Jahrgang 14 - Nr. 10 Oktober 2003
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Unabhängige Monatszeitschrift für Brixen und Umgebung
Zum Jahr der Behinderten
„Nichts über uns ohne uns“ Durnwalder
Universität
Landtagswahlen
» S. 11
» S. 38
» S. 54
Warum der Landeshauptmann den Bau der Westumfahrung vorantreiben will
Warum eine Koryphäe wie Wassilios Fthenakis an der Uni in Brixen unterrichtet
Alle Parteien, alle Wahlprogramme, alle Kandidaten im praktischen Überblick
Editorial
Oktober
Thema 4
4 Zum Jahr der Behinderten: „Nichts über uns ohne uns“
Menschen&Meinungen 9
12 Portrait: Franz Röggla: „Die Natur ist mir das Liebste“ 14 Umfrage: „Bilder wären besser“
Brixen&Milland 17
23 24 28 36 38 41 42
Ein Foto und einen Text
Eishalle Brixen: Teurer Spaß Hochspannung in Milland Zur Geschichte des Brixner Krankenhauses Anke Goddar: „Aus Prinzip dagegen“ Koryphäe an der Uni Brixen Autofrei zur Schule Kein leichtes Leben als Pendler
Dörfer&Fraktionen 45
47 48 50 52
Kirche Schabs: Innen hui, außen...? Vahrn: Lärmschutzbauten ohne Wirkung? Johann Huber: Pionier des Weinbaus Event Gärtnerei Reifer: Auf Entdeckungsreise in der Erlebnisgärtnerei
Spezial 54
54 Landtagswahlen 2003
Kunst&Kultur 73
75 Rita Wassermann: Schweifende Assoziationen 77 Zwischen Minarett und Glockenturm 79 Freinademetz: Der Chinese aus Tirol
Sport&Co. 81
82 Eine Kletterhalle für Brixen?
M@us&Klick 85
85 Neues aus dem www
Spezial 87
87 Heizung & Energie 105 Kinderfotos
Tipps&Events
Impressum
118
118 Veranstaltungen und Weiterbildung
✗
„Der Brixner“ erscheint monatlich und wird im Postabonnement 45 % Art. 2, Abs. 20/b, Ges. 662/96, Bozen zugestellt. Auflage: 8.700. Preis Abonnement: 1 Euro. Eintragung am Landesgericht Bozen am 29.12.1989, Nr. 29/89 R.St.
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Redaktionsanschrift: „Der Brixner“, Otto-von-Guggenberg-Straße 34, 39042 Brixen Tel. 0472 837537 - Fax 0472 836769 - e-mail brixner@brixmedia.it
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Eigentümer: Brixmedia GmbH, Otto-von-Guggenberg-Straße 34, 39042 Brixen Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Willy Vontavon Redaktionsmitglieder: Willy Vontavon (wv), Doris Brunner (db), Marlene Kranebitter Zingerle (mk), Arno Dejaco (ad), Alex Tauber (at), AnnaMaria Mitterhofer (amm), Thomas Oberrauch (to), Helga Oberhuber (ho), Sonja Rienzner (sr), Judith Wieser (jw), Oskar Zingerle (oz), Günther Eheim vulgo Sigmund (GEvS), Elmar Albertini (ea), Barbara Fuchs (bf), Susanne Dejori (sd), Valeria Dejaco (vd), Sarah Bernardi (sb), Manuela Kerer (mak) Layout & DTP-Satz: Vrni Oberleitner Titelbild: Oskar Zingerle, Brixmedia
Nächster Redaktionsschluß: 27. Oktober 2003 Werbeannahmeschluß: 30. Oktober 2003
Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, daß sämtliche in dieser Zeitschrift veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger wie auch in den Formatanzeigen, sich ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechts beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Beiträge unter Umständen zu kürzen, abzuändern oder zurückzuweisen. Namentlich gezeichnete Beiträge unserer Mitarbeiter geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Nachdruck sowie Vervielfältigungen jeder Art ausschließlich mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion.
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Die Landtagswahlen stehen vor der Tür, und viele Südtiroler wissen noch nicht einmal, an welchem Sonntag gewählt werden muss. Das ist kennzeichnend für eine ganz außergewöhnliche Vorwahlstimmung, die ich in dieser Form noch nie erlebt habe. Die SVP tut sich schwer, Themen zu finden, die die Landespolitik zum Gesprächsstoff machen. Die kleinen Parteien tun sich aber auch schwer, die Leute zu motivieren. Die Folge davon sind leere Säle bei Wahlversammlungen und die Tatsache, dass Politik auch drei Wochen vor der Wahl kein Stammtischthema ist. Eine weitere Folge davon wird eine schwache Wahlbeteiligung sein mit der Möglichkeit zu überraschenden Ergebnissen. Das macht eine Wahl natürlich besonders spannend, ist aber nicht gerade förderlich für die Demokratie. Je weniger Leute sich an den Wahlen beteiligen, desto weniger repräsentativ ist die Landesregierung. Wir vom „Brixner“ wollen dazu beitragen, dass Sie sich optimal über die verschiedenen Parteien und Kandidaten informieren können. Wir haben alle 13 Parteien kontaktiert und ihnen kostenfrei eine Seite im „Brixner“ angeboten. Die Parteien sollten uns lediglich das Wahlprogramm in einer vorgegebenen Textlänge und Bildmaterial zusenden. Nicht alle Parteien waren im Stande, diese einfache Anforderung termingerecht zu erfüllen. Ich frage mich, wie ein angehender Landespolitiker diese verantwortungsvolle Aufgabe wahrnehmen will, wenn er es in Vorwahlzeiten nicht einmal schafft, ein Foto und einen Text zu verschicken. Ab Seite 54 finden Sie jedenfalls ein 14-seitiges „Landtagswahlen Spezial“ mit jeweils einer Seite Information zu jeder Partei und mit der gesamten Liste der Kandidaten. Dieser „Brixner“ hat übrigens mehr Seiten als üblich. Das bedeutet für Sie, dass Sie noch mehr zu lesen haben. Wir wünschen dabei viel Spaß! Ihr
Willy Vontavon
Umfrage
„Bilder wären besser“ Auf den Zigarettenschachteln prangen seit einigen Wochen verschiedene Aufschriften, die auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam machen. Der „Brixner“ hat sieben Raucher und einen Nichtraucher dazu befragt.
