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Brixner 159 - April 2003

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Jahrgang 14 - Nr. 04 April 2003

www.brixen.net

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Unabhängige Monatszeitschrift für Brixen und Umgebung

Brixen bekommt ein Fernwärmenetz

Wärme aus der Ferne Leserumfrage

Verkehr

Handball

» S. 24

» S. 26

» S. 56

Die Zahl der Leser des „Brixner“ ist auf 28.541 angestiegen

Warum ein Rondell an der Bahnhofstraße nicht funktionieren würde

Wie die Brixner fast den Aufstieg ins Halbfinale der Playoff geschafft hätten


Editorial

4 Fernwäreme: Kuscheln statt heizen

13 Junge Redakteure gesucht 14 Portrait: Edi Braunhofer: Der Theaterhandwerker 16 Umfrage: Hatte Bush doch recht?

23 24 26 28

Vielen Dank für die Blumen!

Mehr Platz für die Feuerwehrhalle Leserumfrage: Der „Brixner“ hat 28.541 Leser Kreisverkehr: Der nächste, bitte! Frauenhausprojekt gestürzt

34 Müllgebühr in Vahrn wird teurer 36 Schalderer Kubatur in der Elisabethsiedlung

41 42 46 47 48 49 50

Die Geschichte der Frau in Brixen Festival der Generationen: Dazwischen Leinberger-Madonna: Rückkehr in den Dom Heimatbühne Vahrn: Opa will heiraten Musikkapelle „Peter Mayr“ Pfeffersberg: Mondbilder Hermann Pitscheider: Zum Jahr der Berge Ausstellung: Vergessener Völker Mündigkeit

56 SSV Brixen Handball: Aus der Traum 58 Sportgemeinschaft Eisacktal: Voll im Trend

61 Neues aus dem www

63 Bauen & Renovieren

Impressum

86 Veranstaltungen und Weiterbildung

✗

„Der Brixner“ erscheint monatlich und wird im Postabonnement 45 % Art. 2, Abs. 20/b, Ges. 662/96, Bozen zugestellt. Auflage: 8.700. Eintragung am Landesgericht Bozen am 29.12.1989, Nr. 29/89 R.St.

Anzeigenverkauf: BrixMedia GmbH, Otto-von-Guggenberg-Straße 34, 39042 Brixen Tel. 0472 837537 - Fax 0472 836769 - e-mail sonja.messner@brixmedia.it

Redaktionsanschrift: „Der Brixner“, Otto-von-Guggenberg-Straße 34, 39042 Brixen Tel. 0472 837537 - Fax 0472 836769 - e-mail brixner@brixmedia.it

Druck/Fertigstellung: AthesiaDruck Brixen

Eigentümer: Brixmedia GmbH, Otto-von-Guggenberg-Straße 34, 39042 Brixen Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Willy Vontavon Redaktionsmitglieder: Willy Vontavon (wv), Doris Brunner (db), Marlene Kranebitter Zingerle (mk), Arno Dejaco (ad), Alex Tauber (at), AnnaMaria Mitterhofer (amm), Thomas Oberrauch (to), Helga Oberhuber (ho), Judith Wieser (jw), Oskar Zingerle (oz), Günther Eheim vulgo Sigmund (GEvS), Elmar Albertini (ea), Barbara Fuchs (bf), Susanne Dejori (sd) Layout & DTP-Satz: Vroni Oberleitner Titelbild: Oskar Zingerle

Nächster Redaktionsschluß: 9. Mai 2003 Werbeannahmeschluß: 12. Mai 2003

Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, daß sämtliche in dieser Zeitschrift veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger wie auch in den Formatanzeigen, sich ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechts beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Beiträge unter Umständen zu kürzen, abzuändern oder zurückzuweisen. Namentlich gezeichnete Beiträge unserer Mitarbeiter geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Nachdruck sowie Vervielfältigungen jeder Art ausschließlich mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion.

