von 3,12 % verzeichnet werden. Als Krisenresistent zeigten sich vor allem die Vermieter von „Ferienwohnungen inkl. die Urlaub auf dem
Bauernhofbetrieb und die Privatzimmervermieter“. Sie alle konnten satte Pluszahlen bei den Nächtigungen schreiben. Was die Durchfahrten bei den Bergbahnen im Sommer 2013 betrifft, so konnten diese um 3,20 % gesteigert werden. Erstmals werden fast 300.000 Bergbahnfahrten verzeichnet. Was die Herkunftsländer der Gäste betrifft, so verzeichnen alle Hauptmärkte einen leichten Nächtigungsrückgang. Stark zugenommen haben hingegen Gäste aus Polen und Luxenburg. In absoluten Zahlen gesehen, sind diese zwei Märkte hingegen sehr klein. Ebenfalls schwarze Zahlen zeigen die Nächtigungen für die diesjährige Wintersaison. So konnten die Nächtigungen im Dezember um 4,34 % und im Januar um 1,26 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Florian Mair
Almencard für Gäste ist nicht gratis! Wiederholt wird die Frage von Einheimischen gestellt, weshalb Gäste die Almencard gratis bekommen und somit die Bergbahnen kostenlos benutzten können. Oft wird der Mehrwert der Almencard für die Region Gitschberg Jochtal - sei es von Privatpersonen als auch von Wirtschaftstreibenden - nicht erkannt. Die Almencard ist ein Inklusivangebot für Gäste der Almenregion. Die Kosten für die Almencard werden vom Gastwirt über den Pensionspreis bzw. Ferienwohnungspreis eingehoben. Wenn man die Anzahl der Fahrten der Bergbahnen und der Seilbahn von Mühlbach nach Meransen betrachtet, so bindet die Almenard die Gäste massiv an die Region und schafft dadurch auch an Wertschöpfung für die ganze Gemeinde und somit auf für die lokalen Wirtschaftstreibenden. Im Durchschnitt fährt jeder Gast dreimal mit einer Berg-Seilbahn der Region Gitschberg Jochtal. Die Bergbahnfahrten werden durch die Einnahmen der Almencards finanziert. Der Gast hat nun zusätzliche Geldmittel frei für den Einkauf und für die Gastronomie. Zudem hält sich der Gast länger im Gebiet auf, als vor der Einführung der Almencard. Das System Almencard funktioniert, weil die Betriebe an dieses System glauben und somit ein großes Angebot für den Gast finanzieren und über den Pensionspreis, Einnahmen für die Almencard generieren. So bezahlen beispielsweise die Betriebe von Meransen rund 250.000 Euro, die Betriebe von Vals zirka 145.000 Euro die Betriebe von Mühlbach zirka 35.000 Euro und die Betriebe von Spinges zirka 15.000 Euro für die Almencard. Das System der Almencard samt Angebotsgestaltung, Finanzierung usw. hat in Südtirol bereits viele Nachahmer gefunden. Florian Mair
Inhalt Gemeinde 4 Baukonzessionen 6 Gemeindeausschuss 12 Kurz gesagt 15 Vereine 20 Veranstaltungen 23 Denksport 23
Öffnungszeiten im Rathaus: Montag bis Freitag von 8.30 - 12.15 Uhr Mittwochs zudem von 15 - 18 Uhr Sprechstunden des Bürgermeisters und der Gemeinderefenten Bürgermeister Christoph Prugger: Montags und dienstags jeweils von 8 bis 10 Uhr und donnerstags von 8 bis 9 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung: 0472 849446 Stellvertretende Bürgermeisterin Kathrin Oberleitner: Montags von 8 bis 9 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung: 348 0129926 Referentin Marlene Kranebitter Zingerle: Dienstags von 7.30 bis 9 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung: 347 4777402 Referent Franz Zingerle: Nach telefonischer Vereinbarung: 339 8373572 Dietmar Lamprecht, für Spinges beauftragter Gemeinderat: Jeden zweiten Montag im Monat von 18 bis 19 Uhr im Vereinshaus von Spinges sowie nach telefonischer Vereinbarung: 349 4461736
Impressum Eigentümer und Herausgeber: Marktgemeinde Mühlbach Presserechtlich verantwortlich: Willy Vontavon Schriftleitung: Oskar Zingerle Grafik & Layout: Brixmedia GmbH Anzeigenverkauf: Brixmedia GmbH, Brennerstraße 28, 39042 Brixen Tel. 0472 060210 – Fax 0472 060201 E-Mail: oskar.zingerle@brixmedia.it Druck/Fertigstellung: A. Weger, Brixen Das Mühlbacher Marktblatt erscheint dreimonatlich in einer Auflage von 1.400 Stück Nächste Ausgabe: Juli 2014 Redaktionsschluss: 10. Juni 2014 Mitarbeiter dieser Ausgabe: Marlene Kranebitter (mk), Oskar Zingerle (oz), Kathrin Oberleitner (ko), Franz Zingerle (fz), Arnold Unterkircher (au), Christoph Prugger (cp), Dietmar Lamprecht (dl)
Editorial
Ja zur Demokratie Eine Bitte gleich vorweg: Wenn ich jetzt das böse „R-Wort“ in den Mund nehmen werde, blättern Sie nicht gleich um, weil Sie's – so wie ich – nicht mehr hören wollen. Ich verspreche Ihnen: ich mach´ s kurz! Seit ich denken kann, hat kein politisches Thema die Wogen in der öffentlichen Diskussion dermaßen hochgehen lassen wie die Affäre um die Politikerrenten. Keine Frage: insbesondere die Vorschusszahlungen sind nicht zu rechtfertigen und müssen überdacht werden. Ich frage mich allerdings, wie viele derer, die auf dem Landhausplatz auf den Boden gespuckt und die betroffenen (und nicht betroffenen) Politiker lauthals mit den Namen großer Säugetiere beschimpft haben, sich erstens vorher eine fundierte Meinung zur Sachlage gebildet haben und zweitens in derselben Situation nicht genau den Fehler gemacht hätten, für den sie die gesamte Politik jetzt an den Pranger stellen. Wie auch immer: Die Wunde ist tief, und noch immer ist der Frust der Menschen spürbar - denkbar schlechte Voraussetzungen für die bevorstehende Europawahl am 25. Mai. Ich hoffe, dass die Wähler das grundlegendste aller demokratischen Rechte – nämlich das Wahlrecht – nicht wegwerfen. Wer nicht wählen geht, demonstriert nicht gegen die maßlose Politik, sondern verneint die Demokratie. Auch wenn uns Europa manchmal weit weg erscheint, ist es der Grund und Boden, auf dem wir stehen. Es kann uns nicht gleichgültig sein, was damit passiert. Machen Sie deshalb am 25. Mai von Ihrem Wahlrecht Gebrauch - egal, welcher Person oder welcher Partei Sie die Vertretung Ihrer Interessen am ehesten zutrauen.
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Gemeinde
Wir sind da! Jonas Aschbacher, Mühlbach 17.01.13
Raffael Prosch, Meransen 29.01.13
Max Hüttner, Meransen 30.01.13
Walid Laaroussi, Mühlbach 01.02.13
Laurin Haller, Mühlbach 16.02.13
Jakob Schweiger, Mühlbach 17.02.13
Leon Putzer, Vals 18.02.13
Theresa Gasser, Vals 23.02.13
Ali Mohammad, Mühlbach 18.04.13
Thaddäus Laner, Mühlbach 28.04.13
Jakob Semmler, Mühlbach 11.05.13
Mira Rieder, Meransen 19.06.13
Fatin Lahliybi, Mühlbach 15.07.13
Dominik Obexer, Meransen 02.08.13
Elia Greifenberg, Mühlbach 08.08.13
Maximilian Niedermair, Spinges 17.08.13
Amna Asghar, Vals 25.02.13
Abdelilah Moufakir, Mühlbach 20.08.13
Abdulah Muhammad, Mühlbach 28.02.13
Ilian Laner-Leiter, Mühlbach 28.08.13
Marie und Sofia Ellemunter, Vals 28.02.13 Samuel Gitzl, Meransen 03.03.13
Aiza Nawaz, Mühlbach 13.03.13
Kenan Eminov, Mühlbach 20.03.13
Raphael Waldboth, Mühlbach 05.04.13
Sebastian, R ebecca + Ismael Gomez, Mühlbach 09.04.13
4
Geburten 2013
Ausgabe 106 · Mai 2014
Jan Novak Schenk, Meransen 29.08.13
Jonathan Mair, Meransen 01.09.13
Michael Hofer, Vals 06.09.13
Sandra Gruber, Vals 18.09.13
Tobias Scialabba, Mühlbach 19.09.13
Lukas Tauber, Vals 26.09.13
David Unterkircher, Meransen 01.10.13
Arno Zingerle, Mühlbach 01.10.13
Noah Oberhammer, Meransen 05.10.13
Moritz Höfler, Vals 06.10.13
Leonhard Tolloi, Mühlbach 14.10.13
Fabian Plank, Spinges 24.10.13
Ziva Lucrezia Schmelz, Meransen 07.11.13
Renè Lamprecht, Spinges 26.11.13
Sophia Oberhauser, Mühlbach 04.12.13
Nafise Ahmed, Mühlbach 15.12.13
Theresa Tauber, Mühlbach 22.12.13
Gemeinde
Bevölkerungsentwicklung 2013 Bewegungen
Mühlbach
Meransen
Vals
Spinges
Summe
1.230
866
588
290
2.974
Geburten
21
8
8
2
39
Todesfälle
10
3
5
3
21
+11
+5
+3
-1
+18
Einwanderungen
75
24
9
7
115
Abwanderungen
54
12
7
2
75
+21
+12
+2
+5
+40
-1
-2
+3
0
0
1.261
881
596
294
3032
+31
+15
+8
+4
+58
Stand 1.1.2013 lt. Volkszählung
Saldo Geburten/Todesfälle
Ein-/Abwanderungssaldo Bewegungen innerhalb der Gemeinde Stand 31.12.2013 Zunahme/Abnahme
Meinrad Leitner Bäckermeister in Ruhestand Mühlbach * 21.01.25 + 28.01.13 Hermann Rieder Leachna-Hermann Meransen * 16.11.1927 + 05.02.2013
Aloisia Leitner geb. Huber Mühlbach * 01.04.35 + 14.02.13 Margareth Fischnaller geb. Rieper Mühlbach * 25.06.14 + 21.02.13 Georg Gasser Tonicher Vals * 16.06.31 + 25.02.13