Für August Prader bedeuten diese Aufschriften „eine gewisse Abschreckung. Man denkt vielleicht ein bisschen mehr darüber nach, welche Folgen das Nikotin mit sich bringt. Vielleicht sollte auch weniger Zigarettenwerbung gemacht werden. Aber mit dem Einschränken des Konsums ist es nicht getan: Wenn, dann sollte man ganz und konsequent mit dem Rauchen aufhören, sonst bringt es nichts.“
„Ich verdecke die Aufschrift immer mit einem Stück Papier vom inneren Päckchen, dann denke ich nicht daran“, scherzt Magdalena Oberrauch. „Ich glaube nicht, dass diese Sprüche oder irgendwelche anderen Maßnahmen die Leute vom Rauchen abhalten: Wer rauchen will, raucht eben. Einzige sinnvoll ist Prävention in der Jugendarbeit.“ Sonja Steiner findet die Sprüche „zum Lesen ganz lustig und interessant, aber Bilder würden viel mehr bewirken. Hoffentlich ist das Rauchen in Bars bald verboten, dann rauche ich selbst auch weniger. Irgendwann werde ich sicher aufhören, aber dann nach meiner eigenen Entscheidung und für meine eigene Gesundheit.“
Melanie Pedevilla halten diese Sprüche „auf keinen Fall vom Rauchen ab, ich sehe sie gar nicht mehr. Sie sprechen mich nicht an, weil ich das Rauchen eigentlich gar nicht lassen will, und ich glaube, das geht anderen genauso. Sinnvoller wäre es zum Beispiel, eine nikotingeschädigte Lunge abzubilden, aber auch das wirkt nur, wenn jemand wirklich aufhören will.“
Der einzige Nichtraucher unter den Befragten, Karl Vorhauser, glaubt, „dass die überzeugten Raucher auch trotz dieser Aufschriften weiterrauchen werden. Denn welche Folgen Zigarettenkonsum hat, wissen sie sicher alle schon lange. Deshalb hat diese Maßnahme nicht besonders viel Wirkung. Man sollte den Ursachen auf den Grund gehen und hauptsächlich Präventionsarbeit leisten. Allerdings habe ich beobachtet, dass letzthin viele aufgehört haben – vor allem, um sich selbst etwas zu beweisen.“
„Die besagten Aufschriften sind nicht unbedingt abschrekkend“, meint Michael Schwienbacher. „Ich halte das eher für einen Gag und kann nur darüber lachen. Vielleicht wirkt es ja bei anderen Rauchern mehr. Ich habe gehört, in Amerika werden Bilder von Raucherlungen aufgeklebt, das würde viel mehr bringen... da würde ich es mir überlegen, ob ich das Päckchen kaufe.“ 14
Fotos: Oskar Zingerle
„Ein bisschen“ wirkt die Abschreckung auf Hermann Peslalz schon, „aber ich habe nie deswegen darauf verzichtet, ein Päckchen zu kaufen. Das hängt vom Charakter des Einzelnen ab; auf mich wirkt das nicht so sehr. Eine viel bessere Maßnahme wäre es, die Zigarettenpreise um das Doppelte zu erhöhen.“
„Für mich nützt das nichts, wenn auf einem Päckchen so ein Spruch steht, und für andere Leute sicher auch nicht“, so Anni Unterweger. „Mit dem Rauchen aufzuhören ist Kopfsache: Der Wille muss schon von alleine da sein. Ich lasse mir doch von niemandem sagen, ob ich die Zigaretten kaufen soll oder nicht.“
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DAS EISACKTAL gewinnt
mit Hanspeter Munter Nr. 21
Neue Herausforderungen Sieben Mitglieder der Notfallseelsorge Brixen nahmen Ende September an den KITTagen 2003 in Innsbruck teil. KIT steht für „Kriseninterventionsteam“, das Thema der dreitätigen Veranstaltung lautete „Neue Herausforderungen“. Die Tätigkeit der Kriseninterventionsteams in Österreich und Deutschland deckt sich weitgehend mit der Tätigkeit der Südtiroler Notfallseelsorge. Psychische erste Hilfe zu leisten steht hierbei im Vordergrund. Die Notfallseelsorge hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in extrem schwierigen Situationen zu begleiten, zum Beispiel nach dem plötzlichen Tod eines Familienmitgliedes, und ihnen
über die ersten Stunden „danach“ hinwegzuhelfen. Dass diese Form der Hilfe ständig neue Herausforderungen bietet, wurde bei der Tagung aufs Neue deutlich. Großschadensereignisse, deren Tragik durch die Medien überdeutlich in alle Welt getragen wird, sind nicht die einzige Herausforderung für die Kriseninterventionsteams. Viel häufiger sehen sie sich mit Menschen konfrontiert, die von ihrer ganz persönlichen Katastrophe überwältigt werden, und die für kleine – seelische – Handreichungen dankbar sind. Hier liegen nämlich die eigentlichen Herausforderungen der Krisenintervenmk tion.
Foto: Oskar Zingerle
Der Weg zum Weinkenner
Das Weinforum Südtirol ist von der Südtiroler Sommeliervereinigung gemeinsam mit dem Bildungshaus Kloster Neustift ins Leben gerufen worden, um den interessierten Liebhabern das facettenreiche Thema Wein auf verschiedenen Ebenen näher zu bringen. Dies geschieht unter anderem über das umfangreiche Weiterbildungsprogramm, das neben Schnupper- und Einsteigerkursen auch eine fundierte Ausbildung zum Sommelier anbietet, die insgesamt drei Stufen umfasst. Die zweite Stufe dieses Ausbil20
dungsprogramms steht ab 3. November bis zum 25. November jeweils montags und dienstags von 9 bis 17 Uhr im Bildungshaus Kloster Neustift auf dem Programm. Neben der Verkostungstechnik und der Weinsprache stehen dieses Mal vor allem die Weine aus allen Regionen Italiens im Mittelpunkt des Geschehens. Nähere Details erfragen Interessierte im Bildungshaus Kloster Neustift unter Telefon 0472 835588 oder bildungshaus@kloster-neustift. it. amm
