Jahrgang 16 - Nr. 07 Juli 2005
www.brixen.net
Made by
Einzelnummer 0,10 Euro - Versand im Postabonnement - 45% - Art. 2, Abs. 20/b, Ges. 662/96, Bozen / I.P. - In caso di mancato recapito prego restituire a Bolzano CPO per la restituzione al mittente previo pagamento resi
Unabhängige Monatszeitschrift für Brixen und Umgebung
Brixner Gericht
Im Namen des Volkes Verkehr
Freilichtspiele
Sport
Wie Landesrat Thomas Widmann den öffentlichen Verkehr verbessern will
Was das Publikum im zweiten Teil von „Pfeifer Huisiles Pakt mit dem Teufel“ erleben wird
Warum der Millander Christian Obrist der schnellste 1.500Meter-Läufer Italiens ist
» S. 22
» S. 36
» S. 43
WOHNEN GENIESSEN Residence Sarns: Wohnen im Grünen. Komfortable 4-Zimmer/Balkonwohnung über 3 Etagen mit Südausrichtung. Übergabe Sommer 2005.
FRIEDRICH ÜBERBACHER BRIXEN DOMPLATZ 20 T 0472 834 100 WWW.DOMUS.CC
4
Editorial
Juli
Thema 4 Brixner Gericht: Im Namen des Volkes
Menschen&Meinungen 9
12 Portrait: Marianne Überbacher, die Frau aus dem Volk 14 Umfrage Rauchverbot: „Jetzt ist es angenehmer...“
Wir ziehen um! Mit einer gehörigen Portion Wehmut verabschieden wir uns mit dieser Nummer von unserem Redaktionssitz in der Kammerhube. Die Kammerhube, die im Volksmund immer noch „Alte Durst“ heißt, war fast auf den Tag genau zehn Jahre lang unsere Heimat, in der wir uns sauwohl gefühlt haben. Wir bedanken uns herzlich bei Hansjörg Auer, einem außergewöhnlich freundlichen und netten Vermieter. Wenn wir inzwischen nicht aus allen Nähten platzen würden, würde er uns wohl noch lange beheimaten.
Brixen&Milland 17
20 Event Elektro Plaickner: Neue Impulse für die Zukunft 21 Wahlkampfberichterstattung: „Überraschend neutral“ 22 Öffentlicher Verkehr: Schweizer Verhältnisse in drei Jahren?
Dörfer&Fraktionen 29
30 Mineralienmuseum Teis: Ein kugeliges Vergnügen
Kunst&Kultur 33
35 36 37 38
Mit einer noch größeren Portion Aufbruchstimmung und Freude ziehen wir in diesen Tagen in unseren neuen Sitz im soeben fertig gestellten Bürogebäude an der Brennerstraße 28 um. Der neue Sitz steht in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem für die Mediengeschichte Südtirols geschichtsträchtigen Gebäude: Im aus dem 16. Jahrhundert stammenden Glockengießerhaus war 1890 erstmals die „Brixener Chronik“ gedruckt worden, ein Vorbote der heutigen „Dolomiten“. Ebenso freuen wir uns, dass wir für unsere Leser und Kunden auch per pedes oder mit dem Fahrrad nun etwas leichter erreichbar sind, weil der neue Sitz nah am Zentrum, direkt an der Hauptstraße und direkt am Fahrradweg des Eisackufers liegt.
R&FunnyM: Funny Rock Freilichttheater: Das Comeback des Pfeifer Huisile Rockfestival: Brixen rockt St. Andrä: Kunst & Wandern
Sport&Co. 41
43 Christian Obrist: „Auf den Endspurt kann ich mich verlassen“
Spezial 45
45 Computer & Büro
Tipps&Events
Impressum
50
50 Veranstaltungen und Weiterbildung
Der „Brixner“ erscheint monatlich und wird im Postabonnement 45 % Art. 2, Abs. 20/b, Ges. 662/96, Bozen zugestellt. Auflage: 8.800. Preis Abonnement: 1 Euro. Eintragung am Landesgericht Bozen am 29.12.1989, Nr. 29/89 R.St.
Anzeigenverkauf: Brixmedia GmbH, Brennerstraße 28, 39042 Brixen Tel. 0472 060200 - Fax 0472 060201 - e-mail sonja.messner@brixmedia.it
Redaktionsanschrift: „Brixner“, Brennerstraße 28, 39042 Brixen Tel. 0472 060200 - Fax 0472 060201 - e-mail brixner@brixmedia.it
Druck/Fertigstellung: AthesiaDruck Brixen
Eigentümer: Brixmedia GmbH, Brennerstraße 28, 39042 Brixen Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Willy Vontavon Redaktionsmitglieder: Willy Vontavon (wv), Doris Brunner (db), Marlene Kranebitter Zingerle (mk), Andreas Hempel (ah), AnnaMaria Mitterhofer (amm), Thomas Oberrauch (to), Claudia Contu (cc), Oskar Zingerle (oz), Günther Eheim vulgo Sigmund (GEvS), Elmar Albertini (ea), Barbara Fuchs (bf), Manuela Kerer (mak), Alexandra Laber (al), Dietmar Pattis (dp), Hildegard Gargitter (hg), Elisabeth Stürz (es) Layout & DTP-Satz: Gabriele Tauber, Brixmedia Titelbild: Oskar Zingerle, Brixmedia
Nächster Redaktionsschluß: 27. Juli 2005
Dieser „Brixner“ enthält einen interessanten Bericht über die Visionen des Mobilitäts-Landesrates Thomas Widmann. Er hat uns vergangene Woche in seinen wunderschön abgelegenen Wohnsitz in Afing eingeladen, seine Pläne und Projekte erläutert und auch erklärt, auf welche Schwierigkeiten er bei der Verwirklichung stößt. Verblüfft stellen wir fest, dass der Landesrat nicht nur mit viel Engagement die Verkehrsprobleme Südtirols zu lösen versucht, sondern auch, dass er hervorragend Spaghetti kochen kann und einen ausgezeichnet sortierten Weinkeller besitzt.
Werbeannahmeschluß: 1. August 2005 Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, daß sämtliche in dieser Zeitschrift veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger wie auch in den Formatanzeigen, sich ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechts beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Beiträge unter Umständen zu kürzen, abzuändern oder zurückzuweisen. Namentlich gezeichnete Beiträge unserer Mitarbeiter geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Nachdruck sowie Vervielfältigungen jeder Art ausschließlich mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion.
e-mail: brixner@brixmedia.it
www.brixen.net
Ihr Willy Vontavon
Brixner Gericht
Im Namen des Volkes Eigentlich ist jeder froh, wenn er nicht mit der Justiz in Kontakt kommt. So verwundert es nicht, wenn so mancher Brixner gar nicht weiß, dass in seiner Heimatstadt „Recht gesprochen wird“. Der „Brixner“ hat sich aus diesem Grund in der Außenstelle Brixen des Landesgerichtes Bozen umgesehen.
R
Rechts neben dem Brixner Dom führt ein kleiner unauffälliger Torbogen in die Alte Bischofsburg, ursprünglich Sitz des bischöflichen Stadtherrn, im 14. Jahrhundert Sitz des Stadtrichters und dann des Stadthauptmanns. An das spätere „Königlich Baierische Landgericht und Rentamt“ erinnert noch ein Schild über dem Torbogen, und so passt es wunderbar in den Lauf der Geschichte, dass dieses Gebäude heute Sitz des Brixner Gerichtes ist und hier über rechtliche Belange entschieden wird.
Bis 1999 war das Brixner Gericht ein Bezirksgericht, seither ist es Außenstelle des Landesgerichtes Bozen und umfasst das territoriale Gebiet der beiden ehemaligen Bezirksgerichte Brixen und Sterzing. „Dadurch fallen klarerweise mehr Fälle an als früher“, erklärt Richter Johann Pichler, und dadurch hat sich auch die Arbeit für jeden der elf Mitarbeiter des Gerichts vermehrt. Dennoch hat es seither keine Aufstockungen im Personalbe-
4
Albert Frötscher ist in Brixen der für das Strafrecht zuständige Richter reich gegeben. Im Gegenteil, es ist nur die Hälfte der vorgesehenen gerichtlichen Stellen besetzt, da es wohl aufgrund von Sparmaßnahmen seit längerem keine Wettbewerbsausschreibung gegeben hat. In Anbetracht der Tatsache, dass jährlich etwa 500 Zivilverfahren und 350 Strafverfahren am Brixner Gericht behängen und in
Foto: Oskar Zingerle
Landesgericht Bozen, Außenstelle Brixen
etwa die gleiche Anzahl davon auch abgeschlossen wird, erscheint die Zahl von elf Mitarbeitern und zwei Richtern gering.
„Wir sind sozusagen immer hier“ Dem entsprechend viel hat jeder einzelne zu tun. Auf die Frage nach einer wöchentlichen Sprechstunde, wie sie zum Bei-
spiel am Innsbrucker Bezirksgericht üblich ist, ernten wir deshalb nur ein unterdrücktes Lachen. „Wir sind sozusagen immer hier. Für den Parteienverkehr ist das Gericht täglich von 8.30 bis 13.30 Uhr geöffnet. Wir geben Informationen, aber keine Rechtsberatung. Im italienischen System besorgen die Anwälte die Rechtsberatung“, werden wir informiert. Auch die Räumlichkeiten sind inzwischen längst zu klein geworden. Nur der zweite Stock der alten Bischofsburg wird genutzt, der Rest wird teilweise als Archiv verwendet. Der erste Stock ist wegen eines nicht abgeschlossenen Umbaues und wegen aufgetretener Statikprobleme noch nicht bezogen worden. Eine Ausdehnung ist aber für die nächste Zukunft unbedingt nötig.
Strafrecht In Brixen (wie auch in Bruneck) ist Albert Frötscher der zuständige Richter für das Strafrecht. „Ganz leichte Straftaten werden vor dem Friedensrichter behandelt, der Rest landet bei uns“, erklärt Frötscher. Ein schweres Delikt, wie es zum Beispiel ein Mord darstellt, wird aber in Bozen abgewickelt. Die häufigsten
02 )NFO
Nährstoffreiche Ernährung Foto: Oskar Zingerle
Ein Schild Ăźber dem Torbogen erinnert noch an das „KĂśniglich Baierische Landgericht und Rentamt“
in Brixen behandelten Fälle im Strafrecht reichen von Diebstahl und KĂśrperverletzung Ăźber Betrug zu Aktenfälschung und illegaler Einwanderung. Aber auch Trunkenheit am Steuer, tĂśdliche Arbeitsunfälle, fahrlässige TĂśtung, Hehlerei und Widerstand gegen eine Amtsperson fallen in den Kompetenzbereich von FrĂśtscher. Es fällt auf, dass in Brixen im Gegensatz zu grĂśĂ&#x;eren Gerichten, die aber dieselben Aufgabengebiete innehaben, keine Metalldetektoren oder Wachmänner am Eingang vorhanden sind. Fast ein bisschen enttäuscht lassen wir uns belehren, dass in Brixen bis heute noch keine spektakulären Fälle von SchieĂ&#x;ereien oder Ă„hnlichem vorgekommen sind. Der Alltag im Brixner Gericht hat auch nichts mit den in letzter Zeit häufig gewordenen Richtersendungen im Fernsehen zu tun, „obwohl die Presse gewisse Prozesse mitverfolgt. Allerdings sind nur die strafrechtlichen Verhandlungen Ăśffentlich; bei zivilrechtlichen dĂźrfen auĂ&#x;enstehende Personen nicht anwesend sein“, erklärt FrĂśtscher.
Zivilrecht Johann Pichler ist in Brixen auf das Zivilrecht spezialisiert. Wie FrĂśtscher ist er seit 1999 Richter in Brixen, wird aber in KĂźrze an das Oberlandesgericht Bozen wechseln. Das Zivilrecht ist ein sehr umfangreiches Gebiet, und dem entsprechend groĂ&#x; ist die Anzahl der damit verbundenen Verfahren. So fallen in den Aufgabenbereich von Pichler alle Streitfälle, die mit einer Liegenschaft zu tun haben, wie beispielsweise Grenzstreitigkeiten oder Probleme mit Dienstbarkeiten wie das Recht auf Durchgang zu einem Grund, und zwar unabhängig von ihrem
jeweiligen Wert. Sämtliche Fälle von Geldforderungen mit einem hĂśheren Streitwert als 2.582,28 Euro landen ebenfalls vor dem Zivilrichter; alles was darunter liegt, wird vom Friedensrichter entschieden. Zum Zivilbereich zählen auĂ&#x;erdem Mietstreitigkeiten, Besitzschutzverfahren, Sicherstellungsverfahren und dergleichen.
Streitwerte von einer halben Million Euro Auch fĂźr SchadenersatzansprĂźche ist Pichler zuständig. Bei schweren Verkehrsunfällen ist dieser Bereich zum Beispiel so geregelt, dass Streitigkeiten Ăźber 15.493,71 Euro vom Zivilrichter am Landesgericht, alles darunter liegende vom zuständigen Friedensrichter entschieden wird. Pichler entscheidet aber auch Ăźber Belange um Erbscheine oder in Vollstreckungsverfahren, die darauf zielen, denjenigen, die vor Gericht Recht bekommen, im Bedarfsfall auch zwangsweise zum Geld zu verhelfen. Zum Zivilrecht gehĂśren auch Verfahren um grundbĂźcherliche Eintragungen oder die in SĂźdtirol eingerichteten „Geschlossenen HĂśfe“, die nicht geteilt werden dĂźrfen. „BetragsmäĂ&#x;ig gibt es nach oben hin eigentlich keine Grenze“, verrät Pichler. So kommen Verhandlungen mit Streitwerten von einer halben Million Euro durchaus vor. Nur bestimmte zivilrechtliche Fälle werden von einem Richtersenat entschieden. Dies ist der Fall bei Scheidungen und Trennungen, die nur in Bozen vollzogen werden und wo im DreierKollegium entschieden wird. Der Vormundschaftsbereich, genauso wie die neu eingefĂźhrte Sachwalterschaft, wird aber in Brixen abgewickelt, und zwar vom Zivilrichter, dem fĂźr diesen
.ËHRSTOFFE LIEFERN DEM +ÚRPER DIE NOTWENDIGEN %NERGIEN ZUR !UFRECHT ERHALTUNG ALLER &UNKTI ONEN DES /RGANISMUS Fà R ,EISTUNGSFËHIGKEIT UND 7OHLBElNDEN :U DEN .ËHRSTOFFEN ZËHLEN +OHLENHYDRATE &ETTE %I WEI”STOFFE -INERALSALZE UND 6ITAMINE 0ROFANTERS "ACKSTUBE LEGT BEI SEINEN "ROTWAREN VIEL 7ERT AUF EINE NËHRSTOFFREICHE :USAMMENSETZUNG 'ARANTIERT KANN DIESE NUR WERDEN WENN DAS GANZE +ORN MITSAMT DEM +EIMLING VERWENDET WIRD )N DER "ACKSTUBE WIRD SEIT *AHREN DAS BIO LOGISCHE +ORN Fà R DAS 6OLLKORNBROT IN DER HAUSEIGENEN -à HLE TËGLICH FRISCH GEMAHLEN "ESONDERS GEACHTET WIRD AUCH AUF DIE 6ERWENDUNG VON NATURBELASSENEN HOCHWERTIGEN :UTATEN 3EIT KURZEM IST 0ROFANTERS "ACKSTUBE NICHT MEHR IN DEN %URO SPARS UND $ESPARS IN "RIXEN PRËSENT $IE "ËCKEREI ENTSCHIED SICH NACH REICHLICHER ÄBERLEGUNG ZU DIESEM 3CHRITT DA SIE MIT IHREN &ILIALEN IN UND UM "RIXEN BEREITS GUT VERTRETEN IST 3TATT DESSEN MÚCHTE SICH 0ROFANTERS "ACKSTUBE VERSTËRKT AUF +UNDENWà N SCHE MIT BESTER 1UALITËT KONZENTRIEREN 0ROFANTERS &ILIALEN � 'RO”ER 'RABEN � "AHNHOFSTRA”E " !TRIUM � !M 3CHALDERER "ACHL � !LTENMARKTGASSE � 6AHRN 6OITSBERGSTRA”E "ELIEFERUNG FOLGENDER 'ESCHËFTE � 0ROFANTER 0LOSESTRA”E � 0ROFANTER !DLERBRà CKE � 0OLI "RIXEN � 0OLI -à HLBACH � 3T !NDRË $ESPAR *OCHER � .ATZ 'EMISCHTWAREN -AIR � 6AHRN &ARO
5
Xjs!ibmufo Jisf!Tubeu!tbvcfs"
///!voe!Tjf@ Ubh!u hmjdi-!476!Ubhf!jn!Kbis-!cfn ifo!tjdi!ejf Vnxfmuejfotuf!efs!Tubeuxfslf!Csjyfo!BH-!tfj ft!vn!tbvcfsf!Hfitufjhf-!Tusb¨fo!tpxjf! ggfoumjdif Gm difo-!vn!ejf!Foumffsvoh!efs!Qbqjfsl scf!bmt!bvdi! vn!ejf!Foutpshvoh!efs!jmmfhbm!bchfmbhfsufo!Bcg mmf/ Jn!Kbisf!3115!xvsefo!evsdi!Lfisnbtdijofo!voe wpo!Iboe!voe! cfs!2/111!Upoofo!Tusb¨fosfjojhvohtbcg mmf hftbnnfmu/!Xfjufst!xvsefo!231!Upoofo!jmmfhbmfs!N mm wpo!efo!Tusb¨fo!voe!Xfhfo!foutpshu/
///!f!Mfj@ Phoj!hjpsop-!uvuuj!j!hjpsoj-!qfs!476!hjpsoj!bmmÕboopjm!tfswj{jp!bncjfoubmf!efmmÕ!BTN!Csfttbopof!TqB tj!pddvqb!efmmp!tqb{{bnfoup!ej!tusbef-!nbsdjbqjfej fe!bsff!qvccmjdif-!efmmp!twvpubnfoup!efj!dftujoj f!efmmb!cpojßdb!efj!sjßvuj!bccboepobuj!jmmfhbmnfouf/ Ofm!3115!tpop!tubuf!tqb{{buf!nbovbmnfouf f!nfddbojdbnfouf!pmusf!2/111!upoofmmbuf! ej!sjßvuj!f!tpop!tubuf!sbddpmuf!pmusf!231!upoofmmbuf! ej!sjßvuj!bccboepobuj/
6
Foto: Oskar Zingerle
Opj!ufojbnp qvmjub!mb!Tvb!djuu "
Wer meint, er könne vor Gericht Privilegien genießen, wird von einer Aufschrift hinter dem Richterstuhl eines Besseren belehrt Bereich ein ehrenamtlicher Richter zur Seite steht.
Zeugenpflicht Abgeschlossen werden die Zivilverfahren entweder mit einem Urteil, mit einem Zahlungsbefehl oder mit einer erfolgreichen Streitschlichtung. Im Strafrecht wird durch Urteil entschieden, mit Ausnahme der wenigen Fälle, wo aufgrund eines Verfahrensmangels der Fall an den Staatsanwalt zurückgestellt wird. Wichtig zur Aufklärung vieler Prozesse sind die Zeugen. Wird man als Zeuge geladen, so ist man verpflichtet, zur Aussage zu erscheinen, andernfalls kann es zu einer Mahnung und einer
Geldbuße oder sogar zu einer polizeilichen Vorführung kommen.
Brixner Anwaltschaft Die Zahl der Anwälte hat im Raum Brixen wie im gesamten restlichen Italien in letzter Zeit zugenommen. Bemerkenswert ist dabei, dass die Brixner bei größeren, vor allem strafrechtlichen Prozessen, bevorzugt „italienische Staranwälte“ aus Bozen oder anderen norditalienischen Zentren hinzuziehen und die Brixner Anwälte weniger zum Zug kommen. Auch im Bereich der Prozesssprache, wo die Parteien selbst entweder deutsch oder italienisch wählen können
Foto: Oskar Zingerle
(jeder hat das Recht auf den Gebrauch seiner Muttersprache), wird in solchen Fällen selbst von Brixnern mit deutscher Muttersprache meist die italienische Sprache gewählt. Bei Gericht besteht deshalb der Eindruck, die Leute würden fälschlicherweise glauben, den Prozess auf diese Weise leichter gewinnen zu können. Sie erliegen dem „Zauber“ der Zweitsprache, nehmen sogar Verständigungsschwierigkeiten in Kauf und bedenken kaum, wie viel Einsatz es gebraucht hat, das Recht auf einen Prozess in der Muttersprache durchzusetzen. Auch Seminare, die für Mitarbeiter der Justiz angeboten werden, werden selten auf deutsch abgehalten. Frötscher gibt zu bedenken, dass die gerichtliche Organisation wenig für die Pflege der deutschen Sprache tut. In Brixen achtet man deshalb stark darauf, dass das Recht auf einen Prozess in der jeweiligen Muttersprache – in Südtirol lange keine Selbstverständlichkeit – auch genutzt wird. Insgesamt werden etwa die Hälfte der Prozesse in Brixen in deutscher Sprache, die
andere Hälfte auf italienisch debattiert.
Das Gesetz ist für alle gleich „Das Gesetz ist für alle gleich“. Dieses Grundprinzip der italienischen Verfassung steht gut leserlich im einzigen Verhandlungssaal des Gerichtes, wo sowohl zivilals auch strafrechtliche Prozesse abgewickelt werden. Vorgesehen ist wöchentlich ein Verhandlungstag für das Strafrecht und zwei bis drei für das Zivilrecht. An einem Kleiderständer im Verhandlungssaal befindet sich eine schwarze Toga für den Richter. „Aber eigentlich erkennt man den Richter an seinen Eigenschaften und nicht an seinem Äußeren“, erklärt uns Frötscher lachend. Überhaupt lacht man glücklicherweise gern am Brixner Gericht. Dabei können wir vom „Brixner“ einem Satz von ihm nur zustimmen: „Ein bisschen Humor muss man haben, sonst ist das Recht doch eher trocken...“
Bis 1999 war das Brixner Gericht ein Bezirksgericht, seither ist es Außenstelle des Landesgerichtes Bozen
Manuela Kerer
„ELVIS LEBT“ IN STERZING Eintritt nur 1,50 Euro dank der großzügigen finanziellen Unterstützung von Sponsoren Eintritt frei bis zum vollendeten 14. Lebensjahr
04
os Inf 5 32 65 7 72
14. Juli - 4. September
Stadttheater Täglich von 11 bis 20 Uhr
Direct from Memphis / Tennessee
ELVIS PRESLEY MUSEUM Ausschließlich Originale! Vom letzten Cadillac bis zu seinen Gitarren, seinem Sheriffstern, Bühnenkleidern, Schmuck u.v.m. Sein Leben auf großen Bild- und Texttafeln Seine Konzerte auf Großbildschirm, tolle Souvenirs 7
Polo 1.4 Trendline 75 P S, 13.12.04, silber met., 5.000km, L.P. 15.289,- Jetzt nur 4 12.900,Polo 1.4 Trendline 75 P S, 20.06.05, silber met., 0 km L.P. 15.289,- Jetzt nur 4 13.900,Polo 1.4 Highline 100 PS, 20.06.05, schwarz met., 0 km, L.P. 17.410,- Jetzt nur 4 15.000,Polo 1.4 Fun 75 PS, 20.06.05, silber met., 0 km, LP. 17.481,- Jetzt nur 4 15.000,Polo 1.9 SDI Comfortline 64 PS, 20.06.05, schwarz met., 0 km, L.P. 14.850,- Jetzt nur 4 13.000,Polo 1.4 TDI Fun 75 PS, 13.12.04, schwarz met., 6.000 km, L.P. 19.030,- Jetzt nur 4 15.900,Polo 1.4 TDI Fun 75 PS, 20.06.05, silber met., 0 km, L.P. 19.030,- Jetzt nur 4 16.900,Polo 1.9 TDI Fun 100 PS, 20.06.05, silber met., 0 km, L.P. 20.119,- Jetzt nur 4 17.900,-
Neuer Polo 1.4 Comfortline 75 PS, 10.05.05, rot met., 5.000 km, L.P. 14.348,- Jetzt nur 4 12.900,Neuer Polo 1.4 Sportline 75 PS, 10.05.05, shadowblau, 5.000 km, L.P. 15.437,- Jetzt nur 4 13.900,Neuer Polo 1.4 TDI Sportline 80 PS, 10.05.05, rot met., 5.000 km, L.P. 17.051,- Jetzt nur 4 15.500,-
Golf Variant 1.9 TDI Comf. 100 PS, 20.06.05, silber met., 0 km, L.P. 21.881,- Jetzt nur 4 19.000,Golf Variant 1.9 TDI Highl. 130 PS, 23.06.04, silber met., 0 km, L.P. 25.584,- Jetzt nur 4 21.900,-
Golf 1.4 Trendline 75PS, 11.11.03, schwarz met., 20.000 km, L.P. 18.431,- Jetzt nur 4 12.900,Golf 1.6 FSI Sportline 115 PS, 11.05.05, schwarz met. 0 km, L.P. 22.383,- Jetzt nur 4 19.500,Golf 1.9 TDI Comfortline 105 PS, 11.11.03, silber met., 46.000 km, L.P. 23.382,- Jetzt nur 4 15.900,Golf 2.0 TDI Sportline140 PS, 20.06.05, laserblue met., 0 km, L.P. 26.548,- Jetzt nur 4 23.500,-
Golf GTI 2.0 FSI Turbo 200 PS, 03.02.05, schwarz met., 10.000 km, L.P. 35.133,- Jetzt nur 4 30.500,0
Golf Plus 1.9 TDI Comfortl. 105 PS, 17.03.05, graphitblau, 0 km, L.P. 23.334,- Jetzt nur 4 20.500,Golf Plus 2.0 TDI Sportline 140 PS, 01.02.05, silber met., 10.000 km, L.P. 26.483,- Jetzt nur 4 22.900,Golf Plus 2.0 TDI Sportline 140 PS, 23.02.05, united grey, 10.000 km, L.P. 26.319,- Jetzt nur 4 22.800,-
Touran 1.6 Tiptronic 115 PS, 27.06.05, schwarz met., 0 km, L.P. 28.297,- Jetzt nur 4 24.500,Touran 1.9 TDI Highline 105 PS, 05.04.05, bambus grey, 20.000 km, L.P. 27.895,- Jetzt nur 4 24.500,-
Einige Beispiele: Weitere Angebote in unserer Ausstellung. Volkswagen Bank finanziert Ihren Gebrauchtwagen.
