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EB 9511 – Raff, Lieder op. 172 und op. 173

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EDITION BREITKOPF

RAFF

Maria Stuart

op. 172

Acht Gesänge op. 173

für Gesang und Klavier for Voice and Piano

EB 9511

JOACHIM RAFF

1822–1882

MARIA STUART

op. 172

ACHT GESÄNGE

op. 173

für Gesang und Klavier for Voice and Piano

herausgegeben von | edited by Simon Kannenberg

In Zusammenarbeit mit dem Joachim-Raff-Archiv Lachen (CH) In collaboration with the Joachim-Raff-Archiv Lachen (CH)

Edition Breitkopf 9511

Printed in Germany

Inhalt | Contents

Vorwort 3

Preface 5

Maria Stuart op. 172

Klage I 7

Klage II 10

Klage III 13

Klage IV 17

Maria Stuarts Abschied von Frankreich 21

An die Dame I 24

An die Dame II 26

David Riccios letztes Lied 31

Nach der Geburt ihres Sohnes 38

Vor dem Gang zum Schafott 43

Abschied von der Welt 47

Gebet 50

Acht Gesänge op. 173

1 Der Heimat Traum 53

2 Herz und Laute 56

3 Feenruf 58

4 Wenn die ersten Rosen blüh’n 67

5 Ich küsse dich auf die Wangen 69

6 Täuschung 74

7 Des Müden Abendlied 77

8 Sei still | Be Still 80

Kritischer Bericht 83 Critical Report 84

Einzelanmerkungen 85

Vorwort

Unter den von Joachim Raff berücksichtigten musikalischen Gattungen nimmt das Lied eine eher untergeordnete Rolle ein Der Komponist der Waldsinfonie und der Lenore, mit denen er 1871 bis 1874 zum meistaufgeführten Sinfoniker im deutschsprachigen Raum avancierte,1 war vor allem für seine Orchesterwerke bekannt. Ebenso hoch geschätzt war er als Kammermusikkomponist, dessen Klavierquintett op. 107 von Hans von Bülow als „das bedeutendste Werk im Gebiete der Kammermusik seit Beethoven“2 überhaupt gepriesen wurde. Und noch um die Jahrhundertwende erwarteten Größen der Klaviermusik wie Adolf Ruthardt eine baldige Wiederbelebung seiner Kompositionen 3 Dabei war Raff in den Konzertprogrammen noch bis zum Ersten Weltkrieg durchaus recht präsent. Dahinter verblasst schnell, dass sich in Raffs Werkverzeichnis auch Perlen deutscher Liedkunst verbergen. „Joachim Raff’s opus 172, Maria Stuart, is one of these unknown, but shining, gems “4

In Raffs Œuvre findet sich ab 1847 eine Vielzahl von Liedkompositionen auf Texte vor allem von Otto Inkermann (Pseudonym: C. O. Sternau), Johann Georg Fischer, Emanuel Geibel und Henrik Glogau (Pseudonym: Gotthold Logau), der auch als Librettist für Raffs Oper König Alfred (UA 1851 in Weimar) in Erscheinung trat. Doch just mit der Übersiedelung von Weimar nach Wiesbaden 1856 stoppte Raffs regelmäßige Liedproduktion. Als Assistent Liszts hatte er ehedem ein zwar kärgliches, aber festes Gehalt erhalten und war nun vollauf damit beschäftigt, durch Unterrichten den Haushalt zu bestreiten, zu dem seine Frau Doris als Schauspielerin am Wiesbadener Hoftheater nicht unwesentlich beitrug

Vom „Liebeslenz“ des 1859 vermählten Paars kündet gleichwohl der in diesen Jahren (1853–1863) entstandene Sanges-Frühling op. 98: eine Sammlung von „30 Kompositionen für eine Singstimme (Romanzen, Balladen, Lieder und Gesänge)“ unterschiedlicher Textdichter, für die immerhin das Sängerehepaar Ludwig und Malwina Schnorr von Carolsfeld – bekanntlich die ersten Darsteller von Wagners Tristan und Isolde – voll des Lobes war Nach Erhalt der frisch veröffentlichten Noten von Raff fielen sie „wie die Raben“ darüber her und rühmten den Genuss sowohl für den Ausführenden wie für das Publikum.5