„Eisacktal Sozial“ Wer innerhalb der Bezirksgemeinschaft Eisacktal Hilfe und Unterstützung in Problemlagen sucht, findet diese in der neuen Broschüre „Eisacktal Sozial, Adressen und Informationen zu Angeboten im sozialen Bereich“. In dieser handlichen und zweisprachigen Broschüre sind sämtliche Hilfsangebote aus dem sozialen Bereich im weitesten Sinne aufgelistet. Um sich schnell zurecht zu finden, sind die vor Ort angebotenen Hilfen thematisch geordnet. Enthalten sind Öffentliche Dienste, soziale Verbände und Vereinigungen, Freiwilligenverbände und Selbsthilfegruppen, Interessenvertretungen und alle Verbände und Initiativen, die in den 13 Gemeinden sowie deren Fraktionen tätig sind. Außerdem
Stabilität im Handwerk können lokale Angebote für Familien, Jugendliche, Frauen, Menschen in materiellen und sozialen Notsituationen und für ältere und pflegebedürftige Menschen nachgelesen werden. Die Bürger finden in dieser Broschüre auch Anlaufstellen für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen, körperlicher oder geistiger Behinderung sowie Adressen für Wohnungsfragen. „Eisacktal sozial“ liegt in allen öffentlichen Dienststellen des Sozial- und Gesundheitssprengels sowie in den Büros der Verbände und Organisationen auf. Informationen sind im Sozialsprengel Brixen unter Telefon 0472 270411 oder im Sozialsprengel Klausen unter Telefon 0472 847494 erhältlich. rp
Ein etwas anderer Radausflug Die Transitinitiative, der Dachverband für Natur- und Umweltschutz, der Umweltbund und zahlreiche anderen Umwelt-Organisationen laden zu einem etwas anderen RadAusflug ein: Am Samstag, 18. Oktober, starten Radler aus verschiedenen Orten Südtirol, um einen Ausflug nach Waidbruck zu unternehmen und dort ein „Dorf im Würgegriff des Verkehrs“ zu besuchen. Die Bürgermeister von Waidbruck, Lajen und Barbian begleiten die Teilnehmer ab 14 Uhr durchs Dorf. Anschließend ist die gemeinsame Verabschiedung der „Waidbrucker Erklärung“ geplant, die von zwei örtlichen Bürgerinitiativen vorbereitet wird. In Brixen wird um 12 Uhr vom Domplatz und um 12.05 Uhr vom Parkplatz in der Sportzone Süd gestartet. Wo möglich,
werden Fahrradwege benutzt. Auf den Straßenabschnitten werden die Teilnehmer durch Begleitfahrzeuge gesichert. Ab Klausen steht ein interessanter und landschaftlich reizvoller Radweg zur Verfügung. Die Rückkehr erfolgt mit dem Zug oder mit Bussen. Mit der Veranstaltung verfolgen die Transitiniative und die anderen Veranstalter die Absicht, die Auswirkungen einer verfehlten Verkehrspolitik am Beispiel eines praktisch zerstörten Dorfes aufzuzeigen und den Bewohnern von Waidbruck und Umgebung auch in Hinblick auf die geplante offene Trassenführung der Zulaufstrecke zum Brennerbasistunnel die Solidarität der Südtiroler Bevölkerung auszudrükken. Alle Brixner sind herzlich eingeladen, am Ausflug teilzunehmen. Sportliche Gruppen können den Anfahrtsweg auch über Feldthurns, Latzfons und Klausen wählen. Weitere Informationen unter Telefon 348 2621205.
Die Entwicklung des Auftragsbestandes im Südtiroler Handwerk ist im Vergleich zu den Vorjahren großteils stabil geblieben. Mit aktuellen Daten machten LVH-Präsident Herbert Fritz, LVH-Direktor Hanspeter Munter und LVH-Vizepräsident Johann Erlacher am 23. September bei der Bezirksfunktionärssitzung in der Berufsschule „Tschuggmall“ in Brixen eine kurze Bestandsaufnahme des Südtiroler Handwerks. Hinsichtlich der Aufträge herrscht eine unveränderte, leicht optimistische Grundstimmung unter den Handwerkern. Daten vom Wirtschaftsforschungsinstitut weisen „eine ständige Stabilität im Handwerk“ nach, so LVH-Präsident Herbert Fritz. Besonders im Baugewerbe sind die Handwerker äußerst zufrieden. Einer Befragung des WIFO zufolge waren nahezu ausnahmslos alle befragten handwerklichen Unternehmen zufrieden oder verzeichneten gute Erträge. Auf
politischer Ebene sei es jedoch notwendig, gegen weitere Abgaben einzutreten. LVH-Direktor Hanspeter Munter verwies dabei auf die Baukostenabgabe, die Pflegeversicherung, die Tourismusabgabe und die Schneekanonensteuer und bezeichnete sie, wenn sie als Pflicht eingeführt würden, als „wettbewerbsgefährdende Maßnahmen“. Darüber hinaus betonte Munter, dass Familie wieder attraktiv werden und vor allem leistbar sein solle. „Gerade unsere Handwerksbetriebe sind doch sehr oft Familienbetriebe“. Brennendes Thema unter den LVH-Funktionären im Bezirk Brixen war auch die verkehrstechnische Entlastung der Stadt Brixen durch den Bau der neuen Autobahnausfahrt Brixen rp Süd.
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Der Gesundheitssprengel Brixen hat im Februar 2002 in Zusammenarbeit mit dem Sozialsprengel eine deutsche und italienische Selbsthilfegruppe für „Angehörige und Freunde von Pflegepatienten“ aufgebaut. Diese unterstützt pflegende Angehörige in ihrer Tätigkeit, und in den monatlichen Treffen werden die Themen auf die konkreten Bedürfnisse der Betroffenen abgestimmt. Bruno Letrari, einer der Organisatoren, erklärt, dass jedes der monatlichen Treffen mit einem Kurzreferat beginnt.
Hernach folgt der freie Gedankenaustausch, und die Mitglieder berichten von ihren Erlebnissen und unterstützen sich gegenseitig moralisch. Weiters erhalten sie auch praktische Ratschläge für ihre anspruchsvolle Aufgabe. Zur Zeit zählt die Selbsthilfegruppe 15 Personen, wobei neue Mitglieder stets willkommen sind. Auch Angehörige von verstorbenen Patienten bleiben der Selbsthilfegruppe treu und arbeiten auf diese Weise ihre Erlebnisse auf. Freundlicher-
weise stellt das Bürgerheim Räumlichkeiten für die Treffen zur Verfügung. Wer sich für diese Selbsthilfegruppe interessiert, kann sich an seinen Hausarzt wenden oder sich unter Telefon 0472 837300 weitere Informationen einholen.
