Jahrgang 14 - Nr. 06 Juni 2003
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Unabhängige Monatszeitschrift für Brixen und Umgebung
Zum Jahr des Wassers
Lebenselexier Wasser Barbara Villscheider
Forum Brixen
Schabs
» S. 14
» S. 24
» S. 36
Wie die Brixner Autistin es geschafft hat, ein eigenes Buch zu schreiben
Warum das Brixner Kulturund Kongresszentrum rote Zahlen schreibt
Warum die Schabser Carabinieri im Dorf keine Verkehrsübertretungen ahnden
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Abo-Aktion 2003:
Die
Die im Mai-„Brixner“ angekündigte Abo-Aktion um 1 Euro verzeichnet einen ungeahnten Erfolg: Etwa die Hälfte der notwendigen 5200 Abos wurden bereits eingezahlt. Wenn dieser Trend anhält, können wir den nächsten „Brixner“ wieder mit den vergünstigten Posttarifen versenden.
Name Ihre Abo-Nummer (siehe Adressenetikett)
Unsere „Freunde“ und „Gönner“ werten wir übrigens bereits als „zahlende Abonnenten“; sollten Sie also Ihren Beitrag für 2003 bereits eingezahlt haben, können Sie auf dieses 1-Euro-Abo verzichten.
Hälfte ist geschafft Wie berichtet, haben die Kosten des Postversands für den „Brixner“ im heurigen Jahr eine enorme Steigerung erfahren: Während wir 2002 für einen Postversand noch etwa 1200 Euro bezahlt haben, kostete der Versand für die April-Ausgabe 2003 bereits 4.800 Euro. Da dieser monatlich fällige Betrag für den „Brixner“ eine sehr schwere Last bedeutet, haben wir uns zu einer außergewöhnlichen Abo-Aktion entschieden und diese im Mai-„Brixner“ veröffentlicht. Grund für die Preissteigerung ist ein Gesetz des Kommunikationsministeriums, das die Regeln für den vergünstigten Posttarif für Zeitschriften neu definiert hat. Eine Klausel dieser neuen Regelung besagt, dass eine Zeitschrift mindestens 60 Prozent ihrer Auflage
2. Potsteinzahlung Bitte verwenden Sie für die Posteinzahlung den Erlagschein, der dem Mai-„Brixner“ beigelegt war. Dabei sollten Sie die vorgedruckten Details mit Ihrem Namen und Ihrer Abonnentennummer versehen, die auf dem Adressenetikett dieses „Brixner“ aufgedruckt ist. Mit dem Erlagschein gehen Sie in das nächstgelegene Postamt und zahlen 1 Euro ein. Als Bearbeitungsgebühr berechnet Ihnen die Post zusätzlich 1 Euro. Sollten Sie über keinen Erlagschein mehr verfügen, können Sie auch einen neutralen Erlagschein des Postamtes verwenden. Unsere Postkontokorrentnummer lautet 42779405 (Brixmedia srl).
über „bezahlte Abonnements“ vertreiben muss, wenn
3. BanküBerweisung
sie in den Genuss der vergünstigten Tarife kommen
Natürlich können Sie die Abo-Gebühr von 1 Euro auch
möchte.
auf eines unserer Abo-Konten in den unten
Wir werten diese politische Maßnahme der
angeführten Banken überweisen. Die Südtiroler
italienischen Regierung als direkten Angriff auf die
Volksbank, die Raiffeisenkasse Eisacktal und die
Meinungsfreiheit und protestieren heftig dagegen.
Südtiroler Sparkasse haben sich nach unserem Aufruf
Damit wir dieser Klausel gerecht werden, müssen
im letzten „Brixner“ spontan bereit erklärt, für diese
etwa 5200 Abos verkauft werden. Im ersten Monat
Operation keine Überweisungsgebühr zu berechnen.
unserer Aktion ist bereits etwa die Hälfte dieser Zahl
Dieses Entgegenkommen werten wir als sehr
erreicht worden. Wir bedanken uns herzlich bei allen
freundschaftliche Geste, für die wir uns herzlich
neuen Abonnenten.
bedanken. Bitte überweisen Sie 1 Euro an eines der
Zur Erreichung der 60-Prozent-Hürde fehlen uns
folgenden Konten:
allerdings noch mehr als 2000 Abos. Deshalb ersuchen wir alle Leser, die unserem Aufruf bis jetzt
Südtiroler Volksbank:
nicht gefolgt sind, zum Preis von 1 Euro ein
ABI 05856, CAB 58220, Kto. 16400-4
Dauerabonnement mit uns abzuschließen. Mit 1 Euro
Südtiroler Sparkasse:
Abo-Gebühr sind Sie „zahlender Abonnent“.
