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Bauen & Renovieren
Jahrgang 25 · Februar 2014
Unabhängige Monatszeitschrift für Brixen und Umgebung
Foto: Konrad Eichbichler
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Bürgerkapelle Brixen
Die Brixner Musig GEMEINDEHAUSHALT: Neudefinition der Landesbeiträge für Laufende Ausgaben PORTRAIT: Die Viumser Schauspielerin Ingrid Maria Lechner LAWINENÜBUNGSCAMP PLOSE: Lernen, wie man sich im Notfall verhalten soll BRENNERAUTOBAHN: Verkehrsbehinderungen durch mehrere Baustellen
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Editorial
Politik & Gesellschaft 06 | LANDESBEITRAG: Gewinner und Verlierer 10 | Brixen: Schulbauten
>>> 0 6
Hyper-Privilegien
Menschen & Meinungen >>> 16 16 | INGRID MARIA LECHNER: Die ewige Suchende 21 | Pro & Contra: Der Pensionsvorschuss der Abgeordneten 27 | Umfrage: Krankt es im Gesundheitswesen? Kunst & Kultur 28 | BÜRGERKAPELLE BRIXEN: Die Brixner Musig 31 | Filmclub Brixen: Laufende Bilder
>>> 28
Veranstaltungen 36 | TIMER: März 2014
>>> 36
Freizeit & Sport 44 | LAWINENÜBUNGSCAMP: Retten lernen 47 | Olympische Winterspiele: Eisacktaler in Sotschi
>>> 44
Wirtschaft & Umwelt >>> 50 50 | BAUSTELLEN AUF DER AUTOBAHN: Höhere Gewalt? 52 | Event: Martin Wieland GmbH: „Zurück in den Beruf“ 53 | Event: Der neue Melix Shop Extra 58 | Bauen & Renovieren 67 | Aktion: Hochzeitsfotos
>>> 58
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90 Millionen Euro! Nun, das ist ein Batzen Geld, den 130 ehemalige Regionalratsabgeordnete und Alt-Mandatare quer durch alle Parteien hier einheimsen. Es ist der letzte Akt einer unsäglich ungerechten Regelung, die besagte, dass ein Abgeordneter nach vier Legislaturen mehr als 6.000 Euro Rente im Monat kassiert. Rosa Thaler hat in ihrer Zeit als Regionalratspräsidentin veranlasst, dass die Renten mit den entsprechenden „Rabatten“ nun en bloc ausbezahlt werden. Das war keine leichte Aufgabe, denn schließlich musste jeder der 130 Mandatare einzeln seinen schriftlichen Konsens dazu geben und auf einen Teil der Renten verzichten. Für die öffentliche Hand bedeutet dies langfristig eine Ersparnis in zweistelliger Millionenhöhe. Dass ein Mandatar trotz des Rabatts nun auch mal eine Million Euro ausbezahlt bekommt, ist der Beweis dafür, dass die Abgeordneten in der Vergangenheit mit sich selbst sehr großzügig umgegangen sind – zu großzügig! Wer heute allerdings die Millionenbeträge kritisiert, sollte einen Augenblick – nur einen Augenblick! – versuchen, in sich zu gehen und zu eruieren, wie er sich in der Situation der einzelnen Mandatare verhalten hätte. Auch wenn der Vergleich hinkt, und auch wenn die Beträge eine vollkommen andere Dimension haben: Jeder von uns kennt Leute, die in Vergangenheit mit 50 in Frühpension gegangen sind und seither mit großer Gelassenheit jahrzehntelang eine Rente kassieren, die in Summe in keinem Verhältnis zu dem steht, was sie seinerzeit ins System eingezahlt hatten – irgendwie zu Recht, denn die Rechtslage ließ dies zu, teilweise gab es auch gar kein „Entrinnen“ vor der frühzeitigen Pensionierung. Das ist Vergangenheit – auch bei den Abgeordneten gibt es inzwischen eine neue und gerechtere Regelung.
Ihr Willy Vontavon
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Politik & Gesellschaft
HÖHERER LANDESBEITRAG FÜR LAUFENDE AUSGABEN?
Gewinner und Verlierer Seit zwei Jahren wird der Landesbeitrag für die laufenden Kosten der Gemeinden nicht mehr über die Pro-Kopf-Quote berechnet, sondern über ein umfangreiches Berechnungssystem, das Brixen mehr Geld beschert. In diesen Wochen wird die neue Regelung noch einmal diskutiert – und Brixen muss zusehen, dass es nach 20 Jahren ungerechter Behandlung nicht wieder verliert.
D
ass die Landesbeiträge für Laufende Ausgaben, die Brixen in den vergangenen 20 Jahren erhalten hat, im Vergleich zu anderen Gemeinden zu niedrig waren und die Stadt damit ungerecht behandelt wurde, ist inzwischen ein Fakt“, sagt Landesrat Arnold Schuler auf Anfrage des „Brixner“. Es war Arnold Schuler gewesen, der in seiner Zeit als Präsident des Gemeindenverbandes die bereits 1992 eingeführte Pro-Kopf-Quote in Frage stellte, weil er sie als nicht mehr zeitgemäß und hochgradig ungerecht erachtete – nicht nur für Brixen. Also beauftragte er damals das Wirtschaftsforschungsinstitut WiFo, das Pro-Kopf-Quoten-System zu evaluieren – mit überraschend klarem Ergebnis. Dazu aber später.
Giacomuzzi:„Ein wirklich armes Nest“. Die Gemeinde Brixen und die Moneten – das war auch in Vergangenheit eine durchaus schwierige Beziehung. Zeno Giacomuzzi, von 1968 bis 1988 Bürgermeister von Brixen, erinnert sich: „Früher bestanden die Einnahmen der Gemeinde ausschließlich aus der Konsumsteuer Dazio und einer Familiensteuer. Für Waren, die nach Brixen ‚importiert’ wurden, musste man bis 1972, als die Mehrwertsteuer eingeführt wurde, den Dazio bezahlen, den die Gemeinde kassierte“. Je wirtschaftlich lebendiger eine Gemeinde war, desto besser ging es ihr. „Allerdings war Brixen nach dem Krieg ein wirklich ar6
mes Nest“, sagt Giacomuzzi, „die Stadt war in der Faschistenzeit von der Ansiedelung italienischer Großindustrien verschont geblieben, und danach bildete sich lange Zeit keine industrielle Initiative“. Die Landwirtschaft war ebenfalls sehr arm, der Tourismus bis auf das Hotel Elephant und einige Gasthäuser praktisch nicht existent, das Handwerk unterentwickelt, der Handel sowieso. So ist es nur logisch, dass die Einnahmen der Gemeinde sich auf ein sehr bescheidenes Maß beschränkten. „Neben dem Dazio und der Familiensteuer gab es auch Beiträge des Staates“, erinnert sich der legendäre Lorenzo Bianchi, der von 1968 bis 2002 Stadtkämmerer in Brixen war. Aber: Die Einnahmen waren in den Nachkriegsjahrzehnten insgesamt viel zu gering, um die Kosten zu decken, die der Gemeinde durch die Bereitstellung der verschiedenen Dienste entstanden. „Die Situation war schlimm“, erinnert sich Giacomuzzi, „die Gemeinde hatte sogar Schwierigkeiten, Papier anzukaufen, weil der Händler monatelang auf sein Geld warten musste und irgendwann einfach die Lieferung verweigerte“. Die Buchhaltung war nach dem Krieg in einer für damals typischen hemdsärmeligen Weise geregelt worden: „Als ich 1968 Bürgermeister wurde, konnte mir niemand konkrete Informationen über die finanzielle Situation der Gemeinde geben“, erzählt Giacomuzzi, „aber ich habe ge-
spürt, dass die Verschuldung hoch war“. So war einer seiner ersten Amtsakte, die Gemeindenaufsicht des Landes mit einer gründlichen Revision zu beauftragen, denn „niemand kauft gern die Katze im Sack“. Das Ergebnis der zweiwöchigen Analyse war nicht berauschend: Der damalige Stadtkämmerer Theodor Sloschek, ein äußerst pflichtbewusster und ehrlicher Mann, der später auf tragische Weise ums Leben kam, hatte in den Jahren vorher kolportierte 7 Millionen Lire aus seiner eigenen Tasche vorgestreckt, erinnert sich Giacomuzzi, damit die Gemeinde überhaupt die dringendsten Verbindlichkeiten bezahlen konnte. „Wir haben Sloschek das Geld zurückbezahlt“, sagt der ehemalige Bürgermeister.
Ab 1972: Brixen erlebt einen Aufschwung. Eine Besserung der
finanziellen Situation erfolgte erst 1972 mit der Zweiten SüdtirolAutonomie: Für die Gemeindenfinanzierung war fortan Trient zuständig. Im selben Jahr wurde die Mehrwertsteuer eingeführt und ersetzte den Dazio. Giacomuzzi indes versuchte verzweifelt, die Wirtschaft anzukurbeln – auch die damals arg kritisierte mögliche Ansiedelung der Continental war ein reiner Sanierungsversuch für seine Stadt, der dann nach dem Verzicht des Reifenproduzenten in der Ansiedelung lokaler Unternehmen in der Industriezone mündete – ein Glücksfall für Brixen und der Beginn eines Aufschwungs, den die Stadt bitter notwendig hatte.
Einführung der Pro-Kopf-Quote. 1992 beschloss der Südtiroler Landtag ein neues Modell der Gemeindenfinanzierung, das die anfangs genannte Pro-Kopf-Quote zugrunde legte: Die 116 Südtiroler Gemeinden wurden nach Größe klassifiziert, und pro Einwohner wurde für die Laufenden Ausgaben ein fixer Betrag definiert; die Zuweisungen für Investitionen hingegen wurden über das Landesgesetz Nr. 27/1975 geregelt. Den Bereich der Investitionen wollen wir in diesem Bericht fortan nicht weiterverfolgen; wir beschränken uns allein auf die Gemeindenfinanzierung für Laufende Ausgaben. „Die Berechnungsmethode dafür war schlecht“, sagt Arnold Schuler, „denn eine Drei-KlassenAufteilung der Gemeinden kann in der Definition des realen Finanzbedarfs nicht zielführend sein“. Im Jahr 2007 zum Beispiel betrug die Pro-Kopf-Quote für Gemeinden unter 10.000 Einwohner 444 Euro pro Einwohner; für Gemeinden bis zu 30.000 waren es 483 Eu-
WENIG ZU LACHEN hatte das Brixner Wappentier bisher in Sachen Gemeindenfinanzierung. In Zukunft soll das Geld des Landes gerechter verteilt werden
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ro, und Gemeinden mit mehr als 30.000 Einwohner erhielten 591 Euro. „Der Ansatz war viel zu vereinfachend“, sagt Schuler, „denn Gemeinden mit derselben Einwohneranzahl können vollkommen verschiedene Finanzbedürfnisse haben“. Das leuchtet anhand eines natürlich theoretischen und stark vereinfachten Beispiels ein: Eine Gemeinde mit vielen Bergfraktionen und entsprechend hohem Instandhaltungsaufwand der Straßen braucht verständlicherweise
2010: WiFo analysiert realen Finanzbedarf. Die vom Gemein-
denverband im Jahr 2010 beim WiFo beauftragte Studie hatte einen vollkommen anderen Ansatz: „Wir ließen wissenschaftlich erfassen, welche Kriterien für die Laufenden Ausgaben der Gemeinden überhaupt relevant sind, und am Ende blieben sieben Indikatoren übrig“, sagt Schuler. Nach wie vor war die Anzahl der Einwohner ein stark gewichteter Indikator; dazu gesellten sich aber neben einem
rechnung vorgenommen werden muss, damit mit 90-prozentiger Genauigkeit der effektiven Finanzbedarf der Gemeinden definiert werden kann“, sagt Schuler, der damals als Präsident des Gemeindenverbandes bei Landeshauptmann Luis Durnwalder für eine Änderung der Regelung kämpfte – heute ist er als Landesrat selbst dafür zuständig. Vor allem aber wurde im WiFoModell auch die Eigenfinanzkraft der Gemeinden berücksichtigt:
Auch diesbezüglich ist Brixen ein „wirklich armes Nest“ geblieben, um die Worte Giacomuzzis zu verwenden: Brixen hatte zwar einmal sein eigenes Stromwerk in der Rundl, das aber in der Faschistenzeit durch den Bau des Kraftwerks Hachl stillgelegt wurde. Bis Ende der Siebziger Jahre gab es zwar einen Ausgleich für die durch die Stilllegung entgangenen Einnahmen, aber seither ist Brixen praktisch ohne Stromerlöse: In einer vor einiger Zeit vom
„Brixen ist in den vergangenen 20 Jahren ungerecht behandelt worden“_ Arnold Schuler, Landesrat für Gemeinden mehr Geld als eine Gemeinde derselben Einwohnerzahl, dessen Gebiet sich ausschließlich auf die Talsohle beschränkt. Brixen hat schon zu Zeiten Klaus Seebachers immer wieder darauf hingewiesen, dass in der Pro-Kopf-Quote eine grobe Ungerechtigkeit besteht – ohne Erfolg.
Sockelbetrag noch die Anzahl der Pflichtschüler auf dem jeweiligen Gemeindegebiet, die Anzahl der Einpendler, der Nächtigungen, der Privathaushalte und die Anzahl der öffentlichen Strukturen. „Ebenfalls wissenschaftlich wurde erarbeitet, mit welchen Gewichtungen der Indikatoren die Be-
Wieviel kassiert die Gemeinde an Steuern, welche Erlöse aus dem Stromgeschäft hat sie? Beispiel Bozen und Meran: Die beiden Gemeinden „verdienen“ als Eigentümer der Etschwerke jedes Jahr hohe Dividenden, die in den Gemeindehaushalt fließen. 2012 waren dies jeweils 10 Millionen Euro.
Stadtwerke-Direktor Wolfgang Plank erstellten „Hitparade“ der Stromerzeugung in der Liste der 116 Gemeinden liegt Brixen an ernüchternder 113. Stelle. Nun war die WiFo-Studie natürlich auch ein hochbrisantes politisches Dokument, denn das Ergebnis war klar: Bozen war 7
Neuer Berechnungsmodus mit fünfjähriger Einschleifregelung. 2011 hat sich der Rat
der Gemeinden – dem inzwischen Arno Kompatscher als Präsident vorsaß – zur neuen Berechnungsmethode durchgerungen, allerdings mit einer fünfjährigen Einschleifregelung. Das heißt, dass der volle Effekt der neuen Methode erst 2016 zur Wirkung kommt. Für Brixen bedeutete dies, dass 2012 bereits etwa 250.000 Euro mehr
LR Arnold Schuler: „Die drei Säulen der Gemeindenfinanzierung: Bedarf, Eigenfinanzkraft und Effizienz“
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ausbezahlt wurden. In Bozen und Meran allerdings rumorte es gewaltig: Im Gemeinderat warf man den beiden Bürgermeistern vor, dass sie sich über den Tisch haben ziehen lassen. Die Reaktion ist verständlich: „Das Problem ist, dass sich bisher jeder nach der Decke gestreckt hat, die er zur Verfügung hatte. Plötzlich merkt er aber, dass sie mit der neuen Methode zu kurz ist“, sagt Arnold Schuler. Sprich:
Gemeinden, die plötzlich höhere Zuweisungen erhalten haben, haben dies wohlwollend zur Kenntnis genommen; Bozen und Meran aber, die fortan mit weniger auskommen müssen, rebellieren und stellen die neue Berechnungsmethode in Frage. Meran verlangte eine zeitweilige Aussetzung der Einschleifregelung und eine neue Studie, die nun von der Eurac erarbeitet wird. Der Ansatz ist noch weitreichender: „Anhand der Zuweisung der jeweiligen Kosten und Einnahmen an vergleichbare Kostenstellen in den realen Haushalten erfassen wir den Nettofinanzbedarf“, sagt Josef Bernhart, der bei der Eurac unter anderem für „Kommunales Management“ zuständig ist. In akribischer Kleinarbeit hat in den vergangenen Wochen eine Arbeitsgruppe sämtliche Gemeindehaushalte analysiert und in eine gemeinsame Tabelle zusammengefasst. „Die ballungsspezifischen Ausgaben spielen im Nettofinanzbedarf eine relativ große Rolle“, verrät der neue Präsident des Gemeindenverbandes, Andreas Schatzer, erste
Foto: Oskar Zingerle
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Politik & Gesellschaft
in den vergangenen 20 Jahren hochgradig bevorzugt worden, Meran ebenso, und Brixen hat 20 Jahre lang zu wenig Geld bekommen. Dem entsprechend war die Einführung des neuen Modus ein heiß diskutiertes Thema, denn fortan sollte Bozen und Meran erheblich weniger Geld bekommen, Brixen um etwa 1,3 Millionen Euro mehr. Der damals noch amtierende Landeshauptmann Luis Durnwalder hielt sich vornehm heraus: „Der Gesamtbetrag, den das Land den Gemeinden auszahlt, steht fest – wie die Aufteilung erfolgt, hat der Rat der Gemeinden zu entscheiden“.
Andreas Schatzer, Präsident des Gemeindenverbandes: „Kleine Korrekturen wird es geben müssen“
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Zwischenergebnisse, „es scheint sich klar herauszukristallisieren, dass die Mehrkosten, die Mittelpunktgemeinden wie Bozen, Meran, Brixen und Bruneck zu tragen haben, im WiFo-Modell noch zu wenig berücksichtigt wurden“. Indiskretionen aus der Arbeitsgruppe zufolge würde nach dem Zwischenergebnis der Eurac-Berechnung Bozen, Meran und Brixen noch höhere Zuweisungen erhalten.
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Wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer. „Das Problem ist,
dass der Gesamttopf ganz sicher nicht größer werden wird“, sagt Arnold Schuler. Das würde bedeuten, dass es eine Reihe von Verlierern geben würde, sollte das Eurac-Modell beschlossen werden. Darüber wird im April die Vollversammlung des Gemeindenverbandes befinden, in der die 111 kleinen Gemeinden natürlich ein viel größeres Gewicht haben als die fünf Mittelpunktgemeinden. Für Spannung ist also gesorgt – ohne Zweifel wird es nach Abschluss der Eurac-Studie wieder Gemeinden geben, die deren Richtigkeit in Frage stellen. Als sehr positives „Nebenprodukt“ der Studie könnte man allerdings die Möglichkeit einer „technischen Harmonisierung“ und Vereinheitlichung der Gemeindehaushalte sehen: Die Analyse der verschiedenen Daten hat unmissverständlich ergeben, dass die Gemeinden unterschiedliche Vorgehensweisen in der buchhalterischen Zuweisung der Kosten und Erträge anwenden. Sinnvoll wäre also die Erarbeitung eines klaren Haushaltskonzeptes, das dann von allen Gemeinden einheitlich verwendet werden muss. „Das wäre in der Tat faszinierend“, sagt Brixens Bürgermeister Albert Pürgstaller, „denn damit hätten die Gemeinden eine ausgezeichnete Möglichkeit, ihre eigene Effizienz mit jener der anderen Gemeinden zu vergleichen“. Schon die zwischenzeitlichen Tabellen der Eurac-Studie zeigen erstaunliche Unterschiede: Bozen hat zum Beispiel 2012 im Bereich „Theater, kulturelle Tätigkeiten, Förderung Kultur“ 5.650.000 Euro ausgegeben – also knapp 57 Euro pro Einwohner. Dabei „leistet“ sich Bozen einen jährlichen Beitrag für das Stadttheater in der Höhe von kolportierten 3,5 Millionen Euro. Meran investierte hingegen im selben Jahr 2.126.000 Euro in diesen Bereich – 58 Euro je Einwohner. Brixen hingegen hat im selben Bereich 2012 lediglich 791.000 Euro ausgegeben – also nur knapp 40 Euro pro Einwohner. Im Bereich „Parkanlagen, Grünflächen“ hat Meran auch vergleichsweise hohe Kosten – bedingt durch eine hohe Anzahl an Gärtnern, die sich die anderen Städte nicht leisten wollen – oder können. Was also mit dem Ziel einer stärkeren Berücksichtigung der ballungsspezifischen Kosten gestartet ist, könnte am Ende in ein weitreichendes Verwaltungstool
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münden, das den Gemeinden einerseits klare Leitplanken vorgibt, innerhalb derer sich die einzelnen Kostenbereiche bewegen müssen, und andererseits dem Land die Möglichkeit gibt, die Zuweisungen für Laufende Ausgaben gerechter zu verteilen. Die ersten Ergebnisse der Eurac-Studie werden, während diese Ausgabe des „Brixner“ in Druck ist, dem zuständigen Landesrat Arnold Schuler und Landeshauptmann Arno Kompatscher vorgestellt. Danach soll die Studie im Rat der Gemeinden diskutiert werden. Gibt es keinen Konsens, so bleibt die WiFo-Studie in Kraft. „Unabhängig vom Modell“, sagt Schuler, „werden die drei Säulen der Gemeindenfinanzierung auf jeden Fall aus dem jeweiligen Bedarf, der Eigenfinanzkraft und der Effizienz sein“. Sollte es Korrekturen zum WiFo-Modell geben, wird Brixen danach trachten müssen, dass es nicht wieder – genauso wie 1992 – unter die Räder kommt. Auch wenn es schwierig ist, nachträglich zu definieren, um wieviel Geld Brixen in den vergangenen 20 Jahren vom Land zu wenig bekommen hat, so dürfte es sich auf jeden Fall um einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag handeln. Das sind enorme Gelder, die Brixen in Verbrauchsmaterial für Schulen oder in die Pflege der Stadtinfrastrukturen hätte investieren können. Wer also beispielsweise nächstens über den inzwischen katastrophalen Asphaltbelag des Parkplatzes Priel spaziert, weiß nun, warum Brixen auch für notwendigste Instandhaltungsarbeiten derzeit einfach zu wenig Geld zur Verfügung hat.
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Politik & Gesellschaft
BRIXEN
Schulbauten in der Gemeinde Brixen In der Stadt und in den Fraktionen wird eifrig am Bau und an der Erweiterung von Schulgebäuden gearbeitet – oder auch nicht. Wegen des Konkursverfahrens der Baufirma ZH ruhen derzeit die Arbeiten in St. Andrä. Inzwischen gibt es neue Pläne.
W
er sich St. Andrä von Brixen her nähert, kann die derzeitige weiße rechteckige Fertigteilschule – allgemein „Container“ genannt – nicht übersehen – und nur staunen: Dort verbringen die Grundschüler und Lehrpersonen von St. Andrä seit Herbst 2012 ihre Unterrichtszeit. Zunächst war eine Dauer des Provisoriums von zwei Jahren vorgesehen. Nach der jetzigen Situation könnte sich der Umzug ins neue Gebäude jedoch wesentlich verzögern. Dabei hatte es wegen des mutmaßlichen Formaldehydgehaltes in den Containern von Anfang an Proteste gegeben.
Vergabe an Zweitbieter notwendig. Das alte Schulgebäude wurde
zu großen Teilen abgerissen. Auf dem entsprechenden Areal sollen zehn Klassen- und drei Kindergartenräume, ein Mehrzwecksaal und eine öffentliche Bibliothek errichtet werden, geplant vom
Brixner Architekten Matteo Scagnol. Die Finanzierung für den Bau wurde mit 7,3 Millionen Euro veranschlagt und ist gesichert. 1,7 Millionen Euro wird die Einrichtung kosten; deren Finanzierung ist noch ausständig. Für den Bau hat die Firma ZH den Zuschlag erhalten. Bekanntermaßen ist über diese inzwischen ein Konkursverfahren eingeleitet worden, womit auch der Bau in St. Andrä gestoppt wurde. Derzeit ruhen die Arbeiten. Das halbfertige Konstrukt ist von Bauzäunen umgeben, es herrscht gespenstische Stille. Inzwischen wurde zwar die Bestandsanalyse gemacht und um einen Termin beim Masseverwalter angefragt, damit mit ZH abgeschlossen werden kann. Erst dann kann die Vergabe an den Zweitbieter der Erstausschreibung – es handelt sich um eine Gemeinschaft dreier Firmen – erfolgen und weitergebaut werden.
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Eine Fertigstellung im Sommer 2015 wäre das Ziel.
Warten auch in Afers. Im Sep-
tember 2011 wurde das alte Schulgebäude in Afers völlig abgerissen und mit dem Neubau begonnen. Die zwölf Kindergarten- und 28 Schulkinder sind seitdem in einem Gebäude der Pfarrei untergebracht. Errichtet werden ein Kindergarten mit zwei Räumen, Nassbereich, Abstellraum, Besprechungsraum und Küche; die Grundschule besteht aus fünf Klassenräumen, Ausweichraum, Lehrerzimmer sowie einem Mehrzwecksaal, der für Theateraufführungen und den Turnunterricht verwendet werden kann. Auch der Außenbereich wird neu gestaltet und mit einem Pavillon versehen. Planer sind die Brunecker Architektenbrüder Armin und Alexander Pedevilla. Die Bau- und Einrichtungskosten betragen fast 7 Millionen Euro.
Die Arbeiten sind praktisch abgeschlossen, doch da sie ebenso von der Baufirma ZH ausgeführt wurden, muss noch der Abschluss mit dem Masseverwalter gefunden werden. Auch sind alle Möbel bereits geliefert und montiert. Unwahrscheinlich ist der von einigen Aferern erhoffte Umzug während der bevorstehenden Semester ferien – geplant und realistisch ist er im September 2014.
Mittelschule Manzoni: Einzug im Herbst. Zügig und plangemäß
verlaufen hingegen die Arbeiten an der italienischen Mittelschule „Manzoni“ in der Dantestraße. Seit gut einem Jahr wird dort von der Baufirma Unionbau ebenso nach den Plänen von Matteo Scagnol saniert und erweitert: Die Klassenräume werden vergrößert und aufgestockt, die Neben- und Fachräume den heutigen Erfordernissen angepasst und neu ausgestattet, eine
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2015 soll der Schulhof in der Dantestraße die längst überfällige Umgestaltung erleben
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unterirdische Aula Magna und eine Bibliothek errichtet. Da die Gesamtfinanzierung von knapp 6 Millionen Euro gesichert ist, steht dem geplanten Umzug von den Containern in den Schulbau mit Beginn des Schuljahres 2014/15 nichts im Wege.
In der Planungsphase. Im mehr-
jährigen Schulbauprogramm des Landes ist auch das Vorhaben der Sanierung der Mensa an der Mittelschule „Michael Pacher“ vorgesehen. Derzeit wird von Architekten des Brunecker Büros EM2 das Ausführungsprojekt erstellt. Um die Finanzierung wird im Herbst angesucht. Neben der dringend fälligen kompletten Sanierung ist auch die Erhöhung der Anzahl der Sitzplätze auf knapp 400 sowie die Überdachung des angrenzenden Innenhofes vorgesehen. Die Arbeiten sollten im Frühjahr und Sommer des nächsten Jahres durchgeführt werden, damit mit
Beginn des Schuljahres 2015/16 der Mensabetrieb aufgenommen werden kann. Seit vielen Jahren, bereits zu Zeiten von Bürgermeister Klaus Seebacher, wird auch von der Umgestaltung des Schulhofes in der Dantestraße geredet. Mit der Begründung, auf das Ende der Bauarbeiten an den angrenzenden Schulen und der Turnhalle warten zu wollen, kam es immer wieder zum Aufschub. In den letzten Jahren hat das Land in Zusammenarbeit mit den Schuldirektoren und der Gemeindeverwaltung ein Vorprojekt ausgearbeitet. Nach der Aufnahme desselben ins Finanzierungsprogramm für Schulbauten wurde Architekt Thomas Demetz mit der Ausarbeitung der Unterlagen für die Durchführung einer integrierten Ausschreibung beauftragt. Die Umsetzung sollte dann innerhalb 2015 erfolgen. johanna.bernardi@brixner.info Leserbrief an: echo@brixner.info
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Politik & Gesellschaft
Foto: Oskar Zingerle
BRIXEN
Planungswettbewerb für Musikschule Brixen z Die Musikschule Brixen leidet durch die sich ständig erhöhende Schülerzahl unter permanentem Raummangel. Derzeit verfügt sie über 24 Unterrichtsräume, untergebracht in der alten Domschule, im Bischöflichen Priesterseminar und im Vinzentinum. Nun soll am Prielgelände eine neue Musikschule entstehen; der Planungswettbewerb dafür wurde kürzlich ausge-
schrieben. Im Zuge des Neubaus soll auch ein Probelokal für die Bürgerkapelle Brixen sowie eine Passage oder Galerie zur geplanten Tiefgarage und zu den Handelskubaturen am Prielgelände entstehen. Um Platz für die Gestaltung zu erhalten, sollen die Tennisplätze im Norden verlegt sowie das Gebäude der Stadtpolizei abgebrochen werden. Die Nettokosten für den
Neubau werden auf 5.400.000 Euro, einschließlich der Kosten für die Sicherheit, geschätzt. Bis Ende Sommer 2014 soll das Siegerprojekt stehen. db
P&G
Politik & Gesellschaft FACEBOOK
„Sei di Bressanone, se ...“ z Innerhalb von wenigen Wochen hat eine facebook-Gruppe 1.650 Mitglieder auf sich vereinen können, die größtenteils wohl aus Brixen stammen dürften – denn schließlich heißt die Gruppe „Sei di Bressanone“. Die Seite, die von der gebürtigen Brixnerin Monica Bondanza, die heute in Vahrn wohnt, gegründet wurde, ist zu einer Fundgrube alter Erinnerungen geworden: Die Mitglieder haben inzwischen Tausende Posts veröffentlicht – und Hunderte vor allem historische Bilder. „Sei di Bressanone, se ... ballavi all’Ickx 2000“, schreibt ein User, „und wenn du
kurz
notiert
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mindestens einmal vom Stadtpolizisten Otto Schenk eine Strafe bekommen hast“. Eine andere erinnert sich an die Hörerwunschsendungen von S3 in den Achtziger-Jahren oder an den „mitico autista Spinell“, der vor dem Bau der Seilbahn die jungen Skifahrer mit dem Bus nach Kreuztal und wieder zurück brachte – oft in eher abenteuerlicher Weise. „Sapevate che a Bressanone negli anni 30 c’era un ristorante Napolitano?“, schreibt ein weiterer User – und postet dazu ein vergilbtes Bild mit dem Gebäude in der Plosestraße. Ein anderer schreibt: „Sei di Brixen se gustavi i gelati di
Höllrigl seduto sul muretto“. Monica Bondanza ist überrascht über den großen Zulauf: „Ho fatto il gruppe per poter rivivere e far rivivere ricordi del passato a me e a tutti i miei compaesani“, schreibt sie uns, natürlich über facebook. Die facebook-Gruppe ist sprachen- und generationenübergreifend: Jüngere und ältere Brixner beider Sprachgruppen nehmen sich die Zeit, selbst Einträge zu schreiben und die Einträge der anderen User in oft auch sehr emotionaler Weise zu kommentieren. „Sei di Bressanone se nella tua storia di famiglia cresci con la cultura italiana e tedesca“:
Das Schwelgen in Erinnerungen kann auch mal ein heftiges WirGefühl verursachen. wv
Der Schulwegweiser für Migranten wurde nun auch auf Urdu, Englisch und Arabisch herausgeben. Darin informiert die Arbeitsgruppe Integration der Gemeinde Brixen über das Schulsystem und die Schulen im Eisacktal, über die Bildungspflicht, Angebote zum Spracherwerb und bürokratische Abläufe.