Nach den etwa gleichzeitig entstandenen Zwölf zweistimmigen Gesängen op. 114 scheint Raff das Interesse an kleineren Gesangsformen vorübergehend verloren zu haben. Ein Brief an den Verleger Julius Schuberth vom 13. September 1868 belegt, dass zu diesem Zeitpunkt immerhin drei der Lieder von Maria Stuart op. 172 bereits vollendet waren: Maria Stuarts Abschied von Frankreich [Nr. 5], David Riccios letztes Lied [Nr. 8] und Gebet [Nr. 12]. Der Wunsch an den Verleger, für die Titelseite eine Vignette mit Abbildungen der drei genannten Nummern herzustellen, deutet darauf hin, dass Raff zunächst beabsichtigte, nur diese zu veröffentlichen. Ob er in diesem Zusammenhang bereits weitere Dichtungen aus der Sammlung komponiert hatte, ist unklar Die restlichen Nummern entstanden jedenfalls bis 1872. Im darauffolgenden Jahr erschien der komplette Zyklus in zwei Bänden bei C. F. W. Siegel. 1875 folgten Einzelausgaben der Nr. 8 David Riccios letztes Lied für hohe und tiefe Stimme.

Bei der Widmungsträgerin Emilie Merian­Genast handelt es sich um Raffs Schwägerin, eine nicht unbedeutende Sängerin. 1862 trug sie dem Verlegerehepaar Franz und Betty Schott Wagners Wesendonck-Lieder vor und überzeugte dies zur Annahme, nachdem Wagner zu dessen Ärger mit der Komposition der Meistersinger von Nürnberg arg in Verzug geraten war Viel wichtiger

aber war Merian­Genasts Beziehung zu Franz Liszt, den sie zu zahlreichen Liedkompositionen inspirierte, für die sie sich ihrerseits lebenslang einsetzte. 1872 sang sie die Titelpartie in der Uraufführung der Legende von der Heiligen Elisabeth 6 Raff widmete ihr ferner Zwei Lieder vom Rhein von C.O. Sternau op. 53 und Traumkönig und sein Lieb op. 66, beides Kompositionen aus den Zeiten in Weimar, wo sie sich mit seinen Liedern als Sängerin profilierte.

Als Textvorlage für Maria Stuart op. 172 diente Raff eine Sammlung mit Übersetzungen von Gisbert Freiherr von Vincke (1813–1892), die erstmals 1853 bei den Gebrüdern Katz in Dessau unter dem Titel Rose und Distel. Poesien aus England und Schottland erschienen war. Raff verwendete die 2. Auflage (1865, Weimar: Böhlau), in der auch die Vorlagen für die Nummern 6 und 7 An die Dame I und II und Nr. 10 Vor dem Gang zum Schafott enthalten sind, die in der 1. Auflage fehlen. Vincke war Sohn eines „hochverdienten“ Oberpräsidenten der Provinz Westfalen und arbeitete nach einem Studium der Rechte zunächst als Verwaltungsbeamter Nach dem Ausscheiden aus dem Staatsdienst machte er sich als Dichter, Übersetzer und Shakespeare­Bearbeiter einen Namen 7

Die gleiche Sammlung hatte bereits Robert Schumann 1852 für seinen Zyklus Gedichte der Königin Maria Stuart op. 135 verwendet. Allerdings lag auch ihm nicht die Erstauflage vor, sondern ein Vorabdruck aus der Kölnischen Zeitung, der nur die fünf von ihm vertonten Nummern enthielt 8 Die von Schumann vertonten Gedichte entsprechen bei Raff Nr. 5 Maria Stuarts Abschied von Frankreich (Schumann: op. 135,1), Nr. 9 Nach der Geburt ihres Sohnes (op. 135,2), Nr. 11 Abschied von der Welt (op. 135,4) und Nr. 12 Gebet (op. 135,5). Darüber hinaus enthält Schumanns Zyklus An die Königin Elisabeth (op. 135,3). Von den von Schumann vertonten Texten hält der Literaturwissenschaftler Hans­Joachim Zimmermann nur die Sonette An die Königin Elisabeth und Abschied von der Welt als authentisch von der polyglotten Dichterin Maria Stuart stammend. Um die Person Maria Stuart (1542–1587) habe sich „ein Kranz zweifelhafter bis unechter Gedichte angelagert […], die man zum einen verständlicherweise wegen ihrer Beziehung zu Maria Stuart dieser zuschrieb (Nr. 1 [Klage] und 3 [Nach der Geburt ihres Sohnes]), zum anderen jedoch im Zuge einer sentimentalen oder melodramatischen Umstilisierung der biographischen Wirklichkeit schlichtweg fälschte (Nr. 2 [Maria Stuarts Abschied von Frankreich] und 6 [Gebet]).“9 Selbstverständlich war dem literarisch gebildeten Raff auch das gleichnamige Trauerspiel Schillers (UA 1800) bekannt. Während seiner Weimarer Zeit gab es am Hoftheater vier Aufführungen zwischen 1850 und 1855, bei denen Raffs späterer Schwiegervater Eduard Genast dreimal (einmal als Wilhelm Cecil, zweimal als Georg Talbot) als Schauspieler mitwirkte. Von 1856 bis 1857 war auch Raffs spätere Schwiegermutter Christine Genast dreimal als Amme Hanna Kennedy zu erleben.10 Am 10. November 1859 fanden in Wiesbaden ausgiebige Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Dichters statt. Raff, obwohl Schiller gegenüber nicht unkritisch eingestellt, engagierte sich für die Errichtung eines Schillerdenkmals, das am 1. Mai 1866 auf dem damaligen Theaterplatz eingeweiht wurde.11