Touran 2.0 FSI Highline 150 PS, 13.01.05, bambus grey, 5.000 km, L.P. 28.297,- Jetzt nur 4 24.500,Touran 2.0 TDI Highline 140 PS, 05.04.05, schwarz, 0 km, L.P. 30.615,- Jetzt nur 4 26.900,-
Bora 1.6 Highline 105 PS, 23.06.04, schwarz met. 0 km, L.P. 21.867,- Jetzt nur 4 17.500,Bora 1.9 TDI Trendline 100 PS, 20.06.05, shadow blue met., 0 km, L.P. 22.212,- Jetzt nur 4 19.500,Bora 1.9 TDI Trendline 100 PS, 20.06.05, silber met., 0 km, L.P. 22.212,- Jetzt nur 4 19.500,Bora 1.9 TDI Highline 130 PS, 20.06.05, graphitblau, 0 km, L.P. 27.416,- Jetzt nur 4 23.900,-
Passat 1.9 TDI Highline 130 PS, 28.07.03, blau met., 7.000 km, L.P. 30.061,- Jetzt nur 4 21.500,Passat 1.9 TDI Highline 130 PS, 25.02.04, urbangrey, 32.000 km, L.P. 30.061,- Jetzt nur 4 21.500,Passat 1.9 TDI Highline 130 PS, 13.12.04, silber met., 0 km, L.P. 30.061,- Jetzt nur 4 22.500,Passat 1.9 TDI Highline 130 PS, 29.12.04, schwarz met., 0 km, L.P. 30.061,- Jetzt nur 4 22.500,Passat 1.9 TDI Highline 130 PS 29.12.04, silber met., 0 km, L.P. 30.061,- Jetzt nur 4 22.500,Passat 4.0 W8 4Mot. Tiptr. 275 PS, 29.11.01, silber met., 50.000 km, L.P .48.121,- Jetzt nur 4 16.900,-
Passat Variant 1.9 TDI Highl. 130 PS, 31.03.05, schwarz met., 1.000 km, L.P. 31.353,- Jetzt nur 4 26.900,Passat Variant 2.5 TDI Highline 4m 180 PS, 10.05.04, silber, 27.000 km, L.P. 41.410,- Jetzt nur 4 34.500,-
Bora Variant 1.6 Trendline 105 PS, 23.06.04, schwarz met., 0 km, L.P. 20.433,- Jetzt nur 4 16.500,-
Passat 1.9 TDI Comfortline 130 PS, 11.12.02, schwarz met., 30.000 km, L.P.27.471,- Jetzt nur 4 13.700,Passat 1.9 TDI Comfortline 130 PS, 29.12.04, silber met., 0 km, L.P. 27.471,- Jetzt nur 4 20.500,Passat 1.9 TDI Trendline 130 PS, 29.12.04, schwarz met., 20.000 km, L.P. 29.688,- Jetzt nur 4 19.900,-
New Beetle 1.9 TDI 100 PS, 23.06.04, silber met., 0 km, L.P. 23.444,- Jetzt nur 4 19.900,New Beetle 1.9 TDI "KITE" 100 PS, 03.12.04, stahlblau met., 0 km, L.P. 25.057,- Jetzt nur 4 21.500,New Beetle 1.9 TDI 100 PS, 23.06.04, schwarz, 0 km, L.P. 23.698,- Jetzt nur 4 20.900,New Beetle 1.9 TDI 100 PS, 23.06.04, schwarz, 0 km, L.P. 23.698,- Jetzt nur 4 20.900,New Beetle 1.9 TDI 100 PS, 23.06.04, platinium grey, 0 km, L.P. 24.569,- Jetzt nur 4 21.500,-
Wahnsinn! Bis zu 50% und mehr.
Auto Brenner
Ihr Volkswagen Partner in Brixen und Umgebung
Angebot gültig bis 31. Juli 2005. Irrtum/Zwischenverkauf vorbehalten.
BRIXEN • Bahnhofstraße 32 • Tel. 0472 971111 E-Mail: autobrenner-bx@brennercom.net
BERNI
Starten Sie mit unseren Vorführwagen in den Sommer.
Foto: Oskar Zingerle
Marlene Kranebitter marlene.kranebitter@brixen.net Tel. 0472 837537
ticker
Vor einigen Wochen ist der Brixner Pepi Thaler zum Präsidenten des Tourismusverbandes Eisacktal gewählt worden. Thaler, der bereits Präsident des Tourismusvereins Brixen ist, vertritt damit die Tourismusbetriebe zwischen Brenner und Waidbruck und die entsprechenden 15 Tourismusvereine. Während sich die Tourismusvereine um die Betreuung der Gäste vor Ort kümmern, hat der Tourismusverband die Aufgabe, bereits erschlossene Tourismusmärkte zu betreuen. „Es geht vor allem auch um strategische Fragen“, sagt Thaler. „Im Moment diskutieren wir darüber, ob die Marke Eisacktal aufrecht erhalten werden soll oder ob wir in Zukunft eher auf die Destinationen Brixen, Klausen und Sterzing setzen sollen.“ wv
Der Gemeinderat der Freiheitlichen, Walter Blaas, hat in einer Anfrage an den Bürgermeister bemängelt, dass der Zu- und Durchgang des „Alten Gemeindehauses“ unter den Lauben von einem Lokal als Lager- und Abstellplatz benutzt wird.
+++ Matthias Lintner, Schüler der vierten Klasse der Lehranstalt für Werbegrafik in Brixen, hat bei einem italienweiten Wettbewerb für Design den zweiten Platz erreicht. +++ Der neue Präsident des Rotary Clubs Brixen heißt Urban von Klebelsberg. Er löst Wilfried Moroder ab, der den Service-Club im letzten Jahr leitete. +++ Die älteste Bewohnerin des Brixner Bürgerheimes, Maria Bacher, hat vor kurzem ihren 104. Geburtstag gefeiert.
Der neue Präsident
Im Auftrag des Bischofs Hansjörg Rigger, Professor an der Philosophisch-Theologischen Hochschule von Brixen, wurde von Bischof Wilhelm Egger zum Kanoniker an der Kathedrale zu Brixen ernannt. Außerdem wird der 1959 in Brixen geborene Hansjörg Rigger Dekan des Priesterseminars. Neben ihm bestellte der Bischof auch den langjährigen Direktor des Vinzentinums, Paul Rainer, als Kanoniker in das Domkapitel. Rainer, 1936 in Pflersch geboren, wird darüber hinaus Kanzler am Bischöflichen Ordinariat in Bozen. Zu den wichtigsten Aufgaben eines Kanonikers zählt die Teilnahme an den feierlichen Gottesdiensten des Bischofs an der Kathedrale von Brixen und auf dessen Ersuchen in der Konkathedrale in Bozen, die Spendung der Firmung im Auftrag des Bischofs, Chorgebet, regelmäßiges Angebot von Beichtgelegenheiten an allen Tagen sowie das Tourismuspastoral. Die beiden neuen Kanoniker werden am 5. September in ihr Amt eingewiesen. Am selben
Tag wird der neue Domdekan gewählt. Der bisherige Domdekan Johannes Messner sowie Kanonikus Johann Kollmann scheiden mit 31. August wegen Erreichung der Altersgrenze von 75 Jahren aus dem Dienst. oz
Der Spruch vom Much I woaß schun, prum’s ietz im Summer af der Plose schneib. Des isch zwegn der globaln Erderwärmung...
9
LAMMento
leserforum Höchste Zeit
Oooops!
Eine Reaktion auf das Editorial im Juni-„Brixner“
„Ooops!“, esklamiert der Franz, weil er sich gerade einen Teil seines geliebten Cappuccino auf seine weiße Hose verschüttet hatte. Was ist denn mit dir los, sage ich zum Franz, du zitterst ja fürchterbar! „Das stimmt“, sagt er, „aber weißt du, letzte Woche bin ich in Mühlbach über den Acker gefahren, den die Leute Sonnleitenstraße nennen, und die vielen Schlaglöcher haben mich derart durchgerüttelt, dass ich seither wie Espenlaub zittere.“ Du hättest halt einen Geländewagen nehmen sollen, witzele ich. „Die Anrainer haben mir erzählt, dass dieser Weg schon seit 20 Jahren in jämmerlichem Zustand ist“, sagt der Franz, „aber die Gemeinde wehrt sich wie einst Katharina Lanz, den Weg zu asphaltieren.“ Da steckt sicher Strategie dahinter, vermute ich. „Bestimmt!“, sagt der Franz, „der Mechaniker freut sich, weil er mehr Stoßdämpfer verkauft“. Und der Straßendienst freut sich, weil er im Winter keinen Streusand braucht, denn schließlich ist der Weg bereits naturgestreut, sage ich zum Franz, während er Milch auf eine Serviette träufelt, mit der er die braunen Cappuccinoflecken auf seiner Hose weiß zu übertünchen versucht, was Frieda, die uns wieder einmal beobachtet, zu heftigem Kopfschütteln animiert. „Die Gemeinde Mühlbach ist einfach ein Musterbeispiel für bürgerorientierte und kostensparende Verwaltung“, grinst der Franz süffisant wie immer. Und die Anrainer? „Die zittern vor Begeisterung!“
Bestellschein ❐ Ich habe die Zeitschrift „Brixner“ bis jetzt nicht erhalten. Senden Sie mit bitte monatlich ein Exemplar zu. ❐ Meine Adresse hat sich geändert. Bitte senden Sie den „Brixner“ ab sofort auf meine neue Adresse.
Alte Adresse:
Neue Adresse:
Vorname & Name Straße & Nr. PLZ & Ort Der „Brixner“ wird in den Gemeinden Brixen, Vahrn, Natz Schabs, Lüsen und Mühlbach im Abonnement zum Preis von 1 Euro versandt. Abonnements für das restliche Staatsgebiet kosten 18 Euro, für das Ausland 50 Euro. Schneiden Sie diesen Bestellschein aus und senden ihn an: Brixmedia GmbH, Brennerstraße 28, 39042 Brixen. 10
Ich möchte Ihnen auf diesem Wege zum Editorial im „Brixner“ vom Juni 2005 gratulieren. Es war höchste Zeit, dass diese Zeilen einmal geschrieben wurden. Es regt in vielen Punkten zum Nachdenken an, und wenn sich die Leser des „Brixner“ diese Zeilen auch nur ein klein bisschen (und einige Zeitgenossen ein klein wenig mehr) zu Herzen nehmen, dann haben Sie in Brixen schon unglaublich viel erreicht. Ein großer Teil der Brixner scheint wirklich den Sinn für das Positive verloren zu haben, oder sind sie ganz simpel gesagt einfach verwöhnt? Seien wir doch mal ehrlich: Wir leben in einer herrlichen Stadt, und das haben wir nicht zuletzt auch unseren Stadtvätern und unserem AltBürgermeister zu verdanken. Josef Hofer, Tils 33/5
Aus dem Herzen Noch eine Stellungnahme zum Editorial der Juni-Ausgabe
Herr Vontavon, Sie haben mir und wahrscheinlich auch anderen Personen mit dem Editorial der Juni-Ausgabe aus dem Herzen gesprochen, wie man so schön sagt. Auch mir ging es so wie Ihnen. Auch mir tut es leid, dass dem ehemaligen ersten Bürger der Stadt Brixen ein solches Schicksal widerfahren muss, wobei wir alle natürlich von Herzen hoffen, dass sich alles noch zum Guten wendet. Aber es ist nun einmal so, dass man in der Ortspolitik im großen und im kleinen Verwaltungsbereich meist nur Kritik, Spott und Hohn erntet und all die positiven erbrachten Leistungen in der Öffentlichkeit nicht erwähnenswert sind. In den 17 Jahren Amtszeit Seebachers ist auch in Brixen sehr viel Positives passiert. Brixen hat einen enormen Aufwärtstrend erfahren. Wenn der Bürger
Missstände sieht, zum Beispiel in den Bereichen Verkehr, Sauberkeit oder Müllentsorgung, sucht er immer einen Schuldigen und denkt dabei zu wenig darüber nach, dass auch er Mitschuld am negativen Geschehen trägt. Wen wundert es dann, wenn sich immer weniger Leute für politische Aufgaben zur Verfügung stellen? Es wäre in der Tat an der Zeit, auch einmal all den Personen, die sich für Politik und Gemeindeverwaltung zur Verfügung stellen, ein „Dankeschön“ zu sagen. Bedanken wir uns also beim Alt-Bürgermeister für jenen Teil des Lebens, den er der Öffentlichkeit und der Stadt gewidmet hat. Sofort wird der eine oder andere sagen, der Bürgermeister sei ja für seine Arbeit bezahlt worden. Dazu folgende Anmerkung: Bezahlt bekommen wir alle für die Leistungen, die wir erbringen, aber man muss auch mit Leib und Seele und mit dem Herzen dabei sein. Fehler macht jeder von uns, und fehlerlos wird auch die neue Verwaltung nicht bleiben, denn oft stellen sich Entscheidungen erst später als falsch heraus. Das ändert nichts an der Tatsache, dass die meisten Verwalter und Politiker ihr Bestes geben. In diesem Sinn danke ich für die Worte in Ihrem Editorial, die so manches Gewissen von uns aufgerüttelt haben. Walter Mitterrutzner, Brixen
„Gedrängnis“ Eine Leserin aus Schabs nimmt Stellung zum Bericht „Sauna-Stimmung in Acquarenien“ im Juni-„Brixner“
Meine rumänische Freundin erklärte mir, unter der sengenden Hitze stöhnend, sie müsse in Hinkunft mit ihrem Söhnchen das Brixner Schwimmbad wohl meiden, es herrsche dort einfach eine zu große „Gedrängnis“. Dieser Neologismus – ein charmanter und sprechender Wortmix aus „Gedränge“ und „Bedrängnis“ – könnte die laut Andreas Hempel ohnehin umsatzverwöhnte Acquarena-Anlage um zwei
Der „Brixner“, Brennerstraße 28, 39042 Brixen fax 0472 060201 - e-mail brixner@brixmedia.it
mmh! Personen ärmer machen, bereichert aber die deutsche Sprache ungemein. Die Alternativen: Auf in die „Vahrner See-Gedrängnis“ oder in die Weite der Badewanne! Elisabeth Agnoli, Schabs
Grobe Fehler Einem Leser sind in den Portraits der Leichtathleten im Juni-„Brixner“ einige Fehler aufgefallen
Es ist lobend hervorzuheben, dass der „Brixner“ ausfĂźhrlich Ăźber die Leichtathletik-Italienmeisterschaften in Brixen berichtet. Bei der Vorstellung der Spitzenathleten sind allerdings grobe Fehler unterlaufen, die in einem Blatt, das „hohe AnsprĂźche an eine grĂźndliche, gut fundierte und sachgerechte Berichterstattung“ (Originalzitat www. brixmedia.it) stellt, nicht passieren dĂźrfen. Am schlimmsten hat es wohl Giuseppe Gibilisco erwischt, den zur Zeit erfolgreichsten italienischen Leichtathleten, aktueller Weltmeister im Stabhochsprung und erst kĂźrzlich Sieger im EuropacupFinale in Florenz, der vom „Brixner“ als einer, der „seit seinem 13. Lebensjahr den
Speer in den Boden seiner sizilianischen Heimat schleudert“ präsentiert wurde. Nicht viel besser ist es unserem SĂźdtiroler Aushängeschild Monika Niederstätter ergangen, die von ihren geliebten 400 Meter HĂźrden (samt ihrem Italienrekord) zum Staffellauf verfrachtet wurde. Ă„hnliches widerfuhr Ăźbrigens auch Italienrekordler Fabrizio Mori, der Ăźber 400 Meter HĂźrden schon Welt- und Vizeweltmeister war. Erschwerend kommt noch hinzu, dass sämtliche Informationen (Ăźbrigens ohne die normalerweise Ăźbliche Quellenangabe) samt Fotos von www.fidal.it des italienischen Leichtathletik-Verbandes abgeschrieben wurden, wo eigentlich alles richtig drinnen steht. Alexander Ebner, Brixen
Anm. d. R.: Herr Ebner hat leider vollkommen Recht; wir entschuldigen uns und versprechen, beim nächsten Mal besser aufzupassen.
Schreiben Sie uns Ihre Meinung! Liebe Leserin, lieber Leser, schreiben Sie uns Ihre Meinung zu den Berichten in diesem „Brixner“. Wir freuen uns auf jeden Leserbrief.
Der „Brixner“, BrennerstraĂ&#x;e 28, 39042 Brixen fax 0472 060201, e-mail brixner@brixmedia.it
Andreas Hempel hat fĂźr unsere Leser nicht nur ein einzelnes Gericht, sondern gleich ein ganzes Menu zusammengestellt, das perfekt zur Jahreszeit passt:
Leichtes Sommermenu � Gamberetti con finocchi mit Eisacktaler Veltliner � Wienerschnitzel mit Sßdtiroler Blauburgunder � Panna cotta mit Recioto vom Soave Classico Zutaten und Zubereitung fßr 4 Personen: 1 Fenchelknolle 200 g Gamberetti Fenchelknolle fein raspeln, mit den Gamberetti vermischen, mit Zitronensaft, OlivenÜl und Meersalz abschmecken, etwas ziehen lassen. Dazu breite Olivengrissini. 4 Kalbsschnitzel, gut pariert und sehr dßnn geklopft Mehl, SemmelbrÜsel, Parmesan, Kräutersalz 2 Eier mit einem EsslÜffel Wasser aufschlagen Butter, Zitronenschnitze Wichtig ist, dass die Schnitzel ganz dßnn geklopft werden, in Mehl wenden. SemmelbrÜsel mit etwas geriebenem Parmesan und Kräutersalz vermischen. Reichlich Butter in einer weiten Pfanne erhitzen. Schnitzel im Ei und BrÜselmischung wenden, rasch von beiden Seiten goldbraun braten. Sofort auf Kßchenkrepp servieren
und mit Zitronensaft beträufeln. Dazu Ciabatta. 500 ml Sahne 50 g Zucker Mark aus einer Vanilleschote 3 Blatt Gelatine, eingeweicht abgeriebene Zitronenschale 4 Zitronenscheiben 200 ml Sahne mit Zucker, Zitronenschale und Vanille 15 Minuten kÜcheln, ausgedrßckte Gelatine einrßhren. Leicht abkßhlen lassen. Den Rest der Sahne steif geschlagen vorsichtig unterziehen. Zitronenscheiben auf den Boden runder FÜrmchen legen, die noch warme Masse einfßllen, kalt stellen. Zum Stßrzen die Crème am Rand mit scharfem Messer lÜsen. Guten Appetit!
Haben auch Sie ein besonderes Rezept, das Sie unseren Lesern nicht vorenthalten mĂśchten? Bringen Sie Ihr Rezept und Ihr Foto einfach vorbei (Redaktion „Brixner“, BrennerstraĂ&#x;e 28, Brixen, Tel. 0472 060200) oder schicken Sie uns ein e-mail: brixner@brixmedia.it.
s g a t t i m h c u A ! p p i t r h e k n i E r ein gute 3FJDIIBMUJHF 4QFJTFLBSUF NJU 5BHFTNFO TPXJF MFDLFSF 1J[[BT BVT EFN 4UFJOPGFO 1J[[FSJB )BSQG Ă #SJYFO Ă .BIS Ă 5FM
,UNCHTRONIC 11
Portrait
Die Frau aus dem Volk Eine Frau als BĂźrgermeister – dass dies gut funktionieren kann, beweist die politische Erfolgsgeschichte von Marianne Ăœberbacher: Sie ist nun zum dritten Mal in Folge zur BĂźrgermeisterin der Gemeinde Natz Schabs gewählt worden.
E
Es ist Montag Vormittag. Während sich drauĂ&#x;en eine drĂźckende Hitze ausdehnt, ist es im Rathaus von Natz-Schabs angenehm kĂźhl und ruhig. Noch sind die StĂźhle vor dem Amtszimmer der Frau BĂźrgermeister leer; die Sprechstunde beginnt erst um 11 Uhr. Marianne Ăœberbacher Unterkircher hält täglich Sprechstunde, damit kein BĂźrger mit seinen Anliegen warten muss. „Man muss bei mir nicht um einen Termin ansuchen“, sagt sie und praktiziert auf diese Weise BĂźrgernähe. Der Termin fĂźr dieses Interview fällt vor eine solche Sprechstunde. Eine halbe Stunde haben wir Zeit, „denn mein Tagesablauf ist straff organisiert.“ Eine halbe Stunde, um den Menschen hinter der BĂźrgermeisterin kennen zu lernen. Eine halbe Stunde, um vielleicht etwas Ăźber jene Frau zu erfahren, die sich seit Jahren in einer besonderen Position behauptet, sanft und leise und doch mit einer gewissen Beharrlichkeit.
Marianne Ăœberbacher: „Auch die kleinen Probleme der Menschen mĂźssen ernst genommen werden“ „HintertĂźrchenpolitik mache ich nicht mit.“
Ein GespĂźr fĂźr die Menschen Zehn Jahre lang gab es in SĂźdtirol nur zwei BĂźrgermeisterinnen, „seit den letzten Gemeinderatswahlen sind wir zu fĂźnft.“ FĂźnf BĂźrgermeisterinnen bei 116 Gemeinden, das sieht noch immer nach einer wahren Männerdomäne aus. Und trotz-
4POEFSXPDIFO
dem, „die Akzeptanz unter meinen Amtskollegen war immer gegeben“. Am schwierigsten waren wohl die ersten fĂźnf Jahre als BĂźrgermeisterin. „Wir haben ‚nur’ eine Frau als BĂźrgermeister“, war damals manches Mal zu hĂśren, und es klang im Dorf fast wie eine Entschuldigung. WofĂźr, das lässt sich schlecht sagen, „und man darf solche Aussagen nicht allzu ernst neh-
ÂŹ ÂŹ ÂŹ ÂŹ
#JPUIFSN & -BVEFS $ %JPS 4IJTFJEP
$ROGERIE 0ARFĂ MERIE "RIXEN $OMPLATZ s 4EL %JF 1BSGVNFSJF BN %PNQMBU[ IjMU G S 4JF KFEFO 4BNTUBH /BDINJUUBH HFzGGOFU
!LTENMARKTGASSE s 4EL 12
men“, lächelt Frau Ăœberbacher. Sie habe sich in den letzten Jahren „eine groĂ&#x;e Gelassenheit angeeignet“, bekennt sie, „und ich habe gelernt, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden“. Stets ein Ohr zu haben fĂźr die kleinen Anliegen der Menschen, das hat sie sich zum Grundprinzip gemacht. „Man muss ein GespĂźr fĂźr die Menschen haben“, sagt Marianne Ăœberbacher, „man muss ihnen
Foto: Oskar Zingerle
das Gefühl geben, dass sie mit ihren Problemen ernst genommen werden, auch wenn sich diese Probleme nicht immer lösen lassen“.