Pius Untersteiner Mühlbach * 06.03.43 + 09.03.13
Alfred Stolz Gumpold-Alfred Meransen * 13.07.38 + 12.03.13
... in lieber Erinnerung
Verstorbene 2013
Herta Oberhammer geb. Augschöll Meransen * 07.05.61 + 01.07.13
Elisabeth Stampfl geb. Pfeifer Kössler-Lies Meransen * 29.11.1932 + 13.11.2013
Michael Baumgartner Winkler-Voto Spinges * 23.09.23 + 31.03.13
Angelo Faustino Vals * 10.08.46 + 05.07.13
Anton Pichler Vals * 22.10.33 + 24.11.13
Josef Gruber Zimmermeister Vals * 18.03.30 + 02.05.13
Frieda Wwe. Satzinger geb. Feichter Mühlbach * 31.05.1917 + 27.07.2013
Klara Oberhofer geb. Unterhofer Meransen * 27.05.53 + 08.12.13
Maria Mittermair Vals * 26.02.64 + 08.09.13
Paula Wwe. Zingerle geb. Fischnaller Vals * 24.01.1931 + 14.12.2013
Maria Kugler Sr. Regina Tertiarschwester des hl. Franziskus * 08.01.20 + 02.10.13
Klara Rogen geb. Senoner Seniorchefin Möbelhaus Rogen Mühlbach * 03.01.34 + 18.12.13
Theresia Oberhammer Sr. Mechthildis Tertiarschwester des hl. Franziskus * 13.07.20 + 11.10.13
Johanna Sargant geb. Hinteregger Spinges * 25.08.44 + 24.12.13
Elija Laner-Leiter Mühlbach * 11.07.11 + 27.03.13
Richard Erlacher Mühlbach * 01.04.35 + 10.05.13
Balbina Wwe. Köck geb. Gasser Spinges * 17.10.31 + 14.05.13 Adelia Martinello Mühlbach * 17.01.26 + 17.05.13
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Gemeinde
Baukonzessionen Gesuchsteller
Bauvorhaben
Wilfried Pertinger, Mühlbach Daniel, Roman Pichler, Hilda Fischnaller, Vals Walter Lamprecht, Spinges
Bau einer Garage 1. Variante
Karl Lechner, Meransen
Variante 2 im Sanierungswege lt. Art. 85 LG 13/97: Abbruch und Wiederaufbau der Almhütte
Fabian und Ivan Gruber, Vals
Varianteprojekt: Abbruch und Wiederaufbau eines Wohnhauses
Christina und Erwin Lechner, Meransen Hansjörg, Renate Lechner und Claudia Oberhofer, Meransen Gitschberg Jochtal AG
Errichtung eines Zweifamilienhauses in der Erweiterungszone „Platzer“ – Baulos 4 – 1.Variante
Gabriel Baumgartner, Spinges
Abbruch und Wiederaufbau von Almgebäuden
Josef Messner und Karl Graf, Vals
Errichtung eines Waldweges - 1. Variante
Gemeinde Mühlbach
Varianteprojekt zum Neubau der Verbindungsstraße Mühlbach – Spinges
Wilhelm Gasser, Mühlbach
Interne Umgestaltung des Wirtschaftsgebäudes 1. Variante
Rosenhof OHG, Mühlbach
Varianteprojekt zur qualitativen und quantitativen Erweiterung der Pension „Rosenhof“
Rosenhof OHG, Mühlbach
2. Varianteprojekt zur qualitativen und quantitativen Erweiterung der Pension „Rosenhof“
Panoramik KG, Mühlbach
Qualitative und quantitative Erweiterung des Hotel Panoramik
Gemeinde Mühlbach Meinrad Unterkircher, Elmar Pabst, Andreas Oberhofer, Claudia Unterkircher, Claudia Oberhofer, Meransen
Gestaltung eines Parkplatzes im Zentrum von Meransen und Neugestaltung des Kirchenvorplatzes 1. Variante Errichtung von drei Wohneinheiten in der Erweiterungszone „Platzer“ Meransen, Baulos 2 Energetische Sanierung und Erweiterung des Wohnhauses Umgestaltung der Stützmauer und der Terrasse an der Westseite der „Wieserhütte“ (Bp. 134/1) – Altfasstal im Sanierungswege lt. Art. 85 des LG. Nr. 13/1997
Umwidmung von Wald in Wiese
Errichtung eines Zweifamilienhauses in der Erweiterungszone „Platzer“ – Baulos 5 – 1. Variante Errichtung einer Außentreppe an der Talstation der Kabinenbahn „Gitschberg-Jochtal“
Gemeinde Mühlbach und Fraktion Meransen
Errichtung von Umkleidekabinen und Sanierung des Sportplatzes
Barbara Gatterer, Vals
Errichtung einer konventionierten Wohnung durch Umwidmung landwirtschaftlicher Kubatur 1. Var.
Peter Fischnaller, Meransen
Umbau und Erweiterung des Wirtschaftstraktes des Kaufmannhofes
Josef Messner, Vals Residence Relax KG, Mühlbach Franz Wieland, Spinges
Quellfassung oberhalb des „Bacherhofes“ auf Gp. 17 und Neuverlegung einer Wasserleitung bis zum Teich des Hotel „Masl“ Nutzungsänderung lt. Art. 29 Abs. 2a des LRG, sowie Sanierungs- und Umbauarbeiten bei der bestehenden Residence „Relax“ 1. Variante Varianteprojekt zum Abbruch und Wiederaufbau der Almgebäude (Kochhütte, Stall u. Stadel) – Erhalt des Schuppens
Hotel Tratterhof KG, Meransen
Qualitative Erweiterung des Hotels Tratterhof
Eigenverwaltung Bürgerlicher Nutzungsrechte Spinges
Durchführung von Verbesserungsmaßnahmen auf den Almflächen „Ochsenboden“ und „Jendlboden“
Hotel Rogen KG, Spinges
Qualitative Erweiterung des Hotel „Rogen“ 1. Variante
Se Hydropower Gmbh, Bozen
Errichtung eines Wasserkraftwerkes zur Erzeugung elektrischer Energie beim Stausee in Mühlbach für die Energierückgewinnung aus der Restwassermenge
Florian Kiener, Spinges
Erweiterung und Umbau des Wirtschaftsgebäudes des Junkerhofes – 1. Variante
Hotel Rogen KG, Spinges
Qualitative Erweiterung des Hotel „Rogen“ 2. Variante
Rupert Gatterer, Vals
Errichtung eines unterirdischen Kellers und Anbringung einer Fassadendämmung
Hotel Gitschberg GmbH, Meransen
Qualitative Erweiterung des Ferienhotel „Gitschberg“ Varianteprojekt im Sanierungswege gemäß Art. 85 des L.G. 13/97 zur qualitativen und quantitativen Erweiterung des Hotel Masl Errichtung einer Grenzmauer
Josef Messner, Vals Hotel Rogen KG, Spinges
Nächste Baukommission-Sitzungen Mittwoch, 21. Mai Mittwoch, 18. Juni Mittwoch, 23. Juli
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Ausgabe 106 · Mai 2014
Nächste Einreichtermine (jeweils bis 12 Uhr) Freitag, 9. Mai Freitag, 6. Juni Freitag, 11. Juli
Im Zeitraum 3. Dezember 2013 bis 18. März 2014 erteilte Baukonzessionen
Georg Fischnaller, Meransen
1. Varianteprojekt zum Umbau, energetische Sanierung und Erweiterung des Wohngebäude
Gemeinde
Kurzweilige Sommerferien
PR-INFO
Der Verein „Die Kinderwelt Onlus“ bietet im Auftrag der Gemeinde Sommerbetreuungswochen im Graf-Meinhard-Haus in Mühlbach an. Kindergarten- und Grundschulkinder können sich auf ein buntes „Ferienpaket“ freuen, betreut von einem professionellen Team. Vom 30. Juni bis zum 29. August (mit Ausnahme der Ferragosto-Woche) stehen acht Ferienwochen zur Auswahl. Auf dem Programm stehen neben vielen anderen Höhepunkten Ausflüge zum Winnetoupark, zur Latschenölbrennerei Bergila, zum Rangertag und Brotbacken. Es sind noch einzelne Restplätze frei. Informationen erteilt die „Kinderwelt Onlus“ unter Telefon 0473 211634 oder Vizebürgermeisterin Kathrin Oberleitner, Telefon 348 0129926. Unter www.muehlbach.it ist ein Infoblatt mit Details zu den einzelnen Ferienwochen, Kosten und Öffnungszeiten sowie das Anmeldeformular abrufbar. oz
Jubiläum: Volksbank-Filiale Mühlbach feiert den 60. Geburtstag Am 30. Jänner hatte die Volksbank-Filiale in Mühlbach Grund zum Feiern: Ganze 60 Jahre ist die Bank nun schon im Ort tätig. Das war Grund genug, um mit langjährigen Kunden anzustoßen und mit neuen Kunden ins Gespräch zu kommen – und um ein sinnvolles Schulprojekt finanziell zu unterstützen. 1954 wurde die Filiale in Mühlbach eröffnet. In den vergangenen 60 Jahren hat sich eine starke Verbundenheit mit den Bewohnern und Geschäftstreibenden des Ortes entwickelt. Auch viele enge persönliche Beziehungen sind entstanden. Dies ist war Anlass, Kunden und Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen zu danken und ein guter Grund, gemeinsam darauf anzustoßen. Filialleiter Wolfgang Duregger und die Mitarbeiter Helga Felderer, Thomas Neumair, Karin Steger, Andrea Claudia Unterhuber und
Miriam Wolfsgruber luden ihre Kunden auf einen Umtrunk in die Bank ein. Im Rahmen der Feier hat Filialleiter Duregger der Schulstellenleiterin der Grundschule Mühlbach, Agnes Egger, einen Scheck überreicht. Damit wird das Jahresprojekt der Schule „Der Natur auf der Spur“ unterstützt. Das Schulprojekt erstreckt sich über das ganze Schuljahr und alle Klassen. Förster, Jäger, Wildpädagogen, Buchautoren und Museumspädagogen arbeiten am Projekt mit. Im Bild (v.l.n.r.): Im Rahmen der 60-JahrFeier überreichten Leonhard Gruber, der Leiter der Hauptfiliale Kiens und der Filialleiter der Filiale Mühlbach, Wolfgang Duregger, einen Scheck an die Schulstellenleiterin Agnes Egger und den Direktor des Schulsprengels Mühlbach, Christian Walcher. Ganz rechts im Bild die Gemeindereferentin Maria Magdalena Kranebitter.