Es liegt nahe, die Wahl des Stoffes durch das Engagement Raffs für Frauen zu begründen. Raff richtete am Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt die erste weibliche Kompositionsklasse ein 12 Aber Maria Stuart eignet sich auch als Vorbild für die Erzählung eines nationalen Einigungsprozesses, da ihr Sohn als

Jakob I. nach Elisabeths Tod 1603 neben dem schottischen auch den englischen (und damit auch den irischen) Thron bestieg und somit erstmals die ersehnte Personalunion herstellte Die Assoziation mit dem Trauerspiel Schillers, auf den sich zur gleichen Zeit die nationalliberalen Kräfte beriefen, tat ihr Übriges, um das Sujet innerhalb dieses nationalen Diskurses aufzufassen Auch war der konfessionelle Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken für das zeitgenössische deutsche Publikum vor dem Hintergrund der nationalen Einigung, an deren Ende 1871 die Proklamation des protestantischen Königs Wilhelm I von Preußen zum Kaiser stand, sehr präsent. Raff, der zuvor u a mit seiner Vaterlandssinfonie energisch für die nationale Einheit gestritten hatte, war allerdings nach 1871 „von dem wüsten Schwindel der Gründerzeit, wie von der lärmenden Volksbegeisterung“13 schwer enttäuscht und vertonte eine Dichtung fortan nur dann, wenn sie „über [den] momentanen Schwingungen der Gegenwart steht u zu allen Zeiten seinen Werth hat u behauptet“ 14 Darunter kann sicherlich auch der Zyklus über Maria Stuart gezählt werden.

Wie zu Maria Stuart sind die zeitgenössischen Quellen zu den Acht Gesängen op. 173 rar gesät. Diese entstanden zwischen 1868 und 1871 in Wiesbaden und wurden 1872 bei Seitz in zwei Bänden erstmals veröffentlicht. Es folgten 1877 Einzelausgaben und eine deutsch­englische Ausgabe der Nr. 8 Sei still 1881 bei Ries bzw. 1894 bei Ries & Erler. Wieder tritt Gisbert Freiherr von Vincke als Übersetzer – hier von drei Gedichten Thomas Moores – in Erscheinung. Die übrigen fünf Gesänge verteilen sich auf verschiedene Textdichter: Mit Otto Inkermann stand Raff seit seiner Kölner Zeit 1845–1847 in losem Kontakt.15 Heinrich von Ende (eigentlich: Henrich, 1847–1879) war Sohn des Generalmajors und letzten kurhessischen Kriegsministers Reinier von Ende,16 der ab 1869/70 mit seiner Familie in Wiesbaden lebte.17 Raff wollte den jungen Schriftsteller mit der Vertonung seines Textes mutmaßlich protegieren 18 Bei „H. Nordheim“ handelt es sich um das Pseudonym von Henriette von Schorn. Ihr Text Sei still wurde u a auch von Liszt19 vertont, zeigte aber besonders in der Fassung von Raff – wohl aufgrund seiner Anklänge an die Cavatine op. 85,3 und an Schuberts Ave Maria – „um seiner religiösen Innigkeit willen tiefe Wirkung zumal bei Kirchenkonzerten und Bestattungen.“20 Weitere Texte stammen von Julius Rodenberg und Emanuel Geibel Eine besondere Entwicklungsgeschichte widerfuhr der Nr. 7 Des Müden Abendlied: Der Gesangslehrer, Chorleiter und Kompositionsschüler Raffs Gotthold Kunkel bat Raff 1871 um Beiträge für eine Liedersammlung, die 1872 unter dem Titel Liedersammlung für die mittleren und oberen Klassen höherer Knaben- und Mädchenschulen bei Jaeger in Frankfurt erschien Raff reagierte mit der sehr wahrscheinlich bereits zuvor entstandenen Vertonung des Geibel­Gedichts, das der mit der Textprüfung betrauten Schulkommission jedoch zu düster war. Kunkel ließ daraufhin ohne Absprache mit Raff einen neuen Text von Eugène Peschier anfertigen (Auf einen verstorbenen Spielgenossen), den er ihm mit der Bitte um Genehmigung zusandte. Dieser reagierte trotz des massiven Eingriffs in sein Kunstwerk gelassen und komponierte stattdessen ein neues Lied auf Peschiers Text, das dann in die Sammlung Kunkels aufgenommen wurde 21 Eine zyklische Anordnung der Gesänge lässt sich nicht erkennen. Während die Themen des ersten Hefts (Nrn. 1–4) disparater erscheinen, lässt sich im zweiten Heft (Nrn. 5–8) eine gewisse Einheit durch das Kreisen um Abschied, Vergänglichkeit, Todessehnsucht und ­ergebenheit erkennen