„Einfach so“ Jede Gemeinde täte gut daran, sich von den großen Vorhaben nicht zu sehr vereinnahmen zu lassen, „sonst fühlen sich die Menschen im Alltag nicht mehr wohl.“ Marianne Überbacher versucht stets, „am Boden zu bleiben“. Fünf Dörfer unter einen Hut zu bringen ist kein leichtes Unterfangen, „und natürlich gibt es immer auch Machtgerangel und Rivalität“. Nachdem sie aber aus Natz stammt, in Schabs arbeitet und in Aicha wohnt, fühlt sie sich nicht ganz zu Unrecht als „Frau aus dem Volk“. Der Weg in die Politik ergab sich „einfach so“, Marianne Überbacher hat ihn „eigentlich nie gesucht.“ Sie war aber immer schon politisch interessiert, arbeitete als Bezirksjugendreferentin und in der Landesjugendleitung der Südtiroler Volkspartei.
Krautköpfe und Volkstänze Außerdem war sie Jungscharführerin und saß im Pfarrgemeinderat. „Ich habe wohl geschaut, immer ein bisschen von zu Hause wegzukommen“, lacht sie. Zu Hause, das bedeutete nämlich auch viel Arbeit. „Wir mussten unzählige Krautköpfe putzen“, und auch die kleine Baumschule forderte ihren Tribut. Lediglich die Arbeit mit den Feriengästen habe sie „leidenschaftlich gerne“ gemacht. Trotz oder vielleicht besser wegen ihres straff organisierten Tagesablaufs bleibt noch Zeit für Hobbys. Radeln, Schwimmen und Spaziergänge sind ihre Quellen der Entspannung. Und sie liebt den Volkstanz: „Ich komme nämlich aus einer musikalischen Familie und mag die Bewegung.“
Marianne Überbacher: „Ich habe gelernt, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden“ Aus der halben Stunde ist mittlerweile beinahe eine ganze geworden, informativ und kurzweilig. Durch ein leichtes Klopfen an die Tür des Amtszimmers macht man uns darauf aufmerksam, dass die Sprechstunde schon begonnen hat. Ich ernte jedoch keine vorwurfsvollen Blicke von den Wartenden. Die Frau Bürgermeister nimmt sich schließlich für jeden ausreichend Zeit. Marlene Kranebitter
steckbrief Marianne Überbacher wurde am 17. August 1957 in Brixen geboren. Mit vier Brüdern und einer Schwester wuchs sie am Linderhof in Natz auf. Nach der Volksschule besuchte sie die Mittelschule bei den Englischen Fräulein in Brixen. Anschließend absolvierte sie die Lehrerbildungsanstalt in Meran. 1975 legte sie die Maturaprüfung ab und unterrichtete dann an den Grundschulen von St. Sigmund, Spinges, Rodeneck und Aicha. Seit 1980 ist sie Lehrerin an der Grundschule in Schabs. 1985 kandidierte sie für den Gemeinderat und wurde auch prompt gewählt. Von 1990 bis 1995 saß sie im Gemeindeausschuss und war zuständig für Schule und Kultur. Als 1995 die Bürgermeister zum ersten Mal direkt gewählt wurden, konnte sie sich gegen zwei männliche Mitbewerber durchsetzen. Bei den Wahlen im Mai 2005 wurde sie zum dritten Mal in diesem Amt bestätigt. Seit 1984 ist sie mit Andreas Unterkircher verheiratet. mk
13
Umfrage
„Jetzt ist es angenehmer...“ Seit dem 1. Juli ist es amtlich: In öffentlichen Lokalen herrscht nach einer halbjährlichen Übergangszeit nun absolutes Rauchverbot. Wie reagieren Gäste und Gastwirte auf das Verbot? Wir haben uns in Brixen umgehört...
Caroline Flieher stört es „jetzt im Sommer überhaupt nicht. Die Raucher leben gesünder, wenn sie in die frische Luft gehen, um zu rauchen. Ich habe schon seit langem vor, mit dem Rauchen aufzuhören, nicht wegen des Verbotes, sondern wegen der Gesundheit und der Zigarettenpreise.“
Karl Vonklausner ist „Nichtraucher, und demzufolge war ich mit diesem Rauchverbot schon immer einverstanden. Ich glaube auch, dass jetzt sicherlich manche mit dem Rauchen aufhören werden.“ Auch Carla Volgger findet „dieses Gesetz sehr gut. Leider wurde es hier in Südtirol verspätet eingesetzt, was ich skandalös finde. Ich muss sagen, dass es seit dem Rauchverbot in den Lokalen viel angenehmer ist, und vor allem für die Kinder und Jugendlichen ist es sehr positiv. Ich denke schon, dass nun einige weniger rauchen werden, aufhören aber nicht unbedingt.“
„Io sono medico e non fumatrice“, erzählt uns Emanuela Pedevilla. “Penso che era proprio ora di proibire il fumo nei locali pubblici. Sta di fatto che è stata notata una riduzione del consumo di tabacco. Sono molto soddisfatta.“ „Der Staat verbietet uns zwar zu rauchen, spekuliert aber darauf, dass wir trotzdem nicht damit aufhören“, stellt Daniela Schiner fest. „Auf diese Weise kann er weiterhin mit uns Geld verdienen. Ich bin mit dem Verbot nicht einverstanden. Den Rauchern sollte der Genuss, zum Café eine Zigarette zu rauchen, nicht genommen werden. Man kann nicht ein Drittel der Bevölkerung diskriminieren, indem sie zum Rauchen nach draußen geschickt wird. In einem Lokal, das von mehr Rauchern als Nichtrauchern besucht wird, sollte man rauchen dürfen.“
14
Fotos: Oskar Zingerle
Obwohl die Baristin Antonia Steinmann selbst raucht, „muss ich zugeben, dass es zum Arbeiten seit dem Verbot angenehmer ist. Ich finde es gut, wenn vor allem vor der Theke nicht mehr geraucht wird. Wir haben aber auch weiterhin hinten im Lokal einen Raucherraum, der allerdings nicht allzu groß ist.“
Heidi Rech ist Nichtraucherin und befürwortet „dieses Verbot absolut. Ich konnte es nicht mehr erwarten. Es ist nicht nur wegen der Kinder gut, auch für die Erwachsenen ist es von Vorteil. Ich glaube aber nicht, dass aufgehört wird zu rauchen, aber es wird vielleicht weniger geraucht.“ Die Baristin Michaela Oberhuber hat bemerkt, dass „durch das Rauchverbot im Lokal die Kleidung und auch die Haare weniger nach Rauch stinken, und man fühlt sich auch während und nach der Arbeit viel fitter als vor dem Verbot. Jetzt im Sommer merkt man es ganz stark, dass die Gäste so lange wie möglich draußen bleiben, wo sie rauchen dürfen. Wie diese dann im Winter darauf reagieren, wird sich noch zeigen.“
Willy Vontavon willy.vontavon@brixen.net Tel. 0472 837537
Schneller fertig als geplant
ticker Die Franziskus-Apotheke in Milland befindet sich seit Ende Juni in einem neuen Sitz, und zwar in der Millander Au Nr. 4. +++ Der Stadtrat von Brixen hat beschlossen, das Reglement fĂźr StraĂ&#x;enkĂźnstler zu Ăźberdenken. In der Zwischenzeit wird man pro Tag nur noch maximal zwei Genehmigungen auszustellen. Das neue Reglement soll beinhalten, wie viele Ansuchen genehmigt und wie lange am selben Ort gespielt werden darf. +++ Der italienische Umweltminister Altero Matteoli hat die Gemeinde Brixen fĂźr vorbildliche Sammlung und Wiederverwertung von Altglas prämiiert. Der Brixner Umweltstadtrat Gianlorenzo Pedron nahm den Preis in Rom entgegen. +++ Der Brixner Stadtrat hat fĂźr jeden ersten Dienstag im Monat an wechselnden Orten Informations- und Gesprächsabende angekĂźndigt, an denen Brixner BĂźrger die Stadträte treffen kĂśnnen. Das erste Treffen hat bereits stattgefunden.
Die Fertigstellung der Zufahrt zum Industriegebiet und des Autobahnanschlusses Brixen SĂźd wird ein halbes Jahr frĂźher erfolgen als geplant. Durch ein neues innovatives Pfeilerbausystem hat das Unternehmen Wipptaler Bau AG fĂźr den Bau der BrĂźcke, die als Zufahrt zur Industriezone dienen wird, erhebliche Zeiteinsparungen erzielt. Nun wartet man darauf, dass die Italienischen Staatsbahnen die Oberleitungen des Bahnstromes tiefer setzen, damit auch die letzten 50 Meter der BrĂźcke fertig gestellt werden kĂśnnen. Diese Arbeiten sind fĂźr September geplant. Mit dem Bau der BrĂźcke Ăźber den Eisack, die als Zufahrt nach Albeins dienen wird, beginnt man in diesen Tagen. Der Autobahnanschluss soll ebenfalls im FrĂźhjahr fertig gestellt sein. wv
Abenteuer Lernen Der Verein Fejdjux veranstaltet vom 25. bis zum 29. Juli und vom 1. bis zum 5. August unter dem Titel „Abenteuer Lernen“ ein auĂ&#x;ergewĂśhnliches Sommercamp fĂźr Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 13 Jahren. Die ausgebildete Lernberaterin Martha Pramsohler wird gemeinsam mit den jungen Teilnehmern den Geheimnissen des Lernens auf der Spur sein und vermittelt Tricks fĂźr effizientes Lernen. Dabei geht es nicht ums BĂźffeln, sondern um die Vermittlung von Tipps mit einer groĂ&#x;en Portion SpaĂ&#x;, denn neben den Lernhilfen werden auch AusflĂźge in den Wald unternommen, es gibt Abenteuer mit Pferden und es wird gebastelt. Veranstaltungsort ist der Pichlerhof in Elvas; das Sommercamp dauert von Montag bis Freitag. Ăœbernachtet wird mit Schlafsack im Tipi, fĂźr Rundumverpflegung wird gesorgt. Infos erhält man unter Telefon 338 1459835 oder per email: summercamp1@virgilio.it. wv
7IR STARTEN FĂ R 3IE /RTHOPĂŠDISCHE 0RAXIS
$R MED 2ALF 3CHOTTMANN IM 3YNCOM 'EBĂŠUDE
*ULIUS $URST 3TRA”E IN "RIXEN 7IR FREUEN UNS AUF )HRE 4ERMINVEREINBARUNG 4EL 17
Die Pilze-Berater Ich wurde adoptiert...
Am 4. Juli nahm der Sanitätsbetrieb Brixen die mykologische Kontrollstelle wieder in Betrieb. Sie bleibt bis zum 28. Oktober aktiv. Die Kontrollstelle berät alle privaten Pilzesammler kostenlos jeden Montag und an den zwei darauf folgenden geraden Tagen der Woche von 15.30 bis 16.30 Uhr rund um das Thema Pilze. Samstags, sonntags und an anderen Feiertagen bleibt der Dienst geschlossen. Die Bescheinigungen für frische Pilze, die für den Handel bestimmt sind, werden von Montag bis Freitag von 8 bis 9 Uhr ausgestellt. Der Dienst befindet sich in der Dan-
testraße 51, Gebäude C, 2. Stock (Telefon 0472 812480). Mykologie ist die Wissenschaft der Pilze, inklusive Hefen, Schlauchpilzen, Basidienpilzen, Jochpilzen, Töpfchenpilzen und anderen. Die moderne Mykologie begann mit E. M. Fries, Persoon und de Bary und emanzipierte sich von der Botanik. Wie in anderen Gebieten der Biologie werden in der Systematik der Pilze immer mehr Methoden aus der Molekularbiologie eingesetzt, zum Beispiel die PolymeraseKettenreaktion (PCR) oder die oz DNA-Sequenzanalyse.
Frau M. wurde mit viereinhalb Jahren adoptiert, nachdem sie zuvor in einer Pflegefamilie gelebt hatte. Da sie mit ihren Adoptiveltern über dieses Thema nie sprechen konnte, blieben viele Fragen und Sehnsüchte tief in ihrem Inneren unbeantwortet. Frau M. versuchte, diese Unklarheiten ihrer Kindheit zu verdrängen, was ihr auch gelang – so glaubte sie. Bis sie nach der Geburt ihres Sohnes in eine tiefe Depression verfiel. Verbunden mit Schmerz, Angst und Sorgen, getrieben jedoch von einer großen Sehnsucht und inneren Unruhe, entschied Frau M., sich auf den Weg der Suche nach ihrer Vergangenheit, nämlich ihrer leiblichen Eltern zu begeben. Sie fand nach langem Suchen tatsächlich ihre leibliche Mutter und ihren leiblichen Vater. Dies ist nun zehn Jahre her, und Frau M. hat vieles ihrer Vergangenheit verstanden, vieles auch noch nicht, vieles verzie-
hen, einiges noch nicht. Immer stärker wird in ihr der Wunsch, sich mit anderen betroffenen Adoptivkindern zu treffen und mit ihnen gemeinsam zu versuchen, mit der Vergangenheit, die ein sehr wichtiger Teil unseres Lebens ist, Frieden zu schließen und innere Ruhe zu finden. In einer Selbsthilfegruppe besteht durch das Austauschen von Erfahrungen und Erlebtem die Möglichkeit, diese Lebenserfahrungen zu verarbeiten und als wichtigen Teil des Lebens zu integrieren. Erwachsene Adoptierte können sich in der Dienststelle für Selbsthilfegruppen unter Telefon 0471 312424 melden, falls sie interessiert sind, an der Selbsthilfegruppe für erwachsene Adoptierte teilzunehmen. oz
Unfug in Brixen
Bübereien ohne Ende
Brixen, Donnerstag, 2. Juli 1908
Brixen, Samstag, 18. Juli 1908
Das Wasser wird teuerer
Brixen, Samstag, 4. Juli 1908
In der am 3. Juli stattgehabten Bürgerausschusssitzung in Brixen wurde über Antrag des Obmanns des Wasserversorgungs-Komitees, Herrn Pius Wiesthaler, beschlossen, von nun an wieder die Wassermesser einzuführen. In verschiedenen Häusern wurde nämlich von den Kontrollorganen so große Verschwendung beobachtet, dass der bisher probeweise eingeführt gewesene Modus der Pauschalierung nicht mehr aufrecht erhalten werden kann. Man fand Häuser, in denen das Wasser nur deshalb ununterbrochen lief, damit die Räumlichkeiten kühler wurden. In anderen Häusern erforderte wieder die Gartenbespritzung enorme Wasserquantitäten. Auch in Vahrn wurde der pauschalierte Wasserverbrauch ganz bedeutend überschritten. Da sich überdies die Maßregel als unzureichend erwies, die Leitung des Nachts zu sperren, um das tagsüber stets leer gewordene Reservoir auf dem Kranebittberg zu füllen, musste wieder zum Wassermesser zurückgegangen werden. 18
Schon öfters war uns Gelegenheit geboten, auf das rohe und unverschämte Treiben der Brixener Gassenjugend hinzuweisen, aber, wie es scheint, ist man hier nicht gewillt, begründeten Wünschen des Publikums Rechnung zu tragen. Wir werden aber nicht aufhören, immer wieder auf die Missstände in unserer Stadt hinzuweisen, bis Abhilfe geschaffen wird. Es scheint sich bei unserer „goldenen“ Jugend eine besondere Vorliebe für Knallerbsenwerfen und Anrempeln harmloser Passanten einzuschleichen. Welche Zwecke damit verfolgt werden sollen, das zu ermitteln, fällt schwer. Sollte es den städtischen Charakter Brixens heben oder eine bloße Erholung und ein Spiel für die Gassenjugend sein? Wir wollen das nicht entscheiden.
Schon wieder laufen laute Klagen ein, dass am Montag oder Dienstag am rechten Eisackufer einer der Alleebäume zum großen Teil entrindet wurde, so dass er zugrunde gehen muss. Ferner wurden vor kurzem in der Rappanlage die Eisengitter auf eine große Strecke ruiniert, so dass dem Verschönerungsverein für deren Wiederherstellung bedeutende Kosten erwachsen sind. Ist es denn in Brixen wirklich unmöglich, endlich einmal solchen Bübereien dadurch wenigstens auf einige Zeit ein Ende zu machen, dass man die Eltern solcher Fratzen zur Rechenschaft zieht und selbe exemplarisch zahlen macht? Der Verschönerungsverein in Innsbruck hat seinerzeit für die Ergreifung eines solchen Übeltäters kleine Prämien ausgesetzt und hatte ei-
Viel los am Donnerstag
Brixner Kinder in Regensburg Seit nunmehr 30 Jahren gibt es den Kinderaustausch mit der Partnerstadt Brixens. Jedes Jahr nach Schulende fährt Organisatorin Hermelinde Assner mit drei weiteren Betreuern und 20 Kindern nach Regensburg. Die Kinder – sie kommen aus allen Grundschuldirektionen der Gemeinde Brixen – verbringen zwei Wochen in einem Jugendzentrum. Auch heuer wieder durften 20 Brixner Kinder dieses unvergessliche Abenteuer erleben. Sie staunten nicht schlecht über die Bekanntheit der Brixner in Regensburg: Manch älterer Regensburger hatte sie auf der Straße mit einem freund-
lichen Lächeln angesprochen. Auf dem Programm standen unter anderem eine Schifffahrt auf der Donau, ein Besuch bei der Feuerwehr und der Empfang im Rathaus. Das Projekt wird zur Gänze von der Stadt Brixen finanziert. Obwohl die Brixner immer wieder gerne in die Stadt an der Donau reisen, liegt der Gegenbesuch der Regensburger Kinder in Brixen seit einigen dp Jahren auf Eis.
Was gibt es Schöneres als nach einem arbeitsreichen Tag die lauen Sommerabende bei viel Musik und reichhaltigem kulinarischen Angebot mit Freunden zu verbringen? Noch bis zum 18. August verwandelt sich die Brixner Altstadt jeden Donnerstag Abend in eine gigantische Straßenbühne mit Rhythmen von Blues, Rock, Jazz, Country und Pop: Über 20 Betriebe beteiligen sich an den „Brixner Sommeremotionen“. Auf der Bühne des Domplatzes spielen am 21. Juli die Südtiroler Gaudimusikanten, am 28. Juli Music Transfer Live, am 4. August das Grazer Gitarrenensemble, am 11. August Chevy 57 und am 18. August Andreas Settili und die Old Cuba Band. Am 4. August ist Brixen Schauplatz eines Ferrari-Treffens, und am 28. Juli und 18. August gibt es eine Modeschau. „Altes Handwerk lebt“ am 21. Juli, 4. und 11. August. Dabei werden unter anderem Drechslerarbeiten, Klosterarbeiten, Einlegearbeiten in Holz und Horn und Federkielstickerei vorgestellt. Eine „Klöpplerein“ und auch ein „Riemer“ zeigen ihre Fertigkeit. In der Albuingasse wird man an jedem Donnerstag außer dem 11. August einen Flohmarkt finden. Am Alten Postplatz bietet der VKE Kinderanimation an. wv
Lancia Ypsilon 1.3 M-Jet 16V Argento
BJ 08/2004 (3 türig) ca. 19.000km
nen guten Erfolg. Man probiere es einmal auch in Brixen damit, vergesse aber hiebei nicht die Plakatmarder, welche noch immer ihr Unwesen treiben.
Wagenunfall
Brixen, Donnerstag, 9. Juli 1908
Der Kutscher des Grafen Ledochowski hatte heute gegen 7 Uhr früh mit seinem Fuhrwerk ein eigenartiges Malheur. Gerade als er die Bahnübersetzungen beim Gasthaus Watschinger passierte, wurden die Schranken herabgelassen. Das Pferd scheute, machte einen Seitensprung und zerbrach hiebei die Deichsel, deren spitzes Ende nun bei jeder Bewegung dem Tier in die Schenkel stach, wodurch es ganz
toll wurde. Wie rasend jagte das Pferd die Erzherzog-Eugen-Straße herunter und konnte erst später mit großer Mühe eingefangen werden. Der Kutscher kam mit dem Schrecken und der zerrissenen Hose davon, das Pferd soll aber übel zugerichtet sein.
Zaubertheater in Brixen
Brixen, Samstag, 25. Juli 1908
Der Kinematograph in der Stadlgasse findet bei der hiesigen Bevölkerung immer mehr Anklang. Es ist wirklich ein billiges Vergnügen, den stets abwechselnden, bald urkomischen, bald ergreifenden Vorführungen beizuwohnen. Besondere Bewunderung erregen die farbenpräch-
tigen Tricks aus dem Zaubertheater. Schallende Heiterkeit rufen stets jene Nummern hervor, in welchen das Nachlaufen einer stetig wachsenden Volksmenge nach einem davoneilenden Ziele (durchgegangener Radfahrer, wandernde Kugel und Ähnliches) zur Darstellung kommt. Die Direktion hat Vorsorge getroffen, dass ihr in Zukunft von der Zentralunternehmung nur dezente Programmnummern zugeschickt werden.
• • • • • • • • • • •
ABS 4 Airbags Servolenkung Radio/CD Klimaanlage Alufelgen 2 elektr. Fensterheber Zentralverriegelung Funkfernbedienung Sonderlackierung beige Bordcomputer
Moser-Preis:
nur € 11.990,Neupreis: € 15.243,-
Kaum zu glauben! Fabrikstraße 4 ∙ 39031 Bruneck Tel. 0474 571444 www.automoser.com 24 Stunden frei für Sie zugänglich!
19
Neue Impulse für die Zukunft Mit der Übersiedlung in den neuen Firmensitz im WOC in Brixen stellt sich die Firma Elektro Plaickner künftigen Herausforderungen.
Daniela und Otmar Michaeler, Doris Brunner, Ulli Peintner, Patrizia Angerer
Brigitte Frenes und Klaus Unterkofler
Martin Plaickner, Christine und Walter Gasser
N
Nach acht Jahren kontinuierlichen Wachstums und einem mittlerweile siebenköpfigen Mitarbeiterteam fanden es Martin und Barbara Plaickner an der Zeit, ihren Betrieb zu vergrößern. Bis dahin hatten sich das Büro im Wohnhaus und das Magazin in der Privatgarage der Familie Plaickner in Albeins befunden. Auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten wurden sie im WOC in der Industriezone Brixen fündig. Der neue Firmensitz befindet sich im dritten Stock im WOC und zeichnet sich durch helle und großzügige Räumlichkeiten aus, in denen sich Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen wohl fühlen. Der große Eingangsbereich dient als Ausstellungsraum, an den mehrere Büros und ein weitläufiges Magazin anschließen. Kunden können vor dem Haus parken oder gelangen über eine Zufahrtrampe in den dritten Stock zu den Firmenparkplätzen direkt vor dem Betrieb. Hier bietet Elektro Plaickner seinen Kunden die gesamte Palette an Elektroleistungen an, die von Elektroinstallationen, Beleuchtung, Staubsaug-, Satelliten- und Antennenanlagen bis hin zu Steuerungen, EIB-Anlagen und Schaltschränken reicht. 20
Manuela und Helmut Gasser, Johanna Reifer
J.-Durst-Str.66, WOC 3. Stock, Brixen Tel. 0472 06 83 11 Fax 0472 06 96 38 info@elektro-plaickner.it
Barbara Plaickner, BM Albert Pürgstaller, Martin Plaickner, Josef Michaeler, Peter, Luise und Doris Michaeler
Marlen und Günther Huber
Gabriel Plaickner mit Simon und Lukas
Mitarbeiter der Firma Elektro Plaickner, v.l.n.r.: Daniel, Armin, Barbara, Martin, Markus, Thomas und Rudi
Maximilian, Barbara, Martin und Peter Plaickner
Wolfgang Plank, Barbara Plaickner, Roman Bodner
Ein großes Fest Die Einweihungsfeier des neuen Firmensitzes fand am Abend des 17. Juni statt. Nahezu 200 geladene Gäste waren erschienen, um die Räumlichkeiten zu besichtigen, und freuten sich mit der Familie Plaickner über die erfolgreiche Entwicklung ihres Betriebes. Barbara und Martin begrüßten die zahlreichen Gäste und bedankten sich bei Familie, Freunden und Bekannten für das Vertrauen, bei Kunden für die gute Zusammenarbeit und bei Mitarbeitern und Lieferanten für die tatkräftige Unterstützung. Ein paar Ehrengäste, darunter Bürgermeister Albert Pürgstaller, Stadtrat Peter Brunner und Roman Bodner von Mitterrutzner Bau, schlossen sich mit ein paar
Petra und Thomas Michaeler
Peter Brunner, Roman Bodner anerkennenden Grußworten an. Die Segnung der Räumlichkeiten nahm Barbaras Onkel, Josef Michaeler, vor. Danach wurde bis in die späten Abendstunden gefeiert, wobei Buffet- und Getränkeinseln mit Stehtischen und Sitzgelegenheiten in allen Räumen zum Rundgang und zum geselligen Beisammensein einluden.
