Skip to main content

Brixner 430 - November 2025

Page 1


Trari, trara …

BRIXEN - ST. ANDRÄ / NIEDERKARNOL

- Villa Chalet Marcus & - Villa Chalet Rosel

NEUBAU. Moderne Bauausführung. Traumlage mit Sicht auf Brixen. Baubeginn 2026 Konventionsfrei

Domplatz 20 39042 Brixen 0472 834 100 info@domus.cc www.domus.cc

Unterwegs mit dem „Posteler“

| Das „Med Bistro Guggenberg“ will Patienten beratend zur Seite stehen

Brain Gain

| PORTRAIT:

Martin M. Lintner

23 | Pro & Contra: Sollte Südtirol ein eigenes „Landes-Postwesen“ einführen?

24 | Gastkommentar: Südtirol dankt Bruno Kreisky 26 | Umfrage: Was gehört zum Advent dazu?

KUNST & KULTUR

28 | TREFFPUNKT: Die Saxofonwelt in Brixen

32 | Max Silbernagl im Interview: „Schreiben ist Therapie“

VERANSTALTUNGEN

41 | TIMER: Dezember 2025

48 | SKI ALPIN: Schutz vor Speed?

52 | Hannes Mantinger im Interview: „Klettersport hat sich rasant entwickelt“ 55 | Downhill: Tempo und Technik

&

60 | LANDESRAT DANIEL ALFREIDER: „Mobilität ist spannend!“ 70 | Event Optik Brugger: Mit Durchblick in die Zukunft

| Es weihnachtet

Etwa 1.400 junge Südtirolerinnen und Südtiroler wandern pro Jahr in ein deutschsprachiges Nachbarland aus – in den letzten fünf Jahren waren es 7.000 Menschen. Nur etwa ein Viertel von ihnen kehrt zurück. „Brain Drain“ bezeichnet man dieses Phänomen, und Südtirol ist damit in Europa nicht allein: 30 Prozent der jungen Portugiesen leben beispielsweise im Ausland. Die Gründe, warum es junge Südtiroler wegzieht, sind bekannt: Die hohen Lebenshaltungskosten und Immobilienpreise, kombiniert mit einem vergleichsweise niedrigen Lohnniveau, lassen sie nach anderen Möglichkeiten suchen. Zudem finden hochspezialisierte Fachkräfte bei uns oftmals nicht die richtigen Berufschancen. Was also tun? Wir sollten nicht versuchen, junge Menschen festzuhalten, sondern sie gehen lassen. Auslandserfahrungen sind vor allem für sie sehr wichtig, und dass wir in der EU mittlerweile (relativ) unkompliziert von einem Mitgliedsstaat zum nächsten ziehen können, ist ein Privileg, das es zu nutzen gilt. Vielmehr müssen wir die Rahmenbedingungen verbessern, um den Wettbewerb um die klügsten Köpfe zu gewinnen – aus Südtirol und international, denn Fachkräfte aus dem Ausland sind eine Bereicherung. Es gibt bereits Beispiele in Europa, wo es gelang, den Trend von „Brain Drain“ zu „Brain Gain“ umzukehren: Polen konnte in den letzten Jahren wieder mehr junge Menschen ins eigene Land bringen, da die Wirtschaft wuchs, internationale Jobmöglichkeiten entstanden und die Löhne anstiegen im Vergleich zu den Lebenshaltungskosten. Damit das auch bei uns gelingt, müssen Politik und Wirtschaft gemeinsam daran arbeiten, diese Voraussetzungen zu verbessern. Und wir dürfen nicht vergessen, selbstbewusst die Vorteile zu kommunizieren, die in Südtirol warten, denn als überzeugte Rückkehrerin erlaube ich mir zu sagen: Auch davon gibt es viele.

Unterwegs mit dem „Posteler“

BRIXEN/EISACKTAL: Seit über 35 Jahren findet der „Brixner“ jeden Monat – Post sei Dank – den Weg von der Druckerei in die Haushalte unserer Leserinnen und Leser. Wir durften einen Briefträger in Vahrn beim Verteilen unserer Monatszeitung ein Stück begleiten und recherchierten zugleich, welche Stolpersteine es bei der Verteilung gibt.

Eines gleich vorweg: Dieser Bericht soll keine Pauschalrüge gegenüber dem Verteilungsdienst der Post werden. Das wäre in jedem Fall ungerecht den vielen Briefträgerinnen und -trägern gegenüber, die jahrein, jahraus bei Wind und Wetter ihr Bestes geben, damit Briefe und Zeitschriften bei den Empfängern landen. Gleichzeitig will der Bericht aber auch nicht wegschauen, wo es Probleme gibt, für die die Briefträger ohnehin nichts können, sondern die eher im riesigen und damit trägen System der Poste Italiane zu suchen sind.

Tatsächlich gerät der Zustelldienst der Post nicht selten unter Kritik, wenn Briefe und Zeitungen nicht erwartungsgemäß verteilt werden. Auch wir von der „Brixner“-Redaktion sind nicht immer glücklich mit der Geschwindigkeit und Qualität der Verteilung und wollen mit diesem Blick hinter die Kulissen herausfinden, wo es hakt. Auf unsere Recherche-Anfrage bei der Post fragt die freundliche Dame, was denn die Absicht unseres Berichtes wäre – wissend natürlich, dass wir als Medium auch negative Aspekte beleuchten müssen. Nachdem sie von höherer Stelle die Freigabe erhalten hat, organisiert sie für uns bereitwillig einen Termin mit Georg Forcher, dem Stammbriefträger von Vahrn. Diese Offenheit und Transparenz hätten wir nicht unbedingt erwartet und verzeichnen sie schon mal als Plus auf der Habenseite.

Der „Brixner“ am Panda-Beifahrersitz

Der Arbeitstag des Briefträgers beginnt offiziell um 8.15 Uhr. Um diese Uhrzeit beginnt auch Georg Forcher seine tägliche Tour. Während die meisten Briefträger früher noch zu Fuß unterwegs waren, ist es heute in aller Regel ein Fiat Panda oder ein kleines Moped, mit dem die tägliche Runde absolviert wird. Bereits am Vortag sortiert jeder Briefträger die Post seiner Zone mit Hilfe eines Sortierregals durch, sodass sie dann in der richtigen Reihenfolge in seiner Postkiste eingeordnet ist. Die Kiste ins Auto geladen, und los geht’s! Heute ist sie wegen der zahlreichen „Brixner“-Hefte schwerer als sonst. Ob gerade der „Brixner“ verteilt wird oder nicht, macht für die Briefträger spürbar einen Unterschied. Oben auf der Kiste liegt außerdem ein Handy – ein Diensthandy, das zur Standardausrüstung eines jeden Briefträgers gehört. Genau genommen ist es ein Mobilgerät, auf dem die Sendungen vermerkt sind, die nachverfolgbar zugestellt werden müssen, also Einschreibebriefe, Pakete und Ähnliches, die sogenannte „posta tracciata“. Wird eine entsprechende Sendung abgeliefert, zeichnet das Gerät Uhrzeit und GPS-Koordinaten auf, sodass der Vorgang bei Bedarf – zum Beispiel bei einer Reklamation – nachvollzogen werden kann.

p GRIFFBEREIT: Dank der Briefträger kommt der „Brixner“ in die Haushalte

Schaut man in Forchers Postkiste, wird deutlich, wie sich die Postverteilung in den letzten 20 bis 30 Jahren verändert hat. Früher enthielt die Box noch wesentlich mehr „gewöhnliche“ Briefe. Das Dilemma: Durch die stark zurückgegangene Menge an Briefen sind auch die Einnahmen der Post erheblich gesunken – Einnahmen, die beispielsweise fehlen, um mehr Mitarbeitende einzustellen und ihnen angemessene Gehälter auszuzahlen. Das entstandene Loch wird teilweise durch die stark gestiegene Anzahl an Paketzustellungen kompensiert. Die Post übernimmt diese bis zu einem Einzelgewicht von fünf Kilogramm. „An starken Tagen, etwa in der Vorweihnachtszeit oder am sogenannten ‚Black Friday‘, hatte ich schon mal 165 Pakete an einem Tag zuzustellen“, berichtet Forcher. Zum Vergleich: Bei Kurierfahrern sind es rund 200 Pakete pro Tag – allerdings ohne zusätzliche Briefzustellungen.

Kein Name auf dem „Postkastl“

Nachdem der Briefträger die ersten „Brixner“ in die Postkisten sortiert hat, stößt er auf das erste von mehreren Problemen, mit denen er und seine Kollegen täglich konfrontiert sind: An einem Gebäude steht der Nachname der hier wohnhaften Familie zwar auf der Türklingel, allerdings

nicht auf dem Briefkasten, wie vom Gesetz vorgesehen. Nun kann man von einem Briefträger erwarten, dass er den Namen auch von der Klingel abliest, aber ohne Vornamen kann eine Sendung nicht zweifelsfrei zugeordnet werden. „Für mich ist das in diesem Fall kein Problem, weil ich der Stammbriefträger der Zone bin und die Haushalte sowie die hier wohnhaften Personen inzwischen kenne wie meine Westentasche“, beschreibt Forcher. Fällt er jedoch krankheits- oder urlaubsbedingt aus, muss jemand anderer einspringen, der die Zone eben nicht so gut kennt. Dann wird beispielsweise nicht klar sein, welche Personen genau im Haushalt „Mustermann“ wohnen. Ist die Post hier einzuwerfen oder anderswo? Was, wenn ein Brief an den Mädchennamen der Frau gerichtet ist, der nicht auf der Glocke steht? Kurzum: Eine Sendung kann nur dann zweifelsfrei zugestellt werden, wenn auf einem Briefkasten die vollständigen Vor- und Nachnamen aller im Haushalt lebenden Personen angebracht sind. In der Stadt komme es nicht häufig vor, in der Peripherie jedoch immer wieder, dass Haushalte gar keinen Briefkasten haben. Hier weiß der Stammbriefträger meist, wo die Post seit jeher hingelegt wird – auf oder unter den Fußteppich, auf die Treppe oder an einen regengeschützten Platz. Doch auch hier wird es kritisch, sobald der Stammbriefträger einmal ausfällt.

Falsche Adresse

„Es kommt auch ständig vor, dass Adressen falsch angegeben sind“, berichtet Forcher. Die häufigste Ursache: Jemand ist umgezogen, hat seine Adresse beim Absender weder richtiggestellt noch den Postdienst „Seguimi“ aktiviert, der sicherstellt, dass auch an die alte Anschrift adressierte Briefe am neuen Wohnort ankommen. „Viele Leute glauben, die Adresse würde automatisch überall richtiggestellt, sobald die Wohnsitzänderung in der Gemeinde erfolgt ist. Das stimmt natürlich nicht“, sagt Forcher.

Ändert eine Gemeinde Straßenbezeichnungen oder führt neue Straßennamen ein, erfordert auch das viel Flexibilität. Streng genommen dürfte die Post ohne aktivierten „Seguimi“-Dienst nicht mehr an eine alte Adresse zustellen. „Leider kommt es oft vor, dass Empfänger ihre alten Adressen jahrelang nicht aktualisieren.“

Tatsächlich geben manche Menschen ihre eigene Adresse nicht vollständig oder korrekt an – vielleicht wird der Hofname oder eine geläufige Zonenbezeichnung angegeben statt des offiziellen Straßennamens. Auch die „Brixner“-Redaktion stellt das in der Verwaltung des eigenen Adressverteilers immer wieder fest: Häufig bekommen wir Abo-Anfragen mit falscher oder unvollständiger Adresse. Da wir die Straßennamen unseres Haupteinzugsgebiets gut kennen, können wir dies meist selbst korrigieren. Andere Absender haben diese Möglichkeit jedoch nicht – und ein Aushilfsbriefträger steht dann schnell vor einem Rätsel, wenn er nicht weiß, wo etwa „Siglinde Untertupfinger aus Tils“ wohnt, denn wie viele andere Fraktionen hat Tils 2021 neue eigene Straßennamen bekommen.

Neun neue Briefträger eingestellt

p Auf dem Beifahrersitz: Georg Forcher hat die Zustellungen vorab in der Kiste sortiert

Für das vom Postamt Brixen versorgte Gebiet wurden im September neun neue Briefträger – alle aus Süditalien – eingestellt, und zwar nicht nur zur Aushilfe, sondern mit unbefristetem Vertrag. Damit können sie mindestens drei Jahre lang keinen Versetzungsantrag stellen. Wie viele Branchen in Südtirol kämpft auch die Post mit der Vollbeschäftigungslage. Neue Mitarbeitende zu finden ist schwierig, weshalb Bewerber aus anderen Regionen Italiens keine Seltenheit sind. Bei der Post kommt erschwerend hinzu, dass die Gehälter laut nationalem Kollektivvertrag nicht gerade attraktiv sind. Laut den Portalen „Glassdoor“ und „BusinessOnline“ liegt das Grundgehalt bei unter 1.400 Euro netto im Monat für 36 Wochenstunden. Das mag in manchen Regionen Italiens einen akzeptablen Lebensstandard ermöglichen, in Südtirol reicht dieser Betrag jedoch kaum aus. Hier müssen zusätzliche Prämien hinzukommen,

„ Du bist im Freien unterwegs, kannst dir deine Arbeit autonom einteilen“

Georg Forcher, Briefträger

um ein angemessenes Einkommen zu erreichen. Zudem stellt sich die Frage, wie die neuen Briefträger aus Süditalien in Südtirol leistbaren Wohnraum finden sollen, da Mietwohnungen knapp und teuer sind.

Fazit: Während vor 20 oder 30 Jahren hauptsächlich ortskundige einheimische Briefträger unterwegs waren, muss man heute davon ausgehen, dass vermehrt ortsfremde Mitarbeiter die Zustellung übernehmen. Alle Haushalte und alle Unternehmen können daher ihren Beitrag leisten, indem sie sicherstellen, dass Hausnummern gut sichtbar angebracht sind, ein Briefkasten zugänglich montiert ist, alle Vor- und Nachnamen der im Haushalt lebenden Personen oder die unter der Adresse befindlichen Firmen oder Vereine korrekt, vollständig und gut leserlich angegeben sind und Adressänderungen zeitnah kommuniziert werden.

„‚Posteler‘ sein ist ein schöner Beruf“

Kein ganz so trübes Bild malt Georg Forcher von seinem Beruf: „Es gibt viele schöne Seiten: Du bist im Freien unterwegs, kannst dir deine Arbeit bis zu einem gewissen Punkt autonom einteilen. Auch wenn es früher mehr war, hast du weiterhin Kontakt mit Menschen; nach einer gewissen Zeit wirst du eine Bezugsperson für sie. Manchmal wirst du mit einer kleinen Aufmerksamkeit beschenkt, einem Schokoladennikolaus oder einem Weihnachtszelten. Und das Gehalt kommt pünktlich und zuverlässig.“ Forcher würde seinen Job daher weiterempfehlen.

Dass Geld ohnehin nicht alle Probleme löst, zeigt der Umstand, dass die Landesregierung die verschiedenen Dienste der Post mit elf Millionen Euro jährlich bezuschusst. Ziel dieser Maßnahme sei „die Beibehaltung der Qualitätsstandards und der Postämter, die regelmäßige Zeitungszustellung, die Briefsortierung im Verteilungszentrum in Bozen sowie verstärkte Bemühungen um Umweltfreundlichkeit, Nachhaltigkeit und Zweisprachigkeit“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. Man wolle die Dinge nicht beschönigen und sei sich bewusst, dass der Postdienst weitere Optimierung brauche, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher. Wie diese konkret aussehen könnte, ist allerdings noch offen. Eine „Landespost“, wie kürzlich von einer Oppositionspartei vorgeschlagen, scheint jedenfalls keine Lösung zu sein (siehe Pro und Contra auf Seite 23).

oskar.zingerle@brixner.info

Der „Brixner“ erreicht jeden Monat kostenlos die Haushalte der Gemeinden Brixen, Lüsen, Mühlbach, Natz-Schabs und Vahrn. Wenn Sie diesen Bericht im gedruckten „Brixner“ gelesen haben, hat die Postverteilung offensichtlich funktioniert. Trotzdem bitten wir Sie, Ihre Adresse auf dem Umschlag zu kontrollieren:

Ist der Name korrekt, oder muss er aus irgendeinem Grund geändert werden? Ist die Adresse aktuell und korrekt? Soll eine neue Adresse hinzugefügt werden?

Falls Sie etwas korrigieren oder eine neue Adresse hinzufügen möchten, schreiben Sie bitte gerne eine E-Mail an abo@brixner.info oder nehmen Sie die Adressänderung über die „Brixner“-App oder die Website vor:

Erreicht Sie der „Brixner“ pünktlich zum Monatsende? Wenn nicht, teilen Sie uns dies gerne mit, damit wir der Sache auf den Grund gehen können: redaktion@brixner.info oder telefonisch unter 0472 060200.

„Patienten beratend zur Seite stehen“

BRIXEN: Im Guggenberg wollen pensionierte Ärzte und Pflegekräfte eine neue

Beratungsstelle anbieten: „Med Bistro Guggenberg“ soll eine kostenlose Anlaufstelle für Patienten sein – mit genügend Zeit, um Fragen zu beantworten und bei Zweifeln zu beraten. Im Dezember geht es los.

Herr Dr. Markart, was steckt hinter dem Projekt „Med Bistro Guggenberg“?

DR. MARKUS MARKART : Es handelt sich dabei um einen Informationstreffpunkt für Patienten. Pensionierte Ärztinnen und Ärzte stehen für ein paar Stunden im Monat zur Verfügung, um Patienten ihr medizinisches Know-how freiwillig und kostenlos

zur Verfügung zu stellen. Es geht nicht darum, Diagnosen zu stellen, sondern in lockerer Atmosphäre Fragen zu beantworten und bei Zweifeln Aufklärung zu leisten.

Wie kamen Sie auf die Idee für diese Initiative?

Markus Markart: Die Idee stammt ursprünglich aus der Schweiz, und seit ein paar Jahren

gibt es ähnliche Formate in Bozen und Bruneck. Das Konzept ist dabei immer dasselbe: Ärzte im Ruhestand nehmen sich privat und freiwillig Zeit, um Patienten kostenlos beratend zur Seite zu stehen. Wichtig ist uns zu betonen, dass es dabei keinerlei kommerziellen Hintergrund gibt: Mit dieser Initiative gelingt uns ein kleiner Schritt weg von der Öko

UNSERE GESCHENKSIDEEN:

JETZT VORBESTELLEN: INFO@HOFERMARKET.IT

9.00 - 19.00 UHR BRENNERSTRASSE 21

nomisierung der Medizin, in der Zeitdruck eine große Rolle spielt. Bei uns ist genau das Gegenteil der Fall. Der Hintergedanke dabei ist, dass bei ärztlichen Visiten und im klinischen Alltag oft die Zeit fehlt, um bestimmte Sachverhalte genauer zu erklären, und dass Patienten oftmals Fragen erst im Nachhinein einfallen. Mit diesem neuen Angebot wollen wir diese Anliegen auffangen und Patienten mehr Sicherheit geben.

DR. LUIS HABICHER: Der Südtiroler Sanitätsbetrieb ist nicht direkt involviert, aber unterstützt die Initiative, indem er uns seine Weiterbildungsangebote zur Verfügung stellt. Dadurch können alle, die sich freiwillig bei uns engagieren, weiterhin auf dem Laufenden bleiben und fundierte Antworten geben. Ich sehe das „Med Bistro Guggenberg“ als Ergänzung des medizinischen Angebots in Südtirol, die kostenlos und niederschwellig ist. Benannt ist das Projekt nach der Location, dem Guggenberg: Hier können wir entspannt zusammensitzen, und gleichzeitig ist der Saal groß

Eine kostenlose Anlaufstelle für Patienten: pensionierte Ärzte beraten im „Med Bistro Guggenberg“

Dr. Markus Markart: „Dass ich Menschen auch nach meiner aktiven Zeit als Arzt helfen kann, erfüllt mich mit Freude“

Patienten gewahrt bleibt. Wir sind froh, dass wir die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.

INGO KIRCHLER: Für uns schließt sich mit diesem Angebot ein Kreis: Die Stiftung Sparkasse hat die Räumlichkeiten uns zur Verfügung gestellt, um Gutes zu tun und neue Denkansätze bei drängenden gesellschaftlichen

„ Menschen aller Alters- und Sprachgruppen aus dem Wipp- und Eisacktal sind willkommen – auch Kinder oder Angehörige, wenn ein Patient nicht selbst dabei sein kann“

Dr. Luis Habicher

Fragen zu fördern. Diese soziale Initiative ist bei uns genau richtig.

Wie wird das „Med Bistro Guggenberg“ künftig organisiert?

Markus Markart: Rein logistisch läuft das Beratungsangebot so ab: Am Empfang wartet pensioniertes Pflege- und Sekretariatspersonal, das mit den Interessierten ein erstes Vorgespräch durchführt, um den ungefähren Sachverhalt zu erfragen und den richtigen Ansprechpartner auszusuchen. Anschließend bespricht der Arzt mit dem Patienten in einem lockeren Gespräch sämt-

Dr. Luis Habicher: „Wir wollen den Patienten durch unser Wissen zu einer selbstständigen Entscheidung verhelfen“

DEZEMBER 2025

TOTALAUSVERKAUF

Wegen Geschäftsschließung

Jack Wolfskin Store Brixen

Großer Graben 27

Wir sind weiterhin in Bruneck und Sterzing für dich da!

Ingo Kirchler: „Wir informieren auf der Website und den Social-MediaKanälen, welche Disziplinen anwesend sein werden“

liche Anliegen. Sobald alle Fragen geklärt wurden, bitten wir um ein kurzes Feedback, um das Angebot gegebenenfalls anzupassen oder zu verbessern. Es werden keine Akten geführt oder Patientendaten erfasst, und auch eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

sprechen. Wichtig zu vermitteln ist zudem, dass wir keine Untersuchungen anbieten, Rezepte ausstellen oder Laboruntersuchungen anordnen. Es geht vielmehr darum, über medizinische Probleme zu sprechen, Befunde zu erklären, mögliche Therapiewege zu

verhalten überfordert fühlen; manche suchen vielleicht nach einer zweiten Meinung. Wir wollen den Patienten durch unser Wissen zu einer selbstständigen Entscheidung verhelfen.

An wen richtet sich das neue Angebot?

Luis Habicher: An alle, die es brauchen! Menschen aller Alters- und Sprachgruppen aus dem Wipp- und Eisacktal sind willkommen – auch Kinder oder Angehörige, wenn ein Patient nicht selbst dabei sein kann. Fachlich möchten wir die medizinischen Bereiche so breit wie möglich abdecken – einen gewissen Pool haben wir bereits zusammen; derzeit befinden wir uns noch in Gesprächen mit weiterem pensioniertem Arzt- und Pflegepersonal, um ihn zu erweitern.

Markus Markart: Wir befinden uns derzeit noch in der Aufbauphase und möchten den Kreis an involvierten freiwilligen Ärztinnen

„ Pensionierte Ärztinnen und Ärzte stehen für ein paar Stunden im Monat zur Verfügung, um Patienten ihr medizinisches Know-how freiwillig und kostenlos zur Verfügung zu stellen“

Dr. Markus Markart

Luis Habicher: Der Austausch ist kein klassisches Arzt-PatientenGespräch, sondern es sind zwei Privatpersonen, die miteinander

besprechen und bei wichtigen Entscheidungen beratend tätig zu sein. Als Laie kann man sich insbesondere bei komplexen Sach-

der Medizin. Dass ich dieses Wissen weitergeben und Menschen auch nach meiner aktiven Zeit als Arzt helfen kann, erfüllt mich mit Freude. Wir erweitern mit dieser Initiative das Angebot für Patienten und bieten ihnen die Möglichkeit, sich fundiertes Wissen einzuholen, anstatt im Internet auf Halbwahrheiten zu stoßen.

Luis Habicher: Ich bin zu meiner Pensionierung gerne aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden und habe mich auf diese Zeit gefreut. Trotzdem ist es schön, wenn man Menschen mit der über die Jahre angesammelten Erfahrung weiterhelfen kann. Auch abseits der Patientengespräche ist es für uns pensioniertes medizinisches Fachpersonal sozial sehr angenehm, mit früheren Arbeitskollegen erneut zusammenzuarbeiten und sich auszutauschen. Es ist also nicht nur für die Patienten, sondern auch für uns eine Bereicherung. Außerdem geben einem diese Gespräche sehr viel zurück – die Dankbarkeit der Patienten und das Gefühl, jemandem helfen zu können.

Wann geht es los?

Markus Markart: Bald! Die erste Veranstaltung findet am 18. Dezember von 14 bis 17 Uhr statt; künftig treffen wir uns voraussichtlich an jedem dritten Donnerstag im Monat von 14 bis 17 Uhr hier im Guggenberg. anina.vontavon@brixner.info

und Ärzten natürlich stetig ausbauen. Unsere Kollegen aus Bruneck haben bereits zugesichert, uns in gewissen Disziplinen zu unterstützen, wenn wir es benötigen.

Ingo Kirchler: Eine Woche vor der Sprechstunde werden wir auf der Website von Guggenberg sowie auf den Social-Media-Kanälen darüber informieren, welche Disziplinen anwesend sein werden. Zudem werden wir am Eingang des Guggenberg-Geländes ein Banner mit denselben Informationen aufhängen.

Was hat Sie dazu motiviert, sich auch nach dem Berufsleben zu engagieren?

Markus Markart: Ich habe immer gern gearbeitet und halte mich auch heute gern auf dem Laufenden über Neuerungen in

Das erste „Med Bistro Guggenberg“ findet am 18. Dezember von 14 bis 17 Uhr statt. Der Austausch ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Die angebotenen medizinischen Disziplinen werden eine Woche zuvor auf der Website vom Guggenberg zu finden sein: www.guggenberg.it.

Josef‘s way to PROGRESS:

Vom

„Smart Home“ zu smarten Maschinen!

Smartes Arbeiten ist für Josef die Essenz des Fortschritts – und genau das lebt er beim Brixner Technologieführer Progress Group. In unserer hochtechnologischen Zeit sind Fachleute wie Josef Pfattner aus Latzfons von unschätzbarem Wert. Mit Anfang 30 hat er bereits eine beeindruckende Karriere hinter sich und ist seit 2017 als Elektrokonstrukteur ein Schlüsselakteur bei der Planung von Schaltschränken und der Auslegung von Plänen.

Sein Weg zum Fortschritt

Josef Pfattner hat seinen way to PROGRESS – seinen Weg zum Fortschritt – gefunden. Schon als Kind war er fest ent schlossen, in die Bereiche Informatik und Elektrik einzusteigen, was er nach seiner Ausbildung im Bereich Smart Home auch um setzen konnte. Nachdem ein Kollege zu Progress wechselte und dort früh zum Geschäftsfüh rer im Ausland aufstieg, motivierte ihn das, ebenfalls neue Wege einzuschlagen. Diese Erfolgsgeschichte weckte seinen Ehrgeiz, bei Pro gress Group beruflich vor anzukommen. Er startete im Deckenwerk des Unter nehmens und fand schließ lich seinen Platz in der Elektrokons truktion.

Effizienz durch Innovation

Neben smarten Weiterentwicklungen in der Maschinentechnik – etwa Energiesparmodi, Energierückgewinnung und der Cloud-Anbindung der Maschinen – tüfteln im Brixner Unternehmen viele Köpfe effizient an intelligenten Lösungen für Kunden weltweit. Josef etwa arbeitet mit einer sorgfältigen Checkliste, um sicherzustellen, dass alles reibungslos verläuft. Das Team arbeitet effizient zusammen, um Probleme frühzeitig zu beheben und den Elektrikern vor Ort zu helfen. Die Brixner Unterneh-

We are PROGRESS

mensgruppe ist bekannt für ihre starke Gemeinschaft und ihre fortschrittlichen Ideen, und so konnte auch Josef spannende Innovationen erfolgreich umsetzen. Er war ein Vorreiter bei der Einführung von Makro-Standardvorlagen, welche die Anlagenplanung erheblich verbessert haben. Statt 12 Stunden dauert dieser Prozess nun nur noch 4 Stunden, was die Effizienz und die Qualität der Arbeit erheblich verbessert. Sein Weg zum Fortschritt zeigt, wie persönliche Entschlossenheit und eine unterstützende Arbeitsumgebung dazu beitragen können, innovative Lösungen zu entwickeln und die Produktivität zu steigern.

Unsere Mission ist es, nachhaltig bessere Lebensbedingungen für Menschen zu schaffen. Wir sind eine Unternehmensgruppe, die sich auf Maschinen und Software für die Automatisierung der Betonfertigteilproduktion spezialisiert hat und zudem ein eigenes Fertigteilwerk am Firmensitz in Brixen betreibt. Betonfertigteile enthalten Betonstahl, um die Widerstandsfähigkeit von Bauten zu erhöhen. Im Maschinenbau entwickeln, programmieren und bauen wir Anlagen zur Bearbeitung von Betonstahl, individuell zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Kunden weltweit.

Für mehr Infos besucht unsere Website: www.progress.group

In der Progress Group realisieren wir leistungsstarke Anwendungen und setzen innovative Projekte mit unseren Kunden um. Im Maschinenbau suchen wir: Elektrotechniker (m/w/d)

› Du erstellst und pflegst EPLAN Schaltpläne für Maschinen und Anlagen

› In Zusammenarbeit mit unseren Abteilungen entwickelst du Elektrokonzepte für Maschinensteuerungen

› Du wählst geeignete elektrische Komponenten aus, erstellst Stücklisten und sorgst für die normgerechte Dokumentation

› Du führst Design-Reviews durch, entwickelst EPLAN Standards weiter und optimierst bestehende Vorlagen

Brixen

Your way to PROGRESS www.progress.group/jobs

BRIXEN/EISACKTAL

Gleichberechtigte Finanzen im Fokus

Am 15. November luden die SVP-Frauen Eisacktal im Kircherhof in Albeins zu einem Netzwerktreffen. „Dein Geld, deine Zukunft, deine Power“ stand im Mittelpunkt des Vortrags von Ulrike Oberhammer, Rechtsanwältin, Präsidentin des Landesbeirats für Chancengleichheit und Vorsitzende der SVP-Frauen Pustertal. Es ging um das Thema Finanzen und Partnerschaft: „Für viele ist das noch ein Tabuthema, aber vor allem für Frauen ist es essenziell, finanzielle Aspekte im Vorfeld zu regeln, um für den Ernstfall vorgesorgt zu haben“, sagte Oberhammer. Vor allem bei Trennungen oder plötzlichen Todesfällen ist eine gleichberechtigt organisierte Finanzplanung äußerst wichtig; sie gibt Sicherheit und ist wesentlich für die Selbstbestimmung.

Oberhammer sprach über Modelle und häufige Fehler bei der gemeinsamen Finanzgestaltung und wie sie vermieden werden können, erbrechtliche Aspekte sowie Unterstützungsmöglichkeiten des Landes. Im Anschluss nahm sie sich ausgiebig Zeit für Fragen und verwies auf die kostenlose Rechtsberatung des Landesbeirats für Chancengleichheit, an den Frauen sich wenden können: Mehr Informationen dazu finden sich online oder unter der Nummer 0471 416971. Seit einigen Jahren organisieren die SVPFrauen Eisacktal zweimal im Jahr diese Netzwerktreffen: Bei einem lockeren Frühstück soll über ein Thema informiert werden, und gleichzeitig soll die Veranstaltung Raum für Begegnung und Austausch bieten. Im Bild (von links):

BRIXEN

„Was hattest du an?“

Nein, es ist nicht die Kleidung, die Frauen zu Opfern und Männer zu Tätern macht – nicht kurze Röcke, tiefe Ausschnitte oder luftige Sommerkleider. Das wollen auch die bekleideten Puppen veranschaulichen, die im Rahmen der Wanderausstellung „What Were You Wearing?“ bis 16. Dezember in der Stadtbibliothek Brixen zu sehen sind. Sie führen eindringlich vor Augen, welche Frage Frauen, die Opfer von sexueller Gewalt wurden, immer noch zu oft von den Behörden oder Medien gestellt wird. Diese sekundäre Viktimisierung gibt den Frauen zu Unrecht

eine Verantwortung, wenn nicht gar Mitschuld daran, dass ihnen sexuelle Gewalt angetan wurde. Auch Fragen nach Alkohol- oder Drogenkonsum müssen sie immer wieder beantworten. Die von der Universität von Arkansas konzipierte Ausstellung wurde vom Verein „Libere Sinergie“ für Italien adaptiert und vom Frauenhausdienst der Bezirksgemeinschaft Eisacktal nach Brixen gebracht. Hier greift sie fünf von insgesamt 17 realen Schicksalen auf. Sie stehen beispielhaft für alltägliche Situationen, in denen Frauen und Mädchen Opfer sexueller Gewalt werden

In der pädagogischen Werkstatt „Steps“ des Kassianeums fertigten Jugendliche mit großem Eifer und in kurzer Zeit rund 120 Adventsäckchen für das Unternehmen Barth, die dort unter den Mitarbeitenden verteilt werden. Verwendet wurden dafür Stoffreste aus dem Unternehmen.

können – am Arbeitsplatz, auf dem Heimweg vom Sporttraining, nach einem schönen ersten Date, beim Besuch der kleinen Nichte beim Onkel oder im Falle von Zwangsheirat, einem Phänomen, das laut Auskunft des Frauenhauses auch in Südtirol vorkommt. Sexuelle Gewalt hängt nicht vom Kontext, vom Alter, von der sozialen Schicht

In der Kapelle des Krankenhauses Brixen fand am 18. November ein Benefizkonzert zugunsten des Vereins „Frauen helfen Frauen“ mit den Chören „InTakt“ und „Gilfenklang“ sowie der Familienmusik Pichler statt, organisiert von Primaria Sonia Prader und dem Rotary Club Brixen.

oder vom Bildungsniveau ab. In Italien gilt Vergewaltigung erst seit 1996 als Verbrechen gegen die persönliche Freiheit; zuvor galt es als Verletzung der Moral. Anschließend an Brixen wird „What were you wearing?“ übrigens in allen Gemeinden der Bezirksgemeinschaft zu sehen sein. job

Die Erneuerbare-Energiegemeinschaft Isarcus lädt zu zwei Informationsabenden über lokale Energie und finanzielle Vorteile für alle ein: am 2. Dezember in Vahrn im Haus Voitsberg und am 9. Dezember in Klausen im Dürersaal, jeweils um 19.30 Uhr. Weitere Infos gibt es über die Website: www.isarcus.energy.

Gisella Mair, Margit Tauber, Irmgard Dorfmann, Anna Felderer, Renate Gebhard, Ulrike Oberhammer, Magdalena Amhof und Brigitte Vallazza. av

„Zugang zu Erstwohnung erleichtern“

ULLI MAIR, Landesrätin für Wohnbau, Sicherheit und Gewaltprävention, über das begünstigte Darlehen als neue Förderung für die Erstwohnung.

Frau Landesrätin, ab Jänner 2026 gibt es für den Kauf, den Bau oder die Wiedergewinnung der Erstwohnung für Ansässige das begünstigte Darlehen. Was sieht diese Förderung vor?

Neben den klassischen Wohnbauförderungen sowie dem Bausparen gibt es ab 1. Jänner mit dem begünstigten Darlehen eine neue, dritte Säule der Wohnbauförderung. Sie kombiniert attraktive, mit den lokalen Banken ausgehandelte Zinskonditionen mit einem jährlichen Landesbeitrag aufgrund des Restbetrages des Darlehens am 31. Dezember. Dadurch reduziert sich der Darlehensaufwand deutlich. Das soll

den Erwerb oder Bau der Erstwohnung trotz hoher Grundstückspreise, gestiegener Baukosten und des aktuellen Zinsniveaus erleichtern.

Welche Voraussetzungen müssen

Antragstellende erfüllen? Können sie das begünstigte Darlehen mit anderen Förderungen kombinieren?

Wer die Voraussetzungen für die klassische Wohnbauförderung erfüllt, kann das Darlehen beantragen. So bleibt die Anwendung bürokratiearm. Die Banken prüfen nur die Kreditwürdigkeit. Das Darlehen lässt sich mit der Wohnbauförderung und dem Bausparen kombinieren. Folglich können jene Südtiroler, die berechtigt sind und

die über einen Zusatzrentenfonds verfügen, alle drei Arten der Wohnbauförderung nutzen.

Wo wird der Antrag gestellt?

Der Antrag kann ab 1. Jänner direkt bei den derzeit konventionierten Banken – Raiffeisen, Sparkasse und Volksbank – gestellt werden. Alle noch nicht genehmigten Gesuche auf Wohnbauförderung sowie jene, die in den sechs Monaten vor Antrag auf Darlehen genehmigt wurden, können dafür herangezogen werden. Grundsätzlich ist es möglich, ein bestehendes Darlehen mit einem neuen Vertrag zu ersetzen, wobei dies im Ermessen der Bank liegt. johanna.bampi@brixner.info

Foto:

Jugendaustausch stärkt Verständnis

und Zusammenhalt

Politische Bildung fördern, Partizipation stärken und interkulturelles Verständnis vertiefen – mit diesen Zielen organisierte das Landesamt für Jugendarbeit gemeinsam mit dem Verein Jugendhaus Kassianeum einen internationalen Jugendaustausch zwischen Südtirol und Nordirland. 15 Jugendliche aus Südtirol im Alter von 14 bis 17 Jahren nahmen daran teil und setzten sich mit Themen wie gesellschaftlichem Zusammenhalt, historischer Erinnerung und kultureller Vielfalt auseinander. Das Austauschprogramm, das in Zusammenarbeit mit dem Bil dungsministerium Nordirlands und lokalen Jugendzentren ent stand, bot eine abwechslungsreiche Mischung aus kulturellen, histori schen und erlebnispädagogischen Aktivitäten in Südtirol und Belfast. Dabei erhielten die Jugendlichen direkte Einblicke in die Lebensrea

Genderspezifische Medizin

Gesundheit ist individuell.

