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Mühlbacher Marktblatt 100 - Oktober 2012

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Jahrgang 26 · Ausgabe 03 · Oktober 2012 · www.muehlbach.it

GLASFASEr

Internet von morgen


Gitschberg Jochtal weiterhin im Aufwind

B Milchfest 2012

B

ereits zum vierten Mal wurde das Südtiroler Milchfest veranstaltet, und die Fane Alm war zwei Tage lang stellvertretendes Aushängeschild für authentische Südtiroler Molkereiprodukte. Das Milchfest ist zu einem der größten Qualitätsproduktfeste Südtirols geworden und generiert für den Tourismusverein eine unbezahlbare Werbewirkung. Die Besucher des Milchfestes erfuhren allerhand Wissenswertes über die Besonderheiten der Südtiroler Milch, Joghurt, käse, Butter, über die Fütterung der kuh, die Qualitätsvorschriften und einer Reihe anderer Dinge. Bäuerliches Handwerk und Brauchtum, alte Traditionen, Gebrauchsgegenstände und kulinarische Besonderheiten fanden darin ebenso Platz. Bereits vor hunderten von Jahren wurde auf der Fane Alm Milch verarbeitet und käse hergestellt, wohl auch ein Grund, warum die Hauptorganisatoren des Milchfestes die Fane Alm als Austragungsort gewählt

haben. Hüttenbetreiber, Vereine, Tourismusverein und viele freiwillige Helfer haben das Milchfest zu einem großen Fest für Einheimische und Gäste gemacht. Warum das Milchfest für die Almenregion Gitschberg Jochtal von so großer Wichtigkeit ist, zeigt die Anzahl der Medienpräsenzen: Das Milchfest wurde in über 50 nationalen Printmedien erwähnt, auf über 30 Webseiten, in fast allen lokalen Radiokanälen, Print- und Onlinemedien. Geworben wurde auch an den Bushaltestellen, mittel Plakaten und Flugblättern im ganzen Land. Der RAI Sender Bozen kündigte das Milchfest an und brachte ebenso einen Nachbericht wie der Deutsche Südwestrundfunk in seiner Sendung „Treffpunkt Feste und Bräuche“ (Beitragslänge 7 Minuten). Auf den Internetseiten www.milchfest.it und www.festadellatte.it wurde Gitschberg/Jochtal als Sponsor erwähnt und die Homepage verlinkt. Florian Mair

Genuss und Geschichte im Bunker

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as Thema "Widerstand" lockte vor einigen Wochen zahlreiche Einheimische und Urlaubsgäste in den Bunker Wetterkreuz in Spinges. Der Bunker als Symbol des Widerstandes bot eine thematische Parallele für die Verkostung von Weinen aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten. Wein- und Obstbauer Wilhelm Gasser vom Santerhof erzählte von den Besonderheiten und der zunehmenden Akzeptanz dieser Weinsorten. Bunkerführungen, Lesungen von "Bunker"-Texten und Gitarrenmusik sorgen für einen kurzweiligen Abend. Eingeladen hatte der Tourismusverein Gitschberg Jochtal in Zusammenarbeit mit christine Oberrauch, Ansprechperson für die touristischen Belange des Ortes Spinges. Im Bild von links: christine Oberrauch (Traterhof Spinges), Florian Mair, Uwe Ringleb (kultur Guide) Florian Mair

ereits die vergangene Wintersaison 2011/2012 war ein Erfolg für die Almenregion Gitschberg Jochtal: Während zahlreiche Skigebiete mit Rückläufen zu kämpfen hatten, konnte die hiesige Skigesellschaft durch den Bau von zwei neuen kabinenbahnen zwischen Vals und Meransen ihren Umsatz um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Die Nächtigungen erhöhten sich um mehr als 7 Prozent. Der positive Trend setzte sich auch in der Sommersaison fort. Nicht nur die Durchfahrten der Gitschberg Jochtal AG nahmen weiter zu, auch die Nächtigungen stiegen bis Ende Juli um mehr als 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, die Ankünfte sogar um mehr als 8 Prozent. Die Hotels verzeichneten einen Nächtigungszuwachs von mehr als 8 Prozent, die Pensionen sogar um mehr als 13 Prozent. Ein weiteres Erfolgsrezept ist noch wie vor die Almencard. Sie wird von allen professionell arbeitenden Beherbergungsstrukturen erfolgreich als Argument für die Gästegewinnung und Gästebindung eingesetzt. Ziel der Almenregion Gitschberg Jochtal ist es, diese erfolgreiche Gästecard noch weiter auszubauen um auch weithin am Markt bestehen zu können. Florian Mair


INHALT THEMA STANDESAMT GEMEINDE GEMEINDEAUSSCHUSS BAUKONZESSIONEN KUrZ GESAGT VErEINE DENKSPOrT VErANSTALTUNGEN

100. Marktblatt 4 8 10 16 18 19 20 21 23

ÖFFNUNGSZEITEN IM rATHAUS: Montag bis Freitag von 8.30 ­ 12.15 Uhr Mittwochs zudem von 15 ­ 18 Uhr SPrECHSTUNDEN DES BÜrGErMEISTErS UND DEr GEMEINDErEFENTEN Bürgermeister Christoph Prugger: Montags, dienstags und mittwochs jeweils von 8.30 bis 10.30 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung: 0472 849446 Stellvertretende Bürgermeisterin Kathrin Oberleitner: Montags von 8 bis 9 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung: 348 0129926 Referentin Marlene Kranebitter Zingerle: Dienstags von 7.30 bis 9 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung: 347 4777402 Referent Franz Gruber: Dienstags von 10 bis 11 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung: 340 9203179 Referent Franz Zingerle: Nach telefonischer Vereinbarung: 339 8373572 Dietmar Lamprecht, für Spinges beauftragter Gemeinderat: Jeden zweiten Montag im Monat von 18 bis 19 Uhr im Vereinshaus von Spinges sowie nach telefonischer Vereinbarung: 349 4461736

IMPrESSUM Eigentümer und Herausgeber: Marktgemeinde Mühlbach Presserechtlich verantwortlich: Willy Vontavon Schriftleitung: Oskar Zingerle Grafik & Layout: Brixmedia GmbH Anzeigenverkauf: Brixmedia GmbH, Brennerstraße 28, 39042 Brixen Tel. 0472 060210 – Fax 0472 060201 E-Mail: oskar.zingerle@brixmedia.it Druck/Fertigstellung: A. Weger, Brixen Das Mühlbacher Marktblatt erscheint dreimonatlich in einer Auflage von 1.400 Stück Nächste Ausgabe: Dezember 2012 Redaktionsschluss: 26. November 2012 Mitarbeiter dieser Ausgabe: Marlene Kranebitter (mk), Oskar Zingerle (oz), Kathrin Oberleitner (ko), Franz Zingerle (fz), Arnold Unterkircher (au), Christoph Prugger (cp), Franz Gruber (fg), Dietmar Lamprecht (dl)

100.

Ich weiß gar nicht, was mich einige Tage vor Drucklegung dieser Ausgabe dazu bewogen hat, meine alten Marktblätter durchzu­ sortieren und zu zählen. Vielleicht war es eine leise Ahnung, dass ein Jubiläumsheft bevorstehen müsste – oder ein ungutes Gefühl in der Magengrube, diese Ausgabe bereits verpasst zu haben. Jedenfalls hatte ich nach getaner Arbeit genau 99 Hefte in der Hand, was zwangsläufig heißt, dass sie gerade das 100. Marktblatt in den Händen halten. Noch unter Bürgermeister Ernst Leitner erschien im Frühjahr 1986 das erste Marktblatt, und es gehörte damals zu den ersten Medien seiner Gattung in Südtirol. In der Zwischenzeit sind viele Gemeinden dem Trend gefolgt; mancherorts hat man die Herausgabe einer eigenen Zeitschrift wieder aufgegeben. Das Mühlbacher Marktblatt hingegen hat mittlerweile einen festen Platz im Gemeindeleben – lediglich 1992 ist keine Ausgabe erschienen, sodass wir in unserer Zeitrechnung heuer den 26. Jahrgang zählen. 1990, 1995 und 1996 ver­ teilte die Gemeinde jeweils drei Ausgaben, ansonsten immer vier. Gemeindesekretär Ludwig Unterholzner führte von 1986 bis 1991 die Schriftleitung, von 1993 bis 1997 übernahm Marlene Kranebitter dieses Amt, und von 1998 bis 2005 war Hans Tauber Marktblatt­Schriftleiter. Seit 2006 darf meine Wenigkeit die wichtigsten Ge­ schehnisse aus dem Gemeindeleben für Sie, liebe Leser, aufbereiten, und diese Aufgabe macht mir sehr viel Spaß. Ich hoffe, durch meine Arbeit die Daseinsberechtigung des Marktblattes zu festigen, indem ich die Vorgänge der Gemeindeverwaltung verständlich und transparent zu Papier bringe. Ich wünsche Ihnen also auch mit dieser 100. Ausgabe viel Spaß beim Lesen!

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Thema

Glasfaser-Masterplan genehmigt „Die rasante Entwicklung im Technologiesektor der letzten Jahrzehnte hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen über Internet miteinander kommunizieren und immer größere ­Datenmengen über dieses Medium bewältigt werden müssen. Südtirols Wirtschaft, aber auch seine Bevölkerung, muss mit dem Tempo des neuen digitalen Zeitalters Schritt halten um sprichwörtlich nicht den ‚Anschluss’ zu verlieren.“ Soweit das Vorwort in einer Broschüre der ­Handelskammer Bozen zum Thema „Zukunftsträchtiges Glasfasernetz für das Internet“.

Foto: Shutterstock

Aufbau des Glasfasernetzes ermöglichen. Die Anbindung der Privaten und Firmen ist für die vier Ortschaften im Groben bereits planerisch festgelegt. Im technischen, über 80 Seiten umfassenden Bericht sind alle Details dargelegt.

Zukunft Dreifachrohre

Die Marktgemeinde Mühlbach will sich rechtzeitig auf das neue digitale Zeitalter vorbereiten, wohl wissend, dass die Realisie­ rung der von der Verwaltung im beauftragten Masterplan aufgezeigten Maßnahmen für die „modernste und beste Internetverbindung über Glasfaserkabel“ aufgrund der hohen Kosten nur schrittweise und langfristig möglich sein wird. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 7,3 Millionen Euro.

worden sind, um für die Landesfinanzierung zur Erschließung der einzelnen Ortschaften und die Vernetzung der öffentlichen Einrich­ tungen wie Rathaus, Schulen, Feuerwehren, Bibliotheken, Gewerbegebiete, Bauhof, Sport­ zonen und so weiter ansuchen zu können. Mühlbach ist eine der ersten Gemeinden, die den Masterplan genehmigt hat, weshalb Hoffnung besteht, dass die teilweise Finan­ zierung bald gewährt wird.

Ziel der Verwaltung ist es, bei künftigen Gra­ bungsarbeiten für die verschiedenen her­ kömmlichen Infrastrukturen wie Trink- und Regenwasserleitungen, Abwasserkanälen, unterirdischen Stromleitungen und so weiter immer auch Dreifachrohre für Glasfaser­kabel und Verteilungspunkte zu verlegen. Für die Anbindung der einzelnen Ortschaften und die Vernetzung der öffentlichen Einrichtun­ gen innerhalb der Ortschaften wird immer auch um eine Landesfinanzierung angesucht werden. Bei der tatsächlichen Vernetzung sollen zumindest alle an der Strecke liegenden Betriebe und privaten Haushalte mitberück­ sichtigt werden. Bereits im nächsten Jahr soll eine Ausführungsplanung in Auftrag gegeben werden.

