Informationszeitschrift der Gemeinde Lüsen
DRT Convenzione Piccoli Comuni S.I.A.P. 70% - DCI BOLZANO
Im Blickpunkt
Anton Kuen – Seelsorger, Lehrer, Landwirt und Diplomat FF-Nachwuchs
100 Lebensjahre
Spitzenkonditor
Ausgabe 15 · Jahrgang 13 · Dezember 2013 · www.gemeinde.luesen.bz.it
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Editorial Foto: cpl
Foto: privat
Inhaltsverzeichnis
Liebe Leserinnen, liebe Leser! 3
Grußworte des Bürgermeisters
Aus der Gemeindestube 4
Woran die Gemeindeverwaltung arbeitet
28 Auf den Spuren einer
deutschen Sprachinsel Wandergruppe unterwegs
29 KFS unter neuer Führung 10 Trinkwasserbehälter eingesegnet 30 Glückwünsche 11 Zwei- und Dreisprachigkeitsprüfungen
Wohnen/Bauen
für die Gemeinschaft
12 Baukonzessionen
32 Vom Kraut zur Creme
Erziehung/Bildung
33 Der Jahrgang 1943 feierte Minis im Gardaland
16 FF- Jugendgruppe stark
auf dem Vormarsch
Wirtschaft
34 Bäume mit tiefen Wurzeln
17 Berufs-WM: Gutes Ergebnis für Oliver Gasser
Dorfgeschichte
Im Blickpunkt
36 Kapelle zur Schmerzhaften Mutter Maria
18 Anton Kuen - Seelsorger, Lehrer, Landwirt und Diplomat
38 Erhalt historischer Bauernhäuser
Gesellschaft/Kultur 23 Buntes aus der Bibliothek 24 Erste hundertjährige Lüsnerin 26 Musik blüht in der Jugend 27 Spendenaktion für die Musikkapelle
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31 Ein Geschenk
Was sich in Lüsen vor 200 Jahren zugetragen hat
Für unsere jungen Leser 39 Rätselspaß
Mit dieser 15. Ausgabe haben wir Seiteneinteilung und redaktionelle Schwerpunkte überarbeitet und hoffen so, den Lisna ansprechender gestaltet zu haben. Was uns besonders freut ist, dass wir mit dem Titelthema zu Anton Kuen einen Bericht erhalten haben, der einen fundierten Einblick in die Lüsner Geschichte gibt. Er ist eine Würdigung für eine Persönlichkeit, die seiner Zeit weit voraus war. Daneben ziehen sich Ehrungen, Gratulationen und Danksagungen wie ein roter Faden durch diese Ausgabe. Den Geehrten gilt unser Dank - und unsere Wertschätzung auch all jenen, die im Stillen ihren Beitrag zum Gelingen einer lebendigen Dorfgemeinschaft leisten. Wir wünschen ein fröhliches Weihnachtsfest und ein zufriedenes Jahr 2014. Carmen Plaseller Schriftleiterin
IMPRESSUM: Herausgeber: Gemeinde Lüsen – Eintrag Lg. Bozen 4/01 vom 27.2.01; Lisna: Dorfgasse 21, 39040 Lüsen Kontakt: lisna@gemeinde.luesen.bz.it Koordination/Schriftleitung: Carmen Plaseller (cpl), Redaktion (ion): Paul Detomaso (pde), Egon Huber (ehu), Andrea Fischnaller (fis), Josef M. Fischnaller (bm), Heidi Oberhauser (hde) Foto Titelseite: Josef M. Fischnaller Motiv Titelseite: Wandgemälde von Anton Kuen Presserechtlich verantwortlich: Elmar Albertini Layout: Brixmedia GmbH, Heidi Oberhauser · www.brixmedia.it Druck: A. Weger, Brixen Gesamtauflage: 1.000 Stück Nächste Ausgabe: Juni 2014 Nächster Redaktionsschluss: 15. April 2014 www.gemeinde.luesen.bz.it
Grußworte Liebe Lüsnerinnen und Lüsner, liebe Heimatferne und Feriengäste!
Ein buntes Programm wurde uns wieder von den Vereinen geboten. Feste soll man feiern wie sie fallen, und dass wir LüsnerInnen das können, ist allgemein bekannt. Allen, die dazu beitragen das Dorfleben zu verschönern, gilt unser Dank und Wertschätzung. Ein Höhepunkt war wohl der erste 100. Geburtstag in Lüsen. Kreszenz Niederkofler durfte ihn erleben. Wir gratulieren ihr zum runden Geburtstag und wünschen der „Zenze“ noch viele Jahre in Gesundheit begleitet von Gottes Segen. Die Zahl der über 90-jährigen wird immer größer. Heuer durfte ich weitere fünf Personen aus unserer Gemeinde besuchen und ihnen zum stolzen Alter die
Für Verwandte oder Bekannte, welche die Dorfzeitung „Lisna“ gerne zugeschickt bekommen möchten aber nicht in Lüsen wohnen, genügt es, die Adresse mitzuteilen, entweder direkt im Gemeindeamt oder über die E-Mail: lisna@gemeinde.luesen.bz.it
Lisna 2/2013
Foto: privat
Lisna im Briefkasten
Glückwünsche der Gemeinde überbringen. Herzliche Gratulation! Die Ära Durnwalder ist zu Ende gegangen. Neue Köpfe mit guten Ideen bereichern den künftigen Landtag. „Gutes bewahren, Neues wagen“ ist das Ziel für die Zukunft. Es braucht viel Mut und Optimismus und manchmal auch unpopuläre Entscheidungen. Sie sind notwendig, um eingefahrene Bahnen zu verlassen und neue Wege zu gehen. Ich wünsche mir eine gute Zusammenarbeit mit der Landesregierung und dass sie es schafft, eine sozial ausgewogene, gerechte Politik für uns Menschen zu machen. Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende. Vieles haben wir geschafft, einiges ist auf der Strecke geblieben. Wir haben gemeinsam versucht, das Beste für unser Dorf zu geben. Nicht alle sind mit den Entscheidungen einverstanden. Ein Ding der Unmöglichkeit. In einer Demokratie entscheiden Mehrheiten und das sollte man respektieren. Ob richtig oder falsch stellt sich oft erst später heraus. Wichtig ist im guten Glauben und im Sinne der Allgemeininteressen zu handeln. Höhen und Tiefen begleiten unser Leben. Über Glück und Pech, Freud und Leid entscheidet das Schicksal. Aber wie wir miteinander umgehen, liegt an uns selbst. Nehmen wir uns genügend Zeit für die Familie, für unsere Freundschaften und für all das, was uns freut und glücklich macht. Öffnen wir die Augen für jene, die nicht an der Sonnenseite des Lebens stehen, die um ihre Gesundheit kämpfen, oder einen lieben Menschen verloren haben. Schenken wir ihnen Trost und Zuversicht, auf dass sie der Glaube und die Hoffnung nie verlassen. Foto: privat
mittels einer Studie erhoben und ausgewertet werden sollen. Einen wichtigen Schritt für Lüsen haben wir sicher durch die Beteiligung von zehn Betten im Bürgerheim Brixen gesetzt. Dem gemeinsamen Bau eines E-Werkes mit dem Beregnungskonsortium Natz dürfte nichts mehr im Wege stehen. Dadurch gelangt ein beachtlicher Teil der Wertschöpfung aus der Wasserkraft in unser Tal zurück. Unsere Aufgabe als Verwalter muss es sein, eine Form zu finden, dass alle Bewohner des Tales Lüsen einen Vorteil haben.
Foto: hde
Das Projekt Parkgarage und der Bau der neuen Freizeitanlage stehen kurz vor der Fertigstellung. So langsam kann man sich vorstellen, welche Aufwertung unser Dorf dadurch erlangt. Wir konnten noch rechtzeitig eine günstige Finanzierung finden und dadurch für die Zukunft die finanzielle Belastung gering halten. Über die wichtigsten Tätigkeiten in unserer Gemeinde lesen Sie auf den folgenden Seiten. Die Gebühren für den Kindergarten und für die Schulausspeisung sind, wie eine Umfrage ergeben hat, die günstigsten in Südtirol. Ab dem kommenden Jahr stehen für unsere Kinder neue Spielplätze zur Verfügung. Sämtliche Freizeitstrukturen können kostenlos genutzt werden. Der Skilift wäre ohne die Unterstützung der Gemeinde längst schon außer Betrieb. Die Vereine werden großzügig unterstützt, was wiederum die Kassen der Familien entlastet. Das zeigt, dass wir nicht nur von Familienpolitik reden sondern auch danach handeln. Die Themen Seniorenwohnungen, Tagesstätte für Senioren, Kleinkinderbetreuung und Medikamentenausgabestelle möchten wir das kommende Jahr behandeln. Durch den erfolgten Ankauf der Räumlichkeiten des Unterwirtes ergeben sich neue Möglichkeiten, die
Ich wünsche euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie ein glückliches Jahr 2014. Euer Bürgermeister Sepp Fischnaller 3
Aus der Gemeindestube
Woran arbeitet die Gemeindeverwaltung? Ein Bericht des Bürgermeisters Josef M. Fischnaller zu laufenden, jüngst abgeschlossenen und anstehenden Projekten. Gestaltung Dorfkern Auf einen guten Punkt befinden wir uns mit dem Bau der Parkgarage und der Freizeitanlage im Dorfzentrum. Die Spielgeräte wurden von einer Arbeitsgruppe gemeinsam mit dem VKE und dem Architekten ausgesucht und werden noch dieses Jahr bestellt. Im Frühjahr soll mit der Montage begonnen werden. Es wurde noch beschlossen, vom Widum bis zur Gfase die Bergerstraße samt Gehsteig zu erneuern. Aus Sicherheitsgründen wurde ein bepflanzter Grünstreifen zwischen Straße und Gehsteig errichtet. Dies war auch der Grund, die Straße nur geringfügig zu verbreitern und so zu bauen, dass sie nicht zum schnellen Fahren verleitet. Gemeinsam mit den Gewerbetreibenden und den Bewohnern der Dorfgasse, sowie unter Einbeziehung eines Verkehrsexperten soll eine vernünftige Verkehrs- und Parkregelung für den Dorfkern gefunden werden. Noch vor Schulschluss 2014 möchten wir die Segnung der Anlagen vornehmen. Ich bin fest davon überzeugt, dass der
Der neu errichtete Fußballplatz im Freizeitareal
nachhaltige Wert dieses viel diskutierten Vorhabens im Lauf der Jahre von der Bevölkerung immer mehr erkannt und geschätzt wird.
Parkgarage Die Erdbewegungsarbeiten und die Errichtung von Grabenverbauwänden wurden
Die Parkgarage kann bereits genutzt werden
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von der Bietergemeinschaft Beton Eisack GmbH und Gräber GmbH abgeschlossen. Die genehmigte Endabrechnung beträgt 170.164 Euro. Die Abrechnung der Elektro- und Heizung-Sanitäranlage wird das Ingenieurbüro Bergmeister zum Preis von 3.209 Euro erstellen. Außerdem wurde die Weitergabe der Betonsanierungen in Höhe von 16.300 Euro an die Firma Pescoller Werkstätten GmbH genehmigt. Die Firma Electro Prantner Adolf liefert die Beleuchtungskörper zum Preis von 31.716 Euro, die Firma Nicom Securalarm die Videoüberwachungsanlage im Wert von 8.986 Euro. Für den Bau der Parkgarage wurde ein Varianteprojekt, welches Mehrausgaben in Höhe von 33.585 Euro vorsieht, genehmigt. Die Baumeisterarbeiten konnten abgeschlossen und die entsprechende Rechnung der Firma Gebr. Oberhauser & Co. OHG www.gemeinde.luesen.bz.it
Foto: privat
Aus der Gemeindestube
Großprojekt der vergangenen Jahre kurz vor der Fertigstellung: Parkgarage mit Freizeitareal
in Höhe von 1.085.465 Euro ausbezahlt werden. Dr. Ing. Herbert Mayer erhielt für die brandschutztechnische Abnahme 1.510 Euro, für die statische Bauleitung 22.651 Euro.
Freizeitanlage Die Firma Bauexpert AG hat verschiedene Baumaterialien (Schächte und Rohre) für die Errichtung der Freizeitanlage zum Preis von 4.500 Euro geliefert. Die Kunstharzböden wurden von der Firma IPM Italia Srl zum Preis von 77.884 Euro gegossen, die Bewässerungsanlage für die Grünanlagen der Freizeitanlage sowie des Spielplatzes beim Kindergarten von der Firma Raimund Reifer zum Betrag von 8.133 Euro geliefert und montiert. Die Firma Beton Eisack GmbH wurde mit dem Transport von Auffüllmaterial zum Preis von 4.293 Euro beauftragt. Für den zweiten Baufortschritt erhielt die Firma Gebr. Oberhauser & Co. OHG den Betrag von 474.501 Euro, die Firma Lisna 2/2013
Tscholl OHG für die Montage eines Eisengeländers bei der Einfahrt zur Parkgarage 2.372 Euro ausbezahlt.
Pflasterung Die Pflasterung im Dorfzentrum wurde durch die Firma Baldessari mit einem Kostenpunkt von 2.202 Euro ausgebessert.