Symptome auch. Höre darauf.

Unser Reinigungsservice:

9 Reinigung von Büros und Betrieben

9 Reinigung von Kondominien und Privatwohnbereichen

9 Reinigung von Glasfassaden

9 Reinigung von Solarpaneelen mit Unger HiFlo-System

9 Desinfektion und Sanitisierung von Räumlichkeiten

Reinigung mit ökologischen und nachhaltigen Produkten!

Unser Rasen- und Gartenpflegeservice:

9 Rasenschnitt

9 Pflanzenschnitt

9 Reinigung von Grün- und Parkanlagen

9 Bodenbearbeitung und Aussaat

9 Grasentsorgung

Interessiert?

Rufen Sie uns an: Tel. 0472 850 547

New Alpen Pulish, Brixen | Julius-Durst-Straße info@alpenpulish.net | www.alpenpulish.net

„Ipse dixit“

Latein hört sich für viele Menschen schwierig, langweilig und altmodisch an. Doch die Klasse 2E des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums „Josef Gasser“ in Brixen und ihre Lehrerin Tiziana Pirrello beweisen mit ihrem Projekt das Gegenteil: In ihrem Podcast „Ipse dixit“ werden bekannte lateinische Redewendungen von den Schülern und Schülerinnen erklärt. Die kurzen Folgen bringen die Zuhörenden nicht nur zum Lachen, sondern vermitteln kompaktes Wissen zu den lateinischen Sentenzen, erklären ihren Ursprung und ihre Bedeutung. Somit werden Unterhaltung und Allgemeinbildung vereint, und der Podcast zeigt: Latein muss nicht langweilig und schwierig sein. Jede Woche erscheint eine neue Folge des „Podcasts, den sogar Cäsar gehört hätte“ auf der Streaming-

Plattform Spotify, und mit jeder neuen Folge wächst auch die Zahl der begeisterten Zuhörer und Zuhörerinnen. Die große Beliebtheit des Podcasts ist nicht zuletzt dem sprachlichen Talent und der Kreativität der Schüler zu verdanken, die auf Deutsch, Italienisch und Latein die Redewendungen erklären. So wird aus einer „toten Sprache“ eine lebendige, moderne Sprache. Die Organisation hinter einem solchen Projekt ist jedoch nicht zu unterschätzen: Das Team arbeitet motiviert in der Freizeit. Auf der Schulhomepage wird das Projekt kurz vorgestellt, und der Podcast ist auch dort verlinkt. hh

Gemeinsam für Senegal

Der ehrenamtliche Verein ODV Teranga mit Sitz in Schabs setzt sich für Familien in Senegal ein. Ganz besonders im Zentrum der Hilfsprojekte stehen dabei Kinder. Marie Jeanne Gaye und Alfons Pasquazzo gründeten den Verein, nachdem sie Senegal besucht und die Lebensrealität der dort lebenden Menschen gesehen hatten. Marie Jeanne Gaye kennt die Kultur ihres Heimatlandes und die schwierigen Lebensumstände der Bevölkerung; somit begann in Dakar, der Hauptstadt Senegals, das erste Projekt des Vereins: wöchentliche Essensausgaben für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Bald darauf folgten weitere Hilfsprojekte: Unterstützung der Sportgruppen durch Ausrüstung wie Trikots und Fußbälle,

Kleidung und Bettwäsche für ein Krankenhaus in Kayar und Brillen für Kinder und Jugendliche, die eine Sehhilfe benötigen. Das Motto des Vereins lautet: Hilfe zur Selbsthilfe, um die Lebensqualität der Bevölkerung Senegals langfristig zu verbessern. Als nächstes möchte der Verein ODV Teranga eine Nähschule für Frauen und Mädchen in der Gemeinde von Kayar errichten. Diese Projekte wären ohne Freunde, Spenden und Partnerschaften allerdings nicht möglich. Auf der Homepage des Vereins (www.odv-teranga.com) finden Interessierte alle Informationen zu den Projekten und Spendenmöglichkeiten. Zudem besteht die Möglichkeit, bei der Steuererklärung 5 Promille für den Verein zu spenden. hh

BRIXEN

Umgang mit Traumata lernen

Das Südtiroler Kinderdorf arbeitet im Jahr mit rund 360 Kindern, Jugendlichen und Eltern in schwierigen Lebenssituationen

SÜDTIROL

zusammen. Vor Kurzem wurde ein mehrmonatiger Lehrgang für sozialpädagogische Fachkräfte zur Traumapädagogik im Südtiroler

Symptome richtig erkennen

Mit verschiedenen Kommunikationsmitteln informiert das Land Südtirol derzeit über die genderspezifische Medizin: Damit möchte es das Bewusstsein dafür stärken, dass Frauen und Männer unterschiedliche Symptome bei denselben Krankheiten haben können und dass sie auch unterschiedlich behandelt werden müssen. Die Liste an Krankheitsbildern, die sich bei Frauen und Männern unterschiedlich äußern, ist lang: Herzinfarkt, Depressionen, Osteoporose, Diabetes und Migräne können je nach Geschlecht anders ver-

BRIXEN

Kinderdorf abgeschlossen, bei dem theoretisches Wissen und konkrete Handlungskompetenz für die Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen vermittelt wurde. Viele Kinder und Jugendliche, die im Kinderdorf leben, haben Traumatisches erleben müssen, wie etwa emotionale und körperliche Vernachlässigung, Missbrauch, Suchterkrankungen oder psychische Erkrankungen der Eltern. Von diesen Erlebnissen geprägt, werden Kinder oft verhaltensauffällig: Sie werden wütend, gleichgültig, oder sie ziehen sich zurück. Durch den Lehrgang soll Wissen vermittelt

werden, um das Verhalten der Kinder und Jugendlichen besser zu verstehen und damit umgehen zu können. Statt Verurteilungen soll den Kindern vor allem in Gesprächen mit viel Verständnis geholfen werden. Im Lehrgang beschäftigten sich die Teilnehmenden auch mit den eigenen Reaktionen und Grenzen und setzten sich so mit sich selbst auseinander. Durch diesen Lehrgang soll die fachliche Kompetenz gestärkt und somit die Qualität der Pädagogik weiterentwickelt werden. So kann den Kindern und Jugendlichen durch ein starkes Team besser geholfen werden. hh

laufen und sich anders bemerkbar machen. Ein Herzinfarkt verläuft für Frauen beispielsweise oft ohne den für Männer typischen Brustschmerz. Auch Medikamente wirken oft unterschiedlich stark. Für die Prävention, Diagnose und Behandlung ist es wichtig, dass Symptome richtig erkannt werden: Ein Faltblatt informiert deshalb mit einfachen Beispielen über die Unterschiede. Zudem gibt es eine eigens eingerichtete Website: www. provinz.bz.it/genderspezifische-medizin. Die Landesregierung hat 2024 einen Plan zur Umsetzung der Gendermedizin beschlossen; dazu gehören Fortbildungen für medizinisches Fachpersonal, neue Lehrinhalte in Ausbildungseinrichtungen und die Förderung gezielter Forschung. „Wenn wir die Unterschiede zwischen Männern und Frauen verstehen, können wir Krankheiten früher erkennen, besser behandeln und Leben retten“, sagt der zuständige Landesrat Hubert Messner. hh

Gundulas Weihnachtsfreuden

Gundula ist ein kleiner grüner Drache – kein verwöhntes Märchentier, sondern frech und couragiert und immer auf der Seite der Schwachen. In der Adventsgeschichte von Anita Rossi schließt sie Freundschaft mit einem Buben, einem Mädchen und einer fauchenden Katze. Doch bei diesen dreien bleibt es nicht: Gundula hat nämlich viele Weihnachtsfreunde. Was sie zusammen vom 1. bis zum 24. Dezember Tag für Tag erleben, hat Anita Rossi warmherzig formuliert und als AudioAdventskalender eingesprochen.

Er eignet sich zum gemeinsamen Hören in Kindergärten, Grundschulen und Familien mit Kindern und ist gegen Spendenpakete (ab 24 Euro) auf der Website (www.anitarossi.eu/library) erhältlich. Ab dem 1. Dezember wird sich täglich ein „Audiofenster“ öffnen. Der Erlös kommt dem Winternachtquartier für Obdachlose in Milland zugute, das die Brixner Genossenschaft „b*coop“ im Auftrag der Bezirksgemeinschaft Eisacktal und der Gemeinde Brixen führt. Auch heuer ist das Winternachtquartier in Milland

wieder geöffnet und bietet obdachlosen Menschen in der kalten Jahreszeit ein warmes Heim, ein Frühstück und ein Abendessen. Von November 2024 bis April 2025 fanden dort mehr als 70 Menschen Aufnahme. Über ein Drittel davon waren erwerbstätig, aber ohne Unterkunft. 17 weitere Menschen fanden während dieser Zeit eine Arbeit, sieben eine Unterkunft. Heuer kümmern sich drei erfahrene Frauen aus dem Sozialbereich um Begleitung und Organisation; 26 Freiwillige unterstützen sie mit Nachtdiensten. job

Endlich eine Burrata und Stracciatella, die Brimi heißen.

Unvergleichlich cremig

es ist in unserer natur. www.brimi.it

Hergestellt in Südtirol

Mit Bergbauernmilch

Martin M. Lintner ist als dritter von fünf Buben auf einem Bergbauernhof in Aldein am Regglberg aufgewachsen. Hineingeboren in eine bodenständige Familie, hat er sich zu einem Menschen entwickelt, der das Leben umfassend betrachtet, der Antworten auf die Fragen nach einem gelingenden Leben im Licht des Glaubens sucht. Während der Oberschulzeit am Johanneum in Dorf Tirol beschäftigte er sich intensiv mit Friedrich Nietzsche –fasziniert von dessen Ringen mit der Gottesfrage, seinem ständigen Zweifeln und In-Frage-stellen und gleichzeitig unzufrieden mit den Grenzen seiner Philosophie. Einen Mitschüler, der damals schon wusste, dass er Theologie studieren wollte, habe er davon überzeugen wollen, dass dies keinen Sinn ergebe. „Er hat sich aber nicht davon abbringen lassen. Das hat mir zu denken gegeben.“ Die Auseinandersetzung mit Nietzsche sei wohl ausschlaggebend gewesen für seine Entscheidung für das Philosophie- und Theologiestudium. Und vielleicht auch sein Onkel Luis Lintner, der als Missionar durch sein mutiges soziales Engagement bei vielen Menschen unauslöschliche Spuren hinterlassen hat.

Nach der Matura begann Martin M. Lintner, in Innsbruck katholische Fachtheologie zu studieren. Der Wunsch, in einen Orden einzutreten, Priester zu werden, reifte erst nach und nach in ihm. Zum Orden der Serviten hatte er schon seit jeher eine enge Beziehung, gibt es doch am Wallfahrtsort Maria Weißenstein am Regglberg ein Servitenkloster. 1993 trat er in den Servitenorden ein, das Vor-Noviziat absolvierte er in Rovato in der Nähe von Brescia, das Noviziat in Siena.

Als Dekan offen für Erneuerung

Wir sitzen in seinem Büro in der Philosophisch-Theologischen Hochschule (PTH) in Brixen. Eine Glasschale mit

p MAG ES, DINGE KRITISCH ZU

HINTERFRAGEN: Wenn Martin M. Lintner nicht Theologe geworden wäre, hätte er sich den Naturwissenschaften und der Verhaltensforschung gewidmet

Kräuterbonbons, an der einen Wand ein kleines Porträt von Bischof Karl Golser, an der anderen Tierfotos, ein Bücherstapel auf dem Schreibtisch, am Schrank dahinter zwei Berliner Ampelmännchen. Man fühlt sich geborgen in diesem Raum. Vielleicht, weil auf den ersten Blick vieles bunt zusammengewürfelt wirkt. Weil der Raum in seiner Schlichtheit Facetten eines bewegten Lebens widerspiegelt. Gerade ist die Tagung der Religionslehrpersonen zu Ende gegangen – Austausch, der alle weiterbringen soll. Der Religionsunterricht habe die Aufgabe, junge Menschen ins Leben zu begleiten und sie in der Bildung des Charakters zu unterstützen. Der Blick soll und muss dabei über den Tellerrand hinausgehen. Der Glaube als echte Stütze im Leben – kritisch beleuchtet, kraftvoll.

Seit September 2024 ist Martin M. Lintner der Dekan der PTH. Der Start in dieses Amt war holprig, kam doch die Zustimmung aus dem Vatikan erst in einem zweiten Anlauf. Er blickt mit einer inneren Distanz auf diese Zeit zurück. Stoische Gelassenheit ist wohl eine der Eigenschaften, die ihn auszeichnet. Und gleichzeitig ist da ein Feuer zu spüren, der Drang, etwas zu bewegen, Klartext zu reden. Die tagtägliche Auseinandersetzung ist es, was den Moraltheologen antreibt; das theologische Reflektieren darüber, was das gute Leben ausmacht und welche Impulse der Glaube und die Kirche dazu geben können.

Zunächst einmal galt es, die Statuten der PTH zu überarbeiten; jetzt sind die Studienpläne dran. Erneuerung, die notwendig ist, „weil vieles im Umbruch ist und die Kirche derzeit keinen guten Ruf hat.“ Und es gilt, die Attraktivität und Sinnhaftigkeit von kirchlichen Berufen aufzuzeigen, die Möglichkeit, Gesellschaft mitgestalten und nah an den Menschen sein zu können. Die Bürokratie nimmt viel Zeit in Anspruch, Zeit, die er lieber dem Schreiben widmen würde. Martin M. Lintner erfüllt seine Aufgabe als Dekan jedoch mit Überzeugung. „Dekan zu sein wird

Der Moraltheologe

PORTRAIT: Seit einem guten Jahr ist

MARTIN M. LINTNER Dekan der PhilosophischTheologischen Hochschule in Brixen. Seine Meinung als Moraltheologe ist gefragt – auch, weil er sich Dinge offen auszusprechen traut.

sicher nicht zu meinem Hobby, aber ich identifiziere mich mit unserer kleinen, aber feinen Hochschule.“

Die Liste seiner Publikationen ist lang. Derzeit arbeitet er an mehreren Artikeln. Über christliche Umweltethik, über Wahrheit und Lüge, über das Zweite Vatikanische

„ Dekan zu sein wird sicher nicht zu meinem Hobby, aber ich identifiziere mich mit unserer kleinen, aber feinen Hochschule“
Martin M. Lintner, Dekan

Konzil. Und er arbeitet an einem Buch über Missbrauchskonzepte an Hochschulen. Er schreibt morgens und abends und an den Wochenenden. Sich in ein Thema hineinlesen, umfassend und tief, das erfordert Zeit. „Da muss schon hin und wieder ein Abgabetermin verschoben werden.“

Studium, Lehre und Seelsorge

Vor über 20 Jahren ist er auf der Treppe der Wiener Hauptuniversität dem Moraltheologen und späteren Bischof Karl Golser begegnet. Zufällig. Sein Doktorvater Günter Virt, Professor für Moraltheologie, habe damals zu Karl Golser gemeint, dass er in Martin M. Lintner einen guten Nachfolger finden könnte. Die beiden blieben daraufhin

sporadisch in Kontakt. Nach dem Abschluss des Theologiestudiums spezialisierte sich Martin M. Lintner an der Gregoriana in Rom in Moraltheologie und absolvierte einen Grundkurs in Mariologie. Er war Kaplan in der Servitenpfarre Wien-Rossau, Kaplan in der Servitenpfarre in Gelsenkirchen-Buer in Nordrhein-Westfalen, in den Sommersemestern von 2006 bis 2009 zudem Dozent für Sozialethik und Moraltheologie an der Päpstlichen Fakultät Marianum in Rom. „Ich wollte Erfahrungen als Lehrender sammeln.“ Die Lehrbeauftragung für Moraltheologie und Spirituelle Theologie an der PTH Brixen kam dann nach der Ernennung von Karl Golser zum Bischof der Diözese Bozen-Brixen „früher als erwartet“. 2011 folgte die Berufung zum ordentlichen Professor für Moraltheologie und Spirituelle Theologie an der PTH. Die Hochschule ist für Martin M. Lintner, der seinen Hauptwohnsitz in Innsbruck hat, ein Stück Heimat geworden. „Ich bin gern da.“

Wenn er nicht Theologie studiert hätte, dann hätte er sich den Naturwissenschaften und der Verhaltensforschung gewidmet: „Konrad Lorenz war mein Held.“ Tierethik und Umweltethik sind Bereiche, die ihn brennend interessieren. Die Wildtiere und ihr Lebensraum, die Heimtierhaltung und die Nutztierhaltung, gesehen mit den Augen eines Moraltheologen, der den Blick für die ungeschminkte Realität ins Zentrum stellt. Er wird als Ethiker oft und von verschiedensten Seiten um seine Einschätzung gefragt. Weil er etwas zu sagen hat. Weil er sich etwas zu sagen traut. Und weil er ein profundes Wissen hat.

Kraft tankt er in der Natur, auch wenn allzu oft wenig Zeit dazu bleibt. „Da muss ein Spaziergang entlang des Eisacks oder des Inns reichen.“

BRIXEN

BRIXEN/SÜDTIROL

„Lemmon“ über dem Piz Boè

Ein besonderer Schnappschuss ist dem Brixner Fotografen Fabio De Villa gelungen: Er hat den Kometen Lemmon festgehalten, der in der Nacht vom 2. November zu sehen war. Über dem Gipfel des Piz Boè hat De Villa den seltenen Gast abgelichtet. Normalerweise ziehen Kometen ihre Bahnen im äußeren Sonnensystem und sind deshalb von der Erde aus nicht sichtbar. C/2025 A6 „Lemmon“, so wurde der Komet mit vollem Namen benannt, leuchtete hingegen einige Wochen lang so hell, dass er mit dem Fernglas oder unter den richtigen Wetterbedingungen sogar mit dem bloßen Auge erkennbar war. Die Bedingungen für das gelungene Foto von De Villa waren ideal: Die sternenklare Nacht ließ den Kometen deutlich sichtbar werden. Wer glaubt, dass der Fotograf zufällig zur rechten Zeit am richtigen Ort war, irrt: Dem Bild vorausgegangen waren mehrere Wochen Recherche, in denen er den perfekten Ort, Tag, Zeitpunkt und die optimalen Wetterbedingungen wählte. av

100 Länder bereist

Ferruccio Danieli geht seit Jahrzehnten auf Reisen – abenteuerlustig, neugierig, offen. Das 100. Land, das er bereisen wollte, sollte ein ganz besonderes sein, und so brach er im Sommer nach Afghanistan auf. Ende Oktober berichtete er im Oratorium Don Bosco von dieser Reise, die bei ihm, wie er

selbst sagte, einen bitteren Beigeschmack hinterließ – weil er vor Ort ein ganz anderes Land erlebte als es hier gezeichnet wird. „Ich habe mich keinen Augenblick unsicher gefühlt“, erzählte er, „die Menschen sind mir mit Gastfreundschaft begegnet.“ 23 Tage lang war er quer durch das

Land unterwegs, teils mit einem Begleiter, teils allein. Er besuchte die luxuriösen Orte in der Hauptstadt Kabul genauso wie Zelte und Höhlen der ärmsten Bevölkerung. Er war in Schulen, Krankenhäusern, Moscheen, sprach mit Mullahs, Lehrern und Studenten, unterhielt sich mit Soldaten, die

Wache hielten, mit Handwerkern und Hirten auf dem Land. „Ich habe sehr viel Armut und Not gesehen, konnte einem kleinen Kind nicht helfen, das am Hungertod starb“, sagte er. „Die Kirche hat eine große Macht im Land, und der Koran wird unterschiedlich interpretiert.“ Dennoch: „Ich habe nur drei Frauen in Burka gesehen.“ An den Band-e-Amir-Seen sah er viele junge Menschen und Familien, die dort vor der Hitze Kabuls Abkühlung und Erholung suchten (im Bild). Die Begegnungen mit den Menschen und die Umstände, in denen viele leben, berührten Danieli. Sein Fazit: „Respektieren wir die Kulturen der anderen, auch wenn es etwas gibt, das wir nicht verstehen.“ job

Miriam Unterthiner aus Feldthurns erhielt im November den mit 10.000 Euro dotierten Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2025 für ihren Theatertext „Blutbrot“, der im September in Aachen uraufgeführt wurde und im Oktober erstmals in Österreich im Wiener „Theater am Werk“ zu sehen war.

Die Freiwillige Feuerwehr Vals erhielt dank einer Spende des Familienhotels Huber in Vals 46 neue Paar Einsatzhandschuhe zum Schutz ihrer Mitglieder. Simon Stolz vom Familienhotel übergab sie persönlich an den Kommandanten Martin Fischnaller und den Vizekommandanten Julian Hofer.

Am 8. November erhielten zwölf Personen an der PhilosophischTheologischen Hochschule Brixen ihre Zertifikate des Universitätsstudiengangs „Angewandte Ethik“. Derzeit findet das Aufbaumodul zu Bio-, Medizin- und Pflegeethik statt. Der nächste Lehrgang beginnt im Herbst 2026.

mein Hoppala

Rache ist süß

Von klein auf hören meine Kinder von mir dieselbe Geschichte: Ich erzähle ihnen aus Jux, dass ich ein heimliches Mitglied der britischen Königsfamilie sei, ein verschollener Bruder von Charles. Um diese Geschichte so glaubwürdig wie möglich zu machen, wiederhole ich sie zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit und baue sie genüsslich mit Details aus. Besonders, als sie klein waren, hat es mir eine Heidenfreude bereitet, sie mit dieser Geschichte zu verwirren, auch wenn sie durch meine Ausschmückungen irgendwann vielleicht nicht mehr ganz plausibel war. Im September 2022 war ich im Auto unterwegs, als meine Tochter mich anrief. „Papa, Oma ist gestorben!“, rief sie, und in ihrer Stimme schwang etwas Trauer mit. Ich erschrak. „Wie ist das möglich?“, fragte ich, leicht panisch. „Ich war doch gerade erst bei ihr!“ Das schadenfrohe Grinsen meiner Tochter konnte ich durch das Telefon hören: „Nein, nicht diese Oma. Die Queen!“ Meine eigene Geschichte war mir zum Verhängnis geworden: Diese kleine Rache hatte ich wohl verdient.

Vanillegipfelen

Zutaten

200 g Mehl

50 g gemahlene Mandeln

70 g Zucker

1 Prise Salz

2 Eigelb

200 g kalte Butter

Backpapier

6 Pkg. Vanillezucker

½ Pkg. Puderzucker

Zubereitung

Das Mehl mit den Mandeln und Nüssen mischen, den Zucker, das Salz, die Eigelbe und die kalte, in kleine Würfel geschnittene Butter dazugeben und zu einem Mürbteig verkneten. In Folie gewickelt den Teig zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Aus dem Teig fünf Zentimeter lange bleistiftdicke Röllchen formen und zu Hörnchen biegen. Auf das mit Backpapier ausgelegte Blech setzen. Im auf 190 °C vorgeheizten Backofen etwa zehn Minuten backen. Den Vanillezucker mit dem Puderzucker mischen und die noch warmen Gipfelen darin wenden.

Thomas Walcher hat ganz nach „Brixner“-Tradition als neuer freier Mitarbeiter dieses Rezept verraten. Perfekt für die Adventszeit, sind Vanillegipfelen ein beliebter Klassiker in der Keksdose.

Leser kochen für Leser Haben auch Sie ein besonderes Rezept, das Sie unseren Lesern nicht vorenthalten möchten? rezept@brixner.info

LAMM ento

Wo ist Frieda?

„Aha“, sagt der Franz, während er an seinem Macchiato nippt, „da ist offensichtlich ein ordentlicher Machtkampf ausgebrochen.“ Ein Machtkampf? „Im Grunde geht es um die ewige Frage der subtilen Grenze zwischen einer verwaltungstechnischen und einer politischen Entscheidung“, sagt der Franz. Ich versteh immer noch Bahnhof. „Schau“, sagt er, „seit vielen Jahren jammern vor allem die Bürgermeister, dass das Land nicht mehr von der Politik, sondern längst von den Beamten regiert wird, die sich nicht darauf beschränken, verwaltungstechnische Entscheidungen zu treffen, sondern manchmal glasklar ideologiegetrieben ihre eigene politische Meinung durchsetzen. Die Politik feilt wochenlang an einem Kompromiss und kommt am Ende zu einer demokratischen Mehrheitsentscheidung, aber wenn diese der Ideologie des zuständigen Beamten nicht entspricht, lässt er in der täglichen Praxis die entsprechenden Anträge mit der Souveränität eines antiken Orakels einfach so lange liegen, bis sich die Sterne neu sortiert haben. Oder er lehnt sie einfach mit einer oft fadenscheinigen Begründung ab.“ Und wo siehst du da einen Machtkampf? „Es gibt eben Politiker, die dieses Spiel offenbar nicht mehr mitmachen. Sie behaupten ihre demokratisch legitimierte Entscheidungshoheit und lehnen eine Verlängerung des einen oder anderen befristeten Auftrags eines Beamten ab, der sich dann natürlich heftig dagegen wehrt.“ Aha, sag ich, wenn ein Beamter unbedingt politische Entscheidungen treffen will, kann er sich ja der Wahl stellen. So einfach ist das.

VERTR ÄGE IMMOBILIENVERMITTLUNG ERBSCHAFTEN SCHÄTZUNGEN UNTERNEHMENS - UND HOFÜBERGABEN

VAHRN Eisackstraße 1 - Löwecenter

STERZING , St. Margarethenstraße 74 Tel.: 0472 970 690 | Mobil: 349 776 1878 www.willeitimmojus.it info@willeitimmojus.it Terminvereinbarung erbeten |

DR. JUR. HANNES WILLEIT

Sollte Südtirol ein eigenes „Landes-Postwesen“ einführen?

STEFAN ZELGER, Mitglied der Landesleitung und Büroleiter der Süd-Tiroler Freiheit: „Weiterhin Millionen verschwenden und auf Besserung hoffen?“

Der Hintergrund:

Ein Blick in den Briefkasten beweist: Die Digitalisierung hat weltweit den Postdienst maßgeblich verändert, und die Postverwaltungen sind bemüht, diese Veränderungen so gut wie möglich zu verwalten. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, dass sie auf jahrzehntealte Gewohnheiten zum Teil verzichten müssen: Die tägliche Zustellung von Briefen ist oft nicht mehr möglich. Es ist ein Spannungsfeld zwischen der Bereitstellung eines Grundbedürfnisses und der wirtschaftlich halbwegs sinnvollen Abwicklung der Dienste.

Auch im digitalen Zeitalter bleibt die Post ein unverzichtbarer Grunddienst. Doch die „Poste Italiane“ zeigen sich häufig unfähig (oder unwillig?), diesen Dienst in Südtirol verlässlich zu erfüllen. Verschwundene Briefe, missachtete Zweisprachigkeit, ortsunkundige Briefträger, nicht zugestellte Zeitungen oder geschlossene Postämter: Die Missstände bei der italienischen Post in Südtirol sind kein Geheimnis. Und das, obwohl Herr und Frau Südtiroler jedes Jahr fast elf Millionen Euro an die Post zahlen – über das Mailänder Abkommen und über das Kompatscher-Abkommen. Die Post ist längst keine klassische Post mehr, sondern eine hochdiversifizierte Aktiengesellschaft, die ihr Geld mit Versicherungen, Bankgeschäften und Mobilfunk verdient. Briefe und Zeitungen auszutragen ist da nur noch ein lästiges Nebengeschäft. Was also tun? Weiterhin Millionen verschwenden und auf Besserung hoffen? Südtirol braucht neue Wege, etwa durch internationale Vereinbarungen mit verlässlichen Postdienstleistern oder durch den Aufbau einer eigenen Landespost. Ziel ist nicht, die Geschäftsfelder der italienischen Post zu kopieren, sondern die Grundversorgung sicherzustellen: die Zustellung von Briefen, Zeitungen und ähnlichen Diensten. In anderen autonomen Regionen Europas ist eine eigene Post längst Realität. Dann sollte das wohl auch im Land mit der „weltbesten Autonomie“ möglich sein.

HARALD STAUDER, SVP-Landtagsabgeordneter: „Wunschdenken ersetzt keine Realpolitik“

NEIN

Die Post funktioniert leider nicht immer so, wie wir es uns wünschen. Viele verspüren den berechtigten Wunsch nach einem zuverlässigeren und bürgernäheren Dienst. Doch Wunschdenken ersetzt keine Realpolitik. Das Postwesen ist europaweit geregelt. Die EU schreibt einen sogenannten „Universaldienst“ vor, das heißt, die flächendeckende Zustellung von Briefen und Paketen. Dieser Universaldienst muss im gesamten Staatsgebiet gewährleistet sein; eine Aufteilung nach Regionen ist gesetzlich ausgeschlossen. Derzeit erfüllt „Poste Italiane” diesen Auftrag auf Basis eines Vertrages mit dem Staat, der noch bis 2026 läuft. Selbst wenn sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen ändern ließen, wäre ein eigener Südtiroler Postdienst kaum umsetzbar. Es wären neue Logistikzentren, Fahrzeuge, IT-Systeme und hunderte zweisprachige Beschäftigte nötig – das wäre teuer, kompliziert und in Zeiten des Fachkräftemangels schlicht unrealistisch. Eine Übernahme des Postwesens durch das Land würde die Situation zudem nicht verbessern, sondern eher verschlechtern: Es gäbe weniger Postämter, die Kosten wären höher und die Wege länger. Natürlich wünschen wir uns alle einen möglichst effizienten und bürgernahen Postdienst. Wir müssen jedoch im bestehenden System arbeiten und dort ansetzen, wo Verbesserungen realistisch und finanzierbar sind. Das ist verantwortungsvolle Politik im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger.

Der „Brixner“ als kostenlose App: Der „Brixner“ im Internet

Der „Brixner“ als Print-Ausgabe monatlich im eigenen Briefkasten www.brixner.info

Sie möchten Ihren „Brixner“ als Print-Ausgabe monatlich per Post zugesandt bekommen? brixner.info/de/epaper/neues-abo

Sowohl in der App als auch im Web finden Sie den aktuellsten „Brixner“ und alle Archivausgaben seit 1990 (!)

Sie möchten für Ihr bestehendes Abo die Adresse ändern? brixner.info/de/epaper/ abo-adresse-aendern

Abo-Preise: In den Gemeinden Brixen, Vahrn, Natz-Schabs, Lüsen und Mühlbach ist die Zusendung kostenfrei. Im restlichen Staatsgebiet: 19 Euro pro Jahr (12 Ausgaben). Für das Ausland: 95 Euro pro Jahr (12 Ausgaben).

Unsere Bankverbindung für die Abo-Gebühren: Brixmedia GmbH, Brennerstraße 28, I – 39042 Brixen

Betreff: NEUES ABO

Südtiroler Volksbank:

IBAN: IT76 X058 5658 2200 7057 0164 004

Raiffeisenkasse Eisacktal: IBAN: IT57 A083 0758 2210 0030 0005 452

Südtiroler Sparkasse: IBAN: IT68 T060 4558 2200 0000 0855 000

BancoPosta:

IT76

Südtirol dankt Bruno Kreisky

Gastkommentar: Martha

Dezember

Auch große Leistungen geraten in Vergessenheit, wenn sie nicht immer wieder aufgegriffen werden. Daher auch die Veranstaltung „Südtirol dankt Bruno Kreisky“ am 31. Oktober 2025 in Brixen, die von einer Arbeitsgruppe, vom Schützenbezirk Brixen und der SilviusMagnago-Stiftung organisiert wurde. Wofür hat Südtirol zu danken? Der damalige österreichische Außenminister und spätere Bundeskanzler Bruno Kreisky brachte die ungerechte Umsetzung des Pariser Vertrages von 1946, der uns eine eigenständige Autonomie zugesichert hatte, bei der UNO nicht nur auf die Tagesordnung, sondern erzielte dazu auch eine Abstimmung. Er schaffte dies mit Mut, diplomatischem Geschick, nüchternem Realismus, Geduld und weltmännischem Charme, und

AKTION

SCHENKE GESUNDHEIT

Verschenke als Zeichen der Fürsorge an geliebte Menschen einen diagnostischen Test

so wurde am 31. Oktober 1960 eine Resolution zugunsten Südtirols verabschiedet. Diese Resolution machte Südtirol nicht nur zu einem internationalen Anliegen, sondern strafte auch die italienische Position zweimal Lügen und war damit ein entscheidender Meilenstein für die Verhandlungen für unsere Autonomie. Wer glaubt, es wäre ganz einfach gewesen, diese Resolution zu erreichen, muss sich bewusst machen, dass die neutralen Staaten – und Österreich war ein kleines neutrales Land – kaum Gewicht bei der UNO hatten, dies im Vergleich zu den mächtigen NATO-Staaten, deren wichtiges Mitglied Italien war, und den Warschauer-Pakt-Staaten mit der UdSSR und ihren Satellitenstaaten. All das geschah in der Hochphase des Kalten Krieges, bald mit der Berliner Mauer und der Kubakrise. Es war also eine Meisterleistung, die Stefan Zweig wohl in die „Sternstunden der Menschheit“ aufnehmen hätte können. Daran wurde am 31. Oktober 2025, 65 Jahre nach der ersten UNO-Resolution zu Südtirol, in Dankbarkeit erinnert.

Warum diese Veranstaltung in Brixen?

Das werden sich einige sicher gefragt haben; es gibt aber einen durchaus nachvollziehbaren Grund dafür. Es ging nämlich bei dieser Veranstaltung neben Dankbarkeit und Anerkennung auch etwas um Wiedergutmachung. Dies hat mit Südtirol, aber auch mit Brixen zu tun.

heitlich konservativen Teils der Bevölkerung, des Klerus und der Partei mit dem kosmopolitischen Sozialisten Bruno Kreisky. Auch die Abwehr von Prestigegewinn in Südtirol und in Österreich spielte wohl eine Rolle. Aus all diesen Gründen wurden die Verdienste des „österreichischen Patrioten“ (Michael Gehler) Kreisky lange nicht gebührend gewürdigt.

Nachtragen muss ich noch, was man erahnen kann, dass der Vortrag damals nicht stattfand.

Frühere Anerkennungen für Bruno Kreisky

Anerkennung für Kreisky gab es auch schon früher, aber eben nicht so öffentlich. Es gab eine inhaltliche und eine menschlichpolitische Würdigung, wobei an dieser Stelle zu sagen ist, dass auch Landeshauptmann Silvius Magnago immer wieder auf die Verdienste Bruno Kreiskys verwies.

Für die inhaltliche Würdigung gebührt dem Südtiroler Landesarchiv Dank, das zum 25. Todestag von Bruno Kreisky im Jahre 2015 eine Tagung organisiert hat, um dabei unter anderem, wie Hans Heiss es formulierte, die „Facetten einer komplexen Beziehung“ zu beleuchten. Es war eine erkenntnisreiche Tagung, aus der auch ein lesenswertes Buch entstand: „Bruno Kreisky und die Südtirolfrage“.

Die Feier am Domplatz

Am 31. Oktober dieses Jahres wurde Bruno Kreisky nun für seine Leistungen für Südtirol öffentlich geehrt, und zwar vom Brixner Bürgermeister Andreas Jungmann und von Landeshauptmann Arno Kompatscher, vom Landeshauptmann-Stellvertreter und Landesvorsitzenden der SPÖ Tirol Philip Wohlgemuth, von den Schützen des Schützenbezirks Brixen und aus nah und fern, von der Musikkapelle Schabs und der Silvius-Magnago-Stiftung. Eine besondere Ehre war der Große Österreichische Zapfenstreich, der ihm zu Ehren vorgetragen wurde und der eine besondere Verneigung vor einem Großen ist.

Ein Zusammenschnitt der Ver anstaltung ist auf der Website der Silvius-Magnago-Stiftung zu finden:

Brixen / T 0472 201714 www.apoamrosslauf.it

Im Jahr 1979 schickte die Junge Generation von Brixen eine Anfrage für einen Vortrag zur Europapolitik an Bruno Kreisky, der Folgendes antwortete: „Bin gerne bereit, bitte Sie aber festzustellen, ob das der Südtiroler Volkspartei recht ist […], da ich seinerzeit keine guten Erfahrungen gemacht habe.“ Letztere Aussage hat mit vielem zu tun, auch mit dem aus Südtiroler Sicht ungenügenden Inhalt des ersten Pakets von 1964, was verständlich ist, aber auch mit dem nicht wirklichen Warmwerden des mehr-

Die menschlich-politische Würdigung nahm Luis Durnwalder als neuer, junger Landeshauptmann vor. Er sah es als seine Aufgabe an, dem damals schon schwerkranken Bruno Kreisky in Meran seine Aufwartung zu machen. Fünf Minuten waren für dieses Treffen vorgegeben, eine Stunde wurde daraus – eine Stunde mit viel Austausch und Wertschätzung für den großen Europäer Bruno Kreisky, der seinerseits bei dieser späten Würdigung sein Berührtsein, seine Rührung sichtbar spüren ließ. Für Luis Durnwalder war es eine große Bereicherung. Für diesen Schritt, den er damals tat, gebührt auch ihm Anerkennung, und dies unterstreicht einmal mehr sein Engagement für das Ansehen unseres Landes.

Martha Stocker ist 1954 in Kematen/Taufers geboren. Sie studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Innsbruck, war als Oberschullehrerin tätig und von 1998 bis 2018 Abgeordnete der SVP im Südtiroler Landtag. Von 2014 bis 2018 war sie Landesrätin für Gesundheit, Sport, Arbeit, Frauen und Soziales. Seit 2019 steht sie der SilviusMagnago-Stiftung als Präsidentin vor.