ABI 06045, CAB 58220, Kto. 855000 Raiffeisenkasse Eisacktal:
Sie haben folgende Zahlungsmöglichkeiten:
ABI 08307, CAB 58221, Kto. 545-2
1. BarBezahlung
Als Zahlungsgrund geben Sie ebenfalls Ihre
Kommen Sie in unserer Redaktion vorbei und bringen Sie uns persönlich 1 Euro in bar. Damit ersparen Sie sich Überweisungskosten. Unsere Redaktion befindet sich in der Otto-von-Guggenberg-Straße 34 in Brixen (alte Durst).
Abo-Nummer an, die auf Ihrem Adressenetikett aufgedruckt ist.
Vom gesamten Wasser, das in Brixen verbraucht wird, werden schätzungsweise 95 Prozent entsäuert wird und die Ernte gefährdet – oder umgekehrt, der Bach überläuft. So mancher Mesner wird mitten in der Nacht „Wetterläuten“, wenn sich Sturm und Himmelswasser über einem Dorf entladen. Die Mutter verbrennt dazu den Marienbuschen im heimischen Herd. Bauernregeln und Wettersprüche blieben seit jeher in der Umgangssprache erhalten. Der „Hundertjährige Kalender“ oder „Reimichl“ bewahren eine ganze Menge solcher Orientierungshilfen. Der Verlauf des Wetters zu den Eisheiligen und die Lostage, um nur zwei Beispiele zu nennen, sind bei vielen Menschen noch immer die wahren Zeichen, nach welchem Wetter man sich in der folgenden Zeit richten kann. „Wenn’s vor’n Regnen donnert, weart’s Wetter net åndert“, lehrten uns unsere Großmütter, und der
Großvater, der abends auf der Bank vor dem Haus das herannahende Gewitter beobachtet, weiß: „Wenn es donnert, wachen die Gebetbücher wieder auf“. In den Volksliedern findet man einen Hauch von Mythologie wieder, die in Rhein, Donau oder dem „Südtirol der Etsch entlang“ erhalten geblieben sind. Die Waalwege durchzogen die Anhöhen, fingen das „Wasser-Wosser“ auf, um das kostbare Gut jederzeit zur Verfügung zu haben. Viele unserer Kulturbewanderten und Geschichtekenner wissen, dass bald auf jedem Hügel, auf dem eine Kapelle steht, vorher ein Kultplatz zur Quellverehrung ausgerichtet war. Wolkenschieberinnen und Regenmacher fand man in jedem Tal, und wehe ihnen, wenn die zuständigen Götter einmal nicht so hold waren. Rutengeher haben die Gabe, mit einfachen, gespaltenen Haselnusszweigen Wasseradern, die sich tief unter der Erde entlangwinden, ausfindig zu machen. Auf Grund von geballten Energien mit ihren Sogkräften machen die Wasseradern empfindlichen Menschen den Schlaf zunichte. Anerkannte „Geomanten“ erzählen von Wasserfeen, die sie auf offenliegenden Quellen sichten. Ihre Aufgabe ist es, wiederum einen scheinbar nicht wissenschaftlich erfassbaren Faden zu spinnen zwischen dem Kosmos und der Erde, damit die Quelle das bleibt, was sie ist: Lebenselixier. Judith Wieser
Umfrage
Angst im Urlaub vor SARS und Krieg? Mit den verschiedensten Reisezielen und Erwartungen machen sich die Brixner wieder auf in ihren wohl verdienten Urlaub. Die Reiselust wird heuer aber arg gedämpft durch die Angst vor der Lungenkrankheit SARS oder auch durch die Kriegswirren. Oder doch nicht? Wir haben einige Brixner nach ihren Meinungen befragt.