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In dieser Ausgabe veröffentlichen wir das Ergebnis unserer Leserbefragung. Für uns ist dieser periodische Stimmungsbarometer von enormer Wichtigkeit: Wie gut sind wir eigentlich? Wie hoch ist die Qualität unserer Zeitschrift in den Augen der Leser? Das Ergebnis gibt unserer Strategie in jeder Hinsicht Recht. Die Werte sind zum Teil schon fast unheimlich: 91 Prozent unserer Leser beurteilen die inhaltliche Qualität unserer Artikel als „sehr gut“ oder „gut“, 93 Prozent finden das Layout „sehr gut“ oder „gut“. Eigentlich könnten wir uns in aller Ruhe zurück lehnen. Im Gegensatz zu unseren Lesern sind wir aber nie ganz zufrieden. Ich verspreche Ihnen, dass wir uns auf keinen Fall auf den Lorbeeren ausruhen werden. Auffallend ist, dass ein gewisser Prozentsatz unserer Leser die Anzahl der Inserate im „Brixner“ als zu hoch empfindet. Wirtschaftstreibende haben eben längst erkannt, dass Werbung im „Brixner“ wirkt. Gibt es ein schöneres Kompliment für eine Zeitschrift? Ohne Werbung läuft gar nichts – und dies gilt vor allem für den „Brixner“. Werbung ist unsere einzige Einnahmequelle. Zum Unterschied zu den deutschsprachigen Tageszeitungen bekommen wir keine Beiträge vom Staat oder vom Land, und wir haben uns auch nie darum bemüht. Da das Verhältnis zwischen der Anzahl an Redaktionsseiten und Werbeseiten immer dasselbe ist, bedeutet mehr Werbung immer auch, dass Sie mehr Lesestoff bekommen. Je mehr Inserate im „Brixner“ abgedruckt werden, desto reichhaltiger ist auch der Inhalt. Übrigens wähnen wir uns in bester Gesellschaft: Auch der Chefredakteur der deutschen „Focus“, Helmut Markwort, hat sich kürzlich bei seinen Lesern für die viele Werbung rechtfertigen müssen. Seine Argumente waren dieselben wie meine – mit dem Unterschied, dass „Focus“ am Kiosk gekauft werden muss und der „Brixner“ kostenfrei ins Haus flattert. Ihr Willy Vontavon


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Maß.


Umfrage

Hatte Bush doch Recht? Nach der Kapitulation von Bagdad und von allen anderen großen Städten im Irak spricht man bereits vom Ende des Krieges. Kann man im Nachhinein behaupten, die USA hätten möglicherweise doch Recht gehabt? Wir waren in Brixen unterwegs und haben uns zu dieser Frage einige Meinungen eingeholt. Helmuth Sloschek ist „grundsätzlich gegen den Krieg, weil man mit Gewalt noch nie weit gekommen ist. Meines Wissens gibt es jedoch nicht viele andere Möglichkeiten, gegen den Terrorismus vorzugehen. In die obersten Köpfe wollen auch keine anderen Lösungen hinein, denn beim Krieg geht es auch um wirtschaftliche Fragen.“

„Ich war gegen den Krieg im Irak“, erklärt uns Dietmar Wild. „Es ist schwierig, andere Lösungen zu finden, aber man hätte den Dialog oder die Arbeit der UNO-Waffeninspektoren weiter führen sollen. Nachdem der Krieg nun fast beendet ist, ist es auch müßig, darüber zu diskutieren. Jetzt geht es darum, humanitäre Hilfe zu leisten. Zum Glück hat der Krieg nicht länger gedauert, aber man muss auch erst abwarten, wie sich die Situation entwickeln wird.“

„Offensichtlich hat die Menschheit in 2.000 Jahren nichts dazu gelernt“, kritisiert Alois Palfrader. „Von einer Generation in die nächste braucht es immer einen Krieg, und man bedenkt dabei nicht, dass man Probleme auch konfliktfrei lösen kann. Gespräche hätten weiter geführt werden müssen. Alles außer Krieg wäre auch im Irak-Konflikt die bessere Lösung gewesen.“

Daniela Hofer ist „eigentlich für diese Lösung des Irak-Konflikts, weil die Regierung um Saddam Hussein abgesetzt werden musste. Sicher ist die ganze Vorgehensweise unmenschlich, aber ich sehe den Krieg als sinnvolle Lösung und hoffe gleichzeitig, dass der Terrorismus nun auf der ganzen Welt abnimmt. Was der Krieg gebracht hat, kann man noch nicht sagen. Man wird die weitere Entwicklung abwarten müssen.“

„Dass der Amerikaner ein gewisses Interesse hatte, einen Krieg im Irak zu führen, ist augenscheinlich“, sieht Leo Kerschbaumer. „Es gibt viele andere Staaten auf der Welt, in denen ähnliche, wenn nicht noch schlechtere Zustände herrschen. Dort will Amerika aber keinen Krieg führen. Der Irak aber ist für die USA wirtschaftlich von größter Bedeutung. Alle anderen Argumente für diesen Krieg sind eine Augenauswischerei.“

Fotos: Oskar Zingerle

Karin Goller ist „gegen den Krieg, aber auch gegen Saddam. Krieg ist dann gerechtfertigt, wenn die UNO und die ganze Welt dahinter stehen. Aber es geht nicht an, dass George Bush einfach im Irak einmarschiert und Weltpolizist spielt. Nun heißt es, Amerika ginge aus dem Konflikt gestärkt hervor, und das finde ich nicht richtig. Für mich steht Amerika moralisch nicht mehr so gut da wie vorher.“