Martha Stocker

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – ein schöner Moment, um Danke zu sagen. Danke für Ihr Vertrauen und Ihre Treue und die vielen wertvollen Begegnungen. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage, Zeit zum Durchatmen und einen glücklichen Start ins neue Jahr.

Was gehört zum Advent dazu?

UMFRAGE: Welche Adventstraditionen sind für die Menschen heute noch besonders wichtig? Wie stimmen sie sich auf Weihnachten ein? Der „Brixner“ hat sich umgehört.

„Sich mit der Familie treffen, Kekse backen, Tee trinken – die besinnliche Zeit bewusst erleben“, das gehört für Vanessa Pallozzi in der Adventszeit dazu. „Ich habe auch einen Adventskalender und öffne jeden Tag in der Früh ein Türchen. Ich kaufe bewusst nur einen, obwohl es eine sehr große Auswahl gibt.“

„Den Adventskranz mache ich selbst, und ich zünde jeden Tag die Kerzen an – morgens beim Frühstück, das ist einfach schön, und nachmittags oft mit den Kindern. Auch den Kindern gefällt es; ich lese ihnen dann eine Geschichte vor. Mir ist das wichtig, und man muss diese Tradition weitertragen und den Kindern weitergeben“, sagt Irmgard Schmiedhofer

Auch Christine Demetz macht ihren Adventskranz selbst: „Die Kerzen am Adventskranz zünde ich regelmäßig an. Außerdem backe ich zusammen mit den Enkelkindern Kekse, das ist schon zur Tradition geworden. Früher, als die Kinder kleiner waren, kam der Nikolaus zu uns ins Haus. Jetzt bekommen sie noch ein Nikolaussackl.“

„Wir machen, was allgemein Brauch ist. Ich habe eine schöne Krippe gebaut, die ich kurz vor Weihnachten aufstelle. Den Christbaum kaufe ich früh genug, damit ich einen schönen bekomme. Vor unserer Eingangstür stehen Kerzen, Zweige und Figuren – fast schon kitschig“, sagt Klaus Ramoser, und er betont: „Ich bin pro Advent.“ Grinsend fügt er hinzu: „Und ich zahle die Heizkosten – auch das ist typisch für diese Zeit.“

„Der Adventskranz, den ich selbst mache und jedes Jahr anders gestalte, gehört für mich unbedingt in die Wohnung und bleibt auch nach Weihnachten so lange, bis er die Nadeln verloren hat. Auch wenn ich allein bin, zünde ich regelmäßig die Kerzen an – für die besondere Atmosphäre“, sagt Anna Maria Nagler, die außerdem auch das Flair der geschmückten Stadt schätzt.

„Ich gehe immer so um den ersten Advent mit der Mami in den Wald, und wir suchen zusammen Tannenzapfen, sammeln Moos und machen uns daraus eine schöne Weihnachtsdeko für daheim. Wir sind da ganz kreativ, und es muss jedes Jahr etwas Neues sein. Zusammensein und zusammen etwas machen, das ist uns wichtig“, sagt Julia Bergmeister

„Der Adventskranz gehört dazu, den mache ich selbst und zünde jeden Tag die Kerzen an“, sagt Edith Oberegger, und sie fügt hinzu: „So ein Lichtl, das ist schön! Mehr braucht es eigentlich nicht. Wir haben zwei kleine Enkelkinder, und man spürt schon, dass die Vorfreude wieder größer ist. Letztes Jahr haben wir auch zusammen Kekse gebacken.“

„Der Adventskranz und der Christbaum sind wichtig“, sagt Andreas Hintner. „Ich freue mich schon auf die besinnliche ruhige Zeit zum Nachdenken und Entspannen. Ich versuche, einen Gang zurückzufahren, aber es ist nicht immer leicht. Die Kerzen zünden wir regelmäßig an; früher haben wir auch gebetet. Wir versuchen, diese Bräuche auch heute noch zu leben.“

Wir wünschen frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!

Ihr

Brixen als Treffpunkt der Saxofonwelt

MUSIK: Seit neun Jahren trifft sich in Brixen die Weltelite der Saxofonisten und Saxofonistinnen. Das Saxfest, eingebettet in das Alpen Classica Festival, ist längst kein Geheimtipp mehr in der internationalen Musikszene.

Es sind die Ferientage vor und rund um Allerheiligen – normalerweise liegt die Musikschule von Brixen still. Doch diesmal vibriert das Haus vor Klang: Warme tiefe Töne eines Baritonsaxofons füllen die Gänge. Dort erklingt ein Sopransax. Kaum ein Raum, aus dem nicht Musik dringt. Jeder denkbare Ton des von Adolphe Sax erfundenen Instruments scheint hier zu leben. Elf international renommierte Dozentinnen und Dozenten – sonst zuhause an Konservatorien in Spanien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Österreich und Italien –verwandeln Brixen vier Tage lang in ein Klanglabor. Und sie sind nicht allein: 42 Teilnehmende aus zwölf Ländern, von Australien bis Asien, lernen von ihnen und tauchen ein in eine intensive musikalische Routine. Punkt neun Uhr beginnen die Einzel- oder Ensemblelektionen. Nach einer Mittagspause geht es weiter – feilen, interpretieren, musizieren. Und wenn sich der Tag dem Ende zuneigt, vereinen sich alle Stimmen im Sax-Orchester: Vom hauchzarten Sopran bis zum erdigen Tubax – die gesamte Bandbreite der Saxofonfamilie wird hörbar.

p SAXOFONKLÄNGE: Internationale Größen treten beim Saxfest in Brixen auf

Nur: Kaum jemand da draußen weiß davon. Dabei ist das Festival mit seinen Meisterkursen, Workshops und Konzerten längst etabliert. Neun Jahre zählt seine Geschichte bereits –ein Ereignis von Strahlkraft. „Die Konzerte sind zugänglich für alle und vielleicht doch noch zu wenig bekannt“, meint Alessandra Scorrano von der Gemeinde Brixen. Die Kommune unterstützt das Alpen Classica Festival, zu dem auch das in Brixen stattfindende Saxfest im November und die Orchesterakademie im Juli gehören, mit 10.000 Euro jährlich. „Wir bemühen uns um mehr Sichtbarkeit, auch wenn Werbung natürlich Kosten verursacht“, sagt der zuständige künstlerische Leiter Massimiliano Girardi, Saxofon-Dozent in Reggio Calabria und gebürtiger Trentiner. Genau dort, in seiner Heimat, im Val di Sole, hat alles begonnen. Drei junge Musiker wollten 2016 ein Festival gründen, das die drei Regionen Trentino, Südtirol und Tirol kulturell zusammenschweißt. „Alpen Classica“ war der Name, das Konzept klar: Junge Talente aus der Europaregion treffen auf internationale Meister. Musik wird zur Sprache jenseits von Grenzen. Und schon war das Festival geboren.

Alles rund um das Saxofon

Es widmet sich ganz der klassischen und zeitgenössischen Saxofonliteratur – Jazz soll in den kommenden Jahren dazukommen, um die Veranstaltung noch breiter aufzustellen. Denn das Instrument an und für sich und alle Musikerinnen und Musiker, die es spielen, haben es ohnehin nicht leicht: Das Sax ist ein Sonderling unter den klassischen Instrumenten – das jüngste seiner Art, erst im 19. Jahrhundert erfunden. Im großen Sinfonieorchester hat es bis heute keinen festen Platz wie etwa eine Geige, Klarinette oder Trompete. Das Repertoire ist begrenzt, die Auftrittsmöglichkeiten überschaubar. „Als Saxofonist muss man sich seine Karriere selbst bauen“, sagt Girardi. Statt auf Orchesterstellen zu hoffen, gründen viele eigene Ensembles, lehren an Konservatorien oder spezialisieren sich auf zeitgenössische Musik – dort, wo das Instrument besonders gefragt ist. „Man muss kreativ und vielseitig sein. Nur so kann man als Saxofonist bestehen.“ Auch deshalb habe er das Festival ins Leben gerufen.

 Klassische und zeitgenössische Musik war beim Abschlusskonzert im Forum zu hören

Aus Brixen in die Welt

Heute ruht Alpen Classica auf den drei Säulen der Kammermusik, der Orchesterakademie und dem genannten Saxfest – das einzige Festival in der Europaregion, das sich ganz dem Saxofon widmet. In diesem Jahr wurde das Abschlusskonzert am 2. November weltweit auf AdolpheSax TV gestreamt, dem wichtigsten internationalen Kanal für Saxofonistinnen und Saxofonisten. „Damit waren wir die ersten in Italien, die ein Saxofonfestival dort realisiert

„ Seit drei Jahren haben wir eine Kooperation mit den deutschsprachigen und ladinischen Musikschulen in Südtirol“
Massimiliano

Girardi, künstlerischer Leiter

haben“, erzählt Girardi. Und doch: Die internationalen Größen sind irgendwie sichtbar und doch noch zu wenig, vor allem direkt vor Ort in Brixen, obwohl Wissen und Kunst hier, so Girardi, auch zurückfließen auf heimische Talente. „Seit drei Jahren haben wir eine Kooperation mit den deutschsprachigen und ladinischen Musikschulen

Wir bedanken uns herzlich bei allen Kunden und wünschen

ohe Fes age und ein gesundes, glückliches und reisereiches Jahr 2026!

Elena, Ma hias, Vico und Janine

Let‘s Travel - Altenmarktgasse 11 - Brixen 0472 200914 - info@lets-travel.it - www.lets-travel.it

Massimiliano Girardi: „Seit drei Jahren haben wir eine Kooperation mit den deutschsprachigen und ladinischen Musikschulen“

in Südtirol. Das heißt, dass talentierte Sax-Schülerinnen und -schüler zwei Tage an den Kursen teilnehmen können – das Abschlusskonzert ist ihnen gewidmet.“ Für Saxofon-Lehrende wird außerdem ein eigener didaktischer Workshop angeboten. Auch Unternehmen und Marken rund um die Branche präsentieren sich vor Ort. Man sei bemüht, dem Territorium etwas zurückzugeben – zu groß sei die Dankbarkeit für die Unterstützung der Gemeinde und den Standort. „Brixen ist zentral gelegen, wunderschön und mit perfekten Einrichtungen wie der Musikschule und dem Priesterseminar in unmittelbarer Nähe einfach ideal“, sagt Girardi.

Dass die Organisatoren am Standort Brixen festhalten, freut auch Scorrano von der Gemeinde. Bis auf das Abschlusskonzert im Forum fanden in diesem Jahr alle Konzerte in der Musikschule statt. „Das ist sehr schön“, sagt Scorrano, „weil Musik das Haus belebt und Weltklasse-Dozentinnen und -Dozenten dorthin kommen, wo tagtäglich Musik gemacht wird. Dass das möglich geworden ist, verdanken wir dem neuen Direktor der Musikschule.“ Und nicht zuletzt ist es genau die Musikschule von Brixen, die Anfang November unter den weltbesten Saxofonisten für Aufmerksamkeit und Begeisterung sorgte. „Selbst international erfahrene Dozenten staunen, wie modern und gut ausgestattet die Brixner Musikschule ist“, erzählt Scorrano. „Einer aus Rom meinte: So etwas haben nicht einmal die großen Konservatorien in Italien. Man muss sagen, dass das Saxfest wirklich ein Juwel in unserer Stadt ist, dessen wir uns gar nicht so bewusst sind.“ Erlebbar wurde das am 2. November beim großen Abschlusskonzert im Forum Brixen: Im ersten Teil erklangen zwei Werke für Saxofon-Orchester, im zweiten Teil traten die elf Dozenten als Solisten auf – begleitet vom Alpen Classic Orchester. Ein Abend, der in den Organisatoren den Wunsch weckte, dass das Saxfest im nächsten Jahr noch stärker in die Stadt hineinwirkt. Damit Weltklasse-Saxofonisten künftig deutlich hör- und spürbar durch Brixen ziehen.

Benefizkonzert der Zingerle Group

Am 7.11.2025 fand in Schabs die 9. Ausgabe von Kultur in der Fabrik statt.

Ab 19:30 Uhr füllte sich die Produktionshalle der Zingerle Group mit den Gästen der Veranstaltung Kultur in der Fabrik. Seit 2015 bringt das Format Menschen zusammen, um Spenden für lokale Organisationen zu sammeln.

Dieses Jahr waren es 13.500 €, mit denen der AEB unterstützt werden konnte. Der Verband Aktiver Eltern von Menschen mit Behinderung setzt sich für die Inklusion von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen ein.

„Wir danken allen Unterstützern, die durch ihren Beitrag die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung gefördert haben“, betonte Sonja Zingerle, CMO der Zingerle Group.

Musikalische und künstlerische Highlights

Für die musikalische Unterhaltung sorgte Dominik Plangger mit seinen gefühlvollen Liedern. Geboren im Vinschgau, lebt der Musiker heute in Wien und spielt Konzerte im ganzen deutschsprachigen Raum. Im Foyer präsentierte Lukas Weithas, Künstler aus Bregenz, seine Installation Zeltfest. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Bierzeltgarnitur von RUKU1952®, eine Marke der Zingerle Group.

EIN GROSSES DANKE!

www.zingerle.group

„Schreiben ist Therapie“

INTERVIEW: Kürzlich stellte MAX SILBERNAGL neben Jörg Zemmler in der Dekadenz sein Buch „Von hier sieht’s schräg aus“ vor. Dem „Brixner“ gibt der Autor und Frontmann der Punk-Band „Chaos Junkies“ Einblicke in seine künstlerische Tätigkeit.

Band geben mir genau das“

Ars Sacra

Zur Rolle von Religion in der Kunst Neuer Lehrgang Ars Sacra

Am Freitag, 5. Dezember 2025, von 14:00 bis 17:30 Uhr startet der Grundlehrgang I im Rahmen des erstmals stattfindenden Zertifikatslehrgangs Ars Sacra. In sieben weiteren, bis Juni 2026 stattfindenden Einheiten können Sie mit Expert*innen in die vielfältigen Zusammenhänge von christlich-religiöser Weltanschauung und ihrer Deutung in der Kunst eintauchen.

Herr Silbernagl, wie hat sich der Auftritt in der Dekadenz für Sie angefühlt?

MAX SILBERNAGL: Er war für mich die erste Doppellesung, die über eineinhalb Stunden dauerte; in meinen bisherigen Doppellesungen stand den Schreibenden jeweils nur eine halbe Stunde zur Verfügung. Noch dazu durfte ich mit einem sehr guten Freund, Jörg Zemmler, die Bühne teilen, der mich immer wieder unterstützt und zum Weiterschreiben angespornt hat; das war schon etwas Besonderes. Und es war einfach lustig: Wir haben nicht zur Gänze vereinbart, wie wir die Lesung gestalten würden – so entstanden immer wieder Überraschungsmomente, was für die Zuschauer und auch für uns sehr unterhaltsam war. Ich habe versucht, das Ganze etwas in Richtung Comedy zu drehen und aufzulockern – dabei wurden aber natürlich auch ernste Themen aufgegriffen.

Wie würden Sie Ihr neues Buch beschreiben?

Es ist eine Zusammenfassung meines Gemütszustandes der vergangenen fünf Jahre, die ich in Innsbruck verbracht habe. Dort

habe ich Menschen dabei beobachtet, wie sie ihren Alltag leben. Ich hatte den Eindruck, dass alle zu ernst und zu verbissen durch das eigene Leben gehen. Aus diesem Grund habe ich all diese Gedanken aufgeschrieben – es handelt sich um situationsbezogene Geschichten, Gedankenfragmente und Kurzgeschichten.

Ihre Liebe zum Schreiben besteht bereits seit Ihrem zwölften Lebensjahr. Welche Bedeutung hat das Schreiben für Sie?

Schreiben ist Therapie, sage ich immer. Ohne das Schreiben wüsste ich nicht, wo ich jetzt wäre. Jeder braucht sein Ventil: Während manche Menschen in die Berge gehen oder viel zu schnell mit Motorrad und Auto fahren, sind meine Ventile die Musik und das Schreiben. Ich sage auch immer, dass es irgendwie eine Art Schutzfunktion meines Körpers ist, dass ich im Rollstuhl sitze – wenn das nicht so wäre, wäre ich wahrscheinlich schon nicht mehr hier, weil ich viel zu schnell mit dem Auto oder Motorrad fahren würde. Ich brauche immer einen Kick, Adrenalin – und das Schreiben und das Auftreten mit meinen Büchern und meiner Band geben mir genau das. Ich habe

Max Silbernagl: „Ich brauche immer einen Kick, Adrenalin – und das Schreiben und das Auftreten mit meinen Büchern und meiner

unter anderem auch viel von dem aufgeschrieben, was mich belastet hat, und anschließend verbrannt. Wenn man die Dinge einmal aufgeschrieben hat, hat man sie aus seinen Gedanken – und dann kann man weitermachen.

Neben dem Schreiben haben Sie die Musik als wichtigen Bestandteil Ihres Lebens genannt. Wann ist diese Passion entstanden?

Unsere Punk-Band „Chaos Junkies“ gibt es seit 2017, aber gesungen habe ich schon von klein auf immer: Meine Familie ist sehr musikalisch; eigentlich war ich schon seit jeher mit Musik konfrontiert. Mit der Musik ist es wie mit dem Schreiben: Wenn es mir nicht gut geht oder wenn ich etwas Tolles erlebt habe, bin ich am kreativsten. Schwieriger finde ich es, wenn die Dinge immer gleich vor sich hin laufen und in meinem Umfeld nicht so viel passiert. Ich war immer schon ein Mann der Extreme. Deshalb geht bei mir entweder gar nichts weiter oder aber unzählige Sachen gleichzeitig. Genau zu diesem Thema habe ich auch einmal etwas aufgeschrieben: Ein Seiltänzer, der versucht, nicht herunterzufallen, ist eine gute Metapher für meinen Kopf.

Mit Ihrer Band „Chaos Junkies“ haben Sie schon viele Auftritte hinter sich. Können Sie den Weg von der ersten Probe hin zum ersten Auftritt beschreiben? 2016 wurde die Idee für eine Band geboren. Damals lebte ich noch in Bozen. Um neue Menschen kennenzulernen, hing ich überall Zettel mit meinen Kontaktdaten auf. Bald darauf hatten wir auch schon unseren ersten Proberaum unter einer Kirche. Dort meinte man, wir dürften immer proben, außer sonntags. Nach unzähligen Proben wollten wir dann irgendwann auf die Bühne: Unseren ersten Auftritt hatten wir auf der Mendel, beim Vereinsgrillen für Menschen mit Beeinträchtigung. Wir haben einfach immer weitergemacht, Fans dazugewonnen und sind schon bald mit bekannten Bands aus der Südtiroler PunkSzene aufgetreten. Eine Person hat mich nach unserem dritten Konzert umarmt und meinte, dass es toll wäre, dass es diese Art von Punk noch gäbe. Mittlerweile schreiben wir zudem unsere eigenen Songs.

Was ist das Beste am Performen auf der Bühne?

Der Moment, an dem das Konzert beginnt. Das fühlt sich für mich an, als würde mich ein Blitz treffen. Anfangs bin ich immer sehr nervös, aber sobald wir dann starten, fühlt es sich an wie mitten in einem Tunnel, und ich denke nicht mehr darüber nach, was ich sage oder was ich singe – alles geht von alleine. Wenn man überzeugt davon ist, dass alles klappen wird, kann man anfangen, sich auf der Bühne richtig auszutoben. Wir schauen uns als Band gegenseitig in die Augen und wissen dann, dass alles passt.

In Ihren Texten geht es unter anderem um die gesellschaftliche Aufforderung, nicht nur Theorien rund um ein wichtiges Thema aufzustellen, sondern auch etwas Konkretes zu bewegen: Sie wünschen sich eine starke Stimme für Menschen mit Beeinträchtigung und haben das Gefühl, dass es oft an Tatkraft fehlt. Diesbezüglich sprechen Sie unter anderem einen stark zunehmenden Individualismus an. Ist dies aus Ihrer Sicht ein zentraler Grund für die mangelnde Tatkraft?

Die Menschen vergessen oft die eigene Evolutionsgeschichte: Alleine hat man als Jäger kein Mammut erlegt, sondern zusammen mit anderen! Man sollte zudem die Stärken einer Person hervorheben und nicht immer auf Schwächen herumhacken. Jeder hat andere Stärken, und man kann nicht alles können. Der zunehmende Individualismus geht mir gegen den Strich, weil von uns Menschen dabei genau das erwartet wird: dass wir alles alleine können müssen. Das hat es in unserer Geschichte jedoch nie gegeben. Aus diesem Grund sind die Menschen aus meiner Sicht auch oft so schlecht drauf. Wenn mein Gegenüber gut malen und ich hingegen gut schreiben kann, werden wir uns wohl kaum der jeweils anderen Aktivität widmen. Jeder sollte das tun dürfen, was er gut kann.

Sie haben zuvor schon zum Teil angesprochen, wann Sie am kreativsten sind. Gibt es sonst noch Umstände, in deren Präsenz Sie kreativer sind als sonst?

Ich kann eigentlich fast überall schreiben. Einer meiner Texte ist zum Beispiel auch auf einem Shoppingcenter-Klo entstanden.

NÄHER

NEUER

RECYCLINGHOF

IN VAHRN

Kurze Wege und gute Strukturen – das bietet der neue Recyclinghof Vahrn. Der Recyclinghof wurde am 29. November 2025 eröffnet. Für Haushalte in Vahrn, Natz-Schabs und Franzensfeste ist damit der Weg zum Recyclinghof erheblich kürzer. Auch Betriebe können ihre Wertstoffe in Vahrn abgeben. Und für Brixen stehen somit zwei Recyclinghöfe zur Verfügung – Brixen und Vahrn.

Öffnungszeiten Recyclinghof Vahrn seit 29.11.2025:

Mittwoch, Donnerstag, Freitag von 7.30 bis 17 Uhr und Samstag von 7.30 bis 12.30 Uhr (Montag und Dienstag sowie an Sonn- und Feiertagen geschlossen)

Öffnungszeiten Recyclinghof Brixen seit 29.11.2025:

Montag, Dienstag, Freitag von 7.30 bis 17 Uhr und Samstag von 7.30 bis 12.30 Uhr (Mittwoch und Donnerstag sowie an Sonnund Feiertagen geschlossen)

Mir ist es eigentlich egal, wo ich mich befinde. Irgendetwas muss mich triggern; irgendetwas muss in meinem Kopf sein, das ich gerade verarbeite.

Was ist in Ihren Augen das Besondere an der Musik- und Kulturszene in Südtirol, und wo sehen Sie hingegen Stellschrauben, die bestimmte Aspekte verbessern könnten?

Irgendwie spürt man in Südtirol manchmal einen gewissen Wettkampf zwischen Kunstschaffenden, aber am Ende halten dann doch alle zusammen, weil alle im gleichen Teich fischen. Wenn man einige Jahre in der Musikszene in Südtirol mitmischt, dann lernt man nach einer Weile eine ganze Menge Menschen kennen, die auch damit zu tun haben. Die UndergroundSzene könnte meiner Meinung nach stärker gefördert und belebt werden. Andererseits überlebt Underground überall immer nur dann, wenn es Menschen gibt, die selbst etwas organisieren. Und darauf können die Südtiroler ziemlich stolz sein – es gibt eine Menge Personen, die immer wieder etwas Neues auf die Beine stellen. Dass elektronische Musik gerade etwas überschwappt, gefällt mir als alter Punker nicht so gut – alle DJs werden mich natürlich köpfen wollen. Aber man kann auch nicht erwarten, dass alles so bleibt wie in den Achtzigern, einer der Hochphasen des Punk-Rock.

Welche Bücher lesen Sie am liebsten?

Am liebsten lese ich Abenteuergeschichten und Geschichten mit historischem Hintergrund, zum Beispiel die Bücher von Daniel Defoe, Michael Ende oder Karl May. Von letzterem habe ich sogar eine Ausgabe von meiner Oma.

Wie Sie bereits sagten, ist es schön und förderlich, auf Gemeinsamkeiten und Stärken zwischen Menschen einzugehen. Am Ende des Tages sind wir aber alle mit denselben grundlegenden Fragen und Problemen konfrontiert. Sie haben die besondere Beobachtungsgabe, den Menschen mit all jenen Dingen einzufangen, die ihn ausmachen und beschäftigen. Welcher Aspekt vereint uns wirklich besonders stark?

Der zu schnelle Rhythmus –oder besser gesagt, die falschen Vorbilder. Mir ist erst neulich etwas bewusst geworden: Ich sitze im Rollstuhl, habe mich jedoch immer mit Menschen verglichen, die auf zwei Beinen stehen. Das kommt natürlich daher, dass ich mit diesen Menschen unterwegs bin, was auch total toll ist, weil man auf diese Weise das „normale“ Leben kennenlernt und ein „normales“ Umfeld hat. Aber es hat mich andererseits auch immer gestresst; ich hatte immer den Eindruck, dass ich viel zu langsam bin. Aber dass ich in einer anderen Situation bin, daran habe ich nie gedacht.

Dieser Antrieb hat mich so weit gebracht, dass ich jetzt hier sitze und dieses Interview geben darf –aber er beansprucht mich auch oft ganz schön. Ich möchte mich nicht selbst loben, aber in meiner Situation das alles zu tun, was ich getan habe, muss mir erstmal jemand nachmachen. Das habe ich oft vergessen. Und andererseits gehen mir selbst manchmal bestimmte Dinge zu langsam. Vielleicht gefällt mir Punk-Rock auch deswegen so gut, weil der Rhythmus so schnell ist und ich alles rausschreien kann, was mich beschäftigt.

Auf dem Umschlag Ihres neuen Buches steht, dass auch Ihre Texte „eine gute Portion Punk“ mitbringen. Punk kann natürlich nicht nur streng musikalisch, sondern auch als Mentalität im weiteren Sinne betrachtet werden. Wie beeinflusst diese Einstellung Ihre Sicht auf die Dinge?

Man nimmt vielleicht verstärkt wahr, was um einen herum passiert, und hat einen geschärften Blick für jene Dinge, die falsch laufen. Auf der anderen Seite entwickelt man eine lockerere Einstellung, gewisse Dinge einfach mal auszuprobieren: Ich finde, der Mensch ist viel zu streng mit sich selbst. Jeder hat das Gefühl, immer ein ganz bestimmtes Schema verfolgen zu müssen. Ich schaffe es zwar auch nicht immer, aber wir sollten einfach nicht so strikt mit uns sein, Dinge ausprobieren und das Leben leben. Wenn

es mir an einem bestimmten Tag morgens schon nicht so gut geht, passiert bis zum Abend dann doch immer wieder etwas, das mich aufheitert. Ein weiterer toller Aspekt, der mir am Punk-Lifestyle gefällt: Solange man niemandem auf die Nerven geht, kann jeder so sein, wie er ist. Herkunft, Hautfarbe und Religion sind egal; ob du klein, groß, im Rollstuhl oder blind bist, interessiert niemanden. Als ich das erste Mal in einen Kreis dieser Art gekommen bin, hat man mich einfach begrüßt und mir ein Bier angeboten – kurz darauf habe ich bereits mit dem ersten Menschen gesprochen. Niemand hat mich gefragt, was eigentlich meine Diagnose sei – mir wurde nur eventuelle Hilfe angeboten. In diesem Umfeld, aber auch generell in Südtirol, unter anderem auch durch unsere gelungene Schulinklusion, wurde und werde ich als Max gesehen. In Österreich sehen die Menschen viel mehr die Diagnose, den Menschen mit Spastik. Darauf würde ich oft am liebsten antworten: „Eigentlich heiße ich Max.“ Es muss nicht immer über die Diagnose geredet werden. Richtige Inklusion findet statt, wenn man nicht mehr darüber reden muss – dann haben wir es geschafft.

sandra.unterkofler@brixner.info

Max Silbernagl: „Ich kann eigentlich fast überall schreiben – einer meiner Texte ist zum Beispiel auf einem Shoppingcenterklo entstanden“

Schlüsselfertiges Bauen

Oberegger Bau

Oberegger Immobilien

60

Immobiliensuche

MUSIK

AUSSTELLUNG

Vergänglicher Glanz

Im alten Mühlsaal – der Neuen Kunst Galerie Kloster Neustift – funkeln plastische Arbeiten von Sylvia Barbolini. Mit dem Titel „Reflections“ spielt die in Bozen geborene und in Rottweil lebende Künstlerin nicht nur auf die reflektierenden Oberflächen der Objekte an, sondern stellt Überlegungen zu Überfluss und Sinnverlust in der heutigen Welt in den Mittelpunkt der Ausstellung. Die meisten ihrer plastischen Arbeiten aus Keramik sind mit wertlosem Glanzpapier – mit Verpackungsmaterial von Pralinen und Schokolade – überzogen. Dabei schleppt ausgerechnet der Frosch, der heute durchaus als Symbol für Nachhaltigkeit und Umweltschutz in Verwendung ist, gleich dreimal am Konsumballast der Zeit: als Froschkönig mit Wärmflasche, als Frosch, der einen übervollen Karren zieht, und schließlich

„Local Heroes“ im Astra

Am 14. November ging im Astra in Brixen der erste von zwei Konzertabenden über die Bühne, die unter dem Motto „Local Heroes 2025“ vom Verein rocknet.bz organisiert werden. Mit dabei waren in dieser ersten Ausgabe Hubert Dorigatti, die Santoni Family sowie die Band Timbreroots. Die Bands und Künstler hatten vor etwa einem Jahr die Jury von „sonx 2025“ überzeugt; eines ihrer Lieder war daraufhin auf dem gleichnamigen Sampler veröffentlicht worden. Ziel der beiden Abende ist die Live-Präsentation der Südtiroler Formationen und deren Eigenkompositionen. Der Abend

wurde von Hubert Dorigatti aus Bruneck eröffnet, der mit innovativen unverkennbaren Blues-Klängen aus seinem letzten Album „Poor boy“ überzeugte. Die Santoni Family stand als zweiter Act auf der Bühne: In einer Dynamik verschiedener Genres zwischen Pop, Rock und Country präsentierte die Familie aus St. Leonhard in Passeier ihre emotionalen und vielschichtigen Songs. Der Abend wurde von der Indie-Folk-Gruppe Timbreroots beschlossen: Die bereits mehrfach prämierte Kurtatscher Band kombiniert ihren teilweise bis zu fünfstimmigen Gesang mit ausdrucksstarken Texten

Die Theaterproduktion „Die Düntzer Rhapsodie“ mit Barbara Maria Angermaier und Marika Rainer aus Albeins, die Ende November in der Dekadenz zu sehen ist, wurde in der Kategorie Beste Off-Produktion für den Wiener Theaterpreis Nestroy nominiert, der am 23. November vergeben wird.

als ein schwebendes Tier, das sich an einem Heutuch festhält, aus dem wiederum verschiedenste kuriose und überflüssige Dinge hervorquellen. Auch die Grenzen zwischen Kultur und Konsum oder Religion und Konsum verschwimmen. Die weltberühmte ägyptische Nofretete wird zum überdimensional großen Eis am Stiel – beliebig oft reproduzierbar und im wahrsten Sinne des Wortes schnell konsumierbar; der Wassertropfen an ihrem Kinn verweist auf ihre Vergänglichkeit. Die lachende Buddhastatue entpuppt sich beim zweiten Hinschauen als zweckentfremdetes religiöses Objekt: Statt auf einem Sockel sitzt sie als Radiergummi auf dem Ende eines Bleistifts – ein Stück Gebrauchs-Kitsch, dessen Ecken und Kanten dem Abrieb preisgegeben sind. job

und kräftigen Melodien. Der nächste Konzertabend der „Local Heroes 2025“ findet am 6. Dezember, ebenfalls im Astra, statt. Mit dabei sein

Bis zum 1. Dezember ist die Wanderausstellung zum seit zehn Jahren erscheinenden und kostenlos erhältlichen EuregioKalender auf dem Dorfplatz von Vahrn zu sehen. Die Ausstellung macht an zwölf Orten in allen drei Landesteilen Halt – vom 29. Juni bis 17. Juli in Brixen.

werden Rooftop, Alex The Judge, Since11 und Bita. Tickets gibt es auf www.mytix.bz. su

Die Ausstellung „Grüße aus Südtirol“, für die sechs Architekturbüros mit sechs Künstlern ihre Visionen von Landschaft und Kunst entwickelten, darunter das Studio bergmeisterwolf und Josef Rainer, war nach mehreren Stationen in Deutschland im November in Stuttgart zu sehen.

Foto: Willy Vontavon

„Positiv mit Verlust und Trauer umgehen“

HEIDI TROI, Autorin und Theaterpädagogin, über ihr soeben erschienenes Bilderbuch „Schwarze Tage mit ein bisschen Gold“, das Kindern Mut machen soll.

Frau Troi, Ihr neuestes Bilderbuch ist keine Abenteuer-, Freundesoder Detektivgeschichte, wie man sie von Ihnen kennt. Was hat Sie dazu bewogen, sich mit Verlust und Trauer auseinanderzusetzen?

Die Geschichte war ein Auftragswerk. Ich habe sie vor Jahren für eine Anthologie geschrieben: Die Geschichten vieler Autoren in diesem Lesebuch sollten Kindern Mut und Hoffnung machen. Es wurde zugunsten der Kinderkrebshilfe verkauft. Ich finde jedoch, dass das Thema nach wie vor aktuell ist, und so ist jetzt aus dieser

Geschichte ein Bilderbuch mit den bezaubernden Illustrationen von Renate Felderer geworden.

Worum geht es in dem Bilderbuch?

Die Protagonistin Julia trauert um ihren geliebten Teddybären, den der Hund zerfetzt hat. Es geht also um Verlust und Trauer und darum, wie man damit positiv umgehen kann. Ich wollte nicht direkt über den Tod schreiben, wenngleich viele Kinderfragen zum Tod in der Geschichte thematisiert werden, etwa wo der Teddy jetzt ist. Mir war es wichtig, Hoffnung zu vermitteln und zu zeigen, dass man Trost finden kann.

Kreatives & Handgemachtes für jeden Anlass

In der WunderBAR mit angeschlossener Kreativwerkstatt fertigen die Werkstattgruppen der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Eisacktal liebevolle Produkte. Entdecken Sie eine vielfältige Auswahl an Kräuterprodukten wie Teemischungen, Kräutersalzen und Sirupen, Keramikartikel sowie handgefertigte Teppiche, Kerzen, Glückwunschkarten und VIELES mehr.

Schauen auch Sie vorbei und lassen Sie sich von unserem einzigartigen Sortiment inspirieren!

An wen richtet sich das Bilderbuch?

Das Buch kann im Kindergarten- und Grundschulalter vorgelesen und anschließend mit den Kindern darüber gesprochen werden. Auch Kinder erleben Verlust – das kann ein verlorenes Stofftier sein, aber auch ein geliebter Mensch, der stirbt, oder ein Haustier, das nicht mehr da ist. Man ist in so einer Situation oft hilflos. Und: Ängste werden größer, wenn man nicht darüber spricht. Diese Geschichte macht das Reden einfacher. Man kann auch präventiv mit Kindern darüber sprechen und dafür das Bilderbuch zur Hand nehmen. johanna.bampi@brixner.info

Ålle Jåhr um dei Zeit

Adventskonzert

des Männergesangvereins Brixen

am 20. Dezember 2025 um 19.00 Uhr im Dom zu Brixen

Die Himmlischen aus Bayern – 5/4 Saxquintett frisch g’strichn – Männergesangverein Brixen

Gesamtleitung: Verena Gruber – Sprecher: Leo Dariz

Einlass und Abendkasse ab 18.00 Uhr – Eintritt 18 Euro Kartenvorverkauf ab 1. Dezember im Tourismusbüro Brixen und an der Abendkasse

Das ist keine Peepshow

Über den gesamten November präsentierte die Dekadenz das Theaterstück „SEX.WORK – Das ist keine Peepshow“, eine gemeinsame Produktion der Dekadenz und Theater praesent aus Nordtirol.