Informelle Sitzung

Vier Phasen zur Umsetzung

Information und Beratung

Bereits im September hat sich der Gemeinde­ rat zweimal mit dem besagten Masterplan beschäftigt: ein erstes Mal in einer informellen Sitzung, in der das Dokument vom Ingenieur­ team vorgestellt und ausführlich diskutiert worden ist. Dabei wurde auch angemahnt, nochmals die Streckenführungen und die Optimierung der Infrastruktur insgesamt überprüfen zu lassen. Am 20. September hat der Gemeinderat das Dokument dann geneh­ migt, womit die Voraussetzungen geschaffen

Der Masterplan sieht in der Vorgehensweise vier Phasen vor: die Erfassung von vorhan­ denen, nutzbaren Leerrohrnetzen, die Erfas­ sung bereits geplanter neuer Rohrnetze und Erweiterungszonen, die Vordimensionierung der sogenannten „letzten Meile“ und die Ermittlung der noch notwendigen Rohr­ netze und Investitionen zur Realisierung der letzten Meile. Das Gemeindegebiet und die einzelnen Ortschaften sind in Unterzonen eingeteilt worden, die einen stufenweisen

Zur gegeben Zeit wird es Aufgabe der Ver­ waltung sein, in allen Ortschaften zu infor­ mieren und zu beraten – auch in persönlichen Gesprächen, da die Voraussetzungen und Beweggründe für die Installation durchaus unterschiedlich sein können. Dies wird ver­ mutlich frühestens in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres erforderlich sein. Für weitere Informationen und Einsicht in die Unterlagen des Masterplanes steht die Gemeindeverwal­ tung gerne zur Verfügung. cp

In einem ersten Schritt ist geplant, die öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde mit Glasfaseranschluss auszustatten

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Thema

Die Projektstudie für die neue Seilbahn Mühlbach-Meransen sowie für die Anbindung an den Bahnhof sieht ein ­außergewöhnliches Bauwerk mit Signalcharakter vor

Leuchtturmprojekt Im Laufe ihrer 55-jährigen Geschichte hat die Seilbahn Mühlbach-Meransen einen hohen Stellen­wert im Gemeindeleben errungen. In fünf Jahren ist eine teure, große Revision der Bahn fällig. Da scheint es opportun, auf den Zug des Mobilitätslandesrates Thomas Widmann und seiner Vision der direkten Anbindung mehrerer Skigebiete an das Eisenbahnnetz aufzuspringen und die entsprechende Finanzierung für den Neubau der Seilbahn in Anspruch zu nehmen. Ob und in welcher Form ein Neubau der Seil­ bahn von Mühlbach nach Meransen sinnvoll ist, damit hat sich in den vergangenen Mona­ ten eine von der Marktgemeinde eingesetzte Arbeitsgruppe auseinandergesetzt. Verschie­ dene Seilbahntypen wurden unter die Lupe genommen und zahlreiche Trassenvarianten studiert. „Wir sind uns noch nicht einig, ob eine Ein-Seil- oder Zwei-Seil-Umlaufbahn die bessere Lösung ist“, sagte der Präsident der Gitschberg-Jochtal AG und Mitglied der Arbeitsgruppe Karl Leitner. Als Betreiberin der Seilbahn hat die Liftgesellschaft ein ge­ wichtiges Wort im Entscheidungsprozess mitzureden, und so ist es nachvollziehbar, wenn der Standort der Bergstation in Meransen zur Talstation der Umlaufbahn verlegt werden soll. „Alles andere ist für uns als Skigebiet

nicht sinnvoll“, betont Karl Leitner. Die Be­ dürfnisse der Bevölkerung will man trotzdem berücksichtigen, und damit die Seilbahn als Nahverkehrsmittel attraktiv bleibt, ist ein halbstündlich verkehrender Shuttlebus in Meransen geplant.

der Gemeinde ist in dem Dokument der Arbeitsgruppe mit maximal 600.000 Euro für die unabhängig vom Seilbahnprojekt zu sehenden Anbindung an den Zugbahnhof beziffert.

„Chance und Opportunität“

Gemeinderat weitgehend einverstanden

Als vorläufiges Ergebnis ihrer Untersu­ chungen hat die Arbeitsgruppe dem Ge­ meinderat einen Vorschlag zur weiteren Vorgehensweise unterbreitet. Man betrachtet es darin als „einmalige Chance und Oppor­ tunität, die Dörferverbindung in wenigen Jahren zeitgemäß und finanziell verkraftbar zur erneuern – vorausgesetzt, dass kurzfristig entschieden wird“. Die finanzielle Beteiligung

In einer inoffiziellen Sitzung wurde dem Ge­ meinderat das Dokument der Arbeitsgruppe zur weiteren Vorgehensweise präsentiert, „und es hat weitgehende Zustimmung er­ fahren“, berichtet Bürgermeister Christoph Prugger. Für den Seilbahnplatz müsse der Gemeinderat noch vor dem Bau der neuen Bahn einen von der Gitschberg-Jochtal AG beziehungsweise der Gitschberg AG zusam­ 5


Thema

men mit der Gemeindeverwaltung zu verein­ barenden, angemessenen raumordnerischen Lösungsvorschlag genehmigen, schlägt die Arbeitsgruppe vor. Auch der im Falle ei­ ner Verlegung der Bergstation vorgesehene Shuttle-Busdienst ist dort vorgesehen. „Die vom Überflug betroffenen Grundeigentü­ mer müssen vorrangig informiert werden, und von ihnen muss die Gitschberg-Jochtal AG zügig das Einverständnis einholen und entsprechende Einigungen treffen“, heißt es weiter. Eine erste Informationsveranstaltung mit den Grundbesitzern hat indes bereits stattgefunden. Außerdem empfiehlt die Ar­

beitsgruppe: „Sollte die Gitschberg-Jochtal AG nicht imstande sein, das Vorhaben der neuen Seilbahn zu verwirklichen, weil zum Beispiel technisch, finanziell, akzeptanzmäßig nicht machbar, soll die Gemeindeverwaltung zusammen mit dem Land Südtirol zumindest eine bessere Anbindung des Zugbahnhofes für Fußgänger und Radfahrer an die beste­ hende Seilbahn anstreben."

Futuristisches Projekt Im Zuge einer Arbeitskreissitzung des Pro­ jektes „Lebendiger Ort. Mühlbach 2020“ hat

Sparen lohnt sich!

Karl Leitner den Projektentwurf der neuen Seilbahn vorgestellt. Bei der Talstation, die am derzeitigen Standort bleiben soll und bei der Verbindung zum Bahnhof handelt es sich um ein sehr futuristisch anmutendes Bauwerk. Dass nach der Präsentation nur eine einzige kritische Wortmeldung fiel, lässt ­allerdings eine weitgehend positive Stimmung zum Projekt vermuten. Anstatt der bisher angedachten unterirdischen Ver­ bindung vom Bahnhof zum Maria-Hilf-Platz ist eine sehr schlanke und minimalistische Brücke über das Möbelhaus Rogen, die ­Pustertaler Straße und das WolkensteinerHaus hinweg direkt in das Gebäude der Tal­ station hinein geplant. Am Bahnhof stellen sich die Planer einen 25 Meter hohen Aufzug mit einer gläsernen Aussichtsplattform vor. Stefan Lettner vom Beratungsunterneh­ men CIMA sieht als externer Beobachter die Chance eines Leuchtturmprojektes für Mühlbach. Der Begriff hat nichts mit dem Turm am Bahnhof zu tun, sondern er be­ zeichnet „ein vorbildliches Vorhaben, das neben dem eigentlichen Zweck auch eine Signalwirkung für zahlreiche Folgevorhaben haben soll. Neben dem Erfolg ist daher auch ein großer Bekanntheitsgrad beabsichtigt. In Unternehmen wird dies gerne bei Rich­ tungsänderungen oder Neuausrichtungen verwendet.“ (Quelle: Wikipedia)

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Meine Bank

Die Trassenführung der Bahn wird sich etwas verändern, weil die Bergstation wie erwähnt verlegt werden soll. Das bringt mit sich, dass in Zukunft mehrere Gebäude di­ rekt überfolgen werden. Mit den betroffenen Hauseigentümern hat die Skigesellschaft bereits erste Gespräche geführt, in denen eine grundsätzlich positive Stimmung zu spüren war, wenn auch einige Bedenken zur Sprache kamen, für die man eine Lösung suchen wird müssen. Karl Leitner macht kein Hehl daraus: „Wenn wir die Akzeptanz in der Bevölkerung nicht finden sollten, werden wir die Bahn nicht bauen.“ Anders als in Brixen, wo eine sehr emotionale Dis­ kussion zum Überflug geführt wird, ist man in Mühlbach an die Präsenz einer Seilbahn über den Köpfen gewöhnt und empfindet sie nicht als störend. Die heute direkt und indirekt überflogenen Häuser wurden alle oz erst nach der Seilbahn gebaut.


Thema

„... und dann wird es finster“ In der Marktgemeinde Mühlbach und in 19 weiteren Südtiroler Gemeinden ist das Stromnetz in Mittel- und Niederspannung derart stark belastet, dass keine weitere S­ tromproduktion mehr aufgenommen werden kann. Das machte die zuständige SELNET im vergangenen ­Oktober bekannt, nachdem sie am 1. Jänner das Verteilernetz vom ENEL übernommen hatte.

In einem Treffen mit SELNET-Vertretern vereinbarte Bürgermeister Christoph Prugger die wichtigsten Maßnahmen zur Sicherung desinternen Stromnetzes

„In 20 Südtiroler Gemeinden, vom Ahrntal über das Wipp- und Passeiertal, Teilen des Puster- und Eisacktales, des Sarntales und des Ultentales steht das Stromnetz vor dem Zusammenbruch“, vermeldete die Tages­ zeitung „Dolomiten“ vor rund einem Jahr. Aufgrund der Überlastung sei es nicht mehr möglich, zusätzlichen Strom in das Netz einzuspeisen. Konkret bedeutet dies, dass die Stromversorgung der Haushalte und Be­ triebe zwar weiterhin funktioniert, wer aber eine Photovoltaikanlage installiert hat, ein privates Wasserkraftwerk, ein Biomassewerk oder Ähnliches betreibt, den Strom unter Umständen nicht mehr in das Verteilernetz einspeisen kann. Würde nämlich mehr Strom aufgenommen, bräche das gesamte Netz zu­ sammen – „und dann wird es finster“, wie es SELNET-Direktor Luis Amort formulierte. Antragsteller auf Einspeisung in das Ver­ teilernetz warteten also vergebens auf eine positive Antwort.

Investition in höhere Kapazität Derzeit unternimmt die SELNET große Anstrengungen, um ihr Mittel- und Nieder­ spannungsnetz wieder mit genügend Kapazität

auszustatten und investierte vergangenes Jahr bereits 15 Millionen, heuer 20 Millionen Euro. Im Vergleich dazu waren es bei der ENEL nur rund fünf Millionen Euro pro Jahr. SELNETDirektor Luis Amort und Präsident Giorgio Carnielli hoffen, in einem bis zwei Jahren die größten Engpässe behoben zu haben. In einem Treffen mit der Marktgemeinde Mühlbach konnten die wichtigsten Maßnahmen zur Sicherung des internen Stromnetzes und zur Gewährleistung der Einspeisung des im Ge­ meindegebiet produzierten Stromes vereinbart werden. Im Konkreten ist Folgendes geplant:

Maßnahmenbündel Eine provisorische Lösung für die Primär­ kabine Mühlbach will die SELNET noch innerhalb des heurigen Herbstes verwirklichen und damit die bestehenden Engpässe lösen. In einem zweiten Schritt wird die Primärkabine Mühlbach mit jener von Aicha und Mauls verbunden. Mit dem Beginn der Arbeiten sei innerhalb Herbst 2013 zu rechnen. „Die Gemeindeverwaltung möchte die Grabungsar­ beiten dazu nutzen, gleichzeitig die Leerrohre für die Glasfaserkabel in der Ortschaft Mühl­ bach teilweise zu verlegen, um Kosten zu spa­

ren und Mehrfachgrabungen zu vermeiden“, kündigt Bürgermeister Christoph Prugger an. Innerhalb Sommer 2013 führt die SELNET Arbeiten zur Stromverbindung mit der neuen Kabine Meransen durch. Der Turm der alten Kabine im Bereich der Tennishalle kann in Folge von der Gemeinde abgerissen werden. Um eine bessere Qualität der Stromversorgung in Vals und Meransen zu gewährleisten, soll eine Ringverbindung errichtet werden. Der Arbeitsbeginn ist für Herbst 2013 angekün­ digt. Die Verbindungsleitung zum Skigebiet Jochtal wird künftig teilweise unterirdisch verlaufen. Auch hierfür sollen die Arbeiten im Herbst 2013 beginnen. Die Stromleitung von Mühlbach nach Vals wird SELNET ebenso unterirdisch verlegen – und zwar ab Herbst 2014.