Friedhof Sämtliche Steinplatten der Friedhofsmauer wurden neu fixiert und Teile der Mauer neu verputzt. Der Teil der Mauer Richtung Widumplatz musste leicht erhöht werden (Gesamtkosten: 24.200 Euro).
Infrastrukturen Erweiterungszone Dorf Zerfeiger Feld Die Infrastrukturarbeiten in der Erweiterungszone „Dorf - Zerfeiger Feld“ und die Errichtung eines Buswendeplatzes wurden inzwischen durch die Firma Pass5
Aus der Gemeindestube
Der neu errichtete Spazierweg von der „Gfase“ Richtung Dorf
ler Tiefbau KG d. Passler A. & P. in einer Gesamtkostenhöhe von 153.350 Euro abgeschlossen. Die Beleuchtungskörper lieferte die Firma Ewo GmbH im Wert von 1.576 Euro.
Kanalisierung Lüsen – Berg Die Arbeiten sind fertiggestellt. Für den ersten Baufortschritt erhielt die Bietergemeinschaft der Firmen Pernthaler Hubert & Sohn GmbH und Messner Konrad KG 122.331 Euro (die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 570.000 Euro). Mit der Errichtung des Anschlusskanals zum Ederhof wurde die Bietergemeinschaft zum Preis von 9.844 Euro beauftragt.
Erneuerung unterirdisches Leitungsnetz Rungg Die Arbeiten zur Erneuerung der Trinkwasserversorgung und der Hauptsammelkanäle für Schmutz- und Regenwasser wurden abgeschlossen. Die Firma Galiazzo GmbH erhielt dafür 664.108 Euro (erstes Baulos), die Firma Impresa Costruzioni Calzà Srl 864.145 Euro. Die Firma Dorfmann OHG hat die Isolierung der Wasserleitungen unterhalb der Balbein Brücke in Höhe von 6.260 Euro durchgeführt. 6
Verbesserung Trinkwasserversorgung
Straßen/ Plätze/ Zivilschutz
Im Zuge der Arbeiten zur Errichtung der Kanalisierung Berg wurde zum Großplonerhof eine neue Trinkwasserleitung verlegt. Im Kaserbach wurde das Gebäude von MartinWieland an das öffentliche Trinkwassernetz angeschlossen.
Aus mehreren Gründen hat es Verzögerungen bei den Asphaltierungsarbeiten der Straßen gegeben. Einige Arbeiten wurden noch im Herbst durchgeführt, der Rest soll im Frühjahr nachgeholt werden.
Flittner Straße Für die Systemierung der Straße infolge eines Hangrutsches wurden die Arbeiten von der Firma Falserbau GmbH zum Preis von 54.261 Euro abgeschlossen. Das Ingenieurbüro BWB GmbH führte die Planung, Bauleitung und Abrechnung für die Neuerrichtung einer Krainerwand an einer Kehre in Höhe von 7.500 Euro aus.
Straße Würzjoch Franz Ragginer hat im Dringlichkeitsweg die Straße zum Würzjoch nach der Verschüttung durch eine Schneelawine für einen Betrag von 5.911 Euro geräumt. Den Transport des notwendigen Schotters für die Ausbesserungsarbeiten im Dringlichkeitswege führte Gottfried Federspieler zum Preis von 1.025 Euro durch. www.gemeinde.luesen.bz.it
Aus der Gemeindestube (Haus Grünfelder) und Richtung GfaseSpielplatz aus.
Zivilschutz Für die Beseitigung von Unwetterschäden im März-April 2013 am ländlichen Wegenetz wurden insgesamt ca. 5.200 Euro ausgegeben.
Bushaltestellen Firma Segnaletica Fiemme d. Zanin Moreno hat 25 Bushaltestellen zum Preis von 726 Euro markiert.
Gemeindebetriebe und -strukturen Sportanlage Petschied Der Buswendeplatz gegenüber der Feuerwehrhalle
Die Firma Hans Pichler hat die Sanierungsarbeiten mit einem Kostenpunkt von 124.560 Euro abgeschlossen.
Rungger Straße
Straße Kreuznerberg
Schulgebäude
Bei der Rungger Straße wurde ein Teilstück verbreitert und mit Randsteinen versehen. Für die Lieferung von Beton und Asphalt wurden die Firmen BetonMix GmbH (918 Euro) und Vendruscolo GmbH (1.737 Euro) beauftragt. Das notwendige Baumaterial für die Verlegung von Randsteinen und den Einbau von Straßeneinlaufschächten wurde bei der Firma Bauexpert AG zum Preis von 2.818 Euro angekauft. Die Arbeiten wurden vom Straßenstützpunkt Eisacktal kostenlos durchgeführt.
Der Geologe Michael Jesacher ist mit der Ausarbeitung eines geologischen Berichtes für die Beurteilung der Gefahrensituation und mit Vorschlägen für Sicherungsmaßnahmen entlang der Straße Kreuznerberg zwischen den Höfen Prist und Edegoste zum Preis von 2.098 Euro beauftragt worden.
30 neue Schulbänke und -tische wurden von der Firma Objecta GmbH zum Preis von 18.549 Euro geliefert. Außerdem führte die Firma Wolf Fenster AG den Austausch der Fensterdichtungen zum Betrag von 2.670 Euro durch.
Joseph-Gargitter-Weg
Die Firma Oilift OHG führte außerordentliche Instandhaltungsarbeiten an der Aufzugsanlage im Gemeindehaus zum Preis von 11.858 Euro aus. Für die Gemeindeverwaltung wurde bei der Firma Aldebra S.p.A. ein neuer Server im Wert von 7.272 Euro angekauft. Die Firma Huber GmbH hat die Hebebühne samt Fahrer für die Durchführung von Ausbesserungsarbeiten am Gemälde beim Gemeindehaus zum Preis von 1.101 Euro zur Verfügung gestellt.
Berger Straße Die Arbeiten für die Hangsicherungsarbeiten bei der Kehre unterhalb des Herolerhofes wurden durch die Firma Vaja GmbH in der Höhe von 18.017 Euro ausgeführt. Geom. Karl-Heinz Molling übernahm die Erstellung eines geologischen Gutachtens, die Bauleitung, die Abnahme und die Sicherheitskoordination in der Planungs- und Ausführungsphase zum Preis von 2.466 Euro. Lisna 2/2013
Die Grundregelung des Joseph-GargitterWeges ist abgeschlossen. Für die Ausarbeitung der Verträge und die Vorbereitung der Grundbuchsunterlagen des zweiten Teiles wurde Rag. Johann Volgger zum Preis von 5.808 Euro beauftragt. Für zwei Teilstücke wird mit einigen Grundeigentümern ein eigener Teilungsplan erstellt. Für die Zufahrt zum Wasserspeicher auf B.p. 726 (erstes Teilstück) wurde Dr. Ing. Roland W.M. Wimmer mit der Vermessung und Ausarbeitung eines Teilungsplanes gegen ein Honorar von 2.664 Euro beauftragt.
Brücken Ploner Werenfried tauschte das alte und marode Holz der Brücken im Kaserbach
Gemeindehaus
Kindergarten Die Firma Progart GmbH lieferte den Lärchenzaun für den Spielplatz des Kindergartens zum Preis von 5.338 Euro und Spielgeräte im Wert von 12.937 Euro. Das 7
alle Fotos: bm
Aus der Gemeindestube
Der neu gestaltete Spielplatz des Kindergartens
Gartenhaus wurde bei der Firma Blockhaus Mayr zum Preis von 3.294 Euro angekauft, die Bepflanzung führte die Firma Raimund Reifer zum Betrag von ca. 4.000 Euro durch. Außerdem erhielt der Kindergarten eine neue Fotokopiermaschine im Wert von 1.610 Euro.
Bauhof Der Kaufvertrag zum Ankauf der Betriebshalle an der Lüsner Straße mit der Firma Geom. Alfred Oberhauser & Co. KG zum Preis von 270.000 Euro soll im Jänner 2014 abgeschlossen werden. Die Hälfte des Kaufpreises (135.000 Euro) wurde bereits im Jänner 2013 bezahlt.
Holzablagerplatz
Wasserkraftwerk „Lasankenbach“
Heinrich Stampfl hat das Holz für die Errichtung eines Zauns im Wert von 996 Euro geliefert. Der Pachtvertrag mit Franz Ragginer wurde um ein Jahr bis 31.10.2014 verlängert.
Für dringende Reparaturarbeiten beim Wasserkraftwerk wurde die Firma Troyer AG zum Preis von 2.206 Euro beauftragt. Ein Edelstahlgitterrost als Schmutzrechen wurde von der Firma Tscholl OHG geliefert und montiert (Preis: 14.350 Euro). Die Firma Elektro Federspieler Herbert hat Elektrikerarbeiten zum Anschluss eines Rechens zum Preis von 2.336 ausgeführt.
Fernheizwerk Für die jährliche Wartung des Fernheizwerks wurden die Firma Scheuch GmbH mit der außerordentlichen Instandhaltung des Elektrofilters und ERCS-Anlage zum Preis von 2.757 Euro und die Firma Schaller & Co. OHG mit Kaminkehrerarbeiten in der Höhe von 3.164 Euro beauftragt. 8
Außerdem ist der Austausch des Einschubhalses im Wert von voraussichtlich 11.155 Euro durch die Firma Mawera - Viessmann Engineering GmbH notwendig. Die Firma Integral GmbH errichtet einen Fernwärmeanschluss am Unterdorfer Weg zum voraussichtlichen Preis von 5.441 Euro.
Der Tauschvertrag zwischen der Gemeinde Lüsen und Frau Elke Waldboth für den Holzlagerplatz neben der Sportzone Petschied wurde inzwischen abgeschlossen und im Grundbuch eingetragen.
Vielzirmalm
Schmiede im Kaserbach Geom. Carolin Hinteregger hat den Teilungsplan und die Gebäudekatastermeldung sowie den Lageplan für die Auferlegung einer öffentlichen Dienstbarkeit (Zufahrt) für ein Honorar von 1.664 Euro ausgearbeitet. Der Kaufvertrag mit Josef Gruber in der Höhe von 45.000 Euro wurde bereits unterzeichnet.
Öffentliche Beleuchtung Die Firma Ewo GmbH wurde mit der Lieferung von Beleuchtungskörper beauftragt: • Beleuchtung entlang der Berger Straße: 10.264 Euro;
•Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung entlang des Gehweges vom Dorf Richtung Gfasebrücke: 7.740 Euro; •Beleuchtung für den König-Arnulf-Weg und die Bushaltestelle bei der Bar Plaickner: 6.795 Euro.
Verschiedenes Schneeräumung Für den kommenden Winter 2014/2015 wurde die Schneeräumung an Alfred Leitner und Gottfried Federspieler zu einem Stundensatz von 79,30 Euro inkl. MwSt. übergeben. Die voraussichtlichen Gesamtkosten belaufen sich auf 25.000 Euro. Wie im letzten Winter werden die geleisteten Stunden mittels GPSGeräten aufgezeichnet, die von der Südtiroler Agrar Maschinenringservice GmbH zum Preis von 121 Euro/Monat bereitgestellt werden.Schotter im Wert von 11.522 Euro und 34.700 kg Salz zum Preis von 3.600 Euro wurden gekauft.
Wasserdienst Bei der Firma Ladurner GmbH wurde ein tragbares Leitfähigkeitsmessgerät zum Preis von 1.004 Euro angekauft. Für die Ableitung des Oberflächenwassers vom Hilberhof und der Berger Straße wurde notwendiges Material im Wert von 1.558 Euro von der Firma Tophaus geliefert.
Abfallwirtschaft Für die Verwertung von Gebrauchtkleidern ist eine Vereinbarung mit der Caritas Diözese www.gemeinde.luesen.bz.it
Aus der Gemeindestube Bozen-Brixen abgeschlossen worden. Jetzt können Gebrauchtkleider im Recyclinghof im eigens dafür vorgesehenen Container abgegeben werden.
Fuhrparkverwaltung Ein neues Schneepflug- und Silostreugerät für die Räumung der Gehsteige und der Dorfgasse wurde bei der Firma Hell im Wert von 22.439 Euro angekauft. Die Firma Kaser KG hat Arbeiten und die Lieferung von Material für dringende Reparaturarbeiten von Gemeindefahrzeugen in der Höhe von 2.152 Euro durchgeführt.
Kindergartengebühren Für das Schuljahr 2013/14 konnte der Kindergartenbeitrag zu Lasten der Eltern mit monatlich 28 Euro für ein Kind und mit 24 Euro für jedes weitere Kind derselben Familie bestätigt werden.
Schulausspeisung Die Gebühr für die Schulausspeisung konnte für das Schuljahr 2013/14 mit monatlich 28
Euro für ein Kind und mit 24 Euro für jedes weitere Kind derselben Familie gleichbelassen werden.
Gemälde an der Nordfassade der Grundschule Das Gemälde über das Wirken von Pfarrer Anton Kuen am Grundschulgebäude wurde von Herbert Schönweger zum Preis von 32.017 Euro ausgeführt.