Vom 28. April bis 25. Juli 2014 gelten in unserer
Filiale in Vals folgende Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag von 8.00 bis 12.00 Uhr Gerne beraten wir Sie auch außerhalb dieser Zeit und an anderen Tagen nach vorhergehender Terminvereinbarung.
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Gemeinde Interview
Gemeinderäte bevorzugen Standort Kloster Herr Prugger, am 9. April haben sich die Räte der vier Gemeinden Vintl, Rodeneck, Mühlbach und Natz-Schabs im Herz-JesuChristoph Prugger Institut getroffen, um über den Standort Bürgermeister des geplanten Alten- und Pflegeheimes zu beraten. Gibt es ein konkretes Ergebnis? Ja, eine im Anschluss an das Treffen durchgeführte offene Abstimmung unter den Gemeinderäten brachte ein sehr eindeutiges Ergebnis zugunsten des Standortes Herz-Jesu-Institut. Damit sind die Bürgermeister und die Arbeitsgruppe beauftragt, einen einheitlichen Entwurf für die endgültige, rechtswirksame Beschlussfassung in den vier Gemeinderäten vorzubereiten. Beim Treffen hat Walter Pardatscher vom Beratungsunternehmen Comclic die von den Gemeinden beauftragte Vergleichsstudie vorgestellt und ist für weiterführende Fragen Rede und Antwort gestanden. Die Führung der Infrastruktur könnte über die Stiftung St. Elisabeth erfolgen, wobei den Gemeinden hinsichtlich Planung, Investition und Führung Mitspracherecht eingeräumt werden soll. Das Vorhaben für den Bau eines Alten- und Pflegeheimes liegt seit vielen Jahren auf dem Tisch. Warum hat man sich erst jetzt für den Standort Herz-Jesu-Institut entschieden, den viele Bürger schon immer für einen der geeignetsten hielten? Die Tertiarschwestern haben bekanntlich Ende des vergangenen Jahres
Erreichbarkeit Soziale Einbindung der Heiminsassen ins Dorfleben Baukosten zu Lasten der Gemeinden Kostenbeitrag je Betreuungsplatz Vorgeschriebene 30 Parklätze Besonnung Ausblick Erweiterungsmöglichkeiten Gestaltungsmöglichkeiten, Anordnung Pflegedienste Freiflächen Versorgung Kubatur Balkone Brandschutz Klimahaus-Standard Türbreiten Personaleinsatz Energiekosten Sonstiges
VORZÜGE NACHTEILE NEUTRAL
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Ausgabe 106 · Mai 2014
ihr Kloster für die Unterbringung des geplanten Alten- und Pflegeheimes angeboten. Vorher stand diese Option trotz konkreter Nachfrage von meiner Seite sowie wohl auch von vorhergehenden Verwaltungen nicht zur Verfügung. So begann vor vier Jahren die Suche nach einer nachhaltigeren Lösung, die sich in der Zone Straßhof bot - wenn sie auch nicht alle Anforderungen optimal erfüllt. Doch dies gilt auch für den nun definierten Standort „Herz-Jesu-Institut“. Es wird daher unser Ziel sein, aus den gegebenen Rahmenbedingungen das Beste zu machen, die Vorzüge optimal zu nutzen und die Nachteile bestmöglich abzuschwächen. Wann können die ersten Altenheimbewohner in das Kloster einziehen? Es wird wohl noch fünf bis sieben Jahre dauern, bis die Infrastruktur in Betrieb genommen werden kann. Zuerst müssen die Gemeinden rasch die entsprechenden Beschlüsse fassen, dann sind weitere Verhandlungen zwischen den verschiedenen Einrichtungen erforderlich. Rechtliche Fragen in Bezug auf gegenseitige Beziehungen, Ausschreiben, Verfügbarkeit der bestehenden Baustruktur und ähnliches sind zu klären. Erst dann kann an einen Planungswettbewerb gedacht werden. Vom Land muss auch erst die entsprechende Finanzierung erreicht werden. Hier stehen wir in Konkurrenz mit anderen Betreibern. Aus diesem Grund bin ich froh, dass die Standortfrage endlich geklärt worden ist. Nun kann wiederum zügig für die Sache selbst gearbeitet werden.
Herz-Jesu-Institut
Straßhof
sehr gut (Zug, Bus) gut (Schule) ca. gleich höher als bei Neubau (evtl. abfederbar durch effiziente, privatwirtschaftliche Führung) im Klosteracker verfügbar gut gut eingeschränkt eingeschränkt gut gut großteils vorhanden, vorgegeben; Neukubatur nur 2.000 m3 keine aufwändig schwer zu erreichen nicht immer ausreichend für Bettentransport höher als bei Neubau höher als bei Neubau
nicht optimal wegen Entfernung zum Ortskern nur Nachbarschaft Wohnbauzone ca. gleich
Bau und Führung durch Stiftung möglich, Mitspracherecht Gemeinden Brücken-Anbindung an Katharina Lanz-Straße muss studiert werden, Genehmigung Denkmalpflege erforderlich Flair einer alten Struktur Neue, soziale Funktion für das Kloster; sonst kaum alternative Nutzungsmöglichkeiten
geringer unter- oder überirdisch gut machbar gut sehr gut gut keine Einschränkung sehr gut gut Neukubatur in “Grüner Wiese“: 18.500 m3 für 50 Betten; keine Einschränkung keine Einschränkung keine Einschränkung keine Einschränkung geringer geringer Gemeinden müssten bauen und Struktur konsortial führen
Gemeinde
Eine letzte Frage: Werden Sie das Kloster feierlich eröffnen? (lacht) Eine gute Frage: Wenn es sieben Jahre dauert, dann sicher nicht, sonst vielleicht. Die Gemeindeverwaltung hat sich in den letzten Jahren mit Themen wie Spielsucht, Barrierefreiheit, Integration neuer Mitbürger sowie Ökologie befasst. Was erwarten Sie sich davon? Ich denke, es ist sehr wichtig, auch Themen zu behandeln, die teilweise nur wenige betreffen, die für die Wenigen aber sehr wichtig sind. Spielsucht und Behinderungen können jeden treffen und sollen dann
selbstverständlich gut und rasch gelöst werden. Neben der Solidarität für die Betroffenen und deren Angehörige gilt es auch seitens der Gemeinde, schrittweise Lösungen zu finden, Maßnahmen zu setzen. Die Integration neuer Mitbürger ist unter anderem auch erforderlich, um im Kleinen Ghettobildungen zu vermeiden. Viele leisten bereits einen Beitrag, wie zum Beispiel verständnisvolle Arbeitgeber oder Nachbarn. Wichtig wäre auch die Integration in Vereinen. Den Betreibern der Spielgeräte möchte ich auf diesem Weg für deren Verständnis, die Geräte zu entfernen, danken. Zur nachhaltigen Reduzierung des Energieverbrauches und der Energieversorgung wäre vieles anzudenken und zu planen. oz
Recyclinghof bald fertig Frau Oberleitner, im September letzten Jahres wurde die Bärchenstube im GrafMeinhard-Haus in Mühlbach eröffnet. Wie wird dieses Angebot angenommen? Kathrin Oberleitner Die Kleinkinderbetreuung in der BärchenVizebürgermeisterin stube erfreut sich großer Beliebtheit. Vor allem geschätzt werden die kinderfreundlichen und hellen Räumlichkeiten sowie das nette und engagierte Fachpersonal. Wir prüfen derzeit die notwendigen Schritte für eine eventuelle Umwandlung in eine Kindertagestätte, um in den Genuss von Landesbeiträgen zu kommen und somit auch die Tarifvereinheitlichung zu ermöglichen. Die diesbezüglichen Gespräche mit den zuständigen Ämtern und Landesrätin Waltraud Deeg haben schon stattgefunden. Derzeit warten wir noch auf den Maßnahmenkatalog vom Sanitätsbetrieb für die notwendigen Anpassungsarbeiten.
Meransen bekommt endlich einen Recyclinghof. Wie gehen die Arbeiten voran? Kann der geplante Fertigstellungstermin eingehalten werden? Die Bauarbeiten gehen zügig voran. Wir gehen davon aus, dass der Recyclinghof planmäßig Ende Juni oder Anfang Juli eröffnet und in Betrieb genommen werden kann. Die Aushubarbeiten gestalteten sich äußerst schwierig, da man früher als angenommen auf Fels und steiniges Material stieß. Dies hatte auch erhebliche Mehrkosten von rund 200.000 Euro zur Folge. Mit dem Recyclinghof schaffen wir in Meransen eine längst notwendige Einrichtung, die es der Bevölkerung und der Gemeindeverwaltung ermöglicht, eine geordnete und oz fachgerechte Abfallwirtschaft zu betreiben.