„Irgendwie haben die Amerikaner recht, andererseits auch nicht“. Margit Pitschieler ist geteilter Meinung. „Es ist schwierig, sich eine objektive Meinung zu bilden, denn das, was von den Medien zu uns kommt, stimmt – wenn überhaupt – nur in Bruchteilen. Für mich steht fest, dass die Ölvorkommen eine große Rolle in diesem Krieg spielen.“ „Das ist eine schwierige Frage“, überlegt Stefan Leitner. „Zuerst hat es danach ausgesehen, als sei der Krieg die schlechteste Lösung. Jetzt im Nachhinein bringt es den Irakern vielleicht doch noch die ersehnte Verbesserung der Lebensumstände. Für mich ist es nach wie vor zweifelhaft, ob es den Krieg gebraucht hat oder nicht.“


14.000 Quadratmeter Wohlgefühl Gäste mit dem Eisacktal zufrieden Ab 14. Juni steht den Besuchern neben dem im November eröffneten Hallenbad auch das Freibad zur Verfügung. Damit wächst Acquarena auf über 14.000 Quadratmeter Wasserund Grünfläche. In einer Pressekonferenz konnte der Präsident der Acquarena GmbH, Wolfgang Plank, kürzlich eine äußerst positive Bilanz der ersten vier Betriebsmonate ziehen: In 138 Tagen zählte man 131.067 Besucher. Gleichzeitig wurden die Eintrittspreise des Sommerbetriebes veröffentlicht. Die Tageskarte für Brixner ist von 5,00 auf 5,50 Euro gestiegen, Kinder bezahlen 3,50 Euro. Erstmals gibt es im heurigen Sommer die Möglichkeit, eine 2,5-Stunden-Karte zu erwerben, die entsprechend günstiger ist. Dauergäste sind mit der neuen „Summercard“ gut bedient, die drei Monate gültig ist: Für Erwachsene kostet sie 90 Euro, für Kinder 50 Euro. Im Freibadeintritt ist die Nutzung der offenen

Becken des Hallenbads enthalten. Bei Schlechtwetter werden allerdings die bestehenden Hallenbadpreise angewandt. Besitzer der Summercard zahlen bei Schlechtwetter hingegen keinen Aufpreis. Das Freibad ist vom 14. Juni bis 14. September täglich von 9 bis 19.30 Uhr geöffnet. Seit Mitte April wurden auch die Öffnungszeiten des Hallenbads und der Sauna geändert: Das Hallenbad ist nun täglich von 9 bis 22 Uhr zugänglich, die Sauna täglich von 14 bis 23 Uhr, am Sonntag von 10 wv bis 22 Uhr.

Die Abteilung Tourismusmanagement der EURAC hat im Auftrag des Tourismusverbandes Eisacktal eine Gäste- und Mitgliederzufriedenheitsstudie in den einzelnen Ferienregionen des Eisacktales durchgeführt. Mit dieser Studie wollte man nicht nur die Zufriedenheit der Gäste messen, sondern auch den Grad der Zufriedenheit der Mitglieder der einzelnen Tourismusvereine und deren einzelner Leistungen erheben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 76,3 Prozent der 1.638 Befragten gaben an, sie seien „sehr zufrieden“ mit dem Angebot in ihrem Urlaubsziel. 23 Prozent sind „eher zufrieden“; nur 0,4 Prozent kreuzten die Antwort „eher unzufrieden“, 0,5 Prozent „sehr unzufrieden“ an. Den höchsten durchschnittlichen Zufriedenheitswert erhielt die Ferienregion „Brixen und Umgebung“. Verbesserungswürdig sei laut dieser Umfrage die Vielfalt an

Regenwetterangeboten und jene der Skipisten. Als wichtigste Marketinginstrumente gelten die Mundpropaganda und das Internet. Als wichtigste Hauptmotive des Urlaubs im Eisacktal wurden „Erholung und Entspannung“, „Wandern“, „Sport“ und „Besichtigungen“ genannt. Die Urteile der Mitglieder über ihre Tourismusvereine fiel etwas schlechter aus; die höchste Differenz zwischen Zufriedenheit und Wichtigkeit ergab sich bei der Qualität der Internetauftritte. „Dies bedeutet“, schreibt die Eurac in einer Pressemitteilung, „dass Verbesserungen in diesem Bereich mit Priorität in Angriff genommen wv werden sollten“.