Das öffentliche Beleuchtungssystem in Brixen verursacht hohe Energie- und Wartungskosten: Die Stromkosten belaufen sich auf 455.877 Euro im Jahr. Nun soll dieses Schritt für Schritt auf die LED-Technologie umgerüstet werden, da diese Vorteile in Hinblick auf Energie- und Wartungsaufwand, Technik, Umweltverträglichkeit und Design bietet.
Im Vereinsverzeichnis der Gemeinde Brixen sind derzeit 255 Vereine gemeldet – wobei nicht alle erfasst sind, weil manche kein Statut haben oder auf Beiträge verzichten. Vereine, die sich der Kultur widmen, sind mit 67 dabei an erster Stelle, gefolgt von 46 Freizeit- und 20 Sportvereinen.
NACHGEFRAGT
„Persönlich enttäuscht“ Herr Schuler, kann man die schwache Beteiligung zur Volksabstimmung dahingehend interpretieren, dass die Leute derzeit ganz andere Sorgen haben? Die Wahlbeteiligung von 26 Prozent hat uns in der Tat alle überrascht. Mein persönliches Fazit ist, dass Abstimmungen über Gesetze immer schwierig sind, weil die Leute sich einfach schwer tun, sich in die fachlichen und spezifischen Details einzuarbeiten. So entsteht viel Unsicherheit: Wie soll ich denn eigentlich abstimmen? Die Wahlbeteiligung hat mich in meiner Überzeugung bestärkt, dass die Bevölkerung nach wie
vor lediglich über Großprojekte abstimmen möchte. Unser Gesetz hätte dem entsprochen, aber leider hat man es versenkt. De facto hat man das schlechtere Gesetz einem besseren vorgezogen. Das hat mich persönlich enttäuscht. Man kann der Meinung sein, dass unser Gesetz immer noch zu wenig weit gegangen ist, obwohl es im internationalen Vergleich wirklich sehr weitreichend war. Unbestritten ist aber, dass das Gesetz viel besser gewesen wäre als jenes, das jetzt wieder gilt. Zumindest hätten wir also einen Schritt gemacht.
Der Landtag muss jetzt wieder über einen Bürgerantrag befinden. Schauen Sie, wenn dieses Gesetz beschlossen würde, könnte, wie es im Artikel 9 steht, jeder in Südtirol ansässige Bürger jederzeit und unbeschränkt Gesetzesanträge in den Landtag einbringen. Damit würde die Regierung über Monate beschäftigt; die Arbeit könnte total blockiert werden. Das würde bedeuten, dass jeder Bürger mehr Rechte hat als ein gewählter Landtagsabgeordneter. Ich glaube nicht, dass eine Mehrheit der Bevölkerung dies will.
Foto: Oskar Zingerle
ARNOLD SCHULER, Landesrat, über die schwache Wahlbeteiligung bei der Volksabstimmung zur direkten Demokratie – und über die Gründe, warum der neue Antrag der Initiative für mehr Demokratie nicht praktikabel ist.
willy.vontavon@brixner.info Leserbrief an: echo@brixner.info
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Politik & Gesellschaft
BRIXEN
Besuch bei der Feuerwehr z Die Arbeitsgruppe „Integration“ der Gemeinde Brixen organisiert immer wieder verschiedene Ausflüge für Bürger mit und ohne Migrationshintergrund, damit sie ihre Heimat besser kennenlernen. Nach einer Tagesfahrt zum Volkskundemuseum in Dietenheim, zur Festung in Franzensfeste und einer Wanderung entlang des Archeopfads besuchten kürzlich 25 Interessierte die Freiwillige Feuerwehr von Brixen. Kommandant Hubert Lanz, Vizekommandant Herbert Überegger und Feuerwehrmann Reinhard Tschiesner führten sie durch den Fuhrpark und das Gerätehaus, standen Rede und Antwort und ermöglichten den Besuchern einen Einblick in die vielfältige Arbeit der Brixner Feuerwehr. Integrationsstadt rätin Elda Letrari zeigte sich besonders erfreut über den großen Zuspruch des Ausflugs: „Mit so
vielen tüchtigen und selbstlosen Feuerwehrleuten und mit ihrer technisch erstklassigen Ausrüstung fühlen wir uns in unserer
Gemeinde wirklich sicher und wissen, dass wir im Notfall mit schneller und kompetenter Hilfe hh rechnen können.“
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Foto: Oskar Zingerle
Langsam, aber ...
z Die Gemeinde Brixen hat einige Großprojekte in Planung – die Umsetzungsgeschwindigkeit liegt jedoch im zögerlichen Bereich. „Auch mir gehen unsere prioritären Projekte zu zögerlich voran“, meint dazu Bürgermeister Albert Pürgstaller, „als Gemeinde sind wir jedoch dem Ausgleich der Interessen verpflichtet, und deshalb wollten wir bei diesen Vorhaben eine breite Entscheidungsbasis
schaffen. Dass die Projekte noch nicht umgesetzt werden konnten, liegt nicht nur in unserer Macht; mir scheint, dass dies im Diskussionseifer manchmal vergessen wird.“ So wurde in Sachen Stadtbibliothek „auf Drängen von Wirtschaftstreibenden und Planern der Standort Priel zurückgestellt und eine Lösung am Domplatz angepeilt, im Bewusstsein, dass die Regelung der Besitzverhältnis-
se viel Zeit benötigen würde. Die Landesregierung hat uns wissen lassen, dass nun ein Durchbruch bevorsteht.“ Die Neugestaltung des Hofburggartens befinde sich in der Ausführungsphase; allerdings sei die Finanzierung noch nicht gesichert. „Die Auflagen des Denkmalamts haben unseren Entscheidungsrahmen stark eingeschränkt. Dennoch bin ich überzeugt, dass es gelingen wird,
aus dem Garten einen Publikumsmagneten zu machen.“ Derzeit werden die Bäume gerodet, der Garten wird heuer einer Zwischennutzung zugeführt. Und schlussendlich die Seilbahnverbindung: „Die Brixner sollen über die Realisierung entscheiden; die Möglichkeiten hierfür werden wir im Gemeinderat nochmals ausloten. Den politisch Verantwortlichen, die dann die Vorgabe des Volkes umzusetzen haben, muss man aber zugestehen, dass sie für eine Abstimmung über machbare Projekte sorgen wollen. Ein klares Ja also zur Volksabstimmung über die Seilbahnverbindung – allerdings nur, wenn sie in absehbarer Zeit stattfinden kann und nur zum Standort Bahnhof, denn allein dieser wird auf Landesebene weiterverfolgt. Die Diskussion über jeden weiteren Standort würde nicht nur eine weitere Verzögerung, sondern mit Sicherheit das Aus für das Projekt bedeuten“, so Pürgstaller. db
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Menschen & Meinungen FRAUENGESTALTEN mit historischem oder literarischem Hintergrund widmet sich die Schauspielerin Ingrid Maria Lechner mit einer Extraportion Herzblut
PORTRAIT
„Ich bin eine ewig Suchende“ INGRID MARIA LECHNER, Schauspielerin aus Viums, über Theater und Familie – und wie dieser Balanceakt sie immer wieder vor neue Herausforderungen stellt.
Die Magie berühmter Frauen gestalten. In „Die Kellnerin Anni“
von Herbert Rosendorfer brillierte Ingrid Lechner schon 2004. Als Hommage an den 2012 verstorbenen Schriftsteller tourt die „Kellnerin Anni“ in einer Wiederaufnahme durch mehrere Spielstätten im deutschsprachigen In- und Ausland und macht im März auch in der Dekadenz in Brixen Halt. Ebendort spielte die Wandelbare mit Schaumgummi-Harnisch und
dazu bewogen, mit der Regisseurin Angelika Gruber einen Dokumentarfilm über Maultasch zu drehen, diese legendenumrankte, historische Figur, die Zeitgenossen wunderschön beschrieben hatten und die zwei Jahrhunderte später als hässliches, machthungriges Weib diffamiert wurde. Kein Wunder, dass sich die Schauspielerin von den berühmten Frauen magisch angezogen fühlt, ist sie doch selbst eine starke Persönlichkeit.
Von Berlin über Innsbruck in die Schweiz. Dass sich die aparte junge Frau immer schon etwas anders fühlte, manifestierte sich bereits in ihrer Jugend. „Ich dachte immer, hier versteht mich niemand“, erzählt sie, „deshalb kam mein Abtauchen nach der Matura einer Flucht gleich“. Eigentlich war sie in Berlin kurz nach dem Mauerfall zum Studieren eingetrudelt; gelandet ist sie in Kreuzberg im Berliner Werkstatttheater, glühend vor Begeisterung. Das Intermezzo in der freien Szene Berlin fand ein jähes Ende, als private Schicksalsschläge
Innsbruck wurden zu vertrauten Bühnen, bis es sie mit einer Inszenierung nach Luzern verschlug. Die Schweiz sollte sie so schnell nicht wieder verlassen; diese neue Art von Theaterarbeit gefiel der kreativen Jungschauspielerin ausnehmend gut. Stücke wurden nicht einfach übernommen, sondern selbst erfunden und erarbeitet. Als sehr spannend empfand sie die Zusammenarbeit mit dem Clown Pierre Byland oder dem Regisseur Lorenz Belser, mit dessen Stücken sie auch in Südtirol auftrat.
Familiengründung und Almensommer. 2001 verliebte sich die
Theaterbegeisterte Hals über Kopf in Heinz Peintner und ergab sich ganz und gar freiwillig einer dauerhaften Partnerschaft. Ein Jahr später wurde Oskar geboren, und 2005 kam Matthias. Obwohl bei zwei Buben bestimmt keine Langeweile aufkommt, engagiert sich die junge Mutter weiterhin im theaterpädagogischen Bereich sowie als Regisseurin im Laientheaterverband. Im letzten Sommer nahm sie
Im Herbst sprang sie in Bruneck kurzerhand als Ersatz beim „Stallerhof“ von Franz Xaver Kroetz ein, was ihr unheimlich viel Spaß machte und neue Rollenangebote einbrachte. Außerdem nahm sie heuer einen Lehrauftrag für das Fach Deutsch an der Berufschule Tschuggmall an, und im März führt sie Regie mit der Volksbühne Natz bei der Komödie „Der Himmel wortet net“ von Sebastian Scheble und Markus Kolb. Letzthin war sie Gast bei einer Premiere von Kollegen in Neumarkt. „Da kribbelt es wieder, und ich bekomme unbändige Lust, selbst da oben zu stehen, auf diesen Brettern“, lacht sie.
irene.dejaco@brixner.info Leserbrief an: echo@brixner.info
Steckbrief Foto: Oskar Zingerle
D
ie Schauspielerin Ingrid M. Lechner interessiert sich brennend für historische oder literarische Frauengestalten. Einigen hat sie mit ihrer Schauspielkunst neues Leben eingehaucht. Unvergessen bleibt ihre eindrückliche Darstellung der Anna Ladurner Hofer, ein „starkmütig Weib“, das ihr Leben an der Seite des Freiheitskämpfers Revue passieren lässt. Nicht minder intensiv war ihr Auftritt als Katharina von Spinges im Dachbodentheater in Neumarkt oder ihre unzähligen Rollen bei den Freilichtspielen Unterland.
„Mein Abtauchen nach der Matura kam einer Flucht gleich“_Ingrid M. Lechner Wortwitz ausgerüstet eine schräge Brünhild in der Parodie „Einmal Vorspiel – Dreimal Ring“ von Gabi Rothmüller und Alex Liegl. Und weil ihr auch alltägliche Frauenleben am Herzen liegen, hat sie mit Angelika Gruber kurzerhand „Fun Fatale“ gegründet mit der Intention, Frauencomedy auf die Bühne zu bringen. Frisch und humorvoll, mit einer gehörigen Portion Selbstironie, inszenierten die Autorinnen „Täglich grüßt die Nachbarin“ mit Monika Costabiei als Bühnenpartnerin. Das gemeinsame Interesse an Margarete Maultasch hatte Lechner
sie in die Heimat zurückriefen an die Seite ihrer Mutter. „Mit im Gepäck hatte ich einen reichen Schatz an Erfahrungen und wundervoll inspirierenden Begegnungen“, schwärmt die Theatermacherin noch heute. Vom Schauspiel-Virus infiziert, absolvierte sie in den folgenden vier Jahren die Schauspielausbildung in Innsbruck und spielte mit Vorliebe experimentelles Theater in der Gruppe Pandora an den unwahrscheinlichsten Spielorten vor einem hoffnungslos überforderten Publikum. Aber auch das Kellertheater oder das Landestheater
sich eine Auszeit vom Theater. „Ich bin immer eine Suchende“, gibt sie zu, „zum Einen wollte ich meine Visionen rund um das Theater neu justieren, zum Anderen wollte ich mich voll und ganz meiner Familie widmen“. Vier Mann hoch bewirtschafteten sie im letzten Sommer die Zirmait-Alm in Schalders mit so großem Erfolg, dass sie heuer zu Wiederholungstätern werden. „Schön wäre es, wenn wir dort Landschaftstheater oder Konzerte abhalten könnten“, wünscht sich die Neo-Sennerin. Lange hat ihr selbstauferlegtes Arbeitsverbot nicht angehalten:
Ingrid M. Lechner ist am 18. Dezember 1971 in Brixen geboren und in Viums aufgewachsen. Nach der Matura im Jahr 1990 absolvierte sie Tanz- und Theaterlehrgänge in Berlin, machte eine Schauspielausbildung mit Bühnenreife in Innsbruck. Seither unzählige Bühnenauftritte in Berlin, Innsbruck, Zürich, Luzern, Baden-Württemberg und Südtirol, Mitwirkung an mehreren Filmprojekten und zahlreiche Regiearbeiten. Ingrid Lechner ist mit Heinz Peintner verheiratet, hat zwei Söhne und lebt mit ihrer Familie in Schabs. 17
Foto: Willy Vontavon
Menschen & Meinungen
BRIXEN
Musikalisches Vermächtnis z Der Priester und Kirchenmusiker Professor Josef Knapp hat über mehrere Jahrzehnte in Brixen gewirkt und die musikalische Landschaft der Stadt wesentlich mitgeprägt. Als langjähriger Professor am Vinzentinum führte Knapp zahlreiche junge Menschen an die Musik heran und förderte gar einige Talente, die inzwischen international erfolg-
reich sind. Große Verdienste erwarb er sich auch als Direktor der Kirchenmusikschule und langjähriger Domkapellmeister. In dieser Position, so Bürgermeister Albert Pürgstaller, habe Knapp hochqualifizierte Kulturarbeit für die Stadt geleistet, indem er es verstand, religiöse Inhalte mit höchsten musikalischen Ansprüchen zu verbinden. Als Vorsitzender für
die diözesane Kirchenmusik gelang es Josef Knapp, Brixen und Südtirol in das internationale Kirchenmusikgeschehen einzubetten. Maßgeblich war auch seine
Mitarbeit bei der Erstellung des Gotteslobs. Josef Knapp ist am 4. Februar in seinem Heimatdorf St. Lorenzen im Alter von 93 Jahren verstorben. db
M&M Menschen & Meinungen BRIXEN
Theodor Hellbrügge verstorben
Der Spruch vom Much
I woaß schun, prum shared space so hoaßt. Es isch vielleicht lei a g’schert Spes ...
kurz
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z Am 21. Jänner 2014 verstarb Theodor Hellbrügge, der vor fast 50 Jahren den Internationalen Osterseminarkongress für pädiatrische Fortbildung nach Brixen gebracht hatte. Hellbrügge, 1919 in Dortmund geboren, war ein angesehener Kinderarzt, der sich mit der frühen Diagnostik der kindlichen Entwicklungsstörungen auseinandersetzte. Trotz viel Kritik und der anfänglichen Gegenwehr des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte gelang es ihm, 1968 den Osterkongress nach Brixen zu
bringen. Damit legte er den Grundstein für die erfolgreiche Tradition der Osterseminarkongresse, die jährlich Hunderte von Experten aus dem Bereich der Pädiatrie nach Brixen bringen. Diese Tagung für die kinderärztliche Fortbildung leitete Theodor Hellbrügge 30 Jahre lang. Zudem brachte er einige Zeit später sogar den Herbstkongress für Sozialpädiatrie nach Brixen. Heute sind beide Veranstaltungen aus dem Tagungskalender von Brixen nicht mehr wegzudenken. 1996 wurde Theodor Hellbrügge die Ehren
Eine Delegation der Republik Moldau informierte sich an der „Emma Hellenstainer“ über das Ausbildungssystem der Südtiroler Berufsschulen. Beim anschließenden Mittagessen im Restaurant der Schule entstand eine rege Diskussion über bildungspolitische und gesellschaftliche Themen.
Michael Brugger vom Geschäft „Optik Brugger“ führte eine besondere Spendenaktion für die Südtiroler Krebshilfe durch: Er motivierte seine Kunden, den Rabatt beim Kauf von Brillen & Co. zu spenden – und verdoppelte den Betrag. Die Idee geht auf seinen Vater Albuin Brugger zurück, der im vorigen Jahr an Krebs verstarb.
medaille der Stadt Brixen für besondere Verdienste verliehen. Bürgermeister Albert Pürgstaller erinnert sich an ihn als Persönlichkeit mit Weitblick und Profil, die mit seinem Engagement und viel Beharrlichkeit maßgeblich zur Etablierung Brixens als internationales Tagungszentrum beigetragen hat und der Stadt stets verbunden war. hh
Christoph Hofer wurde als Rettungsstellenleiter des Bergrettungsdienstes Brixen bestätigt. Ebenso im Ausschuss vertreten sind Karl Thaler, Martin Sigmund, Matthias Chizzali, Andreas Neumair und Markus Pfeifer. Der BRD Brixen besteht aus 34 Bergrettern.
O o op s
Leser kochen für Leser
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Giancarlo „Jonny“ Milesi, gesamtstaatlicher Verantwortlicher für das Yoseikan Cardio-Training
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Früher war ich, neben meiner Yoseikan-Budo-Tätigkeit, auch Fitnesstrainer in Bruneck. Dort trainierten eine Menge Leute auf dem Laufband, um sich fit zu halten. Darunter war auch eine ältere Dame, deren Lieblingsbeschäftigung es gewesen ist, mich mehr oder weniger sanft zu boxen: Jedes Mal, wenn ich bei ihr am Laufband vorbeiging, holte sie aus und versuchte, mich mit der Faust zu treffen – schließlich wusste sie, dass ich ein Budoka war. Sie traf mich jedoch nie und wollte wohl auch nur so tun als ob. Eines Tages war ich selbst auf dem Laufband und dachte an nichts Böses, da sah ich diese Dame im Spiegel, wie sie an mir vorbeigehen wollte. Nur mit dem Blick durch den besagten Spiegel wollte ich den Spieß umdrehen, fixierte mein Ziel – und holte aus. Großer Fehler! Ich hatte mich nämlich so verschätzt, dass ich die Frau voll auf die Nase traf und die Ärmste blutete. Es war mir tierisch peinlich, aber eine Sache hat sich nachher geändert: Seit diesem Vorfall hat sie nie mehr versucht, mich zu boxen.
> Zutaten für 4 Personen 1 kg Kartoffeln, mehlig 130 g Mehl 1 Stange Lauch 1 Bund Frühlingszwiebeln 250 g Frischkäse 100 g Parmesan Butter zum abschmelzen Salz, Pfeffer, Muskat
> Zubereitung Die Kartoffeln schälen und im Salzwasser kochen lassen. Anschließend pressen und unter die noch warme Masse Eigelb, Salz, Pfeffer und Muskat geben. Sobald die Masse ausgekühlt ist, Mehl
dazugeben und den Teig kneten, bis eine feste Masse daraus wir. Zehn Minuten ruhen lassen und anschließend den Teig auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche ausrollen. Mit einem Ausstecher von zirka zehn Zentimetern Durchmesser Kreise ausstechen. Fülle in die Mitte geben und halbmondförmig zusammenklappen. Teigtaschen in reichlich Salzwasser für fünf Minuten kochen. Mit Parmesan und zerlassener Butter servieren.
Seine Leidenschaft fürs Kochen hat Karl Hofer aus Milland vor einiger Zeit entdeckt. So verwöhnt er seine Lieben tagtäglich mit neuen Leckereien, die er mit viel Fantasie schmackhaft verfeinert. Haben auch Sie ein besonderes Rezept, das Sie unseren Lesern nicht vorenthalten möchten? rezept@brixner.info
Voting
Ihre Meinung online
Ergebnis der Online-Umfrage:
Wie würden Sie die Brixner Bevölkerung am ehesten charakterisieren? Baumschule Gartengestaltung Pflasterarbeiten Natursteinmauern Johann Unterkircher · 39040 SCHABS (BZ) Teichbau Tel. 0472 412 272 · www.putzerhof.net Dachbegrünung Holzterrassen uns auf n e u e r f Wir nd Bewässerungsanlagen esuch u Ihren B e gerne! Gartenpflege Si beraten Fassadenbegrünung Hydrosaat Sportplatzbau
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Ja oder Nein? Wir möchten Ihre Meinung wissen! Ein Klick auf unserer Homepage www.brixner.info genügt – und Sie sehen sofort, wie die Internetgemeinde bisher abgestimmt hat. Natürlich dürfen Sie nur eine Stimme abgeben – wir überprüfen dies auf technischem Weg. Das endgültige Ergebnis lesen Sie im nächsten „Brixner“. Die aktuelle Frage des Monats:
„Das Ergebnis der Volksabstimmung zur direkten Demokratie ist ...“ > ernüchternd: Das Thema interessiert offenbar nur einen kleinen Teil der Bevölkerung > demotivierend: Die 3 Millionen Euro hätten besser investiert werden können > einleuchtend: Eine hohe Wahlbeteiligung ist in Südtirol bei Volksabstimmungen nicht zu erwarten > aussagekräftig: Die Mehrheit der Südtiroler wollte eine Änderung des Regelung Stimmen Sie mit! www.brixner.info 19
Menschen & Meinungen
BRIXEN
LAMMento
Ein Brunnen für Birongo
Mavchiazo „Ich bin jetzt auch im Fetzbock“, sagt der Franz, während er schon zum dritten Mal rufend versuchte, bei Frieda einen sozia len Macchiato zu bestellen, aber Frieda glotzt seit zehn Minuten in ihr neues Handy, das ja eigentlich ein Computer ist, mit dem man nur zufällig eben auch telefonieren kann, so quasi als Kollateral schaden. Fetzbock? „Ja“, sagt der Franz, „das ist diese globale Zeitvertilgungs maschine, in der die Leute vollkommen freiwillig ihre Privavy zum Window hin auswerfen.“ Mah, sag ich, das ist schon bemerkenswert, was die Leute so alles posten. Vor allem ist es interessant zu be obachten, dass es Leute gibt, die praktisch endlos viel Zeit haben, ansonsten würden sie nicht andauernd irgendwas Weltbewe gendes veröffentlichen, zum Beispiel, dass sie gerade am Klo sitzen oder so. „Ganz schlimm sind ja die Weltverbesserer“, sagt der Franz, „die verwenden Fetzbock als Ventil für ihren eigenen Frust“. Der Franz hatte sich ja immer gewehrt gegen dieses neumodische Zeug, aber „erst kürzlich“, erzählt er, „war ich in unserer Runde der einzige ohne klugem Telefon, und eine traditionelle Kommunikation war dann nicht mehr möglich, weil am Tisch jeder außer mir in seinen Appratt glotzte“. Wenn der Wått Sepp am Fetzbock skeipt und zwitschert, wird der Mann zum kindl, denk ich mir, wobei: Denken ist eh nicht mehr in, das erledigt jetzt ja der Appratt. „Einrn Mavchiazo, bitze“, tippt der Franz mit seinen Wurschtfingern in die Mini-Tasten. Endlich! Frieda bewegt sich in Richtung Kaffeemaschine.
z Die Brixner Krankenpflegerin Silvia Fill arbeitete im Dezember letzten Jahres mit ihrer Freundin und Mitglied der „Südtiroler Ärzte ohne Grenzen“, Doris Gluderer, im Health Center S. Monica in Birongo (Uganda). „Sofort erkennt man dort die Problematik des fehlenden sauberen Wassers – die Menschen erkranken an Typhus, Kinder sterben daran“, so Silvia Fill. Das Wasser des Health Centers ist gesammeltes Regenwasser, verschmutzt und von Tierkadavern verseucht. „Kinder trinken aus den Pfützen, die Plastikbecher für die Medizingabe werden gewaschen und dann in der Sonne getrocknet, damit wenigstens einige Keime abgetötet werden. Die Pfleger müssen ihr Desinfektionsmittel auffangen und öfters benutzen“, erzählt Silvia Fill. Für sie kam angesichts dieser Situation nur eines in Frage: Handeln! Daher ruft sie nun
Frisch, frech, voll im Leben ...
... zwei trendige Modemarken für die ganze Familie. Ab Samstag, 15. März im „Egghaus“ in Brixen.
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eine Spendenaktion ins Leben, um in Birongo einen Brunnen zu bauen. Hubert Neumair, ein Josefsmissionar und Freund vor Ort, wohnhaft in der ugandischen Hauptstadt Kampala, überwacht dabei das Projekt – sei es die durchgeführten Arbeiten wie auch die Geldvergabe. Das Ziel ist es, einen Brunnen zu bauen, der so viel Wasser befördert, dass man im Health Center S. Monica den Wasserhahn aufdrehen und sauberes, klares Wasser trinken kann. Die Kosten für den Brunnenbau belaufen sich auf etwa 12.000 Euro – und eben diese möchte Silvia Fill zusammenkriegen. Spenden oder Aktionen, dessen Erlöse diesem Projekt gewidmet werden, sind daher herzlich willkommen. Das Spendenkonto bei der Südtiroler Volksbank, lautend auf Silvia Fill: IBAN IT19 I058 5658 2200 7057 1269 168; BIC: BPAAIT2BBR. db
Pro& Contra Ist es vertretbar, dass man den„alten“ Landtags abgeordneten den Pensionsvorschuss auszahlt? MULTIMEDIAL Der Hintergrund:
Aufgrund der neuen Pensionsregelung bekommen 130 Regionalratsabgeordnete und ehemalige Mandatare in der Region Trentino-Südtirol einen Teil ihrer angereiften Pensionsansprüche im Voraus ausbezahlt; ein weiterer Teil wandert in den Family Fonds von Pensplan. Das kostet den Steuerzahler insgesamt 90 Millionen Euro. Im Durchschnitt kassiert jeder der 130 Politiker also fast 700.000 Euro. Pius Leitner erhält beispielsweise 1,1 Millionen Euro.