Erwarten Finanzierungszusage von Landesrat Mussner Herr Lamprecht, können Sie uns einen Überblick über den Stand der Dinge zu den weiteren Schritten beim Bau der Dietmar Lamprecht Straße Mühlbach-Spinges geben? Gemeinderat Zurzeit ist das Teilstück vom Recyclinghof Spinges bis ins Dorf in Planung. Hier war eine Bauleitplanänderung notwendig, weil der Sportplatz nicht wie derzeit vom Recyclinghof aus gesehen rechts, sondern in Zukunft links umfahren werden soll, um die Steigung zu reduzieren. Diese Bauleitplanänderung ist bereits genehmigt, allerdings stockt es jetzt bei der Finanzierung. Es gibt eine ältere Zusage von Landesrat Florian Mussner, dass der Straßendienst Eisacktal die Arbeiten übernehmen soll. Der Straßendienst verfügt angeblich aber nicht über die notwendigen Ressourcen. Der Bürgermeister und ich haben daraufhin beim
Landesrat vorgesprochen und erwarten nun eine Antwort über die weitere Vorgehensweise und zur Finanzierung. Die Gemeinde hat ihrerseits bereits 200.000 Euro für das Projekt reserviert. Die Mittel stammen zum Teil aus dem Topf für Umweltausgleichsmaßnahmen des Mühlbacher Stausees. Wird in Spinges eine neue Wohnbauzone ausgewiesen? Ja, die entsprechende Bauleitplanänderung steht in der Juni-Sitzung des Gemeinderates auf der Tagesordnung. Oberhalb der heutigen DickaSiedlung möchten wir Platz für 10 bis 15 Reihenhäuser schaffen. Ich hatte im Frühjahr 2013 eine Umfrage unter den Spinger Haushalten durchgeführt. Dabei bekundeten elf Personen ihr Interesse, in den nächsten fünf bis sieben Jahren in Spinges ihr Eigenheim bauen zu wollen. oz 9
Gemeinde Interview
Skischule nicht mehr an Tennishalle interessiert Herr Zingerle, gibt es Neuigkeiten zur Zukunft der Tennishalle Vals? Im Jänner haben wir der Skischule Franz Zingerle Jochtal drei Alternativen unterbreitet: Gemeindereferent Erstens die Beibehaltung der Tennisplätze und Realisierung eines Zubaus in Richtung Kinderspielplatz mit veranschlagten Projektkosten von 1,5 Millionen Euro. Bei einer Beteiligung der Skischule in der Höhe von 550.000 Euro hätte sie die Struktur die ersten zehn Jahre pachtfrei nutzen können. Zweite Variante: Realisierung der halben Kubatur und somit Reduzierung der Kosten oder – dritte Variante: Belassen der Tennishalle in der heutigen Form, also kein Zubau, und Vermietung an die Skischule zu einem jährlichen Pachtzins von 10.000 Euro, wobei die Gemeinde auf eigene Kosten eine energetische Sanierung vornehmen würde. Die Skischule hat
in ihrer Gesellschaftersitzung alle drei Varianten abgelehnt. Die Gemeindeverwaltung wird nun die Halle energetisch sanieren lassen und noch innerhalb Mai das Gespräch mit dem Sportverein Vals und dem Sportverein Mühlbach, Sektion Tennis, suchen, um eine Lösung für eine zukünftige Nutzung der Tennishalle mit Bar und Fußballplatz zu finden. In der Zwischenzeit ist der bestehende Mietvertrag mit dem ASV Mühlbach, Sektion Tennis, bis Ende September verlängert worden. Wie geht es bei der Umgestaltung des Jochtal-Parkplatzes und dem Bau einer neuen Zufahrt zum Recyclinghof weiter? Das Projekt ist von der Baukommission gutgeheißen worden. Die Gemeindeverwaltung ist dabei, den Grund für den Bau der Zufahrt von der Fraktionsverwaltung abzulösen. Die Realisierung ist bei zirka eineinhalbmonatiger Bauzeit für Herbst 2014 geplant. oz
Dürfen keine Parallelgesellschaft entstehen lassen Frau Kranebitter, Integrationslandesrat Philipp Achammer hat die verstärkte Marlene Kranebitter Integration von Schülern mit MigraGemeindereferentin tionshintergrund als große Herausforderung für Südtirols Schulwelt bezeichnet. Welche Schritte kann die Gemeinde in Sachen Integration setzen? Der Schuldirektor Christian Walcher hat unter dem Arbeitstitel „Plattform Migration“ eine Initiative ins Leben gerufen, mit der man herausfinden möchte, welche Probleme für welche Gruppierungen bestehen. Der Arbeitsgruppe gehören neben Walcher auch die Kindergartendirektorin Margareth Rabanser und von der Gemeinde Gisella Mair, Kathrin Oberleitner und ich an; außerdem Sandra Chiari als Leiterin des Integrationsprojektes „Frauenwerkstatt Punkt“, Maria Theresia Peintner von der Katholischen Frauenbewegung und die Landtagsabgeordnete Tamara Oberhofer. Bei den zwei bisherigen Treffen ist klar geworden, dass die momentanen Ängste auf mangelnde Begegnung zurückzuführen ist. Die Gemeindeverwaltung wird sich überlegen, wie sie sich ihrerseits verstärkt in die Integrationsbemühungen aktiv einbringen kann. Es hat auf Bezirksebene die Idee eines Bürgerschalters für Migranten gegeben, der dann allerdings nicht zustande gekommen ist. Vielleicht könnte man eine ähnliche Initiative im Kleinen umsetzen, mit der man Einwanderer über die Gepflogenheiten aufklärt. In anderen Gemeinden gibt es 10
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zum Beispiel eine Art Patensystem, das sich recht gut bewährt hat. Das Ziel ist es jedenfalls, bestehende Ängste abzubauen und keine Parallelgesellschaft entstehen zu lassen. Tatsache ist, dass in Mühlbach Menschen aus fast 40 Nationen leben. Dieser Umstand wird sich so schnell nicht ändern, und daher müssen wir aus dieser Realität in Mühlbach gemeinsam das Beste machen. Die Gemeindeverwaltung hat 25.000 Euro für die Adaption des alten Schulhauses in Mühlbach bereitgestellt. Was genau soll mit dem Gebäude passieren? Der Theaterverein hat mit sehr viel Eigenleistung und Fleiß die Räumlichkeiten entrümpelt und gereinigt. Mit den bereitgestellten Mitteln soll der Saal wieder so hergerichtet werden, dass man in den nächsten Jahren halbwegs vernünftig Theater spielen kann. Die WC-Anlagen wurden erneuert, und die Bühne ist wieder einsturzsicher. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten wurde einiges modernisiert. Die Gemeindeverwaltung wird dem Theaterverein nach Abschluss aller Maßnahmen die Führung des Saales mit einer klaren Konzessionsvereinbarung übertragen. Ansonsten steht derzeit noch die Idee im Raum, das Gebäude als eine Art Künstlerhaus nutzbar zu machen, beispielsweise einen Filmclub unterzubringen. Das bestehende Projekt zum Umbau des alten Schulhauses kann in nächster Zeit aus Geldmangel ebenso wenig verwirklicht werden wie jenes von Architekt Bacher am Kirchplatz. oz
Gemeinde
Beitrag für öffentliche Dienstleistungen
Foto: oz
Passend zur Jahreszeit befasste sich der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 19. Dezember vor allem mit zwei Themen betreffend das Skigebiet Gitschberg Jochtal. Einerseits ging es um die finanzielle Unterstützung der Liftgesellschaft, andererseits um ein Gutachten zum von der Landesregierung erstellten Fachplan für Aufstiegsanlagen und Skipisten.
Vor etwa dreieinhalb Jahren fasste der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss zur Beteiligung der Gemeinde am Verbindungslift Gitschberg-Jochtal. Ein halbes Jahr später wurde die Beteiligung durch Zeichnung von Aktien im Nominalwert von insgesamt zwei Millionen Euro, aufgeteilt auf den Zeitraum 2011 bis 2022, genehmigt. Aufgrund der derzeit geltenden rechtlichen Bestimmungen ist es allerdings für die Gemeinde nicht möglich, sich an der Gitschberg Jochtal AG zu beteiligen. Somit beschließen die Gemeinderäte, die betreffenden Beschlüsse zu annullieren und mit der Liftgesellschaft eine Vereinbarung betreffend die Beteiligung an den Betriebskosten für öffentliche Dienstleistungen abzuschließen. Konkret betreffen diese Dienstleistungen die Präparierung der Langlaufpisten und Rodelbahnen, der Betrieb des Dorflifts Pobist, die Parkplätze an den Talstationen und die Seilbahn Mühlbach-Meransen. Die Gemeinde behält sich ein Mitspracherecht in Person des Bürgermeisters und des zuständigen Referenten vor. Die jährlichen Beiträge von maximal 200.000 Euro werden in den Jahren 2013 bis 2022 ausgezahlt. Auf den Vorschlag von Bürgermeister Christoph Prugger, die Gitschberg Jochtal AG möge den Betrieb der Seilbahn Mühlbach-Meransen für die Dauer der Beitragsvergabe aufrecht halten, antwortete der anwesende Präsident Karl Leitner, dass er nach Ablauf dieser Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung stehe und daher keine langfristige Zusage in diese Richtung machen könne. Das Defizit der Seilbahn Mühlbach-Meransen bezifferte Leitner mit 180.000 Euro jährlich, wovon 150.000 durch Landesgelder gedeckt seien.
Die Gemeindeverwaltung unterstützt die Gitschberg Jochtal AG mit einem jährlichen Betriebskosten zuschuss für öffentliche Dienstleistungen, wie zum Beispiel den Betrieb der Seilbahn Mühlbach-Meransen
Positives Gutachten zum Fachplan für Aufstiegsanlagen Im Herbst vergangenen Jahres genehmigte die Landesregierung den Entwurf des neuen Fachplanes für Aufstiegsanlagen und Skipisten. Die Gitschberg Jochtal AG hat ihrerseits beantragt, eine neue Piste am Kleingitsch einzutragen sowie einen neuen Lift in Meransen Dorf sowie einen weiteren im Jochtal als Ersatz für den bestehenden Schlepplift zum Restaurant. Mehrere Einwände wurden eingebracht aus Sorge, die im Fachplan eingetragenen Zonen könnten
Einschränkungen in Bezug auf Bauvorhaben oder Erweiterungsmöglichkeiten mit sich bringen. Karl Leitner betonte, dass diese Ängste unbegründet seien: „Wir dürfen die bestehenden Skipisten um keinen Zentimeter erweitern, und es werden keinerlei Baurechte durch die Skizonen beeinträchtigt.“ Der Gemeinderat beschloss somit, ein positives Gutachten zum Fachplan abzugeben mit dem Vorbehalt, dass den privaten Eigentümern durch die Eintragung der Skizonen keinerlei Einschränkungen in Hinblick auf eine zukünftige Bautätigkeit oz entstehen. 11
Gemeinde
Aus dem Gemeindeausschuss Beschlüsse vom 3. Dezember 2013 bis 18. Februar 2014 Infrastrukturen 44Das Ingenieurbüro iPM aus Bruneck erhielt den Auftrag zur Projektüberprüfung in Zusammenhang mit der Errichtung des Glasfasernetzes in der Ortschaft Mühlbach. Für die Anbindung der Fraktionen beauftragte der Ausschuss das Ingenieurteam Bergmeister mit Planung, Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination zum Betrag von 46.000 Euro. 44Die SKS Südtiroler Kanal Service GmbH führte dringende Inspektions-, Reinigungs- und Sanierungsarbeiten beim Skiverleih Gatterer in Vals zum Betrag von 9.600 Euro durch.