Neuer Transformator Die derzeitigen Spannungsschwankungen im Stromnetz von Spinges stehen besonders in Zusammenhang mit Funktionsstörungen des Spannungsreglers bei der Zentrale in Mühlbach. Die Installation eines neuen Trans­ formators wird diese Störungen beheben. Luis Amort informierte weiters über die neue SEL-Leitzentrale, die rund im die Uhr mit Fachpersonal ausgestattet ist. Die Fernleit­ zentrale überwacht das SELNET-Netz mit seinen 20 Primäranlagen, rund 500 ferngesteu­ erten Punkten, 2.300 Kilometern Mittelspan­ nungsnetz sowie 50 Schaltverbindungen mit anderen Strom-Zwischenverteilerbetrieben. Schäden am Stromnetz können über eine grüne Nummer der Leitzentrale mitgeteilt werden: 800 835 899. Bürgermeister Christoph Prugger ist vorerst zufrieden mit dem vereinbarten Maßnah­ menpaket: „Der SELNET gebührt für die kundenfreundliche, vorrangige Behandlung im Interesse der Marktgemeinde, seiner Bürger und Betriebe, großer Dank. oz 7


Gemeinde

Papst Benedikt XVI. grüßt Mühlbach Am 26. September hatte Bürgermeister Christoph Prugger die besondere Ehre, ein persönliches Gespräch mit Papst Be­ nedikt XVI. zu führen. „Ich erläuterte dem Heiligen Vater das Anliegen der Markt­ gemeinde, uns in die Reihe jener Orte einreihen zu wollen, mit denen er aufgrund seiner mütterlichen Vorfahren verwurzelt ist“, berichtet Bürgermeister Prugger. Der Heilige Vater habe sich darüber gefreut und mitgeteilt, dass er Mühlbach natürlich ken­ ne. „Dem Wunsch des Papstes, seine Grüße an die Marktgemeinde zu überbringen, komme ich auf diesem Wege gerne nach. Die Begegnung mit dem Heiligen Vater war sehr eindrucksvoll. Auch in der Leich­ tigkeit des Dialogs mit dem Oberhaupt der römisch­katholischen Kirche kann man seine menschliche Größe erkennen“, so der Bürgermeister. Das Treffen konnte dank der Verbindungen von Schützen­ Ehrenhauptmann Josef Unterkircher und eines „Vatikanisten“ aus dem Schwarzwald stattfinden. Erste Kontakte hatte bereits Alt­Bürgermeister Franz Gruber geknüpft, dessen Abwesenheit aus Gesundheits­

gründen bei der Audienz sehr bedauerlich war. „Voraussichtlich in der ersten Hälfte 2013 wird in Mühlbach eine schöne Fei­ er stattfinden, in der die Verbundenheit

Mühlbachs mit dem Heiligen Vater gezeigt werden soll“, kündigt Christoph Prugger an. In Kürze sollen hierzu erste Kontakte oz mit Vereinen gepflegt werden.

Alten- und Pflegeheim: Alle vier Gemeinden für neuen Standort Nach der gelungenen Sicherung der für das Marktl und die gesamte Gemeinde Mühlbach volkswirtschaftlich wichtigen Struktur des Alten­ und Pflegeheimes, hat Ende September auch die Gemeinde Vintl gleich den Gemeinden Mühlbach, Rodeneck und Natz­Schabs ihre Zustim­ mung zum Standort im westlichen Bereich der Wohnbauzone Straßhof gegeben. Die­ ser neue Standort bietet wesentlich mehr Außenflächen für die künftigen Heimbe­ wohner. Der Bau für vorerst 50 Betten kann im späteren Bedarfsfall auf 75 und mehr Betten erweitert werden. Die große Fläche ermöglicht gute architektonische Lösungen. Die Investitionskosten dürften verhältnis­ mäßig geringer ausfallen als beim bisher anvisierten Standort am Stöcklvaterweg. Nun gilt es, im Verbund der vier Gemeinden 8

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gut zusammenzuarbeiten, am selben Strang zu ziehen und zügig weiterzuarbeiten. Erste Schritte für die Eintragung in den Bauleit­ plan sind bereits eingeleitet. Ein klärendes Gespräch mit dem Landesrat für Soziales, Richard Theiner, bei dem möglichst die Rahmenbedingungen vereinbart werden sollen, steht an. Diesem Vorhaben muss im Interesse unserer alten Mitmenschen trotz schwieriger gewordener finanzieller Rahmenbedingungen sowohl vom Land Südtirol als auch von den Gemeinden Vorrang eingeräumt werden. Es soll eine Struktur ohne Luxus, aber mit allen zeit­ gemäßen Ausstattungen entstehen. Nach­ dem die Fragen der Grundverfügbarkeit geklärt sein werden und der Bauleitplan entsprechend geändert sein wird, soll eine Art „Ideenwettbewerb“ stattfinden, bei

dem die Mitbürgerinnen und Mitbürger Vorschläge und Ideen präsentieren, ihre Erfahrungen einbringen und das Vorhaben aktiv begleiten sollen. cp

rICHTIGSTELLUNG Bei der Abstimmung zum neuen Standort des Alten- und Pflegeheimes (in der Straßhofzone) hat Gemeinderat Egon Daporta sich nicht enthalten, wie im MarktblattBericht irrtümlicherweise angegeben war, sondern dagegen gestimmt – „wegen des ungünstigen Standortes und der zu erwartenden Mehrkosten für die Zufahrt und Bau, sowie des unnötigen Zeitverlustes“, wie Daporta in einer Mitteilung schreibt. Alle anderen Gemeinderäte stimmten für den neuen Standort.


Gemeinde

In seiner Sitzung vom 31. Mai entsandte der Gemeinderat von Mühlbach Bürger­ meister Christoph Prugger als effektives Mitglied und Vizebürgermeisterin Ka­ thrin Oberleitner als dessen Vertreterin in den Beirat des Wasserkraftwerkes Brixen, das aus den Stauseen von Mühlbach und Franzensfeste gespeist wird. 2010 hatte die Landesregierung die Konzession für die Stromproduktion der landeseigenen Energiegesellschaft SEL AG zugespro­ chen, die das Kraftwerk in den nächsten 30 Jahren gemeinsam mit ENEL betreiben wird. Der Konzessionsvergabe liegt unter anderem ein Umweltplan zugrunde, der die Ausschüttung von 77 Millionen Euro für Umweltverbesserungsmaßnahmen in den betroffenen Standortgemeinden Franzens­ feste, Mühlbach, Rodeneck, Natz-Schabs, Lüsen, Vahrn und Brixen vorsieht. Aufgabe des Kraftwerksbeirates ist es nun, diese Maßnahmen über Dreijahrespläne festzu­ legen und zu budgetieren. Es ist geplant, Geldmittel für die Steinschlagsicherungs­ maßnahmen an der neuen Zufahrt nach Spinges und zur Handwerkerzone Valler Tal einzusetzen, ebenso für die Errichtung eines Rundwanderweges mit Uferpromenade entlang des Mühlbacher Stausees, für den Bau eines Gehsteigs entlang der Meransner

Foto: oz

Maßnahmen zur Umweltverbesserung

Mit den als Umweltausgleichsmaßnahmen für das Kraftwerk Brixen zu erwartenden ­Geldmitteln plant die Gemeinde unter anderem die Errichtung einer Uferpromenade ­entlang des Mühlbacher Stausees

Straße im Abschnitt Plompeneid, für die Errichtung des Glasfasernetzes sowie für eine Fußgängerverbindung zwischen dem Zugbahnhof und dem Dorfzentrum von Mühlbach. In derselben Sitzung stimmten die Gemein­ deräte der Erhöhung der Förderleistung der Nesselbahn (von 2.000 auf 2.400 Personen

pro Stunde) sowie der Schillingbahn (von 1.800 auf 2.200 Personen pro Stunde) ein­ stimmig zu. Die Sicherheit der Skifahrer bleibe gewährleistet und die ökologischen und landschaftlichen Charakteristiken des Skigebietes erhalten, heißt es in dem oz Beschluss.

In der letzten Marktblatt-Ausgabe haben wir über die neu verabschiedeten Kriterien und Richtlinien betreffend die Zuweisung von Gästebetten und Campingstellplätzen berichtet. Darin ist auch die Ernennung einer Kommission vorgesehen, die die ein­ gehenden Anträge begutachtet und bewertet. Am 21. Juni hat der Gemeinderat folgende Zusammensetzung der Kommission geneh­ migt: Christoph Prugger als Bürgermeister, Günther Zingerle als Vertreter der politischen Minderheit, Architekt ­Christian Mahlknecht als Landesbeauftragter für Landschaftsschutz, Marlene Kranebitter, Franz Gruber, Franz Zingerle und Dietmar Lamprecht als Refe­ renten der jeweiligen Ortschaft, Franz Stolz für den Tourismusverein, Ivan ­Cimadom, Gerd Oberhofer, Thomas ­Messner und

­ hristine Gottardi Oberrauch als Ortsvertre­ C ter des Tourismusvereins, Harald Fischnaller als Vertreter des HGV sowie Paul Seppi, Peter Oberlechner, Josef Leitner und Ewald Rogen als Ortsvertreter des HGV. Ebenso machte der Gemeinderat Bürger­ meister Christoph Prugger als EuropaBeauftragten namhaft. Viele Regelungen der EU wirken sich unmittelbar auf die Ge­ meinden aus und sind dort umzusetzen. Die Abteilung Europa der Südtiroler Landesver­ waltung versucht daher, Bürgermeister und Gemeindevertreter als Europa-Beauftragte zu gewinnen und ihnen Wissen, Erfahrung und Kontakte zu vermitteln, damit die EU auch auf Gemeindeebene greifbar wird. Das Projekt zielt auf eine bessere Vernetzung der Gemeinden ab. oz

Foto: Shutterstock

Europa-Beauftragter bringt EU näher

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Gemeinde XXX INTERVIEW

Frequenzbringer in zentraler Lage

Christoph Prugger Bürgermeister

Herr Prugger, der Theatersaal im alten Schulhaus von Mühlbach ist wegen eines Heizungsschadens nicht mehr nutzbar. Dem Ort fehlt eine adäquate Alternative. Ja, das ist wohl wahr. Das Graf­Meinhard­ Haus dient als Turnsaal für die Schulen und für sportliche Vereinstätigkeiten. Für einige Großveranstaltungen ist der Saal sehr geeignet, nicht jedoch als Theatersaal oder für mittlere und kleine Veranstaltungen. Das aus dem Jahr 1906 stammende alte Schulhaus, auch mit unsicheren Decken, ist in einem desolaten Zustand und kann für Veranstaltungen seit längerer Zeit auch lizenzmäßig nicht mehr freigegeben werden.