Beteiligung Altersheim Brixen Die Gemeinde Lüsen beteiligt sich an der Erweiterung im öffentlichen Betrieb für Pflege- und Betreuungsdienste „Zum Heiligen Geist“ in Brixen mit zehn Betten. Bei der Neuwahl des Verwaltungsrates wurde der Gemeinde Lüsen ein Sitz zugestanden, den der Bürgermeister Josef Fischnaller seit Oktober 2013 innehat. Somit ist garantiert, dass die Belange der Gemeinde in allen wichtigen Entscheidungen berücksichtigt werden. Bis der Um- und Ausbau fertiggestellt ist, werden noch einige Jahre vergehen. · bm
Verkauf von Garagenboxen in der Parkgarage Um die Garagenboxen ins Eigentum übertragen zu können, mussten materielle Anteile gebildet werden. Dafür wurde Geom. Franco Dal Molin zum Preis von 3.020 Euro beauftragt. Das Schätzgutachten erstellte Dr. Johann Wild zum Preis von 1.300 Euro. Demnach kostet eine Parkbox 27.000 Euro. Als Zubehör zur Wohnung können die Kosten für den Ankauf in Höhe derzeit von 50 % auf 10 Jahre von der Einkommenssteuer abgezogen werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort im Gemeindeamt melden. Alle, die keine Garage besitzen und im Dorfkern (Dorfgasse) wohnen, haben beim Kauf Vorrang. Insgesamt stehen 10 Garagenboxen zur Verfügung.
Breitbandanschluss
Die Leerrohre zwischen Niederst und der Zentrale für das Breitband Naturbadeteich 25.955,00 € (POP), welche im Schulhaus errichtet wird, sind fertig verlegt. Die Trasse Badebetrieb Sommer 2013 Pacht Bar 302,50 € Gesamt 33.106,50 € für die Anbindung an das Netz bis Tobias Kaser wurde wie bereits im Vorjahr Natz steht bereits fest und soll im für die Koordination des Badeteichbetriebes Laufende Ausgaben Frühjahr 2014 gebaut werden. Die Finanzierung ist gesichert, somit beauftragt. Als Bademeister wurde Daniele Bademeister 6.650,00 € 14.402,30 € dürfte Lüsen noch im kommenden Di Lello für den Zeitraum vom 15. Juni bis Koordinator 8. September 2013 mit einer Entschädigung Verschiedene Ankäufe 1.627,24 € Jahr den Anschluss an das schnelle von netto 1.700 Euro/Monat angestellt. Verschiedene Dienstleistungen Internet erhalten. Für den Ausbau (Wasserproben usw.) 1.606,50 € des Netzes von der Zentrale bis zu Gesamt 24.286,04 € den Endkunden sind Verhandlungen Kurze Übersicht über mit der Brennercom aufgenommen die wichtigsten Posten: 8.820,46 € worden. Ein bereits von der GemeinTageseintritte Erwachsene 3.404 Überschuss Tageseintritte Kinder 2.035 Der Überschuss wird für die Kosten von de großzügig ausgebautes LeerrohrNachmittagseintritte Erwachsene 1.050 Wasser, Abwasser, Müll, Strom und Arnetz kann dem zukünftigen Betreiber Nachmittagseintritte Kinder 566 beitsstunden der Gemeindearbeiter sowie dazu zur Verfügung gestellt werden. Sonnenschirme 475 für ordentliche Instandhaltungsarbeiten Liegestühle 514 verwendet. Einnahmen Gäste Beherbungsbetriebe 3.200,00 € 3.649,00 € Saisonskarten Tageseinnahmen von Eintrittskarten, Sonnenschirmen und Liegestühlen Lisna 2/2013
Die Firma Tscholl OHG hat das Geländer bei der Tribüne zum Preis von 1.670 Euro verstärkt. Die Firma Beton Eisack GmbH wurde mit der Lieferung von Kies im Wert von 2.427 Euro beauftragt.
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Aus der Gemeindestube
Trinkwasserbehälter eingesegnet Am Sonntag, 6. Oktober wurden offiziell der neue erbaute Wasserbehälter Pardell sowie sämtliche Trink- und Abwasserleitungen ihrer Bestimmung übergeben. „Hinter Diensten, die als selbstverständlich hingenommen werden, stecken oft sehr viel Arbeit und große Investitionen“, so Bürgermeister Fischnaller anlässlich seiner Ansprache zur Einweihung der Trink- und Abwasserinfrastrukturen. In acht Jahren wurden 18 Kilometer Kanal- und Trinkwasserleitungen sowie 249 Schächte, 14 Kilometer Leerrohre mit 92 Schächten sowie 16 Hydranten verlegt. Das Bauvolumen belief sich auf rund 4,7 Millionen Euro, die mit 756.000 Euro an Eigenmitteln sowie Verlustbeiträgen und zinslosen Darlehen finanziert wurden. Trotz dieses hohen Investitionsvolumens ist es gelungen, die Tarife für Trink- und Abwasser unverändert zu belassen. „Grabungsarbeiten sind für alle Beteilig ten nicht immer einfach“, verwies der Bürgermeister auf die teilweise schwierige Bauzeit: Einerseits müsse die Funktion der bestehenden Leitungen aufrecht erhalten bleiben, gleichzeitig müsse der nötige Platz für die Neuverlegung der Leitungen gefunden werden, die Anrainer sind mit Staub-, Schmutz- und Lärmbelästigungen
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Landesrat Elmar Pichler Rolle bei der feierlichen Banddurchschneidung
konfrontiert, die Baufirmen mit einer qualitativ hochwertigen und termingerechten Bauausführung. „Im Großen und Ganzen sind die unterirdischen Infrastrukturen dank kompetenter heimischer Firmen und der fachkundigen Bauaufsicht von Ing. Günther Vieider gut gelungen“, freute sich Fischnaller. Dass auch der Bürgermeister einen nicht unerheblichen Anteil am Gelingen dieses
Großprojektes hatte, darauf wies sein Stellvertreter Martin Kaser hin. Über die Funktionsweise des Trinkwasserbehälters, die dahinterliegende Technik und die Herausforderungen der Bauausführung konnten sich im Anschluss an die von Pfarrer Alfred Kugler vorgenommenen Segnung alle Interessierten vor Ort informieren. · cpl
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Aus der Gemeindestube
alle Fotos: privat
Groß und klein war auf den Beinen
Der Gemeindeausschuss mit LR Elmar Pichler Rolle, Seniorchef von Falserbau Josef Falser und Projektant Günther Vieider
Zwei- und Dreisprachigkeitsprüfungen 5 entscheidende Vorteile der
Zwei- und Mit der Bürgerkarte einfach, schnell Dreisprachigkeitsund sicher zur Anmeldung prüfungen Auch wir sind in der Bürgerkarte
Lisna 2/2013
Anmeldung mit der Bürgerkart
1. Die Anmeldung ist einfach, transparent und kostenlos: Es eine bereits aktivierte Bürgerkart Die Vorteile liegen auf der Hand: der Computer.
Ab 15. November 2013 können Sie sich mit Sich online ist einfach derBürgerkarte direktanmelden von Ihrem Compugesamte relevante Schriftverkehr ist im 2. Kein Papier mehr, kein Ausfü ter aus online zur Zwei- und Dreisprachig- „Persönlichen Bereich“ jederzeit einsehbar. terzeichnen und Übermitteln vo keitsprüfung anmelden oder den Antrag Sie erhalten in Echtzeit eine Empfangsbelaren. Kein Warten auf den Ein Mit der Bürgerkarte einfach, brief die undoffizielle keine aufreibende Su schnell und sicher Anmeldung auf Anerkennung vonzur Sprachzertifikaten stätigung und später dem Einladungsbrief beim Posta bzw. Studientiteln online stellen. Einladung zur Prüfung. Alle weiteren den Ab 15. November 2013 können Sie sich mit der Der Einstieg ist ganz einfach: persönlichen Antrag betreffenden Mitteilungen 3. Sie sparen sichwerden die Eingabe I Bürgerkarte direkt von Ihrem Computer aus online sönlichen Daten: das System ve zur Zwei-eingeben, und Dreisprachigkeitsprüfung PINCode Dienst für die Zwei- anmelden in Ihrem persönlichen Bereich zur Verfüjene Bürgerkarte. oder den Antrag auf Anerkennung Sprachstehen. Bei jederder neuen Mitteilung Die gew und Dreisprachigkeitsprüfungen wählen vongung Option anklicken: zertifikaten bzw. Studientiteln online stellen. und per E-Mail beund in wenigen Minuten können Sie die werden Sie per -Sms Standardprüfung Sprachzerti Der Einstieg ist abwickeln. ganz einfach: persönlichen PIN- - Anerkennung von nachrichtigt. · ion Anmeldung online - Anerkennung von Studientitel Code eingeben, Dienst für die Zwei- und Dreisprachigkeitsprüfungen wählen und in wenigen Minuten können Sie die Anmeldung online abwickeln.
und in wenigen Minuten ist die dung verschickt. 11
Wohnen/Bauen
Baukonzessionen von Mai bis Oktober 2013
Antragsteller Johann Plaseller
Projekt Durchführung von Almverbesserungsmaßnahmen auf der Schneideralm
Tourismusverein Rodeneck Schöpfungsweg Rodenecker - Lüsner Alm - 2. Eingabe Johann Plaseller
Flugdach für Brennholz - Überdachung Holzlagerplatz
Gemeinde Lüsen
Errichtung Kanalisierung Berg - Hauptsammelkanal für Schmutzwasser „Tulperhof“
Jolanda Hinteregger
Sanierung und Erweiterung des Stalles, Verlegung der Mistlege und des Maschinenraumes auf der B.p. 670 und G.p. 310/3 K.G. Lüsen
Josef Hermann Maria Flenger
Durchführung von Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten an den Almgebäuden der Plaseller Alm - Erneuerung der Baukonzession Nr. 2/2010 vom 18.01.2010
Andrea Oberhauser
Errichtung eines landwirtschaftlichen Maschinenraumes - 1. Varianteprojekt
Franz Winkler
Qualitative Erweiterung des Gasthof Tulperhof - 2. Varianteprojekt
Karl-Heinz Lamprecht
Errichtung eines Holzlagerplatzes am Braunhof - Genehmigung im Sanierungsweg
Alois Ragginer
Behebung von Unwetterschäden im Bereich des Praderhofes in Oberpetschied
Franz Winkler
Projekt im Sanierungsweg zur Errichtung eines Holzlagerplatzes auf der G.p. 2511
Errichtung eines Doppelwohnhauses in der Erweiterungszone Flitt in Lüsen Johann Plaseller, Maria Gasser, Petra Lamprecht und Andreas Hinteregger Mellauner GmbH
Adaptierung der bestehenden Lagerhalle zu einer Busgarage mit Errichtung einer ortsfesten betriebsinternen Tankstelle samt Buswaschplatz im Areal der Firma Mellauner, Baulos 5 im Gewerbegebiet Preisn in Lüsen, B.p. 684 K.G. Lüsen
Geom. Alfred Oberhauser Errichtung eines Handwerksbetriebes auf Baulos 1, Bauabschnitt & Co. KG 1 - 2. Varianteprojekt Gemeinde Lüsen
Sanierung der Straße nach Flitt
Weginteressentschaft Lüsen Sammelprojekt verschiedener Asphaltierungen und Sanierungen von Höfezufahrten in der K.G. Lüsen Weginteressentschaft Lüsen Durchführung von Verbesserungsmaßnahmen auf dem ländlichen Wegenetz in der K.G. Lüsen - 2. Varianteprojekt Alois Grünfelder
Errichtung eines Flugdaches zur Holzlagerung
Renate Ploner und Rosa Plaseller
Abbruch und Wiederaufbau mit Standortverlegung der bestehenden Heuschupfe und Kochhütte auf der „Jöppla Grüebl Alm“ in Lüsen
Tourismusverein Rodeneck Schöpfungsweg Rodenecker - Lüsner Alm - 1. Varianteprojekt
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Kaser KG d. Kaser Dorothea & Co.