Straßen, Wege und Plätze 44Geometer Josef Morandell Bozen wurde mit der Ausarbeitung des Projektes, der Ausschreibungsunterlagen, Bauleitung und Abrechnung betreffend die Erneuerung eines Gehsteigs in Mühlbach (Abschnitt Meransner Straße - Pustertaler Straße) beauftragt. 44Bei der Verbindungsstraße MühlbachSpinges wurde im Bereich oberhalb der Wohnbauzone Straßhof ein Holzzaun errichtet. Für den Abschnitt Straßhof Einfahrt Neubau Altersheim beträgt die Endabrechnung über die Lieferung von Baumaterialen 77.800 Euro + MwSt., für die Asphaltierungsarbeiten 19.900 Euro + MwSt. 44Für den Parkplatz Seilbahnplatz in Mühlbach zahlt die Gemeinde für die zeitweilige Besetzung von 33 Stellplätzen
rückwirkend vom 4.11.2013 bis einschließlich März 2014 54 Euro/Stellplatz je Monat, insgesamt 10.600 Euro. 44Betreffend die Bachunterquerung auf der Forststraße nach Spinges erhielt das Ingenieurbüro iPM den Auftrag zur Ausarbeitung des Einreicheprojektes. 44Die Firma Niederwieser Bau wurde mit dem Abbruch und der Erneuerung der Brücke zur Fanealm in Vals zum Betrag 19.500 Euro beauftragt. 44Das Ausführungsprojekt von Architekt Josef Rieder betreffend die Gestaltung des Parkplatzes im Zentrum von Meransen wurde genehmigt. Die vorgesehenen Projektkosten sind 212.000 Euro, und die Arbeiten wurden ausgeschrieben.
Soziales 44Im Zuge der Errichtung eines Altenund Pflegeheimes erstellte Geometer Michael Vieider im Auftrag des HerzJesu-Institutes einen kotierten Lageplan zum Betrag von 16.000 Euro, und die Heracura Entwicklungs GmbH fertigte ein Modell 1:200 des Herz Jesu Instituts zum Betrag von 5.800 Euro an. Für die Vergleichsstudie der Standorte „HerzJesu-Institut“ und „Straßhof“ zahlte die Gemeinde rund 8.000 Euro an das Studio comClic. 44Der Dienst zur Kleinkinderbetreuung im Hauptort Mühlbach wurde bis zum 31.12.2014 verlängert. 44An Kondominiumsspesen für die Altenwohnungen im Wohn- und Geschäftsgebäude „Gatterer“ in Mühlbach
zahlte die Gemeinde rund 1.000 Euro.
Energie 44Elektrokraftwerke „Finkhof“ und „UITZEN“: Verkauf der 8.297 grünen Zertifikate (erneuerbare Energiequellen) betreffend das Produktionsjahr 2013 Quartal 1 bis 3 an den Südtiroler Energieverband, Bozen: • Q1: 88,10 Euro/MWh + Mwst. • Q2: 87,50 Euro/MWh + Mwst. • Q3: 86,90 Euro/MWh + Mwst. 44Die im Zeitraum 1. Februar bis 31. Dezember 2014 im Elektrokraftwerk „Uitzen“ produzierte elektrische Energie wird an die Firma Energy.dis GmbH aus Brixen verkauft. 44Für das E-Werk Uitzen liefert die Firma Troyer AG einen neuen PC und migriert das bestehende Visualisierungssystem zum Betrag von 11.300 Euro. Ein neues Pelton Laufrad wurde um 48.000 Euro bestellt. Außerordentliche Instandhaltungsarbeiten kosteten 16.000 Euro. 44Die Photovoltaikanlagen am Hallenbad und der Tennishalle Meransen mussten an die neuen gesetzlichen Normen angepasst werden.
Wohnbau- und Erweiterungszonen 44Für die Erweiterungszone „Platzer“ in Meransen entrichtet die Gemeinde Anschlussgebühren in der Höhe von 4.300 Euro an die SELNET GmbH und sowie 640 Euro an die Telecom Italia spa für die technische Begutachtung der Telefonanschlüsse.
Beiträge und Zuweisungen
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Pfarrei zum hl. Andreas ,Vals
Instandhaltung der Kultusgebäude (Stromspesen 2012)
1.000,00 €
Verein Galerie 90
Unterstützung der ordentlichen Tätigkeit 2013
6.000,00 €
Freiwillige Feuerwehr Meransen
Kostenabdeckung Projekt „Authentic Meransen“ 2012
Pfarrei zum hl. Rupert, Spinges
Ankauf Grabverbauelemente
Alminteressentschaft Vals
Außerordentliche Instandhaltungsarbeiten Labisebenweg
Gitschberg Jochtal AG
Betriebskostenzuschuss für die Erbringung von Dienstleistungen öffentlichen Interesses - Bezugsjahr 2013
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500,00 € 1.315,80 € 30.000,00 € 200.000,00 €
Gemeinde
44Betreffend die Erweiterungszonen „Kössler“ in Meransen sowie „Spinges 3“ erteilte die Gemeinde den Auftrag zur Ausarbeitung der technischen Unterlagen zwecks Eintragung in den Gemeindebauleitplan an das Ingenieurbüro in.ge.na.
44Renate Christine Ratiu mietete eine Autoabstellfläche in der Tiefgarage am Schulhausplatz in Mühlbach um 600 Euro jährlich. 44Die Wohnung im Haus der Vereine in Vals vermietete die Gemeinde als Dienstwohnung an Roman Obrist für die Dauern von vier Jahren um monatlich 385 Euro. Der Mieter reinigt das Stiegenhaus, räumt den Schnee vor den Haupteingängen, bedient die Heizanlage bei Veranstaltungen und überwacht die Brandmeldeanlage.
Öffentliche Gebäude und Einrichtungen 44Die Arbeiten für den Umbau und die Erweiterung des Mehrzweckgebäudes in Spinges wurden an die Firma Gebr. Oberhauser & Co. OHG aus Lüsen zum Betrag von 280.000 Euro + MwSt. vergeben. 44Für Adaptierungsarbeiten im ehemaligen Tourismusbüro im Kulturhaus Vals zahlte die Gemeinde eine Rechnung in der Höhe von 11.400 Euro an die Firma Weger OHG aus Schabs.
Rechtsstreite 44Die Gemeinde beauftrage die Rechtsanwaltskanzlei Pichler - Pittracher - Wild mit der Zwangseinhebung von nicht bezahlter Gemeindeimmobiliensteuer (ICI). 44Daporta Textil KG gegen Gemeinde Mühlbach: Berufung vor dem Staatsrat Rom gegen das Urteil des Regionalen Verwaltungsgerichtes: Zahlung der Saldorechnung der Anwaltssozietät Kofler Baumgartner Kirchler, Bruneck in Höhe von 4.500 Euro.
Müll 44Recyclinghof Meransen: Der Geologe Gianfranco Dragà wurde mit der Kontrolle der Stabilität eines Felsaushubs in der Ausführungsphase beauftragt. Ein
Projekt: Arch. Rieder
Tausch/Kauf/Miete öffentlicher Liegenschaften
Der Ausschuss genehmigte das Ausführungsprojekt betreffend die Gestaltung des Parkplatzes im Zentrum von Meransen
Vereinbarungsprotokoll mit der Firma Gasser Paul betreffend ein Zusatz- und Varianteprojekt mit einer Mehrausgabe von rund 250.000 Euro wurde genehmigt.
Sport- und Freizeiteinrichtungen 44Beauftragung zur Führung der Startrodelbahn im Sportzentrum von Meransen an Josef Mair für die Wintersaison 2013/2014 und für die Monate August/ September 2014. Mit dem italienischen Wintersportverband FISI wurde eine Vereinbarung bezüglich Finanzierung, Führung und Benützung der Anlage geschlossen. Der Verband zahlt jährlich 7.500 Euro. 44Die Firma Elektro Schmid erhielt den Auftrag zur teilweisen Erneuerung der Flutlichtanlage in der Tennishalle in Vals zum Betrag von 1.000 Euro. 44Für den Sonderbetrieb Mühlbach genehmigte der Ausschuss die erste Rate des Deckungsbeitrages 2014 zur Führung des Hallenbades Meransen in der Höhe von 77.500 Euro.
Übergemeindliches 44Im Zuge der trimestralen Abrechnungen der ARA Pustertal AG für die Führung der Kläranlage zahlte die Gemeinde den
anteilsmäßigen Betrag 70.000 Euro.
Internes 44Die Beamtin Ilaria Luzi wird als Verantwortliche für die Gemeindeaufenthaltsabgabe ernannt.
Sonstiges 44Die Firma Pius Untersteiner restauriert das Dach der Hütte am Bahnhof in Mühlbach zum Betrag von 5.600 Euro. 44Die Repräsentationsausgaben für die Jungbürgerfeier 2013 betragen 1.600 Euro. 44Franz Oberparleiter erhielt den Auftrag für die Ablesung der Zähler über den Trinkwasserverbrauch 2013 zum Betrag von 3,99 Euro pro Wasserzähler. Die Spesen für die Ablesung von zirka 750 Zählern in den Fraktionen wird zur Hälfte übernommen. 44Die Firma Weger GmbH aus Vintl wurd mit der Wartung und Betreuung der Trinkwasserleitungen und -quellen des Hauptortes für die Jahre 2014 bis 2016 beauftragt. Die jährlichen Kosten sind 6.700 Euro. 44An Honorar und Spesen für den Gemeindetechniker Architekt Kurt Unterkircher im zweiten Halbjahr 2013 zahlt die Gemeinde 13.600 Euro. 13
Gemeinde
Im Hauptort Mühlbach wird am Donnerstag, 8. Mai, der Grünschnitt (Blumen und Strauchschnitt) von den Gemeindearbeitern direkt bei den interessierten Haushalten eingesammelt. Der Dienst wird gegen einen pauschalen Spesenbeitrag von 10 Euro angeboten und über die nächste Müllgebührenabrechnung verrechnet. Der Strauchschnitt muss an Stellen deponiert werden, die für das Gemeindefahrzeug leicht zugänglich sind. Interessierte können sich bis Dienstag, 6. Mai, im Steueramt melden (Telefon 0472 849633, E-Mail info@muehlbach.it). oz
Fest des Ehrenamtes Die Gemeindeverwaltung plant für Freitag, 21. November, 19 Uhr, ein Fest des Ehrenamtes im Graf-MeinhardHaus, bei dem insbesondere alle ehrenamtlich Tätigen der Gemeinde im Mittelpunkt stehen werden. Die Vereine und Organisationen der Gemeinde sind gebeten, an diesem Abend keine eigenen Veranstaltungen abzuhalten.