Albert Unterkofler, Paula Baumann, Roland Unterkircher
Herta und Herbert Hofer
Lebensräume
„Überraschend neutral“
E
Heimat Von Barbara Villscheider
Entgegen der landläufigen Meinung war die Wahlkampfberichterstattung zu den vergangenen Gemeinderatswahlen auch in Brixen „neutral und sachlich“, wie eine Medienresonanzanalyse des Landesbeirates für Kommunikationswesen ergab.
„Es ist eine Premiere für Südtirol“, erklärte Hansjörg Kucera, Präsident des Landesbeirats für Kommunikationswesen, in dessen Auftrag die Untersuchung zur Wahlkampfberichterstattung durchgeführt wurde. Die Innsbrucker Mediawatch, ein Tochterunternehmen der österreichischen Presseagentur APA, hat während des Wahlkampfs die Berichterstattung von 17 Südtiroler Medien untersucht, 1.049 Artikel oder Sendungen nach Nennungen von Bürgermeisterkandidaten durchforscht. Die beobachteten Gemeinden waren Bozen, Meran, Brixen und St. Ulrich. Clemens Pig, Geschäftsführer der Mediawatch, stellte fest, dass die Südtiroler Medien überraschend neutral berichteten: Etwa 96 Prozent aller Nennungen waren neutral, nur vier Prozent beinhalteten eine negative oder positive Wertung. In anderen Ländern wie zum Beispiel Österreich seien negative Berichte wesentlich stärker vertreten. Eine zweite Besonderheit sei, dass zumindest in der ersten Phase, bis zur Wahl am 8. Mai, die Sachthemen überwogen und darunter vor allem der Verkehr. Erst im Wahlkampf für die Stichwahlen am 22. Mai näherte sich Südtirol dem internationalen Trend, und es überwogen „metapolitische“ Themen: Wer liegt in Umfragen vorne? Wer geht mit wem eine Koalition ein? Wer kriegt welchen Posten?
Leitner und Heiss am öftesten genannt
Wochen vor der Wahl, am öftesten erwähnt wurde, und zwar 126 mal. Mit 116 Nennungen liegt Hans Heiss an zweiter Stelle. Der heutige Bürgermeister Albert Pürgstaller ist mit 76 Nennungen weit abgeschlagen an dritter Stelle, danach folgen Dario Stablum mit 71, Gianlorenzo Pedron mit 62 und Massimo Lucarelli mit 42 Nennungen.
Neutrales mediales Image Das mediale Image der Bürgermeister-Kandidaten der Stadtgemeinde Brixen ist durchwegs neutral. Die positiven Nennungen von Hans Heiss beruhen besonders auf Aussagen, die ihm einen außergewöhnlichen Wahlerfolg voraussagen; jene von Albert Pürgstaller auf positiven Bemerkungen zu Persönlichkeitsprofilen.
Ausgeglichene Berichterstattung im „Brixner“ Die Medienresonanzanalyse hat auch die Nennungen der Bürgermeisterkandidaten in den einzelnen Medien untersucht. Gerade im Fall von Brixen ergeben sich hier große Unterschiede:
Sowohl „Dolomiten“ als auch die „Neue Südtiroler Tageszeitung“ und das Mittagsmagazin des RAI Senders Bozen haben zum Beispiel Pius Leitner viel öfter genannt als alle anderen Kandidaten. Die FF hat sich vor allem auf Hans Heiss konzentriert, das Südtirol Journal hat ausschließlich Leitner zu Wort kommen lassen, TG Regione und TGR Giornale Radio haben lediglich über die italienischsprachigen Kandidaten berichtet. Der „Alto Adige“ hat sehr ausgeglichen über alle Kandidaten berichtet – genauso wie übrigens auch der „Brixner“. Clemens Pig hat bei der Vorstellung der Analyse die Vermutung aufgestellt, dass Pius Leitner vor allem auch durch seine Tätigkeit als Landtagsabgeordneter so häufig in den Medien genannt worden sei und dass ein Teil der Berichte gar nicht die Gemeinderatswahlen betroffen hätten. Da auch Hans Heiss und Albert Pürgstaller vor den Wahlen dem Landtag angehörten, scheint die Analyse nichtsdestotrotz zu beweisen, dass Leitner in der Vorwahlzeit intensive Pressearbeit betrieben habe und die Medien diese zum Teil auch aufgegriffen hätten. Willy Vontavon
Du befragst mich nach meiner Heimat, sie liegt in hurtigen muehevollen gesunkenen Etueden. Vasen unerfasst bereitgestellt um Gefaess zu leeren in hurtige Heimatstatt aus Mutfertigkeit. Du orgelst hueterinnenhaft hin und her, um mir Heim in dieser Wellenwelt zu sein, und ich umgehe Mut, um Inselwelt zu sein. Im inniglichen Ort Ruhe nicht finde, immer unterwegs bin, Du-fesseln meine Heimat braucht, um Hunger, der nicht gestillt zu befestigen an der Gesinnung blauer Klaviere, die gestimmt im Keller verrotten und ungeerdet sind. Um Heimat zu erfinden, meine Teufel mit dir vertreibe. Unzerfahren fest nur bin, wenn Menschsein Heimat bietet vor Ort, und tun, das erkoren in gewahrsamer Gefuehlserfassung. 20. Mai 2005
Ein Beitrag von
Interessanterweise war es der freiheitliche Bürgermeisterkandidat Pius Leitner, der von den Südtiroler Medien im Zeitraum vom 4. April bis zum 8. Mai 2005, also in den letzten fünf 21
Schweizer Verhältnisse in drei Jahren? Der drohende Verkehrsinfarkt in Südtirol ist nur durch eine Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel zu erreichen. Jahrzehntelang wurden die entscheidenden Maßnahmen dafür vernachlässigt. Mit der Übernahme des Assessorates für Verkehr und Tourismus durch Thomas Widmann scheint sich eine entscheidende Wende nach dem Beispiel unserer Schweizer Nachbarn anzubahnen. Wir führten mit dem Landesrat ein eingehendes Gespräch über die geplanten Maßnahmen.
S
Südtirol ist seit Jahrhunderten das alpine Durchgangsland für die Verbindungen zwischen dem Norden und dem Süden Europas. Die Reisenden fanden auf ihrem Weg gastliche Aufnahme. So entwickelte sich die kleine Region zu einem gut erreichbaren und begehrten Ferienziel. Die Gäste fanden hier neben ursprünglichen Naturschönheiten, gepflegten Kulturlandschaften, idyllischen Dörfern und romantischen Städten Ruhe und erholsame Beschaulichkeit inmitten einer freundlichen Bevölkerung. Neben der Landwirtschaft mit Wein- und Obstbau entwickelte sich eine kleinteilige Gewerbestruktur fast ohne störende Schwerindustrie. Wesentlich für den wirtschaftlichen Erfolg der Region in Tourismus, Landwirtschaft und Gewerbe war die Entwicklung von Verkehrsstrukturen. Begonnen hatte dies
schon in der k.u.k.-Monarchie mit der Anbindung Tirols an das europäische Eisenbahnnetz: 1859 mit der Bahnlinie von Verona nach Bozen, 1867 mit der Brennerbahn von Bozen nach Innsbruck und 1871 mit der Fertigstellung der Strecke durch das Pustertal von Franzensfeste nach Lienz und Maribor. 1881 wurde dann die Städteverbindung von Bozen nach Meran eröffnet. Die geplante Verbindung nach Westen von Meran nach Chur blieb Fragment – lediglich ein Teilstück bis Mals wurde 1906 fertig gestellt, 1961 geschlossen und erst kürzlich, am 5. Mai 2005, wieder eröffnet.
Ideale Voraussetzungen – eigentlich! Südtirol bietet mit seinen fünf wichtigsten Tälern – Eisacktal, Vinschgau, Pustertal, Etschtal und Unterland – eigentlich ideale Voraussetzungen für die Entwicklung und optimale Ausnutzung des linearen Verkehrssystems auf der Schie-
ne. Flächenerschließungen mit der Bahn sind schwierig, und dennoch wurden sie vielerorts in Großstädten wie Wien, München oder Berlin mit einem Verkehrsverbund erfolgreich eingerichtet und bewähren sich längst im Betrieb. In Berlin werden sie in der Zukunft sogar 80 Prozent des Personenverkehrs übernehmen. Südtirol hätte es da aufgrund seiner linearen geographischen Situation wesentlich einfacher, hat aber nichts daraus gemacht. Die Region zählt 64 Einwohner pro Quadratkilometer – eine Zahl, die natürlich nicht für ein öffentliches Verkehrssystem geeignet wäre, wenn die Einwohner entsprechend verstreut leben würden. Da aber nur sechs Prozent der Fläche Südtirols besiedelbar sind, verändert sich dieses Verhältnis drastisch: Entlang der Bahnlinien in den Tälern leben durchschnittlich 700 bis 800 Einwohner pro Quadratkilometer – gute Verhältnisse für ein lineares öffentliches Personennahverkehrssystem.
Bahnlinien jahrzehntelang vernachlässigt Die bestehenden Bahnlinien hätten längst modernisiert und mit modernen S-Bahn-Zügen für ein übliches Taktsystem ausgerüstet werden müssen. An die Bahnhöfe in den Gemeinden und Städten hätten ausreichend Buszubringerlinien und Parkand-Ride-Plätze angeschlossen werden können. Ein ideales öffentliches Verkehrssystem für Südtirol wäre auf diese Weise längst entstanden. Stattdessen wurde auf den Straßenausbau für den Indivi22
dualverkehr mit dem privaten Fahrzeug gesetzt – mit all seinen Nachteilen für Umwelt und Benutzer. Feinstaub- und Lärmbelastungen, Flächenverbrauch und Landschaftszerstörung sowie enorme Kosten für die Privathaushalte, die in der Regel mehrere Fahrzeuge kostspielig unterhalten müssen, um mobil zu bleiben.
Durchschnittlich 1,6 Kilometer Was sind die Gründe für die kurzsichtige Verkehrspolitik der Vergangenheit? Zunächst natürlich die unbestreitbare Bequemlichkeit und ständige Verfügbarkeit eines eigenen Fahrzeuges. Zusätzlich aber auch eine verbreitete Mentalität, die das Zugfahren dem Bereich der sozialen Bedürftigkeit und Schülern sowie Alten zuordnet. Infolge der bisherigen Bevorzugung des eigenen Autos sind 84 Prozent des Südtiroler Verkehrs hausgemacht und rühren nicht vom Transitverkehr. Untersuchungen haben ergeben, dass die durchschnittlich mit dem Auto gefahrene Strecke nicht mehr als 1,6 Kilometer beträgt – ein Wert, der sicherlich auch durch den Transport der Kinder zu Schulen und Kindergärten durch die besorgten Eltern zustande kommt. Ebenso durch die Bequemlichkeit, auch für kleinste Strecken das Fahrzeug zu benutzen, anstatt ein Fahrrad oder gar den Fußweg. Dann natürlich auch der Zustand der öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol: Kein Taktsystem, das Bus und Schiene kundenfreundlich und zeitsparend kombiniert, zum Teil katastrophale Zustände auf den Bahn-
Leere Busse „Ich habe vor weniger als zwei Jahren ein Referat übernommen, das in den vergangenen 20 Jahren mit den Staatsbetrieben ohne eigene Initiativen zusammengearbeitet hat“, sagt Widmann. Kommunale Betriebe wie SASA oder SAD und private Betreiber hätten ohne vorherige Marktuntersuchungen Buslinien eingerichtet, für die feste Einnahmen vereinbart wurden, ganz gleich, ob sie voll oder leer fuhren – „ein staatliches
Thomas Widmann: „Auf der internationalen Strecke im Eisacktal haben wir aber keine Chance, eine entsprechende Konzession zu erhalten“
Foto: Oskar Zingerle
höfen und an den Haltestellen sowie – vor allem bei der Bahn – Verspätungen, Überfüllung und fehlender Komfort. Über den Masochismus des Bahnfahrens haben wir bereits in der Februarausgabe des „Brixner“ ausführlich berichtet. Vor diesem Hintergrund befragten wir Landesrat Widmann zu seinen Plänen für eine grundsätzliche und umfassende Veränderung der Misere des öffentlichen Personenverkehrs in unserer Region.
Subventionssystem, das teilweise nicht den wirklichen Verkehrsströmen und Bedürfnissen der Nutzer gerecht wird.“ Man kann nur darüber staunen, dass in der Vergangenheit für die Vergabe und Einrichtungen dieser Verbindungen meist keinerlei Bedarfsuntersuchungen, Zählungen, Erhebungen zum Quell- und Zielverkehr, Häufigkeiten von Ortsverbindungen, Einkaufs- und Arbeits-
platzziele oder zum Vorhandensein von Pendlerströmen vorgenommen wurden. Wer sich lautstark bemerkbar machte, erhielt einfach seine Buslinie mit gesicherten Einnahmen.
Schwierige Verhandlungen Auch in der Zusammenarbeit mit der FS, der staatlichen italienischen Eisenbahnlinie, wird am Bedarf vorbei gearbei-
tet. „Wenn wir die Staatsbahnen gebeten haben, bei Überfüllung der Züge noch einen Waggon anzuhängen, erhielten wir die Antwort, dass das Land Südtirol für diese Kosten aufkommen müsse“, sagt Widmann. Auch habe man ihm erklärt, dass oft kein Waggon mehr angehängt werden könne, weil die Länge des Bahnsteiges für eine Verlängerung des Zuges nicht ausreiche. „Als ich die Verantwor-
23
Vinschgerbahn ist ein Renner! Die Vinschgerbahn ist im Vinschgau eine wirkliche Alternative zum Privatauto geworden, obgleich sich der Betrieb noch immer in der Erprobungsphase befindet. KĂźnftig soll der Fahrtakt von einer Stunde auf eine halbe Stunde herabgesetzt werden. Dabei sollen die jetzt noch parallel verkehrenden Buslinien eingestellt werden. Vor allem fĂźr den Schulverkehr sollen nach Schweizer Vorbild zeitliche Verflechtungen so hergestellt werden, dass die Zeiten des Schulbeginns und Schulschlusses sich dem Fahrtakt des
Schwierige Verhältnisse im Eisacktal
Foto: Oskar Zingerle
tung fĂźr die Wiedereinrichtung der Vinschgerbahn Ăźbertragen bekam“, sagt Widmann, „war ich zunächst nicht sehr begeistert – zu viele Schwierigkeiten mit der FS, die zum Teil heute noch bestehen.“ Heute sei er allerdings von seinem Ressort im Allgemeinen und von der Vinschgerbahn im Besonderen begeistert, da sie zum Modell werde, wie Widmann den Ăśffentlichen Personenverkehr in der ganzen Region zusammenhängend organisieren mĂśchte. Im Vinschgau ist die leider nur einspurige und deshalb fĂźr StĂśrungen von dritter Seite (zum Beispiel durch die FS im Bahnhof Meran) besonders anfällige Strecke modernisiert worden. Es sind hĂśchst moderne ZĂźge angeschafft worden: leise, schnell in der Anfahrt und mit kurzem Bremsweg, bequem zum Ein- und Aussteigen, und im Aufenthalt sehr komfortabel. Allein im Juni wurden fast 60.000 Passagiere gezählt – ein Erfolg, der auch pessimistische Skeptiker Ăźberzeugt.
Zuges am jeweiligen Bahnhof anpassen. Unsinnige Wartezeiten kĂśnnen damit verhindert und ein vernĂźnftiger Zeittakt der Zubringerbusse angeboten werden. SchlieĂ&#x;lich ist in Zusammenarbeit mit der FS eine FortfĂźhrung der Vinschgerbahn bis nach Bozen geplant. GlĂźckwunsch! Ein Vorbild also fĂźr die geplante Organisation der ZĂźge in ganz SĂźdtirol? „Die Bahnstrecke durch das Eisacktal ist eine internationale Achse“, relativiert Widmann. Theoretisch kĂśnnte man die Konzession fĂźr die Geleise im Pustertal Ăźbernehmen und den Zugverkehr mit eigenem
Thomas Widmann: „Vielleicht gelingt es – nicht in drei, aber vielleicht in fĂźnf Jahren – Schweizer Verhältnisse im Ăśffentlichen Personenverkehr zu erreichen“ Rollmaterial wie im Vinschgau durchfĂźhren – kĂźrzerer Taktverkehr, Taktanpassungen fĂźr Schulen und Arbeitsplätze wie nach Schweizer Vorbild. „Auf der internationalen Strecke im Eisacktal haben wir aber keine Chance, dort eine entsprechende Konzession zu erhalten – es sei denn, wir bauen ein eigenes Geleis dazu oder wir schieben unsere S-Bahn zeitlich zwischen die internationalen ZĂźge. Das macht aber ein vernĂźnftiges Taktsystem unmĂśglich“, erklärt der Landesrat.
„Bei gutem Willen aller Beteiligten der FS, der Ă–sterreichischen Staatsbahnen und der Deutschen Bahn kĂśnnten wir auch das regeln“, sagt Widmann. Ein ganz groĂ&#x;es Problem dabei sei allerdings die Trennung der Trenitalia in FS, die die ZĂźge betreibt, und in RFI, die fĂźr die Strukturen, also die Geleise und BahnhĂśfe, zuständig ist. Beide wĂźrden sich im Moment nur unzureichend koordinieren, sagt Widmann. Weitere Schwierigkeiten scheinen aber auch in den bisher parallel und ohne jede Beziehung zueinander verkehrenden BefĂśrderungssystemen Zug und Bus zu bestehen. Da gibt es – wie jeder Betroffene immer wieder leidvoll in aufwändigen Wartezeiten feststellen muss – bisher scheinbar keinerlei Abstimmung der Fahrtzeiten oder gar ein gemeinsames Taktsystem. Dazu kommt ein Stadtbussystem, das bisher ohne Bezug auf Zug und Ăœberlandbus verkehrt. Zu diesem Chaos gesellen sich noch die Touristenbuslinien, die wiederum besonderen BefĂśrderungsbedingungen unterliegen. Da kann zum Beispiel nicht einfach ein NormalbĂźrger mit seinem Abonnement zusteigen. Der Tourist hingegen wird mit seiner Gästekarte dafĂźr auf der Ăśffentlichen Busstrecke zu seiner Verärgerung zur Kasse gebeten. Und schlieĂ&#x;lich kommt als fĂźnftes dieser autonom gewachsenen Systeme die Schulbusorganisation hinzu, die eigenständig nur den SchĂźlern zur VerfĂźgung steht.
5PUBMBVTWFSLBVG XFHFO (FTDIÊGUTTDIMJF•VOH JO #SJYFO
8JS SĂŠVNFO EFTIBMC #3*9&/ ,SFV[HBTTF 5FM
24
QVS[
FMO EJ F
1SFJ
TF
‡Óä¯Ê LÂˆĂƒ
Â‡ĂˆĂ¤ÂŻ
BVG 5SBDIUFONPEF #FSVGTCFLMFJEVOH
Wie kann dieser Wildwuchs in ein zusammenhängendes, wirtschaftlich sinnvolles und benutzerfreundliches Netzwerk der BefĂśrderung umgewandelt werden, das eine wirkliche Alternative zum eigenen Auto darstellt? „Um die Berechtigung und Effektivität der Ăśffentlichen Verkehrsverbindungen festzustellen, hat mein Assessorat an einen renommierten Schweizer Verkehrsfachmann den Auftrag erteilt, die wirklichen VerkehrsstrĂśme in SĂźdtirol mit Flussdiagrammen festzuhalten“, erklärt Widmann dazu. „Wir haben uns verwundert die Augen gerieben, denn in zahlreichen Fällen ist der Bedarf ein vĂśllig anderer als die Fahrstrecken der eingerichteten Buslinien, bei denen zu Recht kritisiert wurde, dass sie oft vĂśllig leer fahren wĂźrden.“ Diese Bestandsaufnahmen seien nun abgeschlossen und werden durch Bedarfserhebungen ergänzt. Aus diesen wissenschaftlichen Untersuchungen ergeben sich die wirklichen Zielzentren. „Manche Linien werden dadurch als sinnlos erkannt“, sagt der Landesrat, „andere mĂźssen neu eingerichtet werden – aber kĂźnftig in sinnvoller Vernetzung und nicht getrennt voneinander.“
Vorbild Vinschgau Diese eigentlich selbstverständlichen Grundlagenermittlungen hat es bisher nicht gegeben. Darauf aufbauend will Widmanns Ressort bedarfsgerecht ein ganzheitliches und vernetztes Ăśffentliches Verkehrssystem aus Bus und Zug entwickeln, das sich an den positiven Erfahrungen der Vinschgerbahn orientiert. „Dabei mĂźssen die bisher getrennten Systeme zusammengefĂźhrt werden und Synergien erzeugen“, sagt Widmann. Dies sei die Grundlage fĂźr die erwĂźnschte und erforderliche Vertaktung des gesamten Ăśffentlichen Verkehrsnetzes in SĂźdtirol. „Dabei werden je nach Einwohnerzahl der angefahrenen Bereiche unterschiedliche Taktzeiten zwischen einer und einer halben Stunde angestrebt, fĂźr die Städte natĂźrlich in engerem Rahmen. Wir werden vom Einfacheren zum Schwieri-
geren fortschreiten – also zuerst Vinschgau und Pustertal, dann Etschtal und Eisacktal. Zuletzt Bozen, weil das nicht nur von der Regierbarkeit am schwierigsten ist.“ Die Vinschgauerbahn strahlt also weit Ăźber ihren Bereich auf das zukĂźnftige Verkehrskonzept aus. Wie im Vinschgau gehĂśrt dazu auch eine umfassende Imagekampagne, die auf eine Veränderung des Verkehrsverhaltens der SĂźdtiroler zielen muss. Vor allem muss von den Verkehrsteilnehmern erkannt werden, dass bei der Benutzung der Ăśffentlichen Verkehrsmittel nicht nur die Umwelt und die Mitmenschen geschont werden, sondern dass vor allem der eigene Geldbeutel vom Erst-, Zweit- oder gar Drittwagen bei steigenden Benzinpreisen entlastet werden kann.