Dem schweizerischen Joachim­Raff­Archiv in Lachen/SZ, insbesondere seinem Leiter Dr. Severin Kolb, sei für die unermüdliche Unterstützung bei der Bereitstellung von Quellen und für weitere wissenschaftliche Beratung herzlich gedankt!

Detmold, Frühjahr 2024 Simon Kannenberg

1 Vgl. Rebecca Grotjahn, Die Sinfonie im deutschen Kulturgebiet 1850 bis 1875, Sinzig 1998 (Musik und Musikanschauung im 19. Jahrhundert 7), S. 225.

2 Brief von Hans von Bülow an Joachim Raff vom 13. April 1869, in: Simon Kannenberg, Joachim Raff und Hans von Bülow, Bd. 2 Briefedition, Würzburg 2020 (Musik und Musikanschauung im 19. Jahrhundert 18), S. 358.

3 Vgl. J. C. Eschmann’s Wegweiser durch die Klavier-Litteratur, hrsg von Adolf Ruthardt, Leipzig 51900, S. 148.

4 Molly Jane Johnson, Maria Stuart, Opus 172: A Song Cycle by Joseph Joachim Raff Based on the Poetry of Mary Queen of Scots, Ann Arbor/ Michigan 1997 (Diss. Louisiana State University 1997), S. xi.

5 Brief von Ludwig Schnorr von Carolsfeld an Joachim Raff vom 13. Januar 1864, zit. nach Helene Raff (Hrsg.), Tristan als Briefschreiber, in: Die Musik 4 (1904–1905), Bd. 16, S. 97–114, hier: S. 107f.

6 Vgl. La Mara [Marie Lipsius], Liszt und die Frauen, Leipzig 1911, S. 199–214, und Klára Hamburger, Franz Liszts Briefe an Emilie Merian-Genast aus den Beständen des Goethe- und Schiller-Archivs, Weimar, in: Studia Musicologica 48 (2007), Heft 3/4, S. 353–390, und Studia Musicologica 49 (2008), Heft 1/2, S. 143–192.

7 Vgl. Ludwig Fränkel, Art. „Vincke, Gisbert Freiherr von“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 39 (1895), S. 752–756. URL: https://www.deutsche­biographie.de/pnd117429589.html (Zugriff: 15.08.2024).

8 Robert Schumann, Lieder Band 6,2: Kritischer Bericht, hrsg von Kazuko Ozawa und Matthias Wendt, Mainz u. a. 2009 (Robert Schumann. Neue Ausgabe sämtlicher Werke VI/6,2), S. 408–410.

9 Hans­Joachim Zimmermann, Die Gedichte der Königin Maria Stuart. Gisbert Vincke, Robert Schumann und eine sentimentale Tradition, in: Archiv für das Studium der neueren Sprache und Literaturen 129 (1977), Bd. 214, S. 294–324, hier: S. 322.

10 Recherche über https://www.theaterzettel­weimar.de (Zugriff: 15.08.2024).

11 Vgl. Simon Kannenberg, Joachim Raff und Hans von Bülow, Bd. 1 Porträt einer Musikerfreundschaft, Würzburg 2020 (Musik und Musikanschauung im 19. Jahrhundert 18), S. 107f.

12 Simon Kannenberg, Art. „Joachim Raff“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hrsg von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 24.04.2016.

URL: https://mugi.hfmt­hamburg.de/receive/mugi_person_00000658 (Zugriff: 15.08.2024)

13 Helene Raff, Joachim Raff. Ein Lebensbild, Regensburg 1925, S. 188. 14 Brief von Joachim Raff an Robert Seitz vom 25. September 1873, zit. nach Severin Kolb, Komponist der Gründerzeit. Geistesgeschichtliche und politische Kontexte von Joachim Raffs Schaffen, in: Die Tonkunst 16, Nr. 2 (April 2022), S. 147–159, hier: S. 156.

15 Vgl. Helene Raff, Joachim Raff. Ein Lebensbild, Regensburg 1925, S. 54. 16 Vgl. Franz Brümmer, Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Bd. 2 Dennert bis Grütter, Leipzig 6[1913], S. 141.