PIUS LEITNER, Freiheitlicher Landtagsabgeordneter: „‚Superpensionen‘ endlich abgeschafft“ Ja So unverständlich diese Maßnahme angesichts der hohen Summe klingen mag: Eine Neuregelung war überfällig und notwendig. Ohne jährliche finanzielle Mittel aus dem Regionalhaushalt wären die Politikerpensionen nicht mehr bezahlbar gewesen. Ich darf daran erinnern, dass ich mich von Anfang an gegen Politikerpensionen und für eine Abschaffung von Politikerprivilegien ausgesprochen und dazu mehrere Anträge eingebracht habe. Ohne den Druck der Freiheitlichen gäbe es vielleicht immer noch das Zeitungsgeld, das Begräbnisgeld, das Sitzungsgeld, das 13. Monatsgehalt für Politpensionäre und so weiter. Ohne die Abkoppelung der Gehälter der Regionalratsabgeordneten von jenen der Parlamentarier würden wir heute rund 8.000 Euro erhalten, und ohne die aktuell verschmähte Regelung würden die vollen Pensionsbezüge aufrecht bleiben. Letzthin hatten wir die absurde Situation, dass ehemalige Abgeordnete Pensionen bis zu 6.800 Euro bezogen, die aktiven Abgeordneten dagegen bedeutend weniger an Gehalt. Vor allem Oppositionspolitiker bezahlen davon einiges für den Erhalt ihrer Partei und somit für die Stärkung der Demokratie. Mit der gegenständlichen Maßnahme wurden die „Superpensionen“ endlich abgeschafft, was zu beachtlichen Einsparungen führen wird. Wahr ist aber auch, dass bei diesem Systemwechsel Abgeordnete sehr viel Geld auf einmal erhalten. Den Ärger und die Wut darüber kann ich verstehen, vor allem, wenn nicht alle Fakten genannt werden. Daher sollen die Ämter alles transparent darstellen: Namen und Zahlen sowie die Auswirkung auf Kosten und Einsparungen. z
PAUL KÖLLENSPERGER, Landtagsabgeordneter Movimento 5 Stelle: „In der Politik darf es keine Privilegien geben“ Nein Es geht hier um 90 Millionen Euro, fast so viel wie die gefeierten Steuererleichterungen der Regierung ausmachen. Das ist nicht vertretbar. Es ist klar, dass das bei den Leuten böses Blut schafft. Das wissen die Politiker auch selbst; der Regionalratspräsident versucht ja, die gesamte Liste unter Verschluss zu halten. Auch das neue System seit dieser Legislatur gefällt mir nicht: Die Gehälter sind zwar gekürzt worden, und es gibt keine Leibrenten zu 7.000 Euro pro Monat mehr, aber jetzt erhalten die Neumandatare überhaupt keine Rente mehr und können den eingezahlten Pensionsbeitrag nach den fünf Jahren abholen. Man sollte dringend eine normale Regelung einführen, ein Gehalt wie man es in vergleichbaren Positionen in Verwaltung oder Privatwirtschaft bekommt, und dasselbe Rentensystem. In der Politik darf es keine Privilegien geben, außer die Bürger selbst stimmen für eine Sonderregel. Schließlich sind wir ja deren Angestellte. Ich bin mir sicher, dass einige meiner Kollegen durchaus auch Idealismus haben. Daher fordere ich diese auf, einen Teil dieses Geldes der Allgemeinheit zurückzugeben. Dazu braucht es kein Gesetz, das kann jeder sofort und freiwillig machen. Ich zahle zum Beispiel über die Hälfte meines Gehaltes als Landtagsabgeordneter in einen Fonds und werde dieses Geld dann für sozial nützliche Projekte oder einen Fonds für Mikrokredite an kleine Unternehmen verschenken. Je mehr hier mitmachen, desto sinnvoller wird der Fonds. Oder Schenkungen an den Bäuerlichen Notstandfonds oder ähnliches. Bin gespannt, ob jemand mit mir mitmacht… z
GENIAL
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Menschen & Meinungen
Echo
„Runter vom hohen Ross!“ Zum Editorial „Wirtschaft zulassen!“, „Brixner“ Nr. 288, S. 3
Markus Lobis, Brixen
In seinem Leitartikel in der Januar-Nummer des „Brixner“ geht Willy Vontavon auf die Bedeutung der „Wirtschaft“ ein und fordert mehr Freiraum dafür und eine höhere Akzeptanz der Projekte und Forderungen der „Wirtschaft“ in Brixen. Gleichzeitig kritisiert Vontavon die kritische Einstellung offenkundig zahlreicher Bürger, die jede kreative Idee aus der „Wirtschaft“ „medial diskreditieren und politisch abschmettern“ (Zitat) und fordert diese Neinsager auf, die Verantwortung für nicht geschaffene und/oder verloren gegangene Arbeitsplätze zu übernehmen. Es würde den Rahmen eines Leserbriefes sprengen, erschöpfend auf diese diskutable Verallgemeinerung zu antworten. Ich möchte aber an dieser Stelle einige Aspekte von einer anderen Seite aus beleuchten. Da wäre zuerst einmal zu klären, was man unter dem Begriff „Wirtschaft“ zu verstehen hat. Und fasst man den Begriff weiter, als dass man damit einige Brixner Wirte, Kaufleute und Unternehmer meint, wird die Skepsis vieler Bürger gegenüber alten Rezepten zur Wohlstandsvermehrung plötzlich
plausibel: Schließlich war es die „Wirtschaft“, die in einem beispiellosen Beutezug in den letzten Jahren Tausende von Milliarden an Vermögen und Steuergeld vernichtet hat. Oder haben wir schon vergessen, dass die europäischen Staaten und Steuerzahler seit 2008 4.500 Milliarden Euro an die Bannerträger der „Wirtschaft“, die Banken, transferieren „mussten“, um sie zu „retten“? Die Europäische Zentralbank verleiht heute Geld zum Zinssatz von 1 Prozent an die Banken, um den „Wirtschaftskreislauf“ am Laufen zu halten. Die Banken kaufen damit Staatsanleihen, die nötig werden, weil die Staaten mit Steuergeld die Banken retten müssen. Mit der Zinsdifferenz, die wir Steuerzahler bezahlen, sorgen die Banken wieder für „Gewinne“ – natürlich offshore oder in den USA. Hier könnten noch unzählige Beispiele dafür eingefügt werden, wie unsinnig und pervers unsere „Wirtschafts(un)ordnung“ im Zuge des Siegeszuges des Neoliberalismus geworden ist – es sei nur das Stichwort „Konzerne“ genannt. Alles „Wirtschaft“, natürlich. Das führt uns aber im Fall Brixen nicht weiter, was allerdings auch für die im Editorial von Willy Vontavon betriebene Schwarz/Weiß-Malerei gilt. Einen konstruktiven Ausweg aus dieser Sackgasse bietet das von Dieter Steger immer wieder vorgebrachte Konzept vom „System Ort“ in Verbindung mit einer möglichst intensiven Regionalisierung und Ökologisierung der Wirtschaftskreisläufe. Und mit einem neuen Verständnis von „Wirtschaft“, das an die Stelle des quantitativen Wachstums die Suche nach
Qualität und neuen Werten setzt und sich eindeutig von perversen Auswüchsen des neoliberalen Profitwahns abgrenzt. Das „System Ort“ Stegerscher Prägung funktioniert nur auf Augenhöhe zwischen allen Beteiligten: Produzenten, Verteilern, Konsumenten. Zwischen kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Interessen aller Bürger. In einem ehrlichen und offenen Austausch, ohne missionarischen Segensanspruch auf der einen Seite und a-prioriSkeptizismus auf der anderen. Im Dialog eben. Dialog funktioniert nur auf Augenhöhe. Also: Runter vom hohen Ross, Brixner „Wirtschaft“!
„Für und Wider“ Zum Editorial „Wirtschaft zulassen!“, „Brixner“ Nr. 288, S. 3
Robert Hochgruber, Brixen
Zugegeben, Herr Willy Vontavon, die Wirtschaft hat eine große Bedeutung und ist für alle wichtig. Zugleich kann es wohl nicht sein, dass „die Wirtschaft“ (Wer ist das eigentlich?) einfach Projekte vorschlägt und nicht darüber diskutiert werden darf, ob sie für uns in der Gemeinde Brixen, das heißt in unserem Lebensraum, sinnvoll sind oder nicht, zum Beispiel die Seilbahn Brixen-St. Andrä oder die Hotels in den Koja-Wiesen. Ich hatte den Eindruck, dass Sie diese Ansicht vertreten. Projekte von allgemeinem Interesse, meine ich, sollten auf einer breiten Basis diskutiert, das Für und Wider
abgewogen und die langfristigen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt überlegt werden, um so eine breite Zustimmung in der Bevölkerung zu erhalten – noch dazu, wenn es sich um Steuergelder handelt! Wir sollten eine breite Palette von Werten einbeziehen, nicht nur den wirtschaftlichen Nutzen bedenken, auch wenn dieser wichtig ist. Es ist erfreulich, wenn sich einzelne Personen und Vereine für das Gemeinwohl einsetzen. So kommen Prozesse in Gang, die zwar zu Kontroversen führen, aber am Ende wertvoll für alle sind. Und bitte schwingen Sie nicht die Keule vom Verlust von Arbeitsplätzen, denn auch diese können nicht in jedem Fall und unter Missachtung von Werten geschaffen werden. Übrigens haben sich die Wirtschaftstreibenden beim Standort der Bibliothek durchgesetzt. Am Priel wäre sie vielleicht schon im Bau, am Domplatz heißt es noch zuwarten. Anm. d. Red.: Da Sie mich persön lich zitieren, wage ich eine direkte Antwort: Lieber Herr Hochgruber, ich habe nicht den Eindruck, dass Projekte in Brixen zu wenig auf ihre Auswirkungen auf Mensch und Umwelt diskutiert würden – ganz im Gegenteil. In Brixen tun wir dank einer äußerst hete rogenen Koalition nichts anderes als diskutieren, diskutieren, dis kutieren. Am Ende der langen Diskussionen gibt es dann für eine Entscheidung sicherheitshalber keine Mehrheit. Es ist eine Illusi on, dass man einen Konsens zur Realisierung findet, wenn man nur lange genug diskutiert. Die Politik flüchtet dann manchmal in die viel zitierte direkte Demo
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Leser schreiben uns kratie und delegiert damit die Verantwortung an die Bevölke rung, aber aus meiner Sicht ist diese Methode nur bedingt ge eignet für große Projekte, weil die komplizierten und weitrei chenden Zusammenhänge meist sehr schwer vermittelbar sind. Schauen Sie sich um: Es gibt ei ne Reihe von heute hochgelobten Infrastrukturen, bei denen es in der Planungsphase politischen Mut gebraucht hat und die nie realisiert worden wären, wenn die Bevölkerung befragt worden wäre. Es ging mir aber in meinem Editorial eigentlich hauptsächlich um die grundsätzliche Haltung von uns Brixnern zur Wirtschaft. Schauen Sie, in Brixen wird ja sogar ein nur wenige Minuten dauerndes Silvesterfeuerwerk zur jahrelang heiß diskutierten und zeitungsseitenfüllenden Polemik. In diesem Sinn haben mich Ihre Worte, geschätzter Herr Hoch gruber, nicht überzeugt, tut mir Leid. Ich bedanke mich trotzdem für Ihre Meinung, die ich selbst verständlich in hohem Maß res pektiere. Willy Vontavon, Chefredakteur
„Einkommen erhöhen, nicht senken“ Zum Editorial „Wirtschaft zulassen!“, „Brixner“ Nr. 288, S. 3
Christoph Gufler, Lana
Gesellschaft und Wirtschaft haben seit dem 2. Weltkrieg einen in der bisherigen Geschichte der Menschheit beispiellosen Aufschwung erfahren. Die Grundlage dafür stellte der Gesellschaftsvertrag dar, der nach dem 2. Weltkrieges geschlossen und in den Verfassungen der Staaten festgeschrieben wurde. Die Vertreter aller politischen Parteien hatten die furchtbare Erfahrung von Diktatur, Terror und Krieg vor Augen, als sie diesen Vertrag eingingen, der als soziale Marktwirtschaft das bisher erfolgreichste Modell in der Weltgeschichte darstellt. Er ermöglichte es, wirtschaftliche Entwicklung und freies Unternehmertum mit einem großen Zuwachs an persönlicher Freiheit und wachsendem Wohlstand der gesamten Bevölkerung
zu verbinden. Damit gelang es, über zwei Generationen das Wesentliche, nämlich das soziale Gleichgewicht, aufrecht zu erhalten. Ab den Achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann dieses Gleichgewicht aus dem Lot zu geraten. Die Steuern büßten Schritt für Schritt ihre Ausgleichsfunktion ein, der Bezug zwischen Realwirtschaft und Geldwirtschaft ging zunehmend verloren. Es ist eine Milchmädchenrechnung, dass eine Wirtschaft, die auf den Verkauf großer Mengen von Verbrauchsgütern ausgerichtet ist, nicht florieren kann, wenn diejenigen, die diese kaufen sollen, immer weniger Geld haben. Deshalb ist es der falsche Weg, das Einkommen der breiten Massen zu verringern, indem Löhne gekürzt und Steuern und Lebenskosten für die Arbeitnehmer und die kleineren und mittleren Wirtschaftstreibenden erhöht werden. Das Geld dort zu holen, wo ohnehin wenig davon vorhanden ist, oder dort, wo es durch überdurchschnittliche persönliche Leistungen generiert wird, führt in kurzer Zeit zur Verarmung weiter Bevölkerungsschichten und zum Absturz der gesellschafts- und wirtschaftstragenden Mittelschicht. Auch in Südtirol verdanken Gesellschaft und Wirtschaft die positive Entwicklung in den letzten 60 Jahren der von der sozialen Marktwirtschaft ermöglichten Teilnahme aller Gesellschaftsschichten am Wohlstand. Nur wenn möglichst alle Menschen von ihrer Arbeit angemessen leben und über eine gewisse Sicherheit, was ihre Lebenssituation anbelangt, verfügen können, funktioniert der Wirtschaftskreislauf. Dies ist die wirksamste Wirtschaftsförderung und der beste Beitrag, den wir zur Bekämpfung der Krise leisten können.
Liebe Leserin, lieber Leser, schreiben Sie Ihre Meinung zu den Themen in diesem „Brixner“ - bitte unbedingt mit Angabe Ihrer Adresse und Telefonnummer: Redaktion „Brixner“, Brenner straße 28, 39042 Brixen Leserfax: +39 0472 060201 E-Mail: echo@brixner.info 23
Menschen & Meinungen
Freunde und Gönner Marianna Kinigadner, Franz Amort, Johanna Heinz, Guido Leonardi, Rudolf Schanung, Verena Schanung, Heinrich Gasser, Marlene Dalla Torre, Maria Theresia Hinteregger, Karl Heinz Boß, Franz Cast lunger, Walter Jaist, Christa Wenter Wieland, Rita Köck, Helga Dander, Heinrich Thaler, Irma Kosta Thaler, Alois Hap pacher, Anna Pia Hofer, Gün ther Michaeler, Josef Mulser, Josef Höllrigl, Franz Daporta, Ernst Fischer, Zaneta Ponecha lova, Helmut Kuen, Konrad Mair, Dorothea Lamprecht, Herbert Sigmund, Michael Fe derspieler, Martin Peintner, Hermann Albertino, Irma Er lacher, Josef Rungg, Edith Tas ser, Centro Giovani Bressanone, Renato Capuzzo, Imelda Zin gerle, Hugo Senoner, Karl Mi cheler, Ingeborg Fink, Amandus Lambacher, Helene Wieser, Oswald Thomas Bergmeister, Ernst Girardi, Albert Fischer, Elisabeth Maria Angerer, Jo hann Stampfer, Alfred Gargit
ter, Martin und Daniela Schatzer, Leo Munter, Alexandra Schrott, Hildegard und Karl Wolf, Franz und Anna Schatzer, Martin Leit ner, Karl Rungg, Maria und Josef Hofer, Carmen Kostner, Gertraud Weissteiner Oberrauch, Richard und Martina Niedermair, Dietmar Seyr, Margit und Michael Jocher, Sepp Jocher, Antonio und Erica Scorrano, Johann Andreas Kral er, Melitta Pernpruner, Peter Gamper, Deporta Management & Controlling, Paul Josef Ritsch, Mario Valdemarin, Maria und Ferdinand Kerschbaumer, Tanja Weikenstorfer, Georg Agreiter, Erika Bacher, Rafreider G. KG, Albert Pixner, Margareth Neu hauser Egger, Valentin Tröbinger und Manuela Demetz, Stefania Sigmund, Hilda Rastner, Konrad Obexer, Dora Hofer Tauber, An ton Plattner, Giuliana und Giu seppe Mannarino, Thea Vigg Huber, Brigitte Bernardi, Carmen Vorhauser, Mathilde Spiss, Irm gard Dolliana Überegger, Igmar Obergolser, Karl Karadar, Anto nia Kranebitter, Lidwina Rau
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chegger, Hermann Bernardi, Edith Mair, Anna Auer, Emma Maria Fill Diodà, Raffaela Er mina Zanella, Martha Heiden berger Dantone, Maria Salcher Jöchler, Klaus Steckholzer, Peter Grüner, Siegfried Huber, Ale xandra Leitner, Christine Lech ner, Georg Unterkofler, Maria Ebner Unterkofler, Renate Bier mann, Notburga Maria Hofer, Bernhard und Hildegard Falk, Graziano und Petra Andreetto, Monika Schatzer, Floriano und Edith Mischi, Anton Profanter, Georg und Angelika Mitterrutz ner, Peter Pliger und Brigitte Kuen, Hildegard Ostheimer, Walter und Dora Pedevilla, Markus und Martina Ober rauch, Monika Lerchner, An tonia Weissteiner Volgger, Ma ria Putzer Oberhauser, Johann Brugger, Hansjörg Michaeler, Florian Kerschbaumer, Paula Mayr, Karin und Clara Amort, Elisabeth Steger Stabinger, Lea Grunser, Paula Stolz, Walter Köck, Christof Klapfer, Karin Vontavon, Christian und Irene Mitterer, Gertraud Bodner Stei ner, Wolfgang und Adolfine Heidenberger, Rosa Frener Oberhofer, Michael und Ma rianne Baur, Johann Ober rauch, Walter Mitterrutzner, Sophie Klammer, Anton Geier, Johannes Messner, Gianfranco De Blasi und Irene Heimann, Petra Trettau, Siegfried Elleco sta und Anna Mayr, Georg Josef Bacher, Paula Gasser, Alois Ties, Katholischer Familienver band, Siegfried Kerschbaumer und Doris Unterweger, Erich Mussner und Margarethe Hofer, Maria Zingerle, Reinhold Ageth le, Marianna Winkler und Franco Rossi, Johannes Fragner Unterpertinger, Carlotte Dami ani und Paola Migliacci, Ingrid Carbonari, Franz Gantioler und Claudia Bernard, Günther Sottoperra und Gerlinde Zi press, Maria Giovanna One stinghel, Robert Kraler, Maria Gasser, Beate Mitterhofer, An dreas Zingerle und Karin Au er, Franz Falk, Alois Habicher, Alexander Raich, Hermann Fink, Christian Webhofer, Mar tin Baumgartner, Hans Unter frauner, Paolo Dalla Torre, Richard Moser, Georg Kastlun ger, Richard Burger und Martha Kaser, Franz Brunner, Autotrasporti Parton s.r.l., Sieg linde Rabanser und Stefan
n a
Kantioler, F ranz Johann Willeit und Helga Schenk, Ossanna GmbH, Viktoria Mayr, Helga Barth, Martin Unterweger und Mirjam Complojer, Dieter Ober hofer, Pietro De Zolt und Anna Maria Nagler, Dietrich Ludwig Otto Lueling, Andrea Klammer, Margareth Volgger, Siglinde Pla ninschek, Andreas Kreil, Wal traud Mitterrutzner, Markus Da miani, Oswald Mair und Herta Grünfelder, Doris Enderle, Hein rich Zini, Arthur Trentini und Birgit Taschler, Peter Stubenruß, Egon Stecher, Franziska Mader, Bernina KG, Claudio Larcher und Monika Kofler, Gertraud Kammerer, Stiftung Südtiroler Sparkasse, Walter Fissneider, Er win Knapp, Renate Dalla Torre, Helga Kircher, Sporthotel Monte Pana, Reinhard Siebenforcher, Gerda Putzer, Joachim Kauff mann, Ralf und Helga Dejaco, Hedwig Oberhauser, Herta Selle mond Kerschbaumer, Martin Plunger, First Invest Management SPA, Emanuela Pattis, Roswitha Steinmair, Stefano Brocco, Otto Ludwig Rubatscher, Walter Gasser, Renato Pastore, Jörg Seeber, Jo hann Zingerle, Frieda Barbieri, Josef Troi und Alma Lunz, Josef Kerschbaumer, Maurizio Sabba din und Luana Rossi, Josef und Emmy Kerschbaumer, Ingrid Peer, Bruno Mahlknecht, Johann Not durfter, Helga Bacher, Anna Pallestrong, Ernst Röggla, Renate Meraner, Elena Chicchetti, Josef Reier und Hildegard Antholzer, Wilhelm Burger, Hartwig Peer, Domenico De Paola, Maria Thaler, Paula Plamatscher, Mau rizio Morocutti, Rosa Lageder, Albert Ploner, Hermann Kaneider, Liliana Meneguzzo, Tania Pes lalz, Raimund Ochsenreiter, Ma ria Campidell, Leo Gufler, Walter Innerebner, Helga Demetz, Geb hard Höller, Alexander Weisstei ner, Günther Wolfgang Koch, Paul Cestari, Johann Oberhofer, Richard Urthaler, Christine Kus statscher, Hansjörg Mayr, Paul Gasser, Werner Braun, Andreas Bodner, August und Maria Foppa Leitner, Hermann Oberhuber, Flora Lanz, Barbara und Her mann Lerchegger, Johann Koll mann, Anna Oberhollenzer, Christian Pallhuber, Anna Maria Hofer Staffler, Albin und Emma Mitterrutzner, Richard Ranigler, Karoline Ebner, Siegfried Barbie ri, Zita Veronika Dorfmann, Jo hann Hinteregger, Fabio Covelli
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und Cristina Fanella, Pietro Spe ranza, Lydia Wachtler, Alexand ra Überbacher, Ida Mariacher, Alpenverein Südtirol Sektion Brixen, Martina De Paola, Pio Sottara, Franz Lechner, Christoph Mahlknecht und Deborah Stuf lesser, Wolfgang und Ingeborg Sirot, Heinrich Walder, Lukas Reinthaler, Robert Faller, Elmar und Christine Dejaco, Peter Brug ger, Karin Hafner, Erich Meraner und Karin Griesser, Otto Schenk, Renate und Karl Jöchler, Monika Gebhard, Anton und Antonia Brugger, Maria Theresia Ober hollenzer, Ruth Lechner, Francesco Giordano, Elmar und Edith Molling, Giovanni Battista Chiari, Gertraud Kerer, Hansjörg Salcher, Philip Froschmayr, Karl Hinterlechner, Francesco Berret ta, Martina Wild, Hummel OHG, Gerda Thaler, Werner Dander, J. Schmidhammer GmbH, Walter und Irmgard Santer, Hermann Mayr, Veronika Antenhofer, Ro land Perathoner, Luise Anna Gruber, Chemische Reinigung Mahr, Robert Ellecosta, Paola
Zorzi, Josef und Elisabeth Gasser, Gerda und Karl Ramoser, Leo Dariz, Mauro Dellantonio, Rudolf Cerbaro, Berta Fischnaller, Gise la Simon, Anton Mitterrutzner, Helmut und Elisabeth Arnold, Madlen Seyr, Dietmar Thaler, Friedl Amort, Johanna Hilpold, Erika und Anton Plunger, Anto nio Zipponi, Daniel Peintner, Herbert Dorfmann, Carmen Du bois, Marianne Gerlinde Nobis, Leo und Maria Schatzer, Roman Priller, Arthur und Rita Scherer, Manuel Dalla Torre, Anna Maria Platter, Michael Mitterrutzner, Konrad Gatterer, Martin Hin teregger, Gisela Trentini, Salva tore Mura und Erika Markio, Axel und Christel Olowson, Laura Maria Lamprecht, Maria und Hansjörg Daporta, Theresia und Max Satzinger, Gertrud Thaler, Carmelo und Clara Cusciná, Franz Wierer, Martina Stanek, Susanne Leimstädtner, Elisabeth Zannantonio, Anna Gasser, Ar nold Haniger, Alfred Hinteregger, Pension Bacher, Waltraud Sig mund, Oswald Fischnaller, Tho
Schönheitsbehandlungen: (nach Vormerkung) 11.3. - 15.3. H. Rubinstein 18.3. - 22.3. Shiseido mit Laura 25.3. - 29.3. Kanebo
mas Völkl und Sonja Campidell, Judith Rabanser, Claudio Trom bin, Edith Gostner, Roland Un terkircher, Paul und Lydia Ober rauch, Franz Burkia, Christl Thaler, Waltraud Thaler, Martin und Ilse Ogriseg, Maria Theresia Resch, Manuela Sasso, Kurt Zöll, Donata und Robert Tauber, Richard Duml, Anna Maria Kieb acher, Christine Kanitscheider, Rosa und Anton Pflanzer, Albin Blasbichler, Hermann Brunner, Heinrich Leitner, Helga von Pern werth, Eisackwerk Mühlbach GmbH, Bruno und Cilly Felderer, Hermann Mayr, Gebhard Mahl knecht und Irmgard Dorfmann, Margit Strasser, Floriana Allnei der, Werner Delueg, Elisabeth Puner, Frieda Abfalterer, Ange lika und Peter Gasser, Romana und Thomas Klapfer, Emanuela Pattis, Konrad Pfattner, Josef Hof mann und Paula Egger, Edith und Roland Achammer, Annali sa Cimino, Lidia und Gianfran co Canu, Jasmine Pezzei, Bruno Bampi, Otmar Michaeler, Alois Schatzer, Josef Tratter, Luigia Eb
ner, Wilhelm Klapfer, Martha und Oswald Eisendle, Elisabeth Kahl, Rosa Natter Thaler, Flora Fink, Giovanni Toniutti, Walter Weitschek Diese Liste enthält alle Freunde und Gönner des „Brixner“, die ihren Beitrag bis 20. Februar 2014 überwiesen haben bzw. deren PostErlagscheinsquittung uns bis zu diesem Tag erreicht hat.
Sie wollen „Freund“ oder „Gönner“ unserer Zeitschrift werden? Südtiroler Volksbank:
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Menschen & Meinungen
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Anmeldung und Information Kosten Für eine Menge bis max. 3 m beträgt der Dienst 35 Euro, für Mengen über 3 m3 wird ein Sammelpreis von 121 Euro pro Arbeitsstunde berechnet. Dazu kommt jeweils die Mehrwertsteuer von 10%. 3
Der Dienst richtet sich an die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Brixen. Bitte melden Sie Ihr Interesse an der Grünschnittsammlung innerhalb 4. April 2014 bei der Stadtwerke Brixen AG an, und zwar unter folgender Nummer: Tel. 0472 823 523 bzw. dieser E-Mail-Adresse: gruenschnitt@asmb.it Grüne Nummer
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Ab 13.03.2014 neue Öffnungszeiten: > Jeden Donnerstag von 10 Uhr bis 16.45 Uhr ist der gesamte Saunabereich für Damen reserviert. > Jeden Donnerstag von 16.45 Uhr bis 23 Uhr ist die Sauna für Damen und Herren geöffnet.
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365 TAGE WOHLFÜHLEN
Krankt es im Gesundheitswesen?
UMFRAGE
Fotos: Oskar Zingerle
Der Südtiroler Sanitätsbetrieb steht des Öfteren im Kreuzfeuer der Kritik. Doch wie zufrieden oder unzufrieden sind die Patienten, beispielsweise mit den Wartezeiten oder der Qualität der Behandlung? Wir haben uns vor dem Brixner Krankenhaus umgehört.
Verena Lobis meint: „Bei den Kleinigkeiten, die ich im Krankenhaus erledigen muss, gibt es kaum Probleme. Die Wartezeiten sind in der Tat sehr lang, aber es ist auch nicht einfach, alles perfekt im Griff zu haben. Die Bediensteten versuchen sicher ihr Bestes, aber es kann nicht immer alles klappen. Ich bin froh, dass ich bisher nur ambulant behandelt wurde – und dass es mir gesundheitlich gut geht.“
Othmar Mahlknecht findet: „Die Wartezeiten und die Behandlung der Patienten im Brixner Krankenhaus sind ganz in Ordnung, ich habe nichts auszusetzen. Die Mitarbeiter waren zu mir immer freundlich. Und um beurteilen zu können, welche Bereiche verbesserungswürdig wären, kenne ich die gesamte Infrastruktur zu wenig.“
„Ich bin zufrieden mit dem Brixner Krankenhaus, bin allerdings auch ein Mensch, der wenig meckert oder nörgelt“, lacht Herbert Weger. „Ich muss trotzdem sagen, dass die Wartezeiten eher lang sind. Aber ich bin ja Rentner, habe Zeit und fühle mich hier gut aufgehoben. Andere haben es da eiliger. Im Grunde kann ich die Mitarbeiter des Brixner Krankenhauses nur loben.“
„Die Wartezeiten im Krankenhaus sind etwas lang, aber ich bin Rentnerin, also habe ich auch Zeit, ein wenig zu warten. Mit der Behandlung, den Leistungen und dem Umgang des Personals bin ich jedoch sehr zufrieden!“, so Monika Oberhauser.
„Bei den Wartezeiten kommt es sehr darauf an, in welcher Abteilung man eine Visite braucht“, sagt Antonia Prosch. „Die Wartezeiten variieren, und wenn man einen bestimmten Arzt wünscht, dauert es noch länger. Insgesamt bin ich jedoch sehr zufrieden mit den Leistungen und der Behandlung; ich bin hier immer gut zurechtgekommen.“
„Ich bin mit den Leistungen nur teilweise zufrieden: Wenn man schnell einen medizinischen Rat oder eine Behandlung braucht, ist man in privaten Institutionen besser aufgehoben als in öffentlichen“, erklärt Kurt Oberhauser. „Es hapert hauptsächlich bei den langen Wartezeiten. Wenn man erst einmal in privaten Kliniken war, merkt man einfach den Unterschied.“
„Bei den Wartezeiten gibt es schon manchmal Probleme, und sicherlich könnte man manche Dinge verbessern, aber das ist überall so“, findet Rosmarie Sparber. „Es ist auch schwierig herauszufinden, wo Verbesserungen am nötigsten wären und wo es einfach mehr Einsatz bräuchte, damit es besser läuft.“
„An der Freundlichkeit mancher Mitarbeiter könnte man sicherlich arbeiten, jedoch ist es nicht nur im Krankenhaus so, dass nicht alle freundlich sind. Im Großen und Ganzen bin ich mit den Leistungen des Krankenhauses aber zufrieden“, so Daniela Ebner, „trotzdem bin ich froh, wenn ich so selten wie möglich ins Krankenhaus muss und es mir gut geht.“ 27
Kunst & Kultur
BÜRGERKAPELLE BRIXEN: TRADITION UND MODERNE
Die Brixner Musig
„Die Brixner Musig!?“ Was soll das? Muss es nicht „Bürgerkapelle Brixen“ heißen? Stimmt. „Brixner Musig“ klingt im ersten Moment vielleicht etwas despektierlich, denn schließlich reden wir hier von einem modern organisierten Verein, der obendrein noch auf hohem Niveau musiziert. Abgehoben sind die Brixner Musikanten deshalb aber nicht. Passion fürs Musizieren und Spaß an der Geselligkeit sind ihre Triebfedern. Das Ergebnis kann sich hören lassen ...
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as Blasmusikwesen in Südtirol wird gerne als das kulturelle Aushängeschild des Landes bezeichnet. Wie in fast jeder Gemeinde gibt es auch in Brixen gleich mehrere Musik kapellen, die das ganze Jahr über weltliche und kirchliche Ereignisse begleiten. Seit der Gründung des Institutes für Musikerziehung im Jahr 1977 hat die Blasmusik in Südtirol auch qualitativ eine enorme Entwicklung erlebt. Und auch die immer bessere Ausbildung der Kapellmeister trug das Ihre dazu bei. Aus vielen Musikkapellen, die vorwiegend traditionelle Literatur, Marschmusik und derglei-
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chen spielten, sind sinfonische Blasorchester entstanden, in deren Repertoire sich auch moderne und anspruchsvolle Literatur findet.
Qualitätsvolle Blasmusik aus Brixen. In der Gemeinde Brixen
taten sich gleich zwei Kapellen besonders hervor: Die Musikkapelle Peter Mayr Pfeffersberg und die Bürgerkapelle Brixen. Beide Vereine finden ob der Qualität ihrer Darbietungen landesweit sehr viel Beachtung. „Zwischen den beiden Kapellen besteht ein überaus gutes Verhältnis. Man hilft sich gegenseitig aus, wenn mal irgendwo Not am Mann ist“, erklärt der Obmann
der Bürgerkapelle Brixen, Martin Rastner. Das war nicht immer so, aber die Zeiten des „Gegeneinander“ sind Vergangenheit. Heute ist von der ehemaligen Rivalität ein gesunder Konkurrenzkampf geblieben, der die Musikanten zu Höchstleistungen anspornt. Etwas neidisch sind die Brixner dann aber schon, wenn beim eigenen Frühjahrskonzert noch Sitzplätze frei bleiben, während das Forum Brixen bei den Pfeffersbergern regelmäßig zum Bersten voll ist.