Stefanie Steger war heuer bereits im Urlaub, und zwar „auf Gran Canaria. Ich hatte keine Angst vor Terroranschlägen oder der Lungenkrankheit SARS. Allerdings würde ich zur Zeit nicht gerade nach China reisen, genauso wenig wie in den Nahen Osten. Im Großen und Ganzen sehe ich keinen Grund zu übertriebener Vorsicht, vor allem, wenn man in bekannte touristische Zentren reist.“
Maria Deiana fährt „mit dem Schiff nach Sardinien. Ich habe deshalb überhaupt keine Angst vor SARS und dem Krieg, weil Sardinien von beidem nicht betroffen ist. Wenn ich irgendwohin fliegen würde, wäre es schlimmer. So weiß ich aber, dass ich mir darum keine Gedanken zu machen brauche.“ „Nach Griechenland, und zwar auf die Ionischen Inseln“ macht sich demnächst Lukas Spisser auf. „Mit dem Zug fahre ich bis Venedig und von dort mit einer Fähre weiter bis Igoumenitsa oder Patras. Angst habe ich keine vor SARS oder dem Krieg, weil in Griechenland nicht recht viel mehr SARS ist als hier bei uns in Europa, und Kriegsaktivitäten gibt es dort sowieso nicht. Wir sind auf verlassenen Inseln, und daran hat das Militär kein Interesse.“
„Gerade vom Urlaub zurück“ ist Elisabeth Frener. „Ich werde aber noch einmal verreisen. Wer Fernreisen macht, muss sicherlich aufpassen. Innerhalb von Europa ist dies jedoch kein Problem. Es gibt Leute, die zum Beispiel nicht nach Griechenland fahren wegen SARS. Auslandsreisen wie nach Kanada und Asien sind wirklich eine Gefahr, und da soll man sich gut informieren, auch über den Arzt oder ein Reisebüro.“
Carmelina Russo hat ihren Urlaub bereits fest verplant: „Ich werde heuer nicht weit fahren, denn wir haben uns dazu entschlossen, in Italien Urlaub machen. Auch dort gibt es Tolles zu sehen. Nicht dass mich SARS und der Krieg nichts angeht, aber bezüglich meines Urlaubes habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht.“
Fotos: Brixmedia
„Wegen SARS und des Krieges mache ich mir weniger Sorgen, da wir nicht fliegen. Das versuchen wir sowieso zu vermeiden“, erklärt Jakob Kompatscher. „Wir fahren heuer zum siebten Mal auf die Insel Elba, in immer dasselbe bescheidene kleine Familienhotel. Dort geht es uns gut, und den Kindern gefällt es, weil der Strand nahe ist.“
Hubert Eisenstecken würde sich sehr wohl Sorgen machen über SARS, wenn er „in die betroffenen Länder fahren würde. Die Länder, die sich im Krieg befinden, soll man meiden, da muss man einfach einen Bogen drum machen. Ich gehe heuer nur auf die Alm. Die Kinder haben dieses Jahr keine Lust, in den Urlaub zu fahren; in anderen Jahren fuhren wir immer ans Meer. Länder wie Asien interessieren mich nicht so sehr; dann schon eher der Norden wie Kanada oder Alaska, wo ich letztes Jahr war.“
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„Bobby“ war da
Mehrere hundert Kinder aus Brixen im Alter zwischen drei und acht Jahren haben kürzlich im Hof des Jugendhauses Kassianeum ein Kinderfest besucht, das von der Raiffeisenkasse Eisacktal veranstaltet wurde. Der Zirkusaffe „Bobby“ hat
gemeinsam mit seinen „Eltern“ Robert Benedetti und Verena Huber die Kinder begeistert. In der Malecke konnten die Kinder ihre künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zur Stärkung gab es Würstchen und Eis wv für alle.