„Ich esse gerne Sauerkraut...“ Foto: Oskar Zingerle
Sich gegenseitig helfen
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Unter dem Motto „Ich esse gerne Sauerkraut“ trifft sich die Mütterrunde von Brixen bereits seit fünf Jahren im Herbst beim Punterhof in Vahrn zum Krauteinschneiden. Erste Gespräche zu dieser Initiative sind bei einer Besichtigung des genannten Hofes entstanden, bei der die Frauengruppe nicht nur den Hof, sondern auch die Produkte, die dort erzeugt werden, besichtigen konnte. Besonderes Interesse für das Kraut ist dadurch entstanden, dass viele Frauen in der Stadt aus Platzgründen und wegen fehlender Vorrichtungen nicht die Möglichkeit haben, dieses gesunde und nährstoffhaltige Gemüse selbst herzustellen. Neulich war es wieder soweit: Die Frauen der Mütterrunde trudelten mit ihren Tontöpfen beim Punterhof ein. Nachdem das Kraut eingeschnitten worden war – dies sollte übrigens bei zunehmendem Mond geschehen – wurde es in die Tontöpfe gegeben, gesalzen, etwas Wein hinzugegeben und natürlich gestampft. Anschließend wurde der Topf mit einem Deckel verschlossen und mit nach Hause genommen. Nach bereits vier Wochen kann man das erste Sauerkraut genießen und Vitamine für den kommenden Winter sammeln. Übrigens: Wie das Bild oben zeigt wurde das Krautschneiden trotz vorhandener Frauen-Power einer kräftigen Männerhand überlassen. rp 22
Auch in diesem Jahr veranstaltet die Caritas-Gruppe der Pfarrei Vahrn einen Flohmarkt. Gesucht werden brauchbare, gut erhaltene Gegenstände, die nicht mehr benötigt werden und leicht entbehrlich sind, wie zum Beispiel Bastel- und Handarbeiten, Gläser, Geschirr, Werkzeug, Sportartikel, Bücher, Bilder, Spielsachen oder Kleinmöbel. Die Sachspenden können am 17. Oktober von 14 bis 18 Uhr oder am 18. Oktober von 9 bis 12 Uhr im Pfarrwidum in Vahrn abgegeben werden. Notfalls werden die Sachen auch abgeholt, und zwar nach telefonischer Vereinbarung mit Frau Stolz (0472 831048). Der Flohmarkt findet am Samstag, 8. und Sonntag, 9. November von 9 bis 18 Uhr im Mehrzweckraum der Grundschule Vahrn statt. Der Reinerlös verbleibt zum Teil der Pfarrcaritas zur Hilfe für Familien in Not. Ein weiterer Teil wird den Armen in Ghana weitergeleitet. at
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Foto: Oskar Zingerle
Flohmarkt
Erste Psychosomatikeinrichtung eröffnet Bereits im März hat das Therapiezentrum Bad Bachgart in Rodeneck seine ersten Patienten aufgenommen. In der neuen Abteilung für Psychosomatik ist man vor allem auf die Behandlung von Patienten mit Essstörungen, depressiven und somatoformen Störungen sowie Zwangsstörungen spezialisiert. Am 8. Oktober wurde die landesweit erste Psychosomatik- und Psychotherapieeinrichtung offiziell eingeweiht. Im Beisein von Landeshauptmann Luis Durnwalder, Landesrat Ot-
to Saurer und dem Generaldirektor des Sanitätsbetriebes Siegfried Gatscher übergab der Leiter des Therapiezentrums Helmut Zingerle die Struktur seiner offiziellen Bestimmung. Zu dieser Feierlichkeit hielt Universitätsprofessor Hartmann Hinterhuber einen Festvortrag. In der Mittagspause hatten alle Besucher die Möglichkeit, das Zentrum zu besichtigen. Im Anschluss an die Einweihungsfeier fand im Konferenzraum eine Fachtagung zum Thema „Psychotherapie bei Patienten
mit Mehrfachdiagnosen: Eine Herausforderung für Therapeuten?“ statt. Spezialisten aus dem In- und Ausland nahmen an dieser Veranstaltung teil, die vom Landesamt für Gesundheitssprengel und der Therapieeinrichtung Bad Bachgart organisiert wurde. rp
Hans Mitterrutzner, Herbert Hofer Leo und Ulrike Kerschbaumer Andrea und Gerd Vanderwaude aus Lienz mit Seniorchef Josef Reifer Christian Dejakum, Gitti und Klaus Leitner
Das Reifer-Team: Verena, Margit, Sabine, Monika, Christl
LR Werner Frick und Raimund Reifer Das gesamte Reifer-Team
Andreas Psenner, Konrad Obexer, Georg Maier, Hansjörg Auer
Raimund Reifer Die Seniorchefs Flora und Josef Reifer
LR Werner Frick und BM Klaus Seebacher
Petra Rastner, Erna Tauber
Albert Pürgstaller mit Frau Anni
Maria Reifer, Manuela aus München
Vahrn/Brixen Tel. 0472 831307 info@pezzei.it - www.pezzei.it
Ausführung der Pflasterarbeiten Klaus Tauber , Natz Tel. 0472 415075
Ausführung der gesamten Gipsund Malerarbeiten Sarnserstraße 6, 39042 Brixen Tel. 0472 833715, Fax 0472 837713
Ausführung der Elektroarbeiten Albeins 4b, 39042 Brixen Tel. 0472 851125
Ausführung der Tischlerarbeiten für Serien- und Maßmöbel 39043 Klausen Tel. 0472 847211, Fax 0472 847745 info@frener-design.com
Anfertigung der Tore Handwerkerzone 10, Freienfeld Tel. 0472 647447, Fax 0472 647448 info@ueberegger.it - www.ueberegger.it
Michael Mitterhofer der Diözese Bozen-Brixen bei der Segnung der Räumlichkeiten
Fotos: Oskar Zingerle, Reinhold Nössing
Ausführung der Sanitär-, Heizungsinstallation und Klimaanlage
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Geistliches Konzert Am Samstag, 25. Oktober, findet um 20 Uhr im Dom zu Brixen ein Konzert des Domchores statt. Auf dem Programm stehen die „Paukenmesse“ von Josef Haydn, das „Salve Regina“ von Felix Mendelssohn und das „Te Deum“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Neben Domchor und Domorchester unter der Leitung von Heinrich Walder werden Clara Sattler (Sopran), Barbara Zingerle (Alt), Martin
Gruber (Tenor), Conrad Huber (Bass) als Solisten sowie Franz Comploi an der Orgel zu hören sein. Das Konzert findet im Rahmen der Initiative Musik und Kirche statt; Karten können beim Tourismusverein reserviert oder an der Abendkasse erstanden werden. Eine weitere Aufführung findet am 26. Oktober um 18 Uhr in Toblach statt. mak
Theater vom Feinsten Das „Teatro Stabile“ von Bozen hat in der kommenden Theatersaison auch im Forum Brixen einige Theateraufführungen geplant. Dazu zählen die klassische Komödie „La pulce nell’orecchio“, die am 3. November aufgeführt wird, die Krimivorstellung „Natura morta in un fosso“ am 3. Dezember und das klassische Drama “I Rusteghi” von Carlo Goldoni am 9. März 2004. Wer sich die einmalige Vorstellung von Victoria Chaplin, Tochter des bekannten
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Charlie Chaplin, und dessen Mann Jean Baptiste Thierrée nicht entgehen lassen will, ist am 18. Dezember in das Stadttheater von Bozen eingeladen. Für diejenigen, die über ein Theaterabonnement des Teatro Stabile verfügen, wird ein kostenloser Bustransfer nach Bozen angeboten. Auskünfte über Reservierungen, Abonnements und Preise sind bei Susanna Monopoli (Telefon 0472 837357 oder 328 1788149) erhältlich. rp
PR-Info
Ein Jahr Hypo Tirol Bank Beratungszentrum Brixen Anlässlich des einjährigen Jubiläums organisiert die Hypo Bank Tirol eine Kunstausstellung der bekannten Künstler Romeo und Sergio Sommavilla in den Räumen des Brixner Beratungszentrums.