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Foto: Shutterstock
Strauchschnittsammlung
Alles Gute! ... zum runden 70er: Mainrad Leitner, Spinges Nadiya Kuchuk, Vals Theodora Hofer, Meransen Margareth Weger, Mühlbach Gerd Heinrich Kohlhage, Mühlbach Josef Mair, Mühlbach Karl Graf, Vals Josef Pramstaller, Mühlbach
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... zum runden 80er: Johann Markart, Spinges Marianna Oberhuber, Spinges Johann Plank, Spinges Herbert Mair, Vals
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... zum runden 90er: Willfrieda Oberhuber, Spinges Anton Zingerle, Vals Hans Victor Fritz Stein, Spinges
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Angeführt sind die im Meldeamt eingetragenen Personen, die im Zeitraum 1. Jänner bis 30. April 2014 das jeweilige Lebensjahr vollendet haben.
Kurz gesagt
Einblicke in die Berufswelt Vor kurzem stellte sich die Welt des Handwerks und des Gastgewerbes bei den Mühlbacher Mittelschülern vor. Begleitet von Mitarbeitern des LVH und der HGJ erfuhren die Schüler in Erlebnisberichten eingeladener Handwerker und Gastronomen Spannendes aus deren Berufsalltag. Malermeister Andreas Kofler (im Bild) demonstrierte in seiner Werkstatt verschiedene Maltechniken und gewährte Einblick in sein Gerätelager mit den zahlreichen Leitern, Gerüsten und Farbkübeln. In der Autowerkstatt Mahlknecht besichtigten die Schüler unter anderem den
Spritzraum und warfen unter der Hebebühne einen Blick in das Innenleben eines Fahrzeugs. HGJ-Koordinatorin Karin Trocker informierte über die verschiedenen Berufe, Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen im Hotel- und Gastgewerbe. Nach der Präsentation in der Schule besuchten rund
20 interessierte Schüler das Familienhotel Huber in Vals. Hotelier Franz Stolz führte die Schüler durch die verschiedenen Bereiche des Hotels, vom Wellnessbereich über die Küche und den Speisesaal bis hin zur Rezeption und gab den Schülern so einen Einblick in die Welt des Gastgewerbes. oz
Auf offene Ohren und Herzen gestoßen Vor einigen Monaten verschickte Malermeister Andreas Kofler eine E-Mail an seine Kunden, Freunde und Bekannten mit dem Aufruf, sich an einer Spendenaktion zu beteiligen. Markus Torggler (im Bild), ein guter Freund Koflers, war vor über einem Jahr nur zwei Monate nach Erhalt der Diagnose an Krebs verstorben – ein schwerer Schicksalsschlag für seine Hinterbliebenen, die sich darüber hinaus mit finanziellen Problemen konfrontiert sahen. Koflers Aufruf ist auf offene Ohren und
Herzen gestoßen, und so sind nicht weniger als 6.000 Euro an Spenden zusammengekommen, die er nun an Markus' Schwester Martina übergeben kann. „Weitere 4.500 Euro haben die Herbergsinger in Vals gesammelt, und ich danke allen Spendern von Herzen für ihre Großzügigkeit. In diesen Zeiten ist dies ein schöner Beweis dafür, dass die Menschlichkeit doch noch einen großen Stellenwert in unserer manchmal als materialistisch geltenden Gesellschaft oz einnimmt“, sagt Andreas Kofler.
Foto: Armin Mutschlechner
Lebensmittelbank Mühlbach
Am vergangenen 17. Jänner hat die Lebensmittelbank Mühlbach im Pfarrheim ihre Tätigkeit aufgenommen und erstmals Lebensmittel an bedürftige Familien und Einzelpersonen verteilt. Anrecht haben alle in den Gemeinden Mühlbach, Rodeneck, Vintl und in deren Fraktionen ansässigen
Bürger, die über ein geringes oder über gar kein Einkommen verfügen. Die Bedürftigkeit der Empfänger wird mittels der ISEE-Erklär ung kontrolliert, um Missbräuche zu vermeiden. In Mühlbach sind die Hälfte der Bezieher Einheimische. Es ist anzunehmen, dass der effektive Bedarf noch größer ist, aber viele aus falscher Scham den Dienst nicht beanspruchen. Die Initiative für das Projekt ergriff die Pfarrei St. Helena in Zusammenarbeit mit dem Verein Trentinosolidale onlus. Letzterer holt drei Mal wöchentlich bei rund 30 Geschäften
in Südtirol Lebensmittel ab, die wegen des Mindesthaltbarkeitsdatums im Müll landen würden. Pro Fahrt werden dabei vier Tonnen Lebensmittel eingesammelt. Die operative Umsetzung des Projektes in Mühlbach erfolgt mit freiwilligen Helfern. Der Supermarket Poli, die Bäckerei Stampfl und die Firma Rieper stellen die Lebensmittel zur Verfügung. Gesucht werden noch weitere Handelsbetriebe oder Private, die bereit sind, Lebensmittelspenden zu geben. Bedarf besteht für Grundnahrungsmittel wie Nudel, Reis, Mehl, Zucker, Öl, Essig oder Konserven. Freiwillige, die bei Einsammeln und Verteilung der Lebensmittel helfen wollen, sind herzlich willkommen. Auskünfte und Informationen erteilt Armin Mutschlechner unter Telefon 348 7392329 oder Pfarrer Hugo Senoner im Pfarramt Mühlbach. oz 15
Kurz gesagt
Von Mitte März bis Mitte April war das Filmteam der bekannten Fernsehserie „Der Bergdoktor“ in der Almenregion Gitschberg Jochtal für Dreharbeiten eines Winterspecials unterwegs. Der Großteil der Aufnahmen entstand in der Fane Alm, aber auch am Gitschberg und im Jochtal wurde gedreht. Die Straße auf die Fane Alm musste im Vorfeld geräumt werden, um die aufwändigen Material- und Personentransporte zu ermöglichen. Der Bergdoktor ist die bekannteste und beliebteste Alpenserie in Deutschland. Bei den Einschaltquoten liegt „Der Bergdoktor“ mit bis zu sieben Millionen Zuschauern im absoluten Spitzenfeld im deutschen Fernsehen. Der Winterspecial Film wird vermutlich noch höhere Einschaltquoten erzielen. In der Serie werden die echten Orts- und Flurnamen genannt, wovon die jeweiligen Drehorte auch touristisch profitieren – ebenso wie vom Mehrwert des klaren, traditionellen Profils, das der Film transportiert. In der Region Elmau
TickerTicker · Ticker ·
Foto: Christian Ronning
Der Bergdoktor auf der Fane Alm
beispielsweise stiegen durch den „Bergdoktor“ Nächtigungen und Umsatz vor allem in der Nebensaison. Das kürzlich gedrehte Winterspecial entstand unabhängig von der
Live aus Mühlbach
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Foto: Egon Daporta
+ + + Bei der 11. Italienischen Jugendstartmeisterschaft mit internationaler Beteiligung am 1. März in Meransen waren die Athletinnen und Athleten des ASV Gitschberg sehr erfolgreich. Mit Jana Huber, Lisa Stampfl, Manuel Mair und Maximilian Mair gewannen die Meransner Rodler in vier von neun Kategorien. + + + Das Südtiroler Festival der böhmischen und mährischen Blasmusik wird vom kommenden 5. bis 7. September die vierte Auflage erfahren. Das Organisationskomitee, bestehend aus Rainer Stiassny, der Bürgerkapelle Mühlbach und dem Tourismusverein Gitschberg Jochtal, wird das bewährte Erfolgsrezept der Veranstaltung beibehalten und dem lokalen sowie internationalen Publikum drei stimmungsgeladene Festtage bieten
Bergdoktor-Serie und wird voraussichtlich im Dezember 2014 oder Januar 2015 auf oz ZDF und ORF ausgestrahlt.
Ein Benefizfrühschoppen zugunsten der Südtiroler Krebshilfe fand am 9. März im Graf-Meinhard-Haus statt. Die musikalischen Darbietungen der „Sieben Eisacktaler“, der „Soliden Oberkrainer mit Martina“ sowie von Sepp Messner Windschnur (allesamt im Bild mit Moderator Norbert Rabanser), wurden zwischen 11 und 12 Uhr live auf Rai Südtirol übertragen. Ebenso anwesend war der Landtagsabgeordnete Hans Heiss, Gemeindenverbandspräsident Andras Schatzer und weitere Vertreter des öffentlichen Lebens. Landesrätin Martha Stocker hatte den Ehrenschutz übernommen. Während der
Veranstaltung übergab der Musiker Walter Messner den stolzen Erlös von 15.000 Euro, den er mit dem Verkauf eines eigens eingespielten Tonträgers erwirtschaftet hatte, an Renate Daporta Jöchler von der Südtiroler Krebshilfe. Messner war vor einigen Jahren selbst an Krebs erkrankt und gelobte sich, bei gutem Heilungsverlauf die Krebshilfe zu unterstützen. Die Freiwillige Feuerwehr Mühlbach zeichnete bei der Veranstaltung für den gastronomischen Part samt Service verantwortlich. oz
Kurz gesagt
Die im September angelaufene Aktion Treuepass zahlreicher Mühlbacher Wirtschaftsbetriebe endete planmäßig am 19. April. „Die Betriebe sind angewiesen, volle Treuepässe kulanterweise noch einige Tage oder Wochen, maximal aber innerhalb 31. Mai entgegenzunehmen“, sagt Kaufleutepräsident Wolfgang Pertinger. Wenn Betriebe noch einige Klebepunkte vorrätig haben, stehe es diesen frei, auch einige Tage nach dem offiziellen Ende der Aktion noch Punkte zu verteilen. Insgesamt zieht Pertinger ein positives Resümee der Treuepass-Aktion: „Die Betriebe verteilten über 110.000 Treuepunkte an die Kunden, was einem Rabattwert von gut 20.000 Euro entspricht. Die Rückmeldungen von Seiten der Betriebe wie auch von Seiten der Kunden sind durchwegs positiv, und es wurde bereits mehrfach der Wunsch geäußert, die Aktion zu verlängern. Dies ist aus verwaltungstechnischer Sicht nicht möglich, aber wir werden darüber beraten, zu einem späteren Zeitpunkt eine
Foto: oz
Positive Bilanz über Aktion Treuepass
weitere Ausgabe des Treuepasses zu starten.“ Neben dem Treupass haben die Wirtschafts treibenden der Gemeinde Mühlbach eine weitere Aktion ins Leben gerufen, nämlich die „Mühlbacher Gutscheine“. Diese sind weiterhin im Büro des Tourismusbüros erhältlich und in allen teilnehmenden Betrieben in Mühlbach, Meransen, Vals und Spinges einlösbar. Mühlbacher Gutscheine eignen
sich besonders als Geschenk zu allen erdenklichen Anlässen oder als Dankeschön von Vereinen gegenüber Funktionären und Mitgliedern. Der beim Verkauf ausgestellte Kassenbeleg ist – mit Stempelmarke versehen – steuerlich absetzbar, und somit eignen sich die Gutscheine auch als Geschenk von Betrieben an Mitarbeiter oder Kunden. oz
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Kurz gesagt
anno dazumal
Die historischen Zeitungsmeldungen sind aus dem „Pustertaler Boten“ (2., 13. 27. Feber, 3. u. 17. April 1914) entnommen und wurden von Armin Mutschlechner ausgewählt. Anmerkungen und Rückmeldungen unter E-Mail armin@kraxentrouga.it.