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„Öli“ kommt Die Gemeinde Vahrn hat in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Brixen, der Dabringer GmbH und der ARGE ein Konzept für die Sammlung von Altspeisefetten entwickelt. Eigene Sammeleimer – die sogenannten „Ölis“ – werden kostenlos an den Minirecycling-

höfen der Gemeinde Vahrn ausgegeben. In den Behältern können die Haushalte ihr gebrauchtes Speiseöl und Speisefett zum Recyclinghof bringen und gegen einen leeren, sauberen „Öli“-Eimer eintauschen. In Dosen und Flaschen gesammeltes Altöl wird nicht angenommen. Zusätzlich zum „Öli“ erhält man bei den Minirecyclinghöfen auch ein Informationsblatt, in dem die Altspeisefettsammlung genau erklärt wird. Achtlos ins WC oder in den Abfluss geleertes Altspeiseöl und –fett verursacht hartnäkkige Ablagerungen, die teure Reinigungs- und Reparaturarbeiten notwendig machen. Getrennt gesammeltes Altspeiseöl ist hingegen ein wertvoller Rohstoff. „Öli“ macht sozusagen mobil, denn das gesammelte Altspeisefett wird zu einem hochwertigen Rohstoff für Biodiesel weiter verarbeitet. oz

Runder Geburtstag Es liegt zwar keine Chronik vor, in welchem Jahr die Musikkapelle Albeins gegründet worden ist, da viele Aufzeichnungen bei den schweren Bombenangriffen während des Zweiten Weltkrieges zerstört worden sind. Aber laut mehreren mündlichen Überlieferungen hat es bereits 1803 eine Fanfarenkapelle gegeben. Jedenfalls feiert heuer die Kapelle ihr 200-jähriges Bestehen, und zu diesem Anlass hat sie sich einiges an musikalischen und kulturellen Veranstaltungen einfallen lassen. Vom 25. bis zum 27. April

findet im Messnerhaus von Albeins eine Fotoausstellung statt, bei der Bilder und Urkunden aus dem Musikleben sowie die neu restaurierte Trommel von 1809 ausgestellt werden. Die Jubelkapelle lädt am Weißsonntag, 27. April, um 18 Uhr in den Saal der Dorfgemeinschaft zum Jubiläumskonzert ein und gestaltet ebenso das traditionelle Konzert am Herz-Jesu-Sonntag, 29. Juni, um 20 Uhr. Das offizielle und eigentliche Jubiläumsfest wird vom 11. bis zum 13. rp Juli gefeiert.

500 „neue“ Kois Seit fast genau einem Jahr gibt es in Mühlbach einen Koi-Garden, der von den drei Brüdern Robert, Herbert und Harald Neumair geführt wird. Kois sind japanische Zierkarpfen, die vor allem durch ihre Zutraulichkeit und ihre einzigartig leuchtenden Farben bestechen. Das Ursprungsgebiet der Koizucht ist das Niigatagebirge, wo im Winter bis zu vier Meter Schnee liegen können. Deshalb sind die Gartenteichbewohner auch für die Temperaturen in unseren Breitengraden gewappnet. 500 neue Kois schwimmen seit einigen Wochen in den Teichs der Neumair-Brüder, direkt importiert aus Japan, und warten darauf, sich von Besuchern streicheln zu lassen. Nähere Informationen findet man auch im Internet: www.koi-garden.it. mk


Zeitzeugen im Gespräch Foto: Oskar Zingerle

Zeitweise Straßensperrung nach Vals

Auf der Landesstraße nach Vals kann es wegen Arbeiten zum Wiederaufbau der Brücke bei Kilometer 1,000 bis zum 12. Dezember von Montag bis Freitag zu Straßensperrungen von jeweils einer Stunde kommen. Die alte Valser Straße unterhalb des Brückentragwerkes bleibt aus Sicherheitsgründen für jeglichen Verkehr gesperrt und kann daher nicht als Umleitung benutzt werden.

Dies teilt das Landesamt für Straßenbau Nord/Ost mit. Die Bürger werden um Verständnis ersucht. Die möglichen Straßenschließungen beschränken sich auf Tage von Montag bis Freitag und die Zeiträume von 10 bis 11 Uhr und von 15 bis 16 Uhr und werden von den ausführenden Bauunternehmen nur bei dringendem Bedarf in Anspruch oz genommen.

Die Südtiroler Volkspartei veranstaltet unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ in Vahrn und in Klausen zwei Abende, die die Zeitgeschichte Südtirols von 1918 bis heute zum Thema haben. Zum Unterschied zur gleichnamigen Veranstaltungsreihe vom Februar wird diesmal den Zeitzeugen mehr Raum zur Verfügung gestellt; die Filmvorführungen wurden entsprechend gekürzt. Altlandeshauptmann Silvius Magnago wird sowohl in Vahrn als auch in Klausen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg erzählen. Noch vorher wird in Vahrn der Lüsner Siegfried Sigmund und Maria Nussbaumer Jöchler ihre Erfahrungen in der Faschistenzeit schildern. Die fünf Eisacktaler Landtagsabgeordneten Sabina Kasslatter Mur, Siegfried Messner, Walter Baumgartner, Hanspeter Munter und Albert Pürgstaller werden einen Blick in die Zukunft wagen: Als Themenschwerpunkte werden

Bildung, Verkehr, Wirtschaft und Soziales zur Sprache kommen. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 29. April, im Haus Voitsberg in Vahrn und am Dienstag, 6. Mai im AlbrechtDürer-Saal in Klausen statt. Moderatorin wird an beiden Abenden die RAI-Journalistin Renate Gamper sein. wv