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Seit einem Jahr nun ist das Beratungszentrum Brixen in der Stadelgasse 12b operativ. Anlässlich des Jubiläums bedankt sich die Hypo Tirol Bank mit einer Kunstausstellung vom 27. bis 31. Oktober bei allen Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen. Am 24. Oktober 2003 um 16 Uhr präsentieren die Brüder Romeo und Sergio Sommavilla ihre Werke. Dem Holzschnitzer Romeo Sommavilla kann vor Ort bei der Arbeit über die Schulter geschaut werden. Neben dessen Skulpturen aus Holz präsentiert sein Bruder, Sergio Sommavilla,
seine Werke als Steinmetz. Vom 27. bis 31. Oktober 2003 ist die Ausstellung während der Öffnungszeiten von 8.30 bis 13.00 und von 14.30 bis 16.30 Uhr zu besichtigen. In der kleinen, feinen Struktur der Hypo Tirol Bank in Brixen erfahren die Kunden eine persönliche Atmosphäre. Diskretion, Kompetenz, Exklusivität und Individualität zeichnen die Beratungen aus. Durch die vier Geschäftsfelder · Bank · Privat Banking · Versicherungsbrokerage · Leasing
Team Beratungszentrum Brixen: Reinhart Gostner, Leiter Beratungszentrum - Stefan Hütter, Marion Delueg (von links)
bietet die Hypo Tirol Bank eine Palette von Finanzdienstleistungen aus einer Hand. „Für Firmen bieten wir schnelle und kompetente Beratung und Abwicklung bei Projektfinanzierungen und mittel-/ langfristigen Immobilienfinanzierungen. Mit unseren Privatkunden erarbeiten wir gemeinsam Pläne zur Verwirklichung ihrer Ziele und bieten individuelle Lösungen in allen Finanzangelegenheiten“ erklärt Stefan Hütter, Leiter des Beratungszentrums. Mit dem begehrten Rating AAA von Standard & Poor's -
als einzige Tiroler Bank – präsentiert sich die Hypo Tirol Bank als ein starker Partner in der Europaregion Tirol. Das Team des Beratungszentrums Brixen freut sich, Kunden und Interessenten bei der Ausstellung begrüßen zu dürfen.
Beratungszentrum Brixen Stadelgasse 12 b Tel. 0472 979797 www.hypotirol.com
Ein Grund zum Feiern
PR-Info
Die Firma Barbieri electronic ist ein dynamisches High-Tech-Unternehmen in den Bereichen Farbmesstechnik und Color Management für das moderne Fotolabor und hatte kürzlich einen Grund zum Feiern. Am 26. September feierte das Brixner Unternehmen sein 20-jähriges Firmenbestehen. Anwesend waren die Mitarbeiter mit Familienangehörigen, Vertreter aus Wirtschaft und Politik sowie einige langjährige Kunden, Vertreter und Lieferanten. Seit der Firmengründung hat sich Barbieri electronic im Nischenmarkt der Qualitätssicherung im Fotolabor stets weiter entwickelt und dank revolutionärer Neuheiten eine Marktposition erarbeitet, die sie weltweit unter den drei erfolgreichsten Herstellern von Qualitätssicherungssystemen für das traditionelle sowie das digitale Fotolabor positioniert. Densitometer, Spektralphotometer sowie Software für Prozesskontrolle und für die Erstellung von ICC-Profilen (International
Das Team von Barbieri Color Consortium) für farbechte Wiedergabe von Bildern zählen zu den Aushängeschildern der Produktpalette der Barbieri electronic. Weltweit werden auch Schulungen für Vertreter und Endkunden angeboten. Zu den Hauptabnehmern der Firma zählen Fotolabors mit gehobenen Ansprüchen in Sachen fotografischer Farbwiedergabe, sowie namhafte Hersteller wie Agfa, Fuji und Kodak. Die Produkte werden in über 50 Länder weltweit exportiert, und der Vertrieb erfolgt über Distributoren. Das Unternehmen hat es geschafft, die Produktion zu steigern und so zur Sicherung der Arbeitsplätze beizutragen. Blick in die Vergangenheit und Zukunft Ing. Siegfried Barbieri sowie die heutigen Firmeninhaber Stefan und Markus Barbieri schilderten bei der Feier kurz den Werdegang des Unternehmens, den Aufbau eines internationalen Vertriebsnetzes bis hin zur Produktion und den Vertrieb modernster Komplettlösungen im Bereich Color Ma-
Siegfried mit Anna Barbieri und die Firmeninhaber Markus und Stefan Barbieri
Hanspeter Munter, Herbert Fritz und Siegfried Barbieri
nagement für das digitale Fotolabor. Dank modernster Produktionstechnologie sowie innovativer Arbeitsabläufe bietet Barbieri electronic zukunftsweisende Berufe in den Bereichen Optik, Elektronik, Mechanik, Informatik, internationales Marketing und Vertrieb. Die positive Stimmung aller Teilnehmer war Ausdruck der Zufriedenheit: Kunden, Lieferanten, Vertreter und Distributoren, Mitarbeiter und Firmeninhaber.
BARBIERI electronic OHG Ignaz-Seidner-Straße 35, 39042 Brixen Tel. 0472 834024 - Telefax 0472 833845 e-mail: info@barbierielectronic.com Internet: www.BARBIERIelectronic.com
„Wasser marsch“ für Fernwärme Spätestens im Dezember werden die ersten Brixner Stadtgebiete mit Fernwärme beliefert. Der „Brixner“ befragte Wolfgang Plank, Direktor der Stadtwerke, zu den aktuellen Entwicklungen.
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von 40 Prozent der möglichen Anschlüsse für die zwei Zonen, in denen zur Zeit gebaut wird, gesetzt. Tatsächlich haben wir in der Zone 1, deren Zentrale hinter dem Parkhaus liegt und die die Universität, die Landesämter bei der Villa Adele, das Forum Brixen und den Bereich Fallmerayerstraße, Feldthurnerstraße, Weißlahnstraße, Großer und Kleiner Graben umfasst, eine Quote von etwa 60 Prozent erreicht. In der Zone 2 mit dem Schwimmbad, den Gebäudekomplexen „Wohnen am Park“ und jenem des Instituts für sozialen Wohnbau sowie der Stadel- und Trattengasse übersteigt die Quote sogar 80 Prozent. Das Interesse ist also beträchtlich, obwohl wir mit dem Verkauf erst im Mai begonnen haben und der Verkauf von Wärme in der heißen Jahreszeit an und für sich nicht einfach ist.