Sommeremotionen
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9 bis 23.30 Uhr
Auf Initiative des Stadtrats Helmuth Kerer organisiert die Gemeinde Brixen in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein in der Woche vom 14. bis zum 19. Juli unter dem Titel „Sommeremotionen“ eine ganze Reihe von Veranstaltungen. Im Jugendhaus Kassianeum werden am 14. Juli verschiedene Jugendbands Konzerte geben. Am 15. Juli heißt es: „Auf zum Picknick in die Acquarena“ mit einem echten Salonorchester. Der 16. Juli wird ganz im Zeichen Spaniens stehen, wenn auf Initiative des HGV in der fackelbeleuchteten Altstadt Sangria serviert und Flamenco getanzt wird. Die Geschäfte halten an diesem Mittwoch bis 22 Uhr geöffnet. Am 17. Juli geht es am Domplatz wieder etwas weniger exotisch zu: Die Musikkapelle Kematen-Tirol und die Musikkapelle Albeins geben in ihren Konzerten aber sicher nicht nur Traditionelles zum Besten. Am 18. Juli wird um 21 Uhr die Gruppe „Iron Bird” aus München mit ihrem „Magic
Zick Zack Show Spectacel” den Domplatz verzaubern. Um 22 Uhr bietet die Gruppe Atmo aus Bastia Umbra eine pyrotechnische Feuershow mit Stelzengehern und großartigen Konstruktionen. Im selben Stil geht es auch am Samstag weiter, wenn die Gruppe „Iron Bird“ ab 21 Uhr ihre Show wiederholen wird und ab 22 Uhr die Show „Mobile Homme” (im Bild) mit der französischen Artistengruppe „Transe Express” aus Crest vorgeführt wird. Für die Veranstaltungen wird auf dem Domplatz eigens eine Tribüne aufgebaut. Interessierte sollten sich ihre Plätze beim Tourismusverein rechtzeitig reservieren. oz
2200 m ü.d.M. · Plose · Fam. Prader, Tel. 0472 521326 Beliebtes Ausflugsziel Sommer wie Winter. Große Sonnenterrasse mit Blick auf die Aferer Geisler. Einheimische Küche. Täglich geöffnet.
1860 m ü.d.M. · Villnöss · Fam. Erlacher, Mobil 347 5086502 Geöffnet von Anfang Mai bis Ende Oktober. Wir verwöhnen Sie den ganzen Tag mit warmen Gerichten und Wildspezialitäten, auch am Abend. Für einen stimmungsvollen Ausklang eines schönen Tages.
1925 m ü.d.M. · Lüsner Alm · Fam. Hinteregger, Tel. 0472 413714 Geöffnet vom 10. Juni bis Mitte Oktober. Genießen Sie das wunderschöne Panorama und lassen Sie sich mit heimischen Hüttenschmankerln verwöhnen. Mit Übernachtungsmöglichkeit. Von Flitt/Parkplatz Schwaigerböden ca. 1 Std., vom Parkplatz Herol ca. 1,45 Std.
2062 m ü.d.M. · Villnöss · Fam. Messner, Tel. 348 2721587 Geöffnet: Pfingsten bis 3. Nov. sowie 26. Dez. bis Anfang März. Beliebtes Ausflugsziel und Ausgangspunkt im Naturpark Puez-Geisler. Schmackhafte Hausspezialitäten mit Naturprodukten aus eigener Produktion. Übernachtungsmöglichkeiten im Sommer (30 Betten).
2004 m ü.d.M. · Plose · Franz Pernthaler, Tel. 0472 521343. Geöffnet von Ende Mai bis Allerheiligen, 26.12. bis 6.1. Wir verwöhnen Sie mit Südtiroler Spezialitäten u. internationaler Küche. Auf Vorbestellung servieren wir Fischgerichte u. mehrgängige Menüs. Mit Schlafgelegenheit. Der ideale Ausgangspunkt für den Dolomiten-Höhenweg Nr. 2, Wanderungen zum Peitlerkofel und zu den Aferer Geislern.
1680 m ü.d.M. · Villnöss · Fam. Deporta Alm Tel. 328 8926257, Privat Tel. 0472 840543 · Geöffnet von Mai bis Oktober. Einkehr-möglichkeit vor und nach der Wanderung. Unsere gute, einheimische Küche ist ganztags für Sie geöffnet. Unsere Hütte erreichen Sie auch vom Parkplatz St. Johann-Ranui in ca. 1 Std. Familie Deporta heißt Sie herzlich willkommen.