Musizieren formt Menschen. Vom musikalischen Aspekt einmal abgesehen, nehmen die Mu-
sikkapellen auch gesellschaftlich eine wichtige Rolle ein – ganz besonders bei der Jugend. Die Bürgerkapelle Brixen unternimmt in diesem Bereich besondere Anstrengungen. „Wir haben seit 15 Jahren eine Jugendkapelle, die von einem eigenen Kapellmeister geleitet wird. Jede Woche trifft man sich zu einer Probe“, erzählt Martin Rastner. Auch die Eltern wissen zu schätzen, dass ihre Kinder bei der Bürgerkapelle gut aufgehoben sind. Musizieren wirkt sich positiv auf die Intelligenz und Persönlichkeitsentwicklung des Heranwachsenden aus – das ist wohl
FREUDE AN QUALITÄT: Die Passion für gute Blasmusik ist für die Musikanten der Bürgerkapelle Brixen wichtigste Motivation für ihr Tun
––––––––––– Foto: Matthias Gasser
mit ein Grund dafür, dass das Erlernen eines Musikinstrumentes sehr beliebt ist. Die Kinder bilden ihre musikalischen Fähigkeiten aus – und gleichzeitig eine Reihe anderer Persönlichkeitseigenschaften, die im Leben hilfreich sein können, zum Beispiel Fleiß, Eigenverantwortung, Zuverlässigkeit oder Durchhaltevermögen, wenn das Üben mal nicht ganz so leicht fällt. Nach einiger Zeit der Ausbildung dürfen die Kinder dann schon bei
Stimmen diese äußeren Bedingungen, entstehen Freundschaften, Cliquen, und es bilden sich kleine Ensembles, wie zum Beispiel die Brixner Böhmische. Seit vielen Jahren spielt das musikalische Niveau in der Bürgerkapelle eine große Rolle. „Geselligkeit ist wichtig, aber unsere Musikanten – darunter auch einige Musiklehrer – wollen vor allem gute Musik machen. Lei a bissl ummergoggln isch nix“,
die Kapelle heuer im September wieder antreten.
Kapellmeister Hans Pircher reist aus Lienz an. Und was motiviert
einen Kapellmeister, dieses aufwändige Amt zu übernehmen, noch dazu bei einer jeweils 100 Kilometer langen Anfahrt aus Lienz? „Die Motivation, die Brixner Bürgerkapelle zu leiten, beziehe ich aus dem Wissen, dass hier über Jahre gut gearbeitet worden
macht. Den Verpflichtungen einer Stadtkapelle nachzukommen ist somit keine Belastung.“
Martin Rastner: „Wir brauchen das Publikum.“ Die Musikkapellen
erfüllen also eine soziokulturelle Funktion, bezogen auf die eigenen Mitglieder. „Wir wollen aber auch für die Bürger der Stadt da sein, unseren Beitrag zum Stadtleben leisten“, so Rastner. In der Bevölkerung spüre man eine gewisse
„Wir musizieren, weil es uns Freude macht“_ Kapellmeister Hans Pircher der Jungbürgerkapelle mitspielen – „ein richtiger Motivationsschub für die Jungmusikanten“, berichtet Martin Rastner.
Spaßfaktor an erster Stelle. Bei
jungen wie erwachsenen Musikanten spürt die Bürgerkapelle, dass die Tätigkeit im Verein wieder einen höheren Stellenwert einnimmt. Was ist es aber, das Musikanten zu Ausdauer, Verlässlichkeit und Leistungsbereitschaft anspornt? Dafür sind laut Rastner mehrere Faktoren verantwortlich: „Das Umfeld muss stimmen. Die Musikanten sollen sich wohlfühlen und Spaß haben“, führt der Obmann als zentrales Element an.
bringt es Rastner auf den Punkt. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, setzt die Bürgerkapelle Brixen seit Jahren auf hervorragende Kapellmeister und bietet Profi-Workshops an. „Wenn die Konzerte durch die intensive Vorbereitung erfolgreich verlaufen, macht uns das zufrieden und stolz – und es motiviert uns, den Weg beharrlich weiterzuverfolgen.“ Ihr hohes musikalisches Niveau hat die Bürgerkapelle Brixen bei Wertungsspielen schon öfters unter Beweis gestellt – beispielsweise beim Österreichischen Bundesblasmusikwettbewerb 2005, bei dem sie in ihrer Kategorie gewonnen hat. Beim selben Bewerb wird
ist und dass die Vereinsmitglieder in musikalischer Hinsicht Qualität suchen, ohne das Gesellige zu vernachlässigen“, erklärt Hans Pircher. Das Anforderungsprofil seiner Funktion sieht er neben dem Fachlichen – „das wird eh vorausgesetzt“ – in der Führungsqualität: „Die sollte man haben, um mit Amateurmusikern zu arbeiten, die auch Spaß haben wollen. Der Kapellmeister muss bereit sein, Spaß zuzulassen, und das funktioniert nur über die persönliche Schiene, die damit Vorrang hat. Der umgekehrte Weg ist auf Dauer nicht gangbar.“ Das Musizieren sieht Pircher als Selbstzweck: „Wir musizieren, weil es uns Freude
Selbstverständlichkeit, dass es eine Musikkapelle gibt. „Vielleicht ist vielen Leuten gar nicht bewusst, wie sehr wir auf den Zuspruch der Bevölkerung angewiesen sind“, sagt der Obmann. Dass sich die Bevölkerung mit „ihrer“ Musikkapelle identifiziert, ist in der Stadt ungleich schwerer als auf dem Land. Das bestätigt auch Hans Pircher, der mit der Stadtkapelle Lienz ähnliche Erfahrungen gemacht hat, „... aber wir kennen das Phänomen auch in Bozen oder Bruneck.“ Die Bürgerkapelle Brixen will sich deshalb in Zukunft um eine stärkere Identifikation der Bevölkerung bemühen, zum Beispiel öfters in Brixen konzertieren. 29
Kunst & Kultur
Schwieriger als in ländlichen Musikkapellen gestaltet sich für die Stadtkapellen auch die Anwerbung von Jungmusikanten. „Das Angebot an Freizeitaktivitäten ist bei uns viel größer, und wir tun uns schwerer, mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu treten“, erklärt der Obmann. Dass es in Brixen seit über 15 Jahren eine Jugendkapelle gibt und die Bürgerkapelle stolze 60 Mitglieder zählt, spricht daher umso mehr für die gute Arbeit, die in den vergangenen Jahren geleistet worden ist.
Martin Rastner: „Im Bereich der Nachwuchsförderung unternehmen wir große Anstrengungen“
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Einsatz bei kirchlichen Feiern. lichkeit, und dem entsprechend Was die Besonderheit Brixens als Bischofsstadt betrifft, unterscheidet sich die Bürgerkapelle von anderen Musikkapellen. Kirchliche Auftritte, die einen Großteil im Kalender der Kapelle ausmachen, sind beispielsweise oft für die deutsche und danach auch für die italienische Bevölkerung zu absolvieren. „Auch beim Papstbesuch oder bei der Bischofsweihe hat uns die besondere Stellung Brixens in der Diözese gefordert“, berichtet Rastner. „Bei solchen Anlässen stehen wir im Rampenlicht einer breiteren Öffent-
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müssen wir uns gut vorbereiten.“ Diese Sonderstellung ist die Bürgerkapelle Brixen von jeher gewohnt. Brixens Bedeutung auf der diözesanen Landkarte hat wohl auch dazu beigetragen, dass hier schon sehr früh eine Blaskapelle gegründet worden ist, nämlich im Jahr 1801. Damit ist die Bürgerkapelle Brixen eine der ältesten im Land.
Wie ein kleines Unternehmen. Die Führung einer Musikkapelle ist naturgemäß mit großem persönlichen und finanziellen Einsatz verbunden. Um die Ausschussmitglieder zu entlasten, haben die Brixner Musikanten in einer zweitägigen Klausurtagung vor einigen Wochen ihre 40 Jahre alten Führungsstrukturen dahingehend überarbeitet, dass die Arbeit zukünftig in Gruppen unter allen Mitgliedern aufgeteilt wird. „Finanziell bewegt sich der Verein mit einem Jahresbudget zwischen 100.000 und 200.000 Euro in der Größenordnung eines kleinen Unternehmens“, sagt Obmann
Hans Pircher: „Marschmusik ist immer noch die beste Unterhaltungsmusik, die wir spielen können“
Martin Rastner, „und wir sind stolz, dass wir 70 bis 80 Prozent davon durch Eigenleistung aufbringen.“ Alle Jahre beteiligt sich die Kapelle entweder am Altstadtfest oder veranstaltet selbst ein Sommerfest. Man sammelt Spenden beim Neujahrwünschen, beteiligt sich am Stufler Kirchtig und organisiert alle zwei Jahre den „Südtiroler Trachtenball der Musik“. Die öffentlichen Beiträge für die laufende Tätigkeit oder die Einnahmen aus Konzertauftritten sind natürlich wertvoll, „aber insgesamt machen sie nur einen kleinen Teil unseres Budgets aus“, so Rastner. Die Geldmittel verwendet die Bürgerkapelle für Ausbildungen und Workshops, für den Kapellmeister, den Ankauf von Trachten und Instrumenten sowie für die Deckung der Fixkosten wie Strom, Heizung und Müll.
Wohin geht die Reise? Organisa-
torisch hat die Bürgerkapelle also bereits leichte Kurskorrekturen für die Zukunft vorgenommen. Musikalisch hält Kapellmeister Hans Pircher eine Rückbesinnung
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auf die Ursprünge für möglich, auf Marschmusik und Walzer: „Zumindest wird man sich nicht mehr genieren brauchen, diese traditionellen Musikgattungen aufzuführen.“ Für das heurige Frühjahrskonzert hat Pircher neben einigen anspruchsvollen Werken auch Märsche auf dem Programm, „weil Marschmusik immer noch die beste Unterhaltungsmusik ist, die wir spielen können.“ Dem Marsch widmen Pircher und die Brixner Musikanten übrigens dieselbe Aufmerksamkeit wie einem anspruchsvollen Werk. Aus Stücken des klassischen Tanzstils etwas Spannendes zu machen hält der Kapellmeister nämlich für ein schwieriges Unterfangen, das Kreativität und Gespür verlangt. Das Publikum mag sich am 22. März um 20 Uhr im Forum Brixen selbst davon überzeugen, ob es auch gelungen ist.
oskar.zingerle@brixmedia.it Leserbrief an: echo@brixner.info
FILM
Laufende Bilder Foto: Oskar Zingerle
Der Filmclub Brixen hat seit über 30 Jahren eine begeisterte Fangemeinde und nimmt einen der Spitzenplätze im kulturellen Geschehen der Stadt ein.
2001 ist das Forum Brixen Austragungsort für die montäglichen Aufführung des Filmclubs
E
s war gegen Ende der 70er Jahre: Ein munteres Völkchen von Filmfreaks um Martin Kaufmann zwängte sich in einen schummrigen Bozner Keller. Der Filmclub war geboren. Studenten, Intellektuelle, Sozis und andere „subversive“ Elemente outeten sich als glühende Verehrer von Volker Schlöndorff, Wim Wenders, Werner Herzog und Margarethe von Trotta. Ein paar Jahre nach der Gründung von Big Daddy streckte man die Fühler nach möglichen Zweigstellen aus, und es entstanden ab 1982 Sektionen in allen größeren Städten des Landes.
„Film ab!“ auch in Brixen. In
Brixen war man sofort Feuer und Flamme für die Idee, eine „Filmrunde“ zu organisieren. „Pioniere waren damals Ingrid und Wolfi Dejaco, eben zurück von einem längeren Deutschland- Aufenthalt“, erinnert sich die Präsidentin Dorothea Vieider, „und sie hatten als ausgewiesene Cineasten wertvolle Tipps auf Lager“. Nach einigen Treffen im Don Bosco war man bald Gast im etwas abgefuckten Astra-Kino, womit eine Ära begann, die dem hochmotivierten Publikum eher wegen der unvermeidlichen Frostbeulen statt der hitzigen Diskussionen im Gedächtnis blieb. Hermine Notdurfter, ein Mitglied der ersten
––––––
Stunde, wachte mit Argusaugen über den Transport der Filmrollen, die vom Mutterhaus angeliefert werden mussten. „Mir stehen noch heute die Haare zu Berge“, seufzt sie, „wenn ich daran denke, wie oft ich das halbe Land nach einer verschüttgegangenen Filmrolle abgesucht habe“. Mitte der 90er Jahre zog man ins kostengünstigere Kassianeum. „Dort hatten wir zwar weniger Platz, aber dafür war eine geradezu familiäre Atmosphäre“, meint der langjährige Sektionsleiter Sieghard Gostner. Vielleicht etwas zu familiär, denn hinter den Kulissen kam es laut anonymer Zeugenaussagen einmal zu Handgreiflichkeiten mit folgenschwerem Zahnverlust. Abgesehen von diesem Vorfall war die Stimmung unter den engagierten Mitarbeitern exzellent, und mit dem stetigen Mitgliederzuwachs entstand der Wunsch nach einer adäquaten Location. Wie gerufen wurde zum Jubiläumsjahr 2001 das neue Kulturzentrum Forum Brixen eröffnet, und so hieß es nach einer technischen Adaptierung wieder montags wie gewohnt „Film ab!“.
Mainstream und Independent. Schleichend schwand jede Freimaurer-Aura, Vergangenheit auch das staubildende Ausfüllen der Mitgliedskarten: Man wurde urban mit eingestreutem Main-
stream-Kino zwischen den hochwertigen Independent-Streifen und erweiterte die Zielgruppe um ein Vielfaches. 2006 startete die Sektion mit dem Sommerkino, das anfänglich auf der Dachterrasse der Uni stattfand, dann im Innenhof der Berufsschule Tschuggmall, wo zum ersten Mal die aufblasbare Leinwand zum Einsatz kam. Die hohen Investitionskosten konnten von der finanziell gut dastehenden Außenstelle mit Unterstützung der Gemeinde und interessierter Sponsoren problemlos gestemmt werden. Und es hat sich gelohnt, denn mit der märchenhaften Kulisse im neuen Standort Hofburggarten ist das Sommerkino zum kulturellen Highlight in den heißen Monaten avanciert. „Besonders stolz sind wir auf die produktive Zusammenarbeit mit anderen Institutionen“, berichtet der neue Koordinator Markus Frei, „als da wären das IMS, Think more about, die Uni und Projekte wie Bewegtes Brixen mit unvergesslichen Bildern“.
Erneut auf Herbergsuche. Die
allfällige Pannenserie ist seit Anbeginn der Tätigkeit unverändert fixer Bestandteil des Betriebes; sie aufzuzählen ist obsolet, es würde einen eigenen Ordner füllen. Nur so viel sei erwähnt, dass auch die kürzlich erfolgte Digitalisierung keine Garantie für stö-
rungsfreies Kino ist. Da hat sich letzthin die fünfzigjährige Gloria umsonst bei ihren sexuellen Abenteuern abgestrampelt, denn bei nicht erfolgtem Abspeichern gibt es auch keine Wiedergabe. Wer nun glaubt, die Sektion mit den zwölf Rittern der „Filmrunde“ wäre angekommen, ist auf dem Holzweg. Siegi, Markus, Max, Erika, Hermine, Irmi, Uli, Klaus, Christoph, Evi, Christine, Heinz mit Karl Dander an der Technik sind wegen der hohen Mietkosten erneut auf Herbergsuche und liebäugeln mit dem behutsam sanierten Ex-Astra-Kino. Alles auf Anfang! irene.dejaco@brixner.info Leserbrief an: echo@brixner.info Seit
Heißer Fasching Mit brennbaren Faschingsdekorationen können Partys schnell in Brandkatastrophen ausarten. Ein kleiner Brandherd kann sich über die im ganzen Raum verteilten Papierschlangen oder -girlanden in Windeseile ausbreiten! Um Dekorationsmaterial nachträglich schwer brennbar zu machen, kann man es mit einem handelsüblichen Flammschutzmittel imprägnieren. Dekorationen müssen von Feuerstätten, Rauchrohren und sonstigen Wärmequellen mindestens 50 cm entfernt sein und sollten keinesfalls oberhalb einer Wärmequelle angebracht werden.
www.tiroler.it 31
Kunst & Kultur
Foto: Thaddäus Salcher
DIVERSES
Das verborgene Glück z Wenn JOXHFN flashmob-artig in der StadtGalerie einfallen, bitten gelegentlich sogar Stuhlbeine zum musikalischen Stelldichein. JOXHFN besteht aus Kunstschaffenden, die sich an der Schnittstelle zwischen Musik und Kunst begegnen und damit eine besondere Aura kreiieren. Die Künstler Alex Pergher, Thomas Sterna, Erika Inger und Wolfgang Wohlfahrt
stehen im engen Verbund mit den Musikern Norbert Dalsass, Rudolf Unterhuber und Christoph Pöcksteiner und lassen ihre Auftritte zu einem besonderen Erlebnis werden. Musik wird gemeinhin über Melodie, Rhythmus und Harmonie definiert, bei JOXHFN werden durch bildhaftes Denken entstandene Klangvorstellungen mit eingebracht. Diese sound-
performative Zusammensetzung mit Cello, Keraphon, Flöte, Percussion und vieles mehr will sich auf die Suche nach dem Glück begeben – kein von außen zugeführtes Glücksempfinden, sondern das Glück aus sich selbst
heraus. Glücklich sind auch jene, die das Wort „Glueck“ im Namen JOXHFN entdecken, der weder ein Anagramm ist noch ein Akronym, sondern ein kniffliger Buchstaben-Code. Bonne Chance! ird
Georg Kaser und Lukas Lobis starten im März mit ihrem Balladen-Kabarett „Wer reitet so spät“ ihre Südtirol-Tournee. Zu sehen sind sie dabei auch am 4. März in Tils und am 21. März in Klausen. Infos unter kabarettkaserlobis. wordpress.com
Echo-Preisträger und Violinist Adam Baldych (Jahrgang 1986) wird als größter lebender Geigentechniker des Jazz bezeichnet. Gemeinsam mit dem mehrfach ausgezeichneten Luciano Biondini am Akkordeon tritt er am 19. März in der Dekadenz in Brixen auf. Violin & Accordion – absolut hörenswert!
K&K Kunst & Kultur
DIVERSES
Gehobeltes z Die einen blättern sie freudig durch, die anderen eher angstvoll: Die Faschingszeitung „Hoblschoatn“ des Männergesangvereins Brixen ist wie jedes zweite Jahr wieder der Lesestoff zur Faschingszeit in unserer Stadt. 40 Seiten stark, nimmt sie allerlei Begebenheiten und Menschliches aufs Korn: von der Gemeindeund Landespolitik über MGVInternes bis hin zu Sport, Kultur und Wirtschaft. Gereimt und ungereimt, karikiert und fotomontiert – das Team um den Männergesangverein hat eifrig geschrieben, gezeichnet, Fotos gesammelt und
kurz
notiert
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Köpfe auf Körper gesetzt, die so niemals geboren wurden. Und selbstverständlich hat man auch heuer die beliebten und bereits traditionellen Rubriken mit neuen Inhalten gefüllt: ob „Hoblschoate des Jahres“, der satirische Jahresrückblick, „MGV-Pamper“ oder die Rubrik „Wahr-Unwahr“ – um sie zu lesen, sollte man die Hoblschoate um 10 Euro erwerben, und zwar am Faschingsstand des MGV am Maria-Hueber-Platz oder in den Tabakfabriken der Stadt. db
Wer sich über die Ausstellungen der StadtGalerie auf dem Laufenden halten will, kann dies ab sofort über die neue Homepage tun. Auf der Adresse www.stadtgaleriebrixen.it findet man das vollständige Jahresprogramm mit kurzen Einblicken, die neugierig machen.
NACHGEFRAGT
„Viele komische Momente“ ENRICO DE DOMINICIS, Architekt und Regisseur der „Vahrnereien“, über die Arbeit mit einer Heimatbühne und über die heurige Vahrner Faschingsrevue. Herr Dominicis, wie hat sich Ihre Zusammenarbeit mit der Heimatbühne Vahrn ergeben? Nun, ich bin vor einiger Zeit nach Vahrn gezogen, und die Heimatbühne ist somit mit der Frage an mich herangetreten, ob ich nicht bei ihrer Faschingsrevue mitspielen möchte. Dabei kam dann das Thema Regie zur Sprache und dass es notwendig sei, ein eigenes, neues Regiekonzept auszuarbeiten. Dies habe ich übernommen und war somit von Anfang an, also bereits bei der Textgestaltung, mit dabei. Bei den Vahrnereien wirken zudem die Musikkapelle und der Chor mit;
dies muss im Spiel koordiniert werden. Hilfreich waren mir meine Erfahrungen, die ich durch die Regiearbeiten beim Stadtlerlåchn gewonnen hatte. Wodurch zeichnet sich die Heimatbühne Vahrn aus? Sie ist im besten Sinne eine Amateurbühne, die mit sehr viel Herz und Spontaneität an die Sache herangeht, aber wo es eben auch eine unterstützende Hand braucht. Die Mischung der Mitwirkenden ist faszinierend: Die Palette reicht von Leuten, die seit zwanzig Jahren Theater spielen, bis hin zu Kindern. Dabei wird alles mit viel Engagement und Selbstverständ-
lichkeit erledigt, von der Kostümsuche bis hin zum Bühnenbau. Welche Neuerungen bekommt das Publikum bei den Vahrnereien zu sehen? Ich denke, dass wir heuer mit vielen komischen Momenten punkten können: Es gibt einen Mix zwischen Lokalem, Landespolitischem und bunten Nummern – wobei unter anderem mehr Charaktere als spezifische Personen durch den Kakao gezogen werden, sodass die Aufführungen auch für Nicht-Vahrner spannend ist. doris.brunner@brixner.info Leserbrief an: echo@brixner.info
Bildungsangebot der Landesberufsschule „Chr. J. Tschuggmall“, Brixen Staatliche Abschlussprüfung (Matura laut LG Nr. 11/2010 Art. 2)
Vorbereitungsjahr auf die Staatliche Abschlussprüfung Berufsdiplom
Berufsdiplom
Berufsdiplom
Berufsdiplom
Spezialisierung Maschinenbau
Spezialisierung Möbelbau
Spezialisierung Fachinformatik und Netzwerktechnik
Spezialisierung Handel und Verwaltung
Berufsbefähigungszeugnis
Berufsbefähigungszeugnis
Berufsbefähigungszeugnis
Berufsbefähigungszeugnis
3.
3.
3.
Berufsfachschule Metalltechnik
Berufsfachschule Holztechnik
2. 1.
Berufsfachschule Fachinformatik
2.
2.
1.
1.
Berufsdiplom
3. Berufsfachschule Handel und Verwaltung
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Berufsfachschule Schönheitspflege Bruneck / Meran
2. 1.
1. in Brixen
Orientierungsfelder: Metall - Holz - Informatik - Elektro - Handel - Verwaltung - Körperpflege - Friseur
Landesberufsschule für Handel, Handwerk und Industrie
Fischzuchtweg 18, 39042 Brixen www.tschuggmall.berufsschule.it Tel. 0472 273 900
Einschreibungen im März 2014
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FOTOGRAFIE
Foto: Oskar Zingerle
z In der Ausstellung „Minimum“ in der Brixner StadtGalerie waren sechs Fotokünstler aus Nord- und Südtirol vereint. Das Projekt knüpft an der Kritik am ungesunden Wachstum der Wirtschaft und am pseudoliberalen Universalismus an, indem es unter die Oberflächen unserer Gesellschaft sieht. Den Künstlern geht es vor allem darum, das kaum Sichtbare, das Schlichte und Gewöhnliche aus einem Schattendasein zu holen. Hanna Battisti und Maria Döttlinger sind Meisterinnen darin, in subtilen Andeutungen aus Alltagsgegenständen poetisches Kopfkino in Gang zu setzen. Andreas Bertagnoll, der vor kurzem in der Galerie sein Fotobuch „Wir/Noi“ vorgestellt hat, setzt sich mit den von der Werbung inszenierten scheinbaren Bedürfnissen des Einzelnen auseinander. Bei Werner Neururers Trip-
tychon über Autobahnnutzer treten die Personen zugunsten der nüchternen Fakten über die „Maschine“ in den Hintergrund.
Den absonderlichen Mikrokosmos einer Demenzkranken hält Andrea Maria Trompedeller auf berührende Weise fest, während
sich Heinz Jörgen Hafele mit seiner Fotoserie die Frage nach Identifikation und Mutation stellt. ird
NEU IM REGAL Große Geschichte einer kleinen Insel Im Sommer 1992 besuchte Ulrich Ladurner, der 1962 in Südtirol geborene und jetzt in Hamburg lebende Auslandsredakteur von DIE ZEIT, zum ersten Mal Lampedusa und wartete dort auf ein Flüchtlingsboot, das im Hafen einlaufen sollte. Damals eine Neuigkeit! Heute ist die Insel, die mit 22 Quadratkilometer knapp so groß ist wie Barbian oder Algund, zum Symbol für Migration geworden. Näher an Afrika als an Europa gelegen, ist sie als Grenzposten vorbestimmt. Die Geografie ist ihr Schicksal. Oder sind es doch politische Entscheidungen, die Lampedusa zu dem gemacht haben, was es heute ist? Um diese und andere Fragen zu beantworten, nahm sich Ulrich Ladurner Zeit für Lampedusa, und er gewährt in seinem Buch Einblicke in die Tagesaktualität des winzigen Eilandes, das erst im 19. Jahrhundert dauerhaft besiedelt wurde. Für ihn 34
Ulrich Ladurner: Lampedusa. Große Geschichte einer kleinen Insel. Residenzverlag 2014 (auch als e-Book erhältlich)
wird Lampedusa ein Ort, an dem sich Geschichte und Gegenwart in vielfältiger Weise verschränken. Für ihn ist Lampedusa kein Grenzposten, sondern ein Spiegel Europas, ein Abenteuer.
© Schöffel - Michael Müller (KME Studios)
Kunst & Kultur
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AUSSTELLUNGEN
Frühling in der Hofburg MUSIK
Jahr der Rekorde beim Männerchor Neustift
z Am 15. März öffnet die Brixner Hofburg nach ihrer Winterruhe das große Tor, und bereits eine Woche später ist die erste Sonderausstellung mit Werken von Julia Bornefeld zu sehen. Titelgebend und zentral für die Schau ist die Fotografie „The burning supper“, die einen Moment einer Performance von Julia Bornefeld festhält: Auf einem gefrorenen Südtiroler See stellt sie, inspiriert von Leonardo da Vinci, das Letzte Abendmahl nach. Interessant dürfte sich zudem die Tagung „Fascinosum et tremendum. Zeitgenössische Kunst und Religion“ am 22. März in der Cusanus Akademie gestalten, die gemeinsam von der Hofburg Brixen, dem Südtiroler Künstlerbund und der Philosophisch-Theologischen Hochschule organisiert wird. Auf dem Programm stehen Vorträge namhafter Referenten zum Thema Kunst und Religion, wie „Religionserwartung, der Störfaktor Kunst und die Grenzen des Verrats“, oder am Nachmittag der Vortrag samt Podiumsgespräch
über „Gekreuzigte Frauen. Die Christliche Seele“, an dem sich unter anderem Theologen und Künstler wie Markus Neuwirth, Jochen Boberg, Julia Bornefeld, Johann Kronbichler, Martin M. Lintner, Paolo Renner und Thomas Sterna beteiligen. Dem Brixner Künstler Hans Knapp ist eine Sonderausstellung in der Hofburg ab 11. April zugedacht: Gezeigt werden unter dem Titel „Wie es ist – Che effetto fa – What it is like“ Fahnen und Foto-Text-Montagen sowie Arbeiten aus seinem Projekt „Tholos“. Parallel dazu sind bei Kunst Meran Zeichnungen des Künstlers ausgestellt. Ab 14. Juni steht Ulrich Glantschnigg (1661-1722), seinerzeit der bedeutendste Maler in Bozen, im Mittelpunkt einer Ausstellung, die hauptsächlich Porträts und religiöse Themen aus seinem Schaffen zeigen wird – die profanen Gemälde des Künstlers werden im Merkantilmuseum in Bozen gezeigt. Im Bild: Fledermaus, Zeichnung von Hans Knapp, 2014. db
z Im vorigen Jahr verzeichnete der Männerchor Neustift einen Rekord: Die Sänger hatten rund 38 Auftritte und zudem 42 Proben abgehalten. Diese Bilanz konnte Obmann Luis Habicher bei der 55. Vollversammlung des Vereins präsentieren. Insbesondere das Sternsingen, das Stimmbildungswochenende im Matschertal, das Benefizkonzert im Frühling, die Konzertreise nach Dresden und das Adventsingen zählten zu den Höhepunkten im Tätigkeitsprogramm des Männerchores Neustift. Auch im heurigen Jahr haben die Sänger ein volles Programm: Unter anderem sind ein Karwochenkonzert, eine Reise nach Schweden, die Orgelweihe in der Neustifter Stiftskirche, die musikalische Gestaltung der
Augustini-Feier, die Aufnahme eines neuen Tonträgers und das Adventsingen im Schloss Goldrain geplant. Neu gewählt wurde bei der Vollversammlung auch der Ausschuss des Vereins: Luis Habicher wurde einstimmig als Obmann bestätigt, ebenso wurden die übrigen Ausschussmitglieder Anton Deltedesco, Walter Niederstätter, Helmut Kantioler und Hans Huber wieder gewählt. Simon Krapf, der sich aus zeitlichen Gründen der Wahl nicht mehr stellte, wird von Konrad Rainer ersetzt. Die musikalische Chorleitung liegt weiterhin in den bewährten Händen von Rudi Chizzali, den Luis Habicher für seinen großen Einsatz und seine pädagogischen Fähigkeiten lobte. db
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EXPERTENTIPP ZUM IMMOBILIENKAUF Eine Bankgarantie minimiert das Käuferrisiko! Beim Immobilienkauf trägt der Käufer in der Vorkaufsphase das volle Risiko. Um sich hier abzusichern, ist es ratsam, für Zahlungen, die vor Abschluss des endgültigen Kaufvertrages anfallen, eine Bankgarantie vom Verkäufer zu verlangen.
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Gruppe Dekadenz Refire: Jazz, Groove, Funky – mit DEPART
Die Schöpfung – eine Beschwerde Kabarett
» Mi 05.03.
» Fr 21. und Sa 22. 03.