17 Vgl. Adreßbuch der Stadt Wiesbaden, 10. Jg. (1869/1870), hrsg von Wilhelm Joost, Wiesbaden, S. 46. 18 Er starb in Liverpool an einem „Nervenfieber“. Vgl. Briefe von Amalie, Clara und Heinrich von Ende an Joachim Raff, https://portal.raff­archiv.ch (Zugriff: 15.08.2024).

19 Vgl. Adelheid von Schorn (Hrsg.), Zwei Menschenalter. Erinnerungen und Briefe, Berlin 1901, S. 337f.

20 Helene Raff, Joachim Raff. Ein Lebensbild, Regensburg 1925, S. 205.

21 Vgl. Oliver Korte, Joachim Raff als Förderer des Frankfurter Musikers Gotthold Kunkel – Ein halber Briefwechsel, einige Zeitungsbeiträge und (mindestens) zwei unbekannte Raff-Lieder in: Synthesen. Tagung zur Eröffnung des Joachim-Raff-Archivs, Lachen 2018, Kongressbericht, hrsg. von Stefan König und Severin Kolb, Wiesbaden (in Vorbereitung) (Raff­Studien 1).

Preface

Among the musical genres Joachim Raff explored, the lied plays a rather subordinate role. The composer was primarily known for his orchestral work, becoming with his Waldsinfonie and Lenore the most frequently performed symphonist in the German­speaking world from 1871 to 1874.1 He was equally highly regarded as a chamber music composer, whose Piano Quintet op. 107 was hailed by Hans von Bülow as “the most important work in the field of chamber music since Beethoven”2 And even at the turn of the century, such great pianists as Adolf Ruthardt were still expecting an imminent revival of his compositions 3 In fact, Raff was still quite present on concert programs right up to World War I. This quickly overshadows that his works’ catalogue also contains gems of German lied art. “Joachim Raff’s opus 172, Maria Stuart, is one of these unknown, but shining, gems.”4

From 1847 onwards, his oeuvre includes numerous lied compositions based primarily on texts by Otto Inkermann (pseudonym: C. O. Sternau), Johann Georg Fischer, Emanuel Geibel, and Henrik Glogau (pseudonym: Gotthold Logau), who also served as librettist for Raff’s opera König Alfred (premiered in Weimar 1851). Raff’s regular lied production ceased, however, when he moved from Weimar to Wiesbaden in 1856. As Liszt’s assistant he had previously received a meagre but fixed salary, and was now fully occupied as a teacher supporting his household, to which his wife Doris significantly contributed as actress at the Wiesbaden court theatre

Testifying, nevertheless, to the “love spring” of the couple, wed in 1859, is the Sanges-Frühling [Spring of Songs] op. 98: a collection of “30 Kompositionen für eine Singstimme (Romanzen, Balladen, Lieder und Gesänge) [30 Compositions for Voice (Romances, Ballads, Lieder and Songs)]” by various poets, composed during these years (1853–1863), for which after all the husband­and­wife singers Ludwig and Malwina Schnorr von Carolsfeld – famously, the first performers of Wagner’s Tristan und Isolde – were full of praise. After receiving Raff’s freshly published score, they fell upon it “like ravens”, lauding the enjoyment for both performers and audience 5

After the Zwölf zweistimmige Gesänge [Twelve Songs for Two Voices] op. 114, composed around the same time, Raff seems to have temporarily lost interest in smaller vocal forms. A letter to the publisher Julius Schuberth dated 13 September 1868 proves that at this point at least three of the lieder from Maria Stuart op. 172 had already been completed: Maria Stuarts Abschied von Frankreich [no. 5], David Riccios letztes Lied [no. 8] and Gebet [no. 12]. The request to the publisher to produce for the title page a vignette with illustrations of the three numbers mentioned indicates that Raff initially intended to publish only these three. Whether in this conjunction he had already composed further poems from the collection is not clear. In any case, the remaining numbers had originated by 1872, and the following year the complete cycle was published in two volumes at C. F. W. Siegel. This was followed in 1875 by single editions of no. 8, David Riccios letztes Lied [David Riccioʼs Last Song], for high and low voice.