Anpassung der Tankstelle auf der B.p. 598 K.G. Lüsen an die neuen Bestimmungen des Gewässerschutzes - 1. Varianteprojekt
Alfred Maria Stampfl
Sanierung der Unwetterschäden auf den Gp.en 576, 584/1 K.G. Lüsen
Manfred Fischnaller
Abbruch von Wohnkubatur auf der B.p. 450 im landwirtschaftlichen Grün und Wiederaufbau mit Erweiterung im Sinne des Art. 107 Abs. 16 des LROG auf der G.p. 340/3 K.G. Lüsen
Johann Hinteregger
Sanierung und Erweiterung des Sorgenhofes - 1. Varianteprojekt
www.gemeinde.luesen.bz.it
Wohnen/Bauen
Margit Ploner
Bauliche Umgestaltung und Erweiterung des Wirtschaftsgebäudes am Wieserhof auf der Bp. 57 und Gp. 2286 K.G. Lüsen – Umschreibung der Baukonzession
Oswald Mair
Abbruch und Wiederaufbau der Almgebäude auf der G.p. 2244 K.G. Lüsen
Peter Malfertheiner
Erweiterung der Wohnkubatur am Bacherhof und Errichtung von zwei Ferienwohnungen auf der B.p. 712 K.G. Lüsen
Robert Oberhauser
Bauliche Umgestaltung: Errichtung eines Pelletslagers und einer überdachten Terrasse
Interessentschaft Maurer- Umbau und Sanierungsarbeiten der Gebäude - 1. Varianteprojekt berg Zirmeid Johann, Stefan und Carmen Plaseller
Energetische Sanierung des Dach- und 2. Obergeschosses, Errichtung von Dachgauben
Elias Stampfl
Almverbesserungsarbeiten - Neuvorlage, Krämeralm Wasserfassung und Speicher
Umbau, Erweiterung und energetische Sanierung des Wohnhauses Renate Lorenz, Nadja Plaickner, Melanie, Florian und Kathrin Putzer Georg Leitner
Errichtung einer Kleinkläranlage
Franziskus Hinteregger
Sanierung des Lagerraumes für forstwirtschaftliche Geräte und Einbau eines WC G.p. 998/3 K.G. Lüsen
Franz Winkler
Planierungs- und Aufschüttungsarbeiten auf der G.p. 2572/1 K.G. Lüsen 1. Varianteprojekt
Ewald Hinteregger
Landwirtschaftliche Verbesserungsarbeiten auf den G.p. 2590, 2595 und 2598 in der K.G. Lüsen, Gemeinde Lüsen
Florian Mitterrutzner
Durchführung von Bodenangleichungsarbeiten auf der G.p. 1871 und G.p. 1872 der K.G. Lüsen
Ewald Molling
Sanierung und Erweiterung des Wohnhauses auf der Bp. 418 und Gp. 1905/2 KG Lüsen mit Erweiterung der Kubatur im landwirtschaftlichen Grün - Varianteprojekt
Klaudia Agreiter
Sanierung des Fundaments des Wohnhauses beim Goldererhof durch Errichtung einer Stützmauer auf der G.p. 1122 K.G. Lüsen
Heinrich Oberhauser
Überdachung der Mistlege beim Solerhof in Lüsen
Andrea Oberhauser
Abbruch und Wiederaufbau des Wirtschaftsgebäudes beim Sieberlechnerhof
Gebr. Oberhauser & Co. OHG
Erweiterung - unterirdisch und Verwaltungsgebäude - 1. Varianteprojekt: Energetische Sanierung Verwaltungsgebäude und verschiedene Änderungen Dienstwohnung ausgeschlossen
Frieda Kier
Änderung der Zweckbestimmung von Bar in landwirtschaftlichen Lagerraum im Kellergeschoss der B.p. 20 K.G. Lüsen
Angelika Fischnaller
Abbruch von Wohnkubatur auf der B.p. 450 im landwirtschaftlichen Grün und Wiederaufbau mit Erweiterung im Sinne des Art. 107 Abs. 16 des LROG auf der G.p. 340/3 K.G. Lüsen - Umschreibung der Baukonzession
Franz und Erwin Hinteregger Errichtung von Glasüberdachungen für die Terrassen auf B.p. 559 K.G. Lüsen Massimo Morabito
Lisna 2/2013
Projekt im Sanierungsweg für die Erdbewegungsarbeiten
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Streifzüge
Ein Dank den ehrenamtlichen Schülerlotsen Die Gemeindebediensteten unterwegs AVS: Ausflug zum Gran Paradiso
Herbstschießen zu Ehren des Pfarrers
Ehejubilare 2013 14
www.gemeinde.luesen.bz.it
Streifzüge
Die 25-Jährigen: 1. Reihe: Andreas Stampfl, Claudia Pichler, Alexander Pichler, Aaron Dorfmann, Michael Pichler, Sandra Munter, Mirjam Putzer, Daniela Mair, Hannes Niederkofler 2. Reihe: Gabriela Kaneider, Daniela Gritsch, Matthias Piock, Stefanie Hinteregger, Christina Agreiter.
alle Fotos: privat
Das Ehepaar Bärbl und Schorsch aus Amberg in Deutschland verbringen seit mittlerweile 40 Jahren ihren Urlaub in Lüsen
Bergmesse auf Maurerberg Erntedankgaben Wagen der Jugendfeuerwehr anlässlich des Kirchtags
Zirkuswoche 2013 Lisna 2/2013
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Erziehung/Bildung
FF-Jugendgruppe stark auf dem Vormarsch Die Jugendgruppe der Feuerwehr Lüsen kann heuer auf ein sehr aktives und erfolgreiches Jahr zurückblicken.
Erfolgreiche FF-Jugendgruppe
Die Gruppe absolvierte das ganze Frühjahr über unter der Leitung der Jugendbetreuer Benedikt Kaser, Florian Kier und Matthias Agreiter ein fleißiges Probenprogramm.
Landesmeisterschaft und Südtirol-Cup Nach der Teilnahme beim Vorbewerb in Prags am 1. Juni, nahm die Jugendgruppe vom 21. bis 23. August in Antholz an den Landesmeisterschaften der Feuerwehren teil. Wie bei solchen Bewerben üblich, wird für die Jugendgruppen zum Kennenlernen sowie als Kameradschaftspflege ein dreitägiges Zeltlager aufgebaut. Am Freitag reisten die Gruppen an und bauten bei strömendem Regen ihr Quartier auf. Nach einer kalten Nacht machten die Jugendlichen die Antholzer-See-Runde, bevor am Nachmittag ihr Antritt beim Bewerb auf dem Programm stand. Bei strömendem Regen erfolgte dann am Abend die Preis16
verteilung. Zur völligen Überraschung belegte die Lüsner Jugendmannschaft von 121 Mannschaften einen Platz unter den ersten 15 und qualifizierte sich so für die Teilnahme am Südtirol-Cup. Dieser bestand in der Teilnahme an weiteren drei Bewerben: je einen in Lichtenberg, Pfalzen und dem Finale in Lana. Nach sehr guten Zeiten bei den Wettkämpfen, jedoch einiger unglücklicher Strafpunkte, landeten die Lüsner noch auf dem hervorragenden 12. Platz.
Wissenstest und Orientierungsmarsch Ende September begannen die Proben zur Teilnahme am Wissenstest und Orientierungsmarsch. Heuer trat die Gruppe zum Kampf um das Leistungsabzeichen an.Beim Wissenstest musste jeder Teilnehmer sein Können ablegen über: • Erste Hilfe
• Beschreibung sämtlicher Abzeichen • Erklären sämtlicher Bezeichnungsab- kürzungen der Fahrzeuge und Geräte • Kenntnis der Brandklassen und Armaturen Beim Orientierungsmarsch wurde die Gruppe spielerisch getestet. Sie mußte Bescheid wissen über: • Dienstgrade • Kompass • Leiterstricken • Armaturen und Geräte • Volumenberechnung und Förderzeit verschiedener Wassermengen • Marschübung • Fahrzeugbezeichnungen • Erste Hilfe • Gerätemännchen zusammenbauen Am 20. Oktober fand schließlich in Haslach/Bozen der Bewerb statt. Beim Orientierungsmarsch errang die Jugendwww.gemeinde.luesen.bz.it
Fotos: privat
Erziehung/Bildung/Wirtschaft
Schnappschuss mit Landeshauptmann Luis Durnwalder
me um das Leistungsabzeichen in Bronze antreten, im zweiten Jahr um Silber und heuer in ihrem dritten Jahr um Gold. Alle zehn Jugendlichen, welche schon das dritte Jahr in der Jugendgruppe sind, erreichten das Leistungsabzeichen in Gold. Silvia Linder, die vor zwei Jahren der Gruppe beigetreten ist, erreichte locker
ihre Vorgabe zum Erreichen des silbernen Abzeichens. Herzliche Gratulation und weiterhin viel Freude und Erfolg bei dieser zwar spielerisch erlernten, jedoch für die Zukunft unschätzbaren Kenntnissen über Hilfeleistung, technischer Ausbildung und vor allem Kameradschaft und Zusammen halt! · ion
Berufs-WM: Gutes Ergebnis für Oliver Gasser In einer fulminanten und rasanten Abschlussfeier endeten am 7. Juli in Leipzig die 42. Worldskills Berufe-Weltmeisterschaften 2013. Vier Tage lang ermittelten Spezialisten aus Handwerk, Industrie und Dienstleistung die Weltbesten ihres Faches. Der junge Lüsner Konditor Oliver Gasser konnte dabei ein hervorragendes Ergebnis erreichen. Die Berufs-Weltmeisterschaften Worldskills 2013 in Leipzig sind mit einem bravourösen Ergebnis für das Südtiroler Team zu Ende gegangen: eine Gold-, zwei Silber und zwei Bronzemedaillen sowie vier „Medaillon for Excellence“. Das Exzellenzdiplom erhielten dabei jene Teilnehmer, die die magische Bewertungsgrenze von 500 Punkten überschritten haben. Mit 498 Punkten verpasste Oliver Gasser das Exzellenzdiplom nur äußerst knapp. Lisna 2/2013
Foto: privat
gruppe von 30 teilnehmenden Gruppen den hervorragenden 3. Rang und konnte sich somit als die Besten des Bezirkes Brixen beweisen. Beim anschließenden Wissenstest, bei welchem jeder Kandidat einzeln antreten musste, zeigten die Lüsner abermals ihre Klasse. Die Jugendlichen durften in ihrem ersten Jahr der Teilnah-
Fachexperte Artur Widmann, WM-Teilnehmer Oliver Gasser, Thomas Überbacher, Obmann der Berufsgemeinschaft der Konditoren im LVH
Oliver, der im Betrieb seiner Familie, der Bäckerei Gasser Siegfried in Lüsen, beschäftigt ist, hatte mehrere verschiedene Aufgaben zu lösen. Kreationen aus Schokolade und Marzipan waren anzufertigen, die dann von einer strengen Jury besonders nach den Kriterien Aussehen und
Geschmack beurteilt wurden. Obwohl Oliver die Medaillenränge und ein Exzellenzdiplom knapp verpasst hat, hat er schon allein durch seine Qualifikation für die Worldskills Hervorragendes geleistet und ist um eine wichtige Erfahrung reicher. · ion 17
Im Blickpunkt
Anton Kuen – Seelsorger, Lehrer, Landwirt und Diplomat Foto: privat
Seit 1998 ist die Grundschule von Lüsen nach ihm benannt und seit 2013 ziert auch ein Gemälde die der Pfarrkirche zugewandte Seite des Schulgebäudes. Ernst Delmonego wirft einen Blick auf die Verdienste und das Wirken des Priesters Anton Kuen. Sein Werdegang Nun ist er zum zweiten Mal nach Lüsen gekommen und strahlt in leuchtenden Farben als bleibendes Vorbild von der Nordwand des Schulhauses der Pfarrkirche entgegen. Ein Kranz von Früchten seines ertragreichen Wirkens in Lüsen umgibt seine Person, die sich wie ein starker Stamm aus dem Dorf erhebt. So hat der Künstler Herbert Schönweger aus Meran das Leben und Schaffen des geschätzten Pfarrers Anton Kuen in hervorragender Weise verbunden und in seinem Wandbild geschildert. Anton Kuens Wiege stand in der Ötztaler Gemeinde Längenfeld (Oberinntal), wo seine Vorfahren seit Jahrhunderten ein Wirtshaus führten und der Gemeinde als Gerichtsanwälte vorstanden. Dort wurde er am 29. Mai 1740 als Sohn des Bernhard und der Elisabeth Schöpf geboren. Nach Vollendung der Studien in Innsbruck wurde Anton Kuen 1764 in der Kapelle der Hofburg in Brixen von Fürstbischof Leopold Spaur zum Priester geweiht. Danach musste er sich wegen der damals überaus großen Priesteranzahl – welch ein Unterschied zu heute - einige Jahre als sogenannter Hilfspriester in den Oberinntaler Pfarreien Sölden, Zirl und Kaltenbrunn selbst eine Stelle suchen. Dort fand er unter anderem seine Zuneigung zur Jagd - einer Beschäftigung, der er auch in späteren Jahren gerne nachging. 18
Der Künstler bei der Arbeit
Der Lehrer 1768 wurde Kuen nach Innsbruck berufen, wo er an der neu reformierten deutschen Volksschule als Lehrer wirkte. Schon im darauffolgenden Jahr wurde er vom Bischof nach Brixen geholt und zum Direktor
der deutschen Knabenschule bestellt. Er führte auch hier die neue Lehrart ein und reformierte gleichzeitig die Schule der Englischen Fräulein. Mit Erfolg wurde die neue Schule auch in den bischöflichen Städten Klausen und Bruneck eingeführt. Im Jahre 1773 wurde ihm die verantworwww.gemeinde.luesen.bz.it
Im Blickpunkt Info
Berufung nach Brixen
Foto: cpl
und spätere Verleihung der Pfarre Lüsen durch den Fürstbischof und seine Ratgeber.
Kuens Verdienste deutet erstmals der Grabstein an, der anlässlich der Restaurierung der St.-Kilian-Kirche im Innern einen würdigen Platz erhalten hat. Die nicht mehr leicht zu entziffernde Inschrift von Johannes Roßbichler lautet: „Mehr mit Ehre als Erde bedeckt, ruhet hier, Lüsener, der euch 31 Jahre als Hirt geweidet, der hochwürdige Herr Anton Kuen von Längenfeld aus Ötzthal, der zu Kaltenbrunn, Zirl und Innsbruck die Seelsorge angefangen, der erste die Normalschule zu Brixen gegründet, daselbst das Seminarium 7 Jahre verwaltet, den Widum hier gebaut, dazu die Bibliothek verschaffen und endlich Kirche, Schule und Arme als Erben erklärt. Er starb 71jährig i. J. 1811 den 6. März.“
Pfarrer Kuens zittrige Unterschrift im Alter (1810)
Der Heimatort Längenfeld
Familien- und Ortswappen Eltern mit Wiege, Gasthof und Kirche.