Die drei Schauspielerinnen Juliana Haider, Sabine Ladurner und Wiltrud Stieger tauchten dabei in die kontroverse und vielschichtige Welt der Sexarbeit ein. In einer angeregten Diskussion versuchten

STEHT SÜDTIROL

sie zu ergründen, wie man sich am besten an ein Thema heranwagt, das zu oft unter den Teppich gekehrt wird: Für die einen bedeutet Sexarbeit bloße Ausbeutung, für die anderen hingegen ist sie eine

Arbeit wie jede andere, die viel mehr mit Emanzipation als mit Erniedrigung zu tun hat. Besonderes Augenmerk wurde auch auf die Arbeitsrechte von Sexarbeitenden gelegt, die zwischen den europäischen Staaten doch signifikante Unterschiede aufweisen. Eine der wenigen Einigungen, auf die sich die drei mutigen Schauspielerinnen einlassen: Nirgendwo kann man von guten Arbeitsbedingungen sprechen. Die Vorstellung warf viele wichtige Fragen auf, regte das Publikum zum Nachdenken an und förderte vor allem den Diskurs über ein komplexes Thema, das mehr beleuchtet werden soll und muss. Zwischen unterhaltsamen Anekdoten, der Analyse statistischer Daten und regen Diskussionen fanden sich drei starke Frauen auf der Bühne wieder, die keine Scheu davor haben, dem Unangenehmen in die Augen zu sehen. su

Hilfe vor Ort

BOZEN

Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen

Frauenhaus GEA

800 276433 | www.casadelledonnebz.it

Haus der geschützten Wohnungen des KFS

800 892828 | www.hdgw.it

BRIXEN

Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen

Frauenhaus Eisacktal

800 601330 | www.bzgeisacktal.it

BRUNECK

Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen

Geschützte Wohnungen Pustertal

800 310303 www.bezirksgemeinschaftpustertal.it

MERAN

Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen Frauenhaus „Frauen gegen Gewalt“ 800 014008 | www.frauengegengewalt.org

Ein Rückzug von der Welt

„Der melancholische Poet“ ist nach der Novelle „Der stille Einzelgänger“ und dem Gedicht „Der Wellenschlag der Romantik“ die dritte Veröffentlichung von Thomas Nischler im Verlag A. Weger. In dem knapp 40 Seiten umfassenden Buch begleitet der Autor in der Ich-Form seinen Protagonisten, einen Schriftsteller, durch einen Tag und eine Nacht und gibt dabei Einblicke in dessen Gedankenwelt und Lebensstil. Dieser „melancholische Poet“, der allein in einer Einzimmerwohnung lebt, ist die einzige Figur in dem Buch. Sein Lebensentwurf steht im Kontrast zur allgemein als konsumorientiert geschilderten Gesellschaft in ihrem Hamsterrad von Pflicht und Vergnügen; sein Alltag entwickelt seinen ganz eigenen Rhythmus. Weitgehend zurückgezogen von der Welt, frönt der Poet der Lektüre, schätzt Bücher antiker Philosophen und die Klassiker der Weltliteratur, entdeckt

AUSSTELLUNG

Zeit und Licht

Zeit und Licht und ihrem Zusammenspiel widmeten sich 20 Mitglieder des Kunstkreises St. Erhard in der diesjährigen Gemeinschaftsausstellung, die bis 14. November im Vereinssitz in der Brixner Runggadgasse zu sehen war. Die Zeit als unbegreifliches Kontinuum, das sich in stetiger Veränderung äußert, teilt das Leben in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Genauso rhythmisiert das Licht menschliches Dasein, ist zugleich Energiequelle oder symbolisiert Wissen und Spiritualität. So breit gefächert

Thomas Nischler

Der melancholische Poet Verlag A. Weger 2025 Hermann Hesses „Steppenwolf“ für sich, verfasst Gedichte an seiner mechanischen Schreibmaschine und verschließt sich doch nicht dem Genuss, wenn er sich ein Glas ausgezeichneten französischen Rotwein gönnt. Den Weg zu „Weisheit und Wahrheit“ bezeichnet er als „steinig“, doch am Ende steht Optimismus: Die Zukunft wird gute Tage bringen.

ZEIT FÜR DEN DARM-CHECK.

Gratis. Einfach. Zuhause.

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen – doch früh erkannt ist er gut behandelbar.

Machen Sie den kostenlosen Test, nutzen Sie das Angebot zur Vorsorge!

wie das Thema, das Spielraum für Interpretation und Tiefgang ließ, so breit und höchst individuell waren die Arbeiten, die größtenteils eigens für diese Ausstellung entstanden. Von der Skulptur aus Treibholz über Objektkunst, Fotografie, Keramik, Radierung bis hin zur figürlichen und abstrakten Malerei in Aquarell, Öl, Acryl oder Softpastell, mit Holzfarben und Kohle oder in der Technik der Hinterglasmalerei reichte die Bandbreite der Umsetzung und zeigte einmal mehr die Vielseitigkeit der Künstlerinnen und Künstler auf. Ihr Zugang zum Thema war mal poetisch und zart, mal kraftvoll und farbintensiv – doch immer ganz persönlich. Pascale Alessi, Elisa Armaleo, Hermann Barbieri, Alexandra Bauer, Alexia Bellucco, Daniela Cagol, Marco Cipriani, Christian Falk, Karolina Gacke, Christina Goller Mutschlechner, Josè Ramòn Gorret, Lisa Hilpold, Luca Masiello, Anna Maria Mayr, Patrizia Nigro, Claudio Olivotto, Seela Olivotto, Christa Plössnig, Elena Poletto und Liz Taber beteiligten sich an der Ausstellung.

50+

Wenn Sie über 50 sind … erhalten Sie vom Südtiroler Sanitätsbetrieb ein Einladungsschreiben zum Screening. Mit diesem kann das kostenlose Test-Kit in jeder Apotheke abgeholt werden.

Jahre

1.644 m ü.d.M. · Meransen

Fam. Hinterlechner · Tel: 0472 520 277 www.grossberghuette.com, info@grossberghuette.com

Genießen Sie typische Südtiroler Spezialitäten und hausgemachte Kuchen in unseren gemütlichen Stuben. Wir haben täglich für Sie geöffnet, kein Ruhetag. Freitags gibt es als „Special“ unseren Fondueabend. Die kleinen Gäste dürfen sich auf Schneerutschbahnen zum Austoben freuen.

1.700 m ü.d.M. · Plose · Arnold Huber

Unsere Almhütte liegt auf einer ausgedehnten Lichtung. Wer Ruhe sucht, ist hier genau richtig. Vom 20. Dezember bis zum 29. März verköstigen wir Sie von Mittwoch bis Sonntag mit traditioneller Südtiroler Küche, abends nur auf Reservierung. Während der Weihnachtsferien sind wir durchgehend geöffnet, anschließend nur mehr samstags und sonntags. Von 10 bis 17 Uhr, durchgehend warme Küche.

1.735 m ü.d.M. · Rodenecker-Lüsner Alm Fam. Leitner · Tel: 0472 677 670 info@oberhauserhuette.com, www.oberhauserhuette.com

Wir haben vom 26. Dezember bis zum 1. März und dann wieder vom 28. März bis zum 12. April geöffnet. Montag ist Ruhetag, außer an Feiertagen.  Mittags bieten wir Südtiroler Spezialitäten von 11.30 bis 15 Uhr an. Ebenfalls kann auf Reservierung täglich gebruncht werden.

Sie erreichen uns in zirka 30 Minuten über den Forstweg vom Parkplatz Altfasstal aus. Für die Rundwanderung Richtung Talschluss und über die Brücke Felderalm zurück zum Ausgangspunkt benötigen Sie etwa zwei Stunden. Ideal auch für Familien mit Kinderwagen sowie für Menschen, die leicht begehbare Wanderwege bevorzugen.

1.800 m ü.d.M. · Sterzing

Fam. Gogl · Tel: 338 495 9084 www.prantneralm.com, info@prantneralm.com

Kehren Sie bei uns ein und genießen Sie das herrliche Panorama mit tollem Ausblick auf den Stubaier Gletscher, den Pflerscher Tribulaun und nach Sterzing. Auf Sie wartet eine 3,5 km lange Rodelbahn mit eigenem Rodelverleih. Gerne verwöhnen wir Sie mit typischen Almgerichten. Dienstag Ruhetag, Donnerstag, Freitag und Samstag sind wir auch abends geöffnet.

1.200 m ü.d.M. · Plose

Eine schöne Wanderung für Groß und Klein. Sie erreichen uns vom Ackerbodenparkplatz in St. Leonhard in etwa einer Stunde Gehzeit auf dem Wanderweg außerhalb des Skigebiets.

Der Aufstieg ist leicht und von kurzer Dauer. Startpunkt ist 1 km oberhalb des Parkplatzes vom Braunhof direkt über der Rodelbahn, von wo aus Sie uns in einer Stunde Gehzeit erreichen.

Sie erreichen uns entweder über den Parkplatz Tulper Gampis mit den Schneeschuhen in 45 Minuten oder über einen gemütlichen Spatziergang von 15 Minuten vom Parkplatz Zumis aus. Ideal auch für Familien mit Kinderwagen.

Fam. Ellemund · Tel: 371 659 9319 www.ban-rutzner.com

„Ban Rutzner“, 200 Meter oberhalb der Plose-Talstation, bietet Erholung, gutes Essen mit traditionellen Gerichten, toller Stimmung und einen super Spielplatz für die kleinen Gäste. Täglich bieten wir Ihnen in unserem Restaurant mit Aussicht warme Küche von 11.30 bis 21 Uhr mit herzhaften Südtiroler Spezialitäten. Die Pizzeria ist täglich von 11.30 bis 14 Uhr und von 17 bis 22 Uhr geöffnet. Brunch auf Reservierung.

Unsere Hütte ist gut gelegen. Sie haben alle wichtigen Schnittstellen wie Parkplatz, Kabinenbahn-Station, Rodelbahn und Skipiste vor der Tür und können direkt ins Wandervergnügen oder ins Skierlebnis starten.

Erfolgreiche Brixtown Music Night

Nach zehnjähriger Pause hat Klaus Ramoser sein Herzensprojekt „Brixtown Music Night“ wieder auferstehen lassen: Im November spielten die zehnköpfige „Brixtown Band“ und weitere elf Gastmusiker zwei außergewöhnlich schöne und abwechslungsreiche Konzerte im ausverkauften Astra in Brixen. Es ist schwierig, aus dem Programm Highlights hervorzuheben, weil es eigentlich mit

wenigen Ausnahmen nur Highlights enthielt – die Musikstücke und -genres waren sehr unterschiedlich, immer aber mit hoher musikalischer und instrumentaler Qualität. Besonders gelungen: „Staying alive“ der Bee Gees in der jazzigen Version von Celina Lanz, „Namai“ von Jurgita Ubartaite oder „Renaissance“ des jungen Trompeters Josef Schwienbacher, dessen Live-Aufnahme dank Klaus Ramo-

ser in der „Brixner“-App abrufbar ist. Musikalisch herausragend war aber vor allem „Baroque and Blue“ des französischen Jazzmusikers Claude Bolling: Andrea Mairhofer spielte das sehr herausfordernde Stück mit der Querflöte, und am Piano glänzte Ingo Ramoser. Überhaupt war er jener Musiker, der mit seinen Keyboards und seiner ausgefeilten Spielweise am meisten beeindruckte. Ein Wiedersehen gab es aber auch mit dem 4twenty-Veteranen Chris Dejaco („Let the music take control“), dem Laeds-Sänger Emanuele Colombi („Better“), der jungen Barbara Hofer („My immortal“) und Kirstin Planatscher („Africa“), die übrigens als „kirstinpln“ vor einiger Zeit die Rocknet Academy gewann und dessen Lied „Blue“ seitdem auf den Plattformen zu finden ist. Martin Werth wagte sich erfolgreich an den John-Farnham-Klassiker „You’re the voice“ heran, bei dem als Überraschungs-

gast Benny Posch ein Dudelsacksolo lieferte. Klaus Ramoser spielte nicht nur Gitarre, sondern moderierte auch die dreistündigen Konzerte, wobei er charmant seine Musiker vorstellte. Ebenfalls herausragend die Brixtown Band mit Ingo Ramoser (Keyboards), Klaus Ramoser (Gitarre), Hannes Walder (Schlagzeug), Hannes Schwienbacher (Bass), Tobias Ramoser (Perkussion), Silvia Sellemond und Angie Profanter (BackgroundChor) sowie der Bläser-Sektion mit Hanno Rigger, Fiorenzo Zeni und Martin Psaier. Als Abschluss kam „The living years“ von Mike & The Mechanics mit wechselnden Sängern und einem endlich längeren Gitarrensolo von Klaus Ramoser, der sich ansonsten mit seiner Fender Stratocaster (leider) höflich zurückhielt. Das begeisterte Publikum war sich einig: Die Brixtown Music Night muss wieder zur jährlichen Institution werden. wv

MUSIK

Stimmen, die durch den November tragen

Noch bevor der Brixner Dom in der Adventszeit wieder von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern zu den täglichen Roratemessen aufgesucht wird, erfüllten am Abend des 15. November sanfte und zugleich kraftvolle Chorklänge das Kirchenschiff. Das Vokalensemble AllaBreve und der österreichische Chor Cantarmonie boten ein gemeinsames Konzert, das den Novemberabend musikalisch erhellte. Das Südtiroler Ensemble AllaBreve, 1997 gegründet und seit 2019 von der ukrainischen Chorleiterin und Stimmbildnerin Nataliya Lukina geleitet, vereint erfahrene Sängerinnen und Musikpädagogen aus allen Landesteilen. Das Konzert wurde als Gemeinschaftsprojekt gestaltet: Beide Gruppen trugen ausgewählte Stücke vor und präsentierten zudem mehrere Werke gemeinsam. Dabei entstanden gut ausbalancierte ruhige Klangräume, die das Zusammenspiel der beiden Ensembles be-

sonders hervorhoben – getragen von Stimmen, die sich in Farbe und Ausdruck fein ergänzten. Den Abschluss bildete ein gemeinsam vorgetragenes „Da pa-

cem Domine“, bei dem auch die Zuhörenden zum Mitsummen und Mitsingen eingeladen waren. Das schlichte Friedensmotiv verlieh dem Abend einen stillen

nachhallenden Ausklang – ein Wunsch, der in diesen Zeiten kaum passender sein könnte. ml

FLORIDA FELLOWSHIP CHOIR

Gospels

Der Florida Fellowship Super Choir wurde 2017 gegründet und umfasst über 100 Sänger, Songwriter, Dirigenten und Musiker aller Glaubensrichtungen und Konfessionen aus allen Regionen des Bundesstaates Florida. Bei der Italientournee, die in Brixen Halt macht, tritt der Chor in kleiner Besetzung mit den besten Solisten unter der Leitung des Gründers Corey Edwards auf. Mit seiner spirituellen Musik berührt das Ensemble die Herzen, Köpfe und Seelen auf der ganzen Welt und verkörpert die Werte des Glaubens, der Familie und der Brüderlichkeit.

NEUE HORIZONTE ERÖFFNEN

Kursangebote im Jukas

Mi., 7.1., 18:30 – 20:30 Uhr

Mit Nadel, Faden & Schere: Auf zum Flicktreff! Nähwerkstatt

Mit Brigitte Ferdigg & Julia Vontavon

Sa., 10.1., 9:30 – 12:30 und 14 – 17 Uhr

Vom Spiel zur Geschichte. Erzählwerkstatt

Mit Leni Leitgeb

Mo., 12.1. und Mo., 26.1., jeweils von 18:30 – 20:30 Uhr

Häkel- und Stricktreff. Kreativabend(e)

Mit Ruth Gasser

Sa., 17.1., 10 – 12:30 und 13:30 – 15:30 Uhr Knoten für Knoten zum eigenen Wandschmuck: Die Kunst des Makramee-Knüpfens. Werkstatt

So., 25.1., 18 – 20:30 Uhr

Inspiration durch Gesang & Geschichten: Mantras und Märchen der Welt. Sing- & Hörgenuss am Abend

Mit Leni Leitgeb & Raimund Mauch

Mo., 26.1., 14 – 17:30 Uhr

Künstliche Intelligenz in der Öffentlichkeitsarbeit.

Online-Seminar

Mit David Röthler

Mi., 28.1., 9 – 12:30 und 14 – 17:30 Uhr Schwierige Gespräche erfolgreich meistern. Seminar

Mit Elmar Tratter

Florida Fellowship Choir GOSPEL

Seit seinem Bestehen erzielte der Chor wichtige musikalische Erfolge. 2022 gewann er den Titel in der Kategorie „Große Chöre” des renommierten internationalen Wettbewerbs „How Sweet the Sound”, der von Donald Lawrence mit einer hochkarätigen Jury aus Gospel-Prominenten geleitet wurde. Der Chor trat auf den wichtigsten Bühnen der Vereinigten Staaten auf, darunter dem „Hezekiah Walker‘s Choir Fest”, „Bobby Jones Presents”, dem „The Gospel Music Workshop of America” und der „National Convention of Gospel Choirs and Choruses” (Dorsey Convention).

* Freitag, 19. Dezember, 20:30 Uhr

Oratorium Don Bosco, Brixen

Reservierung von Karten: Marco, Tel. 348 2589 767

25 Euro Erwachsene, 20 Euro Mitglieder von Pro Cultura und Circolo Ricreativo e Culturale „Don Bosco“

Mit Beiträgen von Organisiert von

Mit Nadja Lamonaca

Di., 20.1. bis Do., 22.1., jeweils von 9 – 12 Uhr Vom halbherzigen Ja zum positiven Nein: Grenzen setzen – Handlungsspielraum schaffen. Online-Seminar

Mit Barbara Hülmeyer

Di., 20.1., 9 – 12:30 und 13:30 – 17 Uhr Ressourcenaktivierende „Timeline-Arbeit“: Das biografische Potential erkennen. Seminar

Mit Martina Michaeler

Fr., 23.1., 19 Uhr bis So., 25.1., 12:30 Uhr

Die Kraft der Stimme: Mantras und Lieder der Welt. Singseminar

Mit Raimund Mauch

TEATRO DON BOSCO THEATER

Bressanone / Brixen

Sa., 24.1., 9 – 12:30 und 13:30 – 17 Uhr

PRENOTAZIONE: MARCO - 348 25 89 767

Sa., 31.1., 9 – 12:30 und 13:30 – 17 Uhr

Die Kunst der Reduktion über das freie Malen entdecken. Werkstatt

Mit Martina Thanei

Mo., 2.2. und Di., 3.2., jeweils von 9 – 12:30 und 14 – 17:30 Uhr Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter: Frühzeitig erkennen und handeln. Seminar

Mit Ulrike Saalfrank

Mo., 2.2., 9.2., 23.2., jeweils von 18:30 – 20:30 Uhr Meinen Lebensspuren folgen: Autobiografisch schreiben.

Online-Kurs

Venerdì · Freitag 19.12

Mit Leni Leitgeb

Ore 20.30 Uhr

Jugendliche für das Leben stärken: Mentaltraining für das Mittel- und Oberschulalter.

Ticket 25 € · Soci 20 €

Con il contributo di / Mit Beiträgen von: ¦

Seminar

Mit Cordula Oberhuber

Organizzano:

Anmeldung und Infos: Bildungshaus Jukas, Brixen Tel. 0472 279923, bildung@jukas.net www.jukas.net

Florian Scheuba in der Dekadenz

KABARETT: Mit Haltung und Scharfsinn – so präsentiert sich der bekannte österreichische Satiriker in seinem aktuellen Programm.

Am 12. und 13. Dezember, jeweils um 20 Uhr, gastiert Florian Scheuba in der Dekadenz Brixen – mit seinem aktuellen

Programm „Schönen guten Abend“. Der vielfach ausgezeichnete Satiriker (u. a. Salzburger Stier, Deutscher Kleinkunstpreis,

Österreichischer Kabarettpreis) zeigt, wie pointiert Aufklärung klingen kann: präzise beobachtet, sorgfältig recherchiert und mit jener Ironie, die den Ernst der Lage erträglich macht.

Keinesfalls unpolitisch

Scheuba, bekannt aus dem Erfolgs-Trio „Die Staatskünstler“ (mit Thomas Maurer und Robert Palfrader), steht wie kaum ein anderer für politisches Kabarett mit Tiefgang – klug, kritisch und zugleich herrlich komisch. Auch für Menschen, die die österreichische Politszene kaum kennen.

Poetry-Slam mit OlliAnder

Zum Auftakt des Abends: OlliAnder, zwei junge Slam-Poetinnen aus Südtirol, die mit Witz und Feingefühl über Dorfleben und den täglichen Balanceakt zwischen Anpassung und Aufbegehren schreiben. Ein poetischer Vorgeschmack auf zwei Abende voller Haltung, Humor und Sprachlust.

Schönen guten Abend

Kabarett mit Florian Scheuba

Vorprogramm: OlliAnder

Freitag, 12.12., 20 Uhr

Samstag, 13.12., 20 Uhr

Dekadenz Brixen

Infos und Reservierungen: dekadenz.it

O DU STILLE ZEIT!

Chormusik a cappella und Orgelmusik

Ensemble VocalArt

Leitung und Orgel: Marian Polin

* Freitag, 5. Dezember, 19:30 Uhr Kirche im Vinzentinum, Brixen

Eintritt: 15 Euro Erwachsene

8 Euro Schüler, Schülerinnen und Studierende

Weiterbildungsangebote im Bildungshaus Kloster Neustift – eine

Auswahl für Januar bis Mai 2026

Berufsbegleitende Lehrgänge

Lehrgang: Trauerbegleiter/ Trauerbegleiterin

Fr., 16.1. bis Sa., 21.11. (16 Modultage)

Lehrgang: Aromapflege und Aromatherapie

Mo., 19.1. bis Fr., 16.10. (15 Modultage)

Kurzlehrgang: Kinderbuchillustration

Fr., 23.1. bis Sa., 14.3. (6 Modultage)

Kurzlehrgang: Verkaufstraining

Do., 5.2. bis Fr., 27.3. (8 Modultage)

Lehrgang: Auf dem Weg zur Top-Führungskraft

Mo., 23.2. bis Mi., 7.10. (10 Modultage)

Lehrgang: Natur und Gesundheit

Fr., 27.2. bis Sa., 21.11. (14 Modultage)

Bibel & Glaube

Psalmen als Wegweiser –Wenn die Seele spricht Sa., 10.1., 9–17 Uhr

Kerzenwerkstatt: Einführung in die Kerzendekoration

Fr., 27.3. bis Sa., 28.3., Fr. 13–17 Uhr, Sa. 9–13 Uhr

Chorwerkstatt: „Hoffnung singen“

Sa., 18.4., 9–16 Uhr

Kunst & Kreativität

Deine Karikaturbiene mit Jochen Gasser

Sa., 18.4., 9:30–17 Uhr

Ölmalerei leicht gemacht mit Sonja Neumann

Mo., 27.4., 9:30–17 Uhr

Die Kunst des Zeichnens mit Christine Krainer

Mo., 11.5., 9:30–17 Uhr

Das Weihnachtsbesonderegeschenk – Weiterbildung, die bleibt

Gesundheit & Wohlbefinden

Zirbenöl Wirbelsäulenmassage

Mo., 2.2., 9–17 Uhr

Meditation erleben:

Entdecke Deine innere Stille

Fr., 27.3. bis Sa., 28.3., Fr. 14–21 Uhr , Sa. 9–17 Uhr

Mental stark und gesund

Mi., 15.4., 9–17 Uhr

Natur & Umwelt

Mit Kräutern begeistern

Sa., 7.2., 9– 7 Uhr

Kräuterwissen bei Wanderungen professionell vermitteln

Sa., 18.4., 9–17 Uhr

Wein & Köstlichkeiten

Das kleine Bier-ABC

Do., 29.1., 18:30–21:30 Uhr

Das ABC der Südtiroler

Weine

Mi., 4.2., 18:30–21:30 Uhr

Käse und Wein

Fr., 26.2., 18:30–21:30 Uhr

Beruf- & Arbeitswelt

Event Moderation

Di., 3.3. bis Mi., 4.3., 9–17 Uhr

Money Management –Finanzielle Freiheit mit Klarheit und Strategie

Do., 19.3., 9–17 Uhr

Weitere Infos und Anmeldung unter www.bildungshaus.it

Bildungshaus Kloster Neustift

Stiftstr. 1, 39040 Vahrn 0472 835 588

bildungshaus@kloster-neustift.it www.bildungshaus.it

Montag, 1. Dezember

Kinderkino 16:30 Uhr

Filmclub: Pippi Langstrumpf (ab 6 J.) Astra, Brixen

Lesung 19:30 Uhr

Literarischer Herbstabend: „Jenseits der Tränen“ mit Erika Pattis und Dietmar Elser Bibliothek, Mühlbach

Kino 20 Uhr

Filmclub: Das Verschwinden des Josef Mengele Astra, Brixen

Theater 20:30 Uhr

Sior Todero Brontolon (ital.)

Teatro Stabile di Bolzano Astra, Brixen

Dienstag, 2. Dezember Lesung 16:30 Uhr

Wintermärchen für Kinder und Erwachsene mit Viktoria Obermarzoner StadtGalerie, Brixen

Diverses ab 20 Uhr

Spieletreff Vintlerhof, Milland

Donnerstag, 4. Dezember

Literatur 18:30 Uhr Liter.astra Astra, Brixen

Buchvorstellung 19 Uhr

Was man nicht sieht, ist doch da mit der Autorin Margit Weiß Stadtbibliothek, Brixen

Theater 20 Uhr

Kein.Mutter.Land mit Katarina Hauser und Elena-Maria Knapp Dekadenz, Brixen

Freitag, 5. Dezember

Diverses 17 Uhr

Krampuslauf Altstadt, Brixen

Konzert 19:30 Uhr

O du stille Zeit – Adventskonzert mit dem Ensemble VocalArt Kirche im Vinzentinum, Brixen

Musiktheater 20 Uhr Franz aus Oberkrain. Das Folk-Musikal Südtiroler Operettenspiele Forum, Brixen

Kleinkunst 20 Uhr

Io.Co Show mit Gianluca Iocolano und Patrizia Solaro Astra, Brixen

Samstag, 6. Dezember

Diverses 16:30 Uhr Nikolausumzug Altstadt, Brixen

Musiktheater 17 Uhr Franz aus Oberkrain. Das Folk-Musikal Komödie Brixen Forum, Brixen

Konzert 20 Uhr

Rocknet.bz local heroes 2025 mit Rooftop, Alex The Judge, Since11, Bita Astra, Brixen

Sonntag, 7. Dezember

Musiktheater 15 und 19 Uhr Franz aus Oberkrain. Das Folk-Musikal Komödie Brixen Forum, Brixen

Montag, 8. Dezember

Musiktheater 15 und 19 Uhr Franz aus Oberkrain. Das Folk-Musikal Komödie Brixen Forum, Brixen

Kinderkino 16:30 Uhr

Filmclub: Pippi geht von Bord (ab 6 J.) Astra, Brixen

Lesung 18 Uhr

Tea time & crime TPZ, Brixen

Rooftop, Since11, Bita und Alex The Judge im Astra

Auf Einladung von rocknet.bz und dem Jugendhaus Kassianeum gastieren am Samstag, 6. Dezember, „local heroes“ im Astra – unter anderem der Brixner Musiker Alex The Judge.

Mitte November fand der erste Teil der „rocknet.bz local heroes 2025“ statt – nun folgt der zweite Teil mit vier Bands, die eines gemeinsam haben: Vor knapp einem Jahr überzeugten sie die Jury von „sonx 2025“; ihr eingesandtes Lied

wurde im Dezember 2024 auf dem gleichnamigen Sampler veröffentlicht. Der Verein rocknet.bz stellt die Bands nun auch live vor: Am 14. November spielten im Astra in Brixen die Santoni Family, Hubert Dorigatti und Timbreroots, und am 6. Dezember folgen Rooftop, Since 11, Bite und Alex The Judge.

Rooftop

Singer/Songwriter, Pop, Acoustic, Rock... Rooftop ist einfach

liter.astra Literaturkreis

* Do., 4. Dezember, 18:30 Uhr

Io.Co Show

Kabarett

* Fr., 5. Dezember, 20 Uhr

Rocknet.bz. local heroes: Rooftop, Alex The Judge, Since11, Bita

Konzert

* Sa., 6. Dezember, 20 Uhr

Opas Diandl Konzert

* Do., 11. Dezember, 20 Uhr

Pub Quiz

* Mi., 17. Dezember, 19 Uhr

astra.zero

Videoinstallation

* Fr., 19. Dezember, 20 Uhr

Xmas at home

Konzert und DJ-Set

* Di., 23. Dezember, 21 Uhr

Rooftop. Hinter der Musik steht Lukas Augscheller mit seiner Band. Authentisch, mit Texten, die wohl jeden ins Herz treffen, und Melodien, die einen tollen Abend garantieren!

Since11

Seit 2011 bereits gemeinsam unterwegs, seit 2022 mit eigenen Songs: Since11 erschaffen handgemachten Indie-Sound, der zwischen Pop, Blues, Funk und Rock mühelos Brücken schlägt. Ihre Musik klingt nach langen Sommernächten, verrauchten Clubtüren und dem bittersüßen Gefühl, nie ganz anzukommen.

Bita

Für die Singer-Songwriterin Bita stehen Gefühl und Authentizität im Vordergrund. Gemeinsam mit Lorenzo Scrinzi und Tobias Pfeifhofer bringt sie ehrliche Texte mit warmem Folk/Pop-Sound auf die Bühne.

Alex the Judge Alex the Judge & The Forbidden Fruits ist ein genreübergreifendes Musikkollektiv unter der Leitung des Brixner MCs und Sängers Alexander Richter, bekannt als Alex the Judge. Die Band kreiert eine lebendige Fusion aus Hip-Hop, Neo-Soul, Funk, Jazz und R&B und liefert einen Sound, der sowohl frisch als auch tief im Groove verwurzelt ist.

rocknet.bz: Local heroes Rooftop, Since 11, Bita, Alex The Judge

Sa., 6. Dezember, 20 Uhr Astra, Brixen

Tickets: www.mytix.bz www.rocknet.bz

Infos: www.astrabx.com

* 20. Dezember bis 14. Februar

Galerie 90 / Mühlbach

Eröffnung: Samstag, 20. Dezember, 11:30 Uhr

Besichtigung auf Anfrage info@alexpergher.com | Tel. +39 348 710 2550

REUNION

Kino 20 Uhr

Filmclub: Despite the Scars (dt., ital. UT) Astra, Brixen

Dienstag, 9. Dezember

Lesung 16:30 Uhr Wintermärchen für Kinder und Erwachsene mit Viktoria Obermarzoner StadtGalerie, Brixen

Diverses ab 20 Uhr Spieletreff

Vintlerhof, Milland

Kabarett 20 Uhr

Eppes isch iberoll. Weihnachten mit Ginter und Irene mit Karin Verdorfer und Thomas Hochkofler

Haus Voitsberg, Vahrn

Theater 20:30 Uhr

Argo (ital.)

Teatro Stabile di Bolzano Forum, Brixen

Mittwoch, 10. Dezember

Konzert 19:30 Uhr

„Veni, Jesu, amor mi“ mit dem Vinzentiner Knaben- und Mädchenchor, Polyhymnia, Mir Fünfe, Nos Ladines, Bronberg Children's choir Pfarrkirche St. Michael, Brixen

Kabarett 20 Uhr

Eppes isch iberoll. Weihnachten mit Ginter und Irene mit Karin Verdorfer und Thomas Hochkofler

Haus Voitsberg, Vahrn

Donnerstag, 11. Dezember

Diverses 18–20:30 Uhr

Repair-Café

Kolping-Mensa, Brixen

Musik 19:30 Uhr

Neustifter Singstund’ für alle, die gerne singen mit Esther Falkensteiner und Rudi Chizzali Vereinssaal, Neustift

MÄNNERCHOR NEUSTIFT

Es wird ein Stern aufgehen

Adventskonzert mit dem Männerchor Neustift unter der Leitung von Benedikt Baldauf, dem Cor de Dlijia d’la Plí - Pfarrchor Enneberg unter der Leitung von Christian Ellecosta und den Wiesner Weisenbläsern

* Sonntag, 21. Dezember, 17 Uhr

Stiftsbasilika, Neustift

Freiwillige Spende

Konzert 20 Uhr

Opas Diandl: Riarn & Gspiarn Astra, Brixen

Konzert 20 Uhr And Soul Gift

Jazz mit Raphael Wressnig Dekadenz, Brixen

Kabarett 20 Uhr Eppes isch iberoll. Weihnachten mit Ginter und Irene mit Karin Verdorfer und Thomas Hochkofler

Haus Voitsberg, Vahrn

Freitag, 12. Dezember

Konzert 17 Uhr

Schülerinnen und Schüler der Musikschule Brixen StadtGalerie, Brixen

Theater 18 Uhr

LieseLotte alloan Dahoam Volksbühne Natz Vereinshaus, Natz

Konzert 20 Uhr

Stimmen im Advent mit VOICES, den Kirchenchören

Albeins und St. Oswald Mauls und dem Dreigesang Mir Vier Pfarrkirche St. Michael, Brixen

Kleinkunst 20 Uhr

Schönen guten Abend mit Florian Scheuba Dekadenz, Brixen

Samstag, 13. Dezember Diverses 15 Uhr

Geschichten- und Erzählnachmittag für Kinder mit Margret Bergmann Hofburg, Brixen

Kindertheater 17 Uhr

Wilma Wolles

Weihnachtsladen

Theaterverein Mühlbach Grundschule, Mühlbach

Konzert 17 Uhr

Advent-Weihnachtskonzert mit den Regensburger Domspatzen und Benjamin Appl Freinademetzkirche, Milland

Theater 18 Uhr

LieseLotte alloan Dahoam Volksbühne Natz Vereinshaus, Natz

Kleinkunst 20 Uhr

Schönen guten Abend mit Florian Scheuba Dekadenz, Brixen

Sonntag, 14. Dezember

Theater 15 Uhr

LieseLotte alloan Dahoam Volksbühne Natz Vereinshaus, Natz

Kindertheater 17 Uhr

Wilma Wolles

Weihnachtsladen

Theaterverein Mühlbach

Grundschule, Mühlbach

Montag, 15. Dezember

Kinderkino 16:30 Uhr

Filmclub: Michel in der Suppenschüssel (ab 6 J.)

Astra, Brixen

Kino 20 Uhr

Filmclub: Springsteen: Deliver Me From Nowhere (engl., ital. UT) Astra, Brixen

Dienstag, 16. Dezember

Lesung 16:30 Uhr

Wintermärchen für Kinder und Erwachsene mit Viktoria Obermarzoner StadtGalerie, Brixen

Diverses ab 20 Uhr

Spieletreff Vintlerhof, Milland

Mittwoch, 17. Dezember

Diverses 19 Uhr

Pub Quiz Astra, Brixen

Freitag, 19. Dezember

Konzert 17 Uhr Schülerinnen und Schüler der Musikschule Brixen StadtGalerie, Brixen

Kleinkunst 20 Uhr Xmas Edition (ital.) mit Cababoz Dekadenz, Brixen

Diverses 20 Uhr

Astra.Zero Videoinstallation Astra, Brixen

Konzert 20:30 Uhr

Florida Fellowship Choir: Gospels

Auditorium Don Bosco, Brixen

Samstag, 20. Dezember

Diverses 9–12 Uhr

Spielvormittag für Jugendliche und Familien

Stadtbibliothek, Brixen

Kindertheater 17 Uhr

Wilma Wolles

Weihnachtsladen

Theaterverein Mühlbach Grundschule, Mühlbach

Theater 18 Uhr

LieseLotte alloan Dahoam Volksbühne Natz Vereinshaus, Natz

Konzert 19 Uhr

Ålle Jåhr um dei Zeit mit dem Männergesangverein Brixen, Den Himmlischen aus Bayern, dem 5/4 Saxquintett und frisch g’strichn Dom, Brixen

Kleinkunst 20 Uhr

Xmas Edition (ital.) mit Cababoz Dekadenz, Brixen

Sonntag, 21. Dezember

Theater 15 Uhr

LieseLotte alloan Dahoam Volksbühne Natz

Vereinshaus, Natz

Konzert 17 Uhr

Es wird ein Stern aufgehen mit dem Männerchor Neustift, dem Pfarrchor Enneberg und den Wiesner Weisenbläsern Stiftsbasilika, Neustift

Kindertheater 17 Uhr

Wilma Wolles

Weihnachtsladen

Theaterverein Mühlbach

Grundschule, Mühlbach

Montag, 22. Dezember

Kinderkino 16:30 Uhr

Filmclub: Mission

Mäusejagd: Chaos unterm

Weihnachtsbaum (ab 7 J.) Astra, Brixen

Kino 20 Uhr

Filmclub: Zweitland Astra, Brixen

Ausstellungen

StadtGalerie

bis 6. Januar

Dem Winter lauschen

Kunstkreis St. Erhard

Di.–So. 10–13 Uhr u. 15–18 Uhr geschlossen: 5., 25., 26. und 31. Dezember und 1. Januar

Hofburg Brixen

bis 11. Januar

Robert Bosisio und Johannes Bosisio. Età, états bis 6. Januar

Every Child is LIFE

Fotos von Ilvy Njiokiktjien täglich 10–17 Uhr geschlossen: 24. und 25. Dezember

Pharmaziemuseum bis 31. Januar

Leihgaben von 1938 – zufällig entdeckt und jüngst zurückgekehrt

Mo.–Fr. 14–18 Uhr, Sa. 11–16 Uhr

Zusätzlich: Sonn- und Feiertage im Advent 11–16 Uhr sowie 24.12. bis 6.1. täglich 11–16 Uhr (Ausnahme: 25.12. und 1.1.)

Dienstag, 23. Dezember

Stadtbibliothek, Brixen bis 15. Dezember

Bilderbücher in der Kiste in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen bis 16. Dezember

What were you wearing? Ausstellung des Frauenhausdienstes Mo.–Sa. 8:30–18:30 Uhr

DIALOG

Galerie 90, Mühlbach bis 30. Dezember

Peter Fellin im Wolkensteinerkeller 20. Dezember bis 15. Februar Dialog

Märkte

Bauernmarkt mittwochs und samstags, 7:30–13 Uhr Hartmannplatz

Wochenmarkt montags (außer 8.12.), 8–13 Uhr Am Priel, Tratten- und Albuingasse, Hartmannplatz

Weihnachtlicher Benefizmarkt der Südtiroler Kinderkrebshilfe bis 8. Dezember

Mo.–Fr. 9–12:30 Uhr u. 14:30–18 Uhr

Sa. u. So. 10–18 Uhr Fr., 5. und Mo., 8. Dezember: 10–13 Uhr

Brennerstraße 1, Brixen

Vintage Thrift Market

Matinee: Sa., 20. Dezember, 11:30 Uhr

* 20. Dezember bis 14. Februar Galerie 90 / Mühlbach

Eröffnung: Samstag, 20. Dezember, 11:30 Uhr

Besichtigung nach Terminvereinbarung (Tel. 348 710 25 50)

Diverses ab 20 Uhr Spieletreff Vintlerhof, Milland

Konzert 20:30 Uhr

Besinnliches Adventskonzert Pfarrkirche, Natz

Musik 21 Uhr

Xmas at home mit Blackout, Slowdown und GIangee & Friends Astra, Brixen

Freitag, 26. Dezember

Musiktheater 15 und 19 Uhr

Franz aus Oberkrain. Das Folk-Musikal

Komödie Brixen Forum, Brixen

Samstag, 27. Dezember

Musiktheater 17 Uhr

Franz aus Oberkrain.