The dedicatee, Raff’s sister­in­law Emilie Merian­Genast, was a singer of some renown. In 1862, she introduced Wagner’s Wesendonck Lieder to the married publishing couple, Franz and Betty Schott, persuading them to accept these after Wagner, much to their annoyance, had fallen behind schedule with the composition of Die Meistersinger von Nürnberg Much more important, however, was Merian­Genast’s relationship with Franz Liszt, whom she inspired to compose numerous lieder that she championed

throughout her life. In 1872, she sang the title role in the world premiere of the Legende von der Heiligen Elisabeth [The Legend of St. Elizabeth].6 Raff also dedicated to her Zwei Lieder vom Rhein von C.O. Sternau [Two Lieder from the Rhine by C. O. Sternau] op. 53 and Traumkönig und sein Lieb [Dream­King and His Love] op. 66, both compositions from his time in Weimar, where as a singer she made her mark with his lieder

As a text model for his Maria Stuart op. 172, Raff used a collection of translations by Gisbert Freiherr von Vincke (1813–1892), first published in 1853 by the Katz brothers in Dessau under the title Rose und Distel. Poesien aus England und Schottland [Rose and Thistle. Poetry from England and Scotland]. He used the 2nd edition (1865, Weimar: Böhlau), which also includes the models for nos. 6 and 7, An die Dame I and II [To the Lady], and no. 10, Vor dem Gang zum Schafott [Before Going to the Scaffold], lacking in the 1st edition. Vincke, the son of a “highly­esteemed” chief president of the Westphalia province, initially worked as an administrative official after studying law. Leaving the civil service, he then made a name for himself as a poet, translator and Shakespeare editor 7

Robert Schumann had already used the same collection in 1852 for his cycle Gedichte der Königin Maria Stuart [Poems of Queen Mary Stuart] op. 135, though he too did not have access to the first edition, but to a preprint from the Kölnische Zeitung, containing only the five numbers he set to music.8 These poems correspond to Raff’s no. 5, Maria Stuarts Abschied von Frankreich [Maria Stuart’s Farewell to France] (Schumann: op. 135/1); no. 9, Nach der Geburt ihres Sohnes [After the Birth of Her Son] (op. 135/2); no. 11, Abschied von der Welt [Farewell to the World] (op. 135/4); and no. 12, Gebet [Prayer] (op. 135/5). Schumann’s cycle also includes An die Königin Elisabeth [To Queen Elisabeth] (op. 135/3). Of the Vincke texts Schumann used, the literary scholar Hans­Joachim Zimmermann considers only the sonnets An die Königin Elisabeth and Abschied von der Welt to be authentic works by the polyglot poetess Mary Stuart. Around the person of Mary Stuart (1542–1587), “a wreath of dubious to inauthentic poems accumulated [...], which were, on the one hand, understandably attributed to her because of their connection to Mary Stuart (nos. 1 [Lamentation] and 3 [After the Birth of Her Son]), but were, on the other hand, simply falsified in the course of a sentimental or melodramatic re­stylizing of biographical reality (nos. 2 [Maria Stuart’s Farewell to France] and 6 [Prayer]).”9

Raff, well­versed in literature, was of course also familiar with Schiller’s tragedy of the same name (premiere in 1800). During his Weimar stay, there were four performances at the court theater between 1850 and 1855, in three of which his later father­in­law Eduard Genast played a role as an actor (once as Wilhelm Cecil, twice as Georg Talbot). From 1856 to 1857, Raff’s later mother­inlaw Christine Genast also appeared three times, playing the nurse Hanna Kennedy.10 On 10 November 1859, extensive celebrations were held in Wiesbaden to mark the poet’s 100th birthday. Raff, although not entirely uncritical of Schiller, campaigned for the erection of a Schiller monument, to be unveiled on 1 May 1866 on what was then Theaterplatz.11

It seems reasonable to attribute Raff’s choice of subject matter to his commitment to women. He set up the first female composition class at the Frankfurt Dr. Hoch’s Conservatory.12 Mary Stuart is, however, also a suitable model for the narrative of a national unification process, since her son James I ascended the English (and hence also the Irish) throne alongside the Scottish

throne after Elizabeth’s death in 1603, thus establishing for the first time ever the longed­for personal union. The association with the tragedy by Schiller, invoked at the same time by the national­liberal forces, further contributed to understanding the subject within this national discourse. The religious conflict between Protestants and Catholics was also very present for the contemporary German public against the backdrop of national unification, culminating in the proclamation of the Protestant King William I of Prussia as Emperor in 1871.

Raff, previously a vigorous advocate of national unity, with, inter alia, his Vaterlandssinfonie, was, however, deeply disappointed after 1871 “by the wild swindle of the Gründerzeit [period of rapid German industrialization and urbanization] as well as by the people’s noisy enthusiasm,”13 and henceforth set a poem to music only if it “stands above the momentary vibrations of the present and has and maintains its value at all times.”14 The Maria Stuart cycle can certainly be counted among suchlike.