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Foto: Oskar Zingerle

Muttertagskonzert Religiöse Motive Am Sonntag, 11. Mai, findet in neuer Tracht um 19 Uhr im Graf-Meinhard- In der Galerie Hofburg in Haus von Mühlbach das traditionelle Muttertagskonzert der Bürgerkapelle Mühlbach statt. Erstmals werden die Musikanten in ihrer neuen Tracht auftreten: schwarze Kniebundhosen, ein hüftlang geschnittener dunkelgrüner Rock und ein flacher Zylinder für die Männer und die Pustertaler Tracht für die 13 Musikantinnen und vier Marketenderinnen. Ein weiterer Höhepunkt des Konzertes ist eine Einlage jener zehn Jungmusikanten, die sich im zweiten Ausbildungsjahr und darüber befinden. Sie werden unter der Leitung von Oskar Zingerle in der Pause „Yesterday“ von den Beatles zum Besten geben. Als kleines Schmankerl sind im ersten Teil des Konzertes die „Variazioni“ für Klarinette und Kapelle von Gioacchino Rossini in einer Bearbeitung von Willy Hautvast zu hören. Solist ist Wolfgang Pertinger, am Dirigentenpult steht Dietmar Leitner. mk

Brixen stellt der Künstler Franz Weiss derzeit einige seiner Holzschnitte aus. Der 1921 geborene steirische Künstler ist seit 1951 freischaffend tätig. Verschiedene Bücher und Bildbände sind seit 1988 über ihn publiziert worden. Franz Weiss ist besonders als Gestalter religiöser Themen international bekannt. Neben Mosaiken, Farbglasfenstern, Emailarbeiten und farbenprächtigen monumentalen Fresken sind seine Holzschnitte Ausdruck seiner künstlerisch einfühlsamen, kraftvollen Persönlichkeit. Außerdem ist Franz Weiss auch Gastreferent an der Katholischen Akademie Augsburg und an der Cusanus Akademie in Brixen. Seine Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Kollektivausstellungen in Österreich und vielen anderen Ländern gezeigt und befinden sich in Museen, Kirchen und privaten Sammlungen. oz

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PR-Info

Alupress vor neuen Herausforderungen Die Industrieproduktion verzeichnet weltweit ein schwaches Wachstum. Eine stagnierende Wirtschaftslage ist auch in der Automobilbranche aufgrund sinkender Absatzmärkte zu spüren. den- und Lieferanten-Managements, um sich im harten Wachstumsprozess der Branche zu behaupten. Wie stellt sich das Brixner Unternehmen Alupress diesen Herausforderungen? Ein Gespräch mit Geschäftsführer Dipl.Ing. Franz Wunderer gibt Aufschluss über künftige Entwicklungen der Firma Alupress.

Geschäftsführer Franz Wunderer

I

Im Gegensatz zur allgemein schwachen Konjunktur verzeichnet das Aluminiumdruckgussunternehmen Alupress AG ein kon stantes Umsatzwachstum. In den vergangenen drei Jahren wurden jährliche Umsatzsteigerungen von 25 bis 30 Prozent erzielt, heuer werden es zwischen 20 und 25 Prozent sein. Die positive Entwicklung hat sich auch auf das Geschäftsergebnis niedergeschlagen, das sich bereits seit einigen Jahren auf einem hohen Niveau befindet und im Jahr 2002 wiederum beträchtlich gesteigert werden konnte. Hinter diesem Wachstum steht die Anforderung der Automobilhersteller, sich ange-

sichts des intensiven Wettbewerbsdrucks verstärkt auf die eigenen Kernkompetenzen zu konzentrieren, indem zunehmend Fertigungs- und Entwicklungsleistungen an den Zuliefermarkt ausgelagert werden. In Folge steht der Zulieferindustrie in den nächsten zehn Jahren ein enormes Wachstum bevor. Der damit verbundene Wachstumsdruck macht sich für die Zulieferer auf allen Ebenen bemerkbar: in höheren Kunden- und Marktanforderungen, höheren Prozess-Anforderungen, in Forderungen nach flexiblen Organisations strukturen sowie neuen Herausforderungen für das Management. Es bedarf einer konsequenten Termin- und Produktqualität sowie eines aktiven Kun-