Das Folk-Musikal

Komödie Brixen Forum, Brixen

Sonntag, 28. Dezember

Musiktheater 15 und 19 Uhr

Franz aus Oberkrain. Das Folk-Musikal

Komödie Brixen Forum, Brixen

Montag, 29. Dezember

Musiktheater 20 Uhr

Franz aus Oberkrain. Das Folk-Musikal

Komödie Brixen Forum, Brixen

Dienstag, 30. Dezember

Lesung 16:30 Uhr

Wintermärchen für Kinder und Erwachsene mit Viktoria Obermarzoner StadtGalerie, Brixen

Musiktheater 20 Uhr

Franz aus Oberkrain. Das Folk-Musikal

Komödie Brixen Forum, Brixen

Diverses ab 20 Uhr Spieletreff Vintlerhof, Milland

Mittwoch, 31. Dezember

Diverses ab 21 Uhr Brixner Stadtsilvester Domplatz, Brixen

Samstag, 13. Dezember, 9–14 Uhr Italienisches Jugendzentrum, Brixen

Weihnachtsmarkt bis 6. Januar

Veranstaltungsprogramm für Kinder und Erwachsene siehe brixen.org

Mo.–Do. 11–19 Uhr Fr.–So. u. Feiertage: 10–19 Uhr 24. und 31. Dezember: 10–16 Uhr 1. Januar: 12–19 Uhr, 6. Januar: 10–18 Uhr geschlossen: 25. Dezember

Benefizflohmarkt der Pfarrcaritas Vahrn Samstag, 6. Dezember, 9–17 Uhr Alter Kindergarten, Vahrn

Hofburg Brixen bis 6. Januar Oops. Music by Giorgio Moroder Light & Music Show for UNICEF

So.–Fr. ,17:30 Uhr, 18:30 Uhr

Sa. 17:30 Uhr, 18:30 Uhr, 19:30 Uhr keine Shows am 24. und 25. Dezember

REUNION

Schutz vor Speed?

SKI ALPIN: Ist der Skirennsport zu gefährlich geworden? Todesfälle und schwere Verletzungen in den Speed-Disziplinen lassen die Diskussion um die Sicherheit nicht abklingen. Markus Waldner, FIS-Renndirektor der Skiweltcuprennen der Herren, spricht über die extrem komplexe Ausgangslage und die Tücken von vermeintlich einfachen Antworten.

170 Kilometer über dem Polarkreis sind die Temperaturen für Anfang November noch zu mild. In Levi, dem größten und bekanntesten Wintersportzentrum Finnlands, laufen zu diesem Zeitpunkt die Vorbereitungen für den Ski-Weltcup bereits auf Hochtouren. Markus Waldner ist noch in Südtirol, genauer gesagt sitzt er in der „Brixner“-Redaktion. In diesem Moment weiß er noch nicht, ob die SlalomAuftaktrennen weniger als zwei Wochen später überhaupt stattfinden können; er runzelt die Stirn. Kein idealer Start in die Saison. „Es sollte aber hoffentlich abkühlen in den kommenden Tagen.“ Bis zur nächsten Abfahrt liegt noch ein knapper Monat; geplant ist sie am 4. Dezember in Beaver Creek. Wenn das Wetter mitspielt. Waldner ist aber eigentlich nicht hier, um sich darüber zu unterhalten. Stattdessen geht es um die Sicherheit im Skirennsport. Er seufzt. „Sie wollen dasselbe wissen wie alle anderen, oder?“ Waldner hat schon oft diese Fragen gestellt bekommen, beantwortet sie mittlerweile von allein. Er scheint sich den Druck von der Seele reden zu wollen, geht lieber in die Offensive. Die Verantwortung, die er trägt, ist groß.

Vielschichtiges Thema

Das Thema Sicherheit und Skirennsport, gerade in den Speed-Disziplinen Abfahrt und Super-G, ist nicht neu, und doch begleitet es die Branche seit über einem Jahr

 ABGESICHERT:

Die Piste ist mit Skinetzen, Luftzäunen (im Bild) und Luftkissen ausgestattet, um die Athleten so gut es geht zu schützen

verstärkt in der Öffentlichkeit. Schwere Verletzungen bei den Rennen und Todesfälle bei den Trainings, wie jener von Matilde Lorenzi vor etwas über einem Jahr in Schnals oder von Matteo Franzoso im September in La Parva (Chile), entfachen sie neu. Unweigerlich kommen dann Fragen auf: Sind die Speed-Disziplinen wirklich zu unsicher? Und: Macht die FIS zu wenig, um die Athleten zu schützen? „Ski Alpin ist ein Hochleistungssport mit Risiko, aber er ist nicht per se gefährlich“, fasst Waldner es kurz und bündig zusammen. „Wenn er gefährlich ist, dann ist etwas faul.“ Es sei das Zusammenspiel mehrerer Faktoren, das die Gefahr in den letzten Jahren erhöht hat. Das macht die Sache auch so kompliziert.

Trainings zu wenig abgesichert

Die FIS, also der Weltverband für den Ski- und Snowboardsport, hat sich im letzten Jahr intensiv mit der Sicherheitsdebatte befasst. „Letztendlich sind wir dafür verantwortlich, dass wir so wenig wie möglich Verletzte haben“, sagt Waldner. Etwa 30 Verletzte muss der Skirennsport pro Saison verzeichnen – allein bei den Männern. Im Mittelpunkt der Kritik stehen dann oft die FIS und die Renndirektoren, denn sie sind bei den Weltcuprennen – anders als bei den Trainings – zuständig für die Freigabe der Skipiste. Die Sicherheit auf den Rennstrecken ist nämlich ein wichtiger Faktor: Dabei geht es vor allem um die Präparierung der Piste, die Netze und weitere Sicherheitsinstallationen sowie um die Kurssetzung. Diesbezüglich nimmt Waldner vorweg: „Die Sicherheitsvorkehrungen der unterschiedlichen Wettbewerbe unterscheiden sich enorm.“ Vor allem bei den Trainings wurde in der Vergangenheit zu wenig in Sicherheitsvorkehrungen investiert. „Seit jeher laufen sie weit entfernt von jeglichen Sicherheitsstandards ab“, kritisiert Waldner. Zuständig wären die Liftbetreiber, aber die Sicherheitsmaßnahmen sind kostspielig. Die Todesfälle von Franzoso und Lorenzi scheinen die großen Nationen wachgerüttelt zu haben: Sie sollen zu den Trainings selbst mehr Sicherheitsinstallationen mitbringen, falls sie von den Liftbetreibern nicht bereitgestellt werden können.

Flavio Roda, Präsident des italienischen Skiverbands FISI, hat kürzlich öffentlich reagiert: In Italien dürfe man nur mehr auf homologierten Pisten trainieren. Klingt gut, aber die Realität sehe laut Waldner oft anders aus: „Es werden mehrere Trainingsläufe nebeneinander gesteckt, der Sicherheitsabstand wird nicht eingehalten. Da nützt es nichts, wenn die Piste theoretisch homologiert ist“, sagt er. „Die ultimative Lösung wäre, wenn die Nationen in Trainingszentren investieren würden, in denen die Athleten zu regelkonformen Bedingungen trainieren können.“

Teilweise mangele es auch an der Information: Sicherheitsvorkehrungen für die Piste seien beispielsweise kein Teil der Trainerausbildung. „Das wollen wir jetzt ändern: Trainer sollen Fortbildungen absolvieren, um das Sicherheitssystem besser zu verstehen. Grundsätzlich müssen wir mehr in die Aufklärung investieren.“

20 Kilometer Netze auf drei Kilometer Strecke

Bei Weltcups arbeite man bei den Speed-Disziplinen hingegen mittlerweile auf einem sehr hohen Niveau, was die Sicherheit der Piste betrifft. „Geschwindigkeit ist ein großes Thema. Die Kurssetzung kann hier eine große Rolle spielen“, sagt Waldner. Wobei: Die Geschwindigkeit habe sich insgesamt in den letzten Jahrzehnten interessanterweise nur unwesentlich erhöht. „Anders ist das bei der Kurvengeschwindigkeit und den Zentrifugalkräften, die enorm

gestiegen sind.“ Woran das liegt und welche Auswirkungen das hat – darauf wird Waldner später noch eingehen.

Gegensteuern kann die FIS eigentlich nur durch die Investition in Sicherheitsnetze: „Auf einer Abfahrtsstrecke, die durchschnittlich drei Kilometer lang ist, kommen wir auf bis zu 20 Kilometer Sicherheitsnetze“, veranschaulicht es Waldner. Es gibt bei den Skinetzen drei verschiedene Sicherheitskategorien, die allesamt eingesetzt werden. Hinzu kommen Hindernisse mit sogenannten Luftzäunen und Luftkissen. „Die Netze funktionieren, sind aber natürlich mit enormen Kosten und großem Aufwand verbunden.“

Weitere Projekte befinden sich in der Untersuchungsoder Umsetzungsphase: So möchte die FIS beispielsweise

p Trotz der vielen Sicherheitsvorkehrungen verletzen sich pro Saison etwa 30 Athleten

„ Der Fahrer wird zum Passagier, weil er mit dem ausgereizten Material nicht mehr gegensteuern kann“
Markus

Waldner,

FIS-Renndirektor

die Tore verändern, um sie an die enge Fahrweise der Athleten anzupassen. „Die Tore sind aufgrund des Fahrstils mittlerweile zu Hindernissen geworden. Um die Gefahr zu entschärfen, möchten wir dreieckige Flaggen verwenden, die bereits beim Snowboard zum Einsatz kommen“, erläutert Waldner.

„Waffen an den Füßen“

Waldner nimmt hier einen Faktor vorweg, der seiner Ansicht nach maßgeblich zum erhöhten Risiko im Skirennsport beiträgt: Die Fahrweise ist viel aggressiver geworden. Warum ist das so? Waldner holt etwas aus: „Früher war die Piste viel weicher. Je länger das Rennen dauerte, desto mehr Mulden bildeten sich, was für Athleten mit einer höheren Startnummer als unfair angesehen wurde.“ Man stieg also auf technischen Schnee um, um die Pisten gleichmäßiger zu präparieren – sie wurden härter, um länger anzuhalten. „Das wiederum hat zu Innovationen beim Material geführt, die den harten Untergrund ausreizen“, so Waldner. Laut ihm hat sich genau das in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt: „Das Material hat den Menschen mittlerweile überholt.“ Mit Material meint er nicht nur die Ski, sondern das gesamte Setup, das es Athleten erlaubt, aggressiver und direkter zu fahren. „Ich finde, wir haben eine Grenze überschritten. Allein die Ski sind inzwischen regelrechte Waffen an den Füßen.“

Dass sich das Material ungebremst so entwickeln konnte, liegt an einem großen Manko in diesem Sport: Nur wenige Parameter wie die Skilänge, der Radius und die Höhe des Skischuhs sind vorgegeben. Das meiste obliegt den Athleten, den Verbänden und den Ausrüstern, die wiederum experimentieren und basteln – an den Skibindungen, den Skischuhen, dem Rennanzug, den Skiern selbst, den Helmen. „Und jeder kocht sein eigenes Süppchen.“ Im Mittelpunkt: schneller sein, die Performance steigern. An jeder noch so kleinen Schraube wird gedreht, um die letzte Hundertstelsekunde aus dem Material herauszuholen – auf Kosten der Sicherheit und Gesundheit. Das nimmt teilweise absurde Züge an: „Athleten nutzen Skischuhe, die für sie eigentlich zu klein sind, und fräsen den Innenteil aus. Das führt zu einer direkteren Kräfteübertragung – und damit zu einem aggressiveren Fahrstil“, erklärt Waldner. Schmerzen und medizinische Folgen, die daraus entstehen, die ganze Saison über mit zu kleinen Schuhen zu fahren, werden in Kauf genommen – Hauptsache, die Performance steigt.

„Fliegen in alle Himmelsrichtungen“

Das Material in Zusammenhang mit der Präparation hilft den Athleten also dabei, die Strecke direkter und aggressiver zu fahren. Das wiederum erhöht das Risiko. Außerdem wirkt sich diese Fahrweise maßgeblich auf die Sturzdynamik aus: „Früher rutschte man nach einem Sturz. Heute geht es von Kante auf Kante, ohne Puffer.“ Konnte man früher gefährliche Stellen noch ungefähr vorhersehen, sind die Stürze der Sportler inzwischen unvorhersehbar geworden: „Sie fliegen in alle Himmelsrichtungen; das macht es so gefährlich.“

Gleichzeitig schwindet der Raum für Fehler. Die Taillierung der Ski etwa sorgt für schnelleres Verschneiden: Eine kleine technische Unachtsamkeit, eine überraschende Unebenheit auf der Skipiste reicht aus, und schon reißen die Flugkräfte den Sportler mit sich. „Der Fahrer wird zum Passagier, weil er mit dem ausgereizten Material nicht mehr gegensteuern kann“, erklärt Waldner. Auch Protektoren, die die Athleten benötigen, um sich aufgrund der aggressiven Fahrweise zu schützen – etwa die Helme –, seien gegen die enormen Kräfte nicht mehr ausreichend.

Man merkt also: Sicherheit, so wichtig sie sein mag, ist kompliziert umzusetzen, weil viele unterschiedliche Aspekte eine Rolle spielen. „Die Sturzdynamik geht immer von mehreren Faktoren aus: Es handelt sich nie um ein einzelnes Problem. Aber: Unfälle mit schweren Verletzungen hängen heutzutage nicht mit den Netzen zusammen. Wenn ein Sportler mit voller Geschwindigkeit auf die Eisfläche knallt und eine schwere Kopfverletzung erleidet, liegt das auch am Material, mit dem er fährt.“

Ein weiterer Punkt: „Das Setup, mit dem die Athleten fahren, ist auf die harte Piste eingestellt. Kaum ist die Piste ein bisschen unregelmäßiger, wird das Material zu scharf“, erklärt Waldner. Eine drei Kilometer lange Strecke

vollkommen gleichmäßig zu präparieren sei indes kaum möglich. Was die Pistenbeschaffenheit angeht – die nach Unfällen oft in der Kritik steht –, so wiederholt Waldner an diesem Tag dasselbe, was er schon in Interviews mit anderen Medien gesagt hat: „Skifahren ist ein Freiluftsport. Wir können die Pistenverhältnisse nie hundertprozentig kontrollieren.“ Am Ende entscheidet die Natur darüber.

Verbote wenig effektiv

Der Skisport scheint es vor Jahren versäumt zu haben, sich an die Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen – von der Piste über das Material – anzupassen und rechtzeitig durch Limits, Vereinheitlichungen und Verbote einzugreifen. Diese Änderungen heute durchzusetzen ist mühsam. „Sämtliche Änderungen am Reglement müssen im Vorfeld genau geprüft und belegt werden, denn ansonsten spielen die Akteure wie die Ski-Industrie, die Verbände und die Athleten nicht mit“, sagt Waldner. Ein Beispiel: In der vergangenen Saison waren Schienbeinschoner aus Carbon in die Kritik geraten. Ursprünglich waren sie als Schutz für die oft stark vereinnahmte Schienbeinhaut der Athleten gedacht, die aufgrund der hohen Belastung zu Entzündungen neigt. Bald merkte man, dass sie Skifahrern zudem eine direktere Kraftübertragung auf den Ski ermöglichen. Einmal mehr hieß es: bessere Performance, aber auch weniger Platz für Fehler und dadurch ein höheres Unfallrisiko. Die FIS verbot sie im vergangenen Juni – obwohl Skistars wie Marco Odermatt sich gegen ein Verbot ausgesprochen hatten. „Viele Sportler brauchen sie aus medizinischen Gründen, weil sie enorme Probleme mit dem Schienbein haben. Ein komplettes Verbot hätte zu einer Anzeige und zu einem Verfahren geführt, das sie höchstwahrscheinlich auch gewonnen hätten“, sagt Waldner. Die FIS musste also Sondergenehmigungen einführen –Odermatt beispielsweise fährt nun mit einer Einlage, die in den Schuh integriert wurde. Das wiederum wurde von anderen Verbänden nicht goutiert; der ÖSV bezeichnete es als „Schlupfloch“.

„Alle müssen mitziehen“

Einige Parameter haben sich hingegen bereits verbessert: Seit dieser Saison ist etwa der Airbag Pflicht, der sich beim Sturz automatisch auslöst. Die Rennanzüge – zumindest der untere Bereich – müssen zudem schnittfest sein, um die Athleten bei einem Sturz von Verletzungen durch die scharfen Ski zu schützen.

Weitere Maßnahmen sind von der FIS in Ausarbeitung: Ein Vorschlag lautet, dass Athleten nur mehr Skischuhe nutzen dürfen, die ihrer effektiven Schuhgröße entsprechen. Zudem denkt man an Standardanzüge aus einem besser schützenden Material, das die Geschwindigkeit etwas verringert, und eine intelligente Ski-Bindung, die bei einem Sturz durch ein Signal vom Athleten selbst aktiviert werden kann, damit der Ski sich löst, sei ebenfalls in Planung. „Derzeit wird die Bindung beispielsweise so eng zugeschraubt, dass sie sich auch bei Stürzen nicht löst. Das erhöht die Verletzungsgefahr ungemein“, so Waldner. Auch der Kopf soll besser geschützt werden: „Wir wollen den Airbag verlängern, damit er neben dem Rücken auch den Kopf schützt.“

Die FIS hat also durchaus Vorschläge und Ideen, um den Skisport sicherer zu machen. Sie wirklich umzusetzen, dauert aber oft viele Jahre. Ein System zu verändern, das vor allem auf die Performance schaut, sei extrem schwierig.

p Markus Waldner, FIS-Renndirektor: „Sämtliche Änderungen am Reglement müssen im Vorfeld genau geprüft und belegt werden, denn ansonsten spielen die Akteure wie die Ski-Industrie, die Verbände und die Athleten nicht mit“

Waldner ärgert das: „Als FIS sind wir oft nicht imstande, viel weiterzubringen, weil Verbände und Athleten nicht mitspielen. Jeder spricht von Safety, aber im Hintergrund stecken zu viele Interessen, und wir müssen trotzdem versuchen, weiterzukommen. Es ist im Grunde ein ständiger Kampf.“ Die Interessen der Verbände, der Ausrüster und der Athleten zusammenzubringen und gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen sei extrem komplex; Verbote müssen zudem auf einfache Weise kontrollierbar sein.

Laut Waldner wäre es an der Zeit, einen grundsätzlichen Schritt zurück zu machen: die Piste entschärfen, das Material ebenso. Dann ändert sich der Fahrstil automatisch. „Aber welcher Athlet will schon eine weiche Piste? Da beißt sich die Katze in den Schwanz“, sagt er.

„Man ist süchtig nach dem Risiko“

Der FIS-Renndirektor pocht deshalb auch auf die Eigenverantwortung der Athleten: „Wenn wir als Jury entscheiden, das Rennen freizugeben, dann nur, weil wir davon überzeugt sind, dass die Pistenverhältnisse passen. Aber trotzdem steht es den Athleten frei, nicht teilzunehmen. Wie viel Risiko die Athleten eingehen, liegt letztendlich bei jedem Einzelnen von ihnen.“ Jeder Rennläufer unterschreibt vor dem Rennen eine Deklaration und übernimmt damit die Verantwortung. Oft sind sie es selbst, die sich gegen die Sicherheitsmaßnahmen aussprechen. Warum? „Schauen Sie sich den Film an, dann wissen Sie alles!“, rät Waldner auf diese Frage. Er spricht von einem Dokumentarfilm über die Abfahrtsszene, der derzeit in deutschsprachigen Kinos läuft. Filmcrews folgten dafür einigen Top-Athleten die vergangene Saison über – unter ihnen Marco Odermatt, Dominik Paris und Cyprien Sarrazin. Was man sieht: Der Skisport ist ein knallhartes Geschäft, die Sportler verbindet die Liebe für die Geschwindigkeit, den Nervenkitzel und die Risikobereitschaft. Für viele gehört die Gefahr dazu: „Man ist irgendwann süchtig nach dem Risiko – wie weit kann ich gehen, was ist menschenmöglich?“, erklärt beispielsweise Dominik Paris. Es ist eine merkwürdige Dynamik: Solange eine Person aggressiver fährt als die andere, solange mehr Risiko aufs Treppchen führt, werden andere nachziehen. „Man muss mit dem Messer zwischen den Zähnen fahren, wenn man vorne mit dabei sein will“, ist im Film zu hören.

Und doch hinterlassen manche Interviews, etwa jene mit den beiden Verletzten Aleksander Aamodt Kilde und Cyprien Sarrazin, einen faden Beigeschmack: Beide hatten sich so schwer verletzt, dass sie lange ausfielen. Und doch wollen beide zurück in das Weltcupgeschehen. Es weiter riskieren.

Zwei Wochen später hat es abgekühlt in Levi, und das deutlich: Minus 19 Grad zeigt das Thermometer am Morgen des Slaloms der Männer, der Himmel ist strahlend blau. Markus Waldner und sein Team geben die Piste frei; der gebürtige Norweger Lucas Pinheiro Braathen, der für Brasilien an den Start geht, sichert den ersten Weltcupsieg für die südamerikanische Nation und schreibt damit Skigeschichte. Die Diskussion um die Sicherheit der Athletinnen und Athleten scheint für ein paar Momente vergessen: Die Zuschauer jubeln, die Athleten auf dem Podium ebenso. Und Markus Waldner kann durchatmen, dass alle heil hinuntergekommen sind.

anina.vontavon@brixner.info

Foto: Josef Cutajar

„Klettersport hat sich rasant entwickelt“

INTERVIEW: Der Trainer HANNES MANTINGER spricht über den erfolgreichen Brixner Kletternachwuchs, das Team und seine Arbeit.

Matilda Moar konnte Anfang November in Toulouse den Jugend-Europacup gewinnen

Herr Mantinger, der Bewerb in Toulouse Anfang November war der Abschluss des Jugend-Europacups, bei dem Matilda Liù Moar aus Ihrem Team den Sieg holen konnte. Hatten Sie damit gerechnet?

HANNES MANTINGER: Nein, mit einem Sieg zu rechnen wäre mir etwas zu optimistisch gewesen, obwohl Matilda in der abgelaufenen Saison konstant ihre besten Ergebnisse geliefert hatte. Als Teil der Nationalmannschaft ist sie italienweit stets ganz vorne

mit dabei und durfte 2025 sogar an den Jugendweltmeisterschaften in Helsinki teilnehmen; sie erreichte dort den 14. Platz im Lead und den 18. im Boulder. Bei den diversen Stationen des Europacups mischte sie vorne mit und ist zum Teil bereits in der allgemeinen Klasse am Start, doch ihr Sieg in Toulouse war dann doch eine krönende Überraschung zum Abschluss. Matilda war mit dem Nationalteam dort und fand sich mit den Routen sehr gut zurecht. Bereits in der Qualifikation war sie

sehr stark und sicherte sich mit einem dritten Platz die Finalteilnahme. Im Finale wuchs sie dann regelrecht über sich selbst hinaus und musste erst bei Griff 33+ aufgeben, während die Zweitplatzierte sich bei Griff 22+ geschlagen geben musste. Letztendlich durften wir uns alle auch über Matildas zweiten Rang in der Gesamtwertung im Jugend-Europacup Lead freuen.

Wie steht es um das gesamte Team?

Gut! Matilda ist keineswegs unsere einzige Medaillenanwärterin. Mit ihr in Toulouse war zum Beispiel auch Bettina Dorfmann. Dass sie den Finaleinzug nur knapp verfehlte, war natürlich ein Wermutstropfen, denn auch Dorfmann zählt italienweit zu den besten Nachwuchstalenten. Sie hat allerdings das vergangene Schuljahr in Rom verbracht und dort trainiert und konnte aufgrund der Umstellungen und der dort möglichen Bedingungen sicher nicht ihr ganzes Potential ausschöpfen. Dann sind da noch viele andere in unserem Team wie Samuel Perntaler, der in der Kategorie der Erwachsenen auf nationaler Ebene vorne mitmischt.

Hinter diesen Erfolgen stecken sicher sehr viel Training, Arbeit und Kosten. Wie ist das Brixner Kletterteam in dieser Hinsicht aufgestellt?

Nun, einige Zahlen geben dazu vielleicht einen kleinen Einblick: Wir hatten in der abgelaufenen Saison 51 Athletinnen und Athleten im Kletterteam Brixen; zwölf davon trainieren zudem im Landeskader mit, zwei sind Mitglieder der Jugendnationalmannschaft, und fünf von ihnen wurden für den Jugend-Italiencup U15/U17 einberufen. Bei uns in Brixen arbeiten zehn Übungsleiter und Trainer mit der Mannschaft, die auf drei Gruppen aufgeteilt ist und in Summe wöchentlich rund 20 Trainingsstunden absolviert. Zur Arbeit in der Halle gesellt sich noch der organisatorische Aufwand – von den Registrierungen über Fortbildungen bis hin zur Organisation der Wettkampfteilnahmen und der Wettkämpfe, die in der Vertikale stattfinden. Seit letztem Sommer gibt es für das Kletterteam im AVS Brixen einen eigenen siebenköpfigen Ausschuss, der für alle Belange dieser Gruppe zuständig ist. Viele unserer Ziele und Aktivitäten können wir

Hannes Mantinger: „Es ist für uns jeden Herbst eine große Herausforderung, die Voraussetzungen für den Start in die neue Saison zu schaffen“

nur umsetzen, weil Trainer, Betreuer und Eltern sehr viel freiwillige und ehrenamtliche Arbeit leisten – zum Beispiel bei den Fahrten zu Wettkämpfen oder bei

Valentina Ranalter beim Jugenditaliencup in Verona

unseren Veranstaltungen. Es ist für uns jeden Herbst eine große Herausforderung, die Voraussetzungen für den Start in die neue Saison zu schaffen, denn unsere Tätigkeit wird aus organisatorischer und aus wirtschaftlicher Sicht von Jahr zu Jahr schwieriger.

Sie klettern selbst schon sehr lange. Hat sich im Vergleich zu Ihrer Jugendzeit viel verändert?

Der Klettersport in der derzeitigen Form ist relativ jung. Vor 20 Jahren kletterten und trainierten wir vorwiegend am Berg und an Felswänden sowie an einfachen, oft selbstgebauten Kletterstrukturen. Größere Hallen gab es in Sexten und Innsbruck; die weltweit erste Kletterhalle gab es 1974, und zwar in Bozen. Sie war jedoch nicht für viele Kinder und Jugendliche zu-

gänglich – im Gegensatz zu heute, wo wir viele junge Menschen in den Hallen finden. Mittlerweile ist Klettern zum Breitensport geworden, für viele auch abseits von Bergen und Felswänden. Innerhalb des Wettkampfgeschehens im Klettern, das sich nach und nach entwickelte, hatten wir in den letzten Jahren qualitativ eine rasante Entwicklung. Vor allem in Italien hat dieser Wettkampfsport zahlreiche aktive und ehrgeizige Anhänger gefunden. Das technische Niveau der Aktiven steigt von Jahr zu Jahr. In diesem Umfeld erfolgreich mithalten zu können ist für uns eine große und ständige Herausforderung.

Die neue Saison ist ja bereits angelaufen. Was steht in nächster Zeit auf dem Programm?

Im Herbst geht es bei uns immer mit dem Juniorcup für die Kategorien U11 bis U21 los. Bis ins Frühjahr hinein dienen diese Wettbewerbe als Vorbereitung und als Qualifikation für die JugendItalienmeisterschaften. Neu im Programm ist ein Teamwettbewerb mit vier bis fünf Startern pro Gruppe: In eher spielerischer Form dürfen jene Athleten antreten, die nicht unter die zehn bis 15 Bestplatzierten der abgelaufenen Saison hineinfallen. Damit hat man eine zweite Liga für die U11- bis U15-Kategorien geschaffen – mit Erfolgserlebnissen für jene, die nicht ganz vorne mitmischen. Für unser Training zuhause gilt es, die Tätigkeit der Trainer und Trainingsmöglichkeiten in der Halle zu koordinieren, die Finanzierung sicherzustellen und die anfallenden Verwaltungsaufgaben zu erledigen. Darüber hinaus finden im Laufe der Saison einige Wettkämpfe in Brixen statt, deren Vorbereitungen parallel zu unseren sonstigen Aktivitäten anlaufen. Im Februar findet die Regionalmeisterschaft Lead statt, im März der Italiencup Boulder, und im Mai 2026 haben wir den Juniorcup Boulder zu Gast. Für die Jüngeren wird es einen Spaßwettbewerb „Kids-Climbo“ geben – zum ersten Mal in unserer Stadt.

Was wünschen Sie sich als Trainer für die angelaufene Saison und Ihre Tätigkeit?

Für unser Kletterteam wünsche ich mir in erster Linie, dass alle Athletinnen und Athleten gesund und motiviert bleiben und

die Möglichkeit haben, ihrem Niveau entsprechend zu trainieren und sich weiterzuentwickeln. Für den ehrenamtlichen Ausschuss des Kletterteams wünsche ich mir, dass wir weiterhin imstande sind, unseren Athleten die Ausübung ihrer Leidenschaft zu ermöglichen. In meiner weiteren Funktion als Trainer des Südtiroler Landeskaders Sportklettern kann ich dazu beitragen, dass unsere Nachwuchstalente auf ihrem Weg viel Unterstützung erfahren und begleitet werden. Um der zunehmenden Komplexität der Vereinsarbeit zu begegnen, würde ich mir generell mehr Zusammenarbeit und Austausch unter Vereinen wünschen. sabine.dejakum@brixner.info

Erfolgreiche Klettersaison

Sophie Pederiva holte bei der Italienmeisterschaft in Arco im Mai 2025 bei den U13 Gold im Lead und Silber in der Kombination. Simon Fill (U13) behauptete sich in Arco mit Silber im Lead, im Bouldern und in der Kombination. Beide siegten zudem im Juniorcup 2024/25 in der Gesamtwertung. Nadia Ranalter schaffte es auf Platz drei im Lead bei den U15-JugendItalienmeisterschaften, auf den zweiten Platz der Gesamtwertung im Juniorcup und den dritten Platz beim Jugend-Italiencup Lead in Courmayeur. Alle vier Qualifizierten der Kategorie U15 – Nadia Ranalter, Annalena Ranalter, Vera Nagler und Romy Köllemann – platzierten sich unter die ersten elf in der Disziplin Lead der JugendItalienmeisterschaft und belegten in der Juniorcup-Gesamtwertung 2024/25 die Plätze zwei bis fünf. Das U21-Team holte sich den dritten Platz der nationalen Lead-Gesamtwertung bei 101 Mannschaften. In der JuniorcupGesamtwertung 2024/25 (Region Trentino/Südtirol) belegte das Team AVS Brixen den zweiten Platz.

WIR WÜNSCHEN EIN FROHES

Schneeabenteuer

NEU Winter 25/26

Speed Check

Auf dieser Piste könnt ihr eure Geschwindigkeit testen und gegeneinander antreten.

Skimovie

Auf der Rennstrecke mit Torlauf, messt ihr eure Zeit und bekommt ein Video eurer Fahrt.

Kidscross

Die Skicross-Piste bietet euch mit Kurven, Sprüngen und Hügeln jede Menge Fahrspaß.

www.gitschberg-jochtal.com

Gimmy Snowpark

Auf den Winterspielplätzen warten Rutschen, Kletternetze und Krabbelrohre auf die Kleinsten.

Tempo und Technik

DOWNHILL: Aaron Wiechenthaler aus Brixen ist gerade zwölf Jahre alt geworden und zählt schon jetzt zu den vielversprechendsten Nachwuchsfahrern im Downhill-Sport in Südtirol und Italien. Aktiv zu fahren begann er mit acht Jahren, und seither dreht sich bei ihm fast alles um das Bike.

„Angefangen hat alles mit einem Bike-Camp, da war ich sechs“, sagt Aaron Wiechenthaler. Früh trainierte er auf der Plose und entdeckte bald seine Leidenschaft für das DownhillFahren. Zunächst nahm er an Cross-CountryTrainings des Vereins „Plose Bike Gravity Team“ teil, bei dem er heute noch Mitglied ist und unter dessen Banner er bei seinen Rennen antritt. Doch schnell zog ihn die Geschwindigkeit und Dynamik der Abfahrten in den Bann. Schon bei seinem ersten Downhill-Rennen stand er auf dem Podium und belegte den 3. Platz.

Abwechslungsreiche Downhill-Tracks

Was ihn am Downhill am meisten fasziniert, ist die Kombination aus Tempo und Technik. Hinzu kommt, dass man sich in der Saison im Freien in der Natur befindet, wodurch man neben verschiedenen Tracks auch atemberaubende Landschaften zu sehen bekommt. „Die Strecken sind immer unterschiedlich; man kann viel ausprobieren, und es ist einfach ein besonderes Gefühl, den Hang hinunterzufahren“, sagt Aaron.

Im Sommer trainiert er regelmäßig – meist zweimal pro Woche auf der Plose. Abwechslung bieten aber auch die Downhill-Tracks in Leogang (Österreich), dem Heimatort seines Vaters, und in Innsbruck. Nebenbei absolviert er weiterhin Cross-Country-Training, um Kondition und Beinkraft aufzubauen. „Das hilft enorm, weil Downhill auch körperlich sehr anstrengend ist – nicht nur für die Beine, sondern auch für die Arme.“

Vieles bringt sich Aaron selbst bei. Auf YouTube studiert er Videos, Sprünge und Techniken und versucht, sie im Training umzusetzen. Unterstützt wird er von seinen Eltern, seinem Trainer, der in einem Bikestore arbeitet,

und vom Vater eines Freundes, der ihm bei der Wartung und bei Reparaturen hilft. „Ein gutes Downhill-Bike ist natürlich wichtig, aber am Ende macht der Fahrer den Unterschied“, sagt Aaron, „trotzdem braucht man das richtige Material und eine gute Schutzausrüstung.“ Helm, Rücken- und Brustschutz sowie Protektoren

lights. Beim internationalen „Rookies Downhill Cup“ in Schladming war er in der U13-Kategorie sogar einer der Favoriten auf den Titel, ehe ihn eine Verletzung im letzten Trainingslauf stoppte: Bei einer Korrektur nach einem Sprung kam er schlecht auf und musste mit Schien- und Wadenbeinbruch das Rennen aus dem Krankenhaus verfolgen. Zwei Wochen später wurde er operiert und arbeitet jetzt in der Physiotherapie an seinem Comeback.

„Am Anfang werde ich sicher mit mehr Respekt fahren, aber ich will auf jeden Fall weitermachen“, sagt er entschlossen. Sein Ziel ist klar: nächstes Jahr im Italiencup in der U15-Kategorie wieder vorne mitzufahren – und langfristig vielleicht sogar den Schritt zum Profi zu schaffen.

Nischensport mit Potenzial

Downhill sei in seinem Alter noch ein Nischensport, meint Aaron. „In Brixen gibt es

„Die Strecken sind immer unterschiedlich; man kann viel ausprobieren, und es ist einfach ein besonderes Gefühl, den Hang hinunterzufahren“
Aaron Wiechenthaler

gehören für ihn zur Standardausrüstung. Instandhaltung und Anpassung der Ausrüstung auf Gegebenheiten und Wetter kommen auch noch hinzu; zum Beispiel muss der Druck der Reifen bei Nässe oder Matsch justiert werden.

Viele Erfolge und Hoffnung auf ein gutes Comeback

Vor einem Rennen analysiert Aaron mit seiner GoPro die Strecke und sucht nach den schnellsten Linien und Möglichkeiten, seine Zeit aus den Testläufen zu verbessern. Eine kleine Routine darf dabei nie fehlen: „Meine Glückshose muss bei jedem Rennen dabei sein. Zudem lege ich bewusst an Wettkampftagen das Smartphone beiseite. So bin ich konzentrierter.“ Aarons bisherigen Erfolge sprechen für sich: Siege in Lermoos und bei der „Enduro.Tirol Tour“ am Kronplatz zählen zu seinen High-

nicht viele, die das machen, auch weil es teuer und zeitaufwendig ist.“ Noch hat Aaron außer seiner Familie und Freunden keine Sponsoren; er hofft jedoch, in den nächsten Jahren durch Erfolge den nächsten Schritt in seiner Karriere machen zu können. Die richtige Einstellung hat er dafür: „Der größte Gewinn sind für mich nicht Pokale oder Gutscheine, sondern die Erlebnisse und Freundschaften, die man bei den Rennen sammelt.“

Seine Vorbilder sind Jan Laner aus Südtirol, mit dem er dieses Jahr bereits einige Male fahren und trainieren durfte, und der kanadische Star Jackson Goldstone.