1400 m ü.d.M. · Mühlbach/Vals · Fam. Pichler, Mobil 349 1365997 Geöffnet von Juli bis Allerheiligen. Fam. Pichler verwöhnt Sie mit kleinen einheimischen Gerichten. Der ideale Ausflugsort für Familien mit Kindern. Donnerstag Ruhetag (außer im August)
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Anfang Juni prämierte der Rotary Club Brixen traditionsgemäß drei talentierte Musiker aus dem Pustertal, Eisacktal, Gröden und Gadertal. Präsident Walter Überbacher überreichte die Prämie in der Höhe von 750 Euro an Samir Thabet (Klavier), Matthäus Crepaz (Posaune) und an die Brixnerin Sabrina Ellecosta (Akkordeon). Die Idee zur Vergabe des Stipendiums an besonders begabte Musik-Studenten wurde im Jahre 1980 unter dem damaligen Präsidenten Mario Castiglioni geboren. Seither erhielten
etwa 80 Studenten den begehrten Preis. „Viele der Prämierten wurden erfolgreiche Musikanten und spielen heute in renommierten europäischen Orchestern mit“, erklärt Mario Castiglioni. Im Vorjahr wurde der Preis an das Brixner JugendOrchester Capriccio verliehen, die damit eine Konzertreise nach Wien zum Teil finanzierten. Im nächsten Jahr wird der Rotary Club das Stipendium zum 25. Mal verleihen. Ein paar Überraschungen wird es anlässlich dieses Jubiläums sicher oz geben.
Auf Carnuntum folgen Kirchenschätze Während im vorigen Jahr im Diözesanmuseum Hofburg Brixen eine Sonderausstellung über die „Siedler aus Carmuntum“ stattfand, werden heuer vom 5. Juli bis 31. Oktober unter dem Motto „Gold und Silber – Südtiroler Kirchenschätze vom Mittelalter bis zur Säkularisierung“ Kostbarkeiten aus Südtiroler Kirchenschätzen präsentiert. Gold und Silber galten schon immer als kostbarste Metalle – auch im Bereich der sakralen Kunst, wo sie neben der materiellen vor allem eine inhaltliche Bedeutung haben. Die heurige Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt durch die Kunst der heimischen Goldschmiedewerkstätten sowie wertvolle, vorwiegend aus Augsburg stammende Importstücke. Diese Sonderausstellung ist nämlich Bestandteil der Aus-
Foto: Oskar Zingerle
Preis für talentierte Musiker
stellungsreihe „Augsburgs glänzende Exportwaren“ und „Sakrale Kostbarkeiten aus Tirol“. Insgesamt werden etwa 100 herausragende Stücke einer wertvollen kirchlichen Schatzkunst ausgestellt, die von den Besuchern begutachtet und bestaunt werden können. Unterstützt wird die Ausstellungsreihe vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Die Ausstellung kann jeweils Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. db
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Am Samstag, 19. Juli, findet ab 15 Uhr in Gufidaun ein großes Open Air mit einheimischen Musikern statt. Auf der gemeinsamen Bühne treffen sich der Gufidauner Liedermacher Sepp Messner Windschnur, die Grödner Rockband „Peufla“, die Gruppen „Springwater“, „Burning Mind“, „Cantina Roots“ und „Midnight Hour“. Auch die Rockband „Toymachine“ aus Natz Schabs (im Bild), die vor einigen Tagen in Bozen am School’s Out Festival teilgenommen hat, wird ihre Rocksongs vortragen. Der Erlös dieses
Open Air geht an die politische Organisation „Mantoc“ in Peru, die sich das Ziel gesetzt hat, in Peru Strukturen für eine menschliche Kinderarbeit zu schaffen. Kinderarbeit ist in diesem Land ein historisch gewachsener, fester Bestandteil der Arbeitswelt. Internationale Konzerne beuten peruanische Kinder durch unmenschliche Arbeitsbedingungen aus. Mit dem Erlös will man zwei Zentren zur medizinischen Betreuung und schulischen Ausbildung in Cusco und Ayaviri mitfinanzieren. wv