Zivi sein, eine einmalige Erfahrung! Beim Weißen Kreuz können sozial motivierte Jugendliche den freiwilligen Zivildienst leisten und dabei nur profitieren, in jeder Hinsicht. Auf die Frage „Was ist Zivildienst für Dich?“ antworteten befragte Zivildiener zum Beispiel: „Zivildienst bedeutet für mich, ein Jahr lang spannende Erfahrungen zu sammeln!“ „Beim Zivildienst lerne ich Neues und kann über meine Zukunft nachdenken! – Zivildienst ist für mich ein Geben und Nehmen!“ Ein „Zivi“ genießt eine umfangreiche und vom Land Südtirol anerkannte Ausbildung für Krankentransport und Rettungsdienst, sammelt wertvolle Erfahrungen für das Leben, erlebt Kameradschaft in einer großen 18
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Gemeinschaft und lernt nicht nur Freunde, sondern auch Land und Leute näher kennen und schätzen. Das Zivildienstjahr ist nicht nur eine tolle Erfahrung unter Gleichgesinnten, sondern auch eine Entscheidungshilfe für die weitere berufliche Laufbahn. Man kann also sagen: Zivildienst beim Weißen Kreuz ist eine einmalige Erfahrung! Freiwillige Zivildiener
erhalten für ihre zwölfmonatige Mitarbeit im Weißen Kreuz eine Vergütung von 450 Euro pro Monat. Infos unter der Grünen Nummer 800110911 oder 0471 444 382 zu Bürozeiten, E-Mail: zivildienst@wk-cb.bz.it oder direkt in der nächstgelegenen Sektion oz des Weißen Kreuzes.
Kurz gesagt
Jazz trifft Fußball
Am Samstag, 5. Juli wird Mühlbach erneut Schauplatz eines charaktervollen JazzAbends im Rahmen des „Südtirol Jazzfestivals“. Die genauen Programmdetails und die Musikgruppen stehen noch nicht fest, jedoch ist der Beginn des K onzertes auf 20 Uhr angesetzt. Wer sich aufgrund der Terminüberschneidung mit zwei Viertelfinal begegnungen der Fußballweltmeisterschaft nicht entscheiden kann, welchem Event er
den Vorzug geben möchte, kann beruhigt werden: Die Spiele werden nämlich auf dem Rathausplatz live auf Großbildleinwand übertragen. Eine seltene, außergewöhnliche und mit ziemlicher Sicherheit emotions- und stimmungsgeladene Kombination also, auf die man sich freuen kann. Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung im Zelt auf dem oz Festplatz statt
Besuch im Rathaus
Die 3. Klasse der Grundschule Meransen zu Besuch beim Bürgermeister im Rathaus
Foto: thinkstockphotos.com
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Bücher abzugeben
Die Bibliothek Mühlbach hat kürzlich ihren Buchbestand durchgekämmt. Interessierte können die aussortierten Exemplare gegen eine freiwillige Spende abholen. „Vielleicht wäre das gerade für Pensionen und Hotels eine Gelegenheit, ihren Buchbestand für die kleinsten Gäste aufzustocken“, sagt Claudia Lanz von der Bibliotheksverwaltung. Bücher können zu den Öffnungszeiten der Bibliothek montags und dienstags von 9.30 bis 10.30 Uhr, donnerstags von 15 bis 17 Uhr oder freitags von 15 bis 16.30 und von 19 bis 20 oz Uhr abgeholt werden.
Frühschoppen für guten Zweck Am 10. März wurde in Mühlbach der Film „Out of darkness“ gezeigt, in dem ein nepalesisch-amerikanisches Ärzteteam in das Himalayahochland wandern, um dort erblindete Menschen mit einer schnellen und kostengünstigen Operation vom „Grauen Star“ zu befreien. Vertreter des Vereins Pro Nepal, der die Filmvorführung organisierte, kamen im Anschluss spontan mit engagierten Mühlbacher Feuerwehrmännern ins Gespräch, die die Initiative ihrerseits unterstützen möchten – konkret in Form eines Frühschoppens am 22. Juni nach der Fronleichnamprozession, dessen Erlöse dem Verein zugute kommen wird, damit weiteren Menschen in Nepal das Augenlicht geschenkt werden kann. oz 19
Vereine
Schützenkapelle Meransen
Ein Neuer an der Spitze
Einen neuen Ausschuss wählten die Musikantinnen und Musikanten der Schützenkapelle Meransen bei ihrer letzten Vollversammlung: Roland Stubenruss wurde dabei als Obmann bestätigt; die weiteren Ausschussmitglieder sind Josef Oberhofer (Obmannstellvertreter), Helene Untersteiner (Schriftführerin), Philipp Mair ( Jugendleiter), Kurt Mair (Kassier), Gebhard Pabst (Öffentlichkeitsarbeit), Lukas Stubenruss (Notenwart), Marlies Pabst (Trachtenwart) und Simon Hinterlechner (Instrumentwart). Da Kapellmeisterin Simone Rungger bereits im Herbst ihren Abgang angekündigt hatte, musste ein neuer Dirigent gefunden werden. Der Schalderer Florian Ploner (im Bild) wird die musikalischen Geschicke der Schüt-
Gaudirennen auf langjährige Freundschaft Seit mittlerweile bereits 48 Jahren besteht eine freundschaftliche Beziehung zwischen dem bayerischen Ort Hemau und Mühlbach. Die junge Generation führt diese Freundschaft weiter. Am 22. März fand ein Gaudirennen am Gitschberg statt, bei den neben Toren und Hindernissen auch drei Boxenstopps zu bewältigen waren. Beim dritten Stopp musste jeder die Tiroler oder die Bayerische Hymne singen. Diese Auftritte wurden gefilmt und nach der Preisverteilung im Ferrari Pub abgespielt – zur allgemeinen Belustigung des Publikums. Insgesamt waren trotz des schlechten Wetters 43 Teilnehmer am Start. Vereinsmeister 2014 ist Pauli Seppi. Willy Pertinger und Markus Semmler, Organisatoren FF Spinges
Neues Ehrenmitglied Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 25.Jänner schied Heinrich Oberrauch mit Erreichen der Dienstaltersgrenze von 65 Jahren aus dem aktiven Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Spinges aus. 42 Jahre lang war Hein-
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Ausgabe 106 · Mai 2014
rich dessen Mitglied und opferte sehr viele freiwillige Stunden. Von 1995 bis 2005 war er im Ausschuss und leistete wertvolle Dienste als Schriftführer. Als Dank und Anerkennung verliehen ihm seine Feuerwehrkameraden eine Statue des Heiligen Florian und ernannten ihn einstimmig zum Ehrenmitglied. Elmar Lamprecht
zenkapelle ab sofort leiten. Der 34-jährige Flügelhornist war zuvor bereits sieben Jahre lang Kapellemeister der Musikkapelle Kiens. Die Probenarbeit mit dem neuen Dirigenten ist bereits in vollem Gange, und beim Frühjahrskonzert am Samstag, 17. Mai in der Sporthalle wird das neue Gespann seinen ersten großen Auftritt absolvieren. Mit diesem Konzert bedankt sich die Kapelle bei allen Meransnerinnen und Meransern für die vielen Spenden, die beim Neujahrswünschen eingangen sind. Das Geld wird für den Ankauf und die Reparatur von Instrumenten und Trachten sowie für die Aus- und Fortbildung von Jungmusikanten und Musikanten verwendet.