Herr Direktor, die Grabungsarbeiten vielerorts erinnern die Brixner daran, dass auch sie bald über ein Fernwärmenetz verfügen werden. Wie ist der Stand der Dinge? Wir liegen gut im Zeitplan. Zwar hatte sich der Start der Grabungsarbeiten verzögert und uns somit unter Druck gesetzt, weil die Universität und das Hallenschwimmbad in diesem Winter mit Fernwärme versorgt werden müssen. Doch wir haben diese Schwierigkeiten gut in den Griff bekommen und werden planmäßig Ende November oder Anfang Dezember mit der Lieferung von Wärme in diesen ersten Zonen beginnen. Wie alle bemerkt haben, haben wir im Sommer mit der Verlegung der Rohre begonnen und sind jetzt an einem guten Punkt. Natürlich bringen solche Grabungsarbeiten immer eine Störung mit sich. Die Menschen zeigen jedoch viel Verständnis, und auch die Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei, der Gemeindeverwaltung und den Verbänden, allen voran dem Kaufleuteverband, klappt hervorragend. Alle bemühen sich, für einen möglichst reibungslosen Ablauf zu sorgen, so dass wir sagen können: Die Arbeiten verlaufen schnell und gut.
Es muss also wenig Überzeugungsarbeit bei potentiellen Kunden geleistet werden? Man muss natürlich zu den Leuten hingehen und argumentieren. Das ist vor allem dort notwendig, wo Heizungsanlagen bereits bestehen. Bei Neubauten dagegen ist das Interesse grundsätzlich sehr groß. Das liegt unter anderem daran, dass bei Häusern, die mit Fernwärme beliefert werden, kaum Brandschutzbestimmungen zu beachten sind. Schließlich wird ja nur heißes Wasser geliefert.
Wie groß ist die Nachfrage nach Fernwärme? Wir haben uns für das erste Halbjahr des Verkaufs ein Ziel
Damit liefern Sie ein Stichwort für die nächste Frage: Wir haben festgestellt, dass sich der eine oder andere nicht vorstel-
len kann, wie Fernwärme funktioniert und was da ins Haus geliefert wird? Fernwärme funktioniert im Prinzip wie eine erweiterte Zentralheizung, deren Zentrale nach außen verlegt wurde. Normalerweise hat jedes Haus seinen Heizkessel, Brenner und Kamin. Bei der Fernwärme braucht es all diese technischen Anlagen pro Haushalt nicht. Die
Wärme wird in Heizzentralen erzeugt, wie wir sie beim Schwimmbad oder beim Parkhaus errichtet haben. Der einzelne Haushalt verfügt nur mehr über einen Heißwasseranschluss. Jeder Haushalt wird mit 95 Grad heißem Wasser beliefert, das durch die kilometerlang verlegten Rohre fließt. Um beim Transport so wenig Wärme wie möglich zu verlieren,
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Kann man diesen in Zahlen benennen? Wie bekannt, werden wir in den ersten zwei Anlagen Methangas als Brennmaterial einsetzen. Dies bedeutet in Bezug auf den Ausstoß von Co2 eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Heizöl. Das Verwenden von Methangas bedeutet eine Verminderung von 30 Prozent an Co2. Gleichzeitig ist es schwefelfrei, und es wird kein Feinstaub emittiert. Der Anteil an Schwefel ist in den letzten Jahren beim Heizöl zwar stark reduziert worden, doch es ist nach wie vor vorhanden. Würden wir das gesamte Stadtgebiet mit durch Methangas erzeugter Fernwärme versorgen, würde dies eine Reduzierung von 12.000 bis 13.000 Tonnen Co2 bedeuten, das sind Minus 40 Prozent. Mit erneuerbaren Energieträgern, die wir in den Zonen, die in den nächsten Jahren realisiert werden, einsetzen wollen, erreichen wir eine weitere Verbesserung, weil diese Co2-neutral sind. 88
Foto: Oskar Zingerle
sind diese Rohre extrem gut isoliert. Das heiße Wasser kommt über einen Wärmetauscher ins Haus und fließt dann in die interne Anlage für die Warmwasserbereitung und Raumheizung ein. Das kalte Wasser fließt wieder ab, deshalb werden auch immer zwei Rohre, ein Vorlauf und ein Rücklauf, verlegt. Im Haus selbst braucht man keine der üblichen Anforderungen an den Brandschutz mehr beachten, das Überwachen und Warten der Heizungsanlage und das Kaminkehren entfallen ebenfalls. Auch eine kalte Wohnung wegen eines leeren Heizöltanks kann nicht mehr vorkommen. Das sind die unmittelbaren Vorteile für die Kunden. Da es sich um eine zentralisierte Verbrennung handelt, die überwacht und kontrolliert wird, ist diese grundsätzlich umweltfreundlicher als es einzelne Heizanlagen sein können. Der Wirkungsgrad ist nicht unterschiedlich, die Anlage wird optimal gewartet, damit sie im Interesse des Betreibers möglichst effizient funktioniert. Das bedeutet dann einen im Vergleich geringeren Verbrauch des eingesetzten Brennstoffs und einen ebenso geringeren Schadstoffausstoß.
Stadtwerkedirektor Wolfgang Plank: „Die Brixner reagieren positiv auf das Angebot an Fernwärme“ Wie sieht nun der Plan für das Jahr 2004 aus? 2004 wird die Zone 3 verwirklicht, die das Krankenhaus, die Zone Rosslauf, Zinggen, die neu errichtete Bauzone Landwirt und die Schulen mit Wärme beliefern wird. Wir erstellen gerade den Zeitplan und jenen der Bauabschnitte. Baubeginn wird im Frühjahr 2004 sein, auf alle Fälle früher als es heuer der Fall war. Es handelt sich um eine komplexe Aufgabe, weil das Krankenhaus ein so großer Abnehmer ist. Andererseits sollte es bei diesen Arbeiten keine allzu große Beeinträchtigungen geben, weil man sich hier auf die nördliche Ecke der Stadt beschränkt. Für diese Zone läuft bereits der Verkauf von Anschlüssen, ebenso für die Zone, die 2005 gebaut werden soll. Diese umfasst das restliche südliche Stadtgebiet mit Ausnahme von Milland und Köstlan, die erst 2007/08 mit Fernwärme versorgt werden sollen. Ich möchte in diesem Zusammenhang erinnern, dass bis 31. Dezember 2003 noch vergünstigte Anschlussbedingungen gelten, die auch für Interes-
senten jener Zonen gelten, in denen erst 2004 und 2005 gebaut wird. Auch wenn man bereits jetzt unterschreibt, ist die Anschlussquote erst dann fällig, wenn diese tatsächlich errichtet wird. Es braucht also keiner vorab zu bezahlen. Je früher wir das Interesse in einer Zone abschätzen können, umso leichter fällt uns die Planung. Außerdem können wir neben dem Bau der Hauptleitung auch gleichzeitig die Nebenleitungen zu den Haushalten errichten. Was erhält ein Kunde für die Anschlussquote? Für diesen Betrag bekommt man die Leitung bis zum Heizraum und den Wärmetauscher. Die Dimension eines solchen Gerätes entspricht in etwa dem eines Haushaltskühlschranks, allerdings hat ein Wärmetauscher nur eine Tiefe von 30 Zentimeter. Wir kommen auch jenen entgegen, die sehr wohl an einer künftigen Belieferung von Fernwärme interessiert sind, aber zum Beispiel zuerst ihr soeben getanktes Heizöl aufbrauchen müssen. Deshalb können bis zu