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Siegel den Erhalt der immer noch ausständigen Entlohnung von 2.251 Gulden 2½ Kreuzern. Im Priesterseminar war der fromme und sittenstrenge Regens nämlich auf mancherlei Widerstand gestoßen: Die Theologiestudenten, denen er den Wirtshausbesuch und nächtliche Ausgänge verbieten wollte, fanden bei manchem Domherrn und sogar beim Konsistorial-Präsidenten Hiltprand ein Foto: cpl
tungsvolle Stelle als Verwalter und Regens des neu erbauten Priesterseminars mit der eingegliederten Pfarre St. Andrä übertragen. Gleichzeitig war er hier Professor für Aszetik (Spirituelle Theologie) sowie für praktische Predigtübungen und Einübung in die Seelsorgstätigkeit. Noch als Pfarrer in Lüsen bestätigt er am 8. September 1782 seinem Nachfolger Johann Anton Cibbini mit Unterschrift und eigenem
Anton Kuens Siegel mit den Initialen A - K 19
Im Blickpunkt Sofort begann er auch hier, die Schule im Sinne der Maria-Theresianischen Reform zu erneuern. Zuerst setzte er sich dafür ein, dass die Schüler in zwei Klassen eingeteilt wurden. Pfarrer Kuen konnte die Gemeindeverwaltung dazu bewegen, die Miete von 5 Gulden und die Instandhaltung der beiden Klassen zu übernehmen. Die Kinder konnten sich nun – so schreibt der spätere Pfarrer Niedermayr aus eigener Erfahrung - frei
bewegen und waren glücklich, dass alle ihr Tintenfässchen hatten. In der oberen Klasse unterrichtete der Pfarrer selbst Lesen, Schreiben und Rechnen, und sein gutes Beispiel wirkte sich auch auf den damaligen Schulmeister Josef Plaseller positiv aus. Im Jahre 1802 wurde auf Kuens Vorschlag der Portier des Priesterseminars Thomas Scholl aus Flaurling im oberen Inntal als neuer Lehrer in Lüsen eingesetzt, der wie seine Vorgänger gleichzeitig das Foto: cpl
offenes Ohr für ihre Anliegen. Um die Situation zu entschärfen, verlieh der neue Fürstbischof Joseph von Spaur, ein Neffe des früheren Bischofs Leopold, dem bisherigen Regens im Jahre 1780 die Pfarrei Lüsen. Was für die einen fast als Strafe aussah, war nicht nur für Lüsen ein großes Glück, sondern auch Kuen war mit dieser Stelle durchaus zufrieden. Hier konnte er seine Vielseitigkeit und seine Fähigkeiten voll entfalten.
Der Landwirt
Er fördert den Anbau von Flachs, Mais, Kartoffeln und Obst, schützt den Wald und betreibt Bienenzucht.
Der Diplomat
Er schützt seine Gemeinde durch Verhandeln vor Zerstörung und Totschlag.
Der Lehrer
Er schafft neue Schulräume, unterrichtet vorbildlich und zeichnet sich durch Gelehrsamkeit und Weitblick aus.
Der Seelsorger
Er tröstet die Hinterbliebenen, versorgt Arme und Kranke mit Medizin, Geld, Nahrung und Kleidung.
Der Bauherr
Er erneuert Kirche und Widum.
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Im Blickpunkt Amt des Organisten und Pfarrmesners versehen musste und für einige Zeit auch Kapellmeister war. Besondere Verdienste erwarb sich Pfarrer Anton Kuen durch die Stiftung des Schulfonds, wodurch er auch den armen Kindern den Besuch der Schule ermöglichte. Die Familien der Handwerker und Tagewerker, die in der Nähe der Schule wohnten, konnten sich die Bezahlung des Schulgroschens zumeist nicht leisten, während die weiter entlegenen Hofbesitzer ihre Kinder den weiten Weg nicht machen ließen.
Der Seelsorger Als Seelsorger zeichnete sich Anton Kuen nicht nur als ausgezeichneter Kanzelredner sowie durch sein frommes Beispiel aus, sondern vor allem durch seine soziale Haltung, die sowohl durch die Stiftung einer Pfründe für den Unterhalt eines dritten Priesters bzw. eines zweiten Kooperators als auch durch die Stiftung einer Armenund Krankenkasse deutlich zum Ausdruck kam. Während einer Epidemie 1802, die in Lüsen 83 Personen dahinraffte, darunter auch den Hilfspriester Anton Hellweger, besuchte er Tag und Nacht die Kranken, spendete Trost, erteilte gute medizinische Ratschläge und rettete einigen das Leben. Arme brauchten bei ihm die Medizin nicht zu bezahlen. Am Höhepunkt der Seuche starben am Tag 3–4 Personen. Als im Jahre 1807 in Lüsen die Blattern wüteten und 22 Kinder starben, setzte er sich gegen mancherlei Widerstand für die neu aufgekommene Impfung ein. Zudem ließ er die Pfarr- und Kiliankirche restaurieren und erbaute (1806) einen neuen Widum, nachdem sich Freunde wegen der Baufälligkeit des alten geweigert hatten, dort nochmals zu übernachten. Allerdings fiel der Widum nach dem Urteil von Kuens Nachfolgern zu groß und unpraktisch aus.
Der Landwirt Auch wirtschaftlich ging Pfarrer Kuen mit gutem Beispiel voran. Mustergültig war Lisna 2/2013
seine Arbeit als Landwirt. Er führte in Lüsen den Anbau von Kartoffeln und Mais sowie die Stallfütterung ein und war gegen die Verwendung von Waldmoos und Sägespänen als Dünger. Da der Flachsertrag in Lüsen gering war, ließ er sich Samen aus seinem Heimatort Längenfeld schicken, was zu guten Erfolgen führte. In seinen drei Gärten pflanzte er Obstbäume, die er liebevoll pflegte und zur Nachahmung empfahl. In einem Glashaus züchtete er sogar Zitronen. Mit Hingabe widmete er sich der Bienenzucht. Schon bald erkannte er den Wert des Waldbestandes und setzte sich gegen den Waldraubbau ein. In Sorge um den großer Feuersgefahr ausgesetzten Wald und wohl auch aus moralischen Erwägungen wandte er sich mit Erfolg gegen den alten Brauch des Scheibenschlagens.
Das Wappen
Der Diplomat
Das Wappen findet sich in dieser Form auch im Siegel des Pfarrers mit den Initialen A - K.
Politisch verhielt sich Anton Kuen in den schwierigen Zeiten der bayerisch-französischen Bedrohung sehr weitsichtig. Zur Zeit der Schlacht von Spinges (1797) rückte er mit etwa 200 Lüsner Landstürmern bis Villpeder, also bis zur Gemeindegrenze, vor, um etwaige Angriffe abzuwenden. Für sein umsichtiges Verhalten erhielt Kuen später die Goldene Kriegsmedaille für Landesverteidigung. In den darauffolgenden Jahren sammelte er für die in Not geratenen Landesverteidiger und Witwen im Vinschgau Lebensmittel und Geldspenden, denn die Not im Lande war allenthalben sehr groß. Im Jahre 1809 wirkte Pfarrer Kuen beruhigend auf seine Gemeinde ein und konnte die Bevölkerung vor unüberlegten Handlungen bewahren, insbesondere nachdem die Nachricht vom Waffenstillstand durchgedrungen war. Nur einmal hatte er es besonders schwer, als nämlich die beiden Bauernführer Johann Kolb und der Kofler von Milland, die sich einige Zeit in Lüsen verborgen hielten, in den Pfarrturm eindrangen und Sturm läuteten. Die Bitten und Ermahnungen des Pfarrers schienen für kurze Zeit im
Das Wappen der Familie Kuen von Längenfeld in der Fischnaler´schen Wappenkartei des Museums Ferdinandeum in Innsbruck Eine Gämse in ihrer natürlichen Farbe auf Felszacken aufrecht stehend, im Seitenfach je eine rote Rose in Silber, als Helmzier ein Mann bis zur Hüfte, in goldenem und silbernem längsgeteilten Rock mit rotem und schwarzem Kragen, goldener Mütze mit rotem Rand, in den Händen eine gestielte Rose vorstreckend, zwischen quergeteilten Büffelhörnern rechts rot über weiß, links schwarz über golden, die Helmdecke in den Farben der Büffelhörner.
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Im Blickpunkt schreienden Widerspruch der beiden fanatischen Volksführer unterzugehen. Dem Pfarrer gelang es jedoch, seine Leute vom sinnlosen Sturm auf Brixen zurückzuhalten. Dieses Treiben in Lüsen muss den Franzosen doch nicht ganz verborgen geblieben sein. So erschien plötzlich eine französische Kompanie im Tal. In dieser Situation bewahrte Pfarrer Kuen Haltung und Ruhe, verwies auf das bisherige Verhalten der Gemeinde und überzeugte die französischen Befehlshaber, unter diesen Umständen strengere Maßnahmen zu unterlassen. Von der drohenden Einquartierung der Soldaten wurde Abstand genommen und nach zwei Stunden Aufenthalt auf der Mairhofer Gebreite konnte der Pfarrer die Truppe zum Abzug bewegen und so das Tal vor Verwüstungen und größeren Schäden bewahren. Der Maler drückt dieses Ereignis so aus, dass er den Pfarrer mit dem französischen Hauptmann verhandeln lässt und im Unterschied zu Lüsen Häuser und Höfe rund um Brixen brennen.
Würdigung
Dorfchronist Paul Detomaso, Anton-Kuen-Kenner Ernst Delmonego, Bürgermeister Josef M. Fischnaller, der Künstler Herbert Schönweger und der Kulturreferent des Schützenbezirks Brixen Sepp Kaser vor dem gelungenen Werk
Der Pfarrer hatte öfters betont, dass sein verhältnismäßig großes Vermögen den von ihm errichteten Stiftungen zugutekommen sollte. Da er aber kein schriftliches Testament hinterließ, erhielten Kirche, Arme und Schule lediglich den vom Gesetz vorgesehenen dritten Teil, während die restlichen zwei Drittel den blutsverwandten Erben aus Längenfeld zufielen. Im Alter verschlechterte sich sein Gesundheitszustand, er wurde schwer-
hörig, das Zittern der Hände nahm zu und schließlich las er die hl. Messe nur mehr in seinem Zimmer. Er verstarb am 6. März 1811 im 71. Lebensjahr nach 31 Jahren Seelsorgstätigkeit in Lüsen und wurde trotz des bestehenden Verbotes in der St.-Georgs-Pfarrkirche beigesetzt. Sein Grabstein befindet sich heute in der St.-Kilian-Kirche.
Seine Lebensweise war einfach, er lebte mäßig, äußerst sparsam und hielt überall musterhafte Ordnung. Er war sehr belesen und verfügte über eine reichhaltige Biblio thek (587 Einzelbände), die er am Ende seines Lebens der Pfarre Lüsen vermachte. Anton Kuen war nach dem Urteil des Neben den Büchern über Moraltheologie, Heilige, Predigten, Philosophie und Brixner Heimatforschers J. A. Heyl einer der hervorragendsten ReforLiteratur, fanden sich auch Werke matoren auf dem Gebiet der Schule, zu Geschichte und Tagesfragen, die ihm einen Blick in die weite Welt ein eifriger Seelsorger, erfahrener ermöglichten. Daneben verfügte er Landwirt und kluger Politiker. Die Gemeindeverwaltung ehrt durch die auch über praktische Anweisungen Anbringung dieses ausdruckstarken für Medizin, Baukunst, Bienenzucht, Rinderzucht und Futterkräuter. EinWandbildes am Schulgebäude eine Persönlichkeit, die nach wie vor der fach wie seine Lebensweise war seine Bevölkerung, insbesondere der stutägliche Kleidung, seine Hosen und Mäntel waren abgetragen, wie es in dierenden Jugend, ein Anlass zum einem Inventar heißt. Er verwies aber Nachdenken, Beispiel und Vorbild Brief des Pfarrers Anton Kuen mit Siegel aus dem Jahr 1782. Hier ist seine Unterschrift noch „zügig“ darauf, dass seine Kleider ganz und · ion sein kann. (nicht zittrig). sauber waren. 22
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Gesellschaft/Kultur
Buntes aus der Bibliothek An den kürzeren herbst- und winterlichen Tagen kehrt für viele die Lesezeit ein. Die Bibliothek hat sich hierfür gerüstet.