Kunst & Kultur
Harry Sokal (Sax) Heiri Känzig (cbass), Martin Valihora (drums)
Die Kellnerin Anni
Theater
Hommage an Herbert Rosendorfer: Eine amüsierende, berührende Geschichte einer Frau, deren Leben eine märchenhafte Wendung erfährt… mit Ingrid Maria Lechner
» Do 06., Fr 07. und Sa 08. 03. Tamburi Pazzi
Joesi Prokopetz über die Menschen, die Welt, die Wirtschaft und ob es „menschelt“ oder „trottelt“
Enrico Rava & Maurizio Brunod
Jazz
Instrumentals – klassische Standards, Eigenkompositionen & more ... mit Enrico Rava (trumpet) und Maurizio Brunod (guitars, effects)
» Do 27.03.
Slapstick
Valter Rado und Massimo Tuzza zeigen Slap-Stick vom Feinsten, ganz ohne Worte – so wie Charlie Chaplin und Stan & Olli
» Fr 14. und Sa 15.03. Baldych – Biondini 4tet
Jazz
Echo-Preisträger 2013 Adam Baldych an der Violine und Luciano Biondini am Akkordeon, Michel Benita (cbass) und Philippe Barcia (drums): Jazz der Superlative!
» Mi 19. 03.
Weiterbildung
Kartenreservierung: karten@dekadenz.it; Tel. 0472 836 393 (Di – Fr 17-19 Uhr, Sa ab 18 Uhr) Achtung: Sitzplätze frei zu wählen – keine Platzreservierung
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März MUSIK
Von Gospels bis Rock Die Bassano Bluespiritual Band (BBBand) aus Bassano del Grappa fasziniert seit Jahren ihr Publikum – mit traditionellen Spirituals, Gospels Blues und Rock-Evergreens der Beatles, Deep Purble oder Bob Dylan. Am 15. März ist der Chor samt Instrumentalensemble im Forum Brixen zu Gast.
z Tretet die Bassano Bluespiritual Band auf, wippt das Publikum automatisch auf seinen Stühlen mit. Mit ihrer hinreißender Performance erntet die BBBand immer wieder stürmischen Applaus, wo auch immer sie konzertiert.
Von Gospel bis Rock. Spirituals,
Gospels, Blues oder Rockevergreens der Beatles, Deep Purple, Queen und Bob Dylan – die Bassano Bluespiritual Band verfügt über ein vielfältiges Repertoire, das durch seine Lebhaftigkeit und
seinen Rhythmus besticht. In ihren Konzerten vermittelt sie jene spirituelle, rhythmische und musikalische Energie, die in diesen Songs nun mal innewohnt. Das Ensemble besteht dabei aus einem Chor wie aus einem Orchester: Rund 55 Sängerinnen und Sänger unter der musikalischen Leitung von Diego Brunelli verleihen dem Chor seine Stimmgewalt. 15 Frauen- und Männerstimmen treten solistisch aus dem Chor hervor, was den einzelnen Liedern eine besondere Klangfarbe verleiht.
Das Instrumentalensemble setzt sich hingegen aus 15 Musikern zusammen, die an Tasteninstrumenten, Gitarre, Kontrabass, Saxophon, Schlagzeug, Trompeten, Posaunen, Flöten, Violinen und Ziehharmonika den Chor musikalisch begleiten.
Stimmgewalt für einen guten Zweck. Gegründet hat sich die Bas-
sano Blues Band im Jahr 2002, wie der Name schon verrät in Bassano del Grappa. Seitdem tourt die BBBand äußerst erfolgreich durch ganz Italien und hat sich unter den
vielen Gospelchören einen ganz besonderen Namen erarbeitet. Auch ihre CD-Einspielungen – mittlerweile sind es drei Tonträger und eine DVD – rufen wie ihre Konzerte immer wieder begeisterte Rezensionen hervor und sind Bestseller. Das Ensemble beweist dabei nicht nur in ihren Liedern ein großes Herz: Meist tritt die BBBand für einen guten Zweck auf und spendet die Erlöse unter ihrem Siegel „GrazieGospel – Concerti per la solidarietá“ für soziale Zwecke in der ganzen Welt.
Bassano Bluespiritual Band
» Samstag, 15. März, 20 Uhr
Traditionelle Spirituals & Gospels, Rhythm & Blues bis hin zu Evergreens der Beatles, Deep Purple, Queen, Bob Dylan u.a.
Eintritt: 12 Euro, reduziert 7 Euro Kartenvorverkauf: Forum Brixen, Tel. 0472 27 55 88, Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr
Forum Brixen
55 Sänger/innen der BBBand, Solisten und Orchester Leitung: Diego Brunelli
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THEATER
Foto: Christian Kleiner
Veranstaltungen
„Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“
z Drei Diktatorengattinnen haben sich zu einer Pressekonferenz versammelt. Anlass ist die geplante Verfilmung ihres Lebens. Ein Dolmetscher versucht, zwischen den Frauen zu vermitteln, und befördert wider Willen einen Wettstreit des Monströsen. Dabei sind die drei Damen längst nicht mehr im Amt. Die Männer von Margot und Imelda sind unfriedlich verstorben und der von Leila steht „vor so einem grotesken
holländischen Gericht“. Als handele es sich um die netten Leute von nebenan, plaudern sie über Partys bei Stalin, Handküsse von Mao und Geschenke von Castro. Selbst Mordanschläge werden wie notwendige Übel abgehandelt – „zu jedem bedeutenden Leben gehört auch ein Attentat“ – und scheinen sie weniger beschäftigt zu haben als schusssichere BHs. Obwohl die Zeitläufte eine andere Sprache sprechen, weigern sich
Fascinosum et tremendum. Zeitgenössische Kunst und Religion Tagung am Samstag, 22.03.2014 10.00–12.30 Uhr: Begrüßung, Vorträge mit Diskussion • „Fascinosum et tremendum / Kunst und Religion“, Dr. Jochen Boberg (Berlin) • „Religionserwartung, der Störfaktor Kunst und die Grenzen des Verrats“, MMag. Dr. Johannes Rauchenberger (Graz) Mittagspause 14.00 Uhr: „THE BURNING SUPPER. Julia Bornefeld“ Gemeinsame Besichtigung der Ausstellung in der Hofburg mit Julia Bornefeld 14.45–17.30 Uhr: Vortrag und Podiumsgespräch mit Diskussion „Gekreuzigte Frauen. Die christliche Seele“, Prof. Dr. Markus Neuwirth (Innsbruck)
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Podiumsgespräch moderiert von MMag. Dr. Johannes Rauchenberger (Graz) mit Dr. Jochen Boberg (Berlin), Julia Bornefeld (Kiel-Berlin, Bruneck), Dr. Johann Kronbichler (Brixen), Prof. Dr. Martin M. Lintner OSM (Innsbruck), Prof. Dr. Markus Neuwirth (Innsbruck), Prof. Dr. Paolo Renner (Brixen), Thomas Sterna (Meran).
die drei, ihre Uhren umzustellen. Sie befinden unisono, dass ihre Biografien viel zu überwältigend seien für einen Film. Allein die Oper könnte das angemessene Medium sein. Theresia Walsers neues Stück ist eine bitterböse Komödie. Die Uraufführung durch das Nationaltheater Mannheim war ein großer Erfolg. Auf Einladung des Südtiroler Kulturinstituts ist die Inszenierung im Brixner Forum zu Gast.
» Mittwoch, 26. März 2014, 20 Uhr Forum Brixen
Einführung 19.15 Uhr Karten bei Athesia-Ticket und online www. kulturinstitut.org Informationen: Tel. 0471-313800 Die Veranstaltung wird von der Südtiroler Landesregierung, Abteilung deutsche Kultur, und von der Volksbank unterstützt.
Der Traumfänger oder Joachim Mustermanns Second Life Präsentation des Hörbuchs / Lesung: Eine skurill-heitere Geschichte über einen Mitfünfziger von Brigitte Knapp. „Wenn mein Hündchen sein Fresschen will, dann will es sein Fresschen. Das ist doch ganz einfach und das ist das Leben!“ Manchmal dachte Joachim Mustermann, er müsse an seinem Leben etwas ändern. Aber dann träumte er wieder etwas besonders Schönes und verwarf diesen Gedanken. Er ist fast fünfzig, arbeitet an einer Supermarktkasse und widmet sich von Montag bis Sonntag seinem ganz privaten Hobby. Nur den Samstag verbringt er anders.
» 22.03.2014
Cusanus Akademie, Seminarplatz 2, 39042 Brixen
Eintritt frei Veranstalter: Hofburg Brixen, Philosophisch-Theologische Hochschule Brixen, Südtiroler Künstlerbund Information: Hofburg Brixen, Tel. 0472 830505, info@hofburg.it, www.hofburg.it
» Donnerstag 6. März, 20 Uhr Bistro vis@vis Brixen
Bistro vis@vis Fischzuchtweg 18, Brixen Tel. 0472 970209 bistro@renovas.it
Recording & Soundarrangement: Peter#KOMPRIPIOTR#Holzknecht. www.brigitteknapp.com www.kompripiot3.wix.com/kompripiotr
KULINARISCHES
20 Gastbetriebe laden zur „Eisacktaler Kost“
z 20 Gastbetriebe und Restaurants von Villanders bis Gossensass laden wieder zur traditionellen „Eisacktaler Kost“, der ältesten Spezialitätenwoche Südtirols. Köstlichkeiten aus der traditionellen Eisacktaler und Südtiroler Küche werden nach überlieferten Rezepten nachgekocht, mit kreativen Ideen verfeinert oder neu und zeitgemäß interpretiert. „Seit dem Beginn der Spezialitätenwoche im Jahr 1973 ist es uns Gastwirten ein besonderes Anliegen, Einheimischen und Gästen die typische heimische Küche, kreativ verfeinert, näherzubringen“, betont Helmuth Fink, Obmann der „Eisacktaler
Kost“. „Die Wirtinnen und Wirte der teilnehmenden Gastbetriebe scheuen keine Mühen, um allen Feinschmeckern raffinierte und kreativ zubereitete Gerichte zu servieren“, ist sich auch Helmut Tauber, Obmann des HGV-Bezirks Eisacktal, Neu angeboten wird ein Tagespaket für Vereine unter dem Motto „Genuss und Kultur im Eisacktal“ sowie ein Paket „48 Stunden Genuss à la carte“ inklusive Kochkurs. Beim Gewinnspiel ist in jedem teilnehmenden Gastbetrieb ein Gourmetmenü für vier Personen zu gewinnen. Zudem wird ein Festessen für 15 Personen am „Kreithof“ auf der Zirog Alm verlost. Organisiert werden die Genusswochen vom Bezirk Eisacktal des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV).
Konzert Jörg Widmann, Klarinette Haydn Orchester von Bozen und Trient Alexander Joel, Dirigent W. A. Mozart: Symphonie in D-Dur, KV 297 „Pariser“ C. M. von Weber: Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 1 in f-Moll F. Mendelssohn: Symphonie Nr. 5 in d-Moll „Reformationssymphonie“ Das Besondere bei diesem Konzert ist die Mitwirkung von Jörg Widmann. Der Musiker aus München absolvierte ein Klarinettenstudium in München und New York. Zusätzlich begann er im Alter von elf Jahren, Kompositionsunterricht zu nehmen, u.a. bei Wilfried Hiller, Hans Werner Henze und Wolfgang Rihm. Als Klarinettist musiziert Widmann mit Kammermusikpartnern wie Tabea Zimmermann, András Schiff, Kim Kashkashian und Hélène Grimaud, als Solist in Orchesterkonzerten feiert er international Erfolge. Widmann hat fünf Streichquartette komponiert, seine Werke für großes Orchester wurden von den Wiener Philharmonikern unter Pierre Boulez und durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons uraufgeführt.
» Freitag, 14. März 2014, 20 Uhr Forum Brixen, Saal Prihsna
Platzvormerkung und Kartenvorverkauf: Forum Brixen, Mo-Fr 9-12 und 14 bis 17 Uhr, www.forum-brixen.com, Tel. 0472 275588 Ermäßigung für Mitglieder, Jugendliche, Studenten, Senioren, Familienpass, Kulturpass
» 14. bis 30. März 2014 42. Eisacktaler Kost
SKISPORT
Stricker Sprint Plose
Konzert Elin Kolev, Violine Mizuka Kano, Klavier Ludwig van Beethoven: Sonate in D-Dur, op. 12 Nr. 1 Edvard Grieg: Sonate in c-Moll, op. 45 César Franck: Sonate in A-Dur
z Vom 21. bis 23. März findet in Brixen erneut der Skisportevent der Extraklasse „Stricker Sprint Plose“ statt. Die Organisatoren rund um Linda Stricker erwarten dafür Kinder und Jugendliche aus der ganzen Welt. Inhaltlich lehnt sich die Veranstaltung an den Grundgedanken der Skilegende Erwin Stricker an: „Den Skisport bei Kindern und Jugendlichen zu fördern – und das mit tollen Spielen, spannenden Wettkämpfen und viel Spaß am Sport!“ Der Event bietet mit dem Skirennen und dem Parallel-Torlauf für Mannschaften auf der Plose mehrere sportliche Highlights. Darüber hinaus finden zahlreiche Rahmenveranstaltungen in der Altstadt von Brixen statt.
Neben dem legendären Seilziehen und der „Red Carpet Show“, werden ein Fiat 500 Oldtimer aus der Sammlung von Erwin Stricker sowie ein 9-Sitzer Minibus von Renault Trucks verlost. Für besondere Motivation der kleinen Skistars sorgt eine Vielzahl an aktuellen und ehemaligen Skisportlern, die ihnen hautnah und unterstützend zur Seite stehen und am Parallel-Torlauf teilnehmen werden. Weitere Infos unter www. strickersprint.com, raceoffice@ strickersprint.com.
Elin Kolev wurde 1996 in Deutschland geboren. Mit fünf Jahren begann Elin seine Ausbildung, mit 10 wird er als Jungstudent an der Leipziger Hochschule für Musik aufgenommen. Er besuchte Meisterkurse von Thomas Brandis und Rainer Kussmaul, seit 2010 studiert er an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Sein Debüt als Solist mit Orchester gab er als Achtjähriger und begeisterte 5000 Menschen bei einem Open-Air-Konzert. Als Zwölfjähriger debütierte Elin Kolev in der New Yorker Carnegie Hall. Elins vielseitiges Talent verhalf ihm 2010 zu einer Hauptrolle im Kinofilm „Wunderkinder“. Kolev wurde als „Bestes junges Talent“, mit dem Sarasate-Preis beim „IBLA Grand Prize“ 2008 in Italien, dem 1. Preis beim Int. Violinwettbewerb „Eugène Ysaÿe“ in Österreich und mit dem „Europäischen Prix d`espoir 2010“ ausgezeichnet.
» Montag, 24. März 2014, 20 Uhr Forum Brixen, Saal Prihsna
Platzvormerkung und Kartenvorverkauf: Forum Brixen, Mo-Fr 9-12 und 14 bis 17 Uhr, www.forum-brixen.com, Tel. 0472 275588 Ermäßigung für Mitglieder, Jugendliche, Studenten, Senioren, Familienpass, Kulturpass
» 21. - 23. März
Plose, Altstadt Brixen 39
Veranstaltungen
Foto: Ross Halfin
MUSIK
Mit dem„Brixner“ zu Alice Cooper! z „Rock meets Classic“ – das ist die erfolgreichste und längst auch bekannteste Symbiose aus krachender emotionaler Rockmusik und bombastischer Klassik. Bereits zum siebten Mal ist das einzigartige Crossover-Projekt aus weltbekannten Rock-Hits, dem Who is Who der international besten Rocksänger und einem 32-köpfigen Orchester unterwegs und sorgt diesmal auch in Innsbruck für unvergessliche Gänsehautstimmung. Rock-ClassicFans dürfen sich auf einen besonderen Abend mit außergewöhnlichen Stars freuen: Schock-Rocklegende Alice Cooper wird ebenso mit dabei sein wie Poprock-Queen Kim Wilde, Midge Ure von Ultravox, Mick Box und Bernie Shaw von Uriah Heep sowie Joe Lynn Turner (Rainbow, Deep Purple). Begleitet werden die Sänger von der Mat Sinner Band und dem Symphony Orchester Prag. Alice Cooper ist unter den Stars wohl
der bekannteste: Seit Ende der 60er Jahre revolutioniert er mit seiner Mischung aus eingängigen RockHits und Schock-Show-Elementen die Musikwelt und sorgt für Aufruhr wie kaum ein zweiter. Seine Horror-Shows provozieren und rütteln die Gesellschaft auf. Seine Karriere dauert seit nunmehr fast 50 Jahren an. Seine einst schockenden Konzerte sind mittlerweile legendär und gelten als eine der aufwändigsten Bühnenpräsenzen überhaupt. Bis heute hat Cooper mehr als 50 Millionen Alben verkauft und sich mit Songs wie „School’s Out“, „No More Mr. Nice Guy“, „Elected“ oder „Poison“ unsterblich gemacht. Immer wieder taucht der Kinofan auch in Hollywood-Produktionen wie „Wayne’s World“ auf und hat sich sogar mit einem Auftritt in der „Muppet Show“ verewigt. „Rock meets Classic“ gastiert am 26. März in der Olympiahalle in Innsbruck; Beginn ist um 20 Uhr.
Benefiz-Frühschoppen zu Gunsten der Südtiroler Krebshilfe mit Sepp Messner Windschnur die 7 Eisacktaler Solide Oberkrainer mit Martina
Der Veranstalter hat für die Leser des „Brixner“ 2x2 Tickets zur Verfügung gestellt; Interessierte melden sich einfach innerhalb 20. März per E-Mail: echo@brixner. info. Die Tickets werden unter den Einsendern verlost.
» Mi, 26.03., 20 Uhr
Olympiahalle Innsbruck
Tickets: Disco New Bozen, Tel. 0471 970896
Fürsorge ist weiblich – Vorsorge auch? Aktuelle Informationen zur Rentenabsicherung insgesamt und zur Absicherung von Erziehungs- und Pflegezeiten. Referentin: LR Martha Stocker
» Mittwoch, 12. März, 19:30 Uhr
Forum Brixen, Saal Regensburg
Eintritt frei (Simultanübersetzung ins Italienische)
Live-Sendung im Rai Sender Südtirol Moderator: Norbert Rabanser Für Speis und Trank sorgt die Feuerwehr von Mühlbach. Ehrenschutz: Landesrätin Dr. Martha Stocker
» Sonntag, 9. März 2014 ab 10.30 Uhr Graf-Meinhard-Haus, Mühlbach
Kneipp und die klassischen Naturheilverfahren Medizinische Tipps für den Alltag: Naturheilverfahren, Kneipp´sche Wasseranwendungen und Kräutertherapie, auch als onkologische Begleitung zur Verbesserung der Lebensqualität. Referent: Dr. Rudolf Gruber, St. Georgen
» Montag, 31. März, 19:30 Uhr
Forum Brixen, Saal Regensburg
Eintritt frei (Simultanübersetzung ins Italienische)
Südtiroler Krebshilfe Bezirk Eisacktal Tel. 0472 812 430 www.krebshilfe.it 40
Samstag, 1. März
Mittwoch, 5. März
Basketball
Jazz
Allstar Game Basketballmeisterschaften Turnhalle Rosslauf 20 Uhr
Vahrnereien 2014 Haus Voitsberg, Vahrn
Theater
Faschingsrevue 20:30 Uhr Mill and Ka(o)s der Heimatbühne Brixen Milland Jugendraum Milland Sonntag, 2. März
Theater
15 und 20 Uhr
S‘Norrnkastl im Jagerhof Gasthausparodie mit dem Theaterverein Neustift Turnhalle der Grundschule Neustift
Faschingsrevue
Mill and Ka(o)s der Heimatbühne Brixen Milland Jugendraum Milland
18 Uhr
Montag, 3. März
Faschingsrevue
20 Uhr
Vahrnereien 2014 Haus Voitsberg, Vahrn
Faschingsrevue 20:30 Uhr Mill and Ka(o)s der Heimatbühne Brixen Milland Jugendraum Milland
10.00 Uhr
Benefiz-Frühschoppen mit Sepp Messner Windschnur, die Eisacktaler, Solide Oberkrainer mit Martina Graf-Meinhard-Haus, Mühlbach
20 Uhr
Theater
20 Uhr
S‘Norrnkastl im Jagerhof Gasthausparodie mit dem Theaterverein Neustift Turnhalle der Grundschule Neustift
20:30 Uhr
Wer reitet so spät…? Balladenkabarett mit Georg Kaser und Lukas Lobis Karten: Tel. 348 9333631(11-17 Uhr), oder info@georg-kaser.it Vereinshaus Tils
19:30 Uhr
Diverses
19.30 Uhr
Diverses
20 Uhr
Fürsorge ist weiblich – Vorsorge auch? Referentin: LR Martha Stocker, Eintritt frei Forum Brixen, Saal Regensburg
Bauherrenabend Infoabend über Sanierungen und Neubau Brugger GmbH, Handwerkerzone Forch Vahrn
Donnerstag, 6. März
Lesung
20 Uhr
Der Traumfänger Präsentation des Hörbuchs und Lesung – von und mit Brigitte Knapp Bistro vis@vis, Fischzuchtweg
Theater
20 Uhr
S‘Norrnkastl im Jagerhof Gasthausparodie mit dem Theaterverein Neustift Turnhalle der Grundschule Neustift
Theater
20:30 Uhr
Die Kellnerin Anni mit Ingrid Maria Lechner Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller
Musik
20:30 Uhr
Herbert Pixner Project & Manuel Randi Forum Brixen Freitag, 7. März
Theater
20 Uhr
Theater
20:30 Uhr
Die Kellnerin Anni mit Ingrid Maria Lechner Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller
Sport
4. Enduro Südtirol Ex-Nato-Areal Natz
10:30 Uhr
Theater
18 Uhr
S‘Norrnkastl im Jagerhof Gasthausparodie mit dem Theaterverein Neustift Turnhalle der Grundschule Neustift Montag, 10. März
Film
Freitag, 14. März
Musik
20:30 Uhr
Dallas Buyers Club Aids-Drama mit Matthew McCounaughey u.a. Forum Brixen
20 Uhr
Haydn Orchester von Bozen und Trient mit Jörg Widmann (Klarinette Forum Brixen
Kleinkunst
20:30 Uhr
Tamburi Pazzi Valter Rado und Massimo Tuzza zeigen Slap-Stick vom Feinsten, ganz ohne Worte Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller
Volksmusik und Party der Extraklasse:
Die Grubertaler Vorgruppe: Stodlgäng Lederhose und Dirndl sind erwünscht!
Aktion für Pärchen & Friends Nimm 6 zahl 5
Faschingsrevue 20:30 Uhr Mill and Ka(o)s der Heimatbühne Brixen Milland Jugendraum Milland
Infoabend
Singerei – sing dich frei! Offener Singabend mit Heidi Clementi Jugendhaus Kassianeum
S‘Norrnkastl im Jagerhof Gasthausparodie mit dem Theaterverein Neustift Turnhalle der Grundschule Neustift
Dienstag, 4. März
Kabarett
Musik ab
Mittwoch, 12. März
20 Uhr
S‘Norrnkastl im Jagerhof Gasthausparodie mit dem Theaterverein Neustift Turnhalle der Grundschule Neustift
Skishow Plose
20:30 Uhr
Depart Jazz, Grovve, Funky mit Harry Sokal, Heiri Känzig und Martin Valihora Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller
Faschingsrevue
Diverses
Sonntag, 9. März
Sofort anrufen unter
Samstag, 8.März
Sport
4. Enduro Südtirol Ex-Nato-Areal Natz
Theater
11 und 14 Uhr
20 Uhr
S‘Norrnkastl im Jagerhof Gasthausparodie mit dem Theaterverein Neustift Turnhalle der Grundschule Neustift
Theater
20:30 Uhr
Die Kellnerin Anni mit Ingrid Maria Lechner Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller
+39 349 3 19 74 15
Aktion gültig bis Ende Februar!
» Samstag, 5. April, 19 Uhr
Sportzone Stange, Ratschings
Saaleinlass: 18 Uhr Tickets: Tousimusverein Ratschings – Gasteig, Jaufenstraße 1, Ratschings Tel. 0472 760 608 Eintritt: Vorverkauf 12 Euro, Abendkasse 18 Euro
Jede Eintrittskarte erhält einen Gutschein über 10€ der Firma Trachten-Hit 41
Veranstaltungen
Weiterbildung
Bildungshaus Kloster Neustift Master-Lehrgang Management und Unternehmensführung Universitärer Lehrgang in 22 Modulen von 11. April 2014 bis 25. Juli 2015
Samstag, 15. März
Sport ab
Freitag, 21. März 15 Uhr
Turnier der Stadt Brixen und Volksbank-Trophy Yoseikan-Budo-Meisterschaften Ex Coni-Halle
Diverses
17-19 Uhr
Tag der offenen Tür der Bürgerkapelle Brixen Probelokal, Acquarena-Parkplatz
Musik
18 Uhr
Bassano Bluespiritual Band Gospels, Spirituals, Rock-Evergreens Forum Brixen
Sport
Stricker Sprint Plose
Kabarett
Samstag, 22. März
Diverses
Im April 2014 startet die inzwischen neunte Auflage des Master-Lehrgangs Management und Unternehmensführung von KMU in Südtirol – bisher haben diesen rund 150 Teilnehmer absolviert. Der Lehrgang vermittelt wichtige Kenntnisse und Kompetenzen zur Führung von Klein- und Mittelunternehmen. Er ist so ausgerichtet, dass im Verlauf ein Unternehmenskonzept für das aktuelle oder zukünftige Arbeitsgebiet ausgearbeitet wird, in dem die vermittelten Inhalte im Unternehmen direkt implementiert werden. Dabei ist der Master-Lehrgang u.a. durch das Lehrprogramm und die Wahl der Unterrichtszeiten speziell auf die Bedürfnisse und den wirtschaftlichen Kontext der Südtiroler Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen abgestimmt. Die direkte Adaptierung für das eigene Unternehmen garantiert einerseits den Lernerfolg sowie andererseits die Integration der Inhalte und Methoden in Ihre Führungspersönlichkeit.
Ihr Nutzen: > Berufsbegleitende Ausbildung in 2 Semestern > Internationale & theoretisch fundierte Ausbildung > Starker Praxisbezug durch Erarbeitung eines Unternehmenskonzeptes im Lehrgangsverlauf > Spezifisch auf die Bedürfnisse und den wirtschaftlichen Kontext der Südtiroler KMU angepasste Lehrinhalte > Top-Referent/ innen aus Südtirol und dem Ausland > Abschluss mit der Qualifikation „Universitäre/r Wirtschaftsmanager/ in“, verliehen durch die Universität Salzburg > Möglichkeit der Fortführung bis zum „Master in Management (MIM)“ oder „Master of Business Administration (MBA)“
20:30 Uhr
Tamburi Pazzi Valter Rado und Massimo Tuzza zeigen Slap-Stick vom Feinsten, ganz ohne Worte Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller Sonntag, 16. März
Sport
ab 9:00 Uhr
Regionalmeisterschaften Yoseikan Budo ex Coni Halle Montag, 17. März
Film
Sport
ganztags
Tagung
ab 10 Uhr
Bildungshaus Kloster Neustift Tel. 0472 835 588 franziska.r@kloster-neustift.it Oder einfach QR-Code scannen und direkt auf unserer Website weiterlesen.
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Fascinosum et tremendum. Zeitgenössische Kunst und Religion Vorträge mit Diskussion Cusanus Akademie
Vortrag und Podiumsgespräch 14:45 Uhr
„Gekreuzigte Frauen. Die christliche Seele“ mit Markus Neuwirth, Jochen Boberg, Julia Bornefeld, Johann Kronbichler, Martin M. Lintner, Paolo Renner, Thomas Sterna Cusanus Akademie
20:30 Uhr
Das Geheimnis der Bäume Dokumentarfilm über den Regenwald Forum Brixen Mittwoch, 19. März
Infoveranstaltung 19 Uhr Master-Lehrgang Management und Unternehmensführung Bildungshaus Neustift
Musik
20:30 Uhr
Violine & Accordion Echo-Preisträger Adam Baldych an der Violine und Luciano Biondini am Akkordeon Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller Donnerstag, 20. März
» Weitere Informationen:
8 Uhr
Internationales Eisstockturnier organisiert vom WSV Brixen Sektion Eisstock Eishalle Fischzuchtweg Stricker Sprint Plose Plose, Altstadt
Kleinkunst
20:30 Uhr
Die Schöpfung – eine Beschwerde Joesi Prokopetz über die Menschen, die Welt, die Wirtschaft und ob es „menschelt“ oder „trottelt“ Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller
Erzählen
Geschichten-Marathon am Weltgeschichtentag Vom Hühnchen, dem der Himmel auf den Kopf fallen wollte (ab 5 Jahren) um 15 Uhr, Geschichten für Kopf, Hand und Herz (ab 6 Jahren) um 16 Uhr, Na sell a Tepp! (ab 7 Jahren) um 17 Uhr, Märchen zum Schmunzeln und zum Wangenrunzeln (ab 10 Jahren) um 18 Uhr, Von der Braut, die nur von der Luft lebte… ed altre storie sul cibo um 19 Uhr, Die Erfindung der Flöte um 20 Uhr, Storie dal cuore del mondo um 21 Uhr Jugendhaus Kassianeum
Musik
20 Uhr
Frühjahrskonzert der Bürgerkapelle Brixen Forum Brixen
Kabarett
20:30 Uhr
Die Schöpfung – eine Beschwerde Joesi Prokopetz über die Menschen, die Welt, die Wirtschaft und ob es „menschelt“ oder „trottelt“ Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller Sonntag, 23. März
Sport
Stricker Sprint Plose Plose, Altstadt
ganztags
Montag, 24. März
Musik
20 Uhr
Elin Kolev (Violine) & Mitsuka Kano (Klavier) Forum Brixen
Mittwoch, 26. März
Montag, 31. März
Theater
Infoabend
Donnerstag, 27. März
Vortrag mit Diskussion 19:30 Uhr
„Ich bin 13 und will ausgehen - Ein Gespräch über Pubertät“ mit Dr. Petra Schrott Jugendzentrum/cafè Kass
Jazz
20:30 Uhr
Enrico Rava & Maurizio Brunod Instrumentals – klassische Standards, Eigenkompositionen & more Gruppe Dekadenz, Anreiterkeller
Ausstellungen StadtGalerie 06.- 29.03. Lois Anvidalfarei – Aktstudien Eröffnung am 06.03., 18:30 Uhr Diözesanmuseum Hofburg Museum ab 15. März wieder geöffnet 22.02. – 31.08: Sonderausstellung „The Burning Supper“ – Julia Bornefeld
Märkte
Freitag, 28. März
Vortrag
19:30 Uhr
Kneipp und die klassischen Naturheilverfahren Medizinische Tipps für den Alltag; Referent: Dr. Rudolf Gruber; Eintritt frei Forum Brixen, Saal Regensburg
20 Uhr
Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht Referentin: Dr. Susanne Reiffenstuhl; Eintritt frei Peer-Apotheke, Adlerbrückengasse
Monatsmarkt: 19. 03., 8 – 14 Uhr, Schwesternau Bauernmarkt: samstags, 8 – 13 Uhr, Hartmannplatz Wochenmarkt: montags, 8 – 13 Uhr, Priel-Gelände
VHS Brixen Dekoration für Haus und Garten: Geflochtene Blumenampel Di. 18.03. | 19.30-21.30 Uhr Schnell, einfach, gesund... Rezeptideen für Berufstätige Brixen, Freie Waldorfschule, Brennerstraße 32 Fr. 21.03. | 18.00-22.00 Uhr
Infotreff: iPad: Wie Sie Ihr Tablet bessser nutzen können Fr. 28.03. | 19.00-21.30 Uhr Porträtfotografie Sa. 29.03. | 09.00-13.00 Uhr Italienisch für die Zweisprachigkeitsprüfung - Laufbahn A und B Mo. 31.03. | 19.30-21.00 Uhr | 12 Treffen | jeweils Mo. und Mi. EBCL eLearning: Europäischer Wirtschaftsführerschein Fr. 04.04. | 19.30 - 21.30 Uhr
Filz-Werkstatt: Frühlingsdeko Di. 25.03. und Do. 27.03. | 19.00-21.00 Uhr | 2 Treffen
Einführung in die digitale Fotografie Fr. 04.04., 18.30 - 21.30 Uhr | Sa. 05.04., 09.00 - 16.00 Uhr | 2 Treffen
Säure-Basen-Haushalt Di. 25.03. | 19.00-20.30 Uhr
Wenn nicht anders angegeben, finden die Kurse in der VHS-Zweigstelle, Peter-Mayr-Straße 9 statt. Gesamtes Kursprogramm im Internet unter www.vhs.it. Infos im Büro oder unter brixen@vhs.it. Unsere Öffnungszeiten: Mo-Do 9-13 und 14-17; Fr 9-13 Uhr
Eltern-Kind-Turnen Vahrn, Turnhalle Grundschule, Salernstraße 9 Di. 25.03. | 17.00-18.00 Uhr | 6 Treffen | jeweils Di.