As with Maria Stuart, contemporary sources for the Acht Gesänge [Eight Songs] op. 173 are few and far between. These songs, composed between 1868 and 1871 in Wiesbaden, were first published in two volumes by Seitz in 1872, followed by single editions in 1877 and a German­English edition of no. 8, Sei still, published by Ries in 1881 and by Ries & Erler in 1894. Gisbert Freiherr von Vincke again appears as translator – here, of three poems by Thomas Moore. The remaining five songs were penned by various text poets: Raff had been casually in contact with Otto Inkermann since his time in Cologne from 1845 to 1847.15 Heinrich von Ende (actually: Henrich, 1847–1879), son of Major General Reinier von Ende16 (last War Minister of the Hesse Electorate), was living in Wiesbaden with his family as of 1869/70.17 Raff presumably wanted to patronize the young writer by setting his text to music 18 “H. Nordheim” is the pseudonym of Henriette von Schorn. Her text Sei still [Be Still], also set to music by Liszt, among others,19 was particularly effective in Raff’s version – probably due to its echoes of the Cavatine op. 85/3 and Schubert’s Ave Maria – “for the sake of its religious ardency, especially at church concerts and funerals.”20 Other texts are by Julius Rodenberg and Emanuel Geibel

No. 7, Des Müden Abendlied [The Weary’s Evensong], had a special evolution: in 1871 Gotthold Kunkel, singing teacher, choirmaster, and Raff’s composition pupil, requested of him contributions for a lieder collection, that was published by Jaeger in Frankfurt in 1872 under the title Liedersammlung für die mittleren und oberen Klassen höherer Knaben- und Mädchenschulen [Lieder Collection for the Middle and Upper Classes of Higher Boys’ and Girls’ Schools]. Raff replied with a setting of the Geibel poem, very probably already composed, which the school commission responsible for examining the text found too gloomy. Without consulting Raff, Kunkel then had a new text written by Eugène Peschier (Auf einen verstorbenen Spielgenossen [On a Lost Playmate]), which he sent the composer with a request for authorization Despite the massive intervention in his artwork, Raff reacted calmly and composed instead a new song on Peschier’s text, which was then included in Kunkel’s collection.21

A cyclical arrangement of the songs is not discernible. Whereas the themes of the first volume (nos. 1–4) appear more disparate, a certain unity can be recognized in the second volume (nos. 5–8) through its revolving around farewell, transience, longing for and surrender to death

Many thanks go to the Swiss Joachim­Raff­Archiv Lachen/SZ, especially to its director Dr. Severin Kolb, for tireless support in providing sources and for further scholarly advice!

Detmold, Spring 2024 Simon Kannenberg

1 Cf. Rebecca Grotjahn, Die Sinfonie im deutschen Kulturgebiet 1850 bis 1875, Sinzig, 1998 (Musik und Musikanschauung im 19. Jahrhundert 7), p. 225.

2 Letter from Hans von Bülow to Joachim Raff of 13 April 1869, in: Simon Kannenberg, Joachim Raff und Hans von Bülow, vol. 2 Briefedition, Würzburg, 2020 (Musik und Musikanschauung im 19. Jahrhundert 18), p. 358.

3 Cf. J. C. Eschmann’s Wegweiser durch die Klavier-Litteratur, ed. by Adolf Ruthardt, Leipzig, 51900, p. 148.

4 Molly Jane Johnson, Maria Stuart, Opus 172: A Song Cycle by Joseph Joachim Raff Based on the Poetry of Mary Queen of Scots, Ann Arbor/ Michigan, 1997 (Diss., Louisiana State University, 1997), p. xi.

5 Letter from Ludwig Schnorr von Carolsfeld to Joachim Raff of 13 January 1864, quoted from Helene Raff (ed.), Tristan als Briefschreiber, in: Die Musik 4 (1904–1905), vol. 16, pp. 97–114, here: pp. 107f.

6 Cf. La Mara [Marie Lipsius], Liszt und die Frauen, Leipzig, 1911, pp. 199–214, and Klára Hamburger, Franz Liszts Briefe an Emilie Merian-Genast aus den Beständen des Goethe- und Schiller-Archivs, Weimar, in: Studia Musicologica 48 (2007), vol. 3/4, pp. 353–390, and Studia Musicologica 49 (2008), vol. 1/2, pp. 143–192.

7 Cf. Ludwig Fränkel, article “Vincke, Gisbert Freiherr von,” in: Allgemeine Deutsche Biographie 39 (1895), pp. 752–756. URL: https://www.deutschebiographie.de/pnd117429589.html (access: 2024/08/15).

8 Robert Schumann, Lieder, vol. 6,2: Kritischer Bericht, ed. by Kazuko Ozawa and Matthias Wendt, Mainz etc., 2009 (Robert Schumann. Neue Ausgabe sämtlicher Werke VI/6,2), pp. 408–410.