Um nicht für jede Zeitschrift oder jeden Roman relativ viel Geld ausgeben zu müssen, bietet die Bibliothek an vier verschiedenen Wochentagen unterschiedlichste Medien in- und ausländischer Autoren zur Ausleihe an. Auch der Buchhandel und die Verlage reagieren v.a. im Herbst auf die steigende Leselust und bringen allerlei Unterhaltung auf den Markt. Den Wünschen von Schule, Kindergarten und der Leserschaft entsprechend, wird das Bibliothekssortiment mit diesen neuen Medien laufend erweitert. So wurden für die Mittelschüler die Bücher auf der Bücherliste zum „Andersen Lesewettbewerb“ angekauft. Auch ein Großteil der Bücher der Kinderbuchautorin und Illustratorin Daniela Kulot, die im Oktober in der Grundschule für eine Autorenlesung zu Gast war, werden den Kindern zur Verfügung gestellt. Ein immer gerne gesehener Gast bei den Kindern sowie bei Eltern und Erzieherinnen ist die Referentin für Leseförderung Martina Kohler. Auch ihre Buchvorschläge ergänzen das Medienangebot und erfreuen sich guter Ausleihzahlen.
Spannende Unterhaltung bei Regenwetter: der Spielenachmittag
Fotos: cpl
Kundenorientierter Medienbestand
Spiele und Booki Für die Kinder aus der Grundschule stellte Ruth Schmidhammer vom Kinder- und Jugendbuchkreis Drehscheibe aus Brixen spannende und unterhaltsame Lektüre für die Sommerleseaktion vor. Erfreulicherweise haben sich die Kid’s auch in diesem Sommer immer wieder in der Bibliothek blicken lassen. Als Belohnung gab es am 9. November einen tollen Spielenachmittag mit dem Spieleverein DINX. Am letzten Sonntag im Oktober besuchte unser „Booki-Bär“ die kleinsten Lüsnerinnen und Lüsner. Im Rahmen des seit Jahren
gut angenommenen Book-Start-Projektes erhielten die Kinder des Jahrgangs 2012 ihr zweites Buchpaket. Gleichzeitig konnten viele von ihnen die Bibliothek zum ersten Mal erkunden.
Neue Medien
Die Allerkleinsten zu Gast in der Bibliothek Lisna 2/2013
Nach einer internen Informationsveranstaltung im Frühsommer zum Thema „Digitales Zeitalter in der Bibliothek“ werden derzeit erste E-Book-Reader angekauft. Da die derzeitigen bürokratischen und rechtlichen Hürden im Verleih von Readern noch recht hoch sind, werden diese vorerst nur den Mitarbeiterinnen zum Kennenlernen und für die Beratung der Leserinnen und Leser zur Verfügung gestellt. · ion 23
Gesellschaft/Kultur
Erste hundertjährige Lüsnerin Am 20. Oktober feierte Kreszenz Oberhauser, besser bekannt als „Folla Zenze“, ihren 100. Geburtstag. Im Rahmen einer Familienfeier wurde ihr von den Enkelkindern das nachfolgende Gedicht vorgetragen, verbunden mit den besten Glückwünschen, denen sich die Gemeinde anschließt. Schun in Summer wor die Folla Zenze so ziemlich nerves, sel muaß i enk iaz sogn. Es „WARUM“ wor ober gor et so leicht zi dofrogn. Eppor weil se afn Folla Hof is Gruamat no net in Scherbn kop hoben? Na, na sel hotse zwor von Balkon aus kontrolliert, ober wegn sem tuat sie no long net verzogen. Jo nor villeicht weilse ban Herzschrittmocher die Batriedn gmiaßt hot aulodn? Jo na… sel isch zwor net fein… ober a bissl nuie Lebensenergie, konn nia schodn.
Hochzeitsfoto
Wos die Oma so richtig verzog gemocht hot, sel wear i enk iaz dozehln. Und zwor dass se akkrat 100 Johr olt wert und sel a no muaß doleben. Direkt fescht augeregt ischse die leschtn Tog giwedn. Und hot fellig schun von Bürgermeister gitramb und von sem die Festtagssredn. Omile heit isches so weit und i hoff des isch decht net so schlimm… weil mir hobn olle a morz freid! 100 Johr isch an ewig longe Zeit, und du hosch viel erleb mit Freud ober a mit Leid. Abissel eppas dörf i enk iaz über di Folla Zenze berichtn, von ihre Abenteuer, Erlebnisse und Lausgitschgeschichten. In Foll in Petschied isch die Oma vor genau 100 Johr auf die Welt kemmen, und hot als ältigschte Tochter schun bold gemiaßt in ihre Briado nochrennen. Ihr Voter wor streng ober hot a Freid mit ihr kop, weilse stork und fleißig wor und richtig ungepockt hot. Die Folla Muito wor gonz a gute Haut und hot in olla augelost, weil bei ihr hot sich a jedor zu dozehln getraut. Die kloane Zenze wor recht fleißig und hot sem schun gearn gelesn, ober tiamo ischse a richtige Lausgitsch gewesn. Oamol hotse sogor an Kopf von an Krah do „Maestra“ afn Pult gileg. Sem hättse bol do Podesta persönlich übos Knia gileg. Dor sel hot nämlich mit do Maestra a Techtl mechtl kop und in die sem hobnse gewellt an Tuck untian mit den toatn Rop. Leicht hot sies net olbn kop die Folla Zenze und wenn ihre beadn Briado in Kriag gstorbn sein, wor sie sicher an ihrer Grenze. In Kriagszeiten hot man se schun gspiart die Noat. Und ihre Eltern hot sie a gepflet bis zin Toad. 7 Kinder hot sie kop und oans hot sie schun fria wieder gemiaßt in Herrgott geben, dofiar hobn die ondern ordentilch gsorg für Freude und Leben.
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Zwischen Petschied und Kaser Boch ischse viel unterwegs gewesn, ober in Sunntig nochn Kirchen isch für die Zenze olbn wichtigo Treffpunkt giwesn Wenn oan in Hintolisn die Neigierde hot giplog,
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Fotos: privat
Gesellschaft/Kultur hot man sem olbn es wichtigschte von Dorf dofrog. Wennse sem wiedor amol ban ratschn die Zeit vergessn hot, hot do Hermman, ihr in Stual afn Kochplotz nochn gitrog. Do Hermann, ihr Monn hot des schun olbn vorhergsegn: „die Mame weart sicher über 100 Johr olt, es wearts schun no segn!“ Im Olter hot sie donn zeitweise olbn wieder es Lissnatol verlossn und hot die Zeit bei ihre Töchter in gonzen Lond genossn. Obwohl, gewesn ischse olbn sem, wos Hilfe gebraucht hot, Die rüstige 100-jährige mit ...
weil ohne zi orbatn, hotsra oanfoch koane Ruah gilot. Hei intian, Keschtn ritztn, kinzn odo Sockn flickn und nebenbei die Enkl verwehnen und die Mando bissl tickn. Wenn die Oma mit zwoa morz Taschn von Bus ausgestiegen isch hobn mir Enkl olbn a freid kop und sel net lei weilse oan a Pappe oda an Kreiza zuagsteckt hot. Olbn a guats Wort, an offenes Ohr und Zeit für an Rot oder Lebensfrogen und zudem isch sie a no für an jedn Spaß zu hobn. Sein tuat insre Omi sogor bei do Mode vorn dobei, weil mit an nuidn Gwandl, kimp man net lei so bei ihr vorbei. An Schutzengl hot insre Oma olbn schun an guatn kop. Net lei bol se in erschtn Herzinfarkt direkt in Spitol kop hot. Ban Fliagn kennt sich koane so guat aus wia sie:
... dem jüngsten Urenkel
von do Stodelbrugg, über die Kellerstiag, vom Bett oar… insre Oma hot Phantasie. So viele Flüge hot sie in ihrem Leben hingeleg und hot dabei sämtliche Knochn dorleg. Und so mocht sie ihren Namen olle Ehren, weil es folln, sel muaß man do „Folla Zenze“ nimmer learn. Mit ihre gonzen Fähigkeiten tuat sie a jeder wellen. Sogor die Fuierwehr, tat sie vom Fleck weg unstelln. An Kuchelbrond hot sie mit 95 no gelöscht, stott gemiatlich a Runde zu pennen. Sem tat inseroans leimer no rennen! Ober a bissl Action gfollt dor Oma, sel isch net geheim, weil wenn sie Fernsehn schaug, scholtet sie a gearn Baywatsch ein.
... dem Bürgermeister
Dass man mitn Olter mehr Schlof braucht, isch bei do Oma a gelogen, weil wenn man ihr es Liacht net oscholtet, lest sie durch bis zin nägschtn Morgn. Romane, Dolomiten und die „Neue Post“ wearn von vorne bis hinten studiert. Über Kompatscher, Durnwalder, Kate und William isch die Oma beschtens informiert! Und mit ihr konn man a no über Gott und die Welt richtig diskutieren. Omi! Mit deinem Wissen tuasch du INSO Gehirn trainieren. Oane Soch konn die Oma obo net olbn verstian, warum ihre Urenkelkinder tiamo so komische Numen kriagn! 100 Johr isch a longe Zeit und in dein Leben hosch viel gsegn. Monches wor zach und monches schian und beades tuat oan prägen. Miar sein heit stolz auf de Frau, de insre Mama, Oma und Uroma isch,
... dem für Seniorenbelange beauftragten Gemeinderat
und donkbor, dass du mit deinem Strahen in insro Mitte bisch. Mir mechtn dir gratulieren zu 100 Johr voll von Arbeit, Liebe, Dankbarkeit, Lebensfreide und Muat schian dass es di gib, weil du tuasch ins ollen guat!
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Gesellschaft/Kultur
Musik blüht in der Jugend
Nicht nur Spiel, auch Spaß durfte beim Sommercamp nicht zu kurz kommen
Die im Jahr 2012 gegründete Jugendkapelle mit Musikantinnen und Musikanten aus Lüsen und St. Andrä ging heuer in ihr zweites Bestandsjahr. Das Sommercamp und zwei Auftritte waren die Höhepunkte.
Mit Notenständer und Dirigentenstab Die Jugendleiterinnen der Musikkapellen von Lüsen und St. Andrä, Lisa Fischnaller, Carolin Profanter und Helene Astner, setzten das gemeinsame Jugendprojekt in Form eines Sommercamps fort. Bevor es wie bereits im Vorjahr auf die Alm ging, musste fleißig geprobt werden: insgesamt 19 Proben fanden im Juli abwechselnd in den Probelokalen von Lüsen und St. Andrä statt. Marion Kaneider, Michael Daporta, Christoph Zöschg, Josef Fischnaller, Max Kaser, Laura Fischnaller und Manuel Ploner hielten zudem Registerproben ab.
Auf der Alm Vom 31. Juli bis zum 3. August war es dann soweit: es stand das Hüttenlager bei der „Burger Wiese“ auf der Lüsner Alm an. Betreut von Helene Astner, Helene 26
Hinteregger, Carolin Profanter und Lisa Fischnaller genossen die 44 Teenager einige unbeschwerte Tage bei herrlichem Sommerwetter. Neben den Musik- und Marschierproben sorgten ein Tanzkurs, ein abendliches Lagerfeuer, eine Rutschplane und ein Basteltag für Kurzweil.
Gelungene Darbietungen Den Abschluss der sommerlichen Proben bildeten zwei Konzerte: am 3. August in
St. Andrä und am 22. August in Lüsen. Stücke wie „Wickie Medley“, „Tequila“, „One Moment in Time“, „It’s my life“, „YMCA“, „Tage wie diese“ und noch viele mehr standen auf dem Konzertprogramm. Der „Arosa Marsch“ wurde gemeinsam mit der gesamten Musikkapelle gespielt. Der große Applaus war der gerechte Lohn für das gelungene Projekt, im Rahmen dessen die Musik durch die Jugend aufblüht. · ion www.gemeinde.luesen.bz.it
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Gesellschaft/Kultur
Spendenaktion für die Musikkapelle
Am Wochenende vom 21. und 22. September 2013 zogen kleine Gruppen der Musikkapelle von Haus zu Haus und überbrachten den Lüsner Familien musikalische Grüße. Jung und alt empfingen die Musikantinnen und Musikanten Lisna 2/2013
sehr herzlich, erfreuten sich der dargebotenen Stücke und unterstützten durch Spenden die Neuanschaffung der Männertracht. Insgesamt konnten mehr als 33.000 Euro gesammelt werden.Nicht nur die Bevölkerung, auch
die Musikantinnen und Musikanten hatten ihre Freude an den Besuchen. So konnten nette Gespräche geführt, die Gemeinschaft gestärkt und ein Gefühl verspürt werden: das Gefühl die Herzen der Menschen zu erreichen. · ion 27
Gesellschaft/Kultur
Auf den Spuren einer deutschen Sprachinsel
Lusern/Luserna liegt auf 1.333 Meter Meereshöhe und zählt nur noch rund 300 Einwohner. Die Gemeinde ist die letzte Sprachinsel der Hochebene zwischen Folgaria und Lavarone, wo die mittelalterliche Sprache der bayrischen Siedler überlebte. Diese wanderten Anfang des letzten Jahrtausends in das Alpenvorland im Bistum Vicenza ein. Der Ort ist nicht nur wegen der Sprache, sondern auch wegen der Ruhe und schönen Landschaft zur Touristenattraktion geworden. Auch das kulturelle Angebot lässt sich sehen: es gibt Ausstellungen, ein Dokumentationszentrum, ein Museum, eine Pinakothek und in der Nähe eine Festung aus dem Ersten Weltkrieg. Die von Sepp Kaser, Josef
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Die bereits zur Tradition gewordene Frühlingsfahrt der KVW-Ortsgruppe Lüsen führte am 15. Juni nach Lusern, einer Zimbrischen Sprachinsel des Trentino.