28.03. - 20.00 UHR
SÄURE-BASENHAUSHALT IM GLEICHGEWICHT Dr. Susanne Reiffenstuhl in der Apotheke Peer.
Freier Eintritt
SERVICE
Weiterbildung Meteorologie: Dem Wetter auf der Spur Mo. 17.03. und 24.03., 19.30 - 21.30 Uhr | Fr. 28.03., 16.00 - 17.30 Uhr | 3 Treffen
VORTRAG
Peter-Mayr-Straße 9 Tel. 0472 836 424, brixen@vhs.it
MESSUNG DER CHOLESTERIN & LEBERWERTE 13,00 € statt 14,90 €
ANGEBOT
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Angebote gültig bis zum 31.03.2014
Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel von Theresia Walser – Gastspiel des Nationaltheaters Mannheim Forum Brixen
LEHRLING GESUCHT FÜR DAS REFORMHAUS EUVITA! - Interesse an Gesundheit und biologischen Produkten - Guter Umgang mit Computern - Fähigkeit mit anzupacken - Gute Deutsch- und Italienischkenntnisse Bewerbung inklusive Lebenslauf und Farbfoto bitte vor 15.03.2014 an: info@peer.it
Adlerbrückengasse 4, Tel. 0472 836 173, p@peer.it
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Fotos: Oskar Zingerle
Freizeit & Sport JEDE MINUTE ZÄHLT: Nach einem Lawinenabgang sind die ersten 15 Minuten entscheidend für das Überleben eines Verschütteten. Weil die Rettungskräfte meist erst später vor Ort sind, ist die Ausbildung von Soforthelfern wichtig
LAWINENÜBUNGSCAMP AUF DER PLOSE
Retten lernen
Wie geht man mit einem so genannten Piepser um? Und wie findet man jemanden, der unter einer Lawine geraten ist? Im neuen Lawinenübungscamp auf der Plose können Schneesportler lernen und üben, wie Leben gerettet werden kann.
E
in großes Hinweisschild hinter dem Berggasthaus Geisler, auf dem Weg zur Rossalm, sagt uns, dass wir beim neuen Lawinenübungscamp auf der Plose angekommen sind. Eine Gruppe von Skilehreranwärtern, die in nächster Zeit ihre Alpinausbildung abschließen, ist vor Ort. Und natürlich Sicherheitsexperte Oskar Zorzi, Pistenretter Hannes Kircher und Franz Stablum, der Verantwortliche für die Sicherheit und die Pisten der Plose AG. Jedes Jahr sind es etwa 120 auszubildende Ski-, Snowboard- und Langlaufskilehrer, die auf der Plose alles im Fach „Alpinausbildung außerhalb der Piste“ lernen. Und dazu gehören die Übungen im neuen Camp.
Richtiger Gebrauch muss geübt werden. „Das Lawinenübungs-
camp auf der Plose ist eines von sechs, die im heurigen Winter in Südtirol installiert wurden“, erklärt Claudio Zorzi, Präsident der Südtiroler Skilehrer. Die anderen befinden sich in Ladurns, in Sexten, am Piz Sella, in Sulden und in Pfelders. In der Schweiz und in Österreich gibt es solche Übungscamps schon seit Jahren. „Sie auch in Südtirol einzurichten war uns ein wichtiges Ziel“, so Zorzi. Im vergangenen Sommer sei es gelungen, vom damaligen Tourismus-Landesrat Thomas Widmann die Zusage für eine teilweise Finanzierung zu erlangen, „für den Rest kommt die Plose AG auf.“ Als oberster Sicherheitsexperte
und einsatzfreudiger Helfer beim Weißen Kreuz. Mittlerweile ist er selbständiger Berater für Sicherheit und Rettung im OutdoorBereich. Zudem engagiert er sich als Ausbilder für Pistenretter und koordiniert die Flugrettung: „Ganz wichtig war für uns, dass in allen Südtiroler Camps dasselbe System zur Anwendung kommt. Wir sind überzeugt, dass wir auf der Plose mit der französischen Firma ARVA, deren Basic Kits uns von Günther Acherer der Panorama KG zur Verfügung gestellt werden, den richtigen Ausstatter gefunden haben. Die Geräte müssen nämlich einfach zu bedienen, wartungsfreundlich und kraftvoll sein.“ Aber er fügt auch hinzu, dass es für Wintersportler, die ihren Spaß gerne abseits der Piste suchen, nicht genüge, den Rucksack mit Gerätschaft bei sich zu tragen: Noch wichtiger sei der richtige Gebrauch – und der müsse geübt und trainiert werden.
Die ersten 15 Minuten sind entscheidend. Genau dazu wurde
das Trainingscamp geschaffen: „Nach einem Lawinenabgang sind die ersten 15 Minuten entscheidend für das Überleben des Verschütteten“, erläutert Oskar Zorzi. Nach einer Viertelstunde sinken die Überlebenschancen bereits
Kameraden ausschlaggebend. „Und diese muss stimmen! Für das Durchlesen
„Für das Durchlesen von Gebrauchsanweisungen bleibt keine Zeit, zumal in einem Ernstfall Panik herrscht“_Oskar Zorzi, Sicherheitsexperte entpuppt sich Oskar Zorzi, der jahrelang für die Pistenrettung auf der Plose im Einsatz war. Er war aktiver Berg- und Flugretter
auf 40 Prozent. Da Rettungskräfte im Durchschnitt erst eine halbe Stunde nach Eingang des Notrufs eintreffen, ist die Rettung durch
von Gebrauchsanweisungen bleibt da keine Zeit, zumal in einem Ernstfall Angst und Panik herrschen“, so Zorzi, „da muss
jeder wissen, was er tun muss, um seinen Kameraden zu retten.“ Wie dies erlernt werden kann, erfahren wir im Lawinenübungs45
Freizeit & Sport
Oskar Zorzi: „Im Ernstfall muss jeder wissen, was er tun muss, um seinen Kameraden zu retten.“
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camp: Die angehenden Skilehrer packen aus ihren Rucksäcken zwei Teile einer Schaufel, ein langes Säckchen mit den vier oder fünf Teilen der zwei Meter langen Sonde und das LVS-Gerät. Das ist das Lawinenverschütteten-Suchgerät, allgemein Piepser genannt. Dieses elektronische Gerät dient der Anpeilung und schnellen Suche eines Verschütteten. Der Umgang damit muss regelmäßig geschult werden. Ich erfahre, dass diese Piepser zwei Betriebsarten haben: den Sende- und den Suchbetrieb. Wenn der Verschüttete das Gerät im Sendezustand am Körper trägt, so sendet es in kurzen Abständen Funksignale, die vom Gerät des Suchenden empfangen werden. Je nach Gerät, Lage und Verschüttungstiefe beträgt die Reichweite 20 bis 40 Meter. So weit die Theorie. Inzwischen fügen die jungen Männer und Frauen nach den Anweisungen von Oskar Zorzi die Sonden zusammen und stecken sie an verschiedenen Stellen ein. Dabei achten sie auf die Beschaffenheit des Untergrundes, denn eine Eisplatte fühlt sich anders an als der Körper eines Menschen. Später bauen sie die zwei Teile der Schneeschaufel zusammen und schaufeln, energisch und schonend zugleich, in einer Kleingruppe den Schnee über den „Verschütteten“ weg. Auch das muss richtig gemacht werden, damit die Gefahr, den Körper des Darunterliegenden zu verletzen, gering bleibt.
Kostenlos, aber nicht umsonst. Das Übungscamp ist nicht nur Profis wie Skilehrern vorbehalten: Jeden Freitagabend und Samstag untertags werden kostenlose Einführungskurse für Neulinge angeboten, und auch erfahrene Skitourengeher können und sollen ihre Fertigkeiten sowie Kenntnisse auffrischen. Damit ich letztend46
lich auch selbst anpacken und den Umgang mit den Geräten der Grundausstattung lernen und üben kann, melde ich mich sogleich für die Notfallübung am späten Nachmittag des 8. Februar an: Warm angezogen und mit Stirnlampe ausgestattet, treffe ich an diesem Tag um 17 Uhr beim Eingang der Bergrettung am Bergrestaurant ein. Ciro Zanesco, Emanuel Cimadom, Carlo Vallazza und Hannes Kircher – allesamt Bergretter des CAI – stehen bereits mit den auszuleihenden Rucksäcken bereit. Hannes Kircher führt mich in den warmen Raum zu den „Pistenengeln“, den Carabinieri, die seit 2001 den Dienst auf der Plose ausüben. Auch sie leisten einen wertvollen Dienst, indem sie einerseits für Recht und Ordnung sorgen, andererseits zur Stelle sind, wenn erste Hilfsmaßnahmen erforderlich sind.
Rettungsübung im Schnee. Zu
Fuß machen wir uns – es sind etwa zwei Dutzend Teilnehmer, darunter Routiniers, aber auch Neulinge wie ich – bei anbrechender Dunkelheit auf den Weg zum Camp, das für die Rettungsübung mit einem roten Zelt und einer Beleuchtung ausgestattet wurde. Nach dem Auspacken der Rettungsgeräte werden wir in drei Gruppen eingeteilt. Als erstes lernen wir unter der Anleitung von Emanuel Cimadom das Auswerfen der Sonde und die gezielte Suche. Nix mit Herumstochern im Schnee! Wer auf den „Verschütteten“ stößt – es handelt sich dabei heute um
eine Stoffpuppe oder Ähnliches –, markiert die Stelle und beginnt mit dem Schaufeln, kräftig und sachte zugleich. Dann zeigt uns Carlo Vallazza den Gebrauch des LVS: gar nicht so einfach, die Einstellung, das Ablesen der Entfernung, das Sich-Nähern an den Verschütteten. Gebückte Gestalten mit den Piepsern in der Hand tappen bei einbrechender Dunkelheit im Schnee herum und horchen auf die Piepstöne. Bei einsetzendem leichten Schneefall führt jeder einzelne unserer Gruppe im Zelt Wiederbelebungsmaßnahmen an einer Puppe durch. Hannes Kircher, ausgebildeter Krankenpfleger und begeisterter Bergretter, erklärt die Maßnahmen, korrigiert etwaiges Fehlverhalten und lobt das richtige Tempo bei der Herzmassage und der richtigen Seitenlage.
„Plose setzt auf Sicherheit“. Mit
kalten Füßen und dem Wissen, dass erst Übung den Meister macht, begeben wir uns anschließend ins Bergrestaurant „Kreuztal“ zum Partnerabend, der zum vierten Mal von der Plose AG, der Ski- und Snowboardschule, dem Skiverleih Stricker, dem Sportge-
schäft Jocher und den Gastwirten des Plosegebietes für Sponsoren, Lieferanten, Bergretter, Alpenvereine und Freunde der Plose organisiert wurde. Hier werden die Füße schnell wieder warm und der Gedankenaustausch über die Übungen im Camp zunehmend lebhafter. Das Lawinenübungscamp ist nur eine der Initiativen, die die Plose AG unter dem Motto „Plose setzt auf Sicherheit“ durchführt und damit bei Skifahrern, Snowboardern, Rodlern, Tourengehern und Schneeschuhwanderern für Sicherheitskonzepte wirbt: Bereits 2003 initiierte sie das Programm „Sicherer Skilauf“. Seit einigen Jahren nimmt sie an der Kampagne „Ich habe Spaß. Ganz sicher“ teil. Das Lawinencamp ist nun ein weiterer Schritt hin zu mehr Sicherheit: Anmeldungen fürs Trainingscamp sind dabei bei der Skischule Plose (Tel. 0472 850040, info@ploseskischule.it) notwendig – Basic Kits mit den notwendigen Gerätschaften werden bei den Einführungen zur Verfügung gestellt.
johanna.bernardi@brixner.info Leserbrief an: echo@brixner.info
OLYMPISCHE WINTERSPIELE
Eisacktaler in Sotschi 46 Südtiroler nahmen an den Olympischen Spielen in Sotschi teil, darunter auch Sportler aus Brixen und Umgebung. Wie haben sie die Spiele erlebt, und welche Plätze konnten sie schlussendlich erreichen?
D
ie Olympischen Winterspiele in Sotschi liefen entgegen aller Warnungen und Spekulationen reibungslos über die Bühne; trotz der zahlreichen Terrorwarnungen gab es keine Zwischenfälle. Auch vorhergesagte Demonstrationen blieben aus, denn für Sicherheit wurde gesorgt: 40.000 Polizisten und Geheimdienstler riegelten die Stadt vom Autoverkehr ab. Die knapp vier Kilometer entfernte Grenze zur Nachbarrepublik Abchasien schlossen die Grenzschützer sogar für mehr als einen Monat. „Auch sonst wurden extrem viele Sicherheitskontrollen durchgeführt – da sind die Flughafenkontrollen nichts dagegen“, berichtet Ludwig Rieder aus Meransen, der zusammen mit Patrick Rastner aus Lüsen im Doppelsitzer beim Kunstbahnrodeln an den Olympischen Spielen teilnahm. Ebenso am Start beim Kunstbahnrodeln waren Dominik Fischnaller und Emanuel Rieder, beide ebenso aus Meransen.
Dem Druck standhalten. Für
Ludwig Rieder und Patrick Rastner war ihre erste Olympiateilnahme eine einzigartige Erfahrung. Sie verfolgten tagtäglich vor Ort die Wettkämpfe von anderen Athleten in den verschiedensten Sportarten und konnten sich mit ihnen über ihre Eindrücke und Erfahrungen austauschen. „Es war ein großartiges Erlebnis, mit all den Idolen der verschiedenen Sportarten und Nationen am selben Ort zu sein“, freut sich Rieder. Die beiden Kunstbahnrodler haben sich während der gesamten Saison angestrengt, um sich die Teilnahme an Olympia zu sichern: Bei den Doppelsitzern gibt es nur 20 Startplätze, davon zwei pro Nation, und so war es vonnöten, eine gute Platzierung im Gesamtweltcup zu erzielen. Zudem gab es über die gesamte Saison verteilt interne Ausscheidungen. Auch die Voraussetzungen des Italienischen Verbundes CONI mussten erfüllt werden:
„Die Qualifikationen sind sehr hart und nervenaufreibend. Wenn man es dann geschafft hat und bei den Olympischen Spielen mitmischen darf, braucht man Nerven aus Stahl, um dem Druck standzuhalten“, so Ludwig Rieder.
Ludwig Rieder:„Olympia ist kein Wunschkonzert.“ Die Stimmung
in der Olympiastadt am Schwarzen Meer war laut Rieder sehr gut: Es herrschte gute Laune, und für Unterhaltung wurde gesorgt. Die Spiele wurden in vollen Zügen genossen. Außerdem waren viele Zuschauer anwesend, die sich die Wettkämpfe vor Ort ansahen. Die Athleten wurden angefeuert, und das Publikum freute sich mit ihnen: „Insgesamt waren die Spiele sehr gut organisiert. Ich bin wirklich positiv überrascht.“ Auch wenn die jungen Nachwuchstalente Ludwig Rieder und Patrick Rastner, ebenso wie Dominik Fischnaller und Emanuel Rieder, keine Medaille nach Hause brachten, so war es doch ein Erlebnis der Extraklasse für die vier Kunstbahnrodler. So sicherte sich Dominik Fischnaller den hervorragenden 6. Platz im Einsitzer, „und bin super zufrieden mit dieser Platzierung. Ich hätte mir nicht gedacht, dass ich so weit vorne lande.“ Der erst 19-jährige Emanuel Rieder landete hingegen auf dem 19. Platz; Ludwig Rieder und Emanuel Rastner im Doppelsitzer schafften es auf Platz sieben: „Olympia ist kein Wunschkonzert. Wir haben unser Bestes versucht und sind sehr stolz auf unsere Leistung“, freut sich Ludwig Rieder mit den anderen Kunstbahnrodlern.
Snowboarder Aaron March hat bislang Pech. Neben den Kunst-
bahnrodlern nahm auch Aaron March aus Natz an den Spielen teil. Der 27-jährige Snowboarder war bereits bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver dabei, wo er sich im Parallel-Riesentorlauf den 15. Platz holte. Mit bisher neun Top-3-Platzierungen
„Olympia ist kein Wunschkonzert.“ Obwohl nicht von Edelmetall gekrönt, sind Rodel-Doppelsitzer Ludwig Rieder und Emanuel Rastner stolz auf ihre Leistung
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im Weltcup kam er bestens vorbereitet nach Sotschi. Vor Ort lief es dann aber leider nicht nach Wunsch: Bei der Qualifikation im Riesentorlauf ging es nicht darum, das direkte Duell zu gewinnen, sondern in zwei Läufen unter den 16 Schnellsten zu sein; am Ende werden die Fahrzeiten der beiden Läufe addiert. Aaron March wurde jedoch disqualifiziert; als bester Südtiroler schaffte Roland Fischnaller aus Villnöss Platz 18, aber für eine Teilnahme am Achtelfinale fehlten ihm am Ende doch noch 72 Hundertstel. „Alle sind am Boden und einfach nur enttäuscht“, erklärte Trainer Cesare Pisoni nach dem Rennen – es bleibt jedoch noch Hoffnung für den Parallel-Slalom. Dort erreichte Aaron March den hervorragenden 4. Platz, Roland Fischnaller schied nach einem Sturz im Viertelfinale aus.
Viel Jubel für Karin Oberhofer aus Feldthurns. Viel Grund zum
Jubeln hat hingegen die Biathletin Karin Oberhofer aus Feldthurns: Ihr dritter Platz und somit die sensationelle Bronzemedaille in der Mixed-Staffel mit Dorothea Wierer, Dominik Windisch und Lukas Hofer feierte sie wie einen Sieg: „Nach meinem Lauf habe ich gedacht, jetzt hilft nur noch beten. Und ich hab wirklich nur noch gebetet. Ich habe mich fast nicht mehr rausgetraut. Zum Glück ist alles gut gegangen“, so die Athletin über den Wettkampf der Mixed-Staffel. Der Einzelwettbewerb lief hingegen nicht optimal: Nach dem zweiten Liegenschießen war sie noch auf Platz sieben, nur 14 Sekunden hinter der Bronzemedaille. Zwei Fehlschüsse kosteten sie jedoch die Aussicht auf eine Medaille; schlussendlich erreichte sie Platz 14, „und mit dem bin ich auch zufrieden“, so die Biathletin in einem Interview. hanna.hofer@brixner.info Leserbrief an: echo@brixner.info 47
DIVERSES
Freizeit & Sport
Kletterhalle wird erweitert z Eine Wettkampf-Boulderanlage wird die Kletterhalle „Vertikale“ in Zukunft ergänzen: Die Anlage soll östlich der Kletterhalle in Richtung Eisack entstehen, 36 Meter lang und 4,5 Meter hoch werden; ein Teil davon wird unterirdisch verlaufen. In Richtung Acquarena kann sie geöffnet werden. Außerdem soll eine terrassenförmige Tribüne entstehen, die als Liegewiese benutzt werden
kann – somit ist sie im Sommer vom Schwimmbad aus und im Winter über die Kletterhalle zu erreichen. Mit der derzeitigen Boulderhalle bestehen laut Ralf Preindl vom Führungsgremium der Kletterhalle Engpässe bei Schulanfragen; die Erweiterung der Vertikale ermögliche es zudem, internationale Wettkämpfe nach Brixen zu holen. Damit werde ein zusätzliches Sportangebot
F&S
im Freien geschaffen. Die neue Infrastruktur wird nicht von der Gemeindeverwaltung finanziert: Der AVS wird für die Kosten von über 886.117 Euro beim Land um einen Beitrag ansuchen. Man hofft auf die Realisierung des Projektes im nächsten Jahr. hh
Freizeit & Sport SKITOUREN
Erfolgreicher Eisacktalcup z Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr fand heuer erneut der Eisacktalcup statt. Bei diesem Wettbewerb wurden im Zeitraum von Ende Dezember bis Anfang Februar fünf Eisacktaler Skitourenwettkämpfe ausgetragen. Ziel dabei ist es, nicht nur einen Wettkampf für die Elite des Skibergsteigens, sondern auch für Amateure und Hobbysportler auszutragen. Der Auftakt zur Rennserie erfolgte beim „Skiuphill“ Nachtaufstiegsrennen in Vals am 29. Dezember; am 10. Jänner ging es mit der „Skialp Night Trophy“ in Ladurns weiter. Am 17. Jän-
kurz
notiert
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ner folgte das Nachtaufstiegsrennen „Gitschberg Pieps Attack“ in Meransen und am 24. Jänner das Nachtaufstiegsrennen „Plose Skiuphill“ in Brixen. Das einzige Rennen, das untertags und im freien Gelände ausgetragen worden ist, war das große Finale – der „Lorenzensturm“ in Latzfons am 1. Februar. Im Anschluss an das letzte Rennen erfolgte im Rahmen einer kleinen Feier die Prämierung der Sieger: Valentina Danese gewann erneut die Gesamtwertung der Damen, und Philipp Götsch wurde – ebenso wie im Vorjahr – Erster bei der Gesamtwertung der
Der Brixner Stadtrat hat vor kurzem das Projekt für die Erweiterung der Sportzone Milland genehmigt. Es sieht die Errichtung eines zweiten Fußballplatzes mit den dazugehörigen Infrastrukturen wie Umkleideräume, Tribüne sowie Sportbar für den Sportvereine vor, der den Platz in Konzession nehmen wird.
Herren, gefolgt von Lukas Arquin. Der Mannschaftssieg ging erneut an den ASV Gossensass Skialp. Auch bei der zweiten Auflage des Sportevents wurden die insgesamt 60 Athleten, die an vier von fünf Rennen teilgenommen hatten, mit einem technischen Skitouren-Rucksack belohnt. Nach dem großen Erfolg der ersten
beiden Auflagen des Eisacktalcups haben nun die Veranstalter bereits das erste Planungstreffen für den Cup im nächsten Jahr hinter sich. Ihr Bemühen wird es sein, die Veranstaltungsreihe noch professioneller zu organisieren, und vor allem möchten sie noch mehr Hobbysportler für die Teilnahme begeistern. hh
Der Kunstrasen-Belag für die Sportanlage Klaus Seebacher soll dieses Jahr erneuert werden. Der Stadtrat hat dazu nun den Durchführungsplan genehmigt. Die Arbeiten sollen im Sommer beginnen; der Belag soll dann zwölf Jahre lang halten. Die Kosten dafür belaufen sich auf 607.363 Euro.
Am 1. März wird um 18 Uhr in der Turnhalle „Rosslauf“ die Basketballveranstaltung „All Star Game“ mit den besten Spielern der regionalen Meisterschaften stattfinden. Organisiert wird das Turnier von „Bressanone Basket Brixen“ in Zusammenarbeit mit dem regionalen Komitee des italienischen Basketballverbands FIP.
NACHGEFRAGT
„Die 15. Sektion im SSV Brixen“ CLAUDIO CORAZZA, ehemals Leiter von „Brixen Basketball Bressanone“, über die inzwischen durchgeführte Eingliederung des Vereins in den SSV Brixen und deren Vorteile. Herr Corazza, wurde der bestehende Verein Basket Brixen Bressanone in den SSV Brixen eingegliedert, oder agieren beide in Kooperation getrennt voneinander? Unser Verein wurde in den SSV Brixen eingegliedert und heißt ab jetzt SSV Brixen Basket Bressanone. Neben Martin Mair und Christian Maly wird die Sektion von mir geleitet. Damit hat der SSV Brixen nun 15 Sektionen; unsere Sektion ist neben Handball, Fußball und Volleyball die vierte Ball-„Abteilung“. Wie entstand die Idee zur Eingliederung in den SSV Brixen?
Die Idee dazu entstand bei einer unserer internen Versammlungen. So sind wir an den SSV Brixen herangetreten, der nach mehreren Gesprächen nun einstimmig die Aufnahme unseres Vereins beschlossen hat. Unser Hauptproblem war unsere Sichtbarkeit; das ist auch der Grund, warum wir verschiedene Basketballevents auf dem Domplatz organisiert haben – eben damit die Brixner unsere schöne Sportart kennenlernen. Durch die Eingliederung in den SSV hoffen wir, noch sichtbarer für die Öffentlichkeit zu werden. Wir brauchen einen größeren und bekannteren Verein hinter uns, der uns stärkt. Wenn Basketball bekannter wird, können
wir diese Ballsportart viel leichter verbreiten und auch hier in Brixen bei Jugendlichen das Interesse für Basketball wecken. Athleten der restlichen Sektionen des SSV Brixen sollen uns ebenfalls kennenlernen. Basketball ist eine faszinierende Sportart; jeder Interessierte kann den Sport praktizieren. Gibt es bereits neue Mitglieder? Da wir eben erst in den SSV Brixen eingetreten sind, gibt es bisher nur jene Mitglieder, die wir auch vorher schon hatten. Wir haben aber immerhin 60 Aktive in den Bereichen Jugend, Senioren und Freizeitsport. hanna.hofer@brixner.info Leserbrief an: echo@brixner.info
DIVERSES
Überraschendes Comeback
Wettkampf der Journalisten
z Nachdem der erfolgreiche Brixner Torwart Simon Manzoni im Jahr 2010 plötzlich mit dem Fußballspielen aufhörte, ist er nun überraschend wieder auf der Bildfläche erschienen und hofft erneut auf den Durchbruch in der Profiliga. Der 29-jährige Spitzentorwart galt als größtes Südtiroler Torhütertalent und war im österreichischen Profifußball sehr erfolgreich. Nach anfänglichen neun Jahren beim SSV Brixen schaffte er es immer weiter nach oben, spielte bei Vereinen wie dem AS Cittadella, dem AC Arezzo oder beim SV Absam – bis hin
zum FC Admira Wacker Mödling. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere angelangt, hängte er den Fußballsport unerwartet an den Nagel. „Ich war mit meiner Interpretation des Fußballs als Sport und Spiel nicht mehr glücklich. Ich verlor den Sinn im Ausüben der Tätigkeit, die ich ursprünglich so leidenschaftlich praktizierte“, berichtet Simon Manzoni. Bei der Arbeit mit Kindern, die er während seiner Auszeit ausübte, fand er wieder Freude: „Die Liebe zum Fußball, die einst so verschollen war, entwickelte sich zu neuen Dimensionen und scheint in ständigem Wachstum zu sein.“ Er lässt sich nun nicht mehr von Leistungsdruck und ergebnisorientiertem Arbeiten beeinflussen, sondern hat erneut Spaß am Spiel gefunden; er lässt seinem Potential freien Lauf. Seit einigen Wochen trainiert Manzoni nun wieder mit der Profi-Mannschaft der Admira und ist ab März vollständig im Trainingsbetrieb als dritter hh Torhüter integriert.
z Vom 17. bis zum 22. März finden in Brixen zwei Sportveranstaltungen mit nationalem Charakter statt: Es handelt sich dabei um die Meisterschaften im Tennis und um die Meisterschaft in Ski und Tennis als Kombination für Journalisten. Es ist das erste Event dieser Art, das vom AGIT, der „Associazione giornalisti italiani tennisti“, gemeinsam mit der USSI (Unione stampa sportiva italiana) organisiert wurde. Vorher wurden die Veranstaltungen getrennt voneinander abgehalten, wobei sich beide Organisatoren gegenseitig behindert haben, sodass mehrere Journalisten, die gerne an den Veranstaltungen teilgenommen hätten, gezwungen waren, auf die Wettkämpfe zu verzichten. Für die diesjährige Veranstaltung hat man Brixen als Austragungsort gewählt, da sich die Stadt mit ihren Infrastrukturen hervorragend dafür eignet. So wird am 18. März der Wettkampf im Tennis ausgetragen, während der Riesenslalom auf der Plose voraussichtlich am 20. März stattfinden wird. Das Programm
Foto: Oskar Zingerle
FUSSBALL
der Veranstaltung sieht neben den sportlichen Herausforderungen außerdem verschiedene kulturelle und gastronomische Highlights vor. Im Bild: Roberto Scaggiante, derzeit Tennis-Weltmeister der Journalisten Over 65. hh 49
Wirtschaft & Umwelt
BAUSTELLEN AUF DER AUTOBAHN
Höhere Gewalt? Wer in diesen Tagen mit dem Auto zwischen Brixen und Bozen unterwegs ist, hat gelernt, sich in Geduld zu üben. Durch die Totalsperre der Brennerstraße nach Steinschlag bei Atzwang verlagert sich der gesamte Verkehr auf die Autobahn. Dort staut es sich an mehreren Baustellen. Die Aufregung ist groß, die Suche nach Schuldigen läuft.