Gebhard Pabst
Vereine
HGV für neue Seilbahn Mühlbach-Meransen Kürzlich haben sich die Mitglieder der Ortsgruppe Mühlbach des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) im Hotel „Masl“ zur jährlichen Vollversammlung eingefunden. Ortsobmann Ewald Rogen zog Resümee über das abgelaufene Jahr. Hinsichtlich der Buchungslage im vergangen Jahr meinte der Ortsobmann: „Die Nächtigungen haben sich zufriedenstellend entwickelt, die Verbindungsbahn Vals-Meransen hat sich diesbezüglich positiv ausgewirkt.“ Zum Thema Seilbahn Mühlbach-Meransen bezog Rogen auch eindeutig Stellung. Das ganze Gebiet würde von der neuen Seilbahn profitieren. Die derzeitige Bahn sei zu klein, außerdem wäre es wünschenswert, die Bergstation zur Talstation der Gitschberg-Bahn zu verlegen. Bürgermeister Christoph Prugger betonte, dass die Gemeinde hinter dem Tourismus stehe. Viele Infrastrukturen wären ohne den Tourismus als Zugpferd für die Gemeinde wohl nicht entstanden. Heuer soll der Radweg an den Bahnhof in Mühlbach angebunden werden, ebenso
ASV Spinges
Kinderfasching
wird weiter an der Breitbandverbindung gearbeitet. Zur Steuerpolitik erklärte Prugger, dass die Gemeinde versuche, einen Mittelweg zwischen Kostendeckung und hohen Tarifen zu finden. Im Bild: Die Ausschussmitglieder Evelyn Gruber, Hotel „Tratterhof“, Meransen, Thomas Messner, Hotel „Masl“, Vals, Jonas Oberhammer, Panoramahotel „Huberhof“, Meransen, Ortsobmann Ewald Rogen, Hotel „Rogen“, Spinges, Bürgermeister Christoph Prugger und HGV-Bezirksobmann Helmut Tauber. oz
Viel Spaß bei der diesjährigen Faschingsparty hatten kleinere und größere „Narren“ aus Spinges. Bei der Faschings-Olympiade in der Sportbar tobten sich die Kinder beim Wettessen, Verkleidungsrennen, Konfetti-Balancieren und Bonbons-Löffeln aus. Unter die originell Kostümierten mischte sich unter anderem der „SpingerGeist“. Die Wandertrophäe darf der „Clown“ für ein Jahr behalten. Das Dreikönigsturnier im Eisstockschießen konnte in diesem Winter wegen der Wetterverhältnisse nicht ausgetragen werden. Im Herbst wird es in Form eines Asphaltturnieres nachgeholt. Regina Köck, Präsidentin
Unterstützen Sie die Feuerwehren von Mühlbach, Meransen, Vals und Spinges oder die sozialen Einrichtungen der Gemeinde mit
5 Promille der Einkommenssteuer Wenn Sie sich dafür entscheiden, die sozialen Einrichtungen der Gemeinde zu unterstützen, fließt dieses Geld konkret beispielsweise in die Ergänzungszahlung für Altersheimgäste, Organisation von Aktivitäten für Senioren, Unterstützung für Vereine, Initiativen für Jugendliche usw. Die geschuldete Einkommenssteuer wird dadurch nicht erhöht. Sie bestimmen lediglich, wer genau die fünf Promille erhalten soll. Unterschreiben Sie nicht, fließt das Geld in die Staatskasse. Unterschreiben Sie einfach im entsprechenden Feld der Steuerklärung, und tragen Sie eine der folgenden Steuernummern ein:
Feuerwehr Mühlbach Feuerwehr Vals Feuerwehr Meransen Feuerwehr Spinges Soziale Einrichtungen
90009930216 90009770216 90010510213 90009300212 hierfür genügt die Unterschrift
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
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Vereine
ASV Gitschberg
Hip Hop, Disco und Jazz Im Wettstreit vereint
Zwölf tanzbegeisterte Mädchen wurden auf Einladung des ASV Gitschberg einmal wöchentlich von Sandra und Verena in Hip-Hop-, Disco- und JazzTanz unterrichtet. Der Kurs startete im
Oktober und endete am 6. Februar mit einer Abschlussveranstaltung, bei der die erlernten Choreografien einem begeisterten Publikum vorgeführt wurden.
Walter Mair
Verdiente Mitglieder geehrt, junge aufgenommen Die Schützenkompanie Katharina Lanz Spinges feierte jüngst die Andreas-HoferGedenkfeier, die von den Bläsern der Seniorengruppe Feldthurns feierlich umrahmt wurde. Nach der Kranzniederlegung und der Ehrensalve hielt die Kompanie im Vereinshaus die Jahreshauptversammlung ab. Man blickte auf das Tätigkeitsjahr mit insgesamt 27 Ausrückungen zurück. Die Marketenderinnen Lisa Tomasi und Magdalena Kröll sowie Jungschütze Jimmy Mair wurden in die Kompanie aufgenommen. Für 50 Jahre Mitgliedschaft ehrten die Spinger Schützen 22
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Ehrenleutnant Franz Erschbaumer und Alois Markart. Für 46-jährige Mitgliedschaft und seine überaus fleißige Tätigkeit in Kompanie und Komandantschaft überreichte Kommandant Richard Oberhuber dem Mitglied Heinrich Oberrauch ein Dankesgeschenk. Bei den anschließenden Neuwahlen wurden Richard Oberhuber als Hauptmann, Paul Kiener als Oberleutnant, Hubert Mair als Kompanieleutnant, Helmut Markart als Fahnenleutnant sowie Christian Zathammer als Fähnrich bestätigt. oz
Ob reiner Spaß, Ehrgeiz, die Angst, etwas zu verpassen, Pflichtbewusstsein, Traditionspflege oder einfach die Lust am Skifahren Motivation für die Teilnahme am Gemeindeskirennen am 30. März im Jochtal war, spielte am Ende des Tages gar keine so große Rolle. Was bleibt, ist die Erinnerung an einen wunderschönen Skitag – wenn auch bei schwierigen Schneeverhältnissen. Von den 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen vier Ortschaften der Gemeinde trug jeder seinen persönlichen Kampf mit dem Hang aus, und diese gemeinsame Herausforderung mag wohl alljährlich zur entspanntausgelassenen Atmosphäre im Anschluss an das Rennen beitragen. Der Rennausgang spielt für die vier Sportvereine insofern eine Rolle, als dass die Ränge der Mannschaftswertung mit unterschiedlich hohen Beiträgen der Gemeindeverwaltung dotiert sind. Die Meransner stellten dabei einmal mehr ihre Dominanz auf der Piste unter Beweis und verteidigten Rang eins, gefolgt von der Mannschaft aus Vals, die sich knapp vor jener aus Mühlbach behaupten konnte. Der ASV Spinges belegte den vierten Platz. Nicht nur das Mannschaftsergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr dasselbe geblieben, auch in der Einzelwertung gibt es ein Déjàvu-Erlebnis: Philipp Prosch ist und bleibt der schnellste Skifahrer der Marktgemeinde. oz
Bei der Faschingsfeier der Meransner Senioren ...
Veranstaltungskalender
Veranstaltungen
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Mai bis Juni Sa., 10. Mai Muttertagskonzert der Bürgerkapelle Mühlbach Mühlbach, Graf-Meinhard Haus, 20 Uhr So., 11. Mai Erstkommunion Spinges, Pfarrkirche zum Hl. Rupert, 9 Uhr Mi., 14. Mai Erste-Hilfe-Kurs (kostenlos für Mitglieder des Weißen Kreuzes); Informationen im Referat Ausbildung unter 0471 444396, E-Mail: ausbildung@wk.cb.bz.it Mühlbach, Seminarraum der Kindergartendirektion, 19 bis 23 Uhr So., 18. Mai Erstkommunion Mühlbach, Pfarrkirche St. Helena, 10 Uhr Do., 22. Mai Vortrag „Sofortmaßnahmen bei Schlaganfall“ mit Gemeindearzt Georg Rogen (AVULSS) Mühlbach, Pfarrheim, 19.30 Uhr Mo., 26. Mai Vortrag „Augen, grauer und grüner Star“ Mühlbach, Graf-Meinhard-Haus (Gemeinschaftsraum FF) 20 Uhr Do., 29. Mai Bittprozession zum Stöckelvater und dort Messfeier Mühlbach, Pfarrkirche, 19.30 Uhr Fr., 30. Mai Bittprozession zum Herz-Jesu-Stöckel in der Sonnleitenstraße und dort Messfeier Mühlbach, Pfarrkirche, 19.30 Uhr
Tragen Sie die Termine und alle dazugehörigen Informationen auf der Gemeindehomepage www.muehlbach.it ein. Wir übernehmen die Veranstaltungen direkt aus dieser Datenbank.
Sa., 31. Mai Bittprozession zur Maria-Hilf-Kapelle und dort Andachtsfeier; anschließend Abendmesse in der Pfarrkirche Mühlbach, Pfarrkirche, 17.30 Uhr So., 1. Juni Radtour Neumarkt-Truden (ASV Mühlbach, Sektion Radsport); Info und Anmeldung bei Günther Unterkircher, Tel. 329 2903877 Mühlbach Mo., 2. Juni KVW Bildungsfahrt Mühlbach, Abfahrt um 7.30 Uhr, Rückkehr ca. 18.30 Uhr So., 15. Juni Familiensonntag auf Diözesanebene Mühlbach, Pfarrkirche, 10 Uhr So., 22. Juni Sella Ronda Bike Day (ASV Mühlbach, Sektion Radsport); Info und Anmeldung bei Günther Unterkircher, Tel. 329 2903877 Mühlbach So., 22. Juni Fronleichnamprozession Mühlbach, Pfarrkirche, 9 Uhr
Kurse, Seminare, Veranstaltungsreihen Feldenkrais Info und Anmeldung bei Astrid Werner, E-Mail: werner.astrid@virgilio.it vier Einheiten am 24. April, 8., 15. und 22. Mai (KVW Ortsgruppe Mühlbach), jeweils 20 Uhr in der Aula Magna der Mittelschule
So., 29. Juni Herz-Jesu-Prozession Mühlbach, Pfarrkirche, 9 Uhr
Jugendtreff und Hobbystockschießen donnerstagabends ab 18 Uhr in der Sportzone Spinges ab 12. Juni
Denksport Der Schein trügt ... Sie haben zwei Euroscheine, die zusammen 110 Euro wert sind. Einer davon ist kein 10-Euro-Schein. Welche Scheine haben Sie? Wer glaubt, die richtige Antwort zu kennen, kann sie per E-Mail an oskar.zingerle@brixmedia.it, per Post an die Redaktion schicken oder direkt im Gemeindeamt abgeben. Einsendeschluss ist der 10. Juni 2014. Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir eine Marende für zwei Personen in der Gitschhütte in Meransen.
Die Auflösung des Rätsels der DezemberAusgabe:
3 Einsendungen enthielten eine falsche Antwort.
Auf dem Hof gibt es zwölf Ziegen.
Einen Käsekorb, freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Hofkäserei Unteregger in Vals, hat Anna Oberhammer gewonnen.
Die richtige Antwort wurde uns zugesandt von Melanie Rogen, Franz Achammer, Willi Mutschlechner, Anna Uibo, Claudia Depian, Miriam Lechner, Viktoria Mair, Sarah Schönegger, Viktoria Dorfmann, Eva Senoner, Herbert Leitner, Agnes Gostner, Brigitte Eisenstecken, Brigitta Rogen, Reinhold Peintner, Alexander Raich, Anna Bergmeister, Philipp Pabst, Josef Rastner, Anna Oberhammer, Margareth Rastner, Annemarie Oberhofer, Andrea Lechner, Helena Lechner
Herzlichen Glückwunsch!
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