18 Monate vergehen, bis man mit der tatsächlichen Abnahme von Fernwärme beginnen sollte.
Angesichts der Fakten sind Sie mit den bisherigen Entwicklungen in Sachen Fernwärme zufrieden? Ja. Zudem beginnt der wirkliche Verkauf erst im Herbst. Gerade in Kondominien dauert
Das Fernheizwerk auf dem Areal der Acquarena ist bereits fertig gestellt die Entscheidungsfindung immer etwas länger, weil in den meisten Fällen eigens eine Kondominiumsitzung einberufen werden muss. Solche Sitzungen kann man während des Sommers nicht einberufen. Im Herbst wird sich hier einiges tun, und wir werden vor Ort die Fakten erläutern. Inzwischen leisten wir bei
Foto: Oskar Zingerle
Gibt es auch Lösungen für solche, die heute in einer Zone bauen, die aber erst im nächsten Jahr mit Fernwärme versorgt wird? Auch dafür haben wir schon in mehreren Fälle eine Lösung anbieten können. So musste bereits im letzten Winter die Universität mit Wärme beliefert werden. Auch im Gebäudekomplex „Wohnen am Park“ gibt es keinen Heizraum mehr, die Lieferung von Fernwärme beginnt aber erst in einigen Wochen. Es wohnen dort schon viele Menschen, für die in der Zwischenzeit eine Übergangslösung angeboten werden musste. Das sind nur zwei Beispiele von vielen, die wir in den letzten Monaten realisiert haben.
Verbänden und Vereinen Überzeugungsarbeit. Erst kürzlich habe ich vor dem ACLI zur Fernwärme referiert. Dabei konnte ich feststellen, dass auch von Menschen, die in relativ neuen Kondominien leben und die wir eigentlich nicht in unseren Plan mit einbezogen haben, durchaus Interesse an der Fernwärme besteht. Konkret handelt
es sich um die sogenannte Zone Magagna im Bereich der Feldthurnerstraße. Sollte sich dieses Interesse bestätigen, werden wir überlegen, ob wir im nächsten Jahr im Zuge der Bauarbeiten für die Fußgängerunterführung auch die Rohre für die Fernwärme verlegen. Annamaria Mitterhofer
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Resistent und unempfindlich Materialien, die sich im Außenbereich befinden, sind enormen Witterungsunterschieden ausgesetzt und sollten daher sehr resistent und unempfindlich sein.
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Besonders in Südtirol, wo Sonne, Regen und Schnee keine Seltenheit sind, wird auf witterungsbeständige Materialien geachtet. „Trespa Meteon“ ist ein flächiges Plattenmaterial auf Basis thermohärtender Harze, das homogen mit Holzfasern verstärkt ist und unter hohem Druck und hohen Temperaturen hergestellt wird. Es wird mit einer integrierten, dekorativen Oberfläche auf der Basis pigmentierter Harze versehen, die mit Hilfe des „Electron Beam Curing“-Verfahrens gehärtet werden. Durch dieses Herstellungsverfahren wird sowohl das Eindringen von Feuchtigkeit als auch der UV-Strahlung im Sonnenlicht verhindert. Dies bedeutet, dass die Farben über zehn Jahre lang praktisch unverändert bleiben – auch unter höchster Beanspruchung wie
zum Beispiel bei starker industrieller Verschmutzung. „Trespa Meteon“ ist ein Material, auf dessen geschlossener, porenfreier Oberfläche der Schmutz keinen Halt findet. Mit einem organischen Reinigungsmittel können jegliche Schmutzpartikel entfernt werden, ohne die Farbe zu lösen oder die Oberfläche zu beschädigen. Verschmutzungen und Fäulnisbakterien können sich nicht ansetzen, sodass eine Verrottung ausgeschlossen ist. Oberfläche und Schnittkanten müssen nicht gestrichen werden und sind deshalb sehr pflegeleicht. „Trespa Meteon“ kann für Balkon- und Attikabekleidungen, dekorative Fassadenbekleidungen und Balkonsichtblenden verwendet werden. Die Firma Ahrntaler Bauindustrie in St. Johann im Ahrntal berät ausführlich über die Anwendungsmöglichkeiten des „Trespa Meteon“-Produktes unter Telefon 0474 671333 oder auf www.ahrntaler.com. Wohngebäude Vahrn: terracotta, 13 mm, geschraubt auf StahlUnterkonstruktion
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Mit der Kraft der Sonne Mittlerweile ist der Brixner Simon Aichner und sein Team seit 15 Jahren unter dem Firmennamen „SUN Shine“ im Bereich der Solarenergienutzung und Energieeinsparung tätig.
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Während anfänglich vor allem Schwerkraftsolaranlagen für Warmwasseraufbereitung gebaut wurden, änderte sich Mitte der 90er Jahre das technische Konzept grundlegend. Nach einer intensiven Zeit der Forschung und Entwicklung präsentierte das Unternehmen erstmals Solaranlagen für Warmwasser und Heizung unter Verwendung eines selbst entwik-
Mit Solarenergie unterwegs kelten Zentralspeichers, der normalerweise im Heizraum aufgestellt wird. Dieses neue Konzept bringt zweierlei Vorteile: Zum einen kann eine größere Kollektorfläche genutzt werden, weil auch
die Heizung mit versorgt wird, zum anderen übersteigt die jährliche solare Deckungsrate 50 bis 70 Prozent. Dieser innovative Speicher gestattet darüber hinaus die problemlose Kombination mit anderen er-
neuerbaren Energiequellen. Die restlichen 30 bis 50 Prozent können also leicht mit einem Kamineinsatz, Zentralheizungsherd oder durch eine externe Wärmequelle wie Fernwärme, Gas- oder Ölkessel abgedeckt werden. Da bei der Umstellung auf eine heizungsunterstützende Solaranlage in der Regel der Heizraum weitgehend erneuert wird, ist eine grundsätzliche Planung der Heizungs- und Elektroanlage notwendig, die vom SUN Shine Team stets mit angeboten wird.
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Click! Unsere Kinderfotoaktion im „Brixner“ hat bereits Tradition: Zum 12. Mal haben wir die Leser aufgerufen, uns ihre liebsten Schnappschüsse einzusenden. Auffallend war heuer, dass mehr als die Hälfte der Bilder über e-mail zu uns gelangt sind – ein untrügliches Zeichen dafür, dass die digitale Fotografie den Durchbruch geschafft hat.
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Unser Siegerbild zeigt Renè Gritsch aus Lüsen. Der Fotograf, dem dieses Bild gelungen ist, darf sich auf eine tolle Spiegelreflexkamera der Marke Pentax MZ-50 mit Optik und digitalem Blitz freuen, die uns freundlicherweise von Fotostudio Lamp in Brixen Rosslauf zur Verfügung gestellt wird.