A
m 14. Jänner donnern infolge der anhaltenden Niederschläge Steine und Geröll auf die Brennerstaatsstraße bei Atzwang. In kürzester Zeit beginnen die Felssäuberungsarbeiten. Dazu muss der Straßenverlauf kurzfristig auf den Fahrradweg verlegt werden. Nach etwas mehr als drei Wochen ist die Straße am 7. Februar wieder befahrbar. Nur vier Tage später rutschen erneut Erdmassen auf die Straße bei Atz-
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wang. Dasselbe von vorne: drei Wochen Totalsperre ...
Brennerstaubahn. Baustellen
auf der Brennerautobahn sind im Abschnitt Brixen-Bozen keine Ausnahme, sondern die Regel. Es ist schon viel, wenn der Verkehr zu den Hauptreisezeiten mal ungehindert fließen kann. Vielfahrer haben sich längst an diesen Umstand gewöhnt. Die außergewöhnlichen Wetterbedingungen bringen
den Verkehr in diesen Tagen aber zweitweise völlig zum Erliegen. Selbst das Autobahnviadukt ist am 6. Februar vom Abgang einer Mure betroffen: Während die daraufhin komplett gesperrte Autobahn in kurzer Zeit wieder für den Verkehr freigegeben werden kann, bleibt die Situation insgesamt angespannt: Bis zu zehn Kilometer lange Staus lassen die Fahrtzeit im Abschnitt Bozen-Klausen um das Doppelte und Dreifache ansteigen.
Aufhebung der Baustellen nicht möglich. LHV-Präsident Gert Lanz machte seinem Ärger bereits vor einigen Wochen Luft: Die Verwaltung der Brennerautobahn müsse schnellstmöglich handeln, um die Situation zu entschärfen, denn die anhaltenden Wartezeiten verursachten auch einen wirtschaftlichen Schaden. Fortunato Rizzo, Obmann der Warentransporteure im LVH, bläst ins selbe Horn: „Wir verlieren nicht nur Zeit und Geld,
NICHTS GEHT MEHR: Von den zwei Hauptverkehrsadern durchs Eisacktal ist eine gesperrt, die Kapazität der anderen durch Baustellen eingeschränkt
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sondern verärgern durch die verspäteten Lieferungen auch unsere Kunden. Mittlerweile drohen sie bereits, sich an andere Logistikunternehmen zu wenden“, sagte Rizzo gegenüber dem Onlineportal suedtirolnews.it. Pius Leitner von den Freiheitlichen hat „mangelnde
ben werden. Dagegen handelt es sich bei der Sanierung des Viaduktes „Kastelruth“ und des gleichnamigen Tunnels sowie der Galerie „St. Oswald“ um komplexe Sanierungsarbeiten. Weil der Asphaltbelag und Tunnelschalen dort entfernt worden sind, ist
genüber den Pendlern aus dem Wipp-, Eisack- und Pustertal, die auf dem Weg von und nach Bozen nicht den Zug benützen können und somit auf den PKW angewiesen sind. Die Autobahnmaut solle den betroffenen Pendlern zwischen 17 und
schleunigen und die Straße so schnell wie möglich wieder öffnen zu können, soll auch in den Nachtstunden gearbeitet werden“, erklärt der Landesrat für Straßendienst und Mobilität, Florian Mussner. Die Berufsfeuerwehr Bozen sowie
„Die Baustellen lassen sich w eder reduzieren noch temporär beseitigen“_ Walter Pardatscher, Geschäftsführer der Brennerautobahn A22 Koordinierung“ zwischen Autobahn- und Landesverwaltung als Ursache für die prekäre Situation ausfindig gemacht. Dem widerspricht A22-Geschäftsführer Walter Pardatscher: „Die Baustellen lassen sich weder reduzieren noch temporär beseitigen.“ Man arbeite mit Hochdruck daran, die Situation schnellstmöglich zu entschärfen. Nach dem Steinschlagereignis bei Blumau konnte kürzlich die Südspur in diesem Abschnitt wieder für den Verkehr freigege-
eine Aufhebung der Baustelle undenkbar. Die Arbeiten werden noch bis Ostern dauern. „Allerdings werden die Arbeiten in doppelten Turnussen durchgeführt, damit diese schnellstmöglich voranschreiten“, sagte Landesrat Florian Mussner. Selbst bei strömendem Regen seien die Arbeiter im Dauereinsatz.
Erlass der Maut als Entschädigung? Indes forderten die Grünen und die Bürgerunion ein finanzielles Entgegenkommen der Autobahngesellschaft ge-
19 Uhr erlassen werden. Und auch der für Verkehr zuständige Brixner Stadtrat Gianlorenzo Pedron stand diesem Vorschlag positiv gegenüber. Pardatscher kann die Forderung verstehen, sieht aber keine Möglichkeit, sie auch umzusetzen: „Das ist keine Entscheidung, die wir als Autobahn-Konzessionär treffen könnten; es fehlt ganz einfach die gesetzliche Grundlage zu einer solchen Maßnahme.“
die Autobahnmeisterei stellen Geräte und Scheinwerfer zur Verfügung, damit die zu bearbeitende Felswand bei Atzwang ausgeleuchtet und die Arbeiten schnellstmöglich abgeschlossen werden können. Dadurch sollte die Brennerstraße schon etwas früher als am 5. März wie ursprünglich geplant wieder befahrbar sein.
Mit vereinten Kräften. „Um
oskar.zingerle@brixner.info Leserbrief an: echo@brixner.info
die Arbeiten weiter zu be-
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Wirtschaft & Umwelt
Paul Innerebner, Le lungszentrums vo iter des Arbeitsvermittn Brixen und Sterzi ng
d ieland un ice r Martin Wtor für Arbeitsserv re h fü s ft ä k Gesch Mair, Amtsdire Michael Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Lehrgangs
EVENT
„Mut zum Neustart“ Am 22. Januar fand die Diplomverleihung des ESF-Lehrgangs „Zurück in den Beruf“ statt. Es war bereits der dritte Lehrgang dieser Art, der von der Martin Wieland GmbH in Kooperation mit dem Arbeitsservice und den Arbeitsvermittlungszentren organisiert, durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen worden ist.
z „Ich betrachte es nach wie vor als Privileg, Menschen auf ihrem Weg begleiten zu dürfen, die den Mut und den Ehrgeiz besitzen, einen Neustart zu wagen, um sich in der Arbeitswelt besser integrieren und positionieren zu können“, so Margarethe Profunser, Koordinatorin des Lehrgangs, zur Begrüßung. Sie zeigte sich besonders glücklich über den Erfolg und die beruflichen Qualifikationen, die jeder Absolvent erlangt hat: Vierzehn Teilnehmer nahmen ihr Diplom entgegen und konnten sich somit die Chance auf den Ein- oder Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit – speziell für die Tätigkeit als Büro- und Verwaltungskraft – sichern. Im Lehrgang erhielten sie dazu die notwendigen fachlichen
und persönlichen Kompetenzen, die derzeit auf dem Arbeitsmarkt vonnöten sind.
Ein Dank an alle Mitwirkenden. Besonderen Dank sprach Margarethe Profunser all jenen aus, die an der Durchführung des Lehrganges mitgewirkt haben. So war Michael Mair, Amtsdirektor für Arbeitsservice, maßgeblich an der Realisierung des Lehrgangs beteiligt, ebenso wie Martin Stieger, Koordinator für berufliche Weiterbildung im Bereich deutsche Berufsbildung. Ebenfalls seine Unterstützung leistete Paul Innerebner, Leiter des Arbeitsvermittlungszentrums von Brixen und Sterzing: „Ich habe großen Respekt vor Menschen, die eine Weiterbildung auf sich
Die Absolventinnen und Absolventen des Lehrgangs mit ihren Referentinnen und Referenten
nehmen, damit sie den Anschluss nicht verlieren. Außerdem kenne ich keinen anderen Veranstalter, der sich so um seine Teilnehmer kümmert und sie dermaßen ganzheitlich betreut wie die Martin Wieland GmbH.“ Ein großes Dankeschön galt außerdem den kompetenten Referenten, die die Teilnehmer durch den Lehrgang begleitet hatten. Die Absolventen nahmen anschließend das Diplom von der Landtagsabgeordneten Magdalena Amhof entgegen, die nun die Patenschaft für den Lehrgang übernommen hat. „Was es braucht ist die Förderung der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Beeinträchtigung und Langzeitarbeitslosen“, so Amhof. Im Herbst soll eine weitere Auf-
Magdalena Amhof überreichte die Diplome
lage des Lehrgangs starten. Interessierte können sich jederzeit gerne persönlich bei Margarethe Profunser, der Koordinatorin unter 340 4152851 melden oder sich einfach unter www.martinwieland. it informieren.
info Die Absolventen des ESF-Lehrgangs „Zurück in den Beruf“: Renate Berger, Neustift Karin Brunner, Brixen Verena Egger, Girlan Gertrud Gargitter, Vahrn Monika Gruber, Brixen Hanna Hofer, Brixen Stefanie Jocher, Mellaun Maria Messner, Gossensass Viktoria Moser, Brixen Monika Pfeifhofer, Bruneck Michaela Pitscheider, Brixen Werner Ramoner, Brixen Hannes Rieder, Gais Julian Teutsch, Tramin
Fotos: Oskar Zingerle
sich ys“ unter „Pink Lad Feierliche Banddurchschneidung und offizielle Eröffnung des Melix Shops
EVENT
Frische in Hülle und Fülle Der neue Melix Shop bündelt Vielfalt, Regionalität und Qualität. Er wird damit zum bevorzugten Einkaufspunkt für Obst und Gemüse. Vor einigen Tagen ist das Geschäftslokal eingeweiht worden. z Im Laufe der letzten Jahre hat die Obstgenossenschaft Melix eine Reihe von kontinuierlichen Inves titionen getätigt, um auch künftig zufriedenstellende Ergebnisse für die Genossenschaftsmitglieder sicherstellen zu können. Ein Meilenstein in diesem Prozess der ständigen Verbesserung bildete zuletzt die Neugestaltung des Detailgeschäftes, das aufgrund seiner Lage abseits von Handelszentren sowie seinem etwas unscheinbaren Äußeren nicht immer von der Bevölkerung wahrgenommen worden war. Nach knapp zweimonatiger Umbauzeit präsentiert sich das Detailgeschäft nun mit neuem Namen und neuem Erscheinungsbild: Eine ansprechende Außengestaltung macht auf den neuen Melix Shop aufmerksam und lenkt insbesondere in den Abendstunden mit weithin sichtbarer Leuchtkraft die Blicke auf sich. Einladend hell und übersichtlich präsentiert sich auch der neu gestaltete Innenbereich mit großen Schaufenstern, einem flexiblen System der Warenpräsentation MELIX SHOP Brennerstraße 13 39040 Vahrn Tel. 0472 061419 Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 8.30-12.30, 14.30-18.30 Uhr Sa. 8-12.30 Uhr
sowie neu positionierter Theke, von der aus die langjährigen Mitarbeiterinnen die Kunden auch bei der Selbstbedienung optimal beraten können.
Umfangreiches Angebot. Die
zwei großen Stärken der Melix – die Kompetenz rund um den Apfel und der Direktvertrieb von regionalen Produkten – offenbaren sich im großen Sortiment: In einer visuellen Apfelgalerie präsentiert sich der Apfel in seiner regionalen
Vielfalt, während das Vollsortiment an Obst und Gemüse, Kräutern und Trockenfrüchten kaum Wünsche offen lässt und je nach Saison überwiegend aus regionaler Erzeugung, darüber hinaus bevorzugt aus dem restlichen Italien stammt. Mit dieser Kombination aus einem umfangreichen, überwiegend regionalen Sortiment, komfortabler Selbstbedienung sowie fachlich kompetenter Beratung sieht sich Melix als ein Mix zwischen Fachgeschäft und Supermarkt und
Die Gäste zeigten sich angetan vom neuen Melix Shop
Geschäftsführer Stephan Thaler
Architektin Heike Pohl
möchte damit ihre Position als bevorzugter Einkaufspunkt für regionale Produktqualität und -frische stärken – zum Vorteil der Konsumenten und Genossenschaftsmitglieder.
Eine gesellige Bürgermeisterrunde: Andreas Schatzer, Peter Gasser, Konrad Messner, Albert Pürgstaller und Klaus Faller
Der Obmann Johann Gasser begrüßte die Gäste bei der offiziellen Einweihung
Der Pfarrer von Vahrn, Rüdiger Weinstrauch, nahm die Segnung der Räumlichkeiten vor 53
Wirtschaft & Umwelt
VAHRN
Hochwasserschutz am Schalderer Bach z Am mittleren und unteren Abschnitt des Schalderer Baches auf Vahrner Gemeindegebiet haben die Arbeiten zum Hochwasserschutz begonnen. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Bach in diesen Bereichen bei starken Regenfällen öfters über die Ufer getreten und hat Schäden an den nahe gelegenen Wohngebäuden und anderen Infrastrukturen hinterlassen. „Der Schalderer Bach fließt auch durch
die Ortschaft Vahrn und auch entlang der Brennerautobahn – bei größeren Überschwemmungen wären die Schäden enorm“, meint Rudolf Pollinger, Abteilungsdirektor der Landesabteilung Wasserschutzbauten, „durch den Eingriff soll das Risiko bei Hochwasser für die umliegenden Wohngebäude verringert werden.“ Das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord der Landesabteilung Wasser-
schutzbauten geht deshalb daran, das Bachbett für Hochwasserereignisse aufzuweiten, die Ufermauern werden erneuert und das Durchflussvermögen des Baches an den kritischen Stellen vergrößert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich das ganze Jahr an; die Kosten belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro. db
W&U Wirtschaft & Umwelt EISACKTAL
30 Jahre Bauarbeiterkasse z Die Bauarbeiterkasse der Autonomen Provinz Bozen steht seit fast fünf Jahrzehnten an der Seite der Arbeiter und Unternehmer des Sektors, vertritt deren Interessen und trägt mit ihren Dienstleistungen zu deren Wohl bei. Alle Jahre lädt sie zu einer Feier ins Forum Brixen, bei der jene Mitglieder ausgezeichnet werden, die seit 30 Jahren ununterbrochen der Bauarbeiterkasse angehören. Heuer sind dies 114 Arbeiter und 19 Unternehmen, wobei aus dem Brixner Raum 19 Arbeiter und zwei Betriebe prämiert wurden, nämlich Heinrich Aichner, Va-
kurz
notiert
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lentin Blasbichler, Angelo Cadei, Paolo Costanzo, Christian Egartner, Richard Fischnaller, Anton Gasteiger, Hubert Innerebner, Günter Mayr, Franz Messner, Peter Oberbichler, Nikolaus Oberhauser, Siegfried Obwexer, Martin Penn, Walter Rabensteiner, Johann Schanung, Florian Silbergasser, Günter Steinmann und Andreas Vikoler Mitterutzner sowie die Unternehmen Hofer Bau GmbH und Albin Thaler, beide aus Latzfons. „Mit dieser Feier wollen wir einfach Danke sagen für eure Treue und euren Fleiß – denn dreißig und mehr Jahre am Bau,
Der „Südtirol Pass“ feierte im Februar sein zweijähriges Bestehen. Derzeit nutzen 121.500 Bürger den Südtirol Pass. Die Zahl jener, die ein Abo für den öffentlichen Nahverkehr besitzen, hat sich somit verdoppelt.
das ist eine Leistung, die honoriert gehört“, so Direktor Raimund Fill. Der Präsident der Bauarbeiterkasse, Vittorio Repetto, wies in seiner Ansprache auf die bereits seit Jahren anhaltende Krise im
Baugewerbe hin und meinte: „Das Baugewerbe hat in den letzten sechs Jahren 450 Unternehmen mit fast 4.800 Arbeitern verloren. Wir brauchen deshalb rasche und unmittelbare Antworten.“ db
Beim Eisack oberhalb der Fußgänger- und Radbrücke beim Lido wird eine Pegelmessstelle errichtet. Während der gesamten Bauzeit von Mitte Februar bis voraussichtlich Ende Mai 2014 werden Fußgänger und Radfahrer daher örtlich umgeleitet.
Die Landesstraße zur Plose wird zwischen Kilometer 13,9 und 14,4 ausgebaut und begradigt. Das Bauunternehmen Wipptaler Bau AG wird die Straßenbauarbeiten im Auftrag des Landes durchführen. Es sicherte sich den Auftrag mit einem Preisangebot von 725.880 Euro bei einem ausgeschriebenen Gesamtbetrag von 999.960 Euro.
STADTGEHEIMNISSE Foto: Oskar Zingerle
Wer war ein Brixner „Bürger“?
BRIXEN
Baueinstellung nach Selbstanzeige Der Begriff „Bürger“ entsprach früher einem gesellschaftlichen Stand: Das Bürgerrecht wurde in Brixen entweder vererbt oder verliehen – wobei für letzteres die katholische Konfession, die eheliche Geburt, die persönliche Unbescholtenheit, die Freiheit von Leibeigenschaft und die Zugehörigkeit zur „Teutschen Nation“ ausschlaggebend war. Die Neubürger schworen dem Bischof und seinen Beamten Gehorsam und verpflichteten sich, das Gemeinwohl der Stadt zu fördern und sie eventuell zu verteidigen. Der Rat der Stadt achtete darauf, dass kein Gewerbe oder Handwerk übermäßig stark vertreten war; der Kreis der Bürger wurde überschaubar gehalten. Nach der rechtlichen Stellung und wirtschaftlichen Basis unterschied man reiche Kaufleute und Financiers sowie Angehörige der Mittelschicht, die im qualifizierten Handwerk, Warenhandel oder Gastgewerbe tätig waren oder einer intensiven landwirtschaftlichen Tätigkeit nachgingen. Die Bürger hatten gegenüber der anderen Bevölkerung bestimmte Rechte, vor allem in der Wirtschaft und politischen Mitbestimmung. Alle Nicht-Bürger hingegen wurden als „Inwohner“ bezeichnet und besaßen nur eingeschränkte Bürgerrechte. Anregungen: redaktion@brixner.info
z Es ist inzwischen Stadtgespräch: Beim Neubau zweier Kondominien in der Cesare-Battisti-Straße soll mehr Kubatur verbaut worden sein als zulässig, worauf die Gemeinde Brixen die Einstellung der Bauarbeiten verfügt hat. Bürgermeister Albert Pürgstaller nahm vor einigen Tagen zur Einstellung der Bauarbeiten für die vom Bauunternehmer Osvaldo Bona errichtete Wohnanlage Stellung: Im November hatte der Bauherr Selbstanzeige erstattet und ein Projekt im Sanierungswege eingereicht, da laut Selbstanzeige um fast 1.000 Kubikmeter zu viel Kubatur verbaut worden war als im genehmigten Projekt vorgesehen. „Daraufhin hat die Gemeindeverwaltung die Einstellung der Arbeiten verfügt“, schreibt der Bürgermeister. Dass sich damit die Übergabe von bereits fertig gestellten und verkauften Wohnungen verzögert, bedauert Pürgstaller. Die Gemeinde habe allerdings keinerlei Möglichkeit, eine Benutzungsgenehmigung auch nur für einzelne Wohnungen auszustellen, da laut dem Sanie-
rungsprojekt, das der Bauherr vorgelegt hat, das Bauvergehen das gesamte Gebäude betrifft: Die überschüssige Kubatur ist nicht auf eine einzelne Wohneinheit verteilt, sondern auf das gesamte Gebäude, was soviel bedeutet, dass in jedem einzelnen Stockwerk geringfügig zuviel Kubatur verbaut wurde. Nun muss gerichtlich überprüft werden, ob die Voraussetzungen gegeben sind, um das Projekt im Sanierungswege mit der Entrichtung einer Geldbuße abzuschließen oder ob das Gesetz in diesem Fall eine Abbruchverfügung verlangt. Derzeit sind die Gemeindetechniker dabei zu überprüfen, ob der effektive Ist-Zustand der Gebäude dem vom Bauherrn eingereichten Projekt im Sanierungswege entspricht. Gleichzeitig sind mehrere Gutachten für die extrem komplexe Situation angefordert worden. „Das braucht leider seine Zeit“, sagt Pürgstaller, sei aber „unbedingt notwendig, weil wir sichergehen wollen, dass die nun fälligen Entscheidungen rechtmäßig sind“. wv
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Wirtschaft & Umwelt
BRIXEN
Altspeiseöl-Sammlung für Betriebe z Restaurants und andere Gastbetriebe entsorgten ihr Altspeiseöl bislang durch die Firma Dabringer, die den Sammeldienst im Auftrag der Stadtwerke Brixen bis Ende 2013 durchführte. Nun haben diese Aufgabe die Stadtwerke selbst übernommen, so wie sie bereits bei Privatpersonen seit längerem den Sammeldienst „Öli®“ verwaltet. Denn ob Hobbykoch oder Würstelbude, das Altspeiseöl sollte niemals ins Kanalnetz geschüttet werden. Es verursacht nämlich schwere Schäden an der Anlage mit Folgekosten für die gesamte Bevölkerung. Das von den Stadtwerken gesammelte Öl wird hingegen wiederverwertet: Es wird zu Biodiesel und Ökostrom verarbeitet. Für die Unternehmen stehen nun Altöl-Behälter mit 25 Liter Fassungsvermögen zur Verfügung, die direkt in der Küche verwendet werden können. Da die Stadtwerke Brixen die Eimer regelmäßig direkt vor Ort abholen und durch neue ersetzt, müssen die Betriebe wenig Altspeiseöl lagern; dies bedeutet letztendlich eine Platzersparnis. Und nicht zuletzt bringt der neue Sammeldienst eine Erleichterung für das Sammelpersonal: Die Behälter sind einfacher zu transportieren als Fässer mit 60, 120 oder 240 Litern Inhalt. Betriebe, die noch nicht Kunden der Stadtwerke Brixen sind und den Dienst in Anspruch nehmen möchten, können sich an die Rufnummer 0472 823652 oder E-Mail umweltdienste@asmb.it wenden. Sie erhalten dann kostenlos die
notwendigen Öli®-Behälter für Unternehmen und definieren gemeinsam mit den Stadtwerken die Abholfrequenz. db
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Anfang des Jahres hat sich der gelernte Elektriker und langjährige Elektrotechniker Florian Totmoser mit seinem eigenen Fachbetrieb selbstständig gemacht. Ab sofort steht er für fachgerechte und kompetente Elektroinstallationen jeglicher
Art samt Wartung und Service zur Verfügung.
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NACHGEFRAGT
„30 bis 40 Prozent sind Biomüll“ Herr Bellucco, was gehört eigentlich alles zum Grünschnitt dazu? Kann er auch über die Biotonne entsorgt werden? Dazu gehören alle biologisch abbaubaren Abfälle aus dem Garten wie Baum-, Heckenund Strauchschnitt, Laub, Gras und Pflanzenreste. Nicht dazu gehören Wurzelstöcke, Blumentöpfe, Steine, allgemein Küchenabfälle oder Biomüll. So dürfen Gartenabfälle eben nicht einfach in die Biotonne gesteckt werden. Grünschnitt und organischer Abfall aus dem Garten haben ein größeres Volumen und spezifischeres Gewicht als Biomüll aus
dem Haushalt. Das muss bei der Sammlung und Verwertung des Abfalls berücksichtigt werden. Was passiert mit dem eingesammelten Grünschnitt? Der eingesammelte Grünschnitt wird zerkleinert und kompostiert; er bildet das wichtige strukturreiche Material für Kompost. Der Kompost wird dann teilweise zur Deponieabdeckung verwendet, teilweise kommt er auch als Dünger zum Einsatz. Wir empfehlen eigentlich, sofern möglich, den Grünschnitt gemeinsam mit den anderen organischen Abfällen im eigenen Garten zu kompostieren. Die Grünschnittsammlung der
Stadtwerke Brixen ist, genauso wie die Biotonne, ein zusätzliches Angebot zur Eigenkompostierung.
Foto: Oskar Zingerle
MICHELE BELLUCCO, Leiter der Umweltdienste der Stadtwerke Brixen, über den Grünschnitt, seine ordnungsgemäße Entsorgung sowie über die Wichtigkeit der Trennung von Bio- und Restmüll.
Wie wichtig ist die Trennung von Biomüll und Restmüll? Sehr wichtig! Das gesamte Müllaufkommen besteht zu etwa 30 bis 40 Prozent aus Biomüll. Durch die getrennte Biomüllsammlung kann die Restmüllmenge also wesentlich reduziert werden. Und nach der Kompostierung wird der organische Abfall wieder dem Naturkreislauf zugeführt. hanna.hofer@brixner.info Leserbrief an: echo@brixner.info
Zahn-, Mund- & Kieferheilkunde | Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie | Kinderzahnheilkunde, Kieferorthopädie odontoiatria | chirurgia maxillo-facciale | pedodonzia, ortodonzia
M
it März 2014 öffnet die neue dental clinic Dalla Torre ihre Türen: Die bewährte allgemeine zahnärztliche Versorgung durch Dr. Enzo Dalla Torre wird erweitert: Dr. David Dalla Torre setzt sich in der Kinder- und Jugendzahnheilkunde sowie im kieferorthopädischen Bereich für die jungen Patienten ein. In einem eigenen Operationssaal führt DDr. Daniel Dalla Torre chirurgische Eingriffe durch. Damit umfasst das Behandlungsspektrum neben zahnärztlichen Aspekten nun auch den gesamten Bereich der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirugie. Ad inizio marzo aprirà le porte la nuova dental clinic Dalla Torre: All’odontoiatria generale praticata da oltre venti anni dal dott. Enzo Dalla Torre si affiancheranno la chirurgia maxillo-facciale affidata al dott. Daniel Dalla Torre e l’odontoiatria per l’infanzia-adolescenza e l’ortodonzia eseguite dal dott. David Dalla Torre.
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Wochenenden & Feiertage | fine settimana & giorni festivi: mobile +39 335 7820187 www.dentalclinic-dallatorre.it Sterzing Vipiteno Jaufenstr. 5 Via Giovo Terminvereinbarung | appuntamenti: Tel. 0472 767 650
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Bauen & Renovieren
Das Haus vom Qualitätsführer
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Das österreichische Traditionsunternehmen Hartl Haus mit Verkaufs repräsentanzen in den angrenzenden Nachbarländern ist der älteste Fertig haushersteller und blickt auf eine über 115-jährige Erfolgsgeschichte zurück.
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perfekt geplant ist. Schließlich ist ein Haus die wahrscheinlich größte Investition im Leben, und deshalb ist es umso wichtiger, die beste Entscheidung zu treffen und auf intelligente Qualität zu bauen. Neben den qualitativen Vorteilen wird den Kunden außerdem auf Wunsch eine Verlängerung der Gewährleistung von drei auf fünf Jahre angeboten. Außerdem werden ausschließlich Holz aus der Region sowie natürliche und geprüfte Baustoffe verarbeitet. Zudem wird großer Wert auf ressour-
censchonendes Bauen und damit auf beste Energie- und Dämmwerte gelegt.
Individuelle Planung. Bei Hartl Haus genießt man zudem absolute Planungsfreiheit für die Erfüllung der individuellen Wohnträume. Es gibt keine Massenfertigung oder Schubladenpläne, denn jedes einzelne Haus ist ein Unikat und steht für höchste Qualität, traditionelle und bewährte Handwerksarbeit, kombiniert mit fortschrittlichster Technik. Zudem ist Hartl Haus
das einzige Fertighausunternehmen, das alles aus einer Hand bietet – von der Planung bis zur Schlüsselübergabe. Nähere Infos dazu erhalten Interessierte im Internet: www.hartlhaus.it.
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FINSTRAL AG
Sicheres Wohlbefinden Ein Einbruch in den eigenen Räumen ist für viele Menschen ein großer Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzungen der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwer wie gende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.
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Einbruchhemmende fenster und türen von fINStRAL fINStRAL Sicherheitsfenster schützen, was Ihnen lieb ist: mit speziellen Sicherheitsgläsern, geprüften Beschlagsteilen und absperrbaren fenstergriffen genügen die „Protect“-Ausstattungen hohen Ansprüchen an Einbruchschutz. FINSTRAL – damit Sie sich sicher fühlen können.
Sicherheitstüren und –fenster von Finstral bieten wirksamen Schutz gegen Einbrecher Ein beträchtlicher Teil der Einbrüche betrifft vermeidbare Gelegenheitsdelikte. Dabei spielt der Faktor Zeit eine große Rolle. Kommt ein Täter nicht innerhalb von zwei bis fünf Minuten in das Gebäude, wird er die Tat in der Regel abbrechen. Bevorzugte Einbruchszeiten sind der späte Vormittag und der frühe Abend. Dramatische Einbrüche sind jene bei Anwesenheit der Bewohner, zum Beispiel in der Nacht.
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Fenster und Türen von Finstral verfügen standardmäßig über zwei Sicherheitsverriegelungen, die das Aushebeln der Flügel in Verschluss- oder Kippstellung beträchtlich erschweren. Für ein noch höheres individuelles Sicherheitsbefinden bietet Finstral ein optionales Protect-Programm mit kostengünstigen Systemen für eine zusätzliche Einbruchhemmung. Ein Sicherheitsbeschlag mit Rundum-Mehrfachverriegelung
sowie Verbundsicherheitsgläser gegen den Durchbruch der Scheiben zählen dabei zu den wesentlichen Sicherheitsmaßnahmen. Der Aufbohrschutz aus gehärtetem Stahl behindert das außenseitige Aufbohren des Beschlagsgetriebes am Griff. Das Verbundsicherheitsglas besteht aus zwei Gläsern, die durch eine hochreißfeste Folie miteinander verklebt sind, die im Fall des Glasbruches die Splitter bindet und den Durchbruch des Glases erschwert. Spezielle Sicherheitsgriffe mit Druckknopf oder mit Schlüssel vervollständigen die Sicherheitsausstattung. Die Protect-Sicherheitspakete sind mit den bewährten FinstralWärmedämmgläsern kombiniert. So können im Winter zusätzlich auch die Heizkosten gesenkt werden. Außerdem verringern die Verbundgläser das Verletzungs risiko bei Glasbruch und erhöhen zudem die Schalldämmung wesentlich. Mehr Informationen im Internet: www.finstral.com.
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Bauen & Renovieren
Wand- und Bodenbeläge fürs Leben
BAUCENTER
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Für die Ausführung individueller Ideen benötigt jeder einen starken Partner. Die Firma Baucenter verfügt über 50 Jahre Branchenerfahrung – damit sind eine zuverlässige und kompetente Beratung sowie hoher ästhetischer und gestalterischer Wert bei bester Qualität garantiert.