Herr Ing. Wunderer, wie reagiert Alupress auf den enormen Wachstumsdruck der letzten Jahre? Dipl.Ing. Wunderer: Mit dem Unternehmenszukauf in Hildburghausen hat Alupress einen strategischen Schritt in Richtung Wachstumsbewältigung getan. Da eine Kapazitätsausweitung in Brixen aufgrund räumlicher und personeller Engpässe nicht möglich war, wurde über die Grenzen hinaus Ausschau nach Erweiterungsmöglichkeiten gehalten. Mit der Kenntnisnahme über die bevorstehende Insolvenz einer Gießerei in Thüringen hat Alupress sofort reagiert und den Betrieb nahe der bayerischen Grenze übernommen. Was hat Sie zu dieser Entscheidung bewogen? Dipl.Ing. Wunderer: Der Standort Hildburghausen liegt im Herzen Deutschlands und ist damit in der Nähe sämtlicher Großkunden, zu denen hauptsächlich Automobilzulieferer wie Bosch, Siemens-VDO und Knorr-Bremse zählen. Mit der Übernahme des Werkes konnten wir uns einen erheblichen logistischen Standortvorteil sichern. Wie führen Sie ein insolventes Unternehmen aus dieser Entfernung? Dipl.Ing. Wunderer: Mit der Übernahme am 1. September 2002 wurde ein provisorisches Interim-Management eingesetzt, das sich aus einer gießereispezifischen Unternehmensberatung sowie der Geschäftsführung aus Brixen zusammensetzt.


Alupress GmbH – Standort Hildburghausen, Thüringen (D) Warum setzen Sie ein Interim-Management ein? Dipl.Ing. Wunderer: Interim-Manager, auch Übergangsmanager genannt, werden vor allem bei Unternehmensübernahmen eingesetzt, wenn es gilt, innerhalb kürzester Zeit Unternehmen wieder wettbewerbsfähig zu machen. Die Herausforderungen für das Interim-Management in der neuen Alupress GmbH sind zahlreich: Erheblicher Handlungsbedarf herrscht im veralteten Maschinen- und Anlagenpark, in den fehlenden Organisationsstrukturen sowie in den ineffizienten Arbeitsabläufen. Es gilt, in der Produktion und Verwaltung neue Strukturen aufzubauen, Managementpositionen zu besetzen und Prozesse zu optimieren. Weitere Herausforderungen liegen in der Angleichung des unterschiedlichen Technologieniveaus zwischen den Standorten Brixen und Hildburghausen und in der Abstimmung zweier Unternehmenskulturen. Tatkräftige Unterstützung im Integrationsprozess sowie im Tagesgeschäft erfahren die MitarbeiterInnen in Hildburghausen von ihren ArbeitskollegInnen aus Brixen. Glauben Sie, auf diese Weise das Tochterunternehmen zum Erfolg führen zu können? Dipl.Ing. Wunderer: Wir sind auf dem richtigen Weg. Wenn ich sehe, was wir in dieser kurzen Zeit schon bewerkstelligen konnten, stimmt mich das sehr zuversichtlich. Allerdings muss man ein solches

Projekt langfristig sehen und nicht den schnellen Erfolg suchen. Das Werk in Hildburghausen eröffnet uns neue Wachstumspotenziale, so dass wir auch für künftige Herausforderungen die notwendige Kapazität sichern können. Herr Wunderer, wodurch glauben Sie auch in Zukunft erfolgreich sein zu können? Dipl.Ing. Wunderer: Indem wir in die Zukunft investieren. In erster Linie gilt dies für unsere Mitarbeiter. Steigende Anforderungen an die MitarbeiterInnen verlangen eine laufende Weiterentwicklung und den Aufbau neuer Kompetenzen. Hierzu bedarf es einer kontinuierlichen Verbesserung der Qualifikationen der MitarbeiterInnen. Eine strategische Überlegung zum Ausbau des unternehmenseigenen Know-hows war die Schaffung und Besetzung der Position einer unternehmensinternen Personalentwicklung. Die strategische Relevanz der Personalentwicklung liegt in der Sicherung des notwendigen Bestands an Fach- und Führungskräften für das Unternehmen. Dies soll durch eine systematische Förderung und Weiterentwicklung der MitarbeiterInnen entsprechend ihrer Fähigkeiten und den jeweiligen Erfordernissen der Arbeitsplätze erfolgen. In zweiter Linie investieren wir mit einem jährlichen Investitionsprogramm kontinuierlich in unsere Produktionsverfahren und Technologien.

Alupress in ZAhlen Umsatzentwicklung Alupress Standort Brixen (in 1.000 Euro): 2000: Euro 21.652 2001: Euro 28.701 2002: Euro 35.806 Umsatz Plan Alupress Gruppe (in 1.000 Euro): 2003: Euro 50.000 Mitarbeiter (Stand 31.12.2002): Brixen: 209 Hildburghausen: 164