Gemeinden mĂźssen mitziehen Die Gemeinden mĂźssen allerdings bei der Veränderung des Verkehrsverhaltens mitarbeiten. Dazu gehĂśren Fahrverbote und die Erschwernis des Individualverkehrs mit dem eigenen Pkw in den Altstadtzentren, das Auflassen von Parkplätzen, die nur Suchverkehr erzeugen, innerĂśrtliche Geschwindigkeitsbegrenzungen, Vorrang der FuĂ&#x;gänger und Fahrräder, schärfere Kontrollen mit hĂśheren Strafen, Citybusse, die dem Taktverfahren angeglichen werden und deren Fahrtrouten wissenschaftlich ermittelte Flussdiagramme zugrunde liegen. Thomas Widmann: „Ich bin bereit zur UnterstĂźtzung flankierender MaĂ&#x;nahmen wie Imagekampagnen.“ Dabei dĂźrfe aber nicht vergessen werden, „dass wir auch abhängig sind von Ăźberregionalen Bedingungen – was den Transitverkehr betrifft und vor allem den Ăźberregionalen und internationalen Zugverkehr, der auch von politischen Vereinbarungen zwischen Italien, Ă–sterreich und Deutschland abhängt.“ Vielleicht, so Widmann, gelingt es – nicht in drei, aber vielleicht in fĂźnf Jahren – Schweizer Verhältnisse im Ăśffentlichen Personenverkehr zu erreichen. „Mit diesem Ziel bin ich als Politiker angetreten.“ Es geht aber um mehr als „nur“ um den Verkehr. Es geht um die Zukunft SĂźdtirols, des-
Foto: Oskar Zingerle
Studie beweist: Verbesserungen sind mĂśglich
sen grĂśĂ&#x;tes Problem zur Zeit sicherlich die StĂśrungen durch die Verkehrsbelastungen sind. Die Zukunft SĂźdtirols wird und sollte dem Tourismus gehĂśren, um die SchĂśnheiten des Landes zu pflegen und zu erhalten. Die weitere Ansiedlung von Gewerbe und Industriebetrieben fĂźhrt ebenso zur ZerstĂśrung der Kulturlandschaft wie der weitere Ausbau der StraĂ&#x;en. Immer mehr Gäste, vor allem die Individualtouristen, suchen ihre Ferienziele nach Gesichtspunkten wie unbelastete Natur, Ruhe und SchĂśnheit der
Die mangelnde Koordination zwischen den verschiedenen Üffentlichen Verkehrsmitteln fßhrt zu schlechten Verbindungen gebauten Umwelt aus. Warum sollten wir Sßdtiroler nicht die gleichen Ansprßche stellen? Wie wir gehÜrt haben, hängt die Erfßllung dieser Ansprßche weitgehend von uns selbst ab, unserer Einstellung zum Verkehr und unserer Fähigkeit zur organisatorischen Veränderung mangelhafter Systeme. Es ist ein Glßcksfall, dass mit diesen Veränderungen politisch begonnen worden ist. Andreas Gottlieb Hempel
Brixner otionen Sommerem *ULI !UGUST 5HR
Jeden Donnerstag Live-Musik 25
;dZb_Y^ 6W hd[dgi Ò cYZc H^Z jch ^c jchZgZb cZjZc ;^gbZch^io# 7g^mZc! 7gZccZghigV Z '- Õ IZa# %),' %+%'%%
7g^mZc! 7gZccZghigV Z '- Õ IZa# %),' '*&+&+
7g^mZc! 7gZccZghigV Z '- Õ IZa# %),' -(%%*'
M_h X[ZWda[d kdi X[_ \eb][dZ[d FWhjd[hd \ h Z_[ Kdj[hij jpkd] kdZ pkl[hb ii_][ 7ki\ ^hkd] Z[h 7hX[_j[d0
7hY^_j[aj
?dd[d[_dh_Y^jkd]
IjWj_a" I_Y^[h^[_jiaeehZ_dWjeh
8h_n[d IZa# %),' .,, '%%
8h_n[d IZa# %),' '%% )'( lll#gV"WZ#Xdb
8ep[d lll#WVjXdc#^i
;b[ajh_a[h
;b[ajhefbWdkd]
B_Y^jfbWdkd]
Fhe`[aj_[hkd] 8Wkb[_jkd]
AbWki[d IZa# %),' -), +).
AbWki[d IZa# %),' -)+ %((
8hkd[Ya IZa# %),) *(% (%-
7k\pk]
?dijWbbWj_ed led >[_pkd]# IWd_j h# kdZ Ab_cWWdbW][d
H[][bWdbW][
8hkd[Ya IZa# %),) *** &+.
8h_n[d IZa# %),' -() &('
<hWd]Whj IZa# %),& +(( *.(
IjW^bXWk" <WiiWZ[d
CWb[h# JheYa[dXWkWhX[_j[d
HW\\ijeh[
LW^hd IZa# %),' -(, %,) lll#`VhZg#^i
C ^bXWY^ IZa# %),' -). )&-
C ^b[d _d JWk\[hi IZa# %),) +*- %'(
8Wkc[_ij[h
8Wkc[_ij[h
<bWY^Z[Ya[d#b[_Y^j X_Wn_Wb
m_ffjWb[hXWk$Yec
Ij[hp_d] IZa# %),' ,+* ''.
8h_n[d IZa# %),' -(% )%) lll#XdW^Vm#Xdb 27
I^eff_d]CWd_W ;_daWk\iifW e^d[ ;dZ[ Å BWd][h :edd[hijW] _d AbWki[d ?ZYZc 9dccZghiV\ kdb %,# ?ja^ W^h '*# 6j\jhi#
8kdj[i HW^c[dfhe]hWcc _c Iecc[h @WppWX[dZ" =ZccViViiddh >Whb[oi^emX_a[i @dae^c\_j\ZcY b^i Hjb^idbdg^c\Zg A_dZ[h][iY^_Yab_Y^a[_jiif_[b[ BVcZ\Z [gZ^ " A dijb[h kdZ Ifehjb[h B~ccZgfjVgiZii I^gdaZg IVcoVWZcY b^i YZc IY^k^fbWjjb[h_dd[d Wki BWjp\edi O^k^ahX]jioVWZcY 7Zg\gZiijc\ " LZ^ Zh @gZjo ;ZjZglZ]g ^c[dgb^Zgi Beh[dp_WX[dZ b^i LZ^c" jcY @~hZkZg`dhijc\
AbWkid[h A_dZ[hm[_^dWY^j
H
K L A U S E N,
CU
ORE
Z
?ZlZ^ah VW &* J]g <ZhX]~[iZ \Vcoi~\^\ \Z [[cZi
/ ÕÀ Ã ÕÃÛiÀi >ÕÃi
H
C
HV! &,# jcY ')# HZeiZbWZg '%%* HV! %&# jcY %-# D`idWZg '%%*
D T MIT
ER
=hWj_ifWhafb jp[ leh^WdZ[d ?c 7k]kij i_dZ `[Z[d IWcijW] DWY^c_jjW] Z_[ =[iY^ \j[ ][ \\d[j
Egd\gVbbkdghX]Vj/ =Wiibj h]][b[d
IE
STA
N
D
:[h IfW ][^j m[_j[h Hd! &)# 6j\jhi = iia[Zhi VW &- J]g = iia[Zhi VW &- J]g
IU
O
9d! %,# ?ja^ 9d! &)# ?ja^ 9d! '&# ?ja^ 9d! '-# ?ja^ 9d! %)# 6j\jhi 9d! &&# 6j\jhi 9d! &-# 6j\jhi 9d! '*# 6j\jhi
S A, CIT TÀ
C
anna.mitterhofer@brixen.net Tel. 0472 837537
Foto: Josef March
Annamaria Mitterhofer
Pavillon eingeweiht
ticker Noch bis September werden Besichtigungen der in den letzten Jahren mustergültig restaurierten ehemaligen Habsburger Klause, besser bekannt als Mühlbacher Klause, angeboten. Die Führungen finden jeweils am Donnerstag um 10, 14 und 16 Uhr statt. Informationen im Tourismusverein Mühlbach: Telefon 0472 849467.
Der neue Konzertpavillon sowie der neu gestaltete Kinderspielplatz von Schabs wurden am vergangenen Wochenende im Rahmen eines Musikfestes feierlich eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben. Architekt Josef March hat den Pavillon projektiert; das Gebäude schließt den Schulplatz nach Süden ab. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 425.000 Euro. Genutzt wird der Pavillon von der Musikkapelle Schabs, die heuer ihr 20-jähriges Bestehen feiert, aber auch von anderen Vereinen des Ortes und von der Grundschule. oz
+++ Der neue Geschäftsführer der Ferienregion GitschbergJochtal heißt Florian Mair. Er folgt Sascha Russotti nach, der zum Tourismusverband Hochpustertal wechselt. Mair war zuletzt im Bildungshaus Kloster Neustift tätig. +++ Die Ferienregion Gitschberg Jochtal hat in Meransen einen neuen Infopoint für Gäste und Vereinsmitglieder eröffnet. In dasselbe Gebäude ist auch die Filiale der Raiffeisenkasse übersiedelt.
Hellas Verona und FC Südtirol in Mühlbach Die Gemeinde Mühlbach wird im heurigen Sommer wieder Trainingsgebiet für manche Fußballprofis sein. Während das Sportgelände in Mühlbach von der Serie-B-Mannschaft Hellas Verona vom 20. Juli bis 5. August schon zum dritten Jahr in Folge als idealer Vorbereitungsort auf die kommende Saison genutzt wird, hält sich der FC Südtirol vom 16. bis zum 30. Juli am Valser Sportplatz auf. Mit der direkt am Sportplatz gelegenen
Kabinenbahn werden die Spieler wohl auch manchmal das Wandergebiet der Almregion erkunden. Die Mannschaft des Hellas Verona wird einige Freundschaftsspiele im Rahmen ihres Aufenthaltes in Mühlbach bestreiten, so zum Beispiel am 24. Juli gegen eine Mühlbacher Auswahl und am 27. Juli gegen den FC Südtirol. Beide Spiele beginnen jeweils um 18 Uhr auf dem Sportplatz von Mühlbach. Der FC Südtirol wird am 20. Juli
in Vals gegen einen lokalen Fußballclub spielen und an diesem Tag auch die neue Mannschaft für die kommende Saison vorstellen. Am 30. Juli um 16 Uhr spielt der FC Südtirol wiederum oz in Vals gegen Treviso.
+++ Mehr Kontakt mit den Bürgern wünscht sich der neue Ausschuss der Gemeinde Mühlbach. Zu diesem Zweck haben sämtliche Gemeindereferenten wöchentliche Sprechstunden eingerichtet.
29
Ein kugeliges Vergnügen Foto: Marlene Kranebitter
Dass Steine ganz schön spannend sein können, beweist ein Besuch im Mineralienmuseum in Teis. Wenn man dann noch auf die Suche der Teiser Kugeln geht, ist es geradezu abenteuerlich.
W
Was sollte an Steinen schon spannend sein? Was sollte an den leblosen Zeugen einer längst vergangenen Zeit reizvoll sein? Sieht nicht einer im Grunde aus wie der andere? So dachte ich zumindest, als ich den Auftrag erhielt, einen Bericht über das Mineralienmuseum in Teis zu schreiben. Irgendwie kam ich dann an ein Prospekt, das meine Neugier weckte. Das kleine Museum im Villnösser Tal hatte wirklich spannende Veranstaltungen im Programm: Eine Sonderschau mit Edelsteinen und Mineralien aus aller Welt, eine Märchenwanderung zu den Teiser-Kugel-Höhlen und Museumsabende zur Heilsteintherapie. Ich entschied mich schließlich dafür, auf die Suche nach den berühmten Teiser Kugeln zu gehen, und zwar mit Paul Fischnaller, einem offensichtlich begnadeten Mineraliensammler.
30
Für Paul Fischnaller ist das „Stoaner suachn“ schon seit über 30 Jahren eine Leidenschaft
Kugelknackerbande Nachdem Kugeln knacken gemeinsam sicher mehr Spaß machen würde, verfrachte ich meinen neunjährigen Sohn Max und seine Freunde Lukas und Roman ins Auto und mache mich trotz der bedrohlich wirkenden Regenwolken an einem Donnerstag Vormittag auf nach Teis. Vor dem Vereinshaus, in dem Mineralienmuseum und Tourismusverein untergebracht
sind, warten bereits etliche Wanderer in kompletter wetterfester Wanderausrüstung. Davon war im Prospekt leider nichts gestanden, sodass wir mehr schlecht als recht angezogen sind. Vom schlechten Wetter lassen wir uns in unserem spannungsgeladenen Eifer aber nicht bremsen. Drinnen im Büro des Tourismusvereins herrscht emsiges Treiben. Wir wären gerade noch rechtzeitig gekommen, um den zwanzigminütigen Film nicht zu verpassen, der Teis und seine Mineralienschätze vorstellt, meint die sehr freundliche junge Frau hinter der Kassa. Also zwängen wir uns in den kleinen Vorführraum, in dem schon mindestens 15 Personen sitzen, und genießen herrliche Luftaufnahmen von der Gegend rund um Teis. Außerdem versuchen wir, den etwas komplizierten Worten über die Entstehung der Teiser Kugeln zu folgen. Aus den Gasblasen der Vulkansausbrüche haben sich die kleinen Wunderwerke im Laufe von vielen Jahrhunderten gebildet; jede Kugel birgt ihr eigenes kleines Geheimnis.
Der „Strahler“ Dann treffen wir endlich auf Paul Fischnaller. Eine viel getragene grobwollene graue Sarnerjacke, ein ernsthaftes, wettergegerbtes Gesicht und blitzende Augen verraten sofort jene Leidenschaft, die jemanden dazu bewegt, unzählige Stunden im Gestein zu verbringen. Wir sind gebannt. Das „Stoaner suachen“ gehört seit über 30 Jahren zu seinem Leben. „Glanzlichter aus der Tiefe“ stand auf dem Prospekt. Die Glanzlichter haben bei Paul Fischnaller offensichtlich ihre Spuren hinterlassen. Sanft und geduldig dirigiert er uns durch den kleinen Schauraum und bringt uns die Faszination der glitzernden Schätze näher, die da vor schwarzem Hintergrund mit geschickt platzierten Lämpchen ins ideale Licht gerückt werden. Wir verstehen sofort: Nur was mühevoll selbst aus dem Stein herausgeschlagen wurde, hat für einen Sammler wirklichen Wert. „Strahler“ werden die Mineraliensammler in der
Foto: Marlene Kranebitter
Im wertlosen Gestein der Geröllhalde liegt noch die eine und andere Teiser Kugel versteckt Schweiz genannt. „Weil sie den Berg anstrahlen müssen, um die Quarzadern zu erspüren“, sagt Paul Fischnaller.
Auf zur Halde Mit Hammer und Meißel bewaffnet, auf dem Kopf einen leuchtend gelben Schutzhelm,
machen wir uns schließlich auf zum Gostner-Graben. Dort werden wir endlich Kugeln knacken können. Zehn Minuten Fußmarsch durch eine vom Regen der letzten Tage durchnässte Waldlandschaft, dann reckt sich unmittelbar vor uns eine steile Gesteinshalde gegen einen kleinen Wasserfall. Der
Gostner-Graben ist ideal für Laien wie wir es sind, „und mit etwas Glück findet man gar eine größere Teiser Kugel“, meint Paul Fischnaller. Im Nu hat unsere Gruppe die Halde erklommen, und nachdem uns Paul darauf hingewiesen hat, worauf wir achten müssen, wird drauflos gehämmert. Wie Ameisen hängen wir zwischen den dunklen Steinen. Nach und nach verstummen die munteren Gespräche. Die Leidenschaft hat uns gepackt, unsere Hosentaschen füllen sich mit allerlei glitzernden Steinen – leider nur Bruchstücke der begehrten Kugeln. Als Paul Fischnaller nach eineinhalb Stunden zum Aufbruch ruft, können wir uns nur schwer lösen. Unsere Beute ist im Grunde mager: Keine einzige größere Teiser Kugel ist dabei. Und doch haben die Glanzlichter aus der Tiefe auch bei uns Spuren hinterlassen. Steine sind wohl doch keine leblosen Zeugen einer längst vergangenen Zeit, sondern sprechen die Sprache unserer
Vergangenheit. Wie sonst ließe sich erklären, dass ein funkelndes Stück Mineralgestein einen derart in seinen Bann ziehen kann? Marlene Kranebitter
info Teiser Kugeln suchen mit Paul Fischnaller Treffpunkt: 9.30 Uhr im Mineralienmuseum 14., 21., 28. Juli 4., 11., 18., 25. August 1., 8., 15., 22. September Anmeldung erforderlich! Mineralienmuseum Teis Vereinshaus Tel. 0472 844522 info@mineralienmuseum-teis. it www.mineralienmuseum-teis.it Öffnungszeiten: 20.3. bis 7.11.: Di. bis Fr. 10-12 und 14-16 Uhr Sa. u. So. 14-17 Uhr Montag geschlossen
HdbbZghX]ajhhkZg`Vj[ GVWViiZ kdc "'% W^h "-% =dhZc! 7ajhZc! G X`Z ### VW &. :jgd @gZjo\VhhZ )$W! 7g^mZc Æ IZa# %),' -(( *)' 31
$IE 3OMMERAUSSICHTEN MIT LOKALEN ERFRISCHENDEN +ËLTEZONEN 3ONDERRABATTE AUF 4IEFKàHLTRUHEN SCHRËNKE
at im Mon
Juli
GRATIS
gung Entsor
350%202%)3% !5& !,,% %,%+42/ (!53(!,43'%2¯4% ❚ *AHRE 'ARANTIE ❚ ENERGIESPAREND DER +LASSE ! UND ! ❚ KOMPETENTE "ERATUNG ❚ EIGENER +UNDENDIENST ❚ ,IEFERUNG FREI (AUS
>ÕÃi Ê/i °Êä{ÇÓÊn{ÇÊÓnxÊ À Ýi Ê/i °Êä{ÇÓÊnÎnÊÎÎnÊ ÜÜܰÀi V > ÌiÀ° ÌÊ v JÀi V > ÌiÀ° Ì
Christof Stampfl bei der Eröffnungsrede
Mühlbach, Katharina-Lanz-Straße Rodeneck, Handwerkerzone 33/1 Schabs, Peter-Kemenater-Straße Meransen, Ansitz Hospitz
Ausgezeichnetes Ambiente Im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier eröffnete Bäckermeister Christof Stampfl Ende Juni in Mühlbach sein neues Geschäft. Es ist zugleich eine Bäckerei und ein sehr schickes Tagescafe mit ganz besonderem Flair. Die Gäste, die zur Eröffnungsfeier gekommen waren, darunter Landtagsabgeordneter Walter Baumgartner, waren sichtlich beeindruckt von dem schönen Lokal. Somit sind nicht nur Stampfls Backwaren ausgezeichnet, sondern auch seine neueste Filiale in Mühlbach kommt ausgezeichnet bei den Leuten an.
Die Verkaufscrew der Bäckerei Stampfl
Pfarrer von Mühlbach bei der Segnung
Frau Stampfl und Architekt Hagspiel
Musikgruppe R&funny m
Dr. Walter Baumgartner
Alexandra Laber alexandra.laber@brixmedia.it Tel. 0472 83 75 37
The Fairy Queen
ticker
Eine revueartige Handlung, Tanz, Musik und Sprechtext – das sind die Bausteine der Oper „The Fairy Queen“ von Henry Purcell, die am 13. und 14. August im Arkadenhof der Brixner Hofburg aufgeführt wird. Die Dramatic Opera lehnt sich an Shakespeares Sommernachtstraum und zeigt die breite Ausdruckspalette barocker Werke. Die Solisten sind Clara Sattler, Simona Houda Saturova, Michael Novak und Stefan Claas. Es spielen die Wiener Barocksolisten unter der Leitung von Alexander Krins und es tanzt das Ensemble Musica et Saltatoria. Der Kartenvorverkauf erfolgt über den Tourismusverein Brixen unter mk Telefon 0472 836401.
Unter dem Motto „Kino unter den Sternen“ werden an jedem Donnerstag Abend bis zum 18. August im Kutscherhof in der Hofburggasse Kinofilme gezeigt. Beginn ist jeweils um 21.30 Uhr; das Programm im Eventkalender auf Seite 50. +++
+++ Am Freitag, 22. Juli, findet im Augustinisaal im Kloster Neustift ein Konzert mit dem Streichquartett Janaga und mit dem Brixner Männerquartett White Tower Singers statt. Beginn ist um 20.30 Uhr. +++ Auch in diesem Jahr ist in den Sommermonaten das Pharmaziemuseum Brixen täglich außer Sonntag geöffnet, und zwar von Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr und am Samstag von 11 bis 16 Uhr.
Kunst unter den Sternen Bereits zum achten Mal präsentiert sich Mühlbach heuer mit seiner „Kunst unter den Sternen“. Am Samstag, 6. August, zeigen über 30 Künstler aus Südtirol und den benachbarten Provinzen entlang der Katharina-Lanz-Straße und am Kirchplatz ihre Werke. Nachdem Thema und Techniken freigestellt waren, wird eine kunterbunte Mischung aus Stilrichtungen und Darstellungsformen einladen zum Fachsimpeln, zum Bestaunen oder auch nur zum schlichten Genießen. Die „Kunst unter den Sternen“ ist – sofern sich der Wettergott gnädig zeigt – von 9 bis 22.30 Uhr zugänglich, die Prämierung der drei beeindruckendsten Arbeiten erfolgt um 20.30 Uhr vor dem Büro des Tourismusvereins. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung haben die Gemeinde Mühlbach und der Tourismusverein Gitschberg-Jochtal übernommen, die Sound Brothers sorgen für eine passende musikalische Untermalung. mk
Foto: Oskar Zingerle
Noch bis zum 28. Juli werden in der Rathausgalerie in Brixen aktuelle Werke des italienischen Künstlers Gianni Pase gezeigt. Öffnungszeiten: 10 bis 12 Uhr, 15 bis 19 Uhr.
Straßen- und andere Musikanten Wer wo wie lang in Brixen aufgeigen darf ist amtlich geregelt.
Litera Elixier
Lieber Amtsschimmel reit mal über die Tschötscherheide. GEvS
33
Blauhaus Bz
Zwischen Licht und Schatten Der neue Gedichtband von Christine MathĂ trägt den Titel „Zwischen Licht und Schatten“, und genau dazwischen bewegt sich auch ihre Lyrik. Lichtdurchflutete Zeilen, abgelĂśst von dunklen Schattenworten voller Zweifel, fĂźhren durch den Alltag und bieten immer wieder Raum fĂźr Meditation. RĂśmische Träume, Tod im November, Kindheitsballast oder das Gedicht in memoriam Alexander Langer – jede Zeile spiegelt durchwegs Begegnungen mit tiefen GefĂźhlen wider, die Christine MathĂ in karge und gleichzeitig betroffen machende Worte gefasst
hat. Untermalt im wahrsten Sinne des Wortes werden Mathàs Empfindungen von Bildern des Kßnstlers Heinz Mader aus Klausen. Christine Mathà wurde 1943 in Brixen geboren. Nach einem längeren Romaufenthalt in den 60er Jahren widmete sie sich der visuellen Poesie. Jahre später konzentrierte sie sich dann auf den Parallelismus. Sich dichterisch in zwei Sprachen auszudrßcken erlebt sie als eine Art seelischen Doppelzustand. Spuren davon sind auch immer wieder im neuen Gedichtband, der im Verlag Weger erschienen mk ist, zu finden.
Die erste Ausgabe des internationalen Filmfestivals „Brixen Art“ wird vom 3. bis zum 7. August im Forum Brixen stattfinden. Dabei handelt es sich um ein Festival, bei dem Dokumentarkurzfilme gezeigt werden, die ausschlieĂ&#x;lich Kunst im Allgemeinen und die italienischen Kunstschätze im Besonderen zum Inhalt haben. Die kĂźnstlerische Leitung des Festivals obliegt Alessandra Giuliani und Paolo Spirito, die in diesem Me-
tier bereits Erfahrung aufweisen kĂśnnen. Gezeigt werden an den fĂźnf Abenden jeweils ab 21 Uhr insgesamt etwa 20 ausgewählte Filme, die bei dieser ersten Ausgabe von „Brixen Art“ allerdings nicht von einer Jury bewertet und prämiiert werden. „Dies ist ein Anfang“, sagt Alessandra Giuliani, „in der nächsten Ausgabe, die in einem Jahr stattfinden sollte, wollen wir auch Preise vergeben“. wv
Neue Fenster neue Wohnqualität Brixen Art Fest Durch neue Fenster von Finstral gewinnen Sie in jedem Fall. Verbesserte Wärmedämmung: Sie sparen Heizkosten und gewinnen ein angenehmes Wohnklima. ErhÜhte Schalldämmung: Dichte Fenster sorgen fßr Ruhe und Entspanntheit. Gute Sicherheitsausstattung: Sie sind geschßtzt vor Einbrechern. Langlebigkeit: Kunststoff-Fenster bleiben fßr viele Jahre schÜn und benÜtigen kaum Wartung. Auch ohne Maurerarbeiten: Alles aus einer Hand, mit geringer StÜrung und klaren Kosten. Der Austausch von Fenstern ist eine Investition, die sich immer lohnt.