Die Firma Baucenter wurde von Ferdinand Goller als Einmannbetrieb gegründet und zählt mittlerweile rund 50 Mitarbeiter, die ihren Kunden mit Rat und Tat zur Seite stehen. Aus dem ursprünglichen Bau- und Fliesenmarkt hat sich ein spezialisierter Fachbetrieb entwickelt, der Komplettlösungen im Bereich der kalten und warmen Böden, Wandverkleidungen, Natursteinen, Marmor, Holzböden und Badezimmereinrichtungen anbietet.
Produktvielfalt auf höchstem Niveau. Um Ideen für das eigene
Zuhause zu sammeln, lassen sich Kunden gerne von der Produktvielfalt auf der 100 Quadratmeter großen Ausstellfläche inspirieren. Zahlreiche Lösungen für Wandund Bodenbeläge aus verschiedenen Materialien – von klassisch bis modern – ermöglichen einen Überblick über die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten. Da bei einer so großen Auswahl die Entscheidung oft nicht leicht fällt, werden Kunden und Interessierte
jederzeit gerne von gut ausgebildeten Fachleuten beraten.
Langjährige Branchenerfahrung.
Das Unternehmen Baucenter kümmert sich nach der ausführlichen Beratung außerdem gerne um die Planung und Umsetzung von schlüsselfertigen Lösungen. Dank langjähriger Branchenerfahrung und der Anwendung neuester Technologien bietet das Unternehmen den Kunden die besten Lösungen, wenn es um den Kauf oder um die Verlegung von Flie-
sen- oder Natursteinböden sowie Wandverkleidungen geht. Dabei wird jedes Projekt nach allen Regeln der Kunst ausgeführt, im Innen- wie im Außenbereich. Ob für private Haushalte, gewerbliche oder öffentliche Projekte: Interessierte können sich jederzeit an info@baucenter.it wenden, um ein unverbindliches Beratungs gespräch zu vereinbaren.
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DAMIANI-HOLZ&KO AG
Innovatives Bauen Die DAMIANI-HOLZ&KO AG ist eines der italienweit führenden Unternehmen in der Herstellung von individuellen Häusern und Dächern in Holzbauweise, die unter der Marke LignoAlp vertrieben werden. Zu den Kernkompetenzen des Unternehmens zählen die Projektierung, der Abbund und die Vorfertigung in den eigenen Produktionshallen sowie die italienweite Montage durch spezialisiertes Personal. Der neue Firmensitz in Brixen, der in seiner Ganzheit als Showroom konzipiert wurde, verdeutlicht Besuchern und Passanten eindrucksvoll, welche enorme Flexibilität und welche Vorteile der Baustoff Holz bietet.
den unter der zweiten Marke „DL Damiani Legnami“ italienweit hochwertige zertifizierte Holzprodukte im Großhandel für die Bauindustrie vertrieben.
Designarchitektur aus Holz
Der Baustoff Holz bringt Vorteile. Das Besondere eines Holz-
Holzhaus in Passivbauweise
Zertifizierte Innovationen aus Holz. DAMIANI-HOLZ&KO AG be-
schäftigt an seinen beiden Standorten in Brixen und Deutschnofen rund 100 Mitarbeiter und produziert im Schnitt 80 Häuser sowie 250 Dächer im Jahr. Um eine führende Position im Bereich des individuellen Holzbaus, vor allem im mehrgeschossigen Holzbau, sicherzustellen, investiert das Unternehmen laufend in Forschung und Entwicklung. So ist DAMIANIHOLZ&KO AG beispielsweise italienweit das erste Unternehmen, das die CE-Zertifizierung für die Holzrahmenbauweise für Holzhäuser mit einer Höhe von bis zu sechs Stockwerken erhalten hat. Mit der CE-Zertifizierung erkennt die Europäische Union standardisierte Bauweisen an, die in Folge in jedem Mitgliedsland ohne weitere behördliche Prüfungen angewendet werden können. Neben der Herstellung von Holzhäusern und Dächern wer-
hauses zeigt sich in seinem Wohnklima: Holz verleiht nicht nur optisch den Eindruck von Wärme, im Holzhaus beträgt die gefühlte Temperatur im Winter rund zwei Grad mehr im Vergleich zu Mauer bauten. Ein Holzhaus ist aber auch für die heißen Klimazonen Italiens oder Südtirols geeignet. Im Sommer halten fachgerecht errichtete und ausreichend gedämmte Holzhäuser innen länger kühl, denn die zur Dämmung verwendete natürliche Holzfaser ist einer der besten Dämmstoffe gegen Hitze. Im Vergleich zur herkömmlichen Bauweise aus Mauerwerk stellt sich auch die ideale Raumfeuchtigkeit bei Holzbauten viel schneller ein, da Holz feuchtigkeitsregulierend ist. Und auch bei der Realisierung kann der Baustoff Holz überzeugen: Durch die Vorfertigung und die Trockenbauweise sind die Bauzeiten von Holzhäusern äußerst kurz – für Ein- oder Zweifamilien häuser beträgt die Bauzeit bis zum Rohbau im Schnitt zwei bis vier Wochen, für ein schlüsselfertiges Haus etwa drei bis sechs Monate.
Der Partner für den individuellen Holzbau
DAM IANI - HOL Z&KO AG – info@lignoalp.it – www.lignoalp.it – Brixen, Julius Durst Straße 68, T 0472 975 790 – Deutschnofen, T 0471 616 445 Office Bergamo – Office Reggio Emilia – LignoAlp SA Chiasso (CH)
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HYPO TIROL BANK
Bauen & Renovieren
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Eigenheims erfolgreich realisieren zu können und dabei auf der sicheren Seite zu sein, bedarf es eines erfahrenen und verlässlichen Finanzpartners mit modernen und flexiblen Produkt lösungen. Die Hypo Tirol Bank bietet als Experte für Wohnbaufinanzierungen und als Vorreiter für innovative und bedürfnisorien tierte Produkte einen flexiblen Lebensphasenkredit an. „Diese flexible Wohnbaufinanzierung bietet das vertraglich gesicherte Recht, die Kreditraten an die jeweilige Lebenssituation und die Einkommensverhältnisse anzupassen und ist somit Finanzierung
Reinhart Gostner, Leiter Geschäftsstelle Brixen der Hypo Tirol Bank
„Die Schaffung von Wohnraum – unabhängig, ob Bau, Kauf oder Sanierung – stellt eine große planerische und finanzielle Herausforderung dar. Dabei wollen wir unsere Kunden als verlässlicher Partner bestmöglich unterstützen und begleiten.“
und Absicherung in einem“, unterstreicht Jens Mumelter, Leiter der Zweigniederlassung Italien. Der Kreditnehmer hat dabei die Optionen von bis zu zwei Jahren tilgungsfreier Anlaufzeit, bis zu zwei Jahren Stundung der Kredit raten und bis zu drei Jahren Verlängerung der Laufzeit. Diese Optionen sind frei wählbar. Es können auch alle drei Varianten genutzt werden.
www.hypotirol.it Nähere Details erfahren Sie in unseren Geschäftsstellen. Irrtum und Druckfehler vorbehalten.
Die Brixner Geschäftsstelle der Hypo Tirol Bank in der Stadelgasse 12 62
PROVEX INDUSTRIE GMBH
„Rahmenlose Eleganz“ In der Fachwelt für Wohndesign macht Provex immer wieder von sich reden – insbesondere in diesem Jahr mit einer neuen, komplett rah menlosen Duschkabinenserie. Oswald Fischnaller, Geschäftsführer der Provex Industrie GmbH, über Produktinnovation und die Serie „X-Line“.
Herr Fischnaller, wie schafft es das Unternehmen Provex, immer wieder mit neuen DesignDuschkabinen die internationale Fachwelt in Atem zu halten? OSWALD FISCHNALLER: Vor der Entwicklung von neuen Produkten führen wir gezielt Produktanalysen und Befragungen bei unseren nationalen und internationalen Kunden sowie bei Architekten und Planern durch. Die Ergebnisse liefern uns viele wertvolle Impulse für moderne Designs und neuartige Lösungen. Ein Beispiel hierfür ist die neue Serie „X-Line“. Was zeichnet diese aus?
Mit der Duschkabinen-Serie „XLine“ treten wir in eine für uns neue Welt der komplett rahmenlosen Kabinen ein. Eine schlanke und halbrunde Linienführung aller Elemente wie Scharnier, Griff, Wandwinkel oder Stütze unterstreichen die Eleganz und Leichtigkeit dieser Serie.
Worauf gründet der Name „XLine“? Wir bemühen uns, unseren Produkten Namen zu geben, die aufgrund unserer internationalen Marktpräsenz sprachlich nicht gebunden, für jeden verständlich und leicht auszusprechen sind. Bei der Serie „X-Line“ steht das „X“ zusätzlich für eine Form, die in jede Richtung geht – sprich für den großen Gestaltungsspielraum dieser Serie, die in unzähligen Ausführungen bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen realisierbar ist. Wo lagen die großen Herausforderungen bei der Entwicklung dieser neuen Duschkabinen-Serie?
Oswald Fischnaller, Geschäftsführer der Provex Industrie GmbH Die angestrebte Schlichtheit, deren Lösung in den Details steckt, stellte für uns die größte Herausforderung dar. Das verchromte Metallscharnier mit bis zu 270-GradPendelanschlag ist innen flächenbündig, wodurch ideale Reinigungseigenschaften geschaffen werden konnten. Durch den nicht sichtbaren Hebe-Senkmechanismus wird eine Schonung der unteren Dichtlippe garantiert und eine sanfte Schließung der Tür ermöglicht. Die gesamte Serie besteht aus 8-mm-ESG-Sicherheitsglas und ist als Sondermaß in verschiedenen Breiten und Höhen bis zu 2.200 mm lieferbar.
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HOLZBAU BRUGGER GMBH
Bauen & Renovieren
12. März: Wertvolle Tipps für Bauherren Viele Bauherren sehen sich angesichts der Komplexität von Bauprojekten überfordert. Bei einem Bauherrenabend am 12. März bei Holzbau Brugger in Vahrn informieren Fachexperten aus verschiedenen Bereichen zu vielen baurelevanten Themen.
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Von den technischen und qualitativen Möglichkeiten über die bürokratische und finanzielle Abwicklung samt Fördermöglichkeiten bis hin zur Auswahl von Baupartnern fehlt Bauherren oftmals der nötige Überblick, um im Rahmen anstehender Bauvorhaben fundierte Entscheidungen treffen zu können. Aus diesem Grund veranstaltet das Unternehmen Holzbau Brugger am 12. März ab 20 Uhr am Firmensitz in der Handwerkerzone Forch, Nähe Autobahnausfahrt Vahrn, einen Bauherrenabend, bei dem
Fachreferenten aus allen relevanten Bereichen informative Einblicke zum Thema Bauen geben.
Gut informiert ist der halbe Bauerfolg! Die Planung bildet das Fundament für gelungene Bauprojekte. In der Planungsphase gilt es, Grundanforderungen zu bestimmen und die Weichen für den qualitativen, finanziellen und zeitlichen Rahmen zu stellen. Technische und qualitative Anforderungen sowie Einsparpotenziale während der Bauabwicklung
sind nur einige der Kernthemen, zu denen namhafte Architekten im Rahmen des Bauherrenabends am 12. März bei Holzbau Brugger informieren. Des weiteren wird auf den Trend der Holzbauweise eingegangen, verschiedene Holzbauweisen vorgestellt und deren Vor- und Nachteile aufgezeigt. Peter Brugger von Holzbau Brugger informiert über die Möglichkeiten der Bauausführung. Welche Aufgaben können ausgegeben werden, welche kann der Bauherr selbst abwickeln? Welche Vorteile bietet schlüssel-
fertiges Bauen, welche Argumente sprechen hingegen für eine aktivere Rolle des Bauherrn? Ein weiterer wichtiger Aspekt für jedes Bauvorhaben bildet die Wahl der geeigneten Finanzierung. Ein Bankfachmann zeigt hierzu die verschiedenen Arten und Möglichkeiten der Finanzierung auf. Die Teilnahme am Bauherrenabend ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten, telefonisch unter der Rufnummer 0472 802044 oder per E-Mail an info@ holzbau-brugger.it.
Träume verändern sich. Die Überzeugung für Holz bleibt.
Bauen für die Zukunft Bauen mit Holz
HOLZBAU BRUGGER GmbH /Srl Forchstr. 9 | I-39040 Vahrn | fon: +39 0472 80 20 44 | fax: +39 2472 80 22 06 info@holzbau-brugger.it | www. holzbau-brugger.it
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IMMOALPS GMBH
Immobilien im Alpenraum Während die meisten Südtiroler die eigene Heimat zum Wohnen bevorzugen, entdecken viele zunehmend die Attraktivität des benachbarten Auslands für Wochenenddomizile und Anlageimmobilien. Ein Ansprechpartner für Immobilienobjekte im Alpenraum ist immoAlps in Brixen.
Seit rund zwei Jahren gibt es das Immobilienbüro immoAlps in Brixen. 2012 übernahmen die langjährigen Makler Walter Ritsch, Enzo Russo und Philipp Mair die bestehende Struktur der vormaligen Brixner Filiale einer Immobilienagentur und gründeten ihr eigenes Maklerbüro. Mit der unternehmerischen Selbstständigkeit wollten sie sich den nötigen Freiraum schaffen, um noch besser auf die Wünsche und Anliegen der Kunden eingehen zu können und ihr Immobilienbüro noch stärker am Markt zu positionieren. Hierzu haben sie sich auf die Vermittlung von Immobilienobjekten im umliegenden Alpenraum spezialisiert, mit besonderem
Schwerpunkt auf Süd-, Ost- und Nordtirol. Frühzeitig haben sie dabei auf den Trend hin zu verstärkten Immobilieninvestitionen im benachbarten Ausland reagiert und können heute dank eines weitreichenden Netzwerkes an Immobilienpartnern im Ausland schnell auf Immobilienwünsche im Alpenraum mit entsprechenden Angeboten reagieren – von günstigen Domizilen über leistbare Almhütten bis hin zu attraktiven Investitionsanlagen mit sicheren Renditen.
Kleine Wohnanlage in Brixen. Auch in Südtirol und insbesondere in Brixen und Umgebung führt immoAlps zahlreiche Im-
Die drei gleichberechtigten Partner bei immoAlps, v.l.n.r.: Philipp Mair, Enzo Russo und Walter Ritsch mobilien im Angebot, darunter viele exklusive Objekte – so zum Beispiel eine kleine Wohnanlage in der Burgfriedengasse in Brixen, deren Bauarbeiten demnächst beginnen. Mit nur sechs Wohneinheiten in Klimahaus-„A“-Bau-
weise, großen Balkonen und Gärten, in sonniger Lage und nur acht Gehminuten vom Stadtzentrum Brixen entfernt, vereint die Wohnanlage schönes Wohnen mit allem Komfort, den die unmittelbare Stadtnähe mit sich bringt.
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Demnächst beginnen die Bauarbeiten einer kleinen aber feinen Wohnanlage in der Burgfriedengasse in Brixen, nur 8 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt, bestehend aus sechs Wohneinheiten (2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen) in Klimahaus-“A“-Bauweise, mit großzügigen Balkonen und Gärten. Derzeit besteht noch die Möglichkeit, die Raumeinteilungen individuell mitzugestalten!
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Erfrischendes Nass Duschen ist einfach schön! Es ist mehr als Körperpflege. Es sorgt für Erholung und einen angenehmen Start in den Tag. Der Duschbereich im Badezimmer nimmt daher einen zentralen Platz im alltäglichen Leben ein.
Im Wesentlichen besteht jeder Duschbereich aus drei Elementen: Duschfläche, Duschkabine und Duscharmaturen. Der Trend geht zu immer niedrigeren Duschwannen bis hin zu bodenbündigen Duschflächen. Deren flache Formgebung ermöglicht den schwellenlosen und optisch abgestimmten Übergang zur gefliesten Bodenfläche im Bad. Ein stufenloser Zugang schafft ideale Voraussetzungen für ein barrierefreies Bad, das sogenannte Generationenbad. Auf jeden Fall aber garantiert die schwellenlose Optik eine tolle Weitläufigkeit – auch in kleinen Bädern.
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Bauen & Renovieren
E. INNERHOFER AG
Designvielfalt im Duschbereich. Die Duschkabine oder
chanismen tun: Durch zugesetzte Luft wird weniger Wasser verbraucht, ohne dass dabei der Strahl geschwächt wird. Eine ergänzende Handbrause sorgt dafür, dass auch ein Duschen möglich ist, ohne danach die Haare neu stylen zu müssen.
Erfrischender Duschgenuss im Sommer. Wenn das schöne
warme Wetter zum Sonnenbaden nach draußen lockt, bietet eine Freiluft-Dusche auf der eigenen Terrasse oder im Garten eine erfrischende Abkühlung für zwischendurch. Innovative Duschideen für Innen und Außen findet man bei Innerhofer-Bad und Haustechnik in St. Lorenzen, Meran und Bozen.
Sorgt für Erleuchtung unter der Dusche: „LampShower“ von Axor/Hansgrohe
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Duschwand aus Echtglas sorgt
für ein „Raum im Raum“-Erlebnis. Die Duschabtrennung dient in erster Linie als Spritzschutz; gleichzeitig ist sie ein wichtiges Gestaltungselement im Badezimmer. Große Bedeutung kommt darüber hinaus der Brause selbst zu. Wer das Beste aus der Dusche herausholen will, kann sich heutzutage verschiedener Brausetypen bedienen: Kopf- oder Regenbrause, Handbrause oder beides auch als „Dual-ShowerSystem“ kombiniert. Ein großer Regenduschkopf erhöht das Duschvergnügen und lädt zum Verweilen unter der Dusche. Wer beim Duschen eher Wasser sparen möchte, kann dies durch spezielle Brausen mit Sparme-
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etwas warmes braucht der mensch. Und im Bad etwas Schönes und Funktionales noch dazu. Jetzt bei innerhoFer erleben, worauf man sich, wenn’s draußen hässlich ist, schön freuen kann.
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Sie haben sich getraut!
DIVERSES
Auf unsere diesjährige Fotoaktion haben sich erneut zahlreiche Ehepaare gemeldet, und so gibt es auf den folgenden Seiten wieder romantische Bilder der frisch verheirateten Paare.
Aus all den wunderschönen Fotos durfte sich unsere Jury auch heuer wieder nur für eines entscheiden. So gehören Magdalena Mayr und Klaus Pittschieler aus Feldthurns zu den glücklichen Gewinnern eines romantischen Abendessens im Hotel Elephant. Die beiden haben sich am 22. Juni vergangenen Jahres das JaWort gegeben und freuen sich bestimmt auf das romantische Abendessen. Allen anderen Paaren danken wir für die vielen schönen Fotos und wünschen allen frischgebackenen Eheleuten alles Gute und einen glücklichen gemeinsamen Lebensweg.
Julia Mair und Giovanni Cocco, Brixen
Gertraud Thaler und Christian Obrist, Klausen
Monika Taibon und Bernhard Schrott, St. Andrä
Marion Obexer und Vincenzo Gabriele Zitelli, Tils
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Simone Greifenberg und Michael Kiebacher, Aicha
Angelika Dorfmann und Bernhard Kier, Lüsen
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Fotoaktion
Christina Putzer und Christian Unterthiner, Vahrn
Martina Priller und Natalie Rabensteiner und August Aichner, Brixen Michael Hofer, Pairdorf
Verena Gandini und Christian Bonavigo, Schlanders
Kathrin Pernthaler und Michael Prader, Afers
Katja Schiener und Andreas Tauber, Neustift
Liegenschaften auf einen Blick
Suchen Sie Ihre Liegenschaft lieber online. Im größten Liegenschaftsportal* des Landes finden Sie verfügbare Gewerbeimmobilien und Gewerbe flächen aus allen Teilen des Landes. Sie haben auch die Möglichkeit Ihre eigene Immobilie zu inserieren. Verschaffen Sie sich einen Überblick oder kontaktieren Sie unseren Experten Armin Ragginer persönlich unter liegenschaften@bls.info oder T + 39 0471 066 637. * In Kooperation mit der deutschen und der italienischen Maklervereinigung
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www.kraler.bz.it
Anja Gruber und Alexander Wild, Feldthurns
14.–30.3.2014 www.eisacktalerkost.info Vorstellung der 42. „Eisacktaler Kost“ am 13. März 2014 um 11 Uhr auf dem Großen Graben in Brixen.
Verkosten Sie typische Gerichte und bestaunen Sie die schön gedeckten Tische der „Eisacktaler Kost“-Betriebe! Bei schlechtem Wetter findet die Vorstellung im „Forum“ in Brixen statt.
Andrea Fischer und Lukas Jocher, Mellaun
Margit Hofer und Alexander Vantsch, Brixen
Diana Landthaler und Markus Schrott, Schabs
Kathrin Fischnaller und Paolo Destefanie, Aicha
Edith Plaickner und Antonio Troianiello, Lüsen
T E ILNE HME NDE GA ST BE T RIE BE Gasthof Moarwirt – Gossensass – Tel. 0472 632 324 – * DI Hotel Wiesnerhof – Wiesen – Tel. 0472 765 222 – * MO Hotel Restaurant Lilie – Sterzing – Tel. 0472 760 063 – * kein Ruhetag Restaurant arbor – Sterzing – Tel. 0472 764 241 – * MI Hotel Post – Freienfeld – Tel. 0472 647 124 – * kein Ruhetag Romantik Hotel & Restaurant Stafler – Mauls – Tel. 0472 771 136 – * MI Hotel Löwenhof – Vahrn – Tel. 0472 836 216 – * kein Ruhetag Hotel Restaurant Pacher – Neustift – Tel. 0472 836 570 – * MO Hotel Restaurant Hochrain – Natz-Schabs – Tel. 0472 412 248 – * DI Gasthof Haller – Brixen – Tel. 0472 834 601 – * DI Südtiroler Gasthaus Fink – Brixen – Tel. 0472 834 883 – * MI Gasthof Sunnegg – Brixen – Tel. 0472 834 760 – * MI ganztägig und DO Mittag Hotel Fischer – Klerant-Brixen – Tel. 0472 852 075 – * SO Abend und MO Hotel Restaurant Alpenrose – Pinzagen-Brixen – Tel. 0472 832 191 – * SO Abend und MO Bauern- und Gasthof Kircherhof – Albeins-Brixen – Tel. 0472 851 005 – * SO Abend und MO Restaurant Pitzock – St. Peter-Villnöss – Tel. 0472 840 127 – * MI ganztägig u. DO Mittag Hotel Restaurant Taubers Unterwirt – Feldthurns – Tel. 0472 855 225 – * MI Panorama Hotel Feldthurnerhof – Feldthurns – Tel. 0472 855 333 – * MO Restaurant Unterwirt – Gufidaun-Klausen – Tel. 0472 844 000 – * SO u. MO (DI bis SA nur abends geöffnet)
Hotel Restaurant Ansitz zum Steinbock – Villanders – Tel. 0472 843 111 – * MO * RUHETAG
Zu gewinnen gibt es 20 Gourmetessen
Die teilnehmenden Gastbetriebe bieten attraktive
für 4 Personen und ein persönliches Festessen für 15 Personen am „Kreithof“ auf der Zirog Alm.
Spezialpakete
Das Reglement zum Gewinnspiel ist in jedem teilnehmenden Gastbetrieb der „Eisacktaler Kost“ einsehbar.
Eva Mitterrutzner und Ewald Ritsch, Afers
zur „Eisacktaler Ko
st“!
Judith Weger und Alexander Frena, Milland
des paul unterthiner & co. obst und gemüse - frutta
e ver
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www.foppa.com
SCHIFFEREGGER d. Schifferegger Robert & Co.
Doris Barth und Dietmar Pattis, Brixen
KG S.a.s.
www.siebenfoercher.it
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Impressum Unabhängige Monatszeitschrift für Brixen und Umgebung Redaktion: Brennerstraße 28, I-39042 Brixen Tel. +39 0472 060200, Fax +39 0472 060201 www.brixner.info E-Mail für Pressemitteilungen: redaktion@brixner.info E-Mail für Leserbriefe: echo@brixner.info Online-Ausgabe: www.brixner.info Verlag: Brennerstraße 28, I-39042 Brixen Tel. +39 0472 060200, Fax +39 0472 060201 E-Mail: office@brixmedia.it, www.brixmedia.it Anzeigenleitung: Sonja Messner, Tel. +39 0472 060212 sonja.messner@brixmedia.it Herausgeber, Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich: Willy Vontavon (wv), Tel. +39 0472 060213 willy.vontavon@brixner.info Assistenz Chefredaktion: Doris Brunner (db), Tel. +39 0472 060211 doris.brunner@brixner.info Bildredaktion: Oskar Zingerle (oz), Tel. +39 0472 060210 oskar.zingerle@brixner.info Mitarbeiter der Redaktion: Marlene Kranebitter Zingerle (mk) Thomas Oberrauch (to) Annamaria Mitterhofer (amm) Ingo Dejaco (id) Klaus Ramoser (kr) Annika Jöchler (aj) Johanna Bernardi (jb) Evi Hilpold (eh) Anton Rainer (ar) Irene Dejaco (ird) Carmen Plaseller (cp) Andrea Bodner (ab) Hanna Hofer (hh) Lia Vontavon (lv) Barbara Fuchs (bf) E-Mail: vorname.nachname@brixner.info Grafik: Evelyn von Mörl, Tel. +39 0472 060209 evelyn.vonmoerl@brixmedia.it Druck: Athesia Druck GmbH, Weinbergweg 7, I-39100 Bozen www.athesia.it Der nächste „Brixner erscheint um den 25. März 2014 Nächster Redaktionsschluss: 10. März 2014
Februar 1914
Postautomobillinie und telefonische Verbindung Samstag, 7. Februar 1914 Der Mangel an geeigneten, volkswirtschaftlichen Zwecken und der Hebung des Fremdenverkehrs dienenden Verkehrsmitteln von Brixen aus in die Umgebung, besonders nach dem Pustertal, wird häufig beklagt. Nachdem gar im Vorjahre der Plan einer privaten Automobilverbindung zwischen Brixen und Vintl gescheitert ist, glaubte man in vielen Kreisen, daß das Projekt fallen gelassen wurde. Wie wir nun erfahren, wurden jedoch die Verhandlungen in anderer Richtung aufgenommen. Diese Bestrebungen fanden nun eine wertvolle Unterstützung seitens des Reichsratsabgeordneten General Ath. von Guggenberg, der am 29. Jänner im Abgeordnetenhause einen Antrag betreffend die Errichtung einer Postautomobillinie Brixen-Vintl eingebracht hat. Hoffentlich gelingt es den eifrigen Bemühungen des Abgeordneten, dieses Ziel zu erreichen. Begründete Aussicht ist für den Bau des Telephons Brixen-Vintl vorhanden. Die Postverwaltung beabsichtigt nämlich, die telefonische Verbindung BrixenFranzensfeste-Mühlbach-Vintl in Erwägung zu ziehen.
Die Zeitschrift „Brixner“ erscheint monatlich und wird im Postabonnement 45 % Art. 2, Abs. 20/b, Ges. 662/96, Bozen zugestellt. Eintragung am Landesgericht Bozen am 29.12.1989, Nr. 29/89 R.St. Auflage: 11.000 Stück Preis Abonnement: 1 Euro Abonnentenservice: abo@brixner.info
Faschingszeitung „Brixener Lampl“
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Der Fasching brachte zum Schlusse noch zwei sehr gelungene und gutbesuchte Abende, deren wir für heute nur kurz Erwähnung tun können, und zwar den humoristischen Abend des Musikvereins und das Maskenfest der Jungturner. An beiden Abenden sind Faschingsblätter erschienen, worin mit mehr oder weniger Humor lokale Ereignisse und Begebenheiten satirische Darstellung finden. Das heuer zum
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Dienstag, 24 Februar 1914
erstenmale erschienene „Brixener Lampl“ erregte allenthalben lebhafte Heiterkeit. Das Blatt ist überaus reichhaltig und mit köstlichen Beiträgen ausgestattet und in Anbetracht dessen wohl nicht teuer. Es kostet bare 40 Heller und kann bezogen werden durch die Buchhandlungen Tyrolia und Weger, Tabaktrafiken Schwaighofer, Oberkofler und Grameiser und durch Mulsers Handlung in Stufels. – Auch das „Beißzangl“ liefert manche gelungene Geschichte, hauptsächlich aus Turnerkreisen.
Zimmerbrand Samstag, 14. Februar 1914 Am 9. Februar gegen 12 Uhr nachts kam beim Kröll in Unterdrittl in dem Zimmer, in welchem der Wirt mit seinen zwei Kindern schlief, ein Feuer zum Ausbruch. Glücklicherweise erwachte Kröll und konnte die Kleinen noch rechtzeitig retten.
in der Zeitungsverwaltung der Verlagsanstalt Tyrolia, 1. Stock, wohin auch die Anmeldungen gerichtet werden mögen.
Der akademische Maler Albert Plattner Dienstag, 10. Februar 1914 Der akademische Maler Albert Plattner von Innsbruck weilt zur Zeit in Brixen, um im Auftrage des Landeskulturrates von Tirol ein Porträt des verstorbenen Präsidenten Dr. Otto von Guggenberg anzufertigen. Von Maler Plattner
stammt bekanntlich das prächtige Porträt Dr. v. Guggenbergs, welches die Stadt Brixen anläßlich des 60. Geburtsfestes ihres einstigen Bürgermeisters herstellen hat lassen. Nach diesem Bilde wird Plattner das neue Porträt malen.
Schreibmaschinenkurs Donnerstag, 19. Februar 1914 Der kaufmännische Verein „Norica“ teilt uns mit, daß für obigen Kurs nur mehr eine bestimmte Anzahl Teilnehmer vorgemerkt werden können, weshalb wir die geehrten Interessenten ersuchen, sich ehestmöglich anmelden zu wollen. Die Leitung verspricht das gründliche Erlernen des Maschinenschreibens sowie die Behandlung und Handhabung verschiedener Maschinensysteme. Näheres
Die „Brixener Chronik“ wurde 1888 gegründet und erschien bis 1925. Die Idee, die Zeitungsartikel aus der „Brixener Chronik“ auszuwählen und zu veröffentlichen, stammt von Günther Eheim (1944-2010) aus Brixen. Die damalige Rechtschreibung, auch eventuelle Druckfehler und sonstige K uriositäten werden ohne K orrektur beibehalten.
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