Die Gemeindeverwaltung prüft die Möglichkeit, direkt unterhalb des Kirchplatzes von Mühlbach einen für Theateraufführungen, Versammlungen und als Aula Magna nutzbaren Saal zu errichten

Wie soll es weitergehen? Die Gemeindeverwaltung hat Architekt Uwe Bacher beauftragt, in einer Machbarkeitsstudie unter anderem die Sanierung und den Neu­ bau des alten Schulhauses zu untersuchen, es wertmäßig zu schätzen und auch einen Vorschlag für eine als Vereinssaal, Theatersaal und Aula Magna nutzbare Alternative unter dem Kirchplatz zu prüfen. Was ist herausgekommen? Der Alternativvorschlag wäre eine gute Lösung mit günstigen Synergie­ effekten. Die Besucher wären mitten im Marktl, der Multifunktionssaal wäre ein für die lokale Wirtschaft günstiger Frequenzbringer. Zwischen Rathaus und neuem Saal könnten Konzerte und Freilichtauffüh­ rungen stattfinden. Der Kirchplatz würde neu gestaltet und stünde weiterhin frei zur Verfügung. Der Planer schreibt in seinem Bericht: „Die Aula Magna, der Theatersaal und der Vereinssaal als zur Gänze unterirdisches Volumen unterhalb des Kirchplatzes ist an diesem Standort aus logistischen und urbanen Überlegungen sinnvoll und interessant, da unter anderem die umliegenden Einrichtungen wie Rathaus, Kaffes, Rathaus­ und Kirchplatz genützt werden können. Ohne das städtebauliche Gefüge und dessen Ensemble zu beeinträch­ tigen, würde das Ortszentrum durch gegenseitige Wechselwirkungen verschiedener Institutionen eine große Aufwertung erfahren“. Der Projektentwurf hat beim Abteilungsdirektor Josef March und der Schulsprengeldirektion sehr guten Anklang gefunden. Wie hoch sind die Kosten? Die Kosten betragen ungefähr 2,3 Millionen Euro, eine Summe, die nicht leicht aufzubringen ist. Angedacht wäre der Verkauf des alten Schulhauses, dessen Wert auf 625.000 Euro geschätzt worden ist. 10

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Weiters müsste der Rotationsfonds beansprucht werden. Sollte dies gelingen, würden die effektiven Kosten verkraftbar sein. Die Ver­ waltung wird sich um die Gewährung eines Landesverlustbeitrages bemühen. Ein Versammlungs­ und Theatersaal für den Hauptort sollte eine Unterstützung durch das Land erfahren. Was würde mit dem alten Schulhaus geschehen? Ideal wäre, wenn dort eine öffentliche oder private Struktur entstehen könnte, zum Beispiel ein Ärztekompetenzzentrum oder Ähnliches. Und die Musikschule? In Vergangenheit ist es nicht gelungen, diese in Mühlbach als eigene Struktur anzusiedeln. Die Zeiten hierfür dürften nun aufgrund der Sparmaßnahmen und finanziellen Engpässe endgültig vorbei sein. Musikunterricht findet in Mühlbach in den Räumen der Volks­ und Mittelschule weiterhin statt. Wie geht es weiter mit dem neuen Theatersaal? Derzeit wird überprüft, inwiefern der angedachte Saal für Theater­ aufführung geeignet wäre. Vorgespräche mit dem Amt für Boden­ denkmäler sind ebenfalls im Gang. Die Verwaltung wird die Machbarkeitsstudie an die Baukommission und den Gemeinderat weiterleiten. Sollten sich beide positiv äußern, wird man beim Rotationsfonds um Zulassung zur Finanzierung ansuchen. Erst wenn auch diese Hürde überwunden ist, lassen wir das Ausfüh­ rungsprojekt erstellen. Im Falle der Verwirklichung dieses Vorhabens ist jedenfalls Bedacht auf eine optimale Bauabwicklung zu legen, damit die Belastung für die Gastbetriebe und Anrainer zeitlich und räumlich auf das absolut Notwendigste beschränkt wird. oz


Gemeinde XXX

Foto/Zeichnungen: Uwe Bacher

INTERVIEW

Eine erste Machbarkeitsstudie bescheinigt der Idee des unterirdischen Saales gute realisierungschancen

Startbahn saniert – rekorde gepurzelt Frau Oberleitner, ist die Sanierung der Startrodelbahn reibungslos über die Bühne gegangen? Kathrin Oberleitner Vizebürgermeisterin

Der anvisierte Termin für den Abschluss der Arbeiten konnte eingehalten werden, so dass der jährliche Startwettkampf wie geplant stattfand. Wir sind mit der Qualität der Umbauarbeiten sehr zufrieden, und auch die Resonanz war durchwegs positiv. Die hiesigen Athleten scheinen allesamt mit der Bahn erneut sehr gut zurecht gekommen zu sein. Beim Startwettkampf haben sie hervorragende Ergebnisse erzielt und darüber hinaus neue Bahnrekorde aufgestellt. Insbesondere Ludwig Rieder hat beim Wettkampf stark aufgezeigt. Ihr Kollege Franz Gruber ist zurzeit aus gesundheitlichen Gründen außer Gefecht. Sie verfolgen seine Projekte mit ... Ja, Franz ist leider gesundheitlich angeschlagen, aber wir hoffen alle,

dass er uns baldmöglichst wieder mit Rat und Tat zur Seite steht. Die Arbeiten an der Kanalisierung wurden vollständig abgeschlos­ sen, mit dem Abschluss des Kindergartenumbaus konnten auch die noch fehlenden Pflasterarbeiten bei der Kirche gemacht werden. Zwischen der „Alten Schule“ und dem „Beikircherhof“ hat man an die Errichtung von Parkplätzen gedacht. Ist diese Idee noch aktuell? Wir haben mit den Meransner Gemeinderäten schon öfter über die Sinnhaftigkeit diskutiert, in unmittelbarer Nähe des Parkhauses weitere Parkplätze zu errichten. Gleichzeitig steht die Idee einer „Sunnmeile“ im Raum, die im Rahmen des von Studenten aus­ gearbeiteten Raumordnungskonzeptes entstanden ist. In diesem Zusammenhang könnte der Platz auch als kleiner Park nützlich sein. Eine definitive Entscheidung kann aber erst getroffen werden, sobald klar ist, wo die Bergstation einer eventuell zu bauenden neuen Seilbahn errichtet wird. oz

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Gemeinde INTERVIEW

Schülerlotsen gesucht

Frau Kranebitter, im letzten Schuljahr hatte die Gemeindeverwaltung den Schülerlotsendienst eingeführt. Hat sich der Dienst bewährt, und soll er weiterhin bestehen bleiben? Der Schülerlotsendienst ist gut angenommen worden. Ich glaube, dass Eltern ihre Kinder schon lieber alleine zur Schule schicken, wenn sie wissen, dass Schülerlotsen im Einsatz sind. Wir als Gemeindeverwaltung möchten den Dienst fortführen und suchen daher Schülerlotsen zum sofortigen Eintritt. Es ist denkbar, dass nicht nur ein Lotse die ganze Woche Dienst hat, sondern dass sich mehrere Personen den Dienst aufteilen. Interessierte mögen sich bitte bei mir persönlich oder in der Gemeindeverwaltung melden. Thema Jugendräume: So wie in vielen Gemeinden gibt es auch in Mühlbach Probleme bei der Führung und Nutzung. Jugendliche können und sollen den Raum frei nutzen. Das muss aber in einem geregelten Rahmen ablaufen. In Vergangenheit hat es öfters Probleme gegeben, was den Alkoholkonsum, das Rauchen und das Reinigen des Raumes angeht. Es gibt deshalb vorläufig betreute Öffnungszeiten durch die Mitarbeiterin des Jugenddienstes, Maria Masoner, und zwar am 25. Oktober, 14. und 26. November sowie am 12. Dezember, jeweils nachmittags und zu einem bestimmten Thema. Unabhängig davon bin ich mit Pfarrer Hugo Senoner und dem Jugenddienst in Kontakt. Wir wollen gemeinsam mit den Jugendlichen eine Raumord­ nung erstellen, die die Raumnutzung in Zukunft besser regelt. Beispielsweise könnten wir uns die Einführung einer Kaution vorstellen, die man dann zurückerstattet, wenn der Raum sauber hinterlassen wird.

Foto: oz

Marlene Kranebitter Gemeindereferentin

Schülerlotsen machen den Schulweg durch ihren wertvollen Dienst sicherer

Der Auftrag mit dem Hilfspolizisten ist um ein Jahr verlängert worden. Heißt das, die Gemeinde ist mit seiner Arbeit zufrieden? Wir haben zahlreiche positive Rückmeldungen bekommen, dass im Ortskern zum Beispiel leichter Parkplätze zu finden sind. Die geltende Verkehrsordnung wird besser eingehalten, und das ist natürlich im Sinne der Verwaltung. Wüste Beschimpfungen gegen den Hilfspolizisten und private Beleidigungen, wie sie schon vorgekommen sind, kann ich nur schärfstens verurteilen. Der Hilfspolizist überwacht die Regeln betreffend den ruhenden Verkehr, die nicht von ihm, sondern von uns als Gemeinde er­ stellt worden sind. Übrigens wird die Stadtpolizei von Brixen demnächst vor allem innerorts wieder Geschwindigkeitskontrollen durchführen. oz

Zusätzliche räume für Spinger Vereine

Herr Lamprecht, warum ist ein Umbau des Spinger Vereinshauses notwendig? Dietmar Lamprecht Es gibt gleich mehrere Vereine, die Gemeinderat Raumbedarf haben, und so haben wir uns in der Gemeindeverwaltung für eine Erweiterung im Obergeschoss des Kindergartens entschie­ den. Die Schützenkompanie Katharina Lanz wird einen neuen 12

Ausgabe 03 · Oktober 2012

Raum bekommen, ebenso der Kirchenchor und der Jugendchor. Zusätzlich entsteht ein Jugendraum sowie ein Sitzungssaal samt kleiner Küche für verschiedene andere Vereine – beispielsweise den Fraktionsausschuss, die Bauernjugend oder die Bäuerinnen, die sich derzeit für Besprechungen im Eingangsbereich der Schule treffen. Das Vorprojekt wird demnächst in der Baukommission behan­


Gemeinde INTERVIEW

Die über 50 Jahre alte Trinkwasserleitung auf der Spinger Alm wurde erneuert ... Die Arbeiten sind im Sommer termingerecht abgeschlossen worden. Die Wasserfassung befindet sich wie bisher bei den Aichner Wiesen. Die Leitung führt teils über den Almweg, teils durch Waldgebiet bis zum Parkplatz Wetterkreuz, wo sie in die Wasserstube mündet. Oberhalb der Starkengreitalm entsteht übrigens ein Wassersam­ melbecken für die Beregnung. Der Bau wird vom Bewässerungs­ konsortium koordiniert und hat auch finanzierungstechnisch mit der Gemeinde nichts zu tun. oz

Foto: oz

delt, und wenn alles gut geht, könnte der Umbau im Sommer 2013 erfolgen.