Das ideale Klimahausfenster
;MVXWGLEJXWTV‚JIV 7XIYIVFIVEXIV %VFIMXWVIGLXFIVEXIV
>YV )V[IMXIVYRK YRWIVIW 8IEQW WYGLIR [MV J‚V YRWIV &‚VS MR 7XIV^MRK IMRI R Finstral AG Gastererweg 1 I–39050 Unterinn/Ritten Tel. 0471 29 66 11 Fax 0471 35 90 86 finstral@finstral.com www.finstral.com
34
Fenster- und TĂźrensysteme
4VEOXMOERX MR QMX ,SGLWGLYPEFWGLPYWW J‚V HIR &IVIMGL ;MVXWGLEJXWTV‚JIV 7XIYIVFIVEXIV QMX 7TI^MEPMWMIVYRK %VFIMXWVIGLX 7GLVMJXPMGLI &I[IVFYRKIR ER 4IMRXRIV 7IMHRIV 4EVXRIV ¡ &ELRLSJWXV * ¡ 7XIV^MRK 8IP ¡ *E\ I QEMP WIMHRIV$TWT F^ MX
R&FannyM spielen vor allem Covernummern aus dem Rockbereich
E
Ein Termin für ein Interview mit „R&FunnyM“ war zunächst gar nicht leicht zu finden. Ob auf dem „Keschtniglfest“ in Feldthurns oder bei einer Cafèeröffnung, wir vom „Brixner“ schafften es offenbar ständig, die Eisacktaler Gruppe während irgendeinem Auftritt kontaktieren zu wollen. Dies spricht natürlich für die Band, die versucht, einem breiten Publikum bekannt zu werden und ihre Musik schmackhaft zu machen, was den fünf Eisacktalern offensichtlich auch gelingt.
Reini und die lustigen Musikanten... Vor etwa drei Jahren setzten Reini Gamper, übrigens die „Hähnin im Korb“, Andi Obexer und Martin Fischnaller ein schon länger bestehendes Projekt in die Wirklichkeit um und gründeten eine Band. Bald kam Florian Reichhalter dazu, und seit etwa einem Jahr gibt es die Gruppe in der heutigen Formation, also mit Florian Gasser. Wie bei fast jeder Gruppe gab
es ein nicht ganz unwichtiges Problem: der Bandname. So fiel im Spaß der Vorschlag „Reini und die lustigen Musikanten“. Es entstand die Idee, die Anfangsbuchstaben von „Reini“ und den „Musikanten“ zu behalten und das „lustig“ mit der englischen Übersetzung „funny“ zu ersetzen. Deshalb heißt die Band heute „R&funnyM“.
Von Klassikern zu aktuellen Nummern Die fünf jungen Eisacktaler spielen vor allem Covernummern aus dem Rockbereich. Dabei beschränken sie sich nicht auf eine Sparte, sondern spielen eigentlich „quer durch die Bank alles, was uns gefällt, von Klassikern bis zu brandneuen Nummern“, erzählt Andi. Zu hören sind R&funnyM in Pubs, wie kürzlich in der „Traube“, bei Eröffnungen oder Feiern. Ihre große Stärke liegt sicher in ihrer Vielseitigkeit, sei es, was die Titel angeht, als auch die Besetzung mit verschiedenen Instrumenten. Durch ihre eigenen Arrangements werden gewisse Titel noch interessanter.
Zwischen 20 und 25 Die fünf Bandmitglieder sind allesamt Studenten und ausgesprochen jung, nämlich zwischen 20 und 25. Die Proben finden deshalb aus studientechnischen Gründen meist am Wochenende statt. Dann treffen sich die fünf, die übrigens aus Tils, Latzfons, Villanders, Klausen und Teis stammen, bei Drummer Martin im Keller und lassen es krachen. Und ab und zu lassen sie es, wie es sich für Freunde gehört, auch bei einem gemeinsamen Bier krachen.
SOMMERSCHLUSSVERKAUF
„R&FunnyM“ sorgen mit ihrem Rock in Brixen, Klausen und Umgebung für guten Sound und gute Stimmung.
RIESEN-
Funny Rock!
-50% bis -80%
auf Damenmode
Manuela Kerer
info R&FunnyM Reini Gamper: Keyboard, Sax, Gesang Florian Reichhalter: Gitarre Florian Gasser: Gitarre, Posaune Andreas Obexer: E-Bass, Gesang Martin Fischnaller: Drums Kontakt: Tel.: 349 4407356 35
Das Comeback des Pfeifer Huisile Dem Männlein aus Tulfer, das im 17. Jahrhundert mit Teufels Hilfe die Gegend um Brixen unsicher gemacht haben soll, verhilft Kasers Wandertheater „Theakos“ im heurigen Sommer erneut zu einem Comeback – mit Teil 2 des Stücks „Pfeifer Huisiles Pakt mit dem Teufel“ Esoterik und Okkultismus flüchten. So gesehen verspricht das Brixner Freilichttheater heuer einige Brisanz.
O
Ort des Geschehens: Brixen zur Nachtzeit. Ein Bub und ein Mädchen hängen im Herrengarten rum, wie es Teenager eben so tun. Sie scheinen zu warten. In den Augen der Zuschauer verschwimmen Realität und Fiktion. Auch sie warten. Gespannt, was da wohl kommt. Sie kennen die beiden aus dem ersten Teil des Schauspiels, das vor vier Jahren im Kontext der 1100-Jahr-Feier Brixens aufgeführt worden war. Damals stießen die Kinder bei ihrer Geisterjagd zufälligerweise auf die Seele des Pfeifer Huisile, die aufgrund seiner Untaten keine Ruhe fand. Und schon mischte sich wieder der Teufel ein. Dem Mädchen gelang es nach einer Reise in Huisiles Vergangenheit dennoch, die Seele des Unglücklichen zu erlösen. Die Sagengestalt soll vor etwa 400 Jahren in Tulfer, hoch oben auf dem Berg, wo die Wiesen mager sind und die Bäume elend aussehen, gelebt haben. Trotz kargen Bodens litt das Huisile keine Not, denn es hatte seine Seele dem Teufel versprochen und im Gegenzug die Macht der Hexerei verliehen bekommen. Sein liebstes Hobby war das Wettermachen, mit dem der gefürchtete Zauberer die Gegend zwischen dem Brenner und dem Vigiljoch unsicher machte. Den Zunamen „Pfeifer“ gab ihm der Volksmund, weil er seine schwarzen Katzen, mit denen er fuhrwerkte, mit langem Pfeifen herbeiholte. Einmal wollte er in seinem Ingrimm gar das ganze Sarntal unter Wasser setzen. Da soll es aber dem Teufel gereicht haben; er holte das Hu36
Theater mit witzigen Gags
„Pfeifer Huisile“ Georg Kaser schlägt sich diesmal im Kampf gegen die finsteren Mächte auf die Seite des Guten isile, als es auf seiner Bergwiese beim Mähen war. Laut Sage soll der ungeheure Graben, den der Schwarze aufgerissen hat, als er mit dem Pfeifer Huisile in die Höhe fuhr, noch heute zu sehen sein.
Alter Kampf zwischen Gut und Böse In der diesjährigen Produktion von Theakos soll das Pfeifer Huisile den Jungen aus seiner schweren Depression erlösen. Der quicklebendige Geist lässt nicht lange auf sich warten; wenn es darum geht, seine Kunst unter Beweis zu stellen, ist er in seinem Element. Doch wieder wird ihm dazwischen gefunkt: Das Huisile, das in seinem Erdenleben hinsichtlich ingrimmiger Bösartigkeit selbst den Teufel übertroffen hatte, schlägt sich nun im Kampf gegen die finsteren Mächte auf die Seite
des Guten. Welche Rolle werden dabei Huisiles ehemaliger Lehrmeister, der Lauterfresser und der Philosoph Menocchio, spielen? Den zeitgenössischen Hintergrund des Stücks bildet die Erforschung der Gründe für die Depression, einer Krankheit, deren Zusammenhänge mit den Lebensumständen in der heutigen Zeit der ständigen Wechsel und des zwanghaften Festhaltens am Fortschritt in der Gesellschaft meist marginalisiert werden. Die Wirtschaft mit der Werbebranche im Schlepptau kennt keine Pause; wer nicht mithalten kann, wird fallen gelassen. Passivität und Ohnmacht und das Gefühl, als Einzelner sowieso nichts ausrichten zu können, ergeben eine äußerst bedenkliche Einstellung. Sie reizt Wirtschaft und Politik zu einer weiteren Ausdehnung ihrer Macht, während die Ohn-mächtigen sich in
Gespielt wird unter freiem Himmel im Brixner Hofgarten zwischen dem 22. Juli und dem 16. August, jeweils mit Beginn um 21 Uhr. Autor und Regisseur ist auch diesmal der bekannte Dramatiker Ferruccio Cainero. Die Musik stammt aus der Feder von Willi Seebacher. Mitwirkende sind neben Georg Kaser seine Tochter Miriam, Erich Meraner, Peter Schorn, Andreas Robatscher und Rainer Reibenbacher – allesamt stadtund landbekannte Namen, die zusammen mit den Musikern Matthias Baumann, Philipp Kaser, Andreas Obexer und Daniel Pahl für außerordentlich unterhaltsame und witzige Abende sorgen werden. Ausweichtermine im Fall von Schlechtwetter sind vorgesehen. Albina Kritzinger
info „Pfeifer Huisiles Pakt mit dem Teufel“ Teil 2 Die Termine: 22., 25., 26., 27., 29., 30. Juli 1., 2., 3., 8., 9., 10., 16. August Beginn: 21 Uhr Kartenvormerkung: Tel. 348 9333631 Mo. bis Sa. von 16 bis 19 Uhr e-Mail: info@kaser-wandertheater.it
Brixen rockt Die dritte Ausgabe des Rockfestivals „SĂźdtirol rockt“ am 22. und 23. Juli bringt unter anderem drei GrĂśĂ&#x;en der internationalen Underground-Szene auf die BĂźhne der Eishalle in Brixen: Caliban, Psychopunch und die Apokalyptischen Reiter.
D
Der Brixner Freizeitverein „United Parcel“ veranstaltet heuer zum dritten Mal das Rockfestival in der Eishalle in Brixen, und fĂźr eingefleischte Hardcore- und Rockfans hat Präsident Markus Heiss und seine Mitstreiter heuer ein beachtliches Konzertprogramm festgelegt, das neben den drei bekanntesten Formationen „Caliban“ aus Essen, „Psychopunch“ aus Schweden und die „Apokalyptischen Reiter“ aus ThĂźringen auch eine ganze Reihe interessanter SĂźdtiroler Rockformationen präsentiert.
Am 22. Juli geht’s los Der Reihe nach: Das Festival beginnt am Freitag, 22. Juli, um 17 Uhr mit der jungen VĂślser Punkband „Jimini Cricket“. Danach spielen „Morrison’s Doghouse“ aus Vilpian, und um etwa 19 Uhr wird es richtig laut mit „Loud“ aus Bruneck, die auch beim heurigen School’s Out Open Air in Bozen mit ihrer (fast) originalgetreuen AC/ DC-Show fĂźr Furore sorgten. Nach „Loud“ gibt es ein Wiedersehen mit der Bozner Hardrockformation „Skanners“, die ohne Zweifel wohl auch StĂźcke aus ihrer neuen CD „Flagellum Dei“ spielen wird. Mit „Psychopunch“ kommt eine Kultband aus Schweden nach Brixen, deren Musiker als musikalische EinflĂźsse MotĂśrhead, Ramones und die Sex Pistols nennen – und genauso klingt ihre Mischung aus Rock’n’Roll und Punk auch. Headliner des ersten Konzertabends sind aber „Caliban“, eine äuĂ&#x;erst vielseitige Band, die aus
Kommen am 22. Juli nach Brixen: „Caliban“ aus Essen Essen stammt. Die Deutschen haben gerade eine einmonatige Amerika-Tournee hinter sich, spielten unter anderem auch beim „Rock im Park“-Festival in NĂźrnberg und treten heuer noch bei einigen der grĂśĂ&#x;ten europäischen Festivals auf. Trotz vieler verschiedener musikalischer EinflĂźsse, die man in den Songs von „Caliban“ zu hĂśren bekommt, bezeichnen sie sich selbst als Hardcore-Band, auch wenn viele behaupten, sie seien dafĂźr zu metallastig. „Caliban“ stehen fĂźr ursprĂźngliche, brachiale und vor allem kraftvolle Musik.
Samstag: Konzertbeginn um 16 Uhr Am Samstag beginnt das Festival bereits um 16 Uhr mit der Punkband „Psychos“ aus Bozen. Danach folgt die Melodic-Black-Metal-Band „Voices of decay“ aus Meran, und ab etwa 18 Uhr spielen „A life divided“, eine Rock/Pop-Band aus Deutschland. SĂźdtirols Aushängeschild in Dark-Metal, „Graveworm“ aus dem Ahrntal, kommen direkt vor einer leicht skurrilen Band aus ThĂźringen: „Die Apokalyptischen Reiter“, deren CD „All you need is love“ sich im Jahr 2001 bei Fans und Presse etabliert hat. Der Begriff Crossover wurde
im Extrem-Metal-Bereich noch nie so treffend ausgefĂźllt, denn auf diesem Album werden nicht nur Death, Trash, Black und Heavy Metal gekreuzt, sondern auch in deutsch, englisch, russisch und finnisch gekreischt und geschrieen. Ganz zum Schluss des Festivals verwandelt die Gruppe „Right Now“ aus Deutschland die Brixner Eishalle in eine Ăźberdimensionale Juke-Box: Die Band erfĂźllt PlattenwĂźnsche, die im Vorfeld des Festivals auf ihrer Homepage eingegangen sind. Die ProfiMusiker aus Berlin bieten eine atemberaubende Show: Zweieinhalb Stunden lang werden die Berliner fĂźr garantierte Party-Laune sorgen. Im vergangenen Jahr zählten die Veranstalter etwa 1.600 Zuschauer – ein Erfolg, der „United Parcel“ zum Weitermachen veranlasste. Ziel des Freizeitvereins ist es laut eigenen
info
Angaben, „etwas Bewegung in den sonst eher armseligen Brixner Veranstaltungskalender zu bringen. Auf ihrer Homepage betont Markus Heiss, dass auf dem Festival „keine rechts- und linksextremen Fanatiker“ geduldet werden. „Wir distanzieren uns von jeglicher Form von Extremismus“, schreibt Heiss weiter. Der Verein will damit wohl jenen Leuten den Wind aus dem Segel nehmen, die das Festival als Plattform fĂźr ihre Aggressionen missbrauchen wollen. Willy Vontavon
#PEZXFMM /&84 /&84 8BMUFS /PHMFS .% #PEZXFMM "MT FSTUF JO HBO[ *UBMJFO CJFUFO XJS EFO ².JIB ;JSLFM³ .JOVUFO 5SBJOJOH FOUTQSFDIFO FJOFS 4UVOEF 5SBJOJOH BO IFSLzNNMJDIFO (FSj UFO &JO OFVFT 5FBN IPIF 1SPGFTTJP OBMJUjU VOE FJOF HSP‡F "VTXBIM BO #FIBOEMVOHFO *OEJWJEVFMMF 1¿ FHF QBLFUF JO EFJOFS #FBVUZ 'BSN ,MJNBUJTJFSUF 3jVNF %BT 5FBN 3F[FQUJPOJTUJOOFO 5SBJOFS NJU 6OJWFSTJUjUTEJQMPN RVBMJž [JFSUF 5SBJOFS 1IZTJPUIFSBQFVU .BTTFVSF NJU 'BDIEJQMPN RVBMJž [JFSUF ,PTNFUJLFSJOOFO .POBUTCFJUSBH BC &VSP
SĂźdtirol rockt Brixen, Eishalle Fr., 22. Juli, ab 17 Uhr Sa., 23. Juli, ab 16 Uhr Infos im Internet: www.suedtirolrockt.it
"MUFONBSLUHBTTF C #SJYFO XXX BDRVBSFOB DPN 5FM 5BHF EFT 8PIMCFž OEFOT UjHMJDI WPO CJT 6IS 37
Kunst & Wandern
Z
Dass am St. Andräer Berg eine Reihe von Schätzen beheimatet sind, wissen nicht nur jene, die dort wohnen, sondern auch Archäologen, Heimatkundler, Geologen und Kirchenhistoriker. Diese Gegend, die seit der FrĂźhzeit kontinuierlich besiedelt war, ist Thema der landeskundlichen Wanderung „Der St. Andräer Berg – Brixner Kunstschaffen auf dem Lande“.
Zeichen am Weg sind oft Zeugen vergangener Zeiten. Und gerade hier, rund um Brixen, stolpert man besonders häufig ßber solche Spuren der fernen und nahen Vergangenheit. Doch wer ist schon ein geborener Fährtenleser? Es ist doch eher so, dass wir oft an Dingen vorbeispazieren, ohne zu ahnen, dass sich dahinter die spannendsten Details verbergen. Wenn man sich dem Wander- und Kulturfßhrer Walter Kircher anvertraut, der in dieser Region jeden Stein und jeden Baum wie seine Westentasche kennt, entdeckt man plÜtzlich Neues, das man vielleicht schon seit der Kindheit kannte.
Die gefĂźhrte Wanderung beginnt um halb zehn am Domplatz, wo bereits ein paar SĂźdtiroler Damen warten und sich noch einige mit Fotoapparat bewehrte deutsche Gäste dazugesellen. Nach der BegrĂźĂ&#x;ung geht es gleich los zu Dom und Kreuzgang, wo Walter Kircher die groben Zusammenhänge Ăźber die Entwicklung der Stadt erklärt – vom ersten kĂśniglichen Hof „Prihsna“, der dem Bischof von Säben zum Ge-
Paradies fĂźr PanoramasĂźchtige
In der gotischen Mellauner Kirche kann man Ăźber die farbenfrohen Fresken aus dem 15. Jahrhundert staunen
Foto: Alexandra Laber
Entstehung der Stadt
– alles gespickt mit Geschichten und Anekdoten – geht es zum Taxi, das die Gruppe zum „Rifnoler“ bringt. Hier startet die eigentliche Wanderung.
schenk gemacht wurde, bis hin zum Bau der gewaltigen MĂźnsteranlage, die jetzt noch immer Brixens Zentrum Ăźberragt. Diese Eckpfeiler der Brixner Geschichte mag man vielleicht noch teilweise aus der Schule kennen, doch wirklich interessant sind die vielen kleinen Geschichten und Details, die nur so aus dem sympathischen FĂźhrer heraussprudeln.
Wer weiĂ&#x; schon, wodurch die markanten schälchenfĂśrmigen Einbuchtungen in den Steinbalustraden im Kreuzgang kommen? Von Menschenhand oder durch NatureinflĂźsse? Wir erfahren, dass diese Schälchensteine, die ganz typisch in dieser Gegend sind, momentan im Interesse der Wissenschaft stehen. Ăœber Priesterseminar, Runggadgasse und Klosterviertel
INFO
Leicht bergauf wird in Richtung Klerant losmarschiert, von wo man einen atemberaubenden Blick Ăźber das Tal bekommt. Doch schon am Weg dorthin gibt es wieder interessante Dinge, nach denen man sich den Kopf verrenken muss. Der Albein-BĂźhel beispielsweise, wo der Geistliche Adrian Egger vor etwa 100 Jahren Ăźber Reste einer alten Siedlung aus der Bronzezeit gestoĂ&#x;en war. Wie die Menschen hier wohl gelebt haben? Der Ausblick war damals jedenfalls nicht viel anders, als er sich uns heute zeigt. Während der letzten groĂ&#x;en Eiszeit, noch bevor hier die Menschen zu siedeln begannen, trafen an diesem Punkt der Eisack- und der Rienzgletscher aufeinander. Die Wucht des Eises hobelte das Tal von der ursprĂźnglichen HĂśhe, jener vom Hochplateau Natz-Schabs, auf den Grund des jetzigen Talkessels ab.
SPORTACHERER COM
(EUER MEHR ALS DIE 4RAINER (OSEN "ELFE /g.EILL (EMDEN 3HIRTS .IKE & Z " &REIZEIT U 3PO .IKE ADIDAS 0 RTSCHUHE Z " UMA /g.EILL
38
St. Nikolaus in Klerant
Hl. Johannes, der Evangelist, in Mellaun In Mellaun wartet auch schon die nächste Kirche, die ebenso hßbsch in die Landschaft gestellt wurde, wie sie innen in sensationellen Farben ausgemalt ist. Grßn
Der auĂ&#x;ergewĂśhnliche Erkerturm der Karnoler Kirche stammt aus dem Jahr 1913
Foto: Oskar Zingerle
Die eigentlichen Ziele dieser Wanderung sind die kleinen Kirchen in den Gemeinden an der Bergflanke. Die meisten von ihnen waren frĂźher organisatorisch und wirtschaftlich eng mit der DiĂśzese Brixen verbunden, weshalb sie besonders feierlich ausgestattet wurden. Das ist beim ersten Halt, der St.-Nikolaus-Kirche in Klerant, mehr als deutlich zu sehen. In den 60er Jahren kamen bei Restaurationsarbeiten farbenprächtige Fresken aus dem 15. Jahrhundert zum Vorschein. Viele davon beschäftigen sich mit Leben und Tod des heiligen Nikolaus, aber auch mit Geschichten aus dem Leben Christi. Die Bilder sind wunderschĂśn gefertigt, wenn auch das Hauptanliegen der KĂźnstler damals die mĂśglichst lebensnahe Darstellung war. Lässig lĂźmmelnde Apostel, kokette Evas neben zĂźchtigen Marias – das Volk sollte schlieĂ&#x;lich eine verständliche Vorstellung bekommen, was gut und was schlecht war. Weiter geht es vorbei an den Urnenfeldern der „Mellauner Kultur“, die uns auf einer AnhĂśhe einige auĂ&#x;ergewĂśhnliche Keramiken aus der Bronzezeit dagelassen haben. Von Geschichten und Sagen begleitet, wird es rasch Mittag, was mit auĂ&#x;erordentlich guten Forellen beim Enzianwirt bekämpft wird.
und Erdrot – diese Farben waren offenbar leicht herstellbar, und ßber allem prangt ein blitzblauer Sternenhimmel. Selbst wer mit alten Pinseleien nichts anfangen kann, wird sich hier dem Staunen nicht entziehen kÜnnen. Die gotische Kirche ist dem heiligen Johannes, dem Evangelisten, geweiht, und der wiederum ist zuständig fßr den Johanneswein, der Jahr fßr Jahr hier geweiht wird.
St. Andreas mal zwei In St. Andrä gilt es, gleich zwei Kirchen zu besichtigen: die Anfang des letzten Jahrtausends erbaute St.-Andreas-Kirche und die barocke Maria-Hilf-Kapelle. Interessant ist aber auch das daneben stehende Villhaus. Sein Name bezieht sich immer noch auf eine „Villa Rustica“, die hier gestanden hat: ein Landgut aus der RĂśmerzeit, dessen Reste man unter den Kirchen vermutet. Der Flurnamen „Villhaus“ hat sich seit der damaligen Zeit erhalten.
Nach einem Seitensprung ins Kaffeehaus geht es weiter ßber einen Waldweg. Hier kommen die Naturliebhaber voll auf ihre Rechnung! Links und rechts des Weges stehen immer wieder Stationen eines geschnitzten Kreuzgangs, bis man nach Karnol kommt. Von einem alten Hof holt Walter Kircher den Schlßssel zur Kirche, die dahinter liegt. Dieser Hof wirkt selbst wie ein wildromantisches Museumsstßck – mit dem einzigen Unterschied, dass im Museum keine Hßhner herumlaufen und auch kein Misthaufen duftet.