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Hellas Verona kommt
Laufen wie geschmiert Trotz eines lädierten Knies hat der Brixner Primar Martin Ogriseg gemeinsam mit einigen Läuferkollegen den 20. „Vienna City Marathon“ bestritten. Bei sengender Hitze waren 10.000 Läufer gestartet; ein Viertel davon hat vor Erreichen des Ziels auf dem Heldenplatz aufgegeben. Ogriseg lief in der „Öli-Mannschaft“, die von der
Firma Dabringer unterstützt worden war. Mit ihm ins Ziel kamen der ehemalige Direktor der Acquarena GmbH, der Brunecker Horst Unterfrauner, und dessen Bruder Hansjörg. Bester Mannschaftskollege war der Kastelbeller Michael Pohl, der mit einer Zeit von 2:56:39 den ausgezeichneten 128. Platz erreichte. wv
Die italienische Serie-BMannschaft Hellas Verona wird vom 18. Juli bis zum 2. August ihr Sommertrainingsquartier in Mühlbach aufschlagen. Bei einer Pressekonferenz auf 1500 Metern Meereshöhe – in der „Pranter-Stadelhütte“ im Altfasstal – wurde die Zusammenarbeit zwischen der Fußballmannschaft und der Gemeinde Mühlbach sowie der Gitschberg AG vorgestellt. In Vertretung des Hellas Verona waren der Präsident Gianbattista Pastorello sowie Luigi Agnolin erschienen. Die Gastgemeinde Mühlbach war durch Marco Martinello und Peter Pertinger vertreten sowie durch die Präsidenten der Tourismusvereine. In seiner Ansprache erläuterte
Marco Martinello die Vorteile, die man sich von dieser Zusammenarbeit erwartet: „Um einen touristischen Standort zu bewerben, eignet sich der Kanal Sport am besten, und Fußball ist in Italien der Sport schlechthin.“ Als Gegenleistung erhält die Ferienregion Gitschberg/Jochtal eine ganze Reihe von Werbemöglichkeiten. So wird beispielsweise während der 18 Heimspiele des Hellas Verona im Stadion zweimal ein Werbespot der Ferienregion laufen, das Logo „Gitschberg/ Jochtal“ wird auf sämtlichen Drucksachen aufscheinen, auf der Homepage des Fußballvereins wird es einen Link auf jene der Ferienregion geben und oz vieles mehr.
WSV: (Fast) alles beim Alten Kürzlich fand im Saal der Volksbank Brixen ein äußerst gut besuchter Informationsabend der Sektion Ski im Wintersportverein Brixen statt. Dabei wurde den Anwesenden eine Vorschau auf das umfangreiche Tätigkeitsprogramm in der nächsten Wintersaison präsentiert und der Ende April neu gewählte Vorstand sowie dessen jeweilige Aufgabenbereiche vorgestellt. Demnach bleibt Sigurth Wachtler auch in den nächsten drei Jahren Vorsitzender der WSV-Sektion Ski und übernimmt
die sportliche Gesamtleitung. Vize-Sektionsleiterin bleibt Christine Peintner, die weiterhin für Verwaltung und Finanzen verantwortlich ist. Für die Rennorganisation am Berg ist ab nun Richard Duml zuständig, wobei er von den Vorstandsmitgliedern Helmuth Stockner und Sepp Kleon kräftig unterstützt wird. Für die gesamte restliche Organisation zeichnet das neue Vorstandsmitglied Luis Plunger, während Sergio Faustini für Material und Mitglieder zuständig sein wird. oz
Brixner Hip-HopTänzerinnen bei WM Die neue Disziplin Hip-Hop des Brixner Tanzvereins „City Rock“ belegte bei den diesjährigen Italienmeisterschaften den neunten Rang. Die Gruppe um die Trainerin Carla Rambuschi wurde daraufhin auch für die Weltmeisterschaft nominiert, die am 1. Juni in Rimini stattfand. Dort konnten sich die Hip-Hop-
Tänzerinnen noch einmal steigern und erreichten in überraschender Weise in der Gruppenwertung den hervorragenden fünften Endrang. Dies ist um so erfreulicher, da diese Disziplin vor nur zwei Jahren erstmals in das Programm des Kursangebotes des „City Rock“ aufgenommen wurde. to
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