9 Hans­Joachim Zimmermann, Die Gedichte der Königin Maria Stuart. Gisbert Vincke, Robert Schumann und eine sentimentale Tradition, in: Archiv für das Studium der neueren Sprache und Literaturen 129 (1977), vol. 214, pp. 294–324, here: p. 322.

10 See https://www.theaterzettel­weimar.de (access: 2024/08/15).

11 Cf. Simon Kannenberg, Joachim Raff und Hans von Bülow, vol. 1 Porträt einer Musikerfreundschaft, Würzburg, 2020 (Musik und Musikanschauung im 19. Jahrhundert 18), pp. 107f.

12 Simon Kannenberg, article “Joachim Raff,” in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, ed. by Beatrix Borchard and Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Status as of 24 April 2016.

URL: https://mugi.hfmt­hamburg.de/receive/mugi_person_00000658 (access: 2024/08/15)

13 Helene Raff, Joachim Raff. Ein Lebensbild, Regensburg, 1925, p. 188.

14 Letter from Joachim Raff to Robert Seitz of 25 September 1873, quoted from Severin Kolb, Komponist der Gründerzeit. Geistesgeschichtliche und politische Kontexte von Joachim Raffs Schaffen, in: Die Tonkunst 16, no. 2 (April 2022), pp. 147–159, here: p. 156.

15 Cf. Helene Raff, Joachim Raff. Ein Lebensbild, Regensburg, 1925, p. 54.

16 Cf. Franz Brümmer, Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, vol. 2 Dennert bis Grütter, Leipzig, 6[1913], p. 141.

17 Cf. Adreßbuch der Stadt Wiesbaden, vol. 10 (1869/1870), ed. by Wilhelm Joost, Wiesbaden, p. 46.

18 He died in Liverpool of a “nervous fever.” Cf. letters from Amalie, Clara, and Heinrich von Ende to Joachim Raff, https://portal.raff­archiv.ch (access: 2024/08/15).

19 Cf. Adelheid von Schorn (ed.), Zwei Menschenalter. Erinnerungen und Briefe, Berlin, 1901, pp. 337f.

20 Helene Raff, Joachim Raff. Ein Lebensbild Regensburg, 1925, p. 205.

21 Cf. Oliver Korte, Joachim Raff als Förderer des Frankfurter Musikers Gotthold Kunkel – Ein halber Briefwechsel, einige Zeitungsbeiträge und (mindestens) zwei unbekannte Raff-Lieder, in: Synthesen. Tagung zur Eröffnung des Joachim-Raff-Archivs, Lachen, 2018, congress report, ed. by Stefan König and Severin Kolb, Wiesbaden (in preparation) (Raff­Studien 1).

Singstimme

Maria Stuar t Ein Zyklus von Gesängen für eine Singstimme mit Begleitung des Pianofor te

Joachim Raff op 172 herausgegeben von Simon Kannenberg

Klage

(Maria Stuar t, Originalsprache Französisch)

Klavier

p legato possibile

In p lei sen Trau er kla gen ent strömt das Lied der

Brust, jetzt wiegt nach gold nen Ta gen nur schwe rer mein Ver

Andante con moto V = 84 poco rit. 5 in Tempo 9

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Acht Gesänge

1 Der Heimat Traum

(Thomas Moore, Englisch)

Andante quasi L arghetto V = 72

Singstimme

Klavier

Joachim Raff op. 173 herausgegeben von Simon Kannenberg

Wer dolce weiß es nicht, wie schwer mut reich und o wie

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süß der Hei mat Traum das Herz er quickt dem Tau e gleich, auf wei ter

Fahrt im ö den R aum!

Wie mild uns auch die Son ne blinkt, wie

* Siehe Einzelanmerkungen. | See “Einzelanmerkungen”.

grün uns lacht des Lan des Saum, doch glän zen der als

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Den Schif fer bu ben frag, der fern hin steu ert

glänzt? Der Hei mat Traum!

Nur sei ner Lie ben trau tes Bild hat

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dann in sei nem Her zen R aum; ihm bleibt, ob’s stür me

Andantino V = 80

2 Herz und Laute

(Thomas Moore, Englisch)

Dir p geb ich al les, was ich ha be, und mag ’ s auch we nig

sein: Das Herz, die Lau te – die se Ga be ist, p was ich nen ne mein. Die

Lau te, de ren Klang so leis’ von hei ßer Lie be klagt, und dann das Herz, das mehr noch

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weiß, als dir die Lau te sagt. Wohl

hin dern Sang und Lie be

an so sacht, nun lasst mich ru hen und träu men,

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lieb dear hast, to ist thee nicht is mehr. gone.

8 Sei still | Be Still

(H. Nordheim)

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