Hl. Johannes, der Täufer, in Karnol Von rĂźckwärts erreicht man die kleine Kirche, die prägnant Ăźber Brixen thront. Dieser Platz war, wie die meisten Kirchenstandorte, schon vor dem Christentum ein Kultplatz. Wenn man auf dem HĂźgel steht, weiĂ&#x; man, warum. Was man von Brixen aus nicht sieht, ist der eigenwillige
Erkerturm, der seinesgleichen sucht. Aber auch innen hat die ßber 1.000 Jahre alte Karnoler Kirche einiges zu bieten. Unzählige Heilige tummeln sich darin, ebenso wie Bilder aus dem Leben Johannes’ und Werke der Barmherzigkeit. An der Decke prangen in einem gotischen NetzgewÜlbe Wappen und Ornamente der frßheren Brixner Prominenz. Nun geht es entlang des alten Fuhrweges wieder hinunter nach Brixen. Auch auf diesen steinernen Platten, auf denen sich schon im Mittelalter Fahrzeuge auf- und abmßhten, begegnet man den Schälchensteinen vom Vormittag. Oberhalb von KÜstlan kommt die kleine Gruppe wieder zurßck in die Stadt. Damit ist das offizielle Programm beendet, das informelle wird wohl bei einem Gläschen Wein weitergehen. Alexandra Laber
info „Der St. Andräer Berg – Brixner Kunstschaffen auf dem Lande“ Landeskundliche WanderfĂźhrung: Termine: 30. Juli 20. und 27. August 3., 10., 17., und 24. September 1., 8. und 29. Oktober Ausgangsort: Vorhalle des Brixner Domes Nur nach Voranmeldung im Tourismusverein oder bei Walter Kircher (Tel. 347 1103535) GebĂźhr: 12 Euro pro Person (inklusive Transfer)
3OMMERZEIT IST 'RILLZEIT FÓR 'ENIE”ER
*EDEN &REITAG VERWšHNEN WIR 3IE VON BIS 5HR MIT 'RILL UND &ISCHSPEZIALITĂ˜TEN
"/ ʇÊ, -/ 1, /
>“°Ê >Â?`>Ă•vʇÊ*ÂˆÂ˜Ă˘>}iÂ˜Ă‰ Ă€ÂˆĂ?iÂ˜ĂŠÂ‡ĂŠ/iÂ?°Êä{ÇÓÊnĂŽx{ĂŽĂ“
4ISCHRESERVIERUNG ERBETEN UNTER 4EL 39
%Ê ÊÓ ]xä Ó ]xä% ä% Ê
iÊ- iÀÃV Õ i
Ê
% Ó ]xä %
Û
Ê
L Ã
Ê
- iÀÃV ÕÃÃÛiÀ >Õv
iÊ}À ~ÌiÊ ÕÃÜ> ÊâÕÊ i ÃÌi Ê*Ài Ãi t
%Ê ÊÓ ]xä Ó xä% % ÊÓ ]xä% Ø ÃÌ }°Ê Õ̰Ê,ÕÌ °
> i ÃV Õ iÊ°Ê iÀÀi ÃV Õ iÊ°Ê `iÀÃV Õ i
1Ê Ê`iÀÊ ` iÀLÀØV i }>ÃÃit
-> ÃÌ>}Ê}> âÌB} }Ê}i vv iÌtÊ
Neueröffnung! Neuer Firmensitz + Hobbymarket + Fliesenausstellung + Baumaterial
Leidenschaft:Bau
Der Baubranche vertraut & verbunden. Professionalität als Passion. Aus Erfahrung & Tradition gut. Als Dankeschön an unsere Kunden, Lieferanten, Partner und v. a. einheimischen Handwerker: Arch. Christian Plattner/Klausen, Ing. Helmut Hasler/Klausen, Feldererbau/Klausen, Schenk Anton/Klausen, Paul Oberrauch/Klausen, Josef Messner/Klausen, Ivo Messner/Klausen, Rainer Wieser Ingenuin/Klausen, Michael Waldboth/Klausen, Helmut Huber/Klausen, Floorsystem/Klausen, Heinrich Brugger/Vahrn, Andreas Mantinger/Villnöß, Normatec/Vintl, Rebus/Bozen, Josef Fink/Villanders, Studio I.M./Klausen, Josef Reichhalter/Bozen
FERRARI GMBH
|
Spitalwiese 6
|
39043 Klausen
|
T 0472.846.220
|
F 0471.846.221
byou.it * gethelium.com * Foto: Digi Max /TN
Noch mehr Auswahl und Detailangebot. Noch näher am Kunden. Weil SIE unser König sind. Seit über 80 Jahren.
Thomas Oberrauch thomas.oberrauch@brixen.net Tel. 0472 837537
Foto: Oskar Zingerle
%
Water & fun
ticker Martin Pöder sitzt in der kommenden Saison als zweiter Mann auf der Trainerbank des Volleyball-Serie-A1-Aufsteigers Santa Croce (Toskana). In der abgelaufenen Saison war der 30-jährige Brixner noch in Innsbruck unter Vertrag, wo er sowohl den Pokal als auch den Meistertitel gewinnen konnte.
%
Die Sektion Schwimmen des SSV Brixen veranstaltet am Samstag, 6. August, den „1. Brixner water & fun day“ in der Acquarena. Dabei handelt es sich um einen Erlebnistag im Schwimmbad mit Schnupperangeboten für die kommende Kurssaison für alle Altersklassen von 3 Jahren aufwärts im Bereich Schwimmen und Acquafitness am Vormittag. Ab 11 Uhr gibt es Wasserspiele im Spaßbecken, und um 16 Uhr findet dann das traditionelle Stadtlschwimmen statt; ab 18 Uhr wird im Rahmen eines Grillfestes die Preisverteilung vorgenommen. wv
+++ Italiens Handball-Torschützenkönig, Filiberto Kokuca, bleibt auch in der kommenden Saison beim SSV Forst Brixen.
Alle Jahre wieder
Ironwomen
+++ Ende Juni war Brixen Ziel der dritten Etappe der Radfernfahrt der Organtransplantierten, die durch ganz Norditalien führt. Die 19 Teilnehmer wurden im Rathaus von Bürgermeister Albert Pürgstaller und Vize Dario Stablum empfangen. +++ Die Gemeindeverwaltung von Brixen hat vor einigen Tagen im Rahmen einer kleinen Feier Athleten geehrt, die einen Sieg bei Staatsmeisterschaften oder besondere Erfolge bei internationalen Wettkämpfen errungen haben. Die Geehrten sind Michl Niederwieser, Stefano Rossi, Laura Letrari und einige Tänzer von Dynamic Dance.
Das bereits zur Tradition gewordene „Zingerle Metal Fußballturnier“ in der Sportzone Natz findet heuer vom 12. bis zum 14. August statt. Dieser Fußballevent ist eines der bedeutendsten Sommerturniere in Südtirol. Bereits im Vorjahr musste der SV Natz wegen des hohen Andrangs einigen Mannschaften absagen. Heuer werden erstmals zwölf Mannschaften um die „Zingerle Metal Trophäe“ kämpfen. Zum Turnier sind nur Amateurmannschaften der Oberliga, Landesliga und der 1. Amateurliga zugelassen. Gespielt wird mit elf Spielern pro Mannschaft, die Spielzeit dauert zwei mal
25 Minuten. Die Spiele werden von regulären Schiedsrichtern des nationalen Fußballverbandes gepfiffen und haben somit den Stellenwert eines offiziellen Turniers. Da die meisten Mannschaften zu diesem Zeitpunkt bereits ihre erste Trainingswoche hinter sich haben, nutzen viele Trainer dieses Großfeldturnier, um neu formierte Mannschaften auf die Probe zu stellen. „Es ist das einzige Turnier Südtirols in dieser Aufmachung und Größenordnung“, so OK-Chef Heinrich Ferretti. Der Eintritt an allen drei Tagen in der Sportzone Natz ist frei. dp
Am 3. Juli beteiligten sich gemeinsam mit etwa 2.000 weiteren Athleten, davon 228 Frauen, auch drei Brixnerinnen an der siebten Auflage des „Ironman Austria“. Bei diesem Bewerb der „Eisernen“ werden innerhalb von höchstens 17 Stunden 3,8 Kilometer im Wörthersee geschwommen, eine 180 Kilometer lange hügelige Radstrecke zurückgelegt, und schließlich muss noch die Marathondistanz von 42 Kilometern im Laufen bewältigt werden. Mit dabei waren Manuela und Daniela Ianesi vom Schwimmclub Brixen und Gabi Winck von der SG Eisacktal. Manuela Ianesi war am Anfang der Laufstrecke aufgrund von Rückenproblemen gezwungen aufzugeben, nachdem sie nach der Schwimmstrecke und den ersten Radkilometern sogar an erster Stelle gelegen war. Gabi Winck, die ihren ersten Triathlon bestritt, beendete den Parcour in 11:44:30 Stunden und belegte damit Platz 70 der Damenwertung. Daniela Ianesi kam mit einer Zeit von 12:27:24 Stunden auf Platz 111. wv 41
Brixens Nummer Eins Nachdem der Tennissport in den letzten Jahren auch in SĂźdtirol etwas in Krise geraten ist, scheint es durch die Erfolge des Schweizer AusnahmekĂśnners
Ein voller Erfolg Die besten 800 Athleten aus ganz Italien kämpften Ende Juni in der Sportzone Brixen in den verschiedenen Kategorien um den Titel des Italienmeisters. Vom 100-Meter-Lauf bis zum KugelstoĂ&#x;en wurde alles geboten, was das Leichtathletikherz hĂśher schlagen lässt. Das aus ganz Italien angereiste Publikum hatte die MĂśglichkeit, einige Welt- und Europameister wie die Weitsprunglegende Fiona
Roger Federer und der SĂźdtiroler Tennishoffnung Andreas Seppi wieder so etwas wie einen Aufwärtstrend zu geben. Brixen hat zwar keinen ProfiTennisspieler zu bieten, aber mit dem 26-jährigen Alexander Hornof mischt immerhin ein Spieler der zweiten Kategorie (B-Spieler) in der heimischen Szene mit. Hornof gewann im vorigen Jahr nicht nur mit dem Tennisverein Ahrntal den Landesmeistertitel der Serie C, sondern ging auch als verdienter Gewinner der Master-Serie der Serie C hervor. Die heurige Meisterschaft bestritt er fĂźr den Tennisclub Bozen, wobei er prompt wieder zum Landesmeister der Serie C gekĂźrt wurde. GroĂ&#x;e Ziele hat der Brixner eigentlich keine mehr: „Um Profi zu werden, hätte ich mit 14 Jahren von zu Hause ausziehen mĂźssen.“ Derzeit sei es ihm wichtiger, „das gegenwärtige Niveau zu halten und weiterhin SpaĂ&#x; am Tennis zu haben.“ to
Mamis im FuĂ&#x;ballfieber Sympathischer kĂśnnte der Abschluss einer FuĂ&#x;ballsaison wohl kaum sein. Anfang Juni waren die Mamis und Papis der jungen Kicker aus MĂźhlbach, Rodeneck und Spinges zu einem kleinen FuĂ&#x;ballturnier in der MĂźhlbacher Sportzone von MĂźhlbach eingeladen. Bei sengender Hitze wurde unter den gestrengen Augen der Schiedsrichter um jeden Ball gekämpft, und so manches Mal hatten vor allem die Mamis die Lacher auf ihrer Seite. Mehr als ein Unentschieden war aber fĂźr die Erwachsenen trotz fieberhaften Einsatzes nicht herauszuholen.
May und Speerwerfer Giuseppe Gibilisco aus nächster Nähe zu betrachten. Die ganz groĂ&#x;en Leistungen, sieht man vom Italienrekord im Hammerwerfen ab, blieben bei den ersten Italienmeisterschaften auf SĂźdtiroler Boden aufgrund des Gegenwindes zwar aus, dennoch war die Veranstaltung unter der Leitung von Präsident Zeno Giacomuzzi und des Generalsekretärs Bruno Cappello ein voller Erfolg. Freuen durften sich vor allem SĂźdtirols Teilnehmer, die mit einer nie da gewesenen Medaillenflut
Beim anschlieĂ&#x;enden gemĂźtlichen Grillfest, das der Sportverein organisiert hatte, wurde noch ausgiebig Ăźber manche TurnierSpitzenleistung diskutiert. Die 56 jungen FuĂ&#x;baller und ihre engagierten Trainer Paul Oberhauser, GĂźnther Rabensteiner und Manuel Mutschlechner kĂśnnen Ăźbrigens recht stolz auf die Erfolge in der letzten Saison sein: Die U8-Mannschaft errang in der VSS-Meisterschaft den 2. Platz, die U10 landeten auf Platz 6, und die C-Jugend war in der Hinrunde auf Platz drei, in der RĂźckrunde dann an vorletzter Stelle. mk
von insgesamt sechs Medaillen (dreimal Gold und dreimal Silber) ausgezeichnet abgeschnitten hatten. Lokalmatador Christian Obrist aus Milland holte im 1.500-Meter-Lauf zum fĂźnften Mal den Italienmeistertitel nach Hause (siehe ausfĂźhrliches Interview auf Seite 43). to
0EWWIR 7MI WMGL HMI 4M^^E REGL ,EYWI PMIJIVR
'O 42
4M^^E 7IVZMGI 8mKPMGL ZSR FMW 9LV 7SRRXEKW EF 9LV
8IP
„Auf den Endspurt kann ich mich verlassen“ Millands Ausnahmesportler Christian Obrist holte sich bei den diesjährigen Italienmeisterschaften, die in Brixen Ende Juni abgehalten wurden, zum insgesamt fünften Mal und zum vierten Mal in Folge den Italienmeistertitel im 1.500-Meter-Lauf. Als Draufgabe wurde er einige Tage später bei den international besetzten Mittelmeerspielen in Spanien hervorragender Dritter.
C
Christian Obrist ist derzeit unumstritten der schnellste 1.500-Meter-Läufer Italiens. Seine größten Erfolge sind neben den fünf Italienmeistertiteln und dem dritten Rang bei den Mittelmeerspielen der siebte Platz bei der Europameisterschaft 2002, der vierte Rang im Europacup 2002 und der vierte Rang bei den U-20- und U-23-Europameisterschaften 1999 und 2001. Obrists Markenzeichen ist sein gefürchteter Endspurt, mit dem er schon manches Rennen für sich entscheiden konnte. Der „Brixner“ besuchte den Ausnahmeläufer zu Hause und führte mit ihm ein interessantes Gespräch.
Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Italienmeistertitels und der Bronzemedaille bei den Mittelmeerspielen! Danke! Da die Italienmeisterschaften in Brixen ein Heimspiel für mich waren, war es für mich etwas Besonderes. Ich war viel nervöser als sonst, da ich wusste, dass viele Kollegen und Freunde im Publikum sitzen würden. Es war wirklich ein tolles Erlebnis. Zum ersten Mal in der Geschichte fanden die Italienmeisterschaften der Leichtathletik in Brixen statt. Wie siehst du den Austragungsort Brixen für sportliche Wettkämpfe auf professionellem Niveau? Die Veranstaltung war sehr gut organisiert. Die Brixner Sportzone selbst zähle ich zu
den schönsten Sportanlagen Italiens. Die Zone liegt nämlich etwas außerhalb der großen Ballungszentren, und die Temperaturen sind dem entsprechend angenehmer. Auch der grüne Rasen ist ein großer Pluspunkt für Brixen. Zudem bin ich persönlich sehr froh gewesen, dass es heuer in Brixen stattgefunden hat. So brauchte ich nicht weit fahren, konnte sogar zu Hause im eigenen Bett schlafen und mich in aller Ruhe vorbereiten. Bei Großveranstaltungen ist es üblich, Dopingkontrollen durchzuführen. Musstest du als Sieger nach dem Rennen zum Test? Ich selbst musste bei den diesjährigen Italienmeisterschaften zu keiner Kontrolle antreten. Mich selbst hat es erst vor einigen Wochen getroffen, als ich beim Europacup Blut- und Urinproben abgeben musste. Welches Ziel hast du dir für das heurige Jahr noch vorgenommen? Anfang August findet in Helsinki die Weltmeisterschaft statt, und dort möchte ich gerne dabei sein. Dazu muss ich allerdings noch die Qualifikationszeit für das A-Limit von 3.36,60 oder für das B-Limit von 3.38,00 schaffen. Und wie sieht es mit den langfristigen Plänen aus? An große langfristige Ziele denke ich gar nicht. Wenn man zuviel vorausplant, wird das sowieso nicht eintreffen. Am besten ist es meiner Meinung nach immer, sich die Ziele Schritt für Schritt zu setzen. Für das nächste Jahr wäre die Teilnahme an den Europameisterschaften ein Ansporn. Da die Ausnahme-
könner aus dem afrikanischen Kontinent hier nicht dabei sind, kann man auf interessante Rennen wetten. Du bist Vollprofi und startest für die Carabinieri-Sportgruppe. Welches Trainingspensum absolvierst du? Durchschnittlich trainiere ich zweimal täglich – einmal vor dem Frühstück und einmal abends. Die Tage vor den Rennen wird etwas weniger trainiert. In der wettkampflosen Jahreszeit des Frühlings hingegen laufe ich wöchentlich etwa 120 bis 140 Kilometer. Wie sieht es mit der Ernährung aus? Hast du ein eigenes Programm? Ich esse eigentlich alles, was auf den Tisch kommt, und achte nicht so genau auf die Inhaltsstoffe. Aufpassen muss ich allerdings auf den Verzehr von Schokolade. Aber wenn ich so viel laufe, macht dies auch nicht viel aus. Meine Lieblingsspeise sind übrigens Knödel. Was war bisher von all deinen Erfolgen der schönste Sieg? Eine meiner schönsten Erinnerungen ist sicherlich der Gewinn der Bronzemedaille bei den Mittelmeerspielen vor einigen Tagen. Von den Einschreibezeiten her war ich nicht unter den Favoriten. Beim Rennen konnte ich mich aber steigern und kam hinter dem Spanier Arturo Casado und knapp hinter dem Marokkaner Adil Kaouch als Dritter ins Ziel. Auf dem vierten und fünften Platz landeten zwei Algerier. Ein unbeschreibliches Gefühl kam dann bei der Preisverteilung, als die italienische Fahne gehisst wurde.
Christian Obrist: „Da die Italienmeisterschaften in Brixen ein Heimspiel für mich waren, war es für mich etwas Besonderes“ Wo siehst du die Schwächen von dir? Auf den längeren Distanzen wie 3.000 oder 5.000 Meter könnte ich mich noch ein wenig verbessern. Ich habe zwar noch nie einen Wettkampf über diese Strecke bestritten, es würde mich aber reizen. Und was kann man als deine Stärke bezeichnen? Aufgrund kleinerer Verletzungen habe ich im letzten Jahr etwas meinen Endspurt eingebüßt. Heuer haben wir allerdings vermehrt die Schnelligkeit trainiert, und in der Tat ging es mir von Rennen zu Rennen besser. Im Grunde kann man schon sagen, dass der Schlussspurt meine große Stärke ist und dass ich mich darauf verlassen kann. Thomas Oberrauch
43
*À v
30!2&Ä#(3% 4%,%&/.)%2%. Ä"%23 ).4%2.%4 'àNSTIGES 4ELEFONIEREN àBERS )NTERNET EROBERT NEBEN 5NTERNEHMEN NUN AUCH DIE 0RIVATHAUSHALTE $AS -ODELL DER ALTEINGESESSENEN 4ELEFONGESELLSCHAFTEN GERËT INS 7ANKEN 0# -ASTER AUS 6AHRN BEKANNTER 3ERVICE "E TRIEB IM #OMPUTERBEREICH HAT SICH UNTER ANDEREM AUF )NTERNET 4ELEFONIE SPEZIALISIERT "REITBAND )NTERNETANSCHLUSS 2OUTER 4ELEFON UND 3)0 0RO VIDER DAS SIND DIE VIER NOTWENDIGEN 'RUNDBAUSTEINE UM 4ELEFONGESPRËCHE àBER DAS )NTERNET ZUM GàNSTIGSTEN 4ARIF FàHREN ZU KÚNNEN 7ER BEREITS àBER EINEN !$3, !NSCHLUSS MIT &LATRATE VERFàGT UND EINEN ODER ZWEI TRADITIONELLE 4ELEFONAPPARATE BESITZT HAT BEREITS DIE BESTEN 6ORAUSSET ZUNGEN UM OHNE 7ECHSEL DES 4ELEFONAPPARATES KàNFTIG KOSTENLOS ODER ZU LËCHERLICH GERINGEN 'ESPRËCHSGEBàHREN ZU TELEFONIEREN 6O)0 6OICE OVER )NTERNET 0ROTOCOL STEHT KURZ FàR )NTERNET 4ELEFONIE UND IST DIE ABSOLUT BILLIGSTE -ÚGLICHKEIT +ONTAKT MIT ANDEREN &ESTNETZ -OBILFUNK ODER )NTERNETTEILNEHMERN IM )N UND !USLAND AUFZUNEHMEN )M 'EGENSATZ ZUR HERKÚMMLICHEN 4ELEFONIE WERDEN 3PRACH INFORMATIONEN NICHT àBER EINE GESCHALTETE 6ERBINDUNG IN EINEM 4ELEFONNETZ àBERTRAGEN SONDERN DURCH DAS )NTERNET 0ROTOKOLL IN $ATENPAKETE AUFGETEILT UND VERSANDT !USGERàSTET MIT EINEM 6O)0 !DAPTER EINER 6)0 .UMMER
ODER EINER EIGENEN GEOGRAl SCHEN 4ELEFONNUMMER Z " XXXXXX KÚNNEN 3IE AUCH OHNE 4ELECOM !BO AUF BIS ZU DREI ,INIEN GLEICHZEITIG ANRUFEN ODER ANGERUFEN WERDEN -AKELN (ALTEN UND 2àCKFRAGEN SELBST 4ELEFONKONFERENZEN MIT BIS ZU SECHS 4EILNEHMERN SIND KEIN 0ROBLEM NATàRLICH OHNE -EHRKOSTEN UND ALLES NUR àBER EIN +UPFERKABEL 3IND 3IE OFT AUF 2EISEN ODER BERUm ICH UNTERWEGS (IER SPIELT 6O)0 SEINE 4RàMPFE VOLL AUS %IN )NTERNETANSCHLUSS IM (OTEL ODER BEIM +UNDEN REICHT UND 3IE SIND UNTER )HRER EIGENEN .UMMER ERREICHBAR EGAL AUF WELCHEM +ONTINENT 3IE SICH GERADE BEl NDEN $IES NATàRLICH IMMER ZUM GàNSTIGEN 6O)0 4ARIF DEN 3IE AUCH ZU (AUSE ZAHLEN WàRDEN &àR WEITERE )NFORMATIONEN STEHEN )HNEN DIE -ITARBEITER VON 0# -ASTER GERNE ZUR 6ERFàGUNG EIN -AIL ODER EIN !NRUF GENàGT )NFOS GIBT ES AUCH AUF DER 7EBSEITE WWW MEDIA MASTER BZ
OMBIS
Gute Ernährung fßr Papiertiger Mit einer bedarfsgerechten Ernährung kann man sein persÜnliches Wohlbefinden im Bßro und damit auch im Privatleben erheblich verbessern.
%BNJU 4JF TJDI FOUTQBOOFO LzOOFO "VDI BN 8PDIFOFOEF
Auf den Fettgehalt kommt es an Fett weist von den Hauptnährstoffen die meisten Kalorien auf. Mit einem Gramm Fett nimmt der KĂśrper etwa neun Kilokalorien zu sich. Im Gegensatz dazu hat ein Gramm Kohlenhydrate oder EiweiĂ&#x; nur vier Kilokalorien. Dazu kommt, dass sich Fett in vielen Lebensmitteln versteckt. Nicht nur SĂźĂ&#x;igkeiten wie Schokolade beinhalten
^9 >ccdkVi^dc 9Zh^\c
W
Wenn man nach der Mittagsmahlzeit oft so mßde ist, dass man am liebsten ein Nickerchen halten mÜchte, dann sollte man auf kleinere Mahlzeiten und leichtere Kost umsteigen. Das belastet den Organismus weniger. Nach einer ßppigen Mittagsmahlzeit wird das Blut fßr die Verdauung benÜtigt und daher in den Magen umgelenkt. Das Gehirn wird schlechter mit Blut versorgt, und man wird mßde. Essen sollte man daher mehrere kleine Mahlzeiten am Tag. Wenn man während der Arbeit keine Zeit oder MÜglichkeit hat, sich etwas Gesundes zu kaufen, sollte man es sich von zu Hause mitnehmen – zum Beispiel eine Obstmischung. Sie ist einfach vorzubereiten und zum Mitnehmen gut geeignet.
bus i ne s s s of t w are
XXX PNCJT JU
reichlich Fett; auch Nßsse, Käse oder Avocados kÜnnen mit einem beachtlichen Fettgehalt aufwarten. Um sich wohl zu fßhlen, sollte man versuchen, sich fettarm zu ernähren, indem man ab und zu auf Fettiges verzichtet. Dazu gibt es auch fettarme Käse- und Wurstsorten. Sie werden merken, dass sie ausgezeichnet schmecken kÜnnen.