Oberhalb des Kindergartens im linken Gebäudetrakt werden neue Vereinsräume entstehen

Herr Zingerle, wo kann ich einen Joghurtbecher entsorgen? Sie sprechen sicher auf die neue zu­ Franz Zingerle sätzliche Plastiksammlung an, die wir Gemeindereferent als Gemeindeverwaltung seit einigen Wochen in allen vier Recyclinghöfen anbieten. Zusätzlich zu den PET­Flaschen, die man auch bisher schon im Recyclinghof entsorgte, können die Bürger jetzt jedes beliebige Plastik sowie Nylon in einen separaten Container werfen. Ausgenommen sind lediglich sperrige Gegenstände, wie zum Beispiel Plastik­Gartenmöbel, die weiterhin zum Sperrmüll gehören. Um auf Ihre Frage zurückzukommen: Der Joghurtbecher muss nicht mehr mit dem Hausmüll entsorgt werden, sondern gehört ab sofort in die neue Plastiksammlung. Wie kann der Bürger unterscheiden, welcher Plastikgegenstand er in welchem Container entsorgen soll? Im Zweifel ist das einfach auf dem Gegenstand nachzulesen. Plastikartikel, auf denen PET draufsteht – das sind in der Regel Plastikflaschen mit Lebensmittelinhalt, gehören in den gewohnten Plastikflaschen­Container. Alle anderen Gegenstände, die mit PE, PP, PS, PVC oder jeglichen anderen Codes gekennzeichnet sind, sind im Container der neuen Plastiksammlung zu entsorgen. Die PET­Sammlung ist für die Gemeinde ein recht gutes Geschäft, weil uns ein hoher Preis dafür bezahlt wird. Je mehr Gegenstände

Foto: oz

Neue Plastiksammlung

Zusätzlich zu PET-Flaschen können künftig alle Arten von Plastik und Nylon in den recyclinghöfen der Gemeinde entsorgt werden

im PET­Container zu finden sind, die dort nicht hingehören, desto geringer ist der ausbezahlte Preis. Ich kann die Bürger also nur bitten, den Müll weiterhin sauber zu trennen. Wirkt sich eine saubere Trennung auf den Mülltarif aus? Ja, wenngleich der Unterschied möglicherweise nicht groß sein wird. Wenn sich die Kosten­ und Ertragssituation in Bezug auf den Müll zugunsten der Gemeinde verschiebt, wird sich das auf oz den Tarif auswirken. 13


gemeinde

Baukonzessionen Gesuchsteller

Bauvorhaben

Gemeinde Mühlbach

Errichtung einer neuen Brücke über den Valler Bach als Zufahrt zum Kondominium „Aquahaus“

Rogen Invest OHG, Mühlbach

Neugestaltung der Außenfassade am Möbelhaus „Rogen“

Peter Markart, Spinges

Errichtung eines Balkons am Wohnhaus

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Franz und Andreas Vaja, Notburga Gatterer, ­Mühlbach

Sanierung und Umgestaltung sowie energetische Sanierung und Erweiterung des Wohnhauses

Maria Lanz, Susanne Rieder, Mühlbach

Varianteprojekt zum Umbau und Erweiterung mit Aufteilung in 2 Wohnungen und einer Büro­ einheit des Wohnhauses

Bodenverbesserungskonsortium Schabs – ­Bodenverbesserungskonsortium Aicha

Neubau der Wasserfassung

Johann Mur, Mannheim

Überdachung der Außentreppe mittels Sonnenkollektoren

Georg Rogen, Mühlbach

Aufteilung der bestehenden Wohnung im 1. Stock in zwei Wohnungen

Veronika und Barbara Oberhammer, Meransen

Varianteprojekt zur baulichen Umgestaltung mit Erweiterung des Wohnhauses

Institut für Sozialen Wohnbau, Bozen

Energetische Sanierung, Errichtung unterirdischer Autoabstellplätze und Instandhaltungs­ arbeiten an der Außenanlage

Paul Fischnaller, Meransen

Errichtung einer Überdachung für die Lagerung von Hackschnitzeln und Brennholz

Alfred Untersteiner, Meransen

Errichtung eines landwirtschaftlichen Werkraumes

Johann Kofler, Mühlbach

Energetische Sanierung mit Erweiterung des Wohnhauses

Eigenverwaltung Bürgerlicher Nutzungsrechte der Fraktion Meransen

Varianteprojekt für die Errichtung eines Barbetriebes an der Bergstation „Nesslbahn“ ­Verlegung der Hausanschlussleitung für Abwasser, Trinkwasser und Strom

Daniel Mair, Spinges

Varianteprojekt zum Abbruch und Wiederaufbau der Almhütten (Koch- und Heuhütte)

Franz und Andreas Vaja, Notburga Gatterer, ­Mühlbach

Varianteprojekt zur Sanierung und Umgestaltung sowie energetischen Sanierung und ­Erweiterung des Wohnhauses

Ewald Winkler, Spinges

Erweiterung des „Wiedenfelderhofes“ in Spinges

Marianna Kiener, Bruneck

Varianteprojekt zum Abbruch und Wiederaufbau der Hofstelle „Obererschbaumer“ (Neu­ bau eines Wohngebäudes mit Tätigkeit Urlaub auf dem Bauernhof, „Hofschank“ und eines ­Wirtschaftsgebäudes)

Gabriel Baumgartner, Spinges

Abbruch und Wiederaufbau der Almgebäude

Maria Lechner, Meransen

Energetische Sanierung mit Erweiterung des Wohnhauses

Alois Fischnaller, Meransen

Varianteprojekt zur Umwandlung von landwirtschaftlicher Kubatur in drei konventio­ nierte Wohnungen am „Stocknerhof

Evi Rogen, Mühlbach

Teilweiser Abbruch des Hotelgebäudes und Errichtung von konventionierter Wohn­ kubatur – Baulos 1

Gemeinde Mühlbach

Varianteprojekt zum Umbau und zur Erweiterung des Kindergartens, der Schulaus­ speisung und des Schulhofes in Meransen

Josef Fischnaller, Vals

Varianteprojekt zur energetischen Sanierung und Erweiterung des Wohnhauses

Rosenhof OHG, Mühlbach

Qualitative und quantitative Erweiterung der Pension „Rosenhof“

Eigenverwaltung Bürgerlicher Nutzungsrechte der Fraktion Meransen

Teilweiser Abbruch und Wiederaufbau mit Erweiterung des Gastbetriebes „Gitschhütte“

Lärchenhof KG, Meransen

Errichtung eines Gehsteiges und Umgestaltung des Außenbereiches beim „Hotel ­Lärchenhof“

Kongregation der Tertiarschwestern zum Hl. Franziskus, Brixen

Varianteprojekt zum Einbau zweier Nasszellen und eines Aufzuges – neue Grundriss­ einteilung der Zimmer im 3. + 4. Obergeschoss

Gemeinde Mühlbach

Errichtung einer Zufahrtsrampe für die Sportanlage (Eislaufplatz) in Mühlbach

Calligione GmbH, Albung

Varianteprojekt zum Bau des Wohnhauses

Settimo Giuliani und Maria Oberhofer, ­Meransen

Qualitative Verbesserung und Erweiterung der „Pension Marianne“

Ausgabe 03 · Oktober 2012

Im Zeitraum 25. Juni bis 28. September 2012 erteilte Baukonzessionen

Institut für Sozialen Wohnbau, Roman und Daniel Umbau, energetische Sanierung und Erweiterung des Wohngebäudes Pichler, Hilda Fischnaller, Vals


Gemeinde

Aus dem Gemeindeausschuss Beschlüsse vom 22. Mai bis 21. August 2012

Foto: oz

Der Gemeindeausschuss hat die Wohnbauflächen in der Erweiterungszone Platzer den Bauwerbern provisorisch zugewiesen

Schulen und Kindergärten 44Im Zuge des Umbaus und der Erweiterung des Kindergartens, der Schulausspeisung und des Schulhofes Meransen beauftragte die Gemeinde die Anfertigung von Maß­ möbeln zum Betrag von rund 80.000 Euro sowie die Lieferung von Serienmöbeln um 75.000 Euro. Die Beleuchtungskörper kosten 45.000 Euro. 44Ein Wasser-Sand-Spieltisch für den Kin­ dergarten Spinges kostete rund 900 Euro, Reparaturarbeiten beim Ballspielfeld 1.400 Euro. Spiel und Beschäftigungsmate­ rial wurde auch für den Kindergarten Mühlbach um 2.300 Euro sowie für den Kindergarten Meransen um 400 Euro und den Kindergarten Vals um 2.000 Euro angekauft. 44Der Gemeindeausschuss beauftragte das Möbelhaus Rogen mit der Lieferung von Zusatzausstattung in der Schulmensa Mühlbach zum Betrag von knapp 11.000 Euro. 44Für verschiedene Ankäufe betreffend die Grundschule Vals sowie die Grund- und Mittelschule Mühlbach verpflichtete der Ausschuss die Gesamtsumme von zirka 7.200 Euro. In der Grundschule Spinges musste der Plastikboden repariert werden. Die Firma Wieland Theobald lieferte ein neues Bücherregal. 44Für das erste Kind mit Wohnsitz in der Gemeinde Mühlbach beträgt die Kosten­

beteiligung der Familie im Kindergarten­ jahr 2012/2012 unverändert 54 Euro, für zwei oder drei Kinder derselben Familie 103 Euro. Kinder mit Wohnsitz außerhalb der Gemeinde Mühlbach zahlen 64 Euro, wobei jene des Weilers Sergs den Orts­ ansässigen gleichgestellt sind. Der Kos­ tenbeitrag für das Kindergartenpersonal wird mit 3 Euro pro Mahlzeit festgesetzt. 44Fünfmal pro Woche wird der Schulaus­ speisungsdienst in Mühlbach und Me­ ransen angeboten, dreimal in Vals und zweimal in Spinges. Die Kostenbetei­ ligung je Mahlzeit beträgt 3 Euro und 4,50 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer für Lehrpersonen, die nicht mit der Aufsicht der Schüler betraut sind.

Infrastrukturen 44Für die Sanierung und den Neubau des Hauptsammlerkanals von Vals nach Mühlbach erhielt die Firma Vaja den Auftrag um 367.000 Euro. Bauleitung und Sicherheitskoordination vergab die Gemeindeverwaltung an das BWB In­ genieurbüro aus Brixen, ebenso wie die Zusatzplanung für den Schmutzwasser­ sammler im Sandbichlweg. 44Für das zukünftig zu verlegende Glas­ fasernetz in Meransen und Vals sind die Firmen Vaja und Niederwieser Bau beauf­ tragt worden. Die Gesamtkosten betragen 85.000 Euro.

44Die Firma Pichler Erich erhielt den Auftrag zur Errichtung der Löschwas­ serleitung in Spinges vom Wackerhof bis zum Linderhof. 44Endabrechnung für Infrastrukturen im "Von-Enzenberg-Weg" in der Höhe von 136.000 Euro.

Straßen, Wege und Plätze 44Die Firma Alpenbau errichtet eine Brü­ cke über den Valler Bach als Zufahrt zum Kondominium Aquahaus. Die Ausgaben sind 80.000 Euro. 44Die Gemeinde bezahlt 21.000 Euro – das sind zwei Drittel der Kosten für Instand­ haltungsarbeiten an Straßen und Plätzen in Vals. Ein Drittel geht zu Lasten des Tourismusvereins. 44Die Firma Oberhofer Kurt aus Meransen wurde mit der Reparatur und Neuverle­ gung des Porphyrpflasters am Friedhof in Vals beauftragt. Die Firma Zingerle Günther verlegt außerdem Naturstein­ platten bei der Abgrenzungsmauer des Friedhofes. 44Die Firma Taubau aus Natz-Schabs sa­ niert die Mauer gegenüber dem Pallhaus. Der Vergabebetrag ist 100.000 Euro. Weitere Aufträge vergab die Gemein­ deverwaltung für die Instandsetzung der Zugangstreppe zum Graf-MeinhardHaus und für die Pflasterung der Trep­ pe des Verbindungsweges neben dem 15


Gemeinde

Foto: oz

Öffentliche Gebäude und Einrichtungen

Die ehemalige Fußgängerbrücke über den Valler Bach wurde durch eine befahrbare ­Brücke ersetzt, die dem Kondominium Aquahaus als Zufahrt dient

Haus Kammerer. Die Pflasterung der Katharina-Lanz-Straße wurde im Som­ mer um 23.000 Euro saniert. Nach den Unwettern des Jahres 2009 asphaltierte die Firma Vaja den betroffenen Bereich an der alten Valler Straße. 44Bei der Stocksportanlage am Valser Weg wird eine Zufahrtsrampe errichtet. 44Für die Gestaltung des Parkplatzes ne­ ben der alte Schule in Meransen erhielt Architekt Josef Rieder den Auftrag zur Planung, Bauleitung und Abrechnung.