Hinteregger und Magdalena Adami organisierte Fahrt führte die Teilnehmer auch in die Pfarrkirche von Lusern. Einst für 1.200 Einwohner gebaut, scheint sie jetzt etwas überdimensioniert. Im Museum mit Gegenständen aus dem Ersten Weltkrieg bot Bürgermeister Luigi Nicolussi Castellan einen Einblick in die damals von Hunger
und Not gezeichnete Zeit. Auch das Haus Prück-Museum sowie die Erinnerungstafel an Eduard Reut-Nikolussi, der als Rektor der Universität Innsbruck zum Abgeordneten ins Wiener Parlament gewählt worden war, sowie die Wallfahrtskirche zu Ehren der letzten österreichischen Kaiserin Zita standen auf dem Programm. · pde
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Wandergruppe unterwegs
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Die Wandergruppe im Alpenverein Südtirol, Sektion Lüsen, konnte sich auch im ablaufenden Jahr 2013 auf einige schöne Wanderungen freuen. Angefangen mit der Schneeschuhwanderung von Hinter-Afers zu den Gampenwiesen, der Frühjahrswanderung Tramin-Graun, der Blütenwanderung von Atzwang nach Lengstein, der Wanderung über die Raschötz, der Sommerwanderung über das Kreuzjoch zur Kaseril-Alm, bis hin zur Wanderung auf Meran2000 und der Herbstwanderung von Brixen-Karnol-Klerant. Allesamt fanden regen Zuspruch und machen Freude auf mehr. · ion www.gemeinde.luesen.bz.it
Gesellschaft/Kultur
KFS unter neuer Führung
Seit dem Frühjahr 2013 ergänzen drei neue Mitglieder den Ausschuss des KFS. Birgit Volgger, Michela Oberhauser und Benedikt Kaneider unterstützen die drei bisherigen Ausschussmitglieder Martha Hinteregger, Gabi Molling und Verena Agreiter in der Führung des Vereins. Ihr Ziel ist es, wie bisher Angebote, Feste und Messen für alle Mitglieder und Kinder zu organisieren und gestalten. Den Höhepunkt des Jahres bildete das traditionelle Almfest, das erstmals mit einem Zeltlager bereits am Samstagabend des 10. August begann. Viele Eltern nutzten gemeinsam mit ihren Kindern die Möglichkeit, auf die „Plansoler Alm“ zu wandern und dort ihre Zelte unter wolkenlosem Himmel aufzuschlagen. Besonders für die Kinder war das gemeinsame Spielen, das knisternde Lagerfeuer und die Nacht im Zelt ein besonderes Erlebnis. Der Sonntag zeigte sich von seiner schönsten Seite. Nach der hl. Messe, musikalisch umrahmt von Marion Kaneider und Annelies Holzknecht, sowie dem gemeinsamen Mittagessen, verbachte groß und klein den Nachmittag mit vielen Wett- und Geschicklichkeitsspielen, wo auch einige Kinder und Erwachsene einen Preis mit nach Hause nehmen konnten. · ion
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Im Frühjahr wählte der Katholische Familienverband seinen Vorstand neu und feierte mit dem traditionellen Almfest seinen Jahreshöhepunkt.
Der neu gewählte Ausschuss des KFS Lisna 2/2013
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Gesellschaft/Kultur
Glückwünsche Der Bürgermeister überbrachte im Namen der Gemeinde die besten Glückwünsche anlässlich des 90. Geburtstages von Alois Ragginer (*9.8.1923), Regina Niedrist Wwe. Federspieler (*20.4.1923), Hedwig Pichler Wwe. Hinteregger (*29.10.1923) und Columba Clara Castlunger Wwe. Agreiter (*4.9.1923)
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Auch die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse Grundschule schließen sich den Gratulationen an und wünschen allen Lüsnerinnen und Lüsnern ein frohes Weihnachtsfest!
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Ein Geschenk für die Gemeinschaft
Zur Person
Lisna 2/2013
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„Heute holen wir die Menschen vor den Vorhang, die mit Freude und Begeisterung Vereine, Dörfer und Gemeinden mit Leben erfüllen. Ihnen gilt unser Dank. Denn sie schenken der Gemeinschaft das Wertvollste, das Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Tirol durch den sie besitzen – ihre Landeshauptmann Zeit.“ Mit diesen Worten würdigte Landeshauptmann Luis Durnwalder anlässlich der Verleihung der • Gründung der Bäuerinnenorganisation im Verdienstmedaille des Landes Tirol am 15. Mai 1981 (erste Ortsbäuerin war Regina August 2013 in der Kaiserlichen Hofburg Winkler „Joas“); zu Innsbruck das Wirken von Serafin Mit- • 15 Jahre Mitglied der Heimatbühne Lüsen (dort lernte er seine spätere Frau kennen); terrutzner. Nach dem plötzlichen Tod seines Onkels • 20 Jahre Bezirksausschussmitglied des Josef Niederwolfsgruber erbte Serafins MutSüdtiroler Bauernbundes; ter den Pardellerhof und zog 1956 mit ihrer • 5 Jahre Mitglied des BergbonifizierungsFamilie dorthin. Nach dem Tod seines Vaters konsortiums beim Bau der Beregnungen übernahm Serafin 1970 den Hof. 1980 baute Latzfons - Verdings, Meransen, Vahrn, er das Futterhaus neu, 1984 wurde dem Lüsen und Teis; Pardellerhof die Erbhofurkunde verliehen. • Gründung der Bauern-SeniorenvereiBesonders im bäuerlichen Bereich und in nigung in Lüsen im März 1993 und bis der Reihen der Freiwilligen Feuerwehr hat heute deren Präsident; das langjährige Wirken von Serafin Mitter- • 16 Jahre Bezirkspräsident der Bauernrutzner Spuren hinterlassen. Nachfolgend Seniorenvereinigung; eine kurze Auflistung: • eine Amtsperiode Mitglied des Gemein• Gründungsmitglied der Südtiroler Bauernderates; jugend im Jänner 1969 und Organisator • 40 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr sowie deren Ehrenmitglied mit des 1. Wettmähens beim Pardellerhof; • ab 1972 über 25 Jahre OrtsausschussmitVerdienstkreuz in Gold; glied des Südtiroler Bauernbundes, davon • 2007 Verleihung der Ehrennadel der Ge20 Jahre dessen Präsident; meinde Lüsen. • von 1975 bis 1983 Präsident des damaligen Wir gratulieren herzlich und sagen Danke. Verkehrsvereines (heute Tourismusverein); · ehu
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Am Hoch-unser-Frauentag erhielt Serafin Mitterrutzner die Verdienstmedaille des Landes Tirol verliehen. Wir blicken kurz zurück auf die Verdienste des Geehrten.
Serafin Mitterrutzner wurde am 28. Oktober 1939 als ältestes von acht Kindern am Gschlengehof in Lüsen geboren und ist dort aufgewachsen. Seine Mutter war die letzte „Niederwolfsgruber“ in Lüsen, mit ihrem Tod starb dieser Name in Lüsen aus. Nach dem Besuch der Volksschule in Lüsen besuchte er die Landwirtschaftsschule in Rotholz. Aus der Hochzeit mit Rosa Hinteregger, Löchl, im Jahre 1964 gingen sieben Kinder hervor. Gemeinsam mit seiner Frau errichtete er 1972 eine Privatzimmervermietung und konnte fortan viele Gäste begrüßen, aus welchen mit der Zeit langjährige Freundschaften hervorgingen. 1999 übergab Serafin den Hof an seinen ältesten Sohn Florian. 2004 starb seine Frau Rosl. Im Sommer 2012 wurde auch bei ihm eine schwere Erkrankung festgestellt, von der sich Serafin gut erholen konnte. · ehu
Verdienstkreuz in Gold und Ernennung zum Ehrenmitglied für 40 Jahre Dienst in der Feuerwehr
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Vom Kraut zur Creme Gegen jedes Gebrechen ist ein Kraut gewachsen. Welches, das lehrte Gottfried Hochgruber anlässlich einer Aktion der KFB.
dann nachfolgende Kräuterwanderung am 13. Oktober. Eine Gruppe von 14 Personen wurde dabei in einer eineinhalbstündigen Wanderung in Anwendung und Besonderheiten von Blättern, Blüten, Wurzeln und Knollen eingewiesen. Am Hof des Kräuterexperten erklärte er den Teilnehmerinnen schließlich alles Wissenswerte
rund um selbst hergestellte Kräutersalze, Traubenzucker sowie Hagebuttenmarmelade. Dabei durfte eine Verkostung von selbst gemachtem Topfenaufstrich mit Kräutern sowie Kaffee und Kuchen nicht fehlen. Als Andenken an diesen Tag kaufte die eine oder andere noch eine Kräutertinktur oder Creme im hauseigenen Hofladele. · ion Fotos: privat
„Mit Wurzeln und Kräuter fit durch den Winter“ - unter diesem Motto standen ein Vortrag und ein Ausflug der Katholischen Frauenbewegung. Gottfried Hochgruber, Bauer und Kräuterexperte aus St. Lorenzen, erklärte den interessierten Höhrerinnen am 1. Oktober die Heilwirkungen von Kräutern. Sehr praxisnah zeigte sich
Sie tauchten in die wunderbare Welt der Kräuter ein
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Der Jahrgang 1943 feierte 1943 gedacht. Nach einem Foto vor dem Pfarrhaus begaben sich die Jubilare zum Mittagessen ins Restaurant Plaseller. Dabei wurden Erinnerungen an die gemeinsame Volksschulzeit wachgerufen, von Beruf, Arbeit und Familie erzählt. Am
Nachmittag besuchten die Jubilare ihre Jahrgangskollegin Paula Winkler auf dem Tulperhof, die aus Gesundheitsgründen an der Feier nicht teilnehmen konnte. Groß war die Freude und gut die Laune. Bei Musik auf der „Steirischen“, gespielt von Martin Holzer (Stabingerhof), wurde noch manches Tänzchen gewagt. Die Zeit verfloss leider zu schnell, doch das frohe Wiedersehen wird bei allen Teilnehmern in Erinnerung bleiben. · pde
Anna Steiger, Raimund Ragginer, Alois Oberhauser, Siegfried Agreiter, Johanna Kaneider, Josefine Kastlunger Schlechtleitner, Nikolaus Fischnaller, Adelheid Federspieler, Maria Graziella Hinteregger Wwe. Zingerle, Hildegard Wierer Wwe. Widmann, Helga Ellecosta, Friedrich Oberhauser, Maria Brugger Kaneider, Paula Huber, Anna Promberger Wwe. Federspieler, Alois Mitterrutzner, Friedrich Hinteregger, Hermann Daporta
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Mit einem Dankgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Alfred Kugler, begingen die 70-jährigen Lüsnerinnen und Lüsner am 28. September ihre gemeinsame Geburtstagsfeier. Bei den Fürbitten wurde auch an die Verstorbenen des Jahrganges
Ministranten, Jungscharkinder und Sternsinger erhielten aus den Spenden der Ostereieraktion und vom Pfarrgemeinderat als Dankeschön für ihre ehrenamtlichen Dienste einen Ausflug in den Vergnügungspark Gardaland spendiert. Am 8. Juni, um 7 Uhr morgens, war es soweit: die Kinder und Jugendlichen bestiegen, ausgerüstet mit Sonnenschutz und Jause, den bis auf den letzten Platz ausgebuchten Bus. Die Kids rätselten, welche der Attraktionen wohl die tollste sei, welche man nicht auslassen dürfe und wer sich wo mitzufahren traue. Die Begleitpersonen teilten die Kinder in Gruppen ein und schrieben jenen ohne Mobiltelefon ihre Telefonnummer auf den Arm. In Gardaland angekommen quetschten sich die Kinder nach dem obligatorischen Gruppenfoto durch den Lisna 2/2013
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Minis im Gardaland
Nach diesem Erinnerungsfoto ging`s ab ins Vergnügen
mit gefühlten 100.000 Leuten gefüllten Eingangsbereich. Neben der Achterbahn warteten Höhenflüge, Wasserfahrten, Ausflüge in unterirdische Welten oder ein 4DKinobesuch – und das alles in nur sechs Stunden. Da blieb für längere Aufenthalte
und das Mittagessen kaum Zeit. Auf der Rückfahrt konnten sich die Kinder so begeistert ihre Eindrücke austauschen, Erlebnisse mitteilen und Witze erzählen. Ein Eis im Hotel Rosental rundete den Ausflug schließlich ab. · ion 33
Gesellschaft/Kultur
Bäume mit tiefen Wurzeln Für unseren Pfarrer Alfred Kugler war das abgelaufene ein ganz besonderes: im Sommer feierte er gemeinsam mit drei Lüsner Priestern ein rundes Jubiläum und mit unserem Alt-Bürgermeister seinen runden Geburtstag.