Aaron blickt trotz seiner aktuellen Lage mit der Beinverletzung sehr optimistisch in die Zukunft: „Ich hoffe, dass ich schon sehr bald wieder bei den Rennen vorne mit dabei sein und auf dem Podest zu sehen sein werde.”

mats.helmersson@brixner.info

Aaron Wiechenthalers große Leidenschaft ist das Downhill-Fahren

TRIATHLON

Mit den Schnellsten am Start

In seinem zweiten Jahr als Profi-Triathlet darf Euan de Nigro eine durchaus positive Bilanz ziehen. Der 21-jährige Sarnser, der seit zwei Jahren in Spanien trainiert, bezeichnet seinen Saisonstart trotz der Bronzemedaille mit der italienischen Mixed-Staffel im Februar in Abu Dhabi zwar als „etwas verhalten“, doch seine Platzierungen auf internationalem Niveau waren durchwegs sehr zufriedenstellend und wurden im Oktober über die olympische Distanz mit dem dritten Platz in der U23-Weltmeisterschaft in Australien gekrönt. Hitze und ein eher unruhiges Meer hatten De Nigro in Wollongong südlich von Sydney nichts ausgemacht, und die anspruchsvolle Radstrecke mit vielen Steigungen war seinen Stärken sogar sehr entgegengekommen. Bereits im Juli hatte er mit Bronze über die Sprintdistanz bei der U23-Euro-

EHRUNG

Brixen ehrt den Sport

Für die einen geht die Saison im November zu Ende, die anderen starten in die nächste: Brixens Sportler und Sportlerinnen sind in vielen Sommer- und Winterdisziplinen erfolgreich aktiv, einige von ihnen weit über die Landesgrenzen hinaus auf nationalem und internationalem Parkett. Einmal im Jahr lädt die Gemeinde Brixen die erfolgreichsten jeder Disziplin zur Sportlerehrung ein, und so fanden sich am 12. November 28 Athletinnen und Athleten im Astra ein, um für ihre Leistungen gewürdigt zu werden. Bürgermeister Andreas Jungmann, Mitglieder

pameisterschaft in Melilla aufhorchen lassen und holte dort zudem Gold mit der italienischen Mixed-Staffel. Den

des Stadt- und Gemeinderats sowie Sportlandesrat Peter Brunner, Dietmar Pfeifer und Fabian Tait vom FC Südtirol überreichten den größtenteils jungen Sportlerinnen und Sportlern die Auszeichnung und ein Geschenk der Stadt. Die Geehrten vertraten vom Schwimmen, der Leichtathletik, dem Behindertensport (Schwimmen und Langlauf) über das Sportklettern, Taekwondo, Yoseikan Budo bis hin zum Alpinskifahren, Eishockey, Handball und Triathlon eine breite Palette an Sportarten. In den Grußworten wurde betont, dass der sportliche Erfolg nicht

Debüt in der ICE Hockey League: Der Brixner Verteidiger Gabriel Nitz kam kürzlich für den HC Pustertal zum Einsatz. Der 18-Jährige ersetzte im Spiel gegen den Villacher SV erstmals den Star-Verteidiger Jonathon Blum.

Wettbewerben in Australien folgten im Herbst weitere Rennen in Japan und Südkorea, bevor De Nigro Ende November eine zweiwöchige Pause einlegen konnte. In den letzten zwölf Monaten sammelte der junge Triathlet nicht nur Erfolge, sondern auch viele Erfahrungen: Mitten unter den Besten seiner Zunft lernte er vieles allein durch die Teilnahme und das Hinschauen auf die Schnellsten. „Training und Ausstattung sind auf ein höheres Niveau geschraubt“, so De Nigro, „wie in anderen Sportarten, werden alle Bereiche auch wissenschaftlich studiert und betreut, wird an jedem Detail gefeilt. Außerdem braucht es in allen Disziplinen Experten: beim Laufen, Radfahren, Schwimmen, beim Krafttraining wie in den unterstützenden Bereichen Physiotherapie, gesundheitliche Analysen, Ernährung.“ sd

nur in Platzierungen zu messen ist. Jungmann bezeichnete ihn vielmehr als Gemeinschaftsleistung und die Sportlerinnen und Sportler als Vorbilder für viele andere, sei es in puncto Leidenschaft wie auch in Bezug auf Disziplin und Fairness. In der Podiumsdiskussion berichteten die Ehrengäste des FC Südtirol – der Geschäftsführer

Dietmar Pfeifer und der Kapitän Fabian Tait – vom Werdegang ihres Vereins von der Landesliga bis in die Serie B und sprachen über die Bedeutung der Nachwuchsarbeit, die Herausforderungen des Profisports und die Rolle des Sports als verbindendes Element zwischen Kulturen. sd

Voraussichtlich am 27. Jänner 2026 wird die olympische Flamme durch Brixen ziehen. Die Fackelstaffel der olympischen Winterspiele Mailand Cortina startet an diesem Tag in Cortina, durchquert das Pustertal nach Brixen und kommt schließlich in Bozen an.

Die Brixner Snowboarderin Emma Dorfmann ist eine von 105 Athleten aus 13 Wintersportarten, die von der Südtiroler Sporthilfe unterstützt werden. Insgesamt werden die Nachwuchssportler mit einer Gesamtsumme von 136.900 Euro gefördert.

„Kindern Werte fürs Leben mitgeben“

MANUEL BERRETTA, Jugendleiter beim ASV Milland, über die Zusammenarbeit mit den „Special-Kickers“.

Herr Berretta, wie kam es zur Zusammenarbeit mit dem ASV Sport & Friends Südtirol, und was hat den ASV Milland davon überzeugt, seine Plätze und Infrastruktur den „Special Kickers“ zu öffnen?

Es war schon länger unser Wunsch, mit einer Einrichtung oder einem Verein zusammenzuarbeiten, die Menschen mit Beeinträchtigung einbinden. In einem Gespräch mit den „Special Kickers“ und ihrem Sektionsleiter Christian Schölzhorn merkten wir schnell, dass wir ähnliche Werte teilen. Sie suchten einen Standort in Brixen – und bei uns fanden sie ein sportliches Zuhause. Nach einem ersten

gemeinsamen Training war klar: Das passt. Im Oktober wurde die Kooperation offiziell besiegelt, und wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

Welche Bedeutung hat diese Kooperation für den ASV Milland, und zwar sowohl sportlich als auch im Hinblick auf soziale Verantwortung und Inklusion?

Wir sind überzeugt, dass unsere jungen Spieler und wir als Verein viel von diesen besonderen Menschen lernen können – menschlich sicher mehr als sie vielleicht fußballerisch von uns. Neben dem Sport steht für uns der soziale Aspekt im Vordergrund. Wir wollen

Du bist voller Energie und möchtest diese mit uns teilen? Dann bewirb dich bei der Alperia Gruppe, um mit rund 1.300 Kolleg*innen ein gemeinsames Ziel zu verfolgen: 100 % grüne Energie.

Für unsere Tochtergesellschaft Alperia Greenpower GmbH suchen wir Verstärkung:

Elektriker*in

Wasserkraftwerke

Brixen und Barbian

Die Tätigkeit umfasst:

- Ausführung von Kontroll- und Wartungsarbeiten - Fehler- und Störungssuche in den Anlagen - Teilnahme am Bereitschaftsdienst

Haben wir dein Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns auf deine Onlinebewerbung: www.alperiagroup.eu/career

den Kindern und Jugendlichen durch den Sport Werte fürs Leben mitgeben, nicht Profifußballer ausbilden.

Welche gemeinsamen Projekte oder Veranstaltungen sind in Zukunft geplant, um Inklusion im Fußball weiter sichtbar zu machen?

Geplant sind gemeinsame Trainingseinheiten und Inklusionsspiele. Außerdem wollen wir jährlich zwei Turniere im Frühjahr und im Herbst organisieren, bei denen die „Special Kickers“ eingebunden werden. Langfristig möchten wir auch ein eigenes „Special-KickersTurnier“ auf die Beine stellen. mats.helmersson@brixner.info

Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest und Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr!

RODELN

Vorbereitung mit Heimvorteil

Der herbstliche Blick auf die Meransner Kunstbahnrodler hat im „Brixner“ mittlerweile Tradition. In diesem Sinne berichtete Dominik Fischnaller kürzlich vom Stand der Dinge, der angesichts der olympischen Bewerbe in Cortina und der damit verbundenen neuen Bahn einige Veränderungen mit sich bringt. Der Meransner Rodler und seine Teamkollegen genießen es, in Cortina zu trainieren: Nach vielen Jahren, in denen die Vorbereitung auf die Saison überall und nur nicht zuhause stattfinden musste, sind die Athleten und Betreuer der italienischen Mannschaft nun angekommen und dürfen die neu erbaute Bahn in Cortina die ihre nennen. Auch wenn rundherum noch sehr viel Baustelle ist, mit dem damit verbundenen Lärm und viel Bewegung, können sich Fischnaller und Co. gezielt auf die olympischen Bewerbe vorbereiten und die Bahn in all ihren Facetten kennenlernen. Darüber hinaus versucht man, die neuesten

Materialverbesserungen zu testen, wenngleich dies angesichts der derzeitigen zu milden Temperaturen schwierig ist und einiges sich in den ersten Weltcup-Rennen zeigen wird. Eine Woche lang waren Anfang November auch die konkurrierenden Rodler-Teams aus der ganzen Welt in Cortina zu Gast, doch der Heimvorteil wird in der kommenden Saison wohl eindeutig bei den einheimischen Athleten liegen. Fischnaller lobt die Bahn als „toll, nicht übermäßig gefährlich, doch mit einigen Schlüsselstellen, in denen man unter Umständen wertvolle Zeit verlieren kann, wenn man sie nicht gut erwischt.“ Er und sein Teamkollege Emanuel Rieder, der im Doppelsitzer mit Simon Kainzwaldner fährt, sind glücklich darüber, während der Trainings zuhause in Meransen wohnen zu können, bevor nach dem Saisonstart in Igls Rennen in den USA und Kanada auf dem Programm stehen. sd

SPORT

Mental flexibel zum Erfolg

Dass sportlicher Erfolg sehr stark auch mit entsprechender mentaler Vorbereitung zusammenhängt, ist seit Langem kein Geheimnis mehr. Das CONILandeskomitee Bozen machte dies im Oktober und November zum Thema einer zweitägigen Fortbildungsveranstaltung, zu der es gemeinsam mit dem Schwimmclub Brixen einlud. Knapp 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedenster Her-

kunft, sowohl in sportlicher als auch in geografischer Hinsicht, fanden sich in der Sportzone Brixen Süd ein, um die Thematik mit dem Referenten Valentin Piffrader zu erarbeiten und zu vertiefen. Als ausgebildeter Pädagoge nicht nur im sportlichen Bereich und als Coach und Mentaltrainer gab Piffrader sein Wissen und seine reiche Erfahrung weiter, forderte jedoch auch die Gruppe zu aktiver Mitarbeit auf. Nach der grundle-

genden Einführung in das Konzept mentaler Flexibilität wurden dessen Vorteile genauer betrachtet. Auf neue Situationen schneller reagieren zu können, Rückschläge als Chancen zu begreifen, kreative Lösungen zu finden und die Fähigkeit, Denken und Handeln dynamisch anzupassen, stärken unsere Leistungsfähigkeit in vielen Bereichen: im Beruf, im Sport, im Alltag. Um zu erfahren, wie dies alles erlernt und gestärkt werden

kann, vertieften die Kursteilnehmenden die Themenbereiche Mindfulness/Achtsamkeit, Grundtechniken des Mentaltrainings, Visualisierungs- und Regulationstechniken, Körperhaltung, Konzentration und Fokussierung. Last but not least ging man natürlich auch darauf ein, wie all diese Aspekte in Training und Wettkampf wirken und gesteuert werden können. sd

Wir wünschen frohe Festtage, Gesundheit und Glück!

Danke

an unsere Kunden und Projektanten für ihr Vertrauen in unsere Arbeit!

Danke

an unsere MitarbeiterInnen für ihren Einsatz und ihren großartigen Zusammenhalt!

„Mobilität ist spannend!“

INTERVIEW: DANIEL ALFREIDER ist seit Jänner 2019 als Landesrat unter anderem für die Mobilität verantwortlich. Im Gespräch mit dem „Brixner“ erklärt er seine Visionen, den aktuellen Stand der wichtigsten Infrastrukturprojekte – und warum er Mobilität als wichtiges Zukunftsthema sieht.

Herr Alfreider, Sie sind seit Jänner 2019 Landesrat für Mobilität. Sind Sie mit dem, was Sie bis jetzt in der Mobilität erreicht haben, zufrieden?

DANIEL ALFREIDER: Das ist eine gute Frage, die man sich eigentlich öfter stellen sollte. Wir hatten, als ich dieses Ressort übernommen habe, vor allem für den Bereich Eisenbahn klare Ziele gesetzt, aber ich hätte damals nie gedacht, dass es uns gelingen würde, in wenigen Jahren so viel davon umzusetzen. Unser großer Traum war, die Eisenbahn in Südtirol in einem Ausmaß auszubauen, dass sie zum Rückgrat der Mobilität in Südtirol wird – und heute sind wir diesem Ziel viel näher als damals. Vor 150 Jahren hatte man ja Eisenbahntrassen gebaut, weil man den Leuten und der Wirtschaft die Möglichkeit geben wollte, unkompliziert und schnell längere Strecken zu überwinden; es gab ja noch keine Autos. Die österreichische k.k. Staatsverwaltung baute 1864 die Brennerbahn von Innsbruck nach Bozen; übrigens eine für die damalige Zeit absolute technische Meisterleistung. Ein paar Jahre später verband man als Teil der historischen „Südbahn“ Franzensfeste mit Lienz. Die Beweggründe für den Bau der Pustertalbahn und der Brennerbahn waren damals eine Mischung aus strategischen, wirtschaftlichen und verkehrspolitischen Interessen der Habsburgermonarchie. Die damaligen Entscheidungen waren sehr visionär.

Damals wurde die Bahn also gebaut, um Mobilität überhaupt zu ermöglichen … … und heute bauen wir die Eisenbahn aus, um Mobilität zu verlagern, denn wir haben inzwischen viel zu viel Individualverkehr auf der Straße. Die Eisenbahn soll also in Zukunft die wichtigste Mobilitätsinfrastruktur in Südtirol sein, damit wir den Individualverkehr eindämmen können.

Das sagt sich so leicht … Dafür braucht es ein perfekt zwischen allen Bewegungsformen abgestimmtes Mobilitätskonzept und die Realisierung der dafür notwendigen Infrastrukturen. Das ist aber in der Tat leichter gesagt als getan: Der Bau von Mobilitätsinfrastrukturen ist in der Regel extrem komplex und aufwändig.

 LANDESRAT

DANIEL ALFREIDER: „Die Vision ist ein kapillarer Busdienst von den obersten Bergdörfern ins Tal als Zubringer zur Eisenbahn, sodass es für die Bevölkerung einfacher und günstiger ist, das eigene Auto zuhause zu lassen“

Am Anfang Ihrer ersten Amtszeit als Landesrat mussten Sie sich aber zunächst mit Prozessen herumschlagen. Ich hatte von meinen Vorgängern über 30 Prozesse im Bereich der Buskonzessionen „geerbt“. Hierzu eine gute Lösung im Sinne der Allgemeinheit zu finden war meine erste große Herausforderung, das stimmt.

Das hat aber aus heutiger Sicht gut geklappt. Ja, auch das ist korrekt. Dass wir aus diesem Schlamassel gut herausgefunden haben, hatte zur Folge, dass wir heute mehrere gesunde private Busunternehmen und im Raum Bozen und Meran einen öffentlichen Betrieb haben, die den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) inzwischen hervorragend organisieren und verwalten. Dass wir nicht nur einen, sondern mehrere Betriebe haben, die in den verschiedenen Zonen diesen Dienst abwickeln, gibt uns viel Sicherheit und Stabilität. Ich bin sehr stolz auf mein Team, das damals mit viel Gegenwind die Konzessionsvergaben professionell organisiert hat. Jetzt folgt noch die Ausschreibung der Eisenbahnkonzessionen, die auch bereits „auf Schiene“ ist.

Lassen Sie uns zurückkehren zum Ausbau der Eisenbahn in Südtirol.

Damit die Eisenbahn eine echte Alternative für so viele Südtiroler und Gäste wie möglich darstellt, mussten wir zunächst erfassen, welche die dringendsten Handlungsfelder waren. Sehr schnell erkannten wir, dass der entsprechende Ausbau der Eisenbahn sehr teuer werden würde: immerhin eine Milliarde Euro. Wir dachten uns damals: Okay, wir haben nun die klare Vision, aber wie sollen wir sie umsetzen? Heute darf ich mit Freude feststellen: Was den Bereich der Eisenbahn betrifft, bin ich mehr als zufrieden mit dem, was wir in den letzten Jahren erreichen konnten. Es ist uns nämlich gelungen, Brüssel und Rom davon zu überzeugen, Projekte im Ausmaß von mehr als einer halben Milliarde Euro zu finanzieren. Südtirol allein hätte das natürlich nie stemmen können. Und, was wichtig ist: Die entsprechenden Projekte werden bereits umgesetzt. Das macht mich sehr stolz: Unser gesamtes Team hat hier hervorragende Arbeit geleistet.

Rückgrat heißt also, dass die Eisenbahn in den Talsohlen vom Reschen bis nach Innichen und von Salurn bis zum Brenner mit möglichst kurzer Taktfrequenz gut funktionieren muss. Die Peripherie hängt aber trotzdem von den Straßen ab. Die Vision ist ein kapillarer Busdienst von den obersten Bergdörfern ins Tal als Zubringer zur Eisenbahn, sodass es für die Bevölkerung einfacher und günstiger ist, das eigene Auto zuhause zu lassen. Dazu brauchen wir neben der Eisenbahn einen ausgezeichneten Busdienst und gute Straßeninfrastrukturen, damit die Busse nicht ständig im Stau stehen. Im ländlichen Raum wird das eigene Auto aber auch in Zukunft notwendig sein, weil wir ja nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit jeden Weiler anfahren können. Also muss es bei den Bahnhöfen auch die Möglichkeit geben, das eigene Auto oder das eigene Fahrrad zu parken. Auch hierzu wollen wir Anreize schaffen, um auf die Öffis umzusteigen. Park & Ride für Pendler, die das eigene Fahrzeug am Bahnhof abstellen und mit Bus oder Bahn zur Arbeit und retour fahren, sie sollen kostenlos parken. Voraussetzung, um diese Möglichkeit zu nutzen, ist ein südtirolmobil-Pass-Abo. Bei den Mobilitätszentren Brixen und Bruneck setzen wir dieses System bereits erfolgreich um, und kürzlich ist auch der Parkplatz Waidbruck dazugekommen. Verschiedene Gemeinden haben bereits ihr Interesse bekundet und arbeiten daran, die baulichen und technischen Voraussetzungen für das Park & Ride zu schaffen.

p Der endgültige Plan der Südspange Brixen; jetzt folgt die Eintragung in den Bauleitplan, danach die Ausschreibung

Bei der Straßeninfrastruktur herrscht aber auch noch Handlungsbedarf …

 Jeder Autobus des ÖPNV hat einen Chip mit GPS; die Visualisierung zeigt, ob der Bus zu früh (blau), pünktlich (grün) oder in Verspätung (rot) ist

In einigen Landesteilen ist das Verkehrsaufkommen in der Tat hoch. Sündenbock ist in den Augen vieler der Tourismus und der Durchzugsverkehr, aber im Grunde ist es vor allem der Einheimische, der die Verkehrsspitzen verursacht. Das ist auch nachvollziehbar: Die Südtiroler Bevölkerung ist von 2000 bis 2022 um 15 Prozent gewachsen, und das wirkt sich auch auf den Verkehr aus. Auch der Tourismus belastet aber natürlich die Straßen: Wir haben seit dem Jahr 2000 53 Prozent mehr Nächtigungen, aber durch die verminderte Aufenthaltsdauer fast eine Verdoppelung der Ankünfte. Auf den Hauptachsen verzeichnen wir von 2004 bis 2024 eine Steigerung des Verkehrs von knapp 19 Prozent, wobei der Verkehr auf einigen Streckenabschnitten wie zum Beispiel im Pustertal überproportional angestiegen ist. In den letzten Jahren hatten wir sechs oder sieben große und eine Vielzahl kleiner Straßenbauprojekte, um die kritischen Bereiche zu entschärfen. Die Arbeiten laufen; dank der Olympiade konnten wir außerdem einige Projekte finanzieren, die wir noch in der Warteschleife hatten. Die Mittel aus dem Landeshaushalt hätten für eine solch zeitnahe Realisierung dieser Projekte nicht ausgereicht.

Ich kann mir vorstellen, dass neben der Finanzierung auch die bürokratischen Hürden solcher Projekte enorm sind. Das ist absolut korrekt, ja. Und es herrscht, nebenbei bemerkt, auf politischer Ebene unbedingter Handlungsbedarf: Wir brauchen dringend mehr Flexibilität bei der Anstellung des Personals. Heute ist es durch die entsprechenden Regeln fast unmöglich geworden, einen Projektleiter anzustellen.

Straßenbauprojekte sorgen auch im Landtag regelmäßig für rege Diskussionen …

Es ist in der Tat ziemlich paradox: Die Bürgermeister wünschen sich von uns, dass wir mit Straßenbauprojekten ihre Verkehrsprobleme lösen, und im Landtag werden diese Investitionen infrage gestellt. Wenn ein Landtagsabgeordneter der Opposition die Budgets für Straßenbauprojekte kürzen will, dann sollte er bitteschön auch sagen, welche Umfahrungsprojekte gestrichen werden sollen und dies dem entsprechenden Bürgermeister und den Menschen

in den Städten und Dörfern zu erklären versuchen. Und obendrein: Gemeinderäte derselben Oppositionspartei sind vor Ort ebenfalls fast immer für die Projekte. Gerade in der Peripherie gibt es eine Vielzahl kleiner Projekte, die unbedingt zu realisieren sind, weil sie die Lebensqualität der dortigen Bevölkerung maßgeblich verbessern werden.

Man ist es ja inzwischen gewohnt, dass Straßenbauprojekte von einigen Leuten immer heftig kritisiert werden. Sie skandieren dann: „Bessere Straßen verursachen mehr Verkehr und sind deshalb kontraproduktiv.“

„ Mit dem Bereich Eisenbahn bin ich mehr als zufrieden mit dem, was wir in den letzten Jahren erreichen konnten“

Landesrat Daniel Alfreider

Es stimmt auch, dass mehr Straßen zu mehr Verkehr führen, aber ich gebe zu bedenken, dass wir ja nie neue Verbindungen bauen, sondern immer nur Umleitungen von bestehenden Strecken. Bei unseren Straßenbauprojekten geht es also in den allermeisten Fällen um eine Erhöhung der Sicherheit – zum Beispiel in geologisch kritischen Gebieten – oder um Umfahrungen, die dem betroffenen Ort mehr Lebensqualität bringen. In einem Dorf, das unter dem Durchzugsverkehr leidet und sich eine Umfahrung wünscht, kommt die These „Mehr Straßen verursachen mehr Verkehr und sind deshalb abzulehnen“ ganz sicher nicht gut an. Ein aktuelles konkretes Beispiel ist das Löwenviertel in Vahrn: Der neue Teil der Westumfahrung hat dazu geführt, dass es heute im Dorf erheblich weniger Verkehr gibt. Natürlich sind solche Infrastrukturen teuer, aber heute hat Vahrn dadurch mehr Lebensqualität, und auch Brixen profitiert davon.

Und trotzdem gibt es immer wieder kritische Situationen – zum Beispiel im Pustertal, wo es ständig Stau gibt. (Alfreider öffnet am eigenen iPad eine Homepage mit einer Südtirolkarte mit allen Straßen, die verschiedene Stärken und Farben aufweisen.) Das stimmt, auch in diesem Moment ist das Verkehrsaufkommen zwischen Mühlbach und der Autobahneinfahrt Vahrn sehr stark.

Ist das auf Ihrem iPad die Ist-Situation in Realzeit?

Ja. Wir haben in den letzten Jahren stark daran gearbeitet, stabile Daten im Bereich der Mobilität zu bekommen. Wir verwenden dafür verschiedene Datenbanken, Sensoren und Kameras, die nicht nur die Zahl der Verkehrsmittel erheben, sondern auch die Verkehrsbeziehungen: Wir wollen wissen, woher die einzelnen Autos kommen und wohin sie fahren. Wenn wir Entscheidungen zur Priorisierung von Verkehrsinfrastrukturen treffen müssen, helfen uns diese Daten dabei, die dringendsten Projekte zu erkennen.

Faktenbasierte Entscheidungen – war das eines Ihrer Ziele?

Stabile Daten müssen die Entscheidungsbasis sein für jedes Management – auch in einem Unternehmen. Wie soll ich ohne Hard Facts Entscheidungen treffen? Als ich

Für unseren Firmen- und Produktionssitz in Brixen suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Mitarbeiter/in für die Produktion

Ihre Aufgaben:

- Bedienung der Abfüllanlage im 2-Schichtbetrieb

- Durchführung von Wartungsund Reinigungsarbeiten

Ihr Profil:

- Teamfähigkeit

- Flexibilität und Engagement

- Handwerkliches Geschick

- Gute Deutschkenntnisse

- Selbstständige und sorgfältige Arbeitsweise

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

T 0472 057034 info@acquaplose.it www.acquapose.com

den Bereich Mobilität übernommen hatte, war eine der ersten Erfahrungen die E-Mail einer Bürgerin mit der Frage, warum der Bus gestern im hintersten Passeiertal nicht angekommen ist. Also fragte ich bei uns im Amt nach, und dort musste man beim Konzessionär fragen, und bis die Antwort da war, vergingen zahlreiche Tage. Heute hat jeder – jeder! – Bus des ÖPNV einen Chip mit GPS, der jede Bewegung aufzeichnet; anhand dieser Daten werden dann die Kilometer mit dem Konzessionär abgerechnet. Online kann ich in Realzeit jeden einzelnen Bus verfolgen, und ich sehe durch farbliche Markierungen sogar, ob er fahrplanmäßig unterwegs ist oder in Verspätung. Außerdem wissen wir durch die Entwertungen, wie viele Leute jeder Bus zu jeder Zeit transportiert. Diese Informationen sind für uns wichtig, weil wir dadurch erkennen, ob es einen Bus auf den jeweiligen Strecken überhaupt braucht oder ob vielleicht ein zusätzlicher Bus geplant werden muss.

Das heißt also konkret: Bekommen Sie eine Anfrage eines Bürgermeisters zum Bau einer Infrastruktur, schauen Sie sich zunächst an, ob er mit der Schilderung des Problems nicht übertreibt?

Die Daten helfen uns dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Und sie waren und sind die technische Basis für die Erarbeitung unserer mittel- und langfristigen Visionen und Masterpläne. Ich bin kein großer Fan von allzu visionären und manchmal recht unrealistischen Masterplänen; wenn sie aber Ziele und Zeitvorgaben beinhalten, die man effektiv erreichen kann, ergeben sie Sinn. Unser Landesmobilitätsplan 2035 beinhaltet Investitionen von 2,2 Milliarden Euro, von denen heute schon 700 Millionen Euro umgesetzt werden. Ein Drittel unserer klar definierten Ziele ist also bereits in der Umsetzung – das ist für mich natürlich sehr zufriedenstellend.

Es hat sicher Jahre gebraucht, um diese Datensysteme aufzubauen.

Ja, natürlich. Heute gewährleisten sie es uns aber, die richtigen Entscheidungen zu treffen, damit wir die Mobilität der Bevölkerung so gut wie möglich organisieren können.

p Sensoren, Kameras und verschiedene andere Datenquellen zeigen in Realzeit, wie stark die Verkehrsbelastung auf den verschiedenen Strecken ist

Mobilität ist ein Grundbedürfnis des Menschen, weshalb es auch ein starkes Zukunftsthema ist. Damit Mobilität funktioniert, müssen die verschiedenen Verkehrsinfrastrukturen – ÖPNV, Eisenbahn, Straßen, Seilbahnen, Rad- und Fußwege – untereinander perfekt abgestimmt sein. Intermodalität ist das Stichwort der Zukunft.

Auch die touristischen Hotspots können damit faktenbasiert verwaltet werden?

Ja, das ist so. Zum Beispiel die Zufahrt zum Pragser Wildsee: Die dort angewandte Kontingentierung, die absolut sinnvoll war, sollte erweitert werden, denn wir haben erkannt, dass vor 9 Uhr – also bevor die Kontingentierung greift – der Verkehr stark ansteigt; denselben Effekt haben wir nach 16 Uhr. Mit einer Ausweitung der Kontingentierung auf 20 Uhr kann man zum Beispiel die Spitzenwerte von 16 bis 16:30 Uhr vermeiden. Davon profitiert wiederum das Dorfleben. Ohne genaue Daten müssten wir nach Bauchgefühl entscheiden – das geht manchmal schief. Die Entscheidungen zu den Kontingentierungen treffen aber die Gemeinden vor Ort; wir unterstützen sie bei der Umsetzung.

Es ist für mich immer spannend, mit welcher Intensität manche Leute Verkehrsinfrastrukturen kritisieren. Bei der Westumfahrung hat es auch nach ihrer Eröffnung immer wieder geheißen, sie sei unnütz, und die entsprechenden Gelder seien falsch investiert worden …

… bis die Westumfahrung das erste Mal für einige Tage gesperrt werden musste; da haben sich dieselben Leute über die Sperrung aufgeregt. Ein großes aktuelles Problem ist, dass sich viele Leute nicht mehr die Zeit nehmen, sich ordentlich zu informieren, bevor sie sich eine Meinung bilden und diese in den Socials auch äußern. Und sie sind oft auch Opfer von ganz bewusst verbreiteten Falschinformationen. Ich erinnere mich noch gut an die Diskussionen zum Brenner Basistunnel. Die Faktenlage war klar: Wir brauchen für die Zukunft eine Alternative zur Autobahn, weil der Warenverkehr steigt und die A22 eine begrenzte Kapazität hat. Und wir wollen im Interesse

GRATIS SAISONSKIPASS FOR KIDS! 2025/26

Der Winter steht vor der Tür und bringt euch eine supercoole Wahnsinns-Überraschung mit: den GRATIS - SAISONSKIPASS für endlos Skispaß im Skigebiet Ratschings-Jaufen.

Du bist Jahrgang 2012 oder jünger und in Südtirol ansässig? Dann nichts wie los!

Bring deinen gültigen Personalausweis mit und hol deinen Gratis-Saisonskipass ab 10. November an der Talstation ab.

AUF DIE SKIER, FERTIG, LOS –DEN SKIPASS GIBT ES KOSTENLOS !

www.ratschings-jaufen.it

der Bewohner des Wipptals und des Eisacktals den größtmöglichen Teil des Warenverkehrs in den Berg verlagern, wo er niemanden stört. Und unser drittes Ziel war, dass diese enorme Infrastruktur nicht von Bozen, sondern von Brüssel, Rom und Wien finanziert wird.

Und trotzdem gab es massive Kritik?

Wir wurden als Tunnelidioten bezeichnet, als Milliarden-Loch-Verschwender und Beton-Lobbyisten. Es hat geheißen, das Eisacktal werde verschandelt, und 800 Tunnelarbeiter würden unsere Frauen vergewaltigen. Es gab – sogar von einem Eisacktaler! – in Brüssel Rekurse gegen dieses Projekt.

Sepp Kusstatscher war damals als Vertreter der Grünen im EU-Parlament. Heute sagen Vertreter derselben Partei, der Bau gehe zu langsam.

Gerade als Eisacktaler Parlamentarier hätte er alles tun müssen, um das Projekt voranzutreiben. Rekurse aber verzögern Projekte. Mit Verlaub: Der Brenner Basistunnel wird die Lebensqualität der Eisacktaler und Wipptaler erheblich steigern, und Südtirol musste dafür nicht einmal den Landeshaushalt belasten. Es war eine strategische Meisterleistung von uns Südtirolern, dieses Projekt in die Wege zu leiten und auch die Bevölkerung dafür zu gewinnen.

Dasselbe gilt wohl auch für die Riggertalschleife …

Die Riggertalschleife kostet rund 250 Millionen Euro. Manchmal höre ich, dass es Wahnsinn ist, für eine Olympiade so viel Geld auszugeben. Ich erwidere dann: Diese Bahninfrastruktur wird ja nicht für Olympia gebaut, denn die wahren Profiteure sind die Menschen im Pustertal und im Eisacktal – im Grunde jeder Südtiroler. Ohne Gelder aus Rom hätten wir ein solches Projekt nie realisieren können.

Kommen wir zurück zum Landesmobilitätsplan 2035. Was muss bis dahin fertiggestellt sein, damit Sie in zehn Jahren sagen können: Ziel erreicht?

Zehn Jahre – das ist infrastrukturtechnisch ein sehr kurzer Zeitraum. Was die Eisenbahn betrifft, ist die Elektrifizierung der Vinschgerbahn ja fast abgeschlossen; wir rechnen damit, dass die Strecke im Mai 2026 wieder in Betrieb genommen wird. Der Bahnhof St. Jakob ist ebenfalls in Bau; das wird ein Mobilitätshub vor allem auch für die Pendler des Unterlands. Ebenfalls in einigen Monaten ist die Bestandsstrecke Mühlbach–Franzensfeste wieder befahrbar – das ist gerade für den Verkehr im Pustertal

p Die Südumfahrung von Schabs wird eine extreme Verkehrsberuhigung im Ortsgebiet zur Folge haben

sehr wichtig. Ein Jahr später wird auch die effektive Riggertalschleife fertiggestellt sein – dazu fehlt ja im Moment noch der Bau eines Tunnels und einer Brücke. 2028 erwarte ich mir die Fertigstellung des Virgltunnels, und 2032 wird der Brenner Basistunnel in Betrieb gehen. Wenn wir es schaffen, bis 2035 auch die Bahnstrecke Meran–Bozen zweigleisig auszubauen, können wir sehr zufrieden sein, denn dann wird die Attraktivität der Eisenbahn in Südtirol auf ein neues Level angehoben. Die Eisenbahn auf den heutigen Bestandsstrecken wird mit der Verlagerung des Warenverkehrs und der meisten Fernzüge in den Tunnel

„ Sündenbock ist in den Augen vieler der Tourismus und der Durchzugsverkehr, aber im Grunde ist es vor allem der Einheimische, der die Verkehrsspitzen verursacht“

Landesrat Daniel Alfreider

de facto zu einer lokalen S-Bahn. Im Viertelstundentakt wird man dann von Brixen nach Bozen fahren können; alle anderen Ziele erreicht man alle 30 Minuten.

Sie sind zuversichtlich?

Ich bin vorsichtig zuversichtlich, denn zur Realisierung braucht es noch etwa eine halbe Milliarde Euro. Wir müssen natürlich schauen, eventuelle Finanzierungsmöglichkeiten sofort zu erkennen und darauf zu reagieren.

Ein Ausbau der Eisenbahninfrastruktur muss 2035 zu einer stärkeren Nutzung führen?

Ja, natürlich. Unser Ziel ist ambitioniert: Wir wollen, dass bis dahin die Zahl der Fahrten in den Zügen um rund 200 Prozent steigt. Die Zahl der Entwertungen in den Bussen soll um 20 Prozent steigen, und wir wollen, dass

die Leute durch bessere Radwege um 50 Prozent mehr das Fahrrad benutzen. Der Individualverkehr im eigenen PKW soll hingegen durch unsere Maßnahmen um 25 Prozent sinken. Weitere Maßnahmen vonseiten der Gemeinden verringern den Individualverkehr zusätzlich.

Ist eine Ihrer großen Stärken die Art, wie Sie mit nationalen und europäischen Politikern verhandeln?

Je kleiner das Land, umso wichtiger sind Netzwerke – für mich ist das eine der Hauptaufgaben eines lokalen Politikers. Für die Finanzierung von großen Projekten ist Südtirol zu klein – also müssen wir uns von Partnern unterstützen lassen. Es geht aber nicht nur um mich, sondern um mein ganzes Team; mittlerweile sind meine Mitarbeiter vor allem auf der Technikerebene hervorragend mit Rom und Brüssel vernetzt. Das ist für Südtirol enorm wichtig.

Die Riggertalschleife wird Brixen zu einem wichtigen Umsteigehub machen

Schauen Sie, Brixen wird neben Bozen der wichtigste

„ Die Eisenbahn soll in Zukunft die wichtigste Mobilitätsinfrastruktur in Südtirol sein, damit wir den Individualverkehr eindämmen können“

Landesrat Daniel Alfreider

Zugbahnhof Südtirols, eine richtige Drehscheibe. Ob von Norden, Osten oder Süden – alle Züge treffen sich in Zukunft in Brixen. Mit dem Mobilitätszentrum am Brixner Bahnhof haben wir dafür die besten Voraussetzungen geschaffen; er ist ein perfektes Modell unserer Vision. Hier wechseln Fußgänger, Fahrradfahrer, Autofahrer und Busgäste das Transportmittel. Die öffentlichen Verkehrsmittel müssen so perfekt ineinandergreifen und so attraktiv sein, dass für einen bedeutenden Teil der Bevölkerung das eigene Auto höchstens noch als Zubringer dient für Bus oder Eisenbahn.

Der Brixner Bahnhof wird in der Tat von den Nutzern gelobt, aber er ist ja noch nicht gänzlich fertiggestellt. Außerdem wird manchmal das Bahnhofsgebäude selbst kritisiert, das noch von RFI verwaltet wird.

Toiletten, Barrierefreiheit, Beleuchtung und Überwachung – das sind in der Tat noch Schwachpunkte, an denen wir arbeiten müssen. Außer im Vinschgau gehören alle Bahnhöfe der RFI, die sie mit wenigen Ausnahmen dem Land zur Verwaltung übergeben hat. 2029 verfallen diese Konventionen; wir versuchen natürlich, so schnell wie möglich die Verlängerung derselben zu erreichen. Dabei werden wir versuchen, einige Präzisierungen einzubauen – vor allem, was die Barrierefreiheit und die Integration mit den restlichen Mobilitätsarten anbelangt. Vorher ist es verständlicherweise schwierig, außerordentliche Investitionen zu tätigen.

Es gibt eine Bürgerinitiative, die seit Jahren fordert, dass die gesamten Kosten der Öffis vom Tourismus finanziert werden sollen.

Vielen Dank für diese Frage, denn gewisse Medien übernehmen ja lediglich die Pressemitteilungen dieser Initiativen und nehmen sich nicht einmal die Mühe, nachzurecherchieren. Die öffentlichen Mobilitätsdienste kosten heute jährlich etwa 255 Millionen Euro, und es wäre kontraproduktiv, allein den Tourismus damit zu belasten. Etwas mehr als ein Fünftel davon werden von den Fahrgästen finanziert, also 54 Millionen Euro; 20 Millionen davon kommen allein von den Gästekarten. Das heißt, dass mehr als ein Drittel der Einnahmen von Gästekarten kommt; von allen effektiven Entwertungen stammen aber nur 14 Prozent von Gästekarten. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass der Tourist heute schon den Dienst im Vergleich zur Nutzung überproportional mitfinanziert.