Soziales 44Einer Seniorenwohnung im Gatterer­ haus in Mühlbach wurde ab 1. Juli Frau Helene Schwienbacher zum sozialen Mietzins zugewiesen. 44Für den Bau des Alten- und Pflege­ heimes in Mühlbach erhielt Geometer Christoph Daporta den Auftrag zur Durchführung der topografischen Er­ hebungen für den neuen Standort in der Wohnbauzone Straßhof. Architekt Paul Senoner erhielt den Auftrag zur Aus­ arbeitung der technischen Unterlagen zwecks Eintragung in den Gemeinde­ bauleitplan. 44Referentin Marlene Kranebitter wird für die Gemeinde Mühlbach an Sitzungen des Fachausschusses für finanzielle Sozi­ alhilfe teilnehmen. Sollte sie verhindert sein, wird Vizebürgermeisterin Kathrin Oberleitner ersetzen. 16

Ausgabe 03 · Oktober 2012

Wohnbau- und Erweiterungszonen 44Der Ausschreibungsbetrag für Infra­ strukturen in der Erweiterungszone Platzer in Meransen ist 517.000 Euro. Den Zuschlag erhielt die Firma Glo­ balbau aus Blumau um Betrag von 540.000 Euro inklusive Steuern und Abgaben. Für die Mehrwertssteuer auf den Grunderwerb nimmt die Ge­ meindeverwaltung einen Kapitalbeitrag sowie ein zinsloses Darlehen in der Höhe von jeweils 50.000 Euro auf. Die Wohnbauflächen wurden provi­ sorisch zugewiesen an: David Mair, Christina Lechner, Erwin Lechner, Renate Lechner, Claudia Oberhofer und Gebhard Pabst 44Für die Planung, Bauleitung, Abrech­ nung und Sicherheitskoordination be­ treffend Schutzmaßnahmen oberhalb der Wohnbauzone in der Sonnleitenstraße Mühlbach beauftragte die Gemeindever­ waltung das iPM Ingenieurbüro.

Tausch/Kauf/Miete öffentlicher Liegenschaften 44Die Räumlichkeiten im zweiten Stock sowie im Keller des Wolkensteiner Hauses werden dem Verein Galerie 90 bis zum 31. Dezember 2012 unentgeltlich überlassen. 44Eine Garage bei der Stocksportanlage im Valler Tal wurde an Kerstin Mair zum Jahresbetrag von 1.200 Euro für vier Jahre vermietet.

44Für die Planung, Bauleitung und Ab­ rechnung betreffen die Sanierung des Kulturhauses Vals erhielt Architekt Josef Rieder den Auftrag. Die Stühle im Haus der Vereine wurden neu gepolstert. Die Ausgaben sind rund 7.000 Euro. 44Betreffend das Schul- und Kulturhaus in Meransen erhielt das Studio Contact aus Brixen den Auftrag für die BrandschutzElektroplanung inklusive Abnahme der Heizanlage. Die Firma Gebr. Weger OHG aus Schabs liefert die Heizkessel­ anlage, die Firma Paul Rieder aus Teren­ ten liefert die Steuerung der Heizanlage. 44Kleinere Reparatur- und Instandhal­ tungsarbeiten im Rathaus kosteten 2.300 Euro, ein neues Bücherregal in der Bib­ liothek 840 Euro.

Müll 44Der Gemeindeausschuss genehmigte die Abrechnung für die Müllsammlung und -beseitigung durch die Bezirksge­ meinschaft Eisacktal im Jahr 2011 in der Höhe von 177.000 Euro. Der Anteil der Gemeinde Mühlbach beträgt rund 2.000 Euro. Der Kostenvoranschlag betreffend die Beteiligung an den Ausgaben für die Müllsammlung und -beseitigung 2012 im Betrag von 190.000 Euro und die Zah­ lung der zweimonatlichen Rechnungen von je 32.000 Euro werden genehmigt. Die Entnahme und Entsorgung des Klärschlammes der individuellen Ent­ sorgungssysteme für häusliche Abwässer kosten die Gemeinde 2.200 Euro. 44An die Autonome Provinz Bozen über­ weist die Gemeinde Amortisierungs­ beiträge in der Höhe von Rund 55.000 Euro für die Errichtung von Anlagen für die Müllbeseitigung im Laufe der letzten drei Jahre. 44Der Recyclinghof Mühlbach wird erwei­ tert. Geometer Christoph Daporta erhielt den Auftrag für Planung, Bauleitung und Abrechnung.

Sport- und Freizeiteinrichtungen 44Für die Führung des Hallenbades Mer­ ansen erhält der Sonderbetrieb Mühlbach 77.500 Euro als zweite und letzten Rate des Deckungsbeitrages 2012


Gemeinde xxx

44Die neuen Spielgeräte für den Kinderspiel­ platz in Meransen kosteten 12.000 Euro. 44Der Ballspielplatz beim Schulzentrum in Spinges wurde neu umzäunt. 44Für das Freibad Mühlbach kaufte die Gemeindeverwaltung neue Gartentische und -stühle an. Kleinere Malerarbeiten wurden durchgeführt, ein neues Wasser­ sprungbrett angekauft.

Übergemeindliches 44An Führungskosten für das Obdachlo­ senasyl zahlt die Gemeinde 1.800 Euro an die Bezirksgemeinschaft Eisacktal. Die Spesenabrechnung für die Führung des Hauspflegedienstes beträgt 15.000 Euro 44An Führungsspesen für die Bezirkswah­ lunterkommission bezahlt die Gemein­ deverwaltung 350 Euro an die Gemeinde Brixen.

Internes 44Markus Weger aus Rodeneck und Ale­ xander Oberhofer aus Meransen ab­ solvierten ein Sommerpraktikum für die Mithilfe bei den Außenarbeiten der Gemeinde.

44An die Gemeindebediensteten wurde eine Leistungsprämie in der Höhe von insgesamt 18.700 Euro für das Jahr 2011 ausbezahlt. 44Die bestehende HDSL-Linie im Rat­ haus wird auf eine schnellere SHDSLVerbindung aufgerüstet. 44Margareth Fischnaller und Renate Mess­ ner wurden in den Stammrollendienst als spezialisierte Köchinnen aufgenommen. 44Der Ausschuss beauftrage Richard Mutschlechner bis zum 31. Januar 2013 mit der Neuordnung des Bauamtsarchivs, der Digitalisierung der Bauakte sowie der Einschulung des neu aufgenommenen Verwaltungspersonals.

Sonstiges 44Die Gemeinde beauftrage die Kanzlei Ausserhofer aus Bruneck mit der Be­ ratung hinsichtlich der direkten und indirekten Steuern für die Jahre 2012 bis 2014 44An der SS 49 „Pustertal“ errichtete die Firma Schwärzer aus Gaus eine An­ schlagevorrichtung für öffentliche Ver­ anstaltungen.

44Die Brixmedia GmbH wurde mit der Gesamtherstellung des Mühlbacher Marktblattes im Zeitraum 2012 und 2013 um insgesamt rund 32.000 Euro beauftragt. 44Ein Mähgerät zur Pflege der Grünflächen in Spinges wurde angekauft. 44Die Gemeinde kaufte 21 Kerzen mit Gemeindewappen sowie 300 Exemplare des Buches „Die Mühlbacher Klause“ zu Repräsentationszwecken. 44Für einen Schadensfall durch einen ver­ stopften Abwasserkanal beim Einkaufs­ zentrum Poli zahlte die Gemeinde 750 Euro an die Geschädigte. 44Honorar und Spesen des Gemeinde­ technikers Architekt Kurt Unterkircher für das erste Halbjahr 2012 betragen 11.000 Euro.

Beiträge und Zuweisungen Verein Mühlbacher Klause Onlus

Unterstützung der ordentlichen Tätigkeit 2012

3.000,00 €

Freiwillige Feuerwehr Meransen

Unterstützung der ordentlichen Tätigkeit 2012

5.000,00 €

Viehversicherungsverein Meransen

Unterstützung der ordentlichen Tätigkeit 2012 (Schadensdeckungen)

2.500,00 €

Freiwillige Feuerwehr Mühlbach

Einweihung Feuerwehrhalle und Schauraum

4.000,00 €

Bodenverbesserungskonsortium Meransen

Instandhaltung des ländlichen Straßennetzes

5.446,41 €

Bodenverbesserungskonsortium Spinges

Sanierung und Instandhaltung von Hoferschließungswegen

24.468,20 €

Bildungsausschuss Mühlbach

Ordentliche Tätigkeit 2012 (Beiträge für Chöre und Musikkapellen, inklusive Landesbeitrag)

12.408,00 €

Amateursportverein Gitschberg

Gemeindeskirennen 2012

1.500,00 €

Trainingszentrum ASV Gitschberg Jochtal

Ordentliche Tätigkeit 2012

1.500,00 €

Amateursportverein Vals

Ordentliche Tätigkeit 2012

2.500,00 €

Amateursportverein Vals

Ordentliche Tätigkeit – Jugendfußballmeisterschaft 2011/2012

1.500,00 €

Kirchenchor Spinges

Busfahrt nach Kärtnen

580,00 €

Seniorenclub Meransen

Busfahrt

500,00 €

Pfarrei St. Helena Mühlbach

Außerordentliche Instandhaltung Friedhof Mühlbach

9.000,00 €

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Gemeinde xxx

Der Umbau des Kindergartens und der Schulmensa in Meransen ist seit eini­ gen Wochen abgeschlossen. Wo sich im Frühjahr und Sommer noch Handwerker tummelten, herrscht inzwischen lebhafter Spielbetrieb. Die für Schulen und Kinder­ gärten zuständige Gemeindereferentin Kathrin Oberleitner erinnert sich an die Anfänge des Projektes: „Die ursprüngliche Planung mussten wir nach Rücksprache mit der Kindergartendirektion verwerfen, weil sich herausstellte, dass wir damit den Bedarf an Plätzen nicht decken können.“ Voriges Jahr mussten Kinder erstmals in Meransen auf eine Warteliste gesetzt werden, für heuer meldeten sich noch mehr Kinder an,

nämlich 39. In Zukunft dürfte die Kapa­ zität jedenfalls reichen. Es gibt nun zwei Sektionen, in denen 45 und mehr Kinder unterkommen können. Die Gesamtplanung hatten die Architekten Susanne und Josef Rieder übernommen, für die Inneneinrich­ tung, Licht- und Akustikplanung war die Rittner Firma Inplan engagiert. Während der Bauarbeiten übersiedelte der Kinder­ garten um Ostern vorübergehend in den Theatersaal und die Schule, die in diesem Zuge dankenswerterweise sehr flexibel war. „Die am Bau beteiligten Firmen haben al­ lesamt sehr engagiert mitgearbeitet, sodass wir am 5. September pünktlich eröffnen konnten“, freut sich Kathrin Oberleitner.