Die Automobilbranche ist von einem harten Wettbewerb geprägt. Wie gehen Sie damit um? Welche Maßnahmen ergreifen Sie? Dipl.Ing. Wunderer: Im harten Wettbewerb der Automobilbranche kann man sich nur durch konsequentes Qualitätsmanagement und Beherrschung der internen Prozesse behaupten. Um diesen Qualitätsanforderungen gerecht werden zu können, bedarf es eines effizienten Managementsystems. Seit 1992 hat Alupress ein solches Managementsystem implementiert und ständig verbessert. Qualitätszertifizierungen nach ISO/TS 16949 und ISO 14001 stellen erfolgreiche Meilensteine in diese Richtung dar. Der Erfolg des funktionierenden Systems liegt jedoch stets bei den MitarbeiterInnen, die es durch die tägliche Umsetzung zu einem lebenden System werden lassen. Welches sind die nächsten Pläne im laufenden Jahr? Dipl.Ing. Wunderer: Im Jahr 2003 sind einige Großprojekte geplant, unter anderem die Einführung einer neuen unternehmensweiten Softwarelösung und die Stabilisierung des Standortes Hildburghausen. Beides hängt eng zusammen, denn mit einem standortübergreifenden Informationssystem sollen die Zusammenarbeit und der Wissensaus tausch zwischen den Standorten Brixen und Hildburghausen gewährleistet werden.

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Kassianischießen auf neuer Anlage Der Schießsportverein Brixen mit Sitz im Schießstand in Neustift veranstaltet vom 25. April bis zum 25. Mai das traditionelle Kassianischießen. Dieses steht heuer ganz im Zeichen des langjährigen Oberschützenmeisters Heinz Lutteri, der sein Amt vor zwei Jahren niedergelegt und an Urban Zingerle abgetreten hat. Wegen seiner Verdienste um den Schießsportverein Brixen wird er heuer zum Ehrenoberschützenmeister ernannt. Eine weitere Besonderheit des heurigen Wettbewerbes, bei dem übrigens jeder mitmachen kann, ist die neue elektronische Kleinkaliber-Schießanlage. Der Schütze schießt nicht mehr auf ein bedrucktes Blatt Papier, sondern in ein rundes „schwarzes Loch“, das mit Lasern versehen ist. Das genaue Schussbild erscheint nach dem Schuss im gleichen Moment auf einem Monitor vor dem Schüt-

zen. Urban Zingerle ist glücklich über die neue Anlage: „Durch die Computerisierung ersparen wir uns nicht nur jede Menge Arbeit, auch für das Publikum wird der Schießsport dadurch noch attraktiver. Die Auswertung erfolgt in Echtzeit, daher können Zuschauer die aktuelle Rangliste jederzeit auf Bildschirmen mitverfolgen.“ Das Kassianischießen beginnt am Freitag, 25. April, mit einer kleinen Eröffnungsfeier um 9 Uhr. Bis zum 25. Mai läuft der Wettbewerb dann immer samstags sowie an Sonn- und Feiertagen jeweils von 9 bis 18 Uhr. oz

Junge Eistänzerinnen Die wiederbelebte Sektion Eiskunstlauf im WSV Brixen veranstaltete vor kurzem eine Abschlussfeier für die heurige Wintersaison. Beim Schaulaufen in der Brixner Eishalle konnten die vorwiegend jungen Athletinnen zeigen, welche Schrittfolgen und kleinere Sprünge sie in den vorhergehenden Monaten gelernt hatten. Insgesamt hatten etwa 20 Kinder in verschiedenen Gruppen, von den Anfängern bis hin zu den Fortgeschrittenen, die Kurse besucht. Laut Trainer Matthias Lazzeri sei es „allerdings noch zu früh, um jemanden aus der Gruppe an einem Wettbewerb teilnehmen zu lassen.“ Der Verein legt derzeit großen Wert auf solide Aufbauarbeit und wird auch für die nächste Saison mehrere Anfängerkurse anbieten. to


Foto: Oskar Zingerle

Starke Saison der Starbulls Der Brixner Eishockeyverein „HC Brixen Pellini“ beendete die heurige Saison mit einer ehrenvollen Leistung. Die Mannschaft schied erst im Viertelfinale der Serie A2 gegen den späteren Vizemeister HC Turin knapp aus. Sowohl in diesem Finalspiel als auch während der gesamten Meisterschaft waren die Brixner „Starbulls“ ein ebenbürtiger Gegner und hielten auch gegen die besten Mannschaften spielerisch mit. Auch der Manager des Vereins, Claudio Del Piero, bestätigt, dass die Stärke der Mannschaften in der heurigen Saison sehr ausgeglichen war. So konnte der HC Brixen im Laufe der Meisterschaft gegen den damaligen Führenden HC Turin gewinnen, verlor aber gegen den Tabellenletzten Vinschgau. Auch die Brixner Damenmannschaft kann mit der heurigen Debüt-Saison zufrieden sein. Zwar konnte die Meisterschaft nicht gewonnen werden, dennoch spielte das „Crazy Team“ problemlos mit und behauptete sich in ihrer ersten Saison bereits im Spitzenfeld der italienischen Serie A2-FrauenEishockeymeisterschaft. to