Ein Erinnerungsfoto mit den Jubilaren anlässlich der Feier der Priesterjubiläen
Ein Leben für Gott Am 15. August, dem Fest Maria Aufnahme in den Himmel, war das ganze Dorf auf den Beinen, um gemeinsam mit Pfarrer Alfred Kugler und Oswald Oberhauser 50 Jahre sowie Richard Oberhauser und Pater Johannes Federspieler 55 Jahre im Dienst des Herrn zu feiern. Am Vorabend schmückten die Familien im Dorf ihre Fenster und Häuser. Nach der Maiandacht präsentierte sich das Dorf so in einem überaus besinnlichen und feierlichen Rahmen. Der Festtag selbst stand ganz im Zeichen der vier Jubilare und der gemeinsamen Feier mit der Bevölkerung – ob beim Hochamt in der Kirche, der Prozession oder dem anschließenden Zusammensitzen.
Ein Leben für die Gemeinschaft Am Herz-Jesu-Sonntag ließ die Dorfgemeinschaft den Pfarrer zum vollendeten 75. und den Alt-Bürgermeister zum vollendeten 80. Lebensjahr hochleben. Beide hinterließen in ihren Bereichen
Spuren und stehen noch heute fest in der Dorfgemeinschaft. Neben den Vereinen überbrachte der Bürgermeister die Glückwünsche der Gemeinde und Senator Hans Berger jene der Landesregierung. Auf dass sie uns noch lange gesund und segensreich erhalten bleiben. · ion
Janina Kaneider und Max Federspieler trugen ein Gedicht vor
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Gesellschaft/Kultur
Einzug in die Pfarrkirche
Der Alt-B端rgermeister feierte gemeinsam mit dem Pfarrer einen runden Geburtstag Lisna 2/2013
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Dorfgeschichte
Kapelle zur Schmerzhaften Mutter Maria - Huber Kirchl
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Der reiche Schatz von Kirchen und Kapellen in Lüsen gibt Zeugnis vom Glauben und der Opferbereitschaft unserer Vorfahren. Sie haben unter großem persönlichen Einsatz auch in Zeiten äußerster Not diese Werke geschaffen. Eines davon ist das Huber Kirchl auf Flitt, das heuer 100 Jahre alt wurde. Verfallene Kapelle beim Warscher Aus einem Schreiben des Pfarrers Josef Schmid an das fürstbischöfliche Ordinariat in Brixen geht hervor, dass die Kapelle beim Warscher Hof seit dem Jahre 1827 bestand. Zu dieser Kapelle pilgerten dem Vernehmen nach viele Einheimische in verschiedenen Anliegen und sie sollen darin auch Erhörung gefunden haben. Der Besitzer Alois Ebner, dessen Eltern aus Pfunders stammten und 1873 den Warscher und Huber Hof auf Flitt gekauft hatten, übersiedelte von Warsch nach Huben, worauf die ehemalige Wohnstätte samt der Kapelle zu verfallen drohte, nachdem die Hälfte des Gewölbes schon eingefallen war. Das Gnadenbild war jene gotische Statue, die wir heute noch verehren und bewundern.
Gotische Marienstatue Die Schmerzhafte Mutter unter dem Kreuze ist eine wertvolle Skulptur aus der Zeit um 1510 und war ein Geschenk des aus Lüsen stammenden Priesters Andreas Kaser an seine Verwandten zu Warsch. Dieser Andreas Kaser war laut Pfarrchronik von Fulpmes klein von Gestalt, aber überaus feurig in seinem Wesen. In seinem Feuereifer soll er bei einer Predigt sogar einmal ein Stück Kanzel herabgeschlagen haben. Das mächtige Kruzifix aus dem 17. Jahrhundert, das im Innern der Kirche hängt, hat Kassian Winkler, allgemein Laner 36
Der Huberbauer Friedrich Ebner vor der Kapelle
Kassile genannt, bei seinem Tod im Jahre 1940 dem Huber Kirchl vermacht. Er war nämlich ein Warscher Sohn und hatte 1905 den Hof „zi der Lan“ im hintersten Petschied erworben, den er später dem Joasn-Bauern verkaufte.
Schwieriger Neubau Der Huberbauer Alois Ebner hatte dem Pfarrer Schmid wiederholt die von ihm selbst als äußerst wertvoll gehaltene Statue für die Pfarrkirche unter der Bedingung angeboten, dass er neben seiner Hofstelle eine neue Kapelle erbauen darf. Den Grund, die Steine und das Bauholz wollte er gratis zur Verfügung stellen, und
er erklärte sich zudem bereit, zeit seines Lebens den Mesnerdienst unentgeltlich auszuüben. Nach seinem Ableben wollte er der Kapelle für den Mesnerdienst 400 Kronen vermachen. Das Opfergeld wollte er der Pfarrkirche überlassen. Zudem versprach er, etwaigen Ausschweifungen bei anstehenden Wallfahrten entgegen zu wirken, zumindest soweit sein Hof reichte. Außerdem war vor einigen Jahren ein Vermächtnis von 100 Kronen für den Bau einer solchen Kapelle zur Verfügung gestellt worden, und der Tagwerker Michael Molling, ein lediger Wurzer-Sohn, versprach dem Pfarrer 1.000 Kronen für den Bau beizusteuern. Der Pfarrer war überzeugt, dass sich noch mehrere Wohlwww.gemeinde.luesen.bz.it
Dorfgeschichte
Pfarrer Alfred Kugler hält eine kurze Marienandacht Fotos: privat
Bittgang
täter finden würden, sodass die Kirche mit dem Neubau nicht belastet würde und eventuell sogar ein kleiner Fond für die Erhaltung möglich wäre. Die Spender erwarteten sich freilich, dass die Kapelle eventuell auch die Messlizenz erhalten würde.
Die Bedenken des Pfarrers Obwohl die Baukosten als solche gedeckt waren, führte der Pfarrer einige Gegenargumente an, was viel über die Einstellung jener Zeit aussagt: 1. Er befürchtete, dass es in einer so entlegenen Fraktion schwer zu kontrollieren sei, ob man wohl nur wallfahren gehe. Pfarrer Aicholzer hatte seinerzeit aus denselben Gründen sogar zweimal die Kapelle beim Pianer Kreuz abbrechen lassen und zu Niederst wurde die Kapelle erst nach dem Tode des Pfarrers Anton Kuen ohne Erlaubnis erbaut. Da aber der Zulauf an Besuchern zur Warscher Kapelle schon bestand und die neue Kapelle doch näher an die Häuser kam, sollte dieser Grund nicht allzu sehr in die Waagschale fallen. 2. Der Pfarrer befürchtete, dass der nachmittägige Gottesdienst in der Pfarrkirche wenigstens im Sommer, Frühjahr und Herbst leide, da die Gläubigen nicht mehr den Fußmarsch ins Dorf antreten würden. Für den Winter scheint er wegen der vereisten Wege zumindest ein gewisses Nachsehen gehabt zu haben. Lisna 2/2013
Nach der kirchlichen Feier fand ein kleiner Umtrunk vor dem Huber Hof statt: Paula Steiger, Rosa Grünfelder (Rungger Rose), Frieda Mitterhofer, Friedrich Ebner
3. Nach Ansicht des Pfarrers war schon eine Kapelle in der Nähe vorhanden (Kapelle zu Kompatsch). Der Huberbauer war aber durch nichts zu bewegen, die Marien-Statue dorthin übertragen zu lassen. Das Ordinariat sah über die Bedenken des Pfarrers hinweg und genehmigte den Kapellenbau. Nach der erteilten Bewilligung konnte der Bau 1913 ausgeführt werden. 1924 wurde die Kapelle um die Kreuzwegstationen bereichert, im Jahr darauf folgte die Bewilligung hier „Messe lesen“ zu dürfen. In den folgenden Jahrzehnten wurde im Sommer wöchentlich einmal eine Messe gefeiert. Nach der Messe erhielten der Priester und der Ministrant in der Stube des Huber Hofes ein „besseres“ Frühstück, Kaffee und weißes Brot, manchmal auch ein
Stück Gugelhupf. So haben die Bauersleute „zi der Huibn“ nun an die 100 Jahre für die Erhaltung des Kirchleins gesorgt, unterstützt von den Nachbarn, den Schützen und der Pfarrgemeinde. · ion
Der „Huber Friedl“ mit dem „Grobis Richard“ beim händischen Glockenläuten
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Dorfgeschichte
Am Wettbewerb teilnehmen können Architekten, Raumplaner, Denkmalpfleger und Landschaftsplaner, die einen Entwurf für die ausgewählten Bauernhäuser ausarbeiten. Dieser besteht aus Skizzen, einer Beschreibung und einem Kostenkonzept. „Wichtig ist, die Charakteristik des Hauses zu erhalten, aber auch die neuen technischen Möglichkeiten zu nutzen, um möglichst hohen Wohnkomfort für die bäuerlichen Familien zu erreichen“, erklärte Carlo Azzolini, der Präsident der Architekturstiftung Südtirol. Anlässlich der Landwirtschaftsmesse am Wochenende des 9. und 10. November
wurde der Preis für eine mustergültige energetische Sanierung erstmals vergeben. Dabei erhielt Familie Friedrich Ebner vom Huberhof auf Flitt einen Anerkennungspreis. · ion
Was sich in Lüsen vor 200 Jahren zugetragen hat
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Mit jedem historischen Bauernhof, der abgerissen wird, verschwindet auch ein Stück Südtiroler Kulturlandschaft. Um dagegen vorzugehen, unterstützt der Südtiroler Bauernbund mit der „Initiative Bauern(h)auszeichnung“ die Sanierung alter Bauernhäuser und bewahrt sie so vor dem Abriss. Zum Ideenwettbewerb zugelassen sind Südtiroler Bauernhäuser, die mindestens 100 Jahre alt und in einem stimmigen landschaftlichen und historischen Kontext eingebettet sind. Zudem muss das Gebäude zu einem bewirtschafteten landwirtschaftlichen Betrieb gehören.
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Erhalt historischer Bauernhäuser
Im Jahr 1813 hielt Pfarrer Georg Niedermair die Rückkehr Tirols zu Österreich sowie das weltliche und kirchliche Geschehen folgendermaßen in der Pfarrchronik fest (Originalauszüge). Am Sonntag, 24. July, war allgemein Te Deum und ein Amt für die glückliche Rückkehr Tyrols unter österreichischem Scepter anbefohlen. Den Tag mehr zu verherrlichen thaten auch wir in Lüsen, was wir konnten. Die Kirchtüren und der Eingang zum Freythof waren mit Triumphbogen und Adlern geziert, und diese unbedeutenden Kleinigkeiten nebst dem Schiessen, das unter Bayern immer unterblieb, gefielen den Leuten ungemein. Die Hauptsache des Festes, wie natürlich, machte auch die Hauptfreude aus: nämlich die Rückkehr Tyrols unter Österreich. Am 2. May, 2 Uhr Nachmittag, verspürte man ein ziemlich starkes Erdbeben, das auch die Riglmauern da und dort in den Zimmern hier ein wenig aufsprengte. 38
Am 1. May war der Supernumerär Franz Steiner angekommen. Dieser hielt dieses Jahr das erste Mal Sommerschule und hatte bey 20 Kinder. Im Sommer hatten einige Jünglinge etwas Musik gelernt. Am Kirchtag producierten sie sich öffentlich. Ich kaufte ihnen, durch Gutthäter, ein Paar Horn und zwey Clarinette im Advent von dem Organisten in Villnöß, wohin ich unter anderm auch gieng, die schöne Kirche zu sehen. Die ersten Musikanten sind: Joseph Unterrainer und Johann Hinteregger bey den Horn. Zwey bei den Klarinetten, beyde Johann Ragginer genannt. Im folgenden Winter lernten 4 Mädchen auch singen, so dass sie bey der Korporis
Christi Prozession ziemlich gut sangen. Nämlich Discant: Maria Hinteregger, Runggertochter und Maria Hinteregger, Kochtochter. Alt: Maria Ragginer, Kleinkaneidertochter und Anna Ragginer, Maurertochter. Dieses Jahr war wieder wie das vorige, nass und kalt. Beyde Jahre gaben keinen Plenten. Den Wein zahlte ich dieses Jahr im Lande 26 – 27 fl (Gulden).Und den Brixner Wein 32 fl. Es kam mich also der nöthige Wein auf 468 fl samt Weggeld und Fuhrlohn. Die Bienen waren dieses Jahr, ungeachtet des schlechten Wetters, sehr gut. Es fiel öfter Honigthau. · pde www.gemeinde.luesen.bz.it
Für unsere jungen Leser
Rätselspaß
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L
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ROT GRAU BLAU GRÜN GELB VIOLETT Reime weiter:
Lösung: orange
Im Stall sitzt Rosa, das brave Huhn Sie weiß, sie hat heute noch viel zu ______________ Da wären die Eier, die sie noch legen muss das macht ihr ziemlich großen __________________ Der Hausputz wäre auch noch angesagt den hatte sie gestern schon ____________________ So überlegt sie hin und her das Herz wird ihr dabei ganz ____________________
Das Gockern wird lauter und wird zum „ga.-ga“ Ein Juchzen von Rosa: „Die Eier sind _______________“ Eierlegen erledigt!
Bekommt jeder Igel einen Apfel? Zähle nach und verbinde jeden Igel mit einem Apfel Lisna 2/2013
Die Reimewörter heissen: tun, Verdruss, vertagt, schwer, Stock, da
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Von draußen hört man ein leises „gock-gock“ sie grübelt, die Rosa, und sitzt auf’nem _____________