Kunterbunter Sommer

Foto: oz

Freude mit neuem Kindergarten

Im Eingangsbereich hat man durch die Streichung von Parkplätzen außerdem etwas Grünfläche für den Kindergarten dazugewonnen, denn „auf kurz oder lang möchten wir die Zone ohnehin autofrei machen“, so die Referentin. oz

Grünschnittsammlung Die Gemeindeverwaltung teilt mit, dass die Haushalte der Ortschaft Mühlbach am Dienstag, 6. November den Grün­ schnitt (Blumen und Strauchschnitt) vom Gemeindearbeiter abholen lassen können. Der Dienst wird gegen einen pauschalen Spesenbeitrag von 10 Euro angeboten, der bei der nächsten Müllgebührenabrechnung 2012 dazugerechnet wird. Interessierte melden sich bitte bis spätestens Montag, 5. November, 12 Uhr im Steueramt der Gemeinde; Telefon 0472 88677. oz

Alles Gute! ... zum runden 70er! Spannende Sommerferien erlebten 51 Kinder der Marktgemeinde Mühlbach dank der von der „Kinderwelt Onlus“in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung angebotenen Sommerbetreuung. Die neun Ferienwochen vom 2. Juli bis 31. August standen jeweils unter einem anderen Motto, und so verwundert es nicht, dass viele der 51 Kinder gleich mehrere Wochen der Sommerbetreuung in der neuen Schul­ mensa im Graf-Meinhard-Haus von Mühl­ bach besuchten. „Willkommen im Mittel­ alter“, „Sommer, Sonne, ­Sonnenschein“, 18

Ausgabe 03 · Oktober 2012

„Futterplatz und Vogelhaus“ oder „Gar­ tenzwerg und Gänseblümchen“ sind nur einige der angebotenen Themen­wochen mit jeweils passendem Programm. Im Schnitt besuchte jedes Kind drei Ferien­wochen. Der Erfolg der Sommerbetreuung ist nicht zuletzt den tüchtigen Betreuerinnen zu ver­danken: Elisa Mair aus Vals, Lisa Amort aus Mühlbach sowie A ­ ngela Pinna. Vize­ bürgermeisterin Kathrin O ­ berleitner ist die treibende Kraft der Gemeindeverwaltung hinter dem Projekt. oz

Ferdinand Robert Achammer, Mühlbach Aloisia Berger, Meransen Anna Fischnaller, Meransen Anton Fischnaller, Mühlbach Gerardo Girardi, Mühlbach Berta Oberhofer, Meransen Anna Sieberlechner, Meransen Antonietta Wallnöfer, Mühlbach

... zum runden 80er! Anna March, Mühlbach Hilda Weissteiner, Spinges

... zum runden 90er! Sabina Kinigadner, Mühlbach Angeführt sind die im Meldeamt eingetragenen Personen, die im Zeit­ raum 1.7.2012 bis 30.9.2012 das jeweilige Lebensjahr vollendet haben.


PR-INFO

Pertinger Herde ­europaweit führend Tradition, Qualität und Innovation: Die Kombination dieser drei Attribute haben Pertinger zum führenden Hersteller von holzbefeuerten Heiz- und Kochgeräten in Europa werden lassen – führend was Sicherheit, Effizienz und Umweltschutz betrifft.

D

ie innovativen Holzherde von Pertinger erfüllen bereits heute die strengsten Anforderungen der Emissionsgrenzwerte, die europaweit erst 2015 in Kraft treten. „Der Österreichische Hafnerverband und das internationale Zertifizierungsinstitut IMQ Primacontrol bescheinigen uns nach eingehender Prüfung die Unterschreitung dieser Werte“, freut sich Othmar Pertinger mit seinem Entwicklungsteam. Pertinger empfiehlt allen Interessenten, beim Kauf von Küchenherden auf Zertifizierungen und deren Nummer sowie Emissionsangaben genau zu achten. Alle Pertinger Herde haben serienmäßig zertifizierte Brandschutzeinheiten zur Kühlung der Seitenwände, die es erlauben, jeden Herd in die Einbauküche mit minimalem Abstand zu integrieren. In die Entwicklung der Herde wurden unzählige Arbeitsstunden sowie über 700.000 Euro in den letzten drei Jahren investiert.

Neue Märkte

Die Firma Pertinger erhält aufgrund der hohen Qualität, Funktionalität und anspre-

Ein Teil des Pertinger-Teams bei einer Besprechung: Emmerich Grumer, Erich Winkler, Dr. Isabel S ­ chatzer, Gerhard Erlacher, Othmar Pertinger

chenden Ästhetik ihrer Produkte vermehrt Anfragen von neuen Märkten. Beispielsweise wurden Partner für Frankreich, die Schweiz, Schweden und sogar die USA und Kanada gefunden. Auch die Verkaufszahlen in den bisherigen Märkten steigen. Darunter befinden sich einige renommierte Kunden, wie das Schachenhaus (die Sommerresidenz von König Ludwig II.), der Deutsche Alpenverein, das Aus- und Fortbildungszentrum der deutschen Kaminkehrer sowie der Verein Genussregion Murtaler Steirerkäs.

Es liegt jetzt an der Firma Pertinger, sich für die steigenden Anfragen organisatorisch zu rüsten und die Kapazitäten zu erweitern. Der Bau einer neuen, viel größeren Betriebshalle ist geplant, um der Nachfrage der neuen und bestehenden Märkte nachkommen zu können. Dabei erhofft sich die Firma Pertinger die Unterstützung seitens der Gemeinde Mühlbach für die Ausweisung einer geeigneten Gewerbezone, auch um ihren 45 Mitarbeitern ein besseres und geräumigeres Arbeitsumfeld zur Verfügung stellen zu können.

Das Highlight in jeder Küche Wenn Sie eine Küche planen, denken Sie in die Zukunft. Die Kücheneinrichtung muss viele Jahre, oft Jahrzehnte, gute Dienste leisten und dabei den steigenden Qualitätsanforderungen standhalten. Mit einem Herd von Pertinger sind Sie da genau richtig beraten.

HOCHWERTIG UND MODERN Ob als Maßherd für Ihre Küche individuell angefertigt oder als Standardherd in seinen unzähligen Ausführungen – der Pertinger Herd ist ein Qualitätsprodukt für jedes Küchendesign. Er spendet eine behagliche Wärme, und man fühlt sich in seiner Nähe besonders wohl.

EINZIGARTIGES KÜCHENGERÄT Auch beim Kochen verleiht der Holzherd von Pertinger jedem Gericht die besondere Note. Ob auf der Stahl-, der Ceranherdplatte oder im Backrohr – Sie zaubern geschmackvolle Speisen im Handumdrehen auf den Tisch. Unsere Kunden werden es Ihnen bestätigen: Der Holzherd von Pertinger ist das Highlight in jeder Küche! Pertinger GmbH

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39037 Mühlbach

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kurz GesaGT

Bibliotheksteam sucht Verstärkung

ANNO DAZUMAL

Foto: oz

Seit die Bibliothek Mühlbach in den schönen Räumen des Rathauses untergebracht ist, ist die Zahl der Leser ständig gestiegen. Viele Kinder, manche Jugendliche, viele Frauen und einige Männer nützen das Angebot. Die Leiterin und die Helferinnen der Bi­ bliothek versehen ihren Dienst ehrenamt­ lich. „Freiwillige, die ein oder zweimal im Monat einen Dienst übernehmen würden, sind herzlich willkommen und können sich jederzeit während der Öffnungszeiten in der Bibliothek melden. Es können auch Männer sein“, sagt Claudia Lanz, Mitglied oz der Bibliotheksleitung.

Die historischen Zeitungsmeldungen sind aus dem „Pustertaler Bote“ (Jg. 62), der Ausgaben September und Oktober 1912 entnommen, und wurden von Armin Mutschlechner ausgewählt. Anregungen und rückmeldungen unter E-Mail armin@kraxentrouga.it.

In sechs Jahren fängt das Leben an ... ... zumindest gilt heuer das für den Jahr­ gang 1952, wenn man dem deutschen Schlagerstar Udo Jürgens und seinem Hit „Mit 66 Jahren fängt das Leben an“ glauben mag. Der Jahrgang 1952 der Ge­ meinde Mühlbach unternahm zum heu­ rigen runden Jubiläum einen Ausflug in das Unterland. In Kurtatsch besichtigte man den Ansitz Entiklar und speiste am Kalterer See. Nach kurzem Zwischenstop am Motiggler See stand eine Führung im Kalterer Weinmuseum mit Verkostung verschiedener Traubensorten auf dem Programm. Beim Abendessen im Ansitz Straßhof wurde das Tanzbein schwungvoll geschüttelt – obwohl es erst in sechs Jahren so richtig losgeht für den Jahrgang 1952 oz ... 20

Ausgabe 03 · Oktober 2012


kurz gesagt

Denksport

Jugenddienst Dekanat Rodeneck

Sommer im Jugenddienst

Der Jugenddienst Dekanat Rodeneck hat im vergangenen Sommer ein buntes Programm für Kinder und Jugendliche ge­ boten: Im Rahmen der cool-tour-Wochen fanden – dieses Jahr in Mühlbach – ver­ schiedene Workshops statt: Gitarre spielen, Kochen, Tanzen oder Fotos bearbeiten. Bei einer Abschlussfeier am Ende der zwei Wochen führten die Kinder und Jugendlichen die neu erworbenen Kennt­ nisse vor. Im Mittelpunkt standen bei den cool-tour-Wochen aber wie immer nicht die Leistungen, sondern vielmehr der Spaß an gemeinsamen Erlebnissen. Das Som­ mercamp in Vintl, an dem knapp 50 Kinder teilgenommen haben, war ebenso ein voller Erfolg. Hip-Hop-Tanzen, Schwimmen, Wandern, Klettern im Hochseilgarten standen ebenso auf dem Programm wie Italienisch Üben. Das Beachvolleyball­ turnier, alljährlich gemeinsam mit der SKJ Rodeneck organisiert, fand am 21. Juli auf dem Beachvolleyballplatz in Ro­ deneck statt. Aufgrund des anhaltenden

Regens musste das Turnier für kurze Zeit in die Turnhalle verlegt werden. Von den Wetterbedingungen ließen sich die Teilnehmer aber den Spaß nicht verder­ ben. Am 19. August fand beim mittleren Seefeldsee eine Bergmesse statt. Dekan Florian Kerschbaumer zelebrierte die Mes­ se, Bläser der Musikkapelle Rodeneck sorgten für die feierliche Umrahmung. Der Ministranten-Spiele-Tag am 3. August, den der Jugenddienst gemeinsam mit dem Dekanatsjugendausschuss geplant hatte, musste in diesem Jahr leider auf Grund des strömenden Regens am Morgen abgesagt werden. Der Jugenddienst bedankt sich bei dieser Gelegenheit bei allen, die an den Veranstaltungen teilgenommen oder mit­ geholfen haben. Es wird außerdem daran erinnert, dass die Auflösung des Dekanats Rodeneck keinerlei Veränderungen im Einzugsgebiet des Jugenddienstes mit sich bringt und dieser weiterhin für die Gemeinden Mühlbach, Rodeneck und Vintl zuständig ist. Maria Masoner

Klein Wolfbert schmückt mit seinem Vater den Christbaum. Dieses Jahr kommen nur rote Kugeln an die Äste. Schon bald merken sie, dass es ein paar Kugeln zu wenig sind, und so soll klein Wolfbert schnell in den Keller laufen, um noch drei zu holen. Im Keller merkt klein Wolfbert, dass das Licht nicht funktioniert und muss sich deshalb im Dunkeln durchtasten. Er weiß, dass in der Schachtel mit dem Christbaumschmuck zehn rote, vier gelbe und drei goldene Kugeln sind. Wie viele Kugeln muss klein Wolfbert mindestens mitnehmen, damit in jedem Fall drei rote dabei sind?