Das heißt, dass der Tourist erheblich mehr zur Deckung der Kosten beiträgt als der Einheimische?

Jede Fahrt eines Einheimischen – unabhängig davon, welches Abo er nutzt – wird in einem viel größeren Ausmaß von öffentlichen Geldern subventioniert als jene des Gastes. Dabei dürfen wir nie vergessen: Wenn Gäste den ÖPNV nutzen, lassen sie das eigene Auto zuhause oder im Hotel. Wenn der ÖPNV zu teuer wird, wird er nicht verwendet – mit der Folge, dass wir wieder mehr Autos auf den Straßen haben.

Am Ende dieses Gesprächs sollten wir über den Stand der Dinge der derzeitigen Eisacktaler Projekte reden. Beginnen wir mit der schon mehrfach zitierten Riggertalschleife, deren

Bau ja in den letzten Wochen am Eingang des Pustertals zu massiven Stausituationen geführt hat.

Wir haben dort derzeit ein doppeltes Handicap: Der Bau der Riggertalschleife verursacht eine Totalsperre der Eisenbahn, was dazu führt, dass Pendler, die normalerweise mit der Eisenbahn fahren, auf den Bus oder auf das eigene Auto umsteigen mussten. Und zweitens musste die Brücke bei Schabs dringend saniert werden. In ein paar Monaten wird die Bestandsstrecke wieder geöffnet, was das Verkehrsproblem etwas entschärfen dürfte.

Bis zur Olympiade wird die Bestandsstrecke wieder funktionieren?

Das kann man heute noch nicht genau sagen, aber RFI ist sehr zuversichtlich. Nach anfänglichen Schwierigkeiten arbeiten inzwischen alle verantwortlichen Unternehmen auf Hochdruck. Ich gehe aber auf jeden Fall davon aus, dass die Bestandsstrecke in den ersten Monaten des neuen Jahres wieder befahrbar sein wird. Die effektive Riggertalschleife inklusive Tunnel und neuer Brücke wird voraussichtlich Ende 2027 fertig sein. In der Zwischenzeit dürfte auch die Neuordnung der Gleise des Brixner Bahnhofs abgeschlossen sein. Das wird eine massive Qualitätssteigerung mit sich bringen. In der Zwischenzeit werden wir 21 neue Züge bekommen, die über drei unterschiedliche Stromsysteme verfügen; damit entfällt auf der Strecke nach Innsbruck der Lokomotivenwechsel.

Wie sieht es mit der Haltestelle in Vahrn aus?

Die Haltestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Autobahn; also mussten wir diese um eine Sondergenehmigung fragen, damit wir die eigentlich geltenden Mindestabstände unterschreiten dürfen. Diese Zusage haben wir inzwischen erhalten.

Anfang Februar hatte es noch geheißen, die Vahrner Haltestelle sei noch nicht absehbar.

Wir hielten immer an dieser Haltestelle fest, aber bevor wir sie in die konkrete Planung einbauen konnten, brauchten wir natürlich die notwendigen Zusagen. Im Programm der RFI ist die Haltestelle in Vahrn auf jeden Fall enthalten. Allerdings kann sie erst in Betrieb genommen werden, nachdem die Zulaufstrecke des BBT in Funktion ist; mit dem derzeitigen Zugverkehr ist die Haltestelle nicht machbar. 2032 wird der BBT in Betrieb gehen; dieser Termin rückt immer näher. Für Vahrn müssen wir jetzt also mit der konkreten Planung beginnen.

Wenn der BBT und die südliche Zulaufstrecke in Betrieb gehen, wird Südtirol für den deutschsprachigen Raum natürlich auch leichter erreichbar sein. Kann dies zu einem Problem werden?

dass so viele Gäste wie möglich mit der Eisenbahn nach Südtirol fahren; heute kommen ja 83 Prozent der Gäste mit dem eigenen Auto. Unsere Aufgabe ist es dann, durch einen kapillaren und gut organisierten ÖPNV die Leute zu ihren Destinationen zu bringen. Die Anbindung des deutschsprachigen Raums ist aber auch für uns Südtiroler von Vorteil: München wird in zweieinhalb Stunden erreichbar sein, Wien in fünf Stunden, Berlin in sechs und Paris in sieben Stunden – von Innsbruck ganz zu schweigen.

p LANDESRAT

DANIEL ALFREIDER: „Brixen wird neben Bozen der wichtigste Zugbahnhof Südtirols, eine richtige Drehscheibe“

Ende 2027 ist also inzwischen ein für den Großraum Brixen spannender Termin, sofern bis dann die effektive Riggertalschleife, die Neuordnung des Bahnhofs Brixen und der Bahnhof Schabs abgeschlossen sind. Wird die Südspange von Schabs, also die Verbindung der Staatsstraße nach Ladestatt, ebenfalls bis 2027 fertig sein?

Wir planen und bauen zunächst den Knoten Ladestatt; das ist ziemlich komplex, weil hier aus Sicherheitsgründen ein Kreisverkehr auf zwei Ebenen entsteht, um die Verkehrsflüsse zu entflechten. Die Straße selbst wird dann folgen. Gerade diese Südspange Schabs bedeutet für das Dorf einen enormen Qualitätssprung, weil die heutige Straße keine Zufahrt zur Pustertaler Straße mehr haben wird; die Zone Raut und das Dorfzentrum rücken damit zusammen. Schabs und auch Aicha sind also die großen Profiteure der Mobilitätsmaßnahmen in dieser Zone.

Die Gemeinde Natz-Schabs hat hier durch intensive Einbindung und Information der Bevölkerung gute Vorarbeit geleistet … Das ist gerade bei Infrastrukturprojekten unbedingt notwendig. Wenn die Bevölkerung nicht eingebunden wird, entstehen – meist durch Falschinformationen oder Halbwissen – Ängste, die dann zu Widerstand führen. Je mehr die Leute wissen, desto weniger Widerstand gibt es.

Wie sieht es mit der Südspange Brixen aus?

Es gab für die Südspange, wie Sie wissen, eine Reihe von Varianten, die zunächst geplant und evaluiert werden mussten. Inzwischen gibt es ein endgültiges Projekt, das auch von den verschiedenen Grundeigentümern akzeptiert worden ist. Die Voraussetzungen mit einer Vielzahl von verschiedenen Betroffenen waren nicht einfach, weshalb es länger gedauert hat als anfangs geplant. Jetzt folgt die Eintragung in den Bauleitplan. Die Gelder sind zwar noch nicht beschlossen, aber daran wird es dann auch nicht scheitern. Die Ausschreibungsplanung wird noch einige Zeit dauern; ich rechne mit einem Baubeginn im Jahr 2028.

Macht Mobilität Spaß?

Ja! Ich könnte mir kein spannenderes Ressort vorstellen. Es ist so spannend, dass man darauf achten muss, die Kräfte zu managen, auch jene unseres gesamten Teams. Mobilität ist viel mehr als die Bereitstellung von Infrastrukturen und Diensten: Mobilität ist ein Grundbedürfnis und eine soziale Maßnahme. Wenn wir heute den Kindern um jährlich 20 Euro oder Jugendlichen bis 26 um 150 Euro einen Südtirol Pass zur Verfügung stellen, sorgen wir dafür, dass die Heranwachsenden dem ÖPNV treu bleiben. Wenn wir die Senioren um einen bescheidenen Jahresbetrag transportieren, sorgen wir dafür, dass sie mobil bleiben. Und wenn wir es schaffen, den ÖPNV so gut zu gestalten, dass eine Familie der Peripherie dadurch auf das Zweitauto verzichten kann, dann ist dies eine indirekte finanzielle Unterstützung dieser Familie, die nicht zu unterschätzen ist.

Jede Änderung birgt Chancen und Risiken. Der Brenner war immer schon eine natürliche Grenze, die es zu überwinden galt. Durch den BBT wird Südtirol an Nordtirol und auch Bayern direkt angebunden; in diesem Großraum wohnen 100 Millionen Leute. Wir müssen es also schaffen, willy.vontavon@brixner.info

Mit Durchblick in die Zukunft

EVENT: Nach intensiven Umbauarbeiten öffnete Optik Brugger am 24. Oktober erstmals seine Türen unter den Großen Lauben – ein bedeutender Schritt in die Zukunft, der tags zuvor mit einer stimmungsvollen Eröffnungsfeier gewürdigt wurde.

Michael Brugger und sein Team, dem er mit einem Blumenstrauß für die großartige Unterstützung insbesondere während der Umbauzeit dankte: von links Nicole Faller,

 Michael Brugger dankt allen baubeteiligten Firmen für die hervorragende Zusammenarbeit, insbesondere:

Am Vorabend der offiziellen Eröffnung lud Geschäftsinhaber Michael Brugger Freunde, Kundinnen und Kunden, sein Team sowie die beteiligten Baupartner ein, um die Übersiedlung zu feiern. Unter den Ehrengästen befanden sich hds-Präsident Philipp Moser, hds-Direktorin Sabine Mayr und die Stadträte Bettina Kerer und Peter Natter. Sie alle gratulierten ihm zum erfolgreichen Umzug in die neuen Geschäftsräume – ein Schritt, der Tradition und Zukunft auf besondere Weise verbindet.

Tradition mit Weitblick

In seiner Eröffnungsrede blickte Michael Brugger auf die über 40-jährige Geschichte des Familienbetriebs zurück: Gegründet wurde Optik Brugger 1984 von seinen Eltern Albuin und Clara Brugger am bisherigen Standort in der Albuingasse. Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters im Jahr 2013 übernahm Michael Brugger das Geschäft. Zu diesem Zeitpunkt hatte er nach seinem Wirtschaftsstudium bereits die

Ausbildung zum Augenoptikmeister abgeschlossen. Dankbar erinnerte er sich an die Unterstützung seiner Mutter Clara sowie der langjährigen Mitarbeiterinnen Magdalena und Evelin; ohne sie wäre der nahtlose Übergang damals kaum möglich gewesen.

Ein Traum wird wahr

Das Geschäft florierte, der Platz wurde knapp – und der Wunsch nach Veränderung wuchs. „Ein Freund der Familie erinnerte sich kürzlich, dass es der große Traum meines Vaters gewesen war, eines Tages mit dem Geschäft unter die Lauben zu ziehen. Ohne es zu wissen, habe ich mit der Übersiedlung des Geschäfts somit einen langgehegten Wunsch meines Vaters erfüllt“, erzählte Michael Brugger in seiner Eröffnungsansprache.

Nach Monaten intensiver Planung und Bauarbeiten eröffnete Optik Brugger unter den Großen Lauben – einem Ort, der Tradition und Moderne harmonisch vereint. Auf zwei Ebenen erwartet die Kundschaft ein erweitertes Serviceangebot in einem einladenden Ambiente.

„Wenn man ein solches Projekt beginnt, ahnt man noch nicht, wie viele Stunden, Entscheidungen und Gedanken darin einfließen werden“, resümierte er rückblickend. „Doch dank des großartigen Teams, das mir in dieser Zeit den Rücken freihielt, und unserer verlässlichen Baupartner wurde aus einer Baustelle Schritt für Schritt ein Ort, an dem man sich wohlfühlt.“

Michael inmitten der Frauenriege der Politik: von links Landesrätin

Magdalena Amhof, Stadträtin

Bettina Kerer und Gemeinderätin

Margit Tauber

Michael Brugger mit Partnerin Alexa Poljanec

Die Segnung der neuen Geschäftsräume nahm Dekan Florian Kerschbaumer vor. Anschließend wurde auf den gelungenen Neubeginn angestoßen.

Brugger Optics Große Lauben 19 39042 Brixen T 0472 833485 info@optikbrugger.it Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 8.30 bis 13 und 14.30 bis 18.30 Uhr Sa. 8.30 bis 13 und 14.30 bis 17.30 Uhr

barth.it
Florian und Maria Peer
Martin Mair, Michael Brugger und Friedrich Überbacher
Magdalena Pliger, Cornelia Trocker, Anna Rizzi, Evelin Lange, Teresa Niederwolfsgruber und Nora Tarsia

Stadtrat Peter Natter würdigte die Investition in die Zukunft des alteingesessenen Optikergeschäfts

Die neuen Räumlichkeiten präsentieren sich einladend und modern unter historischen Gewölben

Bergmeister,

SCHÖNE FEIERTAGE UND EINEN GUTEN

Hinter jedem Erfolg steckt eine tolle Leistung.

Wir gratulieren dem SSV Neustift zum 40-jährigen Bestehen und wünschen weiterhin viele große und kleine Erfolge!

Wolf,

Magdalena Pliger mit Ehemann Markus Rossmann und Tochter Anna

Wir suchen Lehrlinge und Mitarbeiter (m/w), die mit uns Meisterhaftes leisten.

E FELICE ANNO NUOVO

Ausführung der gesamten Baumeisterarbeiten www.delmonego.bz.it

Maler- und Gipsarbeiten, Anbringung Akustikdecken sowie Wandgestaltung mit Waschputz, Hotel Weingut Pacherhof

Betonkosmetik, Privatvilla

Ausführung der Klimaanlage www.electrofaller.com

Ausführung der Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlage www.robert-gmbh.it

Die Meistermaler GmbH Vahrn, Forchstraße 6 | T 0472 834514 info@meistermaler.it | www.meistermaler.it

Ausführung der Trockenbau- und Malerarbeiten www.meistermaler.it

Ausführung der Schaufenster und Vitrinen www.fischnaller.info

Claudia Troi, Michael Brugger und Ferdinand Balzarek
Gerd
Michaela
Michael Brugger und Ivo Barth
Michael Brugger, Alexandra Kostner, Lukas Edenhauser
Alexa Poljanec, Michael Brugger, Markus Brugger, Laurenz Brugger, Clara Brugger, Ariane Brugger, Angelika Aichner
Hannes Profanter, Michael Brugger, Martina Profanter, Gabi und Josef Prader

MOBILITÄT

Im Viertelstundentakt nach Brixen

Ab dem 15. Dezember gibt es für die Bewohner von Albeins und Sarns eine spürbare Verbesserung im öffentlichen Nahverkehr: Von Montag bis Freitag verkehren die Busse zwischen Albeins, Sarns und Brixen dann alle 15 Minuten. Damit wird die Anbindung an die Stadt

VAHRN

Neuer Recyclinghof

Ab dem 29. November kann in Vahrn besser recycelt werden: Der neue Recyclinghof an der Alten Straße erleichtert die Abgabe von Wertstoffen durch kurze Wege, die großzügige Zufahrt und die übersichtliche Anordnung. Errichtet wurde die Anlage von den Gemeinden Vahrn und Natz-Schabs mit Unterstützung des Landes Südtirol und Mitteln aus dem PNRR-Programm. Den Betrieb übernehmen die Stadtwerke Brixen im Auftrag der Gemeinden Brixen, Vahrn, Natz-Schabs und Franzensfeste. „Mit dieser Investition schaffen wir eine zeitgemäße Lösung direkt vor Ort. Das ist ein

deutlich attraktiver und verlässlicher. Ermöglicht wurde der neue Takt durch die Einrichtung der Haltestelle Zefferhof, die nun auch von der Linie 321 Brixen-St. Andrä-Palmschoß bedient wird. So ist erstmals ein durchgehender Viertelstundentakt zwischen Albeins und

wichtiger Schritt für unsere Bürgerinnen und Bürger“, betont Vahrns Bürgermeister Andreas Schatzer. Auf einer Fläche von rund 2.500 Quadratmetern bietet der Recyclinghof 19 Containerstellplätze, eigene Bereiche für Grünschnitt, Großgeräte und Schadstoffe sowie nachhaltige Technik mit Photovoltaikanlage, Regenwasserspeicher, Wärmepumpen und LED-Beleuchtung. Auch Barrierefreiheit wurde bei der Planung berücksichtigt. „Wer etwas entsorgen will, braucht künftig keine langen Wege mehr – so können wir unseren Service nah am Alltag der Menschen anbieten“, erklärt

Am 5. November wurde eine rund 20 Meter hohe und 45 Jahre alte Tanne im Landesforstgarten Aicha gefällt und nach Bozen gebracht, wo sie seither auf dem Waltherplatz steht und als leuchtender Christbaum Weihnachtsflair verbreitet.

Vahrn gewährleistet. Für den sicheren Zugang wurde ein 1,5 Meter breiter Wartesteg mit Stützmauer und Geländer errichtet. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 41.000 Euro, wovon 70 Prozent durch Landesbeiträge finanziert wurden. Mit dem neuen Fahrplan startet der erste Bus bereits um 5.28 Uhr ab Albeins und bietet so die Möglichkeit, auch den ersten Zug nach Bozen zu erwischen. Die Busverbindung bietet ganztägig einen optimalen Anschluss an die Zugverbindungen nach Bozen sowie an den Skibus zur Plose. Stadtrat für Mobilität Thomas Schraffl bezeichnet die Maßnahme als wichtigen Schritt hin zu einem attraktiveren und zuverlässigeren öffentlichen Nahverkehr. lv

Franz Berretta, Generaldirektor der Stadtwerke Brixen. Mit dem neuen Recyclinghof in Vahrn steht den Bürgern von Brixen, Franzensfeste, Natz-Schabs und Vahrn somit eine weitere moderne Entsorgungsstation zur Verfügung – ein deutliches Plus an räumlicher und zeitlicher Flexibi-

lität. Der Recyclinghof öffnet am 29. November ab 7.30 Uhr, die offizielle Einweihung folgt um 9 Uhr. Danach ist er mittwochs, donnerstags und freitags von 7.30 bis 17 Uhr sowie samstags von 7.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. mh

Seit Anfang November zieht ein junges Schwanenpaar seine Runden im Wassergraben der Hofburg. Im Jahr 1578 sandte Hans Fugger zwei Schwäne an den Bruder des Fürstbischofs Johann Thomas von Spaur. Aufzeichnungen aus späterer Zeit berichten ebenfalls von Schwänen in der Hofburg.

Am 13. Dezember von 9 bis 14 Uhr bietet der „Vintage Thrift Market“ im Italienischen Jugendzentrum Brixen Gelegenheit, nach Vintageschätzen zu stöbern, wenn Kleidung, Accessoires, Schallplatten, Bücher und mehr zum Verkauf stehen. Infos für einen eigenen Stand: office@juze.it.

STADTGEHEIMNISSE

Woran erinnert der Amboss in der Trattengasse?

Nicht nur wegen des Lärms waren die sogenannten lauten Handwerker nach dem alten Stadtrecht von 1380 in der Trattengasse angesiedelt. Seit dem Anwachsen des Durchzugsverkehrs im Mittelalter sorgten mehrere Schmiede für das Beschlagen der Pferde, Wagen und Karren. Gedacht sei an die beiden Schmieden an der Trattengasse, an denen später die Gasthöfe zum Elephanten und zum gegenüberliegenden Schwarzen Bären, heute Carabinieri-Kaserne, entstanden. An die Elephanter Schmiede erinnert heute zumindest noch ein Amboss neben dem ehemaligen Eingang, derzeit fast vollständig von einem Rosmarinbusch verhüllt. Zwei weitere Schmieden befanden sich in der Altenmarktgasse, und zwar die Stieger-Schmiede (Haus Nr. 26) und die sogenannte „kalte Schmiede“ des Anton Ragginer (Nr. 11), den die Nachbarn den kalten Schmied nannten, weil er öfter „beim kühlen Trunke als bei der heißen Esse“ weilte. Die Hofschmiede „unter den Gwölben“ in den Kleinen Lauben (Nr. 12) befand sich längere Zeit im Besitz des Bärenwirtes Schinnagel. Neben der Vinzentiner Mühle und Säge gab es zeitweise auch eine Schmiede. Die genannten sechs Schmieden in Brixen wurden wie an anderen Orten durch technischen Fortschritt und industrielle Fertigung überholt. Es ist allerdings schade, dass nur noch ein einziger Amboss an die einstigen Werkstätten und Werkzeuge erinnert. ed

Anregungen: redaktion@brixner.info

Alp House SCHLÜSSELFERTIGE SANIERUNG MIT SYSTEM

Höchste Qualität, Fixpreisgarantie und termingerechte Fertigstellung –

Alp House steht seit Jahren für die professionelle und schlüsselfertige Umsetzung von Bau- und Sanierungsprojekten.

Wer schon einmal saniert hat, weiß: Bauvorhaben sind oft mit unvorhergesehenen Kosten, Zeitverzögerungen und Koordinationsproblemen zwischen den Handwerkern verbunden. Doch das muss nicht sein! Alp House hat sich darauf spezialisiert, Bauvorhaben schlüsselfertig – zum Fixpreis und zum Fixtermin – umzusetzen.

Von der Planung bis zur Schlüsselübergabe

Von der ersten Planung über die Baukoordination bis zur Schlüsselübergabe übernimmt Alp House sämtliche Arbeiten – transparent, effizient und professionell. Das erfahrene Team begleitet jeden Schritt persönlich und stellt sicher, dass der Ablauf für die Kundinnen und Kunden einfach und übersichtlich bleibt.

Individuell, hochwertig, professionell

Ob Wohnung, Einfamilienhaus oder gesamtes Gebäude –jedes Projekt wird individuell geplant und mit hochwertigen Materialien realisiert. Dabei setzt Alp House auf modernste Technik und ein perfekt eingespieltes Team.

Der Ansprechpartner für Sanierungen

Alp House ist der verlässliche Partner – nicht nur beim Neubau, sondern auch bei der Sanierung bestehender Gebäude. Wer auf Qualität, Termintreue und Planungssicherheit Wert legt, ist hier in besten Händen. „Unser Ziel ist es, Sanierungen so stressfrei wie möglich zu gestalten“, erklärt Birgit Leitner, eine der Geschäftsführerinnen. „Der Kunde soll am Ende einfach einziehen können – pünktlich, ohne Mehrkosten und in bester Qualität.“

Mit dem Rundum-sorglos-Paket von Alp House wird jedes Bauvorhaben zu einem planbaren Projekt – durchdacht, termingerecht und schlüsselfertig.

INFO:

Alp GmbH

Karl von Etzel Straße 6 | 39049 Sterzing Tel. 0472 767 111

info@alphouse.it | www.alphouse.it

„Mit Überraschungen gerechnet“

RENATO SETTE, technischer Leiter der Gemeinde Brixen, zu den Sanierungsarbeiten der Widmannbrücke – und warum die Sanierung erheblich mehr kostet als erwartet.

Herr Sette, die Sanierung der Widmannbrücke gestaltet sich schwieriger als angenommen?

Bei allen Sanierungsprojekten von historischen Strukturen muss man mit Überraschungen rechnen, auch im Fall der 1882 erbauten Widmannbrücke. Im August haben wir die Brücke erstmals angehoben, und dabei hat es sich herausgestellt, dass die Eisenstruktur unterhalb der Asphaltdecke viel stärker beschädigt ist als erwartet. Vorher konnte dieser Bereich nicht untersucht werden.

Hätten die Techniker, die 2022 die Kosten der Sanierungsarbei-

ten geschätzt haben, diese Probleme vorhersehen müssen?

Ich vergleiche die Problematik immer mit einer medizinischen OP: Vor der Operation macht der Arzt eingehende Untersuchungen, aber manchmal kommen die wahren Probleme erst zum Vorschein, sobald er die Bauchdecke öffnet. Bei der Widmannbrücke mussten wir aufgrund des Denkmalschutzes schon bei der Analyse sehr vorsichtig vorgehen. Um diese Probleme zu erkennen, hätten wir 2022 ganze Teile der Brücke abbauen müssen. Das wäre nicht sinnvoll gewesen.

Welche Mehrkosten entstehen und wie ist die Zeitplanung?

Die Kosten steigen von etwa 2,8 auf 4,7 Millionen Euro. Zum Teil finanziert die Gemeinde diese Mehrkosten aus Eigenmitteln, das Denkmalamt erhöht seinen bereits zugesagten Beitrag im Verhältnis zu den Mehrkosten. Eine neue Brücke hätte ungefähr dieselben Kosten verursacht – unterm Strich entstehen der Gemeinde durch die Sanierung keine Mehrkosten, und uns bleibt die für das Stadtbild äußerst wichtige historische Widmannbrücke erhalten. Kürzlich wurden die Arbeiten wieder aufgenommen; die gesamte Brücke wird jetzt abtransportiert, saniert und im Herbst 2026 wieder begehbar sein. willy.vontavon@brixner.info

WIRTSCHAFT

Unternehmerverband feiert den 80.

Die Industriellen Südtirols haben das Gefühl, dass sie von der Gesellschaft nicht jene Wertschätzung erfahren, die ihnen eigentlich zustünde. Einige Zahlen untermauern die Bedeutung der Industrie in Südtirols Wirtschaftsgefüge: 25 Prozent der gesamten Südtiroler Wirtschaftsleistung kommen von den Industriebetrieben, die 50.000 Mitarbeitende haben, 90 Prozent davon mit unbefristeten Verträgen.

Das wirkt sich auch auf die Steuereinnahmen des Landes aus: Nicht weniger als 1,3 Milliarden Euro stammen aus der Industrie. Die Betriebe sind im Unternehmerverband Südtirol vereint, der – damals noch als „Industriellenverband“ – am 12. November 1945 in Bozen gegründet wurde. Auf den Tag genau 80 Jahre später feierte der Verband im Sitz der Progress Group in Brixen gemeinsam mit 350 Gästen sein Ju-

biläum. Präsident Alexander Rieper (Bildmitte) unterstrich die enorme wirtschaftliche Entwicklung Südtirols von der Nachkriegszeit bis heute: „Dafür verantwortlich sind Mut, Durchhaltevermögen, Zuversicht, Weitblick, Anpassungsfähigkeit und Innovationsgeist unserer Unternehmer.“ Rieper wagte auch einen Blick in die Zukunft: „Die Herausforderungen liegen auf der Hand: der demografische Wandel

und der damit verbundene Arbeitskräftemangel, die Knappheit von leistbarem Wohnen, die Dekarbonisierung, die Digitalisierung und die Entürokratisierung. Hierfür werden wir vereint Lösungen finden müssen. Unsere Unternehmen sind bereit, weiterhin ihren unerlässlichen Beitrag zu leisten.“ wv

Foto: Oskar

Unterirdischer Weihnachtsmarkt

DOLOMYTHOS: Inmitten einer einzigartigen Kulisse vereint der größte unterirdische Weihnachtsmarkt der Alpen festliche Stimmung mit der faszinierenden Geschichte der Dolomiten.

Unterhalb der imposanten Villa Wachtler in Innichen öffnet das Dolomythos-Museum die Türen zu einer verzauberten Welt, umgeben von Dinosauriern und prähistorischen Tieren. Zur Weihnachtszeit verwandelt sich das Museum in einen Weihnachtsmarkt voller funkelnder Lichter, festlich geschmückter Bäume und einzigartiger Atmosphäre. Hier lassen sich die Sammlungen, die Geschichte und die Kultur des Weltnaturerbes der Dolomiten bestaunen – und das bei freiem Eintritt!

Auf Tuchfühlung mit Dinosauriern

Der Dolomythos-Weihnachtsmarkt ist einzigartig: Nur hier kann man zwischen Dinosauriern und Wesen aus der Urzeit schlendern und die Weihnachtszeit mit allen Sinnen genießen. An den Ständen locken die Düfte aromatischer Gewürze und süße Versuchungen aus der Region, während stimmungsvolle Weihnachtsklänge durch die Räume hallen. Eine magische Reise, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen begeistert!

Familienausflug mit Schatzsuche

Während die Kinder neugierig ihre Entdeckerlust ausleben können, genießen die Eltern die gemütliche Atmosphäre – ganz unabhängig vom Winterwetter. Ein besonderes

Im Dolomythos-Museum sind eindrucksvolle Fossilien und Skelette von Urwesen zu sehen – darunter das Skelett des vor 50.000 Jahren ausgestorbenen Höhlenbären Ursus ladinicus

An den Ständen gibt es lokales Kunsthandwerk, festliche Dekorationen, Holzspielzeug und typische Dolomiten-Süßigkeiten

Highlight für die Kinder ist die beliebte Schatzsuche: Hier dürfen sie nach wertvollen Edelsteinen, Fossilien und sogar Gold suchen. Wer fündig wird, darf seinen Schatz mit nach Hause nehmen.

Traditionen und Handwerk

Der Weihnachtsmarkt bietet eine reiche Auswahl an lokalem Kunsthandwerk, festlicher Dekoration, Holzspielzeug und typischen Dolomiten-Süßigkeiten. Eine wunderbare Gelegenheit für alle, die auf der Suche nach originellen Geschenkideen sind – und gleichzeitig das lokale Handwerk unterstützen möchten.

Sagenhafte Dolomiten

Dioramen mit den schönsten Dolomitensagen entführen die Besucher in eine Welt voller Mythen. Eine der bekanntesten Geschichten, die Sage von Aurona – dem unterirdischen Königreich des Überflusses, des Goldes und des Lichts – wird in einem eindrucksvollen Film lebendig erzählt.

Genuss und Shopping

Das Dolomythos Café und der Wachtler Store sind zwei charmante Stationen, an denen man hausgemachte Marmeladen, edle Schokoladen oder frisch gebackene Desserts genießen kann. Für den größeren Appetit lädt das Restaurant Botanic ein: Hier werden feine Gerichte aus frischen, regionalen Zutaten serviert – perfekt für eine genussvolle Pause.

Da muss man hin!

Der unterirdische DolomythosWeihnachtsmarkt ist weit mehr als nur ein Markt: Er ist eine märchenhafte Reise ins Herz der Dolomiten, die Besucher jeden Alters Weihnachten auf eine ganz besondere Weise erleben lässt. Mit seiner einzigartigen Kulisse und den vielen Attraktionen für Kinder ist er das ideale Ausflugsziel für ein Weihnachtswochenende voller Emotionen und unvergesslicher Eindrücke.

DOLOMYTHOS

Unterirdischer Weihnachtsmarkt Innichen www.dolomythos.com info@dolomythos.com

Täglich geöffnet bis zum 6. Jänner 2026 von 8 bis 19 Uhr, am 25. Dezember geschlossen

Genussvolles aus dem Kloster

KLOSTER NEUSTIFT: Wer das Besondere sucht, wird in der Enothek im Kloster Neustift fündig –und verschenkt mit jedem Präsent ein Stück klösterlicher Tradition und Südtiroler Handwerkskunst.

Wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, rückt die Zeit des Schenkens und Genießens in den Mittelpunkt. Ob für treue Geschäftspartner, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder liebe Menschen im privaten Umfeld: Die Geschenkideen aus der Enothek verbinden Qualität, Tradition und Genuss auf besondere Weise. Das Sortiment erzählt Geschichten aus dem Kloster – von alten Rezepturen, überlieferter Kräuterkunde und tiefer regionaler Verbundenheit.

Vielfalt mit Tradition

Das Angebot reicht vom beliebten Klosterbitter, vom feinen Grappa und vom prickelnden Sekt „Perlaetus“ bis zu ausgezeichneten Rotund Weißweinen, naturreinem

Parkplätze stehen direkt vor dem Geschäft zur Verfügung und ermöglichen einen bequemen Einkauf ohne lange Wege

Apfelsaft, Honig, Kräutersalz und ausgewählten Teespezialitäten. Ein besonderes Highlight ist der Klostertee, der nach einem alten Rezept aus der historischen Klosterapotheke sorgsam gemischt wird. Für alle, die natürliche Pflegeprodukte

und traditionelle Handwerkskunst schätzen, bietet die Enothek ebenfalls eine feine Auswahl: Klosterseifen, kostbare Öle, wohltuende Zirbenkissen und pflegende Gesichtscremes sind nicht nur schön anzusehen, sondern laden dazu

ein, sich selbst oder anderen etwas Gutes zu tun.

Kleine Geschenke, große Freude

Pünktlich zur Weihnachtszeit verwandelt sich die Enothek in ein kleines Paradies für alle, die auf der Suche nach besonderen Präsenten sind: Geschenkkörbe und elegante Geschenkboxen in edlem Schwarz werden mit viel Liebe nach verschiedenen Themen arrangiert – von feinen Genussmomenten bis zu Wohlfühlpaketen für Körper und Seele. Ob klassisch oder individuell zusammengestellt: Die Pakete eignen sich perfekt für private Anlässe und als geschmackvolle Firmengeschenke.

GESCHENKE AUS DEM KLOSTER

Ein Hauch Klosterflair: Entdecken Sie edle Weine, feine Spezialitäten und sorgfältig arrangierte Geschenkpakete –voller Genuss und besonderer Momente, die Freude bereiten.

Die pefekte Geschenkidee für Ihre Mitarbeiter und Geschäftspartner!

Eine Mitgliedschaft beim Weißen Kreuz als Geschenk

WEISSES KREUZ: Seit 60 Jahren ist das Weiße Kreuz Tag und Nacht für die Menschen in Südtirol da. Wer eine Mitgliedschaft schenkt, schenkt seinen Lieben einen Schutz für zu Hause und auf Reisen, unterstützt die wertvolle Freiwilligenarbeit und legt damit ein wertvolles Geschenk unter den Christbaum.

Gerade zu Weihnachten bietet sich die Mitgliedschaft beim Weißen Kreuz als sinnvolles und wertvolles Geschenk an. Anstatt etwas Vergängliches und Alltägliches zu schenken, wird Sicherheit, Unterstützung und Menschlichkeit geschenkt: Mit einer Mitgliedschaft profitieren die Beschenkten von kostenlosen Krankentransporten in Südtirol, der Möglichkeit, an einem Erste-Hilfe-Kurs teilzunehmen, und vom Anschluss eines Telenotrufgerätes, das ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden ermöglicht.

Urlaubsschutz inklusive

Außerdem wird der Start in den Urlaub erleichtert. Mit den beiden Mitgliedschaften „Weltweit“ und „Weltweit Plus“ ist der umfassende Schutz auf Reisen gesichert: Von Rettungstransporten über Kostenübernahmen bei medizinischen Notfällen bis hin zu Rückholungen bei Krankheit ist alles dabei.

Ein Geschenk mit großem Wert

Mit einer Mitgliedschaft schützt man daher nicht nur die Beschenkten, sondern unterstützt auch die mehr als 4.000 Freiwilligen, die seit sechs Jahrzehnten Tag für Tag ihr Bestes geben, um anderen zu helfen. Damit kann das Weiße Kreuz seine Dienste weiter verbessern, ausbauen und an die Bedürfnisse der Südtiroler Bevölkerung anpassen – heute, morgen und in Zukunft.

Weitere Informationen finden Sie unter www.werde-mitglied.it oder können direkt im Mitgliederbüro unter Tel. 0471 444 310 oder mitglieder@wk-cb.bz.it eingeholt werden.

100 Prozent regional, sicher und natürlich

SIEBENFÖRCHER: Mit der Initiative „Alps Beef Südtirol“ gehen die Metzgerei Siebenförcher und KOVIEH – das Südtiroler Viehvermarktungskonsortium – künftig gemeinsame Wege zugunsten bester regionaler Qualität.

Qualität hat viele Steakholder

Die Marke „Alps Beef Südtirol“ steht für Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit KOVIEH hat Siebenförcher das Projekt lanciert und setzt damit ein starkes Zeichen für regionale Kreisläufe. Die Nachfrage nach heimischem Fleisch steigt stetig – und mit „Alps Beef Südtirol“ können Gastronomie und Endkonsumenten ganzjährig Produkte genießen, die nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern auch mit Herkunft und Verantwortung punkten. Ein zentraler Aspekt der Initiative ist neben den kurzen Wegen und der lokalen Wertschöpfung die Verarbeitung nach dem Prinzip „nose to tail“, also die ganzheitliche Nutzung des Tieres. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern auch Ausdruck von Respekt gegenüber dem Tier und der Arbeit der Landwirte.

Feierliche Vorstellung der Initiative

Der erfolgreiche Start von „Alps Beef Südtirol“ wurde im Beisein zahlreicher Gäste und Entscheidungsträger aus Landwirtschaft, Gastronomie und Politik feierlich in der Sektmanufaktur Winkler in Girlan begangen. Unter den Anwesenden waren unter anderem Luis Walcher, Landesrat für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Tourismus, Daniel Gasser, Obmann des Südtiroler Bauernbundes, Manfred Pinzger, damals noch HGV-Präsident, Reinhard Steger, langjähriger Präsident des Südtiroler Köcheverbands (SKV), und Reiner Münnich, Geschäftsführer des SKV.

Und alle wollen ein Stück davon. Gemeinsam mit dem Südtiroler Viehvermarktungskonsortium KOVIEH garantieren wir mit ALPS BEEF SÜDTIROL Fleisch aus 100 % Südtiroler Rinderhaltung. Jeder Schritt folgt strengen Kriterien und ist lückenlos rückverfolgbar.

Von links: KOVIEH-Geschäftsführer Martin Tröger, Bauernbund-Obmann Daniel Gasser, Thomas Siebenförcher, Landesrat Luis Walcher, Manfred Pinzger (damals noch HGV-Präsident) und KOVIEH-Obmann Michael Treyer

Saisonauftakt auf der Plose

PLOSE: Kaum sind die ersten Schneeflocken gefallen, erwacht die Plose aus ihrem herbstlichen Dornröschenschlaf. Am 5. Dezember fällt der Startschuss für die neue Skisaison – und bis zum 6. April 2026 stehen auf dem Hausberg von Brixen wieder alle Zeichen auf Wintersport, Hüttengenuss und Sonnenschein.

Schon frühmorgens füllen sich die Parkplätze in St. Andrä, die Gondeln der 10er-Kabinenbahn gleiten lautlos über die verschneiten Bäume, und die ersten Sonnenstrahlen des Tages tanzen über die frisch präparierten Pisten. Zeit für das, worauf alle gewartet haben: Skifahren inmitten einer atemberaubenden Bergkulisse.