„Schwierigkeitsklettern“ im Kommen! Insgesamt 102 junge Athleten beteiligten sich am diesjährigen „Edelweiß Junior Cup 2003“, der Ende März in Brixen abgehalten wurde. Sie stellten sich dem landesweiten Sportkletterbewerb im „Schwierigkeitsklettern“, der Königsdisziplin unter den Kletterern. Innerhalb jeder Kategorie galt es, zwei Qualifikationsrouten verschiedener Schwierigkeitsgrade zu klettern. Die jeweils Besten der einzelnen Gruppen stiegen ins Finale auf, das aus der Begehung einer einzelnen Route im Onsightmodus be-

stand. In der Kategorie „Kinder weiblich“ kam es aufgrund einer Punktegleichheit zu einem spannenden Finale zwischen zwei Kandidatinnen. Dabei konnte sich die Meranerin Martina Ladurner knapp vor Anna Franceschini durchsetzen. Auf sehr hohem Niveau lief das Finale der männlichen Jugend ab. Hier siegte David Kager aus St. Pauls und verwies die Favoriten Georg Auer und Daniel Watschinger auf die Plätze zwei und drei. Auch junge Brixner Kletterfreaks nahmen am Wettbewerb teil. Diese

schlugen sich sehr tapfer, konnten aber in keiner der acht Kategorien um den Sieg mitklettern. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Turnverein Brixen ist der Wettbewerb gut gelungen. Da der

Ansturm der Kinder enorm war und ein großes Potential in der Förderung des Kletternachwuchses besteht, sieht der Sportklettertrainer Günther Meraner „den Bedarf an einer größeren Kletterhalle.“ to


Niedrigenergie-Passivhäuser in Massivbauweise Steigende Heizölkosten und eine Sensibilisierung in Sachen Umweltfragen haben zu einem Umdenken in Richtung Niedrigenergiebauweise geführt.

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Durch die Werbekampagne der Holzwirtschaft wird irrtümlicherweise die NiedrigenergieBauweise fast ausschließlich mit Holzhäusern in Verbindung gebracht; diese lässt sich aber hervorragend mit der Massivbauweise verbinden. Der Vorteil von Holzhäusern liegt in der kurzen Bauzeit, da die Bauten zum größten Teil in Fertigteilen geliefert und auf der

Baustelle nur mehr zusammengestellt werden müssen. In Massivbauten bedarf es eines höheren Arbeitsaufwandes für das Mauern, Betonieren und Verputzen, jedoch eröffnen sich dadurch vielfältige individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Jeder Niedrigenergiebauweise muss eine detaillierte Planung für den bestmöglichen Wärmeschutz vorangehen. Was das Energiesparen anbelangt, gelten die gleichen Argumente wie bei einem Holzhaus.

Interessant ist festzustellen, dass bei vielen Holzhäusern die Außenwand verkleidet und dann verputzt wird, so dass es nach außen wie ein Massivhaus aussieht. Derzeit realisiert das Bauunternehmen Oberegger aus Neustift eine Wohnanlage in Sterzing mit sieben Wohnungen in Niedrigenergie und beginnt in Kürze mit dem Bau einer Niedrigenergiewohnanlage in Massivbauweise in Brixen.

Für die Errichtung eines Niedrigenergie-Passivhauses in Massivbauweise gelten folgende Vorteile: - individuelle Gestaltungsmöglichkeiten - hoher Schallschutz durch die hohe Rohdichte der Materialien - ein konstant gutes Wohnklima, da massive Bauteile wie Ziegel die Wärme lange speichern - geringere Brandgefahr bei massiven Bauteilen – mit finanziellen Vorteilen bei der Feuerversicherung - hohe Tragfähigkeit; es können Wohnanlagen und mehrstöckige Häuser errichtet werden - Langlebigkeit und Dauerhaftigkeit des Gebäudes

Unsere Roland, Walter und Hubert Oberegger

Arbeit spricht für

sich!

Bürogebäude Pichler AG, Brixen

Athesia Druck, Brixen Wohnhaus in Neustift

Baufirma Alte Pustertaler Straße 41/A, Neustift Tel. 0472 835489, Fax 0472 801500


Glas in seiner schönsten Form

Grafik + Fotos www.bruening.it

Den wachsenden Anforderungen des Marktes folgend, haben wir uns in den letzten Jahren der Verarbeitung verschiedenster Materialien zuge­ wandt. Wir konzipieren nicht nur Raumteiler aus Glas – auch Glasvitrinen für die verschiedensten Anwendungen werden von uns geplant und aus­ geführt.

Firma Pichler Karl AG, Brixen Büroeinrichtung, Trennwände aus Glas

Innenausbau

Arch. Markus Tauber

Das Außergewöhnliche ist unser Ziel 39042 Brixen, Via J.-Durst-Str. 38, Tel. 0472 271900, Fax 0472 271999 www.barth.it – e-mail: info@barth.it


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Brixner 159 - April 2003 by Brixmedia GmbH - Issuu