Wer glaubt, die richtige Antwort zu kennen, kann sie per E-Mail an oskar.zingerle@brixmedia.it, per Post an die Redaktion schicken oder direkt im Gemeindeamt abgeben. Einsendeschluss ist der 10. Dezember 2012. Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir ein Überraschungsgeschenk bei Sport Time in Mühlbach.

Die Auflösung des Rätsels der Juli-Ausgabe: Die richtige Antwort wurde uns zugesandt von Brigitta Amort, Helga Stampfl, Irmgard Dorfmann Mahlknecht, Andrea Lechner, Helena Lechner, Annemarie Oberhofer, Nadine Plaikner, Lena Rogen, Melanie Rogen und Isolde Rogen. Das Überraschungsgeschenk im Blumengeschäft Ringelblume in Mühlbach hat Annemarie ­Oberhofer gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

Zum 90er ...

Prominenter Plakatplatz

Drei rüstige Neunzige­ rinnen feierten am 20. Juli gemeinsam ihr rundes Jubeljahr. Bürgermeister ­Christoph Prugger gratu­ lierte persönlich: ­ Sabina Mair, Antonia ­Fisch­naller, ­Aloisia Kircher

Das große Fenster der Bibliothek im Erd­ geschoss des Rathauses steht den Vereinen der Gemeinde zum Anbringen von Pla­ katen zur Verfügung. Interessierte können die Plakate während der Öffnungszeiten der Bibliothek dort abgeben oder sie der Bibliotheksleiterin Astrid Werner oder Claudia Lanz persönlich übergeben. oz 21


Vereine

TICKErTICKER · TICKER · TICKER · TICKER · TICKER · TICKER · TICKER · TICKER · TICKER + + + Der Bäuerliche Notstandsfonds bietet wiederum Weihnachts- und Grußkarten zum Verkauf an. Der Reinerlös kommt unverschuldet in Not geratenen Familien in Südtirol zugute. Ebenfalls sind Weihnachtsbillets des Südtiroler kinderdorfes erhältlich. Mit den Einnahmen deckt das kinderdorf einen Teil seiner kosten. Informationen unter www.menschenhelfen.it und www.kinderdorf.it + + + Im rathaus der Gemeinde Brixen eröffnete ein Informationsschalter der Sozialgenossenschaft „independent L.“ Die angebotene kostenlose Beratung richtet sich an Menschen mit Beeinträchtigung, deren Familienangehörigen und Freuden sowie an das Fachpersonal im Sozial-, Gesundheits- und Schulwesen. Der Schalter ist jeden zweiten und vierten Montag im Monat von 9 bis 12 Uhr geöffnet. + + + Um das regionale Familiengeld für den Bezugszeitraum 1. Jänner 2013 bis 31. Dezember 2013 kann wieder angesucht werden. Das Ansuchen um Landeskindergeld muss hingegen nicht mehr verlängert,

sondern lediglich die Nichtüberschreitung der Einkommensgrenze überprüft werden. Das Bauernbund-Patronat ENAPA bietet kostenlose Unterstützung an. Interessierte wenden sich an das Bauernbund-Büro in Vahrn, konrad-Lechner-Straße 4/a, Telefon 0472 201732. + + + In einer neu erschienenen Broschüre informiert die Landesabteilung Familie und Sozialwesen über die sogenannte „familiäre Anvertrauung“ und begibt sich gleichzeitig auf die Suche nach neuen Pflegefamilien. Die Broschüre steht zum Herunterladen auf www.provinz.bz.it/sozialwesen bereit. Informationen erteilt auch das Fachteam für familiäre Anvertrauung im Sozialsprengel klausen und Umgebung, Telefon 0472 847494. + + + Am 10. November sammelt die Caritas in ganz Südtirol gebrauchte und gut erhaltene Kleider, Haushaltstextilien, Schuhe und Taschen ein. Die gesammelten kleider werden sortiert und auf dem weltweiten Gebrauchtkleidermarkt verkauft. Der Erlös aus der

VEREINE MÜHLBAcH

Positive rückmeldungen Das Dreiergespann Amateursportverein und Feuer­ wehr Mühlbach sowie Spielgemeinschaft Mühlbach­ Rodeneck­Vals blickt auf ein erfolgreiches erstes Mühlbacher­Klause­Fest zurück. Für unsere Touristen und für die Einheimischen war es ein Erlebnis, drei Abende in diesen historischen Mauern bei kulinarischen Gerichten und traditioneller Musik zu verbringen. Die Kinder erfreuten sich der Feuershow und der Ritterspiele. Wir haben sehr positive Rückmeldungen bekommen. Sogar Landeshauptmann Luis Durnwlader hat uns besucht und uns für diese neue Veranstaltung gelobt, und zum Weitermachen aufgefordert. Wilfried Pertinger, OK­Mitglied

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Ausgabe 03 · Oktober 2012

Sammlung kommt heuer der Freiwilligenarbeit, der Hospizbewegung, der Arbeit mit obdachlosen Menschen und dem Solidaritätsfond zugute. + + + Die Caritas Diözese BozenBrixen lädt Grund-, Mittel- und Oberschulklassen von Mitte Mai bis Anfang Juni ein, ihren Unterricht eine Woche lang von den Bergen ans Meer zu verlegen und im Rahmen von klassenpartnerschaften ihre Sprachkompetenzen zu verbessern. Informationen und Anmeldungen zu den Schulprojektwochen nimmt die caritas-Dienststelle Ferien und Erholung in Bozen entgegen, Tel. 0471 304 342, E-Mail: sprachwochen@caritas.bz.it. + + + Beim Weißen Kreuz können sozial motivierte Jugendliche den freiwilligen Zivildienst leisten. Wer beim Weißen kreuz den derzeit 38 engagiert tätigen „Zivis“ nachfolgen will, der sollte sich baldmöglichst beim Landesrettungsverein dazu anmelden und Infos einholen: Telefon 0471 444382 oder E-Mail zivildienst@wk-cb.bz.it.


Vereine

Foto: stol

Begeistertes Festival-Publikum

Das dritte Südtiroler Festival der böhmischen und mährischen Blasmusik ging vom 13. bis 15. Juli erfolgreich über die Bühne. Wie erwartet füllten jeden Tag hunderte Gäste den Konzertsaal im Graf-Meinhard-Haus und den Festplatz, um die Darbietungen der 13 inter­ nationalen Musikgruppierungen begeistert zu

verfolgen. Als absolute Sieger mit der höchsten Punktezahl ging heuer die volkstümliche Big Band „Fegerländer“ aus Österreich hervor, die bereits bei den vergangenen zwei Festivals für Begeisterung beim Publikum sorgte. Neben einem Scheck über 1.000 Euro für den ersten Platz in der Kategorie Höchststufe erhielten

Veranstaltungskalender

die Fegerländer als Gesamtsieger ein goldenes Flügelhorn im Wert von 3.500 Euro. In der Oberstufe freuten sich „Velký Steinetzki“ aus den Niederlanden über den Sieg in ihrer Kategorie. Mit nur knappem Rückstand hinter der zweitplatzierten Blaskapelle Simmerinka aus Österreich landete die Brixner Böhmische einen umjubelten Achtungserfolg auf Rang drei. „Die Z’saumgwürfelten“ aus Österrei­ ch hatten in der Mittelstufe die Nase vorn, und mit dem „Patscherkofel Klang“ siegte wiederum eine Österreichische Formation in der Unterstufe. Wenn die Veranstalter um Projektleiter Rainer Stiassny, die Bürgerkapelle Mühl­ bach und den Tourismusverein GitschbergJochtal über Optimierungsmöglichkeiten betreffend den Austragungszeitort dis­ kutieren, so darf dies wohl als unmiss­ verständliches Zeichen gedeutet werden, dass es eine fünfte Ausgabe des Festivals in zwei Jahren geben soll. Das Publikum oz wartet schon sehnsüchtig darauf ...

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Veranstaltungen

Oktober bis Dezember

Tragen Sie die Termine und alle dazugehörigen Informationen auf der Gemeindehomepage www.muehlbach.it ein. Wir übernehmen die Veranstaltungen direkt aus dieser Datenbank.

Sa., 27. Oktober Törggelefest mit Oswald Sattler Meransen, Tennishalle, 11 Uhr

Sa. 22. Dezember Mühlbacher Adventkranz Mühlbach, Dorfkern

Freizeit-Turnen für Herren Jeden Dienstag Mühlbach, Graf-Meinhard-Haus, 19.30 Uhr

So., 11. November Herbstwanderung (Alpenverein) Mühlbach

Di. 25. Dezember Eröffnung der Wintersaison im Alpinpool Meransen

Sa., 17. November Kurs "Autopanne - was tun?" für Frauen und Männer Mühlbach, Feuerwehrhalle, 14 Uhr

Mi., 26. Dezember Eisstockschießen der Mühlbacher Vereine; Info und Anmeldung bei Alessio Bottamedi Mühlbach, Stocksportanlage, 13 Uhr

Energetischer Heilungsabend mit Dr. Kahn Jeden zweiten Mittwoch des Monats; Info und An­ meldung bei Cäcilia Savier Bacher, Tel. 345 2410826 Mühlbach, Katharina-Lanz-Straße 21, 19.30 Uhr

Sa., 24. November Botschaften aus der Wirklichkeit Tief bewegende Momente mit der Geschichte von Jesus; Info und Anmeldung bei Cäcilia Savier Bacher, Tel. 345 2410826 Mühlbach, Katharina-Lanz-Straße 21, 9 bis 18 Uhr

Sa., 29. Dezember Neujahrblasen der Bürgerkapelle Mühlbach Mühlbach, ganztägig

Sa. 1. Dezember Mühlbacher Adventkranz Mühlbach, Dorfkern Sa., 8. Dezember Mühlbacher Adventkranz Mühlbach, Dorfkern Sa. 15. Dezember Mühlbacher Adventkranz Mühlbach, Dorfkern

Kurse, Seminare, Veranstaltungsreihen Infoabend Kryonschule Jeden ersten Dienstag des Monats; Info und An­ meldung bei Cäcilia Savier Bacher, Tel. 345 2410826 Mühlbach, Katharina-Lanz-Straße 21, 19.30 Uhr Frauenturnen Jeweils donnerstags in zehn Einheiten; Info und Anmeldung bei Marlene Lanz, Tel. 338 6215213 Mühlbach, Graf-Meinhard-Haus, 20 Uhr

Feldenkrais-Kurs Jeden Mittwoch ab 10. Oktober in zehn Einheiten (KVW Ortsgruppe Mühlbach), Info und Anmeldung bei Christine Wiegele, Tel. 0472 849726 Mühlbach, Aula Magna der Mittelschule, 20 bis 21.15 Uhr Hallenfußball für Kinder Ab 15. November jeden Donnerstag bis Ende Februar; Info und Anmeldung bei Marlene Lanz, Tel. 338 6215213 Mühlbach, Graf-Meinhard-Haus, 17 bis 19 Uhr Begegnungsabend zu Themen der Neuen Zeit Jeden dritten Donnerstag des Monats; Info und An­ meldung bei Cäcilia Savier Bacher, Tel. 345 2410826 Mühlbach, Katharina-Lanz-Straße 21, 19.30 Uhr

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Unsere Zukunft ist uns wichtig. Entscheiden wir uns deshalb für eine Energie, die unsere Natur schont, zuverlässig, effizient und günstig ist.

SEL. Natürlich Gas.

Unsere Mitarbeiter beraten Sie gerne: SEL INFO-Kundenbüro Klausen I-39043 Klausen | Marktplatz 8 (Durchgehende Öffnungszeiten: Mo – Fr: 8.30 - 17.30) Grüne Nummer 800 832 862 (Mo – Fr: 8.30 - 12.00; 13.30 - 17.00) service@sel.bz.it | www.sel.bz.it


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Mühlbacher Marktblatt 100 - Oktober 2012 by Brixmedia GmbH - Issuu