„...lei net bewegn“ Raphael Reichegger aus Aicha
Greta Mörl aus Pfalzen
„Also irgendwia kånn des die Mama bessa!“ – Daniel Unterthiner aus Brixen
„Mir sein die kloan Bauern vo Vahrn“ – Anna, Silvia, Hanna und Thomas aus Vahrn
Wir bedanken uns bei unseren Lesern für die Zusendung der tollen Schnappschüsse, die wir sehr gern im „Brixner“ abdrucken. Allerdings entschuldigen wir uns bei all jenen, die diesmal nicht zum Zug gekommen sind – aufgrund der großen Anzahl an Einsendungen waren wir gezwungen, eine Auswahl zu treffen. Auch bitten wir um Verständnis, dass wir die Fotos nicht an die Absender zurückschicken können. Alle eingesandten veröffentlichten und unveröffentlichten Bilder können aber selbstverständlich in unserer Redaktion abgeholt werden: „Der Brixner“, Otto-vonGuggenberg-Straße 34, Brixen. 105
„Oh mein Gott! Net schun widdo Griesbrei...“ – Manuel Schatzer aus Lüsen
Sandmädel bei Tag – Daniela Oberegger aus Neustift
„Muss des iatz sein? Bin jå grod erst augståndn“ – Jonas Thaler aus Feldthurns „Terfs wås Klassisches oddo Modernes sein?“ – Marcel und Vivien Lloyd aus Brixen
„Des kloane Scheitl påck i jå mit links“ – Jonas aus St. Andrä
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„Buhh, tuat des guat!“ – Maximilian Eisendle aus Schabs
„Iatz hon i obbo ginua vo de Lulla“ – Alina Fischnaller aus Natz
Raiffeisen
News
„Pssst! Sischt sig di Mama, dass i die Stiefl vokeart un hån“ Alex Schatzer aus Afers
Moritz Haitsama aus Vahrn „Ätsch, pflanzn låss i mi net!“ Julia Colle Winkler aus Tschötsch
„Schaug lei amol wia i klettorn kånn“ – Lena aus Vahrn
Mit Erfolg Ihr Unternehmen gründen! > Maßgeschneidertes Finanzierungskonzept für Ihr künftiges Unternehmen mit Vorzugskriterien > Umfassendes Netzwerk für die Umsetzung Ihres Businessplanes > Absicherungsprogramme nach Maß
Liah Almand aus Feldthurns
„Bin i cool! Obbo segn tui nix mehr” – Jakob Hinteregger aus Lüsen
> Beratung über Förderungsmöglichkeiten > Abwicklung der Gesuchstellung Förderungen der Provinz Bozen
„Kånn mo jemand amol sogn wia man des Ding bedient??“ – Benedikt Hinteregger aus Lüsen
„Hoffentlich håbn mi di Kiah iatz net bemerkt“ – Fabian Kaser aus Lüsen Lena und Greta Terleth aus Brixen
Informieren Sie sich in der Raiffeisenkasse Eisacktal! Alexander Töll Tel. 0472 824 198 alexander.toell@raiffeisen.it
Schnulleralarm! – Cindy Schwärzer und Sandra und Michaela Goller 107
„Starmania, ich komme!“ – Lukas Amort aus Pflersch
„Achtung! Do kimp do Melonentransporta” – Alex Lamprecht aus Vintl
Greta Fischnaller aus Lüsen
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Alexander
Lena Ellemunt aus St. Andrä
„Wenn do Papa schloft, steah i widdo au!“ – Valentina Plaickner aus Albeins
„Kånn irgend jemand a Fuier måchn, damit i endlich zin Einsåtz kim?“ – Dennis Mellauner aus Brixen
Maria Christina aus Brixen
Ein bezauberndes Lächeln von Nicole Pietragalla aus Brixen
Lukas Dariz aus Miland
„Immer schön im Galopp“ – Michael aus Elvas und Patrick aus Vahrn
Peter Gross
Fabian Erlacher aus Vahrn
„Wenn i den Båll do lei widdo außakriag“ – Christian aus Brixen
„Hi! I glab, es Bafale brauch i iatz nimma…“ – Tristan Plattner aus Natz
„I wear mi speta amol ba do Feierwehr meldn“ – Lukas Fissneider aus Brixen 109
Angelika Unterrainer aus Brixen
„I bin a Tigerbaby“ – Carolin aus Brixen
„Wia findet es mein noia Frisur?“ Sarah Perntaler aus Aicha Sarah Karbon aus Ritten
Asia Monopoli aus Brixen
Lisa Wierer aus Klerant
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Vicky, Benno, Miriam und Max Sader aus Brixen
Alex Rabensteiner Milland
„Hey Baby, ein Rock ’n Roll gefällig?“ – Julian Kralinger aus Vahrn
„Hurra, iatz bin i fåscht so weit obn wia do Reinhold Messner“ Hannah Sabina aus Brixen
„Obbo iatz terf i noa schun widdo außa, gel?“ Michael Pezzei aus Mühlbach
„Hoffentlich fållt niamand au, dass mo di Påtschn unhobn“ – Klara und Maria Daporta aus Brixen
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„Es schaug zwår no net dånoch aus, obbo des weard a Tisch für Mamas Kuchl!“ – Sebastian aus Lüsen
„Låss mi amål fotografiern!“ – Maximilian Obexer aus Elvas
Melina Seebacher aus Vintl
„Tiat lei weg de Zeitung, schließlich bini jå in Urlaub“ – Hanna Trungu aus Brixen
“Und die Frisur sitzt!“ – Manuel Gruber aus Schrambach Anna Lena aus Natz
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„Tja, so schlånk seid es ålle net!“ – Rosalinde Stockner aus St. Andrä
„’S erschte Bussl hon i mo irgendwia ånderst vorgstellt“ – Simon Profanter aus Brixen
Rettungsaktion Schlauchboot! – Andrea, Julia, Dennis und Oliver aus Lüsen
„Wo isch denn mei Igile hin?“ – Jakob aus Albeins
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„Gånz schian schwar der Letze“ Thomas und Petra aus Brixen
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Liebe Brixner! Mit diesen Zielen will ich meine Arbeit im Landtag fortsetzen. – Die Verkehrsbelastung muss ein Ende haben: Der Brennerbasis-Tunnel vollständig unter die Erde und die Belastung der Bauphase so gering als möglich gehalten werden. – Landwirtschaft mit Zukunft für unsere Berg- und Talbauern, denn nur eine produzierende Landwirtschaft ist eine lebensfähige Landwirtschaft – Schaffen wir Vorausetzungen für ein besseres Zusammenleben von jungen und älteren Menschen – Bewahren wir unsere Südtiroler Identität: Unsere Kultur, Tradition und Geschichte sollen nicht in der allgemeinen Globalisierung untergehen.
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