Vitamine und Mineralstoffe Im Bßro hat der Mensch zwar einen geringeren Energiebedarf, benÜtigt aber dennoch viele Vitamine und Mineralstoffe. Um eine Bedarfsdeckung zu gewährleisten, sollte man Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte zu sich nehmen. Frisches Obst, Gemßse und Voll-
kornprodukte sind solche Lebensmittel. Sie liefern viele Vitamine und Mineralstoffe, haben aber im Verhältnis dazu einen relativ geringen Energiegehalt. Wer viel am Computer arbeitet, beansprucht extrem seine Augen. Vitamin A unterstßtzt die Sehkraft. Viel Vitamin A und Betakarotin (das im menschlichen Organismus teilweise in Vitamin A umgewandelt wird) sind in Gemßsesorten wie MÜhren, Grßnkohl, Fenchel, aber auch in Eigelb und FischÜlen enthalten. Wenn im Bßro geraucht wird oder Sie selber den Griff zur Zigarette nicht lassen kÜnnen, sollten Sie auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin C und Vitamin E sorgen, denn Raucher haben einen erhÜhten Bedarf an diesen Vitaminen. Essen Sie daher viel frisches Obst
&YBLUF VOE BVTTBHFLSjGUJHF 6OUFSOFINFOTEBUFO TJOE FTTFOUJFMM G S FJOF LPOUSPMMJFSUF 6OUFSOFINFOTG ISVOH 0NCJT 6OUFSOFINFOTTPGUXBSF CJFUFU *IOFO IzDITUF 4UBCJMJUjU VOE 'MFYJCJMJUjU CFJ EFS )BOE IBCVOH *ISFS %BUFO 4P CFIBMUFO 4JF TUFUT EFO fCFSCMJDL WPO EFS .BUFSJBMXJSUTDIBGU CJT IJO [VS ,PTUFOSFDIOVOH %BNJU 4JF TJDI FOUTQBOOFO LzOOFO
7FSLBVG VOE 8BSUVOH
1SP %BUB TFDPOFU
XXX QSPEBUB JU XXX TFDPOFU JOGP
45
und benutzen Sie hochwertige Speiseöle wie Weizenkeim- oder Sonnenblumenöl.
Ballaststoffe sättigen Ein hoher Ballaststoffanteil in der Nahrung wirkt sich günstig auf die Verdauung aus. Besonders Personen mit sitzender Tätigkeit leiden auf Grund mangelnder Bewegung oft unter Obstipation (Verstopfung). Ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie Vollkornbrot, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst lassen in Kombination mit genügend Flüssigkeit Darmträgheit erst gar nicht entstehen. Doch Vorsicht mit blähenden Nahrungsmitteln: Wer es nicht gewohnt ist, viele Vollkornprodukte oder Hülsenfrüchte zu essen, sollte mit der Umstellung langsam beginnen. Der Körper muss sich erst einmal auf die ungewohnten Lebensmittel einstellen. Pluspunkt bei einer ballaststoffreichen Ernährung: Sie hat einen hohen Sättigungsgrad.
Die „Unterwegs-Falle“ Der kleine Hunger kommt immer dann, wenn man am wenigsten auf ihn vorbereitet ist. Genau diesen Umstand machen sich diejenigen zunutze, die all die vermeintlichen Leckereien verkaufen, die man sich unterwegs schnell einverleiben kann. Doch mit Currywurst und Pommes tut man weder dem Wohlbefinden noch der Figur einen Gefallen. Deshalb: Seien Sie immer vorbereitet! Selbst in der kleinsten Tasche oder im Handschuhfach haben einige FruchtRiegel, ein Paket Vollkornkekse oder eine Tüte mit Trockenfrüchten aus dem Reformhaus
Süßigkeiten - vor allem Schokolade - enthalten reichlich Fett Platz. Auch Nüsse oder Sonnenblumenkerne machen unterwegs wunderbar satt. Wenn jemand weiß, dass er länger unterwegs ist, sollte er sich ein kleines „Fresspaket“ einpacken: Ein hart gekochtes Ei, ein belegtes Vollkornbrot, einige Früchte, einige Nüsse – all das ist besser als die meisten Angebote, die unterwegs zu bekommen sind. Essen Sie einen „Döner“, weil Sie ihn wirklich essen wollen, und nicht, weil Sie gerade in Verlegenheit sind.
Henkelmann statt McDonalds Eine weitere Alternative, wenn Sie sich von Fettigkeiten und wertlosen Snacks unabhängig machen wollen: Kaufen Sie sich einen Henkelmann. Das ist eine große Thermoskanne, in der Sie problemlos Essen mehrere Stunden warm halten können. Eine leckere Suppe oder ein schmackhafter Eintopf sind
so immer verfügbar. Das Beste: Der Teller ist meistens schon „eingebaut“, und auch ein kleiner Löffel ist meist schon dabei. Mit diesem kleinen Notfallpaket sind Sie immer in der Lage, ihre jeweiligen Bedürfnisse zu erfüllen. Wenn Sie nichts mitnehmen wollen, dann überlegen Sie schon im Vorfeld, wo Sie Ihren Hunger auf gesunde Weise stillen können: Fast-Food vom Chinesen beispielsweise ist wesentlich gesünder als Fast-Food aus deutschen Imbissstuben. Viele Bäckereien bieten belegte Vollkornbrötchen zum Mitnehmen an, auch Suppenküchen sind schon an manchen Orten zu finden. Aber auch ein Supermarkt bietet Gesundes: ein Stück Käse, dazu ein Vollkornbrötchen – was will man mehr? Bedienen Sie sich auch in der Obst-Abteilung, dann haben Sie schon ein vollwertiges Essen zusammengestellt.
info Fünf Tipps für eine gesunde Ernährung am Arbeitsplatz ❚ Wer nicht um 11 Uhr das erste Leistungstief des Tages haben will, sollte sich Zeit für ein Frühstück nehmen – am besten mit Müsli, Vollkornbrot, Obst oder Yoghurt. ❚ Kleine Zwischenmahlzeiten erhalten die Konzentrationsfähigkeit. ❚ Das Essen selbst mitzubringen ist eine gute Alternative zu Fast Food und Würstelstand. ❚ Damit der Wunsch nach einem Mittagsschlaf nicht unerträglich wird, sollte das Mittagessen während der Arbeitszeit nicht mehr als 1.000 Kalorien haben. ❚ Trinken nicht vergessen! Zwei bis drei Liter sollten pro Tag getrunken werden.
- iÊ >V Ê >~
ÜÜܰy À ÃÞÃÌi °V Ê 1- Ê <®Ê±Ê/ °ÊÎÎ ÊÈÎ Çxx£
46
Papier belebt das Geschäft Ebenso wie das E-Book das gedruckte Buch nicht verdrängen konnte, hat sich auch die Vision eines papierlosen Büros im digitalen Zeitalter nicht bewahrheitet.
G
Geschäftspapiere bestimmen das Geschäftsleben. Ob im Handel, Handwerk, in der Industrie oder im Dienstleistungsbereich, ein Großteil der visuellen Kommunikation erfolgt trotz zunehmender Digitalisierung weiterhin auf dem beliebtesten Datenträger aller Zeiten, dem Papier. Beim Geschäftsbesuch wechseln Visitenkarten die Hände, Produktprospekte werden Angeboten beigelegt und in Firmenmappen dem Interessenten überreicht, die einen professionellen Eindruck hinterlassen. Ein auffälliges Plakat am Schaufenster macht auf das Angebot
im Geschäft aufmerksam, Flugzettel und Prospekte erzielen eine höhere Akzeptanz als ein Mailing im Internet aufgrund steigenden Spammings es je vermag. Firmenzeitungen halten Kunden und Mitarbeiter auf dem Laufenden, Geschäftsberichte geben Investoren Auskunft über die Geschäftssituation, Kalender und Imagekärtchen halten Unternehmen vielerorts präsent.
Professioneller Druck stärkt das Image Neueste Technologien haben Druckverfahren in Druckereien revolutioniert, den Druckprozess beschleunigt und ihn nicht nur erschwinglich, sondern nahezu preisgünstig werden lassen. Für
wenig Geld erhält man innerhalb weniger Tage die nötigen Geschäftsunterlagen für einen seriösen Auftritt, die weitaus professioneller wirken als auf dem Farbdrucker ausgedruckt und gleichzeitig die wirtschaftlichere Lösung zu teuren Farbpatronen darstellt.
Zuverlässig und schnell Athesia Druck Brixen ist für Private, Vereine und Unternehmen in und um Brixen ein zuverlässiger Ansprechpartner, wenn es um die Realisierung von professionellen Drucksachen geht. Neben der hohen Druckqualität und sauberen Ausführung der Arbeiten überzeugt Athesia Druck Brixen
vor allem durch Flexibilität und Schnelligkeit. In ihrer mittleren Dimension und in enger Zusammenarbeit mit Athesia Druck Bozen bietet die Druckerei in Brixen die nötige Kapazität für Groß- und Kleinaufträge, die sie bei drängenden Kundenterminen auch kurzfristig abwickeln kann.
wir drucken fast alles! Brennerstraße 32 • 39042 Brixen • Tel. 0472 836 239 • Fax 0472 833 717 • E-mail: druckerei.brixen@athesia.it
47
Werbemitteilung: F체r weitere Informationen und Details verweisen wir auf die Informationen, die Sie an unseren Gesch채ftsstellen erhalten.
Schnell, sicher und bequem
Ab 1. Juli 2005:
Kontoausz체ge, Buchungsbelege und Bankmitteilungen per E-Mail direkt ins Haus!
www.raiffeisen.it
Bequeme Bankgeschäfte Vor einigen Jahren noch unmöglich, heute schon vielfach genutzt: das Internet als bequemes Instrument, um Bankgeschäfte von zu Hause oder vom Büro aus zu tätigen.
I
Immer mehr Kunden erkennen die praktischen Vorteile des Online Banking, berichtet Pepi Profanter, Experte für Internetdienstleistungen und elektronische Bankgeschäfte der Raiffeisenkasse Eisacktal.
Elektronischer Zahlungsverkehr über das Internet Über das Internet lassen sich heutzutage einfach und kostengünstig Zahlungen tätigen, Inkassi durchführen, Informationen einholen und Daten verwalten. „Wir bieten den Kunden zwei Optionen“, erklärt Profanter, „I-Banking und Electronic Banking. Erstere Variante eignet sich vor allem für Privatkunden und kleinere Firmen. Für mittlere und große Unternehmen empfiehlt sich hingegen die umfangreichere Version des „Electronic Banking“, kurz „Elba“ genannt. Diese erlaubt unter anderem, Steuerzahlungen mit dem Modell F24 durchzuführen oder Zahlungen mittels Bankerlagschein ‚Freccia’ zu tätigen.“ Die Vorteile liegen auf der Hand: „Man behält jederzeit den Überblick über die aktuelle Situation auf seinen Konten und erspart sich den Weg in die nächste Geschäftsstelle. „Außerdem“, so Profanter, „genießt man einen erheblichen Kostenvorteil: Transaktionen, die über I-Banking oder Elba abgewickelt werden, kosten wesentlich weniger als am Bankschalter.“
Kontoauszüge per E-Mail Die Raiffeisenkasse Eisacktal bietet ihren Kunden zudem die Möglichkeit, sich Kontoauszüge, Buchungsbelege und andere Bankmitteilungen per E-Mail
zustellen zu lassen. „Rechtlich gesehen“, erklärt Profanter, „haben Dokumente, die per E-Mail zugestellt werden, dieselbe Gültigkeit wie Dokumente in Papierform.“ Der neue Service ist übrigens nicht nur schnell und bequem; er ist im Vergleich zum klassischen Postversand auch kostengünstiger.
Sicherheit im Internet Für Sicherheit, Zuverlässigkeit und Datenschutz ist in allen Fällen gesorgt. „Alle Anwendungen entsprechen höchsten Sicherheitsstandards“, versichert Profanter. „Sämtliche Daten werden hoch verschlüsselt übertragen. Die Raiffeisenkasse stellt ein entsprechendes Programm für die Dekodierung zur Verfügung.“
Auf dem neuesten Stand der Technik „Damit unsere Kunden einen optimalen Rundum-Service erhalten, bieten wir gemeinsam mit Raiffeisen OnLine auch die vollständige Palette an Internetdienstleistungen an“, so Profanter. Dazu zählen Internetzugänge (Dial-In, ADSL usw.), Sicherheitslösungen wie Antivirensoftware und Firewalls, ContentManagement-Systeme für die individuelle Website-Gestaltung sowie Anwendungen für die Büroverwaltung. „Wir bemühen uns stets, all unsere Systeme auf dem aktuellsten Stand der Technik zu halten. Nur so lassen sich Anwenderfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit auf höchstem Niveau halten“, betont der Experte.
Vorteile für Kunden und Bank Der Trend geht in Richtung Automatisierung und Technisierung. Für viele sind die elektronischen Anwendungen mittlerweile schon unverzichtbar geworden. Die Programme sind nicht nur hochgradig ver-
lässlich und sicher; sie sind vor allem auch einfach zu bedienen und bieten ein hohes Maß an Bequemlichkeit und Zeitersparnis. Ein wesentlicher Vorteil sind natürlich auch die geringen Kosten. „Es versteht sich“, so wendet Profanter ein, „dass sich dieser Trend nur auf standardisierte Operationen bezieht. Eine individuelle Beratung wird sich niemals auf elektronische Systeme verlagern lassen, im Gegenteil. Gerade weil sich so viele der einfachen Transaktionen jetzt automatisch abwickeln lassen, werden in den Geschäftsstellen und Beratungszentren Freiräume geschaffen. Damit bleibt mehr Zeit für das persönliche Gespräch mit dem Kunden, und wir können ihm eine noch höhere Qualität in der Beratung bieten.“ 49
Veranstaltungen selbst veröffentlichen? Kein Problem! Die Inhalte des vorliegenden Veranstaltungskalenders sind mit dem entsprechenden Bereich des Brixner Internet-Stadtmagazins brixen.net gekoppelt. Vereine und Veranstalter können nach einer Registrierung kostenfrei Hinweise auf ihre Veranstaltungen in den Bereichen Theater, Musik und Sport veröffentlichen. Vor Drucklegung des „Brixner“ werden die Inhalte aus brixen.net für die Seite „Tipps & Events“ übernommen. Wer diesen Service in Anspruch nehmen möchte, kann sich beim Projektleiter Oskar Zingerle nähere Informationen einholen: Telefon 0472 837537, e-mail: oskar.zingerle@brixmedia.it
Feste & Feiern
So., 7. August Almfest der Freiwilligen Feuerwehr Afers Gampenwiesen (Nähe Enzianhütte)
Sa., 23. und So., 24. Juli Almfest der Musikkapelle Afers Afers, Nähe Edelweißhütte
Fr., 12. bis So., 14. August Sportfest des SC Plose St. Andrä, Festplatz
Fr., 29. Juli, 19 Uhr Treffpunkt Wein Weinverkostung Brixen, Lauben
Mo., 15. August, 14 Uhr Musikfest der Musikkapelle Schalders Schalders, Bad Schalders
Fr., 5. bis So., 7. August Dorffest der Vereine von Milland Milland, Jakob-Steiner-Haus
Mo., 15. August, 21 Uhr Mittsommernachtsfest Konzert des Big Sound Orchestra Brixen, Domplatz
So., 7. August Feuerwehrfest Spiluck, Spilucker Platte
Theater & Kabarett 22., 25., 26., 27., 29., 30. Juli, 1., 2., 3., 8., 9., 10., 16., 17., 18. August, jeweils 21 Uhr Freilichtaufführung „Pfeifer Huiseles Pakt mit dem Teufel – Teil 2“ Brixen, Herrengarten
www.autocenterwipptal.it
AUTO-FAHREN ...
bis 3.500 Euro
Fiat Cinquecentro 900 Young - silber Fiat Punto 55 Sole - 3trg - rot met Fiat Punto 55 S - 5trg - grün met Fiat Punto 55 SX - 3trg - blau VW Polo 1.6 - 3trg - rot - ABS - AC - Airb.
Bj
98 99 95 96 95
BEST-PREISE!
Panda 1.2 Dynamic - hellblau met - Tageszulassung „0 km“ Stilo 1.9 JTD Dynamic (115 PS) - 3trg. - schwarz met. -Tageszul. „0 km“ Stilo Multiwagon 1.9 JTD Active (115 PS) - antr. met. - Tageszul. “0 km”
Neu- u. JW. - alle Versionen 3trg. - 5trg. - Kombi (auch als Lkw) Premium-, Neu- u. Gebrauchtwagen Audi A4 1.9 TDi blau met. BMW 330 D Sportpaket silber BMW 320 D Touring schwarz met. BMW 525 TDS schwarz met. Fiat Stilo 1.9 JTD Dynamic blau. met. Fiat Stilo Multiwagon 1.9 JTD Active met. Fiat Scudo 2.0 JTD - 6-Sitzer Lkw weiß Mercedes A170 CDi silber Mercedes A170 CDi Lang silber Mercedes C 200 D Esprite weiß Opel Zafira 2.0 DTi 4-Sitzer Lkw silber Porsche 996 Coupè silber Porsche 996 Coupè schwarz Volvo V70 2.4 D5 Sonderpreis silber Fiat Ducato 1.9 TDi 9-Sitzer Panorama blau met.
98 00 03 98 01 04 01 Mod. 02 Mod. 02 95 12/01 Mod. 99 Mod. 99 neu 97
Fahrzeuge mit AllradantriebAudi A6 1.8 T Audi A6 Avant 2.5 TDi V6 Quattro Nissan Terrano II 2.7 TDi Suzuki Baleno SW 1.6 GLX VW Touareg R5 TDi Sonderpreis
silber 00 grün met. 98 silber 00 grau met. Mod. 04
Sterzing · Wiesen 61/a · Tel. 0472 764121 info@autocenterwipptal.it 50
Musik Fr., 22. und Sa., 23. Juli Südtirol rockt Brixen, Eishalle Sportzone Süd Sa., 23. Juli, 21 Uhr Konzert der Bürgerkapelle Brixen Brixen, Domplatz Do., 28. Juli, 20.30 Uhr „Musicastello“ Konzert mit dem „Kreativ Ensemble“ Neustift, Augustinisaal Kloster Neustift Do., 28. Juli, 21 Uhr Konzert der Gruppe „Music Transfer Live“ Brixen, Domplatz Fr., 29. Juli, 20.30 Uhr Konzert der Musikkapelle Albeins beim Bildungshaus St. Georg Sarns, Bildungshaus St. Georg Sa., 30. Juli, 20.30 Uhr Konzert der Musikkapelle Montan St. Andrä, Festplatz Do., 4. August, 21 Uhr Konzert des Gitarren-Ensembles Graz Brixen, Domplatz
Fr., 5. August, 20 Uhr Sport Song Spaß 2005 Lieder aus dem Gospel-, Spiritual- und dem Musicalbereich, aber auch Jazz und afrikanische Musik. Brixen, Forum Brixen Sa., 6. August, 20 Uhr Klavierkonzert Abschlusskonzert des Klavierkurses in der Musikschule Brixen Brixen, Forum Brixen Sa., 6. August, 20.30 Uhr Konzert der Musikkapelle St. Andrä St. Andrä, Festplatz Sa., 6. August, 21 Uhr Konzert der Musikkapelle „Peter Mayr“ Pfeffersberg Brixen, Domplatz Do., 11. August, 21 Uhr Konzert der Gruppe „Chevy 57“ Brixen, Domplatz Fr., 12. August, 20.30 Uhr Konzert der Musikkapelle Albeins Albeins, Dorfplatz Sa., 13. August, 13.30 Uhr Abschlusskonzert der Flohstreicherwoche Brixen, Forum Brixen
Sa., 13. August, 16 Uhr Abschlusskonzert der Streicherwoche Brixen, Forum Brixen Sa., 13. August, 20 Uhr Konzert der Musikkapelle Tesero Milland, Dorfplatz Sa., 13. und So., 14. August, 20 Uhr Opernaufführung „The Fairy Queen“ Brixen, Hofburg
Sonstiges Kino unter den Sternen Do., 14. Juli „Mexican“ Action-Komödie mit Brad Pitt und Julia Roberts, Do., 21. Juli „Tiger and Dragon“ mit Michelle Yeoh und Chow Yun-Fat, Do., 28. Juli „Der verlorene Sohn“ Heimatfilm von und mit Luis Trenker Do., 4. August „Night on Earth“ mit Roberto Benigni, Winona Ryder, Armin Müller-Stahl. Do., 11. und 18. August Stummfilmklassiker, musikalisch untermalt mit Lounge-Music von DJ Sting Maia Wirtshaus Kutscherhof
weiterbildung KVW-Bildungshaus Sarns 9. bis 13. August Chanmi Qigong Wirbelsäulen- oder auch Geheimes ZenQigong mit Petra Hinterthür, Hamburg 22. bis 26. August Liebe, Beziehung, Eros und Sexualität Weiterbildung in sinnorientierter Persönlichkeitsbildung mit Günter Funke, Berlin 25. August, 14 Uhr Feng Shui und das Neun Sterne Qi Eine einfache Möglichkeit, die eigenen Potenziale zu erkennen mit Robert Pap, Wien 2. bis 4. September Kraft und Energie tanken Ein kraftvolles Wochenende mit Robert Schmidt und Doris Andreatta 4. bis 11. September Seniorenerholungswochen mit Christl Maffei, Bozen
Info: Tel. 0472 833450 e-mail: bildungshaus.sarns@kvw.org
Jukas 11. und 12. August, 19. und 20. August Nicht mit mir! Training für Selbstbewusstsein, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung Für Mädchen von 12 bis 14 Jahren 20. bis 25. August Raderlebnis Kärntner Seen Für Biker ab 16 Jahren 22. bis 26. August Tanzend lernen
Tanzworkshops für Kinder von 6 bis 9 und von 10 bis 13 Jahren
Infos: Tel. 0472 279999 e-mail: bildung@jukas.net
Kulturverein Brixen Volkshochschule 18. Juli bis 4. August Italienisch intensiv für Anfänger 18. Juli bis 4. August Italienisch intensiv für Leichtfortgeschrittene 25. bis 29. Juli Englisch-Sprachwerkstatt für Kinder bis 11 Jahren 19. bis 28. Juli Taiji, Qigong und Yoga Mit Energie in den Tag
Info: Tel. 0472 836424 e-mail: info@kulturverein.it
Bildungshaus Kloster Neustift 19. August, 9 Uhr Basteln und Gestalten mit der Natur 16. bis 20. August Comix in der Natur – Natur in Comix für Jugendliche von 11 bis 15 Jahren 22. bis 26. August Wurzelzwerg und Purzelbaum für Naturforscher zwischen 7 und 11 Jahren 12. bis 14. August Mutter Erde und ich für junge Frauen ab 16 Jahren
Info: Tel. 0472 835588 e-mail: bildung@kloster-neustift.it
"N 4BNTUBH /BDINJUUBH JTU &JOLBVGFO JO #SJYFO CFTPOEFST #//, $IF 3"!,,/ J UVPJ BDRVJTUJ B #SFTTBOPOF JM TBCBUP QPNFSJHHJP
9 ! $ 52 2
4 ! 3
% 6 % & ' .
) 0 0 3(/
Â…&OEMJDI JTU ;FJU [VN FOUTQBOOUFO 'MBOJFSFO #VNNFMO 4UzCFSO VOE 'SFVOEF USFGGFO Â…7JFMF ,VS[QBSLQMjU[F TJOE LPTUFOMPT Â…#SJYFOT "MUTUBEU JTU EBT TDIzOTUF &JOLBVGT[FOUSVN EFS 8FMU
"2)8%. "2%33!./.%
…É ¾OBMNFOUF BSSJWBUP JM NPNFOUP QFS BOEBSF B TQBTTP EFEJDBSTJ BMMP TIPQQJOH HJSPO[PMBSF F JODPOUSBSF HMJ BNJDJ JO UVUUP SFMBY ….PMUJ QBSDIFHHJ QFS MB TPTUB CSFWF TPOP HSBUVJUJ …*M DFOUSP TUPSJDP EJ #SFTTBOPOF o JM QPTUP QJ} CFMMP EFM NPOEP QFS MP TIPQQJOH