Skifahren mit Aussicht

Die Plose ist und bleibt ein Fixpunkt für alle, die den klassischen Südtiroler Skitag lieben – früh starten, viel Sonne, lange Schwünge bis ins Tal. Rund 40 Kilometer perfekt präparierte Pisten und sieben moderne Aufstiegsanlagen bieten ideale Bedingungen für jede Könnerstufe. Familien und Einsteiger genießen die breiten, sonnigen Abfahrten und den Übungshang auf der Randötsch, während erfahrene Fahrer auf der Trametsch und der Crazy Horse ihre Grenzen austesten. Die Trametsch, mit neun Kilometern Länge und einem Höhenunterschied von 1.400 Metern, bleibt das sportliche Aushängeschild der

Plose. Die Crazy Horse hingegen hält, was ihr Name verspricht: kurz, intensiv – Adrenalinkick garantiert. Doch nicht nur Skifahrer kommen auf der Plose auf ihre Kosten – auch abseits der Pisten wartet jede Menge Winterspaß.

Rodelspaß und Familienerlebnisse

Die Rodelbahn RudiRun hat sich zum Treffpunkt für Familien und Ausflügler entwickelt, die lieber ohne Ski unterwegs sind. Ruhiger, aber nicht weniger eindrucksvoll, ist die Rodelwanderung zur Rossalm, bei der der Weg ebenso schön ist wie das Ziel. Für zusätzlichen Nervenkitzel sorgt der Plosebob, der auch im Winter geöffnet ist. Über mehr als einen Kilometer führt die Bahn in rasanten Kurven und Steilpassagen talwärts, bevor sie wieder zur Bergstation zurückkehrt – wahlweise in der schnelleren „Hero“-Variante mit Startkatapult oder in der gemütlicheren „Chicken“-Version. Nach so viel Bewegung an der frischen Bergluft darf die Einkehr natürlich nicht fehlen.

Genussmomente auf Südtiroler Art

Zahlreiche Skihütten laden zum Einkehrschwung ein – mit Speckknödeln, Schlutzkrapfen oder hausgemachtem Apfelstrudel. Dazu ein sonniges Plätzchen auf der Terrasse und der Blick auf die Dolomiten – so schmeckt der Winter erst richtig.

Wintererlebnis mit Charakter

Wenn also Anfang Dezember wieder die Lifte anlaufen und der Duft von Schnee in der Luft liegt, dann wissen die Südtirolerinnen und Südtiroler: Der Winter ist da – und mit ihm das unverwechselbare Lebensgefühl auf der Plose.

Die Plose lädt im Winter zum Skifahren, Rodeln und Winterwandern

HOCH HINAUF

ins Wintervergnügen und mit roten Wangen und breitem Lächeln wieder zurück

Exklusives Konzertprogramm

STIFTUNG MUSIK BRIXEN: Das vielfältige Programm der Stiftung garantiert unvergessliche und bewegende Musikerlebnisse auf höchstem Niveau. Mit einem Abonnement kommt man im Laufe des Jahres in den Genuss vieler hochkarätiger Konzerte und wird Teil einer Gemeinschaft von Musikliebhabenden.

Die Konzertreihe „Musik & Kirche“ präsentiert hochwertige geistliche Konzerte in Kirchen und Klöstern, während sich die Reihe „Musik Kultur“ der klassischen Musik verschrieben hat. Die Konzerte der Stiftung Musik Brixen bieten die Gelegenheit, Gemeinschaft zu erleben und sich von der Kraft der Musik inspirieren zu lassen.

Konzert-Abonnement als Weihnachtsgeschenk

Mit einem Beitrag von 270 Euro können sämtliche Konzerte im Laufe des Jahres (ausgenommen ist das Neujahrskonzert) besucht werden – 2026 sind dies an die 20 hochkarätige Konzerte. Ein

Konzert-Abonnement der Stiftung Musik Brixen ist auch als Geschenk ideal und eröffnet den Beschenkten ein ganzes Jahr voller einzigartiger Musikerlebnisse. Als Abonnentin oder Abonnent wird man Teil einer engagierten Gemeinschaft von Musikliebhabenden, die die kulturelle Landschaft von Brixen aktiv fördern und die Arbeit der Stiftung mit einem wertvollen Beitrag unterstützen. Wer ein Jahresabo erwerben oder verschenken möchte, kann sich per E-Mail an organisation@ musikbrixen.it wenden. Auf Wunsch werden Gutscheine zum Verschenken ausgestellt.

Musik schenken -

ein Jahr voller unvergesslicher Konzerterlebnisse

Verschenken Sie Freude, Emotionen und unvergessliche Momente: Mit dem Konzert-Abonnement der Stiftung Musik Brixen genießen Sie oder Ihre Liebsten an die 20 herausragende Konzerte im Jahr 2026. Von geistlicher Musik in historischen Kirchen bis hin zu klassischen Meisterwerken – erleben Sie Konzertmusik in besonderer Atmosphäre.

Jetzt Abonnement sichern: 270 Euro pro Person.

Einfach per E-Mail an organisation@musikbrixen.it bestellen.

www.musikbrixen.it

Stiftung Musik Brixen
„Wir freuen uns auf Olympia!“

ON FIRE 2026: Mit einer grandiosen Abendshow feiert Südtirol den Auftakt zu den Olympischen Winterspielen 2026.

Mit 152 mitwirkenden Südtiroler Künstlerinnen und Künstlern vereint diese Abendshow Musik, Tanz, Gesang, Akrobatik, Sport und Gemeinschaft zu einem Erlebnis, das die olympische Idee in ihrer ganzen Strahlkraft erlebbar macht. Im Mittelpunkt der Show steht das Feuer, das wir alle in uns tragen – jene Kraft, die uns ermutigt, Grenzen zu überwinden, die uns im

Alltag inspiriert, uns antreibt und Menschen miteinander verbindet. Auf der Bühne verschmelzen berauschende Musik, bewegende Bilder und einzigartige Darbietungen zu einem Fest voll Energie, Leidenschaft und Entschlossenheit. Besonders gefeiert werden die Künstlerinnen und Künstler sowie die Sportlerinnen und Sportler unseres Landes, deren Talent, Hingabe und Strahlkraft Südtirol weit über die Grenzen hinaus sichtbar macht. So wird „ON FIRE 2026“ zu einem Abend, der die Brücke schlägt von Südtirol hinaus in die Welt – getragen vom olympischen Geist der Freundschaft, der Inspiration und des Triumphs. Es lohnt sich, dabei zu sein – jetzt Ticket sichern, ideal auch als Weihnachtsgeschenk!

ON FIRE 2026

Freitag, 30. Jänner 2026

Beginn: 20 Uhr (bis 21:45 Uhr)

Stadthalle Bozen –Reschenstraße 39

Tickets

Preise von 22 bis 44 Euro www.onfire2026.it

ON FIRE 2026

Tickets: onfire2026.it

2026 30.01. mit

Maria De Val | Peter Steiner | Anna Carol | Giorgio Moroder by DJ Ena | Saimir Pirgu | Teatro La Ribalta | Gianluca Iocolano | Elis Noa | Caterina Gabanella | Promethea & König Laurin | Traveller and the Sauce | on fire dancers | Südtiroler Chorverband | Alex Aufderklamm | Michael Pichler & Südtirol Filarmonica

DJ ENA
Maria de Val
Gianluca Iocolano
Alex Aufderklamm

Neuer Food Court im Brenner Outlet

BRENNER OUTLET: Der neue Food Court hat am 28. November eröffnet. Entwickelt wurde er von Promos, einem führenden Unternehmen in Italien im Bereich Management und Entwicklung von Factory-Outlet-Centern, in Zusammenarbeit mit Invesco Real Estate.

Mit einer Investition von zehn Millionen Euro und einer Bauzeit von 18 Monaten entstand ein neuer Food Court mit über 1.400 Quadratmetern Fläche im Brenner Outlet. Ein zweigeschossiges Atrium verwandelt das Untergeschoss in einen offenen, lichtdurchfluteten Bereich mit Panoramablick auf die Berge. Eine 500 Quadratmeter große Glasfront zieht sich über die gesamte Südfassade. Im Außenbereich ergänzt eine 600 Quadratmeter große, öffentlich zugängliche Fläche mit multifunktionaler Tribüne und beheiztem Boden das Angebot – ganzjährig nutzbar, auch in der Wintersaison.

Gastronomischer Mehrwert

Der neue Food Court ist eine deutliche Bereicherung für das Brenner Outlet. Das gastronomische Angebot umfasst vier Restaurants, darunter zwei bekannte italienische Konzepte: Doppio Malto, ein italienisches Brewery Restaurant mit eigener Mikrobrauerei und klassischer italienischer Küche, sowie Farinella, dessen Speisekarte von mediterraner Tradition inspiriert ist. Ergänzt wird das kulinarische Angebot durch BUN Burgers mit Gourmet-Hamburgern und die international bekannte Kette Burger King.

Der Food Court ist täglich von 9 bis 21 Uhr durchgehend geöffnet und – dank eines direkten Zugangs von der Straße – auch nach Ladenschluss des Outlets zugänglich.

Architektur, die Begegnung schafft

Das architektonische Konzept stammt von Lombardini22, einem führenden italienischen Designbüro. Ziel war es, das Besuchserlebnis im Center zu bereichern, neue Räume für soziale Begegnungen zu schaffen und eine zusätzliche Attraktion für die Region zu realisieren. Die neue Fläche des Food Courts soll den Besucherstrom im Center erhöhen, die Sichtbarkeit des Outlets verbessern und die durchschnittliche Verweildauer der Besucher verlängern. Darüber hinaus bietet das Brenner Outlet kostenlose Parkmöglichkeiten sowie 18 Ladestationen für Elektrofahrzeuge – für ein rundum komfortables Besuchserlebnis.

Nächste Erweiterung bis 2027

Eine weitere Erweiterungsphase, die 2026 beginnen wird und 2027 abgeschlossen sein soll, sieht die Schaffung einer 2.400 Quadratmeter großen Premium Plaza mit

Platz für zehn neue Stores hochwertiger Marken vor. Damit steigt die Gesamtsumme der Investition auf rund 18 Millionen Euro. Die Erweiterung bietet bedeutende Chancen für wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung: Es sollen über 150 neue Arbeitsplätze entstehen. Damit wird das Center künftig mehr als 500 Mitarbeitende direkt und indirekt beschäftigen.

www.brenneroutlet.com

Ein attraktiver Außenbereich mit Tribüne und beheiztem Boden lädt das ganze Jahr über zum Verweilen ein

Gesundheit schenken – das wohl schönste Weihnachtsgeschenk!

ACQUARENA: Zwischen Glühwein, Lichterglanz und Geschenkejagd bleibt die eigene Gesundheit oft auf der Strecke. Dabei ist sie unser wertvollstes Gut – und ein Geschenk, das wirklich von Herzen kommt. Warum also nicht heuer Gesundheit unter den Weihnachtsbaum legen?

Die Physiotherapie der Acquarena macht es möglich: Vom 30. November bis 23. Dezember gibt es

ein besonderes Angebot für alle, die sich selbst oder ihren Lieben etwas Gutes tun möchten. Das

Weihnachtspaket umfasst eine Einheit Physiotherapie oder Osteopathie sowie einen Check-up des Bewegungsapparates (muskuläre Dysbalancen und Beweglichkeit) in der Reha-Abteilung – zum Vorteilspreis von 120 Euro statt 150 Euro.

Physio für alle

Ob nach dem Sport, zur Vorbeugung von Beschwerden oder einfach für mehr Wohlbefinden im Alltag: Die erfahrenen Therapeuten der Acquarena nehmen sich Zeit, um Verspannungen zu

lösen, Haltung und Beweglichkeit zu verbessern und die Muskulatur gezielt zu stärken. So startet man entspannt und mit neuer Energie ins neue Jahr.

Gutscheine können am Empfang der Abteilung Physio von Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 12.30 Uhr erworben werden –ideal für alle, die auf der Suche nach einem Geschenk mit Sinn und nachhaltiger Wirkung sind. Denn Gesundheit ist mehr als ein Trend – sie ist das schönste Geschenk, das man sich und anderen machen kann.

Das Physioteam der Acquarena stärkt, lockert und bringt in Form

WEIHNACHTSMARKT

28.11.2025 –6.1.2026

WEIHNACHTEN IN BRIXEN

Weihnachtliche Traditionen, 10 Jahre Licht- und Musikshow und ein breit gefächertes Programm für Groß und Klein erwarten alle Besucher*innen am Brixner Weihnachtsmarkt und in der Stadtbibliothek. Von Weihnachtsgeschichten, Basteln für Kinder über musikalische Umrahmung, Nikolaus, Kleidertausch bis hin zum Verkosten kulinarischer Köstlichkeiten und Aktionen an der Feuerstelle am Weihnachtsmarkt ist für jeden etwas dabei.

Entdecke das detaillierte Programm unter brixen.org/weihnachten

21.11.25 – 6.1.26 Fotoausstellung „Every Child is LIFE“

21.11.25 – 6.1.26 „Oops“ Licht- und Musikshow für UNICEF mit Musik von Giorgio Moroder

1. – 24.12. Adventskalender zum Thema Frieden

1.+3.12., 8.+10.12., 15.+17.12., 22.12.+24.12. Weihnachtsgeschichten an der Feuerstelle

4.12. Barbarazweige

5.12. Vorlesen & Basteln „Ein Geschenk vom Nikolaus”

5.12. Krampuslauf

6.12. Kerzenupycling Workshop

6.12. Nikolaus auf der Plose

6.12. Nikolausumzug

7.12. Apfelkiachln für den guten Zweck

12.12. Vogelfutter und -station selbstmachen

12.12. Pub Quiz – Weihnachtspecial mit Jack & Nik

13.12. Weihnachtsschmuck aus recyceltem Papier basteln

13.12. Advents- und Weihnachtskonzert - Regensburger Domspatzen

19.12. Vorlesen & Basteln „Winterherzen”

20.12. Faire Kekse backen

27.12. Fairer Brunch zum Jahresausklang

29.12. Schokokoffer

30.12. Nachhaltige Kosmetik

31.12. Glücksbringer und Freude mit den Schornsteinfegern

31.12. – 1.1. Brixner Stadtsilvester

2.,3.+5.1. Kleidertausch

6.1. Umzug der Hexe Befana & der Hl. Drei Könige

Verkaufsoffene Sonntage: 7.12., 8.12., 14.12., 21.12. und 24.12.2025

Eine Stadt im Licht

WEIHNACHTEN IN BRIXEN: Gelebte weihnachtliche Traditionen, ein breites Kulturprogramm für Groß und Klein und die neue Licht- und Musikshow „Oops“ leiten die Weihnachtszeit in Brixen ein.

Der Weihnachtsmarkt öffnete am Abend des 27. November seine Pforten. Zauberhafte Aktivitäten und besondere Programme laden zum Mitmachen ein und steigern die Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest.

Oops: Neue Licht- und Musikshow für UNICEF

Wenige Schritte weiter beginnt im Innenhof der Hofburg das große Staunen. Die Licht- und Musikshow feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum und taucht die historischen Mauern in ein poetisches Spiel aus Farbe, Klang und Traum. Im Mittelpunkt der diesjährigen Show steht Oops, ein kleines, verträumtes Wesen, das sich in der Menschenmenge zu Heiligabend verliert. Auf der Suche nach seinem roten Luftballon stolpert es hinein in eine fantastische Welt: durch funkelnde Wälder, geheimnisvolle Schlösser und glitzernde Geschenkwerkstätten. Jede Szene begleitet Oops auf seinem Weg zurück zu sich selbst – eine Reise voller Staunen, Mut und der leisen Kraft kindlicher Freundschaft. Giorgio Moroders eigens komponierter Soundtrack macht die Show zum Erlebnis für Groß und Klein. Der Kauf eines Tickets unterstützt ein UNICEF-Programm.

34. Weihnachtsmarkt auf dem Domplatz

Vom 28. November bis 6. Jänner verzaubert der Brixner Weihnachtsmarkt mit seiner unverwechselbaren Atmosphäre – getragen von warmem Lichterglanz, sanften Klängen, dem Duft von Holzofenbrot und von regionalem Handwerk, das den Geist dieser besonderen Zeit spürbar lebendig hält. 44 Hütten bieten Strudel und Kräuter sowie handgemachte Schätze – vom Federkiel bis zur filigranen Glaskugel. Dazu Musik, Barbarazweige für den guten Zweck und der Heilige Nikolaus, der heuer erstmals auch Wintersportbegeisterte auf der Plose besucht.

Bunte Weihnachtseinkäufe

Zwischen Markt und Laubengängen mischt sich der Alltag mit dem Fest: Die Altstadt ist in dieser Zeit ein Schatzkästchen für alle, die besondere Geschenke suchen – regionale Produkte, Handwerk, Mode oder Dinge mit Charakter. Wer sich Zeit nimmt, merkt schnell, wie sehr die Handelstreibenden diese Wochen mit Hingabe, Wissen und echter Nähe zu den Menschen leben.

Stimmungsvolles Stadtsilvester

Pünktlich zum Jahresende beginnt am 31. Dezember am Domplatz ab 21 Uhr der Countdown ins neue Jahr mit professionellem Showprogramm und Sound von DJ ENA und Team sowie gastronomischer Verpflegung durch die Gastronomiestände am Weihnachtsmarkt! Tickets und Informationen unter www.brixen.org/lightshow sowie unter www.brixen.org/weihnachten.

Florale Feststimmung

GÄRTNEREI AUER: Unzählige weihnachtliche Deko-Ideen lassen die traditionsreiche Gärtnerei Auer derzeit in besonders festlichem Glanz erstrahlen.

Mit viel Liebe zum Detail wurden die Verkaufsräume und Außenflächen weihnachtlich dekoriert und viele Pflanzen festlich geschmückt: In der Adventszeit lädt die Gärtnerei Auer ganz besonders in eine magische Wunderwelt ein. Funkelnde Lichter, duftendes Tannengrün und handgefertigter Weihnachtsschmuck stimmen ein in die Weihnachtszeit. Von festlichen Adventskränzen über duftende Weihnachtssterne bis hin zu liebevoll gestalteten Blumengestecken – hier findet sich alles, um das eigene Zuhause in eine festliche Atmosphäre zu tauchen.

Eine Weihnachtswelt voller Inspiration

Neben klassischen Weihnachtsarrangements begeistert die Gärtnerei auch mit kreativen Dekorationen und exklusiven Geschenkideen. Erfahrene Floristinnen

stehen mit Rat und Tat zur Seite und beraten gerne bei der Auswahl individueller Dekorationen, die lange Zeit Freude bereiten. Kurzum: Ein Spaziergang durch die festlich geschmückte Gärtnerei lohnt sich in der Weihnachtszeit ganz besonders!

Im Advent für Sie auch Samstagnachmittag geöffnet! Adventzauber

Besinnen Sie sich auf das Wesentliche und genießen Sie ganz besondere Adventtage. Wir wünschen stimmungsvolle Weihnachten und ein farbenfrohes neues Jahr.

Brixen . 0472 836 329 . www.auer.it

Alles für das Fest

DRINKSTORE: Alles für die Feier im großen und kleinen Kreis sowie viele Geschenkideen findet man im Drinkstore – vom edlen Tropfen bis hin zum individuell zusammengestellten Paket.

Auf 750 Quadratmetern führt der Drinkstore in Brixen im cool-modernen Ambiente ein umfangreiches Wein-, Bier- und Spirituosensortiment, dazu Wasser und Softdrinks sowie Snacks und Feinkostspezialitäten wie Öle, Pasta, feinste Schokotrüffel sowie Panettone.

Praktisch sind nicht nur die gute Erreichbarkeit und der große Parkplatz, sondern auch die durchgehenden Öffnungszeiten von Montag bis Samstag, jeweils von 8 bis 19 Uhr. Der Onlineshop www.drinkstore. shop erweitert die Produktauswahl auf 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Mit der praktischen „Click&Collect“-Funktion kümmert sich das Drinkstore-Team um die Onlinebestellung und gibt per E-Mail Bescheid, sobald alles zur Abholung bereitsteht.

Von „A“ wie „alles“ bis „Z“ wie „zeitgemäß“

Von A bis Z reicht das Angebot. Unter „A“ für „alles“ fallen nicht nur die 160 verschiedenen Biere, die 1.000 Weine oder die 450 Spirituosen, sondern auch die Möglichkeit, seine Lieben mit einem Gutschein zu überraschen, sich ein

Einladend präsentiert sich der Drinkstore bereits von den Eingangstüren an

ganz besonderes Tröpfchen als Geschenk zu gönnen oder sich mithilfe des Drinkstore-Teams ein schönes Geschenkset zusammenzustellen, von der Gin-und-TonicAuswahl bis hin zur Schlemmerkiste mit Wein, edler Feinkost und Co. Perfekt also gerade jetzt zur Weihnachtszeit!

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag, durchgehend von 8 bis 19 Uhr

Sonderöffnungszeiten in der Weihnachtszeit:

Sonntag, 21. Dezember, 10 bis 17 Uhr

Mittwoch, 24. Dezember, 7.30 bis 13.30 Uhr

Sonntag, 28. Dezember, 10 bis 17 Uhr

Mittwoch, 31. Dezember, 8 bis 17 Uhr

Geschlossen:

Montag, 8. Dezember

Donnerstag, 25. Dezember Freitag, 26. Dezember Donnerstag, 1. Jänner Dienstag, 6. Jänner

Das Drinkstore-Team berät gerne bei der Auswahl der zum jeweiligen Anlass passenden Getränke
Wird man bei den Geschenksets nicht fündig, kann man Geschenkpakete auch individuell zusammenstellen lassen

A wie

Aperitifbox

B wie Biertastingpaket C wie Cocktailset

Oder vielleicht eine Gutscheinkarte?

Bei uns findest du alles, womit du eine Freude machen kannst. Egal ob für deine Liebsten, dein Team oder Kunden – gemeinsam finden wir die passende Überraschung!

Komm vorbei, ruf uns an, oder schreib uns! Wir freuen uns auf dich!

Cheers und frohe Weihnachten!

Herzlichen Dank für die Treue und das Vertrauen im vergangenen Jahr. Wir wünschen ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!

Kleine Gassen, große Momente

KLAUSNER GASSLADVENT: Wenn in Klausen die Lichter angehen, passiert etwas, das man nicht planen kann: Die Altstadt beginnt zu erzählen. Von Handwerkern, die aus Holz, Wolle oder Ton kleine Kunstwerke entstehen lassen. Von Menschen, die in ihren Kellern kleine Schatzkammern geöffnet haben. Und von Begegnungen, die zwischen Glühweinduft und leisen Melodien entstehen.

Der Gassladvent in Klausen ist bewusst kein Rummel. Keine grellen Effekte, kein buntes Durcheinander. Stattdessen: ehrliche Produkte, Gesichter, die man kennt, und ein Programm, das die Stadt in ein lebendiges Adventsbuch verwandelt. Chöre, Bläsergruppen, die Herbergssuche, die Nachtwächterin mit ihrer Laterne – und jener Mo-

Klausner Gassladvent

Öffnungszeiten:

28. November bis 23. Dezember 2025, jeweils Freitag bis Sonntag sowie am 8., 22. und 23. Dezember von 10 bis 19 Uhr www.klausen.it/gassladvent

Highlights: – Auf Herbergssuche: Die lebende

Krippe am 29. November sowie am 7., 8., 14. und 20. Dezember jeweils um 15 und um 17 Uhr

– Santa Clausen: Weihnachtskonzert der Bürgerkapelle Klausen im Kapuzinergarten am 13. Dezember um 18.30 Uhr – Schwebende Weihnachtsengel: am 21. Dezember um 17 Uhr über dem Kirchplatz

– Die Nachtwächterin: jeden Sonntag von 15.30 bis 17.30 Uhr

Samstag

Sonntag

Backspaß für die Festtage

RIEPER: Wenn die Küche nach Zimt, Vanille und Orangen duftet, startet die schönste Zeit des Jahres: die Weihnachtsbäckerei. Mit dem speziellen Mehl für Weihnachtsgebäck aus dem Hause Rieper gelingen Kekse, die zart, knusprig und schön in Form bleiben – das sorgt gleich für doppelte Backfreude.

Konditormeisterin Sieglinde Pircher vom Backatelier „100 Grad“ in Bruneck setzt auf das Mehl für Weihnachtsgebäck von Rieper: fein vermahlen, ideal für geschmeidige Mürbteige und Kekse, die beim Backen ihre Form behalten. „Ich liebe es, wenn aus einem einfachen Teig kleine Kunstwerke entstehen“, sagt Pircher. Ihre Tipps: den Mürbteig nur kurz kneten, luftdicht kühlen, zwischen zwei Lagen Folie ausrollen und vor dem Ausstechen kurz kühlen – damit gelingen die Kekse wunderbar.

Inspiration für die Weihnachtsbäckerei

Auf den Social-Media-Kanälen von Rieper gibt es weitere Tipps und

Rezepte in Zusammenarbeit mit Sieglinde Pircher – ideal für alle, die ihre Weihnachtsbäckerei noch einfacher und schöner machen wollen. Einfach Instagram oder Facebook besuchen und Rieper folgen, um keine Back-Hacks und Rezeptideen zu verpassen. Das Mehl für Weihnachtsgebäck ist ab sofort im Handel, im Mühlenshop in Vintl oder im RieperOnlineshop erhältlich.

Linzerschnitten

(ca. 20 Stück, Backform 20×20 cm)

Rezept von Sieglinde Pircher

Zutaten Mürbteig:

250 g Mehl für

Weihnachtsgebäck von Rieper

150 g kalte Butter

95 g Puderzucker

50 g Ei (1 Ei, Größe M, kalt)

1 Prise Salz Abrieb einer Orange

10 g Kakao (für den Schokoteig) 2–3 EL Preiselbeermarmelade

Zubereitung:

Butter und Puderzucker zusammenkneten. Ei, Salz und Orangenabrieb unterarbeiten.

Mehl flott einarbeiten. Den Teig in zwei Portionen teilen: einen hellen Teil und einen Schokoteig (Kakao unterkneten). Beide Teige mindestens 30 Minuten kühlen. Den hellen Teig dünn ausrollen (ca. 3 mm) und mit 2–3 EL Preiselbeermarmelade bestreichen. Den Schokoteig dünn ausrollen, in Streifen schneiden und auf die Marmelade legen. Backform mit Backpapier auslegen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Celsius Umluft ca. 10–12 Minuten goldbraun backen. Das Gebäck kurz abkühlen lassen, dann noch warm schneiden.Nach Belieben mit Schokolade, Zuckerguss oder gehackten Pistazien verzieren.

Freude, die bewegt

SPORTLER: Emotion, Bewegung und Wohlbefinden – genau das steckt in jeder Sportler Gift Card. Ein Geschenk, das Sportbegeisterte jeden Alters begeistert – ob in der Familie, im Freundeskreis oder im beruflichen Umfeld.

Anstatt lange nach dem passenden Geschenk zu suchen, wird mit der Gift Card pure Freiheit verschenkt: Die Beschenkten wählen selbst, was sie wirklich brauchen oder sich schon lange wünschen. Ob neue Laufschuhe, trendige Freizeitbekleidung, hochwertige OutdoorAusrüstung oder Fitness-Accessoires – bei Sportler findet jede und jeder das Richtige, um aktiv zu bleiben und den Lieblingssport mit noch mehr Freude zu genießen.

Vielfalt für jeden Bedarf

Erhältlich in verschiedenen Wertstufen, ermöglicht die Gift Card den Zugang zu einer großen Auswahl an Produkten von über 400 internationalen Marken. Von bekannten Labels wie Patagonia, Salewa,

Nike, Dynafit oder On bis hin zu spezialisierten Qualitätsmarken –Sportler vereint Innovation, Stil und Performance unter einem Dach.

Flexibel einlösbar

Die Gift Card lässt sich flexibel online auf www.sportler.com oder in einem der zahlreichen Sportler-Stores einlösen und ist ideal für jeden Anlass – Weihnachten, Geburtstage, Jubiläen, Mitarbeiteraktionen oder als kleines Dankeschön zwischendurch.

Vorteile für Unternehmen

Auch im Unternehmensumfeld ist die Sportler Gift Card eine hervorragende Möglichkeit, Anerkennung auszudrücken und Motivation zu

fördern – sei es als Bonus, als Geschenk für Mitarbeitende oder zur Pflege von Kunden- und Geschäftsbeziehungen. Sie sorgt für echte Wertschätzung und bleibt nachhaltig in Erinnerung. Gleichzeitig profitieren Unternehmen von attraktiven steuerlichen Vorteilen, denn betriebliche Zuwendungen

sind bis zu 1.000 Euro steuerfrei. So verbindet die Sportler Gift Card Freude, Motivation und wirtschaftliche Effizienz in einem einzigen Geschenk, das sowohl praktisch als auch emotional überzeugt. Erhältlich ist die Sportler Gift Card in allen Sportler Stores sowie online auf www.sportler.com.

Gesundheit mit Tradition

LADURNER HOSPITALIA: Seit jeher stehen in den Sanitätshäusern von Ladurner Hospitalia die Themen Gesundheit, Mobilität und Lebensqualität im Mittelpunkt.

Die vier Sanitätshäuser – eins in Meran, zwei in Bozen und eines in Brixen – bieten ein umfassendes Sortiment an Gesundheits- und Wellnessprodukten für alle Altersgruppen an, vom Baby bis ins hohe Alter. Gerade in einer Zeit, in der die Bevölkerung immer älter wird, gewinnen Alltagshilfen und Gesundheitsprodukte zunehmend an Bedeutung. Vor allem Senio-

rinnen und Senioren finden in den Sanitätshäusern von Ladurner Hospitalia vieles, um ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität zu erhalten – von praktischen Alltagshilfen über orthopädische Schuhe bis hin zu individuell angepassten Einlagen. Das erfahrene Team steht wie gewohnt mit kompetenter Beratung und zuvorkommendem Service zur Verfügung.

Vielseitiger Service:

Kompetente Fachberatung

Kompressionsstrumpfversorgung

Maßanfertigung von orthopädischen Schuheinlagen (nach Terminvereinbarung)

Betreuung von Zivilinvaliden (konventionierter Hilfsmittellieferant)

Hörgerätebetreuung (nach Terminvereinbarung)

Reparaturservice in eigener Werkstatt

Verleih von Hilfsmitteln (Rollatoren, Rollstühle etc.)

Umfangreiches Sortiment:

Modische Komfortschuhe

Orthopädische Schuhe und Einlagen nach Maß

Wäsche und Bademode (BHs auch in großen Größen!)

Bandagen und Orthesen (Kniebandage, Handgelenkstütze, Mieder etc.)

Hilfsmittel für Reha zu Hause, Bad und WC

Medizinische Geräte und Alltagshilfen

Fitnessutensilien (Turnmatten und vieles mehr)

Schenke

Schenke dieses Weihnachten Wohlbefinden.

Schenke dieses Weihnachten Wohlbefinden.

Schenke dieses Weihnachten Wohlbefinden.

Hand- & Fußpflegegerät Blutdruck messgerät

Hand- & Fußpflegegerät Blutdruck messgerät

Hand- & Fußpflegegerät Blutdruck messgerät

Hand- & Fußpflegegerät Blutdruck messgerät

Damen- und Herrenwäsche mit Angorawolle

Damen- und Herrenwäsche mit Angorawolle

Damen- und Herrenwäsche mit Angorawolle

Damen- und Herrenwäsche mit Angorawolle

Das zuvorkommende Team im Sanitätshaus Brixen

Die Brixner

„Nach längererZeit konnte man in Brixen wieder einmal eine Ausstellung des bekannten und geschätzten Brixner Malers Alex ‚Lex‘ Dejaco betrachten“, schrieb der „Brixner“ in einem Kurzportrait des Künstlers, der 13 Jahre später, am 15. Juli 2003, im Alter von 90 Jahren verstarb. „Seine Kohlestiftund Rohrfederzeichnungen sind unverwechselbar. (…) ‚Lex‘ Dejaco ist ein bemerkenswerter, glaubwürdiger Mensch und Künstler. Er verkörpert ein Stück ruhendes, freundlich zurückhaltendes Brixen – ein Stück vom alten Brixen, das man nur mehr selten findet.“

S. 31

Inzwischen hat auch der „Brixner“ einige Jährchen auf dem Buckel, weshalb wir hier nun exakt 35 Jahre zurückblicken.

Über diesen

QR-Code erreichen Sie die gesamte Ausgabe:

Der „Brixner“ Nr. 10 November 1990

In der Umfrage ging es diesmal ums „Törggelen – gemütlicher Brauch oder Massenkommerz?“ „Gastwirt Pepi Thaler“ hatte dazu eine klare Meinung: „Törggelen ist eine tolle Sache, wenn es ein bißchen im Rahmen bleibt und der alten Tradition entspricht. Wenn man sich ein bißchen auskennt, gibt es ein paar ganz nette Lokale.“ Welche dies sind, hat Thaler allerdings leider nicht verraten.

S. 13

„Die Entscheidung ist getroffen“, schrieb der „Brixner“ auf Seite 6. „Nachdem sich die Landes-SVP ursprünglich gegen jede Form der universitären Ausbildung in unserem Land ausgesprochen hatte, wurde vor einigen Wochen fast kleinlaut bekanntgegeben, daß in absehbarer Zeit universitäre Strukturen geschaffen werden sollen, in denen das Lehrpersonal unseres Landes ausgebildet wird.“

Dazu wurde Bruno Hosp (verstorben im Jahr 2023) befragt, der damals der zuständige Landesrat war: „Der Standort Brixen ist für mich ganz sicher. Die gesamte Leitung der SVP hat sich ohne Gegenstimme für Brixen entschieden.“ Bis das Universitätsgebäude entstehen sollte, sind dann allerdings noch Jahre vergangen: Es wurde 2004 eröffnet.

S. 6

Redaktion: Brennerstraße 28, I-39042 Brixen Tel. +39 0472 060200, www.brixner.info redaktion@brixner.info

E-Mail für Leserbriefe: echo@brixner.info

E-Mail-Adressen der Redaktion: vorname.nachname@brixner.info

Anzeigenleitung: Sonja Messner Tel. +39 0472 060212, sonja.messner@brixmedia.it

Verlag: Brixmedia GmbH

Herausgeber: Willy Vontavon (wv)

Chefredakteurin: Anina Vontavon (av)

Mitarbeiter der Redaktion: Johanna Bampi (job), Sabine Dejakum (sd), Ernst Delmonego (ed), Jorin Massimo Flick (jmf), Hannah Hofer (hh), Mats Helmersson (mh), Lisa Hintner (lh), Marlene Kranebitter

Zingerle (mk), Magdalena Lang (ml) Stephanie Risse (sr), Sandra Unterfrauner (su), Lia Vontavon (lv), Thomas Walcher (tw), Oskar Zingerle (oz)

Bildredaktion: Oskar Zingerle (oz)

Grafik: Valentyna Pelykh

Titelbild: Oskar Zingerle

Im „Editorial“ begrüßte Chefredakteur Elmar Albertini „die Leser/innen“ der Gemeinde NatzSchabs, die seit dieser Ausgabe den „Brixner“ erhalten. Und er erklärt, warum anonyme Leserbriefe nicht abgedruckt werden: „Wenn auch unter dem Mantel der Anonymität kein Gift verspritzt wird, wie dies uns von einem leider anonymen ‚Brixner Feinschmecker‘ unterstellt wird, so können Leserbriefe von unbekannten Verfassern trotzdem nicht publiziert werden.“ Denn: „Es dürfte doch wohl einsichtig sein, daß ich nicht bereit bin, für Texte verantwortlich zu zeichnen, deren Autor/in nicht einmal den Mut hat, für seine/ihre Meinung gerade zu stehen.“ Inzwischen sind die redaktionsinternen Regeln beim „Brixner“ noch strenger: Wir publizieren nur Leserbriefe mit Namen UND Bild des Autors. Übrigens: Interessant ist, dass Elmar offensichtlich der wahre Erfinder des Genderns ist. S. 3

„Umstritten“ war der Titel eines Leserbriefs von „Klaus Oberkofler, Neustift“ zu unserem damaligen anonymen Restaurantkritiker, dem „Koschter“: „Meint denn Ihr ‚Koschter‘ wirklich, daß heutzutage eine nach eigenen Worten vorzügliche mehrgängige Mahlzeit im gepflegten Rahmen eines Viersterne-Hotels mit 42.000 Lire überbezahlt ist? Damit beweist der betreffende Herr (oder die betreffende Dame) doch nur Weltfremdheit und wenig Erfahrungen mit Restaurants einer bestimmten Klasse.“ Eigentlich hatte der „Koschter“ auch nichts Gegenteiliges geschrieben, aber auf sanfte Kritik reagierte man offenbar schon damals ziemlich sensibel. Heute dürfen wir übrigens verraten: Der „Koschter“ war ein Herr.

S. 33

Lesen Sie den „Brixner“ kostenlos online oder in der „Brixner“-App!

Druck: Athesia Druck GmbH

Der nächste „Brixner“ erscheint Ende Dezember 2025

Nächster Redaktionsschluss: 09. Dezember 2025

Die Zeitschrift „Brixner“ erscheint monatlich und wird im Postabonnement 45 % Art. 2, Abs. 20/b, Ges. 662/96, Bozen zugestellt. Eintragung am Landesgericht Bozen am 29.12.1989, Nr. 29/89 R.St., Eintragung im ROC Nr. 011109

Auflage: 11.000 Stück

Preis Abonnement: 1 Euro Abonnentenservice: abo@brixner.info

Falls Sie Fragen zum Thema Datenschutz haben oder uns für die Ausübung Ihrer Rechte gemäß Verordnung (EU) 2016/679 kontaktieren möchten, verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung online unter: www.brixner.info/de/epaper/privacy.html

Der „Brixner“ ist Partner von:

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Brixner 430 - November 2025 by Brixmedia GmbH - Issuu